Apps | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apps 2015-05-26T14:46:41Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apps Twitters Live-Streaming-App Periscope jetzt auch für Android verfügbar [Update] http://t3n.de/news/periscope-twitter-meerkat-live-streaming-app-602371/ 2015-05-26T14:46:41Z
Die Live-Streaming-App ist jetzt auf für Android verfügbar. Damit ist Twitter wieder etwas langsamer als die Konkurrenten von Meerkat.

Die Live-Streaming-App ist jetzt auf für Android verfügbar. Damit ist Twitter wieder etwas langsamer als die Konkurrenten von Meerkat.

Update vom 26. Mai 2015: Einen Monat nach Meerkat hat auch Twitter eine Android-Version ihrer Live-Streaming-App Periscope veröffentlicht. Der Funktionsumfang entspricht weitestgehend dem der iOS-Version. Allerdings gibt es unter Android die Möglichkeit direkt zu einem Broadcast zurückzukehren und genau zu bestimmen, für welche Ereignisse ihr Benachrichtigungen erhalten wollt.
Periscope
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Entwickler: Twitter, Inc.
Preis: Kostenlos

Periscope: Twitters Antwort auf den Meerkat-Hype

Keine App hat im noch jungen Jahr 2015 einen solchen Hype ausgelöst wie Meerkat. Die iOS-App erlaubt es ihren Nutzern, einen Live-Stream ins Netz zu stellen und per Twitter zu verbreiten. Über einen Link können dann alle interessierten Personen die Live-Übertragung in ihrem Browser betrachten. Allerdings hat das Konzept einen nicht unerheblichen Nachteil: Die Streams werden nicht aufgezeichnet. Entweder seid ihr also live dabei oder ihr verpasst alles. Mit Periscope hat Twitter jetzt eine eigene Live-Streaming-App vorgestellt, bei der es dieses Hindernis nicht gibt.

Standardmäßig werden alle Live-Streams bei Periscope zum späteren Abrufen gespeichert. Allerdings können Nutzer diese Funktion auch deaktivieren. Wenn ihr euch per Twitter in der App anmeldet, seht ihr zunächst alle aktuellen Live-Streams. Darunter findet ihr Streams die kürzlich aufgenommen wurden. Das Nutzerinterface wirkt deutlich durchdachter als bei Meerkat, was allerdings nicht verwunderlich ist. Meerkat entstand in nur wenigen Wochen, während das Team hinter Periscope über ein Jahr an der App gearbeitet haben soll.

Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)
Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)

Periscope: Android-Version der Meerkat-Alternative soll folgen

Derzeit gibt es Periscope wie Meerkat nur für iOS. Eine Android-Fassung soll laut Twitter allerdings folgen. Periscope wurde nicht von Twitter selbst entwickelt, sondern stammt von einem gleichnamigen Startup, das erst im Januar 2015 von dem sozialen Netzwerk übernommen wurde. Der Kaufpreis soll bei 100 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Es bleibt abzuwarten, ob Twitter es schafft, Nutzer von Meerkat zum Wechsel auf Periscope zu bewegen. Ausreichende Argumente dafür bietet die App allemal. Für die Meerkat-Macher könnte der Hype um ihre App dann schneller vorbei sein, als es ihnen lieb ist. Andererseits verfügt die App mit dem Erdmännchen-Logo noch über ausreichend Investmentgelder. Es bleibt also spannend, wie sich der Markt für Live-Streaming-Apps entwickeln wird.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Nichts gelernt: Meerkat und der Herdentrieb der Early Adopter [Kolumne]“ werfen.

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Entwickler: Twitter, Inc.
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Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 26. März 2015

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Wo ist nur die Zeit geblieben? Time-Tracking-Apps für Webworker http://t3n.de/news/time-tracking-zeiterfassung-ios-android-ox-x-windows-557509/ 2015-05-25T08:57:59Z
Apps für die Zeiterfassung – auch Time-Tracking genannt – sparen Zeit und bares Geld. Sie eignen sich nicht nur zum Erfassen von Arbeitsstunden, sondern helfen auch beim Optimieren der eigenen …

Apps für die Zeiterfassung – auch Time-Tracking genannt – sparen Zeit und bares Geld. Sie eignen sich nicht nur zum Erfassen von Arbeitsstunden, sondern helfen auch beim Optimieren der eigenen Produktivität oder beantworten am Ende eines Tages die Frage, womit man seine Zeit verbracht hat. Wir haben uns einige Tools für unterschiedliche Plattformen angesehen.

Was habe ich eigentlich den ganzen Tag über am Rechner getrieben? Wie viel Zeit habe ich für berufliche und wie viel für persönliche Aktivitäten verbraten? Wie berechne ich am sinnvollsten den zu erwartenden Profit eines Projekts? War das initial veranschlagte Budget ausreichend bemessen? Wurden die Arbeitsressourcen sinnvoll eingesetzt? Diese und weitere Fragen können Time-Tracking-Apps beantworten. Mit der richtigen Anwendung lässt sich sowohl die Produktivität steigern als auch Geld sparen.

Am Markt existieren viele Hybrid-Lösungen, die neben Time-Tracking auch Funktionen für das Projektmanagement oder Aufgabenverwaltung bieten. Die hier vorgestellten Lösungen sind allerdings allesamt auf die Zeiterfassung spezialisiert, beziehungsweise bieten Time-Tracking als Kernfunktion.

Time-Tracking: Multiplattform

Viele Anwendungen zur Zeiterfassung liegen in Versionen für unterschiedliche Betriebssysteme vor. Über einige Urgesteine unter den Time-Tracking-Apps haben wir schon in der Vergangenheit berichtet. Ein moderner Vertreter, der sich auf unterschiedlichen Plattformen nutzen lässt, ist beispielsweise Fanurio. Die Time-Tracking-Lösung für Windows, OS X, Linux und Unix eignet sich für die Zeiterfassung und Unterstützung bei der Rechnungsstellung. Das Tool richtet sich entsprechend in erster Linie an Freiberufler, die verschiedenen Auftraggebern auf unterschiedliche Projekte aufgewendete Arbeitszeit in Rechnung stellen müssen. Die Software kostet rund 60 US-Dollar. Dafür erhält man allerdings eine Lösung, die zusätzlich Rechnungen und Kosten-Reportings erstellt.

Die Time-Tracking-App Toggl erfreut sich derzeit großer Beliebtheit und ist sowohl als Web-Service nutzbar, als auch für Windows, Linux, OS X, Android und iOS verfügbar. Für die Lösung spricht die Nutzerfreundlichkeit: einfach eingeben, was man derzeit macht, Timer starten und wieder stoppen, wenn man fertig ist. Ebenfalls positiv hervor zu heben sind die visuell ansprechenden Reportings, Charts und Timelines, die sich mit Toggl generieren lassen. Die Basis-Version ist kostenlos, will man jedoch in den Genuss aller Features kommen, muss man fünf US-Dollar im Monat berappen.

Simples und elegantes Time-Tracking mit Toggl erfreut sich großer Beliebtheit. (Bild: Toggl)
Simples und elegantes Time-Tracking mit Toggl erfreut sich großer Beliebtheit. (Bild: Toggl)

Wer es noch etwas simpler mag, sollte sich Timelog ansehen. Die App konzentriert sich auf das Wesentliche und will mit einem klaren und responsiven Design punkten. Eigentlich handelt es sich bei Timelog um wenig mehr als eine einfach Stoppuhr im Browser. Für alle, die mehr über Timelog wissen wollen, hat sich Kollege Kim die einfache Time-Tracking-Lösung genauer angesehen.

Ähnlich stylisch, wenn auch wesentlich komplexer, präsentiert sich OfficeTime für Windows, OS X und iPhone. Die Software glänzt mit einer Vielzahl an Features – darunter beispielsweise dieExportmöglichkeit für Excel oder detaillierte Statistiken zu einzelnen Projekten. Mit ihnen kann der Anwender auf einen Blick erkennen, welche Team-Projekte im Zeitplan sind, das Budget überschritten haben oder kürzlich abgeschlossen wurden. Dazu kommt noch die Möglichkeit, selbst angepasste Reportings oder auf Templates basierende Rechnungen zu erstellen. OfficeTime kostet für Mac und PC je 37 Euro – die iOS-Version schlägt mit 7,99 Euro zu Buche.

Dass Zeiterfassung auch ganz ohne Timer funktionieren kann, zeigt Chrometa. Die Software zeichnet automatisch im Hintergrund auf, welche Anwendungen der Nutzer wie lange nutzt, wie lange man sich auf Facebook rumtreibt, an einem Entwurf oder Spreadsheet arbeitet oder wie lange es dauert, bis man eine E-Mail an einen  Kunden verfasst hat. Ist der Nutzer nicht am Rechner, fragt Chrometa ihn bei seiner Rückkehr nach der Dauer seiner Abwesenheit. Diverse Reportings und Diagramme sowie Rechnungsstellung runden die Grundfunktionen der App ab. Die Startup-Version kostet zwölf US-Dollar im Monat. Die Basis-Version für monatlich 19 US-Dollar ermöglicht unter anderem das Tracken von bis zu zwei Geräten, während man mit der Plus-Version für 29 US-Dollar im Monat bis zu drei Geräte tracken kann.

Tiempo zählt zu den Time-Tracking-Lösungen, die sich auch für die Rechnungsstellung nutzen lassen. (Bild: Tiempo)
Tiempo zählt zu den Time-Tracking-Lösungen, die sich auch für die Rechnungsstellung nutzen lassen. (Bild: Tiempo)

Eine Lösung für alle, die auf keinen Cloud-Service setzen, aber dennoch Bedarf an einer Web-App für die Zeiterfassung haben, empfiehlt sich die Open-Source-Lösung Kimai. Dafür müssen allerdings ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Die Installation von Kimai setzt PHP und eine MySQL-Datenbank voraus. Ist diese Anfangshürde genommen, gestaltet sich die Bedienung der Zeiterfassung durchaus nutzerfreundlich: Projekte und einzelne Tätigkeiten lassen sich mit nur einem Klick anlegen. Erfasste Zeiten und Tätigkeiten können als Excel-Datei, PDF und CSV exportiert werden.

Bei RescueTime handelt es sich um eine Time-Tracking-App der etwas anderen Art. Sie richtet sich in erster Linie an Nutzer, die ihren Alltag besser verstehen oder sehen wollen, wieviel Zeit sie beispielsweise mit E-Mails oder Facebook verplempern. Die kostenlose Version für den Rechner oder das Smartphone arbeitet im Hintergrund und zeichnet die Minuten auf, die man auf unterschiedlichen Websites und in verschiedenen Anwendungen verbringt. Es lassen sich Ziele festlegen und ein wöchentliches Reporting per Mail wird ebenfalls geboten. Die Premium-Version für neun US-Dollar im Monat lässt den Anwender zusätzlich tracken, wie lange er nicht am Rechner ist, und ermöglicht das zeitweise Blockieren von Websites, die einen ablenken.

Zeiterfassung mit Windows

Wer sich an seinem PC nicht für eine der bisher angesprochenen Lösungen erwärmen kann, findet auch einige Windows-exklusive Time-Tracking-Anwendungen. Auffällig in diesem Bereich sind die vielen recht betagt wirkenden Lösungen wie das kostenpflichtige TraxTime. Moderner und auch noch kostenlos kommt der Timetracker Lite daher. Die Software ist leicht zu bedienen und in erster Linie darauf ausgelegt, die Zeit zu erfassen, die der Nutzer auf bestimmte Projekte oder Aktivitäten aufwendet. Zu den Features gehören Reportings, eine Monatsansicht sowie Backup-Möglichkeiten.

Eine weitere Alternative ist die kostenpflichtige Software TimePanic. Die Zeiterfassungslösung kostet 39 Euro, ist allerdings für nicht kommerzielle Zwecke kostenlos nutzbar. Darüber hinaus existiert noch eine spezielle Version für die Installation auf USB-Sticks. Die Anwendung bietet neben der Zeiterfassung auch das Festlegen von Stundensätzen sowie die Möglichkeit, Rechnungsbeträge aus den erfassten Zeiten zu generieren. TimePanic kann auch im Team verwendet werden und eignet sich damit auch für kleine Unternehmen.

Die Zeiterfassung ManicTime bietet umfangreiche Features. (Bild: ManicTime)
Die Zeiterfassung ManicTime bietet umfangreiche Features. (Bild: ManicTime)

Die Windows-Anwendung Grindstone arbeitet im Hintergrund und zeichnet dabei auf, wie lange der Nutzer woran arbeitet. Die Ergebnisse lassen sich in unterschiedlichen Reportings oder Optionen zur Rechnungsstellung ausgeben. Die Nutzeroberfläche von Grindstone ist zweigeteilt: Oben findet sich ein Fenster mit Aufgaben und darunter die Zeiterfassung. Für einzelne Aufgaben lassen sich Fälligkeits- und Abschlussdaten sowie Stundensätze festlegen. Hat man das Programm minimiert, kann man auf eine Stoppuhr zurückgreifen, um die Zeiterfassung zu starten oder zu stoppen.

Ebenfalls in der Basis-Version kostenlos nutzbar ist ManicTime. Die Software zeichnet sowohl die allgemeine Nutzung des Rechners als auch die Nutzungsdauer bestimmter Programme oder Websites bis hin zu Sozialen Netzwerken auf. Wie auch bei Grindstone lassen sich aus den erfassten Daten Reportings und Statistiken generieren. Damit eignet sich die Software auch zur schrittweisen Veränderung des typischen Nutzerverhaltens, wenn man das denn will. ManicTime verwendet Time-Tags, um dem Anwender zu verdeutlichen, wie genau er seine Zeit verbracht hat und wie effizient er dabei war. Die Anwendung speichert die Daten – die sie automatisch im Hintergrund ab Programmstart aufzeichnet – in einer lokalen Datenbank und nicht online. ManicTime lässt sich umfassend anpassen, sodass man genau die Informationen angezeigt bekommt, die relevant sind. Die Pro-Version für rund 70 US-Dollar bietet zusätzliche Funktionen wie einen Passwortschutz, automatische Backups, eine Server-Version, Auto-Tagging und mehr.

Zeiterfassung mit OS X

Zu den empfehlenswerten Time-Tracking-Lösungen exklusiv für OS X zählt OnTheJob. Die Software legt den Fokus auf eine eingängige Nutzeroberfläche und erlaubt die Zeiterfassung für unterschiedliche Projekte, Aufgaben und Kunden. Neben dem Time-Tracking gehören die Kundenverwaltung sowie Rechnungsstellung zu den Grundpfeilern der Anwendung. OnTheJob erinnert vom Design her stark an iTunes, was vielen Anwendern die Nutzung weiter erleichtern sollte. Die Time-Tracking-Software ist für rund 40 US-Dollar zu haben.

Timing setzt auf automatisches Time-Tracking im Hintergrund. (Bild: Timing)
Timing setzt auf automatisches Time-Tracking im Hintergrund. (Bild: Timing)

Timing gehört zu den Time-Trackern, die auf automatische Zeiterfassung und nicht auf einen Timer setzen. Die App trackt automatisch und im Hintergrund, welche Dokumente der Anwender bearbeitet, welche Software er nutzt und welche Websites er besucht. Die erfassten Zeiten unterschiedlicher Aktivitäten lassen sich dann per Drag & Drop verschiedenen Projekten zuordnen. Kategorien wie „Browsing“ oder „Office“ sind schon enthalten, zusätzliche Kategorien lassen sich individuell anlegen. Statistiken und Reportings ermöglichen einen Überblick über alle Tätigkeiten einer Woche oder eines Tages und geben Auskunft darüber, welche Projekte am zeitintensivsten waren. Timing für Mac kostet 9,99 Euro.

Wer auf der Suche nach einer einfach gehaltenen Lösung für die Zeiterfassung ist, sollte sich Tyme ansehen. Vom Look and Feel erinnert die App ein wenig an Taskmanager wie zum Beispiel Things. Die Zeiterfassung erfolgt auf Projektbasis und wird in die den jeweiligen Projekten zugeordneten Aufgaben aufgeschlüsselt. Praktisch an der Anwendung: Tyme nistet sich in der Menüleiste von OS X ein. Ein Klick auf das entsprechende Symbol öffnet ein Drop-Down-Menü, das alle aktuellen Aufgaben enthält und das Starten und Stoppen ermöglicht. Tyme ist für 9,99 Euro zu haben.

Die Zeiterfassungs-App Tyme integriert sich vorbildlich in die Menüleiste des Betriebssystems. (Bild: Tyme)
Die Zeiterfassungs-App Tyme integriert sich vorbildlich in die Menüleiste des Betriebssystems. (Bild: Tyme)

Die Time-Tracking-Lösung Lumina stammt von den selben Entwicklern wie die bekannte App Totals. Neben der Hauptfunktion bietet Lumina auch die Möglichkeit, neben Aufgaben zusätzlich kurze Notizen zu verfassen und zu verwalten. Die kleine Software unterstützt mehrere Clients und ermöglicht eine Synchronisation von Mac und iPhone. Wie auch bei Tyme kann man über ein Drop-Down-Menü schnell auf aktuelle Aufgaben zugreifen und von dort einen Timer starten und stoppen. Die Kosten für Lumina belaufen sich einmalig auf rund 20 Euro.

Die dritte App im Bunde der Menüleisten-Timer hört auf den Namen Eon. Die Stoppuhr zeigt die Zeit, die man schon an einer bestimmten Aufgabe arbeitet und wechselt zu Rot, wenn sie läuft. Einzelne Tätigkeiten lassen sich in Projekten gruppieren und dann in ihrer Summe berechnen. Darüber hinaus lässt sich auch für jede Tätigkeit im Nachhinein anzeigen, wann genau sie gestartet und gestoppt wurde. Das Killer-Feature von Eon besteht in der Möglichkeit, die App mit externen Diensten wie zum Beispiel Basecamp oder anderen Time-Trackern wie Toggl oder Harvest zu verknüpfen. Diese Funktion muss allerdings per In-App-Purchase für jeden Dienst einzeln erworben werden. Praktisch ist zudem, dass sich Regeln zum Auf- oder Abrunden erfasster Zeiten festlegen lassen. Diese Funktion dürfte besonders selbstständigen Webworkern in die Karten spielen. Eon kostet 19,99 Euro. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt außerdem die App Minco, die zusätzlich noch eine iCal-Integration mitbringt und mit 11,99 Euro etwas günstiger ist.

Auf der nächsten Seite stellen wir euch Time-Tracking-Apps für iOS, Android und Web-Apps vor und geben euch einen Überblick über alle Apps und ihre Funktionen.

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Sébastien Bonset
Apps für Gmail: Mit InboxSDK für Googles E-Mail-Dienst entwickeln http://t3n.de/news/apps-fuer-gmail-inboxsdk-fuer-612295/ 2015-05-22T13:52:04Z
InboxSDK gibt euch die Möglichkeit, auf Basis von Browser-Erweiterungen eigene Apps für Gmail zu entwickeln. Wir verraten euch, was das Software-Development-Kit alles kann.

InboxSDK gibt euch die Möglichkeit, auf Basis von Browser-Erweiterungen eigene Apps für Gmail zu entwickeln. Wir verraten euch, was das Software-Development-Kit alles kann.

InboxSDK: Einfach zur eigenen Gmail-Apps

500 Millionen Menschen nutzen Gmail für ihre E-Mail-Kommunikation. Nicht nur Google profitiert von den hohen Nutzerzahlen: Unternehmen wie Mailtrack, FullContact oder Streak haben eigene Apps entwickelt, die direkt auf den Web-Mail-Dienst von Google aufsetzen. Um auch anderen Entwicklern die Möglichkeit zu geben, Produkte für die große Nutzerbasis des Google-Dienstes zu schreiben, hat Streak jetzt sein eigenes Software-Development-Kit für Gmail mit dem Namen „InboxSDK“ veröffentlicht.

InboxSDK ist eine JavaScript-Library, die es Entwicklern einfach machen soll, eigene Browser-Erweiterungen für Gmail zu schreiben. Das SDK wird schon jetzt von Streak selbst und weiteren Anbietern genutzt und beflügelt beispielsweise die Erweiterungen von Stripe, Dropbox oder Giphy.

Gmail-Erweiterungen schreiben: Bei InboxSDK haben die Macher auch auf die Performance geachtet. (Screenshot: InboxSDK)
Gmail-Erweiterungen schreiben: Bei InboxSDK haben die Macher auch auf die Performance geachtet. (Screenshot: InboxSDK)

InboxSDK macht die Entwicklung von Gmail-Erweiterungen deutlich einfacher

InboxSDK gibt euch alle notwendigen APIs, um eigene Erweiterungen für Gmail zu schreiben. Da das SDK auch von Streak selbst genutzt wird, müsst ihr euch auch im Änderungen von Seiten Google keine Sorgen machen. Das Streak-Team hält das SDK auch aus eigenem Interesse immer auf dem neusten Stand.

Die möglichen Einsatzgebiete von InboxSDK sind vielfältig. Nach Angaben von Streak wollen sie niemals Geld für das SDK verlangen. Außerdem soll der Code langfristig auch als Open Source veröffentlicht werden.

Wenn ihr wissen wollt, welche Apps andere Unternehmen auf Basis des Google-Dienstes entwickeln, solltet ihr unseren Artikel „Hol’ mehr aus deiner Inbox heraus: 10 geniale Gmail-Extensions für Vielnutzer“ lesen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Revolution im E-Mail-Bereich? Erste Screenshots zu Microsofts Flow-App landen im Netz http://t3n.de/news/microsoft-flow-outlook-e-mail-chat-611865/ 2015-05-21T09:12:22Z
Mit Flow scheint das Outlook-Team von Microsoft an einer Mischung aus E-Mail-Client und Chat-App für iOS zu arbeiten. Jetzt sind erste Bilder der App im Web aufgetaucht.

Mit Flow scheint das Outlook-Team von Microsoft an einer Mischung aus E-Mail-Client und Chat-App für iOS zu arbeiten. Jetzt sind erste Bilder der App im Web aufgetaucht.

Flow by Outlook: Microsoft will E-Mails in Chat-Konversationen verwandeln

Mit Flow arbeitet Microsoft allem Anschein nach an einer App, die E-Mail-Konversationen in Chats verwandeln möchte. Damit greift das Unternehmen einen bestehenden Trend auf. Mit MailTime, Hop und Mailburn gibt es bereits drei Startups, die ähnliche Konzepte entwickelt haben. Inwieweit sich Flow von denen unterscheiden wird, ist derzeit noch unklar.

Immerhin sind jetzt aber die ersten Screenshots zu Flow im Web aufgetaucht. Außerdem hat der Twitter-Nutzer „WalkingCat“ eine erste Beschreibung auf einem Microsoft-Server gefunden. Demnach könnt ihr mit Flow mit jeder Person in Kontakt treten, deren E-Mail-Adresse ihr kennt. Außerdem wissen wir aus der Beschreibung, dass Flow nicht eure gesamte Inbox anzeigen wird, sondern nur die Konversationen, die über die iPhone-App gestartet wurden. So soll das Ganze möglichst übersichtlich bleiben. Betreffzeilen, Begrüßungen und Verabschiedungen sowie Signaturen sollen hier ebenfalls keine Rolle spielen.

Flow macht aus E-Mail-Konversationen Chats. (Screenshot: Neowin)
Flow macht aus E-Mail-Konversationen Chats. (Screenshot: Neowin)

Flow nutzt Microsofts Exchange-Server

Flow soll laut Neowin auf dem Exchange-Server aufsetzen. Eure Konversationen sollen euch auf dem Desktop auch in Outlook zur Verfügung stehen. So müsst ihr bei einmal begonnenen Flow-Konversationen nicht immer zum iPhone greifen und könnt euren Nachrichtenbestand auch nachträglich bequem durchsuchen.

Wann Flow offiziell der Öffentlichkeit präsentiert wird, und ob es neben der iPhone-App auch Versionen für Android und Windows Phone geben wird, bleibt abzuwarten. Immerhin beweist Microsoft hier ein Händchen für einen recht aktuellen Trend im Bereich der E-Mail-Apps.

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Kim Rixecker
Exit aus Berlin: Microsoft will 6Wunderkinder übernehmen http://t3n.de/news/6wunderkinder-microsoft-berlin-611796/ 2015-05-21T04:00:03Z
Der Software-Konzern soll Gerüchten zufolge die Entwickler des Task-Managers Wunderlist kaufen. Damit könnten die 6Wunderkinder die Reichweite ihrer Apps signifikant erhöhen.

Der Software-Konzern soll Gerüchten zufolge die Entwickler des Task-Managers Wunderlist kaufen. Damit könnten die 6Wunderkinder die Reichweite ihrer Apps signifikant erhöhen.

6Wunderkinder auf dem Weg nach Seattle?

Die 6Wunderkinder haben einen Käufer in den USA gefunden, berichtet das Manager Magazin und beruft sich dabei auf Insider. Microsoft soll sich mit dem Startup aus Berlin bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Akquisition befinden, heißt es. Auch TechCrunch schnappte dieses Gerücht bereits auf. Es wäre wohl der bisher prominenteste Exit eines deutschen Startups.

Die Entwickler der Task-Management-App Wunderlist sowie der Softwarekonzern äußern sich zu den Gerüchten nicht. Die Tools der App-Schmiede hatten zuletzt 13 Millionen Nutzer. CEO Christian Reber nannte im t3n-Interview im September 2013 100 Millionen User als sein großes Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre. Mit einem einflussreichen Eigentümer wie Microsoft käme der Gründer dieser Reichweite schnell näher.

Christian Reber, einer der namensgebenden „6Wunderkinder“. (Foto: © Dimitri Hempel)
CEO Christian Reber will mit 6Wunderkinder 100 Millionen Nutzer erreichen. Mit Unterstützung von Microsoft wäre das einfacher. (Foto: © Dimitri Hempel)

API für Slack-Integration

Das fünf Jahre alte Unternehmen hat bisher Investments in Höhe von 24 Millionen US-Dollar erhalten. Im Sommer 2014 veröffentlichten die 6Wunderkinder die letzte Version seiner To-Do-App, Wunderlist 3. Erst vergangene Woche haben die Betreiber eine API veröffentlicht, mit der Dienste wie Slack und Hipchat integriert werden können. Die Erweiterung ist vorerst kostenlos, könnte aber in Zukunft monetarisiert werden. Wie viele von den 13 Millionen Usern zahlende Kunden sind, ist nicht bekannt.

via www.manager-magazin.de

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Elisabeth Oberndorfer
Kaum eine Banking-App kann überzeugen: Nur 7 von 38 bekommen ein „gut“ von Stiftung Warentest http://t3n.de/news/banking-apps-test-611373/ 2015-05-19T11:38:55Z
Geht es nach der Stiftung Warentest, besteht im Bereich der Banking-Apps noch einiges an Nachholbedarf. Nur sieben von 38 getesteten Apps bekamen ein „gut“ als Bewertung.

Geht es nach der Stiftung Warentest, besteht im Bereich der Banking-Apps noch einiges an Nachholbedarf. Nur sieben von 38 getesteten bekamen ein „gut“ als Bewertung.

Stiftung Warentest: Nur wenige Banking-Apps verdienen das Prädikat „gut“

In der Juni-Ausgabe des Magazins Finanztest hat sich die Stiftung Warentest eingehend mit Banking-Apps auseinandergesetzt. Richtig überzeugt waren die Tester allerdings nur von wenigen dieser Apps. Tatsächlich schafften es gerade mal sieben der insgesamt 38 getesteten Apps, die Bewertung „gut“ zu erhalten. Die Bestnote „sehr gut“ konnte keine der Banking-Apps erringen.

Getestet wurden der Funktionsumfang, die Nutzerfreundlichkeit sowie Passwort- und Datenschutzbestimmungen. Außerdem wurde überprüft, ob die Apps auch wirklich nur Daten senden, die für ihre Funktion notwendig sind. Wurden darüber hinaus Daten an den Betreiber der App verschickt, stuften die Tester die entsprechende App als kritisch ein.

Banking-Apps: Auf der Android-Plattform lagen die Sparkassen-Apps vorne. (Grafik: Sparkasse)
Banking-Apps: Auf der Android-Plattform lagen die Sparkassen-Apps vorne. (Grafik: Sparkasse)

Banking-Apps im Test: Die Sparkasse liegt vorne

Unter iOS konnte vor allem Outbank DE überzeugen. An zweiter Stelle sahen die Tester die App der Sparkasse. Auf der Android-Plattform sah die Stiftung Warentest die Banking-Apps „Sparkasse“ sowie ihr kostenpflichtiges Gegenstück „Sparkasse+“ vorne. Beide kamen auf eine Bewertung von 2,1. Allerdings versendeten beide Sparkassen-Apps auch Daten, die für ihre Nutzung nach Ansicht der Tester nicht notwendig gewesen wären.

Generell fehlt es einigen Banking-Apps noch an wichtigen Funktionen. Bei elf der Apps ließen sich frühere Überweisungen beispielsweise nicht für zukünftige Aufträge abspeichern. Bei 13 Banking-Apps wiederum schlugen Auslandsüberweisungen fehl oder der Nutzer konnte keinen Termin für eine Überweisung festlegen.

Den vollständigen Testbericht findet ihr in der Ausgabe Juni 2015 des Magazins Finanztest oder als kostenpflichtigen Artikel auf der Website der Stiftung Wartentest.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unseren Artikel „Notwendiges Übel: Banking-Apps in Deutschland“ lesen.

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Kim Rixecker
Kalender als Software-Keyboard: Warum diese geniale Idee die Arbeit mit iOS revolutionieren könnte http://t3n.de/news/kalender-app-sunrise-meet-611001/ 2015-05-18T11:45:53Z
Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)
Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)

Sunrise Meet: Software-Tastatur wird zum Kalender

Das neuste Feature der Kalender-App von Sunrise könnte auch Nutzer zur Installation bringen, die eigentlich eine andere App zu diesem Zweck einsetzen. Mit Meet bekommt Sunrise ein eigenes Software-Keyboard für iOS und Android. Statt jedoch tatsächlich eine Tastatur einzublenden, zeigt Meet euren Kalender an. Wollt ihr per E-Mail oder über einen Messenger ein Treffen arrangieren, könnt ihr darüber bequem einen freien Termin auswählen. Außerdem könnt ihr auch direkt einen Treffpunkt festlegen.

Meet generiert daraufhin einen Link und fügt ihn in eure Nachricht ein. Euer gegenüber kann den gewählten Termin über den Link einsehen und bestätigen. So könnt ihr extrem einfach, und ohne eure Kalender-App zu öffnen Treffen festlegen. Mit Meet könnte die Kalender-App von Sunrise also auch für Nutzer interessant werden, die eigentlich eine Konkurrenz-App nutzen. Dank Synchronisation mit dem Google Kalender und der iCloud könntet ihr eure bestehende App für alle anderen Aufgaben auch weiterhin parallel nutzen.

Sunrise Meet: Geniale Idee könnte auch anderen Apps nutzen

Mit Meet gibt es eine interessante Möglichkeit Informationen aus zwei völlig unterschiedlichen Apps nebeneinander zu betrachten. Von einer solchen Form des Multitaskings könnten sicherlich auch andere Apps profitieren. Während ihr bei Windows-8-Tablets von Haus aus zwei Apps nebeneinander darstellen könnt, fehlt diese Möglichkeit bislang bei iOS. Dabei hätte die Idee durchaus potenzial, um unseren Umgang mit Tablets und Smartphones effektiver zu gestalten.

Wenn ihr Meet ausprobieren möchtet, müsst ihr euch die Sunrise-Kalender-App für iOS oder Android herunterladen beziehungsweise ein Update auf die aktuelle Version durchführen. Der Sunrise-Kalender ist kostenlos und existiert auch als Web- und als OS-X-App.

via www.fastcodesign.com

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Kim Rixecker
Prototyping in geil: Ist Marvel ein Must-Have für Designer? http://t3n.de/news/prototyping-geil-marvel-609673/ 2015-05-16T11:03:21Z
Marvel ist eine App, die es Designern erlauben soll, schnell und effizient Prototypen von Webseiten und Apps zu erstellen. Der Clou ist, dass das Tool nicht mit einzelnen Content-Objekten gefüttert …

Marvel ist eine App, die es Designern erlauben soll, schnell und effizient Prototypen von Webseiten und Apps zu erstellen. Der Clou ist, dass das Tool nicht mit einzelnen Content-Objekten gefüttert werden muss, sondern dass die Interaktion des Prototypen auf ein Bild aufgesetzt wird. Als Grundlage können unter anderem PSDs, AIs, PDFs, Fotos und digitale Scribbles dienen. Wir haben das Tool für euch getestet.

Angetestet: Marvel

Marvel vespricht einfaches Prototyping. (Foto: Marvel)
Marvel vespricht einfaches Prototyping. (Foto: Marvel)

Marvel ist sowohl für iOS, als auch für Android und als Web-App verfügbar. Man kann sich sehr bequem via Dropbox-Account anmelden, was gerade für die Zusammenarbeit mit anderen Sinn macht, da die Ressourcen und Prototypen über Dropbox synchronisiert werden können. Da wir die kostenfreie Version der App getestet haben, konnten wir nur die Single-User-Features nutzen.

Die Pro-Version umfasst ein Abomodell, das für den Einzelnutzer acht bis zehn Euro pro Monat kostet. Das Abo gibt es in drei verschiedenen Größen: Einzelnutzer-, Team- und Firmenlizenz. Die Features der Pro-Version betreffen vor allem das Arbeiten im Team, das Entfernen des „Marvel“-Brandings aus den Prototypen und (ein wirklich nettes Feature) die Erstellung von Android-Builds (die Erstellung einer App aus dem Prototypen).

Marvel: Die Mobile-App

(Screenshot: Marvel mobile App, HTC One M9)
Marvel mobile App, HTC One M9 (Screenshot: t3n)

Legen wir also los: Die Android-App ist schnell auf unserem Smartphone (HTC One M9) und Tablet (Samsung Galaxy Note 8.0) installiert. Und das erste Projekt will begonnen werden. Bevor man loslegen kann, irgendwelche Bilder und Skizzen miteinander zu verknüpfen, entscheidet man sich für einen Projektnamen und legt fest, für welches Gerät das Projekt sein soll. Allerdings kann man auf dem Smartphone und auf dem Tablet nur Prototypen erstellen, die in Abmessung und Auflösung dem eigenen Gerät entsprechen, also keinen Prototypen für eine Desktop-Website oder ähnliches – dazu später mehr bei der Web-App.

Nach diesen Grundeinstellungen geht es dann endlich los: Um eine neue Skizze beziehungsweise Seite hinzuzufügen, kann man zwischen Freihandskizze, Kameraaufnahme oder einem Bild aus der Handy- oder Tablet-eigenen Galerie oder eben aus der (verbundenen) Dropbox wählen.

Das Skizzieren auf dem Smartphone gestaltet sich als extrem schwierig, da keinerlei Zoom oder Navigationstools zur Verfügung stehen. Man hat zwar die Möglichkeit, über „Undo-Steps“ seine Ausrutscher ungeschehen zu machen, aber mehr als unbeholfene Linien, Ellipsen und Rechtecke sind kaum zu schaffen. An dieser Stelle ist ein entsprechender Eingabestift, wie es ihn für das Galaxy Note gibt, ideal. Auf dem Tablet hingegen lässt es sich sehr angenehm skizzieren – dank Stift und größerem Screen.

(Screenshot: Marvel mobile App, HTC One M9)
Die Marvel-App auf dem HTC One M9. (Screenshot: t3n)

Nachdem das mit dem Scribbeln auf dem Smartphone eher schlecht als recht funktioniert hat, mussten dann doch wieder Papier und Stift her. Nach der Aufnahme (oder der Auswahl aus Galerie oder Dropbox) kann man das entsprechende Bild ziemlich komfortabel drehen, skalieren und positionieren. Schade jedoch, dass der Rest des Bilds abgeschnitten wird – das heißt, man kann keine scrollbaren Seiten erstellen.

(Screenshot: Marvel mobile App, HTC One M9)
(Screenshot: t3n)

Nachdem man seine Skizzen hinterlegt hat, geht es daran, sie sinnvoll miteinander zu verbinden. Man wählt die entsprechende Seite aus und fügt einen rechteckigen, sogenannten „Hotspot“ hinzu. Diesen kann man relativ frei positionieren und mit Hilfe der Eckpunkte skalieren – Rotation oder anderen Formen (Ellipsen) sind nicht möglich.

Die Ansicht kann man allerdings, wie man es auf dem Smartphone gewöhnt ist, durch Pinchen vergrößen und verkleinern, sodass man auch relativ kleine Bereiche markieren kann. Hat man einen Bereich definiert, wählt man aus, auf welche der anderen Skizzen verlinkt werden und welcher Übergang (Fade, Scroll, Flop, Pop …) verwendet werden soll.

(Screenshot: Marvel mobile App, HTC One M9)
(Screenshot: t3n)

So arbeitet man sich durch die einzelnen Screens seines Prototypen, den man sich dann am Ende direkt auf dem Gerät anschauen oder über diverse Kanäle (E-Mail, Whatsapp …) teilen kann. Wirklich gut an den Prototypen ist, dass sie online gehostet werden und man sie sich ohne App oder Plugin anschauen kann, weil es simple HTML-Dateien sind.

Fazit zur Mobile-App

Die Marvel-Mobile-App ist ein großartiges Tool, um schnell relativ lineare, wenig komplexe Abläufe in Form eines Prototypen abzubilden und gegebenenfalls im Team abzustimmen – also eine ideale Brainstorming-Basis oder um eine Idee schnell und einfach zu visualisieren. Tiefgreifendere „Microinteraktionen“ und Bedienkonzepte, die über ein einfaches Klicken und Tappen hinausgehen, sind mit der Mobile-App nicht abbildbar. Ein großes Manko ist, dass man die Seiten nur so groß erstellen kan, wie der Screen des Gerätes ist.

Marvel: Die Web-App

Die Web-App ist sehr umfangreich und bietet Funktionalitäten, die man in der Mobile-App vergebens sucht, wie zum Beispiel das globale Management der Teams und Teammitglieder. Auch in der Erstellung der Prototypen ist die Web-App um wesentliche Funktionen erweitert.

Erstellt man einen Prototypen in der Web-App, ist die Auswahl der möglichen Formate erstaunlich groß und reicht von diversen Mobiltelefonen über Tablets und Desktop-Formate bis hin zur Apple-Watch – wirklich beeindruckend. Anders als bei der Mobile-App, bei der man das beim Erstellen des Prototyps auswählen muss, ist diese Funktion hier leider etwas versteckt und nicht in den Workflow integriert. Schade ist, dass man den Prototypen nicht um mehrere Geräte erweitern kann, um zum Beispiel Responsiveness abzubilden. Dafür muss man entsprechend viele Prototypen anlegen – für jede Auflösung einen.

Auswahl des Devices
Die Marvel-Web-App: Auswahl des Devices. (Screenshot: t3n)

Arbeitet man bei der Erstellung des Prototypen am Computer und will eine Skizze hinzufügen, kann man nur von der verbundenen Dropbox oder vom Computer selbst ein Bild hochladen. Eine Möglichkeit, mit der Maus, einem Stift oder via Touchscreen eine Skizze zu erstellen, gibt es nicht – das muss vorher in Photoshop oder einem Grafikprogramm der Wahl erledigt werden.

Der Bearbeitungsmodus sieht – verglichen mit der Mobile-App – ganz anders aus und bietet wesentlich mehr Möglichkeiten. Anders als auf dem Smartphone kann man hier beliebig große Bilddaten verwenden und einen „Fixed-Header-“ und „Fixed-Footer“-Bereich festlegen, der dann beim Scrollen einer langen Seite stehen bleibt – wieso gibt es dieses Feature nicht auch in der Mobile-App? Im Bearbeitungsmodus kann man das aktuelle Bild sogar direkt ersetzen, so erspart man sich lästiges Neuverknüpfen und Definieren der Hotspots. Allerdings kann man die aktuelle Skizze nur durch Inhalte aus der Dropbox ersetzen.

Bearbeitung des fixen Headerbereichs
Bearbeitung des fixen Headerbereichs. (Screenshot: t3n)

Die Interaktionsmöglichkeiten, die man einem Hotspot in der Web-App zuweisen kann, sind wesentlich umfangreicher als in der Mobile-App: Klicken, Hover, Swipen, Pinchen und Doppelklick – ansonsten funktioniert alles genauso wie bei der Mobile-App. Man verlinkt die Hotspots mit den anderen Seiten des Prototypen und wählt eine Transition aus (die sind immerhin identisch mit denen der Mobile-App). Sehr praktisch ist die Preview-Funktion, die den Prototypen im Browser öffnet.

Festelegen der Interaktion
Festlegen der Interaktion. (Screenshot: t3n)

Schaut man sich dann den fertigen Prototypen im Browser an, wird ein entsprechender Geräterahmen (bei einigen Geräten kann man die Farbe in den Einstellungen anpassen) um das Projekt angezeigt, sodass der Prototyp in seinem korrekten Umfeld angezeigt wird. Dieses Verhalten lässt sich auch nur in der Web-App aktivieren oder deaktivieren.

Finaler Prototyp
Finaler Prototyp (Screenshot: t3n)

Fazit zur Web-App

Auch die Web-App hat, was die Interaktionsmöglichkeiten angeht, noch einige Lücken. So kann man Hotspots nur eine Interaktion zuweisen, was gerade beim Swipen nicht ideal ist. Interaktionen wie „Ziehen“ oder sogar „Drag & Drop“ sind nicht möglich. Allerdings ist Marvel auch ein Werkzeug, das in einer sehr frühen Phase eines Projekts zum Einsatz kommt, wo es eher um das große Ganze geht, als um detaillierte Funktionalität und Interaktion.

Alles in allem ist Marvel deshalb ein gutes und schnelles Werkzeug, um mal eben etwas festzuhalten und zu testen – um also eine Diskussionsgrundlage zu erarbeiten, die dann mit anderen, mächtigeren Wireframing- und Prototyping-Programmen wie Axure verfeinert werden kann. Ob einem das ein Zehn-Euro-Abo wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Jürn-Christian Hocke
Interface-Design für die Apple Watch: 6 Tipps für deine erste Smartwatch-App http://t3n.de/news/interface-design-apple-watch-609729/ 2015-05-16T07:56:15Z
Noch steckt sie in den Kinderschuhe und doch wird die Apple Watch wohl ein neues Zeitalter einleiten, was die Usability von Apps und unsere Gewohnheiten in der Kommunikation angeht.

Noch steckt sie in den Kinderschuhe und doch wird die Apple Watch wohl ein neues Zeitalter einleiten, was die Usability von Apps und unsere Gewohnheiten in der Kommunikation angeht. Wie du dich schon jetzt für die ersten App-Designs der neuen Uhr vorbereitest und was du auf dem kleinen Bildschirm zu beachten hast, zeigen wir dir.

Die Apple Watch: Umdenken und neue Wege gehen

Ob Smartwatches wirklich Einzug in unseren Alltag halten werden, ist noch umstritten, aber letztendlich eine logische Schlussfolgerung der momentanen Entwicklung. Unser Auto funktioniert per Sprachsteuerung, wir kontrollieren unseren Stromverbrauch per App und wischen zum nächsten Fernsehprogramm per Gestensteuerung.

Die Apple Watch bietet die Möglichkeit, umzudenken und neue Wege zu gehen, was unseren alltäglichen Umgang mit Apps und die Kommunikation betrifft. Und egal, ob du nun ein Startup aus dem Boden stampfst oder bestehende iPhone-Apps für die intelligente Uhr weiterentwickelst: Es gibt einiges zu beachten.

Guidelines für die Apple Watch. (Screenshot: Apple)
Guidelines für die Apple Watch. (Screenshot: Apple)

1. Halte dich an die Guidelines

(Screenshot: Apple)
(Screenshot: Apple)

Neue Ideen bergen einen Zauber in sich, aber sie können dich auch schnell zur Verzweiflung bringen und dich viel Zeit kosten. Vor deinem ersten Brainstorming kannst du die Apple-Watch-Human-Interface-Guidelines außer Acht lassen, um Out of the Box ungestört Ideen zu entwickeln. Direkt danach solltest du dir die Richtlinien von Apple zur Gestaltung für die Smartwatch aber dringend zu Gemüte führen. Du lernst dadurch nicht nur, was Apple verbietet, sondern bekommst auch einen Einblick, welche neuen Funktionen die Apple Watch mitbringt.

2. KISS: Keep it stupid and simple

Das betrifft nicht nur das Design der App, sondern auch den Inhalt, der wiedergegeben wird. Egal ob sich der Nutzer deiner App für die 38- oder die 42-Millimeter-Variante der intelligenten Uhr aus Cupertino entschieden hat: Die zur Verfügung stehende Fläche für Inhalte und Gesten ist sehr klein und sollte nur mit dem Nötigsten befüllt werden.

Versuche nicht, möglichst viele Informationen auf einen Screen zu bekommen, sondern teile deine Inhalte zum Beispiel auf mehrere Screens intelligent auf, die per einfacher Swipe-Geste zu erreichen sind.

Fokussiere dich beim Gestalten auf die Funktionalität und den Mehrwert. (Screenshot: Apple)
Fokussiere dich beim Gestalten auf die Funktionalität und den Mehrwert. (Screenshot: Apple)

3. Die Steuerung muss grobmotorisch und intuitiv sein

Deine App wird nur dann genutzt, wenn sie Spaß macht und einen Mehrwert bietet. Eine intuitive Bedienung kann entscheidend für den Erfolg deiner App sein. Ein gutes Beispiel dafür ist Tinder. Es gibt unzählige Dating-Portale, aber es ist das einfache nach links und nach rechts Wischen, dass die Entscheidung für den passenden Partner spielerisch und leicht macht.

Apps wie die von SoundCloud oder Spotify haben das Finden und Abspielen von Musik perfektioniert. Durch einfaches nach links oder rechts Wischen springst du in der Playlist vorwärts oder rückwärts, nach unten wischen zeigt die Suche, nach oben wischen lässt dich die Lautstärke bestimmen.

4. Überrasche durch neue Funktionen: Nutze Force-Touch und Vibrationen

Die Apple Watch ist Neuland und selbst die Mitarbeiter im Apple-Store können dir zu vielen Fragen rund um die Smartwatch noch keine qualifizierte Antwort geben. Umso besser, wenn du schon beim Design und der Konzeption auf die Nutzung der neuen Features achtest und Wert darauf legst.

Ein neues Feature ist zum Beispiel Force-Touch. Die Apple Watch merkt nicht mehr nur, dass du auf das Display drückst, sie analysiert auch, wie stark. Das bietet dir die Möglichkeit, eine Art Schnellnavigation vorzusehen, über die der Nutzer die wichtigsten drei Funktionen zum Beispiel jederzeit abrufen kann.

Du entwickelst eine App, die von Hinweisen und Interaktion lebt? Dann versuch, die leichten Vibrationen der Smartwatch zu nutzen, um auf deine App aufmerksam zu machen.

5. Halte das Datenvolumen gering

Schon im Designprozess solltest du darauf achten, keine Informationen einzubauen, die zu viel Ladezeit beanspruchen. Die Apple Watch hat selbst keinen Internetzugriff, sondern verbindet sich über Bluetooth mit deinem iPhone. Wer die Apple Watch schon mal genutzt hat, weiß, wie lang eine Server-Anfrage dauern kann.

Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Nutze schlanke Grafiken und gib nur die wirklich wichtigen Informationen wieder.

6. Gestalte die Eingabe einfach

Kurze Wörter sind ein Gewinn für eine simple Bedienbarkeit der App. (Screenshot: Apple)
Kurze Wörter sind ein Gewinn für eine simple Bedienbarkeit der App. (Screenshot: Apple)

Die Apple Watch bietet keine klassische Eingabefunktion für Text per Tastatur. Der Input erfolgt also entweder per Sprachsteuerung oder über Buttons. Aufgrund der langsamen Verbindung zu Siri und der Tatsache, dass man nicht unbedingt in der Öffentlichkeit mit seiner Uhr sprechen will, macht die letztere Variante zur komfortableren Lösung.

Aufgrund des kleinen Displays von 272 x 340 Pixeln oder 312 x 390 Pixeln solltest du für eine einfache Interaktion auch einfache Entscheidungsgrundlagen bieten. Ja. Nein. Play. Pause. Hinzufügen. Löschen. Kurze Wörter sind hier definitiv ein Gewinn für eine simple Bedienbarkeit der App.

Eine alternative und oft bessere Lösung dafür sind Icons. Klein, im besten Fall eindeutig und international zu verstehen, ist die Bedienung über mit Icons belegten Buttons die eleganteste Lösung, um durch die App zu navigieren.

So startest du dein erstes Apple-Watch-App-Design

In den Apple-Watch-Human-Interface-Guidelines findest du neben nützlichen Tipps zum Format und der User-Experience auch Template-Vorlagen für Photoshop und sogar Sketch, das in Sachen App-Design aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit immer mehr Anhänger findet.

Wenn du in Photoshop gestalten willst, bist du mit der Apple-Watch-GUI-PSD von Pek Pongpaet gut bedient. Dort findest du eine Übersicht der gängigsten Formatvorlagen und Use-Cases, die definitiv für die Gestaltung und Funktionalität von Nutzen sein können.

Wenn du in Photoshop gestalten willst, bist du mit der Apple-Watch-GUI-PSD von Pek Pongpaet gut bedient.
Wenn du in Photoshop gestalten willst, bist du mit der Apple-Watch-GUI-PSD von Pek Pongpaet gut bedient.

Falls du lieber direkt im Device layoutest, bietet sich eine Vorlage an, die einen Teil der Uhr zeigt, um den finalen Look & Feel vor Augen zu haben. Das Apple-Watch-Template von Medialot ist eine simple, aber schöne Grundlage zum Gestalten und für die Präsentation beim Kunden, die nahezu alle Variationen der Apple Watch aufzeigt.

Du hast es wahrscheinlich schon mitbekommen: Vektor ist King und Sketch ist langsam, aber sich auf dem Vormarsch. Der Vorteil ist neben den schnellen Ladezeiten die maximale Schärfe, welche die Vektor-Elemente unendlich skalierbar machen. Somit ist auch die aktuell beste Vorlage für deine nächste Apple-Watch-App die „Apple Watch GUI Kit .sketch resource“ von Jan Losert.

Jan war nicht nur so nett, dieses Kit kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern hat auch noch das Pendant in Photoshop dazu gestaltet. Aufgrund der vielen Downloads und des Erfolgs dieses Kits wurde es schon geupdated und enthält jetzt über 40 Screens, die alle den Apple-Watch-Typeface-Guidelines entsprechen. Definitiv eine Vorlage, die dir viel Arbeit abnimmt und deinen Start mit der Apple Watch ebnen.

Und welche App wollt ihr auf Apples Smartwatch bringen?

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Pierre Starkloff
Social-Media-Werkzeugkiste: 16+ nützliche Tools, Apps und Plugins, die deinen Alltag erleichtern http://t3n.de/news/social-media-tools-apps-plugins-609849/ 2015-05-14T12:07:43Z
Social-Media-Professionals aufgepasst! In dieser Liste haben wir 16+ Helferlein aufgeführt, die euren Arbeitsalltag bereichern.

Social-Media-Professionals aufgepasst! In dieser Liste haben wir 16+ Helferlein aufgeführt, die euren Arbeitsalltag bereichern.

Zeitsparen, Inhalte finden, Erfolge messen! Diese Social-Media-Tools helfen dabei

Egal ob Marketer oder Community-Manager – wer sich professionell im Social Web bewegt, ist immer auf der Suche nach tollen Tools und Plugins, die den Berufsalltag erleichtern. Wir haben eine Liste mit 16 nützlichen Social-Media-Helfern angelegt, die Zeit sparen, wichtige Insights liefern oder die Beschaffung und Distribution von Medieninhalten unterstützen. Ein bunter Blumenstrauß, der eure Favoriten bereichern dürften.

01. Pablo

Vorschaubilder wie diese können mit Pablo in Social Media-Beiträge integriert werden. (Bild: Buffer)
Vorschaubilder wie diese können mit Pablo in Social Media-Beiträge integriert werden. (Bild: Buffer)

Pablo lässt euch schnell und einfach tolle Bild-/Text-Kompositionen für eure Vorschaubilder konzipieren. Der Dienst wurde von Buffer entwickelt. Pablo gibt an, dass das Bild in nicht einmal 30 Sekunden zur Nutzung bereitsteht. Der Dienst ist kostenlos und es bedarf nicht einmal eines Buffer-Kontos.

02. WordSwag.co

Social-Media-Tools wie Wordswag helfen coole Text-/Bild-Kombinationen zu erstellen. (Screenshot: Wordswag.co)
Social-Media-Tools wie Wordswag helfen coole Text-/Bild-Kombinationen zu erstellen. (Screenshot: Wordswag.co)

WordSwag.co hat eine Palette an Texteffekten im Repertoire, mit denen ihr euren Fotos etwas mehr „Swag“ verpassen könnt. Das Tool kommt dabei als iPhone-App daher. Es gibt unterschiedliche Samples. Einfach Bild knipsen, Text formulieren und Effekt auswählen. Kinderleicht und richtig sehenswert – kostet allerdings 3,99 Euro!

03. Buzzsumo

Mit Buzzsumo findet ihr tolle Inspiration für eure nächsten Blog- und Social-Media-Postings. (Screenshot: Buzzsumo)
Mit Buzzsumo findet ihr tolle Inspiration für eure nächsten Blog- und Social-Media-Postings. (Screenshot: Buzzsumo)

Buzzsumo ist ein spannendes Tool, das im Social Web häufig geteilte Artikel, Videos, Infografiken, Interviews und vieles mehr zu einem individuellen Keyword sichtbar macht. Interessant ist Buzzsumo vor allem, wenn man nach Artikelideen oder reichweitenstarken Medien sucht, die deinen Fachbeitrag abbilden könnten.

04. Portent

„Will WhatsApp Ever Rule the World?“ – hinter der Frage, dürfte sich ein interessanter Blogbeitrag verbergen. (Screenshot: Portent's Content Creator)
„Will WhatsApp Ever Rule the World?“ – hinter der Frage, dürfte sich ein interessanter Blogbeitrag verbergen. (Screenshot: Portent's Content Creator)

Portent ist ein Ideen-Generator für deinen nächsten klickstarken Artikel. Einfach ein Themen-Keyword in die Suchmaske eintragen und die Maschine anschmeißen. Aus „WhatsApp“ wird dann beispielsweise die Artikelidee „Will WhatsApp Ever Rule the World?“. Sollte knallen im Social Web!

05. LikeAlyzer

Likealyzer gehört zu den Social-Media-Tools, die den Erfolg deiner Facebook-Seite analysieren. (Screenshot: LikeAlyzer)
Likealyzer gehört zu den Social-Media-Tools, die den Erfolg deiner Facebook-Seite analysieren. (Screenshot: LikeAlyzer)

LikeAlyzer analysiert – wie der Name schon sagt - eure Facebook-Seiten und gibt anschließend Empfehlungen aus, wo an welchen Stellen ihr euren Auftritt noch verbessern könnt. In einem Social-Rank-Bereich könnt ihr verschiedene Kennziffern im Auge behalten.

06. Wolfram Alpha

Wolfram Alpha präsentiert unter anderem ein Aktivitäten-Protokoll von dir und deinen Freunden. (Screenshot: Wolfram Alpha)
Wolfram Alpha präsentiert unter anderem ein Aktivitäten-Protokoll. (Screenshot: Wolfram Alpha)

Wolfram Alpha ist vor allem für die Nutzer interessant, die ihr persönliches Facebook-Profil quasi als Karriere-Page einsetzen. Mit dem Dienst könnt ihr extrem umfangreiche Reports anlegen – beispielsweise zu eurem Posting-Verhalten oder den Beziehungen zu Personen, die mit euch vernetzt sind.

07. Discover.ly

Discover.ly zeigt dir die Social-Network-Seiten deiner Kontakte in der Gmail-Inbox auf. (Screenshot: Discover.ly)
Discover.ly zeigt dir die Social-Network-Seiten deiner Kontakte in der Gmail-Inbox auf. (Screenshot: Discover.ly)

Discover.ly ist ein kostenloses Chrome-Plugin, das dir die Social-Network-Seiten deiner Kontakte unter anderem im Gmail-Account zeigt. Nützlich ist das vor allem, um sich noch stärker auch über andere Plattformen zu vernetzen. Zudem bekommen Interessierte auch die letzten Twitter-Aktivitäten zu sehen oder mit welchen Freunden der Kontakt ebenfalls vernetzt ist.

08. Riffle

Riffle gibt per Klick eine kurze Statistik der Twitter-Nutzer in deinem Dunstkreis aus. (Screenshot: Riffle)
Riffle gibt per Klick eine kurze Statistik der Twitter-Nutzer in deinem Dunstkreis aus. (Screenshot: Riffle)

Riffle ist ebenfalls ein Chrome-Plugin, das die Informationen von Twitter-Nutzern per Klick ergänzt. Einmal installiert, lassen sich über das Icon neben dem Twitter-Kontakt weitere verbundene Social-Media-Konten sowie ein Auflistung der häufig genutzten Hashtags und Mentions finden.

09. TweetDeck

Ein geordneter Twitter-Stream verschafft Überblick. TweetDeck ist eines der beliebtesten Social-Media-Tools der Twitter-Community. (Screenshot: TweetDeck)
Ein geordneter Twitter-Stream verschafft Überblick. TweetDeck ist eines der beliebtesten Social-Media-Tools der Twitter-Community. (Screenshot: TweetDeck)

TweetDeck zeigt alle persönlichen Twitterstreams geordnet in einem Dashboard auf. Anwender können nicht nur verschiedene Listen, veröffentlichte Tweets oder Mentions auf einem Blick überwachen, sondern auch Statistiken anfertigen. Tweetdeck wurde kürzlich von Twitter aufgekauft.

10. Social Rank

Social Rank zeigt dir deine wertvollsten Twitter-Follower auf – nach mehreren Filtern. (Screenshot: Social Rank)
Social Rank zeigt dir deine wertvollsten Twitter-Follower auf – nach mehreren Filtern. (Screenshot: Social Rank)

Social Rank zeigt dir deine wertvollsten Twitter-Follower auf. Egal ob es dabei um die Aktivität oder die Reichweite der vernetzten Personen geht. Das Tool kann vor allem Unternehmen helfen, wichtige Influencer zu identifizieren, um mit ihnen verstärkt in Kontakt zu treten.

11. Storify

Mit Storify können Social-Media-Inhalte in einem Board gesammelt werden –  #MayThe4thBeWithYou zum Beispiel. (Screenshot: Storify)
Mit Storify können Social-Media-Inhalte in einem Board gesammelt werden – #MayThe4thBeWithYou zum Beispiel. (Screenshot: Storify)

Storify hilft Inhalte aus Blogs, Tweets und vielem mehr zu sammeln und sie auf einer Storify-Seite zu kuratieren. Das kann nach Themen, Quellen oder Autoren passieren. Der Service integriert alle Arten von Medien angefangen von Text- über Bild- bis Videoinhalte.

12. Curalate

Curalate analysiert den Erfolg von Bilder-Postings im Social Web. (Screenshot: Curalate)
Curalate analysiert den Erfolg von Bilder-Postings im Social Web. (Screenshot: Curalate)

Curalate ist ein Monitoring-Tool, das vor allem auf Bilderposts optimiert und somit perfekt für den Einsatz im Instagram- und Pinterest-Marketing ist. Neben den Reports könnt ihr mithilfe von Curalate zudem User-Generated-Content anfertigen indem ihr Bilder sammelt und sie in beispielsweise auf Produktseiten kuratiert.

13. Tailwind

Das Social-Media-Tool Tailwind misst den Erfolg deines Pinterest-Accounts. (Screenshot: Tailwind)
Das Social-Media-Tool Tailwind misst den Erfolg deines Pinterest-Accounts. (Screenshot: Tailwind)

Tailwind ist ein Tool das verschiedene Möglichkeiten zum Pinterest-Management und -Monitoring bereitstellt. Ihr könnt damit Pins planen, Trends analysieren und Reports anlegen. Tailwind ist insofern für Unternehmen interessant, die ihre Reichweite auf Pinterest vergrößern und den Zeitaufwand minimieren wollen.

14. YO!

Mit „YO!“ könnt ihr Social-Media-Inhalte direkt auf das Smartphone eurer Leser pushen. (Screenshot: YO)
Mit „YO!“ könnt ihr Social-Media-Inhalte direkt auf das Smartphone eurer Leser pushen. (Screenshot: YO)

YO! galt lange als Bullshit-App, die sich jedoch im Laufe der letzten Monate ziemlich gemausert hat. Unternehmen können die Yo-Schnittstelle nutzen, um ihre Inhalte vom Blog oder den Social-Media-Profilen direkt auf das Smartphone interessierter Nutzer mit einem „Yo“ zu pushen. Marken wie TechCrunch haben es bereits vorgemacht.

15. Awesome Screenshot

Screenshots ganz leicht im Browser bearbeiten und fertig abspeichern. (Screenshot: Awesome Screenshot)
Screenshots ganz leicht im Browser bearbeiten und fertig abspeichern. (Screenshot: Awesome Screenshot)

Awesome Screenshot lässt dich Screenshots erstellen und sie vor dem Speichern direkt im Browser bearbeiten – ihr könnt unter anderem Kommentare, Pfeile oder andere Markierungen einfügen. Das Chrome-Plugin spart Zeit und ist sehr hilfreich, wenn ihr sehenswerte Screenshots über eure Social-Media-Profile teilen wollt.

16. Giphy

GIFs sind der heiße Scheiß im Netz – auf GIPHY findet ihr sie! (Screenshot: GIPHY)
GIFs sind der heiße Scheiß im Netz – auf GIPHY findet ihr sie! (Screenshot: GIPHY)

Giphy ist die Plattform für GIFs jeglicher Art – und GIFs sind der letzte Schrei im Social Web um die Gefühle in einem Statusupdate, einem Kommentar oder einer Antwort wiederzugeben. Mit dem dazugehörigen Browser-Plugin lassen sich die kleinen Bewegtbilder noch schneller finden beim Surfen.

Was noch?

Eine immer wieder gern gesehene Hilfe ist zudem das Social-Media-Cheat-Sheet für optimale Bildergrößen auf Plattformen wie Facebook, YouTube, Instagram, Google+ und so weiter. Erst Anfang des Jahres haben die Betreiber von Setupablogtoday.com eine aktuelle Version online gestellt, die wir euch in dieser Liste nicht vorenthalten wollen. Mit einem Klick auf die Social-Media-Infografik, vergrößert ihr sie.

Bildergrößen auf einem Blick: Von Facebook bis YouTube. (Infografik: Setupablogtoday.com)
Bildergrößen auf einem Blick: Von Facebook bis YouTube. (Infografik: Setupablogtoday.com)
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Andreas Weck