Android | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Android 2016-02-09T10:22:03Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/android Heißes Apple-Gerücht: Bald kannst du iMessage auch auf Android-Smartphones nutzen http://t3n.de/news/apple-imessage-android-677892/ 2016-02-09T10:22:03Z
Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Apple Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte iMessage dran sein.

Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Apple Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte iMessage dran sein.

Apple-Dienste für Android: Nach Apple Music jetzt iMessage?

Bisher sind die meisten der Apple-Dienste auf die eigene Gerätefamilie, etwa das iPhone, beschränkt. Eine Ausnahme bildet Apple Music, das auch Android-Nutzer auf ihren Smartphones nutzen können. Zuletzt hatte Apple für Android-Nutzer der Music-App ein Feature freigeschaltet, das es für iPhone-Nutzer so nicht gibt – das Speichern von Musik auf der Micro-SD-Karte für späteres Offline-Hören. Branchenbeobachter deuten das als Zeichen dafür, dass es Apple ernst mit dem Android-Angebot ist. Dementsprechend kommt die Information, dass Apple eine Ausweitung weiterer Dienste auf Android und andere Plattformen plant, nicht überraschend.

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So könnte iMessage am Android-Smartphone aussehen. (Bild: placeit.breezi.com / Play-Store)

Bei einem sogenannten Townhall-Meeting mit den Apple-Angestellten soll Apple-Chef Tim Cook die künftige Strategie des Konzerns dargestellt haben. Demnach könnte die Android-Version von Apple Music nur der Vorgeschmack für weitere Portierungen von Apple-Services für Android-Nutzer gewesen sein. Dazu soll iMessage ebenso gehören wie Apple Pay und iCloud, das sich ohnehin schon auf Windows-Computern nutzen lässt.

iMessage: Apple will sich bei Software breiter aufstellen

Für Apple bedeutet dieser Schritt mehr Unabhängigkeit von den iPhone-Verkäufen. Das iPhone wird wahrscheinlich noch auf Jahre hin die Cash-Cow für das Apple-Geschäft bleiben, aber es schadet dem Konzern sicher nicht, sich im Bereich Software und Services breiter aufzustellen, wo in naher Zukunft das Potenzial für weiteres Wachstum am größten sein dürfte – auch wenn Cook in seinem Vortrag auf potenzielle iPhone-Wachstumsmärkte wie Indien hinwies. Auf ein abgespecktes iPhone für solche Märkte wolle Apple aber verzichten.

Ob iMessage bei Android-Nutzern auf großes Interesse stößt, ist allerdings fraglich – den Versuch einer entsprechenden nicht autorisierten iMessage-App für Android gab es schon mal. Schließlich haben sich Messaging-Dienste wie WhatsApp plattformübergreifend etabliert. Apple kann zumindest auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage verweisen, der Konzern hat nach eigenen Angaben selbst keinen Zugriff auf die Kommunikationsdaten, wenn sie nicht in iCloud gespeichert werden. Ob und wann iMessage für Android kommt, steht allerdings ohnehin nicht fest.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Bericht des Kollegen Johnny Thai über seine Reise in beide Welten: „Android und iOS: Eine Liebesgeschichte“.

via www.zdnet.de

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Jörn Brien
Maru OS macht Android-Smartphones zu Desktop-Rechnern http://t3n.de/news/maru-os-macht-android-smartphones-677545/ 2016-02-08T12:33:20Z
Mit Maru OS sollen auch Besitzer von Android-Smartphones in den Genuss eines Konvergenz-Modus kommen, wie Microsoft es mit seinem Windows Continuum für seine Lumia-Geräte oder Canonical mit …

Mit Maru OS sollen auch Besitzer von Android-Smartphones in den Genuss eines Konvergenz-Modus kommen, wie Microsoft es mit seinem Windows Continuum für seine Lumia-Geräte oder Canonical mit Unbuntu Convergence bietet. Mit einem Display verbunden, verpasst Maru OS einem Android-Gerät eine Desktop-Oberfläche.

Maru OS:Android für unterwegs, Debian für den Desktop

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS wird ab nächster Woche vorerst nur für das Nexus 5 bereitstehen. (Bild: Maru)

Maru OS besitzt als Software-Basis Android 5.1 Lollipop, das um eine Desktop-Linux-Version ergänzt wurde. Nutzt man das Android-Smartphone, besitzt es eine normale Smartphone-Oberfläche mit einer Auswahl an Apps. Verbindet man es aber mit einem Display per HDMI-Port, wird das auf Debian basierende Linux aktiviert, sodass eine Desktop-Oberfläche mit Fenstern, Apps und allem, was dazugehört, erscheint. Zur Bedienung sind eine Maus und ein Keyboard vonnöten. Die Desktop-Version soll laut Entwickler in weniger als fünf Sekunden bereitstehen. Praktisch: Das Smartphone ist weiterhin benutzbar.

Maru OS. (Bild: Maru)
Android für den Desktop? Fast: Maru OS setzt für große Bildschirme auf Debian. (Bild: Maru)

Die Debian-Instanz besitzt Zugriff auf den Internetzugang und den SD-Speicher des Smartphones, sodass man Fotos und andere Daten des Smartphones auf der Desktop-Oberfläche verwenden und bearbeiten kann. Den Angaben der Entwickler zufolge soll Maru aber vorerst nur für das Nexus 5 angeboten werden, so dass die SD-Speicher-Funktion aber noch gar nicht genutzt werden kann, denn das Nexus 5 besitzt keinen erweiterbaren Speicher. Denkbar wäre aber womöglich der Anschluss eines USB-Sticks per USB-On-the-Go – ob das aber unterstützt wird, ist denkbar, aber unklar.

Maru OS: Windows Continuum meets Android

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS ist keine App, sondern eine Firmware – ersetzt also die auf eurem Android-Gerät installierte Android-Version. (Bild: Maru)

Maru OS ist eine interessante Lösung, um Android-Smartphones auch als Desktop-PC nutzbar zu machen. Google selbst ist noch nicht so weit, soll aber an einer Lösung arbeiten – hierfür sollen Android und Chrome OS näher aneinander gebracht werden. Andere Unternehmen wie Microsoft und Canonical sind schon etwas weiter. Denn Microsofts Windows Continumm macht aus seinen Smartphones Lumia 950 und Lumia 950 XL (Test) einen Desktopersatz, mit Canonicals Ubuntu-Converge-Funktion ist ähnliches – beispielsweise mit dem BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition – möglich. Ebenso erwähnenswert ist an dieser Stelle Remix OS, mit dem aus PCs und Macs Rechner auf Android-Basis gezaubert werden können.

Wer Maru OS ausprobieren will, muss sich in die Warteliste eintragen und ein Nexus 5 (Test) zur Verfügung haben. Laut Entwickler soll die erste Maru-OS-Version im Laufe der  nächsten Woche freigegeben werden.

Passend zum Thema: Android für den Desktop: Was schon geht – und was Google noch fixen muss

via www.heise.de

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Andreas Floemer
Android Studio 2.0: Großes Update soll Entwicklungs-Workflow dramatisch beschleunigen [Update] http://t3n.de/news/android-studio-2-0-download-659533/ 2016-02-08T10:25:07Z
Google hat einen neuen großen Versionssprung für seine Android-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen gehören die Instant-Run-Funktion und ein GPU …

Google hat einen neuen großen Versionssprung für seine Android-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen gehören die Instant-Run-Funktion und ein GPU Profiler. Android Studio 2.0 steht ab sofort als Vorschauversion zum Download bereit.

Update vom 08. Februar 2016: Google hat eine Beta-Version seiner im November angekündigten neuen Entwicklungs-Umgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Sie kann ab sofort im Beta-Release-Channel heruntergeladen werden. Im entsprechenden Ankündigungs-Artikel im Android-Developers-Blog erhaltet ihr einen Überblick über alle Neuerungen.

Android Studio 2.0: Schneller und stabiler

Beitrag vom 24. November 2015: Im Zuge des Android-Developer-Summit haben die beiden Googler Dave Burke und Stephanie Cuthbertson die neue Android-Studio-Version vorgestellt. Über zwei der neuen Features dürften Android-Entwickler sich besonders freuen. Denn das Integrated Development Environment (IDE) zum Schreiben und Testen von Android-Apps ermöglicht, dank des neuen Features „Instant Run“, Code-Änderungen oder veränderte Ressourcen ohne lange Wartezeit und Umwege im laufenden Emulator oder auf einem Testgerät auszuprobieren. Instant Run soll Entwicklern den Eindruck vermitteln, so direkt wie bei HTML programmieren zu können – nach Änderung des Codes und einem Reload erhält man einen Blick auf die Anpassungen.

Laut der Group-Product-Managerin für Android Studio, Stephanie Cuthbertson, sei die Deployment-Geschwindigkeit unter Android Studio 2.0 zu einem kompletten Build zwei bis 2,5 Mal schneller als bisher. Das neue Feature kann bei allen Apps eingesetzt werden, die für Android 4.0 Ice Cream Sandwich und neuer entwickelt werden.

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Instant Run soll die App-Entwicklung mit Android Studio 2.0 schneller machen. (Screenshot: Google)

Zur Nutzung von Instant Run ist ein Grade-Plugin erforderlich. Wie die Installation vonstatten geht und welche Code-Änderungs-Szenarien schon unterstützt werden und welche noch einen Restart der Aktivitäten erfordern, zeigt eine Übersicht in der Instant-Run-Dokumentation.

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Android Studio 2.0 Instant Run: Ein Klick auf „Run“ setzt die Änderungen direkt in der laufenden App um. (Screenshot. Google)

Android Studio 2.0: GPU-Profiler noch experimentell

Das zweite große neue Feature ist der GPU-Profiler. Mithilfe dieses Tools kann der GPU-Status untersucht werden, um nachvollziehen zu können, warum ein bestimmtes Rendering-Ergebnis zustande gekommen ist. Der Profiler ist standardmäßig nicht installiert, da er sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.

Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Stadium. (Bild Google)
Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Entwicklungsstadium. (Bild Google)

Neugierige können ihn in der SDK-Tool-Sektion des SDK-Managers finden. Zur Installation muss die Trace-Library in das eigene Projekt geladen werden. Weitere Details und Installationshinweise findet ihr in der GPU-Profiler-Dokumentation.

Außer den beiden Neuerungen führt Google mit Android Studio 2.0 neue Emulatoren ein, die schneller laufen können als aktuelle Geräte, um auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Außerdem wurde das Interface verbessert: Entwickler können typische Aktionen wie das Auslösen einer Kamera und Co. einfacher durchführen. Darüber hinaus ist es möglich, unterschiedliche Netzwerk-Geschwindigkeiten zu emulieren sowie ein GPS-Signal – sogar mit vorgegebenen Pfaden. Überdies ist der Zugriff auf die Standard-Google-Play-Dienste integriert worden. Ebenso erfreulich: Die Größe des Emulator-Fensters lässt sich ändern, um unterschiedliche Displaygrößen zu testen.

Bei Android Studio 2.0 handelt es sich, wie eingangs erwähnt, noch um eine Preview-Version, die im Canary-Channel zum Download bereitsteht. Es ist zu empfehlen, die Preview auch als solche zu behandeln und sie noch nicht als Hauptentwicklungs-Werkzeug zu verwenden – in der finalen Version soll Android Studio 2.0 aber stabiler laufen als die aktuelle Entwicklungsumgebung. Man sollte weiterhin eine stabile Android-Studio-Version installiert haben.

via techcrunch.com

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Andreas Floemer
Googles Virtual-Reality-Brille kommt noch in diesem Jahr, mit Android VR im Schlepptau http://t3n.de/news/android-vr-google-virtual-reality-brille-677479/ 2016-02-08T09:45:11Z
Dass Google mit Hochdruck seinen Virtual-Reality-Bereich ausbauen will, ist seit einiger Zeit bekannt. Jetzt berichtet die Zeitung Financial Times, dass wir schon in diesem Jahr mit einer …

Dass Google mit Hochdruck seinen Virtual-Reality-Bereich ausbauen will, ist seit einiger Zeit bekannt. Jetzt berichtet die Zeitung Financial Times, dass wir schon in diesem Jahr mit einer Virtual-Reality-Brille aus Mountain View rechnen können – mit Android-VR-Unterstützung, die ein Teil von Android 7.0 „N“ sein könnte.

Android VR als Schnittstelle für Googles Virtual-Reality-Brille

Virtual Reality könnte in diesem Jahr groß rauskommen – kein Wunder, schließlich bereiten Facebook mit seiner Oculus Rift und HTC mit der HTC Vive ihre ersten marktreifen Produkte vor. Dass Google nicht tatenlos zusehen will und an einem verbesserten Nachfolger seiner Papp-VR-Bille „Cardboard“ arbeitet, ist vor einigen Wochen bekannt geworden. Doch damit nicht genug: Wie die Financial Times (FT) berichtet, ist auch eine entsprechende Software in Arbeit, die in das hauseigene mobile OS integriert werden soll: Android VR.

Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)
Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)

„VR is too important and too powerful a medium to be accessible to only a few.“ – Google.

Dem Bericht der Financial Times zufolge ist für die Nutzung der in Entwicklung befindlichen VR-Brille ein Android-Smartphone vonnöten, das wie bei Samsungs Gear VR als Display und Recheneinheit fungiert. Im Unterschied zu Samsungs Headset, das nur mit einigen Galaxy-Smartphones kompatibel ist, soll die Google-Brille aber mit einem breitem Spektrum von Android-Geräten funktionieren.

Die neue VR-Brille soll der FT zufolge aus Kunststoff bestehen und bessere Linsen als auch Sensoren als Googles Cardboard besitzen. Um die VR-Experience für Nutzer zu optimieren, soll Google nicht nur bessere Hard- sondern auch Software entwickeln, die in das hauseigene OS Android integriert werden soll, so eine mit der Materie vertraute Quelle. Bisher musste zur Nutzung von Cardboard eine entsprechende App aus dem Play Store geladen werden.

Android VR als Bestandteil von Android 7.0 „N“?

Die verbesserte Version des Samsung Gear VR-Headsets verwandelt mit Hilfe von Oculus jedes Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Gerät. (Bild: Samsung)
Exklusiv: Samsungs Gear-VR-Headset macht aus jedem Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Headset. Googles „Nexus VR“ mit Android-VR-Support soll mit vielen Smartphones funktionieren. (Bild: Samsung)

Android VR, so der mutmaßliche Name des Systems, soll es Entwicklern ermöglichen, bessere VR-Apps zu entwickeln, die latenzfreier und hochwertiger sind als bisherige Lösungen. Eine geringere Latenz helfe außerdem dabei, Übelkeit und Schwindelgefühle zu reduzieren. Beides sind Symptome, die beim längeren Tragen einer VR-Brille auftreten können.

Die FT spekuliert, dass Google bei seiner VR-Brille mitsamt Software eine ähnliche Politik an den Tag legen könnte wie bei seinen Nexus-Geräten: Es wird eine Flaggschiff-Reihe an VR-Brillen produziert, an der sich Hersteller bei der Produktion ihrer eigenen VR-Lösungen orientieren können. Ähnlich ist Google auch schon bei seiner Cardboard-Brille vorgegangen: Das Produkt wurde im Zuge der Google I/O 2014 angekündigt, das Schnittmuster inklusive einer Hilfe für Hersteller wurde Open Source zur Verfügung gestellt.

Wir können davon ausgehen, dass Google seine Brille mitsamt der VR-Software im Zuge der Entwicklerkonferenz Google I/O 2016, die zwischen dem 18. und 20. Mai 2016 stattfinden wird. Zeitgleich ist mit der Ankündigung von Android 7.0 „N“ zu rechnen, in das Android VR „eingebacken“ werden dürfte.

Passend zum Thema: Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

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Andreas Floemer
Smart Mirror: Eleganter Spiegel zeigt aktuelle Nachrichten, das Wetter und mehr http://t3n.de/news/smart-mirror-schlauer-676307/ 2016-02-03T10:19:15Z
Mit diesem Spiegel seid ihr bei der Morgenwäsche gleich Up-to-Date – sowohl was das Weltgeschehen anbetrifft, als auch beim Wetter. Der smarte Spiegel, oder „Smart Mirror“, von …

Mit diesem Spiegel seid ihr bei der Morgenwäsche gleich Up-to-Date – sowohl was das Weltgeschehen anbetrifft, als auch beim Wetter. Der smarte Spiegel, oder „Smart Mirror“, von Google-Entwickler Max Braun läuft auf Android und einem günstigen Amazon Fire Stick.

Smart Mirror: Eleganter Spiegel mit Display und Android-Innereien im Eigenbau

Das Internet der Dinge kommt in Fahrt – es gibt Kühlschränke mit Internetzugang und einem riesigen Touchscreen und andere Kuriositäten – einen Spiegel mit eingebautem Display als Informationslieferant ist aber noch nicht im Repertoire der großen Unternehmen. Darum hat sich Googler Max Braun in seiner Freizeit daran gemacht, selbst einen zu entwickeln und zu bauen. Das Resultat: Ein smarter Spiegel mit sich automatisch aktualisierenden Informationen. Seinen Aussagen auf Medium zufolge gäbe es zwar schon ähnliche Ansätze – beispielsweise den „Magic Mirror“ dessen Basis ein Raspberry Pie ist –, allerdings hatte er anderes im Sinn.

Smart Mirror mit Android (Bild: Max Braun)
Brauns Badezimmerschrank mit smart Mirror. (Bild: Max Braun)

Der Spiegel zeigt sowohl das aktuelle Wetter, einen Newsfeed von Associated Press als auch die Uhrzeit und das Datum an. Als Code-Basis setzt Braun auf ein paar einfache Android-APIs. Er probiert aber noch mit der Anzeige weiterer Inhalte wie der aktuellen Verkehrssituation und Erinnerungen herum – der Spiegel könnte aber alles anzeigen, was in Google Now als Karte angezeigt wird. Die Interaktion mit dem Spiegel ist nicht erforderlich, da die Informationen regelmäßig automatisch aktualisiert werden, bei Bedarf ist es aber möglich, die Google-Sprachsuche zu verwenden.

Brauns smarter Spiegel basiert auf einem „Spionspiegel“, einem 15,6-Zoll-Full-HD-Display, Controller-Board und weiteren kleinen Bauteilen, die er allesamt bei eBay und Amazon erworben hat. Als Recheneinheit hatte er schon Googles Chromecast (Test) und den Nexus Player im Einsatz - derzeitige Lösung ist allerdings der Amazon Fire TV Stick.

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Kabelgewirr, Fire TV Stick und Controller: So sieht der Smart Mirror mit Android von hinten aus. (Foto: Max Braun)

Das Smart-Mirror-Projekt ist laut Braun zwar noch nicht abgeschlossen, aber es macht – zumindest auf den Fotos – eine großartigen Eindruck. Wer den Spiegel nachbauen will, muss sich gedulden, denn noch gibt es keine Anleitung dafür, der Bastler spielt aber mit dem Gedanken, ein „Making-of“ mit weiteren Details zu veröffentlichen.

via www.theverge.com

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Andreas Floemer
Schlaue Bildschirm-Tastatur bekommt neues Zuhause: Microsoft kauft SwiftKey http://t3n.de/news/microsoft-kauft-swiftkey-676324/ 2016-02-03T09:50:50Z
Microsoft hat SwiftKey übernommen. Die Software-Tastatur für Android und iOS wird von 300 Millionen Nutzern verwendet.

Microsoft hat SwiftKey übernommen. Die Software-Tastatur für Android und iOS wird von 300 Millionen Nutzern verwendet.

Microsoft kauft Swiftkey: Kaufpreis soll Berichten zufolge bei 250 Millionen US-Dollar liegen

Microsoft hat mit SwiftKey den Hersteller einer der beliebtesten Software-Tastaturen für Android und iOS übernommen. Die Software der Firma soll auf mehr als 300 Millionen Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen. Microsoft will nach eigenen Angaben die Entwicklung von SwiftKey für Android und iOS weiter vorantreiben. Außerdem soll die zugrundeliegende Technologie aber auch in Microsofts Kernprodukten zum Einsatz kommen.

SwiftKey: Der Entwickler der beliebten Software-Tastatur gehört jetzt Microsoft. (Screenshot: SwiftKey)
SwiftKey: Der Entwickler der beliebten Software-Tastatur gehört jetzt Microsoft. (Screenshot: SwiftKey)

Offizielle Angaben zum Kaufpreis gibt es derzeit nicht. Nach einem Bericht der Financial Times soll Microsoft jedoch 250 Millionen US-Dollar für SwiftKey bezahlt haben. Die beiden Gründer des Unternehmens – Jon Reynolds und Ben Medlock – sollen durch den Verkauf jeweils etwa 30 Millionen US-Dollar verdient haben.

Microsofts Shopping-Tour im Mobile-Bereich hält an

SwiftKey ist nicht der erste Anbieter von Produktivitäts-Apps, den Microsoft im letzten Jahr übernommen hat. Ingesamt hat der Software-Gigant aus Redmond mehrere hundert Millionen US-Dollar für Anbieter von Mobile-Apps ausgegeben. Darunter waren der E-Mail-Client Acompli, die To-do-App Wunderlist und die Kalender-App Sunrise. Sunrise und Acompli wurden zwischenzeitlich in Microsofts Outlook-App integriert.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Das ist Microsofts megaschicke On-Screen-Tastatur für das iPhone“.

via www.mobiflip.de

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Kim Rixecker
BlackBerry: „Android ist die Zukunft“ http://t3n.de/news/blackberry-zukunft-android-675578/ 2016-02-01T10:00:46Z
BlackBerry ist offenbar bereit, sein eigenes Betriebssystem BB10 zugunsten von Googles Android-Plattform auf lange Sicht aufzugeben. Der Schritt soll das Hardwarebusiness der Kanadier wieder aufleben …

BlackBerry ist offenbar bereit, sein eigenes Betriebssystem BB10 zugunsten von Googles Android-Plattform auf lange Sicht aufzugeben. Der Schritt soll das Hardwarebusiness der Kanadier wieder aufleben lassen.

BlackBerry Priv ist Übergangs-Gerät zum kompletten Wechsel auf Android

Das Priv ist nur das erste von vielen Android-Smartphones von BlackBerry. (Bild: BlackBerry)
Das Priv ist nur das erste von vielen Android-Smartphones aus dem Hause BlackBerry. (Bild: BlackBerry)

BlackBerry:„The future is really Android.“

Im Dezember letzten Jahres bestätigte der angeschlagene kanadische Smartphonehersteller, dass man in diesem Jahr eine „Android-First“-Politik fahren werde. Wie Damian Tay, ‎Senior Director, Asia-Pacific Product Management bei BlackBerry gegenüber der Economic Times bestätigt, soll BB10 zwar vorerst weiterhin weiterentwickelt werden, die Zukunft liege aber tatsächlich auf Android.

Da man schon seit längerer Zeit daran arbeite, Android sicherer zu machen, wolle BlackBerry nicht gleichzeitig zwei Software-Plattformen parallel entwickeln. Der Fokus werde künftig auf Android-Smartphones liegen. Tay erläuterte, dass man sich auch aufgrund des größeren App-Ökosystems für Android entschieden habe – ein Aspekt, mit dem auch Microsoft mit seiner eigenen Plattform Windows Phone, jetzt Windows 10 Mobile arg zu kämpfen hat.

BlackBerry: Android mit sicherem Kern, langfristig auch für Regierungen

BlackBerry hat seinen Fokus schon vor geraumer Zeit gewechselt – von einem reinen Entwickler von sicheren Business-Smartphones mit eigenem OS zu einem Anbieter von mobilen Unternehmenslösungen. Das Unternehmen bietet nicht nur BlackBerry-Geräte mit dem eigenen Enterprise-Angebot an, sondern entwickelt auch Cross-Plattform-Lösungen, sodass der Schritt zu Android ein „natürliche Weiterentwicklung“ sei so Tay.

BlackBerry Classic (Bild: BlackBerry)
BlackBerry wird unter anderem sein BlackBerry Classic vorerst weiter anbieten. (Bild: BlackBerry)

BB10-Fans dürfte diese Aussage treffen, aber BlackBerry beabsichtige, seine Passports und Classics vorerst nicht komplett einzustellen, da man diese noch als sicherer einstufe als Android-Geräte. Man plane die BB10-Geräte außerdem weiterhin zu produzieren und die Software aktuell halten, da zahlreiche Regierungen und deren Abteilungen auf BB10 setzen. Langfristig wolle man seine Großkunden aber vorsichtig an Android heranführen.

via www.technobuffalo.com

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Andreas Floemer
Google launcht AdWords-App endlich für iOS http://t3n.de/news/google-ios-adwords-app-675517/ 2016-01-31T13:39:12Z
Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Google AdWords am iPhone verwalten

Vor einigen Wochen suchte Google Beta-Tester für seine AdWords-iOS-App, seit Freitag ist die Anwendung offiziell im App Store verfügbar.

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Fast ein Jahr nach der Android-Version zieht Google die iOS-App für AdWords nach. (Bild: Google)

Mit der AdWords-App können Kunden ihre Kampagnen verwalten und die Performance von Klickraten und CPC verfolgen. Für laufende Kampagnen können sich User Push-Benachrichtigungen in Echtzeit zu ausgewählten Ereignissen schicken lassen. Die App lässt außerdem das Budget aktualisieren und die Ads auf Basis von Vorschlägen optimieren. Bei Fragen kann direkt über die Mobilversion ein AdWords-Kundensupport angerufen werden.

Funktionen für Android und iOS

Damit ist der Funktionsumfang bei der iOS- und der Android-App gleich. Die Version für Googles Betriebssystem ging bereits vergangenen März live. Die App erfordert iOS 7.0 oder höher und ist mit dem iPhone, iPad und iPod Touch kompatibel. Außerdem verlangt Google ein bestehendes AdWords-Konto, um die dazugehörige App zu nutzen.

via adwords.blogspot.ca

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Elisabeth Oberndorfer
Warum Windows 10 Mobile für Fans ist – und Microsoft auch auf Android setzen sollte [Kommentar] http://t3n.de/news/microsoft-windows-10-mobile-android-675271/ 2016-01-30T08:03:07Z
Microsoft hat gestern die Absatzzahlen seiner Windows-Phone- und Windows-10-Mobile-Smarthones veröffentlicht – ein Zeugnis dessen, was viele schon lange wissen: Microsofts Smartphone-Business will …

hat gestern die Absatzzahlen seiner Windows-Phone- und Windows-10-Mobile-Smarthones veröffentlicht – ein Zeugnis dessen, was viele schon lange wissen: Microsofts Smartphone-Business will einfach nicht abheben. Warum also sollte der Konzern nicht auch herstellen?

5 Jahre später: Microsofts mobile Plattform hebt nicht ab

Vor fünf Jahren hat Microsoft seine von Grund auf neu entwickelte Mobil-Plattform Windows Phone vorgestellt – und die Tech-Welt mit dem frischen und aufgeräumten Design der Nutzeroberfläche überrascht. Dass die Plattform zu dem Zeitpunkt noch allerlei Kinderkrankheiten hatte, Funktionen fehlten und das Software-Ökosystem nicht umfassend vorhanden war, konnte man Microsoft damals verzeihen.

Nach zahlreichen Updates und Nokia als engem Hardwarepartner, dessen Mobilsparte kurze Zeit später komplett übernommen wurde, hat sich aber in den vergangenen Jahre viel zu wenig getan, als dass Mobile, so heißt die Plattform mittlerweile, sich zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Platzhirsche Apple und Google hätte entwickeln können.

Das HTC Mozart war eines der ersten Modelle mit Windows Phone 7. (Bild: HTC)
Das HTC Mozart war eines der ersten Modelle mit Windows Phone 7. (Bild: HTC)

Im letzten Jahr hatte Microsoft mit Windows 10 Mobile und der Verschmelzung von Mobile- und Desktop-Version und der Continuum-Funktion versucht, seinem mobilen OS neues Leben einzuhauchen. Freilich: Continuum, mit dem aus einem Windows-10-Mobile-Phone ein Notebook gezaubert werden kann, ist eine tolle Idee, aber es werden zurzeit kaum Apps unterstützt. Das ist aber das generelle Problem von Microsofts Mobilplattform, an dem sich seit Jahren wenig geändert hat, auch wenn Windows-Mobile-Fans sich die traurige Situation schönreden.

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Mit dem Lumia 950 und 950 XL hat Microsoft Windows 10 Mobile gelauncht. (Bild Microsoft)

Der Erfolg von Windows 10 Mobile bleibt noch aus, da bisher nur zwei Modelle – das Lumia 950 und das Lumia 950 XL – mit der neuen Version des Betriebssystems ausgestattet sind, die zudem leider noch buggy ist. Microsoft hatte zwar angekündigt, vielen Lumia-Modellen ein Update zu spendieren, Besitzer entsprechender Geräte warten darauf aber immer noch.

Dass Microsoft jüngst so schlechte Verkaufszahlen aus seiner Mobilsparte vorgelegt hat, dürfte neben dem mäßigen Erfolg der Plattform unter anderem eben mit dem Fehlen entsprechender Smartphone-Modelle in Verbindung stehen. Denn im Vergleich zu 10,5 Millionen Lumias im Vorjahresquartal konnten die Redmonder im letzten Quartal nur 4,5 Millionen Geräte absetzen – satte 57 Prozent weniger. Aber auch die Absätze in den letzten Jahren sahen nicht sonderlich rosig aus, wie folgende Grafik zeigt:

Vergleicht man die Verkäufe aller Windows-Phone-Geräte von 2011 bis heute mit den Absätzen von iOS- und Android-Geräten, wird es deutlich: Nokia und Microsoft konnten 110 Millionen Smartphones unter die Leute bringen, während die Platzhirsche 4,5 Milliarden Geräte verkaufen konnten. Vielleicht sollte Microsoft sich doch allmählich eingestehen, dass Windows Phone beziehungsweise Windows 10 Mobile ein OS für Enthusiasten ist.

Windows 10 Mobile: Für Microsoft zwar wichtig,  aber eher als Testplattform

Auch wenn Microsofts Mobilplattform einen verschwindend geringen Marktanteil von etwa zwei Prozent hat, sollte der Konzern das Projekt deshalb aber nicht komplett an den Nagel hängen – letzten Gerüchten zufolge will er das auch nicht. Derzeit munkelt man, dass die Lumia-Reihe eingestellt und im Laufe des Jahres mit einem der Surface-Reihe mit Intel-X86-Prozessor ausgestattet wird, um so die Mobil- und Desktop-Plattformen näher zusammenzubringen.

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Microsofts Lumia 950 verfügt über die Continuum-Funktion, mit dem das Smartphone auf großen Bildschirmen im Desktopmodus funktioniert. (Bild: Microsoft)

„Windows 10 Mobile könnte als Testplattform weiterentwickelt werden, während solide Android-Geräte für Umsatz sorgen. “

Wie ich schon im Oktober geschrieben habe, beweist Microsoft einen langen Atem bei seiner mobilen Plattform. Die Entwicklung von Windows 10 zu einer universalen Plattform für Desktops wie Smartphones ist ein spannender und richtiger Weg, allerdings zeigt sich, dass das Unternehmen noch viel vor sich hat, um damit erfolgreich zu werden.

Im Lichte der letzten Absatzzahlen sollte Microsoft vielleicht eine neue Strategie fahren, die dem Unternehmen allerdings nicht sonderlich gut schmecken dürfte: Neben Windows 10 Mobile auch auf Googles zu setzen und eine zweigleisige Produktlinie zu fahren – ähnlich wie BlackBerry das mittlerweile tut. Die Kanadier konnten mit ihrem eigenen OS in den letzten Jahren kaum Erfolge erzielen. Windows 10 Mobile könnte als Testplattform weiterentwickelt werden, während solide Android-Geräte für Umsatz sorgen. Damit könnte Microsoft sich das Know-how von Nokias teuer gekaufter Hardwaresparte zunutze machen.

Microsoft entwickelt schon Android-Apps – warum also nicht auch Hardware?

Wäre die Entwicklung von Android-Phones nicht eine Kapitulation Microsofts an die eigenen Fähigkeiten, ein funktionierendes und vor allem erfolgreiches mobiles OS auf die Beine zu stellen? Dass Microsoft kein gutes Händchen bei seiner eigenen mobilen Lösung an den Tag gelegt hat, zeigen im Grunde schon die erschütternden Absatzzahlen. Microsoft muss sich aber wohl selbst langsam eingestehen, dass nicht alles so läuft wie geplant. Microsofts CEO Satya Nadella ist eine solche Einsicht auch zuzutrauen. Smartphones auf Softwarebasis eines Mitbewerbers zu entwickeln, würde bestimmt einiges an Überwindung kosten – sich aber womöglich auch positiv auf die Umsätze auswirken. Schließlich wissen wir, dass Microsoft das Zeug hat, richtig gute Smartphones zu bauen.

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Android und Windows Phone/Mobile – vielleicht eine Übergangslösung. (Bild: t3n)

Aber man sollte nicht vergessen, dass Microsoft in der Android-Welt schon ziemlich umtriebig ist. Zum einen hat das Unternehmen zahlreiche Partnerschaften mit Smartphone-Herstellern – von Samsung über Sony bis hin zu LG und weiteren Unternehmen – geschlossen, damit sie Apps wie MS Office, OneDrive und Skype auf ihren Geräten vorinstallieren. Zum anderen kooperiert Microsoft mit dem Entwickler Cyanogen Inc., der den digitalen Assistenten Cortana in sein angepasstes OS integriert, um Google Now zu ersetzen. Darüber hinaus hat Microsoft viele weitere Android-Apps entwickelt, die sich auf einem Android-Phone aus Redmond gut machen würden – darunter sind sogar eine Lock-Screen- und Launcher-Alternative. Die Basis für ein Android-Gerät mit hauseigenen Apps wäre also schon da – dazu kommt ein riesiges App-Angebot, das für viele Konsumenten nun mal ein wichtiger Faktor beim Kauf eines Smartphones ist.

Microsoft-Apps im Play Store. (Screenshot: Google, t3n)
Microsoft-Apps im Play Store. (Screenshot: Google, t3n)

Es sollte dabei nicht unerwähnt bleiben, dass es schon ein paar Android-Geräte unter der Lumia-Flagge gegeben hat. Sie wurden noch unter der Ägide Nokias entwickelt, waren aber in der Einsteigerklasse angesiedelt. Nach der Übernahme der Hardwaresparte durch Microsoft wurde die Entwicklung der Android-Phones dann eingestellt. Vielleicht sollte Microsoft das Projekt wiederaufleben lassen – aber mit schicken High-End-Phones.

Was würdet ihr davon halten?

Passend zum Thema: Flaggschiff ohne Glanz: Das Microsoft Lumia 950 XL im Test

via techcrunch.com

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Andreas Floemer
Läuft nicht bei Microsoft: Windows 10 Mobile mithilfe von Intel angeblich vor Neustart http://t3n.de/news/windows-10-mobile-microsoft-neustart-surface-phone-674893/ 2016-01-28T11:47:24Z
In den letzten fünf Jahren hat Microsoft viel versucht, um seine mobile Plattform Windows Phone – jetzt Windows 10 Mobile – erfolgreich gegen die Platzhirsche Android und iOS aufzustellen.

In den letzten fünf Jahren hat viel versucht, um seine mobile Plattform – jetzt Mobile – erfolgreich gegen die Platzhirsche Android und aufzustellen. Bisher ohne Erfolg. Nach dem Neustart im Oktober letzten Jahres sollen die Redmonder laut Brancheninsider in diesem Jahr einen weiteren Neuanfang  wagen – zusammen mit .

Windows 10 Mobile: Revolutionärer Ansatz mit Anlaufschwierigkeiten

Windows 10 Mobile sollte einen Neuanfang für Microsofts mobile Plattfrm darstellen – eine der Besonderheiten: Das System besitzt die gleiche Software-Basis wie das Desktop-System. Dank der Funktion Continuum ist es mithilfe einer Dockingstation sogar möglich, Windows-10-Mobile-Smartphones wie das Lumia 950 XL (Test) an einen Monitor oder Fernseher anschließen und es quasi als Desktoprechner verwenden. Das Ganze befindet sich zwar noch in den Kinderschuhen, da es beispielsweise kaum Apps gibt, die die Funktion unterstützten, aber dennoch: Microsoft ist das erste Unternehmen, das das Thema Konvergenz in die Tat umgesetzt hat. Nichtsdestrotz läuft es nicht bei den Redmondern.

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Mit Windows 10 Mobile können Lumia-Phones beinahe wie Desktop-Rechner verwendet werden. (Bild: Microsoft)

Wie Eldar Murtazin, Brancheninsider und Betreiber des Tech-Portals Mobile-Review, aus Microsoft-nahen Quellen berichtet, steht es um die Mobilplattform Windows 10 Mobile und auch die Lumia-Smartphone-Reihe nicht sonderlich gut. Den Informationen von Microsoft-Partnern zufolge beabsichtige der Softwareriese eine weitere Umstrukturierung der Plattform, die in erste Linie Smartphones mit ARM-Prozessoren betreffe – also jene, die mit Qualcomms Snapdragon-SoCs ausgerüstet sind und damit die komplette Lumia-Reihe. Alternativ sollen künftige Smartphones mit Intel-X86-Chips bestückt werden. Damit könne Microsoft seine komplette Plattform – von Desktops bis Smartphones auf eine einheitliche Hardware-Basis stellen – vermutlich, um auf diesem Wege Desktop und Mobile noch näher zusammenzubringen.

Wie Murtazin weiter berichtet, wolle Microsoft die Entwicklung von Windows 10 Mobile in seiner jetzigen Form nicht fortführen und auch die Lumia-Reihe einstampfen – und damit auch den Überbleibseln aus der milliardenschweren Übernahme Nokias ein Ende setzen. Die Lumia-Familie soll angeblich durch eine Surface-Phone-Reihe ersetzt werden, die dann ausschließlich auf Intel-Chips basieren soll.

Surface Phone: Release mit Intel-Chip und neuem Windows 10 Mobile im September – oder doch nicht?

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Seit Windows Phone 8 träumen Windows-Fans vom Surface Phone. Allerdings hat Microsoft sich schon die Domain Surfacephone.com gesichert. (Bild: Jonas Daehnert)

Das erste Surface-Phone, das seit Jahren durch die Gerüchteküche geschoben wird, soll Gerüchten zufolge im Herbst dieses Jahres zusammen mit einer neuen Windows-Mobile-Version das Licht der Welt erblicken, wobei andere Quellen ganz anderer Meinung sind. Techjournalist und – wie Murtazin – Brancheninsider Paul Thurrot hält das Surface Phone für ein reines Wunschdenken diverser Windows-Phone-Fans.

Seinem Kenntnisstand zufolge ist derzeit nur sicher, dass das Lumia-Entwicklungs-Team in die Surface-Abteilung eingegliedert wurde und Hand-in-Hand an der nächsten Smartphone-Generation arbeitet. Ob es sich dabei um besagtes Surface-Phone handelt, sei ungewiss. Ebenso, so Thurrot, stehe in den Sternen, ob eine dieser Entwicklungen jemals auf den Markt losgelassen werden werde. Thurrot geht sogar so weit zu sagen, dass ein neues High-End-Phone Microsofts Mobilplattform nicht retten wird – sein Wortlaut:„That ship has sailed.“

Auch wenn Murtazin sich in der Vergangenheit als zuverlässige Quelle positioniert hat, so bleibt abzuwarten, in welche Richtung Microsoft in den nächsten Monaten tatsächlich steuern wird. Windows 10 Mobile ist kein so großer Entwicklungssprung von Windows Phone 8.1 wie man annehmen könnte. Zudem ist die neue Version des OS noch recht instabil, weshalb Microsoft mit dem breiten Release der Updates für seine älteren Lumia-Modelle offenbar noch wartet. Dass die Redmonder noch nachlegen müssen, ist kein Gemheimnis. Auf  der anderen Seite fährt Microsoft seit geraumer Zeit ohnehin eine Art Multiplattform-Politik: Viele Anwendungen wie Skype, Office und weitere Software-Lösungen des Unternehmens finden sich in den App-Stores von Apple und Google wieder.

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via winfuture.de

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Andreas Floemer