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Zeit für eine Beförderung? So hilfst du deinem Chef auf die Sprünge!

Zeit für eine Beförderung? So hilfst du deinem Chef auf die Sprünge!

Du  bist der Meinung, dass die nächste Beförderung ansteht? Mit unseren stellst du sicher, dass deine Chefs das genau so sehen!

Zeit für eine Beförderung? So hilfst du deinem Chef auf die Sprünge!

Die nächste Beförderung kommt bestimmt. (Foto: Shutterstock)

Der nächste Schritt auf der Karriereleiter. (Foto: Shutterstock)
Der nächste Schritt auf der Karriereleiter. (Foto: Shutterstock)

Du willst die Beförderung? Mit diesen Tipps wird's was

Früher oder später kommen wir alle an den Punkt, an dem unsere Karriere sich weiterentwickeln soll. Doch wie lässt sich die Wahrscheinlichkeit, dass demnächst eine anspruchsvolle neue Position und mehr Gehalt winken, proaktiv erhöhen? Wir haben die viel versprechendsten Tipps für euch zusammengetragen.

Tipp Nr. 1: Warte nicht still auf deine Belohnung.

Zeig, was du kannst, statt im stillen Kämmerlein vor dich hin zu brillieren! Wenn du nur darauf hoffst, dass deine Vorgesetzten dein Talent irgendwann bemerken werden, kannst du lange warten. Präsentiere dich, deine Fortschritte und Ergebnisse offensiv – und sprich ebenso offensiv an, dass du befördert werden willst. Vielleicht hat dein Chef noch gar nicht auf dem Radar, dass du dich weiter entwickeln willst. Niemand kann Gedanken lesen, also hilf ihm, die Teile des Puzzles zusammen zu setzen.

Du willst die Beförderung? Dann mach dich bemerkbar! (Foto: Shutterstock)
Du willst die Beförderung? Dann mach dich bemerkbar! (Foto: Shutterstock)

Tipp Nr. 2: Gib in deiner jetzigen Position dein Bestes.

Hast du den ganzen Tag damit verbracht, dir auszumalen, wie viel besser du als Team Lead wärst als deine jetzige Vorgesetzte? Oder schon mal gegoogelt, welchen Urlaub du dir von dem höheren Gehalt leisten könntest? Gut und schön, aber möglicherweise verbaust du dir genau damit die Chance darauf, den Posten auch zu bekommen. Denn auch wenn Leistung nicht alles ist: wer nicht genug leistet, wird für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter womöglich gar nicht erst in Erwägung gezogen. Deswegen gilt: Egal wo du in ein paar Monaten sein willst, mach das, was heute auf deinem Schreibtisch liegt, so gut wie möglich!

Tipp Nr. 3: Mach dich entbehrlich!

Der Satz „Mach dich unentbehrlich!“ geistert immer wieder durch die Karriere-Ratgeber. Genau genommen ist er aber falsch, oder zumindest unvollständig. Denn wenn sich bei deinen Chefs die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass niemand anders deinen jetzigen Job besser machen kann als du, wirst du es ungemein schwer haben, innerhalb der Firma weiter zu ziehen. Mach dich also nicht unentbehrlich für deine aktuelle Position, sondern für dein Unternehmen!

Tipp Nr. 4: Sei ein Teamplayer.

Sei Kollegen gegenüber immer respektvoll und hilfsbereit, egal wo sie in der Firmenhierarchie stehen. Wenn du deine Teammitglieder aufrichtig unterstützt, werden sie dasselbe für dich tun und diesen Rückhalt wirst du brauchen. Haue niemanden übers Ohr und halte dich aus Büro-Intrigen heraus, die Gefahr, dass dein Verhalten negativ auf dich selbst zurückfällt, ist groß.

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Sei hilfsbereit und zugänglich. Wenn du beruflich aufsteigen willst, brauchst du dein Team in deinem Rücken. (Foto: © loreanto – Fotolia.com)

Und noch ein Tipp: lobe deine Vorgesetzten gegenüber der Unternehmensleitung und hebe ihre hervorragende Arbeit hervor. Dadurch steigt die Chance, dass sie ihrerseits eine Beförderung bekommen – und du kannst ihren Platz einnehmen.

Tipp Nr. 5: Bereite einen Kollegen darauf vor, deinen Job zu übernehmen.

Wenn du befördert wirst, hinterlässt du in deinem bisherigen Team eine Lücke, die deine Chefs als Nächstes füllen müssen – was Arbeitsaufwand für sie bedeutet. Möglicherweise suchen sie daher bevorzugt nach einem externen Bewerber für den höheren Posten, nach dem du schielst. Das kannst du verhindern, indem du jemanden aus deinem Team darauf vorbereitest, in deine Fußstapfen zu treten. Wenn dann eine interessante Position frei wird, kannst du das Management direkt mit dem Hinweis beruhigen, dass die Nachfolge auf deinem bisherigen Posten kein Problem für sie darstellen wird.

Tipp Nr. 6: Schlag kein Angebot aus.

Manchmal bekommt man auch Angebote, die man am liebsten ausschlagen möchte. Ein Umzug in eine andere Stadt, ein nicht ganz so attraktiver Unternehmensbereich, ein intern für sein schwieriges Klima berüchtigtes Team … Nicht immer bringt eine Beförderung nur rosige Begleitumstände mit sich. Trotzdem solltest du die Entscheidung zumindest sehr genau abwägen. Was wie ein harter oder gar falscher Schritt aussieht, wird dich auf die eine oder andere Weise auf jeden Fall voranbringen. Mindestens, indem du deinen Chefs klar machst, dass du gestellte Herausforderungen beherzt in Angriff nimmst. Wenn du dagegen „nein“ sagst, wird beim nächsten Mal vielleicht jemand anderes gefragt.

Tipp Nr. 7: Wecke Sympathien.

„Geld und Karriere bekommen nicht die Leistungsträger, sondern die Sympathieträger.“ Dieser Satz stammt von Karriere-Coach Volker Kitz und verweist auf ein völlig menschliches Prinzip, das du dir zunutze machen kannst, wenn es um dein Standing innerhalb der Firma geht. Wie Kitz erklärt, ziehen wir unbewusst ein Stück weit diejenigen Menschen vor, die uns ähnlich sind oder mit denen wir viele Gemeinsamkeiten haben. Je besser du dich also auf persönlicher Ebene mit deinem Chef verstehst, desto wahrscheinlicher ist es, dass er oder sie dir gewogen ist und dein Anliegen wohlwollend in Erwägung zieht.

Schon durch Smalltalk bieten sich gute Gelegenheiten, Sympathien auf persönlicher Ebene herzustellen. Nutze sie. (Foto: Shutterstock)
Schon durch Smalltalk in der Pause bieten sich gute Gelegenheiten, Sympathien auf persönlicher Ebene herzustellen. Nutze sie. (Foto: Shutterstock)

An gegenseitiger Sympathie kannst du locker arbeiten, auch ohne ein Schleimer sein zu müssen. Vielleicht weißt du ja schon von bestehenden Gemeinsamkeiten – Sport, TV-Serien, Kinder – und quatschst die Person in der nächsten Kaffeepause einfach mal an. Oder du bleibst beim nächsten Firmenevent etwas länger als ursprünglich geplant. Oft sind es schon kleine Smalltalk-Situationen, die eine geschäftliche Beziehung ein wenig persönlicher machen.

Tipp Nr. 8: Finde Mentoren und erfolgreiche Sparringspartner.

Mentoren können dich nicht nur beraten und dir bei karriererelevanten Entscheidungen helfen: Sie können dir auch Einblicke in in ihre Arbeit verschaffen, sodass du die Position, die du in Zukunft vielleicht anstrebst, schon heute kennen lernst. Zudem können sie dir Türen öffnen und deinen Namen im richtigen Moment bei den richtigen Leuten fallen lassen. Wenn du dich mit einem erfolgreichen Sparringspartner aus deiner Firma zusammentust, kann das auch deine interne Sichtbarkeit erhöhen (siehe Punkt 1!) und dir besonders spannende Aufgaben einbringen, mit denen du dich hervortun kannst.

Tipp Nr. 9: Erlerne Fähigkeiten, von denen deine Firma in Zukunft profitieren kann.

Kaum ein Jobprofil ist heute noch statisch, daher gehört Weiterbildung bei den meisten Angestellten zu den selbstverständlichen Aufgaben. Beeindrucken kannst du deine Chefs, indem du das Thema proaktiv in die Hand nimmst und dir Fähigkeiten oder Fachkenntnisse, die im Team gebraucht werden, auf eigene Faust beibringst. Wem das eine Nummer zu viel ist, der kann auch einen Gang runter schalten: Selbst wenn du dich nicht in deiner Freizeit und auf eigene Kosten weiterbilden willst, dürfte sich das Management darüber freuen, wenn du dein Skillset im Sinne deines Unternehmens ausbauen willst.

Tipp Nr. 10: Nutze die Kunst von Antizipation und Timing.

Beförderung: Passe den richtigen Zeitpunkt ab – und sei dann zur Stelle. (Foto: Shutterstock)
Beförderung: Passe den richtigen Zeitpunkt ab – und sei dann zur Stelle. (Foto: Shutterstock)

Kenne die Pläne deiner Chefs genau. So kannst du antizipieren, wo sich in Kürze neue Optionen auftun werden, zum Beispiel durch die Eröffnung eines neuen Standortes oder die Expansion in ein neues Marktsegment. Dann kannst du dich nicht nur auf entsprechende Veränderungen vorbereiten, sondern auch dein Timing exakt abstimmen: Hast du „zufällig“ Ressourcen frei, wenn das neue Projekt gestartet wird, ist es umso wahrscheinlicher, dass dir der Hut dafür aufgesetzt wird.

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Wie hast du deine letzte Beförderung klar gemacht?

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Eine Antwort
  1. von Janix am 16.07.2015 (09:14 Uhr)

    Kurzum: Sei also "brav", "Papas liebes Mädchen" und vergiss Deine Rechte mal für eine Weile ... So ein Schmarrn! - In die Gewerkschaft und gemeinsam handeln!

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