Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-10-24T08:19:51Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Pixelmator für iPad – Das taugt die Photoshop-Alternative für unterwegs http://t3n.de/news/pixelmator-fuer-ipad-da-taugt-574137/ 2014-10-24T08:19:51Z
Die beliebte Photoshop-Alternative Pixelmator kommt vom Mac aufs iPad. Heute ist die im Rahmen der Apple-Keynote vorgestellte App erschienen.

Die beliebte Photoshop-Alternative Pixelmator kommt vom Mac aufs iPad. Heute ist die im Rahmen der Apple-Keynote vorgestellte App erschienen.

Klick, wisch, weg. Mit einer beeindruckenden Kurzpräsentation im Rahmen der Apple-Keynote haben die Macher von Pixelmator in der Vorwoche die iPad-Version ihrer populären Photoshop-Alternative angekündigt. Jetzt ist Pixelmator für iPad offiziell erschienen. Im App Store ist die Bildbearbeitungs-App ab sofort für 4,99 Euro zum Download erhältlich.

Pixelmator für iPad: Das ist drin

Pixelmator bringt seine beliebte Photoshop-Alternative jetzt auch aufs iPad. (Screenshot: t3n)
Pixelmator bringt seine beliebte Photoshop-Alternative jetzt auch aufs iPad. (Screenshot: t3n)

Pixelmator für iPad spricht Nutzer an, die primär Fotos von unterwegs bearbeiten wollen. Die 120 Megabyte große App bietet dazu eine Reihe unterschiedlicher Templates und Kreativwerkzeuge inklusive Filtern und Effekten zur Retusche. Ebenfalls an Bord sind Zeichenstifte, eine Funktion zur Farbkorrektur.

Profis dürften sich indes über die Möglichkeit freuen, ihre Photoshop-Dateien (PSD) in Pixelmator einzuspeisen. Diese lassen sich dann einschließlich aller bestehenden Ebenen öffnen, bearbeiten und speichern. Apropos speichern: Für den Dateiexport versteht sich Pixelmator neben PSD auch auf JPEG, PNG und PDF. Synchronisiert werden die Fotos über iCloud Drive. An Schnittstellen zum Teilen der Ergebnisse wie zum Beispiel über Facebook oder Flickr haben die Macher ebenfalls gedacht.

Pixelmator setzt potentes iPad mit iOS 8 voraus

Aufpassen müssen Nutzer allerdings in Sachen Performance: So soll die App lediglich auf iPads aktueller Generationen gut laufen. Also auf dem iPad Air beziehungsweise iPad Air 2. Zwar gibt Pixelmator ein iPad der zweiten Generation als Mindestvoraussetzung an, ein allzu unbeschwertes Mal- und Retuschvergnügen sollten Nutzer hier nicht erwarten. Zudem funktioniert Pixelmator nur mit iOS 8.

Pixelmator
Download @
App Store
Entwickler: Pixelmator Team
Preis: 4,49 €

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Daniel Hüfner
Flows: iOS-App lässt dich auch ohne Netz chatten http://t3n.de/news/chatten-trotz-funkloch-flows-574122/ 2014-10-24T07:45:06Z
Chatten ohne Internetverbindung? Was im ersten Moment ungewöhnlich klingt, bringen einige Apps inzwischen auf den Markt. Ein neuer Vertreter: die iOS-App Flows.

Chatten ohne Internetverbindung? Was im ersten Moment ungewöhnlich klingt, bringen einige Apps inzwischen auf den Markt. Ein neuer Vertreter: die iOS-App Flows.

Flows: Chatten mit Verbindung per Bluetooth oder Peer-to-Peer-WLAN

Kein Netz und trotzdem chatten wollen? Flows reiht sich in die Reihe der Apps ein, die das ermöglicht. (Screenshot: Flows)
Kein Netz und trotzdem chatten wollen? Flows reiht sich in die Reihe der Apps ein, die das ermöglicht. (Screenshot: Flows)

Wer kennt das nicht. Man befindet sich auf der gleichen Veranstaltung, im gleichen Gebäude oder in der U-Bahn, aber weder das mobile Internet noch das WLAN funktionieren zuverlässig. Praktisch, wenn Apps es dann ermöglichen, sich trotzdem mit anderen Anwesenden auszutauschen.

Viel Aufmerksamkeit erregte mit diesem Prinzip die App FireChat. Ein weiterer Vertreter, der sich seit kurzem im App-Store befindet: Flows. Die App, die sowohl für iPhone als auch für iPad optimiert ist, nutzt die Bluetooth-Verbindung oder vernetzt sich per Peer-to-Peer-WLAN.

Flows: Nur ein Nutzername erforderlich, Download kostenlos

Viele Voraussetzungen müssen für das Chatten mit Flows nicht erfüllt werden. Bei der Registrierung wird nur ein Nutzername verlangt und das Chat-Vergnügen kann losgehen. Auch investieren muss man nicht mal eine kleine Summe – der Download von Flows ist in Apples App-Store kostenlos.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Johannes Schuba
Nach iOS jetzt auch Android: Jimdos Homepage-Baukasten landet im Play-Store http://t3n.de/news/jimdo-android-app-573870/ 2014-10-23T10:00:43Z
Ab heute gibt es den Homepage-Baukasten von Jimdo auch in einer Android-Version. Damit sollen Smartphone- und Tablet-Besitzer auch unterwegs an ihrer Website feilen können.

Ab heute gibt es den Homepage-Baukasten von Jimdo auch in einer Android-Version. Damit sollen Smartphone- und Tablet-Besitzer auch unterwegs an ihrer Website feilen können.

Jimdo bietet ab sofort auch eine App für Android-Nutzer an. (Grafik: Jimdo)
Jimdo bietet ab sofort auch eine App für Android-Nutzer an. (Grafik: Jimdo)

Jimdo: Android-App landet im Play-Store

Schon seit 2013 bietet Jimdo eine eigene App für iOS-Nutzer an. Jetzt sollen auch Besitzer eines Android-Geräts in den Genuss kommen, auf ihrem Smartphone oder Tablet an der eigenen Website zu arbeiten. Die dafür notwendige App können Jimdo-Nutzer ab heute kostenfrei aus dem Play-Store herunterladen. Jimdo verspricht, die einfache Handhabung des Homepage-Baukastens auch auf dem Mobil-Betriebssystem von Google zu ermöglichen.

Die App erlaubt es, Fotos direkt mit dem Smartphone oder Tablet aufzunehmen und in die eigene Homepage zu integrieren. Außerdem lassen sich natürlich auch Texte direkt anpassen und es ist sogar möglich, ganze Blog-Beiträge über die App zu verfassen. Darüber hinaus können auch die gesamte Seitenstruktur und die Navigation der Website mit der Android-App überarbeitet werden.

Jimdo: Android-App zeigt auch aktuelle Seitenstatistiken

Nutzer, die über einen JimdoPro- oder JimdoBusiness-Account verfügen, können über die App auch jederzeit einen Blick auf die Seitenstatistiken werfen. Hier finden sich Angaben zur Anzahl der Unique Visitor, den Page-Views und den beliebtesten Seiten einer Website.

Jimdo-Nutzer, die sich in Ermangelung eines iPhones oder iPads bisher etwas vernachlässigt gefühlt haben, dürften sich über die neue App freuen. Vor allem, weil sie alle Funktionen mitbringt, die auch iOS-Nutzern zur Verfügung stehen. Einen Haken gibt es allerdings für Nutzer etwas betagterer Smartphones und Tablets: Für die Jimdo-App benötigt ihr mindestens Android 4.0.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Mailchimp Snap: Die wahrscheinlich einfachste Newsletter-App http://t3n.de/news/mailchimp-snap-573866/ 2014-10-23T09:46:21Z
Mailchimp hat mit „Snap“ eine neue iOS-App veröffentlicht. Nutzer können darüber in Sekunden kurze E-Mails an Abonennten verschicken.

Mailchimp hat mit „Snap“ eine neue iOS-App veröffentlicht. Nutzer können darüber in Sekunden kurze E-Mails an Abonennten verschicken.

So funktioniert Mailchimp Snap

Mailchimp hat sein Portfolio an Applikationen erweitert. Neben Mandrill, TinyLetter, Gather und Wavelength gibt es jetzt auch „Snap“. Die iOS-App ermöglicht Nutzern, aus einfachen Fotos im Handumdrehen kurze E-Mails zu erstellen und an interessierte Abonennten zu verschicken, um diese beispielsweise über neue Produkte zu informieren.

Wie im Video können Nutzer über Snap beispielsweise neue Waren mit interessierten Kunden teilen. Sie öffnen hierfür die App, machen oder wählen ein Foto und erstellen in wenigen Schritten eine kurze E-Mail. Als Empfänger kommen entweder alle Abonennten oder einzelne Gruppen, Listen und Segmente in Frage. Alternativ können Nutzer die erstellten E-Mails auch nur einzelnen Abonennten schicken.

„Verschicke keine E-Mails bis du etwas Sinnvolles zu sagen hast“

„Mailchimp arbeitet an einer Android-Version, bestätigte Ben Chestnut.“

Mailchimp Snap ist aktuell nur als iOS-App verfügbar und setzt mindestens iOS 7.1 voraus. Laut Ben Chestnut, Mitgründer von Mailchimp, arbeitet das Unternehmen bereits an einer Android-Version. Sie soll allerdings erst in einigen Wochen veröffentlicht werden.

Obwohl Mailchimp Snap das Versenden von E-Mails vereinfacht, sollen Nutzer auch weiterhin einen wichtigen Grundsatz beachten, erklärt Chestnut auf Producthunt: „Verschicke keine E-Mails bis du etwas Sinnvolles zu sagen hast.“ Es bietet sich demnach an, die eigene Liste anhand von Interessen in mehrere Segmente zu teilen und über Snap erstellte E-Mails entsprechend dieser Interessen zu verschicken. In kleinen Unternehmen kann aufgrund des geringen Aufwands auch das Versenden von E-Mails mit nur einem Empfänger funktionieren.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lars Budde
Apple startet „Maps Connect“ – Die Cupertino-Alternative zu Googles „My Business“ http://t3n.de/news/apple-maps-connect-573803/ 2014-10-23T07:50:33Z
Apple liefert mit „Maps Connect“ die hauseigene Alternative zu Googles „My Business“. Erstmals können Nutzer die Standorte von Unternehmen auf Apples Karten hinterlegen.

Apple liefert mit „Maps Connect“ die hauseigene Alternative zu Googles „My Business“. Erstmals können Nutzer die Standorte von Unternehmen auf Apples Karten hinterlegen.

Apple Maps Connect – In 5 Schritten zum eigenen Eintrag

Apple hat den Webdienst „Apple Maps Connect“ gestartet. Es handelt sich dabei um das Pendant zu Googles „My Business“, ehemals „Google Places“. Über ein mehrschrittiges Formular können Inhaber den Standort ihres Unternehmens hinterlegen und mit zusätzlichen Informationen anreichern. Nach einer Authentifizierung und Überprüfung durch Apple sind die Standortdaten über die PC-Version von Apple Maps und auf mobilen Geräten abrufbar.

Der Dienst richtet sich an „Besitzer kleiner Unternehmen oder dessen bevollmächtigte Vertreter“, heißt es auf Search Engine Land. Sie können die Einträge online auf mapsconnect.apple.com kostenlos hinterlegen. Die Authentifikation erfolgt per automatischem Telefonanruf. Alternativ können Nutzer diesen Vorgang aber auch per E-Mail absolvieren.

Apple will mit „Maps Connect“ das eigene Kartenmaterial aufwerten. (Screenshot: apple.com)
Apple will mit „Maps Connect“ das eigene Kartenmaterial aufwerten. (Screenshot: apple.com)

Maps Connect: Integration innerhalb einer Woche

Im Rahmen der Anmeldung hinterlegen Nutzer den Firmennamen, dessen Adresse und Telefonnummer. Im Anschluss an die Authentifizierung können sie das Unternehmen – wie auch bei „Google My Business“ – einer Reihe von Kategorien zuordnen. Es folgen Fragebögen zu weiteren Details, darunter den Öffnungszeiten. Im letzten Schritt können Nutzer die Website sowie externe Profile (Facebook, Yelp, Twitter) des Unternehmens verlinken.

Die Einträge werden nach der Anmeldung durch Apple geprüft und innerhalb von einer Woche in Apple Maps integriert. Aktuell ist die Anmeldung aber auf in den USA ansässige Unternehmen begrenzt. Weitere Länder sollen laut Apple „schon bald“ folgen.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lars Budde
PayPal, gib Gas! Wie der wichtigste Player das Rennen gegen Apple Pay verliert [Kommentar] http://t3n.de/news/paypal-gib-gas-wichtigste-573332/ 2014-10-22T15:06:42Z
Apple Pay bekommt jede Menge Vorschusslorbeeren. Wahrscheinlich auch berechtigt. Und der hoffnungsvollste Player am Mobile-Payment-Markt lässt sich augenscheinlich einfach abhängen: Paypal.

Apple Pay bekommt jede Menge Vorschusslorbeeren. Wahrscheinlich auch berechtigt. Und der hoffnungsvollste Player am Mobile-Payment-Markt lässt sich augenscheinlich einfach abhängen: Paypal. Ein Kommentar von Jochen G. Fuchs.

Ein wenig komme ich mir in letzter Zeit vor wie im Hühnerstall: Alle rennen herum und gackern „Apple Pay“, als hätte eine ultimative Henne das Ei des Kolumbus gelegt. Dabei ist das Payment-Produkt von Apple eigentlich technisch gesehen nichts Besonderes. Es ist die Art von Payment-Dienst mit NFC und angeschlossenem Wallet, die andere schon seit Ewigkeiten in den Schubladen liegen haben oder bereits am Markt betreiben. Es wird wohl wieder einmal darum gehen, dass Apple die Verve und die Weitsicht besitzt, ein Produkt „rund“ zu machen und in den Massenmarkt zu heben. Das Smartphone gab es schon lange vor Apple, aber es besaß nur den Status eines merkwürdigen „Sonderlings“, nicht den Habitus eines coolen, einfach zu bedienenden Produkts für jedermann. Genau denselben Werdegang erleben wir in Kürze mit Apple Pay – falls PayPal nicht noch vorher einfallen sollte, dass sie selbst ein völlig konkurrenzfähiges Produkt besitzen.

apple-pay-teaser
Apple Pay bekommt schon vor dem Start Vorschusslorbeeren. (Screenshot: Apple.)

PayPal Checkin: Wie es um den Apple Pay Gegner steht

Kurz nach der Präsentation des neuen Apple Zahlungsdienstes habe ich mich mit PayPal-Führungskräften auf einer Messe unterhalten und auf den neuen Mitbewerber Apple angesprochen. Man wirkte recht unaufgeregt, denn was Apple mit Apple Pay anleiere, sei bei PayPal in ähnlicher Weise ja längst verfügbar. Soweit nichts Neues: PayPal schleicht tatsächlich seit ungezählten Monaten mit einem Dienst umher, der Apple Pay gleicht. Kurz gesagt: nahtloses Zahlen mit einer App, ohne Zahlungsdaten zu übermitteln, ohne spürbare Authentifizierung und ohne größeren Aufwand: PayPal Check-in. Strenggenommen gibt es sogar mehrere solcher Dienste, die in der PayPal-App integriert sind: beispielsweise noch PayPal Beacon.

PayPal Beacon soll „Hands-Free-Shopping“ ermöglichen. Quasi-Automatisches Zahlen ohne einen Finger zu rühren. (Screenshot: PayPal.)
PayPal Beacon soll „Hands-Free-Shopping“ ermöglichen. Quasi-Automatisches Zahlen ohne einen Finger zu rühren. (Screenshot: PayPal.)

Etwas Neues habe ich doch erfahren: In den USA soll PayPal schon Millionen Akzeptanzstellen im stationären Handel haben. Nicht ganz unglaubwürdig, ein kurzer Check offenbart alleine in San Francisco 47 Seiten mit Akzeptanzstellen auf der PayPal-Website. Überwiegend einzelne Läden oder Gastronomen. In Deutschland dagegen findet sich PayPal Checkin bisher als Pilotprojekt nur in einigen Cafes und Restaurants wieder – und in einem einzigen Laden auch im Einzelhandel.

PayPal hat Millionen Akzeptanzstellen: Wieso ist Paypal nicht längst „Apple Pay“?

Das bringt mich jetzt zu mehreren Fragen: Wenn PayPal schon Millionen Akzeptanzstellen hat, wieso erhält das System nicht die Aufmerksamkeit, die Apple Pay erhält? Und noch viel wichtiger ist die Frage, wieso PayPal nicht längst das erreicht hat, was jetzt alle von Apple Pay erwarten: den Durchbruch zum Massenmarkt, die Transformation von einer obskuren Spielerei zu einer alltäglichen Anwendung?

Die Einführung in den USA kann ich zwar nicht direkt bewerten, hingegen die Einführung in Deutschland schon. Die Vorgehensweise ist zum einen leicht nachzuzeichnen und zum anderen hat sich Paypal im Gespräch mir gegenüber dazu geäußert: In Deutschland geht PayPal sehr vorsichtig vor, und vermeidet es das Produkt zu schnell flächendeckend voranzutreiben.

Begründet wird die Zurückhaltung zum einen mit einer besonderen Sensibilität gegenüber dem Kunden: PayPal launcht den Dienst lieber in kleinen Schritten und gibt Endkunden dadurch die Möglichkeit das Bezahlen im stationären Handel erst einmal auszuprobieren – auch um Skepsis abzubauen. Deshalb lässt sich über die Paypal-App im Moment eher ein Kaffee vorausbestellen und bezahlen, als ein Fernseher bezahlen. Zum anderen begründet Paypal das aber auch mit einem fehlenden Nutzwert gegenüber dem Endkunden:

„Beim Handel ist allerdings das Problem, das wir mit der Bezahlung per CheckIn lösen können, nicht so groß wie in der Gastronomie. Dort geht es darum, Stoßzeiten zu umgehen und nicht nur das Bezahlen, sondern auch das Bestellen zu erleichtern. Für den Handel könnte es dagegen interessanter sein, per Couponing mehr Kunden in die Läden zu locken. Denn ist ein Konsument erst einmal in einem Ladengeschäft, ist die Conversion viel höher und wird in vielen Fällen mehr gekauft, als ursprünglich beabsichtigt.“

Arnulf Keese, PayPal-Geschäftführer in Deutschland | Location Insider 15. Juli 2014

Lieber Kaffee verkaufen, wie breit aufstellen?

Und da haben wir schon das Problem: Apple geht große und bekannte Marken an in den USA, wie beispielsweise Macys, eine Marke mit dem Bekanntheitsgrad von Karstadt und Kaufhof und dem Qualitätsanspruch des KaDeWe. Damit katapultiert sich Apple auf einen Schlag publikumswirksam in das Sichtfeld der meisten Endkunden und in den Alltag der Kunden. Der beste Weg um die Transformation vom obskuren „Dingsda“ zum alltäglichen Bezahlvorgang hinter sich zu bringen. Was macht PayPal? PayPal verkauft Kaffee.

Apple Pay setzt in den USA auf einen breiten Einstieg und auf große Marken. Hier das berühmte Stammhaus der Kaufhaus-Kette Macys in New York. ((Foto: Guyermo / flickr.com, Lizenz: CC-BY))

Nutzwert kontra Nutzwert

Hier sieht PayPal offensichtlich die Bäume vor lauter Wald nicht mehr. Kaffee im Voraus in der PayPal-App zu bestellen und dann bereits bezahlt einzusammeln ist witzig, keine Frage. Sobald ich in die Nähe eines solchen Cafés komme, probiere ich das auch sofort aus. Diese Spielerei verschafft der technikaffinen und zahlungskräftigen Kundengruppe der „Early-Adopter“ ein Einkaufserlebnis und einen konkreten Nutzwert. Und die Kundengruppe ist als Botschafter für ein neues Produkt wichtig. Auch bedient diese Anwendung eine neue Erwartungshaltung dieser Kundengruppe, eine Erwartungshaltung, die aus dem sogenannten „Mobile Mindshift“ resultiert, den ich kürzlich detailliert beschrieben habe: „Die Erwartung dass ich das was ich möchte, unmittelbar und genau in dem Kontext, in dem ich es benötige, bekommen kann.“ Ohne Frage, aber diese Kundengruppe ist klein. Für die große Masse dürfte das „Kaffee-per-App-vorbestellen“ eher unter „obskures Dingsda“ fallen, als unter „alltäglicher Vorgang.“

Bitte keinen Coupons, entfernt lieber Kassenschlangen

Welchen Vorschlag liefert PayPal denn für einen Nutzwert im Einzelhandel: Coupons – wie wir dem oben abgebildeten Zitat entnehmen können. Das ist in etwa so sexy wie eine Steuererklärung und genauso attraktiv wie Kühlschränke in der Antarktis. Wenn ich für jeden überflüssigen Payment-Anbieter, der in den letzten zwei Jahren Coupons zu seinem Geschäftsmodell erklärt hat, einen Euro bekommen hätte, könnte ich mir von der Summe einen Zweitwohnsitz in San Francisco zulegen. Hier wird wieder nicht kundenzentriert gedacht, wie auch das Zitat offenbart: „... für den Handel könnte es dagegen interessanter sein ...“.

Gegenvorschlag: Wie sieht es aus mit den Kassen und den Kassenschlangen? Da sind definitiv Stoßzeiten im Einzelhandel, die abgefedert werden können, wenn der Bezahlvorgang dezentralisiert wird. Überall stehen Kunden in Schlangen an der Kasse. Ich war jahrelang im Einzelhandel und im Großflächenmarkt tätig, ein Geheimnis kann ich euch verraten: Dem jeweiligen Händler ist es meist komplett egal, wie lange ein Kunde in der Kassenschlange steht. Solange keiner wieder geht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist statistisch sehr gering. Wozu teure Mitarbeiter an die Kassen setzen, nur damit der Kunde fünf Minuten weniger warten muss? Bringt keinen zusätzlichen Umsatz.

Stellen wir uns vor aber mal vor, jeder Karstadt-Mitarbeiter hätte ein Smartphone mit der PayPal-Händler-App. Der Kunde checkt sich bei Karstadt in der App ein, dann nimmt er den Einkauf in die Hand und hält dem Verkäufer die neuen Schuhe unter die Nase. Der scannt die Artikel und löst die Zahlung aus. Der Kunde bestätigt die Zahlung in seiner App und geht aus dem Laden. Fertig. Nicht mehr durch den Laden laufen und nach einer Kasse suchen. Oder nach dem Beratungsgespräch beim Verkäufer an der ewig langen Kassenschlange anstellen. Hey, gehen wir doch noch einen Schritt weiter: Lassen wir den Kunden doch gleich selber abkassieren. Klappt selbst in deutschen Supermärkten an den Self-Service-Kassen. Oder bei Ikea. Die technische Umsetzung ist theoretisch schon erprobt: iPad-Kassensysteme wie pepperbill haben PayPal Checkin schon integriert. Eigentlich müsste PayPal das Ganze nur zu Ende denken und zu Ende führen.

Kassenschlangen: Die Pest des modernen Einzelhandels. ((Foto: tshein / flickr.com, Lizenz: CC-BY))

Fazit: PayPal, gib endlich Gas

PayPal gib endlich deine Zurückhaltung auf! Auf leisen Pfoten zu schleichen, ist nicht die richtige Strategie um Apple Pay zu begegnen. Mit Pauken und Trompeten in den Einzelhandel einzufallen schon eher. Viel Glück dabei.

Nachtrag: An anderer Stelle habe ich zu mehr Diversifikation im Payment-Markt aufgerufen und Onlinekunden dazu animiert auch mal etwas anderes zu nutzen, nicht nur PayPal. Der Gedanke hinter diesem damaligen Aufruf ist derselbe Gedanke, der mich dazu bringt jetzt PayPal guten Mut zuzusprechen: Mehr Diversifikation am Markt. Die bisherigen Mobile-Payment-Anbieter sind nicht erwähnenswert. Wenn PayPal nicht früh genug die Kurve kriegt, wird Apple den Mobile-Payment-Markt einseitig dominieren.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
Apple Yosemite als Perle des UI-Designs? Nie und nimmer! [Kommentar] http://t3n.de/news/schoenes-dock-macht-noch-keine-573658/ 2014-10-22T14:06:34Z
Es ist da: Apple OS X Yosemite, das neue Update von Apples Betriebssystem. Doch ist das neue UI-Design nur Schnickschnack? Ich sage ja, und hier lest ihr, warum.

Es ist da: , das neue Update von Apples Betriebssystem. Doch ist das neue UI-Design nur Schnickschnack? Ich sage ja, und hier lest ihr, warum.

Apple_Mac_OS_X_10_10_Yosemite_07
Ich finde Yosemite jetzt nicht so toll, Craig. (Screenshot: Apple)

Seit dem 16. Oktober 2014 könnt ihr Mac OS X Yosemite nutzen. Ich konnte durch einen Entwickleraccount schon früher auf neue Version von Apples OS zugreifen und es dementsprechend testen. Kurz gesagt: Ich finde Yosemite insgesamt gut, allerdings sind mir beim Testen der Golden-Master bereits Inkonsistenzen im UI-Design aufgefallen. Dementsprechend war ich überrascht, dass die selben Bugs auch in der Version vorhanden waren, die über die Golden-Master hinausging: nämlich dem „Final Release“.

Auch die Kommentare im Appstore sprechen für sich und bestätigen meine Erfahrungen: Die Animationen ruckeln insgesamt und das System fühlt sich etwas langsam an. Soviel zum Ersteindruck.

„Es fühlt sich so an als müsste ich ein Update installieren – da ist aber keines!“

Es gibt kleine, aber feine Verbesserungen, wie die insgesamt schärfere Menüleiste, oder das einheitliche Dock und die etwas großzügigere Sidebar im Finder. Ich finde auch den neuen Login-Screen gelungen, aber die von Craig Federighi angepriesene Verbesserung des User-Interface scheint noch nicht abgeschlossen. Ja, beim flüchtigen Hinsehen wirkt Yosemite aufgeräumt, aber der Darkmode, Safari und das neue Icon-Design haben noch ihre Schwächen. Genauso wie der Schriftwechsel von Lucida Grande auf Helvetica Neue: Gerade auf Non-Retina-Displays ist die Schrift schwammig. Missstände, die ich von Apple nicht gewöhnt bin. Es fühlt sich so an als müsste ich ein Update installieren – da ist aber keines! Verdammt.

Darkmode – wohl eher eine Disco

Da mich das helle und semitransparente Dock nicht überzeugt hat, habe ich auf den Darkmode gewechselt. Zuerst ist es nicht ganz schlüssig, warum Apple diesen Modus überhaupt einführt, sind die UI-Elemente bei iOS doch hell beziehungsweise weiß.

Das dunkle Dock von Yosemite sagt mir mehr zu, allerdings ist das Geschmacksache. Anders ist das bei den andauernd flimmernden Icons in der Menüleiste, die sind ein echtes UI-Problem. Natürlich, nicht jede Applikation hat jetzt schon ein alternatives Icon für die Menüleiste bereitgestellt, allerdings sieht es so aus als würden bei einem Bildschirmwechsel alle Icons komplett neu geladen werden. Was mich jedesmal aus der Konzentration reißt, weil in der rechten oberen Ecke eine Icon-Disko veranstaltet wird.

dcc38
Dieses Verhalten stört. (Animation: t3n)

Auch die Inkonsistenz im „Darkmode“ stößt mir sauer auf. Neben dem Problem mit den Icons in der Menüleiste werden zwar die Programmnamen im Dock dunkel dargestellt, ebenso die Dropdown-Menüs in der Menüleiste, allerdings bleibt das Kontext-Menü oder das Dropdown-Menü der Adresszeile von Safari leider weiß und stört somit das Anwendererlebnis. Für mich wirkt der „Darkmode“ wie ein schlechtes OS-Skin für Windows.

Ein weiteres Manko: Der Farbkontrast weiß auf dunkelgrau ist zu hart. Gerade wenn ich die dunkle Oberfläche von Yosemite mit Adobes Oberflächen in Photoshop vergleiche, finde ich die Farbgestaltung und den Kontrast bei Adobe angenehmer.

Yosemite: Die neuen Icons überzeugen

Das führt mich zu etwas Positiven: Den Programm-Icons. Gott sei Dank sind wir von einem Icon-Desaster verschont geblieben, das es zuletzt mit iOS7 gab. Yosemite kommt mit gänzlich neu gestalteten Icons daher und liefert eine optimierte Icon-Hierachie.

Durch die neu gestalteten Icons präsentiert sich das Dock aufgeräumter, da unter Mavericks die Icons nicht so uniform gestaltet waren wie unter Yosemite. Quadrate beziehungsweise Rechtecke kennzeichnen systemrelevante Applikationen, zum Beispiel den Finder, das Terminal oder die Systemeinstellungen. Dem gegenüber stehen die Kreise, die Applikationen im Allgemeinen darstellen: Safari, App-Store oder iTunes. Zuletzt die perspektivischen „Tiles“, die meistens mit einem 3D-Objekt verziert sind, die mehr Tool als Applikation sind: Du benötigst sie während deines Alltags am laufenden Band. Beispiele hierfür sind: Mail, Kalender und das Adressbuch.

Aber: Was ist mit AirDrop-, GameCenter- und dem FaceTime-Icon passiert? Nur das Icon für den Rechner hat es noch härter getroffen, es ist nur mehr ein Screenshot seiner selbst. Was ich sehr schade finde ist, dass alle Icons an Textur verloren haben – nur das Mail-Icon ist merkwürdigerweise noch detaillierter geworden, als es vorher schon war. Die flachen, generischen Ordner-Icons enttäuschen nicht zuletzt durch ihre grellen Farben. Als ich das erste mal unter Yosemite gestartet habe, dachte ich, dass der Grafikkarten-Treiber im Eimer sei – war er aber nicht.

Yosemite: „Translucent Materials“

Ich weiß, Craig Federighi hat tausend Mal betont, wie schön transparente Materialien im neuen OS X sind. Recht hat er, aber es scheint so als würde dieser Effekt vor allem des Effekts wegen eingesetzt. Bestes Beispiel Safari – wieso wird der Translucent-Effekt selektiv gerade hier so stark eingesetzt?

„Translucent Materials: Ein schickes Gimmick, aber keine UI-Meisterleistung.“

Mir ist durchaus bewusst, dass auch andere Programme wie der Finder oder die Vorschau den selben Effekt nutzen. Allerdings geschieht es hier um einiges subtiler. Das ist auch wichtig, befinden sich doch die Interaktionselemente wie Buttons oder die Suchleiste – beziehungsweise der „Suchleisten-Button“ – am oberen Rand der Applikation. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob der Effekt dann überhaupt noch nötig ist – wenn er kaum gesehen werden kann. Der Effekt des „translucent Materials“ ist ein schickes Gimmick, aber keine UI-Meisterleistung. In Safari erscheint er mir stärker als in allen anderen Programmen, warum das so sein muss, erschließt sich mir aber nicht.

Nicht einheitlich: Programmfenster in Yosemite

Mir gefällt – abgesehen davon, dass keine vollständige URI angezeigt wird – Safari. Ich mag, dass die Applikation minimiert worden ist und ich mag die neue Buttonaufteilung. Das Problem an der Sache: Nur Safari ist platzsparender geworden und passt nun in puncto nicht mehr zu den anderen Programmfenstern. Die klassische Titelleiste ist bei Programmen wie Mail noch vorhanden und beißt sich nun mit Safari oder etwa auch dem Taschenrechner. Grund dafür ist, dass sich die „Ampel“ bei Safari circa auf der gleichen Höhe befindet wie der Button, der neue Mails öffnet. Der Rechner-App wiederum fehlt der Rahmen, das so genannte „Chrome“ um das Fenster, und die „Ampel“ befindet sich in der Zahlenanzeige. Das sieht unnatürlich aus – und fügt sich überhaupt nicht in das sonstige Apple-Design ein.

Fazit: Yosemite ist (noch) keine UI-Perle

Alles in allem macht Apple OS X Yosemite bei genauerem Hinsehen einen unfertigen Eindruck und wird den Versprechungen aus der Apple-Keynote in Bezug auf die verbesserte UI nicht gerecht. Es scheint fast so, als würden 80% des Budgets von Yosemite ins Icon-Design geflossen sein und 20% in den Opacity-Regler des „translucent Material“.

Das Betriebssystem hat auf UI-Ebene einige markante Ecken und Kanten, an denen sich der Benutzer blutige Nasen und Schürfwunden holt. Trotzdem bin ich sehr gespannt darauf, welche Richtung Apple mit dem UI von Yosemite letztlich einschlägt – wenn es denn fertig ist.

Ich nutze ein MacBook Pro Retina mit 13 Zoll und dem i5-Prozessor bei acht Gigabyte RAM. Getestet wurden die Versionen 14A388a und 14A398.

Wie fühlt sich das Update für euch an?

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Mario Janschitz
iOS 8 ist Mist und Android viel besser? Google veröffentlicht Guide für Wechselwillige http://t3n.de/news/android-wechsel-guide-573553/ 2014-10-22T07:24:29Z
Wer von iOS 8 nicht begeistert ist, obwohl er zuvor iPhone oder iPad benutzt hat, könnte mit Android liebäugeln. Für genau diese Nutzer hat Google jetzt einen Guide für den Wechsel ins …

Wer von iOS 8 nicht begeistert ist, obwohl er zuvor iPhone oder iPad benutzt hat, könnte mit Android liebäugeln. Für genau diese Nutzer hat Google jetzt einen Guide für den Wechsel ins Android-Lager veröffentlicht. Bei dem von Google veröffentlichten Guide handelt es sich um eine Art Retour-Kutsche. Immerhin hat Apple schon vor ein paar Wochen eine ganz ähnliche Anleitung veröffentlicht, in der man wechselwilligen Android-Jüngern die Aufnahme ins Apple-Lager erleichtern möchte. Der Apple-Guide zum Wechsel von Android zu iOS beinhaltet beispielsweise Anleitungen zum Migrieren von Mails, Kontakten, Kalendereinträgen, Fotos, Videos, Musik, Büchern, PDFs und Apps.

Apple kam Google mit einem Guide für den Wechsel von Android zu iOS zuvor. (Bild: Apple)
Apple kam Google mit einem Guide für den Wechsel von Android zu iOS zuvor. (Bild: Apple)

Von iOS zu Android: Googles Guide

Mit der jüngst veröffentlichten Anleitung zum Wechsel von iOS auf Android zeigt Google auf android.com, wie neue Nutzer ihre Dateien von Apple-Geräten auf Android portieren können. Ähnlich der Apple-Anleitung geht es auch beim Google-Guide in erster Linie um die Migration unterschiedlicher persönlicher Daten wie Musik, Fotos und Kontakte.

Statt iOS lieber Android? Google hat eine Anleitung veröffentlicht, damit beim System-Wechsel nichts schief geht. (Bild: Google)
Statt iOS lieber Android? Google hat eine Anleitung veröffentlicht, damit beim System-Wechsel nichts schief geht. (Bild: Google)

Darüber hinaus erfahren wechselwillige iOS-Nutzer, wie sie ihren Mail-Account unter Android einrichten können. Neben einer Erklärung für die Einrichtung von iCloud Mail, Yahoo, Hotmail, Outlook und anderen Diensten, geht die Anleitung gesondert auf Google Mail ein. Freundlicherweise macht Google ebenfalls darauf aufmerksam, dass man iMessage deaktivieren sollte. Der Guide zum Wechsel von iOS auf Android schließt mit einer Passage zum Google Play Store, über den man sein Gerät auch mit den Lieblings-Apps füllen kann.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Sébastien Bonset
Yosemite-Look für alle Apps: 40 kostenlose Icons für euer Dock http://t3n.de/news/os-x-yosemite-icons-573369/ 2014-10-21T10:12:47Z
Seit Yosemite erstrahlt OS X in einem einheitlichen, neuen Look. Damit auch eure Drittanbieter-Apps nicht wie Fremdkörper im Dock wirken, zeigen wir euch, wo ihr passende Icons im Yosemite-Look …

Seit Yosemite erstrahlt in einem einheitlichen, neuen Look. Damit auch eure Drittanbieter-Apps nicht wie Fremdkörper im Dock wirken, zeigen wir euch, wo ihr passende im Yosemite-Look findet.

Passende Icons für Yosemite: Keine Fremdkörper mehr im Dock

Für OS X Yosemite hat Apple erheblich an der Designsprache des Betriebssystems geschraubt. Das spiegelt sich auch in den Icons der mitgelieferten wieder. Unerhörterweise passen die Icons von Drittanbieter-Apps seit dem Update leider nicht mehr wirklich zu dem neuen OS-X-Look. Wer mit diesen ästhetischen Fremdkörpern im Dock partout nicht leben will, der bekommt jetzt Hilfe von einigen Designern. Sie haben passende Icons für einige bekannte Apps gestaltet. Wir stellen euch drei Icon-Sammlungen für OS X Yosemite vor.

Yosemite-Icons: Von 1Password über Skype bis Writer

Icons für OS X Yosemite: So passen sich auch Drittanbieter-Apps an den neuen Look an. (Grafik: Jeremy Goldberg)
Icons für OS X Yosemite: So passen sich auch Drittanbieter-Apps an den neuen Look an. (Grafik: Jeremy Goldberg)

Der Interface-Designer und Google-Mitarbeiter Jeremy Goldberg hat eine umfangreiche Icon-Sammlung für Yosemite-Nutzer gestaltet. Insgesamt 23 Icons finden sich in dem Paket. Lasst euch von dem Eingabefeld für eure Kreditkartendaten nicht einschüchtern, die Icons könnt ihr völlig kostenfrei herunterladen und zu nichtkommerziellen Zwecken verwenden. Dazu müsst ihr in das Preisfeld lediglich eine 0 eintippen. Dann verschwindet auch das Eingabefeld für eure Kreditkarteninformationen. Eine E-Mail-Adresse müsst ihr zwar angeben, die muss aber nicht notwendigerweise wirklich existieren. Wer die Icons mag, der kann Goldberg aber natürlich auch für seine Arbeit finanziell entlohnen.

Hier eine Liste der verfügbaren Icons für Yosemite:

  • 1Password
  • Adobe After Effects
  • Adobe Dreamweaver
  • Adobe Illustrator
  • Adobe InDesign
  • Adobe Lightroom
  • Adobe Muse
  • Adobe Photoshop
  • Day One
  • Downloads
  • Evernote
  • Github
  • iTranslate
  • Quickbooks
  • Rdio
  • Skype
  • Slack
  • Sonos
  • Spotify
  • Steam
  • Sublime Text
  • Twitter
  • Writer

Muir: Yosemite-Icons für Adobe und mehr

Muir: Ein weiteres Icon-Set für Yosemite-Nutzer. (Grafik: Sebastiaan de With)
Muir: Ein weiteres Icon-Set für Yosemite-Nutzer. (Grafik: Sebastiaan de With)

Auch der ehemalige Apple- und Mozilla-Mitarbeiter Sebastiaan de With hat sich an Yosemite-Icons versucht. Verteilt auf zwei Sets bietet er passende Icons für insgesamt 17 Apps.

Adobe-Icons für Yosemite von Sebastiaan de With:

  • After Effects
  • Illustrator
  • InDesign
  • Lightroom
  • Photoshop
  • Premiere
  • Bridge

Weitere Icons von Sebastiaan de With:

  • Rdio
  • Sketch
  • Slack
  • Sparkle
  • Spotify
  • Steam
  • Sublime Text
  • Tor Browser
  • Browser
  • Twitter

So ändert ihr die Icons unter OS X Yosemite

Um das Icon einer App zu ändern, gibt es verschiedene Wege. Der einfachste Weg wäre es, das gewünschte Icon in der Vorschau-App zu kopieren. Anschließend macht ihr einen Rechtsklick auf die App, deren Icon ihr austauschen wollt, und wählt „Informationen“ aus. Dann klickt ihr oben auf das App-Icon und fügt das Neue über CMD + V ein. Deutlich eleganter geht das allerdings mit der kostenlosen App LiteIcon. Die aktuelle Version der Software (3.5.3) wurde bereits für OS X Yosemite optimiert.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Apple Yosemite spioniert dich aus: So schützt du dich http://t3n.de/news/spotlight-yosemite-apple-spionage-573272/ 2014-10-21T07:51:52Z
Die Suchfunktion Spotlight in der neuen Version des Betriebssystem Mac OS Yosemite sendet deine Suchanfragen direkt an Apple. Wir zeigen dir wie du das unterbinden kannst und eine Alternative.

Die Suchfunktion Spotlight in der neuen Version des Betriebssystem OS sendet deine Suchanfragen direkt an . Wir zeigen dir wie du das unterbinden kannst und eine Alternative. Die stark verbesserte Suchfunktion von Mac OSX Yosemite sendet alle eure Suchanfragen – inklusive eures Standorts – direkt an Apple und an Microsoft. Apple begründet diese Entscheidung damit, dass mit diesem Feature die Relevanz der Suchergebnisse verbessert wird. Überraschenderweise werden deine Daten auch an Microsoft gesendet, damit Bing die Suchergebnisse an Spotlight zurückliefern kann. Dabei betont Apple, dass Microsoft die Daten nicht speichert.

Spotlight: So stoppst du den Datentransfer

Obwohl Spotlight so konfiguriert ist, dass automatisch alle Anfragen zu Apple und Microsoft transferiert werden, kannst du dieses Feature sehr einfach deaktivieren. Die Einstellung dazu, findest du in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Spotlight“. Wenn du die Einstellungen „Bing Websuchen“, „Lesezeichen und Verlauf“ und „Spotlight-Vorschläge“ deaktivierst, werden keine Suchanfragen mehr an die Konzerne übertragen.

Bildschirmfoto 2014-10-21 um 09.27.03
Diese Einstellung minimiert den Datentransfer, verringert aber auch Features des neuen Spotlight. (Screenshot: t3n)

Wenn du Safari benutzt musst du noch die „Spotlight-Vorschläge einbeziehen“-Option deaktivieren. Diese findest du unter den Safari-Einstellungen im Dialog „Suchen“.

Bildschirmfoto 2014-10-21 um 09.25.44
Auch die Safari-Einstellung muss geändert werden. (Screenshot: t3n)

Alternativ kannst du dir auch noch das Python-Skript „Fix-MacOSX“ herunterladen, welches diese Einstellungen für dich vornimmt.

Fazit: Das neue „Feature“ von Spotlight

Obwohl Apple offen zugibt die Suchanfragen von Nutzern auszuwerten, und die Optionen für jedermann aktivier- beziehungsweise deaktivierbar sind, dürften nur wenige Nutzer wirklich darüber Bescheid wissen.

Auf der anderen Seite bietet diese Funktion durchaus eine Verbesserung des Anwendererlebnisses, denn es wird wahrhaftig die Relevanz der Suchergebnisse erhöht. Und wiedereinmal stellt sich die Frage ob Datenschutz und Sicherheit oder Komfort eine wichtigere Rolle spielen. Die Entscheidung darüber sollte der mündige Benutzer aber selbst treffen können – von daher finde ich es gut, dass die Einstellungen nicht unnötig versteckt wurden. Es wäre allerdings schön, wenn Apple in Zukunft potentiell fragliche „Features“ im Vorhinein besser kommuniziert. Persönlich setze ich auch weiterhin auf Alfred 2 als Alternative zu Spotlight.

Werdet ihr die fraglichen Einstellungen deaktivieren?

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Mario Janschitz