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YouTube startet kostenpflichtige Kanäle

Nachdem oft darüber spekuliert wurde, führt jetzt Bezahlkanäle ein. Das Video-Portal startet mit einer Auswahl von 53 Angeboten, die Preise fangen bei 99 US-Cent pro Monat an – zunächst aber nicht in Deutschland.

YouTube startet kostenpflichtige Kanäle
YouTube (Quelle: Flickr)

YouTube: Bezahlkanäle 14 Tage lang kostenlos testen

#FLICKR#
Mit einem Pilot-Projekt führt YouTube jetzt auch Bezahlkanäle ein. (Foto: codenamecueball / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Wie YouTube in seinem Blog mitteilt, gibt es derzeit etwa eine Million YouTube-Kanäle, die schwarze Zahlen schreiben. Aufbauend auf diesem Erfolg habe man nun ein Pilot-Projekt mit zunächst 53 Partnern gestartet, deren Kanäle kostenpflichtig abonniert werden können, darunter ES.TV, BIGSTAR Movies, Docurama, der Jim-Henson-Family-Kanal oder National Geographic Kids – dazu kommen soll bald auch der Kanal der Sesamstraße. Wer die Angebote erstmal testen möchte, kann das bei jedem Angebot 14 Tage lang kostenlos tun, danach werden Abo-Gebühren fällig, die bei 99 US-Cent im Monat starten. In Deutschland ist das Angebot vorerst nicht verfügbar, wann die Bezahlkanäle auch hierzulande buchbar sein werden, teilte YouTube nicht mit.

YouTube-Bezahlkanäle auch für Smartphone, Tablet und TV

Wie YouTube weiter schreibt, soll das jedoch erst der Anfang sein. Man werde das Bezahlkanal-Feature in den kommenden Wochen weiter ausbauen und es auch als Service für Kanalbetreiber anbieten, die ihren Kanal dann auf eigene Faust per Abo-Modell monetarisieren können. Dafür können Kanal-Betreiber sich mit einem Formular bei YouTube melden.

Das Abo-Modell funktioniert dabei für verschiedene Devices. Sobald man sich mit dem Rechner für einen Kanal angemeldet habe, könne man diesen auch auf seinem Smartphone, Tablet oder Fernseher angucken. YouTube selbst bleibe darüber hinaus auch weiterhin kostenfrei.

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3 Antworten
  1. von chpaterok am 10.05.2013 (09:52 Uhr)

    Jetzt macht der Reiter "Käufe" in der iOS App von YouTube endlich Sinn :)

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  2. von MarkusGerke am 10.05.2013 (12:23 Uhr)

    @Marco Was ist verkehrt daran, Geld für Inhalte zu verlangen? Natürlich mag es toll sein, wenn man alles für lau bekommt, aber das macht doch die Qualität unserer Gesellschaft zunichte, wenn niemand mehr dafür zahlen möchte.

    Du gehst auch nicht zum Friseur und erwartest, dass er Dir die Haare umsonst schneidet, weil ein großes Banner vor der Tür von "Weißkopf" baumelt. vimeo bietet eine tolle Möglichkeit an, dem jeweiligen Kanal Summe X zu spenden (https://vimeo.com/61103187) und was die Alternative bing angeht ... oh, das waren sie schon, meine 2 Cent.

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  3. von Süsswaren am 10.05.2013 (13:32 Uhr)

    Wenn die Qualität stimmt und man nicht abgezockt wird, finde ich das durchaus in Ordnung. Wichtig ist aber, dass die Vertragsbedingungen klar sind und wirklich niemand durch Unkenntnis in eine Kostenfalle tritt. Schließlich wird YouTube auch stark von Jugendlichen genutzt.

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