Blog | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Blog 2015-07-05T11:13:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/blog „Trends kann nur setzen, wer Bedürfnisse erkennt“ – 8 Fragen zur Zukunft des Journalismus [Teil 19] http://t3n.de/news/zukunft-des-journalismus-stoecker-620323/ 2015-07-05T11:13:13Z
Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Anja Stöcker, …

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Anja Stöcker, Redaktionsleiterin Online und bei DRadio Wissen.

zukunft-des-journalismus-stoecker Sich selbst sieht sie mehr als Digitalstrategin denn als Journalistin im streng klassischen Sinne: Anja Stöcker, seit März 2013 Redaktionschefin Online und Social Media bei DRadio Wissen in Köln, hat an vorderster Front den Relaunch nebst begleitenden Social-Media-Aktivitäten für das dritte Programm des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios vorangetrieben. Im Februar 2014 gingen das On-Air-Update und die neue Webseite von DRadio Wissen online. Mit prämierungswürdigem Ergebnis – in der Kategorie Webmagazin gab es dafür im September eine Lead Award-Auszeichnung. OSK hat mit Anja Stöcker über die Entwicklung des Journalismus gesprochen.

Anja Stöcker zur Zukunft des Journalismus
Anja Stöcker zur Zukunft des Journalismus

Bereits zum Start von DRadio Wissen im Jahr 2010 war Stöcker als Online-Redakteurin mit an Bord. Bis dahin kannte sie das Thema Radio lediglich als Hörerin, in puncto Radiomachen betrat sie persönliches neues Terrain. Baldige Erkenntnis: „Dieses Medium ist schneller als das getippte Internet.“ Mit der praktischen Arbeit erschloss sich ihr nach eigenem Bekunden dann auch, „wie Radio geht“. Die Arbeit am 2014er-Relaunch bot Stöcker ein ideales Betätigungsfeld, denn Inhalte Web-affin zu denken und nutzerorientiert zu entwickeln, das betrachtet sie als ihr Metier.

Vor ihrem Radio-Engagement sammelte die Kunsthistorikerin mit Aufbaustudium in Kultur- und Medienmanagement Berufserfahrung in der Redaktion von Brockhaus online. Die dortige Aufgabe ab Sommer 2007: Das renommierte Lexikon sollte ins Netz gehen. Die Idee zur digitalen Neuausrichtung kam allerdings zu spät. Wikipedia war bereits unschlagbar, was das Aus für die Brockhaus-Redaktion nach sich zog – für Stöcker eine persönlich sehr beeindruckende Lektion in Sachen Medienwandel. Zuvor hatte sie sich ab Herbst 2002 bei kulturserver.de neben redaktionellen Aufgaben mit der Entwicklung eines Social Network, Content-Management-Systemen sowie Datenbankstrukturen beschäftigt. Außerdem schrieb sie in verschiedenen Jobs Pressetexte für Print und setzte sich – schon zu Studienzeiten plus einige Jahre darüber hinaus – bei der VG Bild-Kunst intensiv mit der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Internet auseinander.

All diese beruflichen Erfahrungen münden in das, was nach Stöcker einen Digitalstrategen im medialen Umfeld ausmacht: Jemand, der routiniert und professionell in der Konzeption, Realisierung und Gestaltung digitaler Prozesse arbeitet und künftigen Bedarf identifiziert.

Im geht Anja Stöcker, deren Herangehensweise nach eigener Aussage immer eine nicht ausschließlich journalistische sein wird, darauf ein, wie wichtig ein grundlegendes Verständnis zur Funktionsweise und Anwendbarkeit medialer Möglichkeiten ist, gerade im Zusammenhang mit einer immer schnelleren Innovationstaktung. Die entscheidende Grundlage für Journalismus sieht sie aber vor allem in einer klaren publizistischen Idee, auf deren Basis es gelte, die in ihrem Segment relevante Technologie zu nutzen – nicht umgekehrt.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Ich finde den Begriff grundsätzlich schwierig. Spricht man über Qualität im Journalismus, dann wird sich diese nicht nur in den Inhalten selbst, sondern auch in dem Vermögen zeigen, diese Inhalte qualitativ hochwertig – also professionell – zu publizieren und damit sichtbar sowie hörbar zu machen. Es geht um redaktionelle Führung der Inhalte, adäquate Darstellungsformen und Themensetzung. Beim Radio insbesondere außerdem um die Ansprache des Publikums, aber auch um den Dialog. Erzielt man hier eine Relevanz, erfüllt das Medium die Qualitätsansprüche des Journalismus in der Zielgruppe.

„Der Medienkonsum ist von Nutzerseite routiniert, Berührungsängste gibt es wenige“

Aus diesen Gründen haben wir im Februar 2014 eine komplett neu konzipierte Version von DRadio Wissen veröffentlicht. Geblieben sind natürlich der journalistische Anspruch und ein hohes Maß an Verlässlichkeit.

Die Art der Präsentation aber wurde in allen Bereichen im Sinne der Zielgruppe On Air und online verändert. Waren unsere Inhalte bis dahin sehr akademisch und die Vermittlung extrem nüchtern, fast spröde, bewegen wir uns nun auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Die verschiedenen Verbreitungswege funktionieren, passen zu den Lebensgewohnheiten und werden von uns auch weiterhin immer wieder Neuerungen erfahren. Denn journalistische Formate werden meines Erachtens – wie alle anderen Dinge auch – kürzeren Innovationszyklen folgen müssen. Ich halte diese digitalstrategischen Überlegungen für extrem wichtig und sehe sie als tägliche redaktionelle Aufgabe, wenn man qualitativ hochwertigen Journalismus machen möchte.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Ein großer Trend im Journalismus ist aktuell, über die Zukunft des Journalismus zu debattieren. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Medienanbieter dabei fast vergessen, dass für Medienkonsumenten diese Diskussionen eher nachrangig sind.

Der Medienkonsum ist von Nutzerseite routiniert, findet täglich statt, Berührungsängste gibt es wenige, neue Anwendungen oder Produkte finden sofort den Weg in den Alltag. Und genau diese Routinen und die Fähigkeit, Neues zu erschließen, braucht auch der Journalismus. Es geht um ein grundlegendes Verständnis zur Funktionsweise und Anwendbarkeit medialer Möglichkeiten.

1. Um diese Optionen für die Recherche, Erschließbarkeit und Auswertung von Inhalten, Daten und Informationen für die redaktionelle Arbeit zu nutzen.

2. Um die daraus entstehenden Nachrichten, Erkenntnisse und Geschichten etc. zielgruppengerecht veröffentlichen, verständlich machen oder erzählen zu können.

3. Um kommunizieren zu können mit Fachleuten, aber natürlich auch Hörern, Nutzern und Konsumenten. 4. Um erkennen zu können, ob die Themensetzung Relevanz erzeugt und entsprechende Bedürfnisse identifizieren und aufnehmen zu können.

Bei all diesen Punkten werden technisches Wissen und gestalterisches Können zunehmend eine Rolle spielen. Aber auch entsprechende Kenntnisse des Mediennutzungsverhaltens. kann nur setzen, wer Bedürfnisse erkennt, innovativ denkt und etwas erfindet, das aus Sicht des angepeilten Konsumenten attraktiv ist.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Zur klassischen Themenrecherche kommt in meinem Fall auch die Beschäftigung mit Themen wie Technik, Design, Usability, Urheberrecht, Social Media, Audioverbreitung und Monitoring. Ich nutze Twitter, den Newsreeder Feedly und tatsächlich auch wieder vermehrt Newsletter.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Der gekonnte Umgang mit der Fragmentierung medialer Inhalte und der Kennzeichnung als Herausgeber oder Autor wird meines Erachtens eine Rolle spielen. Den einen Verbreitungsweg – früher war es die Homepage auf dem Desktoprechner – gibt es schon lange nicht mehr.

„Den einen Verbreitungsweg gibt es schon lange nicht mehr“

Es wird zunehmend vor allem um die Formatentwicklung für verschiedene Distributionskanäle gehen. Dabei müssen die Inhalte auf den verschiedenen Kanälen in der jeweiligen Umgebung unabhängig voneinander funktionieren. Alle Herausgeber veröffentlichen ihre Inhalte auch jetzt schon auf verschiedenen Kanälen, beispielsweise via Social Media oder im Fall von Radio und Audios über Anbieter wie radioplayer.de oder Podcastingseiten. Und auch die Konsumenten beziehen Teilinhalte via Newsfeeds, Podcast-Abos, Apps und auf vielen anderen Wegen.

All das geschieht zuhause und unterwegs, auf Smartphones, Tablets, Rechnern oder Smartwatches, zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Bedürfnissen. Trotzdem muss aber der jeweils ausgewählte Weg immer verständlich und attraktiv sein. Als Herausgeber oder Autor wird man daher beispielsweise Wert auf eine klare Absenderinformation legen. Zudem liegt es nahe, die Chance zu nutzen, an dieser Stelle den Zugang zu weiteren Inhalten so einfach wie möglich zu machen. Als Radioprogramm und Podcast-Anbieter verfolgen wir diese Idee immer auditiv und visuell. Teilweise auf sehr beschränktem Raum, denn ein einzelner Podcast ist letzten Endes nur ein Audiofile mit Dateinamen, das auf verschiedenen Wegen verbreitet wird.

Wer ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Konsumenten Medien völlig unterschiedlich nutzen, wird ganz anders über Verbreitungswege nachdenken. Beispielsweise kann es im Fall von DRadio Wissen durchaus sein, dass ein Konsument zwar das lineare Programm gerne hört, jedoch kein Interesse an unseren Podcasts hat, oder dass ein anderer Postings liest, kommentiert und teilt, jedoch noch nie das Programm gehört hat. Wieder ein anderer Nutzer abonniert vielleicht eine Sendung als Podcast, hat daneben aber kein Interesse an weiteren Publikationen des Programms, zum Beispiel auf der Website.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie muss sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Dass Innovationszyklen in immer kürzerer Taktung aufeinander folgen, beeinflusst Medienrezipienten und damit auch Medienanbieter schon jetzt. Je besser Medienanbieter dieses Umfeld verstehen, desto besser können diese Technologien im Journalismus eingesetzt werden. Die Beschäftigung damit sehe ich als wesentlichen Teil meiner täglichen Aufgaben als Redaktionsleitung. Dazu gehört auch, neue Lösungen für DRadio Wissen zu durchdenken, anzuwenden und für das Programm nutzbar zu machen. Gestaltung und Webdesign spielen dabei eine genauso große Rolle wie die Technik. Neues entsteht bei DRadio Wissen in Zusammenarbeit der Redaktion mit unserer Agentur, dem Webdesigner und der Grafik. Die eine richtige Lösung für alle Anbieter gibt es meines Erachtens ebenso wenig wie den Journalismus oder das publizistische Konzept.

Mit technologischen Veränderungen verändert sich immer die bis dahin vorhandene Situation für Anbieter und Konsumenten.

„Die Entscheidung, ob Medien eine Relevanz erfahren, liegt vornehmlich bei den Konsumenten“

Auch journalistische Inhalte sind diesen Entwicklungen unterworfen oder besser: verpflichtet. Ändern sich Bedürfnisse oder Nutzungsgewohnheiten, müssen Redaktionen darauf reagieren. Für mich stehen diese Dinge außer Frage. Vermutlich weil ich immer für Webprojekte, aber nicht ausschließlich im Journalismus gearbeitet habe. Für den Journalismus stellt eine klare publizistische Idee auch im Sinne einer Medienmarke die Grundlage dar. Auf Basis dieser Idee gilt es, die in ihrem Segment relevante Technologie zu nutzen. Umgekehrt wird es nicht funktionieren. Denn zunächst eine Technikauswahl zu treffen und dann erst zu schauen, was publizistisch damit zu machen ist, verfehlt das Ziel. Und nicht jedes Tool oder Format ist für jeden Anlass und jeden Anbieter eine gute Lösung.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Wie die vor mir befragten Kollegen kenne auch ich weder die Antwort, noch habe ich eine bisher nicht gedachte Idee. Wir werden mit unserer Arbeit überzeugen müssen. Das gilt für die öffentlich-rechtlichen Inhalte aus meiner Sicht genauso wie für privat finanzierte Medien.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Die Entscheidung, ob Medien eine Relevanz erfahren, liegt vornehmlich bei den Konsumenten. Die Relevanz journalistischer Inhalte und die entsprechende Angebotslandschaft werden in fünf Jahren deutlich von digitalstrategischer Kompetenz und entsprechenden Entscheidungen geprägt sein. Entscheidungen, die wir aktuell treffen und die es uns beispielsweise ermöglichen, flexibel auf neue inhaltliche Fragestellungen oder rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch Distributionskanäle zu reagieren. Oder eben auch nicht. Wir als Anbieter sollten unsere Inhalte mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Anspruch im Hinblick auf Inhalt, Anmutung sowie Funktionsfähigkeit produzieren und kuratieren, mit der wir selbst Medien nutzen.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Ich bin immer noch so mit der Erforschung der bereits vorhandenen Medien, Informationsquellen und Möglichkeiten beschäftigt, dass ich bisher noch nichts wirklich vermisst habe.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

Hier gelangt ihr zu den anderen Teilen der Serie „8 Fragen zur Zukunft des Journalismus“.

via www.osk.de

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Carsten Christian
DoubleClick-for-Publishers: So wird DFP zum zentralen Steuerungselement erfolgreicher Reichweitenvermarktung http://t3n.de/news/doubleclick-for-publishers-dfp-619126/ 2015-06-29T07:00:47Z
Ihr habt einen Blog, ein Portal oder eine interessante Reichweite und ihr fragt euch wie ihr eure Visits und Page-Impressions bestmöglich monetarisieren könnt? Dann bietet euch Google mit dem …

Ihr habt einen Blog, ein Portal oder eine interessante Reichweite und ihr fragt euch wie ihr eure Visits und Page-Impressions bestmöglich monetarisieren könnt? Dann bietet euch Google mit dem Doubleclick-for-Publishers (DFP) Small Business eine funktionsstarke und kostenlose AdServer-Lösung.

Volle Kontrolle über das eigene Inventar

Mit Einsatz des DFP-AdServers erhaltet ihr als Publisher die volle Kontrolle und unmittelbare Transparenz über die Werbeausspielung auf eurer Seite. Jeder Publisher, der über ein aktives Google AdSense-Konto verfügt, kann über diesen Link seinen eigenen DFP Zugang beantragen.

Nach der Freischaltung benötigt man nur wenige Arbeitsschritte um im DFP Backend die zur Werbeausspielung notwendigen AdTags zu generieren. Diese müssen schließlich im Quellcode der Seite verbaut werden, schon kann die eigene Reichweite multidimensional monetarisiert werden.

Warum ist der Einsatz eines DFP-AdServers so wertvoll?

Die aus dem DFP generierten und auf eurer Seite verbauten AdTags dienen als eine Art Platzhalter, auf dem sowohl ein Werbebanner, ein Produktvideo oder jeder beliebige Drittanbieter Code eines Vermarkters, zum Beispiel von Google AdSense oder den gängigen AGOF-Vermarktern, ausgespielt werden kann. Der Vorteil ist, dass bei gewünschten Änderungen in der Werbeausspielung dadurch ein Eingriff in das CMS der Seite obsolet wird, da durch die DFP-Integration Änderungen oder Anpassungen bequem und problemlos über das DFP-Backend vorgenommen werden können

Die wichtigsten Funktionen im DFP

Priorisierung:

Werbekampagnen können individuell nach Exklusivität oder Performance eingestellt werden.

Tipp: Mittels DFP können Werbekampagnen außerdem gezielt geografisch nach Land, Bundesland oder einzelnen Städten ausgerichtet werden.

Labels:

Über Labels kann die parallele Auslieferung von Kampagnen konkurrierender Werbetreibender auf derselben Seite unterbunden werden.

Verknüpfung zu AdSense / Ad Exchange:

Der DFP kann mit dem eigenen AdSense Konto direkt verknüpft werden. (Screenshot: DFP)
Der DFP kann mit dem eigenen AdSense Konto direkt verknüpft werden. (Screenshot: DFP)

Tipp: Die Einstellung “AdSense Back-Fill auf Anzeigenblockebene” verhindert, dass es auf einem Anzeigenblock zu Leerauslieferungen kommt. Ein weiterer Vorteil: AdWords-Advertiser können direkt um die Werbeausspielung auf Deiner Seite bieten.

Frequency-Capping:

Mittels Frequency Capping wird die Werbeeinblendung für denselben Nutzer wahlweise auf Minuten-, Stunden- oder Tagesbasis limitiert.

Performance in Echtzeit:

Die für den Erfolg einer Werbekampagne relevanten Kennzahlen (Ad-Impressions, Klicks, CTR,) sind in Echtzeit einsehbar und können detailliert an den Kunden reportet werden. (Screenshot: DFP)
Die für den Erfolg einer Werbekampagne relevanten Kennzahlen (Ad-Impressions, Klicks, CTR,) sind in Echtzeit einsehbar und können detailliert an den Kunden reportet werden. (Screenshot: DFP)

Tipp: Der Fortschrittsbalken kann die Farben grün, gelb und rot annehmen. Färbt sich der Balken gelb oder gar rot, läufst du Gefahr, dass Deine Werbekampagne die Schaltungsziele der verkauften Ad-Impressions nicht erreicht. Dann gilt es den Zeitraum der Werbebuchung zu verlängern.

Forecast-Funktion:

Nach vier bis sechs Wochen ist der DFP in der Lage das verfügbare Inventar für zukünftig gewählte Zeiträume zu prognostizieren. So könnt ihr eure Reichweite optimal und effizient vermarkten.

Responsive Ausspielung: Der DFP ermöglicht es Werbekampagnen optimiert nach Smartphone, Tablet oder Desktop auszuliefern.

Tipp: Bei Generierung der AdTags zum Einbau auf der Seite solltest du darauf achten einem Anzeigenblock mehrere Formatgrößen mitzugeben. So kannst du auf demselben Anzeigenblock verschiedene Anzeigenformate ausliefern: zum Beispiel Skyscraper (160 mal 600px) und Halfpage Ad (300 mal 600px).

Berichtswesen:

Im DFP existiert ein umfangreiches Reporting- und Berichtstool. Hier bleibt keine einzige Frage zur Kampagnenperformance mehr ungeklärt. (Screenshot: DFP)
Im DFP existiert ein umfangreiches Reporting- und Berichtstool. Hier bleibt keine einzige Frage zur Kampagnenperformance mehr ungeklärt. (Screenshot: DFP)

Tipp: Im Ertragsbericht des Google DFP erhältst du den besten Überblick je Zeiteinheit über die Verteilung nach Schaltungspriorität.

DFP Small Business vs. DFP Premium

Bis zu einer Auslieferungsmenge von 150 Millionen Ad-Impressions pro Monat steht jedem Publisher der DFP-Small-Business kostenlos zur Verfügung. Ad-Impressions über AdSense beziehungsweise Google-Ad-Exchange, dem Premium-Netzwerk von Google, sind grundsätzlich kostenlos. Die Publisher, die 150 Millionen Ad-Impressions übersteigen, haben zusätzlich die Möglichkeit auf den DFP Premium zurückzugreifen. Für jede weitere tausend Ad-Impression fallen dann Zusatz-Kosten für den Publisher an.

Weitere Informationen zum Setup des DFP-Small-Business-AdServer findest du unter diesem Link oder in der Google-Hilfe.

Der Autor

schahab_hosseinySchahab Hosseiny ist Geschäftsführer der MSO Digital GmbH & Co. KG in Osnabrück, einer Agentur für High-Performance-Online-Marketing-Lösungen und Marketing-Strategien für Online-Plattformen. Er gehört zu den renommiertesten Online-Marketing-Experten Deutschlands.

 

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Schahab Hosseiny
„Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“ – 8 Fragen zur Zukunft des Journalismus [Teil 18] http://t3n.de/news/zukunft-des-journalismus-von-streit-617954/ 2015-06-27T13:00:34Z
Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Alexander von Streit, …

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Alexander von Streit, Mitbegründer und Chefredakteur des Online-Magazins Krautreporter.

Was mit ersten Gehversuchen nach dem Abitur begann, wurde für Alexander von Streit, Mitbegründer und Chefredakteur des Online-Magazins Krautreporter, schnell zur Passion und zu einer Aufgabe: Journalismus – mit starkem Hang zum Digitalen und zum Experimentieren. Neben seiner journalistischen Arbeit machte von Streit (Jahrgang 1970) an der Universität München seinen Magister in Politik, Soziologie und Sozialpsychologie. Er volontierte bei der Frankfurter Rundschau und schrieb anschließend mehrere Jahre als Autor und Kolumnist zu Themen rund um Medien, Gesellschaft und Internet, u.a. für die Rundschau, das Medium Magazin, Focus Online, Spiegel Online und den Stern. 2004 ging Alexander von Streit als Chefredakteur zum Medienmagazin Cover, im Juni 2006 übernahm er dann bei Focus Online die Leitung des Ressorts „Digital“. Ab 2012 bis Ende 2013 war von Streit zudem Chefredakteur bei Wired Deutschland.

Alexander von Streit zur Zukunft des Journalismus
Alexander von Streit zur Zukunft des Journalismus

Anfang 2014 schien es dann an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Denn: „Wenn wir Journalismus weiterhin so denken, wie er in der Vergangenheit richtig war, und ihn lediglich in dieser Form in den digitalen Raum übertragen wollen, bekommen wir das nicht hin“, ist Alexander von Streit überzeugt. In diesem Sinne nahm er als Chefredakteur von Krautreporter zusammen mit seinen Mitgründern Sebastian Esser (Herausgeber) und Philipp Schwörbel (Geschäftsführer) – begleitet von großem medialem Interesse – eines der bisher größten journalistischen Crowdfunding-Projekte in Angriff. Ziel: Dem Journalismus auf unkonventionellen Wegen ein neues Gesicht geben. Für von Streit der logische nächste Schritt, nachdem er sich bereits im Herbst 2011 an der Gründung des gemeinnützigen Journalismus-Think-Tanks und Medienportals vocer.org beteiligt hatte, dessen Herausgeber er heute noch ist. Vor gut einem Jahr wurde die Funding-Phase für Krautreporter erfolgreich beendet. Die Redaktion mit Sitz in Berlin nahm zusammen mit einer Reihe von Autoren die journalistische Arbeit auf.

Im September 2014 startete das Online-Magazin als Beta-Version für die zahlenden Mitglieder, am 24. Oktober folgte die offizielle Online-Freischaltung. Momentan befindet sich das Projekt im Umbruch – so hat Mit-Autor Stefan Niggemeier auf seinem Blog angekündigt, Krautreporter zu verlassen. In nächster Zeit muss sich zeigen, ob und in welcher Form die Plattform weiterlaufen kann. Insbesondere die deutschsprachige Medienwelt verfolgt das journalistische Experiment mit großem Interesse, hat es doch exemplarischen Charakter für die gesamte Branche in Bezug auf neue Ansätze und mutige Finanzierungskonzepte.

Im Interview nimmt Alexander von Streit das Spannungsfeld zwischen Technologieunternehmen, Start-ups und Medienhäusern in der neuen, zunehmend digitalen Kommunikationswelt ins Visier. Zudem geht er auf die Notwendigkeit von Experimenten, den Dialog mit dem Publikum und die Monetarisierung journalistischer Angebote ein.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Qualitätsjournalismus ist ein überstrapazierter Begriff. Er führt in die falsche Richtung, denn er suggeriert, dass es sich dabei um eine bestimmte Art von Journalismus handelt. Ich denke, wir müssen uns künftig eher die Frage nach der Glaubwürdigkeit stellen. Wer Journalismus wie ein inflationäres Produkt behandelt, das ohne Substanz und Anspruch Medienangebote befüllen soll, wird massive Probleme bekommen.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Momentan schwärmen ja viele zum Beispiel von Live-Bewegtbild à la Periscope und so etwas ist natürlich auch spannend. Aber das alles sind nur Etappen in einer gerade erst beginnenden größeren Entwicklung. Klar ist: Print hat im Moment zwar noch eine sehr wichtige Funktion im Medienmix vieler Menschen, aber unsere Kommunikation verändert sich. Alles wird digital. Und es wird entscheidend sein, ob wir es schaffen, die richtige Sprache für die vielen neuen Kanäle zu finden. Was wir im Moment sehen, sind nur erste Gehversuche.

Trotzdem sind diese Experimente sehr wichtig, denn wir müssen uns von Grund auf neu sortieren. Der im vergangenen Jahr geleakte Innovation Report der New York Times hat gezeigt, wie selbst eine der renommiertesten und größten Tageszeitungen der Welt vor den Konsequenzen des Transformationsprozesses kapituliert. Wenn wir Journalismus weiterhin so denken, wie er in der Vergangenheit richtig war, und ihn lediglich in dieser Form in den digitalen Raum übertragen wollen, bekommen wir das nicht hin. Stattdessen müssen journalistische Angebote ihre individuelle DNA identifizieren, diese aus den alten Strukturen lösen und dann neue Wege gehen.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Vieles finde ich in meinen Social-Media-Streams, da vor allem bei Twitter, bei Facebook immer weniger. Ich nutze teilweise das Tool tame.it, um das digitale Rauschen aus meinem Twitter-Feed zu eliminieren, aber manchmal ist es auch hilfreich, den Feed einfach ungefiltert zu lesen.

„Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden“

Wichtig für mich sind auch RSS-Feeds, die mich zum einen auf dem Laufenden halten und darüber hinaus mit ungewöhnlichen Blickwinkeln aus weniger Mainstream-orientierten Webangeboten oder Blogs versorgen.

Und ja, ich lese noch klassische Medienmarken, allerdings überwiegend in digitaler Form. Wirklich spannend wird es aber, wenn man als Journalist nicht mehr allein darüber nachdenkt, welche Geschichte spannend ist. Wer Journalismus als Prozess mit dem Publikum begreift, kann auf einen wertvollen Wissens- und Meinungsaustausch zurückgreifen, der die bessere Geschichte zur Folge hat.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Sichtbarer werden und sich auf den Dialog mit dem Publikum einlassen. Nur wenn Journalisten greifbar werden, ansprechbar und dialogbereit sind, stellen sie die nötige Augenhöhe her, die Journalismus glaubwürdig macht. Das gilt übrigens nicht nur für Journalisten, sondern auch für Medienmarken.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie müssen sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Als die Medienwelt sich noch auf Zeitungen, Magazine und Rundfunk beschränkte, war alles so einfach. Denn diese Kanäle sind traditionell journalistisch geprägt. Inzwischen stellen aber zunehmend Technologieunternehmen wie zum Beispiel Facebook oder Google die Kommunikationsinfrastruktur unseres Alltags. Das sollte uns zu denken geben – und wir müssen die richtigen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen.

Innovatives technisches Know-how ist in der Regel nicht in den Medienhäusern zu finden, sondern in Start-ups, die ohne journalistische Vorprägung Bedürfnisse in der neuen Kommunikationswelt erkennen und mit ihren Produkten befriedigen. Hier findet die Innovation statt. Und das ist das Feld, das der Journalismus beobachten muss, anstatt ausschließlich in der eigenen Suppe nach Lösungen zu suchen, um alte Ideen in die neue Zeit zu retten. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass sich Medienunternehmen in die Abhängigkeit von diesen neuen Playern begeben sollten.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Jedes Medienangebot muss den Finanzierungsweg finden, der zur eigenen Marke passt. Klar ist aber, dass die Erlöse aus Printprodukten mittelfristig weiter deutlich zurückgehen und digitale Angebote immer mehr den Kern des Mediengeschäfts ausmachen werden – aber auch da gibt es bezüglich der Monetarisierung zurzeit leider schlechte Prognosen.

„Native Advertising gilt vielen als Hoffnungsträger“

Paid Content funktioniert nur in wenigen speziellen Fällen wirklich, und auch Reichweitenmodelle, die ihre Klicks mit Werbung versilbern, sind angesichts von Ad-Blockern und der schwierigen Umsetzung für den immer wichtigeren Bereich Mobile kein belastbarer Zukunftsentwurf. Das macht die Medienhäuser anfällig für Dinge, die sie besser nicht machen sollten.

Native Advertising gilt vielen ja als Hoffnungsträger bei der Suche nach Refinanzierung. Was nicht verwundert, denn aus Sicht der Anzeigenkunden ist das ideal und daher gefragt. Im schlechtesten Fall erleben wir, dass die Grenzen zwischen redaktionellen und werblichen Inhalten an manchen Stellen komplett aufgehoben werden. Nicht zuletzt in diesem Zusammenhang wird die direkte Finanzierung von journalistischen Angeboten durch ihre Leser künftig eine größere Rolle spielen. Wir haben mit Krautreporter gezeigt, dass so etwas möglich ist.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Fünf Jahre sind angesichts des immer schnelleren Transformationsprozesses, an dessen Anfang wir gerade einmal stehen, eine sehr lange Zeit. Eine konkrete Prognose wäre da unseriös. Für größere Medienunternehmen wird es aber immer unrentabler sein, Journalismus in der heutigen Form zu betreiben, und es wird weniger Journalisten geben, die von ihrer Arbeit leben können. Ich bin mir jedoch sicher, dass das journalistische Angebot insgesamt künftig nicht weniger vielfältig ausfällt, nur in einem anders zusammengesetzten Mix.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Vor einem Jahr hätte ich darauf geantwortet: Ein Medienangebot, das sich den gängigen Finanzierungsstrukturen durch Werbung entzieht und dadurch die Grundlage schafft, digitalen Journalismus unter anderen Rahmenbedingungen auszugestalten. Heute ist die Antwort: Wir brauchen noch viel mehr solcher Angebote.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

Hier gelangt ihr zu den anderen Teilen der Serie „8 Fragen zur Zukunft des Journalismus“.

via www.osk.de

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Carsten Christian
Brandneue GIF-Suchmaschine Tumblr TV geht an den Start http://t3n.de/news/gif-suchmaschine-tumblr-tv-618977/ 2015-06-26T07:59:23Z
Tumblr hat eine eigene GIF-Suchmaschine vorgestellt. Der Dienst kuratiert Inhalte aus dem eigenen Netzwerk und ermöglicht das Sharing auf den Blogs der Nutzer.

Tumblr hat eine eigene GIF-Suchmaschine vorgestellt. Der Dienst kuratiert Inhalte aus dem eigenen Netzwerk und ermöglicht das Sharing auf den Blogs der Nutzer.

Nachdem Tumblr vor kurzem eine GIF-Suche für registrierte Nutzer vorgestellt hat, geht der Blog-Dienst mit seinem Tumblr TV eine Runde weiter. Die GIF-Suchmaschine ist auch für nicht-registrierte Nutzer zugänglich und bringt einiges an Material mit.

Der Blog-Dienst Tumblr hat seine eigene GIF-Suchmaschine Tumblr TV gestartet. (Grafik: Tumblr)
Der Blog-Dienst Tumblr hat seine eigene GIF-Suchmaschine Tumblr TV gestartet. (Grafik: Tumblr)

Tumblr TV: GIF-Suchmaschine mit Tumblr-Inhalten und Fullscreen-Ansicht

Tumblr TV ist eine Kombination aus einem Fullscreen-Viewer für GIFs und der Möglichkeit, die GIFs auf dem eigenen Tumblr-Blog zu teilen. Dass eine Fullscreen-Ansicht nicht immer das Optimum bei der Qualität ist, die viele GIFs nur haben, fällt schnell auf. Leider versäumt Tumblr auch, andere Sharing-Buttons als die für das Liken beim eigenen Dienst und das Sharen auf den eigenen Blogs der Nutzer einzubauen. Man vermisst Share-Buttons für Twitter, Facebook etc.

Nach einigen Wiedergaben eines GIFs springt die GIF-Suchmaschine Tumblr TV automatisch zum nächsten GIF, wenn die Wiedergabe nicht auf ein Bild begrenzt wird. Am Seitenende gibt es Sharing-Möglichkeiten für den eigenen Tumblr-Blog. (Screenshot: tumblr.com/tv)
Nach einigen Wiedergaben eines GIFs springt die GIF-Suchmaschine Tumblr TV automatisch zum nächsten GIF, wenn die Wiedergabe nicht auf ein Bild begrenzt wird. Am Seitenende gibt es Sharing-Möglichkeiten für den eigenen Tumblr-Blog. (Screenshot: tumblr.com/tv)

Die Startseite von Tumblr TV zeigt die gerade beliebtesten GIFs auf Tumblr. Der TV-Name kommt wohl durch die Steuerelemente am Seitenende – vor, zurück und das Pausieren der automatischen Wiedergabe mehrerer GIFs ist hier möglich. Tumblr-Nutzer kommen bei einer Suche nach GIFs im Dashboard jetzt auch automatisch zu Tumblr TV.

Wenn euch das Thema interessiert, solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „Tumblr goes TV: Warum Fiat animierte GIFs in seinen Werbespots verwendet“ werfen.

via techcrunch.com

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Johannes Schuba
Kein kostenfreies Update für XP- und Vista-Nutzer: Blog-Beitrag zu Windows 10 sorgt für Verwirrung im Netz http://t3n.de/news/windows-10-kostenloses-upgrade-618266/ 2015-06-23T08:33:30Z
Ein ungünstig formulierter Blog-Beitrag und ein Tweet haben die Tech-Presse zu der Annahme verleitet, alle Windows-10-Tester würden später eine kostenfreie Lizenz für das Betriebssystem erhalten.

Ein ungünstig formulierter Blog-Beitrag und ein Tweet haben die Tech-Presse zu der Annahme verleitet, alle Windows-10-Tester würden später eine kostenfreie Lizenz für das Betriebssystem erhalten. Tatsächlich kommen aber wohl weiterhin nur Windows-7- und Windows-8-Besitzer in den Genuss eines kostenfreien Updates.

Update vom 23. Juni 2015: Microsoft hat dem Blog-Beitrag ein erneutes Update verpasst, um für mehr Klarheit zu sorgen. So sollen Windows-10-Tester zwar eine Aktivierung für das neue Windows bekommen, müssen aber laufend das System aktualisieren und die Test-Version weiter nutzen, um mit Windows 10 arbeiten zu können. Natürlich könnte Microsoft das Test-Programm in Zukunft auch abstellen – womit dann auch die Tester-Nutzung nicht mehr möglich wäre. Wer von der Test- auf die normale Version umsteigen möchte, müsste also für ein kostenloses Update von Windows 7 oder 8.1 innerhalb eines Jahres nach Release auf Windows 10 updaten.

Windows 10: Bekommen Tester das neue Betriebssystem gratis?

In einem Blog-Beitrag hatte Microsoft angekündigt, dass alle die am Windows-Insider-Programm teilnehmen, und derzeit Windows 10 testen, die finale Version des Betriebssystems erhalten sollen. Ursprünglich wurde der Satz um den Zusatz ergänzt, dass die Version aktiviert bleibt. Dieser Beitrag und ein Tweet des Microsoft-Managers Gabe Aul brachten einige Tech-Medien zu der Annahme, dass alle Microsoft-Tester, egal ob sie eine gültige Windows-Lizenz besitzen oder nicht, Windows 10 nach dem Release kostenfrei nutzen können.

Windows 10: Microsoft verwirrt Nutzer mit Blog-Beitrag. (Grafik: Microsoft)
Windows 10: Microsoft verwirrt Nutzer mit Blog-Beitrag. (Grafik: Microsoft)

Zwischenzeitlich wurde der Hinweis darauf, dass die Version aktiviert bleibt, aus dem ursprünglichen Blog-Beitrag entfernt. Außerdem weist Microsoft in dem Text darauf hin, dass nur Besitzer einer gültigen Windows-7- oder Windows-8-Lizenz Anrecht auf ein kostenloses Windows-10-Upgrade haben.

Windows 10: Microsoft äußert sich nicht dazu

Aufgrund der damit einhergegangen Verwirrung, sollte man annehmen, dass Microsoft ein gewisses Interesse daran hat, die Sachlage aufzuklären. Gegenüber der US-Publikation Ars Technica wollte sich das Unternehmen allerdings nicht dazu äußern. Auch auf unsere Anfrage kam bislang keine Antwort.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Windows 10 offiziell vorgestellt: Das kann die nächste Version des Betriebssystems“ werfen.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 22. Juni 2015

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Kim Rixecker
Corporate-Blogs: Die 10 Todsünden beim Bloggen für Unternehmen http://t3n.de/news/corporate-blogs-unternehmen-615982/ 2015-06-13T15:00:17Z
Unternehmen sollten bloggen, keine Frage. Dabei kann aber auch einiges schiefgehen. Diese 10 Fehler sollten Unternehmensblogger unbedingt vermeiden.

Unternehmen sollten bloggen, keine Frage. Dabei kann aber auch einiges schiefgehen. Diese 10 Fehler sollten Unternehmensblogger unbedingt vermeiden.

Corporate-Blogs können Unternehmen, die es richtig machen, dabei helfen, eine Community aufzubauen, clever die eigenen Produkte zu bewerben oder die Reichweite ihrer Website zu erweitern. Corporate-Blogs sind also im besten Fall ein gut funktionierendes Marketinginstrument, über das Unternehmen zu Kundenfeedback kommen und ihre Inhalte verbreiten können.

Auch Corporate-Blogs unterliegen den Blog-Regeln

Natürlich gelten auch für Corporate-Blogs die allgemeinen Blog-Regeln. Wer sich an diese nicht hält, wird statt Zuwächsen an Kunden und Aufmerksamkeit eher Hohn und Spott ernten – oder ignoriert werden. Welche Fehler es zu vermeiden gilt haben die dpa-Tochter News Aktuell und Faktenkontor in einer witzigen Infografik zusammengestellt.

Vielleicht, damit das Thema eingängiger ist, haben sie „die 10 sichersten Todesurteile für Blogs“ zusammengestellt. Wer es richtig machen möchte, der sollte genau das Gegenteil dieser Anti-Tipps befolgen. Statt also eine Überschrift zu wählen, die schreit: „Lies mich nicht!“, sollte also ruhig ein wenig provoziert oder etwas Geheimes und Nützliches angekündigt werden.

Corporate-Blogs: Bilder statt Bleiwüste

Dass statt der sogenannten Bleiwüste, also ein mit Text überfrachteter Artikel, Bilder, Videos, Infografiken und Animationen genutzt werden sollten, um den Lesern das Lesen zu erleichtern, ist natürlich ebenso wenig ein ganz neuer Tipp, wie, dass man möglichst Suchmaschinen-optimiert schreiben und auf Leserfeedback reagieren sollte.

Die Infografik ist also eher als eine witzige Zusammenfassung zu verstehen, als dass sie komplett neues Wissen vermittelt. Aber sie kann durchaus dazu dienen, Blogger, auch von Corporate-Blogs an die wichtigsten Punkte zu erinnern.

Ein Klick auf dieses Bild öffnet die etwas übersichtlichere vertikale Ansicht: corporate-blogs-fehler-breit

via www.deutsche-startups.de

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Jörn Brien
„Viele Verlage machen noch immer Dinge, die schon heute kaum noch jemand braucht“ – 8 Fragen zur Zukunft des Journalismus [Teil 17] http://t3n.de/news/zukunft-des-journalismus-heimann-615617/ 2015-06-13T10:00:36Z
Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Ralf Heimann.

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Ralf Heimann. Als freier Journalist schreibt er unter anderem für Spiegel Online, das SZ-Magazin und Wired Germany.

zukunft-des-journalismus-heimann

Zehn Jahre lang war Ralf Heimann Lokaljournalist, dann zog er einen Strich darunter. Irgendwann, so erklärt er auf seinem Operation Harakiri, habe er angefangen, darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn er nicht mehr für die Zeitung arbeiten würde. Wenn sich in seinem Leben etwas ändern würde.

Ralf Heimann zur Zukunft des Journalismus
Ralf Heimann zur Zukunft des Journalismus

Auf seinem Blog schreibt Heimann über seinen Ausstieg aus dem Lokaljournalismus und über das, was im Journalismus seiner Meinung nach schiefläuft. Zur Zeitung kam er nach seinem VWL-Studium, relativ spät, mit 27 Jahren. Er machte ein Volontariat bei den Ruhr Nachrichten und war danach sieben Jahre lang Redakteur bei der Münsterschen Zeitung. Unter anderem löste er dort mit einem Tweet über einen Blumenkübel einen Internet-Hype aus. 2014 kündigte Heimann, um als freier Journalist und Autor zu arbeiten. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet der 38-Jährige unter anderem für Spiegel Online, das SZ-Magazin und Wired Germany. Über die Erlebnisse eines Reporters auf dem Land verfasste er das satirische Buch „Die tote Kuh kommt morgen rein“. Im September erscheint die Missgeschicke-Sammlung „Lepragruppe hat sich aufgelöst – Perlen des Lokaljournalismus“, die er zusammen mit Jörg Homering-Elsner herausgibt.

Im erklärt Ralf Heimann, warum einer der wichtigsten Trends im Journalismus nur indirekt mit Technik zu tun hat und warum es für einige Medienhäuser wahrscheinlich keine Rettung geben wird.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Ein Qualitätsprodukt ist für mich etwas, das von guten Leuten unter vernünftigen Bedingungen hergestellt wird. Und das ist auch im Journalismus nicht anders. Das Problem sind die Bedingungen. Man kann da eine Handvoll Redaktionen ausnehmen, aber in den meisten gilt: Es fehlt die Zeit, und die Bezahlung wird im Vergleich zu anderen Berufen immer unattraktiver. Für Regionalverlage kann man als freier Journalist eigentlich nur arbeiten, wenn man kein Geld braucht. Das schadet dem Journalismus, weil man so natürlich keine guten Leute findet. Und ich schätze, das wird in den nächsten Jahren auch nicht besser werden.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Eine Entwicklung, die ich ziemlich interessant finde, ist, dass Redaktionen heute viel transparenter arbeiten als noch vor ein paar Jahren.

„Fehler werden nicht mehr nur heimlich berichtigt, sondern transparent korrigiert.“

So etwas fängt ja immer in den großen Redaktionen an, und dann übernehmen es irgendwann auch die kleineren. Fehler werden nicht mehr nur heimlich berichtigt, sondern transparent korrigiert. Man schreibt, was man nicht weiß – wie die SZ nach dem Charlie-Hebdo-Anschlag. Und mittlerweile haben viele Redaktionen erkannt, dass es sich lohnen kann, Artikel nicht nur auf Facebook zu posten, sondern sich danach auch an der Diskussion zu beteiligen.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Das hat sich in den letzten Jahren immer mal wieder verändert, aber ich im Moment lese ich wahnsinnig viele Newsletter. Welchen ich zum Beispiel sehr empfehlen kann, auch wenn er mittlerweile kein richtiger Geheimtipp mehr ist: The Next Draft von Dave Pell.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Die Antwort ist recht einfach: Man braucht Informationen, die sonst keiner hat, Geschichten, die sonst keiner sieht, und Perspektiven, die andere nicht einnehmen. Und man muss irgendwie zusehen, dass die Leute den eigenen Namen damit in Verbindung bringen. Das Dumme ist: Das ist leichter gesagt, als getan. Was bei mir selbst ganz gut geklappt hat: ein Buch schreiben. Mein Blog Operation Harakiri hilft mir da oft ebenfalls sehr weiter. Das kann ich eigentlich nur jedem empfehlen. Fest steht: Wenn irgendwas bei Facebook schon die Runde macht, kann man das als Geschichte meist vergessen. Da muss man was anderes finden.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie müssen sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Vielleicht ist das gerade das Problem – dass viele Anbieter zu groß sind, um sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Mit den Erlösen aus dem digitalen Anzeigengeschäft werden die ganzen Regionalverlage zum Beispiel ihren großen Berg aus Fixkosten auf Dauer nicht decken, mit den Erlösen aus der Papierzeitung auch nicht.

„Man braucht Informationen, die sonst keiner hat.“

Aber vielleicht ist das ja eine Chance für Start-ups, die sich besser an die neuen Bedingungen anpassen können. Viele Verlage machen noch immer Dinge, die schon heute kaum noch jemand braucht. Es gibt zig Zeitungen, die nahezu identische Mantelausgaben aus Agenturmeldungen zusammenbauen, die man am Tag davor im Netz lesen konnte. Von solchen Firmen würde ich zum Beispiel keine Aktien kaufen.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Das weiß ich natürlich auch nicht, aber ich wundere mich oft, dass Medienhäuser mir nicht das verkaufen, was ich gut gebrauchen kann, sondern das, was für sie am lukrativsten ist. Ein unhandliches Abo, das nur den Vorteil hat, dass der Verlag planen kann. Und dann muss ich den Digitalzugang noch dazu buchen. Ich zahle ein ganzes Medium, obwohl ich nur einen Artikel haben möchte. Ins Archiv komme ich gar nicht, obwohl ich dafür gut zahlen würde.

In den meisten Branchen funktioniert das ja eher umgekehrt. Da orientieren sich die Firmen an den Kunden. Die Musikindustrie hätte die Leute gern gezwungen, weiter die teuren Alben zu kaufen. Das hat auch nicht funktioniert. Aber jetzt kommt der Zeitungskiosk Blendle nach Deutschland, bei dem man einzelne Artikel kaufen kann. Das wird auch nicht die Rettung sein, aber das ist das Produkt, auf das ich schon lange warte.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Wahrscheinlich gibt es einige Medienhäuser weniger, aber ich glaube nicht, dass genau die dann fehlen werden.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Ich frag mich immer, was aus den NEON-Lesern der ersten Generation wird, die irgendwann auf die NIDO umgestiegen sind – also die NEON für junge Eltern. Die sind jetzt auch schon ein paar Jahre älter, aber danach kommt ja nichts mehr. Da könnte man sich vielleicht mal was überlegen.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

Hier gelangt ihr zu den anderen Teilen der Serie „8 Fragen zur Zukunft des Journalismus“.

via www.osk.de

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Carsten Christian
WordPress, Contao, Drupal und Co.: Die wichtigsten Updates für die wichtigsten CMS (Mai) http://t3n.de/news/wordpress-contao-drupal-co-wichtigsten-updates-fuer-cms-613491/ 2015-06-05T08:46:59Z
Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten CMS (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat Mai stellen wir euch hier kurz vor.

Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat Mai stellen wir euch hier kurz vor.

WordPress

WordPress 4.2 „Powell“ ist da – das ist neu. (Grafik: WordPress.org)
Nach dem Release der Version 4.2 des CMS WordPress im April wurden schon einige Releases nachgeschoben. (Grafik: WordPress.org)

Am 7. Mai ist mit 4.2.2 ein wichtiger Sicherheits-Release veröffentlicht worden, der unter anderem eine XSS-Lücke in einer HTML-Datei schließt, die mit Icon-Packs ausgeliefert werden. Detailliertere Angaben findet ihr in dem Release-Post.

4.2.2

  • Fixed: XSS-Lücke innerhalb einer HTML-Datei, die mit Icon-Packs geliefert wird (betrifft unter anderem Twenty Fifteen)
  • Fixed: Potenzielle XSS-Lücke im visuellen Editor

Contao

Der erste Release-Candidate für die 4.0.0-Version von wurde am 15. Mai veröffentlicht. Die neue Version bringt die Auszeichnung mit schema.org-Attributen, Windows-Kompatibilität und weitere Änderungen mit. Momentan kann die neue Version nur über Composer auf der Kommandozeile installiert werden.

4.0.0-RC1

  • Auszeichnung aller Templates mit schema.org-Attributen (soweit möglich)
  • $this->hasAuthenticatedBackendUser() ab sofort in allen Templates verfügbar
  • Symlinks werden auf Windows als absolute Links angelegt

Drupal

Am 7. Mai wurde vom CMS Drupal Version 7.37 veröffentlicht. Die neue Version entfernt unter anderem eine verwirrende Beschreibung bei der automatischen Erkennung der Zeitzone und erlaubt eigene HTML-Tags mit einem Strich im Namen.

7.37

  • Erlaubt eigene HTML-Tags mit Strich im Namen
  • Verwirrende Beschreibung im Bezug auf automatische Erkennung der Zeitzone beim User-Formular entfernt

Ghost

Seit Ghost 6.0.3 ist es möglich, sich eine Vorschau eines Beitrags anzeigen zu lassen. (Screenshot: ghost.org)
Seit Ghost 6.0.3 ist es möglich, sich eine Vorschau eines Beitrags anzeigen zu lassen. (Screenshot: ghost.org)

Die Macher von Ghost waren auch in diesem Monat wieder fleißig und haben zwei Updates veröffentlicht. Am 14. Mai wurde Ghost 0.6.3 an die Nutzer ausgeliefert, das beispielsweise eine Vorschaufunktion sowie eigene Autoren-Templates mitbringt. Wer es ganz detailliert möchte, kann sich alle Änderungen im Changelog anschauen.

Am 21. Mai wurde Ghost 0.6.4 nachgeschoben. Das Update bringt keine neuen Funktionen mit sondern behebt ein paar Probleme. Unter anderem wurden Caching-Probleme bei der Vorschaufunktion gefixed. Auch hier gibt es natürlich wieder einen detaillierten Changelog.

0.6.3

  • Vorschau von Beiträgen
  • Passwort-geschützte Blogs
  • Fixed: Automatisches Speichern führt zur Veröffentlichung des Beitrags

0.6.4

  • Fixed: Caching-Probleme bei Beitrags-Vorschau
  • Fixed: Passwortschutz leitet nicht zum weiter
  • Fixed: Einladungs-E-Mail enthält keine Kontakt-E-Mail-Adresse

Die CMS-Updates aus dem April findet ihr hier.

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Florian Brinkmann
„Wir werden eine lebendige Siri in der Hosentasche haben“ – 8 Fragen zur Zukunft des Journalismus [Teil 16] http://t3n.de/news/lebendige-siri-hosentasche-haben-612972/ 2015-05-28T06:31:08Z
Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Peter Pauls, Chefredakteur …

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Peter Pauls, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers.

Angefangen hat für Peter Pauls alles in der Umbruchredaktion des Kölner Stadt-Anzeigers, zu Zeiten des Bleisatzes. Dort hat er während seines Studiums gearbeitet. Heute ist Pauls Chefredakteur des Stadt-Anzeigers, wohl eine der wichtigsten Tageszeitungen im Großraum Köln. Prägend, so sagt er, sei vor allem seine Zeit als Lokalredakteur gewesen. „In jedem Bereich, in dem ich später gearbeitet habe, egal ob als Auslandskorrespondent, Politikchef oder Chefredakteur, ist mir meine Zeit als Lokalredakteur begegnet.“

Seine gesamte bisherige journalistische Laufbahn absolvierte der heute 62-Jährige beim Kölner Stadt-Anzeiger. „Ich hatte das Privileg, dass ich bei dieser Zeitung wirklich alles machen durfte.“ Sieben Jahre war Pauls die rechte Hand von Herausgeber Alfred Neven DuMont. Eine Zeit, in der er ungemein viel gelernt habe, auch über die wirtschaftliche Seite des Berufs. Schon in jungen Jahren engagierte er sich bei der Zeitung seiner Schule. „Ich war immer schon der Meinung, wenn ich etwas schreibe, sollten andere Menschen das auch ruhig lesen können.“ Studiert hat Pauls Germanistik und Sozialwissenschaften, ab 1980 volontierte er beim Stadt-Anzeiger. Im Anschluss war er Redakteur in Bergisch Gladbach, dann stellvertretender Lokalchef.

Peter Pauls zur Zukunft des Journalismus.
Peter Pauls zur Zukunft des Journalismus.

Später wechselte der Journalist ins Politikressort, das er ab 1993 leitete. Es folgte eine Zeit im Ausland – Pauls war drei Jahre lang Afrika-Korrespondent –, bevor er 1999 nach Köln zurückkehrte. Seit 2009 ist er Chefredakteur des Stadt-Anzeigers. Unter seiner Leitung führte das Haus 2013 einen neuen Newsdesk ein, für den die Redaktionsstruktur umgekrempelt wurde. Die Arbeit von Print und Online sollte enger miteinander vernetzt sein. Denn lange seien die Online-Angebote kein gleichberechtigter Bestandteil der täglichen redaktionellen Entscheidungen gewesen, wie Pauls in einem Interview mit dem Magazin „drehscheibe“ erklärt. Bei der Eröffnung machte sich NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ein Bild der neuen Nachrichtenzentrale, kurze Zeit später auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Interview erklärt Peter Pauls, warum Medienhäuser sich auf lange Sicht mit anderen zusammenschließen müssen und welche Vorteile lokale Nachrichtenanbieter in der Informationsflut haben.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Eigentlich gelten die klassischen Tugenden. Journalismus soll unabhängig sein, frei von Interessen Dritter. Er soll investigativ sein, mit dem Journalisten als Nachrichten-Makler. Das sind die Komponenten, die meiner Meinung nach unabdingbar sind. Es ist ein begrüßenswerter Trend, dass die Unabhängigkeit des Journalisten heute stärker betont wird als noch in meiner Jugend. Damals glaubte man, den eigenen Standpunkt immer einbringen zu müssen. Wir sollten heute schnell, sachgerecht und unabhängig informieren.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Es gibt viele Trends, das Feld ist fast unüberschaubar. Natürlich ist die mobile Ansprache im Augenblick der Haupttrend, den ich sehe. Ich werde informiert über mein mobiles Endgerät, mein Smartphone. Durchsetzen wird sich – ganz abstrakt gesprochen – eine wirtschaftlich darstellbare Lösung: Wie informiere ich Menschen schnell, sachgerecht und unabhängig? Und vor allem: Wie verdiene ich Geld damit?

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

„Ein Abend in der richtigen Kneipe kann mehr Erkenntnis und Rechercheanlass bieten als ein Tag am Schreibtisch.“

Wir recherchieren national, im Bundesland, in der Region und im Lokalen bis in die Stadtviertel hinein, die Sub-Lokalität. Ich bin gebürtig Lokalredakteur, war auch viele Jahre Auslandskorrespondent. Aber meine prägenden Jahre habe ich im Lokalen erlebt. Im Grunde schlägt nichts die Erkenntnis, dass ein Abend in der – natürlich richtigen – Kneipe mit einer Unterhaltung mehr Erkenntnis und Rechercheanlass bieten kann als ein ganzer Tag am Schreibtisch. Das heißt, es geht darum, die relevanten Themen für unsere Kunden, für unsere Leser im realen Leben zu finden. Dabei kann Social Media eine ganz enorme Hilfe sein, weil ich Gesprächspartner finden und schnell Rückmeldung bekommen kann. Letztlich ist Social Media aber auch nur ein Hilfsmittel, um sich der Wirklichkeit zu versichern.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Digital machen wir die Erfahrung, dass es den richtigen Inhalt eigentlich nur zum richtigen Zeitpunkt gibt. Anders gesagt: Ich will dann essen, wenn ich auch Hunger habe. Auf der einen Seite gibt es reine Aktualität – ein furchtbares Erdbeben in Nepal, der Absturz der Germanwings-Maschine –, die es schnell zu vermitteln gilt. Davon abgesehen wird die Kunst darin bestehen, bei anderen Inhalten stärker zu erkennen, wann die Mehrheit unserer Leser oder Nutzer diesen bestimmten Inhalt wünscht und wann nicht.

„Eine Zeitung zu machen ist im Grunde genommen eine Wette.“

Das ist faszinierend. Ein Beispiel: An einem Wochenende sind Informationen nach außen gedrungen, dass die wissenschaftliche Kommission, die die Arbeit des Bundesfinanzministeriums begleitet, sich der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten angenommen hat. Wir hatten für die Montagausgabe einen Agenturbericht im Blatt, den wir auch online gestellt haben. Wir hatten online enormen Erfolg mit diesem Bericht, weil das Thema viele Menschen interessierte – das kann man ja messen. Wir hatten dann nachfolgende, qualitativ hochwertige Berichterstattung, die wir selber gemacht haben. Und dennoch haben wir feststellen müssen, dass das Interesse nach diesem schnellen Aufflackern schon zurückging. Sie fragten, was man künftig tun muss: punktgenau die richtigen Inhalte liefern!

Eine Zeitung zu machen ist im Grunde genommen eine Wette, bei der es heißt: „Ich gehe mal davon aus, das wird die Mehrheit unserer Leser in dieser Form interessieren“. Digital arbeitet man anders. Sie finden ganz schnell heraus, ob das, was Sie servieren, Anklang findet. Das ist im Grunde, als ob Ihnen jemand sagt: „Schmeckt mir, schmeckt mir nicht.“ Und dann müssen Sie reagieren. Dann müssen Sie schauen, wie geht das weiter, wie behandeln wir das weiter?

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie müssen sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Weil bei technischen Lösungen ein hoher Aufwand erforderlich ist, werden wir uns in größeren Einheiten mit anderen zusammentun müssen, um sie umzusetzen. Wir stehen kurz davor, dass es automatische Übersetzungsprogramme gibt und man in internationale Nachrichtenströme einspeisen kann. Das ist nicht Jules Verne. Davon sind wir zwei, drei technologische Schritte entfernt. Um Teil davon zu werden, können wir nicht eine Vielzahl von insularen Lösungen allein in einem deutschen Markt haben. Wir brauchen Standardisierung, wo sie notwendig ist. Das Stoppschild ist beispielsweise international. Sie wissen – in welchem Land Sie auch immer sind – das ist ein Stoppschild. Das wussten Sie vor 40 Jahren nicht, da sah unser Stoppschild anders aus. Wir werden die Regeln international einheitlich definieren müssen.

Dort, wo es kulturelle Unterschiede in der Behandlung von Nachrichten und der Verbreitung von Inhalten geht, müssen wir die bleiben, die wir sind. Aber wir werden nur Teil einer auch technologischen, internationalen Community werden, wenn wir uns in der notwendigen Weise diesem System anpassen. Das wird nur gehen, indem wir eine nationale Lösung finden. Heute haben alle VHS-Videorekorder – und selbst VHS-Videorekorder sind Vergangenheit –, von Video 2000, der überlegenen Grundig-Lösung, spricht keiner mehr. Das ist eine Fußnote der technologischen Entwicklung.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Wenn ich es mir einfach mache, dann sage ich: nach dem klassischen Modell. Jemand bezahlt dafür, dass ich ihm eine Information gebe. Wir müssen feststellen: Das Zeitungsmodell ist analog. Sie haben eine Zeitung gekauft, weil Sie zum Beispiel eine Wohnung gesucht haben oder ein Auto kaufen wollten. Das ist weg. Sie müssen mit Ihrer Information heute überzeugen und zeigen: Was wir jetzt liefern, ist dem Nutzer, dem Kunden entweder ein Micro-Payment wert oder auch ein Abonnement. Darauf wird es so oder so hinauslaufen. In welcher Organisationsform das wirtschaftlich stattfindet, kann ich nicht sagen. Und als Journalist habe ich auch genug mit dem journalistischen Feld zu tun. Dort will ich erfolgreich sein.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Ich glaube, dass wir ein Mobilangebot erleben werden, das informiert, unterhält und uns in einem viel größeren Maße informiert, als wir uns das heute vorstellen können. Ich glaube, dass sich der Informationsbegriff fundamental verändern wird. Wir werden da eine Art Partner in der Tasche haben, eine gleichsam lebendige Siri, die stets zur Hand ist und uns von Nachrichten über das Weltgeschehen bis hin zu der Ansage, wann die nächste Straßenbahn kommt, Antworten geben wird.

„Auch bei lokalen Informationen ist immer das Entscheidende: Relevanz, Relevanz, Relevanz.“

Die Medienanbieter fungieren dabei als Zulieferer. Wir als Lokalzeitung haben wirklich exklusiven Inhalt – das ist unsere Lokalität. Ein Beispiel: Ein Flugzeug landet im Hudson River, der Pilot und die Insassen stehen auf der Tragfläche. Diese Nachricht verbreitet sich in etwa 60 Sekunden um die Welt. Jetzt ist die Nachricht nicht mehr exklusiv. Jeder hat sie. Jeder hat auch über Kurz oder Lang das Bild.

Ich wohne in Köln, und wenn Sie mir dort exklusive, lokale Informationen liefern, die für mich relevant sind, sehe ich nicht, dass die um die Welt gehen, einfach weil sie keinen anderen interessieren. Aber sie interessieren mich. Auch bei lokalen Informationen ist immer das Entscheidende: Relevanz, Relevanz, Relevanz. Der Lieferant, der mich kennt, liefert mir Informationen, die für mich von Bedeutung sind. Und das interessiert im Grunde keinen Dritten, in Düsseldorf etwa. Wir erbringen sozusagen strukturell exklusive Leistungen.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Im Grunde das Medium, das ich gerade beschrieben habe. Das ist dieser Begleiter, der mir die Informationen liefert, die ich haben will, und das in einer Form tut, die mir entspricht. Das kann eine Art elektronisches Papier sein – das ist für Menschen wie mich immer gut, weil sie es gewohnt sind, die Welt immer noch in Zeitungsform sortiert zu bekommen. Es bietet zudem vielfältige Interaktionsmöglichkeiten. Diese klassische mediale Teilung wird aufgelockert. Im Grunde genommen werden diese Medien zusammenkommen. Sie werden lesen, Sie werden bewegte Bilder sehen, Sie werden Fotos sehen, Sie werden eine Frage stellen und ein System, ausgestattet mit einem Algorithmus, wird Ihnen antworten. Wir erleben gerade, wie Wissen und technologisches Vermögen sich zum Quadrat vermehren und vergrößern. Das, was wir heute haben, war vor 20 Jahren, als ich Korrespondent in Afrika war, Zukunftsmusik. Heute stelle ich einem iPad eine Frage,und es gibt mir verblüffend genau Antworten.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

Hier gelangt ihr zu den anderen Teilen der Serie „8 Fragen zur Zukunft des Journalismus“.

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Carsten Christian
Google bringt selbstfahrende Autos auf öffentliche Straßen http://t3n.de/news/google-selbstfahrende-autos-610880/ 2015-05-18T07:56:56Z
Von Sommer an rollen die ersten selbstfahrenden Autos von Google durch die Straßen des Silicon Valleys. Das teilt der Konzern auf seinem Blog mit.

Von Sommer an rollen die ersten selbstfahrenden Autos von Google durch die Straßen des Silicon Valleys. Das teilt der Konzern auf seinem Blog mit.

Selbstfahrende Google-Fahrzeuge in Mountain View

Im Sommer rollen diese selbstfahrenden Google-Fahrzeuge erstmals durch öffentliche Straßen im Silicon Valley. (Foto: Google)
Im Sommer rollen diese selbstfahrenden Google-Fahrzeuge erstmals durch öffentliche Straßen im Silicon Valley. (Foto: Google)

Wer in den nächsten Monaten einen Abstecher ins kalifornische Mountain View macht, kann sich mit etwas Glück fahrerlos und autonom durch die Stadt kutschieren lassen. Wie Google am Wochenende auf seinem Blog mitteilte, sollen ab Sommer die ersten selbstfahrenden Autos des Internetkonzerns durch das Silicon Valley rollen. Die in der Größe eines Smarts gefertigten Fahrzeuge werden dann unter Begleitung von Sicherheitsfahrern weiter getestet. Anwohner sollen zudem die Möglichkeit erhalten, an Probefahrten teilzunehmen. Der Ankündigung waren monatelange interne Testläufe vorausgegangen.

Die im Mai vergangenen Jahres erstmals vorgestellten Google-Fahrzeuge sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 Kilometer pro Stunde) begrenzt. Sie nicht für Autobahnen zugelassen. Wie Chris Urmson, Chef von Googles Auto-Sparte, klarstellt, liege das Ziel aber primär darin, Menschen auf Knopfdruck und autonom von A nach B zu bringen. Langfristig soll so auch die Zahl der von Menschen verursachten Unfälle um 94 Prozent sinken.

Google kämpft noch mit rechtlichen Hürden

Wie lange die öffentlichen Tests andauern sollen, ist unklar. Google erklärt aber, in den nächsten Jahren schrittweise kleinere Pilotprojekte in US-Städten auflegen zu wollen. Bis die Fahrzeuge endgültig das öffentliche Bild prägen, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. So wird sich Google noch mit einigen rechtlichen Hürden auseinandersetzen müssen. Beispielsweise dürfen fahrerlose LKW von Daimler nicht die Staatsgrenze zu Kalifornien passieren, weil hier nur selbstfahrende PKWs eine Sondergenehmigung bekommen.

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Daniel Hüfner