Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-08-25T19:12:41Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Neuer Newsfeed-Algorithmus: Diese Clickbaiting-Posts will Facebook künftig abstrafen http://t3n.de/news/newsfeed-algorithmus-clickbaiting-facebook-563972/ 2014-08-25T19:12:41Z
Clickbaiting ist Facebook ein Dorn im Auge. Eine Aktualisierung des Newsfeed-Algorithmus bringt zwei neue Kriterien ins Spiel, die für mehr Qualität im Nachrichtenstorm sorgen sollen.

Clickbaiting ist Facebook ein Dorn im Auge. Eine Aktualisierung des Newsfeed-Algorithmus bringt zwei neue Kriterien ins Spiel, die für mehr Qualität im Nachrichtenstorm sorgen sollen.

Facebook verändert erneut den Newsfeed-Algorithmus und möchte weiter gegen Clickbait-Beiträge im Nachrichtenstrom vorgehen. Wie das Soziale Netzwerk im firmeneigenen Newsroom ankündigt, sollen heftig.co-artige Inhalte ab sofort noch besser erkannt und härter abgestraft werden. Die Aktualisierungen des Algorithmus stellen dabei zwei Dinge besonders auf den Prüfstand, die Clickbaiter häufig umsetzen: Zum einen sollen Einführungstexte, die zum Klick aufrufen identifiziert werden und zum anderen sollen Einführungstexte, die mit einem Link am Ende arbeiten, in das Raster fallen. Clickbaiter posten in diesem Sinne oft Bilder, die sogenannte „Call To Actions“ im Einführungstext aufweisen und keine Link-Vorschau besitzen. Hier ein Beispiel für einen solchen Beitrag, den Facebook unter diesen Kriterien künftig herausfiltern möchte.

Änderung zum Newsfeed-Algoritmus auf Facebook: Inhalte dieser Art werden künftig abgestraft. (Screenshot: Facebook Newsroom)
Änderung zum Newsfeed-Algoritmus auf Facebook: Inhalte dieser Art werden künftig abgestraft. (Screenshot: Facebook Newsroom)

Weitere Kritierien um Clickbait-Beiträge zu identifizieren sind laut Facebook die Verweildauer auf Webseiten und die Relation von Klicks und Interaktionen. Tatsächlich eignen sich Kennziffern dieser Art sehr gut, um einen Rückschluss darauf zu bekommen, ob ein Nutzer einen relevanten Inhalt vor sich hatte oder ob er einem falschen Versprechen auf den Leim gegangen ist.

Einen ähnlichen Vorstoß wie den jetzigen, haben die Entwickler vor wenigen Monaten auch hinsichtlich Likebaiting angestellt. Beiträge, die um ein Like oder Share bitten, werden genauso wie die Klick-Bettler abgestraft. Weitere Informationen dazu findet ihr in dem Artikel „Facebook Newsfeed: Beiträge mit Like-Bait, Spam oder doppeltem Content werden ausgeblendet“.

Newsfeed-Qualitätsoffensive: Facebook als persönliche Nachrichtenzentrale

Facebook versucht seit einiger Zeit in einer Qualitätsoffensive gegen spam-artige Inhalte vorzugehen. Die Verantwortlichen möchten mehr und mehr zur persönlichen Zentrale für den Nachrichtenkonsum werden. Bereits im Dezember 2013 wurden dafür Veränderungen vorgenommen, die News- und Eventartikel im Nachrichtenstrom der Nutzer höher priorisieren und Memes abstrafen sollen. Tiefergehende Informationen findet ihr in dem Artikel „Facebook-Newsfeed-Update: Mehr relevante Inhalte, weniger Memes“.

via www.thomashutter.com

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Andreas Weck
Facebook-Ads: Das ändert sich am 1. September http://t3n.de/news/facebook-ads-werbung-563841/ 2014-08-25T10:40:17Z
Zum 1. September 2014 nimmt Facebook erneut Änderungen an der Anzeigenstruktur vor. Was sich für euch dadurch ändert, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Zum 1. September 2014 nimmt Facebook erneut Änderungen an der Anzeigenstruktur vor. Was sich für euch dadurch ändert, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Facebook-Ads: Targeting, Platzierung und Gebotsstrategie werden zukünftig auf Ad-Set-Ebene geregelt. (Grafik: Facebook)
Facebook-Ads: Targeting, Platzierung und Gebotsstrategie werden zukünftig auf Ad-Set-Ebene geregelt. (Grafik: Facebook)

Facebook-Ads: Targeting, Platzierung und Gebotsstrategie werden zukünftig auf Ad-Set-Ebene bestimmt

Ab dem ersten September 2014 wird Facebook einige Veränderungen an der Anzeigenstruktur vornehmen. Grundsätzlich sollen Einstellungen zum Targeting, der Gebotsstrategie und zur Platzierung auf der Ebene der Werbeanzeigengruppen (Ad-Set) vorgenommen werden. Das soll nach dem Rollout der neuen Struktur aber zunächst nur neue Anzeigen betreffen. Bereits erstellte Anzeigen bleiben davon unbeeinträchtigt.

Außerdem soll es möglich sein, bestehende Anzeigen in die neue Struktur zu übertragen. Letztlich haben die Änderungen keinen Einfluss auf die Funktionalität oder die Optimierung von Anzeigen. Die Einstellungen werden lediglich eine Ebene nach oben verschoben. Damit will Facebook nach eigenen Angaben eine häufige Quelle für Verwirrung unter Werbenden eliminieren.

Facebook-Ads: Sind die Änderungen sinnvoll?

Über die Sinnhaftigkeit der Änderungen kann und wird sicherlich noch gestritten werden. Die meisten Experten bewerten sie allerdings größtenteils positiv. Letztlich hat die Verschiebung auf eine höhere Ebene vor allem im Bezug auf die Gebotsstrategien durchaus sinnvoll.

Ob Anzeigen über den Power-Editor, den Ads-Manager oder das Ads-Create-Tool erstellt werden, spielt bei der Umstellung keine Rolle. Alte Anzeigen können ohne Anpassung bis Januar 2015 beibehalten werden.

via allfacebook.de

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Kim Rixecker
Das Blau von Facebook und das Grün von WhatsApp: BrandColors zeigt euch die Corporate-Identity-Farben großer Marken http://t3n.de/news/brandcolors-ci-farben-563527/ 2014-08-22T11:20:22Z
Das Blau von Facebook? Das Grün von WhatApp? Das Rot von Google+? BrandColors hilft euch bei diesen Fragen und zeigt euch Corporate-Identity-Farben vieler Dienste und Unternehmen in einer Übersicht.

Das Blau von Facebook? Das Grün von WhatApp? Das Rot von Google+? BrandColors hilft euch bei diesen Fragen und zeigt euch Corporate-Identity-Farben vieler Dienste und Unternehmen in einer Übersicht.

BrandColors: Von 500px bis Zendesk – diese 261 Farbschemen nutzen große Marken für die Corporate-Identity

„Wie war doch gleich der genaue Farbwert vom Facebook-Blau?“ Solche oder ähnliche Fragen sind im Designer-Arbeitsalltag die Regel. Nicht nur zum Designen von Social-Media-Elementen, sondern auch, um sich beispielsweise von den Farbpaletten diverser Dienste inspirieren zu lassen. Der Dienst BrandColors zeigt die Corporate-Identity-Farben vieler Unternehmen im Überblick.

Zum Entwickeln von Farbpaletten für eine Corporate-Identity hilft es, sich bei anderen zu orientieren. Vor allem bei großen Unternehmen wie den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter oder Anbietern wie Adobe und Dell sind diese schon lange getestet und für gut befunden worden.

BrandColors zeigt Farbschemen von 261 Marken und ermöglicht das Suchen darin und das Erstellen von Kollektionen. (Screenshot: BrandColors)
BrandColors zeigt Farbschemen von 261 Marken und ermöglicht das Suchen darin und das Erstellen von Kollektionen. (Screenshot: BrandColors)

BrandColors bietet Übersicht über insgesamt 261 Dienste und Unternehmen. Von Airbnb über Amazon, Beats, Coca Cola, Dropbox, Evernote, Facebook, GitHub, HTC, Ikea, Kickstarter, Microsoft, Samsung, Skype, StackOverflow, Thunderbird, Ubuntu über Vimeo oder WhatsApp und Xing bis YouTube und ZTE. Von Smartphone-Hersteller über Cloud-Dienst bis Linux-Distribution ist alles dabei.

Neben einer Suche ermöglicht BrandColors auch das Zusammenstellen einer eigenen Kollektion über die Auswahl verschiedener Marken. Die Kollektion kann dann separat exportiert werden. Für diese Kollektionen gibt es auch benutzerdefinierte Links wie diesen, mit denen Farbschemen geteilt werden können.

BrandColors: Übersicht auf Website oder Export in verschiedene Formate

Die BrandColors-Website zeigt euch mit einem Klick auf eine Farbe den hexadezimalen Farbwert an. Daneben können Nutzer die Farbwerte auch in verschiedenen Formaten exportieren. Ob für Photoshop, als CSS-Datei oder lieber für die CSS-Preprozessoren SCSS oder LESS bleibt dabei jedem selbst überlassen. Dabei können alle Farbschemen, die BrandColors zeigt, enthalten sein, oder nur eine benutzerdefinierte Auswahl.

BrandColors ermöglicht den Export aller Farben oder der Farben der eigenen Kollektion. Ob als SCSS, LESS oder wie hier normales CSS kann der Nutzer dabei auswählen. (Screenshot: Sublime Text)
BrandColors ermöglicht den Export aller Farben oder der Farben der eigenen Kollektion. Ob als SCSS, LESS oder wie hier normales CSS kann der Nutzer dabei auswählen. (Screenshot: Sublime Text)

Für Inspiration oder das gezielte Suchen von Farben: BrandColors ist ein praktischer Webdienst, der Designern auf jeden Fall mindestens einen Bookmark wert sein sollte.

via twitter.com

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Johannes Schuba
Wer jetzt schon an Ello zweifelt, hat Facebook verdient: Ein Plädoyer für mehr Optimismus im Netz http://t3n.de/news/schon-ello-zweifelt-verdient-563454/ 2014-08-22T07:56:29Z
Viel zu oft, wenn Menschen Neues wagen und Dinge anders machen wollen, ruft das zu allererst die Bedenkenträger auf den Plan – auch beim neuen Sozialen Netzwerk Ello. Dabei braucht es in solchen …

Viel zu oft, wenn Menschen Neues wagen und Dinge anders machen wollen, ruft das zu allererst die Bedenkenträger auf den Plan – auch beim neuen Sozialen Netzwerk Ello. Dabei braucht es in solchen Situationen eigentlich das Gegenteil: Optimismus. Ein Kommentar von Florian Blaschke.

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Die Macher von Ello wollen einiges anders machen. (Screenshot: Ello)

Da ist sie wieder, diese Trägheit. Ein neues Soziales Netzwerk entsteht, eins, das es besser machen will in Sachen Datenschutz, das den Nutzer nicht als Produkt sieht. Und die ersten Reaktionen? Sind ernüchternd. „Das wird sich doch eh nicht durchsetzen.“ Oder: „Um damit was zu verdienen, braucht es eine kritische Masse. Das wird nicht leicht.“ Oder: „Viel schwieriger wird es, den Nutzern zu verklickern, sich überhaupt erst mal anzumelden.“ Es ist zum Seufzen.

Sicher, auch ich habe von Diaspora seit Monaten nichts mehr gehört. Auch ich weiß, dass Friendica eine Katastrophe ist. Und auch ich hatte gehofft, dass app.net noch mal aus den Puschen kommt. Aber es ist ein bisschen wie mit der Liebe. Obwohl ich schon ein paar Enttäuschungen erlebt und mir das Herz schon ein paar Mal habe flicken müssen, gebe ich doch die Hoffnung nicht auf. Bloß weil nicht jede Beziehung gut geht, lasse ich mich doch trotzdem bei jeder wieder auf’s Neue begeistern. Und das das Ende der Fahnenstange sein soll? Nein, das kann mir niemand erzählen.

„Hört auf zu erzählen, das Internet sei eine Gefahr!“

Ich erinnere mich noch gut an den neuen „Internetoptimismus“, den Sascha Lobo vor ziemlich genau einem halben Jahr gefordert hat. Ist er das? Diese Zögerliche? Diese Skepsis? Ich erinnere mich auch noch gut an die Worte, mit denen ich kurze Zeit später den französischen Blogger Okhin zitiert habe:

„Das ist es, was wir den Menschen sagen müssen: Dass sie keine Angst vor dem Internet haben sollen, weil das Internet sie nicht ausspäht. [...] Wir müssen die Augen der Internetnutzer öffnen, um sie zu Internetakteuren zu machen. [...] Und das geht nicht, indem man Angst schürt. [...] Also hört auf zu erzählen, das Internet sei eine Gefahr. Das ist eine Lüge. Im Internet gibt es nur IP-Pakete. Alles andere steckt in unserer Gesellschaft. Die müssen wir ändern.“

Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)
Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)

Und jetzt sind da sieben Jungs, die wollen etwas ändern. Die haben ein Manifest, das mich schon überzeugt hat, bevor ich auch nur einen Pixel vom eigentlichen „Produkt“ gesehen habe. Weil ich ihnen das abnehme, was sie da schreiben. Weil ihre Kommunikation glaubwürdig ist. Weil sie ein Netzwerk entwickelt haben, das eigentlich nur für sie war. Und deshalb hatte ich gestern Morgen, als ich aufgewacht bin und meinen Invite für Ello im Postfach gefunden habe, ein breites Grinsen im Gesicht – und habe es noch immer. Weil da gerade etwas Neues entsteht, und am Ende dann doch ein paar Menschen positiv reagiert haben und mitmachen wollen und Optimismus verbreiten.

Das Ello-Logo ist ein simpler Smiley. Das hat seinen Grund.

Dieser Kommentar erschien zuerst auf trotzendorff.de.

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Florian Blaschke
Facebook im Terminal: So geht Social Media für echte Nerds http://t3n.de/news/facebook-terminal-facy-562910/ 2014-08-20T09:23:17Z
Facebook über die Website oder eine der verfügbaren Smartphone-Apps zu nutzen ist euch nicht cool genug? Kein Problem! Dank Facy könnt ihr jetzt direkt vom Terminal aus auf das Soziale Netzwerk …

über die Website oder eine der verfügbaren Smartphone-Apps zu nutzen ist euch nicht cool genug? Kein Problem! Dank Facy könnt ihr jetzt direkt vom Terminal aus auf das Soziale Netzwerk zugreifen.

Mit Facy bedient ihr Facebook über die Kommandozeile. (Screenshot: GitHub)
Mit Facy bedient ihr Facebook über die Kommandozeile. (Screenshot: GitHub)

Facy: Facebook im Terminal

Ihr seid sowieso ständig im Terminal und ein Wechsel zum Browser würde euch unnötig Zeit kosten? Ihr wollt aber trotzdem wissen, was auf Facebook los ist? Dann solltet ihr einen Blick auf Facy werfen. Das Tool benötigt Ruby 1.9 oder höher und zeigt euch euren Newsfeed direkt im Terminal an. Außerdem könnt ihr damit natürlich auch direkt Posts verfassen, Beiträge liken und euch sogar Bilder anschauen.

Okay, die Darstellung von Bildern im Terminal ist nicht unbedingt sonderlich sinnvoll. Der angezeigte Pixelbrei bietet aber einen gewissen Retrocharme. Generell überlassen wir euch am besten die Entscheidung darüber, wie sinnvoll Facy ist. Immerhin funktioniert das Tool aber wie es soll. Ihr bekommt euren Newsfeed und Benachrichtigungen angezeigt.

Facebook: Die Anzeige von Bildern im Terminal ist natürlich weniger sinnvoll. (Screenshot: Facy)
Facebook: Die Anzeige von Bildern im Terminal ist nicht unbedingt sinnvoll. (Screenshot: Facy)

Mit dem Befehl :comment könnt ihr eigene Kommentare verfassen und mit :like drückt ihr in gewohnter Facebook-Manier eure Zustimmung aus. Dankenswerterweise könnt ihr Beiträge mit :open aber auch in eurem Browser aufrufen, wenn euch das Terminal als Social-Media-App doch etwas unpraktisch erscheinen sollte. Eine vollständige Liste der verfügbaren Befehle findet ihr in der Facy-Anleitung auf GitHub.

Facy: So nutzt ihr Facebook über die Kommandozeile

Faceook im Terminal: Damit ihr Facy nutzen könnt, müsst ihr erst eine neue Facebook-App erstellen und die entsprechende ID eingeben. (Screenshot: GitHub)
Faceook im Terminal: Damit ihr Facy nutzen könnt, müsst ihr erst eine neue Facebook-App erstellen und die entsprechende ID eingeben. (Screenshot: GitHub)

Das Paket installiert ihr über den Befehl $ gem install facy. Zur Darstellung von Bildern setzt Facy auf RMagick – unter Umständen müsst ihr also vorher ImageMagick installieren, damit das funktioniert. Anschließend müsst ihr euch für Facy eine App-ID generieren lassen. Dazu meldet ihr euch auf der Entwicklerseite von Facebook an und erstellt eine neue App. Jetzt startet ihr Facy mit dem Befehl $ facy und gebt die bei angezeigte App-ID und das App-Secret entsprechend der Angaben ins Terminal ein.

Danach öffnet sich euer Browser und ihr werdet gebeten, eurer neu erstellten App die notwendigen Berechtigungen zum Zugriff auf euer Facebook-Konto zu geben. Anschließend könnt ihr dem Browser endlich adé sagen und euren Newsfeed, so wie es sich für einen wahren Nerd gehört, direkt im Terminal betrachten. Den Facy-Quellcode findet ihr auf GitHub.

Alle Kommandozeilenjunkies sollten auch einen Blick auf unsere Artikel „Todo.txt: Geniales To-Do-Listen-Tool für Kommandozeilenliebhaber“ und „Jrnl – Das Kommandozeilen-Tagebuch mit 256-Bit-Verschlüsselung: So sicher wie ein kleiner Safe“ werfen.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Spaß für Postillon und Co. bald vorbei: Facebook testet Satire-Kennzeichnung http://t3n.de/news/facebook-satire-tag-562598/ 2014-08-18T05:51:06Z
Für Satire-Seiten wie Der Postillon könnte es bald schwerer werden, unwissende Leser mit Fake-News an der Nase herumzuführen. Facebook testet derzeit eine klare Kennzeichnung für Satire - vorerst …

Für Satire-Seiten wie Der Postillon könnte es bald schwerer werden, unwissende Leser mit Fake-News an der Nase herumzuführen. testet derzeit eine klare Kennzeichnung für Satire - vorerst nur in den USA.

Einer der Höhepunkte der vergangenen Wochen dürfte für die deutsche Satire-Website Der Postillon gewesen sein, als eine ihrer Fake-News ihren Weg ins russische Fernsehen und verschiedene Nachrichtenportale schaffte - und für bare Münze genommen wurde. Offenbar fallen immer wieder Leser auf Satire mit Nachrichtenanstrich herein, wie die vom Postillon veröffentlichten Reaktionen auf seine Artikel zeigen. Facebook zufolge sollen sich viele Leser mit der Bitte an das Social Network gewandt haben, humoristisch angehauchte Nachrichten künftig besser zu kennzeichnen. Jetzt hat Facebook mit dem Test von Satire-Tags reagiert - vorerst aber nur in den USA für Satire-Seiten wie The Onion.

Neue Kennzeichnung bei Facebook: Satire-Tag

Die Kennzeichnung besteht aus dem Wort „Satire“ in eckigen Klammern und ist dem Titel einer entsprechenden Meldung vorangestellt, wie ein Screenshot zeigt, den das US-Newsportal Ars Technica gemacht hat. Der Tag taucht im Facebook-Newsfeed auf, allerdings offenbar nur in den verwandten Meldungen. Facebook hat die Tests, die bereits seit einem Monat laufen sollen, mittlerweile bestätigt. Das Social Network sei von Nutzern gebeten worden, eine klarere Kennzeichnung vor allem in diesem Bereich vorzunehmen.

So könnte Facebook künftig Satire kennzeichnen. (Screenshot: Facebook-Feed, via Ars Technica)
So könnte Facebook künftig Satire kennzeichnen. (Screenshot: Facebook-Feed, via Ars Technica)

Bisher scheinen lediglich die humoristischen Fake-News von The Onion betroffen zu sein. Facebook hat gegenüber Ars Technica zwar angegeben, dass auch weitere Satire-Seiten mit einem entsprechenden Tag belegt worden seien. Allerdings wollte man nicht verraten, um welche es sich handelt. Ebenso wenig wollte sich Facebook dazu äußern, ob Satire-Tags künftig auch an anderen Stellen angezeigt werden sollen.

Die Kollegen in den USA fragen sich, ob Facebook die Nutzer wirklich für so dumm hält, dass sie Fake-News nicht von echten Nachrichten unterscheiden könnten. Dem ist aber wahrscheinlich nicht so, wenn man davon ausgeht, dass sich tatsächlich Nutzer hilfesuchend an das Social Network gewendet haben. Und auch, wenn man sich die Kommentare unter manchen Facebook-News vom Postillon anschaut, ist fraglich, ob die Nutzer dort über den Inhalt nachgedacht haben. Manchmal fragt man sich aber, ob der Kommentar vielleicht schon wieder so satirisch ist, dass man ihn selbst nicht versteht.

via arstechnica.com

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Jörn Brien
Messenger-Marketing: WhatsApp, Snapchat & Co. für die Unternehmenskommunikation http://t3n.de/magazin/whatsapp-snapchat-fuer-unternehmenskommunikation-235819/ 2014-08-15T08:38:42Z
Seit Facebook zum Mainstream für Alt und Jung geworden ist, suchen Teenager neue Refugien bei Mobile Messengern wie WhatsApp, WeChat oder Snapchat. Ein Überblick über die heterogene Landschaft der …

Seit zum Mainstream für Alt und Jung geworden ist, suchen Teenager neue Refugien bei Mobile Messengern wie , WeChat oder . Ein Überblick über die heterogene Landschaft der jugendlichen Kommunikationstools und darüber, was sie der Markenkommunikation bieten können.

Lange konnten Jugendliche die gleichen Kommunikationsmittel wie ihre Eltern nutzen: das Telefon, aber auch Briefe oder Postkarten. Früher war das kein Problem. Sie konnten trotzdem geschlossene Räume für sich und ihre Clique sicherstellen. Doch im Social-Media-Zeitalter scheint das nicht mehr so ohne Weiteres möglich. Die zunehmende Vernetzung macht es Jugendlichen immer schwerer, ihre Aktivitäten vor den Angehörigen zu verbergen (selbst, wenn dies potenziell möglich ist). Zudem ist die Auswahl digitaler Kommunikationsprodukte schlicht viel größer als beispielsweise in den 1980er Jahren.

Und so kommt es, dass Teenager, die Facebook nutzen, angeblich eine vom Aussterben bedrohte Spezies sind. Denn große Geschwister, Eltern und sogar Großeltern haben die einstmals exklusive Digitalenklave der Jugend entdeckt. Außerdem nerven Unternehmen mit Werbung und überhaupt: Das Netzwerk bietet nicht mehr den Freiraum für jugendliche Rebellion wie einst. Das jedenfalls ist die oft publizierte Meinung. WhatsApp, Snapchat und andere Mobile-Messaging-Anwendungen sind die neuen Refugien der „Halbstarken“. Es bleibt die Frage: Wie erreichen Marken ihre Nachwuchskonsumenten und -mitarbeiter auf diesen Kanälen?

Faltiges Facebook?

Aber stimmt es, dass Jugendliche Facebook nicht mehr nutzen? Der „Facebook Demographic Report 2014“ löste Anfang des Jahres jedenfalls Alarm in den Kommunikationsabteilungen aus – im Vergleich zu 2011 nutzen in der Gruppe der 13- bis 17-Jährigen über 25 Prozent weniger Facebook. Dafür gibt es ein Wachstum von 80 Prozent bei der Generation 55+. Ein Indiz für eine Überalterung des erfolgreichsten sozialen Netzwerks der Welt? Ja, das schon – denn auch in Deutschland stieg die Zahl der Generation 55+ auf Facebook deutlich, wie Allfacebook kurz nach der US-Studie feststellte. Gleichzeitig sind hier aber auch die jugendlichen Facebook-Nutzer um über 44 Prozent gewachsen.

Die unterschiedlichen Zahlen sind möglicherweise damit zu erklären, dass die USA uns mit ihren Entwicklungen immer um etwa anderthalb Jahre voraus sind. Es ist aber auch denkbar, dass die Trends je nach Gesellschaft anders verlaufen – oder, dass sich die Abnabelungsphase auf die Teenager-Zeit beschränkt und sich die Nutzer nach dem Abitur wieder bei Facebook einfinden. Oder einfach auch, dass jeder Studie andere Zahlen und Berechnungen zugrunde liegen und sie entsprechend andere Fakten betonen. Dass 73 Prozent aller Teenager in den USA bei Facebook sind, klingt doch ganz gut. Ist also alles falscher Alarm?

Gesättigt und vielfältig

Nicht ganz. Facebook hat mit Sicherheit in Gesellschaften mit hohem Digitalisierungsgrad einen Sättigungspunkt erreicht. Von hier aus kann es nur noch abwärts gehen. Ein gewisser Nutzerschwund ist also natürlich. Doch gerade bei jüngeren Nutzern differenziert sich die digitale und mobile Kommunikation auch deutlich aus.

Sie verwenden nicht nur ein oder zwei Plattformen, sondern unterschiedliche Tools für verschiedene Kommunikationsanlässe. Im weiteren Bekanntenkreis nutzen sie zum Beispiel Facebook, für die Koordination in der Clique kommt dagegen WhatsApp zum Einsatz, die erste Liebe zelebrieren sie per Couple, und das virtuelle Flaschendrehen findet über Snapchat statt.

messenger marketing cola
Der japanische Messenger Line ist mit den offiziellen Unternehmensprofilen auch international erfolgreich. So hat beispielsweise Coca Cola in Spanien auf Line weit über eine Millionen Abonnenten.

In jedem Fall sind Messenger heute die beliebteste Mobile-App-Kategorie nach E-Mail- und Wetter-Apps, die meist vorinstalliert sind. Neu ist das Messaging-Phänomen natürlich nicht. Die SMS begleitet uns per Handy schon lange, der Chatroom war eines der ersten sozialen Phänomene des World Wide Web. ICQ und Co. folgten nur kurz darauf. Doch aktuelle Mobile haben stärkere Social-Komponenten: Etwa die Gruppenkonversationen und die Status-Updates auf eigenen Profilen. Sie sind damit Hybride aus SMS, Chat-Tools und sozialen Netzwerken.

Marktführer ist derzeit WhatsApp mit etwa 450 Millionen Nutzern – gefolgt von WeChat, das mit fast so vielen Anwendern den chinesischen Markt dominiert, aber zunehmend auch international erfolgreich ist. Danach kommen die beiden japanischen Messenger Line und Viber mit jeweils über 300 Millionen Nutzern. Snapchat – der Selbstzerstörer unter den Messengern – hat zwar einen riesigen Hype erzeugt, liegt aber mit etwa 26 Millionen US- und 60 Millionen weltweiten Nutzern deutlich hinter den genannten Netzwerken. Messenger wie Threema, die in Deutschland kurz an Popularität gewannen, als Facebook WhatsApp gekauft hatte, spielen weltweit kaum eine Rolle.

WhatsApp & Snapchat: Messenger-Avangardisten

Die junge Zielgruppe diversifiziert also ihr Kommunikationsverhalten. Sie nutzt Messenger und Chat-Apps für unterschiedliche Zwecke – und das noch nicht einmal global einheitlich, sondern je nach Region auch noch mit unterschiedlichen Tools. Kein Wunder, dass sich deutsche Unternehmen bislang kaum an diesen Kanal heranwagen. In den USA ist das etwas anders. So nutzte beispielsweise die Fastfood-Kette Taco Bell Mitte 2013 Snapchat für die Promotion einer Sonderaktion. Der Snapchat-Nutzername wurde dabei via Twitter verbreitet.

Prinzipiell eignet sich Snapchat sehr gut, um kleinere Aktionen zu promoten, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen oder Coupons zu verteilen. Die Zahl der aktiven Unternehmen ist noch sehr überschaubar. Aber gerade darin liegt die Chance: Marken konkurrieren hier (noch) nicht um die Aufmerksamkeit der Nutzer, sondern bekommen sie schon allein deshalb, weil sie überhaupt auf Snapchat aktiv sind.

Ähnlich ist die Situation bei WhatsApp. Friseure etwa nutzen die Messenger-App schon, um Termine mit ihren Kunden zu vereinbaren. Aber große Marken sucht man hier bislang vergebens. Das liegt sicher auch daran, dass die Funktionen bislang auf private Nutzer ausgerichtet sind. Doch zu unrecht: Kundenservice via WhatsApp würde sich mit Sicherheit gut machen.

Denn die direkte Eins-zu-Eins-Kommunikation von WhatsApp eignet sich hervorragend, um Kundenprobleme zu besprechen – nicht in der Öffentlichkeit wie bei Twitter oder Facebook, sondern direkt von digitalem Angesicht zu digitalem Angesicht. Doch sowohl WhatsApp als auch Snapchat bieten bis jetzt keine expliziten Angebote für Unternehmen. Sie sind damit eher etwas für die Avantgardisten unter den Kommunikationsprofis.

Line & WeChat geben den Takt an

Bei den asiatischen Messengern Line und WeChat sieht das anders aus: Die Asiaten sind dem deutschen Markt bezüglich Markenkommunikation weit voraus. Deshalb sind hier bereits Entwicklungen zu sehen, die wir hierzulande erst in einigen Jahren erleben dürften.

messenger marketing wechat
WeChat ist den anderen mobilen Messengern an Funktionalitäten auch für Unternehmen weit voraus. So nutzt Daimler den chinesischen Messenger beispielsweise für Stellenausschreibungen im asiatischen Markt.

Line aus Japan – das inzwischen auch in Europa starken Aufwind und in Spanien etwa eine große Nutzerschaft hat – bietet so genannte „offizielle Konten“. Diese lassen sich aktiv bewerben und User können sie abonnieren. Ein Nischenphänomen? Sicher nicht. Coca Cola Spanien hat auf Line beispielsweise mehr als eine Millionen Abonnenten. Tendenz: Steigend.

In Japan nutzen natürlich noch mehr Unternehmen den Messenger für Werbezwecke. So kommt zum Beispiel der offizielle McDonald’s-Account inzwischen auf stolze sechs Millionen Abonnenten. Diese lassen sich in regelmäßigen Abständen Push-Nachrichten vom Fastfood-Anbieter auf ihr Mobile Device senden. Neben den offiziellen Accounts kann man auch die so genannten Line-Sticker – kleine Bild-Text-Nachrichten – branden, auch wenn das recht teuer ist.

Auch das chinesische WeChat bietet deutlich mehr Möglichkeiten in Sachen Markenkommunikation als seine westlichen Pendants. Es ist mittlerweile auch für amerikanische und europäische Marken interessant: WeChat verkündete vergangenes Jahr, dass inzwischen über 100 Millionen Nutzer außerhalb Chinas die App nutzen. Unternehmen können in WeChat Mini-Websites bauen, VIP-Cards ausstellen und vieles mehr. Auch deutsche Konzerne sind hier schon unterwegs. Etwa die Daimler AG, die WeChat für Stellenausschreibungen für den chinesischen Markt nutzt. Insgesamt steigt die Business-Relevanz von WeChat enorm: Zuletzt integrierte LinkedIn in China offizielle Unternehmensprofile mit WeChat.

Fazit

Die professionelle Mobile-Messenger-Kommunikation bietet in Zukunft viele Möglichkeiten. Das hat nicht nur Vorteile: Derzeit ist gerade für deutsche Unternehmen wenig Standardisierung in Sicht (wenn sie nicht gerade in Richtung ihrer asiatischen Niederlassungen und Absatzmärkte schauen). WhatsApp, der im Westen verbreitetste Messenger, bietet bis heute keine offiziellen Ansätze für die Unternehmenskommunikation. Auch Snapchat zeigt hier kaum Optionen. KPIs und andere Vergleichsdaten gibt es ebenfalls noch nicht. So ist die Messenger-Kommunikation derzeit in einem ähnlich experimentellen Stadium, wie es die Mobile-Marken-Kommunikation via Instagram vor etwa zwei Jahren noch war.

Ein Blick nach Asien zeigt jedoch, was schon bald möglich sein wird. In einer vernetzten und globalisierten Welt werden diese Optionen nicht lange auf sich warten lassen. Wo WhatsApp als neue Facebook-Tochter weltweite Märkte erobern soll, werden die asiatischen Mitbewerber schon bald neue Features und Funktionen bringen. Unternehmen sollten dementsprechend schon jetzt an ihren Messenger-Konzepten arbeiten.

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Björn Eichstädt
Bewerbung: Diese Facebook-Profil-Fehler bringen dich um deinen neuen Job http://t3n.de/news/bewerbung-diese-561809/ 2014-08-11T05:30:39Z
Dass Personaler Bewerber in sozialen Medien durchleuchten, ist bekannt - dass dabei mehr zählt als peinliche Fotos auf dem Facebook-Profil, wohl weniger. Eine Studie listet Fehler auf, die dich um …

Dass Bewerber in sozialen Medien durchleuchten, ist bekannt - dass dabei mehr zählt als peinliche Fotos auf dem Facebook-Profil, wohl weniger. Eine listet Fehler auf, die dich um deinen neuen Job bringen könnten.

Dein Facebook-Profil könnte dich um deine Jobchancen bringen. (Bild: Flickr/dkalo, CC BY-SA 2.0)
Dein Facebook-Profil könnte dich um deine Jobchancen bringen. (Foto: Flickr/dkalo, CC BY-SA 2.0)

Die Personalmanagementagentur CareerBuilder hat in einer Umfrage unter Arbeitgebern herausgefunden, dass diese mehrheitlich nicht sonderlich zufrieden mit den Social-Media-Präsenzen ihrer Bewerber sind. Der Studie zufolge haben 51 Prozent der Arbeitgeber beim Check von Profilen auf und Co. Inhalte gefunden, die dafür gesorgt haben, dass die Bewerber den Job nicht bekamen. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 43 Prozent, im Jahr 2012 sogar nur 34 Prozent.

Knapp die Hälfte der befragten Arbeitgeber (43 Prozent) in den USA durchsuchten Social-Media-Plattformen nach den Profilen von Bewerbern, 45 Prozent setzten auf Suchmaschinen wie Google - ebenfalls ein deutlicher Anstieg in den vergangenen Jahren.

Die Gründe, warum Arbeitgeber einen potenziellen neuen Mitarbeiter ablehnen, sind vielfältig. Einige sind offensichtlich. So waren unangemessene, provokative Fotos oder Infos für 46 Prozent der Befragten nicht hinnehmbar. Für 41 Prozent waren Hinweise darauf, dass die Bewerber Alkohol trinken oder Drogen nehmen nicht akzeptabel.

Facebook-Profil: Abschätzige Äußerungen über Ex-Arbeitgeber nicht förderlich

Weniger bekannt dürften allerdings folgende Gründe sein, die ein No-Go für Arbeitgeber sind. Jeweils rund einem Drittel stieß übel auf, wenn Bewerber sich abschätzig über ehemalige Arbeitgeber und/oder Kollegen äußerten (36 Prozent), oder wenn sie sich keiner grammatikalisch korrekten Ausdrucksweise befleißigten (31 Prozent). Auch ein unprofessioneller Nutzername kann demnach ein Ablehnungsgrund sein.

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Wer auf Jobsuche ist, sollte darauf achten, was er online von sich preisgibt. (Bild: Krasimira Nevenova - Fotolia.com)

Aber es gibt auch Hoffnung für Facebook-Nutzer auf Jobsuche: Ein professionelles Foto, kreative Hobbys oder ein Gesamtbild, das vermittelt, dass der Kandidat zum Unternehmen passt, haben offenbar positive Auswirkungen. Auch interessant: 24 Prozent der Arbeitgeber erscheint ein Bewerber geeigneter, wenn er schon einmal in Kontakt mit den Social-Media-Kanälen des eigenen Unternehmens war.

Die Befragten nannten übrigens auch das Seltsamste, was ihnen in Profilen von Bewerbern schon einmal untergekommen ist. Dazu gehört etwa ein Link zu einem Escort-Service direkt im Facebook-Profil. Ein weiterer Kandidat hatte ein Schwein als engsten Social-Network-Freund. Ein anderer soll seine Frau beschuldigt haben, ihn in den Kopf geschossen zu haben.

t3n self jobs

via lifehacker.com

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Jörn Brien
Bye, bye Fan-Gate: Facebook verbietet Like-Zwang für Gewinnspiele und andere Apps http://t3n.de/news/fangate-facebook-likes-561689/ 2014-08-08T12:51:24Z
Zum 5. November 2014 wird Facebook das sogenannte Fan-Gating abschaffen. Ab dem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, Page-Apps wie beispielsweise für Gewinnspiele mit einem Like-Zwang zu versehen.

Zum 5. November 2014 wird das sogenannte Fan-Gating abschaffen. Ab dem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, Page-Apps wie beispielsweise für Gewinnspiele mit einem Like-Zwang zu versehen.

Fangate ade: Facebook will keine künstlich erzeugten Likes mehr sehen. (Grafik: Facebook)
Fan-Gate aée: Facebook will keine künstlich erzeugten Likes mehr sehen. (Grafik: Facebook)

Das Ende des Fan-Gates: Facebook verabschiedet sich vom Like-Zwang

Bisher wurden vor allem Gewinnspiel-Apps auf Facebook dafür genutzt, die Like-Zahlen künstlich zu erhöhen. Oft wurde in solchen aber auch anderen ein Mechanismus integriert, der Nutzer dazu zwang auf „Gefällt mir“ zu klicken. Andernfalls konnten sie die App nicht nutzen und somit beispielsweise nicht an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der im Fachjargon als Like- oder Fan-Gating bekannte Vorgang war unter Nutzern des sozialen Netzwerks jedoch alles andere als beliebt.

Jetzt hat Facebook seine Platform-Policy geändert und schiebt Fan-Gates einen Riegel vor. In den neuen Richtlinien heißt es, dass es ab dem fünften November 2014 nicht mehr erlaubt ist, Menschen einen Anreiz zum Liken einer Page über eine App zu geben. Facebook will mit dem Schritt die Qualität der Verbindungen zwischen Seiten und Nutzern erhöhen. Nutzer sollen auf den Like-Button klicken, weil sie tatsächlich Informationen von der Firma haben wollen, nicht aufgrund künstlich geschaffener Anreize.

Fangate abgeschafft: Was es für Facebook-Seitenbetreiber bedeutet

Bestehende Fan-Gate-Apps werden wohl auch nach dem 5. November noch funktionieren. Allerdings wird Facebook den Apps automatisch mitteilen, dass der Nutzer die Seite geliked hat, auch wenn das nicht der Fall ist. Demnach wäre es sinnvoll, Hinweise wie „Danke, dass dir unsere Seite gefällt“ aus den betroffenen Apps zu entfernen.

Wer ein Fan-Gate-Projekt für einen Kunden vorbereitet hat, sollte ihm schnellstmöglich von der Änderung berichten. Wer bisher stark auf Fan-Gating zur Like-Generierung gesetzt hat, wird umdenken müssen. Letztlich sind aber natürlich echte, engagierte Fans so oder so interessanter für eine Marke als künstliche Pseudo-Fans, die im Grunde kein wirkliches Interesse für eure Aktivitäten aufbringen.

via allfacebook.de

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Kim Rixecker
PrivateCore: Dieses Startup soll Facebook vor Attacken schützen http://t3n.de/news/privatecore-security-facebook-561548/ 2014-08-08T06:00:49Z
Das Social Network übernimmt den Anbieter einer Sicherheitslösung, die sich auf den Schutz von Servern und Datencentern spezialisiert hat. Das zwei Jahre alte Unternehmen setzt diese Technologie …

Das Social Network übernimmt den Anbieter einer Sicherheitslösung, die sich auf den Schutz von Servern und Datencentern spezialisiert hat. Das zwei Jahre alte Unternehmen setzt diese Technologie jetzt bei Facebook um.

Sicherheitsoffensive bei Facebook

Heartbleed, der NSA-Skandal und die jüngste Attacke von russischen Hackern haben bei Facebook eine Sicherheitsoffensive ausgelöst. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, das Startup PrivateCore zu übernehmen. Hinter dem zwei Jahre altem Startup steht ein Spezialist für Sicherheitslösungen. Das Team soll jetzt bei seinem neuen Eigentümer dafür sorgen, dass die Server und Datencenter besser geschützt werden.

Das Kernprodukt von PrivateCore heißt „vCage“. Die Software schützt Server vor Malware und repariert Sicherheitslöcher. Das Unternehmen hat sich dabei auf OpenStack-Infrastruktur spezialisiert und verspricht, unautorisierten Zugriff auf Daten zu verhindern. Bisher hat das Security-Unternehmen mit NGOs und Finanzinstituten zusammengearbeitet.

Auf beiden Seiten stehen die Facebook-Server. Quelle: GigaOm
Das Datencenter von Facebook soll mit der PrivateCore-Technologie besser abgesichert werden. Quelle: GigaOm

Mehr Schutz für Daten und Server

„Facebook und PrivateCore verfolgen die gleiche Mission“, kommentiert CEO Oded Horovitz die Übernahme. Das Social Network werde die  Technologie des jungen Unternehmens einsetzen, „um die Menschen, die Facebook nutzen, zu schützen.“ PrivateCore arbeitet kpnftig unter Chief Security Officer Joe Sullivan, der die Akquisition auf seiner Facebook-Seite bestätigte. Zum Team von PrivateCore zählen übrigens ehemalige Mitarbeiter von VMWare und Google.

Die Details des Deals haben die beiden Partner nicht kommuniziert. PrivateCore hat bisher Kapital in Höhe von 2,25 Millionen US-Dollar erhalten. Mit seinem Produkt gewann der Software-Hersteller bereits einige Auszeichnungen und wurde von der Fachpresse als eines der vielversprechendsten Security-Startups gepriesen.

via privatecore.com

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Elisabeth Oberndorfer