Apple | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apple 2014-10-20T13:29:45Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apple Apps für OS X Yosemite: Diese Programme bieten praktische Widgets für die Mitteilungszentrale http://t3n.de/news/os-x-yosemite-mitteilungszentrale-widgets-573092/ 2014-10-20T13:29:45Z
Unter OS X Yosemite können Apps zusätzliche Informationen in Form von Widgets in der neuen Tagesansicht der Mitteilungszentrale anzeigen. Wir zeigen euch 8 Apps, die schon jetzt Gebrauch von dem …

Unter OS X Yosemite können Apps zusätzliche Informationen in Form von Widgets in der neuen Tagesansicht der Mitteilungszentrale anzeigen. Wir zeigen euch 8 Apps, die schon jetzt Gebrauch von dem Feature machen.

OS X Yosemite: Mitteilungszentrale bekommt neue Tagesansicht

Apple hat für OS X Yosemite nochmal Hand an die Mitteilungszentrale gelegt. Ähnlich wie unter iOS findet sich dort jetzt die sogenannte Tagesansicht. Dort können sich Nutzer tagesaktuelle Informationen anzeigen lassen. Standardmäßig bringt Yosemite dazu verschiedene Widgets wie Kalender, Aufgaben, Wetter oder Aktien mit. Mittlerweile wurden aber auch die ersten Drittanbieter Apps um entsprechende Widgets erweitert. Die praktischsten Widgets wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen.

Yosemite: Die 8 besten Apps mit Widgets für die Mitteilungszentrale

1. Today Script: Mächtiges Widget zeigt eigene Skripte an

 Today Scripts: Mithilfe von Shell-Skripten erstellt ihr eure ganz persönlichen Widgets. (Screenshot: Reddit)
Today Scripts: Mithilfe von Shell-Skripten erstellt ihr eure ganz persönlichen Widgets. (Screenshot: Reddit)

Today Script ist eine geniale App, die sich ausschließlich über das integrierte Widget für die Mitteilungszentrale steuern lässt. Das Widget führt Shell-Skripte aus und zeigt euch das Ergebnis in der Tagesansicht der Mitteilungszentrale an. Einsatzmöglichkeiten für das Widget gibt es unzählige. So könntet ihr euch mit dem folgenden Skript beispielsweise anzeigen lassen, welche fünf Prozesse die größte CPU-Last verursachen:

ps xro %cpu=,comm= | while read cpu comm; ((i++<5)); do echo $cpu% $(basename „$comm“); done

Die App stammt von dem Reddit-Nutzer 5HT-2a, der die Software und den dazugehörigen Quellcode über den News-Aggregator zum kostenlosen Download anbietet. In dem dazugehörigen Reddit-Thread finden sich auch einige Beispiele für praktische Skripte von ihm und anderen Mitgliedern der Community.

2. Battery Diag: Alle Informationen zu eurem Akku im Blick

Battery Diag: Dank dem kostenlosen Yosemite-Widget habt ihr alle Infos zum Akku direkt im Blick. (Screenshot: Yosemite / Battery Diag)
Battery Diag: Dank dem kostenlosen Yosemite-Widget habt ihr alle Infos zum Akku direkt im Blick. (Screenshot: Yosemite / Battery Diag)

Battery Diag ist eine kostenlose App die euch über ein Widget mit allen wichtigen Informationen zu eurem Akku versorgt. Anhand des Widgets seht ihr sofort, wie lange ihr noch in etwa ohne Steckdose auskommt, wie oft der Akku schon aufgeladen wurde und mehr. Die App könnt ihr kostenfrei aus dem App-Store herunterladen.

3. Wunderlist: To-Do-Liste als Widget

OS X Yosemite: Auch Wunderlist bietet ein eigenes Widget für die Mitteilungszentrale an. (Screenshot: Yosemite / Wunderlist)
OS X Yosemite: Auch Wunderlist bietet ein eigenes Widget für die Mitteilungszentrale an. (Screenshot: Yosemite / Wunderlist)

Auch die beliebte To-Do-App aus Deutschland bietet in der neusten Version ein eigenes Widget für die Mitteilungszentrale an. Darüber könnt ihr nicht nur alle aktuell anstehenden Einträge sehen, sondern sie auch abhaken oder sogar neue Einträge vornehmen. Für Heavy-User der App sicherlich ein sehr praktisches Feature.

4. Countdowns: Noch X Tage bis ...

OS X Yosemite: Die Countdowns-App bietet ein Widget für die Mitteilungszentrale. (Screenshot: Yosemite / Countdowns)
OS X Yosemite: Die Countdowns-App bietet ein Widget für die Mitteilungszentrale. (Screenshot: Yosemite / Countdowns)

Der Name ist Programm: Mit Countdowns könnt ihr euch die Zeit bis zu einem bestimmten Termin herunterzählen lassen. Wenn euer Countdown sich allerdings auf einen Zeitraum bezieht, der mehr als 30 Tage in der Zukunft liegt, dann müsst ihr die Vollversion von Countdowns für 0,89 Euro als In-App-Purchase erwerben.

5. iStat Mini: Alle Informationen zu eurem Rechner in einem schicken Widget

iStat Mini: Widget zeigt euch Informationen über euren Mac an. (Screenshot: App-Store)
iStat Mini: Widget zeigt euch Informationen über euren Mac an. (Screenshot: App-Store)

CPU-Auslastung, Arbeitsspeichernutzung, Festplattenplatz und Netzwerkaktivität: iStat Mini zeigt ich in Form eines schicken Widgets an, was gerade auf eurem Mac so los ist. Die App könnt ihr für 1,79 Euro im App-Store erwerben.

iStat Mini. 75
iStat Mini
Download @
Mac App Store
Entwickler: Marc Edwards
Preis: 1,79 €

6. Monity: Die Alternative zu iStat Mini

Widget für die Mitteilungszentrale: Wer iStat Mini nicht mag, sollte Monity ausprobieren. (Screenshot: App-Store)
Widget für die Mitteilungszentrale: Wer iStat Mini nicht mag, sollte Monity ausprobieren. (Screenshot: App-Store)

Wem der Look von iStat Mini nicht zusagt, der sollte sich Monity anschauen. Auch diese App zeigt euch alle wichtigen Informationen zu eurem Mac in Form eines praktischen Widgets an. Auch der Preis ist mit 1,79 Euro identisch.

AppIcon. 75
Monity
Download @
Mac App Store
Entwickler: Lukasz Kulis
Preis: 1,79 €

7. Airmail 2: Dank Widget die Inbox im Blick

Airmail 2: Die Mail-App bietet jetzt auch ein Widget für Mitteilungszentrale von OS X Yosemite. (Screenshot: App-Store)
Airmail 2: Die Mail-App bietet jetzt auch ein Widget für Mitteilungszentrale von OS X Yosemite. (Screenshot: App-Store)

Auch der beliebte E-Mail-Client Airmail bietet in Version 2 ein eigenes Widget für Yosemite-Nutzer an. Wer möchte, kann seine Inbox damit direkt über die Tagesansicht im Blick behalten. Nutzer von Airmail 1 müssen dafür allerdings nochmal in ihren Geldbeutel greifen, denn ein kostenfreies Update für Nutzer der alten Version gibt es nicht.

IconBetaCloud. 75
Airmail 2.0
Download @
Mac App Store
Entwickler: Bloop S.R.L.
Preis: 8,99 €

8. Deliveries: Wann kommt mein Paket?

Deliveries: Ein praktisches Tool für Amazon-Junkies und andere Vielbesteller. (Screenshot: App-Store)
Deliveries: Ein praktisches Tool für Amazon-Junkies und andere Vielbesteller. (Screenshot: App-Store)

Deliveries zeigt euch an, wo sich bestellte Pakete befinden und wann sie bei euch eintreffen sollten. Pakete, die noch am selben Tag oder an einem der folgenden Tage eintreffen sollen, werden auch in dem Widget für die Mitteilungszentrale aufgeführt. Vielbesteller zahlen dafür 4,49 Euro im App-Store.

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Kim Rixecker
iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features [Update] http://t3n.de/news/ios-8-tipps-tricks-567383/ 2014-10-20T10:25:44Z
IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, …

IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass man ein Gerät geraume Zeit nutzt und nur durch Zufall über eine Funktion stolpert, bei der man sich nach kurzer Zeit fragt, wie man zuvor ohne sie leben konnte. Wie schon iOS 7 bringt auch iOS 8 einige nützliche und neue Features mit, die sich dem Nutzer nicht direkt erschließen. Wer die Entfaltung des vollen Potenzials seines iPhones oder iPads nicht dem Zufall überlassen will, findet in diesem Artikel viele hilfreiche Tipps und Tricks.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)

iOS 8: Tipps, Tricks, versteckte Features

Einen ersten Überblick über alle Tipps und Tricks zu iOS 8 findet ihr in den Bildunterschriften der Screenshots in der folgenden Bildergalerie. Tiefer gehende Informationen zu den einzelnen Kniffen findet ihr im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Update vom 20. Oktober 2014: Weiter unten in Tipp 26 haben wir bereits erwähnt, das iOS 8.1 in Kombination mit OS X Yosemite einige spannende Funktionen mitbringt. Dazu gehört auch das Handoff-Feature. Damit könnt ihr eine Arbeit auf einem Gerät beginnen, und jederzeit auf einem anderen Gerät daran weiterarbeiten. Zum Beispiel könnt ihr eine E-Mail auf eurem iPhone beginnen, und auf eurem Mac zu Ende bringen. Derzeit funktioniert Handoff mit verschiedenen Apps von Apple wie Mail, Contacts, Calendar, Safari, Reminders, Messages, Maps, Pages, Numbers und Keynote. Aber auch die ersten Drittanbieter-Apps haben die Funktionalität eingebaut.

Kompatibilität und iOS 7 Tricks

Diejenigen von euch, die sich iOS 8 nicht installieren wollen – oder können, weil sie ein nicht unterstütztes Gerät verwenden – finden in unserem Artikel „iOS 7 – 30 Tipps, Tricks und versteckte Features“ viele nützliche Ratschläge. Wer eines der folgenden Geräte sein Eigen nennt, kann sich iOS 8 installieren – auch wenn bei älteren iPhones und iPads in dieser Liste unter Umständen nicht alle Funktionen des neuen iOS verfügbar sind:

  • iPhone 4s
  • iPhone 5
  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPhone 6
  • iPhone 6 Plus
  • iPod touch 5. Generation
  • iPad 2
  • iPad mit Retina Display
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini mit Retina Display

Wichtige Einstellungen für eure Privatsphäre

Sobald ihr euch iOS 8 installiert habt, solltet ihr einige Einstellungen vornehmen, wenn ihr Wert auf den Schutz eurer Privatsphäre legt. Möchtet ihr beispielsweise nicht, dass private Daten wie Kontakte, Fotos oder Kalendereinträge von Apps genutzt werden, müsst ihr diese Option für jede App in den Einstellungen unter „Datenschutz“ deaktivieren. Einige Apps funktionieren lediglich dann vernünftig, wenn die Option aktiviert ist, andere Apps laden eure privaten Daten aber sogar auf die Server des Anbieters. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen und für jede App zu entscheiden, ob man ihr Zugriff auf private Informationen gewähren möchte.

Cookies im Browser sind durchaus sinnvoll – beispielsweise, damit ihr nicht jedes Mal euer Passwort eingeben müsst. Allerdings können werbetreibende Unternehmen auch Cookies setzen, um euch zu tracken. Ihr könnt Cookies für Safari limitieren und Tracking deaktivieren. Dafür geht ihr in den Einstellungen auf den Menüpunkt „Safari“ und aktiviert die Option „Kein Tracking“. Die Option darunter – „Cookies blockieren“ ermöglicht euch, festzulegen, in welchen Fällen ihr Cookies unterbinden wollt.

Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.
Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.

Das vierstellige Passwort eures iPhones oder iPads ist gelinde gesagt recht unsicher. Es ist allerdings möglich, ein längeres Passwort festzulegen. Dafür wählt ihr in den Einstellungen „Touch ID & Code“, gebt euer bisheriges Passwort ein, deaktiviert dann die Option für ein einfaches Passwort und legt ein längeres Passwort fest.

Euer Gerät trackt die von euch häufig besuchten Orte. Der Grund dafür ist, dass ihr euch auf diese Weise einfacher mit Netzwerken verbinden könnt und ortsbasierte Informationen erhaltet. Wem das zu heikel ist, der kann das ortsbasierte Tracking deaktivieren: „Einstellungen“ ->„Datenschutz“ -> „Ortsbasierte Dienste“ -> „Systemdienste“ (ganz unten) ->„Häufige Orte“. Unter „Systemdienste“ finden sich auch einige andere Optionen, die der ein oder andere Nutzer deaktivieren könnte.

Für die besonders Paranoiden kann es sich lohnen, das Statusleistenobjekt für Ortungsdienste in der Statusleiste zu aktivieren. Auf diese Weise seht ihr jederzeit, ob eine App oder ein Dienst euren Standort nutzt – selbst wenn ihr das nicht authorisiert habt. Die Option dafür findet sich in den Einstellungen unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ -> „Systemdienste“ -> „Statusleistenobjekt“.

1. Mit iOS 8 verlorenes iPhone bei leerer Batterie orten

Solltet ihr euer iPhone verlieren, könnt ihr es orten lassen, selbst wenn der Akku den Geist aufgegeben hat. Bisher wurde die letzte bekannte Position des Geräts in iCloud für 24 Stunden gespeichert – iOS 8 kann die Information länger speichern. Erreicht der Ladestand eures Akkus also einen kritischen Level, sendet das Gerät seine Position an Apple. Die Position wird dann in der iCloud gespeichert.

2. Fotos und Videos verstecken

Nicht immer ist es praktisch, dass alle Fotos direkt im Album, den „Momenten“, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt werden. Ab sofort könnt ihr einzelne Bilder und Videos verstecken. Einfach mit dem Finger auf der entsprechenden Datei verweilen, dann öffnet sich ein Menü, in dem ihr „verstecken“ auswählen könnt. Das Ergebnis: das entsprechende Foto oder Video wird nicht mehr in den Momenten, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt, sondern landet in einem gesonderten (aber in der Alben-Ansicht dennoch sichtbaren) Album.

Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.
Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.

3. Der nützlichste Shortcut aller Zeiten

Shortcuts für bestimmte Texte sind nichts Neues. Ein wirklich praktischer Shortcut, der auch unter iOS 8 funktioniert, kommt von RocketINK. Wenn ihr den Shortcut richtig einrichtet, könnt ihr damit beispielsweise in der Mail-App durch eure unterschiedlichen Mail-Adressen rotieren, um festzulegen, von welcher eurer Mail-Adressen ihr eine E-Mail versenden wollt. Das sollte auch in Web-Formularen funktionieren. Den Shortcut legt ihr in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Tastatur“ -> „Kurzbefehle“ fest. Hier verwendet ihr dann „@@“ für eure primäre Adresse, „@@@“ für eure sekundäre Mail-Adresse, „@@@@“ für eine dritte Adresse und so weiter.

4. Ortsbasierte Apps auf dem Lockscreen von iOS 8

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man eine unüberschaubare Anzahl von Apps auf seinem iPhone oder iPad installiert hat. Da den Überblick zu behalten und stets die richtige App zu finden, ist gar nicht so leicht. In iOS 8 werden jetzt bestimmte Apps im Lockscreen angezeigt – je nachdem, wo sich der Nutzer befindet. Die entsprechenden Apps finden sich links unten im Lockscreen. Wischt ihr die App-Icons von unten nach oben, wird die entsprechende App geöffnet.

5. Selbstzerstörende Fotos, Videos und Tonaufnahmen

In der Nachrichten-App lassen sich Fotos, Videos und Tonaufnahmen schnell versenden und sogar mit einem Selbstzerstörungs-Timer versehen. Dafür haltet ihr euren Finger einfach etwas länger auf dem Kamera- oder Mikrofon-Icon. Sendet ihr eure Dateien auf diese Art und Weise, werden sich eure Videos und Tonaufnahmen automatisch nach zwei Minuten selbst zerstören. Fotos hingegen zerstören sich beim Empfänger lediglich selbst, wenn diese Option auf dem Gerät aktiviert wurde – was sie standardmäßig allerdings ist.

6. Neue Kamera-Funktionen in iOS 8

Es gibt jede Menge alternative Kamera-Apps für iPhone und iPad – 75 empfehlenswerte Foto-Apps haben wir für euch in einem Artikel zusammen getragen. Die Standard-Kamera-App von iOS 8 könnte aufgrund neuer Funktionen allerdings die ein oder andere Anwendung von Drittanbietern überflüssig machen. So steht euch jetzt ein Zeitraffer-Modus zur Verfügung, der eine Reihe von Fotos aufnimmt und diese dann in einem Zeitraffer-Video miteinander kombiniert. Dazu kommt noch ein Selbstauslöser, den ihr auf drei oder zehn Sekunden einstellen könnt. Außerdem stehen euch jetzt manuelle Einstellmöglichkeiten für die Belichtung zur Verfügung, außerdem trennt iOS 8 das Festlegen von Fokus und Belichtung. Habt ihr ein Foto aus Versehen gelöscht, könnt ihr es wieder herstellen. Dazu klickt ihr in der Kamera-App einfach auf das kleine Vorschau-Icon.

Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.
Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.

7. Automatische Updates in iOS 8

Bereits seit iOS 7 habt ihr die Möglichkeit, Apps automatisch im Hintergrund zu aktualisieren. Auch iOS 8 erleichtert Updates, sodass ihr nicht mehr den App Store öffnen müsst, um eure Apps zu aktualisieren. Ihr könnt diese Funktion in den Einstellungen unter dem Punkt „App Store“ aktivieren. Darüber hinaus könnt ihr auch festlegen, ob ihr Updates auch über euer mobiles Datenvolumen herunterladen wollt oder ob ihr lieber darauf wartet, dass euer Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist.

8. Texte unter iOS 8 lesbarer machen

Auch wenn die neuen iPhones einen deutlich größeren Screen bieten als ihre Vorgänger, könnte dargestellter Text dem ein oder anderen Nutzer zu klein sein. Wer die Lesbarkeit verbessern will, kann dies in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Bedienungshilfen“ -> „Fetter Text“ festlegen. Außerdem könnt ihr unter „Anzeige & Helligkeit“ weitere Anpassungen vornehmen.

9. Siri, die Musik-Kennerin

Seit iOS 8 versteht sich Siri auch auf Musik. Hört ihr irgendwo einen Song, den ihr nicht kennt, könnt ihr Siri fragen, um welches Lied es sich handelt. Das Ganze wird dank einer Integration von Shazam möglich. Übrigens lässt sich Siri jetzt auch ganz ohne Knopfdruck ansprechen, sofern das iPhone oder iPad am Ladekabel hängt: einfach „Hey Siri“ sagen.

10. Songs einer Playlist einer anderen hinzufügen

Bisher war es lediglich möglich, einzelne Songs aus den iTunes-Tabs für „Titel“, „Alben“, „Interpreten“ und „Genres“ einer eigenen Wiedergabeliste hinzuzufügen. Jetzt könnt ihr auch einzelne Lieder aus einer eurer Wiedergabelisten direkt einer neuen Playlist hinzufügen.

11. Songs im „Control Center“ kaufen

Spielt ihr einen Track über iTunes Radio ab, findet sich in iOS 8 im „Control Center“ ab sofort ein „Kaufen“-Button. Auf diese Weise könnt ihr euer hart verdientes Geld jetzt noch schneller im iTunes-Store verprassen.

12. Daten-Volumen sparen

Wirkliche Datenflatrates findet man eigentlich bei kaum einen Mobilfunkanbieter. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, sparsam mit seinem Inklusiv-Volumen umzugehen. Unter iOS 8 könnt ihr wie schon unter iOS 7 in den Einstellungen unter „Mobiles Netz“ festlegen, welche Apps auf euer Datenvolumen zugreifen dürfen und welche Apps lediglich im WLAN aktiv werden dürfen.

13. Einstellungen für ortsbasierte Daten in Apps

In den Einstellungen finden sich unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ erweiterte Anpassungsmöglichkeiten. Mit iOS 8 könnt ihr jetzt für jede App festlegen, ob und wann genau diese auf ortsbasierte Daten zugreifen dürfen. Ihr könnt auswählen, ob die entsprechende App nie, nur wenn ihr sie geöffnet habt oder immer Ortungsdienste nutzen darf. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur eure Privatsphäre-Einstellungen feintunen, sondern unter Umständen auch eure Akkulaufzeit verbessern.

14. App-Benachrichtigungen global deaktivieren

Seit iOS 8 könnt ihr in den Einstellungen für jede App festlegen, ob ihr dieser global „das Maul stopfen“ wollt. Zuvor ließen sich App-Benachrichtigungen lediglich für das Notification Center deaktivieren.

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.
In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.

15. Akkulaufzeit unter iOS 8 verbessern

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Das System schlüsselt auf, welche geöffneten Apps anteilig wie viel Akku ziehen. Sorgt ihr euch also um die Laufzeit eures iPhones oder iPads, könnt ihr einfach die energiehungrigsten Apps schließen.

16. Neue Safari-Features und DuckDuckGo in iOS 8

Auch Safari bringt einige praktische Neuerungen mit. So könnt ihr beispielsweise ab sofort auswählen, ob ihr die Desktop-Version einer mobilen Website angezeigt bekommen wollt. Leider hat Apple diese Funktion ein wenig versteckt. Wenn ihr eine Website besucht, klickt ihr nach dem Laden erneut in die Adressleiste. Darauf hin öffnet sich ein Menü, das in erster Linie eure Bookmarks und häufig besuchten Seiten als Icons anzeigt. Wenn ihr das Menü nach unten zieht, finden sich dort die zwei Optionen zum Bookmarken und zum Anfordern der Desktop-Seite. Darüber hinaus könnt ihr als Default-Suchmaschine unter iOS 8 auch DuckDuckGo festlegen. Die Google-Alternative legt den Fokus auf die Privatsphäre ihrer Nutzer und überwacht nicht eure Nutzeraktivitäten.

17. Spotlight in iOS 8 schnell öffnen

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe schnell öffnen. Dafür müsst ihr einfach von der Mitte des Screens nach unten „wischen“. So findet ihr nicht nur fix gesuchte Kontakte, Mails und andere Daten, sondern könnt auch jede beliebige App schnell starten, ohne sie vorher auf eurem Homescreen suchen zu müssen.

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.
Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.

18. Universale Zurück-Geste

Android-Nutzer kommen schon lange in den Genuss einer universalen Zurück-Geste und auch iOS bietet seit Version 7 eine derartige Funktion. Wischt ihr vom linken Bildschirmrand nach rechts, springt ihr an die vorherige Position. Einzige Voraussetzung: die App muss diese Funktion unterstützen.

19. Werbe-Tracking in iOS 8 deaktivieren

Bereits in iOS 6 hat Apple das „Feature“ namens Ad-Tracking im System versteckt, das auch in iOS 8 noch vorhanden ist. Mit Hilfe der Funktion können euch werbetreibende Unternehmen anonymisiert identifizieren. Das passt wahrscheinlich nicht jedem Nutzer, aber dennoch ist die Funktion auch in iOS 8 standardmäßig aktiviert. Ihr könnt Ad-Tracking in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutz“ -> „Werbung“ deaktivieren.

20. Interaktive Benachrichtigungen

Bisher musste man bei Eingang einer SMS oder Nachricht auf die Benachrichtigung tippen, um die entsprechende App zu öffnen. IOS 8 bringt interaktive Benachrichtigungen mit – das heißt konkret, dass ihr mit einer Wischbewegung nach unten direkt eine kurze Antwort eingeben könnt. Sobald eure Nachricht versendet wurde, könnt ihr die App, die ihr davor verwendet habt, weiter nutzen.

iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.
iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.

21. Kreditkarten-Informationen in Safari abfotografieren

Der Safari-Webbrowser in iOS 8 ermöglicht es, Kreditkartennummern per Kamera zu scannen. Das ist praktisch, wenn ihr online einkauft und keine Lust habt, eure Daten händisch einzugeben.

22. Genaue Versandzeit von Nachrichten in iOS 8

Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wann ihr eine bestimmte Nachricht versendet habt, könnt ihr über die Text-Bubble wischen, um euch die exakte Zeit jeder versendeten Nachricht anzeigen zu lassen. Das funktionierte bereits unter iOS 7 und wurde auch in iOS 8 integriert.

23. Mehrere Fotos gleichzeitig schicken

Wenn ihr in der Nachrichten-App auf das Kamera-Icon klickt, werden euch bis zu 20 der aktuellsten aufgenommenen Fotos angezeigt. Aus diesen Fotos könnt ihr direkt mehrere auswählen, um sie zu versenden.

24. Alle Anhänge einer Konversation speichern

IOS 8 ermöglicht es, alle Anhänge einer Konversation anzusehen oder zu speichern. Um diese Option zu erhalten müsst ihr einfach auf „Details“ klicken und dann nach unten scrollen, damit iOS alle Anhänge anzeigt. Dann einfach mit dem Finger auf einem der Anhänge verweilen, um alle zu löschen oder zu speichern.

25. Weitere Tipps für Nachrichten unter iOS 8

Insgesamt hat Apple die Nachrichten-App ordentlich aufgebohrt und mit einigen Funktionen versehen, die viele Nutzer schon lange schmerzlich vermisst haben. So ist es ab sofort möglich, mehrere Unterhaltungen gleichzeitig zu löschen oder als gelesen zu markieren. Dafür tippt ihr einfach auf „Bearbeiten“ und wählt „speichern“ oder „gelesen“ aus. Darüber hinaus könnt ihr euren Standort jetzt einfacher mit Freunden teilen. Unter „Details“ finden sich die entsprechenden Menüpunkte. Ihr könnt entweder euren Standort einmalig senden oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen. Gruppenunterhaltungen lassen sich jetzt ähnlich wie in WhatsApp, Telegram und anderen Messengern mit einem Titel versehen. Besonders praktisch: Ihr könnt neuerdings Gruppenunterhaltungen einfach verlassen oder auf stumm stellen. Schließlich lässt sich in den Einstellungen unter „Nachrichten“ festlegen, wie lange eure Nachrichten gespeichert werden. Das ist hilfreich für alle Nutzer, die nicht regelmäßig manuell aufräumen.

Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.
Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.

26. iOS 8: Handoff, AirDrop und Hotspot

Apple rückt sein mobiles Betriebssystem noch näher an OS X. Das so genannten Handoff-Feature verbindet iOS 8 mit OS X Yosemite, um Nutzern zu ermöglichen, ihre Arbeit vom Rechner auf ihrem mobilen Gerät fortzuführen – und umgekehrt. Verfasst ihr beispielsweise eine Mail auf eurem iPhone und werdet damit unterwegs nicht fertig, könnt ihr sie ohne Probleme später am Mac fertig stellen. Auch müsst ihr einen Hotspot nicht mehr händisch einrichten – eure Apple-Geräte teilen sich quasi automatisch den Internetzugang. So lange ihr mit der selben Apple ID auf euren Geräten eingeloggt seid, funktioniert das. Eine über Gerätegrenzen hinweg funktionierende Version von AirDrop ermöglicht zudem das einfache hin und her schieben von Dateien. Was in diesem Zusammenhang noch alles möglich ist, erfährt man direkt auf der Apple-Website zu iOS 8.

iOS 8 und OS X Yosemite: Hier seht ihr, ob das Handoff-Feature auf eurem Mac aktiviert ist. (Screenshot: OS X Yosemite)
iOS 8 und OS X Yosemite: Hier seht ihr, ob das Handoff-Feature auf eurem Mac aktiviert ist. (Screenshot: OS X Yosemite)

Um Handoff verwenden zu können, müsst ihr auf euren Geräten mit demselben iCloud-Account angemeldet sein und Bluetooth aktiviert haben. Ob Handoff auf eurem iOS-Gerät aktiviert ist, erfahrt ihr der Einstellungs-App. Unter OS X Yosemite seht ihr das unter Systemeinstellungen > Allgemein.

Die Nutzung von Handoff gestaltet sich recht simpel. Wenn ihr beispielsweise auf eurem iPad an einer E-Mail in der Mail-App arbeitet, bekommt ihr das unter OS X in einem abgetrennten Bereich auf der linken Seite des Docks angezeigt. Ein Klick und ihr könnt direkt auf dem Desktop daran weiterarbeiten. Unter iOS wird euch das anhand eines Icons am unteren linken Rand des Lockscreens angezeigt. Mittels einer Wischgeste nach oben könnt ihr in die entsprechende App wechseln und ebenfalls sofort weiterarbeiten. Alternativ dazu könnt ihr die Arbeit auf einem iOS-Gerät auch fortsetzen, indem ihr im App-Switcher von links nach rechts über den Bildschirm wischt und die entsprechende App auswählt.

Dank iOS 8.1 und Yosemite könnt ihr auch auf verschiedenen Geräten SMS empfangen und beantworten. (Grafik: Apple)
Dank iOS 8.1 und Yosemite könnt ihr auch auf verschiedenen Geräten SMS empfangen und beantworten. (Grafik: Apple)

Außerdem erlaubt OS X Yosemite, in Kombination mit iOS 8, Anrufe direkt auf eurem Desktop anzunehmen. Dank diesem Feature müsst ihr eurer iPhone nicht mehr aus der Tasche kramen, wenn ihr an eurem Mac sitzt. Auch SMS-Textnachrichten könnt ihr auf dem Desktop empfangen und beantworten. Dazu müsst ihr lediglich auf beiden Geräten mit demselben iCloud-Account angemeldet sein und das gleiche WLAN verwenden. Ihr de- beziehungsweise aktiviert die Funktion unter iOS und OS X Yosemite jeweils in den FaceTime-Einstellungen.

27. Individuelle Vibrationen für Benachrichtigungen

Bereits seit iOS 7 lassen sich in den Einstellungen ganz individuelle Vibrationsmuster für Benachrichtigungen festlegen. Die entsprechenden Einstellungen finden sich unter „Töne“ -> „Töne- und Vibrationsmuster“.

28. Verpasste Anrufe persönlich beantworten

In den Einstellungen könnt ihr unter dem Menüpunkt „Telefon“ -> „Mit Nachricht antworten“ eigene Texte verfassen, die Anrufer erhalten, wenn ihr einen Anruf nicht annehmt.

29. Benachrichtigungen bei Mail-Threads

Wenn ihr in der Mail-App über einer E-Mail nach links wischt, könnt ihr die Mail löschen oder archivieren – so weit, so gut. Über „Mehr“ habt ihr unter iOS 8 jedoch auch die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, die greifen, sobald eine Antwort auf den markierten Mail-Thread eintrifft. Für dringende Mails ein sehr sinnvolles Feature.

Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.
Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.

30. iOS-Screencasts auf OS X

Ein iPhone oder iPad mit iOS 8, das ihr mit einem Mac verbindet, wird auf dem Rechner als Kamera angezeigt. Ihr könnt euren Screen demnach mittels QuickTime aufnehmen.

Mehr Tipps, Tricks und versteckte Features für iOS 8

Wir werden diesen Artikel über die Zeit mit weiteren Tipps und Tricks erweitern. Habt ihr noch irgendwelche coolen Features entdeckt? Dann lasst uns das doch in den Kommentaren wissen. Darüber hinaus hat Apple iOS 8 erstmals eine Tipps-App spendiert, die automatisch installiert wird. In der App finden sich offizielle Kniffe zum neuen Betriebssystem.

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Sébastien Bonset
Fotografen aufgeatmet! Adobe veröffentlicht Plugin zum Importieren von iPhoto- und Aperture-Bibliotheken in Lightroom http://t3n.de/news/adobe-lightroom-arperture-iphoto-import-573009/ 2014-10-20T09:05:42Z
Adobe bietet jetzt ein Plugin an, mit dem Fotografen ihre Aperture- und iPhoto-Bibliotheken in Lightroom importieren können. Apple hatte vor kurzen angekündigt, die beiden Programme zugunsten einer …

Adobe bietet jetzt ein Plugin an, mit dem Fotografen ihre Aperture- und iPhoto-Bibliotheken in Lightroom importieren können. Apple hatte vor kurzen angekündigt, die beiden Programme zugunsten einer neuen Photos-App nicht mehr weiterzuentwickeln.

Adobe: Lightroom-Plugin importiert Bilder von Aperture und iPhoto

Nachdem Apple auf der diesjährigen WWDC-Entwicklerkonferenz zum ersten Mal die neue Photos-App für OS X vorgestellt hatte, gab der Konzern bekannt, die beiden Bildbearbeitungsprogramme Aperture und iPhoto nicht mehr weiter zu entwickeln. Von dem, was bisher bekannt ist, dürfte die Photos-App iPhoto in Bezug auf den Funktionsumfang deutlich überlegen sein. Unklar bleibt allerdings, ob sich die App auch als ausreichender Ersatz für professionelle Aperture-Nutzer empfehlen kann.

Adobe lässt sich die Chance natürlich nicht entgehen, wechselwillige Fotografen für die Aperture-Alternative Lightroom zu begeistern. Um ihnen den Umstieg so angenehmen wie möglich zu machen, hat das Unternehmen jetzt ein Plugin veröffentlicht, mit dem Lightroom-Nutzer ihre Bibliotheken aus Aperture und iPhoto importieren können. Das Plugin jeweils lädt die Originalbilder sowie mit Aperture oder iPhoto überarbeiteten Bilder in eure Lightroom-Bibliothek.

Adobe: Ein neues Plugin soll den Umstieg von Aperture zu Lightroom erleichtern. (Foto: Adobe)
Adobe: Ein neues Plugin soll den Umstieg von Aperture zu Lightroom erleichtern. (Foto: Adobe)

Lightroom-Plugin für Aperture-Nutzer scheint noch Schwächen aufzuweisen

Das Plugin importiert auch Meta-Daten wie GPS-Koordinaten oder Star-Ratings. Mit einige Daten wie Gesichter oder Stacks kann Lightroom allerdings nichts anfangen, diese Informationen werden daher lediglich als Keywords abgelegt. Problematischer scheint allerdings das Plugin selbst zu sein. Auf der Seite des Lightroom-Plugins beschweren sich einige Nutzer über fehlende Bilder, einen extrem langsamen Export und Abstürze.

Sofern Adobe diese Bugs in den Griff bekommt, könnte das Plugin aber ein sehr hilfreiches Werkzeug für Fotografen darstellen. Apples neue Photos-App, die ebenfalls den Import von Aperture und iPhoto erlauben wird, soll erst Anfang 2015 veröffentlicht werden.

via 9to5mac.com

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Kim Rixecker
Apple Pay: Sparkassen interessiert am iPhone-Bezahldienst http://t3n.de/news/apple-pay-sparkassen-572945/ 2014-10-20T07:18:10Z
Wenn der mobile Bezahldienst Apple Pay in Deutschland startet, wollen die Sparkassen mit ins Boot. In den Vereinigten Staaten arbeiten mehrere Geldinstitute schon mit Apple zusammen.

Wenn der mobile Bezahldienst Apple Pay in Deutschland startet, wollen die Sparkassen mit ins Boot. In den Vereinigten Staaten arbeiten mehrere Geldinstitute schon mit Apple zusammen.

Falls der iPhone-Konzern den Service auch in der Bundesrepublik startet, will der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) laut einem „Spiegel“-Bericht zu den Partnern der Amerikaner gehören.

„Wenn das System in Deutschland eingeführt wird, kommt Apple an den Sparkassen nicht vorbei“, sagte Sibylle Strack vom DSGV dem Magazin. An diesem Montag will Apple den iPhone-Bezahldienst in den USA an den Start bringen.

„Wir wären an einer Zusammenarbeit sehr interessiert“, hieß es beim Sparkassen-Dachverband. Der Unternehmensberater Rüdiger Filbry warnte die Banken dem Bericht zufolge davor, dass sich der Konzern im Laufe der Zeit weitere Bereiche des Bankgeschäfts aneignen könnte.

In den Vereinigten Staaten arbeiten mehrere Geldinstitute schon mit Apple zusammen. Nach Angaben von Konzernchef Tim Cook konnte das Unternehmen inzwischen Hunderte Banken und Einzelhändler als Partner gewinnen. Dazu zählen auch die Kreditkarten-Anbieter Mastercard, Visa und American Express sowie mehrere große US-Banken. Ein Termin für den Start von Apple Pay in Europa ist noch nicht bekannt.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Edward Snowden, Lollipop und die heißesten Tech-Trends 2015 http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-51-572857/ 2014-10-18T09:00:19Z
Trotz Apple-Leak, Apple-Keynote und diverser Launches aus dem Hause Google geht der erste Platz unseres wöchentlichen Artikel-Rankings ganz klar an jemand anderen: Edward Snowden mit seiner …

Trotz Apple-Leak, Apple-Keynote und diverser Launches aus dem Hause Google geht der erste Platz unseres wöchentlichen Artikel-Rankings ganz klar an jemand anderen: Edward Snowden mit seiner Warnung vor Dropbox und Co. Außerdem beliebt: Kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design, ein 23jähriger, der 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient und Beispiele für kreative Visitenkarten.

1. Edward Snowden: „Vernichtet eure Dropbox, vermeidet Facebook und Google“

Edward Snowden im Interview über Dropbox, Google und Co. (Screenshot: YouTube/The New Yorker)

In einem Interview im Rahmen der Präsentation des Dokumentarfilms „Citizenfour“ hat Edward Snowden noch einmal eindringlich vor dem Benutzen von Services wie Dropbox gewarnt. Facebook und Google seien „gefährliche Dienste“.

Unser Artikel: Edward Snowden: „Vernichtet eure Dropbox, vermeidet Facebook und Google“

2. Diese kreativen Bewerbungen stechen aus der Masse heraus

Brandon Kleinman weiß, dass Personaler auf Facebook nach Informationen suchen. (Foto:  Brandon Kleinman-Facebook)

Es gibt so einige Bewerbungen im Netz, die in Sachen Kreativität und Einfallsreichtum kaum zu übertreffen sind. Sehr beliebt sind Bewerbervideos. Wir haben für euch zehn Beispiele kreativer Stellengesuche aus der Webwelt kuratiert.

Unser Artikel: So gewinnt man Aufmerksamkeit: 10 kreative Bewerbungen, die aus der Masse herausstechen

3. 40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design

Responsive WordPress-Themes. (Screenshot: Am I Responsive?)

Das Angebot an kostenlosen Templates für die eigene Website wächst stetig. Auch die Auswahl an WordPress-Themes, die Responsive Webdesign unterstützen, ist inzwischen beachtlich. Zur besseren Übersicht hier eine Auswahl von 40 kostenlosen und responsiven WordPress-Themes.

Unser Artikel: 40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design

4. Android 5.0 Lollipop: Diese Geräte werden mit Updates versorgt

Ein Update auf Android 5.0 Lollipop dürften wir auch von anderen Herstellern erwarten. (Foto: Motorola)

Google hat mit Lollipop die neuste Version seines Android-Betriebssystems vorgestellt. Die ersten Geräte auf Lollipop-Basis sind bereits bekannt. Darüber hinaus aber werden natürlich auch wieder viele Geräte der aktuellen Smartphone- und Tablet-Generation ein Update erhalten. Wir geben euch eine Übersicht darüber, welche Geräte definitiv mit einem Update versorgt werden.

Unser Artikel: Android 5.0 Lollipop: Diese Geräte werden mit Updates versorgt

5. UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient

UberFacts-LogoUrsprünglich habe er sich im Frühjahr 2009 bei Twitter angemeldet, um Britney Spears zu folgen – weil diese ihm nicht zurückgefolgt sei und er nicht gewusst habe, was er twittern soll, habe er einfach Tweets mit Fakten abgesetzt. Das sagt Kris Sanchez: Der 23-jährige setzt unter dem Account UberFacts täglich zwischen 60 und 70 Tweets ab. Damit hat er im vergangenen Jahr 500.000 US-Dollar eingenommen.

Unser Artikel: UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient

6. Leak: Apple enthüllt versehentlich das iPad Air 2 und das iPad mini 3

ipad-Wallpaper_ipad3wallpapersEigentlich lud Apple erst am Donnerstag zur Keynote auf dem firmeneigenen Campus. Per Livestream sollte die Bekanntmachung über neue Produkte weltweit live übertragen werden. Versehentlich wurden das iPad Air 2 und iPad mini 3 aber schon früher enthüllt: Die Screenshots für eine offizielle Anleitung für iOS 8 im iTunes Store wurden offensichtlich zu früh aktualisiert.

Unser Artikel: Warum auf die Keynote warten? Apple veröffentlicht Details zu iPad Air 2 und iPad mini 3

7. Gartner: Die heißesten Tech-Trends 2015

2015Die Analysten des IT-Marktforschungsinstituts Gartner haben auch dieses Jahr wieder einen Blick in die Glaskugel geworfen und die zehn strategisch wichtigsten Technologie-Trends für das kommende Jahr definiert.

Unser Artikel: Das sind die heißesten Tech-Trends für 2015: Gartner blickt in die Zukunft

8. Ein Augenschmaus: 50 minimalistische und inspirierende Visitenkarten

minimalistische visitenkartenSchlichtes Design funktioniert dieser Tage fast überall. Beliebt sind beispielsweise auch minimalistische Visitenkarten: Obwohl die kleinen Kärtchen heutzutage nicht mehr jedermanns Sache sind und immer häufiger durch Online-Profile ersetzt werden, gibt es viele Personen, die es etwas puristischer mögen. Wir haben die schönsten Beispiele für euch herausgesucht.

Unser Artikel: Ein Augenschmaus: 50 minimalistische und inspirierende Visitenkarten

9. Skandal um den Kickstarter-Stürmer Anonabox?

anonabox_tor_4Zunächst wurde er als Kickstarter-Rakete gefeiert: Der angeblich quelloffene Tor-Router hat sein Finanzierungsziel schon früh weit übertroffen. Doch schon 27 Tage vor Ende der Crowdfunding-Kampagne mehren sich die Zweifel an dem Projekt.

Unser Artikel: Zweifel an Anonabox: Ist der Tor-Router der nächste Kickstarter-Skandal? [Update]

10. 20 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

google-chromeGoogles Chrome-Browser hat nicht zuletzt wegen der vielen praktischen Erweiterungen einen so starken Höhenflug in den letzten Jahren erlebt. Wir haben euch 20 der besten Chrome-Erweiterungen herausgesucht. Ergänzungen welcome!

Unser Artikel: 20 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

 

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Lea Weitekamp
Mit dem Tablet zur eigenen Website: 5 Homepage-Baukästen in der Übersicht http://t3n.de/news/homepage-baukaesten-fuer-tablet-571330/ 2014-10-18T06:00:15Z
Einige Anbieter von Homepage-Baukästen bieten mittlerweile auch eigene Apps für iOS und Android an. Wir geben euch einen Überblick, welche Anbieter die Erstellung einer Homepage auch vom Tablet …

Einige Anbieter von Homepage-Baukästen bieten mittlerweile auch eigene Apps für iOS und Android an. Wir geben euch einen Überblick, welche Anbieter die Erstellung einer Homepage auch vom Tablet aus ermöglichen.

Homepage-Baukästen für iOS und Android: Mit dem Tablet zur eigenen Website

Unter Profis haben Homepage-Baukästen keinen besonders guten Ruf. Dennoch gibt es natürlich eine Zielgruppe dafür – immerhin erlauben sie es auch absoluten Anfängern, ohne größeren Aufwand eine eigene Homepage zu erstellen. Einen Test verschiedener Anbieter findet ihr in unserem Artikel „Homepage-Baukästen und ihr schlechter Ruf: 8 Anbieter im Test“.

Noch ist die Auswahl zwar begrenzt, aber einige Anbieter haben bereits eigene Apps im Angebot. Damit lassen sich im Idealfall auch auf dem Tablet eigene Websites bauen. Im Folgenden wollen wir euch fünf solcher Angebote vorstellen.

Website-Baukästen für euer Tablet: 5 Anbieter im Überblick

Weebly

Weebly existiert seit 2006, aber erst letzte Woche stellte der Anbieter eine eigene iPad-App vor. Mit der App bekommt ihr alle Funktionen an die Hand, die ihr zur Erstellung, zur Bearbeitung und zum Management einer eigenen Website benötigt. Zwar läuft die App auch auf dem iPhone, dann fehlen euch aber die Möglichkeiten, Websites zu erstellen und ihr könnt lediglich Inhalte bearbeiten und euch beispielsweise eure Statistiken anschauen. Die Preise für das Hosting eurer Weebly-Homepage reichen von 3,29 US-Dollar bis 19,54 US-Dollar im Monat.

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Weebly
Download @
App Store
Entwickler: Weebly, Inc.
Preis: Kostenlos

Jimdo

Mit Jimdo für iOS lässt sich eine neue Website binnen weniger Minuten auf dem iPad oder iPhone erstellen. (Screenshot: Jimdo)
Mit Jimdo für iOS lässt sich eine neue Website binnen weniger Minuten auf dem iPad oder iPhone erstellen. (Screenshot: Jimdo)

Auch das Hamburger Unternehmen Jimdo bietet eine eigene iOS-App zur Erstellung von Webseiten an. Im Vergleich zur Desktop-Version fehlen zwar einige Funktionen, ein Blick kann sich aber trotzdem rentieren. Immerhin geht die Arbeit an der eigenen Seite mit der App schnell voran. Einen ausführlichen Überblick über die Funktionen gibt euch unser Kollege Sébastien Bonset in diesem Artikel. Die Preise für das Hosting eurer Website variieren je nach gewünschtem Paket: Privatpersonen, die sich nicht an Werbung auf ihrer Seite stören, können Jimdo umsonst nutzen. Werbefrei und mit eigener Domain geht es ab 60 Euro im Jahr los.

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Jimdo
Download @
App Store
Entwickler: Jimdo GmbH
Preis: Kostenlos

Simpl

Im Gegensatz zu den beiden ersten Lösungen existiert Simpl nur in Form einer iOS-App. Auf ein Web-Interface haben die Macher verzichtet. Dafür könnt ihr Simpl seit September 2014 auch zur Erstellung von Websites auf dem iPhone nutzen. Simpl bietet vorgefertigte Website-Templates und auf Touchscreens optimierte Bedienfunktionen. Im Gegensatz zu Jimdo und Weebly gibt es keine verschiedenen Hosting-Angebote. Wer seine Homepage mit Simpl ins Web bekommen will, der zahlt dafür 4,99 US-Dollar im Monat.

inWeby

Homepage-Baukästen: inWeby ist vermutlich nicht die beste Wahl für iOS-Nutzer. (Grafik: inWeby)
Homepage-Baukästen: inWeby ist vermutlich nicht die beste Wahl für iOS-Nutzer. (Grafik: inWeby)

Ein weiterer Anbieter, der nur die Arbeit auf einem iPad erlaubt, ist inWeby. Die App bietet zwar einen ähnlichen Funktionsumfang wie die anderen mobilen Homepage-Baukästen, leidet allerdings unter gewissen Usability-Problemen. Auch die Preisstruktur erscheint etwas kompliziert. Zwar könnt ihr das Hosting schon für 2,99 US-Dollar für sechs Monate bekommen, für die Nutzung einer eigenen Domain werden aber schon 38,99 US-Dollar fällig. Auch für wöchentliche Backups und den Schutz vor Spyware und Spam auf der eigenen Seite verlangt der Anbieter zusätzlich Geld.

SimpleDifferent

Homepage-Baukästen: SimpleDifferent ist der einzige Anbieter in der Übersicht mit vollwertiger Android-App. (Grafik: SimpleDifferent)
Homepage-Baukästen: SimpleDifferent ist der einzige Anbieter in der Übersicht mit vollwertiger Android-App. (Grafik: SimpleDifferent)

SimpleDifferent bietet eigene Apps für iOS und Android an. Das geht sogar auf dem Smartphone, ist aber eher aufgrund der Screen-Größe eher nicht zu empfehlen. In der kostenlosen Version kann eure Homepage aus maximal sieben Seiten bestehen. Außerdem müsst ihr eure Website regelmäßig neu publishen, damit sie nicht gelöscht wird. Wer mehr möchte, zahlt 36 Euro pro Jahr. Dafür bekommt ihr dann immerhin die Möglichkeit, eine eigene Domain zu nutzen. iOS-Nutzer sind vermutlich mit einem der Ersten drei hier genannten Angebote aber vermutlich besser beraten.

Fazit

iOS-Nutzer sind vermutlich mit einem der drei zuerst genannten Angebote am besten beraten, Android-Nutzer sollten sich SimpleDifferent genauer ansehen. Wenn ihr nicht ausschließlich auf einem Tablet arbeiten möchtet, bieten sich vor allem Weebly und Jimdo an. Trotz recht einfacher Apps sollte die Erstellung einer Homepage auf einem Desktop-Rechner für viele Nutzer doch etwas angenehmer sein.

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Kim Rixecker
Wo bleibt eigentlich Apple TV? Darum hat Cupertino schon wieder keine TV-Lösung präsentiert http://t3n.de/news/apple-tv-iphone-konzern-noch-572767/ 2014-10-17T11:50:25Z
Neue iPads, neue iMacs, neues Betriebssystem: Apple hat vor allem Produktverbesserungen vorgestellt und wenig Neues gezeigt. Was ist eigentlich mit der Zukunft von Apple TV?

Neue iPads, neue iMacs, neues Betriebssystem: Apple hat vor allem Produktverbesserungen vorgestellt und wenig Neues gezeigt. Was ist eigentlich mit der Zukunft von Apple TV?

Apple TV: Kommt da noch was? Und wenn ja, wann?

Apple TV: Kommt da noch was? (Grafik: Apple)
Apple TV: Kommt da noch was? (Grafik: Apple)

Die Tech-Branche fragt sich noch immer, welche Strategie Apple eigentlich in Bezug auf unsere heimischen Wohnzimmer verfolgt. Da gibt es diese kleine, formschöne Kiste namens Apple TV. Die funktioniert, verrichtet brav ihren Dienst und verkauft sich recht ordentlich. Und da gibt es die Welt der Smart TVs, die in Sachen User-Interface und User-Experience eine einzige Katastrophe sind. Internet und Fernsehen. Da geht doch noch was, oder?

Die einfachste Lösung für Apple wäre es, die Ansätze von Amazon und Google zu kopieren. Amazon hat mit dem Fire TV und Google erst kürzlich mit dem Nexus Player ein relativ einfaches Konzept umgesetzt: Kleine Kiste, günstiger Preis, Anbindung an Google Play, Game-Controller, fertig. Apple hätte das vor Jahren tun können: Apple TV mit Flash-Speicher ausstatten, Anbindung an den App Store, einen Game-Controller beilegen, fertig ist Apples TV-Strategie.

„Die Komponenten sind schon da, sie müssen nur verknüpft werden.“

Was hindert den Konzern also daran? Eine solche Form des Apple TVs wirkt doch so naheliegend: Die Komponenten sind schon da, sie müssen nur verknüpft werden. Ist Apple das Wohnzimmer also egal? Das glaube ich nicht, sonst hätten sie Apple TV doch nie auf den Markt geschmissen. Die Begründung ist eine andere. Apple wartet ab. Noch immer. Denn wie sich die Tech-Industrie in das Wohnzimmer der Konsumenten schleichen soll, gehört auch heute noch zu ihren großen, ungelösten Herausforderungen: Viele, im Grunde genommen alle bisherigen, Ansätze sind gescheitert. Kein Wunder, dass man in Cupertino nichts überstürzen will.

Das Wohnzimmer, die ewige Herausforderung der Tech-Branche

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Das Wohnzimmer ist ein Wohlfühl-Raum. Hier will man sich nicht mit unausgereiften Technologien herumschlagen. (Foto: © StudioThreeDots – iStock.com)

Die größte Herausforderung beim Thema Smart TV ist es noch immer, den Raum zwischen Screen und Nutzer sinnvoll zu füllen, soll heißen: Bei einem Desktop-Computer sitzt der Nutzer direkt vor dem Schirm und verfolgt in der Regel einen bestimmten Zweck. Das gilt ebenso für Laptops, Smartphones und Tablets. Zu dieser Situation passende User-Interfaces lassen sich entwickeln. Die „direkte“ Verbindung zwischen Nutzer und Screen gibt es beim Fernseher aber nicht. In der Regel sitzen Fernsehzuschauer auf dem Sofa und haben einige Meter Abstand zwischen Screen und sich selbst. Sender umschalten mit einer Fernbedienung ist deshalb die einzige Interaktion, die den TV-Konsumenten derzeit zumutbar ist – alle bisherigen Smart-TV-Lösungen, die das ignorieren, machen aus dem TV-Genuss einen Krampf.

Um TV-Zuschauer zu überzeugen, muss die Technologie perfekt sein

„Das Bedürfnis, in einem Wohlfühl-Raum die neueste Technologie zu haben, ist extrem gering.“

Apple wartet also ab, noch immer. Zu Bedenken gilt es ja auch, dass der Konzern seine Kreativkraft in den vergangenen zwei Jahren vermutlich komplett in die Entwicklung der Apple-Watch gesteckt hat. Für den Apple-Fernseher wäre es ohnehin noch zu früh: Sprach- und Gestensteuerung, die naheliegendsten Steuerungstechnologien für Fernsehzuschauer, sind technisch noch nicht ausgereift genug – und damit geradezu prädestiniert dafür, im heimischen Gebrauch durchzufallen. Denn das Wohnzimmer ist ein Wohlfühl-Raum – wenn hier etwas nicht funktioniert, dann wird halt das „Alte“ benutzt. Was aus Sicht der meisten Konsumenten auch überhaupt nicht schlimm ist. Das Bedürfnis, in einem Wohlfühl-Raum die neueste Technologie haben zu wollen, ist extrem gering. Am Ende wollen TV-Zuschauer meist einfach nur Fernsehen schauen.

Und Apple weiß das genau. Deshalb konzentriert sich das Unternehmen derzeit auf seine Erfolgsgeräte – was ja bei Apples Verkaufsmargen keine so ganz schlechte Strategie ist. Eine TV-Lösung wird Apple erst dann präsentieren, wenn sie die perfekte Lösung für das Dilemma zwischen Internet und Fernseher gefunden haben.

Die Content-Branche bewegt sich

In Sachen Content hingegen, lange Zeit als das eigentliche Problem des vernetzten Fernsehers angesehen, gibt es schon jetzt erste Hoffnungsschimmer: In die Content-Branche kommt Bewegung. So hat etwa HBO erst kürzlich angekündigt, den Dienst HBO Go ab dem kommenden Jahr weltweit anzubieten – und zwar ohne den Zwang, einen Kabelanschluss in den USA haben zu müssen.

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Am Content muss gearbeitet werden – erste Hoffnungsschimmer gibt es bereits. (Grafik: Apple)

Vielleicht ist das genau das richtige Signal. Denn wenn das Content-Problem gelöst ist, und das dürfte nun nur noch eine Frage der Zeit sein, und die Inhalte zunehmend aus dem Netz kommen, dann braucht es auch einen Fernseher, der den Content abspielt und gut navigierbar macht.

„Apple wird kein einfaches AddOn auf den Markt schmeißen.“

Ob es dafür allerdings einen Fernseher mit iOS braucht, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht bleibt es am Ende eine schlanke TV-Lösung, die via iPhone und iPad mit Inhalten versorgt wird. Vielleicht wird es auch mehr als das. Aber Apple wird kein einfaches Apple-TV-AddOn wie Amazon oder Google auf den Markt schmeißen. Denn gewonnen ist damit am Ende rein gar nichts. Schon gar nicht für Apple, die mit Content-Verkauf ja ohnehin nicht das eigentliche Geld verdienen.

Und seien wir mal ehrlich: iOS-Games auf dem Fernseher – brauchen wir das wirklich?

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Luca Caracciolo
Die Apple-Keynote im Überblick: Von OS X Yosemite zu iOS 8.1 http://t3n.de/news/apple-mac-mini-imac-ipad-yosemite-ios-572720/ 2014-10-17T08:41:57Z
Neue iPads, neue Macs und kostenlose Upgrades für iOS und OS X: Wir verraten euch, was ihr bei der gestrigen Apple-Keynote verpasst habt.

Neue iPads, neue Macs und kostenlose Upgrades für iOS und OS X: Wir verraten euch, was ihr bei der gestrigen Apple-Keynote verpasst habt.

Am gestrigen Donnerstag, den 16. Oktober 2014, hat Apple wieder einmal Pressevertreter aus der ganzen Welt ins kalifornische Cupertino eingeladen. Das Event begann zunächst mit einem Rückblick auf die bei der letzten Keynote vorgestellten Produkte: das iPhone 6, das iPhone 6 Plus und die Apple Watch. Nachdem das Publikum die Produkte und die Absatzerfolge des Unternehmens gebührend gefeiert hatte, gab es aber tatsächlich auch ein paar Neuankündigungen.

OS X Yosemite steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit

Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)
Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)

Seit gestern Abend steht die neuste Version von Apples Desktop-Betriebssystem zum kostenlosen Download über den App-Store bereit. In den Genuss von Yosemite kommen alle Mac-Nutzer, auf deren Systemen auch Mountain Lion (OS X 10.8) und Mavericks (10.9) liefen. Was ihr von der neusten Betriebssystemversion erwarten könnt, erfahrt ihr in unserem Artikel zum Start von OS X Yosemite.

iOS 8.1 kommt am Montag

Apple scheint die erste Kritik an iOS 8 ernst genommen zu haben. Schon am Montag, dem 20. Oktober 2014, soll es daher ein Update auf Version 8.1 des Mobilbetriebssystems geben. Dann kommt unter anderem auch die Kamerarolle zurück. Einige Nutzer scheinen die Übersicht aller geschossenen Fotos sehr vermisst zu haben. Darüber hinaus hat Apple das sogenannte Continuity-Feature angekündigt: Damit könnt ihr eine Arbeit, die ihr auf einem iOS-Gerät beginnt, direkt auf einem anderen iOS- oder OS-X-Gerät fortsetzen.

Außerdem kommt die iCloud Photo Library als öffentliche Beta-Version. Damit werden Fotos und Videos sofort unkomprimiert in der Cloud gespeichert, damit Nutzer von jedem Gerät darauf Zugriff haben. In Anbetracht der erst kürzlich massenhaft veröffentlichten Nacktfotos von Prominenten, die aus deren iCloud-Speicher stammten, ist unklar, wie viele Nutzer sich diese Funktion wirklich gewünscht haben. Immerhin hat Apple im Rahmen der Veranstaltung aber auch neue Preise für den iCloud-Speicher bekannt gegeben:

  • 5 Gigabyte kostenlos
  • 20 Gigabyte für 0,99 US-Dollar
  • 200 Gigabyte für 3,99 US-Dollar

Apple: Mac Mini bekommt ein Upgrade

Apple hat den Mac Mini überarbeitet. (Grafik: Apple)
Apple hat den Mac Mini überarbeitet. (Grafik: Apple)

Auch Apples kleiner Desktop-Rechner, der Mac Mini, ist überarbeitet worden. Ihn gibt es in drei Varianten, die alle von einem Intel Core i5 angetrieben werden. Die günstigste Version kostet 519 Euro. Dafür gibt es einen auf 1,4 Gigahertz getakteten Prozessor, vier Gigabyte Arbeitspeicher, eine 500-Gigabyte-Festplatte und die Grafiklösung Intel HD Graphics 5000.

Für 719 Euro erhöht sich der Prozessortakt auf 2,6 Gigahertz. Außerdem wurden Arbeitsspeicher und Festplatte im Vergleich zum Einsteigergerät verdoppelt und es gibt Intels Iris-Grafiklösung. Für 1.019 Euro wiederum erhaltet ihr das Spitzenmodell: Hier ist der Prozessor auf 2,8 Gigahertz getaktet und es wurde ein Fusion-Driver verbaut. Sonst ändert sich nichts im Vergleich zum mittleren Modell. Der Mac Mini misst 19,7 mal 19,7 mal 3,6 Zentimeter und wiegt 1,22 Kilogramm. Alle Modelle verfügen über zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse.

iMac mit Retina-5k-Display

Vor allem für Menschen, die mit hochauflösendem Bild- oder Videomaterial arbeiten, hat Apple den neuen iMac mit Retina-5k-Display entwickelt. Der Rechner verfügt über ein 27 Zoll großes Display, das mit 5.120 mal 2.880 Bildpunkten auflöst. Weitere Informationen zum Preis und zur Verfügbarkeit findet ihr in diesem Artikel.

Apple stellt iPad Mini 3 und iPad Air 2 vor

Die eigentlichen Stars des Abends waren natürlich die beiden neuen iPad-Modelle: Beide bieten jetzt den vom iPhone bekannten Fingerabdruckscanner. Außerdem ist das iPad Air 2 ein ganzes Stück dünner als sein Vorgänger. Alle wichtigen Details zu den beiden neuen Apple-Tablets findet ihr in unserem Artikel „iPad Air 2 und iPad Mini 3: Dünner, schneller, bessere Kameras und Touch ID“.
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Kim Rixecker
OS X Yosemite: Was dich beim neuen Mac-Betriebssystem erwartet http://t3n.de/news/os-x-yosemite-betriebssystem-apple-572679/ 2014-10-17T08:25:19Z
Anders als die meisten Versionen des Apple-Betriebssystems zuvor, ist OS X Yosemite im Beta-Test von über einer Million Apple-Kunden getestet worden. Jetzt ist es über den Mac App Store erhältlich.

Anders als die meisten Versionen des Apple-Betriebssystems zuvor, ist OS X Yosemite im Beta-Test von über einer Million Apple-Kunden getestet worden. Jetzt ist es über den App Store erhältlich.

Bei den meisten OS-X-Versionen durften in der Vergangenheit nur registrierte Entwickler die Software vorab ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Die Nachrichtenagentur dpa hat die nach dem US-Nationalpark Yosemite benannte Version von vorab angeschaut und ausprobiert.

Das neue Mac-Betriebssystem Yosemite hat sich von der Optik stark an das Mobilsystem iOS angenähert. Es bekam die schlanke Systemschrift Helvetica Neue, die vor allem auf Macs mit einem besonders hochauflösenden Bildschirm (Retina-Display) eine gute Figur macht. Die Seitenleisten sind transparent. Ähnlich wie bei iOS entfernte Apple-Designchef Jony Ive konsequent unnötige optische Spielereien und lässt beispielsweise das Dock am unteren Bildschirmrand nun nicht mehr dreidimensional erscheinen. Auch die «Ampelknöpfe» eines Programmfensters sind nun flach.

OS X Yosemite lehnt sich in einigen Funktionen an das mobile Betriebssystem iOS an

Klickt man auf den grünen Knopf, landet man nun in einem Vollbildmodus, bei dem die Menüleiste am oberen Bildschirmrand verschwindet. Damit nähert sich OS X weiter an die iPad-Optik an. Wenn ein Nutzer beim Klick auf den grünen Knopf lieber den gewohnten Effekt älterer Systemversionen haben möchte, muss er gleichzeitig die ALT-Taste drücken.

Anlehnungen an iOS gibt es auch bei der Heute-Ansicht in der Mitteilungszentrale. Dort erscheinen künftig nicht nur Erinnerungen oder Kalendereinträge, sondern auch Wetterprognosen oder ausgewählte Aktienkurse. Über sogenannte Widgets öffnet diesen Platz auch Drittanbietern, die etwa Live-Ticker von Sport-Veranstaltungen oder Tracking-Dienste für Pakete anbieten können.

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Mit dem neuen Spotlite kommen interaktive Vorschauen direkt auf den Schreibtisch. (Sreenshot: apple.com)

Deutlich ausgebaut hat Apple auch die OS-X-Suchfunktion Spotlight. Der Suchschlitz erscheint nach dem Tastatur-Befehl «CMD+Leertaste» in bester Google-Manier mitten auf dem Bildschirm. Dort kann man nun nicht nur lokale Inhalte auf der Festplatte durchsuchen, sondern auch Dienste aus dem Netz wie die Suchmaschine Bing, das Online-Lexikon Wikipedia oder Datenbanken mit dem Kino-Programm. Einige Funktionen gehen in der deutschen Version noch nicht, sollen aber folgen.

Mehr Platz für die eigentlichen Inhalte räumt Apple beim Web-Browser Safari frei. Die Titelzeile, die den Namen der Site anzeigt, ist weg. In der Fensterleiste stehen die «Ampelknöpfe» direkt neben den Vor- und Zurück-Buttons sowie dem Adressfeld. Optik und Funktionalität von Safari für den Mac orientieren sich ebenfalls stark an iOS.

Apple nimmt beim Navigieren im Web auch auf die gestiegenen Ansprüche in Sachen Datenschutz Rücksicht. Zu den Standard-Suchmaschinen, die man auswählen kann, gehört neben Google, Bing und Yahoo auch der Anbieter DuckDuckGo, der anonyme Suchanfragen erlaubt, die nicht einem bestimmten Profil zugeordnet werden. Der Safari-Nutzer kann nun mit Bordmitteln auch stärker eine unerwünschte Verfolgung durch aufdringliche Werbedienste unterbinden und beispielsweise die Annahme der Cookies von Drittanbietern generell untersagen, ohne dass der Komfort eines gespeicherten Log-ins verloren geht.

OS X Yosemite: Nachrichten-Programm Messages von WhatsApp inspiriert

Mit iCloud Drive bietet Apple nun eine attraktivere Alternative zu Web-Speicherdiensten wie Dropbox als zuvor. Dazu hat Apple seine happigen Preise für den Speicherplatz drastisch gesenkt. 20 Gigabyte sind nun für 99 Cent im Monat zu haben, 200 GB kosten 3,99 Euro, 500 GB 9,99 Euro und 1 Terabyte schließlich 19,99 Euro pro Monat (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer). Der Webspeicher ist aber nicht nur billiger geworden, sondern kann auch einfacher in andere Programme eingebunden werden. So kann man in Apples E-Mail-Programm nun große Anhänge versenden, ohne das Postfach des Empfängers zu verstopfen - die Daten werden verschlüsselt in iCloud zwischengespeichert. Beim Nachrichten-Programm Messages ließ Apple sich von der populären Chat-Anwendung WhatsApp inspirieren. Man kann nun auch Nachrichten in das Mikrofon des Macs sprechen und als sogenannte Soundbites ausliefern lassen.

Mit OS X Yosemite bringt Apple die Option «Family Sharing» auf den Mac. Damit können bis zu sechs Familien-Mitglieder Inhalte wie iBooks oder Apps, die einmal bei Apple gekauft wurden, mit ihren jeweiligen iTunes-Konten nutzen, ohne noch einmal zahlen zu müssen. Dafür müssen allerdings alle Familien-Konten mit einer einzelnen Kreditkarte verknüpft sein. Über «Family Sharing» können Eltern auch Kaufwünsche ihrer Kinder freigeben oder ablehnen.

Erweitert hat Apple weiterhin das Zusammenspiel zwischen iOS für iPhone und iPad mit dem Macintosh-System OS X. Dafür braucht man die neue Version iOS 8, die nicht nur auf den beiden neuen iPhone-Modellen läuft, sondern auch auf älteren Geräten (ab iPhone 4s aufwärts). So kann man jetzt am Mac via Bluetooth-Verbindung zu einem iPhone im Mobilfunknetz telefonieren oder Anrufe an das iPhone am Mac entgegennehmen.

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Mit Handoff kannst du eine Mail, die du auf dem iPhone angefangen hast, auf dem Mac weiterschreiten. (Screenshoot: apple.com)

Notizen oder E-Mails, die man unterwegs halbfertig geschrieben hat, können nahtlos an dem größeren Bildschirm des Macs vervollständigt werden. Apple nennt diese Funktion «Handoff». So landen auch SMS an das iPhone auf dem Mac-Display. Wie von Geisterhand kann der Mac nun auch einen mobilen Hotspot auf dem iPhone aktivieren, wenn er keine andere Datenverbindung hat. Dazu muss das Smartphone nicht einmal aus der Tasche herausgeholt werden.

Verbesserungen wie diese werden dazu beitragen, dass Mac-User schnell und in Massen auf das neue System umsteigen, zumal Apple für OS X Yosemite kein Geld verlangen wird. Nach Auskunft von Apple wird das System auf allen Rechnern funktionieren, auf den auch Mountain Lion (OS X 10.8) und Mavericks (10.9) liefen. Besonders attraktiv ist das neue System für Anwender, die vor einem Mac mit Retina-Display sitzen, weil dann die neue Systemschrift besonders knackig erscheint.

Und so bereitest du deinen Mac auf das neue Betriebssystem vor.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Kickstarter-Hit „Pono Player“ startet und will die Musikindustrie neu aufrollen http://t3n.de/news/kickstarter-hit-pono-player-572494/ 2014-10-16T19:58:44Z
Neil Young tritt mit seinem Pono Player und dem dahinterstehenden Musik-Service gegen Apple iTunes, Amazon, schlicht gegen jeden Mp3-Store an und verspricht mehr Musikqualität. Heute wurde der …

Neil Young tritt mit seinem Pono Player und dem dahinterstehenden Musik-Service gegen Apple iTunes, Amazon, schlicht gegen jeden Mp3-Store an und verspricht mehr Musikqualität. Heute wurde der Player vorgestellt.Musiklegende Neil Young hat mit seinem Unternehmen Pono Music und dem Team rund um Investor und CEO John Hamm eine äußerst erfolgreiche Kickstarter-Kampagne geführt, ist aber mit rund 18.000 verkauften Geräten noch einiges davon entfernt, die Industrie tatsächlich neu aufzurollen. Sein Projekt genießt trotzdem höchste Aufmerksamkeit in den USA und ist jetzt mit großem Aufwand während des Messespektakels Dreamforce vorgestellt worden. Was ist besonders an Pono Music und dem dazugehörigen Music Player?

Neil Young präsentierte soeben seinen Pono Player und die dazugehörigen Dienste. (Foto: Jochen G. Fuchs)
Neil Young präsentierte soeben seinen Pono Player und die dazugehörigen Dienste. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Pono: „Musik wieder wirklich fühlen“

Pono bringt die Gänsehaut zurück.

Neil Young erklärt seinen Antrieb für die Entwicklung von Pono wie folgt: „My goal is to try and rescue the art form that I've been practicing for the past 50 years“. Young bezieht sich mit seinen Worten auf die, seiner Meinung nach, schlechte Audioqualität der Mp3-Musik. Pono bietet als Lösung „High Resolution Music“, sprich Musik mit einer Qualität, die ein Hörerlebnis mindestens auf der Höhe einer CD oder höher bieten soll. Ein Hörerlebnis, dass die Gefühle und die Schwingungen der Musik wieder spürbar machen soll. Musik soll vom „Hintergrundgeräusch“ wieder zu einem vordergründigen Erlebnis werden. Pono soll das Lebensgefühl einer Generation, die die Musik der 60er erfühlt und erlebt hat, wieder zurückbringen.

(Screenshot: Pono)
Werbegrafik von Pono, die Qualitätsunterschiede zwischen den Audioformaten darstellen soll. (Screenshot: Pono)

Das ist Pono

Das Pono-Ökosystem. (Foto: Jochen G. Fuchs)
Das Pono-Ökosystem. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Pono besteht aus drei Komponenten, die zusammen ein eigenes Ökosystem ergeben sollen: ein Musicstore, ein Player und eine Verwaltungssoftware, vergleichbar mit Apples iTunes, namens „Pono Music Hub“. Diese drei Bestandteile des Ökosystems sollen zusammen ein neues Hörgefühl ermöglichen: High -Resolution-Music, High-End-Komponenten im Player und eine leicht zu bedienende Verwaltungssoftware, das Ganze verbunden mit einer Community.

Pono Musikformat und analoges Remastering

Die Beatles spielen live neben dir.

Der besondere Aspekt, der bei Pono vertriebenen Musikdateien ist der Ursprung dieser Musik. Alle erhältlichen Musikstücke sind möglichst von den ursprünglichen anlogen Masterrecordings erzeugt worden. Die Dynamik der Musikstücke soll wesentlich höher und die erzeugte Datenmenge der digitalen Musikdateien soll bis zu 95 Prozent mehr Informationen enthalten. Euphorisch sprechen Neil Young und Salesforce-CEO Marc Benioff davon, dass sich das Beatles Stück „Yellow Submarine“ bei Pono tatsächlich anhören soll, wie die Uraufnahme.

Das Format soll mindestens CD-Qualität erreichen, möglichst aber ein Format mit 24bit/192kHz so verspricht es Pono. Genutzt wird das FLAC-Format (Free Lossless Audio Codec). Das Versprechen ein besseres Hörerlebnis als mit einer CD zu liefern, wird auch skeptisch betrachtet, da es nach wie vor wissenschaftlich nicht erwiesen scheint, ob überhaupt ein hörbarer Unterschied zwischen 16bit/44.kHz und 24bit/192kHz existiert.

Pono Player

Die ersten Modelle werden nur in Schwarz ausgeliefert, dann folgen weitere Farben. (Foto: Pono)
Die ersten Modelle werden nur in Schwarz ausgeliefert, dann folgen weitere Farben. (Foto: Pono)

Toblerone auf Speed.

Der Pono Player ist in ein dreieckiges Gehäuse gefasst, das deutlich an ein Produkt einer Schweizer Schokoladenfirma erinnert und wirkt vom Platzbedarf fast ein wenig wie die ersten iPods mit integrierter Festplatte. Die Form ist nicht willkürlich entstanden, sondern soll das Ergebnis der Bemühungen sein, sowohl die hochwertigsten Audiokomponenten zu verarbeiten, als auch bei der Verarbeitung auf bestmögliche Abstände zwischen den technischen Bauelementen zu achten, um elektrische Interferenzen zu vermeiden. Auf Kickstarter ist auch ein Produktvideo verfügbar.

  • Abmessungen: 13 x 5 x 2.5 cm
  • 130 Gramm Gewicht
  • 2,5'' LCD-Touchscreen
  • Digital-Analog-Wandler:  ESS ES9018M DAC
  • 64 GB interner Nutzerspeicher
  • Austauschbare Speicherkarte: MicroSD, 64 GB im Lieferumfang
  • 2 3,5mm-Klinken-Ausgänge (Mini Stereo), einer davon als Kopfhörerausgang, einer als Line-Out zum Anschluss einer Stereoanlage.
  • Modi: Fixed-Volume für Home-Stereo, Balanced-Mode für einen Zwei-Kanal-Betrieb, Zwei-Kopfhörer-Modus.
  • Micro-USB-Anschluss
  • Abspielbare Formate: FLAC, ALAC, WAV, MP3, AIFF, and AAC
  • Kompatibilität als USB-Storage: Windows, Mac, Linux.
Limited Edition mit Signatur der Band „The Greatful Dad“. (Foto: Pono)
Limited Edition mit Signatur der Band „The Greatful Dead“. (Foto: Pono)

Pono Store und Community

Die Pono Website. (Screenshot: Pono)
Die Pono Website. (Screenshot: Pono)

Über 600.000 Titel mit täglich wachsender Verfügbarkeit sind bis jetzt im Pono Store in High-Resolution verfügbar, weitere Hundertausende sind in Bearbeitung aus den Archiven der drei größten Record-Companies. Neil Young betonte während der Präsentation, dass die Anzahl der Songs noch viel zu gering ist, aber mit Hochdruck an der Erweiterung gearbeitet wird. Die wichtigsten Songs, der wichtigsten Musiker seien aber bereits verfügbar. Es handelt sich wohl eher schlicht um das Problem des Arbeitsaufwands, nicht um lizenzrechtliche Probleme. Die Downloads aus dem Musikstore werden über keine DRM-Protection verfügen.

Während der Suche nach Titeln, erfolgt bereits eine Verbindung zur Pono-Community. So sollen Musikliebhaber direkt miteinander in Verbindung treten und sich über Alben und Künstler austauschen können. Der Musicstore wird also auch eine soziale Komponente enthalten. Neben dem Endkunden-Bereich, wird es auch einen Bereich für die Künstler geben. Dieser Bereich soll sowohl Interaktion mit den Künstlern ermöglichen, als auch Einblick in weiterführenden Informationen zur ausgewählten Musik verschaffen.

Pono Music Hub: Die Verwaltungssoftware

Die Windows und MacOS Software verwaltet sowohl bereits vorhandene Musik in den gängigen Musikformaten, als auch die Musik aus dem Pono Store. Die Bedienung soll wesentlich einfach sein, als Nutzer es von den herkömmlichen Softwarepaketen gewohnt sind. Der Hub soll vorhandene Musik auch aus der iTunes Bibliothek automatisch erkennen und es dann erlauben diese Musik per Drag-and-Drop der Pono-Sammlung hinzuzufügen. Im Gegensatz zu den Abonnements der vergleichbaren Amazon oder Apple Musikbörsen wird allerdings nicht der höchste, verfügbare Qualitätsstandard aus der Anbieterdatenbank heruntergeladen, sondern die Originaldatei verarbeitet. Auch wenn eine Verbesserung der Abspiel-Qualität durch eine Nachbearbeitung versprochen wird.

Verfügbarkeit des Pono Player

Die Auslieferung der Bestellungen aus der Kickstarter-Kampagne soll noch im Oktober erfolgen. Einige Modelle sind noch für 300 US-Dollar erhältlich, dann folgen nur noch von ausgewählten Musikern handsignierte Exemplare ab 400 US-Dollar, die im Dezember ausgeliefert werden sollen. Klassische Vorbestellungen für die nachfolgenden Serienmodelle zum Retail-Preis von 399 US-Dollar können schon erfolgen, werden aber wohl erst im ersten Quartal 2015 ausgeliefert.

Marktchancen für Pono

Die Chancen für Pono den Massenmarkt zu erreichen sind mindestens als „unsicher“ zu bewerten. In einem Absatzmarkt, der sich immer mehr von Standalone-Playern zu Smartphones bewegt, erscheint das Release eines solchen Geräts fast schon realitätsfern. Auch die Argumentation auf der Qualitätsebene einer CD oder gar Schallplatte, trifft unter Umständen nur noch auf das Verständnis einer spezifischen und immer kleiner werdenden Altersgruppe, die das Format überhaupt noch aus eigener Erfahrung kennt. Wahrscheinlicher als eine wirkliche umwälzende Veränderung der Musikindustrie, dürfte die erfolgreiche Eroberung einer Marktnische sein – auch angesichts des Preises von rund 400 US-Dollar.

Die Reise erfolgte auf Einladung von Salesforce.com.

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Jochen G. Fuchs