Adobe | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Adobe 2015-05-04T06:32:38Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/adobe Adobe: Die Vision einer gigantischen Marketingplattform http://t3n.de/news/adobe-vision-608084/ 2015-05-04T06:32:38Z
Eine starke Vision treibt das Geschäft von Adobe. Abseits von Photoshop und Illustrator arbeitet das Unternehmen an einer integrativen Marketingplattform, die in Großunternehmen schon jetzt die …

Eine starke Vision treibt das Geschäft von Adobe. Abseits von Photoshop und Illustrator arbeitet das Unternehmen an einer integrativen Marketingplattform, die in Großunternehmen schon jetzt die gesamte Produktpalette vereint.

„‚Kreativität ist in unserer DNA‘, so Brad Rencher“

Adobe Summit 2015, London. Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager der Marketingsparte von Adobe, betritt am Mittwochmorgen die Hauptbühne des Excel Center. Rund 4.000 Teilnehmer sind anlässlich des zweitätigen Events angereist, darunter auch zahlreiche Journalisten.

Vor allem Großunternehmen haben Marketingverantwortliche zum Adobe Summit geschickt. Auf der Gästeliste stehen Konzerne wie Sony, Renault und Adidas, außerdem sieben der zehn größten Autohersteller und neun der der zehn größten Banken. Sofort ist klar, für Adobe hat der Summit große Bedeutung.

Vom Kreativunternehmen zum Marketingkoloss

Brad Rencher, Adobe. (Foto: Adobe)
Brad Rencher, Adobe. (Foto: Adobe)

Seit der Gründung von Adobe im Dezember 1982 hat das US-Unternehmen aus San Jose sein Geld mit Produkten wie Illustrator, Photoshop und Indesign verdient – Produkte für Grafiker, Designer und Künstler. Erst mit der Übernahme von Omniture im Jahr 2009 schlug Adobe eine neue Richtung ein.

Das Unternehmen für Kreativarbeiter entwickelt sich seitdem zu einem globalen Marketingkonzern. Sein Steckenpferd ist nicht mehr die „Creative Suite“, sondern zunehmend auch die „Marketing Cloud“. Neben Photoshop und Illustrator rücken Produkte wie Analytics und Campaign in den Vordergrund.

Ein Ökosystem von gigantischem Ausmaß

Großkonzernen öffnet die „Marketing Cloud“ den Zugang zum Ökosystem Adobe. Der 8-teilige Werkzeugkasten liefert Lösungen für nahezu alle Teilbereiche des Marketings, von der Webanalyse über die Kampagnenverwaltung bis zum Mediabuying – und hat nur ein großes Manko: hohe Kosten.

Adobe liefert keinen einfachen SaaS-Service, sondern eine kompliziert zu integrierende aber umfassende Plattform. Wer sie nutzt, profitiert von einer tiefen Integration der gesamten Produktpalette. Erfolgt die Auswertung von Kundendaten mit Analytics werden erhobene Daten selbst in Produkten wie Photoshop angezeigt. Grafiker erhalten dort beispielsweise Informationen zur Performance bestimmter Grafiken und Schriftarten, zum Beispiel deren Klickrate.

Make, Measure, Manage, Monetize

„‚Wir haben uns mit der Übernahme von Omniture neu erfunden‘, erklärt Rencher.“

Als Director of Product Marketing von Adobe Analytics macht Jeff Allen die historische Entwicklung des Unternehmens an vier Schlagworten fest: „Make“, „Measure“, „Manage“ und „Monetize“. Seit Gründung des Unternehmens habe sich Adobe auf Produkte zum Erstellen und Gestalten („Make“) von „Assets“ konzentiert, erklärt er. Dessen Analyse („Measure“), Verwaltung („Manage“) und Monetarisierung („Monetize“) folge jetzt durch die „Marketing Cloud“.

Dass sie schon heute der wichtigste Wachstumstreiber des Unternehmens ist, wissen derweil die wenigsten. Das Segment „Digital Marketing“ erzielte im vierten Quartal 2014 rund 30 Prozent der Umsätze, berichtet das Unternehmen. Experten prognostizieren in Unternehmen darüber hinaus weiter steigende Marketingausgaben – Potenzial für zukünftiges Wachstum.

Das Ende der Fahnenstange? Noch lange nicht in Sicht

Dass Adobe deshalb auch auf dem Summit alle Chancen nutzt, neue Kunden für die eigene Plattform zu gewinnen, ist offensichtlich. Auf über 20 Bühnen tummeln sich neben teuer eingekauften Speakern in erster Linie hochrangige Mitarbeiter. Sie präsentieren die eigenen Produkte und dessen Möglichkeiten, häufig gemeinsam mit bestehenden Kunden oder Partnern.

Adobe hat noch große Pläne. (Foto: Adobe)
Adobe hat noch große Pläne. (Foto: Adobe)

Ob zu ihnen irgendwann auch kleinere Unternehmen zählen, ist zweifelhaft. Adobe-Manager Jeff Allen macht trotzdem Hoffnung, als er sagt, dass eine Vereinfachung der Plattform auf der „Roadmap“ stehe. Für ihn sei durchaus denkbar, dass Adobe die Anforderungen an Neukunden der „Marketing Cloud“ senken und sie damit auch für kleinere Unternehmen öffnen kann. Wie klein, bleibt unklar.

Die überschaubare Zielgruppe störe das weitere Wachstum der Marketingsparte aber nicht, so Allen. Für ihn ist klar, für Adobes „Marketing Cloud“ ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht in Sichtweite.

Die Reise zum Adobe Summit erfolgte auf Einladung von Adobe.

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Lars Budde
Bilder richtig für’s Web speichern mit Photoshop? So geht's! http://t3n.de/news/bilder-richtig-fuers-web-speichern-photoshop-607244/ 2015-05-04T06:03:13Z
Selbst Grafiker, die eher im Printdesign angesiedelt sind, machen oft Fehler beim Speichern von Bildern für das Web. Wir zeigen dir, wie du Bilder aus Photoshop so ablegst, dass du eine optimale …

Selbst Grafiker, die eher im Printdesign angesiedelt sind, machen oft Fehler beim Speichern von Bildern für das Web. Wir zeigen dir, wie du Bilder aus so ablegst, dass du eine optimale Qualität und Ladezeit erzielst.

Wenn es um das Speichern von Bildern für das Web geht, sind wir ziemlich verwöhnt. Bekannte und oft genutzte Plattformen wie Facebook, Twitter, XING oder Google bieten dir die Möglichkeit, dein Bild in irgendeinem Format und meistens unabhängig von Auflösung und Dateigröße hochzuladen.

Da es ja nicht dein Server und deine Rechenleistung sind, die da verbraucht werden, kann dir das völlig zu recht vollkommen egal sein. Anders ist es jedoch, wenn du Bilder für deine eigene Website, dein Blog oder die Website eines Kunden speicherst. Gestaltungsraster sehen immer auch ein optimales Bildformat vor – und neben den Proportionen des Bildes sollte auch die Dateigröße möglichst gering sein, um kurze Ladezeiten zu erzielen und die Absprungrate zu verringern.

Da selbst viele Grafiker aus der Branche sehr wohl wissen, wie man ein Bild für den Druck optimiert, aber beim Speichern für's Web noch Fragen haben, zeigen wir dir hier, wie du Bilder optimal für den Webeinsatz aus Photoshop speicherst.

Deshalb ist das richtige Format so wichtig

Bildformat hinterlegen
Das richtige Format für das Bild auswählen.

Oft wird der Fehler begangen und das vorhandene Bild einfach geöffnet, etwas skaliert oder bearbeitet und dann wieder im selben, willkürlichen Format gespeichert. Das führt langfristig zu sehr vielen unterschiedlichen Bildgrößen, die einem stringenten Gestaltungsraster schnell Probleme bereiten können.

Aber was ist das richtige Format? Das kann ganz von deinem Webdesign oder zum Beispiel deinem WordPress-Theme abhängen. Am besten, du suchst dir ein großes Bild aus deiner bestehenden Seite raus, speicherst es und schaust nach den Maßen.

Diese Bildformate machen für deine Webseite Sinn

Falls du noch am Anfang deiner Webseite stehst, bietet sich ein Format im Verhältnis 9:6 an. Das ist ein gängiges Format für Online-Medien und passt von den Proportionen gut in die meisten Layouts. Auch beim Teilen auf Sozialen Netzwerken machst du mit diesem Format nichts falsch.

Aus den Proportionen 9:6 ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn du weißt, dass du eher kleine Bilder zur Verfügung hast, empfiehlt es sich, 750 x 500 Pixel als Standard-Format zu verwenden. Der Trend geht jedoch in allen Medien aufgrund von immer schnelleren Internetverbindungen und besser auflösenden Retina-Displays zu eher größeren Bildformaten.

Wenn du mit imposanten Bildern überzeugen willst, wählst du ein Format von 900 x 600 oder 1200 x 800 Pixeln. Aber aufgepasst: Wenn du nicht gerade ein Fotografie-Portfolio veröffentlichst, solltest du das als Richtwert für deine Maximalgröße sehen. Alles andere wäre verschwendete Ladezeit.

Die ersten Schritte in Photoshop

Neue Datei anlegen in Photoshop
Neue Arbeitsfläche in Photoshop definieren.

Fangen wir an: Du öffnest Photoshop und wählst im Menü oben links „Datei“ und klickst dann auf „Neu“. In dem darauf folgenden Pop-up ist es wichtig, dass du dein Format in Pixeln hinterlegst und als Auflösung 72 Pixel/Zoll einstellst. Du kannst die Maße aus dem hier aufgeführten Screenshot entnehmen.

Wenn du danach auf „Ok“ klickst, werden deine Werte übernommen und eine neue Arbeitsfläche erstellt. Sie dient dir jetzt als Basis für alle Bilder, die du in den nächsten Minuten speichern wirst.

Bilder in Photoshop platzieren

Bilder in Photoshop platzieren
Bilder per Drag & Drop in Photoshop platzieren.

Um deine Bilder im richtigen Format zu speichern, musst du es jetzt per Drag & Drop auf deiner Arbeitsfläche platzieren. Das heißt, du ziehst das Bild mit der Maus direkt auf den Photoshop-Hintergrund und lässt die Maus wieder los.

Wenn du das getan hast, bietet dir Photoshop direkt die Möglichkeit, das Bild zu transformieren. Dafür kannst du in der oberen Leiste die Eingabefelder nutzen oder du ziehst direkt mit der Maus an den seitlichen Kanten des Bildes.

Bilder in Photoshop skalieren
Bilder solltest du immer proportional skalieren.

Egal welche Variante du nutzt: Wichtig ist dabei immer, dass die Proportionen des Bildes erhalten bleiben. Beim Skalieren mit Eingabefeld stellst du das sicher, indem du das kleine Schloss anhakst. Beim Skalieren mit der Maus solltest du die Shift-Taste gedrückt halten. Wenn du deinen Bildausschnitt passend gewählt hast, drückst du die Enter-Taste.

Auf diese Weise kannst du nun noch weitere Bilder platzieren oder direkt mit dem Speichern beginnen.

Mit Photoshop richtig für's Web speichern

Für's Web speichern in Photoshop
Optionen, um Bilder in Photoshop für Webseiten zu speichern.

Im Gegensatz zum normalen „Speichern-unter“-Prozess, wie man ihn von vielen Programmen kennt, bietet Photoshop die Möglichkeit, Bilder für das Web zu speichern. Den Befehl dazu findest du unter dem Menüpunkt „Datei“ und „Für Web speichern“.

Sobald du darauf klickst, wird das Bild für das Speichern für's Web vorbereitet. Es erscheint ein Dialog-Fenster mit einer Vielfalt an Informationen. Für dich sind drei Dateiarten interessant:

  1. JPEG: Für die meisten deiner Bilder wird dieses Dateiformat die optimale Wahl sein. JPEG überzeugt durch eine sehr gute Komprimierung, Ladezeit und Bildqualität im Verhältnis zur Dateigröße.
  2. PNG: Dieses Format wählst du ausschließlich, wenn du transparente Bereiche in deinem Bild erhalten willst, wie zum Beispiel bei einem Freisteller oder einem Screenshot, der filigranen Text enthält.
  3. GIF: Auch dieses Dateiformat unterstützt Transparenzen, liegt in der Darstellung, was Schärfe und Farbechtheit angeht, aber deutlich hinter dem PNG. GIFs sind besonders für Animationen und kleine Grafiken in Newslettern geeignet.

Wenn du ein Bild speicherst, kannst du gerne die Vorgaben von Photoshop nutzen. „JPEG hoch“ ist für das Web zum Beispiel gut geeignet. Bei Qualität solltest du „Hoch“ und „60“ wählen. Die weiteren Einstellungen kannst du aus der Grafik entnehmen.

Einen passenden Dateinamen vergeben

Dateien richtig für das Web zu speichern, bedeutet auch, die Datei webkonform zu benennen. Das bedeutet konkret:

  • keine Umlaute wie ä,ö,ü
  • keine Sonderzeichen wie ß,',?
  • keine Leerzeichen

Am besten, du schreibst klein, so können keine Verknüpfungsfehler entstehen. Ein optimaler Dateiname sieht zum Beispiel so aus: ein-schoener-dateiname.jpg.

Noch ein Tipp zum Schluss

Gestalter und Fotografen legen oft Wert auf Feinheiten und drehen die Qualität dann schnell mal unbewusst hoch. Hierbei darf man nicht vergessen, dass die Webseite kein Buch ist, in dem man einfach weiterblättern kann.

Jeder Klick und selbst jedes Preview-Bild bedeutet Ladezeit – und die mag niemand. Ein für den Laien marginaler und fast nicht erkennbarer Unterschied in der Bildqualität kann die Dateigröße und somit die Ladezeit der kompletten Webseite fast halbieren.

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Pierre Starkloff
Atemberaubende UI-Kits als Photoshop-Vorlagen [Teil 3] http://t3n.de/news/atemberaubende-ui-kits-2-605836/ 2015-05-02T11:37:26Z
Es gibt im Netz unzählige traumhaft schön gestaltete UI-Kits, also Design-Elemente in Form von PSD-Dateien. 15 davon stellen wir euch in diesem Artikel vor.

Es gibt im Netz unzählige traumhaft schön gestaltete UI-Kits, also Design-Elemente in Form von PSD-Dateien. 15 davon stellen wir euch in diesem Artikel vor. Ob mobile Website, Desktop-Pendant oder Responsive Design, App oder Software – unter den folgenden User-Interface-Kits finden sich Komponenten für alle erdenklichen Anwendungszwecke. Vorherrschend ist unter den gezeigten UI-Kits sicher das geliebte wie gehasste, aber nach wie vor aktuelle Flat Design. Daneben sind unter den Designs sowohl knallig-farbenfrohe Varianten, als auch unscheinbar gedeckte, solche, die sich vornehmlich Pastelltönen bedienen und andere, die hauptsächlich dunkle Farbtöne anschlagen.

Schicke UI-Kits für dein nächstes Projekt

Alle vorgestellten Projekte stehen kostenlos zum Download bereit und lassen sich sowohl in privatem Kontext sowie häufig auch in kommerziellem Kontext wiederverwenden.Die Links zu den PSD-Dateien sind entweder in den Bildunterschriften untergebracht oder befinden sich in den Beschreibungen der Bildergalerie. Die hier auf der Artikelseite dargestellten Sammlungen von User-Interface-Elementen zeigen teilweise nur Ausschnitte, die vollständigen Varianten mit allen Elementen befinden sich der Übersichtlichkeit halber in unserer Galerie.

Ghost Ship UI Free

Mobiles UI-Kit „Ghost Ship UI Free“ (Screenshot: graphicburger.com).
Mobiles UI-Kit „Ghost Ship UI Free“ (Screenshot: graphicburger.com).

Das äußerst umfangreiche Paket „Ghost Ship UI Free“ ist eine Kreation von Hoarrd! und wurde ursprünglich bei PixelBuddha veröffentlicht. Inhalt der gesammelten Screen-Designs sind vektorbasierte Grafiken, die im PSD-Format vorliegen. Gestaltet sind hier 20 Seiten, die 7 verschiedene Themenbereiche wie Blogging, E-Commerce oder Media abdecken.

Gravity

iOS Elemente des UI-Kits „Gravity“ (Screenshot: graphicsfuel.com).
iOS Elemente des UI-Kits „Gravity“ (Screenshot: graphicsfuel.com).

„Gravity“ ist ein mobile UI-Kit der Designerin Emilie Badin, dass sich perfekt an das Design von iOS 8 anpasst. Teil dieses auf Vektorgrafiken basierenden Showcase sind Designs für Splash-Page, Login, Sign-Up, Messaging, Foto, Video und Audio sowie ein Profil-Design.

Baikal

E-Commerce UI-Elemente im „Baikal“-Kit (Screenshot: graphicburger.com).
E-Commerce UI-Elemente im „Baikal“-Kit (Screenshot: graphicburger.com).

Diese Version des „Baikal“ UI-Kits von Alexey Rybin ist eine kostenlose Auskopplung der noch umfangreicheren Bezahlversion. Schon die freie Version beinhaltet mit Designs zum einzelnen Artikel, einer E-Commerce Ansicht und Elementen für Magazine viel hochwertiges Material, das für Webprojekte genutzt werden kann. Die Inhalte liegen in Formaten für Photoshop und Sketch vor.

Style

Auf Android angepasste Design-Elemente im Material Design (Screenshot: graphicsfuel.com).
Auf Android angepasste Design-Elemente im Material Design (Screenshot: graphicsfuel.com).

„Style“ ist ein UI-Kit im Material Design, das insbesondere die Aufmerksamkeit der Android-Entwickler wecken könnte. Im dem von Srikant Shetty zusammengestellten Kit befinden sich zahlreiche Screens, die eine mobile E-Commerce Anwendung abbilden.

Ace UI-Kit

Passend für iPhone 6 Displays ist das „Ace“-Kit (Screenshot: graphicburger.com).
Passend für iPhone 6 Displays ist das „Ace“-Kit (Screenshot: graphicburger.com).

Ein weiteres auf iOS 8 getrimmtes mobiles UI-Kit stellt das von Visual Hierarchy erschaffene Kit mit dem Namen „Ace“ dar. Inhalt des Pakets ist ein Ausschnitt der kostenlosen Vollversion des Kits. Doch bereits das Probe-Sample liefert zwölf an das 4,7 Zoll Retina-Display angepasste Screens, die sich sehen lassen können.

Noch mehr UI-Kits

Bereits im ersten Teil „15 atemberaubende UI-Kits als Photoshop-Vorlagen“ und in dessen Fortsetzung haben wir euch einige schöne Beispiele zusammengetragen. Einige weitere gestalterische Perlen im Flat Design findet ihr zudem in den Artikeln „Flat Design: 15 User-Interface-Kits zum Download“ und „Flat Design: 20 sehenswerte User-Interfaces“.

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Marcel Seer
Verschläft Deutschland die mobile Revolution? http://t3n.de/news/adobe-digital-index-report-2015-607657/ 2015-04-29T10:23:00Z
Adobe hat zum Start des Adobe Summit in London den „Digital Index Report“ präsentiert. Deutschland liegt demnach nur im Mittelfeld.

Adobe hat zum Start des Adobe Summit in London den „Digital Index Report“ präsentiert. Deutschland liegt demnach nur im Mittelfeld.

Deutschland nur unteres Mittelfeld

(Grafik: Adobe, Slideshare)
(Grafik: Adobe, Slideshare)

Adobe hat anlässlich des hauseigenen „Summit“ in London den „Digital Index Report“ veröffentlicht. Er untersucht die Verbreitung mobiler Endgeräte und deren Nutzung im internationalen Vergleich. Deutschland liegt aktuell im Mittelfeld, holt aber auf.

Den Zahlen zufolge kommen aktuell rund 22 Prozent der deutschen Besuche von Smartphones. Mit rund 10 Prozent der Besuche folgen Tablets etwas abgeschlagen, aber mit starkem Wachstum. Vorreiter ist hier Großbritannien mit stolzen 16,4 Prozent.

Händler erhalten viel Traffic von Tablets

Auffällig sind hohe Prozentzahlen einzelner Branchen, etwa „Telekommunikation“ und „Media & Entertainment“. Der Onlinehandel folgt mit etwa 24 Prozent erst auf dem dritten Platz, dominiert jedoch den Tablet-Traffic. Im Durchschnitt nutzen demnach 13,6 Prozent der Besucher ein Tablet.

In einer Conversion resultieren rund 2,5 Prozent der Besuche, meldet Adobe. Absolute Überflieger kommen auf 5,4 Prozent. Schaut man allein auf Händler liegt der Durchschnitt bei 3,5 Prozent, die Überflieger bei 5,5 Prozent. Laut des „Digital Index Report wächst die Schere zwischen Überfliegern und Durchschnitt in Deutschland, Frankreich und Skandinavien.

Grundlage des „Digital Index Report“ sind über 100 Milliarden Visits auf mehr als 3.000 Websites in fünf europäischen Märkten. Untersucht wurden Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien (Schweden, Norwegen, Finnland) und Benelux (Niederlande, Belgien, Luxemburg).

Die folgende Präsentation gibt einen Überblick über den gesamten Report.

Adobe Digital Index: Europe's Best Of The Best from Adobe

Die Reise erfolgte auf Einladung von Adobe.

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Lars Budde
Fingerübungen für Designer: Hier sind alle Shortcodes für Photoshop, Illustrator und Co. http://t3n.de/news/shortcodes-photoshop-illustrator-premiere-pro-607283/ 2015-04-28T08:53:37Z
Shortcuts helfen, sich noch schneller in Programmen zu bewegen. Ein neues Cheat-Sheet sammelt jetzt alle Tastenbefehle für die Adobe Creative Cloud. Ein perfektes Tool für Designer.

Shortcuts helfen, sich noch schneller in Programmen zu bewegen. Ein neues Cheat-Sheet sammelt jetzt alle Tastenbefehle für die Adobe Creative Cloud. Ein perfektes Tool für Designer.

Die Adobe Creative Cloud ist ein mächtiges Tool für Künstler, Designer, Videomacher und Datenvisualisierer. Mit Photoshop, Illustrator, Premiere Pro und Co. lassen sich die verrücktesten und nutzwertigsten Sachen anstellen – egal ob Artworks, Image-Filme, Logos oder Infografiken.

Profis kennen sich hier aus und wissen, wie Pinsel- und Schnellauswahl-Werkzeuge richtig eingesetzt werden, um tolle Effekte zu erzielen. Und echte Profis machen das sogar so schnell, dass jedem Beobachter schwindlig wird beim Zuschauen. Möglich wird das vor allem durch Shortcodes, die den Bearbeiter nur so über die Tastatur fliegen und in Windeseile die hilfreichen Befehle ausführen lassen.

Alle Shortcodes für Photoshop, Illustrator und Co. in einem Cheat-Sheet

In einer Infografik haben die Köpfe von Setupablogtoday.com jetzt alle möglichen Shortcodes für Photoshop, Illustrator und andere Tools der Adobe-Creative-Cloud übersichtlich aufgeschrieben – das heißt für Fireworks, Photoshop, Illustrator, After Effects, Indesign, Premiere Pro, Dreamweaver und Flash.

Dabei wurden auch die verschiedenen Plattformen berücksichtigt. Egal ob Mac- oder Windows-Nutzer, mit der Übersicht bleiben bei keine Fragen offen. Die gesamte Übersicht gibt es nach dem Klick auf das Vorschaubild. Ein echter Tipp für eure Bookmarks!

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Adobe Creative Cloud: Alle Shortcuts für Photoshop, Illustrator, Premiere Pro und Co. auf einem Blick. (Infografik: Setupablogtoday.com)
Adobe Creative Cloud: Alle Shortcodes für Photoshop, Illustrator, Premiere Pro und Co. auf einem Blick. (Infografik: Setupablogtoday.com)

Übrigens: Wer noch mehr Tastenbefehle für den täglichen Einsatz lernen möchte, dem empfehlen wir auch einen Blick in das Social-Media-Cheat-Sheet. Hier erfahrt ihr sämtliche Shortcuts für Facebook, Tumblr, Twitter, Google+ und viele weitere Plattformen. Und auch für Designer haben wir neben den Shortcodes für Photoshop, Illustrator und Co. noch ein paar mehr Cheat-Sheets zu bieten.

via www.setupablogtoday.com

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Andreas Weck
1.000 Dollar für jeden Mitarbeiter: Wie Adobe Innovationen vorantreiben will http://t3n.de/news/adobe-mark-randall-606599/ 2015-04-23T14:33:47Z
Mit Programmen wie Photoshop oder InDesign will Adobe Innovationen ermöglichen – und ist immer auch selbst auf der Suche nach der nächsten großen Idee. Und das teils mit ungewöhnlichen Mitteln.

Mit Programmen wie Photoshop oder InDesign will Adobe Innovationen ermöglichen – und ist immer auch selbst auf der Suche nach der nächsten großen Idee. Und das teils mit ungewöhnlichen Mitteln.

Einer der wichtigsten Mitarbeiter für diesen Prozess ist Mark Randall, „VP Creativity“ bei Adobe. Etliche seiner Ideen haben das Unternehmen aus San José und seine Produkte maßgeblich verändert. Wir haben den Manager auf der The Next Web Conference in Amsterdam getroffen und mit ihm über die Cloud, kreative Prozesse und Geld gesprochen.

Adobe: „Durch die Cloud erweitern wir unseren Markt“

t3n.de: Adobe verlegt immer mehr Produkte in die Cloud. Welche Strategie steckt dahinter?

Mark Randall: Unsere Software in die Cloud zu bringen, hat uns die Möglichkeit gegeben, sie lebendig werden zu lassen – alleine schon, was regelmäßige Updates angeht. Und die Cloud bietet uns völlig neue Möglichkeiten – zum Beispiel, was die Geschwindigkeit angeht. Und drittens bietet sie Nutzern günstigeren Zugang zu Software.

t3n.de: Gerade das klingt für Adobe ja auch nach einem Risiko. Zahlt sich der Schritt denn auch wirtschaftlich aus?

Randall: Auf jeden Fall, denn wir erweitern damit ja unseren Markt. Zum Beispiel integrieren wir seit dem Kauf von Fotolia einen Marktplatz in die Creative Cloud. Das werden wir weiter ausbauen. Wir reden also inzwischen nicht mehr nur über Software, sondern auch über Content.

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t3n.de: Bislang war Adobe als Anbieter von Profi-Software bekannt. Ändert sich das allmählich?

„Tools können einen kreativen Geist nicht ersetzen, aber sie können ihn ergänzen.“

Randall: Ich denke, Menschen müssen sich entscheiden: Bin ich ein Profi und will mir das bestmögliche Tool leisten? Oder bin ich Amateur und brauche nicht alle Funktionen? Wir wollen, dass die Menschen tun können, was sie tun wollen – auch bezogen auf das Endgerät. Sie sollen unsere Software nutzen können, egal, ob auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Rechner. Wir denken über unsere Tools nicht mehr als getrennte Produkte, sondern als Netzwerk.

t3n.de: Gerade im Bereich der Cloud sind Sicherheit und Geschwindigkeit wichtige Punkte. Ist der Status Quo da zufriedenstellend?

Randall: Ganz sicher noch nicht ganz, nein. Das Thema Sicherheit verändert sich ja ständig. Wir sind der Meinung, dass wir da auf der Höhe der Zeit sind und entwicklen unsere Produkte ständig weiter. Und was die Bandbreite angeht: Da haben wir beim Streaming und der Kompression enorme Fortschritte gemacht.

Mark Randall. (Foto: markrandall.com)
Mark Randall. (Foto: markrandall.com)

Dazu kommt: Einige Unternehmen wollen die Daten hinter ihrer eigenen Firewall, andere legen da keinen Wert drauf. Deshalb können wir die Adobe-Cloud in verschiedene Umgebungen und Workflows integrieren. Doch lokale Speicher wird es immer geben müssen, alleine schon für’s Caching. Ich mache mir weniger Gedanken darum, wo die Daten liegen, als um Zugriffszeiten oder Backups. Denn noch schlimmer, als dass jeder Zugriff auf deine Daten hat, ist doch, dass niemand – inklusive dir – Zugriff auf sie hat.

t3n.de: Lange Zeit hat Adobe mit Programmen wie Photoshop reine Tools zur Verfügung gestellt – durch die Cloud scheint sich aber auch der kreative Prozess selbst zu verändern.

Randall: Absolut. Ein tolles Beispiel dafür ist Behance. Hier finden so viele Menschen Inspiration. Aber sie finden auch Mitstreiter, da bilden sich Teams, lösen sich wieder auf, bilden sich wieder neu. Da sehen wir schon, wie die Cloud Dinge verändert. Doch auch die Creative Cloud verändert Workflows. Dazu kommt, dass ich glaube, dass die meisten Programme schon heute mehr sind als nur Tools. Algorithmen verändern das Arbeiten und bieten mehr Möglichkeiten. Tools können einen kreativen Geist nicht ersetzen, aber sie können ihn ergänzen.

Von Kobolden und Einhörnern

t3n.de: Auch intern setzt Adobe auf einen interessanten Workflow, indem Mitarbeiter frei eigene Ideen entwickeln dürfen. Wie genau sieht das aus?

Randall: Wir haben mit Kickbox vor zwei Jahren eine interne Innovationsplattform in einem Karton geschaffen. Da ist alles drin, was Mitarbeiter brauchen, um neue Ideen zu entwickeln und zu testen: eine Prepaid-Kreditkarte mit 1.000 Dollar beispielsweise. Über das Geld und ihr Projekt müssen sie erst mal auch keine Rechenschaft ablegen. Da ist es nicht wichtig, was zum Beispiel ich über eine Idee denke. Ich könnte mich ja irren. Ich habe mich ja schon geirrt. Wir haben einfach aufgehört zu raten, ob etwas funktioniert und probieren es stattdessen aus.

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Ideen-Entwicklung bei Adobe: die Kickbox. (Foto: Adobe)

t3n.de: Über wie viele Boxen reden wir?

Randall: Über 1.000 bisher.

t3n.de: Und wer nutzt das Angebot?

Randall: Die Hälfte bisher waren einzelne Mitarbeiter, manchmal formieren sich auch Teams, aber das müssen nicht zwingend Leute sein, die auch davor schon zusammengearbeitet haben. Wenn sie ein Produkt zur Marktreife gebracht haben, bekommen sie als Belohnung eine blaue Box. Ich kann allerdings nichts darüber verraten, was da drin ist, das ist individuell und ein Geheimnis. Nur so viel: Sie wird von Kobolden auf Einhörnern überbracht.

t3n.de: Und wie oft ist das bisher passiert?

Randall: Bisher haben wir 23 blaue Boxen ausgegeben.

t3n.de: Das ganze klingt ziemlich risikoreich. Niemand garantiert ja, dass am Ende eine tolle Idee herauskommt.

Randall: Das stimmt. Aber es gibt keinen Fortschritt ohne Risiko. Das Risiko auf Null zu reduzieren, hieße auch, die Aktivität auf Null zu reduzieren. Es gibt bei unserem Workflow eine Dynamik des Vertrauens. Das Wichtigste ist es, die Leute von der Leine zu lassen. Wir wissen nicht, woher die nächste Hundertmillionen-Dollar-Idee kommt, aber wir wissen, dass sie von jedem unserer Mitarbeiter kommen könnte.

t3n.de: Wie würdest du andere Unternehmen davon überzeugen, das System zu adaptieren?

Randall: Das tun wir schon. Wir haben die Kickbox als Open-Source-Projekt veröffentlicht, und es gibt schon eine ganze Menge Unternehmen, auch Startups, die sie nutzen.

„Wenn du die Digitalwirtschaft verändern willst, solltest du bei Adobe arbeiten“

Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)
Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)

t3n.de: Adobe ist ja nun selbst alles andere als ein Startup. Wie ist die Idee zu der Box entstanden?

Randall: Der Prozess dahinter kommt aus dem Startup-Bereich. Ich selbst habe mein letztes Startup an Adobe verkauft, so bin ich da gelandet. Und ich habe einige meiner Workflows und Ideen mitgebracht. Ich habe Mitarbeiter gefragt: Wollt ihr für mehr Innovation sorgen? Und die Antwort war eindeutig Ja. Und dann habe ich gefragt, was sie dafür brauchen, auch da waren die Antworten eindeutig: Geld. Zeit. Freiheiten. Und den richtigen Workflow. Die Box soll alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die vorher da waren.

t3n.de: Und wie hoch schätzt du das Risiko ein, dass Mitarbeiter eine Idee so gut finden, dass sie kündigen, um sie alleine weiter zu entwickeln?

Randall: Natürlich könnten einige Mitarbeiter auf die Idee kommen, ihr eigenes Startup zu gründen. Das gab es bei uns aber schon immer. Manchmal kommen sie zurück, manchmal haben wir ihre Startups auch später wieder gekauft. Aber wenn du ein Unternehmen haben willst, das innovativ arbeitet, wirst du sowas immer haben und in Kauf nehmen.

t3n.de: Sicher hilft die Blue Box auch als Anreiz zu bleiben?

Randall: Das mag sein. Vor allem aber haben unsere Mitarbeiter ja die Entscheidung getroffen, bei uns zu arbeiten – und das hat einen Grund, jenseits vom Gehalt. Ich sage immer: Wenn du ein Astronaut sein willst, solltest Du bei der NASA arbeiten. Wenn du die Digitalwirtschaft verändern willst, solltest du bei Adobe arbeiten.

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Florian Blaschke
Evolution statt Revolution: Adobe veröffentlicht Lightroom 6 http://t3n.de/news/adobe-lightroom-6-lightroom-cc-606333/ 2015-04-22T12:25:24Z
Mit Lightroom 6 gibt es eine neue Version von Adobes Bildbearbeitungsprogramm. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen und Verbesserungen ihr von dem Update erwarten könnt.

Mit Lightroom 6 gibt es eine neue Version von Adobes Bildbearbeitungsprogramm. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen und Verbesserungen ihr von dem Update erwarten könnt.

Lightroom 6: Adobe dreht vor allem am Geschwindigkeitsregler

Fast zwei Jahre mussten Lightroom-Nutzer auf das große Update warten, doch jetzt ist Lightroom 6 endlich verfügbar. Die überarbeitete Version des Bildbearbeitungsprogramms gibt es zum Kauf oder als Teil eines Creative-Cloud-Abonnements von Adobe. In letzterem Fall nennt sich die Software dann allerdings Lightroom CC.

Adobe hat bei der neuen Version vor allem an der Performance gearbeitet. Die erhöhte Geschwindigkeit resultiert vor allem aus der neuen GPU-Unterstützung. Aber auch bei älteren Rechnern soll die Arbeit im Vergleich zum Vorgänger flotter von der Hand gehen.

Lightroom 6 unterstützt jetzt auch Gesichtserkennung. (Grafik: Adobe)
Lightroom 6 unterstützt jetzt auch Gesichtserkennung. (Grafik: Adobe)

Adobe Lightroom 6 bietet jetzt Gesichtserkennung

Mit Lightroom 6 lassen sich jetzt auch Panorama- und HDR-Bilder erstellen. Außerdem könnt ihr jetzt Verlaufs- und Radialmasken mit dem Pinsel nachbearbeiten. So sollt ihr eine bessere Kontrolle über das Endergebnis erhalten. Ebenfalls integriert wurde eine automatische Gesichtserkennung. Sie soll die Verwaltung eurer Bildersammlung vereinfachen. Dazu weist ihr einem Gesicht den entsprechenden Namen zu und Lightroom erstellt selbstständig eine Sammlung aller Fotos, auf denen die Person zu sehen ist.

Lightroom 6 kostet inklusive Mehrwertsteuer 129,71 Euro. Lightroom CC gibt es gemeinsam mit Photoshop und anderen Tools im Foto-Abo der Creative Cloud für 11,89 Euro oder als Teil des Komplett-Abos für 59,49 Euro. Neben der Desktop-Software wurden auch die Lightroom-Apps für iOS und Android überarbeitet.

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
20 wunderschöne Visitenkarten-Vorlagen für Photoshop [Teil 3] http://t3n.de/news/20-wunderschoene-3-601954/ 2015-04-16T08:50:45Z
Visitenkarten haben auch und vielleicht gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke noch ihren Platz. Ganz besonders, wenn es sich um solche Kunstwerke handelt, wie die PSD-Templates, die wir euch in …

Visitenkarten haben auch und vielleicht gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke noch ihren Platz. Ganz besonders, wenn es sich um solche Kunstwerke handelt, wie die PSD-Templates, die wir euch in diesem Artikel vorstellen.

Kostenlose Visitenkarten als PSD-Files

Visitenkarten können eine erfrischende Abwechslung sein im heute scheinbar alles beherrschenden Strudel der Xing- und LinkedIn-Profile. Mittlerweile heben sie sich von der breiten Masse ab und wissen in vielen Fällen durch Kreativität oder atemberaubendes Design zu überzeugen. Der Wahl der Schriften, Farben und Formen, aber auch des Formats und der Anordnung sind bei der Erstellung von Visitenkarten keine Grenzen gesetzt. Die Profile in den sozialen Netzwerken sind dagegen starr und für jeden Nutzer durch den Code, der der jeweiligen Anwendung hinterliegt, in gewisser Weise vereinheitlicht und wenig individuell.

In diesem dritten Teil der Serie haben wir weitere 20 wundervoll gestaltete Beispiele zusammengetragen, die sich allesamt bearbeiten und somit an eigene Bedürfnisse anpassen lassen. Die Designs liegen kostenlos und im PSD-Format vor, Links zu den Vorlagen findet ihr jeweils in den Bildunterschriften.

Visitenkarten - Blue Polygonal Business Card Template Set PSD
Zarte Farben kombiniert mit kantigen Formen für eine ansehnliche Visitenkarte (Screenshot: land-of-web.com).

Eine markante, in frischen Blautönen gestaltete Polygonstruktur zieht sich über Vorder- und Rückseite dieser Visitenkarte. Die Schriften durchschreiten verschiedene Bereiche des blauen Farbspektrums.

Visitenkarten - Colorful Striped Business Card Template Set PSD
Zusammenkunft von QR-Code, Regenbogen-Polygonen und Schriftart aus der Ära vor dem Internet auf nur einer Visitenkarte (Screenshot: xoo.me).

Kontraste machen diese ursprünglich bei land-of-web.com veröffentlichte Visitenkarte aus. Kontraste zwischen altmodischer Schreibmaschinenschrift und modernem QR-Code sowie zwischen tristem Schwarz-Weiß und Polygonen sowie Streifen in Regenbogenfarben.

yellow-white-business-card - Visitenkarten
Visitenkarte mit modernem, schwarz-weiß-gelbem Design (Screenshot: zcool.com.cn).

Immer wieder auffällig gefällig wirkt die Kombination aus knalligem Gelb als Farbtupfer und Schwarz-Weiß, oder in diesem Fall Schwarz-Grau. In diesem Paket sind zwei Variationen enthalten, die sich kombinieren lassen.

Visitenkarten - Ticket Style Business Card Template Set PSD
Visitenkarte als Bus- oder Bahnticket (Screenshot: xoo.me).

Ungewöhnlich, auffällig und damit für lange Zeit im Gedächtnis bleibt diese Visitenkarte in Form eines Tickets, gestaltet von Nataly Birch.

Visitenkarten - Soft Tones Business Card Template Set PSD
Pastelltöne und diagonales Schriftbild beschreiben diese Visitenkarte. (Screenshot: xoo.me).

Zarte Pastelltöne charakterisieren diese Visitenkarte, die nicht wie viele ihrer Mitstreiter mit knalligen Farben und kantigen Designs auf sich aufmerksam macht. Vielmehr überwiegt hier ein stilvolles Arrangement stimmig angeordneter, unaufdringlicher Designelemente.

Weitere Ideen für Visitenkarten

Im ersten Teil der Serie „20 wunderschöne Visitenkarten-Vorlagen für Photoshop“ haben wir euch bereits einige feine Projekte vorgestellt. Auch der darauf folgende Part „20 wunderschöne Visitenkarten-Vorlagen für Photoshop [Teil 2]“ hält interessante Layouts und Designs bereit. Darüber hinaus haben wir in den Artikeln „Tipps für kreative Visitenkarten und 50 inspirierende Beispiele [Bildergalerie]“ und „Ein Augenschmaus: 50 minimalistische und inspirierende Visitenkarten“ weitere Vorlagen zusammengetragen.

via xoo.me

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Marcel Seer
Adobe, die grüne Macht: Zu Besuch im Maschinenraum des Photoshop-Giganten http://t3n.de/news/adobe-nachhaltigkeit-601957/ 2015-04-05T08:00:44Z
Mit dem radikalen Umzug in die Cloud hat Adobe viele Kunden vor den Kopf gestoßen. Dahinter steckt neben der Gewinnmaximierung aber auch die Ambition, ein umweltfreundliches Vorbild für …

Mit dem radikalen Umzug in die hat viele Kunden vor den Kopf gestoßen. Dahinter steckt neben der Gewinnmaximierung aber auch die Ambition, ein umweltfreundliches Vorbild für das Silicon Valley zu sein. Wie der Photoshop-Konzern seine Vision vom nachhaltigen Tech-Riesen realisiert, zeigt ein Besuch im Hauptquartier von San José.

Das PDF als Umweltkiller

„Das ist doch verblüffend“, sagt Vince Digneo und lächelt, als habe er gerade einen Zauberwürfel geknackt. „Damit könnten wir eine Stadt wie Cambridge ein ganzes Jahr lang mit Energie versorgen.“ Vier Milliarden PDFs, so hat es Digneo berechnet, wurden im letzten Jahr auf PCs geöffnet. Und: In der großen Mehrzahl auch gleich ausgedruckt. „98 Prozent aller geschlossenen Verträge in den USA sind immer noch aus Papier“. Das, sagt er, habe „enorme Auswirkungen“ auf unsere Umwelt. Man müsse als Unternehmen einfach mehr Verantwortung übernehmen.

Adobe: Radikaler Umzug in die Cloud

Stylische Boxen, die per Einzelkauf erhältlich waren – das liebten die Adobe-Kunden. Wegen der Forderung nach stabileren Umsätzen und mehr Umweltschutz, wurden diese jedoch durch die Cloud ersetzt. (Foto: non-format)
Stylische Boxen, per einmaligem Einzelkauf erhältlich – seit Adobe wegen mehr Umsatz und der Umwelt radikal auf Cloud setzt, ist das Geschichte. (Foto: non-format)

Digneo macht genau das. Er ist „Sustainability Strategist“ bei Adobe und sorgt quasi dafür, dass der Photoshop-Konzern in Sachen Nachhaltigkeit alles richtig macht. Mit der kürzlich lancierten Adobe Document Cloud soll das Papier deshalb bald der Vergangenheit angehören. Aber das ist nicht alles.

„Adobe verkauft bisher zwar weniger Abos als erwartet, aber zumindest die Umwelt hat profitiert.“

Als Adobe vor zwei Jahren beschloss, seine beliebte Creative Suite statt in hübschen Kartons nur noch virtuell per Cloud anzubieten und sich damit auch das Geschäftsmodell radikal änderte, war die Aufregung bei den Kunden zunächst groß. Einzelkäufe der Softwarepalette waren plötzlich nicht mehr vorgesehen, die Nutzung nur noch mit temporärem Internetzwang möglich und kritisiert wurde außerdem das auf lange Sicht vergleichsweise teurere Abomodell.

Zwar verkauft Adobe derzeit weniger Abos als erwartet, von dem Umbruch aber hat zumindest die Umwelt profitiert: „Mit dem Umzug in die Cloud haben wir unseren ökologischen Fußabdruck um 91 Prozent reduziert“, erklärt Digneo. „Wir liefern heute schon 78 Prozent unserer Software ausschließlich virtuell aus, so konnten wir unseren Bedarf an Verpackungen um 96 Prozent senken.“

„Corporate Sustainability wird unterschätzt“

Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)
Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)

Diese Zahlen kommuniziert man bei Adobe gerne. Das Unternehmen aus dem kalifornischen San José zählt inzwischen zu den Vorzeige-Beispielen für „Corporate Sustainability“, also die nachhaltige Unternehmensführung. Dabei werden strategische Entscheidungen so getroffen, dass sie im Einklang mit der ökologischen, sozialen und kulturellen Verantwortung der handelnden Akteure gegenüber Umwelt und Mitarbeitern stehen.

„Viele Firmen wissen nicht, wie sehr sie sich und ihren Mitarbeitern schaden.“

Im Silicon Valley ist das nicht selbstverständlich: „Corporate Sustainability wird hier oft noch unterschätzt“, sagt Digneo. Noch immer stehen radikale Wachstumsstrategien und millionenschwere Exits im Zentrum des Unternehmertums. Platz für umweltbewusstes Handeln bleibt da kaum. „Das ist ein großes Problem“, sagt Digneo. Viele Firmen, sagt er, wüssten gar nicht, wie sehr sie sich und ihren Mitarbeitern damit langfristig schaden. Dabei könne man doch jede Menge tun.

Adobe: Smarte Flure für die „grüne Null“

In San José, wo Adobe sein von circa 6.000 Mitarbeitern bevölkertes Hauptquartier unterhält, bekommt man einen Eindruck davon. Mülleimer gibt es kaum, in den lichtdurchfluteten Großraumbüros stehen gefühlt mehr Topfpflanzen als Monitore und vor allem die Luft ist für ein Gebäude, das äußerlich den Antlitz eines stickigen Bankenturms trägt, ungewöhnlich frisch. Kein Zufall: „Die Luftqualität ist hier nachweislich zehn Mal besser als draußen“, versichert Digneo.

Im Hauptquartier von Adobe hat man die Arbeitsbereiche vor einigen Jahren aufwändig restauriert, um mehr Energieeffizienz zu erreichen. (Foto: t3n)
Im Hauptquartier von Adobe hat man Ruhe- und Arbeitsbereiche vor einigen Jahren aufwändig restauriert, um mehr Energieeffizienz zu erreichen. (Foto: t3n)

Adobe: „Noch dieses Jahr sind alle unsere Gebäude absolut klimaneutral.“

Zur Klimatisierung seiner „Smart Floors“ – wie Adobe seine bunten und auf Energieeffizienz getrimmten Bürolandschaften nennt – setzt man seit vier Jahren auf das Internet of Things. Eine Software und Dutzende Sensoren auf allen Etagen überwachen die Luftzufuhr und den Energieverbrauch rund um die Uhr. Der Bedarf wird situationsbedingt und auch abhängig lokaler Wetterprognosen angepasst. Goldene Regel: Bleibt ein Arbeitsbereich für länger als 15 Minuten ungenutzt, werden alle Lampen, Heizungen und Steckdosen ausgeschaltet. Um mehr als die Hälfte, sagt Digneo, sei der Stromverbrauch seitdem zurückgegangen.

Stolz ist er auch auf die 20 Windturbinen und kühlschrankgroßen Brennstoffzellen, die Adobe dem Dach des Hauptquartiers installiert hat. Mit ihnen deckt der Konzern bereits einen Teil seines Strombedarfs selbst. Schon jetzt liegt Adobe an der Spitze der umweltfreundlichsten Tech-Unternehmen, obwohl entsprechende Standards noch nicht an allen Standorten in den USA erfüllt werden. Noch in diesem Jahr aber will Digneo die „grüne Null“ packen: „Dann sind alle unsere Gebäude absolut klimaneutral“, verspricht er.

Mit Fitness-Trackern zu besseren Mitarbeitern

Corporate Sustainability aber sei mehr als nur „bloßes Energiesparen“, das stellt Digneo klar. Es gehe auch darum, die Mitarbeiter für mehr Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. „Wir animieren mit unterschiedlichen Maßnahmen dazu, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren“, sagt er. Neben kostenlosen ÖPNV-Tickets biete Adobe etwa Subventionen für Radfahrer an. Und: Setzen sich Mitarbeiter für ein lokales Umweltprojekt ein, winken Gratifikationen.

Doch nicht alles wirkt so altruistisch, wie man es auf den ersten Blick vielleicht vermuten könnte. So stellt Adobe seinen circa 6.000 Mitarbeitern in San José kostenlose Fitness-Tracker zur Verfügung. Man kooperiert dazu mit dem Hersteller FitBit. Mitarbeiter sollen so dazu animiert werden, sich regelmäßig im Büro zu bewegen beziehungsweise Sport zu treiben, heißt es. Durch ein spezielles Widget mit dem Namen „Up your steps, Down your footprint“ erhält das Ganze sogar eine spielerische Komponente zum Wohle der Umwelt.

Über das „Corporate Wellness“-Programm von FitBit stellt Adobe seinen Mitarbeitern kostenlose Fitness-Tracker zur Verfügung. (Foto: FitBit)
Über das „Corporate Wellness“-Programm von FitBit stellt Adobe seinen Mitarbeitern kostenlose Fitness-Tracker zur Verfügung. (Foto: FitBit)

Eine super Sache, resümiert Digneo. „Die Leute sind zufriedener, fühlen sich besser, und müssen seltener zum Arzt“, sagt er. Einwänden, Adobe würde seine Belegschaft so indirekt überwachen, begegnet Digneo routiniert. Er höre sie nicht zum ersten Mal. Niemand sei ja zum Tragen der Armbänder verpflichtet. „Adobe geht es darum, Mitarbeitern zu zeigen, dass auch sie mit einfachen Mitteln einen Teil zur nachhaltigen Unternehmensführung beisteuern können.“

t3n im Silicon Valley

daniel_huefner_t3nDaniel Hüfner berichtet für t3n aus San Francisco und dem Silicon Valley über neue Trends, spannende Startups und interessante Orte des Tech-Epizentrums. Auf Twitter bekommt ihr zudem weitere Eindrücke von der US-Westküste.

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Daniel Hüfner
Adobe-Document-Cloud: Die Cloud-Lösung will Papier-Dokumente überflüssig machen http://t3n.de/news/adobe-document-cloud-weniger-600273/ 2015-03-17T10:59:39Z
Adobe hat den neuesten Spross seiner Software-Familie vorgestellt: die Document-Cloud. Das Unternehmen verspricht nicht weniger als die Revolution der Dokumenten-Verwaltung.

Adobe hat den neuesten Spross seiner Software-Familie vorgestellt: die Document-Cloud. Das Unternehmen verspricht nicht weniger als die Revolution der Dokumenten-Verwaltung.

Flexibel und schnell mit der Document-Cloud

Mit der Document-Cloud hat Adobe seine neue Lösung für die Dokumenten-Verwaltung enthüllt. Die Software dient als Speicher und Verteil-Kanal für PDFs und arbeitet Hand in Hand mit Adobes neuem Acrobat DC.

Adobe hat sich mit der Document-Cloud das Ziel gesetzt, die Art, wie Dokumente behandelt werden, zu revolutionieren. Laut einer IDC-Studie sind 80 Prozent aller Dokumente nicht digital verfügbar  – für Adobe ein großer Störfaktor, der effektives Arbeiten erschwert. Mit Hilfe der Document-Cloud will das Unternehmen es Nutzern ermöglichen ausschließlich auf digitale Dokumente zurückzugreifen. Die grundlegende Funktion unterscheidet sich dabei nicht von anderen Cloud-Lösungen: Dokumente werden in der Cloud gespeichert und sind dann plattformübergreifend verfügbar.

Besonders stolz ist Adobe auf die eSign-Funktion von Acrobat DC. (Screenshot: adobe.com)
Document-Cloud: Besonders stolz ist Adobe auf die eSign-Funktion von Acrobat DC. (Screenshot: adobe.com)

Document-Cloud: Mehrwert durch neue alte Funktionen

Die Adobe-Document-Cloud ist auf die Zusammenarbeit mit Adobe Acrobat DC ausgelegt. Im Rahmen eines umfassenden Updates wurde Acrobat neu designed und um eine mobile Variante erweitert, die den Zugriff auf eure PDFs via Tablet oder Smartphone ermöglicht. Erst in Zusammenarbeit mit den mobilen Endgeräten entfaltet die Document-Cloud ihre volle Funktionalität.

Das Feature „e-sign services“, ehemals „Adobe EchoSign“, ermöglich beispielsweise das Unterschreiben von Dokumenten direkt auf dem mobilen Endgerät. Zudem lassen sich verschiedene Unterschriften speichern und verwalten. Die Funktion ist bei weitem nicht revolutionär, fällt aber in die Kategorie „Nice to have“. Ihr umgeht so das Ausdrucken und erneute Einscannen eines Dokuments. So könnt ihr auch unterwegs unterschriebene Dokumente vorbereiten und verschicken.

Solltet ihr doch mal ein analoges Dokument vorliegen haben, könnt ihr es über die Kamera eures mobilen Endgeräts abfotografieren und in ein digitales umwandeln. Habt ihr ein Dokument verschickt, besitzt die Adobe-Document-Cloud eine Tracking-Funktion, mit der ihr das Dokument auf seinem Weg verfolgen könnt. Ihr erfahrt, wo und wann ein Dokument geöffnet wurde und von wem. Für die Zukunft plant Adobe die Erweiterung der Document-Cloud um Funktionen der Creative- und der Marketing-Cloud. Nutzer sollen laut Adobe umfangreiche Möglichkeiten bekommen, Informationen über ihre Dokumente bezüglich Nutzung und Interaktionen zu sammeln.

Die Adobe-Document-Cloud und Acrobat DC sollen innerhalb der nächsten 30 Tage verfügbar sein. Für Besitzer einer bestehenden Acrobat-XI-Lizenz werden die Produkte automatisch freigeschaltet, sobald sie verfügbar sind. Alle anderen können die entsprechenden Lizenzen bei Adobe erwerben.

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Gerrit Kilian