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Marketing

YouTube-Spots vor Hetzvideos: Werbende Unternehmen sind verärgert

    YouTube-Spots vor Hetzvideos: Werbende Unternehmen sind verärgert

YouTube. (Bild: Rego Korosi / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

In einer Reihe von YouTube-Videos wird Angst vor Flüchtlingen geschürt. Vor einigen dieser Hetzvideos wird Werbung gezeigt. Die werbenden Unternehmen zeigen sich empört, aber Abhilfe zu schaffen, ist gar nicht so leicht.

YouTube: Ärger über Werbeumfeld

Wie Facebook und andere soziale Medien ist auch YouTube in den vergangenen Monaten zunehmend zur Plattform politischer Meinungsäußerung geworden. In einigen YouTube-Videos wird allerdings offen die Angst vor Flüchtlingen geschürt – und diese Videos werden teils Hunderttausende Male aufgerufen. Auch vor einigen dieser rechten Hetzvideos schaltet YouTube Werbung, wie Recherchen von Spiegel Online ergeben haben. Die werbenden Unternehmen sind darüber nicht erfreut.

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Unternehmen wollen ihre YouTube-Werbung nicht vor Hetzvideos sehen. (Bild: © v777999 - iStock.com)

Ausgerechnet ein Werbeclip für die „Aktion Mensch“ etwa lief vor einem Video mit dem Titel „Asylbewerber stürmen Europa - Die Wahrheit über die Flüchtlingsflut in Deutschland“. Gegenüber Spiegel Online kündigte ein Sprecher an, erst einmal keine Spots mehr zu schalten, bis die Sache mit YouTube geklärt sei. Eigentlich, so der Sprecher, würden bestimmte Umfelder, auch rechtsradikale, bei der Werbeschaltung ausgeschlossen.

Unternehmen stoppen YouTube-Werbung

Weitere deutsche Unternehmen distanzierten sich dem Bericht zufolge auf Anfrage von entsprechenden Werbeschaltungen und kündigten ebenfalls einen vorübergehenden Werbestopp an. Offenbar ist der von YouTube bereitgestellte Mechanismus, mit dem sich bestimmte Kategorien, Keywords oder Kanäle ausschließen lassen, nicht wirksam genug. Gegen die sogenannten Hatespeech-Regularien würden die beanstandeten Propaganda-Videos jedenfalls nicht verstoßen, hieß es bei YouTube.

Allerdings könnte ein anderes Mittel ergriffen werden, um bestimmte Hetzvideos sperren zu lassen – das Urheberrecht. Da es sich laut Spiegel Online bei vielen der Videos um Zusammenschnitte aus Nachrichtensendungen oder Dokumentationen handele, könnten diese wegen Urheberrechtsverstößen gemeldet werden. Einige der betreffenden Videos sollen aus diesem Grund schon gesperrt worden sein.

via www.spiegel.de

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