Datenbanken
Twitter wechselt von MySQL auf „NoSQL“-Datenbank Cassandra
Twitter plant offenbar den Wechsel der Datenbank von MySQL zur NoSQL-Datenbank Cassandra. Als Grund dafür nennt Twitter-Entwickler Ryan King die hohen Wachstumszahlen im Datenaufkommen der Microblogging-Plattform. Dadurch sei der bisherige MySQL-Server-Cluster nur noch durch einen hohen personellen Einsatz operabel und man benötige dringend eine Datenbank-Lösung, die mit dem Wachstum besser zurechtkomme und weniger Kosten verursache.
Erst kürzlich hatte Twitter beeindruckende Zahlen veröffentlicht, die das enorme Wachstum im Datenaufkommen veranschaulichen. Im Bemühen, diesem Wachstum standhalten zu können, ist Twitter nun offenbar auch gewillt, auf eine neue Datenbank zu wechseln. Auf der Suche nach einem Datenbanksystem, das mehr automatisiert mitwachsen kann und trotzdem hochverfügbar bleibt, ist man dabei auf Cassandra gestoßen. Das Apache-Projekt zeichne sich durch seine Ausfallsicherheit und die hohe Skalierbarkeit aus und verfüge über eine große Community von Open-Source-Entwicklern.
Die nicht-relationale Datenbank Cassandra wurde ursprünglich von Facebook entwickelt und im August 2008 als Open Source freigegeben. Im Unterschied zu relationalen Datenbank-Lösungen wie MySQL, die Daten nach einem festgelegten Schema speichern, kommen die NoSQL-Vertreter auch bestens mit unstrukturierten Daten zurecht, wie sie bei Twitter generiert werden, da sie diese nicht in ein festgezurrtes Schema pressen müssen. Ein weiteres Beispiel dieser dokumentorientierten Datenbanken ist CouchDB
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NoSQL im t3n Magazin Nr. 19
In der aktuellen Ausgabe des t3n Magazins hat sich der Datenbank-Experte Mathias Meyer in seinem Artikel „NoSQL: Neues Denken in der Datenbankwelt“ mit dem Themenkomplex „Relationale vs. Nicht-Relationale Datenbanken“ beschäftigt. Das t3n Magazin Nr. 19 kann im Rahmen eines Abos oder als Einzelheft in unserem Shop bestellt werden.
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