Apps | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apps 2014-04-20T12:35:36Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apps Von Aviate bis Regina: Die 15 besten Android-Launcher http://t3n.de/news/besten-android-launcher-491576/ 2014-04-20T12:35:36Z
Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps...

Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps herausgesucht.

Die besten Android-Launcher in der Übersicht

Wenn es eine Sache gibt, in der iOS und Windows Phone absolut keine Chance gegen Android haben, dann ist die unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Smartphone-Betriebssystemen lässt sich beinahe die komplette Oberfläche dank der sogenannten Launcher-Apps verändern. Statt die von Google entwickelte Standard-Oberfläche einzusetzen, könnt ihr einen der beinahe unzähligen alternativen Launcher einsetzen.

Während einige Launcher ein Mal mehr oder weniger interessantes Bedienkonzept auf euren Homescreen bringen, lassen sich andere von vorne bis hinten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Welcher letztlich der perfekte Launcher für euch ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir euch hier die 15 besten Android-Launcher herausgesucht.

Apex-Launcher: Toller Android-Launcher mit vielen Optionen

Der Apex Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)
Der Apex-Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)

Der Launcher kommt von Haus aus mit einem recht konservativen Look daher. Auf den ersten Blick könnte man meinen, noch immer mit dem Standard-Android-Launcher zu arbeiten. Erst unter der Haube machen sich die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten bemerkbar. So lässt sich das Raster des Homescreens nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und mit dem Raster auch die Größe der Icons. Wer also mehr oder weniger Icons auf seinem Smartphone-Display möchte, kann das ohne große Schwierigkeiten erreichen.

Dank endlosem Scrolling kann man zwischen den Homescreens wechseln, ohne jemals die Scroll-Richtung zu ändern – nach dem letzte Homescreen kommt man also automatisch wieder zum Ersten. Ein langer Druck auf eine App oder ein Widget öffnet ein Menü, mit dem man direkten Zugriff auf Funktionen wie Veränderung der Größe, Löschen, Anzeige der App-Informationen oder Teilen hat. Anpassbar sind darüber hinaus auch das Dock und die App-Übersicht. Hier lässt sich neben kosmetischen Details auch auf einfache Art und Weise die Anzeige ungenutzter Apps deaktivieren. Die kostenpflichtige Pro-Variante bringt zusätzliche Features wie beispielsweise zusätzliche Zwei-Finger-Gesten, neue Übergangseffekte oder sich überschneidende Widgets.

Apex Launcher Apex Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Apex Launcher Pro Apex Launcher Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Nova-Launcher: Gute Alternative zum Apex-Launcher

Android Launcher: Der Nova Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)
Android-Launcher: Der Nova-Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)

Der größte Konkurrent des Apex-Launchers dürfte wohl Nova sein. Im Bezug auf den Funktionsumfang gibt es bei beiden keine allzu großen Unterschiede. Die kostenlose Variante hat aber nicht ganz so viele Funktionen wie das kostenfreie Gegenstück des Apex-Launchers. Generell lassen sich auch hier die Anzahl der Homescreens, das Dock und der App-Drawer auf vielfältige Art und Weise an die eigenen Ansprüche anpassen. Verglichen mit anderen Launchern ist die Anzahl der verfügbaren Übergangseffekte allerdings eher gering.

Ein direkter Vergleich zwischen Nova und Apex dürfte von den persönlichen Vorlieben abhängen. Beide Launcher sind sehr stabil und dürften mit zum Besten gehören, das es für Android-Nutzer gibt.

Nova Launcher Nova Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Nova Launcher Prime Nova Launcher Prime @ Google Play
Preis: 3,00 €

ADW-Launcher: Beinahe ein Klassiker

ADW Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)
ADW-Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)

Der ADW-Launcher bietet den selben Funktionsumfang wie der Apex-Launcher, wenn es um die Änderung des Homescreen-Rasters geht. Auch bringt längeres Drücken eines App-Icons beziehungsweise eines Widgets ein ähnliches Menü zum Vorschein. Die App-Auswahl lässt sich mit unterschiedlichen Effekten versehen und man kann dort auch die Anzahl der pro Seite angezeigten Apps verändern. Außerdem lassen sich eigene Gruppen erstellen. Die Funktion findet sich zwar auch im Apex-Launcher, dort allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version.

Eine nette Funktion ist auch der AppWidget-Picker. Damit lässt sich schnell überprüfen, wie ein Widget auf dem Homescreen aussehen würde. Nutzer können dadurch lässt sich beim Auswählen eines bestimmten Widgets viel Zeit sparen. Die kostenpflichtige Version des ADW Launcher erweitert den Umfang der App beispielsweise um zusätzliche Übergangseffekte und die Möglichkeit, die Größe von Icons zu ändern.

ADW.Launcher ADW.Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
ADWLauncher EX ADWLauncher EX @ Google Play
Preis: 2,78 €

Go-Launcher EX: Starker Android-Launcher

Go Launcher Ex gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)
Der Go-Launcher EX gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)

Der Go-Launcher dürfte vermutlich nichts für Minimalisten sein – dafür ist die Oberfläche von Haus aus etwas überladen. Die Anpassungsmöglichkeiten für den Homescreen entsprechen insofern dem Standard eines guten Launchers, als dass ihr die Anzahl der angezeigten Apps variieren könnt. Die Beschriftungen der einzelnen Apps lassen sich deaktivieren. Außerdem könnte ihr die Schriftgröße und die Größe der Icons selbst bestimmen.

Auch die App-Übersicht lässt sich anpassen. So kann man die Apps entweder nach Datum der Installation, dem Titel oder der Häufigkeit der Nutzung anzeigen lassen. Außerdem lassen sich ungewollte Apps verstecken oder eigene Ordner erstellen. Auch die Anpassung von Apps oder Widgets wurde ähnlich wie bei den beiden erstgenannten Launchern gelöst. Darüber hinaus steht eine mehr als ausreichende Anzahl an Übergangseffekten zur Verfügung.

Zwar stehen fast alle Funktionen der Premium-Version auch in der kostenfreien Variante des Launchers zur Verfügung, dafür wird man relativ häufig mit Werbung konfrontiert. Auch bieten viele der integrierten Apps nicht den vollen Funktionsumfang.

GO launcher EX (Deutsch) GO launcher EX (Deutsch) @ Google Play
Preis: Kostenlos
GO Launcher Prime GO Launcher Prime @ Google Play
Preis: 4,33 €

Holo-Launcher: Android-Launcher für ältere Smartphones

Holo Launcher: Ein Android-Launcher der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)
Holo-Launcher: Ein Android-Launcher, der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)

Der Holo-Launcher dürfte von seinem Funktionsumfang her mit dem Apex-Launcher vergleichbar sein. Allerdings funktioniert die App auch auf älteren Android-Versionen, was für einige Nutzer ein entscheidendes Kriterium sein dürfte. Neben den bekannten Anpassungsmöglichkeiten des Homescreens und des App-Auswahl-Menüs unterstützt der Holo-Launcher verschiedene Gesten und bringt eine praktische Benachrichtigungs-App mit. Die muss allerdings extra installiert werden.

Alles in allem ist der Holo-Launcher vermutlich die perfekte Wahl für Nutzer älterer Android-Versionen, die ein paar zusätzliche Anpassungen vornehmen wollen. Die kostenpflichtige Variante bringt einige zusätzliche Features wie die Unterstützung für Go-Launcher-Icon-Packs, sich überschneidende Widgets und weitere Übergangseffekte.

Holo Launcher Holo Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Holo Launcher Plus Holo Launcher Plus @ Google Play
Preis: 2,93 €

Buzz-Launcher: Android-Launcher für Fans ganz eigener Designs

Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)
Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)

Diesen Launcher hatten wir euch in diesem Artikel schon vorgestellt. Schwerpunkt des Launchers ist die weitreichende Anpassung des eigenen Smartphones oder Tablets. In Kombination mit der Buzz-Custom-Widget-App könnt ihr sogar eigene Widgets erstellen, um so einen ganz eigenen Look zu kreieren.

Neben den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten lassen sich die erstellten Homescreens auch auf einfache Art und Weise mit anderen Nutzern der App teilen. Dafür existiert mit Homepack Buzz eine eigene Webseite, auf der sich auch unzählige fertige Homescreen-Designs finden lassen. Egal, ob man diese einfach übernimmt oder sie als Inspirationsquelle nutzt – wer eine möglichst individuelle Oberfläche auf seinem Android-Gerät möchte, sollte sich den Buzz-Launcher genauer anschauen.

Buzz Launcher Buzz Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Atom Launcher: Elegant und minimalistisch

Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play)
Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play Store)

Statt den Homescreen mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, legen die Macher des Atom-Launchers mehr Wert auf Präsentation und Optik. Sicherlich gibt es daher Launcher, die etwas mehr an Funktionen bieten, aber dafür gehen die Anpassungen beim Atom-Launcher recht schnell von der Hand.

Ein langer Klick auf das App-Drawer-Icon ermöglicht Nutzern, ein paar visuelle Effekte über den Homescreen zu legen. Außerdem bestimmt ihr hier auch die Übergangseffekte sowie den Grad an Transparenz eurer Icons und Widgets. Wer lieber auf Homescreen-Anpassungen anderer Nutzer setzen oder sich einfach inspirieren lassen will, findet mit der optionalen Atom-Store-App kostenlose wie auch kostenpflichtige Themes für den Launcher.

Atom Launcher Atom Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Smart Launcher 2: Alles auf einem Blick

Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)
Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)

Der Smart Launcher wurde uns von einigen Lesern empfohlen, also mussten wir einfach auch einen Blick auf die App werfen. Nach eingehender Prüfung lässt sich feststellen: Der Launcher hat seinen Platz auf dieser Liste definitiv verdient. Dabei ist der Smart Launcher 2 nicht als Konkurrenz zu Produkten wie dem Apex Launcher oder dem Nova Launcher gedacht. Wer das Aussehen seines Launchers exakt abstimmen möchte, der ist beim Smart Launcher 2 falsch. Wer aber einen möglichst schnell zu bedienende Oberfläche sucht, der kommt an dem Launcher fast nicht vorbei. Viel schneller und einfacher kann der Umgang mit den eigenen Apps kaum sein.

Ihr habt genau einen Homescreen auf dem ihr die für euch wichtigsten Apps ablegt. Darüber findet ihr lediglich die Uhrzeit und das aktuelle Datum. Widgets könnt ihr leider nur in der kostenpflichtigen Version verwenden. Auch der App-Drawer wirkt sofort aufgeräumt, da ihr eure Apps in verschiedene Kategorien unterteilen könnt. Die jeweilige Kategorie wählt ihr dazu einfach am linken Rand aus. Außerdem könnt ihr für euren Homescreen eigene Gesten festlegen. So lassen sich beispielsweise häufig genutzte Apps oder die Benachrichtigungen anzeigen. In der kostenpflichten Pro-Version könnt ihr zusätzlich noch Zwei-Finger-Gesten definieren. Habt ihr euch die Gesten erstmal eingeprägt, könnt ihr häufige Aufgaben extrem schnell erledigen.

Smart Launcher 2 Smart Launcher 2 @ Google Play
Preis: Kostenlos
Smart Launcher 2 Pro Smart Launcher 2 Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Regina-3D-Launcher: Android-Launcher mit 3D-Effekten

Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)
Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)

Wer animierte Übergangseffekte als Spielerei abtut, dürfte am Regina-3D-Launcher wenig Freude haben. Wer aber seine Homescreens gerne als 3D-Objekte dargestellt bekommt, sollte einen Blick auf den kostenfreien Launcher riskieren. Wischt man zur Seite, um auf einen anderen Homscreen zu kommen, zeigt sich der namensgebende 3D-Effekt. Wischt man sehr langsam, erhält man eine Übersicht über die verschiedenen Screens. Jedem einzelne Homescreen kann ein eigenes Hintergrundbild zugewiesen werden. Außerdem kann man den Screens auch eine Beschreibung verpassen.

Ein spannendes Feature ist der sogenannte versteckte Arbeitsbereich. Er lässt sich durch einen selbstdefinierten Code anzeigen und bleibt sonst unsichtbar. Dafür definiert man eine Kombination von Berührungen auf die vier Ecken des Bildschirms. So kann man einen versteckten Homescreen einrichten, auf dem man private Dokumente, Widgets oder Ähnliches ablegen kann.

Regina 3D Launcher Regina 3D Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Regina 3D Launcher Pro Regina 3D Launcher Pro @ Google Play
Preis: Kostenlos

Yandex Shell: Russischer 3D-Launcher

Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play)
Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play Store)

Der Marktführer in Sachen Internetsuche auf dem russischen Markt hat mit Yandex-Shell auch einen eigenen Android-Launcher im Angebot. Angst vor Kyrillisch müssen Nutzer übrigens nicht haben, die Software liegt auch in deutscher Sprache vor. Nett sind bei dem Launcher vor allem die eingesetzten 3D-Effekte. So kann man sich die verschiedenen Homescreens in einer Art Karussell anzeigen lassen. In dieser Ansicht gibt es auch kleine Animationen, die euch Sinn und Zweck des jeweiligen Homescreens erklären.

Als zusätzliches Schmankerl können Nutzer ein experimentelles Feature aktivieren, das den Bewegungssensor nutzt, um wahlweise die Beleuchtung oder den Neigungswinkel des 3D-Karussells zu manipulieren. Als Bonus bringt der kostenlose Launcher auch einen netten Dialer mit.

Yandex.Shell (Launcher+Dialer) Yandex.Shell (Launcher+Dialer) @ Google Play
Preis: Kostenlos

Vire-Launcher bietet spannende Effekte

Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)
Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)

Wer einen visuell beeindruckenden Launcher sucht, sollte unbedingt einen Blick auf den Vire-Launcher werfen. Vor allem der integrierte Homescreen-Übergangeffekt, der eine Glasoberfläche in 3D simuliert, ist wirklich schön gemacht. Das mitgelieferte Uhren-Widget zeigt eine Art dynamischen Belichtungseffekt und kann darüber hinaus zusätzliche Apps und Verknüpfungen enthalten, die erst bei einem Wisch nach unten zum Vorschein kommen.

In der kostenpflichtigen Variante unterstützt die App auch die typischen Anpassungsmöglichkeiten für Homescreen, Dock und App-Drawer. So können damit unter anderem Icons wie auch Widget in der Größe angepasst werden. Auch das bereits erwähnte Widget bietet hier zusätzliche Möglichkeiten zur Anpassung.

Vire Launcher Vire Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Vire Launcher (donate) Vire Launcher (donate) @ Google Play
Preis: 3,49 €

Aviate: Android-Launcher trifft auf Google Now

Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)
Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)

Der Android-Launcher Aviate befindet sich derzeit leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase, ist aber schon mehr als vielversprechend. Vorbild für den Launcher war offensichtlich Google Now. So ist nicht nur die Oberfläche von der App inspiriert, der Launcher versteht sich auch als eine Art virtueller Assistent, der Informationen zum richtigen Zeitpunkt präsentieren soll.

Ein Menü am oberen Rand des Homescreens zeigt die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum an. Das Menü lässt sich ausklappen, um zum aktuellen Kontext passende Informationen anzuzeigen. Über ein zusätzliches Menü lässt sich beispielsweise auswählen, dass man bei der Arbeit ist. Daraufhin zeigt der obere Teil des Homescreens beispielsweise die nächsten Geschäftstermine, während der untere Teil, der zur Anzeige der wichtigsten Apps genutzt wird, alle für die Arbeit wichtigen Apps anzeigt. Nach einem ähnlichen Prinzip lässt sich jeweils ein anderer Kontext auswählen, nach dem der Launcher Apps und Informationen bereitstellt. Durch ein Wischen kann man sich aber natürlich jederzeit auch eine Übersicht aller installierten Apps auf den Schirm holen.Anpassungen der Oberfläche im herkömmlichen Sinne bietet der Launcher nicht. Spannend ist dafür die Idee, dass der gesamte Homescreen sich an alle möglichen Situationen anpasst.

Leider dürfte es noch dauern, bis der Launcher in einer frei zugänglichen Version verfügbar ist. Bis dahin könnt ihr immerhin auf der Webseite des Aviate-Launchers eine Einladung zur Nutzung der App beantragen. Aviate wurde zwischenzeitlich übrigens von Yahoo übernommen.

Aviate Beta Aviate Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

SF Launcher: Richtig minimalistisch im Google-Now-Stil

SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: SF Launcher)
SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: Google Play Store)

Im Gegensatz zu Aviate will der SF-Launcher euch nicht die passenden Apps für irgendwelche Gelegenheiten bieten. Dafür orientiert sich die App beim Design aber stark an Google-Now. Der obere Teil des Homescreens zeigt standardmäßig ein Bild von San Francisco. Wer will, kann aber entweder ein eigenes Bild auswählen oder aus einer Liste eine der anderen vorgegebenen Städte auswählen. Aus Deutschland steht immerhin Berlin zur Auswahl. Ein Klick auf das Bild bringt euch in den Standardeinstellungen übrigens direkt zu Google-Now.

Unter dem Bild befinden sich zwei Felder, eines bietet Platz für ein Widget eurer Wahl, das darunter nimmt eure Lieblings-Apps auf. Wischt ihr von hier nach rechts, findet ihr alle installierten Apps vor. Wer also nach vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird von diesem Launcher mehr als enttäuscht sein. Ihr könnt hier lediglich Kleinigkeiten einstellen, etwa die Größe des Banners, welche Aktion ein Klick darauf auslösen soll und wie groß das Widget-Feld sein darf. Wer allerdings eine aufgeräumte Oberfläche sucht, und in den meisten Fällen sowieso immer dieselben Apps verwendet, der könnte am SF-Launcher Spaß haben, sofern er das Design mag.

SF Launcher Beta SF Launcher Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

Splay Launcher: Mal was ganz anderes

Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play)
Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play Store)

Splay versucht gar nicht erst, eine Alternative zu Launchern wie Apex oder Go zu sein. Statt unzähligen Anpassungsmöglichkeiten haben sich die Macher auf eine Sache konzentriert: Sie schaffen eine völlig andere Bedienoberfläche für euer Smartphone. Von einem Halbkreis auf der rechten Seite des Bildschirms gehen fünf Strahlen in Richtung der gegenüberliegenden Seite aus. Hier finden sich die Kategorien Telefon, Terminkalender, Medien und Apps.

Der Clou: Statt einmal kurz auf die Menüpunkte zu drücken, öffnet sich ein Untermenü, wenn man mit dem Finger auf dem Menüpunkt bleibt. So soll man nur mit dem Daumen schnell alle Funktionen erreichen können. Die Anzahl der Apps, die man beispielsweise durch diese Schnellstart-Funktion erreichen kann, ist allerdings begrenzt. Wer nicht mehr als sieben Apps regelmäßig nutzt und Lust auf etwas Neues hat, sollte allerdings einen Blick auf Splay werfen.

Splay Splay @ Google Play
Preis: Kostenlos

Espier-Launcher: Android-Launcher für iOS-Fans

Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)
Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)

Es soll ja Leute geben, die zwar gerne ein Android-Smartphone besitzen, trotzdem aber Look-and-Feel von iOS bevorzugen. Für diese Menschen gibt es den Espier-Launcher. Er macht genau das, die Android-Oberfläche wie die eines iPhones aussehen zu lassen. Wer will kann sich bereits ein Theme für iOS 7, der nächsten Version von Apples mobilen Betriebssystems, herunterladen.

Auch, wenn ich persönlich nicht zu den potenziellen Kunden des Espier-Launcher gehöre, ist er in einigen Kreisen recht beliebt und bietet mit „Espier HD“ auch eine Variante für Tablets an.

Espier Launcher Espier Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Fazit: Und welcher ist jetzt der beste Android-Launcher?

Leider lässt sich die Frage nicht wirklich so einfach beantworten. Egal ob Apex, ADW, Nova oder Go: Wer auch kleinere Details anpassen möchte, sollte sich die vier Launcher einmal genauer anschauen. Wem es weniger um die Anpassungsmöglichkeiten geht, als darum schnell an alle wichtigen Apps zu kommen, dem empfehlen wir einen Blick auf den Smart Launcher 2, Aviate oder vielleicht den SF Launcher zu werfen. Letztlich werdet ihr aber kaum darum herumkommen, den einen oder anderen Android-Launcher selbst zu testen. Wir hoffen, unsere kleine Vorauswahl erleichtert euch die Entscheidung ein wenig.

Und welcher Launcher gefällt euch am besten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise in den Kommentaren!

Letztes Update des Artikels: 11. April 2014

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Kim Rixecker
Skala Color: Super präziser Color-Picker integriert sich nahtlos in OS-X-Programme http://t3n.de/news/skala-color-super-praeziser-540667/ 2014-04-17T09:22:33Z
Vier mal so präzise wie andere Tools – das versprechen die Hersteller des Color-Pickers „Skala Color“. Wir haben uns die OS-X-App für euch angeguckt.

Vier mal so präzise wie andere Tools – das versprechen die Hersteller des Color-Pickers „Skala Color“. Wir haben uns die OS-X-App für euch angeguckt.

Skala Color: Nahtlose Integration in OS-X-Programme

Skala Color integriert sich in die meisten OS-X-Apps. (Screenshot: bjango.com/mac/skalacolor)
Skala Color integriert sich in die meisten OS-X-Apps. (Screenshot: bjango.com/mac/skalacolor)

Color-Picker oder auch „Farbwähler“ gehören zu den grundlegendsten Werkzeugen für Webworker. Mit ihnen können Farbwerte beispielsweise mit Hilfe einer Pipette interaktiv bestimmt und für verschiedene Farbsysteme ausgegeben werden. Sowohl online als auch als Standalone-Tools stehen für die verschiedenen Betriebssystem dutzende Color-Picker zum Download bereit. Mit „Skala Color“ kommt jetzt ein Tool für dazu, das besser sein will als alle anderen. Wir haben es uns für euch angeschaut.

Im engeren Sinne ist Skala Color dabei kein eigenständiges Programm. Stattdessen integriert sich das Tool als zusätzlichen Color-Picker nahtlos in gängige Design-Programm wie Photoshop, Fireworks, Illustrator, Pixelmator oder Acorn.

Skala Color: Finetuning mit vierfacher Präzision

Super präzise: Skala Color. (Screenshot: Skala Color)
Super präzise: Skala Color. (Screenshot: Skala Color)

Dabei unterstützt Skala Color etliche Farbräume, darunter Hex, CSS RGBA, CSS HSLA, UIColor oder NSColor. Mit Reglern für den Farbwert und die Transparenz lassen sich Feineinstellungen schnell und einfach vornehmen. Vor allem beim Farbwert hat Skala Color einen entscheidenden Vorteil anderen Tools gegenüber: Der hue-Regler lässt sich mit der Maus nach oben in eine zweite Leiste ziehen, in der mit der vierfachen Genauigkeit das Finetuning erfolgen kann.

Die ermittelten Farben lassen sich mit dem Tool mit einem Klick in die Zwischenablage kopieren, ebenso erkennt Skala Color Farbwerte, die aus anderen Anwendungen in die Zwischenablage kopiert wurden, und übernimmt sie automatisch.

Alles in allem ein ziemlich praktisches und vor allem kostenloses Tool, das sich alle Webworker, die regelmäßig mit einem Color-Picker arbeiten, unbedingt mal anschauen sollten.

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Florian Blaschke
CUPS: Die erste Kaffee-Flatrate der Welt http://t3n.de/news/kaffee-flatrate-cups-540357/ 2014-04-16T08:52:12Z
Eine Flatrate für Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato? Die CUPS-App lässt den Traum aller Koffein-Junkies in Israel und New York wahr werden.

Eine Flatrate für Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato? Die CUPS-App lässt den Traum aller Koffein-Junkies in Israel und New York wahr werden.

CUPS: Die App bietet eine Flatrate für Kaffees. (Bild: CUPS)
CUPS: Die App bietet eine Flatrate für Kaffees. (Bild: CUPS)

CUPS: Israelisches Startup verkauft Abos für den Besuch im Café

Viele kennen das: Die Brühe der firmeneigenen Kaffeemaschine tropft, weist bestenfalls eine entfernte Ähnlichkeit zu dem koffeinhaltigen Heißgetränk auf. Also wird schon vor Arbeitsbeginn das Café an der Ecke angesteuert. Leider summieren sich so die täglichen Ausgaben. Ähnlich sieht die Situation des Freelancers aus, der gerne mal in der gemütlichen Kaffeehaus-Atmosphäre arbeitet. Ein israelisches Startup hat sich überlegt, dass es auch anders geht und einen Service namens CUPS ins Leben gerufen.

CUPS ist eine App, über die sich der geneigte Koffein-Aficionado im Prepaid-Verfahren das Recht auf eine bestimmte Anzahl von Kaffees erwerben kann. Die kann er anschließend in einem der teilnehmenden Cafés einlösen. Je größer das Paket, desto geringer der Einzelpreis. Außerdem gibt es bei den größeren Paketen eine zusätzliche Anzahl an Freikaffees. Darüber hinaus wird aber auch eine Flatrate angeboten. Einen Monat lang so viele Kaffees trinken, wie er möchte, kann der CUPS-Kunde in New York beispielsweise für 45 US-Dollar. Wer lieber Cappuccino, Latte Macchiato oder andere aufwendigere Kaffeespezialitäten bevorzugt, zahlt 85 US-Dollar.

CUPS: In Israel bereits ein Erfolg

CUPS startete 2012 in Tel Aviv mit einer geringen Anzahl an teilnehmenden Cafés. Mittlerweile sollen in Tel Aviv und Jerusalem über 100 Kaffeehäuser den Service unterstützen. Seit neustem operiert CUPS auch in New York und kann dort in derzeit 29 Cafés genutzt werden. Der Kunde wählt dazu lediglich das gewünschte Café aus und händigt dem Personal zur Bezahlung sein Smartphone aus. Der Verkäufer tippt anschließend einen Bezahlcode ein und der Kunde kann sich seinem Kaffee hingeben.

Die CUPS-App existiert in Versionen für Android und iOS. Langfristig will das israelische Startup in weitere Städte expandieren. Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen dabei auch eine Ausweitung des Dienstes nach Europa ins Auge fasst. Denn auch hier dürfte sich der eine oder andere Kaffee-Junkie über das Flatrate-Konzept freuen.

Wer stattdessen die Kaffeequalität im Büro verbessern möchte, sollte einen Blick auf diesen Artikel werfen: „Kaffeerevolution dank Kickstarter? Startup Bonaverde wirbt für erste Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine der Welt“.

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Kim Rixecker
Mobile-Payment-Wunder Clinkle: Mehr Schein als Sein http://t3n.de/news/mobile-payment-wunder-clinkle-540140/ 2014-04-15T10:51:00Z
Die „Wunder-App Clinkle“ sicherte sich vor einem Jahr die größte Seed-Finanzierung aller Zeiten. Nun könnte sich Clinkle zu einem der teuersten Flops aller Zeiten entwickeln.

Die „Wunder-App Clinkle“ sicherte sich vor einem Jahr die größte Seed-Finanzierung aller Zeiten. Nun könnte sich Clinkle zu einem der teuersten Flops aller Zeiten entwickeln.

Um nichts weniger als eine Revolution im Mobile Payment sollte es sich bei Clinkle handeln. Viel wurde spekuliert, aber wenig Fakten sind bisher an die Öffentlichkeit gelangt. Clinkle soll Kredit- und Bankkarten in Zukunft obsolet machen. Nutzer sollen sich untereinander Geld senden können, oder an der Kasse mit der App bezahlen. Fest steht, dass der 22-jährige Gründer Lucas Duplan mit 30 Millionen US-Dollar viel Geld für seine Idee bekommen hat.

Bei den Geldgebern handelt es sich um das Who’s Who der Investoren-Szene, wie zum Beispiel die Venture-Capital-Firma Andreessen Horowitz oder Salesforce-Gründer Marc Benioff. Mit einer gigantischen Finanzierung im Rücken und mehr als 50 Mitarbeitern an der Front arbeitet man bei Clinkle an einem mysteriösem, aber angeblich bahnbrechenden mobilen Bezahlverfahren.

Versucht man einen Blick hinter die Kulissen zu werfen wird es schwieriger. Das Unternehmen ist so geheimnisvoll wie die App, an der gearbeitet wird. Es gibt wenig Informationen, doch das, was nach außen sickert, hört sich weniger gut an. Der Traum der Investoren, in das nächste große Ding investiert zu haben, könnte sich als Alptraum entwickeln, sofern die Gerüchte stimmen, die das Wirtschaftsmagazin Business Insider zusammen getragen hat.

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Lässt auf sich warten: Die Clinkle-App (Foto: Clinkle).

Clinkle: Weit entfernt von einer fertigen App?

Als Lucas Duplan nach Investoren suchte, gab es nur eine Demo der Clinkle-App. Diese Demo wirkte zwar wie eine fertige Lösung, die nur noch etwas Feinschliff benötigte, aber scheinbar war das Gegenteil der Fall und nichts war kurz vor Fertigstellung. Lucas Duplan gilt als großartiger Verkäufer und so tat er wohl das Nachvollziehbare: Er verkaufte seine Idee.

Bis heute, ein Jahr später, ist diese Idee aber noch immer nicht umgesetzt. So berichten ehemalige Mitarbeiter von Clinkle, dass sich die Closed Beta sehr stark von dem unterscheidet, woran tatsächlich gearbeitet wird. Auch die Sound-Technologie, über die Transaktionen abgewickelt werden sollen, funktioniere alles andere als zuverlässig. Die Benutzerführung und das Design ließen zu wünschen übrig und die App soll den Akku des Smartphones stark belasten.

Mitarbeiter lassen das Startup im Stich

Clinkles Kooperationsgespräche mit Banken sind ins Stocken geraten. Schlecht sieht es auch bei den Mitarbeitern aus: Der Designer Josh Brewer, der von Twitter übernommen wurde, kündigte nach nur zwei Wochen – unmittelbar nachdem der ehemalige Netflix-CFO Barry McCarthy sein Amt als COO von Clinkle nach 6 Monaten niedergelegt hatte. Der von Yahoo kommende Chi-Chao Chang, der seine Aufgabe als Vice Präsident bei Clinkle aufnehmen sollte, blieb sogar nur 24 Stunden. Das spricht nicht für eine gesunde Unternehmenskultur bei Clinkle.

Clinkle-Gründer Lucas Duplan: Hoch die Tassen

Ein Grund für die Mitarbeiter-Fluktuation könnte in der Person des CEO selbst liegen. Lucas Duplan ist kein Mann der bescheidenen Sorte: Er wohnt in einer der schicksten Wohnungen in San Francisco, einer großen Residenz im 58 Stockwerke hohen Millennium Tower. Ein Penthouse dort kostet bis zu 12 Millionen Dollar. Auch sonst scheint Duplan keine Kosten zu scheuen. Ehemalige Mitarbeiter berichten von einem Personal Trainer, einem Vollzeit-Zimmerservice und auch sein Büro könne sich sehen lassen: maßgeschneiderte Jalousien, Designermöbel und allerlei Technik-Spielzeug, wie einen Bewegungsmelder, mit dem er per „Wink“ seine Assistentin rufen kann, soll man in Duplans Büro finden.

Clinkle: Die Marines unter den Start-Ups

Glaubt man den Beiträgen auf Quora, dann ist Lucas Duplan als Chef alles andere als angenehm. Ein ehemaliger Mitarbeiter bezeichnet Duplan als „Hai“, der seine Mitarbeiter nicht führen möchte, sondern kontrollieren will. In einem Meeting soll Duplan gesagt haben: „Wir sind nicht Google. Bei Google fahren die Leute lächelnd mit dem Fahrrad. Wir sind wie die Marines. Manche glauben ein Unternehmen sei wie eine Familie. Wir sind keine Familie.“ Insgesamt scheinen die unternehmerischen Qualitäten von Lucas Duplan nur mittelmäßig ausgeprägt zu sein: Er erscheint den Beschwerden zufolge nur unregelmäßig im Büro, ändert oft seine Meinung oder entscheidet sich gar nicht und kommt gerne zu spät zu Meetings oder lässt sie gleich platzen.

Der 22-jährige Clinkle-Gründer Lucas Duplan. (Quelle: ReadWrite)
Der 22-jährige Clinkle-Gründer Lucas Duplan soll bei Mitarbeitern nicht beliebt sein. (Quelle: ReadWrite)

Lucas Duplan bleibt jedenfalls optimistisch, auch wenn ein Drittel der Mitarbeiter mittlerweile weg ist, und glaubt noch immer an eine Revolution im Mobile Payment. Geld scheint noch vorhanden zu sein, nach eigenen Angaben sind von den 30 Millionen US-Dollar an Investorengeldern noch 20 Millionen da. Eine erste einfache, aber funktionale Version der App soll es nun auch geben und man will aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Von einer Markteinführung scheint man aber noch entfernt zu sein, denn als Business Insider Lucas Duplan vor ein paar Wochen fragte, wann es denn soweit sei, lächelte er nur und zuckte mit den Schultern.

Fazit

Unabhängig von vermeidbaren Eskapaden und Management-Fehlern bleibt die Frage, wie spektakulär Clinkle tatsächlich sein wird. Immerhin ist schon ein Jahr vergangen und bis auf einen Leak hat man noch nicht viel gesehen. Bei Clinkle erfolgen die Kommunikation und der damit verbundene Zahlungsverkehr zwischen der Kasse und der App über Töne – wo liegt der Vorteil gegenüber Verfahren, die beispielsweise auf NFC oder BLE basieren? Man weiß es nicht. Was bleibt, sind viele Gerüchte und Spekulationen. Aber man darf zumindest skeptisch sein, denn große Ankündigungen erzeugen eine große Erwartungshaltung, der das Produkt nicht immer standhalten kann. Das wird bei Clinkle allem Anschein nach nicht anders sein.

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Maik Klotz
App-Entwicklung für Android: „Testautomatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg!“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/app-entwicklung-fuer-android-539446/ 2014-04-15T08:30:19Z
Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile...

Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile von Crowdtesting.

Mobile Testing Days 2014 - Das große Trainingsevent für iOS- und Android-Developer

Vom 4. bis 5. Juni finden in Berlin die ersten Mobile Testing Days statt. Das Mobile Technology Magazin präsentiert das große Trainingsevent zusammen mit der Entwickler-Akademie. An zwei Tagen vermitteln acht der bekanntesten Android- und iOS-Experten, wie Qualitätssicherungprozesse für Apps eingerichtet werden, welche Testing-Frameworks geeignet sind und wie diese kontinuierlich und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Mobile Testing Days bieten acht Sessions und vier Workshops mit den zwei parallelen Tracks Android Testing und iOS Testing, eine Keynote sowie ein Speaker Panel mit spannenden Diskussionen und tiefen Einsichten in die Mobile-Welt.

Lars Röwekamp von den Mobile Testing Days im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)
Lars Röwekamp im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)

Im Vorfeld spricht Lars Röwekamp, Android-Kurator der Mobile Testing Days, über das, was App-Entwickler für das Google-Betriebssystem unbedingt wissen müssen. Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge und beschäftigt sich als „CIO New Technologies“ mit der Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit auf Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

„Testen endet oft in wildem Herumgeklicke“

Frage: Du bist Kurator des Android-Tracks der Mobile Testing Days, die Anfang Juni erstmals in Berlin stattfinden werden. Welche Zielgruppe wollt ihr mit diesem Track erreichen?

Lars Röwekamp: Alle Android-Entwickler! Wir sehen in der Praxis leider immer wieder, dass nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Android-Entwickler ihre Apps nur unzureichend testen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zeitmangel, nicht geplantes Budget und fehlende Ressourcen führen hier die Liste der Top-10 sicherlich an. Aber auch ein mangelndes Verständnis für die Wichtigkeit einer guten Testabdeckung – auch beziehungsweise gerade im mobilen Umfeld - ist nicht selten ein Grund für nicht vorhandene Tests.

Frage: Stichwort Testautomatisierung: Einer deiner Talks beginnt mit der Headline „Klicken ist nicht testen.“ 

Lars Röwekamp: Testautomatisierung ist für uns der wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Denn nur wenn ich in die Lage versetzt werde, auch kleinste Änderungen und deren Auswirkungen auf den gesamten Code automatisch testen zu können, werde ich bereit sein, mich auf das Spiel „eXtreme Testing“ einzulassen. Wenn dieses Szenario nicht gewährleistet werden kann, endet Testen nicht selten in wildem „Herumgeklicke“ und das Auffinden von Fehlern und potentiellen Problemquellen wird zum reinen Glücksspiel. Verärgerte User und schlechte Bewertungen im Play Store sind dann in der Regel vorprogrammiert.

Frage: Was bedeutet Testautomatisierung für Android-Apps?

Lars Röwekamp: Letztendlich genau das, was es auch für andere Software-Projekte bedeutet. Bei Android beziehungsweise der mobilen Entwicklung im Allgemeinen kommen allerdings noch erschwerende Faktoren hinzu. Die Simulation von GPS-Verbindungen und Strecken, das Wegbrechen der Network-Connectivity oder die Fragmentierung von Device-Capabilities und OS-Versionen sind nur einige der Punkte, die es nahezu unmöglich machen, selbst kleinste Apps manuell zu testen. Genau hier zeigt sich die Stärke der Testautomatisierung. Einmal entwickelte Tests können mit minimalem Aufwand wieder und wieder durchlaufen werden und garantieren so langfristig eine hohe Qualität der App.

Frage: Was passiert, wenn ich meine App erfolgreich in den Play Store gebracht habe?

Lars Röwekamp: Viele Entwickler denken, dass genau in diesem Moment die Einflussnahme auf die App sein natürliches Ende nimmt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe der Play-Store-eigenen Monitor- und Crash-Reporting-Features kann die Stabilität der eigenen App sehr gut beobachtet und so bei Bedarf reagiert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene APIs, wie zum Beispiel ACRA (Application Crash Reporting for Android), mit denen sich im Falle eines Fehlers aus der App heraus direktes User-Feedback inklusive Kontextinformationen, die zum Fehler geführt haben, erfragen lässt. Der User dankt es einem – bei entsprechendem Belohnungsmodell – nicht selten mit einer positiven Bewertung anstatt, wie sonst leider üblich, die App in seiner Bewertung zu verreißen.

Frage: Welche Tools stehen dem Android-Entwickler heute zur Verfügung, um ausreichend zu testen?

Lars Röwekamp: Das verraten wir erst auf den Mobile Testing Days in Berlin. Aber im Ernst: Die Möglichkeiten des Testens im Android-Umfeld sind nahezu unbegrenzt. Der Trick ist, dass man als Entwickler ein Gefühl dafür entwickelt, welche Kombination von Tools im eigenen Kontext die besten Resultate bringt – natürlich mit vertretbarem Aufwand. Angefangen bei einfachen Unit-Tests, über Integration-Tests und UI-Simulationen bis hin zum Aufsetzen von Device-Farmen oder Crowdtesting, bringt jeder Bereich seine eigenen Herausforderungen mit sich, denen es mit dem passenden Toolset zu begegnen gilt. Unser Ziel ist es, den Android Entwicklern im Rahmen der Mobile Testing Days die verschiedenen Möglichkeiten näher zu bringen und ihnen so zu helfen, zukünftig qualitativ bessere Apps zu implementieren.

Frage: Was hälst du vom Crowdtesting-Ansatz? Kann „Schwarmintelligenz“ Kosten einsparen?

Lars Röwekamp: Auf jeden Fall! Wobei „Kosten sparen“ natürlich relativ gesehen werden muss, da initial ja in der Regel ein entsprechendes Investment notwendig ist. Bei einer ausreichend verteilten Nutzergruppe – die in ihrer Zusammensetzung hoffentlich auch der eigenen Zielgruppe entspricht – sind die Testresultate und das damit verbundene Optimierungspotential für die eigenen App nahezu unbezahlbar. Das sich der monetäre bzw. organisatorische Aufwand natürlich nicht für jede App rechnet versteht sich von selbst.

Ich persönlich würde den Crowdtesting-Ansatz allerdings noch ein wenig weiter fassen. Google erlaubt zum Beispiel die stufenweise Einführung einer App. So kann eine App zunächst nur einer begrenzten Anzahl an Usern – zum Beispiel 20% - zur Verfügung gestellt werden, um so erste Erfahrungen zu sammeln. Dieser Ansatz birgt allerdings auch gewisse Risiken, da es so durchaus passieren kann, dass mein Nachbar bereits die neueste App Version erhalten hat, ich dagegen aber noch nicht. Ein anderer Ansatz – den auch wir häufig nutzen – stellt einer ausgesuchten Zielgruppe von „Very Friendly Usern“ vorab eine BETA-Version zum Testen zur Verfügung. Da diese User genau wissen, dass sie es mit einer nicht finalen Version zu tun haben und sie durch ihre Anregungen zur Verbesserung der App beitragen können, sind sie in der Regel extrem freizügig mit konstruktiver Kritik.

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t3n Redaktion
Payment Meilenstein: Zahlung per Fingerabdruck mit PayPal & Galaxy S5 http://t3n.de/news/paypal-neue-app-fuer-galaxy-s5-539992/ 2014-04-14T09:58:50Z
Besitzer eines Galaxy S5 benötigen zum Bezahlen über die PayPal-App zukünftig kein Passwort mehr. Stattdessen können sie zur Authentifizierung ihren Fingerabdruck verwenden.

Besitzer eines Galaxy S5 benötigen zum Bezahlen über die PayPal-App zukünftig kein Passwort mehr. Stattdessen können sie zur Authentifizierung ihren Fingerabdruck verwenden.

PayPal: Galaxy-S5-Besitzer zahlen per Fingerabdruck

PayPal unterstützt den Fingerabdruckscanner des Galaxy S5 von Samsung. (Bild: PayPal)
PayPal unterstützt den Fingerabdruckscanner des Galaxy S5 von Samsung. (Bild: PayPal)

Schon auf dem Mobile World Congress im Februar 2014 wurde die Möglichkeit vorgestellt, den Fingerabdruckscanner des Samsung Galaxy S5 in Kombination mit der PayPal-App zu verwenden. Jetzt ist es tatsächlich so weit und Nutzer können, sofern sie bereits ein Galaxy S5 besitzen, auf die Eingabe ihres Nutzernamens und ihres Passworts verzichten. Stattdessen reicht der Scan des Fingerabdrucks, um PayPal-Zahlungen anzustoßen.

Gerade auf dem Smartphone ist die Eingabe eines Passworts über die vergleichsweise kleine Bildschirmtastatur eher umständlich. Außerdem lässt es sich unterwegs viel schwieriger unterbinden, dass jemand bei der Passworteingabe unbemerkt zuschaut. Beide Probleme werden durch die Authentifizierung per Fingerabdruck behoben. Allerdings sollte auch klar sein, dass ein Fingerabdruck auch in Sachen Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Galaxy S5: Ist ein Fingerabdruck eine sichere Methode, um mit PayPal zu bezahlen?

Schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung des iPhone 5s konnten Hacker des Chaos Computer Clubs den Fingerabdruckscanner des Apple-Smartphones überlisten. Wie sicher der Scanner von Samsung ist, wird sich zeigen. So oder so ergeben sich auch aus der Nutzung von Fingerabdruckscannern zur Authentifizierung Probleme. Gelingt es kriminellen eine nutzbare Kopie eines Fingerabdrucks zu gewinnen, sind damit verbundene Konten kompromittiert. Das Problem: Ein Fingerabdruck kann im Gegensatz zu einem Passwort nicht durch einen neuen ersetzt werden.

Im Fall eines Diebstahls soll immerhin eine kurze Kontaktaufnahme zu genügen, um das Gerät von dem eigenen Konto zu entkoppeln. Außerdem will PayPal bei allen Zahlungen nach verdächtigen Transaktionen Ausschau halten, und diese im Zweifelsfall automatisch blockieren.

Was sagt ihr dazu? Freut ihr euch über die Möglichkeit per Fingerabdruck zu bezahlen oder steht ihr der Sache eher skeptisch gegenüber?

PayPal PayPal @ Samsung Apps
Preis: Kostenlos

via gigaom.com

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Kim Rixecker
iOS: Marvel macht aus Skizzen klickbare App-Prototypen http://t3n.de/news/marvel-ios-prototyping-539955/ 2014-04-14T08:29:53Z
Mit Marvel macht ihr aus einfachen Skizzen funktionsfähige Prototypen für iOS-7-Apps. Alle notwendigen Schritte dazu führt ihr auf eurem iPhone oder iPad aus.

Mit Marvel macht ihr aus einfachen Skizzen funktionsfähige Prototypen für iOS-7-Apps. Alle notwendigen Schritte dazu führt ihr auf eurem iPhone oder iPad aus.

Marvel: Kostenlose Prototyping-App für iOS 7. (Bild: Marvel)
Marvel: Kostenlose Prototyping-App für iOS 7. (Bild: Marvel)

Marvel: App-Prototypen am iPad erstellen

Das britische Startup Marvel will die Erstellung von App-Prototypen vereinfachen. Dazu entwickelte das Team zunächst eine Web-App, mit der sich Skizzen, Wireframes und Photoshop-Dateien auf einfache Art und Weise zu klickbaren App-Demos kombinieren lassen. Im Dezember 2013 wurde dann die Marvel-App für veröffentlicht. Damit lassen sich Prototypen direkt auf dem oder dem erstellen.

Die Vorgehensweise ist simpel: Zuerst werden die Skizzen auf Papier gezeichnet und dann mit dem iPhone oder dem iPad abfotografiert. Dann könnt ihr „Hotspots“ bestimmen, mit denen ihr die unterschiedlichen gezeichneten Screens untereinander verbinden könnt. So lässt sich auf einfache Art und Weise der geplante Workflow einer demonstrieren. Der fertige Prototyp lässt sich anschließend direkt aus der Marvel-App mit anderen Teammitgliedern odern Kunden teilen.

Marvel-App: Das Prototyping-Tool ist derzeit noch kostenlos

Die Marvel-App läuft wie beschrieben auf dem iPad und dem iPhone und benötigt . Die App könnt ihr kostenlos aus dem App-Store herunterladen. Mittelfristig wollen die Macher ihre App über ein Freemium-Modell finanzieren. Während die Kernfunktionalität umsonst bleibt, sollen zusätzliche Features per In-App-Purchase von den Nutzern erworben werden können. Auch eine Android-Version der App soll sich in Planung befinden.

Nachdem das Unternehmen im November 2013 60.000 britische Pfund von dem Startup-Inkubator Haatch bekommen hat, arbeiten die Macher in Vollzeit an den Marvel-Apps. Dabei verfolgt Marvel keinen ganz eigenen Ansatz. Auch Tools wie POP oder das Crowdfunding-Projekt AppSeed wollen Nutzern die Möglichkeit geben, aus Skizzen schnell funktionierende Prototypen zu bauen.

Marvel - Turn Sketches Into Prototypes Marvel - Turn Sketches Into Prototypes @ App Store
Preis: Kostenlos

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger [Update] http://t3n.de/news/facebook-app-messenger-539366/ 2014-04-10T05:23:33Z
Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Update vom 10. April 2014: Wie uns ein Facebook-Sprecher mitteilt, bleibt die Nachrichtenfunktion vorerst für deutsche Nutzer erhalten. Das Vorhaben wird aktuell nur in Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Norwegen umgesetzt.

Facebook verschickt Benachrichtigungen an seine Nutzer – zwei Wochen Zeit zu wechseln

Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)
Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)

Facebook hat sich dazu entschieden die Nachrichten-Funktion in der Android- und iOS-Applikation einzustellen. Damit will das Unternehmen die Aufmerksamkeit auf die Messenger-App richten und Nutzer, die weiterhin Facebook-Nachrichten auf dem mobilen Endgerät empfangen wollen, in die Zusatzanwendung lotsen. Seit gestern Abend verschickt das Unternehmen entsprechende Benachrichtigungen an seine Kunden. Die Installation muss innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt werden – danach sind Unterhaltungen nicht mehr über die herkömmliche Facebook-Applikation möglich.

Messenger-App soll Geschwindigkeitsprobleme der Facebook-App lösen

Gründe dafür hat bereits im November genannt, als er öffentlich über die Ausgliederung des Nachrichtensystems auf einer Veranstaltung sprach. Laut dem Facebook-Chef führt die Funktion zu Geschwindigkeitsproblemen in der Hauptanwendung. Zudem empfinden die Verantwortlichen die Chatfunktion als unkomfortabel. Die Zusatzanwendung hingegen wirkt weniger überlagert und führt zu einem besseren Nutzererlebnis.

Doch Nutzer haben in der letzten Zeit auch Probleme mit der Auslagerung gehabt. Nicht selten mussten Anwender die Nachrichten sowohl im Messenger als auch im Chat-Fenster lesen, damit sie vom System als gelesen erkannt wurden. Die Synchronisation der Nachrichtenfunktion innerhalb der beiden Dienste verlief denkbar schlecht. Ob dieses Manko bei den neuen Umbauarbeiten berücksichtigt und bereinigt wird, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Manko: Viele Nutzer wollen keine zweite Applikation auf ihrem Smartphone – auch und gerade weil sie die Akkuleistung angegriffen sehen.

via thenextweb.com

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Andreas Weck
10 Apps für 'nen Zwanni: MacHeist Bundle bringt euch coole Tools zu einem günstigen Preis http://t3n.de/news/macheist-bundle-os-x-apps-539230/ 2014-04-09T11:28:58Z
Das Apple Design Award Bundle von MacHeist vereint zehn Programme im Wert von 1.786 US-Dollar für den Preis von 19,99 US-Dollar. Selbst wer kein Interesse an dem Paket hat, kann damit das...

Das Apple Design Award Bundle von MacHeist vereint zehn Programme im Wert von 1.786 US-Dollar für den Preis von 19,99 US-Dollar. Selbst wer kein Interesse an dem Paket hat, kann damit das Mindmapping-Werkzeug Scapple umsonst bekommen.

Apple Design Award Bundle: 10 prämierte Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacHeist)
Apple Design Award Bundle: 10 prämierte Apps zu einem günstigen Preis. (Screenshot: MacHeist)

MacHeist: 10 Tools für einen unschlagbaren Preis

Die Idee, eine Sammlung von Programmen für einen günstigen Preis als Paket zu verkaufen und einen Teil der Erlöse zu spenden, wurde in den letzten Jahren unter anderem durch das Humble Bundle sehr populär. MacHeist überträgt das Konzept auf OS-X-Apps und verkauft mit dem Design Award Bundle zehn Programme für 19,99 US-Dollar. Zehn Prozent der Einnahmen werden dabei an gemeinnützige Organisationen gespendet. Als Käufer des Pakets könnt ihr selbst bestimmen, welche Organisation welchen Anteil bekommen soll. Zur Auswahl stehen dabei unter anderem der WWF oder das amerikanische Rote Kreuz.

Würdet ihr alle Programme aus dem Paket einzeln kaufen, würde euch das 1.786 US-Dollar kosten. Tatsächlich liegt der Verkaufspreis von acht der zehn preislich über den 19,99 US-Dollar, die das gesamte Paket kostet. Wer eines davon sowieso wollte, spart also in jedem Fall. Die Auswahl der Programme im MacHeist-Bundle reicht von der 2D-Animationssoftware Toon Boom Studio über die Buchhaltungssoftware AccountEdge Pro bis zur Video-Podcast-Lösung BoinxTV.

Hier die vollständige Liste der enthaltenen Programme:

MacHeist: Scapple gibt es zusätzlich für einen Share umsonst

Unabhängig von dem eigentlichen Software-Paket gibt es bei MacHeist auch das Mindmapping-Tool Scapple kostenlos. Dafür müsst ihr entweder dem Twitter-Account von MacHeist folgen und einen Werbe-Tweet für die Seite senden oder ihr liked die Facebook-Seite von MacHeist und teilt sie mit euren Facebook-Freunden. Das Angebot läuft nur noch bis zum 11. April 2014. Wer Interesse an dem App-Paket oder Scapple hat, sollte sich also beeilen.

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Kim Rixecker
Android-Offensive: Twitter übernimmt Lockscreen-App Cover http://t3n.de/news/twitter-android-lockscreen-app-cover-538842/ 2014-04-08T06:40:50Z
Twitter schnappt sich das junge Team von Cover. Die App erlaubt die Personalisierung von Lockscreens. Cover soll weiterhin erhältlich sein, die Entwickler konzentrieren sich jedoch auf Twitter.

Twitter schnappt sich das junge Team von Cover. Die App erlaubt die Personalisierung von Lockscreens. Cover soll weiterhin erhältlich sein, die Entwickler konzentrieren sich jedoch auf Twitter.

Cover: Team aus drei Android-Entwicklern

Twitter holt sich frisches Android-Talent ins Haus: Das Unternehmen verkündete am Montag, Cover übernommen zu haben. Cover ist eine App, mit der User die Inhalte auf dem Lockscreen ihres Android-Smartphones kontrollieren können. Das Entwicklerteam dahinter besteht aus drei Personen – Edward Ho, Todd Jackson und Gordon Luk. Ihre Anwendung stellten sie erst vor einem halben Jahr in den Google Play Store.

Twitter übernimmt die Android-Lockscreen-App Cover. (Screenshot: Cover)
Twitter übernimmt die Android-Lockscreen-App Cover. (Screenshot: Cover)

Mit der Übernahme durch Twitter widmet sich das Team fortan dem Microblogging-Service, wie die Cover-Gründer in ihrem Blog berichten. Die App soll weiterhin im Google Play Store erhältlich sein. Aktiv weiterentwickelt wird sie demnächst wohl nicht. Details über die Akquise gaben weder das Startup noch sein neuer Eigentümer bekannt.

Twitter füllt Android-Loch

Woran die drei Entwickler künftig bei Twitter arbeiten werden, ist nicht bekannt. „Twitter glaubt ebenso wie Cover an das erstaunliche Potenzial von Android“, schreiben sie in ihrem Blogpost. Die junge Anwendung ermöglicht es, Android-Nutzern basierend auf ihrem Verhalten und ihrem derzeitigen Ort Apps, die im Moment hilfreich sein könnten, vorzuschlagen. An dieser Technologie könnte auch Twitter Interesse haben.

Zudem hat das Social Media-Portal kürzlich seine Leiterin der Android-Entwicklung verloren. Sara Haider wechselte nach mehr als vier Jahren bei Twitter zur neuen Geheimnis-App Secret. Mit dem Neuzugang durch die Entwickler von Cover könnte Twitter diese Lücke füllen.

via www.theverge.com

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Elisabeth Oberndorfer