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CMS Monitor
Bei trafficstarken Websites sind Open-Source-CMS beliebt – wenn man diesen Zahlen glaubt

01.02.2010 | Kommentar schreiben »

Wenn trafficstarke deutsche Seiten ein Content Management System einsetzen, dann kommt es aus dem Open-Source-Bereich. Das jedenfalls kann man aus den Zahlen ableiten, die WebExtract erhoben hat. Und auch wenn man Aussagekraft und Methode solcher Untersuchung praktisch immer anzweifeln kann, sind sie doch zumindest einen Blick wert. Zum Hintergrund: WebExtract hat sich alle de-Domains unter den eine Million trafficstärksten Seiten der Welt laut Alexa-Ranking angesehen.

Ein Crawler hat letztlich 46.800 Websites unter die Lupe genommen. Dabei wurde nach mehreren kommerziellen Content Management Systemen und den beiden Open-Source-CMS TYPO3 und Joomla gesucht. Auf gerade einmal 10,1 Prozent der Seiten wurde ein CMS erkannt. In 94 Prozent der Fälle war es dann ein Open-Source-Produkt. Darunter wiederum hat TYPO3 einen Anteil von 68 Prozent. Auch die TYPO3-Versionen hat sich WebExtract angesehen. Hier führt TYPO3 4.2 mit 63 Prozent vor TYPO3 4.1 mit 25 Prozent. Noch frühere Versionen sind ebenfalls anzutreffen. TYPO3 4.3 hingegen wurde nur in 23 Fällen gefunden - das durfte allerdings dem Erhebungszeitraum November 2009 geschuldet sein. Die finale Fassung von TYPO3 4.3 erschien schließlich erst am 30. November. Wie gesagt: Alle Zahlen sind mit großer Vorsicht zu genießen. Allein der Hinweis, dass auf 90 Prozent der Websites gar kein CMS erkannt wurde, macht doch sehr stutzig. Deshalb: Falls Ihr andere aktuelle Zahlen und Erhebungen zu dem Bereich kennt, hinterlasst gern einen entsprechenden Kommentar.

Grafiken von WebExtract

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