Open Source Business Award 2009
Gewinner stehen fest
Auf dem Kongress "Open Source Meets Business" (OSMB) wurden die Gewinner des Open Source Business Award 2009 bekannt gegeben. Gewonnen haben Oxid eSales und Sopera, die sich den ersten Platz teilen.
Als einer der Höhepunkte von Open Source Meets Business (OSMB) wurde gestern (28.01.) in Nürnberg der Open Source Business Award 2009 verliehen. Die Open Source Business Foundation (OSBF) prämiert jedes Jahr innovative Ideen mit durchdachten Konzepten und
schlüssigen Businessplänen. Insgesamt 16 Unternehmen aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz hatten sich für den Award beworben. Elf der
Bewerber konnten letztlich an dem Wettbewerb teilnehmen und sich auf
der OSMB vorstellen.
Die 75.000 Euro Preisgeld gehen an gleich zwei Sieger und einen Drittplatzierten. Gewonnen haben sowohl die Freiburger Oxid eSales AG, die eine E-Commerce-Software anbietet, als auch Sopera, der Anbieter einer SOA-Plattform. Der dritte Platz ging an die Schweizer Firma Snowflake, die eine webbasierte Projektverwaltung entwickelt hat.
Sieger Nr.1: Oxid eSales
Oxid eSales hat ihre E-Commerce-Lösung "eShop" erst im November 2008 als Open Source freigegeben. Man wollte damit ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufschlagen und mit Offenheit auf die Kunden zugehen. Der eShop hat bereits einige gewichtige Referenzkunden und muss die Konkurrenz zu anderen Open-Source-Lösungen nicht scheuen. Oxid eSales bekommt ein Preisgeld von 32.500 Euro.
Sieger Nr.2: Sopera
Sopera ist eine Open-Source-Plattform für Service-orientierte Architekturen (SOA), die ursprünglich von der Deutschen Post entwickelt wurde. Mittlerweile hat man sich von der Post gelöst und Sopera unterstützt Kunden wie EADS oder Greenpeace bei der Realisierung von SOA. Auch Sopera bekommt ein Preisgeld von 32.500 Euro.
Platz 3: Snowflake
Die Schweizer TYPO3-Agentur Snowflake konnte die OSBA-Jury von der webbasierten Projektverwaltung "Todoyu"
überzeugen und ein Preisgeld von 10.000 Euro mit nach Hause nehmen.
Snowflake bezeichnet Todoyu als "ERP für Dienstleistungsunternehmen",
da sie projekt- oder mandatsbezogen arbeiten kann.
Der Open Source Business Award wurde zum dritten Mal vergeben. 2007 hieß der Preis noch Linux Business Award und ging an die Firma Wilken, einem Hersteller eines Frameworks für die Erstellung kommunaler Fachverfahren. Im letzten Jahr wurde der Award schließlich an die Open-Source-Data-Mining-Spezialisten Rapid-I aus Dortmund verliehen.





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