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Business Netzwerk
Xing und der Flop mit den externen Apps

15.03.2010 | Kommentar schreiben »

Das Business Netzwerk Xing hatte sich im Juli 2009 für externe Entwickler geöffnet und damit für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt. Nach dem Start mit drei eigenen Apps im Mai, folgten dann im Juli 13 weitere Apps von ausgesuchten Partnern. Der Anfang war gemacht und die Zukunft schien rosig zu werden, hatte man doch als erstes deutsches Social Network, dem sehr erfolgreichen Facebook-Modell nachgeeifert. Doch dann wurde es ruhig. Sehr ruhig.

Bis heute sind lediglich drei weitere Apps hinzugekommen, die die Gesamtzahl auf 19 Apps anwachsen ließen - keine wirkliche Erfolgsgeschichte. Die Social-Network-Konkurrenz aus dem eigenen Land hatte somit auch kaum Mühe, den Entwicklungsvorsprung von Xing wieder aufzuholen und sogar vorbeizuziehen. Aber warum hat es bei Xing nicht den erhofften „Facebook-Effekt“ gegeben? Ein Grund dafür sind wohl die recht restriktiven Regeln für die Entwicklung der Open-Social-Apps für Xing. Die Xing-Philosophie beruht vor allem auf sehr hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standards, die das Vertrauen der Nutzer in das Business-Netzwerk stärken sollen. Das macht es dann allerdings für die externen Entwickler nicht gerade einfach, neue Apps zu entwickeln.

Zudem ist Xing als Business-Netzwerk eine Nischen-Plattform, deren Funktionalität natürliche Grenzen gesetzt sind. Da hat es eine für alle Interessen offene Plattform wie Facebook sicher einfacher, seine Funktionalität durch Apps zu erweitern.

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Meedia

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