Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2016-02-12T05:44:22Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Facebook Messenger bringt SMS zurück und lässt künftig mehrere Konten verwalten http://t3n.de/news/facebook-messenger-sms-zurueck-679224/ 2016-02-12T05:44:22Z
Facebook testet bei der Android-Version des Messengers zwei neue Funktionen. Die Integration von SMS war schon einmal vorhanden und wurde 2013 eingestellt.

Facebook testet bei der Android-Version des Messengers zwei neue Funktionen. Die Integration von SMS war schon einmal vorhanden und wurde 2013 eingestellt.

Messenger als SMS-Client

Der Messenger von Facebook könnte bald wieder als SMS-Client verwendet werden. Einige User in den USA sehen die Funktion derzeit auf ihren Android-Geräten, und Facebook bestätigt den Testlauf. Die Integration von SMS ähnlich wie bei Google Hangout war bereits vorhanden. Die Entwickler entfernten die Funktion allerdings 2013, weil sie eigenen Angaben zufolge nicht gut angenommen wurde.

Das Unternehmen beschreibt den neuen Versuch bei Android als „einfachen Weg, um alle SMS-Nachrichten in einer App zu verwalten“. Die Funktion soll in den Einstellungen des Messengers aktiviert werden können.

(Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
(Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Unterstützung für mehrere Accounts

Seit wenigen Tagen unterstützt Instagram die Verwaltung von mehreren Konten, und Facebook führt diese Funktion jetzt auch für den Messenger ein – vorerst ebenfalls nur für Android. Das Feature soll Nutzern helfen, die ihr Smartphone mit anderen Personen teilen. Auch für User, die aus professionellen mehrere Konten haben und Pages betreuen, wird die Unterstützung für weitere Konten. Die Accounts können in den Einstellungen des Messengers hinzugefügt werden.

Android Police hat noch eine weitere, kleine Änderung entdeckt: Die Statusleiste soll künftig blau statt weiß sein.

via venturebeat.com

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Elisabeth Oberndorfer
Die besten Studentenbuden im Ausland: 60 Millionen Dollar für Student.com [Startup-News] http://t3n.de/news/studentenbuden-ausland-startup-news-679107/ 2016-02-11T18:29:05Z
Das Startup Student.com sammelt eine stattliche Summe ein, Elon Musk verspricht ein gutes Jahr für Tesla und Mark Zuckerberg weist Marc Andreessen nach dessen Indien-Tweet in die Schranken: Die …

Das Startup Student.com sammelt eine stattliche Summe ein, Elon Musk verspricht ein gutes Jahr für Tesla und Mark Zuckerberg weist Marc Andreessen nach dessen Indien-Tweet in die Schranken: Die Startup-News.

Elon Musk: Tesla noch 2016 profitabel

(Foto: romanboed / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Der anhaltend hohe Kapitalbedarf von Tesla Motors hat in den letzten Monaten nicht unbedingt für Hochstimmung bei den Anlegern gesorgt. Seit Jahresbeginn hat die Aktie des Unternehmens etwa 30 Prozent an Wert verloren. Tesla-CEO Elon Musk hat jetzt aber mit seiner Ankündigung, das Unternehmen werde 2016 eine positive Jahresbilanz erreichen, für Aufwind gesorgt. Der Grund sind die erwarteten Verkaufszahlen für Tesla-Fahrzeuge, die in diesem Jahr nach Angaben von Musk um 60-80 Prozent steigen sollen. Bis zu 90.000 Model-X- und Model-S-Fahrzeuge sollen ausgeliefert werden. So könne trotz der enormen Investitionen in Teslas riesige Batteriefabrik in Nevada positiver Cash-Flow generiert werden. Mehr Infos findet ihr bei Der Aktionär.

10 Millionen US-Dollar für Rocket-Startup payleven

Payleven aus Berlin hat im Rahmen einer Series-D-Finanzierungsrunde zehn Millionen US-Dollar von Seventure Partners, Holtzbrinck Ventures und weiteren eingesammelt. Das Gesamt-Finanzierungsvolumen steigt damit auf 51 Millionen US-Dollar. Das 2012 im Rocket-Internet-Inkubator entstandene FinTech-Startup schafft Kartenzahlungsmöglichkeiten für Kleinstfirmen über einen eigenen Smartphone-Kartenleser und einfache Gebührenstrukturen. Dank der frühen internationalen Ausrichtung ist payleven heute in elf Ländern auf zwei Kontinenten vertreten, weitere sollen folgen. Eine ausführliche Analyse zu payleven und der Konkurrenz um Square und iZettle findet ihr bei TechCrunch.

Mark Zuckerberg distanziert sich nach „Indien-Tweet“ von Investor Andreessen

Gestern haben wir über den Ausrutscher des prominenten Investors Marc Andreessen bei Twitter berichtet, der in einem Tweet angedeutet hatte, Indien habe es unter der Kolonialherrschaft besser gehabt. Da die Aussage im Rahmen einer Diskussion über Facebooks „Free Basics“-Programm gefallen ist und Andreessen auch im Facebook-Vorstand sitzt, hat sich Mark Zuckerberg offenbar genötigt gesehen, sich öffentlich von dem verbalen Ausrutscher zu distanzieren. „Ich fand die Anmerkungen zutiefst bestürzend, sie repräsentieren in keiner Weise Facebooks oder meine Denkweise“, schreibt der Facebook-Chef in einem Post. Zuckerberg erklärt, Facebook wolle allen Menschen eine Stimme verleihen, um ihre Zukunft zu gestalten – dazu brauche es allerdings auch ein adäquates Verständnis der Vergangenheit. Das vollständige Statement findet ihr hier.

Die besten Studentenbuden: 60 Millionen US-Dollar für student.com

Startup-News: Student.com will Studenten weltweit zur perfekten Unterkunft verhelfen.
Startup-News: Student.com will Studenten weltweit zur perfekten Unterkunft verhelfen.

Wer eine studentische Unterkunft im Ausland sucht, die möglichst nah an der anvisierten Hochschule liegt, wendet sich am besten an student.com – so will es zumindest das Londoner Startup, das heute eine kombinierte Series-B-und-C-Runde in Höhe von 60 Millionen US-Dollar verkündet hat. 2011 von Luke Nolan, Shakil Khan und John-Paul Jones gegründet, ist student.com heute in mehr als 100 Ländern aktiv und hat schon mehr als 200 Mitarbeiter. Die Plattform vermittelt Unterkünfte an Studenten, die es ins Ausland zieht – abgestimmt auf die gewünschte zeitliche Dauer und mit Support in ihrer Muttersprache. Neben Lead-Investor VY Capital sind auch Horizons Ventures, Expa und die Spotify-Gründer Daniel Ek und Martin Lorentzon an Bord. Mehr Infos gibts bei tech.eu.

Startup-News: Gruner + Jahr steigt bei Online-Designshop Pamono ein

Der auf Vintagemöbel und -design spezialisierte Onlineshop Pamono hat im Verlagshaus Gruner + Jahr einen prominenten Partner gefunden: Die Hamburger steigen neben den bestehenden Investoren Holtzbrinck Ventures, DN Capital und Atlantic Internet bei dem Berliner Startup ein, auch der VC-Arm des Medienunternehmens Ringier aus der Schweiz kommt neu hinzu. Die genaue Summe ist nicht bekannt. Für den kürzlich gegründeten, 50 Millionen Euro schweren „G+J Fund“ ist es das erste Investment: Über den Fonds will Gruner + Jahr Geld, vor allem aber auch Werbeleistung an Startups ausschütten und sich damit vielversprechende Akquise-Kandidaten aufbauen. Mehr dazu bei Horizont.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Lea Weitekamp
Was kommt nach WhatsApp & Co? Slack zeigt es [Kolumne] http://t3n.de/news/whatsapp-messaging-zukunft-slack-678493/ 2016-02-11T11:29:39Z
In Startup- und Medien-Kreisen erfreut sich der Team-Kommunikationsdienst Slack großer Beliebtheit. Doch warum eigentlich nur in professionellen Umfeldern? In seiner Kolumne Weigerts World …

In Startup- und Medien-Kreisen erfreut sich der Team-Kommunikationsdienst Slack großer Beliebtheit. Doch warum eigentlich nur in professionellen Umfeldern? In seiner Kolumne Weigerts World erläutert Martin Weigert, wieso das von Slack und einer Reihe ähnlicher Dienste etablierte Konzept eines zentralen Hubs für mehrgliedrige Gruppenkommunikation die nächste Stufe des Messaging darstellt und was dies für Anbieter wie WhatsApp und Facebook Messenger bedeutet.

Kolumnist Martin Weigert kommuniziert mit seiner Familie jetzt per Slack. (Screenshot: Slack)
Kolumnist Martin Weigert kommuniziert mit seiner Familie jetzt per Slack. (Screenshot: Slack)

Ich kommuniziere jetzt mit meinen Eltern über Slack. Inspiriert wurde ich dazu durch diesen Erfahrungsbericht eines Nutzers, der den vor allem bei Startups angesagten Team-Kommunikationsdienst für den familieninternen Austausch verwendet. Bislang läuft es gut, größere Komplikationen beim Onboarding gab es keine. Zuvor hatte ich mit meinen Eltern via Smartphone-Messaging-App kommuniziert. Mit der grundsätzlichen Funktionsweise von Chat-Diensten waren sie also vertraut. Meine Mutter hat mich schon gefragt, ob sie Slack jetzt auch ihren Freunden und Bekannten empfehlen sollte, wovon ich ihr aber abriet. Letztlich ist der Dienst nicht für deutschsprachige Freizeitnutzer der Generation 55+ optimiert. Zumindest noch nicht.

Ich betone das „noch“ deshalb, weil ich zu der Einsicht gekommen bin, dass der Gedanke hinter Diensten wie Slack oder Rivalen wie Hipchat, Flowdock oder Grape (aus Österreich) und Stackfield (aus Deutschland) die Zukunft der Gruppenkommunikation darstellt. Ich meine nicht nur beruflich motivierte, formelle Teams, sondern jede Art von aus mehreren Menschen bestehenden Gruppen. Die Services repräsentieren die Evolution von Messaging und womöglich gar des Social Networkings.

Die Evolutionsstufen des Messaging

„Slack und ähnliche Angebote demonstrieren die Zukunft.“

Alles fing mit der traditionellen SMS an. Diese erlaubte den Austausch von Kurznachrichten zwischen zwei Personen. Mit der Erfindung des Smartphones übernahmen datenbasierte Chat-Apps diese Aufgabe. Sie boten Nutzern mehr Freiheiten und verursachten zudem keine Kosten. Sukzessive begannen immer mehr User, auch in größeren Gruppen zu kommunizieren. Der Aufstieg des Group-Messagings stellt den nächsten Entwicklungsschritt dar. Slack und ähnliche Angebote demonstrieren jetzt, was folgt: Die bisherigen Single-Thread-Gruppenchats verwandeln sich in Mini-Social-Networks, welche die besten Funktionen von klassischen sozialen Netzwerken sowie von Messaging kombinieren und in Kommunikationshubs für Gruppen verwandeln. Eine Gruppe ist dabei im Prinzip alles ab drei Personen, wobei theoretisch, dank der zahlreichen Integrationen, selbst ein aus nur zwei Personen bestehendes Slack-Team („Team“ ist die von Slack gewählte Bezeichnung für einen geschlossenen Nutzerbereich) eine runde Sache darstellen kann.

Ein Gedankenspiel

Stellen wir uns einmal vor, zehn Mitglieder einer Familie bevölkern ein spezifisch für die Familienkommunikation erstelltes Slack-Team. Im Zeitverlauf werden die Teilnehmer verschiedene öffentliche Kanäle erstellen, die alle zehn Mitglieder einsehen können. Für allgemeines Gequassel, lustige Videos und Fotos von Feierlichkeiten. Sie würden außerdem mehrere Gruppenchats mit ausgewählten Teilnehmern starten, etwa zur Organisation einer Geburtstagsparty oder für die Planung einer Reise, bei der nicht alle mitfahren. Zudem würde das Private-Messaging-Feature für alle privaten Konversationen zwischen zwei Personen zum Einsatz kommen.

Das ist aber noch nicht alles. Dank zahlreicher Integrationen mit externen Diensten, die im Laufe der Zeit noch erweitert werden dürften, gäbe es eine Vielzahl zusätzlich vorstellbarer Einsatzzwecke. Es könnten Channels für den automatischen Import von Nachrichten aus der Region, Filmempfehlungen, Wetterberichte oder Sportresultate eingerichtet werden. Selbst die Verknüpfung mit smarten Geräten im Heim ist denkbar (vorausgesetzt es gibt eine Unterstützung für die notwendigen Dienste). Slack würde so zur Zentrale für das heimische Internet of Things werden – erreichbar für alle Personen mit entsprechenden Berechtigungen.

„Die konzeptionelle Struktur von Slack ist der nächste Schritt in der Evolution der Gruppen-Kommunikation.“

Letztlich setzen lediglich die technischen Beschränkungen sowie das eigene Vorstellungsvermögen die Grenzen dessen, was sich über eine Gruppen-Kommunikationszentrale à la Slack erledigen ließe. Und natürlich hängt alles auch von den individuellen Bedürfnissen der Gruppe ab. Eine Familie stellt andere Anforderungen als eine Freundesgruppe oder ein Sport-Team. Das Gute ist, dass man in mehreren Teams gleichzeitig dabei sein kann. Diese Tatsache stellt das Fundament des von mir beschriebenen Szenarios dar. Ein User ist Mitglied in verschiedenen Teams, in denen jeweils eine bestimmte Zahl anderer Personen partizipiert.

In meinen Augen stellt die konzeptionelle Struktur von Slack den natürlichen nächsten Schritt in der Evolution der Gruppenkommunikation dar. Denn je bedeutsamer die Rolle von Messaging-Anwendungen im Alltag wird, desto eher stößt der typische „One Thread fits all“-Ansatz von Messenger und WhatsApp hinsichtlich Übersichtlichkeit und Anwenderfreundlichkeit an seine Grenzen.

Die Rolle von WhatsApp, Messenger & Co

(Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Entwickelt sich der Facebook Messenger in Richtung Slack? (Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr, Lizenz: CC BY 2.0)

Angenommen, diese Einschätzung trifft zu, dann stellt sich eine hochinteressante Frage: Wer wird die treibende Kraft hinter dem kommenden Wandel sein? Slack zeigt wie es geht und macht Millionen Nutzer mit der Philosophie eines zentralen, mehrgliedrigen Gruppenkommunikations-Hubs vertraut. Allerdings richtet sich das kalifornische Unternehmen explizit an professionelle Teams – solche Gruppen, die aufgrund ihrer erweiterten Ansprüche bereit sind, Geld für die kostenpflichtigen Versionen von Slack zu zahlen. Der Dienst stemmt sich zwar nicht gegen die Einrichtung von Teams für Familie oder kleine Freundeskreise. Derartige Einsatzgebiete gehören aber nicht zur Marketing-Botschaft und werden nicht gezielt gefördert. Wird sich das eines Tages ändern? Das hängt wohl auch davon ab, wie sich die Konkurrenz verhält.

Womöglich bewegen sich die von Facebook betriebenen Messaging-Dienste Messenger und WhatsApp stärker in Richtung dessen, was Slack anbietet – für alle nicht-professionellen und nicht formell konstituierten Gruppen. Facebook scheut sich nie davor, den eigenen Dienst weiterzuentwickeln, wenn sich die externen Rahmenbedingungen verändern. Mit Facebook at Work macht es mittlerweile auch direkt Slack Konkurrenz. Und die geplante Erweiterung des Messengers um Optionen zur Kommunikation mit Unternehmen wird für Messenger in jedem Fall Veränderungen mitbringen.

Zwei konkurrierende Konzepte

In Zukunft stehen sich zwei Messaging-Konzepte gegenüber. (Grafik: Martin Weigert)
In Zukunft stehen sich zwei Messaging-Konzepte gegenüber. (Grafik: Martin Weigert)

Künftig stehen sich zwei konkurrierende Methoden für die Umsetzung von Messaging-Services gegenüber: Der Ein-Thread-pro-Gruppe-Ansatz, auf dem WhatsApp & Co basieren (Konzept 1), und der Ansatz des mehrgliedrigen Gruppenkommunikation-Hubs von Slack und ähnlichen Diensten (Konzept 2). Konzept 1 ist besonders simpel und intuitiv, weshalb es sich auch für technisch wenig versierte Nutzer eignet. Allerdings stößt es bei komplexerem Kommunikationsverhalten an seine Grenzen. Konzept 2 ist einen Tick weniger intuitiv, speziell für unerfahrene Anwender, bietet dafür aber schier grenzenlose Einsatzmöglichkeiten.

Werden beide Ansätze irgendwann fusionieren? Wird Konzept 1 die dominierende Messaging-Form bleiben, oder wird Konzept 2 irgendwann übernehmen? Mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent gehe ich davon aus, dass Letztgenanntes der Fall sein wird. Doch auch wenn das nicht passiert, bin ich mir sicher, dass Konzept 2 schnell sehr viel größere Verbreitung findet.

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Martin Weigert
Automatische Untertitel und mehr: Facebook baut Video-Ads aus http://t3n.de/news/facebook-video-ads-untertitel-678849/ 2016-02-11T09:53:10Z
Facebook will Video-Ads interessanter für Marketer und Nutzer machen. Dazu sollen unter anderem automatische Untertitel beitragen.

Facebook will Video-Ads interessanter für Marketer und Nutzer machen. Dazu sollen unter anderem automatische Untertitel beitragen.

Facebook: Video-Ads bekommen automatische Untertitel

Video-Anzeigen auf Mobilgeräten haben ein Problem: Laut Facebook stören sich 80 Prozent der der Nutzer daran, wenn sie unaufgefordert einen Ton von sich geben. Andererseits sollen 42 Prozent aller Video-Ads ohne Ton im Grunde völlig witzlos sein, da ihre Message überhaupt nicht beim Verbraucher ankommt. Daher sollten Marketer Untertitel und Logos in ihren Video-Anzeigen einsetzen, um potenzielle Kunden auch ohne Ton erreichen zu können.

Facebook: Video-Ads lassen sich bald automatisch mit Untertiteln versehen. (Foto: Shutterstock)
Facebook: Video-Ads lassen sich bald automatisch mit Untertiteln versehen. (Foto: Shutterstock)

Facebook will das in Zukunft deutlich einfacher machen und dazu eine neue Funktion einführen, mit der sich Video-Anzeigen mit Untertiteln versehen lassen. Die Untertitel werden dabei vollautomatisch aus dem Clip erzeugt. Bei bedarf sollen sie sich aber auch manuell editieren lassen. Die Funktion soll in den kommenden Wochen weltweit im Ads-Manager und dem Power Editor verfügbar sein – vorerst allerdings nur für englischsprachige Inhalte.

Facebook: Werbende bekommen neue Video-Insights

Facebook selbst gibt an, dass sich die Sehdauer durch Untertitel im Durchschnitt um 12 Prozent erhöhen würde. Die kanadische Burger-Kette A&W will die Sehdauer durch Untertitel sogar um 25 Prozent erhöht haben. Damit Marketer einen besseren Einblick bekommen, sollen sie ab sofort in den Page-Insights sehen können, wie viele Konsumenten ihre Videos mit aktiviertem Ton angeschaut haben. Bald soll diese Funktion auch in den Ad-Insights zur Verfügung stehen. Einen genauen Zeitrahmen dafür gibt Facebook allerdings nicht bekannt.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Inspirierende Facebook-Anzeigen: Die ‚Facebook Ads Gallery‘ sammelt mehr als 1.200 gelungene Beispiele“.

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Kim Rixecker
So viel verdienen Apple, Facebook oder Amazon jede Sekunde [Infografik] http://t3n.de/news/verdienen-apple-facebook-amazon-678327/ 2016-02-10T09:34:59Z
Wie viel verdienen eigentlich Apple, Microsoft, Google oder Facebook? In einer neuen, interaktiven Infografik könnt ihr euch darüber jetzt ganz einfach in Echtzeit informieren.

Wie viel verdienen eigentlich Apple, Microsoft, Google oder Facebook? In einer neuen, interaktiven Infografik könnt ihr euch darüber jetzt ganz einfach in Echtzeit informieren.

So schnell wächst das Vermögen der großen Internetfirmen

Apple ist die wertvollste Marke der Welt. #FLICKR#
Apple ist die wertvollste Marke der Welt. (Foto: jonrawlinson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Dass Konzerne wie Apple oder Facebook wirtschaftlich außerordentlich gut dastehen, dürfte niemanden überraschen. Immerhin gehören sie beide, wie auch Google, Microsoft oder Amazon, zu den wertvollsten Marken der Welt. Aber wie viel genau verdienen diese Unternehmen und wie schnell wächst ihr Vermögen? Die Website pennystocks.la, die sich speziell an Anleger für Kleinaktien richtet, hat in einer interaktiven Infografik veranschaulicht, wie schnell genau die bekanntesten Internetgiganten wirklich Vermögen anhäufen. Sowohl Umsätze als auch Gewinne werden dabei veranschaulicht.

Neben Apple, Facebook, Amazon und Google finden sich in der Echtzeit-Grafik auch Branchen-Schwergewichte wie Microsoft, Yahoo, YouTube und Dropbox, daneben Netflix, LinkedIn, Twitter und Yelp. Dabei wächst nicht bei jedem Unternehmen von Sekunde zu Sekunde der Wohlstand: Sowohl Twitter als auch Yelp und das in den USA populäre Internetradio Pandora weisen eine insgesamt negative Bilanz auf.

Rund 50 Prozent der Profite entfallen auf Apple

Interessant ist auch der Hinweis unterhalb der Grafik, die den Leser darüber informiert, wie hoch die Gewinne der dargestellten Unternehmen in der Zeit des Betrachtens insgesamt schon sind – und wie viel Prozent dieser Summe allein auf den Cupertino-Konzern Apple entfallen. Zumindest in den ersten fünf Minuten des Betrachtens liegt Apples Anteil konstant bei 50 Prozent: Ein eindrucksvolles Beispiel für die Kräfteverhältnisse im Silicon Valley.

 

Click above to view the full version [h/t pennystocks].

Ihr interessiert euch für Echtzeit-Daten? Dann schaut euch auch unsere Infografik „Was in 60 Sekunden im Netz passiert“ an.

via designtaxi.com

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Lea Weitekamp
Snapchat testet App-Install-Ads – und peilt damit einen großen Werbemarkt an http://t3n.de/news/snapchat-app-install-anzeigen-677147/ 2016-02-05T12:08:28Z
Snapchat testet derzeit ein neues Werbeformat namens App-Install-Ads. Schon Facebook konnte damit riesige Umsätze einfahren.

Snapchat testet derzeit ein neues Werbeformat namens App-Install-Ads. Schon Facebook konnte damit riesige Umsätze einfahren.

Snapchat fasst App-Install-Anzeigen ins Auge: „Cookie Jam“-Game stellt erste Kampagne

Snapchat sucht nach neuen Verdienst-Möglichkeiten und experimentiert derzeit mit App-Install-Werbung. Bislang hat die Video-Anwendung sich ausschließlich auf native Werbeformate wie gesponserte Filter beschränkt. In der ersten veröffentlichten Werbeanzeige wird das Game „Cookie Jam“ beworben, das Nutzer direkt runterladen können. Die App-Install-Anzeige ist derzeit nur im Discover-Channel sichtbar.

Das neue Werbeformat ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen interessant, die sich exklusive und hochpreisige Native-Ads nicht leisten können. Dahinter verbirgt sich ein großer Markt. Allein in den USA werden nach Schätzungen von „Business Intelligence“ in diesem Jahr rund 5,4 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Auch andere Tech-Unternehmen wie Facebook, Google, Twitter und Tumblr setzen auf das Format. Der Erfolg der Mobile-Strategie Facebooks basiert zu einem großen Teil auf App-Install-Werbung.

Kostenloses E-Book „Snap Me If You Can“ verrät dir, wie du mit Snapchat Erfolg hast

Angeblich treibt Snapchat derzeit auch den Aufbau einer API voran, die es Marken ermöglicht, ihre Kampagnen zielgruppengerechter auszuspielen und Erfolge zu messen. Zusammen mit der App-Install-Werbung könnte diese Technologie erstmals flächendeckend getestet werden, indem sie Marketing-Verantwortlichen detaillierte Download-Zahlen übermittelt.

„Snap Me If You Can“ – das Snapchat-Buch. (Bild: Snapmeifyoucan.net)
„Snap Me If You Can“ – das Snapchat-Buch. (Bild: Snapmeifyoucan.net)

Übrigens: Nach seinem Google+-Einsteiger-Buch macht sich Philipp Steuer gerade auf, Nutzern zu mehr Erfolg mit Snapchat zu verhelfen. Sein neues Gratis-E-Book soll zeigen, wie man das Netzwerk für sich und seine Marke ideal nutzen kann. Werft dazu auch einen Blick in unseren Artikel „Erfolg mit Snapchat: Gratis-E-Book ‚Snap Me If You Can‘ zeigt dir, wie es geht“.

via www.adweek.com

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Andreas Weck
Zuckerbergs neue Pläne: 60 Prozent der Weltbevölkerung auf Facebook – bis 2030 http://t3n.de/news/zuckerberg-facebook-5-milliarden-nutzer-677045/ 2016-02-05T09:48:59Z
Mark Zuckerberg will bis 2030 rund fünf Milliarden Facebook-Nutzer haben. Dafür hat er verschiedene Initiativen und Projekte gestartet.

will bis 2030 rund fünf Milliarden Facebook-Nutzer haben. Dafür hat er verschiedene Initiativen und Projekte gestartet.

Mark Zuckerberg will 5 Milliarden Facebook-Nutzer bis 2030

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Einer der Helden der digitalen Revolution. #FLICKR#
Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Einer der Helden der digitalen Revolution. (Foto: deneyterrio / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Facebook beherbergt derzeit rund 1,6 Milliarden Menschen, doch für Mark Zuckerberg ist das noch lange nicht genug. Anlässlich des 12. Geburtstags seines Unternehmens hat er im Gespräch mit USA Today gesagt, dass er bis 2030 fünf Milliarden Nutzer erreichen will. Laut Berechnungen der Vereinten Nationen könnte die Weltbevölkerung bis dahin auf 8,5 Milliarden Menschen angewachsen sein. In dem Fall plant , bis dahin 60 Prozent der Menschheit auf die Plattform zu ziehen.

Schaffen wolle er das, indem er weltweit „Partnerschaften mit Regierungen und Unternehmen“ eingehe. Wie das aussehen kann, konnte zuletzt in Indien beobachtet werden. Facebook will dort mit der Plattform „Free Basics“ der Initiative Internet.org allen Indern kostenloses, aber inhaltlich eingeschränktes Internet zur Verfügung stellen.

2015 testete Facebook die ersten Internet-Drohnen. (Bild: Internet.org)
2015 testete Facebook die ersten Internet-Drohnen. (Bild: Internet.org)

Zuckerbergs Visionen: Wie sich Facebook seine eigene Zukunft vorstellt

Auch das Drohnen-Projekt „Aquila“ wurde gestartet, um Nutzer in abgelegenen Regionen der Erde ans Netz zu bringen. Das eigens entwickelte Fluggerät soll durch Heliumballons in eine Höhe von 30 Kilometern gehoben werden, von wo aus es 90 Tage lang in einem Radius von drei Kilometer über dem jeweiligen Gebiet kreist. Über ein Lasersystem werden auf den Millimeter genaue Internetsignale zum Boden geschickt.

Neben Internet.org und dem Projekt „Aquila“ unternimmt Mark Zuckerberg derzeit einige weitere spannende Schritte, um die Zukunft seines sozialen Netzwerks zu sichern. Mehr zu den Zukunftsplänen des Facebook-CEOs erfahrt ihr auch in unserem Artikel: „Zuckerbergs Visionen: Wie sich Facebook seine eigene Zukunft vorstellt.“

via www.usatoday.com

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Andreas Weck
Facebook forever: Wie Mark Zuckerberg am Internet-Giganten des 21. Jahrhunderts baut [Kolumne] http://t3n.de/news/facebook-forever-mark-zuckerberg-676689/ 2016-02-04T15:16:08Z
Happy Birthday, Facebook! Tatsächlich zwölf Jahre ist das weltgrößte Social Network schon alt – und gleichzeitig so kraftstrotzend wie nie. Mark Zuckerberg ist die Transformation vom sozialen …

Happy Birthday, Facebook! Tatsächlich zwölf Jahre ist das weltgrößte Social Network schon alt – und gleichzeitig so kraftstrotzend wie nie. Mark Zuckerberg ist die Transformation vom sozialen Netzwerk zum Internet-Universum gelungen. Mit Alphabet ringt Facebook in den kommenden Jahren nun buchstäblich um die Vorherrschaft in der digitalen Wirtschaft. Die Wall-Street-Valley-Kolumne von Nils Jacobsen.

Mit Facebook ist es ein bisschen wie mit Kindern: Sie werden schnell alt. Unglaubliche zwölf Jahre gibt es das weltgrößte Social Network jetzt schon – wie die Zeit verfliegt! Es kommt einem wie gestern vor: Das erste Status-Update, die erste Poserei mit tollen Urlaubsfotos, der erste Facebook-Flirt – was haben wir nicht alles prokrastiniert in diesem Parallel-Universum.

Als Wirtschaftsunternehmen betrachtet, ist das Social Network, dessen wirren Anfangstagen im Studentenwohnheim von Harvard schon Hollywood einen Blockbuster widmete, unterdessen längst erwachsen geworden.

Enorme Wertzuwächse nach holprigem Start

„Facebook ist erwachsen geworden.“

Dabei begann es holprig: Spektakulär verpatzte Facebook seinen Börsengang im Mai 2012, als Mark Zuckerberg das Social Network gänzlich ohne mobile Werbeerlöse an die Wall Street führte – und trotzdem eine satte Bewertung von 100 Milliarden US-Dollar aufrief. Für die Wall Street war das damals zu teuer: Die Börse blickte lediglich auf das bereits nachlassende Wachstum der Desktop-Werbeerlöse und verstand nicht annähernd das Potenzial, das in der mobilen Nutzung von Facebook steckte. Die Folge: Die Aktie fiel binnen weniger Monate vom Ausgabekurs bei 42 US-Dollar auf gerade mal 17 US-Dollar zurück.

Wer im Herbst 2012 zu diesen Tiefstkursen zugegriffen hat, konnte einen der spektakulärsten Zuwächse der jüngeren Börsengeschichte verbuchen: Tatsächlich 100 US-Dollar höher blinkten die Notierungen in dieser Woche auf, als Facebook schon wieder neue Allzeithochs an der Wall Street aufstellte.

Weihnachtsquartal elektrisiert die Wall Street

Auslöser für die jüngsten Kurszuwächse von mehr als 20 Prozent binnen der vergangenen Woche: Facebooks bärenstarke Geschäftszahlen für das abgelaufene Weihnachtsquartal. Konzernchef Mark Zuckerberg konnte für den Dreimonatszeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember nach jeder Lesart die Erwartungen der Wall Street übertreffen.

So zogen die Umsätze im vierten Quartal um 52 Prozent auf 5,87 Milliarden US-Dollar an – Analysten hatten lediglich mit 5,37 Milliarden gerechnet. Bemerkenswert ist die Dynamik von Facebooks Geschäftsentwicklung: Im Vergleich zu den Vorquartalen, in denen die Erlöse um 41 beziehungsweise 39 Prozent zulegten, beschleunigte sich das Umsatzwachstum nochmals.

Transformation zum Mobil-Unternehmen

Das gilt in noch größerem Maße für die Gewinnentwicklung. Im Weihnachtsquartal explodierte der Nettogewinn förmlich: Die Gewinne zogen um 117 Prozent von 701 Millionen auf nun schon 1,52 Milliarden US-Dollar oder 0,54 US-Dollar je Aktie an. Analysten hatten lediglich mit 0,43 US-Dollar je Anteilsschein gerechnet.

(Foto: Radu Bercan / Shutterstock.com)
Facebook hat sein mobiles Wachstum konsequent monetarisiert. (Foto: Radu Bercan / Shutterstock.com)

Bemerkenswert ist dabei vor allem, wie konsequent Facebook sein mobiles Wachstum monetarisiert hat: Schon 80 Prozent der Werbeerlöse erzielt Facebook durch das Ausspielen mobiler Anzeigen auf Smartphones und Tablets. Wie sehr sich das weltgrößte Social Network inzwischen zur mobilen Plattform gewandelt hat, unterstreichen auch die Statistiken zur Nutzung: Schon 823 Millionen Menschen nutzen Facebook ausschließlich mobil; 1,44 Milliarden loggen sich mindestens einmal im Monat über Smartphone oder Tablet ein.

Aggressive App-Strategie und mutige Zukäufe wie WhatsApp

Doch das ist nur die eine Seite der bekannten Erfolgsgeschichte. Im Hintergrund hat Mark Zuckerberg vor ein paar Jahren damit begonnen, die beliebtesten Funktionalitäten des Social Networks wie Singles eines Erfolgsalbums als Standalone-App auszukoppeln. Mal gehen sie unter wie Paper und Moments, mal aber gewinnt die eigenständige App zusätzliche Eigendynamik wie der Facebook Messenger, den inzwischen mehr als 800 Millionen Menschen nutzen.

Nur wenige Produkte sind so gut, dass man sich den frühzeitigen Aufbau einer Marke ersparen kann. Für Startups bietet sich die Lean-Brand an. (Foto: Shutterstock)
Vor zwei Jahren kaufte Facebook WhatsApp. (Foto: Shutterstock)

Und wenn es nicht schnell genug mit eigenen Anwendungen geht, scheut Gründer Mark Zuckerberg auch nicht das große Risiko und zückt schon mal eine zweistellige Milliardensumme, um einen Konkurrenten nicht groß werden zu lassen – wie im Falle des beliebtesten Messengers WhatsApp, den sich Facebook vor zwei Jahren für stolze 22 Milliarden US-Dollar sicherte. Die Rechnung ging zumindest nach dem Mitgliederwachstum auf – erst in dieser Woche konnte Gründer Jan Koum den Durchbruch durch die Milliarden-Nutzer-Grenze vermelden.

Instagram als Königsakquisition

Als eigentliche Königsakquisition von Zuckerberg gilt indes eine Übernahme aus dem April 2012, die einen Monat vor dem Börsengang zunächst wie ein Panikkauf aussah: Facebook sicherte sich damals für eine Milliarde US-Dollar das gerade mal drei Jahre alte Startup Instagram, das seinerzeit 13 Mitarbeiter beschäftigte und keinen US-Dollar Umsatz erzielte.

Neirfy / Shutterstock.com
Von 25 auf 400 Millionen Nutzer: Unter Facebook konnte Instagram ordentlich zulegen. (Foto: Neirfy / Shutterstock.com)

Dafür galt Instagram mit seiner unkomplizierten Art, mobil Fotos zu teilen, als große Wette auf die nächste Generation der sozialen Netzwerke. Die Wette ging auf: In den ersten dreieinhalb Jahren unter dem Dach des neuen Mutterkonzerns konnte Instagram seine Nutzerzahl von 25 auf 400 Millionen vervielfachen. Kurz vor dem Durchbruch durch die Schallmauer von einer halben Milliarde Nutzer legt Facebook nun den Schalter um und beginnt mit der Monetarisierung von Instagram.

Langfrist-Duell mit Alphabet

Die Wall Street ist vom Erlöspotenzial Instagrams begeistert, zumal das Foto-Netzwerk wie prädestiniert für die Einbettung von hochwertigen Anzeigen von Markenartikeln erscheint – COO Sheryl Sandberg nannte die im Weihnachtsquartal erzielten Umsätze bereits „ansehnlich“. Die Analysten der Credit Suisse rechnen unterdessen damit, dass Instagram in diesem Geschäftsjahr bereits drei Milliarden US-Dollar und 2017 schon 5,3 Milliarden US-Dollar zu Facebooks Gesamterlösen beitragen kann.

Entsprechend optimistisch beurteilt die Börse Facebooks weiteres Potenzial, das durch weitere zukunftsweisende Akquisitionen wie etwa vom Virtual-Reality-Headset-Anbieter Oculus auch im nächsten Jahrzehnt schier unbegrenzt erscheint. Reihenweise stuften die Banken ihre Kursziele nach den jüngsten Quartalszahlen in den vergangenen Tagen hoch – die Credit Suisse sieht nun ein Kursziel von 140 US-Dollar je Aktie, die Deutsche Bank von 145 US-Dollar.

Schon jetzt hat Mark Zuckerberg ein langfristiges Unternehmensziel erreicht: Mit einem Börsenwert von 325 Milliarden US-Dollar zählt Facebook schon zu den vier wertvollsten Konzernen der Welt – hinter Microsoft, Apple und Alphabet. Das Duell um die Vorherrschaft im Internet dürfte damit langfristig auch zum Duell um die Vorherrschaft an der Wall Street werden: Facebook versus Alphabet. Was für historische Zeiten!

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Nils Jacobsen
Hey „Social-Media-Guru“, wie gut kennst du Facebook? [Quiz] http://t3n.de/news/facebook-quiz-676920/ 2016-02-04T14:27:56Z
Das größte soziale Netzwerk Facebook bietet Marketern unendlich viele Möglichkeiten und birgt einige Geheimnisse. Wie gut du dich auskennst, kannst du jetzt beweisen. Mache unser Quiz und messe …

Das größte soziale Netzwerk Facebook bietet Marketern unendlich viele Möglichkeiten und birgt einige Geheimnisse. Wie gut du dich auskennst, kannst du jetzt beweisen. Mache unser Quiz und messe dich mit deinen Kollegen!

Kennst du das Gründungsdatum von Facebook, dessen aktuelles Management und die wichtigsten Kennzahlen? Wie viel weißt du über Werbeformate, Abrechnungsmodelle und Zielgruppenoptionen? Stelle dein Wissen in zehn Fragen unter Beweis. Wir sind gespannt, wie du abschneidest.

Wenn du schon dabei bist: Kennst du diese sieben Facebook-Funktionen?

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Lars Budde
„Jeder sagt, dass die Homepage stirbt. Unsere Seite wächst“ – Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner im Interview http://t3n.de/news/sagt-homepage-stirbt-seite-676540/ 2016-02-03T15:26:53Z
Die Homepage ist tot, es lebe die Homepage. Während einige noch immer den Untergang der klassischen Startseite prophezeien, beweist Zeit Online, dass Desktop-Homepages auch in Zeiten von Facebook, …

Die Homepage ist tot, es lebe die Homepage. Während einige noch immer den Untergang der klassischen Startseite prophezeien, beweist Zeit Online, dass Desktop-Homepages auch in Zeiten von Facebook, Twitter und LinkedIn Pulse wachsen können.

Der jüngste Relaunch des Online-Portals hat die klassische Homepage wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt – mit einer klaren Struktur, einer reduzierten Navigationsleiste und einem opulenten Aufmacher. Die Nutzerzahlen steigen, und zwar rasant: Konnte die Website laut IVW im Jahr 2014 durchschnittlich gut 13.400.000 Homepage-Visits pro Monat verbuchen, waren es im darauffolgenden Jahr bereits über 14.400.000.*

Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner. (Foto: Zeit Online)
Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner. (Foto: Zeit Online)

Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, hat den Umbau verantwortet – und ist heute froh, seiner einstigen Prognose über den Tod der Homepage damals nicht getraut zu haben. Nicht zuletzt deshalb sei er zurückhaltender geworden, was Prognosen zur Zukunft des Journalismus angeht, erklärt er im Gespräch mit OSK. Zu oft habe er Thesen geäußert, die „irgendwann einmal korrekt waren, aber auch irgendwann wieder falsch“.

Mit Entwicklungen, die keinen erkennbaren Regeln folgen, kennt Wegner sich aus: Der studierte Physiker und Philosoph erforschte die Chaostheorie des Gehirns und hat ein Buch darüber geschrieben, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Unwahrscheinliche geschieht („Warum immer ich?“). Und auch für die Zukunft der Medien beweist der 46-Jährige großes Gespür. Als Chefredakteur von Focus Online hat Wegner die Website zu einem der am schnellsten wachsenden Nachrichtenportale im Netz entwickelt und mit mag10 Publishing ein Startup für Kreation und Vertrieb von Tablet-Medien gegründet. Als Kopf von Zeit Online hat er Formate wie das Live-Dossier entwickelt, eine Art langsames Liveblog – eine Antwort auf den Wunsch seiner Leser nach mehr Tiefe in der Onlineberichterstattung.

Im Gespräch mit OSK betont Wegner immer wieder, wie wichtig es sei, sich unvoreingenommen auf Neuheiten einzulassen – auch auf Entwicklungen wie Native Advertising, die in der Branche nicht unumstritten sind. Dabei wird deutlich: Wegner geht es um nichts Geringeres, als die Balance zu finden – zwischen der gigantischen Aufgabe, das Geschäftsmodell Journalismus zu sichern, und dem Anspruch, dessen Seele und Glaubwürdigkeit zu erhalten.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

(Screenshot: Zeit Online)
Mit seiner Homepage erreicht Zeit Online 13.400.000 Visits. (Screenshot: Zeit Online)

Qualitätsjournalismus ist Journalismus – die Unterscheidung ergibt für mich keinen Sinn. Journalismus ist, wenn jemand sich ehrlich bemüht, eine Geschichte wahrheitsgemäß zu erzählen. Egal in welchem Medium. Vor Jahren wurde etwa darüber gestritten, ob Blogger Journalisten sein können. Dieser Streit ist zum Glück überholt.

Und dennoch definiert sich der Journalismus gerade neu. Ich verfolge mit Interesse die Debatte um den Unterschied zwischen Redaktionen, die Journalismus machen, und Redaktionen, die dafür bezahlt werden, Unternehmen gut aussehen zu lassen. Der Unterschied ist fundamental. Wenn ein Wasserversorgungsunternehmen ein Medium zu Wasser finanzieren würde, wäre das kein Journalismus. Da gäbe es Denkverbote. Es ist immer problematisch, wenn ein Auftraggeber mit bestimmten Interessen die Berichterstattung im Interessengebiet finanziert. Erst wenn man die Firma im von ihr finanzierten Medium auch angreifen dürfte, würde es vielleicht interessant.

Die Diskussion um Native Content hat dazu geführt, dass sich auch große Redaktionen mit der Frage beschäftigen müssen, ob es neben dem Journalismus etwas geben darf, was Journalismus nur imitiert. Viele große internationale Medien haben schon eine Antwort gegeben und Einheiten für Native Advertising aufgebaut. Ich denke, dass wir das langfristig auch tun müssen. Die Kollegen bei ze.tt, unserem Angebot für jüngere Leser, erarbeiten gerade, wie man mit derlei bezahlten Inhalten umgehen soll. Wir bei Zeit Online trauen uns das im Moment noch nicht, zumindest nicht im gleichen Umfang. ze.tt ist für uns ein Test. Wir wollen sehen, ob das geht, ohne dass man dabei seine Seele verliert.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon zukünftig durchsetzen?

„Je mehr wir uns differenzieren, desto besser funktionieren wir.“

Die Online-Medien differenzieren sich derzeit stark aus, wie vielleicht vor einem halben Jahrhundert die Printmedien. Vor zehn Jahren waren Online-Angebote in Deutschland sich noch relativ ähnlich. Alle haben versucht, Spiegel Online oder Bild zu sein. Das ist heute anders. Heute suchen die Leser auch im Netz klare Marken mit einer eigenen Tonart und einer erkennbaren Haltung. Das führt dazu, dass Medien wie wir stark wachsen – obwohl unser Markenkern, das Komplizierte, Nachdenkliche und Ausführliche, eher ungeeignet ist für den digitalen Journalismus der alten Schule. Zeit Online ist derzeit eines der am stärksten wachsenden Angebote. Je mehr wir uns differenzieren, desto besser funktionieren wir.

Das wiederum hängt sehr stark zusammen mit der wachsenden Rolle von Social Media, und dort hauptsächlich Facebook. Bei uns ist nicht der Katzen-Content erfolgreich, es sind unsere langen, eigenständigen Geschichten. Die sind oft nicht besonders lustig. Aber es ist eben unser Sound, und offensichtlich ist es genau das, was das Netz derzeit belohnt. Leute teilen am liebsten Dinge, die eigenständig und neu sind. Niemand teilt die fünfzigste, identische Meldung zu einem Thema. Vor wenigen Jahren hat Wachstum im Netz noch anders funktioniert, denn da hat Google das Ökosystem noch alleine dominiert. Google News war lange eine Maschine, die Me-too-Journalismus belohnt, und ist es vom Ansatz her bis heute, deshalb arbeiten wir gemeinsam mit Google an einer Verbesserung des Algorithmus. Wenn alle über Merkel in Kreuth schreiben, erscheint das Thema in Google News. Eine eigenständige Recherche hingegen hat es schwer. Es sei denn, alle erzählen die exklusive Geschichte nach – dann landen gerne die Nacherzählungen oben, nicht die Quelle. Insofern haben die sozialen Netzwerke den digitalen Journalismus fundamental verändert, und zwar zum Besseren.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Die Themen kommen zu mir. So schrecklich sie ist, so großartig ist die Filter Bubble. Ich weiß, dass etwas automatisch meinen Filter passiert, wenn es auch nur halbwegs in meinem Interessengebiet liegt. Wenn irgendwo eine relevante Debatte entsteht, die mich interessiert, dann kann ich mich darauf verlassen, dass ich das in den ersten Minuten oder Stunden mitbekomme, immer bessere Tools helfen mir dabei. Der Rest ist klassisch: Ich lese immer noch einige hundert Feeds, ein Dutzend gebündelte Medien und erstaunlich viele Bücher, spreche mit Leuten, besuche Veranstaltungen, lebe.

4. Was musst und kannst du als Journalist zukünftig tun, um in der Flut des Contents gelesen und wahrgenommen zu werden?

Mich unterscheiden und klar machen, warum es wichtig ist, ausgerechnet mich wahrzunehmen. Und dahin gehen, wo die Leser hingehen. Wenn die Leser auf Facebook oder mit mobilen Geräten unterwegs sind oder bei Snapchat oder Instagram, dann müssen wir da eben auch sein. Egal, ob dort schon ein Geschäftsmodell existiert oder nicht.

Platz für Experimente wie zum Beispiel mit Native Advertising hat Zeit Online bei ze.tt. (Screenshot: ze.tt)
Platz für Experimente wie zum Beispiel mit Native Advertising hat Zeit Online bei ze.tt. (Screenshot: ze.tt)

Im Moment haben wir – so intensiv wie schon lange nicht mehr – eine Plattform-Debatte. Alle Großen versuchen zurzeit, die führende Medienplattform zu werden: Facebook etwa mit Instant Articles, Google etwa mit AMP (Accelerated Mobile Pages), Apple etwa mit News. Auch Twitter bringt alle paar Tage ein neues Feature für Medien heraus, um weiterhin der führende Medienkanal zu bleiben. Es ist noch recht neu für uns, dass jetzt um uns gebuhlt wird. Die Plattformen suchen den direkten Dialog und fragen, wie sie ihre Features besser entwickeln können, damit wir dort vertreten sind. Gleichzeitig haben wir natürlich große Angst davor, abhängig zu werden. Trotzdem glaube ich, dass wir hingehen müssen, wo die Reichweite wächst – wie derzeit beispielsweise auf Snapchat.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie müssen sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

„Wir müssen spielen.“

Wir müssen spielen. Andauernd erscheinen Neuheiten wie AMP oder Instant Articles. Jedes Mal stellen wir uns die Frage, ob das interessant und relevant ist. Ich habe gelernt, dass es relativ sinnlos ist, darüber zu reden, große Vorträge zu halten und politische Statements abzugeben. In der Regel ist es hilfreich, sich die Dinge kurz anzuschauen und direkt auszuprobieren. Zu sehen, ob es die User interessant finden, ob es uns hilft oder schadet – und danach zu entscheiden.

Wir brauchen also Medien, die in der Lage sind, sehr schnell solche neuen Dienste zu probieren und auch wieder auszuspucken, wenn sie uns nicht schmecken – um sie gegebenenfalls ein Jahr später noch einmal zu probieren. Dieses Spielerische ist wichtig. Es bedeutet, nicht immer gleich ein riesiges Ding daraus zu machen, wenn mal eine neue Option um die Ecke kommt. Man muss daran arbeiten, Prozesse intern so aufzusetzen, dass nicht alles zum Jahresprojekt wird. Nur so kann man effektiv herausfinden, ob ein neues Feature für einen interessant ist.

6. Wie verdient der Großteil der Medien zukünftig Geld?

Nicht mit dem nächsten großen Ding, sondern mit einem Kleintierzoo von Erlösmodellen, die ein bisschen schwierig zu pflegen sind. Manchmal büxt eins aus und man muss sich darauf konzentrieren, es wieder einzufangen. Wir sind bislang erfreulich erfolgreich damit, nicht nur auf eine Erlösquelle zu vertrauen. Wir haben sicher Dutzende von digitalen Erlösströmen, fünf bis sechs davon sind wirklich relevant, neben Anzeigen etwa auch verschiedene Marktplätze. Das ist komplex, aber in der Summe funktioniert es. Die Branche hat lange nach dem nächsten, großen Ding gesucht. Wahrscheinlich kommt es nicht.

7. Wie sehen das Mediengeschäft, journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

„‚Heute‘ ist viel wichtiger als ‚in fünf Jahren‘“.

Online-Journalisten werden oft aufgefordert, etwas zur Zukunft der Medien zu sagen, auch ich halte schon eine ganze Weile Vorträge dazu. Im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, dass alle meine Thesen irgendwann einmal korrekt waren, aber auch irgendwann fast alle wieder falsch. Das Beste, was man machen kann – denn wir müssen ja tatsächlich jeden Tag arbeiten, uns am Leben halten und möglichst guten Journalismus machen – ist, eine gewisse Demut gegenüber der Zukunft zu entwickeln. Es muss nicht so sein, dass Facebook in fünf Jahren noch wichtig ist. Wenn ich überlege, wie schnell ein Ökosystem wie das von Apple gewachsen ist und alle unsere Prognosen über den Haufen geworfen hat, dann gucke ich lieber, was wir in den nächsten vier bis acht Wochen machen oder in einem halben Jahr. „Heute“ ist viel wichtiger als „in fünf Jahren“.

Im Gegensatz zu vielen Angeboten wächst die Homepage bei Zeit Online, sagt Jochen Wegner. (Foto: Zeit Online)
Im Gegensatz zu vielen Angeboten wächst die Homepage bei Zeit Online, sagt Jochen Wegner. (Foto: Zeit Online)

Jeder sagt, dass die Homepage stirbt. Unsere Seite wächst. Sie wächst sogar noch auf dem Desktop, obwohl wir immer mehr Mobilnutzer haben. Kannst du es mir erklären? Ich kann es mir nicht erklären. Es ist aber so – womöglich hat es mit unserer Art von Journalismus zu tun. Es ist hilfreich, gelegentlich eine Realitätsprüfung der eigenen Glaubenssätze vorzunehmen. Noch so eine Lehrbuch-Regel, die nicht gilt: Nach unserem Relaunch haben wir einen zusätzlichen Wachstumsschub erlebt. Das ist eher ungewöhnlich, denn oft fremdeln Nutzer zunächst, wenn sich ein altbekanntes Produkt stark verändert.

8. Welches Medium fehlt deiner Meinung nach heute auf dem Markt?

Es ist leider schon auf dem Markt, nämlich Medium, derzeit mein Lieblingsprojekt. Ich bin betroffen, dass ich es nicht gemacht habe. Es ist sozusagen die Apotheose der Blogs, ihre höchste Stufe. Es ist die angemessene Publikationsform in einer Welt, in der es Social Media gibt. Es ist die Publikationsform, in der ich Self-Publishing auf höchstem Niveau mit perfektem Design machen kann. Auch das Ökosystem funktioniert, etwa die Reichweitengenerierung. Und das Wichtigste: Es macht große Freude, da reinzuschreiben.

* Die IVW gibt die Nutzungsdaten unter anderem in sogenannten Kategorien-Visits an. Die oben angegebenen Zahlen spiegeln demnach Visits wider, die sich ausschließlich auf die Kategorie „Homepage des Angebots“ beziehen. Mehr Information zum Kategoriensystem 2.0 bei der IVW.

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Oliver Nermerich