Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-04-16T06:07:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Gerettet! Der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz kommt http://t3n.de/news/smartphone-diebstahl-schutz-540329/ 2014-04-16T06:07:59Z
Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz. ...

Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz versehen. Ein Ausblick auf das Programm.Der Verlust eines Smartphones kommt einer Katastrophe gleich: Nicht nur der Wertverlust trifft den Nutzer hart, sondern auch die Tatsache, dass sich jetzt Unmengen an persönlichen Daten in fremden Händen befinden. Vereinzelt gibt es von Herstellern schon Lösungen, leider aber noch nicht übergreifend in jedem Modell. Ist eine Diebstahl-Schutz-Funktion implementiert, folgt sie meist keinem Standard und kann oft nur Teilaspekte des Problems abdecken.

Recht weit verbreitet ist die Möglichkeit zum Remote-Wipe, also zur Fernlöschung. Jetzt haben eine Reihe von Handy-Herstellern in den USA bei US-Industrie-Verband CTIA eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der sie eine umfangreiche Diebstahl-Schutz-Funktion als Standard einführen wollen.

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Kommt der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz? (Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Smartphone-Diebstahl-Schutz soll Standard werden

Der Remote-Wipe gehört verständlicherweise zu der Diebstahl-Funktion, genauso aber auch Funktionen, die einen Diebstahl unattraktiv machen und dem Nutzer die Möglichkeit verleihen sollen, sein Gerät wieder zurückzukriegen. Hier sind die Funktionen, die laut der Selbstverpflichtung zum Smartphone-Diebstahl-Schutz eingeführt werden sollen:

  1. Die Möglichkeit zur Fernlöschung von definierten Benutzerdaten, falls das Gerät verloren geht oder geklaut wird (Persönliche Informationen, die nach dem Kauf hinzugefügt wurde, wie beispielsweise Kontakte, Fotos, E-Mails).
  2. Das betroffene Smartphone soll per Fernzugriff unbenutzbar werden für unauthorisierte Benutzer, zum Beispiel durch ein Passwort. Einzige Ausnahme: die Notruf-Funktion soll benutzbar bleiben, sowie etwaige Notfall-Rufnummern, die der eigentliche Besitzer einprogrammiert hat. Letztere sollen zum Kontakt mit dem Besitzer genutzt werden können.
  3. Die Verhinderung eine Reaktivierung eines entwendeten Gerätes, inklusive des Versuchs eines unauthorisierten Hardware-Reset auf die Werkseinstellungen. So sollen geklaute Geräte nicht einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können, um ein Geräte-Passwort auszuhebeln.
  4. Letztlich muss der Nutzer, sollte er sein entwendetes Gerät zurückerhalten, das Gerät trotz aller Sperr- und Blockade-Möglichkeiten auch wieder nutzen können. Um zu verhindern dass ein aufwendiges oder teures Aufsuchen einer Service-Einrichtung notwendig wird, enthält die Vereinbarung auch den Passus, dass ein Gerät sobald es beim rechtmäßigen Nutzer angelangt ist, wieder reaktiviert werden kann – sowie die Nutzerdaten wiederhergestellt werden sollen. Beispielsweise aus der Cloud.

Die Diebstahl-Schutz-Funktion ist allerdings nicht automatisch auf jedem Gerät aktiv, bisher haben sich die beteiligten Hersteller nur dazu verpflichtet, die Funktion entweder vorzuinstallieren oder zum Download anzubieten. In den USA wünscht sich die Politik vereinzelt, dass die Funktion nicht noch extra aktiviert werden muss – aber wie die Kollegen bei Engadget richtig bemerken: Die Hersteller haben ja noch ein paar Monate Zeit, um die Umsetzung auszutüfteln.

Smartphone-Diebstahl-Schutz: Bald hoffentlich auch in Deutschland

Ist die Funktion erst implementiert, ist eine Einführung in Deutschland fast schon vorauszusehen, vor allem, wenn es sich um eine Software-Lösung handelt. Einzelne Hersteller wie Samsung oder Apple bieten ja schon ähnliche Funktionen an, sollte die US-Lösung nicht noch eine starke Beteiligung der Netzwerkbetreiber erfordern, dürfen wir uns wohl auch über einen besseren Schutz für unsere Smartphones freuen.

Gefällt euch die Entwicklung oder geht die Initiative euch noch nicht weit genug? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Jochen G. Fuchs
iOS: Marvel macht aus Skizzen klickbare App-Prototypen http://t3n.de/news/marvel-ios-prototyping-539955/ 2014-04-14T08:29:53Z
Mit Marvel macht ihr aus einfachen Skizzen funktionsfähige Prototypen für iOS-7-Apps. Alle notwendigen Schritte dazu führt ihr auf eurem iPhone oder iPad aus.

Mit Marvel macht ihr aus einfachen Skizzen funktionsfähige Prototypen für iOS-7-Apps. Alle notwendigen Schritte dazu führt ihr auf eurem iPhone oder iPad aus.

Marvel: Kostenlose Prototyping-App für iOS 7. (Bild: Marvel)
Marvel: Kostenlose Prototyping-App für iOS 7. (Bild: Marvel)

Marvel: App-Prototypen am iPad erstellen

Das britische Startup Marvel will die Erstellung von App-Prototypen vereinfachen. Dazu entwickelte das Team zunächst eine Web-App, mit der sich Skizzen, Wireframes und Photoshop-Dateien auf einfache Art und Weise zu klickbaren App-Demos kombinieren lassen. Im Dezember 2013 wurde dann die Marvel-App für iOS veröffentlicht. Damit lassen sich Prototypen direkt auf dem iPhone oder dem iPad erstellen.

Die Vorgehensweise ist simpel: Zuerst werden die Skizzen auf Papier gezeichnet und dann mit dem iPhone oder dem iPad abfotografiert. Dann könnt ihr „Hotspots“ bestimmen, mit denen ihr die unterschiedlichen gezeichneten Screens untereinander verbinden könnt. So lässt sich auf einfache Art und Weise der geplante Workflow einer App demonstrieren. Der fertige Prototyp lässt sich anschließend direkt aus der Marvel-App mit anderen Teammitgliedern odern Kunden teilen.

Marvel-App: Das Prototyping-Tool ist derzeit noch kostenlos

Die Marvel-App läuft wie beschrieben auf dem iPad und dem iPhone und benötigt iOS 7. Die App könnt ihr kostenlos aus dem App-Store herunterladen. Mittelfristig wollen die Macher ihre App über ein Freemium-Modell finanzieren. Während die Kernfunktionalität umsonst bleibt, sollen zusätzliche Features per In-App-Purchase von den Nutzern erworben werden können. Auch eine Android-Version der App soll sich in Planung befinden.

Nachdem das Unternehmen im November 2013 60.000 britische Pfund von dem Startup-Inkubator Haatch bekommen hat, arbeiten die Macher in Vollzeit an den Marvel-Apps. Dabei verfolgt Marvel keinen ganz eigenen Ansatz. Auch Tools wie POP oder das Crowdfunding-Projekt AppSeed wollen Nutzern die Möglichkeit geben, aus Skizzen schnell funktionierende Prototypen zu bauen.

Marvel - Turn Sketches Into Prototypes Marvel - Turn Sketches Into Prototypes @ App Store
Preis: Kostenlos

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Traumjob bei Apple, Wie du dein iPhone eintauscht und das Laserschwert von Amazon http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-30-539841/ 2014-04-12T09:00:05Z
Ein bunter Themenmix erwartet uns in diesem Wochenrückblick: Wir haben über Laserschwerter im E-Commerce geschrieben, über den vermeintlichen Traumjob bei Apple berichtet und euch gezeigt wie ihr.. ...

Ein bunter Themenmix erwartet uns in diesem Wochenrückblick: Wir haben über Laserschwerter im E-Commerce geschrieben, über den vermeintlichen Traumjob bei Apple berichtet und euch gezeigt wie ihr zum Hoster werdet. Viel Spaß mit unserer Zusammenfassung.

1. Tausch dein altes iPhone gegen ein neues: Apple startet Tauschprogramm in Deutschland

apple_iphone_5_tauschaktion-Auch deutsche Apple Stores nehmen jetzt gebrauchte iPhones beim Kauf eines neuen Geräts in Zahlung. Käufer sollen so bis zu 230 Euro sparen können.

Unser Artikel: Tausch dein altes iPhone gegen ein neues: Apple startet Tauschprogramm in Deutschland

2. Windows-XP-Alternative: Diese 8 Linux-Distributionen sind einen Blick wert

windowsxpscreen_75296-Heute stellt Microsoft den Support für Windows XP ein – das aber immer noch weit verbreitet ist. Wir stellen euch hier acht Linux-Distributionen vor, die eine Alternative für euch sein könnten.

Unser Artikel: Windows-XP-Alternative: Diese 8 Linux-Distributionen sind einen Blick wert

3. Traumjob bei Apple? Das verraten die Angestellten über die Schattenseiten

apple_arbeiten_job- Für viele ist ein Job bei Apple der absolute Karrieretraum. Dabei ist auch die Arbeit bei dem Computerkonzern aus dem kalifornischen Cupertino nicht immer ein Zuckerschlecken.

Unser Artikel: Traumjob bei Apple? Das verraten die Angestellten über die Schattenseiten

4. Project Ara wird Realität: Google veröffentlicht Leitfaden für Hardware-Entwickler

google_project-ara_motorola_phonebloks-Googles Project Ara nimmt langsam Gestalt an. Ein neues Dokument erklärt Hardware-Herstellern, wie Komponenten für das modulare Smartphone aussehen müssen.

Unser Artikel: Project Ara wird Realität: Google veröffentlicht Leitfaden für Hardware-Entwickler

5. Onlineshops: Klarna erfindet den Checkout neu

bbaufz6ox5ookbuvulpk- Der Zahlungsanbieter Klarna bringt sein Produkt „Checkout“ nach Deutschland und stellt damit unauffällig den altvertrauten Checkout-Prozess auf den Kopf. Wir haben uns „Klarna Checkout“ für euch genauer angeschaut.

Unser Artikel: Onlineshops: Klarna erfindet den Checkout neu

6. Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger [Update]

Messenger-Facebook-Nachrichten- Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Unser Artikel: Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger [Update]

7. Warum auch Manager Programmieren lernen

javascript-code- Immer mehr Menschen eignen sich Programmierkenntnisse an – viele schon als Kinder. Allerdings lernen auch Erwachsene eine Programmiersprache, entweder aus privatem Interesse, oder weil es vom Unternehmen verlangt wird. Die Gründe für dieses spannende Projekt sind vielfältig.

Unser Artikel: Warum auch Manager Programmieren lernen

8. Möge die Macht mit Dir sein: Amazon stellt „Dash“ vor – das Laserschwert fürs Online-Shopping

slide1-imagealt2._V340762974_- Einkaufen mit dem Smartphone war gestern. Geht es nach Amazon, bestellt man künftig online mit einem Laserschwert – dem Amazon Dash.

Unser Artikel: Möge die Macht mit Dir sein: Amazon stellt „Dash“ vor – das Laserschwert fürs Online-Shopping

9. Werde mit OnApp dein eigener Hoster

onapp-logo- OnApp bietet Hostern einen echten Mehrwert und erlaubt es Anwendern sogar, selbst zum Hoster zu werden. Warum das so ist und wie das geht erfahrt ihr im Artikel.

Unser Artikel: Werde mit OnApp dein eigener Hoster

10. Redesign: Twitter wird bald wie Facebook aussehen

twitter_facebook_redesign_vorschau- Nur wenige Tage nachdem Twitter ein kleines Design-Update ausgerollt hat, tauchen bereits erste Screenshots eines weiteren, tiefgreifenderen Redesigns auf. Die neue Optik erinnert dabei sehr stark an Facebook- oder Google+-Profile.

Unser Artikel: Redesign: Twitter wird bald wie Facebook aussehen

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Mario Janschitz
Fruux: Synchronisierung für deine Kontakte, Aufgaben und Kalender http://t3n.de/magazin/startup-portaet-fruux-alles-synchron-234710/ 2014-04-11T09:59:11Z
Wenn es nach Apple und Co ginge, wären geschlossene Systeme längst Standard. Das Münsteraner Startup fruux sieht das anders und liefert einen plattformübergreifenden Synchronisationsdienst für...

Wenn es nach Apple und Co ginge, wären geschlossene Systeme längst Standard. Das Münsteraner Startup fruux sieht das anders und liefert einen plattformübergreifenden Synchronisationsdienst für Kontakte, Aufgaben sowie Kalenderdaten – und rudert somit gegen den wachsenden Trend der „Walled Clouds“.

Münster ist vor allem für seinen vorauseilenden Ruf der Fahrradhauptstadt oder für die sehenswerte historische Altstadt bekannt – die wenigsten assoziieren jedoch mit dem bescheidenen Universitätsstädtchen einen geeigneten Wirtschaftsstandort für Internetfirmen. Doch genau im Herzen der Stadt, in einer Kassierer-Wohnung eines alten Theaters, sitzt eines der wohl interessantesten jungen der deutschen Digitalwirtschaft.

Die Rede ist von fruux – das einen gleichnamigen Dienst anbietet, der plattformübergreifend sowohl Aufgaben, Kalender und Kontakte synchronisiert und sie zentral verwalten lässt. Gründer des Startups und Entwickler der Anwendung, die ursprünglich als kostenfreie MobileMe-Alternative für den Eigengebrauch gedacht war, ist Dominik Tobschall. Er startet das Projekt als Hobby neben seinem Jura-Studium. Dass aus fruux einmal ein echtes kommerzielles Produkt wird, war zu diesem Zeitpunkt noch illusorisch und überhaupt nicht geplant. „Zu Beginn gab es nicht mal eine Anmeldefunktion und wir mussten interessierte Nutzer noch per Hand anlegen“, sagt Tobschall. Das war vor sechs Jahren – seit 2007 hat sich allerdings einiges getan.

Weniger Marketing, dafür viel Entwicklung

„Irgendwann kam der Moment, an dem fruux eine gewisse Aufmerksamkeit in der Presse erhalten hat, eine erhöhte Nachfrage entstand und der Dienst beispielsweise mit den steigenden Server- und Infrastrukturkosten für uns als Hobbyprojekt einfach zu teuer wurde“. Mit „uns“ meint er sich und seine Mit-Entwickler Martin Kaniut und Evert Pot. Die logische Konsequenz für das junge Team war eine Firma zu gründen und Vollzeit an dem Projekt zu arbeiten. 2010 tat Tobschall dann den Schritt und meldete eine Unternehmergesellschaft an, kurze Zeit später ist das Team auch formal unter dem Dach einer GmbH zusammengerückt – eine Phase, in der sich vor allem auch seine Ausbildung zum Juristen mit Schwerpunkt Steuerrecht bezahlt gemacht hat.

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Dominik Tobschall entwickelte fruux während seines Jura-Studiums. (Bild: Uwe Sülflohn)
Das Besondere an Tobschall liegt aber gar nicht in seiner Fähigkeit, mit Zahlen und Paragraphen umzugehen. Vielmehr ist der 31-jährige ein echter Produktmensch, ein Entwickler, der sich mehr der Funktionalität und dem Mehrwert von fruux widmet, als sich um das Marketing und den Vertrieb zu kümmern. „We have a strategic plan, it’s called doing things“, steht auf einem Plakat in der Einbauküche der geräumigen Wohnung – ein Credo, dem man sich ganz offenbar mit Haut und Haaren verschrieben hat.

Auch wenn der Fokus stärker auf dem Machen als der Strategie liegt, beweist fruux bei wichtigen Entscheidungen Weitblick. So konzipierte fruux seinen Dienst von Anfang an in Englisch.„Wir waren von Anfang an auf eine internationale Nutzerschaft aus“, entgegnet Tobschall auf die Frage, warum man sich zu dem Schritt entschieden hat. Außerdem verrät er: „Wir waren ein kleines, international zusammengewürfeltes Team, das auch bis heute untereinander nur Englisch spricht. Der Entschluss, alles in englischer Sprache zu konzipieren, hatte also auch intern gewisse Vorteile“. Nachteile zeigen sich allerdings beim deutschen Markt. Hier nehmen die Nutzer den englischsprachigen Dienst nur zögerlich an – was sich nicht zuletzt auch an den Anmeldezahlen ablesen lässt. Der Großteil der Nutzer sitzt im Ausland – in den USA, Frankreich und Großbritannien – der deutsche Anteil ist vergleichsweise gering. Wie viele Nutzer fruux hat, bleibt jedoch ein gut gehütetes Geheimnis.

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Gegen den Trend geschlossener Systeme a la Apple: fruux synchronisiert plattformübergreifend Kalender, Kontakte und Aufgaben. (Bild: Uwe Sülflohn)

Gegen den wachsenden Trend der „Walled Clouds“

Doch schaut man sich den Dienst genauer an, dann wird klar, dass auch deutsche Nutzer ihren Spaß an fruux haben dürften, trotz der englischen Sprache. Denn auch für Laien wird schnell erkennbar, wie man sich innerhalb des Services bewegt und was er kann. Fruux bietet die Möglichkeit, über Plattformgrenzen hinweg auf Kontakte, Aufgaben und Kalenderdaten zuzugreifen und diese von verschiedenen Orten aus zu verwalten. Dabei unterstützt fruux neben den Betriebssystemen Windows, OS X, Linux, Android und iOS auch spezielle Programme wie Thunderbird, Evolution, eM Client, BusyCal, Rainlendar und viele mehr. Im Grunde alle Programme und Clients, die den offenen CardDAV- und CalDAV-Standard nutzen. Dominik Tobschall und sein Team möchten damit vor allem dem wachsenden Trend der „Walled Clouds“ entgegentreten. Ein Begriff, den der Gründer an die frühere Bezeichnung der „Walled Gardens“ anlehnt. Jeder Dienst baue nur noch Insellösungen für die eigenen Produkte und dränge damit den Nutzer mehr und mehr dazu, sich nur noch konsequent im eigenen Ökosystem zu bewegen.

Die lässt sich natürlich nur mit Apple-Geräten synchronisieren und selbst Google verschränkt sich bisweilen einem offenen Standard, sofern der dem Unternehmen aus Mountain View nicht nützt. „Der einzige Grund, warum Google aktuell noch offene Standards auf Seiten der Datensynchronisation unterstützt, ist, weil es vor wenigen Wochen einen Riesenaufschrei gab, als man diese abschalten wollte“, erklärt uns Tobschall im Gespräch. „Auch bei dem Suchmaschinengiganten wird die Offenheit stückchenweise immer weiter zurückgefahren“ – was das Entwicklerteam höchst kritisch sieht. Doch nicht nur die plattformübergreifende Funktionalität spricht für fruux, auch die Tatsache, dass viele verschiedene Nutzer einbezogen werden können. Fruux löst somit nicht nur das Problem, dass ein Anwender mit vielen verschiedenen Geräten auf den Dienst zugreifen will, sondern auch, dass verschiedene Anwender mit mehreren Geräten die Aufgaben, Kontakte und Kalender verwalten wollen. Insofern ist fruux auch und gerade für kleine bis mittelgroße Teams besonders geeignet, etwa für Web-Agenturen.

Von Anfang an schwarze Zahlen

Dass ein großes Potenzial in der Gründungsidee steckt, haben auch Investoren im vergangenen Jahr erkannt und das Projekt Anfang 2012 mit einer Seed-Finanzierung im sechsstelligen Bereich unterstützt. Investiert haben der High-Tech-Gründerfond und netSTART Venture, die fruux mit ihrer Finanzierung einen kräftigen Schub verschafft haben. Zum einen konnte man dadurch das Produkt weiterentwickeln und neue Plattformen integrieren, zum anderen aber auch das Team vergrößern und sich überhaupt erst einmal einen Arbeitsplatz leisten – vorher hat das Team nämlich nur lose zusammengearbeitet. „Zu dem Zeitpunkt wurde es dann auch ernst“, resumiert Tobschall und meint, dass man es ohne die Finanzierung mit dem Wachstum definitiv hätte langsamer angehen lassen müssen. Was der Finanzierungsspritze sicherlich zuträglich war, ist die Tatsache, dass fruux von Anfang an schwarze Zahlen geschrieben hat: Der Dienst setzt nämlich auf ein Freemium-Modell mit einer abgespeckten Kostenlos- und zwei umfangreichen Bezahlversion. Zum Team gehören heute neben den fünf festangestellten Mitarbeitern noch zwei Freelancer und ein von den Investoren gestellter Mentor, der intern allerdings als vollwertiges Team-Mitglied angesehen und gemocht wird. Zu den fünf festen fruux’ler gehören neben den Entwicklern Dominik Tobschall, Evert Pot und Armin Hackmann noch der Designer Martin Kaniut sowie Geoff Baum, der in den USA sitzt und von dort aus das Business Development vorantreibt.

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Man rückt zusammen im fruux-Hauptquartier: Eine alte Kassierer-Wohnung wurde umfunktioniert. (Foto: Uwe Sülflohn)

Die Sache mit der Datensicherheit

Eine der dringlichsten Fragen, die sich Anwender in aller Welt aktuell rund um Cloud-Services stellen, ist die nach der Sicherheit der Dienste und der darin erfassten Daten gegenüber neugierigen Blicken Dritter – nicht zuletzt ausgelöst durch die Snowden-Enthüllungen rundum PRISM, Tempora und XKeyscore vor einigen Monaten. Auch das fruux-Team verfolgt das Mediengeschehen diesbezüglich aufmerksam. fruux-Gründer Dominik Tobschall ärgert dabei, dass die Spionageaktionen die Skepsis gegenüber dem noch relativ jungen Cloud-Markt schüren. Wer die Causa verfolgt, der weiß längst, dass E-Mail-Konten ausgelesen, Kontaktdaten abgegriffen werden und dass die Behörden sogar versucht haben, potenziell unsichere Ciphers zu etablieren, um SSL, einen Standard zur sicheren Übertragung von Daten, anzugreifen. Das ist insofern ärgerlich, als dass Kunden das Vertrauen in den Internetmarkt verlieren und viele Dienste größerer aber auch kleinerer Internetunternehmen meiden, sich wieder abmelden oder bewusst die Nutzung einschränken – sogar Internetriesen wie Facebook und Google kommen dieser Tage nicht umhin, dies auch öffentlich einzugestehen.

Transparenz und Offenheit schafft Vertrauen

Tobschall selbst meint, dass man mit fruux bisher noch gut davon gekommen sei, was zum einen daran liegt, dass der Großteil der Nutzer im englischsprachigen Ausland sitzt und man dort nicht mit der gleichen Akribie auf das Thema reagiert, wie die Deutschen. Zum anderen aber auch, weil man sich gegenüber jeder Anfrage und jedem Anliegen der Kunden absolut transparent verhält. Tobschall selbst ist Mitglied des Chaos Computer Clubs, dem berühmten deutschen Hacker-Verein, der sich grenzüberschreitend für Informationsfreiheit einsetzt. Der Gründer bezeichnet sich und sein Team als Anhänger der Datenschutzbewegung: „Nicht umsonst ist das Projekt auch damals schon zu Universitätszeiten entstanden, ich wollte die Kontrolle über meine Daten haben“, bestätigt er uns. Ein Vorhaben, das heute – sechs Jahre später – für viele Nutzer mehr denn je außer Reichweite gelangt zu sein scheint.

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Der Designer Martin Kaniut ist in den Münsteraner Büro-Räumen allein unter Ent- wicklern. (Bild: Uwe Sülflohn)
fruux hostet seinen Dienst auf Amazon Web Services (AWS) – aufgrund der hervorragenden Skalierbarkeit. Nicht zuletzt aber auch, weil man Amazon bisher das größte Vertrauen unter den Cloud-Hostern schenkt. Das zielt auch und gerade auf einige wichtige operative Aspekte des Internet-Service-Providers ab: Amazon-Mitarbeiter müssen beispielsweise einen Background-Check durchlaufen, inklusive der Vorlage eines Führungszeugnisses, mit dem Amazon sicherstellen will, dass keine Mitarbeiter mit krimineller Energie im Team arbeiten – etwas, dass deutsche Anbieter beispielsweise nicht gewährleisten können, da solche Kontrollen hierzulande nur bei bestimmten Berufsgruppen, etwa bei Polizisten, zulässig sind. Ferner attestiert Tobschall AWS aber auch eine gehörige Portion an Transparenz. Nicht zuletzt durch den Open-Source-Ansatz. „Im Endeffekt ist es bei uns genauso wie bei dem Nutzer: Vertrauen wir einem Service nicht, nutzen wir ihn auch nicht“, so Tobschall. Dass man zudem den Schutz der Nutzerdaten und das Vertrauen in den Partner auch in Zukunft ständig neu evaluieren muss, gehört für die Verantwortlichen schlichtweg zur Firmenphilosophie. Man glaubt es ihm, auch wenn die Worte angesichts des aktuellen Überwachungsskandals kaum beruhigend wirken dürften – wie auch, ist es doch vielmehr ein politisches als ein technisches Problem.

fruux Pläne für die Zukunft

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Das Münsteraner fruux-Team: Armin Hackmann, Dominik Tobschall, Evert Pot und Martin Kaniut (v.l.). (Bild: Uwe Sülflöhn)
Für die Zukunft gilt bei fruux vor allem ein Ziel – und zwar den Dienst noch einfacher für den Nutzer zu gestalten und noch mehr Geräte und Systeme zu unterstützen. Vor kurzem erst haben die Entwickler beispielsweise eine eigene Webapplikation veröffentlicht, mit der Anwender in der Lage sind, ihre Kontakte auch im Browser zu bearbeiten.

Die Verantwortlichen wollen zudem weitere Integrationsmöglichkeiten der Kalenderdaten in vorhandene Websites oder Apps anbieten. Für Freiberufler bedeutet das, dass sie zukünftig beispielsweise auch buchbare Termine auf der eigenen Website anzeigen lassen können. Sportvereine könnten dadurch die Trainingszeiten online kommunizieren – alles automatisiert. Zudem arbeitet das Team derzeit an einer Outlook-Integration sowie einer hauseigenen Android-App. Auf die Frage hin, ob fruux in Zukunft auch verschiedene sprachliche Lokalisierungen anbieten wird, entgegnet Tobschall, dass man es sich zwar wünschen würde, derzeit aber noch nicht sagen kann, wann erste Schritte in diese Richtung unternommen werden. B2B-seitig will das Unternehmen vor allem vorhandene Partnerschaften ausbauen und neue eingehen – die hauseigene SabreDAV-Technologie, die für fruux entwickelt wurde, wird beispielsweise auch von Unternehmen wie Box, ownCloud, Kolab, Atmail und vielen anderen genutzt.

Umso interessanter das Produkt und die ersten Erfolge, desto stärker drängt sich für Beobachter der Gedanke auf, dass junge Gründer in Richtung Berlin, nach London oder ins Valley blicken sollten – dorthin, wo das „Who-is-Who“ der internationalen Gründerszene und investitionsfreudige Financiers sich tummeln. Ob auch fruux mit diesem Gedanken spielt, wollten wir abschließend von Dominik Tobschall erfahren – seine selbstbewusste Antwort: „Nein, was Startups angeht, entwickelt sich Münster gut. Zudem erlebt man hier viel weniger Ablenkung als in den großen Startup-Metropolen – und wenn doch mal was ist, dann fliegt man halt rüber“. Man merkt, da spricht wieder der Produktmensch.

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Andreas Weck
Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger [Update] http://t3n.de/news/facebook-app-messenger-539366/ 2014-04-10T05:23:33Z
Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Update vom 10. April 2014: Wie uns ein Facebook-Sprecher mitteilt, bleibt die Nachrichtenfunktion vorerst für deutsche Nutzer erhalten. Das Vorhaben wird aktuell nur in Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Norwegen umgesetzt.

Facebook verschickt Benachrichtigungen an seine Nutzer – zwei Wochen Zeit zu wechseln

Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)
Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)

Facebook hat sich dazu entschieden die Nachrichten-Funktion in der Android- und iOS-Applikation einzustellen. Damit will das Unternehmen die Aufmerksamkeit auf die Messenger-App richten und Nutzer, die weiterhin Facebook-Nachrichten auf dem mobilen Endgerät empfangen wollen, in die Zusatzanwendung lotsen. Seit gestern Abend verschickt das Unternehmen entsprechende Benachrichtigungen an seine Kunden. Die Installation muss innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt werden – danach sind Unterhaltungen nicht mehr über die herkömmliche Facebook-Applikation möglich.

Messenger-App soll Geschwindigkeitsprobleme der Facebook-App lösen

Gründe dafür hat bereits im November genannt, als er öffentlich über die Ausgliederung des Nachrichtensystems auf einer Veranstaltung sprach. Laut dem Facebook-Chef führt die Funktion zu Geschwindigkeitsproblemen in der Hauptanwendung. Zudem empfinden die Verantwortlichen die Chatfunktion als unkomfortabel. Die Zusatzanwendung hingegen wirkt weniger überlagert und führt zu einem besseren Nutzererlebnis.

Doch Nutzer haben in der letzten Zeit auch Probleme mit der Auslagerung gehabt. Nicht selten mussten Anwender die Nachrichten sowohl im Messenger als auch im Chat-Fenster lesen, damit sie vom System als gelesen erkannt wurden. Die Synchronisation der Nachrichtenfunktion innerhalb der beiden Dienste verlief denkbar schlecht. Ob dieses Manko bei den neuen Umbauarbeiten berücksichtigt und bereinigt wird, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Manko: Viele Nutzer wollen keine zweite Applikation auf ihrem Smartphone – auch und gerade weil sie die Akkuleistung angegriffen sehen.

via thenextweb.com

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Andreas Weck
Traumjob bei Apple? Das verraten die Angestellten über die Schattenseiten http://t3n.de/news/traumjob-apple-verraten-539269/ 2014-04-09T14:23:00Z
Für viele ist ein Job bei Apple der absolute Karrieretraum. Dabei ist auch die Arbeit bei dem Computerkonzern aus dem kalifornischen Cupertino nicht immer ein Zuckerschlecken.

Für viele ist ein Job bei Apple der absolute Karrieretraum. Dabei ist auch die Arbeit bei dem Computerkonzern aus dem kalifornischen Cupertino nicht immer ein Zuckerschlecken.

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Business Insider: Apple erwartet viel von seinen Mitarbeitern. (Foto: Seth Anderson / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Apple: Wie es sich bei den iPhone-Machern arbeitet

Apple ist eine der bekanntesten und beliebtesten Marken der Welt. Da überrascht es nicht, dass viele Menschen gerne einen bei dem Konzern aus Cupertino hätten. Immerhin macht sich auch ziemlich gut auf jedem Lebenslauf. Dass aber die Arbeit bei den iPhone-Machern auch seine Schattenseiten hat, zeigt ein Beitrag auf der amerikanischen News-Seite Business Insider. Dort hat sich der Journalist Jim Edwards einmal angeschaut, was ehemalige Mitarbeiter über ihre Arbeit bei Apple zu sagen haben.

Seine Quellen sind Interviews mit ehemaligen Apple-Mitarbeitern, aber auch anonyme Meinungsäußerungen auf Quora oder dem amerikanischen Job-Bewertungsportal Glassdoor. Das Bild, das Edwards von der Arbeit bei Apple zeichnet, ist eines das von extremer Geheimhaltung und kaum vorhandener Work-Life-Balance geprägt ist. Der ehemalige Apple-Entwickler Robert Bowdidge beispielsweise konnte seiner eigenen Ehefrau, einer IBM-Mitarbeiterin, zwei Jahre lang nicht sagen, woran er arbeitet oder wieso er dafür reisen muss. Auch die Frau eines anderen Mitarbeiters soll von dessen Chef gesagt bekommen haben, ihr Mann dürfe bis zur offiziellen Vorstellung seines Projektes nicht mehr mit ihr über das Projekt sprechen und sie müsse alles darüber vergessen.

Work-Life-Balance: Laut ehemaligen Apple-Mitarbeitern ein großes Problem

Glaubt man dem Artikel, dann haben die Jahre der extremen Geheimhaltung zu einer teilweise schon paranoiden Unternehmenskultur geführt. Auch gebe es eine sehr strikte Hierarchie, in der Vorschläge zur Verbesserung bestehender Prozesse nicht gerne gesehen werden. Im Gegenzug soll Apple aber ein nicht unerhebliches Arbeitspensum von seinen Mitarbeitern erwarten. Der Designer Jordan Price soll seine Tochter unter der Woche aufgrund der vielen Arbeitsstunden im Grunde nie zu Gesicht bekommen haben. Außerdem soll er ein vergleichsweise geringes Gehalt bezogen haben. Eine Einbuße, die er allerdings als Langzeitinvestition in seine Karriere betrachtet hat.

Über eine geradezu „schreckliche“ Work-Life-Balance beschweren sich auf Glassdoor nicht wenige Mitarbeiter. Interessanterweise auch Angestellte, die ihren Job bei Apple allem Anschein nach gegen keinen anderen eintauschen würde. Laut dem langjährigen Apple-Manager Max Paley soll sich die Arbeit im Unternehmen nach dem Tod von Steve Jobs in mindestens einer Sache verschlechtert haben – Heutzutage sollen an jedem halbwegs wichtigen Meeting auch Projektmanager und Logistiker teilnehmen. Früher, so Paley, hätten die Ingenieursteams die Entscheidungen getroffen und Produkt- und Einkaufsmanager hätten sich dann danach gerichtet.

t3n self jobs

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Kim Rixecker
10 Apps für 'nen Zwanni: MacHeist Bundle bringt euch coole Tools zu einem günstigen Preis http://t3n.de/news/macheist-bundle-os-x-apps-539230/ 2014-04-09T11:28:58Z
Das Apple Design Award Bundle von MacHeist vereint zehn Programme im Wert von 1.786 US-Dollar für den Preis von 19,99 US-Dollar. Selbst wer kein Interesse an dem Paket hat, kann damit das...

Das Apple Design Award Bundle von MacHeist vereint zehn Programme im Wert von 1.786 US-Dollar für den Preis von 19,99 US-Dollar. Selbst wer kein Interesse an dem Paket hat, kann damit das Mindmapping-Werkzeug Scapple umsonst bekommen.

Apple Design Award Bundle: 10 prämierte Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacHeist)
Apple Design Award Bundle: 10 prämierte Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacHeist)

MacHeist: 10 Tools für einen unschlagbaren Preis

Die Idee, eine Sammlung von Programmen für einen günstigen Preis als Paket zu verkaufen und einen Teil der Erlöse zu spenden, wurde in den letzten Jahren unter anderem durch das Humble Bundle sehr populär. MacHeist überträgt das Konzept auf OS-X-Apps und verkauft mit dem Apple Design Award Bundle zehn Programme für 19,99 US-Dollar. Zehn Prozent der Einnahmen werden dabei an gemeinnützige Organisationen gespendet. Als Käufer des Pakets könnt ihr selbst bestimmen, welche Organisation welchen Anteil bekommen soll. Zur Auswahl stehen dabei unter anderem der WWF oder das amerikanische Rote Kreuz.

Würdet ihr alle Programme aus dem Paket einzeln kaufen, würde euch das 1.786 US-Dollar kosten. Tatsächlich liegt der Verkaufspreis von acht der zehn Apps preislich über den 19,99 US-Dollar, die das gesamte Paket kostet. Wer eines davon sowieso wollte, spart also in jedem Fall. Die Auswahl der Programme im MacHeist-Bundle reicht von der 2D-Animationssoftware Toon Boom Studio über die Buchhaltungssoftware AccountEdge Pro bis zur Video-Podcast-Lösung BoinxTV.

Hier die vollständige Liste der enthaltenen Programme:

MacHeist: Scapple gibt es zusätzlich für einen Share umsonst

Unabhängig von dem eigentlichen Software-Paket gibt es bei MacHeist auch das Mindmapping-Tool Scapple kostenlos. Dafür müsst ihr entweder dem Twitter-Account von MacHeist folgen und einen Werbe-Tweet für die Seite senden oder ihr liked die Facebook-Seite von MacHeist und teilt sie mit euren Facebook-Freunden. Das Angebot läuft nur noch bis zum 11. April 2014. Wer Interesse an dem App-Paket oder Scapple hat, sollte sich also beeilen.

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Kim Rixecker
Flexible Gebotsstrategien und Interaktionsanzeigen: Das ist neu bei Googles AdWords Editor 10.4 http://t3n.de/news/google-adwords-editor-104-539146/ 2014-04-09T08:29:02Z
Google hat Version 10.4 des AdWords Editors für Windows und OS X veröffentlicht. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen der Kampagnen-Editor mitbringt.

Google hat Version 10.4 des AdWords Editors für Windows und OS X veröffentlicht. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen der Kampagnen-Editor mitbringt.

AdWords Editor Version 10.4: Das ist die neue Version des Kampagnen-Editors. (Screenshot: AdWords Editor 10.4)
AdWords Editor Version 10.4: Das ist die neue Version des Kampagnen-Editors. (Screenshot: AdWords Editor 10.4)

AdWords Editor 10.4: Flexible Gebotsstrategien und Interaktionsanzeigen

Googles Kampagnen-Editor unterstützt ab sofort flexible Gebotsstrategien. Die Strategien lassen sich für Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords aktualisieren. Außerdem können Nutzer jetzt flexible Gebotsstrategien aus der gemeinsam genutzten Bibliothek des AdWords-Kontos anwenden und Gebote lassen sich unabhängig von der Gebotsstrategie der gewählten Kampagne bearbeiten. Damit ist es beispielsweise möglich, CPM-Gebote zu einer CPC-Kampagne hinzuzufügen.

Der Editor unterstützt jetzt außerdem die sogenannten Interaktionsanzeigen. Dabei handelt es sich um Rich-Media-Display-Ads, die sich vergrößern oder etwas abspielen, wenn der Nutzer mit dem Cursor über sie fährt. Diese Option steht euch nur bei neuen Anzeigegruppen zur Verfügung und kann später nicht mehr geändert werden. Darüber hinaus stehen Nutzern neue Bildgrößen zur Verfügung.

AdWords Editor 10.4: Die weiteren Neuerungen im Überblick

Im November 2013 hatte den sogenannten sichtbaren CPM eingeführt. Für diese Werbung zahlen Auftraggeber nur, wenn sie vom Seitenbesucher tatsächlich gesehen wird. Im Editor kann das jetzt für Kampagnen mit manuellem CPM de- oder aktiviert werden. Außerdem finden sich im Editor jetzt vier AdWords-Kampagnentypen: „Nur Such-Netzwerk“, „Such- und Display-Netzwerk“, „Such-Netzwerk mit Display-Auswahl“ und „Nur Display-Netzwerk“.

Der AdWords Editor 10.4 kann ab sofort für und heruntergeladen werden. Wer sich ausgiebiger mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir die Artikel „Google AdWords: 26 Tipps, um deine Werbeanzeigen zu testen“ und „Google AdWords: So funktionieren die Keyword-Anzeigen“ von unserem Kollegen Lars Budde.

via searchengineland.com

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Kim Rixecker
Siri Marke Eigenbau: Raspberry-Pi-Sprachsteuerung mit Jasper http://t3n.de/news/jasper-raspberry-pi-open-source-538988/ 2014-04-08T12:15:09Z
Jasper ist eine Sprachsteuerungssoftware für das Raspberry Pi. Dank einer einfachen API lässt sich die quelloffene Software leicht um eigene Befehle und Funktionen erweitern.

Jasper ist eine Sprachsteuerungssoftware für das Raspberry Pi. Dank einer einfachen API lässt sich die quelloffene Software leicht um eigene Befehle und Funktionen erweitern.

Open Source: Euer Raspberry Pi hört dank Jasper auf jedes Wort. (Screenshot: jasperproject.github.io)
Open Source: Euer Raspberry Pi hört dank Jasper auf jedes Wort. (Screenshot: jasperproject.github.io)

Raspberry Pi: Jasper ist die Siri-Alternative für euer Wohnzimmer

Egal ob Siri, Google Now oder demnächst auch Microsofts Cortana: Sprachsteuerung für unsere Mobilgeräte ist mittlerweile Standard. Mit Jasper gibt es jetzt auch eine quelloffene Sprachsteuerung für das . Von Haus aus beherrscht die einige einfache Befehle, auf die Jasper mit einer etwas blechernen Roboterstimme antwortet. So kann euch Jasper auf Nachfrage beispielsweise über das aktuelle Wetter informieren, die Uhrzeit mitteilen oder euch über E-Mails oder Facebook-Nachrichten informieren. Und Jasper kann theoretisch noch viel mehr.

Die beiden Princeton-Studenten Shubhro Saha und Charlie Marsh haben Jasper eine einfache mit auf den Weg gegeben. Damit lassen sich eigene Befehle definieren und von Jasper ausführen lassen. Was ihr damit macht, steht euch natürlich frei, denkbar wäre beispielsweise ein Einsatz bei der Heimautomation. Letztlich sind euch hier aber keine Grenzen gesetzt.

Raspberry Pi: Das braucht ihr für Jasper

Eine Anleitung zur Software und der Entwickler-API findet ihr auf der Webseite des Raspberry-Pi-Projekts. Hardwareseitig empfehlen die Macher die folgende Ausrüstung:

  • Raspberry Pi Model B
  • Akiro Kinobo USB-Mikrophon
  • 4GB SD-Karte
  • Airlink Mini-USB-Adapter
  • Micro-USB-Kabel
  • Ethernet-Kabel
  • USB-Lade-Adapter
  • Lautsprecher

Einzelne Komponenten lassen sich vermutlich durch Konkurrenzprodukte ersetzen, das wurde aber von den Machern nicht getestet. Den Quellcode von Jasper findet ihr auf auf GitHub.

Wir ihr seht, könnt ihr dank Jasper mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine Sprachsteuerung für euer Zuhause basteln. Wie ihr in dem Video der Macher allerdings feststellen könnt, klingt Jasper nicht ganz so sympathisch wie . Aber das wollen wir einem Open-Source-Projekt zweier Studenten jetzt nicht vorhalten.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Lightroom Mobile: Adobe veröffentlicht iPad-App für Bildbearbeitung http://t3n.de/news/adobe-lightroom-mobile-ipad-iphone-538851/ 2014-04-08T04:54:39Z
Adobe Lightroom Mobile erscheint für das iPad und bald auch für das iPhone – Nutzer müssen allerdings Creative-Cloud-Kunden sein.

Adobe Lightroom Mobile erscheint für das iPad und bald auch für das iPhone – Nutzer müssen allerdings Creative-Cloud-Kunden sein.

Adobe Lightroom Mobile soll mobile Bildbearbeitung vereinfachen

Adobe möchte mobiles Arbeiten verbessern. Aus diesem Grund hat das Software-Unternehmen mit der Creative Cloud bereits vor wenigen Monaten erste Schritte eingeleitet, um Geräte besser miteinander kollaborieren zu lassen. Der Grund ist nachvollziehbar: Projekte sollen künftig sowohl vom mobilen als auch vom stationären Endgeräte von überall aus abrufbar sein – und das so einfach wie möglich. Jetzt haben die Kalifornier einen weiteren Schritt unternommen und Adobe Lightroom Mobile veröffentlicht, um die Bildbearbeitung auch vom iPad und iPhone aus intuitiver zu gestalten.

Lightroom Mobile ist bereits für das iPad erhältlich  – demnächst auch für das iPhone. (Bild: TechCrunch/Adobe)
Lightroom Mobile ist bereits für das iPad erhältlich – demnächst auch für das iPhone. (Bild: TechCrunch/Adobe)

Ab sofort ist es Nutzern möglich die Applikation herunterzuladen. Lightroom Mobile enthält bekannte Funktionen wie die RAW-Bildbearbeitung. Zudem synchronisiert sich die Applikation automatisch mit Lightroom 5 auf dem Desktop. Lightroom Mobile unterstützt so ziemlich jedes Bildformat und ermöglicht es Bilder mittels Sharing-Funktionen auf bekannte Soziale Netzwerke zu teilen. Zudem können Fotos auch vom Camera-Roll importiert werden. Um den vollen Funktionsumfang zu erhalten, müssen Interessierte allerdings eines der vier Creative-Cloud-Produkte nutzen:

  • Photoshop Photography Program (9.99 US-Dollar/Monat)
  • Creative Cloud Student and Teacher Edition (29.99 US-Dollar /Monat)
  • Creative Cloud complete plan (49.99 US-Dollar /Monat)
  • Creative Cloud for teams complete plan (69.99 US-Dollar /Nutzer/Monat)

Nutzer die mindestens ein iPad 2 ihr Eigen nennen und das vor allem unter iOS 7 (oder höher) läuft, können Adobe Lightroom Mobile hier herunterladen. In den kommenden Wochen erscheint auch eine iPhone-Applikation.

via techcrunch.com

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Andreas Weck