Blog | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Blog 2014-04-17T05:18:12Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/blog WordPress 3.9 „Smith“ erschienen: Neue Version setzt voll auf Geschwindigkeit http://t3n.de/news/wordpress-3-9-erschienen-540643/ 2014-04-17T05:18:12Z
Die Blog-Software WordPress ist in Version 3.9 erschienen. Wir stellen euch die Highlights vor: unter anderem ein schnellerer Visual Editor mit einer Drag-&-Drop-Funktion für Bilder und die...

Die Blog-Software WordPress ist in Version 3.9 erschienen. Wir stellen euch die Highlights vor: unter anderem ein schnellerer Visual Editor mit einer Drag-&-Drop-Funktion für Bilder und die Möglichkeit, Text aus Word einzufügen.

WordPress 3.9: Die wichtigsten Neuerungen

Das Release 3.9 für die weit verbreitete Blog-Software steht ab sofort zum Download bereit. Benannt wurde die Version nach dem Jazz-Musiker Jimmy Smith. Die neue WordPress-Version soll vor allem Verbesserungen im Autoren-Bereich mit sich bringen: Das Verfassen von Blogposts soll wesentlich schneller funktionieren  als bisher. Der Visual Editor wurde verbessert, Bilder lassen sich auch ohne den „Dateien-einfügen“-Button einbauen und auch Microsoft Word wurden Manieren beigebracht: Texte aus dem Textverarbeitungsprogramm lassen sich jetzt ohne die üblichen, überflüssigen und nervenzerreibenden Formatierungsreste in einfügen.

Die neue WordPress-Version verspricht mehr Geschwindigkeit und auf den ersten Blick scheint sich dieses Versprechen zu bewahrheiten: Viele kleinere und größere Änderungen führen zu einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit beim Erstellen von Artikeln – und zu einem größeren Komfort.

(Screenshot: WordPress)
WordPress 3.9: Immer schneller. (Screenshot: WordPress)

Visual Editor

WordPress verspricht einen schnelleren Editor mit leichterer Zugänglichkeit und einer verbesserten Darstellung auf mobilen Endgeräten. Zusätzlich können jetzt Texte aus Microsoft Word in den Editor kopiert werden, ohne hinterher aufwendig Formatierungsprobleme beseitigen zu müssen.

Bildbearbeitung

Die verschiedene Bildbearbeitungswerkzeuge in WordPress sind jetzt schneller erreichbar und können direkt beim Schreiben angewandt werden: Die Bilder können ab sofort schon im Editor skaliert oder zugeschnitten werden. Ein Schritt, der von Freunden der Bildbearbeitungsfunktionen sicher positiv aufgenommen wird – Bilder nach dem Einfügen in den Editor nochmals zu bearbeiten, ist bisher ziemlich umständlich gewesen.

Bilder per Drag & Drop einsetzen

Auch hier setzt WordPress auf Vereinfachung: Statt den umständlichen Weg über den „Dateien-hinzufügen“-Dialog zu wählen, können Bilder jetzt einfach per Drag & Drop direkt in den Editor gezogen werden. Ein weiterer Arbeitsschritt, der ab sofort beim Erstellen eines Artikels entfällt und die tägliche Arbeit mit dem WordPress-Editor angenehmer macht.

Galerie-Vorschau ab sofort im Editor sichtbar

Bisher ist bei einer eingesetzen Galerie im Editor nur ein nichtssagendes, graues Feld sichtbar: ein Platzhalter. Damit ist jetzt Schluss: Ab sofort ist der Inhalt der Galerie auch direkt sichtbar.

(Screenshot: WordPress)
WordPress 3.9: Auch die Galerie-Funktion ist jetzt 'sichtbar' in den Editor integriert. (Screenshot: WordPress)

Playlists für Musik und Videos

Eigene Musik- und Videodateien können jetzt in Playlists organisiert und eingebunden werden.

(Screenshot: WordPress)
Playlists halten Einzug in WordPress. (Screenshot: WordPress)

WordPress 3.9: Weitere Neuerungen in der Übersicht

  • Verbesserte Live-Vorschau im Theme-Customizer. Header-Bilder und Widgets können direkt in der Vorschau ausgewechselt werden. Verbesserter Theme-Browser.
  • Themes können jetzt HMTL5-Tags für Überschriften und Galerien nutzen.
  • Inline-Code-Dokumentation.
  • Verbesserte Datenbankabstraktionsschicht.
  • Externe Bibliotheken wurden aktualisiert.

Alle Änderungen in WordPress 3.9 in der Übersicht bekommt ihr wie immer im WordPress-Codex.

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Jochen G. Fuchs
WordPress: Statistik-Feature in Version 4.0 für iOS veröffentlicht http://t3n.de/news/wordpress-statistik-feature-535678/ 2014-03-21T06:20:49Z
WordPress hat eine neue iOS-Version der beliebten Blog-Software veröffentlicht. Hauptfeature des Updates ist die bessere Darstellung der Statistiken.

WordPress hat eine neue iOS-Version der beliebten Blog-Software veröffentlicht. Hauptfeature des Updates ist die bessere Darstellung der Statistiken. Damit Webworker die eigene WordPress-Installation auch auf mobilen Geräten verwalten können, bieten die Macher der Blog-Software eigene Applikationen für verschiedene Anbieter an: zum Beispiel für BlackBerry, Android und auch für .

wordpress
WordPress: Die Statistik zeigt euch die Auswertung eures Blogs. (Screenshot: WordPress)

Gestern ist die iOS-Version in der vierten Version veröffentlicht worden, die hauptsächlich die Darstellung der Statistiken verbessert. Dabei wurde das Statistik-Feature von einer klassischen Web-Ansicht in eine native Komponente überführt, was eine Erhöhung der Performance und der Stabilität der App zur Folge haben soll. Darüber hinaus hat WordPress auch eine generelle Erweiterung des Funktionsumfangs für die Statistik angekündigt. Ganz im Sinne von „Perpetual Beta“ sieht WordPress die Entwicklung als „Work in progress“ und stellt die alte Statistik als Web-Ansicht weiterhin zur Verfügung.

WordPress für iOS: Ein Ausblick

Das Team hinter der iOS-App-Entwicklung arbeitet schon an Version 4.0.1, die sich in Perpetual-Beta-Manier um Bugfixes und Verbesserungen drehen wird. Danach haben die Entwickler die Entwicklung von Version 4.1 geplant. Bei Version 4.1 wird der Fokus hauptsächlich auf einer Überarbeitung des Media-Managements der iOS-App liegen.

Wenn ihr euch selbst an der Entwicklung neuer iOS-Versionen für beteiligen wollt, könnt ihr das hier tun. Ihr könnt euch den Quellcode der iOS-App auch bei GitHub runterladen.

WordPress WordPress @ App Store
Preis: Kostenlos

Benutzt ihr WordPress auf eurem iPhone oder iPad?

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Mario Janschitz
WhatsApp: Entwickler zeigt, wie jede Android-App euren Chatverlauf auslesen kann http://t3n.de/news/whatsapp-chatverlauf-kopieren-534081/ 2014-03-12T14:30:09Z
Ein Sicherheitsexperte zeigt auf seinem Blog, wie jede Android-App theoretisch in der Lage dazu sein soll, WhatsApp-Backups auszulesen. Trotz verbesserter Verschlüsselung des Chatverlaufs dürften...

Ein Sicherheitsexperte zeigt auf seinem Blog, wie jede Android-App theoretisch in der Lage dazu sein soll, WhatsApp-Backups auszulesen. Trotz verbesserter Verschlüsselung des Chatverlaufs dürften ältere Installationen weiter davon betroffen sein.

WhatsApp ist auf sämtlichen Plattformen zu Hause: Für iPhone-Nutzer wird nun, genau wie bei Android, ebenfalls das Abomodell eingeführt.
WhatsApp: Jede Android-App könnte theoretisch euren Chatverlauf auslesen. (Bild: WhatsApp)

WhatsApp: Neue Sicherheitslücke ist im Grunde nicht wirklich neu

Der Entwickler Bas Bosschert zeigt auf seinem , wie eine dazu in die Lage versetzt werden kann, WhatsApp-Backups und somit den Chatverlauf zu kopieren. Die so kopierten Chats könnten theoretisch ohne Wissen des Nutzers an unbefugte weitergereicht werden. Möglich wird dieser potenzielle „Diebstahl“ privater Chatnachrichten durch zwei Faktoren. Zum einen erlaubt Android zumindest bis Version 4.4 KitKat allen Apps mit den entsprechenden Rechten den Zugriff auf alle Daten auf der MicroSD-Karte. Zum anderen haben sich die Macher von allem Anschein nach bei der Verschlüsselung der Backups kaum Mühe gegeben.

Laut Bosschert wurden ältere Backups vollständig unverschlüsselt auf der Speicherkarte abgelegt. Später setzte WhatsApp zwar eine Verschlüsselung ein, die konnte Bosschert jedoch mit Hilfe des Tools WhatsApp Xtract umgehen. Wie der Blogger René Hesse auf Mobiflip richtig bemerkt, hat WhatsApp erneut die Verschlüsselungsmethode gewechselt, weswegen WhatsApp Xtract mit diesen Backups nicht mehr funktioniert. Somit wäre auch Bosscherts Anleitung hinfällig. Der wies gegenüber t3n allerdings darauf hin, dass ältere Backup-Datenbanken allem Anschein nach nicht in das neue Format umgewandelt werden, weswegen bestehende Installationen nach wie vor anfällig für einen solchen Angriff sind.

WhatsApp: Auslesen der Backups könnte auch bei Neuinstallationen noch möglich sein

Außerdem findet sich mit Chat Statistics for „WhatsApp“ eine App im Play-Store, die nach Beschreibung des Entwicklers in der Lage sein soll, auch die seit neustem von WhatsApp genutzten crypt5-Dateien auszulesen. Gegenüber t3n bestätigte der Entwickler, dass seine App die nach der neuen Methode verschlüsselten Backups bereits auslesen kann. Das bedeutet, dass die Auswertung der neuen Backups nach wie vor auch durch Drittanbieter-Apps möglich ist. Nach Meinung des Chat-Statistics-Entwicklers könnte nur ein vom Nutzer festgelegtes Passwort das Problem tatsächlich lösen. Seine App würde die Daten allerdings nur lokal auswerten und verfüge nicht einmal über die nötigen Berechtigungen, um die Informationen über das Internet weiterzuverteilen.

WhatsApp konnten wir zum jetzigen Zeitraum nicht für eine Stellungnahme erreichen. Eine App, die euren Chatverlauf kopiert, würde zwar gegen die Nutzungsbedingungen des Play-Stores verstoßen, dennoch ist nicht hundertprozentig auszuschließen, dass solche Programme in Googles App-Marktplatz landen könnten. Daher ist es nach dem jetzigen Informationsstand wenig ratsam, den Sicherheitsmechanismen im Bezug auf die erstellten WhatsApp-Backups zu vertrauen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann die automatische Backup-Funktion in WhatsApp deaktivieren und bestehende Backups manuell löschen. Dadurch erhöht sich aber natürlich auch die Gefahr, dass ihr unter Umständen den Verlust eures Chatverlaufs verschmerzen müsst.

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Kim Rixecker
HTMLy: Der Einsteiger-Guide für das schlanke Blog-System ohne Datenbank http://t3n.de/news/htmly-schlankes-blog-system-ohne-datenbank-532731/ 2014-03-09T14:47:16Z
HTMLy ist eine junge Blog-Software, die keine Datenbank braucht, sondern nur mit Dateien arbeitet. Was das schlanke Blog-System kann, wie ihr es einrichtet und welche HTMLy-Theme-Funktionen es gibt,.. ...

HTMLy ist eine junge Blog-Software, die keine Datenbank braucht, sondern nur mit Dateien arbeitet. Was das schlanke Blog-System kann, wie ihr es einrichtet und welche HTMLy-Theme-Funktionen es gibt, erfahrt ihr hier.

HTMLy bringt in der aktuelle Version 1.8 (Version 1.0 ist am 1. Februar erschienen) schon einiges an Funktionen mit: Zu unverzichtbarem wie einem Backend, suchmaschinenfreundlichen URLs, Tags, statischen Seiten und einer Archiv-Funktion kommen noch nützliche Funktionen wie Google Analytics, die Möglichkeit, mehrere Autoren anzulegen, Online-Backups und die Integration eines Markdown-Editors mit Live-Vorschau.

Alle Funktionen und den Quellcode findet ihr auf der GitHub-Site von HTMLy.

HTMLy installieren: Schnell, einfach und ohne Datenbank

Die Installation ist sehr schnell durchgeführt: Ihr schiebt die Dateien von der GitHub-Seite einfach auf euren Webspace. Anschließend müsst ihr die Datei config/config.ini.example in config.ini umbenennen. Damit das erreichbar ist, müsst ihr am Anfang der Datei bei dem Punkt site.url die URL des Blogs angeben. Wenn ihr die URL jetzt aufruft, sollte euer Blog schon zu sehen sein. In der config.ini könnt ihr auch alle anderen Einstellungen ändern wie den Namen des Blogs, die Beschreibung, eure Social-Media-Links, externe Links für das Menü, welches Kommentarsystem ihr nutzen wollt und so weiter. Die Datei ist gut mit Kommentaren versehen und damit eigentlich selbsterklärend.

Jetzt braucht ihr für den Anfang nur noch einen Benutzer und ihr könnt starten. Um den anzulegen, erzeugt ihr einfach eine Datei HierDerNutzername.ini im Ordner config/users. In dieser Datei sind nur (maximal) zwei Zeilen notwendig:

password = YourPassword
role = admin

Wenn ihr einen Nutzer anlegen wollt, der keine Admin-Rechte haben soll, lasst Zeile 2 einfach weg. Jetzt könnt ihr euch über domain.tld/login anmelden.

Das Backend von HTMLy. (Screenshot: eigene HTMLy-Installation)
Das Backend von HTMLy. (Screenshot: t3n)

Anschließend findet ihr euch im Backend eures Blogs wieder. Hier könnt ihr euch die erstellten Artikel anschauen („Posts“, nur als Admin sichtbar), unter dem Punkt „Mine“ findet ihr die Artikel, die ihr selbst erstellt habt. Bei „Add post“ und „Add page“ könnt ihr neue Artikel beziehungsweise statische Seiten anlegen, was dank Live-Vorschau sehr angenehm ist. Euer sichtbares Profil ändert ihr bei „Edit profile“ und mit „Import“ könnt ihr andere Inhalte automatisch in eurem Blog veröffentlichen (was im Test allerdings nicht funktioniert hat). Unter dem Punkt „Backup“ könnt ihr mit einem Klick ein Backup erstellen und wahlweise herunterladen.

Pimp my HTMLy-Blog: Das Design

Die Auswahl an fertigen Designs ist noch sehr bescheiden, nur drei stehen bisher zur Auswahl. Das gewählte Theme kann in der config.ini geändert werden. Folgende Zeile müsst ihr dazu anpassen:

views.root = "themes/default"

Ein eigenes Design zu entwerfen, ist mit HTMLy aber kein Hexenwerk, wenn ihr Erfahrung in HTML, CSS und ein wenig Verständnis für PHP mitbringt. Ein Theme für HTMLy besteht nur aus einigen wenigen Dateien. Zwei davon sind für die Behandlung von nicht gefundenem Inhalt verantwortlich: Die 404-search.html.php wird genutzt, wenn bei einer Suche nichts gefunden wird. Die 404.html.php kümmert sich um herkömmliche 404-Fehler. In der Datei layout.html.php wird alles definiert, was auf jeder Inhaltsseite zu finden sein soll, also unter anderem Header und Sidebar. Je nach Inhalt wird dann eine der folgenden Dateien eingebunden, die sich um den konkreten Inhalt kümmern: Die main.html.php stellt eine Liste der Beiträge auf der Startseite dar, aber auch auf Archiv- und Tagseiten. Die no-posts.html.php macht genau das, was der Name vermuten lässt: Sie wird eingebunden, wenn keine Artikel vorhanden sind. Auch die Funktion von profile.html.php und static.html.php sollte klar sein.

Neben diesen Dateien gibt es dann nur noch den Ordner css mit einer CSS-Datei namens style.css. Ich werde im Folgenden die HTMLy-Theme-Funktionen beispielhaft am Code des Themes „clean“ erläutern. Anschließend sollte es euch leicht möglich sein, ein eigenes Design für euer HTMLy-Blog zu erstellen.

Die 404-Dateien sind fast identisch aufgebaut, ich werde hier kurz die Datei 404-search.html.php erläutern, da dort eine Funktion mehr implementiert ist:

<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<link href='<?php echo site_url() ?>favicon.ico' rel='icon' type='image/x-icon'/>
<meta charset="utf-8" />
<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=edge" />
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1, maximum-scale=1" user-scalable="no" />
<title>Search results not found! - <?php echo blog_title() ?></title>
<link href="<?php echo site_url() ?>themes/clean/css/style.css" rel="stylesheet" />
<!-- Include the Open Sans font -->
<link href="//fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans+Condensed:700&subset=latin,cyrillic-ext" rel="stylesheet" />
</head>
<body>
<div class="center message">
<h1>Search results not found!</h1>
<div class="search">
<?php echo search() ?>
</div>
<p>Please search again, or would you like to try our <a href="<?php echo site_url() ?>">homepage</a> instead?</p>
</div>
</body>
</html>

Im Gegensatz zu einigen anderen Dateien beinhaltet diese ein komplettes HTML-Gerüst. Die HTMLy-spezifischen Funktionen in dieser Datei sind folgende:

site_url()
blog_title()
search()

site_url() beinhaltet als Rückgabewert die URL des Blogs, die ihr in der config.ini definiert habt, blog_title() gibt dementsprechend den Titel des Blogs zurück, die Funktion search() ein Suchfeld mit Absende-Button. Interessanter ist die layout.html.php:

<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<?php echo $head_contents ?>
<link href="<?php echo site_url() ?>themes/clean/css/style.css" rel="stylesheet" />
<link href="//fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans+Condensed:700&subset=latin,cyrillic-ext" rel="stylesheet" />
<?php if (publisher()):?><link href="<?php echo publisher() ?>" rel="publisher" /><?php endif;?>
<!--[if lt IE 9]>
<script src="//html5shiv.googlecode.com/svn/trunk/html5.js"></script>
<![endif]-->
</head>
<body class="<?php echo $bodyclass; ?>" itemscope="itemscope" itemtype="http://schema.org/Blog">
<div class="hide">
<meta content="<?php echo blog_title() ?>" itemprop="name"/>
<meta content="<?php echo blog_description() ?>" itemprop="description"/>
</div>
<?php if(facebook()) { echo facebook();} ?>
<?php if(login()) { toolbar();} ?>
<aside>
<?php if(is_index()) {?>
<h1 class="blog-title"><a rel="home" href="<?php echo site_url() ?>"><?php echo blog_title() ?></a></h1>
<?php } else {?>
<h2 class="blog-title"><a rel="home" href="<?php echo site_url() ?>"><?php echo blog_title() ?></a></h2>
<?php } ?>
<div class="search">
<?php echo search() ?>
</div>
<div class="social"><?php echo social() ?></div>
<div class="menu"><?php echo menu() ?></div>
<div class="archive"><?php echo archive_list()?></div>
<div class="tagcloud"><?php echo tag_cloud()?></div>
<div class="copyright"><?php echo copyright() ?></div>
</aside>
<section id="content">
<?php echo content()?>
</section>
<?php if (analytics()):?><?php echo analytics() ?><?php endif;?>
</body>
</html>

Die neuen HTMLy-spezifischen Funktionen und Variablen sind folgende:

$head_contents
publisher()
$bodyclass
login()
toolbar()
is_index()
social()
menu()
archive_list()
content()
analytics()

Die Variable $head_contents speichert den Seitentitel, den Link zum Favicon, einige meta-Tags, den Verweis zur Sitemap, die Angabe zur Canonical-URL und den Feed-Link. publisher() gibt die Google+-URL des Unternehmens zurück, wenn sie in der config.ini angegeben wurde. Die Variable bodyclass enthält – je nach Ansichtsart – verschiedene Zeichenketten. Wenn sich der Besucher auf der Startseite befindet, ist infront gespeichert. Wird ein einzelner Beitrag betrachtet, enthält die Variable den Wert inpost. Weiterhin gibt es die Werte intag, inarchive und inprofile. So können die verschiedenen Ansichten per CSS individuell gestylt werden.

facebook() hat – falls Facebook-Kommentare in der config.ini aktiviert sind – als Rückgabewert ein Stück JavaScript, das die Funktionalität bereitstellt. login() gibt zurück, ob der Nutzer eingeloggt ist, toolbar() hat als Rückgabewert die Admin-Bar. is_index() gibt true oder false zurück, je nachdem, ob sich der Besucher gerade auf der Startseite befindet oder nicht. social() gibt – sofern in der config.ini angegeben – die Links zu den sozialen Netzwerken zurück. menu() kümmert sich um die Rückgabe des Menüs, archive_list() gibt eine geschachtelte Liste mit Archivlinks aus, tag_cloud() und copyright() machen ebenfalls das, was ihr Name vermuten lässt. Den Copyright-Hinweis könnt ihr entfernen indem ihr ihn in der config.ini einfach leer lasst. Wichtig ist content(), denn hier wird je nach Seitenart eine andere Datei geladen, die sich dann um den Inhalt kümmert. analytics() gibt als Rückgabewert einen Google Analytics Tracking-Code zurück.

Interessant sind jetzt noch die Dateien main.html.php, post.html.php und profile.hmtl.php. Die anderen Dateien haben keine neuen Funktionen oder Variablen. Die main.html.php sieht wie folgt aus:

<?php if (!empty($breadcrumb)):?><div class="breadcrumb"><?php echo $breadcrumb ?></div><?php endif;?>
<?php $i = 0; $len = count($posts);?>
<?php foreach($posts as $p):?>
<?php
if ($i == 0) {
$class = 'post first';
}
elseif ($i == $len - 1) {
$class = 'post last';
}
else {
$class = 'post';
}
$i++;
?>
<div class="<?php echo $class ?>" itemprop="blogPost" itemscope="itemscope" itemtype="http://schema.org/BlogPosting">
<div class="main">
<h2 class="title-index" itemprop="name"><a href="<?php echo $p->url?>"><?php echo $p->title ?></a></h2>
<div class="date">
<span itemprop="datePublished"><?php echo date('d F Y', $p->date)?></span> - Posted in
<span itemprop="articleSection"><?php echo $p->tag ?></span> by
<span itemprop="author"><a href="<?php echo $p->authorurl ?>"><?php echo $p->author ?></a></span>
<?php
if (disqus_count()) {?> - <span><a href="<?php echo $p->url?>#disqus_thread">Comments</a></span>
<?php } elseif (facebook()){ ?> -
<a href="<?php echo $p->url ?>#comments"><span><fb:comments-count href=<?php echo $p->url ?>></fb:comments-count> Comments</span></a>
<?php } ?>
</div>
<div class="teaser-body" itemprop="articleBody">
<?php echo get_thumbnail($p->body)?>
<?php echo get_teaser($p->body, $p->url)?>
</div>
</div>
</div>
<?php endforeach;?>
<?php if (!empty($pagination['prev']) || !empty($pagination['next'])):?>
<div class="pager">
<?php if (!empty($pagination['prev'])):?>
<span><a href="?page=<?php echo $page-1?>" class="pagination-arrow newer" rel="prev">Newer</a></span>
<?php endif;?>
<?php if (!empty($pagination['next'])):?>
<span><a href="?page=<?php echo $page+1?>" class="pagination-arrow older" rel="next">Older</a></span>
<?php endif;?>
</div>
<?php endif;?>
<?php if (disqus_count()):?>
<?php echo disqus_count() ?>
<?php endif;?>

Das hier sind die neuen Funktionen und Variablen:

$breadcrumb
$posts
$class
$p->url
$p->title
$p->date
$p->tag
$p->authorurl
$p->author
disqus_count()
get_thumbnail($p->body)
get_teaser($p->body, $p->url)
$pagination['prev']
$pagination['next']

$breadcrumb speichert, wie der Name schon verrät, die Breadcrumb-Navigation. Durch die Variable $posts wird der Zugriff auf die Daten der einzelnen Posts ermöglicht. $class gibt den Artikeln eine Klasse post, es sei denn, es ist der erste oder letzte. Dann wird noch zusätzlich first oder last gespeichert. Mit den ganzen Varianten von $p-> wird auf die einzelnen Elemente des gerade in der Schleife bearbeiteten Artikels zugegriffen. disqus_count() gibt die Anzahl der Disqus-Kommentare zurück, get_thumbnail() und get_teaser() holen sich das Post-Thumbnail beziehungsweise den Teaser des Artikels. $pagination['prev'] und $pagination['next'] speichern den Slug des vorherigen oder nächsten Artikels.

<?php if (!empty($breadcrumb)):?><div class="breadcrumb" xmlns:v="http://rdf.data-vocabulary.org/#"><?php echo $breadcrumb ?></div><?php endif;?>
<?php if(login()) { echo tab($p);} ?>
<div class="post" itemprop="blogPost" itemscope="itemscope" itemtype="http://schema.org/BlogPosting">
<div class="main">
<a name="more"></a>
<h1 class="title-post" itemprop="name"><?php echo $p->title ?></h1>
<div class="date">
<span itemprop="datePublished"><a href="<?php echo $p->archive ?>" title="Show all posts made on this day"><?php echo date('d F Y', $p->date)?></a></span> - Posted in
<span itemprop="articleSection"><?php echo $p->tag ?></span> by
<span itemprop="author"><a href="<?php echo $p->authorurl ?>"><?php echo $p->author ?></a></span> -
<span><a href="<?php echo $p->url ?>" rel="permalink">Permalink</a></span>
</div>
<div class="post-body" itemprop="articleBody">
<?php echo $p->body; ?>
</div>
</div>
<div class="separator">→</div>
<div class="share-box">
<?php echo $authorinfo ?>
<div class="share">
<h4>Share this post</h4>
<a class="twitter"  href="https://twitter.com/share?url=<?php echo $p->url ?>&text=<?php echo $p->title?>">Twitter</a>
<a class="facebook"  href="https://www.facebook.com/sharer.php?u=<?php echo $p->url ?>&t=<?php echo $p->title?>">Facebook</a>
<a class="googleplus"  href="https://plus.google.com/share?url=<?php echo $p->url ?>">Google+</a>
</div>
</div>
<?php echo get_related($p->tag)?>
<div id="comments" class="comments border">
<?php if (facebook()):?>
<div class="fb-comments" data-href="<?php echo $p->url ?>" data-numposts="<?php echo config('fb.num') ?>" data-colorscheme="<?php echo config('fb.color') ?>"></div>
<?php endif;?>
<?php if (disqus()):?>
<div id="disqus_thread"></div>
<?php endif;?>
</div>
<div class="postnav">
<?php if (!empty($next)):?>
<span><a href="<?php echo ($next['url']);?>" class="pagination-arrow newer" rel="next"><?php echo ($next['title']);?></a></span>
<?php endif;?>
<?php if (!empty($prev)):?>
<span><a href="<?php echo ($prev['url']); ?>" class="pagination-arrow older" rel="prev"><?php echo ($prev['title']); ?></a></span>
<?php endif;?>
</div>
<?php if (disqus()):?>
<?php echo disqus($p->title, $p->url) ?>
<?php endif;?>
</div>

Neue Funktionen und Variablen:

tab($p)
$authorinfo
get_related($p->tag)
disqus()
$next
$prev

tab($p) gibt zwei Tabs aus: „View“ und „Edit“. Ersterer ist einfach ein Link zu dem Artikel, letzterer führt direkt ins Backend zur Bearbeitung des Artikels. $authorinfo speichert die Angaben über den Autoren, die dieser im Backend gemacht hat. get_related($p->tag) Gibt verwandte Beiträge aus, auf Basis der Tags ausgewählt, disqus() ist für die Darstellung der Disqus-Kommentare verantwortlich und $next und $prev geben die jeweiligen Titel des nächsten und vorherigen Artikels aus. In der Datei profile.html.php sind lediglich die zwei Variablen $name und $bio neu, die den Namen des Autors beziehungsweise die Autoreninformation beinhaltet.

Damit sollten eigentlich alle HTMLy-spezifischen Funktionen und Variablen kurz erläutert sein und euch den Einstieg in die Theme-Entwicklung etwas vereinfachen. Am leichtesten ist vermutlich, wenn ihr eins der drei Themes als Basis nehmt und dann nur die CSS-Datei neu schreibt und im Theme ein paar Anpassungen vornehmt.

Würdet ihr HTMLy, wenn ihr ein datenbankloses Blog-System einsetzen wollt, eine Chance geben? Neben HTMLy gibt es natürlich auch weitere kompakte Systeme – teils mit und teils ohne Datenbank. Welches System nutzt ihr zum Bloggen?

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Florian Brinkmann
Blog-Marketing: 40 Experten und ihre besten Tipps http://t3n.de/news/blog-marketing-40-experten-532944/ 2014-03-07T11:00:10Z
Es gibt unzählige Möglichkeiten, das eigene Blog zu vermarkten. Brian Lang hat 40 Experten aus den Bereichen SEO, Social-Media- und Internet-Marketing dazu befragt. Das Ergebnis ist eine Liste mit.. ...

Es gibt unzählige Möglichkeiten, das eigene Blog zu vermarkten. Brian Lang hat 40 Experten aus den Bereichen SEO, Social-Media- und Internet-Marketing dazu befragt. Das Ergebnis ist eine Liste mit vielen hilfreichen Tipps zum Blog-Marketing.

40 Experten geben Tipps zum Blog-Marketing. (Bild: Dimitar Nikolov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
40 Experten geben Tipps zum Blog-Marketing. (Bild: Dimitar Nikolov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Blog-Marketing: Wie komme ich an mehr Leser?

Ein eigenes zu erstellen, ist einfach. Die entsprechenden Ideen vorausgesetzt, habt ihr auch bald die ersten Artikel auf der Seite. Das ganze Unterfangen ist allerdings ziemlich witzlos, wenn niemand eure Inhalte wahrnimmt. Wie also vermarktet ihr euer Blog, um letztlich mehr Leser zu gewinnen? Brian Lang vom Small-Business-Ideas-Blog hat sich die Mühe gemacht und 40 Experten nach befragt und ihre Antworten in einem langen Artikel veröffentlicht.

Neben SEO-, und Marketing-Experten hat Lang auch Blogger mit der Frage konfrontiert, wie man die eigenen Inhalte besser bewerben kann. Die Ratschläge sind so unterschiedlich wie die Betätigungsfelder der Befragten und geben einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. Melonie Dodaro von der Social-Media-Marketing-Agentur Top Dog rät beispielsweise dazu, zunächst herauszufinden, was die angepeilte Zielgruppe wirklich interessiert. Ein Blogbeitrag, der beispielsweise die häufigsten Fragen zu einem zielgruppenrelevanten Thema beantwortet, sei ein guter Einstieg.

Blog-Marketing: Das sagen die Experten

Der Social-Media-Berater Mike Allton wiederum warnt davor, Beiträge auf den Sozialen Netzwerken als ein gewöhnliches Werbemedium zu betrachten. Wenn die Nutzer eure geteilten Links als Spam wahrnehmen, kann das eurem Blog nicht gut tun. Der SEO-Experte und Entwickler des WordPress-SEO-Plugins Joost de Valk ist der Meinung, dass das Fehlen einer sorgfältigen Keyword-Recherche der wohl häufigste Fehler sei. Geht es wiederum nach dem SEO-Veteranen David Leonhardt, nutzen viel zu viele Blogger Stock-Fotos, statt eigene Bilder zu knipsen, was den Inhalt von der Masse abheben könne.

Larry Kim, der CTO von Wordstream, rät Bloggern dazu, sich auf aktuelle Themen zu stürzen. Wer einem Thema, das sowieso durch die Köpfe der Zielgruppe spukt, einen neuen, kontroversen Drall verpassen kann, bekommt auch schnell Aufmerksamkeit. Diese und viele weitere hilfreiche Tipps findet ihr in dem umfangreichen Artikel über Blog-Marketing von Brian Lang. Zusätzlich können wir euch noch unseren Artikel „Start-up-Blogs: 10 Beispiele für richtig tolles Content-Marketing“ ans Herz legen. Hier findet ihr bestimmt auch die eine oder andere Inspiration.

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Kim Rixecker
Ben Huh im Interview: Die Geschichte eines Katzenblog-Imperiums http://t3n.de/news/ben-huh-interview-530523/ 2014-02-24T12:24:13Z
Ben Huh betreibt Websites wie „Fail Blog”, „Know Your Meme” und „I Can Has Cheezeburger?”. Unter der Marke „The Cheezburger Network” erreichen sie jeden Monat mehr als 300 Millionen...

Ben Huh betreibt Websites wie „Fail Blog”, „Know Your Meme” und „I Can Has Cheezeburger?”. Unter der Marke „The Cheezburger Network” erreichen sie jeden Monat mehr als 300 Millionen Besucher. Wir haben ihn auf der Online Marketing Rockstars in Hamburg getroffen.

Ben Huh hat auf der Online Marketing Rockstars in Hamburg vor rund 2.000 Besuchern den Vortrag „Social Media in Action” gehalten. Ein spannender Blick hinter die Kulissen und in die Denkweise seines Unternehmens „The Cheezburger Network”. In unserem Interview erkundigten wir uns nach der Gründung des Netzwerks, ihrer Erfolgsgeschichte sowie seiner jüngsten Unternehmung: der Android- und iOS-App Circa.

Ben Huh im Interview: Ein Geschäft mit Katzen und Memes

(Quelle: Online Marketing Rockstars)
(Quelle: Online Marketing Rockstars)

t3n.de: Fast jeder von uns war schon einmal auf einer ihrer Seiten: Failblog, Know Your Meme, I Can Has Cheezeburger. Wenn wir an die Gründung zurückdenken, war das ein eigenartiger Schritt. Sie haben Investoren um Unterstützung gebeten, um „I Can Has Cheezeburger?” zu kaufen – eine Website, im Prinzip voll von Katzen. Woher wussten sie, dass sich dies im Ende auszahlen würde?

Ben Huh:Ich konnte meinen Investoren natürlich nichts garantieren. Man konzentriert sich deshalb auf die Zahlen. Wir wussten, wie viel Traffic die Website erhält. Wir wussten, wie groß die Zielgruppe ist. Und wir wussten ungefähr, wie viel Umsatz man damit machen konnte. Auf Basis dieser Zahlen war die Investition überzeugend.

t3n.de: Sie haben Recht behalten und dann mehr und mehr dieser Seiten gekauft. Wie viele sind es derzeit?

Ben Huh: Wir haben sechs oder sieben weitere Websites gekauft. Die anderen haben wir eigenständig aufgebaut, indem wir untersucht haben, welche unserer Websites warum funktionieren. Unsere Erkenntnisse haben wir dann umgesetzt.

t3n.de: Warum haben Sie „I Can Has Cheezeburger?” nicht einfach ausgebaut?

Ben Huh: Für uns als kleines Unternehmen war die Übernahme weiterer Websites ein guter Schachzug. Von vielleicht zehn Websites, die uns interessiert haben, kauften wir letztlich eine. Wenn der Preis stimmte, passte dies perfekt zu unserem Geschäftsmodell.

Wenig Gründer denken über einen solchen Schritt nach, dabei gibt es bei einer solchen Übernahme sehr viele Möglichkeiten. Wenn man das gemacht hat, lernt man daraus. Wir haben Websites gekauft, wenn es sich lohnte und dabei gelernt, wie wir sie selbst aufbauen können.

In einigen Fällen kontaktierten wir Seitenbetreiber, die nicht verkaufen wollte. Nachdem wir aber selbst eine Website gestartet haben, machten sie uns ein Angebot für den halben Preis. Man muss als Gründer sicherstellen, dass man genug Wachstumsmöglichkeiten hat. Das ist eher der Fall, wenn man organisches Wachstum und Übernahmen in Betracht zieht.

t3n.de: Wie monetarisieren Sie diese Websites? Ich vermute, ein Großteil der Besucher nutzt mobile Endgeräte.

Ben Huh: Wir wussten, dass es eine Weile dauern würde bis Werbung auf mobilen Endgeräten funktioniert. Im letzten Monat waren die Anzeigenpreise für uns im mobilen Bereich erstmals höher, als auf Desktopgeräten.

Für ein Unternehmen ist Zeit oftmals der schlimmste Gegner. Wenn man die Zeit, die man überlebt, strecken kann, ergeben sich Chancen. Wir wussten, dass dies auch bei uns passieren würde – und wir haben Recht behalten.

t3n.de: Ist Native Advertising eine dieser angesprochenen Chancen?

Ben Huh: Wir machen sowohl Native als auch Display-Advertising. Wir hören dabei stets auf unsere Kunden und fragen uns selbst: Was können wir machen um den Markt anzuführen, ohne unsere Kunden zu überfordern?

t3n.de: Seid etwa zwei Jahren machen sie mit Circa etwas ganz anderes als mit dem Cheezeburger Netzwerk. Für alle die noch nie davon gehört haben, worum geht es?

Ben Huh: Circa ist eine mobile App für Android und iOS, die es dir ermöglicht, einzelnen Geschichten zu folgen. Wenn du dich für die olympischen Spiele interessierst, kannst du damit beispielsweise die Wettkämpfen im Eisschnelllauf verfolgen.

Wir machen die Nutzung dabei so einfach wie möglich. So kannst du morgens aufstehen und innerhalb von fünf Minuten alle für dich wichtigen Nachrichten lesen.

Professionelle Journalisten lösen den Kern der Geschichte von all dem unnötigen Drumherum, dass du regelmäßig beispielsweise im Fernsehen siehst. Für unsere Nutzer ist es deshalb sehr einfach, die Essenz einer Geschichte zu erfassen.

t3n.de: Wie viele Journalisten arbeiten derzeit für Circa?

Ben Huh: Wir haben derzeit zwölf Journalisten. Der Großteil sitzt in den Vereinigten Staaten, einer in Beirut und einer in Shanghai.

t3n.de: Wie viele Nutzer hat Circa derzeit?

Ben Huh: Wir haben noch keine konkreten Zahlen veröffentlicht. Ich kann dazu deshalb keine genauen Angaben machen. Wir haben großen Erfolg mit extrem engagierten Fans von Circa.

t3n.de: Die Monetarisierung von Circa ist vermutlich deutlich schwieriger als die des Cheezeburger Network. Haben sie sich darüber schon Gedanken gemacht?

Ben Huh: Ja, wir haben schon darüber gesprochen. Es gibt noch keine konkrete Entscheidung, wir werden aber sehr wahrscheinlich mit nativen Werbeformaten arbeiten.

t3n.de: Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wo soll es für Circa hingehen?

Ben Huh: Ich glaube, Journalismus wird immer vielfältiger. Wir schreiben News für denjenigen, die nicht länger zeitaufwändig jeden Morgen viele Artikel lesen wollen. Wir bieten vielen einen interessanten Service, indem wir die Nachrichten in kleine Häppchen teilen. Wir arbeiten dabei in einer Nische des Marktes, die wir selbst geschaffen haben. Das ist unser Vorteil.

Der Kern von Circa ist die Verbindung von technischer Basis und journalistischem Know-How. Nur so ist es unseren Nutzern beispielsweise möglich, ganzen Geschichten und nicht nur Artikeln zu folgen. Diese Verbindung wollen wir auch in Zukunft stärken.

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Lars Budde
Das erste Blog erstellen: Der t3n-Guide mit Tipps für Wordpress, Ghost und Co. http://t3n.de/news/blog-erstellen-bloggen-lernen-guide-tipps-528888/ 2014-02-23T12:07:03Z
Wer ein Blog erstellen will, sollte einige Dinge beachten. Das beginnt bei dem System, auf dem das Blog laufen soll und endet beim Verteilen der Inhalte. Die t3n-Checkliste mit Blog-Tipps für...

Wer ein Blog erstellen will, sollte einige Dinge beachten. Das beginnt bei dem System, auf dem das Blog laufen soll und endet beim Verteilen der Inhalte. Die t3n-Checkliste mit Blog-Tipps für Einsteiger.

Bloggen: Die Qual der Wahl

Möglichkeiten, ein zu führen, gibt es viele – und ständig kommen neue dazu. Es gibt Plattformen, auf denen ihr nur einen Account erstellen müsst und sofort bloggen könnt. Und es gibt unzählige Anbieter für Blog-Software, die ihr auf dem eigenen Webspace installieren könnt. Wir stellen euch die bekanntesten und geeignetsten Lösungen vor.

Mit diesen Lösungen steht dem eigenen Blog nichts mehr im Weg – womit ihr in guter Gesellschaft seid. 173 Millionen Blogs gab es Ende 2011, heute dürften es vermutlich also weit über 200 Millionen sein. Solltet ihr übrigens anfangs nicht wissen, worüber ihr schreiben sollt: 10 Quellen für erstklassigen Content hat der Kollege Andreas Weck für euch zusammengestellt.

Das meistgenutzte Blog-System der Welt: WordPress

WordPress ist das meist eingesetzte CMS und Blogsystem. (Grafik: WordPress)
WordPress ist das meist eingesetzte CMS und Blogsystem. (Grafik: WordPress)

WordPress ist das bekannteste und meistgenutzte Content-Management-System (CMS) weltweit. Ursprünglich als reine Blog-Software gestartet, kann es auch problemlos dazu genutzt werden, „richtige” Websites zu betreiben. Bei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr nutzt die Plattform WordPress.com oder eine selbst gehostete Version. Wenn ihr einfach nur loslegen oder erstmal ausprobieren wollt, könnte WordPress.com das richtige sein. Bei der Registrierung könnt ihr aus drei Paketen wählen: „WordPress.com Anfänger” (kostenlos), „WordPress.com Premium” (aktuell 80 Euro pro Jahr) und „WordPress.com Business” (240 Euro pro Jahr) stehen hier zur Auswahl.

In dem Anfänger-Paket mit drei Gigabyte Speicherplatz kann keine benutzerdefinierte Domain gewählt werden. Außerdem wird in diesem Paket Werbung eingebunden und das Design eines gewählten Themes (Schriftarten et cetera) kann nicht individuell angepasst werden. Premium-Themes sind nicht möglich, ebenso wenig das Hochladen und Abspielen von HD-Videos direkt auf der eigenen Seite. Support kommt hier von der Community.

In der Premium-Version mit 13 Gigabyte sind dann die meisten Einschränkungen der Anfänger-Version aufgehoben. Nur Premium-Themes sind weiterhin nicht möglich. Support gibt es neben der Community per E-Mail. Das Business-Paket lässt dann kaum Wünsche offen: Neben unbegrenztem Speicherplatz und ebenso uneingeschränkter Anzahl von Premium-Themes bekommt man Support komfortabel per Live-Chat.

WordPress.com bietet verschiedene Blog-Pakete an. (Screenshot: WordPress.com)
WordPress.com bietet verschiedene Blog-Pakete an. (Screenshot: WordPress.com)

Nach erfolgreicher Registrierung mit Bestätigung der eigenen E-Mail-Adresse kann es losgehen. Nach der ersten Anmeldung bekommt ihr Empfehlungen für Blogs, denen ihr folgen könntet. Wechselt ihr dann zum gerade eingerichteten Blog könnt ihr direkt starten. Für euer WordPress.com Blog könnt ihr Themes von der offiziellen Seite beziehen. Aktuell gibt es 142 kostenlose und 93 Premium Themes. Selbst erstellte Themes können nicht hochgeladen werden.

Von der Registrierung bis zum ersten Artikel sind es mit WordPress.com kaum fünf Minuten. Umfangreiche Anpassungen im Design sind aber beispielsweise erst ab der Premium-Version möglich. Hinzu kommt, dass es nur relativ wenige Themes zur Auswahl gibt und keine Plugins hochgeladen werden können. Trotz dieser Einschränkungen laufen viele populäre Seiten mit WordPress.com – zum Beispiel TechCrunch.

Blog-Tipps: Die eigene WordPress-Installation

Die zweite Möglichkeit bei WordPress ist eine eigene Installation. Hier habt ihr dann alle Freiheiten, die WordPress zu bieten hat. Ergänzend zu dieser kurzen Anleitung könnt ihr euch nebenher die von Ilja Zaglov beschriebenen 10 Blog-Tipps zu vermeidbaren Anfängerfehler anschauen.

Eine aktuelle WordPress-Installation 3.8.1 benötigt eine MySQL-Datenbank mit mindestens MySQL 5.0 und PHP 5.2.4 oder höher. Bestenfalls habt ihr bei eurem Hoster neben einem FTP-Zugang einen SSH-Zugang, womit unter anderem eine verschlüsselte Übertragung möglich ist. Außerdem geht die Installation mit SSH schneller von der Hand. Ein eigener Server oder ein virtueller Server sind keine Voraussetzung, ein Webhosting-Paket tut es vollkommen. Drei Hosting-Anbieter werden auch auf der offiziellen Seite wordpress.org vorgestellt.

Bevor ihr WordPress installieren könnt, müsst ihr die Dateien erst mal auf dem Webspace bereitstellen. Die aktuelle Version in deutscher Sprache könnt ihr euch auf der Seite von WordPress Deutschland runterladen, die englische Version über WordPress.org. Wenn ihr einen SSH-Zugang zu eurem Webspace habt, könnt ihr euch den Download der zip-Datei sparen. Verbindet euch mit eurem Webspace (wie das geht, erfahrt ihr bei eurem Hostingprovider) und wechselt in der Kommandozeile in den Ordner, in dem ihr eure Installation haben wollt. Das geht mit dem Befehl:

cd hierDerPfad

Holt euch die Dateien auf euren Webspace und entpackt das Archiv. Je nachdem, ob ihr die deutsche oder englische Version nutzen woll, passt den Link und den Archivnamen an:

wget http://wordpress.org/latest.zip
unzip latest.zip

Nun liegt in dem Ordner eurer Wahl ein Ordner mit dem Namen wordpress. Die Dateien aus dem Ordner sollten eine Ebene höher in den Ordner kopiert werden, auf das eure Domain für das Blog verweist. Außerdem sollten anschließend der wordpress-Ordner und das Archiv gelöscht werden. Auch hier muss wieder der Code angepasst werden, je nachdem, wie das Archiv heißt.

mv wordpress/* ./
rmdir ./wordpress/
rm -f latest.zip

Weiter geht es mit der Installation: Wenn euch nur FTP zur Verfügung steht, dann müsst ihr das zip-Archiv zuerst runterladen. Anschließend entpackt ihr das Archiv und ladet den Inhalt des Ordners wordpress auf euren Webspace. Nachdem ihr jetzt alle Dateien auf dem Webspace habt, muss eine Datenbank angelegt werden (falls noch nicht vorhanden). Das geht im Administrationsbereich eures Hosters. Sucht euch in dem Bereich der Datenbanken anschließend die Informationen Benutzername, Datenbankname, Datenbankpasswort und Datenbankhost (eventuell einfach localhost, fragt im Zweifel euren Hoster).

Wenn ihr alle Daten beisammen habt, öffnet die Datei wp-config-sample.php in einem Editor (beispielsweise Notepad++). Die findet ihr in dem Ordner auf eurem Webspace, in dem ihr die WordPress-Dateien entpackt oder hochgeladen habt. Im oberen Bereich der Datei solltet ihr folgenden Abschnitt finden:

define('DB_NAME', 'database_name_here');
/** MySQL database username */
define('DB_USER', 'username_here');
/** MySQL database password */
define('DB_PASSWORD', 'password_here');
/** MySQL hostname */
define('DB_HOST', 'localhost');

Ersetzt hier die Platzhalter durch die Daten, die ihr euch im Konfigurationsbereich eures Anbieters herausgesucht habt. Weiter unten findet ihr folgenden Bereich, in dem ihr Authentifizierungscodes eintragen müsst:

define('AUTH_KEY', 'put your unique phrase here');
define('SECURE_AUTH_KEY', 'put your unique phrase here');
define('LOGGED_IN_KEY', 'put your unique phrase here');
define('NONCE_KEY', 'put your unique phrase here');
define('AUTH_SALT', 'put your unique phrase here');
define('SECURE_AUTH_SALT', 'put your unique phrase here');
define('LOGGED_IN_SALT', 'put your unique phrase here');
define('NONCE_SALT', 'put your unique phrase here');

Behilflich ist euch dabei ein Generator von WordPress.org. Ersetzt mit den generierten Zeilen einfach die aus dem obigen Ausschnitt. Noch weiter unten wird das Tabellenpräfix für die Datenbanktabellen festgelegt:

$table_prefix = 'wp_';

Hier ersetzt ihr zur besseren Sicherheit das wp durch eine längere und zufällige Zeichenfolge. Dazu könnt ihr einfach noch mal den Generator für die Sicherheitsschlüssel laden und einen Teil eines Schlüssels als neues Präfix nutzen. Jetzt speichert ihr die Datei unter dem Namen wp-config.php in dem gleichen Ordner ab und ladet sie auf den Webspace. Anschließend ruft ihr die Installationsseite auf (beispiel.de durch eure Domain ersetzen): http://beispiel.de/wp-admin/install.php. Wenn ihr die Dateien in einem Unterordner habt, passt einfach den Pfad an.

Konfigurationsseite der WordPress-Installation. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Konfigurationsseite der WordPress-Installation. (Screenshot: WordPress)

Wenn bis hierhin alles funktioniert hat, sollte sich die oben abgebildete Seite öffnen. Hier gebt ihr jetzt die Informationen über euer Blog ein. Wenn WordPress erfolgreich installiert wurde, erhaltet ihr eine Erfolgsmeldung mit einem Link zur Login-Seite und habt eine voll funktionsfähige WordPress-Installation auf eurem Webspace. Wenn ihr jetzt ins Backend wollt, hängt an die Domain eures Blogs einfach ein /wp-admin an.

Jetzt solltet ihr unter „Einstellungen > Permalink“ noch die Struktur der Links eures Blogs suchmaschinen- und benutzerfreundlich anpassen.

Die Auswahl an Themes für WordPress ist groß. Eine gute Anlaufstelle ist das WordPress Themes directory. Hier gibt es aktuell 2.296 kostenlose Themes und eine Übersicht von kommerziellen Anbietern. Auch hier auf t3n.de wurden schon häufig WordPress Themes vorgestellt. Bei der eigenen WordPress-Installation ist die Einrichtung etwas aufwendiger als bei WordPress.com. Vorteil gegenüber WordPress.com ist jedoch, dass ihr Zugriff auf viele Plugins und Themes habt und alles anpassen könnt, wie es euch gefällt. Ein Nachteil ist, dass bei einer eigenen Installation mehr Eigeninitiative gefragt ist, was die technische Pflege des Blogs angeht. Hier geht es hauptsächlich um regelmäßige Updates, die aber leicht per Klick erledigt werden können.

Wenig Aufwand und sofort loslegen mit Blogger.com

Über die Schaltfläche links kann bei Blogger einfach ein neues Blog angelegt werden. (Screenshot: Blogger)
Über die Schaltfläche links kann bei Blogger einfach ein neues Blog angelegt werden. (Screenshot: Blogger)

Um ein Blog bei Blogger.com zu erstellen, benötigt ihr lediglich ein Google-Konto. Anschließend wählt ihr auf der Blogger-Site den Punkt „Neuer Blog” links in der Navigation. Nachdem ein Titel und eine Adresse festgelegt wurden, ist das Blog auch schon fertig eingerichtet. Themes sind bei Blogger sogenannte „Vorlagen”, die sich dann noch individuell über den Menüpunkt „Layout” anpassen lassen.

Blogger.com bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit, ein Blog zu erstellen. Die individuellen Einstellungsmöglichkeiten beim Design sind ziemlich groß, gewählt werden muss aber aus relativ wenigen Vorlagen.

Eine Blog-Software für Experimentierfreudige: Ghost

Ghost ist eine junge Blog-Software, die unter der Leitung eines ehemaligen WordPress-Mitarbeiters entwickelt wurde. will sich auf das Wesentliche beschränken und eine reine Blog-Software sein. Ilja Zaglov hat das Blog-System für t3n getestet. Wie ihr das System installiert, hat Mario Janschitz in seinem Artikel beschrieben.

Es gibt die Möglichkeit, ein Ghost-Blog direkt bei ghost.org zu hosten. Die Preise beginnen hier bei fünf Dollar pro Monat für ein Blog mit maximal 10.000 Views pro Monat. Die andere Möglichkeit ist, sich einen eigenen Hoster zu suchen. Dieser muss aber Node.js unterstützen.

Es gibt natürlich noch weitere Blogging-Plattformen wie etwa Medium, das Kim Rixecker bereits hier auf t3n.de vorgestellt hat. Wenn ihr ein Foto-Blog plant, wäre auch Tumblr eine Möglichkeit.

Das Auge liest mit: Die Theme-Auswahl

viewport

Unabhängig von der Wahl der Blog-Software solltet ihr ein paar Dinge bei der Wahl des Themes beachten. Idealerweise ist das Theme responsive. Das bedeutet vereinfacht, dass sich das Design an die Breite des Viewports (Breite des Browsers) oder auf mobilen Geräten an die Gerätebreite anpasst. Damit sollten die Inhalte auf allen Geräten und in allen Situationen bestmöglich lesbar und zugänglich sein.

Wichtig ist außerdem eine gute Lesbarkeit. Wer auf einer Seite von einer Bleiwüste empfangen wird, die vielleicht auch noch schwarz auf Dunkelgrau dargestellt ist, wird schnell wieder verschwunden. Wenn es nicht zufällig zum Thema des Blogs passt, sollten darüber hinaus nicht zu viele verschiedene Farben genutzt werden. Außerdem sollte die Wirkung von Farben berücksichtigt und zueinander passende Farben verwendet werden.

Am Ende steht aber über allem der persönliche Geschmack. Wenn das Design von allen gelobt wird, ihr damit aber nicht warm werdet, solltet ihr das Theme wechseln oder anpassen, bis auch ihr zufrieden seid.

Nicht leichtfertig eine Abmahnung riskieren: Blog-Tipps für rechtliche Grundlagen

Es gibt ein paar rechtliche Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, wenn ihr ein Blog betreibt. Allerdings können wir euch hier nur einige kurze Hinweise geben, die natürlich keine Rechtsberatung ersetzen. Dennoch: Ein korrektes und vollständiges Impressum ist wichtig. Wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr ein Impressum braucht oder nicht, legt lieber eins an. Behilflich ist da beispielsweise der Impressums-Generator von eRecht24.

Grundsätzlich gilt: Bevor ihr ein fremdes Bild für einen Beitrag oder ähnliches verwendet, informiert euch darüber, ob und wenn ja für welchen Zweck das Bild unter welchen Bedingungen genutzt werden darf. Doch auch ein selbst aufgenommenes Bild sollte nicht ohne Nachdenken eingesetzt werden. Personen beispielsweise haben ein Recht an ihrem eigenen Bild. Bei anderen Inhalten sollte ähnlich vorgegangen werden.

Tuning für WordPress: Plugins

Gute Anlaufstelle für WordPress-Plugins: Das Plugin Directory von WordPress.org. (Screenshot: WordPress)
Gute Anlaufstelle für WordPress-Plugins: Das Plugin Directory von WordPress.org. (Screenshot: WordPress)

In diesem Abschnitt gehe ich nur auf Plugins für eine eigene WordPress-Installation ein. Bei WordPress.com gibt es keine Möglichkeit, Plugins zu installieren – an Plugins kann nur genutzt werden, was schon vorinstalliert ist. Auch bei Blogger und Ghost scheint es diese Möglichkeit nicht zu geben. Im anschließenden Backup-Teil beschäftige ich mich auch wieder mit den anderen Plattformen.

Viele kostenlose Plugins findet ihr auf der offiziellen Plugin-Seite bei WordPress.org. Ihr solltet es bei der Fülle von Plugins aber nicht übertreiben, sonst wird euer Blog schnell ausgebremst. Beschränkt euch also auf die für euch Wichtigsten und prüft immer wieder, ob ihr alle installierten Plugins noch braucht. Ein Plugin, das bei der Suchmaschinenoptimierung behilflich ist, sollte selbstverständlich für ein Blog sein. Lars Budde hat in seinem Artikel SEO-Plugins für WordPress vorgestellt. Dieser Liste hinzufügen möchte ich noch das kostenpflichtige wpSEO.

Auch ein gutes Cache-Plugin ist wichtig und kann helfen, die Inhalte schneller auszuliefern. Das muss aber nicht in allen Fällen so sein, darum heißt es testen, testen, testen! Fünf Caching-Plugins für WordPress wurden hier auf t3n.de schon vorgestellt, ebenfalls beliebt ist Cachify.

Antispam-Plugins ersparen darüber hinaus viel Ärger und Aufwand. Selbst wenn ein Blog nur wenige Besucher hat, kommen doch erstaunlich viele Spam-Kommentare zusammen. Zu empfehlen ist hier Antispam Bee. Akismet ist bei jeder WordPress-Installation vorinstalliert, datenschutzrechtlich aber nicht unumstritten, wie ihr bei WordPress Deutschland News nachlesen könnt.

Wenig geliebt und doch so wichtig: Das Backup

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich als frisch gebackener Blogger nicht unbedingt Gedanken über Backups macht. Viel ist ja noch nicht geschrieben, was soll da groß passieren? Außerdem ist ein Server-Ausfall mit Datenverlust doch so unwahrscheinlich, es wird einen schon nicht treffen. Wenn dann aber plötzlich alle Daten weg sind, ist es in jedem Fall ärgerlich. Egal, ob erst fünf Artikel geschrieben wurden oder 100. Vielleicht war nur der Webspace betroffen und die Datenbank ist noch da. Dann sind aber trotzdem alle Bilder weg, das angepasste Theme existiert nicht mehr et cetera. Gedanken über ein regelmäßiges Backup solltet ihr euch also unabhängig von der Plattform machen.

Bei der eigenen WordPress-Installation gibt es zwei Möglichkeiten des Backups: einmal das manuelle Backup, bei dem alle Dateien händisch per FTP vom Webspace geladen werden und die Datenbank exportiert wird. Die andere Möglichkeit – per Plugin – ist weitaus komfortabler. Das Plugin BackWPup ermöglicht es, verschiedene Backup-Pläne zu erstellen. Beispielsweise könnt ihr einmal wöchentlich die Dateien plus die Datenbank sichern. Für einen Plan kann man auch mehrere Sicherungs-Methoden einstellen: Das Backup kann zum Beispiel in eine zip-Datei gesichert werden, die dann nur noch runtergeladen werden muss. Zusätzlich könnte das Backup auf einen S3-Service übertragen werden – wie Amazons S3 oder den Cloud-Storage von HostEurope.

Das Backup eines WordPress.com-Blogs wird laut Support-Site vom Anbieter übernommen – manuelle Backups sind zudem über die Export-Funktion möglichg. Ein Blog bei Blogger wird nicht automatisch gesichert. Ein Backup kann über die „Export-Blog”-Funktion allerdings erstellt werden. Bei Ghost müsst ihr euch ebenfalls selbst um Backups kümmern. Laut Ghost-Guide müsst ihr dazu, eingeloggt in die Ghost-Installation, den Pfad /ghost/debug/ aufrufen, wo ihr einen Export-Button findet.

Social Media für Blogger: Inhalte verbreiten

Wenn ein Beitrag veröffentlicht wurde, sollte dieser am Besten auch über andere Kanäle verbreitet werden, damit die Reichweite erhöht wird. Der offensichtlichste Weg ist natürlich die Verbreitung über die gängigen Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. Es bietet sich an, die Inhalte gezielt zu verteilen, bei Google+ beispielsweise in einer Community, die sich mit dem Thema befasst. Andere soziale Kanäle wie Tumblr können sinnvoll sein, wenn Bilder oder Videos Bestandteil des Beitrags sind. Ein paar Tools, die beim Crossposting behilflich sind, hat Timo Stoppacher in seinem Artikel vorgestellt.

Die Leser, die ihr schon gewonnen habt, könnt ihr per RSS-Feed und/oder Newsletter auf dem Laufenden halten. Ein Newsletter sollte nicht zu häufig verschickt werden, damit die Abonnenten nicht genervt sind.

Bloggen oder nicht? Ein Fazit

Es gibt viele Blog-Plattformen und -Software. Wenn ihr möglichst schnell bloggen wollt und geringen Aufwand schätzt, sind Plattformen wie Blogger und WordPress.com eine gute Anlaufstelle. Wer lieber mehr Kontrolle und Möglichkeiten zum Probieren und Basteln hat, dem sei WordPress ans Herz gelegt. Für die Experimentierfreudigen können neue und noch etwas instabile Systeme wie Ghost das richtige sein.

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Florian Brinkmann
Bloggen auf LinkedIn: Karriere-Netzwerk öffnet Publishing-Plattform für alle http://t3n.de/news/bloggen-linkedin-529831/ 2014-02-20T09:19:44Z
Das Soziale Netzwerk LinkedIn erlaubt es seinen Nutzern ab sofort, eigene Blog-Beiträge auf der Plattform zu veröffentlichen. Außerdem können Nutzer jetzt Mitgliedern außerhalb ihres Netzwerkes.. ...

Das Soziale Netzwerk LinkedIn erlaubt es seinen Nutzern ab sofort, eigene Blog-Beiträge auf der Plattform zu veröffentlichen. Außerdem können Nutzer jetzt Mitgliedern außerhalb ihres Netzwerkes folgen.

LinkedIn: Karriere-Netzwerk öffnet Blogging-Plattform für alle Nutzer. (Bild: LinkedIn)
LinkedIn: Karriere-Netzwerk öffnet Blogging-Plattform für alle Nutzer. (Bild: LinkedIn)

LinkedIn: Blogging-Plattform nicht mehr nur für „Influencer“

Der gemeine Nutzer des Business-orientierten Social Networks LinkedIn musste bisher mit dem Verfassen von kurzen Statusmeldungen Vorlieb nehmen, um seine Meinung zu einem Thema zu äußern. Nur bekannte Persönlichkeiten aus der Geschäftswelt wie Bill Gates oder Richards Branson hatten bisher die Möglichkeit, sich in längeren Texten an die Nutzer des Netzwerkes zu richten. Wie das Unternehmen jetzt bekannt gibt, wird sich das in Zukunft ändern.

Ab heute können 25.000 der über 277 Millionen Nutzer eigene Blogbeiträge auf der Seite veröffentlichen. Dazu steht ihnen ein rudimentäres Blogging-Werkzeug zur Verfügung. In den kommenden Monaten sollen nach und nach weitere Nutzer aus verschiedenen Sprachregionen zugriff auf die Blogging-Funktion erhalten. Wer möchte, kann neben Texten auch weiterhin Bilder, Videos und Slideshare-Präsentationen veröffentlichen.

LinkedIn: Mit hilfreichen Blogbeiträgen Follower ansammeln

Interessieren euch die Beiträge eines LinkedIn-Nutzers, der nicht in eurem Netzwerk ist, könnt ihr diesem Nutzer „folgen“. Die Funktion gleicht im Namen und ihrer Funktionalität der von Twitter. Wer selbst Blogbeiträge verfasst, kann demnach also auch eigene Follower sammeln. wirbt damit, dass die Blogbeiträge Teil des eigenen Profils und somit der professionellen Identität eines Mitglieds werden. Potenzielle Geschäftspartner oder haben somit einen direkten Einblick in die Expertise eines LinkedIn-Nutzers. Aufgrund der starken Orientierung auf den Business-Bereich dürften private Blogeinträge auf dem Netzwerk auch kaum das geeignete Publikum finden.

Neben der Blogging-Plattform für „normale“ Nutzer bleibt auch das Influencer-Programm mit seinen bekannten Namen bestehen. Zukünftig sollen unter anderem auch der Nissan-CEO Carlos Ghosn und die Chefin der AOL Brand Group, Susan Lyne, Beiträge auf LinkedIn verfassen. Bis jeder Nutzer des Netzwerkes die Möglichkeit dazu hat, Blogbeiträge einzustellen, dürften aber noch einige Monate vergehen.

t3n self jobs

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Kim Rixecker
Instagram for Business: Erfolgreiche Marken zeigen, wie es geht http://t3n.de/news/instagram-for-business-handbuch-tumblr-528018/ 2014-02-11T09:51:02Z
Ein Projekt namens „Instagram for Business“ soll Marketern zeigen, wie man in der Social-Photo-App erfolgreich Inhalte kommuniziert: Ein Handbuch und ein Tumblr-Blog leisten Hilfestellung.

Ein Projekt namens „Instagram for Business“ soll Marketern zeigen, wie man in der Social-Photo-App erfolgreich Inhalte kommuniziert: Ein Handbuch und ein Tumblr-Blog leisten Hilfestellung.

Erfolgreich auf Instagram: Kreative und stylische Inhalte für die Community

Erfolgreich sein auf Instagram: Kreative und stylische Inhalte für die Community. (Screenshot: @benandjerrys - instagram)
Erfolgreich auf Instagram: Kreative und stylische Inhalte für die Community. (Screenshot: @benandjerrys – instagram)

Dass Instagram für Marken aus aller Welt eine interessante Plattform ist, um Produkte oder die Unternehmenskultur zu kommunizieren, haben wir in den letzten Monaten häufiger gelesen. Gerade Global Player wie Nike, Starbucks oder Red Bull haben die Foto-App mit Social-Media-Charakter, die vor allem junge Nutzer begeistert, für sich entdeckt und perfekt eingesetzt. Man muss allerdings dazu sagen, dass sogenannte „Love Brands“ mit einem millionenschweren Budget auch kaum Probleme haben, erfolgreich in Sozialen Medien zu sein. Andere Marken wiederrum müssen da schon kreativer werden, um sich zu etablieren – und vor allem: werben, werben, werben!

Doch auch beim Werben können Fehler passieren. Instagram ist eine App, in der auch die werblichen Inhalte vor allem gut aussehen müssen, um von der Nutzerschaft angenommen zu werden. Und da geht es nicht ausschließlich darum, den richtigen Filter über ein Foto zu legen – auch die Anordnung der fotografierten Objekte und die Fan-Ansprache können eine gute oder eben eine weniger gute Ausstrahlung haben.

Instagram for Business: Handbuch und Tumblr-Blog begleiten Marketer beim Werben

Instagram for Business: Handbuch und Tumblr-Blog begleiten Marketer beim Werben. (Bild: Instagram)
Instagram for Business: Handbuch und Tumblr-Blog begleiten Marketer beim Werben. (Bild: Instagram)

Um Marken dabei zu helfen, das Instagram-Erlebnis besser zu verstehen, hat sich das etablierte Startup dazu entschieden, ein Handbuch für Marketer mit etlichen Paradebeispielen bereitzustellen. Dazu hat Instagram auch einen Tumblr-Blog aufgesetzt, der das Buch thematisch begleitet und ebenfalls Tipps an die Hand gibt. Natürlich wird das Projekt, das den passenden Namen „Instagram for Business“ trägt, auch von einem schicken Video eingeleitet.

Übrigens: Eine ähnliche Idee hatten wir auf t3n schon im Juli vergangenen Jahres. Wir haben euch damals einen Artikel präsentiert, der die 50 erfolgreichsten Instagram-Marken vorgestellt hat – inklusive einiger kreativer Best Cases.

via www.theverge.com

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Andreas Weck
Für alle Techblogger: Das t3n-Partnerprogramm http://t3n.de/news/fuer-alle-techblogger-524103/ 2014-01-28T10:44:14Z
Du hast eine Webseite oder betreibst ein Blog mit Fokus auf Web- und Tech-News? Unser Partnerprogramm bietet dir die Möglichkeit, t3n-Banner einzubinden und an jedem darüber verkauften Abo...

Du hast eine Webseite oder betreibst ein Blog mit Fokus auf Web- und Tech-News? Unser Partnerprogramm bietet dir die Möglichkeit, t3n-Banner einzubinden und an jedem darüber verkauften Abo mitzuverdienen.

Du brauchst dazu nur einen aktiven t3n-Account und eine deutsche Bankverbindung – damit schaltest du dich als Partner frei. Auf deiner Partner-Seite werden dann deine Werbemittel inklusive der individuellen Partnerlinks angezeigt, die du einfach per Copy & Paste in deine Website einbauen kannst.

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Charlyn Schaper