Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-12-17T11:40:10Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Geniale Gmail-Erweiterung: Alle Informationen zu euren Kontakten direkt in der Inbox http://t3n.de/news/linkedin-facebook-gmail-kontakte-585426/ 2014-12-17T11:40:10Z
Mit einer neuen Browser-Erweiterung sollt ihr alle wichtigen Informationen zu euren Kontakten direkt in Gmail angezeigt bekommen. Das Tool bedient sich dabei Informationen von Facebook, LinkedIn …

Mit einer neuen Browser-Erweiterung sollt ihr alle wichtigen Informationen zu euren Kontakten direkt in Gmail angezeigt bekommen. Das Tool bedient sich dabei Informationen von Facebook, LinkedIn sowie Twitter und liefert auch jeweils Details zum Arbeitgeber eines Kontaktes.

FullContact für Gmail: Alle Details zu euren Kontakten direkt in der Inbox

Wir bekommen heutzutage so viele E-Mails, dass es teilweise schwierig wird, den Überblick über alle Kontakte zu behalten. Eine neue Chrome-Erweiterung soll Gmail-Nutzern jetzt dabei helfen. Das Tool namens FullContact für Gmail zeigt euch dazu neben jeder Mail weiterführende Informationen zu dem Autor der Nachricht an. Die Informationen besorgt sich die Erweiterung aus verschiedenen sozialen Netzwerken.

FullContact für Gmail zeigt euch alle wichtigen Informationen zu eurem Kontakt direkt in der Inbox an. (Screenshot: FullContact)
FullContact für Gmail zeigt euch alle wichtigen Informationen zu eurem Kontakt direkt in der Inbox an. (Screenshot: FullContact)

So könnt ihr auf einen Blick sehen, was die Person kürzlich auf Facebook, Twitter oder einem anderen Netzwerk gepostet hat. Außerdem gibt es eine Übersichtsseite mit dem Foto der Person und weiterführenden Informationen wie Wohnort, Arbeitgeber oder Position im Unternehmen. Zusätzlich könnt ihr euch auch Informationen zu dem Unternehmen anzeigen lassen. Auf die Art seid ihr schnell im Bild, mit wem ihr es gerade zutun habt. Mit nur einem Klick könnt ihr die Person samt Zusatzinformationen direkt in eure Kontakte aufnehmen, einen Termin ansetzen oder einen Hangout starten.

FullContact für Gmail: Kostenlos für bis zu 5.000 Kontakte

Die Erweiterung basiert auf der Kontakt-Management-Lösung von FullContact. Über die Web-App könnt ihr eure Kontakte verwalten und Informationen aus den verschiedenen Netzwerken zusammenführen. Aber gerade die neue Chrome-Erweiterung könnte sich als Killer-Feature für den Anbieter herausstellen. Der Dienst ist kostenlos, sofern ihr nicht mehr als 5.000 Kontakte damit verwaltet. Für 9,99 US-Dollar im Monat könnt ihr bis zu 25.000 Kontakte verwalten.

Die Gmail-Erweiterung von FullContact machte in unseren kleinen Test eine gute Figur. Obwohl nicht immer alle verfügbaren Informationen angezeigt wurden, kann FullContact für Gmail eine echte Zeitersparnis im Arbeitsalltag bedeuten. Auch wenn derzeit nur Chrome unterstützt wird, müssen sich Firefox- und Safari-Nutzer nicht grämen: Bald soll es auch Erweiterungen für diese Browser geben.

Wer noch mehr aus dem eigenen Browser holen möchte, der findet in unseren Artikeln „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“ und „20 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser“ weitere hilfreiche Tools.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Facebook: Anzeigen erhalten nach Redesign rund 30 Prozent mehr Aufmerksamkeit http://t3n.de/news/facebook-anzeigen-sidebar-585254/ 2014-12-16T09:03:14Z
Facebook berichtet, dass die eigenen Anzeigenformate in der Sidebar seit dem letzten Redesign deutlich an Performance gewonnen haben. Obwohl diese Ankündigung mit Vorsicht zu genießen ist, lohnt …

Facebook berichtet, dass die eigenen Anzeigenformate in der Sidebar seit dem letzten Redesign deutlich an Performance gewonnen haben. Obwohl diese Ankündigung mit Vorsicht zu genießen ist, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Zahlen.

Im April dieses Jahres präsentierte Facebook das neue Design der in der Sidebar ausgelieferten Anzeigen. Sie wurden dem Look der restlichen Seite angepasst und zeigten in ersten Versuchen eine höhere Interaktion, weshalb Facebook das neue Design im Laufe der nächsten Monate ausrollte.

Neue Sidebar-Anzeigen generieren knapp 30 Prozent mehr Aufmerksamkeit

Das neue Design der Sidebar-Anzeigen von Facebook. (Quele: Facebook)
Das neue Design der Sidebar-Anzeigen von Facebook. (Quele: Facebook)

Die neuen Anzeigen sollen zu mehr Aufmerksamkeit seitens der Nutzer geführt haben, heißt es jetzt im Unternehmensblog. Facebook zitiert hierfür eine aktuelle Eye-Tracking-Studie. Sie habe demnach festgestellt, dass ...

  • die neuen Anzeigen 29 Prozent mehr Aufmerksamkeit generieren,
  • von Nutzern 50 Prozent länger betrachtet und
  • 46 Prozent häufiger gelesen werden.

Ähnlich positiv äußern sich auch zwei zitierte Werbekunden. TellApart berichtet beispielsweise von einem Anstieg der Klickrate um über 100 Prozent.

Anzeigen in Sidebar bis zu 20-mal günstiger als im Newsfeed

Im Vergleich zu den im Newsfeed ausgespielten Anzeigen kosten Anzeigen in der Sidebar bis zu 20-mal weniger, berichtet Marketing Land. In Anbetracht dieser Tatsache sowie der scheinbar besseren Performance, lohnt sich eine Neubewertung. Selbstverständlich sollten Werbetreibende die von Facebook angegebenen Steigerungen trotzdem mit Vorsicht genießen. Die positiven Stimmen sind schließlich nicht verwunderlich, stammen sie doch direkt von Facebook. Eine gegenteilige Entwicklung wäre vermutlich nicht auf dem Unternehmensblog gelandet.

Was sind eure Erfahrungen mit den Sidebar-Anzeigen?

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Lars Budde
Ein Print-Magazin mit funktionierendem Like-Button: Völlig verrückt oder visionär? http://t3n.de/news/print-magazin-like-button-585215/ 2014-12-16T08:46:13Z
Leser-Blatt-Bindung, Verknüpfung von Print und Online, sauberes Tracking der Lesegewohnheiten – all das sind Dinge, mit denen Verlage seit beinahe zwei Jahrzehnten zu kämpfen haben.

Leser-Blatt-Bindung, Verknüpfung von Print und Online, sauberes Tracking der Lesegewohnheiten – all das sind Dinge, mit denen Verlage seit beinahe zwei Jahrzehnten zu kämpfen haben. Eine brasilianische Werbeagentur hat eine Print-Anzeige konzipiert, die zeigt, dass es eigentlich nur ein bisschen Phantasie und Technik braucht.

Ein Print-Magazin mit Like-Button: Made in Brazil

Ein Print-Magazin mit Like-Button, der auch funktioniert. (Foto: dm9ddb.com.br)
Ein Print-Magazin mit Like-Button, der auch funktioniert. (Foto: dm9ddb.com.br)

Contigo ist ein klassisches Magazin, das Mode, Stars und die neuesten Trends beleuchtet. Keine außergewöhnlich innovative Mischung, die das brasilianische Medienunternehmen Grupo Abril da auf den Markt bringt, doch eine der letzten Ausgaben sorgt in Publishing-Kreisen für Diskussionen. Schuld daran ist die Werbeagentur DM9éDDB aus São Paulo, die für die Modekette C&A eine Werbeanzeige der besonderen Art konzipiert hat. Eine, die tatsächlich Print und Online miteinander verknüpft.

Auf einer ganzen Seite springt dem Leser zunächst die Frage „Welchen Look mögen Sie lieber?“ entgegen, auf der nächsten Seite dann die Auflösung: zwei Outfits, unter denen jeweils ein Like-Button platziert wurde. Der Clou: Die beiden Buttons funktionieren wirklich. Und damit das so ist, haben sich DM9éDDB und C&A einiges einfallen lassen.

Brasilien: Vorreiter in Sachen Social-Media-Marketing

Ein Druck auf den Like-Button und die Anzeige verbindet sich mit Facebook. (Foto: dm9ddb.com.br)
Ein Druck auf den Like-Button und die Anzeige verbindet sich mit Facebook. (Foto: dm9ddb.com.br)

„With the evolution of digital actions we positioned the C&A as reference in innovation in the fashion market.“ (Adrian Ferguson, Media Vice President DM9éDDB)

Schritt 1: Das Heft kann nur über die Facebook-Seite von Contigo bestellt werden. So bekommt jeder Leser eine personalisierte Ausgabe, die mit dem eigenen Facebook-Account verknüpft ist. Schritt 2: Die Werbeagentur hat Microsoft und den Telekommunikationsanbieter TIM ins Boot geholt, damit der Leser weder sein Smartphone noch eine WLAN-Verbindung braucht, damit sich das Heft „mit dem Internet verbinden“ kann. Unter der Anzeige sitzt die notwendige Elektronik, die dafür sorgt, dass die Anzeige „online“ ist und sich beim Druck auf den Like-Button mit und dem Nutzer-Account verbindet. Das Ergebnis: ein Posting des Nutzers mit der Wahl seines Outfits. Zusätzlich leuchtet über dem entsprechenden Like-Button eine kleines LED auf, alle Postings wurden darüber hinaus gesammelt und in einem Einkaufszentrum in São Paulo gezeigt, wo auch das Sieger-Outfit ausgestellt wurde.

Brasilianische Unternehmen und Agenturen haben schon mehrfach mit außergewöhnlichen Social-Media-Kampagnen auf sich aufmerksam gemacht. So verknüpfte C&A auch schon Facebooks Like-Funktion mit Kleiderbügeln, der Kosmetikkonzern Beiersdorf entwickelte für seine Marke Nivea eine Print-Anzeige, von der sich ein Armband für Kinder abtrennen ließ. Dieses Armband konnte mit dem Smartphone der Eltern verbunden werden und ihnen – beispielsweise am Strand – anzeigen, wo ihr Kind gerade ist. Bewegte es sich aus einem vorher festgelegten Umkreis, schlug die dazugehörige App Alarm.

Ist das Print-Magazin mit Like-Button nur der Anfang?

Die Idee der Kreativagentur klingt auf den ersten Blick vielversprechend, ist diese Print-Magazin mit Like-Button doch ein offenbar alltagstauglicher Versuch, Print-Produkte und Online wirklich miteinander zu verknüpfen. Doch es bleiben auch Fragen. Neben der teuren und aufwendigen Produktion der Anzeige, die zudem durch die verbaute Technik recht dick ausfällt und das Heft unnötig klobig macht, ist es vor allem der Nutzwert für die Leser, der – von einer spannende Spielerei mal abgesehen – offen bleibt.

Doch in der Idee steckt Potenzial. Verbunden mit Gewinnspielen oder Rabattaktionen ließe sich aus dem Konzept durchaus etwas machen. Und nicht zuletzt zeigen DM9éDDB und C&A mit ihrer Kampagne eins: Gute Ideen erzeugen Aufmerksamkeit. Durchaus eines der wichtigsten Ziele im Marketing.

Übrigens: Wenn ihr euch neben dem Print-Magazin mit Like-Button auch für andere kreative Marketing-Ideen interessiert, schaut euch doch mal den Artikel „Guerilla-Marketing: 40 kreative Beispiele für etwas andere Werbung“ an.

via blog.drupa.com

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Florian Blaschke
Unit-Testing für JavaScript: Jasmine als Basis für Jest http://t3n.de/news/facebook-jest-javascript-testing-kurztest-585066/ 2014-12-16T07:30:26Z
Ganz ehrlich: Wer liebt es, Tests zu schreiben? Die Facebook-Entwickler auch nicht. Deshalb haben sie Jest ins Leben gerufen – schmerzfreies JavaScript Unit-Testing. In diesem Artikel zeigen wir …

Ganz ehrlich: Wer liebt es, Tests zu schreiben? Die Facebook-Entwickler auch nicht. Deshalb haben sie Jest ins Leben gerufen – schmerzfreies JavaScript Unit-Testing. In diesem Artikel zeigen wir euch Jest und wie ihr es einsetzen könnt.

Jest basiert auf dem relativ bekannten Test-Framework Jasmine, kann aber Einiges mehr. Neben den Basis-Features von Jasmine ist Jest auch in der Lage, eine ganze Reihe von Vorgängen zu automatisieren. So ist Jest in der Lage, selbstständig alle Tests in einem Repository zu finden, oder Mock-Objekte ganz automatisch zu generieren zu, damit du deinen Code schneller Testen kannst – ohne irgendwelche Abhängigkeiten berücksichtigen zu müssen.

jest
Jest erweitert das bekannte Testing-Framwork Jasmine. (Grafik: Facebook)

Jest kann über ein Commando-Tool genutzt werden, denn das Framework durchläuft Tests auf einem Fake-DOM, und das paralell.

In vier Schritten: Jest anwenden

Das folgende Beispiel geht davon aus, dass ihr die sum.js-Klasse testen wollt, die nichts anders macht, als zwei Werte zu addieren.

// sum.js
function sum(value1, value2) {
  return value1 + value2;
}
module.exports = sum;

Um einen Test zu entwicklen, müsst ihr folgende Test-Datei im Verzeichnis tests/ hinterlegen:

// __tests__/sum-test.js
jest.dontMock('../sum');

describe('sum', function() {
 it('adds 1 + 2 to equal 3', function() {
   var sum = require('../sum');
   expect(sum(1, 2)).toBe(3);
 });
});

Mit npm install jest-cli --save-dev könnt ihr das Command-Tool starten. Wenn ihr eure package.json aktualisiert mit ...

{
 ...
 "scripts": {
   "test": "jest"
 }
 ...
}

... aktualisiert, könnt ihr den Test via npm test ausführen.

Automatische Mock-Objekte

Ein Grundprinzip des Unit-Testings ist, dass man nur eine „Unit“ testet. Nun ist es aber so, dass diese Einheiten von anderer Software abhängig ist und auf „Modul-Größe“ heranwachsen kann. Und genau hier liegt die Stärke von Jest. Das Test-Framework macht es extrem einfach, einzelne Module von Abhängigkeiten zu isolieren und diese zu testen – völlig automatisiert. Jest generiert somit selbstständig Mock-Objekte um die Funktionstüchtigkeit einzelner Module, ohne die eigentlichen Abhängigkeiten, testen zu können. Hier ein Beispiel:

// CurrentUser.js
var userID = 0;
module.exports = {
  getID: function() { 
    return userID;
  },
  setID: function(id) {
    userID = id;
  }
};
// login.js
var CurrentUser = require('./CurrentUser.js');

Wenn ihr die long.js-Datei mit NodeJS ausführt, wird Jest nicht eingreifen, jedoch: Ein Unit-Test für login.js veranlasst Jest, die require()-Methode zu verändern. Nämlich so, dass sich der Code wie folgt verhält:

var CurrentUser = {
  getID: jest.genMockFunction(),
  setID: jest.genMockFunction()
};

Durch diese Anpassung wird die „echte“ Current.js-Datei durch Mock-Objekte ersetzt. Der zu testende Code ist also isoliert worden, kann aber trotzdem uneingeschränkt getestet werden. Somit müssen keine zusätzlichen „Boilerplates“ entwickelt werden, nur für Abhängigkeiten, die ihr sowieso nicht einem Test unterziehen wolltet.

Jest ist sinnvolle Alternative zu Jasmine

Es ist ein guter Ansat, vieles in einem Framework bereitzustellen, aber Entwicklern trotzdem die Möglichkeit zu bieten, in Einzelfällen anders vorgehen zu können – ganz ohne „dirty hacks“.

Gerade die Mockup-Funktion bei Jest ist eine solche Möglichkeit. Durch die jest.mock()- und jest.dontMock()-APIs könnt ihr bestimmen wie sich Mock-Objekt verhalten. Zusätzlich können in Jest – in speziellen Fällen – völlig neue und eigene Mock-Objekte manuell implementiert werden.

Wenn ihr mehr über Jest erfahren wollt, dann kann ich euch die Dokumentation empfehlen. Das Test-Framework könnt ihr bei GitHub herunterladen. Hier findet ihr ähnliche Artikel zu Frameworks wie Jest.

Was sagt ihr zu Facebooks JavaScript-Unit-Testing?

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Mario Janschitz
WhatsApp: Web-Version für Instant Messenger geplant http://t3n.de/news/whatsapp-web-version-fuer-585012/ 2014-12-15T05:16:50Z
Eines hat der beliebte Instant Messenger WhatsApp nicht, worüber die Konkurrenten wie Skype oder der Facebook-Chat verfügen: eine Web-Version. Die könnte nun kommen, wie niederländische Blogger …

Eines hat der beliebte Instant Messenger WhatsApp nicht, worüber die Konkurrenten wie Skype oder der Facebook-Chat verfügen: eine Web-Version. Die könnte nun kommen, wie niederländische Blogger im Code einer Betaversion entdeckt haben wollen.

WhatsApp ist aller Datenschutzbedenken zum Trotz einer der beliebtesten Instant Messenger. Vor rund fünf Jahren, im November 2009, gelauncht, hat WhatsApp mittlerweile etwa 600 Millionen Nutzer. Jeden Tag werden 50 Millionen Textnachrichten per WhatsApp übertragen. Nur eine Web-Version gab es bisher nicht. Das könnte sich schon bald ändern, niederländische Blogger wollen jedenfalls einen Hinweis darauf im Code von WhatsApp entdeckt haben.

Hinweis auf „WhatsApp Web“ entdeckt

AndroidWorld.nl will in einer Betaversion von WhatsApp unter anderem den Namen „WhatsApp Web“ und die Adresse „web.whatsapp.com“ entdeckt haben. Gibt man die Webadresse ein, gelangt man auf eine Seite, auf der man sich mit seinem Google-Account anmelden kann. Bisher passiert dort aber nichts weiter.

Dieser Code-Schnipsel soll Hinweise auf WhatsApp-Web-Version enthalten (Grafik: AndroidWorld.nl)
Dieser Code-Schnipsel soll Hinweise auf WhatsApp-Web-Version enthalten. (Grafik: AndroidWorld.nl)

Darüber hinaus fanden die niederländischen Blogger nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass für die Anmeldung zur Web-Version von WhatsApp ein QR-Code-Verfahren verwendet werden könnte. Der Login könnte dann im Zusammenspiel mit der mobilen WhatsApp-Version erfolgen.

Web-Version: WhatsApp könnte bald auch auf dem Desktop nutzbar sein. (Foto: WhatsApp)
Web-Version: WhatsApp könnte bald auch auf dem Desktop nutzbar sein. (Foto: WhatsApp)

Bisher ist das Ganze allerdings nur Spekulation. Eine offizielle Ankündigung seitens WhatsApp gab es bisher nicht. Allerdings hat der Chef der Messaging-App Telegram, Pavel Durov, bereits vor einer Woche gegenüber dem US-Blog TechCrunch verlauten lassen, dass WhatsApp einen Web-Client plane und versucht habe, einen der Chefentwickler von Telegram abzuwerben.

via androidworld.nl

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Jörn Brien
Der Anti-Deutsche aus dem Silicon Valley: Peter Thiel im Portrait http://t3n.de/news/anti-deutsche-peter-thiel-silicon-valley-583784/ 2014-12-13T12:46:00Z
Peter Thiel hat mit PayPal innovationsfaulen Finanzdienstleistern kräftig Beine gemacht und als erster externer Investor dem sozialen Netzwerk Facebook zu globaler Größe verholfen.

Peter Thiel hat mit PayPal innovationsfaulen Finanzdienstleistern kräftig Beine gemacht und als erster externer Investor dem sozialen Netzwerk Facebook zu globaler Größe verholfen. Politiker hält er für rückwärtsgewandt und umgeht sie deshalb, wo es nur geht – auch wenn das bedeutet, sich in internationale Gewässer zurückzuziehen. Ein Portrait einer streitbaren Person.

Wenn Peter Thiel über die Rolle des Silicon Valleys und über die Bedeutung von Technologie für die gesamte Menschheit spricht, glaubt man als Außenstehender einem Prediger zuzuhören, der für seine Kirche wirbt und seine libertäre Religion als das Allheilmittel einer erkrankten Welt versteht. Für den 1967 in Frankfurt geborenen Thiel liegt nämlich ausschließlich in der Wissenschaft und dem stetig technologischen Fortschritt der Schlüssel zum gesellschaftlichen Wohlstand. Wer das nicht erkennt, sieht seiner Meinung nach das große Ganze nicht und verdient es bisweilen, übergangen zu werden. Er kritisiert vor allem, dass amtierende Politiker falsche Entscheidungen treffen – beispielsweise Technologien verbieten, notwendige Forschungsgelder zurückhalten oder Gesetze nicht neuen Entwicklungen anpassen, und somit vor allem die alte Geschäftswelt schützen anstatt zukünftige Ideen zu fördern.

Der Tech-Idealist schafft sich insofern seine eigenen Realitäten. Als einflussreicher Milliardär, der zudem Mitglied im Steering-Committee der Bilderberg-Konferenz ist, kann er das auch. Er glaubt beispielsweise an die starke Kraft disruptiver Geschäftsideen, die an der Politik vorbei große Märkte umkrempeln und den gelebten Status Quo verändern. „Es ist nicht so, dass wir in einer perfekten Welt leben. Wir leben in einer Welt voller Probleme und es ist unerlässlich, dass wir versuchen diese Probleme zu beheben“, gab er erst kürzlich auf einem Panel während des diesjährigen Web Summit in Dublin zu verstehen. „Und das bedeutet manchmal auch, nicht nach Erlaubnis zu fragen, sondern später um Vergebung.“

Erster Coup des Peter Thiel: PayPal löste ein Schmerz beim Nutzer, und verstieß gegen Gesetze

Peter Thiel glaubt das gesellschaftlicher Wohlstand nur mit technischem Fortschritt erreicht werden kann. (Bild: via flickr, Lizenz CC BY-ND 2.0)
Peter Thiel glaubt das gesellschaftlicher Wohlstand nur mit technischem Fortschritt erreicht werden kann. (Bild: via flickr, Lizenz CC BY-ND 2.0)

So hat der 47-jährige Thiel es auch mit PayPal gemacht, einem Online-Bezahlsystem, das den damaligen Mitgründer, CEO und Partner von Elon Musk und Max Levchin reich machte. PayPal war sein erster Coup, der ihm 55 Millionen US-Dollar einbrachte, als das Unternehmen von eBay im Oktober 2002 für 1,5 Milliarden US-Dollar aufgekauft wurde. PayPal ermöglichte es Nutzern online Gelder zu transfieren – und zwar ohne die übliche Banklaufzeit einer Überweisung. Der Betrag wurde beim Empfänger sofort gutgeschrieben, was in der damaligen Zeit aus Verbrauchersichtein regelrechter Knüller war – aus politischer Sicht jedoch schwierig, da die Transaktionen zunächst ungeprüft passierten. Nutzer brauchten sich für den Dienst nur mit einer E-Mail-Adresse anmelden und nur oberflächlich verifizieren.

Dass PayPal während der Gründungszeit und auch später noch unzählige Finanz- und Bankgesetze verletzte, war den Verantwortlichen bewusst, für sie jedoch nicht Grund genug, die Probleme vorab zu klären. PayPal überging alle Bedenken und bot eine für damalige Verhältnisse völlig neue und sehr komfortable Form des digitalen Geldtransfers an – die einen echten Schmerz beim Nutzer löste. Heute ist der Dienst kaum noch wegzudenken – so gut wie jeder Onlinehändler bietet die Zahlung per PayPal an. Laut Unternehmensangaben sind inzwischen 230 Millionen Mitgliedskonten in über 193 Ländern freigeschaltet.

Geld spielt keine Rolle – Thiel wird zum Hedgefond-Manager

Das Geld aus dem PayPal-Verkauf gab den Startschuss für die aufregende Investoren-Karriere Peter Thiels. Er gründete direkt im Anschluss den Global-Macro-Hedgefond „Clarium Capital“ und platzierte einige Wetten im Energie-Bereich, die dem Unternehmen erste millionenschwere Erfolge einbrachte – dabei sepekulierte er häufig gegen vorherrschende Trends und Prognosen.

Thiel bekam insofern schnell den Ruf eines Investoren-Genies. Er sah unter anderem das Platzen der Dotcom-Blase voraus und den Zusammenbruch des Immobilienmarktes in den USA. Er spekulierte in diese Richtung und schlug Profit aus den Ereignissen. Auch und gerade deshalb ist das Treiben derartiger Hedgefonds vielen Beobachtern ein Dorn im Auge, da sie in der Regel eine Sogwirkung auslösen und Krisen befeuern. Mit dem Aufkommen der Finanzkrise verlor Clarium Capital jedoch enorm viel Geld. Während das Unternehmen im Jahr 2008 noch etwa vier Milliarden US-Dollar Investitionsgelder verwaltete, schrumpften die sogenannten „Assets under Management“ im Jahr 2010 auf etwa 680 Millionen US-Dollar. Eine Talfahrt, die seine Kunden enorm schmerzte. Doch Scheitern ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kein Beinbruch. Auf der Haben-Seite gab es genügend Erfolge in Thiels Investorenleben – sein Ruf erlitt kaum Schaden.

Einer seiner erfolgreichsten Coups war beispielsweise das Early-Stage-Investment in Facebook. Dort investierte er als erster externer Geldgeber unter der Flagge seiner 2005 gegründeten Risikokapitalgesellschaft „Founders Found“ insgesamt 500.000 US-Dollar – was ihm sieben Prozent Anteile am Unternehmen und einen festen Platz in Mark Zuckerbergs engstem Beraterkreis einbrachte. Beim Börsengang im Mai 2012 verkaufte er den Großteil seiner Aktien und erhielt eine Rendite von 640 Millionen US-Dollar. Vier Monate später, nach dem Ende der Haltefrist für Alteigentümer und Mitarbeiter, verkaufte er weitere Anteile und erhielt nochmals 400 Millionen US-Dollar. Der gute Riecher ließ ihn einmal mehr nicht im Stich.

„Der größte Fehler war es, nicht in die Series-B von Facebook zu investieren.“

Für Thiel selber war Facebook allerdings langfristig gesehen Fluch und Segen zugleich. Denn obwohl das soziale Netzwerk ihm noch mehr finanzielle Unabhängigkeit und Ruhm einbrachte, empfindet er es heute als einen seiner größten Investmentfehler, nicht auch in die zweite große Geldgeberrunde im Jahr 2005 eingestiegen zu sein. Die verpasste Chance hallt in seinem Bewusstsein nach. Denn er hat sich verhalten, wie Investoren es oft in Europa tun, die bei jedem Investment mit der Angst kämpfen, ihr Geld zu verlieren und deshalb oft sehr nüchtern entscheiden. Ein gravierender Unterschied zur US-amerikanischen Denkweise, bei der Geld keine Rolle spielt und Investoren eher die Angst umtreibt, das nächste große Ding zu verpassen.

So etwas sollte ihm nie wieder passieren. Thiel zeichnet bis heute verantwortlich für einige aufsehenerregende Investitionen – beispielsweise in SpaceX, ein privates Raumfahrtunternehmen seines ehemaligen Kompagnons Elon Musk, oder Palantir, eine Big-Data-Firma, die dem CIA zuarbeitet und nach eigenen Angaben dazu beigetragen hat, Osama Bin Laden aufzuspüren.

Ein Tech-Utopia auf dem Meer

Das Seasteading-Institute als liberaler Rückzugsort für Forscher und Tech-Entrepreneure. (Grafik: Seasteading)
Das Seasteading-Institute als liberaler Rückzugsort für Forscher und Tech-Entrepreneure. (Grafik: Seasteading)

Zu den visionärsten Ideen gehört das „Seasteading Institute“ – ein Projekt, das autonome und mobile Gemeinschaften auf Plattformen in internationalen Gewässern errichten will. Thiel unterstützte das 2008 von Wayne Gramlich und Patri Friedmann (Sohn des Friedensnobelpreisträgers und Reagan-Beraters Milton Friedmann) gegründete Projekt und setzt sich engagiert für die Umsetzung ein.

Seiner Vision zufolge könnte die Plattform beispielsweise vor der kalifornischen Westküste platziert werden und als liberaler Rückzugsort dienen, auf dem Forscher und Entrepreneure fernab von Gesetzen, Regulierungsvorhaben und moralischen Überzeugungen an ihren Visionen arbeiten können. Ein Tech-Utopia, das sich jeder Gesetzgebung entzieht, fürchten Kritiker. Worauf der Mitgründer Friedmann unter anderem im Detail-Magazin entgegnete: „Großartige Ideen starten als merkwürdige Ideen. [...] Das ultimative Ziel ist es, eine Grenze für das Experimentieren mit neuen Ideen für Regierung zu öffnen.“ Eigene Realitäten schaffen – Thiel war das ebenfalls 500.000 US-Dollar wert.

„Ich denke, dass die Menschen in Europa zu pessimistisch in die Zukunft gucken.“

Im Regulierungswahn schlummert für den Unternehmer ohnehin die größte Gefahr. Ganz besonders mit den Deutschen hadert er und glaubt, dass sie mit ihrem Pessimismus einen großen Teil dazu beitragen, dass wir in technologiefeindlichen Zeiten leben. Eine These, die hierzulande angesichts der rasant fortschreitenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft eher mit einem Stirnrunzeln betrachtet wird. Tatsächlich treffen hier zwei Kulturen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können – kapitalistisches versus sozialdemokratisches Denken. In der Financial Times äußerte sich Thiel kürzlich zur europäischen Mentalität und bezeichnete die Menschen hier als „Slacker“ – was übersetzt so viel heißt, wie: Drückeberger, Faulpelz oder Nichtstuer.

„Ich denke, dass die Menschen in Europa zu pessimistisch in die Zukunft gucken. Sie haben keine hohen Erwartungen, weshalb sie auch nicht wirklich daran arbeiten, die Dinge zu verändern.“ Doch nicht nur mit den langsamen Sozialdemokraten hat der Libertarier seine Probleme. Er ist auch der Meinung, dass Demokratie an sich nicht mit unternehmerischer Freiheit vereinbar ist, da die Öffentlichkeit nun mal keinen unregulierten Kapitalismus unterstütze. Dass die „kapitalistische Demokratie“ insofern nur ein Oxymoron ist, liegt für Peter Thiel spätestens seit der Einführung des Frauenwahlrechts und dem Ausbau des Wohlfahrtsstaats auf der Hand. Visionäres Unternehmertum könne so nicht stattfinden.

Peter Thiel: Für Monopole und gegen akademische Eliten

Um Unternehmertum und Startups dreht sich auch sein vor wenigen Monaten erschienenes Buch „Zero to One – Notes on Startups, or How to Build the Future“, für das er momentan auf sämtlichen Konferenzen wirbt, was das Zeug hält – und auch die Lektüre hat es ziemlich in sich. Darin bricht er unter anderem eine Lanze für Monopole und macht darauf aufmerksam, dass der Wettkampf unter Unternehmen nur dazu führe, dass Verantwortliche sich ausschließlich auf das Geldmachen konzentrieren anstatt großen Ideen hinterherzujagen – wie es beispielsweise Google oder Apple tun, die sich eine Vormachtstellung in ihrem Bereich erarbeitet haben. Wettbewerb hemmt Innovationen? Auch eine Theorie, die irgendwie gegen alles spricht, was das Lehrbuch sagt. Doch – wie sollte es anders sein – hadert er auch mit dem Lehrbuch. Natürlich.

Thiel greift in seinem Manifest auch die akademische Elite an und rät jungen Menschen dazu, das Studium abzubrechen. Es fördere nur die Gleichförmigkeit, meint er. Dass er als Stanford-Absolvent selbst zum Schlag Mensch gehört, den er da kritisiert, macht ihm nichts aus. Das unterstreicht seiner Meinung nach vielmehr, dass er ganz genau weiß, wovon er da spricht. Doch tut der studierte Philosoph und Jurist das wirklich? Die Antwort mag im Auge des Betrachters liegen. Klar ist: Peter Thiel bleibt eine überaus streitbare Person. Ein politischer Querdenker, vielleicht sogar ein Querulant – doch das waren im Grunde alle Visionäre, die am Mainstream gerüttelt haben.

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Andreas Weck
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Der JPEG-Killer, Reichweite zum Nulltarif und ein Starbucks-Geheimnis http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-57-584967/ 2014-12-13T10:50:23Z
In dieser Rubrik stellen wir im Wochenturnus die Artikel vor, die ihr am liebsten gelesen habt. Etwa, wie ihr die Facebook-Reichweite zum Nulltarif erhöhen könnt, welches Buch Bill Gates …

In dieser Rubrik stellen wir im Wochenturnus die Artikel vor, die ihr am liebsten gelesen habt. Etwa, wie ihr die Facebook-Reichweite zum Nulltarif erhöhen könnt, welches Buch Bill Gates Unternehmern empfiehlt und mit welchen Tricks ihr in E-Mails smart rüberkommen könnt.

1. Better Portable Graphics: Neues Bildformat will JPEG ablösen

Der französische Softwareentwickler Fabrice Bellard hat ein neues Bildformat vorgestellt: Better Portable Graphics – kurz BPG. Hier erfahrt ihr, was BPG ist und warum es JPEG den Rang ablaufen könnte.



Unser Artikel: Better Portable Graphics: Neues Bildformat will JPEG ablösen

2. Google verdient Geld – mit Werbung, die nie jemand zu Gesicht bekommt

56,1 Prozent der Google-Ads werden von den Internetnutzern nicht gesehen. Eine hauseigene Studie macht das jetzt sichtbar. Doch warum eigentlich?

Unser Artikel: Google verdient Geld – mit Werbung, die nie jemand zu Gesicht bekommt

3. Fotolia: Adobe kauft Stockfotografie-Primus für 800 Millionen Dollar

Für 800 Millionen US-Dollar kauft Adobe den bekannten Anbieter für Stockfotografie Fotolia. Dessen Angebot soll künftig vor allem Nutzern von Adobes Creative-Cloud-Umgebung zur Verfügung stehen.

Unser Artikel: Fotolia: Adobe kauft Stockfotografie-Primus für 800 Millionen Dollar

4. Bill Gates empfiehlt das beste Unternehmerbuch, das er je gelesen hat

hat seine fünf Lieblingsbücher aus 2014 vorgestellt. Vier davon dürften für Unternehmer besonders spannend sein.

Unser Artikel: Bill Gates empfiehlt das beste Unternehmerbuch, das er je gelesen hat

5. Internet der Dinge: 15 praktische Produkte für die Automatisierung deines Alltags

Das Licht per Sprache steuern, die Heizung von unterwegs regeln oder die Tür mit dem Smartphone öffnen. Das sind typische Szenarien des Internets der Dinge. Wir haben für euch 15 Produkte zusammengestellt, die im Alltag praktische Helfer sind. Oder: sein sollen.

Unser Artikel: Internet der Dinge: 15 praktische Produkte für die Automatisierung deines Alltags

6. E-Commerce-Fuchs: Das große Starbucks-Geheimnis

Vor kurzem bin ich in einem Starbucks Coffeehouse auf ein kleines Geheimnis gestoßen. Das dazu geführt hat, dass ich den Starbucks leicht verwirrt verlassen habe. Worum es genau geht, erfahrt ihr hier in meiner Kolumne.

Unser Artikel: E-Commerce-Fuchs: Das große Starbucks-Geheimnis

7. Für Anfänger und Professionals: Buffer veröffentlicht kostenloses Social-Media-Marketing-Kit

Der Social-Media-Management-Dienst Buffer kommt bei den meisten Social-Media-Managern und Bloggern zum Einsatz und automatisiert das mühsame Sharing für sie. Jetzt hat Buffer ein Social-Media-Marketing-Kit erstellt, das vor allem für Anfänger, aber auch für Professionals viel Nützliches bietet.

Unser Artikel: Für Anfänger und Professionals: Buffer veröffentlicht kostenloses Social-Media-Marketing-Kit

8. 15 Tricks, um in E-Mails besonders smart rüberzukommen

Zu viele, zu lang, zu unbestimmt: Unter den nervigsten Phänomenen des Büroalltags stehen E-Mails bei den meisten Leuten ganz oben auf der Liste. Sarah Cooper hat sich dem Phänomen „besser E-Mailen“ einmal aus einer etwas anderen Perspektive genähert. Vorsicht, Ironie!

Unser Artikel: 15 Tricks, um in E-Mails besonders smart rüberzukommen

9. Es muss nicht immer Pizza sein: 5 Startups, die eure Mittagspause revolutionieren wollen

Eine Reihe von geht neue Wege bei dem Versuch, euch auch im Büroalltag schnelle und gesunde Mahlzeiten aufzutischen. Wir haben sie unter die Lupe genommen und geschaut, wie die Revolution der Mittagspause aussehen kann.



Unser Artikel: Es muss nicht immer Pizza sein: 5 Startups, die eure Mittagspause revolutionieren wollen

10. So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen

Der Facebook-Newsfeed platzt aus allen Nähten und es wird immer schwerer sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Und doch gibt es Tipps, die euch nachhaltig dabei helfen, an eurer Facebook-Reichweite zu arbeiten.

Unser Artikel: So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen

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Daniel Hüfner
„Wir müssen Profit machen, um für Facebook von Wert zu sein“: Instagram-Gründer Systrom über die Zukunft der Plattform http://t3n.de/news/muessen-profit-machen-um-fuer-584732/ 2014-12-12T11:12:34Z
Instagram hat am Mittwoch mitgeteilt, dass das Fotonetzwerk jetzt mehr als 300 Millionen Nutzer hat. Dieser Meilenstein unterstreicht den Wert, den die App für Facebook mittlerweile hat.

Instagram hat am Mittwoch mitgeteilt, dass das Fotonetzwerk jetzt mehr als 300 Millionen Nutzer hat. Dieser Meilenstein unterstreicht den Wert, den die App für Facebook mittlerweile hat. Das soziale Netzwerk hatte Instagram 2012 für eine Milliarde US-Dollar gekauft.

Aus welchem Blickwinkel man es auch betrachtet: Der Preis von einer Milliarde Euro, den Facebook für Instagram gezahlt hat, ist aus heutiger Sicht ein Schnäppchen. Schließlich konkurrieren die großen Tech-Firmen nach wie vor um Nutzer für ihre mobilen Ökosysteme. Instagram hat nun also auch Twitter hinter sich gelassen. Die Nachrichtenplattform hatte im Oktober von 284 Millionen Nutzern gesprochen. Allerdings unternimmt das Unternehmen derzeit einiges, um das nachlassende Nutzerwachstum wieder anzuheizen.

Instagram kevin systrom
Instagrams Mitgründer und CEO Kevin Systrom (Foto: Instagram)

Instagram-Mitgründer Kevin Systrom hat mit dem Wall Street Journal über sein Unternehmen, die Übernahme durch Facebook vor zwei Jahren und die Zukunft der Bilderplattform gesprochen. Hier ein bearbeiteter Auszug aus dem Interview:

WSJ: Facebook hat Instagram für eine Milliarde Dollar gekauft. Was ist es heute wert?

Kevin Systrom: Es ist nicht möglich, herauszufinden, wie viel wir alleine wert sind. Der Grund ist, dass ein Großteil des Wachstums und des Erfolgs nur durch unsere enge Beziehung zu Facebook ermöglicht wird.

WSJ: Wie wertvoll ist Instagram für Facebook?

Systrom: Instagram kann Generationen an Menschen ansprechen, die heute noch nicht bei Facebook sind. Ich glaube, dass das auch für Whatsapp gilt und auch für Firmen wie Oculus. Mark [Zuckerberg] weiß genau, dass man heute mehrere Dinge anbieten muss. Auf lange Sicht liegt unser größter Wert jedoch im Bereich Werbung. Wir sind da ziemlich einzigartig. Wir machen Markenwerbung. Daran sind die Werbekunden sehr interessiert. Am Ende des Tages können wir nicht einfach nur eine Absicherung sein. Wir müssen Profit machen, um für Facebook tatsächlich von Wert zu sein.

WSJ: Wie hoch sind die Werbeerlöse von Instagram? Wie schnell wachsen sie?

Systrom: Es hat ja erst vor sechs Monaten angefangen. Es ist ein Start. Und er ist vielversprechend. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Wachstum. Wir haben allen gesagt, dass wir mit Absicht langsam loslegen, um die Community nicht abzuschrecken. Denn die ist wichtig für das Wachstum von Instagram. Für uns ist viel bedeutender, dass wir die Nutzermasse weltweit vergrößern, als dass wir zu schnell versuchen, möglichst viel Geld mit ihr zu verdienen.

Facebook gehören gleich drei Firmen mit über einer Milliarde Nutzern

WSJ: Mark Zuckerberg hat gesagt, dass ein Dienst eine Milliarde Nutzer braucht, bevor er als Geschäft interessant wird. Stimmen Sie ihm zu?

Systrom: Ich wette, dass er sagen wollte, dass die interessantesten Firmen auf der Welt die Unternehmen sind, die eine Milliarde Nutzer haben oder auf dem Weg dorthin sind. Das habe ich von ihm schon mehrmals gehört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Firmen uninteressant sind, nur weil sie noch keine Milliarde Nutzer haben. Allerdings bin ich überzeugt, dass man im Bereich von mehreren hundert Millionen Nutzern sein muss, um eine kritische Masse zu erreichen. Und es gibt nicht viele Unternehmen, die es dorthin schaffen. Spannend ist jedoch, dass zu Facebook drei solcher Firmen gehören (Facebook, Instagram und Whatsapp). Und wenn man den Facebook Messenger dazuzählt, sind es sogar vier.

WSJ: Welches sind die größten Rivalen von Instagram?

Systrom: Ich achte nicht auf andere Tech-Firmen. Ich sehe mir ganze Branchen an. Bei Instagram geht es darum, Menschen überall auf der Welt mit Echtzeitinformationen zu vernetzen. Ich denke ans Fernsehen. Ich denke über die Nachrichtenbranche nach. Wir konkurrieren nicht mit Twitter und Google – zumindest nicht langfristig. Auch nicht mit Snapchat. Ich denke da eher an Print und TV.

Milliarden von Dollar fließen jedes Jahr in traditionelle Medien. Ein Großteil der Menschen verbringt jeden Tag mehr Zeit im Internet – besonders mobil. Man kann eine Bewegung erkennen. Immer mehr Geld wird in mobile Lösungen investiert – in Dinge wie Instagram.

WSJ: Könnte Instagram irgendwann eigene Inhalte produzieren – wie Youtube oder Netflix?

Systrom: Ich glaube nicht, dass wir irgendwann unsere eigenen Inhalte produzieren. Darauf möchte ich aber nicht festgenagelt werden. Wir sind vielmehr ein Zwischenhändler.

Relevante Werbung ja, Spam nein

WSJ: Sie haben zum Kampf gegen „Bots“ auf Instagram aufgerufen. Warum?

Systrom: Spam kann das Nutzerwachstum negativ beeinflussen. Die Menschen wollen keine zugespammte Plattform. Bots werden aus kommerziellen Gründen eingesetzt. Entweder zahlen Menschen, um zusätzliche Follower zu bekommen. Oder sie zahlen, damit ihr Produkt mehr Aufmerksamkeit bekommt oder damit jemand einen Newsletter abonniert.

WSJ: Welche Informationen werden zwischen Facebook und Instagram ausgetauscht?

Systrom: Wir setzen auf Facebook, um die Werbung auf Instagram zu schalten. Grundsätzlich sorgen wir dafür, dass allen klar wird, dass Informationen zwischen den Diensten unter dem Dach von Facebook ausgetauscht werden. Facebook hilft uns dabei, unseren Nutzern relevante Werbung zu präsentieren. Man möchte schließlich nicht, dass ein 50-Jähriger mit Interesse für Autos eine Anzeige für Schönheitsprodukte angezeigt bekommt, die sich eigentlich an Teenager richtet. Wenn man die Nutzer fragt, was sie am meisten hassen, dann ist es nicht, dass ihnen relevante Werbung angezeigt wird.

WSJ: Hat meine Instagram-Aktivität Einfluss auf die Werbung, die mir bei Facebook angezeigt wird?

Systrom: Ich glaube nicht, dass wir da im Moment irgendwelche Pläne haben.

WSJ: Stars und Personen des öffentlichen Lebens bekommen bald offizielle Abzeichen. Die Nutzer wissen dann, dass diese Accounts tatsächlich den entsprechenden Personen gehören. Geht es bei Instagram mehr um Eins-zu-eins-Kommunikation? Oder spricht eher ein Account zu vielen?

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Um Eins-zu-eins-Kommunikation geht es nicht, wenn Justin Bieber etwas postet und es 23,6 Millionen User sehen können. (Screenshot: Instagram)

Systrom: Momentan findet die Kommunikation eher von einem zu vielen Nutzern statt. Wenn ich Justin Bieber bin und 15 Millionen Follower habe, dann richte ich mich mit meinem Kanal mit jedem Beitrag an 15 Millionen Menschen.

Allerdings ist 1-zu-1-Kommunikation genauso wichtig – wenn von der Natur aus auch komplett anders. Das Messaging-Feature Instagram Direct hat mehr als 40 Millionen Nutzer. Wir merken also, dass sich die Menschen auf der Plattform auch privat untereinander austauschen wollen.

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Von Reed Albergotti

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Warum Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf den Dislike-Button verzichtet http://t3n.de/news/facebook-ceo-mark-zuckerberg-2-584681/ 2014-12-12T05:30:29Z
Der Gründer des Social Networks stellte sich ein zweites Mal den Fragen seiner Nutzer. Dabei erklärt Mark Zuckerberg, warum Facebook keine Zeitverschwendung ist und warum es so viele …

Der Gründer des Social Networks stellte sich ein zweites Mal den Fragen seiner Nutzer. Dabei erklärt Mark Zuckerberg, warum Facebook keine Zeitverschwendung ist und warum es so viele Privacy-Updates gibt.

Zuckerberg will mehr Emotionen auf Facebook

Bei seiner ersten öffentlichen Frage-Antwort-Stunde ging Mark Zuckerberg unter anderem auf Mode ein. Am Donnerstag wiederholte der Facebook-Chef die Q&A-Session und verriet unter anderem, an welchen Funktionen das Social Network derzeit arbeitet. Auf die Frage, ob und wann Facebook jemals einen Dislike-Button integriert, erzählte er, dass dieses Feature tatsächlich zur Diskussion stand.

Das Portal wolle seinen Nutzern vielfältigere Möglichkeiten, Emotionen auszudrücken, geben. Der Dislike-Knopf sei trotz des Erfolges des Likes nicht die richtige Lösung dafür, findet Zuckerberg. „Es sollte keinen Wahlmodus zwischen gut und schlecht geben, deshalb bauen wir den Dislike-Button nicht. Das hätte keinen sozialen Wert für unsere Community“, geht der CEO auf die Beweggründe ein. Stattdessen werde es andere Optionen geben, mit denen Nutzern unterschiedliche Gefühle und Meinungen ausdrücken können. Was das sein wird, verrät Zuckerberg noch nicht. Es werde allerdings noch einige Zeit dauern, bis es eine Ergänzung zum Like-Button gebe.

Facebook CEO Mark Zuckerberg
Facebook-CEO Mark Zuckerberg nahm sich eine Stunde für Publikumsfragen Zeit. Die Session wurde via Live-Stream übertragen.

Fehler bei Privacy und im Beruf

Warum Facebook so oft die Privacy-Richtlinien aktualisiert, begründet der Geschäftsführer mit technologischen Weiterentwicklungen der Plattform. Bei neuen Features müsse man auch die Privatsphäre-Einstellungen anpassen, so Zuckerberg: „Manchmal machen wir die Änderungen richtig, manchmal nicht und werden dafür kritisiert.“

Auch auf persönliche Fragen ging Mark Zuckerberg wieder ein. Eine Einstellung, die ihm bei seiner Karriere geholfen habe, sei proaktive Zeiteinteilung. „Ich arbeite den Großteil meiner Zeit an Dingen, an denen ich auch arbeiten will.“ Als er Facebook gestartet hat, habe der Gründer nicht gewusst, wie man ein Unternehmen führt - aus Fehlern habe er deshalb gelernt. Auf Facebook zu surfen, empfindet der CEO nicht als anti-sozial: „Mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben ist für mich keine Zeitverschwendung.“

via techcrunch.com

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Elisabeth Oberndorfer
Facebook-Seiten werden um 4 interessante Funktionen erweitert http://t3n.de/news/funktionen-facebook-seiten-targeting-verfallsdatum-insights-smart-publishing-584473/ 2014-12-11T09:22:16Z
Facebook-Seiten bekommen vier überaus nützliche Funktionen spendiert. Was neu ist, und warum sie nützlich sind, erfahrt ihr hier.

Facebook-Seiten bekommen vier überaus nützliche Funktionen spendiert. Was neu ist, und warum sie nützlich sind, erfahrt ihr hier.

Facebook hat vier neue Funktionen für Facebook-Seiten veröffentlicht, die wir euch in Kurzform erklären wollen. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der Targeting-Möglichkeiten und einer Art Verfallsdatum für Facebook-Postings. Zudem wurde der Insights-Bereich überarbeitet und eine ganz neue Funktion namens „Smart Publishing“ vorgestellt – letztere Neuigkeit gilt allerdings vorerst nur für ausgewählte Partner von Facebook.

1. Verbessertes Targeting für Postings

Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Verbessertes Targeting. (Screenshot: Facebook)
Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Verbessertes Targeting. (Screenshot: Facebook)

Bisher war es Facebook-Seitenbetreibern nur möglich, ihre Postings nach Regionen und Sprachen zu filtern und an die Abonnenten auszugeben. Mit den neuen verbesserten Targeting-Möglichkeiten werden diese Filter jetzt um Interessen der Fans erweitert. Onlineshops können beispielsweise bestimmte Angebote wie Sport- oder Elektronikartikel gezielter an ihre Kunden ausgeben.

2. Verfallsdatum für Postings

Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Vefallsdatum. (Screenshot: Facebook)
Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Vefallsdatum. (Screenshot: Facebook)

Facebook-Seitenbetreiber können bestimmten Postings jetzt ein Verfallsdatum geben, was in vielerlei Hinsicht sinnvoll ist. Beispielsweise können geteilte Gewinnspiele nach der Ablaufzeit aus dem Newsfeed der Nutzer gelöscht werden. Zwar bleibt das Posting nach wie vor auf der Timeline der Facebook-Seite erhalten, Nutzer aber werden nicht mehr aktiv darauf aufmerksam gemacht.

3. Überarbeitung des Insights-Bereichs

Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Domain-Insights. (Screenshot: Facebook)
Gepimpte Funktionen für Facebook-Seiten: Domain-Insights. (Screenshot: Facebook)

Konkret wurden die Domain-Insights überarbeitet – sowohl visuell als auch funktional. Seitenbetreiber können darin sehen, welcher Traffic von der Facebook-Seite aus am Tag generiert wurde. Neu ist unter anderem, dass die Beiträge mit den meisten Klicks aufgeführt werden. Zudem lässt sich erkennen, von welcher Facebook-Seite der meiste Traffic kam.

4. Smart-Publishing

Wie eingangs erwähnt, wird die neue Smart-Publishing-Funktion vorerst nur ausgewählten Partner zur Verfügung gestellt. Facebook erkennt im Rahmen dessen künftig von alleine, ob ein Webseitenlink, der noch nicht auf der Facebook-Seite geteilt wurde, schon von Fans geteilt wird. Seitenbetreiber können per Opt-in zulassen, dass der jeweilige Link dann gleichzeitig vollautomatisiert über die Facebook-Seite an den Rest der Abonnenten verteilt wird.

Neue Funktionen für Facebook-Seiten starten ab sofort

Die Veröffentlichung der neuen Funktionen passiert indes ab sofort und wir weltweit ausgerollt. Für das Smart-Publishing können Seitenbetreiber sich bewerben. Für die neuen Domain-Insights müssen die Verantwortlichen ihre Domain bei Facebook registrieren.

via media.fb.com

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Andreas Weck