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MWC 2014: Yezz Andy A5QP – Spannendes Newcomer-Smartphone mit Achtkern-CPU im Hands-On

MWC 2014: Yezz Andy A5QP – Spannendes Newcomer-Smartphone mit Achtkern-CPU im Hands-On

Mit dem Andy A5QP hat der bisher eher unbekannte Hersteller Yezz ein neues mit Achtkern-CPU vorgestellt, das sich nicht hinter der Konkurrenz von und Co. verstecken muss.

MWC 2014: Yezz Andy A5QP – Spannendes Newcomer-Smartphone mit Achtkern-CPU im Hands-On
Acht Kerne für kleines Geld: Das Yezz „Andy A5QP“. (Quelle: Yezz)

Yezz A5QP: Top-Smartphone aus Miami

Der Hersteller Yezz dürfte den wenigstens deutschen Smartphone-Nutzern etwas sagen. Der kleine amerikanische Hersteller bietet schon seit zwei Jahren alternative Android-Smartphones an, und hat sich dabei bisher vor allem auf Einstiegsgeräte konzentriert. Jetzt bringt die kleine Firma auch ein High-End-Smartphone auf den Markt, welches im ersten Hands-On auf dem in Barcelona sehr gut gefallen hat.

Mit dem „Andy A5QP“ will Yezz auch Enthusiasten ansprechen. Das Gerät ist mit einem achtkernigen MT6592-Prozessor von MediaTek ausgestattet, der auf 1,7 Gigahertz getaktet wurde. Ihm zur Seite stehen ein Gigabyte Arbeitsspeicher sowie acht Gigabyte interner Speicher. Per MicroSD-Karte könnt ihr diesen um bis zu 64 Gigabyte erweitern. Das fünf Zoll große IPS-Display löst mit 1.280 mal 720 Pixeln auf. Dank Dual-SIM-Unterstützung lässt sich das Smartphone mit zwei SIM-Karten betreiben.

Der Hersteller Yezz aus Miami will mit dem „Andy A5QP“ auch Enthusiasten begeistern. (Quelle: Yezz)
Der Hersteller Yezz aus Miami will mit dem „Andy A5QP“ auch Enthusiasten begeistern. (Quelle: Yezz)

Auf der Rückseite des Geräts findet sich eine 13,1-Megapixel-Kamera. Die Frontkamera löst mit fünf Megapixeln auf. Der eingesetzte Akku bringt es auf 1.800 Milliamperestunden. Das Smartphone ist mit 6,9 Millimetern extrem dünn und verfügt über auswechselbare Rückseiten, von denen auch gleich drei mitgeliefert werden. Als Betriebssystem kommt Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz. Der Hersteller verspricht jedoch für Sommer 2014 ein Update auf Android 4.4 KitKat.

Yezz A5QP: Smartphone könnte auch in Europa seine Fans finden

Bisher ist der amerikanische Hersteller Yezz vor allem auf dem lateinamerikanischen Markt vertreten. Mit dem A5QP könnte die Firma aber auch in Europa durchaus neue Freunde finden. Der Preis für das Android-Smartphone soll 319 Euro betragen. Neben dem schicken Design soll das A5QP auch durch seine extrem stabile Verarbeitung überzeugen.

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2 Antworten
  1. von maddin am 24.02.2014 (11:02 Uhr)

    nette specs für den preis und für mich sieht es auch ansprechend aus.
    allerdings: der akku könnte bei mir nie einen tag durchhalten und die frage wäre noch wie stark android verändert wurde.

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  2. von Gute Preis-Leistung am 25.02.2014 (14:28 Uhr)

    Der Preis klingt ganz gut. Schön das man nicht immer nur Teuerphones oder "billig-und-stark-abgespeckt" bekommt sondern es noch solche Anbieter gibt.

    Interessant wäre noch eine "fettere" und dafür billigere Version z.B. mit größerem Akku oder zwei Akkus wo man dann ohne Herunterfahren jeweils immer einen Akku austauschen kann.

    Interessant wäre das als Media-Player:
    - QuadHD braucht 4* so viel wie FullHD
    - 3D braucht etwa doppelt so viel wie FullHD wenn man nicht abspeckt und z.b. nur 720p für links-rechts benutzt und dann die Rechenleistung von FullHD etwa reicht.
    - h265 ist definiert und braucht die Hälfte an Platz wie h.264. Wie viel mehr Rechenleistung es braucht weiss ich nicht. Evtl werden die kommenden CPUs auch darauf ausgelegt es optimierter als jetzt abspielen zu können.
    Dummerweise reicht der HDMI-Ausgang (den es hoffentlich hat) dafür vielleicht nicht und solche Dinge muss man dann de fakto per HDMI-TV-Stick abspielen.
    Interessant wäre also, wenn die Handies zur Massenproduktion der CPU dienen und diese dann auch für NAS-Geräte oder TV-Sticks preislich günstig verfügbar wären. NAS und MultiFunktions-Router (Printserver, Backupserver, Mail-Server, Web-Proxy, Update-Server, Notification-Server,...) sind für MultiCore vielleicht ganz dankbar wenn mehrere Clients gleichzeitig zugreifen. Wer einen Raspberry hat, weiss was ich meine.

    So falsch ist Okto-Core also nicht. Kennt jemand sinnvolle Anwendungen ausser Media-Player oder auch Immobilien/Raumplaner-Software ? Oculus-Rift braucht ja auch zwei Bilder pro Frame.

    Ich glaube Qualcomm hat lieber weniger Cores und dafür dezidierte Hardware um bestimmte Funktionen zu verschnellern.
    Nett wären FPGAs als CoProzessoren und bezahlbar sind die ja wohl auch. Aber darauf warte ich (wie auch schon auf VideoBrilllen und 3D-Drucker) schon über 10 Jahre.

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