Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-09-20T09:02:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Apple verteilt iOS 8, Microsoft kauft Minecraft, T-Online sperrt Verlage http://t3n.de/news/beliebtesten-artikel-woche-apple-ios-8-iphone-6-568077/ 2014-09-20T09:02:59Z
Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der …

Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der Woche – zum Nachlesen, Teilen und Kommentieren.

1. Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

(Foto: János Balázs / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Web.de, GMX und T-Online haben die Internet-Angebote mehrerer großer deutscher Publikationen aus ihren Suchergebnissen verbannt. Der Schritt ist eine Reaktion auf das Vorgehen der VG Media, die mit Hinweis auf das Leistungsschutzrecht Lizenzgelder von verschiedenen Suchmaschinen auf dem Klageweg einfordert.

Unser Artikel: Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

2. iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

iOS 8 und HealthKit sollen natürlich erst auf dem iPhone 6 so richtig zur Geltung kommen. (Quelle: Apple.com)

IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Unser Artikel: iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

3. iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

(Quelle: Apple.com)

Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

Unser Artikel: iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

4. Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

Photoshop Illustrator Teaser

Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug, das die Konkurrenz lange hinter sich gelassen hat und oft für so ziemlich jede Aufgabe im Design verwendet wird – auch für die Gestaltung von Webseiten. Aber ist das wirklich noch sinnvoll?

Unser Artikel: Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

5. PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

phpstorm_8JetBrains hat PHPStorm 8 veröffentlicht. Die neue Version der beliebten Entwicklungsumgebung unterstützt jetzt PHP 5.6 und bringt unter anderem auch Support für WordPress und Drupal 8 mit.

Unser Artikel: PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

6. Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

little girl buried in popcornJahrelang haben deutsche Film- und Serienfans neidisch über den großen Teich geschaut, wenn es um ernstzunehmende Angebote in Sachen Video-Streaming ging. Spätestens mit dem Start von Netflix geht's jetzt aber auch in Deutschland richtig los. Die Gelegenheit, aktuelle Anbieter aus und in Deutschland zu vergleichen.

Unser Artikel: Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

7. Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

MinecraftMicrosoft hat mit der spektakulären Übernahme der Minecraft-Erfinder für Aufsehen gesorgt. Doch warum blättert der Konzern für eine Spieleschmiede so viel Geld hin und wie passt das in die Strategie des Unternehmens? Ein Erklärungsansatz.

Unser Artikel: Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

8. Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

netflix_deutschlandAb heute bietet der amerikanische Streaming-Gigant Netflix seine Dienste auch in Deutschland an. Wer möchte, kann den Service derzeit für einen Monat kostenlos testen.

Unser Artikel: Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

9. Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

logo_design_tailor_brands_aufmacherDas Geschäft mit dem Logo-Design ist nicht nur milliardenschwer, es ist auch zum Volkssport geworden. Über populäre Plattformen wie 99Designs oder Fiverr können Unternehmen schnell und günstig von Freiberuflern und Hobby-Designern an ein Logo kommen. Vielleicht brauchen sie bald nicht einmal mehr das. Das Startup Tailor Brands will einen Weg gefunden haben, der professionelle Markenauftritte für wenig Geld vollautomatisch erstellt.

Unser Artikel: Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

10. Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

(Foto: Andrew / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Am vergangenen Dienstag hat Apple die lang erwartete Apple Watch angekündigt. Der Konzern präsentiert damit sein erstes Wearable-Produkt. Doch erstmals in diesem Jahrtausend könnte sich Apple irren. Die Luca-Analytics-Kolumne von Luca Caracciolo.

Unser Artikel: Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

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Lars Budde
Bloß nicht fallen lassen! Wie t3n, Jack und die Blue Man Group das iPhone 6 auspacken http://t3n.de/news/iphone-6-unboxing-jack-blue-man-group-568042/ 2014-09-19T13:28:50Z
In ganz Deutschland warten Menschen aktuell auf Paket-Boten, die ihnen das neue iPhone 6 oder 6 Plus bringen. In der t3n-Redaktion ist das erste Gerät schon angekommen – und vor laufenden Kameras …

In ganz Deutschland warten Menschen aktuell auf Paket-Boten, die ihnen das neue oder 6 Plus bringen. In der t3n-Redaktion ist das erste Gerät schon angekommen – und vor laufenden ausgepackt worden.

iPhone-6-Unboxing: Bloß nicht fallen lassen!

Das iPhone 6 ist da. (Foto: t3n)
Das iPhone 6 ist da. (Foto: t3n)

Australien – heute morgen: Jack ist der erste vor dem Apple-Store in Perth, und natürlich ist ein Kamera-Team bei ihm, als er sein neues iPhone 6 in Empfang nimmt und auspackt. Und: Jack lässt das nagelneue Gerät fallen. Die Menge ist entsetzt.

Damit uns das nicht auch passiert, haben wir das Päckchen von Apple etwas vorsichtiger und auf einem Tisch ausgepackt. Was gar nicht so einfach ist, der Karton, den Apple seinem neuen Flaggschiff spendiert hat, ist alles andere als praktisch.

Doch der erste Eindruck des iPhone 6 ist gut. Die runden Kanten, das Aluminium-Case – alles fühlt sich sauber verarbeitet und wertig an. Und auch Gewicht und Größe entsprechen durchaus den Erwartungen.

Das Unboxing-Highlight des iPhone 6: Die Blue Man Group

Wenn ihr noch mehr Informationen über das iPhone 6 oder das iPhone 6 Plus braucht, empfehlen wir euch die folgenden Artikel, die in den letzten Tagen bei uns entstanden sind:

Doch natürlich sind wir nicht die einzigen, die heute das neue iPhone bekommen und ausgepackt haben. Auch die Blue Man Group hat offensichtlich neue Smartphones bestellt und ihr Unboxing-Video ist – das wollen wir neidlos anerkennen – das eigentliche Highlight dieses Tages. Sorry, Jack.

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Florian Blaschke
iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features http://t3n.de/news/ios-8-tipps-tricks-567383/ 2014-09-18T11:39:44Z
IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, …

ist da und wird von vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für und bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass man ein Gerät geraume Zeit nutzt und nur durch Zufall über eine Funktion stolpert, bei der man sich nach kurzer Zeit fragt, wie man zuvor ohne sie leben konnte. Wie schon iOS 7 bringt auch iOS 8 einige nützliche und neue Features mit, die sich dem Nutzer nicht direkt erschließen. Wer die Entfaltung des vollen Potenzials seines iPhones oder iPads nicht dem Zufall überlassen will, findet in diesem Artikel viele hilfreiche und Tricks.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)

iOS 8: Tipps, Tricks, versteckte Features

Einen ersten Überblick über alle Tipps und Tricks zu iOS 8 findet ihr in den Bildunterschriften der Screenshots in der folgenden Bildergalerie. Tiefer gehende Informationen zu den einzelnen Kniffen findet ihr im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Kompatibilität und iOS 7 Tricks

Diejenigen von euch, die sich iOS 8 nicht installieren wollen – oder können, weil sie ein nicht unterstütztes Gerät verwenden – finden in unserem Artikel „iOS 7 – 30 Tipps, Tricks und versteckte Features“ viele nützliche Ratschläge. Wer eines der folgenden Geräte sein Eigen nennt, kann sich iOS 8 installieren – auch wenn bei älteren iPhones und iPads in dieser Liste unter Umständen nicht alle Funktionen des neuen iOS verfügbar sind:

  • iPhone 4s
  • iPhone 5
  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPhone 6
  • iPhone 6 Plus
  • iPod touch 5. Generation
  • iPad 2
  • iPad mit Retina Display
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini mit Retina Display

Wichtige Einstellungen für eure Privatsphäre

Sobald ihr euch iOS 8 installiert habt, solltet ihr einige Einstellungen vornehmen, wenn ihr Wert auf den Schutz eurer Privatsphäre legt. Möchtet ihr beispielsweise nicht, dass private Daten wie Kontakte, Fotos oder Kalendereinträge von Apps genutzt werden, müsst ihr diese Option für jede App in den Einstellungen unter „Datenschutz“ deaktivieren. Einige Apps funktionieren lediglich dann vernünftig, wenn die Option aktiviert ist, andere Apps laden eure privaten Daten aber sogar auf die Server des Anbieters. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen und für jede App zu entscheiden, ob man ihr Zugriff auf private Informationen gewähren möchte.

Cookies im Browser sind durchaus sinnvoll – beispielsweise, damit ihr nicht jedes Mal euer Passwort eingeben müsst. Allerdings können werbetreibende Unternehmen auch Cookies setzen, um euch zu tracken. Ihr könnt Cookies für Safari limitieren und Tracking deaktivieren. Dafür geht ihr in den Einstellungen auf den Menüpunkt „Safari“ und aktiviert die Option „Kein Tracking“. Die Option darunter – „Cookies blockieren“ ermöglicht euch, festzulegen, in welchen Fällen ihr Cookies unterbinden wollt.

Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.
Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.

Das vierstellige Passwort eures iPhones oder iPads ist gelinde gesagt recht unsicher. Es ist allerdings möglich, ein längeres Passwort festzulegen. Dafür wählt ihr in den Einstellungen „Touch ID & Code“, gebt euer bisheriges Passwort ein, deaktiviert dann die Option für ein einfaches Passwort und legt ein längeres Passwort fest.

Euer Gerät trackt die von euch häufig besuchten Orte. Der Grund dafür ist, dass ihr euch auf diese Weise einfacher mit Netzwerken verbinden könnt und ortsbasierte Informationen erhaltet. Wem das zu heikel ist, der kann das ortsbasierte Tracking deaktivieren: „Einstellungen“ ->„Datenschutz“ -> „Ortsbasierte Dienste“ -> „Systemdienste“ (ganz unten) ->„Häufige Orte“. Unter „Systemdienste“ finden sich auch einige andere Optionen, die der ein oder andere Nutzer deaktivieren könnte.

Für die besonders Paranoiden kann es sich lohnen, das Statusleistenobjekt für Ortungsdienste in der Statusleiste zu aktivieren. Auf diese Weise seht ihr jederzeit, ob eine App oder ein Dienst euren Standort nutzt – selbst wenn ihr das nicht authorisiert habt. Die Option dafür findet sich in den Einstellungen unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ -> „Systemdienste“ -> „Statusleistenobjekt“.

1. Mit iOS 8 verlorenes iPhone bei leerer Batterie orten

Solltet ihr euer iPhone verlieren, könnt ihr es orten lassen, selbst wenn der Akku den Geist aufgegeben hat. Bisher wurde die letzte bekannte Position des Geräts in iCloud für 24 Stunden gespeichert – iOS 8 kann die Information länger speichern. Erreicht der Ladestand eures Akkus also einen kritischen Level, sendet das Gerät seine Position an Apple. Die Position wird dann in der iCloud gespeichert.

2. Fotos und Videos verstecken

Nicht immer ist es praktisch, dass alle Fotos direkt im Album, den „Momenten“, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt werden. Ab sofort könnt ihr einzelne Bilder und Videos verstecken. Einfach mit dem Finger auf der entsprechenden Datei verweilen, dann öffnet sich ein Menü, in dem ihr „verstecken“ auswählen könnt. Das Ergebnis: das entsprechende Foto oder Video wird nicht mehr in den Momenten, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt, sondern landet in einem gesonderten (aber in der Alben-Ansicht dennoch sichtbaren) Album.

Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.
Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.

3. Der nützlichste Shortcut aller Zeiten

Shortcuts für bestimmte Texte sind nichts Neues. Ein wirklich praktischer Shortcut, der auch unter iOS 8 funktioniert, kommt von RocketINK. Wenn ihr den Shortcut richtig einrichtet, könnt ihr damit beispielsweise in der Mail-App durch eure unterschiedlichen Mail-Adressen rotieren, um festzulegen, von welcher eurer Mail-Adressen ihr eine E-Mail versenden wollt. Das sollte auch in Web-Formularen funktionieren. Den Shortcut legt ihr in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Tastatur“ -> „Kurzbefehle“ fest. Hier verwendet ihr dann „@@“ für eure primäre Adresse, „@@@“ für eure sekundäre Mail-Adresse, „@@@@“ für eine dritte Adresse und so weiter.

4. Ortsbasierte Apps auf dem Lockscreen von iOS 8

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man eine unüberschaubare Anzahl von Apps auf seinem iPhone oder iPad installiert hat. Da den Überblick zu behalten und stets die richtige App zu finden, ist gar nicht so leicht. In iOS 8 werden jetzt bestimmte Apps im Lockscreen angezeigt – je nachdem, wo sich der Nutzer befindet. Die entsprechenden Apps finden sich links unten im Lockscreen. Wischt ihr die App-Icons von unten nach oben, wird die entsprechende App geöffnet.

5. Selbstzerstörende Fotos, Videos und Tonaufnahmen

In der Nachrichten-App lassen sich Fotos, Videos und Tonaufnahmen schnell versenden und sogar mit einem Selbstzerstörungs-Timer versehen. Dafür haltet ihr euren Finger einfach etwas länger auf dem Kamera- oder Mikrofon-Icon. Sendet ihr eure Dateien auf diese Art und Weise, werden sich eure Videos und Tonaufnahmen automatisch nach zwei Minuten selbst zerstören. Fotos hingegen zerstören sich beim Empfänger lediglich selbst, wenn diese Option auf dem Gerät aktiviert wurde – was sie standardmäßig allerdings ist.

6. Neue Kamera-Funktionen in iOS 8

Es gibt jede Menge alternative Kamera-Apps für iPhone und iPad – 75 empfehlenswerte Foto-Apps haben wir für euch in einem Artikel zusammen getragen. Die Standard-Kamera-App von iOS 8 könnte aufgrund neuer Funktionen allerdings die ein oder andere Anwendung von Drittanbietern überflüssig machen. So steht euch jetzt ein Zeitraffer-Modus zur Verfügung, der eine Reihe von Fotos aufnimmt und diese dann in einem Zeitraffer-Video miteinander kombiniert. Dazu kommt noch ein Selbstauslöser, den ihr auf drei oder zehn Sekunden einstellen könnt. Außerdem stehen euch jetzt manuelle Einstellmöglichkeiten für die Belichtung zur Verfügung, außerdem trennt iOS 8 das Festlegen von Fokus und Belichtung. Habt ihr ein Foto aus Versehen gelöscht, könnt ihr es wieder herstellen. Dazu klickt ihr in der Kamera-App einfach auf das kleine Vorschau-Icon.

Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.
Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.

7. Automatische Updates in iOS 8

Bereits seit iOS 7 habt ihr die Möglichkeit, Apps automatisch im Hintergrund zu aktualisieren. Auch iOS 8 erleichtert Updates, sodass ihr nicht mehr den App Store öffnen müsst, um eure Apps zu aktualisieren. Ihr könnt diese Funktion in den Einstellungen unter dem Punkt „App Store“ aktivieren. Darüber hinaus könnt ihr auch festlegen, ob ihr Updates auch über euer mobiles Datenvolumen herunterladen wollt oder ob ihr lieber darauf wartet, dass euer Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist.

8. Texte unter iOS 8 lesbarer machen

Auch wenn die neuen iPhones einen deutlich größeren Screen bieten als ihre Vorgänger, könnte dargestellter Text dem ein oder anderen Nutzer zu klein sein. Wer die Lesbarkeit verbessern will, kann dies in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Bedienungshilfen“ -> „Fetter Text“ festlegen. Außerdem könnt ihr unter „Anzeige & Helligkeit“ weitere Anpassungen vornehmen.

9. Siri, die Musik-Kennerin

Seit iOS 8 versteht sich Siri auch auf Musik. Hört ihr irgendwo einen Song, den ihr nicht kennt, könnt ihr Siri fragen, um welches Lied es sich handelt. Das Ganze wird dank einer Integration von Shazam möglich. Übrigens lässt sich Siri jetzt auch ganz ohne Knopfdruck ansprechen, sofern das iPhone oder iPad am Ladekabel hängt: einfach „Hey Siri“ sagen.

10. Songs einer Playlist einer anderen hinzufügen

Bisher war es lediglich möglich, einzelne Songs aus den iTunes-Tabs für „Titel“, „Alben“, „Interpreten“ und „Genres“ einer eigenen Wiedergabeliste hinzuzufügen. Jetzt könnt ihr auch einzelne Lieder aus einer eurer Wiedergabelisten direkt einer neuen Playlist hinzufügen.

11. Songs im „Control Center“ kaufen

Spielt ihr einen Track über iTunes Radio ab, findet sich in iOS 8 im „Control Center“ ab sofort ein „Kaufen“-Button. Auf diese Weise könnt ihr euer hart verdientes Geld jetzt noch schneller im iTunes-Store verprassen.

12. Daten-Volumen sparen

Wirkliche Datenflatrates findet man eigentlich bei kaum einen Mobilfunkanbieter. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, sparsam mit seinem Inklusiv-Volumen umzugehen. Unter iOS 8 könnt ihr wie schon unter iOS 7 in den Einstellungen unter „Mobiles Netz“ festlegen, welche Apps auf euer Datenvolumen zugreifen dürfen und welche Apps lediglich im WLAN aktiv werden dürfen.

13. Einstellungen für ortsbasierte Daten in Apps

In den Einstellungen finden sich unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ erweiterte Anpassungsmöglichkeiten. Mit iOS 8 könnt ihr jetzt für jede App festlegen, ob und wann genau diese auf ortsbasierte Daten zugreifen dürfen. Ihr könnt auswählen, ob die entsprechende App nie, nur wenn ihr sie geöffnet habt oder immer Ortungsdienste nutzen darf. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur eure Privatsphäre-Einstellungen feintunen, sondern unter Umständen auch eure Akkulaufzeit verbessern.

14. App-Benachrichtigungen global deaktivieren

Seit iOS 8 könnt ihr in den Einstellungen für jede App festlegen, ob ihr dieser global „das Maul stopfen“ wollt. Zuvor ließen sich App-Benachrichtigungen lediglich für das Notification Center deaktivieren.

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.
In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.

15. Akkulaufzeit unter iOS 8 verbessern

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Das System schlüsselt auf, welche geöffneten Apps anteilig wie viel Akku ziehen. Sorgt ihr euch also um die Laufzeit eures iPhones oder iPads, könnt ihr einfach die energiehungrigsten Apps schließen.

16. Neue Safari-Features und DuckDuckGo in iOS 8

Auch Safari bringt einige praktische Neuerungen mit. So könnt ihr beispielsweise ab sofort auswählen, ob ihr die Desktop-Version einer mobilen Website angezeigt bekommen wollt. Leider hat Apple diese Funktion ein wenig versteckt. Wenn ihr eine Website besucht, klickt ihr nach dem Laden erneut in die Adressleiste. Darauf hin öffnet sich ein Menü, das in erster Linie eure Bookmarks und häufig besuchten Seiten als Icons anzeigt. Wenn ihr das Menü nach unten zieht, finden sich dort die zwei Optionen zum Bookmarken und zum Anfordern der Desktop-Seite. Darüber hinaus könnt ihr als Default-Suchmaschine unter iOS 8 auch DuckDuckGo festlegen. Die Google-Alternative legt den Fokus auf die Privatsphäre ihrer Nutzer und überwacht nicht eure Nutzeraktivitäten.

17. Spotlight in iOS 8 schnell öffnen

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe schnell öffnen. Dafür müsst ihr einfach von der Mitte des Screens nach unten „wischen“. So findet ihr nicht nur fix gesuchte Kontakte, Mails und andere Daten, sondern könnt auch jede beliebige App schnell starten, ohne sie vorher auf eurem Homescreen suchen zu müssen.

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.
Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.

18. Universale Zurück-Geste

Android-Nutzer kommen schon lange in den Genuss einer universalen Zurück-Geste und auch iOS bietet seit Version 7 eine derartige Funktion. Wischt ihr vom linken Bildschirmrand nach rechts, springt ihr an die vorherige Position. Einzige Voraussetzung: die App muss diese Funktion unterstützen.

19. Werbe-Tracking in iOS 8 deaktivieren

Bereits in iOS 6 hat Apple das „Feature“ namens Ad-Tracking im System versteckt, das auch in iOS 8 noch vorhanden ist. Mit Hilfe der Funktion können euch werbetreibende Unternehmen anonymisiert identifizieren. Das passt wahrscheinlich nicht jedem Nutzer, aber dennoch ist die Funktion auch in iOS 8 standardmäßig aktiviert. Ihr könnt Ad-Tracking in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutz“ -> „Werbung“ deaktivieren.

20. Interaktive Benachrichtigungen

Bisher musste man bei Eingang einer SMS oder Nachricht auf die Benachrichtigung tippen, um die entsprechende App zu öffnen. IOS 8 bringt interaktive Benachrichtigungen mit – das heißt konkret, dass ihr mit einer Wischbewegung nach unten direkt eine kurze Antwort eingeben könnt. Sobald eure Nachricht versendet wurde, könnt ihr die App, die ihr davor verwendet habt, weiter nutzen.

iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.
iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.

21. Kreditkarten-Informationen in Safari abfotografieren

Der Safari-Webbrowser in iOS 8 ermöglicht es, Kreditkartennummern per Kamera zu scannen. Das ist praktisch, wenn ihr online einkauft und keine Lust habt, eure Daten händisch einzugeben.

22. Genaue Versandzeit von Nachrichten in iOS 8

Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wann ihr eine bestimmte Nachricht versendet habt, könnt ihr über die Text-Bubble wischen, um euch die exakte Zeit jeder versendeten Nachricht anzeigen zu lassen. Das funktionierte bereits unter iOS 7 und wurde auch in iOS 8 integriert.

23. Mehrere Fotos gleichzeitig schicken

Wenn ihr in der Nachrichten-App auf das Kamera-Icon klickt, werden euch bis zu 20 der aktuellsten aufgenommenen Fotos angezeigt. Aus diesen Fotos könnt ihr direkt mehrere auswählen, um sie zu versenden.

24. Alle Anhänge einer Konversation speichern

IOS 8 ermöglicht es, alle Anhänge einer Konversation anzusehen oder zu speichern. Um diese Option zu erhalten müsst ihr einfach auf „Details“ klicken und dann nach unten scrollen, damit iOS alle Anhänge anzeigt. Dann einfach mit dem Finger auf einem der Anhänge verweilen, um alle zu löschen oder zu speichern.

25. Weitere Tipps für Nachrichten unter iOS 8

Insgesamt hat Apple die Nachrichten-App ordentlich aufgebohrt und mit einigen Funktionen versehen, die viele Nutzer schon lange schmerzlich vermisst haben. So ist es ab sofort möglich, mehrere Unterhaltungen gleichzeitig zu löschen oder als gelesen zu markieren. Dafür tippt ihr einfach auf „Bearbeiten“ und wählt „speichern“ oder „gelesen“ aus. Darüber hinaus könnt ihr euren Standort jetzt einfacher mit Freunden teilen. Unter „Details“ finden sich die entsprechenden Menüpunkte. Ihr könnt entweder euren Standort einmalig senden oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen. Gruppenunterhaltungen lassen sich jetzt ähnlich wie in WhatsApp, Telegram und anderen Messengern mit einem Titel versehen. Besonders praktisch: Ihr könnt neuerdings Gruppenunterhaltungen einfach verlassen oder auf stumm stellen. Schließlich lässt sich in den Einstellungen unter „Nachrichten“ festlegen, wie lange eure Nachrichten gespeichert werden. Das ist hilfreich für alle Nutzer, die nicht regelmäßig manuell aufräumen.

Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.
Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.

26. iOS 8: Handoff, AirDrop und Hotspot

Apple rückt sein mobiles Betriebssystem noch näher an OS X. Das so genannten Handoff-Feature verbindet iOS 8 mit OS X Yosemite, um Nutzern zu ermöglichen, ihre Arbeit vom Rechner auf ihrem mobilen Gerät fortzuführen – und umgekehrt. Verfasst ihr beispielsweise eine Mail auf eurem iPhone und werdet damit unterwegs nicht fertig, könnt ihr sie ohne Probleme später am Mac fertig stellen. Auch müsst ihr einen Hotspot nicht mehr händisch einrichten – eure Apple-Geräte teilen sich quasi automatisch den Internetzugang. So lange ihr mit der selben Apple ID auf euren Geräten eingeloggt seid, funktioniert das. Eine über Gerätegrenzen hinweg funktionierende Version von AirDrop ermöglicht zudem das einfache hin und her schieben von Dateien. Was in diesem Zusammenhang noch alles möglich ist, erfährt man direkt auf der Apple-Website zu iOS 8.

27. Individuelle Vibrationen für Benachrichtigungen

Bereits seit iOS 7 lassen sich in den Einstellungen ganz individuelle Vibrationsmuster für Benachrichtigungen festlegen. Die entsprechenden Einstellungen finden sich unter „Töne“ -> „Töne- und Vibrationsmuster“.

28. Verpasste Anrufe persönlich beantworten

In den Einstellungen könnt ihr unter dem Menüpunkt „Telefon“ -> „Mit Nachricht antworten“ eigene Texte verfassen, die Anrufer erhalten, wenn ihr einen Anruf nicht annehmt.

29. Benachrichtigungen bei Mail-Threads

Wenn ihr in der Mail-App über einer E-Mail nach links wischt, könnt ihr die Mail löschen oder archivieren – so weit, so gut. Über „Mehr“ habt ihr unter iOS 8 jedoch auch die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, die greifen, sobald eine Antwort auf den markierten Mail-Thread eintrifft. Für dringende Mails ein sehr sinnvolles Feature.

Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.
Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.

30. iOS-Screencasts auf OS X

Ein iPhone oder iPad mit iOS 8, das ihr mit einem Mac verbindet, wird auf dem Rechner als Kamera angezeigt. Ihr könnt euren Screen demnach mittels QuickTime aufnehmen.

Mehr Tipps, Tricks und versteckte Features für iOS 8

Wir werden diesen Artikel über die Zeit mit weiteren Tipps und Tricks erweitern. Habt ihr noch irgendwelche coolen Features entdeckt? Dann lasst uns das doch in den Kommentaren wissen. Darüber hinaus hat Apple iOS 8 erstmals eine Tipps-App spendiert, die automatisch installiert wird. In der App finden sich offizielle Kniffe zum neuen Betriebssystem.

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Sébastien Bonset
iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt http://t3n.de/news/iphone-6-plus-3-groessten-567769/ 2014-09-18T10:02:56Z
Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

hat mit dem und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

„Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich ein iPhone 6 Plus nicht mit einer Hand bedienen kann.“

Das erste iPhone verfügte gerade mal über ein 3,5 Zoll großes Display. Steve Jobs sagte damals, das sei die perfekte Größe für ein Telefon. Vielleicht mag er Recht gehabt haben, allerdings hat sich viel in den vergangenen Jahren getan. Smartphones wurden immer größer, zum Telefonieren aber nutzt man die mobilen Boliden immer weniger. Das iPhone 6 Plus ist quasi der Abschluss der iPhone-Größenentwicklung und mein Gerät der Wahl. Warum? Weil es für mich die perfekte Symbiose mobiler Technologie ist.

Ich bin in den letzten vier Monaten mit einem Nokia Lumia 1520 rumgelaufen, das über ein sechs Zoll großes Display verfügt und etwas größer ist als das iPhone 6 Plus. Insofern habe ich ausgezeichnete Erfahrungswerte in Sachen Alltagseinsatz eines großen Smartphones, die sich auf das iPhone 6 Plus übertragen lassen.

iPhone 6 Plus: Die Sache mit der Hosentasche

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass große Smartphones wie das iPhone 6 Plus nicht in die Hosentasche passen. Was stimmt: Wenn man sich mit dem Gerät hinsetzt, wird es ungemütlich. Deshalb habe ich das Lumia 1520 in den vergangenen Monaten in der hinteren Hosentasche getragen – und das funktioniert ausgezeichnet. Beim Gehen und Stehen kein Problem, beim Hinsetzen schmiegt es sich sanft an. Es funktioniert!

Wie man sieht: Das Lumia 1520 passt perfekt in die hintere Hosentasche meiner Hose. Das iPhone 6 Plus ist sogar ein wenig kleiner und dürfte vermutlich nicht mal rausgucken. (Foto: Sebastien Bonset)
Wie man sieht: Das Lumia 1520 passt perfekt in die hintere Hosentasche meiner Hose. Das iPhone 6 Plus ist sogar ein wenig kleiner und dürfte vermutlich nicht mal rausgucken. (Foto: Sebastien Bonset)

Die Sache mit der Einhandbedienung

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich ein iPhone 6 Plus nicht mit einer Hand bedienen kann. Viele glauben, man müsse solch große Smartphones mit einer Hand fest umklammern, um sie dann mit der anderen Hand bedienen zu können. Falsch. Es gibt einen Handgriff, der eine Einhandbedienung möglich macht – und zwar sorgt bei lockerer Handhaltung der kleine Finger am unteren Ende des Geräts für die nötige Stabilität, um mit dem Daumen auf dem Touchscreen zu navigieren.

Was stimmt: In dieser Handhaltung komme ich mit dem Daumen nicht an den oberen Bildschirmrand. Zum Tippen aber reicht es. Zumal hat sich Apple ja mit der Funktion, den Bildschirm nach doppeltem Drücken der Hometaste um die Hälfte nach unten zu verlagern, durchaus was einfallen lassen. Schauen wir mal, wie sich diese Funktion in der Praxis bewährt.

Die Einhandbedienung mit einem großen Smartphone ist gut möglich, wenn man es nicht fest umklammert, sondern den kleinen Finger in lockerer Handhaltung als Stütze hinzunimmt. (Foto: Sebastien Bonset)
Die Einhandbedienung mit einem großen Smartphone ist gut möglich, wenn man es nicht fest umklammert, sondern den kleinen Finger in lockerer Handhaltung als Stütze hinzunimmt. (Foto: Sebastien Bonset)

Die Sache mit dem Telefonieren

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich mit einem so großen Smartphone wie dem iPhone 6 Plus oder dem Lumia 1520 nicht richtig telefonieren kann. Es mag vielleicht auf Außenstehende etwas komisch wirken, wenn ich mir so ein großes Gerät ans Ohr halte. Aber es stört nicht, nicht im geringsten.

Hinzu kommt, dass ich ohnehin kaum noch telefoniere und einen großen Teil meiner Kommunikation über Web-Dienste abdecke.

Auch das Telefonieren funktioniert überaus gut: Was unbequem aussehen mag, erweist sich in der Praxis als völlig unproblematisch. (Foto: Sebastien Bonset)
Auch das Telefonieren funktioniert überaus gut: Was unbequem aussehen mag, erweist sich in der Praxis als völlig unproblematisch. (Foto: Sebastien Bonset)

Fazit: Mit dem iPhone 6 Plus kann man sich gut arrangieren

Wer wie ich viel auf dem Telefon liest und wenig telefoniert, sollte sich die Anschaffung eines iPhone 6 Plus oder eines anderen Smartphones ähnlicher Größe durchaus überlegen. Mein Alltagscheck jedenfalls zeigt, dass man sich mit dieser Gerätegattung mehr als gut arrangieren kann. Und was für mich in Zukunft komplett wegfallen dürfte, ist der Bedarf eines Tablets. Wie schon mehrfach geschrieben, halte ich die flachen Flundern ohnehin für überbewertet.

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Luca Caracciolo
Apple iOS 8 macht das neue iPhone 6 überflüssig http://t3n.de/news/apple-ios-8-iphone-6-ueberfluessig-567729/ 2014-09-18T07:26:44Z
Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die Kameras, die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die …

Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die , die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die Hände zittern. Ja, wir haben es alle vernommen: Die beiden neuen Apple-Spielzeuge und iPhone 6 Plus sind bis heute die größten – und besten – iPhones überhaupt. Was aber ist mit all jenen, für die aus welchen Gründen auch immer der Kauf eines neuen Geräts einfach nicht infrage kommt? Für sie hört sich das ganze Gesäusel über das iPhone 6 schlimmer an als der Nachbar, der gerade von seinem neuen Tesla herumprahlt.

Apple öffnet mit iOS 8 die Grenzen seiner Plattform

Neue Bildbearbeitungsfunktionen. (Screenshot: Apple)
Das neue iOS 8 ist seit gestern verfügbar. (Screenshot: Apple)

Außerdem, so scheint es, haben auch die Nutzer von iPhone 4S, 5, 5S und 5C faktisch ein neues Gerät in der Hand, wenn sie das Betriebssystem auf iOS 8 umrüsten – frei herunterzuladen ab Mittwoch. Ich habe die neue Software auf älteren Geräten und den Neuerscheinungen getestet, und ich muss sagen, es ist nicht die Größe des Bildschirms, die den Unterschied macht, wohl aber das, was darauf zu sehen ist. Denn das bringt das Gerät wirklich nach vorn.

„Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).“

Apple selbst erklärt, es handle sich um die größten Neuerungen, die es bei iOS je gegeben habe. Oberflächlich allerdings zeigt sich das jedoch nicht. Hinter dem durchscheinenden Menü und den hellen Bedienknöpfen verbergen sich die neuen Funktionen, die den Apps spendiert hat, die am meisten von den iPhone-Besitzern genutzt werden. Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).

Daneben hat Apple begonnen, die hermetischen Grenzen der eigenen Plattform zu öffnen. Damit kann man selbst, das Gerät und die Apps in ganz neuer Weise mit allem interagieren, was sich rund um einen befindet.

Im Großen und Ganzen ist iOS 8 darauf ausgelegt, die wesentlichen Apps von Apple selbst und ihr Zusammenspiel mit anderen mit anderen Programmen zu verbessern.

Bei der Lösung alter Ärgernisse sticht vor allem eine bei der Mail-App hervor. Anstatt mit Schweißausbrüchen Texte mit der Funktion Copy-Paste von einer Mail in die nächste zu befördern, kann ich nun einfach meine neue Mail zum unteren Rand des Bildschirms ziehen, anschließend einen Blick auf meinen Mail-Eingang werfen oder eine andere Mail und schließlich auf die neue Mail zurückspringen, an der ich gerade arbeite.

Es gibt andere neue Tricks bei der E-Mail. So lassen sich Botschaften schneller auf Kontaktinformationen hin durchsuchen, um sie dem Adressbuch hinzuzufügen.

Die Kommunikation wird noch spontaner

Die Nachrichten-App ist nun mit Funktionen ausgestattet, die populäre Messenger-Apps wie Whatsapp oder Hangouts unterstützen. Man kann Gesprächspartnern damit die eigene Position verraten und leicht eine iMessage-Kette verlassen oder stumm schalten. Oder schnelle Audio- und Video-Botschaften verfassen, die zwei Minuten nach dem Abspielen automatisch verschwinden. Damit gelingt die Kommunikation noch spontaner, wenngleich Apple deutlicher machen sollte, dass diese Botschaften verschwinden, solange man nicht einen „Behalten"-Knopf drückt.

Von all den Verbesserungen, die mit iOS 8 verbunden sind, bin ich geradezu begeistert, was mit der Tastatur nun möglich ist. Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern, während mit Android alternative Layouts ebenso möglich waren wie andere Tricks, die beim schnellen Tippen helfen.

„Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern.“

Die neue QuickType-Tastatur von Apple bietet einem eigenständig das nächste Wort an, abhängig vom Kontext des Textes, vom Empfänger der Botschaft und von der App, die man benutzt. Aus meiner Sicht kann sie die Auto-Korrektur-Funktion komplett ersetzen. Noch schneller wird die Eingabe von Botschaften, wenn man sich eine Tastatur von einem Drittanbieter besorgt, die Apple mittlerweile im App-Store zugänglich macht.

Ich habe dazu mit SwiftKey und Swype herumgespielt, die beide schon in dem Moment einen Vorschlag machen, wenn der Finger noch auf dem Bildschirm unterwegs ist. Mir scheint, als wenn SwiftKey meine Vorlieben besser in Vorschlägen umsetzen kann.

Die Tastaturen sind ein Beispiel dafür, wie Apps inzwischen Hard- und Software von Apple integrieren und mit ihnen kommunizieren können. Selbst der Fingerabdruck Touch ID, der den Zugang zu iPhone freimacht, kann mit anderen Apps kommunizieren. Ich habe dazu die Beta-Version meines bevorzugten Password-Managers Dashlane getestet, die in der Lage ist, meinen Fingerabdruck als Master-Passworts zu nutzen und im mobilen Webbrowser Zugangsdaten sicher und ohne mein Zutun einzufügen.

iOS 8: Gesundheits-App von Apple nicht so bestechend wie die Apps der Konkurrenz

Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)
Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)

Mit iOS 8 begibt sich Apple schließlich auf das explosionsartig wachsende Feld der Überwachung persönlicher Fitness-Daten. Jeder, der ein Update herunterlädt, bekommt automatisch auch die Gesundheits-App. Sie ist angelegt wie eine große Instrumententafel für alle möglichen persönlichen Fitness- und Gesundheitsdaten des iPhone-Besitzers. Ab sofort muss man nicht mehr eine App bemühen, um festzustellen, wie viele Kalorien man beim Essen zu sich genommen hat, und eine andere App, um zu sehen, wie viel davon beim Fitnesstraining anschließend verbrannt wurden.

Sowohl das iPhone 6 als auch das ältere iPhone 5S schaffen es gut, meine Schritte im Laufe eines Tages zu zählen und die zurückgelegte Distanz wiederzugeben. Der neue auf Bewegungen ausgerichtete Co-Prozessor im iPhone 6 ging noch einen Schritt weiter und erfasste auch Treppenstufen, die ich heraufsteige. Schon bald werden Drittanbieter zur Überwachung von Fitness-Daten wie Jawbone Up24 und Apps wie MyFitnessPal in der Lage sein, ihre Daten auch die vorinstallierte Gesundheits-App einzuspeisen.

„Am meisten begeistert mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet.“

Insgesamt ist die Gesundheits-App von Apple auch nicht annähernd so bestechend wie die von Jawbone oder Fitbit. Mehr wirkt sie wie ein medizinischer Bericht als ein tägliches Ziel für den Nutzer. Gleichwohl hat sie potenzial enorm wirksam zu sein, vor allem sie mit der Apple Watch und Apps von dritter Seite verknüpft werden, die in der Lage sind, die gesammelten Daten zu analysieren. Noch allerdings wirkt die App unfreundlich und verwirrend.

Das iPhone mit dem Betriebssystem iOS 8 kann sich mit mehr Geräten verbunden als jemals zuvor. Am meisten allerdings begeistert es mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet. Das kommende Betriebssystem für den Mac mit dem Namen OS X Yosemite erlaubt es dem Nutzer, Anrufe auf dem iPhone direkt auf dem Mac anzunehmen und E-Mails, Webseiten und Nachrichten direkt zwischen Rechner und Smartphone hin- und herzuschieben.

Einige Funktion habe ich mit der Beta-Version der Mac-Software bereits getestet. Als das iPhone mit dem gleichen Wlan-Netz verbunden war wie mein MacBook, konnte ich einen Handyanruf meiner Mutter direkt auf dem Laptop annehmen – mit guter Tonqualität.

Noch nützlicher war die E-Mail-Übertragung. Eine Mail, die an einen Kollegen gerichtet war, begann ich mit der Mail-App auf dem iPhone und beendete sie auf dem Laptop, indem ich ein kleines Symbol auf dem Bildschirm meines MacBook-Bildschirms berührte. Auch andersherum funktioniert diese Funktion: Als ich die Website eines Restaurants auf meinem Laptop öffnete, zeigte sich das Safari-Symbol auf meinem geschlossenen iPhone. Eine kurze Bewegung mit der Hand über den Bildschirm, und auch hier wurde die Seite des Restaurants geladen.

Apple iOS 8: Siri steckt noch immer in den Kinderschuhen

iOS und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)
Auch durch iCloud Drive: Apple iOS 8 und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)

Alle dies lässt iOS 8 ausgereifter erscheinen als alle Vorgänger. Gleichwohl gibt es Funktionen, bei denen das Betriebssystem weiter hinter Android von Google oder gar Windows Phone von Microsoft hinterherhinkt. Apple Maps fehlen nach wie vor Fahrpläne von Bahnen und Bussen, und auch viele Sehenswürdigkeiten sind nicht verzeichnet. Nachdem ich das iPhone 6 in die Hand bekam, habe ich als erstes Google Maps heruntergeladen, um herauszufinden, welchen Zug ich brauchte, um zurück zu meinem Hotel zu fahren.

Siri steckt ebenfalls noch immer in den Kinderschuhen, während Google Now und Cortana eine Fortentwicklung erfahren haben. Die persönliche Assistentin von Apple ist inzwischen in der Lage, Lieder und Musik zu identifizieren, die gerade gesungen oder gespielt werden. Sie kann demnächst beim Lichtanmachen helfen oder den Thermostaten der Heizung anpassen, doch man muss sie dazu auffordern. Die beiden anderen Assistenten nehmen eigenständig vorweg, was ich vielleicht wissen muss (etwa Verkehrsstaus auf den Weg zu meinem nächsten Treffen oder die Spielergebnisse meines Lieblings-Fußballvereins), und zwar ohne, dass ich danach frage.

„Man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden.“

Der neue Speicherdienst iCloud Drive ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, weil es damit möglich wird, wie bei Dropbox PDFs, Word-Dateien und andere Dokumente, die in einen bestimmten Ordner auf dem Mac oder dem PC liegen, anschließend auf dem iPhone oder iPad anzusehen oder sogar via Web. Doch man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden. Und – sehr verwirrend – iCloud Photo Library, die im Oktober starten soll, wird ein komplett eigenständiger Dienst.

Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt auch die Organisation des neuen Betriebssystems. Die Informationen und die Apps, die ich am meisten gebrauche, sind darin tief vergraben. Der Startbildschirm soll zwar schon bald Widgets von Drittanbietern unterstützen können, doch war ich nicht in der Lage das zu testen. Nebenbei bemerkt: Er wirkt etwas ungewöhnlich. Es gibt keinen einfachen Weg, um vom Home-Bildschirm direkt zu einer App zu gelangen oder ein Gerät zu personalisieren, so wie man das von Android oder Windows Phone kennt.

Apropos Personalisierung: Warum kann man das Popup-Kontrollzentrum von iOS eigentlich nicht mit den Werkzeugen erweitern, die ich am meisten benötige, oder wenigstens einen direkten Link zu meinen Einstellungen zu legen?

Womöglich habe ich immer etwas zu meckern, aber iOS 8 sticht aus dem Wettbewerb vor allem deshalb hervor, weil es die größten Stärken des iPhone ausspielt: Seine Apps und sein Ökosystem. Sobald man den Update-Knopf drückt, machen vor allem die kleinen Bonbons und Verbesserungen den großen Unterschied aus.

Mit der Zeit, wenn die Software-Entwickler erst Apps herausbringen, die untereinander kommunizieren können, mit der Apple-Hardware, zur neuen Gesundheits-App oder den neuen Software-Möglichkeiten auf dem Computer, dann hat das iPhone Potenzial, etwas weitaus Größeres zu werden als es jetzt schon der Fall ist. Einen größeren Bildschirm braucht es dazu nicht.

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Joanna Stern

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Nach iPhone 6 Release: Apple soll neue iPad-Modelle und OS X Yosemite Ende Oktober präsentieren http://t3n.de/news/iphone-6-apple-ipad-osx-567647/ 2014-09-18T04:28:43Z
Nur etwas mehr als einen Monat nach der Präsentation von iPhone 6 und iPhone 6 Plus legt Apple noch einmal nach: Zwei neue iPad-Geräte und OS X Yosemite sollen Ende Oktober vorgestellt werden.

Nur etwas mehr als einen Monat nach der Präsentation von iPhone 6 und iPhone 6 Plus legt Apple noch einmal nach: Zwei neue iPad-Geräte und OS X Yosemite sollen Ende Oktober vorgestellt werden.

Die Vorstellung der neuen iPhone-6-Geräte, von iOS 8 und der Apple Watch ist noch nicht ganz verklungen, da gibt es schon Berichte über die nächste Präsentation. Im Oktober will Apple demnach zwei neue iPad-Tablets und das Betriebssystem OS X Yosemite präsentieren. Während die Tech-Website The Daily Dot von einem Termin am 21. Oktober schreibt, ist bei der Nachrichtenagentur Bloomberg lediglich von „Mitte Oktober“ die Rede.

iPad-Vorstellung auf Apple-Event im Oktober

Weniger umstritten dürfte sein, dass Apple bei diesem Event die sechste Generation seines iPads und die dritte Version des iPad Mini präsentieren wird. Darüber hinaus soll auch ein visuell komplett überarbeitetes neues Mac-Betriebssystem, OS X Yosemite, gezeigt und unmittelbar nach dem Event den Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Im Vorjahr hatte Apple am 22. Oktober zwei neue iPads und OS X Mavericks präsentiert.

Neue iPad-Modelle und OS X Yosemite sollen bereits im Oktober präsentiert werden. (Bild: Apple)
Neue iPad-Modelle und OS X Yosemite sollen bereits im Oktober präsentiert werden. (Bild: Apple)

Gerüchten zufolge könnte ein weiteres neues iPad deutlich größer werden als das aktuelle mit seinem 9,7-Zoll-Display. Die Produktion für das große iPad soll Apple bei seinen Zulieferern bereits vor einigen Wochen in Auftrag gegeben haben. Der Start ist für Anfang 2015 terminiert.

Die kolportierten neuen Versionen seines iPad Air und des iPad Mini könnte Apple dagegen schon Ende dieses Jahres auf den Markt bringen, also pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. Hier soll die Produktion kürzlich angelaufen sein.

via www.dailydot.com

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Jörn Brien
Bau dir dein eigenes Siri: api.ai bietet dir ein Sprach-Interface für Apps und Gadgets http://t3n.de/news/bau-dir-eigenes-siri-apiai-567555/ 2014-09-17T12:31:20Z
Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)
Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)

Siri ohne Siri: Mit api.ai zu einem Sprach-Interface für die eigene App

Früher waren sie der Stoff, aus dem Science-Fiction-Filme gemacht wurden: hosentaschengroße Computer, die auf Zuruf reagieren und die Antworten auf unsere Fragen selbst verbal wiedergeben. 2014 ist das längst ein alter Hut. Egal ob Siri, Google Now oder Cortana: Mittlerweile verfügen alle großen Smartphone-Betriebsysteme über einen Assistenten mit Sprachsteuerung.

Mit api.ai gibt es jetzt eine Plattform, mit der jeder Entwickler seine App um ein ähnliches Sprach-Interface erweitern kann. Der Hersteller bietet ein SDK für Android und iOS an, für Entwickler von Web-Apps gibt es auch ein HTML- und JavaScript-Beispiel auf GitHub. Über die REST-API des Anbieters könnte die Sprachsteuerung auf Basis von api.ai letztlich auf jeder Plattform genutzt werden. Immerhin sehen die Macher ihre Plattform als ideale Ergänzung für jede Art von Gerät, sei es ein Smartphone, ein Wearable oder ein Roboter.

Sprachsteuerung für eure Apps: So funktioniert api.ai

Vereinfacht ausgedrückt müsst ihr als Entwickler zunächst sogenannte „Entities“ bestimmen. Dabei handelt es sich letztlich jeweils um eine Sammlung von Begriffen mit derselben Bedeutung. Bei einer Musik-App würdet ihr beispielsweise „Rock“ und „Rock & Roll“ als gemeinsamen Eintrag betrachten. In einem zweiten Schritt definiert ihr Aktionen, die in Bezug auf die „Entities“ möglich sind. Wie das genau geht, erfahrt ihr in der Dokumentation von api.ai.

Ihr könnt api.ai kostenlos nutzen, sofern ihr nicht die Grenze von 100 Anfragen pro Nutzer und Monat überschreitet und nicht mehr als 1.000 Nutzer habt. Dann seid ihr aber auch in der Anzahl der möglichen Befehle begrenzt. Wenn ihr mehr wollt, müsst ihr einen Dollar-Cent pro Monat und aktivem Nutzer bezahlen. Dann seid ihr völlig unbeschnitten in der Anzahl möglicher Befehlen. Allerdings gilt dieses Angebot „nur“ bis zu einer Anzahl von einer halben Million Nutzern. Wer mehr User hat, kann sich vom Anbieter ein individuelles Angebot machen lassen.

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Kim Rixecker
iOS 8: Das solltest du vor dem Update beachten http://t3n.de/news/ios-8-update-iphone-ipad-vorbereitung-567493/ 2014-09-17T08:22:37Z
Heute kommt das Update auf iOS 8. Wir zeigen euch, wir ihr euer iPhone oder iPad darauf vorbereitet.

Heute kommt das Update auf iOS 8. Wir zeigen euch, wir ihr euer iPhone oder iPad darauf vorbereitet.

Heute am 17. September 2014 ist es endlich so weit: Apple veröffentlicht iOS 8, die neuste Version des mobilen Betriebssystems. Unterstützt werden alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 4s, alle Tablets des Konzerns ab dem iPad 2 und das iPod Touch der fünften Generation. Die neuen Smartphones des Unternehmens aus Cupertino – iPhone 6 und iPhone 6 Plus – werden iOS 8 ab Werk mitbringen. Was ihr vor dem Update auf iOS 8 beachten solltet, verraten wir ihr euch in diesem Artikel.

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)
iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)

Vor dem Update auf iOS 8: iTunes und iOS auf den aktuellen Stand bringen

Ihr solltet die aktuelle Version von iTunes auf eurem Rechner installiert haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Version 11.4. Das Update könnt ihr direkt über iTunes suchen. Alternativ dazu ladet ihr euch die neuste Version von der iTunes-Download-Seite herunter. Auch die iOS-Version auf eurem iPhone oder iPad sollte vor dem großen Update auf Version 8 auf den neusten Stand gebracht werden. Welche Version ihr einsetzt, erfahrt ihr unter Einstellungen > Allgemein > Info. Dort sollte als Version iOS 7.1.2 angegeben sein.

Update auf iOS 8: Zeit, um aufzuräumen

Das große Update auf die nächste iOS-Version ist ein hervorragender Zeitpunkt um endlich ein paar Altlasten loszuwerden. Ihr habt dutzende Apps auf eurem iPhone oder iPad, die ihr nie nutzt? Idealerweise schmeißt ihr die vor dem Update von eurem Mobilgerät. Diese Empfehlung ist besonders für Nutzer der 16-Gigabyte-Geräte sinnvoll. Immerhin werdet ihr auch für das Update Speicherplatz auf dem Gerät benötigen. Auch die Surf-Histroy in Safari und unnötige Musik, Videos oder Bilder könntet ihr jetzt löschen, um zusätzlichen Speicherplatz frei zu machen.

Vor dem Update auf iOS 8 solltet ihr iTunes auf den neusten Stand bringen. (Screenshot: iTunes)
Vor dem Update auf iOS 8 solltet ihr iTunes auf den neusten Stand bringen. (Screenshot: iTunes)

Sicher ist sicher: Macht ein vollständiges Backup mit iTunes

Rein theoretisch sollte der Update-Prozess sauber laufen und keine größeren Probleme verursachen. Dennoch können wir euch nur eindringlich zu einem vollständigen Backup eures iPhones oder iPads raten. Dazu verbindet ihr euer iOS-Gerät per Kabel mit eurem Rechner und startet in iTunes ein Backup eures Gerätes über den Button mit der Aufschrift „Jetzt sichern“. Je nach Umfang eures Datenbestandes kann ein Backup allerdings etwas dauern. Fangt also besser rechtzeitig damit an.

iOS-8-Update: Akku aufladen nicht vergessen

Um ein iOS-Betriebssystem-Update durchführen zu können, muss der Akku eures iDevice zu mindestens 50 Prozent geladen sein. Wer vorsorgen möchte, lädt sein iPhone oder iPad daher rechtzeitig auf. Wenn ihr sowieso immer eine Steckdose in eurer Nähe habt, könnt ihr diesen Tipp aber natürlich getrost ignorieren.

Wenn ihr alle Tipps befolgt habt, solltet ihr für das große Update auf iOS 8 gerüstet sein. Natürlich müsst ihr auch eure Apple-ID zur Hand haben. Solltet ihr euer Passwort vergessen haben, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt ein neues zu beantragen. Nach der Vorbereitung eures iPhone oder iPad solltet ihr euch heute Abend bei der iOS-8-Installation übrigens genau überlegen, ob ihr iCloud Drive bereits aktivieren möchtet. Ohne OS X Yosemite scheint es bei dem Dienst noch immer zu Problemen zu kommen.

Solltet ihr nach dem Update nach einer kleinen Einführung in die neue Version des mobilen Betriebssystems suchen, hier noch eine Artikelempfehlung: In unserem Artikel „iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features“ liefern wir jede Menge Lesestoff – sowohl für erfahrene als auch unerfahrene Nutzer.
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Kim Rixecker
Mac-Software zum Schnäppchenpreis: Mit Toast 12 Titanium, Scrivener, Sim City 4 Deluxe und mehr 430 Dollar sparen http://t3n.de/news/macupdate-software-bundle-os-x-567314/ 2014-09-16T09:59:31Z
MacUpdate bietet ein neues Software-Bundle für OS X an. Käufer erhalten für einen stark vergünstigten Preis unter anderem Scrivener, Toast 12 Titanium, Ember und Sim City 4 Deluxe.

MacUpdate bietet ein neues Software-Bundle für an. Käufer erhalten für einen stark vergünstigten Preis unter anderem Scrivener, Toast 12 Titanium, Ember und Sim City 4 Deluxe.

MacUpdate Software-Bundle: Zehn OS-X-Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacUpdate)
MacUpdate Software-Bundle: Zehn OS-X-Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacUpdate)

Von Scrivener bis SimCity: Das steckt im neuen Software-Bundle von MacUpdate

Die Idee, ein Paket aus verschiedenen Apps zu schnüren und zu einem günstigen Preis unters Volk zu bringen, ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Auch das neue Bundle von MacUpdate dürfte wieder einige OS-X-Nutzer interessieren. Insgesamt finden sich zehn Apps in dem Paket. Der reguläre Verkaufspreis aller Programme würde bei insgesamt 480 US-Dollar liegen. In Form des Bundles liegt der Preis lediglich bei 49,99 US-Dollar.

In dem Paket befindet sich unter anderem das praktische Schreibwerkzeug Scrivener, das euch unser Kollege Sébastien Bonset in dem Artikel „Die Entstehung eines t3n-Artikels: Deshalb ist der Profi-Editor Scrivener so genial“ schon einmal vorgestellt hat. Außerdem erhalten Käufer das Multimedia-Werkzeug Toast 12 Titanium, das digitale Sammelalbum Ember, die Notiz-App NoteBook 4, den Schwarz-Weiß-Fotoeditor Tonality Pro, das Literaturquellen-Tool Bookends 12, das Ripping-Tool DVDRipper Pro 5 und das Menüleistenwerkzeug iStat Menus 5. Darüber hinaus bekommen Käufer sechs Monate lang Zugriff auf den VPN-Service NetShade und die dazugehörige . Spielfreunde erhalten außerdem die bekannte Städtebausimulation SimCity 4 Deluxe.

Das Software-Bundle von MacUpdate: Lohnt sich der Kauf?

Ob ein Kauf des Software-Bundles von MacUpdate lohnenswert ist, hängt letztlich natürlich davon ab, wie viele der Programme euch tatsächlich interessieren. Wer sich beispielsweise nur für Scrivener interessiert, der kommt mit dem Einzelpreis günstiger weg. Sobald ihr allerdings mehr als nur eine App aus dem Paket haben wollt, lohnt sich das Angebot finanziell für euch.

Wie bei allen Angeboten dieser Art ist es zeitlich begrenzt. Ihr habt noch bis zum 29. September 2014 Zeit, das Bundle zu kaufen. Allerdings ist Ember nur für die ersten 8.000 Käufer mit im Paket enthalten. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden laut MacUpdate 2.263 Software-Pakete verkauft.

via 9to5mac.com

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Kim Rixecker
Entwickeln für iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Apple stellt PSD-Vorlagen bereit http://t3n.de/news/iphone-6-plus-psd-vorlagen-mockups-567106/ 2014-09-15T08:58:21Z
Apple stellt Entwicklern jetzt auch Photoshop-Vorlagen des neuen iPhone 6 und iPhone 6 Plus zur Verfügung. Damit könnt ihr eure Apps auch auf den neuen Apple-Smartphones in Szene setzen.

stellt Entwicklern jetzt auch Photoshop-Vorlagen des neuen und iPhone 6 Plus zur Verfügung. Damit könnt ihr eure auch auf den neuen Apple-Smartphones in Szene setzen.

PSD-Vorlagen für iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Apple macht genaue Vorgaben, wie ihr die Vorlagen in euren Marketingmaterialien nutzen könnt. (Grafik: Apple)
PSD-Vorlagen für iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Apple macht genaue Vorgaben, wie ihr die Vorlagen in euren Marketingmaterialien nutzen könnt. (Grafik: Apple)

iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Apple veröffentlicht PSD-Vorlagen

Letzte Woche am neunten September 2014 hat Apple zwei neue Smartphones vorgestellt. Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus bieten mit einer Displaygröße von 4,7 beziehungsweise 5,5 Zoll deutlich größere Bildschirme als ihre Vorgängermodelle. Die beiden neuen iPhones sollen ab dem 19. September 2014 ausgeliefert werden. Damit Entwickler passend zum Start auch ihre Apps in etwaigen Werbematerialien auf den überarbeiteten Apple-Smartphones präsentieren können, hat der Computerkonzern aus Cupertino jetzt entsprechende Photoshop-Vorlagen veröffentlicht.

Über die App-Store-Marketing-Seite von Apple können die PSD-Vorlagen für das iPhone 6, das iPhone 6 Plus sowie ältere iOS-Geräte als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Die ZIP-Dateien für das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus enthalten jeweils die entsprechenden Photoshop-Dateien für die Modelle in Silber und in Space-Grau. Außerdem gibt es beide Farbvarianten in stehender und in liegender Position. Für Entwickler, die ihre Apps vermarkten wollen, sind die PSD-Vorlagen von Apple eine praktische Sache. Vor allem weil die verschiedenen Anbieter von Mockup-Diensten derzeit noch keine entsprechenden Vorlagen für das iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Angebot haben. Allerdings müssen Entwickler beim Download der Apple-Vorlagen versichern, dass sie sich an die Marketing-Richtlinien des App-Stores halten werden.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus: iOS-7-Apps werden automatisch an das größere Display angepasst

Apps, die für iOS 7 entwickelt wurden, sollten ohne Probleme auf den größeren Displays der neuen iPhone-Generation dargestellt werden können. Immerhin bleibt es bei einem Seitenverhältnis von 16 zu 9, wie es Apple bereits mit dem iPhone 5 eingeführt hat. Allerdings könnten natürlich vor allem beim iPhone 6 Plus einige Icons, die für deutlich kleinere Bild Bildschirme mit merklich geringerer Auflösung erstellt wurden, durch das Upscaling etwas pixelig aussehen. Hier werden App-Entwickler wohl nachbessern müssen, um ihren Kunden das bestmögliche App-Design liefern zu können.

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Kim Rixecker