Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-09-20T15:00:27Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads http://t3n.de/news/facebook-ads-streich-568092/ 2014-09-20T15:00:27Z
Mit Facebook-Anzeigen lassen sich nicht nur potenzielle Kunden erreichen. Der Online-Marketing-Experte Brian Swichkow zeigt, wie man damit seinem Mitbewohner einen Streich spielen und ihm eine …

Mit Facebook-Anzeigen lassen sich nicht nur potenzielle Kunden erreichen. Der Online-Marketing-Experte Brian Swichkow zeigt, wie man damit seinem Mitbewohner einen Streich spielen und ihm eine leichte Paranoia verpassen kann.

Spaß mit Facebook-Ads: Wie ein amerikanischer Marketing-Experte seinem Mitbewohner einen Streich spielte

Mit Facebook-Ads lassen sich gezielt Menschen erreichen, die potenziell Interesse an eurem Produkt haben könnten. Dazu lassen sich Zielgruppen passgenau definieren. Mit ein bisschen Kreativität kann die Werbung auf dem sozialen Netzwerk aber auch zu ganz anderen Zwecken genutzt werden: Um einem Bekannten einen Streich zu spielen.

Genau das hat Brian Swichkow, ein Experte für Online-Marketing, nach eigenen Angaben gemacht. In seinem englischsprachigen Blog erklärt der Amerikaner detailliert, wie er seinen Mitbewohner im Verlauf des Streiches an den Rand der Paranoia geführt hat. Alles was er dazu benötigte waren gezielte Facebook-Anzeigen, für die er insgesamt 1,70 US-Dollar bezahlt hat.

Streich mittels Facebook-Ads gespielt: So soll die Reaktion des Opfers ausgesehen haben. (Screenshot: Brian Swichkow)
Streich mittels Facebook-Ads gespielt: So soll die Reaktion des Opfers ausgesehen haben. (Screenshot: Brian Swichkow)

Facebook-Ads: So spielte Swichkow seinem Mitbewohner einen Streich

Swichkows Idee war es, gefälschte Werbung für seinen Mitbewohner zu erstellen, die so unglaublich genau auf dessen Charakter abgestimmt war, dass sie ihn einfach irritieren musste. Sein Mitbewohner soll Schwertschlucker gewesen sein, ironischerweise aber Probleme mit der Einnahme von Pillen gehabt haben. Also schaltete Swichkow nur für ihn eine Werbung, die genau darauf Bezug nahm.

Um wirklich nur ihn zu erreichen, importierte er die bei Facebook hinterlegte E-Mail-Adresse seines Mitbewohners in den Power-Editor und erstellte daraus eine eigene Zielgruppe. Mittlerweile muss eine Zielgruppe aus mindestens zwanzig Personen bestehen. Swichkow erklärt aber, dass sich theoretisch immer noch einzelne Personen ausspielen lassen. Theoretisch könne man eine Liste von zwanzig Freunden importieren, von denen 19 Frauen oder Männer sind. Da sich die Zielgruppe anschließend auf ein Geschlecht reduzieren lässt, kann so immer noch genau eine Person ausgewählt werden.

Grundlage für den Streich war eine sehr spezifische Zielgruppe für die Facebook-Ads. (Screenshot: Brian Swichkow)
Grundlage für den Streich war eine sehr spezifische Zielgruppe für die Facebook-Ads. (Screenshot: Brian Swichkow)

Einen Streich spielen mit Facebook-Ads

Swichkow will nach eigenen Angaben immer weitere sehr spezifische Anzeigen für seinen Mitbewohner geschaltet haben, bis dieser geradezu paranoid wurde. Immerhin müsste Facebook ja deutlich mehr von ihm wissen, als ihm lieb wäre. Anders wären solch spezifische, auf ihn zugeschnittene Anzeigen kaum zu erklären. Um ihn nicht ewig leiden zu lassen, hat Swichkow den Streich letztlich zugegeben. Natürlich in Form einer Facebook-Werbung.

Swichkow ist nicht der Erste, der gezielte Facebook-Anzeigen für einen Spaß zweckentfremdet hat. Schon 2010 berichtete der DuckDuckGo-Gründer Gabriel Weinberg in seinem Blog, wie er seiner Frau mit ähnlichen Methoden einen Streich spielte. Klar ist, nicht jeder teilt diese Art von Humor. Bei den Streichen von Swichkow und Weinberg waren die „Opfer“ letztendlich aber erheitert, schreiben zumindest die Übeltäter.

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Kim Rixecker
Facebook will mit neuer App mehr Privatsphäre schaffen http://t3n.de/news/facebook-neuer-app-mehr-567454/ 2014-09-17T05:21:55Z
Mit „Moments“ sollen Nutzer Beiträge nur mit einem kleinen Freundeskreis teilen. Die App befindet sich noch in der Testphase. Ob Facebook sie auch veröffentlicht, ist noch unklar.

Mit „Moments“ sollen Nutzer Beiträge nur mit einem kleinen Freundeskreis teilen. Die App befindet sich noch in der Testphase. Ob Facebook sie auch veröffentlicht, ist noch unklar.

Sharen im kleinen Kreis

Facebook gibt offenbar die Hoffnung auf, dass die Nutzer jemals die Privatsphäre-Einstellungen durchblicken. Deshalb hat das Social Network eine Standalone-App, mit der das private Sharen von Fotos und Beiträgen einfacher werden soll. Die Anwendung mit dem Namen „Moments“ wird laut TechCrunch derzeit intern getestet.

In einer Raster-Ansicht sehen die Nutzer dabei die Profilbilder ihrer engsten Freunde und Familie. Klickt man auf ein Foto, so kann ein Update nur mit dieser Person oder Gruppe geteilt werden. Mit „Moments“ soll Usern das Anlegen von Freundeslisten und Prüfen der Privatsphäre-Einstellungen erspart bleiben.

Facebook-Funktionen, die jeder Marketer kennen sollte. (Quelle: Shutterstock)
Facebook will seinen Nutzern helfen, private Beiträge nicht mehr versehentlich mit dem gesamten Freundeskreis zu teilen. (Quelle: Shutterstock)

Privacy-Offensive bei Facebook

Wer also Inhalte auf Facebook nicht mit seinem gesamten Netzwerk teilen will, dürfte sich über die neue App freuen. Unklar ist allerdings, wie sich der kleine Freundeskreis in „Moments“ zusammenstellt. Müssen die Nutzer auch hier eine private Liste erstellen, so bleibt ihnen zumindest dieser Schritt nicht erspart.

Das Prinzip der neuen Facebook-App ähnelt auch dem des Private Social Networks „Path“, das vor einigen Jahren von einem ehemaligen Facebook-Mitarbeiter gelauncht wurde. Für den börsennotierte Social Media-Riesen ist es eine weitere Maßnahme, den Nutzern mehr Privatsphäre zu geben. Derzeit fordert das Portal die User schrittweise zum „Privacy Checkup“ auf und testet selbst zerstörende Statusbeiträge.

Facebook selbst äußert sich zu den Gerüchten über die neue App nicht. Mit Slingshot hat das Netzwerk seit einigen Monaten eine Standalone-App für das Teilen von Bildern, der große Erfolg blieb damit bisher aus.

via techcrunch.com

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Elisabeth Oberndorfer
Talk Openly, Develop Openly: Facebook, Google und weitere Tech-Firmen gründen neue Open-Source-Initiative http://t3n.de/news/todo-facebook-google-open-source-567409/ 2014-09-16T14:10:16Z
Mit der TODO Group haben Facebook, Google, Twitter, GitHub und sechs weitere Tech-Unternehmen eine neue Open-Source-Initiative gegründet. Die Gruppe will sich den Herausforderungen stellen, die …

Mit der TODO Group haben Facebook, Google, Twitter, GitHub und sechs weitere Tech-Unternehmen eine neue Open-Source-Initiative gegründet. Die Gruppe will sich den Herausforderungen stellen, die Firmen beim Einsatz und der Entwicklung quelloffener Software begegnen.

TODO Group: Facebook, Google, GitHub und andere Tech-Firmen gründen neue Open-Source-Initiative. (Grafik: TODO Group)
TODO Group: Facebook, Google, GitHub und andere Tech-Firmen gründen neue Open-Source-Initiative. (Grafik: TODO Group)

TODO: Facebook, Google, Twitter, GitHub und weitere Unternehmen gründen Open-Source-Gruppe

Egal ob die Linux Foundation oder die Apache Software Foundation: Open-Source-Gruppierungen gibt es viele. Dabei handelt es sich im Regelfall um gemeinnützige Organisationen, die über Spenden von Unternehmen und Privatpersonen finanziert werden und sich um die Weiterentwicklung von Open-Source-Projekten bemühen. Mit diesem Ansatz hat die neugegründete TODO Group allerdings nicht direkt etwas zu tun.

Die TODO Group ist am Montag, dem 14. September 2014, auf der @Scale-Konferenz in San Francisco vorgestellt worden. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Facebook auch Google, Twitter, GitHub, Dropbox, Box, Square, Stripe, Khan Academy und Walmart Labs. Ziel des Zusammenschlusses soll es sein, innerhalb der beteiligten Unternehmen wirkungsvollere Open-Source-Tools zu entwickeln und es anderen einfacher zu machen, diese Werkzeuge ebenfalls zu benutzen. Außerdem will die Gruppe nach eigenen Angaben einen Leitplan für andere Firmen erstellen, die Open-Source-Software entwickeln wollen, sich aber nicht klar darüber sind, wie sie am besten dabei vorgehen.

TODO Group: Die Gründungsmitglieder der Gruppe auf einem Blick. (Screenshot: TODO Group)
TODO Group: Die Gründungsmitglieder der Gruppe auf einem Blick. (Screenshot: TODO Group)

TODO: „Offen sprechen, offen entwickeln“

Die TODO Group könnte beispielsweise Best-Practices für den Update-Prozess von Open-Source-Software erstellen. Außerdem, so Sam Schillace von Box, soll TODO Firmen dabei helfen, gemeinsame Werkzeuge und Prozesse zur Erstellung und Veröffentlichung von Open-Source-Software zu entwickeln. Damit scheint die Gruppe auch bei anderen Unternehmen offene Türen einzurennen. Zwar finden sich auf der offiziellen Website der TODO Group nur die zehn bereits erwähnten Gründungsmitglieder, aber laut New York Times sollen seitdem bereits dreißig weitere Unternehmen ihre Teilnahme an der Gruppe angekündigt haben. Eine davon ist auch die traditionsreiche Tageszeitung selbst.

Genauere Angaben zu ihrer Arbeit will die Gruppe zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Inwieweit sie den Open-Source-Gedanken tatsächlich in weitere Unternehmen tragen wird und wie sich ihre Arbeit generell auswirkt, bleibt daher abzuwarten. Immerhin können sich Unternehmen aber schon jetzt auf der Seite des Projekts für eine Mitgliedschaft in der TODO Group bewerben.

via gigaom.com

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Kim Rixecker
Facebook hört auf euer Feedback und spielt relevantere Ads aus http://t3n.de/news/facebook-hoert-feedback-spielt-566673/ 2014-09-12T05:09:25Z
Das Social Network beobachtete, welche Anzeigen Nutzer aus ihrem News Feed verbannt haben und macht sich diese Information jetzt zunutze. User, die selten auf die Verstecken-Funktion klicken, nimmt …

Das beobachtete, welche Anzeigen Nutzer aus ihrem News Feed verbannt haben und macht sich diese Information jetzt zunutze. User, die selten auf die Verstecken-Funktion klicken, nimmt ernster.

Schlecht bewertete Ads verschwinden

Wer in den vergangenen Jahren immer wieder bestimmte Anzeigen mit der „Hide“-Funktion versteckt hat, wird jetzt von Facebook erhört. Das Unternehmen informiert, dieses Feedback analysiert zu haben und neuerdings die Relevanz der ausgepielten Anzeigen zu erhöhen.

Wenn User bei der Verstecken-Option angaben, dass der Beitrag für sie nicht relevant sei, hat Facebook versucht, diese weniger im News Feed auftauchen zu lassen. Mit einer Aktualisierung des Ad-Programms bezieht das Social Network jetzt auch die Gründe für das Verstecken mit ein. Bezeichnen mehrere Nutzer eine Anzeige als unangebracht, so stoppt Facebook diese. Außerdem werden Ads optimiert, wenn sie vermehrt schlechtes Feedback erhalten.

Das Verstecken von Anzeigen bleibt nicht unbemerkt. Facebook passt anhand der Rückmeldungen jetzt den News Feed an. (Bild: Facebook)
Das Verstecken von Anzeigen bleibt nicht unbemerkt. Facebook passt anhand der Rückmeldungen jetzt den News Feed an. (Bild: Facebook)

Facebook beruhigt Werber

Nutzer, die seltener Anzeigen verstecken als andere, nimmt Facebook ernster. Es sei ein stärkeres Signal, wenn jemand nur in Extremfällen auf den „Hide“-Knopf drückt, weshalb die Vermarkter dem Feedback noch mehr Bedeutung zuschreiben. Bestehe auch nur eine kleine Chance, dass diese User eine Anzeige wegklicken, wird sie erst gar nicht angezeigt, so Facebook.

Für die Werbekunden ändere sich durch die Neuerung nichts, lässt das Facebook wissen. Negatives Feedback gebe nur eine kleine Gruppe von Nutzern. Die Änderung helfe dabei, die Anzeigen zielgruppengerichter auszuspielen. Seit Anfang September hat Facebook außerdem eine neue Anzeigenstruktur im Werbeprogramm.

via newsroom.fb.com

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Elisabeth Oberndorfer
So ticken eure Fans: Wie ihr mit Graph Search ihre Interessen erkennen und auswerten könnt http://t3n.de/news/facebook-graph-search-audience-566621/ 2014-09-11T14:28:28Z
Facebooks Graph Search bietet einige interessante Möglichkeiten für Marketers. Wie ihr die mächtige Personensuche in Kombination mit Facebooks Zielgruppenauswahl dafür verwenden könnt, …

Facebooks bietet einige interessante Möglichkeiten für Marketers. Wie ihr die mächtige Personensuche in Kombination mit Facebooks Zielgruppenauswahl dafür verwenden könnt, Audience-Insights zu erhalten, verraten wir euch in unserem Artikel.

Graph Search: So funktioniert die Facebook-Suche

Graph Search ist Facebooks eigenes Social-Search-Feature. Die Suchfunktion wurde 2013 eingeführt und seitdem mehrfach verbessert. Mit Graph Search lassen sich extrem umfangreiche Suchanfragen durch die Kombination verschiedener Operatoren durchführen. Ein simples Beispiel: Mit Graph Search könnt ihr euch über die Suchanfrage „People who like t3n Magazin and live in Hanover, Germany“ direkt alle Personen anzeigen lassen, die das t3n Magazin auf Facebook geliked haben und zusätzlich als Wohnort Hannover eingetragen haben. Diese Suche ließe sich noch weitere Kategorien wie das Alter, das Geschlecht, den Arbeitgeber und so weiter eingrenzen. Zumindest wenn die gelistete Person das nicht über die Datenschutzeinstellungen verhindert. Wie das geht, verrät euch unser Kollege Andreas Weck in diesem Artikel.

Graph Search: Eine beispielhafte Suchanfrage auf Facebook. (Screenshot: Facebook)
Graph Search: Eine beispielhafte Suchanfrage auf Facebook. (Screenshot: Facebook)

Wie ihr seht, ist der Graph Search also eine extrem mächtige Personsuchmaschine, mit der ihr viel über die Interessen und Gewohnheiten der Facebook-Nutzer in Erfahrung bringen könnt. Daher bietet es sich natürlich auch an, sie im Marketing-Kontext zu verwenden. Mit Graph Search könnt ihr beispielsweise Audience-Insights gewinnen oder auch Influencer oder Brand-Advocates aufstöbern. Simon Penson, der Gründer der britischen Agentur Zazzle Media, hat für den Blog der Marketing-Spezialisten MOZ einen umfangreichen Artikel zu dem Thema Graph Search für Marketers veröffentlicht. Darin beschreibt er auch einen interessanten Weg, um mit hilfe von Graph Search sehr genaue Einblicke in die Interessen eurer Fans oder die Fans eines Konkurrenten zu bekommen. Außerdem liefert er auch ein praktisches Werkzeug mit, um diese Daten auszuwerten.

So geht‘s: Audience Insights mit Graph Search und Facebook-Ads ermitteln

Mit Graph Search ist es extrem einfach herauszufinden, welche Seiten die Menschen mögen, die auch eure Seite geliked haben. Interessanter dürfte es allerdings sein, die beliebtesten Interessen eurer Fans herauszufinden. Dazu stellt ihr eine Suchanfrage nach dem folgenden Muster: „Favorite interests of people who like NAME EURES BRANDS“. Außerdem könnt ihr auch danach fragen, was die beliebtesten Interessen eurer Fans und der Fans eures größten Mitbewerbers sind. Eine solche Frage müsstet ihr wie folgt formulieren: „Favorite interests of people who like NAME EURES BRANDS and NAME DES MITBEWERBERS“.

Audience Insights: Die durch Graph Search ermittelten Interessen könnt ihr mithilfe Zielgruppenfunktion der Facebook-Ads in ein Verhältnis setzen. (Screenshot: Facebook)
Audience Insights: Die durch Graph Search ermittelten Interessen könnt ihr mithilfe Zielgruppenfunktion der Facebook-Ads in ein Verhältnis setzen. (Screenshot: Facebook)

Das Problem mit den obigen Suchanfragen ist, dass ihr keine wirklichen Zahlen angezeigt bekommt. Ihr wisst zwar, welche Interessen eure Fans haben, wisst aber nicht wie viele von ihnen diese Interessen teilen. Außerdem habt ihr keine Ahnung, ob das verglichen mit der Gesamtbevölkerung ein hoher Prozentsatz ist, oder nicht. Dafür hat Simon Penson eine interessante Lösung gefunden. Ihr könnt die Zahlen herausfinden, indem ihr Facebooks Werbefunktion verwendet. Zunächst erstellt ihr dazu eine Zielgruppe, die einen speziellen Brand mag. wird euch zeigen, wie viele Menschen das in etwa sind.

Facebook: Dank der unterschiedlichen Zielgruppen könnt ihr ausrechnen, wie viele Fans eines Brands sich für ein bestimmtes Thema begeistern können. (Screenshot: Facebook)
Facebook: Dank der unterschiedlichen Zielgruppen könnt ihr ausrechnen, wie viele Fans eines Brands sich für ein bestimmtes Thema begeistern können. (Screenshot: Facebook)

Anschließend führt ihr denselben Schritt mit einem ausgewählten Interesse der Brand-Fans durch. Als letzten Schritt schaut ihr euch an, wie groß die Zielgruppe wird, wenn ihr den Brand und das ausgewählte Interesse gemeinsam angebt. Anschließend müsst ihr nur noch ausrechnen, wie hoch der Prozentsatz der Menschen mit einem bestimmten Interesse an euren Fans ist. Dazu könnt ihr die folgende Formel verwenden, oder den praktischen Audience-Insights-Rechner von Zazzle.

Statt dieser Formel könnt ihr aber auch den verlinkten Audience-Insights-Rechner nutzen. (Grafik: Zazzle)
Statt dieser Formel könnt ihr aber auch den verlinkten Audience-Insights-Rechner nutzen. (Grafik: Zazzle)

Die Prozentangabe ist zwar interessant, aber zunächst nicht wirklich hilfreich. Um herauszufinden, ob ihr das ein hoher Wert ist, müsst ihr zusätzlich überprüfen, wie hoch der Prozentsatz an der generellen Bevölkerung ist. Dazu erstellt ihr einmal eine Zielgruppe ohne Interessenbeschränkung und eine mit. Auch das Ergebnis könntet ihr selbst ausrechnen oder auf den oben verlinkten Rechner von Zazzle zurückgreifen. Bei unserem Beispiel stellt sich das Ergebnis wie folgt dar:

Überraschung: Verglichen mit allen deutschen Facebook-Nutzern interessieren sich übermäßig viele t3n-Leser für PHP. (Screenshot: Zazzle)
Überraschung: Verglichen mit allen deutschen Facebook-Nutzern interessieren sich übermäßig viele t3n-Leser für PHP. (Screenshot: Zazzle)

Audience Insights: Wie weichen die Interessen der Fans eines Brands von denen der durchschnittlichen Facebook-Nutzer ab?

Wenn ihr die hier vorgestellte Herangehensweise oft genug mit verschiedenen Interessen wiederholt, könnt ihr spannende Einblicke in die Interessen eurer Fans beziehungsweise der Fans eines anderen Brands erhalten. Alle Ergebnisse könntet ihr in eine Tabelle eintragen und euch als Balkendiagramm darstellen lassen. Dann könntet ihr auf einen Blick sehen, welche Interessen unter den Fans des ausgewählten Brands besonders stark im Vergleich zum Facebook-Durchschnitt vertreten sind.

Diese Informationen könntet ihr für gezielte Werbekampagnen aber auch im Bereich des zielgerichteten Content-Marketings verwenden. Immerhin ist es deutlich einfacher Engagement zu erzeugen, wenn ihr die Interessen der Menschen kennt, die eure Facebook-Page geliked haben.

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Kim Rixecker
Facebook experimentiert mit sich selbst zerstörenden Posts http://t3n.de/news/facebook-selbstzerstoerende-nachrichten-566575/ 2014-09-11T09:48:38Z
Ein neues Feature erlaubt es Facebook-Nutzern, ihre Nachrichten mit einem Haltbarkeitsdatum zu versehen. Derzeit sollen jedoch nur wenige Nutzer die Funktion testen können.

Ein neues Feature erlaubt es Facebook-Nutzern, ihre Nachrichten mit einem Haltbarkeitsdatum zu versehen. Derzeit sollen jedoch nur wenige Nutzer die Funktion testen können.

facebook
Facebook testet derzeit sich selbst zerstörende Nachrichten. (Foto: © JaysonPhotography - iStock.com)

Facebook-Nachrichten mit begrenzter Haltbarkeit

Facebook testet derzeit ein Feature, mit dem Nutzer sich selbst zerstörende Nachrichten schreiben können. Zur Auswahl steht eine Zeitspanne von einer Stunde bis hin zu sieben Tagen. Anschließend verschwinden die Nachrichten automatisch wieder. Ein entsprechender Hinweis auf die Funktion findet sich bereits auf der Hilfe-Seite des sozialen Netzwerks. Allerdings beschränkt sich die Erklärung auf den Hinweis, dass dieses Feature nur in bestimmten Gegenden verfügbar sei.

Gegenüber der US-amerikanischen Technologie-News-Seite TheNextWeb hat ein Facebook-Sprecher bestätigt, dass die Funktion derzeit im Rahmen eines Pilotversuchs auf der iOS-App des Unternehmens getestet wird. testet häufig neue Funktionen an einem kleinen Kreis von Nutzern, um Feedback einzuholen und die Reaktionen der Benutzer auszuwerten. Ob das Feature irgendwann für alle Nutzer kommt, ist derzeit unklar.

Wer Bolt verwenden will, braucht weder ein Instagram- noch ein Facebook-Profil. (Bild: Instagram)
Facebook versuchte schon mit den Apps Poke, Slingshot und Bolt das Erfolgsgeheimnis von Snapchat zu imitieren. (Bild: Instagram)

Facebook macht (wieder) einen auf Snapchat

Populär wurden selbstzerstörende Nachrichten vor allem durch den Messenger Snapchat. Nachdem das Startup Berichten zufolge ein Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden US-Dollar abgelehnt hatte, veröffentlichte der Social-Media-Gigant zunächst eine Snapchat-Kopie namens Poke, der allerdings kein großer Erfolg zuteilwurde.

Danach veröffentlichte Facebook Slingshot. Auch diese App weist gewisse Ähnlichkeiten zu Snapchat auf. Darüber hinaus hat auch die Facebook-Tochter Instagram seit Juli 2014 mit Bolt eine ähnliche App im Angebot. An den Erfolg der Vorlage konnte Facebook aber in beiden Fällen bisher nicht anknüpfen.

Slingshot Slingshot @ App Store
Preis: Kostenlos

Slingshot Slingshot @ Google Play
Preis: Kostenlos

via mashable.com

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Kim Rixecker
„In diesem Umkreis werben“: Facebook soll neue zielgerichtete Anzeigen testen http://t3n.de/news/umkreis-werben-facebook-566058/ 2014-09-09T08:46:21Z
Facebook schient ein neues Werbe-Feature zu testen. Es zeigt Firmen an, wie viele Facebook-Nutzer sich regelmäßig in einem bestimmten Gebiet aufhalten. Anschließend können lokale Unternehmen …

schient ein neues Werbe-Feature zu testen. Es zeigt Firmen an, wie viele Facebook-Nutzer sich regelmäßig in einem bestimmten Gebiet aufhalten. Anschließend können lokale Unternehmen gezielt Werbung an diese Nutzer ausliefern.

Im Umkreis um den eigenen Laden werben: So soll das neue Facebook-Feature aussehen. (Screenshot: AllFacebook)
Im Umkreis um den eigenen Laden werben: So soll das neue Facebook-Feature aussehen. (Screenshot: AllFacebook)

Facebook: Gezielte Werbung in einem bestimmten Umkreis

Ein neues Facebook-Feature könnte die ultimative Werbemöglichkeit für lokale Unternehmen werden. Unternehmen können damit einen Ort, im Regelfall ihre Geschäftsstelle, auswählen, und anschließend einen Radius um diesen Ort herum festlegen. Facebook zeigt der Firma dann an, wie viele Nutzer des Netzwerks regelmäßig innerhalb dieses Radius aktiv sind.

Diese Nutzer könnten nun gezielte Werbung für das Ladenlokal des Unternehmens erhalten. Das geht aus einem Bericht des inoffiziellen Facebook-Blogs AllFacebook hervor. Die Funktion wäre vor allem für lokale Geschäfte, Restaurants, Cafés oder Bars sinnvoll. Neben der Adresse und der Größe des Radius scheinen Werbekunden auch einen bestimmten Altersbereich und das Geschlecht ihrer Zielgruppe bestimmen zu können.

Radius-basierte Werbung: Facebook testet das neue Format

Derzeit gibt es keine offiziellen Informationen zu dem neuen Feature und es scheint sich daher um einen begrenzten Testlauf zu handeln. Ob die Funktion bald allen Unternehmen offen steht, ist daher noch unklar. Allerdings dürfte es ein großes Interesse daran geben, gezielt im lokalen Umfeld eines Geschäftes zu werben – von daher ist ein größerer Rollout der Funktion nicht unwahrscheinlich. Immerhin käme sie auch den Werbeeinnahmen des Social Networks zugute.

Wer sich für das Thema interessiert, sollte einen Blick auf den Artikel „Werbung auf Facebook: So werden Kampagnen zum Erfolg“ aus dem t3n Magazin Nr. 26 werfen.

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Kim Rixecker
I heart my stickered Notebook! [Teil 2 – Das Voting] http://t3n.de/news/heart-stickered-notebook-voting-565714/ 2014-09-05T10:51:49Z
Vor knapp zwei Wochen haben wir dazu aufgerufen, eure mit Stickern beklebten Notebooks auf Facebook, Google+, Twitter oder Instagram zu teilen, doch mit dieser Resonanz hätten wir damals nicht …

Vor knapp zwei Wochen haben wir dazu aufgerufen, eure mit Stickern beklebten auf , , oder zu teilen, doch mit dieser Resonanz hätten wir damals nicht gerechnet. Uns erreichten mehr als 200 Einsendungen. Jetzt startet die zweite Runde, in der ihr den Gewinner unserer Verlosung wählen könnt. Wir haben alles gesehen: Vögel, Hunde, Affen, Wale, ein Stück Brot. Auf euren Laptops finden sich Sticker aller möglichen Unternehmen, Marken und Websites. Manch einer verklebt ganz offensichtlich alles was ihm in die Finger kommt, manch anderer selektiv nur seine ganz persönlichen Highlights.

Jetzt abstimmen: Wählt euren Favoriten!

Das Notebook unseres Social-Media-Managers Alex. (Foto: t3n)
Das Notebook unseres Social-Media-Managers Alex. (Foto: t3n)

Aus all euren Einsendungen haben wir unsere 20 Favoriten gewählt, die „Crème de la Crème“. Im letzten Schritt, dem Voting, liegt es jetzt an euch, unseren Lesern. Besucht unsere Fotoalben auf Facebook oder Google+ und stimmt mit einem Like oder +1 für euren Favoriten. Der Gewinner mit den meisten Votings in beiden Netzwerken hat dann die Qual der Wahl. Er muss sich zwischen einem MacBook Air, einem Lenovo Thinkpad und einem 1.000-Euro-Gutschein bei Notebooksbilliger.de entscheiden.

Update vom 08. September 2014: Bitte entschuldigt die späte Klarstellung: Das Voting endet am kommenden Montag, den 15. September, pünktlich um 12 Uhr.

Jetzt abstimmen auf ...

Für einen Einblick in die 20 Teilnehmer der zweiten Runde unseres Gewinnspiels, hier eine Galerie mit allen Fotos.

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Lars Budde
Event-Promotion wird einfacher: Facebook stellt neues Tool für Page-Betreiber vor http://t3n.de/news/facebook-event-promotion-newsfeed-565277/ 2014-09-03T08:02:53Z
Facebook gibt Seitenbetreibern eine neue Möglichkeit an die Hand, um ihre Events auf dem sozialen Netzwerk zu bewerben. Werbung für Veranstaltungen kann demnächst auch direkt im Newsfeed …

gibt Seitenbetreibern eine neue Möglichkeit an die Hand, um ihre Events auf dem sozialen Netzwerk zu bewerben. für Veranstaltungen kann demnächst auch direkt im Newsfeed geschaltet werden.

Facebook: So wird Werbung für ein Event auf dem Smartphone aussehen. (Grafik: Facebook)
Facebook: So wird Werbung für ein Event auf dem Smartphone aussehen. (Grafik: Facebook)

Events auf Facebook: Werbung kann demnächst auch im Newsfeed geschaltet werden

Nach Angaben von Facebook werden 30 Prozent aller Events auf Facebook nicht von Einzelpersonen, sondern von Pages eingestellt. Die sollen jetzt die Möglichkeit erhalten, ihre Veranstaltungen auch direkt im Newsfeed zu bewerben. Bisher konnten Anzeigen für Events nur in der Seitenleiste geschaltet werden. Durch die Neuerung erreichen Seitenbetreiber jetzt endlich auch Smartphone-Nutzer direkt.

Das Feature soll in den kommenden Wochen ausgerollt werden. Betreiber von Facebook-Pages können die entsprechenden Anzeigen über Ad Create und den Power Editor erstellen. Vor allem die Möglichkeit endlich auch Nutzer auf mobilen Endgeräten zu erreichen, dürfte viele Anbieter freuen. Immerhin helfen sie Event-Veranstaltern dabei, mehr Menschen auf ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Event-Insights: Alle wichtigen Informationen zur eigenen Veranstaltung auf einem Blick. (Screenshot: Facebook)
Event-Insights: Alle wichtigen Informationen zur eigenen Veranstaltung auf einem Blick. (Screenshot: Facebook)

Facebook: Genauer Einblick in den Erfolg eines Events

Event-Veranstalter auf Facebook bekommen außerdem umfangreiche Informationen zu ihren Veranstaltungen auf der entsprechenden Seite angezeigt. Dort erfahrt ihr, wie viele Facebook-Nutzer einen Link zu eurem gesehen haben, wie viele die Event-Seite besucht haben und wie viele Menschen eine der drei möglichen Antworten zum Erscheinen ausgewählt haben.

via www.searchenginejournal.com

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Kim Rixecker
Neuer Newsfeed-Algorithmus: Diese Clickbaiting-Posts will Facebook künftig abstrafen http://t3n.de/news/newsfeed-algorithmus-clickbaiting-facebook-563972/ 2014-08-25T19:12:41Z
Clickbaiting ist Facebook ein Dorn im Auge. Eine Aktualisierung des Newsfeed-Algorithmus bringt zwei neue Kriterien ins Spiel, die für mehr Qualität im Nachrichtenstorm sorgen sollen.

Clickbaiting ist ein Dorn im Auge. Eine Aktualisierung des Newsfeed-Algorithmus bringt zwei neue Kriterien ins Spiel, die für mehr Qualität im Nachrichtenstorm sorgen sollen.

Facebook verändert erneut den Newsfeed-Algorithmus und möchte weiter gegen Clickbait-Beiträge im Nachrichtenstrom vorgehen. Wie das Soziale Netzwerk im firmeneigenen Newsroom ankündigt, sollen heftig.co-artige Inhalte ab sofort noch besser erkannt und härter abgestraft werden. Die Aktualisierungen des Algorithmus stellen dabei zwei Dinge besonders auf den Prüfstand, die Clickbaiter häufig umsetzen: Zum einen sollen Einführungstexte, die zum Klick aufrufen identifiziert werden und zum anderen sollen Einführungstexte, die mit einem Link am Ende arbeiten, in das Raster fallen. Clickbaiter posten in diesem Sinne oft Bilder, die sogenannte „Call To Actions“ im Einführungstext aufweisen und keine Link-Vorschau besitzen. Hier ein Beispiel für einen solchen Beitrag, den Facebook unter diesen Kriterien künftig herausfiltern möchte.

Änderung zum Newsfeed-Algoritmus auf Facebook: Inhalte dieser Art werden künftig abgestraft. (Screenshot: Facebook Newsroom)
Änderung zum Newsfeed-Algoritmus auf Facebook: Inhalte dieser Art werden künftig abgestraft. (Screenshot: Facebook Newsroom)

Weitere Kritierien um Clickbait-Beiträge zu identifizieren sind laut Facebook die Verweildauer auf Webseiten und die Relation von Klicks und Interaktionen. Tatsächlich eignen sich Kennziffern dieser Art sehr gut, um einen Rückschluss darauf zu bekommen, ob ein Nutzer einen relevanten Inhalt vor sich hatte oder ob er einem falschen Versprechen auf den Leim gegangen ist.

Einen ähnlichen Vorstoß wie den jetzigen, haben die Entwickler vor wenigen Monaten auch hinsichtlich Likebaiting angestellt. Beiträge, die um ein Like oder Share bitten, werden genauso wie die Klick-Bettler abgestraft. Weitere Informationen dazu findet ihr in dem Artikel „Facebook Newsfeed: Beiträge mit Like-Bait, Spam oder doppeltem Content werden ausgeblendet“.

Newsfeed-Qualitätsoffensive: Facebook als persönliche Nachrichtenzentrale

Facebook versucht seit einiger Zeit in einer Qualitätsoffensive gegen spam-artige Inhalte vorzugehen. Die Verantwortlichen möchten mehr und mehr zur persönlichen Zentrale für den Nachrichtenkonsum werden. Bereits im Dezember 2013 wurden dafür Veränderungen vorgenommen, die News- und Eventartikel im Nachrichtenstrom der Nutzer höher priorisieren und Memes abstrafen sollen. Tiefergehende Informationen findet ihr in dem Artikel „Facebook-Newsfeed-Update: Mehr relevante Inhalte, weniger Memes“.

via www.thomashutter.com

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Andreas Weck