Adobe | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Adobe 2015-08-04T10:53:00Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/adobe Bye Bye Flash: Warum HTML5 zum Standard in der Online-Werbung wird http://t3n.de/news/bye-bye-flash-html5-standard-627815/ 2015-08-04T10:53:00Z
Der Flash-Player von Adobe war lange Zeit das Standardprogramm für die Darstellung grafischer und bewegter Inhalte im Internet. Das ändert sich derzeit: Die Werbebranche steigt bei der …

Der Flash-Player von Adobe war lange Zeit das Standardprogramm für die Darstellung grafischer und bewegter Inhalte im Internet. Das ändert sich derzeit: Die Werbebranche steigt bei der Programmierung und Auslieferung von Werbemitteln zunehmend auf HTML5 um. Horizont Online zeigt auf, warum das so ist – und welche Vorteile es bringt.

Wohl jeder, der den Adobe-Flash-Player auf seinem PC oder Laptop installiert hat, kennt und fürchtet Schlagzeilen wie jene vom 5. Februar 2014 bei Spiegel Online: Adobe warnt vor Sicherheitsleck bei Flash Player. Leider tauchten derartige Meldungen in der jüngeren Vergangenheit mit unschöner Regelmäßigkeit auf. Beim Nutzer musste somit der Eindruck hängen bleiben: Flash hat gravierende Sicherheitslücken, die sich offenbar nur sehr schwer beheben lassen.

Ein zweiter wichtiger Punkt, der die Marktposition des Flash-Players schwächt, ist die fehlende Kompabilität mit Apples Betriebssystemen. Um etwa auf dem iPad Flash-Videos anzuschauen, braucht man Ersatz-Plugins wie den Photon-Flash-Player. Dass die Adobe-Technologie von Apple nicht unterstützt wird, geht auf Apple-Gründer Steve Jobs zurück. Dieser veröffentlichte im April 2010 ein Essay mit dem Titel „Thoughts on Flash“, in dem er hart mit Adobe ins Gericht ging. Seine Conclusio: Flash sei ein unzuverlässiges, geschlossenes System, das den Anforderungen des mobilen Zeitalters nicht gerecht werde.

Adobe-Flash-Player
Laut Steve Jobs werde der Flash-Player den Anforderungen des mobilen Zeitalters nicht gerecht. (Grafik: Adobe)

Zu der Zeit, als Jobs sein Schreiben aufsetzte, existierten zur Darstellung von Bewegtbildinhalten allerdings kaum Alternativen zum Flash-Player. Das ist heute anders. Microsoft hat etwa eine eigene Lösung namens Silverlight entwickelt, die sich bislang aber mehr schlecht als recht am Markt behauptet. Als Flash-Alternative Nummer 1 gilt HTML5. Welchen Status die Technologie mittlerweile hat, zeigt etwa der Schritt von YouTube. Die weltweit marktführende Videoplattform stellte im Frühjahr in den Browsern Chrome, Safari und Internet Explorer standardmäßig auf HTML5 um.

HTML5 läuft Flash den Rang ab – erste Dienstleister stellen um

Die Sicherheits- und Imageprobleme des Flash-Player haben auch Auswirkungen auf die Werbeindustrie. Digitale Werbemittel werden immer noch gerne im Flash-Standard programmiert – besonders Bewegtbild-Elemente. Doch die nächste Generation des Chrome-Browsers etwa wird Flash schon nicht mehr vollumfänglich unterstützen. Besonders für mobile Werbung – die zu den größten Wachstumsfeldern überhaupt gehört – hat das gravierende Konsequenzen. Viele Werbeflächen müssten vom Nutzer erst händisch aktiviert werden, damit die Inhalte sichtbar sind. Mehr als nur ein kleines Hindernis.

Der Online Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft hat auf die Entwicklung schon reagiert und eine Richtlinie zur Erstellung von HTML5-Werbemitteln aufgesetzt. „Ziel ist es, Schritt für Schritt Probleme, die bei der Produktion und Anlieferung von HTML5-Werbemitteln auftreten, zu beseitigen und erhöhten Abstimmungs-, Produktions- und damit Zeitaufwand zu reduzieren“, heißt es in dem siebenseitigen Dokument, das zahlreiche technische Empfehlungen und Umsetzungstipps gibt.

Auch auf Dienstleisterseite nimmt das Thema zunehmend Fahrt auf. Der zur Group M gehörende Digitalvermarkter Plista etwa verkündete vor einigen Tagen, komplett auf HTML5 umzustellen. Auch die Augsburger Performancemarketing-Agentur Explido-iProspect misst HTML5 zunehmende Bedeutung bei – nicht zuletzt deshalb, weil man bei Kundenanfragen schon einen klaren Trend in Richtung HTML5-Werbemittel feststellen könne. Allerdings treibt die Agentur selbst den Technologiewandel schon seit Längerem voran: „Unsere Landingpage- und Relaunch-Projekte basieren schon seit vielen Jahren auf HTML5“, sagt Creative Director Stefan Haas. „Es lag daher nahe, die Technik auch auf unsere Werbemittelproduktionen zu übertragen und die vielen Vorteile von HTML5 gegenüber Flash und GIF für unsere Kunden zu nutzen.“

Flash sogar vor dem kompletten Aus?

Die Vorteile der Technologie beschreibt man beim Kampagnendienstleister Mov.Ad folgendermaßen: „Neben der geringeren Stör- und Fehleranfälligkeit sprechen für HTML5 schnellere Ladezeiten und eine längere Batterielaufzeit der Geräte. Zu den Vorteilen zählen überdies ein deutlich geringerer Produktions- und Einbindungsaufwand – ein Inhalt beziehungsweise Werbemittel für alle Endgeräte und Browser – sowie erheblich höhere Angebots- und Werbereichweiten, da es keine browserseitigen Restriktionen gibt.“ Dadurch werde es möglich, Nutzern auf nicht mit Flash kompatiblen Geräten die „Tür zu einer Vielzahl an innovativen kanaladäquaten und wirkungsstarken Werbekonzepten“ zu öffnen, so Mov.Ad-Geschäftsführer Thomas Klimpel.

Online-Werbeexperte Heiko Genzlinger (Bild: Trademob)
Der Online-Werbeexperte Heiko Genzlinger. (Bild: Trademob)

Heiko Genzlinger, CEO des Mobile-App-Dienstleisters Trademob, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er sieht das Ende von Flash heraufziehen – und zwar nicht nur für den Einsatz von Werbemitteln. „Flash hat dem Web in den Anfangsjahren gute Dienste erwiesen, da es Interaktion und bewegte Bilder in ein bis dato statisches Medium gebracht hat.“ Mit dem Siegezug der mobilen Endgeräte habe sich der Wind jedoch gedreht. So habe die Darstellung von Flash-Werbemitteln auf Tablets und Smartphones nie richtig funktioniert und viel zu oft Fehler produziert, sagt der ehemalige Deutschlandchef von Yahoo. Und weiter: „Da Adobe die dauerhaften Sicherheitsmängel nicht in den Griff bekommen hat und sich mit HTML5 eine wesentlich bessere Alternative etabliert hat, ist Flash künftig obsolet“, so Genzlinger.

Umstellung auf HTML5 braucht Zeit

Wer jetzt glaubt, die Umstellung von Flash auf HTML5 geschehe nebenbei, der irrt jedoch. Klimpel etwa mahnt den höheren Produktionsaufwand für einzelne Werbemittel an und verweist darauf, dass „die Tool-Landschaft mit Zusatz-Plugins, Komponenten und Bibliotheken“ noch nicht so ausgereift sei wie bei Flash. Genzlinger macht zudem noch eine weitere Hürde aus: „Nach meiner Wahrnehmung ist der Kern des Problems, dass viele Kreativagenturen verstärkt Flash-Kompetenzen haben und erst lernen müssen, in HTML5 zu programmieren.“

Weil viele Browser den Flash-Player – siehe oben – künftig standardmäßig blocken, werde jetzt allerdings der Handlungsdruck bei Agenturen groß genug, um konsequent auf HTML5 umzusteigen, glaubt Genzlinger. „Für mich ist das eine begrüßenswerte Entwicklung, ich werde Flash nicht vermissen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Horizont.net

]]>
Horizont
Gimp-Tutorials: 20 Quellen für den Einstieg in die Photoshop-Alternative http://t3n.de/news/gimp-tutorials-20-quellen-fuer-616434/ 2015-08-02T11:35:54Z
Gimp ist in vielerlei Hinsicht ein guter Ersatz für Photoshop und andere mächtige, aber teure Bildbearbeitungsprogramme. Wie sich der Funktionsumfang der Software optimal ausschöpfen lässt, …

Gimp ist in vielerlei Hinsicht ein guter Ersatz für Photoshop und andere mächtige, aber teure Bildbearbeitungsprogramme. Wie sich der Funktionsumfang der Software optimal ausschöpfen lässt, zeigen zahlreiche Gimp-Tutorials, die wir für euch gesammelt haben.

 gimp.org

test
Als erste Adresse guter Gimp-Tutorials lohnt sich ein Besuch auf der offiziellen Website. (Screenshot: gimp.org)

Die offizielle Website des Gnu-Image-Manipulation-Programms ist eine gute Anlaufstelle für alle, die sich im Umgang mit der Software verbessern wollen. Die Macher haben ihren Tutorial-Bereich aus bebilderten Erläuterungen in englischer Sprache in sechs Themen aufgeteilt. Zu „Beginner“, „Intermediate“ und „Expert“ kommen noch Anleitungen für Photo-Editing, Scripting und Webanwendungen. Insgesamt ein gut strukturiertes Repertoire von etwa 50 Tutorials.

gimpusers.de

test
Knapp 150 Gimp-Tutorials finden sich bei gimpusers.de. (Screenshot: gimpusers.de)

Satte 147 Tutorials verteilt auf zehn Kategorien bietet gimpusers.de. Dabei werden sowohl Grundlagen vermittelt als auch Techniken für fortgeschrittene Nutzer behandelt. Die Anleitungen sind gut bebildert und mit Schwierigkeitsgrad und Dauer versehen. Darüber hinaus veröffentlicht gimpusers.de Neuigkeiten über die Bildbearbeitungssoftware und sammelt nützliche Links.

psd-tutorials.de

tst
Parallel zu zahlreichen Anleitungen für Adobe Produkte gibt es bei psd-tutorials.de auch Gimp-Tutoials. (Screenshot: psd-tutorials.de)

Was zunächst ironisch klingt, ergibt auf den zweiten Blick Sinn. Tatsächlich begreift sich psd-tutorials.de nicht allein als Ratgeber für Photoshop, sondern als Grafik-, Web- und Fotoportal. Die zur Zeit 91 Tutorials für Gimp gibt es teils als Text, teils illustriert und teils als Video.

gimp-werkstatt.de

test
Grundlagen, Fortgeschrittenen-Wissen, Ressourcen - all das befindet sich in der gimp-werkstatt. (Screenshot: gimp-werkstatt.de)

Diverse Text-, Bild- und Video-Tutorials beherbergt gimp-werkstatt.de. Neben 15 Kategorien wird nach den Niveaus „Anfänger“ und „fortgeschritten“ unterschieden. Zusätzlich zu den Anleitungen gibt es Ressourcen wie Pinsel, Muster, Skripte und Scrap-Kits als Download. Im Forum werden Wettbewerbe ausgetragen, zudem stehen Kurse, Linksammlungen, Tipps zur Fotografie und weitere Ressourcen bereit.

gimpforum.de

test
350 Tutorial-Themen plus Unterforen und Ressourcen allein zu Gimp gibt es im entsprechend benannten Forum. (Screenshot: gimpforum.de)

Auf Gimpforum.de lassen sich diverse Ressourcen für die kostenlose Bildbearbeitungssoftware finden. Der Tutorial-Thread umfasst über 350 Themen, dazu kommen die Unterforen „Grundlagen“ und „Fortgeschritten“, in denen sich viele weitere Anleitungen befinden. Zusätzlich bietet das Forum zahlreiche Ressourcen wie Pinsel, Muster, Skripte und Plugins für Gimp.

gimp-atelier.de

test
Gimp-Tutorials von ganz simpel bis knifflig beherbergt das Gimp Atelier. (Screenshot: gimp-atelier.de)

Sehr akribisch nach den Niveaus „Ganz Simpel“, „Simpel“, „Medium“ und „Knifflig“ untergliedert, präsentiert das Gimp-Atelier (gimp-atelier.de) mehr als nur eine Handvoll gelungener Tutorials. Ein Forum erweitert die Anleitungen um Ressourcen, Gimp-Hacks, ein Lexikon, Wettbewerbe, Showrooms und News.

gimptalk.com

test
Das englischsprachiges Forum gimptalk trägt über Nutzer-Uploads und moderierte Beiträge eine Vielzahl an Gimp-Tutorials und Tipps zusammen. (Screenshot: gimptalk.com)

Im englischsprachigen Raum ist gimptalk.com eine Anlaufstelle, die in einer Sammlung von Quellen für die Software nicht fehlen darf. Allein im Unterforum der „GIMP Tutorials and Tips“ wurden schon mehr als zehn Seiten Threads zusammengetragen. Dazu kommen unzählige Anleitungen von Nutzern und Video-Tutorials sowie eine Fülle an Brushes, Gradients oder Libraries.

gimper.net

test
Über 790 Gimp-Tutorials befinden sich im reichhaltigen Repertoire von gimper.net. (Screenshot: gimper.net)

Ein weiteres Gimp-Forum in englischer Sprache kann ist gimper.net. In über 790 Threads finden sich Lösung für fast jedes Problem. Neben Anleitungen für primär künstlerische Fragen gibt es auch einen Bereich für technische Probleme sowie News und weitere Ressourcen.

gimpology.com

test
Das Blog gimpology verlinkt und beherbergt rund 800 Gimp-Tutorials. (Screenshot: gimpology.com)

Ebenso auf Englisch präsentiert sich gimpology.com, ein Blog, das auf 79 Seiten rund 800 Tutorials bereitstellt. Über die Anleitungen hinaus werden auf dem eigenen YouTube-Kanal auch eine Handvoll Videos gezeigt. Teils sind die angeteaserten Anleitungen zu externen Quellen verlinkt, teils werden sie direkt bei gimpology präsentiert.

gfx-sector.de

test
Obwohl die Abteilung für Gimp verhältnismäßig klein ausfällt, ist gfx-sector für Grafik-Themen immer einen Blick wert. (Screenshot: gfx-sector.de)

Natürlich lässt sich auch Gimp thematisch bei den „Graphical Effects“ verorten und so bietet auch gfx-sector.de einige Tutorials für Gimp. Etwa 40 Threads widmen sich Anleitungen, darüber hinaus gibt es zahlreiche nützliche Information zum Thema.

TCH-Support

Unter dem Kanal-Namen TCH-Support gibt es Tipps, Tricks und Tutorials für verschiedene Software und Betriebssysteme. Besonders interessant im Hinblick auf Gimp sind die 38 Videos, die sich Anfänger-Themen widmen. Für Einsteiger sicher hilfreich ist beispielsweise ein 42-minütiges Video, in dem alle in Gimp verfügbaren Werkzeuge erklärt werden.

TutorialforAll

Auch der Kanal TutorialforAll ist nicht auf Gimp beschränkt, allerdings liegt der Fokus auf Fotografie und Bildbearbeitung, sodass sich unter den Videos auch rund 50 Tutorials für Gimp finden. Die Themen sind oft praktische Problemstellungen, da die Videos nicht selten durch Zuschaueranfragen entstehen.

Lensflare Pictures .for Gimp

Mit Fotografie, Bildbearbeitung und Grafikdesign beschäftigt sich der Youtube-Kanal Lensflare Pictures .for Gimp. Zur Zeit sind über 70 Videos abrufbar, davon auch einige, die deutlich länger sind als zehn Minuten.

Your Favorite GIMP teacher!

Your Favorite GIMP teacher! ist ein englischsprachiger Kanal, auf dem es ausschließlich um Gimp geht – und das in knapp 100 Videos. Leider wurde das letzte Video vor rund vier Jahren hochgeladen, was eine Fortsetzung unwahrscheinlich erscheinen lässt. Nichtsdestotrotz bietet der Kanal wertvolle Informationen, besonders für Anfänger.

Joe2712

Joe2712 zeigt auf YouTube Videos zur digitalen Bildbearbeitung unter anderem mit Adobe-Software, aber eben auch mit Gimp. Zur Zeit sind hier 48 Workshops erschienen, die sich nach Aussage des Autors an Anfänger und Fortgeschrittene richten.

mygimpchannel

Dem Namen mygimpchannel ist kaum etwas hinzuzufügen. In über 100 Videos befasst sich der Autor mit verschiedensten Grafik-Themen, die mit Gimp umgesetzt werden können. Der Fokus liegt eher weniger auf Grundlagen, sondern eher darauf, interessante Ideen umzusetzen oder Herausforderungen der Bildbearbeitung zu meistern.

MyGimpTutorialChannel

Auf MyGimpTutorialChannel befinden sich derzeit rund 200 Tutorials, die selbst mit komplizierteren Features und Fragestellungen von Gimp auseinandersetzen. Die Frequenz neuer Videos ist sehr hoch, bedenkt man, dass der Kanal erst seit Frühjahr 2014 besteht.

gimpgustl

Gimpgustl beschäftigt sich auf seinem Youtube-Kanal mit der 3D-Grafiksoftware Blender – und mit Gimp. Für die Arbeit mit dem Bildbearbeitungstool sind gut 60 Videos abrufbar, die sich auf die Themenbereiche Glas-, Schrift- und Texteffekte, Button-Erstellung, Glanzeffekte, Abbilden-Werkzeuge und Weiteres verteilen.

PhotoAdvanced

PhotoAdvanced ist ein englischsprachiger Kanal, der mit seinen mehreren hundert Videos reichhaltiges Anschauungsmaterial bietet. In erster Linie richten sich die Videos an Einsteiger, allerdings sind auch Themen für Fortgeschrittene in den nach Playlists geordneten Beiträgen zu finden.

LukTutorials

Überwiegend Videos zur Bildbearbeitung mit Gimp präsentiert auch LukTutorials. Dabei werden sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene bedient. Von einem vierteiligen Einsteiger-Tutorial über Funktionen wie Abwedeln, Nachbelichten oder spezielle Themen wie das Erstellen von Icons, Album-Covern oder QR-Codes deckt der Kanal eine gute Bandbreite ab.

]]>
Marcel Seer
HTML5-Animationen leicht gemacht: Mit Tumult Hype 3 geht die Post ab http://t3n.de/news/html5-animationen-tumult-hype-3-623206/ 2015-07-18T06:03:30Z
HTML5-Animationen liegen im Trend und haben Flash fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen …

HTML5-Animationen liegen im und haben fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen Entwickler-Tools. Tumult Hype 3 ist eins davon.

Wer schon mit Adobe gearbeitet hat, wird sich schnell in dem Programm zurecht finden können. Im Grunde wird nichts anders gemacht – wir haben eine Leinwand, eine Timeline und verschiedene Elemente mit Events, die wir positionieren können. Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass am Ende HTML5 rauskommt.

Ein neues Projekt mit Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3 Pro)
Ein neues Projekt mit Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Ideen und Möglichkeiten für HTML5-Animationen

Mit Hype 3 können wir viele verschiedene Produkte und Ideen umsetzen. Es dient nicht nur einem Einsatzzweck, sondern kann in verschiedenen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden: Webseiten, Apps, Infografiken, E-Books, Videos oder Games – mit Hype 3 haben wir immer das richtige Mittel zur Hand.

Wer sich gerne inspirieren lassen will, kann das auf der offiziellen #BuiltWithHype Seite tun. Die vorgestellten Projekte können direkt als .hype-Datei runtergeladen und bearbeitet werden.

Hype 3: Ein Projekt erstellen

Bevor wir damit beginnen können, unsere kreative Ader auszuleben, müssen wir zuerst ein Projekt erstellen. Nach dem Öffnen von Hype 3 erhalten wir eine leere Leinwand, auf der wir anfangen können. Doch zuvor sollten wir einige Grundeinstellungen vornehmen.

Das wichtigste Instrument hierfür ist die rechte Seitenleiste. Unter „Dokument“ stellen wir den Titel und alle wichtigen Einstellung ein, die für das ganze Projekte gelten. Auf dem Reiter „Szene“ müssen wir noch unsere Leinwandgröße bestimmen. Hype 3 bringt schon eine große Palette an fertigen Größen mit, meistens also brauchen wir diese nur noch auszuwählen und können starten.

Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen (Screenshot: Hype 3)
Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Die Animationen

In der linken Seitenleiste von Hype 3 haben wir die verschiedenen Szenen aufgelistet. Jede Szene ist als eigene Seite zu verstehen und kann mit Inhalt gefüllt werden. Die Szenen können untereinander mit Events und Effekten verknüpft werden. Das lässt sich über die rechte Seitenleiste im Bereich „Szene“ steuern.

Um einer Szene Leben zu verleihen, muss sie mit Elementen gefüllt werden. Das geschieht, indem wir in der oberen Leiste Elemente auswählen und auf der Leinwand platzieren. Wollen wir diese animieren, müssen wir das Aufzeichnen aktivieren und das Element an die gewünschte Position verschieben. Zuvor wird die Timeline noch zum richtigen Frame verschoben.

Jetzt sollte eine Linie erscheinen, die die Animation andeutet. Mit dem Play-Button können wir unsere angelegte Bewegungs-Animation anschauen. Weitere Eigenschaften, die sich während der Animation verändern sollen, können über die Timeline-Eigenschaften hinzugefügt werden. Alle Eigenschaften, die ein Element besitzt, können auch über die rechte Seitenleiste „Element“ verändert werden.

Alle Elemente können wiederum auch Aktionen erhalten, die die Zeitachse stoppen, Szenen wechseln oder auch eigenen JavaScript-Code ausführen. Diese Einstellungen können über der rechten Seitenleiste unter „Aktionen“ erreicht werden.

Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)
Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Flexibles Layout für HTML5-Animationen

Flexible Layouts sind eine interessante Funktionalität von Hype 3, die uns besonders im Bereich der Web- und App-Entwicklung helfen können. Wiederum über die rechte Seitenleiste – unter dem Punkt „Maße“ – können wir das Verhalten von Elementen in Relation zur Leinwand beeinflussen. Eine Leinwand muss nicht immer einer festen Größe entsprechen, es können auch prozentuale Werte eingesetzt werden.

Ob sich die Elemente oben, rechts, unten oder links ausrichten sollen, kann über die Stecknadeln beeinflusst werden. Mit den inneren Pfeilen können wir die Größe anpassen. Wird eine Leinwand auf 200 Prozent gestreckt, kann das Element sich auch auf 200 Prozent – in der Breite oder Höhe – strecken lassen.

Ein Beispiel für den Einsatz wäre eine Bottom-Navigation oder auch Tab-Bar. Ein Rechteck-Element wird an die untere Seite der Leinwand über die komplette Breite platziert. Jetzt wird unter Maße > Flexibles Layout die Stecknadel an der unteren Seite und der horizontale Pfeil innerhalb der Box aktiviert. Sollte die Leinwand jetzt prozentuale Größen haben, befindet sich unsere Navigation immer unten und erstreckt sich immer über die vollständige Breite.

Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)
Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)

Preview & Export

Sobald wir alle Szenen, Animationen und Einstellungen vorgenommen haben, wollen wir uns eine Vorschau unseres Projekts angucken. Das geht einfach und schnell, indem wir in der oberen Seitenleiste die Vorschau betätigen und unseren gewünschten Preview-Browser auswählen.

 

Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)
Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)

Dafür werden alle aufgelistet, die wir auf dem System installiert haben. Wem die Preview auf dem lokalen Browser nicht ausreicht, der kann sich das Projekt auch direkt auf einem iOS-Gerät anschauen. Das funktioniert mit der dazugehören Hype-Reflect-App, die kostenlos im App-Store erhältlich ist.

Hype Reflect
Download @
App Store
Entwickler: Tumult
Preis: Kostenlos

Haben wir unser Hype-3-Projekt fertiggestellt und die Preview bestätigt, können wir sie exportieren und ausliefern. Als Optionen steht uns natürlich der HTML5-Export zur Verfügung, um das Projekt direkt im Browser auszuführen. Wir können es aber auch als iBooks- oder OAM-Widget (Pro-Version erforderlich) exportieren. Wer lieber einen Film  erhalten will, kann es auch direkt als Video, animiertes GIF oder PNG-Sequenz exportieren.

Hype 3 Professional: Unterschied und Mehrwert

Wer mit Hype 3 nicht nur eigene Projekte voran bringen will, sondern auch kommerzielle Projekte begleitet, sollte definitiv zur Pro-Version greifen. Der Mehrwert der durch die Pro-Version geliefert wird, erleichtert unser Workflow um einiges. Beispielsweise können Templates aufgebaut und abgespeichert oder Symbole erstellt werden. Die Symbole können als Master definiert und somit auf allen Szenen übernommen werden – sozusagen wie eine Master-Folie in Powerpoint.

Zudem werden Physik-Element unterstützt, um kleine Mini-Games zu erstellen oder es wird ein Grid-System eingeblendet, um Elemente strukturierter zu platzieren. Auch verfügt nur die Pro-Version über den OAM-Widget-Export und ein Black-Theme, das wir schon in den Screenshots gesehen haben.

Die wohl beste Erweiterung der Pro-Version sind aber die erweiterten Layouts. Wir können in einem Hype-Dokument verschiedene Layouts für eine Szene definieren, die bei verschiedenen Auflösungen angezeigt werden – ähnllich wie wie CSS-Media-Queries – und auch mit Breakpoints arbeiten. Somit haben wir die richtigen Werkzeuge, um in Kombination mit flexiblen Layouts ein Werbe-Ad, eine App oder eine Webseite für verschiedene Auflösungen anzupassen. Den kompletten Vergleich könnt ihr euch auch auf der offiziellen Compare-Seite anschauen.

Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)
Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Fazit

Mit Hype 3 haben wir ein professionelles Werkzug, mit dem wir am Zahn der Zeit sind und moderne Projekte umsetzen können – egal für welchen Einsatzzweck. Dabei sind wir unabhängig vom Adobe-Ökoosystem und bekommen zu einem einmaligen Anschaffungspreis von maximal 100 Euro eine vollwertige Software. Wer trotzdem weitere Abhängigkeiten zu Adobe Edge Animate besitzt, kann die wunderbar mit dem OAM-Datei-Export lösen.

Der Funktionsumfang von Hype 3 steht alten Techniken, die wir aus Adobe Flash kennen, in nichts nach. Es kann gruppiert, verschoben, entfernt, platziert oder auch animiert werden. Wer spezielle Anforderungen hat, kann die direkt mit einem JavaScript-Code lösen oder wirft einen Blick in die umfangreiche Dokumentation. Es gibt Events, Szenen, Layouts, Symbole und Elemente, mit denen alle Ideen und Wünsche umgesetzt werden können.

Insgesamt macht Hype 3 einen sehr umfangreichen und komplexen Eindruck. Da das Tool schon in Version 3 vorliegt, wurden alle Kinderkrankheiten beseitigt. Somit sollte Flash eigentlich längst verabschiedet sein – wären da nicht unsere Gewohnheiten. Doch schon verweigern die ersten Browser die Flash-Unterstützung.

Hype 3 kostet in der Basis-Version rund 50 Euro und kann über die Webseite oder den Mac-App-Store gekauft werden. Das etwa 50 Euro teure Upgrade auf die Pro-Version kann nachträglich über einen In-App-Kauf oder eine Upgrade-Lizenz durchgeführt werden.

Hype 3
Download @
Mac App Store
Entwickler: Tumult
Preis: 49,99 €

Seid ihr auch schon vollständig auf umgestiegen oder gibt es noch Restbestände im Flash-Bereich?

]]>
Jonathan Schneider
179 kritische Bugs in einem Jahr: Diese Software führt das BSI-Ranking an http://t3n.de/news/bsi-kritische-bugs-flash-internet-explorer-623886/ 2015-07-16T10:35:09Z
Das Computer-Notfallteam des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat seine sogenannte Schwachstellenampel auf den neuesten Stand gebracht. Hier warnt das Amt vor dem Flash-Player …

Das Computer-Notfallteam des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat seine sogenannte Schwachstellenampel auf den neuesten Stand gebracht. Hier warnt das Amt vor dem Flash-Player und sammelt außerdem Zahlen zu geschlossenen Schwachstellen verbreiteter Software.

Schwachstellenampel: Auch das BSI warnt vor dem Flash-Player

Erst vor wenigen Tagen hat Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos gefordert, dass Adobe den Flash-Player einstellen soll, Mozilla will Flash im Firefox-Browser gleich ganz blockieren. Grund dafür ist das erneute Auftreten schwerer Sicherheitslücken. Die hat Adobe gestern mit dem neuveröffentlichten Update auf Version 18.0.0.209 zwar geschlossen, dennoch sieht auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Gefahr in der Software.

Daher hat das Amt den Flash-Player jetzt auf seiner Schwachstellenampel auf Rot gesetzt. Diese Liste soll Nutzern auf einen Blick zeigen, wie sicher der Einsatz gängiger Software von Adobe, Microsoft, Apple, Google, Oracle und Mozilla ist. Außerdem wird der Linux-Kernel mit aufgeführt.

BSI setzt seine Schwachstellenampel für Adobes Flash-Player auf Rot. (Screenshot: cert-bund.de)
BSI setzt seine Schwachstellenampel für Adobes Flash-Player auf Rot. (Screenshot: cert-bund.de)

BSI-Schwachstellenampel: Interpretation ist alles

Von einem offensichtlichen Problem mit der Aktualität mal abgesehen, sind die Daten des BSI durchaus interpretationsbedürftig. Die Schwachstellenampel zeigt euch zunächst nur, wie viele offene und geschlossene Sicherheitslücken in der überwachten Software vorhanden sind beziehungsweise waren. Außerdem steht dabei, wie viele davon als kritisch zu betrachten sind.

Daraus lässt sich beispielsweise ablesen, dass von allen überwachten Programmen der Internet Explorer mit 179 die meisten geschlossenen kritischen Sicherheitslücken aufweist. Der Wert an sich sagt allerdings nicht viel über die Sicherheit des Browsers aus. Immerhin wurden sie gestopft – und ein Anbieter, der mehr Zeit und Geld für die Suche nach sicherheitsrelevanten Fehlern ausgibt, dürfte auf Dauer auch mehr davon in seiner Software finden. Zudem gibt es oft mehrere Versionen einer Software, die das BSI in seiner Statistik jedoch zusammenfasst. Wichtiger für die Nutzer dürfte insgesamt die Frage sein, wie schnell ein Hersteller auf Sicherheitslücken reagiert und wie generell damit umgegangen wird.

]]>
Kim Rixecker
Als Grafik-Design noch Handarbeit war: So haben Kreative vor Photoshop gearbeitet [Video] http://t3n.de/news/grafik-design-vor-photoshop-video-623726/ 2015-07-15T17:47:33Z
Ihr wollt wissen, wie Grafik-Design aussah, bevor es Photoshop gab? Dann solltet ihr euch dieses Video angucken.

Ihr wollt wissen, wie Grafik-Design aussah, bevor es gab? Dann solltet ihr euch dieses Video angucken.

25 Jahre Photoshop: Ein Tool revolutioniert eine Branche

In diesem Jahr feierte Photoshop sein 25. Jubiläum. Am 19. Februar 1990 erschien die erste Diskette mit Version 1.0 auf dem Markt. Dass die Grafik-Software der beiden Brüder John und Thomas Knoll mal so einschlagen würde, hätten damals wahrscheinlich nicht viele Menschen gedacht.

Nach mehreren Jahren der Entwicklung ist der Durchbruch vor allem deshalb zustande gekommen, weil Adobe-Urgestein Russel Brown sich schon beim ersten Blick in Photoshop verliebt hat – und die Entwicklung nicht nur mit Geld finanziert, sondern auch zur Chef-Sache erklärt hat. Das Resultat: Eine ganze Branche ist revolutioniert worden.

Grafik-Design vor Photoshop: Jede Menge Zeit einplanen

Sean Adams zeigt, wie Grafik-Design aussah, bevor es Photoshop gab. (Screenshot: Lynda-YouTube)
Sean Adams zeigt, wie Grafik-Design aussah, bevor es Photoshop gab. (Screenshot: YouTube)

An die Zeiten vor Photoshop können sich junge Generation-Y-Grafiker mit Sicherheit nicht mehr erinnern. Dass für heute kaum noch zeitraubende Aufgaben wie das Setzen von Schriftzügen manchmal bis zu 24 Stunden ins Land zogen, können sich die meisten wohl kaum noch vorstellen.

Wer sich trotzdem mal in die damaligen Tage zurück versetzen lassen will, wird sich über ein Video freuen, das Sean Adams von der Online-Bildungsplattform Lynda für das Photoshop-Jubiläum gedreht hat. Darin zeigt er, wie traditionelles – vor Zeiten moderner Software-Tools – ausgesehen hat. Da wird skizziert, geschnippelt, gesetzt und verschoben, was das Zeug hält. Ein echtes Handwerk – keine Frage. Froh sind die meisten sicher trotzdem, dass wir heute mit Photoshop und Co. arbeiten können.

]]>
Andreas Weck
Facebook fordert das Ende für Flash – Firefox macht's schon mal vor http://t3n.de/news/facebook-flash-firefox-623274/ 2015-07-14T09:36:02Z
Mit deutlichen Worten hat Facebooks Sicherheitschef ein schnelles Ende von Flash gefordert. Derweil setzt Mozilla Flash kurzerhand auf die Firefox-Blockliste – vorerst zumindest.

Mit deutlichen Worten hat Sicherheitschef ein schnelles Ende von gefordert. Derweil setzt Flash kurzerhand auf die Firefox-Blockliste – vorerst zumindest.

Unmut gegen Flash wächst

Der neue Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos hat in einem Tweet gefordert, dass Adobe endlich ein Datum für das Ende von Flash bekannt gibt. Selbst wenn dieses Datum noch 18 Monate in der Zukunft liege, sei ein solch fixer Zeitpunkt wichtig, damit das gesamte Web-Ökosystem vorbereitet sei. Für die wiederholte Forderung eines Sicherheitsexperten, das Ende von Flash einzuläuten, hatte das Auftauchen mehrerer Zero-Day-Exploits in den vergangenen Tagen gesorgt. Zwei dieser Lücken sollen noch immer offen ein.

Adobes Flash-Player steht in der Kritik. (Foto: Adobe)
Adobes Flash-Player steht in der Kritik. (Foto: Adobe)

Während die Facebook-Forderung in der Tech-Welt noch nachhallt, geht Mozilla einen Schritt weiter. Alle Versionen des Flash-Players werden mit dem jüngsten Update in die Blockliste des Firefox-Browsers aufgenommen, wie Mark Schmidt, Chef des Support-Teams bei Mozilla, ebenfalls via Twitter bekannt gegeben hat. Der Tweet ist mit einem Bild illustriert, das eine erhobene Faust über dem Schriftzug „Occupy Flash“ und ein durchgestrichenes Flash-Logo zeigt, dem Symbol der Initiative occupyflash.org. Firefox-Nutzern ist es aber weiterhin möglich, Flash zu nutzen, wenn sie dies in den Einstellungen nachträglich so angeben.

Entwicklung geht von Flash zu HTML5

Flash ist bei vielen Unternehmen und Nutzern unbeliebt. Der Flash-Player ist dafür bekannt, notorisch ressourcenhungrig zu sein und immer wieder mit massiven Sicherheitslücken aufzufallen. Zunehmend setzen Unternehmen statt auf Flash auf HTML5. Mozilla entwickelt seit 2012 mit Project Shumway eine Flash-Player-Alternative, die es dem Browser ermöglichen soll, Webseiten mit Flash ganz ohne Flash-Plugin korrekt darzustellen.

Wer auf den Flash-Player verzichten kann, sollte das Programm deinstallieren. Dazu gibt es spezielle Tools wie den „Flash Player Uninstaller“. Wer gar nicht ohne Flash auskommt, kann stattdessen Googles Chrome benutzen, wo Flash in einer Sandbox-Umgebung läuft. Für den Safari gibt es zudem das ClickToFlash-Plugin von Marc Hoyois, das Flash-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt und sie erst nach einem Klick des Nutzers aktiviert.

via www.theverge.com

]]>
Jörn Brien
Lang ersehnter Photoshop-Killer: Affinity Photo landet im App-Store [Update] http://t3n.de/news/photoshop-alternative-erreicht-593546/ 2015-07-10T07:07:40Z
Affinity Photo ist fertig und kann zum Vorteilspreis von 39,99 Euro im App-Store erworben werden. Wir verraten euch, was sich seit der Beta-Version der Photoshop-Alternative getan hat.

Affinity Photo ist fertig und kann zum Vorteilspreis von 39,99 Euro im App-Store erworben werden. Wir verraten euch, was sich seit der Beta-Version der Photoshop-Alternative getan hat.

Update vom 10. Juli 2015: Das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo steht ab sofort zum kostenpflichtigen Download in Apples App-Store bereit. Der reguläre Preis für die Photoshop-Alternative soll 49,99 Euro betragen. Wer jetzt zuschlägt, bekommt das Programm für den Vorteilspreis von 39,99 Euro.

Im Vergleich zur öffentlichen Beta-Version wurden unter anderem die Maskierungsfunktionen sowie der Raw-Entwickler stark überarbeitet. Wechselwillige Photoshop-Nutzer, die sich nicht an Abomodell gewöhnen wollen, bekommen Unterstützung für Photoshop-Plugins an die Hand. Außerdem sollen PSD- und PSB-Dateien inklusive Masken unterstützt werden. Affinity Photo ist auch auf Deutsch verfügbar.

Affinity Photo
Download @
Mac App Store
Entwickler: Serif Labs
Preis: 39,99 €

Mit Affinity Designer bietet Serif ein kostengünstiges Vektorbearbeitungsprogramm für den professionellen Einsatz an. Jetzt will der Hersteller auch ein Photoshop-Alternative unter dem Namen Affinity Photo auf den Markt bringen. Die Software für OS X hat gerade die offene Beta-Phase erreicht. Für uns Grund genug, einen Blick auf das Bildbearbeitungsprogramm zu werfen.

Affinity Photo: Photoshop-Alternative erreicht offene Beta-Phase

Affinity Photo ist in sechs unterschiedliche Bereiche unterteilt, die Personas genannt werden. Bei der Standardansicht handelt es sich um die sogenannte Photo-Persona. Hierbei handelt es sich um das eigentliche Bildbearbeitungswerkzeug nach Vorbild von . Dort stehen euch die üblichen Bearbeitungs- und Ebenenwerkzeuge zur Verfügung. Die Liquify-Persona wiederum soll zur Verzerrung von Bildern genutzt werden, und ermöglicht interessante Warp-Effekte. Spannender für Fotografen dürfte allerdings die Develop-Persona sein. Damit lassen sich Bilder ähnlich wie bei Adobes Lightroom oder Apples mittlerweile eingestelltem Aperture mit verschiedenen Tools anpassen und perfektionieren. In der jetzigen Beta-Version lassen sich dafür vorerst nur RAW-Dateien verwenden.

Photoshop-Alternative: Beta-Version von Affinity Photo steht zum Download bereit. (Screenshot: Affinity Photo)
Photoshop-Alternative: Beta-Version von Affinity Photo steht zum Download bereit. (Screenshot: Affinity Photo)

Über die sogenannte Macro-Persona sollen Fotografen und Designer häufige Aufgaben über Makros abspeichern und somit automatisieren können. In der Beta-Version von Affinity Photo weist ein Pop-up derzeit aber noch darauf hin, dass es bei diesem Modus noch nicht um die finale Version handelt. Selbst das User-Interface könne, je nach Feedback der Beta-Tester, noch deutlich verändert werden. Die Export-Persona ermöglicht den gezielten Export von Bildern oder Ebenen. Außerdem lassen sich Bilder damit gezielt zerstückeln, was vor allem Designern entgegen kommt.

Beta-Version von Affinity Photo: Photoshop-Alternative dürfte noch deutlich überarbeitet werden

Die aktuelle Version von Affinity Photo weist Nutzer immer wieder auf den Beta-Status des Programms hin. Mal informieren Pop-ups über den noch eingeschränkten Funktionsumfang eines Werkzeuges, an anderer Stelle sollen Nutzer Feedback zum User-Interface geben. Alles in allem lief die Software in unserem kurzen Test relativ stabil, auch wenn wir den einen oder anderen Absturz verzeichnen konnten.

Affinity Photo wird es natürlich schwer gegen die Produkte aus dem Hause Adobe haben. Ein günstiger Preis könnte es aber trotzdem zu einer interessanten Alternative für den einen oder anderen Fotografen oder Designer machen. Wer sich für die Software interessiert und am Beta-Test teilnehmen möchte, der kann sich die Software kostenlos von der offiziellen Website herunterladen.

Vielleicht auch interessant: Die besten Alternativen zu  Photoshop für Windows, Mac und Linux

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 13. Februar 2015

]]>
Kim Rixecker
Kostenlose Stockfotos für Photoshop CC: Das kann das 19-Dollar-Plugin Uberstock http://t3n.de/news/uberstock-gratis-stockfotos-618346/ 2015-06-23T10:24:11Z
40 Millionen Stockfotos stehen Nutzern von Adobes Creative Cloud seit dem neuesten Update zur Verfügung. Das Photoshop-Plugin Uberstock kostet zwar 19 US-Dollar, importiert dafür aber alle …

40 Millionen stehen Nutzern von Adobes Creative seit dem neuesten Update zur Verfügung. Das Photoshop-Plugin Uberstock kostet zwar 19 US-Dollar, importiert dafür aber alle kostenlosen Stockfotos direkt in die Photoshop-Oberfläche.

Mit dem Update der Creative Cloud hat in der letzten Woche auch die 40 Millionen Stockfotos von Fotolia in seine Plattform für Kreative eingegliedert, die sich der Konzern im Vorjahr für 800 Millionen US-Dollar gesichert hat. Die Stockfotos stehen Nutzern von CC, InDesign CC, Illustrator CC, Premiere Pro CC und After Effects CC zum Kauf zur Verfügung. Adobe Stock ist aber auch als eigenständiger Dienst verfügbar.

Plugin bringt Gratis-Stockfotos auf die Photoshop-Arbeitsfläche

Adobe-Stock-Nutzer müssen allerdings für Stockfotos, die sie verwenden wollen, zusätzlich zahlen. Für Photoshop-CC-Nutzer, die für kleinere Projekte und Webseiten gern kostenlose Stockfotos (CC-Lizenz) nutzen wollen, hat der Programmierer Anton Lyubushkin das Uberstock entwickelt. Die Photoshop-Erweiterung kostet 19 US-Dollar. Wer das kleine Programm für PC und Mac in den nächsten Stunden beim Creative Market kauft, kann noch zehn Prozent sparen.

19-Dollar-Plugin Uberstock schaufelt kostenlose Stockfotos auf die Photoshop-Arbeitsfläche. (Screenshot: YouTube/Uberstock)
19-Dollar-Plugin Uberstock schaufelt kostenlose Stockfotos auf die Photoshop-Arbeitsfläche. (Screenshot: YouTube/Uberstock)

Uberstock verspricht, dass es tausende kostenlose (unter CC-Lizenz stehende) Stockfotos direkt auf die Photoshop-Oberfläche bringt. Ist das Programm einmal heruntergeladen, benötigen Adobe-Nutzer den Extension Manager CC, der in der Creative Cloud in der Sektion Apps installiert werden kann. Anschließend wird die Uberstock-Datei durch einen Doppelklick über den Extension Manager installiert. Dann steht es in Photoshop unter „Fenster“ und dort in „Erweiterungen“ zur Verfügung.

Uberstock: Kostenlose Stockfotos durchsuchen

Das Plugin lässt sich durch die Eingabe von Suchbegriffen, etwa Nature oder Computer, durchsuchen. Bei der Eingabe der Suchbegriffe werden entsprechende Keywords vom Programm vorgeschlagen. Aktuell stehen rund 2.500 Gratis-Stockfotos zur Verfügung, die direkt auf die Arbeitsfläche geladen werden können. Ein Link verweist zudem auf den Ursprung der Bilder, etwa um Informationen über den Autor zu finden. Ähnlich funktioniert übrigens auch die Mac-App Zoommy. Ihr fehlt noch die Suchfunktion, aber dafür ist sie kostenlos.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr kostenfreie Stockfotos, die ganz und gar nicht langweilig sind

]]>
Jörn Brien
Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, Mac und Linux http://t3n.de/news/besten-photoshop-alternativen-436275/ 2015-06-17T11:50:17Z
Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative Cloud …

Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative Cloud enormen Aufwind.

Mit einem Abomodell vertreibt das US-Unternehmen Adobe seit einiger Zeit die beliebte Software Photoshop und andere Bestandteile der Creative Cloud. Alte Versionen laufen zum einmaligen Verkaufspreis wie gehabt auf dem lokalen Gerät, die neuesten Versionen sind jedoch fester Bestandteil der sogenannten Creative Cloud. Nur wer monatlich zahlt, kann sie grenzenlos einsetzen. Die Kosten liegen bei monatlich 24,59 Euro pro Software oder 61,49 Euro für das gesamte Paket.

Der Aufschrei der Community zeigte, die Neuerungen sorgen nicht nur für Zustimmung. Grund genug für ein Update unserer Übersicht dieser Photoshop-Alternativen. Fehlt eure Lieblingssoftware? Dann freuen wir uns auf einen Hinweis in den Kommentaren.

Plattformübergreifende Photoshop-Alternativen

GIMP ist die bekannteste plattformübergreifende Photoshop-Alternative.

GIMP

Der Vorreiter unter den Photoshop-Alternativen heißt GIMP. Die kostenlose Bildbearbeitungs-Software ist für alle gängigen Systeme erhältlich und bietet fast alle Funktionen der Adobe-Software. Wer sich an Fotobearbeitung oder Design versuchen möchte, muss deshalb tief in die Thematik einsteigen, ehe erste Grenzen der Open-Source-Alternative deutlich werden. Die große Community bietet Anfängern viel Unterstützung in Form von Foren und Anleitungen, weshalb GIMP vor allem unter Einsteigern hohe Beliebtheit genießt.

Website: Gimp.org ; Preis: Kostenlos 

CinePaint

Auch CinePaint ging als Abwandlung aus dem GIMP-Projekt hervor. Die Open-Source-Software ermöglicht die Bearbeitung ganzer Bildserien in einem Vorgang und unterstützt Farbtiefen von 8, 16 und 32 Bit. Sie richtet sich deshalb in erster Linie an die Filmindustrie, ist aber auch für Fotografen interessant. CinePaint wird in mehreren Versionen für Mac OS X und Linux angeboten, eine Windows-Version ist allerdings nicht erhältlich.

Website: Cinepaint.org ; Preis: Kostenlos

Photoscape

Photoscape ist schon seit Jahren eine beliebte Alternative zu Photoshop, zumindest unter Amateur-Fotografen. Für Anfänger ist die einfache Bedienung und ordentliche Leistung ein Pluspunkt. Photoscape reicht allerdings nicht an Software wie GIMP oder Paint.Net heran. Sie wird kostenlos angeboten, neue Updates finanzieren die Entwickler durch Spenden. Auf der Projektwebsite werden Versionen für Mac und Windows angeboten.

Website: Photoscape.org ; Preis: Kostenlos

Krita

Krita ist ein für Windows, Linux und Mac OS erhältliche Anwendung für Digitales Zeichnen und Illustrieren. Die Photoshop-ähnlichen Oberfläche können Nutzer individuell an ihre Bedürfnisse anpassen. Zu den weiteren Kernfeatures gehören ein Brush-Editor sowie ein umfassendes Auswahlwerkzeug. Spezielle Filter für Zeichnungen sind ebenfalls an Bord.

Website: Krita.org; Preis: Kostenlos

Webbasierte Bildbearbeitung: Pixlr und Photoshop.com

Plattformübergreifend funktioniert auch die webbasierte Bildbearbeitung mit Diensten wie Pixlr und Photoshop.com. Die kostenlose Web-Version der Adobe-Software gehört aufgrund ihrer Funktionsvielfalt auch in diesen Artikel über Photoshop-Alternativen. Wer keine schnelle Internetverbindung sein Eigen nennt, sollte auf die webbasierten Angebote aber lieber verzichten.

Photoshop-Alternativen für Windows

Paint.Net ist als Photoshop-Alternative für Windows-Nutzer zu empfehlen.

Paint.Net

Das ursprüngliche Ziel, Microsoft Paint zu ersetzen, hat Paint.Net bei weitem übertroffen. Das Projekt ist zu einer Bildbearbeitungs-Software gewachsen, die auch Ebenen, Blenden und Transparenzen unterstützt. Mittlerweile hat die große Community zahlreiche Plugins entwickelt, durch die sich die Software erweitern lässt. So können Nutzer mit der kostenlosen Software und dem passenden Plugin auch PSD-Dateien öffnen und bearbeiten.

Website: GetPaint.net ; Preis: Kostenlos

PhotoPlus

Die PhotoPlus Starter Edition bietet Einsteigern grundlegende Funktionen der Bildbearbeitung und unterstützt alle notwendigen Dateiformate. Für Nutzer, die schon mit der Software vertraut sind, lohnt sich das Update auf die Vollversion. Sie ist mittlerweile in der siebten Version erhältlich und kostet mittlerweile nur noch knapp 40,00 Euro pro Lizenz – trotz ähnlicher Funktionen – deutlich weniger als Photoshop.

Website: Serif.com ; Preis: Kostenlos

PaintShop Pro X7 Ultimate

PaintShop Pro X7 Ultimate bietet Nutzern für rund 90,00 Euro pro Lizenz viele nützliche Funktionen zur Bildbearbeitung. Die Architektur der aktuellen Version ermöglicht die schnelle Bearbeitung von mehreren Fotografien sowie die Umsetzung von HDR-Effekten. Im Fokus steht zweifelsfrei der Fotograf, sowohl im Amateur- als auch im Profibereich. Seit der Version 7 sind interessante Bildbearbeitungswerkzeuge, wie das inhaltssensitive Flächenfüllen und eine Datensammlung an kostenfreien Texturen und Hintergründen hinzugekommen. Mit Corel werkelt außerdem ein namhafter Hersteller im Hintergrund.

Website: Corel.com ; Preis: 89,99 Euro

Magix Foto & Grafik Designer 10

Wer schon immer umsteigen wollte, aber durch Kunden oder Kollegen zwangsläufig mit Photoshop zutun hat, kann dieses Bildbearbeitungsprogramm von Magix helfen. Die Kompatibilität mit Adobe-Photoshop-Daten ist ein wichtiges Feature des Tools, das mittlerweile in der Version 10 erhältlich ist. Für knapp 70 Euro ist das Tool eine gelungene Photoshop-Alternative. PGD10 ist ausschließlich für Windows erhältlich.

Website: magix.com ; Preis: 69,99 Euro

Photoshop-Alternativen für Mac

Pixelmator ist eine gelungene Photoshop-Alternative für Mac OS X, die auch von der t3n-Redaktion eingesetzt wird.

Pixelmator

Pixelmator ist Mac-Nutzern bestens bekannt. Die Software gilt weithin als gelungene Alternative zu Photoshop und wird auch von der t3n-Redaktion eingesetzt. Pixelmator liefert alle grundlegenden Funktionen des Adobe-Vorbilds und kostet regulär nur 13,99 Euro im App Store. Das letzte Update der Software, Pixelmator 3.3, erschien im November 2014.

Website: Pixelmator.com ; Preis: 13,99 Euro

Seashore

Die Open-Source-Software Seashore basiert auf dem Cocoa-Framework von Mac OS X und richtet sich an Nutzer mit reduzierten Anforderungen. Die zugrundeliegende Technik orientiert sich an GIMP, auch das Dateiformat gleicht diesem Vorbild. Der Funktionsumfang der Software wurde allerdings deutlich heruntergefahren. SeaShore wird kontinuierlich weiterentwickelt, ist zurzeit aber nur als Beta-Version erhältlich.

Website: Seashore.Sourceforge.net Preis: Kostenlos

Photos

Photos ist der Nachfolger von Aperture und iPhoto. Die Anwendung dient vor allem zur Verwaltung von Bilddateien, bietet aber auch einfache Bearbeitungsoptionen. Die Software wird direkt von Apple entwickelt und läuft deshalb nur unter Mac OS. Eine Reihe von sogenannten Quick-Brush-Pinseln sowie Effekten erleichtern die Bearbeitung, beschränken aber auch die Möglichkeiten. Photos lohnt deshalb nur für Amateurfotografen.

Website: Apple.com Preis: Kostenlos

Lightroom

Lightroom begann als einfache Fotoverwaltungssoftware seinen Marsch, darf mittlerweile aber auch guten Gewissens in diese Liste aufgenommen werden. Besonders für fotografische Bildbearbeitung ist die Software ein adequater Ersatz. Einzeln ist Adobe's Lightroom nicht mehr abonnierbar.  Wer sich für die "Fotografie" Variante der Creative Cloud entscheidet, ist dann für monatlich 12,29 Euro Lizenznehmer von Photoshop und Lightroom. Zur Alternative für Photoshop wird Lightroom also erst, wenn man das Programm einzeln erwirbt. Im Angebot gibt es Lightroom immer mal wieder bei diversen Händlern ab 65,00 Euro.

Website: Adobe.com Preis: ab 65,00 Euro / 12,29 Euro Abo

Affinity Photo

Die Entwickler von PhotoPlus (serif.com) bieten seit Anfang 2015 mit „Affinity Photo“ auch eine Bildbearbeitungslösung für den Mac. Die als neue Adobe-Alternative beworbene Anwendung soll nach eigenen Angaben besonders durch die einwandfreie Programm-Performanz überzeugen. Derzeit befindet sich Affinity Photo noch in einer geschlossenen Testphase. Seit dem 2. Oktober 2014 ist das erste Produkt "Affinity Designer" im Mac Store für knapp 45,00 Euro erhältlich.

Website: Serif.com ; Preis: Unbekannt

Acorn

Das Bild- und Fotobearbeitungstool Acorn ist schon in vierter Version verfügbar und richtet sich an Nutzer, die ihre Bilder auf einfache Art und Weise bearbeiten wollen, ohne sich lange in komplexe und hochpreisige Software einarbeiten zu müssen. So können mehrere Bilder beispielsweise zu einer Foto-Collage zusammengefügt werden. Auch das Arbeiten mit Ebenen ist möglich.

Websitesecure.flyingmeat.com; Preis: 29,99 Euro

Photoshop-Alternativen für Linux

Krita zählt zu den bekannteren Photoshop-Alternativen für Linux-Systeme.

Krita

Krita ist Teil der Office-Suite KOffice und läuft auch auf Linux-Systemen. Die Open-Source-Software wurde erstmals 2005 veröffentlicht und genießt unter Linux-Nutzern große Beliebtheit – vor allem die Benutzung wird hochgelobt. Die Funktionsvielfalt reicht nicht an Photoshop oder GIMP heran, genügt aber allen grundlegenden Anforderungen.

Website: Krita.org ; Preis: Kostenlos

Pinta

Pinta sollte das Paint.Net der Linux-Systeme werden und ist diesem ambitionierten Ziel überzeugend nah gekommen. Die Open-Source-Software orientiert sich erfolgreich am Windows-Vorbild, das bis zur Version 3.5 offen entwickelt wurde, und überzeugt durch eine intuitive Benutzung. Wer auch die Techniken der Profis einsetzen möchte, um seinen Fotos einen besseren Look zu verleihen, sollte aufgrund der eingeschränkten Funktionen aber lieber zu GIMP greifen. Pinta ist auch

Website: Pinta-Project.com ; Preis: Kostenlos

Welches ist eure liebste Photoshop-Alternative? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Letztes Update des Artikels: 15. Dezember 2014 von Julia Lindenberg.

Original Artikel von: Lars Budde

]]>
Julia Lindenberg
Eine Menge zusätzlicher Kunden: Was Adobe Stock für Fotografen bedeutet http://t3n.de/news/adobe-stock-fotografen-616649/ 2015-06-16T13:57:56Z
Mit Adobe Stock integriert Adobe die Stockfoto-Datenbank Fotolia in die Creative Cloud. Nicht nur für Nutzer ein großer Schritt – sondern auch für Fotografen.

Mit Adobe Stock integriert Adobe die Stockfoto-Datenbank Fotolia in die Creative Cloud. Nicht nur für Nutzer ein großer Schritt – sondern auch für Fotografen.

Adobe Stock: 3,4 Millionen zusätzliche Nutzer

Mit Adobe Stock hat Adobe Fotolia in die Creative Cloud integriert. (Screenshot: stock.adobe.com)
Mit Adobe Stock hat Adobe Fotolia in die Creative Cloud integriert. (Screenshot: stock.adobe.com)

Robert Kneschke ist Fotoproduzent und einer der wichtigsten Lieferanten für die Stockfoto-Plattform Fotolia. Für ihn war der Kauf von Fotolia durch Adobe eine bedeutende Angelegenheit – und die Integration von Adobe Stock in die Creative Cloud eine wegweisende Innovation.

„In der Kreativszene hat Adobe ja doch noch ein besseres Standing als Google, Microsoft oder Getty.“

Vor allem bedeutet die Integration für ihn eine neue Einnahmequelle. Zur Frage, wie viel Fotografen bei Adobe Stock am Verkauf verdienen, schreibt er auf seinem Blog: „Haltet euch fest, jetzt kommen die guten Nachrichten! Generell gilt: 33 Prozent. Das ist der Anteil, den die Fotografen von einem Verkauf erhalten sollen.“ Und weiter: „Die 33 Prozent werden in Zukunft auch bei Verkäufen von Bildpaketen über Fotolia und dem DPC ausgezahlt, also eine Kommissionserhöhung von 37,5 Prozent.“ Wir haben Robert auf dem Launch-Event von Adobe in Berlin getroffen und mit ihm darüber gesprochen, was Adobe Stock für Fotografen wie ihn bedeutet.

t3n.de: Als Adobe bekannt gegeben hat, dass der Konzern Fotolia kaufen wird: Wie war da deine erste Reaktion?

Robert Kneschke: Ich war erleichtert. Erleichtert, dass es Adobe ist. In der Kreativszene hat diese Firma ja doch noch ein besseres Standing als Google, Microsoft oder Getty. Adobe ist eine Firma, die das Bild noch als Produkt sieht, nicht nur als Datenhülle, wie Google das tun würde. Die wollen auch noch ein bisschen Kunst verkaufen, und das ergänzt sich natürlich gut, denn Adobe hatte ja schon die Creative-Cloud-Kunden, aber eben noch nicht die Bilder. Insofern war das eine sehr sinnvolle Ergänzung.

t3n.de: Jetzt kommen durch die Creative Cloud immerhin 3,4 Millionen Nutzer und damit für dich auch einige potenzielle Kunden dazu ...

Kneschke: Das hoffe ich natürlich. Selbst, wenn nur zehn Prozent der Leute das regelmäßig nutzen würden, wären das einige Hunderttausend, die bisher noch nichts gekauft haben. Das sind so betrachtet natürlich eine ganze Menge zusätzlicher Kunden.

t3n.de: Als wir über deinen Erfolg mit der Fotoproduktion für Fotolia berichtet haben, gab es auch einiges an Kritik – unter anderem, dass die Masse ein Problem sei. Kannst du das nachvollziehen?

Kneschke: Was erwarten die Leute? Ich bin ja kein größer Künstler, ich will nicht mein Ego bedienen, sondern Geld verdienen. Es gibt Leute, die verkaufen Stockfotos, aber sehen sich als Künstler. Ich finde das schwierig. Ich finde, man muss auch liefern, was die Leute sehen wollen. Ich mache das nicht, damit die Leute meine Bilder nur angucken, die sollen die schon kaufen.

Adobe Stock: „Ich finde eher, dass das noch zu billig ist“

Adobe Stock: Fotolia wird in die Creative Cloud integriert. (Bild: Adobe)
Adobe Stock: Fotolia wird in die Creative Cloud integriert. (Bild: Adobe)

t3n.de: Einige der ersten Kommentare zur Integration von Fotolia in die Creative Cloud haben über zu hohe Preise geklagt ...

Kneschke: Das sagen die Leute immer, dass das zu teuer ist. Aber alleine, wenn du dir vorstellst, du hast ein Foto von einem Business-Team in einem Meeting-Room – was da alleine die Location und die Models, die Assistenten und die Requisiten kosten, das geht schell in eine vierstellige Summe. Kaufen kannst du das Bild aber für gut zehn Euro. Ich finde eher, dass das noch zu billig ist. Bei mir funktioniert das alles ja eben nur über die Masse.

t3n.de: In den letzten Monaten sind immer mehr Plattformen auf dem Markt aufgetaucht, die Bilder unter CC0-Lizenz anbieten. Könnten die ein Problem für Fotografen wie dich werden?

„Wenn man mit Druck nicht umgehen kann, ist Microstock glaube ich der falsche Ort.“

Kneschke: Nein, das ist keine Konkurrenz. Einen Apfel auf Weiß, den mach ich Dir auch in ein paar Minuten. Aber nehmen wir wieder das Beispiel mit dem Business-Team: Das kannst Du nur dann kostenlos anbieten, wenn Du Geld zu verschenken hast. Bilder, die was kosten, verschenkt keiner. Oder es gibt eine andere Motivation, das zu machen. Death to the Stockfoto zu Beispiel ist eben auch eine Design-Firma, die ihre Produkte bewerben will. Und die Auswahl ist natürlich auch begrenzter als etwa bei Fotolia.

t3n.de: Was schätzt du, wird das Produkt Adobe Stock funktionieren? Werden die Nutzer es annehmen?

Kneschke: Da kann ich nur falsch liegen, das kann ich nicht sagen. Ich kann nur hoffen, dass es viele nutzen. Adobe hat das ja vor zehn Jahren schon mal probiert und das Projekt nach drei Jahren wieder eingestellt. Natürlich war damals die Technik auch noch nicht soweit. Aber ich hoffe natürlich, dass sie daraus gelernt haben und die gleichen Fehler nicht noch mal machen.

t3n.de: Ist der Stockfoto-Markt denn ein Markt, der wächst? Siehst du die Chance, dass durch Produkte wie Adobe Stock mehr Menschen die Chance kriegen, mit Stockfotos Geld zu machen?

Kneschke: Agenturen behaupten das natürlich immer, aber ich glaube das nicht. Ich glaube, der Markt wird immer noch ein bisschen von Macrostock kannibalisiert, aber viel größer wird er glaube ich nicht. Vielleicht irre ich mich auch und alles wird bald mit Bildern vollgepflastert. Auf der anderen Seite glaube ich schon, dass es von den 3,4 Millionen Creative-Cloud-Kunden etliche gibt, die bisher überhaupt nicht auf die Idee gekommen sind, ihre Sachen anzubieten. Das kann natürlich auf der Seite auch den Druck auch erhöhen, weil es mehr Anbieter gibt. Da muss man eben gut genug sein, um oben dabei zu bleiben.

t3n.de: Das klingt nicht so, als würdest du dir da Sorgen machen.

Kneschke: Druck ist ja jetzt auch schon da. Wenn man damit nicht umgehen kann, ist Microstock glaube ich der falsche Ort.

Ihr wollt wissen, was Adobe sonst noch an Neuerungen im Bereich Creative Cloud vorgestellt hat? Das Wichtigste haben wir hier für euch zusammengefasst.

Über den Interview-Partner

Robert Kneschke. (Foto: robertkneschke.de)

Robert Kneschke ist professioneller Fotoproduzent in Köln und arbeitet ausschließlich für verschiedene Bildagenturen im Microstock- und Macrostock-Bereich. In seinem persönlichen Blog unter alltageinesfotoproduzenten.de berichtet er regelmäßig über die Welt der Bilderbranche. Für die t3n Nr. 20 hat er den Artikel „Bildagenturen aus dem Stockphotography-Bereich clever nutzen: Bilder von der Stange“ geschrieben.

]]>
Florian Blaschke