CeBIT | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu CeBIT 2016-01-20T12:25:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/cebit „Die CeBIT ist die größte Startup-Bühne Europas“ http://t3n.de/news/cebit-2016-preview-672636/ 2016-01-20T12:25:13Z
Die CeBIT galt mal als größte Computer-Messe der Welt, doch seit einigen Jahren muss sich die Veranstaltung ständig neu erfinden. Ein Ausblick auf die Messe 2016.

Die CeBIT galt mal als größte Computer-Messe der Welt, doch seit einigen Jahren muss sich die Veranstaltung ständig neu erfinden. Ein Ausblick auf die Messe 2016.

Oliver Frese: „Keine Veranstaltung muss sich schneller verändern als die CeBIT“

Messe-Chef Oliver Frese bei der Preview zur CeBIT 2016. (Foto: t3n)
Messe-Chef Oliver Frese bei der Preview zur CeBIT 2016. (Foto: t3n)

„Die CeBIT verlässt den Computer-Messe-Status und den IT-Bereich.“

Hätte man vor 20 Jahren eine Umfrage in der IT-Branche gemacht, es hätte wohl eindeutige Aussagen gegeben: Die CeBIT, die jährlich IT- und Computer-Messe in Hannover, wäre wohl als weltweite Leitmesse angesehen worden. Doch die Veranstaltung hat Konkurrenz bekommen, wie auch einstige Marktführer in diesem Bereich. Heute sehe man die USA auf der einen, Mächte wie China auf der anderen Seite, so Messe-Chef Oliver Frese bei der Preview zur CeBIT 2016. „Und China hat sich längst davon verabschiedet davon, nur die Werkbank dieser Welt zu sein.“

Dazwischen sehe er Europa und Deutschland „mit klaren Kompetenzen in der Fertigung und im Dienstleistungsbereich“. Doch die Frage werde sein: „Wird das zukünftig ausreichen, um mitzuhalten?“ Eine Frage, die sich auch die CeBIT selbst stellen muss, denn für sie gilt auch, was Frese der Gesamtwirtschaft attestiert: „Kein Wirtschaftszweig bleibt von der Digitalisierung unbeeinflusst.“ Und so stellt er fest: „Keine Veranstaltung muss sich schneller verändern in diesem Bereich als die CeBIT.“

Doch Frese ist zuversichtlich. Die Veränderungen der letzten Jahre, in denen sich die Messe Stück für Stück neuen Zielgruppen und Branchen geöffnet hat, gingen weiter: „Die CeBIT verlässt den Computer-Messe-Status und den IT-Bereich. Die CeBIT 2016 ist die weltweit führende Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.“ Vor allem dem Mittelstand empfehle Frese, die CeBIT zu besuchen, um sich auf den neusten Stand zu bringen. Dafür habe die Messe in Halle 5 mit dem Campus Mittelstand einen eigenen Bereich geschaffen.

CeBIT 2016 erwartet mehr als 350 Startups

Als Partner wird im März zudem die „Salesforce World Tour“ nach Hannover kommen, für Frese der Beweis für die „eindrucksvolle Entwicklung“ der CeBIT, die inzwischen auch von solchen Playern als wichtig erachtet werde. Alleine zwei Messehallen werden für diese Kooperation zur Verfügung stehen. Und: Auch Tesla wird auf der CeBIT präsent sein. Damit, so Frese, seien die beiden laut Forbes innovativsten Unternehmen der Welt in Hannover.

Auch 2016 werden zudem wieder die CeBIT Global Conferences stattfinden, ein fünftägiger Kongress mit 200 Sprechern auf drei Bühnen – und laut Frese „Inspirationsplattform“ für die Branche. Einige der Sprecher 2016 kündigte Frese auch schon an, unter anderem Günther Oettinger, Shoei Yamana, CEO von Konica Minolta, Sicherheitsexperte Phil Zimmermann, Hans Vestberg, CEO von Ericsson, oder Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz.

Dieses Jahr neu in Halle 11: Scale11, der Ort, an dem Startups sich der Öffentlichkeit zeigen können. (Bild: Deutsche Messe)
Auch 2016 wieder in Halle 11: SCALE11, der Ort, an dem Startups sich der Öffentlichkeit zeigen können. (Foto: Deutsche Messe)

„Die CeBIT ist die größte Startup-Bühne Europas, vielleicht sogar die größte Startup-Bühne der Welt.“

Und: Der Freitag steht auch 2016 wieder im Zeichen der Blogger. Mit „Rock the Blog“ sollen mehr als 1.000 Blogger auf die CeBIT kommen und der Messe ein jüngeres Gesicht geben. Ein Vorhaben, das Frese auch mit der Förderung von Startups verfolgt. Deshalb hat die CeBIT 2016 auch wieder SCALE11 ins Programm genommen und weiter ausgebaut.

In Halle 11 werden Startups auf etablierte Unternehmen und Investoren treffen, sie werden pitchen und um die Auszeichnung „Best of CeBIT“ buhlen – unterstützt von Partnern wie dem Bundesverband der deutschen Startups oder Konzernen wie der Telekom, der Deutschen Bahn oder SAP. „Wir erwarten heute mehr als 250 Startups alleine in Halle 11“, so Frese, weitere 100 verteilten sich über die anderen Hallen der Messe. „Die CeBIT ist heute die größte Startup-Bühne Europas, vielleicht sogar die größte Startup-Bühne der Welt.“

„Drone Masters Summit“ mit Flugarena in Halle 16

Einer der Aussteller im Dronen-Bereich: Das ETH-Spinoff Wingtra. (Foto: Wingtra)
Einer der Aussteller im Dronen-Bereich: Das ETH-Spinoff Wingtra. (Foto: Wingtra)

Eine Neuheit der CeBIT 2016 wird Halle 16 sein, in der der „Drone Masters Summit“ stattfinden, eine Mischung aus Konferenz-, Networking und Demo-Projekt – inklusive eigener Flugarena. Insbesondere die Schweizer Elite-Universität ETH Zürich gelte als Schmiede innovativer Drohnentechnologien und werde das unter anderem auf dem Zentralstand des Partnerlandes Schweiz unter Beweis stellen. Die Schweiz, „eine der innovativsten Nationen der Welt“, werde in Halle 6 darüber hinaus unter anderem „Networking-Veranstaltungen auf allerhöchstem Niveau“ anbieten, daneben werden auf mehr als 1.700 Quadratmetern rund 60 Unternehmen aus dem Nachbarland in Hannover vertreten sein, dazu wird Bundespräsident Johann Schneider-Ammann gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die CeBIT eröffnen.

Mit diesem Paket ist Frese sicher: „Die CeBIT wird alle Mega-Themen der Digitalisierung abbilden.“ In zwei Monaten werden wir wissen, ob er mit dieser Einschätzung Recht behalten wird – die CeBIT öffnet ihre Türen am 14. März.

]]>
Florian Blaschke
FinTech, E-Health, IoT: Drei Startups, an denen in Zukunft niemand vorbeikommt http://t3n.de/news/bitkom-innovators-pitch-2015-2-664387/ 2015-12-11T09:34:03Z
Figo, VivoSensMedical und Green City Solutions heißen die Gewinner des diesjährigen „Bitkom Innovators’ Pitch“. Wir stellen sie euch vor.

Figo, VivoSensMedical und Green City Solutions heißen die Gewinner des diesjährigen „Bitkom Innovators’ Pitch“. Wir stellen sie euch vor.

Andreas Lenz in der Jury beim Bitkom Innovators' Pitch. (Foto: t3n)
Der Bitkom Innovators' Pitch fand 2015 zum zehnten Mal statt. (Foto: t3n)

Bitkom Innovators’ Pitch: Die Sieger stehen fest

Zum zehnten Mal hat sich der Digitalverband Bitkom im Rahmen der hub conference auf die Suche nach den spannendsten und aussichtsreichsten der deutschen Digitalwirtschaft gemacht. Insgesamt neun Startups durften sich in den drei Kategorien FinTech, Health und Internet of Things (IoT), für die SAP, KPMG und Nokia Pate standen, vor Jury und Publikum des „Bitkom Innovators’ Pitch“ präsentieren.

Interessanterweise geht in diesem Jahr kein einziger Preis nach Berlin, stattdessen standen Startups aus Hamburg, Dresden und Leipzig auf dem Siegertreppchen. Die folgenden Teams haben in den drei Kategorien das Rennen gemacht:

Sieger der FinTech-Kategorie: Figo

Das Startup Figo aus Hamburg hat sich im Finale des Wettbewerbs gegen die Konkurrenten OptioPay und SatoshiPay durchgesetzt. Das 2012 von André M. Bajorat gegründete Startup hat eine API entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Produkte und Dienstleistungen an nahezu alle Banken und Finanzdienstleister anzuschließen. Damit erklärt es sich zum „ersten Banking-Service-Provider“ Europas. Erst vor wenigen Wochen hat Figo eine Finanzierung in siebenstelliger Höhe bekannt gegeben.

Sieger der Kategorie Health: VivoSensMedical

Bei VivoSensMedical handelt es sich um ein 2011 gegründetes Spinoff der Uni Leipzig, das sich die Bereiche Gynäkologie, Reproduktions- und Sexualmedizin vorgeknöpft hat. Mit dem OvulaRing hat das Team einen Biosensor für Frauen entwickelt, mit dem sie ihren Eisprung mit bis zu 99-prozentiger Genauigkeit erkennen können. Der OvulaRing ist eine Kombination aus Sensor und Mobile-App, mit der Frauen ihren Zyklus beobachten können. Seine Vorhersagen zum zukünftigen Eisprung basieren auf selbst entwickelten medizinischen Algorithmen und helfen dabei, schneller schwanger zu werden oder hormonfrei zu verhüten.

Ebenfalls auf der Finalbühne zu sehen waren Medexo und Mimi.

Sieger der Kategorie Internet of Things: Green City Solutions

Green City Solutions will die Luft in Großstädten verbessern.
Green City Solutions will die Luft in Großstädten verbessern.

In der Kategorie IoT hat Green City Solutions aus Dresden das Rennen gemacht und die Mitbewerber Kinexon und tacterion auf die Plätze verwiesen. Mit dem „CityTree“ hat das Team um Dénes Honus eine Kombination aus speziell gezüchteter Moos-Kultur und selbst entwickelter IoT-Technologie entwickelt, die die Luft bis zu 275 mal besser filtern soll als andere rein biologische Lösungen. Mit den CityTrees soll das Problem der Luftverschmutzung weltweit in Angriff genommen werden. Zusätzlich bieten die Installationen eine Fläche für analoge und digitale Außenwerbung, auf denen das Geschäftsmodell basiert. Green City Solutions arbeitet schon jetzt profitabel.

Alle drei Sieger bekommen 5.000 Euro, eine Gelegenheit zum Pitch vor dem High-Tech-Gründerfonds, eine kostenlose Startup-Mitgliedschaft im Bitkom und einen zweimonatigen Zugang zum Programm des hub:raum-Accelerators. Federführend für den Wettbewerb verantwortlich ist die Startup-Initiative „Get Started“ des Bitkom. In der Vergangenheit haben Startups wie Tado, Testcloud oder Auticon den „Bitkom Innovators’ Pitch“ für sich entschieden.

]]>
Lea Weitekamp
CeBIT will Scale11 zu Europas führender Plattform für digitale Startups machen http://t3n.de/news/cebit-scale11-startups-644631/ 2015-10-01T08:23:27Z
Die CeBIT will nach der Premiere in diesem Jahr ihre Startup-Plattform Scale11 zur führenden Plattform für digitale Startups in Europa machen. 2016 steht Scale11 unter dem Motto: „enable the next …

Die CeBIT will nach der Premiere in diesem Jahr ihre Startup-Plattform Scale11 zur führenden Plattform für digitale Startups in Europa machen. 2016 steht Scale11 unter dem Motto: „enable the next ...“.

Scale11: Plattform für Startups wird ausgebaut

Bei der CeBIT 2015 im März diesen Jahres feierte die Startup-Plattform Scale11 ihre Premiere. Mit diesem Bereich wollten die Veranstalter Startups die Möglichkeit eröffnen, Kontakte zu knüpfen und Investoren kennenzulernen – offenbar mit Erfolg: 2016 soll Scale11 „massiv“ ausgebaut werden, wie die Deutsche Messe AG mitteilt. Damit solle „eine noch stärkere Plattform für das Ökosystem rund um Innovationen, Gründer, etablierte Unternehmen und Kapitalgeber“ entstehen, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG.

CeBIT will Scale11 als Plattform für digitale Startups etablieren. (Foto: Deutsche Messe AG)
CeBIT will Scale11 als Plattform für digitale Startups etablieren. (Foto: Deutsche Messe AG)

Im Rahmen des neuen Konzepts von Scale11 sollen die Startups sich nicht nur am eigenen Stand präsentieren, sondern sich im Rahmen von sogenannten Pitches Fachbesuchern und Investoren präsentieren und auf Financiers und Banken treffen können. Beim „Founders Fight Club“ treten die Startups beim Pitching in einem echten Boxring gegeneinander an. Darüber hinaus wird auch die Finalrunde des europaweiten Startup-Wettbewerbs „Best of CeBIT aus Best of X“ ausgetragen.

Startups treffen sich beim Speed-Dating

Darüber hinaus soll es Workshops geben, in denen Gründer mit Investoren oder potenziellen neuen Kunden zusammenkommen sollen. Für die Vernetzung innerhalb der Startupszene sollen die abendlichen Messe-Events sorgen, etwa bei Speed-Dating-Formaten oder dem Treffen der Female Founders. Darüber hinaus werden bei Scale11 internationale Topsprecher auftreten und Startup-Metropolen wie London, Paris und Tel Aviv ihre Konzepte für ein positives Gründungsumfeld vorstellen.

Das neue Scale11-Konzept wurde von der CeBIT in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) weiterentwickelt. Die Scale11 steht 2016 unter dem Motto: „enable the next ...“. Die CeBIT rechnet damit, dass sich im kommenden Jahr mehr als 350 junge Unternehmen an der Hightech-Messe beteiligen, davon 250 bei Scale11. „Scale11 soll den nächsten großen Schritt für die Startups ermöglichen, die nächste Entwicklungsstufe zünden, the next ‚big thing' entdecken“, sagte Frese.

]]>
Jörn Brien
Programmierkurse für alle: General Assembly sammelt 70 Millionen Dollar ein [Startup-News] http://t3n.de/news/startup-news-general-assembly-wummelkiste-valendo-644596/ 2015-10-01T08:21:22Z
Twitter entscheidet sich endlich für einen neuen CEO, das E-Commerce-Startup Wummelkiste steht zum Verkauf und die CeBIT stellt ihr Startup-Konzept für 2016 vor: Das und mehr in den t3n-Startup-News.

Twitter entscheidet sich endlich für einen neuen CEO, das E-Commerce-Startup Wummelkiste steht zum Verkauf und die CeBIT stellt ihr Startup-Konzept für 2016 vor: Das und mehr in den t3n-Startup-News.

Jetzt doch: Jack Dorsey soll offizieller Twitter-CEO werden

Jack Dorsey. (Foto: Wikipedia)
Jack Dorsey. (Foto: Wikipedia)

Twitters CEO-Suche scheint sich ihrem Ende zu nähern: Wie das Tech-Magazin Re/Code vermeldet, soll Mitgründer Jack Dorsey den Posten, den er seit drei Monaten ohnehin interimsmäßig bekleidet, jetzt doch auch permanent einnehmen.

Dorsey will aber trotzdem auch CEO seines Payment-Startups Square bleiben – aufgrund dieser Doppel-Belastung ging die Branche bisher davon aus, dass Dorsey nicht für die Rolle als permanenter neuer Twitter-CEO in Frage komme.

Startup-News: Millionen-Deals für Valendo und General Assembly

Das Berliner FinTech-Startup Valendo, ein Online-Pfandleihhaus für Selbstständige, Unternehmer und Sammler, hat eine Finanzierung in Höher von mehr als einer Million Euro bekannt gegeben. Zusätzlich stockt Valendo personell auf, um zu wachsen und noch mehr Produkte für den B2B-Bereich zu entwickeln.

Noch tiefer in die Taschen gegriffen haben die Investoren der E-Learning-Plattform General Assembly: Wie das Wall Street Journal berichtet, konnte sich das Startup, das Programmierkurse vor allem für Quereinsteiger anbietet, erneut 70 Millionen US-Dollar sichern und seine Gesamtförderung damit auf 120 Millionen US-Dollar aufstocken. General Assembly bietet Online-Kurse und Vor-Ort-Programme an, in Europa ist das Startup aber bisher nur in London vertreten.

Startup-News: General Assembly erhält 70 Millionen US-Dollar.
Startup-News: General Assembly erhält 70 Millionen US-Dollar.

Startup „Wummelkiste“ steht zum Verkauf

Wie die Internet World schreibt, sucht das E-Commerce-Startup Wummelkiste einen Käufer. CEO Gordon C. Thompson, der das Startup vor etwa einem Jahr von Philippa Pauen übernommen hat, ist dem Bericht zufolge schon in Gesprächen mit einem renommierten potenziellen Abnehmer. Der Anbieter von Bastel-Boxen für Kinder leidet, genau wie sein bereits gescheiterter Konkurrent Tollabox, unter zu hohen Marketingkosten – auch die Abkehr vom Abonnement-Modell im Frühjahr dieses Jahres konnte das nicht ändern.

Lest dazu auch: Abo Modelle im E-Commerce: Zukunftsschlager oder Pleite-Modell?

„Die Höhle der Löwen“: Dritte Staffel der Startup-Show geplant

Der Sender VOX hat schon jetzt mit den Planungen zur dritten Staffel der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ begonnen. Kein Wunder: Die zweite Staffel ist noch erfolgreicher gewesen als die erste und konnte sich bis zu 14 Prozent Marktanteile in der Zielgruppe sichern. Gründer können sich ab sofort mit ihrem Business-Plan unter hoehlederloewen@vox.de bewerben. Mehr Infos bei dwdl.de.

Startup-Halle „Scale 11“: CeBIT stellt Konzept für 2016 vor

Die Deutsche Messe hat ihr Startup-Konzept für die CeBIT 2016 vorgestellt. Wie schon in diesem Jahr will sie auch 2016 die „Scale 11“ zum Mittelpunkt des Startup-Geschehens auf der IT-Messe machen, mit Präsentationsmöglichkeiten, Networking und Bühnenprogramm. Partner ist der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS).

Dass die CeBIT im kommenden Jahr ihr Startup-Engagement noch einmal deutlich aufstockt, verwundert nicht: Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass der Startup-Wettbewerb CODE_n, der sich in den letzten Jahren zum Publikumsmagneten und Liebling der Medien gemausert hat, 2016 nicht mehr im Rahmen der CeBIT stattfinden wird.

Tweet des Tages

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

]]>
Lea Weitekamp
WhatsApp Web fürs iPhone: Endlich Nachrichten am Rechner schreiben http://t3n.de/news/whatsapp-web-fuers-iphone-632702/ 2015-08-20T08:26:54Z
Nach einem umfangreichen WhatsApp-Update für iPhone-Nutzer gibt es nun eine lang erwartete Neuerung: WhatsApp Web öffnet sich fürs iPhone. Damit können auch iOS-Nutzer endlich Nachrichten am …
Anleitung: So funktioniert WhatsApp Web
t3n News Software

Anleitung: So funktioniert WhatsApp Web

WhatsApp Web: So nutzt du WhatsApp auf dem Desktop

WhatsApp-Nutzer können den beliebten Messenger jetzt auch über eine Web-App nutzen. Wie „WhatsApp Web“ funktioniert, erklärt dieser Artikel.

WhatsApp Web: So nutzt du WhatsApp auf dem Desktop

WhatsApp Web.

„WhatsApp Web bietet alle Funktionen der Smartphone-App.“

WhatsApp Web steht Nutzern seit Januar 2015 zur Verfügung. Die Funktion wurde ursprünglich für Android, Windows Phone und Blackberry ausgerollt, mit etwas Verspätung dann auch für iOS.

Nutzer können WhatsApp auf web.whatsapp.com mit ihrem Smartphone verbinden. Nach einer einmaligen Anmeldung synchronisiert WhatsApp alle Nachrichten. Sie werden anschließend sowohl auf dem Handy als auch auf dem Desktop angezeigt.

Die Synchronisation erfolgt in Echtzeit. Nutzer können Nachrichten demnach auf allen Endgeräten lesen und schreiben. Voraussetzung ist lediglich eine aktuelle Version der WhatsApp-App für Android, iOS, Windows Phone oder Blackberry.

So startest du WhatsApp Web

Nutzer synchronisieren WhatsApp-Web per QR-Code mit ihrer Smartphone-App. (Screenshot: WhatsApp/ t3n)
Nutzer synchronisieren WhatsApp-Web per QR-Code mit ihrer Smartphone-App. (Screenshot: WhatsApp/ t3n)

Die Verwendung von WhatsApp Web sollte Nutzer vor keine größeren Probleme stellen. Entscheidend ist nur die initiale Synchronisation. Folgt einfach den folgenden drei Schritten, um sie abzuschließen:

  1. Öffne deinen Browser und besuche web.whatsapp.com.
  2. Öffne WhatsApp auf deinem Smartphone, wechsle auf deinem iPhone in die Eintstellungen, auf allen anderen Betriebssystemen ins Hauptmenü, und tippe auf „WhatsApp Web“.
  3. Tippe auf das „+“-Symbol, um den QR-Scanner zu aktivieren und scanne den im Browser angezeigten QR-Code.

Wenn du diesen drei Schritte gemäß der Anleitung folgst, identifiziert WhatsApp deinen Account und gibt übers Internet die Freigabe, sodass WhatsApp Web automatisch im offenen Browserfenster startet.

3 häufige Fragen zu WhatsApp Web

WhatsApp Web bietet alle wichtigen Funktionen. Du kannst Textnachrichten schreiben, Dateien versenden, Sprachnachrichten verschicken, Gruppen eröffnen und dein Profil bearbeiten. Antworten auf die häufigsten Fragen zu WhatsApp Web findest du in den folgenden Abschnitten.

1. Funktioniert WhatsApp Web auch auf meinem Betriebssystem?

WhatsApp Web funktioniert unabhängig vom Betriebssystem. Entscheidend ist ein moderner Browser sowie die aktuelle Version der App. Für Nutzer von Windows, OS X und Linux gibt es mit „WhatsApp for Desktop“ außerdem einen inoffiziellen Client.

2. „WhatsApp Web“ wird nicht im Menü angezeigt. Was tun?

Grund hierfür ist eine alte Version deiner App. Besuche den Appstore deines mobilen Betriebssystems (bspw. Google Play) und lade auf der Unterseite von WhatsApp die aktuellste Version herunter. Die Funktion „WhatsApp Web“ sollte anschließend auch in deiner App erscheinen.

3. Funktioniert WhatsApp Web auch ohne Smartphone?

Ein Smartphone ist für WhatsApp nötig, ohne geht es nicht. Ist dein Browser einmal mit deinem Smartphone synchronisiert, wird es aber nebensächlich. Alle Funktionen des Messengers kannst du anschließend über den Browser nutzen, darunter auch einige versteckte WhatsApp-Funktionen.

Hast du weitere Fragen zu WhatsApp Web? Dann schreib sie uns in die Kommentare! Passend zu diesem Artikel findest du hier weitere WhatsApp-Tipps und -Tricks.

Newsletter Newsletter

Abonniere unseren Newsletter und erhalte einen exklusiven Artikel aus dem aktuellen t3n Magazin.

Jetzt lesen: t3n Newsletter Nr. 580

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
21 Antworten
  1. von Simon am 21.01.2015 (21:59 Uhr)

    Schade, Firefox wird nicht unterstützt

    Antworten Teilen
  2. von Dominik am 21.01.2015 (22:09 Uhr)

    Wow iOS hat mal das Nachsehen ;)

    Antworten Teilen
  3. von Marcel am 21.01.2015 (22:31 Uhr)

    Bei wem der Menüpunkt nach App-Update noch nicht angezeigt wird, der sollte die App beenden (nicht nur ausblenden) und anschließend neu starten oder gleich das ganze Smartphone neu starten.

    Antworten Teilen
  4. von Jochen am 22.01.2015 (00:31 Uhr)

    Ich habe mir das aktuelle Update geladen, sehe auch den Punkt "WhatsApWeb" Klicke ich darauf, bekomme ich einen Hinweis, ich soll auf web.whatsapp.com gehen und das Bild scannen, meine Kamera ist auch an, aber davor liegt eine kleine Animation in dem mir der Vorgang nochmals erklärt wird, mehr passiert leider nicht. Mache ich etwas falsch oder habt ihr dieses Problem auch?

    Antworten Teilen
  5. von Epsilon Alpha am 22.01.2015 (01:55 Uhr)

    "Die strengen Regeln von Apple", welche sind das den genau?

    Das würde ich gern mal wissen

    Antworten Teilen
    • von Gisbert Armhelf am 22.01.2015 (10:06 Uhr)

      Technisch gesehen stellt whatsapp Web eine Punkt-zu-Punkt Verbindung mit dem Whatsapp Client auf dem Smartphone her (daher auch derzeit die Beschränkung auf Google Chrome wg der eingesetzten Libraries). D.h. die Nachrichten werden wie bisher zwischen Smartphones ausgetauscht, und zwischen Smartphone und Webbrowser vorher bzw nachher abgeglichen.
      Dazu ist es erforderlich, dass Whatsapp auf dem Smartphone für die Dauer des Chats auch im Hintergrund läuft, was bei iOS bestimmten Restriktionen unterliegt, um die Batterielaufzeit nicht zu stark zu beeinträchtigen.
      Weil das ein architekturbedingtes Problem ist, kann es eine Weile dauern, bis whatsapp Web auch mit iPhones geht. Allerdings sind Alternativen in der Entwicklung, die diesen Credential Transfer in die Welt nichtoffizieller whatsapp Clients bringen (Stichworte: yowsup, OpenWhatsapp).

      Antworten Teilen
      • von Jack am 23.01.2015 (19:30 Uhr)

        die Beschränkung auf Google Chrome wg der eingesetzten Libraries

        User Agent im FF ändern und es geht damit auch

        Teilen
  6. von Nico Saborowski am 22.01.2015 (08:15 Uhr)

    Bei mir lädt leider der QR-Code auf der Homepage nicht...überlastet?

    Antworten Teilen
  7. von aregua am 22.01.2015 (08:35 Uhr)

    schade, WA kann noch nicht mal sowas schaffen!
    wie in Telegram schon der Fall ist.

    https://web.telegram.org/

    Antworten Teilen
  8. von Katzophon am 22.01.2015 (10:36 Uhr)

    Version ist aktuell, Smartphone wurde auch noch mal neu gestartet - trotzdem kein Menüpunkt "WhatsApp Web".
    Gibt es da evtl. weitere Einschränkungen? -> Samsung Galaxy S3 und Android 4.3

    Antworten Teilen
  9. von thomk am 22.01.2015 (10:54 Uhr)

    Auf meinen Sony Experia Z1 (Android Version 4.4.4) und neuester Whatsapp Version 2.11.498 klappt es leider nicht. Haben auch andere "Sony's" damit Probleme?

    Antworten Teilen
  10. von Julia am 22.01.2015 (23:56 Uhr)

    Das Problem mit dem fehlenden Teil auf dem Display scheint in den meisten Fällen beim Samsung Galaxy Ace aufzutreten wenn man die Problemmeldungen bei http://ideecon.com/whatsapp-web-probleme/11773 durchliest.
    Das Laden des QR Code war bei mir auch das Problem und auf einmal ging es. Warscheinlich überlastet, oder?

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

(wird nicht veröffentlicht)

Mehr zum Thema Chrome
WhatsApp Web fürs iPhone: Endlich Nachrichten am Rechner schreiben
WhatsApp Web fürs iPhone: Endlich Nachrichten am Rechner schreiben

Nach einem umfangreichen WhatsApp-Update für iPhone-Nutzer gibt es nun eine lang erwartete Neuerung: WhatsApp Web öffnet sich fürs iPhone. Damit können auch iOS-Nutzer endlich Nachrichten am … » weiterlesen

7 versteckte WhatsApp-Funktionen, die Nutzer kennen sollten
7 versteckte WhatsApp-Funktionen, die Nutzer kennen sollten

Diese sieben versteckten WhatsApp-Funktionen, dürften euren Alltag in der App angenehmer gestalten. Schaut doch mal rein! » weiterlesen

Telefonieren per WhatsApp: Telefonie-Funktion für erste Nutzer freigeschaltet
Telefonieren per WhatsApp: Telefonie-Funktion für erste Nutzer freigeschaltet

Eine Telefonie-Funktion für WhatsApp wird seit Monaten erwartet. Jetzt soll das Telefonieren per WhatsApp bei ersten Nutzern funktioniert haben – die Freischaltung des Features scheint allerdings … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

]]>
Jörn Brien
B2B-Tool macht Smart Data zum Umsatztreiber im Vertrieb [Sponsored Post] http://t3n.de/news/smart-data-knopfdruck-echobot-593374/ 2015-05-21T09:30:11Z
Anzeige Unternehmen stellt die Digitalisierung vor große Herausforderungen: Wie lassen sich all die vielen Informationen sichten, analysieren und gewinnbringend einsetzen, ohne ein ganzes Heer an …
Anzeige

Unternehmen stellt die Digitalisierung vor große Herausforderungen: Wie lassen sich all die vielen Informationen sichten, analysieren und gewinnbringend einsetzen, ohne ein ganzes Heer an Datenanalysten zu beschäftigen? Die neue Online-Software „Echobot Sales“ verspricht Smart Data auf Knopfdruck. Hier bekommt ihr einen exklusiven Blick ins Tool, das auf der CeBIT 2015 den INNOVATIONSPREIS-IT in der Kategorie Business Intelligence gewann. „Unser Land ist der Industrieausrüster der Welt, wenn wir es aber morgen noch sein wollen, müssen wir die Digitalisierung der Industrie als unsere ureigene Sache vorantreiben“, sagte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, im Gespräch mit Google-Executive Chairman Eric Schmidt zur „Wirtschaft für morgen“. Die Digitalisierung ist ein Fluch und Segen zugleich. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern, hat die Karlsruher Echobot Media Technologies GmbH die Smart-Data-Anwendung „Echobot Sales“ entwickelt, die smarte Daten auf Knopfdruck verspricht. Hier bekommt ihr einen exklusiven Blick ins Tool, das auf der CeBIT 2015 den INNOVATIONSPREIS-IT in der Kategorie Business Intelligence gewonnen hat.

Was steckt in der Smart-Data-Anwendung?

Als Experte für Monitoring durchsucht Echobot schon heute mehr als 2,5 Milliarden Artikel aus Online-, Social-Media- und volldigitalen Print-Quellen. Ein riesiger Datenschatz, der nun noch umfassender genutzt werden kann: Denn stand im Bereich Monitoring das Auffinden von Veröffentlichungen über das eigene Unternehmen im Vordergrund, rücken mit der neuen Smart-Data-Lösung Echobot Sales nun auch Kunden, Wettbewerber, Lieferanten und Partner in den Fokus:

Um den vollen Überblick zu behalten, wertet Echobot Sales laufend das Internet, digitale Nachrichtenquellen und verschiedene Datenbanken mit modernster Smart-Data-Technologie aus. Die gewonnenen Informationen verbindet die Software mit einer riesigen Unternehmensdatenbank für den D-A-CH-Raum. Und genau das ist das Neue: Konnte man bisher in einer Adressdatenbank nur nach Merkmalen wie Ort, Branche oder Umsatz selektieren und mit digitalem Monitoring erfahren, was über eine Firma im World Wide Web berichtet wird, können Unternehmen nun erstmals beide Suchen intelligent kombinieren.

Echobot_smart-data-Sales_Ueberblick
Smart-Data-Anwendung Echobot Sales im Überblick

Mit Echobot Sales neue Adressen und Leads finden

Möchte ein Vertriebsmitarbeiter erfahren, welche Firmen auf der CeBIT sind, kann er in Echobot Sales nach dem Ereignis „CeBIT“ suchen. Das Ergebnis ist eine Liste mit Unternehmen, die Online im thematischen Umfeld der Messe erwähnt werden. Zum Beispiel, weil angekündigt wurde, dass sie auf der diesjährigen Messe einen Stand haben – vom Unternehmen selbst oder von Journalisten, Kunden oder Geschäftspartnern. Gleiches gilt für das geschäftsrelevante Signal „Management-Wechsel“. Dabei findet Echobot Sales nicht nur Firmen, die konkret von einem „Wechsel“ sprechen, sondern auch solche, die einen „neuen CEO“ ankündigen oder berichten, dass ein neuer „Manager übernimmt“. Die gefundenen Kontakte lassen sich direkt als Leads exportieren – im Excel-, CSV- oder JSON-Format.

Echobot_Sales_Export-smart-data
Geschäftsrelevante Signale in Echobot Sales

Suche nach eingesetzten Web-Technologien

Online-Agenturen und Technologie-Anbieter dürften sich besonders über die Abfrage nach „Tools & Technologien“ freuen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, Unternehmen zu identifizieren, die zum Beispiel ein bestimmtes Shop-System, Analytics Tool oder Content-Management-System nutzen.

Echobot_smart-data-Sales_Technologien
Suche nach eingesetzten Web-Technologien

Den richtigen Ansprechpartner identifizieren

Möchte man eine gefundene Firma kontaktieren, hilft die Detailansicht der Firma oder der sogenannte „Kontakt-Finder“. Er zeigt neben Name und Stellenbezeichnung auch eine aktuelle E-Mail-Adresse und Telefonnummer an.

Echobot_smart-data-Sales_Kontakt-Finder
Echobot Sales Kontakt-Finder
Echobot_smart-data-Sales_Firmendetails
Alle Firmendetails auf einen Blick

Bestehende Kontakte mit Fokuslisten im Blick behalten

Ob Lieferschwierigkeiten beim Lieferanten oder ein Firmenjubiläum beim Key-Account – mit wenigen Klicks lassen sich Kunden, Partner, Lieferanten und Wettbewerber auf eine sogenannte Fokusliste setzen. Ein „Firmen-Newsticker“ informiert ab dann vollautomatisch über Neuigkeiten. Verknüpft man das Tool mit einem bestehenden CRM- oder ERP-System, wird man sogar direkt in der gewohnten Anwendung informiert.

Auszeichnung für Echobot Sales auf der CeBIT

Auf der Cebit 2015 wurde Echobot Sales zum Sieger des INNOVATIONSPREIS-IT in der Kategorie Business Intelligence gekürt – am Tag des offiziellen Produktstarts. Mit Aktionen und Webinaren soll in den nächsten Monaten Echobot Sales weiter im Markt verankert werden.

Wer will, kann telefonisch einen kostenlosen Demo-Termin via Screensharing vereinbaren unter +49 721 500 57 501 oder per Mail an service@echobot.de.

Jetzt alles erfahren!

]]>
t3n Redaktion
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: CeBIT, SXSW und Tools für Webworker http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-66-601142/ 2015-03-21T09:59:12Z
CeBIT in Hannover und SXSW in Austin. Wir waren in der vergangenen Woche viel für euch unterwegs. Neben den Veranstaltungsthemen waren beispielsweise Artikel über Tools für Webworker, …

CeBIT in Hannover und SXSW in Austin. Wir waren in der vergangenen Woche viel für euch unterwegs. Neben den Veranstaltungsthemen waren beispielsweise Artikel über Tools für Webworker, iPhone-7-Konzepte und den Mann, der nur mit Bitcoins versucht zu bezahlen beliebt bei euch. The same procedure as every Saturday: der t3n-Wochenrückblick für euch.

1. Für Webworker: 10 Tools, die du (vielleicht) noch nicht kennst

Auf der Campixx 2015 hat Malte Landwehr insgesamt 45 nützliche Webdienste verschiedener Kategorien präsentiert. Zehn Dienste seiner Sammlung haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst.



Unser Artikel: Für Webworker: 10 Tools, die du (vielleicht) noch nicht kennst

2. Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 7 Anzeichen, dass du kündigen solltest

Es ist nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen auf der Arbeit. Wenn das aber zum Dauerzustand wird, hilft nur eins: ein Jobwechsel. Welche Anzeichen dafür sprechen? Wir haben sieben für euch gesammelt.

Unser Artikel: Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 7 Anzeichen, dass du kündigen solltest

3. iPhone 7: Wie sich Designer das nächste Apple-Smartphone vorstellen

Auch das 7 wird sicher wieder millionenfach verkauft. Aber wie wird nächstes aussehen? Wir zeigen euch die coolsten Designkonzepte aus dem Netz.

Unser Artikel: iPhone 7: Wie sich Designer das nächste Apple-Smartphone vorstellen

4. 26 verrückte Fakten über Google: Die schräge Seite des Suchgiganten [Infografik]

Wusstet ihr, dass ursprünglich BackRub hieß und das Unternehmen gut 200 Ziegen beschäftigt? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt einen Blick auf diese schicke werfen.

Unser Artikel: 26 verrückte Fakten über Google: Die schräge Seite des Suchgiganten [Infografik]

5. Nur von Luft und Bitcoins: Wie ein Däne versucht, mit der Kryptowährung zu leben

Für die einen ist die Währung der Zukunft, für die anderen bloß Spielerei. Für Jack Nikogosian ist sie Teil des – und Teil eines Experiments: Einen Monat lang will der Däne alles, was er braucht, mit der bezahlen. Ohne Ausnahme.

Unser Artikel: Nur von Luft und Bitcoins: Wie ein Däne versucht, mit der Kryptowährung zu leben

6. WhatsApp: 8 Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Messenger

700 Millionen Menschen nutzen regelmäßig WhatsApp. Wir zeigen euch, wie ihr das Meiste aus dem Messenger herausholt.

Unser Artikel: WhatsApp: 8 Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Messenger

7. Erst AdBlocker, jetzt AdBlock-Defender: Die neue Eskalationsstufe im Kampf um die Online-Werbung

So hilft eine neue Riege technologischer Dienstleister den Publishern dabei, AdBlocker-Nutzern trotzdem Werbung auszuspielen.

Unser Artikel: Erst AdBlocker, jetzt AdBlock-Defender: Die neue Eskalationsstufe im Kampf um die Online-Werbung

8. SSD-Langzeittest über 18 Monate: So lange haben die Besten durchgehalten

Sind SSD wirklich so wenig ausdauernd, wie es den Laufwerken manchmal bescheinigt wird? Ein SSD-Langzeittest zeichnet ein anderes Bild – und bietet einige Überraschungen.

Unser Artikel: SSD-Langzeittest über 18 Monate: So lange haben die Besten durchgehalten

9. Die Highlights der CeBIT 2015: Von „d!conomy“ bis Edward Snowden

Die in Hannover, die größte Messe für Informationstechnik der Welt, hat die Pforten geöffnet – bis 20. März 2015 . t3n ist für euch vor Ort.

Unser Artikel: Die Highlights der CeBIT 2015: Von „d!conomy“ bis Edward Snowden

10. Machs wie Steve Jobs: So kreativ werben zwei Deutsche in Texas für unsere Gründerszene [SXSW]

Wenn die Bundesregierung im Ausland für die Tech-Szene in Deutschland wirbt, bleibt es oft bei „nicht mehr als einer Broschüre über Windkrafträder“, meinen Tobias Schiwek und Jan Kus. Im Rahmen der SXSW in Austin haben die Unternehmer das Zepter daher selbst in die Hand genommen – und mit einem Dating-Game für Startups ein unterhaltsames Zeichen gesetzt.

Unser Artikel: Machs wie Steve Jobs: So kreativ werben zwei Deutsche in Texas für unsere Gründerszene [SXSW]

]]>
Johannes Schuba
Die Sache mit den Blogger-Relations http://t3n.de/news/sache-blogger-relations-sven-wiesner-601219/ 2015-03-20T18:19:18Z
In Sachen Blogger-Relations läuft noch immer einiges schief. Das findet zumindest Sven Wiesner. Auf der „Rock-The-Blog“-Konferenz bei der CeBIT hat er seine Gründe genannt. Wir waren für euch dabei.

In Sachen Blogger-Relations läuft noch immer einiges schief. Das findet zumindest Sven Wiesner. Auf der „Rock-The-Blog“-Konferenz bei der hat er seine Gründe genannt. Wir waren für euch dabei.

Immer wieder wird kontrovers über Blogger-Relations debattiert. Unter welchen Umständen ist es okay, sich als Blogger von Unternehmen Produkte schenken oder Reisen finanzieren zu lassen? Und was bedeutet das für die Berichterstattung? Einer, der das Thema mittlerweile eher kritisch sieht, ist Sven Wiesner. Er fordert, dass die Beziehungen zwischen Unternehmen und Bloggern auf eine professionelle Grundlage gestellt werden müssen.

Blogger-Relations: Wo steckt der Sinn?

Blogger-Relations haben Sven Wiesner ein feines Leben ermöglicht. Irgendwann hat er angefangen, den Sinn zu hinterfragen. (Foto: Sven Wiesner)
Blogger-Relations haben Sven Wiesner ein feines Leben ermöglicht. Irgendwann hat er angefangen, den Sinn zu hinterfragen. (Foto: Sven Wiesner)

Sven Wiesner, der heute bei der Agentur „beebop media“ arbeitet, hat selbst quasi gebloggt, seit es das Internet gibt. Erst hat er viel über Marketing-Themen geschrieben, dann hat er sich aber auf Tech- und Automotive-Themen spezialisiert – denn „für Marketing-Blogger gibt es garantiert keine Goodie-Bags“, wie er selbstironisch formuliert.

„Ich habe die Testprodukte irgendwann originalverpackt bei eBay versteigert.“

Über solche Goodie-Bags ging es schon bald hinaus. Wiesner reiste auf Kosten von Unternehmen um die Welt, testete Ferraris, berichtete von der CES in Las Vegas oder besuchte Samsung in Korea. Er wurde mit Testprodukten überschüttet. Doch der Befriedigungsmechanismus habe schnell nachgelassen, sagt er. Schon bald seien ihm die Geschenke der Unternehmen popelig vorgekommen. Viele habe er gar nicht erst ausgepackt, sondern sie direkt in der Originalverpackung auf eBay eingestellt. Und auch die Reisen habe er nicht mehr wirklich vor sich rechtfertigen können: „Klar, es war natürlich suuuper wichtig, dass genau ich da vor Ort war“, sagt er bei jedem Bild, das er während seiner Präsentation zeigt – das Publikum lacht, aber Wiesner hat der fehlende Sinn seines Tuns irgendwann wirklich angefressen.

Letztlich habe er sich fragen müssen: „Du lässt dich von den Unternehmen pudern, aber was ist eigentlich der tiefere Sinn dahinter?“ Seine eigentliche Zielrichtung, sein Selbstverständnis als Blogger, hatte er komplett aus den Augen verloren.

„Professionelle Blogger brauchen einen Kodex“

Alles ganz nett – aber wem nützt es, wenn Unternehmen sich Influencer „kaufen“? (Foto: Shutterstock)
Alles ganz nett – aber wem nützt es, wenn Unternehmen sich Influencer „kaufen“? (Foto: Shutterstock)

„So viel Product-Placement, wie man heutzutage auf manchen sieht, findet man nicht mal bei QVC.“

Stattdessen habe er sich damals eingestehen müssen: „Ich bin Meinungsmacher und praktiziere Vorteilsannahme durch Unternehmen. Damit bin ich eigentlich Lobbyist.“ Und noch immer beobachte er diesen Mechanismus: Blogger, die ihrem Publikum suggerieren, dass es extrem super sei, bestimmte Produkte zu benutzen. Und die dabei nicht – oder nur unzureichend – klar machen, dass sie dafür bezahlt werden, genau diese Produkte vorzustellen. „So viel Product-Placement, wie man heutzutage auf manchen Blogs sieht, findet man nicht mal bei QVC.“

Als Publisher habe er aber die Verantwortung seinen Lesern gegenüber, Transparenz zu wahren. Für Journalisten sei die Vermischung von Content und Werbung schlichtweg verboten. Auch für Blogger solle das gelten. Ein allgemein akzeptierter Blogger-Kodex müsse her, vielleicht sogar eine gesetzliche Regelung.

Blogger-Relations: Ein Dauerbrenner im modernen Marketing

Sven Wiesner hat, als er all diese Dinge nicht mehr ignorieren wollte, den Artikel „Ich kritisiere nicht, dass Blogger professionell werden, ich kritisiere wie es passiert“ geschrieben. Das war vor etwa einem Jahr und er hat sich damit durchaus ins eigene Fleisch geschnitten. Viele Blogger waren sauer. Insbesondere dass er gegen andere Blogger austeilte, kam nicht gut an.

Sven_Wiesner_Blogger-Relations_Talk
Hat ein Problem mit Blogger-Relations in ihrer aktuellen Form: Sven Wiesner auf der CeBIT. (Foto: t3n)

Doch eigentlich will er vor allem ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es Spielregeln geben muss. Weil sich sonst nicht nur die Blogger, sondern auch die Unternehmen langfristig schaden. Deswegen hat er seine Argumente bei der „Rock-The-Blog“-Konferenz auf der CeBIT noch einmal vorgestellt.

Diese Punkte stören Wiesner an der Blogger-Landschaft (wir haben seine Formulierungen mit Erlaubnis übernommen):

Viele Blogs…

  1. … nutzen ihre Unabhängigkeit nicht.
  2. … sind vielfach zu kommerziell geworden.
  3. … werden ihrer Verantwortung gegenüber den Lesern nicht gerecht.
  4. … duplizieren Content zu oft, statt eigenen zu produzieren.
  5. … haben einen zu geringen Anspruch an die eigenen Inhalte.
  6. … nutzen ihre Power zu selten für nützliche Aktionen.

cebit-banner

Unternehmen machen in Sachen Blogger-Relations viel falsch

Doch auch die Unternehmen machten viele Fehler, sagt er. Sie verwechselten Blogger mit Journalisten, die für ihr Schreiben bezahlt werden, und böten keine adäquate Gegenleistung an. Sie spulten ihr Presseprogramm ab, statt auf die inhaltlichen Vorschläge der Blogger einzugehen. Und sie wählten nicht sorgfältig aus: Wiesner hat bei einer der Agenturen, die ihn damals kontaktiert haben, mal nachgefragt, wie sie auf ihn gekommen sind: „Naja, wir haben ‚Technik Blogger Hamburg‘ gegoogelt, denn der Kunde will keine Reisekosten zahlen.“ Wiesner war unter den ersten Ergebnis-Treffern, und schon war er im Spiel. Fragwürdige Qualitätskriterien also.

Diese Kritikpunkte richtet Wiesner an Unternehmen:

Viele Unternehmen…

  1. … nutzen Blogger als billige Werbung.
  2. … schöpfen nur einen Bruchteil des Potenzials ab.
  3. … verwechseln Blogger mit Journalisten.
  4. … bieten keine Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Mit diesem unreflektierten Vorgehen verhinderten die Unternehmen selbst, dass aus ihren Blogger-Relations nachhaltige Werte entstünden. Und auch für viele Blogger vollziehe sich der Wandel gar nicht bewusst. Zuerst freue man sich darüber, auf einmal Angebote zu bekommen und wichtig zu sein. Irgendwann stelle man fest, dass man zur „Handpuppe der Marketing-Hoschis“ geworden sei – dann sei man aber schon mittendrin. Um aus diesem Kreislauf auszubrechen, müssten beide Seiten sich stärker hinterfragen und ihr Vorgehen auf eine strategische Grundlage stellen.

Beide Seiten müssen sich stärker hinterfragen

Deswegen fordert Wiesner von den Bloggern, dass sie sich ihrer Verantwortung als Meinungsmacher bewusster werden. Sie sollten …

  • … Kooperationen stärker hinterfragen,
  • … ihren Stil und ihre Qualitätsansprüche konsequent durchsetzen und
  • … auch mal „nein“ sagen.

Die Unternehmen hingegen sollten laut Wiesner bei Blogger-Relations mehr Gestaltungsraum für Blogger bieten. Sie sollten …

  • … die Freiheit von Blogs im eigenen Interesse respektieren,
  • … Blogger nicht mit Journalisten verwechseln und
  • … auf Augenhöhe zusammen arbeiten.

Djure Meinen, der den Bereich „Micro-Audiences“ bei der Kommunikationsagentur „achtung!“ betreut und unter anderem den Agentur-Kodex zum Thema Blogger-Relations mit entwickelt hat, sieht gerade auf Unternehmensseite noch viele Herausforderungen. „Die Unternehmen müssen sich selbst ethische Grundlagen verschreiben. Viele Blogger sind extrem jung und können die Verantwortung kaum tragen. Unternehmen, die versuchen, das auszunutzen, werden aber auch für sich selbst nur verbrannte Erde hinterlassen.“

Was sagt ihr: Was kann, was muss sich ändern?

]]>
Lea Weitekamp
Hacker auf deiner Couch: Das Internet of Things wird unterschätzt [Kommentar] http://t3n.de/news/sicherheitsrisiko-smart-home-internet-der-dinge-600361/ 2015-03-20T12:11:20Z
Das Internet der Dinge ist einer der großen Trends der CeBIT 2015, und er bringt Veränderungen im positiven wie im negativen Sinne mit sich. Darüber hinaus öffnet das „neue“ Internet aber …

Das Internet der Dinge ist einer der großen Trends der CeBIT 2015, und er bringt Veränderungen im positiven wie im negativen Sinne mit sich. Darüber hinaus öffnet das „neue“ Internet aber auch völlig neue Einfallstore für Hacker, Cracker und Script-Kiddies.

Mit dem Internet der Dinge bieten sich neue Möglichkeiten, um Systeme oder konkrete Personen anzugreifen. Stell dir vor, du verfügst über einen intelligenten Stromzähler, der von einem Angreifer übernommen wird. Nicht nur, dass dann dein Strom und somit auch die Alarmanlage ab- und angeschaltet werden könnte. Aus den Verbrauchswerten könnte der Angreifer auch ablesen, wann du zuhause bist, ja sogar: ob es sich bei dir um einen Wochenpendler handelt oder nicht. Das Heim wird zum Sicherheitsrisiko.

Dein Wohnzimmer: Ein potentielles Sicherheitsrisiko

Die klassischen Einfallstore für einen Angriff sind wohl Router und Laptop. Neben smarten Geräten aber sind es jetzt auch Devices, die völlig autonom und selbstständig eure Informationen teilen – wie zum Beispiel eure sportlichen Erfolge oder wann und ihr wo „eincheckt“. Das Internet durchdringt so immer mehr unser Leben, und zwar wortwörtlich, da immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind – und somit ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellen.

smart tv
Smart TV: Ein potentielles Sicherheitsrisiko. (Foto: © florinoprea - Fotolia.com)

Die Awareness fehlt: Das Risiko des IoT wird unterschätzt

Smarte Geräte sind deswegen so gefährlich, weil ihr Risiko als Einfallstor unterschätzt wird. Wer überprüft schließlich schon, was ein Smart TV im heimischen Netzwerk wirklich kann, beziehungsweise welche Rechte er hat? Aber ganz praktisch gesehen: Smarte Fernseher werden schon gehackt, um Werbung anzuzeigen. Es sind sogar Fälle dokumentiert, die belegen, dass über unverschlüsselt gesendete Thumbnails – Vorschaubilder einzelner Sender – Schadcode in die Geräte implantiert werden konnte. In einem internen Test hat ein Kaspersky-Mitarbeiter versucht, Sicherheitslücken in seiner eigenen Wohnung auszumachen. 14 konnte er alleine am NAS ausmachen, eine auf seinem Smart TV sowie drei an seinem Netzwerk-Drucker.

cebit-banner

Es gibt kaum Smart-Geräte, die über Sicherheitsmechanismen verfügen. Ein Netzwerkdrucker wird somit leicht zum zwielichtigen Kopiergerät, das sensible Dokumente – direkt beim Druckvorgang – umleitet. Oder: Autos ohne Fahrer – ein Trend des Internets der Dinge. Wer so ein Fahrzeug hackt, dem ist es ein Leichtes, Bewegungsprofile über Personen anzufertigen, um mehr als nur den Wohnort rauszufinden. Der Spaß hört schließlich ganz auf, wenn das Auto ferngesteuert angehalten werden kann und sich die Türen automatisch öffnen.

Social Engeneering ist nicht die einzige Gefahr

Und was kann man dagegen tun? Das Selbe wie vor zehn, fünf und drei Jahren: Updates für sämtliche Geräte einspielen sowie Standardpasswörter ändern – und, was viel wichtiger ist: Awareness schaffen. Jedes elektronische Gerät im Internet der Dinge ist ein größeres potentielles Sicherheitsrisiko als je zuvor. Sei es die Wifi-Steckdose, der Activity-Tracker oder eine Google Glass.

Immer noch haben 87 Prozent aller Angriffe ihren Ursprung in Java-Applikationen oder werden direkt über den Browser durchgeführt. Ein Browser auf einem „smarten“ Gerät kann somit direkt ein Loch in eine vorhandene Sicherheitsstrategie reißen. Und gerade in Deutschland ist die Gefahr besonders hoch: Im Kasperksy-Ranking um die am häufigsten angegriffenen Anwender finden sich Deutsche auf dem dritten Platz.

Anders als beim klassischen Social Engineering, bei dem das Vertrauen, die Autorität, die Hilfsbereitschaft und die Neugier ausgenutzt werden, ist das größte Sicherheitsrisiko noch immer der unaufgeklärte Mensch. Es sind die Nutzer, die unreflektiert Bewegungsdaten über Facebook sharen, Bilder vom Urlaub auf Instagram posten, penibel tweeten, was sie wo gerade machen und sich nicht bewusst sind, dass eine Spielekonsole inklusive Kamera, ein Smart TV, ferngesteuerte Thermometer und Heizungskontrollen den Hacker direkt in die eigene Wohnung holen.

]]>
Mario Janschitz
Durchstarten! 12 Karrieretipps für Frauen in der IT-Branche http://t3n.de/news/karriere-tipps-frauen-in-der-it-branche-600972/ 2015-03-20T09:46:41Z
Die IT-Branche wird immer noch von Männern dominiert, davon können sich die Besucher der CeBIT momentan live überzeugen. Wie kann das anders werden? Ein Fachkongress hat Antworten gesucht – und …

Die IT-Branche wird immer noch von Männern dominiert, davon können sich die Besucher der CeBIT momentan live überzeugen. Wie kann das anders werden? Ein Fachkongress hat Antworten gesucht – und gefunden.

Die Zahlen zu Frauen in der IT-Branche: Ein Trauerspiel. Noch!

Der Frauenmangel in der IT-Branche ist ein bekanntes Problem. „Erst 17 Prozent aller IT-Experten sind weiblich und der Frauenanteil in IT-Führungspositionen ist mit sechs Prozent im Vergleich noch viel zu niedrig“, sagt das Women’s IT Network, das sich vor fast genau einem Jahr formiert hat, um Frauen in IT-Berufen zu stärken.

Ein Mittel, um das Zahlen-Trauerspiel zu beenden, liegt in Treffen wie dem gestern im Rahmen der CeBIT veranstalteten Event „Women in Digital Business“. Über 100 Teilnehmerinnen haben sich hier nicht nur Vorträge angehört und ihr Netzwerk erweitert, sondern an konkreten Ideen gearbeitet, wie Frauen in der IT-Branche erfolgreicher werden können.

(Bild: Shutterstock)
(Bild: Shutterstock)

Ich finde die Ergebnisse der Workshops nicht nur inspirierend, sondern auch enorm hilfreich. Vor allem kann ich jedes von ihnen unterschreiben. Deswegen möchte ich sie hier gerne teilen und zur Diskussion stellen.

12 Tipps für Frauen, die in der IT-Branche durchstarten wollen

Die Tipps sind natürlich – über die IT-Branche hinaus – für alle Frauen relevant, die überwiegend männliche Kollegen und Geschäftspartner haben und mit verschiedenen Situationen im Arbeitsalltag hadern. Im Idealfall sorgt der momentane Wandel in Unternehmen und Gesellschaft dafür, dass wir bald nicht mehr alle dieser Tipps wirklich brauchen. Doch bevor es so weit ist: Hier sind sie.

cebit-banner

1. Sage sofort ja, wenn du die Chance bekommst, dich zu präsentieren.

Sei es eine Präsentation im Team oder das Angebot, eine Rede auf einer Konferenz zu halten: Wenn du gefragt wirst, sag sofort zu! Denn, wie Regina Mehler von der Women Speaker Foundation erklärt hat: Allein die Frage zeigt, dass dein Gegenüber dir diese Aufgabe zutraut. Wenn du jetzt zögerst, wird diese Person ihre Einschätzung deiner Fähigkeiten vielleicht hinterfragen. Also: Sag ja! Zum Zaudern, Angst haben und sich einen Kopf machen hast du danach noch genug Zeit.

2. Vermeide, in stereotype Rollen gedrängt zu werden.

Welche Frau ist bei einem Meeting noch nie gefragt worden, ob sie das Flipchart übernehmen könnte – weil sie „die schönste Handschrift hat“? Oder ist wie selbstverständlich noch mal eben aus dem Raum geflitzt, um mehr Kaffee zu organisieren? Uns ist es nicht immer bewusst, aber diese Verhaltensweisen beeinflussen die Rolle, die wir innerhalb des Teams spielen. Wer willst du sein – die Protokollantin oder die Meinungsführerin?

3. Kenne die Fußballergebnisse.

Klar, Fußball ist nur ein Beispiel. Das Prinzip, das dahinter steckt, trifft aber meines Erachtens durchaus zu: Bereite dich vor – und zwar nicht nur auf das Meeting, sondern auch auf den Smalltalk danach. Wer scheu lächelt und sagt „das ist ja eigentlich nicht so meine Welt“, nimmt sich selbst aus dem Spiel. Wer mitreden kann, wird mit anderen Augen angeschaut.

Frauen in der IT-Branche: Know how to play the game to get what you want. (Foto: t3n)
Frauen in der IT-Branche: Know how to play the game to get what you want. (Foto: t3n)

4. Dosiere den Einsatz von Emotionen.

Ein Tipp, der erst einmal ziemlich hart klingt. Aber tatsächlich sollten emotionale Signale im Business-Umfeld sparsam eingesetzt werden – nicht zuletzt, weil sie vom Gegenüber oftmals anders aufgenommen werden, als intendiert. In jedem Fall gilt: Es schafft vielleicht vorübergehend ein gutes Gefühl, Kollegen, Partnern oder Vorgesetzten die eigene Unsicherheit deutlich zu machen. Langfristig stärkt es deine Position nicht.

5. Suche dir Vorbilder.

Und zwar nicht nur Marissa Mayer oder Sheryl Sandberg, sondern auch realistische. Kaum eine erfolgreiche Frau bringt alles so wunderbar unter einen Hut, wie es von außen ausschaut. Trotzdem – oder gerade deswegen – können wir enorm viel von Vorbildern lernen. Finde Frauen in deiner Branche oder in deinem Umfeld, denen du nacheifern willst.

Vielleicht bist du sogar selbst schon längst ein Vorbild für andere? Und schon sind wir beim nächsten Punkt…

6. Sei selbstbewusst.

Das ist für Frauen alles andere als selbstverständlich. Im englischsprachigen Raum hat in diesem Zusammenhang der Begriff Impostor-Syndrom viel Aufmerksamkeit erfahren: Das Gefühl, es eigentlich nicht verdient zu haben, dort zu stehen, wo man angelangt ist, sich den Erfolg nicht rechtmäßig erarbeitet zu haben. Eine Blenderin zu sein. Den meisten Männern ist diese Attitüde fremd, darum sollten sich auch Frauen nicht von ihr blockieren lassen sondern selbstbewusst auf ihre Erfolge blicken. Einen schönen Text dazu hat übrigens vor Kurzem Julie Zhuo, Director Product Design bei Facebook, bei Medium veröffentlicht.

Was können Frauen in der IT-Branche für sich ändern? (Foto: t3n)
Was können Frauen in der IT-Branche für sich ändern? (Foto: t3n)

7. Urteile nicht über andere Frauen.

Das bringt wirklich niemanden weiter. Jede von uns hat eine andere Art, ihre Karriere voranzutreiben, ihre Position zu definieren und Beruf- und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Lass sie ihr Ding machen und hilf ihr, wo du kannst.

Was uns zum nächsten Punkt bringt.

8. Netzwerke!

Die Macht der Netzwerke kann man wirklich nicht überbetonen. Und damit ist nicht das oft negativ konnotierte „Vitamin B“ gemeint. Denn das Pflegen von Bekanntschaften und die gegenseitige Hilfestellung muss ja nicht so angelegt sein, dass sich exklusive Clubs bilden und andere „außen vor“ bleiben. Ob Aufträge zu vergeben sind, ein Job frei ist oder sich sonstige Chancen auftun: Es ist einfach menschlich, dass man oft intuitiv an eine Person denkt, die man kennt und schätzt und die einem in positiver Erinnerung geblieben ist. Sorge dafür, dass du diese Person bist.

Neben dem Women's IT Network bieten auch die Digital Media Women oder die Geekettes tolle Netzwerke für Frauen in der IT-Branche – und es gibt noch mehr.

9. Vermarkte Dich selbst.

Und zwar ruhig aggressiv. Denn was Frauen für aggressive Eigen-PR halten, ist für viele Männer einfach der ganz normale Alltag. Sich öffentlich über die eigenen Erfolge freuen, seine sozialen Kontakte über die eigenen Projekte auf dem Laufenden halten, sich anspornen und beglückwünschen lassen: Das ist in Ordnung und trägt heute in nicht unwesentlichem Maß zu Reichweite und Reputation bei.

10. Schaffe Balance in deinem Privatleben.

Das gilt natürlich für Männer wie Frauen gleichermaßen. Allerdings versuchen gerade Frauen, in beiden Lebensbereichen perfekt zu sein. Und sind damit vermutlich fast immer zum Scheitern verurteilt. Wer einen stressigen Job hat und sich immer wieder dazu pusht, die eigenen Grenzen zu überwinden, braucht einen Ausgleich, einen Ruhepol. Also such dir einen Partner, der dich nicht zusätzlich mit überzogenen Erwartungen überhäuft. Und scheiß auch mal auf die dreckige Wohnung oder darauf, dass die Küche kalt bleibt.

11. Such dir eine Mentorin.

Beim Mentoring geht es um mehr als um Vorbilder oder um ein einzelnes Coaching. Eine Mentorin steht in enger persönlicher Beziehung zu dir und berät und begleitet dich auf deinem beruflichen Weg, was Sicherheit und Selbstvertrauen bringen kann. Wichtig ist jedoch eins, wie Workshop-Leitung Barbara Tigges-Mettenmeier von BTM Personalmanagement betont hat: Du solltest auf keinen Fall in einer hierarchischen Beziehung zu deiner Mentorin stehen und dies im optimalen Fall auch für die Zukunft ausschließen können, um ein wirklich unbeschwertes Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Es gibt zahlreiche Netzwerke und Mentoring-Programme für Frauen. Einen Anfang bietet zum Beispiel diese Liste.

12. Denke darüber nach, selbst zu gründen.

Wenn du dich in deinem jetzigen Arbeitsumfeld nicht entfalten kannst – kannst du dir selbst die optimalen Bedingungen schaffen? „Selbst zu gründen kommt bisher leider für wenige Frauen in Deutschland in Frage,“ hat Stephanie Renda vom Bundesverband Deutsche Startups erklärt. Dabei sei ein eigenes Unternehmen nicht nur als Risiko zu sehen, sondern vor allem als eine Option auf Selbstverwirklichung und eine selbstbestimmte Unternehmenskultur. Schau dir in diesem Zusammenhang auch unbedingt das Gründerinnen-Manifest an, das bei Edition F veröffentlicht worden ist.

Die von mir zusammengefassten und kommentierten Tipps sind von den verschiedenen Workshops auf dem gestrigen Event erarbeitet worden. Sie haben sich explizit mit pragmatischen Ansätzen und Tipps befasst, die wir alle im Alltag umsetzen können – dass darüber hinaus noch eine Menge weitere, strukturelle Veränderungen notwendig sind und bleiben, wird dadurch nicht in Abrede gestellt.

Übrigens: Für alle, die sich fragen, warum wir überhaupt mehr Frauen in der IT-Branche benötigen: Das habe ich an anderer Stelle schon einmal zusammengefasst.

Was sagt ihr zu diesen Tipps? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

]]>
Lea Weitekamp