Firefox | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Firefox 2016-02-05T05:44:31Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/firefox Internet of Things statt Smartphone: Mozilla dreht Firefox OS endgültig ab http://t3n.de/news/mozilla-firefox-os-ende-676998/ 2016-02-05T05:44:31Z
Der Software-Anbieter gibt sein mobiles Betriebssystem auf. In Zukunft will sich Mozilla stärker auf Lösungen für das Internet of Things konzentrieren.

Der Software-Anbieter gibt sein mobiles Betriebssystem auf. In Zukunft will sich Mozilla stärker auf Lösungen für das Internet of Things konzentrieren.

Mozilla bestätigt das Ende des mobilen Betriebssystems

Im Dezember gab es eine erste Ankündigung, seit Donnerstag ist es fix: Mozilla stellt sein Firefox OS ein. In einem Blogpost informiert das Unternehmen die Entwickler, dass der Release der Version 2.6 der letzte sein wird, ab Ende Mai kümmert sich niemand mehr bei Mozilla um das mobile Betriebssystem. Der offizielle Marketplace wird am 29. März geschlossen. Apps für Firefox OS akzeptiert der Software-Hersteller noch bis 2017, hier muss sich Mozilla noch auf ein konkretes Datum für das Aus einigen.

Mit dem ersten Release von Firefox OS ging Mozilla im Januar 2013 an den Start, erst vergangenes Jahr kam das erste offizielle Smartphone für das Open-Source-Betriebssystem in den Handel. Die Zukunft sieht Mozilla allerdings nicht mehr auf dem Mobile-Markt.

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2013 führte Mozilla Firefox OS ein, spätestens 2017 ist es Geschichte.

Unterstützung für Connected Devices

Nach dem Aus von Firefox OS will man sich auf „Connected Devices“ konzentrieren, lässt Partizipationschef George Roter anklingen. Dafür habe man intern einen „Produktinnovationsprozess“ für das Internet of Things gestartet, drei Erfindungen davon sollen in die nächste Phase gehen und weiterentwickelt werden. Unter den Produkten befindet sich etwa ein SmartTV.

Um die Entwicklung dieses Bereichs voranzutreiben, bittet Mozilla die Entwickler-Community um aktive Unterstützung. Die Projekte sollen früh vorgestellt werden, damit sie getestet und verbessert werden können. Dieser offene Prozess soll noch im ersten Halbjahr gestartet werden.

 

via discourse.mozilla-community.org

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Elisabeth Oberndorfer
Googles neuer Algorithmus macht den Chrome-Browser deutlich schneller http://t3n.de/news/brotli-chrome-firefox-schneller-672936/ 2016-01-21T10:00:29Z
Auch wenn es beinahe so klingt, handelt es sich bei Brotli in diesem Fall nicht um ein kleines Brot auf Schweizerdeutsch, sondern um einen neuen Kompressions-Algorithmus von Google, der in Kürze in …

Auch wenn es beinahe so klingt, handelt es sich bei Brotli in diesem Fall nicht um ein kleines Brot auf Schweizerdeutsch, sondern um einen neuen Kompressions-Algorithmus von Google, der in Kürze in den Chrome-Browser und Mozillas Firefox integriert wird und die Ladezeiten von Websites um bis zu 25 Prozent reduzieren soll.

Kompressionsalgorithmus Brotli bald Teil von Chrome und Firefox

Datenkompression ist nicht nur in der US-TV-Serie „Silicon-Valley“ (absolut sehenswert!) ein Ding, auch bei Google und anderen Unternehmen spielt die Reduktion von Datenvolumen, idealerweise unter Beibehaltung der Datenqualität, eine elementare Rolle. Bei Brotli handelt es sich um einen neuen Algorithmus, den Google im September letzten Jahres vorgestellt hat. Er wird den aktuellen Kompressionsalgorithmus „Zopfli“ ersetzen, der schon seit drei Jahren in Chrome, aber auch in PNG-Kompressions-Tools und anderen Anwendungen im Einsatz ist.

Während Zopfli auf einem DEFLATE-Compressed-Format basiert, wurde Brotli laut Google komplett neu entwickelt und stellt ein neues Datenformat dar. Laut Google erlaubt das neue Format eine 20 bis 26 Prozent höhere Kompressionsrate als Zopfli. Daten werden stärker komprimiert als bei anderen Tools, wobei die Dekompression bei vergleichbaren Geschwindigkeiten vonstatten gehen soll.

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Chrome und Firefox werden mithilfe von Brotli deutlich schneller. (Screenshot: Google)

Brotli in Chrome und Firefox nur mit HTTPS

Wie Googles Web Performance Engineer Ilya Grigorik auf Google+ mitteilt, ist Brotli fertig und bereit, in Browser integriert zu werden. In einem der nächsten Updates ist also schon mit schnelleren Ladezeiten zu rechnen. Laut Google wird sich der Algorithmus auch positiv auf die mobile Chrome-User-Experience auswirken. Denn Brotli wird sowohl das Datenvolumen als auch die Akkulaufzeit schonen. Grigorik betont, dass das neue Datenformat nur mit HTTPS-Verbindungen kompatibel ist.

Wie den Informationen Googles zu entnehmen ist, wird nicht nur Chrome auf allen sechs Plattformen wie Windows, Mac, Linux, Chrome OS, Android und Android WebView Support für Brotli erhalten, sondern auch Mozillas Firefox und der Opera-Browser. Microsoft zieht auch in Erwägung den Kompressionsalgorithmus in seinen Edge-Browser zu integrieren.

Auch lesenswert: 30 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

via www.theverge.com

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Andreas Floemer
Aus für Firefox-OS-Smartphones http://t3n.de/news/fuer-firefox-os-smartphones-663733/ 2015-12-09T10:02:50Z
Mozilla zieht einen Schlussstrich unter die Entwicklung seines eigenen Smartphone-Betriebssystems Firefox OS. Das Unternehmen wird die Entwicklung des OS zwar nicht komplett einstellen, man wolle es …

Mozilla zieht einen Schlussstrich unter die Entwicklung seines eigenen Smartphone-Betriebssystems Firefox OS. Das Unternehmen wird die Entwicklung des OS zwar nicht komplett einstellen, man wolle es aber eher für das Internet der Dinge testen.

Mozilla Foundation: Aus für Smartphones mit Firefox OS

Gedacht als preisgünstiger Einstieg in Firefox OS: Geeksphone Keon
Gedacht als preisgünstiger Einstieg in Firefox OS: Geeksphone Keon. (Bild: Mozilla)

Im Zuge des Mozilla-Entwickler-Events in Orlando „Mozlando“ hat das Unternehmen angekündigt, die Entwicklung und den Verkauf von Firefox-OS-Smartphones einzustellen. In einem Statement von Ari Jaaksi, Mozillas SVP für Connected Devices, gegenüber Techcrunch, heißt es, dass man stolz auf sein mobiles OS sei, vor allem, wenn es um die Vorzüge geht, die es der Web-Platform gebracht habe. Daher wolle man mit dem OS weiter experimentieren – allerdings im Bereich der vernetzten Geräte, also dem Internet der Dinge.

Weiter erklärt Jaaksi, dass Firefox OS die Flexibilität des Webs unter Beweis stellen konnte. Denn das OS, das basierend auf den Webtechnologien HTML5, CSS und JavaScript entwickelt wurde, könne sowohl auf Low-End-Smartphones als auch auf HD-TV-Geräten verwendet werden. Nichtsdestotrotz konnte Mozilla nicht die bestmögliche User-Experience erreichen, sodass man sich dazu entschlossen habe, die Entwicklung seines OS für Smartphones einzustellen.

Smartphones mit Firefox OS kamen beim Kunden nicht an

Firefox OS: Ab Herbst gibt es auch bei uns ein Smartphone mit dem Mozilla-Betriebssystem. (Bild: Deutsche Telekom)
Auch die Telekom hatte ein Smartphone mit Firefox OS im Portfolio. (Bild: Deutsche Telekom)

Firefox OS wurde 2013 im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Smartphones mit dem Betriebssystem sollten besonders günstig sein und in erster Linie Käufer in Schwellenländern und Late-Adopter mit schmalem Geldbeutel ansprechen. Die Konkurrenz, insbesondere in Form von Android-Smartphones schlief aber nicht. Zumal Geräte mit Googles mobilem OS teilweise noch günstiger sind und eine bessere User-Experience bieten als Mozillas Lösung. Ein letzter Versuch Nutzern das mobile OS schmackhaft zu machen, wurde Ende November unternommen: Firefox-OS 2.5 konnte auf Android-Geräten ausprobiert werden.

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Andreas Floemer
Mozilla-Managerin Dixon-Thayer: „Tracking Protection ist kein Adblocker!“ http://t3n.de/news/mozilla-dixon-thayer-tracking-protection-adblocker-658483/ 2015-11-20T09:35:17Z
Alle Macht dem Nutzer: Für Mozilla-Managerin Denelle Dixon-Thayer ist das nicht nur das Credo ihrer Arbeit, sondern auch Hauptzweck der sogenannten „Tracking Protection“, die mit der neuen …

Alle Macht dem Nutzer: Für Mozilla-Managerin Denelle Dixon-Thayer ist das nicht nur das Credo ihrer Arbeit, sondern auch Hauptzweck der sogenannten „Tracking Protection“, die mit der neuen Version des in Deutschland führenden Internetbrowsers Firefox im privaten Surf-Modus greift – und nebenbei auch die meiste Werbung blockiert.

Tracking Protection: Der nächste Türwächter nach den Adblockern

Die Tracking Protection von Mozilla. (Screenshot: Mozilla)
Die Tracking Protection von Mozilla. (Screenshot: Mozilla)

„Es ist das Wichtigste, den Nutzern die Kontrolle über die Spuren zu geben, die sie im Internet hinterlassen“, sagt Dixon-Thayer. Nur die wenigsten Branchenvertreter werden der Mozilla-Managerin, die als „Chief Legal and Business Officer“ weltweit die Geschäftsentwicklung, das Rechtswesen und  den Auftritt des Unternehmens verantwortet, widersprechen, wenn sie sagt: „Wir brauchen eine neue Ausrichtung auf Vertrauen, Transparenz und Nutzerkontrolle im gesamten Internet.“ Viel zu oft würden User im Unklaren darüber gelassen, welchen Preis sie in Wirklichkeit für den kostenfreien Zugang zu Inhalten im Netz bezahlen.

Das Problem für die Werbeindustrie: Nach den Adblockern tritt mit dem Browser jetzt ein weiterer Türwächter an, der die im Internet agierenden Akteure nach seinen eigenen Vorstellungen erziehen möchte. Zumal es kaum bei dem bislang nur auf einstellig geschätzten Prozentanteil der Nutzer bleiben dürfte, die bisher im privaten Modus surfen. „Wir analysieren, ob und wie wir dieses Tool auf einfache Weise auch außerhalb installieren könnten“, sagt Dixon-Thayer im Interview. Da Firefox auf dem Open-Source-Prinzip beruht, seien technisch versierte User aber schon jetzt dazu in der Lage, mit der „Tracking Protection“ zu experimentieren.

Keine Whitelist, aber Tracking Protection

Denelle Dixon-Thayer: „Für uns ist es das Wichtigste, den Nutzern die Kontrolle über die Spuren zu geben, die sie im Internet hinterlassen.“ (Foto: Mozilla)
Denelle Dixon-Thayer. (Foto: Mozilla)

Eine Whitelist, die die Werbung der Publisher ähnlich wie bei Adblock Plus gegen Bezahlung durchleitet, gibt es bei Firefox nicht. Stattdessen greift der Browser auf die Blockierliste der Datenschutzinitiative Disconnect zurück, die auf bestimmte Tracking-Tools zielt und online einsehbar ist.

Entscheidend sei die Einhaltung einheitlicher Richtlinien, so Dixon-Thayer weiter, weshalb die Tracking Protection auch nicht auf Werbung fokussiert sei, sondern inhaltsneutral funktioniere. Das Tool sei kein Adblocker, aber der „einzige Weg, auf dem Blocking Software implementiert werden sollte: sich auf Dinge zu fokussieren, die der Nutzer entscheidet, anstatt Inhalte als gut oder böse zu deklarieren“.

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HORIZONT Online
Firefox-Browser jetzt auch auf iOS – Das kann die Safari-Alternative http://t3n.de/news/firefox-browser-ios-656237/ 2015-11-13T09:31:36Z
Endlich können auch iPhone-Nutzer mit dem beliebten Firefox-Browser mobil surfen. Die Safari- und Chrome-Alternative Firefox für iOS von Mozilla verspricht eine einfache Bedienbarkeit und hohen …

Endlich können auch iPhone-Nutzer mit dem beliebten Firefox-Browser mobil surfen. Die Safari- und Chrome-Alternative Firefox für iOS von Mozilla verspricht eine einfache Bedienbarkeit und hohen Datenschutz.

Mozilla veröffentlicht Firefox-Browser für iOS-Geräte

In Deutschland ist der Firefox-Browser am PC noch immer der mit Abstand beliebteste Browser. iPhone- und iPad-Nutzer mussten allerdings bisher auf eine iOS-Alternative zu Safari und Chrome verzichten. Das ändert sich jetzt, denn Mozilla hat den Firefox-Browser für iOS weltweit gratis zum Download im App-Store zur Verfügung gestellt.

Mozilla stellt den Firefox-Browser in einer iOS-Version zur Verfügung. (Screenshot: iTunes/t3n.de)
Mozilla stellt den Firefox-Browser in einer iOS-Version zur Verfügung. (Screenshot: iTunes/t3n.de)

Der mobile Firefox-Browser bringt dabei die von der Desktop-Version bekannten Features mit. Dazu gehören die flexible Suche mit Suchvorschlägen, das intuitive Tab-Management, das das zeitgleiche Bedienen mehrerer Tabs ermöglicht, sowie der private Modus. Beim Surfen im privaten Modus werden nach Angaben von Mozilla weder die Chronik gespeichert noch Cookies mit den besuchten Seiten geteilt. Zudem können iOS-Nutzer, die sich mit einem Firefox-Konto anmelden, auch die Sync-Funktion nutzen, mit der Chronik, geöffnete Tabs, Passwörter und Lesezeichen mit anderen iOS-Geräten synchronisiert werden können.

Firefox-Browser für iOS: Mozilla versus Apple

Android-Nutzer können den Firefox-Browser schon seit geraumer Zeit auf ihren Smartphones und Tablet-PCs nutzen. Beim Veröffentlichen einer iOS-Version in Apples App-Store haben die Mozilla-Entwickler aber bisher aufgrund der strengen Apple-Vorgaben gezögert. Safari-Alternativen müssen dafür mit der Apple-Engine WebKit gerendert werden, Mozilla wollte bisher nicht auf die eigene Gecko-Engine verzichten, hat jetzt aber offenbar doch nachgegeben.

Bei einer parallel angekündigten Firefox-App bekommen Android-Nutzer dagegen wieder den Vorzug vor iOS. Denn Mozilla bietet die neue Version seines mobilen Betriebssystems Firefox-OS als Android-App zum Testen an. Nutzer eines Android-Smartphones können Firefox-OS 2.5 damit ohne ein sogenanntes Re-Flashing der Hardware ausprobieren.

via blog.mozilla.org

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Jörn Brien
Firefox-OS als App: Mozilla-Betriebssystem jetzt auf Android-Smartphones testen http://t3n.de/news/firefox-os-app-android-655526/ 2015-11-12T06:18:40Z
Mozilla bietet die neue Version seines mobilen Betriebssystems Firefox-OS als Android-App zum Testen an. Nutzer eines Android-Smartphones können Firefox-OS 2.5 damit ausprobieren. Ganz rund dürfte …

Mozilla bietet die neue Version seines mobilen Betriebssystems Firefox-OS als Android-App zum Testen an. Nutzer eines Android-Smartphones können Firefox-OS 2.5 damit ausprobieren. Ganz rund dürfte die Entwickler-Preview aber noch nicht laufen.

Firefox-OS: Gaia statt Android-Homescreen

Firefox-OS auf einem Android-Smartphone. (Bild: Mozilla)
Firefox-OS auf einem Android-Smartphone. (Bild: Mozilla)

Mozilla hat zum weltweiten Release von Firefox-OS 2.5 die neueste Version seines mobilen Betriebssystems auch als Entwickler-Preview für Android-Nutzer verfügbar gemacht. Um Firefox-OS 2.5 auf einem Android-Gerät zum Laufen zu bringen, muss lediglich eine App heruntergeladen werden. Anschließend wird auf dem Smartphone statt dem Android-Homescreen die Gaia-Oberfläche von Firefox-OS angezeigt.

Die Version 2.5 bringt einige neue Features mit. So kann das Betriebssystem wie der Firefox-Browser durch Add-ons aus dem Firefox-Marketplace erweitert werden. Auch der anonyme Surfmodus inklusive Trackingschutz des Browsers wurde für das mobile OS umgesetzt. Neu ist auch die Möglichkeit, Websites zur späteren Nutzung auf dem Startbildschirm festzupinnen.

Dank der App lässt sich Firefox-OS 2.5 zwar vergleichsweise leicht auf Android-Smartphones installieren und testen. Allerdings kann es zu Konflikten mit Systemfunktionen von Android kommen. Die Entwickler erhoffen sich aber Feedback, dank dem mögliche Bugs beseitigt werden könnten. Der Betriebssystem-Test soll nur auf Android-Geräten mit ARM-Architektur funktionieren, nicht auf x86-Geräten.

Firefox-OS-Test: Bei Nichtgefallen App löschen

Ein sogenanntes Re-flashing der Hardware, bei dem die gespeicherten Daten verloren gehen würden, ist laut Mozilla für den Firefox-OS-Test nicht notwendig. Wer sich nicht damit anfreunden kann, kann die App einfach wieder deinstallieren. Die App, die auch unter dem Namen B2gdroid bekannt ist, wurde von dem Mozilla-Angestellten Fabrice Desré ursprünglich als Hobbyprojekt entwickelt.

via www.golem.de

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Jörn Brien
„Gib Edge eine Chance“ – Microsoft will Windows-10-User vom Browserwechsel abhalten http://t3n.de/news/gib-edge-chance-microsoft-windows-10-649376/ 2015-10-19T15:21:15Z
Microsoft lässt nichts unversucht, User im eigenen Ökosystem zu behalten und setzt dafür sogar kleine Tricks ein. Ein neuer Windows-10-Build mit der Versionsnummer 10568 enthält beispielsweise …

lässt nichts unversucht, User im eigenen Ökosystem zu behalten und setzt dafür sogar kleine Tricks ein. Ein neuer Windows-10-Build mit der Versionsnummer 10568 enthält beispielsweise ein Feature, mit dem ihr euch zweimal überlegen sollt, vom Standard-Browser Edge zu oder zu wechseln.

Windows 10: Microsoft Edge soll Standardbrowser bleiben

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„Give Microsoft Edge a shot“ – so die Bitte in Windows 10. (Screenshot: The Verge)

Jeder User hat einen favorisierten – für die einen ist es Chrome oder Safari, für die anderen Firefox oder Opera. Für Microsoft gibt es aber nur einen richtigen Browser – und das ist der mit Windows 10 eingeführte Edge-Browser. Damit User sich auch für diesen entscheiden, greift Microsoft in einer neuen Windows-10-Vorabversion zu interessanten Mitteln.

Denn in den entsprechenden Windows-10-Einstellungen, in denen der Standard-Browser gewählt werden kann, hat Microsoft einen Zwischenschritt integriert: Will man von Edge zu einer Browser-Alternative wechseln, öffnet sich ein Fenster mit der Message: „Give Microsoft Edge a shot.“ – frei übersetzt: „Gib Microsoft Edge eine Chance.“ Zusätzlich werden dem User die Vorzüge des hauseigenen Browsers aufgezählt. Zu diesen zählen beispielsweise die Möglichkeit, auf Websites zu schreiben und seine Aufzeichnungen mit anderen zu teilen. Ebenso soll ein Lesemodus vor Ablenkungen schützen. Die Integration des digitalen Assistenten Cortana darf natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Angesichts dessen, dass es sich bei dem durchgesickerten Build nicht um eine offizielle Version handelt, bleibt abzuwarten, ob die Funktion für alle Nutzer bereitgestellt wird, oder ob Microsoft nur ein wenig herumexperimentiert. Laut The Verge soll diese neue Windows-10-Funktion allerdings in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Angeblich soll ein solches Hinweisfenster nicht nur beim Browser-Wechsel angezeigt, sondern auch entsprechende Warnungen beim Wechsel der Fotos- und Musik-App eingeblendet werden.

via www.theverge.com

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Andreas Floemer
Entgiftung für Facebook-Junkies: Detox ersetzt euren Newsfeed mit aktuellen Tech- und Design-News http://t3n.de/news/facebook-newsfeed-detox-browser-erweiterung-640772/ 2015-09-16T13:34:35Z
Detox ist eine Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari, die euren Facebook-Newsfeed durch Inhalte verschiedener Websites ersetzt. Zur Auswahl stehen dabei verschiedene Quellen für …

Detox ist eine Browser-Erweiterung für , und , die euren Facebook-Newsfeed durch Inhalte verschiedener Websites ersetzt. Zur Auswahl stehen dabei verschiedene Quellen für Designer, und Marketers.

Detox ersetzt euren Facebook-Newsfeed durch eine Quelle eurer Wahl. (Screenshot: Detox)
Detox ersetzt euren Facebook-Newsfeed durch eine Quelle eurer Wahl. (Screenshot: Detox)

Detox: „Sinnvolle“ Inhalte für euren Facebook-Newsfeed

Ihr könnt es nicht lassen und schaut immer wieder auf euren Facebook-Newsfeed, obwohl ihr euch eigentlich mit etwas sinnvollerem beschäftigen wollt? Die Browser-Erweiterung Detox will euch dabei helfen und ersetzt euren Newsfeed auf Wunsch mit Inhalten aus verschiedenen Quellen.

Als Entwickler könnt ihr beispielsweise Hacker News, A List Apart oder DZone als Newsfeed-Ersatz auswählen. Designern stehen zum Beispiel Inhalte von Behance, Designer News, Awwwards oder UX Handy zur Verfügung. Außerdem gibt es verschiedene Technologie-News-Seiten und zwei Quellen für Online-Marketers.

Detox: Mit diesen Quellen könnt ihr euren Facebook-Newsfeed ersetzen. (Screenshot: Detox/Facebook.com)
Detox: Mit diesen Quellen könnt ihr euren Facebook-Newsfeed ersetzen. (Screenshot: Detox/Facebook.com)

Detox: Facebook-Newsfeed nur zu bestimmten Zeiten austauschen

Über einen simplen grünen Button könnt ihr jederzeit zwischen eurem echten Newsfeed und der von euch gewählten Quelle hin und her wechseln. Leider generiert euch die Browser-Erweiterung aber keinen Newsfeed aus verschiedenen Quellen. Immerhin könnt ihr Detox zu selbstgewählten Uhrzeiten und an ausgewählten Wochentagen automatisch aktivieren. So werdet ihr während der Arbeitszeit nicht mehr von den Beiträgen eurer Facebook-Freunde abgelenkt – zumindest wenn ihr Detox nicht einfach manuell deaktiviert.

Detox ist eine interessante Erweiterung für alle, bei denen die Autovervollständigung schon beim Buchstaben F das soziale Netzwerk aus dem kalifornischen Menlo Park vorschlägt. Weniger Ablenkung dürft ihr euch davon zwar nicht erwarten, aber zumindest erweitert ihr die Facebook-Startseite damit um allerlei spannende Themen. Insofern ist Detox also zumindest dann sinnvoll, wenn euch eure Freunde irgendwann nur noch langweilen sollten.

Noch mehr praktische Browser-Extensions findet ihr in unserem Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Mozilla Firefox: Wie Profil-Container eure Privatsphäre schützen sollen http://t3n.de/news/mozilla-firefox-profil-container-638209/ 2015-09-08T17:34:29Z
Ein interner Vorschlag zeigt, wie Mozilla für mehr Datenschutz bei Nutzern von Firefox sorgen könnte. Im Kern dieser Überlegungen stehen kontextbezogene Profile oder Container. Wir verraten euch, …

Ein interner Vorschlag zeigt, wie Mozilla für mehr Datenschutz bei Nutzern von Firefox sorgen könnte. Im Kern dieser Überlegungen stehen kontextbezogene Profile oder Container. Wir verraten euch, was es damit auf sich hat.

Mozilla Firefox: Die Vorteile kontextbezogener Profile

Mozilla diskutiert derzeit einen interessanten Ansatz, um Nutzern die Souveränität über ihre Daten im Web zumindest teilweise zurückzugeben. Der Ansatz bietet einige Vorteile und würde Firefox-Nutzern beispielsweise erlauben, Facebook zu nutzen, ohne von den Buttons des Social-Media-Giganten im gesamten Web verfolgt zu werden. Auch mögliche Betrugsfälle könnten damit theoretisch minimiert werden.

Mozilla Firefox: Unterschiedliche Container könnten eure Privatsphäre schützen. (Grafik: Mozilla)
Mozilla Firefox: Unterschiedliche Container könnten eure Privatsphäre schützen. (Grafik: Mozilla)

Das Konzept sieht dazu die Einführung von kontextbezogenen Profilen oder Containern vor. Sie würden auf das eigentliche Firefox-Profil des Nutzers aufsetzen und als zusätzliche Schicht fungieren. Jeder Container bekommt eine getrennte Umgebung für Cookies, Local Storage, IndexedDB und HTTP-Cache. Nach dem jetzigen Vorschlag würde jeder Nutzer standardmäßig je einen Container für persönliche Belange, Arbeit, Shopping und Banking zur Verfügung gestellt bekommen. Theoretisch könnten Nutzer aber auch eigene Container erstellen.

Mozilla Firefox: So könnten kontextbezogene Profile funktionieren

Unterschiedliche Tabs oder Fenster könnten auf verschiedene Container zugreifen. Wie erwähnt, könntet ihr also beispielsweise in einem Tab auf Facebook surfen, während alle anderen nicht mal wissen, dass ihr je auf Facebook wart. So würden die Tracking-Möglichkeiten der Industrie stark eingeschränkt, da sich euer Surfverhalten kaum mehr einem Profil zuordnen ließe.

Mozilla Firefox: Nach dem Vorschlag würde jeder Nutzer standardmäßig vier unterschiedliche Profile besitzen. (Grafik: Mozilla)
Mozilla Firefox: Nach dem Vorschlag würde jeder Nutzer standardmäßig vier unterschiedliche Profile besitzen. (Grafik: Mozilla)

Das Prinzip wäre auch dann von Vorteil, wenn ihr bei einer Website beispielsweise mehrere Konten habt. Beispielsweise könntet ihr euch mit eurem privaten Konto in einem Tab anmelden, und mit eurem beruflichen Account in einem anderen. Auch für Web-Entwickler wäre es bisweilen praktisch, die eigene Web-App ohne gesetzte Cookies aufzurufen und dabei nicht mal in den Inkognito-Modus wechseln zu müssen.

Derzeit handelt es sich bei dem Konzept für kontextbezogene Profile beziehungsweise Container nur um eine erste Idee, an der sich bis zur Umsetzung noch einiges ändern könnte. Außerdem ist längst nicht abzusehen, ob die Container je eine Standardfunktion von Firefox werden. Die Idee ist aber tatsächlich sehr interessant und wir sind gespannt auf die Entwicklung. Nähere Informationen zu dem Vorschlag findet ihr im Mozilla-Wiki.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Ad-Blocker: Scharfgestellter Privat-Modus in neuem Firefox-Browser radiert Werbeanzeigen weg“.

via www.soeren-hentzschel.at

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Kim Rixecker
Firefox für iOS: So sieht die erste Beta des mobilen Browsers aus http://t3n.de/news/mozilla-firefox-ios-637310/ 2015-09-04T13:44:20Z
Mozilla hat eine erste Vorschau-Version von Firefox für iOS veröffentlicht. Die gibt es vorerst allerdings nur für Neuseeländer.

Mozilla hat eine erste Vorschau-Version von Firefox für iOS veröffentlicht. Die gibt es vorerst allerdings nur für Neuseeländer.

Mozilla Firefox: Testversion des Browsers für iPhone und iPad veröffentlicht

Android-Nutzer haben schon seit einer ganzen Weile die Möglichkeit, den Open-Source-Browser von Mozilla zu nutzen. Eine iOS-Version gab es bislang nicht. Das lag vor allem daran, dass Apple sehr restriktiv ist, wenn es um Browser unter iOS geht. Daher nutzt auch Googles Chrome zwangsweise Safaris Rendering- und JavaScript-Engine auf Apples Mobile-Betriebssystem. Mozilla hat es daher ziemlich lange ausgeschlossen, eine Firefox-Version für iOS zu entwickeln.

Firefox für iOS: Die erste Testversion des Browsers wurde veröffentlicht. (Screenshot: Mozilla)
Firefox für iOS: Die erste Testversion des Browsers wurde veröffentlicht. (Screenshot: Mozilla)

Erst gegen Ende 2014 kam es dann zum Kurswechsel und eine iOS-Version von Firefox wurde offiziell angekündigt. An den Beschränkungen im App-Store hat sich seitdem nichts geändert. Wie die iOS-Version von Chrome dürfte auch Firefox für iOS auf Apples Rendering-Engine setzen. Dennoch hat Mozilla natürlich versucht, für ein paar Alleinstellungsmerkmale zu sorgen.

Firefox für iOS: Das kann die Testversion

Firefox für iOS bietet eine intelligente Suchfunktion, die euch automatisch Suchergebnisse auf Basis der von euch ausgewählten Suchmaschinen liefert. Außerdem könnt ihr euch mit eurem Firefox-Account anmelden, und so euren Browser-Verlauf, eure Passwörter und eure Tabs zwischen Desktop und iPhone synchronisieren. Die Visual-Tabs-Funktion preist Mozilla als innovativen Weg an, um die Übersicht über geöffneten Tabs nicht zu verlieren.

Leider steht die erste Testversion vorläufig nur in Neuseeland zur Verfügung. Deutsche Firefox-Jünger mit Apple-Smartphone werden sich daher noch etwas gedulden müssen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch unser Artikel „Ad-Blocker: Scharfgestellter Privat-Modus in neuem Firefox-Browser radiert Werbeanzeigen weg“.

via techcrunch.com

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Kim Rixecker