Apps | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apps 2015-01-24T13:21:49Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apps Aufgeweckt: Vergiss alles, was du über Yo gehört hast – die App ist keine Spielerei mehr [Kolumne] http://t3n.de/news/yo-app-medienunternehmen-589856/ 2015-01-24T13:21:49Z
„The stupidest, most addictive app ever!', beschrieb einst Robert Scoble die Yo-App. Seitdem hat sich aber einiges getan, meint Kolumnist Andreas Weck. Yo ist raus aus den Kinderschuhen!

„The stupidest, most addictive app ever!", beschrieb einst Robert Scoble die Yo-App. Seitdem hat sich aber einiges getan, meint Kolumnist Andreas Weck. Yo ist raus aus den Kinderschuhen!

Als die Smartphone-App Yo vor knapp einem Jahr das Licht der Welt erblickte, schieden sich die Geister: Die einen lobten den abgespeckten Funktionsumfang. Die anderen erkannten genau darin einen viel zu irrelevanten Nutzwert. Yo-Nutzer konnten sich zum Start lediglich ein simples „Yo“ schicken: Beispielsweise als Antwort auf eine Frage, die sie über einen anderen Kanal erhalten haben oder als Signal, wenn etwas passiert ist, worüber einer den anderen informieren möchte – ein gefallenes Tor im Stadion der Lieblingsmannschaft etwa.

Yo-App startete als Spielerei

Yo war in seinen Anfangstagen einfach nur eine Spielerei – wer da gegenteiliges behauptet, muss entweder ziemlich bekloppt oder in die Pläne der Macher eingeweiht gewesen sein. Der Tech-Blogger Robert Scoble, der – wenn man es so will – für den Yo-Buzz verantwortlich gewesen ist, erklärte medienwirksam: „This is the stupidest, most addictive app I've ever seen in my life.“ Den Entwicklern der Yo-App war die Idee sogar so peinlich, dass sie beim Marktstart darauf verzichteten die eigenen Namen zu veröffentlichen. Im Grund spricht das Bände.

Es gibt eine Menge spannender Nachrichten-Kanäle in der Yo-App... (Screenshot: Andreas Weck)
Es gibt eine Menge spannender Nachrichten-Kanäle in der Yo-App... (Screenshot: Andreas Weck)

Doch rückblickend betrachtet, bedeutet das alles gar nichts. Denn Fakt ist, dass die Applikation schneller als du „Yo“ sagen kannst, zum Liebling der Nutzer und somit auch zum Liebling der Investoren wurde. Zweimal eine Million markierten einen beispiellosen Erfolg, der zum einen die Nutzermarke und zum anderen die Summe der ersten Finanzierungsrunde widerspiegelte.

Und, anders als viele Beobachter es vielleicht vermutet hätten, haben die Entwickler Moshe Hogeg und Or Arbel das Geld nicht versiebt und Yo nicht zum „One Hit Wonder“ verkommen lassen, sondern den Funktionsumfang stark erweitert und somit namhafte, ernstzunehmende Unternehmen für die Anwendung begeistern können – vor allem aus dem Medienbereich. Denn Yo eignet sich inzwischen hervorragend um diverse Presseinhalte zu übermitteln – Artikel, Bilder, Links und komplette Videos können vom Nutzer inzwischen mit einem einfachen Yo angefordert werden. Auf einmal hält die Applikation auch für den größten Kritiker einen sinnvollen Anwendungsfall parat.

Medienunternehmen entdecken Yo: Von BBC über Comedy Central bis Lonely Planet

Nehmen wir den Channel von BBCTRENDING. Angemeldete Nutzer brauchen lediglich ein Yo an den Auftritt der britischen Rundfunkanstalt schicken und bekommen aktuelle Artikel zu aktuellen Ereignissen des Weltgeschehens serviert. Das kann per App und inzwischen auch per Chrome-Plugin passieren. Wer COMEDYCENTRAL folgt, bekommt unter anderem die beliebten Sendungen des US-amerikanischen Komikers Steve Colbert zu sehen. Wer LONELYPLANET oder LPLOCAL anyo’d bekommt zum einen die meistgeklickten Artikel der Woche oder aber konkrete Artikel – wenn vorhanden – zum eigenen Standort präsentiert. Somit kann zumindest letzterer Channel auch ein alternativer Reiseführer sein.

Zwar gibt es auch nach wie vor diese eher unsinnigen Yo-Channels wie BOREDELONMUSK, der Interessierten einen Hinweis schickt, sobald ein Tweet mit dem gleichnamigen Hashtag 100 Mal auf Twitter retweetet wurde, jedoch bilden sie nur noch einen Teil der gesamten Angebotspalette an Möglichkeiten ab. Und das macht einen solchen Dienst dann eben wieder für ein breites Publikum interessant – für diejenigen Anwender, die absurde Inhalte und diejenigen Anwender, die relevante Inhalte abrufen wollen. Und wer an gar nichts von beidem interessiert ist, dem bleibt zumindest die Möglichkeit sich wie gehabt einfach einsilbig mit guten Freunden zu unterhalten.

Der freie Journalist Marcus Bösch bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt: „Letztlich ist Yo eine sehr einfache und sinnvoll reduzierte Kommunikationsplattform für Menschen, Websites, Firmen und letztlich alles was irgendwie mit dem Internet verbunden ist.“ Auch wenn Yo noch nicht als „erwachsen“ bezeichnet werden kann – dafür fehlt es dann doch noch etwas an Angeboten und Nutzern – so kann man definitiv von „jugendlich“ sprechen. Aus den Kinderschuhen ist der Dienst jedenfalls raus.

Weitere Kolumnen-Artikel aus „Aufgeweckt“ findet ihr hier.
]]>
Andreas Weck
Microsoft: Office 2016 kommt noch in diesem Jahr auf den Markt http://t3n.de/news/microsoft-office-2016-noch-590088/ 2015-01-23T11:40:18Z
Office 2016 soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 erscheinen. Außerdem wird es mit Office für Windows 10 eine Reihe von Universal-Apps geben, die für Geräte mit Touchscreen optimiert wurden.

Office 2016 soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 erscheinen. Außerdem wird es mit Office für Windows 10 eine Reihe von Universal-Apps geben, die für Geräte mit Touchscreen optimiert wurden.

Neben Office 2016 wird es auch ein Touch-optimiertes Office für Windows 10 geben. (Screenshot: Microsoft)
Neben Office 2016 wird es auch ein Touch-optimiertes Office für Windows 10 geben. (Screenshot: Microsoft)

Office 2016: Nächste Version der Büro-Suite erscheint noch 2015

Nachdem Microsoft gerade erst Windows 10 im Rahmen eines Presse-Events vorgestellt hat, legt jetzt das Office-Team nach und gibt erste Details zum geplanten Update der Bürosoftware heraus. Office 2016 soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 auf den Markt kommen. Dabei soll es sich um eine reine Desktop-Software handeln und laut Microsoft der Office-Erfahrung entsprechen, mit der Nutzer seit langem vertraut sind.

Größere Änderungen am Look-and-Feel dürfte es daher nicht geben. Allerdings soll es laut brancheninternen Quellen einen dunklen Theme geben. Anscheinend hatten sich viele Nutzer eine solche Option gewünscht. Hinzu kommt außerdem eine neue Hilfefunktion. Im Gegensatz zum verhassten Office-Assistenten Clippy aus den Office-Versionen 98 bis 2004 handelt es sich dabei aber lediglich um ein wenig aufdringliches Suchfeld.

Office für Windows 2010: Universal-Apps kommen vorinstalliert auf Smartphones und Tablets

Neben der neuen Office-2016-Suite wird Microsoft auch ein separates Office mit Touch-Optimierung einführen. Unter dem Namen Office für Windows 10 soll es spezielle Versionen von Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook geben. Die Programme sind als sogenannte Universal-Apps konzipiert. Sie sollen daher auf unterschiedlichen Geräteklassen denselben Funktionsumfang bieten. Office für Windows 10 soll auf Smartphones und kleineren Tablets, auf denen die nächste Version von Microsofts Betriebssystem läuft, bereits vorinstalliert sein. Alle anderen Nutzer können die Programme über den Windows Store herunterladen. Eine Preview-Version von Office für Windows 10 wird in den kommenden Wochen erscheinen. Die finale Version der Software wird im Laufe des Jahres veröffentlicht.

Wer sich für Microsofts Büro-Suite nicht erwärmen kann, der kann einen Blick auf unseren Artikel „Die besten Office-Alternativen für Windows, Mac und Linux“ werfen.

via www.theverge.com

]]>
Kim Rixecker
Mac-App Hocus Focus zaubert inaktive Fenster weg http://t3n.de/news/mac-app-hocus-focus-590040/ 2015-01-23T11:10:16Z
Die kostenlose Mac-App Hocus Focus soll das konzentrierte Arbeiten am Mac erleichtern, in dem das Programm inaktive Fenster nach einer bestimmten Zeit automatisch ausblendet.

Die kostenlose Mac-App Hocus Focus soll das konzentrierte Arbeiten am Mac erleichtern, in dem das Programm inaktive Fenster nach einer bestimmten Zeit automatisch ausblendet.

Hocus Focus schließt inaktive Fenster am Mac automatisch

Wer gleichzeitig mit vielen Programmen und Fenstern am Mac arbeitet, kann schnell einmal den Überblick verlieren, wenn nicht in regelmäßigen Abständen das genutzte Fenster geschlossen oder versteckt wird. Das lässt sich mit dem Kurzbefehl cmd+h erledigen – oder man übergibt die Kontrolle an die kostenlose Mac-App Hocus Focus des Programmierers Nial Giacomelli. Das Programm ist eine Weiterentwicklung der 2011 veröffentlichten App Houdini.

Hocus Focus am Mac. (Screenshot: t3n)
Hocus Focus am Mac. (Screenshot: t3n)

Hat man Hocus Focus installiert, erscheint in der Menüleiste ein Zauberstabsymbol. Dort können die Einstellungen vorgenommen werden. So kann für jede App ein Zeitrahmen festgelegt werden, nach dem das entsprechende Fenster automatisch verschwindet. Voreingestellt sind 30 Sekunden. Darüber hinaus lässt sich aber auch einstellen, dass ein Fenster oder Programm sofort unsichtbar geschaltet wird, nachdem es aus dem Fokus des Nutzers gerät.

Da einige wichtige Programme nicht unbedingt sofort verschwinden sollen, wenn man seine Aufmerksamkeit einem anderen Fenster zuwendet, kann man natürlich auch einstellen, dass diese gar nicht weggezaubert werden. Dazu stellt man den Zeitrahmen einfach auf Null. Das Programm erscheint in der Übersicht dann als ausgeschaltet.

Hocus Focus: Witzige Spielerei oder echte Hilfe für den Arbeitsalltag?

Ob Hocus Focus nur eine kleine Spielerei für zwischendurch ist, oder ob die App wirklich eine Übersicht bringende und zeitsparende Unterstützung für den Arbeitsalltag von Mac-Nutzern sein kann, muss jeder für sich entscheiden. Die App in Version 1.1 steht seit Anfang dieses Jahres zum Download auf dieser Website zur Verfügung.

Im Mac-App-Store gibt es Hocus Focus nicht. Entwickler Nial Giacomelli erklärt dazu, dass er so Updates schneller verfügbar machen könne und bei neuen Funktionen keinen Rausschmiss aus dem Shop fürchten müsse.

via www.cnet.com

]]>
Jörn Brien
Skype-Killer oder Fehlschlag? – Kim Dotcoms MegaChat im Kurztest http://t3n.de/news/megachat-kurztest-kim-dotcoms-589857/ 2015-01-22T13:52:24Z
Mit MegaChat erweitert Kim Dotcom das Angebot seines Filehosters um eine Möglichkeit zum Sprach- und Videochat. Wir haben uns die neue Web-App für euch angeschaut.

Mit MegaChat erweitert Kim Dotcom das Angebot seines Filehosters um eine Möglichkeit zum Sprach- und Videochat. Wir haben uns die neue Web-App für euch angeschaut.

MegaChat: Kim Dotcom will es mit Skype aufnehmen

Gewohnt vollmundig hatte Kim Dotcom den Video-, Sprach- und Text-Chat seines Unternehmens Mega vorab als sichere Skype-Alternative angepriesen. Jetzt ging eine erste Beta-Version der Web-App live. Für uns Grund genug, dem Tool einen kleinen Test zu unterziehen. Zunächst sei angemerkt, dass ihr auf die Funktion derzeit nur über die URL Mega.nz zugreifen könnt. Über die gewohnte Adresse des Anbieters, Mega.co.nz, habt ihr darauf noch keinen Zugriff.

MegaChat ist nahtlos in den Cloud-Speicher des Anbieters integriert. Im Grunde also eine interessante Lösung für Teams, die neben einem Kommunikationsmittel auch gleich verschiedene Dateien austauschen wollen. Allerdings beschränkt sich der Funktionsumfang von MegaChat derzeit noch auf Video- und Sprachanrufe. Textnachrichten und Videokonferenzen sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Immerhin funktionierte der Videochat, für den ihr keinerlei Browser-Plugin benötigt, schon ziemlich gut. In unserem kurzen Test hatten wir weder mit der Bild- noch der Sprachqualität Probleme.

MegaChat: An der Bild- und Tonqualität der Skype-Alternative konnten wir nichts aussetzen. (Screenshot: Mega)
MegaChat: An der Bild- und Tonqualität der Skype-Alternative konnten wir nichts aussetzen. (Screenshot: Mega)

MegaChat: Offensichtliche Mängel und Zweifel an der Sicherheit des Dienstes

Wirklich problemlos funktioniert MegaChat noch nicht. Zunächst hatten wir Probleme mit doppelten Benachrichtigungen, was allerdings bei einer Beta-Version sicherlich zu verkraften ist. Problematischer war allerdings ein Fehler, der uns beim Kopieren einer Datei begegnet ist. Wir hatten, während wir uns im Videochat befanden, einen freigegeben Cloud-Ordner in unseren Speicher kopieren wollen. Daraufhin öffnete sich eine Ladeanimation, die fortan jegliche Interaktion mit der App verhinderte und auch nicht wieder wegging. Immerhin lief der Videochat im Hintergrund problemlos weiter.

Jetzt bleibt noch die Frage nach der Sicherheit, immerhin hatte Kim Dotcom seinen Chat-Dienst als vollständig verschlüsselte Alternative zu Skype angepriesen. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch auf Twitter, dass Nutzer amerikanischen Anbietern wie Skype aufgrund der Überwachung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA nicht trauen könnten. Auch zum Start des Cloud-Dienstes Mega hatte Kim Dotcom von „undurchdringlichen“ Sicherheitsmechanismen gesprochen. Dennoch brauchte der Sicherheitsexperte Steve „Sc00bzt“ Thomas nur wenige Tage um Mega-Passwörter aus verschlüsselten Bestätigungs-Links zu extrahieren. Auch der Krypto-Experte Moxie Marlinspike bezeichnete Megas Sicherheitsansatz damals als „untauglich“.

Ob MegaChat sicherer ist, lässt sich mangels Details zum eingesetzten Verschlüsselungsverfahren nicht sagen. Zumal die Schlüsselverwaltung offensichtlich auf den neuseeländischen Servern des Anbieters abgewickelt wird und nicht in den Händen der Nutzer liegt. Sofern Mega hier keine genaueren Informationen vorlegt, läuft es wohl auf die Frage hinaus, ob ihr den Sicherheitsversprechen des mehrfach rechtskräftig verurteilten Kim Dotcom glauben schenkt, oder nicht.

via techcrunch.com

]]>
Kim Rixecker
Dropbox launcht endlich App für Windows Phone http://t3n.de/news/dropbox-launcht-endlich-app-fuer-589762/ 2015-01-22T05:56:54Z
Der Speicherdienst ist ab sofort auch auf der Mobile-Plattform von Microsoft verfügbar. Die Windows Phone-App ist Teil einer Partnerschaft, die Dropbox mit dem Softwarekonzern abgeschlossen hat.

Der Speicherdienst ist ab sofort auch auf der Mobile-Plattform von Microsoft verfügbar. Die Windows Phone-App ist Teil einer Partnerschaft, die Dropbox mit dem Softwarekonzern abgeschlossen hat.

Dropbox-Ordner am Start-Screen ablegen

Das lange Warten hat ein Ende: Dropbox ist seit Mittwoch für Besitzer von Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Windows Phone verfügbar. Das Unternehmen stellt auf seinem Blog die neue App für das Microsoft-Ökosystem vor. Die Windows Phone-Version stellte das Startup bereits im November vergangenen Jahres in Aussicht, als Dropbox eine Zusammenarbeit mit dem Software-Konzern ankündigte.

Dropbox bringt seinen Speicherdienst auf Windows Phone. (Bild: Dropbox)
Dropbox bringt seinen Speicherdienst auf Windows Phone. (Bild: Dropbox)

Die App verfügt über die bekannten Kernfunktionen des Cloud-Speicher-Anbieters. So werden die Bilder des Users automatisch als Backup gespeichert. Daten können sowohl im Online- als auch im Offline-Modus als Favoriten gekennzeichnet werden. Die Anwendung lässt wie bei den anderen Mobilversionen berufliche und private Accounts verwalten. Für die Windows Phone-App lässt Dropbox außerdem einzelne Ordner am Start-Screen ablegen, um einen schnelleren Zugang zu ermöglichen.

Strategische Partnerschaft mit Microsoft

Die Anwendung steht bereits im Windows Phone Store bereit. Kompatibel ist die Dropbox App mit Windows Phone 8.0 und 8.1. Im Herbst stellten die beiden Partner eine Integration des Cloud-Dienstes in die Office-Apps für Android und iOS. Dadurch lassen sich Dokumente von Dropbox in der Microsoft-Anwendung öffnen und bearbeiten. Die Zusammenarbeit mit dem Softwarekonzern bezeichnet das Startup als strategische Partnerschaft. Welche weiteren Produkte diese in Zukunft noch bringen wird, ist nicht bekannt.

via blog.dropbox.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Blynk: Kinderleichte Smartphone-Steuerung für euer nächstes Arduino-Projekt http://t3n.de/news/blynk-arduino-ios-android-589666/ 2015-01-21T15:35:47Z
Das Kickstarter-Projekt Blynk soll es ganz einfach machen, ein Arduino-Projekt mit dem Smartphone zu steuern. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch eine SDK für eigene Apps geben.

Das Kickstarter-Projekt Blynk soll es ganz einfach machen, ein Arduino-Projekt mit dem Smartphone zu steuern. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch eine SDK für eigene Apps geben.

Blynk: In nur wenigen Minuten sollt ihr euer Arduino-Projekt mit dem Smartphone steuern können. (Grafik: Blynk)
Blynk: In nur wenigen Minuten sollt ihr euer Arduino-Projekt mit dem Smartphone steuern können. (Grafik: Blynk)

Blynk: Kinderleichte Smartphone-Steuerung für Arduino-Projekte

Ein Arduino-Projekt ohne großen Aufwand mit dem Smartphone zu steuern, wäre ein Traum für viele Hardware-Hacker. Das Kickstarter-Projekt Blynk soll genau das ermöglichen. Dazu sollt ihr nicht mal ein spezielles Shield benötigen. Viel mehr reicht es aus, wenn euer Arduino per Ethernet oder WLAN mit dem Internet verbunden ist, denn die Kommunikation zwischen der Blynk-App und eurem Projekt wird kostenfrei über einen Server des Anbieters abgewickelt.

Die Blynk-App selbst soll es in Varianten für iOS und Android geben. In der App stehen euch verschiedene Steuerungs- und Anzeige-Instrumente in Form von Widgets zur Verfügung. Wollt ihr beispielsweise eine Lampe oder etwas Ähnliches mit der Blynk-App ein- und ausschalten, wählt ihr dazu lediglich das Schalter-Widget aus. Anschließend legt ihr in der App fest, welcher Pin dazu angesprochen werden soll, und fordert einen Authentifizierungs-Token per E-Mail an. Nachdem ihr in eingefügt habt, könnt ihr eure Lampe von jedem Ort aus per Smartphone steuern.

Blynk: Zusätzliche Widgets kommen als In-App-Purchase

Neben dem Kaufpreis für die eigentliche App will Blynk durch zusätzliche Widgets Geld verdienen. Die können Nutzer sich dann per In-App-Purchase kaufen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, direkt alle Widgets über die Kickstarter-Kampagne zu erwerben. Die Server-Software von Blynk wurde in Java geschrieben und soll als Open-Source-Projekt veröffentlicht werden. Wer sich nicht von dem Anbieter abhängig machen will, der kann sie also auch selbst hosten.

Für die Zukunft plant Blynk auch die Veröffentlichung eines Software-Development-Kits, mit dem Entwickler eigene Apps auf Basis von Blynk schreiben können. Das gehört allerdings noch nicht zu den jetzigen Kickstarter-Belohnungen. Über die Crowdfunding-Kampagne könnt ihr lediglich die iOS- oder Android-App für je fünf US-Dollar erwerben. Wer Zugriff auf alle Widgets haben möchte, zahlt 20 US-Dollar. Das Ziel der Kickstarter-Kampagne ist 10.000 US-Dollar. Derzeit steht das Projekt bei 7.437 US-Dollar und die Kampagne läuft noch bis zum 14. Februar 2015.

Wer noch nach einem neuen Arduino-Projekt sucht, der sollte den Artikel „Das eigene Haus hacken: So baust du dir eine Fernbedienung, die Türen öffnet“ aus dem t3n Magazin Nr. 31 lesen.

]]>
Kim Rixecker
QualityTime: Diese App weiß, wie oft du zu deinem Smartphone greifst http://t3n.de/news/qualitytime-diese-app-weiss-oft-589546/ 2015-01-21T05:00:43Z
Die Android-App QualityTime misst das Nutzungsverhalten am Smartphone. Für Apps, in denen zu viel Zeit verschwendet werden, können User einen Alarm aktivieren.

Die Android-App QualityTime misst das Nutzungsverhalten am Smartphone. Für Apps, in denen zu viel Zeit verschwendet werden, können User einen Alarm aktivieren.

QualityTime erfasst Nutzungsdauer und App-Verhalten

Wie viel Zeit verbringen wir mit unserem Smartphone - und mit welchen Apps? Das versucht eine neue Android-App herauszufinden. QualityTime heißt die Anwendung, die durch die Analyse des Nutzungsverhaltens eine Lösung für digitale Diäten verspricht.

Entwickelt wurde der Dienst vom Cloud-Anbieter Zero Desktop. QualityTime misst im Hintergrund die Zeit, die das Android-Gerät im Einsatz ist und splittet diese Auswertung auf einzelne Apps auf. Der Service informiert den User über sein Nutzungsverhalten in täglichen oder wöchentlichen Berichten. Visualisiert wird das Tracking in einer Timeline, in der durch einzelne Tage geblättert werden kann.

QualityTime wertet die Nutzungsdauer einzelner Apps aus. (Bild: QualityTime)
QualityTime wertet die Nutzungsdauer einzelner Apps aus. (Bild: QualityTime)

Benachrichtigung durch vernetzte Heimgeräte

Nachdem QualityTime auch erfasst, wie oft eine App geöffnet wird und wie viel Zeit damit verbracht wird, bieten die Entwickler eine Hilfe zur Einschränkung an. User können einen Alarm aktivieren, der sie benachrichtigt, wenn die Nutzung einer Anwendung ein Zeitlimit überschreitet. Wem das nicht genug ist, der kann einzelne Apps auch sperren lassen. Das Benachrichtigungssystem weitet der Betreiber auch für das Internet of Things aus, sodass vernetzte Heimgeräte die Benachrichtigung wiedergeben können.

Die Analysedaten speichert QualityTime in einer Cloud, die Nutzer können ihre Daten für die vergangenen sechs Monate abrufen.

via thenextweb.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
AppBlast.io: Das kann die Marketing-Plattform für App-Entwickler http://t3n.de/news/appblastio-marketing-plattform-589158/ 2015-01-19T09:33:54Z
AppBlast.io soll euch bei der Vermarktung eurer App helfen. Wir haben uns die Plattform für euch angeschaut.

AppBlast.io soll euch bei der Vermarktung eurer App helfen. Wir haben uns die Plattform für euch angeschaut.

AppBlast.io: Marketing-Plattform für App-Entwickler

Der Markt für iOS- und Android-Apps ist extrem überlaufen. Um einen Hit zu landen, braucht ihr neben einem guten Produkt auch entsprechende Marketing-Maßnahmen. AppBlast.io will euch dabei helfen und bietet dazu verschiedene Features an. Dabei richtet sich die Plattform vor allem an kleine und mittlere Entwicklerstudios, denen das Geld für eine größere Marketing-Kampagne fehlt.

Mit AppBlast.io könnt ihr auf einfache Art und Weise eine Landingpage für eure App erstellen. Dazu reichen wenige Klicks und eine kleine Beschreibung eurer App. Ihr bekommt außerdem volle Kontrolle über eure Bilder und den zugrundeliegenden CSS-Code. In der kostenlosen Variante müsst ihr allerdings eine Subdomain des Anbieters nutzen. Eine eigene Domain könnt ihr ab 0,99 US-Dollar pro Monat nutzen.

Marketing: AppBlast.io soll euch bei der Vermarktung eurer App helfen. (Screenshot: AppBlast.io)
Marketing: AppBlast.io soll euch bei der Vermarktung eurer App helfen. (Screenshot: AppBlast.io)

AppBlast.io: Die weiteren Marketing-Features des Anbieters im Überblick

Zukünftig soll AppBlast.io auch eine integrierte E-Mail-Marketing-Funktion bieten. Dieses Feature fehlt derzeit allerdings noch. Dafür könnt ihr euch schon jetzt eine Liste mit englischsprachigen Anbietern erzeugen, die App-Kritiken veröffentlichen. Diese Liste könnt ihr euch nach verschiedenen Kriterien sortieren und so beispielsweise nur Anbieter auflisten, die gegen Bezahlung über eure App schreiben. Anschließend könnt ihr euch die Liste als CSV-Datei herunterladen.

Ob ihr AppBlast.io nutzt, oder lieber eine eigene Landingpage für eure App erstellt, ist letztlich natürlich eine Frage des Budgets. In der kostenlosen Variante stehen euch 50 E-Mail-Signups pro Monat zur Verfügung. Für 0,99 US-Dollar pro Monat bekommt ihr 100 Signups und dürft wie erwähnt eine eigene Domain nutzen. Die teuerste Variante kostet 4,99 US-Dollar pro Monat. Bei diesem Paket ist die Anzahl der Mail-Signups unbegrenzt.

]]>
Kim Rixecker
Morgendliches Briefing: 5 Apps, die alles Wichtige für den Start in den Tag bündeln http://t3n.de/news/morgendliches-briefing-app-smartphone-tablet-588337/ 2015-01-19T07:05:23Z
Ihr wollt morgens schnell und einfach auf Stand gebracht werden? Diese fünf Apps bieten euch ein morgendliches Briefing an, wie es sonst nur hochrangige Politiker bekommen.

Ihr wollt morgens schnell und einfach auf Stand gebracht werden? Diese fünf Apps bieten euch ein morgendliches Briefing an, wie es sonst nur hochrangige Politiker bekommen.

Um nach dem Aufstehen auf den neuesten Stand zu kommen, durchwühlen die meisten Menschen in der Regel unzählige Apps: Welche Termine sind angesetzt? Welche Aufgaben sind zu erledigen? Was sind die Schlagzeilen des Tages? Und wie wird das Wetter heute? Wer etwas Zeit sparen will, versucht sich an Applikationen für Smartphone und Tablet, die all diese Informationen in ein Dashboard bündeln. Als eine Art digitaler Assistent liefern Dienste wie „Sunrise“ oder „Morning“ zum Start in den Tag ein persönliches Briefing – was für hochrangige Politiker wie Merkel, Obama und Co. funktioniert, dürfte auch für dir und mir helfen. Wir haben euch fünf herausstechende Beispiele aufgeführt, die ihr euch bei Bedarf genauer anschauen solltet.

Morgendliches Briefing: 1. Sunrise

Morgendliches Briefing: 1. Sunrise.
Morgendliches Briefing: 1. Sunrise.

„Sunrise“ ist eine Dashboard-App, die eine ansehnliche Anzahl von Funktionen für deinen Start in den Tag bietet. Darunter finden Interessierte einen Kalender in der Tages-, Wochen- und Monatsansicht, eine Kartenfunktion für Wegbeschreibungen, das aktuelle Wetter und eine Übersicht der Termine und Aufgaben. Neben einer Android-, iPhone- und Mac-App gibt es auch eine Browser-Version. Nutzer können Sunrise mit einigen Drittanbieter-Diensten verbinden und die darin enthaltenen Informationen in das Dashboard herüberziehen – beispielsweise mit Trello, Google Kalender oder Evernote. „Sunrise“ ist kostenlos.

Morgendliches Briefing: 2. Morning

Morgendliches Briefing: 2. Morning.
Morgendliches Briefing: 2. Morning.

„Morning“ wurde von Apple vor zwei Jahren zur besten Anwendung im App-Store gekürt. Obwohl damals schon ein heißer Tipp, haben sich die Macher jedoch nicht zurückgelehnt, sondern fleißig an dem Design und Funktionsumfang gearbeitet. Die Applikation überzeugt neben Standard-Funktionen wie der Tag- und Uhrzeitangabe, einem Kalender, dem Wetter und täglichen Erinnerungen vor allem auch mit den Schlagzeilen des Tages – die Quellen können selbst gewählt werden. Den Nutzern werden zudem einige Möglichkeiten geboten das Design individuell anzupassen – beispielsweise im Rahmen der Farbgebung und den Themes. „Morning“ gibt es nur für iPhone und iPad und kostet 2,69 Euro.

Morgendliches Briefing: 3. Status Board

Morgendliches Briefing: 3. Status Board.
Morgendliches Briefing: 3. Status Board.

Auch „Status Board“ liefert eine hervorragende Übersicht aller notwendigen Informationen für den Tag. Ihr bekommt neben der Uhrzeit, dem Datum und dem Wetter eine geordnete Übersicht der eigenen E-Mails und Nachrichten aus Sozialen Netzwerken wie Twitter auf einem Blick vor euch ausgebreitet. Vor allem sind es jedoch Statistik-Liebhaber, die mit der Applikation auf ihre Kosten kommen. Jede einzelne Funktion kann quantifiziert und ausgewertet werden: Wer verschickt beispielsweise die meisten E-Mails? „Status Board“ ist in der Basis-Version für 8,99 Euro nur das iPad erhältlich. Wer weitere 8,99 Euro zahlt kann das Bild per AirPlay auch an ein Apple TV übertragen.

mzl.xnwnnkdl. 75
Status Board
Download @
App Store
Entwickler: Panic, Inc.
Preis: 9,99 €

Morgendliches Briefing: 4. Top of the Morning

Morgendliches Briefing: 4. Top of the Morning.
Morgendliches Briefing: 4. Top of the Morning.

Die Smartphone-Applikation „Top of the Morning“ reiht sich mit einer Wetter-, Zeit-, News- und Erinnerungsfunktion gut in die oben aufgezählten Dienste ein. Sie überzeugt daneben jedoch auch mit einem zusätzlichen Hingucker, der für sich genommen, in den anderen Beispielen nicht vorkommt – einem Überblick der aktuellen Aktienkurse. Zudem dürfte die Anwendung vor allem Freunde minimalistischer Designs gefallen, denn alles ist in einer unaufgeregten und einfarbigen Aufmachung gehalten. „Top of the Morning“ ist für iPhone und iPad für 0,89 Euro erhältlich.

Morgendliches Briefing: 5. Google Now

Morgendliches Briefing: 5. Google Now.
Morgendliches Briefing: 5. Google Now.

Android-Nutzer, die sowohl den Google Kalender, Google Mail und Google Maps nutzen, werden mit Google Now zu guter letzt sicherlich bereits ihre Erfahrungen gemacht haben. Der hauseigene Assistent ist allerdings keine eigenständige App sondern eine Erweiterung der Search-App. Der Funktionsumfang reicht von aktuellen Wetter-, Verkehrs- und Nachrichteninformationen bis zum automatischen Durchsuchen von E-Mails auf wichtige Informationen, wie etwa die Bestätigungen für Eintrittskarten zu Veranstaltungen. Google Now ist kostenlos und steht neben Android auch für iOS-Nutzer zu Verfügung.

mzl.gcpduvlp. 75
Google
Download @
App Store
Entwickler: Google, Inc.
Preis: Kostenlos
Google
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

Habt ihr einen Favoriten?

Viele Leser unter euch haben sicher Erfahrungen mit den aufgeführten Anwendungen gemacht. Lasst uns gerne an eurem Wissen teilhaben und schreibt uns in den Kommentaren eure Meinung. Zudem möchten wir wissen, welche App unter euch am populärsten ist – in Form einer Umfrage, an der ihr euch ebenfalls gerne beteiligen könnt. Das t3n-Team dankt!

]]>
Andreas Weck
Wikipedia-App: Schickes neues Design stellt Fotos in den Fokus http://t3n.de/news/wikipedia-app-update-588780/ 2015-01-16T10:36:45Z
Die Wikimedia Foundation hat der mobilen Wikipedia-App ein schickes Design-Update verpasst. Ein besonderer Fokus liegt auf Fotos.

Die Wikimedia Foundation hat der mobilen Wikipedia-App ein schickes Design-Update verpasst. Ein besonderer Fokus liegt auf Fotos.

Die mobile Wikipedia-App kommt in einem neuen . Im Mittelpunkt stehen nun Bilder, die den Artikel illustrieren sollen. Zudem wurde an einer besseren Lesbarkeit und der Suchfunktion gearbeitet. Das Design-Update wird zuerst Android-Nutzern zur Verfügung stehen, das Update für die iOS-App soll folgen.

Wikipedia-App: Neues Design setzt auf schicke Fotos

Wikipedia-App für Android in neuem Design. (Screenshot: Wikimedia Foundation)
Wikipedia-App für Android in neuem Design. (Screenshot: Wikimedia)

Die neu designte Wikipedia-App soll den Leser animieren, mehr zu erfahren. Das beginnt bei dem prominent am Beginn des Artikels erscheinenden Fotos mit inhaltlichem Bezug zum Artikel. Dieses Foto lässt sich per Fingertipp vergrößern, streicht man nach links oder rechts gelangt man zum nächsten oder vorherigen Bild.

Darüber hinaus wird es am Ende des Artikels Vorschläge für inhaltlich ähnliche Artikel geben, so wie das bei Blogs und Nachrichtenwebsites bereits üblich ist. Zu den optimierten Suchfunktionalitäten gehören eine besser sichtbare Suchleiste sowie eine Liste der kürzlich gesuchten Themen.

Wikipedia versammelt nach eigenen Angaben derzeit 33,5 Millionen Artikel in 287 Sprachen auf seiner Plattform. Die neu designte Wikipedia-App soll dazu beitragen, mit der Fülle an Informationen besser umgehen zu können. Im August 2014 war bereits die Wikipedia-App für iOS einem umfangreichen Redesign unterzogen worden. Zu den neuen Features gehört die Möglichkeit, Artikel zu editieren und Texte für späteres Lesen im Offline-Modus zu speichern.

via techcrunch.com

]]>
Jörn Brien