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So geht’s: YouTube-Firmenkonto mit Google+-Seite verlinken

Wenn Unternehmen Livestreams via Hangout on Air machen, landen diese nun bald ohne Tricks und Kniffe im richtigen YouTube-Kanal. Ein entsprechendes Feature taucht als Beta bei einigen Nutzern auf. Wir zeigen, wie es funktioniert. 

So geht’s: YouTube-Firmenkonto mit Google+-Seite verlinken

Hintergrund: Die aktuelle Situation

Dabei handelt es sich um ein Feature, bei dem man kaum glauben mag, dass es das noch nicht gab. Hintergrund dazu: Man kann sich als Unternehmen oder Institution eine Page anlegen – sozusagen das Pendant zur Facebook Fanpage. Und es gibt zugleich die Möglichkeit, im Rahmen dieser Google+ Page Videochats („Hangouts“) oder Video-Livestreams („Hangout on Air“) zu starten. Die Livestreams werden auf der Google+ Page und auf gezeigt und sind danach automatisch als reguläres Video abrufbar. Der kleine, aber entscheidende Haken war bislang: Der Livestream und das fertige Video waren im Kanal der Person zu finden, die den Hangout on Air gestartet hat. Im Fall eines Unternehmens also beispielsweise im YouTube-Channels eines Mitarbeiters. Es gab dagegen keine offizielle Möglichkeit, eine Google+ Page fest mit dem YouTube-Kanal des Unternehmens zu verknüpfen.

YouTube und Google+ in drei Schritten verknüpft

Aus diesem Post des Hangout-Experten Ronnie Binzer auf Google+ geht nun hervor, dass dieser Missstand endlich behoben wird. Falls man zu den Glücklichen gehört, findet man eine entsprechende Option in den erweiterten Einstellungen des YouTube-Accounts. Dort findet sich dann ein Button „Connect with a Google+ Page (beta)“.

Die folgenden Screenshots von „Hangout Helper“ Ronnie Binzer zeigen, wie das dann aussieht:

Drei Schritte sind also notwendig:

  1. In den erweiterten Einstellungen des fraglichen YouTube-Accounts den Button „Connect with a Google+ Page“ klicken – falls bereits vorhanden.
  2. Auf der nächsten Seite kann man die gewünschte Google+ Page auswählen oder eine neue anlegen.
  3. Sicherheitshalber wird man noch einmal darauf hingewiesen, welche Änderungen der Schritt mit sich bringt. Page und Channel haben dann beispielsweise zwangsläufig denselben Namen und dasselbe Profilbild. Öffentliche YouTube-Videos sind auf beiden zu sehen. Wer Manager der Google+ Page ist, wird zum Manager des YouTube-Kanals. Ein Klick auf „OK“ und die Änderungen werden übernommen.

Dass dieses simpel und überfällig scheinende Feature so lange braucht, liegt vermutlich an den konzeptionellen Unterschieden der YouTube- und Google-Accounts. Bei YouTube entspricht schließlich der Account einem Kanal. Zugleich ist der YouTube-Account inzwischen ein Google-Account. Der aber wiederum kann auf Google+ diverse Rollen erfüllen.

Bislang half nur ein Trick

Wer bisher Google+ Page und YouTube-Kanal verknüpfen wollte, musste deshalb zu einem Trick greifen: Man gab dem YouTube-Kanal des Unternehmens ein Fake-Personenprofil auf Google+. Das wiederum wurde zum Manager der Google+ Page gemacht und startete die . Das ist nicht nur umständlich, sondern widerspricht auch den Richtlinien von Google.

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