Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2016-02-10T10:39:00Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Sicherheitslücke macht zahlreiche Mac-Apps angreifbar http://t3n.de/news/sicherheitsluecke-os-x-mac-678430/ 2016-02-10T10:39:00Z
Aufgrund einer Sicherheitslücke in einem beliebten Update-Framework für OS X ist eine unbekannte Anzahl an Mac-Apps für Man-in-the-Middle-Angriffe anfällig.

Aufgrund einer Sicherheitslücke in einem beliebten Update-Framework für OS X ist eine unbekannte Anzahl an Mac-Apps für Man-in-the-Middle-Angriffe anfällig.

Eine Sicherheitslücke im Update-Prozess vieler OS-X-Apps macht Macs angreifbar. (Screenshot: Radek)
Eine Sicherheitslücke im Update-Prozess vieler OS-X-Apps macht Macs angreifbar. (Screenshot: Radek)

Sparkle Updater: Sicherheitslücken im quelloffenen Update-Framework könnten euren Mac angreifbar machen

Camtasia, Sketch, iTerm und VLC sind nur ein paar der Mac-Apps, die das freie Update-Framework Sparkle verwenden. Wie Sicherheitsexperten jetzt herausgefunden haben, könnten Nutzer von Apps, die das Sparkle-Framework einsetzen, für Man-in-the-Middle-Angriffe anfällig sein. Zumindest dann, wenn sich der Angreifer im selben Netzwerk wie ihr befindet. In der aktuellen Version des Frameworks ist das Problem bereits behoben, allerdings dürften viel Programme noch immer eine anfällige Version einsetzen.

Es ist schwer zu sagen, welche Apps betroffen sind, da Programme die ihre Updates per HTTPS beziehen vor dem Angriff geschützt sind. Leider scheint das bei vielen Programmen aber nicht der Fall zu sein. Der Sicherheitsexperte Simone Margaritelli demonstrierte das Problem in einem Blog-Beitrag beispielsweise anhand des beliebten Media-Players VLC. Das Open-Source-Projekt hat die Sicherheitslücke mittlerweile allerdings geschlossen. Laut einem weiteren Sicherheitsexperten, der sich Radek nennt, könnte die Anzahl der betroffenen Apps potenziell riesig sein. Derzeit wissen wir immerhin, dass Camtasia 2 Version 2.10.4, DuetDisplay Version 1.5.2.4, uTorrent Version 1.8.7 und Sketch Version 3.5.1 die Sicherheitslücke aufweisen.

Sicherheitslücke in Mac-Apps: Das müsst ihr wissen

Auf GitHub findet ihr eine umfangreiche, aber vermutlich nicht vollständige Liste der Apps, die den Sparkle-Updater einsetzen. Nicht jede dieser Apps kommuniziert allerdings über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung mit dem Update-Server und ist damit angreifbar. Bis jede der betroffenen Apps die neuste Version des Sparkle-Frameworks einsetzt, könnte es leider dauern.

Sofern ihr nicht jede potenziell betroffene App deinstallieren wollt, solltet ihr zum Schutz vor möglichen Man-in-the-Middle-Angriffen alle öffentlichen WLANs meiden, oder zumindest ein Virtual-Private-Network verwenden. Zwar könnte die Sicherheitslücke theoretisch auch dann ausgenutzt werden, der Angreifer müsste in dem Fall aber umfassenden Zugriff auf die Kommunikationsinfrastruktur haben. Neben den Telekommunikationsanbietern selbst dürften dazu nur staatliche Akteure in der Lage sein. Wie wir seit den Snowden-Enthüllungen wissen, sind aber auch die nicht unbedingt zimperlich beim Ausspionieren von Internet-Nutzern.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „SpiderOak, Tor und Co. – 5 Tipps und Tools von Edward Snowden für mehr Privatsphäre im Netz“ werfen.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Milliardenangebot: Opera-Browser steht unmittelbar vor Verkauf http://t3n.de/news/opera-browser-678368/ 2016-02-10T10:15:55Z
Ein chinesisches Konsortium will das Unternehmen hinter dem Opera-Browser für 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Aktionären wird empfohlen, dem Angebot zuzustimmen.

Ein chinesisches Konsortium will das Unternehmen hinter dem Opera-Browser für 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Aktionären wird empfohlen, dem Angebot zuzustimmen.

Opera erhält Angebot über 1,2 Milliarden Dollar

Der auf einer quelloffenen Rendering-Engine basierende Opera-Browser steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Wie das Unternehmen hinter dem quelloffenen Browser am Dienstag Abend bestätigte, liegt ein unterschriftsreifes Angebot über 1,2 Milliarden US-Dollar vor.

Interessiert an einer Übernahme ist demzufolge ein chinesisches Konsortium bestehend aus mehreren Internetfirmen, dazu gehören beispielsweise Quihoo 360 oder Kunlun, das unter anderem Computerspiele herstellt. Der Aufsichtsrat von Opera soll Aktionären bereits empfohlen haben, dem Kauf zuzustimmen.

Vor allem auf Smartphones macht der Opera-Browser eine gute Figur. (Foto: Shutterstock)
Vor allem auf Smartphones macht der Opera-Browser eine gute Figur. (Foto: Shutterstock)

Negative Veränderungen für Opera durch die Übernahme seien nach Auffassung der Führungsetage nicht zu erwarten. Der Verkauf ergebe aus strategischer Sicht großen Sinn, teilte Opera-Chef Lars Boilesen mit. Die Anteilsmehrheit durch das Konsortium werde die Innovationsfähigkeit stärken und auch die Pläne für weiteres Wachstum befeuern. Vor allem der chinesische Markt könnte damit für Opera an Attraktivität zu gewinnen.

Opera stark im Mobile-Geschäft

Das Unternehmen aus Oslo spielt mit seinem Browser auf Desktop-PCs bisher kaum eine Rolle. Weltweit beträgt der Marktanteil gerade mal läppische 1,58 Prozent. Zum Vergleich: Der Internet Explorer wird noch immer von circa 46,90 Prozent der Internetnutzer verwendet.

Eine stärkere Rolle spielt Opera hingegen auf Smartphones und Tablets. Hier kann das Unternehmen dank seiner Technologien im Bereich Datenkompromierung und mobile Werbung auf einen Marktanteil von immerhin 7,28 Prozent blicken. Zuletzt fokussierte sich Opera auf die stärkere Komprimierung von Daten bei mobilen Videos, die den größten Datenhunger ausmachen.

via recode.net

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Daniel Hüfner
So viel verdienen Apple, Facebook oder Amazon jede Sekunde [Infografik] http://t3n.de/news/verdienen-apple-facebook-amazon-678327/ 2016-02-10T09:34:59Z
Wie viel verdienen eigentlich Apple, Microsoft, Google oder Facebook? In einer neuen, interaktiven Infografik könnt ihr euch darüber jetzt ganz einfach in Echtzeit informieren.

Wie viel verdienen eigentlich Apple, Microsoft, Google oder Facebook? In einer neuen, interaktiven Infografik könnt ihr euch darüber jetzt ganz einfach in Echtzeit informieren.

So schnell wächst das Vermögen der großen Internetfirmen

Apple ist die wertvollste Marke der Welt. #FLICKR#
Apple ist die wertvollste Marke der Welt. (Foto: jonrawlinson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Dass Konzerne wie Apple oder Facebook wirtschaftlich außerordentlich gut dastehen, dürfte niemanden überraschen. Immerhin gehören sie beide, wie auch Google, Microsoft oder Amazon, zu den wertvollsten Marken der Welt. Aber wie viel genau verdienen diese Unternehmen und wie schnell wächst ihr Vermögen? Die Website pennystocks.la, die sich speziell an Anleger für Kleinaktien richtet, hat in einer interaktiven Infografik veranschaulicht, wie schnell genau die bekanntesten Internetgiganten wirklich Vermögen anhäufen. Sowohl Umsätze als auch Gewinne werden dabei veranschaulicht.

Neben Apple, Facebook, Amazon und Google finden sich in der Echtzeit-Grafik auch Branchen-Schwergewichte wie Microsoft, Yahoo, YouTube und Dropbox, daneben Netflix, LinkedIn, Twitter und Yelp. Dabei wächst nicht bei jedem Unternehmen von Sekunde zu Sekunde der Wohlstand: Sowohl Twitter als auch Yelp und das in den USA populäre Internetradio Pandora weisen eine insgesamt negative Bilanz auf.

Rund 50 Prozent der Profite entfallen auf Apple

Interessant ist auch der Hinweis unterhalb der Grafik, die den Leser darüber informiert, wie hoch die Gewinne der dargestellten Unternehmen in der Zeit des Betrachtens insgesamt schon sind – und wie viel Prozent dieser Summe allein auf den Cupertino-Konzern Apple entfallen. Zumindest in den ersten fünf Minuten des Betrachtens liegt Apples Anteil konstant bei 50 Prozent: Ein eindrucksvolles Beispiel für die Kräfteverhältnisse im Silicon Valley.

 

Click above to view the full version [h/t pennystocks].

Ihr interessiert euch für Echtzeit-Daten? Dann schaut euch auch unsere Infografik „Was in 60 Sekunden im Netz passiert“ an.

via designtaxi.com

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Lea Weitekamp
Swift Toolbox: Ein bunter Werkzeugkasten für Apples Programmiersprache http://t3n.de/news/swift-toolbox-bunter-677888/ 2016-02-09T10:53:17Z
Das mühselige Zusammensuchen hat ein Ende: Swift Toolbox bietet dir einen gefüllten Katalog mit verschiedenen Libraries.

Das mühselige Zusammensuchen hat ein Ende: Swift Toolbox bietet dir einen gefüllten Katalog mit verschiedenen Libraries.

Swift Toolbox: Community für Apples Programmiersprache

Die Open Source Sprache für iOS und OS X. (Screenshot: mashable.com )

Swift, der Open-Source-Nachfolger von Objective-C, macht es möglich, großartige Ideen umzusetzen. Nach Angaben von Apple laufen Apps mit Swift 2,6 Mal schneller als Objective-C.

Was jedoch lange Zeit etwas mühsam war, war das Stöbern nach Libraries. Um sich die nicht mehr aus den verschiedensten Quellen zusammensuchen zu müssen, hat der Entwickler Adam Leonard 2014 die „Swift Toolbox“ für iOS- und OS-X-Libraries veröffentlicht. Der Katalog lebt von der Community – und ist inzwischen gut gefüllt. Libraries wie zum Beispiel zum Autorisieren von Daten, für Textfeld-Effekte oder um PDF zu generieren, können Entwickler hier finden.

Swift Toolbox: Was sie kann und für wen sie gedacht ist

Dein Katalog für Swift. (Screenshot: swifttoolbox.io)
Dein Katalog für Swift Libraries. (Screenshot: swifttoolbox.io)

Das Interface der Toolbox ist dabei sehr schlicht und übersichtlich gehalten, alle Bedienelemente sind selbsterklärend. Um zu einer bestimmten Library zu gelangen, gibt es viele Wege, der einfachste ist es, die direkte Suche zu verwenden. Zusätzlich könnt ihr zwischen iOS und OS X filtern.

Wenn du deine eigene Library hinzufügen willst, logg dich einfach mit deinem GitHub- oder Twitter-Account ein und folg den dafür bestimmten Schritten. Denn wie schon gesagt: Der Katalog lebt von der Community.

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Jessy Kösterke
Heißes Apple-Gerücht: Bald kannst du iMessage auch auf Android-Smartphones nutzen http://t3n.de/news/apple-imessage-android-677892/ 2016-02-09T10:22:03Z
Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Apple Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte iMessage dran sein.

Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Apple Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte iMessage dran sein.

Apple-Dienste für Android: Nach Apple Music jetzt iMessage?

Bisher sind die meisten der Apple-Dienste auf die eigene Gerätefamilie, etwa das iPhone, beschränkt. Eine Ausnahme bildet Apple Music, das auch Android-Nutzer auf ihren Smartphones nutzen können. Zuletzt hatte Apple für Android-Nutzer der Music-App ein Feature freigeschaltet, das es für iPhone-Nutzer so nicht gibt – das Speichern von Musik auf der Micro-SD-Karte für späteres Offline-Hören. Branchenbeobachter deuten das als Zeichen dafür, dass es Apple ernst mit dem Android-Angebot ist. Dementsprechend kommt die Information, dass Apple eine Ausweitung weiterer Dienste auf Android und andere Plattformen plant, nicht überraschend.

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So könnte iMessage am Android-Smartphone aussehen. (Bild: placeit.breezi.com / Play-Store)

Bei einem sogenannten Townhall-Meeting mit den Apple-Angestellten soll Apple-Chef Tim Cook die künftige Strategie des Konzerns dargestellt haben. Demnach könnte die Android-Version von Apple Music nur der Vorgeschmack für weitere Portierungen von Apple-Services für Android-Nutzer gewesen sein. Dazu soll iMessage ebenso gehören wie Apple Pay und iCloud, das sich ohnehin schon auf Windows-Computern nutzen lässt.

iMessage: Apple will sich bei Software breiter aufstellen

Für Apple bedeutet dieser Schritt mehr Unabhängigkeit von den iPhone-Verkäufen. Das iPhone wird wahrscheinlich noch auf Jahre hin die Cash-Cow für das Apple-Geschäft bleiben, aber es schadet dem Konzern sicher nicht, sich im Bereich Software und Services breiter aufzustellen, wo in naher Zukunft das Potenzial für weiteres Wachstum am größten sein dürfte – auch wenn Cook in seinem Vortrag auf potenzielle iPhone-Wachstumsmärkte wie Indien hinwies. Auf ein abgespecktes iPhone für solche Märkte wolle Apple aber verzichten.

Ob iMessage bei Android-Nutzern auf großes Interesse stößt, ist allerdings fraglich – den Versuch einer entsprechenden nicht autorisierten iMessage-App für Android gab es schon mal. Schließlich haben sich Messaging-Dienste wie WhatsApp plattformübergreifend etabliert. Apple kann zumindest auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage verweisen, der Konzern hat nach eigenen Angaben selbst keinen Zugriff auf die Kommunikationsdaten, wenn sie nicht in iCloud gespeichert werden. Ob und wann iMessage für Android kommt, steht allerdings ohnehin nicht fest.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Bericht des Kollegen Johnny Thai über seine Reise in beide Welten: „Android und iOS: Eine Liebesgeschichte“.

via www.zdnet.de

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Jörn Brien
iPhone kaputt? Dann gib es doch bei Apple in Zahlung und kauf dir ein neues – bald http://t3n.de/news/iphone-kaputt-apple-neues-677433/ 2016-02-08T06:24:57Z
Reparatur adé: Apple plant angeblich ein neues Trade-in-Programm, bei dem auch kaputte iPhones in Zahlung gegeben werden können. So könnte Apple den iPhone-Verkauf weiter anheizen.

Reparatur adé: Apple plant angeblich ein neues Trade-in-Programm, bei dem auch kaputte iPhones in Zahlung gegeben werden können. So könnte Apple den iPhone-Verkauf weiter anheizen.

iPhone: Jetzt auch kaputt gegen neu

Schon jetzt hat Apple ein Trade-in-Programm, bei dem alte iPhones beim Kauf eines neuen Smartphones in Zahlung gegeben werden können. Bisher hat das allerdings den Nachteil, dass das iPhone voll funktionstüchtig sein muss. Das könnte sich bald ändern. Der Website 9to5Mac zufolge plant Apple ein neues Eintauschprogramm, bei dem Nutzer auch ihr kaputtes iPhone in Zahlung geben können.

Ob Apple auch ein verbogenes iPhone 6 eintauscht? (Screenshot: Unbox Therapy)
Ob Apple auch ein verbogenes iPhone 6 eintauscht? (Screenshot: Unbox Therapy)

Schon im Laufe dieser Woche soll das erweiterte Trade-in-Programm in den US-amerikanischen Apple-Stores gestartet werden. Dann sollen Nutzer ihr defektes iPhone 5s oder iPhone 6/6 Plus in Zahlung geben können, wenn etwa das Display, die Kamera oder Buttons kaputt sind – in einem vernünftigen Rahmen, wie es heißt. Das bedeutet: Apple entscheidet, ob das Gerät nicht vielleicht doch zu defekt ist, um in Zahlung gegeben werden zu können.

Ist diese Hürde aber genommen, würde es für ein defektes iPhone 5s bis zu 50 US-Dollar, für ein iPhone 6 bis zu 200 und für ein 6s Plus bis zu 250 US-Dollar geben. Weitere finanzielle Anreize wie Finanzierungspläne sollen die Kunden dann davon abhalten, ihr iPhone reparieren zu lassen und sie stattdessen dazu bringen, ein neues iPhone zu kaufen. Damit, so die Idee, würden sowohl Apple als auch die iPhone-Nutzer profitieren. Wann das Programm auch nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

iPhone-Schutzhüllen in Apple-Stores

Für einen besseren Schutz der iPhone-Displays bietet Apple laut 9to5Mac in seinen US-Stores seit kurzem offizielle Schutzfolien an, die auch vor Ort angebracht werden können. Dazu arbeite der Konzern derzeit mit dem Hersteller Belkin zusammen, die Filialen sollen mit entsprechenden Maschinen ausgerüstet werden. Bisher war es den Mitarbeitern in den Apple-Stores untersagt, Display-Schutzfolien von Drittanbietern auf iPhones anzubringen.

via www.focus.de

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Jörn Brien
Der gefährlichste Editor der Welt: Flowstate löscht deinen Text, wenn du zu früh aufhörst zu schreiben http://t3n.de/news/flowstate-editor-676029/ 2016-02-07T08:23:38Z
Flowstate will euch zum Schreiben zwingen. Dazu löscht der Text-Editor für OS X und iOS eure Texte einfach, wenn ihr nicht bis zum Ende einer vorher festgelegten Zeitspanne weiterschreibt.

Flowstate will euch zum Schreiben zwingen. Dazu löscht der Text-Editor für OS X und iOS eure Texte einfach, wenn ihr nicht bis zum Ende einer vorher festgelegten Zeitspanne weiterschreibt.

Flowstate: Dieser Editor löscht eure Texte – um euch zu motivieren

Kein Druck: Flowstate löscht euren Text, wenn ihr mit dem Schreiben aufhört. (Screenshot: Apple-App-Store)
Kein Druck: Flowstate löscht euren Text, wenn ihr mit dem Schreiben aufhört. (Screenshot: Apple-App-Store)

Konzentriert und ohne Unterbrechungen zu schreiben kann schwierig sein, wenn eine ganze Welt voller Ablenkungen nur ein Browser-Fenster weiter lauert. Das Problem ist bekannt und verschiedene App-Entwickler haben sich schon daran versucht, eine Lösung dafür zu finden. First Draft beispielsweise erlaubt es euch nicht, Änderungen an euren Texten vorzunehmen. So könnt ihr euch beim Schreiben nicht im Klein-Klein des Editierens verlieren. Die Chrome-Erweiterung StayFocused wiederum sperrt auf Zeit euren Web-Zugang.

Noch radikaler geht allerdings der neue Editor Flowstate vor: Hier werden eure Texte sogar gelöscht, wenn ihr vor Ablauf einer bestimmten Zeitspanne mit dem Schreiben aufhört. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Schreiben und Editieren sind zwei voneinander unabhängige Arbeitsschritte. Sie sollten nicht vermischt werden, da ihr sonst nur immer wieder aus dem Schreibfluss gerissen werdet, was wiederum eure Produktivität mindert.

Flowstate: Editor verfolgt die Philosophie des ablenkungsfreien Schreibens radikaler als andere Apps

Letztlich ist die Idee hinter Flowstate natürlich nicht neu. Im Grunde basieren alle Tools zum ablenkungsfreien Schreiben auf der Philosophie, dass ihr das Schreiben nicht zum Überarbeiten oder Korrigieren eurer Texte unterbrechen sollt. Im Gegensatz zu Apps wie Focuswriter, Byword oder WriteMonkey werdet ihr bei Flowstate aber sogar dazu gezwungen weiterzuschreiben.

Flowstate ist als App für OS X und für iOS verfügbar und überzeugt durch ein einfaches, aber schickes Interface. Vor dem Schreiben bestimmt ihr einfach, wie lange eure Schreib-Session dauern und in welchem Font euer Text dargestellt werden soll. Anschließend heißt es in die Tasten hauen, denn nach nur wenigen Sekunden der Inaktivität könnte euer Text für immer verschwinden.

Fazit: Lohnt sich Flowstate für mich?

Die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Wer kein Problem damit hat, Ablenkungen zu ignorieren und auch längere Zeit konzentriert zu schreiben, für den dürfte Flowstate rausgeschmissenes Geld sein. Immerhin kostet die OS-X-Version 14,99 Euro und für die iOS-Variante zahlt ihr 9,99 Euro. Wer aber an jedem einzelnen Satz stundenlang rumdoktert und so eine Ewigkeit braucht, um die eigenen Gedanken zu Papier zu bringen, sollte sich die App vielleicht einmal anschauen.

Wer eher ein Schreibwerkzeug braucht, mit dem man auch bei längeren Texten nicht den Überblick verliert, sollte sich stattdessen unsere Artikel über Scrivener, Ulysses oder Papyrus Autor anschauen.

Flowstate
Entwickler: Overman, LLC
Preis: 9,99 €

Flowstate
Entwickler: Overman, LLC
Preis: 14,99 €

via www.webdesignernews.com

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Kim Rixecker
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Tesla Model 3 für 32.000 Euro und 10 Tricks und Kniffe für Mac OS X http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-96-677272/ 2016-02-06T10:01:44Z
Schon wieder ist es Samstag – Zeit also, euch die beliebtesten Artikel der vergangenen Woche zu zeigen. Dieses Mal unter anderem dabei: das Model 3 von Tesla, Tipps und Tricks für Mac OS X und die …

Schon wieder ist es Samstag – Zeit also, euch die beliebtesten Artikel der vergangenen Woche zu zeigen. Dieses Mal unter anderem dabei: das Model 3 von Tesla, Tipps und Tricks für Mac OS X und die perfekten Vorlagen für eure nächste Präsentation.

1. Tesla Model 3: Elektro-Crossover kommt für 32.000 Euro

Tesla-Chef setzt große Hoffnungen auf das Model 3. Der kompakte Elektro-Crossover soll noch im März vorgestellt werden. Musk verspricht „ein sehr stimmiges Auto zu einem erschwinglichem Preis“.

Unser Artikel: Tesla Model 3: Elektro-Crossover kommt für 32.000 Euro

2. Heimarbeit zum Wohlfühlen: 10 Beispiele für ein außergewöhnliches Homeoffice

Wie sieht eigentlich ein perfekt gestaltetes Homeoffice aus? Diese Beispiele liefern eine ganze Menge guter Ideen zur Sofortumsetzung.

Unser Artikel: Heimarbeit zum Wohlfühlen: 10 Beispiele für ein außergewöhnliches Homeoffice

3. Warum Windows 10 Mobile für Fans ist – und Microsoft auch auf Android setzen sollte [Kommentar]

hat gestern die Absatzzahlen seiner Windows-Phone- und Windows-10-Mobile-Smarthones veröffentlicht – ein Zeugnis dessen, was viele schon lange wissen: Microsofts Smartphone-Business will einfach nicht abheben. Warum also sollte der Konzern nicht auch herstellen?

Unser Artikel: Warum Windows 10 Mobile für Fans ist – und Microsoft auch auf Android setzen sollte [Kommentar]

4. Power-User-Tipps: 10 nützliche Tricks und Kniffe für OS X

Auch wenn du täglich damit arbeitest: Vermutlich nutzt du nicht das volle Potenzial deines Macs. Viele Programme unter haben einen größeren Funktionsumfang, als man erwarten würde. Wir zeigen euch ein paar wirklich nützliche Funktionen.

Unser Artikel: Power-User-Tipps: 10 nützliche Tricks und Kniffe für OS X

5. Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp [Kolumne]

Für eineinhalb Jahrzehnte galt als das Maß aller Dinge: Wie kein zweites Unternehmen bestimmte der Kultkonzern aus Cupertino im 21. Jahrhundert dank bahnbrechender Erfindungen wie dem unser Leben. Doch im fünften Jahr nach dem Tod von Gründer steckt Apple in der Sackgasse: Alle Konzernsparten schrumpfen inzwischen, ein neues „One more Thing“ ist nicht in Sicht. Quo vadis, Apple, fragt sich Nils Jacobsen in seiner Wall Street Valley.

Unser Artikel: Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp [Kolumne]

6. PowerPoint-Templates und Keynote-Vorlagen: 13 Quellen für schicke Präsentationen

PowerPoint und Keynote gehören zu den am häufigsten eingesetzten Lösungen für Präsentationen. Wir haben für euch das Web nach schicken PowerPoint-Templates und Vorlagen für Keynote durchforstet und einige Quellen zusammengetragen.

Unser Artikel: PowerPoint-Templates und Keynote-Vorlagen: 13 Quellen für schicke Präsentationen

7. Mit Magie gegen Computerviren: Kein Scherz – Diese Hexe leistet alternativen IT-Support

Die selbsternannte Hexe und Pastorin („Reverend“) Joey Talley bietet in Kalifornien ihre Dienste als Alternative zum IT-Support an. Mit Magie, Kräutern und Bannsprüchen bringt sie angeblich Computer wieder zum Laufen und kämpft gegen .

Unser Artikel: Mit Magie gegen Computerviren: Kein Scherz – Diese Hexe leistet alternativen IT-Support

8. Unsexy, unterschätzt und unheimlich erfolgreich: So viel Geld steckt im Markt für Preisvergleichsdienste

Preisvergleichsportale mögen weit davon entfernt sein, der neue „heiße Scheiß“ im zu sein – und doch sorgen sie alleine bei deutschen Online-Shops jedes Jahr für Milliarden-Umsätze. Eine Online Marketing Rockstars exklusiv vorliegende Untersuchung bringt nun erstmals Licht in den Markt und enthüllt die umsatzstärksten Anbieter. 

Unser Artikel: Unsexy, unterschätzt und unheimlich erfolgreich: So viel Geld steckt im Markt für Preisvergleichsdienste

9. Smart Mirror: Eleganter Spiegel zeigt aktuelle Nachrichten, das Wetter und mehr

Mit diesem Spiegel seid ihr bei der Morgenwäsche gleich Up-to-Date – sowohl was das Weltgeschehen anbetrifft, als auch beim Wetter. Der smarte Spiegel, oder „Smart Mirror“, von Google-Entwickler Max Braun läuft auf Android und einem günstigen Amazon Fire Stick.



Unser Artikel: Smart Mirror: Eleganter Spiegel zeigt aktuelle Nachrichten, das Wetter und mehr

10. Diese Faktoren bestimmen, wieviel ein Freelancer verdient

Es gibt unzählige Faktoren, die Einfluss darauf haben, was man als Freelancer verdient – also zahlreiche Stellschrauben, an denen ihr drehen könnt. Habt ihr alle auf dem Schirm?

Unser Artikel: Diese Faktoren bestimmen, wieviel ein Freelancer verdient

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Johannes Schuba
MacBook-Sticker: 35 Design-Aufkleber für euren Apple-Laptop [Bildergalerie] http://t3n.de/news/macbook-sticker-decals-345164/ 2016-02-05T07:59:26Z
Apples MacBook mit seinem schlichten Design weiß zu gefallen. Aber: Es ist schon so weit verbreitet sind, dass man fast aufpassen muss, auch wieder sein eigenes einzustecken. Doch es gibt Mittel …

Apples MacBook mit seinem schlichten Design weiß zu gefallen. Aber: Es ist schon so weit verbreitet sind, dass man fast aufpassen muss, auch wieder sein eigenes einzustecken. Doch es gibt Mittel und Wege, seinen Aluhobel zu individualisieren – zum Beispiel durch MacBook-Sticker für den Displaydeckel – auch „Decals“ genannt. Wir zeigen euch eine Auswahl verschiedener Designs – von dezent bis schrill.

Schicke MacBook-Sticker: Den Laptop schnell und günstig individualisieren

Mit solchen schicken Decals könnt ihr euer MacBook aufhübschen. (Bild: Etsy)
Mit einem MacBook-Sticker wie diesem könnt ihr euren Laptop aufhübschen. (Bild: Etsy)

Das Angebot an Aufklebern, oder Decals, für MacBooks ist unüberschaubar. Die Aufkleber machen sich entweder das leuchtende Apple-Logo auf dem Displaydeckel zunutze, um es auf kreative Weise in Szene zu setzen, oder sie hübschen die Rückseite einfach durch ihr hübsches Design auf.

In den mittlerweile zahlreichen Shops, in denen Decals feilgeboten werden, kommt jeder, der etwas Besonderes für sein Arbeitsgerät such, auf seine Kosten. Sowohl für Fans von Film-Klassikern beziehungsweise Blockbustern wie Star Wars, Batman, Superman, den Minions oder Iron Man und Co., oder TV-Serien à la Breaking Bad, den Simpsons und vielen anderen. Aber auch Kunst-Enthusiasten von Banksy bis Magritte kommen auf ihre Kosten. Waschechter Apple-, Windows,- oder Android-Fan? Auch für euch gibt es den passenden Aufkleber

Zur Inspiration haben wir für euch eine Übersicht an 35 schicken Decals gesammelt. Falls ihr Aufkleber habt, die ihr für besonders schick, oder ausgefallen halten, postet sie doch einfach in die Kommentarsektion.

Solltet ihr übrigens ein neueres MacBook haben, dann geht ein Teil des Effekts leider flöten – diesen Modellen fehlt nämlich der beleuchtete Apfel.

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Andreas Floemer
Datensicherheit bei Fitness-Trackern: Grobe Mängel bei sieben von acht Anbietern http://t3n.de/news/datensicherheit-fitness-tracker-676830/ 2016-02-04T13:26:58Z
Wie steht es um die Datensicherheit der Fitness-Tracker von Apple, Jawbone, Fitbit und Co.? Eine kanadische Studie ging der Frage nach. Das sind die Ergebnisse.

Wie steht es um die Datensicherheit der Fitness-Tracker von Apple, Jawbone, Fitbit und Co.? Eine kanadische Studie ging der Frage nach. Das sind die Ergebnisse.

Fitness-Tracker haben sich einen festen Platz im Leben vieler Sportbegeisterter gesichert. Mit ihnen werden Trainingsverläufe gemessen und Erfolge sichtbar gemacht. Doch auch Menschen, die keinen Leistungssport betreiben, greifen immer wieder zu den kleinen Geräten, um beispielsweise Schritte zu zählen, Schlafanalysen zu erstellen oder den Kalorienverbrauch zu errechnen. Auf die Möglichkeit, tiefere Informationen über das eigene Ich zu gewinnen, greifen Nutzer allzu gerne zurück. Dabei zeigen viele Bewegungsmesser immer wieder grobe Mängel bezüglich der Datensicherheit auf.

Fitness-Tracker unter die Lupe genommen: Wie steht es um die Datensicherheit von Jawbone, Fitbit und Co.?

Jawbone, Fitbit und Co.: Studie deckt erhebliche Sicherheitsmängel bei Fitness-Trackern auf. (Foto: Shutterstock-Syda Productions)
Jawbone, Fitbit und Co.: Studie deckt erhebliche Sicherheitsmängel bei Fitness-Trackern auf. (Foto: Shutterstock-Syda Productions)

Die kanadische Non-Profit-Organisation Open Effect hat jetzt in Kooperation mit Forschern des Citizen Lab der Universität von Toronto einige beliebte Fitness-Tracker daraufhin untersucht, welche Daten von den Herstellern als „persönliche Daten“ eingestuft und wie diese geschützt werden. Auf den Prüfstand wurden acht Bewegungsmesser gestellt – darunter Geräte von Apple, Basis, Fitbit, Garmin, Jawbone, Withings und Xiaomi aufgrund ihrer Popularität sowie zusätzlich ein Tracker der kanadischen Marke Mio, der hierzulande jedoch kaum bekannt ist.

Wie die Forscher bemerkten, seien nicht wenige Sicherheitsbedenken gegenüber den Geräten schon aufgrund der fehlenden Regulierung des anglo-amerikanischen Marktes gerechtfertigt. Besonders kritisch sei zu betrachten, dass es sowohl in den USA als auch in Kanada kaum klare Definitionen gäbe, welche Informationen als persönliche Daten gelten und deshalb einen erhöhten Schutz genießen sollten.

Datensicherheit bei Fitness-Trackern: Diese acht Geräten wurden getestet. (Screenshot: Open Effect)
Datensicherheit bei Fitness-Trackern: Diese acht Geräten wurden getestet. (Screenshot: Open Effect)

Anders als in den USA und Kanada gelten in der EU sogenannte „Lifestyle“-Daten bereits dann als persönliche Daten, sobald sie Rückschlüsse über die Gesundheit einer Person zulassen. Das trifft vor allem dann zu, wenn es die Absicht einer Anwendung ist, die Gesundheit eines Menschen zu überwachen – unabhängig davon, ob es sich um einen medizinischen Kontext handelt.

Viele der Hersteller behalten sich zudem die Rechte an den Nutzerdaten vor, um sie kommerziell zu nutzen oder an staatliche Behörden weiterzugeben. Dieser Umstand dürfte jedoch Anbetracht dessen, dass es sich bei den Anbietern um private Unternehmen handelt, kaum überraschen. Vor allem bezüglich der Weitergabe der Daten an staatliche Stellen können viele Anbieter sich sowieso kaum wehren.

Überwachung: Nur Apple hat Bluetooth-LE-Privacy implementiert

Auch die Sicherheit der technischen Übertragung wurde überprüft. Dabei ging es vor allem darum, ob der Datentransfer verschlüsselt abläuft, wie anfällig die Übertragung für Manipulationen ist und ob die sogenannte Bluetooth-LE-Privacy-Technlogie implementiert ist, die die spezifische MAC Adresse eines Geräts regelmäßig wechselt, um eine andauernde Überwachung zu erschweren.

Fitness-Tracker unter die Lupe genommen: Technische Zusammenfassung der getesteten Geräte. (Screenshot: Open Effect)
Fitness-Tracker unter die Lupe genommen: Technische Zusammenfassung der getesteten Geräte. (Screenshot: Open Effect)

Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Gerät von Garmin als einziger Tracker sehr grobe Sicherheitsmängel aufweist und die Daten unverschlüsselt überträgt. Bei Garmin und Withings wurden zudem Sicherheitslücken entdeckt, die es Dritten erlauben, die jeweiligen Nutzerdaten einzusehen, sie zu bearbeiten und sogar zu löschen. Bei Jawbone and Withings ist es Nutzern zudem möglich, eigene Datensätze hochzuladen, was die Glaubwürdigkeit von Fitness-Daten etwa bei Gerichtsprozessen oder Versicherungsprogrammen infrage stelle.

Die oben erwähnte Bluetooth-LE-Privacy-Technologie wurde indes nur von Apple implementiert. Alle anderen Bewegungsmesser zeichnen permanent eindeutige Zuordnungsmerkmale auf, durch die unter Umständen – etwa bei einer eingeschalteten GPS-Verbindung – die Position des Trägers ständig überwacht werden kann.

Hersteller von Fitness-Trackern sollten besser informieren

Wie die Forscher wissen lassen, wurden die sieben Hersteller mit den Sicherheitsmängeln vor der Veröffentlichung der Ergebnisse kontaktiert. Lediglich Fitbit, Basis und Mio reagierten und zeigten Willen, die Zustände zu verbessern. Im Fazit der Untersuchungen stellten die Forscher zudem die Forderung auf, dass die Hersteller ihre Kunden noch besser über die Sicherheitsvorkehrungen und den Datenschutz informieren müssen, damit diejenigen eine ausgereifte Kaufentscheidung treffen können.

via netzpolitik.org

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Andreas Weck