Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-04-23T09:55:36Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Social Login: Facebook dominiert vor Google+ und Yahoo [Infografik] http://t3n.de/news/social-login-vergleich-541181/ 2014-04-23T09:55:36Z
Beim Social Login kann Facebook weiter auf wichtigen Seiten zulegen, während Yahoo mehr und mehr Marktanteile verliert. Eine aktuelle Infografik verschafft euch einen Überblick über die...

Beim Social Login kann Facebook weiter auf wichtigen Seiten zulegen, während Yahoo mehr und mehr Marktanteile verliert. Eine aktuelle Infografik verschafft euch einen Überblick über die Verbreitung aller gängigen Anbieter.

Social Login: Facebook weiter Marktführer

Social Logins stellen seit einiger Zeit eine praktische Alternative zu klassischen Anmeldeformularen dar. Statt auf jeder Seite immer und immer wieder die eigenen Kontaktdaten zu hinterlegen, melden sich Nutzer einfach mit Nutzernamen und Passwort ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks an. Wie eine aktuelle Untersuchung von Gigya ergeben hat, ist Facebook noch immer die Nummer 1 im Bereich der Social Logins. Während das Netzwerk aus dem kalifornischen Menlo Park weltweit mit 52 Prozent nur noch knapp die Mehrheit hält, konnte die Plattform neue Partner in verschiedenen wichtigen Industriezweigen für sich und ihr System gewinnen. Außerdem bleibt Facebook vor allem in Südamerika, Afrika, dem Mittleren Osten sowie Asien der dominierende Anbieter von Social Logins.

Google+ wächst währenddessen weiter und bringt es in Nordamerika immerhin schon auf 31 Prozent. In Europa muss sich Google allerdings mit einem Marktanteil von nur 19 Prozent zufriedengeben und in Asien spielt der Suchgigant im Bezug auf Social Logins mit nur zwei Prozent keine nennenswerte Rolle. Dafür wächst Google+ aber stark im mobilen Bereich, ein Trend der sich dank Android noch verstärken könnte. Yahoo wiederum verliert in wichtigen Bereichen Marktanteile und sinkt im ersten Quartal 2014 um weitere zwei Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2013.

Social Login: Infografik gibt Einblick in die Entwicklung

Das Team des amerikanischen Unternehmens Gigya hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Social-Login-Studie als übersichtliche Infografik veröffentlicht. Hier finden sich aktuelle Informationen zu den Marktanteilen nach Branchen und Regionen sortiert. Im E-Commerce dominiert beispielsweise Facebook mit 77 Prozent, während das Netzwerk im Medienumfeld mit 47 Prozent nicht mehr weit von Google+ mit 32 Prozent entfernt ist. Weitere Informationen findet ihr in der unten stehenden Infografik. Wer sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir den Artikel „Social Logins: Die Akzeptanz von Facebook, Google+ und Twitter im Vergleich“.

Ein Klick auf den folgenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Social Login: Der Stand im ersten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)
Social Login: Der Stand im ersten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)

via allfacebook.com

]]>
Kim Rixecker
Studie: Facebook-Werber müssen sich auf härtere Konkurrenz einstellen http://t3n.de/news/facebook-studie-ad-impressions-social-media-540947/ 2014-04-22T09:36:04Z
Adobe hat seinen aktuellen „Social Intelligence Report“ vorgestellt. Die Studie liefert unter anderem Einblicke in die Entwicklung von CPC und CTR in Bezug auf die Werbung bei Facebook.

Adobe hat seinen aktuellen „Social Intelligence Report“ vorgestellt. Die Studie liefert unter anderem Einblicke in die Entwicklung von CPC und CTR in Bezug auf die Werbung bei Facebook.

Social Meida: Adobe-Studie liefert Informationen zur Werbung auf Facebook. (Screenshot: Adobe)
Social Meida: Adobe-Studie liefert Informationen zur Werbung auf Facebook. (Screenshot: Adobe)

Adobe: Facebook-Werbung entwickelt sich gut

Adobe hat sich in einer aktuellen Studie die Entwicklung von Werbung auf Facebook angeschaut. Die Ergebnisse des neuen „Social Intelligence Report“ bieten einige spannende Informationen, auch wenn sich nicht alle auf Deutschland übertragen lassen. Die Click-Through-Rate (CTR) stieg in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal 2014 um 20 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2013. Verglichen mit der CTR von vor einem Jahr bedeutet das eine Steigerung von satten 160 Prozent. Gleichzeitig sanken die Kosten pro Klick (CPC) im letzten Jahr um zwei Prozent beziehungsweise um elf Prozent verglichen mit der Weihnachtssaison.

Die Anzahl der Klicks, die Werbung auf Facebook für sich beanspruchen konnte, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent. Gleichzeitig stiegen aber auch die Ad-Impressions um 40 Prozent. Insgesamt müssen Werbende also mit mehr Konkurrenz rechnen und sollten daher verstärkt nach Möglichkeiten zur gezielten Werbung suchen. Die Anzahl der Likes ging im letzten Jahr leicht zurück, dafür kommentieren Facebook-Nutzer jetzt häufiger und teilen Inhalte bereitwilliger.

Nach wie vor werden Bilder am häufigsten geteilt, allerdings sank auch hier die Quote um zwei Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2013. Einen Anstieg der Share-Zahlen gab es dafür bei Links und bei Video-Beiträgen. Marketeers sollten sich also auch verstärkt mit Videos auseinandersetzen. Die Anzahl der abgespielten Videos stieg um 785 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings werden Videos auf Facebook seit kurzem auch automatisch abgespielt.

Facebook: Die Anzahl der Likes ging leicht zurück. (Screenshot: Adobe)
Facebook: Die Anzahl der Likes ging leicht zurück. (Screenshot: Adobe)

Facebook-Werbung: Erfolgreicher als Tumblr, Pinterest und Twitter

Die Einnahmen pro Besucher, der über Facebook kommt, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent. Zwar stiegen die Zahlen auch bei Tumblr, Pinterest und Twitter, dennoch können diese Seiten außerhalb der Weihnachtssaison kaum für Einnahmen sorgen. Auch im Bereich des High-Tech-B2B-Sektors bleibt Facebook mit 52 Prozent des Social-Traffics der wichtigste Player. Dennoch sollte LinkedIn mit 15 Prozent des sozialen Traffics in diesem Bereich nach wie vor nicht unterschätzt werden. Auch Twitter ist nicht unwichtig in diesem Marktsegment. Tumblr oder Pinterest spielen hier allerdings kaum bis gar keine Rolle.

Am häufigsten werden, so die Adobe-Studie, Facebook-Inhalte an Freitagen geteilt, kommentiert oder geliked. Die niedrigste Engagement-Rate können Firmen an Sonntagen erwarten. Diese Einsicht ist nicht neu, sollte beim Social-Media-Marketing aber nach wie vor nicht vergessen werden. Die vollständige Studie zu Facebook und Co. könnt ihr euch auch im PDF-Format anschauen. Lesenswert in dem Zusammenhang ist auch der Artikel „Facebook: Je mehr Fans, desto geringer die Reichweite [Studie]“ von unserem Kollegen Andreas Weck.

via gigaom.com

]]>
Kim Rixecker
Soziale Netzwerke: So schreibt ihr die perfekte Kurzbiografie http://t3n.de/news/kurzbiografie-soziale-netzwerke-540488/ 2014-04-16T13:30:34Z
Eine Kurzbiografie auf Twitter, Facebook und Co. soll darüber informieren, welche Person und Interessen sich hinter einem Account verbergen. Wir sagen euch, wie ihr die Informationen optimal textet.

Eine Kurzbiografie auf Twitter, Facebook und Co. soll darüber informieren, welche Person und Interessen sich hinter einem Account verbergen. Wir sagen euch, wie ihr die Informationen optimal textet.

Eine nichtssagende Kurzbiografie verfehlt ihr Ziel

Ein immer wiederkehrendes Problem: Jemand folgt mir auf und ich würde gerne zurückfolgen, allerdings nur, wenn der Twitter-Account für mich spannende Tweets und Links bereithält. Das allerdings, ist nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar. Unter dem Profilbild stehen oft nur zusammenhanglose Wörter: „Experte“, „Kreativ“, „Enthusiast“! Klingt erst einmal gut, sagt aber grundsätzlich wenig bis gar nichts über die Person aus. Um den Account also einigermaßen bewerten zu können, bin ich gezwungen mich durch die Timeline des Followers zu scrollen – doch das ist müßig und dauert seine Zeit. Insofern kommt es leider oft vor, dass ich auf diesen zweiten Akt verzichte – schlecht für mich, weil ich vielleicht einen tollen Twitterer verpasse, aber genauso schlecht für die Person, die sich selbst und einem nachhaltigen Follower-Aufbau im Wege steht.

Kurzbiografien sind keine einfache Sache: Tipps wie sie trotzdem gelingen

Kurzbiografien auf Twitter, Facebook und Co. schreiben. ( / CC-BY-2.0)
Kurzbiografien auf Twitter, Facebook und Co. schreiben, ist nicht immer einfach. (Flickr-starmanseries / CC-BY-2.0)

Mit der Social-Network-Biografie ist es sicherlich wie sonst auch im Leben, es ist schwer, sich selbst zu beschreiben. Dennoch gibt es einige Punkte, die helfen, einen guten Ich-Text zu verfassen – auch wenn einem nur wenige Zeichen zur Verfügung stehen. Es lohnt sich beispielsweise, einen Blick auf Leserforschungen zu werfen: Gerade im Bezug auf Überschriften, Bildunterschriften oder Anreißertexte gibt es aussagekräftige Erhebungen, die beschreiben, worauf Leser eingehen, was sie neugierig macht oder sie langweilt. Auch in der Psychologie sind einige Tipps zu finden, die einen Eindruck vermitteln, wann ein Mensch sich von einem Text angesprochen fühlt. Humor spielt beispielsweise eine große Rolle. Wer mit Witz und Charme auftritt, hinterlässt oft den besseren Eindruck.

Was gilt es noch zu beachten? Der meines Erachtens wichtigste Punkt ist ein klassischer Tipp aus dem Journalismus: „Show, don’t tell!“, fordert den Autor auf, szenisch zu schreiben. Anstatt zu sagen, dass man ein Guru, Experte oder Enthusiast ist, sollte der Verfasser eher erklären, was ihn dazu macht: Er könnte über Ideen oder Projekt reden, die ihn momentan beschäftigen. Ein Beispiel wäre: „[...] lebt und arbeitet im Silicon Valley. Schreibt Startup-Porträts für das t3n-Magazin.“ Hier wird deutlich, für was der Profil-Eigner steht. Natürlich müssen auch bestimmte Wörter in der Beschreibung vorkommen, die für Aufmerksamkeit sorgen. Bin ich an Inhalte zur Internetwirtschaft interessiert, ist das Schlüsselwort „Startup“ für mich der Blickfang schlechthin. Es darf halt nur nicht in einem Buzzword-Bingo enden!

Kurzbiografie auf Twitter: Sage wer du bist und was du kuratierst. (Screenshot: @lojanna-Twitter)
Kurzbiografie auf Twitter: Sage wer du bist und was du kuratierst. (Screenshot: @lojanna-Twitter)

Positiv werden auch persönliche Einblicke wahrgenommen. In unserem oberen Beispiel ergibt sich das: „[...] lebt und arbeitet im Silicon Valley.“ Der Autor teilt eine private Information, die er nicht unbedingt herausgeben muss, die dem potentiellen Follower aber hilft, seinen Gegenüber besser einzuschätzen – und: Die Information macht ihn menschlicher. Vielleicht ist der Interessierte sogar selber eine Zeit lang in den USA gewesen – in diesem Fall identifiziert er sich womöglich sogar mit dem Profil-Eigner.

Weniger ist manchmal mehr: Konzentriere dich auf das Wesentliche

Aktivierender sind außerdem immer Verben: „lebt“, „arbeitet“ und „schreibt“ liest sich flüssiger als so manch ein Substantiv wie „Schriftsteller“ oder „Buchautor“. Natürlich hängt die Wortwahl oft mit der zur Verfügung stehenden Zeichenzahl zusammen. Auch meine Twitter-Biografie (siehe unten) ist nicht perfekt. Aufgrund meiner vielen Interessen musste ich die Informationen etwas komprimierter zusammenfassen und greife beispielsweise im ersten Satz auf Substantive zurück. Alternativ hilft es, weniger wichtige Auskünfte wegzulassen.

Kurzbiografie auf Twitter: Erkläre deinen Follower, was sie auf deinem Account dir erwartet. (Screenshot: @AndreasWeck-Twitter)
Kurzbiografie auf Twitter: Erkläre deinen Followern, was sie auf deinem Account erwartet. (Screenshot: @AndreasWeck-Twitter)

Die eigene Kurzbiografie in sollte schlussendlich immer wieder geprüft werden. Du arbeitest an einem neuen Projekt? Erzähl es! Du hast einen neuen Job? Informiere uns! Hier noch ein Pro-Tipp am Rande: Ein Link auf ein ausführlicheres Profil – beispielsweise auf die Webseite, dem Blog oder einer About.me-Page – hilft dem Interessierten weitere Infos über dich einzuholen und nicht zuletzt dir, dich in der Kurzbiografie auf das Wesentliche zu konzentrieren.

]]>
Andreas Weck
Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace http://t3n.de/news/google-schnappt-titan-aerospace-540092/ 2014-04-15T05:14:49Z
An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

Google und Facebook an Titan interessiert

Der Internetkonzern hat den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace übernommen. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Wie viel der neue Eigentümer für Titan gezahlt hat, kommuniziert Google nicht. Die im US-Staat New Mexico ansässige Produktionsstätte beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und soll weiterhin den Standort behalten.

Titan Aerospace will 2015 seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.
Titan Aerospace will 2015 für Google seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.

Auch die Führung von Titan bleibt die gleiche. Der Name von Titan Aerospace tauchte bereits vor einiger Zeit in den Medien auf. soll an einer Übernahme interessiert gewesen sein. Der Social Media-Riese gründete jedoch ein Connectivity Lab schnappte sich jedoch den britischen Mitbewerber Ascenta für 20 Millionen US-Dollar – angesichts der jüngsten Akquisen von Facebook ein billiger Deal.

Solarbetriebene Drohnen

Titan Areospace baut „atmosphärische Satelliten“. Die Drohnen des Herstellers sind mit Solarzellen versehen und sind je nach Modell zum Teil größer als eine Boeing 767. Bis zu fünf Jahre soll sich die ohne Landung in der Luft bewegen können, 70 Pfund wiegt das Gerät. Das erste kommerzielle Modell „Solara 50“ soll im Jahr 2015 auf den Markt kommen, kündigt das Unternehmen an.

Bei Google verstärkt Titan Aerospace das „Project Loon“. Die Mission für die Initiative des Suchmaschinenkonzern ist es, mit Ballons in der Stratosphäre Internetverbindung an die Erde zu senden. Von einem „Netzwerk im Himmel“ und „Ballon-betriebenem Internet für alle“ ist die Rede. „Wir stehen erst am Anfang, aber atmosphärische Satelliten können Internetzugang für Millionen von Menschen schaffen und andere Probleme lösen, wie etwa Umweltschäden“, kommentiert der Konzern die Übernahme.

via online.wsj.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Facebook: Social-Media-Gigant soll bald Überweisungen anbieten http://t3n.de/news/facebook-social-media-gigant-540043/ 2014-04-14T13:35:16Z
Nach Informationen der Financial Times soll Facebook schon bald einen eigenen Bezahldienst unterhalten. Damit könnten sich Nutzer untereinander Geld zukommen lassen.

Nach Informationen der Financial Times soll Facebook schon bald einen eigenen Bezahldienst unterhalten. Damit könnten sich Nutzer untereinander Geld zukommen lassen.

Facebook soll schon bald eine Genehmigung dafür erhalten, eigene Finanzdienstleistungen anbieten zu können. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)
Facebook soll schon bald Geldüberweisungen anbieten können. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Facebook als Payment-Anbieter

Facebook soll schon in Kürze eine Genehmigung der irischen Bankenaufsicht erhalten, dank der das soziale Netzwerk seinen Kunden einen eigenen Bezahldienst anbieten dürfte. Das berichtet die Finanical Times in ihrer Online-Ausgabe. Die behördliche Genehmigung könnte schon in wenigen Wochen erfolgen. Den eigenen Payment-Dienst könnte Facebook dann in ganz Europa anbieten.

Facebook soll, so die Finacial Times, auch schon in Gesprächen mit potenziellen Partnern stehen. Dabei soll es sich um die drei Londoner Startups TransferWise, Moni Technologies und Azimo handeln. Alle drei Unternehmen ermöglichen Geldüberweisungen über das Internet. Facebook soll Azimo zehn Millionen US-Dollar angeboten haben, um einen der Mitbegründer des Unternehmens abzuwerben. Gegenüber der Financial Times wollte das soziale Netzwerk diese Behauptungen aber nicht kommentieren.

Was will Facebook mit einem Bezahldienst?

Glaubt man den Angaben der Financial Times, dann soll Facebook den eigenen Bezahldienst vor allem mit Hinblick auf Entwicklungs- und Schwellenländer aufbauen. Das Unternehmen soll die Zahlungen über den eigenen Dienst unter anderem als Mittel für Rücküberweisungen, also der Geldüberweisung von Migranten in ihre Herkunftsländer, sehen. Erst Anfang April 2014 vermeldete Facebook die ersten 100 Millionen Nutzer in Indien. Das Schwellenland ist damit nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Markt für das soziale Netzwerk.

Außerdem könnte das Unternehmen natürlich auch hierzulande an Überweisungen verdienen und so zusätzliche Einnahmen außerhalb der Werbung generieren. Ob Nutzer dem Social-Media-Giganten aber ihr Geld überhaupt anvertrauen wollen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Im Zuge der NSA-Enthüllungen von Edward Snowden führte selbst die Übernahme von WhatsApp zu einer hitzig geführten Diskussion. Im Fall von Geldüberweisungen dürften die Reaktionen nicht weniger kritisch ausfallen.

]]>
Kim Rixecker
Facebook Newsfeed: Beiträge mit Like-Bait, Spam oder doppeltem Content werden ausgeblendet http://t3n.de/news/facebook-newsfeed-like-bait-duplicate-content-spam-539570/ 2014-04-10T20:42:36Z
Facebook hat seinen Newsfeed aktualisiert und blendet jetzt sogenannten Like-Bait, also Beiträge die explizit um Shares oder Likes bitten aus. Außerdem sollen Links zu Spam-Seiten und doppelter...

Facebook hat seinen Newsfeed aktualisiert und blendet jetzt sogenannten Like-Bait, also Beiträge die explizit um Shares oder Likes bitten aus. Außerdem sollen Links zu Spam-Seiten und doppelter Content eingedämmt werden.

Facebook verkündet in einem Blogpost, dass das Unternehmen seine Algorithmen zur Erkennung von unerwünschtem Content verbessert hat. Damit soll der Newsfeed bei wieder mehr qualitativ hochwertigen Content bereithalten. Um das zu realisieren wurde das Verfahren in Bezug auf drei unerwünschte Arten von Beiträgen verbessert:

Like-Bait: BITTE DIESES FOTO LIKEN UND TEILEN111!!!

Sogenannter Like-Bait (deutsch: „Gefällt mir“-Köder) ist Content, der explizit und offensiv dazu auffordert geliked oder geteilt zu werden. Das können zum Beispiel Bilder sein, bei denen die Nutzer durch ihr Like- oder Share-Verhalten über irgendwas abstimmen sollen. Facebook liefert ein entsprechendes Beispiel auch in seiner Ankündigung mit.

Im Facebook-Newsfeed soll es zukünftig keine Like-Bait-Beiträge wie diesen mehr geben. (Quelle: Facebook)
Im Facebook-Newsfeed soll es zukünftig keine Like-Bait-Beiträge wie diesen mehr geben. (Quelle: Facebook)

Spam: Links zu externen Seiten, die mit Anzeigen überladen sind

Außerdem sollen Beiträge unterbunden werden, die suggerieren, dass es auf einer externen Seite einen Inhalt zu sehen gibt. Oftmals wird mit pornografischen oder gewalt-verherrlichenden Beiträgen geworden, die es angeblich unter der verlinkten Seite zu sehen geben soll. Dort warten aber nur Anzeigen und Malware. Auch solche Beiträge erkennt Facebook jetzt angeblich besser und blendet sie automatisch aus.

Duplicate Content: Doppelte Inhalte werden ebenfalls unterbunden

Weiterhin unerwünscht sind bei Facebook nun auch doppelte Inhalte. Ein Beispiel für besonders oft kopierte Inhalte sind zum Beispiel Meme-Bilder, die oft von tausenden Spaß-Seiten geteilt werden. Facebook will auch die Sichtbarkeit solcher doppelten oder kopierten Bilder und Texte abschwächen, so dass weniger Leute sie zu sehen bekommen.

Facebook-Newsfeed soll hochwertigere Inhalte bereitstellen

Insgesamt sind diese Maßnahmen von Facebook natürlich zu begrüßen. Es bleibt zu hoffen, dass die technischen Änderungen sich auch subjektiv bei den Nutzern bemerkbar machen, und deswegen der Anteil an hochwertigen Inhalten im Newsfeed steigt. Facebook betont natürlich, dass man keine „ehrlichen Seiten“ abstrafen möchte, bei denen ein echter Dialog zwischen Nutzern und Betreibern stattfindet. Es bleibt allerdings zu befürchten dass auch Facebook nicht perfekt ist und vermutlich einige Seiten unverdient abstrafen wird.

via newsroom.fb.com

]]>
Moritz Stückler
Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger [Update] http://t3n.de/news/facebook-app-messenger-539366/ 2014-04-10T05:23:33Z
Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen.

Update vom 10. April 2014: Wie uns ein Facebook-Sprecher mitteilt, bleibt die Nachrichtenfunktion vorerst für deutsche Nutzer erhalten. Das Vorhaben wird aktuell nur in Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Norwegen umgesetzt.

Facebook verschickt Benachrichtigungen an seine Nutzer – zwei Wochen Zeit zu wechseln

Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)
Nachrichten werden mobil künftig nur noch im Facebook-Messenger angezeigt. (Screenshot: Facebook)

Facebook hat sich dazu entschieden die Nachrichten-Funktion in der Android- und iOS-Applikation einzustellen. Damit will das Unternehmen die Aufmerksamkeit auf die Messenger-App richten und Nutzer, die weiterhin Facebook-Nachrichten auf dem mobilen Endgerät empfangen wollen, in die Zusatzanwendung lotsen. Seit gestern Abend verschickt das Unternehmen entsprechende Benachrichtigungen an seine Kunden. Die Installation muss innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt werden – danach sind Unterhaltungen nicht mehr über die herkömmliche Facebook-Applikation möglich.

Messenger-App soll Geschwindigkeitsprobleme der Facebook-App lösen

Gründe dafür hat bereits im November genannt, als er öffentlich über die Ausgliederung des Nachrichtensystems auf einer Veranstaltung sprach. Laut dem Facebook-Chef führt die Funktion zu Geschwindigkeitsproblemen in der Hauptanwendung. Zudem empfinden die Verantwortlichen die Chatfunktion als unkomfortabel. Die Zusatzanwendung hingegen wirkt weniger überlagert und führt zu einem besseren Nutzererlebnis.

Doch Nutzer haben in der letzten Zeit auch Probleme mit der Auslagerung gehabt. Nicht selten mussten Anwender die Nachrichten sowohl im Messenger als auch im Chat-Fenster lesen, damit sie vom System als gelesen erkannt wurden. Die Synchronisation der Nachrichtenfunktion innerhalb der beiden Dienste verlief denkbar schlecht. Ob dieses Manko bei den neuen Umbauarbeiten berücksichtigt und bereinigt wird, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Manko: Viele Nutzer wollen keine zweite Applikation auf ihrem Smartphone – auch und gerade weil sie die Akkuleistung angegriffen sehen.

via thenextweb.com

]]>
Andreas Weck
Facebook-Privatsphäre: Ein Cartoon-Dinosaurier soll Nutzer sensibilisieren http://t3n.de/news/facebook-privatsphaere-dinosaurier-538566/ 2014-04-07T07:49:36Z
Nutzer gehen viel zu sorglos mit ihren Inhalten um: Der sogenannte „Privacy-Dino“ soll nun Abhilfe leisten und die Facebook-Anwender dahingehend sensibilisieren.

Nutzer gehen viel zu sorglos mit ihren Inhalten um: Der sogenannte „Privacy-Dino“ soll nun Abhilfe leisten und die Facebook-Anwender dahingehend sensibilisieren.

Image-Offensive: Facebook möchte Nutzer für mehr Privatsphäre sensibilisieren

Facebook und die Privatsphäre – eine vermutlich nie endende Geschichte: Das Soziale Netzwerk steht häufiger in der Kritik, als Informationssammler nicht besonders viel Wert auf die Schutzrechte seiner Nutzer zu legen. Beispielsweise sind versteckte Freundeslisten über einen kleinen Trick einsehbar: Nutzer können eine versteckte Freundesliste einer Person umgehen, in dem sie ein neues Facebook-Profil anlegen und sich mit dem Nutzer verdrahten. In dem Moment in dem die Freundschaftsanfrage angenommen wurde, zeigt Facebook die versteckten Freunde in der „Kennst du schon...?“-Auflistung an.

Solche und weitere kleine und große Vergehen kratzen am Image. Facebook versucht aktuell mit einer knuffigen Offensive die Außenwahrnehmung etwas aufzuhübschen – mit Hilfe des Datenschutz-Dinosauriers. Die blaue Comicfigur soll die Nutzer im Umgang mit den eigenen Daten sensibilisieren. Beispielsweise ploppt zukünftig hin und wieder ein Fenster auf, sobald ein Nutzer etwas postet: „Entschuldige die Unterbrechung. Du hast nicht geändert, wer deine Beiträge sehen kann. Wir möchten nur sicher gehen, dass du diesen Beitrag mit der richtigen Zielgruppe teilst.“ Sprich, nicht mit dem Chef, der Mutti oder dem Freund.

Facebook-Privatsphäre: Ein Cartoon-Dinosaurier soll Nutzer sensibilisieren. (Grafik: Facebook)
Facebook-Privatsphäre: Ein Cartoon-Dinosaurier soll Nutzer sensibilisieren. (Grafik: Facebook)

„Privacy-Dino“ ist nur für Nutzer mit öffentlichem Profil vorgesehen

Der Dinosaurier wurde in den vergangenen Monaten in den USA bei einer kleinen Nutzergruppe getestet und findet jetzt auch seinen Weg nach Deutschland. Angezeigt wird der „Privacy-Dino“, wie er in den Staaten genannt wird, natürlich nur bei den Nutzern, die ihr Profil auf öffentlich gestellt haben. Nutzer die ihr Profil für Freunde offenlegen, profitieren nicht von dieser Neuerung. Und dass, obwohl sicherlich auch hier der ein oder andere Inhalt lieber nicht veröffentlicht werden sollte.

Eine Facebook-Sprecherin teilt indes mit: „Wir testen immer wieder neue Varianten, um unsere Nutzer in Bezug auf ihre Einstellungen zu sensibilisieren. Der Dinosaurier ist eine dieser Varianten. Wir werden auch künftig weitere Wege ausprobieren, um unsere Nutzer für ihre Inhalte zu sensibilisieren und somit Datenkompetenz zu fördern.“

via www.faz.net

]]>
Andreas Weck
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Das Neustart-Magazin kommt, Reichweite auf Facebook und digitale Aprilscherze http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-29-538475/ 2014-04-05T09:00:36Z
Ein bunter Themenmix erwartet uns in diesem Wochenrückblick: Wir haben ein neues Magazin gestartet, über den Facebook-Algorithmus gesprochen und über einige digitale Aprilscherze gelacht....

Ein bunter Themenmix erwartet uns in diesem Wochenrückblick: Wir haben ein neues Magazin gestartet, über den Facebook-Algorithmus gesprochen und über einige digitale Aprilscherze gelacht. Viel Spaß mit unserer Zusammenfassung.

1. Neustart: „Hashtags sind keine Drogen“ – yeebase launcht Magazin für digitalen Aufbruch

neustart_teaser__amr-yeebase media – so heißt unser Verlag, mit dem wir seit fast neun Jahren das t3n Magazin herausgeben. Und ab heute auch ein zweites Magazin: Neustart. Darin geht es nicht wie bei t3n ums digitale Business und Webtechnologie, sondern um die Digitalisierung und darum, wie sie unser Leben beeinflusst.

Unser Artikel: Neustart: „Hashtags sind keine Drogen“ – yeebase launcht Magazin für digitalen Aufbruch

2. Der Kanal ist voll: Warum eure Facebook-Posts weniger Nutzer erreichen

facebookhq_83463-Warum wurde der Newsfeed-Algorithmus verändert? Geht es nur darum, Unternehmen zur Schaltung von Werbung zu zwingen, wie viele derzeit behaupten? Wie so oft im Leben dürften die Gründe etwas komplexer sein.

Unser Artikel: Der Kanal ist voll: Warum eure Facebook-Posts weniger Nutzer erreichen

3. Windows 8.1 Update: Microsoft rudert zurück und führt das Startmenü bald wieder ein

Windows_8_1_Update_Startmenue-Microsoft hat auf der Entwicklerkonferenz //build/ das kommende Update für Windows 8.1 im Detail vorgestellt. Eine der größten Neuerungen ist die Einführung neuer Bedienfunktionen, die auf Maus und Tastatur optimiert sind – das Startmenü wird ebenfalls zurückkommen aber nicht mit dem kommenden Update im April.

Unser Artikel: Windows 8.1 Update: Microsoft rudert zurück und führt das Startmenü bald wieder ein

4. Wikipedia-Redesign: So relauncht man 32 Millionen Webseiten in 287 Sprachen

wikipedia-Ab morgen den dritten April 2014 wird die Wikipedia zumindest aus typografischer Sicht anders aussehen als bisher. Die Änderungen sollen nicht nur die Lesbarkeit der Seite erhöhen, sondern auch für ein konsistentes Erscheinungsbild über Plattformgrenzen hinweg sorgen.

Unser Artikel: Wikipedia-Redesign: So relauncht man 32 Millionen Webseiten in 287 Sprachen

5. Endlich Schluss mit leeren Smartphones: Das bringt uns die Akku-Zukunft

smartphone-battery-Mit dem Smartphone halten wir eine der wichtigsten technologischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts in den Händen. Doch während mobile Endgeräte immer schlanker, schöner und leistungsstärker werden, lässt der Durchbruch beim Smartphone-Akku weiter auf sich warten. Wie der kurz- bis mittelfristig gelingen könnte, zeigen diese Beispiele.

Unser Artikel: Endlich Schluss mit leeren Smartphones: Das bringt uns die Akku-Zukunft

6. Landingpages: Diese 10 Fehler solltet ihr vermeiden

landingpage-themeforest-Eine Landingpage soll einen Besucher eine bestimmte Aktion ausführen lassen. Von der Anmeldung zu einem Newsletter bis zum Kauf eines Produkts. HubSpot hat eine Liste von 10 Mythen oder Fehlern vorgestellt, die man bei einer Landingpage leicht machen kann – die stellen wir euch hier vor.

Unser Artikel: Landingpages: Diese 10 Fehler solltet ihr vermeiden

7. April, April: Die besten Scherze der Tech-Welt

googleplus_aprilschert_2014_teaser-In dieser Woche feierten wir den ersten April. Die Chance auf einen guten Witz lässt sich die Technologiebranche nie entgehen. Wir zeigen euch die besten, witzigsten und schrägsten Aprilscherze 2014.

Unser Artikel: April, April: Die besten Scherze der Tech-Welt

8. 15 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte

raspberry-pi-projekte-Kaum ein anderes Gerät dürfte die Bastlerszene in den letzten Jahren so begeistert haben, wie der scheckkartengroße Minirechner. Wir zeigen euch 15 spannende Raspberry-Projekte, die auch euren Bastlertrieb wecken könnten.

Unser Artikel: 15 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte

9. Ikons: 300 Vektor-Icons für dein nächstes Projekt

ikons-featured-image-Icons sind im Web allgegenwärtig – entsprechende Sammlungen finden sich ebenfalls zuhauf. Mit Ikons stellen wir euch hier eine weitere vor, die 300 kostenlose Icons bietet – auch zur kommerziellen Nutzung.

Unser Artikel: Ikons: 300 Vektor-Icons für dein nächstes Projekt

10. Keyword-Recherche: So startest du die Planung deiner nächsten Website

recherche-Erstelle niemals eine Website ohne vorherige Recherche wichtiger Keywords. Ein simpler, aber effektiver Grundsatz. Wie eine gute Keyword-Recherche gelingt, erklärt dieser Artikel.

Unser Artikel: Keyword-Recherche: So startest du die Planung deiner nächsten Website

]]>
Andreas Weck
Der Kanal ist voll: Warum eure Facebook-Posts weniger Nutzer erreichen http://t3n.de/news/facebook-haben-posts-viel-538325/ 2014-04-04T10:51:50Z
Dass Fanpage-Posts immer weniger Kunden erreichen, ist kein Geheimnis. Aber warum genau ist das eigentlich so?

Dass Fanpage-Posts immer weniger Kunden erreichen, ist kein Geheimnis. Aber warum genau ist das eigentlich so?

Warum sinkt die Reichweite von Facebook-Seiten?

Über die sinkende Reichweite von Facebook-Posts haben wir bereits häufiger berichtet. Während sich einige Unternehmen lautstark echauffieren, oder wie im Falle der amerikanischen Firma Eat24 sogar ihren gesamten Facebook-Auftritt aus Protest löschen, bleibt die Frage nach dem Warum. Warum wurde der Newsfeed-Algorithmus verändert? Geht es nur darum, Unternehmen zur Schaltung von Werbung zu zwingen, wie viele derzeit behaupten? Wie so oft im Leben dürften die Gründe etwas komplexer sein.

Facebook-Nutzer sammeln mit der Zeit nicht nur immer mehr Freunde an, sie „liken“ auch im Regelfall immer mehr Seiten. Laut einem Facebook-Sprecher stieg die Anzahl der „gelikten“ Seiten im letzten Jahr sogar um mehr als 50 Prozent. Die Nutzer selbst verbringen aber deswegen nicht mehr Zeit auf dem sozialen Netzwerk. Schon alleine deswegen wird ein immer höherer Anteil an Beiträgen von vielen Nutzern nicht mehr gesehen: Es sind einfach zu viele.

Facebook: Anzahl von Page-Likes steigt weiterhin stark an

Facebook: Der Rückgang der organischen Reichweite  über die letzten Jahre. (Grafik: EdgeRank Checker)
Facebook: Der Rückgang der organischen Reichweite über die letzten Jahre. (Grafik: EdgeRank Checker)

Nach Angaben von EdgeRank Checker sank die organische Reichweite von Seiten in den letzten Jahren um etwa 50 Prozent. Das deckt sich ungefähr mit der Steigerungsrate von Page-Likes. Facebooks gesamtes Geschäftsmodell basiert darauf, dass Nutzer möglichst oft auf die Seite kommen. Daher ist es nur verständlich, dass mithilfe des Newsfeed-Algorithmus versucht wird, die jeweils für den Nutzer interessantesten Beiträge aus der Unzahl von Posts herauszufiltern.

Funktioniert das? Darüber ließe sich trefflich streiten. Fest steht, dass irgendeine Art von Filterung vornehmen muss. Welche Faktoren darüber letztlich entscheiden, ist nicht hundertprozentig klar. Diese Aspekte sollen jedoch den größten Einfluss darauf haben:

  • Wie beliebt sind die vorherigen Posts des Erstellers? Entscheidend sind hier die Likes, Shares, Kommentare und die Anzahl der Klicks.
  • Wie beliebt ist der Beitrag bei denen, die ihn bereits gesehen haben?
  • Ist diese Art von Beitrag (Status-Update, Foto, Video oder Link) beliebt bei dem einzelnen Empfänger?
  • Wann wurde der Beitrag veröffentlicht?

Aber diese Fragen sind nur die Spitze des Eisberges. Insgesamt sollen knapp 100.000 einzelne Faktoren darüber entscheiden, ob wir einen Beitrag in unserem Newsfeed vorfinden oder eben nicht. Natürlich bietet Facebook aber auch einen einfacheren Weg, um seine Nutzer zu erreichen: Man bezahlt dafür.

Facebook: Seitenbetreiber fühlen sich als Erpressungsopfer

Dabei funktioniert das Prinzip genau so, wie Werbung schon immer funktioniert hat. Man bezahlt für Sichtbarkeit. Was an und für sich nichts Negatives ist, führt in Kombination mit der stetig sinkenden Reichweite jedoch zu einer nachvollziehbaren Abneigung bei den Seitenbetreibern. Sie fühlen sich oft sogar von dem sozialen Netzwerk erpresst. Es ist ja auch verständlich, niemand will für etwas bezahlen, was er bis vor Kurzem noch umsonst bekommen hat. Obwohl die Reichweite von Seiten realistisch betrachtet auch bei einem völlig ungefilterten Newsfeed sinken dürfte. Dürfen wir Facebook also dafür die Schuld geben?

Letztlich ist die Situation leider tatsächlich hausgemacht. Lange Zeit hat Facebook Firmen erklärt, dass es eine lohnende Langzeitinvestition sei, Likes für ihre Unternehmensseiten zu generieren. Dabei verliert jeder Fan, der durch Facebook-Werbung „gekauft“ wurde, mehr und mehr an Wert. Und das soziale Netzwerk muss gewusst haben, dass die Reichweite bei der anhaltenden Entwicklung sinken und somit den Wert der getätigten Investitionen mindern wird. Damit hat Facebook leider viel Vertrauen zerstört.

Das ist schade und unverständlich. Denn die Bestrebungen jedem Nutzer einen möglichst relevanten Newsfeed zu liefern, sind verständlich und in letzter Konsequenz auch unterstützenswert. Nur so kann das Netzwerk weiterhin so populär bleiben. Denn ganz ohne nennenswerte Nutzerbasis ist jede Diskussion über die Reichweite der eigenen Beiträge hinfällig.

via techcrunch.com

]]>
Kim Rixecker