Apps | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apps 2015-08-03T10:12:17Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apps Stagefright: Sicherheitslücke bei Android schlimmer als gedacht http://t3n.de/news/stagefright-sicherheitsluecken-android-627554/ 2015-08-03T10:12:17Z
Die Android-Sicherheitslücke Stagefright scheint gefährlicher zu sein, als zunächst gedacht. Nicht nur über MMS droht Gefahr, sondern auch über Webseiten und Apps mit manipulierten MP4-Videos.

Die Android-Sicherheitslücke Stagefright scheint gefährlicher zu sein, als zunächst gedacht. Nicht nur über MMS droht Gefahr, sondern auch über Webseiten und Apps mit manipulierten MP4-Videos.

Stagefright betrifft 95 Prozent aller Android-Geräte

Die Sicherheitslücke Stagefright, die die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Unternehmens Zimperium entdeckt haben, ist offenbar viel größer als ursprünglich angenommen. Stagefright soll 95 Prozent aller im Umlauf befindlichen Geräte mit Android OS betreffen. Zunächst hieß es, dass Angriffe nur über MMS drohen und das Android-Gerät lahm legen können.

Die Forscher von Trend Micro haben jetzt allerdings herausgefunden, dass Angreifer auch durch speziell präparierte Apps und Webseiten einen Angriff auf Android-Systeme starten können. Das hatte Trend Micro Google schon am 19. Mai mitgeteilt. Für den Proof-of-Concept haben sie eine spezielle MP4-Datei gebaut und diese in eine App und in eine HTML-Datei eingebettet.

Angreifer können Kontrolle über Android-Geräte erlangen

Im schlimmsten Fall können Angreifer auch Kontrolle über das Android-Gerät übernehmen, wenn sie eine entsprechend präparierte App installieren oder eine bösartige Webseite aufrufen. „Die speziell erzeugte MP4-Datei bewirkt, dass der Heap des mediaservers zerstört oder ,missbraucht‘ wird. Beim Test stürzte er lediglich ab, doch kann ein Angreifer auch einen bestimmten Datenblock bauen, um den Heap zu füllen und die Kontrolle über den Ablauf der Ausführung zu erlangen.“, heißt es im Blogpost von Trend Micro. Das passiert ebenfalls, wenn der Code in eine HTML-Datei eingebettet wird. „Die Sicherheitslücke ist deshalb so gefährlich, weil sie effektiv vom Angreifer kontrolliert werden kann. Das heißt: er entscheidet, wann er den Angriff startet und wann er ihn stoppt.“, so die Experten.

Betroffen sind laut der Sicherheitsexperten Geräte ab Android 2.2 (Froyo), erfolgreich getestet wurde „Stagefright” auf Geräten bis Android 5.1.1. Als besonders anfällig gelten Android-Version vor Jelly Bean (Android 4.1). Google hat schon einen Patch veröffentlicht, doch wann dieser auf den Geräten ankommt, hängt vom OEM des Geräts ab. Die genaue Funktionsweise von Stagefright und des Proof-of-Concepts findet ihr im Trend Micro-Blog.

 

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Melanie Petersen
Neues Apple-TV mit eigenem App-Store: Im September soll es soweit sein http://t3n.de/news/apple-tv-app-store-september-627576/ 2015-08-03T09:06:33Z
Apple wird Gerüchten zufolge seine Set-Top-Box Apple-TV mit einem eigenen App-Store ausrüsten. Die Neuauflage der Streaming-Box soll im September vorgestellt werden.

Apple wird Gerüchten zufolge seine Set-Top-Box Apple-TV mit einem eigenen App-Store ausrüsten. Die Neuauflage der Streaming-Box soll im September vorgestellt werden.

Apple-TV: Neue Version für September avisiert

Auf dem Apple-Event WWDC im Juni diesen Jahres hätte es eigentlich schon soweit sein sollen: Der Launch der neuen Apple-TV-Box sei allerdings verschoben worden, schreibt BuzzFeed. Die US-amerikanische Newsseite stellt die Präsentation einer neuen Version der Set-Top-Box – unter Berufung auf nicht näher genannte Insider – nun für September in Aussicht, gemeinsam mit der Vorstellung der neuen iPhones. Zeit wird es, denn seit 2012 hat Apple seine Streaming-Box nicht mehr wesentlich verändert.

Die Apple-TV-Box aus dem Jahr 2012 soll im September komplett überholt erscheinen. (Foto: Apple)
Die Apple-TV-Box aus dem Jahr 2012 soll im September komplett überholt erscheinen. (Foto: Apple)

Nun bekommt die Apple-TV-Box nicht nur ein moderneres und schlankeres Design. Für mehr Power soll der neue A8-Prozessor sorgen, auch der interne Speicherplatz werde erweitert, heißt es. Das überarbeitete Betriebssystem soll demnach Stimmbefehle via Siri verarbeiten. Zudem soll die stark verbesserte Fernbedienung dann über ein Touchpad bedienbar sein.

Eigener App-Store für Apple-TV?

Die wichtigste Neuerung dürfte aber sein, dass Apple-TV einen eigenen App-Store spendiert bekommen soll. Damit sollen sich dann erstmals Apps direkt auf dem Gerät installieren lassen. Im Gespräch ist auch, dass Apple-TV künftig als Zentrale für das von Apple mit der Plattform HomeKit geplante Smart Home dienen soll.

Spekuliert wird in dem BuzzFeed-Artikel zudem über einen angeblich geplanten Streaming-Service, der aber – wenn überhaupt – erst Anfang 2016 vorgestellt werden soll. Ob ein solcher möglicher Dienst aber von Beginn an auch in Deutschland verfügbar wäre, steht in den Sternen.

via www.golem.de

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Jörn Brien
Magic Mirror: Das Sketch-Plugin, auf das Designer gewartet haben http://t3n.de/news/magic-mirror-sketch-plugin-627330/ 2015-07-31T10:41:30Z
Magic Mirror ist ein Sketch-Plugin, das erstmals auch das nicht-destruktive Bearbeiten von Ebenen in dem beliebten Bildbearbeitungstool ermöglicht. Ideal, um zum Beispiel Mockups für …

Magic Mirror ist ein Sketch-Plugin, das erstmals auch das nicht-destruktive Bearbeiten von Ebenen in dem beliebten Bildbearbeitungstool ermöglicht. Ideal, um zum Beispiel Mockups für Smartphone-Apps zu erstellen.

Mit Sketch hat sich in den letzten Jahren ein beliebtes Zeichen– und Bildbearbeitungswerkzeug für Designer als Alternative zum großen Photoshop am Markt positioniert. Ähnlich wie die Lösung aus dem Hause Adobe kann auch Sketch um nützliche Funktionen erweitert werden. Im Netz findet sich dafür inzwischen eine unerschöpfliche Auswahl an Sketch-Plugins.

Magic Mirror bringt Smartobjekte in Sketch

Eins, das bei Designern einen besonders großen Nerv trifft, ist Magic Mirror: Das Plugin macht derzeit auf Designernews die Runde und ermöglicht die perspektivische Transformation einer einzelnen Ebene, ohne jedoch die gesamte Originaldatei zu verändern.

Mit Magic Mirror lassen sich jetzt auch in Sketch die aus Photoshop bekannten Smartobjekte nutzen. (Screenshot: Magic Mirror)
Mit Magic Mirror lassen sich jetzt auch in Sketch die aus Photoshop bekannten Smartobjekte nutzen. (Screenshot: Magic Mirror)

Vergleichbar ist die Funktion von Magic Mirror mit den aus Photoshop bekannten Smart Objects – also Ebenen, die Bilddaten von Raster- oder Vektorbildern enthalten. Damit bleibt der Quellinhalt eines Bildes mit allen ursprünglichen Eigenschaften erhalten und ermöglicht somit das nicht-destruktive Bearbeiten einer bestimmten Ebene. Bislang gab es eine solche Funktion bei Sketch nicht, dabei ist sie durchaus nützlich. Zum Beispiel, wenn Entwickler oder Designer das vorgefertigte Mockup eines Smartphones mit unterschiedlichen Screenshots ihrer App bestücken wollen. Wie Magic Mirror in Sketch funktioniert, haben die Entwickler in einem kurzen Video demonstriert.

Open-Source-Project bittet um Spenden

Auf der Website von Magic Mirror findet sich zudem eine Installationsanleitung. Nach dem Download kann das Plugin mit nur einem Klick installiert und anschließend über den „Plugins“-Reiter in der Sketch-App ausgeführt werden. Das Plugin steht unter Open-Source-Lizenz und darf nach Belieben verändert, angepasst oder verbessert werden. Die Macher von Magic Mirror bitten allerdings freundlich um eine Spende in Höhe von fünf US-Dollar. „If you decide to donate to the project, you'll get a special package“, schreiben sie.

Übrigens: Ergänzend zu diesem Sketch-Plugin empfehlen wir auch unseren Artikel „Hingucker! Mit diesen 8 Mockup-Tools setzt du deine App in Szene“.

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Daniel Hüfner
Extra für die Generation GIF: Yahoo launcht lautlose Livestreaming-App http://t3n.de/news/yahoo-livestreaming-app-626990/ 2015-07-30T10:03:56Z
Yahoo hat eine neue App in Deutschland gelauncht, Livetext. Mit der Messenger-App schicken Nutzer beim Chatten Video und Text, aber keinen Ton.

Yahoo hat eine neue App in Deutschland gelauncht, Livetext. Mit der Messenger-App schicken Nutzer beim Chatten Video und Text, aber keinen Ton.

Yahoo Livetext: SMS mit Video

Yahoo Livetext: Die Messenger-App für die Generation GIF. (Bild: Yahoo)
Yahoo Livetext: Die Messenger-App für die Generation GIF. (Bild: Yahoo)

Die neue Yahoo-App Livetext ermöglicht das Senden von kurzen Texten und Videos. Das soll laut Yahoo dafür sorgen, dass eine besondere Interaktion möglich wird. Das Bewegtbild untermale die Bedeutung einer SMS, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. „Wir wollten eine neue Kommunikationsmethode schaffen, bei der die Einfachheit von SMS mit der persönlichen Ebene und der Direktheit von Live-Videos verbunden wird“, sagt Adam Cahan, Senior Vice President für Video, Design und neue Produkte bei Yahoo.

Yahoo hat bei Livetext bewusst auf Ton verzichtet, das soll es Nutzern ermöglichen, auch an Orten zu kommunizieren, wo man sich eher leise verhalten soll, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder der Schule. Wie bei anderen Messagingdiensten wie Whatsapp oder dem Facebook-Messenger können Livetext-Nutzer sich kurze Mitteilungen im SMS-Stil schicken, allerdings untermalt mit einem kurzen Video. Das Ganze wirkt in etwa so wie die aus sozialen Netzwerken bekannten Reaktionen in GIF-Form.

Yahoo Livetext: Messaging-App mit GIF-Faktor

Die Videos können allerdings derzeit nur zwischen zwei Nutzern geteilt werden, ein Gruppen-Feature gibt es nicht. Yahoo hat vor der Entwicklung der App Jugendliche dazu gefragt, welches Feature ihnen bei den aktuellen Messaging-Apps noch fehlen würden. Herausgekommen ist nun Livetext. Die kostenlose App für iOS- und Android-Geräte steht in den entsprechenden App Stores zum Download bereit.

Die App wurde nicht im Store gefunden. :-( #wpappbox

Yahoo Livetext
Download @
Google Play
Entwickler: Yahoo
Preis: Kostenlos

via thenextweb.com

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Jörn Brien
Traden in der Hosentasche: 4 Apps für den mobilen Handel mit Binären Optionen im Test [Sponsored Post] http://t3n.de/news/binaere-optionen-625319/ 2015-07-30T08:30:13Z
Anzeige Der Börsenhandel ist für Normalsterbliche extrem risikobehaftet. Binäre Optionen hingegen bieten Sicherheit und Kontrolle. Was dahinter steckt und welche App dafür am besten geeignet ist, zeigt …
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Der Börsenhandel ist für Normalsterbliche extrem risikobehaftet. Binäre Optionen hingegen bieten Sicherheit und Kontrolle. Was dahinter steckt und welche App dafür am besten geeignet ist, zeigt dir dieser Artikel.

Hohe Erträge garantieren keinen Reichtum. Es genügt nicht, Geld zu verdienen – man muss auch wissen, wie man es behält und vermehrt.

Während viele Menschen wissen, wie man verdient, scheinen Investments eine herausfordernde Aufgabe zu sein. Menschen sind immer noch bereit, in Pyramiden zu investieren, die Profite von über 100 Prozent versprechen. Dann bricht die Pyramide zusammen und lässt ihre leichtgläubigen Klienten mit nichts als einer verzweifelten Frage zurück: „Was soll ich jetzt tun?“

Die Antwort ist recht einfach: Es ist das Beste, die Fonds, in die du investierst, selbst zu kontrollieren. Man kann nicht vorhersagen, wann Pyramidengründer sich dazu entschließen, die Konten zu leeren und mit all deinem Geld nach Dubai abzuhauen. Wirklich, man muss nicht Michael Bloomberg oder Warren Buffett sein, um das zu tun.

Warum Binäre Optionen die bessere Wahl sind

Binäre Optionen, die 2008 aufkamen, widerlegen diesen verbreiteten Glauben, dank ihrer Einfachheit. Wenn die Prognose stimmt, kann sich der investierte Betrag leicht um 92 Prozent erhöhen. Es braucht oft nur Augenblicke, um die Profite zu erhalten – der Lebenszyklus einer Option beginnt bei 30 Sekunden. Wenn die Prognose nicht stimmt, verlierst du. Aber die Verluste können leicht einkalkuliert werden. Binäre Optionen sind zu einem leicht zugänglichen Kapitalvermehrungswerkzeug für Händler geworden.

Welche Binären Optionen du auswählen solltest

Die hohe Nachfrage nach Binären Optionen hat ein reichliches Angebot zur Folge. In den letzten Jahren haben eine Reihe von Brokern eigene Trading-Plattformen gegründet. Trading-Apps für Mobilgeräte sind interessant, weil sie am besten zum schnellen Tempo unseres modernen Lebens passen. Alles, was du dazu brauchst, ist eine schnelle, komfortable Plattform, die von einem zuverlässigen Broker bereitgestellt wird.  Vier mobile Apps für das Handeln mit Binären Optionen wurden ausprobiert.

  • 24Option
  • AnyOption
  • Banc de Binary
  • IQ Option

Die Ergebnisse stellen wir im Folgenden vor:

1. Benutzerfreundliches Interface

Die zwei Hauptbuttons, Call und Put, gibt es in jeder App. Aber das erste, was du vor einer Wette tun solltest, ist, das Asset auszuwählen, das du handeln möchtest (zum Beispiel ein Währungspaar oder Aktien) und die Ablaufzeit der Option.

Die App von iQ Option für den Handel mit Binären Optionen. (Grafik: iQ Option)
Die App von iQ Option für den Handel mit Binären Optionen. (Grafik: iQ Option)

 

Ein Beispiel mit der Banc-de-Binary-AppDu kannst nicht auf einem Bildschirm ein Asset auswählen und zur gewünschten Art der Option wechseln. Erst solltest du den Optionstypen aus dem „Product“-Menü auswählen. Nur dann wirst du in der Lage sein, deine Wette zu platzieren. Sicher, Trader-Apps sollten laufend ihre Daten updaten. Aber ein langsamer Trading-Prozess ist alles andere als angenehm.

Ein weiterer bedeutungsvoller Nachteil der Benutzeroberfläche ist das Fehlen einer Asset-Sortierung. Drei bis fünf Sekunden Verzögerung reichen aus, damit sich der Preis eines Assets verändern kann – und du erzielst keinen Profit.

Hier sieht man, wie das Fehlen einer Sortierfunktion aussehen kann (das Beispiel ist die 24option-Mobile-App). Sicher wirst du zustimmen, dass es kein Vergnügen ist, sich durch eine chaotische Liste von Währungspaaren, Aktien und Indizes durchzuwühlen. Denk daran, dass die Zahl der Assets weit über 100 liegen kann, und ein schlechtes Interface kann leicht alle guten Vorsätze des Brokers, dir eine große Auswahl an Investment-Tools anzubieten, ruinieren.

IQ Option ist eine App ohne diese zwei Nachteile. Alle notwendigen Optionen sind auf einem Bildschirm abrufbar, während die über 70 verfügbaren Assets nach Typ sortiert sind. Neben jedem Asset ist die Profitabilitätsrate in Prozent angegeben. Das hilft dir, schnell zu erkennen, wie viel du mit dem jeweiligen Asset verdienen kannst. Das Asset, das zur Zeit am profitabelsten ist, wird an separater Stelle am Fuß der Seite angezeigt. Diese Information wird laufend aktualisiert.

2. Möglichkeiten für erfolgreiches Trading

Um korrekte Prognosen zu treffen, brauchen Neulinge die Tipps von Experten. Broker senden die wichtigsten Neuigkeiten per Mail oder Skype, oder direkt in die App, per Push-Benachrichtigung. Die getesteten Apps unterstützen keine Trading-Meldungen, aber es gibt immerhin Push-Benachrichtigungen mit News (24Option).

So sieht das Interface zum Handeln in der App aus. (Screenshot: iQ Option)
So sieht das Interface zum Handeln in der App aus. (Screenshot: iQ Option)

 

Die Entwickler von IQ Option versprechen aber, bald Meldungen zu implementieren. In Zukunft wird der Trader die Möglichkeit haben, diese Nachrichten im IQ-Option-Menü einzuschalten.

Erfahrene Trader sagen, dass es viel wichtiger ist, Indikatoren verwenden zu können und eigene Overlays auf das Diagramm zu zeichnen. IQ Option ist die einzige unter den getesteten Apps, die dieses Feature für erfahrene Trader vorhält. Der Screenshot zeigt Bollinger Bands, einen der beliebtesten Indikatoren, über dem Candlestick-Diagramm. Übrigens, IQ Option ist die einzige App, die das Kerzendiagramm anbietet.

Viele Strategien basieren auf dem Candlestick-Diagramm. Manche der Strategien sind im integrierten kurzen Trading-Kurs bei IQ Option beschrieben. Für erfolgreiche Aktienkurs-Analysen muss der Trader den Kurven-Verlauf ansehen können. Der von AnyOption maximal gebotene Zeitrahmen beträgt zwei Stunden.

IQ Option und Banc de Binary bieten eine Stunde, während 24Option die kürzeste Zeitspanne bietet – zehn oder fünfzehn Minuten (abhängig vom Betriebssystem, iOS oder Android). Übrigens: Wenn du dich in der Nähe eines W-LAN-Hotspots befindest, solltest du ihn nutzen.

3. Minimaleinlagen, Wetten, Versicherung und Geldabbuchungen

Wenn du nicht selbstbewusst genug bist, beginne mit minimalen Werten. Der Trading-Demo-Account eignet sich besser fürs Herumspielen als dafür, sich auf das Gewinnen unter normalen Umständen vorzubereiten. Die Einlagegröße spielt hier eine große Rolle. Es ist ratsam, keine Einlage unter 250 bis 300 US-Dollar zu tätigen. Klar können nicht 100 Deals von 100 gewinnen, darum ist es wichtig, genug Geld auf dem Konto zu haben, um in der Lage zu sein, an der Differenz von Gewinn und Verlust zu verdienen.

Bei IQ Option beträgt die Minimaleinlage zehn US-Dollar, bei AnyOption 200 US-Dollar und bei Banc de Binary sowie bei 24Option beginnt sie bei 250 US-Dollar. Für alle, die am Erfolg ihres Deals zweifeln, bieten IQ Option und AnyOption eine Versicherung, um die Risiken zu vermindern.

Lassen wir uns jetzt über die Hauptsache reden – nämlich, wie die Gelder ausbezahlt werden. Mit AnyOption kannst du Geld ohne Gebühr nur einmal im Monat auszahlen lassen.

Und bei 24Option? Hier versichert das System während des Auszahlungsprozesses zwar, dass keine Gebühren erhoben werden. Dennoch werden circa acht Euro von 64 Euro für die Auszahlung einbehalten. Außerdem ist es in zwei von vier Fällen nicht möglich, Geld direkt über die die mobile App abzuheben.

Nur die Entwickler von IQ Option und AnyOption kommen dir entgegen – hier muss man für eine Auszahlung nicht die Website besuchen. Und nur IQ Option lässt dich bei der Auszahlung mehr als eine Zahlungsart verwenden: Kreditkarte, Bankkonto und elektronische Geldbörsen.

4. Kundenorienterter Ansatz

Die erste Person, mit der du es zu tun hast, ist der Account-Manager. Während dich von IQ aller Wahrscheinlichkeit nach niemand kontaktieren wird, fragt man dich bei Banc de Binary sogar nach deinem Einkommen. AnyOption hingegen hinterlässt einen negativen Eindruck. Der Manager rief zweimal am Tag an, konnte aber nicht mal die einfachsten Fragen beantworten.

In der Regel bieten die Anbieter noch zusätzliche Beratung und Trainings an. (Screenshot: iQ Option)
In der Regel bieten die Anbieter noch zusätzliche Beratung und Trainings an. (Screenshot: iQ Option)

 

Also, du hast dir jetzt einen Broker ausgesucht und einen bestimmten Betrag auf dein Konto eingezahlt. Nachdem dein Account überprüft wurde, kontaktiert dich ein Analyst, um Training und Beratung anzubieten. Die Trainingsart hängt vom Broker ab, von Webinaren (24Option, IQ Option) zu individuellen Skype-Sessions (Banc de Binary). IQ Option ist nur zu Trainings bereit, wenn du mindestens 300 US-Dollar auf deinem Account hinterlegt hast. Aber sie sind auch die einzigen, die ein Training mit Trading-Basics für Anfänger anbieten, das für die ersten Schritte ausreicht.

Für alle, die mit Einlagen von unter 300 US-Dollar „Spaß haben“ wollen, gibt es bei IQ Option ein aufregendes Gameplay mit fröhlicher Musik im Mario-Style. Wenn du in sozialen Netzwerken aktiv bist, kannst du mit deinen Erfolgen auch hier ein bisschen prahlen. IQ Option hat sicherlich eine spezielle Herangehenseweise für jeden Kunden. Spaß beiseite, bei allen Anbietern gibt es, abhängig vom eingezahlten Betrag, auch zusätzliche Optionen. AnyOption und IQ Option bieten dies für alle mit mindestens 700 US-Dollar auf ihrem Account an, 24Option für Accounts über 2.000 US-Dollar und Banc de Binary für Accounts über 2.500 US-Dollar.

Die besonderen Konditionen können beispielsweise eine „kein-Verlust-Deal“-Garantie enthalten. Wenn du aufgrund eines falschen Hinweises des Broker-Analysten verlierst, wird der verlorene Betrag deinem Account als Bonus wieder gutgeschrieben.

Fazit über den Handel mit Binären Optionen

Für das abschließende Fazit haben wir für euch eine Tabelle (PDF) erstellt, die nochmal alle wichtigen Punkte übersichtlich bündelt. Die Tabelle zeigt euch auch die jeweiligen Testsieger für die einzelnen Testkriterien.

vorschau_tabelle

Jetzt in den Handel mit Binären Optionen einsteigen!

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t3n Redaktion
Sprachsteuerung für WhatsApp & Co.: Google Now unterstützt jetzt bekannte Messaging-Apps http://t3n.de/news/google-now-whatsapp-telegram-sprachsteuerung-626720/ 2015-07-29T13:10:40Z
Über Google Now könnt ihr ab sofort Nachrichten per Sprachbefehl über WhatsApp, Telegram, WeChat und weitere Messaging-Apps verschicken. Wie das funktioniert und welche Einschränkungen es noch …

Über könnt ihr ab sofort Nachrichten per Sprachbefehl über , Telegram, WeChat und weitere Messaging-Apps verschicken. Wie das funktioniert und welche Einschränkungen es noch gibt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Google Now: Nachrichten für WhatsApp, Telegram & Co. per Sprachbefehl senden

Google Now besitzt schon seit geraumer Zeit die Fähigkeit, SMS-Nachrichten per Sprachbefehl zu versenden. Seit März 2015 können auf diese Art und Weise auch Nachrichten über Googles Hangout-Dienst versendet werden. Nutzer anderer Messaging-Apps konnten die Funktion bislang allerdings nicht nutzen. Das soll sich mit der neuen Version zumindest für alle Nutzer von WhatsApp, Telegram, Viber und NextPlus ändern.

Verwendet ihr einen der aufgezählten Messaging-Dienste, könnt ihr von der Google-App aus zukünftig direkt Nachrichten an eure Freunde versenden. Der dazugehörige Sprachbefehl baut sich wie folgt auf:

„OK, Google: send a [Name des Messengers] message to [Name des Empfängers]“

Unterstützung für WhatsApp, Telegram & Co.: Ab sofort könnt ihr dank Google Now Nachrichten per Sprachbefehl versenden. (Screenshot: Google)
Unterstützung für WhatsApp, Telegram & Co.: Ab sofort könnt ihr dank Google Now Nachrichten per Sprachbefehl versenden. (Screenshot: Google)

Google Now mit WhatsApp-Unterstützung: Derzeit leider nur auf Englisch

Einen Haken hat die Sache allerdings: Vorläufig könnt ihr den Befehl nur auf Englisch verwenden. Das bedeutet, dass ihr auch Englisch als Systemsprache nutzen müsst, damit Google Now euch versteht. Immerhin kann das Feature aber weltweit genutzt werden. Diesmal hat es sich Google also verkniffen, die Funktion zuerst in den USA auszurollen.

Neben der Spracheinstellung benötigt ihr lediglich die jeweils aktuellsten Versionen der Google-App sowie des jeweiligen Messengers. Wann ihr die Funktion auch auf Deutsch verwenden könnt, ist derzeit nicht bekannt.

Eine Übersicht der wichtigsten deutschsprachigen Sprachkommandos findet ihr in unserem Artikel „OK, Google: 30+ nützliche Sprachbefehle für Google Now“.

Google
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Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

via insidesearch.blogspot.de

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Kim Rixecker
App-Design: 5 Tipps, die du bei der Konzeption und Gestaltung von Apps unbedingt beachten solltest [Sponsored Post] http://t3n.de/news/app-design-scanner-app-625105/ 2015-07-28T08:30:33Z
Anzeige Neben der reinen Funktionalität mobiler Apps sind vor allem auch die Konzeption und die Gestaltung entscheidend für deren Erfolg. Im folgenden Artikel wird am Beispiel der Scanner-App scan me …
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Neben der reinen Funktionalität mobiler Apps sind vor allem auch die Konzeption und die Gestaltung entscheidend für deren Erfolg. Im folgenden Artikel wird am Beispiel der Scanner-App scan me aufgezeigt, worauf geachtet werden sollte, um die bestmögliche User-Experience zu schaffen.

1. Navigationsarchitektur: Orientiere dich am Use-Case

Jede App ist einzigartig und erfüllt einen bestimmten Zweck. Wer sich an die Konzeption einer App macht, sollte sich deshalb zunächst folgende Fragen stellen: Was ist der konkrete Use-Case? Und welche Elemente und Funktionen sind wesentlich, um diesen auszuführen?

Bei den Überlegungen zur Informations-Architektur von scan me fiel die Entscheidung auf ein Drei-Ebenen-Konzept: Die Hauptebene bildet den primären Use-Case (Scan-Vorgang und anschließende Scan-Übersicht) ab. Darüber liegt – bei Bedarf – eine Ebene, in der auch nach dem Scan-Vorgang verschiedene Funktionen angesteuert werden können. Hinter der Hauptebene befindet sich eine Ebene mit allgemeinen Einstellungsmöglichkeiten.

Scanner App
3-Ebenen-Konzept bei der Scanner-App scan me

Der Vorteil von diesem Konzept besteht darin, dass der Nutzer jederzeit weiß, wo er sich befindet. Dadurch genügt es, ihm wirklich nur das anzuzeigen, was er an genau dieser Stelle braucht. Neben einer konsequenten Farbwahl kann dies mit Hilfe von intelligenten Transformationen und Animationen gelöst werden. Durch das Tippen auf ein Vorschaubild in der Dokumentenübersicht von scan me transformiert sich zum Beispiel der ausgewählte Scan und geht weich in die Scan-Detailansicht und damit in eine andere Ebene über. Parallel dazu muss für einen Nutzer auch erkennbar sein, wenn er während einer Aktion in derselben Ebene verbleibt. Wird in scan me beispielsweise eine Suche ausgeführt, ändert sich nur eines: Die Navigationsleiste wird zum Suchfeld. Die Farbgebung et cetera bleibt komplett bestehen.

scanner app
Transformation: Scan vergrößert sich und geht in Scan-Detailansicht über.

2. Reduktion der Bedienelemente: Überforder deine Nutzer nicht

Welche Funktionen sind für das Aufnehmen und Speichern eines Scans zwingend erforderlich? Welche werden nicht ständig gebraucht? Um Nutzer nicht mit Unmengen an Buttons zu überfordern, ist es wichtig, zwischen Primär- und Sekundärelementen zu unterscheiden.

So handelt es sich im Fall von scan me bei der Filterauswahl in der Scan-Detailansicht um eine Primärfunktion, weil der Anwendungsfall des Nutzers nicht bekannt ist. Möchte er einen Scan zum Beispiel „nur“ als Schwarz-Weiß-Dokument versenden oder soll ein gescannter Zeitungsartikel mit Hilfe des Kontrast-Filters optimiert werden? Entsprechend ist die Funktion direkt erreichbar. Im Gegensatz dazu sind Funktionen wie „löschen“ und „sortieren“ eher unwichtig und hinter gelernten Gesten wie „nach oben wischen“ oder „tap and hold“ versteckt.

3. Onboarding: Hole deine Nutzer ab und erkläre die wichtigsten Funktionen

Ein gutes Onboarding ist unverzichtbar. Denn es liegt in der Verantwortung des App-Betreibers, dass seine User das Produkt, das sie gegebenenfalls sogar bezahlt haben, verstehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass eine App bei Bedienschwierigkeiten nicht genutzt oder direkt wieder gelöscht wird.

In scan me setzt sich das Onboarding aus zwei Teilen zusammen: In einer interaktiven, spielerischen Tour wird beim ersten Öffnen der App die grundsätzliche Funktionsweise aufgezeigt. Sobald der User anschließend mit dem Scannen beginnt, werden mit Layern versteckte Funktionen und Schlüsselelemente erklärt.

scanner app
Onboarding und Layer mit Hilfestellungen

4. Echtzeit-Feedback: Kommuniziere Hintergrundprozesse transparent

Nichts ist lästiger, als beim Ausführen einer App darauf zu warten, dass diese fertig geladen hat und weiter genutzt werden kann. Wartezeiten erzeugen also vor allem eines: Frust. Dem kann einfach entgegengewirkt werden, indem zum Beispiel technische Hintergrundprozesse transparent kommuniziert werden.

So schiebt sich bei scan me, während die Texterkennung abläuft, in der Hauptebene am unteren Bildschirmrand ein kleiner Layer ins Bild, der auf die gerade laufende Texterkennung hinweist. Darüber hinaus kann Echtzeit-Feedback auch dabei helfen, Apps besser zu bedienen. So werden Nutzern zum Beispiel während des Scanvorgangs in Echtzeit Hilfestellungen gegeben, falls sie ihr Smartphone falsch halten. Wichtig bei Echtzeit-Feedback ist, dass es auf keinen Fall stören oder das Benutzen der App unterbrechen darf.

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Echtzeit-Feedback kann helfen, die Apps besser zu bedienen. Es darf jedoch nicht stören.

5.) Offline-Nutzung: Vergiss nicht, dass deine Nutzer auch mal offline sind

Und zu guter Letzt: Vergiss nicht, dass User auch mal offline sein können, deine App aber vielleicht trotzdem nutzen möchten. Im Fall von scan me wurde deshalb die gesamte Kernfunktionalität inklusive Texterkennung clientseitig abgebildet. So kann jeder, der kurzzeitig auf Zusatzfunktionen verzichten kann, die App auch komplett ohne Internetverbindung nutzen.

scanner-app
Die Kernfunktionalitäten sollten auch offline nutzbar sein.

Für alle, die sich scan me ansehen möchten: Die App steht noch bis zum 07. August 2015 zum Sonderpreis von 99 Cent (statt 4,99 Euro) im App-Store zum Download bereit.

Jetzt scan me im App-Store ansehen

 

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Melanie Petersen
Startup-News: Google steckt 60 Millionen in Startup aus Berlin http://t3n.de/news/startup-news-14-626205/ 2015-07-28T08:15:08Z
Das Payment-Startup Stripe ist jetzt fünf Milliarden US-Dollar wert, die Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu und eine App erlaubt Gründern, mit Investoren zu chatten.

Das Payment-Startup Stripe ist jetzt fünf Milliarden US-Dollar wert, die Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu und eine App erlaubt Gründern, mit Investoren zu chatten. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Secret Escapes erhält 60 Millionen von Google

Das in Berlin und London ansässige Startup Secret Escapes hat 60 Millionen US-Dollar frisches Kapital aufgenommen. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Google Ventures und dem Investor Octopus Investments. Das berichtet unter anderem die Berliner Morgenpost und beruft sich auf eine offizielle Stellungnahme von Secret Escapes.

Secret Escapes ist ein Shoppingclub für Luxusreisen und bietet seinen 19 Millionen Mitgliedern Angebote für exklusive Hotels und Reisen mit Rabatten von bis zu 70 Prozent. Das 2010 gegründete Unternehmen, das auch über eine App verfügt, hat seit dem Start etwa zwei Millionen Übernachtungen vermittelt. Vor zwei Jahren hatte Secret Escapes den Berliner Wettbewerber JustBook übernommen. Mit dem jetzt eingesammelten Kapital will Secret Escapes vor allem die US-Expansion forcieren.

Stripe: Payment-Startup jetzt 5 Milliarden Dollar wert

Die Stripe-Gründer Patrick und John Collison. (Foto: Stripe)
Die Stripe-Gründer Patrick und John Collison. (Foto: Stripe)

Der Höhenflug von Stripe geht weiter: Das US-amerikanische Payment-Startup wird jetzt mit rund fünf Milliarden US-Dollar bewertet. Grund dafür ist eine Beteiligung in unbekannter Höhe durch den Kreditkartendienstleister Visa, wie unter anderem BusinessInsider berichtet.

Mit Stripe können beispielsweise Online-Händler ihren Shop bequem um eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge ergänzen. Mit der Finanzierungsspritze wollen Stripe und Visa künftig eine bilaterale Partnerschaft aufbauen. Während das Startup von Know-how in Sicherheitsfragen profitieren soll, will Visa mit der Technologie vor allem neue Bezahlmodelle entwickeln.Erst im vergangenen Mai hatte das von Patrick und John Collison gegründete Unternehmen eine Finanzierungsrunde über schätzungsweise eine halbe Milliarde US-Dollar aufgenommen.

Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu

Die Deutsche Börse tätigt ihren größten Zukauf seit sieben Jahren: Für 760 Millionen wurde die in Frankfurt angesiedelte Devisenplattform 360T übernommen. Der Deal mache 360T zum wertvollsten deutschen Startup aus der Finanzszene, berichtet das Handelsblatt. Nach Angaben von 360T wickeln 29 der insgesamt 30 Dax-Unternehmen ihre Währungsgeschäfte über die Plattform ab.

360T wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet seit 2004 profitabel. Pro Tag werden Geschäfte mit einem Volumen von durchschnittlich 90 Milliarden Euro abgewickelt.

Chatten mit Marc Andreessen? Diese App macht’s möglich

Diese App erlaubt Gründern, mit namhaften Investoren zu chatten. (Screenshot: BusinessInsider)
Diese App erlaubt Gründern, mit namhaften Investoren zu chatten. (Screenshot: BusinessInsider)

Von dieser App dürfte der ein oder andere Gründer schon lange geträumt haben: Mit „KPCB Edge Office Hours“ hat die Venture-Kapital-Firma Kleiner Perkins & Caufield Byers eine App veröffentlicht, die es Gründern erlaubt, sich live mit hochkalibrigen Investoren auszutauschen.

Mindestens zwei Stunden pro Woche sollen eine wechselnde Zahl von Investoren und CEOs in Echtzeit zum Chatten bereitstehen. Mit der App soll Gründern der Zugang zu Investoren und Venture-Kapital durch Software erleichtert werden.

Lesetipp: „Venture-Capital vernichtet die Vielfalt“

Obwohl der Zufluss an Venture-Kapital in Deutschland vor allem durch ausländische Investoren steigt, hat die Finanzierungsform auch ihre Schattenseiten. Unter dem Titel „Venture Capital vernichtet die Vielfalt“ hat die WirtschaftsWoche ein Interview mit den „Hamburger Wunderkindern“ Tarek Müller und Sebastian Betz veröffentlicht. Darin prangern Müller und Betz die zu starke Fokussierung auf Venture-Kapital an. „Der Treiber von Erfolg ist nicht Geld. Ein gutes Team und das richtige Timing sind viel wichtiger“, heißt es unter anderem.

Tweet des Tages:

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Woche. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Daniel Hüfner
Praktisches Tool für App-Designer: Skala Preview schickt Design-Previews aufs Smartphone http://t3n.de/news/skala-preview-design-625871/ 2015-07-27T09:18:34Z
Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Skala Preview: Version 2 unterstützt USB-Verbindung

Für Designer und Entwickler von Apps und Webseiten ist es unerlässlich zu wissen, wie ihre Entwicklungen auf dem Smartphone aussehen. Eines der von vielen Designern dafür genutzten Tools ist Skala Preview für den Mac und die iOS- beziehungsweise Android-Gegenstücke View. Mit der neuen Version 2 funktioniert die Preview jetzt auch mit Geräten, die per USB verbunden sind. Zuvor war das nur möglich, wenn sich alle Geräte im selben WLAN befanden.

Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)
Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)

Skala Preview verspricht Design-Previews in Echtzeit für Nutzer von Photoshop CS5, CS6 oder CC. Sie sollen verlustfrei und farbecht vom Mac an iOS- oder Android-Geräte gesendet, also auf den Smartphone-Display dargestellt werden. Unterstützt werden auch andere Design-Tools, bei denen die Previews dann aber vor der Anzeige gespeichert werden müssten. Skala-Preview-Entwickler Bjango weist zudem darauf hin, dass mit dem Tool Bilder und Grafiken auch gegen Farbenblindheit getestet werden können.

Skala Preview und View mit Fake-Status-Anzeige

Neu in Version 2 ist auch, dass das Zoomen jetzt nicht nur über die genaue Pixelangabe, sondern auch in Schritten wie 25, 50 oder 150 Prozent möglich ist. Darüber hinaus gibt es eine integrierte Fake-Status-Anzeige in der Voransicht auf dem Smartphone.

Skala Preview (Mac OSX) und View (iOS, Android) können auf der Website der Entwickler von Bjango kostenlos heruntergeladen werden. Bjango hat mit Skala Color auch einen nützlichen Color-Picker im Angebot, der sich nahtlos in OS-X-Programme integriert. Auch diese OS-X-App steht kostenlos zum Download bereit.

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Jörn Brien
Lernen vom Design-Urgestein: Warum die 10 Prinzipien des Dieter Rams auch für Apps gelten http://t3n.de/news/dieter-rams-design-625582/ 2015-07-25T07:03:44Z
Die Design-Prinzipien von Dieter Rams gelten in der Industrie als Leitsätze für die Gestaltung von Produkten. Warum sie auch für App-Designer von Bedeutung sind, hat ein Designer jetzt in seinem …

Die Design-Prinzipien von Dieter Rams gelten in der Industrie als Leitsätze für die Gestaltung von Produkten. Warum sie auch für App-Designer von Bedeutung sind, hat ein Designer jetzt in seinem aufgeschrieben.

Dieter Rams: Der Mann, der Apple inspirierte

Wenn so etwas wie eine deutsche Design-Ikone gibt, ist es wohl Dieter Rams. 1932 in Wiesbaden geboren, zählt der heute 82-Jährige zu den wohl einflussreichsten Industriedesignern der Welt. Auf ihn gehen die Mitte bis Ende der 90er-Jahre sehr populären Produkte des Elektronikherstellers Braun zurück, dessen Designabteilung er von 1965 bis 1991 leitete. Dazu gehörten unter anderem Plattenspieler, später aber auch Rasierapparate und Möbel.

Es ist belegt, dass sowohl Apple-Gründer Steve Jobs als auch Jony Ive die Designs von Dieter Rams für ihre Produkte adaptiert haben. (Foto: Apple)
Es ist belegt, dass sowohl Apple-Gründer Steve Jobs als auch Jony Ive die Designs von Dieter Rams für ihre Produkte adaptiert haben. (Foto: Apple)

Vor allem Apple, der Firma, über die Rams einmal sagte, sie gehöre zu denen, deren Ernsthaftigkeit für gutes Design man an zehn Fingern abzählen könne, wird eine große Vorliebe für die Designformen des Deutschen nachgesagt. So ist belegt, dass sich Apples Design-Chef Jony Ive bei der Gestaltung des iPhones maßgeblich von Rams hat inspirieren lassen. Aus den Kriterien wie der Klarheit der Form, Materialgerechtigkeit und einfacher Bedienbarkeit leiten sich die zehn Design-Prinzipien von Dieter Rams ab.

Was Rams' Design-Prinzipien für Apps bedeuten

Wie aber lassen sich diese zehn Gebote auch auf Webdesign und die Gestaltung von übertragen? Antworten darauf hat der Design-Berater Jeremy Santy parat. Er hat schon Apps im Auftrag von Apple und Microsoft entwickelt und auf seinem Blog jetzt erklärt, warum Rams' Prinzipien auch für App-Designer gelten.

„Gutes Design für Apps …“

… ist innovativ

Für Santy bedeutet das stellvertretend für alle Webdesigner: Das einer App sollte immer einzigartig sein, aber niemals dem Selbstzweck dienen. Es gehe immer einher mit der Optimierung mobiler Technologien und Kapazitäten.

… macht ein Produkt brauchbar

Eine App gut zu gestalten, bedeutet für Santy, sie „unter Berücksichtigung funktionaler, psychologischer und ästhetischer Kriterien für den Nutzer brauchbar“ zu machen. Weil es nach Rams' Philosophie vor allem um die Klarheit von Formen geht, sollen alle Elemente, die nichts zum Nutzen eines Produkts beitragen, weggelassen werden.

… ist ästhetisch

Im Unterschied zu einer Bohrmaschine (Es sei denn, ihr seid Handwerker) nutzen wir Apps jeden Tag. Entsprechend hoch sind auch die gestalterischen Ansprüche von Nutzern an eine App. Nach Meinung von Santy ist die Ästhetik einer App ein integraler Bestandteil, um sie überhaupt brauchbar zu machen. Gutes Design wirkt sich Santy zufolge äußerst positiv auf das Wohlbefinden der Nutzer aus.

… macht ein Produkt verständlich

Was für die von Rams gestalteten Rasierapparate gilt, gilt laut Santy auch für Apps: Sie sollten selbsterklärend sein – und zwar in ihrer Funktion genauso wie hinsichtlich der Struktur. Das heißt konkret: Wer Nutzer für das Onboarding nach der Installation einer App zunächst mit vorgeschalteten Infoscreens konfrontieren muss, sollte besser noch mal über das Design nachdenken.

… wirkt nicht aufdringlich

Apps, die ihren Zweck erfüllen, sind nach Ansicht von Santy wie „schöne Werkzeuge“. Sie sehen gut aus und haben eine klare Funktion, ohne jedoch zu viel Aufmerksamkeit zu erregen.

… ist ehrlich

Eine gut designte App steht einerseits zu der Funktion, die sie hat, andererseits aber auch zu dem Versprechen, das sie einem Nutzer gegenüber abgibt. Santy sagt: Gestaltet eure Apps nicht so, dass sie innovativer, stärker oder wertvoller aussieht, als sie es unter der Haube wirklich ist.

… ist langlebig

Ja, auch das müssen sich Webdesigner getreu dem Mantra von Dieter Rams hinter die Ohren schreiben: Design ist nur dann wirklich gut, wenn es langlebig ist. Im Klartext: Wer auf jeden neuen Design-Trend aufspringt, muss seine App ständigen Veränderungen unterwerfen. Santy sagt deshalb: Fokussiert euch auf ein zeitloses Design vor allem hinsichtlich Typographie und Farbgebung.

… versprüht Liebe zum Detail

Das heißt: Man merkt der gesamten Benutzeroberfläche an, dass sie von vorne bis hinten echte Handarbeit ist. Es reicht nicht, nur einen Teil einer App – beispielsweise für die Bewerbung im App-Store – auf schön zu trimmen. Sowohl Design als auch Funktion müssen in jeder Hinsicht aufeinander abgestimmt sein. Das Ergebnis ist Santy zufolge eine „angenehme und intuitive User-Experience“.

… schont die (visuelle) Umwelt

Nach Meinung von Santy kann auch App-Design eine „umweltschonende“ Wirkung haben – dann nämlich, wenn Designer Wert darauf legen, die Anwendung möglichst schlank und unter dem Einsatz möglichst weniger Ressourcen zu entwickeln. „Design to conserve resources and minimize visual pollution throughout the lifecycle of the app“, schreibt Santy. Darüber hinaus sollten Designer bei der Gestaltung von Apps immer auch den Kontext berücksichtigen, in dem sie später eingesetzt werden.

… ist so wenig Design wie möglich

Weniger ist mehr, das gilt auch für die Gestaltung von Apps. Warum? Weil sich extrem gutes Design auf das Wesentliche konzentriert und auf unnötigen Ballast verzichtet. Der Appell von Santy: „Back to purity, back to simplicity.“

Und welche Prinzipien verfolgt ihr beim Gestalten von Apps?

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Daniel Hüfner