Apps | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Apps 2015-03-30T12:02:53Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/apps Twitter, Evernote, Wunderlist & Co.: So sehen die ersten Apps für die Apple Watch aus http://t3n.de/news/apple-watch-apps-602962/ 2015-03-30T12:02:53Z
Bald wird die Apple Watch erhältlich sein. Wir verraten euch, welche Apps schon jetzt die Smartwatch unterstützen und wie sie aussehen.

Bald wird die Apple Watch erhältlich sein. Wir verraten euch, welche Apps schon jetzt die Smartwatch unterstützen und wie sie aussehen.

Apple Watch: Erste Apps unterstützen bereits die neue Smartwatch

Am 24. April 2015 ist es so weit: Die Apple Watch wird verfügbar sein. Schon jetzt haben die ersten Hersteller Updates für ihre Apps veröffentlicht, um sie für den Marktstart der Smartwatch vorzubereiten. Zu den ersten Unterstützern der Apple Watch gehören Nachrichten-Apps wie CNN, the Wall Street Journal oder die Bild. Aber auch Productivy-Lösungen Things, Wunderlist oder Evernote sollen mit der Uhr aus Cupertino zusammenarbeiten.

Generell sehen wir schon jetzt, wie viele unterschiedliche Apps auch mit der Apple Watch zusammenarbeiten werden. Wie sinnvoll das im Einzelnen ist, werden allerdings erst ausgiebige Tests zeigen können. Im Folgenden zeigen wir euch zunächst einige Screenshots der ersten Apple-Watch-Apps. Im Anaschluss gibt es eine Liste Apps, die in ihrer aktuellen Version schon fit für die neue Apple-Smartwatch sind.

Apple Watch: Diese Apps unterstützen schon jetzt die neue Smartwatch

Nachrichten und Wissen

Produktivität

So sieht die To-Do-App Wunderlist auf der Apple Watch aus. (Grafik: Wunderlist)
So sieht die To-Do-App Wunderlist auf der Apple Watch aus. (Grafik: Wunderlist)

Kommunikation

Kreativität

Reisen / Navigation

Apple Watch: Transit will euch auf auf der Smartwatch durch den Nahverkehr leiten. (Bilder: Transit)
Apple Watch: Transit will euch auf auf der Smartwatch durch den Nahverkehr leiten. (Bilder: Transit)

Spiele / Unterhaltung

Sport und Gesundheit

Kochen

Immobilien

Online-Payment

Auf Welche App mit Apple-Watch-Unterstützung freut ihr euch am meisten?

via 9to5mac.com

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Kim Rixecker
Periscope: Twitters Antwort auf Meerkat landet im App-Store http://t3n.de/news/periscope-twitter-meerkat-live-streaming-app-602371/ 2015-03-26T12:59:41Z
Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die …

Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die Unterschiede liegen.

Periscope: Twitters Antwort auf den Meerkat-Hype

Keine App hat im noch jungen Jahr 2015 einen solchen Hype ausgelöst wie Meerkat. Die iOS-App erlaubt es ihren Nutzern, einen Live-Stream ins Netz zu stellen und per Twitter zu verbreiten. Über einen Link können dann alle interessierten Personen die Live-Übertragung in ihrem Browser betrachten. Allerdings hat das Konzept einen nicht unerheblichen Nachteil: Die Streams werden nicht aufgezeichnet. Entweder seid ihr also live dabei oder ihr verpasst alles. Mit Periscope hat Twitter jetzt eine eigene Live-Streaming-App vorgestellt, bei der es dieses Hindernis nicht gibt.

Standardmäßig werden alle Live-Streams bei Periscope zum späteren Abrufen gespeichert. Allerdings können Nutzer diese Funktion auch deaktivieren. Wenn ihr euch per Twitter in der App anmeldet, seht ihr zunächst alle aktuellen Live-Streams. Darunter findet ihr Streams die kürzlich aufgenommen wurden. Das Nutzerinterface wirkt deutlich durchdachter als bei Meerkat, was allerdings nicht verwunderlich ist. Meerkat entstand in nur wenigen Wochen, während das Team hinter Periscope über ein Jahr an der App gearbeitet haben soll.

Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)
Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)

Periscope: Android-Version der Meerkat-Alternative soll folgen

Derzeit gibt es Periscope wie Meerkat nur für iOS. Eine Android-Fassung soll laut Twitter allerdings folgen. Periscope wurde nicht von Twitter selbst entwickelt, sondern stammt von einem gleichnamigen Startup, das erst im Januar 2015 von dem sozialen Netzwerk übernommen wurde. Der Kaufpreis soll bei 100 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Es bleibt abzuwarten, ob Twitter es schafft, Nutzer von Meerkat zum Wechsel auf Periscope zu bewegen. Ausreichende Argumente dafür bietet die App allemal. Für die Meerkat-Macher könnte der Hype um ihre App dann schneller vorbei sein, als es ihnen lieb ist. Andererseits verfügt die App mit dem Erdmännchen-Logo noch über ausreichend Investmentgelder. Es bleibt also spannend, wie sich der Markt für Live-Streaming-Apps entwickeln wird.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Nichts gelernt: Meerkat und der Herdentrieb der Early Adopter [Kolumne]“ werfen.

Periscope
Download @
App Store
Entwickler: Twitter, Inc.
Preis: Kostenlos

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Schreib mal wieder! Mit Trapoca kann man echte Postkarten per App versenden [Sponsored Post] http://t3n.de/news/postkarten-online-gestalten-und-verschicken-599439/ 2015-03-26T09:30:40Z
Jeder kennt das: Man fährt in den Urlaub und halb scherzhaft, halb ernst wird man von Freunden und Familie daran erinnert, Postkarten zu schicken. Aber manchmal findet man einfach nicht die passende …

Jeder kennt das: Man fährt in den Urlaub und halb scherzhaft, halb ernst wird man von Freunden und Familie daran erinnert, Postkarten zu schicken. Aber manchmal findet man einfach nicht die passende Karte oder man verschreibt sich ständig und lässt es dann. Mit der Postkarten-App Trapoca kann man eigene Postkarten gestalten, beschreiben und mit wenigen Klicks als echte Postkarte verschicken.

Freie Motivwahl und keine lästige Suche nach Briefmarken

Postkarten schreiben, verschicken oder empfangen war schon immer Kult. Gerne auch mit ausgefallenen oder sogar schrecklichen Motiven. Die besten Postkarten schaffen es dann mit einem Magneten an den Kühlschrank und fristen dort oft ein sehr langes Leben. Dieser Kult bekommt durch die Postkarten-App von Trapoca – mit der sich individuell gestaltete Grußpostkarten im Postkartenformat von 150 x 100 Millimetern (Breite x Höhe) produzieren lassen – neuen Schwung.

Mit der App kann jeder eigene, individuelle Fotos und Schnappschüsse als Motiv nutzen. Wer kein passendes Motiv zur Hand hat, kann natürlich auch eins der in der Postkarten-App hinterlegten zahlreichen Motive aus den unterschiedlichsten Sparten wählen – wie zum Beispiel Weihnachts-, Urlaubs-, Oster-, Muttertagsgrüße sowie Halloween-, Tauf-, Umzugs-, oder Valentinskarten.

Trapoca überzeugt durch einfachste Usability

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Die Postkarten-App Trapoca ist extrem einfach zu handhaben: Das Runterladen der auf Smartphone, Tablet oder Computer ist kostenlos, das Verschicken einer individuell gestalteten Grußkarte kostet ab 1,99 Euro im Inland. Nach dem Öffnen der App wird zunächst die Vorderseite der Postkarte angezeigt – und schon kann das gewünschte Foto hochgeladen werden. Die technischen Anforderungen an das Bild sind äußerst einfach: Es sollte nicht größer als zehn Megabyte sein, eine Auflösung von mindestens einem Megapixel besitzen und im Format JPEG oder PNG abgespeichert sein. Für eine optimale Darstellung ist außerdem ein Größenverhältnis von 3:2 ideal.

Postkarten-App ermöglicht individuelle Gestaltung

Nachdem das Bild hochgeladen ist, kann es noch durch verschiedene Rahmen veredelt werden. Im nächsten Arbeitsschritt kann der User der Trapoca-App das Motiv mit einem kurzen Slogan aufpeppen. Schrift, Größe und Platzierung dieses Slogans sind frei wählbar und können in einer Vorschau angezeigt werden. Jetzt muss der User nur noch die Rückseite der Karte ausfüllen. In vorgegebenen Feldern werden die Empfängeradresse, das gewünschte Versanddatum sowie ein bis zu 450 Zeichen langer Grußtext eingetragen, wobei dem User eine Vielzahl von Schriftarten und -farben zur Verfügung stehen. Zum Schluss wird die Postkarte abgeschickt. Alle weiteren Prozessschritte wie Druck und Auslieferung werden durch die Trapoca-App veranlasst – selbstverständlich unter Einhaltung aller gesetzlich vorgegebenen Datenschutzbestimmungen.

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Hochwertiger Postkartendruck

Von der verschlüsselten Datenübertragung an die Druckereien bis zur Auslieferung der Postkarte durch die Logistikpartner dauert es dann im Inland ein bis zwei und im Ausland drei bis fünf Werktage. Produziert werden die Trapoca-Grußpostkarten auf dem 300 Gramm starken Trägerpapier „Invercote G“. Die Herstellung erfolgt im qualitativ hochwertigen Offsetdruck, die Bildmotivseite wird zusätzlich einseitig glänzend UV-lackiert. Die beauftragten Druckereien sind PEFC- und FSC-zertifiziert, achten auf die Einhaltung höchster ökologischer umweltschonender Standards und drucken klimaneutral.

Lade dir jetzt die Trapoca-Postkarten-App herunter und verschick dein Foto als echte Postkarte.

Jetzt App herunterladen

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t3n Redaktion
Fantastical, mein Freund und Helfer: Geniale Kalender-App jetzt runderneuert für den Mac http://t3n.de/news/fantastical-2-mac-602253/ 2015-03-26T08:00:46Z
Die beliebte Kalender-App Fantastical ist runderneuert für den Mac erschienen. Was die neue Version bringt und was sie kostet.

Die beliebte Kalender-App Fantastical ist runderneuert für den Mac erschienen. Was die neue Version bringt und was sie kostet.

Das bringt Fantastical 2 für Mac

Ein Klick auf das kleine Symbol in der Menüleiste, eintippen, welcher Termin wann und gegebenenfalls mit wem ansteht und die App erledigt den Rest – mit diesem smarten Prinzip hat sich die Kalender-App Fantastical eine beachtliche Fanbasis aufgebaut und konnte zahlreiche Preise abräumen.

Jetzt ist Fantastical für Mac in Version 2 erschienen und bringt neben einer optischen, der flacheren Designsprache von OS X Yosemite entsprechenden Frischzellenkur vor allem einige neue Funktionen mit.

Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. (Screenshot: t3n)
Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. (Screenshot: t3n)

Die augenfälligste Neuerung: Fantastical 2 fungiert auf dem Mac nicht länger nur als Helferlein für die Menüleiste, sondern wartet jetzt auch mit einer umfassenden Vollansicht zur Verwaltung von Kalendereinträgen auf. Ebenfalls neu ist ein spezielles Widget für die Mitteilungszentrale, das anstehende Termine darstellt.

Unterstützung für Handoff und Sharing-Funktionen

Aber auch unter der Haube hat sich bei der inzwischen vier Jahre alten Anwendung einiges getan: So unterstützt Fantastical 2, das auch für iPhone und iPad erhältlich ist, ab sofort Apples Handoff-Feature und erlaubt somit eine synchrone, geräteübergreifende Nutzung. Termine und Aufgaben können außerdem über die Sharing-Funktion mit Freunden geteilt werden.

War Fantastical bislang schon durch die Diktierfunktion vergleichsweise smart, lässt sich die App fortan auch auf bestimmte Orte konfigurieren. So wechselt das Programm beispielsweise automatisch auf die Arbeitsansicht, sobald der Nutzer im Büro eintrifft. Und: Die Trennung zwischen beruflichen und privaten Kalendern wurde vereinfacht. Wie die Entwickler erklären, lassen sich mehrere Kalender und Erinnerungslisten jetzt in einer gemeinsamen Ansicht bündeln beziehungsweise separat ausblenden.

Fantastical 2 für Mac: Preise und Verfügbarkeit

Das Paket hat aber einen hohen Preis: 39,99 Euro verlangen die Entwickler für den Download von Fantastical 2 für Mac – und dies ist auch nur der vorübergehende Einführungspreis. Danach soll die App noch einmal zehn Euro mehr kosten. Wer nicht sofort ablehnen oder zuschlagen will, kann die App 14 Tage lang kostenlos testen. Die Nutzung von Fantastical 2 für Mac setzt OS X Yosemite 10.10 voraus.

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Daniel Hüfner
Microsoft stellt neues Cloud-Angebot für App-Entwickler vor: Das steckt hinter dem Azure App Service http://t3n.de/news/microsoft-azure-app-service-602088/ 2015-03-25T12:53:00Z
Mit dem Azure App Service hat Microsoft ein neues Angebot für App-Entwickler vorgestellt. Wir verraten euch, woraus der Service besteht.

Mit dem Azure App Service hat Microsoft ein neues Angebot für App-Entwickler vorgestellt. Wir verraten euch, woraus der Service besteht.

Azure App Service: Microsofts neues Cloud-Angebot für App-Entwickler

Microsoft hat mit dem Azure App Service ein neues Angebot für Mobile- und Web-App-Entwickler vorgestellt. Der Service vereint Azure Websites, Azure mobile Services und Azure BizTalk Services. Microsoft unterscheidet bei dem Cloud-Angebot zwischen drei App-Kategorien: Web-Apps, Mobile-Apps, Logic-Apps und API-Apps. Ersteres Dienst zum Hosting von Web-Apps. Bestehende Kunden von Azure-Websites werden automatisch auf den App-Hosting-Plan umgestellt. Sie bekommen damit zum selben Preis auch Zugriff auf die anderen App-Kategorien des Azure App Service. Ihre Apps laufen ohne Änderungen weiter.

Der Azure App Service richtet sich an Entwickler von Web- und Mobile-Apps. (Grafik: Microsoft)
Der Azure App Service richtet sich an Entwickler von Web- und Mobile-Apps. (Grafik: Microsoft)

Mobile-Apps wiederum richtet sich an Entwickler von Android-, iOS- oder Windows-Apps. Logic-Apps bietet ein grafisches Interface, um die Automatisierung von Geschäftsprozessen zu vereinfachen. API-Apps bietet Entwicklern die Möglichkeit, auf bestehende APIs zuzugreifen, oder ihre eigene API für die eigene oder öffentliche Verwendung über den Azure App Service zugänglich zu machen.

Azure App Service: Kostenlose Web-Demo

Wer sich für den Azure App Service interessiert, findet hier eine kostenlose Demo-Seite. Weitere Informationen zu dem Angebot hat Microsoft auf dem Azure-Blog veröffentlicht.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist der Artikel „App-Entwicklung leicht gemacht: Mit Ionic, AngularJS und ngCordova zur mobilen Applikation“ aus dem t3n Magazin Nr. 38.

via techcrunch.com

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Kim Rixecker
Rechnungen per Email zahlen: Google plant Bezahldienst für Gmail http://t3n.de/news/rechnungen-gmail-zahlen-google-601972/ 2015-03-25T05:00:02Z
„Pony Express“ nennt der Konzern ein Tool, mit dem Nutzer elektronische Rechnungen über die Email-Apps Gmail und Inbox abwickeln sollen. Der Dienst soll im vierten Quartal launchen. 

„Pony Express“ nennt der Konzern ein Tool, mit dem Nutzer elektronische Rechnungen über die Email-Apps Gmail und Inbox abwickeln sollen. Der Dienst soll im vierten Quartal launchen. 

Rechnungen in Gmail verwalten

Google will, dass User in Zukunft auch ihre Finanzen über den Tech-Riesen verwalten. Das Unternehmen arbeitet an einem Bezahldienst mit dem Namen „Google Pony Express“, berichtet Re/code. Dabei soll es sich um ein Tool handeln, mit dem Rechnungen, die im digitalen Postfach landen, direkt bezahlt werden können.

Den internen Dokumenten zufolge soll die App dafür sorgen, dass Rechnungen für Strom, Telefon oder andere Ausgaben digital verwaltet werden. Für die Nutzung von „Google Pony Express“ verlangen die Entwickler detaillierte Informationen von ihren Nutzern: Neben den Zahlungsinformationen müssen User auch ihre Sozialversicherungsnummer angeben und ihre Angaben durch einen Drittanbieter verifizieren lassen. Das digitale Rechnungsmanagement ist laut den durchgesickerten Infos mit den Email-Apps Gmail und Inbox kompatibel.

Gmail-Extensions gibt es im Zusammenspiel mit Google Chrome eine ganze Menge – die besten für den geschäftlichen Einsatz stellen wir vor. (Quelle: Mashable)
Google will Ordnung in den Postfächern der Gmail- und Inbox-User schaffen. (Quelle: Mashable)

Google kooperiert mit Drittanbietern

Mit „Google Pony Express“ könnten Eingangsrechnungen automatisch in einen dafür vorgesehenen Ordner abgelegt werden. Beim Öffnen einer Rechnung kann sich der Nutzer dann für eine Bezahlmethode entscheiden und auch bestimmen, wann der offene Beitrag überwiesen werden soll.

Google scheint außerdem mit externen Anbietern zu kollaborieren, um zusätzliche Dienste anzubieten. Der Konzern bestätigt die Echtheit der von Re/code veröffentlichten Screenshots und Details nicht. Stimmen die Gerüchte, so sollte „Pony Express“ im vierten Quartal diesen Jahres live gehen.

via recode.net

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Elisabeth Oberndorfer
Software-Paket: Microsoft-Apps sollen bald auf vielen Android-Geräten vorinstalliert sein http://t3n.de/news/software-paket-microsoft-apps-601623/ 2015-03-24T06:23:01Z
Microsoft hat Vereinbarungen mit Samsung, Dell und neun weiteren Herstellern getroffen, nach denen auf deren Android-Smartphones und -Tablets eine Reihe von Microsoft-Apps und -Software …

Microsoft hat Vereinbarungen mit Samsung, Dell und neun weiteren Herstellern getroffen, nach denen auf deren Android-Smartphones und -Tablets eine Reihe von Microsoft-Apps und -Software vorinstalliert sein werden.

Microsoft-Apps auf Samsung-Geräten vorinstalliert

Dass die neuen Samsung-Smartphones Galaxy S6 und S6 Edge mit den Microsoft-Apps OneNote, OneDrive und Skype ausgeliefert werden, wurde bereits auf dem Mobile World Congress 2015 bekannt gegeben. Nun hat Microsoft die Vereinbarung mit Samsung noch auf nicht näher benannte Android-Tablets von Samsung ausgeweitet. Auf diesen Tablets soll Microsoft Word, Excel, PowerPoint, OneNote, OneDrive und Skype vorinstalliert sein, wie der Redmonder Softwarekonzern mitteilte.

Microsoft-Apps bald auf vielen Android-Tablets. (Foto: Microsoft)
Microsoft-Apps bald auf vielen Android-Tablets vorinstalliert. (Foto: Microsoft)

Für Samsungs Businesskunden bietet Microsoft drei Versionen von Office 365 an – Business, Business Premium and Enterprise – die mit Samsungs Sicherheitslösung KNOX verknüpft sein sollen. In dem Paket inkludiert sollen auch Support-Services von Samsung für Unternehmen sein. Der Startschuss für die vorinstallierten Softwarepakete auf Samsung-Geräten soll noch im Laufe des ersten Halbjahres 2015 gegeben werden.

Das ist aber noch längst nicht alles. Denn neben Samsung-Geräten sollen auch Android-Smartphones und -Tablets von Herstellern wie Dell und weiteren neun regionalen Anbietern, darunter das deutsche Unternehmen TrekStor, künftig mit vorinstallierten Microsoft-Apps wie Word, Excel, PowerPoint, OneNote, OneDrive und Skype auf den Markt kommen.

Marktanteil von Microsoft-Apps steigt

Die Entscheidung Microsofts, sein Office-Paket auf iOS- und Android-Geräten zugänglich zu machen, dürfte ein Erfolg für den Konzern gewesen sein. Einige dutzend Millionen Mal sollen die entsprechenden Apps heruntergeladen worden sein. Dank der Vereinbarungen mit Samsung, Dell und den anderen Herstellern sollte Microsofts Marktanteil auf dem Mobilmarkt weiter steigen.

via techcrunch.com

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Jörn Brien
Unlocked: Amazon will Prime-Mitgliedern künftig Android-Apps schenken http://t3n.de/news/unlocked-amazon-prime-apps-601320/ 2015-03-23T05:46:10Z
Amazon soll daran arbeiten, seinen Prime-Service um Apps zu erweitern. Mit „Unlocked“ bekämen Mitglieder Android-Apps inklusive der In-App-Käufe kostenlos, berichten US-Medien.

Amazon soll daran arbeiten, seinen Prime-Service um Apps zu erweitern. Mit „Unlocked“ bekämen Mitglieder Android-Apps inklusive der In-App-Käufe kostenlos, berichten US-Medien.

Wer bei Amazon in Deutschland Prime-Mitglied sein will, muss 49 Euro im Jahr bezahlen. Dafür bekommt er oder sie dann die Artikel im Amazon-Sortiment, die nicht von Drittanbietern stammen, in der Regel kostenlos geliefert und kann die Dienste Unlimited für das Streaming von Serien und Filmen sowie die Kindle-eBook-Leihbücherei nutzen. Außerdem können Fotos gratis in den Cloud-Speicher Drive geladen werden.

Kostenpflichtige Apps sollen bei Amazon Unlocked gratis sein

Nun arbeitet Amazon offenbar daran, auch Apps in das Prime-Angebot aufzunehmen. Statt der bereits täglichen Gratis-App könnten künftig für Prime-Mitglieder gleich eine ganze Reihe von Android-Apps kostenlos zum Download zur Verfügung stehen – inklusive der eigentlich kostenpflichtigen In-App-Käufe. Als Beweis für dieses Szenario zeigt der US-amerikanische Techblog TechCrunch eine interne Präsentation, in der zu sehen sein soll, was Amazon mit Unlocked planen könnte.

So könnte Unlocked laut der Präsentation von Amazon künftig aussehen. (Screenshot: TechCrunch)
So könnte Unlocked laut der Präsentation von Amazon künftig aussehen. (Screenshot: TechCrunch)

In der geleakten Präsentation heißt es in einem Spot: „Wir stellen vor: Amazon Unlocked für Apps und Games. Kostenpflichtige Apps und In-App-Käufe sind jetzt bei Amazon absolut kostenlos.“ Neben Spielen soll es sich bei der App-Auswahl auch um nützliche Programme wie einen PDF-Converter oder Bürosoftware handeln. Eine im Rahmen von Unlocked einmal heruntergeladene Android-App soll auch nach dem Ende des Gratis-Zeitraums nutzbar sein, die In-App-Käufe wären dann aber wieder kostenpflichtig.

Unlocked soll Amazon offenbar dazu dienen, seinen auf Android basierenden App Store zu promoten. Bereits jetzt gibt es täglich eine Gratis-App sowie in unregelmäßigen Abständen Aktionen, in denen App-Pakete kostenlos angeboten werden. Um Apps aus dem Amazon App Store zu laden, müssen sich Android-Nutzer die entsprechende Shop-App auf ihren Geräten installieren. Derzeit umfasst das Angebot 400.000 Apps. Zum Vergleich: In Apples App Store und Googles Play Store gibt es jeweils rund 1,2 Millionen Apps.

via uk.businessinsider.com

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Jörn Brien
PressRoom: Dieses Plugin verwandelt WordPress-Posts in iOS-Apps, E-Books und Print-Publikationen http://t3n.de/news/pressroom-pro-wordpress-plugin-601070/ 2015-03-21T15:11:23Z
Das Wordpress-Plugin PressRoom bietet eine einfache Benutzeroberfläche, um Blogartikel in iOS-Apps und gängige Formate für E-Book- und Print-Publikationen zu verwandeln.

Das WordPress-Plugin PressRoom bietet eine einfache , um Blogartikel in iOS-Apps und gängige Formate für E-Book- und Print-Publikationen zu verwandeln.

In Zeiten des Internets hat sich die Medienlandschaft enorm vergrößert. Seit Jahrzehnten war es allein großen Verlagshäusern möglich, Nachrichten, Meinungen und neue Ideen an ein großes Publikum zu richten. Heute kann so gut wie jeder ein Blog aufsetzen und einen Artikel darauf veröffentlichen. So sehr sich jedoch hunderttausende neue Sprachrohre im Netz gebildet haben, so sehr hinken sie – zumindest, was die technischen Möglichkeiten angeht – immer noch den großen Medienhäusern hinterher.

Denn die Realität sieht doch so aus, dass das Blog maximal mit einer mobilen Browser-Version ausgestattet ist und die Distributionskanäle in der Regel nicht über Social Media, RSS und Suchmaschinen hinaus gehen – keine Spur einer eigenen App oder einer begleitenden E-Book- beziehungsweise Print-Publikation.

PressRoom bringt deine Blogbeiträge auf weitere Plattformen

PressRoom hilft Blogbeiträge in speziell für iOS lesbare Publikationen umzuwandeln. (Bild: PressRoom Pro)
PressRoom hilft Blogbeiträge in Inhalte für iOS-Apps umzuwandeln. (Bild: PressRoom Pro)

In diese Kerbe möchte jetzt das Team von PressRoom schlagen und es modernen Geschichtenerzählern mit einem WordPress-Plugin ermöglichen, die eigenen Beiträge per Klick unter anderem in .hpub-, .epub- oder .pdf-Formate umzuwandeln, um sie über integrierte Schnittstellen in iOS-Apps oder für E-Book- und Print-Publikationen sowie Mini-Webseiten zu veröffentlichen.

Möglich ist es auch, die Artikel in den Apple-Newsstand einzubinden, wo Autoren über In-App-Verkäufe weitere Einnahmen generieren können. PressRoom eignet sich insofern vor allem für kleine und mittelgroße Autoren beziehungsweise Verleger, die sich eher auf ihre Inhalte anstatt im professionelleren Rahmen auf technische Lösungen konzentrieren können.

PressRoom: „Multiple-Editorial-Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen

PressRoom-Plugin: „Multiple Editorial Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen. (Screenshot: PressRoom Pro)
PressRoom-Plugin: „Multiple-Editorial-Projects“-Funktion lässt euch Themenausgaben erstellen. (Screenshot: PressRoom Pro)

Der Funktionsumfang bietet einige nette Möglichkeiten, um Inhalte aufzubereiten: Bleiben wir beim Apple-Newsstand-Beispiel und gehen davon aus, dass ihr ein Blog oder ein Online-Magazin mit Schwerpunkt „Marketing“ führt. Über die Funktion „Multiple Editorial Projects“ könnt ihr besonders beliebte oder aufwendig recherchierte Stücke zum Thema „SEO“ auswählen und sie in einer Themenausgabe bündeln, um sie dann im Shopsystem von Apple zum Verkauf anzubieten.

Die Themenausgabe kann mit Artikeln, Bildern, Galerien und Werbebotschaften gefüllt werden. Es gibt laut den Entwicklern keine Einschränkung bezüglich der Inhalte. Eine Auflistung aller Funktionen und Formate findet ihr in einem Erklärstück des PressRoom-Teams. Einen Eindruck vom Dashboard vermittelt zudem die obenstehende Grafik. Aktuell gibt es eine kostenfreie Open-Source-Version auf GitHub – viel Spaß beim Testen und Rumspielen!

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Andreas Weck
Nichts gelernt: Meerkat und der Herdentrieb der Early Adopter [Kolumne] http://t3n.de/news/meerkat-herdentrieb-early-adopter-600936/ 2015-03-21T07:03:37Z
Die Video-Livestreaming-App Meerkat wird bei vielen Mitgliedern der Netz- und Startup-Szene hoch gehandelt und war der Star der South-by-Southwest-Konferenz in Austin (SXSW). Doch die Hysterie der …

Die Video-Livestreaming-App Meerkat wird bei vielen Mitgliedern der Netz- und Startup-Szene hoch gehandelt und war der Star der South-by-Southwest-Konferenz in Austin (SXSW). Doch die Hysterie der vergangenen Wochen sagt nichts über die künftigen Chancen des Dienstes aus. Es ist nur der typische Herdentrieb der Early Adopter, der das suggeriert, wie Martin Weigert in seiner Kolumne „Weigerts World“ anmerkt.

Früher nur Musikfestival, heute größtes Fest für Kreative der Welt: Die SXSW in Austin. (Foto: SXSW)
Bei der SXSW in Austin war Meerkat einer der Hits. (Foto: SXSW)

Was im Vorfeld der South-by-Southwest-Konferenz 2015 in einschlägigen Branchenmedien vermutet wurde, hat sich bewahrheitet: Meerkat, die eng an Twitter angedockte Streaming-App für Livevideos, wurde zum großen Hit des Events und folglich auch in der begleitenden Berichterstattung. Wobei: Das ist eigentlich noch vorsichtig ausgedrückt. In Wirklichkeit herrschte in Austin und in den Artikeln rund um das Festival eine regelrechte Meerkat-Hysterie.

Kaum eine SXSW-Session in der Haupthalle verging, ohne dass zumindest einmal der Name Meerkat fiel. Geschah das ausnahmsweise nicht, konnte man zumindest irgendeinen Besucher aus dem Publikum dabei beobachten, wie er oder sie gerade auf dem Smartphone einen „Meerkat“ produzierte. Mitunter kam zum Erzielen eines besseren Winkels sogar ein Selfie-Stick zum Einsatz.

Unzählige Berichte bei kleinen Blogs und großen Newsportalen, in deutscher und englischer Sprache, beschäftigten sich in den vergangen Tagen mit dem Aufstieg der kalifornischen App, die Wochen zuvor durch eine Erwähnung bei Product Hunt urplötzlich zu einem Shootingstar avanciert war. Oft wurde in den Texten der Bezug zur SXSW hergestellt, auf der die Macher des Dienstes auch vertreten waren. Zusätzlichen Stoff lieferten die jüngsten API-Sanktionen von Twitter. In meinem RSS-Feed tauchten sogar einige Artikel zu Meerkat auf, die bei Blogs publizierten wurden, die seit einer Ewigkeit keine Beiträge mehr online gestellt hatten. Offenbar hat das Phänomen Meerkat eine derartige Anziehungskraft, dass dadurch sogar der ein oder andere Blogger-Tiefschlaf ein Ende nimmt.

Eine altbekannte Dynamik: Meerkat und die Early Adopter

„Charakteristisch ist auch, dass niemand wirklich genau sagen kann, ob das jeweilige Objekt der Hysterie tatsächlich das Zeug zum nachhaltigen Erfolg hat.“

Was mit Meerkat gerade passiert, hat die Technologie- und Early-Adopter-Szene schon unzählige Male erlebt. Ein neuer Service erscheint auf der Bildfläche und positioniert sich entweder durch Zufall oder clevere PR im Aufmerksamkeitsfeld einiger Schlüssel-Multiplikatoren. Was folgt, ist eine rasante Medien- und Social-Media-Karriere, die dafür sorgt, dass innerhalb kürzester Zeit der innere Kern des Digitalsektors, das erweiterte Umfeld sowie selbst Branchenfremde über den neuen Anwärter auf den Titel „Next Big Thing“ Bescheid wissen. Charakteristisch ist auch, dass niemand wirklich genau sagen kann, ob das jeweilige Objekt der Hysterie tatsächlich das Zeug zum nachhaltigen Erfolg hat. Für die einen reicht der Spaß am Ausprobieren eines neuen aufregenden „Spielzeugs“, um teils euphorische Prognosen aufzustellen. Die anderen beziehen sich dann auf diese Aussagen und verbreiten sie weiter. Die Echokammer verstärkt das anfangs noch zarte Signal ins Unermessliche.

Dass sich die Digerati nach einer – im Bezug auf schlagartig im Rampenlicht stehende Apps – ungewöhnlich langen Hype-Durststrecke wie hungrige Wölfe auf Meerkat stürzt, ist weder verwunderlich noch negativ. Vielleicht steht Meerkat ja auch tatsächlich eine große Zukunft bevor. Pete Cashmore, Gründer von Mashable, erläuterte in einer SXSW-Gesprächsrunde seine meines Erachtens nach ziemlich gesunde Haltung zu neuen, von heute auf morgen von „allen“ diskutierten Anwendungen wie Meerkat: Er probiere sie unvoreingenommen aus, um rauszufinden, was mit solchen Dienste möglich sei – egal ob sie sich dauerhaft behaupten können oder nicht.

Meerkat: Die Außenwahrnehmung entspricht nicht der Wirklichkeit

Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)
Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)

Problematisch ist allerdings, wie schnell aus der entspannten Experimentierfreude einiger ein Medien- und Twitter-Feuerwerk entsteht, das den Eindruck vermittelt, hier bahne sich gerade unweigerlich das nächste Facebook an. Denn das entspricht absolut nicht den Tatsachen.

Trotz der immensen Geräuschkulisse soll sich die Zahl der Meerkat-Nutzer zum Start der SXSW gerade mal auf 120.000 belaufen haben. Nicht sonderlich viele also in Anbetracht der schon im Vorfeld auf Hochtouren laufenden Medienberichterstattung. Das Produkt an sich bringt auch wenig Neues mit. Apps zum Livestreaming von Videos über das Smartphone gibt es seit Jahren. Zu erwähnen sind hier etwa Bambuser, Ustream, Livestream oder Justin.tv.

Damit will ich nicht die Bedeutung einiger smarter Produktentscheidungen und des richtigen Timings schmälern – in beiden Sachen haben die Meerkat-Macher augenscheinlich ein gutes Händchen gehabt, während die genannten Anbieter ihrer Zeit schlicht voraus waren (und deshalb zum Teil gar nicht mehr auf Privatanwender abzielen). Dennoch konnte, wer wollte, schon bislang Echtzeit-Videos vom Smartphone aus ins Netz streamen und sie auch per Twitter verbreiten. Gemacht haben es wenige. Warum das jetzt auf einmal anders werden soll, dafür liefert Meerkat meines Erachtens nach kein triftiges Argument (womit ich aber keine Prognose über die Zukunft von Meerkat mache).

Warum das SXSW-Getöste nichts über tatsächliches Potenzial aussagt

„Entscheidend ist nicht, ob die typischen Early Adopter Meerkat gut finden, sondern ob es bei den ‚normalen‘ Nutzern da draußen ankommt.“

Es ist verlockend, die momentane Aufregung über Meerkat als sicheres Zeichen dafür zu deuten, dass hier gerade etwas Großes ensteht. Die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre zeigen aber, dass es zu einem solchen Schluss keinen Anlass gibt. Nur sehr selten wurden aus spontanen Hype-Apps, deren initiale Nutzer sich aus der Branche selbst rekrutierten, nachhaltige Hits. Fast alle jüngeren Social-Web-Angebote, die heute hunderte Millionen Menschen erreichen, etwa Snapchat, Tumblr, Pinterest oder WhatsApp, wuchsen eher langsam, organisch und von den selbstbewussten und auch ein wenig selbstverliebten Multiplikatoren lange unbemerkt, statt durch ein plötzliches lautes Aufbäumen. Die berühmt-berüchtigte „Netzgemeinde” entdeckte diese Anbieter erst, als sie sich schon in bestimmten demographischen Gruppen etabliert und damit eine nativ vorhandene Nachfrage unter Beweis gestellt hatten. Instagram wurde zwar schon vom ersten Tag an von der Fachpresse begleitet, löste aber auch nicht annähernd den Aufmerksamkeitssturm aus, der Meerkat jetzt zuteil wird.

Zehn Jahre, nachdem das Web 2.0 eine Begeisterungsfähigkeit für interaktive Anwendungen schuf, müssen sich Early Adopter eingestehen, dass ihr Nutzerverhalten in Bezug auf neue Services sehr wenig über das Potenzial und die Zukunft von Apps aussagt. Der „Track Record“ der SXSW-Lieblings-Apps ist eher bescheiden. Daraus nun zu schlussfolgern, dass Meerkat das gleiche Schicksal erleiden muss, wäre freilich auch falsch. Es ist durchaus möglich, dass der Service eine Ausnahme von dieser Regel darstellt und damit den Weg einschlagen kann, den Twitter nach seinem SXSW-Debüt im Jahr 2007 beschritten hat. Doch ob das geschieht oder nicht, muss losgelöst vom Rummel um die App bei und im Umfeld der SXSW betrachtet werden.

Entscheidend ist nicht, ob die typischen Early Adopter, netzaffine Medienmenschen, experimentierfreudige Gründer und Szene-Schwergewichte Meerkat gut finden, sondern ob es bei den „normalen“ Nutzern da draußen ankommt. Deren Geschmack wies bisher wenig Überschneidungen mit dem auf, was die Festival-Crowd in Austin und ihre Sinnesgenossen anderswo begeistert. Allerdings scheint es eine gewisse Resistenz gegen diese Erkenntnis zu geben. Insofern schadet es wohl nicht, an dieser Stelle daran zu erinnern.

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Martin Weigert