CeBIT | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu CeBIT 2014-10-06T14:42:01Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/cebit Innovators’ Pitch: Der Gründungswettbewerb für die besten Digital-Life-Innovationen 2014 http://t3n.de/news/innovators-pitch-2014-570181/ 2014-10-06T14:42:01Z
Ende November findet der Innovators’ Pitch 2014 statt. Bis zum 20. Oktober haben Startups noch Zeit, sich für den Gründerwettbewerb zu bewerben.

Ende November findet der Innovators’ Pitch 2014 statt. Bis zum 20. Oktober haben Startups noch Zeit, sich für den Gründerwettbewerb zu bewerben.

Die „Get-Started“-Initiative des Bitkom veranstaltet am 25. November den Innovators’ Pitch 2014. Der Gründerwettbewerb richtet sich an junge Gründer und Unternehmer, Technologie-Interessierte und Entwickler, die ein Startup gegründet oder das noch vor sich haben.

Innovators’ Pitch: Auf der Suche nach der besten Digital-Life-Innovation 2014

Ganz egal ob Smart Living, Mobile Payment oder Social Media – zukunftsfähige Ideen sind auf dem Innovators’ Pitch willkommen. Dabei spielt auch die Zielgruppe keine Rolle, sowohl Ideen für den B2B- als auch für den B2C-Bereich sind willkommen.

Am 25. November ist es dann so weit: Die jeweils drei Finalisten aus den Bereichen B2C und B2B bekommen im Rahmen des Bitkom-Trendkongresses die Möglichkeit, ihr Geschäftsmodell vor Publikum vorzustellen. In den drei Minuten Präsentationszeit gilt es, die Jury und das Publikum von der eigenen Idee zu begeistern. Die Jury besteht aus t3n-Mitgründer Andreas Lenz, Ulrike Hinrichs, Oliver Voß, Bruno Wallraf, Fabian Schlage und Dr. Alex von Frankenberg.

Bis zum 20. Oktober haben Startups noch Zeit für eine Bewerbung zum Innovators' Pitch 2014. Am 25. November findet das Event dann im Rahmen des Bitkom-Trendkongress statt. (Bild: Get Started / Innovators' Pitch)
Bis zum 20. Oktober haben Startups noch Zeit für eine Bewerbung zum Innovators' Pitch 2014. Am 25. November findet das Event dann im Rahmen des Bitkom-Trendkongresses statt. (Bild: Get Started / Innovators' Pitch)

Innovators’ Pitch 2014: Jetzt noch bewerben

Die Voraussetzung für eine Bewerbung zum Innovators’ Pitch 2014 sind einfach: Zum Zeitpunkt des Events am 25. November dürfen die Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sein. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Als Bewerbung reicht es, das passende Formular per E-Mail an innovators@bitkom.org zu schicken. Aus allen eingehenden Berwerbungen werden dann durch die Jury die drei Finalisten aus beiden Kategorien ausgewählt und zum Innovators’ Pitch auf dem Bitkom-Trendkongress eingeladen.

Die Gewinner erwartet neben vielen Kontakten und Medienpräsenz auch eine Einladung zum Pitch beim High-Tech-Gründerfonds, ein Bootcamp mit KPMG und Nokia sowie eine kostenfreie, maximal vierjährige Startup-Mitgliedschaft im Bitkom.

Innovators' Pitch 2014 im Überblick

Datum und Ort:

  • 25. November 2014 (Bewerbungsphase bis 20. Oktober 2014)
  • Berlin

Themen:

  • Gründerwettbewerb
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t3n Redaktion
„Into the Internet of Things“: Startup-Contest von CODE_n geht in neue Runde http://t3n.de/news/code_n-2015-566734/ 2014-09-12T09:57:15Z
Mit CODE_n hat auch die CeBIT in Hannover seit einiger Zeit den längst überfälligen Startup-Fokus erhalten. Mit einem Startup-Contest sucht man auch auf der CeBIT 2015 nach innovativen …

Mit CODE_n hat auch die in Hannover seit einiger Zeit den längst überfälligen Startup-Fokus erhalten. Mit einem Startup-Contest sucht man auch auf der CeBIT 2015 nach innovativen Geschäftsmodellen, diesmal aus dem Bereich Internet der Dinge. Was über die Anmeldung und Konditionen wissen müssen, erklärt dieser Artikel.

Internet of Things statt Big Data: CODE_n sucht nach smarten Geschäftsmodellen

„Into the Internet of Things – Startschuss für den auch im Rahmen der kommenden CeBIT 2015 von CODE_n ausgerufenen Startup-Contest: Bis zum 30. November werden noch Startups mit innovativen Geschäftsmodellen rund um das Leitthema Internet der Dinge gesucht. Voraussetzung ist, dass das Startup 2009 oder später gegründet wurde und dessen Produkt in einen der insgesamt vier Bereiche „Digital Life“, „Smart City“, „Future Mobility“ oder „Industry 4.0“ passt.

CODE_n15: Für den Startup-Contest auf der CeBIT 2015 werden Geschäftsmodelle rund um das Thema Internet der Dinge gesucht. (Foto: CODE_n)
CODE_n15: Für den Startup-Contest auf der CeBIT 2015 werden Geschäftsmodelle rund um das Thema Internet der Dinge gesucht. (Foto: CODE_n)

Schon im Rahmen der diesjährigen CeBIT in Hannover erfreute sich der Startup-Contest mit dem Schwerpunkt Big Data großer Beliebtheit. Insgesamt erreichten das Team von CODE_n etwa 450 Bewerbungen aus 50 Ländern. Am Ende gewann das Startup Viewsy den mit 30.000 Euro dotierten Award.

30.000 Euro, kostenloser Stand, Keynote

So viel Geld gibt es für Startups auch in der neuen Runde für die CeBIT 2015 zu holen. Unter allen Einreichungen werden 50 Finalisten ausgewählt, die ihr Unternehmen und ihre Geschäftsidee im Rahmen von CODE_n auf der CeBIT (16. bis 20. März 2015) in Hannover kostenlos präsentieren können – eigene Standfläche, Vortrag im Konferenzprogramm und vieles mehr inklusive.

CODE_n lanciert mit Connect neue Startup-Plattform

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr mit CODE_n Connect, eine Plattform, über die Startups und Investoren nach dem Matching-Prinzip in Zukunft ganzjährig zueinander finden sollen. Nach einer Anmeldung können Startups hier ein Porträt hochladen und regelmäßig Neuigkeiten aus dem Geschäftsalltag posten. Um der Plattform den nötigen Anschub zu geben, dient Code_n Connect zugleich als Terminal für die Bewerbung für den Startup-Contest von CODE_n.

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Daniel Hüfner
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: iPhone 6, iOS 8, Chromecast in Deutschland und es gibt keine Work-Life-Balance mehr http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-28-535957/ 2014-03-22T12:16:39Z
Die Cebit ist vorbei – der nicht minder spannende Alltag kehrt ein: Auch diesen Samstag haben wir wieder die zehn beliebtesten Artikel der Woche für euch. Unter anderem mit dem hy!

Die ist vorbei – der nicht minder spannende Alltag kehrt ein: Auch diesen Samstag haben wir wieder die zehn beliebtesten Artikel der Woche für euch. Unter anderem mit dem hy! Summit und einer SEO-Keyword-Matrix.

1. Vom Tankwart zum E-Commerce-Millionär: Die Geschichte des Ben Cardwell

facebook_alpha_teaserEin junger Neuseeländer nutzt Facebook, um Kleidung zu verkaufen. Innerhalb kürzester Zeit konnte er damit extrem erfolgreich werden. Wir verraten euch wie.

 

Unser Artikel: Vom Tankwart zum E-Commerce-Millionär: Die Geschichte des Ben Cardwell

2. iPhone 6: Gerüchte deuten auf eine ganze Reihe neuer Sensoren

iphone 6 konzept retina two 14Laut einer chinesischen Analystin soll das über drei neue Sensoren verfügen. Damit soll das Apple-Smartphone die Luftfeuchtigkeit, den Druck und die Temperatur bestimmen können.

Unser Artikel: iPhone 6: Gerüchte deuten auf eine ganze Reihe neuer Sensoren

3. iOS 8: Was wir von Apples nächstem iPhone-OS erwarten dürfen – und was eher nicht

ios_8_teaserApple dürfte schon diesen Sommer auf der WWDC 2014 vorstellen. Wir werfen für euch einen Blick auf die derzeit kursierenden Gerüchte zur Zukunft des Mobile-Betriebssystems.

Unser Artikel: iOS 8: Was wir von Apples nächstem iPhone-OS erwarten dürfen – und was eher nicht

4. hy! summit: Wenn Hipster und Establishment auf Tuchfühlung gehen

hy_summit_panelBeim hy! summit in Berlin treffen die Shootingstars der deutschen Gründer- und Investorenszene auf renommierte Großunternehmen. Dabei geht es vor allem um eins: von der anderen Seite zu lernen.

Unser Artikel: hy! summit: Wenn Hipster und Establishment auf Tuchfühlung gehen

5. SEO: So erstellst du eine Keyword-Matrix – und du brauchst eine!

SEO: Wir verraten euch, wie ihr eine Keyword-Matrix erstellt. (Bild: Paul Downey / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Eine Keyword-Matrix ist ein unglaublich hilfreiches Instrument, um Schlüsselwörter zu kategorisieren und zu priorisieren. Wir zeigen euch, wie es geht.

Unser Artikel: SEO: So erstellst du eine Keyword-Matrix – und du brauchst eine!

6. Chromecast: Endlich auch in Deutschland mit Unterstützung für Watchever und Maxdome

google-chromecast_teaserAb heute ist Googles Streaming-Stick offiziell in Deutschland verfügbar. Zum Start wird auch der deutsche Streaming-Anbieter Watchever unterstützt. Konkurrent Maxdome soll in Kürze folgen.

Unser Artikel: Chromecast: Endlich auch in Deutschland mit Unterstützung für Watchever und Maxdome

7. Android Wear: Google präsentiert schicke Smartwatches mit neuem Betriebssystem

motorola_moto_360_android_wear_01Google hat eine eigene Android-Version namens „Android Wear“ vorgestellt, die auf Wearable-Geräten laufen soll. Zunächst widmet sich Google den sogenannten Smartwatches und kündigt Geräte von LG, Motorola und sogar Fossil an.

Unser Artikel: Android Wear: Google präsentiert schicke Smartwatches mit neuem Betriebssystem

8. t3n 100: Die 10 wichtigsten Köpfe in den Kategorien „Webdesign“ und „Webentwicklung“

100_featured_imageIn t3n 34 haben wir die 100 wichtigsten deutschsprachigen Köpfe im Web vorgestellt. Die jeweils zehn wichtigsten Personen aus den Kategorien „Webdesign und Frontend“ sowie „Webentwicklung“ stellen wir euch jetzt vor.

Unser Artikel: t3n 100: Die 10 wichtigsten Köpfe in den Kategorien „Webdesign“ und „Webentwicklung“

9. Map-Builder macht Google-Maps-Karten zum Kinderspiel

Google Map Builder Karten DesignsGoogle Maps ist ein super Tool, um Karten auf der eigenen Webseite einzubinden und so beispielsweise den Standort der eigenen Firma anzuzeigen. Der Google-Map-Builder macht die Erstellung von Google-Maps zum Kinderspiel. Wir stellen dir das kostenlose Online-Tool kurz vor.

Unser Artikel: Map-Builder macht Google-Maps-Karten zum Kinderspiel

10. Cristina Riesen von Evernote: „Es gibt keine Work-Life-Balance mehr“ [CeBIT 2014]

evernote-work-life-balance-teaserZwei Millionen Deutsche nutzen Evernote bereits als ihr digitales Gedächtnis – sowohl privat als auch im Beruf. Im CeBIT-Interview erklärt Europa-Chefin Cristina Riesen, warum wir uns vom Konzept der Work-Life-Balance verabschieden müssen.

Unser Artikel: Cristina Riesen von Evernote: „Es gibt keine Work-Life-Balance mehr“ [CeBIT 2014]

 

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Jochen G. Fuchs
Nutiteq: Der Offline-Angriff auf Google Maps [CeBIT 2014] http://t3n.de/news/nutiteq-google-maps-534601/ 2014-03-17T11:30:51Z
„Ach, Mist! Kein Internet!“. Ihr kennt das: Ihr steht irgendwo und habt keinen Empfang – seid aber auf einen Kartendienst wie Google Maps angewiesen. Nutiteq könnte euch in solchen Situationen …

„Ach, Mist! Kein Internet!“. Ihr kennt das: Ihr steht irgendwo und habt keinen Empfang – seid aber auf einen Kartendienst wie angewiesen. Nutiteq könnte euch in solchen Situationen weiterhelfen, auch und gerade innerhalb von Gebäuden. Wir haben mit dem Team auf der 2014 gesprochen. 

Nutiteq: Offline-Karten – schnell und präzise

Nutiteq bietet euch ein SDK, das auch Offline-Mapping erlaubt. (Screenshot: Nutiteq)
Nutiteq bietet euch ein SDK, das auch Offline-Mapping erlaubt. (Screenshot: Nutiteq)

Das 2006 von Jaak Laineste gegründete Unternehmen Nutiteq aus Estland stellt ein mobiles und location-based SDK zur Verfügung, das euch unter anderem die Möglichkeit gibt, indoor-Navigations-Applikationen zu bauen, die auch offline funktionieren. Vorerst ist das SDK von Nutiteq nur für Android erhältlich und erlaubt, neben den Funktionen anderer Mapping-SDKs, auch eine Unterstützung von 3D-Modellen.

Bei unserem Test auf der CeBIT funktionierte die Demo-App erstaunlich schnell und präzise. Und: Nach eigenen Angaben ist das Map-SDK von Nutiteq das erste für Googles Datenbrille Google Glass. Wir konnten das Produkt von Nutiteq auf einer Glass erleben und waren überrascht. Wir konnte mit einer entsprechenden App mit einem „Swipe“ auf dem Touchfeld der Google Glass stufenlos aus dem Weltall bis in eine spezifische Halle und darin auf einen bestimmten Stand zoomen. Selbst innerhalb der Halle wurden uns die einzelnen Aussteller-Boxen angezeigt – mitsamt der dazugehörigen Beschriftungen.

Nutiteq: Apps für Sonys Smartwatch und Google Glass

Auch auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona wurde das SDK von Nutiteq schon erfolgreich eingesetzt. Eine entsprechende  App erlaubte das Suchen einzelner Ausstellungsboxen und bot eine dreidimensionale Darstellung der Hallen.

Barcelona MWC Offline Maps Barcelona MWC Offline Maps @ Google Play
Preis: Kostenlos

Könnte so die Zukunft aussehen? 3D-Modelle anstatt schlecht aufgelöster Fotos? Zumindest bietet Nutiteq mit seinem SDK einige Features, um den Kartendienst aus Amerika ins Schwitzen zu bringen. Und das SDK findet schon erste Anhäger. So existiert bereits eine Navigations-App für Sonys Smartwatch 2, und auch der ADAC setzt auf das SDK und verwendet es in einer seiner Apps. Daneben haben einige deutsche Entwickler das SDK aufgegriffen und nutzen die Offline-Funktion im landwirtschaftlichen Bereich. Auf GitHub findet ihr ein Wiki zum SDK von Nutiteq.

Wie findet ihr das SDK? Fallen euch praktische Einsatzszenarien dafür ein?

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Mario Janschitz
Cristina Riesen von Evernote: „Es gibt keine Work-Life-Balance mehr“ [CeBIT 2014] http://t3n.de/news/evernote-work-life-balance-cebit-534429/ 2014-03-16T14:20:15Z
Zwei Millionen Deutsche nutzen Evernote bereits als ihr digitales Gedächtnis – sowohl privat als auch im Beruf. Im CeBIT-Interview erklärt Europa-Chefin Cristina Riesen, warum wir uns vom Konzept …

Zwei Millionen Deutsche nutzen bereits als ihr digitales Gedächtnis – sowohl privat als auch im Beruf. Im CeBIT-Interview erklärt Europa-Chefin Cristina Riesen, warum wir uns vom Konzept der Work-Life-Balance verabschieden müssen.

Leben und Arbeit: Eine Trennung ist für die meisten längst unmöglich

Vergesst die Work-Life-Balance: Cristina Riesen, Europa-Chefin von Evernote. (Foto: Google Plus)
Vergesst die Work-Life-Balance: Cristina Riesen, Europa-Chefin von Evernote. (Foto: Google Plus)

Die meisten der weltweit 90 Millionen Evernote-User greifen mobil auf ihren Service zu, erklärt Cristina Riesen, General Manager Europe, auf der in Hannover.

Denn immer mehr Leute organisieren sowohl ihr Privatleben als auch ihren Arbeitstag On the Go. Vor allem durch mobile Endgeräte verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Zuhause – und diese Entwicklung ist auch nicht mehr aufzuhalten, sagt Riesen: Wir organisieren während der Arbeitszeit unseren Feierabend und arbeiten dafür später vom Sofa aus noch ein paar Mails weg. Cristina Riesen selbst ist da keine Ausnahme.

Das Zeitalter der Work-Life-Integration

Doch Riesen sieht diese Entwicklung nicht als Bedrohung, wenn diese moderne Form des Lebens und Arbeitens in flexiblen, durch entsprechende Technologien unterstützten Strukturen geschieht. Tools wie Evernote könnten uns dabei helfen, das permanente Umschalten zwischen Privat- und Berufsmodus effizienter zu managen, sagt sie – etwa indem wir unsere Urlaubsplanung über dasselbe Dashboard verwalten wie unsere Ideen für das nächste Exposee. So funktioniere „smarte Arbeit“: Riesen nennt es Life-Work-Integration.

Auch Mitarbeiter zwingen ihre Arbeitgeber zur Adaption

Die zunehmende Verquickung von Beruflichem und Privatem hat im Umkehrschluss auch Auswirkungen auf die Unternehmen. Sie hoffe, erklärt Riesen, dass heute niemand mehr ernsthaft mit dem Konzept Bring your Own Device hadere: „Der Zug ist längst abgefahren.“ Unternehmen sollten vielmehr eine Chance darin sehen, dass Mitarbeiter privat die neuesten Technologien nutzen, statt sie im Büro zur Arbeit mit veralteter Soft- und Hardware zu zwingen.

„Kein Unternehmen kann sich BYOD verschließen.“

Evernote selbst ist in den vergangenen Jahren zunehmend von Unternehmen kontaktiert worden, deren Mitarbeiter die Software ohnehin schon nutzten – und die nun nach Erweiterungen fragten, um das Tool unternehmensweit einsetzen zu können. Das Produkt „Evernote Business“ entstand also als Reaktion auf einen Markt, der entscheidend durch die – zunächst private – Selbstorganisation der Mitarbeiter geprägt wurde.

Die Verquickung stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen

Natürlich stellt es Unternehmen vor besondere Herausforderungen, wenn ihre Mitarbeiter sensible Geschäftsdaten auf ihren Smartphones herumtragen. Die zusätzlichen Features von Evernote Business beispielsweise in der Nutzeradministration antworten auf diese Bedürfnisse. Doch egal, ob B2B oder B2C: Für einen Cloud-Dienst müsse Sicherheit immer an erster Stelle stehen.

„Die Cloud bringt Risiken, aber auch enorme Benefits.“

Als Reaktion auf den Hackerangriff vor einem Jahr nutzt Evernote Two-Factor-Authentication und bietet Nutzern die Möglichkeit, ihre Notizen zu verschlüsseln. Evernote selbst verarbeitet keine Daten weiter und betont auch, dass bei einer Löschung des Accounts keine Daten im Unternehmen verbleiben. Absolute Sicherheit gebe es im Netz letztlich nie. Und doch, so Riesen, wünsche sie sich manchmal, dass bei aller berechtigter Skepsis der enorme Nutzen der modernen Technologien für unseren Alltag mehr gewürdigt werde.

Video-Interview mit Cristina Riesen von Evernote

Auch vor der Kamera hat uns Cristina Riesen Rede und Antwort gestanden. Im Video erklärt sie, warum sie ihre Nutzer gerne vom Handy auf den Desktop holen möchte und wie wichtig der deutsche Markt für Evernote ist.

t3n self jobs

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Lea Weitekamp
5 Tage, 300 Startups, 210.000 Besucher: Das t3n-Fazit zur CeBIT 2014 http://t3n.de/news/hype-sexappeal-bleibt-cebit-2014-534585/ 2014-03-16T08:46:11Z
„Datability“ war das Motto der CeBIT 2014 in Hannover, mit dem sich die Macher dem aktuellen Big-Data-Trend widmen wollten. Mit dabei unter anderem: Steve Wozniak, Eugene Kaspersky und …

„Datability“ war das Motto der 2014 in Hannover, mit dem sich die Macher dem aktuellen Big-Data-Trend widmen wollten. Mit dabei unter anderem: Steve Wozniak, Eugene Kaspersky und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Und: 210.000 Besucher. Wir blicken zurück auf fünf Tage und das, was uns von der größten Computermesse der Welt in Erinnerung bleiben wird.

Der wohl prominenteste Gast der CeBIT 2014: Steve Wozniak. (Foto: t3n)
Der wohl prominenteste Gast der CeBIT 2014: Steve Wozniak. (Foto: t3n)

Florian Blaschke, Redaktionsleiter Online

Weniger Privatbesucher, mehr Business-Fokus, weniger Trubel in den Gängen. Das war der Plan, den die Deutsche Messe AG für die CeBIT hatte. Ein Plan, der zum großen Teil aufgegangen ist. Die Konzentration auf ihren Kern hat der CeBIT durchaus gut getan – die Stimmung unter den Ausstellern ist ordentlich, der IT-Wirtschaft geht es gut.

Am anderen Ende jedoch fehlt es der Branche – wenn man denn all die Unternehmen, die auf der CeBIT vertreten sind, überhaupt als eine Branche bezeichnen kann – durch den fehlenden Consumer-Fokus auch ein Stück weit an einer gewissen Gelassenheit im Umgang mit sich selbst. Ob man in Hannover 2015 wieder zu dem Schluss kommt, dass der Endkunde eben doch nicht ganz unwichtig ist? Schon 2014 hat die Messe wieder zehntausende Freikarten verteilt, so ganz auf ihn verzichten will man eben doch nicht. Und trotzdem sind die Besucherzahlen insgesamt auf 210.000 gesunken.

Während die Freikarteninhaber sich jedoch eher bei den großen Konzernen getummelt haben, versteckten sich die wirklich faszinierenden Ideen in diesem Jahr oft in Nischen, an den kleinen Zehn-Quadratmeter-Ständen, für die Unternehmen oft mühsam das Geld zusammenkratzen müssen. Hier haben viele Köpfe und Projekte auf ihre Entdeckung gewartet – ob Startup oder etabliertes Unternehmen. Und gerade die haben der CeBIT noch mal frischen Wind verpasst. Das tut einer so etablierten Veranstaltung gut.

Und: Nach wie vor ist die CeBIT eines der wichtigsten Networking-Events der Welt – allein schon aufgrund der Größe. Hierfür noch etwas mehr Raum zu schaffen und sich weiter zu verjüngen, könnten zwei der strategischen Entscheidungen für 2015 sein. Neben einer vielleicht noch wichtigeren: der Entscheidung, die CeBIT noch weiter zu konzentrieren, noch die ein oder andere Halle mehr zugunsten der Qualität wegfallen zu lassen. Der Weg zumindest scheint vielen der richtige zu sein.

Daniel Hüfner, Startup-Redakteur

Die CeBIT 2014 wollte sie, die Startups – darauf hatte die Messe nicht nur mit dem im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal ausgebauten CODE_n-Wettbewerb explizit gesetzt. Und: Die CeBIT hat sie bekommen. Konnten von den insgesamt 50 ausstellenden Finalisten am Ende vor allem Viewsy, Graphmasters oder Sablono überzeugen, schmückte sich die weltweit größte Computermesse auch andernorts mit hippen Startups. Beispiele? Das BMWi holte Jungfirmen mit günstigen Ausstellungsflächen nach Hannover, in Halle 6 lockte man rundum space:d außerdem mit Hackathons, Barcamps und einem Gründerparcour. Mühe für insgesamt 300 auf der Messe vertretenen Startups hat sich die CeBIT also allemal gegeben, das musste sie aber auch. Laut einer Umfrage haben rund zwei Drittel der Deutschen von dem Begriff „Startup“ noch nie gehört – für den CODE_n-Veranstalter Ulrich Dietz war das Zeichen genug, der Messe trotz trockenem B2B-Fokus etwas mehr Startup-Kultur zu verpassen. „Wir brauchen Startups, die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln“, sagt er und fügt hinzu, dass sich diese Erkenntnis jetzt auch in Deutschland durchsetzen müsse.

Ob sich die die Verantwortlichen mit dem Leitmotto „Datability – Driving the Data Revolution“ dafür das richtige Konzept ausgesucht haben, ist allerdings fraglich. Klar, für die deutsche Digitalwirtschaft wird die Erfassung, Analyse und Auswertung großer Datenmengen im zukünftigen Wettbewerb überlebenswichtig sein. Doch so wichtig auch der datenschutzkonforme Umgang damit angesichts all der Überwachungsskandale auch ist, so trocken und wenig greifbar sind diese Jungunternehmen und deren Technologien aber letztlich auch für Otto-Normal-Verbraucher. Und ob man damit den Startup-Begriff in den deutschen Haushalten etabliert, bleibt abzuwarten. Vielleicht nächstes Jahr wieder ein wenig mehr Sexappeal.

Alles hat ein Ende – auch die CeBIT. (Foto: t3n)
Alles hat ein Ende – auch die CeBIT. (Foto: t3n)

Jochen G. Fuchs, E-Commerce-Redakteur

Für Anbieter und E-Commerce-Experten ist ein großes Thema auf der CeBIT gewesen. Customer-Driven-E-Commerce wird in diesem Zusammenhang gerne genannt – also die Möglichkeit, mehr Daten über den Kunden zu sammeln und für ein personalisiertes Einkaufserlebnis zu nutzen. Angesichts der steigenden Datenmengen, die an allen verfügbaren Stellen gesammelt werden, ist das auch eine unabwendbare Entwicklung.

Dennoch war auf der CeBIT zu spüren, dass für viele Online-Händler die eigentlichen Geschäftsprozesse ein beherrschendes Thema sind. Die große und lebhafte Beteiligung an Panels und Vorträgen zu diesem Thema spricht dafür. Auch wenn man die „hochgestochenen“ Themen wie „Customer-Driven-E-Commerce“ nicht aus den Augen verlieren darf, ist es eine beruhigend bodenständige Einstellung der Händler, sich erst mal um die Optimierung der Arbeitsabläufe zu kümmern. Denn was bringt die schönste, personalisierteste E-Commerce-Plattform, wenn aufgrund chaotischer Arbeitsabläufe beim Händler die Pakete erst nach vier Tagen beim Kunden ankommen. Schön dass die Besucher nicht auf den Datability-Hype angesprungen sind, sondern sich lieber um „harte“ E-Commerce-Themen bemüht haben.

Florian Brinkmann, Redaktionspraktikant

Die CeBIT – das klingt auch nach interessanten Vorträgen, aus denen man handfeste Informationen mitnehmen kann. Und auch 2014 standen einige interessante Themen auf dem Programm. Bei den meisten musste mangels näherer Beschreibung zwar anhand des Titels entschieden werden – doch Schwamm drüber. Nach der CeBIT kann festgehalten werden: Mitnehmen konnte man aus den Vorträgen zwar etwas, aber schneller als gedacht ...

Meist konnte man guten Gewissens früh das Land verlassen und zurückhaltend zusammenfassen: Das Konferenz-Programm hat Potenzial. Nicht, dass die Vorträge nicht thematisch gut gewesen wären – größtenteils aber waren sie schlicht zu abstrakt. Für das nächste Jahr bleibt daher ein Wunsch: ausführliche Beschreibungen der Vorträge auf der Website der CeBIT. Das ist Pflicht – damit das Publikum schon im Vorfeld besser entscheiden kann, was sich lohnt und was nicht.

Und wir wird euch die CeBIT 2014 in Erinnerung bleiben? Und: Was wünscht ihr euch von der CeBIT 2015?

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t3n Redaktion
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Reclaim your data, CeBIT 2014, so geht Smartwatch http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-27-534640/ 2014-03-15T10:58:30Z
Die CeBIT-Woche geht zu Ende. Auch diesen Samstag haben wir wieder die zehn beliebtesten Artikel der Woche für euch. Neben vielen interessanten Themen auf der CeBIT waren auch ein gelöschtes …

Die CeBIT-Woche geht zu Ende. Auch diesen Samstag haben wir wieder die zehn beliebtesten Artikel der Woche für euch. Neben vielen interessanten Themen auf der waren auch ein gelöschtes Facebook-Profil, ein Smartwatch-Konzept und das neue Layout für Facebook-Seiten beliebt.

1. Nie mehr „Zuletzt online“ – WhatsApp für Android mit großem Update

WhatsApp: Den Messenger verleibte sich Facebook für bis zu 19 Milliarden US-Dollar ein. Der größte Gewinner am Deal ist Sequoia Capital. (Bild: WhatsApp)WhatsApp hat diese Woche ein umfangreiches Update für Android-Smartphones bereitgestellt. Das bringt Nutzern nicht nur mehr Privatsphäre, sondern auch eine neue Bezahl- und Geschenkfunktion. Die könnte für den Messenger noch wichtig werden.

Unser Artikel: Nie mehr „Zuletzt online“ – WhatsApp für Android mit großem Update

2. Doppelklick: Reclaim your data oder warum ich meinen Facebook-Account gelöscht habe [Kolumne]

(Grafik: leonardsavage.com)Vor wenigen Tagen hat Facebook den Account von Redaktionsleiter Online, Florian Blaschke, gelöscht – endgültig. Und nachdem der erste Schmerz verklungen ist, schreibt er in seiner Doppelklick-Dolumne darüber. Die Geschichte einer Trennung.

Unser Artikel: Doppelklick: Reclaim your data oder warum ich meinen Facebook-Account gelöscht habe [Kolumne]

3. Apple-Mitgründer Steve Wozniak: „Edward Snowden ist ein Held!“ [CeBIT 2014]

steve-wozniak-cebit-13Das Highlight des CeBIT-Konferenzprogramms: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak. Rund eine Stunde beantworte er die Fragen von Moderator Brent Goff zu Apple, der NSA – und zu allerlei Privatem.

Unser Artikel: Apple-Mitgründer Steve Wozniak: „Edward Snowden ist ein Held!“ [CeBIT 2014]

Mehr Artikel zur CeBIT 2014 findet ihr auf unserer Themenseite.

4. So geht Smartwatch! Designer präsentiert atemberaubendes Konzept

Ein schlichtes und zeitloses Smartwatch-Konzept. (Bild: Gabór Balogh)Jeder will sie, kaum einer trägt sie – Die bleibt bisher eine Randerscheinung. Das Problem: Nutzer sehen in Uhren vor allem Accessoires. Genau das sind smarte Uhren aber nicht. Wie man High-Tech und Mode zusammenbringen könnte, zeigt das beeindruckende Konzept eines Designers.

Unser Artikel: So geht Smartwatch! Designer präsentiert atemberaubendes Konzept

5. iPhone Air: Dieses Designkonzept könnte genau Apples Geschmack treffen

apple_iphone_air_11Ein neues Designkonzept zeigt, wie ein mögliches iPhone Air aussehen könnte. Der Entwurf des Briten Sam Beckett könnte auch den Apple-Designern gefallen.

Unser Artikel: iPhone Air: Dieses Designkonzept könnte genau Apples Geschmack treffen

6. Valleycon Silly: Warum 6 Monate im Silicon Valley keine gute Idee waren [Kolumne]

Für sechs Monate lohnt sich keine aufwendige Einrichtung. (Foto: Moritz Stückler)Warum sind sechs Monate so ein beliebter Zeitraum für Auslandsaufenthalte? Ein halbes Jahr ist rum und Silicon-Valley-Korrespondent Moritz verrät, warum das eine blöde Dauer ist, um an einem anderen Ort zu leben.

Unser Artikel: Valleycon Silly: Warum 6 Monate im Silicon Valley keine gute Idee waren [Kolumne]

7. Neues Layout für Facebook-Pages: Seitenbetreiber können das Redesign 14 Tage lang testen

Bildschirmfoto-2014-03-10-um-18.58.04-Die Facebook-Pages bekommen ein Redesign spendiert. Seitenbetreiber können das neue Layout 14 Tage lang testen.

Unser Artikel: Neues Layout für Facebook-Pages: Seitenbetreiber können das Redesign 14 Tage lang testen

8. Webdesign: 12 spannende und interaktive Storytelling-Webseiten, die Scroll-Activated-Animations nutzen

Adobe Muse WebseiteScroll-Activated-Animations – durch Scrollen aktivierte Animationen – entwickeln sich derzeit zu einem Trend der Web-Entwicklung. Wir zeigen euch zwölf spannende Beispiele für die Anwendung dieser Technik.

Unser Artikel: Webdesign: 12 spannende und interaktive Storytelling-Webseiten, die Scroll-Activated-Animations nutzen

9. Rich Snippets: Wie du bei Google auffällst und die Klickraten nach oben treibst

RIch Snippets: Für maximale Aufmerksamkeit.Der geschickte Einsatz von „Rich Snippets“ kann zu besseren Klickraten und damit zu mehr Besuchern führen. Grund genug, das Bestmögliche aus dem Feature rauszuholen.

Unser Artikel: Rich Snippets: Wie du bei Google auffällst und die Klickraten nach oben treibst

10. Durch eBay.de pfeift ein frischer Wind

( Bild: Kazuhisa OTSUBO / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)eBay hat lange im Innovationstal geschlummert, jetzt geht's eilenden Schrittes in Richtung Gipfel: Die beliebteste deutsche Zahlart Rechnung, ein gemeinsamer Warenkorb und viele weitere Funktionen unterstützen das kürzlich vorgestellte, neue eBay-Feeling.

Unser Artikel: Durch eBay.de pfeift ein frischer Wind

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Johannes Schuba
So hätte Wowi den Überblick behalten: 5D-Baumodelle mit Sablono [CeBIT 2014] http://t3n.de/news/sablono_terminplanung_bauprojekte_cebit-534605/ 2014-03-14T16:23:25Z
Die Mehdorns und Wowereits dieser Welt werden sich wünschen, es hätte Sablono schon früher gegeben: Das Startup aus Berlin ermöglicht zuverlässige Zeit- und Kostenplanung für Großbauprojekte.

Die Mehdorns und Wowereits dieser Welt werden sich wünschen, es hätte Sablono schon früher gegeben: Das aus Berlin ermöglicht zuverlässige Zeit- und Kostenplanung für Großbauprojekte.

Sablono: Gebäudedaten vernetzen, den Überblick behalten

Das Sablono-Modell erfasst jedes einzelne Bauteil. (Screenshot: Sablono)
Das Sablono-Modell erfasst jedes einzelne Bauteil. (Screenshot: Sablono)

Mit Sablono lassen sich komplexe Bauvorhaben planen und steuern. Und zwar auf Basis eines virtuellen 3D-Modells, das Sablono um die Dimensionen Kosten und Zeit ergänzt hat. Hierzu erfasst die Software für einzelne Bauteile wie Wände, Decken oder Fundamente alle relevanten Herstellungsvorgänge und deren Dauer. Durch die Vernetzung der Daten kennt das virtuelle Modell auch die Abhängigkeiten einzelner Bauteile untereinander: Ändert sich für ein Bauteil etwa die Menge oder das Fertigstellungsdatum, werden alle anderen automatisch aktualisiert.

„3D-Modelle mit Zeit- und Kostenkalkulation.“

Das Prinzip der Gebäudedatenmodellierung – besser BIM, also Building Information Modelling – existiert schon länger. Doch erst dank Sablono kann es auch zur Zeitplanung genutzt werden, da das Startup die Faktoren Kosten und Zeit in die 3D-Modelle integriert. Daher spricht Sablono auch von 5D-Modelling. Neben der Plattform BIMtime gibt es auch eine App, die Projekt- und Bauleiter vor Ort unterstützt: Änderungen können diese direkt am virtuellen Modell vornehmen und sich damit von Stift und Papier, Excel-Tabellen und E-Mail-Anhängen frei machen.

Hoffnung für Mehdorn, Wowi & Co.

Das Gebäudemodell von Sablono kennt die Abhängigkeiten der einzelnen Bauteile. (Foto: t3n)
Das Gebäudemodell von Sablono kennt die Abhängigkeiten zwischen einzelnen Bauteilen. (Foto: t3n)

Der Prototyp von Sablono steht. Nun sucht das Startup nach Testkunden, um seine SaaS-Lösung zur Marktreife zu bringen. Leider kommt dafür keines der Skandal-Projekte der deutschen Politiker in Frage: Hier, so Enge, hätte die smarte Terminplanung schon viel früher eingesetzt werden müssen. Und dennoch: Sablono ist ein Hoffnungsschimmer für alle Politiker mit erhöhtem Geltungsbewusstsein, die da noch kommen mögen.

„Sablono: Disruption aus dem Lehrbuch.“

Spaß beiseite: Sablono ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Zukunftstechnologien auch traditionelle Branchen durcheinander wirbeln können. Das ist weder der Investorenszene noch der Politik verborgen geblieben: So hat Sablono schon Exist-Gründerstipendien und Unterstützung durch Hasso Plattner Ventures erhalten. Am Montag überreichte Sigmal Gabriel dem Team den Hauptpreis des Gründerwettbewerbs aus seinem Ministerium. Und auch bei CODE_n schaffte Sablono es unter die ersten vier.

Sablono: Erste Finanzierungsrunde fast abgeschlossen

Noch in diesem Monat wollen die Berliner zudem ihre erste Finanzierungsrunde abschließen. Angepeilt ist eine Summe „im oberen sechsstelligen Bereich“, erzählt Gründer Felix Enge. Und fügt augenzwinkernd hinzu, dass ein paar Tickets noch offen seien: „Wir sind offen für Gespräche.“

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Lea Weitekamp
Das war die CeBIT 2014 [TechnikLOAD 147] http://t3n.de/news/cebit-2014-rueckblick-technikload-147-534560/ 2014-03-14T15:52:31Z
Wir sind auf der CeBIT 2014 in Hannover, sprechen über die Messe und erzählen euch, was unsere Highlights der Messewoche waren.

Wir sind auf der 2014 in Hannover, sprechen über die Messe und erzählen euch, was unsere Highlights der Messewoche waren.

Heimspiel für t3n – wir sind auf der CeBIT 2014 in Hannover und sprechen in 147 über die Messe. Was gibt es neues und spannendes zu sehen in Hannover? Was ist im Gegensatz zum letzten Jahr anders? Unsere Highlights sind unter anderem der Startup-Wettbewerb CODE_n, der Bitcoin-Geldautomat und vor allem der Besuch von Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

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Johannes Schuba
Von Qnips bis Cosinuss: 5 spannende Startups von der CeBIT 2014 http://t3n.de/news/startups-cebit-2014-534565/ 2014-03-14T15:29:10Z
Stärker denn je hat sich die CeBIT in Hannover für Startups herausgeputzt. Neue Geschäftsmodelle wurden vor allem im Startup-Bereich CODE_n präsentiert, doch auch abseits von Halle 16 gab es die …

Stärker denn je hat sich die in Hannover für herausgeputzt. Neue Geschäftsmodelle wurden vor allem im Startup-Bereich CODE_n präsentiert, doch auch abseits von Halle 16 gab es die ein oder andere Geschäftsidee zu bestaunen. Wir stellen fünf von ihnen kurz vor.

1. LocosLab: Indoor-Navigation für öffentliche Gebäude

Startups auf der CeBIT: LocosLab möchte Endnutzern und Gebäudebetreibern ein System zur zuverlässigen Indoor-Navigation anbieten. (Screenshot: LocosLab)
Startups auf der CeBIT: LocosLab möchte Endnutzern und Gebäudebetreibern ein System zur zuverlässigen Indoor-Navigation anbieten. (Screenshot: LocosLab)

Ich bin am Flughafen, doch wie genau komme ich zu meinem Gate? Und würde die Zeit bis zum Abflug noch reichen, um noch einen Kaffee an der Bar zu trinken? Mit diesen Fragen beschäftigt sich LocosLab, ein deutsches Startup aus Bonn, das sich der Kartennavigation innerhalb von Gebäuden verschrieben hat. Das Problem: Die GPS-Ortung ist in geschlossenen Räumen nicht möglich, darum bietet LocosLab Gebäudebetreibern ein elektronisches Indoor-Navigationssystem auf Basis von Funkmodulen ähnlich dem iBeacon-Prinzip an. Zwar sollen Endnutzer in öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Messehallen die Dienste von LocosLab nutzen, vor allem aber hat es das dreiköpfige Gründerteam auf den Einzelhandel abgesehen. Der könnte die LocosLab-Technologie nutzen, um Kundenströme in Geschäften besser zu verstehen und das Sortiment effektiver zu platzieren.

2. Cosinuss: Smarter Fitness-Tracker ist wie ein Hörgerät

Startups auf der CeBIT: Cosinuss aus München steckt einen Fitness-Tracker in das Gewand eines Hörgeräts. (Bild: Cosinuss)
Startups auf der CeBIT: Cosinuss aus München steckt einen Fitness-Tracker in das Gewand eines Hörgeräts. (Bild: Cosinuss)

Vom Namen her passt Cosinuss optimal in das CeBIT-Thema „Big Data“ hinein – doch das Produkt des Startups um Gründerin Greta Kreuzer ist greifbarer als vieles andere auf der Messe. Cosinuss hat einen smarten Ohrstecker entwickelt, der Körperdaten wie Puls, Sauerstoffgehalt und Innentemperatur des Sportlers misst und per Bluetooth ans Smartphone sendet. Das Gerät soll so angenehmer zu tragen sein als Fitness-Armbänder oder Pulsgurte. Den nächsten logischen Schritt, das Gerät um eine Kopfhörerfunktion zu erweitern, wollen die Münchner schon bald gehen – damit würde man sogar dem Lokalrivalen Bragi Konkurrenz machen, der ein solches Produkt erfolgreich auf Kickstarter bewirbt.

3. Dropscan: Digitaler Briefkasten für Papierfeinde

Startups auf der CeBIT: Dropscan aus Berlin will das papierlose Büro mit einem digitalen Postkasten verwirklichen. (Screenshot: Dropscan)
Startups auf der CeBIT: Dropscan aus Berlin will das papierlose Büro mit einem digitalen Postkasten verwirklichen. (Screenshot: Dropscan)

Das papierlose Büro ist tot, es lebe das papierlose Büro. Dropscan aus Berlin glaubt auch trotz des Scheiterns von Doo weiter daran, Firmen- und Privatnutzer von der Vision eines digitalen Leitzordners überzeugen zu können. Dafür macht das Startup um seinen Gründer Christian Schulte zumindest einen entscheidenden Schritt anders: Es überlässt den oft müßigen Digitalisierungsvorgang von Dokumenten nicht den Nutzern, sondern übernimmt diesen Job selbst. Dropscan bietet Nutzern eine digitale Postadresse, an die die herkömmliche Briefpost geschickt, dann vom Startup selbst digitalisiert und an den Nutzer per Cloud weitergeleitet wird. Datenschutzbedenken beantwortet das Startup mit einem Sicherheitskonzept, auf das sogar der Chemiekonzern BASF für die Digitalisierung seiner Firmenpost vertraut. Geld verdienen wollen die Berliner mit einem variablen Preismodell. Privatnutzer und Unternehmen können das Angebot entweder nach Einzelabrechnung oder im Abonnement buchen.

4. Qnips: Mit cleverem Kassensystem auf Kundenfang

Startups auf der CeBIT: Qnips aus Hannover verbindet Couponing mit Mobile Payment und Kundenfeedback. (Screenshot: Qnips)
Startups auf der CeBIT: Qnips aus Hannover verbindet Couponing mit Mobile Payment und Kundenfeedback. (Screenshot: Qnips)

Das Konzept von Qnips aus Hannover verspricht ein gutes Geschäft – für Einzelhändler und rabatthungrige Kunden. Das Jungunternehmen hat ein Kassensystem für Einzelhändler und Gastronomen entwickelt, mit der ein QR-Code auf jeden Kassenbon gedruckt werden kann. Hinzu kommt eine App für Smartphones, die Werkzeuge in Sachen Kundenbindung, Qualitätsmanagement und Couponing miteinander verknüpft. Im Alltag funktioniert das Konzept dann so: Nutzer scannen den QR-Code auf dem Kassenbon und erhalten dafür Treuepunkte und die Möglichkeit, gekaufte Produkte oder Dienstleistungen zu bewerten. Die Händler können diese Informationen zur Verbesserung ihres Sortiments auswerten und den Kunden dafür mit Gutscheinen und Sonderangeboten belohnen. Darüber hinaus sieht die Qnips-App eine mobile Bezahlfunktion vor. Mit der können Nutzer Kleinbeträge bargeldlos abwickeln und Händlern für jede Rechnung noch ein Trinkgeld geben.

5. Tego Class: Schluss mit dem Klassenbuch

Startups auf der CeBIT: Tego Class macht Schluss mit dem Klassenbuch und bietet Lehrern eine intelligente Schülerverwaltung. (Screenshot: Tego Class)
Startups auf der CeBIT: Tego Class macht Schluss mit dem Klassenbuch und bietet Lehrern eine intelligente Schülerverwaltung. (Screenshot: Tego Class)

Mit einer digitalen Klassenbuchverwaltung möchte das Braunschweiger Startup Tego Class die deutschen Klassenzimmer erobern. Es soll Lehrkräften dabei helfen, ihre Verwaltungs- und Dokumentationspflichten schnell und intelligenter denn je zu erledigen. Soll heißen: Die Vorbereitung, Dokumentation und der Austausch von Unterrichtsmaterialen ist mit Tego Class genauso möglich wie schülerspezifische Erfassung von Fehlzeiten, gemachten Hausaufgaben und erzielten Noten. Einen Mehrwert sollen Lehrer auch dadurch erhalten, indem sie alle Leistungen graphisch auswerten können. Das Startup bietet seine noch im Beta-Stadium befindliche Plattform auf Freemium-Basis für einzelne Lehrkräfte oder ganze Schulen an.

Startups werden für die CeBIT immer wichtiger

Die CeBIT wollte die Startups und hat sie bekommen. Konnten von den insgesamt 50 ausstellenden Finalisten am Ende vor allem Viewsy, Graphmasters oder Sablono überzeugen, lockte die Computermesse auch mit Hackathons, Barcamps und günstigen Ausstellungsflächen für klamme Jungfirmen. Das Kalkül: Einerseits wollte man so dem immer noch geltenden Anspruch gerecht werden, die größte Computermesse der Welt zu sein. Groß bedeutet aber nicht immer gleich wichtig, nicht umsonst haben Veranstaltungen wie die CES oder Mobile Word Congress dem Hannoveraner Gelände inzwischen den Rang abgelaufen. Da kommen Startups gerade recht, die „unternehmerische Lösungen auf Höhe der Zeit“ präsentieren, wie die Verantwortlichen sagen. Das dürfte der CeBIT zumindest aus Sicht der Besucher gelungen sein, die zu über 90 Prozent aus dem B2B-Umfeld gekommen sind.

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Daniel Hüfner