BlackBerry | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu BlackBerry 2014-12-22T09:51:30Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/blackberry Boeing Black Phone: BlackBerry und Boeing arbeiten an Smartphone mit Selbstzerstörungsmodus http://t3n.de/news/boeing-black-phone-586075/ 2014-12-22T09:51:30Z
Ein sicheres Smartphone entwickelt BlackBerry derzeit mit Boeing – inklusive optionalem Selbstzerstörungsmodus. Beim Boeing Black Phone stehen Datensicherheit und Verschlüsselung im Fokus.

Ein sicheres Smartphone entwickelt BlackBerry derzeit mit Boeing – inklusive optionalem Selbstzerstörungsmodus. Beim Boeing Black Phone stehen Datensicherheit und Verschlüsselung im Fokus.

Boeing Black Phone: Sichere Lösung für Android-Geräte

Bereits seit Februar 2014 ist die Entwicklung eines gemeinsamen Smartphones von BlackBerry und Boeing angedacht, nun wurde sie offiziell bestätigt. Gemeinsam werde man eine sichere mobile Lösung für Android-Geräte entwickeln, die auf der BES-12-Plattform aufbaue, zitiert Reuters BlackBerry-CEO John Chen.

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Boeing und BlackBerry arbeiten an sicherem Boeing Black Phone. (Foto: kevin dooley / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Die BlackBerry-Enterprise-Service-Plattform (BES) soll es Unternehmen und Organisationen erlauben, nicht nur BlackBerrys mit dem eigenen Betriebssystem, sondern auch Mobilgeräte, auf denen Android oder iOS läuft, zu verwalten und zu sichern.

Selbstzerstörungsmodus für Daten im Boeing Black Phone

Das geplante Boeing Black Phone soll verschlüsselte Gespräche anbieten und sich auf Wunsch selbst zerstören – gemeint ist damit allerdings nicht, dass sich das Gerät selbst in Rauch auflöst, sondern dass bei einem unautorisierten Zugriffsversuch die enthaltenen Daten von dem Gerät gelöscht werden. Zielgruppe für das Smartphone sind Regierungsorganisationen und alle, die darauf angewiesen sind, dass ihre Kommunikationsverbindungen und Daten abhörsicher sind.

Erst kürzlich hatte BlackBerry mit dem Classic eine Rückkehr zu alten Tugenden gewagt. Das neue Smartphone erinnert an den Klassiker Bold 9900, verfügt über eine Qwertz-Tastatur, und auch die Hardware-Tasten und das Trackpad zum Navigieren sind wieder an Bord.

via stadt-bremerhaven.de

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Jörn Brien
Wie ich für meinen Traum vom Startup meinen Job kündigte – und mir mein Leben zur Hölle machte http://t3n.de/news/traum-startup-leben-hoelle-585505/ 2014-12-21T14:23:11Z
Endlich kam die SMS: „Morgen früh um 5, Flugnummer AZ610 von Rom nach New York.“ Eine SMS, die am Sonntagabend auf meinem Blackberry aufpoppte, entschied über das Ziel und den Kunden für die …

Endlich kam die SMS: „Morgen früh um 5, Flugnummer AZ610 von Rom nach New York.“ Eine , die am Sonntagabend auf meinem aufpoppte, entschied über das Ziel und den Kunden für die kommende Woche. Ich arbeitete für eine der drei führenden globalen Strategie-Beratungsfirmen.

Ein Leben aus dem Koffer. Ein Berater-Leben, bei dem du alles und jeden im Leben verpasst, außer Excel-Tabellen. Ein schickes Business-Leben, für das wir zu idealen Sklaven ausgebildet wurden, in Top-Wirtschaftsschulen, deren akademische Grade wir stolz vor uns hertrugen.

Nach ein paar Stunden Schlaf fuhr mich mein Privatfahrer zum Flughafen Rom-Fiumicino, damit ich meinen schicken Business-Class-Flug nach NYC erwischen konnte. Dort angekommen, checkte ich in ein schickes 5-Sterne-Hotel ein und begab mich dann zum Büro meines Kunden.

Das Gehalt? Das war auch schick. Die Firma war stolz darauf, zu den Top-Bezahlern der Branche zu gehören.

Eltern

„Anstatt Champagner zu trinken, starre ich auch während meiner ganzen Business-Flüge nur auf meine Tabellen.“

Aber irgendetwas stimmte nicht mit diesem Beraterleben. Ich konnte es nicht länger ertragen und rief meine Eltern an:

Papa, Mama, ich habe gerade meinen Job gekündigt. Ich möchte ein eigenes Startup gründen.“

Meine Mutter bekam fast einen Herzinfarkt. Das gehörte nicht zu den Dingen, die eine perfektionistische Mutter gerne hören wollte, nachdem sie mich zu einem Abschluss mit Bestnoten auf einer der weltbesten Wirtschaftsschulen gebracht hatte.

Ich versuchte, sie zu beruhigen. Erfolglos.

„Mama, ich hasse es. Alle diese Berater tun nur so, als seien sie glücklich, und werfen Glückspillen ein. Ich bekomme nur drei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht. Die ganzen Annehmlichkeiten, die uns die Firma versprochen hat, existieren gar nicht. Weißt du noch, das schicke 5-Sterne-Hotel? Ich arbeite fast 20 Stunden am Tag und kann das überhaupt nicht genießen. Tolles Frühstück? Wir haben gar keine Zeit dafür. Schicker Lunch? Der besteht aus einem Sandwich, das ich vor meinen Excel-Tabellen zu mir nehme.

Mein sogenannter Traumjob entpuppte sich in Wirklichkeit als ein fremdbestimmtes Leben in der Tretmühle, bei dem ich alles wirklich Wichtige verpasste. (Foto: Ali Meese)
Mein sogenannter Traumjob entpuppte sich in Wirklichkeit als ein fremdbestimmtes Verliererleben in der Tretmühle, bei dem ich alles wirklich Wichtige verpasste. (Foto: Ali Meese)

Und übrigens, anstatt Champagner zu trinken, starre ich auch während meiner ganzen Business-Flüge nur auf meine Tabellen. Mein tolles Gehalt? Ich habe nie Zeit, einen Cent davon auszugeben.

Ich hasse mein Leben. Mama, es ist so ein Verlierer-Leben! Ich kann mich noch nicht mal mit meiner Freundin treffen. Ich mag mir nichts mehr vormachen. Ich will mein eigenes Business starten.“

Meine Eltern hatten sich nach jahrelangen 9-to-5-Arbeitstagen in sicheren und langweiligen Behörden-Jobs zur Ruhe gesetzt.

Ich wusste, dass es für jemanden, der aus einer Familie mit keinerlei unternehmerischen Wurzeln kommt, schwierig sein würde, ihnen meine Situation zu erklären, aber mit dem Anruf am nächsten Morgen hatte ich nicht gerechnet.

Meine Mutter war am Telefon: „Erzähl, wie geht's deiner Firma? Wächst sie?“

Ganz egal was ich sagte, ich konnte ihr nicht klar machen, dass ein Business mehr als einen Tag brauchte, um auf die Füße zu kommen.

Freundin, Freundeskreis und soziales Umfeld

Meine Freundin stand voll hinter mir, aber jetzt war es Zeit, meinen Kumpels, die eifrig die schicken Karrierestufen der schicken Arbeitswelt erklommen, die Botschaft zu verkünden.

„Ich hatte es satt, den Leuten zu erzählen, dass es Jahre gedauert hat, bis wie Facebook und Twitter dort ankamen, wo sie heute sind.“

Ich erzählte allen, dass ich gerade meinen Job gekündigt hatte, um meinen Traum vom Startup zu verwirklichen. Einige meiner Freunde zogen sich nach und nach von mir zurück, wahrscheinlich weil sie dachten, dass mit mir etwas nicht stimmte – schließlich war das der zweite „Traumjob“, den ich nach kurzer Zeit geschmissen hatte.

Obwohl meine restlichen Freunde mich unterstützten, war etwas faul mit unserem Verhältnis.

Ich merkte, wie ich mich langsam aus dem Sozialleben zurückzog.

Immer wenn ich meine Freunde traf, konnte ich nicht viel Neues berichten, wenn sie mir Fragen wie diese stellten: „Erzähl, wie geht's deinem Startup? Du wirst der neue Zuckerberg, stimmt's?“ „Mensch, wir sind so stolz auf dich - klare Sache, dass du bald eine Riesen-Finanzierungsrunde bekommst.“

Ein Startup zu gründen ist wie eine lange Reise, und ich setzte mich selbst unter Druck, weil ich so verdammt viel darauf gab, was andere dachten. Tag für Tag wurde ich einsamer und depressiver, weil ich es vermied, unter Leute zu gehen. Mit meinem Startup kam ich nicht so schnell voran, wie mein Freundeskreis es sich vorstellte, und ich hatte es satt, den Leuten zu erzählen, dass es Jahre gedauert hat, bis Startups wie Facebook und Twitter dort ankamen, wo sie heute sind.

Nur mit meinen paar selbständigen Freunden fühlte ich mich wohl. Es stimmt: Nur ein Unternehmer versteht, wie ein Unternehmer tickt.

Money, Money, Money

Als ob der soziale Druck und die Einsamkeit noch nicht genug wären, kam nun auch noch der schlimmste Stress auf mich zu: Meine finanziellen Mittel gingen schneller zur Neige, als ich es erwartet hatte. Das war tödlich für meine Produktivität und die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen. Ich bekam Panik und trieb mich an, um erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen.

Eines Tages war es soweit, dass ich meine Freundin um ein paar Cents bitten musste, weil ich kein Geld hatte, um mir eine Flasche Wasser zu kaufen. Mir war nicht klar, dass dies erst der Anfang eines schwierigen Lebensabschnitts mit vielen Auf und Abs sein würde.

Heute

Schluss mit den Horrorgeschichten: Seither sind über zwei Jahre vergangen. Ich schreibe diesen Blog-Post in einem wunderschönen Resort im thailändischen Phuket und genieße währenddessen meinen Mojito.

Lasst euch nicht täuschen von diesem Bild - bis man als Freelancer unter Palmen arbeiten kann, muss man erst eine lange Durstrecke aus harter Arbeit, Verzicht und Niederlagen hinter sich bringen. (Screenshot: Ali Meese)
Lasst euch nicht täuschen von diesem Bild - bis man als Freelancer unter Palmen arbeitet, muss man erst eine lange Durstrecke aus harter Arbeit, Verzicht und Niederlagen hinter sich bringen. (Screenshot: Facebook)

Halt, ich will dir nicht das Blaue vom Himmel versprechen. Nein, ich bin kein Startup-Millionär. Aber mein Freelance-Business bringt mir regelmäßig so viel Geld ein, dass ich um die Welt reisen und von überall dort aus arbeiten kann, wo es WLAN gibt.

Allerdings gibt es fünf Dinge, mit denen ich mich vor meiner schmerzhaften Odyssee besser hätte auseinandersetzen sollen. Fünf Fragen, von denen ich glaube, dass sie sich jeder Unternehmer stellen sollte, bevor er den ersten Schritt in die Selbständigkeit wagt:

1. Bist du bereit für den sozialen Druck?

Wenn du Freunde und eine Familie hast, die keinen unternehmerischen Background haben, werden sie nicht wirklich verstehen, was du versuchst, auf die Beine zu stellen, und der Druck von außen wird sich erhöhen.

Ich habe so viel darauf gegeben, was andere über mich dachten – so viel, dass ich mir mein Leben zur Hölle gemacht habe.

Ich war sehr streng mit mir und bestrafte mich mit noch mehr Arbeit, damit ich so schnell wie möglich Erfolge vermelden konnte. Das heißt - nur bis zu dem Tag, an dem mir klar wurde, dass die anderen sich einen Dreck um mich scherten; warum sollte ich mich also um ihre Meinung kümmern?

Du bist nicht mehr wert als ein paar Sekunden Aufmerksamkeit, die Leute einem Facebook-Status schenken. In der vollgestopften, lauten Welt, in der wir 2014 leben, hat kein Mensch Zeit, sich für andere zu interessieren.

Wenn du viel auf die Meinung anderer gibst, wirst du deine Zeit damit verschwenden, zu beweisen, dass du erfolgreich bist, anstatt dich auf dein Startup zu konzentrieren.

Kümmer dich um dein Leben! Ich habe spät damit angefangen.

2. Bist du Single oder hast du einen Partner, der dich gut unterstützt?

Wenn wir erwachsen werden, teilen wir unser Leben eher mit unserem Partner als mit Freunden und der Familie. Obwohl ich Glück hatte, eine so tolle Freundin zu haben, war ich traurig darüber, dass bei vielen meiner Unternehmer-Freunde mit der Zeit die Beziehungen in die Brüche gegangen sind.

Ein Business zu starten ist hart – viel härter, als ich es mir je vorgestellt hatte. Dein Kopf ist ständig voll von Millionen Dingen und kein anderer Mensch, nicht mal deine Freundin, hat eine Ahnung davon, was in dir vorgeht.

Wenn du nicht Single bist, versuch deinem Partner klar zu machen, dass es normal ist, wenn du manchmal noch nicht mal den Kopf frei hast für einen einfachen Kuss. Genau, für einen ganz normalen Zungenkuss.

3. Hast du genug Geld, um mindestens ein Jahr damit auszukommen?

„Stell dich auf eine kleinere Wohnung ein, kleinere Essensportionen, oder darauf, jeden Cent umzudrehen.“

Gut, dann multipliziere diesen Betrag mindestens mit drei, denn du wirst deine Ersparnisse viel schneller aufbrauchen, als du je gedacht hattest. Auf deinem Weg wird es sehr viele unerwartete Ausgaben geben, etwa Kosten für Buchführung, Anwälte, kaputte iPhones oder PCs etc.

Stell dich auf eine kleinere Wohnung ein, kleinere Essensportionen, oder darauf, jeden Cent umzudrehen - etwas, was du in deinem früheren Leben nie tun musstest.

Die letzten Monate, bevor du komplett pleite bist, werden besonders schwierig sein und der Druck wird so ansteigen, dass du nicht mehr ruhig schlafen können wirst.

Der Erfolg wird langsam kommen, aber das Geld schnell verrinnen. Sei clever – plane vom ersten Tag an.

4. Kommst du mit nur ein paar Stunden Schlaf aus?

Als ich der Berater-Welt entkommen war, nahm ich an, dass ich nun endlich den Traum ausleben könnte, nur dann zu arbeiten, wenn ich es wollte – bis ich Lori Greiners folgendes Zitat las:

„Ein Selbständiger ist bereit, 80 Stunden in der Woche zu arbeiten, um einer 40-Stunden-Woche zu entgehen.“

Je mehr ich arbeitete und je später ich ins Bett kam, desto schlechter konnte ich einschlafen und desto weniger erholsam wurde mein Schlaf.  Vielen Dank an Ian, (Foto: Ian Murchison)
Je mehr ich arbeitete und je später ich ins Bett kam, desto schlechter konnte ich einschlafen und desto weniger erholsam wurde mein Schlaf. (Foto: Ian Murchison)

Vielen Dank an Ian, den wundervollen Fotografen, für das Bild:

Alles begann damit, dass ich immer wieder mitten in der Nacht wach wurde. Anfangs war ich zu elektrisiert von meinen Ideen, von denen ich so viele hatte. Ich konnte kaum den Morgen abwarten, um endlich weiterzuarbeiten.

Dann kam die Überlastungsphase. Ich arbeitete zu viel, weil ich nicht aufhören konnte, für meine Vision zu arbeiten, ich wollte mehr tun. Aber je mehr ich arbeitete und je später ich ins Bett kam, desto schlechter konnte ich einschlafen und desto weniger erholsam wurde mein Schlaf. Im Ergebnis hatte ich jede Woche mindestens zwei oder drei Tage, an denen ich völlig unproduktiv war.

Lass dich nicht täuschen von meinem schicken Instagram-Foto weiter oben. Lass dich nicht täuschen von hochgehypten Schlagzeilen über Startup-Gründer, die Millionäre geworden sind.

Die Geschichten hinter diesen Schlagzeilen sind voll von schmerzhaften Tagen, schlaflosen Nächten, von andauernden Widerständen und Misserfolgen.

Die Reise zum Erfolg dauert lang. Sehr lang. Sehr oft zu lang.

5. Wie definierst du Erfolg?

Jeder von uns hat eine unterschiedliche Prioritätenliste im Leben. Für die meisten hat Geld die Top-Priorität auf dieser Liste, während für andere die Work-Life-Balance weiter vorn rangiert. Aus diesem Grund definieren Menschen Erfolg auf unterschiedliche Weise.

Abhängig von deiner Definition von Erfolg werden sich auch die Schwierigkeiten deiner unternehmerischen Reise unterscheiden. Wenn Geld und öffentlicher Erfolg dir am meisten bedeuten, wirst du vermutlich eine schwierige Zeit durchleben.

Denk an Hemingways weise Worte:

„Es ist gut, ein Ziel zu haben, zu dem man reist; aber es ist das Reisen, das am Ende zählt.“

Erfolgreiche Unternehmer sind nicht unbedingt solche, die Millionen an Finanzierungsgeldern auftreiben. Vergiss nicht, das schafft einer von Millionen.

Es gibt da draußen jedoch tausende Träumer, denen es gelingt, ihr Startup aus eigener Kraft aufzubauen oder sehr gut auf eigenen Füßen zu stehen, die es aber nicht in die Schlagzeilen der Tech-News schaffen.

Egal, wie sehr dein Weg dein Leben zur Hölle macht oder wie schwer es auch ist – genieß die Reise und bewahre dir deine Leidenschaft. Wie Tony Gaskin so schön sagt:

„Wenn du deinen Traum nicht verwirklichst, wird dich jemand dafür einspannen, seinen zu verwirklichen.“

Du kannst mich gern auf auf Facebookoder Twitter hinzufügen. Meinen Weg kannst du auch hier verfolgen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf medium.com.

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Ali Mese
BlackBerry kehrt mit Classic zu alten Tugenden zurück http://t3n.de/news/blackberry-classic-tastatur-585523/ 2014-12-18T08:56:44Z
BlackBerry hat sein neuestes Smartphone-Modell BlackBerry Classic offiziell vorgestellt. Das kommt ganz klassisch mit Qwertz-Tastatur und erinnert an das gute alte Bold 9900.

BlackBerry hat sein neuestes Smartphone-Modell BlackBerry Classic offiziell vorgestellt. Das kommt ganz klassisch mit Qwertz-Tastatur und erinnert an das gute alte Bold 9900.

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BlackBerry Classic kehrt zu alten Design-Stärken zurück. (Bild: BlackBerry)

BlackBerry hat es nicht leicht auf dem von Android- und iOS-Geräten dominierten Smartphone-Markt. Umso schwieriger wird es, wenn man – wie 2013 geschehen – die eigentlich treue Fanbasis mit Lifestyle-Modellen mit Touchscreen verprellt. Nun sollen die treuen Fans zurückerobert werden: mit dem BlackBerry Classic.

BlackBerry Classic im Vergleich mit dem Bold 9900

Das neue BlackBerry-Smartphone bringt vieles von dem mit, was sich BlackBerry-Fans, dem Unternehmen nach, wünschen. Vom Design her erinnert das BlackBerry Classic stark an das Bold 9900 aus dem Jahr 2011. Es bringt die klassische Qwertz-Tastatur in vier Reihen und hat auch wieder die Hardware-Tasten und das Trackpad zum Navigieren an Bord.

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BlackBerry Classic vs. Bold 9900. (Bild: BlackBerry)

Im Vergleich zum Bold 9900 ist allerdings das Display um 60 Prozent größer. Das Multitouch-Display des BlackBerry Classic misst 3,5 Zoll und löst mit 720 x 720 Pixeln auf. Die Akkulaufzeit soll sich um 50 Prozent verbessert haben. BlackBerry gibt eine Gesprächszeit von bis zu 22 Stunden an. Zudem soll der Browser gegenüber dem des Bold 9900 beim BlackBerry Classic dreimal so schnell sein.

Im Vergleich zur aktuellen Smartphone-Generation der Konkurrenz lesen sich die sonstigen Werte des BlackBerry Classic allerdings nicht besonders überzeugend. Unter der Haube arbeitet ein Dual-Core-1,5-Gigahertz-Prozessor mit zwei Gigabyte RAM. Der 16 Gigabyte umfassende interne Speicher kann via microSD-Karte auf bis zu 128 Gigabyte erweitert werden.

BlackBerry Classic: Groß und nicht leicht

Zudem ist das BlackBerry Classic aufgrund der physischen Tastatur ungefähr so groß wie die Konkurrenz mit Fünf-Zoll-Display, und das neue BlackBerry-Smartphone ist mit 178 Gramm auch nicht gerade leicht. Damit ist es ungefähr so schwer wie das iPhone 6 Plus und das Nexus 6.

Zumindest, was das App-Angebot angeht, hat sich BlackBerry jetzt auch offiziell geöffnet. Zusätzlich zu den 60.000 Apps der BlackBerry World, inklusive beliebter Business-Apps wie Dropbox oder Evernote, können auch die Android-Apps aus dem Amazon-Store genutzt werden. Android-Apps können sogar per Sideload installiert und es kann auf Google Play zugegriffen werden.

Das BlackBerry Classic kostet offiziell 449 US-Dollar. Bei Amazon.de ist derzeit für 408 Euro zu haben.

via blogs.blackberry.com

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Jörn Brien
Quadratisch, praktisch, gut? BlackBerry stellt neues Business-Smartphone „Passport“ mit ungewöhnlichem Formfaktor vor http://t3n.de/news/blackberry-passport-vorgestellt-568804/ 2014-09-25T15:30:56Z
BlackBerry meldet sich mit einem neuen Smartphone zurück. Das „Passport“ kommt wieder mit einer kapazitiven Tastatur und bringt ein ungewöhnliches Display-Format mit.

meldet sich mit einem neuen zurück. Das „Passport“ kommt wieder mit einer kapazitiven Tastatur und bringt ein ungewöhnliches Display-Format mit.

Nachdem vor einiger Zeit schon ein neues BlackBerry-Smartphone in der Gerüchteküche auftauchte, ist das jetzt offiziell vorgestellt. Das Gerät, das den Namen „Passport“ trägt, bringt Highend-Hardware und neue Software-Features mit. Die Besonderheiten: Es hat ein quadratisches Display und ist exakt so groß wie ein internationaler Pass.

BlackBerry Passport: Smartphone-Display im Quadrat mit Highend-Hardware

Das BlackBerry Passport kommt mit einem quadratischen Display und kapazitiver Tastatur. (Bild: BlackBerry)
Das BlackBerry Passport kommt mit einem quadratischen Display und kapazitiver Tastatur. (Bild: BlackBerry)

Denkt man an BlackBerry, kommen vor allem Gedanken an die Umbenennung der Firma, die Entlassung vieler Mitarbeiter, aber auch die an ein klassisches BlackBerry-Smartphone mit Tastatur hoch. Und genau ein solches hat BlackBerry jetzt erneut vorgestellt. Das Passport kommt mit Highend-Hardware unter der Haube. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 800 mit einer Taktung von 2,2 Gigahertz zum Einsatz, der von drei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Außerdem ist eine 13-Megapixel-Kamera mit an Bord und wie so oft bei BlackBerry eine kapazitive Tastatur. Diese ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sie nur aus drei Reihen besteht, und nicht wie eine normale Tastatur aus vier. Praktisch an der Tastatur ist allerdings, dass sie zum Scrollen genutzt werden kann und dafür nicht auf das Display gewechselt werden muss.

Die größte Besonderheit am Passport ist aber das quadratische Display. Mit einer Diagonale von 4,5 Zoll und Auflösung von 1440 mal 1440 Pixeln soll ein guter Lesefluss ermöglicht werden. Für die nötige Stabilität und Kratzfestigkeit ist Corning Gorilla Glass 3 verbaut. Insgesamt hat das Gerät Abmessungen von 128 mal 90,3 mal 9,3 Millimetern.

Für eine gute Akkulaufzeit soll der 3.450 Milliamperestunden starke Akku sorgen. Laut BlackBerry können damit 30 Stunden durchschnittliche Nutzung möglich sein, was sich in der Praxis natürlich noch erweisen muss.

BlackBerry Passport: Neue Software-Features und Android-Apps

Das Passport kommt außerdem mit BlackBerry Blend, womit sowohl die privaten als auch die geschäftlichen Daten auf dem Gerät mit einem Mac-, Windows, iOS- oder Android-Gerät genutzt werden können.

Außerdem ist der Amazon-App-Store vorinstalliert, über den Android-Apps genutzt werden können. Hierbei fällt allerdings auf, dass beliebte Apps wie Instagram oder die Google-eigenen Apps darüber nicht erhältlich sind. Allgemein aber ist das für BlackBerry-Nutzer ein praktisches Feature.

Dünn aber breit: Das neue BlackBerry Passport. (Bild: BlackBerry)
Dünn aber breit: Das neue BlackBerry Passport. (Bild: BlackBerry)

Preise und Verfügbarkeit in Deutschland

Das BlackBerry Passport ist bereits beim Hersteller selbst für 649 Euro vorbestellbar. Es soll in Kürze aber auch bei Vodafone verfügbar sein, in deren Netz auch LTE funktionieren soll.

Insgesamt ein Gerät, das sicherlich für Business-Nutzer interessant ist. Allerdings ist angesichts der Breite eine Einhandbedienung sichtlich schwierig. Sogar ein Absatz kostet bereits viel Mühe. Auch sonst bringt das Gerät einige Schwächen mit, wenn man sich den Test von The Verge anschaut.

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Johannes Schuba
Analytics für Android, iOS, Windows Phone & Co.: Das kann die Open-Source-Lösung Countly http://t3n.de/news/countly-mobile-analytics-564188/ 2014-08-26T14:56:21Z
Countly ist eine quelloffene Analytics-Lösung für Mobile-Apps. Mit ihr lassen sich Daten von Android, iOS, Windows Phone, Blackberry und anderen Plattformen sammeln und in Echtzeit auswerten.

Countly ist eine quelloffene Analytics-Lösung für Mobile-Apps. Mit ihr lassen sich Daten von , , , und anderen Plattformen sammeln und in Echtzeit auswerten.

Countly: Mobile-Analytics für verschiedene Plattformen und Frameworks. (Screenshot: Countly)
Countly: Mobile-Analytics für verschiedene Plattformen und Frameworks. (Screenshot: Countly)

Countly: Echtzeit-Analytics für unterschiedliche Mobile-Plattformen

Zu wissen, wie Nutzer eure Apps verwenden, ist ein wichtiges Instrument zur Verbesserung. Mit Countly gibt es seit einiger Zeit ein quelloffenes Analytics-Tool für Mobile-Apps. Countly hilft euch dabei, Daten eurer Nutzer in Echtzeit zu erfassen und auszuwerten. Version 14.8 des Analytics-Werkzeugs wurde gerade auf GitHub veröffentlicht.

Für die Server-Komponente benötigt ihr Ubuntu Linux sowie MongoDB, Node.js und nginx. Allerdings gibt es aus der Community auch Installations-Skripte für OS X und Debian Wheezy. Offizielle SDKs existieren für iOS und . Aus der Community existieren aber noch eine ganze Reihe weitere SDKs, beispielsweise für Windows Phone 8 oder Blackberry, aber auch für verschiedene Frameworks wie PhoneGap, Titanium oder die Unity-Game-Engine. Eine vollständige Liste aller verfügbaren SDKs findet ihr auf der Countly-Website.

Countly: Quelloffen aber mit Einschränkungen

Der Countly-Quellcode wird unter einer modifizierten AGPL-Version-3-Lizenz vom Hersteller des Tools veröffentlicht. App-Entwickler dürfen die Software für ihre kommerziellen Apps nutzen und auch gegebenenfalls an ihre Bedürfnisse anpassen. Es ist ihnen allerdings untersagt den Namen, das Logo oder Links zum Hersteller aus der Server-Applikation oder dem Source-Code zu entfernen. Mit dieser Einschränkung dürften viele der potenziellen Nutzer aber vermutlich leben können.

Die quelloffene Community-Edition von Countly findet ihr auf GitHub. Neben dieser Version bietet der Hersteller noch eine Cloud- und eine Enterprise-Fassung an. Erstere ist eine Hosted-Version des Tools. Beide bringen neben Kunden-Support ein paar zusätzliche Features mit. Einen Vergleich der drei Versionen findet ihr hier.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
5 Messenger im Test: Stiftung Warentest hält Threema für „unkritisch“ und WhatsApp für „sehr kritisch“ http://t3n.de/news/stiftung-warentest-threema-whatsapp-telegram-531366/ 2014-02-26T20:21:33Z
Stiftung Warentest hat den Datenschutz bei Whatsapp, Threema, Telegram, Blackberry Messenger und Line getestet. Nur einer der fünf Messenger hielt den Sicherheitsanforderungen stand.

Stiftung Warentest hat den bei , Threema, Telegram, und Line getestet. Nur einer der fünf Messenger hielt den Sicherheitsanforderungen stand.

Stiftung Warentest überprüft Whatsapp, Threema, Telegram, Blackberry Messenger und Line

Threema, WhatsApp, Telegram & Co.: Stiftung Warentest hat fünf beliebte Messenger auf den Prüfstand gestellt. (Bild: Flickr-Alvy / CC-BY-2.0)
Threema, WhatsApp, Telegram & Co.: Stiftung Warentest hat fünf beliebte Messenger auf den Prüfstand gestellt. (Bild: Flickr-Alvy / CC-BY-2.0)

Die Stiftung Warentest hat fünf Messenger auf deren Datenschutz-Qualität getestet. Dabei konnte nur eines der geprüften Produkte den zugrunde gelegten Sicherheitsanforderungen standhalten – die Rede ist von der Schweizer App Threema, die als „unkritisch“ bewertet wurde. Neben Threema wurde der Privacy-Messenger Telegram mit dem Ergebnis „kritisch“ und die Protagonisten WhatsApp, Blackberry Messenger und Line mit dem Ergebnis „sehr kritisch“ bewertet.

Die Tester haben bei den Android- und iOS-Versionen der Messenger vor allem überprüft, ob die Apps etwaige Nutzerdaten verschlüsseln und welche Informationen sie an wen übergeben. Außerdem interessierte sich die Stiftung Warentest für die AGB der jeweiligen Messenger-App, die Quelloffenheit in Bezug auf das Übertragungsprotokoll sowie die Verfügbarkeit und die Kosten der Applikationen.

Threema verzichtet auf die Übermittlung von Nutzerdaten – WhatsApp nicht

Besonders begrüßenswert für die Tester ist, dass Threema auf Android vollständig auf die Übermittlung von Nutzerdaten verzichte und sie sowohl für iOS und Android die Adressbucheinträge nur in pseudonymisierter Form abspeichert. Wie bereits viele Kritiker zuvor, bemängelt auch die Verbraucherschutzorganisation, dass Threema nicht quelloffen ist. Problematisch ist das vor allem, da eine Komplettanalyse nicht vollständig unternommen werden konnte. Lediglich die korrekte Umsetzung der Verschlüsselung kann überprüft werden – eine Anleitung dazu findet ihr hier. Die Entwickler von Threema gaben bereits vor Monaten zu verstehen, dass sie sich aufgrund des Geschäftsmodells noch nicht dazu entscheiden können, die Applikation als Open Source zu verbreiten.

„WhatsApp sendet selbst Daten unverschlüsselt, die der Nutzer eingibt.“

Und auch bei Telegram konnte keine ausführliche Überprüfung der Übertragung unternommen werden, da auch der Messenger nur teilweise quelloffen ist. Die Stiftung Warentest schreibt allerdings, dass eine unverschlüsselte Kommunikation ausgeschlossen sei. Zu WhatsApp schreiben die Tester: „Die Android-Version sendet selbst Daten unverschlüsselt, die der Nutzer eingibt. Darunter könnten auch Gesprächsinhalte sein.“ Auch die vielerorts befürchtete Übermittlung der Daten an den neuen Eigentümer Facebook wird Beachtung geschenkt. Aus den AGB lässt sich entnehmen, dass die Nutzerdaten bei einem Verkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden können. Kritisch an der Android-App von Line empfindet die Verbraucherschutzorganisation vor allem, dass die Seriennummer des Geräts unverschlüsselt an Dritte weitergegeben wird. Der Blackberry Messenger kann indes sogar mit den Nutzerdaten präzise Persönlichkeitsprofile erstellen. Ferner sei das Recht der Datenweitergabe an Dritte sehr großzügig gestaltet.

Wer sich über diesen Artikel hinaus mit dem Thema beschäftigen möchte, findet auf t3n.de eine Übersicht von WhatsApp-Alternativen.

via www.golem.de

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Andreas Weck
BlackBerry Messenger Protected: Undercover-Angriff auf WhatsApp http://t3n.de/news/blackberry-messenger-protected-531109/ 2014-02-26T08:54:04Z
Der WhatsApp-Kauf durch Facebook hat unter sicherheitsbewussten Nutzern eine Welle an Reaktionen ausgelöst, Privacy-Messenger wie Threema oder Telegram erleben eine regelrechte Blütezeit.

Der WhatsApp-Kauf durch hat unter sicherheitsbewussten Nutzern eine Welle an Reaktionen ausgelöst, Privacy-Messenger wie Threema oder Telegram erleben eine regelrechte Blütezeit. Jetzt wittert sogar der legendäre Blackberry-Konzern seine Chance und kündigt ein neues Sicherheitskonzept für seinen an.

BlackBerry sagt WhatsApp und Co. den Kampf an

Es ist wohl diese eine Chance, auf die der legendäre BlackBerry-Konzern aus Kanada gewartet hat – und vermutlich die letzte, die der seit langem schwer angeschlagene Hersteller der BlackBerry-Telefone noch hat. Die WhatsApp-Übernahme durch Facebook hat eine hitzige Debatte entfacht: Viele Nutzer fürchten um den letzten Rest ihrer verbleibenden Datensicherheit und flüchten zu Konkurrenzangeboten. So erleben selbsternannte „Privacy Messenger“ einen wahre Blütezeit: Threema konnte seine Nutzerzahl binnen weniger Tage verdoppeln, Telegram verzeichnete mehr als acht Millionen Downloads. Und jetzt wittert auch BlackBerry die Chance und schickt seinen bekannten BlackBerry Messenger mit einem neuen Sicherheitskonzept ins Rennen.

Mit seinem Messenger hat der kanadische Konzern ein altes, aber kampferfahrenes Pferd aus dem Stall geholt. Allerdings verpasst das Unternehmen dem hauseigenen Messenger einen neuen Anstrich und klebt durch neue Funktionen noch ein Sicherheitssiegel drauf. Das muss BlackBerry auch, denn nur so kann dem Klassenprimus beziehungsweise den jetzt aufstrebenden Privacy-Alternativen noch Boden streitig gemacht werden. Und so überrascht BlackBerry auf dem Mobile World Congress mit dem „BlackBerry Messenger Protected“ (kurz: BBM Protected).

BBM Protected: Messenger soll mit Sicherheit punkten

BlackBerry Messenger Protected: Mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und symmetrischen Schlüsselverfahren will sich BlackBerry am Markt für „Privacy“-Messenger etablieren. (Foto: BlackBerry OS.com)
BlackBerry Messenger Protected: Mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und symmetrischen Schlüsselverfahren will sich BlackBerry am Markt für „Privacy“-Messenger etablieren. (Foto: BlackBerry OS.com)

„BlackBerry bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.“

In einer Pressemitteilung führt BlackBerry die genauen Funktionen des neuen Messengers auf: So werden die Nachrichten in erster Linie mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verschickt und ein verwenden ein symmetrisches Schlüsselmanagement, teilt das Unternehmen mit. Das bedeutet, dass zwei Chatpartner denselben, aber nicht öffentlich einsehbaren, geheimen Schlüssel zum Übermitteln ihrer Nachrichten nutzen und diesen zuvor erst bei einem persönlichen Treffen austauschen müssen. Weiterhin verspricht BlackBerry neben „besonderen“ Signaturverfahren auch, dass das „Protected“-Konzept nahtlos in den schon bestehenden BlackBerry Messenger integriert werden soll. Die Installation einer zusätzlichen App ist also nicht notwendig.

Gedacht ist der BBM Protected allerdings vorrangig für sicherheitsbewusste Geschäftskunden. Die sollen für das Angebot auch zahlen, denn BlackBerry plant, den Service für eine geringe monatliche Gebühr zu monetarisieren. Der BlackBerry Messenger verfügt aktuell über rund 85 Millionen Nutzer. Vor diesem Hintergrund sehen die Kanadier weitere Chancen, ihr durch den verschlafenen Smartphone-Trend angeschlagenes Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Wie Enterprise-Chef John Sims gegenüber Re/code mitteilte, will man dem Messenger in Zukunft auch für das Senden von Geld interessant machen.

Blackberry Messenger öffnet sich für Apple, Android und Windows Phone

Aktuell steigt die Zahl der Neuregistrierungen beim BlackBerry Messenger nach Konzernangaben um 40 Prozent – pro Tag. Ein Grund dafür ist vor allem die Öffnung des einst proprietären Nachrichtendienstes für Drittsysteme wie Android oder iOS. Für den Sommer hat das Unternehmen außerdem eine entsprechende App für Windows Phone angekündigt. Spätestens dann will es BlackBerry mit dem neuen Sicherheitskonzept auch mit WhatsApp und Threema aufnehmen, denn BBM Protected soll ab Sommer per In-App-Kauf erhältlich sein.

Aktuell scheint BlackBerry zumindest die wachsende Bedeutung der Privacy-Messenger erkannt und für sich genutzt zu haben. Die gebeutelten Aktionäre, die von der Konzernaktie seit Jahren nur Talfahrten gewohnt sind, haben das der Chefetage umgehend gedankt. BlackBerry legte nachbörslich um knapp acht Prozent zu.

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Daniel Hüfner
Patentkrieg: Wie Apple, Microsoft und andere Firmen Google verklagen http://t3n.de/news/patentkrieg_apple_microsoft_google-506110/ 2013-11-01T12:38:55Z
Ein Konsortium bestehend aus Microsoft, Apple, BlackBerry, Ericsson und Sony verklagt Google und mehrere Android-Hersteller wegen Patenverletzungen. Als Basis dienen Patente, die 2011 gemeinsam für …

Ein Konsortium bestehend aus , , , Ericsson und Sony verklagt und mehrere Android-Hersteller wegen Patenverletzungen. Als Basis dienen Patente, die 2011 gemeinsam für 4,5 Milliarden US-Dollar erworben worden waren.

Patenkrieg: Rockstar klagt gegen Google. (Screenshot:  Archive.org)
Patentkrieg: Rockstar klagt gegen Google. (Screenshot: Archive.org)

Patentkrieg: Geistiges Eigentum als Waffe gegen Android

Im Jahr 2009 ging der kanadische Telekommunikationsanbieter Nortel bankrott. Zu seinem Besitz gehörten etwa 6.000 Patente, die 2011 versteigert wurden. Google bot damals mit, verlor letztlich aber gegen ein Firmenkonsortium mit dem Namen „Rockstart Bidco“. Hinter der Bezeichnung verbargen sich fünf große Technologieunternehmen – Microsoft, Apple, RIM (heute BlackBerry), Ericsson und Sony.

Schon damals sprach Googles Chefjustiziar David Drummond in einem Beitrag auf dem offiziellen Firmenblog von einer feindseligen, organisierten Kampagne gegen und nannte die Strategie wettbewerbshemmend. Außerdem wies er darauf hin, dass der gezahlte Preis mehr als dem Vierfachen des geschätzten Patentwerts entspräche. Wired nannte das Patentportfolio von Rockstar in einem Beitrag von 2012 „Patent-Gefechtsköpfe“. Wie es aussieht, wurden diese heute, am 1. November 2013, abgefeuert. Denn: Rockstar hat Klage gegen Google und die sieben Android-Hersteller Asustek, HTC, Huawei, LG Electronics, Pantech, Samsung und ZTE eingereicht. Und zwar in einem Distrikt in Texas, der laut Ars Technica dafür bekannt ist, Klägern in Patentstreitigkeiten recht positiv gegenüberzustehen.

Der Stellvertreterkrieg um verletzte Patente

Der Kläger scheint den Umstand für sich nutzen zu wollen, dass Google ebenfalls für die ehemaligen Nortel-Patente geboten hat. Der Suchgigant sei immerhin bereit gewesen, bis zu 4,4 Milliarden US-Dollar für die Patente zu zahlen, und obwohl man damit nicht die Auktion gewonnen habe, verletze der Konzern weiterhin unberechtigterweise die Patente.

Ars Technica nennt Rockstar „Patent-Freibeuter“. Da die Firma keine eigenen Produkte herstellt, ist Google nicht in der Lage, eine Gegenklage einzureichen, wie es Samsung beispielsweise gegen Apple getan hat. Außerdem gelten auch keinerlei Absprachen über die gegenseitige Verwendung von Patenten, die Google mit Microsoft oder Apple geschlossen hat. So können die beteiligten Unternehmen eine Art Stellvertreterkrieg führen.

Trotzdem bleibt ein Gegenschlag des Suchgiganten nicht auszuschließen. Zumal Experten davon ausgehen, dass das Unternehmen auch aufgrund der verlorenen Auktion um die Nortel-Patente im Jahr 2011 die Handysparte von Motorola übernommen hat. Für den Kaufpreis von 12,5 Milliarden US-Dollar hat Google sich damit auch einige wichtige Patente für den Mobilfunkbereich sichern können.

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Kim Rixecker
Valve präsentiert Steam OS, Fairfax Financial kauft Blackberry,Tipps zum Thema „Not Provided“, [Newsticker] http://t3n.de/news/valve-praesentiert-steam-os-497754/ 2013-09-24T16:15:09Z
Im Newsticker zeigen wir euch interessante Fundstücke aus dem Netz, die es nicht in einen eigenen Artikel geschafft haben. Heute unter anderem mit interessanten Tipps zum Thema „Not Provided“, …

Im Newsticker zeigen wir euch interessante Fundstücke aus dem Netz, die es nicht in einen eigenen Artikel geschafft haben. Heute unter anderem mit interessanten zum Thema „Not Provided“, Neuerungen aus dem Hause Valve und dem Verkauf von .

SEO-Experte Rand Fishkin zum Thema „Not Provided“

Rand Fishkin zum Thema „Not Provided“. (Quelle: Moz)
Rand Fishkin zum Thema „Not Provided“. (Quelle: Moz)

Wir berichteten am heutigen Dienstag über die Neuerungen bezüglich des rasanten Anstiegs von „Not Provided“ in Analyse-Diensten. Außer der Reihe produzierte auch Rand Fishkin, Geschäftsführer des Tool-Anbieters Moz, eine Folge seiner beliebten Videoserie „Whiteboard Friday“. In dem englischsprachigen Videocast unterstützt er Seitenbetreiber mit hilfreichen Tipps, die es in Zukunft ermöglichen sollen, trotz unvollständiger Keyworddaten sinnvoll Online-Marketing zu betreiben.

Kanadisches Finanzunternehmen kauft Smartphone-Hersteller Blackberry

Das kanadische Unternehmen Fairfax Financial Holdings übernimmt den Smartphone-Hersteller Blackberry. Der ausgehandelte Kaufpreis beträgt rund 4,7 Milliarden US-Dollar, berichtet Mashable. Das entspricht einem Wert von 9 US-Dollar pro Aktie. Blackberry ist damit deutlich günstiger als Nokia (7,2 Milliarden US-Dollar) zum Zeitpunkt der Übernahme durch Microsoft.

Steam OS: Valve präsentiert Betriebssystem fürs Wohnzimmer

Am heutigen Dienstag präsentierte Spielehersteller Valve das neue Linux-basierte Betriebssystem Steam OS. Es wurde laut The Verge für Spielekonsolen im Wohnzimmer erstellt und ist möglicherweise der erste Vorläufer einer eigenen Hardware-Lösung namens „Steam Box“.

Gawker-Gründer entwickelt Lösung für eines der größten Probleme des Internets: Kommentare

Gawker-Gründer Nick Denton arbeitet an einem spannenden Projekt: der Diskussionsplattform Kinja. Sie organisiert und visualisiert Kommentare unterhalb von Artikel des Gawker-Netzwerks, laut Denton einem der wichtigsten Assets für dessen weiteres Wachstum. Auf GigaOm beschreibt Mathew Ingram die Sichtweise von Denton und die neuen Funktionen von Kinja.

Google startet „Constitute“, eine Suchmaschine für Verfassungen

Google hat am heutigen Dienstag Constitute veröffentlicht, eine Suchmaschine für Verfassungen. Sie ermöglicht Nutzern, die Verfassungstexte von 160 Staaten zu durchsuchen, schreibt The Verge.

 

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Lars Budde
Milliarden-Verlust: BlackBerry zieht sich aus Endkundengeschäft zurück und entlässt 4500 Mitarbeiter http://t3n.de/news/blackberry-zieht-497098/ 2013-09-21T06:00:43Z
Der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry hat bekanntgegeben, sich aus dem Endkunden-Geschäft zurückziehen zu wollen. Dies ist die Reaktion auf die Geschäftszahlen aus dem zweiten Quartal: …

Der kanadische Smartphone-Hersteller hat bekanntgegeben, sich aus dem Endkunden-Geschäft zurückziehen zu wollen. Dies ist die Reaktion auf die Geschäftszahlen aus dem zweiten Quartal: BlackBerry hat rund eine Milliarde Dollar verloren und wird 4500 Mitarbeiter entlassen.

BlackBerry Q10 und Z10 sollten die Marke wiederbeleben

Mit der Neuvorstellung der beiden Z10 und Q10 wollte BlackBerry im Consumer-Bereich eigentlich groß durchstarten. Leider blieb der Erfolg der beiden Modelle aus. Im zweiten Quartal konnte BlackBerry insgesamt nur 3,7 Millionen Geräte verkaufen, wobei der größte Teil davon nach wie vor mit BlackBerry 7 ausgestattet war (verkauft wurden also größtenteils ältere Modelle). Insgesamt machten die Kanadier einen Verlust von 950 bis 995 Millionen US-Dollar. Ein Großteil davon besteht aus Abschreibungen von nicht verkauften Geräten. BlackBerry scheint auf einem großen Haufen seiner neusten Smartphone-Generation sitzengeblieben zu sein.

„Schwierige, aber notwendige Veränderungen“

Der deutsche Geschäftsführer Thorsten Heins sprach von „schwierigen, aber notwendigen Veränderungen“ und verkündete gleichzeitig, man wollen sich zukünftig auf das Prosumer- und Business-Segment konzentrieren. Gleichzeitig soll das Produktsortiment von sechs auf vier aktuelle Geräte verkleindert werden.

Das neue Betriebssystem BlackBerry 10 und die beiden aktuellen Smartphones Q10 und Z10 verkaufen sich nicht annähernd so gut wie erwartet.
Das neue Betriebssystem BlackBerry 10 und die beiden aktuellen Smartphones Q10 und Z10 verkaufen sich nicht annähernd so gut wie erwartet.

40 Prozent der Belegschaft muss gehen

Solche monumentalen Verluste kommen natürlich nicht ohne entsprechende Konsequenzen daher: BlackBerry will rund 40% seiner Mitarbeiter entlassen. Das entspricht 4500 Stellen. Bereits letztes Jahr hatte BlackBerry 5000 Mitarbeiter entlassen. Am Ende wird nur noch eine Belegschaft von rund 7000 Mitarbeitern übrig bleiben. Der Aktienkurs von BlackBerry brach nach der Ankündigung um rund 17 Prozent ein.

via www.handelsblatt.com

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Moritz Stückler