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Software & Infrastruktur

Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen

    Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen

Musik-Streaming-Dienst Spotify bald auch mit Videoangebot? (Foto: Spotify)

Spotify soll Insidern zufolge am Einstieg ins Video-Streaming-Geschäft arbeiten. Eine offizielle Bestätigung für die Online-Video-Pläne wird noch in diesem Monat erwartet.

Spotify-Plan: Neben Musik- bald auch Video-Streaming

Spotify will sein Geschäftsmodell offenbar erweitern und ein Video-Streaming-Angebot an den Start bringen. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll der schwedische Musik-Streaming-Dienst bereits mit Video-Content-Erstellern, insbesondere solchen, die ihre Videos derzeit via YouTube veröffentlichen, im Gespräch sein.

Spotify soll bald auch Video-Streaming anbieten. (Foto: Spotify)
Spotify soll bald auch Video-Streaming anbieten. (Foto: Spotify)

Dem Bericht zufolge ist Spotify ebenfalls an traditionelle Medienkonzerne herangetreten, um Video-Content für seinen angeblich geplanten Bewegtbild-Services zu bekommen. Den nicht genannten Quellen zufolge sollen die Video-Streaming-Pläne bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann ein entsprechender Dienst tatsächlich starten würde, steht allerdings nicht fest. Es soll sich dann aber um Modell handeln, das nicht nur Abonnenten angeboten wird, dafür aber mit Werbung versehen sein könnte.

Spotify ist 8,4 Milliarden US-Dollar wert

Zuletzt hatte sich Spotify eine Finanzspritze von kolportierten 400 Millionen US-Dollar geben lassen, auch um der aufziehenden Konkurrenz von Apples neuem Streaming-Service Beats Music und dem von Musikern um Jay-Z angekündigten Dienst Tidal besser die Stirn bieten zu können. Damit würde Spotify mit rund 8,4 Milliarden US-Dollar bewertet. Ein Börsengang soll geplant sein.

Spotify hat eigenen Angaben zufolge etwa 60 Millionen Nutzer, davon zahlen 15 Millionen einen monatlichen Betrag von rund zehn US-Dollar für die werbefreie Variante des Musik-Streamings. Der Dienst hat bisher noch keine Gewinne eingespielt.

via arstechnica.com

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