Tricks
Information statt Spam – Richtig kommunizieren per Social Media

03.02.2010 | Kommentar schreiben »

Der Blogger, Buchautor und Organisator der Wisdom 2.0 Conference, Soren Gordhamer, gibt in einem Mashable-Artikel interessante Tipps zur richtigen Nutzung von Social Media. Zwar wären seiner Meinung nach viele Menschen durchaus empfänglich für neue Kontakte, die sie bisher nicht kannten. Trotzdem ist die Kontaktierung immer noch eine Gradwanderung, bei der man immer auch aufpassen muss, nicht als Spammer angesehen zu werden

Um hier die Fehler zu minimieren, gibt Gordhammer sieben Tipps für ein besseres Networking im Bereich Social Media:

1. Finde den richtigen Kommunikationskanal

Im Bereich Social Media gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Kommunikationsmöglichkeiten. Viele Personen die man kontaktieren möchte sind zwar auf diversen Plattformen unterwegs, nutzen sie aber sehr unterschiedlich. Wer nur einmal pro Woche twittert, könnte dafür beispielsweise bei Facebook aktivier sein. Es gilt also herauszufinden, wo die Personen kommunizieren, um sie dort abholen zu können.

2. Sage gerade genug

Wenn es darum geht neue Kontakte zu generieren, ist weniger häufig mehr wert. Statt dem neuen Kontakt mit ewig langen Nachrichten seine wertvolle Zeit zu stehlen, sollte man einen Kontaktwunsch knapp und präzise formulieren. Die 140 Zeichen von Twitter sind da schon ein guter Maßstab.

3. Erwarte keine Antwort

Bei Kontakten zu neuen Kunden sollte man keine Antwort erwarten oder gar voraussetzen. Stattdessen sollte man eher das Gefühl vermitteln, dass man niemanden zu irgendetwas drängen möchte und alles freiwillig bleibt.

4. Komme auf den Punkt

Statt erst im letzten Satz das wirkliche Anliegen zu verstecken, sollte man gleich zu Beginn mit offenen Karten spielen und zum Punkt kommen.

5. Was man selbst will ist unwichtig

Bei einer Kontaktanfrage geht es erst einmal nur um den Kontakt. Welche weiteren Absichten man mit diesem Kontakt verfolgt, ist zunächst zweitrangig. Zuerst geht es also darum die Tür zu öffnen und nicht gleich mit derselben ins Haus zu fallen.

6. Offene Ansprachen

„Ich muss dringend mit Ihnen sprechen“ wäre keine gute Idee für eine Ansprache. Zum einen setzt man damit den potentiellen Kontakt unter Druck und zum anderen zeigt man damit seine eigene Unsicherheit, die eine offene Ausdrucksweise nicht zulässt.

7. Raum lassen

Eine Kontaktaufnahme braucht Raum und Zeit. Daher ist es nicht klug, zu viele neue Kontakte gleichzeitig aufnehmen zu wollen. Das gilt natürlich auch für die Kontaktperson: Ist sie sehr beschäftigt, so sollte man ihr die nötige Zeit einräumen.

 

Hier geht es zum ganzen Beitrag von Soren Gordhammer. Bildnachweis für die Newsübersicht: Social Media Icons von webtreats. Lizenz: CC BY.

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