Facebook | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Facebook 2014-10-02T05:28:24Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/facebook Nach Ello-Hype: Facebook rudert bei Klarnamen-Pflicht zurück http://t3n.de/news/ello-hype-facebook-rudert-569739/ 2014-10-02T05:28:24Z
Das Social Network entschuldigt sich bei Drag Queens für das Löschen von Nutzerkonten mit Künstlernamen. In Zukunft will Facebook falsche Namen zulassen und dafür die Identität mit anderen …

Das Social Network entschuldigt sich bei Drag Queens für das Löschen von Nutzerkonten mit Künstlernamen. In Zukunft will Facebook falsche Namen zulassen und dafür die Identität mit anderen Mitteln überprüfen.

Öffentliche Entschuldigung

Facebook gesteht einen Fehler im Umgang mit falschen Namen ein. Das Portal löschte zahlreiche Profile, die nicht den Klarnamen angaben. Das betraf vor allem Drag Queens, die auf Facebook ihren Künstlernamen verwendeten.

(Foto: Sarah Marshall / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Facebook will Nutzer, die zu Ello abgewandert sind, zurückgewinnen.(Foto: Sarah Marshall / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

„Wir schulden euch einen besseren Service“, richtet sich Chief Product Officer Chris Cox mit einer öffentlichen Statusmeldung an die Community. Man habe verstanden, dass das Verhalten des Unternehmens für Unverständnis in der Szene gesorgt hat. Die vermeintlichen Fake-Profile wurden von Nutzern gemeldet und es sei dabei nicht aufgefallen, dass es sich um die Online-Auftritte von Drag-Künstlern handelte, so Cox weiter. Wer gemeldet wird, muss seine Identität über einen Lichtbildausweis nachweisen. Dieser Kontrollprozess habe in den vergangenen zehn Jahren gut funktioniert, soll jetzt aber überarbeitet werden.

Facebook reagiert auf Ello-Hype

„Wir entwickeln bereits neue Tools, um die Identität über andere Wege zu prüfen“, informiert der Produktchef. Wie diese konkret aussehen werden, teilt Facebook noch nicht mit. Drag-Queens und andere Künstler sollen jedoch in Zukunft nicht dazu gedrängt werden, den echten Namen am Profil anzuzeigen. Weiters soll der Kundendienst ausgeweitet werden, um besser mit Usern, die von anderen gemeldet wurden, zu kommunizieren.

Vom Löschen der Künstler-Profile profitierte in den vergangenen Wochen das neue Online-Portal Ello. Die werbefreie Facebook-Alternative verlangt von ihren Nutzern keinen Nachweis des echten Namens und zog so viele Personen aus der LGBT-Community an. Mit der öffentlichen Entschuldigung will der Social Media-Riese diese User wieder zurückgewinnen.

via www.facebook.com

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Elisabeth Oberndorfer
Facebook-Fanseiten: Reichweite fällt um 55 Prozent, aber Klickrate steigt http://t3n.de/news/facebook-fanseiten-reichweite-569319/ 2014-09-30T08:28:55Z
Laut einer aktuellen Studie ist die Reichweite von Fanseiten in den vergangenen zwölf Monaten um 55 Prozent eingebrochen. Die Klickrate entwickelte sich parallel dazu überaus positiv und …

Laut einer aktuellen Studie ist die Reichweite von Fanseiten in den vergangenen zwölf Monaten um 55 Prozent eingebrochen. Die Klickrate entwickelte sich parallel dazu überaus positiv und verzeichnete eine Steigerung um 48 Prozent. Die durchschnittliche Fanseite erreicht demnach weniger Nutzer, die aber sind dann aktiver.

Ein Blick auf die genauen Zahlen offenbart, wann Facebook die größten Änderungen vornahm. Betrachtet man die ermittelte Reichweite der Fanseiten, wird ein starker Einbruch im dritten Quartal 2013 deutlich.

(Quelle: Komfo.com)
(Quelle: Komfo.com)

Von August 2013 bis November 2013 fiel die Reichweite von durchschnittlich 25,2 Prozent auf lediglich 14,53 Prozent. Dieser negative Trend setzte sich bis August 2014 fort, aktuell liegt die durchschnittliche Reichweite einer Fanseite bei 11,34 Prozent.

Steigende Klickrate reduziert Effekt der Änderungen

Die Klickrate zog im Gegensatz dazu deutlich an: Von August 2013 bis August 2014 wuchs sie von 5,62 Prozent auf 8,32 Prozent, ein Gewinn von fast 50 Prozent.

Die Studie stammt von Komfo, dem europäischen Anbieter der gleichnamigen Social-Media-Suite. Er untersuchte die Kennzahlen von 8.000 Facebook-Fanseiten über einen Zeitraum von zwölf Monaten (August 2013 - August 2014).

Interessanterweise decken sich die ermittelten Daten auch mit unseren Kennzahlen bei t3n. Trotz steigender Fanzahl reduzierte sich unsere Reichweite bei gleichbleibender Klickrate.

via www.insidefacebook.com

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Lars Budde
Facebook startet neues Werbe-Netzwerk: Das müsst ihr über Atlas wissen http://t3n.de/news/facebook-atlas-online-werbung-569178/ 2014-09-29T08:54:56Z
Es ist offiziell: Mit dem überarbeitetem Werbe-Netzwerk Atlas will Facebook auch außerhalb des eigenen Social-Media-Angebots für zielgerichtete Anzeigen sorgen. Wir verraten euch, wie das …

Es ist offiziell: Mit dem überarbeitetem Werbe-Netzwerk Atlas will auch außerhalb des eigenen Social-Media-Angebots für zielgerichtete Anzeigen sorgen. Wir verraten euch, wie das funktioniert und inwiefern Marketer davon profitieren können.

Mit Atlas könnte Facebook den Online-Werbemarkt aufmischen. (Screenshot: Atlas)
Mit Atlas könnte Facebook den Online-Werbemarkt aufmischen. (Screenshot: Atlas)

Das neue Atlas: Facebook stellt Ad-Serving-Plattform offiziell vor

Es war kein sonderlich gut gehütetes Geheimnis: Schon letzte Woche sickerten detaillierte Informationen über ein neues Werbe-Netzwerk von Facebook durch. Jetzt wurde offiziell bestätigt, dass den 2013 von Microsoft übernommenen Ad-Server Atlas dafür nutzen will, auf Websites und in Apps von Drittanbietern zielgerichtet Werbung zu schalten. Zum Targeting greift Atlas auf den umfassenden Datenbestand des Sozialen Netzwerks zurück.

Unter anderem soll Atlas eine deutlich genauere Zielgruppenbestimmung ermöglichen, als es bei Konkurrenten wie Google der Fall ist, die auf herkömmliche Cookies zur Identifikation setzen. So kann ein potenzieller Kunde auch auf unterschiedlichen Geräten erreicht werden. Während ein Cookie nicht vom Desktop-Rechner auf das Smartphone und umgekehrt wechselt, soll Atlas genau das ermöglichen. Am einfachsten funktioniert das natürlich über das Login-Feature von Facebook selbst. Zusätzlich soll der Dienst aber auch in der Lage sein, Personen anhand der Facebook-SDK für Apps und über Mobile-Indentifiers wie Apples Identifier for Advertising (IDFA) und der Advertising-ID von Android zu erkennen. Daher kann Atlas auch zielgerichtete Werbung in Apps schalten, die nicht über einen Facebook-Login verfügen.

Facebook: Atlas soll auch über Plattformgrenzen hinweg funktionieren. (Grafik: Atlas)
Facebook: Atlas soll auch über Plattformgrenzen hinweg funktionieren. (Grafik: Atlas)

Facebook: Atlas erlaubt den Import eigener Daten

Atlas-Nutzer sollen auch in der Lage sein, eigene Daten mit denen von Facebook zu kombinieren. Marketer könnten beispielsweise eine Liste aller Besucher des eigenen Online-Shops importieren, die bisher keinen Einkauf getätigt haben, und anhand der Facebook-Daten gezielt Anzeigen für verschiedene Alterskategorien innerhalb dieser Gruppe schalten. Andersherum geht das allerdings nicht. Facebook erlaubt Atlas-Nutzern nicht, Informationen zur Zielgruppe zu exportieren. Das soll dem Datenschutz dienen. Auch soll Facebook selbst die Daten seiner Werbekunden nicht für eigene Zwecke verwenden können.

Facebook hat für Atlas Deals mit verschiedenen Werbe-Netzwerken und App-Anbietern geschlossen. Die Möglichkeiten, potenzielle Kunden über Plattformgrenzen hinweg mit zielgerichteter Werbung zu versorgen, könnte viele Marketer überzeugen. Dennoch bleibt es abzuwarten, wie erfolgreich Facebook außerhalb der eigenen Plattform sein wird und wie Google und andere Mitbewerber auf das Angebot reagieren werden.

via www.adexchanger.com

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Kim Rixecker
Ephemeral-Trend: Snapchat und Facebook wollen Selfies vergessen, aber die NSA will Metadaten http://t3n.de/news/ephemeral-trend-snapchat-facebook-nsa-digitales-vergessen-569167/ 2014-09-29T06:00:04Z
Wenn es ein neues Hype-Wort im Social-Media-Bereich gibt, dann ist das „ephemeral”. Zu einer Zeit, in der sich Internetnutzer vom Überwachungsstaat und Big-Data-Unternehmen in die Enge getrieben …

Wenn es ein neues Hype-Wort im Social-Media-Bereich gibt, dann ist das „ephemeral”. Zu einer Zeit, in der sich Internetnutzer vom Überwachungsstaat und Big-Data-Unternehmen in die Enge getrieben fühlen, sollen Daten mit Ablaufdatum und Selbstzerstörungsfunktion wieder Vertrauen schaffen.

„Ephemerality” leitet sich von griechischen Wort „ephemeros” ab, das „etwas, das nur einen Tag anhält”, beschreibt und in Bezug auf vergängliche Dinge in der Geologie (zum Beispiel Korallenriffe, Flussverläufe) oder Biologie (zum Beispiel Eintagsfliege) verwendet wird. So, wie Geheimagenten Briefe bekommen, wie nach dem Lesen zu Asche verbrennen, soll man auch im Internet selbstzerstörende Botschaften verschicken können – aber wie gut wird da wirklich gelöscht?

Snapchat als Auslöser des Trends

Snapchat-Gründer Evan Spiegel hat den Ephemeral-Trend mit seiner App ausgelöst.  (Bild: Snapchat)
Snapchat-Gründer Evan Spiegel hat den Ephemeral-Trend mit seiner App ausgelöst. (Bild: Snapchat)

Im digitalen Business groß gemacht hat die Idee die Messaging-App Snapchat, bei der der User festlegen kann, dass ein verschicktes Bild oder Video zehn Sekunden, nachdem es der Empfänger angesehen hat, wieder löscht. Das Konzept dazu lieferte, da ist man als Österreicher ein wenig stolz drauf, vor allem der aus Salzburg stammende Professor und Autor Viktor Mayer-Schönberger, der bereits 2009 das Buch „Delete – Die Tugend des Vergessens im digitalen Zeitalter” veröffentlichte, also zwei Jahre vor der Gründung von Snapchat. Das ewige Speichern von Daten müsse aufhören, es sei „überlebenswichtig”, der Datensammelwut eine Löschung entgegen zu halten, so Mayer-Schönberger.

Der Erfolg von Snapchat, das heute mehr als 100 Millionen Nutzer hat und mit zehn Milliarden Dollar bewertet wird, hat eine ganze Reihe von Internet-Unternehmen dazu bewegt, ebenfalls Funktionen zum Vergessen einzuführen. Allen voran Facebook. Gründer Mark Zuckerberg scheiterte mit seinem Übernahmeversuch von Snapchat und versucht seither, mit eigenen Apps dagegen zu halten. „Poke” war ein erster, mittlerweile gescheiterter Versuch, Facebook-User-Fotos mit einer Selbstzerstörungsfunktion versenden zu lassen. Die diesen Sommer nachgelieferte App „Slingshot” ist der zweite Versuch, so etwas wie „Vergessen” in die größte Datensammlung der Menschheit einzubauen. Außerdem experimentiert Facebook mit einem Feature, bei dem auch herkömmliche Postings mit Ablaufdatum versehen werden können.

Auch Facebook will „ephemeral” werden

Neben Facebook gibt es viele andere Messaging-Apps, die „ephemeral” sein wollen und entsprechende Funktionen verbaut haben, etwa Path, Blink, Wickr, Frankly, Gryphn, Confide, Ansa, Line oder WeChat. Die Annahme ihrer Macher: Wenn wir die Daten der Nutzer nicht ewig speichern, dann sind sie im Prism-Zeitalter eher gewillt, unsere Dienste zu nutzen.

Doch kann man den angeblich vergesslichen Apps auch trauen? Wer sich näher mit dem Vorreiter der Ephemeral-Welle auseinandersetzt, weiß, dass diese Vergesslichkeit ziemlich löchrig ist. Zum einen können Smartphones Screenshots machen und Bilder, die eigentlich zur Löschung vorgesehen sind, andernorts speichern. Snapchat versucht immerhin, den User zu warnen, wenn ein solcher Screenshot vom Empfänger der Nachricht gemacht hat. Bei Snapchat und anderen Apps muss man außerdem den Finger aufs Display halten, um die Fotos anschauen zu können, was erschweren soll, dass man nebenbei die Tastenkombination für die Screenshot-Funktion drückt – unmöglich ist es aber nicht.

Wo die Daten wirklich landen

Snapchat und Co. versuchen letztlich, die Verantwortung an den User auszulagern („Wenn ich weiß, dass du einen Screenshot machst, dann werde ich dir nie wieder ein Bild schicken”). Denn die tatsächliche Löschung der vielleicht verräterischen Fotos und Videos können sie gar nicht garantieren. Ungeöffnete Snapchat-Nachrichten etwa verbleiben so lange auf den Servern der Firma (verwendet wird dazu übrigens der Google-Cloud-Dienst „App Engine”), bis sie der Empfänger öffnet oder 30 Tage verstrichen sind. Neben den Servern werden die Inhalte aber auch noch auf dem Smartphone des Empfänger gespeichert – auch hier ist eine Löschung nicht garantiert. „It’s sometimes possible to retrieve data after it has been deleted. So… you know… keep that in mind before putting any state secrets in your selfies”, lautet der schulterzuckende Rat des Snapchat-Teams diesbezüglich. Dass ungeöffnete Snaps bereits an die Behörden geliefert wurden, haben die Gründer des Startups ebenfalls eingestanden.

Die NSA will Metadaten, keine Selfies

Dass Snapchat zumindest versucht, den Content, den die User verschicken, so gut wie möglich zu löschen, ist aber eigentlich der falsche Weg. Wer den NSA-Skandal mitverfolgt hat, der weiß: Dem Geheimdienst geht es vor allem um Metadaten. Nicht die Nachricht an sich, sondern das Wer, Wann, Wo, Womit und mit Wem interessiert die staatlichen Spione. Und Daten dieser Art speichert Snapchat sehr wohl dauerhaft. Ein Blick in die Privacy Policy zeigt, dass die US-Firma Zeitpunkte, Kontakte, Location, Adressbuch, International Mobile Equipment Identity („IMEI”), Telefonnummer oder MAC-Adresse sammelt – also im Prinzip alles, was die NSA besonders gerne hat. Selbst die auf sehr hohe Sicherheitsstandards setzende App Wickr kommt nicht umhin, die Telefonnummern der Nutzer zu sammeln, um ihnen Verifizierungs-SMS (übrigens über einen Dritt-Anbieter) senden zu können.

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Jakob Steinschaden
Bei Google+ abgeschaut: Facebook-Feature Trip Slideshows erstellt Reisetagebücher aus Fotos http://t3n.de/news/google-abgeschaut-569162/ 2014-09-29T05:46:56Z
Facebook testet derzeit ein Feature, das Fotos, die Nutzer während einer Reise aufgenommen und gepostet haben, zu einer Slideshow ordnet. Etwas Ähnliches gibt es schon: auf Google+.

Facebook testet derzeit ein Feature, das Fotos, die Nutzer während einer Reise aufgenommen und gepostet haben, zu einer Slideshow ordnet. Etwas Ähnliches gibt es schon: auf Google+.

Der Social-Network-Riese scheint sich bei seinem neuesten Streich bei seinem ärgsten Rivalen bedient zu haben. Das neue Facebook-Feature, das offenbar gerade getestet wird, erinnert stark an „Auto Awesome Stories“, das vor einigen Wochen in der Google+-App aufgetaucht ist. Die Idee ist jedenfalls ähnlich: Das automatische Zusammenfassen von Fotos, die auf Reisen entstanden sind, zu einer Art Reisetagebuch.

Automatisch erstelltes Reisetagebuch könnte neues Facebook-Feature werden. (Screenshot: AndroidPolice)
Automatisch erstelltes Reisetagebuch könnte neues Facebook-Feature werden. (Screenshot: AndroidPolice)

Facebook-Feature „Trip Slideshows“ noch in Testphase

Noch hat Facebook das Feature „Trip Slideshows“ weder offiziell angekündigt noch für alle Nutzer zugänglich gemacht. Einige Nutzer der Facebook-App (Android und iOS) haben aber eine solche neue Funktion entdeckt. Einer der Tippgeber hat der Website AndroidPolice seine Foto-Slideshow zur Verfügung gestellt und in einem Video demonstriert, wie ein solches Reisetagebuch künftig aussehen könnte.

Facebook schnappt sich dafür Fotos, die auf dem Social Network gepostet wurden - ähnlich wie bei seinem Jahresrückblick „Year In Review“. Facebook-Nutzern zufolge, die das neue Trip-Slideshow-Feature bereits testen konnten, sollen die Fotos ganz ohne das eigene Zutun ausgewählt werden. Sie lassen sich demnach aber nachträglich zumindest teilweise bearbeiten.

Der Rollout des neuen Facebook-Features soll in den folgenden Monaten erfolgen. Bereits jetzt bei deutschen Nutzern des Social Networks angekommen ist eine überarbeitete Version der Geburtstagsgrüße. Das Feature ist optisch leicht überarbeitet worden. Den Postings können jetzt auch Fotos hinzugefügt werden.

via www.androidpolice.com

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Jörn Brien
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Probleme mit iOS 8, Shellshock, Facebook-Werbung http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-ios-8-shellshock-569045/ 2014-09-27T09:02:26Z
Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, …

Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, Networking-Tipps und Responsive-Webdesign-Grundlagen.

1. Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple) Apple hat diese Woche zwei iOS-Updates veröffentlicht. Nach dem fehlerhaften iOS-8.0.1-Update, das Probleme mit dem Mobilfunknetz und Touch ID mitbrachte, hat Apple auch iOS 8.0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme der vorherigen Version beheben. Auch zu den verbogenen iPhones hat Apple sich geäußert und Fehler eingeräumt.

Unser Artikel: Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone 6

2. So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

Das My-Little-Paris-Office. (Screenshot: Youtube)

My Little Paris begann mit einer Mailing-Liste von 50 Freunden und hat heute 80.000 Kunden. Die Geschichte eines ungewöhnlichen Aufstiegs.

Unser Artikel: So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

3. Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

Bash: Der Shellshock-Bug wird uns noch lange begleiten. (Grafik: Instacode)

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke in dem freien Unix-Shell Bash erlaubt die Ausführung von potenziell schadhaften Code unter Linux, Unix und OS X. Der Shellshock getaufte Bug könnte noch über Jahre für Probleme sorgen.

Unser Artikel: Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

4. „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

(Foto: Marcin Wichary / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Über eine spezielle URL zeigt euch Facebook jetzt auch Beiträge an, die ihr in eurem Newsfeed übersehen habt. Wir zeigen euch, wie ihr die Seite aufrufen könnt.

Unser Artikel: „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

5. Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

rwd_basics_infografik Je schneller die Zahl der mobilen Internetnutzer steigt, desto dringender wird die Frage, wie sich Website-Inhalte auf verschiedenen Endgeräten optimal darstellen lassen. Ein möglicher Lösungsansatz ist Responsive Webdesign – die wichtigsten Basics zeigt eine neue Infografik.

Unser Artikel: Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

6. Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

facebook-experimente- Schon nächste Woche soll Facebook mit einem eigenen Display-Netzwerk an den Start gehen. Anhand der Facebook-ID könnten Werber weitaus gezielter Werbung schalten als es bei Google oder anderen Konkurrenten der Fall ist.

Unser Artikel: Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

7. Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

boss

Mitarbeitermotivation ist ein Muss. Die Frage ist nur, was ist motivierend für den Mitarbeiter: Geld? Anerkennung? Kritik? Lob? Selbstenfaltung? In diesem Artikel erfahrt ihr, wie ihr eure Mitarbeiter motivieren könnt.

Unser Artikel: Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

8. Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

boss Netzwerken tun wir eigentlich täglich – im Job, auf Events oder im Internet. Doch wie geht man das Thema strategisch an? Und: Welche Fehler lauern beim Netzwerken? Wir haben uns mit einer Personalberaterin darüber unterhalten.

Unser Artikel: Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

9. Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

facebookhq_83463- Mit Facebook-Anzeigen lassen sich nicht nur potenzielle Kunden erreichen. Der Online-Marketing-Experte Brian Swichkow zeigt, wie man damit seinem Mitbewohner einen Streich spielen und ihm eine leichte Paranoia verpassen kann.

Unser Artikel: Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

10. Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

meeting_envoy_swiped_on_ipad_receiptionist Wer als Kunde oder Bewerber bei mittleren bis großen Unternehmen und Agenturen öfter Termine hat, dürfte das „Besucherbuch“ gut kennen: schwer, ranzig, ohne funktionierenden Kugelschreiber. Dass der Empfang von Gästen aber auch auf Höhe des digitalen Zeitalters gelingen kann, zeigen die Beispiele Envoy, SwipedOn und iPad Receptionist.

Unser Artikel: Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

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Johannes Schuba
Nach „Like“ kommt „Buy“: Facebook und Payment-Startup Stripe arbeiten an „Kaufen“-Button http://t3n.de/news/buy-facebook-payment-startup-568901/ 2014-09-26T08:07:26Z
Schon im Juli hatte Facebook in seinem Newsfeed mit einem „Kaufen“-Button experimentiert. Jetzt hat das Payment-Startup Stripe bestätigt, mit dem Social Network zusammenzuarbeiten, um dieses …

Schon im Juli hatte Facebook in seinem Newsfeed mit einem „Kaufen“-Button experimentiert. Jetzt hat das Payment-Startup Stripe bestätigt, mit dem Social Network zusammenzuarbeiten, um dieses Feature zu entwickeln. Ein Schritt, der Folgen für die E-Commerce-Branche haben könnte.

Facebook: Partner Stripe arbeitet auch mit Twitter zusammen

Facebook am Smartphone: Buy Button im Test
Facebook auf dem Smartphone: der Buy-Button im Test. (Bild: Facebook)

Mit dem Kaufen-Button können Nutzer Artikel kaufen, die in Posts oder Anzeigen auf Facebook gefeatured werden. Bis jetzt ist die Implementierung des Buttons noch ein Test, ein Sprecher des Payment-Startups Stripe hat dem Magazin Re/code jetzt jedoch bestätigt, diesen Test gemeinsam mit Facebook auszuweiten und das Feature entwickeln zu wollen.

Die Zusammenarbeit von Facebook und Stripe ist jedoch nicht neu. Schon im vergangenen Jahr haben beide Unternehmen eine Funktion entwickelt, mit der Facebook-Nutzer ihre Zahlungsinformationen automatisch von Facebook an Drittanbieter-Apps übertragen lassen können. Und auch die Zusammenarbeit mit einem Payment-Dienstleister ist nicht die erste für Facebook – auch mit PayPals Mobile-Payment-Tochter Braintree arbeitet das Soziale Netzwerk schon eng zusammen.

Stripe wiederum hatte erst Anfang 2014 begonnen, mit Twitter an einer ähnlichen Funktion zu arbeiten. Ein Jahr zuvor hatte Twitter in Kooperation mit American Express die Möglichkeit eingeführt, bestimmte Produkte zu kaufen, wenn ein Nutzer seine American-Express-Karte bei dem Dienst hinterlegte. Die Erweiterung Sozialer Netzwerke um E-Commerce-Funktionen ist als nicht neu, steckt jedoch immer noch in den Kindernschuhen.

Facebook könnte sich mit dem Buy-Button eine neue Branche erschließen

Der One Touch-Knopf integriert PayPal als Zahlungsmethode, ohne dafür die Login-Daten manuell abzufragen. (Bild: Braintree)
Braintree ingetriert PayPal als Zahlungsmethode, ohne dafür die Login-Daten manuell abzufragen. (Bild: Braintree)

Nach dem Bericht von Re/code scheint es durchaus wahrscheinlich, dass auch Facebook seine Zusammenarbeit mit Payment-Anbietern weiter ausbauen wird. Erst vor kurzem war PayPal-Geschäftsführer David Marcus zu Facebook gewechselt, wenn auch in den Messaging-Bereich und nicht in die Payment-Abteilung.

Für Facebook könnte sich mit dem Buy-Button eine neue Branche erschließen. So ist die Implementierung des Buttons bisher zwar kostenlos, ein Facebook-Vertreter wollte jedoch schon im Juli nicht ausschließen, dass das Social Network künftig eine Gebühr für erfolgreiche Transaktionen erheben könnte. Darüber hinaus könnte Facebook mit einem Kaufen-Button auch für eine längere Verweildauer und eine stärkere Bindung der Nutzer sorgen. Und nicht zuletzt, das zumindest verspricht Facebook, sollen auch Webshops von der Einführung profitieren: Bei einer Studie wurde der Button in einer Werbeanzeige getestet, und laut der britischen Financial Times sollen die Webshop-Betreiber die Kosten der Anzeige um das im Schnitt Achtfache wieder eingenommen haben.

via recode.net

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Florian Blaschke
Ello: Facebook-Alternative verzeichnet 4.000 Neuanmeldungen pro Stunde http://t3n.de/news/ello-neuanmeldungen-568898/ 2014-09-26T05:37:40Z
Das private Social Network bekommt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und zieht frustrierte Facebook-Nutzer an. Ello soll weiterhin werbefrei bleiben, verspricht der Gründer.

Das private bekommt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und zieht frustrierte Facebook-Nutzer an. Ello soll weiterhin werbefrei bleiben, verspricht der Gründer.

Beliebt bei LGBT-Community

Das neue Social Network Ello erreicht gerade seinen ersten Hype. Die Plattform befindet sich noch im Beta-Status, allerdings melden sich pro Stunde 4.000 neue Nutzer an. Das sagt zumindest Gründer Paul Budnitz in einem Interview mit Betabeat. Die Nachfrage nach Einladungen sei deshalb auch extrem angestiegen, die Invites werden sogar versteigert. Alle drei bis vier Tage verdopple sich die Reichweite, informiert der Betreiber.

Besonders die LGBT-Community (LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans) scheint den Rücken zu kehren und dafür Ello zu wählen, weil im Gegensatz zur Konkurrenz keine Klarnamen erforderlich sind. Die Plattform habe bei Trollen null Toleranz und lässt User blockieren, was neben den privaten Profilen eines der beliebtesten Features ist.

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Ello soll weiterhin ohne Werbung auskommen, verspricht der Gründer. (Screenshot: Ello)

Ello ohne Werbung

Ello werde auch weiterhin werbefrei bleiben, verspricht Budnitz seinen Nutzern. Einnahmen will das Portal durch On-Site-Verkäufe generieren. So sollen etwa Nutzer, die mit einem Login mehrere Konten steuern wollen, eine Gebühr dafür zahlen. Abgesehen davon sei das Betreiben der Website relativ günstig, weshalb sich der Gründer keine großen Gedanken über Monetarisierung macht.

Dennoch sorgt der rasante Anstieg für Probleme. Wegen den starken Zugriffen war Ello kürzlich überlastet, außerdem funktionieren einige Features wie die Suche nicht einwandfrei.

Lest zu diese Thema auch die Kolumne von Florian Blaschke: „Hat Ello seine Nutzer schon verkauft, bevor es den ersten Dollar verdient?“

via betabeat.com

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Elisabeth Oberndorfer
Facebook-Tracking: Warum immer mehr Website-Betreiber genervt sind http://t3n.de/news/facebook-tracking-software-nervt-568636/ 2014-09-25T08:42:32Z
Online-Händler und Verlage wollen sich nicht länger gefallen lassen, wie Facebook seine Nutzer im Internet überwacht. Sie haben Angst, dass sich das Soziale Netzwerk dank der Daten, mit denen es …

Online-Händler und Verlage wollen sich nicht länger gefallen lassen, wie Facebook seine Nutzer im Internet überwacht. Sie haben Angst, dass sich das Soziale Netzwerk dank der Daten, mit denen es Werbung genau adressieren kann, einen zu großen Vorteil verschafft.

Internet-Experten haben gesagt, dass von einigen Seiten weniger Daten zu Facebook fließen. Das könnte darauf hindeuten, dass diese inzwischen so programmiert wurden, dass bestimmte Informationen zurückgehalten werden.

Facebook zeichnet schon lange auf, welche Webseiten seine Nutzer besuchen, wenn sie nicht im Sozialen Netzwerk unterwegs sind. Vor drei Monaten hat das Unternehmen dann damit begonnen, die Daten für die Erstellung detaillierter Nutzerprofile zu verwenden, um Werbern die Möglichkeit zu geben, Anzeigen noch personalisierter als bisher schalten zu können.

Das hat einige Händler, Werber und Verlage in Alarmbereitschaft versetzt. Sie sorgen sich, dass eine noch ausführlichere Auswertung des Surfverhaltens Facebook und möglicherweise auch den eigenen Rivalen mehr Informationen über bestehende und mögliche neue Kunden liefern könnte. Als Antwort auf Facebook haben einige Seitenbetreiber offenbar damit begonnen, weniger Daten an das Soziale Netzwerk zu senden. Andere denken über ähnliche Schritte nach.

„Die Änderungen ‚haben alle ausflippen lassen – und das völlig zu Recht‘“

Die Änderungen „haben alle ausflippen lassen – und das völlig zu Recht“, sagt Vivek Vaidya, Mitgründer und CTO bei Krux Digital. Das Unternehmen hilft großen Online-Medienfirmen bei der Handhabung von Daten. Vaidya erklärt, dass er mit verschiedenen Klienten gesprochen habe und „alle haben – zu einem bestimmten Grad – ihre Bedenken dazu geäußert.“

Hass-Liebe zwischen Webseiten-Betreibern und Facebook

Diese Bedenken unterstreichen die Hass-Liebe zwischen Webseiten-Betreibern und Facebook. Verlage mögen es zum Beispiel, wenn ihre Inhalte unter den 1,3 Milliarden Nutzern des Netzwerkes geteilt werden. Davon erhoffen sie sich zusätzliche Leser. Online-Händler wiederum haben in der Vergangenheit Erfolge damit gefeiert, ihre Daten mit denen von Facebook zu verknüpfen, um so potenzielle Kunden mit speziellen Anzeigen beliefern zu können.

Doch mittlerweile fühlen sich beide Gruppen nicht mehr ganz so wohl mit der wachsenden Datenmenge, die Facebook anhäuft. Zwar identifizieren auch andere Webseiten die Personen, die bei ihnen vorbeischauen, anhand ihrer Computer. Der Unterschied ist jedoch, dass Facebook über die realen Namen verfügt. Dadurch kann das Unternehmen mehr mit den Informationen etwa über das Surfverhalten und die Einkaufspräferenzen anfangen. Facebook ist zu einem Werbegiganten geworden, der in diesem Jahr vermutlich 12,2 Milliarden Dollar erlösen wird.

Facebook sagt, dass es bisher noch nicht damit begonnen habe, Daten von anderen Seiten zu nutzen. Sollte sich das ändern, will man aber den Herausgebern die Möglichkeit zum Ausstieg einräumen, erklärt ein Sprecher. Das könnte allerdings die Verbreitung der Inhalte innerhalb des Netzwerkes negativ beeinträchtigen.

Verlage und Werber müssen einen kleinen Facebook-Code auf ihren Seiten einbauen, damit Inhalte auf Facebook geteilt werden können. Diese werden häufig mit den „Like“- und „Teilen“-Buttons verbunden. Weil ein Großteil der Webseiten den Code installiert hat, kann Facebook eine nicht unbedeutende Menge an Internetaktivitäten aufzeichnen.

Darüber hinaus platziert das Netzwerk aber noch einen zusätzlichen Tracker auf den Computern der Nutzer – ein so genannter Cookie. Wenn diese dann eine Webseite besuchen, die den Facebook-Code verwendet, erkennt das Unternehmen diesen Cookie und kann so nachvollziehen, wie und wo die Menschen im Netz herumsurfen.

Auch auf Mobiltelefonen geht Facebook ähnlich vor. Einige Entwickler von mobilen Apps überlassen dem Unternehmen in der Hoffnung, ihre Werbereichweite zu erhöhen, die einzigartige Hardware-Identifikationsnummer der Software-Nutzer. Facebook kann diese ID dann mit denen seiner mobilen Nutzer verbinden. Um auf Facebook zugreifen zu dürfen, müssen alle Nutzer die Geschäftsbedingungen des Unternehmens akzeptieren, die ein solches Datensammeln erlauben.

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Das Facebook-Tracking verfolgt Nutzer, um personalisierte Werbung schalten zu können. Vielen macht das jedoch mehr Angst als Google Daten zu geben. (Bild: Flickr/dkalo, CC BY-SA 2.0)

Facebook-Tracking: Schon jetzt weniger Daten an Facebook

Daniel Cotlar ist Marketingchef bei Blinds.com, einem großen Online-Händler für Jalousien. Die Firma macht bei Facebook Werbung. Cotlar fürchtet, dass Facebook Nutzer identifizieren wird, die Blinds.com aufrufen, und ihnen dann basierend auf ihrem Interesse an Inneneinrichtung Anzeigen von Wettbewerbern zeigen wird.

Cotlar sagt, dass er die Facebook-Tracker womöglich von Blinds.com entfernen wird. „Noch haben wir sie nicht herausgenommen, aber wir reden darüber“, sagt er.

Ein Facebook-Sprecher sagt, dass Werbetreibende sich auch dagegen entscheiden können, dass ihre Daten für Werbe-Targeting verwendet werden, dann könnten sie Nutzer aber auch nicht mit den Daten von anderen Seiten selbst gezielt ansprechen.

Einige Webseiten-Betreiber und Einzelhändler haben offenbar die Menge der Daten eingeschränkt, die sie mit Facebook teilen, berichtet Ghostery, ein Hersteller von Datenschutzsoftware. Die Software von Ghostery erkennt den Pixel-Code von Facebook.

Ghostery erklärt, dass die Tracking-Pixel von Facebook ständig Daten an das Unternehmen zurückschicken. Doch Ghostery hat diesen Code von Facebook seit dem Frühjahr seltener auf bekannten Webseiten wie New York Times, Airbnb und Abercrombie & Fitch gesehen.

Manager von Ghostery sagen, dass diese Firmen offenbar die Pixel auf ihren Seiten verändert haben. Geschäftsführer Scott Meyer sagt, dass Ghostery nicht wisse, warum das passiert sei, dass sie dadurch aber womöglich weniger Daten an Facebook schicken wollen.

Die entsprechenden Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern oder reagierten nicht auf Anfragen. Ein Facebook-Sprecher kontert, dass einige Seitenbetreiber womöglich ihre Pixel verändert hätten, um die Reaktionszeiten ihrer Seiten zu verkürzen.

„Es lohnt sich nicht.“

John Strabley ist Strategiechef bei Quaero, einer Firma, die anderen Unternehmen bei der Verwaltung der Daten hilft, die sie von Nutzern sammeln. Strabley sagt, dass viele seiner Kunden lieber keine Daten mit Facebook teilen würden, jedoch wollen sie den potentiellen Zufluss von Lesern nicht verpassen, die ihre Inhalte bei dem sozialen Netzwerk teilen.

Strabley glaubt, dass Werbegelder eher an Facebook als an andere Medien fließen, wenn Unternehmen ihre Daten mit dem Sozialen Netzwerk teilen. Aber Werbetreibende, die Sportfans erreichen wollen, zahlen womöglich lieber für gezielte Facebook-Anzeigen als für Werbeflächen bei einem Sportmagazin.

Facebook-Anzeigen können außerdem günstiger sein, weil Werbetreibende dadurch bestimmte demographische Gruppen in ganz bestimmten geographischen Regionen ansprechen können.

Medien teilten ihre gesamte Leserschaft mit Facebook, sagt Strabley. „Und was bekommen sie dafür? Ich kann praktisch garantieren, dass sich das für die Verlage nicht lohnt“, sagt er.

Die Kunden, die sich über dieses Thema Sorgen machen, wollte Strabley nicht nennen.

„Werbetreibende werden für digitale Anzeigen in diesem Jahr mehr Geld ausgeben als für Anzeigen in Zeitungen und Magazinen.“

Werbetreibende werden für digitale Anzeigen in diesem Jahr mehr Geld ausgeben als für Anzeigen in Zeitungen und Magazinen, berichtet eMarketer, teils weil sie digitale Werbung genauer auf eine bestimmte Kundenzielgruppe zuschneiden können.

Viele andere Unternehmen wie Google beobachten ebenfalls das Surfverhalten von Internetnutzern, um Werbung zu personalisieren. Jedoch macht es Werbetreibenden weniger Angst, Daten an Google als an Facebook zu schicken – vor allem weil Facebook die wahre Identität der Nutzer kennt.

Google muss die Interessen seiner Nutzer ausschließlich aus dem Surfverhalten herauslesen, was irreführend sein kann. Ein Facebook-Sprecher sagt, dass die persönlichen Daten seines Unternehmens „besser“ seien als die von Google, dass Google jedoch ähnlich ins Detail gehe. Google wollte sich dazu nicht äußern.

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WSJ Redaktion
Data Science Like A Boss: Facebook weiß wann du eine Beziehung eingehst – lange bevor es so weit ist http://t3n.de/news/data-science-facebook-beziehung-analyse-568605/ 2014-09-25T04:30:19Z
Data Science hilft anhand von Daten das Verhalten der Masse zu ermitteln. Facebook zeigt in einer Visualisierung wie sich Beziehungen im Sozialen Netzwerk anbahnen. Spannend!

Data Science hilft anhand von Daten das Verhalten der Masse zu ermitteln. Facebook zeigt in einer Visualisierung wie sich Beziehungen im Sozialen Netzwerk anbahnen. Spannend!

Facebook weiß vieles über dich und dein Netzwerk – auch ohne, dass du es freiwillig preisgibst. Allein anhand deines Nutzerverhaltens kann das Soziale Netzwerk beispielsweise herausfinden, ob du in einer Beziehung steckst oder kurz davor bist in eine Beziehung hineinzuschlittern. Dafür braucht es weder die Auswertung deiner Kommunikationsinhalte und schon gar nicht eine Änderung deines Beziehungsstatus. Alles was es braucht ist eine Analyse der Häufigkeit deiner Postings auf die Timeline eines anderen Nutzers – das hat Facebook jetzt selber in einem Blogbeitrag beschrieben.

Data Science: Die Entwicklung einer Beziehungen lässt sich anhand von Timeline-Posts erkennen

Der Autor Carlos Diuk ist Data-Scientist bei Facebook und hat die Systematik hinter der Erkenntnis mit harten Zahlen unterstrichen. Er schreibt: „Während der ersten 100 Tage, bevor die Beziehung beginnt, beobachten wir eine langsame aber stetig zunehmende Zahl an Timeline-Beiträgen zwischen dem künftigen Pärchen. Sobald die Beziehung beginnt, verringern sich die Beiträge sofort wieder. Wir beobachten auch 12 Tage vor dem Beginn der Beziehung einen Spitzenwert von 1,67 Beiträge und 85 Tage nach Anfang der Beziehung einen Tiefpunkt von 1,53 Beiträge pro Tag. Paare verbringen dann augenscheinlich mehr Zeit zusammen und die Online-Interaktionen verringern sich zugunsten von Interaktionen in der physischen Welt.“

So erkennt Facebook, ob du in einer Beziehung steckst - ohne dass du den Status änderst. (Grafik: Facebook)
Data Science: So erkennt Facebook, ob du in einer Beziehung steckst - ohne dass du den Status änderst. (Grafik: Facebook)

Facebook hat dazu die oben zusehende Grafik veröffentlicht, die das beschriebene Szenario visuell aufbereitet. Wichtig ist zu wissen, dass derartige wissenschaftliche Analysen fern von jeglicher Perfektion für das einzelne Individuum sind. Sie gelten als Indikator für ein Verhalten, dass die Masse wiederspiegelt. Deine persönliche Kurve könnte auch anders aussehen und für Facebook nicht besonders aufschlussreich sein. Wer solche Analysen spannend findet, sollte dem Data Science Blog auf Facebook folgen.

via www.theatlantic.com

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Andreas Weck