Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2015-04-21T05:45:27Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Antwort auf Apple Watch: Google verpasst Android Wear neue Funktionen http://t3n.de/news/android-wear-update-wlan-605978/ 2015-04-21T05:45:27Z
Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Google hat ein umfangreiches Update für sein vor gut einem Jahr vorgestelltes Betriebssystem Android Wear angekündigt. Das Update umfasst einige wichtige nützliche Funktionen, mit denen die bereits existierenden Android-Smartwatches gegenüber der kommenden Apple Watch Boden gut machen sollen.

Android Wear: WLAN-Support und Gestenunterstützung

So bietet Android Wear den Smartwatches künftig WLAN-Support. Die Uhr kann also – eine funktionierende WLAN-Verbindung vorausgesetzt – auch unabhängig vom Smartphone verwendet werden. Allerdings muss die Smartwatch dazu über ein integriertes WLAN-Modul verfügen. Darüber hinaus wird es eine Gesten-Unterstützung geben. Damit lassen sich etwa durch ein Drehen des Handgelenks Karten oder eingehende Nachrichten weiterblättern.

Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)
Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)

Die Nutzung von Apps soll ebenfalls verbessert werden. Um das zu gewährleisten, erleichtert Google künftig das Aufrufen von Apps und den Zugang zu den Kontakten. Zudem wird den Apps auf den Smartwatches eine Always-on-Funktion spendiert. Apps, etwa die Einkaufsliste, können nun in den stromsparenden Schwarz/Weiß-Modus versetzt werden. Sie bleiben damit auf dem Display und brauchen nicht immer wieder neu aufgerufen werden. Zudem soll das neue Android Wear Emojis erkennen, die der Nutzer auf das Display malt. Diese können dann als Nachricht verschickt werden.

Android Wear zuerst auf der LG Watch Urbane

Google zufolge soll das Update für Android Wear in den kommenden Wochen für alle bisher existierenden Android-Smartwatches zur Verfügung gestellt werden. Den Anfang soll allerdings die noch nicht auf dem Markt befindliche LG Watch Urbane machen. Denkbar ist, dass sie beim Marktstart gleich über das neue Android Wear verfügt.

via www.theverge.com

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Jörn Brien
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Mac-Tuning, minimalistische Wallpaper und ein Crashkurz für Existenzgründer http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-68-605703/ 2015-04-18T09:00:06Z
Wie immer am Samstagvormittag, gibt es die zehn 10 beliebtesten Artikel der Woche zum späten Frühstück serviert. Darunter gibt es Tuning-Tipps für deinen Mac, minimalistische Wallpaper und ein …

Wie immer am Samstagvormittag, gibt es die zehn 10 beliebtesten Artikel der Woche zum späten Frühstück serviert. Darunter gibt es Tuning-Tipps für deinen , minimalistische Wallpaper und ein Crashkurz für Existenzgründer.

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Andreas Weck
Warum langsam wenn´s auch schnell gehen kann: 12 Tipps, mit denen ihr euren Mac (wieder) schneller macht http://t3n.de/news/tipps-mac-schnell-605179/ 2015-04-17T09:41:58Z
Viele Mac-User kennen das Problem: Mit der Zeit wird das Arbeitsgerät immer langsamer, bis das Arbeiten eine einzige Zumutung ist. Die Ursachen für diese Bremswirkung sind dabei vielfältig.

Viele Mac-User kennen das Problem: Mit der Zeit wird das Arbeitsgerät immer langsamer, bis das Arbeiten eine einzige Zumutung ist. Die Ursachen für diese Bremswirkung sind dabei vielfältig. Diese wirken einige verbreiteten Problemen entgegen, damit ihr wieder schnell und frustfrei arbeiten könnt.

Wir stellen euch zuerst die Schritte vor, die ohne großen Aufwand mit allen modernen Macs realisierbar sind. Sollte euer danach immer noch nicht schneller sein, verraten wir euch auch noch, wie ihr ihn durch den Austausch bestimmter Hardware-Komponenten beschleunigen könnt.

1. Mac-OS-Version überprüfen und updaten

Achtet darauf, die Software und das Betriebssystem eures Mac immer aktuell zu halten, um von möglichen Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen zu profitieren.
Achtet darauf, die Software und das Betriebssystem eures Mac immer aktuell zu halten, um von möglichen Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen zu profitieren.

Der erste sinnvolle Schritt bei jeder Software-Installation ist die Überprüfung der Version, um im Zweifelsfall ein Update oder eine neuere Version zu installieren – das gilt auch für ein Betriebssystem. Unter Mac OS X könnt ihr euch automatisch über Updates informieren lassen, sobald sie verfügbar sind. Dazu geht ihr in die Systemeinstellungen und wählt dort „App Store“ aus.

Im App-Store-Fenster könnt ihr jetzt zum einen direkt nach neuen Updates suchen und diese installieren, zum anderen für die Zukunft die automatische Benachrichtigung und sogar die automatische Installation neuer Updates aktivieren. Im Zuge dessen solltet ihr auch darüber nachdenken, die automatischen Updates oder zumindest die Benachrichtigungen für all eure installierten Anwendungen zu aktivieren. Auch diese können zu einem Problem für eure Systemleistung werden, wenn sie nicht auf dem neuesten Stand sind. Ganz nebenbei bekommt ihr dabei auch einen Einblick in eure installierten Anwendungen und könnt so schauen, ob ihr vielleicht die ein oder andere nicht mehr benötigt.

2. Systemauslastung analysieren

Der Activity Monitor gibt euch einen Überblick der Prozesses sowie der Systemauslastung.
Der Activity Monitor gibt euch einen Überblick der Prozesses sowie der Systemauslastung.

Wenn eure Software auf dem neuesten Stand ist, der Mac aber immer noch lahmt, solltet ihr die Auslastung eures Systems überprüfen. Dazu öffnet ihr über Spotlight den Mac-OS-eigenen Activity Monitor. Hier könnt ihr live verfolgen, wie stark die momentan aktiven Prozesse die Ressourcen in den Bereichen CPU, Speicher, Energie, Festplatte und Netzwerk ausnutzen. So bekommt ihr einen Eindruck, welche Programme oder Prozesse die meiste Rechenleistung in Anspruch nehmen. Anhand dieser Informationen könnt ihr möglicherweise bereits unnötige Belastungen erkennen.

3. Spindump: Ein Helfer mit Tücken

Im Activity Monitor könnt ihr auch das Tool spindump nutzen. Dieses dient eigentlich dem Erstellen und Speichern von Reports im Falle eines Programmabsturzes. Erfahrene Nutzer und Administratoren können dem Tool allerdings auf Kommando einen detaillierten Systemreport entlocken, der ihnen tiefere Einblicke in die Wirren des Mac bietet. Unerfahrene Nutzer werden aus dem Report allerdings kaum Nutzen ziehen.

So praktisch spindump für erfahrene Nutzer sein kann, hat es gleichzeitig das Potenzial, ein großer Bremsklotz für euer System zu werden. Spindump ist bekannt dafür, unbemerkt sowohl die Festplatte als auch den Arbeitsspeicher des Mac mit im Grunde nutzlosen Reports zu füllen. Um diesem Problem Herr zu werden, könnt ihr das Tool einfach deaktivieren. Führt dazu das folgende Kommando im Terminal (sucht in Spotlight einfach nach Terminal) aus:

sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.spindump.plist

Sollten danach Probleme auftreten oder euer System nicht mehr stabil laufen, könnt ihr die Funktion über das folgende Kommando wieder reaktivieren:

sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.spindump.plist

4. Anmeldeobjekte aufräumen

Wenn von Beginn an  zu viele Anwendungen im Hintergrund aktiv sind, leidet die Performance.
Wenn von Beginn an zu viele Anwendungen im Hintergrund aktiv sind, leidet die Performance.

Vielleicht habt ihr ja bei der Analyse der Systemauslastung bereits Programme entdeckt, die ihr eigentlich gar nicht gestartet habt. Wie kann das sein? Im Menü Systemeinstellungen findet ihr unter „Benutzer&Gruppen“ die „Anmeldeobjekte“. Die dort aufgeführten Programme werden gestartet, sobald ihr euch mit eurem Account auf dem Mac anmeldet.  Damit sind sie schneller verfügbar, wenn ihr sie wirklich nutzen wollt. Wenn ihr hier zu viele Programme aktiviert habt, leidet die Performance darunter.

Die meisten Programme informieren euch bei ihrer Installation nicht darüber, dass sie sich beim Login selbst aktivieren. Sie laufen dann ständig im Hintergrund und verschlingen Systemleistung, ohne dass ihr davon wirklich profitiert. Grundsätzlich könnt ihr auch ruhig die Programme deaktivieren, die ihr häufiger nutzt. Der Zeitgewinn den ihr beim Öffnen eines Programms erfahren würdet, ist nicht der Rede wert.

5. Den Schreibtisch aufräumen

Aufräumen ist immer sinnvoll, vor allem, wenn der Schreibtisch mehrerer hundert Ordner und Dateien enthält. Sieht der Schreibtisch so aus, zwingt das auch den stärksten Mac in die Knie.

6. Den Cache löschen

Den Cache löschen mit „purge“: Verwendet das Kommando „SUDO purge“ um „purge“ als Superuser auszuführen.
Den Cache löschen mit „purge“: Verwendet das Kommando „SUDO purge“ um „purge“ als Superuser auszuführen.

Nicht wundern:

Es gibt ein paar Dinge, die ihr zum Löschen des Cache wissen solltet. Wird beispielsweise der System-Cache gelöscht, kann der nächste Neustart eures Rechners länger dauern, als ihr es gewohnt seid. Das liegt daran, dass der System-Cache neu angelegt werden muss und ist somit vollkommen normal.

Nach dem Löschen des User-Cache kann es passieren, dass einzelne Applikationen erstmal langsamer laufen, da sie alle Nutzungsdaten ebenfalls erst neu anlegen müssen. Außerdem werdet ihr feststellen, dass die seit OS X Tiger üblichen Quarantäne-Einstellungen für jede Applikation neu festgelegt werden müssen – diese werden nämlich im User-Cache gespeichert.

Das Leeren des Cache greift, im Vergleich zu den anderen aufgeführten Tipps, etwas tiefer in euer System ein. Wer sich hier unsicher fühlt, sollte diesen Schritt nicht durchführen.

Mac OS speichert Daten im User-Cache, die eigentlich die Arbeitsgeschwindigkeit von Applikationen erhöhen sollen. Einstellungen und Nutzungsdaten, könne so beim nächsten Start der Anwendung schneller aufgerufen werden. Mit der Zeit wird der Cache allerdings immer voller, da er auch Daten von Anwendungen vorhält, die ihr vielleicht gar nicht mehr oder nur sehr selten nutzt. Das mindert die Systemleistung. Durch das Löschen des Cache könnt ihr euerem System einen Geschwindigkeitsschub spendieren und bekommt ganz nebenbei auch noch wertvollen Platz im Speicher zurück.

Um den User-Cache zu leeren, müsst ihr die Ordner „System/Library/Caches“ und „Library/Caches“ löschen. Die schnellste Möglichkeit die Ordner aufzuspüren, ist die Ordnersuche. Drückt dazu Cmd+Shift+G um das Suchfenster aufzurufen. Gebt dort den Pfad ein und ihr bekommt den Ordner angezeigt und könnt ihn in den Papierkorb verschieben. Danach macht ihr das gleiche mit dem anderen Ordner. Anschließend startet ihr euren Rechner neu.

Mac bietet euch zudem die Möglichkeit, den System-Cache zu leeren. Dadurch erzielt ihr keine großen Performance-Gewinne, könnt aber die Auslastung eures Arbeitspeichers anschließend im Activity Monitor genauer analysieren. Ihr könnt den Systemcache leeren, indem ihr das Terminal aufruft und dort das Kommando „purge“ ausführt. Solltet ihr die Meldung „Unable to purge disk buffers: Operation not permitted“ erhalten, nutzt ihr anstelle von „purge“  das Kommando „SUDO purge“ .

7. Festplatte aufräumen und defragmentieren

Die Festplatten-Übersicht zeigt euch, wie viel Speicher verschiedene Dateitypen auf eurer Festplatte belegen.
Die Festplatten-Übersicht zeigt euch, wie viel Speicher verschiedene Dateitypen auf eurer Festplatte belegen.

Wie schon beim Aufräumen des Schreibtisches gilt auch hier: Öfter mal nachschauen was weg kann. Eine Festplatte ist oft wie ein schwarzes Loch: Alles geht rein und wird dann vergessen. Wer öfter mal nachschaut und überflüssige Dateien löscht oder auf externe Speichermedien verschiebt, kann seinem Mac damit das Auffinden der wirklich wichtigen Dinge erleichtern. Klickt auf das Apfel-Symbol und anschließenend auf „Über diesen Mac“.  Wenn ihr jetzt „Festplatten“ auswählt, könnt ihr die Belegung des Festplattenspeichers einsehen.

Sollte die Festplatte bereits randvoll sein, bleibt euch nichts anderes übrig, als Daten zu löschen oder anderweitig abzuspeichern. Habt ihr beispielsweise Programme aufgespürt, die ihr ohnehin nicht nutzt, solltet ihr diese einfach löschen. Tools wie der kostenlose „AppCleaner for Mac“ helfen euch dabei, überflüssige Anwendungen wirklich restlos zu entfernen.

Wichtiger Hinweis für alle Windows-Umsteiger: Defragmentieren ist unter Mac OS X in der Regel nicht nötig. Das Dateisystem erledigt diese Aufgabe stetig im Hintergrund – eine entsprechende manuelle Defragmentierung steht gar nicht erst zur Verfügung. Es existieren zwar auch entsprechende Anwendungen für Mac OS X, diese können allerdings eine Verschlimmbesserung der Performance bewirken. Die wichtigsten System-Dateien bei Mac OS X werden nämlich von Haus aus in einem „Strang“ gespeichert, um sie beim Hochfahren schnell zu laden. Eine Defragmentierung könnte diese Anordnung „auseinanderreißen“ und das System so unnötig verlangsamen.

8. Die Dropbox-Synchronisation deaktivieren

Nutzer des Cloud-Speicherdienstes Dropbox können meist einen Leistungsgewinn erzielen, indem sie die automatische Synchronisation des Dropbox-Ordners deaktivieren. mac dropbox startmac dropbox synchDazu öffnet ihr per Klick auf das Icon des Dropbox-Widgets in der Symbolleiste am oberen Bildschirmrand ein Dropdown-Menü und klickt dort auf das Zahnrad-Icon. Im Menü „Einstellungen“ deaktiviert ihr dann unter dem Reiter „Allgemein“ den Punkt „Dropbox beim Systemstart starten“ und unter dem Reiter „Netzwerk“ den Punkt „LAN-Synchronisation aktivieren“.

 

Achtung: Habt ihr die Synchronisation deaktiviert, dauert das Laden der Dateien natürlich länger, wenn ihr sie benötigt – entscheidet selbst was euch wichtiger ist.

9. Dashboard-Widgets deaktivieren

Mal ehrlich: Wer nutzt eigentlich diese ganzen Widgets auf dem Dashboard?
Mal ehrlich: Wer nutzt eigentlich diese ganzen Widgets auf dem Dashboard?

Die Dashboard-Widgets sind kleine Helfer, die euch beispielsweise das Wetter, euren Kalender oder den aktuellen Reis-Kurs für den nepalesischen Getreidemarkt anzeigen. Da viele ohnehin einen anderen Kalender als das Mac-eigene Produkt nutzen und das aktuelle Wetter auch mit einem Blick aus dem Fenster ermittelt werden kann, sind die Widgets für viele Nutzer überflüssig.

Durch das Deaktivieren der Widgets gebt ihr erneut Ressourcen frei, wovon vor allem ältere Macs profitieren können. Deaktivieren könnt ihr das Dashboard über die Systemeinstellungen. Dort geht ihr ins Menü „Mission Control“ und wählt bei Dashboard in der Dropdown-Liste „aus“.

10. Notification Center deaktivieren

Das Notification-Center von Mac OS.
Das Notification-Center von Mac OS.

Wer keinen Wert auf Desktop-Benachrichtigungen und eine weitere Anlaufstelle für den Wetterbericht legt, kann auch das Notification-Center (das Symbol ganz rechts oben in der Symbolleiste) mit gutem Gewissen deaktivieren.

Hier solltet ihr allerdings beachten, dass dadurch auch die Update-Benachrichtigungen, die ihr zuvor möglicherweise aktiviert habt, nicht mehr angezeigt werden. Wer auf jedes Quentchen Leistung angewiesen ist, kann diesen Nachteil natürlich in kauf nehmen und einfach öfter mal manuell nach Updates schauen.

Wollt ihr das Notification-Center deaktivieren, so ist die einfachste Möglichkeit die folgende Terminal-Anweisung:

launchctl unload -w /System/Library/LaunchAgents/com.apple.notificationcenterui.plist

Mit Enter bestätigt, deaktiviert das Kommando das Notification-Center und es verschwindet aus der Symbolleiste. Solltet ihr das Notification-Center später doch wieder benötigen, weil ihr die Update-Nachrichten vermisst, könnt ihr es über folgende Terminal-Anweisung reaktivieren:

launchctl load -w /System/Library/LaunchAgents/com.apple.notificationcenterui.plist

11. Wenn nichts mehr hilft: Den Mac auf die Werkseinstellungen zurücksetzen

Dieser Tipp ist die letzte Chance um euren Mac zu beschleunigen, ohne ihn dafür aufzuschrauben. Bevor ihr startet, solltet ihr alle wichtigen Daten auf anderen Speichermedien sichern. Eine nachträglich Wiederherstellung ist nicht möglich, geht also in euch und seht nach, was ihr alles sichern müsst.

Apple bietet euch folgende Schrift-für-Schritt-Anleitung zur Wiederherstellung des Werkszustandes:

  1. Wichtig: Zum Neuinstallieren von OS X muss Ihr Computer mit dem Internet verbunden sein.
  2. Klickt auf das Apfel-Symbol und wählt „Neustart“ in der Menüleiste. Haltet die cmd-Taste (⌘) und die Taste „R“ gedrückt, wenn der Mac mit dem Neustart beginnt.
  3. Wählt „Festplattendienstprogramm“ aus und klickt dann auf „Fortfahren“.
  4. Wählt das Startvolume (meist „Macintosh HD“) auf der linken Seite aus und klickt auf „Löschen“.
  5. Wählt „Mac OS Extended (Journaled)“ im Menü „Format“ und gebt einen Namen ein. Achtung: Der nächste Schritt löscht all eure Daten von der Festplatte. Denkt an die Datensicherung.
  6. Klickt auf „Löschen“
  7. Wählt nach dem Löschen des Volumes „Festplattendienstprogramm“ und dann „Festplattendienstprogramm beenden“.
  8. Wählt „Neuinstallieren von OS X“ und klickt auf „Fortfahren“
  9. Folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

12. SSD einbauen und RAM tauschen

Sollte auch das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen keine ausreichende Leistungssteigerung bewirkt haben, müsst ihr wohl oder übel die inneren Werte eures Mac antasten. Hier wird es wohl auf den Austausch des Arbeitsspeichers und/oder den Einbau einer Solid-State-Festplatte (SSD) hinauslaufen. Diese beiden Methoden haben sich als sinnvoll erwiesen um lahmen Macs neues Leben einzuhauchen.

Wer keine entsprechenden Erfahrung hat, sollte sich bei der Installation neuer Komponenten allerdings professionelle Unterstützung suchen, da sich die Konfiguration verschiedener Mac- und MacBook-Modelle und -Generationen teilweise unterscheidet. Bei hardwrk bekommt ihr beispielsweise ein Do-it-yourself-Einbaukit, mit dem ihr euer MacBook Pro unter professioneller Anleitung um eine SSD erweitern könnt. Anbieter wie Apfelwerk oder Gravis bieten auch einen Installations- und Aufrüst-Service für eure Mac-Geräte an.

Wie ihr seht gibt es zahlreiche Möglichkeiten euren Mac zu beschleunigen – viele davon sind sehr einfach umzusetzen. Jetzt ist es an euch, der lahmen Krücke wieder zu einem annehmbaren Arbeitstempo zu verhelfen. Viel Spaß beim umsetzen der Tipps und gutes Gelingen.

Habt ihr noch weitere Tipps, mit denen der Mac wieder Gas gibt? Schreibt sie uns in die Kommentare.

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Gerrit Kilian
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (12) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-12-605551/ 2015-04-16T14:38:25Z
Chrome und der Arbeitsspeicher, Apple-Updates und SEO-Witze – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 11 mal 140 …

Chrome und der Arbeitsspeicher, Apple-Updates und SEO-Witze – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 11 mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Genosse Heimcomputer: So begann das digitale Zeitalter hinter dem Eisernen Vorhang http://t3n.de/news/genosse-heimcomputer-begann-605451/ 2015-04-16T11:18:42Z
Auch hinter dem Eisernen Vorhang wurden ab den späten Siebzigerjahren eine ganze Reihe von Heimcomputern entwickelt. Wir begeben uns auf eine kleine Zeitreise und zeigen euch, welche Alternativen …

Auch hinter dem Eisernen Vorhang wurden ab den späten Siebzigerjahren eine ganze Reihe von Heimcomputern entwickelt. Wir begeben uns auf eine kleine Zeitreise und zeigen euch, welche Alternativen die Ostblockländer zu Atari, Commodore und Apple im Angebot hatten.

Kommunistische Heimcomputer: Das war die osteuropäische Konkurrenz zu Commodore & Co.

Ob Apple II, ZX81 oder Commodore 64: Spätestens ab den frühen Achtzigerjahren eroberten Computer auch die Privatwohnungen technikbegeisterter Westbürger. Aber auch im kommunistischen Osten gab es Rechner, die sich unter dem damals geläufigen Begriff Heimcomputer zusammenfassen ließen. Obwohl ein Embargo den Import westliche Hardware unmöglich machte, handelte es sich in vielen Fällen um Klone populärer Heimcomputer aus Amerika und Westeuropa.

Auch im Osten entstanden in den Achtzigerjahren eine ganze Reihe von Heimcomputern. (Foto: Газета «Переславская неделя» / В. С. Спиридонов Lizenz: CC-BY-SA 3.0)
Auch im Osten entstanden in den Achtzigerjahren eine ganze Reihe von Heimcomputern. (Foto: Газета «Переславская неделя» / В. С. Спиридонов Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Ein frühes Beispiel dafür ist der IMKO-1, der 1979 im bulgarischen Pravetz gefertigt wurde. Dabei handelte es sich um einen Apple-II-Klon, von dem nur etwa 50 Stück gefertigt wurden. Immerhin wurde das Projekt als so erfolgreich eingestuft, dass in den folgenden Jahren eine ganze Reihe weiterer Apple- und IBM-Klone dort entwickelt und hergestellt wurden. Auf dem Höhepunkt des sowjetischen Heimcomputer-Booms sollen die bulgarischen Computerbauer bis zu 40 Prozent des Ost-„Markts“ mit ihren Rechnern versorgt haben.

Heimcomputer: DDR-Bürger mussten sich Bauteile oft selbst besorgen

Während es in den westlichen Ländern 1983 kein größeres Problem darstellte, einen Heimcomputer zu kaufen, waren DDR-Bürger bisweilen gezwungen, etwas mehr Aufwand zu betreiben. Mit dem Amateurcomputer 1 (AC1) gab es zwar beispielsweise einen Heimcomputer-Bausatz für technikbegeisterte Ostdeutsche, ein Großteil der Interessierten konnten den aber gar nicht erst bekommen. Daher waren sie gezwungen, sich die notwendigen Bauteile selbst zu besorgen. Immerhin soll der AC1 aber 5.000-mal nachgebaut worden sein.

Mit dem Polycomputer 880 gab es ab 1983 auch einen Computer in der DDR, der primär für Bildungseinrichtungen gedacht war. Die Zukunft der mobilen Computer vorausahnend wurde der Rechner in einem Diplomatenkoffer geliefert. Allerdings betrug das Gewicht etwa fünf Kilogramm. Etwa zur selben Zeit entstand in der Sowjetunion der Elektronika BK-0010. Er war einer der ersten echten 16-bit-Computer der Welt.

Von Tesla bis Robotron: Heimcomputer im kommunistischen Europa

Ebenfalls ab 1983 wurde in der Tschechoslowakei der IQ 151 gefertigt. Er basierte auf einem Tesla MHB8080A, bei dem es sich um eine Kopie von Intels 8080 8-bit-Mikroprozessor handelte. Der IQ 151 wurde hauptsächlich in tschechischen Schulen eingesetzt. Im slowakischen Teil des Landes erfüllte der PMD 85 ab 1985 diese Rolle. Der Ondra SPO 186 war ein weiterer Heimcomputer aus der Tschechoslowakei. Er wurde jedoch nur in geringen Stückzahlen produziert.

In der DDR gab es verschiedene Heimcomputer-Reihen. (Foto: Procolotor / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0)
In der DDR gab es verschiedene Heimcomputer-Reihen. (Foto: Procolotor / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Beginnend mit dem Didaktik Gama wurden in der Tschechoslowakei auch eine ganze Reihe ZX-Spectrum-Klone gebaut. Die waren allerdings nicht 100-prozentig kompatibel zu ihrem Vorbild. Von dem Kombinat Robotron wurden mit Z 9001, KC 85/1 und KC 87 in der DDR ab 1984 drei untereinander kompatible Heimcomputer hergestellt. Insgesamt 30.000 Stück sollen damals ausgeliefert worden sein. Das KC im Namen stand für Kleincomputer.

Unter der Bezeichnung HC 900, aus der später KC 85/2 wurde, gab es ab 1984 auch eine zweite Heimcomputer-Reihe auf Basis desselben U880-Mikroprozessors. Sie wurde mit dem KC 85/3 und dem KC 85/4 fortgesetzt. Es dürfte sich bei dieser Modellreihe um die am weitesten verbreiteten Heimcomputer in Ostdeutschland gehandelt haben.

Wer sich für alte Computertechnik interessiert, der sollte auch einen Blick auf unseren Artikel „Nerd-Galerie: So sah ein Smart-Home-System im Jahr 1990 aus“ werfen.

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Kim Rixecker
iOS 8.4: Apple veröffentlicht Developer-Beta inklusive neuer Musik-App http://t3n.de/news/neue-musik-app-iphone-605083/ 2015-04-14T08:24:49Z
Die neue Musik-App von Apple taucht erstmals in freier Wildbahn auf. Dank des Release von iOS 8.4 als Developer-Beta können sich erste Nutzer ein Bild von den neuen Features machen.

Die neue Musik-App von Apple taucht erstmals in freier Wildbahn auf. Dank des Release von iOS 8.4 als Developer-Beta können sich erste Nutzer ein Bild von den neuen Features machen.

Die Developer-Betas von Apple fungieren traditionell als Vorabversionen für Entwickler und sind damit nicht für den typischen Nutzer bestimmt. So auch der nächste Meilenstein auf dem Weg zu iOS 9 in Form von iOS 8.4. Die Version des mobilen Betriebssystems steht ganz im Zeichen einer neuen Musik-App, mit der die Funktionen und das Design der bisherigen Anwendung ordentlich aufgebohrt werden.

Eine komplette Übersicht der Funktionen in Form von Release-Notes, die eigentlich nur Entwicklern zur Verfügung stehen, wurde kürzlich von den Kollegen bei 9to5Mac veröffentlicht. Demnach schmückt sich die Musik-App neben einigen Funktionen auch mit neuen Federn. Auf Twitter veröffentlichte Abdel Ibrahim einige Screenshots der neuen Musik-App, die ihr in der folgenden Galerie findet.

Neuerungen der Musik-App im Überblick

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Auf Twitter finden sich einige Screenshots der neuen Musik-App für iOS. (Foto: Twitter / Abdel Ibrahim)

Mit der neuen Musik-App werden neu hinzugefügte Widergabelisten und Alben prominent in der Bibliothek angezeigt. Auch die Anzeige des Songs, der grade läuft, wurde angepasst. Darüber hinaus bietet diese Anzeige die Möglichkeit, passende AirPlay-Geräte für die Ausgabe auszuwählen.

Wer sich gerne mit Wiedergabelisten beschäftigt, dürfte sich über eine Funktion freuen, die es ermöglicht, aus einer laufenden Wiedergabe eine Liste mit den kommenden Tracks anzuzeigen und die Reihenfolge der Titel zu bearbeiten. Auch neue Songs lassen sich dieser Liste hinzufügen. Dabei helfen soll die neue globale Suchfunktion, die an jeder Stelle der Musik-App nutzbar ist. Eine optimierte Strukturierung der Ergebnisse soll den Suchvorgang zusätzlich beschleunigen.

Darüber hinaus bringt die neue Anwendung einen Mini-Player mit. Auch iTunes Radio wurde überarbeitet.

Musik-App im neuen Gewand

Neben den schon angesprochenen Funktionen, hat sich auch am Look der Anwendung einiges getan. Das Design wurde scheinbar komplett überarbeitet und erste Entwickler berichten, dass damit auch eine bessere Usability beim Stöbern in der eigenen Musik einher geht. Zusätzlich zu den optischen Änderungen können Nutzer das Erscheinungsbild ihrer App auch personalisieren. Es lassen sich beispielsweise eigene Bilder und Beschreibungstexte hinzufügen.

Hinweise auf den Musik-Streaming-Dienst von Apple, über den seit geraumer Zeit spekuliert wird, finden sich bisher nicht in der neuen Musik-App. Das Unternehmen hatte Beats Music und Beats Electronic gekauft und man mutmaßt, dass der Konzern auf dieser Basis einen eigene Musik-Streaming-Dienst starten will. Wie gut das funktionieren könnte, bleibt angesichts der Fülle an schon etablierten Spotify-Alternativen fraglich.

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Sébastien Bonset
Vergiss die Apple Watch: So baust du dir eine Retro-Smartwatch http://t3n.de/news/apple-watch-retro-uhr-604975/ 2015-04-13T12:58:28Z
Ein Hardware-Hacker hat sich überlegt, wie eine Apple-Smartwatch im Jahr 1984 ausgesehen haben könnte. Wer möchte, kann die Uhr im Apple-II-Design selbst nachbauen.

Ein Hardware-Hacker hat sich überlegt, wie eine Apple-Smartwatch im Jahr 1984 ausgesehen haben könnte. Wer möchte, kann die Uhr im Apple-II-Design selbst nachbauen.

Retro: Eine Uhr im Apple-II-Design. (Foto: Aleator777 / Instructables)
Retro: Eine Uhr im Apple-II-Design. (Foto: Aleator777 / Instructables)

Apple Watch mal anders: Eine Uhr im Apple-II-Design

Die Apple Watch ist in aller Munde aber nicht jeder kann sich für das der erwärmen. So ging es wohl auch dem Instructables-Nutzer Aleator777. Statt sich die erste Smartwatch aus dem Hause zu kaufen, hat er sich überlegt, wie eine solche Uhr wohl ausgesehen hätte, wäre sie im Jahr 1984 auf den Markt gekommen. Das Ergebnis ist eine sympathische Uhr im Design des klassischen Apple-II-Computers.

Die Apple-II-Watch verfügt über ein 1,8 Zoll großes Display, einen Lautsprecher und sogar ein Miniatur-Diskettenlaufwerk. Letzteres funktioniert zwar nicht wirklich, gibt der ganzen Uhr aber einen zusätzlichen Retro-Touch. Auch die Software auf der Uhr ist eher Spielerei als wirklich sinnvoll. Aber wer eine moderne Smartwatch will, kann ja immer noch zur richtigen greifen.

Apple-II-Watch: Bauanleitung steht im Netz

Wer die Retro-Watch haben will, wird etwas Zeit dafür aufbringen müssen. Ihr könnt die Uhr nicht kaufen, aber dafür stehen die vollständigen Baupläne auf der Bastler-Website Instructables. Hier findet ihr alle wichtigen Angaben zur notwendigen und die STL-Dateien, um das Gehäuse mit einem 3D-Drucker herzustellen. Außerdem könnt ihr euch das Logo und die Grafiken für die Mini-Diskette herunterladen, und als Sticker ausdrucken.

Gut, die Apple-II-Watch wirkt gewöhnungsbedürftig, wer aber auf den Retro-Apple-Look steht, könnte daran durchaus seine Freude haben. Wer echte Smartwatch-Funktionalität sucht, der sollte sich stattdessen die besagte Apple Watch oder die auf Kickstarter enorm erfolgreiche Pebble Time anschauen.

via mashable.com

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Kim Rixecker
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Surfen mit 56-k-Modem und Kalender-Alternativen für iOS http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-67-604727/ 2015-04-11T09:00:53Z
Und wieder verabschieden wir eine aufregende Woche. Im t3n-Wochenrückblick zeigen wir euch, was unsere Leser besonders interessiert hat. Schönes Wochenende!

Und wieder verabschieden wir eine aufregende Woche. Im t3n-Wochenrückblick zeigen wir euch, was unsere Leser besonders interessiert hat. Schönes Wochenende!

1. Ich habe eine Woche lang ein 56-k-Modem benutzt - und es war die Hölle!

Hopes & Fears forderte Andrew Spaulding heraus, eine Woche lang mit einer Internetverbindung aus den 90ern zu leben. Das ist seine Geschichte.

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6. 7 Dinge, die du über Googles großes Update wissen solltest

Google gibt sich erstaunlich offen: Schon seit über einem Monat steht der Termin für das nächste große Update, das laut eigener Aussage mehr Einfluss hat als Pinguin und Panda.



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7. Weniger Gründungen, weniger neue Konzepte: Willkommen in der Post-Startup-Ära [Kolumne]

Nur noch selten durchbrechen Startups aus dem deutschsprachigen Raum die öffentliche Wahrnehmungsschwelle. Selbst Branchenbeobachter müssen lange suchen und sehr genau hinschauen, um eine echte Perle zu finden. Martin Weigert liefert in seiner Kolumne „Weigerts World“ eine Reihe möglicher Erklärungen.

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8. Kalender-Alternativen für iOS: Unsere 3 Favoriten für Aufgaben und Termine

Kalender-Alternativen für gibt es im Überfluss. Kein Wunder, denn der Standardkalender sorgt bei vielen iPhone-Nutzern für Frust. Wir stellen euch drei der unserer Meinung nach besten Apps vor.

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9. Erfolglos auf XING: Woran das wohl liegen mag?

„Ich habe zwar ein XING-Profil, aber ich mach da nichts!“, heißt es vielerorts. Wir haben euch fünf vermeidbare Fehler aufgelistet, die das Potenzial auf dem Karriere-Netzwerk schmälern.

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10. Prokrastination leicht gemacht: 18 großartige Seiten zum Zeit totschlagen

Prokrastination? Findet ziemlich oft auf Facebook statt. Hier gibt es noch andere Seiten, die euch helfen, euch von der Arbeit abzulenken.

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Andreas Weck
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (11) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-11-604579/ 2015-04-09T12:18:47Z
Ab morgen ist die Apple Watch vorbestellbar, die ersten Reviews kamen gestern und Periscope ist in aller Munde – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen.

Ab morgen ist die Apple Watch vorbestellbar, die ersten Reviews kamen gestern und Periscope ist in aller Munde – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 12 mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Kalender-Alternativen für iOS: Unsere 3 Favoriten für Aufgaben und Termine http://t3n.de/news/kalender-alternativen-ios-604208/ 2015-04-08T08:51:35Z
Kalender-Alternativen für iOS gibt es im Überfluss. Kein Wunder, denn der Standardkalender sorgt bei vielen iPhone-Nutzern für Frust. Wir stellen euch drei der unserer Meinung nach besten Apps vor.

Kalender-Alternativen für gibt es im Überfluss. Kein Wunder, denn der Standardkalender sorgt bei vielen iPhone-Nutzern für Frust. Wir stellen euch drei der unserer Meinung nach besten Apps vor.

Ein übersichtlicher und gut zu bedienender Kalender ist für viele Smartphone-Nutzer eine Notwendigkeit. Dennoch hört man besonders von iPhone-Anwendern häufiger, dass sie mit der Standard-App von iOS aus unterschiedlichen Gründen unzufrieden sind. Wer auf der Suche nach einem alternativen Kalender für sein ist, hat die Qual der Wahl – immerhin finden sich im App Store mittlerweile unzählige Anwärter auf den Titel „Bester Kalender für iOS“.

Das Meeting bringt nichts? Dann nix wie raus. (Grafik: Shutterstock / Dooder)
Ein vernünftiger Kalender auf dem Smartphone kann den Alltag erheblich stressfreier gestalten. Wir haben verschiedene, alternative Apps für iOS getestet. (Grafik: Shutterstock / Dooder)

Wir haben einige der beliebtesten und bekanntesten Kalender-Apps getestet und stellen euch unsere drei Favoriten aus dem Testfeld genauer vor: miCal, Calenders 5 und Fantastical 2. Alle drei Anwendungen ermöglichen das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ und integrieren die Aufgabenverwaltung aus der Standard-iOS-App „Erinnerungen“. Einige weitere empfehlenswerte Apps, die es nicht ganz unter die Top 3 geschafft haben, findet ihr am Ende des Artikels.

Standard-Kalender unter iOS bietet zu wenig

Warum nicht einfach den Standard-Kalender seines iPhones nutzen? Für viele Nutzer dürfte die App völlig ausreichend sein. Allerdings lässt der Apple-Kalender doch so einige Funktionen vermissen, auf die manch einer heute nicht mehr verzichten mag. Als Apple seinen Kalender mit iOS 7 runderneuerte, hagelte es sogar Kritik von den Nutzern. Mittlerweile wurden viele der Kritikpunkte ausgebügelt, sodass mittlerweile auch wieder die damals wegrationalisierte Übersicht mit von der Partie ist.

iOS 8 und HealthKit sollen natürlich erst auf dem iPhone 6 so richtig zur Geltung kommen. (Quelle: Apple.com)
Mit dem iPhone hat Apple viel richtig gemacht – mit der integrierten Kalender-App sind allerdings viele Nutzer unzufrieden. (Quelle: Apple.com)

Wer die Wochenansicht vermisst, braucht sein iPhone lediglich quer zu halten – et voilà. Dennoch fehlen weiterhin einige Funktionen, die alternative Kalender-Apps längst bieten. Ganz vorne mit dabei: das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ im Stil verständlicher Sätze wie beispielsweise: „In zwei Wochen um 17:30 zum Zahnarzt nach Celle“.

3 Aspekte, die eine gute Kalender-App ausmachen

Jeder Nutzer stellt andere Ansprüche an eine Kalender-App. Das trifft insbesondere auf die Funktionen zu, die über das Standardprogramm hinaus gehen. Schon allein aus diesem Grund können und wollen wir in diesem Artikel nicht einen einzelnen Gewinner küren. DEN besten Kalender für iOS gibt es einfach nicht. Allerdings treffen einige allgemeine Regeln auf die von uns empfohlenen Apps zu, die jede einzelne von ihnen zu einem wirklich guten Kalender machen.

Eine gute Kalender-App muss schnelle und leichte Lesbarkeit bieten. In der Regel ist diese Anforderung gegeben, wenn die App unterschiedliche und sinnvolle Ansichten bietet, zwischen denen der Nutzer leicht hin und her wechseln kann. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: die Möglichkeit, einzelne Termine suchen und schnell wiederfinden zu können.

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Egal ob privat oder beruflich – Terminplanung gehört für fast jeden Nutzer heute zu den unverzichtbaren Funktionen des Smartphones. (Foto: © fotostorm – iStock.com)

Auch das Anlegen von Einträgen sollte sowohl schnell als auch möglichst intuitiv von statten gehen. Ein aktueller Trend für das möglichst komfortable Anlegen von Terminen setzt auf natürliche Sprache im Sinne von: „Übermorgen 19:40 Tobi vorm Kino treffen“. Das funktioniert bei modernen Apps sowohl schriftlich als auch mündlich mit Hilfe von Siri und resultiert im genannten Beispiel in einem Kalendereintrag, der Datum, Uhrzeit, Teilnehmer und Ort korrekt beinhaltet.

Schließlich zeichnet sich eine gute Kalender-App dadurch aus, dass sie möglichst viele unterschiedliche Dienste wie beispielsweise iCloud, Google-Kalender oder Exchange unterstützt.

Calendars 5

Zu den besonderen Stärken von Calendars 5 gehören die wirklich gelungene Aufgabenverwaltung, das übersichtliche Interface und ein logisches sowie leicht zu bedienendes System zum Anlegen von Terminen. Calendars 5 von Readdle ist im App Store für 6,99 Euro zu haben.

Das Anlegen von Terminen erfolgt entweder über einen Klick auf ein Plus-Zeichen oder indem man den Finger in einer der Kalenderansichten etwas länger auf dem gewünschten Datum hält. Daraufhin öffnet sich eine Eingabemaske, in der sich auf diverse optionale Angaben wie „Wiederholungen“, „Notizen“ oder auch „Location“ machen lassen. Die Termine lassen sich auch als natürliche Sätze eingeben und anlegen. Das klappte in unseren Tests in vielen Fällen auf Anhieb – manchmal galt es allerdings noch nachzubessern. Die App erinnert sich an häufig verwendete Locations und macht beim Tippen entsprechende Vorschläge.

Calendars 5 bietet neben Tages-, Wochen- und Monatsansicht auch eine Listenansicht und eine Aufgaben-Ansicht. Die Tagesansicht zeigt auch die für jeden Tag anstehenden Aufgaben aus der ToDo-Liste des Anwenders. Alle Ansichten funktionieren sowohl senkrecht als auch waagerecht gut.

Kalender-Alternativen für iPhone und iPad: Calendars 5 ist als Universal App zu haben. (Foto: Readdle)
Kalender-Alternativen für iPhone und iPad: Calendars 5 ist als Universal-App zu haben. (Foto: Readdle)

Die App erinnert den Anwender nicht nur mittels der normalen System-Töne, sondern auch Mail- oder SMS-Benachrichtigungen lassen sich einstellen. Der Kalender von Readdle beherrscht die Synchronisation mit Google Calendear und dem lokalen Kalender des iPhones. Bei der ersten Synchronisation muss sich der Nutzer für eine der beiden Optionen entscheiden – die andere Option lässt sich nach der Ersteinrichtung über die Einstellungen der App zusätzlich hinzufügen.

Calendars 5 funktioniert als Universal-App sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone.

Pros:

  • Intuitives Anlegen von Terminen
  • Funktionierende Ansichten im „Landscape-Modus“

miCal

MiCal glänzt besonders mit vergleichsweise zahlreichen Ansichten. Einen guten Eindruck hinterließ zudem das sogenannte „Dashboard“, das konfigurierbar ist und anstehende Termine, aktuelle Erinnerungen, das Wetter und eine Monatsansicht vereint. Die App, deren Name sich von „The Missing Calendar“ ableitet, kostet im App Store 1,99 Euro.

Neue Termine lassen sich bei miCal über einen Klick auf das Plus-Zeichen anlegen. Wie schon bei Calendars 5 ist das auch bei miCal per „natürlicher Spracheingabe“ möglich. Auch bei dieser App funktioniert das entweder als eingetippter und ausformulierter Satz oder im Dialog mit Siri. Das Anlegen neuer Termine mittels natürlicher Sprache klappt in der Regel auf Anhieb und die App macht während der Eingabe Vorschläge für Locations, Teilnehmer und andere Angaben.

Bei der Anzahl der gebotenen Ansichten macht die App keine halben Sachen. So bietet der Kalender eine Aufgaben-Ansicht, eine Geburtstagsansicht, eine Wetter-Ansicht und eine ganze Reihe an Standard-Ansichten. Neben einer Tagesansicht existieren gleich jeweils zwei unterschiedliche Wochen- und Monatsanzeigen sowie eine Jahres- und eine Listenansicht. Alle unterschiedlichen Kategorien funktionieren sowohl senkrecht als auch wagerecht gut. Besonders praktisch: jede der Ansichten beinhaltet auch die jeweilige Kalenderwoche. Eine Besonderheit ist das bereits erwähnte Dashboards, das in der normalen Konfiguration den Wochentag, das Wetter, eine Mini-Monatsansicht, fällige Erinnerungen, die heutigen Termine und den folgenden Tag auf einen Blick bündelt.

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Mehr als nur eine Kalender-App: miCal beinhaltet unter anderem auch Aufgabenverwaltung, Wetterinformationen und eine Geburtstagsliste. (Foto: miCal)

Bei den Erinnerungen geht miCal keinen Sonderweg – wohl aber bei den enthaltenen Funktionen. Über einen Button links oben öffnet man eine Sidebar, die den Zugriff auf einige zusätzliche Funktionen gewährt. Neben den Einstellungen, der Hilfe und einer manuellen Synchronisation finden sich hier die Aufgaben-, die Geburtstags- und die Wetter-Ansicht. Die Aufgaben-Ansicht erspart dem Nutzer das Öffnen der Erinnerungen-App von iOS, denn Aufgaben lassen sich auch hier in gewohntem Umfang bearbeiten. Ebenfalls gelungen ist die Wetter-Ansicht.

miCal funktioniert als Universal-App sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone. Einer der größten Verfehlungen der App ergibt sich aus der Unmöglichkeit, angelegte Termine per Drag&Drop zu verschieben.

Pros:

  • Vergleichsweise viele unterschiedliche Ansichten
  • Komplette App im Querformat nutzbar
  • Umfangreiches Dashboard

Fantastical 2

Fantastical 2 von Flexibits gehört für so manchen iPhone-Nutzer – wie beispielsweise Kollege Hüfner – zu den besten Kalender-Alternativen für iOS. Bekannt ist die App insbesondere für das einfache Nutzerinterface, das ein komfortables sowie schnelles Lesen und Anlegen von Terminen ermöglicht. Auch für das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ konnte die Anwendung viel Lob einheimsen. Die Kalender-Alternative Fantastical 2 gibt es im App Store zum Preis von 3,99 Euro.

Klickt man auf das Plus-Symbol, kann man sowohl neue Termine als auch Aufgaben anlegen. Die Art des Eintrages lässt sich einfach mittels Schieberegler festlegen. Daraufhin kann man mit der „natürlichen Spracheingabe“ die Aufgabe oder den Termin als ganzen Satz eingeben und die App legt den Eintrag an. Die Erkennung der Termine im herkömmlichen Satzbau funktionierte von den drei hier vorgestellten Apps am besten mit Fantastical 2.

Bei den gebotenen Ansichten geht Fantastical 2 einen Sonderweg. Dessen sollte man sich auf jeden Fall vor dem Kauf bewusst sein und sich entsprechende Screenshots ansehen, denn die einen schwören auf die Termindarstellung à la Fantastical, während die Anderen sich partout nicht dafür erwärmen können. Im Porträt-Modus befindet sich am oberen Rand eine Fünf-Tages-Ansicht mit farbigen Balken, die einzelne Termine repräsentieren. Darunter werden Termine und Aufgaben als fortlaufende Liste aufgeführt. Beide Ansichten scrollen automatisch mit, wenn der Anwender entweder durch die Liste oder die Fünf-Tages-Ansicht scrollt.

Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. Die App kostet aktuell 39,99 Euro. (Screenshot: t3n)
Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. Die Mac-App kostet aktuell 39,99 Euro. (Screenshot: t3n)

Eine Monatsansicht öffnet sich, wenn der Nutzer auf letzterer nach unten wischt. Der Sonderweg bei den Ansichten hat den Vorteil, dass alle Modi scheinbar auf dem selben Screen geöffnet werden. Hält man das iPhone im Landscape-Modus, erhält man eine detailliertere Fünf-Tages-Ansicht.

Nutzer von iOS 8 können das Standard-Widget für den Kalender mit einer mächtigen Fantastical-2-Erweiterung auswechseln. Wer beispielsweise einen entsprechenden Termin antippt, landet direkt in der Kalender-Alternative. Darüber hinaus bietet die App noch einige weitere hilfreiche Features wie beispielsweise URL-Schemes und individualisierbare Wiederholungsintervalle bei Aufgaben.

Wer Fantastical 2 nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf seinem Mac und einem iPad nutzen will, wird gleich drei mal zur Kasse gebeten. Zwar sind die Kalender-Alternativen für OS X und das iPad ebenfalls sehr zu empfehlen, aber die Kosten läppern sich mit aktuell 39,99 Euro und 7,99 Euro für die iPad-Version.

Pros:

  • Intuitives Anlegen von Terminen
  • Nützliches Widget

Bonus: Weitere empfehlenswerte Kalender-Alternativen für iOS

Neben Calendars 5, miCal und Fantastical 2 haben auch die Apps Sunrise Calendar und Pocket Informant einen guten Eindruck hinterlassen. Die Kalender-App Sunrise zeichnet sich durch kleine Details aus. Features wie Wetter-Hinweise, kleine Foto-Avatare von Teilnehmern eines Termins, sich anpassende Icons und die Integration mit anderen Diensten hinterlassen einen positiven Eindruck.

Als kostenlose Kalender-Alternative sollte man Sunrise ebenfalls berücksichtigen. (Foto: Sunrise)
Als kostenlose Kalender-Alternative sollte man Sunrise ebenfalls berücksichtigen. (Foto: Sunrise)

Besonders die Unterstützung externer Dienste wie Evernote, Foursquare und Facebook-Events unterscheidet Sunrise von vielen anderen Kalendern. Die Kalender-Alternativen für iPhone, iPad und Mac sind kostenlos erhältlich.

Die zweite erwähnenswerte Bonus-App hört auf den Namen Pocket Informant. Bei der App handelt es sich um mehr als nur einen Ersatz für den Standard-Kalender unter iOS. Die Anwendung vereint Kalender, Aufgabenverwaltung und Notizen unter einem Dach.

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Für manchen Nutzer ist Pocket Informant eventuell zu überladen. (Foto: Pocket Informant)

Auffallend gut funktioniert das auf Gesten basierende Interface. Die App lässt sich kostenlos herunterladen und ausprobieren. Wer Gefallen am Konzept der Anwendung findet, kann die Vollversion für 4,99 Euro per In-App-Kauf freischalten.

Fazit

Eine überzeugende Kalender-App hat eine ganze Menge mit einem guten persönlichen Assistenten gemein. Sie erinnert den Nutzer nicht nur ausreichend früh an bevorstehende Termine, sondern hält den Anwender über den Tag hinweg auf dem Laufenden – sowohl was die Arbeit als auch private Ereignisse angeht. Im besten Fall liefert sie auch einen Routenplan, wenn sich der Nutzer auf den Weg zu einem Termin macht und sorgt dafür, dass es zu keinen terminlichen Kollisionen kommt.

Egal für welche unserer Empfehlungen ihr euch entscheidet, ihr werdet mehr Möglichkeiten und Komfort genießen, als das mit der Standard-App eures iPhones der Fall ist. Schon allein die Möglichkeit, beim Anlegen von Aufgaben und Terminen nicht Schritt für Schritt einen Titel, eine Zeit, Teilnehmer und einen Ort auszuwählen, sondern einfach den Termin als ganzen Satz zu formulieren, erleichtert viel.  Alle drei Apps sind ausreichend intuitiv, um sich binnen kürzester Zeit im Produktiveinsatz zu beweisen. Wer seine Termine lieber klassisch präsentiert bekommt, sollte sich in erster Linie Calendars 5 und miCal ansehen, wer dagegen offen für Neues ist, der könnte sich für Fantastical 2 begeistern.

Welchen Kalender nutzt ihr auf eurem Smartphone?

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Sébastien Bonset