Blog | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Blog 2014-11-28T13:02:15Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/blog Erfolgreich bloggen – mit nur 1 Stunde Zeit pro Woche http://t3n.de/news/erfolgreich-bloggen-nur-1-stunde-580789/ 2014-11-28T13:02:15Z
Ein Gastbeitrag zu unserer Themenwoche Produktivität: Blogger und Unternehmer Christian Häfner erklärt, wie er mit einem Zeiteinsatz von einer Stunde pro Woche sein Blog zum Erfolg führt.

Ein Gastbeitrag zu unserer Themenwoche Produktivität: Blogger und Unternehmer Christian Häfner erklärt, wie er mit einem Zeiteinsatz von einer Stunde pro Woche sein zum Erfolg führt.

Bloggen kostet Zeit. Eine Einsicht, die früher oder später jedem kommt, der sich an einem eigenen Blog versucht. So auch bei mir: Nach einigen Anläufen als Blogger in verschiedensten Projekten habe ich vor allem gelernt, dass Blogger sein nicht einfach so nebenbei funktioniert.

Zum Bloggen braucht es eine Strategie für gute Themen und Texte, einen Wachstumsplan, und vor allem einen langen Atem beim Aufbau der Leserschaft. Seit Anfang 2014 habe ich einen Prozess etabliert, mit dem ich auf meinem Blog LetsSeeWhatWorks.com wöchentliche Beiträge über Unternehmertum in der Praxis veröffentliche – etwa 1500 Wörter pro Beitrag, mit nur einer Stunde persönlichem Zeiteinsatz pro Woche. Der Plan geht auf: Die Texte sind nach meinem Anspruch und das Publikum wächst stetig.

In diesem Artikel erkläre ich meine Strategie.

Bloggen als Passion: Regelmäßigkeit und Ausdauer sind Pflicht

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Wer erfolgreich bloggen will, muss regelmäßig schreiben. (Foto: © Igor Mojzes – Fotolia.com)

„Wer nur einmal in drei Monaten bloggt, wird es schwer haben, die Leser immer wieder neu abzuholen.“

Was zu Beginn immer einfach von der Hand geht, wird nach einigen Monaten mühsam. Zu viele Blogs verstummen nach drei bis sechs Monaten, weil die erwarteten Erfolge nicht eintreten. Damit es auch langfristig klappt, gehört vor allem eine gewissen Konstanz zum bloggen. Es geht darum, ein Thema oder einen Themenbereich mit einem Blog zu besetzen und hierfür regelmäßig Inhalte anzubieten. Nur so kann sich eine Community entwickeln und das Blog erfolgreich werden. Wer nur einmal in drei Monaten bloggt, wird es schwer haben, die Leser immer wieder neu abzuholen. Allerdings muss es auch nicht jeden Tag einen Artikel geben. Regelmäßigkeit und Ausdauer sind entscheidend.

Ich selbst habe mir für mein Blog vorgenommen, nicht mehr als einen Text pro Woche zu veröffentlichen, für mindestens ein Jahr, bevor ich die Ergebnisse auswerte. Heute ist das Jahr zu Dreivierteln geschafft. Es zeichnet sich aber bereits ab, dass mein Plan funktioniert.

Mein Experiment: Bloggen durch Outsourcing

Der wichtigste Schritt für mich war die Einsicht, dass es ohne Zeit nicht langfristig funktioniert. Ich habe mich daher von Anfang an dazu entschieden, auf ein Team zu setzen, um weder an Konstanz noch an Qualität einbüßen zu müssen. Die Herausforderung hierbei: Diesen sehr persönlichen Kommunikationskanal – mein Bild ist überall auf der Seite zu sehen – nicht zu verfremden. Schließlich geht es um Erfahrungen und Sichtweisen, die man nicht einfach so von anderen aufschreiben lassen kann.

In vielen Arbeitsbereichen ist Delegieren und Auslagern völlig normal. Heute weiß ich, dass das auch bei einem großen Teil des Schaffungsprozesses eines Blog-Posts in meinem persönlichen Blog möglich ist.

Bloggen durch Outsourcing: So funktioniert die Arbeitsteilung

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Eine funktionierende Arbeitsteilung ist das A und O, wenn man das Bloggen outsourcen möchte. (Foto: © fotostorm – iStock.com)

„Die Herausforderung: Einen persönlichen Kanal nicht zu verfremden.“

Bevor ich irgendeine Aufgabe auslagern konnte, benötigte ich natürlich ein verlässliches Team. Über Studenten- und Freelance-Portale bin ich schnell fündig geworden und habe Mitarbeiter gefunden, denen ich vertraue. Zusammen haben wir folgenden festen Ablauf definiert – von der Textidee bis hin zum fertigen Beitrag – den wir bis heute nutzen. Dabei kann allerdings nicht jeder Schritt ausgelagert werden.

  1. Die Idee (nicht auslagern): Am Anfang steht die Idee. Da es sich um meine persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen handelt, lässt sich dieser Teil nicht auslagern. Ideen werden „unterwegs“ erzeugt und in einer Liste gesammelt. Meist reichen eine Headline oder ein paar Stichworte aus, um später darauf aufzubauen.
  1. Das Briefing (nicht auslagern, etwa 30 Minuten): Jede Woche picke ich mir eine der Ideen aus der Liste heraus und verfasse dazu ein umfangreicheres Briefing. Das Briefing wird meist in Stichpunkten formuliert und umfasst in der Regel 100 bis 500 Wörter. Das Ergebnis ist die grobe Struktur des Beitrags mit wesentlichen Inhalten. Wer das Briefing liest, weiß, worum es in dem Text gehen soll.
  2. Keyword-Recherche (auslagern): Die Keyword-Recherche lässt sich problemlos auslagern. Ich blogge zwar mit dem Standpunkt, dass ein Beitrag immer für Menschen und nicht für Google geschrieben werden sollte, aber die Suchmaschinen sollte man nicht vernachlässigen. Immerhin kommt hierher langfristig der gute Traffic.
  3. Der Entwurf (auslagern): Aus dem Briefing wird ein erster Textentwurf. Ein Copywriter überführt die unstrukturierten Informationsschnipsel in einen ausformulierten, strukturierten Text mit Themenabschnitten und Zwischenüberschriften. Diese Rohfassung umfasst meistens etwa 800 bis 1.400 Wörter.
  4. Der Feinschliff (nicht auslagern, etwa 30 Minuten): Die finale Note. Erst hier packe ich den Entwurf wieder persönlich an. Ich lese und prüfe den Text inhaltlich, ob etwas falsch verstanden wurde oder fehlt. Gegebenenfalls füge ich etwas hinzu oder nehme Teile wieder heraus. Vor allem aber geht es um meine eigenen Formulierungen. Der Sprachstil und der Ausdruck verleihen dem Blog erst die eigenen Note.
  5. Das Lektorat (auslagern): Man sollte nicht am falschen Ende sparen. Wer so viel Aufwand zum Bloggen betreibt, der sollte nicht auf den letzten Metern über Tippfehler stolpern. Deshalb lasse ich alle Texte noch einmal extern lektorieren, um die meisten Fehler zu finden.
  6. Das Operative: WordPress und SEO (auslagern): Ist der Text fertig geschrieben, feingeschliffen und lektoriert, muss der Beitrag nun online gestellt werden. Der Text muss in WordPress angelegt, Bilder mit geeigneten Lizenzen gefunden und eingefügt und Snippets für Google geschrieben werden. Ein nicht zu unterschätzender Aufwand.
  7. Sharing und Newsletter (auslagern): Fertige Texte müssen gestreut werden, in meinem Fall bei Facebook, Twitter, Google+ und per Newsletter. Diese Aufgabe lässt sich ebenfalls auslagern.
  8. Optional: Übersetzen lassen (auslagern): LetsSeeWhatWorks gibt es auch auf Englisch. Ist ein deutscher Text online, dann übernimmt eine englische Muttersprachlerin. Neben der reinen Übersetzung passt sie den Text auch inhaltlich so an, dass er global verstanden wird, so werden etwa deutsche Videos oder Besonderheiten im deutschen Markt ersetzt.

Alles zu seiner Zeit: Bloggen mit festem Ablauf

Weil wir hier im Team arbeiten, benötigen wir einen festen zeitlichen Ablauf, auf den sich jeder verlassen kann. So funktioniert es in unserem Fall:

  • Wochenende und Montagmorgen: Meist entstehen dann gute Ideen, wenn der Kopf am Wochenende frei wird. Das Briefing erstelle ich Sonntagabends oder gegebenenfalls am Montag, je nach Zeit.
  • Bis Mittwochabend: Der Copywriter recherchiert Keywords und schreibt bis spätestens Mittwochabend einen Entwurf.
  • Bis Donnerstagmittag: Donnerstag hat sich für mich als guter Zeitpunkt herauskristallisiert, um den Entwurf anzupassen. Hierfür habe ich mir früh morgens eine halbe Stunde fest eingeplant.
  • Bis Donnerstagnachmittag: Das Lektorat schließt sich direkt an meinen Review an. Bis zum Abend ist der Text fertig, um live zu gehen.
  • Donnerstagabend oder Freitag: Gegen Ende der Woche veröffentliche und teile ich den Artikel. Sollte es aus Gründen wie Krankheit, Reise oder sonstigen Hindernisse mal nicht klappen, darf es auch mal der Samstag oder der darauf folgende Montag für das Teilen sein.
  • Eine Woche später: Genau eine Woche später geht dann im Regelfall auch die englische Version online.

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Fazit: Outsourcing beim Bloggen funktioniert

Outsourcing beim Bloggen funktioniert. Kritische Stimmen mögen behaupten, es wäre gar nicht mehr mein Blog. Ich persönlich sehe das anders und die wachsende Leserschaft gibt mir recht. Alle Ideen stammen aus meinem Kopf. Die Ausarbeitung kann ich mit Hilfe eines kleinen Team deutlich effizienter gestalten, sodass ich trotz wenig Zeit „nebenbei“ ein Blog aufbauen konnte.

Christian_HaefnerÜber den Autor Christian Häfner ist Mitgründer und Head of Marketing bei FastBill. Als Unternehmer engagiert er sich in weiteren Gründungen wie Happy Coffee und Recommend.to. In seinem Blog LetsSeeWhatWorks.com schreibt er seit Anfang 2014 über seine unternehmerischen Erfahrungen in der Praxis.

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Christian Häfner
Besser Bloggen: 11 Tipps für Anfänger und fortgeschrittene Blogger http://t3n.de/news/besser-bloggen-11-tipps-fuer-anfaenger-und-fortgeschrittene-blogger-577675/ 2014-11-17T13:28:25Z
Ein Blog ist heute schnell aufgesetzt und es gibt kaum ein Thema, zu dem im Web nicht bereits eines existiert. Doch wie gelingt ein guter Start und wie kann man sein bestehendes Blog verbessern?

Ein Blog ist heute schnell aufgesetzt und es gibt kaum ein Thema, zu dem im Web nicht bereits eines existiert. Doch wie gelingt ein guter Start und wie kann man sein bestehendes Blog verbessern? Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengetragen.Wie schon oben erwähnt, ist es heute ein leichtes, ein Blog selbst aufzusetzen oder aus einer der zahlreichen Plattformen zu wählen, wie etwa WordPress.com, Tumblr oder Blogger. Doch das Aufsetzen des Blogs ist dann auch schon der leichteste Schritt, denn ein Blog gut zu starten beziehungsweise am Leben zu halten, ist dann nicht ganz so einfach.

Die ersten Schritte als Blogger – Tipps für Blog-Starter

Blogging
Gar nicht so leicht, wie es sich anhört: Bloggen. (Foto © tumpikuja – iStockphoto.com)

Widmen wir uns zuerst einigen Tipps, die für Blog-Frischlinge interessant sind und beachtet werden sollten.

Eingrenzung des Themas

Am Anfang steht die Themenwahl. Ihr startet schließlich kein Blog, weil ihr schon immer ein Blog aufsetzen wolltet, sondern weil ihr irgendetwas mitteilen wollt. Dieses etwas muss natürlich nicht glasklar definiert sein, aber ihr solltet nicht gleich versuchen, zu viel abzudecken. Wenn ihr also ein Blog zu Neuigkeiten in der Webentwicklung betreiben wollt, dann könnt ihr euch zuerst auf einen kleineren Teil dieses Bereichs konzentrieren – vielleicht zuerst nur Frontend- oder nur Backend-Technologien? Oder ihr schreibt über Neuigkeiten rund um euer Lieblings-CMS?

Später steht einem Wechsel oder einer Erweiterung des Themas natürlich nichts im Wege (nur nicht über Nacht – kommuniziert die geplante Neuausrichtung auf dem Blog), wobei ihr bei einem radikalen Umschwenken voraussichtlich einiges an eventuell aufgebauter Leserschaft verlieren werdet. Aber zuerst solltet ihr euch möglichst auf ein Thema konzentrieren, um auch den geneigten Leser eures Blogs nicht jedesmal auf ein Neues mit der Wahl des letzten Beitrags-Themas zu überraschen.

Nicht zu unterschätzen: Das Blog-System, -Design und gegebenenfalls der Hoster

Ihr habt ein Thema gesucht und seid bereit, euch in die Welt der Blogger zu stürzen? Das ist doch schon mal was! Vielleicht habt ihr euch schon für ein System entschieden, mit dem ihr bloggen möchtet, vielleicht aber auch noch nicht. Ich habe mal einen kleinen Guide geschrieben, der unter anderem ein paar Blog-Systeme gegenüberstellt.

Egal, für welches System ihr euch entscheidet: Das Design darf nicht unterschätzt werden. Wenn ihr ein Bild-Blog erstellen wollt und euch auf kurze Texte zur Beschreibung beschränken wollt, dann müsst ihr eventuell nicht ein ganz so großes Augenmerk auf gute Lesbarkeit legen, wie bei einem „normalen“ Blog mit mehr Text. Ansonsten ist Lesbarkeit eigentlich mit das wichtigsten eines Blogs (und jeder anderen Website auch), denn es geht ja primär um Inhalte.

Falls ihr auf ein System setzt, das gehostet werden muss, ist es wenig ratsam, den Hoster nur nach dem Preis auszuwählen. Wenn die Ladezeit nicht stimmt, oder die Seite öfter mal gar nicht erreichbar ist, dann hilft das nicht weiter. Gebt lieber etwas mehr aus, damit euch die Nutzer nicht reihenweise abspringen, während die Seite noch lädt.

Grundlagen-Tipps, die für alle interessant sind

Prüft eure Artikel vor Veröffentlichung und haltet euch so kurz wie möglich

Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn die Texte vor Veröffentlichung noch mal gegengelesen werden. (Foto: Nic McPhee / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0
Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn die Texte vor Veröffentlichung noch mal gegengelesen werden. (Foto: Nic McPhee / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Niemand möchte Texte lesen, die von grammatikalischen und Fehlern in der Rechtschreibung strotzen. Lest deshalb eure Texte – idealerweise nicht direkt nach Fertigstellung des Textes – gegen oder lasst sie von jemand anderem gegenlesen. Das kostet zwar etwas mehr Zeit und ihr könnt den Text nicht, wie ihr das vielleicht gern möchtet, gleich nach dem letzten Tastenanschlag in die Weiten des Webs entlassen, aber die Leser werden es euch danken.

Ebenfalls dankbar werden die Leser für die Tatsache sein, dass ihr euch so kurz haltet, wie nur möglich. Eine maximale Wortanzahl vorzugeben wäre vermutlich zu viel, da es natürlich vom Thema abhängt, wie kurz ihr euch halten könnt. Es macht einen Unterschied, ob ihr ein komplexes Problem verständlich erläutern und lösen wollt oder ob ihr „nur“ ein neues Feature eines CMS vorstellen möchtet. In jedem Fall solltet ihr versuchen, keine Bandwurmsätze zu schreiben und das Thema so leicht wie möglich zu verpacken.

Verstellt euch nicht aber entscheidet, wie viel ihr preisgeben möchtet

Versucht nicht, euch irgendwie zu verstellen oder so zu schreiben, wie ihr normalerweise nicht schreiben würdet. Es ist euer Blog, und ihr schreibt als ihr selbst. Seid also authentisch. Gleichzeitig solltet ihr euch aber auch immer ins Gedächtnis rufen, dass jedes von euch geschriebene Wort nicht mehr aus dem Web entfernt werden kann. Ihr müsst also überlegen, wie viel ihr von euch preisgeben wollt.

Gebt eure Quellen an und nutzt nicht einfach irgendwelche Bilder

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Eine Abmahnung ist nicht nur ärgerlich sondern auch vermeidbar. (© fovito - Fotolia.com)

Wenn ihr euch bei einem anderen Blogger habt inspirieren lassen und einen Gedankengang von ihm aufgreift oder weiterdenkt, dann gebt den Ursprungsbeitrag an. Das tut nicht weh und sollte zum guten Umgangston einfach dazu gehören.

Noch wichtiger ist es darauf zu achten, mit welchen Materialien ihr euren Artikel anreichert. Einfach in der Bildersuche von Google nach schönen Bildern suchen und diese dann nutzen, kann teuer werden. Ihr müsst immer darauf achten, ob das Bildmaterial für eine Weiternutzung freigegeben ist und unter welchen Bedingungen das erlaubt ist. Eine gute Anlaufstelle für Bildmaterial ist beispielsweise Flickr. Hier könnt ihr in den erweiterten Sucheinstellungen nach Bildern suchen, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen.

Schreibt regelmäßig

Ein Blog, auf dem mal ein Beitrag erscheint und dann monatelang nichts passiert, wird vermutlich wenig wiederkehrende Besucher haben. Ihr solltet euch einen Rhythmus überlegen, in dem ihr Artikel veröffentlicht – und wenn das nur ein mal in der Woche ist. Wenn ein Besucher sieht, dass regelmäßig etwas passiert, dann kann er sich darauf einstellen und schaut trotzdem wieder vorbei.

Je häufiger ihr etwas veröffentlicht, umso besser ist es natürlich. Nur die Qualität sollte darunter nicht leiden. Wenn ihr also normalerweise umfangreichere Stücke schreibt aber merkt, dass es diese Woche zeitlich nicht passt, dann schreibt ein kurzes Stück. Dann wird es eben mal kein Tutorial, sondern eine Vorstellung einer Neuerung.

Macht euch eine Themenliste

Screenshot von Wunderlist
Eine Themenliste könnt ihr beispielsweise mit Wunderlist umsetzen. (Screenshot: Wunderlist)

Ihr werdet vermutlich nur selten einen Einfall für einen neuen Artikel haben und euch dann gleich daran setzen, ihn zu schreiben. Meist wird euch ein neues Thema irgendwo zwischendurch einfallen. Für diesen Fall solltet ihr eine Möglichkeit haben, wo ihr Artikelideen sammel könnt. Dafür reicht schon ein To-Do-Tool oder einfach ein Spreadsheet bei Google Drive.

So sammeln sich dann hoffentlich mehr Ideen an, als ihr gerade „benötigt“ und ihr könnt auch mal eine Durststrecke überbrücken, ohne dass ihr eine Woche nichts schreiben könntet, weil euch die Ideen fehlen.

Optimiert euer Blog kontinuierlich

Ihr habt euer Blog eingerichtet und denkt, ihr seid fertig? Leider nein. Ihr müsst euer Blog kontinuierlich verbessern. Wenn ihr beispielsweise noch keine Social-Media-Buttons integriert habt, dann solltet ihr das schleunigst tun. Fügt auch Open-Graph-Tags und Twitter Cards ein, damit eure geteilten Beiträge in den sozialen Netzwerken herausstechen oder wenigstens nicht hinter anderen optimierten Inhalten zurückbleiben.

Wenn eure Artikel bisher eher Textwüsten waren, versucht diese etwas aufzulockern. Baut Zwischenüberschriften ein und nutzt ein paar Bilder (hier darauf achten, ob ihr sie auch verwenden dürft). Auch am Design lassen sich häufig noch kleine Verbesserungen vornehmen, damit der Besuch für den Benutzer noch angenehmer wird.

Deprimiert wegen fehlender Besucher? Macht euch bekannter!

Selbst wenn ihr ein Blog schon länger laufen habt kann es sein, dass ihr nur wenige oder fast gar keine Besucher habt. Das liegt dann vielleicht daran, dass ihr bisher nur sehr unregelmäßig Artikel veröffentlicht habt oder, was hoffentlich nicht der Fall ist, dass die Artikel einfach nicht interessant sind.

Wir gehen jetzt davon aus, dass ihr interessante Artikel schreibt und dazu übergeht, diese regelmäßig zu veröffentlichen. Ihr beherzigt die Tipps zur kontinuierlichen Optimierung eures Blogs. Mehr könnt ihr doch nicht tun, richtig? Falsch. Ihr könntet beispielsweise Gastartikel schreiben und so in bekannteren Blogs auf euch und euer Blog aufmerksam machen. Viele Blogs oder News-Seiten bieten das an und manchmal gibt es auch eine Entlohnung.

Eine geringe Anzahl an Besuchern kann ziemlich deprimierend sein ... (Grafik: t3n)

Bei mehr und mehr Inhalten trotzdem die Übersichtlichkeit wahren

Euer Blog wächst und wächst, idealerweise mit ihm die Anzahl der Besucher. Mit der Zeit wird vielleicht auch euer Themen-Spektrum etwas weiter und ihr schreibt häufiger Artikel, die nicht zu 100 Prozent zu bestehenden Inhalten passen. Die Versuchung ist groß, neue Kategorien anzulegen, um jeden Beitrag bestmöglich einzuordnen.

Das hilft dem Besucher aber nicht immer weiter. Wenn ich auf eine Seite komme und in der Sidebar nur eine Liste an Kategorien sehe, von denen manche dann nur einen oder zwei Artikel enthalten, dann ist das zu detailliert. Mit dem Neuanlegen von Kategorien solltet ihr also vielleicht lieber etwas länger warten, bis sich mehr Artikel angesammelt haben, die da reinpassen. Solange könntet ihr sie beispielsweise in einer Kategorie „Diverses“ oder „Anderes“ unterbringen (wobei ihr bei der Namenswahl dieser Misch-Kategorie am besten etwas kreativer vorgeht).

Interagiert mit den Besuchern und Nutzern in den sozialen Netzwerken

Die meisten Blogs stellen eine Kommentarfunktion bereit, und wenn diese nach anfänglicher Flaute irgendwann regelmäßiger genutzt wird ist es wichtig, auf Fragen oder Kritik schnell zu reagieren (auf Lob natürlich auch ;) ). Gleiches gilt auch, wenn ihr eigene Seiten für euer Blog in den sozialen Netzwerken habt. Diese Kanäle nicht im Blick zu haben und sich selbst zu überlassen, kann manchmal eine ungewollte Eigendynamik nach sich ziehen. Wenn ihr also eine Präsenz bei Facebook, Twitter und Co. habt, dann seid da auch präsent.

Auf Kritik zu reagieren, indem der Kommentar einfach gelöscht wird, ist keine gute Idee. Klar, wenn sich ein Troll eingenistet hat oder ähnliches, ist ein Löschen von Kommentaren durchaus gerechtfertigt. Besser als das einfache Entfernen kann in manchen Fällen auch sein, den Kommentarinhalt zu löschen und einen Hinweis auf den Grund des Löschens zu hinterlassen.

Und mit den Tipps bekomme ich mehr Besucher?

Die Chancen stehen jedenfalls gut. Besonders wichtig ist natürlich, dass ihr regelmäßig Inhalte produziert, die den Leser interessieren, sodass er gerne wieder kommt und eure Seite weiterempfiehlt. Letzlich gibt es natürlich keinen Weg, der garantiert zu einem besser besuchten Blog führt, aber die hier aufgezeigten Punkte sollten euch auf einen guten Weg bringen.

Und ganz wichtig ist, durchzuhalten. Besonders für Anfänger kann es leicht deprimierend sein, wenn kaum Besucher vorbeikommen und sich den mühsam produzierten Content auch anschauen. Aber jeder Anfang ist schwer, also lasst euch nicht entmutigen und: Frohes bloggen!

Habt ihr noch Tipps, die ihr Anfängern oder auch Fortgeschrittenen Blog-Schreibern geben wollt?

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Florian Brinkmann
Von den Besten lernen: Die Top-100-Shops im Mobile-Commerce-Checkup [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-checkup-578117/ 2014-11-12T10:04:51Z
Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen …

Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen Webseiten auf. Ein Mobile-Commerce-Benchmark.

Die Konversions-Optimierungs-Experten von konversionsKRAFT haben die aktuellen Top-100-Onlineshops von A wie „Alternate“ bis Z wie „Zalando“ einem Checkup unterzogen. Setzen die Shops auf M-Commerce? Wie sind die Onlineshops aufgebaut und welche Potentiale werden genutzt oder verschenkt?

Durch das Bereitstellen von Basisinformationen zum optimalen Aufbau mobile Onlineshops bietet die Infografik zwei hilfreiche Ansätze für Onlinehändler: Erstens können Händler ihren eigenen mobilen Onlineshop auf noch vorhandenes Potential überprüfen und Zweitens bietet der Checkup einen praktischen Überblick über die aktuellen Gestaltungs-Gepflogenheiten. Sich an etablierten Anordnungen für Gestaltungselemente zu orientieren, entspricht gemeinhin akzeptierten Usability-Heuristiken: Nutzer finden sich besser zurecht, wenn die Gestaltung den allgemein üblichen Koventionen folgt.

Überblick über den Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik

Der Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik von konversionsKRAFT in der Übersicht:

  1. Überblick – Sind die Top 100 Shops bereit für den mobile Commerce
  2. Design – So sehen Smartphone Shops aus
  3. Basisfaktoren – Entdecken Sie verschenktes Potenzial
  4. Navigation Patterns – So wird mit dem Smartphone navigiert
  5. Startseite – Der Baukasten für den perfekten Einstieg

Die Infografik „Mobile-Commerce-Checkup“

Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)
Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)

Die Infografik steht bei konversionsKRAFT zum Download zur Verfügung und soll regelmäßig aktualisiert werden: Mobile-Commerce-Checkup herunterladen.

Interessante aktuelle Fakten zum Thema Gender-Commerce und M-Commerce findet ihr auch in unserem Beitrag „Was Frauen wollen: Vorlieben beim Mobile-Commerce“.

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Jochen G. Fuchs
Die Wahrheit über Kreativität: 6 humorvolle Grafiken klären auf [Bildergalerie] http://t3n.de/news/wahrheit-kreativitaet-ideen-charts-570012/ 2014-10-06T04:00:57Z
Einfallsreichtum auf Knopfdruck? Das ist ein Märchen. Der Blog „The Bold Italic“ hat 6 humorvolle Grafiken zur Wahrheit über die Kreativität veröffentlicht.

Einfallsreichtum auf Knopfdruck? Das ist ein Märchen. Der „The Bold Italic“ hat 6 humorvolle Grafiken zur Wahrheit über die Kreativität veröffentlicht.

Kreativität lässt sich trainieren, keine Frage. Es gibt unzählige Übungen die Experten auf dem Gebiet vorschlagen: Der Perspektivwechsel hilft beispielsweise, um sein Denken in eine komplett andere Richtung zu lenken. Im besten Fall ergibt sich daraus eine völlig neue Idee – und dennoch: Die Betonung liegt auf „im besten Fall“, denn gute Ideen schlagen oft wie ein Blitz ein und lassen sich nicht erzwingen.

Die Wahrheit über Kreativität: Je näher die Deadline rückt, desto mehr prokrastinieren wir

Die Wahrheit über Kreativität: Prokrastination vs. Deadline. (Grafik: The Bold Italic)
Die Wahrheit über Kreativität: Prokrastination vs. Deadline. (Grafik: The Bold Italic)

Wie es um die Wahrheit der Kreativität steht, haben die kalifornischen Kollegen von „The Bold Italic“ in sechs einfallsreichen Charts illustriert. Thematisiert wurde zum Beispiel wie das Verhältnis von Prokrastination zum Erreichen von Deadlines aussieht. Oder was in unseren Köpfen vorgeht, wenn eine super Idee von einem Kollegen und nicht von einem selbst kommt. Vier der sechs Charts haben wir für euch mit freundlicher Genehmigung auf t3n.de kuratiert. Für die restlichen zwei verlinken wir gerne auf die Ursprungsquelle.

Übrigens, in einem früheren Beitrag haben wir uns konkreter mit Techniken rundum den Einfallsreichtum auseinander gesetzt: „Setz’ deine Ideen frei: 7 Kreativitätstechniken, passend für jede Situation“.

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

via www.thebolditalic.com

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Andreas Weck
App-Design unter der Lupe: Dieses Blog analysiert herausragende Features beliebter iOS-Apps http://t3n.de/news/app-design-lupe-blog-analysiert-565871/ 2014-09-08T09:40:52Z
Gutes App-Design zeigt sich oft in den Details. Seit einigen Monaten analysiert Buffer-Designer Brian Lovin besonders bekannte iOS-Apps und zeigt, was sie besonders macht. Vielleicht ist das eine …

Gutes App-Design zeigt sich oft in den Details. Seit einigen Monaten analysiert Buffer-Designer Brian Lovin besonders bekannte iOS-Apps und zeigt, was sie besonders macht. Vielleicht ist das eine oder andere Feature für euer nächstes Projekt dabei.

Brianlovin.com: Willkommene Inspiration für App-Designer

Das Social Network Path präsentiert seinen Nutzern verschiedene Interaktionsmöglichkeiten auf ansprechende Weise. Screenshot: brianlovin.com)
Das Social Network Path präsentiert seinen Nutzern verschiedene Interaktionsmöglichkeiten auf ansprechende Weise. (Screenshot: brianlovin.com)

Das Social-Media-Tool überzeugt viele Nutzer nicht nur durch seine Funktionalität, sondern auch durch sein klares, minimalistisches Design. Brian Lovin, der seit September 2013 fest zum Team von Buffer gehört, hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. Doch auch privat ist der Webdesigner aus Texas an gutem Design interessiert.

In der Reihe „Design Details“ nimmt Lovin auf seinem eigenen das App-Design bekannter und beliebter iOS-Apps unter die Lupe – vom Login und „Onboarding“ über Ladeabläufe, Scrolling und In-App-Suche bis hin zu spezifischen Funktionen wie etwa Profilen, Kontaktverwaltung und diversen User-Interaktionen. Zu den , die Lovin sich bisher angeschaut hat, zählen Pinterest, Foursquare, SoundCloud, Path, Skype, Flickr, Twitter und auch die neue Instagram-App Hyperlapse.

Gutes App-Design zeigt sich im Detail

In seinen Artikeln lenkt Lovin die Aufmerksamkeit des Lesers auf Details, die dem User im Alltagsgebrauch gar nicht unbedingt auffallen, die eine App aber gerade deswegen zu etwas Besonderem machen: weil sie die Interaktion erleichtern und für ein „rundes“ Nutzungserlebnis sorgen.

So etwa bei der Skype-App für iOS, bei der Lovin die animierte Ladeanzeige und die Übergänge zwischen einzelnen Screens ebenso hervorhebt wie die In-App-Navigation, die der User durch paralleles „Wischen“ erschließt und dabei mit jedem Swipe den Header ein kleines bisschen weiter verschiebt. In kurzen Videos veranschaulicht Lovin für seine Leser, welches Feature beziehungsweise welchen Ablauf er gerade beschreibt – zum Teil muss man sich die kurzen Sequenzen mehrfach ansehen, um alle enthaltenen UX- und UI-Kniffe zu entdecken.

App-Design Skype 1 App-Design Skype 2

Für alle, die danach trachten, ihrem App-Design den letzten Schliff zu geben, dürfte Brian Lovins Blog eine willkommene Fundgrube an Inspiration sein.

Wer sich stattdessen für Brian Lovins Arbeit bei Buffer selbst interessiert, wird eher auf seinem Profil bei Dribbble fündig: Hier gibt der Projektmanager Einblicke in das Buffer-Design und zeigt Impressionen von Dashboards, Datenvisualisierung oder E-Mail-Templates.

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Lea Weitekamp
Welches Theme ist das? Diese Tools identifizieren WordPress-Themes für euch http://t3n.de/news/wordpress-themes-identifizieren-564458/ 2014-08-28T09:10:33Z
Wir haben für euch drei Tools unter die Lupe genommen, die euch sagen, welches Theme ein WordPress-Blog einsetzt. Welches das beste Werkzeug dafür ist, verraten wir euch in unserem Artikel.

Wir haben für euch drei Tools unter die Lupe genommen, die euch sagen, welches ein WordPress-Blog einsetzt. Welches das beste Werkzeug dafür ist, verraten wir euch in unserem Artikel.

WordPres-Themes identifizieren: Wir stellen euch drei Tools vor, die euch sagen. welches Theme eine Seite nutzt. (Screenshot: WhatTheme)
WordPres-Themes identifizieren: Wir stellen euch drei Tools vor, die genau diese Möglichkeit liefern. (Screenshot: WhatTheme)

WordPress: Diese Tools identifizieren das eingesetzte Theme für dich

Ihr habt ein WordPress-Blog gesehen und würdet gerne wissen, welches Theme die Seite nutzt, findet aber keinen Hinweis darauf? Kein Problem, es gibt mittlerweile mehrere Tools, die das Theme einer WordPress-Seite identifizieren können. Wir haben uns drei solcher Werkzeuge für euch angeschaut und überprüft, wie gut die Tools arbeiten. In unserem kleinen Test haben wir einen Blick auf WordPress Theme Search, WPThemeDoctor und WhatTheme geworfen.

Im Bezug auf konnte uns WhatTheme leider am wenigsten überzeugen. Einige unserer Test-Seiten erkannte das Tool überhaupt nicht. Und wenn das Werkzeug ein Theme erkannte, lieferte es im Gegensatz zu den beiden anderen Tools nur den Namen und keine zusätzlichen Informationen. Dafür erkennt WhatTheme aber auch Joomla- und Drupal-Themes. Dadurch kann die Seite auch hilfreich sein, wenn ihr nicht wissen solltet, welches CMS eingesetzt wird. Zu Identifikation von WordPress-Themes würden wir trotzdem eines der beiden anderen Werkzeuge empfehlen.

WordPress Theme Search und WPThemeDoctor liefern euch zusätzliche Informationen zu erkannten WordPress-Themes. (Screenshot: WordPress Theme Search)
WordPress Theme Search und WPThemeDoctor liefern euch zusätzliche Informationen zu erkannten WordPress-Themes. (Screenshot: WordPress Theme Search)

WordPress-Themes identifizieren

Sowohl Theme Search als auch WPThemeDoctor funktionierten in unserem kleinen Test recht gut. Perfekt sind beide allerdings auch nicht. Tendenziell schien WPThemeDoctor geringfügig mehr Themes zu erkennen, lieferte aber zumindest in einem Fall auch ein falsche Ergebnis. Trotzdem ist die Trefferquote noch relativ hoch. Außerdem liefern sie zu allen erkannten WordPress-Themes zusätzliche Informationen zum Ersteller des jeweiligen Themes sowie einen Link und eine Kurzbeschreibung.

Auch wenn die Tools gewisse Schwächen haben, kann es sich durchaus lohnen, alle drei Werkzeuge in die eigenen Bookmarks aufzunehmen. Wer wirklich mal ein Theme identifizieren will, erspart sich damit möglicherweise viel Zeit.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Multi-User-Unterstützung und mehr: Das bringt die neue Version 0.5 der Blog-Software Ghost http://t3n.de/news/mutli-user-unterstuetzung-mehr-562064/ 2014-08-12T12:02:00Z
Ghost ist die Software eines ehemaligen WordPress-Mitarbeiters und soll dem Nutzer in einer schlanken Lösung einfach nur das Bloggen ermöglichen. Gestern wurde Version 0.5 des Systems …

ist die Software eines ehemaligen WordPress-Mitarbeiters und soll dem Nutzer in einer schlanken Lösung einfach nur das Bloggen ermöglichen. Gestern wurde Version 0.5 des Systems veröffentlicht, und die bringt einige neue Features mit.

Ghost: Multi-User-Unterstützung, offene JSON-API und mehr

Ghost bringt in der neuen Version drei Kern-Veränderungen mit. Zuerst, und für den „einfachen Nutzer“ vermutlich am interessantesten, ist die Unterstützung für mehrere Autoren – dieses Feature haben die Macher auch gleich in ihrem Blogbeitrag zur neuen Ghost-Version genutzt. Das dürfte ein Feature sein, was viele Nutzer oder potenzielle Nutzer von Ghost bislang stark vermisst haben.

Wichtiges neues Feature: Multi-User-Unterstützung bei Ghost. (Screenshot: Ghost)
Wichtiges neues Feature: Multi-User-Unterstützung bei Ghost. (Screenshot: Ghost)

Als zweites Kern-Feature wurde eine öffentliche JSON-API eingeführt, mit der ihr Web-, Desktop-, Android- und iOS-Apps auf Basis eines Ghost-Blogs aufbauen könnt. Jedes Feature von Ghost ist damit für Entwickler von Drittanwendungen zugänglich. In naher Zukunft werden die Entwickler die Authentifizierung per OAuth öffnen.

Als drittes Feature wird das technisch überarbeitete Backend genannt, das komplett neu in Ember.js geschrieben wurde. Neben diesen Schlüssel-Features wurde unter anderem das Standard-Theme überarbeitet und liegt nun in Version 1.0 vor, es gibt OAuth-Support, neue Funktionen für Theme-Entwickler, automatische Gzip-Komprimierung im Produktiv-System und Verbesserungen für die Nutzung auf mobilen Geräten. Alle Änderungen könnt ihr auf Gist finden.

Ghost ab sofort mit einem neuen Update-Zyklus

Bisher hat es Ghost mit Updates ungefähr so gehalten wie andere Open-Source-Systeme und zwei bis drei pro Jahr veröffentlicht. Das ist den Machern von Ghost nicht agil genug, weshalb sie jetzt zu einem Update-Zyklus übergehen, der alle zwei bis vier Wochen ein Update bringt. Große Updates wie das zu Version 0.5 wird es damit nicht mehr geben.

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Florian Brinkmann
Angriff eines Linknetzwerks? Warum sich ein SEO-Blogger mit 11.000 Spamlinks herumärgern muss http://t3n.de/news/negative-seo-linknetzwerk-spamlinks-558764/ 2014-07-22T14:46:06Z
Über 11.000 Spamlinks verweisen seit letztem Monat auf ein schottisches SEO-Blog. Für den Betreiber David McSweeney kommt für die Negative-SEO-Attacke nur ein Schuldiger in Frage: ein …

Über 11.000 Spamlinks verweisen seit letztem Monat auf ein schottisches SEO-Blog. Für den Betreiber David McSweeney kommt für die Negative-SEO-Attacke nur ein Schuldiger in Frage: ein Linknetzwerk, über das er im letzten Jahr einen kritischen Artikel verfasst hat.

Negative SEO: Ein Blogger verzeichnet einen enormen Anstieg an Spamlinks. (Grafik: David McSweeney)
Negative SEO: Ein Blogger verzeichnet einen enormen Anstieg an Spamlinks. (Grafik: David McSweeney)

Negative SEO: Attackiert ein Linknetzwerk einen Blogger?

Am 12. Juni 2014 verwiesen 3.261 Links auf den Online-Marketing-Blog von David McSweeney. Einen Monat später waren es 14.447. Die Anzahl der Domains, auf denen sich Links zu seinem Blog befinden, stieg im selben Zeitraum von 214 auf 575. Man könnte meinen, der 33-jährige Schotte würde sich über die Verlinkungen freuen, allerdings hat die Sache leider einen Haken: Es handelt sich vornehmlich um Spamlinks.

Augenscheinlich handelt es sich um Negative SEO. Dabei werden schädliche Spamlinks von niedriger Qualität eingesetzt, um das Ranking einer Seite negativ zu beeinflussen. Aber wer würde das im Fall des Bloggers machen? David McSweeney glaubt fest daran, dass es sich bei dem Übeltäter um das Linknetzwerk Link Emperor handelt. Der Grund, so McSweeney, sei ein Artikel, den er 2013 über das Netzwerk verfasst hat.

In dem Artikel hatte er Seitenbetreiber davor gewarnt, Links bei dem Netzwerk zu erwerben, da sich diese negativ auf das Ranking der Seite auswirken könnten. Seine Warnung dürfte dem Netzwerk tatsächlich nicht gefallen haben. Zumal McSweeneys Text in der Google-Suche für das Keyword „Link Emperor“ direkt als zweites Ergebnis nach der Seite des Anbieters gelistet wird. Bei dem Keyword „Link Emperor review“ wird der Blogbeitrag von McSweeney sogar an erster Stelle genannt. Nach eigenen Angaben kommen täglich 15 bis 20 organische Besucher auf den kritischen Artikel.

Negative SEO: Die Kritik von David McSweeney rankt auf dem zweiten Platz für das Branded-Keyword. (Screenshot: t3n)
Negative SEO: Die Kritik von David McSweeney rankt auf dem zweiten Platz für das Branded-Keyword. (Screenshot: t3n)

Negative SEO: Wo stammen die Links her und wie wirken sie sich auf das Blog aus?

Die meisten der Links stammen von schlecht gemachten WordPress-Blogs, die anscheinend mehr oder weniger zufällig ausgewählt wurden und nichts mit Online-Marketing zutun haben. Alle Links deuten auf seine Link-Emperor-Kritik. Die Anchor-Texte variieren und reichen von „link emperor“ über „David McSweeney“ bis hin zu „how to build panda (and penguin) proof affiliate sites“. Der häufigste Anchor-Text scheint jedoch „link emperor result“ zu sein.

McSweeney geht gegen die Links vor, indem er sie über Googles Disavow-Tool entwertet. Um Zeit zu sparen, macht er das einmal pro Woche direkt auf Domain-Ebene. Zu seiner Freude konnte das Negative dem Ranking seiner Seite zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht merklich schaden. Sollte das Linknetzwerk also wirklich hinter dem Angriff stecken, dann machen sie ihre Arbeit nicht sonderlich gut. Velluto VIP, die Firma hinter Link Emperor, hat zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf unsere Anfrage reagiert.

Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte, der sollte sich unseren Artikel „Negative SEO: Fragen und Antworten zur dunklen Seite von SEO“ durchlesen.

via onlinemarketing.de

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Kim Rixecker
Mach mit beim t3n Partnerprogramm! http://t3n.de/news/mach-beim-t3n-partnerprogramm-552939/ 2014-06-23T11:00:08Z
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Charlyn Schaper
Vom Quiz zur Infografik: 7 kostenlose Tools für Content-Marketers http://t3n.de/news/kostenlose-tools-content-marketing-552892/ 2014-06-23T09:36:33Z
Content-Marketing beschränkt sich nicht auf das Verfassen von Blog-Beiträgen. Wir zeigen euch sieben kostenlose Tools, mit denen ihr mehr aus euren Inhalten macht.

beschränkt sich nicht auf das Verfassen von Blog-Beiträgen. Wir zeigen euch sieben kostenlose Tools, mit denen ihr mehr aus euren Inhalten macht.

Content-Marketing: 7 kostenlose Tools um eure Inhalte spannend aufzubereiten

Wenn ihr eure Inhalte auf spaßige, interaktive Weise präsentiert, dürften sie einen bleibenderen Eindruck hinterlassen als eine einfache Ansammlung von Texten. Die Möglichkeiten dazu sind nahezu unbegrenzend. Und: Ihr müsst dafür keinen Cent ausgeben. Wir stellen euch sieben großartige Werkzeuge vor, mit denen ihr eure Inhalte noch spannender verpacken könnt.

Interaktive Bilder mit ThingLink

Mit ThingLink könnt ihr Bilder mit multimedialen Inhalten verknüpfen. So könntet ihr beispielsweise eine mit entsprechenden Fallstudien verknüpfen oder erklärende Videos in eine Anleitung einbauen. Eure Besucher bewegen dazu lediglich ihre Maus über den betreffenden Ausschnitt eines Bildes und bekommen dann zusätzliche Texte angezeigt, können Musik anhören, sich ein Video anschauen oder an einer Umfrage teilnehmen. So können auch einfache Grafiken schnell aufgewertet werden.

Erstellt ein Quiz mit Qzzr

Seiten wie BuzzFeed beweisen, dass mehr oder weniger spaßige Frage-und-Antwort-Spiele auch im Netz ihre Fangemeinde besitzen. Mit Qzzr könnt ihr auf einfache Art und Weise ein solches Quiz erstellen. Wenn ihr euch als Experte für eure Branche positionieren wollt, könnt ihr das Tool beispielsweise für eine Wissensüberprüfung nutzen. Alternativ dazu könnt ihr natürlich auch eher alberne Fragen stellen, die der Belustigung dienen. So oder so könnte Qzzr genau das richtige Tool für euch sein.

Haiku Deck: Ansprechende Präsentationen ohne großen Aufwand erstellen

Mit Haiku Deck erstellt ihr hübsche Präsentationen. (Screenshot: Haiku Deck)
Mit Haiku Deck erstellt ihr hübsche Präsentationen. (Screenshot: Haiku Deck)

Haiku Deck ist ein tolles Werkzeug um optisch ansprechende Präsentationen zu erstellen. Das Tool bietet eine ganze Reihe an Templates und auch die Erstellung von hübschen Diagrammen ist kein Problem. Das Ergebnis könnt ihr entweder direkt in einen Blog-Beitrag einbauen, oder ihr exportiert eure Präsentation als PDF- oder PPT-Datei. Außerdem könnt ihr mit Haiku Deck erstellte Präsentationen auch direkt auf Slideshare übertragen.

Infografiken erstellen mit Piktochart oder Infogr.am

Infografiken sind enorm hilfreiche Werkzeuge im Content-Marketing. (Bild: Piktochart)
Infografiken sind enorm hilfreiche Werkzeuge im Content-Marketing. (Bild: Piktochart)

Infografiken sind ein toller Weg um Informationen übersichtlich und leicht verständlich darzustellen. Außerdem werden Bilder vor allem auf Facebook einfach häufiger geteilt als Texte. Allerdings lohnt es sich nicht wirklich für jeden Anbieter einen Designer zu engagieren, um eine kleine Infografik zu erstellen. Dank Piktochart und Infogr.am müsst ihr das allerdings auch nicht.

Bei Ersterem könnt ihr aus verschiedenen Templates wählen und erstellt die Grafiken anschließend per Drag-and-Drop. In der kostenlosen Testversion ist die Auswahl an Objekten und Templates zwar begrenzt, trotzdem lohnt ein Blick auf den Service. Infogr.am erlaubt euch ebenfalls die einfache Erstellung von Infografiken und Diagrammen. Ein Export als Bilddatei ist allerdings nur gegen Bezahlung möglich. Trotzdem könnt ihr damit erstellte Infografiken in eure Blog-Beträge einbinden.

Canva: Im Nu zu einfachen Grafiken

Canva: Die einfache Bedineung soll auch Anfängern schnell zu brauchbaren Ergebnissen führen. (Screenshot: Canva)
Canva im Content-Marketing: Das Toll eignet sich zur Erstellung ansehnlicher Grafiken. (Screenshot: Canva)

Mit Canva lassen sich auf einfache Art und Weise und ohne Vorkenntnisse hübsche Grafiken erstellen. Der Fokus liegt hier weniger auf Infografiken, obwohl das Tool auch hierfür gut geeignet wäre. Der Dienst verdient sein Geld mit zusätzlichen Grafikobjekten allerdings stehen euch auch genug kostenlose Icons und Bilder zur Verfügung.

Word-Cloud mit Tagxedo erstellen

Mit einer Word-Cloud könnt ihr Texte auf einfache Art und Weise visuell aufbereiten. (Grafik: Denise Krebs / tagxedo)
Mit einer Word-Cloud könnt ihr Texte auf einfache Art und Weise visuell aufbereiten. (Grafik: Denise Krebs / tagxedo)

Mit Tagxedo macht ihr in Windeseile aus Blog-Beiträgen, Social-Media-Texten oder anderen Inhalten eine Word-Cloud, also eine visuelle Darstellung von Texten. Auch wenn der Effekt etwas abgenutzt ist, eignet er sich noch immer um vor allem abstrakte Inhalte ohne viel Aufwand optisch ansprechend zu präsentieren.

Fazit: Kostenlose Tools sind wertvolle Helfer beim Content-Marketing

Wie ihr seht, gibt es einige kostenfreie Tools, die euch dabei helfen, spannende Inhalte zu erstellen. Vor allem Infografiken sind praktisch, um bereits erstellte Inhalte neu aufzubereiten und so noch mehr Menschen zu erreichen.

Auf welche kostenlosen Tools könnt ihr nicht verzichten? Teilt es uns in den Kommentaren mit.

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Kim Rixecker