Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2015-03-03T14:02:39Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Mein erstes Jahr als Designer bei Facebook http://t3n.de/news/designer-facebook-597052/ 2015-03-03T14:02:39Z
Und wie es sich von der Arbeit bei einem Startup unterscheidet.

Und wie es sich von der Arbeit bei einem Startup unterscheidet.

Heute vor einem Jahr ist das Branch-Team zu Facebook gekommen. Obwohl ich mich auf dieses neue Kapitel gefreut habe, habe ich mir auch Sorgen gemacht, wie meine Arbeit als Designer bei einer größeren Firma sein würde. Dieser Artikel enthält all das, was ich gern gewusst hätte, als ich meinen neuen Job angetreten habe. Ich hoffe, dass es allen, die neugierig auf die andere Seite sind, ein wenig Licht in die Unterschiede zwischen der Designer-Rolle bei einem Startup und bei Facebook bringt.

Ich mache weniger Dinge, die mit Produkt-Design zu tun haben

Wenn du bei einem jungen Startup arbeitest, hast du die Chance, eine Auswahl von neuen Produkten zu schaffen und sie bis zum Product-Market-Fit zu iterieren. Wenn du Teil eines sehr kleinen Teams bist, erfährst du jeden Aspekt bei der Schaffung eines neuen Produkts: Als Designer bei Branch war ich nicht nur beim Brainstorming, bei der Produktfindung und beim visuellen und interaktivem Design involviert, ich musste auch den gesamten Frontend-Code schreiben, den Backup-Code für Prototyp-Entwürfe optimieren und Produktions-Code hochladen (schwitz!). Ich führte auch kurze Usability-Tests durch, verbrachte Zeit damit, über die Texte nachzudenken, die wir in unserer UI verwendeten, und versuchte gelegentlich, aus den Nutzerdaten von Mixpanel oder Google Analytics schlau zu werden und zu verstehen, was Leute mit unseren Produkten anstellten. Ich erledigte keine der Aufgaben, die nur am Rande mit mit Design zu tun hatten, besonders gut, aber ich kam mit vielen Bereichen in Berührung.

Vom Startup Branch als Designer zu Facebook? Ein großer Schritt. (Screenshot: Branch)
Vom Startup Branch als Designer zu Facebook? Ein großer Schritt. (Screenshot: Branch)

Facebook ist viel komplizierter als alle Startup-Produkte, an denen ich je mitgearbeitet habe, und es wendet sich auch an viel mehr Leute. Facebooks Infrastruktur wurde für solche Anforderungen geschaffen, und es gibt Tests und Steuerungsmechanismen, die sicherstellen, dass Leute sich darauf verlassen können, was es schwer macht, neu einzusteigen und mal eben schnell etwas Code hochzuladen. Als Designer konnte ich Code für eine Produktion hochladen, aber ich glaube nicht, dass ich in absehbarer Zeit in der Lage dazu bin, Features von Grund auf zu erstellen.

Für die anderen Rollen, die ich als Startup-Designer eingenommen habe, wie etwa Marktforscher, Content-Stratege und Datenanalyst, gibt es bei Facebook ausgemachte Spezialisten, die jeweils eine dieser Aufgaben übernehmen. Forschungsbeauftragte ermitteln und beschaffen die Leute mit dem exakt benötigten Profil, um ein Feature zu testen, Marktforscher können richtige Laborstudien oder weitreichende Umfragen durchführen, Content-Strategen stellen sicher, dass wir die richtige Sprache verwenden, sodass Leute uns verstehen und sich mit dem gesamten Produkt verbunden fühlen, und Daten-Analysten geben überzeugende Antworten auf die Frage, wie Leute ein Feature verwenden. Als Designer ist es toll, zu sehen, wie das richtig gemacht wird, und von den jeweiligen Experten zu lernen.

Es gibt viel mehr Design-Aufgaben, unter denen man wählen kann

Ein Design-Job bei Facebook sieht ganz unterschiedlich aus, je nachdem, in welchem Team du bist. Ein Team, das an einem brandneuen Feature oder an einer neuen App arbeitet, agiert fast genauso wie ein Startup: Sie beginnen mit einer leeren Leinwand, um ein Problem zu lösen oder etwas auszuprobieren. Ein Team, das ein bestehendes Produkt verbessert, ist viel eingeschränkter, kann sich aber bei der Entscheidungsfindung von einer jahrelangen Geschichte und Forschungsergebnissen leiten lassen.

„Bei jungen Startups sind sowohl Zeit als auch Geld Mangelware, also muss alles schonungslos priorisiert werden.“

Manche Designer arbeiten an bekannten Features, wie etwa Nachrichten-Feed und Messenger, die dabei helfen, Familie und Freunde zu verbinden. Andere konzentrieren sich auf weniger bekannte aber genauso wichtige Teile von Facebook – sie schaffen Produkte für Kleinunternehmen, Werbetreibende und Entwickler. Ihre Arbeit ähnelt mehr der Gestaltung von Produktivitäts-Tools als der von Sozialen Netzwerken. Es gibt unzählige Produkt-Teams bei Facebook, jedes mit unterschiedlichen Aufgaben und Verdiensten. Wenn du als neuer Designer bei Facebook anfängst, musst du „dein eigenes Abenteuer auswählen“.

Diese Bandbreite ist ein großer Vorteil für jemanden, der sich als Produkt-Designer weiterentwickeln will. Du kannst in die Vollen gehen und eine Menge Design-Aufgaben ausprobieren, kannst aber auch jahrelang bei einem Gebiet bleiben und sehr tief einsteigen. Ich fand, dass Facebook Leuten sehr entgegen kam, die zu Teams wechseln wollten, die zu ihren Fähigkeiten und Interessen passen (im Gegensatz zu Firmen, die einen zum Beispiel zu bitten, sich noch einmal für den selben Job zu bewerben, wenn man das Projekt wechseln will).

Bei jungen Startups sind sowohl Zeit als auch Geld Mangelware, also muss alles schonungslos priorisiert werden. Du hast nur Zeit, an dem zu arbeiten, was die Firma zur Zeit dringend braucht – und was du lernst, hängt davon ab.

Bis ein Startup Market-Fit erreicht, ist das höchste Ziel immer das Gleiche: „Wie kriegen wir die Leute dazu, unser Ding zu benutzen?“ Neue Facebook-Produkte sind nicht immun gegen diese Anforderung, aber es gibt eine Menge anderer Projekte mit unterschiedlichen Herausforderungen, wenn du darauf stehst.

Daten sind keine Wunderwaffe

Daten sind keine Wunderwaffe, sagt Cemre. (Grafik: Shutterstock / Bloomua)
Daten sind keine Wunderwaffe, sagt Cemre. (Grafik: Shutterstock / Bloomua)

Viele Produktentscheidungen für ein neues Startup-Projekt werden aus dem Bauch heraus getroffen, weil das normalerweise die einzige Information ist, die zur Verfügung steht. Nachdem ich viele Jahre so gearbeitet habe, freute ich mich darauf, mir all die Daten zu Nutze zu machen, die Aufschluss darüber geben, wie Leute den Newsfeed verwenden.

Ich habe schnell herausgefunden, dass es der Zugriff auf Daten nicht notwendigerweise einfacher macht, Entscheidungen zu treffen. Manchmal stellt sich heraus, dass man nicht die richtigen Daten misst, und es kostet Zeit, neue Daten zu erheben. Manchmal sind die Daten, die herauskommen, widersprüchlich oder fehlerhaft. Und auch wenn die Daten korrekt erscheinen, verraten sie nur, was geschieht, aber nicht warum. Diese wichtige Frage lässt Raum für Interpretation, also ist immer noch ein wenig Bauchgefühl gefragt.

Niemand hindert dich, an dem zu arbeiten, was du willst

Eine Befürchtung, die ich vor der Arbeit bei einer großen Firma hatte, waren enge Vorgaben über die Art meiner Aufgaben und dass ich die Erlaubnis mehrerer Hierachieebenen bräuchte, um mit Dingen zu experimentieren. Bei einem Startup gibt es keine klaren Abgrenzungen der Zuständigkeiten und die Risiken sind geringer, also ist es einfach, ein paar Leute zu etwas Neuem zu überreden und es herauszubringen.

Ich habe Facebook als einen sehr unterstützenden Ort erfahren, um Initiative zu ergreifen und an Dingen zu basteln, von denen ich begeistert bin. Im letzten Oktober wollte ich eine Idee für den Newsfeed umsetzen, die außerhalb des Bereichs meines aktuellen Projekts lag, also traf ich mich mit einem Entwickler, der meine Idee gut fand, und wir entwickelten in einem nächtlichen Hackathon einen Prototypen. Schließlich zeigten wir Mark den Prototypen, und zu sehen, wie er sich dafür begeisterte, war sehr motivierend. Am Ende schaffte die Idee es auf die diesjährige Roadmap.

„Wenn du begeistert von einer Idee bist, musst du nicht erst mehrere Hierarchiebenen davon überzeugen, dass du daran arbeiten darfst.“

Ich empfinde es als Inspiration, dass eine Vielzahl von Features, die man heute auf Facebook jeden Tag verwendet, bei Hackathons entstanden sind und irgendwann ihren Weg auf die ganze Welt gefunden haben.

Es ist auch möglich, für eine Weile mit einer Idee herumzumachen, bevor man nach Leuten sucht, um einen Prototypen zu entwickeln. Eine Design-Kollegin im Newsfeed-Werbeteam dachte zum Beispiel über eine Möglichkeit nach, wie Facebook einem bei schwierigen Lebensereignissen helfen könnte, und sie wurde ermutigt, im letzten Winter als Nebenprojekt verschiedene Lösungen zu entwickeln.

Es gibt auch eine Reihe von Leuten, die daran arbeiten, interne Tools zu verbessern, sodass wir effektiver gestalten können. Viele Leute arbeiten zusätzlich zu ihrem Hauptprojekt am Origami-Framework mit. Auch ich wurde ermutigt, weiter an Framer mitzuarbeiten und es intern und extern zu unterrichten.

Kurz gesagt, wenn du begeistert von einer Idee bist, musst du nicht erst mehrere Hierarchiebenen davon überzeugen, dass du daran arbeiten darfst. Und es besteht die Chance, dass andere Leute deine Leidenschaft teilen und dir bei der Umsetzung helfen wollen, und dass deine Idee es in das Produkt schafft.

Schlussgedanken

Die fünf Jahre, die ich als Designer bei Startups verbracht habe, haben mir gezeigt was man braucht, um brandneue Produkte zu entwickeln und zu veröffentlichen. Bei Facebook habe ich die Chance, Design-Aufgaben auszuprobieren, die im Startup-Bereich nicht an der Tagesordnung stehen und mich näher mit denen zu beschäftigen, die mich begeistern.

Meiner Erfahrung nach machen die Bandbreite der verfügbaren Aufgaben und die Unternehmenskultur Facebook zu einem tollen Ort, um sich im Produkt-Design weiterzuentwickeln. Ich bin glücklich, wenn ich auf das zurückblicke, was ich in diesem Jahr gelernt habe, und freue mich darauf, in vielen Jahren meine Fertigkeiten zu verbessern.

Du stehst vor der Entscheidung, einen Designer-Job bei einem Startup oder einem großen Unternehmen anzunehmen? Ich stehe dir gern im Chat Rede und Antwort und teile meine Erkenntnisse mit dir. Du kannst mich über Twitter erreichen oder mir auf public at cem dot re mailen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf medium.com. Übersetzung: Anja Braun.

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Cemre Güngör
Internet für alle: Zuckerberg signalisiert Interesse an Zusammenarbeit mit Googles Project Loon http://t3n.de/news/internet-zuckerberg-project-loon-597021/ 2015-03-03T06:26:16Z
Google und Facebook arbeiten daran, Internet überall hinzubringen. Google mit Internetballons (Project Loon), Facebook mit Drohnen. Ob die Tech-Riesen ihre Kräfte jemals bündeln?

Google und Facebook arbeiten daran, Internet überall hinzubringen. Google mit Internetballons (Project Loon), Facebook mit Drohnen. Ob die Tech-Riesen ihre Kräfte jemals bündeln? Warum nicht, signalisiert Mark Zuckerberg Interesse.

Internetprojekte: Project Loon vs. Internet.org

Google hat Project Loon, Facebook seine Initiative Internet.org. Beide wollen entlegene Orte mit Internet versorgen. Während Google auf Internetballons setzt, hat Facebook eher eine Kombination aus Satelliten, Drohnen und Lasern im Visier. Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen müsste das hehre Anliegen nicht in einen harten Konkurrenzkampf ausarten, ließ Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress (MWC) 2015 durchblicken.

Was Facebook mit Drohnen versucht, macht Googles Project Loon mit Internetballons. (Bild: Internet.org)
Was Facebook mit Drohnen versucht, macht Googles Project Loon mit Internetballons. (Screenshot: Facebook/YouTube)

Auf die Frage, ob Facebooks Internet.org eine Zusammenarbeit mit Googles Project Loon in Betracht ziehen würde, meinte Mark Zuckerberg: „Sicher.“ Beim Launch der Internet.org-App im afrikanischen Sambia sei eine der mitinstallierten Apps die Google-Suche gewesen. Die Suche sei schließlich eine der gefragtesten Funktionen weltweit.

Allerdings kam Mark Zuckerberg nicht um einen kleinen Seitenhieb herum. Seiner Meinung nach würden ohnehin 90 Prozent der Weltbevölkerung in der Reichweite eines Netzwerks leben. Es sei sexy, über Satelliten und Co zu reden, die wahre Aufgabe müsse aber auf Branchentreffen wie dem MWC erledigt werden. Die Mobilfunkbetreiber würden sich um die wirklich wichtigen Investitionen in die Infrastruktur kümmern, so Zuckerberg. Daher arbeite Internet.org auch mit ihnen zusammen.

Project Loon soll zum Milliardengeschäft werden

Google ist dagegen offenbar überzeugt von dem Erfolg seines Project Loon, schon bald könnten entsprechende Services Milliardenumsätze in die Kassen spülen, wie Project-Loon-Projektleiter Mike Cassidy gegenüber The Verge erklärt. Natürlich arbeitet auch Google mit Mobilfunkbetreibern zusammen, darunter Vodafone in Neuseeland, Telstra in Australien und Telefonica in Lateinamerika. Mittlerweile schaffen die Ballons bereits Flüge von bis zu sechs Monaten am Stück. Für Mitte 2015 ist der Start entsprechender Services geplant.

via techcrunch.com

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Jörn Brien
Facebook für Kleinunternehmer: Wie ein Friseursalon sich eine 6.000-Fangemeinde aufgebaut hat http://t3n.de/news/facebook-fuer-kleinunternehmer-steinhoff-haardesign-596207/ 2015-02-28T14:02:08Z
Facebook für Kleinunternehmer? Ohne viel Geld im Rücken wird das nichts, heißt es oft. Doch ein Friseursalon aus Reutlingen beweist das Gegenteil – mit einem kleinen Budget und ganz viel …

für Kleinunternehmer? Ohne viel Geld im Rücken wird das nichts, heißt es oft. Doch ein Friseursalon aus Reutlingen beweist das Gegenteil – mit einem kleinen Budget und ganz viel Authentizität.

Auf Facebook herrscht ein reger Wettbewerb – vor allem im Nachrichtenstrom. Schon 2013 hat das Unternehmen angegeben, dass es im Newsfeed pro Tag rund 1.500 Updates für jeden Nutzer gibt. Heute dürften das einige Beiträge mehr sein, die miteinander konkurrieren – denn die Tendenz ist natürlich steigend. Immer mehr Unternehmen und Nutzer haben einen eigenen Facebook-Account.

Damit sich die Anwender von dieser Informationsflut nicht erschlagen fühlen, filtert Facebook aus den tausenden Meldungen die etwa 300 relevantesten raus und zeigt somit im Durchschnitt nur jeden fünften Beitrag an. Ob und wie relevant der Beitrag für den jeweiligen Nutzer ist, wird unter anderem daran gemessen, wie häufig er mit einer Seite interagiert. Und angesichts der vielen Updates großer Unternehmens-, Nachrichten- und Promiseiten sowie denen der eigenen Freunde kann es einem kleinen oder mittleren Unternehmen schon mal Angst und Bange werden: Wie erfolgreich können wir ohne großes Budget auf Facebook sein? Kann man da überhaupt noch mithalten?

Beim Friseur funktioniert alles über Mundpropaganda

„Empfehlungsmarketing ist bei Friseursalons der Hebel schlechthin“, meint Ralf Steinhoff. (Foto: t3n.de)
„Empfehlungsmarketing ist bei Friseursalons der Hebel schlechthin“, wissen Tanja und Ralf Steinhoff. (Foto: t3n)

„Das geht!“, meinen Ralf und Tanja Steinhoff, die zusammen auf der Social Media Week in Hamburg ihr Rezept einer erfolgreichen Facebook-Präsenz vorstellen. Vor knapp drei Jahren hat sich Ralf dazu entschlossen, das kleine Familienunternehmen Steinhoff-Haardesign aus Reutlingen ins Social Web zu bringen. „Mit dem Relaunch unserer Webseite wurde auch Facebook zum Thema“, erklärt er den Zuschauern, die den großen Saal fast vollständig einnehmen. Und seit den ersten Schritten haben sich mindestens 6.000 Fans mit dem Facebook-Profil verbunden.

„Empfehlungsmarketing ist bei Friseursalons der Hebel schlechthin“, berichtet der Unternehmer und fügt hinzu, dass „fast alles über Mund-Propaganda“ laufe. Für die Familie Steinhoff stand insofern auch von Anfang an fest, dass sie auf ihrer Facebook-Seite keine Produkte und nur selten Angebote bewerben, sondern mit den Kunden in Kontakt treten wollen. Dass insofern auf jede Anfrage und jeden Kommentar persönlich und ohne lange Umschweife geantwortet wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Guter Service hört bei den Steinhoffs nicht an der Eingangstür auf. Wird dennoch mal ein Angebot gepostet, geht es um freigewordene Termine, die übrigens auch per Tab auf der Facebook-Seite reserviert werden können.

„Bei uns Friseuren läuft fast alles über Mund-Propaganda!“

Für Tanja, die in der Rolle der Sprecherin relevante Zahlen präsentiert und den Vater mit interviewartigen Fragen immer wieder in den Vortrag einbindet, steht zudem fest, dass der Facebook-Auftritt ganz bewusst als digitales Schaufenster in den Salon verstanden werden darf. „Wir veröffentlichen viele Bilder, die unser Team bei der Arbeit zeigen“, erzählt sie. Und der Vater fügt hinzu, dass jeder Spaß daran hat und die Einblicke „ein positives Bild bei den Facebook-Fans“ hinterlassen. Zudem – und auch das wird betont – ist ein veröffentlichtes Foto ein schönes Wertschätzungsinstrument gegenüber den Mitarbeitern. „Viele berichten uns von stolzen Müttern, die sich freuen, wenn ihr Kind auf Facebook zusehen ist“, erzählt Ralf.

Bei der Qualität der Bilder überlassen die Vortragenden jedoch nichts dem Zufall. Vor allem Eindrücke von Model-Tagen bearbeitet der Chef höchstpersönlich in Photoshop nach. Und Bilder, auf denen niemand lacht, gehen erst gar nicht online – da hat er ein Auge drauf. Daneben gibt es aber auch eine kleine Schnappschuss-Serie, die für große Resonanz bei den Fans sorgt. Unter „Salongeflüster“ gehen quasi ungeschminkte Wahrheiten raus, die oft einfach per Smartphone aufgenommen werden. Jedes Foto wird mit einer fortlaufenden Nummer versehen. „Ich finde das total super“, sagt Ralf, der als Serien-Liebhaber ein Faible für derartige Episoden hat. Die Fans auf Facebook stimmen ihm mit vielen Likes und Kommentaren zu – und auch unter den Zuschauern wird auf einmal wild getippt und gekritzelt. Der Tipp inspiriert offenbar.

Facebook für Keinunternehmer: Bezahlte Reichweite ja, aber keine Gewinnspiele

Das Friseurunternehmen hat 16 Mitarbeiter und 6.000 Fans auf Facebook. Ein erfolgreiches kleines Unternehmen. (Screenshot: Facebook)
Das Friseurunternehmen hat 16 Mitarbeiter und 6.000 Fans auf Facebook. Ein erfolgreiches kleines Unternehmen. (Screenshot: Facebook)

Doch allein mit Interaktionen ist man als Seitenbetreiber auf Facebook schon lange nicht mehr erfolgreich – das wissen auch die beiden Salonbetreiber. Beiträge zu bewerben ist gängige Praxis bei Steinhoff-Haardesign. Die Reichweite eines jeden Postings wird mit vier bis acht Euro vergrößert. „Insgesamt investieren wir pro Monat etwa 200 bis 300 Euro“, berichtet Tanja. „Das lohnt sich mehr, als jede Adwords-Kampagne“, fügt Vater Ralf ergänzend hinzu. Abgesehen davon, dass Bestandskunden immer über die aktuellen Ereignisse im Friseursalon auf dem Laufenden gehalten und somit an das Unternehmen gebunden werden, kommt laut Fragebögen mindestens ein Neukunde pro Monat in den Salon, der durch Facebook auf die Friseure aufmerksam geworden ist. „Für uns bedeutet jeder neuer Besucher durchschnittlich 80 Euro Umsatz“, verraten die zwei Vortragenden. „Und in der Regel sehen wir sie auch wieder.“ (Nachtrag, Red.: Ralf Steinhoff hat uns mitgeteilt, dass ein Neukunde tatsächlich 92 Euro wert ist, im Schnitt sechsmal pro Jahr kommt und somit für einen Umsatz über 552 Euro im Jahr sorgt.)

Aufmerksam werden die Neukunden aber auch über Google. Und da haben die Friseure sich mit der Facebook-Seite einen großen Vorteil gesichert. In dem sozialen Netzwerk lassen sich nämlich die URL-Adressen der entsprechenden Seiten anpassen. Ralf hat anstatt des Namens des Friseursalon zwei wichtige Schlüsselwörter gewählt, die den kleinen Unterschied ausmachen: „Friseur“ und „Reutlingen“. Wer jetzt also über die Suchmaschine nach einem Friseur in der Umgebung sucht, bekommt auch die Facebook-Seite des Familienunternehmens weit oben angezeigt – direkt neben dem Ergebnis auf die hauseigenen Web-Adresse – die ebenfalls die beiden Kennwörter enthält. Im Netz hat Familie Steinhoff ihr Revier insofern abgesteckt.

„Für uns bedeutet jeder neuer Besucher durchschnittlich 80 Euro Umsatz.“

Doch die beiden haben auch Fehler gemacht, wie sie zugeben. Tanja erinnert sich da besonders an eins der ersten Updates, das der Papa an die Facebook-Fans geschickt hat. „Wir sind Schnee!“, stand auf einmal in der Timeline. „Das hat natürlich niemand wirklich verstanden. Ich selbst verstehe es bis heute nicht, was das mit uns zu tun hat“, erzählt sie dem Publikum. Fehlende Interaktionen haben den gut gemeinten Ansatz abgestraft. Auch haben die Unternehmer mit der Bewertungsfunktion der Facebook-Seiten schlechte Erfahrungen gemacht. „Eigentlich sind unsere Kunden immer zufrieden und wir sind voll ausgelastet, aber auf der Facebook-Seite wurden wir dennoch extrem schlecht bewertet“, erinnert sich Ralf. „Wir vermuten, dass uns da ein paar Mitbewerber etwas Böses wollten.“ Den Unternehmer hat das so sehr gewurmt, dass er lange nach einem Opt-out gesucht und den tatsächlich tief versteckt in den Einstellungen gefunden hat. Die schlechte Bewertung ist jetzt nicht mehr sichtbar.

Auf die Frage, wie es denn um Gewinnspiele auf Facebook steht, rümpft Ralf die Nase und meint geraderaus: „Das bringt doch nichts!“ Betroffenes Schweigen im Publikum. „Das sind keine interessierten Kunden, sondern oft nur Schnäppchenjäger. So schnell wie sie kommen, hauen sie wieder ab. Und falls sie doch bleiben, werden sie mit Sicherheit nicht mit unseren Inhalten interagieren“, erklärt er mit einer Selbstsicherheit, als hätte er sich darüber nächtelang den Kopf zerbrochen. Und so richtig widersprechen will ihm da tatsächlich keiner.

Erfolgreiches Online-Marketing: Facebook ist eine wichtige Säule

In einem kleinen oder mittleren Unternehmen tut man nichts, dass keinen Nutzen bringt – darüber sind sich wohl alle im Raum einig. „Werden wir gefragt, ob sich unser Engagement auszahlt, können wir klar mit ‚Ja‘ antworten“, schließt Tanja den Vortrag ab. „Laut unseren Fragebögen sind 30 Prozent der Neukunden über das Internet auf uns aufmerksam geworden und Facebook stellt in dem Rahmen eine wichtige Säule da“, erzählt sie. Dass eine Facebook-Seite auch etwas Arbeit kostet, ist auch klar, gibt Ralf zu verstehen. „Wir haben im Alltag genug wichtigere Sachen zu tun, aber immer wenn es passt und es etwas zu erzählen gibt, lassen wir alle Interessierten an unserer Arbeit teilhaben.“

Dass die Steinhoffs stolz auf ihren Facebook-Auftritt sind, daran besteht gar kein Zweifel. Immerhin geht das Familienoberhaupt sogar soweit, die Postings des Jahres in ein Buch binden zu lassen. „Das ist total cool. Ihr glaubt es nicht, aber unsere Kunden verschlingen die Sammelbände während sie warten!“, erzählt er euphorisch. Wie viele Facebook-Fans alleine damit gewonnen werden konnten, bleibt jedoch vorerst ein Geheimnis. Interne Umfragen gibt es leider noch nicht. Aber das kann ja noch kommen.

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Andreas Weck
Ein Jackpot von 50 Milliarden Dollar: Wie Facebook das Online-Shopping verändern könnte http://t3n.de/news/facebook-bezahlen-online-shopping-595954/ 2015-02-28T12:03:26Z
Stehen wir vor einer Zukunft, in der soziale Netzwerke wie Facebook große, interaktive Shopping-Malls sind, in denen wir Freunde treffen und Kontakte knüpfen, während wir einkaufen?

Stehen wir vor einer Zukunft, in der soziale Netzwerke wie Facebook große, interaktive Shopping-Malls sind, in denen wir Freunde treffen und Kontakte knüpfen, während wir einkaufen? Facebook jedenfalls scheint auf dem Weg dorthin.

Facebook: Bald könnten Nutzer sich Geld schicken

Bezahlen per Kreditkarte ist oft mit hohen prozentualen Gebühren verbunden - an diesem Punkt könnte Facebook mit seinen Bezahldienst angreifen. (Foto: Fotolia)
Bezahlen per Kreditkarte ist oft mit hohen prozentualen Gebühren verbunden – an diesem Punkt könnte Facebook mit seinen Bezahldienst angreifen. (Foto: Fotolia)

Facebook organisiert schon dein Social Life – jetzt will es auch deine Geldgeschäfte führen. Kürzlich geleakte Screenshots zeigen eine versteckte Zahlungs-Option innerhalb der beliebten Messenger-App von Facebook, die von 200 Millionen Nutzern rund um den Globus verwendet wird. Das Feature – entdeckt von einem Stanford-Studenten, der im exisitierenden Code herumgeschnüffelt hat – könnte es Benutzern ermöglichen, einander in Nachrichten Geld zuzuschicken, indem es die Informationen einer Debit-Karte verwendet. Facebook hat den Leak noch nicht kommentiert; sollte das Netzwerk es jedoch jemals tun, dann vermutlich, um das Feature zu aktivieren. Aber im Moment ist die interessantere Frage, ob Facebook überhaupt in Erwägung zieht, diesen Weg zu gehen. Existierende Peer-to-Peer-Bezahl-Apps sind generell kostenlos vewendbar (Ein Gerücht sagt, dass Facebooks Messenger-Version auch kostenlos sein wird, zumindest zu Beginn). Tatsächlich gibt es Berichte darüber, dass Square Cash – ein ähnlicher Service von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey – die Firma bei jeder Verwendung sogar um die 25 Cent kostet, weil jemand die Debit-Card-Transferkosten übernehmen muss, die von den Banken verlangt werden.

Jackpot von 40 bis 50 Milliarden Dollar

Facebook, das aggressiv nach neuen Einnahmequellen für Shareholder sucht, ist zur Zeit schwerlich in der Position, den Verlust von Geld zu riskieren – es sei denn, der kurzfristige Verlust mündet in einen langfristigen Geldregen. Davon abgesehen ist Facebooks Streifzug ins Zahlungsgeschäft eine spannende Möglichkeit. Könnte das weltgrößte Social Network sich für den Showdown mit den weltgrößten Kreditkartenfirmen bereit machen? Ein möglicher, gewaltiger Jackpot von 40 bis 50 Milliarden US-Dollar jährlich steht auf dem Spiel (allein in den USA), den die Kreditkarten anbietenden Banken aus den sogenannten Übertragungs-Raten erwirtschaften, das heißt: den heftigen Transaktionsgebühren, die Händler abdrücken müssen, sobald Kunden Kreditkarten verwenden.

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Facebook Messenger Payments feature demoed by @andyplace2 for TechCrunch

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Aber läuten ein paar geleakte Screenshots wirklich den Umsturz der gesamten Bezahlbranche ein? Vielleicht. Erst mal hat Facebook mit seinem Interesse für den Zahlungsverkehr nicht gerade hinter dem Berg gehalten. Schon im Juni hatte die Firma Paypals Geschäftsführer und Zahlungsguru David Marcus für die Leitung des Messengers abgeworben, ein Schachzug, der jetzt Sinn ergibt. In der Zwischenzeit, so berichtete TechCrunch, formulierte Facebooks CEO Mark Zuckerberg in der zweiten Quartals-Telefonkonferenz zur Gewinnsituation sehr deutlich, dass „es im Lauf der Zeit eine Überschneidung von [Messenger] und Zahlungsverkehr geben wird“. Mit anderen Worten: Der Grundstein für einen Facebook-Zahlungsdienst ist gelegt. Es ist wichtig zu erwähnen, dass – wie aus dem Leak hervorgegangen ist – das Payment-Feature des Facebook-Messengers nur Peer-to-Peer-Transaktionen erlaubt, also Geldtransfer zwischen den Banken normaler Nutzer, nicht zu Verkäufern oder Firmen. Es wird spekuliert, dass dieser Service vor allem bei ausländischen Arbeitskräften beliebt sein wird, die Geld an Verwandte nach Hause schicken wollen. Zur Zeit berechnen die Rücküberweisungs-Dienstleister bekanntermaßen hohe Gebühren. Indem Facebook sie unterbietet, könnte das Unternehmen eine gesunde Geldeinnahmequelle auftun, wenn es sich letztlich dafür entscheidet, den Dienst zu monetarisieren.

Alternative zu maßlosen Kreditkartengebühren

„Der Grundstein für einen Facebook-Zahlungsdienst ist gelegt.“

Aber – und hier wird die Sache interessant – gibt es niemanden, der Facebook daran hindert, den Zahlungsdienst am Ende auch für Verkäufer zu öffnen und ihnen ermöglicht, Debit-Card-Zahlungen von Kunden über den Messenger zu empfangen (Zuckerberg hat so viel durchblicken lassen, dass das geplante Tool letztlich „Menschen hilft, untereinander zu teilen und mit Händler zu interagieren“). Für Verkäufer hätte das ein paar Riesenvorteile. Während alle Kreditkarten, ganz zu schweigen von Paypal, Stripe, Square und anderen Diensten, Transfergebühren zwischen zwei und vier Prozent der Gesamtkaufsumme berechnen (ein Betrag, der von Kritkern als maßlos angesehen wird), ist die Gebühr für das Durchziehen der Debit-Karte in den USA derzeit auf läppische 21 Cents gedeckelt. Bei dieser möglichen Ersparnis ist es nicht schwer sich vorzustellen, dass sich Millionen von Verkäufern und möglicherweise hunderte Millionen von Konsumenten dafür anmelden. Man bedenke, dass es zur Zeit 79 Millionen Mastercard-Kreditikarten-Besitzer in den USA gibt – eine beträchtliche Zahl. Aber es gibt in diesem Land auch fast 200 Millionen monatlich aktive Facebook-Nutzer. Facebook hat – mit anderen Worten – das Potential, ein Bezahlnetzwerk zu schaffen, das buchstäblich über Nacht mit den großen Kreditkarten konkurriert und sie in einigen Fällen in den Schatten stellt.

Wenn Shopping-Erlebnisse zukünftig in Soziale Netzwerke integriert sind, könnten sie unser Freizeitverhalten noch mehr von Offline zu Online verschieben. (Foto: Fotolia.de)
Wenn Shopping-Erlebnisse zukünftig in Soziale Netzwerke integriert sind, könnten sie unser Freizeitverhalten noch mehr von Offline zu Online verschieben. (Foto: Fotolia)

Sobald Verkäufer und Konsumenten am Haken sind, könnte Facebook schließlich seinen Fokus auf Profite lenken. Auch hier hat Zuckerberg schon seine Bestrebungen signalisiert, indem er den profitgierigen Investoren im Juli erklärte, dass seine Firma plane, „sich die Zeit zu nehmen, es auf die Art zu machen, die für viele Jahre richtig sein wird“. Mit den zur Zeit so hoch angesetzten Kreditkartengebühren hätte Facebook viel Spielraum, um Geld mit Verkäufern zu verdienen, während sie weiterhin die traditionellen Kredikarten mit großem Abstand unterbieten. Wenn das Netzwerk eines Tages einen US-Dollar als Gebühr berechnen würde (wie vorgeschlagen), oder sogar nur den Anteil von einem Prozent jeder Transaktion behalten würde, könnten enorme Einnahmen fließen.

Neue Bezahldienste gehen zum Angriff über

„Für Konsumenten und Verkäufer gibt es viel zu gewinnen und wenig zu verlieren, abgesehen von hohen Gebühren.“

All das könnte ein wenig weit hergeholt erscheinen, wären nicht einige der größten Player der Tech-Branche gerade dabei, ähnliche Strategien zu verfolgen. Apple hat zum Beispiel im September Apple Pay enthüllt, eine mobile Bezahl-App, die es Nutzern ermöglicht, ihre Kreditkarteninformationen zu hinterlegen und dann mit ihrem iPhone per „Tap and Pay“ zu bezahlen. Momentan ist Apple damit zufrieden, in diesem Prozess als Mittelsmann zu fungieren, indem sie es für Kunden einfacher machen, ihre vorhandenen Kreditkarten zu verwenden und dabei eine kleine Gebühr von den Banken einsammeln. Aber mit der Zeit könnten sich Konsumenten und Verkäufer an die Vorstellung gewöhnen, Apple für ihre Transaktionen zu nutzen, mit Kreditkarten, die eine immer geringere Rolle spielen und – vielleicht eines Tages – ganz von der Bildfläche verschwinden. Was deutlich wird aus diesen Anstrengungen – genau wie aus den jüngsten Manövern von Square, Stripe und sogar dem Online-Payment-Veteranen PayPal – ist, dass der schwerfällige, alte Bezahlsektor, der so lange von traditionellen Banken und ihren Kreditkarten dominiert wurde, endlich ein paar ernste Konkurrenten bekommt. Für Konsumenten und Verkäufer gibt es viel zu gewinnen und wenig zu verlieren, abgesehen von hohen Gebühren. Und gleichzeitig sehen Tech-Player wie Facebook in Bezahldiensten den letzten, großen Weg zur Monetarisierung. Und was ist mit den Social-Media-Nutzern? Stehen wir vor einer Zukunft, in der soziale Netzwerke wie Facebook große, interaktive Shopping-Malls sind, in denen wir Freunde treffen und Kontakte knüpfen, während wir einkaufen? Sowohl Facebook als auch Twitter führen gerade Beta-Tests für spezielle „Kauf“-Buttons durch, die im Benutzer-Nachrichtenstream auftauchen, mit zielgerichteten Angeboten, die auf demografischen und psychografischen Informationen fußen. Diese Art Ein-Klick-Einkauf – mit zeitlich limitierten Deals, die akribisch an den Nutzerinteressen ausgerichtet sind und unter Freunden viral geteilt werden – deutet auf die dramatischen Veränderungen im Handel hin. Es ist ein Finale, dass Zuckerberg vermutlich nie vor Augen hatte, welches aber zunehmend wahrscheinlich und lukrativ scheint: Das soziale Netzwerk als Werbeträger, Shopping-Mall und Kreditkarte – alles in einem.
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Ryan Holmes
Hilfe per Mausklick: Facebook führt Suizid-Button ein http://t3n.de/news/facebook-suizid-button-596468/ 2015-02-27T09:29:43Z
Ein Suizid-Button auf Facebook soll selbstmordgefährdeten Nutzern erste Hilfe bieten. Über ihn sollen nicht nur Freunde eingebunden werden, Nutzer sollen auch Kontakt zu einem Psychologen …

Ein Suizid-Button auf Facebook soll selbstmordgefährdeten Nutzern erste Hilfe bieten. Über ihn sollen nicht nur Freunde eingebunden werden, Nutzer sollen auch Kontakt zu einem Psychologen herstellen können.

Suizid-Button: Facebook stellt Funktion zur Selbstmord-Prävention vor

Was auf Facebook gepostet wird, ist nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Und manche Statusupdates dürften sogar ziemlich viele überfordern – etwa, wenn jemand offen über Selbstmord nachdenkt. Dass das häufiger passiert, können Beobachter auch anhand einer neuen Funktion erkennen, die Mark Zuckerberg mit seinem Team gerade veröffentlicht hat. Der sogenannten „Suizid“-Button soll es Freunden ermöglichen einen Selbstmordgefährdeten zu melden. Facebook schaut sich dann das gemeldete Posting an und schickt eine Nachricht an den Anwender, wenn der Hinweis plausibel wirkt.

Facebook stellt Suizid-Button zur Selbstmord-Prävention vor. (Screenshot: bgr.com)
Facebook stellt Suizid-Button zur Selbstmord-Prävention vor. (Screenshot: bgr.com)

„Ein Freund denkt, dass Du schwierige Zeiten durchmachst“, heißt es dann. Der Betrachter bekommt anschließend die Möglichkeit, per Klick professionelle Hilfe anzufordern – beispielsweise will das Unternehmen dann einen Kontakt zu einem Psychologen herstellen. Möglich wären auch Videos, die Tipps geben, wie emotionale Diskussionen bewältigt werden können. Facebook verweist da auf Videos von Menschen, die selbst bereits Suizidgedanken hatten. Bisher konnten Nutzer auffällige Updates nur mittels Screenshot melden. Die neue Funktion soll Zeit sparen und somit im Idealfall Menschenleben retten.

Aktuell wird der Suizid-Button nur US-Nutzern angezeigt, allerdings scheinen erste Tests so erfolgreich, dass einer Veröffentlichung in weiteren Staaten nichts entgegensteht. Wann die Funktion auch in Deutschland ankommt, steht noch nicht konkret fest. Laut Facebook wird es innerhalb der kommenden Monate geschehen.

via bgr.com

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Andreas Weck
Anzeigen per iPhone verwalten: Das kann Facebooks neuer Ads-Manager für iOS http://t3n.de/news/facebook-ads-manager-app-ios-596251/ 2015-02-26T10:06:27Z
Mit der Ads-Manager-App hat Facebook eine neue iOS-Anwendung vorgestellt. Damit könnt ihr auch unterwegs Facebook-Anzeigen erstellen und verwalten.

Mit der Ads-Manager-App hat Facebook eine neue iOS-Anwendung vorgestellt. Damit könnt ihr auch unterwegs Facebook-Anzeigen erstellen und verwalten.

Ads-Manager von Facebook: iOS-App zur mobilen Verwaltung von Werbeanzeigen

Nach Unternehmensangaben sollen 800.000 Menschen die Mobile-Seite von Facebooks Ads-Manager nutzen. Um es diesen Nutzern noch einfacher zu machen, hat das Unternehmen jetzt auch eine native Ads-Manager-App für iOS vorgestellt. Die App benötigt iOS 7 oder höher und unterstützt iPhones und iPads. Mit der Software könnt ihr auch unterwegs die Performance eurer Kampagnen im Blick behalten, bestehende Anzeigen bearbeiten, das Anzeigenbudget anpassen und sogar neue Anzeigen erstellen.

Facebook: Mit der Ads-Manager-App könnt ihr auch unterwegs Anzeigen erstellen und verwalten. (Screenshot: iTunes)
Facebook: Mit der Ads-Manager-App könnt ihr auch unterwegs Anzeigen erstellen und verwalten. (Screenshot: iTunes)

Noch ist die App nur für Nutzer mit einem US-amerikanischen iTunes-Account verfügbar. In den kommenden Wochen soll sie aber weltweit verfügbar sein. Nutzer der Ads-Manager-App werden mittels Push-Nachrichten über alle wichtigen Informationen zu ihren Anzeigen und Kampagnen auf dem Laufenden gehalten.

Ads-Manager-App von Facebook: Praktisches Tool für unterwegs

Wer seine Facebook-Kampagnen auch unterwegs immer im Blick behalten möchte, sollte einen Blick auf die neue App werfen. Vor allem die Möglichkeit, den Erfolg der eigenen Anzeigen auch vom iPhone aus überwachen zu können, dürfte vielen Nutzern entgegen kommen. Auch die Anpassung des Budgets von jedem Ort aus sollte interessant für Nutzer der Plattform sein.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Report: So performen Facebook-Anzeigen“.

via www.searchenginejournal.com

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Kim Rixecker
Zensur auf Facebook: Meinungsfreiheit hört da auf, wo das Geschäft bedroht wird [Aufgeweckt-Kolumne] http://t3n.de/news/zensur-auf-facebook-aufgeweckt-kolumne-595804/ 2015-02-26T07:39:46Z
Zensur ist auf Facebook weit verbreitet. Doch das Unternehmen, und allen voran Mark Zuckerberg, tritt immer wieder als Verfechter der Meinungsfreiheit auf. In seiner Aufgeweckt-Kolumne fragt …

Zensur ist auf Facebook weit verbreitet. Doch das Unternehmen, und allen voran Mark Zuckerberg, tritt immer wieder als Verfechter der Meinungsfreiheit auf. In seiner Aufgeweckt-Kolumne fragt sich Andreas Weck: Passt das zusammen?

Facebook behauptet oft und gerne, dass es ein Sprachrohr der einfachen Menschen ist und dass die Meinungsfreiheit auf der Plattform besonders hochgehalten wird. In den Grundsätzen des Unternehmens wird sogar klar formuliert, dass „Nutzer die Freiheit besitzen sollen, alle Informationen, die sie teilen möchten, in jedem Medium oder Format mit anderen teilen zu können“. Als die schrecklichen Anschläge auf Charlie Hebdo vor einem Monat in Paris stattfanden, ließ es sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg insofern nicht nehmen, auf der eigenen Profilseite zu verkünden, dass die Meinungsfreiheit auf der Plattform auch zukünftig nicht dem religiösem Fanatismus zum Opfer fallen werde.

„Ich werde nicht zulassen, dass das auf Facebook geschieht. Ich bin entschlossen, einen Dienst aufzubauen, auf dem jeder frei sprechen kann“, hieß es. Facebook versteht es insofern, sich offensiv als Verteidiger demokratischer Werte in der Öffentlichkeit zu positionieren. An sich eine tolle Taktik. Doch sollten „Fans“ den Aussagen nicht allzu viel Glauben schenken. Denn viel zu oft kommt es vor, dass das soziale Netzwerk unbequeme Inhalte zensiert – und somit der Meinungsfreiheit ein jähes Ende bereitet.

Zensur auf Facebook: Mohammed-Karikaturen? Ja, nein... äh, vielleicht. Je nachdem!

Zensur auf Facebook: Meinungsfreiheit hört da auf, wo das Geschäft bedroht wird. (Grafik: IsaacMao / flickr.com, Lizenz: CC-BY-2.0)
Zensur auf Facebook: Meinungsfreiheit hört da auf, wo das Geschäft bedroht wird. (Grafik: IsaacMao / flickr.com, Lizenz: CC-BY-2.0)

So ist es beispielsweise erst im vergangenen Monat passiert, als Facebook der Aufforderung eines türkischen Gerichts nachgekommen ist und dutzende Seiten gesperrt hat, die Mohamed-Karikaturen veröffentlicht hatten. Auch in Indien und Pakistan werden ständig Seiten, Bilder, Videos und Texte zensiert, weil die jeweiligen Regierungen der Verbreitung einen Riegel vorschieben wollen. Laut eigenen Angaben passiert das nicht nur hundert-, sondern bisweilen tausendfach.

In dem „Government Requests Report“ schreibt Facebook beispielsweise, dass im vergangenen Jahr allein in Indien knapp 5.000 und in der Türkei sowie Pakistan jeweils knapp 2.000 Inhalte zensiert wurden. Das ist eine ganze Menge. Und dass all die Inhalte gegen die AGB von Facebook verstoßen, sprich „Hassreden enthalten, bedrohlich oder pornografisch sind, zu Gewalt auffordern oder Nacktheit sowie Gewalt enthalten“, ist schwer vorstellbar. Vielmehr geht es im Rahmen dieser Zensurmaßnahmen um Kritik an religiösen und politischen Ideologien. Wohl den wichtigsten Äußerungen, die durch die Meinungsfreiheit geschützt bleiben sollten.

Aus dem Munde von Zuckerberg heißt es dazu, dass man natürlich die Gesetze des jeweiligen Landes respektiere. Klingt auch irgendwie nachvollziehbar. Ist aber scheinheilig, denn tatsächlich ist Facebook gerade auf den Daten- und Verbraucherschutz souveräner Staaten bisher nie groß eingegangen. Respekt vor Recht und Gesetz spielt also keine allzu große Rolle in der Philosophie des Unternehmens – so zynisch das klingen mag. Was steckt also wirklich dahinter? Warum ist Meinungsfreiheit in der westlichen Welt wichtig – und woanders nicht? Haben Inder, Türken und Pakistaner auf Facebook nicht das gleiche Recht wie Amerikaner, Franzosen oder Deutsche, sich zu äußern?

„Facebook ist nicht besser als jeder andere Konzern, der sich entlang des rechtlich Möglichen bewegt.“

„Natürlich!“, würde Zuckerberg jetzt entgegnen und gewohnt schwitzend an das schwierige Dilemma denken, dem sich er sich gegenüber sieht. Denn tatsächlich ist Facebook einem enormen Druck ausgesetzt: Löscht das Unternehmen die besagten Inhalte nicht, läuft es Gefahr, in bestimmten Regionen abgeschaltet zu werden. Auch das erwähnte türkische Gericht drohte im Januar genau damit. Es ist also so, dass das gesellschaftliche Engagement da aufhört, wo das Geschäft bedroht wird. Und Facebook ist insofern auch nicht besser als jeder andere Konzern, der sich entlang des rechtlich Möglichen bewegt. Mit Verfechterdasein hat das aber nicht viel zu tun, sonst würde man das Risiko eingehen und den Menschen ihre Stimme lassen – auch auf die Gefahr hin, den Unmut von Regierenden und Geistigen auf sich zu ziehen.

Völlig abwegig, meint ihr? Ja vielleicht, aber dann muss zumindest die Frage erlaubt sein, warum Facebook und allen voran Mark Zuckerberg nicht müde wird, sich diesbezüglich auf ein Podest zu stellen. Sätze wie „Ich werde nicht zulassen, dass das auf Facebook geschieht. Ich bin entschlossen, einen Dienst aufzubauen, auf dem jeder frei sprechen kann.“, werden dadurch zur Floskel degradiert. Entschlossenheit sieht in meinen Augen ganz anders aus.

Weitere Kolumnen-Artikel aus „Aufgeweckt“ findet ihr hier.

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Andreas Weck
Hashtags richtig einsetzen: So geht‘s [Infografik] http://t3n.de/news/ultimative-guide-einsatz-hashtags-595669/ 2015-02-24T09:59:35Z
Egal ob Twitter, Facebook, Instagram oder Google+: Hashtags sind mittlerweile auf allen großen Social-Media-Plattformen zuhause. Eine schicke Infografik zeigt euch, wie ihr sie am sinnvollsten …

Egal ob Twitter, Facebook, Instagram oder Google+: Hashtags sind mittlerweile auf allen großen Social-Media-Plattformen zuhause. Eine schicke Infografik zeigt euch, wie ihr sie am sinnvollsten einsetzt.

Hashtags: Ein kleines Zeichen erobert das Web

Von Printanzeigen bis Fernsehsendungen: Hashtags begegnen uns heutzutage überall. Mittlerweile setzen alle großen Social-Media-Seiten auf die Meta-Tags. Für Online-Marketer bieten sie eine tolle Möglichkeit, um noch mehr Engagement und Klicks zu erzeugen. Allerdings müssen sie auch sinnvoll eingesetzt werden. Dabei kommt es aber nicht nur auf die richtige Wahl der Hashtags an, sondern auch darauf, wie viele ihr in euren Post einbaut.

Wie viele Hashtags letztlich sinnvoll sind, hängt davon ab, auf welcher Plattform euer Beitrag veröffentlicht werden soll. Auf Instagram beispielsweise können sogar mehr als 11 Hashtags noch eine Steigerung des Engagements mit sich bringen. Auf Twitter sollten es hingegen nicht mehr als zwei sorgfältig ausgewählte Hashtags sein.

Hashtags: Infografik liefert alle wichtigen Informationen

Die Online-Marketing-Experten von QuickSprout haben alle wichtigen Fakten zum Einsatz von Hashtags auf einer schicken Infografik versammelt. Die Grafik verrät euch beispielsweise, wie viele Hashtags ihr am besten auf Twitter, Facebook, Instagram und Google+ verwenden solltet, um eure Chance auf ein hohes Engagement zu steigern. Die Infografik findet ihr unterhalb dieses Artikels. In dem Zusammenhang können wir euch auch unseren Artikel „Twitter: So findest du die richtigen Hashtags [Infografik]“ empfehlen.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Der ultimatives Guide zum Einsatz von Hashtags. (Infografik: QuickSprout)
Der ultimatives Guide zum Einsatz von Hashtags. (Infografik: QuickSprout)

via www.adweek.com

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Kim Rixecker
Studie: Facebooks neue Datenschutzrichtlinien verstoßen gegen EU-Recht http://t3n.de/news/facebooks-datenschutzrichtlinien-recht-595645/ 2015-02-24T09:28:25Z
Einer Studie im Auftrag der belgischen Datenschutzkommission zufolge verstößt Facebook mit seinen neuen Datenschutzrichtlinien gegen europäisches Verbraucherrecht. Der Nutzer werde überfordert, …

Einer Studie im Auftrag der belgischen Datenschutzkommission zufolge verstößt Facebook mit seinen neuen Datenschutzrichtlinien gegen europäisches Verbraucherrecht. Der Nutzer werde überfordert, urteilen die Autoren.

Im Januar dieses Jahres hat Facebook seine neuen Datenschutzrichtlinien in Kraft gesetzt. Damit solle Nutzern mehr Transparenz und Kontrolle gegeben werden, hieß es von dem sozialen Netzwerk im Vorfeld. Insbesondere, was den Datenschutz und die Kontrolle über die Anzeige von Werbung angeht, wollte Facebook mehr Unterstützung bieten.

Facebooks neue Datenschutzrichtlinien: Zustimmen oder gehen

Glaubt man einer Studie zu den neuen Datenschutzrichtlinien, die von der belgischen Datenschutzkommission in Auftrag gegeben wurde, verstößt Facebook mit den neuen Bestimmungen allerdings gegen europäisches Verbraucherrecht. Erster Kritikpunkt: Zwar seien die Neuerungen über einen Monat vor Inkrafttreten kommuniziert worden, die Nutzer hatten aber nur eine Wahl: durch den weiteren Login zustimmen oder Facebook verlassen.

Studie kritisiert neue Datenschutzrichtlinien von Facebook. (Bild: Facebook)
Studie kritisiert neue Datenschutzrichtlinien von Facebook. (Bild: Facebook)

Darüber hinaus analysieren die Studienautoren, dass sich Facebook mit seinen neuen Regeln das Recht einräume, Werbung noch stärker zu personalisieren. Die Nutzer würden dagegen mit den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten überfordert. Von ihnen werde erwartet, dass sie sich auf der Suche nach Opt-out-Möglichkeiten durch das komplexe Einstellungsgeflecht von Facebook navigieren. Die Nutzungsmöglichkeit von standortbezogenen Daten sei hingegen voreingestellt, was problematisch sei.

Missverständliche Formulierungen in Datenschutzrichtlinien kritisiert

Die Studienautoren kritisieren auch, dass viele Formulierungen in den neuen Datenschutzbestimmungen missverständlich seien. Insgesamt, so das Ergebnis, verstoßen Facebooks Richtlinien laut der Studie in mehreren Fällen gegen europäisches Verbraucherrecht – etwa gegen die europäische Richtlinie über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen.

Die 61 Seiten lange Analyse mit dem Titel „Vom Social-Media-Dienst zum Werbenetzwerk“ kann hier als PDF-File heruntergeladen werden.

via www.golem.de

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Jörn Brien
Schicker Fan-Counter aus Holz: So behaltet ihr die Anzahl eurer Facebook-Fans stilvoll im Blick http://t3n.de/news/fan-counter-facebook-fbox-595472/ 2015-02-23T13:13:32Z
Fbox ist ein schicker Fan-Counter aus echtem Zedernholz. Damit könnt ihr in eurem Ladenlokal oder Büro die Anzahl eurer Facebook-Fans im Blick behalten.

Fbox ist ein schicker Fan-Counter aus echtem Zedernholz. Damit könnt ihr in eurem Ladenlokal oder Büro die Anzahl eurer Facebook-Fans im Blick behalten.

Fbox: Hübscher Facebook-Fan-Counter aus kanadischem Zedernholz

Fbox: Schicker Facebook-Fan-Counter aus kanadischem Zedernholz. (Foto: Fbox)
Fbox: Schicker Facebook-Fan-Counter aus kanadischem Zedernholz. (Foto: Fbox)

Eine hohe Anzahl an Facebook-Fans sorgt nicht zuletzt auch für ein gesteigertes Vertrauen in euer Unternehmen. Eine praktische Möglichkeit, die Anzahl der Page-Likes auch Kunden in einem Ladenlokal oder Besuchern in einem Büro zu präsentieren, sind die sogenannten Fan-Counter. Dabei handelt es sich um kleine Geräte, auf denen jeweils die aktuelle Anzahl an Likes der Unternehmensseite angezeigt wird. Mit Fliike und FlapIt haben wir euch schon zwei solcher Geräte vorgestellt. Mit Fbox soll es jetzt einen weiteren Fan-Counter geben. Der Clou: Das Gerät kommt in einem extrem schicken Design.

Vorder- und Rückseite der Fbox bestehen aus echtem kanadischen Zedernholz. Zur Anzeige der Like-Zahlen setzt Fbox auf eine Segmentanzeige. Damit weicht das Gerät rein optisch deutlich von Fliike oder FlapIt ab. Die Einrichtung soll extrem einfach und auch Laien leicht möglich sein. Fbox kann bis zu sechsstellige Fan-Zahlen anzeigen.

Fbox: Facebook-Counter funktioniert auch als WLAN-Access-Point für eure Kunden

Die Fbox bietet noch ein weiteres interessantes Feature: Das kleine Gerät soll auch als WLAN-Zugriffspunkt für eure Kunden agieren können. Loggen sich eure Kunden auf dem Gerät ein, könnt ihr sie zunächst zum Liken eurer Facebook-Page animieren. Außerdem könnt ihr darüber auch Promoaktionen oder Informationen zu eurem Unternehmen ausliefern.

Damit die Fbox auch Realität wird, suchen die Macher allerdings noch Unterstützer auf Indiegogo. Insgesamt wollen sie über die Crowdfunding-Seite 30.000 US-Dollar einnehmen. Eine Fbox kostet über die Kampagnenseite 150 US-Dollar, was deutlich unter dem Preis von Fliike oder FlapIt liegt. Allerdings hat bisher noch niemand eine Fbox über Indiegogo geordert. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 22. März 2015. Sollte die notwendige Anzahl an Unterstützern zusammenkommen, soll die Fbox im April 2015 ausgeliefert werden.

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Kim Rixecker