Firefox | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Firefox 2014-02-24T11:00:05Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/firefox MWC 2014: Firefox OS – Mozilla plant Smartphone für 25 Dollar http://t3n.de/news/mwc-2014-firefox-os-mozilla-530506/ 2014-02-24T11:00:05Z
Während Mozilla auf dem Mobile World Congress 2014 neue, stärkere Firefox-OS-Smartphones vorstellt, will man auch im untersten Preissegment punkten. Dazu plant Mozilla ein Smartphone für nur 25...

Während Mozilla auf dem Mobile World Congress 2014 neue, stärkere Firefox-OS-Smartphones vorstellt, will man auch im untersten Preissegment punkten. Dazu plant Mozilla ein Smartphone für nur 25 US-Dollar.

Firefox OS: Neben einem neuen Referenz-Smartphone kündigt Mozilla auch Smartphones für nur 25 US-Dollar auf dem Mobile World Congress 2014 an. (Bild: Mozilla)
Firefox OS: Neben einem neuen Referenz-Smartphone kündigt Mozilla auch Smartphones für nur 25 US-Dollar auf dem Mobile World Congress 2014 an. (Bild: Mozilla)

Firefox OS: Mozilla plant extrem günstige Smartphones

Mozilla hat zusammen mit den Herstellern Alcatel, Huawei, LG und ZTE mehrere neue Firefox-OS-Smartphones vorgestellt, die vor allem durch schnellere CPUs und eine höhere Auflösung im Vergleich zu ihren Vorgängern auffallen. Überraschender, wenngleich aus technischer Sicht vermutlich wenig beeindruckend, ist dagegen ein neuer Chipsatz den Mozilla in Verbindung mit dem chinesischen Hersteller Spreadtrum vorgestellt hat. Der SC6821 genannte Chipsatz soll die Herstellung von Smartphones ermöglichen, die laut Mozilla für schlappe 25 US-Dollar verkauft werden könnten.

Damit wären Smartphones preislich im Bereich der klassischen Handys angekommen. Nach dem derzeitigen Wechselkurs würde ein derartiges Firefox-OS-Smartphone nur etwa 18 Euro kosten. Allerdings dürfte sich das SC6821-Referenzdesign eher an Kunden in Entwicklungs- und Schwellenländer richten. Die könnten für den Preis immerhin einen bis zu 3,5 Zoll großen Touchscreen, Unterstützung für WLAN und Bluetooth, ein integriertes Radio, einen Beschleunigungsmesser und eine Kamera erhalten. Außerdem hätten sie natürlich Zugriff auf das Web sowie die Firefox-OS-Web-Apps.

Firefox OS Flame: Neues Referenz-Smartphone mit anpassbarem Speicher vorgestellt

Deutlich besser ausgestattet als das geplante 25-US-Dollar-Smartphone ist Mozillas neues Referenz-Telefon. Das Firefox OS Flame genannte Gerät bietet die folgende Ausstattung:

  • Qualcomm MSM8210 Snapdragon, 1,2 Gigahertz Dual-Core-Prozessor
  • 4,5 Zoll-Bildschirm (FWVGA 854 mal 480 Pixel)
  • Kamera: Rückseite: 5MP / Front: 2MP
  • 3G UMTS (850/900/1900/2100)
  • 8 Gigabyte Speicher
  • A-GPS, NFC
  • Dual-SIM-Unterstützung
  • Akku: 1,800 mAh
  • WLAN: 802.11 b/g/n, Bluetooth, Mikro-USB

Der Clou: Das Gerät bietet zwar ein Gigabyte Arbeitsspeicher, Entwickler können jedoch festlegen, dass das Gerät nur 256 Megabyte davon nutzt. So könnt ihr feststellen, wie sich eure Apps auf einem Einsteiger-Smartphone verhalten.

Mit dem Vixen von Via und dem InFokus von Foxconn hat Mozilla außerdem zwei Referenz-Tablets auf Firefox-OS-Basis vorgestellt. Außerdem hatte Panasonic erst kürzlich angekündigt, zukünftig SmartTVs auf Basis von Firefox OS herzustellen. Das Betriebssystem von Mozilla könnte demnach bald auf vielen Geräten auftauchen. Wir dürfen gespannt sein, zumal Mozilla auch einige spannende neue Funktionen für Firefox OS angekündigt hat. Unter anderem sollen die Oberfläche überarbeitet werden, es soll LTE-Unterstützung folgen und die Macher planen eine neue, universelle Suche.

]]>
Kim Rixecker
Firefox Accounts synchronisiert Bookmarks, offene Tabs und Logins http://t3n.de/news/firefox-accounts-mozilla-web-527700/ 2014-02-10T08:00:28Z
Mozilla hat mit Firefox Accounts ein neues Feature für seinen  Browser angekündigt, mit dem sich Logins, offene Tabs und mehr über Geräte- und Betriebssystemgrenzen hinweg synchronisieren...

Mozilla hat mit Firefox Accounts ein neues Feature für seinen  Browser angekündigt, mit dem sich Logins, offene Tabs und mehr über Geräte- und Betriebssystemgrenzen hinweg synchronisieren lassen. Firefox Accounts lässt sich ebenso wie das verbesserte Feature Firefox Sync und die Möglichkeit zur Individualisierung des User-Interface schon in Firefox Aurora testen.

Firefox Accounts für unterschiedliche Dienste

Mozilla weist in einem Blog-Post darauf hin, dass sich die experimentellen Features Firefox Accounts (FxA) und Sync testen lassen, sofern man Firefox Aurora nutzt. Bei Firefox Sync handelt es sich um einen Dienst, der schon länger zur Verfügung steht und jetzt noch besser in den Browser integriert werden soll.

Firefox Accounts soll es Nutzern ermöglichen, neben Bookmarks, offenen Tabs und mehr auch Logins zu speichern und über Gerätegrenzen hinweg zu nutzen. Das Feature befindet sich noch in einem frühen Stadium und dürfte erst so richtig interessant werden, wenn ausreichend viele Dienste es unterstützen. Im Grunde ähnelt Firefox Accounts dem einheitlichen Google-Login, der es ebenfalls ermöglicht, sich mit einem Passwort bei unterschiedlichen Diensten anzumelden. Im Fall von Firefox setzen Dienste wie Firefox Sync und Firefox Marketplace auf den einheitlichen Login. Weiter Informationen zu Firefox Accounts finden sich im MozillaWiki, während auf GitHub erklärt wird, wie Firefox Accounts funktioniert.

Firefox Accounts und Update von Firefox Sync

Der eigentliche Dienst hinter der Synchronisierung von Bookmarks, Tabs und anderen Nutzer-Daten hört auf den Namen Firefox Sync und existiert schon länger. hat an der Sicherheit von Firefox Sync gearbeitet, um die Nutzer-Daten beeser zu schützen. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem End-to-End-Verschlüsselung, das BrowserID-Protokoll und öffentliche Schlüssel.

Der Single-Sign-On von Mozilla hört auf den Namen Firefox Accounts. (Bild: Mozilla)
Der Single-Sign-On von Mozilla hört auf den Namen Firefox Accounts. (Bild: Mozilla)

Anwender, die Firefox Accounts testen wollen, müssen zuvor die Verbindung zu Firefox Sync trennen, denn die alte Version ist mit dem neuen Feature nicht kompatibel.

Firefox Aurora erhält anpassbares User-Interface

Zu den weiteren Mozilla-Neuerungen gehört ein schickes Feature für Firefox Aurora, das es Anwendern erlaubt, das User-Interface zu individualisieren. So ist es in den Browser-Versionen für Mac, Windows und Linux jetzt möglich, zum Beispiel die Toolbar, die Tab-Bar oder auch das Menü per Drag & Drop neu zu positionieren. Darüber hinaus kann der Nutzer auch Buttons inklusive Add-Ons komplett entfernen. In der aktuellen Version von Firefox Aurora ist neben Firefox Accounts auch die neue Oberfläche Australis zu finden. Sie war bisher den Nightly-Nutzern vorbehalten.

]]>
Sébastien Bonset
Firefox-Launcher: Mozilla nimmt den Android-Homescreen ins Visier http://t3n.de/news/mozilla-firefox-launcher-android-527189/ 2014-02-06T09:24:46Z
Mozilla arbeitet an einem eigenen Firefox-Launcher für Android. Er soll Informationen und Apps kontextabhängig anzeigen. Dazu arbeitet die Stiftung mit den Machern des EverythingMe-Launchers zusamme ...

Mozilla arbeitet an einem eigenen Firefox-Launcher für Android. Er soll Informationen und Apps kontextabhängig anzeigen. Dazu arbeitet die Stiftung mit den Machern des EverythingMe-Launchers zusammen.

Firefox-Launcher: Mozilla will den Android-Homescreen übernehmen

Mozilla arbeitet an Firefox-Launcher. (Bild: Mozilla)
Mozilla arbeitet an Firefox-Launcher. (Bild: Mozilla)

Am gestrigen Mittwoch hat Mozilla auf der InContext-Konferenz in San Francisco seine Pläne für einen eigenen Android-Launcher vorgestellt. Die Non-Profit-Organisation arbeitet gemeinsam mit den Machern des EverythingMe-Launchers an dem Projekt. Ziel des Launchers soll es sein, immer die passenden Apps und Informationen anzuzeigen, die ein Nutzer zu einer bestimmten Uhrzeit oder an einem bestimmten Ort braucht. Ein ähnliches Konzept verfolgt Mozilla auch bei dem eigenen Smartphone-Betriebssystem Firefox OS.

Viel hat Mozilla über den geplanten Firefox-Launcher für Android nicht verraten. Der auf dem Mozilla-Blog veröffentlichte Screenshot unterscheidet sich kaum vom EverythingMe-Launcher. Der kommt gerade aus der Beta-Phase und kann im Play-Store kostenfrei heruntergeladen werden. Wie stark sich die beiden Launcher unterscheiden werden, bleibt abzuwarten. Mozilla selbst macht dazu keine Angaben. Auch ein Veröffentlichungstermin steht derzeit noch aus. Nähere Informationen zum Launcher sollen zum Start der Beta-Phase folgen.

Mozilla: Firefox-Launcher soll auf EverythingMe basieren. (Bild:  DoAT Media Ltd.)
Mozilla: Firefox-Launcher soll auf EverythingMe basieren. (Bild: DoAT Media Ltd.)

Mozillas Partner beim Firefox-Launcher: Das kann EverythingMe schon heute

Der EverythingMe-Launcher gruppiert Apps automatisch nach Kategorien wie „Social“ oder „Games“. Ruft man einen entsprechenden Menüpunkt auf, werden zusätzliche Apps oder auch Webseiten aus dem Bereich unter den schon installierten Apps zu dem Thema angezeigt. Die integrierte Suche zeigt euch Kontakte, Apps und Webseiten an. Die Sortierung erfolgt dabei nach eurem Nutzungsverhalten. Auf dem Homescreen selbst zeigt euch EverythingMe am unteren Rand jeweils die vier Apps an, die ihr nach Meinung des Launchers gerade am ehesten benötigt. Statt einzelner Apps findet ihr dort aber gelegentlich auch spezielle Übersichtsseiten, die euch per Klick beispielsweise alle Termine des Tages und dazu passende Apps wie Kalender und Mail anzeigen.

Der EverythingMe-Launcher macht schon einen guten Eindruck. Es bleibt jedoch unklar, was Mozilla außer der Integration des Firefox-Browsers hier verändern wird. Sollten sich die Veränderungen in Grenzen halten, bleibt die Frage, wofür wir den Firefox-Launcher brauchen. Überzeugte Open-Source-Freunde dürfte außerdem interessieren, inwiefern die Macher von EverythingMe bereit sind, den Quellcode ihres Launchers zu öffnen. In der Firefox-Gemeinde könnte das ein wichtiges Kriterium sein. Einen Überblick über den EverythingMe-Launcher findet ihr in einem Video unterhalb dieses Artikels.

EverythingMe Launcher EverythingMe Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

via mashable.com

]]>
Kim Rixecker
Firefox 27: Mozilla veröffentlicht neue Browser-Version http://t3n.de/news/mozilla-firefox-27-527077/ 2014-02-05T15:43:48Z
Mozilla hat eine neue Version des Firefox-Browsers veröffentlicht. Version 27 kommt mit standardmäßig aktiviertem TLS 1.2 und unterstützt jetzt auch Googles SPDY-3.1-Protokoll.

Mozilla hat eine neue Version des Firefox-Browsers veröffentlicht. Version 27 kommt mit standardmäßig aktiviertem TLS 1.2 und unterstützt jetzt auch Googles SPDY-3.1-Protokoll.

Mozilla: Firefox 27 steht zum Download bereit. (Screenshot: Mozilla Firefox)
Mozilla: Firefox 27 steht zum Download bereit. (Screenshot: Mozilla Firefox)

Mozilla: Firefox 27 steht zum Download bereit

Firefox 27 steht für Windows, OS X, Linux und Android seit gestern, dem 4. Februar 2014, auf der Mozilla-Seite zum Download bereit. Auf der Desktop-Seite wurde vor allem der Funktionsumfang der SocialAPI erweitert. Damit ließ sich seit Version 17 des Browsers beispielsweise der Facebook-Chat inklusive Benachrichtigungen direkt in die Seitenleiste des Browsers integrieren. In der neuen Version können Nutzer jetzt auch endlich Benachrichtigungen von mehreren Diensten gleichzeitig erhalten.

Während TLS 1.3 bereits seit Version 23 unterstützt wurde, wird das Verschlüsselungsprotokoll jetzt auch standardmäßig verwendet und die Funktion muss vom Nutzer nicht mehr selbst aktiviert werden. Darüber hinaus unterstützt Firefox 27 jetzt auch Googles SPDY-3.1-Protokoll. Bei der Android-Version wurde außerdem der Standard-Font auf Clear Sans geändert. Damit soll die Lesbarkeit von Textinhalten verbessert werden.

Firefox 27: Optische keine Veränderungen

Die neuste Firefox-Vesion dürfte im Vergleich zum Vorgänger tempomäßig weiter zugelegt haben. Alleine deswegen und aus Sicherheitsgründen ist ein Update empfehlenswert. Wirklich einschneidende Veränderungen dürften die meisten Nutzer des Open-Source-Browsers jedoch nicht bemerken, denn Mozillas überarbeitete Firefox-Oberfläche Australis lässt weiterhin auf sich warten.

Firefox 27 für Windows, OS X und Linux könnt ihr euch auf der Mozilla-Webseite herunterladen. Die Android-Version von Firefox 27 findet ihr in Googles Play-Store.

Firefox-Browser für Android Firefox-Browser für Android @ Google Play
Preis: Kostenlos
]]>
Kim Rixecker
Firefox-OS-Tablet: Spezifikationen und Bilder eines neuen Prototyps aufgetaucht http://t3n.de/news/firefox-os-tablet-522999/ 2014-01-18T06:00:35Z
Firefox OS wird in naher Zukunft auch für Tablets erscheinen. Ein Entwickler veröffentlichte nun Informationen zu einem neuen Tablet-Prototypen mit Firefox OS in 10-Zoll-Größe, welches Mozilla an. ...

Firefox OS wird in naher Zukunft auch für Tablets erscheinen. Ein Entwickler veröffentlichte nun Informationen zu einem neuen Tablet-Prototypen mit Firefox OS in 10-Zoll-Größe, welches Mozilla an interessierte Entwickler verteilen wird.

Firefox OS: Zukünftig auch auf Tablet-PCs

Die Macher von Firefox OS arbeiten hart daran, das Betriebssystem auch auf Tablets zu bringen. Bereits im Sommer gab es erste Bilder eines Prototypen, der aber augenscheinlich noch sehr weit von einem Serienprodukt entfernt war. Einen neuen, womöglich realistischeren Prototyp zeigte nun Asa Dotzler, einer der bekanntesten Firefox-Entwickler in seinem Blog in Form von Fotos und Spezifikationen.

Mit diesem Prototyp sollen Entwickler ihre Apps an Firefox OS auf dem Tablet anpassen. (Quelle: asadotzler.wordpress.com)
Mit diesem Prototyp sollen Entwickler ihre Apps an Firefox OS auf dem Tablet anpassen. (Quelle: asadotzler.wordpress.com)

Bilder und Spezifikationen eines Entwickler-Geräts veröffentlicht

Zukünftig soll es dazu ein offizielles Entwicklerprogramm von Mozilla geben. Interessierte Entwickler können sich bei Mozilla bewerben und erhalten anschließend einen Tablet-Prototypen für den sie Anwendungen entwickelten und Bugs fixen sollen. Das neue Firefox-OS-Entwickler-Tablet verfügt über ein 10,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Ein einfacher Quad-Core-Prozessor aus dem Hause ARM mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz dient als Hauptprozessor. Dazu gibt es zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Flashspeicher. Und auch sonst sind natürlich alle obligatorischen Bauteile vorhanden: Zwei Kameras mit fünf und zwei Megapixeln Auflösung, WLAN im 802.11b/g/n-Standard, ein MicroSD-Kartenslot, GPS, Bluetooth und ein Gyroskop.

Der neue Prototyp verfügt über Standard-Hardware und ein 10,1-Zoll-Display. (Quelle: asadotzler.wordpress.com)
Der neue Prototyp verfügt über Standard-Hardware und ein 10,1-Zoll-Display. (Quelle: asadotzler.wordpress.com)

Die Hardware-Ausstattung ist also alles andere als spektakulär, sollte den angesprochenen Entwicklern aber als solide Grundlage dienen können. Außerdem wird sich ein zukünftiges Firefox-OS-Tablet genau so wie die Smartphones hauptsächlich an ein Publikum in weniger wohlhabenden Ländern richten. Die Preise eines solchen Tablets werden also deutlich günstiger sein, als iPad und Co. Genauere Details zu Mozillas Entwicklerprogramm für Firefox OS auf Tablets sollen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

]]>
Moritz Stückler
Mozilla Firefox ruft zur Überwachung auf http://t3n.de/news/mozilla-firefox-ruft-ueberwachung-521977/ 2014-01-14T06:31:25Z
Mozilla ruft zu einer Überwachung der anderen Art auf: Die Community soll den Open-Source-Browser Firefox in regelmäßigen Abständen überprüfen und so sicherstellen, dass keine Hintertüren von.. ...

Mozilla ruft zu einer Überwachung der anderen Art auf: Die Community soll den Open-Source-Browser Firefox in regelmäßigen Abständen überprüfen und so sicherstellen, dass keine Hintertüren von Behörden eingebaut werden können.

„Every major browser today is distributed by an organization within reach of surveillance laws“

Im Rahmen des NSA-Skandals vielleicht ein angemessener Schritt: „Alle macht dem Volke“ lautet die Devise und Mozillas Cheftechniker Brendan Eich und Andreas Gal, Vice President für Forschung und Entwicklung rufen dazu auf, den Quelltext von Firefox durch unabhängige und externe Experten in regelmäßigen Abständen auf Hintertüren, durch die sich Behörden Zugang verschaffen könnten, zu überprüfen. Dabei greifen sie in einem Blogbeitrag zu Mozillas Firefox den Vorwurf auf, dass Hersteller von den Behörden dazu gezwungen werden, Hintertüren in ihre Produkte zu integrieren, um ein mögliches Spionieren zu erleichtern.

Mozilla Firefox: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Denn laut dem Blogeintrag, steht hinter jedem großen Browser ein angreiffbares Unternehmen und darüber sollte sich jeder Nutzer bewusst werden. Und genau hierbei unterscheide sich Firefox von den restlichen Browsern – Mozillas Browser ist zu 100 Prozent quelloffen und könnte von jedem Sicherheitsexperten überprüft werden – und durch eine Zusammenarbeit mit verschiedenen und unabhängigen Audit-Stellen, könnte ein Prüfsystem aufgebaut werden, um die Sicherheit der Privatsphäre für Nutzer sicherzustellen. Dabei bleibt von den beiden Autoren offen, wie mit Firefox-Addons umgegangen werden soll und wie ein detaillierter Aufbau eines solchen Netzwerks aussehen könnte.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man Überwachung mit noch mehr Überwachung bekämpfen kann beziehungsweise inwieweit diese unabhängigen und externen Audit-Stellen in der Realität dann auch wirklich unabhängig sein werden.

Ist das eine mögliche Zukunft: Externe Stellen, die eine Software-Produktion überwachen – was meint ihr?

]]>
Mario Janschitz
CES 2014: Firefox OS auf dem Fernseher – Panasonic kooperiert mit Mozilla http://t3n.de/news/ces-2014-mozilla-tv-panasonic-firefox-os-520864/ 2014-01-08T14:49:09Z
Panasonic will Firefox OS auf den Fernseher bringen. Der japanische Konzern will dazu eng mit der Mozilla Foundation zusammenarbeiten.

Panasonic will Firefox OS auf den Fernseher bringen. Der japanische Konzern will dazu eng mit der Mozilla Foundation zusammenarbeiten.

Firefox OS: Panasonic will das Betriebssystem in seine Smart-TVs integrieren. (Logo: Mozilla)
Firefox OS: Panasonic will das Betriebssystem in seine Smart-TVs integrieren. (Logo: Mozilla)

Mozilla und Pansonic bringen Firefox OS auf den Fernseher

Während der Fernsehhersteller LG zukünftig das von HP übernommene webOS in seinen Smart-TVs einsetzen möchte, setzt auf Firefox OS. Das geht aus einer entsprechenden Presseerklärung des japanischen Elektronikkonzerns hervor. Damit, so Panasonic, soll die nächste Generation von Smart-TVs vollständig kompatibel zu bestehenden Web-Technologien werden. Auch Basisfunktionen wie Menüs oder der elektronische Programmführer sollen dann in HTML5 geschrieben werden. Entwickler sollen einfache Möglichkeiten erhalten, um von Tablets oder Smartphones aus auf den Fernseher zuzugreifen.

Geht es nach der Ankündigung, scheinen Panasonic wie auch eine Web-basierte Infrastruktur auf Basis offener Standards zu präferieren. Dank Mozillas WebAPI könnten Apps auf anderen Geräten den Fernseher steuern. Umgedreht könnte auch das Smart-TV-Gerät Informationen verschiedener vernetzter Geräte anzeigen oder die Steuerung dieser Geräte erlauben.

Firefox OS als einzige freie Alternative

Gegenüber the Next Web ließ ein Panasonic-Manager durchblicken, dass keine der Alternativen dem Anspruch des Unternehmens einer offenen Plattform entsprechen würden. Allem Anschein nach möchte der Konzern sich nicht in eine Abhängigkeit von Konzernen wie Google begeben.

Wann ein erster Smart-TV mit Firefox OS auf den Markt kommen soll bleibt derzeit unklar. Weder Panasonic noch die Mozilla Foundation machten dazu nähere Angaben. Die Partnerschaft zu Panasonic ist nicht exklusiv, allerdings gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass auch andere Hersteller über die Integration von in ihre Fernseher nachdenken. Es bleibt anzunehmen, dass sich das Projekt noch in einer recht frühen Entwicklungsphase befindet. Für Nutzer wie auch für Entwickler stellt die Kooperation aber eine interessante Entwicklung dar.

]]>
Kim Rixecker
Firefox Nightly: CSS-Variablen ohne LESS oder SASS http://t3n.de/news/css-variablen-firefox-29-516984/ 2013-12-16T06:46:26Z
Wir alle wissen wie hilfreich Variablen in CSS sein können. Wir setzen Präprozessoren wie Less oder SASS ein – was aber eher unbekannt ist: Auch die W3C entwickelt an einem Draft für native...

Wir alle wissen wie hilfreich Variablen in CSS sein können. Wir setzen Präprozessoren wie Less oder SASS ein – was aber eher unbekannt ist: Auch die W3C entwickelt an einem Draft für native CSS-Variablen, die Firefox 29 (Nightly) jetzt unterstützt.

Um native Variablen in anwenden zu können, müsst ihr zuerst eure Variable mit dem Prefix var definieren. Die Anweisung erfolgt anschließend mit der Funktion var() und dem Namen der Variable.

:root {
  var-companyblue: #369; 
  var-lighterblue: powderblue;
}

h1 {
  color: var(companyblue);
}
h2 {
  color: var(lighterblue);
}

:root ist in diesem Fall der Scope. Es ist aber auch möglich andere Elemente oder CSS-Klassen als Scope fungieren zu lassen – somit könnt ihr eure CSS-Variablen auch überschreiben.

CSS-Variablen und Media-Queries

Der W3C-Draft sieht außerdem vor, auch Berechnungen mit der calc()-Funktion durchführen zu lassen.

:root {
  var-companyblue: #369;
  var-lighterblue: powderblue;
  var-largemargin: 20px;  
  var-smallmargin: calc(var(largemargin) / 2);
  var-borderstyle: 5px solid #000;
  var-headersize: 24px;
}
.partnerbadge {
  var-companyblue: #036;
  var-lighterblue: #369;
  var-headersize: calc(var(headersize)/2);
  transition: 0.5s;
}

@media (max-width: 400px) {
  .partnerbadge {
     var-borderstyle: none;  
     background: #eee;
  }
}

/* Applying the variables */
body {font-family: 'open sans', sans-serif;}

h1 {
  color: var(companyblue);
  margin: var(largemargin) 0;
  font-size: var(headersize);
}
h2 {
  color: var(lighterblue);
  margin: var(smallmargin) 0;
  font-size: calc(var(headersize) - 5px);
}

.partnerbadge {
  padding: var(smallmargin) 10px;
  border: var(borderstyle);
}

Beachtet das Media-Query in Zeile 16: Sobald die Breite des „Viewport“-Bereichs unter 400 Pixel fällt, ändert sich die Hintergrundfarbe und die Variable var-borderstyle wird auf „none“ gesetzt.

firefox-releases
Native CSS-Variablen sind derzeit nur im Nightly-Build von Firefox verfügbar. (Grafik: Mozilla)

Derzeit ist nur Firefox Nigthly in Version 29 in der Lage, diese nativen CSS-Variablen umzusetzen. Natürlich werden noch nicht alle Funktionen, aus dem Draft unterstützt, da es sich nur um eine erste Implementation handelt – trotzdem können wir uns über den Beginn einer Standadisierung für CSS-Variablen freuen.

Werden durch native CSS-Variablen die Präprozessoren überflüssig?

]]>
Mario Janschitz
Geeksphone plant High-End-Smartphone: Wahlweise mit Android oder Firefox OS http://t3n.de/news/geeksphone-revolution-android-firefox-os-512688/ 2013-11-28T15:08:21Z
Mit dem Geeksphone Revolution kündigt der spanische Hersteller ein Hybrid-Smartphone an, auf dem Android und Firefox OS laufen sollen. Nicht geben wird es allerdings das angekündigte...

Mit dem Geeksphone Revolution kündigt der spanische Hersteller ein Hybrid-Smartphone an, auf dem Android und Firefox OS laufen sollen. Nicht geben wird es allerdings das angekündigte Firefox-OS-Smartphone Peak+.

Firefox OS: Mit Keon und Peak hat Geeksphone bereits zwei Entwicklergeräte im Angebot. (Bild: Geeksphone)
Firefox OS und Android: Beide Betriebssysteme sollen auf dem Geeksphone Revolution laufen. (Bild: Geeksphone)

Firefox-OS-Smartphones: Geeksphone Revolution kommt, Peak+ hingegen nicht

Mit Keon und Peak hat Geeksphone gleich zwei Firefox-OS-Smartphones für Entwickler hergestellt und vertrieben. Das Peak+ sollte der Vorstoß der Firma in den Privatkundenbereich werden. Doch daraus wird nichts, wie die Firma jetzt bekannt gab. Als Grund werden Schwierigkeiten mit den Zulieferern genannt. Käufer, die bereits eines der Geräte vorbestellt hatten, können entweder ihr Geld zurückerhalten, ein Peak ordern und den Differenzbetrag erstattet bekommen oder das geplante Geeksphone Revolution für denselben Preis bestellen.

Das Geeksphone Revolution soll seinem Namen insofern Ehre machen, als es sich um ein Multi-OS-Device handelt. Das soll also in der Lage sein, auf oder auf Firefox OS zu werkeln. Ob allerdings beide Betriebssysteme parallel installiert werden können, und Nutzer mit einem Neustart hin und her wechseln können, ist derzeit nicht bekannt. Aus Nutzersicht wäre eine solche Boot-Option aber vermutlich die spannendste Art ein solches Konzept umzusetzen.

Geeksphone Revolution unterstützt Android und Firefox OS

Laut Firmenangaben soll es sich bei dem Geeksphone Revolution um ein Smartphone der Oberklasse handeln. Was die Veröffentlichung des Smartphones angeht, hält sich der Hersteller einigermaßen bedeckt und verweist lediglich auf einen „baldigen“ Termin. Geeksphone-Mitbegründer Javier Agüera ist sich sicher, mit dem Revolution viele Menschen positiv zu überraschen. Als Gründe nennt er die hohe Performance und den konkurrenzfähigen Preis des geplanten Smartphones.

Den Kaufpreis nannte er indes nicht. Allerdings können alle, die ein Peak+ vorbestellt haben, ein Geeksphone Revolution zum selben Preis von knapp 150 Euro zuzüglich Versand und Steuern bekommen. Laut Geeksphone würde das für die betroffenen Kunden einem Rabatt von fast 50 Prozent auf das Revolution gleichkommen. Daher dürfte der reguläre Preis für das Smartphone wohl bei rund 300 Euro zuzüglich Steuern und Versand liegen. Wer ein Peak+ vorbestellt hat, findet hier alle notwendigen Hinweise, um die Bestellung zu ändern oder zu stornieren. Für das Geeksphone Revolution existiert bisher nur eine wenig aussagekräftige Platzhalter-Webseite.

]]>
Kim Rixecker
Low-Budget-Smartphones: Moto G und One Touch Fire im Vergleich [TechnikLOAD 139] http://t3n.de/news/low-budget-smartphones-moto-511138/ 2013-11-23T13:29:40Z
Schon längst müssen brauchbare Smartphones keine 600 Euro mehr kosten. In der neuen TechnikLOAD-Folge schauen wir uns zwei günstige Alternativen an: das One Touch Fire von Alcatel mit Firefox OS...

Schon längst müssen brauchbare Smartphones keine 600 Euro mehr kosten. In der neuen TechnikLOAD-Folge schauen wir uns zwei günstige Alternativen an: das One Touch Fire von Alcatel mit Firefox OS und das Moto G von Motorola mit Android.

Diese Folge wird präsentiert von hardwrk.com – Mach dein MacBook Pro zur SSD-Rakete!

Das Alcatel One Touch Fire im Vergleich mit dem Motorola Moto G

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein brauchbares Smartphone etliche hundert Euro kosten muss. Schon seit einigen Monaten kommen immer wieder günstige Kandidaten auf den Markt. Allen voran treibt Google den Preis nach unten. Die Nexus-Geräte werden günstiger und mit dem Moto G der Google-Tochter Motorola hat man eine weitere Kampfansage gemacht. Für 169 Euro bekommt der Käufer ein gut ausgestattetes Smartphone, von dem sowohl Luca als auch Johannes im ersten Test überzeugt sind.

Nicht nur im Android-Bereich werden die Geräte günstiger – auch Mozilla will mit Firefox OS in neue Märkte einsteigen. Das Betriebssystem soll das mobile Internet vor Allem in Länder bringen, in denen es noch nicht so verbreitet ist. Dafür kooperiert man mit einigen Hardware-Herstellern. Einer davon ist Alcatel. Das One Touch Fire ist bereits für etwa 90 Euro auch in Deutschland erhältlich. Auf Grund der Hardware laufen einige Sachen nicht so flüssig wie gewünscht – was auf anderen Geräten mit Firefox OS besser klappt. Auch das App-Angebot ist noch nicht allzu groß, da muss man dem mobilen Betriebssystem aber noch ein bisschen Zeit geben, sind Luca und Johannes einer Meinung. Immerhin können die beiden auf dem One Touch Fire bereits „Cut The Rope” spielen!

TechnikLOAD: Jede Woche neu!

Verpasse keine Folge unseres TV-Magazins und besuche technikload.de für die Shownotes zu den Sendungen.

Folge uns doch direkt auf YouTube oder iTunes und Apple TV.
]]>
Johannes Schuba