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Kommt das YouTube-Abo? Videoplattform erwägt werbefreies Abomodell

Kommt das YouTube-Abo? Videoplattform erwägt werbefreies Abomodell

arbeitet an einem bezahlten, werbefreien Abo-Dienst für seine Videoplattform und strebt damit ein zeitgemäßeres Erlösmodell an.

Kommt das YouTube-Abo? Videoplattform erwägt werbefreies Abomodell

(Foto: jonsson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

YouTube: Weg von den Ads, hin zum Abo?

YouTube-Chefin Susan Wojcicki hat keinen Zweifel daran, dass die die Werbefreiheit auf YouTube den User durchaus etwas Wert wäre. Es gebe Nutzer, die bereit seien, Geld zu zahlen, um keine Werbeclips zu sehen, sagte sie beim Auftritt auf einer Konferenz des Technologieblogs „Recode“ am Montag. „Wir denken darüber nach, wie man Nutzern die Wahl geben kann.“

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Das bezahlte Youtube-Abo würde werbefrei werden (Screenshot: Youtube.com)

Dass YouTube an einem Abo-Dienst für Musik arbeitet, ist bereits bekannt. Für zehn Dollar im Monat will das Portal wohl bald einen ähnlichen Musikstreaming-Dienst wie Spotify anbieten, der jedoch auch ein Videoangebot beinhalten wird. Doch auch für andere Video-Kategorien wird ein Abo-Modell immer wahrscheinlicher, wie Wojcicki mit der folgenden Aussage zeigt:

„YouTube ist jetzt werbefinanziert, was uns ermöglicht hat, auf eine Milliarde Nutzer anzuwachsen, aber wir werden bald an einen Punkt kommen, an dem die Leute keine Anzeigen mehr sehen wollen“.

Bereits die Hälfte der Nutzer greift mobil auf YouTube zu

Bei YouTube werden Werbeclips vor Beginn des Videos eingeblendet, das ein Nutzer sehen will. Typischerweise kann man sie nach einigen Sekunden durch einen Klick überspringen. Google weist das Werbegeschäft von YouTube nicht einzeln aus. Nach Schätzungen des Marktforschers eMarketer erreichten die Erlöse im vergangenen Jahr 5,6 Milliarden Dollar.

Inzwischen findet die Hälfte der YouTube-Nutzung auf mobilen Geräten statt, sagte Wojcicki. Die Gesamtzeit der angesehenen YouTube-Videos steige jedes Jahr um rund 50 Prozent.

via www.dpa.com

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4 Antworten
  1. von Marina Pannewitz am 28.10.2014 (23:00 Uhr)

    Im Grunde war es doch nur eine Frage der Zeit, bis diese Insel der Kreativität für jedermann ihre Kommerzialisierung perfekt macht. Werbung muss sein, denn nur so wird die Plattform zum Geschäftsmodell und hat dauerhaft Bestand. Wenn man nun aber beginnt, Abogebühren zu erheben, dann sind wir nicht weit von einer allgemeinen Kostenpflicht entfernt, auf die dann im weiteren Verkauf zusätzlich Werbung aufgesattelt wird. Auch wenn das Prinzip Youtube so schön zeitgemäß und open minded ist - die Umsetzung scheint in Richtung TV-Gebührenmodell zu gehen. Das gefällt mir ganz und gar nicht.

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    • von Paul Altunay am 29.10.2014 (02:45 Uhr)

      Aber das ist doch das Gute an einem freiwilligen Abomodell: es kann doch mit dem Erlös durch Werbeeinnahmen koexistieren. Ich habe dazu bereits letztes Jahr einen Artikel geschrieben, ist unter http://paulaltunay.de/2013/07/youtube-kostenpflichtig/ zu finden.

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      • von Marina Pannewitz am 29.10.2014 (09:34 Uhr)

        Das freiwillige Abomodell ist doch meist nur der Anfang. Wenn sich dieses Ertragsmodell etabliert, wird es mit Sicherheit ausgebaut werden. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte "Premium-Inhalte" in nicht ferner Zukunft für alle mit Abo-Gebühren verbunden sein werden. Siehe aktuelle Umbruch im Online-Geschäftssegment der Presse.

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  2. von Patrick B. am 02.11.2014 (07:52 Uhr)

    Ich würde ganz klar zahlen! Auf Patreon spende ich jetzt schon einigen Youtubern kleine Beträge, da man sich so für die Arbeit erkenntlich zeigen kann. Dann hätten endlich auch Youtuber die Nischenthemen ansprechen die Möglichkeit für ihre Arbeit angemessen entlohnt zu werden.

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