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Anonyme Bitcoin-Alternative: Zcash startet in die Beta-Phase

Anonyme Bitcoin-Alternative: Zcash startet in die Beta-Phase

ist tot. Oder doch nicht? Geht es nach den Investoren von Zcash, steht der durchaus eine blühende Zukunft bevor. Mit seinem Service will das Startup eine anonyme Alternative zu anderen Bitcoin-Diensten anbieten.

Anonyme Bitcoin-Alternative: Zcash startet in die Beta-Phase

(Grafik: Shutterstock)

Anonymes Zahlen: Bitcoin-Startup Zcash will damit Geld verdienen

Der erste wichtige Begriff, wenn es um Zcash geht, ist: Unternehmen. Anders als viele andere Anbieter von Bitcoin-Lösungen ist Zcash nämlich nicht nur an der Verbreitung der Währung interessiert – es will damit auch Geld verdienen. Was bedeutet: Das plant, Zahlungen mindestens für die ersten vier Jahre mit elf Prozent quasi zu besteuern. Zehn Prozent sollen zurück in das Unternehmen fließen und seine Investoren beruhigen (Zu ihnen später mehr), ein Prozent werde in den Service selbst investiert – in Entwicklung und Community-Management.

Das Startup Zcash will anonyme Bitcoin-Zahlungen ermöglichen. (Grafik: Zcash)
Das Startup Zcash will anonyme Bitcoin-Zahlungen ermöglichen. (Grafik: Zcash)

Der zweite wichtige Begriff, über den Zcash-Gründer Zooko Wilcox oft spricht, ist Privacy. Während bei „klassischen“ Lösungen jede Zahlung öffentlich einsehbar und nachvollziehbar ist, will er mit Zcash eine anonyme Bitcoin-Alternative anbieten – wie das beispielsweise auch DarkWallet vor hatte: „Wenn Menschen über das Internet Sachen kaufen oder verkaufen wollen, brauchen sie Schutz vor Schnüfflern, die das Wissen über ihre Transaktionen gegen sie verwenden könnten. Wir bieten zum ersten Mal eine Lösung, mit der jeder mit jedem Geschäfte machen kann – und bei der die Kontrolle darüber, wer davon weiß, in deiner Hand liegt.“

Zcash: Bitcoin-Alternative setzt auf Krypto-Trick

„Wenn Menschen über das Internet Sachen kaufen oder verkaufen wollen, brauchen sie Schutz vor Schnüfflern.“

Warum das Geldverdienen für Zcash – einige Zeit auch als Zerocoin oder Zerocash unterwegs, durchaus wichtig ist, zeigt sich beim Blick auf die Investoren: Mit Naval Ravikant ist einer der frühesten Investoren von Twitter und Uber mit an Bord, Barry Silbert hat die Startup-Plattform SecondMarket aufgebaut und Roger Ver ist als Investor diverser Bitcoin-Startups wie Blockchain.info oder Bitpay kein Unbekannter in der Szene. Dazu kommen Unternehmen wie Pantera Capital, die Digital Currency Group oder Fenbushi Capital. Bis November haben diese Investoren rund 715.000 US-Dollar in das Unternehmen gepumpt.

Bei aller Anonymität in Bezug auf die Transaktionen, ist Zcash in Sachen Technologie alles andere als verschlossen. Gerade erst hat das Team aus Boulder, Colorado, seinen Quellcode auf GitHub veröffentlicht. Was diese technische Seite angeht: Auch Zcash setzt im Grunde auf der Blockchain-Technologie auf, die der Dienst in einem entscheidenden Punkt allerdings modifiziert: mit einem Trick namens „Zero-Knowledge-Proof“, bei dem zwei Parteien (der Proofer – oder Beweiser – und der Verifier – oder Verifizierer) miteinander kommunizieren. Der Beweiser überzeugt dabei den Verifizierer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon, dass er ein Geheimnis kennt, ohne dabei Informationen über das Geheimnis selbst bekannt zu geben.

Noch 6 Monate bis zum endgültigen Start

Im Gegensatz zu den meisten anderen auf Blockchain basierenden Zahlungsverfahren ist es bei Zcash deshalb nicht möglich rauszukriegen, wer die beiden Parteien sind oder wie hoch die gezahlte Summe ist. „Bitcoin ist HTTP – wir sind HTTPS“, hatten die Macher von Zerocoin seinerzeit erklärt. Wer mehr darüber erfahren will, wie diese Idee funktioniert: Auf dem 2014er-Symposium des „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ haben die Entwickler das im Detail erklärt. Oder: Ihr guckt euch das folgende Video an.

Wer das System von Zcash ausprobieren will, kann das ab sofort tun, auch wenn es noch keine GUI gibt – Tester müssen daher noch auf die Kommandozeile zurückgreifen. Das aber dürfte nicht wenigen ohnehin besser liegen. Bis zum öffentlichen Start, so Wilcox, werde es vermutlich noch weitere sechs Monate dauern.

via www.wired.com

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5 Antworten
  1. von Peter P am 26.01.2016 (11:02 Uhr)

    11%? Muharrharr.

    Wer ist denn da die Zielgruppe, abgesehen von Geldwäschern?

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  2. von Ich am 26.01.2016 (11:39 Uhr)

    ELF Prozent????

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  3. von grep am 26.01.2016 (12:49 Uhr)

    Hallo ...,


    HTTPS und Kommandozeile sind für mich zwei Schlüsselwörter aus diesem Artikel welche Zcash für mich interessant werden lassen.


    Ciao, Sascha.

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  4. von www.neuvolution.de am 17.03.2016 (11:32 Uhr)

    Hm, ihr könnte mal was über die anderen Kryptowährungen schreiben. Zum beispiel Ethereum finde ich ganz interessant. http://neuvolution.de/ethereum-kaufen-mining-investieren/

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  5. von Andr am 04.05.2016 (17:59 Uhr)

    Das Prinzip ist an sich gut, dennoch wäre es mir lieber, wenn die Anonymität direkt im Protokoll verankert wäre und man keinem Startup vertrauen müsste.

    Alternative Währungen wie Ethereum (http://ethereum-kaufen.de - Deutschsprachige Infos) können diese Anonymität auch ins Protokoll mit aufnehmen. Monero hat das schon verankert.

    Also besser direkt im Protokoll als durch einen Drittanbieter. Außerdem sind die Kosten wahrscheinlich für die meisten zu hoch mit elf Prozent. Dennoch, gibt es schon Neuerungen zu ZCash und gibts schon ein GUI?

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