Adobe | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Adobe 2014-04-08T04:54:39Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/adobe Lightroom Mobile: Adobe veröffentlicht iPad-App für Bildbearbeitung http://t3n.de/news/adobe-lightroom-mobile-ipad-iphone-538851/ 2014-04-08T04:54:39Z
Adobe Lightroom Mobile erscheint für das iPad und bald auch für das iPhone – Nutzer müssen allerdings Creative-Cloud-Kunden sein.

Adobe Lightroom Mobile erscheint für das iPad und bald auch für das iPhone – Nutzer müssen allerdings Creative-Cloud-Kunden sein.

Adobe Lightroom Mobile soll mobile Bildbearbeitung vereinfachen

Adobe möchte mobiles Arbeiten verbessern. Aus diesem Grund hat das Software-Unternehmen mit der Creative bereits vor wenigen Monaten erste Schritte eingeleitet, um Geräte besser miteinander kollaborieren zu lassen. Der Grund ist nachvollziehbar: Projekte sollen künftig sowohl vom mobilen als auch vom stationären Endgeräte von überall aus abrufbar sein – und das so einfach wie möglich. Jetzt haben die Kalifornier einen weiteren Schritt unternommen und Lightroom veröffentlicht, um die Bildbearbeitung auch vom und aus intuitiver zu gestalten.

Lightroom Mobile ist bereits für das iPad erhältlich  – demnächst auch für das iPhone. (Bild: TechCrunch/Adobe)
Lightroom Mobile ist bereits für das iPad erhältlich – demnächst auch für das iPhone. (Bild: TechCrunch/Adobe)

Ab sofort ist es Nutzern möglich die Applikation herunterzuladen. Lightroom Mobile enthält bekannte Funktionen wie die RAW-Bildbearbeitung. Zudem synchronisiert sich die Applikation automatisch mit Lightroom 5 auf dem Desktop. Lightroom Mobile unterstützt so ziemlich jedes Bildformat und ermöglicht es Bilder mittels Sharing-Funktionen auf bekannte Soziale Netzwerke zu teilen. Zudem können Fotos auch vom Camera-Roll importiert werden. Um den vollen Funktionsumfang zu erhalten, müssen Interessierte allerdings eines der vier Creative-Cloud-Produkte nutzen:

  • Photoshop Photography Program (9.99 US-Dollar/Monat)
  • Creative Cloud Student and Teacher Edition (29.99 US-Dollar /Monat)
  • Creative Cloud complete plan (49.99 US-Dollar /Monat)
  • Creative Cloud for teams complete plan (69.99 US-Dollar /Nutzer/Monat)

Nutzer die mindestens ein iPad 2 ihr Eigen nennen und das vor allem unter iOS 7 (oder höher) läuft, können Adobe Lightroom Mobile hier herunterladen. In den kommenden Wochen erscheint auch eine iPhone-Applikation.

via techcrunch.com

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Andreas Weck
Photoshop-Tutorials: Adobe-Video für Anfänger erleichtert den Einstieg http://t3n.de/news/photoshop-tutorial-videos-528816/ 2014-02-16T16:40:08Z
Ein Photoshop-Tutorial von Adobe richtet sich explizit an Anfänger und soll einen schnellen Einstieg in Photoshop CC bieten. Neben anderen Einführungen bietet Terry White auch ein Video-Tutorial...

Ein Photoshop-Tutorial von Adobe richtet sich explizit an Anfänger und soll einen schnellen Einstieg in Photoshop CC bieten. Neben anderen Einführungen bietet Terry White auch ein Video-Tutorial für den Einstieg in Photoshop CS6.

Neue Nutzer, die den Einstieg in Photoshop finden wollen, stehen beim ersten Start der Software oft wie der „Ochs vorm Berg“. Der Funktionsumfang der professionellen Bildbearbeitung ist für viele Anwender schlicht einschüchternd. Terry White von Adobe hat in seiner Sammlung an Tutorials auch zwei empfehlenswerte Videos, die den Einstieg in Photoshop CS6 und Photoshop CC erleichtern sollen. Die Videos stehen zwar schon länger online, haben dadurch allerdings nicht an Nützlichkeit eingebüßt.

Worldwide Design Evangelist Terry White von Adobe hat neben einem Photoshop-Tutorial für Photoshop CC viele weitere empfehlenswerte Tutorials für Adobe-Software auf seinem YouTube-Kanal. (Bild: Terry White)
Worldwide Design Evangelist Terry White von Adobe hat neben einem Photoshop-Tutorial für Photoshop CC viele weitere empfehlenswerte Tutorials für Adobe-Software auf seinem YouTube-Kanal. (Bild: Terry White)

Photoshop-Tutorial für Photoshop CC

Mit Photoshop CC hatte Adobe 2013 die erste Version des Bildbearbeitungsprogramms als Teil der neuen Creative Cloud gestartet. Mit der Einführung der Creative Cloud hat Adobe geteiltet Reaktionen hervorgerufen. Einige Kunden stören sich an dem Abo-Modell, das den Kauf der Software durch eine Art Mietbeitrag ersetzt. Anwender, die sich noch nicht entschieden haben, ob sie PS CC oder doch lieber CS6 nutzen wollen, sollten sich unseren Überblick zu Photoshop CC ansehe, bevor er sich dem Photoshop-Tutorial widmet.

Das Photoshop-Tutorial von Terry White zu der Cloud-Version der Bildbearbeitung mit dem Titel „How to Get Started With Adobe Photoshop CC: 10 Things Beginners Want to Know How To Do“ bietet dem Anfänger in 45 Minuten einen guten Einstieg in die Software. Für Fortgeschrittene und Experten eignet sich das Video kaum. Wer allerdings ganz frisch in die Photoshop-Welt eintaucht, erhält in dem Tutorial wertvolle Tipps. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem der Umgang mit Ebenen, Cropping, Belichtung, Weißabgleich und mit weiteren Werkzeugen.

Photoshop-Tutorial für Photoshop CS6

Anwender, die lieber auf das ältere Photoshop CS6 setzen wollen, werden ebenfalls bei Terry White fündig. Der Adobe-Mitarbeiter hält auch ein Photoshop-Tutorial für diese Version der Bildbearbeitung vor:

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Sébastien Bonset
Kickstarter-Projekt für mehr Effizienz: 372 Photoshop-Shortcuts auf einer Tastatur http://t3n.de/news/kickstarter-photoshop-shortcut-tastatur-528053/ 2014-02-11T12:08:45Z
In Photoshop lässt sich vieles per Shortcut erledigen, die aber nicht immer leicht zu behalten sind. Sorin Neica will mit Shortcut-S, einer Shortcut-Tastatur, Abhilfe schaffen. Das Projekt soll...

In Photoshop lässt sich vieles per Shortcut erledigen, die aber nicht immer leicht zu behalten sind. Sorin Neica will mit Shortcut-S, einer Shortcut-Tastatur, Abhilfe schaffen. Das Projekt soll über Kickstarter finanziert werden.

319 Tasten, eine Vision: Das Leben von Photoshop-Nutzern zu erleichtern

Der Designer Soria Neica will die Nutzung von Photoshop effizienter machen. Shortcut-S soll das möglich machen – eine Tastatur mit 319 Tasten, davon 20 frei belegbar, und 372 Funktionen (einige Tasten sind scheinbar mit mehreren Funktionen belegt). Anstatt eines Tastenkürzels mit drei oder noch mehr Tasten genügt dann ein Tastendruck auf der Shortcut-Tastatur für Photoshop.



Kompatibel ist die Tastatur mit Photoshop ab Version CS3. Die Tasten auf der Tastatur sind gruppiert, die einzelnen Gruppen sind zusätzlich farbig markiert.

Mindestens 30 Prozent schnelleres Arbeiten mit Photoshop

Die Tastatur soll Anfängern den Einstieg in Photoshop erleichtern. Profis arbeiten mit der Tastatur laut Kickstarter-Beschreibung mindestens 30 Prozent schneller als zuvor. Die Tastatur konnte schon von einigen Photoshop-Nutzern getestet werden, deren Feedback sehr positiv ausfällt. Einen Geschwindigkeitsvergleich zwischen einer herkömmlichen Tastatur und der Shortcut-S könnt ihr euch hier anschauen:

Bei der Shortcut-S ist die Oberfläche mit den Tasten austauschbar, also nicht nur für Photoshop nutzbar. Wenn die Finanzierung der Photoshop-Tastatur auf Kickstarter erfolgreich ist, wollen die Macher weitere Oberflächen für andere Programme entwickeln. Auf der Website des Projekts können die Nutzer darüber abstimmen, welche Oberfläche als nächstes kommen soll.

Kickstarter-Projekt läuft noch 48 Tage

Für das Finanzierungsziel von 185.280 US-Dollar bleiben aktuell noch 48 Tage Zeit. Ab 89 US-Dollar plus 28 US-Dollar Versandgebühren gehört man zu den ersten, die eine Shortcut-S Tastatur erhalten. Die Auslieferung soll im Juli beginnen.

Auf den ersten Blick wirkt die Tastatur etwas unübersichtlich, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, dürfte sie tatsächlich eine enorme Arbeitserleichterung bieten. Die Hand an der Maus oder am Stift des Grafik-Tablets muss nicht mehr für beidhändige Tastenkombinationen genutzt werden – keine Unterbrechung des Kreativ-Prozesses also. Nur ein wenig mehr Platz braucht man für die Tastatur auf dem Schreibtisch, jedenfalls wenn man nicht mit der Maus, sondern per Grafik-Tablet arbeitet.

via www.golem.de

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Florian Brinkmann
Außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für den Flash-Player: Windows- und Mac-Nutzer sollten handeln http://t3n.de/news/zero-day-exploit-flash-player-526759/ 2014-02-05T06:09:23Z
Adobe hat ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für den Flash-Player veröffentlicht. Vor allem Windows- und Mac-Nutzer sollten auf die neueste Version aktualisieren.

Adobe hat ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für den Flash-Player veröffentlicht. Vor allem Windows- und Mac-Nutzer sollten auf die neueste Version aktualisieren.

Sicherheitslücke im Flash-Player: Nutzern wird dringendes Update empfohlen

Adobe hat ein Sicherheitsupdate für den Flash-Player veröffentlicht. (Bild: Flickr-midiman / CC-BY-2.0)
Adobe hat ein Sicherheitsupdate für den Flash-Player veröffentlicht. (Bild: Flickr-midiman / CC-BY-2.0)

Adobe hat ein unerwartetes Sicherheitsupdate für den Flash Player veröffentlicht. Detaillierte Informationen zu dem Zero-Day-Exploit sind noch nicht bekannt. Allem Anschein nach ist die Sicherheitslücke aber schwer genug, dass das Entwicklerteam schleunigst handeln musste und den Patch eine Woche vorzog. Adobe warnt, dass vor allem Windows- und Mac-Nutzer sich das Update schnellstmöglich installieren sollten – für Linux bestehe keine große Gefahr. Vor allem Flash Player, die unter der Version 12.0.0.43 (Windows und Mac OS X) und 11.2.202.335 (Linux) laufen, sind anfällig – noch ältere Versionen eingeschlossen.

Aktuelle Flash-Player-Versionen: Stand 5. Februar 2014, 06:50 Uhr. (Screenshot: Adobe)
Aktuelle Flash-Player-Versionen: Stand 5. Februar 2014, 06:50 Uhr. (Screenshot: Adobe)

Laut Adobe Security Bulletin macht es die Sicherheitslücke möglich, ein System unter Kontrolle zu bringen. Adobe stuft das Problem insofern als gefährlich ein, da bereits Angriffe bekannt sind. Mitarbeiter von Kaspersky Labs haben das Problem entdeckt. Eine Anlaufstelle, um seine Flash-Version kontrollieren zu können, hat Adobe auf der About-Flash-Player-Page eingerichtet. Dort können Nutzer sehen, welche Version des Flash-Players sie installiert haben und welche aktuelle Version für die verschiedenen Plattformen bereitsteht.

via www.golem.de

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Andreas Weck
CSS-Regions vor dem Aus: Google und Opera stellen sich gegen die Adobe-Technik http://t3n.de/news/css-regions-aus-google-opera-525432/ 2014-01-28T16:07:50Z
Google- und Opera-Entwickler sehen keine Zukunft für CSS-Regions in der Blink-Engine. Bei Google sieht man in der Unterstützung vor allem ein Performance-Hindernis.

Google- und Opera-Entwickler sehen keine Zukunft für CSS-Regions in der Blink-Engine. Bei Google sieht man in der Unterstützung vor allem ein Performance-Hindernis.

Google und Opera wollen die Unterstützung für CSS-Regions streichen. (Screenshot: Adobe)
Google und Opera wollen die Unterstützung für CSS-Regions streichen. (Screenshot: Adobe)

CSS-Regions: Adobes Vorschlag für komplexe Layouts

CSS-Regions basiert auf einem Vorschlag von und soll komplexe Layouts im Web ermöglichen. So lässt sich damit Fließtext über verschiedene HTML-Elemente verteilen. Auch eine entsprechende Implementierung hat Adobe für WebKit geschrieben, sie wurde nach der Abspaltung in die von und Opera entwickelte Browser-Engine Blink übernommen. Bisher mussten Chrome-Nutzer die Unterstützung für CSS-Regions allerdings manuell aktivieren. Zukünftig könnte aber auch diese Möglichkeit der Vergangenheit angehören.

Laut Google-Entwickler Eric Seidel ist es oberste Priorität, die Performance der Blink-Engine vor allem im mobilen Bereich zu erhöhen. Dazu soll auch die Unterstützung für CSS-Regions entfernt werden. Laut Seidel entfallen von den 350.000 Code-Zeilen der Engine insgesamt 10.000 auf CSS-Regions. Außerdem sei der auf mehr als 140 Dateien verteilt. Damit stehe CSS-Regions dem Ziel der Vereinfachung des Codes entgegen.

CSS-Regions: Auch Opera ist kein Fan

Der Opera-Technologiechef und CSS-Erfinder Håkon Wium Lie ist ebenfalls kein Freund der CSS-Regions. Er hat allerdings Probleme mit dem Konzept als solches. In einem Artikel auf A LIST APART erklärte er CSS-Regions sogar für schädlich, da es HTML-Tags für Präsentationszwecke missbrauchen würde. Außerdem kritisierte Lie seiner Meinung nach mangelnde Responsive-Eigenschaften und einen verwirrenden Textfluss.

Ohne die Unterstützung für CSS-Regions in der Blink-Engine werden kommende Versionen von Chrome wie auch Opera ohne das Feature auskommen. Dann würden wohl auch mittelfristig nur neuere Versionen vom Internet Explorer und von Safari (OS X und iOS) CSS-Regions unterstützen.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, Mac und Linux http://t3n.de/news/besten-photoshop-alternativen-436275/ 2014-01-20T09:23:17Z
Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative Cloud...

Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative Cloud enormen Aufwind.

Mit einem Abomodell vertreibt das US-Unternehmen seit einigen Monaten die beliebte Software . Alte Versionen laufen zum einmaligen Verkaufspreis wie gehabt auf dem lokalen Gerät, die neuesten Versionen sind jedoch fester Bestandteil der sogenannten Creative . Nur wer monatlich zahlt, kann sie grenzenlos einsetzen. Die Kosten liegen bei monatlich 24,95 Euro pro Software oder 61,49 Euro für das gesamte Paket.

Der Aufschrei der Community zeigte, die Neuerungen sorgen nicht nur für Zustimmung. Grund genug für ein Update unserer Übersicht dieser Photoshop-Alternativen. Fehlt eure Lieblingssoftware? Dann freuen wir uns auf einen Hinweis in den Kommentaren.

Plattformübergreifende Photoshop-Alternativen

GIMP ist die bekannteste plattformübergreifende Photoshop-Alternative.

GIMP

Der Vorreiter unter den Photoshop-Alternativen heißt GIMP. Die kostenlose Bildbearbeitungs-Software ist für alle gängigen Systeme erhältlich und bietet fast alle Funktionen der Adobe-Software. Wer sich an Fotobearbeitung oder Design versuchen möchte, muss deshalb tief in die Thematik einsteigen, ehe erste Grenzen der Open-Source-Alternative deutlich werden. Die große Community bietet Anfängern viel Unterstützung in Form von Foren und Anleitungen, weshalb GIMP vor allem unter Einsteigern hohe Beliebtheit genießt.

Website: Gimp.org ; Preis: Kostenlos 

CinePaint

Auch CinePaint ging als Abwandlung aus dem GIMP-Projekt hervor. Die Open-Source-Software ermöglicht die Bearbeitung ganzer Bildserien in einem Vorgang und unterstützt Farbtiefen von 8, 16 und 32 Bit. Sie richtet sich deshalb in erster Linie an die Filmindustrie, ist aber auch für Fotografen interessant. CinePaint wird in mehreren Versionen für OS X und Linus angeboten, eine Windows-Version ist allerdings nicht erhältlich.

Website: Cinepaint.org ; Preis: Kostenlos

Photoscape

Photoscape ist schon seit Jahren eine beliebte Alternative zu Photoshop, zumindest unter Amateur-Fotografen. Für Anfänger ist die einfache Bedienung und ordentliche Leistung ein Pluspunkt. Photoscape reicht allerdings nicht an Software wie GIMP oder Paint.Net heran. Sie wird kostenlos angeboten, neue Updates finanzieren die Entwickler durch Spenden. Auf der Projektwebsite werden Versionen für Mac und .

Website: Photoscape.org ; Preis: Kostenlos

Webbasierte Bildbearbeitung: Pixlr, Splashup und Photoshop.com

Plattformübergreifend funktioniert auch die webbasierte Bildbearbeitung mit Diensten wie Pixlr, Splashup und Photoshop.com. Die kostenlose Web-Version der Adobe-Software gehört aufgrund ihrer Funktionsvielfalt auch in diesen Artikel über Photoshop-Alternativen. Wer keine schnelle Internetverbindung sein Eigen nennt, sollte auf die webbasierten Angebote aber lieber verzichten.

Photoshop-Alternativen für Windows

Paint.Net ist als Photoshop-Alternative für Windows-Nutzer zu empfehlen.

Paint.Net

Das ursprüngliche Ziel, Microsoft Paint zu ersetzen, hat Paint.Net bei weitem übertroffen. Das Projekt ist zu einer Bildbearbeitungs-Software gewachsen, die auch Ebenen, Blenden und Transparenzen unterstützt. Mittlerweile hat die große Community zahlreiche Plugins entwickelt, durch die sich die Software erweitern lässt. So können Nutzer mit der kostenlosen Software und dem passenden Plugin auch PSD-Dateien öffnen und bearbeiten.

Website: GetPaint.net ; Preis: Kostenlos

PhotoPlus

Die PhotoPlus Starter Edition bietet Einsteigern grundlegende Funktionen der Bildbearbeitung und unterstützt alle notwendigen Dateiformate. Für Nutzer, die schon mit der Software vertraut sind, lohnt sich das Update auf die Vollversion. Sie ist mittlerweile in der sechsten Version erhältlich und kostet mit knapp 100 Euro pro Lizenz trotz ähnlicher Funktionen deutlich weniger als Photoshop.

Website: Serif.com ; Preis: Kostenlos

PaintShop Pro X6 Ultimate

PaintShop Pro X6 Ultimate bietet Nutzern für rund 75 Euro pro Lizenz viele nützliche Funktionen zur Bildbearbeitung. Die Architektur der aktuellen Version ermöglicht die schnelle Bearbeitung von mehreren Fotografien sowie die Umsetzung von HDR-Effekten. Im Fokus steht zweifelsfrei der Fotograf, sowohl im Amateur- als auch im Profibereich. Mit Corel werkelt außerdem ein namhafter Hersteller im Hintergrund.

Website: Corel.com ; Preis: 75,89 Euro

Photoshop-Alternativen für Mac

Pixelmator ist eine gelungene Photoshop-Alternative für Mac OS X, die auch von der t3n-Redaktion eingesetzt wird.

Pixelmator

Pixelmator ist Mac-Nutzern bestens bekannt. Die Software gilt weithin als gelungene Alternative zu Photoshop und wird auch von der t3n-Redaktion eingesetzt. Pixelmator liefert alle grundlegenden Funktionen des Adobe-Vorbilds und kostet regulär nur 29,99 US-Dollar. Das letzte Update der Software, Pixelmator 3.0 FX, erschien im Oktober 2013.

Website: Pixelmator.com ; Preis: 29,99 US-Dollar

Seashore

Die Open-Source-Software Seashore basiert auf dem Cocoa-Framework von Mac OS X und richtet sich an Nutzer mit reduzierten Anforderungen. Die zugrundeliegende Technik orientiert sich an GIMP, auch das Dateiformat gleicht diesem Vorbild. Der Funktionsumfang der Software wurde allerdings deutlich heruntergefahren. SeaShore wird kontinuierlich weiterentwickelt, ist zurzeit aber nur als Beta-Version erhältlich.

Website: Seashore.Sourceforge.net Preis: Kostenlos

Aperture

Aperture dient vor allem zur Verwaltung von Bilddateien, bietet aber auch einfache Bearbeitungsoptionen. Die Software wird direkt von Apple entwickelt und läuft deshalb nur unter Mac OS. Eine Reihe von sogenannten Quick-Brush-Pinseln sowie Effekten erleichtern die Bearbeitung, beschränken aber auch die Möglichkeiten. Aperture lohnt deshalb nur für Amateurfotografen.

Website: Apple.com Preis: 69,99 Euro

Photoshop-Alternativen für Linux

Krita zählt zu den bekannteren Photoshop-Alternativen für Linux-Systeme.

Krita

Krita ist Teil der Office-Suite KOffice und läuft auch auf Linux-Systemen. Die Open-Source-Software wurde erstmals 2005 veröffentlicht und genießt unter Linux-Nutzern große Beliebtheit – vor allem die Benutzung wird hochgelobt. Die Funktionsvielfalt reicht nicht an Photoshop oder GIMP heran, genügt aber allen grundlegenden Anforderungen.

Website: Krita.org ; Preis: Kostenlos

Pinta

Pinta sollte das Paint.Net der Linux-Systeme werden und ist diesem ambitionierten Ziel überzeugend nah gekommen. Die Open-Source-Software orientiert sich erfolgreich am Windows-Vorbild, das bis zur Version 3.5 offen entwickelt wurde, und überzeugt durch eine intuitive Benutzung. Wer auch die Techniken der Profis einsetzen möchte, um seinen Fotos einen besseren Look zu verleihen, sollte aufgrund der eigneschränkten Funktionen aber lieber zu GIMP greifen.

Website: Pinta-Project.com ; Preis: Kostenlos

Welches ist eure liebste Photoshop-Alternative? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Letztes Update des Artikels: 16. Januar 2014

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Lars Budde
BlendMe.in: Clevere Icon-Suchmaschine für Photoshop und Illustrator http://t3n.de/news/blendmein-photoshop-illustrator-518411/ 2013-12-31T08:41:49Z
Die Suche nach dem passenden Icon wird mit BlendMe.in zum Kinderspiel. Wir verraten dir, was das Photoshop- und Illustrator-Plugin zu bieten hat.

Die Suche nach dem passenden Icon wird mit BlendMe.in zum Kinderspiel. Wir verraten dir, was das Photoshop- und Illustrator-Plugin zu bieten hat.

Icons sind sehr wichtige Bestandteile eines jeden Web-Projektes und mindestens genauso schwer ist es, die passenden Symbole zu finden. Es gibt viele alternative Quellen wie Font Awesome oder andere kostenfrei erhältliche Icon-Sammlungen und -Bibliotheken, ja sogar eine relativ breite Auswahl von Icons in Adobes Grafikprogrammen. Dennoch: die Suche nach dem perfekten Icon verschlingt manchmal beachtliche Mengen an Zeit und Nerven.

BlendMe.In: Tausende kostenlose Icons in deinem Grafikprogramm

Mit BlendMe.in soll sich das jetzt ändern: Dessen Entwickler möchten dir schon bald die größte Sammlung von Vektor-Grafiken für und Illustrator zur Verfügung stellen. Das kostenfreie für Adobes Photoshop und Illustrator fügt Sich nahtlos als Bedienelement in deine Arbeitsfläche ein und lässt dich mit Hilfe von Suchbegriffen nach Icon-Grafiken suchen.

Blendme.in Photoshop und Illustrator Plugin
Mit Blendme.in können Nutzer in Photoshop und Illustrator einfach Icons suchen und benutzen. (Screenshot: Blendme.in)

Die Bibliohek von BlendMe.in beinhaltet derzeit nach eigenen Angaben mehrere tausend Grafiken aus beliebten Icon-Packs und lässt dich die Komponenten bequem und ohne dein Grafikprogramm zu verlassen, durchsuchen und einbinden. Gib einfach den Suchbegriff ein und ziehe das gewünschte Element auf deine Arbeitsfläche. BlendMe.in liefert dir die jeweilige Grafik als Original mit allen Ebenen und sonstigen Elementen, die dazugehören, sodass du unkompliziert mit der Weiterverarbeitung beginnen kannst.

Alle Grafiken in der Bibliothek sind kostenfrei unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported Lizenz ehältlich. Das Plugin selbst steht für Photoshop und Illustrator CS6 und CC (Creative Cloud) zur Verfügung.

BlendMe.in installieren

Um das Plugin zu installieren benötigst du lediglich den aktuellen Extension Manager von Adobe, lädst die wenige Kilobyte große .zxp-Datei herunter und doppelklickst sie, um sie zu deinen Extensions hinzuzufügen. Unter „Fenster” -> „Erweiterungen“ -> „Blendmein" findest du dann den benötigten Dialog, den du in deine Arbeitsfläche einbauen kannst. Nach einer kurzen und kostenlosen Anmeldung steht dir die Bibliothek zur Verfügung.

Auf der Webseite von BlendMe.in kannst du bereits vorab einen Einblick in die verfügbaren Icons werfen, dir ein erstes Bild vom Umfang der Bibliothek machen und die Extension kostenfrei herunterladen.

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Ilja Zaglov
Ist Flash tot? Zehn beeindruckende Web-Experimente ohne Flash http://t3n.de/news/flash-tot-zehn-beeindruckende-515046/ 2013-12-15T13:00:38Z
Lange Zeit war Flash das Nonplusultra der Web-Animation. Diese zehn Experimente zeigen euch eindrucksvoll, dass das schon sehr bald der Vergangenheit angehören könnte.

Lange Zeit war Flash das Nonplusultra der Web-Animation. Diese zehn Experimente zeigen euch eindrucksvoll, dass das schon sehr bald der Vergangenheit angehören könnte.

Flash war lange Zeit der unangefochtene König der Web-Animation und die perfekte Lösung zur Erstellung von interaktiven Anwendungen jeglicher Art. Moderne Web-Technologien wie HTML5 rütteln, mit Canvas und WebGL, ständig am Technologie-Thron und zeigen, dass die Bedeutung von stetig abnimmt.

Animiertes Sonnensystem

3D Sonnensystem mit CSS
3D Sonnensystem mit CSS. (Screenshot: Julian Garnier)

Dieses animierte Modell des Sonnensystems von Julian Garnier zeigt acht Planeten (und Pluto), die in 3D die Sonne umkreisen. Inspiriert wurde das Projekt von ähnlichen Projekten von Alex Giron und Nicolas Gallager.

Whale

Interaktive Wal-Animation mit SVG
Interaktive Wal-Animation mit SVG statt Flash. (Screenshot: Diego Leme)

Aus der Serie: Was Flash kann, kann ich schon lange, kommt diese interaktive Animation, die mit SVGs und JavaScript realisiert wurde. Diego Leme’s „Whale“ braucht sich nicht, von der Leistung seines Flash Pendants, in den Schatten stellen lassen.

Squishy Buttons

Fotorealistische Buttons mit Blisterpackung-Effekt
Fotorealistische Buttons mit Blisterpackung-Effekt. (Screenshot: Justin Windle)

Diese Buttons bringen einen beeindruckenden Grad an Realismus auf den Bildschirm. Egal ob mit der Maus oder auf dem Touch-Screen: Die Buttons „fühlen“ sich einfach nur echt an.

Abziehbarer CSS-Sticker

Abziehbarer CSS-Sticker
Abziehbarer CSS-Sticker. (Screenshot: Patrick Kunka)

Jedem dürfte die Corner-Werbung bekannt sein, die mit Hilfe eines Umblätter-Effektes einen zusätzlichen Inhalt preisgeben kann. Einen ähnlichen Effekt erzielt diese CSS-Demo. Der Runde Sticker mit dem Abzieh-Effekt kommt trotz äußerst realistischer Optik ganz ohne Flash aus.

Gravity Points

Gravity Points
Gravity Points Partikel Simulation. (Screenshot: AKM2)

Scheinbar planlos schwirren die Teilchen, in dem „Gravity Points“ getauften Simulator, hin und her. Bis du aktiv wirst und „Gravity Points“ hinzufügt, die eine Anziehungskraft auf die anderen Teilchen ausüben. Füge mehrere „Gravity Points“ zusammen, um ihre Wirkung zu verstärken und beobachte welche Auswirkungen sie in dieser faszinierenden Simulation entfalten können.

Canvas Nebula

Canvas Nebula Demo
Canvas Nebula HTML5 Demo. (Screenshot: Professor Cloud)

Ich könnte diese schicke Animation für Stunden beobachten. Dabei ist die Technik hinter Canvas Nebula einfach wie genial. Drei Bilder werden in einem Canvas übereinander gelegt, vergrößert und in der Deckkraft verändert. Das Ergebnis ist diese hypnotisierende Nebel-Animation.

Google Chrome Experiments

Hobbit und Zauberer von Oz Google Chrome Experiment.
Hobbit und Zauberer von Oz Google Chrome Experiment. (Screenshots: Der magische Weg nach Oz, Der Hobbit)

In Zusammenarbeit mit Google bringen Film-Studios spannende Web-Experimente zur Promotion ihrer Filme hervor, die die Grenzen von dem, was wir als Webseite bezeichnen würden, regelmäßig sprengen. Nach dem Zauberer von Oz Google Chrome Experiment, ist die Seite von Der Hobbit - Smaugs Einöde ein großartiges Beispiel dafür, was mit Web-Technologien bereits jetzt und in Zukunft auch überall möglich ist beziehungsweise möglich sein wird.

HTML5-Games

Contre Jour Browser Game
Conre Jour: Browsergame ohne Flash. (Screenshot: Conre Jour)

Kleines Spielchen gefällig? Mit HTML5, Canvas und ein wenig JavaScript-Code lassen sich coole Spiele für den Browser realisieren. Das beschränkt sich natürlich nicht nur auf Retro-Games, wie die Browser-Implementationen von Contre Jour, Angry Birds, Bejeweled oder Runfield zeigen.

HTML5 Video-Destruction

HTML5 Video Destruction
HTML5 Video Destruction. (Screenshot: Craftymind)

HTML5 Video-Destruction zeigt, wie viel unsere Browser tatsächlich leisten können. Das Video in dieser Demo kann, mit einem Klick, in kleine Stücke zerteilt werden, die sich über den gesamten Bildschirm verteilen. Besonders beeindruckend: Während der Explosion und Wiederherstellung des Videos läuft der Film in den einzelnen Teilen der Animation weiter. Wir haben neun weitere Beispiele für die Zukunft des Browsens ohne Flash für dich zusammengestellt.

Adobe Flash CC: Flash kann auch ohne Flash

Mein Lieblings-Experiment ist jedoch die Weiterentwicklung von Flash. Mit der neuen Version bringt Adobe Unterstützung für die Ausgabe mit HTML5 und Canvas für Flash mit sich. Schritt für Schritt geht Adobe den nötigen Weg, um die hauseigene Technik für die Zukunft zu rüsten und den Umstieg für seine Kunden möglichst einfach zu gestalten. Die vergleichsweise flache Lernkurve von Flash und die Möglichkeiten die Filme mit aktuellen Web-Technologien und ohne Plug-In abzuspielen, lassen auf eine spannende Web-Zukunft mit niedrigen Einstiegsbarrieren und dennoch größeren Möglichkeiten freuen.

Benutzt ihr noch Flash?

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Ilja Zaglov
Wurde mein Account gehackt? Mit diesen Webseiten findest du es heraus http://t3n.de/news/accounts-gehackt-passwort-adobe-pwned-514556/ 2013-12-05T13:06:24Z
Die Nachrichten über massenhafte Entwendung von Zugangsdaten wie im Fall von Adobe brechen nicht ab. Wir stellen euch zwei Webseiten vor, mit denen ihr prüfen könnt, ob einer eurer Accounts...

Die Nachrichten über massenhafte Entwendung von Zugangsdaten wie im Fall von Adobe brechen nicht ab. Wir stellen euch zwei Webseiten vor, mit denen ihr prüfen könnt, ob einer eurer Accounts gehackt und eure Daten kompromittiert wurden.

Diese Seite zeigt euch, ob euer Account beispielsweise vom Adobe-Hack betroffen ist. (Screenshot: ';--have i been pwned?)
Diese Seite zeigt euch, ob einer eurer Accounts gehackt wurde, beispielsweise der von Adobe. (Screenshot: ';--have i been pwned?)

Von Sony bis Adobe – Wurden meine Accounts gehackt?

Egal ob der aktuelle Fall des Pony-Botnets, bei dem Millionen von Zugangsdaten von Facebook-, Twitter- und Google-Nutzern gestohlen wurden oder der Adobe-Hack, bei dem die Kontodaten von Abermillionen Nutzern in die Hände der Angreifer fielen, es handelt sich beileibe nicht um Einzelfälle. Immer wieder können sich Hacker Zugriff auf Datenbanken verschaffen und bisweilen sogar die Passwörter der Nutzer im Klartext erbeuten. Die können – wie im Falle des amerikanischen Blognetzwerkes Gawker oder die durch Wikileaks bekannt gewordene Firma Stratfor – oft einfach im Netz landen.

So erging es beispielsweise auch Sony im Jahr 2011. Damals wurden unterschiedlich Seiten und Unternehmensbereiche Opfer von Hacker-Angriffen, wobei die Angreifer auch zehntausende Zugangsdaten von Nutzern kopieren und ins Netz stellen konnten. Als 2012 eine halbe Million Accounts von Yahoo gehackt und ebenfalls veröffentlicht wurden, stellte der Microsoft-MVP Troy Hunt fest, dass fast 60 Prozent der betroffenen Yahoo-Nutzer, die ebenfalls ein Konto bei Sony hatten, ein identisches Passwort für beide Seiten verwendet hatten. Und das ein Jahr, nachdem die Sony-Passwörter veröffentlicht worden waren.

Bin ich betroffen von dem Hack? Diese Webseiten helfen dabei, die Frage zu beantworten

Damit Nutzer sich vielleicht etwas mehr Gedanken über ihre Passwörter machen und natürlich, um auf einfache Weise festzustellen, ob vielleicht sogar einer der eigenen Accounts gehackt wurde, hat Hunt die Webseite ‚;--have i been pwned? ins Leben gerufen. Hier geben Nutzer ihre E-Mail-Adresse ein, die dann mit den Adressen in den veröffentlichten Listen verglichen wird. So erfahrt ihr schnell und unkompliziert, ob euer Konto darunter war. Aktuell listet diese Seite 154.328.131 Fälle.

Denselben Service bietet die etwas ältere Seite Should i change my password? Die Seite bietet im Gegensatz zum Projekt von Troy Hunt auch die Möglichkeit, seine E-Mail zu hinterlassen, die dann in Zukunft mit allen neu auftauchenden Listen verglichen wird. Sobald die eigene Adresse dabei ist, soll man von dem Anbieter eine E-Mail bekommen. Zwar sind diese Hinweise hilfreich, als echter Schutz kommen sie aber natürlich zu spät. Sichere Passwörter und wenn möglich keine Wiederholung derselben Passwörter auf unterschiedlichen Seiten bleiben auch weiterhin die wichtigste Methode, um alleine über die eigenen Accounts bestimmen zu können.

Update vom 6. Dezember 2013:

Wie einige Kommentatoren richtig angemerkt haben, besteht theoretisch natürlich die Möglichkeit, dass Dienste wie die oben beschriebenen Seiten dafür genutzt werden könnten, um valide E-Mail-Adressen aus den Datenbanken zu ermitteln. So könnte ein Hacker die notwendige Rechenkraft zum Entschlüsseln eines Passwortes gezielter einsetzen. Daher ist es durchaus richtig, solchen Diensten auch eine Portion Skepsis entgegenzubringen. Praktisch hält der Autor des Artikels diese Möglichkeit bei den erwähnten Seiten allerdings für äußerst gering, da die Ersteller der beiden Seiten als recht vertrauenswürdig gelten dürften. Der Ersteller der ersten Seite ist ein bekannter Sicherheitsexperte und die Unternehmensgruppe, die „Should i change my password?“ betreibt, kümmert sich unter anderem um den Vertrieb der Anti-Viren-Software AVG im australischen Markt.

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Kim Rixecker
Adobe Brackets: Cooler Code-Editor auf Basis von Web-Technologien http://t3n.de/news/adobe-brackets-code-editor-512826/ 2013-12-05T07:00:06Z
Adobe Brackets ist ein Code-Editor aus dem Hause Adobe. Wir verraten dir, was das Tool zu bieten hat und was Brackets von anderen Editoren unterscheidet.

Adobe Brackets ist ein Code-Editor aus dem Hause Adobe. Wir verraten dir, was das Tool zu bieten hat und was Brackets von anderen Editoren unterscheidet.

Brackets: Von Webentwickler für Webentwickler

Man kennt den Namen eher von Grafikprogrammen, aber heute zeigen wir euch Adobes Vorstellungen eines Code-Editors: Brackets. Der Editor basiert komplett auf Web-Technologien – also auf HTML, CSS und JavaScript. Somit ist das Open-Source-Tool, das zur Erstellung und Bearbeitung von Web-Projekten gedacht ist, auch mit denselben Technologien erweiterbar.

Adobe setzt bei der von Brackets auf die agile Methode Scrum. Zumindest impliziert das die Bezeichnung „Sprint“, derzeit steht der Vierunddreißigste zum Download zur Verfügung. Mehr zum Thema Scrum findet ihr übrigens in unserem Einsteiger-Artikel: „Was ist eigentlich Scrum?

Warum Brackets?

Mit Brackets soll das Editieren von Code besonders leicht von der Hand gehen. Hierfür bietet Brackets verschiedene Ansätze: Live-Ansicht, eine schnelle Bearbeitung von CSS- und JavaScript-Dateien durch Inline-Frames sowie weitere kleine Hilfstools, die zu einem unkomplizierten Workflow beitragen.

Live-Vorschau

Adobe Brackets Live Editor
Adobe Brackets Live Editor. (Screenshot: t3n)

Eine von Brackets spannendsten Funktionen ist die Möglichkeit alle Änderungen live im Browser zu sehen. Während man mit anderen Editoren und ohne entsprechende Zusatz-Tools, Änderungen am Projekt vornimmt, speichert und danach die Seite im Browser erneut und manuell laden muss, ist die Arbeit mit Brackets deutlich einfacher. Während des Schreibens im Quellcode werden Änderungen direkt an den Browser „gepusht“. Brackets öffnet dafür eine Live-Verbindung zu deinem lokalen Browser und sendet HTML- und CSS-Updates, noch während du tippst.

Derzeit unterstützt Brackets die Live-Vorschau nur für HTML- und CSS-Dateien. Änderungen an JavaScript-Dateien werden erst beim Speicher-Vorgang übernommen, aber wenigstens wird der Browser automatisch neu geladen. Laut Hersteller wird bereits an einer Unterstützung von JavaScript-Dateien gearbeitet. Die Live-Vorschau ist derzeit nur in Google Chrome verfügbar, aber auch hier ist eine weitere Unterstützung von anderen Browsern geplant.

Doch die Live-Ansicht bietet noch mehr. Viele von euch werden diese Funktion aus den Browser-Tools kennen: Fährst du mit dem Mauszeiger über eine CSS-Regel, hebt Brackets alle DOM-Elemente, die diese bestimmte Klasse verwenden, hervor. Du bekommst also einen schnellen Überblick, wo welche Klassen in einem HTML-Dokument verwendet werden.

Schnelles Bearbeiten von CSS- und JavaScript-Dateien

Webprojekte bestehen in der Regel aus mehreren HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien, die miteinander verknüpft sind. Normalerweise würde man mehrere Dateien in verschiedenen Reitern des Editors geöffnet halten und hin und her springen. Brackets löst dieses Problem mit einem praktischen Inline-Editor. Die „Quick-Edit“-Funktion des Editors kann mit CMD + E bzw Strg + E innerhalb des HTML-Dokuments eingeblendet werden. Dabei werden auch alle CSS-Regeln, die auf das jeweilige Element zutreffen, automatisch und innerhalb eines „Inline-Frames“, eingeblendet und können dort gleich bearbeitet werden.

Adobe Brackets Inline Editor
Adobe Brackets Inline Editor. (Screenshot: t3n)

Nach einer Adaption der CSS-Attribute und mit einem Druck auf die Escape-Taste findest du dich schon wieder zurück im HTML-Code. Dieser „Inline-Editor“ kann aber auch durchgehend geöffnet bleiben, die Wahl liegt beim Entwickler. Das gleiche Prinzip funktioniert derzeit auch mit JavaScript-Funktionen, Farben und Animations-Timing-Funktionen. Auch hier sind weitere Erweiterungen geplant – aber eine Verschachtelung von Inline-Editoren ist nicht möglich. Brackets unterstützt dich außerdem mit nützlichen Code-Hinweisen für CSS- und JavaScript-Dateien – bereits beim Tippen. Das steigert noch zusätzlich deine Entwicklungsgeschwindigkeit.

Erweiterbarkeit

Brackets basiert auf Web-Technologien und kann somit, theoretisch, von jedem Webworker erweitert werden. Die Community rund um Brackets ist bereits sehr aktiv und es stehen zahlreiche Erweiterungen für den Editor zur Verfügung. Das Team von Adobe bringt alle 2,5 Wochen neue Features und Erweiterungen für Brackets auf den Markt und dank Open-Source kannst du auch selbst Hand anlegen und Erweiterungen für Brackets entwickeln.

Brackets: Lohnt sich ein Wechsel?

Kann Brackets mit einer ausgewachsenen IDE oder etablierten Editoren wie Sublime Text mithalten? Nein, kann es nicht. Schließlich steht das Projekt noch am Anfang seiner Entwicklung. Dafür liefert Brackets eine sehr spannende Möglichkeit für die Arbeit rund um HTML, CSS und JavaScript. Durch die Live-Vorschau und die Quick-Edit-Funktion kommt neuer Schwung in den Arbeitsprozess und kann in einer erheblichen Zeitersparung resultieren. Die minimalistische Oberfläche unterstützt einen schnellen Entwicklungsprozess. Es sind keine Buttons, Dialoge oder komplizierte Einstellungen notwendig um mit Brackets arbeiten zu können: du codest einfach los.

Ich bin der Meinung, dass Brackets bereits jetzt für den Produktiveinsatz geeignet ist und zu einem schnellen Workflow beim Entwickeln von kleineren Projekten, Prototypen und Templates eingesetzt werden kann.

Am besten ist aber du probierst Brackets selbst aus. Auf der offiziellen Webseite von Brackets steht das Tool zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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Ilja Zaglov