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Zukunft von Social Media: „Zeit für Experimente ist vorbei“

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat zehn Thesen zur Zukunft von veröffentlicht. Der Grundtenor des Thesenpapiers der Fachgruppe Social Media: Die Zeit für Experimente ist vorbei, jetzt wird es für die Unternehmen ernst.

Zukunft von Social Media: „Zeit für Experimente ist vorbei“

Zukunft von Social Media: Die Unternehmen haben verstanden

Die Experten der Fachgruppe Social Media im BVDW sind sich sicher: „Die meisten deutschen Unternehmen haben verstanden, dass Social Media weit mehr als nur ein weiterer Werbekanal ist“. Für die Zukunft von Social Media bedeutet das für viele Bereiche den Auf- und/oder Ausbau von Strukturen, die die Integration von Social Media in die Unternehmenskommunikation vorantreiben.

Der BVDW hat sich mit der Zukunft von Social Media beschäftigt.

 

Damit ist die Zeit für Experimente im Bereich Social Media endgültig vorbei, jetzt geht es viel mehr darum, die internen Unternehmensprozesse so zu ordnen, dass sie mit den nach außen gerichteten Social-Media-Maßnahmen harmonieren. Ohne eine darauf abgestimmte interne Kommunikationskultur wird eine professionelle Außendarstellung kaum gelingen können. Für viele Unternehmen bedeutet das eine veränderte Unternehmenskultur und ebenso einen Ausbau der eigenen Kompetenzen. Marketing, PR und Social Media verschmelzen im Idealfall zu einer Einheit, die trotz der verschiedenen Aufgaben und Ziele eine gemeinsame Richtung anpeilt.

Die 10 Thesen zur Zukunft von Social Media im Überblick

  1. Social Media etabliert sich als Querschnittsfunktion
  2. Social Media setzt sich im Employer Branding durch
  3. Social Media findet langsam Einzug in die Produktentwicklung
  4. Social Media verändert klassische CRM-Prozesse
  5. Social Media erfordert zielgruppenspezifische Präsenzen
  6. Social Media braucht einheitliche Kennzahlen
  7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen
  8. Social Media wertet interne Kommunikation weiter auf
  9. Social Media verändert die Unternehmenskultur
  10. Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen

Das BVDW-Thesenpapier zur Zukunft von Social Media gibt es hier als PDF zu Download.

Weiterführende Links zum Thema Zukunft von Social Media:

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7 Antworten
  1. von Marcel Semmler am 19.04.2012 (21:42 Uhr)

    Die Veränderung klassischer CRM-Prozesse hin zum Social CRM ist sicherlich auch in diesem Jahr einer der ausschlaggebenden Trends. Der Punkt wird vom BVDW aber nur einseitig in Bezug auf die Kommunikation in sozialen Netzwerken betrachtet. Die andere Seite der Medaille ist meiner Meinung nach jedoch noch wichtiger: Social Media kann den klassischen Kommunikationskanal, die Website des Unternehmens, in vielfältiger Weise aufwerten. Mithilfe der zur Verfügung stehenden Social-Media-Profilinformationen über den Kunden, kann eine sehr viel stärker personalisierte Kommunikation erfolgen, die jeden einzelnen Kunden aus der Masse hervorhebt und auf seine Bedürfnisse eingeht. Mehr Umsatz ist da bereits vorprogrammiert.

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  2. von Gerald am 19.04.2012 (22:13 Uhr)

    Die Zeit für Experimente ist -mal wieder- vorbei. Genau wie zur gleichen Zeit letzte Jahr. Sry - aber Social Media entwickelt sich so schnell, dass immer ein Großteil Experiment dabei sein wird (gerade kommen jedes Jahr neue Plattformen, Features, Möglichkeiten, usw hinzu).

    Btw: Was letztes Jahr im April bei Facebook in Sachen CRM/Social Media Management funktioniert hat, geht heute nicht mehr. Und alle probieren wieder, wie man (abgesehen von Ad-Produkten) die Userschaft effizienter oder überhaupt erreicht.

    Mein Fazit: Die Aussage hört sich ernst an - entbehrt aber der Grundlage in einem Business, in dem man nicht wie im normalen Onlinebiz von Jahr zu Jahr, sondern von Vierteljahr zu Vierteljahr denken muss.

    Wie immer ein gefühltes "schon oft gehört" ..

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  3. von Dietmar Zipfel am 20.04.2012 (14:24 Uhr)

    Social Media ernsthaft betrieben fördert eine Experimentierkultur in Unternehmen dauerhaft. Daher ist die Zeit der Experimente für alle, die in Zukunft in dynamischen Märkten innovativ erfolgreich agieren wollen, bestimmt nicht vorbei sondern im Gegenteil weiter professionell auszubauen.

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  4. von Artur am 21.04.2012 (12:43 Uhr)

    Es gibt schon Unternehmen, wie etwa den Versender EMP, die Social Media als CRM-Kanal voll begriffen und integriert haben: http://youtu.be/c9t9DQHMkps - Das hat dann denke ich nichts mehr mit Hype zu tun, sondern schlicht mit sinnvoller Weiterentwicklung.

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  5. von jooo am 23.04.2012 (09:28 Uhr)

    Fehlende These: Social Media ist ein Muss für B2C-Unternehmen, da ihre Markenbildung sonst ohne sie stattfindet. Danke! Jo Schneider

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  6. von Kai Heddergott am 29.04.2012 (10:27 Uhr)

    Man kann die Thesen des BVDW nicht stehen lassen, denn es sind a) keine Thesen und diese Feststellungen regen b) nicht zur Diskussion an, was man eigentlich vom Verband erwarten sollte. Einen Diskussionbeitrag habe ich hier eingebracht:
    http://kommunikation-zweinull.de/10-echte-thesen-zur-zukunft-von-social-media-the-missing-manual-fur-die-bvdw-thesen-zu-social-media/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+krischak+%28Kommunikation-zweinull%29&utm_content=FaceBook

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  7. von Hypnose am 04.07.2012 (20:45 Uhr)

    "Wird bestimmt ein grosses Ding." Finde ich einen grossartigen Kommentar.

    Der Verband möchte halt gerne Verbandsarbeit machen also Druck erzeugen auf die Industrie damit diese mehr Aufträge für SocialMedia vergibt.

    :-)

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