von , 18.09.2008

Zarafa Groupware wird Open Source

Der niederländische Software-Anbieter Zarafa stellt eine Version seiner gleichnamigen Groupware-Lösung unter Open-Source-Lizenz. Die Linux-basierte Exchange-Alternative bietet unter anderem einen Ajax-getriebenen Webclient und eine zu ActiveSync kompatible Synchronisation.
Die Zarafa "Community-Version" besteht aus dem Zarafa Server, Z-Merge (einer neuen Webservice-Schnittstelle zur Kopplung an andere Unternehmenssoftware wie z.B. ein CRM-System), dem Zarafa IMAP/POP3/iCal-Gateway, der Zarafa Administrations-Konsole, dem Zarafa AJAX-WebAccess sowie einigen weiteren Tools.

Die integrierte, zu ActiveSync kompatible Open-Source-Komponente Z-Push soll es Unternehmen ermöglichen, mobile Geräte zu synchronisieren sowie mit Push-Mails zu versorgen. Unterstützt werden dabei Geräte mit Windows Mobile, Apples iPhone, Nokias E-Serie, die Palm Treos 650, 680 und 700 sowie Sony Ericssons Mobiltelefone P990, W950 und M600. Eine native Unterstützung des Blackberry Enterprise Servers soll bis Ende des Jahres folgen.

Die Zarafa Community-Version unterstützt bis zu drei Outlook-Nutzer. Wer mehr braucht, kann auf eine der drei kostenpflichtigen Versionen "Standard", "Professional" und "Enterprise" zurückgreifen. Eine Tabelle listet die Unterschiede zwischen sämtlichen Versionen.

Die neue Zarafa Community-Version steht unter der Affero GPLv3 zum freien Download bereit. Die Download-Seite bietet Installations-Pakete für die wichtigsten Linux-Distributionen.

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