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Crowdsourcing

Als Crowdsourcing wird eine besondere Form der Auslagerung von Arbeitsschritten und -prozessen auf eine größere Menge an Personen bezeichnet, die oftmals auf privater Basis ihr Wissen und ihre Motivation in ein Projekt einbringen. Crowdsourcing unterscheidet sich somit grundlegend vom klassischen Outsourcing, bei dem einzelne Aufgaben und Projektteile explizit an einen bestimmten, kommerziellen Dienstleister vergeben werden. Das Crowdsourcing schließt eine finanzielle Beteiligung der Teilnehmer an der Weiterentwicklung aber nicht aus, zu den meisten Projekten trägt die teilnehmende Menge (engl. Crowd) jedoch unentgeltlich bei, zum Beispiel um selbst vom fertiggestellten Endprodukt zu profitieren.

Beispiele für zeitgemäßes Crowdsourcing

Crowdsourcing ist erst durch das Internet groß geworden, ein Großteil der Projekte basiert deshalb auf diesem Medium. Dazu zählen unter anderem die Zusammenstellung von Datensätzen und Informationen, die der teilnehmenden „Crowd“ aufgrund persönlicher Begabungen oder eines lokalen Bezugs einfacher erworben werden können. Bekannte Projekte,die auf diese Art des Crowdsourcing setzen sind Wikipedia und OpenStreetMap. Ein ähnliches Prinzip verfolgen zudem Softwareentwickler im Rahmen von Open-Source-Projekten.

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