YouTube-Star „Where the Hell is Matt“ tanzt wieder um die Welt

YouTube-Star „Where the Hell is Matt“ tanzt wieder um die Welt
Matthew „Matt“ Harding hat es wieder getan: Der 35-Jährige, der es bei YouTube mit der Tanzvideo-Serie „Where the Hell is Matt“ zum Star geschafft hat, ist erneut rund um den Globus gereist und hat sich beim gemeinsamen Tanzen mit Menschen der unterschiedlichsten Kulturkreise filmen lassen.

Seit 2003 reist der ehemalige Game-Designer um die Welt, tanzt mit den Menschen vor Ort und lässt sich dabei filmen. Das erste Video von „Where the Hell is Matt“ wurde im Jahr 2005 auf veröffentlicht und erfreut sich – wie die mittlerweile vier Nachfolger – seitdem einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Where the hell is Matt Zimbabwe
Where the hell is Matt? Hier z.B. in Simbabwe.

„Where the Hell is Matt“ – Tanzen an Brennpunkten

Das bisher erfolgreichste Video aus dem Jahr 2008 konnte bis heute 43 Millionen Views verzeichnen. Im neuesten „Where the Hell is Matt“-Streich tanzt Matt nicht nur mit exotischen Tänzern, sondern lässt sich auch an politischen Brennpunkten blicken, wie in Beirut, Pjöngjang, Kabul oder im Irak. Die syrischen Tänzer etwa sind zu ihrem eigenen Schutz sogar unkenntlich gemacht worden.

Matt Harding hatte im Februar 2003 seinen Job in der Computerspielebranche an den Nagel gehängt und sein Erspartes dazu genutzt, durch Asien zu reisen. In Hanoi war ein Mitreisender angeblich auf die Idee gekommen, Matt zu filmen, während er auf den Plätzen der Stadt tanzte. Aus diesen Schnipseln entstand schließlich das erste Video aus der Reihe „Where the Hell is Matt“. Zwei Tanzreisen wurden Harding daraufhin vom US-Unternehmen Stride Gum finanziert. Spätestens mit dem dritten Video aus dem Jahr 2008 erreichte Harding schließlich Kultstatus.

Ist bei „Where the Hell is Matt” alles echt?

Spätestens zu diesem Zeitpunkt, als ihm sogar die New York Times einen längeren Artikel widmete, wurde die Echtheit seiner Videos und Tanzeinlagen angezweifelt. Matt gibt in der FAQ-Sektion auf seiner Website auf die Frage, ob alles nur ein Hoax sei, die Videos vor dem Greenscreen entstanden, die launige Antwort: „Yes. I knew it! I'm telling everyone! You're nailed, buddy!“. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass die Reisen alle gemacht und die Videos echt sind, nicht zuletzt, weil zwei davon gesponsert wurden.

Video: „Where the Hell is Matt” 2012

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3 Antworten
  1. von Björn Aicher via facebook 21.06.2012 (15:39Uhr) 1.

    Was hat der Junge eigentlich für einen Job wenn er mit 35 Geld und Zeit für zwei Weltreisen hat?

  2. von Niels Hlawinka via facebook 21.06.2012 (15:45Uhr) 2.

    Das ist sein job :-))) Glaube letztes Jahr wurde er von einer Kaugummi Firma gesponsert

  3. von Lukas P. 21.06.2012 (22:10Uhr) 3.

    Das nenne ich mal spontan. Finde ich gut, dass sich der Typ außerhalb seines Jobs noch "Spaß" am Leben hat.

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