Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2015-03-28T15:13:47Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Apple Pay: Warum Kunden, Datenschützer und Apple das neue Feature lieben werden [Kommentar] http://t3n.de/news/apple-pay-601820/ 2015-03-28T15:13:47Z
Apple Pay wird heiß diskutiert – die einen sagen ihm eine große Zukunft voraus, die anderen halten das Projekt für einen Rohrkrepierer. LaterPay-Gründer Cosmin Ene meint: Kunden, …

Apple Pay wird heiß diskutiert – die einen sagen ihm eine große Zukunft voraus, die anderen halten das Projekt für einen Rohrkrepierer. LaterPay-Gründer Cosmin Ene meint: Kunden, Datenschützer und natürlich Apple werden Apple Pay lieben. Ein Gastkommentar.

Apple Pay bietet die Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon zu bezahlen, indem man das iPhone gegen das Bezahlterminal hält und die Zahlung mit seinem Fingerabdruck autorisiert. Dabei ermöglicht Apple es, mehrere Kreditkarten anzulegen und mit einer beliebigen Karte zu bezahlen – ähnlich wie bei einem Portemonnaie, in dem man mehrere Karten sammelt.

Kunden und User werden Apple Pay lieben, weil sie mit einem Fingerabdruck zahlen können. Datenschützer werden es lieben, weil beim Bezahlen weder Kreditkartendaten noch Kundendaten hin- und hergehen. Apple wird Apple Pay lieben, weil es eine kleine Beteiligung an jeder Transaktion bekommt und mit den persönlichen Daten sowie den Zahlungsdaten der Kunden nichts zu tun hat. Mit Menschen über Apple Pay zu sprechen, ist ein bisschen, wie mit Anwälten zu sprechen. Jeder hat da so seine Meinung zum gleichen Thema. Neulich sprach ich mit mehreren Leuten über Apple Pay und mir fiel auf, dass keiner von uns so richtig verstand, wie es funktioniert. Apple-Produkte benutze ich seit einer Dekade jeden Tag, und Payment sagt mir eigentlich etwas, da wir bei LaterPay an einer Payment-Plattform arbeiten. Also bin ich der Frage nachgegangen, wie Apple Pay funktioniert – und was das Besondere daran ist.

Es muss einfach und besonders sein, denn ansonsten hätte es wenig Chancen. Mir ist nämlich noch nie jemand begegnet, der verzweifelt war, weil er an der Kasse nicht zahlen konnte. Bezahlen „können“ ist seit der Erfindung der Münze beziehungsweise des Geldes an Einfachheit eigentlich nicht zu überbieten (immerhin werden 85 Prozent aller weltweiten Transaktionen immer noch in Cash getätigt), und die moderne Kartenzahlung hat dieses simple System schon in unsere digitale Welt gebracht. Daher muss ein anderer Mehrwert als nur Einfachheit dahinter stecken, wenn Apple einen so gewaltigen Schritt unternimmt. Dieser Mehrwert ist Anonymität. Speziell bei Firmen wie Apple klingt sowas erst mal seltsam, da man sie als Datenkrake wahrnimmt. Daher will ich erklären wie Apple Pay genau funktioniert, und zum Schluss fasse ich zusammen, wer was davon hat. Ich habe mich auf die Abstraktion des Wesentlichen und die Darstellung in eigenen Illustrationen konzentriert, denn komplexe Erklärungstexte über Apple Pay gibt es zuhauf.

Um Apple Pay zu verstehen, müssen wir uns vier Bereiche anschauen – zwei aus Kundensicht, zwei aus Expertensicht

  1. Die Bezahlung mit Apple Pay aus Kundensicht.
  2. Die Registrierung bei Apple Pay aus Kundensicht.
  3. The Magic behind Apple Pay, Teil 1: Was passiert im Hintergrund der Registrierung?
  4. The Magic behind Apple Pay, Teil 2: Was passiert im Hintergrund des Bezahlprozesses?

1. In der täglichen Nutzung durch den Kunden sieht die Bezahlung mit Apple Pay so aus:

Die Bezahlung mit Apple Pay aus Kundensicht. (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)
Die Bezahlung mit Apple Pay aus Kundensicht. (Grafik: Cosmin Ene / Tobias Alt / ubereck.com)

Man hält das Telefon (iPhone 6 und iPhone 6+) an ein Terminal, das mit NFC ausgestattet ist und bestätigt den Kauf mit dem Fingerabdruck über Touch-ID. Das war’s. Oder man hält die Apple Watch, die mit dem iPhone gekoppelt sein muss, an das Terminal und bestätigt mit dem seitlichen Knopf den Kauf. Apple-Watch-Besitzer können hierbei auch mit einem iPhone 5s oder 5c bezahlen, da der NFC-Chip in der Uhr steckt und nicht mehr im Handy vorhanden sein muss.

Der Apple-Pay-Nutzer erfährt eine weitere Vereinfachung des Bezahlprozesses – und einen Glücksmoment. Es ist nicht so, dass es bislang „schwer“ war, die eigene Kreditkarte gegen das Terminal zu halten und über NFC zu bezahlen, aber es ist einfach cool, mit Apple Pay zu bezahlen, denn das Handy halten wir nun mal häufiger in der Hand als die Geldbörse. Es vermittelt das eigenartige Gefühl, dass es noch sicherer ist, zu bezahlen.

2. Der Registrierungsprozess aus Kundensicht

Die Registrierung bei Apple Pay aus Kundensicht. (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)
Die Registrierung bei Apple Pay aus Kundensicht. (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)

Um Apple Pay nutzen zu können, muss man das richtige Endgerät haben. Derzeit funktioniert Apple Pay nur mit dem iPhone 6 und 6+ oder mit der Apple Watch in Kombination mit einem iPhone 5S, 5C, 6 oder 6+. Dann muss man Apple Pay aktivieren, in dem man über Passbook eine Kreditkarte hinzufügt: Karte abfotografieren oder die Daten manuell eingeben. Wenn die eigene Bank Apple Pay unterstützt und einem erlaubt, Apple Pay zu nutzen, kann man ab diesem Zeitpunkt mit Apple Pay bezahlen. Doch was passiert im Hintergrund?

The Magic, Teil 1: Was passiert im Hintergrund des Registrierungsprozesses?

Was passiert im Hintergrund der Registrierung? (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)
Was passiert im Hintergrund der Registrierung? (Grafik: Cosmin Ene / Tobias Alt / ubereck.com)
  1. Eine Besonderheit an diesem Prozess ist, dass das Bild von der Kreditkarte weder auf dem Gerät noch bei Apple oder in der Cloud gespeichert wird. Die Informationen daraus werden verschlüsselt übertragen, um über verschiedene Schritte eine eindeutige Identifikation des Geräts durch die Kreditkarten-herausgebende Bank zu erzielen.
  2. Zuerst wird das Kreditkarteninstitut (MasterCard, Visa et cetera), dann die Kreditkarten-herausgebende Bank (Issuer) identifiziert.
  3. Die Bank prüft, ob es dem Kunden die Nutzung von Apple Pay erlauben will – und wir gehen jetzt davon aus, dass sie es tut. Die Bank erzeugt dann eine eindeutige, gerätespezifische Gerätekontonummer (Device-Account-Number oder DAN) sowie einen Schlüssel zur Erzeugung von digitalen Einmal-Sicherheits-Codes – also so etwas wie einen Schlüssel zur Generierung von einmal gültigen TANs.
  4. Gerätekontonummer und Schlüssel werden an Apple geschickt und Apple verknüpft sie mit dem Endgerät. An diesem Punkt kennt Apple den Kunden beziehungsweise den User nicht mehr. Apple kann diese Information nicht entschlüsseln, sondern verknüpft sie einfach mit dem Sicherheits-Chip auf dem Endgerät. Apple speichert bei sich ausschließlich einen Teil der langen Gerätekontonummer und einen Teil der Kreditkartennummer, damit der User seine Karte(n) verwalten kann.
  5. Jetzt ist das Endgerät in der Lage, mit Apple Pay zu bezahlen.

The Magic, Teil 2: Was passiert im Hintergrund des Bezahlprozesses?

Was passiert im Hintergrund des Bezahlprozesses? (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)
Was passiert im Hintergrund des Bezahlprozesses? (Grafik: Cosmin Ene/ Tobias Alt / ubereck.com)

Eine weitere Besonderheit bei Apple Pay ist, dass die eigentliche Transaktion nichts Besonderes ist. Apple schafft es, dass die Transaktion vom Prozess her genauso stattfindet wie bei einer jetzigen Zahlung mit einer NFC-kompatiblen Kreditkarte. Bloß, dass beim Austausch zwischen NFC-Terminal und dem Endgerät keine Kreditkartendaten, Kundendaten oder sonstige persönliche Daten ausgetauscht werden, sondern ausschließlich die Transaktionsinformation (beispielsweise der Preis des gekauften Produkts) – zusammen mit der Gerätekontonummer und einer einmaligen, transaktionsgebundenen TAN.

Das Kreditkartennetzwerk oder die Bank prüfen, ob die Gerätekontonummer mit dem richtigen Gerät verbunden ist und ob die TAN mit dem richtigen Schlüssel erzeugt wurde – und geben die Transaktion frei. So gehen keinerlei Kunden- oder Zahlungsdaten hin und her, sondern nur nicht-personenbezogene Daten und Proxys, die keinerlei Rückschluss auf den Kunden geben, was die Transaktion sicherer und einige Kunden sowie den Datenschutz glücklich machen dürften.

Wer wird Apple Pay lieben und warum?

Kunden und User werden Apple Pay lieben, weil sie mit einem Fingerabdruck zahlen können. Datenschützer werden es lieben, weil beim Bezahlen weder Kreditkartendaten noch Kundendaten hin und her gehen. Eine herkömmliche Kreditkartentransaktion ist da erheblich gefährdeter, ausspioniert oder missbraucht zu werden. Durch die Kombination aus Gerätekontonummer und TAN ist keine direkte Verbindung zum Kunden sichtbar. Das ist wie beim Autokennzeichen: Jeder kann mein Kennzeichen sehen, wenn er sich dafür interessiert und hinschauen will, aber er weiß deshalb noch lange nicht, wer ich bin.

Und Apple? Apple wird Apple Pay lieben, weil es wohl eine kleine Beteiligung an jeder Transaktion bekommt und mit den persönlichen Daten sowie den Zahlungsdaten der Kunden nichts zu tun hat. Eventuelle Missbrauchsfälle gehen zu Lasten der Kreditkarteninstitute und der Bank. Apple hat in die Entwicklung dieser Technologie investiert und betreibt diese Payment-enabling-Technology. Wenn Apple Pay so funktioniert wie geplant, wird es das Bezahlen einfacher und sicherer machen. Spannend wird es, wenn sich die ersten neue Geschäftsmodelle in der digitalen Welt rund um Apple Pay bilden. Ob es dazu kommt, wird die Zukunft zeigen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf cosmo.me.

Über den Autor

apple pay autorCosmin Ene ist der Gründer und CEO des Münchner Start-ups LaterPay – einer Payment-Infrastructure-Plattform. Vor LaterPay baute er als Gründer den Musik-Sender Deluxe Music auf und war für den Risikokapitalgeber TecVenture Partners tätig. Bei Twitter könnt ihr ihm unter @cosmoene folgen.

]]>
Cosmin Ene
Von Big-Mac-Klamotten bis Zippo-Parfüm: Die 10 bescheuertsten Merchandising-Produkte aller Zeiten http://t3n.de/news/merchandising-produkte-brands-marketing-602747/ 2015-03-27T14:59:38Z
Habt ihr euch schon immer Unterwäsche mit Bic-Mac-Aufdruck, eine Body-Lotion von Zippo oder ein Parfüm eurer liebsten Fast-Food-Kette gewünscht? Nein? Dabei ist das nur eine Auswahl der …

Habt ihr euch schon immer Unterwäsche mit Bic-Mac-Aufdruck, eine Body-Lotion von Zippo oder ein Parfüm eurer liebsten Fast-Food-Kette gewünscht? Nein? Dabei ist das nur eine Auswahl der skurrilsten Merchandising-Produkte großer Marken.

Merchandising-Produkte sind ein interessanter Sonderfall des Marketings: Sie haben einen werbenden Effekt, spülen aber außerdem zusätzliches Geld in die Kassen des Markeninhabers, da die Produkte an Fans der Marke verkauft werden. Allerdings passt natürlich nicht jedes Produkt, auf das man ein fremdes Logo packen kann, auch wirklich zu der Marke. Manche solcher Merchandising-Produkte sind sogar richtiggehend bizarr. Wie bizarr, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

Die 10 schrägsten Merchandising-Produkte großer Marken

McDonalds: Das Big-Mac-Outfit

Skurrile Merchandising-Produkte: Thermounterwäsche für alle Big-Mac-Fans. (Grafik: McDonald's)
Skurrile Merchandising-Produkte: Thermounterwäsche für alle Big-Mac-Fans. (Grafik: McDonald's)

Schwedische Fast-Food-Fans haben es dank eines eigens dafür eingerichteten Online-Shops einfach, ihre Liebe zum Big Mac zu zeigen. Hier gibt es Thermounterwäsche, Bettwäsche und Tapeten mit Burger-Aufdruck. Bald soll außerdem Hundebekleidung, ein Regenmantel und Gummistiefel hinzukommen.

Zugegeben: Die Produkte sind limitiert und die ganze Aktion ist Teil der weltweiten Kampagne imlovinit24, mit der McDonald‘s in 24 Städten der Welt jeweils eine andere Marketing-Aktion gestartet hat. Und selbst wenn die Produkte nicht abverkauft werden, dürfte das Medienecho ausgereicht haben, um die Aktion aus Marketingsicht zu einem Erfolg zu machen. Bald soll der BigMacShop seine Produkte auch an Käufer außerhalb Schwedens verkaufen. Nur für den Fall, dass hier jemand Interesse hat.

Burger King: Parfüm für Whopper-Freunde

Mag ja sein, dass McDonald‘s gerade die Fashion-Welt für sich entdeckt hat, aber dafür hat die Fast-Food-Konkurrenz aus dem Hause Burger King schon 2008 das erste Mal ein eigenes Parfüm verkauft. Das Produkt wurde über eine eigene Website und in ausgewählten Ladenlokalen in den USA verkauft.

Ein Verkaufsschlager war das Ganze wohl nicht, aber immerhin bewirbt der japanische Ableger derzeit eine Neuauflage der Idee. Allerdings soll das neue Burger-King-Parfüm angeblich am 1. April 2015 erscheinen. Demnach könnte es sich diesmal auch um einen Aprilscherz handeln. Der wäre aber wohl witziger, wenn das Unternehmen nicht längst gezeigt hätte, zu so etwas wirklich fähig zu sein.

Eau de Pizza Hut

Eau de Pizza Hut: Warum wollen Fast-Food-Ketten so oft Parfüm herstellen? (Foto: Pizza Hut Canada / Facebook)
Eau de Pizza Hut: Warum wollen Fast-Food-Ketten so oft Parfüm herstellen? (Foto: Pizza Hut Canada / Facebook)

Was bei Burgern funktioniert, sollte auch bei Pizza klappen: So oder so ähnlich müssen die Mitarbeiter von Grip Limited, der Agentur des kanadischen Ablegers von Pizza Hut, gedacht haben. Nachdem ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag über ein Pizza-Hut-Parfüm auf der offiziellen Facebook-Page von Pizza Hut Canada für Begeisterung unter den Fans sorgte, entschloss sich die Agentur 2012 dazu, tatsächlich eine limitierte Fassung des Parfüms zu veröffentlichen.

Mit Erfolg, denn es soll nicht nur Engagement-Rate deutlich erhöht haben, die Idee wurde auch ein Jahr später vom amerikanischen Mutterkonzern kopiert.

Zippo: Der für Benzingeruch bekannte Feuerzeughersteller versucht sich ebenfalls an Parfüm

Wer mal ein Feuerzeug von Zippo benutzt hat, wird sich sicherlich an den doch eher unangenehmen Geruch des Feuerzeugbenzins erinnern. Dennoch gibt es nicht nur Zippo-Parfüm, es wird auch schon seit einigen Jahren als offizielles Lizenzprodukt verkauft.

Tatsächlich bietet der Hersteller neben den Flakons im ikonischen Zippo-Design auch Body-Lotion für Frauen an. Für Zippo selbst ist der Deal vermutlich nicht schlecht. Sofern die Parfüms nicht schlechter riechen als Benzin, dürften sie der Marke kaum schaden.

Das komplette Produktsortiment von Coca-Cola als Lippenbalsam

Lippenbalsam mit Coca-Cola-Geschmack. (Grafik: Lipsmack)
Lippenbalsam mit Coca-Cola-Geschmack. (Grafik: Lip Smacker)

Auch wenn Coca-Cola laut den Markenexperten von Interbrand seit 2013 nicht mehr als die wertvollste Marke der Welt eingestuft wird, bleibt sie einer der bekanntesten Brands. Das zeigt sich auch an der beinahe unüberschaubaren Anzahl an Merchandising-Produkten. Während Kühlschränke, Flaschenöffner oder Kleidung mit dem Coca-Cola-Logo noch einigermaßen sinnvoll erscheinen, gibt es aber auch eher skurrilere Auswüchse in diesem Bereich.

So bietet ein US-amerikanischer Kosmetikhersteller Lippenpflegestifte an, die nicht nur die Markennamen der verschiedenen Softdrinks des Cola-Konzerns tragen, sondern auch noch so schmecken und riechen sollen. Und wer wollte sich nicht schon immer mal Sprite auf die Lippen schmieren?

Cosmopolitan: Frauenmagazin versucht sich an einem Joghurt

Laut Wikipedia sind die vier Säulen von Cosmopoliton: Mode, Schönheit, Partnerschaft und Erotik sowie Beruf und Karriere. Was läge also näher, als unter dem Markennamen der Frauenzeitschrift Joghurt zu verkaufen?

Wie sich herausstellt, vermutlich absolut alles andere. Die Produktreihe, die 1999 in Großbritannien auf den Markt kam, wurde schon 18 Monate später aufgrund mangelnden Erfolgs eingestellt.

Angry Birds: App-Hit gibt es auch als Klebeband

Merchandising-Produkte: Angry Birds gibt es auch als Klebeband. (Grafik: Ducktape)
Merchandising-Produkte: Angry Birds gibt es auch als Klebeband. (Grafik: Duckbrand)

Der finnische Videospielhersteller Rovio hat alles daran gesetzt, die erfolgreiche Angry-Birds-Marke so gewinnbringend wie möglich auszureizen. Von Comics bis Spielzeug zieren mittlerweile unzählige Produkte das Logo des Mobile-Gaming-Hits. Das bislang schrägste Lizenzprodukt ist allerdings ein Klebeband, auf dem sich Bilder der Spielfiguren tummeln.

Harley-Davidson: Backzubehör für die Rockerszene

Der legendäre Motorradbauer Harley Davidson dürfe einen nicht unerheblichen Teil seiner Gewinne mit Lizenzeinnahmen bestreiten. Von Bekleidung über Spielzeug bis hin zu Uhren gibt es im Grunde fast alles mit dem Harley-Logo zu kaufen.

Nur weil jemand bereit ist, Geld dafür zu bezahlen, sollte ein Unternehmen seinen Markennamen jedoch nicht für alles hergeben. Backzubehör passt beispielsweise eher weniger zum Macho-Image des Motorradherstellers. Das war auch das Ergebnis einer Studie der Markenexperten Tipping Sprung aus dem Jahr 2005. In einer Expertenumfrage wurde das „Harley-Davidson-Cake-Decorating-Kit“ daher zur schlechtesten Markenerweiterung des Jahres gekürt.

Habt ihr weitere Beispiele für skurrile Produkte, die unter dem Markennamen bekannter Firmen oder Produkte verkauft werden?

]]>
Kim Rixecker
Eine freundliche Kriegserklärung an das Internet: Warum Facebooks f8 so wichtig wie Apples WWDC ist http://t3n.de/news/facebook-f8-602439/ 2015-03-27T08:40:29Z
Jahrelang stand die Facebook-Entwicklerkonferenz im Schatten von Apple und Google. Streckenweise fiel sie sogar komplett aus. Nach der One-Man-Show von Mark Zuckerberg in dieser Woche wird das nicht …

Jahrelang stand die Facebook-Entwicklerkonferenz im Schatten von Apple und Google. Streckenweise fiel sie sogar komplett aus. Nach der One-Man-Show von Mark Zuckerberg in dieser Woche wird das nicht mehr passieren – denn das Internet hat bei ihm ein neues Zuhause gefunden.

Die Konferenz, die Facebook neu erfunden hat

Nach diesem „Neuland“ sehen die Lagerhallen am Ufer von San Francisco ja auf den ersten Blick echt nicht aus. Die langgezogenen Depots mit ihren roten Dachziegeln sind stellenweise schon länger nicht mehr gestrichen worden, oben am Schornstein klebt der Ruß, und auch die vielen Fensterfugen könnten angesichts vereinzelter Rostspuren mal wieder etwas Liebe vertragen. Das Areal des Fort-Mason-Centers, wo diese Woche die Facebook-Konferenz f8 stattgefunden hat, aber hat historischen Wert: Es ist ein alter militärischer Umschlagplatz aus dem zweiten Weltkrieg – ein Relikt der Vergangenheit, an das man sich bis heute erinnert.

Vielleicht hat sich Facebook diesen Ort gerade deshalb für die geladenen Entwickler ausgesucht – um unmissverständlich klar zu machen, worum es dem einst als studentischer Dating-Dienst gestarteten Netzgiganten auf der zweitägigen Party zwischen rollenden Pizza-Buffets, hippen Zeltgarnituren und bunten Snackbars eigentlich geht: um eine freundliche Kriegserklärung an das Internet.

Euer Spielplatz, das Internet, gehört jetzt mir

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco. (Foto:: Facebook)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der f8 in San Francisco. (Foto:: Facebook)

Viel nämlich ist vom ursprünglichen Internet – dem virtuellen Abenteuerspielplatz für Jedermann – nicht mehr übrig, glaubt man dem Zahlenfeuerwerk, das Mark Zuckerberg da vor den Augen der 2.000 Entwickler abgebrannt hat: Nicht weniger als 1,4 Milliarden Menschen nutzen sein Netzwerk in diesem Moment. Und wenn sie gerade keine Freundschaftsanfragen verschicken oder Katzenvideos liken, halten sie sich wenigstens auf einem seiner zahlreichen Nebenschauplätze auf: 700 Millionen Menschen etwa sind es auf WhatsApp, 300 Millionen nebenan bei Instagram – und dann wäre da ja noch der hauseigene Messenger: 600 Millionen.

Das alles mag noch nicht überraschen. Dass bedingt durch diese enorme, mit nur wenigen Klicks zu erreichende Masse aber schon über 90 Prozent der 100 meistverkauften, für iOS und Android erhältlichen Apps unmittelbar mit Facebook verzahnt sind, das hingegen verblüfft schon. Ein Smartphone ganz ohne Facebook? Bald unvorstellbar. Es ist ein von Zuckerberg statuiertes Exempel an seinem mobilen Eroberungsfeldzug, zu dem ihn seine Aktionäre noch vor Jahren gedrängt hatten. „Danke“, ruft er während seiner Keynote der Menge zu, „dass ihr mit uns zusammenarbeitet“. Ehrlicher wäre eigentlich diese Botschaft gewesen: Euer Spielplatz, das Internet, das gehört jetzt mir.

So wichtig wie Apples WWDC

Es sind Momente wie diese, die eine Entwicklerkonferenz braucht, um nicht länger nur eine Randnotiz zu sein. Die f8 hat jahrelang im Schatten jener Konferenzen gestanden, wie sie insbesondere von Apple und Google unter großem medialen Tohuwabohu in aller Regelmäßigkeit abgehalten werden. Wer mit iOS oder Android nichts am Hut haben und lieber Spiele für Facebook programmieren wollte, der ging zur f8. Große Massen aber konnte man damit nicht mobilisieren.

In den Jahren 2009, 2012 und 2013 fiel die f8 streckenweise sogar komplett aus. Das war einmal: Was für Apple-Jünger die WWDC ist, wird die f8 in Zukunft für das gesamte Internet sein.

f8: Das Schaufenster für das Web von Morgen

Die f8 wird für das Internet in Zukunft so wichtig sein wie die WWDC für Apple-Jünger. (Foto: t3n)
Die f8 wird für das Internet sein, was die WWDC für Apple-Jünger schon lange ist. (Foto: t3n)

Im Fort-Mason-Center von San Francisco lässt sich das gut beobachten. Bis unter die Decke hat Facebook eine der Lagerhallen mit dem Web von Morgen geschmückt. Zu sehen gibt es unter anderem den neuen App-Store im Messenger, eine Teleporting-Station von Virtual-Reality-Pionier Oculus, die Weltrettungs-Initiative Internet.org und natürlich: das Internet of Things.

Mit der f8 demonstriert Facebook unterm Strich also auch seine inzwischen unumkehrbare Marktmacht. Nie war es für Mark Zuckerberg leichter, die Kontrolle über viele Bereiche des Internets zu bekommen. Als nächstes könnten Publisher an der Reihe sein. Newsseiten wie Buzzfeed, National Geographic oder die New York Times sollen ihre Inhalte künftig direkt bei Facebook veröffentlichen. Facebook weiß um seinen Wert: Statistiken zufolge lag sein Anteil an der Verbreitung von Nachrichten in sozialen Netzwerken 2014 bei 91 Prozent. Sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Internet ohne Facebook? Unvorstellbar.

]]>
Daniel Hüfner
Nicht nur Netflix: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich http://t3n.de/news/video-streaming-dienste-deutsche-437161/ 2015-03-27T07:58:30Z
Ein halbes Jahr liegt der viel beachtete Deutschland-Start des amerikanischen Video-Streaming-Portals Netflix zurück. Seitdem haben sich die Kräfteverhältnisse auf dem unter anderem von Amazon, …

Ein halbes Jahr liegt der viel beachtete Deutschland-Start des amerikanischen Video-Streaming-Portals Netflix zurück. Seitdem haben sich die Kräfteverhältnisse auf dem unter anderem von Amazon, Watchever, Maxdome und iTunes besetzten Markt erkennbar verschoben. Zeit für einen Vergleich der beliebtesten Angebote rund ums Komaglotzen.

Video-Streaming: Wer siegt auf dem deutschen Markt?

Es ist schon halbes Jahr her, seit der US-Streaming-Anbieter Netflix auch in Deutschland an den Start gegangen ist. Mit seinem umfangreichen Angebot – zu dem auch selbstproduzierte Serien wie House of Cards gehören – konnte sich Netflix bis heute einen Marktanteil von immerhin acht Prozent unter den hiesigen Video-Streaming-Diensten erarbeiten, wie eine repräsentative Erhebung der Berliner Beraterfirma Goldmedia aus dem Februar ergeben hat.

Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich. (Foto: © nioloxs / Shutterstock)
Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich. (Foto: © nioloxs / Shutterstock)

Tatsächlich ist Netflix damit jedoch nur die Nummer 5 unter den Video-Streamig-Diensten. Mit einem Marktanteil von 33,2 Prozent führt Amazon Prime Instant Video das Feld an. Gleichauf an zweiter Stelle liegen iTunes und Maxdome (11,3 Prozent) und an dritter Stelle Google Play (10,8 Prozent. Angebote wie Videoload (3,1 Prozent) und Watchever (2,3 Prozent) dagegen haben an Boden verloren.

Nach wie vor aber lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Denn die verschiedenen Dienste unterscheiden sich hinsichtlich Angebot, Verfügbarkeit und Preise immer noch stark voneinander. In diesem Beitrag werden daher die für den deutschen Markt relevanten Video-Streaming-Dienste miteinander verglichen.

Deutsche Video-Streaming-Dienste im Vergleich

Anbieter Filme und Serien Probeabo Verfügbarkeit Offline-Modus Preis
Amazon Prime Instant Video 2.000 30 Tage Browser, iOS, Android, Amazon Fire, Smart-TV, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Wii, Wii U, Chromecast Ja (nur Fire-Geräte) kostenlos, 49 Euro jährlich
Netflix 1.230 30 Tage Browser, iOS, Android, Windows Phone, AppleTV, Smart-TV, Playstation 3, Xbox 360, Wii, Wii U, Chromecast Nein kostenlos, 7,99 bis 11,99 Euro
Watchever 1.200 2. Monat gratis Browser, iOS, Android, SmartTVs, AppleTV, Playstation 4, Xbox One, Chromecast Ja kostenlos, 8,99 Euro
Maxdome 9.000 30 Tage Browser, iOS, Android, Windows Phone, Windows 8, Playstation 3, Playstation 4, Xbox One, Chromecast Ja kostenlos, 7,99 Euro, Pay-per-View
Sky Snap 1.100 bis Ende des Monats Browser, iOS, Android (nur Samsung-Smartphones und -Tablets), Smart-TV (nur Samsung), Xbox One, Chromecast Ja kostenlos, 3,99 Euro
iTunes 12.200 Nein OS X, iOS, Windows, AppleTV Ja Pay-per-View
Videoload 6.000 Nein Browser, Smart-TV, Telekom Entertain Ja Pay-per-View
Videobuster 2.600. Nein Browser, Smart-TV Nein Pay-per-View
Sony E.N. 3.900 Nein Playstation 4, Playstation 3, Sony-TVs, -Smartphones Nein Pay-per-View
Netzkino 1.300 Nein Browser, iOS, Android, Windows 8, Windows Phone, Kindle Fire, Amazon FireTV Nein Kostenlos (werbefinanziert)
]]>
Daniel Hüfner
„Die größte Führungskraft“: Was Apple-CEO Tim Cook von Steve Jobs unterscheidet http://t3n.de/news/apple-ceo-tim-cook-602493/ 2015-03-27T05:00:41Z
Das US-Magazin Fortune ernennt den Konzernchef zum „World's Greatest Leader 2015“. Cook tickt als CEO anders als sein Vorgänger, und das hat Apple seit der Amtsübergabe auf die Erfolgsspur gebracht.

Das US-Magazin Fortune ernennt den Konzernchef zum „World's Greatest Leader 2015“. Cook tickt als CEO anders als sein Vorgänger, und das hat Apple seit der Amtsübergabe auf die Erfolgsspur gebracht.

Tim Cook bringt neuen Führungsstil zu Apple

Mehr als drei Jahre nach seinem Tod wird Steve Jobs noch immer als die wichtigste Persönlichkeit in der Tech-Branche gefeiert. Sein Nachfolger Tim Cook kann die großen Fußstapfen anscheinend doch füllen. Seit Sommer 2011 leitet er den Konzern Apple, und die skeptischen Stimmen der frühen Tage dürften verstummt sein.

Das Wirtschaftsmagazin Fortune zeichnet Cook jetzt mit dem Titel  „World's Greatest Leader 2015“ aus und blickt auf die ersten Erfolge des Mannes, der seit 1998 für Apple arbeitet, zurück. Dass das Unternehmen aus Cupertino an der Wall Street vorne dabei ist und die Verkaufszahlen der Gadgets steigen, führt das Magazin vor allem auf eines zurück: den Führungsstil Cooks, der sich stark von dem seines Vorgängers unterscheidet.

Apple-CEO Tim Cook sollte den Kauf von Twitter in Erwähnung ziehen.
Soziales Engagement statt Rampenlicht: Mit diesem Ansatz führt Tim Cook den Konzern Apple.

Coach statt manipulatives Mastermind

War Apple-Gründer Jobs ein manipulatives Mastermind, so ist Cook mehr wie ein Coach, der seinen Spielern vertraut. Im Gegensatz zu dem früheren CEO begrüßt der neue CEO Enterprise-Kunden und schreckt nicht vor großen Akquisitionen wie Beats zurück. Während Jobs sich gerne allein im Rampenlicht sah, teilt Cook die Bühne gern mit anderen Top-Managern.

Auch das Thema Philanthropie sei ein fundamentaler Unterschied im Führungsstil der beiden, schreibt Fortune. So habe sich Jobs wenig um Soziales gekümmert, Cook hingegen fördert soziales Engagement im Konzern. Er plant sogar, sein gesamtes Vermögen zu spenden.

Nach dreieinhalb Jahren im Chefsessel fühlt sich Cook in seiner Rolle wohler als noch in Anfangstagen. Ob Steve Jobs den neuen Führungsstil bestätigen würde, sei nicht wichtig. Denn Jobs selbst sagte seinem Kollegen, er solle nicht zu sehr versuchen, ihn nachzuahmen.

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

via fortune.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Bandbreite auch auf dem Desktop schonen: Google veröffentlicht Data-Saver-Erweiterung für Chrome http://t3n.de/news/google-chrome-data-saver-erweiterung-602409/ 2015-03-26T14:39:23Z
Mit der Data-Saver-Erweiterung für Chrome sollen Webseiten schneller geladen werden. Bislang war die Funktion nur im Chrome-Browser für iOS und Android verfügbar.

Mit der Data-Saver-Erweiterung für Chrome sollen Webseiten schneller geladen werden. Bislang war die Funktion nur im Chrome-Browser für iOS und Android verfügbar.

Data-Saver-Extension: Chrome-Erweiterung verringert die Größe von Webseiten

Die Chrome-Browser für iOS und Android bieten seit geraumer Zeit die Möglichkeit, die oftmals limitierte Bandbreite zu schonen. Dazu werden Webseiten zunächst über einen Proxy-Server von Google geleitet, durch den ihre Größe um bis zu 50 Prozent reduziert wird. Nur per HTTPS verschlüsselte Seiten und Websites, die ihr im Inkognito-Modus aufruft, laufen nicht über den Proxy, wenn ihr die Funktion aktiviert habt.

Data-Saver: Über einen Proxy komprimiert Google die aufgerufene Webseite. (Grafik: Google)
Data-Saver: Über einen Proxy komprimiert Google die aufgerufene Webseite. (Grafik: Google)

Am 23. März 2015 hat Google diese Funktion ohne große Ankündigung auch in Form einer Erweiterung für die Desktop-Version des Chrome-Browsers veröffentlicht. Die Erweiterung nennt sich „Data Saver“ und kann über Googles Chrome-Web-Store kostenfrei heruntergeladen werden. Die Erweiterung befindet sich noch in einer Beta-Version, scheint aber bereits ohne Probleme das zu tun, was man von ihr erwarten würde.

Google: Datenkomprimierung gibt es jetzt auch über eine Chrome-Erweiterung auf dem Desktop. (Screenshot: Chrome-Web-Store)
Google: Datenkomprimierung gibt es jetzt auch über eine Chrome-Erweiterung auf dem Desktop. (Screenshot: Chrome-Web-Store)

Chrome-Erweiterung komprimiert jetzt auch Desktop-Seiten

Wie viele Bytes euch dank der Erweiterung eingespart werden, hängt letztlich stark von der aufgerufenen Webseite ab. Immerhin zeigt euch die Data-Saver-Extension aber in Form eines Graphen, wie stark die Einsparung ist. Wie sinnvoll die Erweiterung für euch auf dem Desktop ist, müsst ihr letztlich selbst entscheiden. Zumindest wer unterwegs per Tethering ins Netz geht, könnte von dem Feature auch auf dem Notebook profitieren.

Nutzer des Google-Browsers sollten sich auch unseren Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“ anschauen.

via venturebeat.com

]]>
Kim Rixecker
Periscope: Twitters Antwort auf Meerkat landet im App-Store http://t3n.de/news/periscope-twitter-meerkat-live-streaming-app-602371/ 2015-03-26T12:59:41Z
Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die …

Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die Unterschiede liegen.

Periscope: Twitters Antwort auf den Meerkat-Hype

Keine App hat im noch jungen Jahr 2015 einen solchen Hype ausgelöst wie Meerkat. Die iOS-App erlaubt es ihren Nutzern, einen Live-Stream ins Netz zu stellen und per Twitter zu verbreiten. Über einen Link können dann alle interessierten Personen die Live-Übertragung in ihrem Browser betrachten. Allerdings hat das Konzept einen nicht unerheblichen Nachteil: Die Streams werden nicht aufgezeichnet. Entweder seid ihr also live dabei oder ihr verpasst alles. Mit Periscope hat Twitter jetzt eine eigene Live-Streaming-App vorgestellt, bei der es dieses Hindernis nicht gibt.

Standardmäßig werden alle Live-Streams bei Periscope zum späteren Abrufen gespeichert. Allerdings können Nutzer diese Funktion auch deaktivieren. Wenn ihr euch per Twitter in der App anmeldet, seht ihr zunächst alle aktuellen Live-Streams. Darunter findet ihr Streams die kürzlich aufgenommen wurden. Das Nutzerinterface wirkt deutlich durchdachter als bei Meerkat, was allerdings nicht verwunderlich ist. Meerkat entstand in nur wenigen Wochen, während das Team hinter Periscope über ein Jahr an der App gearbeitet haben soll.

Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)
Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)

Periscope: Android-Version der Meerkat-Alternative soll folgen

Derzeit gibt es Periscope wie Meerkat nur für iOS. Eine Android-Fassung soll laut Twitter allerdings folgen. Periscope wurde nicht von Twitter selbst entwickelt, sondern stammt von einem gleichnamigen Startup, das erst im Januar 2015 von dem sozialen Netzwerk übernommen wurde. Der Kaufpreis soll bei 100 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Es bleibt abzuwarten, ob Twitter es schafft, Nutzer von Meerkat zum Wechsel auf Periscope zu bewegen. Ausreichende Argumente dafür bietet die App allemal. Für die Meerkat-Macher könnte der Hype um ihre App dann schneller vorbei sein, als es ihnen lieb ist. Andererseits verfügt die App mit dem Erdmännchen-Logo noch über ausreichend Investmentgelder. Es bleibt also spannend, wie sich der Markt für Live-Streaming-Apps entwickeln wird.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Nichts gelernt: Meerkat und der Herdentrieb der Early Adopter [Kolumne]“ werfen.

Periscope
Download @
App Store
Entwickler: Twitter, Inc.
Preis: Kostenlos

via www.theverge.com

]]>
Kim Rixecker
Fantastical, mein Freund und Helfer: Geniale Kalender-App jetzt runderneuert für den Mac http://t3n.de/news/fantastical-2-mac-602253/ 2015-03-26T08:00:46Z
Die beliebte Kalender-App Fantastical ist runderneuert für den Mac erschienen. Was die neue Version bringt und was sie kostet.

Die beliebte Kalender-App Fantastical ist runderneuert für den Mac erschienen. Was die neue Version bringt und was sie kostet.

Das bringt Fantastical 2 für Mac

Ein Klick auf das kleine Symbol in der Menüleiste, eintippen, welcher Termin wann und gegebenenfalls mit wem ansteht und die App erledigt den Rest – mit diesem smarten Prinzip hat sich die Kalender-App Fantastical eine beachtliche Fanbasis aufgebaut und konnte zahlreiche Preise abräumen.

Jetzt ist Fantastical für Mac in Version 2 erschienen und bringt neben einer optischen, der flacheren Designsprache von OS X Yosemite entsprechenden Frischzellenkur vor allem einige neue Funktionen mit.

Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. (Screenshot: t3n)
Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. (Screenshot: t3n)

Die augenfälligste Neuerung: Fantastical 2 fungiert auf dem Mac nicht länger nur als Helferlein für die Menüleiste, sondern wartet jetzt auch mit einer umfassenden Vollansicht zur Verwaltung von Kalendereinträgen auf. Ebenfalls neu ist ein spezielles Widget für die Mitteilungszentrale, das anstehende Termine darstellt.

Unterstützung für Handoff und Sharing-Funktionen

Aber auch unter der Haube hat sich bei der inzwischen vier Jahre alten Anwendung einiges getan: So unterstützt Fantastical 2, das auch für iPhone und iPad erhältlich ist, ab sofort Apples Handoff-Feature und erlaubt somit eine synchrone, geräteübergreifende Nutzung. Termine und Aufgaben können außerdem über die Sharing-Funktion mit Freunden geteilt werden.

War Fantastical bislang schon durch die Diktierfunktion vergleichsweise smart, lässt sich die App fortan auch auf bestimmte Orte konfigurieren. So wechselt das Programm beispielsweise automatisch auf die Arbeitsansicht, sobald der Nutzer im Büro eintrifft. Und: Die Trennung zwischen beruflichen und privaten Kalendern wurde vereinfacht. Wie die Entwickler erklären, lassen sich mehrere Kalender und Erinnerungslisten jetzt in einer gemeinsamen Ansicht bündeln beziehungsweise separat ausblenden.

Fantastical 2 für Mac: Preise und Verfügbarkeit

Das Paket hat aber einen hohen Preis: 39,99 Euro verlangen die Entwickler für den Download von Fantastical 2 für Mac – und dies ist auch nur der vorübergehende Einführungspreis. Danach soll die App noch einmal zehn Euro mehr kosten. Wer nicht sofort ablehnen oder zuschlagen will, kann die App 14 Tage lang kostenlos testen. Die Nutzung von Fantastical 2 für Mac setzt OS X Yosemite 10.10 voraus.

]]>
Daniel Hüfner
Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte [Video] http://t3n.de/news/falsche-apple-mitarbeiter-streich-youtube-nelkfilmz-602012/ 2015-03-25T09:53:29Z
Ein YouTube-Hit zeigt falsche Apple-Mitarbeiter wie sie Kunden zu Microsoft-Produkten raten. Mutig, mutig!

Ein YouTube-Hit zeigt falsche Apple-Mitarbeiter wie sie Kunden zu Microsoft-Produkten raten. Mutig, mutig!

Stell euch vor, ihr fragt einen der Verkäufer im Apple-Store nach dem neuen iPhone und alles was er dazu sagt ist: „Ganz ehrlich? Ich würde kein iPhone kaufen! Lieber ein Smartphone von Microsoft oder Samsung!“ Wie würdet ihr darauf reagieren? Hitzig debattieren über die Vor- und Nachteile? Dann wärt ihr wohl das, was man einen treuen Kunden nennt. Doch so reagiert bei weitem nicht jeder – wie ein sehenswerter Streich der YouTuber von NelkFilmz zeigt.

„Ehrlich? Ich würde kein iPhone kaufen!“ – Schamlose YouTuber geben sich als Apple-Mitarbeiter aus

Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte. (Screenshot: YouTube)
Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte. (Screenshot: YouTube)

Die vier Jungs haben sich im Rahmen ihrer neuen Folge als Apple-Mitarbeiter verkleidet und den Kunden ziemlich untypische Ratschläge gegeben: „Apple-Produkte sind eine schlechte Wahl!“, heißt es unter anderem. Interessant sind die Reaktionen. Nicht nur dass die Kunden verwirrt sind, was man durchaus erwarten kann. Nein, einige folgen den Ansagen sogar und wandern geradewegs in den umliegenden Microsoft-Store. Die echten Mitarbeiter hingegen, kennen da keinen Spaß! Und was dann passiert, ist auch nicht von schlechten Eltern. Spoiler sparen wir uns jedoch – schaut selbst!

Das Video hat binnen einem Tag knapp 49.000 Views bekommen. Die Kommentare der Zuschauer reichen von „Dafür könntet ihr verklagt werden!“ bis hin zu „Ich liebe diese Fake-Mitarbeiter-Videos, weiter so!“ Wie steht ihr zu dem Streich – witzig oder völlig daneben?

via mashable.com

]]>
Andreas Weck
PressRoom: Dieses Plugin verwandelt WordPress-Posts in iOS-Apps, E-Books und Print-Publikationen http://t3n.de/news/pressroom-pro-wordpress-plugin-601070/ 2015-03-21T15:11:23Z
Das Wordpress-Plugin PressRoom bietet eine einfache Benutzeroberfläche, um Blogartikel in iOS-Apps und gängige Formate für E-Book- und Print-Publikationen zu verwandeln.

Das WordPress-Plugin PressRoom bietet eine einfache , um Blogartikel in iOS-Apps und gängige Formate für E-Book- und Print-Publikationen zu verwandeln.

In Zeiten des Internets hat sich die Medienlandschaft enorm vergrößert. Seit Jahrzehnten war es allein großen Verlagshäusern möglich, Nachrichten, Meinungen und neue Ideen an ein großes Publikum zu richten. Heute kann so gut wie jeder ein Blog aufsetzen und einen Artikel darauf veröffentlichen. So sehr sich jedoch hunderttausende neue Sprachrohre im Netz gebildet haben, so sehr hinken sie – zumindest, was die technischen Möglichkeiten angeht – immer noch den großen Medienhäusern hinterher.

Denn die Realität sieht doch so aus, dass das Blog maximal mit einer mobilen Browser-Version ausgestattet ist und die Distributionskanäle in der Regel nicht über Social Media, RSS und Suchmaschinen hinaus gehen – keine Spur einer eigenen App oder einer begleitenden E-Book- beziehungsweise Print-Publikation.

PressRoom bringt deine Blogbeiträge auf weitere Plattformen

PressRoom hilft Blogbeiträge in speziell für iOS lesbare Publikationen umzuwandeln. (Bild: PressRoom Pro)
PressRoom hilft Blogbeiträge in Inhalte für iOS-Apps umzuwandeln. (Bild: PressRoom Pro)

In diese Kerbe möchte jetzt das Team von PressRoom schlagen und es modernen Geschichtenerzählern mit einem WordPress-Plugin ermöglichen, die eigenen Beiträge per Klick unter anderem in .hpub-, .epub- oder .pdf-Formate umzuwandeln, um sie über integrierte Schnittstellen in iOS-Apps oder für E-Book- und Print-Publikationen sowie Mini-Webseiten zu veröffentlichen.

Möglich ist es auch, die Artikel in den Apple-Newsstand einzubinden, wo Autoren über In-App-Verkäufe weitere Einnahmen generieren können. PressRoom eignet sich insofern vor allem für kleine und mittelgroße Autoren beziehungsweise Verleger, die sich eher auf ihre Inhalte anstatt im professionelleren Rahmen auf technische Lösungen konzentrieren können.

PressRoom: „Multiple-Editorial-Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen

PressRoom-Plugin: „Multiple Editorial Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen. (Screenshot: PressRoom Pro)
PressRoom-Plugin: „Multiple-Editorial-Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen. (Screenshot: PressRoom Pro)

Der Funktionsumfang bietet einige nette Möglichkeiten, um Inhalte aufzubereiten: Bleiben wir beim Apple-Newsstand-Beispiel und gehen davon aus, dass ihr ein Blog oder ein Online-Magazin mit Schwerpunkt „Marketing“ führt. Über die Funktion „Multiple Editorial Projects“ könnt ihr besonders beliebte oder aufwendig recherchierte Stücke zum Thema „SEO“ auswählen und sie in einer Themenausgabe bündeln, um sie dann im Shopsystem von Apple zum Verkauf anzubieten.

Die Themenausgabe kann mit Artikeln, Bildern, Galerien und Werbebotschaften gefüllt werden. Es gibt laut den Entwicklern keine Einschränkung bezüglich der Inhalte. Eine Auflistung aller Funktionen und Formate findet ihr in einem Erklärstück des PressRoom-Teams. Einen Eindruck vom Dashboard vermittelt zudem die obenstehende Grafik. Aktuell gibt es eine kostenfreie Open-Source-Version auf GitHub – viel Spaß beim Testen und Rumspielen!

]]>
Andreas Weck