Adobe | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Adobe 2015-08-28T07:50:28Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/adobe Chrome pausiert Flash-Werbung automatisch: Ab dem 1. September ist es soweit [Update] http://t3n.de/news/chrome-flash-strom-614450/ 2015-08-28T07:50:28Z
Google macht ernst: Ab September 2015 sollen Flash-Animationen automatisch pausiert werden. Wer noch immer auf Flash-Werbung setzt, sollte daher schnell reagieren.

Google macht ernst: Ab September 2015 sollen Flash-Animationen automatisch pausiert werden. Wer noch immer auf Flash-Werbung setzt, sollte daher schnell reagieren.

Update vom 28. August 2015: Der Zeitpunkt steht fest: Die angekündigten Änderungen im Umgang mit Flash-Animationen im Chrome-Browser sollen ab dem ersten September 2015 ausgerollt werden. Das geht aus einem Beitrag von AdWords auf Google+ hervor.

Chrome: Flash als Stromfresser

Googles Chrome-Browser war zuletzt zunehmend in die Kritik geraten, weil er zu viel Strom fressen soll. Das ist vor allem für Mobilgeräte wie Notebooks oder Tablets ärgerlich – und auch die Prozessorleistung leidet darunter. Google ist dieses Problem jetzt angegangen und hat gemeinsam mit Adobe eine Lösung für einen der größten Stromfresser im Netz entwickelt: Flash-Animationen.

Chrome-Beta mit automatischem Flash-Stopp steht schon zum Download. (Bild: Google)
Chrome-Beta mit automatischem Flash-Stopp steht schon zum Download. (Bild: Google)

In der neuen Chrome-Version, die schon als Beta runtergeladen werden kann und im September offiziell erscheinen soll, werden solche Flash-Elemente automatisch blockiert. Dabei geht es um Inhalte, die nicht wichtig für die Website sind, etwa automatisch startende Videowerbung am Rand. Sie wird von Chrome angehalten, während Flash-Inhalte in der Mitte der Website trotzdem angeguckt werden können.

Chrome-Beta mit automatischer Flash-Blockade

Wer sich die Flash-Werbung im Nachhinein zu Gemüte führen will, kann sie durch einen Klick starten. Bei der Beta-Version des neuen Chrome-Browsers für Windows, Mac und Linux ist die Funktion schon voreingestellt.

Wer sich anschauen will, wie das Ganze funktioniert, kann in den erweiterten Einstellungen bei den Inhaltseinstellungen im Datenschutzbereich die Option „Wichtige Plug-in-Inhalte erkennen und ausführen“ einstellen. Die pausierten Elemente können dann auf Wunsch durch das Klicken auf den Video-Play-Button aktiviert werden.

Google zufolge soll die Flash-Blockade den Stromverbrauch signifikant senken – Zahlen nennt der Suchmaschinenriese allerdings nicht. Ein Eigentor, wie man vermuten könnte, ist die Beschneidung der Flash-Funktion aber nicht. Auch mit dieser Aktion will Google Werbekunden dazu bringen, künftig statt auf Flash lieber auf HTML5 zu setzen.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 5. Juni 2015

via venturebeat.com

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Jörn Brien
Arbeiten wie im Raumschiff: Diese Computer-Steuerung müsst ihr gesehen haben http://t3n.de/news/steuerungskonsole-raumschoff-diy-arduino-633451/ 2015-08-22T06:58:43Z
Mit einem Arduino, Photoshop und einer ganzen Menge Arbeit hat ein Reddit-Nutzer sich eine futuristische Steuerungskonsole für seinen PC gebaut. Das Ergebnis muss man gesehen haben.

Mit einem Arduino, Photoshop und einer ganzen Menge Arbeit hat ein Reddit-Nutzer sich eine futuristische Steuerungskonsole für seinen PC gebaut. Das Ergebnis muss man gesehen haben.

Wie aus einem Science-Fiction-Film: Auch so lässt sich ein Computer steuern. (Foto: smashcuts / Imgur)
Wie aus einem Science-Fiction-Film: Auch so lässt sich ein Computer steuern. (Foto: smashcuts / Imgur

Scifi-Konsole steuert Photoshop, Premiere, Chrome und mehr

Den eigenen Rechner mit Maus und Tastatur steuern kann jeder. Wie aber wäre es stattdessen mit einer futuristischen Steuerungskonsole, die direkt aus dem Raumschiff eines klassischen Science-Fiction-Films stammen könnte? Genau diese Frage scheint auch den Reddit-Nutzer smashcuts umgetrieben zu haben. Während es die meisten wohl bei der Überlegung belassen hätten, hat er sich ans Werk gemacht und genau so eine Steuerungseinheit für seinen Computer entworfen – und anschließend auch gebaut.

Das riesige Panel hat er über seinem Computer-Arbeitsplatz installiert. Der wahrgewordene Traum eines jeden Science-Fictions-Fans leuchtet und blinkt in unterschiedlichen Farben und verfügt über ein ganzes Arsenal unterschiedlicher Knöpfe, Schalter und Regler. Sie erfüllen aber nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern dienen auch der Steuerung von Programmen wie Photoshop, Premiere oder iTunes. Möglich macht das alles ein im Inneren verbauter Arduino.

Futuristische Steuerungseinheit: Panikknopf beruhigt Nutzer mit Katzenvideo

Als wäre das alles noch nicht wundervoll genug, verfügt die Steuerungskonsole auch noch über einen großen roten Panikknopf. Einmal betätigt, beruhigt er den Nutzer mit einer kleinen Katzenanimation. Wie das aussieht, seht ihr in diesem Video.

Zugegeben: So wirklich sinnvoll ist das Ganze nicht – aber cool sieht es allemal aus. Und auch den Vergleich zur Ausstattung einiger klassischer Science-Fiction-Filme muss diese Konsole sicher nicht scheuen. Die vollständige Bildergalerie findet ihr auf Imgur. Auf Reddit hat der Macher außerdem ein paar Fragen zu seinem Projekt beantwortet.

Eine weitere interessante Idee für ein eigenes Arduino-Projekt findet ihr in dem Artikel „Das eigene Haus hacken: So baust du dir eine Fernbedienung, die Türen öffnet“ aus dem t3n Magazin Nr. 31.

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Wie Designer die richtigen Tools finden: Nehmt nur einen Hammer, wenn ihr auch mit Nägeln arbeitet! http://t3n.de/news/designer-richtigen-tools-finden-629353/ 2015-08-17T07:00:40Z
Das richtige Werkzeug erleichtert die Arbeit und zu viel Detailverliebtheit kostet Zeit. Auch im Design, wo Arbeit in Photoshop oder Sketch Stunden kosten kann. Doch es gibt andere Möglichkeiten.

Das richtige Werkzeug erleichtert die Arbeit und zu viel Detailverliebtheit kostet Zeit. Auch im Design, wo Arbeit in Photoshop oder Sketch Stunden kosten kann. Doch es gibt andere Möglichkeiten.

Wir Designer können solche Technikfreaks sein. Wir können leicht Stunden damit verbringen, über die neuesten Sketch-Plugins zu diskutieren, über die Pros und Kontras von Framer versus Pixate zu streiten, über die Vorzüge von InVision gegenüber Flinto. Manche Leute sind sogar besessen davon, welches der beste Stift für ihren Moleskine ist. Ich liebe diesen Eifer: Die externe Natur deiner Werkzeuge zu transzendieren und sie mit deinen Fähigkeiten zu verschmelzen, ist der Weg zu unglaublichen Ergebnissen.

Und die Freiheit, welches Tool auch immer zu verwenden, das Designer am produktivsten macht, ist entscheidend. Wer ein Team zu einem bestimmten Stück Software zwingen will, ignoriert die Unterschiede von mentalen Modellen, Lernkurven und Komfortzonen der Menschen. Und es ist so eine aufregende Zeit, mit neuen und interessanten Tools, die ständig aufkommen.

(Foto: Trifonenko Ivan. Orsk / Shutterstock)
Das richtige Werkzeug ist auch beim Design wichtig. (Foto: Trifonenko Ivan. Orsk / Shutterstock)

„Ich designe direkt im Browser“

Aber in letzter Zeit habe ich auch einen unglückseligen Trend beobachtet. Wenn man mit Designern arbeitet oder mit Bewerbern redet, sieht man mittlerweile oft diese Arten von Prozessen:

  • Ich skizziere ein wenig auf dem Papier und gehe dann direkt zu Sketch/Photoshop. Ich bin wirklich schnell mit diesen Tools, wissen Sie?
  • Oh, heutzutage designe ich direkt im Browser. Seit ich programmieren kann, ist es schneller, diese Design-Anwendungen wegzulassen.
  • Die Techniker in meinem Team sind so schnell, dass ich einfach meine Ideen formulieren kann und sie setzen sie um.

Ich kann mir wenige Situationen vorstellen, für die diese Ansätze gültig sind. Wenn das Problem, das du löst, eher klein ist und nur eine taktische Lösung erfordert, sicher, dann mach es so und setze es in hoher Qualität um. Oder wenn du an einem bestehenden Produkt arbeitest, schrittweise Aufgaben erledigst, stabile UX-Patterns und UI-Komponenten verwendest – ja, ich verstehe, dass das Designen im Browser ein schneller und einfacher Ansatz sein könnte. Aber nicht so sehr, wenn deine Arbeit nicht in eine dieser Kategorien passt. Es geht um neue Probleme, die neue und spezielle Lösungen erfordern, welche gleichzeitig sorgfältig ausgekundschaftet werden müssen. Und die Schritte auf diesem Weg müssen nicht schön sein.

Wenn man auf dem niedrigst möglichen Genauigkeitslevel arbeitet, zahlt sich das immer aus. Ein niedriges Genauigkeitslevel ist schnell – also kannst du in der gleichen Zeit viel mehr Alternativen ausprobieren. Ein niedriges Genaugkeitslevel ist billig – also verbringst du so wenig Zeit mit jeder Idee, dass du dich nicht gleich verliebst. Und Werkzeuge bestimmen die Genauigkeit.

Bei Entwürfen sollte man sich nicht zu sehr ins Detail verlieren – dabei helfen Tools wie Balsamiq Mockups. (Grafik:  Alexcardo / Shutterstock)
Bei Entwürfen sollte man sich nicht zu sehr ins Detail verlieren – dabei helfen Tools wie Balsamiq Mockups. (Grafik: Alexcardo / Shutterstock)

Je mehr Kontrolle du über Details erlangst, desto mehr Kontrolle wirst du ausüben wollen, also ist es eine gute Idee, sich zu beschränken. Hier sind ein paar meiner Strategien:

  • Wenn ich skizziere, bevorzuge ich Marker statt Kugelschreiber: Die dicke Spitze bewahrt mich davor, Zeit mit detaillierten Icons oder UI-Schattierungen zu verschwenden, also probiere ich mehr Alternativen aus.
  • Wenn ich die Genauigkeit ein Level hochsetze, verwende ich Balsamiq Mockups: Es gibt mir so wenig Kontrolle über Details, dass ich mich nur auf die bedeutenden Elemente eines Flows konzentrieren kann. Wenn ich es verwende, kann ich vorbereitete Komponenten in einer halben Sekunde auf ein Canvas werfen, anstatt sie per Hand aus Primitiven in Sketch nachzubilden. Es ist schneller, also probiere ich mehr Alternativen aus.
  • Wenn ich Nutzertests mache, fange ich gern mit einem Tool wie InVision an, welches Standard-Interaktionen out of the Box bietet. Sie sind weniger ausdrucksstark, aber ich kann in einem Bruchteil der Zeit, in der ich sonst mit Framer eine Reihe von wunderschönen Übergängen zusammenschnüren würde, dem Kunden einen Prototypen vorsetzen und sofort Erkenntnisse gewinnen.

Was Astronomen mit Design zu tun haben

Astronomen können schwarze Löcher per Definition nicht sehen. Um eins zu finden, beobachtet man andere Himmelskörper, die um sie herum kreisen –  die schwarzen Löcher selbst kann man nicht sehen (Licht entkommt ihrer Schwerkraft nicht), aber sie ziehen so viele andere Objekte an, dass sie einfach da sein müssen. Das klingt für mich manchmal so, wie der Design-Prozess für mich ist: Du kannst nie sicher sein, dass die Idee, die du gerade hast, die richtige ist. Je mehr Ideen du also hast und je mehr Möglichkeiten du ausprobierst, desto mehr umkreist du die mögliche ideale Lösung, und desto sicherer wirst du sein, die richtige auszuwählen.

Um also das beste aus deinem Talent und deiner Zeit rauszuholen, sei bitte vorsichtig damit, die Genauigkeits-Skala nach oben zu gehen, und probiere auf dem Weg dorthin so viel wie möglich aus. Verwende das Tool, welches dich in diesem Stadium am produktivsten macht, aber nimm dir immer einen Moment Zeit zum Überlegen: Benutze ich das richtige Tool für diese Aufgabe?

Dieser Artikel erschien zuerst auf medium.com. Übersetzung: Anja Braun.

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Bruno Bergher
Nutzt du Adobes Flash-Player? Dann installiere dringend das neue Sicherheitsupdate http://t3n.de/news/flash-player-sicherheitsupdate-630350/ 2015-08-12T09:10:54Z
Der Flash-Player lebt: Adobe hat dem unbeliebten Browser-Plugin ein Sicherheitsupdate beschert, mit dem 35, teils kritische Sicherheitslücken geschlossen werden sollen. Nutzer sollten das Update …

Der Flash-Player lebt: Adobe hat dem unbeliebten Browser-Plugin ein Sicherheitsupdate beschert, mit dem 35, teils kritische Sicherheitslücken geschlossen werden sollen. Nutzer sollten das Update umgehend installieren.

Flash-Player bekommt Sicherheitsupdate

Flash ist bei vielen Unternehmen und Nutzern unbeliebt – zuletzt hatte Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos das Aus für Flash gefordert. Der Flash-Player ist dafür bekannt, notorisch ressourcenhungrig zu sein und immer wieder mit massiven Sicherheitslücken aufzufallen. Statt auf Flash wird zunehmend auf HTML5 gesetzt. Aber ganz am Ende ist der Flash-Player noch nicht. Jetzt gibt es erst einmal ein umfassendes Sicherheitsupdate.

Sicherheitsupdate für den Flash-Player stopft 35 Lücken. (Screenshot: Adobe)
Sicherheitsupdate für den Flash-Player stopft 35 Lücken. (Screenshot: Adobe)

Insgesamt 35 Sicherheitslücken schließt Adobe mit dem aktuellen Update für den Flash-Player (Version 18.0.0.232). Viele davon werden als kritisch eingestuft, daher sollten Flash-Player-Nutzer das Sicherheitsupdate dringend installieren. Im schlimmsten Fall könnten Angreifer durch die bis dato bestehenden Lücken Schadcode einschleusen und diesen ausführen.

Chrome-Browser „ersetzt“ Flash-Player

Wer ganz auf eine eigene Installation des Flash-Players verzichten will, kann sich im Falle des Falles auf den Chrome-Browser verlassen, wo das Plugin vorinstalliert ist. Schließlich verwendet knapp ein Drittel aller Webseiten noch in irgend einer Form von Flash-Inhalten.

Dass mit dem aktuellen Sicherheitsupdate nun Sicherheit für den Flash-Player besteht, darf bezweifelt werden. Immerhin hat sich Adobe nach dem Auftauchen der letzten großen Sicherheitslücke Hilfe bei Googles Project Zero geholt. Die von den Google-Spezialisten entwickelten Verbesserungen waren in eines der vorherigen Updates eingeflossen. Vollkommene Sicherheit darf dadurch aber nicht erwartet werden.

via www.theregister.co.uk

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Jörn Brien
Elternzeit: Was Deutschland von Netflix, Microsoft oder Adobe lernen kann http://t3n.de/news/elternzeit-deutschland-netflix-630031/ 2015-08-11T12:02:01Z
Immer mehr Tech-Unternehmen wollen Familien in Zukunft besser unterstützen. Die europäischen Elternzeit-Regelungen werden in den USA als Vorbild empfunden. Dabei gibt es einen entscheidenden …

Immer mehr Tech-Unternehmen wollen Familien in Zukunft besser unterstützen. Die europäischen Elternzeit-Regelungen werden in den USA als Vorbild empfunden. Dabei gibt es einen entscheidenden Faktor, den wir uns lieber von den Amerikanern abschauen sollten.

Wir Deutschen bemängeln gerne, dass das Silicon Valley uns in Sachen Innovation und Erfolg meilenweit voraus ist. Dabei stimmt das nicht ganz: Was die Sozialleistungen für Angestellte angeht, hinken die USA den europäischen Ländern nämlich deutlich hinterher.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Debatte um „Women in Tech“ und generell mehr Diversität in der IT-Branche enorm an Fahrt aufgenommen. Grund dafür ist nicht zuletzt der immer härter werdende Kampf um IT-Talente, den die Firmen im Silicon Valley verstärkt zu spüren bekommen.

Adobe, Microsoft, Netflix, Airbnb: Mehr Unterstützung für junge Eltern

Herausforderung Work-Life-Balance: Für viele Eltern in den USA ist bezahlte Elternzeit ein unerreichbarer Traum. (Foto: Shutterstock)
Herausforderung Work-Life-Balance: Für viele Eltern in den USA ist bezahlte Elternzeit ein unerreichbarer Traum. (Foto: Shutterstock)

In der Diskussion geht es immer wieder auch um bessere Arbeitsbedingungen für Frauen und junge Familien. Denn anders als in Europa und vielen weiteren Ländern, werden Eltern in den USA nicht finanziell vom Staat unterstützt. Um die Situation für ihre Angestellten zu verbessern – und sich nebenbei einen gewichtigen Vorteil im „War for Talents“ zu verschaffen – haben gleich mehrere große Tech-Companies in den letzten Tagen eine deutliche Überarbeitung ihrer Familienpolitik angekündigt. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

1. Adobe

Erst gestern hat Adobe seine neue Familienpolitik vorgestellt, die zum 1. November umgesetzt wird. 16 Wochen haben junge Eltern nach der neuen Regelung, um sich bei voller Bezahlung um den Nachwuchs zu kümmern, Mütter sogar 26 Wochen, da sie auch während der Schwangerschaft eine bezahlte Auszeit nehmen können.

Zusätzliche Regelungen erlauben es Angestellten, im Krankheitsfall oder wenn Familienangehörige gepflegt werden müssen, dem Job mehrere Wochen fern zu bleiben. Adobe folgt damit laut eigenen Angaben einer branchenweiten Bewegung, die die Angestellten im Tech-Sektor besser unterstützen und mehr Diversität erreichen will.

2. Airbnb

Am 1. September tritt bei Airbnb eine neue Elternzeit-Regelung in Kraft, bei der alle frisch gebackenen Eltern zehn Wochen Zuhause bleiben können – wann immer sie es im ersten Lebensjahr ihres Kindes wollen. Für Frauen bedeutet das inklusive der während der Schwangerschaft gewährten Auszeiten insgesamt 22 Wochen bezahlte Elternzeit.

Jeder Angestellte, der 60 Tage oder länger im Unternehmen ist, kommt in den Genuss dieser Regelung.

3. Netflix

Im ersten Jahr nach der Geburt ihres Kindes dürfen Väter und Mütter sich eine unbegrenzte Auszeit nehmen – bei voller Bezahlung. „Unsere Angestellten sollen die Bedürfnisse ihrer Familie flexibel und selbstbewusst gestalten können, ohne sich um die Arbeit oder Geld sorgen zu müssen“, heißt es dazu auf dem Netflix-Blog.

Für das Unternehmen ist klar, dass Mitarbeiter, die sich nicht ständig um ihr Zuhause Gedanken machen, besser bei der Sache sind. Der Wiedereinstieg in den Job kann Vollzeit oder über Teilzeit-Regelungen erfolgen.

4. Microsoft

Am selben Tag wie Netflix hat auch Microsoft angekündigt, junge Eltern noch stärker als zuvor zu unterstützen. Aus den bisherigen zwölf Wochen Elternzeit, von denen vier bezahlt und acht unbezahlt sind, werden zwölf voll bezahlte Wochen Elternzeit, die entweder am Stück oder in zwei Zeitabschnitten genommen werden können.

Frauen kommen inklusive der Schwangerschafts-Regelung somit auf 20 Wochen bezahlte Auszeit. Der Wiedereinstieg in Teilzeit ist möglich.

Sich eine Auszeit für das Kind zu nehmen, kann leider immer noch Nachteile im Job bedeuten. (Foto: Shutterstock )
Sich eine Auszeit für das Kind zu nehmen, kann leider immer noch Nachteile im Job bedeuten. (Foto: Shutterstock )

Bezahlte Elternzeit: Kulturwandel oder bloße PR-Maßnahme?

Während das Echo auf die Pläne der Tech-Riesen weitgehend positiv ausfällt, gibt es auch kritische Stimmen: Natt Garun von The Next Web etwa glaubt nicht daran, dass die neuen Regeln es Eltern wirklich leichter machen werden, für ihre Familie da zu sein. Denn nur weil die Möglichkeit bestehe, eine Auszeit zu nehmen, sei das in Anbetracht des Workloads, des Teams und des innerbetrieblichen Wettbewerbs noch lange nicht ohne Weiteres möglich: „So lange bezahlte Elternzeit keine generelle Vorschrift in Amerika ist, wird es immer Potenzial für Scham und Angst geben, dass deine Arbeit zu sehr unter einer längeren Pause leiden könnte.“

„Europa wird als Vorbild angesehen.“

Interessant ist, dass viele US-amerikanische Kommentatoren die neue Familienfreundlichkeit der Tech-Unternehmen als von Europa vorgelebt empfinden. Natt Garun schreibt: „Anders als in Europa, wo Elternzeit üblich ist und unterstützt wird, verzeiht die Arbeitskultur [hier] nichts.“ Sven Dellagnolo antwortet ihr: „In Europa klappt es seit Jahren und es ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Dass hierzulande längst auch die Probleme diskutiert werden, die mit einer zu langen Abwesenheit aus dem Job einher gehen können – für Frauen wie für Männer –, ist in den USA wahrscheinlich noch gar nicht angekommen.

Was wir in puncto Familienfreundlichkeit von den USA lernen können

Und genau hier wird das US-amerikanische System eigentlich interessant für europäische Beobachter: Währen die staatliche Unterstützung, die junge Familien etwa in Deutschland bekommen, eine großartige soziale Errungenschaft ist, um die uns amerikanische Eltern wohl zurecht beneiden, erhält der Wiedereinstieg von Eltern in den Job in unserem System oft noch zu wenig Aufmerksamkeit. Vor allem bedeutet er für zu viele junge Mütter (oder Väter) Karriere-hinderliche Teilzeitbeschäftigungen. Netflix, Airbnb oder Microsoft dagegen bieten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern ebnen gleichzeitig auch den Weg zurück in die Vollzeit-Beschäftigung. Donna Morris von Adobe erklärt das so:

„Unternehmen müssen die schwierige Balance zwischen der Unterstützung ihrer Mitarbeiter bei wichtigen Lebensereignissen und der Erreichung ihrer Unternehmensziele halten.“

Die Zukunft wird zeigen, ob es für Angestellte besser ist, wenn ihr Unternehmen diese Balance zu finden versucht oder wenn Staat und Wirtschaft sie miteinander aushandeln. Oder wie wäre es mit einem „Best-of-Both-Worlds“-System? Das wäre wohl ein unschlagbarer Benefit für jede Tech-Company.

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Lea Weitekamp
Ein UI-Kit, alle Geräte: Kostenlose Photoshop- und Sketch-Vorlage für ein schickes User-Interface http://t3n.de/news/kostenloses-ui-kit-fuer-photoshop-628283/ 2015-08-04T17:32:39Z
Mit Now gibt es ein neues kostenloses UI-Kit für Desktop, Tablets und Smartphones. Es besteht aus insgesamt 52 Templates, 35 Icons und mehr als 180 User-Interface-Elementen für Photoshop und Sketch.

Mit Now gibt es ein neues kostenloses UI-Kit für Desktop, Tablets und Smartphones. Es besteht aus insgesamt 52 Templates, 35 Icons und mehr als 180 User-Interface-Elementen für Photoshop und Sketch.

Now: InVision veröffentlicht kostenloses UI-Kit für Sketch und Photoshop

InVision zeigt, wie zielgruppengerechtes Content-Marketing geht und veröffentlicht ein umfangreiches UI-Kit zum kostenlosen Download. Darin enthalten sind insgesamt 52 Templates, 35 Icons und mehr als einzelne 180 User-Interface-Elemente. Dankenswerterweise gibt es das Paket in zwei Versionen: eine für Photoshop und eine für Sketch.

Now: Das kostenlose UI-Kit eignet sich für (fast) alle Plattformen. (Screenshot: invisionapp.com)
Now: Das kostenlose UI-Kit eignet sich für (fast) alle Plattformen. (Screenshot: invisionapp.com)

Das UI-Kit eignet sich für Desktop-, Smartphone- und Tablet-Apps und überzeugt durch ein modernes, minimalistisches Design. Dank des Einsatzes von Vektorgrafiken lassen sich die einzelnen Elemente leicht skalieren. Bei den genutzten Schriftarten handelt es sich um frei verfügbare Web-Fonts.

UI-Kit: Weitere Quellen im Netz

Wenn ihr zwar nach einem UI-Kit sucht, euch das Paket von InVision aber nicht zusagt, solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „15 atemberaubende UI-Kits als Photoshop-Vorlagen“ werfen. Weitere UI-Kits findet ihr in Teil 2 und Teil 3 der Serie. Zu guter Letzt soll auch unsere UI-Kit-Übersicht nicht unerwähnt blieben.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Bye Bye Flash: Warum HTML5 zum Standard in der Online-Werbung wird http://t3n.de/news/bye-bye-flash-html5-standard-627815/ 2015-08-04T10:53:00Z
Der Flash-Player von Adobe war lange Zeit das Standardprogramm für die Darstellung grafischer und bewegter Inhalte im Internet. Das ändert sich derzeit: Die Werbebranche steigt bei der …

Der Flash-Player von Adobe war lange Zeit das Standardprogramm für die Darstellung grafischer und bewegter Inhalte im Internet. Das ändert sich derzeit: Die Werbebranche steigt bei der Programmierung und Auslieferung von Werbemitteln zunehmend auf HTML5 um. Horizont Online zeigt auf, warum das so ist – und welche Vorteile es bringt.

Wohl jeder, der den Adobe-Flash-Player auf seinem PC oder Laptop installiert hat, kennt und fürchtet Schlagzeilen wie jene vom 5. Februar 2014 bei Spiegel Online: Adobe warnt vor Sicherheitsleck bei Flash Player. Leider tauchten derartige Meldungen in der jüngeren Vergangenheit mit unschöner Regelmäßigkeit auf. Beim Nutzer musste somit der Eindruck hängen bleiben: Flash hat gravierende Sicherheitslücken, die sich offenbar nur sehr schwer beheben lassen.

Ein zweiter wichtiger Punkt, der die Marktposition des Flash-Players schwächt, ist die fehlende Kompabilität mit Apples Betriebssystemen. Um etwa auf dem iPad Flash-Videos anzuschauen, braucht man Ersatz-Plugins wie den Photon-Flash-Player. Dass die Adobe-Technologie von Apple nicht unterstützt wird, geht auf Apple-Gründer Steve Jobs zurück. Dieser veröffentlichte im April 2010 ein Essay mit dem Titel „Thoughts on Flash“, in dem er hart mit Adobe ins Gericht ging. Seine Conclusio: Flash sei ein unzuverlässiges, geschlossenes System, das den Anforderungen des mobilen Zeitalters nicht gerecht werde.

Adobe-Flash-Player
Laut Steve Jobs werde der Flash-Player den Anforderungen des mobilen Zeitalters nicht gerecht. (Grafik: Adobe)

Zu der Zeit, als Jobs sein Schreiben aufsetzte, existierten zur Darstellung von Bewegtbildinhalten allerdings kaum Alternativen zum Flash-Player. Das ist heute anders. Microsoft hat etwa eine eigene Lösung namens Silverlight entwickelt, die sich bislang aber mehr schlecht als recht am Markt behauptet. Als Flash-Alternative Nummer 1 gilt HTML5. Welchen Status die Technologie mittlerweile hat, zeigt etwa der Schritt von YouTube. Die weltweit marktführende Videoplattform stellte im Frühjahr in den Browsern Chrome, Safari und Internet Explorer standardmäßig auf HTML5 um.

HTML5 läuft Flash den Rang ab – erste Dienstleister stellen um

Die Sicherheits- und Imageprobleme des Flash-Player haben auch Auswirkungen auf die Werbeindustrie. Digitale Werbemittel werden immer noch gerne im Flash-Standard programmiert – besonders Bewegtbild-Elemente. Doch die nächste Generation des Chrome-Browsers etwa wird Flash schon nicht mehr vollumfänglich unterstützen. Besonders für mobile Werbung – die zu den größten Wachstumsfeldern überhaupt gehört – hat das gravierende Konsequenzen. Viele Werbeflächen müssten vom Nutzer erst händisch aktiviert werden, damit die Inhalte sichtbar sind. Mehr als nur ein kleines Hindernis.

Der Online Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft hat auf die Entwicklung schon reagiert und eine Richtlinie zur Erstellung von HTML5-Werbemitteln aufgesetzt. „Ziel ist es, Schritt für Schritt Probleme, die bei der Produktion und Anlieferung von HTML5-Werbemitteln auftreten, zu beseitigen und erhöhten Abstimmungs-, Produktions- und damit Zeitaufwand zu reduzieren“, heißt es in dem siebenseitigen Dokument, das zahlreiche technische Empfehlungen und Umsetzungstipps gibt.

Auch auf Dienstleisterseite nimmt das Thema zunehmend Fahrt auf. Der zur Group M gehörende Digitalvermarkter Plista etwa verkündete vor einigen Tagen, komplett auf HTML5 umzustellen. Auch die Augsburger Performancemarketing-Agentur Explido-iProspect misst HTML5 zunehmende Bedeutung bei – nicht zuletzt deshalb, weil man bei Kundenanfragen schon einen klaren Trend in Richtung HTML5-Werbemittel feststellen könne. Allerdings treibt die Agentur selbst den Technologiewandel schon seit Längerem voran: „Unsere Landingpage- und Relaunch-Projekte basieren schon seit vielen Jahren auf HTML5“, sagt Creative Director Stefan Haas. „Es lag daher nahe, die Technik auch auf unsere Werbemittelproduktionen zu übertragen und die vielen Vorteile von HTML5 gegenüber Flash und GIF für unsere Kunden zu nutzen.“

Flash sogar vor dem kompletten Aus?

Die Vorteile der Technologie beschreibt man beim Kampagnendienstleister Mov.Ad folgendermaßen: „Neben der geringeren Stör- und Fehleranfälligkeit sprechen für HTML5 schnellere Ladezeiten und eine längere Batterielaufzeit der Geräte. Zu den Vorteilen zählen überdies ein deutlich geringerer Produktions- und Einbindungsaufwand – ein Inhalt beziehungsweise Werbemittel für alle Endgeräte und Browser – sowie erheblich höhere Angebots- und Werbereichweiten, da es keine browserseitigen Restriktionen gibt.“ Dadurch werde es möglich, Nutzern auf nicht mit Flash kompatiblen Geräten die „Tür zu einer Vielzahl an innovativen kanaladäquaten und wirkungsstarken Werbekonzepten“ zu öffnen, so Mov.Ad-Geschäftsführer Thomas Klimpel.

Online-Werbeexperte Heiko Genzlinger (Bild: Trademob)
Der Online-Werbeexperte Heiko Genzlinger. (Bild: Trademob)

Heiko Genzlinger, CEO des Mobile-App-Dienstleisters Trademob, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er sieht das Ende von Flash heraufziehen – und zwar nicht nur für den Einsatz von Werbemitteln. „Flash hat dem Web in den Anfangsjahren gute Dienste erwiesen, da es Interaktion und bewegte Bilder in ein bis dato statisches Medium gebracht hat.“ Mit dem Siegezug der mobilen Endgeräte habe sich der Wind jedoch gedreht. So habe die Darstellung von Flash-Werbemitteln auf Tablets und Smartphones nie richtig funktioniert und viel zu oft Fehler produziert, sagt der ehemalige Deutschlandchef von Yahoo. Und weiter: „Da Adobe die dauerhaften Sicherheitsmängel nicht in den Griff bekommen hat und sich mit HTML5 eine wesentlich bessere Alternative etabliert hat, ist Flash künftig obsolet“, so Genzlinger.

Umstellung auf HTML5 braucht Zeit

Wer jetzt glaubt, die Umstellung von Flash auf HTML5 geschehe nebenbei, der irrt jedoch. Klimpel etwa mahnt den höheren Produktionsaufwand für einzelne Werbemittel an und verweist darauf, dass „die Tool-Landschaft mit Zusatz-Plugins, Komponenten und Bibliotheken“ noch nicht so ausgereift sei wie bei Flash. Genzlinger macht zudem noch eine weitere Hürde aus: „Nach meiner Wahrnehmung ist der Kern des Problems, dass viele Kreativagenturen verstärkt Flash-Kompetenzen haben und erst lernen müssen, in HTML5 zu programmieren.“

Weil viele Browser den Flash-Player – siehe oben – künftig standardmäßig blocken, werde jetzt allerdings der Handlungsdruck bei Agenturen groß genug, um konsequent auf HTML5 umzusteigen, glaubt Genzlinger. „Für mich ist das eine begrüßenswerte Entwicklung, ich werde Flash nicht vermissen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Horizont.net

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HORIZONT Online
Gimp-Tutorials: 20 Quellen für den Einstieg in die Photoshop-Alternative http://t3n.de/news/gimp-tutorials-20-quellen-fuer-616434/ 2015-08-02T11:35:54Z
Gimp ist in vielerlei Hinsicht ein guter Ersatz für Photoshop und andere mächtige, aber teure Bildbearbeitungsprogramme. Wie sich der Funktionsumfang der Software optimal ausschöpfen lässt, …

Gimp ist in vielerlei Hinsicht ein guter Ersatz für und andere mächtige, aber teure Bildbearbeitungsprogramme. Wie sich der Funktionsumfang der optimal ausschöpfen lässt, zeigen zahlreiche Gimp-Tutorials, die wir für euch gesammelt haben.

 gimp.org

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Als erste Adresse guter Gimp-Tutorials lohnt sich ein Besuch auf der offiziellen Website. (Screenshot: gimp.org)

Die offizielle Website des Gnu-Image-Manipulation-Programms ist eine gute Anlaufstelle für alle, die sich im Umgang mit der Software verbessern wollen. Die Macher haben ihren Tutorial-Bereich aus bebilderten Erläuterungen in englischer Sprache in sechs Themen aufgeteilt. Zu „Beginner“, „Intermediate“ und „Expert“ kommen noch Anleitungen für Photo-Editing, Scripting und Webanwendungen. Insgesamt ein gut strukturiertes Repertoire von etwa 50 .

gimpusers.de

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Knapp 150 Gimp-Tutorials finden sich bei gimpusers.de. (Screenshot: gimpusers.de)

Satte 147 Tutorials verteilt auf zehn Kategorien bietet gimpusers.de. Dabei werden sowohl Grundlagen vermittelt als auch Techniken für fortgeschrittene Nutzer behandelt. Die Anleitungen sind gut bebildert und mit Schwierigkeitsgrad und Dauer versehen. Darüber hinaus veröffentlicht gimpusers.de Neuigkeiten über die Bildbearbeitungssoftware und sammelt nützliche Links.

psd-tutorials.de

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Parallel zu zahlreichen Anleitungen für Adobe Produkte gibt es bei psd-tutorials.de auch Gimp-Tutoials. (Screenshot: psd-tutorials.de)

Was zunächst ironisch klingt, ergibt auf den zweiten Blick Sinn. Tatsächlich begreift sich psd-tutorials.de nicht allein als Ratgeber für Photoshop, sondern als Grafik-, Web- und Fotoportal. Die zur Zeit 91 Tutorials für Gimp gibt es teils als Text, teils illustriert und teils als Video.

gimp-werkstatt.de

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Grundlagen, Fortgeschrittenen-Wissen, Ressourcen - all das befindet sich in der gimp-werkstatt. (Screenshot: gimp-werkstatt.de)

Diverse Text-, Bild- und Video-Tutorials beherbergt gimp-werkstatt.de. Neben 15 Kategorien wird nach den Niveaus „Anfänger“ und „fortgeschritten“ unterschieden. Zusätzlich zu den Anleitungen gibt es Ressourcen wie Pinsel, Muster, Skripte und Scrap-Kits als Download. Im Forum werden Wettbewerbe ausgetragen, zudem stehen Kurse, Linksammlungen, Tipps zur Fotografie und weitere Ressourcen bereit.

gimpforum.de

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350 Tutorial-Themen plus Unterforen und Ressourcen allein zu Gimp gibt es im entsprechend benannten Forum. (Screenshot: gimpforum.de)

Auf Gimpforum.de lassen sich diverse Ressourcen für die kostenlose Bildbearbeitungssoftware finden. Der Tutorial-Thread umfasst über 350 Themen, dazu kommen die Unterforen „Grundlagen“ und „Fortgeschritten“, in denen sich viele weitere Anleitungen befinden. Zusätzlich bietet das Forum zahlreiche Ressourcen wie Pinsel, Muster, Skripte und Plugins für Gimp.

gimp-atelier.de

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Gimp-Tutorials von ganz simpel bis knifflig beherbergt das Gimp Atelier. (Screenshot: gimp-atelier.de)

Sehr akribisch nach den Niveaus „Ganz Simpel“, „Simpel“, „Medium“ und „Knifflig“ untergliedert, präsentiert das Gimp-Atelier (gimp-atelier.de) mehr als nur eine Handvoll gelungener Tutorials. Ein Forum erweitert die Anleitungen um Ressourcen, Gimp-Hacks, ein Lexikon, Wettbewerbe, Showrooms und News.

gimptalk.com

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Das englischsprachiges Forum gimptalk trägt über Nutzer-Uploads und moderierte Beiträge eine Vielzahl an Gimp-Tutorials und Tipps zusammen. (Screenshot: gimptalk.com)

Im englischsprachigen Raum ist gimptalk.com eine Anlaufstelle, die in einer Sammlung von Quellen für die Software nicht fehlen darf. Allein im Unterforum der „GIMP Tutorials and Tips“ wurden schon mehr als zehn Seiten Threads zusammengetragen. Dazu kommen unzählige Anleitungen von Nutzern und Video-Tutorials sowie eine Fülle an Brushes, Gradients oder Libraries.

gimper.net

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Über 790 Gimp-Tutorials befinden sich im reichhaltigen Repertoire von gimper.net. (Screenshot: gimper.net)

Ein weiteres Gimp-Forum in englischer Sprache kann ist gimper.net. In über 790 Threads finden sich Lösung für fast jedes Problem. Neben Anleitungen für primär künstlerische Fragen gibt es auch einen Bereich für technische Probleme sowie News und weitere Ressourcen.

gimpology.com

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Das Blog gimpology verlinkt und beherbergt rund 800 Gimp-Tutorials. (Screenshot: gimpology.com)

Ebenso auf Englisch präsentiert sich gimpology.com, ein Blog, das auf 79 Seiten rund 800 Tutorials bereitstellt. Über die Anleitungen hinaus werden auf dem eigenen YouTube-Kanal auch eine Handvoll Videos gezeigt. Teils sind die angeteaserten Anleitungen zu externen Quellen verlinkt, teils werden sie direkt bei gimpology präsentiert.

gfx-sector.de

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Obwohl die Abteilung für Gimp verhältnismäßig klein ausfällt, ist gfx-sector für Grafik-Themen immer einen Blick wert. (Screenshot: gfx-sector.de)

Natürlich lässt sich auch Gimp thematisch bei den „Graphical Effects“ verorten und so bietet auch gfx-sector.de einige Tutorials für Gimp. Etwa 40 Threads widmen sich Anleitungen, darüber hinaus gibt es zahlreiche nützliche Information zum Thema.

TCH-Support

Unter dem Kanal-Namen TCH-Support gibt es Tipps, Tricks und Tutorials für verschiedene Software und Betriebssysteme. Besonders interessant im Hinblick auf Gimp sind die 38 Videos, die sich Anfänger-Themen widmen. Für Einsteiger sicher hilfreich ist beispielsweise ein 42-minütiges Video, in dem alle in Gimp verfügbaren Werkzeuge erklärt werden.

TutorialforAll

Auch der Kanal TutorialforAll ist nicht auf Gimp beschränkt, allerdings liegt der Fokus auf Fotografie und Bildbearbeitung, sodass sich unter den Videos auch rund 50 Tutorials für Gimp finden. Die Themen sind oft praktische Problemstellungen, da die Videos nicht selten durch Zuschaueranfragen entstehen.

Lensflare Pictures .for Gimp

Mit Fotografie, Bildbearbeitung und Grafikdesign beschäftigt sich der Youtube-Kanal Lensflare Pictures .for Gimp. Zur Zeit sind über 70 Videos abrufbar, davon auch einige, die deutlich länger sind als zehn Minuten.

Your Favorite GIMP teacher!

Your Favorite GIMP teacher! ist ein englischsprachiger Kanal, auf dem es ausschließlich um Gimp geht – und das in knapp 100 Videos. Leider wurde das letzte Video vor rund vier Jahren hochgeladen, was eine Fortsetzung unwahrscheinlich erscheinen lässt. Nichtsdestotrotz bietet der Kanal wertvolle Informationen, besonders für Anfänger.

Joe2712

Joe2712 zeigt auf YouTube Videos zur digitalen Bildbearbeitung unter anderem mit Adobe-Software, aber eben auch mit Gimp. Zur Zeit sind hier 48 Workshops erschienen, die sich nach Aussage des Autors an Anfänger und Fortgeschrittene richten.

mygimpchannel

Dem Namen mygimpchannel ist kaum etwas hinzuzufügen. In über 100 Videos befasst sich der Autor mit verschiedensten Grafik-Themen, die mit Gimp umgesetzt werden können. Der Fokus liegt eher weniger auf Grundlagen, sondern eher darauf, interessante Ideen umzusetzen oder Herausforderungen der Bildbearbeitung zu meistern.

MyGimpTutorialChannel

Auf MyGimpTutorialChannel befinden sich derzeit rund 200 Tutorials, die selbst mit komplizierteren Features und Fragestellungen von Gimp auseinandersetzen. Die Frequenz neuer Videos ist sehr hoch, bedenkt man, dass der Kanal erst seit Frühjahr 2014 besteht.

gimpgustl

Gimpgustl beschäftigt sich auf seinem Youtube-Kanal mit der 3D-Grafiksoftware Blender – und mit Gimp. Für die Arbeit mit dem Bildbearbeitungstool sind gut 60 Videos abrufbar, die sich auf die Themenbereiche Glas-, Schrift- und Texteffekte, Button-Erstellung, Glanzeffekte, Abbilden-Werkzeuge und Weiteres verteilen.

PhotoAdvanced

PhotoAdvanced ist ein englischsprachiger Kanal, der mit seinen mehreren hundert Videos reichhaltiges Anschauungsmaterial bietet. In erster Linie richten sich die Videos an Einsteiger, allerdings sind auch Themen für Fortgeschrittene in den nach Playlists geordneten Beiträgen zu finden.

LukTutorials

Überwiegend Videos zur Bildbearbeitung mit Gimp präsentiert auch LukTutorials. Dabei werden sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene bedient. Von einem vierteiligen Einsteiger-Tutorial über Funktionen wie Abwedeln, Nachbelichten oder spezielle Themen wie das Erstellen von Icons, Album-Covern oder QR-Codes deckt der Kanal eine gute Bandbreite ab.

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Marcel Seer
HTML5-Animationen leicht gemacht: Mit Tumult Hype 3 geht die Post ab http://t3n.de/news/html5-animationen-tumult-hype-3-623206/ 2015-07-18T06:03:30Z
HTML5-Animationen liegen im Trend und haben Flash fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen …

HTML5-Animationen liegen im und haben fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen Entwickler-Tools. Tumult Hype 3 ist eins davon.

Wer schon mit Adobe gearbeitet hat, wird sich schnell in dem Programm zurecht finden können. Im Grunde wird nichts anders gemacht – wir haben eine Leinwand, eine Timeline und verschiedene Elemente mit Events, die wir positionieren können. Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass am Ende HTML5 rauskommt.

Ein neues Projekt mit Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3 Pro)
Ein neues Projekt mit Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Ideen und Möglichkeiten für HTML5-Animationen

Mit Hype 3 können wir viele verschiedene Produkte und Ideen umsetzen. Es dient nicht nur einem Einsatzzweck, sondern kann in verschiedenen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden: Webseiten, Apps, Infografiken, E-Books, Videos oder Games – mit Hype 3 haben wir immer das richtige Mittel zur Hand.

Wer sich gerne inspirieren lassen will, kann das auf der offiziellen #BuiltWithHype Seite tun. Die vorgestellten Projekte können direkt als .hype-Datei runtergeladen und bearbeitet werden.

Hype 3: Ein Projekt erstellen

Bevor wir damit beginnen können, unsere kreative Ader auszuleben, müssen wir zuerst ein Projekt erstellen. Nach dem Öffnen von Hype 3 erhalten wir eine leere Leinwand, auf der wir anfangen können. Doch zuvor sollten wir einige Grundeinstellungen vornehmen.

Das wichtigste Instrument hierfür ist die rechte Seitenleiste. Unter „Dokument“ stellen wir den Titel und alle wichtigen Einstellung ein, die für das ganze Projekte gelten. Auf dem Reiter „Szene“ müssen wir noch unsere Leinwandgröße bestimmen. Hype 3 bringt schon eine große Palette an fertigen Größen mit, meistens also brauchen wir diese nur noch auszuwählen und können starten.

Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen (Screenshot: Hype 3)
Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Die Animationen

In der linken Seitenleiste von Hype 3 haben wir die verschiedenen Szenen aufgelistet. Jede Szene ist als eigene Seite zu verstehen und kann mit Inhalt gefüllt werden. Die Szenen können untereinander mit Events und Effekten verknüpft werden. Das lässt sich über die rechte Seitenleiste im Bereich „Szene“ steuern.

Um einer Szene Leben zu verleihen, muss sie mit Elementen gefüllt werden. Das geschieht, indem wir in der oberen Leiste Elemente auswählen und auf der Leinwand platzieren. Wollen wir diese animieren, müssen wir das Aufzeichnen aktivieren und das Element an die gewünschte Position verschieben. Zuvor wird die Timeline noch zum richtigen Frame verschoben.

Jetzt sollte eine Linie erscheinen, die die Animation andeutet. Mit dem Play-Button können wir unsere angelegte Bewegungs-Animation anschauen. Weitere Eigenschaften, die sich während der Animation verändern sollen, können über die Timeline-Eigenschaften hinzugefügt werden. Alle Eigenschaften, die ein Element besitzt, können auch über die rechte Seitenleiste „Element“ verändert werden.

Alle Elemente können wiederum auch Aktionen erhalten, die die Zeitachse stoppen, Szenen wechseln oder auch eigenen JavaScript-Code ausführen. Diese Einstellungen können über der rechten Seitenleiste unter „Aktionen“ erreicht werden.

Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)
Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Flexibles Layout für HTML5-Animationen

Flexible Layouts sind eine interessante Funktionalität von Hype 3, die uns besonders im Bereich der Web- und App-Entwicklung helfen können. Wiederum über die rechte Seitenleiste – unter dem Punkt „Maße“ – können wir das Verhalten von Elementen in Relation zur Leinwand beeinflussen. Eine Leinwand muss nicht immer einer festen Größe entsprechen, es können auch prozentuale Werte eingesetzt werden.

Ob sich die Elemente oben, rechts, unten oder links ausrichten sollen, kann über die Stecknadeln beeinflusst werden. Mit den inneren Pfeilen können wir die Größe anpassen. Wird eine Leinwand auf 200 Prozent gestreckt, kann das Element sich auch auf 200 Prozent – in der Breite oder Höhe – strecken lassen.

Ein Beispiel für den Einsatz wäre eine Bottom-Navigation oder auch Tab-Bar. Ein Rechteck-Element wird an die untere Seite der Leinwand über die komplette Breite platziert. Jetzt wird unter Maße > Flexibles Layout die Stecknadel an der unteren Seite und der horizontale Pfeil innerhalb der Box aktiviert. Sollte die Leinwand jetzt prozentuale Größen haben, befindet sich unsere Navigation immer unten und erstreckt sich immer über die vollständige Breite.

Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)
Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)

Preview & Export

Sobald wir alle Szenen, Animationen und Einstellungen vorgenommen haben, wollen wir uns eine Vorschau unseres Projekts angucken. Das geht einfach und schnell, indem wir in der oberen Seitenleiste die Vorschau betätigen und unseren gewünschten Preview-Browser auswählen.

 

Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)
Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)

Dafür werden alle aufgelistet, die wir auf dem System installiert haben. Wem die Preview auf dem lokalen Browser nicht ausreicht, der kann sich das Projekt auch direkt auf einem iOS-Gerät anschauen. Das funktioniert mit der dazugehören Hype-Reflect-App, die kostenlos im App-Store erhältlich ist.

Hype Reflect
Download @
App Store
Entwickler: Tumult
Preis: Kostenlos

Haben wir unser Hype-3-Projekt fertiggestellt und die Preview bestätigt, können wir sie exportieren und ausliefern. Als Optionen steht uns natürlich der HTML5-Export zur Verfügung, um das Projekt direkt im Browser auszuführen. Wir können es aber auch als iBooks- oder OAM-Widget (Pro-Version erforderlich) exportieren. Wer lieber einen Film  erhalten will, kann es auch direkt als Video, animiertes GIF oder PNG-Sequenz exportieren.

Hype 3 Professional: Unterschied und Mehrwert

Wer mit Hype 3 nicht nur eigene Projekte voran bringen will, sondern auch kommerzielle Projekte begleitet, sollte definitiv zur Pro-Version greifen. Der Mehrwert der durch die Pro-Version geliefert wird, erleichtert unser Workflow um einiges. Beispielsweise können Templates aufgebaut und abgespeichert oder Symbole erstellt werden. Die Symbole können als Master definiert und somit auf allen Szenen übernommen werden – sozusagen wie eine Master-Folie in Powerpoint.

Zudem werden Physik-Element unterstützt, um kleine Mini-Games zu erstellen oder es wird ein Grid-System eingeblendet, um Elemente strukturierter zu platzieren. Auch verfügt nur die Pro-Version über den OAM-Widget-Export und ein Black-Theme, das wir schon in den Screenshots gesehen haben.

Die wohl beste Erweiterung der Pro-Version sind aber die erweiterten Layouts. Wir können in einem Hype-Dokument verschiedene Layouts für eine Szene definieren, die bei verschiedenen Auflösungen angezeigt werden – ähnllich wie wie CSS-Media-Queries – und auch mit Breakpoints arbeiten. Somit haben wir die richtigen Werkzeuge, um in Kombination mit flexiblen Layouts ein Werbe-Ad, eine App oder eine Webseite für verschiedene Auflösungen anzupassen. Den kompletten Vergleich könnt ihr euch auch auf der offiziellen Compare-Seite anschauen.

Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)
Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Fazit

Mit Hype 3 haben wir ein professionelles Werkzug, mit dem wir am Zahn der Zeit sind und moderne Projekte umsetzen können – egal für welchen Einsatzzweck. Dabei sind wir unabhängig vom Adobe-Ökoosystem und bekommen zu einem einmaligen Anschaffungspreis von maximal 100 Euro eine vollwertige Software. Wer trotzdem weitere Abhängigkeiten zu Adobe Edge Animate besitzt, kann die wunderbar mit dem OAM-Datei-Export lösen.

Der Funktionsumfang von Hype 3 steht alten Techniken, die wir aus Adobe Flash kennen, in nichts nach. Es kann gruppiert, verschoben, entfernt, platziert oder auch animiert werden. Wer spezielle Anforderungen hat, kann die direkt mit einem JavaScript-Code lösen oder wirft einen Blick in die umfangreiche Dokumentation. Es gibt Events, Szenen, Layouts, Symbole und Elemente, mit denen alle Ideen und Wünsche umgesetzt werden können.

Insgesamt macht Hype 3 einen sehr umfangreichen und komplexen Eindruck. Da das Tool schon in Version 3 vorliegt, wurden alle Kinderkrankheiten beseitigt. Somit sollte Flash eigentlich längst verabschiedet sein – wären da nicht unsere Gewohnheiten. Doch schon verweigern die ersten Browser die Flash-Unterstützung.

Hype 3 kostet in der Basis-Version rund 50 Euro und kann über die Webseite oder den Mac-App-Store gekauft werden. Das etwa 50 Euro teure Upgrade auf die Pro-Version kann nachträglich über einen In-App-Kauf oder eine Upgrade-Lizenz durchgeführt werden.

Hype 3
Download @
Mac App Store
Entwickler: Tumult
Preis: 49,99 €

Seid ihr auch schon vollständig auf umgestiegen oder gibt es noch Restbestände im Flash-Bereich?

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Jonathan Schneider
179 kritische Bugs in einem Jahr: Diese Software führt das BSI-Ranking an http://t3n.de/news/bsi-kritische-bugs-flash-internet-explorer-623886/ 2015-07-16T10:35:09Z
Das Computer-Notfallteam des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat seine sogenannte Schwachstellenampel auf den neuesten Stand gebracht. Hier warnt das Amt vor dem Flash-Player …

Das Computer-Notfallteam des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat seine sogenannte Schwachstellenampel auf den neuesten Stand gebracht. Hier warnt das Amt vor dem Flash-Player und sammelt außerdem Zahlen zu geschlossenen Schwachstellen verbreiteter Software.

Schwachstellenampel: Auch das BSI warnt vor dem Flash-Player

Erst vor wenigen Tagen hat Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos gefordert, dass Adobe den Flash-Player einstellen soll, Mozilla will Flash im Firefox-Browser gleich ganz blockieren. Grund dafür ist das erneute Auftreten schwerer Sicherheitslücken. Die hat Adobe gestern mit dem neuveröffentlichten Update auf Version 18.0.0.209 zwar geschlossen, dennoch sieht auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Gefahr in der Software.

Daher hat das Amt den Flash-Player jetzt auf seiner Schwachstellenampel auf Rot gesetzt. Diese Liste soll Nutzern auf einen Blick zeigen, wie sicher der Einsatz gängiger Software von Adobe, Microsoft, Apple, Google, Oracle und Mozilla ist. Außerdem wird der Linux-Kernel mit aufgeführt.

BSI setzt seine Schwachstellenampel für Adobes Flash-Player auf Rot. (Screenshot: cert-bund.de)
BSI setzt seine Schwachstellenampel für Adobes Flash-Player auf Rot. (Screenshot: cert-bund.de)

BSI-Schwachstellenampel: Interpretation ist alles

Von einem offensichtlichen Problem mit der Aktualität mal abgesehen, sind die Daten des BSI durchaus interpretationsbedürftig. Die Schwachstellenampel zeigt euch zunächst nur, wie viele offene und geschlossene Sicherheitslücken in der überwachten Software vorhanden sind beziehungsweise waren. Außerdem steht dabei, wie viele davon als kritisch zu betrachten sind.

Daraus lässt sich beispielsweise ablesen, dass von allen überwachten Programmen der Internet Explorer mit 179 die meisten geschlossenen kritischen Sicherheitslücken aufweist. Der Wert an sich sagt allerdings nicht viel über die Sicherheit des Browsers aus. Immerhin wurden sie gestopft – und ein Anbieter, der mehr Zeit und Geld für die Suche nach sicherheitsrelevanten Fehlern ausgibt, dürfte auf Dauer auch mehr davon in seiner Software finden. Zudem gibt es oft mehrere Versionen einer Software, die das BSI in seiner Statistik jedoch zusammenfasst. Wichtiger für die Nutzer dürfte insgesamt die Frage sein, wie schnell ein Hersteller auf Sicherheitslücken reagiert und wie generell damit umgegangen wird.

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Kim Rixecker