Android | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Android 2014-07-23T05:17:33Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/android „Wallet“: Amazon launcht ersten Versuch einer Payment-App http://t3n.de/news/wallet-amazon-payment-558866/ 2014-07-23T05:17:33Z
Die neue Android-App veröffentlichte der E-Commerce-Konzerns ohne große Ankündigung. Bisher lässt 'Amazon Wallet' jedoch nur Kundenkarten verwalten.

Die neue Android-App veröffentlichte der E-Commerce-Konzerns ohne große Ankündigung. Bisher lässt "Amazon Wallet" jedoch nur Kundenkarten verwalten.

Kundenprogramme verwalten

„Amazon Wallet“ heißt der erste Versuch des Online-Handelskonzerns, ins Mobile Payment für Endkunden einzusteigen. Die Anwendung landete vergangene Woche ohne offizielle Ankündigung im Google Play Store und Amazon App Store. Die App befindet sich allerdings noch im Beta-Status, was den beschränkten Funktionsumfang erklärt.

Wallet lässt bisher nur Kundenkarten für Treueprogramme verwalten. Um diese in der Applikation zu sammeln, muss der User die Karte einscannen, danach erscheint sie als QR-Code, Barcode, Text oder Bild in der Wallet-Liste. Beim Einkauf weist der Kunde dann seine Mitgliedschaft am Smartphone-Display vor. Bisher funktioniert Wallet nur mit Treueprogrammen in den USA.

Amazon Wallet dient bisher nur zum Verwalten von Mitgliedskarten. (Bild: Amazon)
Amazon Wallet dient bisher nur zum Verwalten von Mitgliedskarten. (Bild: Amazon)

Wallet auf Amazon Fire Phone vorinstalliert

Die Inhalte der virtuellen Börse können online auf amazon.com/wallet verwaltet werden. Dort sieht der Nutzer auch alle Zahlungsmittel, die er bei Amazon gespeichert hat, aufgelistet. Es ist also wahrscheinlich, dass das Unternehmen die Funktionen der App erweitert. Mit den gespeicherten Zahlungsinformationen könnte der Online-Händler eine echte Payment-App entwickeln.

Amazon hält sich über die weiteren Pläne mit Wallet bedeckt, informiert aber, dass die App beim Fire Phone vorinstalliert sein wird. Bereits vor einigen Monaten bestätigte ein Mitarbeiter gegenüber Re/code, dass der Payment-Bereich für Konzernchef Jeff Bezos eine hohe Priorität hat.

via techcrunch.com

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Elisabeth Oberndorfer
Mehrzahl der Entwickler verdient pro Monat weniger als 500 Dollar pro App http://t3n.de/news/mehrzahl-app-entwickler-verdient-558607/ 2014-07-22T05:40:27Z
50 Prozent der Entwickler von iOS- und 64 Prozent der Entwickler von Android-Apps verdienen weniger als 500 US-Dollar im Monat mit einer App. Nur 1,6 Prozent der App-Programmierer können sich pro …

50 Prozent der Entwickler von iOS- und 64 Prozent der Entwickler von Android-Apps verdienen weniger als 500 US-Dollar im Monat mit einer App. Nur 1,6 Prozent der App-Programmierer können sich pro App über monatliche Einnahmen jenseits der 500.000-US-Dollar-Marke freuen. Games sind dabei die beliebtesten Apps.

Eine aktuelle Studie von Developer Economics unter mehr als 10.000 Entwicklern aus 137 Ländern wirft ein wenig erfreuliches Licht auf die internationale App-Entwicklerszene. Demnach kann die Mehrzahl der Entwickler von den Einnahmen aus den von ihnen entwickelten Apps nicht ansatzweise leben. Wie ungleich das Einkommen verteilt ist, zeigen folgende Zahlen: 88 Prozent der App-Entwickler teilen sich elf Prozent der Erlöse aus den App-Downloads. Zwei Prozent teilen sich über die Hälfte der App-Einnahmen (54 Prozent) und verdienen mehr als 100.000 US-Dollar im Monat.

Mehrzahl der App-Entwickler lebt unter der Armutsgrenze (Grafik: Developer Economics)
So verteilen sich die Einnahmen von App-Entwicklern. (Grafik: Developer Economics)

App-Entwickler: Erfolg durch fremde Tools

Kein Wunder, dass die meisten Programmierer auf mehr als eine App setzen, um ihre Einnahmen zu steigern. Die Mehrheit der erfolgreichen App-Entwickler, die monatliche Einnahmen im sechsstelligen Bereich generieren, haben mindestens elf Apps entwickelt. Interessant ist dabei, dass der Umfrage zufolge die erfolgreichsten Entwickler nicht nur angegeben haben, dank der Vielzahl an eigenen Apps aus früheren Fehlern in Sachen Entwicklung und Vermarktung gelernt zu haben. Sie setzen auch eher auf fremde Tools für Entwicklung, Analyse und Monetarisierung.

Interessant ist auch das sich daraus ergebende Umfrageergebnis, demzufolge eine große Zahl der Entwickler ihre Apps nicht in den nativen Programmiersprachen programmiert. So programmieren 47 Prozent der iOS-App-Entwickler nicht in Objective-C und 42 Prozent ihrer Android-Gegenparts nicht in Java. Dahinter steckt, dass diese Programmierer Tools nutzen, die es ihnen ermöglichen, in HTML, CSS und Javascript zu programmieren. Das hat den Nebeneffekt, dass sie die Apps so leichter für mehrere Plattformen zur Verfügung stellen können.

Games sind nach wie vor die beliebtesten Apps in den Appstores, sie machen rund die Hälfte der gesamten Downloads aus. Allerdings spielen 57 Prozent der Spiele-Apps weniger als 500 US-Dollar im Monat ein. In finanzieller Hinsicht erfolgreicher sind da Apps für Unternehmen. App-Entwickler, die den Firmenmarkt ansprechen, verdienen zwei Mal so wahrscheinlich mehr als 5.000 US-Dollar pro Monat.

Die Studie „Developer Economics Q3 2014: State of the Developer Nation“ steht kostenlos zum Download bereit.

via venturebeat.com

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Jörn Brien
Nachbau des anonymen Messengers: Secret-Klon steht unter Open-Source-Lizenz http://t3n.de/news/faceless-secret-open-source-app-557595/ 2014-07-16T14:41:42Z
Dem anonymen Messenger Secret wurde anfang 2014 einiges an medialer Aufmerksamkeit zuteil. Jetzt gibt es mit Faceless eine quelloffene Kopie für die Android-Plattform.

Dem anonymen Secret wurde anfang 2014 einiges an medialer Aufmerksamkeit zuteil. Jetzt gibt es mit Faceless eine quelloffene Kopie für die Android-Plattform.

Open Source: Faceless funktioniert genau wie Secret. (Screenshot: Google Play)
Open Source: Faceless funktioniert genau wie Secret. (Screenshot: Google Play)

Faceless: Ein Open-Source-Nachbau von Secret

Mit Secret lassen sich anonyme Nachrichten übertragen. Zwar sieht auch der eigene Freundeskreis die Nachrichten, der Name des Autors bleibt jedoch geheim. Mit diesem Konzept konnte die App für einige Aufmerksamkeit sorgen, zumal einige Nutzer im Silicon Valley die Plattform prompt dafür genutzt haben, mal mehr oder weniger glaubwürdige Interna aus ihrem Unternehmen auszuplaudern.

Während das Startup hinter Secret von verschiedenen Investoren 1,3 Millionen US-Dollar für den Aufbau des Dienstes erhalten hat, gibt es mit Faceless jetzt auch einen Open-Source-Klon eines deutschen Entwicklers davon. Faceless besteht aus einer Android-App und der dazugehörigen Server-Software und steht unter der GPL-Version-3-Lizenz. Wer sich das Projekt genauer anschauen möchte, findet den Quellcode auf der GitHub-Page von Faceless. Die fertige App könnt ihr aber auch aus Googles beziehen und sofort nutzen.

Faceless Faceless @ Google Play
Preis: Kostenlos

Secret-Kopie: Faceless läuft nur auf dem Smartphone

Serverseitig setzt Faceless auf , PHP und MySQL. Die Identifikation von Nutzern wird per SMS geregelt, weswegen Betreiber eines Faceless-Servers einen Account bei dem Anbieter Twilio benötigen und die Android-App nicht auf einem Tablet ohne SIM-Karte funktioniert. Die Faceless-App selbst bietet zumindest in Grundzügen dieselben Funktionen wie Secret. Auch wenn die Nutzerbasis kaum vergleichbar sein dürfte.

Über Sinn und Unsinn von Secret oder der Open-Source-Kopie Faceless ließe sich vortrefflich streiten. Der Erfolg von Secret oder dem Mitbewerber Whisper sprechen jedoch eine eindeutige Sprache. Wer sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen möchte, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Whisper und Secret: Das Märchen von der ‚geheimen‘ App-Revolution“ werfen.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Cheat-Sheets für App-Entwickler: Alle wichtigen Maße und Angaben für iOS, Android und Windows Phone http://t3n.de/news/cheat-sheet-fuer-app-entwickler-556817/ 2014-07-11T10:53:08Z
Egal ob für iOS, Android oder Windows Phone: Wir haben euch praktische Cheat-Sheets herausgesucht, auf denen ihr alle wichtigen Maße und Angaben zur Gestaltung von Apps findet.

Egal ob für , oder Windows Phone: Wir haben euch praktische Cheat-Sheets herausgesucht, auf denen ihr alle wichtigen Maße und Angaben zur Gestaltung von findet.

Design-Cheat-Sheet für iOS 7: Von der Auflösung zur Typografie

Entwicklern und Designern von iOS-7-Apps können wir gleich zwei Cheat-Sheets empfehlen. Das erste stammt von den Machern des Designer-Newsletters Drawar, und umfasst alle wichtigen Angaben wie die Display-Auflösung aller iOS-7-fähigen Geräte sowie alle wichtigen Maße für Icons und Menüelemente. Darüber hinaus finden sich dort eine praktische Übersicht der System-Icons sowie wichtige Angaben zur Typografie.

Cheat-Sheet für iOS 7: Alle wichtigen Angaben direkt im Blick. (Screenshot: )
Cheat-Sheet für iOS 7: Alle wichtigen Angaben direkt im Blick. (Screenshot: )

Ebenfalls einen Blick wert ist das iOS-7-Cheat-Sheet des Nürnberger Designers Ivo Mynttinen. Hier finden sich dieselben Angaben wie im ersten Cheat-Sheet. Netterweise hat Mynttinen im Anhang aber noch eine Liste interessanter Links dazu gepackt. Mit dabei sind Verweise auf verschiedene Artikel zum iOS-App-Design sowie Download-Links zu kostenlosen Icon-Sets und UI-Kits.

Cheat-Sheet für Android: Alle wichtigen Angaben in der Übersicht

Der Tscheche Petr Nohejl hat auf GitHub ein praktisches Cheat-Sheet für Designer von Android-Apps veröffentlicht. Es beinhaltet alle wichtigen Größen und Maßangaben auf einer umfangreichen, optisch allerdings nicht wirklich hübschen Übersicht. Sollten euch Fehler auffallen, könnt ihr über die entsprechende GitHub-Seite eine Korrektur anregen. Allerdings wird die nächste Android-Version auf Googles neue Designsprache „Material Design“ setzen. Informationen dazu findet ihr in unserem Artikel „Material Design: Google enthüllt neue Designsprache für Android, Chrome und das Web“ und auf der offiziellen Android-L-Seite.

Cheat-Sheet für Windows Phone 8: So sollten Apps für Microsofts Smartphone-OS aussehen

Das optisch ansprechendste Cheat-Sheet auf dieser Liste bezieht sich auf 8. Die Französin Nathalie Belval hat alle wichtigen Angaben zur Auflösung, dem Grid-System, Menü-Items oder den Live Tiles in Form eines übersichtlichen PDF-Dokumentes veröffentlicht. Auch Hinweise zu den Systemfarben und zur Gestensteuerung hat sie in ihr Windows-Phone-8-Cheat-Sheet integriert.

Zum Abschluss findet ihr unterhalb dieses Artikel noch eine Grafik von Xamarin, auf der die unterschiedlichen Design-Vorgaben der drei Mobil-Betriebssysteme direkt miteinander verglichen werden.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die vollständige Grafik.

iOS, Android, Windows Phone: UI-Unterschiede im Überblick. (Grafik: Xamarin)
iOS, Android, Windows Phone: UI-Unterschiede im Überblick. (Grafik: Xamarin)
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Kim Rixecker
Sunrise für OS X: Smarter Android- und iOS-Kalender jetzt kostenlos für Mac http://t3n.de/news/sunrise-os-x-ios-android-kalender-555538/ 2014-07-04T08:45:35Z
Der smarte Kalender Sunrise erfreut sich auf Android und iOS großer Beliebtheit. Die App, die ihr beispielsweise mit Facebook, Github, Asana und Evernote verknüpfen könnt, ist auch als Web-Version …

Der smarte Kalender Sunrise erfreut sich auf und großer Beliebtheit. Die App, die ihr beispielsweise mit , , Asana und verknüpfen könnt, ist auch als Web-Version und Chrome-Erweiterung zu haben. Jetzt ist eine native OS-X-Anwendung dazu gekommen. Sunrise gehört zu den beliebtesten Kalender-Apps für iOS und Android. Die Entwickler wollen an diesen Erfolg anknüpfen und haben jetzt eine Version für Mac veröffentlicht.

Sunrise: Der Kalender mit dem gewissen Etwas

Sunrise ähnelt den Kalender-Apps für Android und iOS auch in der Mac-Version. Nicht nur visuell wird unter OS X deutlich, dass es sich um Sunrise handelt – auch bei den Features orientiert sich die Mac-App an den mobilen Pendants. Das trifft auch auf die direkte Integration von Diensten wie Facebook oder Evernote zu.

Sunrise lässt sich mit Facebook, Evernote, Github und vielen anderen Diensten verknüpfen. (Bild: Sunrise)
Sunrise lässt sich mit Facebook, Evernote, Github und vielen anderen Diensten verknüpfen. (Bild: Sunrise)

Kämpfte der smarte Kalender in der Anfangszeit noch mit einigen Startschwierigkeiten, hat er in den vergangenen Monaten einige begrüßenswerte Updates spendiert bekommen. Im Rahmen der letzten großen Aktualisierung haben die Entwickler Sunrise mit Verküpfungen zu Evernote, Github, Asana, Tripit und Songkick ausgestattet. Doch was bedeutet „Verknüpfung“ in diesem Zusammenhang genau? Das lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären: Verknüpft ihr Sunrise mit Facebook, landen Einladungen zu Veranstaltungen und die Geburtstage eurer Freunde direkt in eurem Kalender. Es ist auch möglich, alle in Evernote angelegten Erinnerungen in Sunrise anzeigen zu lassen und im Kalender zu bearbeiten – die Synchronisation funktioniert in beide Richtungen.

Sunrise für Mac ist kostenlos

Sunrise glänzt mit diversen Funktionen, die über das von anderen Kalendern Gebotene hinaus gehen. Neben Standards wie Wochen- und Monatsansicht gibt es auch eine Agenda-Ansicht. Der Kalender synchronisiert sich unter anderem mit bestehenden Google-Accounts. Ändert man Daten in der Mac-App, werden sie automatisch mit der Sunrise-App auf iPhone oder Android-Smartphone synchronisiert – sofern man eine der mobilen Anwendungen nutzt. Lobenswert hervorzuheben sind der Offline-Modus der Mac-App sowie Support für OS-X-Benachrichtigungen und -Erinnerungen.

Sunrise ist für iOS und Android, als Web-Version und Chrome-Erweiterung erhältlich. Jetzt steht der Kalender auch kostenlos für OS X zum Download bereit. (Bild: Surise)
Sunrise ist für iOS und Android, als Web-Version und Chrome-Erweiterung erhältlich. Jetzt steht der Kalender auch kostenlos für OS X zum Download bereit. (Bild: Surise)

Auf dem Mac lässt sich die Kalender-Anwendung derzeit mit Facebook, Twitter, Linkedin, Foursquare, Evernote, GitHub, Asana, Producteev, Tripit und Songkick verbinden. Weitere Dienste sollen dazu kommen. Sunrise bringt außerdem Support für Googlemail und Mail-Acccounts aus der iCloud mit. Der Support für Microsoft Exchange soll in einem späteren Update folgen.

Auch wenn Sunrise viel richtig macht, wird wahrscheinlich nicht jeder Anwender die Funktionen und Integration anderer Dienste brauchen. Dem ein oder anderen dürften dagegen auch Features fehlen. Da Sunrise allerdings kostenlos im Mac-App-Store erhältlich ist, kann sich jeder problemlos selbst ein Bild von dem Kalender machen.

Sunrise Calendar Sunrise Calendar @ Mac App Store
Preis: Kostenlos
Sunrise Calendar Sunrise Calendar @ Google Play
Preis: Kostenlos

Sunrise Calendar Sunrise Calendar @ Chrome Web Store
Preis: Kostenlos
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Sébastien Bonset
Googles Android L: So ist das Design der nächsten Android-Version entstanden http://t3n.de/news/googles-android-l-material-design-554733/ 2014-06-30T12:30:00Z
Mit dem sogenannten „Material Design“ hat Google auf der I/O-Konferenz eine neue Designsprache für Android- und Web-Apps vorgestellt. Welche Gedanken bei der Entstehung eine Rolle gespielt …

Mit dem sogenannten „Material Design“ hat auf der I/O-Konferenz eine neue Designsprache für Android- und Web-Apps vorgestellt. Welche Gedanken bei der Entstehung eine Rolle gespielt haben, erklärt Googles Chefdesigner Matias Duarte in einem Video.

„Material Design“: Das steckt hinter Googles neuer Designsprache für Android und Co.

„Material Design“: So sehen Apps für Android L aus. (Screenshot: Google)
„Material Design“: So sehen Apps für Android L aus. (Screenshot: Google)

Im Rahmen der I/O-Entwicklerkonferenz stellte Google am 25. Juni 2014 eine neue Designsprache mit der Bezeichnung „Material Design“ vor. Nicht nur die nächste Android-Version soll auf „Material Design“ setzen, auch Smartwatches, Smart-TVs und Web-Anwendungen sollen sich zukünftig nach den Vorgaben richten.

In einem Interview mit der US-amerikanischen Technologie-Nachrichten-Seite the Verge erklärt Googles Chefdesigner Matias Duarte, wie die Designsprache entstanden ist. Dabei begann alles mit der Frage, was steckt hinter den verschiedenen UI-Elementen? Die neue Designsprache beantwortet die Frage mit metaphorischen Materialien. Während die nicht notwendigerweise an die Gesetze der Physik gebunden sind, folgen sie einer inneren Logik, die sich dem Nutzer schnell erschießen soll.

Nicht nur Android L: „Material Design“ soll Bedienung von Apps auf allen Plattformen einfacher machen

Nutzer sollen sich schnell an die Funktionsweise von gewöhnen, die nach den neuen Designrichtlinien gestaltet wurden. Egal ob am Desktop, auf dem Tablet, einer Smartwatch oder im Auto: „Material Design“ soll auf allen Plattformen ein konsistentes Nutzungserlebnis herbeiführen. Im Falle von Android für Wearables, TVs und Autos sind Hersteller sogar gezwungen, sich an die neuen Designrichtlinien zu halten.

Google einen großen Schritt in Richtung einheitlicher Designsprache. Jetzt liegt es an den App-Entwicklern, ob sie den Google-Vorgaben folgen werden. Aber auch Smartphone- und Tablet-Hersteller werden sich fragen müssen, ob die Zeiten eigener Benutzeroberflächen für ihre Geräte nicht langsam vorbei sind.

Ausführliche Informationen zu der Designsprache findet ihr in unserem Artikel „Material Design: Google enthüllt neue Designsprache für Android, Chrome und das Web“. Dort finden sich auch Links zu den eigentlichen Guidelines von Google.

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Kim Rixecker
Android Wear: Google kontrolliert User Interface der Hardware http://t3n.de/news/android-wear-google-kontrolliert-554598/ 2014-06-30T05:18:53Z
Bei den neuen Android-Produktlinien für Wearable, Auto und TV unterliegen Produzenten mehr Vorgaben als bei Smartphones mit dem Google-Betriebssystem.

Bei den neuen Android-Produktlinien für , Auto und TV unterliegen Produzenten mehr Vorgaben als bei mit dem Google-Betriebssystem.

Bedienoberfläche als Teil der Android-Welt

Das Android-System ist für neue Sparten geschlossener als für mobile Endgeräte. Die bei der Google I/O präsentierten Produktneuheiten Android Wear, TV und Android Auto unterliegen den Vorgaben von , wenn es um das User Interface geht. Bei Smartphones und Tablets konnten Hardware-Hersteller bisher weitgehend unabhängig über das Look and Feel von Geräten mit dem Google-Betriebssystem entscheiden.

Die Samsung Gear Live ist eine der ersten Android Wear-Uhren am Markt. Ihre Oberfläche unterscheidet sich kaum von der Konkurrenz. (Bild: Samsung)
Die Samsung Gear Live ist eine der ersten Android Wear-Uhren am Markt. Ihre Oberfläche unterscheidet sich kaum von der Konkurrenz. (Bild: Samsung)

Der Entwicklungsleiter des Konzerns, David Burk, bestätigt, dass alle Wear-, Auto- und TV-Produkte den Interface-Bestimmungen von Google unterliegen. Das User Interface sei bei den neuen Android-Sparten ein größerer Teil des Produkts selbst, erklärt Burk diese Entscheidung.

Google will konsistente User Experience

 

Ziel des einheitlichen Aussehens der Android-Geräte sei es auch, eine konsistente User Experience zu schaffen. Wer zum Beispiel mehrere Fernsehgeräte mit dem neuen Betriebssystem im Haus hat, soll eine einheitliche Bedienungsoberfläche haben. „Die Gerätehersteller können ihre Produkte branden und weitere Dienste hinzufügen, abgesehen davon soll aber jedes Gerät einheitlich sein“, betont der Entwicklungsleiter.

Dass Google die Oberflächen kontrolliert, erlaubt dem Betreiber auch, Software-Updates direkt und nicht über den Hardware-Partner zur Verfügung zu stellen. Die neuen Regeln für Android-Gadgets sind für viele Nutzer ein Vorteil, da die Bedienung verschiedener Geräte im Haushalt nicht mehr so fragmentiert ist, Nicht nur Hardware-Produzenten, sondern auch Software-Entwickler werden dadurch jedoch eingeschränkt. Dass für Android Wear, TV und Auto neue Dienste auf Basis des Source Codes gebaut werden können, ist unwahrscheinlich.

via arstechnica.com

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Elisabeth Oberndorfer
Chromecast: Android-Bildschirminhalte spiegeln und ohne WLAN verbinden http://t3n.de/news/chromecast-ohne-wlan-mittels-554526/ 2014-06-28T05:30:55Z
Googles Chromecast hat auf der I/O 2014 einige neue Features spendiert bekommen und wird damit immer vielseitiger und einfacher zu bedienen. Die Koppelung zwischen Smartphone und Chromecast …

Googles hat auf der I/O 2014 einige neue Features spendiert bekommen und wird damit immer vielseitiger und einfacher zu bedienen. Die Koppelung zwischen und Chromecast funktioniert nun via Ultraschall und die beiden Geräte müssen sich auch nicht mehr im gleichen WLAN-Netzwerk befinden.

Neue Übersichtsseite für Chromecast-fähige Apps

Der Streaming-Empfänger Chromecast ist inzwischen fast ein Jahr auf dem Markt und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Nicht zuletzt deswegen, weil das Produkt nach und nach immer attraktiver gemacht hat. Zum Start gab es lediglich fünf Apps, die Chromecast-Unterstützung angeboten haben. Dann machte Google das Software Development Kit öffentlich zugänglich, und mehr und mehr Entwickler sprangen auf den Zug auf, und inzwischen gibt es bereits eine erstaunliche Anzahl an Apps mit Chromecast-Unterstützung. Auf der Entwicklerkonferenz I/O stellte Google auch eine neue Übersichtsseite vor, auf der Nutzer gesammelt alle Chromecast-kompatiblen-Apps finden können.

Google Cast: Ökosystem wird um Smart TVs und Set-Top-Boxen erweitert

Außerdem verkündete Google in der Keynote der I/O 2014 auch, dass das Cast-Protokoll zukünftig auch Bestandteil von Googles neuer Smart-TV-Plattform namens TV sein soll. Bereits Ende des Jahres sollen erste Smart-TVs aus dem Hause Sony und Sharp auf den Markt kommen, die Android TV integriert haben. Diese funktionieren dann auch wie ein herkömmlicher Chromecast-Empfänger.

Ebenfalls auf der I/O kündigte Google einige neue Features für Chromecast an, die auf den ersten Blick sehr marginal klingen. Allesamt sorgen dafür dass die Verwendung des Geräts für Otto Normalverbraucher noch einfacher gemacht wird. Und genau dieses Kriterium ist in einem Consumer-Bereich, wie dem Smart-TV-Markt, besonders wichtig.

Bisher musste sich jedes Gerät (egal ob Smartphone, Tablet oder Laptop), von dem man Inhalte an den Chromecast bzw. den damit verbundenen Fernseher senden wollte, im gleichen WLAN-Netzwerk befinden wie der Chromecast. Gerade für Gäste oder Besucher im privaten Wohnzimmer war es damit schwer, schnell Inhalte auf dem Chromecast auszugeben, da man sich zunächst ins einloggen musste, was der Gastgeber unter Umständen aus Sicherheitsgründen gar nicht möchte. Deswegen lässt sich der Chromecast nun auch mit zwei alternativen Verfahren mit einem Sendegerät koppeln:

Chromecast und Sendegerät können via Ultraschall gekoppelt werden

Aktiviert der Besitzer eines Chromecasts die neue Funktion zur „Ausgabe auf Geräten in der Nähe“, dann gibt der Chromecast über die Fernseh-Lautsprecher ein, für Menschen unhörbares, Audiosignal aus. Dieser Ultraschall-Ton wird anschließend von dem jeweiligen Smartphone oder Tablet erkannt und leitet die Kopplung der Geräte ein. Sollte das aus irgendeinem Grund nicht funktionieren (zum Beispiel weil der Fernseher stummgeschaltet ist), kann der Nutzer die Kopplung auch manuell mit einem vierstelligen Zifferncode vornehmen. Diesen Code zeigt der Chromecast auf seinem Home-Bildschirm an, und er muss nur im neuen, fremden Sendegerät eingegeben werden. Beide Verfahren können auch ohne WLAN-Zugang, nur über das Mobilfunknetz abgewickelt werden.

Die Kopplung zwischen Google Chromecast und einem neuen Smartphone oder Tablet erfolgt künftig mittels eines Ultraschall-Signals. (Quelle: youtube.com)
Die Kopplung zwischen Google Chromecast und einem neuen Smartphone oder Tablet erfolgt künftig mittels eines Ultraschall-Signals. (Quelle: youtube.com)

Das Verfahren ist natürlich nur realisierbar, weil zwischen Sendegerät und Chromecast meistens gar kein echter Videostream übertragen wird, denn dieser benötigt eine relativ große Bandbreite. Stattdessen schickt das Sendegerät lediglich den Link zur eigentlichen Quelle (zum Beispiel ein YouTube- oder Netflix-Video) an den Chromecast, welcher dann selbstständig die Wiedergabe fortsetzt. Die Größe dieser Steuerinformationen bewegt sich im Bereich einiger Kilobyte, und deswegen können sie auch über das Mobilfunknetz gesendet werden.

Chromecast kann jetzt auch den Bildschirminhalt von Android-Geräten übertragen

Lange erwartet wurde außerdem das Feature um endlich den kompletten Bildschirminhalt eines Android-Geräts zu übertragen. Das Feature wird innerhalb der nächsten Wochen ausgerollt, ist allerdings zunächst nur für einige wenige Geräte verfügbar. Darunter befinden sich aber die meisten aktuellen und populären Android-Flaggschiffe, zum Beispiel das Samsung Galaxy S4 und S5, das HTC One M7 und M8, das Nexus 5, das Nexus 7 und einige mehr. Trotz intelligenter Komprimierung verbraucht dieses Verfahren allerdings deutlich mehr Bandbreite als die oben beschriebene normale Funktionsweise des Chromecast.

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Moritz Stückler
Google klaut bei Apple klaut bei Google – oder doch nicht? [Kommentar] http://t3n.de/news/google-io-2014-alles-nur-554198/ 2014-06-27T16:51:49Z
In meiner subjektiven Wahrnehmung sind viele Android-Anhänger sehr schnell, wenn es darum geht, Apple des Ideenklaus zu beschuldigen. Flott wird geschrien, wie lange Android bestimmte Funktionen …

In meiner subjektiven Wahrnehmung sind viele Android-Anhänger sehr schnell, wenn es darum geht, des Ideenklaus zu beschuldigen. Flott wird geschrien, wie lange bestimmte Funktionen schon hat, die bei Apple gerade erst eingeführt wurden. Dabei schwingt meist auch viel Spott und Hohn mit. Apple gegen – das ist schon seit Jahren die Gretchenfrage der modernen Zeit.

In der Vergangenheit konnte man den eifrigen Android-Anhängern nur schwer widersprechen. In vielen Belangen sieht es wirklich so aus, als kopiere Apple hemmungslos bei Google. Aber immer öfter dreht sich in den letzten Monaten das Blatt, und gerade nach der diesjährigen Entwicklerkonferenz I/O 2014, die gestern in San Francisco zu Ende gegangen ist, sollte das Android-Lager vorsichtig mit Vorwürfen sein. Es scheint, als habe Google dieses Mal kräftig bei Apple abgeguckt. Ist doch so, oder?

iOS 7 war das Ziel von viel Spott und Hohn, oft aus den Lagern der Android-Community: Zu bunt und zu flach waren die häufigsten Beschwerden. (Quelle: Apple.com)
iOS 7 war das Ziel von viel Spott und Hohn, oft aus den Lagern der Android-Community: Zu bunt und zu flach waren die häufigsten Beschwerden. (Quelle: Apple.com)

Groß war der Spott der Google-Gemeinde zur Einführung von iOS 7: „Igitt, ist das alles bunt!“, „Blödes Hipster-Flatdesign!“ und „Sieht aus wie Spielzeug!“ – so in etwa lautete der Tenor vieler tausender Nutzer in Foren und Kommentar-Bereichen der Tech-Szene.

Material Design: Flat-Design und bunte Icons auch für Android

Jetzt führt Google mit dem „Material Design“ ebenfalls eine neue Designsprache ein und viele der damaligen Kritiker verstummen plötzlich. „Material“ bringt extrem kontrastreiche, bunte Farben und große Flächen ins Android-Lager und setzt vermehrt auf optisch starke Typografie und Icons. Google beendet die Ära der dunklen Holo-Oberfläche. Die Vermutung, dass Google sich das bei Apple abgeschaut hat, liegt also nahe.

Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm gibt es bei iOS schon seit Jahren – Also hat Google geklaut? (Screenshot: youtube.com)
Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm gibt es bei iOS schon seit Jahren – Also hat Google geklaut? (Screenshot: youtube.com)

Und überhaupt: Sprechen wir mal über Android L. Notifications auf dem Lockscreen? Das kommt iPhone-Nutzern doch bekannt vor. Und auch die neuen Popup-Benachrichtigungen, wenn sich der Nutzer gerade in einer anderen App befindet, kennen iPhone-Nutzer schon seit Jahren.

64 bit bei Smartphones: Nur ein Hardware-Schwanzvergleich?

Sogar unter der Haube geht der Ideenklau offensichtlich weiter: 64-bit-Support mit Android L? Es scheint nur ein digitales Kräftemessen zu sein, um auf dem Papier die gleichen Spezifikationen bieten zu können wie Apple – fernab jeder Praxistauglichkeit. Immerhin werden passende SoCs frühestens Ende des Jahres verfügbar sein und damit nicht vor Anfang 2015 im Markt auftauchen.

Android Auto? Auch da klingeln die Glocken: Apple hatte erst vor wenigen Monaten mit CarPlay sein eigenes System für Autos vorgestellt, das „Android Auto“ konzeptionell sehr stark ähnelt. Beide Systeme sind nur eine zusätzliche Bedienoberfläche für größere Displays und stellen kein eigenständiges Entertainment-System dar – das kann doch kein Zufall sein.

„Android Auto“ – eine dreiste Kopie von Apples CarPlay? (Quelle: apple.com)
„Android Auto“ – eine dreiste Kopie von Apples CarPlay? (Quelle: apple.com)

Noch offensichtlicher wird der vermeintliche Ideenklau wohl nur noch bei Google Fit – quasi eine direkte Kopie von Apples Healthkit, der zentralen Sammelstelle für Gesundheitsdaten, die zusammen mit iOS 8 eingeführt werden soll.

Liebe Schreihälse: Glaubt ihr das wirklich?

An dieser Stelle würde ich metaphorisch gerne mal allen Stammtisch-Parolen-Schreiern den Hals umdrehen: Glaubt ihr das wirklich? Eure Einblicke hinter die Fassaden in Mountain View und Cupertino müssen ja ganz schön exklusiv ein, wenn ihr dem einen oder dem anderen Unternehmen unterstellt, vom anderen zu kopieren. Ihr glaubt also, dass Apple oder Google innerhalb weniger Wochen oder Monate einfach die Produkte des anderen zu kopieren versuchen? Ihr traut Unternehmen mit zehntausenden von Mitarbeitern die Agilität zu, dass man sich dort innerhalb weniger Wochen das Produkt der Konkurrenz vorknöpft und analysiert, um es dann nachzubauen und nur den eigenen Namen aufs Etikett zu drucken? Mutig!

Versteht mich nicht falsch – ich möchte nicht bestreiten, dass Google oder Apple gerne optische Details vom anderen kopieren, Funktionen ihrer Produkte an der Konkurrenz ausrichten, das Veröffentlichungsdatum geschickt verschieben, um Kontrahenten zuvorzukommen oder Geschäftsbereiche und Produkte in ihren Prioritäten verschieben. Aber um all das zu ermöglichen, muss beim vermeintlichen Nachmacher schon seit vielen Jahren eine technische Grundlage geschaffen worden sein. Selbst Google kann nicht aus dem Stegreif Produkte kopieren und kurz darauf in vergleichbarer Qualität aus dem Boden stampfen.

Google arbeitet nicht erst seit gestern daran

Ich bin mir absolut sicher, dass Google nicht erst seit der Vorstellung von Healthkit an einem Hub für Gesundheitsdaten arbeitet – vielleicht arbeiten sie sogar schon länger daran als Apple. Genau so werden Sie sich dort auch nicht erst anlässlich der Vorstellung des iPhone 5s überlegt haben, dass Android in naher Zukunft 64-bit-kompatibel werden muss.

Und auch dass Autos zukünftig ein lukrativer Markt für Hersteller von Consumer Electronic werden und mit Smartphones und Tablets immer mehr verschmelzen, weiß Google nicht erst seit März 2014 (dem Termin der Vorstellung von Apples CarPlay). Auch am „Android-Auto“ arbeitet man in Mountain View schon seit einigen Jahren.

„Aber Software-Features kann man doch ganz schnell kopieren!“

Aber, aber, aber: Bei besagten Software-Features könnte man doch wenigstens dreist kopieren, oder nicht? Sicher gelten viele dieser Argumente nicht im Software-Bereich. Ein Feature wie die Benachrichtigungen auf dem Lockscreen könnte Google natürlich innerhalb weniger Wochen von Apple übernehmen. Aber wenn das wirklich Googles Absicht gewesen wäre, warum hat man dann so lange damit gewartet? Lockscreen-Notifications gibt es bei Apple schon seit Jahren.

Google hat auch in diesem Fall sicher nicht blind kopiert. Stattdessen hat man gemerkt, dass ein konzeptionelles Element wie Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm eine sinnvolle Ergänzung für ein Smartphone-Betriebssystem sind und eine Grundfunktion darstellen, die Nutzer heute von jedem Smartphone erwarten. Die Überlegungen und der Prozess der Einführung zeigen, dass man auf den Kunden hört. Nur: Apple hat die Benachrichtigungen im Sperrbildschirm gar nicht erfunden. Schon BlackBerry hatte ein solches Feature spätestens ab 2009 in seinen Smartphones, und vermutlich hatte es auch schon davor irgendjemand verwendet – es handelt sich dabei eben um ein grundlegendes Bedienkonzept, das im Laufe der Zeit weiter und weiter verfeinert wurde und das sich nur schwer schützen lässt– vergleichbar vielleicht eher mit der Servolenkung oder der Klimaanlage im Auto.

Die Kopien sind ein gutes Zeichen für die ganze Industrie und den Kunden

Eigentlich ist dieses Phänomen ein gutes Zeichen. In dem Moment wo mehrere Firmen an ähnlichen Projekten arbeiten zeigt sich ein gewisser Konsens über zukünftige Technologien und Produkte auf dem Markt. Wenn zwei oder mehr Firmen mit jeweils hunderten Designern, Analysten, Ingenieuren und Entwicklern unabhängig voneinander zu dem Schluss kommen, dass eine Funktion oder ein ganzes Produkt unterstützenswert ist, dann spricht das deutlich für das jeweilige Projekt. Automotive- und Smart-Home-Systeme, Fernseher und Smartwatches sind solche Projekte, an denen momentan fast jeder Hersteller arbeitet, und die bald in größerer Stückzahl auf den Markt kommen werden. Und auch dort werden wir wieder ähnliche Farben, Formen, Funktionen und Ideen von mehreren Herstellern sehen. Also bitte, liebe Nutzer, können wir aufhören immer gleich zu schreien, dass irgendwas angeblich kopiert wurde?

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Moritz Stückler
Samsung Gear Live: Simple Smartwatch mit Android Wear für 199 Euro http://t3n.de/news/samsung-gear-live-smartwatch-199-dollar-553652/ 2014-06-26T04:02:03Z
Auf der I/O-Entwicklerkonferenz hat Google neben den bereits bekannten Smartwatches von Motorola und LG leider nur ein neues Modell vorgestellt: Die Samsung Gear Live. Die Uhr ähnelt sehr stark den …

Auf der I/O-Entwicklerkonferenz hat Google neben den bereits bekannten Smartwatches von und leider nur ein neues Modell vorgestellt: Die Live. Die Uhr ähnelt sehr stark den bisherigen Samsung-Smartwatches, setzt allerdings auf Wear anstatt des bisherigen Tizen-Betriebssystems.

Google I/O: Nur ein neues Smartwatch-Modell vorgestellt

Smartwatch-Fans hatten große Hoffnung in die Eröffnungs-Keynote der Google-I/O-Konferenz gelegt. Zum Start des neuen Smartwatch-Betriebssystems Android Wear gab Google im März nämlich bekannt, dass viele Firmen an einer eigenen arbeiten würden. Zu den Partnern gehören neben LG und Motorola auch Asus, HTC, Broadcom, Imagination, Intel, Mediatek und Qualcomm. Somit haben viele Fans anlässlich der I/O auf mehrere, spektakuläre neue Smartwatch-Modelle gehofft. Diese Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Die Samsung Gear Live ähnelt den bisherigen Samsung-Gear-Modellen, verzichtet aber auf die Kamera und den Home-Button. (Quelle: Samsung)
Die Samsung Gear Live ähnelt den bisherigen Samsung-Gear-Modellen, verzichtet aber auf die Kamera und den Home-Button. (Quelle: Samsung)

Eine Neuvorstellung gab es allerdings aus dem Hause Samsung: Die Samsung Gear Live. Dabei handelt es sich um eine Smartwatch auf Android-Wear-Basis mit einem rechteckigen 1,63 Zoll Super-AMOLED-Display und einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln. Das Design der Uhr gleicht größtenteils dem der bisherigen Smartwatch-Modelle von Samsung. Genau wie das kleinere Modell Samsung Gear 2 Neo verzichtet auch die Gear Live auf eine Kamera und ist deswegen relativ kompakt gebaut. Auch ein physikalischer Home-Button fehlt der Gear Live im Gegensatz zu den älteren Gear-Modellen. Dafür gibt es auf der Rückseite einen optischen Pulsmesser.

Die Samsung Gear Live verwendet Googles Android Wear als Betriebssystem. (Quelle: Samsung)
Die Samsung Gear Live verwendet Googles Android Wear als Betriebssystem. (Quelle: Samsung)

Samsung Gear Live ab 8. Juli für 199 Euro erhältlich

Der größte Unterschied zur Gear 2 und Gear 2 Neo ist aber natürlich die Software-Grundlage. Bisher setzte Samsung bei seinen Smartwatches auf das Tizen-Betriebssystem. Es wird spannend zu beobachten, ob Samsung zukünftig nur noch Geräte mit Android Wear auf den Markt bringt, oder ob die Koreaner beide Betriebssysteme parallel verwenden wollen. Die Samsung Gear Live kann ab sofort für 199 Euro über den Google-Play-Store bestellt werden, und soll ab dem 8. Juli in schwarz und weinrot ausgeliefert werden. Am gleichen Tag wird auch LGs Konkurrenz-Produkt namens „G Watch“ verfügbar sein.

Auf der Rückseite verfügt die Samung Gear Live über einen optischen Pulsmesser – wie im Galaxy S5. (Quelle: Samsung)
Auf der Rückseite verfügt die Samung Gear Live über einen optischen Pulsmesser – wie im Galaxy S5. (Quelle: Samsung)

Moto 360: Nach wie vor kein Release-Termin bekannt

Zur bisher spannendsten Android-Smartwatch Moto 360 äußerte sich Google nicht. Es wurde lediglich gesagt, dass die Moto 360 noch in diesem Jahr verfügbar sein soll. Allerdings waren einige funktionierende Prototypen auf der I/O unterwegs, so dass Besucher einen ersten Eindruck von dem Produkt bekommen konnten.

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Moritz Stückler