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YouTube plant Abo und Paywall

YouTube plant Abo und Paywall

könnte bald anders sein, als wir es bisher kannten. Noch in diesem Jahr soll der Videodienst ein Musik-Abo und eine Paywall für kostenpflichtigen Premium-Content an den Start bringen.

YouTube plant Abo und Paywall

Das Office von YouTube in Tokyo, Japan.

YouTube: Premium-Content hinter Paywall

Insidern zufolge arbeitet YouTube an der Einführung von zwei verschiedenen Bezahldiensten. Bei dem einen soll es sich um ein Musik-Abo handeln. Ein entsprechendes Angebot, „Music Key“, befindet sich seit November 2014 in der Betaphase. Der andere, noch namenlose Dienst soll Premium-Content bieten, gesichert durch eine Paywall.

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YouTube setzt auf Musik-Abo und Premium-Content. (Foto: © v777999 – iStock.com)

Insbesondere das Premium-Angebot dürfte Content-Anbieter freuen, die sich dann nicht mehr auf schwankende Einnahmen aus den Werbeanzeigen verlassen müssten. Für die Nutzer würde das bedeuten, dass sie Videos – möglicherweise Filme, Musik-Shows oder Sport-Events — ganz ohne Werbung gucken könnten. Das Musik-Abo wurde hingegen von den Labels eher nicht so positiv aufgenommen, vor allem, weil sie befürchten, dass YouTube dieses Angebot nicht gut genug bewerben würde.

Gratis versus bezahlen: YouTube setzt auf Mix

Eines wird YouTube dann aber nicht mehr sein: kostenlos und werbefinanziert, so wie in den vergangenen Jahren – mit einem Schwerpunkt auf Musik-Videos. Stattdessen scheint es so, als würde der Videodienst auf einen Mix aus kostenlosen, werbefinanzierten und kostenpflichtigen Angeboten setzen. Bisher gab es nur eine kleine Auswahl an Video-Leihangeboten.

YouTube hat mittlerweile mehr als eine Milliarde Nutzer. Das Angebot der beiden Bezahlkanäle könnte das Unternehmen, das im vergangenen Jahr zwar vier Milliarden US-Dollar Umsatz, aber keinen Gewinn gemacht hat, endgültig in die schwarzen Zahlen führen. Weitere Bezahldienste sind wohl nicht ausgeschlossen.

via www.theverge.com

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2 Antworten
  1. von Philipp am 01.09.2015 (17:57 Uhr)

    Langfristig war doch klar, dass Youtube diesen Weg gehen muss. Anders kann man nicht mit der Qualität von Neflix etc. mithalten. Ich zahle für Filme, hochwertige Serien etc. gerne.

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  2. von Lokal-TV am 02.09.2015 (15:27 Uhr)

    Es gibt zig FreeTV-Sender die allein durch Werbung finanziert werden. Und das ist gut so.
    Wären die Sendekosten kleiner, gäbe es noch viel mehr Lokal-TV-Sender. Siehe Lokalradios überall.

    Man könnte allerdings pro Kunden Bandbreite festlegen und wer schlau ist, guckt dieselbe Bandbreite mit h.265 oder VP10 oder was aktuell ist statt nur in Mpeg2 (was geringere Auflösung oder mehr Rauschen bedeutet) oder zumindest h.264.
    Wer mehr zahlt kriegt bessere Auflösung oder 9.3-Ton statt nur Mono für den Kopfhörer und 10 Bit statt 6Bit. TeuerTVs können und sollen gerne den Fortschritt finanzieren.
    20 Cent pro Gigabyte sind wohl normal (AmazonS3 oder so) und in USA oft wohl sogar höher ! Da könnt Ihr ja mal ausrechnen wie viel Youtube pro Episode zahlen muss.
    Im Prinzip sind die UHD1/UHD2/4k/8k-Fernseher wie damals die Autos welche dann halbwegs schlaglochfreie Straßen bevorzugten was bei Pferdeanhängern bis dahin vielleicht nicht primär wichtig war.

    Offline oder zumindest preloading sollte bei Bezahl-Videos aber normal sein um nicht wegen der vielen Netflix-Usern Ruckler erleiden zu müssen.
    http://www.golem.de/news/netzwerkstudie-nur-netflix-verstopft-das-netz-1406-107373.html

    Bei Box-, Sport- oder Fußball-Veranstaltungen sind dummerweise bis heute wohl keine Broadcast-Lösungen etabliert so das sich jeder am selben DSL-Verteiler dasselbe Sportereignis individuell auf seinen TV streamt so als ob pro Paket ein LKW vors Haus fahren würde und gleichzeitig bei allen Nachbarn und pro Amazon-Bestellung jedes Familien-Mitgliedes... jeweils ein LKW vor dem Haus steht. Schlau ist Anti-Broadcast nicht und deckt den schlechten Ausbau auf.

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