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Krautreporter Alexander von Streit: „Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“

Krautreporter Alexander von Streit: „Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Alexander von Streit, Mitbegründer und Chefredakteur des Online-Magazins Krautreporter.

Krautreporter Alexander von Streit: „Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“

Alexander von Streit (Screenshot: about.me)

Was mit ersten Gehversuchen nach dem Abitur begann, wurde für Alexander von Streit, Mitbegründer und Chefredakteur des Online-Magazins Krautreporter, schnell zur Passion und zu einer Aufgabe: Journalismus – mit starkem Hang zum Digitalen und zum Experimentieren. Neben seiner journalistischen Arbeit machte von Streit (Jahrgang 1970) an der Universität München seinen Magister in Politik, Soziologie und Sozialpsychologie. Er volontierte bei der Frankfurter Rundschau und schrieb anschließend mehrere Jahre als Autor und Kolumnist zu Themen rund um Medien, Gesellschaft und Internet, u.a. für die Rundschau, das Medium Magazin, Focus Online, Spiegel Online und den Stern. 2004 ging Alexander von Streit als Chefredakteur zum Medienmagazin Cover, im Juni 2006 übernahm er dann bei Focus Online die Leitung des Ressorts „Digital“. Ab 2012 bis Ende 2013 war von Streit zudem Chefredakteur bei Wired Deutschland.

Alexander von Streit zur Zukunft des Journalismus
Alexander von Streit zur Zukunft des Journalismus

Anfang 2014 schien es dann an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Denn: „Wenn wir Journalismus weiterhin so denken, wie er in der Vergangenheit richtig war, und ihn lediglich in dieser Form in den digitalen Raum übertragen wollen, bekommen wir das nicht hin“, ist Alexander von Streit überzeugt. In diesem Sinne nahm er als Chefredakteur von Krautreporter zusammen mit seinen Mitgründern Sebastian Esser (Herausgeber) und Philipp Schwörbel (Geschäftsführer) – begleitet von großem medialem Interesse – eines der bisher größten journalistischen Crowdfunding-Projekte in Angriff. Ziel: Dem Journalismus auf unkonventionellen Wegen ein neues Gesicht geben. Für von Streit der logische nächste Schritt, nachdem er sich bereits im Herbst 2011 an der Gründung des gemeinnützigen Journalismus-Think-Tanks und Medienportals vocer.org beteiligt hatte, dessen Herausgeber er heute noch ist. Vor gut einem Jahr wurde die Funding-Phase für Krautreporter erfolgreich beendet. Die Redaktion mit Sitz in Berlin nahm zusammen mit einer Reihe von Autoren die journalistische Arbeit auf.

Im September 2014 startete das Online-Magazin als Beta-Version für die zahlenden Mitglieder, am 24. Oktober folgte die offizielle Online-Freischaltung. Momentan befindet sich das Projekt im Umbruch – so hat Mit-Autor Stefan Niggemeier auf seinem Blog angekündigt, Krautreporter zu verlassen. In nächster Zeit muss sich zeigen, ob und in welcher Form die Plattform weiterlaufen kann. Insbesondere die deutschsprachige Medienwelt verfolgt das journalistische Experiment mit großem Interesse, hat es doch exemplarischen Charakter für die gesamte Branche in Bezug auf neue Ansätze und mutige Finanzierungskonzepte.

Im nimmt Alexander von Streit das Spannungsfeld zwischen Technologieunternehmen, Start-ups und Medienhäusern in der neuen, zunehmend digitalen Kommunikationswelt ins Visier. Zudem geht er auf die Notwendigkeit von Experimenten, den Dialog mit dem Publikum und die Monetarisierung journalistischer Angebote ein.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Qualitätsjournalismus ist ein überstrapazierter Begriff. Er führt in die falsche Richtung, denn er suggeriert, dass es sich dabei um eine bestimmte Art von Journalismus handelt. Ich denke, wir müssen uns künftig eher die Frage nach der Glaubwürdigkeit stellen. Wer Journalismus wie ein inflationäres Produkt behandelt, das ohne Substanz und Anspruch Medienangebote befüllen soll, wird massive Probleme bekommen.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Momentan schwärmen ja viele zum Beispiel von Live-Bewegtbild à la Periscope und so etwas ist natürlich auch spannend. Aber das alles sind nur Etappen in einer gerade erst beginnenden größeren Entwicklung. Klar ist: Print hat im Moment zwar noch eine sehr wichtige Funktion im Medienmix vieler Menschen, aber unsere Kommunikation verändert sich. Alles wird digital. Und es wird entscheidend sein, ob wir es schaffen, die richtige Sprache für die vielen neuen Kanäle zu finden. Was wir im Moment sehen, sind nur erste Gehversuche.

Trotzdem sind diese Experimente sehr wichtig, denn wir müssen uns von Grund auf neu sortieren. Der im vergangenen Jahr geleakte Innovation Report der New York Times hat gezeigt, wie selbst eine der renommiertesten und größten Tageszeitungen der Welt vor den Konsequenzen des Transformationsprozesses kapituliert. Wenn wir Journalismus weiterhin so denken, wie er in der Vergangenheit richtig war, und ihn lediglich in dieser Form in den digitalen Raum übertragen wollen, bekommen wir das nicht hin. Stattdessen müssen journalistische Angebote ihre individuelle DNA identifizieren, diese aus den alten Strukturen lösen und dann neue Wege gehen.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Vieles finde ich in meinen Social-Media-Streams, da vor allem bei Twitter, bei Facebook immer weniger. Ich nutze teilweise das Tool tame.it, um das digitale Rauschen aus meinem Twitter-Feed zu eliminieren, aber manchmal ist es auch hilfreich, den Feed einfach ungefiltert zu lesen.

„Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“

Wichtig für mich sind auch RSS-Feeds, die mich zum einen auf dem Laufenden halten und darüber hinaus mit ungewöhnlichen Blickwinkeln aus weniger Mainstream-orientierten Webangeboten oder versorgen.

Und ja, ich lese noch klassische Medienmarken, allerdings überwiegend in digitaler Form. Wirklich spannend wird es aber, wenn man als Journalist nicht mehr allein darüber nachdenkt, welche Geschichte spannend ist. Wer Journalismus als Prozess mit dem Publikum begreift, kann auf einen wertvollen Wissens- und Meinungsaustausch zurückgreifen, der die bessere Geschichte zur Folge hat.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Sichtbarer werden und sich auf den Dialog mit dem Publikum einlassen. Nur wenn Journalisten greifbar werden, ansprechbar und dialogbereit sind, stellen sie die nötige Augenhöhe her, die Journalismus glaubwürdig macht. Das gilt übrigens nicht nur für Journalisten, sondern auch für Medienmarken.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie müssen sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Als die Medienwelt sich noch auf Zeitungen, Magazine und Rundfunk beschränkte, war alles so einfach. Denn diese Kanäle sind traditionell journalistisch geprägt. Inzwischen stellen aber zunehmend Technologieunternehmen wie zum Beispiel Facebook oder Google die Kommunikationsinfrastruktur unseres Alltags. Das sollte uns zu denken geben – und wir müssen die richtigen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen.

Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden, sondern in Start-ups, die ohne journalistische Vorprägung Bedürfnisse in der neuen Kommunikationswelt erkennen und mit ihren Produkten befriedigen. Hier findet die Innovation statt. Und das ist das Feld, das der Journalismus beobachten muss, anstatt ausschließlich in der eigenen Suppe nach Lösungen zu suchen, um alte Ideen in die neue Zeit zu retten. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass sich Medienunternehmen in die Abhängigkeit von diesen neuen Playern begeben sollten.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Jedes Medienangebot muss den Finanzierungsweg finden, der zur eigenen Marke passt. Klar ist aber, dass die Erlöse aus Printprodukten mittelfristig weiter deutlich zurückgehen und digitale Angebote immer mehr den Kern des Mediengeschäfts ausmachen werden – aber auch da gibt es bezüglich der Monetarisierung zurzeit leider schlechte Prognosen.

„Native Advertising gilt vielen als Hoffnungsträger“

Paid Content funktioniert nur in wenigen speziellen Fällen wirklich, und auch Reichweitenmodelle, die ihre Klicks mit Werbung versilbern, sind angesichts von Ad-Blockern und der schwierigen Umsetzung für den immer wichtigeren Bereich Mobile kein belastbarer Zukunftsentwurf. Das macht die Medienhäuser anfällig für Dinge, die sie besser nicht machen sollten.

Native Advertising gilt vielen ja als Hoffnungsträger bei der Suche nach Refinanzierung. Was nicht verwundert, denn aus Sicht der Anzeigenkunden ist das ideal und daher gefragt. Im schlechtesten Fall erleben wir, dass die Grenzen zwischen redaktionellen und werblichen Inhalten an manchen Stellen komplett aufgehoben werden. Nicht zuletzt in diesem Zusammenhang wird die direkte Finanzierung von journalistischen Angeboten durch ihre Leser künftig eine größere Rolle spielen. Wir haben mit Krautreporter gezeigt, dass so etwas möglich ist.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Fünf Jahre sind angesichts des immer schnelleren Transformationsprozesses, an dessen Anfang wir gerade einmal stehen, eine sehr lange Zeit. Eine konkrete Prognose wäre da unseriös. Für größere Medienunternehmen wird es aber immer unrentabler sein, Journalismus in der heutigen Form zu betreiben, und es wird weniger Journalisten geben, die von ihrer Arbeit leben können. Ich bin mir jedoch sicher, dass das journalistische Angebot insgesamt künftig nicht weniger vielfältig ausfällt, nur in einem anders zusammengesetzten Mix.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Vor einem Jahr hätte ich darauf geantwortet: Ein Medienangebot, das sich den gängigen Finanzierungsstrukturen durch Werbung entzieht und dadurch die Grundlage schafft, digitalen Journalismus unter anderen Rahmenbedingungen auszugestalten. Heute ist die Antwort: Wir brauchen noch viel mehr solcher Angebote.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

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Eine Antwort
  1. von Besserer Journalismus wäre nett am 27.06.2015 (16:51 Uhr)

    'Journalismus ist zu erzählen was andere das Volk nicht wissen lassen wollen' (George B. Shaw oder Mark Twain oder so) oder so ähnlich. Damit ergibt sich aus der Spieltheorie die Realität des Journalismus. Hier berichten leider zu wenige Steuerberater, Juristen oder auch Spieltheoretiker die Hintergründe von Dingen.

    Es wird ja nicht mal von Kollegen korrekturgelesen bevor Artikel online gehen...
    Damit sollte die Zukunft abschätzbar sein...
    Mäusebussarde nahmen zu. Dann fraßen sie "alle" Mäuse weg und vor ein paar Jahren mussten zig Tiere im Winter gerettet werden.
    In korrupten Diktaturen lässt man jeden der Lesen und Schreiben kann Journalismus studieren damit die sich alle im Lohn unterbieten und die Diktatur-Partei-Presse-Meldungen dem Volk verkünden.
    Die ehrlichsten Artikel gibts vielleicht übers Ausland weil die einem nichts tun können und man einen Anruf in der Redaktion gleich bei Youtube hochladen und sich lustig machen würde.


    "Wer Journalismus wie ein inflationäres Produkt behandelt, das ohne Substanz und Anspruch Medienangebote befüllen soll, wird massive Probleme bekommen."
    Yellow Press gibts bis heute. 9% wollen die Monarchie gabs neulich eine Umfrage bzgl des Queen-Besuches...

    Gazpacho oder Smoothie ? Gurke oder Bratwurst ? na also. Die Mehrheit will mit bestimmten Themen nur zeitmäßig z.B. in der Eisenbahn oder im Auto beschäftigt werden oder wie Al Bundy auf dem Klo. Dank Videohandies kann man seine Serien jetzt dort offline gucken. Hörspiele bedienen Hörer im Auto.



    "Wer Journalismus als Prozess mit dem Publikum begreift, kann auf einen wertvollen Wissens- und Meinungsaustausch zurückgreifen, der die bessere Geschichte zur Folge hat."
    Das machen viel zu wenige. Viele reagieren auf Feedback pampig. Klar muss man Bezahlposter nicht pushen aber wenn man immer ähnliches zu ähnlichen Artikeln liest, sollte man sich vielleicht überlegen ob die Agentur oder Quelle bestimmte Aspekte ausser Acht lässt oder ob man besser informieren kann.

    Andere Effekte gibts schon seit Jahrzehnten. Gesponsorte Artikel usw. Die Apotheken-Umschau sagt beispielsweise schon sehr sehr lange, das sie korrekt zwischen Werbung und Artikeln unterscheidet. Es waren ja von der Pharmaindustrie gesponsorte Zeitschriften geplant. Das Problem gibts wohl schon ewig.

    Wenn Du "ausgeblendete Artikel einblenden" bei google-news anklickst, siehst du wie seit dem Krieg Lokalzeitungen aussehen. Der vorige ZukunftDesJournalismus-Interviewte meinte doch auch in etwa das die Mantel-Teile von den Agenturen stammen.

    Alter Journalismus in Print: Platzbeschränkt wie ein Fastfood-Burger-Karton oder eine Brot-Büchse wo 2 Butterbrote für auf der Arbeit reinpassen.
    Neuer Journalismus im Internet: Freie Größen, Abgespeckte (Summly) Artikel für Print oder Audio im Auto, vollständige (Mehrgänge-Menü) Artikel Online.
    Durch Feedback und Recherche der Leser kriegt man Informationen und spart viel Zeit. Diese kann man in die besseren vollumfänglicheren vollwertigeren Artikel stecken. Das man Dinge wiederholt bzw. optional aufklappbar macht, spart auch Zeit ein. Leser kriegen das schnell mit.
    Wer Agenturmeldungen copypastet könnte ja auch ganze Artikel von woanders (t3n, heise, ...) einkaufen und für verschiedene Zielgruppen (Aktionäre, Banker, Rentner, Magento-Programmierer, freie Medien-Designer...) anpassen.
    Print ist immer noch die Vorgabe. Bei Fahrradrennen (Bahnen oder auch 100 km draussen) fahren die 99% der Strecke in der Gruppe oder belauern sich als Paar bei Bahnrennen und erst auf den letzten 500 m wird wirklich am Limit gefahren. Bei Formel1 hingegen wird von Anfang an überall Vollgas gegeben wo es geht.
    Geschichten wollen auch weitererzählt werden. Dafür ist Print nicht ausgerichtet. Da gibts vieles was man besser machen kann, aber bisher kaum stattfindet.
    Lokalradios und diese kostenlosen Wochenzeitungen verdienen wohl auch brauchbar Geld. Es gibt also durchaus funktionierende Finanzierungsformen.
    Print ist wie ein Taxi was von A nach B fährt. Online ist aber noch lange nicht nicht eine Crowd von Taxis/Busse welche die Nord/Süd-Achse hoch und runterfährt und eine andere Crowd die west-ost fährt und Leute micropay-basiert per Handy ein/aussteigen lässt und den Durchsatz optimiert.
    TV-Sender und Kabel-Sender (zumindest in der besseren Schweiz und seit Jahren in England) erlauben ja inzwischen 7-Tage-Abruf oder auch Preload-and-watch-later. Journalismus ist noch viel zu sehr am alten Print orientiert. Vielleicht sind sogar Promi-Melde-Portale oder (ausländische) TV-News-Sender inzwischen weiter als Qualitäts-Journalismus.

    Da IT so erfolgreich funktioniert wie die vielen IT-Großprojekte oder die Planungs-Software vom Flughafen beweisen und IT-Projekte schnell Millionen kosten, kann man sich überlegen ob sich da viel tun wird.

    Und journalistische Angebote: Die Nachrichten bei manchen Werbe-TV-Sendern sollten nicht zu kritisch sein weil man sonst Ärger hat. Also bleiben nur die ÖR. Und die berichten eher selten über die Misstände in der Staatskanzlei gegenüber sondern in anderen Bundesländern oder reagieren auf Telefonanrufe und ändern den TV-Bericht. Manche Parteien wollen Zentralsender mit Zentral-Meinung zurück. Erst seit Team Wallraff und Mario Barth kommen Misstände hier ein breiteres Publikum und nicht nur Urlaubsfähren oder Auslands-Urlaubs-Abzocke.

    Wann und wo hat Journalismus seine Aufgabe der Verbesserung für Volk erfüllt ?
    - Rücktritte mit hohen Pensionsansprüchen ?
    - Ich glaube Ökotest hat Acrolein vermindert weil alle danach maximal 180 Grad die Chips produzieren. Investigative Journalisten also eher nicht.
    - Analog-Käse gibts immer noch. Bald vielleicht auch Genfood dank TTIP.
    - Taylor Swift hat für fairere Bezahlung gesorgt. Welche investigativen Journalisten waren beteiligt ?
    - Hat die Bildzeitung dafür gesorgt das inzwischen im EPG "Scripted Reality" o.ä. unter vielen Sendungstiteln steht statt wie früher nur kurz im Abspann ? Vielleicht war das ja investigativer Qualitäts-Journalismus. Video-Auflösung (der Aufnahme) gegen Mogel-HD oder Jahres-Zahlen stehen bei vielen TV-Sendungen immer noch nicht dran. Im Sommer wird auch viel Journalismus wiederholt. Teilweise hat man die Berichte aber schon vor Jahren gesehen.
    - Wurde vermutet das er den Rücktritt zurückzieht wenn der Rauch verschwunden ist ? Habe ich nirgendwo in der Berichterstattung gesehen obwohl die Sängerin Michelle und Lafontaine ja auch zurückgekommen sind.
    - Das mit dem Onkel der Kronprinzessin wurde auch erst nach ein paar Tagen erinnert.
    - Der Schiessbefehl wurde nach ein paar Jahren wieder gefunden. Erst nach einer Weile erinnerte sich die Presse.
    - Den Fuchs-Panzer gibts wohl in drei Ausstattungen. Die Presse wurde überrascht als es mal um ein anderes Modell ging.
    Und die Beispiele betrafen ja vermutlich praktisch alle Redaktionen von Deutschland und nicht eine kleine Lokalmeldung.

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