Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2015-07-30T10:33:42Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Atlas greift nach der Macht: Facebooks Adserver-Wunderwaffe im Test http://t3n.de/news/atlas-greift-macht-facebooks-626301/ 2015-07-30T10:33:42Z
Die Performance-Marketing-Agentur Performance Media testet Facebook Atlas intensiv. Mit uns teilt Geschäftsführer Nico Shenawai exklusiv die Ergebnisse – und die sind vielversprechend.

Die Performance-Marketing-Agentur Performance Media testet Facebook Atlas intensiv. Mit uns teilt Geschäftsführer Nico Shenawai exklusiv die Ergebnisse – und die sind vielversprechend.

Vor ziemlich genau drei Monaten berichteten wir das erste Mal über Facebooks Adserver Atlas. Dieser soll das neue Herzstück der Ad-Infrastruktur des sozialen Netzwerks werden. Facebook will über Atlas in Zukunft Anzeigen auf allen Webseiten im Desktop- und Mobile-Bereich ausspielen und deren Erfolg messen. Doch anders als bei Googles Konkurrenzprodukt DoubleClick misst Facebook die Nutzeraktivität nicht mit Hilfe von Cookies sondern anhand der Facebook ID.

Dadurch sollen die größten Probleme digitaler Werbung gelöst werden: geräteübergreifende Nutzererfassung und Auswirkungen auf Offline-Verkäufe. Die Mediaagentur Performance Media aus Hamburg gehörte zu den ersten deutschen Agenturen, die Atlas live testet und offen mit uns über die Ergebnisse spricht. Kann Facebook seine großen Versprechen halten? Sind Uplifts zu erkennen? Was bedeuten die Ergebnisse für die Zukunft auf dem Werbemarkt?

Nico Shenawai, Geschäftsführer von Performance Media. (Foto: Performance Technologies)
Nico Shenawai, Geschäftsführer von Performance Media. (Foto: Performance Technologies)

Schon bei der Recherche zum ersten Artikel haben wir mit Performance Media-Geschäftsführer Nico Shenawai über erste Ergebnisse gesprochen. Seine Prognose damals: „Atlas hat das Potenzial Marktführer unter den Adservern zu werden.“ Allerdings schwankten die Ergebnisse noch zu stark für solide Aussagen. Das ist jetzt anders. Seit Anfang des Jahres testet Performance Media und hat Atlas fest in das eigene Adserving-System integriert, das mehrere Adserver mit Kampagnen-Informationen speisen kann.

Mittlerweile können Kunden Atlas mit einem einfachen Klick dazuschalten. Die Ads werden aber weiter über die etablierten Adserver wie ADITION bei den Publishern platziert. Dabei dient Atlas als Analyse- und Tracking-Tool vor allem bei Cross-Device-Messungen. „Der Service ist noch zu rudimentär und noch nicht so weit“, sagt Shenawai. „Facebook legt seinen Fokus derzeit auf Funktionen, die andere noch nicht bieten und lässt dafür noch Eigenschaften der etablierten Adserver weg“.

Je nach Branche signifikante Uplifts durch Atlas

Uplifts durch Atlas nach Branche. (Tabelle: Performance Media)
Uplifts durch Atlas nach Branche. (Tabelle: Performance Media)

Trotzdem: Die Analyse mit Atlas funktioniert und kann Marketern wichtige Einblicke in den geräteübergreifenden Erfolg der Ads liefern. Performance Media schaute sich dazu beispielhaft Kampagnen von Unternehmen aus fünf Branchen an. Dabei stehen die Uplifts im Mittelpunkt. Der Wert bemisst die zusätzlichen Conversions, die durch Atlas festgestellt werden konnten. Weist klassisches Tracking mit Cookies zum Beispiel 100 Käufe einer Kampagne aus und Atlas registriert 110, so liegt der Uplift bei zehn Prozent.

Performance Media stellte fest: Die Uplifts durch Atlas sind signifikant. Besonders in der Kategorie Festnetz (also zum Beispiel DSL-Verträge) ist sowohl Post-Klick als auch Post-View ein Uplift von über 30 Prozent zu erkennen. Auch die Consumer Electronics-Branche sieht durch Atlas deutliche Uplifts. Insgesamt sind die Schwankungen im Post-Click-Bereich stärker gestreut (etwa 10 bis 30 Prozent) als bei Post-View-Messungen (25 bis 40 Prozent). Etwas nach unten bricht der Non-Profit-Bereich (Spenden) aus. Hier scheint die Bereitschaft sehr impulsiv zu sein.

Umso komplexer die Kaufentscheidung, desto höher der Order-Uplift durch Atlas. (Grafik: Performance Media)
Umso komplexer die Kaufentscheidung, desto höher der Order-Uplift durch Atlas. (Grafik: Performance Media)

Was bedeuten diese Ergebnisse? Atlas erfasst durch die Facebook ID über mehrere Geräte hinweg (vor allem auch mobil) das Nutzerverhalten und kann so die „Customer Journey“ viel besser nachvollziehen. Das erhöht die zugeschriebene Werbewirkung vor allem bei komplexen Produkten und langwierigen Kaufentscheidungsprozessen. Umso höher die „Time-to-Conversion“ (Dauer zwischen Werbemittelkontakt und Kaufzeitpunkt), desto eher zeigt Atlas andere Messergebnisse, als cookiebasiertes Tracking. Dauert der Entscheidungsprozess länger, ist die Wahrscheinlichkeit des Gerätewechsels deutlich größer.

Oftmals kommt der Kunde mobil mit Werbung in Kontakt und schaut sich dort auch Angebote an. Aber zum Beispiel Reisen buchen die meisten dann lieber am PC oder Notebook. Mit Cookies ließ sich dieser Gerätewechsel nur schwer tracken, mit Atlas ist das nun möglich – das erklärt die Uplifts. Marketer dürften durch das „Multi-Device-Tracking“ bei Atlas die Werbe-Kanäle viel besser verstehen. Es liegt nahe, dass bisher die Power mobiler Werbung unterschätzt wurde, weil viele Conversions erst nach vielen Tagen und Gerätewechseln passieren. Da bleiben Touchpoints wie das Smartphone auf der Strecke. Die Analyse von Atlas zeigt, dass sich das jetzt ändern sollte.

Atlas steht noch ganz am Anfang – und hat Riesen-Potenzial

Die Messergebnisse von Performance Media zeigen auch: Umso jünger die Zielgruppe, desto höher der Anteil an Mobile-Käufern – in allen Branchen. Besonders Frauen zwischen 18 und 25 führen fast die Hälfte ihrer Orders bereits mit mobilen Endgeräten durch. Da Cookies mobil nicht gut funktionieren, sind solche Erkenntnisse für die Marketingstrategie äußerst wichtig. Wer mobile Conversions nicht beobachten und genau tracken kann, verliert genau diese junge Zielgruppe aus den Augen.

Atlas ist hier offenbar ein extrem wichtiges Tool. Überraschend ist auch die hohe mobile Abschlussquote von Männern bei Consumer Electronics. 15-20 Prozent kaufen elektronische Geräte bereits direkt mit dem Smartphone. Diese Erkenntnisse beruhen – wie bereits beschrieben – nur auf dem Analyse-Einsatz von Atlas. Performance Media-Kunden konnten die Leistung ihrer Kampagnen bereits besser verstehen.

Nico Shenawai sagt Atlas aber eine große Zukunft voraus. Was für den nächsten großen Schritt fehle, sei die DSP-Funktion (Demand Side Platform). Dann könnten Brands auf Basis von Facebook-Daten (Alter, Geschlecht, Ort) bei Publishern Traffic einkaufen. „Das wäre der absolute Game-Changer“, sagt Shenawai. Ein Beispiel: Ein Unternehmen will auch außerhalb von Facebook Frauen aus Deutschland zwischen 30 und 40 ansprechen. Statt beispielsweise Traffic bei Brigitte einzukaufen, könnte man mittels einer Atlas DSP anhand der verknüpften Facebook Daten die tatsächlichen Nutzer einkaufen, die dem Geschlecht und Alter entsprechen. „Das minimiert die Streuverluste“, sagt Shenawai und somit steigt auch die Zahlungsbereitschaft der Werbetreibenden und der TKP (Tausend-Kontakt-Preis) den Publisher verlangen können.

Kampagnen-Auswertung in der Software von Performance Media: Das obere Beispiel zeigt gut, wie die Orders mit Atlas steigen und gleichzeitig der CPO singt. (Tabelle: Performance Media)
Kampagnen-Auswertung in der Software von Performance Media: Das obere Beispiel zeigt gut, wie die Orders mit Atlas steigen und gleichzeitig der CPO singt. (Tabelle: Performance Media)

Machen die Unternehmen schon mit?

„Die Nachfrage zum Thema Atlas ist sehr groß“, sagt Nico Shenawai. Performance Media werde das Analysetool jetzt großflächig ausrollen und sei gespannt, wie es weiter geht. Atlas sei über eine API-Schnittstelle fest in das eigene System integriert und der Austausch mit deutschen und internationalen Atlas-Ansprechpartnern sehr eng.

Nach einem exklusiven Start Ende 2014 mit wenigen Partnern geht Facebook mittlerweile auch international auf viele Agenturen zu. So langsam muss sich Google überlegen, wie man das eigene Tracking geräteübergreifend besser einsetzen kann, sonst überrollt Facebook bald den Markt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf OnlineMarketingRockstars Daily

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Online Marketing Rockstars
Instagram: Von Facebook lernen, heißt siegen lernen?! http://t3n.de/news/instagram-facebook-lernen-626123/ 2015-07-29T10:04:38Z
Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen …

Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen von Google und Twitter, prognostiziert eMarketer. Sollte das eintreffen, wäre das eine Sensation, die eine beruhigende Erkenntnis mitliefert: Macht ist vergänglich, auch im digitalen Zeitalter. Ein Kommentar von Horizont-Chefredakteur Volker Schütz.

Die Prognose geht so: 2,39 Milliarden US-Dollar setzt Instagram in zwei Jahren in den USA mit mobiler Displaywerbung um. Mehr als Twitter (2017: 2,28 Milliarden Dollar). Mehr aber auch als Internet-Großfürst Google, der 2017 mit Mobile Display, neben Search dem zweiten großen Umsatzträger,   2,38 Milliarden Dollar umsetzen wird.

Drei Punkte, die diese Prognose so bemerkenswert machen.

1. Macht ist vergänglich, auch im Digitalen

Was schreiben wir uns alle die Finger wund über die vermeintlich unüberwindliche und ewige Macht der AGFA-Konzerne Apple, Google, Facebook, Amazon, und jetzt bringt eMarketer eine Prognose, die hoffentlich das Zeug hat, bei dem einen oder anderen Zeitgenossen den Irrglauben in die Unabänderlichkeit ökonomischer Machtverhältnisse ins Wanken zu bringen.

Ja, ich weiß: Instagram ist „nur“ eine Tochter von Facebook.

Und Instagram rüttelt zwar an bestehenden Machtverhältnissen. Die Prinzipien der Netz-Ökonomie und ihr Hang zum Oligopol werden nicht aus den Angeln gehoben. Insofern ersetzt hier nur ein Goliath einen anderen.

Dennoch: Eine gute Idee plus ausreichend Kapital plus den Willen, global erfolgreich zu sein, sorgt für einen Wettbewerb, der auch auf der zweiten, dritten und vierten Ebene für positive Impulse sorgen kann, ein vorurteilsfreier Umgang mit dem neuen Player vorausgesetzt: Medien erhalten neue Formen der Content Distribution und des Markenaufbaus, damit auch neues Umsatzpotenzial, an die Hand. Werbungtreibende bekommen eine weitere relevante digitale Werbeplattform. Und im Dienstleistungsbereich entstehen Spezialisten für Media und Kreation von kommerzieller  Kommunikation.

Wobei die Umwälzungen auf dem Digitalmarkt mit der Etablierung von Instagram noch lange nicht zu Ende sind, siehe:

2. Mobile first

Vor zwei Jahren habe ich über Evangelisten, die auf jedem Kongress die digitale, die mobile Revolution ausriefen, innerlich den Kopf geschüttelt und gedacht: „Könnt Ihr nicht einfach mal ruhig sein und uns in Ruhe das mit dem Desktop-Internet hinbekommen lassen!“ Mittlerweile bin ich aber selbst ein halber Mobile-Evangelist und warne bei jeder passenden Gelegenheit vor allen Dingen Kollegen aus der Verlagsbranche davor, die Geschwindigkeit und Brutalität, mit der das Smartphone das Desktop-Internet (und die darauf basierenden Geschäftsmodelle) ins Nirwana befördern wird, zu unterschätzen.

Die größte mentale Herausforderung für Verlage: Junge Menschen zücken alle sieben Minuten ihr Handy. Sie beschäftigen sich damit im Schnitt drei Stunden, rund 20 Prozent der Wachzeit, pro Tag mit ihrem Smartphone. Nur  ein geringer Teil wird dafür genutzt, redaktionellen Content zu lesen - weshalb Verlage aufhöre sollten, von dem (Werbe-)Medium Smartphone zu reden.

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock

Mobile ist in erster Linie kein Werbeträger, sondern eine unermesslich goße, chaotische Ansammlung von Produkten und Dienstleistungen, mit denen Menschen ihr Leben organisieren. Ein kleiner Teil davon ist dem Nachrichtenkonsum gewidmet. Der größte Teil geht für Social Media und Gaming und banale Alltagshandlungen wie Zeitcheck, Wetterprognose, Suche drauf.

Welche Services muss ein Verlag auf Alpha Apps wie Instagram anbieten, wenn er in dem Spiel mitspielen, vor allen Dingen aber auch Geld verdienen will? Dafür gibt es keine goldene Regel außer der: Wer irgendwann vorhat, mit dem Brainstorming zu beginnen, um irgendwann mit einer halbherzigen Lösung mobile zu gehen, wird auf Dauer von der Smartphone-Ökonomie berfordert bleiben - zu schnell, zu komplex, zu fragmentiert ist der Content- und Werbemarkt im mobilen Bereich.

2015 setzt  Instagram laut eMarketer in den USA 570 Millionen Dollar um. In zwei Jahren werden es mehr als viermal so viel sein, so die Prognose. Sind die fast 2,4 Milliarden Dollar, die die US-Werbungtreibenden 2017 in Instagram investieren werden, zusätzliches Werbegeld oder werden sie von anderen Werbeplattformen abgezweigt? Vermutlich Letzteres.

Beim HORIZONT-Award im Januar dieses Jahres hat Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer die anwesenden Medien- und Marketing-Manager gewarnt: „Die mobile Revolution wird radikaler sein als Veränderungen durch das stationäre Internet.“

3. Der kluge Mark Zuckerberg

Es gab mal eine Phase, in der erlebte Levi's eine schwere Zeit. Viele Teenager wollten die Hosen und Hemden des Jeansherstellers nicht mehr anziehen. Sie erinnerten sie zu sehr an den Kleidungsstil ihrer Eltern. Mark Zuckerberg hat wahrscheinlich an anderes gedacht, als er 2012 für eine Milliarde Dollar ein Unternehmen übernahm, das gerade mal 13 Mitarbeiter hatte.

Facebook hat sich durch die Übernahme vor drei Jahren nicht nur vorausschauend für viel Geld einen möglichen Konkurrenten vom Halse geschafft. Facebook verfolgte eine Strategie, die zum grundlegenden Geschäftsprinzip der meisten erfolgreichen Digitalunternehmen gehören: Selbstkannibalisierung. Instagram mag Facebook Nutzer abnehmen (die ganz Jungen, die sich bei der „Oldie“-Plattform Facebook nicht mehr wohlfühlen).

Eventuell verliert die Hauptmarke dadurch an Werbeerlösen, doch das wird keinen Facebook-Manager stören, sofern der Umsatz beider Unternehmen zusammen größer ist als der der Mutter solo.

Den eMarketer-Zahlen zufolge generiert Instagram in diesem Jahr fünf Prozent der Netto-Erlöse von Facebook mit mobiler Display-Werbung, in zwei Jahren sind es schon 10,6 Prozent. Selbstkannibalisierung ist die produktive Antwort auf ein disruptives Marktumfeld. Wer den Mut hat, sein eigenes Angebot oder Stammgeschäft durch ein Konkurrenzangebot aus dem eigenen Hause anzugreifen, gewinnt im Zweifel mehr als er verliert.

Vielen (europäischen) Medien fehlt leider immer noch der Mut zur Selbstkannibalisierung. Schade, im Digitalen wird nur der dauerhaft erfolgreich sein, der den Mut zur Selbstkannibalisierung aufbringt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Horizont.net

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Horizont
Weg mit der Klarnamenpflicht auf Facebook! Hamburger Datenschützer kämpfen für Pseudonyme http://t3n.de/news/facebook-pseudonyme-626544/ 2015-07-29T08:14:11Z
Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen.

Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen. Facebook zeigte sich enttäuscht.

Facebook: Viel Wirbel um Pseudonyme

Pseudonyme und Fake-Namen sind Facebook ein Gräuel. Die umstrittene Politik der Klarnamenpflicht des sozialen Netzwerks sorgt so schon einmal dafür, dass die Profile von bekannten Persönlichkeiten, etwa das von Salman Rushdie, gesperrt werden. Angeblich will Facebook mit dem Verbot von Pseudonymen eine sichere und zivilisierte Kommunikation zwischen Nutzern durchsetzen. Vielmehr dürften sich „echte“ Nutzernamen aber besser vermarkten lassen. Zuletzt hatte eine Britin ihren Namen angeblich in „Jemmaroid Von Laalaa“ umbenannt, um das auf diesen Namen lautende Facebook-Profil zurückzuerlangen.

Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)
Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)

Doch mit diesem Gebahren Facebooks könnte jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar und seiner Behörde geht. Denn Caspar hat eigenen Angaben nach eine sogenannte Verwaltungsanordnung erlassen, mit deren Hilfe Facebook zur Änderung seiner Namenspolitik gezwungen werden soll. Ziel der Anstrengungen: Facebook soll Pseudonyme erlauben. Das Recht auf die Benutzung eines Pseudonyms sei deutschen Bürgern durch eine entsprechende Passage im deutschen Telemediengesetz gewährt.

Facebook reagiert enttäuscht

Facebook zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht darüber, dass die Klarnamen-Regeln wieder zum Thema würden, wie eine Facebook-Sprecherin erklärte. Diese seien von deutschen Gerichten mehrfach überprüft worden. Vor mehr als zwei Jahren hatte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein bereits einmal versucht, Facebook zur Änderung des Klarnamenzwangs zu bewegen, war aber vor Gericht gescheitert. Caspar hat seine Anordnung direkt an das irische Facebook-Hauptquartier gerichtet.

Ob nun neue Bewegung in das alte Streitthema kommt, ist allerdings fraglich. Laut Spiegel Online ist Facebook aufgrund der Anordnung zunächst nicht zu Änderungen verpflichtet und kann Widerspruch einlegen. Auch der Weg vor ein Verwaltungsgericht kann noch bestritten werden. Bis es zu einem möglichen Aus für die Klarnamenpflicht käme, dürfte es also noch eine ganze Weile dauern.

via www.spiegel.de

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Jörn Brien
Inspirierende Facebook-Anzeigen: Die „Facebook Ads Gallery“ sammelt mehr als 1.200 gelungene Beispiele http://t3n.de/news/inspirierende-facebook-anzeigen-625917/ 2015-07-27T09:31:05Z
Die „Facebook Ads Gallery“ von AdEspresso liefert Marketern eine Sammlung von über 1.200 Anzeigen, die sich einfach filtern lassen. Mehr als genug Futter, um sich inspirieren zu lassen.

Die „Facebook Ads Gallery“ von AdEspresso liefert Marketern eine Sammlung von über 1.200 Anzeigen, die sich einfach filtern lassen. Mehr als genug Futter, um sich inspirieren zu lassen.

AdEspresse ist Marketern als Anbieter des SaaS-Tools zum Schalten und Optimieren von Facebook-Anzeigen bekannt. Mit der „Facebook Ads Gallery“ liefert das italienische Unternehmen jetzt eine frei zugängliche Sammlung von über 1.200 Anzeigen, die Nutzer einfach nach Parametern wie Branche oder Ziel filtern können.

Wer schon mal Anzeigen für Facebook erstellt hat, weiß: Weder der abgespeckte Werbeanzeigenmanager, noch der komplexere Power-Editor sind ein Zeugnis guter Usability. Ab 49 Euro pro Monat bietet Espresso, das Produkt italienischer Entwickler, deshalb eine etablierte Alternative.

Die „Facebook Ads Gallery“ lässt sich einfach auf vier Kriterien filtern. (Screenshot: adespresso.com/ t3n.de)
Die „Facebook Ads Gallery“ lässt sich einfach auf vier Kriterien filtern. (Screenshot: adespresso.com/ t3n.de)

Die kostenlose „Facebook Ads Gallery“, die vor kurzem veröffentlicht worden ist und zwischenzeitlich nicht erreichbar war, reiht sich perfekt in das Portfolio der Italiener. Es setzt noch vor dem Schalten der Anzeigen an: bei der Kreation.

„Über 1.200 Anzeigen, die sich filtern lassen.“

Über 1.200 Anzeigen lassen sich in der „Facebook Ads Gallery“ nach vier Kriterien filtern: ihrer Platzierung (beispielsweise Newsfeed Desktop), der Branche (beispielsweise E-Commerce), dem Ziel (beispielsweise Verkauf) und fest definierten Tags (beispielsweise Retargeting). Genug Inspiration für Marketer, die genau danach suchen.

Nach einem Klick auf die Anzeigen liefert AdEspresso weitere Informationen. So informiert die Unterseite dieser Anzeige aus Edmonton, Kanada, unter anderem über die verwendete Landingpage.

AdEspresse hat die „Facebook Ads Gallery“ schon vor einigen Tagen veröffentlicht, musste sie dann aber auf Bitten von Facebook zeitweise offline nehmen. Nach einer internen Prüfung der „Ads-API“-Richtlinien ist die Anzeigen-Sammlung jetzt mit dem Einverständnis von Facebook aber wieder verfügbar, schreibt AdEspresso-CEO Massimo Chieruzzi auf ProductHunt.

Mehr zum Thema? Dann lies: „So ermittelt Facebook, welche Anzeigen in deinem Newsfeed erscheinen

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Lars Budde
Werbebetrug: Google und Facebook sagen Traffic-Bots den Kampf an http://t3n.de/news/werbebetrug-google-facebook-625138/ 2015-07-22T17:00:48Z
Google, Facebook und weitere Unternehmen wollen in einem Pilotprojekt gegen nichtmenschlichen Anzeigentraffic vorgehen. Ihr Ziel: Betrüger sollen besser als zuvor erkannt werden.

Google, Facebook und weitere Unternehmen wollen in einem Pilotprojekt gegen nichtmenschlichen Anzeigentraffic vorgehen. Ihr Ziel: Betrüger sollen besser als zuvor erkannt werden.

Google und Facebook gehen gegen Traffic-Bots vor

Durch Bots künstlich den Traffic auf Online-Anzeigen zu erhöhen ist ein echtes Problem für Werbekunden. Aber auch Anbieter wie Google oder Facebook schädigen solche Betrugsfälle, da sie das Vertrauen der Industrie in ihre Anzeigenprodukte verringern. Ein Pilotprojekt soll daher jetzt dabei helfen, nicht-menschlichen Traffic auf Werbeanzeigen besser zu erkennen.

Google, Facebook & Co.: Ein neues Pilotprojekt soll gegen Anzeigenbetrug schützen. (Grafik: Tag)
Google, Facebook & Co.: Ein neues Pilotprojekt soll gegen Anzeigenbetrug schützen. (Grafik: Tag)

Federführend bei dem Projekt der Trustworthy Accountability Group (TAG) sind neben Google, Facebook und Yahoo auch die Unternehmen Dstillery, MediaMath, Quantcast, Rubicon Project, The Trade Desk sowie TubeMogul. Gemeinsam wollen sie die IP-Adressen von Datenzentren ermitteln, von denen solche Betrugsversuche ausgehen. Vor allem sollen so Bots entdeckt werden, die von der bestehenden Blacklist nicht erkannt werden.

Trustworthy Accountability Group: Die Organisation hinter der neuen Blacklist

Die Trustworthy Accountability Group (TAG) wurde von vier großen Branchenverbänden der Werbeindustrie, nämlich der American Association of Advertising Agencies (4A’s), der Association of National Advertisers (ANA) und dem Interactive Advertising Bureau (IAB), gegründet. Ihr Ziel ist die Bekämpfung von Werbebetrug im Internet.

via www.theregister.co.uk

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Kim Rixecker
Bibliothek für Gründer: Website sammelt Buchempfehlungen von Bill Gates, Mark Zuckerberg & Co. http://t3n.de/news/lesestoff-fuer-gruender-bookicious-624597/ 2015-07-21T13:25:37Z
Von Bill Gates über Mark Zuckerberg bis hin zu Elon Musk und Marc Andreessen: Auf Bookicious findet ihr Lesetipps bekannter Unternehmer aus der Technologiebranche.

Von Bill Gates über Mark Zuckerberg bis hin zu Elon Musk und Marc Andreessen: Auf Bookicious findet ihr Lesetipps bekannter Unternehmer aus der Technologiebranche.

Bookicious: Lesestoff für Entrepreneure

Was lesen bekannte Unternehmer wie Mark Zuckerberg, Larry Page, Bill Gates, Sam Altman oder Marissa Mayer eigentlich in ihrer Freizeit? Die Website Bookicious beantwortet diese Frage. Über ein einfaches Interface findet ihr hier derzeit eine Liste von insgesamt 13 bekannten Unternehmern aus der Technologiebranche.

Ein Klick auf einen der Unternehmer fördert eine Liste mit Buchtiteln zutage, über die sich die jeweilige Person in Interviews oder im Social Web positiv geäußert hat. Je nach Person umfassen die Listen neben Büchern zur Unternehmensführung auch Romane und Sachbücher zu wirtschaftsfremden Themen.

Bookicious: Diese Bücher empfehlen bekannte Unternehmer wie Mark Zuckerberg oder Bill Gates. (Screenshot: Bookicious)
Bookicious: Diese Bücher empfehlen bekannte Unternehmer wie Mark Zuckerberg oder Bill Gates. (Screenshot: Bookicious)

Bookicious: Nutzer können Buchlisten selbst erweitern

Wer will, kann Bookicious unterstützen und selbst einen Unternehmer und seine Lieblingslektüre für die Aufnahme vorschlagen. So soll der Fundus immer weiter ausgebaut werden.

Wer für den Sommerurlaub noch Lesestoff braucht, sollte sich Bookicious mal anschauen. Zumal die Seite auch durch ein recht hübsches Interface punkten kann.

Weitere Lesetipps findet ihr in unserem Artikel „Diese 8 Business-Bücher sollte jeder Chef gelesen haben – meint Amazon-Chef Jeff Bezos“.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Kostenlose Shutterstock-Bilder für deine Facebook-Anzeigen – jetzt auch im Power-Editor http://t3n.de/news/kostenlose-shutterstock-bilder-facebook-624728/ 2015-07-21T09:58:22Z
Facebook-Werbekunden können jetzt auch im Power-Editor kostenlos auf Stockfotos von Shutterstock zugreifen. Bislang stand die Funktion nur im Werbeanzeigenmanager zur Verfügung.

Facebook-Werbekunden können jetzt auch im Power-Editor kostenlos auf Stockfotos von Shutterstock zugreifen. Bislang stand die Funktion nur im Werbeanzeigenmanager zur Verfügung.

Facebook-Anzeigen: Shutterstock-Integration in den Power-Editor

Schon seit 2013 können Werbekunden auf Facebook kostenfrei aus einer riesigen Auswahl an kostenlosen Stockfotos für ihre Anzeigen wählen. Die Bilder stammen von Shutterstock. Bislang war das jedoch nur über den Werbeanzeigenmanager möglich.

facebook
Facebook: Ihr könnt kostenlose Stockfotos von Shutterstock jetzt auch im Power Editor nutzen. (Foto: © hocus-focus - iStock.com)

Seit neuestem steht diese Funktion auch im Power-Editor zur Verfügung. Wenn ihr eine neue Anzeige erstellt, findet ihr die Stockfotos in einem neuen Tab namens „Standardbilder“, der sich neben den Optionen „Bild hochladen“ und „Bibliothek“ findet. Hier sucht ihr euch einfach ein passendes Bild aus. Die Zahlung einer Lizenzgebühr ist nicht nötig

Facebook: Kostenlose Stockfotos im Power-Editor

Es ist etwas verwunderlich, warum Facebook so lange gebraucht hat, um die Funktion auch in den Power-Editor zu integrieren. Häufig finden sich neue Features hier schon, bevor sie in den Werbeanzeigenmanager integriert werden. So oder so dürften sich Werbekunden aber über die Integration der kostenlosen Stockfotos freuen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Facebook-Power-Editor: Das Wichtigste zum Werbeanzeigen-Manager im Überblick“.

via www.thomashutter.com

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Kim Rixecker
So ermittelt Facebook, welche Anzeigen in deinem Newsfeed erscheinen http://t3n.de/news/facebook-anzeigen-auktion-624426/ 2015-07-20T10:03:00Z
Du hast Anzeigen auf Facebook geschaltet und fragst dich, warum sie kaum Reichweite und nur geringe Klickzahlen erzielen? Dieser Artikel erklärt, woran das liegen könnte.

Du hast Anzeigen auf Facebook geschaltet und fragst dich, warum sie kaum Reichweite und nur geringe Klickzahlen erzielen? Dieser Artikel erklärt, woran das liegen könnte.

Soziale Netzwerke und vor allem Facebook sind 2015 der größte Treiber der digitalen Werbebranche. Schon zu Beginn des Jahres prognostizierten die Analysten von Strategy Analytics für den US-Markt ein Wachstum von 31 Prozent.

Interaktionen haben einen Einfluss auf das „Gesamtgebot“ eines Werbetreibenden. (Foto: Shutterstock)
Interaktionen haben einen Einfluss auf das „Gesamtgebot“ einer Facebook-Anzeige. (Foto: Shutterstock)

In Anbetracht dieser Dominanz stellt sich vielen Nutzern und Werbenden die Frage, wie Facebook unter tausenden von Anzeigen die verfügbaren Impressions verteilt. Mit anderen Worten: Wie entscheidet Facebook, welche Anzeigen in meinem Newsfeed erscheinen?

In Anlehnung an den Artikel der Kollegen von allfacebook.de hier ein Erklärungsversuch.

So funktioniert der Auktionsprozess von Facebook

Die verfügbaren Impressions verteilt Facebook im Rahmen einer Auktion, die dem Vorbild von Google ähnelt. Im Rahmen dieser Auktion werden mehrere Parameter der zur Auswahl stehenden Anzeigen verglichen, wobei letztlich ein Sieger vom Platz geht. Er gewinnt die Impression.

Die Auktion ist aber nur ein kleiner Teil des Prozesses, den Facebook bei der Vergabe einer Impression durchläuft. Das Soziale Netzwerk ermittelt die letztlich ausgespielte Anzeige in insgesamt fünf Schritten – beim Laden jedes einzelnen Seitenaufrufs.

Wie der Prozess im Detail abläuft, erklärt die folgende Auflistung:

  1. Retrieval: Mehr als 1.000 Anzeigen werden aus der Datenbank geladen. In Frage kommen alle Anzeigen, deren Targeting auf den entsprechenden Nutzer zutrifft.
  2. Ranking: Die aus der Datenbank geladenen Anzeigen werden nach ihrem Targeting sowie den erwarteten Klick- und Konversionsraten gefiltert.
  3. Auction: Einige hundert Anzeigen schaffen es nach „Retrieval“ und „Ranking“ in die Auktion. Hier gewinnt das sogenannte Gesamtgebot, doch dazu später mehr.
  4. Filtering: Stehen die Gewinner, erfolgt noch ein abschließendes „Filtering“ inklusive eines „Privacy Checks“.
  5. Delivery: Die nach den oben erläuterten Schritten an den vorderen Positionen stehenden Anzeigen werden ausgeliefert und dem Nutzer im Rahmen seines Seitenaufrufs angezeigt.

Der Auktionsprozess am praxisnahen Beispiel

Die fünf Schritte erklären den Vorgang in der Theorie. Verständlicher wird sie durch ein praxisnahes Beispiel. Nehmen wir also an, wir hätten drei Anzeigen mit unterschiedlichen Parametern.

Anzeige
Werbekosten
Abrechnungsart
Anzeige A0, 70 €CPC-Modell
Anzeige B1,20 €CPM-Modell
Anzeige C1,80 €CPM-Modell

Diese drei Anzeigen haben in unserem Beispiel die ersten zwei Schritte des oben beschriebenen Prozesses durchlaufen und landen in der abschließenden Auktion. Hier greift nun Facebooks interne Regelung: Alle Anzeigen werden auf ihr „Gesamtgebot“ reduziert.

„Das Qualitätsgebot ähnelt dem ‚Quality Score‘ von Google.“

„Das Gesamtgebot stellt die Wettbewerbsfähigkeit einer Werbeanzeige dar. Es setzt sich aus dem Gebot des Werbetreibenden und dem zugehörigen Qualitätsgebot der Werbeanzeige zusammen“, schreibt Facebook.

Über den Einfluss des Qualitätsgebots gibt es leider kaum Informationen. Alles, was wir wissen, ist: Das Qualitätsgebot ähnelt dem „Quality Score“ von Google AdWords und wird aus den durch Anzeigen generierten Nutzeraktionen ermittelt, darunter die Klickrate und Interaktionen wie „Gefällt mir“-Angaben.

Das „Gebot des Werbetreibenden“, wie Facebook schreibt, ist letztlich dessen eCPM, also die „geschätzten Kosten pro tausend Impressionen“. Auch wenn du deine Anzeigen über Klicks abrechnest (CPC-Modell), bieten sie im Rahmen der Auktion mit ihrem eCPM. Facebook errechnet ihn aus CPC-Gebot und (geschätzter) Klickrate.

Für unsere oben definierten Beispiele ergibt sich bei einer geschätzten Klickrate von 1,5 Prozent folgende Rangliste:

Anzeige
Gebot
Abrechnungsart
eCPM-Gebot
Anzeige C1,80 €CPM-Modell1,80 €
Anzeige A0, 70 €CPC-Modell1,40 €
Anzeige B1,20 €CPM-Modell1,20 €

Die nach CPC-Modell abgerechnete Anzeige A stößt durch ihren eCPM von 1,50 Euro auf den zweiten Platz vor. Interessant ist jetzt, wie viel die „Gewinner“ für die erhaltenen Impressions zahlen. Facebook berechnet nämlich nicht das CPM-Gebot, sondern den „Gewinnbetrag“.

Auf Facebook.com heißt es: „Wir berechnen dir nur den Betrag, der zum Gewinnen der Auktion erforderlich ist. Der Betrag, der gewinnt, kann niedriger als das Höchstgebot sein, das du für deine Werbeanzeigen festgelegt hast.“

Dies ist keine Facebook-eigene Entscheidung, sondern eine übliche Handhabe im digitalen Werbebusiness. Nach den gleichen Regeln berechnet beispielsweise auch Google die anfallenden Werbekosten.

Was aber bedeutet das genau? Hierzu wieder ein Blick auf unser Beispiel.

Anzeige
Gebot
Abrechnungsart
eCPM-Gebot
Kosten
Anzeige C1,80 €CPM-Modell1,80 €1,41 €
Anzeige A0, 70 €CPC-Modell1,40 €1,20 €
Anzeige B1,20 €CPM-Modell1,20 €Unklar

Fazit

Was du dir merken musst, ist überschaubar: Letztlich hat die Anzeige mit dem höchsten eCPM die größten Chancen auf eine Auslieferung. Einen geringeren, aber nicht zu unterschätzenden Einfluss hat das Qualitätsgebot. Da du Anzeigen über mehrere Optimierungszyklen hinweg ohnehin auf die maximale Klickrate trimmen solltest, dürfte es im Laufe einer Kampagne steigen und damit die anfallenden Kosten senken.

Sind noch Fragen offen geblieben? Dann stell sie in den Kommentaren!

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Lars Budde
Snapchat-Konkurrent Beme: Bei diesem Social Network zeigst du dein wahres Ich http://t3n.de/news/snapchat-beme-social-network-624313/ 2015-07-20T04:53:51Z
Hast du die Nase voll von all den schicken Fotos und Videos auf Facebook und Co.? Dann könnte die neue Social-App Beme etwas für dich sein.

Hast du die Nase voll von all den schicken Fotos und Videos auf Facebook und Co.? Dann könnte die neue Social-App Beme etwas für dich sein.

Der Social-Media-Profi Casey Neistat hat mit Beme eine App gestartet, die ganz auf Authentizität setzen will. Statt sorgfältig inszenierter und bearbeiteter Fotos und Videos sollen die Nutzer bei Beme ihr wahres Ich zeigen. Daher wird auf Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten komplett verzichtet.

Mit Beme Videos aufnehmen und Moment genießen

Stattdessen wird das Smartphone einfach an die eigene Brust oder – für ein Selfie – an eine Wand gehalten. Die App startet eine Videoaufnahme, die nach einigen Sekunden automatisch gepostet wird. Damit soll dafür gesorgt werden, dass der Smartphone-Besitzer den Moment, etwa ein Rockkonzert oder einen Sonnenuntergang, nicht für das Kurzvideo abbrechen, sondern ihn weiter genießen kann.

Bei Beme sollen echte Momentaufnahmen geteilt werden. (Screenshot: iTunes)
Bei Beme sollen echte Momentaufnahmen geteilt werden. (Screenshot: iTunes)

Im Anschluss können sich die anderen Nutzer diese kurze Videosequenz genau einmal ansehen, bevor sie für immer in den Weiten des Netzwerks verschwindet. Daher wird Beme auch bereits als Snapchat-Konkurrenz angesehen. Bei Beme kann der Nutzer, der sich die Aufnahme eines anderen anschaut, zudem eine kurze Reaktion darauf in Form eines Selfies versenden. Daumen oder Herzchen werde es nicht geben, meint Neistat in einem Video zur Ankündigung seiner neuen Social-App.

Beme bisher nur für iOS-Nutzer und auf Einladung

Bisher gibt es Beme nur als iOS-App und Nutzer können dem Netzwerk lediglich auf Einladung beitreten. Die entsprechenden Invite-Codes gibt es entweder von bereits bestehenden Nutzern oder in den Vlogs von Neistat auf Youtube.

via www.technobuffalo.com

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Jörn Brien
Was ist eigentlich „React“ von Facebook? http://t3n.de/news/react-facebook-623999/ 2015-07-19T12:41:04Z
Jeder spricht von Facebooks React, doch was ist das eigentlich? Was React mit „Seperation of Concerns/Technology“ zu tun hat und was ihr damit machen könnt, lest ihr in diesem Artikel.

Jeder spricht von Facebooks React, doch was ist das eigentlich? Was React mit „Seperation of Concerns/Technology“ zu tun hat und was ihr damit machen könnt, lest ihr in diesem Artikel.

Schon wieder ein neues Framework? Reichen nicht Ember, Angular oder Backbone? Nicht ganz. Mit React hat einen neuen View-Layer erschaffen, nicht mehr und nicht weniger.

Aus diesem Grund ist es auch kaum sinnvoll, nach „Backbone vs. React“ zu suchen, denn die gängigen Frameworks sind nicht mit React vergleichbar – obwohl sie meistens im selben Atemzug genannt werden. Und genau das sorgt für Verwirrung, die ich auflösen will.

Buzzword React: Was kann es?

In einem Satz: Du kannst mit React alleine keine umfassende Web-Applikation bauen – du kannst HTML, sprich UI-Views, rendern. React stellt dir mit JSX eine Template-Sprache zur Verfügung, mit der du deine Views bauen kannst. Dabei kannst du React auch mit vanilla JavaScript nutzen, JSX macht den Umgang mit React aber einfacher. Und so sieht React mit JSX aus:

var MarkdownEditor = React.createClass({
  getInitialState: function() {
    return {value: 'Type some *markdown* here!'};
  },
  handleChange: function() {
    this.setState({value: React.findDOMNode(this.refs.textarea).value});
  },
  render: function() {
    return (
      <div className="MarkdownEditor">
        <h3>Input</h3>
        <textarea
          onChange={this.handleChange}
          ref="textarea"
          defaultValue={this.state.value} />
        <h3>Output</h3>
        <div
          className="content"
          dangerouslySetInnerHTML={{
            __html: marked(this.state.value, {sanitize: true})
          }}
        />
      </div>
    );
  }
});

React.render(<MarkdownEditor />, mountNode);

Um rauszufinden, was sich hinter dem neuen Hype-Buzzword „React“ verbirgt, habe ich mich einige Tage damit beschäftigt – und komme zu dem Schluss, dass React durchaus einen Blick wert ist. Im Folgenden lest ihr warum:

1. Reacts „Code-Suppe“

Klassischerweise trennst du deinen View von der Funktionalität oder: HTML von JavaScript. Das führt in aller Regel zu großen JavaScript-Dateien die alle Funktionen beinhalten, was manchmal Schwierigkeiten dabei verursacht, den „gesamten“ Code im Überblick zu behalten – oder beim Debugging. Kurzum: React nimmt die Komplexität aus dem View-Layer.

Facebook versucht die Funktionalität direkt da zu platzieren, wo sie auch dargestellt wird – und aus dieser Perspektive ergibt diese „Code“-Suppe aus HTML, JavaScript und den UI-Komponenten Sinn.

React nimmt Komplexität

Du erkennst eindeutig, was der Code macht – ähnlich wie bei Angular-Templates. Ein einfaches Beispiel: Du willst den Usernamen im header anzeigen lassen:

<header>  
    <div class=„name“>
        Not Logged In
    </div>
</header>  
$.post(‚/login‘, credentials, function( user ) {
    // Modify the DOM here
    $(‚header .name‘).text( user.name );
});

Mit React könnte das Selbe so aussehen:

render: function() {  
    return <header>
        { this.state.name ?
            this.state.name :
            <span>Not Logged In</span> }
    </header>;
}

React lässt den Server rendern

Du kannst React direkt am Server ausführen, beziehungsweise rendern lassen. Umfangreiche Applikationen ausschließlich auf dem Client rendern zu lassen, kann zu Performance-Einbußen führen – dagegen können sich Projekte, die ausschließlich am Server gerendert werden, um ein Vielfaches „schneller“ anfühlen.

Fazit: React ist cool – und uncool

Wenn deine Applikation nicht mit sehr vielen dynamische Seiten umgehen muss, ist React das falsche Mittel. Genauso, wenn du nicht bereit bis, Features nachzuentwickeln. Dinge wie Lightboxes und Dropdown-Menüs müssen von Anfang an neu entwickelt werden – denn sie existieren in dem relativ jungem React schlichtweg noch nicht.

React ist gut in Teams zu nutzen, nicht nur, weil es UI-Workflows unterstützt, sondern auch, weil React in UI-Komponenten „denkt“. Desweiteren ist es einfach, React-Code zu debuggen und zu warten.

Allerdings ist React ziemlich groß – vor allem im Vergleich zum Nutzen. Die Größe von einer nutzbaren React-Library entspricht ziemlich genau der von Angular – allerdings ist Angular ein komplettes Framework und React ist nur das V in MVC.

Noch ein Wort zur Browserkompatibilität: React ist nur dann einsetzbar, wenn deine Applikation in Browsern laufen muss, die nicht älter sind als IE8. Darüber hinaus hat React eine relativ steile Lernkurve – die mittelmäßige Dokumentation hilft nicht wirklich. Wenn du dir der oben genannten Punkte bewusst bist, wirst du mit React allerdings glücklich werden.

React kannst du hier runterladen Wer sich mit React beschäftigen will, sollte sich dieses Cheatsheet ansehen und diesen grandiosen Artikel lesen. Es hat sich übrigens auch schon die erste deutsche React-Community gebildet, die ihr hier findet.

Habt ihr schon React eingesetzt?

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Mario Janschitz