Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-10-31T09:30:23Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Mit dem Facebook-Profil Geld verdienen? Plavid macht's möglich [Sponsored Post] http://t3n.de/news/plavid-570905/ 2014-10-31T09:30:23Z
Wie kann ich mit dem Content auf meiner Webseite oder gar meinem Facebook-Profil Geld verdienen? Die jetzt auch in Deutschland aktive Werbeplattform Plavid bietet Bloggern, Publishern und Betreibern …

Wie kann ich mit dem Content auf meiner Webseite oder gar meinem Facebook-Profil Geld verdienen? Die jetzt auch in Deutschland aktive Werbeplattform Plavid bietet Bloggern, Publishern und Betreibern von Webseiten mehrere Möglichkeiten.

Wie Studien zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Webseiten-Besucher auf Werbung klicken, um 25 Prozent höher, wenn diese passend zu ihren Interessen ausgesteuert wird. Kein Wunder, da sich Besucher diese in solchen Fällen auch 53 Prozent häufiger ansehen. Für Betreiber von Webseiten ergibt sich so die Chance, ihren Content effektiver zu monetarisieren.

Plavid monetarisiert Content durch Video-Ads

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Plavid ist eine jüngst auch in Deutschland gestartete Werbeplattform, mit deren Hilfe sich Webseitenbetreiber dieses Potenzial zu Nutze machen können. Plavid führt die Interessen von Marketern auf der einen und Publishern auf der anderen Seite zusammen. Das funktioniert, indem zum Beispiel Blogger ihren Content um die Einbindung markengestützter, hochwertig produzierter Videoclips ergänzen.

Wer bei Plavid mitmacht, erhält eine Auswahl an Videos, die zum eigenen Content passen. Aus diesem Pool können Publisher dann ein geeignetes Video in ihrer Webseite einbinden, mit der Aussicht, pro erzieltem Klick auf das Video Geld zu verdienen. Der Vorteil: Publisher wie Nutzer sehen zu ihren Interessen passende Werbung, die das Leseerlebnis nicht beeinträchtigt. Zugleich werden Publisher am Erfolg der viralen Clips finanziell beteiligt, während Werbetreibende ihre Videos im relevanten Blogger-Umfeld platzieren können.

3 Wege, um mit Plavid Geld zu verdienen

Plavid bietet Betreibern einer Webseite dreu Möglichkeiten, Geld durch die Einbindung von Videos zu verdienen:

1. Videoseeding

Wer ein Video beispielsweise auf seiner Webseite oder seinem Blog platziert, kann grundsätzlich an jedem – von Besucherseite – ausgelösten Klick mitverdienen. Publisher können hier zwischen verschiedenen Video-Ad-Formaten wählen.

  1. Native Platzierung: Hier werden die Videos gezielt in den Content der Seite eingestreut. Sie passen zum jeweils präsentierten Inhalt und können die Klickrate im Idealfall um bis zu 15 Prozent erhöhen.
  2. Engagement Video Units: In diesem Fall werden die Videos über Footer- und Overlay-Formate an die Besucher der Webseite ausgesteuert. Diese können vom Nutzer nach Belieben geschlossen werden.
  3. Cross & Play: Bevor der Besucher die gewünschte Webseite überhaupt erreicht, wird er mit dem markengestützten Video konfrontiert. Nach dem Ansehen beziehungsweise nach Schließung des Clips gelangt er zur eigentlichen Webseite.
  4. In-App: Dieses Format holt die Nutzer dort ab, wo sie immer häufiger zu finden sind: In Apps und Social Games. Die Clips werden also dann ausgespielt, wenn der Nutzer beispielsweise auf dem Smartphone spielt.

Übrigens: Alle Formate im Bereich Videoseeding sind speziell auf solche Nutzer zugeschnitten, die mobil mit dem Smartphone oder Tablet im Netz unterwegs sind. Dafür sorgt ein responsiver Video-Player, der vor allem Werbetreibenden keine Einbußen bei Reichweite und Sichtbarkeit ihrer Inhalte beschert.

2. Blogger Engagement

Bei dieser Methode können Blogger durch das Schreiben von Artikeln im Auftrag von Marken und Unternehmen Geld verdienen. Dabei werden sie für die Erstellung der Texte und die Veröffentlichung des Contents an ihre Zielgruppe bezahlt. Artikel dieser Art werden von den Autoren transparent als solche gekennzeichnet. Darüber hinaus versehen Autoren die im Text hinterlegten Links mit einem  „nofollow“-Tag zur Absicherung gegen Googles Richtlinien.

3. Social Sharing

Mit der Möglichkeit, durch das gezielte Teilen markengestützter Inhalte im Social Web Geld zu verdienen, adressiert Plavid die Zeit, die wir täglich und in hohem Maße in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter verbringen. Dazu können private wie gewerbliche Nutzer bei Plavid auf Social Media optimierte Videopostings auswählen und sie in ihren Newsfeed einstreuen.

Jetzt kostenlos bei Plavid registrieren

Jede ausgesteuerte Werbung wird von Plavid über ein web-basiertes Dashboard getrackt und ausgewertet. So können Nutzer in Echtzeit verfolgen, wie ihre Webseite hinsichtlich der ausgesteuerten Werbung performt und wie viel Geld sie damit verdienen. Zu den ausgegebenen Kennzahlen gehören zum Beispiel die Click-per-Day-Rate oder die CTR.

Die Ausschüttung der erzielten Einnahmen erfolgt über Plavid und findet immer am Monatsende statt. Während Privatnutzer das Geld per PayPal erhalten, wird Unternehmen die Summe per Überweisung gutgeschrieben.

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Interessierte Nutzer können sich kostenlos bei Plavid registrieren und nach Eingabe von E-Mail-Adresse, Webseite oder Facebook-Profil umgehend loslegen.

Blogger und Publisher, jetzt mit Plavid den Content monetarisieren!

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t3n Redaktion
Anzeigenpreise und Performance bei Facebook: Diese Branchen kriegen die meisten Klicks http://t3n.de/news/facebook-anzeigenpreise-performance-575655/ 2014-10-31T09:30:22Z
Eine Infografik wirft einen Blick auf die weltweite Anzeigenentwicklung verschiedener Branchen bei Facebook. Im Fokus stehen die Preise und die Performance der Anzeigen.

Eine Infografik wirft einen Blick auf die weltweite Anzeigenentwicklung verschiedener Branchen bei Facebook. Im Fokus stehen die Preise und die Performance der Anzeigen.

Facebook-Anzeigen: Vor allem die Unterhaltung- und die Automobilbranche gewinnen

Im September waren täglich 864 Millionen Menschen aktiv auf Facebook unterwegs. Monatlich holen sich sogar 1,35 Milliarden Menschen ihre Facebook-Dosis ab. Insgesamt werden für diese Zielgruppe etwa zehn Prozent der weltweiten Werbeausgaben im digitalen Bereich investiert. Der Werbedienstleister Shift hat sich jetzt angeschaut, wie unterschiedliche Branchen im Bezug auf Preise und Performance auf dem Netzwerk abschneiden.

Die höchste Click-Trough-Rate (CTR) erreichte im dritten Quartal 2014 die Automobilbranche mit 2,98 Prozent. Auf Platz zwei folgt die Unterhaltungsindustrie mit 2,2 Prozent. Auf dem dem dritten Platz folgt die Konsumgüterindustrie mit einer CTR von 0,79. Die beiden weiteren untersuchten Branchen, Finanzen und Telekommunikation, rangieren weit abgeschlagen auf dem vierten Platz mit einer CTR von jeweils 0,19 Prozent.

Facebook-Anzeigen: CTR steigt in allen Branchen, allerdings auf unterschiedlichem Niveau

Im Bezug auf die CTR konnte vor allem die Automobilbranche ein enormes Wachstum verzeichnen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg sie um 917 Prozent. Aber selbst die Unterhaltungsbranche, die schon vor einem Jahr auf einem recht hohen Performance-Niveau operierte, sah eine Steigerung der CTR von immerhin noch 45 Prozent. Allerdings stiegen auch die Cost-per-Click (CPC) im selben Zeitraum um 16 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Automobilbranche sanken die Klickpreise um 76 Prozent.

Leider macht Shift keine Angaben zu ihren Kunden, daher ist unklar, wie groß der Datenbestand für die unterschiedlichen Branchen war. Dennoch sind die Facebook-Zahlen durchaus interessant. Wer sich eingehender damit beschäftigen möchte, sollte sich die unten stehende Infografik zu Gemüte führen.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Preis- und Performace-Entwicklung von Facebook-Anzeigen. (Infografik: Shift)
Preis- und Performace-Entwicklung von Facebook-Anzeigen. (Infografik: Shift)

via allfacebook.de

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Kim Rixecker
Haftungsbeschränkt: Oktober – Von Totgesagten und Facebook-Killern [Kolumne] http://t3n.de/news/haftungsbeschraenkt-oktober-575102/ 2014-10-31T07:03:45Z
Der Oktober ist der Monat von Halloween, dem Tag, an dem die Toten über Digital Media debattieren – bei ihrer eigenen Konferenz. Marcus John Henry Brown nimmt das zum Anlass, ein paar Geister zu …

Der Oktober ist der Monat von Halloween, dem Tag, an dem die Toten über Digital Media debattieren – bei ihrer eigenen Konferenz. Marcus John Henry Brown nimmt das zum Anlass, ein paar Geister zu treffen – in seiner Kolumne „Haftungsbeschränkt“.

Als halber Schotte freue ich mich immer zu 50 Prozent über den Oktober. Wegen Halloween. Ich bin mir bewusst, dass ihr wunderbaren deutschsprachigen Internetmenschen Halloween nicht so richtig sexy findet, aber wie bei so vielen anderen tollen Sachen wie Baked Beans, warmem Bier und der Monarchie ist es uns Briten nicht so wirklich gelungen, solche fantastischen Sachen bei euch richtig zu positionieren. Allerdings, glaube ich, sind wir uns alle einig, dass Marmite eine ekelhafte Sache ist. Außer, Sie sind einer von diesen komischen Menschen, die es tatsächlich lieben – was bedeuten würde, dass Sie höchst wahrscheinlich zu 50 Prozent Engländer sind. Und das bin ich weiß Gott nicht.

Ja, wir fünfzigprozentigen Schotten lieben den Oktober: Wir lieben den Duft von Kastanien, nassem Laub, den Geschmack von warmem, billigem Whisky auf unseren Lippen und tolle Gespräche auf düsteren Friedhöfen. Für uns halbe Schotten ist der Oktober der Monat, in dem wir alte verstorbene Freunde wiedersehen können – und die Vorfreude auf gemütliche Debatten mit halb besoffenen Geistern und konstruktive Streitgespräche rund um das Thema „Die Zukunft von Digital-Media-Nutzung – vorgestern, heute und morgen” mit gut gelaunten Sarg-Insassen hält sich kaum noch in Grenzen. Die Vorstellung, dass alle unsere Vorfahren in dieser wunderbaren letzten Oktobernacht in verschiedenen Phasen der Verwesung wieder auferstehen um eine Art „Un-Konferenz“ veranstalten, um mit uns Lebenden zu trinken, Jutetaschen auszutauschen und am Ende des Abends zu Huey Lewis and The News zu tanzen, füllt mich, zu 50 Prozent, mit Stolz und Freude.

Der Oktober gehört den Geistern, Spooks und alten, längst verstorbenen Freunden. Todessozial, sozusagen.

Der Südfriedhof in München. (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)
Der Südfriedhof in München. (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)

„Das wäre mir Gott weiß mit Facebook und Google et. al. heute niemals passiert“

Halloween, als Traditionsbetrieb, ist eine uralte Kiste. Jedoch dachte mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großonkel Edward Johnston Brown (der Zehnte) vor neun Jahren, dass es an der Zeit wäre, seine Verstorbenengemeinde langsam an das Thema „Digitaler Wandel“ heranzuführen. Edward – oder Ed X, wie wir ihn nennen – wurde 1745 zu Tode verurteilt, weil er Freundschaft mit einem Engländer geschlossen hatte. Edward bestreitet bis heute, damals gewusst zu haben, dass der aus England war. „Das wäre mir Gott weiß mit Facebook und Google et. al. heute niemals passiert“, sagt er immer. Das Wissen, wie wir mit solchen neuen Technologien umzugehen haben, ist eine wichtige Sache, „auch für die Verstorbenen unter uns“, sagte Edward damals, und kurzer Hand gründete er das, was wir heute unter dem Namen „Ed X“ kennen – eine Konferenz, die auf verschiedenen Friedhöfen in Europa stattfindet – und zwar immer am 31. Oktober.

Bei „Ed X“ darf jeder mitmachen. Ich muss gestehen, dass ich bis heute der einzige lebende Teilnehmer bei der Ed-X-Konferenz auf dem alten Südfriedhof in München bin. Jeden Tag im Oktober werden mögliche Vortragsthemen besprochen – a bisserl wie bei einem Barcamp, aber wir nehmen uns einfach die Zeit, die Themen vernünftig zu besprechen. Die Gespräche sind immer aufregend und die Themen brandaktuell.

 „So einen Mist kannste bei der IHK machen“

Marcus John Henry Brown (rechts) in Gespräch mit Mathias Pschorr – 1834 bis 1900 (links). (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)
Marcus John Henry Brown (rechts) für „Haftungsbeschränkt“ im Gespräch mit Mathias Pschorr – 1834 bis 1900 (links). (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)

Dieses Jahr zum Beispiel findet Mathilde die Rückkehr von Twin Peaks wahnsinnig aufregend. Nicht nur, weil sie selbst vor 180 Jahren Hofschauspielerin war, sondern auch, weil das Marketingpotential von Twitter für längst gestorbene Media-Formate riesig zu sein scheint. Da auch sie schon seit einer Ewigkeit tot ist, wittert sie natürlich selbst ein mögliches Comenback; wenn auch nur als Teil eines „Bauer-sucht-Frau“-Formats oder als aufgedunsene Wasserleiche beim #Tatort. Auch bei ehemaligen Staatsmännern wie Herrn Johannes Nepomuk Ritter und Edler von Langriesser und Carl August Freiherr von Seckendorf hat Twitter, seit dem handgeschriebenen Tweet von Königin Elisabeth II., an Bedeutung gewonnen. Und Karl August Ritter von Abel, der einst bayerischer Innenminister und Staatsrat war, will ein „Jenseits-Reputations-Management“-Model vortragen, das aber – zum Glück – die 17-minütige Vortragsregel von Ed X um circa zweieinhalb Stunden sprengen würde. „So einen Mist kannste bei der IHK machen“, sagte Hermine Gröber, die ehemalige Bezirksamts-Assessors-Gattin, „aber nicht an Halloween!“ Er schreibt stattdessen jetzt ein kostenloses E-Book darüber und hat vor, es auf Sobooks zu veröffentlichen.

„Vorgestern konnte ich mit Mathias Pschorr sprechen, was ich besonders aufregend fand, weil ich sein Bier mag.“

Ein Riesenthema dieses Jahr scheinen Facebook-Killer zu sein. Da gleich fünf Leute über Ello und Tsu sprechen wollten, wurde kurzerhand eine Panel-Session daraus gemacht. Der 1852 verstorbene Sprachforscher Dr. Johannes Andreas Schmeller und der ebenfalls tote Franz von Kobell (Dialektdichter) werden das Thema „Facebook-Killer – Ist Google+ immer noch der beste Ort, um einen Leiche zu verstecken?“ durchleuchten. Darauf bin ich ganz besonders gespannt, weil fast alle Bewohner des alten Südfriedhofs Ello-Mitglieder sind. Es gab sogar eine Online-Befragung und Aloisius Senefelder, Erfinder der Lithographie, hat eine Infografik erstellt.

Vorgestern konnte ich mit Mathias Pschorr sprechen, was ich besonders aufregend fand, weil ich sein Bier mag. Er spricht dieses Jahr über „Die Zukunft der Arbeit“ und sieht für seine Gemeinde enormes Potential in Pest und Kaltem Krieg. Er sagt eine große Welle von qualifiziertem Personal voraus. Sein Vortrag „Leveraging Death – Füße hoch, die Hierarchie kommt flach“ wird bestimmt für viele ein Highlight des diesjährigen Halloween.

Die „Ed X“? – Auch auf einem Friedhof in ihrer Nähe

Die Visitenkarte von Aloisus Senefelder – aufwendig und schön. (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)
Die Visitenkarte von Aloisus Senefelder – aufwendig und schön. (Foto: Marcus John Henry Brown, CC BY-SA 2.0)

Reizthemen scheinen Weihnachten und Günther Oettinger zu sein. Weihnachten, und insbesondere der Weihnachtsmann, regen die Friedshofsgemeinde irre auf, weil es ihn „einfach nicht gibt“. Auch die Eröffung des Weihnachtsmarkts in Egelsbach am 5. Oktober führte zur einer Art Mini-Shitstorm, bei dem die Geister von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnachten einen Warnstreik hinlegten. Oettinger nervt, weil es nicht sein kann, dass ein Mann in seinem Alter sich so unfähig anstellen kann. Professor Konrad Mannert, so sagen sie, ist 258 Jahre alt und war durchaus in der Lage, das OS-X-Yosemite-Update zu installieren und gleichzeitig Stylesheets und seine Kolumne für „Werben und Verwesen“ zu schreiben.

„Gruselig? Ja. Relevant? Leider nein.“

Mein Vortrag „Facebook-Stickers – wie Fist-Bumping-Power-Rangers die Media-Landschaft verändern werden“, wurde leider abgelehnt – mit der Begründung, dass das Sticker-Thema weder beim Frühstücksfernsehen noch bei „Galileo Big Picture“ aufgetaucht ist, und somit zero Relevanz für eine lebendige tote Demografie hat. Gruselig? Ja. Relevant? Leider nein.

Sie können sicher sein, dass das gleiche auch auf einem Friedhof in ihrer Nähe statt finden wird. Ja, es gibt eine „Ed X“ mit Toten in Ihrer Nähe, aber bei uns auf dem alten Südfriedhof kann ich nicht nur hochwertige Themen wie „tsu – und nu?“ oder „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, Edward Snowden“ vom ehemaligen Münchener Geheimrat Kajetan von Weiller anbieten, sondern auch einen Livestream mit Edward X selbst. Das Ganze wird abgerundet von „Michael Hutchence Sings Huey Lewis and the News“. Unplugged, versteht sich.

Jeder kann kommen. Ich war letzte Woche Freitag auf den Medientagen in München und kann ihnen versichern, dass Sie mehr Leben bei uns auf dem Friedhof finden werden als dort. Sollten Sie aber vorbeischauen und nichts sehen liegt es, wie so oft in unserer komischen digitalen Welt, an Ihrem Mangel an Glauben und nicht, wie Sie vielleicht denken, an gesundem Menschenverstand. Oder Fakten.

Happy Halloween, ihr Lieben.

Weitere Kolumnen-Artikel aus „Haftungsbeschränkt“ findet ihr hier.

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Marcus John Henry Brown
Internet Defense Prize: Facebook spendiert 300.000 Dollar für mehr Sicherheit im Netz http://t3n.de/news/internet-defense-prize-facebook-575368/ 2014-10-30T06:00:25Z
Facebook will das Internet sicherer machen und lässt sich das 300.000 US-Dollar kosten. Mit dem sogenannten „Internet Defense Prize“ sollen Forscher bedacht werden, die nach Lösungen für …

Facebook will das Internet sicherer machen und lässt sich das 300.000 US-Dollar kosten. Mit dem sogenannten „Internet Defense Prize“ sollen Forscher bedacht werden, die nach Lösungen für Sicherheitsprobleme suchen. Auch private Nutzer sind zum Mitmachen eingeladen.

Das Internet soll sicherer werden, wünscht sich Facebook und hat darum seinen Internet Defense Prize für 2015 deutlich aufgestockt. Insgesamt 300.000 US-Dollar gibt es für Forscher, die an Lösungen für Sicherheitsprobleme im Internet arbeiten. „Ein sicheres Internet aufzubauen, erfordert neue Ideen, die umgesetzt werden können und künftig Menschen in der Praxis schützen“, heißt es auf der Website des Preises.

Internet Defense Prize 2014 für deutsche Forscher

Bei der ersten Verleihung des Internet Defense Prize hatten Johannes Dahse und Thorsten Holz von der Ruhr-Universität Bochum im Sommer dieses Jahres 50.000 US-Dollar erhalten - und zwar für eine For­schungs­ar­beit zur Suche nach Schwach­stel­len in In­ter­net­an­wen­dun­gen. Darin werden po­ten­zi­el­le Si­cher­heits­lü­cken und An­griffs­punk­te in­ner­halb so­zia­ler Netz­wer­ke aufgezeigt.

(Foto: Kris Krug / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Darüber hinaus macht Facebook das Security-Tool Osquery öffentlich zugänglich, damit private, technikversierte Nutzer ihre Betriebssysteme, vor allem OS X, Ubuntu, CentOS und viele Linux-Distributionen, nach Schwachstellen durchforsten können. Osquery steht bei Github zum Download bereit. Für jede Schwachstelle, die gefunden wird, zahlt Facebook 2.500 US-Dollar.

Der Internet Defense Prize 2015 soll im kommenden August im Rahmen des USENIX Security Summit in Washington vergeben werden. Einreichungen sollen in Kürze auf der Website des Preises möglich sein. Gesucht werden „funktionierende Prototypen, die einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit im Internet demonstrieren“.

via www.engadget.com

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Jörn Brien
Seitenbetreiber: Das müsst ihr über Facebooks Nutzungsbedingungen wissen http://t3n.de/news/facebook-nutzungsbedingungen-2-574931/ 2014-10-29T11:40:15Z
Die beiden Rechtsanwälte Dr. Carsten Ulbricht und Jenny Hubertus haben sich mit den Nutzungsbedingungen von Facebook befasst und ein umfassendes Whitepaper vorgestellt. Worauf Seitenbetreiber bei …

Die beiden Rechtsanwälte Dr. Carsten Ulbricht und Jenny Hubertus haben sich mit den Nutzungsbedingungen von Facebook befasst und ein umfassendes Whitepaper vorgestellt. Worauf Seitenbetreiber bei der Nutzung des sozialen Netzwerks achten müssen, verraten wir euch in unserem Artikel.

Facebook: Nutzungsbedingungen sind als AGB zu werten

Wer sich auf Facebook bewegt, der hat sich an die Nutzungsbedingungen des sozialen Netzwerkes zu halten. Immerhin hat der Anbieter das virtuelle Hausrecht und kann daher die Regeln aufstellen, nach denen sich Seitenbetreiber und private Nutzer verhalten müssen. Die Nutzungsbedingungen sind nach geltendem deutschen Recht als allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) auszulegen und müssen sich demnach auch nach dem deutschen AGB-Recht richten.

Wie das bei solchen Texten allerdings so ist, sind die Nutzungsbedingungen nicht wirklich eine leichte Lektüre und werden daher von den meisten Nutzern kaum in Gänze gelesen. Daher ist es erfreulich, dass der Jurist Dr. Carsten Ulbricht auf seinem Blog Recht 2.0 gemeinsam mit seiner Kollegin Jenny Hubertus ein umfangreiches Whitepaper zum Thema Facebook-Nutzungsbedingungen veröffentlicht hat. Auf 26 Seiten finden sich dort in verständlicher Sprache alle wichtigen Details zu den von Facebook aufgestellten Verhaltensregeln. Ergänzt werden sie durch einige praktische Tipps.

Mark Zuckerberg stellte auf der f8-Entwicklerkonferenz die neuen Login-Features vor. (Foto: Moritz Stückler)
Facebook: Mark Zuckerberg und sein Team bestimmen die Regeln auf dem Netzwerk. (Foto: Moritz Stückler)

Facebook-Nutzungsbedingungen: Was Seitenbetreiber beachten müssen

Wie die Autoren des Whitepapers anführen, gilt für Facebook-Nutzer die strikte Trennung zwischen einem persönlichen Account und einer kommerziellen Facebook-Seite. Titelbilder dürfen generell zu nicht mehr als 20 Prozent aus Text bestehen. Hinweise auf Facebook-Funktionen wie „Like“ oder „Share“ sind im Seiten-Header verboten – tatsächlich dürfen Titelbilder überhaupt keine Handlungsaufrufe wie „Jetzt kaufen“ oder etwas Ähnliches enthalten. Werden Bilder oder auch Links mit einem Vorschaubild geteilt, erteilt ihr Facebook eine Nutzungslizenz. Daher ist vorher zu klären, ob ihr für diese Bilder überhaupt die Genehmigung zur Unterlizenzierung vom Urheber habt. Viele Bidportale schließen das in ihren AGBs aus.

Auch bei der Anzeigenschaltung auf Facebook räumt ihr dem sozialen Netzwerk das Recht ein, eure Inhalte zu Marketing- oder Werbezwecken zu verwenden. Auch in diesem Fall sollte also vorher geprüft werden, ob ihr die Rechte überhaupt abtreten könnt. Übrigens ist auch der Einsatz gekaufter Kommentare höchst problematisch – nicht nur für die eigene Reputation, sondern auch aus rechtlichen Gründen. Sie könnten im Zweifelsfall sogar zu Schadensersatzansprüchen führen.

Daten aus der Facebook-App müssen nach der Nutzung gelöscht werden

Weil der europäische Firmensitz von Facebook in Irland liegt, muss sich das Unternehmen auch nur an die irischen Datenschutzbestimmungen halten. Deutsche Firmen, die auf Facebook aktiv sind, müssen sich allerdings an den hiesigen Datenschutzregelungen orientieren. Das ist vor allem in Bezug auf Facebook-Gewinnspiele oder Apps wichtig. Auf diesen Weg ermittelte Daten dürfen weder weitergegeben noch verkauft werden. Auch müssen die über eine Facebook-App gewonnenen Daten nach der Nutzung gelöscht werden, sofern keine Einwilligung des Nutzers zum Speichern der Informationen vorliegt. Außerdem muss der Nutzer eine Möglichkeit erhalten, eine solche Einwilligung zu widerrufen, woraufhin auch die gesammelten Daten gelöscht werden müssen.

Das vollständige Whitepaper zu den Facebook-Nutzungsbedingungen könnt ihr euch im PDF-Format kostenlos herunterladen.

via www.thomashutter.com

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Kim Rixecker
Was du über Facebooks Quartalszahlen wissen solltest http://t3n.de/news/facebook-quartalszahlen-q3-2014-575111/ 2014-10-29T09:51:36Z
Facebook hat am gestrigen Dienstag die Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlicht – und Investoren mit Rekordzahlen beglückt. Wir haben die interessantesten Fakten der Quartalszahlen …

Facebook hat am gestrigen Dienstag die Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlicht – und Investoren mit Rekordzahlen beglückt. Wir haben die interessantesten Fakten der Quartalszahlen zusammengefasst.

1. Facebook erzielt mehr als 1 Milliarde Umsatz pro Monat

Facebook überzeugte in den gestern veröffentlichten Quartalszahlen mit einem Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro. Das entspricht mehr als 1 Milliarde Umsatz pro Monat und einem Wachstum von 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Großteil des Umsatzes (2,96 Milliarden US-Dollar) stammt naturgemäß aus Anzeigenerlösen.

2. Der Umsatz pro Benutzer liegt bei 2,40 US-Dollar

Der Umsatz pro Nutzer in den verschiedenen Regionen laut Quartalsbericht. (Grafik: Facebook)
Der Umsatz pro Nutzer in den verschiedenen Regionen laut Quartalsbericht. (Grafik: Facebook)

Auch der Umssatz pro Benutzer stieg deutlich auf nunmehr 2,40 US-Dollar. Was zukünftig möglich ist, zeigen die Zahlen aus den USA und Kanada. Dort erwirtschaftet Facebook pro Nutzer im Durchschnitt 7,39 US-Dollar. Das gute Umsatzwachstum in Asien wird, wie folgende Grafik zeigt, auch am durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer deutlich.

3. 456 Millionen monatlich aktive Nutzer verwenden Facebook ausschließlich auf Mobilgeräten

Wie wichtig „Mobile“ für Facebook ist, zeigen auch die aktuellen Quartalszahlen. Von den insgesamt 1,350 Milliarden monatlich aktiven Nutzern, verwenden 456 Millionen das Soziale Netzwerk ausschließlich auf Mobilgeräten. Der prozentuale Anteil dieser „Only Mobile“-Nutzer ist auch im dritten Quartal 2014 gestiegen

4. 66 Prozent der Werbeumsätze generiert Facebook über Mobile Advertising

Ehemals der größte Schwachpunkt des Sozialen Netzwerks, entpuppt sich das mobile Wachstum jetzt als eine der größten Stärken. Rund 66 Prozent der Werbeumsatzes generierte Facebook im vergangenen Quartal über mobile Werbeanzeigen – im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 49 Prozent. Dass die mobile Nutzung von Facebook schwieriger monetarisierbar ist, ist offenbar Geschichte.

5. Das Umsatzwachstum in Europa schwächelt

Europa schwächelt im Vergleich zu USA & Kanada sowie Asien. (Grafik: Facebook)
Europa schwächelt im Vergleich zu USA & Kanada sowie Asien. (Grafik: Facebook)

Gegen den allgemeinen Trend laufen die Geschäfte in Europa. Obwohl die noch relativ gering ausfallenden Einnahmen pro Nutzer ein großes Potenzial andeuten, stieg der Umsatz im letzten Quartal nur um etwa drei Prozent. Im Vergleich hierzu wuchsen die Umsätze in den Regionen „USA & Kanada“ um 16 Prozent und in „Asien“ um 15 Prozent.

Die insgesamt erfreulichen Zahlen begrüßte selbstverständlich auch Mark Zuckerberg. „Das war ein gutes Quartals mit starken Resultaten“, erklärte der Facebook-Gründer und überließ die schlechten Nachrichten seinem CFO Dave Wehner. Der kündigte fürs kommende Quartal schon jetzt steigende Ausgaben und langsamer wachsende Umsätze an.

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Lars Budde
Social-Login: Facebook verdrängt weiter fleißig die Konkurrenz [Infografik] http://t3n.de/news/social-login-facebook-verdraengt-575070/ 2014-10-29T08:53:29Z
Facebook dominiert weiterhin den Social-Login-Markt. Immerhin verzeichnet Google+ aber im Mobile-Bereich nach wie vor ein geringes Wachstum.

dominiert weiterhin den Social-Login-Markt. Immerhin verzeichnet aber im Mobile-Bereich nach wie vor ein geringes Wachstum.

Social-Login: Facebook unangefochtene Nummer eins

Social-Logins sollen für Nutzer und Anbieter den Onboarding-Prozess vereinfachen. Besucher einer Website müssen sich nicht mehr mühselig mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse anmelden, sondern können stattdessen ihre Kontoinformationen von Anbietern wie Facebook, Google+, Twitter oder Yahoo verwenden. Welche Anbieter in bestimmten Branchen oder Regionen bevorzugt werden, wird regelmäßig von dem Marketing-Dienstleister Gigya untersucht.

Jetzt haben sie ihre aktuellen Daten zum dritten Quartal 2014 veröffentlicht. Ingesamt konnten nur Facebook und Twitter ihren Marktanteil weiter ausbauen. Allerdings wächst Google+ zumindest im mobilen Bereich auch weiterhin, wenngleich auch mit niedrigen Wachstumsraten. Das Google-Netzwerk bringt es dort jetzt auf 28 Prozent, während Facebook 62 Prozent aller Social-Logins auf Smartphones und Tablets auf sich vereint. In diesem Bereich ist Yahoo der klare Verlierer. Während das Unternehmen im mobilen Bereich im ersten Quartal 2014 noch vier Prozent erreichte, liegt der Marktanteil jetzt bei nur noch einem Prozent.

Social-Login: Amazon erreicht höchsten Wert seit Einführung seines Login-Mechanismus

Im E-Commerce-Bereich sank der Anteil von Facebook leicht im Vergleich zum Jahresbeginn, bewegt sich aber mit 72 Prozent noch immer auf einem extrem hohen Niveau. Amazon erreichte mit seinem eigenen Login-Verfahren seinen bisher höchsten Wert seit Einführung der Funktion und kommt damit auf immerhin vier Prozent. Im Medienbereich wiederum konnte Facebook seine Position auf Kosten von Google+ noch einmal ausweiten und bringt es jetzt auf einen Marktanteil von 51 Prozent.

Facebooks Marktanteil im Social-Login-Bereich stieg in Europa leicht auf 62 Prozent. Dafür verloren Google+, Yahoo und der russische Anbieter VKontakte leicht. Eine ausführliche Übersicht über alle ermittelten Daten findet ihr in der unten eingebundenen .

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die unten stehende Infografik.

Social-Login: Der Markt im dritten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)
Social-Login: Der Markt im dritten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)

via www.insidefacebook.com

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Kim Rixecker
WhatsApp: Das verdient der Wunder-Messenger http://t3n.de/news/kassensturz-whatsapp-verdient-575049/ 2014-10-29T08:31:13Z
Kassensturz beim beliebtesten Messenger der Welt, erstmals hat Facebook auch Geschäftszahlen seiner WhatsApp-Tochter veröffentlicht. Ergebnis: Wenig Umsatz, viel Verlust.

Kassensturz beim beliebtesten Messenger der Welt, erstmals hat Facebook auch Geschäftszahlen seiner WhatsApp-Tochter veröffentlicht. Ergebnis: Wenig Umsatz, viel Verlust.

Im Rahmen der Bekanntgabe seiner Quartalsergebnisse hat Facebook am Dienstag erstmals auch Zahlen seiner WhatsApp-Tochter veröffentlicht. Facebook hatte das Unternehmen hinter dem populären Messenger Anfang des Jahres für 19 Milliarden US-Dollar übernommen. Mark Zuckerberg selbst hatte den Zukauf mit einer Investition in die Zukunft begründet. „Es gibt nicht viele Unternehmen, die das Potenzial haben, eins, zwei, oder drei Milliarden neue Mitglieder zu generieren“, hieß es damals. Was aber verdient WhatsApp schon heute?

WhatsApp erzielt 232 Millionen Dollar Verlust

Kurz: Praktisch gar nichts. Der von über 600 Millionen Menschen aktiv genutzte Messenger beschert dem Sozialen Netzwerk bisher nichts als Verluste. So erzielte WhatsApp im letzten Jahr einen Umsatz von 10,2 Millionen US-Dollar. Demgegenüber steht ein Vorjahres-Verlust in Höhe von 138,1 Millionen US-Dollar.

WhatsApp beschert Facebook nach dem Zukauf bisher vor allem Verluste. (Bild: WhatsApp)
WhatsApp beschert Facebook nach dem Zukauf bisher vor allem Verluste. (Bild: WhatsApp)

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet WhatsApp zwar deutlich höhere Umsätze. Demnach konnte WhatsApp im ersten Halbjahr bereits 15,9 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Allerdings haben sich im selben Zeitraum auch die Verluste beinahe verdoppelt. Mit insgesamt 232,5 Millionen US-Dollar steht die Facebook-Tochter derzeit im Minus.

Schuld sind teure Aktienoptionen für Mitarbeiter

Fragen nach plausiblen Erklärungen für diese Zahlen sind berechtigt. Schließlich verlangt WhatsApp für die Nutzung seines Dienstes eine jährliche Gebühr von knapp einem US-Dollar. Allein der Umsatz müsste die Verluste demnach bei weitem übersteigen. Ein möglicher Grund hierfür ist die Staffelung dieser Gebühr. Diese fällt für Nutzer erst im zweiten Jahr an, zudem sind Nutzer, die den Dienst schon vor der Umstellung auf das Abo-Modell verwendet haben, weiter von der Zahlungspflicht befreit.

Die hohen Verluste sind mit kostspieligen Aktienoptionen zu erklären, die WhatsApp seinen Mitarbeitern seit dem Zukauf gewährt. Wie aus den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Papieren hervorgeht, belaufen sich diese Aufwendungen auf 206,5 Millionen US-Dollar. Vergleich man lediglich Einnahmen aus und Ausgaben für den Betrieb des Messengers, arbeitet WhatsApp profitabel.

Update vom 29. Oktober 2014: Deutlich positiver fallen die Quartalszahlen für Facebook selbst aus. Die wichtigsten Zahlen haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst: Was du über Facebooks Quartalszahlen wissen solltest.

via techcrunch.com

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Daniel Hüfner
Rooms: Neue Facebook-App soll anonyme Chats ermöglichen http://t3n.de/news/rooms-facebook-app-anonyme-chats-574076/ 2014-10-24T05:00:03Z
Facebook hat mit Rooms eine App vorgestellt, die anonyme Kommunikation zwischen Nutzern in selbstgestalteten Chaträumen ermöglichen soll. Allerdings ist das Feature vorerst nur in den USA und am …

hat mit Rooms eine vorgestellt, die anonyme Kommunikation zwischen Nutzern in selbstgestalteten Chaträumen ermöglichen soll. Allerdings ist das Feature vorerst nur in den USA und am iPhone nutzbar.

Rooms: Entwirf deinen eigenen Chatroom

Bereits vor einigen Wochen war gemunkelt worden, dass Facebook an einer Art anonymem Messenger arbeitet. Nun hat das Social Network den Vorhang gelüftet. Rooms ist eine App, die nicht nur Anonymität verspricht, sondern auch selbst konfiguriert werden kann.

Rooms App
Mit Rooms den eigenen Chatroom erstellen und anonym kommunizieren. (Screenshot: Rooms/iTunes)

Jeder kann festlegen, wer in den eigenen Chatroom eingeladen wird und ob die einzelnen Posts zuerst freigeschaltet werden sollen. Eine Altersbeschränkung ist auch möglich. Es können sogar unerwünschte Leute am Betreten des Raums gehindert werden.

Mit Rooms sollen Menschen mit ähnlichen Interessen ins Gespräch kommen, so wie in der Frühzeit des Internets mit seinen Foren, Message Boards und Chatrooms, heißt es in der Ankündigung im Rooms-Blog. Geteilt werden können Texte, Fotos und Videos, die dann in einem Feed erscheinen - ähnlich wie bei Facebook und Instagram.

Rooms-App verlangt keine Registrierung

Das Beste an der Rooms-App: Man muss sich nicht registrieren und auch keine anderen Social-Network-Konten verknüpfen. Die App wird einfach heruntergeladen und ein neuer Chatraum unter einem beliebigen Namen eröffnet. Statt über E-Mail werden neue Nutzer über einen QR-Code eingeladen, den die potenziellen Mitglieder mit dem Smartphone einscannen.

Die Rooms-App kann derzeit kostenlos im US-App Store von Apple heruntergeladen werden. Über eine mögliche Android-Version wurde bisher ebenso wenig etwas bekannt gegeben wie über den Zeitpunkt des Starts der App in Deutschland.

via www.theverge.com

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Jörn Brien
Nicht übertreiben: Die optimale Länge für Blogbeiträge, Facebook-Posts und Co. [Infografik] http://t3n.de/news/content-marketing-social-media-blog-laenge-infografik-573717/ 2014-10-22T12:54:40Z
Wie lang sollte ein Facebook-Post sein? Wie lang ein Hashtag auf Twitter, ein Podcast oder ein YouTube-Video? Wir zeigen euch eine schicke Infografik, die euch auf einen Blick verrät, was die ideale …

Wie lang sollte ein Facebook-Post sein? Wie lang ein auf Twitter, ein oder ein YouTube-Video? Wir zeigen euch eine schicke , die euch auf einen Blick verrät, was die ideale Länge für diese oder jene Art von Content ist.

Die ideale Länge: Vom Blogbeitrag zum YouTube-Video

Guter Content überzeugt natürlich primär durch den eigentlichen Inhalt. Dennoch kann auch die Länge, beispielsweise von Überschriften oder sogar einzelnen Absätzen, einen merklichen Einfluss auf den Erfolg haben. Eine zu lange Headline wird schließlich niemand zu Ende lesen, weswegen potenziell interessierte Leser unter Umständen wichtige Informationen verpassen und erst gar nicht in den Artikel einsteigen.

Selbst auf Twitter mit seiner Beschränkung auf 140 Zeichen werden Beiträge, die aus lediglich 71 bis 100 Zeichen bestehen, tendenziell eher geteilt. Mehr ist daher nicht immer besser. Bei zu kurzen Texten fehlt euch aber wiederum der Platz, um eure Leser neugierig zu machen. Aber egal, ob es um eine Überschrift geht, einen ganzen Blog-Artikel, einen Social-Media-Post oder ein YouTube-Video: Verschiedene Studien haben untersucht, was die jeweils ideale Länge für diese oder jene Art von Content ist. In unserem Artikel „Auf die Länge kommt es an: So sieht der ideale Content für Blogs, Facebook, Twitter und Co. aus“ haben wir einige davon für euch zusammengefasst.

Die perfekte Content-Länge: Alle wichtigen Informationen auf einem Blick

Selbst wer sich ausgiebiger mit dem Thema befasst hat, wird bei den vielen verschiedenen Arten von Inhalten kaum die Empfehlungen von allen dieser Studien im Kopf haben. Dankenswerterweise haben die Social-Media-Experten von Buffer und SumAll die Ergebnisse aber jetzt in einer schicken Infografik verewigt. Hier reicht ein Blick, um die ideale Content-Länge für verschiedene Inhaltstypen abzulesen.

Ein Klick auf den untenstehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Die ideale Content-Länge. (Infografik: Buffer / SumAll)
Die ideale Content-Länge. (Infografik: Buffer / SumAll)
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Kim Rixecker