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YouTube-Redesign stellt Channels in den Vordergrund

YouTube-Redesign stellt Channels in den Vordergrund

Mit einem neuen Redesign ändert nicht nur die Optik der eigenen Seite, sondern auch das Bedienkonzept. Die Möglichkeiten, Videos in Listen und Kategorien anzeigen zu lassen, und beispielsweise nach Popularität zu sortieren, rücken weiter in den Hintergrund. Stattdessen sollen User dazu gebracht werden, Channels zu abonnieren.

YouTube-Redesign stellt Channels in den Vordergrund

YouTube rollt ein neues Redesign aus und hat dabei kräftig am Design gefeilt. Die ersten Ansätze sind bereits seit einigen Wochen zu betrachten, sowohl auf der normalen Seite als auch in der neuen Mobile-App. Die dort aufgegriffene Design-Richtung setzt Google jetzt auch auf der Hauptseite um. Die Oberfläche wirkt nun wesentlich aufgeräumter und ordentlicher. Der Video-Player an sich steht im Zentrum der Seite und damit auch der Aufmerksamkeit. Viele Design-Elemente haben an Dreidimensionalität eingebüßt und präsentieren sich nun in einem geradlinigen und vollflächigen Look.

Das YouTube-Redesign betrifft auch die persönliche Startseite, die immer mehr an Relevanz gewinnt.

Features verschoben

Einige der bisherigen Funktionen, etwa die Ansicht und Steuerung von Playlisten, ist nun in den Player gewandert und findet sich auf der rechten Seite des Flash-Fensters wieder. Dafür ist nun unter dem Player etwas mehr Platz und die dortigen Funktionen zur Statistik und zum Teilen eines Videos treten wesentlich dezenter auf. Kommentare bekommen grafisch mehr Bedeutung, indem zu jedem Kommentar auch ein Avatar-Bild eingeblendet wird.

Channels, Channels und nochmal Channels

Abgesehen von den optischen Neuerungen will YouTube seine Nutzer aber auch in Sachen Bedienkonzept ein bisschen umerziehen. Über die vergangenen Redesigns der Seite rückte YouTube jedes Mal die Listen- und Kategorie-Ansicht von Videos etwas weiter in den Hintergrund. Während man sich früher noch die beliebtesten oder meist gesehenen Videos in einem bestimmten Zeitraum und einer bestimmten Region komfortabel als Liste ausgeben lassen konnte, so bietet die Plattform neuerdings nur noch automatisch generierte Channels, welche die populärsten Videos beinhalten. Die Individualisierungsmöglichkeiten sind dabei aber stark begrenzt.

YouTube bietet dem User Hilfe bei der Suche nach neuen Channels an.

Gelegenheits-Zuschauer sollen zu Abonnenten werden

Mit dem neuen Update und der generellen Richtung der Entwicklung, Gelegenheits-Zuschauer in Abonnenten zu verwandeln, möchte YouTube seine Stellung gegenüber dem klassischen Medium Fernsehen weiter stärken. Dabei geht allerdings stellenweise die Übersichtlichkeit verloren. Zugunsten eines personalisierten Feeds ist es nicht mehr so einfach, sich einen globalen Überblick über die YouTube-Welt zu verschaffen.

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