Android | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Android 2015-05-20T12:35:08Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/android Tausende Web-Server betroffen: Neue HTTPS-Sicherheitslücke aufgetaucht http://t3n.de/news/logjam-tls-https-ssh-sicherheit-611725/ 2015-05-20T12:35:08Z
Eine neue Sicherheitslücke erlaubt Angreifern das mitlesen von verschlüsselten Datenübertragungen. Betroffen sind Web- und Mail-Server aber auch Browser und andere Programme und Dienste, die auf …

Eine neue Sicherheitslücke erlaubt Angreifern das mitlesen von verschlüsselten Datenübertragungen. Betroffen sind Web- und Mail-Server aber auch Browser und andere Programme und Dienste, die auf gängige Verschlüsselungsmethoden setzen.

Logjam: Das steckt hinter der Sicherheitslücke

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke könnte es kriminellen und staatlichen Überwachungsorganen erlauben, verschlüsselten Internet-Traffic zu entschlüsseln. Die Logjam getauften Lücke geht auf den Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch zurück. Dieser kryptografische Algorithmus wird in HTTPS, SSH, IPsec, SMTPS und anderen Protokollen die auf TLS aufsetzen genutzt.

Unter dem Begriff Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch versteht man ein Verfahren, dank dem zwei Parteien über einen öffentlichen Kanal einen geheimen Schlüssel zur sicheren Kommunikation austauschen können. Durch einen Fehler im TLS-Protokoll ist es möglich, die kommunizierenden Parteien auf einen 512-bit-Codierschlüssel zu zwingen. Mit der entsprechenden Rechenleistung ist der wiederum vergleichsweise einfach zu knacken.

Logjam: So schützt ihr euch gegen die Sicherheitslücke

Logjam wurde von verschiedenen Wissenschaftlern von Inria Nancy-Grand Est, Inria Paris-Rocquencourt, Microsoft Research, der Johns Hopkins University, der University of Michigan und der University of Pennsylvania entdeckt. Auf einer eigenen Logjam-Website haben sie nicht nur ihre dazugehörige Untersuchung veröffentlicht, sondern ihr bekommt dort auch direkt angezeigt, ob der von euch eingesetzt Browser betroffen ist. Zum derzeitigen Stand soll allerdings nur der Internet Explorer bereits über ein entsprechendes Update verfügen. Google, Mozilla und Apple sollen aber bereits entsprechende Updates für ihre jeweiligen Browser vorbereiten.

Logjam: Über eine Webseite könnt ihr testen, ob euer Server betroffen ist. (Screenshot: weakdh.org)
Logjam: Über eine Webseite könnt ihr testen, ob euer Server betroffen ist. (Screenshot: weakdh.org)

Betreiber von Web-Servern können auf dieser Seite testen, ob ihr Server betroffen ist. Darüber hinaus findet ihr dort Anleitungen, um gängige Server-Produkte gegen Logjam-Angriffe abzusichern. Die Anleitungen helfen euch bei der Umstellung vom Apache HTTP Server, nginx, Microsoft IIS, Lighttpd, Apache Tomcat, Postfix SMTP, Sendmail und Dovecot.

PRISM-Connection: Nutzte die NSA Logjam um VPNs zu überwachen?

Nach Meinung der Sicherheitsforscher passt der Logjam-Angriff perfekt zu einem Angriffszenario, das in den von Edward Snowden veröffentlichten Geheimunterlagen der NSA erwähnt wurde. Demnach könnte der US-amerikanische Geheimdienst bereits seit geraumer Zeit von der Lücke gewusst haben, und sie zu Spionagezwecken ausgenutzt haben. Von Logjam sollen derzeit 8,4 Prozent der eine Million größten Websites betroffen sein.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unseren Artikel „Uralte Sicherheitslücke: ‚FREAK‘ ermöglicht Angriffe auf iOS- und Android-Nutzer“ lesen.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Apple-Nutzer aufgepasst! Sicherheitslücke in Safari ermöglicht Vorgaukeln falscher Adressen http://t3n.de/news/apple-safari-sicherheit-ios-os-x-611588/ 2015-05-20T08:44:13Z
Eine Sicherheitslücke erlaubt es, in Safari eine falsche URL in der Adressleiste anzuzeigen. Von der Lücke könnten vor allem Betrüger profitieren.

Eine Sicherheitslücke erlaubt es, in Safari eine falsche URL in der Adressleiste anzuzeigen. Von der Lücke könnten vor allem Betrüger profitieren.

Safari-Sicherheitslücke: Mit wenigen Zeilen JavaScript können euch Betrüger eine falsche Adresse unterjubeln

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke in Apples Safari-Browser ermöglicht „Adress Spoofing“, also die Darstellung einer falschen Web-Adresse in der Adressleiste. Die Technik könnten Betrüger beispielsweise nutzen, um eure Login-Daten zu stehlen. Die Sicherheitslücke scheint auf OS X wie auch iOS vorhanden zu sein.

„Adress Spoofing“ in Safari: Sicherheitslücke gaukelt euch eine falsche Adresse vor. (Screenshot: Apple Safari)
„Adress Spoofing“ in Safari: Sicherheitslücke gaukelt euch eine falsche Adresse vor. (Screenshot: Apple Safari)

Auf dieser Webseite hat ein Entwickler einen Machbarkeitsnachweis für die Safari-Sicherheitslücke geliefert. Details zur Sicherheitslücke gibt es hier. Da die Website, von der die falsche Adresse stammt, per JavaScript in kurzen Intervallen geladen wird, fällt es zumindest auf dem Desktop auf. Allerdings auch nur, wenn ihr die Adressleiste sehr genau im Auge behaltet. Das dürften viele Nutzer aber sicherlich nicht machen.

„Adress Spoofing“ in Safari: Sicherheitslücke könnte von Betrügern genutzt werden

Die Technik müsste noch verfeinert werden, denn durch die vielen Reloads wäre die Eingabe eines Passworts beispielsweise nicht möglich. Wir können aber davon ausgehen, dass Cyber-Kriminelle sicherlich die notwendige Motivation dafür hätten. Wenn ihr unter Safari > Einstellungen > Erweitert bei Vollständige Websiteadresse anzeigen ein Häkchen setzt, seht ihr zumindest, wie die Adresse immer wieder geladen wird. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte vorläufig einen alternativen Browser wie Mozilla Firefox oder Google Chrome einsetzen. Einen Patch für Safari scheint es derzeit noch nicht zu geben.

via stadt-bremerhaven.de

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Kim Rixecker
Kalender als Software-Keyboard: Warum diese geniale Idee die Arbeit mit iOS revolutionieren könnte http://t3n.de/news/kalender-app-sunrise-meet-611001/ 2015-05-18T11:45:53Z
Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)
Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)

Sunrise Meet: Software-Tastatur wird zum Kalender

Das neuste Feature der Kalender-App von Sunrise könnte auch Nutzer zur Installation bringen, die eigentlich eine andere App zu diesem Zweck einsetzen. Mit Meet bekommt Sunrise ein eigenes Software-Keyboard für iOS und Android. Statt jedoch tatsächlich eine Tastatur einzublenden, zeigt Meet euren Kalender an. Wollt ihr per E-Mail oder über einen Messenger ein Treffen arrangieren, könnt ihr darüber bequem einen freien Termin auswählen. Außerdem könnt ihr auch direkt einen Treffpunkt festlegen.

Meet generiert daraufhin einen Link und fügt ihn in eure Nachricht ein. Euer gegenüber kann den gewählten Termin über den Link einsehen und bestätigen. So könnt ihr extrem einfach, und ohne eure Kalender-App zu öffnen Treffen festlegen. Mit Meet könnte die Kalender-App von Sunrise also auch für Nutzer interessant werden, die eigentlich eine Konkurrenz-App nutzen. Dank Synchronisation mit dem Google Kalender und der iCloud könntet ihr eure bestehende App für alle anderen Aufgaben auch weiterhin parallel nutzen.

Sunrise Meet: Geniale Idee könnte auch anderen Apps nutzen

Mit Meet gibt es eine interessante Möglichkeit Informationen aus zwei völlig unterschiedlichen Apps nebeneinander zu betrachten. Von einer solchen Form des Multitaskings könnten sicherlich auch andere Apps profitieren. Während ihr bei Windows-8-Tablets von Haus aus zwei Apps nebeneinander darstellen könnt, fehlt diese Möglichkeit bislang bei iOS. Dabei hätte die Idee durchaus potenzial, um unseren Umgang mit Tablets und Smartphones effektiver zu gestalten.

Wenn ihr Meet ausprobieren möchtet, müsst ihr euch die Sunrise-Kalender-App für iOS oder Android herunterladen beziehungsweise ein Update auf die aktuelle Version durchführen. Der Sunrise-Kalender ist kostenlos und existiert auch als Web- und als OS-X-App.

via www.fastcodesign.com

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Kim Rixecker
Nachrichten nach 25 Sekunden gelöscht: BitTorrent-Messenger Bleep geht an den Start http://t3n.de/news/bittorent-bleep-messenger-610330/ 2015-05-13T04:00:39Z
Die verschlüsselte P2P-Messaging-App wurde vergangenen Herbst vorgestellt, jetzt veröffentlicht BitTorrent Bleep offiziell für iOS, Android und Windows Phone. Neu dabei ist die Whisper-Funktion, …

Die verschlüsselte P2P-Messaging-App wurde vergangenen Herbst vorgestellt, jetzt veröffentlicht BitTorrent Bleep offiziell für iOS, Android und Windows Phone. Neu dabei ist die Whisper-Funktion, die Nachrichten gleich nach dem Lesen löscht.

BitTorrent Bleep verzichtet auf Cloud

Das P2P-Portal bringt mit Bleep eine Alternative zu den gängigen Messenger-Apps in die App Stores. Im September stellten die Entwickler die Alpha-Version vor, die wir bereits vorgestellt haben. Seit Dienstag ist die offizielle Version des verschlüsselten Kommunikationstools für iOS, Android und Windows Phone verfügbar.

Was Bleep von WhatsApp und anderen Mitbewerbern unterscheidet: Die Kommunikation über die App wird nicht in der Cloud gespeichert, sondern bleibt über P2P-Technologie bei den Nutzern. Zudem wirbt BitTorrent mit Verschlüsselung auf Sender- und Empfänger-Seite.

BitTorrent Bleep könnte Skype und WhatsApp Konkurrenz machen. (Grafik: BitTorrent)
BitTorrent Bleep verspricht sichere Kommunikation abseits der Cloud. (Grafik: BitTorrent)

Vergängliche Nachrichten und verschlüsselte Telefongespräche

Eine Funktion, die in der Alpha-Version noch nicht zu finden war, ist „Whisper“. Damit sollen Chats noch stärker abgesichert werden. „Whisper“-Textnachrichten werden nach dem Abrufen innerhalb von 25 Sekunden gelöscht. Außerdem sind keine Screenshots der „Whisper“-Messages möglich.

Bleep ist vollständig kostenlos und verlangt für die Anmeldung keine persönlichen Daten. Kontakte werden über das Adressbuch, Telefonnummern oder mit einem Bleep-Code eingeladen. Neben Textnachrichten unterstützt die Anwendung auch VoIP-Telefonate, die ebenfalls verschlüsselt und nicht in der Cloud gespeichert werden.

via blog.bittorrent.com

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Elisabeth Oberndorfer
Die neuen PayPal-AGB in der Übersicht: Händlerrabatte sinken, Käuferschutz steigt http://t3n.de/news/neue-paypal-agb-608635/ 2015-05-06T09:44:21Z
Die neuen Paypal-AGB bringen ab dem 01. Juli einige Änderungen für Onlinehändler und Endnutzer: Die Händlerrabatte sinken, der Käuferschutz gilt auch für digitale Waren und die …

Die neuen Paypal-AGB bringen ab dem 01. Juli einige Änderungen für und Endnutzer: Die Händlerrabatte sinken, der Käuferschutz gilt auch für digitale Waren und die Datenschutzrichtlinien weisen auf einen Datenabgleich mit und hin.

Bei Händlern mit größeren Umsätzen entfällt zukünftig eine Rabattstufe, darüber hinaus entfernt die bisherige Beschränkung des Käuferschutzes auf physische Waren. Er gilt zukünftig auch bei immateriellen Güter wie beispielsweise Downloads, Tickets, Fahrkarten und Lizenzen.

(Screenshot: Paypal)
Die neuen PayPal-AGB sind da. (Screenshot: Paypal)

Die neuen PayPal-AGB

Teilweise ist wohl die Einführung neuer Dienste wie PayPal Plus, teilweise die notwendige Aktualisierung mancher überholter Bestandteile und ein wenig auch die kommende Trennung von eBay und PayPal Anlass für die Aktualisierung der rund 40 Din-A4-Seiten umfassenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

AGB in Kurzform wären aus Gründen der Verständlichkeit zu begrüßen, sind aber eine vergebliche Hoffnung. Immerhin hat PayPal die wichtigsten Änderungen auf einer separaten Seite zusammengefasst und alle einzelnen Dokumente übersichtlich auf einer Seite verlinkt.

PayPal-Käuferschutz wird erweitert

Bisher ist der PayPal-Käuferschutz nur auf materielle Waren anwendbar, nur was auch tatsächlich in einen Umschlag oder ein Paket gepackt werden kann, ist auch versichert. Ab dem 01. Juli 2015 sind auch immaterielle Güter versichert: Dinge wie Downloads, Tickets und Karten und Lizenzen. Erst kürzlich hatte PayPal den Zeitraum für den Käuferschutz auf 180 Tage ausgeweitet.

Die Berechtigung gilt für den Erwerb der meisten Waren und Dienste (Fahrkarten, immaterielle Werte wie Zugriffsrechte auf digitale Inhalte und sonstige Lizenzen) mit folgenden Ausnahmen: Grundeigentum (darunter jegliche Form von Wohneigentum), Unternehmen (darunter jegliche Einheiten oder Dienste, welche Teil eines Unternehmens oder einer Unternehmensakquisition sind), Fahrzeuge (darunter jegliche motorisierte Fahrzeuge, Motorräder, Luft- und Wasserfahrzeuge), Individuell gefertigte Artikel (außer denjenigen, die als nicht zugegangen deklariert wurden), Gemäß PayPal-Nutzungsrichtlinien unzulässige Waren und Dienste, Industrielle Maschinen, die in der verarbeitenden Industrie verwendet werden, Zahlungsmitteläquivalente (darunter jegliche Geschenkkarten), Jegliche Wetteinsätze und sonstige Gelegenheiten zum Profitieren von Gewinnen aus Glücksspielaktivitäten. Aus den PayPal Käuferschutzbedingungen, 06. Mai 2015

Händlerrabatte ab 50.000 Euro Umsatz entfallen

Bisher konnten Onlinehändler mit höheren Umsätzen auf drei Rabattstufen zurückgreifen, die letzte davon entfällt zukünftig. Von den Einstiegsgebühren von 1,9 Prozent plus Festgebühr ist jetzt nur noch eine Rabattstufe von 1,7 und 1,5 Prozent erreichbar – 1,2 Prozent entfallen zukünftig.

Händler-Gebühren können nur auf gesonderten Antrag gewährt werden. Sie werden individuell geprüft und erfordern u. a. ein ausreichendes monatliches Verkaufsvolumen, eine bestimmte durchschnittliche Warenkorbgröße sowie eine beanstandungsfreie Nutzung des PayPal-Kontos:

Bei Monatsumsätzen mit PayPal zwischen 5.001 und 25.000 Euro 1,7% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Bei Monatsumsätzen mit PayPal zwischen 25.001 und 50.000 Euro 1,5% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Bei Monatsumsätzen mit PayPal über 50.000 Euro 1,2% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Aus den PayPal AGB, 06. Mai 2015

Datenschutzrichtlinien: Abgleich mit Facebook und Twitter

Weitere Änderungen in den AGB betreffen den Bereich . Das Handelsblatt bemängelt unter anderem, dass PayPal seine Nutzer zu Marketingzwecken durch einen Dienstleister bei Facebook und Twitter anhand der E-Mail-Adresse identifizieren lässt. Die Identifizierung dient vermutlich zur Ausspielung von Facebook- und Twitter-Ads an PayPal-Nutzer. Wenn diese sich an dieser Praxis stören, können sie das unterbinden: eine neue E-Mail-Adresse für die PayPal-Nutzung löst das Problem, wenn diese nicht mit der bei Facebook oder Twitter hinterlegten Adresse identisch ist.

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Jochen G. Fuchs
Schlecht für Dropbox, gut für dich: Nach Irland-Umzug gilt deutsches Datenschutz-Recht http://t3n.de/news/dropbox-irland-datenschutz-608147/ 2015-05-04T12:39:26Z
Dropbox hat eine Änderung seiner AGB angekündigt. Das US-Unternehmen agiert in Europa von Irland aus, eine deutsche Filiale gibt es ebenfalls. Experten zufolge gilt damit deutsches Datenschutzrecht.

Dropbox hat eine Änderung seiner AGB angekündigt. Das US-Unternehmen agiert in Europa von Irland aus, eine deutsche Filiale gibt es ebenfalls. Experten zufolge gilt damit deutsches Datenschutzrecht.

Dropbox: Geänderte AGB und Umzug nach Irland

Dropbox ändert seine AGB. Ähnlich wie Twitter will das US-Unternehmen seine Dienste Dropbox, Dropbox für Unternehmen, Carousel und Mailbox Kunden außerhalb von Nordamerika künftig über die irische Tochtergesellschaft anbieten. Die geänderten AGB sollen für bestehende Nutzer ab 1. Juni 2015 gelten, für Neukunden treten sie sofort in Kraft.

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Dropbox weicht Datenschutzrecht in neuen AGB auf, deutsche Nutzer sind wahrscheinlich nicht betroffen. (Foto: IN 30 MINUTES Guides / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Der Hamburger Fachanwalt für IT-Recht Bernhard Freund kritisiert zwar den in den neuen AGB weiter aufgeweichten Datenschutz, meint aber, „dass nach der EuGH-Rechtsprechung auch für Dropbox Irland das Bundesdatenschutzgesetz gelten dürfte“. Am Beispiel von Twitter hatte Freund bereits erläutert, „warum Twitter nicht in irisches Datenschutzrecht flüchten kann“, Ähnliches gelte auch für Dropbox.

Für Dropbox dürfte neben der Möglichkeit Steuern zu sparen, auch das in Irland etwas laxer ausgelegte Datenschutzrecht ausschlaggebend für die Standortwahl in Europa gewesen sein. Zudem dürfte Dropbox-Nutzern eine Neuerung in den AGB gar nicht gefallen: Die darin bereits enthaltene Einwilligung zur Datenverarbeitung erweitet Dropbox nämlich auf die sogenannten „Partnerunternehmen“.

Anwalt: Neue Dropbox-AGB in Teilen unwirksam

Sollten die Ausführungen des Rechtsanwalts Freund vor Gericht Bestand haben, ist allerdings für deutsche Nutzer die erweiterte Datenverarbeitungsklausel unwirksam. Zudem soll für Dropbox aufgrund einer Tochtergesellschaft in Deutschland nach EuGH-Rechtssprechung auch das Bundesdatenschutzgesetz gelten, sofern „personenbezogene Daten deutscher Nutzer verarbeitet werden“.

via www.theregister.co.uk

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Jörn Brien
„Satya, öffne dich!“: Microsoft heißt Linux, Mac OS, iOS, Android, Raspberry Pi und Arduino willkommen http://t3n.de/news/satya-oeffne-dich-microsoft-608028/ 2015-05-02T06:03:29Z
Microsofts Entwickler-Konferenz Build geht gerade in San Francisco zu Ende. Neben den eigentlichen Produkten im Bereich Soft- und Hardware zeigte Satya Nadella vor allem wohin die Reise mit ihm als …

Microsofts Entwickler-Konferenz Build geht gerade in zu Ende. Neben den eigentlichen Produkten im Bereich Soft- und zeigte Satya Nadella vor allem wohin die Reise mit ihm als CEO gehen soll: öffnet sich der restlichen IT-Welt in Form von anderen Plattformen, Betriebssystemen und Geräten.

Bis zum großen Erfolg von Apple in den letzten zehn Jahren war Microsoft eigentlich das Vorzeigebeispiel für ein geschlossenes Ökosystem. Außer Windows kümmerte sich Microsoft kaum um andere Betriebssysteme oder Plattformen abseits der x86-Architektur. mussten fast zwangsläufig Windows einsetzen, wenn sie irgendwie mit dem Microsoft-Ökosystem rund um Visual Basic oder .NET arbeiten wollten, genauso wie Mac-Anwender oft das Nachsehen hatten wenn es um die neuste Office-Version geht.

Microsoft verkündete auf der Build-Konferenz auch eine Kooperation mit dem Arduino-Projekt. Eine von vielen Öffnungs-Maßnahmen. (Quelle: Microsoft)
Microsoft verkündete auf der Build-Konferenz auch eine Kooperation mit dem Arduino-Projekt. Eine von vielen Öffnungs-Maßnahmen. (Quelle: Microsoft)

Satya Nadella öffnet Microsoft für andere Betriebssysteme und Plattformen

Auf der Build-Konferenz zeigte Microsoft-CEO Satya Nadella in den vergangenen zwei Tagen ein ganz neues Gesicht des Konzerns. Zwar gab es auch schon vor dem Führungswechsel von Steve Ballmer zu Satya Nadella erste Anstrengungen in dieser Richtung, aber der neue CEO machte auf der Bühne deutlich, dass die Integration, Öffnung und Kooperation der Microsoft-Produktwelt für ihn die Zukunft der Firma ist. Und im Laufe der Konferenz gab es viele Beispiele, die seinen Worten Gewicht verliehen haben. Die Windows-10-Plattform wird diesbezüglich das offenste Windows bisher werden.

  • Microsoft bietet sein .NET-Framework nun auch für Linux und Mac OS an. Zunächst zwar „nur“ das Core-Package, aber das ist ein erster Schritt. Außerdem werden große Teile des .NET-Frameworks und des Roslyn-Compilers unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
  • Mit Visual Studio Code hat Microsoft einen neuen Code-Editor veröffentlicht, der auch unter Mac OS X und Linux läuft.
  • Microsoft hat den Portierungs-Prozess für iOS- und Android-Anwendungen zu Windows extrem vereinfacht. Entwickler sollen ihre Anwendungen zukünftig mit besonders wenig Aufwand auch auf Windows bringen können, egal ob das Programm in Java oder Objective-C erstellt wurde.
  • Die Integration der (vor allem in der Linux- und Open-Source-Welt beliebten) Virtualisierungslösung Docker wird für Windows Server stark vorangetrieben
  • Ähnlich wie bei den mobilen Apps werden Entwickler auch Erweiterungen für den Internet-Explorer-Nachfolger Edge sehr leicht von Mozilla Firefox und Google Chrome portieren können.
  • Windows 10 wird auf dem mit ARM-Architektur lauffähig sein. Eine erste Preview-Version wurde nun veröffentlicht.
  • Microsoft hat eine Kooperation mit den Machern der Arduino-Plattform bekanntgegeben. Arduino-Boards können nun leicht auf Smartphone-Komponenten zugreifen und leichter mit Windows-PCs kommunizieren.

Fragliche Motivation: Ehrliche Selbstkritik oder Zwang?

Man kann drüber streiten, welche Motivation hinter all diesen Maßnahmen wirklich steckt. Gehässige Beobachter werden sagen, dass Microsoft gar keine andere Wahl hat, als sich für Android und iOS zu öffnen, weil die Windows-Plattform vor im Mobile-Segment sonst keinen Fuß auf den Boden bekommt. Microsofts extreme Abhängigkeit von App-Entwicklern, welche die Microsoft-Plattform unterstützen, bleibt auch 2015 weiterhin bestehen. Das kann man nur schwer bestreiten, aber die Anzahl und die Art der Projekte bei denen Microsoft sich zu öffnen beginnt machen tatsächlich den Anschein, als ob dahinter eine ehrliche Motivation und vielleicht auch die Erkenntnis steht, das man in den letzten Jahrzehnten einiges falsch gemacht hat.

Eine weitere Maßnahme: Erweiterungen für Microsofts zuküftigem Browser „Edge“  können sehr leicht von Firefox oder Chrome portiert werden. (Quelle: Microsoft)
Eine weitere Maßnahme: Erweiterungen für Microsofts zuküftigem Browser „Edge“ können sehr leicht von Firefox oder Chrome portiert werden. (Quelle: Microsoft)

Entwickler und Bastler dürften mit den oben genannten Features also durchaus ihre Freude an der neuen Windows-Generation haben. Es bleibt abzuwarten ob diese Maßnahmen tatsächlich mehr Zulauf für die Windows-Plattform bedeuten. Es ist zwar nur ein kleiner Teil eines langen Transformationsprozesses, aber dennoch ein verheißungsvoller.

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Moritz Stückler
Mehr Apps für Windows 10: Microsoft ermöglicht einfachere Portierung von iOS- und Android-Apps http://t3n.de/news/mehr-apps-fuer-windows-10-607811/ 2015-04-30T04:53:51Z
Microsoft will mehr Anwendungen für sein neues Betriebssystem und angelt sich dafür Android- und iOS-Entwickler. Mit dem „Project Islandwood“ sollen die Anwendungen rascher für Windows 10 …

will mehr Anwendungen für sein neues Betriebssystem und angelt sich dafür Android- und iOS-Entwickler. Mit dem „Project Islandwood“ sollen die Anwendungen rascher für 10 umgesetzt werden können.

Apps mit leichten Anpassung umwandeln

Microsoft überrascht sein Entwickler-Publikum bei der Build-Konferenz in San Francisco mit einigen neuen Diensten. Einer davon ist ein Service, mit dem iOS- und einfacher auf das neue Betriebssystem Windows 1o gebracht werden sollen. Gerüchte, dass der Softwarekonzern die Anwendungen der Konkurrenz auf seine Plattform bringen will, gab es schon davor.

Den iOS- und Android-Entwicklern soll mit zwei Systemen die Portierung erleichtert werden. Für stellt Microsoft mit „Project Islandwood“ Tools zur Verfügung, die den Objective-C-Code von iOS für Windows 10 kompilieren. Spieleentwickler King hat dieses Verfahren für die Windows-Version von „Candy Crush“ eingesetzt und musste laut Microsoft nur „wenige Prozent“ des Codes ändern, damit das Game läuft.

Windows 10 soll auf allen Geräteklassen zu Hause sein. (Grafik: Microsoft)
Microsoft will Windows 10 mit Apps von Android und iOS anfüllen. (Grafik: Microsoft)

Windows 10 als Developer-Plattform

Android-Developer haben mit dem „Project Astoria“ eine ähnliche Lösung. Mit dem SDK können die Java und C++ nutzen, um die Anwendungen für Windows 10 umzuwandeln. Windows Mobile erhält außerdem eine Android-Runtime-Layer, mit der die Apps unterstützt werden.

Den detaillierten Prozess der Umwandlung von iOS- und Android-Apps für Windows 10 demonstriert das Unternehmen am zweiten Tag der Build-Konferenz. Die Strategie des Software-Hersteller ist es, Windows 10 als essenzielle Plattform für Entwickler zu positionieren.

via arstechnica.com

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Elisabeth Oberndorfer
Verbesserter Datenschutz: Facebook gibt Daten eurer Freunde nicht mehr an Apps weiter http://t3n.de/news/facebook-datenschutz-graph-api-2-607747/ 2015-04-29T13:19:38Z
Zum 30. April 2015 müssen alle Apps die auf Facebook zugreifen die Graph-API 2.0 verwenden. Die Änderung verärgert manche App-Entwickler, verschafft euch aber gleichzeitig auch etwas mehr …

Zum 30. April 2015 müssen alle Apps die auf Facebook zugreifen die Graph-API 2.0 verwenden. Die Änderung verärgert manche App-Entwickler, verschafft euch aber gleichzeitig auch etwas mehr Kontrolle über eure Daten.

Facebook: Wenn Freunde eure Daten an Apps weitergeben ...

Einen faden Beigeschmack hinterließ es schon immer, dass ihr Facebook-Apps nicht nur Zugriff auf eure, sondern auch die mit euch geteilten Daten eurer Freunde geben konntet. Das hat auch das soziale Netzwerk erkannt und die entsprechende Funktion ab der Graph-API 2.0 deaktiviert. Alle Apps, die nach dem 20. April 2014 erstellt wurden, setzen bereits auf die neue API-Version. Jetzt soll es auch älteren Apps an den Kragen gehen. Bis zum 30. April 2015 müssen sie ebenfalls auf die neue Version wechseln, oder sie werden nicht mehr funktionieren.

Neben der API-Änderung müssen alle Apps jetzt auch das neue Facebook-Login verwenden. Der Vorteil aus Nutzersicht: Alle Zugriffsrechte werden jetzt auf einem Bildschirm präsentiert und ihr könnt gezielt auswählen, welche Berechtigungen ihr einer App vorenthalten wollt. So soll auch das Vertrauen der Nutzer in die Plattform gestärkt werden.

Facebook: Neben der Graph-API 2.0 wird auch das neue Login zur Pflicht. (Grafik: Facebook)
Facebook: Neben der Graph-API 2.0 wird auch das neue Login zur Pflicht. (Grafik: Facebook)

Facebook: Einige Apps werden zum 30. April ihren Dienst einstellen

Einige App-Entwickler sind nicht glücklich mit den Änderungen. Die App Job Fusion beispielsweise benötigt die Daten eurer Freunde, um zu funktionieren. Daher wird sie zum 30. April 2015 eingestellt. Das Gleiche gilt auch für Career Sonar, Jobs with Friends und adzuna Connect. Auch Walls.io wird dann eingestellt, weil die Macher die Funktionalität ihrer Hashtag-Suche über die Graph-API 2.0 nicht erhalten können. Außerdem wird der Social-Gaming-Riese Zynga insgesamt zehn seiner Facebook-Games einstellen, weil sich die Migration auf die neue API nicht rentieren soll.

Von einigen Ausnahmen abgesehen, dürfte die Änderung von der überwiegenden Mehrzahl der Nutzer aber positiv bewertet werden. Immerhin bekommt ihr eine bessere Kontrolle darüber, was mit euren Daten geschieht.

via techcrunch.com

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Kim Rixecker
LG G4: Android-Oberklasse mit echter Leder-Rückseite und guter Kamera http://t3n.de/news/lg-g4-android-oberklasse-echter-607557/ 2015-04-29T05:06:48Z
Der koreanische Hersteller LG hat sein neues Spitzenmodell G4 vorgestellt. Das Gerät überrascht vor allem durch seine außergewöhnliche Rückseite aus echtem Leder. Dazu gibt es außerdem …

Der koreanische Hersteller LG hat sein neues Spitzenmodell G4 vorgestellt. Das Gerät überrascht vor allem durch seine außergewöhnliche Rückseite aus echtem Leder. Dazu gibt es außerdem Top-Hardware und eine hervorragende Kamera.

Spätestens seit der Vorstellung des G2 mischt LG beim Rennen um die besten Android-Smartphones kräftig mit. Das letztjährige G3 konnte diesen Anspruch noch weiter verdeutlichen und jetzt steht mit dem G4 das nächste spannende Flaggschiff kurz vor der Veröffentlichung.

LG G4: Optionaler Echtleder-Bezug für die Rückseite

Eine der größten Neuerungen ist sofort auffällig: Während sich die Optik der Vorderseite kaum geändert hat, ist die Rückseite deutlich von der des G3 zu unterscheiden. Die abnehmbare Rückschale ist optional mit echtem Leder verziert und verfügt nun über eine zentrale Ziernaht. Das Leder ist in sechs Farben von klassischem braun oder schwarz bis hin zu extravagantem rot oder geld erhältlich. In Deutschland wird es allerdings zunächst nur die klassischen Ledertöne geben. Alternativ gibt es auch eine herkömmliche Rückseite, die wie gebürstetes Metall aussieht.

Das LG G4 mit Lederrückseite. Nur die zwei linken Leder-Varianten werden in Deutschland erhältlich sein. (Quelle: LG)
Das LG G4 mit Lederrückseite. Nur die zwei linken Leder-Varianten werden in Deutschland erhältlich sein. (Quelle: LG)

Leicht gekrümmtes Display mit verbesserten Farben

Beim Display hat LG auf den ersten Blick nur wenig geändert. Die Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln (Pixeldichte: 538 ppi) ist gleich geblieben, genauso wie die Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll. Dennoch soll das Display im G4 deutlich kontrastreicher sein und eine bessere Farbwiedergabe bieten. Ob sich diese Behauptungen bewahrheiten müssen erste Testes zeigen. Außerdem wurde das Display im G4 leicht gekrümmt, jedoch deutlich geringer als beim G-Flex-II-Modell.

Gut zu erkennen: Das leicht gekrümmte Display und die günstigere Kunststoff-Rückseite. (Quelle: LG)
Gut zu erkennen: Das leicht gekrümmte Display und die günstigere Kunststoff-Rückseite. (Quelle: LG)

LG G4 setzt nicht auf das Snapdragon-Spitzenmodell

Natürlich hat LG die Hardware im Inneren erneuert: Allerdings kommt statt des aktuellen Spitzenmodells von Qualcomm, dem Snapdragon 810 (verfügt unter anderem über acht Kerne und eine 64-bit-Architektur) nur der etwas schwächere Snapdragon 808 mit sechs Kernen und 1,8 GHz Taktfrequenz zum Einsatz. Dies liegt vermutlich daran, dass der Snapdragon 810 mit Hitze-Problemen zu kämpfen hat, und deswegen in der Praxis oft deutlich runtergetaktet wird. Zusammen mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher sollte das LG G4 aber trotzdem genug Power für alle Anwendungsgebiete verfügen. Kunden bekommen im Tausch etwas längere Akkulaufzeit als beim Snapdragon-Spitzenmodell. 32 Gigabyte Flashspeicher sind an Bord und können mit microSD-Speicherkarte erweitert werden.

Offenblende von f1.8 sorgt für helle und scharfe Fotos – auch im RAW-Format

Ein besonderes Augenmerk legten die Koreaner beim G4 auf die Kamera. Statt 13 löst sie nun mit 16 Megapixel auf und verfügt über eine besonders große Offenblende (f 1.8). Damit fängt die Kamera besonders viel Licht auf einmal ein, was der Bildqualität in dunklen Situationen zugute kommt. Auf der Software-Seite gibt es einen vollständig manuellen Modus, mit dem sich alle Bildparameter wie Blende, Verschlusszeit oder ISO-Wert einstellen lassen. Fotos können auch im RAW-Format aufgenommen werden. Für einen möglichst guten Weißabgleich verfügt das G4 außerdem über einen „Color Spectrum Sensor“ neben der Kameralinse, der das Umgebungslicht effektiv messen und den Weißabgleich darauf anpassen soll. Auch die Frontkamera erhielt ein Megapixel-Upgrade und schießt jetzt Bilder mit 8 statt 2,1 Megapixel.

Bei Auslieferung kommt das G4 mit Android 5.1. beim Kunden an. Darauf hat LG seine eigene Oberfläche gesetzt. Das Gerät soll ab Juni erhältlich sein und für 650 Euro inklusive Plastik-Rückseite erhältlich sein. Die Leder-Variante kostet 50 Euro mehr.

via www.lgnewsroom.com

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Moritz Stückler