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Spotify
Gema-Forderungen blockieren Deutschlandstart des Musikdienstes Spotify

01.03.2010 | Kommentar schreiben »

Der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify kommt vorerst wohl nicht nach Deutschland. Nach Informationen von heise online sind dafür überhöhte Gebührenforderungen der Gema verantwortlich. Beide Seiten bestätigten mittlerweile die Verhandlungen, die aber nun erst einmal ins Stocken geraten sind. Ein Termin für den Start der beliebten Plattform in Deutschland könne daher nicht genannt werden.

Beide Seiten haben offenbar unterschiedliche Auffassungen über die Abrechnungsmodalitäten. Während Spotify gerne eine Mindestvergütung pro Abonnent durchsetzen möchte, beharrt die Gema auf eine abrufbezogene Vergütung. Nach Angaben von Spotify hat der Musikstreaming-Dienst aktuell rund sieben Millionen registrierte Nutzer, die insgesamt 100 Millionen Playlists verwalten. Über eine Zahl der Abrufe wurde zwar nichts bekannt, aber es dürfte klar sein, dass eine abrufbezogene Mindestvergütung zu teuer für das bisherige Geschäftsmodell von Spotify sein würde. Neben werbefinanzierten Gratis-Accounts gibt es bei Spotify auch Premium-Accounts für rund 10 Euro im Monat. Da die Gema als Verwertungsgesellschaft der Musikindustrie nicht bereit sein dürfte von ihrer Position abzurücken, wäre für eine Einigung auch ein höherer Betrag für die Premium-Accounts denkbar.

Spotify in Deutschland nutzen? Nur mit Tricks

Bis dahin kann man Spotify in Deutschland derzeit nur über Tricks nutzen. Weitere Möglichkeiten für Spotify-Nutzer in Deutschland sind in t3n Fragen zu finden.Spotify in Deutschland derzeit nicht möglich

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