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Zehntausende Twitter-Accounts gehackt

haben rund 35.000 Twitter-Accounts mit den zugehörigen Passwörtern im Internet veröffentlicht. Zwar handelt es sich bei den meisten gehackten Twitter-Nutzern um Spam-Accounts, aber dennoch sollte jeder Twitter-Anwender überprüfen, ob sein Profil ebenfalls betroffen ist. Das ist schnell erledigt.

Zehntausende Twitter-Accounts gehackt

Insgesamt haben die Hacker 55.000 Twitter-Konten inklusive Passwörtern auf Pastebin.com veröffentlicht. Etwa 20.000 Konten tauchen allerdings doppelt in der Liste auf, so dass sich der Gau für den Kurznachrichtendienst auf immerhin noch 35.000 gehackte Accounts beläuft.

Bei vielen der gehackten Twitter-Accounts handelt es sich um Konten von Spammern. (Foto: petesimon / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Hauptsächlich Twitter-Accounts von Spammern betroffen

Das Gros der gehackten Konten entfällt auf Spam-Accounts, die bereits in der Vergangenheit stillgelegt hatte. Der Hacking-Newsaggregator Air Demon hatte als erstes von dem Coup berichtet, der zumindest nach Aussage der Hacker auf das Konto von Anonymous geht.

Twitter nimmt den Angriff ernst

Auch wenn sich nach Angaben von Twitter viele Dubletten, Spam-Accounts und Konten mit falschen Passwörtern unter den gehackten Twitter-Accounts befinden, nimmt der Kurznachrichtendienst den Angriff ernst. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Angriffen auf Accounts von Personen des öffentlichen Lebens gekommen. Twitter prüft derzeit, wie es zu dem aktuellen Hack kommen konnte und rät allen Nutzern, deren Konten möglicherweise betroffen sind, neue Passwörter einzurichten.

So prüfst du, ob dein Twitter-Account gehackt wurde

Wer ganz sicher gehen will, der sollte die fünf Seiten mit gehackten Accounts (Links zu jeder Seite finden sich unter Weiterführende Links) auf Pastebin.com nach seinem Login-Namen durchsuchen. Einfach die entsprechenden Seiten öffnen und nach dem eigenen Login suchen. Ein prophylaktisches Ändern des Passwortes kann natürlich auch nicht schaden.

Bildnachweis für die Newsübersicht: altemark / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Weiterführende Links:

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3 Antworten
  1. von Steffen am 09.05.2012 (11:20 Uhr)

    Wie prüfe ich da bitte was?

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  2. von Steffen am 09.05.2012 (11:30 Uhr)

    Sorry, habs begriffen. Der Wald und die Bäume...

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  3. von 1131 am 09.05.2012 (21:32 Uhr)

    Weshalb speichert Twitter die Passwörter denn als Klartext? Oder besser: weshalb sollten sie?
    Unglaubwürdig...

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