Design | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Design 2015-04-27T10:04:18Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/design WordPress als Webzine: Die 8 besten Themes für dein Online-Magazin http://t3n.de/news/wordpress-webzine-themes-606319/ 2015-04-27T10:04:18Z
Tagesaktuell, für mobile Geräte optimiert und mit einem imposanten Erscheinungsbild sind Online-Magazine so beliebt wie nie zuvor. Wir zeigen euch einige Wordpress-Themes, die ihr als Basis für …

Tagesaktuell, für mobile Geräte optimiert und mit einem imposanten Erscheinungsbild sind Online-Magazine so beliebt wie nie zuvor. Wir zeigen euch einige WordPress-Themes, die ihr als Basis für euer nächstes Webzine nutzen könnt.

Während Blogsysteme bis vor einigen Jahren noch eher für das mehr oder weniger private Online-­Tagebuch verwendet wurden, zählt WordPress heute zu den meist verwendeten CMS der Welt. Aber nicht nur das Content­-Management­-System hat sich weiterentwickelt – auch die Sichtweise auf die eigenen Inhalte ist nicht mehr die selbe.

Aus Bloggern sind ernstzunehmende Redakteure geworden und Blogs haben sich zu Online­-Magazinen entwickelt, die ihre Themengebiete klar abstecken und ihre Zielgruppe mit gutem Content begeistern. Ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg deines Online­-Magazins ist neben einem durchdachten Konzept das passende WordPress-Theme zu deinen Inhalten. Wir haben acht WordPress-Themes für Webzines genauer unter die Lupe genommen.

Das Lifestyle­-Theme: Valenti

WordPress-Theme für Lifestyle-Blog (Screenshot: cubellthemes.com)
WordPress als Webzine: Das Theme für Lifestyle-Blogs. (Screenshot: cubellthemes.com)

Mehr als bei jedem anderen Blog-­Typ geht es im Bereich Lifestyle um Emotionalität – und was könnte mehr Gefühl vermitteln als ein Theme, dass sehr bildlastig ist? Ein schönes Foto, eine kurze Headline, angeordnet in einem Grid-­Layout – all das wirkt modern und zeitlos zugleich.

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Theme-Demo

WordPress als Webzine mit Spraymag: Das News­-Portal

WordPress-Theme für News-Portal (Screenshot: wordpresssmart.com)
Spraxmag: Das WordPress-Theme für News-Portale. (Screenshot: wordpresssmart.com)

Content ist King. Dennoch schaffen es nur wenige Themes, viel Inhalt auf kleinem Raum unterzubringen, ohne dabei zu überladen zu wirken. Für den Minimalisten ist das „Spraymag-­Theme“ sicher nichts – für ein Newsportal sind die vielen Kacheln und das abwechslungsreiche Layout aber ein absoluter Pluspunkt.

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Theme-Demo

Das Fashion­-Theme: Braxton

WordPress-Theme für Fashion-Blog (Screenshot: mvpthemes.com)
Ein WordPress-Theme für Fashion-Blogs. (Screenshot: mvpthemes.com)

Die neuesten Sneaker sind dir wichtiger als die aktuellen Nachrichten? Dann bist du wahrscheinlich ein Fashion­-Victim. Mode­-Blogger gibt es viele, umso wichtiger ist es, sich als Fashion-­Magazin abzuheben. Das Theme „Braxton“ wirkt werblicher und facettenreicher als ein simpler Style-Blog.

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Theme-Demo

Das Food­-Theme: Sleek macht aus WordPress ein Webzine

WordPress-Theme für Food-Blogger (Screenshot: korra.io)
Sleek – ein WordPress-Theme für Food-Blogger. (Screenshot: korra.io)

Die Kochrezepte schön neben einander angeordnet, ein Video als Kochkurs und eine Fotostrecke zum letzten Einkauf in der Markthalle fehlen ebenfalls nicht. Das Thema Food ist im Kommen und wird mit so viel Genuss präsentiert, wie die Gerichte verspeist werden.

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Theme-Demo

Das Tagebuch: Buzzblog

Theme für das eigene Tagebuch (Screenshot: hercules-design.com)
Das WordPress-Theme für das eigene Online-Tagebuch. (Screenshot: hercules-design.com)

Wenn du gerne von deinen eigenen Erlebnissen berichtest und sie mit interessanten Texten und Bildern aufwertest, bietet sich ein typisches Blogger­-Theme an. Die Inhalte werden nicht in kleinen Listen abgebildet, sondern bekommen große Vorschau­bilder und lange Einleitungstexte, bis schließlich der More-­Button erscheint.

Es gibt sogar Themes, die auf den Link zum Artikel selbst verzichten und den Inhalt einfach hintereinander weg chronologisch ausgeben. Für dich ist das kein Magazin-­Look? Oft ist es die beste Variante, den eigenen Namen zu vermarkten und groß zu machen.

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Theme-Demo

Das Foto-­Magazin: Moment

WordPress-Theme für dein Foto-­Magazin (Screenshot: cssigniter.com)
Für Foto-­Magazine: Moment. (Screenshot: cssigniter.com)

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte und Fotografie ist eine Leidenschaft, die einen nur schwer wieder loslässt. „Moment“ ist nicht nur ein Theme, das mit vielen Bildern arbeitet, sondern das auch Wert auf die textliche Gestaltung legt. Das perfekte Theme für ein Foto-­Magazin, das von den Geschichten hinter den Bildern lebt.

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Theme-Demo

Das Künstler­-Theme: Notio

WordPress-Theme für Kreative (Screenshot: fuelthemes.net)
Notio – ein WordPress-Theme für Kreative. (Screenshot: fuelthemes.net)

Illustrationen, Artworks, Schriften – wenn Behance dein zweites Zuhause ist und du über Grafiker bloggst, geht es darum, einen künstlerischen Eindruck ihrer Arbeit zu vermitteln. Auf der anderen Seite müssen die Werke für sich wirken und dürfen in ihrer Darstellung nicht zu stark von anderen grafischen Elementen beeinflusst werden. „Notio“ bietet mit seinem schlichten Kachellayout die Basis für ein schlichtes Art-­Magazine.

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Theme-Demo

Das Technik­-Theme: MagXP

WordPress-Theme für Technik­-Liebhaber (Screenshot: mythemeshop.com)
Ein WordPress-Theme für Tech-Blogger: MagXP. (Screenshot: mythemeshop.com)

Sachlich, informativ und immer am Puls der Zeit. Technik­-Magazine sollten übersichtlich gehalten werden: Apps, Trends, Gadgets. So, wie wir dir hier schnell und übersichtlich die besten WordPress-Themes präsentieren, präsentiert das „MagXP-­Theme“ seine Inhalte: sauber, strukturiert und mit dem Fokus auf Fakten.

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Theme-Demo

Die Basis für dein Online-­Magazin

Na, war was Passendes für dich dabei? Natürlich gehört zu jeder Theme-­Wahl immer auch etwas Fantasie für die Beantwortung der Frage, in welche Richtung sich dein Online­-Magazin entwickeln kann und welche Funktionen das Theme der Wahl vielleicht schon mitbringt.

Das sollte dein Magazin­-Theme drauf haben

  • Mobile-ready: Gerade jetzt, kurz vor dem nächsten großen Google-Update, sollte deine Website auf mobilen Geräten eine gute Figur machen.
  • Platz für Banner: Ein gutes Magazin muss auch finanziert werden. Gute WordPress­-Themes sehen dafür eigene Bereiche vor.
  • Deine Zielgruppe treffen: Ob zurückhaltend oder verspielt, ob bildlastig oder mit dem Fokus auf einer gut lesbaren Typografie – am Ende sollte das Theme deinen Lesern gefallen.

Du kennst ein WordPress­Theme, das wir auf jeden Fall mit in unsere Liste aufnehmen sollten? Poste dein Lieblings­-Theme einfach in die Kommentare und inspiriere andere Leser.

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Pierre Starkloff
Zeitloses Design war gestern: Was der Designer der Zukunft können sollte [Kommentar] http://t3n.de/news/designer-zukunft-606246/ 2015-04-26T09:09:26Z
Technologie und Gestaltung verschmelzen immer mehr, die Anforderungen an Gestalter steigen. Wie bleibt man als Designer zukunftsfähig?

Technologie und Gestaltung verschmelzen immer mehr, die Anforderungen an Gestalter steigen. Wie bleibt man als Designer zukunftsfähig?

Zeiten ändern sich – auch für Designer

Wer in den letzten Jahren nicht mit verschlossenen Augen und Ohren durchs Web gesurft ist, dem wird nicht entgangen sein, dass Webdesign nichts Statisches mehr ist, wie es das vor einigen Jahren noch war.

Vor zehn Jahren feilschte man noch darum, welche Auflösung als Standardauflösung bei Webdesign anzusehen sei – 800x600, 1024x768, 1600x1200? Heutzutage schlägt man sich mit Dingen wie Retina-Displays, Responsive Webdesign und dergleichen herum. Alles in allem: das Gegenteil von starr. Und spätestens seit der Vorstellung von Googles „Material Design“ ist wohl jedem klar, dass da auch noch eine ganz neue Aufgabe hinzugekommen ist: UI-Animation.

Googles „Forderung“ ist deutlich: Man soll sehen, WO und WIE Interaktion stattfindet – Elemente sollen „lebendig“ sein, ohne zu verspielt zu wirken. Doch diese Animationen erstellen sich nicht von allein. Wer soll sie also erstellen? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Es geht um das Erscheinungsbild einer Website oder App – also ist der Designer in der Pflicht, denn geben wir es zu: einem Programmierer überlässt man als Designer die Entscheidung darüber, wie etwas aussehen soll, eher ungern.

Das bedeutet, man kümmert sich im Designprozess nicht mehr nur um das Aussehen und das Verhalten des Aussehens bei unterschiedlichen Viewports, sondern auch um die Animationen und mit ihnen sogar (Achtung!) um eine neue Bedeutungs- und „Erzähl“-Ebene im Design. Jeder Designer kennt wohl aus Kundenterminen den Satz: „Wenn das dann umgesetzt ist, sieht es so-und-so aus,“ unterstützt von wildem Gefuchtel mit den Händen.

Und wie soll das erst ausarten, wenn man die UI-Animationen erklären muss. Denn – das weiß man ja aus dem Motiondesign – Bewegungen erzählen eine Geschichte. Und es ist an uns Designern, diese Geschichte zu gestalten, denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Designs. Mikro-Animationen können sehr viel über ein UI-Element erzählen. Nehmen wir zum Beispiel das UI von iOS: Wenn man sich im „Icon-Editier-Modus“ befindet, wackeln alle Icons fröhlich vor sich hin und zeigen „Hey, wir sind lose, du kannst uns verschieben.“

Aussehen ist nicht alles

Die Arbeit der Designer endet nicht mehr beim Aussehen: Moderne kontextsensitive UI-Designs besitzen eine eigene Bedeutungs- und "Erzähl-"ebene, die es zu berücksichtigen gilt. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/de/pic-248570401/stock-photo-adelaide-australia-september-close-up-view-of-the-interface-of-ios-on-an-iphone-ios.html?src=q2dmPwDiNz8S8O_ZdzcSvQ-1-77">Shutterstock</a>)
Die Arbeit der Designer endet nicht mehr beim Aussehen: Moderne kontextsensitive UI-Designs besitzen eine eigene Bedeutungs- und „Erzähl“-Ebene, die es zu berücksichtigen gilt. (Foto: Shutterstock)

Nun stehen wir also vor der Aufgabe, das von uns entworfene (UI-)Design zu animieren. Klar: Photoshop und AfterEffects klingen erst einmal nach naheliegenden Lösungen – man setzt sich hin, animiert und hat dann ... tja ... ein GIF oder einen Film. Damit daraus eine echte UI-Animation wird, muss das immer noch durch den „Programmierfilter“, wie ich es mal nennen möchte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur wenige Frontend-Developer in der Lage sind, Animationen, die sie sehen, eins zu eins in Code umzusetzen.

Nicht etwa, weil sie nicht in der Lage wären, das zu programmieren, sondern weil sie die Animation anders wahrnehmen: Timing, Dauer, Bewegungen, Beschleunigungen, Verzögerungen ... da kann es passieren, dass eine organische Animation auf einmal eher linear aussieht (das ist natürlich wirklich einfacher zu programmieren). Also bleibt der Schluss: selbst Hand anlegen.

Um als Designer auch noch in Zukunft wirklich gut arbeiten zu können, müssen wir in der Lage sein, UI-Animationen zu erstellen. Sei es via Adobe Edge Animate oder wirklich von Hand, mittels SVGs, CSS & jQuery. Wirft man einen Blick über den großen Teich, findet man in vielen erfolgreichen Startups genau solche Multitalente – wobei sich teilweise nicht sagen lässt, ob es ein programmierender Designer oder ein designender Programmierer ist.

Fazit

Als Designer muss es also unsere Aufgabe sein, Kompetenzen im Bereich Motiondesign (wer ganz genau hinhört, kann Flash leise kichern hören) und Programmierung aufzubauen und zwar sehr solide. Denn nur so können wir sicherstellen, dass das Design, welches wir liebevoll erstellt haben, auch animiert noch reinster Augenzucker ist.

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Jürn-Christian Hocke
Baukasten für responsive WordPress-Themes: Das kann Cloudpress http://t3n.de/news/wordpress-themes-cloudpress-606511/ 2015-04-25T06:59:07Z
CloudPress ist ein Theme-Baukasten für WordPress. Wir zeigen euch, was das Tool alles kann.

CloudPress ist ein Theme-Baukasten für WordPress. Wir zeigen euch, was das Tool alles kann.

CloudPress ist ein Baukastensystem zur Erstellung von WordPress-Themes. (Screenshot: CloudPress)
CloudPress ist ein Baukastensystem zur Erstellung von WordPress-Themes. (Screenshot: CloudPress)

CloudPress: Der Theme-Baukasten für WordPress-Blogs

Ein eigenes WordPress-Theme zu erstellen ist für Menschen ohne entsprechende Vorkenntnisse kaum eine Option. Zwar gibt es eine beinahe endlose Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Themes im Web. Einzigartigkeit Fehlanzeige! Genau hier will der Theme-Baukasten CloudPress ansetzen.

Über einen visuellen Editor könnt ihr euch das Aussehen eures WordPress-Themes per Drag-and-Drop zusammenklicken. Dazu stehen euch verschiedene vorgefertigte Elemente wie Kontaktaktformulare, Image-Slider, Menüs oder Google Maps zur Verfügung. Die könnt ihr nach dem Einsetzen auch selbst anpassen, darüber hinaus ist auch die Integration von Drittanbieter-Plugins möglich.

CloudPress: Eure WordPress-Themes sind von Haus aus responsiv

Die mit CloudPress erstellten Themes sind responsiv und sollten daher auf dem Desktop, dem Tablet und dem Smartphone gut aussehen und funktionieren. Der Theme-Builder erlaubt euch jederzeit eure Seite so anzuzeigen, wie sie auf der entsprechenden Display-Größe aussehen würde. Seid ihr mit eurem Theme zufrieden, könnt ihr es auf einfache Art und Weise auf euren eigentlichen Blog übertragen. Dazu müsst ihr dort lediglich das CloudPress-Plugin installieren. Anschließend reicht ein Klick und eure WordPress-Seite erstrahlt im selbstgestalteten Look.

Für eine Seite, die ihr auf euren Hosting-Sever übertragen könnt, zahlt ihr 59,99 US-Dollar pro Jahr. Drei gibt es für jährlich 119,99 US-Dollar. Für zehn zahlt ihr 239,99 US-Dollar und für 50 Seiten 479,99 US-Dollar. Wer möchte, kann CloudPress zuvor aber kostenlos testen.

Jede Menge Alternativen bietet der t3n-Artikel „40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design“.

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Kim Rixecker
Das perfekte User-Onboarding: Was UX-Designer von Super Mario lernen können http://t3n.de/news/user-onboarding-samuel-hulick-606504/ 2015-04-24T07:45:44Z
Das User-Onboarding ist einer der wichtigsten Schritte für neue Produkte. Doch es ist auch vermintes Gelände. Wir haben UX-Profi Samuel Hulick getroffen und ihm einige Tipps entlockt.

Das User-Onboarding ist einer der wichtigsten Schritte für neue Produkte. Doch es ist auch vermintes Gelände. Wir haben UX-Profi Samuel Hulick getroffen und ihm einige Tipps entlockt.

User-Onboarding: Der Frust neuer Apps und Services

Eigentlich wollte sich Matt Miklic nur eine App zur Fernsteuerung seines Garagentors installieren. Ein simpler Service, sollte man meinen, kommen die lange Zeit üblichen Fernbedienungen doch mit einem einzigen Knopf aus. Doch weit gefehlt. Beim Öffnen der App wurde der Designer aus Atlanta förmlich erschlagen: von einer ganzen Flut von Tooltips.

Für Samuel Hulick ist das ein Fall wie aus dem Lehrbuch. Seit mehr als einem Jahrzehnt untersucht Hulick, wie Menschen Produkte nutzen – vor allem auf den ersten Metern. Der UX-Designer aus Portland und Autor des Buches „The Elements of User Onboarding“ weiß genau, wie frustrierend es oft ist, neue Services, Apps oder Gadgets auszuprobieren. Doch er weiß auch, wie man es richtig macht. Auf der The Next Web Conference in Amsterdam haben wir Hulick nach seinem Vortrag „Growing Your Userbase with Better Onboarding“ getroffen.

Menschen kaufen keine Produkte

Eines seiner Lieblingsbeispiele für gelungenes User-Onboarding: das legendäre Computerspiel „Super Mario“. Wie der Spieler in Level 1 in die Funktionen und Möglichkeiten eingeführt werde, wirke zwar auf den ersten Blick simpel, sei aber unglaublich clever durchdacht, wie auch ein YouTube-Video zeigt. „I didn't know this much thought was put in the first level“, kommentiert ein Nutzer. „And I didn't know I learned so much about the game while I didn't notice it was teaching me.“

Genau das aber sei das Geheimnis eines guten Onboardings, so Hulick. Der Nutzer müsse an die Hand genommen werden, ohne es wirklich zu merken. Und: Unternehmen müssten dafür sorgen, dass ihre Nutzer anfangen, etwas zu tun.

Damit das gelingt, brauche es natürlich erst mal Produkte mit echtem Mehrwert. Und dieser Mehrwert müsse so groß sein, dass Nutzer bereit seien, sich auf neue Tools oder Services überhaupt einzulassen. „Es ist schwer, alte Gewohnheiten abzulegen und sich an neue Dinge zu gewöhnen“, so Hulick. Genau dabei könne das User-Onboarding aber helfen. „Menschen kaufen keine Produkte“, sagt er. „Menschen kaufen bessere Versionen von sich selbst.“

Paradebeispiel Slack

Samuel Hulick, Experte für User-Onboarding, auf der The Next Web Conference in Amsterdam. (Foto: t3n)
Samuel Hulick, Experte für User-Onboarding, auf der The Next Web Conference in Amsterdam. (Foto: t3n)

Viele Probleme, so Hulick, begännen aber schon direkt nach der Registrierung. Mit „You have no chats“ begrüßt etwa das Tool LiveChat seine Nutzer auf dem ersten Screen. „You have no friends“, hieß es eine ganze Zeit lang bei YouTube. „Es gibt herzlichere Wege, Menschen willkommen zu heißen“, so Hulick. Vor allem müssten Wege gefunden werden, Nutzer zu aktivieren.

Wenn es um gelungenes Onboarding geht, kommt Hulick oft auf Slack zu sprechen. Die Entwickler des Chat-Tools hätten die vielleicht cleverste Art der Nutzerführung gefunden, indem sie für das Onboarding schlicht das Chat-Interface selbst nutzen. Hier begrüßt den Nutzer der „Slack-Bot“, um Informationen abzufragen und in das Tool einzuführen. Slack habe das Onboarding damit auf eine persönliche Ebene geführt, so Hulick. Und sie hätten eine gewisse Form von Humor bewiesen. „Es geht darum, menschlich zu wirken, Persönlichkeit zu zeigen, ohne übertrieben witzig zu sein.“

User-Onboarding: „Klopft dem Nutzer auf die Schulter!“

Ein weiteres Mittel, das Hulick immer wieder empfiehlt, sind Fortschrittsanzeigen, die dem Nutzer auf einen Blick deutlich machen, wie weit er bei der Erstellung seines Profils oder der Einrichtung eines Tools schon gekommen ist. „Damit kann das User-Onboarding in leichter verdauliche Häppchen aufgeteilt werden.“ Um das noch zu perfektionieren, empfiehlt der UX-Spezialist, sich eines psychologischen Tricks zu bedienen, der von Rabatt- oder Bonuskarten bekannt ist, wie es sie beispielsweise in Coffee-Shops gibt. Wird bei solchen Karten, bei denen Kunden beispielsweise nach dem zehnten Kauf ein Getränk gratis bekommen, beim ersten Besuch schon der erste Stempel gemacht, kommen sie mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit wieder.

Auf das Onboarding übersetzt bedeutet das: Wird dem Nutzer nach der Registrierung schon angezeigt, wie viele Punkte er damit abgehakt hat, ist der gefühlte Fortschritt größer – die Chance, dass er am Ball bleibt und nicht wieder abspringt, steigt. „Klopft dem Nutzer auf die Schulter!“, rät Hulick. „Sagt ihm: Gut gemacht! Jetzt noch ein paar Schritte und Du kannst durchstarten!“

„Start your designing where your users start their using“

„Beginne deinen Design-Prozess da, wo Nutzer ihren Nutzungsprozess beginnen.“

Doch wenn das Onboarding so einfach zu sein scheint, warum scheitern dann so viele Unternehmen damit? Unter anderem aufgrund simpler Fehler, so Hulick. Wenn Buttons beispielweise nicht von sich aus klar machten, wofür sie da sind, sei das ein Design-Problem. Ein weiterer Grund aber könnte sein, dass nach wie vor zu wenig getestet wird. „Ich empfehle allen, sich vor dem Launch Feedback einzuholen“, rät Hulick. Über die Gründe, warum das noch viel zu selten passiert, kann auch er nur spekulieren. Vielleicht sei es zum Teil auch die Angst vor negativem Feedback, das Bewusstsein, dass das Produkt vielleicht noch nicht ausgegoren sei. „Ich habe in den letzten Jahren sicher eine dicke Haut bekommen, aber genau das ist doch das, was ich hören will“, sagt er. „Nur dann kann ich etwas verbessern!“

Genau dieses Feedback zeige einem Unternehmen nämlich auch eines der häufigsten Probleme – und das liege gar nicht beim Onboarding selbst, sondern beim Produkt. „Viele Produkte sind verwirrend“, sagt Hulick. Und da liegt die Lösung nicht, es mit dutzenden von Tooltipps oder Einführungs-Touren zu erklären, sondern es zu vereinfachen. Um das zu erkennen, brauche es das Feedback von außen. Wer ein Produkt über einen längeren Zeitraum entwickelt habe, stecke oft so tief in der Materie, dass er den unvoreingenommenen Blick eines neuen Nutzers gar nicht mehr haben könne, sagt Hulick. Ganz sicher sei das Rekrutieren von Testnutzern eine zeit- und nervenaufreibende Angelegenheit, doch sie lohne sich, ist sich der UX-Experte sicher und bringt all sein Wissen in einem Satz auf den Punkt: „Beginne deinen Design-Prozess da, wo Nutzer ihren Nutzungsprozess beginnen.“

Ihr wollt euch beim Thema User-Onboarding weiter inspirieren lassen? Dann empfehlen wir euch unseren Artikel „Webdesigner-Inspiration: Wie Evernote, Quora und WhatsApp das Onboarding gestalten“.

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Florian Blaschke
1.000 Dollar für jeden Mitarbeiter: Wie Adobe Innovationen vorantreiben will http://t3n.de/news/adobe-mark-randall-606599/ 2015-04-23T14:33:47Z
Mit Programmen wie Photoshop oder InDesign will Adobe Innovationen ermöglichen – und ist immer auch selbst auf der Suche nach der nächsten großen Idee. Und das teils mit ungewöhnlichen Mitteln.

Mit Programmen wie Photoshop oder InDesign will Adobe Innovationen ermöglichen – und ist immer auch selbst auf der Suche nach der nächsten großen Idee. Und das teils mit ungewöhnlichen Mitteln.

Einer der wichtigsten Mitarbeiter für diesen Prozess ist Mark Randall, „VP Creativity“ bei Adobe. Etliche seiner Ideen haben das Unternehmen aus San José und seine Produkte maßgeblich verändert. Wir haben den Manager auf der The Next Web Conference in Amsterdam getroffen und mit ihm über die Cloud, kreative Prozesse und Geld gesprochen.

Adobe: „Durch die Cloud erweitern wir unseren Markt“

t3n.de: Adobe verlegt immer mehr Produkte in die Cloud. Welche Strategie steckt dahinter?

Mark Randall: Unsere Software in die Cloud zu bringen, hat uns die Möglichkeit gegeben, sie lebendig werden zu lassen – alleine schon, was regelmäßige Updates angeht. Und die Cloud bietet uns völlig neue Möglichkeiten – zum Beispiel, was die Geschwindigkeit angeht. Und drittens bietet sie Nutzern günstigeren Zugang zu Software.

t3n.de: Gerade das klingt für Adobe ja auch nach einem Risiko. Zahlt sich der Schritt denn auch wirtschaftlich aus?

Randall: Auf jeden Fall, denn wir erweitern damit ja unseren Markt. Zum Beispiel integrieren wir seit dem Kauf von Fotolia einen Marktplatz in die Creative Cloud. Das werden wir weiter ausbauen. Wir reden also inzwischen nicht mehr nur über Software, sondern auch über Content.

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t3n.de: Bislang war Adobe als Anbieter von Profi-Software bekannt. Ändert sich das allmählich?

„Tools können einen kreativen Geist nicht ersetzen, aber sie können ihn ergänzen.“

Randall: Ich denke, Menschen müssen sich entscheiden: Bin ich ein Profi und will mir das bestmögliche Tool leisten? Oder bin ich Amateur und brauche nicht alle Funktionen? Wir wollen, dass die Menschen tun können, was sie tun wollen – auch bezogen auf das Endgerät. Sie sollen unsere Software nutzen können, egal, ob auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Rechner. Wir denken über unsere Tools nicht mehr als getrennte Produkte, sondern als Netzwerk.

t3n.de: Gerade im Bereich der Cloud sind Sicherheit und Geschwindigkeit wichtige Punkte. Ist der Status Quo da zufriedenstellend?

Randall: Ganz sicher noch nicht ganz, nein. Das Thema Sicherheit verändert sich ja ständig. Wir sind der Meinung, dass wir da auf der Höhe der Zeit sind und entwicklen unsere Produkte ständig weiter. Und was die Bandbreite angeht: Da haben wir beim Streaming und der Kompression enorme Fortschritte gemacht.

Mark Randall. (Foto: markrandall.com)
Mark Randall. (Foto: markrandall.com)

Dazu kommt: Einige Unternehmen wollen die Daten hinter ihrer eigenen Firewall, andere legen da keinen Wert drauf. Deshalb können wir die Adobe-Cloud in verschiedene Umgebungen und Workflows integrieren. Doch lokale Speicher wird es immer geben müssen, alleine schon für’s Caching. Ich mache mir weniger Gedanken darum, wo die Daten liegen, als um Zugriffszeiten oder Backups. Denn noch schlimmer, als dass jeder Zugriff auf deine Daten hat, ist doch, dass niemand – inklusive dir – Zugriff auf sie hat.

t3n.de: Lange Zeit hat Adobe mit Programmen wie Photoshop reine Tools zur Verfügung gestellt – durch die Cloud scheint sich aber auch der kreative Prozess selbst zu verändern.

Randall: Absolut. Ein tolles Beispiel dafür ist Behance. Hier finden so viele Menschen Inspiration. Aber sie finden auch Mitstreiter, da bilden sich Teams, lösen sich wieder auf, bilden sich wieder neu. Da sehen wir schon, wie die Cloud Dinge verändert. Doch auch die Creative Cloud verändert Workflows. Dazu kommt, dass ich glaube, dass die meisten Programme schon heute mehr sind als nur Tools. Algorithmen verändern das Arbeiten und bieten mehr Möglichkeiten. Tools können einen kreativen Geist nicht ersetzen, aber sie können ihn ergänzen.

Von Kobolden und Einhörnern

t3n.de: Auch intern setzt Adobe auf einen interessanten Workflow, indem Mitarbeiter frei eigene Ideen entwickeln dürfen. Wie genau sieht das aus?

Randall: Wir haben mit Kickbox vor zwei Jahren eine interne Innovationsplattform in einem Karton geschaffen. Da ist alles drin, was Mitarbeiter brauchen, um neue Ideen zu entwickeln und zu testen: eine Prepaid-Kreditkarte mit 1.000 Dollar beispielsweise. Über das Geld und ihr Projekt müssen sie erst mal auch keine Rechenschaft ablegen. Da ist es nicht wichtig, was zum Beispiel ich über eine Idee denke. Ich könnte mich ja irren. Ich habe mich ja schon geirrt. Wir haben einfach aufgehört zu raten, ob etwas funktioniert und probieren es stattdessen aus.

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Ideen-Entwicklung bei Adobe: die Kickbox. (Foto: Adobe)

t3n.de: Über wie viele Boxen reden wir?

Randall: Über 1.000 bisher.

t3n.de: Und wer nutzt das Angebot?

Randall: Die Hälfte bisher waren einzelne Mitarbeiter, manchmal formieren sich auch Teams, aber das müssen nicht zwingend Leute sein, die auch davor schon zusammengearbeitet haben. Wenn sie ein Produkt zur Marktreife gebracht haben, bekommen sie als Belohnung eine blaue Box. Ich kann allerdings nichts darüber verraten, was da drin ist, das ist individuell und ein Geheimnis. Nur so viel: Sie wird von Kobolden auf Einhörnern überbracht.

t3n.de: Und wie oft ist das bisher passiert?

Randall: Bisher haben wir 23 blaue Boxen ausgegeben.

t3n.de: Das ganze klingt ziemlich risikoreich. Niemand garantiert ja, dass am Ende eine tolle Idee herauskommt.

Randall: Das stimmt. Aber es gibt keinen Fortschritt ohne Risiko. Das Risiko auf Null zu reduzieren, hieße auch, die Aktivität auf Null zu reduzieren. Es gibt bei unserem Workflow eine Dynamik des Vertrauens. Das Wichtigste ist es, die Leute von der Leine zu lassen. Wir wissen nicht, woher die nächste Hundertmillionen-Dollar-Idee kommt, aber wir wissen, dass sie von jedem unserer Mitarbeiter kommen könnte.

t3n.de: Wie würdest du andere Unternehmen davon überzeugen, das System zu adaptieren?

Randall: Das tun wir schon. Wir haben die Kickbox als Open-Source-Projekt veröffentlicht, und es gibt schon eine ganze Menge Unternehmen, auch Startups, die sie nutzen.

„Wenn du die Digitalwirtschaft verändern willst, solltest du bei Adobe arbeiten“

Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)
Das Hauptquartier von Adobe in San José. (Foto: t3n)

t3n.de: Adobe ist ja nun selbst alles andere als ein Startup. Wie ist die Idee zu der Box entstanden?

Randall: Der Prozess dahinter kommt aus dem Startup-Bereich. Ich selbst habe mein letztes Startup an Adobe verkauft, so bin ich da gelandet. Und ich habe einige meiner Workflows und Ideen mitgebracht. Ich habe Mitarbeiter gefragt: Wollt ihr für mehr Innovation sorgen? Und die Antwort war eindeutig Ja. Und dann habe ich gefragt, was sie dafür brauchen, auch da waren die Antworten eindeutig: Geld. Zeit. Freiheiten. Und den richtigen Workflow. Die Box soll alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die vorher da waren.

t3n.de: Und wie hoch schätzt du das Risiko ein, dass Mitarbeiter eine Idee so gut finden, dass sie kündigen, um sie alleine weiter zu entwickeln?

Randall: Natürlich könnten einige Mitarbeiter auf die Idee kommen, ihr eigenes Startup zu gründen. Das gab es bei uns aber schon immer. Manchmal kommen sie zurück, manchmal haben wir ihre Startups auch später wieder gekauft. Aber wenn du ein Unternehmen haben willst, das innovativ arbeitet, wirst du sowas immer haben und in Kauf nehmen.

t3n.de: Sicher hilft die Blue Box auch als Anreiz zu bleiben?

Randall: Das mag sein. Vor allem aber haben unsere Mitarbeiter ja die Entscheidung getroffen, bei uns zu arbeiten – und das hat einen Grund, jenseits vom Gehalt. Ich sage immer: Wenn du ein Astronaut sein willst, solltest Du bei der NASA arbeiten. Wenn du die Digitalwirtschaft verändern willst, solltest du bei Adobe arbeiten.

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Florian Blaschke
Auf der Suche nach Sketch-Plugins? Diese 6 Websites solltet ihr kennen http://t3n.de/news/sketch-plugins-606096/ 2015-04-23T06:17:11Z
Es gibt immer mehr praktische Plugins für das beliebte Grafikwerkzeug Sketch. Wir zeigen euch, auf welchen Wegen ihr am schnellsten passende Erweiterungen findet.

Es gibt immer mehr praktische Plugins für das beliebte Grafikwerkzeug Sketch. Wir zeigen euch, auf welchen Wegen ihr am schnellsten passende Erweiterungen findet.

Sketch-Plugins: Die besten Quellen im Netz

Sketch wird bei Webworkern immer beliebter. Das zeigt sich auch an der stetig wachsenden Anzahl an Plugins für das Grafik-Tool. Damit ihr nicht stundenlang das Web nach Plugins durchsuchen müsst, haben wir euch sechs Websites zusammengesucht, die euch dabei helfen schnell das gewünschte Sketch-Plugin zu finden.

Sketch Plugin Filter

Sketch Plugin Filter hilft euch bei der Suche nach passenden Sketch-Plugins. (Screenshot: Sketch Plugin Filter)
Sketch Plugin Filter hilft euch bei der Suche nach passenden Sketch-Plugins. (Screenshot: Sketch Plugin Filter)

Die Website Sketch Plugin Filter ist noch sehr neu, bietet aber ein schickes Interface und eine gute Auswahl an Sketch-Plugins. Ihr könnt euch die Plugins auch nach Programmversion sortieren lassen. Außerdem könnt ihr angeben, für welchen Zweck ihr ein Plugin sucht. So solltet ihr schnell die gewünschte Erweiterung aufspüren.

Sketch Toolbox

Sketch Toolbox vereinfacht die Installation von Sketch-Plugins. (Screenshot: Sketch Toolbox)
Sketch Toolbox vereinfacht die Installation von Sketch-Plugins. (Screenshot: Sketch Toolbox)

Sketch Toolbox ist ein Open-Source-Projekt des Buzzfeed-Entwicklers Shahruz Shaukat. Die Mac-App erlaubt es euch, Plugins für Sketch mit nur einen Klick runterzuladen und zu installieren. Praktischerweise verfügt Sketch Toolbox auch über eine Suchfunktion. Schneller dürftet ihr kaum an ein Plugin kommen. Den Quellcode der Sketch Toolbox findet ihr auf GitHub.

Sketch App Sources

Auf Sketch App Sources findet ihr auch Plugins. (Screenshot: Sketch App Sources)
Auf Sketch App Sources findet ihr auch Plugins. (Screenshot: Sketch App Sources)

Auf Sketch App Sources findet ihr verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Ressourcen für das Grafikprogramm. In einer gesonderten Kategorie werden auch Plugins aufgelistet. Es gibt zwar eine Suchfunktion für die gesamte Website, die ist bei der Suche nach Plugins nur bedingt hilfreich. Trotzdem kann sich ein Blick auf die Website lohnen.

Awesome Sketch Plugins

Bei Awesome Sketch Plugins handelt es sich um ein Projekt aus Deutschland. (Screenshot: Aswesome Sketch Plugins)
Bei Awesome Sketch Plugins handelt es sich um ein Projekt aus Deutschland. (Screenshot: Aswesome Sketch Plugins)

Awesome Sketch Plugins bietet, wie der Name schon andeutet, eine Liste interessanter Sketch-Plugins. Wer will, kann das Projekt des Stuttgarter Entwicklers Florian Bürger unterstützen und per GitHub weitere Plugins zur Aufnahme in die Übersicht vorschlagen.

Sketch Plugin Directory

Hier findet ihr so ziemlich alle Sketch-Plugins auf GitHub. (Screenshot: GitHub)
Hier findet ihr so ziemlich alle Sketch-Plugins auf GitHub. (Screenshot: GitHub)

Die Macher des Sketch Plugin Directory bezeichnen es als semi-offizielle Liste von Sketch-Plugins auf GitHub. Wer sich einen schnellen Überblick darüber verschaffen möchte, welche Sketch-Plugins es auf GitHub gibt, sollte einen Blick auf das Repository werfen. Die Macher betreiben mit sketchplugins.com auch eine Mailing-Liste für Sketch-Plugin-Entwickler.

Sketch.land

Auf Sketch.land findet ihr neben Plugins auch weitere Ressourcen. (Screenshot: Sketch.land)
Auf Sketch.land findet ihr neben Plugins auch weitere Ressourcen. (Screenshot: Sketch.land)

Sketch.land ist ein Projekt des Produktdesigners und Facebook-Mitarbeiter Andrew Lucas-Walsh. Auf der Website findet ihr neben Plug-ins auch weitere praktische Ressourcen. Vor allem Sketch-Anfänger sollten einen Blick auf Sketch.land werfen.

Und welche Seiten könnt ihr noch empfehlen, wenn es um die Suche nach Sketch-Plugins geht?

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Kim Rixecker
So schön ist Webdesign: Schmackhafte UI-Schmankerl zum Nachmachen (Teil 3) http://t3n.de/news/schoen-webdesign-ui-schmankerl-teil3-606139/ 2015-04-22T08:33:50Z
Das Web besteht selbstredend aus Webseiten. Einige davon sind allerdings besonders schön oder bieten UI-Kniffe, die sonst keiner hat. In unserer neuen Reihe präsentieren wir euch ab sofort …

Das Web besteht selbstredend aus Webseiten. Einige davon sind allerdings besonders schön oder bieten UI-Kniffe, die sonst keiner hat. In unserer neuen Reihe präsentieren wir euch ab sofort inspirierende UX/UI-Schmankerl, von denen ihr euch was abschauen könnt. Kennt ihr das auch? Einige Websites fühlen sich irgendwie besser an als andere – hier ein Autocomplete und dort wird ein Klick gespart. In unserer neuen Serie zeigen wir euch geniale Lösungen für gängige UI-Probleme, die ihr so noch nicht gesehen habt. Denn: Gutes UI-Design sieht man nicht.

Unsere liebsten UI-Schmankerl

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Dropbox wartet beim Registrierungsprozess solange, bis die Animation bereits vollständig geladen wurde. Erst danach wird der CTA aktiviert – somit wird sichergestellt, dass der Nutzer wenigstens die Chance hatte, die Grundfunktion von Dropbox zu verstehen.

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Ein weiters Schmankerl, dass Dropbox liefert ist, dass eine Information im Hilfebereich angezeigt wird, die darauf hinweist wie gelöschte Dateien wiederhergestellt werden können. Diese Information erscheint aber nur dann, wenn ihr davor größere Datenmengen aus euerer Dropbox gelöscht habt.

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Wenn sich in eurem Slack-Channel Mitarbeiter aus verschiedenen Zeitzonen befinden und ihr versucht über @channel alle gleichzeitig zu kontaktieren, dann blendet Slack einen Hinweis ein, der euch auf eventuell schlafende Kollegen aufmerksam macht.

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Evernote ändert die Datumsformatierung eurer Notizen – abhängig davon, wie breit das anzuzeigende Fenster wirklich ist. Eine elegantere Lösung, als nur das Datum zu beschneiden. Auf voller Breite wird sogar die Uhrzeit der gespeicherten Notiz angezeigt.

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Auch Evernotes WebClipper hat ein Schmankerl zu bieten. Nutzt ihr das Browser-Plugin häufiger, dann empiehlt euch der Clipper, ganz automatisch, das passendste Notizbuch für aufgenommene Clips. Ein Feature, das ich selbst täglich zu schätzen weiß, weil es mir ein Dropdown-Menü und dann das Tippen nach dem richtigen Notizbuch spart.

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Shopify errät euren Standort anhand der IP-Adresse. Praktisches Feature bei der Registierung eines Shops. Darüber hinaus, steht diese Funktion auch Kunden eines Shops zur Verfügung, nämlich beim Checkout-Prozess.

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Der Sharing-Dienst Buffer will bei einer Beschwerde nicht wissen, um welche Art es sich handelt, sondern wie hoch dein Frustrationslevel ist. Spitze für das Anwendererlebnis, eine Herausforderung für den Support.

Wenn euch diese UI-Schmankerl gefallen haben: Hier geht es zurück zum zweiten Teil.

Wo habt ihr euch das letzte mal gedacht: „Hm, so hätte ich das auch lösen können.“? Oder welche Finesse habt ihr entdeckt?

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Mario Janschitz
Logo-Design: 10 Fehler, die ihr vermeiden solltet http://t3n.de/news/10-vermeidbare-logo-design-fehler-605752/ 2015-04-22T06:13:34Z
Logo-Design als einfache Arbeit zu bezeichnen, wäre ein grober Trugschluss. Wer diese zehn grundsätzlichen Aspekte bei der Logo-Gestaltung kennt, hat es aber definitiv einfacher.

Logo-Design als einfache Arbeit zu bezeichnen, wäre ein grober Trugschluss. Wer diese zehn grundsätzlichen Aspekte bei der Logo-Gestaltung kennt, hat es aber definitiv einfacher.

Ein Logo ist das erste Element, das ein Unternehmen nach Außen hin repräsentiert – und es hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung weiterer Visuals und Designs. Das macht es zu einem der wichtigsten Elemente eines Corporate für das es sich lohnt, langfristig die nötige Zeit zu investieren. Es ist egal, wie gut die Dienste oder Produkte eines Unternehmens sein mögen: Wenn der visuelle Auftritt und damit auch das Logo-Design das nicht widerspiegeln, wird es (zumindest zu Beginn) schwierig werden, Kunden von der eigenen Kompetenz zu überzeugen.

Es ist nicht einfach, Logos – egal ob du dich als Anfänger oder Profi siehst – zu designen, und große Unternehmen investieren viel Zeit und finanzielle Ressourcen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und mit dem Logo eine Aussage zu treffen, die zum Unternehmen passt. Zehn vermeidbare Fehler bei der Gestaltung von Logos haben wir hier als kleine Hilfestellung zusammengetragen.

1. Logo-Design kopieren, imitieren, klauen

Dodge Logo Copycat
Inspirieren ist okay, kopieren nicht. (Quelle: fastcompany.com)

Das Internet ist voll mit Inspirationen und schicken Designs für Unternehmen aus ganzer Welt. Logos von großen nationalen und internationalen Marken genießen einen hohen Wiedererkennungswert. So ist die Versuchung natürlich groß, die gute und erfolgreiche Arbeit zu imitieren. Aber nicht nur die Designer werden in Versuchung geführt. Auch von Kundenseite bekommt man nicht selten zu hören, dass die eigenen Kommunikationsmaßnahmen die eines erfolgreichen Unternehmens imitieren sollen.

„Wir müssen es wie Fielmann machen. Produkt: Marke. So verkauft man!“

Zwei der häufigsten Ausreden auf Designer-Seite dürften wohl das Budget oder eine Wettbewerbssituation auf einem der beliebten Preisdrücker-Design-Portalen sein. Du wirst damit vielleicht kurzfristig den ein oder anderen Euro verdienen und sparst dir die Entwicklungszeit für ein Logo. Vergiss dabei aber nicht, dass du nicht das Logo für die Einladungskarte zur Geburtstagsparty deiner Tochter produzierst. Irgendwann wird das Plagiat auffallen. Im besten Fall gibt es nur Spott und Häme, im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen vom Kunden und Urheber. Das schnell verdiente Geld wird zum ruinösen Minus-Geschäft für dich und zum kostspieligen Erholungsprozess und Gesichtsverlust für den Kunden.

2. Einsatz von Stock-Material

Ein Logo muss heute nicht mehr als fünf US-Dollar kosten. Zahlreiche Vorlagen mit verschiedensten generischen oder nichtssagenden Symbolen sind im Internet für kleines Geld erhältlich und bereit, zu einer „individuellen Kreation“ abgeändert zu werden. Wer Design als das Kaufen von Logo-Templates und das Anpassen von Text und Farbe versteht, wäre vielleicht im kaufmännischen Bereich besser aufgehoben. Mit Design hat das aber nicht viel zu tun.

Envato Logo-Template
Dieses Logo kann beispielsweise für 29 US-Dollar bei Envato gekauft werden. (Screenshot: t3n)

Was unterscheidet dein Stock-Logo von einem der 1.000 anderen Logos, die aus der kostenpflichtigen Vorlage erstellt wurden? Die besonders kreative Auswahl der Farben? Was sagt ein solches Logo über ein Unternehmen aus? Wahrscheinlich nichts.

Ein anderer häufiger Fehler, der im Zweifel viel kosten kann, ist der Einsatz von anderen Stock-Materialien, die nicht explizit als Logo-Vorlagen verkauft werden. Denn viele Portale schließen die Verwendung der Bilder und Grafiken explizit von der Verwendung in einem Logo aus. Für das eigene Ego, die Individualität und Aussagekraft des Logos und ein schlichtweg besseres Ergebnis, sollte dein Logo immer eine eigene Kreation sein.

3. Unnötiges Verkomplizieren und Kombinieren

Oft ist man so begeistern von einem Projekt, dass die Ideen nur so sprudeln. Das Ergebnis sind viele gute Ansätze, die man irgendwie in einem finalen Produkt unterbringen will. Das Problem, das häufig dabei auftritt: Das finale Logo ist zu kompliziert und trifft mehrere Aussagen, die dem Logo seine Klarheit nehmen.

Erinnere dich daran, was der Zweck eines Logos ist: Es soll eine Aussage über das Unternehmen treffen und einen Wiedererkennungswert haben. Wie soll ein Logo, das eigentlich auf fünf verschiedenen Ideen besteht, das schaffen? Statt viele gute Ideen zu einer verschmelzen zu lassen, solltest du dich auf die stärkeren der guten Ideen konzentrieren und diese weiter ausarbeiten. Eine gute Idee, klar und verständlich umgesetzt, ist besser als viele gute Ideen, die zwanghaft zu einer vereint werden.

4. Farben, wir brauchen mehr Farben!

Ein Logo darf natürlich farbenfroh und leuchtend sein. Je mehr Farben gewählt werden, desto schwieriger wird es aber, diese so auszuwählen, dass sie zu einander passen. Und auch in Schwarz-Weiß muss das Logo irgendwie noch funktionieren.

Die falsche Farbwahl kann schon sehr früh ein eigentlich gutes Design töten. Daher lohnt es sich, den Kunden – egal wie unkreativ er sein mag – möglichst früh in den Gestaltungsprozess einzubeziehen. Gerne noch, bevor die Farben stehen. Lass ruhig den Kunden Farben, die aus seiner Sicht zum Unternehmen passen, zusammenstellen. Sein Input kann pures Gold für dich sein – und eine Menge Trial and Error ersparen.

Übrigens: Adobe Color (ehemals Kuler) ist ein sehr nützliches und kostenloses Tool, um Farben zu finden, die gut zu einander passen.

5. Typografische Fehler im Logo-Design

Die Typografie wird sehr oft einen Großteil des Logos ausmachen und so ist hier besondere Achtsamkeit bei der Gestaltung gefragt.

Generische Schriften

Es gibt Schriften, die schick sind und sich bewährt haben. Das stimmt natürlich. Aber muss daher jedes Logo aus einer Kombination verschiedener Schriftschnitte der Helvetica Neue bestehen? Wie bei jedem Design, das Typografie beinhaltet, ist es wichtig zu experimentieren. Jede Schrift erzielt eine andere Wirkung.

Unpassende Schriften

Uncle Sam Logo
Das Logo-Design von Uncle Sam teilt sich seine Brand-Font mit zahlreichen Handwerks-Betrieben in ganz Deutschland. (Screenshot: t3n)

Wenn man eine Marke aufbauen will, sollte man wirklich über die Schriftwahl nachdenken. Zwar sind mir noch keine „seriösen“ Unternehmen untergekommen, die mit der Comic Sans in ihrem Logo arbeiten, die Brush Script sehe ich jedoch täglich auf so ziemlich jedem Handwerker-Dienstfahrzeug – aber auch bei „bekannteren“ Marken wie Uncle Sam. Uncle Sam sieht man relativ häufig in Werbeblöcken von beispielsweise RTL2. Dass die Schrift, die gleichzeitig das ganze Logo ausmacht, inflationär für jede Art von Unternehmen genutzt wird, scheint in diesen Fall niemanden zu stören. Besseres Kerning zwischen dem S und dem a hätte dem Logo auch nicht geschadet.

Zu viele Schriften

Zu viele Schriften im Logo
Zu viele Schriften machen das Logo überladen und schwer zu lesen. (Grafik: Lokomoose)

Mehr als zwei Schriften sollte ein Logo in der Regel nicht brauchen. Ist das doch der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zu kompliziert ist und keine klare (visuelle) Aussage treffen kann. Eine Kombination aus Haupt-Schriftart, die sich in der restlichen Kommunikation des Unternehmens wiederfinden kann, und einer komplementären Schrift für einen Claim oder Ähnliches ist das wohl am meisten bewährte Konzept.

Extreme Fonts

Logo Design Fonts
Der Einsatz extremer Fonts kann das spätere Logo-Design stark verkomplizieren. (Grafik: t3n)

Sehr dünne Schriftarten können sehr schick aussehen. Sehr dicke Schriften fallen auf andere Weise auf. Hier gilt es eine Balance zu finden, sodass das Logo nicht nur auf Plakaten, sondern beispielsweise auch auf Visitenkarten oder Fahrzeugen angebracht werden kann.

Falsche Abstände

Kerning Beispiel
Schlechtes Kerning kann starken Einfluss auf die Lesbarkeit und Aussage des Textes haben. (Grafik: t3n)

Zu geringe oder zu große Abstände können die Lesbarkeit des Logos stark einschränken. Wird es zu sehr runterskaliert und sind die Abstände zu klein, verschwimmen die Buchstaben. Sind die Abstände zu groß und das Logo wird hochskaliert, wird die Lesbarkeit genauso wie von einem schlechten Kerning gestört.

6. Logo-Designs, die nicht auf allen Medien eingesetzt werden können

Viele Designer schließen Ihre Arbeit nach dem ersten abgenommenen Entwurf ab, ohne sich Gedanken über die Wiederverwendbarkeit des Logos in verschiedenen Medien zu machen.

„Kannst du das Logo faxen, sollte es auch auf anderen Medien verwendet werden können.“

Selbst wenn die Zielsetzung zu Beginn des Auftrages war, ein Logo für eine Geschäftspapier-Ausstattung und eine Webseite zu machen, heißt das nicht, dass das Unternehmen in einiger Zeit nicht vielleicht noch die Fahrzeuge oder Dienstkleidung damit aufpeppen will. Wenn das zuvor nicht berücksichtigt wurde, hat der Kunde ein Problem und muss das gegebenenfalls noch sehr junge Logo über Bord werfen und den Kunden mit einer neuen „Identität“ seines Unternehmens konfrontieren.

Das Logo sollte auf schwarz-weiß reduziert werden können, ohne an Identität und Aussagekraft zu verlieren. Ist das gewährleistet, sollte es auch für die Produktion auf anderen Medien genutzt werden können.

7. Designen für das eigene Portfolio

Bei der Gestaltung des Logos solltest du nicht darüber nachdenken, wie es später in deinem Portfolio aussieht. Passt es zu meinem Stil? Habe ich nicht das gleiche schon viel zu oft gemacht? Das ist vollkommen irrelevant.

Der Kunde bezahlt dich nicht dafür etwas zu gestalten, was perfekt zu deinen Bedürfnissen passt, sondern zu seinen. Statt die komplette Identität des Unternehmens passend zur visuellen Ästhetik deines Portfolios umzubauen, solltest du dich an die Werte des Unternehmen halten und etwas entwickeln, was zu der Firma passt, nicht zu dir.

8. Überflüssige Informationen

Döbbe Logo
Überflüssige Informationen nehmen kostbaren Platz für das Wesentliche ein. Die linke Version des Logos wurde lediglich zu Demonstrationszwecken von uns erstellt und wurde nie vom Unternehmen genutzt. (Grafik: t3n)

Überflüssige Informationen können das Logo überladen. Typisches Beispiel hierbei ist die Inklusion der Firmierung. In den seltensten Fällen wird es den Kunden interessieren, ob die Bäckerei eine GbR, eine GmbH oder teil einer Aktiengesellschaft ist. Die Optik und der Wiedererkennungswert des Logos werden aber darunter leiden und die zusätzliche Informationen den Platz einnehmen, der viel besser für relevante Informationen genutzt werden könnte.

Immer wenn mehr als der Markenname und der Claim oder für die Aussage des Logos relevante Informationen im Logo-Design aufgenommen werden sollten, lohnt es sich zu fragen, ob man rechtlich dazu verpflichtet ist, diese Informationen unterzubringen. Diese Frage werden sich die Designer wohl auch bei der Gestaltung des Döbbe Logos gestellt haben, sodass die Version auf der linken Seite der oben stehenden Grafik nie existiert hat. Das haben wir lediglich zu Demonstrationszwecken verfremdet.

9. Die falsche Software benutzen

Photoshop vs Illustrator
Es gibt Aufgaben, für die Photoshop einfach ungeeignet ist. (Grafik: Julia Lindenberg)

Hast du schon mal ein Logo vom Kunden als PSD oder PNG erhalten? Wenn man Glück hat, ist die Datei zumindest in hoher Auflösung vorhanden. Mit etwas Pech ist das Logo nur für die Anwendung im Web zu gebrauchen. Das Firmenschild, das der Kunde geplottert haben will, kann man nur mit einer selbst nachgebauten Version des Logos realisieren.

„Programme für Raster-Grafiken sind für Logo-Design nicht geeignet.“

Ja, Photoshop ist toll und man kann es als Allzweckwaffe auf so ziemlich jedes Projekt loslassen. Aber bitte: Tu dir, deinem Kunden und deinen Kollegen keine Rastergrafik-Logos an. Es ist schlichtweg ein Bad Practice, den man tief im Wald aussetzen und verhungern lassen sollte. Logos müssen in einem Vektor-Programm erstellt werden – egal ob es jetzt Adobe’s Illustrator oder ein anderes Vektorprogramm ist.

Die Arbeit mit einem Vektorprogramm wird viele deiner Probleme in der späteren Verwendung des Logos lösen. Ist es zu klein? Mach es größer. Braucht es einen anderen Farbton? Pass ihn an und exportiere es als JPG oder PNG. Muss es geplottert, gelasert oder in einem 3D-Programm in Szene gesetzt werden? Exportiere es in ein entsprechendes Format und leg los. Langfristig gesehen wird ein vektorisiertes Logo eine Menge Arbeit und Probleme sparen.

10. Logo-Design ohne Plan

Ein Logo ist kein Fließband-Produkt – auch wenn einige Unternehmen das gerne so sehen und mit computergeneriertem Logo-Design für kleines Geld werben. Nichtsdestotrotz brauchst du als Designer einen Workflow, wie das Logo entsteht.

Unterteil deinen Design-Prozess in Phasen. Ob du zunächst auf Pinterest nach Inspirationen suchst, joggen gehst, um neue Eindrücke zu sammeln und dann erste Entwürfe mit Bleistift und Papier oder direkt im Vektorprogramm machst: Solange nicht die Ausarbeitung eines finalen Produktes, sondern die Vorbereitung und Recherche die ersten Schritte deiner Arbeit sind, ist der Grundstein für ein gut durchdachtes Logo gelegt. Wichtig ist dass du mit System an deinen Entwurf gehst und graduell arbeitest. Unstimmigkeiten können so früh erkannt und geändert werden. Das Feedback kann früher vom Kunden eingeholt werden und du musst kein „fertiges“ Design komplett über Bord werfen und dich über „den blöden Auftraggeber und seine Sonderwünsche“ ärgern.

Was ist dein Geheimtipp für ein gutes Logo-Design?

via inkbotdesign.com

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Ilja Zaglov
NSA: Albtraum-Maskottchen „Dunk“ sorgt für Spott und Häme im Internet http://t3n.de/news/nsa-albtraum-maskottchen-dunk-605986/ 2015-04-21T08:08:20Z
Eigentlich wollte die NSA US-Schüler für den bevorstehenden „Earth Day“ sensibilisieren. Das eigens dafür entworfene NSA-Maskottchen „Dunk“ sorgt jetzt aber für jede Menge Spott in der …

Eigentlich wollte die US-Schüler für den bevorstehenden „Earth Day“ sensibilisieren. Das eigens dafür entworfene NSA-Maskottchen „Dunk“ sorgt jetzt aber für jede Menge Spott in der Internetgemeinde.

„Dunk“: NSA-Maskottchen zum Earth Day zieht Spott auf sich

Am morgigen 22. April wird in über 175 Ländern der Earth Day begangen. Der 45. Tag der Erde in diesem Jahr steht unter dem Motto „Cradle to Cradle – Nie wieder Müll. Heute Abfall, morgen Nährstoff“.

Auch die NSA hat sich offenbar bemüßigt gesehen, anlässlich dieses Tages Schüler über Recycling aufzuklären. Dazu wurde mit „Dunk“ eigens ein Maskottchen entworfen, das jetzt allerdings weniger die Schüler zum Nachdenken und Mitmachen als vielmehr die Internetgemeinde weltweit zum Lachen bringt.

NSA-Maskottchen „Dunk“ macht sich für Recycling stark. (Screenshot: NSA)
NSA-Maskottchen „Dunk“ macht sich für Recycling stark. (Screenshot: NSA)

Knapp elf Milliarden US-Dollar soll das Budget der Schnüffel-Behörde NSA betragen. Nur ein kleiner Teil davon dürfte allerdings in die Grafikabteilung oder ins Marketingbudget fließen. Denn „Dunk“ sorgt mit seinen hochgezogenen Plastik-Augenbrauen, den riesigen weißen Zähnen und den Turnschuhen mindestens für Befremden, wenn nicht gar für Albträume, wie es mancher Kommentator sieht. „Clipart-Design aus den 90ern“ oder „Wie aus einem Banner von 1998 entsprungen“ sind da noch die netten Beiträge, die der Ankündigungstweet der NSA hervorrief.

NSA-Maskottchen: Auch Stimme im Visier der Netz-Häme

Auch auf Reddit hat sich schon ein Thread gebildet, der sich mit dem misslungenen NSA-Maskottchen beschäftigt. Neben „Dunk“ bekommt zudem das dazugehörige fast achtminütige Video (auf dieser Seite unten auf „click here“ klicken) sein Fett weg, in dem das Maskottchen eine Stimme bekommt – keine allzu schöne, wie man sich leicht vorstellen kann.

Zuletzt war Airbnb im Sommer des vergangenen Jahres mit seinem neuen Logo zur Zielscheibe des Spotts der Netzgemeinde geworden. Internetnutzer hatten ihre eigenen Logo-Versionen online gestellt – und die waren nicht immer ganz jugendfrei.

via futurezone.at

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Jörn Brien
CSS- und HTML5-Templates: 6 Quellen für dein nächstes Webprojekt http://t3n.de/news/css-html5-templates-quellen-605578/ 2015-04-20T08:45:56Z
Viele Websites und Landingpages lassen sich problemlos mit einem Template umsetzen. Zahlreiche CSS- und HTML5-Templates laufen unter einer Creative-Commons-Lizenz und können kostenlos genutzt …

Viele Websites und Landingpages lassen sich problemlos mit einem Template umsetzen. Zahlreiche CSS- und HTML5-Templates laufen unter einer Creative-Commons-Lizenz und können kostenlos genutzt werden. Einige Template-Seiten bieten zudem Support für einen schmalen Taler an.

1. Templated

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(Screenshot: templated.co)

Auf Templated findet ihr über 800 kostenlose CSS- und HTML5-Templates, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden. Die können auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden, sofern sichtbar Credits angegeben sind.

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2. Pixelarity

HTML5 CSS Templates 9
(Sreenshot: pixelarity.com)

Über 50 moderne Templates findet ihr bei Pixelarity. Die Templates sind mit und gebaut und laufen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Pixelarity kostet 19 Euro für drei Monate und bietet unbegrenzten Zugriff auf 58 Templates inklusive Support. Die Templates können auch nach Ende der Laufzeit weiterverwendet werden – nur der Support endet dann.

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3. html5up

HTML5 CSS Templates 8
(Screenshot: html5up.net)

Html5up bietet 29 kostenlose Templates direkt zum Download. Sie laufen ebenfalls unter der Creative-Commons-Lizenz.

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4. Themeforest

HTML5 CSS Templates
(Screenshot: themeforest.net)

Die Templates auf Themeforest sind zwar nicht kostenlos, dafür ist die Auswahl enorm. Mehr als 6.000 HTML5-Themes findet ihr hier. Über die Sidebar könnt ihr die Suche unkompliziert eingrenzen. Die Preise starten bei fünf Euro.

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5. OS Templates

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(Screenshot: os-templates.com)

Bei OS-Templates findest du eine Vielzahl von kostenlosen Templates für Unternehmen, Online-Shops oder Blogs. Vor allem findest du hier aber auch über hundert HTML-Basic-Templates. Die Richtlinien für die Credits bei der Nutzung von kostenlosen Templates findets du hier.

Zur Website

6. w3layouts

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(Sreenshot: w3layouts.com)

Die Templates bei w3layouts.com sind in mehr als 30 Kategorien unterteilt und kostenlos. Mit einer Spende ab zehn Dollar kannst du jedoch Backlinks zu w3layouts.com ausschalten. Die Lizenzbedingungen findest du hier.

Zur Website

Viele weitere Template-Quellen findest du auf unserer Themen-Seite „Templates“.

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Melanie Petersen