Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-08-01T08:42:02Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Dropbox, Google Drive, Flickr und Co.: Cloud Commander für Mac bündelt alle deine Daten aus der Wolke http://t3n.de/news/cloud-commander-mac-dropbox-560324/ 2014-08-01T08:42:02Z
Wer unterschiedliche Cloud-Speicher nutzt, sollte sich Cloud Commander für Mac und iOS ansehen. Die praktische App verwaltet Daten unterschiedlicher Dienste wie Dropbox, Google Drive, FTP, …

Wer unterschiedliche Cloud-Speicher nutzt, sollte sich Cloud Commander für Mac und iOS ansehen. Die praktische App verwaltet Daten unterschiedlicher Dienste wie Dropbox, Google Drive, FTP, SugarSync, WebDAV und Picasa.

Cloud-Speicher spart nicht nur Platz auf der Festplatte, sondern ermöglicht auch die Synchronisation von Daten über unterschiedliche Geräte hinweg. Viele Anwender nutzen allerdings unterschiedlichste Cloud-Dienste, sodass Dateien überall verstreut sind. Diesem Problem widmet sich die App Cloud Commander.

Cloud Commander unterstützt eine Menge beliebter Cloud-Dienste. (Bild: Cloud Commander)
Cloud Commander unterstützt eine Menge beliebter Cloud-Dienste. (Bild: Cloud Commander)

Von Cloud Commander unterstützte Dienste

Cloud Commander unterstützt derzeit Dropbox, Box, OneDrive, Microsoft Office 365 OneDrive for Business, Google Drive, Copy, SugarSync, Bitcasa, Picasa, Flickr, WebDAV, FTP, SFTP und FTPS. Sobald der Nutzer seine entsprechenden Accounts mit der App verknüpft hat, kann er jeden Cloud-Speicher per Doppelklick öffnen.

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass man nicht nur Zugriff auf die unterschiedlichen Dienste hat, sondern Dateien und Ordner per Drag & Drop zwischen Diensten verschieben und kopieren kann.

Darüber hinaus ermöglicht die Anwendung auch das Umbennenen und Löschen von Dateien und Ordnern. Für die meisten unterstützten Cloud-Speicher kann man außerdem einen Link generieren, den man mit Bekannten oder Kollegen teilen kann. Eine Schnellansicht rundet den Hauptfunktionsumfang von Cloud Commander ab.

Die Grenzen von Cloud Commander

Es ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt – und so ist auch Cloud Commander nicht perfekt. Google Drive beispielsweise zeigt nur die Inhalte des Anwenders an, nicht aber mit dem Nutzer geteilte Dateien. Bei den Foto-Diensten Flickr und Picasa kann man zwar die Bilder aus einem Set oder Album ansehen oder öffnen – sie aber nicht kopieren.

Etwas hakelig gestaltet sich außerdem die FTP-Integration. Dennoch ist Cloud Commander eine wirklich praktische Anwendung für alle, die ihre Daten bei unterschiedlichen Cloud-Diensten gespeichert haben.

]]>
Sébastien Bonset
Shazam für Mac: Neue Desktop-App für den genialen Musikerkennungsdienst http://t3n.de/news/shazam-fuer-mac-neue-desktop-app-560214/ 2014-07-31T13:14:51Z
Shazam bietet ab sofort auch eine Desktop-Version seines Musikerkennungsdienstes für den Mac an. Die OS-X-App könnt ihr euch kostenfrei aus Apples App-Store herunterladen.

Shazam bietet ab sofort auch eine Desktop-Version seines Musikerkennungsdienstes für den Mac an. Die OS-X-App könnt ihr euch kostenfrei aus Apples App-Store herunterladen.

Musikerkennungsservice: Shazam bietet jetzt auch eine OS-X-App an. (Screenshot: Shazam for Mac)
Musikerkennungsservice: Shazam bietet jetzt auch eine OS-X-App an. (Screenshot: Shazam for Mac)

Shazam für den Mac: Musikerkennungsdienst veröffentlicht Desktop-App für Mac-Nutzer

Ihr kennt das: Ihr hört einen Song, wisst aber nicht von wem er ist oder wie er heißt. Auf mobilen Endgeräten gibt es mit der Shazam-App schon seit einigen Jahren eine Möglichkeit, diese Lieder zu identifizieren und bei Interesse anschließend zu kaufen. Jetzt hat der Anbieter auch eine eigene OS-X-App für Mac-Nutzer auf den Markt gebracht.

Shazam für den Mac nistet sich in Form eines kleinen Icons in der Menüleiste von OS X ein und läuft im Hintergrund mit. Sobald die Software einen Song erkennt, teilt sie euch das mit einer Benachrichtigung mit. Über einen Button lässt sich Shazam aber auch deaktivieren. Das ist sinnvoll, da ihr vermutlich nicht wollt, dass die App jeden Song eurer eigenen Playlist kommentiert. Immerhin solltet ihr diese Titel schon kennen. Eine Übersicht der erkannten Tracks könnt ihr euch durch einen Klick auf das Shazam-Logo in der Menüleiste anzeigen lassen. Ein Klick auf eines der Lieder wiederum öffnet die Shazam-Website, über die ihr den Song in iTunes oder bei Amazon erwerben könnt.

Shazam: Mac-App funktioniert im Test, wie wir es von der Android- und iOS-Version gewohnt sind

Wer oft Internetradios oder Podcasts hört, bei denen die Titel und Interpreten der einzelnen Song nicht angezeigt werden, dürfte sich über die neue OS-X-App freuen. Und die Erkennungsrate von Shazam ist gut. Bei Stücken, die jedoch etwas weiter vom musikalischen Mainstream angesiedelt sind, kann euch auch die App oft auch nicht helfen.

Die OS-X-Version von Shazam könnt ihr kostenfrei über Apples App-Store herunterladen. Ob ihr die App auch auf dem Desktop braucht, hängt letztlich davon ab, wie viel Musik ihr hört und vor allem, über welche Kanäle diese Musik kommt. Ein Spotify-Nutzer beispielsweise dürfte eher weniger praktischen Nutzen aus der Software ziehen.

Shazam Shazam @ Mac App Store
Preis: Kostenlos
]]>
Kim Rixecker
Von Yammer gelernt: Ex-Microsoftler entwickeln clevere Projektmanagement-Suite Nama http://t3n.de/news/nama-projektmanagement-tool-560144/ 2014-07-31T09:20:21Z
Nama ist ein neues Projektmanagement-Tool, das ihr über eine Web-App und auf dem iPhone nutzen könnt. Die Macher haben zuvor an Yammer gearbeitet. Wir haben uns das Tool für euch angesehen.

Nama ist ein neues Projektmanagement-Tool, das ihr über eine Web-App und auf dem iPhone nutzen könnt. Die Macher haben zuvor an Yammer gearbeitet. Wir haben uns das Tool für euch angesehen.

Name ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)
Nama ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)

Nama: Das Projektmanagement-Tool ehemaliger Yammer-Mitarbeiter

Nama wurde als Werkzeug zum Projektmanagement für Firmen jeder Größe entwickelt. Ein Teil des Teams hat zuvor am Enterprise-Social-Network Yammer gearbeitet. Es ist daher wenig überraschend, dass auch Nama die Möglichkeit zur Echtzeit-Kommunikation über Chats bietet. Während die Kommunikation über Yammer aber vergleichsweise unfokussiert verläuft, sind die Chats in Nama direkt mit Projekten oder Tasks verknüpft, an denen ein Mitarbeiter gerade arbeitet.

Ein Projekt kann in Nama im Grunde alles von einer simplen To-Do-Liste bis zur Entwicklung eines neuen Produkts sein. Für jedes Projekt lassen sich einzelne Tasks anlegen und den jeweiligen Mitarbeitern zuweisen, die diese Aufgaben erledigen sollen. Über die schon erwähnte Chat-Funktion können sich Projekt-Mitglieder direkt austauschen. Es ist aber auch möglich, Konversationen im Bezug auf einzelne Tasks zu führen. Daher werden jeweils nur die Teammitglieder behelligt, die auch tatsächlich in die jeweiligen Prozesse involviert sind. Die gesamte Diskussion findet sich jederzeit unterhalb des dazugehörigen Tasks, damit er für alle Beteiligten leicht auffindbar ist.

Nama verlangt automatisch eine Erklärung, wenn sich Teammitglieder nicht an festgelegte Prioritäten halten

Darüber hinaus lassen sich Tasks mit Nama auch priorisieren. Wenn ein Mitarbeiter einen Task abarbeitet, der nicht ganz oben auf seiner Liste steht, fragt Nama automatisch nach, warum er oder sie diesen Task zuerst bearbeitet hat. So wird auch für den Projektleiter klar, warum der Mitarbeiter sich so entschieden hat – ohne dass er persönlich nachfragen muss. Auch wenn ein schon abgearbeiteter Task erneut bearbeitet wird, erkundigt sich Nama nach den Gründen und leitet die Antwort entsprechend weiter.

Der Fortschritt an einem Projekt kann anhand eines Diagramms visualisiert werden. So können Teamleiter schnell überblicken, ob es eine Diskrepanz zwischen dem angestrebten Zeitplan und der tatsächlichen Leistung der Teammitglieder gibt. Neben der Web-App bietet Nama auch eine praktische iOS-App, über die Mitarbeiter auch unterwegs auf Nachrichten reagieren oder Tasks anlegen können. Teams mit bis zu zehn Mitarbeitern können eine eingeschränkte Version von Nama kostenlos nutzen. Größere Unternehmen greifen entweder zum Standard-Paket für fünf US-Dollar pro Monat und User oder zur Pro-Version. Die kostet acht US-Dollar pro Monat und enthält sämtliche Features. Wer will, kann die Pro-Version 60 Tage lang kostenfrei testen.

Wem das Tool nicht zusagt, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Von agil bis klassisch: 10 kostenlose Projektmanagement-Lösungen“ werfen.

via www.producthunt.com

]]>
Kim Rixecker
Nie mehr Passwörter merken: 1Password in iOS-8-Apps als Login verfügbar http://t3n.de/news/1password-ios8-extension-560116/ 2014-07-31T06:15:25Z
Der Password-Manager von AgileBits erhält in der nächsten iOS-Version eine Extension für Apps von Drittanbietern. Beim Einloggen kann 1Password via Touch ID eingebaut werden.

Der Password-Manager von AgileBits erhält in der nächsten iOS-Version eine Extension für Apps von Drittanbietern. Beim Einloggen kann 1Password via Touch ID eingebaut werden.

Einloggen via Touch ID

app santa 1password
Mit 1Password lassen sich Passwörter für verschiedene Dienste auf Android und Mac verwalten.

Das Verwalten von Passwörtern für iPhone-Apps wird mit einer neuen Extension vereinfacht. Die Informationen von 1Password lassen sich ab sofort für Apps von Drittanbietern ab der neuen Systemversion iOS 8 integrieren. Das Unternehmen Agilebits stellt Entwicklern dafür den notwendigen Code für seine Software zur Verfügung.

Bei Apps, die sich das Login-Feature zunutze machen, können Nutzer beim Anmelde-Screen ihre 1Password-Daten auswählen. Die Daten können über eine Berührung mit der Touch ID-Funktion abgerufen werden, ohne dabei die Anwendung zu verlassen.

1Password Teil des Extensions-Programm

Möglich ist die 1Password-Integration durch das App-Extensions-Programm in iOS 8. Mit den Erweiterungen will Apple Entwicklern das Einbinden von externen Diensten erleichtern. Bisher mussten die Login-Daten des Password-Managers manuell eingegeben werden.

Der Komfort hat seinen Preis. 1Password ist für 15,99 Euro im App-Store erhältlich. Agilebits informiert die Developer-Community auf Github, wie die Erweiterung in Apps eingebaut werden kann. Apple stellte die iOS-Updates bei der Konferenz WWDC vor, die neue Version soll im Herbst erscheinen. Einen konkreten Launch-Termin gibt es noch nicht.

via blog.agilebits.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Sichere Kommunikation: Open-Source-App Signal verschlüsselt Anrufe und soll bald auch WhatsApp Konkurrenz machen http://t3n.de/news/open-whispersystems-signal-560029/ 2014-07-30T09:31:40Z
Mit Signal bietet Open WhisperSystems eine kostenfreie, quelloffene iOS-App an, die VoIP-Telefonate mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht. Mittelfristig sollen auch verschlüsselte …

Mit Signal bietet Open WhisperSystems eine kostenfreie, quelloffene iOS-App an, die VoIP-Telefonate mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht. Mittelfristig sollen auch verschlüsselte Textnachrichten und eine Android-App hinzukommen.

Signal: Neue Open-Source-App ermöglicht die Verschlüsselung von Telefonaten. (Screenshot: Open WhisperSystems)
Signal: Neue Open-Source-App ermöglicht die Verschlüsselung von Telefonaten. (Screenshot: Open WhisperSystems)

Open WhisperSystems: Von RedPhone und TextSecure zu Signal

Open WhisperSystems bietet mit TextSecure seit einigen Jahren eine quelloffene, verschlüsselte Text-Messaging-App für Android an. Die Software wurde Ende 2013 auch direkt in den beliebten Android-Fork CyanogenMod integriert. Außerdem betreut das Open-Source-Projekt mit RedPhone eine Android-App zur Verschlüsselung von Telefonaten. Jetzt hat das Projekt auch eine iOS-App vorgestellt, mit der sich VoIP-Telefonate mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor ungewünschten Mithörern schützen lassen.

Die App heißt Signal, ist kompatibel zur Android-App RedPhone und kann ab sofort aus Apples App-Store runtergeladen werden. Mittelfristig will Open WhisperSystems auch die Verschlüsselung von Textnachrichten über das TextSecure-Protokoll über die App ermöglichen. Außerdem sollen dann auch die beiden Android-Apps RedPhone und TextSecure in einer gemeinsamen Signal-App für Android aufgehen. Dann wird auch die verschlüsselte Kommunikation zwischen Nutzern beider Mobil-Betriebssysteme per Text oder Sprache aus nur einer App heraus möglich.

Signal: Open-Source-Projekt sorgt für verschlüsselte Telefonate

Um den Umgang mit Signal so einfach wie möglich zu gestalten, brauchen Nutzer lediglich die Telefonnummer ihres Gegenübers, um einen verschlüsselten Anruf durchzuführen. Das Projekt steht unter der freien GPL-Version-3-Lizenz. Wer will, kann sich den zugrundeliegenden Quellcode von Signal auf GitHub anschauen. Um Entwickler die aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung der Plattform schmackhaft zu machen, hat Open WhisperSystems angekündigt, für jeden Pull-Request, der es in die Software schafft, einen Teil der Bitcoin-Spenden an den jeweiligen Coder auszuzahlen.

Vor allem wenn Signal auch die Möglichkeit bekommt, verschlüsselte Textnachrichten zu versenden und es auch für Android eine identische Lösung gibt, könnte sich die Open-Source-App als echter Standard für sichere Kommunikation etablieren. Wir dürfen also gespannt sein, wann Open WhisperSystems seine hochgesteckten Ziele erfüllen wird. Für die Öffentlichkeit, die nicht zuletzt durch die Snowden-Enthüllungen immer häufiger verschlüsselte Möglichkeiten zur Kommunikation sucht, aber auch für Unternehmen aus Bereichen, in denen Industriespionage keine Seltenheit darstellt, birgt die Arbeit des Open-Source-Projekts einiges an Potenzial.

Signal - Private Messenger Signal - Private Messenger @ App Store
Preis: Kostenlos
]]>
Kim Rixecker
Apple MacBook Pro Retina Refresh: Etwa 8 Prozent schneller und mehr RAM http://t3n.de/news/apple-macbook-pro-retina-refresh-2014-559947/ 2014-07-30T05:30:09Z
Apple hat seine MacBook-Pro-Modelle mit Retina-Display einem kleinen Refresh unterzogen. Die neuen „Mid 2014“-Modelle verfügen im Schnitt um etwa 200 Megahertz mehr Taktfrequenz.

Apple hat seine MacBook-Pro-Modelle mit Retina-Display einem kleinen Refresh unterzogen. Die neuen „Mid 2014“-Modelle verfügen im Schnitt um etwa 200 Megahertz mehr Taktfrequenz. Außerdem gibt es mehr RAM und einige Preissenkungen.

Ende April aktualisierte Apple bereits seine Einstiegs-Laptops in Form der MacBook-Air-Reihe und gab ihnen marginal mehr Prozessorleistung sowie eine Preissenkung mit auf den Weg. Ganz ähnlich macht es das Unternehmen aus Cupertino nun auch mit den teureren MacBook-Pro-Modellen. Allerdings sind nur die Geräte mit Retina-Display davon betroffen. Das letzte verbleibende Non-Retina-Exemplar der MacBook-Pro-Reihe wird nicht aktualisiert, sondern lediglich um 100 Euro im Preis gesenkt – ein Indiz dafür, dass Apple das Gerät bald vollständig aus dem Programm nehmen könnte.

Beide MacBook-Pro-Varianten erhalten ein kleines Prozessor-Upgrade. (Quelle: Apple.com)
Beide MacBook-Pro-Varianten erhalten ein kleines Prozessor-Upgrade. (Quelle: Apple.com)

MacBook Pro Retina 15 Zoll: Minimales Leistungsupgrade, kleine Preissenkung

Durch die Bank hat Apple alle Prozessoren in den 15-Zoll-MacBooks mit Retina-Display gegen eine leicht aktualisierte Version ersetzt. Dabei hat Intel an den Prozessoren wirklich nur den Prozessortakt leicht nach oben geschraubt. 200 Megahertz mehr Taktfrequenz bieten die neuen Prozessoren, sowohl beim Basistakt, als auch im ausgelasteten Zustand (auch Turbo-Modus genannt). Das kleinste Einstiegsmodell bekommt außerdem nun den doppelten Arbeitsspeicher spendiert. Damit verfügen nun alle 15-Zoll-MacBooks über 16 Gigabyte RAM. Da die höherwertigere Basisversion bereits über 16 Gigabyte RAM verfügt, hat Apple als „Ausgleich“ an der Preisschraube gedreht, und bietet das Modell nun 100 Euro günstiger an.

 
Unteres Modell
 
Oberes Modell
 
AltNeuAltNeu
GenerationLate 2013Mid 2014Late 2013Mid 2014
CPU-Takt2,0 / 3,2 GHz2,2 / 3,4 GHz+ 0,2 GHz2,3 / 3,5 GHz2,5 / 3,7 GHz+ 0,2 GHz
CPU-Modelli7-4750HQi7-4770HQi7-4850HQi7-4870HQ
RAM8 GB16 GB+ 8 GB16 GB16 GB
Preis1999 Euro1999 Euro2599 Euro2499 Euro- 100 Euro

Inzwischen sind erste Benchmarks des neuen 15-Zoll-Modells aufgetaucht und belegen eine Leistungssteigerung von immerhin rund acht Prozent. Die relative Verbesserung sollte auch bei den anderen Modellen etwa in diesem Bereich liegen.

MacBook Pro Retina 13 Zoll: Ebenfalls 200 Megahertz mehr und immer 8 Gigabyte RAM

Die 13-Zoll-Verianten erhielten das gleiche Prozessor-Upgrade. Auch hier wurden sämtliche Prozessoren um mindestens 0,2 GHz im Takt angehoben. Und analog zum 15-Zoll-Segment wurde der Arbeitsspeicher beim Einstiegsmodell auf acht Gigabyte verdoppelt. Allerdings gibt es bei den 13-Zöllern leider keine Preis-Anpassung nach unten.
 
Unteres / Mittleres Modell
 
Oberes Modell
 
AltNeuAltNeu
GenerationLate 2013Mid 2014Late 2013Mid 2014
CPU-Takt2,4 / 2,9 GHz2,6 / 3,1 GHz+ 0,2 GHz2,6 / 3,1 GHz2,8 / 3,3 GHz+ 0,2 GHz
CPU-Modelli5-4258Ui5-4278Ui5-4288Ui5-4308U
RAM4 GB8 GB+ 4 GB8 GB8 GB
Preis1299 Euro1299 Euro1799 Euro1799 Euro

Auch die Upgrade-Optionen der einzelnen Modelle wurden aktualisiert. So gibt es gegen Aufpreis auch noch schnellere Prozessoren oder größere Speicher-Optionen. Die neuen MacBooks sind, wie immer, sofort im Online-Shop und in den Apple Stores erhältlich.

]]>
Moritz Stückler
Das WhatsApp für Überweisungen – Payfriendz erobert den App-Store mit kostenlosem Geldtransfer http://t3n.de/news/whatsapp-fuer-ueberweisungen-payfriendz-559569/ 2014-07-28T09:59:20Z
Alles spricht über die Revolution im mobilen Payment – eine richtig gute Anwendung lässt allerdings bis heute auf sich warten. Jetzt schickt sich Payfriendz an, das zu ändern. Die App erlaubt …

Alles spricht über die Revolution im mobilen Payment – eine richtig gute Anwendung lässt allerdings bis heute auf sich warten. Jetzt schickt sich Payfriendz an, das zu ändern. Die App erlaubt den virtuellen Geldtransfer im Freundeskreis und punktet mit Gebührenarmut und cleveren Extras.

Payfriendz-App überzeugt in den App Stores

Payfriendz ist eine neue App, die den kostenlosen und einfachen Geldtransfer im Freundeskreis ermöglicht. (Bild: Payfriendz)
Payfriendz ist eine neue App, die den kostenlosen und einfachen Geldtransfer im Freundeskreis ermöglicht. (Bild: Payfriendz)

Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf, sagt der Volksmund. Payment-Apps, die den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden vereinfachen wollen, haben es traditionell schon deshalb nicht leicht. Dass es bislang noch keiner entsprechenden App gelungen ist, sich als ernstzunehmende Alternative zum Bargeld auf dem Smartphone zu etablieren, hat aber auch Gründe im System: Oft fehlt es an einer plattformübergreifenden Verfügbarkeit. Zudem ist die Konfiguration der App nicht selten mit einem komplizierten, mehrere Tage dauernden Verfahren zur Verifizierung des Kontos verbunden. Und: Haben Nutzer diese Hürden überwunden, stellen nicht zuletzt die für den Geldtransfer anfallenden Gebühren ein weiteres Nutzungshindernis dar.

Umso überraschender ist der Eindruck, den derzeit Payfriendz hinterlässt, ein deutsches Startup, das mit seiner App den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden und Bekannten vereinfachen will. In Apples App Store zum Beispiel stehen wenige Tage nach dem Launch bereits über 20 Bewertungen bei durchschnittlich fünf Sternen zu Buche: „Super praktisch! Hat sofort funktioniert, werde ich oft benutzen!“ oder „Endlich eine kinderleichte App zum Geld versenden und anfordern!“ ist in den Rezensionen zur App zu lesen. Im Google Play Store sieht es ähnlich aus. Was ist dran an Payfriendz?

Payfriendz: Deutsches Startup vereint kostenlosen Geldtransfer mit virtueller Kreditkartenfunktion

Payfriendz ist eine App für iPhone und Android, die den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden ermöglicht. Die App setzt dafür auf das P2P-Prinzip, nutzt also die auf dem eigenen Smartphone hinterlegten Telefonnummern der Kontakte, um in Form eines virtuellen Portemonnaies Geld versenden und anfordern zu können. Das Guthaben innerhalb der Payfriendz-App kann wahlweise mit einer Banküberweisung oder einer hinterlegten Kreditkarte aufgeladen werden.

Freilich ist das nicht neu, derlei Anwendungen gibt es mit Google Wallet und vor allem dem hierzulande stärker genutzten PayPal schon lange. Payfriendz aber ist es gelungen, diese für sich genommen simple Technik um zusätzliche – und aus Nutzersicht hochinteressante – Kernfeatures zu ergänzen.

Erstens: Sowohl das Aufladen des Payfriendz-Kontos mittels Kreditkarte als auch darüber aus- und eingehende Geldtransfers sind kostenlos. Gebühren muss der Nutzer bei Transaktionen in gleicher Währung anders als bei vergleichbaren Apps also nicht zusätzlich berappen, außerdem ist die virtuelle Geldbörse so binnen weniger Sekunden mit dem gewünschten Betrag aufgeladen. Ein integrierter Chat ermöglicht Payfriendz-Nutzern außerdem die Kommunikation rund um eine Transaktion und bringt so eine wünschenswerte soziale Komponente mit. Zweitens: Über die Nutzung der App im eigenen Freundeskreis hinaus bietet Payfriendz auch für Single-Nutzer einen Mehrwert. So liefert Payfriendz eine vollwertige virtuelle Prepaid-Kreditkarte mit, die ohne jedwedes Antragsformular unter dem Menüpunkt „Shop with MasterCard“ sofort zum Einkaufen im Netz verwendet werden kann. Eine vollständige Auflistung der Payfriendz-Gebühren findet sich in dieser Übersicht.

Hohe Kosten zwingen Startup zu schnellem Wachstum

Was erwiesenermaßen die Nutzer im App Store überzeugt, dürfte für das deutsche Startup aus Berlin allerdings auch eine kostspielige Wette auf die Zukunft sein. Schließlich muss das von Volker Breuer, Andreas Rührig und Christian Ritosek gegründete Unternehmen die nicht an Nutzer weitergereichten Gebühren vorerst aus eigener Tasche bezahlen. Die mit der Akquise von neuen Nutzern einhergehenden Kosten beziehungsweise die sogenannte Burnrate sind vergleichsweise hoch. Entsprechend groß ist der Druck, möglichst schnell eine kritische Masse an Nutzern zu generieren, um mittelfristig weitere Anpassungen am Geschäftsmodell vornehmen zu können.

Im Vergleich zur Konkurrenz hat sich Payfriendz aber mit dieser Strategie zumindest einen kleinen Feldvorsprung erarbeitet. Mit Anwendungen wie Cringle, Avuba oder Number26 wollen nämlich noch viele weitere Apps den Markt für den virtuellen und nutzerfreundlichen Geldtransfer erobern. Die aber lassen zur Zeit noch auf sich warten – sind erst in der Beta oder noch gar nicht verfügbar. Ob sie das Potenzial haben, Payfriendz einzuholen, steht also noch in den Sternen.

Payfriendz Payfriendz @ App Store
Preis: Kostenlos
Payfriendz Payfriendz @ Google Play
Preis: Kostenlos

 

]]>
Daniel Hüfner
OS X 10.10 „Yosemite“: Apple startet öffentliche Beta http://t3n.de/news/mac-os-x-1010-yosemite-flat-design-telefonieren-548795/ 2014-07-24T20:35:05Z
Wie erwartet hat Apple auf der WWDC die neue Version seines Desktop-Betriebssystems OS X 10.10 vorgestellt. Die Version mit dem Beinamen „Yosemite“ bringt vor allem einen komplett neuen Look mit.

Wie erwartet hat Apple auf der WWDC die neue Version seines Desktop-Betriebssystems OS X 10.10 vorgestellt. Die Version mit dem Beinamen „Yosemite“ bringt vor allem einen komplett neuen Look mit. Außerdem kann OS X 10.10 jetzt telefonieren.

Update vom 24. Juli 2014: Apple hat damit begonnen, Einladungen für die öffentliche Beta-Version von Mac OS 10.10 „Yosemite“ zu verschicken. Wer sich nach der Ankündigung zum Beta-Programm angemeldet hat, aber bisher noch keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Viele Nutzer haben zwar per E-Mail zwar keine Benachrichtigung erhalten haben, können das Betriebssystem jedoch trotzdem herunterladen.

Nach einem Login auf der entsprechenden Seite können Nutzer herausfinden, ob sie die Beta herunterladen können oder nicht. Ist ihr Account zugelassen, erhalten sie einen Gutscheincode, den Sie im App Store einlösen können. Dann können sie unter „Einkäufe“ im App Store den Progress des Downloads verfolgen. Die Beta ist rund fünf Gigabyte groß.

Die öffentliche Beta-Version von OS X 10.10 „Yosemite“ steht ab sofort für eine Millionen Nutzer zum Download bereit. (Screenshot: Moritz Stückler)
Die öffentliche Beta-Version von OS X 10.10 „Yosemite“ steht ab sofort für eine Millionen Nutzer zum Download bereit. (Screenshot: Moritz Stückler)

OS X 10.10: Komplett im Flat-Design

Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple das kommende Update für OS X mit der Versionsnummer 10.10 demonstriert. Wie bereits im Vorfeld vermutet wurde, hört die neue Version auf den Beinamen Yosemite, in Anlehnung an den kalifornischen Nationalpark. Die größte Neuerung an Mac OS X 10.10 ist sicherlich das komplett überarbeitete Design.

Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)
Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)

iOS und OS X verschmelzen optisch miteinander – Neuer „Dark Mode“

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich das sogenannte Flat-Design, das Apple mit der Einführung von iOS 7 salonfähig machte, auch in OS X widerfindet. Mit Yosemite vollendet Apple nun diese Transformation und hüllt das gesamte System und seine Standard-Anwendungen in die neue Optik. Es dominieren große, rechteckige Flächen mit kontrastreichen Farben und dezenten Transparenz-Effekten. Dreidimensionale Effekte und der bisherige Look im Skeuomorphismus-Stil, bei dem reale Materialien wie Leder oder Gras imitiert werden, fehlt nun komplett. Alternativ gibt es jetzt auch einen „Dark Mode“, welcher sämtliche Menüs und Schaltflächen dunkel färbt.

Im neuen „Dark Mode“ werden alle Schaltflächen dunkler gefärbt. (Quelle: apple.com)
Im neuen „Dark Mode“ werden alle Schaltflächen dunkler gefärbt. (Quelle: apple.com)

OS X 10.10 Yosemite kann telefonieren und SMS verschicken

Apple zeigte außerdem viele Neuerungen bei der Kommunikation zwischen mehreren Geräten. Bisher konnte die Desktop-Version von Apples Nachrichten-App nur iMessages verschicken, und keine SMS. Das ändert sich nun mit Yosemite. Das iPhone dient dabei weiterhin als Gateway, es fallen also weiterhin die Gebühren des jeweiligen Tarifs an. Das gleiche Prinzip wendet Apple nun auch auf Telefongespräche an. Anrufe können unter Yosemite angenommen und eingeleitet werden, dazu muss sich lediglich ein iPhone im gleichen WLAN-Netzwerk befinden.

OS X 10.10 kann jetzt auch Anrufe einleiten und annehmen – wenn ein iPhone in Reichweite ist. (Quelle: apple.com)
OS X 10.10 kann jetzt auch Anrufe einleiten und annehmen – wenn ein iPhone in Reichweite ist. (Quelle: apple.com)

Spotlight ähnelt nun Alfred und verfügt über mehr Funktionen

Auch die interne Suchfunktion namens Spotlight hat Apple überarbeitet. Anstelle das Suchfenster unterhalb des Spotlight-Icons in der rechten oberen Ecke des Bildschirms zu öffnen, findet sich das Suchfenster nun in der Mitte des Bildschirms und kann mit deutlich mehr Kommandos umgehen. Spotlight kann auch Suchergebnisse aus dem Internet, Kontakte und Apps anzeigen, sowie einfache Rechen- und Konvertierungskommandos ausführen (zum Beispiel zwischen Währungen oder Einheiten). Damit erinnert das Feature nun sehr stark an die sehr beliebte Applikation „Alfred“.

Das Notification Center kann in OS X 10.10 nun mithilfe von Widgets individualisiert werden. (Quelle: apple.com)
Das Notification Center kann in OS X 10.10 nun mithilfe von Widgets individualisiert werden. (Quelle: apple.com)

Das Notification Center von OS X kann in der neuen Version Yosemite auch endlich mit Widgets erweitert und personalisiert werden. So können Nutzer ihre Seitenleiste ganz individuell anpassen und dort zum Beispiel Wetterdaten, Sportergebnisse oder einen Taschenrechner einbinden. Die Widgets können sowohl von Drittanbietern aus dem App Store als auch von Apple selbst stammen

Die überarbeitete Spotlight-Funktion erinnert stark an die „Alfred“-Anwendung. (Quelle: apple.com)
Die überarbeitete Spotlight-Funktion erinnert stark an die „Alfred“-Anwendung. (Quelle: apple.com)

Handoff – Dokumente auf mehreren Geräten erstellen und Instant Hotspot

Ein weiteres neues Feature welches die Vernetzung von iOS und OS X fördern soll hört auf den Namen „Handoff“ (auf Deutsch sinngemäß „Übergabe“). Wer ein Dokument in einer von Apples Office- oder Mail-App erstellt, kann die Bearbeitung dieses Dokuments sofort auf einem anderen Gerät fortsetzen, egal ob das Dokument vom Desktop auf das Tablet oder Smartphone oder in die umgekehrte Richtung übertragen werden soll. Dazu müssen sich die Geräte lediglich im selben WLAN befinden. Außerdem kann ein mobiler Hotspot zukünftig einfacher eingerichtet werden. Dank „Instant Hotspot“ kann die Internetfreigabe auch direkt von OS X aus aktiviert werden, ohne dabei das iPhone in die Hand nehmen zu müssen.

Entwürfe von Office-Dokumenten und E-Mails können mit OS X 10.10 nun auf mehreren Geräten fortgesetzt werden. (Quelle: apple.com)
Entwürfe von Office-Dokumenten und E-Mails können mit OS X 10.10 nun auf mehreren Geräten fortgesetzt werden. (Quelle: apple.com)

iCloud Drive und Mail Drop

Die iCloud-Integration von Apple wurde in letzter Zeit oft kritisiert, da nur wenige Apps über eine eingebaute iCloud-Integration verfügen. Als „iCloud Drive“ startet Apple nun einen einfachen Online-Speicherdienst a la Dropbox. Die Client-Applikation ist natürlich Teil von OS X 10.10 und iOS 8, es wird aber auch eine Windows-Version geben. Darüber realisiert Apple auch ein neues Feature namens „Mail Drop“. Damit lassen sich auch große E-Mail-Anhänge verschicken, indem diese verschlüsselt in die Cloud geladen werden. Der Empfänger kann das betreffende Dokument mit einer Größe von bis zu fünf Gigabyte durch einen einfachen Klick öffnen.

„iCloud Drive“ ist ein einfacher und vollwertiger Cloud-Speicherdienst wie Dropbox. (Quelle: apple.com)
„iCloud Drive“ ist ein einfacher und vollwertiger Cloud-Speicherdienst wie Dropbox. (Quelle: apple.com)

OS X 10.10 Yosemite: Kostenlos für alle im Herbst

Das neue OS X 10.10 Yosemite ist ab sofort als Developer Preview für alle registrierten Apple-Entwickler erhältlich. Im Sommer soll es außerdem ein öffentliches Beta-Programm geben für das sich Nutzer ab sofort anmelden können. Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, einen genauen Termin gibt es noch nicht. OS X 10.10 wird außerdem kostenlos für alle Nutzer erhältlich sein. Weitere Infos zu OS X 10.10 Yosemite gibt es auf der Produktseite bei Apple.

]]>
Moritz Stückler
Git, GitHub, BitBucket und mehr: Tower 2 macht Versionsverwaltung einfach http://t3n.de/news/tower-2-git-github-bitbucket-beanstalk-558927/ 2014-07-23T09:49:43Z
Mit Tower 2 gibt es eine neue Version des komfortablen Git-Clients für OS X. Neben dem eigenen Git-Server versteht sich die Software auch problemlos auf GitHub, BitBucket und Beanstalk.

Mit Tower 2 gibt es eine neue Version des komfortablen Git-Clients für . Neben dem eigenen Git-Server versteht sich die Software auch problemlos auf , BitBucket und Beanstalk.

Tower 2: Der Git-Client macht die Arbeit mit der Versionsverwaltungssoftware komfortabler. (Screenshot: t3n)
Tower 2: Der Git-Client macht die Arbeit mit der Versionsverwaltungssoftware komfortabler. (Screenshot: t3n)

Tower 2: Komfortable Versionsverwaltung mit der neuen Version des Git-Clients

Mit Tower 2 hat der deutsche Hersteller fournova die neue Version ihres Git-Clients für OS X vorgestellt. Neben einigen neuen Features wurden auch das Interface überarbeitet und die Performance des Tools gesteigert. Mit nur einem Klick lassen sich jetzt Repositories direkt von GitHub, Beanstalk oder BitBucket klonen. Auch lassen sich beispielsweise neue Repos auf GitHub direkt über die Software anlegen.

Außerdem können jetzt mehrere Repositories gleichzeitig geöffnet und bearbeitet werden. Spannend ist auch der sogenannte „Conflict Wizard“, mit dem sich Merge-Konflikte visuell darstellen und lösen lassen. Darüber hinaus kann jetzt auch das populäre git-flow-Branching-Modell in der Tower-2-Software genutzt werden.

Git-Client: Tower 2 bietet neue Suchfunktion

Anhand eines kleinen Pfeils lässt sich in Tower 2 auch direkt ablesen, welche Commits nicht gepushed oder gepulled wurden. Mit der Suchfunktion könnt ihr gezielt nach Nachrichten, Commit-Hash, Autor, Committer oder Dateien suchen. So könnt ihr euch beispielsweise gezielt die Commits anschauen, die eine bestimmte Datei betreffen.

Wer Tower 2 ausprobieren will, kann sich auf der Website des Herstellers eine kostenlose Testversion runterladen und sie 30 Tage ohne Einschränkungen nutzen. Eine Lizenz für den Git-Client kostet 49 Euro. Nutzer von Tower 1 bekommen das Update für etwa 25 Euro. Wer sich die alte Version nach dem ersten Juni 2014 gekauft hat, bekommt das Update sogar kostenlos.

]]>
Kim Rixecker
Absichtliche Sicherheitslücken in iOS? Darum könnte dein iPhone unsicher sein http://t3n.de/news/ios-sicherheitsluecke-hacker-558627/ 2014-07-22T09:10:58Z
iPhone und iPad könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die Apple mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, …

und könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, Notizen und Logins für diverse soziale Medien. Es ist nicht das erste Mal, dass wir über eine iOS-Sicherheitslücke berichten. Die jetzt vermutete Hintertür hat es allerdings in sich. Wer ein iPhone oder iPad nutzt muss damit rechnen, dass seine gespeicherten Fotos, sein Surf-Verhalten und Daten aus den Ortungsdiensten entwendet werden können. Laut dem Sicherheitsforscher und Hacker Jonathan Zdziarski sind dafür undokumentierte Systemdienste verantwortlich, die eine Hintertür zum Gerät jedes iOS-Nutzers offen halten.

iOS-Sicherheitslücke mit Ansage?

Zdziarski, der auch als NerveGas bekannt ist und am ersten Jailbreak für mitgearbeitet hat, wies im Rahmen der Konferenz „Hackers on Planet Earth“ darauf hin, dass diverse undokumentierte Dienste in iOS integriert seien und dass Apples mobiles Betriebssystem einige „verdächtige Design-Fehler“ im Software-Engineering aufweise. Sein Vortrag zu der iOS-Sicherheitslücke enthält diverse Beispiele für seine Anschuldigungen. Die im Hintergrund laufenden Dienste, von denen der Hacker berichtet, dienen weder Apple noch iOS-Entwicklern. Zu den Diensten gehört beispielsweise com.apple.pcapd, der nach Aussage des Sicherheitsforschers HTTP-Daten sammelt, die per libpcapausgetauscht werden. Kritisch zu betrachten sei auch der Hintergrunddienst com.apple.mobile.file_relay, der die Verschlüsselung von iOS umgeht.

Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)
Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)

Unter den Diensten und versteckten Tools, von denen Zdziarski auf der Hacker-Konferenz berichtete, befinden sich unter anderem ein „Packet Sniffer“, der den Netzwerkverkehr überwacht und aufzeichnet, sowie einen Dienst zur Dateiübertragung von beispielsweise Social-Media-Logins, Fotos, Sprachnachrichten und Kontakten. Diese Daten sind dann unverschlüsselt, selbst wenn der Nutzer die Verschlüsselung für Backups aktiviert hat. Der Hacker hält die nicht dokumentierten Dienste in erster Linie für verdächtig, weil sie auf Daten zugreifen könnten, die eigentlich für ein Troubleshooting völlig unerheblich sind. Außerdem erzeugen die Dienste Rohdaten, mit denen Support-Mitarbeiter eigentlich nichts anfangen können.

Ein großer Kritikpunkt an iOS 7 sei zudem die implementierte Verschlüsselung, die eigentlich nur wirksam ist, wenn der Anwender sein Device ausschaltet. Laut Zdziarski besteht eigentlich immer Gefahr, dass alle Daten von einem iPhone oder iPad abgegriffen werden können. Die beschriebenen Hintertüren seien bereits vielen Anbietern kommerzieller Forensik-Tools bekannt.

Apple dementiert iOS-Sicherheitslücke

Apple reagierte prompt auf die Anschuldigungen durch Zdziarski. iOS sei so designt, dass die Diagnose-Funktionen die Privatsphäre und Sicherheit des Nutzers nicht kompromittieren und IT-Abteilungen in Unternehmen, Entwicklern und Apple selbst wichtige Informationen für das Lösen technischer Probleme liefern. In einem Blog-Beitrag zur vermeidlichen iOS-Sicherheitslücke bezweifelt Zdziarski, dass die in Frage kommenden Dienste – wie von Apple behauptet – lediglich der Diagnose dienen.

Dennoch wiegt der Hacker ab und bittet Medien und Nutzer, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: „Ich beschuldige Apple nicht, mit der NSA zusammen zu arbeiten. Dennoch vermute ich, dass einige der in Frage kommenden Dienste von der NSA genutzt wurden, um in manchen Fällen Daten zu sammeln. Ich spreche nicht von einer großangelegten Verschwörung, aber einige dieser Dienste, die Apple absichtlich in die Firmware integriert hat und die eine Verschlüsselung von Backups umgehen, sollten nicht unter iOS laufen.“

Das können Anwender tun

Der Sicherheitsexperte empfiehlt Anwendern zum Einen, ein möglichst sicheres Passwort zu wählen, und zum Anderen die kostenlose Software „Apple Configurator“ zu installieren. Mit dieser lassen sich „Pair Locking“ sowie Mobile-Device-Management aktivieren. Auf diese Weise können Nutzer zumindest kommerzielle Forensik-Werkzeuge behindern.

]]>
Sébastien Bonset