E-Business
Trial- vs Lite-Version – Welches Modell ist besser geeignet?
Jeder Software-Entwickler hat bei der Vermarktung seiner Produkte die Auswahl zwischen verschiedenen Strategien. Häufig werden dabei entweder Trial- oder Lite-Versionen gewählt, weil die Nutzer hier die Möglichkeit haben, eine Software vor dem Kauf zu testen. Doch was ist eigentlich besser? Dieser Frage geht ein Gastartikel bei VentureBeat nach. Die Überlegungen dazu stellen sich natürlich auch in anderen Zusammenhängen, beispielsweise bei bezahlten Inhalten im Netz oder kostenpflichtigen Webdiensten.
Wann ist also eine funktionseingeschränkte Nutzung einer Software sinnvoller und wann eignet sich eher eine zeitliche Nutzungsbeschränkung? Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile. Bei Lite-Versionen müssen die Entwickler beispielsweise sehr genau überlegen, welche Funktionen sie freigeben, damit die Nutzer zwar erkennen können, was das Produkt leistet, aber dennoch gewillt sind, die kostenpflichtige Vollversion zu kaufen.
Bei zeitlich begrenzten Versionen stellt sich schnell die Frage, welcher Zeitraum für das Kennenlernen einer Software ausreichend ist. Hier ist das Verhalten der Nutzer oft sehr unterschiedlich, so dass ein Zeitraum von einem Monat für den einen zu lang und für den anderen zu kurz sein kann.
Interessant könnte auch eine Kombination aus beiden Modellen sein. Dabei würden zum Start alle Funktionen zur Verfügung stehen und neue Nutzer könnten sich uneingeschränkt mit dem Produkt beschäftigen. Beispielsweise nach einem Monat könnte der Funktionsumfang dann reduziert werden, so dass die Anwendung weiter genutzt werden kann, aber eben nicht im vollen Umfang. Diesen könnten die Anwender dann durch den Kauf einer Lizenz oder, wenn es um webbasierte Dienste geht, ein Upgrade auf einen Premium-Account zurückbekommen.
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