Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-10-01T05:23:23Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Mehr Macht gegen Apple: Warum eBay PayPal abspaltet http://t3n.de/news/paypal-ebay-spinoff-569573/ 2014-10-01T05:23:23Z
Ab dem zweiten Halbjahr soll PayPal als eigenständiges Unternehmen an der Börse gehandelt werden. Damit gibt eBay dem Druck von Investoren nach und rüstet sich für den Wettbewerb am Payment-Markt.

Ab dem zweiten Halbjahr soll PayPal als eigenständiges Unternehmen an der Börse gehandelt werden. Damit gibt eBay dem Druck von Investoren nach und rüstet sich für den Wettbewerb am Payment-Markt.

Konzentration auf Payment-Markt

Großinvestor Carl Icahn darf sich freuen: eBay gliedert seine Tochter PayPal tatsächlich als eigenständiges Unternehmen aus. Der Aktionär drängte seit Monaten auf einen Spin-Off, vor allem um Interessenskonflikte im Verwaltungsrat zu vermeiden. Im zweiten Halbjahr 2015 will der Konzern die Ausgliederung abgeschlossen haben. Dann soll PayPal auch an der Börse notiert sein. CEO des neuen Unternehmens wird der ehemalige American Express-Manager Dan Schulman.

Dass der Spin-Off nur Wochen nachdem Apple sein neues Bezahlsystem Pay vorgestellt hat, verkündet, ist wohl kein Zufall. Durch die Trennung wollen sich die beiden Unternehmen auf die eigenen Stärken konzentrieren und sich dem umkämpften Payment- und Commerce-Markt widmen, heißt es in der offiziellen Stellungnahme.

(Foto: Steve Ganz / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
PayPal will seine Macht als eigenständiges Unternehmen ausbauen. (Foto: Steve Ganz / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Apple lehnte PayPal ab

An der New Yorker Börse soll PayPal mehr Geld einnehmen als unter dem Dach von eBay, was mehr Budget für Übernahmen und neue Entwicklungen bedeutet, sagen Analysten. Außerdem muss sich der Payment-Spezialist, der zwölf Jahre im Eigentum von eBay war, für die Pläne von Apple rüsten. Mit Apple Pay wagt sich der Konzern in ein Feld, auf dem PayPal bisher die Macht hatte. Dass ein Manager eines Kreditkartenanbieters die Führung übernimmt, dürfte ein strategischer Schritt sein.

Gerüchten zufolge wurde PayPal aus dem neuen Bezahlsystem von Apple ausgeschlossen, weil eine Kooperation mit Samsung besteht. Stattdessen entschied sich der iPhone-Hersteller, mit dem Startup Stripe zusammenzuarbeiten. Deshalb will PayPal jetzt selbst seine Bezahl-Systeme im digitalen Bereich sowie im physischen Handel weiterentwickeln.

via update.ebayinc.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Na endlich: Apple reagiert auf Shellshock und veröffentlicht Patch [Update] http://t3n.de/news/shellshock-bash-bug-sicherheit-linux-os-x-unix-568692/ 2014-09-30T09:09:27Z
Endlich reagiert auch Apple auf die Sicherheitslücke in dem freien Unix-Shell Bash und veröffentlicht einen Patch. Der Shellshock getaufte Bug erlaubt die Ausführung von potenziell schadhaftem …

Endlich reagiert auch Apple auf die Sicherheitslücke in dem freien Unix-Shell Bash und veröffentlicht einen Patch. Der Shellshock getaufte Bug erlaubt die Ausführung von potenziell schadhaftem Code unter Linux, Unix und OS X.

Update vom 30. September 2014: Nachdem sich die großen Linux-Distributionen schon kurz nach Bekanntwerden des Bugs um die Sicherheitslücke gekümmert haben, hat jetzt auch Apple reagiert und bietet einen Patch an. OS-X-Nutzer sollten sich das Bash-Update unbedingt herunterladen.
Bash: Der Shellshock-Bug wird uns noch lange begleiten. (Grafik: Instacode)
Bash: Der Shellshock-Bug wird uns noch lange begleiten. (Grafik: Instacode)

Shellshock: Was ihr über die Sicherheitslücke in Bash wissen müsst

Der französische Entwickler Stephane Chazelas hat eine Sicherheitslücke in Bash entdeckt. Mit dem mittlerweile Shellshock getauften Bug lässt sich Schadcode aus der Ferne ausführen. Bash ist die Standard-Shell auf den meisten Unix-Betriebssystemen und wird bei fast allen Linux-Distributionen und BSD-Varianten eingesetzt. Auch das auf BSD basierende OS X von Apple ist betroffen.

Mittels Shellshock kann in Umgebungsvariablen Code eingefügt werden, der beim Start einer neuen Shell ungehindert ausgeführt wird. Da Bash auf Unix- und Unix-ähnlichen-Systemen in unzähligen Situationen genutzt wird, gibt es eine potenziell kaum überschaubare Anzahl an Angriffsmöglichkeiten. Auf Webservern rufen CGI-Scripts beispielsweise Bash auf. Schon jetzt findet sich im Netz Beispielcode, um über CGI-Scripts, die auf Bash zugreifen, Code auf einem betroffenen Server auszuführen.

Shellshock: Auch OS X ist von Bash-Bug betroffen. (Screenshot: OS X)
Shellshock: Auch OS X ist von Bash-Bug betroffen. (Screenshot: OS X)

Shellshock: Bin ich betroffen und was mache ich dagegen?

Um heraufzufinden, ob euer System betroffen ist, müsst ihr den folgenden Code in die Kommandozeile eingeben:

env x='() { :;}; echo vulnerable' bash -c "echo this is a test"

Ein betroffenes System wird diese Antwort ausgeben:

vulnerable

 this is a test

Einen offiziellen Patch bieten die Macher der folgenden Linux-Distributionen an:

Schlimmer als Heartbleed: Warum uns Shellshock noch über Jahre begleiten wird

Heartbleed war ein Disaster, betraf aber letztlich nur bestimmte OpenSSL-Versionen. Der Shellshock-Bug existiert in seiner jetzigen Form allem Anschein nach bereits seit einer sehr langen Zeit. Daher dürften unzählige Systeme auf der ganzen Welt davon betroffen sein. Wie der Sicherheitsexperte Robert Graham auf seinem Blog bemerkt, könnten vor allem die unzähligen Internet-of-Things-Geräte auf Linux-Basis anfällig für die Sicherheitslücke sein. Schon jetzt warnen Sicherheitsexperten davor, dass kriminelle einen Wurm schreiben könnten, der sich von einem ungeschützten System zum Nächsten bewegt.

Auch wenn es vielen Menschen nicht klar ist: Linux läuft mittlerweile auf unzähligen Geräten wie beispielsweise unseren Routern oder sogar unseren Flachbildfernsehern. Während Router zwar im Regelfall mit Firmware-Updates versorgt werden, dürften die meisten Nutzer diese oft nicht einspielen. Und Hersteller von Fernsehern oder anderen netzfähigen Geräten liefern in vielen Fällen nie sicherheitsrelevante Updates aus. Genau deswegen wird uns diese Sicherheitslücke vermutlich noch länger Probleme machen als Heartbleet – allein schon deshalb, weil es beinahe unmöglich ist, eine Liste aller betroffenen Systeme zu erstellen.

via www.theverge.com

]]>
Kim Rixecker
Bewegungsmuffel? Kostenlose Fitness-App will dich zu 30 Minuten Bewegung pro Tag motivieren http://t3n.de/news/ios-fitness-app-human-569301/ 2014-09-30T08:22:24Z
Wir alle sitzen viel zu viel im Büro und treiben zu wenig Sport. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern und dich zu mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag anspornen.

Wir alle sitzen viel zu viel im Büro und treiben zu wenig Sport. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern und dich zu mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag anspornen. Der Trick dabei: Die App ist so einfach wie möglich gestaltet.

Bewegung! Neue Fitness-App will dein Leben gesünder gestalten

Die Fitness-App Human will für mehr Bewegung in deinem Leben sorgen. (Foto: human.io)
Die Fitness-App Human will für mehr Bewegung in deinem Leben sorgen. (Foto: human.io)

Es gibt dutzende Studien, die belegen, dass sich die Menschen in Industrienationen zu wenig bewegen. Die Folgen können teils erhebliche gesundheitliche Probleme sein. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern. Dabei ist „Human“, so der Name der App, auf den ersten Blick nichts anderes als ein üblicher Fitness-Tracker, der beispielsweise Aktivitäten wie Spazierengehen, Laufen oder Radfahren aufzeichnen kann. Anders als eine typische Fitness-App oder viele der üblichen Gadgets in diesem Bereich erkennt Human das jedoch automatisch – mit den im iPhone eingebauten Sensoren. Und was die App nicht zuordnen kann, wird schlicht der Kategorie „Active“ zugeordnet.

Mit diesen Daten will Human die Nutzer zu mindestens 30 Minuten Bewegung täglich motivieren. Anders als beispielsweise Nike, die mit Nike+ auf abstrakte „Fuel Points“ setzen, wollen die Macher mit diesem Wert ein konkretes und für jeden greifbares Ziel angehen. Warum gerade 30 Minuten? Das erklärt das folgende Video:

Fitness-App plus Gamification: Jeden Tag ein Level höher

„In order to stay healthy, the human body needs at least 30 minutes or more of movement every day.“

Mit den aufgezeichneten Daten berechnet Human, wie viele andere Apps auch, wie viele Kalorien wir verbrennen, wobei sich die Berechnungen auf Daten der Harvard Medical School stützen. Dennoch betonen die niederländischen Anbieter der App, dass es sich nur um Näherungswerte handeln kann. Und damit wir nun wirklich auf unsere 30 Minuten Bewegung am Tag kommen, bedient sich Human eines einfachen Anreizes: Gamification. In Human gibt es verschiedene Level, und mit jedem Tag, an dem wir uns mindestens 30 Minuten bewegt haben, steigen wir ein Level auf.

Während 30 Minuten nicht nach wirklich viel klingt, belegen Studien, dass beispielsweise der durchschnittliche US-Amerikaner zwischen 18 und 64 sich gerade mal für 17 Minuten pro Tag bewegt. Vielleicht also kann diese kleine und simple App da schon etwas bewegen. Und für Nutzer, die iOS 8 schon installiert haben, bietet Human die Möglichkeit, auch mit Apples Health zusammenzuarbeiten. Die Daten, die dabei erhoben werden, können vom Nutzer zu jedem Zeitpunkt im RAW-Format angefordert werden. Die Macher von Human betonen dabei, dass sie alle Daten vor der Analyse anonymisieren und eine Weitergabe ohne vorherige Zustimmung der Nutzer ausschließen.

Neben einem Video, das Euch zeigt, wie Human funktioniert, bietet die Seite cities.human.co auch noch eine Visualisierung der Daten, die Human Tag für Tag bekommt. Und das sind immerhin 7,5 Millionen Meilen Aktivität – weltweit.

]]>
Florian Blaschke
Hinweise auf iOS 8.1, 8.2 und 8.3: Apple arbeitet an Folge-Updates für iOS 8 http://t3n.de/news/ios-8-updates-hinweise-569288/ 2014-09-30T05:11:05Z
Nach dem holprigen Start von iOS 8 hat Apple in den vergangenen Tagen bereits zwei kleinere Updates zur Behebung von Bugs ausgespielt. In Cupertino wird aber bereits an mehreren Folge-Updates für …

Nach dem holprigen Start von iOS 8 hat Apple in den vergangenen Tagen bereits zwei kleinere Updates zur Behebung von Bugs ausgespielt. In Cupertino wird aber bereits an mehreren Folge-Updates für iOS 8 gearbeitet, wie Analyse-Daten von US-Websites zeigen.

iOS 8: Nach holprigem Start bald großes Update

Nachdem Apple das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte erste kleinere iOS-8-Update 8.0.1 schon nach kurzer Zeit wieder zurückziehen musste, sorgte Ende vergangener Woche das zweite Update 8.0.2 endlich für ein Beheben zahlreicher Fehler - darunter Probleme mit der HealthKit-App, der Funkverbindung, den Klingeltönen und im Safari-Browser. Dabei arbeitet der Konzern bereits an größeren Folge-Updates für iOS 8, wie Google-Analytics-Daten von US-Websites zeigen.

iOS 8 könnte nach dem Update auf 8.1 weitere Schwester-Versionen bekommen. (Bild: Apple)
iOS 8 könnte nach dem Update auf 8.1 weitere Schwester-Versionen bekommen. (Bild: Apple)

9to5Mac zufolge haben iOS-Nutzer die Website mit Geräten genutzt, die als Betriebssystem iOS 8.1, 8.2 und 8.3 im Einsatz hatten. Die Analytics-Daten weiterer US-News-Websites haben ähnliche Zugriffe nachgewiesen. Dabei soll es sich um mehrere tausend via iOS 8.1 und immerhin einige Hundert via iOS 8.2 und 8.3 in den vergangenen zwei Wochen gehandelt haben.

Ein baldiges Update auf iOS 8.1 wäre dabei nichts Ungewöhnliches. Apple ist bereits bei den vorherigen Veröffentlichungen seiner mobilen Betriebssystemversionen ähnlich verfahren: Dem Launch der neuen Version im Herbst folgte jeweils ein größeres Update Anfang des darauffolgenden Jahres. Dass nach dem Update auf iOS 8.1 aber zwei weitere Versionen veröffentlicht werden könnten, ist zumindest seit iOS 4 nicht mehr vorgekommen.

Das mögliche Abweichen von der seit iOS 5 praktizierten einmaligen Update-Taktik könnte entweder darauf hindeuten, dass Apple die Versionen 8.2 und 8.3 statt einer komplett neuen Version von iOS 9 im Herbst mit den neuen iPhones und iPads veröffentlichen wird. Zudem könnte eine Version auch dem für 2015 erwarteten Riesen-iPad mit seinem 12,9-Zoll-Display vorbehalten sein. Es könnte aber auch sein, dass Apple seine Zählweise bei den iOS-Versionen der beim Mac anpasst und das nächste größere Update im kommenden Herbst nicht 9.0, sondern 8.1 heißt.

Nach der Installation auf iOS 8 empfiehlt es sich übrigens, unseren Artikel „iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features“ zu lesen.

via 9to5mac.com

]]>
Jörn Brien
iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Das ist wirklich dran an der Bendgate-Affäre [Update] http://t3n.de/news/ios-8-iphone-6-probleme-apple-reagiert-568873/ 2014-09-29T09:43:15Z
Amerikanische Verbraucherschütze haben überprüft, was wirklich an den verbogenen iPhones dran ist. Den Test mit verschiedenen Smartphones von Apple, HTC, LG und Samsung könnt ihr euch in Form …

Amerikanische Verbraucherschütze haben überprüft, was wirklich an den verbogenen iPhones dran ist. Den Test mit verschiedenen Smartphones von Apple, HTC, LG und Samsung könnt ihr euch in Form eines Videos anschauen.

Update vom 29. September 2014:

Nachdem Apple ein Verbiegen des iPhone 6 unter normalen Bedingungen für ziemlich unwahrscheinlich hielt, bestätigt das jetzt auch ein unabhängiger Test. Durchgeführt wurde der Test von dem amerikanischen Verbrauchermagazin Consumer Reports, das in etwa mit dem test Magazin der Stiftung Warentest vergleichbar ist. Dabei wurde untersucht, wie viel Druck notwendig ist, um ein iPhone 6 oder andere Smartphones zu verbiegen und ab welchem Punkt das Gerät nicht mehr einwandfrei benutzbar ist.

Das Ergebnis: Zwar verbiegt sich das iPhone 6 tatsächlich schon ab einem Druck von etwa 32 Kilogramm, dasselbe gilt allerdings auch für das als recht stabil geltende HTC One (M8). Letzteres ist sogar früher beschädigt als das Apple-Smartphone. Um das iPhone 6 Plus zu verbiegen, muss darauf ein Druck von etwa 41 Kilogramm einwirken. Der Wert liegt immer noch deutlich niedriger als beim iPhone 5 und dem LG G3. Beide verbiegen sich erst ab einem Druck von fast 59 Kilogramm. Noch stabiler ist das Samsung Galaxy Note 3. Auf das Smartphone können Kräfte von bis zu 68 Kilogramm einwirken, dann ist es allerdings auch direkt kaputt.

Apple äußert sich verbogenem iPhone 6. (Screenshot: Unbox Therapy)
Apple äußert sich verbogenem iPhone 6. (Screenshot: Unbox Therapy)

Apple hat sich nach zahlreichen Beschwerden zu angeblich verbogenen iPhones öffentlich zu Wort gemeldet. Laut einigen Nutzern habe das Gehäuse des großen iPhone-6-Modells beim Transport in der Hosentasche nachgegeben und das Smartphone beschädigt. Wie die Unternehmenssprecherin Trudy Muller nun gegenüber Reuters verkündet, gibt es keine Anhaltspunkte, dass die Kritik gerechtfertigt sei. „Bei normaler Nutzung kommt es extrem selten vor, dass sich das iPhone verbiegt“, lässt sie wissen. „Das Gehäuse ist aus festem Aluminium hergestellt und ausgiebig auf die Belastungsfähigkeit getestet worden“, entgegnet sie weiter.

iPhone 6: Gehäuse-Probleme durch YouTube-Video bekanntgeworden

Aufgekommen sind die Vorwürfe erstmalig im Rahmen eines YouTube-Videos, das zeigt, wie ein Nutzer sein iPhone 6 mit den Händen verbiegt. In den Sozialen Netzwerken wurde sich anschließend unter dem Hashtag #Bentgate über die schlechte Qualität amüsiert. Der bis dahin unbekannte YouTube-Kanal „Unbox Therapy“ ist in Folge dessen weltberühmt geworden. Binnen zwei Tagen wurde das Video rund 29.250.000 Mal aufgerufen.

iOS-8-Probleme: „Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden!“

Ebenfalls äußerste sich Trudy Muller zu den iOS-Problemen, die aufgekommen sind und signalisiert ein Versagen von Seiten Apples: „Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die großen Unannehmlichkeiten“. Zwar sollte das Update iOS 8.0.1 erste Bugs beheben, jedoch beeinträchtigte die Aktualisierung die Netzverbindung vieler Nutzer. Apple deaktivierte die Software-Aktualisierung deshalb vorerst, wie wir bereits in dem Beitrag „Apple zieht iOS 8-Update zurück“ thematisierten.

Sowohl die Kritik an den Geräten, als auch die iOS-Probleme hat der Konzern teuer bezahlen müssen. Die Apple-Aktie stürzte an der New Yorker Börse am Donnerstagabend um 3,8 Prozent ein. Sie war anschließend unter der 100-US-Dollar-Marke erhältlich. Der Marktwert des Unternehmens sank daraufhin um fast 23 Milliarden US-Dollar.

via www.faz.net

]]>
Andreas Weck
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Probleme mit iOS 8, Shellshock, Facebook-Werbung http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-ios-8-shellshock-569045/ 2014-09-27T09:02:26Z
Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, …

Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, Networking-Tipps und Responsive-Webdesign-Grundlagen.

1. Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple) Apple hat diese Woche zwei iOS-Updates veröffentlicht. Nach dem fehlerhaften iOS-8.0.1-Update, das Probleme mit dem Mobilfunknetz und Touch ID mitbrachte, hat Apple auch iOS 8.0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme der vorherigen Version beheben. Auch zu den verbogenen iPhones hat Apple sich geäußert und Fehler eingeräumt.

Unser Artikel: Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone 6

2. So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

Das My-Little-Paris-Office. (Screenshot: Youtube)

My Little Paris begann mit einer Mailing-Liste von 50 Freunden und hat heute 80.000 Kunden. Die Geschichte eines ungewöhnlichen Aufstiegs.

Unser Artikel: So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

3. Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

Bash: Der Shellshock-Bug wird uns noch lange begleiten. (Grafik: Instacode)

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke in dem freien Unix-Shell Bash erlaubt die Ausführung von potenziell schadhaften Code unter Linux, Unix und OS X. Der Shellshock getaufte Bug könnte noch über Jahre für Probleme sorgen.

Unser Artikel: Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

4. „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

(Foto: Marcin Wichary / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Über eine spezielle URL zeigt euch Facebook jetzt auch Beiträge an, die ihr in eurem Newsfeed übersehen habt. Wir zeigen euch, wie ihr die Seite aufrufen könnt.

Unser Artikel: „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

5. Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

rwd_basics_infografik Je schneller die Zahl der mobilen Internetnutzer steigt, desto dringender wird die Frage, wie sich Website-Inhalte auf verschiedenen Endgeräten optimal darstellen lassen. Ein möglicher Lösungsansatz ist Responsive Webdesign – die wichtigsten Basics zeigt eine neue Infografik.

Unser Artikel: Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

6. Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

facebook-experimente- Schon nächste Woche soll Facebook mit einem eigenen Display-Netzwerk an den Start gehen. Anhand der Facebook-ID könnten Werber weitaus gezielter Werbung schalten als es bei Google oder anderen Konkurrenten der Fall ist.

Unser Artikel: Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

7. Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

boss

Mitarbeitermotivation ist ein Muss. Die Frage ist nur, was ist motivierend für den Mitarbeiter: Geld? Anerkennung? Kritik? Lob? Selbstenfaltung? In diesem Artikel erfahrt ihr, wie ihr eure Mitarbeiter motivieren könnt.

Unser Artikel: Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

8. Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

boss Netzwerken tun wir eigentlich täglich – im Job, auf Events oder im Internet. Doch wie geht man das Thema strategisch an? Und: Welche Fehler lauern beim Netzwerken? Wir haben uns mit einer Personalberaterin darüber unterhalten.

Unser Artikel: Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

9. Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

facebookhq_83463- Mit Facebook-Anzeigen lassen sich nicht nur potenzielle Kunden erreichen. Der Online-Marketing-Experte Brian Swichkow zeigt, wie man damit seinem Mitbewohner einen Streich spielen und ihm eine leichte Paranoia verpassen kann.

Unser Artikel: Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

10. Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

meeting_envoy_swiped_on_ipad_receiptionist Wer als Kunde oder Bewerber bei mittleren bis großen Unternehmen und Agenturen öfter Termine hat, dürfte das „Besucherbuch“ gut kennen: schwer, ranzig, ohne funktionierenden Kugelschreiber. Dass der Empfang von Gästen aber auch auf Höhe des digitalen Zeitalters gelingen kann, zeigen die Beispiele Envoy, SwipedOn und iPad Receptionist.

Unser Artikel: Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

]]>
Johannes Schuba
iPhone 6 wieder nutzbar: Apple veröffentlicht Update für iOS 8 [Update] http://t3n.de/news/panne-apple-zieht-ios-8-update-568624/ 2014-09-26T07:30:04Z
Nach dem fehlerhaften Update von gestern hat Apple jetzt iOS 8.0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme beheben, die Nutzer nach dem Update auf Version 8.0.1 erlebt hatten.

Nach dem fehlerhaften Update von gestern hat jetzt .0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme beheben, die Nutzer nach dem Update auf Version 8.0.1 erlebt hatten.

Update vom 26. September 2014: Apple hat iOS 8.0.2 veröffentlicht. Damit sollen auch die Probleme behoben werden, die durch das Update auf Version 8.0.1 entstanden sind. Außerdem soll die neue Version auch eine ganze Reihe weiterer Fehler ausbügeln. Dazu gehören Probleme mit der HealthKit-App, der Funkverbindung, den Klingeltönen und im Safari-Browser.

Empfang unterbrochen

Es ist keine gute Woche für Apple. Nach „Bendgate“, dem Verbiegen neuer iPhones, folgt jetzt die nächste Panne: Am Mittwoch veröffentlichte der Konzern das erste Update für die neueste Betriebssystem-Version iOS 8. Schon kurz nach dem Release warnten Tech-Blogs ihre Leser davor, iOS 8.0.1 zu installieren. Die Aktualisierung richte mehr Schaden an als sie behebt, hieß es.

Tatsächlich unterbrach das Update bei vielen Nutzern die Verbindung zum Mobilfunknetz. Und nicht nur der Empfang, sondern auch die Touch ID-Funktion funktionierte nach der Aktualisierung nicht mehr. Wer das Update installiert hat, findet in unserem Artikel Wie Apple mit iOS 8.0.1 aus deinem 800-Euro-iPhone einen iPod-Touch macht – und was du dagegen tun kannst eine Anleitung, wie man das rückgängig macht.

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)
Das iOS 8-Update behebt zwar einige Bugs, richtet jedoch auch Schaden an. (Grafik: Apple)

Apple schweigt zu verbogenen iPhones

Apple reagierte rasch und zog iOS 8.0.1 vorerst zurück. Ein Sprecher bestätigt, dass es bei Usern zu Problemen kam. Man werde den Fehler untersuchen und so schnell wie möglich beheben. Wer das Update bereits installiert hat, sollte lieber zurück auf die Version von vergangener Woche wechseln und die nächste Aktualisierung abwarten.

Mit dem neuen Update wollte das Unternehmen unter anderem den HealthKit-Bug beheben, der den Launch der neuen Gesundheits-Apps verzögerte. Ein größeres Problem dürfte Apple bei seiner neuen Hardware haben. Das und 6 Plus verbiegt sich anscheinend leicht, wie Videos und Nutzerberichte zeigen. Der Konzern wollte zu dieser Eigenheit bisher keine Stellung nehmen.

via www.theverge.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Wie Apple mit iOS 8.0.1 aus deinem 800-Euro-iPhone einen iPod Touch macht – und was du dagegen tun kannst http://t3n.de/news/ios-8-0-1-update-iphone-6-568634/ 2014-09-25T08:21:07Z
Apple hat mit iOS 8.0.1 einen ordentlichen Bock geschossen. Nutzer, die das Update installiert haben können mit ihrem iPhone nicht mehr telefonieren und die Touch ID nicht mehr verwenden.

hat mit .0.1 einen ordentlichen Bock geschossen. Nutzer, die das Update installiert haben können mit ihrem nicht mehr telefonieren und die Touch ID nicht mehr verwenden. Wir zeigen euch, wie ihr das Problem beheben könnt, falls ihr betroffen seid. Viele Besitzer eines nigelnagelneuen iPhone 6 oder iPhone 6 Plus dürften aktuell lange Gesichter machen. Wer nämlich gutgläubig das Update auf iOS 8.0.1 installiert hat, kann sein neues Gerät nur noch sehr eingeschränkt nutzen. Das gilt auch für ältere Modelle, denn Apple hat mit der ersten Aktualisierung für iOS 8 offenbar richtig geschlampt.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
Das Update auf iOS 8.0.1 führt zu massiven Problemen und sollte rückgängig gemacht werden. (Bild: Apple)

iOS 8.0.1 macht iPhone unbrauchbar

Einige iPhone-Nutzer, die das aktuelle Update für iOS 8 installiert haben, berichten, dass sie ihr Smartphone nicht mehr zum Telefonieren nutzen können. Darüber hinaus scheint iOS 8.0.1 auch zu Problemen mit Touch ID zu führen und diverse Mobilfunkanbieter weisen auf Verbindungsprobleme hin, die auf das iOS-Update zurückzuführen sind. Apple untersucht laut TheVerge derzeit, was mit iOS 8.0.1 schief gelaufen ist. Das Update selbst ist mittlerweile nicht mehr online, so dass lediglich Early Adopter von den Problemen betroffen sind.

So wirst du iOS 8.0.1 wieder los

Einige Nutzer berichten, dass ein Deaktivieren der iCloud und eine erneute Synchronisation mit iTunes die Probleme behebt – zumindest für das iPhone 6 oder iPhone 6 Plus:

  1. iCloud in den Einstellungen deaktivieren
  2. Gegebenenfalls die aktuelle Version von iTunes herunterladen
  3. iOS 8 über folgende Links herunterladen: iPhone 6 oder iPhone 6 Plus
  4. iTunes starten
  5. iPhone per Kabel an den Rechner anschließen
  6. Bei gedrückter alt-Taste (OS X) oder Shift-Taste (Windows) auf „Nach Updates suchen klicken“
  7. Die Datei auswählen, die in Schritt 3 herunter geladen wurde

Habt ihr iOS 8.0.1 auf einem älteren iPhone installiert, könnt ihr ein jungfräuliches iOS 8 beispielsweise hier herunterladen. Dort wählt ihr euer Gerät und Modell aus. Danach geht es mit Schritt 4 aus der Anleitung oben weiter. Wer übrigens noch auf der Suche nach einigen Tipps und Tricks für iOS 8 ist, wird in unserem entsprechenden Artikel zum Thema fündig.

]]>
Sébastien Bonset
Haftungsbeschränkt: September – der Wonnemonat für Apple-Hasser [Kolumne] http://t3n.de/news/haftungsbeschraenkt-september-568631/ 2014-09-25T07:48:15Z
Oktoberfest, dmexco und Apple-Keynote – der September hat es in sich. Es ist ein Monat, in dem sich kindliche Freude und pure Häme begegnen, in dem Apple-Fans und Apple-Hasser aufeinander …

Oktoberfest, und Apple-Keynote – der September hat es in sich. Es ist ein Monat, in dem sich kindliche Freude und pure Häme begegnen, in dem Apple-Fans und Apple-Hasser aufeinander treffen. Marcus John Henry Brown nimmt das zum Anlass, sich zu wundern – in seiner „Haftungsbeschränkt“.

So, Ihr lustigen, deutschsprachigen Internet-Menschen. Folgendes:

Der September ist ein Monat, der es richtig in sich hat. Zwei Dinge finden statt, nämlich die dmexco und das Oktoberfest. Beide „Events“ bringen meine Timelines kräftig durcheinander und zwingen höchst angenehme Menschen, höchst unangenehme, wenn auch zugleich wahnsinnig lustige Dinge zu sagen. Beide verursachen Hashtags und beide lösen Wellen der Ab- oder Zuneigung zweier Gruppierungen aus. Das Contra-Camp hat nichts als Häme, Ablehnung und Fremdschämen im Gepäck, und das Pro-Camp begegnet allem mit einer wundersamen Mischung aus kindlicher Freude, blauäugigem Optimismus und jeder Menge Alkohol.

Der September ist auch Wiesn-Monat. (Foto: Flickr/ALB, CC BY 2.0)
Der September ist auch Wiesn-Monat. (Foto: Flickr/ALB, CC BY 2.0)

„Es ist mir wirklich ein Rätsel, woher dieser unfassbare Hass auf kommt.“

Tatsächlich gibt es eine dritte Gruppierung, die auf Business-Deutsch „Menschen“ heißt, also reale Menschen und nicht solche Werbe-bloggenden, nerdigen Social-Media-Vollpfosten wie unsereins. Diese Realos zählen nicht, weil sie auf der einen Seite keine Ahnung von der dmexco haben und auf der anderen Seite keine wirkliche Meinung zur Wiesn äußern wollen. Ein Blog haben sie auch nicht und sie gehören zu den 55 Millionen Menschen in Deutschland, die noch keinen Facebook-Account haben. Alles, worüber wir uns den ganzen Tag den Kopf zerbrechen, ist ihnen shit-equal, also spielen sie hier und leider auch nirgendwo anders eine wirklich große Rolle.

Wir konzentrieren uns auf die Pros und Contras, also auf die sogenannten Experten.

Anyway. September.

Dieser September war jedoch a bisserl anders. Dieser September hatte einen Zusatz-Joker, der meine Timeline endgültig zu spalten versprach. Dieser September hatte ein Apple-Launch-Präsentations-Dingens. Ich finde Wut an sich eigentlich ganz gut, und bei der dmexco und dem Oktoberfest kann ich das Grundgejammere beider Parteien fast verstehen. Aber das, was wir von den Apple-Hassern in den vergangenen paar Wochen gesehen haben, ist schlicht und einfach eines deutschsprachigen Neulands unwürdig. Es ist mir wirklich ein Rätsel, woher dieser unfassbare Hass auf Apple kommt. Ich zum Beispiel habe eine ganze Woche lang ein Android-Telefon ertragen müssen, empfand es als unter meinem Niveau und habe es dann schließlich, unter der musikalischen Begleitung von Huey Lewis and The News, mit einer Axt zerstört. Seine Innereien habe ich, splitterfasernackt, unter einem wundervollen Vollmond verbrannt. Hört man mich über das entsetzliche Ding jammern? Nein.

Transferleistung? Fehlanzeige

Das iPhone 6 ist da. (Foto: t3n)
Das iPhone 6 sieht aus „wie dieses Android-Gelump“. (Foto: t3n)

Ehrlich gesagt hat mich die Reaktion der Apple-Hater wirklich überrascht. Endlich – dachte ich mir –, endlich hat Apple ein Telefon rausgebracht, das wie dieses Android-Gelump aussieht. Groß, unförmig, a bisserl wie ein Samsung-Galaxy-Dingens. Hässlich halt. „Jetzt müssen sie es lieben“, habe ich mir gedacht. Nö, die Apple-Hasser finden es immer noch kacke. Transferleistung? Fehlanzeige.

„Die Apple-Fans verstehen diese ganze Aufregung überhaupt nicht. Oft wird diese Mit-sich-im-Reinen-Haltung fälschlicher Weise als Arroganz empfunden.“

Die ganze Show fanden sie auch Mist, dieses undankbare Pack. Wo sonst bekommt man einen kostenlosen Japanisch-Sprachkurs, Fashion-Tips (Das Hemd in die Jeans gesteckt wird DAS Ding diesen Herbst) und einen Live-Auftritt von „The Biggest Rock n’Roll Band in The World“? Dankbarkeit, Staunen oder die Erkenntnis, dass unsere Herzen möglicherweise von etwas Heiligem gestreichelt worden sind? Nein. Angeberisch war das ganze. Großkotzig und schlecht. Und dieser unglaubliche Neid, den die kostenlose U2-Platte ausgelöst hat! Einfach nur widerlich. Sie sollten sich schämen. Alle. Wirklich jetzt.

Und obwohl sie deutlich billiger als eine Rolex ist, finden sie die Uhr, die „Watch“ heißt, was so viel wie „Uhr“ bedeutet, auch scheiße. Ist klar.

Die Apple-Fans verstehen diese ganze Aufregung überhaupt nicht. Sie ignorieren sie sogar – stehen darüber, sozusagen. Oft wird diese Mit-sich-im-Reinen-Haltung fälschlicher Weise als Arroganz empfunden. Und ausgerechnet dann, wenn die Apple-Hasser ihren Zorn zwischenzeitig weggesteckt haben, reservieren die Apple-Pro-Liebhaber schnell ihr neues Clever-Telefon. Nicht nur das, sie lassen uns alle daran teilhaben. Eine sehr liebenswerte Einstellung zur Transparenz, wenn ihr mich fragt. Dieses Vorgehen wiederum führt zu Tobsuchtsanfällen und Schnappatmung bei den Nicht-Apple-Nutzern, die kurzerhand alles zerfleischen, was halbwegs applemäßiges bei Facebook und Twitter zu finden ist, um danach ihre mit Blut und Apfelbrei verschmierten Gesichter in den heiligen Hallen von Google+  abzuwischen, einem Ort, wo sie zwar nach U2 suchen, aber nicht die kostenlose Platte abspielen können.

Dann kamen einige ruhige Tage. Nichts passierte. Der Apple-Hasser vergaß, dass er sauer war und die digitale Welt schien in Ordnung zu sein. Kurzzeitig mussten wir uns damit auseinandersetzen, dass die reale und echte Welt voller Leid, Schmerz und Horror ist. Zum Glück trennte sich Avril Lavigne von einem Mann, der nicht singen kann und wir hatten wieder was Wichtiges, womit wir uns beschäftigen konnten. Alle (einhundertvierundvierzig Nerds) haben sich a bisserl in Ello verliebt, um es dann gleich wieder zu vergessen.

„Gibt es hier Wiesn-Gutscheine oder wie?“

Warten auf das iPhone. (Foto: Flickr/TheeErin, CC BY-ND 2.0)
Warten auf das iPhone. (Foto: Flickr/TheeErin, CC BY-ND 2.0)

Dann, eines Tages, fingen Menschen mit Klappstühlen, Zelten und Schlafsäcken an, die Straßen von Deutschland zu belagern. Zuerst nur einzelne, dann kamen mehr. Schlangen bildeten sich um Kaufhäuser und die Apple-Hasser gingen wieder mal auf die Barrikaden. Das Sat.1-Frühstücksfernsehen ist ebenfalls auf die Straßen gegangen und dank ihres knallharten Nachfragens haben sie einen Skandal aufgedeckt – ja, ein Mensch hat sich krank gemeldet, um ein neues Telefon zu bekommen. Dank des täglichen Engagements von Deutschlands investigativer Frühstücksfernsehen-Nummer-1 erreichten die Apple-Hasser ein noch nie dagewesenes Level an Apple-Hate, und der junge Mann, der sich krank gemeldet hatte, verlor seinen Weiterbildungsplatz. Beeindruckend.

„Gibt es etwas demokratischeres als auf die Straßen zu gehen, zu campen und die Liebe zu einer amerikanischen Marke in aller Öffentlichkeit zu zeigen?“

Die waren alle noch guter Dinge, die Apple-Liebhaber, als ich sie in ihrer Sitzpolonaise letzte Woche besucht habe. Noch hatten sie kein neues Telefon, das sie verbiegen konnten. Ja, es war nachts kalt, und ja, es ist a bisserl scheiße wenn es regnet. „Aber“, fragten einige, „gibt es etwas grunddemokratischeres als auf die Straßen zu gehen, zu campen und die Liebe zu einer amerikanischen Marke in aller Öffentlichkeit zu zeigen?“ „Nein“, sagte ich, und machte eine Success-Kid-Faust. Ich betrachtete dieses Konsumentenheldentum und mir fiel mir eine gewisse Vergleichbarkeit mit der dmexco und dem Oktoberfest auf: das Schlange stehen und das Warten auf irgendwas, das irgendjemand anderes vollkommen scheiße findet.

Als ich gehen wollte, sprach mich eine ältere Dame an und fragte, was „die Scheiße hier soll? Gibt es hier Wiesn-Gutscheine oder wie?“ Ich versuchte, ihr zu erklären, wie wichtig es sei, immer „ganz vorne dabei zu sein“ und dass es etwas ganz normales sei, tagelang auf den Straßen von Deutschland zu campen, um ein Telefon zu ergattern. Leider hatte ich keine PowerPoint oder Flipchart dabei und die Dame, die offensichtlich zu der von mir vorhin erwähnten „Menschen“-Gruppe gehörte, schien das alles nicht so richtig zu verstehen.

„Für ein Telefon? Alle bekloppt“, sagte sie, und ging dann weiter.

Autorenfoto: Raimund Verspohl.

]]>
Marcus John Henry Brown
Google wandelt iOS-App Currents mit Redesign in den Newsstand um http://t3n.de/news/google-newsstand-ios-app-currents-568450/ 2014-09-24T06:04:26Z
Nachdem die News-App bereits auf Android Geschichte ist, zieht der Betreiber im Apple-Betriebssystem nach und baut Currents um. Der iOS-Newsstand erhält nicht nur ein neues Design, sondern auch neue …

Nachdem die News-App bereits auf Android Geschichte ist, zieht der Betreiber im Apple-Betriebssystem nach und baut Currents um. Der iOS-Newsstand erhält nicht nur ein neues Design, sondern auch neue Funktionen.

Google Newsstand im Material Design

Google Currents ist bald endgültig Geschichte. Auf iOS hat der Suchmaschinenriese seine Magazin- und Nachrichten-App jetzt in „Google Play Newsstand“ umbenannt. Optisch haben die Entwickler die neue Design-Sprache „Material Design“ umgesetzt. Zudem hat Google die Navigation und Kategorisierung des Currents-Nachfolgers überarbeitet.

Currents wird in die Google Play-Linie umgewandelt und erhält ein frisches Design. (Bild: Google)
Currents wird in die Google Play-Linie umgewandelt und erhält ein frisches Design. (Bild: Google)

Im Reiter „Topics“ können Nutzer ab sofort Nachrichten zu verschiedenen Themen abonnieren, anstatt nur einzelne RSS-Feeds von Blogs und Nachrichtenportalen zu beziehen. Wem die vorgegebenen Kategorien zu breit sind, der kann in einer Detailsuche Subkategorien abonnieren.

Themen abonnieren

Unter „Read Now" finden User ihre abonnierten Themen sowie weitere Links zu den angegebenen Interessen. In „My Library" werden nur die abonnierten Artikel angezeigt. Der neue „Newsstand" lässt auch Bookmarks setzen, um Artikel für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

Die Umwandlung von „Currents" kommt nicht ganz überraschend. Auf dem Google-Betriebssystem Android existiert die App noch unter dem Namen, kann allerdings nicht mehr neu heruntergeladen werden. Nutzer werden stattdessen auf den „Play Newsstand" verwiesen, der für die Plattform der zentrale Punkt für Magazine und Nachrichtenangebote ist.

via techcrunch.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer