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Wie Facebook Google AdWords angreifen will
Facebook hat auf der Search Marketing Expo (SMX) eine kleine aber nicht unwichtige Änderung bei den Facebook Ads angekündigt: Keywords sollen im Laufe dieser Woche in „Likes und Interests“ umbenannt werden. Damit wolle man sich deutlicher als bisher vom Google-Advertising abgrenzen, erklärt der Facebook-Manager Brian Boland. All Facebook erkennt darin nicht nur eine reine Namensänderung, sondern große Pläne zur Revolution der Online-Werbung.
Anders als bei den Google Ads, die im Kontext zu den eingegebenen Suchbegriffen stehen, ist die Werbung auf Facebook nicht an Suchbegriffe gekoppelt, sondern an die Vorlieben und Interessen der Nutzer innerhalb ihres Social Graphs. Facebook nutzt also deutlich mehr Informationen, um geeignete Werbeanzeigen für die einzelnen Nutzer zu finden. Oder anders herum: Werbende haben bei Facebook die Möglichkeit ihre Kunden in einem sozialen Umfeld sehr gezielt anzusprechen.
Allein mit einer begrifflichen Änderung dürfte es Facebook allerdings nicht gelingen, die Werbetreibenden von Google wegzulocken. Und warum auch? Immerhin sind ihre Google Ads Kampagnen bisher recht erfolgreich gewesen und Google hat im vergangenen Jahr nach Angaben von All Facebook immerhin 35 mal mehr mit Online-Werbung verdient als Facebook. Es wird also nicht einfach dem Marktführer mehr als nur einige Krümel vom großen Online-Werbe-Kuchen abspenstig zu machen.
Bildnachweis für die Newsübersicht: Collage benutzt ein Foto von © Fantasista - Fotolia.com
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