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Zwei-Faktor-Authentifizierung: Hat Facebook das eigentlich?

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Hat Facebook das eigentlich?

Wisst ihr wie schwer es ist herauszufinden, welcher Services eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten? Dann solltet ihr euch diese Liste ansehen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Hat Facebook das eigentlich?

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Das Projekt klärt auf. (Screenshot: twofactorauth.org)

Auf der Suche nach einem neuen Domain-Name-Registrar, der eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbietet, stieß der Informatiker Josh Davis auf unbefriedigende Ergebnisse. Kurzerhand erstellte er eine Website welche verschiedene Services, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, auflistet. Dabei sind die einzelnen Services in Kategorien wie „Social“, „E-Mail“, „Finance“ und „Backup and Sync“ unterteilt.

Zwei-Faktor-Authentifizierung
Das Open-Source-Projekt zeigt euch alle Services die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten. (Screenshot: twofactorauth.org)

Die Listet beinhaltet derzeit rund 100 Services. Eine besonders nette Funktion: ihr könnt bei einer fehldenen Zwei-Faktor-Authentifizierung direkt von dem Open-Source-Projekt aus einen entsprechenden Tweet absenden, der einen Service-Anbieter zu einer Implementierung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung auffordert. Dabrüber hinaus, zeigt euch die Website wie die Authentifizierung durchgeführt wird, also über SMS, Google Auth, Authy oder über eigene spezielle Verfahren.

Das Open-Source-Projekt findet ihr übrigens auf GitHub. Derzeit beteiligen sich 54 Contributer an dem Projekt. Das einzige und erklärte Ziel von Davis ist es, dass alle Services, die auf seiner Seite gelistet sind, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einführen und somit sein Projekt TwoFactorAuth.org nutzlos wird.

Zwei-Faktor-Authentifizierung? Was ist das eigentlich?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung dient dem Identitätsnachweis eines Anwenders in Kombination von zwei verschiedenen Komponenten. Wobei eine Komponente etwas sein kann, das er weiß (zum Beispiel ein Pin oder ein Passwort), etwas, das er besitzt (zum Beispiel eine EC-Karte oder ein USB-Stick), oder etwas, das dem Nutzer untrennbar gehört (zum Beispiel ein Fingerabdruck). Das wohl bekannteste Beispiel sind Geldautomaten – ihr benötigt eure Karte und einen dazugehörigen Pin und Geld abheben zu können.

Wer übrigens wissen möchte, wie man eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Facebook und Co umsetzen kann, dem möchte ich das HowTo von meinem Kollegen empfehlen.

Setzt ihr schon eine Zwei-Faktor-Authentifizierung in den sozialen Netzwerken ein?

via arstechnica.com

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