Android | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Android 2015-08-03T12:31:48Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/android Anti-Viren-Hersteller gehackt: Kundenpasswörter sollen im Klartext gespeichert worden sein http://t3n.de/news/anti-viren-hersteller-gehackt-bitdefender-hacker-627664/ 2015-08-03T12:31:48Z
Ein Hacker will nach eigenen Angaben den Anti-Viren-Hersteller BitDefender gehackt haben. Das Brisante daran: Beim Hack erbeutete Kunden-Logins sollen nicht verschlüsselt worden sein.

Ein Hacker will nach eigenen Angaben den Anti-Viren-Hersteller BitDefender gehackt haben. Das Brisante daran: Beim Hack erbeutete Kunden-Logins sollen nicht verschlüsselt worden sein.

BitDefender: Hacker erbeutet unverschlüsselte Kundenpasswörter

Eigentlich sollten gerade Softwarefirmen, die ihr Geld mit Sicherheit verdienen, wissen, wie wichtig es ist, sensible Kundendaten zu verschlüsseln. Wie ein aktueller Fall zeigt, scheint diese simple Wahrheit aber nicht in der ganzen Branche bekannt zu sein. Einem Bericht von Forbes zufolge, konnte ein Hacker zumindest einen Teil der Kunden-Logins des Anti-Viren-Herstellers BitDefender erbeuten. Die Passwörter der betroffenen Nutzer sollen brisanterweise nicht verschlüsselt worden sein.

Der Datendieb, der unter dem Pseudonym DetoxRansome operiert, soll nach eigenen Angaben die Kunden-Logins von mehr als 250 BitDefender-Kunden besitzen. BitDefender gab gegenüber Forbes an, dass es sich dabei nur um weniger als ein Prozent aller Kunden handeln würde.

Ein Hacker soll unverschlüsselte Nutzer-Passwörter vom Anti-Virus-Hersteller BitDefender erbeutet haben. (Screenshot: Hacker Film Blof)
Ein Hacker soll unverschlüsselte Nutzer-Passwörter vom Anti-Virus-Hersteller BitDefender erbeutet haben. (Screenshot: Hacker Film Blof)

BitDefender-Hack: Angreifer verlangt 15.000 US-Dollar „Lösegeld“

Der Hacker-Film-Blog berichtet, dass DetoxRansome 15.000 US-Dollar in Bitcoins verlangt. Anderenfalls wolle er die Daten veröffentlichen. Laut Forbes soll eine solche Zahlung von Seiten des Anti-Viren-Herstellers allerdings nicht stattgefunden haben. BitDefener selbst hat auf eine entsprechende Anfrage von t3n.de bislang nicht geantwortet.

Der Fall ist nicht der erste Angriff auf einen Anti-Viren-Hersteller in diesem Jahr. Im Juni 2015 fand ein großangelegter Angriff auf den russischen Anti-Virus-Entwickler Kaspersky statt. Allerdings spricht derzeit vieles dafür, dass dieser Angriff von einem staatlichen Akteur durchgeführt wurde.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Hacker-Legende Kevin Mitnick: Ein simpler Trick für mehr MacBook-Sicherheit“.

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Kim Rixecker
Stagefright: Sicherheitslücke bei Android schlimmer als gedacht http://t3n.de/news/stagefright-sicherheitsluecken-android-627554/ 2015-08-03T10:12:17Z
Die Android-Sicherheitslücke Stagefright scheint gefährlicher zu sein, als zunächst gedacht. Nicht nur über MMS droht Gefahr, sondern auch über Webseiten und Apps mit manipulierten MP4-Videos.

Die Android-Sicherheitslücke Stagefright scheint gefährlicher zu sein, als zunächst gedacht. Nicht nur über MMS droht Gefahr, sondern auch über Webseiten und Apps mit manipulierten MP4-Videos.

Stagefright betrifft 95 Prozent aller Android-Geräte

Die Sicherheitslücke Stagefright, die die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Unternehmens Zimperium entdeckt haben, ist offenbar viel größer als ursprünglich angenommen. Stagefright soll 95 Prozent aller im Umlauf befindlichen Geräte mit Android OS betreffen. Zunächst hieß es, dass Angriffe nur über MMS drohen und das Android-Gerät lahm legen können.

Die Forscher von Trend Micro haben jetzt allerdings herausgefunden, dass Angreifer auch durch speziell präparierte Apps und Webseiten einen Angriff auf Android-Systeme starten können. Das hatte Trend Micro Google schon am 19. Mai mitgeteilt. Für den Proof-of-Concept haben sie eine spezielle MP4-Datei gebaut und diese in eine App und in eine HTML-Datei eingebettet.

Angreifer können Kontrolle über Android-Geräte erlangen

Im schlimmsten Fall können Angreifer auch Kontrolle über das Android-Gerät übernehmen, wenn sie eine entsprechend präparierte App installieren oder eine bösartige Webseite aufrufen. „Die speziell erzeugte MP4-Datei bewirkt, dass der Heap des mediaservers zerstört oder ,missbraucht‘ wird. Beim Test stürzte er lediglich ab, doch kann ein Angreifer auch einen bestimmten Datenblock bauen, um den Heap zu füllen und die Kontrolle über den Ablauf der Ausführung zu erlangen.“, heißt es im Blogpost von Trend Micro. Das passiert ebenfalls, wenn der Code in eine HTML-Datei eingebettet wird. „Die Sicherheitslücke ist deshalb so gefährlich, weil sie effektiv vom Angreifer kontrolliert werden kann. Das heißt: er entscheidet, wann er den Angriff startet und wann er ihn stoppt.“, so die Experten.

Betroffen sind laut der Sicherheitsexperten Geräte ab Android 2.2 (Froyo), erfolgreich getestet wurde „Stagefright” auf Geräten bis Android 5.1.1. Als besonders anfällig gelten Android-Version vor Jelly Bean (Android 4.1). Google hat schon einen Patch veröffentlicht, doch wann dieser auf den Geräten ankommt, hängt vom OEM des Geräts ab. Die genaue Funktionsweise von Stagefright und des Proof-of-Concepts findet ihr im Trend Micro-Blog.

 

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Melanie Petersen
Umfassender Leak: Praktisch alle Geheimnisse um das Samsung Galaxy Note 5 gelüftet http://t3n.de/news/leak-samsung-galaxy-note-5-627553/ 2015-08-03T09:30:05Z
Even Blass alias @evleaks hat es wieder getan: Praktisch alles, was wir noch nicht von dem neuen Samsung-Flaggschiff Galaxy Note 5 wussten, hat der Brancheninsider in nur einem Tweet enthüllt.

Even Blass alias @evleaks hat es wieder getan: Praktisch alles, was wir noch nicht von dem neuen Samsung-Flaggschiff Galaxy Note 5 wussten, hat der Brancheninsider in nur einem Tweet enthüllt.

Galaxy Note 5: Wohl kein Micro-SD-Slot

Der unter dem Namen @evleaks bei Twitter aktive Brancheninsider Even Blass hat in einem einzigen Tweet am Wochenende praktisch alle wichtigen Details zum neuen Samsung-Smartphone Galaxy Note 5 genannt. Eine der Informationen dürfte Samsung-Fans enttäuschen: Wie schon beim Galaxy S6 und S6 Edge verzichtet der südkoreanische Konzern wohl auch beim Note 5 auf einen Micro-SD-Slot.

Leak: Samsung soll Galaxy Note 5 und S6 Edge Plus Mitte August vorstellen. (Foto: @evleaks/Twitter)
Leak: Samsung soll Galaxy Note 5 und S6 Edge Plus Mitte August vorstellen. (Foto: @evleaks/Twitter)

Das Galaxy Note 5 soll den Informationen nach mit einem 5,66 Zoll großen QHD-Display ausgerüstet sein, die Auflösung soll 2.560 mal 1.440 Pixel betragen. Zum Vergleich: Das iPhone 6 Plus hat einen 5,5-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Für den Speed soll der Achtkernprozessor Exynos 7420 sorgen, der mit 2,1 beziehungsweise 1,5 Gigahertz taktet. Ihm zur Seite stehen vier Gigabyte RAM.

Galaxy Note 5 bekommt 16-Megapixel-Kamera

Laut dem Leak-Tweet wird Samsung das Galaxy Note 5 mit 32 Gigabyte internem Speicherplatz ausrüsten, ob es andere Speichervarianten, etwa mit 64 Gigabyte geben wird, verriet Blass nicht. Für Foto- und Videoaufnahmen können Galaxy-Note-5-Käufer die 16-Megapixel-Hauptkamera nutzen, für Selfies und Videotelefonate steht die Frontkamera mit fünf Megapixeln zur Verfügung.

Als Betriebssystem wird Samsung auf Android 5.1.1 Lollipop setzen, was aber weniger überraschend ist. Das Galaxy Note 5 wird voraussichtlich mit neuen Galaxy-S6-Modellen – auf dem geleakten Pressebild ist neben dem Note 5 wohl das Galaxy S6 Edge Plus zu sehen – am 13. August 2015 vorgestellt. An diesem Tag ist ein Event in New York angesetzt. Mit dem frühen Launch-Termin will Samsung Apple zuvorkommen, das neue iPhone-6s-Geräte im September vorstellen wird.

via uk.businessinsider.com

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Jörn Brien
TYPO3 CMS, Joomla!, WordPress und Co.: Die wichtigsten Updates für die wichtigsten CMS (Juli) http://t3n.de/news/typo3-cms-joomla-wordpress-updates-627496/ 2015-08-03T07:18:43Z
Bei den großen CMS gibt es regelmäßig Updates, die neue Funktionen liefern oder auch „nur“ Sicherheitslücken schließen. ImJuli hat sich unter anderem bei TYPO3 CMS, Wordpress und Joomla!

Bei den großen CMS gibt es regelmäßig Updates, die neue Funktionen liefern oder auch „nur“ Sicherheitslücken schließen. ImJuli hat sich unter anderem bei TYPO3 CMS, WordPress und Joomla! einiges getan.

TYPO3 CMS

Am 1. Juli wurden zwei neue TYPO3-CMS-Versionen veröffentlicht: 6.2.14 und 7.3.1. Bei beiden Versionen handelt es sich um Wartungs-Releases, die einige Bugs beheben und Sicherheitslücken schließen. Unter anderem wurde in beiden Versionen behoben, dass Redakteure mit Zugang zum Datei-Modul alle Dateien und Ordner des Root-Ordners der TYPO3-Installation einsehen konnten. Des Weiteren wurde eine Cross-Site-Scripting-Lücke in der Flowplayer-Bibliothek geschlossen.

Daneben wurden noch versionsspezifische Bugs behoben. Die könnt ihr detailliert in den Changelogs der TYPO3-CMS-Version 6.2.14 und 7.3.1 nachschauen.

6.2.14 und 7.3.1

  • Cross-Site-Scripting-Lücke in Flowplayer-Bibliothek geschlossen
  • Fixed: Redakteure mit Zugriff auf die Datei-Liste können Inhalt des Root-Verzeichnisses einsehen

Joomla!

Die neue Version des CMS Joomla! bringt einige Bugfixes mit. (Grafik: Chiara)
Die neue Version des CMS Joomla! bringt einige Bugfixes mit. (Grafik: Chiara)

Die Joomla!-Macher haben am 2. Juli Version 3.4.3 veröffentlicht. In einigen Fällen hat das Umbenennen der ClassLoader.php-Datei in classloader.php zu Problemen geführt – manchmal sogar die komplette Funktion der Installation beeinträchtigt. Ein weiteres Problem in der Vorgängerversion 3.4.2 ergab sich daraus, dass bei der Erstellung von Menüs des Typs „Smart Search“ oder „Contact List“ ein Fehler beim Speichern auftrat.

Eine genaue Liste mit den gelösten Problemen findet ihr auf GitHub.

3.4.3

  • Fixed: Probleme nach Umbenennung der ClassLoader.php-Datei in classloader.php
  • Fixed: Fehlermeldung beim Erstellen von Menüs des Typs „Smart Search“ oder „Contact List“

WordPress

WordPress hat im Juli einige Updates veröffentlicht, da der Release von Version 4.3 näher rückt. Am 2. Juli wurde WordPress 4.3 Beta 1 zum Download bereitgestellt. Hier wurden unter anderem Neuerungen der Menü-Verwaltung eingeführt sowie der Umgang mit Passwörtern verbessert. Am 8. Juli wurde gleich die zweite Beta-Version veröffentlicht. Hier wurden noch einige Verbesserungen am Customizer vorgenommen sowie ein Link zum Customizer in die Frontend-Admin-Toolbar integriert. Die dritte Beta gibt es seit dem 15. Juli. Jetzt können Favicon und App-Icon der Website direkt im Customizer festgelegt werden. Außerdem kann ab sofort im Backend die formale deutsche Sprachdatei installiert werden.

Am 23. Juli legten die WordPress-Macher mit der vierten und letzten Beta-Version nach. Unter anderem wird nun im Customizer bei der Auswahl eines Favicons direkt eine Vorschau angezeigt. Bevor wir nun weiter bei Version 4.3 bleiben, wurde am 23. Juli ein Sicherheits- und Wartungs-Release 4.2.3 veröffentlicht. Behoben werden eine Cross-Site-Scripting-Lücke sowie der Fehler, dass ein Abonnent mittels der Dashboard-Funktion „Schneller Entwurf“ einen Beitragsentwurf schreiben kann. Am 29. Juli wurde schließlich der Release Candidate für 4.3 fertiggestellt. Am 30. Juli hat es dann noch den ersten Release Candidate für WordPress 4.2.4 gegeben.

4.3 Beta 1

  • Menüs lassen sich jetzt im Customizer verwalten
  • Bild für Favicon und App-Icon kann festgelegt werden
  • begrenzte Lebensdauer von Links zur Passwort-Zurücksetzung
  • Passwörter werden nicht mehr per Mail verschickt

4.3 Beta 2

  • Direkter Link zum Customizer in Admin-Toolbar
  • Verbesserungen am Customizer

4.3 Beta 3

  • Festlegen von Favicon im Customizer
  • Bei Installation wird Admin sicheres Passwort vorgeschlagen/generiert
  • Formale „Sie“-Version des deutschen Sprachpakets kann direkt im Backend ausgewählt werden

4.3 Beta 4

  • Vorschau für Favicon und App-Icon im Customizer
  • Verbesserung der Zählung von Wörtern im Editor
So sieht die Vorschau des Site-Icons aus. (Screenshot: Eigene WordPress-Installation)
So sieht die Vorschau des Site-Icons aus. (Screenshot: Eigene WordPress-Installation)

4.2.3

  • Fixed: Cross-Site-Scripting-Lücke
  • Fixed: Nutzer mit Abonnenten-Rolle kann Beitragsentwurf erstellen

4.3 Release Candidate

  • Testen, testen, testen!

4.2.4 Release Candidate 1

  • Fixed: Problem mit Inline-Skripten in Verbindung mit CDATA
  • Fixed: Probleme bei Shortcodes, die innerhalb von Spitzklammern genutzt werden

Contao

Am 24. Juli wurde Contao 3.5.1 veröffentlicht. Dabei wird ein Problem beim Wiederherstellen einer Version behoben sowie die Funktion zur Komprimierung des Markups verbessert. Alle Änderungen findet ihr im Changelog. Am selben Tag wurde die Version 3.5.2 hinterhergeschoben. Damit wird ein Fehler mit dem Datenbank-Treiber bei der Installation behoben, der seit 3.5.1 aufgetreten ist.

Ebenfalls am 24. wurde Contao 4.0.1 fertiggestellt. Der Release behebt unter anderem ein Problem mit den Dateien im Unterordner web. Alle Änderungen findet ihr im Changelog.

3.5.1

  • Fixed: Problem bei Widerherstellung einer Version
  • Funktion zum Komprimieren des Markups verbessert

3.5.2

  • Fixed: Problem mit Datenbank-Treiber bei Installation

4.0.1

  • Fixed: Reihenfolge der Argumente bei ondelete_callback

 

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Florian Brinkmann
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Ein CEO schüttet 27 Millionen aus und 20 Notlügen, die jeder Designer kennt http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-79-627455/ 2015-08-01T09:00:35Z
In dieser Rubrik servieren wir euch die zehn beliebtesten Artikel der vergangenen Woche auf dem Silbertablett. Darunter: Amazons geheimer Plan im Lebensmittelgeschäft, die kritische …

In dieser Rubrik servieren wir euch die zehn beliebtesten Artikel der vergangenen Woche auf dem Silbertablett. Darunter: Amazons geheimer Plan im Lebensmittelgeschäft, die kritische Android-Sicherheitslücke und unsere Erkenntnisse aus fünf Jahren Sponsored Posts.

1. Dieser türkische CEO schüttet nach seinem Mega-Exit mal eben 27 Millionen Dollar an seine Mitarbeiter aus

Für 589 Millionen US-Dollar verkaufte Nevzat Aydin seinen türkischen Lieferdienst an Delivery Hero. Einen Teil des Geldes hat er jetzt unter seinen Mitarbeitern verteilt – trotzdem plagt den CEO ein schlechtes Gewissen.

Unser Artikel: Dieser türkische CEO schüttet nach seinem Mega-Exit mal eben 27 Millionen Dollar an seine Mitarbeiter aus

2. Was du beim Gratis-Update zu Windows 10 beachten solltest

Es ist da: Ab heute steht das Gratis-Update von Windows 10 zur Installation bereit. Wir sagen euch, worauf ihr beim Umstieg auf die neue Microsoft-Betriebssystemversion achten solltet.

Unser Artikel: Was du beim Gratis-Update zu Windows 10 beachten solltest

3. Warum du auch in Deutschland schon bald mit Apple Pay bezahlst

Erwartungsgemäß hat Apple Pay das Feld für mobile Bezahlverfahren in nur wenigen Monaten von hinten aufgeräumt. Nur in Deutschland wartet man bis heute vergeblich auf die Innovation aus Cupertino. Glaubt man aktuellen Indizien, ändert sich das aber schon sehr bald.

Unser Artikel: Warum du auch in Deutschland schon bald mit Apple Pay bezahlst

4. Kritische Sicherheitslücke gefährdet 95 Prozent aller Android-Geräte

Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen. Ihr Name: Stagefright.



Unser Artikel: Kritische Sicherheitslücke gefährdet 95 Prozent aller Android-Geräte

5. Tor bald auch in schnell? Forscher entwickeln Hornet, die nächste Stufe des anonymen Netzwerks

Wissenschaftler haben unter dem Namen Hornet ein anonymes Netzwerk ausgearbeitet, das deutlich schneller als Tor sein soll. Wir verraten euch, wie das funktionieren könnte.

Unser Artikel: Tor bald auch in schnell? Forscher entwickeln Hornet, die nächste Stufe des anonymen Netzwerks

6. 20 kleine Notlügen, die Designer ihren Kunden erzählen [Bildergalerie]

Wir zeigen euch die Wahrheit und nichts als die Wahrheit hinter Sätzen wie „Ich geh gerade unter und kann keine Projekte annehmen!“ – Designer und Kunden sollten sie jedoch mit einem Augenzwinkern verstehen.

Unser Artikel: 20 kleine Notlügen, die Designer ihren Kunden erzählen [Bildergalerie]

7. Kampf dem Stillstand: 5 Tipps, wie du als Freelancer wieder nach vorne kommst

Ein Auftrag wie der andere – und irgendwie geht es nie richtig voran? Wenn du Freelancer bist und dich so fühlst, als würdest du in einem Hamsterrad rennen und als ob der Käfig um dich herum immer enger wird, heißt es ausbrechen – und neue Wege gehen.



Unser Artikel: Kampf dem Stillstand: 5 Tipps, wie du als Freelancer wieder nach vorne kommst

8. Advertorials: Unsere Erkenntnisse aus 5 Jahren Sponsored Post auf t3n.de

Seit über fünf Jahren können Unternehmen auf t3n.de Anzeigen in Form von Advertorials schalten. In dieser Zeit konnten wir viele Erkenntnisse sammeln, was funktioniert und was nicht. In sechs Tipps verraten wir euch, worauf es bei der Erstellung von Advertorials ankommt.

Unser Artikel: Advertorials: Unsere Erkenntnisse aus 5 Jahren Sponsored Post auf t3n.de

9. Amazons geheimer Plan: Kunden sollen online bestellte Lebensmittel im Geschäft selbst abholen

Amazon will das Shopping-Erlebnis seiner Kunden verbessern – online bestellte Lebensmittel soll man künftig einfach selbst in eigens dafür eingerichteten Geschäften abholen können.

Unser Artikel: Amazons geheimer Plan: Kunden sollen online bestellte Lebensmittel im Geschäft selbst abholen

10. Du willst deinen digitalen Fußabdruck reduzieren? Mit diesen Tipps klappt's

Ob beim Surfen, Einkaufen oder Netzwerken im Netz: Jeder von uns hinterlässt einen digitalen Fußabdruck. Gerade bei Bewerbungen kann der aber für böse Überraschungen sorgen. Wie du deine Spuren im Netz nachhaltig reduzierst, zeigen dir die folgenden Tipps.

Unser Artikel: Du willst deinen digitalen Fußabdruck reduzieren? Mit diesen Tipps klappt's

 

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Daniel Hüfner
Weg mit der Klarnamenpflicht auf Facebook! Hamburger Datenschützer kämpfen für Pseudonyme http://t3n.de/news/facebook-pseudonyme-626544/ 2015-07-29T08:14:11Z
Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen.

Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen. Facebook zeigte sich enttäuscht.

Facebook: Viel Wirbel um Pseudonyme

Pseudonyme und Fake-Namen sind Facebook ein Gräuel. Die umstrittene Politik der Klarnamenpflicht des sozialen Netzwerks sorgt so schon einmal dafür, dass die Profile von bekannten Persönlichkeiten, etwa das von Salman Rushdie, gesperrt werden. Angeblich will Facebook mit dem Verbot von Pseudonymen eine sichere und zivilisierte Kommunikation zwischen Nutzern durchsetzen. Vielmehr dürften sich „echte“ Nutzernamen aber besser vermarkten lassen. Zuletzt hatte eine Britin ihren Namen angeblich in „Jemmaroid Von Laalaa“ umbenannt, um das auf diesen Namen lautende Facebook-Profil zurückzuerlangen.

Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)
Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)

Doch mit diesem Gebahren Facebooks könnte jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar und seiner Behörde geht. Denn Caspar hat eigenen Angaben nach eine sogenannte Verwaltungsanordnung erlassen, mit deren Hilfe Facebook zur Änderung seiner Namenspolitik gezwungen werden soll. Ziel der Anstrengungen: Facebook soll Pseudonyme erlauben. Das Recht auf die Benutzung eines Pseudonyms sei deutschen Bürgern durch eine entsprechende Passage im deutschen Telemediengesetz gewährt.

Facebook reagiert enttäuscht

Facebook zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht darüber, dass die Klarnamen-Regeln wieder zum Thema würden, wie eine Facebook-Sprecherin erklärte. Diese seien von deutschen Gerichten mehrfach überprüft worden. Vor mehr als zwei Jahren hatte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein bereits einmal versucht, Facebook zur Änderung des Klarnamenzwangs zu bewegen, war aber vor Gericht gescheitert. Caspar hat seine Anordnung direkt an das irische Facebook-Hauptquartier gerichtet.

Ob nun neue Bewegung in das alte Streitthema kommt, ist allerdings fraglich. Laut Spiegel Online ist Facebook aufgrund der Anordnung zunächst nicht zu Änderungen verpflichtet und kann Widerspruch einlegen. Auch der Weg vor ein Verwaltungsgericht kann noch bestritten werden. Bis es zu einem möglichen Aus für die Klarnamenpflicht käme, dürfte es also noch eine ganze Weile dauern.

via www.spiegel.de

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Jörn Brien
Microsoft Arrow: Das kann der Android-Launcher aus Redmond http://t3n.de/news/microsoft-arrow-android-launcher-626252/ 2015-07-28T11:26:05Z
Mit Arrow arbeitet Microsoft derzeit an einem eigenen Android-Launcher. Wir haben uns die Beta-Version für euch angeschaut.

Mit Arrow arbeitet Microsoft derzeit an einem eigenen Android-Launcher. Wir haben uns die Beta-Version für euch angeschaut.

Arrow: So sieht Microsofts Android-Launcher aus. (Screenshot: Arrow)
Arrow: So sieht Microsofts Android-Launcher aus. (Screenshot: Arrow)

Microsoft Arrow: Der neue Android-Launcher aus Redmond

Microsoft hat schon so einige Apps für Googles Android-Betriebssystem veröffentlicht. Jetzt arbeitet der weltgrößte Softwarekonzern auch an einem eigenen Android-Launcher unter dem Namen „Arrow“. Derzeit befindet sich die App noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich über die Google+-Seite des Arrow-Launchers dafür anmelden.

Arrow ist weit entfernt von Anpassungswundern wie dem Apex- oder dem ADW-Launcher. Stattdessen bekommen Nutzer eine aufgeräumte Oberfläche präsentiert, an der sie aber nicht viel verändern können. Im Grunde besteht der neue Microsoft-Launcher aus drei Bildschirmen: Dreh und Angelpunkt ist der Screen für eure Apps. Ganz oben zeigt euch Arrow die vier zuletzt genutzten an, darunter finden sich eure zwölf meistgenutzten Apps.

Microsofts Arrow-Launcher: Schnellzugriff auf Kontakte und Notizen

Per Wischgeste nach links kommt ihr vom zentralen App-Bildschirm auf eine Schnellauswahl der Kontakte, mit denen ihr am häufigsten kommuniziert. Wischt ihr nach rechts, könnt ihr schnell und einfach Notizen oder Erinnerungen anlegen. Eine Synchronisation mit Notiz-Diensten wie Evernote wird derzeit leider noch nicht unterstützt.

Der App-Drawer, also die Gesamtübersicht aller installierten Apps, bietet praktischerweise eine Suchfunktion. Schon beim Tippen schlägt sie euch passende Anwendungen vor. Außerdem könnt ihr direkt auf einen gewünschten Anfangsbuchstaben springen. Alles in allem macht der simple Launcher eine gute Figur. Wer seine Nutzeroberfläche allerdings gerne selbst anpasst, wird wenig Freude mit Arrow haben.

Eine Auswahl der besten Alternativen zu Arrow und anderen Launchern findet ihr in unserem Artikel „Von Aviate zum Z Launcher: Die 15 besten Android-Launcher“.

via www.engadget.com

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Kim Rixecker
Kritische Sicherheitslücke gefährdet 95 Prozent aller Android-Geräte http://t3n.de/news/android-sicherheitsluecke-stagefright-626108/ 2015-07-27T21:41:52Z
Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen.

Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen. Ihr Name: Stagefright.

Die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Unternehmens Zimperium haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die 95 Prozent aller im Umlauf befindlichen Geräte mit Android OS betrifft. Im Unternehmensblog erklären sie, wie die Sicherheitslücke funktioniert.

Stagefright ermöglicht Angriffe, die kaum Spuren hinterlassen

Der Angriff wird durch eine modifizierte Nachricht gestartet, dessen Videoinhalt durch die Medienbibliothek „Stagefright” ohne Zutun des Nutzers ausgeführt wird. Angreifer haben anschließend die volle Kontrolle über das Gerät.

Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)
Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)

Denkbar ist, dass Hacker die Nachricht nach dem Empfangen auf dem Endgerät löschen und damit nahezu alle Spuren vernichten. Nur eine Notification würde dann noch auf den Angriff hinweisen, heißt es bei Zimperium.

Sicherheitslücke betrifft Android-Geräte ab Version 2.2

Die Sicherheitslücke „Stagefright” betrifft nach Schätzungen rund 950 Millionen Geräte. Google habe deshalb schon einen Patch an seine Partner ausgeliefert, heißt es auf TechCrunch.

„Stagefright betrifft Geräte ab Android 2.2.”

Entscheidend ist jetzt, wie schnell diese Partner den Patch an Endkunden weiterreichen. Aufgrund des fragmentierten Ökosystems von Android lässt sich dazu keine Vorhersage treffen. Denkbar ist, dass Besitzer älterer Geräte keinen Patch erhalten.

Betroffen sind laut der Sicherheitsexperten Geräte ab Android 2.2 (Froyo), erfolgreich getestet wurde „Stagefright” auf Geräten bis Android 5.1.1. Als besonders anfällig gelten Android-Version vor Jelly Bean (Android 4.1).

Nur zwei Unternehmen haben ihre Nutzer schon im Vorfeld der Bekanntgabe vor Stagefright geschützt, betont Zimperum: Zum einen SilentCircle, die Produzenten des Blackphone, zum anderen Mozilla, das Stagefright-Code im Firefox nutzt.

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Lars Budde
Praktisches Tool für App-Designer: Skala Preview schickt Design-Previews aufs Smartphone http://t3n.de/news/skala-preview-design-625871/ 2015-07-27T09:18:34Z
Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Skala Preview: Version 2 unterstützt USB-Verbindung

Für Designer und Entwickler von Apps und Webseiten ist es unerlässlich zu wissen, wie ihre Entwicklungen auf dem Smartphone aussehen. Eines der von vielen Designern dafür genutzten Tools ist Skala Preview für den Mac und die iOS- beziehungsweise Android-Gegenstücke View. Mit der neuen Version 2 funktioniert die Preview jetzt auch mit Geräten, die per USB verbunden sind. Zuvor war das nur möglich, wenn sich alle Geräte im selben WLAN befanden.

Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)
Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)

Skala Preview verspricht Design-Previews in Echtzeit für Nutzer von Photoshop CS5, CS6 oder CC. Sie sollen verlustfrei und farbecht vom Mac an iOS- oder Android-Geräte gesendet, also auf den Smartphone-Display dargestellt werden. Unterstützt werden auch andere Design-Tools, bei denen die Previews dann aber vor der Anzeige gespeichert werden müssten. Skala-Preview-Entwickler Bjango weist zudem darauf hin, dass mit dem Tool Bilder und Grafiken auch gegen Farbenblindheit getestet werden können.

Skala Preview und View mit Fake-Status-Anzeige

Neu in Version 2 ist auch, dass das Zoomen jetzt nicht nur über die genaue Pixelangabe, sondern auch in Schritten wie 25, 50 oder 150 Prozent möglich ist. Darüber hinaus gibt es eine integrierte Fake-Status-Anzeige in der Voransicht auf dem Smartphone.

Skala Preview (Mac OSX) und View (iOS, Android) können auf der Website der Entwickler von Bjango kostenlos heruntergeladen werden. Bjango hat mit Skala Color auch einen nützlichen Color-Picker im Angebot, der sich nahtlos in OS-X-Programme integriert. Auch diese OS-X-App steht kostenlos zum Download bereit.

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Jörn Brien
Android und iOS: Eine Liebesgeschichte http://t3n.de/news/android-ios-liebesgeschichte-625027/ 2015-07-23T12:20:22Z
Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann.

Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann. Johnny Thai hat sich auf eine Reise durch beide Welten begeben und berichtet von seinen Erlebnissen.

Eine Menge Leute kennen mich als einen begeisterten Android-Fan, aber ich wäre nicht dort, wo ich heute bin, wenn ich nicht meine erste Begegnung mit Apple gehabt hätte.

2009: Neue Anfänge

Meinen ersten Kontakt mit einer mobilen Plattform hatte ich 2009 mit dem iPod Touch der zweiten Generation. Zur Einordnung – ich war in der sechsten Klasse, als ich das Gerät als Geburtstagsgeschenk bekam. Vorher habe ich mich für diese Art Elektronik nie so interessiert, wie ich es bei Nintento-Spielekonsolen und Konsorten tat.

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Kratzer verkörpern nur den Alterungsprozess.

Wenn ich auf den iPod Touch der zweiten Generation zurückschaue, dann hat er mich mit Apples Philosophie bekanntgemacht, was mobile Software und mobiles Design anbelangt.

Unter Steve Jobs hatte Apple einen Ruf für das handwerkliche Können, Qualität zu schaffen, die heute immer noch sofort ins Auge fällt.

Apple war und ist immer noch bekannt dafür, wie eine Art totalitäre Diktatur über seine Software zu wachen (obwohl Apple seine starke Präsenz in letzter Zeit langsam zurückfährt).

Ich benutzte den iPod, wie jedes Kind es tun würde – lud ein paar Apps herunter, schaute mir YouTube-Videos an. Es war eine simplere Zeit.

2010/2011: Die Spitzenjahre

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Schwarzer Hintergrund? Minimalisten habe ihre Freude daran!

Das iPhone, das an mich weitergerreicht wurde, war jailbroken (und unlocked, weil das der einzige Weg war, das iPhone mit T-Mobile zu benutzen).

Der Entwickler Jay Freeman, besser bekannt als Saurik, infiltrierte iOS, um einen alternativen App-Store zu entwickeln: Cydia.

Und so öffnete ich die Anwendung.

Cydia war der App-Store für Softwarepakete, die es Nutzern ermöglichten, ihr iOS-Gerät anzupassen und zu modifizieren, die mehr Freiheit rund um das Betriebssystem erlaubten.

Es war auch die Heimat von Soft-Bricks, Hard-Bricks, Bootloops, Abstürzen und mehr, wenn es in die Hände von unterdurchschnittlichen Nutzern geriet. Zum Glück ließen sich die meisten Probleme reparieren, indem man das Gerät auf iTunes wiederherstellte –  es war also ziemlich idiotensicher.

Um ehrlich mit dir zu sein, hatte ich manchmal überhaupt keine Ahnung, was ich tat. Meine ersten Erfahrungen mit Cydia waren Trial und Error – ich installierte Pakete, die nicht mit meiner Firmware-Version kompatibel waren, den Home-Bildschirm zerstörten und so weiter. Denk daran, dass ich erst in der siebten Klasse war und zu … ehrgeizig war, um die Dinge ordnungsgemäß zu tun.

Indem ich mir durchlas, was einige Pakete taten und irgendwann mit Hilfe des Internets all das Fachchinesisch lernte, erweiterte ich über den Zeitraum von ein paar Jahren mein Wissen über iOS.

Natürlich war ich ein neugieriger kleiner Kerl, der wissen wollte, wie was funktionierte, was mein Interesse an Technologie mehr und mehr weckte.

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Ich habe mein iPhone nicht einmal fallenlassen. (Foto: Johnny Thai)

Während dieser Zeit verwendete ich das iPhone 3G, 3GS und 4 – ich nutzte das verwundbare Betriebssystem voll aus.

Eigensinnig wie ich war, machte ich Android schlecht, ohne jemals einen näheren Blick darauf geworfen zu haben. Warum sollte ich? Ich bin glücklich mit dem, was ich habe.

Ich habe durch das iPhone alles über Smartphone-Hardware gelernt. Damit hat mein ganzes Interesse an Smartphones begonnen. Ich las fortgeschrittenen Tech-Journalismus und verstand immer mehr, ohne dass ich jeden Satz oder jede Formulierung googeln musste. Ich wollte alles wissen.

Ich schaute mir  jede von Apples neuen Keynotes an, sobald ich von der Schule nach Hause kam und saugte jedes Wort auf, das die Apple-Chefs sagten. Ich kam nach Hause, schmiss meinen Rucksack in die Ecke und suchte den Youtube-Clip auf meinem iPhone oder streamte ihn zu meinem Apple TV!

Man hätte mich als Apple-Fanboy bezeichnen können und hätte damit sogar Recht gehabt. Ich wollte das Neueste und Beste und ich wollte es unbedingt.

In der Folge wurde mir etwas klar: Cydia war wichtiger als das, was Apple im Angebot hatte.

Warum sollte ich die Software meines Telefons updaten, wenn Cydia mir schon all diese Funkionen bot? Warum sollte ich mich mit diesem „Innovationen“ beschäftigen, wenn sie in der Jailbreak-Community schon seit Jahren zur Verfügung standen?

Ich hatte mein iPhone so sehr verändert, dass ich an dem Punkt war, an dem ich das normale iOS hasste. Es war zu langweilig, zu öde und zu abgeschlossen.

2012: Der Absturz

Spulen wir ein oder zwei Jahre weiter. Der Home-Button meines iPhone 4 ließ nach Jahren der Nutzung langsam nach. Assistive Touch war bei iOS5 echt hakelig und buggy, aber zu dem Zeitpunkt, als iOS6 das besser hingekriegt hat, war ich fertig damit. Mit einem schwächelnden Akku und ständigen Abstürzen von Springboard wusste ich, dass es Zeit war.

Ich hatte immer im Hinterkopf, Android in Erwägung zu ziehen, hätte aber nicht gedacht, dass das so … einfach passiert.

Ich hatte einen Freund, der begeistert von Android war und fragte ihn nach seiner Meinung, ob ich zum Samsung Galaxy 2 wechseln sollte. Wie jeder andere Android-Fan es auch tun würde, wusste er um die Anpassungsfähigkeit und auch den erweiterbaren Speicher, den herausnehmbaren Akku und den größeren Bildschirm. Im Anbetracht der Tatsache wie technikverrückt ich war, ermutigte er mich, Android auszuprobieren. Also ging ich es an.

Und einfach so kam ich zu Android.

Es war eine Mischung aus Neugier und Frustration, Angst und Aufregung.

Android: Ein neues Licht

Oh ja, Android. Bis heute ist iOS immer noch die Plattform, die ich am meisten genutzt habe. Dennoch ist Android diejenige, mit der ich am besten vertraut bin.

2013/2014: Neue Gesichter

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Das ist das einzige Mal, dass du mein iPad nackt siehst. (Foto: Johnny Thai)

iMessage war durch seine einfache Bedienung eine gute Art, mit anderen iPhone-Benutzern in Verbindung zu bleiben und ein Leben mit zwei Betriebssystemen aufrecht zu erhalten, aber ich gab es mit der Zeit auf und wechselte zu Hangouts.

Ich nutzte auch iTunes nicht nur, um mein iPad zu kontrollieren und zu unterstützen, sondern zusätzlich, um meine Musiksammlung zu verwalten. An diesem Punkt schien es so, als wären Apple und iOS noch nicht völlig aus meinem Leben verschwunden. Ich war noch nicht bereit.

Tatsächlich wurde zum Sommer iOS 7 angekündigt. Ich holte mir sofort die Beta-Releases, um auf meinem iPad damit Spaß zu haben. Es gab Gerüchte, dass Apple sein Betriebssystem mit flacheren Icons und lebhaften Farben neu gestalten würde. Es war die am heißesten ersehnte iOS-Version bisher.

Es ist verrückt, aber die iOS-Keynote war die letzte, die ich jemals vollständig angeschaut habe. Ich sage mir immer, dass das an meinem straffen Stundenplan als Student lag, aber ich weiß jetzt, dass es daran lag, dass ich weitergezogen war.

Zu Beginn war ich ein wenig kritisch mit Android, weil ich mich noch daran gewöhnen musste. Es lag eher an Touchwiz (Samsungs Oberfläche), mit seinem geschmacklosen Softwaredesign, comicartigen Bleeps und Bloops und einem armseligen Update-Ruf.

Aber dann wurde mir eins klar: Android lebt vom Jailbreaking. Schon mit Android allein kannst du tolle Sachen anstellen, von denen ein normales iPhone nur träumen kann: Icon-Packs herunterladen, Widgets verwenden und andere Dinge.

Ich traf einen anderen Freund, der zufällig das S2 besaß. Er zeigte mir, was ein Launcher ist und installierte Nova Launcher, der mit einer Menge des Samsung-Einerleis Schluss machte (Nova Launcher habe ich heute noch auf meinem Handy). Mein Freund wusste auch ein paar Dinge übers Rooting. Rooting erlaubt dem Benutzer die volle Kontrolle oder „Root-Zugriff“ auf sein Gerät und gestattet ihm, einen Schritt über das Jailbreaking hinaus zu gehen. Es war viel riskanter und machte viel mehr Spaß.

Naja, zumindest mir.

Es gibt zwei verschiedene Dinge, die Nutzer mit einem gerooteten Gerät anstellen können:

  1. Besseren Zugriff auf Apps bekommen, die Root-Status verlangen; so etwas wie ein verbesserter Wake-Lock-Detector oder eine bessere Ruhemodus-App.
  2. Verwendung einer angepassten Wiederherstellung wie etwa TWRP oder CWM, die es Nutzern ermöglicht, ein Custom-ROM zu installieren.

Das beliebteste Custom-Rom war CyanogenMod. Es nutzte den Code des Android-Open-Source-Projects (AOSP) und fügte viele nützliche Features hinzu, erhielt aber dennoch das Google-Gefühl.

Mit der Verwendung von CyanogenMod und dem Befolgen von Marques Brownlees Videos kam ich dem Vanilla/Stock/Pure Android immer näher.

Ich wollte mehr.

Tiefer eintauchen: Das LG G2

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Mein erstes echtes Android-Handy, das LG G2. (Foto: Johnny Thai)

Nachdem ich ein Jahr das S2 und CyanogenMod verwendet hatte, gab es Gerüchte um das LG G2, den Nachfolger für das LG Optimus G. Die Enthüllungen wurden extrem populär, wegen der Buttons auf der Rückseite. Für die meisten funktionierte das gut. Es ermöglichte LG, einen größeren Bildschirm mit dünnerem Rand zu schaffen; alles in einem kompakten Gehäuse. Tatsächlich ist das G2 mit dem 5,2-Zoll-Display ungefähr genauso groß wie das iPhone 6, das ein 4,7-Zoll-Display besitzt.

Ich habe mich für das G2 entschieden, weil die Alternative, das HTC One M7 – vermutlich das beste Handy in diesem Jahr – nicht leistungsstark genug war. Das LG G2 war ein absolutes Datenmonster. Ich traute ihm besser zu, es mit den Flagschiffen der nächsten Jahre aufzunehmen, was es auch tat.

Oktober | Android 4.4 KitKat

Ein paar Wochen im Oktober nutzte ich das Handy „Out of the Box“, bis ich es rootete. LGs Oberfläche … war nicht so der Hit. Sie war fast wie die von Samsung, nur etwas besser anpassbar, falls das vorstellbar ist. Sie musste weg.

Als Google das Google/LG-Nexus 5 und Android 4.4 KitKat ankündigte – nur ein paar Wochen, nachdem ich das G2 verwendete – war ich aufgeregt. Eine neue Android-Version, genau zum richtigen Zeitpunkt für mein neues Handy!

Ich war genervt, da LG zu wenige Updates brachte. Es konnte also Monate dauern, bis ich es hätte. Ich griff auf unstabile Übernacht-CyanogenMod-Builds zurück, um die Zeit rumzubringen. Ein wenig wünschte ich, ich hätte zwei Wochen gewartet, bis das Nexus 5 rauskam, aber ich bereute nichts.

2015: Android, dann iOS, dann wieder Android

Ich überspringe ein paar Sachen. Mein G2 wurde mit einer benutzerdefinierten Wiederherstellung gerootet, und ich flashte eine Menge ROMs. Ich wurde ein Flashoholic.

Ich gewöhnte mich auch daran, die Oberfläche meines Handys recht clean zu halten. So sah mein Homescreen zu seinen besten Zeiten aus:

(Screenshot: Johnny Thai)
(Screenshot: Johnny Thai)

Ein ganzes und ein halbes Jahr ging es so weiter, bis mein Handy Probleme machte. Mit der derzeitigen Verwendung des 5.1-Roms hatte ich Reboot-Probleme, die ich vorher nie erlebt hatte. Also entschloss ich mich, dass es ein guter Zeitpunkt für ein Unroot wäre und für einen Rückfall auf LGs neuestes Lollipop-Update.

Ich führte mein Update mit LGs Support-Tool durch, aber die Reboots passierten immer noch.  Sie hörten nicht auf. Das Handy lief einwandfrei und ohne Lags, aber der Bildschirm fror immer wieder ein und bootete neu; manchmal ging er einfach aus. Ich versuchte mehrere Dinge, um die Reboots abzustellen, die ich in meinem Artikel auf Reddit festgehalten habe.

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Blöde zwei Linien! (Foto: Johnny Thai)

Es überhitzte irgendwie bei diesem Prozess und verursachte drei bis vier schwarze Linien auf meinem Bildschirm. Ich war total erschrocken. Sofort schaltete ich das Handy aus und ließ es abkühlen. Glücklicherweise verschwand eine Linie, dann noch eine. Zwei Linien blieben für immer.

Die Kombination des „kaputten“ Bildschirms und der andauernden Reboots brachten mich zum Wechsel auf das iPhone 6 meines Vaters, dass er mir großzügigerweise angeboten hatte, während er auf ein neugekauftes 5s überwechselte.

Dieses Mal zögerte ich nicht zu wechseln. Ich war wütend.

Und los geht’s.

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Johnny Thai