Firefox | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Firefox 2015-01-16T08:24:23Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/firefox SEO: 20 Browser-Plugins für den täglichen Einsatz http://t3n.de/news/seo-browser-plugins-501406/ 2015-01-16T08:24:23Z
Browser-Plugins erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf „SEO-Plugins“ für Google Chrome und Mozilla Firefox – Erweiterungen also, die Nutzer …

Browser-Plugins erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf „SEO-Plugins“ für Google Chrome und Mozilla Firefox – Erweiterungen also, die Nutzer bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützen.

SEO: Browser-Plugins für Analyse und Linkbuilding

Browser-Plugins wie „SEOQuake“, „Check my Links“ oder „Scraper“ unterstützen Nutzer bei der Analyse von Websiten und der Auswertung von Linkprofilen. Sie erleichtern die tägliche Arbeit und sparen nach etwas Einarbeitungszeit viele unnötige Arbeitsschritte. In diesem Artikel wollen wir die wichtigsten SEO-Plugins für Chrome und Firefox sammeln, mitsamt einer kurzen Erklärung und den entsprechenden Downloadlinks. Selbstverständlich freuen wir uns über weitere Ergänzungen in den Kommentaren.

Die besten Browser-Plugins für SEO. (Quelle: © HaywireMedia - Fotolia.com)
Die besten Browser-Plugins für SEO. (Bild: © HaywireMedia – Fotolia.com)

1. Firebug (Firefox)/Entwickler-Tools (Chrome)

Kein klassisches SEO-Plugin und dennoch einer der Klassiker: Firebug. Die Entwicklerkonsole für Nutzer des Mozilla Firefox ermöglicht es, einzelne Elemente einer Website hinsichtlich ihres Quellcodes, der Weiterleitungen und der Ladezeit auszuwerten. Chrome liefert die Entwicklerkonsole „out of the box“ unter Anzeigen > Entwickler > Entwickler-Tools oder alternativ nach einem Rechtsklick unter „Element untersuchen“.

2. Moz Toolbar (Firefox/Chrome)

Eines der meistgenutzten Analysewerkzeuge für Mozilla Firefox und Google Chrome ist „Moz Toolbar“. Das Browser-Plugin beinhaltet eine klassische Toolbar, die beim Aufruf einer Website automatisch Metriken wie „Page Authority“, „Domain Authority“ und die Anzahl der Backlinks anzeigt. Ein Mausklick auf das Plugin-Symbol öffnet darüber hinaus weiterführende Informationen. Die Daten stammen direkt von Moz und werden auch beim Aufruf einer Suchergebnisseite unter den einzelnen Ergebnissen eingeblendet.

3. SEOQuake (Firefox/Chrome/Opera)

Ebenfalls seit langem am Start ist „SEOQuake“. Das Browser-Plugin bietet ähnliche Funktionen wie die „Moz Toolbar“: Es zeigt SEO-Metriken auf einer Website und auf Suchergebnisseiten. Die Metriken können von Nutzern angepasst werden, standardmäßig fallen darunter beispielsweise der Pagerank einer Website sowie die Anzahl der indexierten Unterseiten. Mit über zwei Millionen Downloads zählt SEOQuake ohne Zweifel zu den beliebtesten Browser-Plugins dieser Übersicht.

4. Sistrix Toolbar (Firefox/Chrome)

Das dritte Analyse-Tool dieser Übersicht heißt „Sistrix Toolbar“. Es stammt aus dem Hause Sistrix, einem der hierzulande bekanntesten Anbieter von SEO-Tools. Der Funktionsumfang des Browser-Plugins kann nicht ganz mit dem der „Moz Toolbar“ mithalten, eignet sich aber für Nutzer der kostenpflichtigen „Sistrix Toolbox“. Ihnen zeigt die Toolbar beim Aufruf einer Website dessen Pagerank, Alexa-Ranking und den „Sistrix Sichtbarkeitsindex“.

5. linkbird Toolbar

Wer das SaaS-Tool linkbird nutzt, profitiert auch von dessen Toolbar. Mit ihr lassen sich beim Surfen neue URLs zum eigenen Projekt hinzufügen, die Anzahl der Backlinks prüfen und gegebenenfalls auch direkte Kontakte zum Inhaber anzeigen. Die linkbird Toolbar gibt es für Chrome und Firefox und ist für angemeldete Nutzer in linkbird unter „Setup“ > „API & Toolbar“ verfügbar.

Einige nutzen die oben genannten Analyse-Plugins („Moz Toolbar“, „SEOQuake“, „Sistrix Toolbar“) parallel, andere schwören auf eine der drei Erweiterungen. Welche für euch am besten funktioniert, erfahrt ihr nur durch einen Selbsttest.

6. Majestic SEO Browser-Plugin (Chrome/Firefox)

Der Fokus des Browser-Plugins von „Majestic SEO“ liegt auf Backlinks, ihrer Anzahl und ihrer Wertigkeit. „Majestic SEO“ hat Zugriff auf eine der größten Backlink-Datenbanken, deren Informationen auch nicht-angemeldete Nutzer der Erweiterung zumindest in Teilen angezeigt bekommen. Per Mausklick visualisiert das Browser-Plugin alle wichtigen Kennzahlen – völlig ausreichend für eine erste Analyse der Backlinks einer Website.

7. SEO Site Tools (Chrome)

Das „All-in-One-Plugin“ der SEO-Szene heißt „SEO Site Tools“ und steht nur Chrome-Nutzern zur Verfügung. Es aggregiert eine Reihe von Metriken der geöffneten Webseite, darunter auch Social Shares von Twitter und Facebook. Mit ein paar Handgriffen können Nutzer einzelne Kennzahlen an- oder abschalten, „SEO Site Tools“ lässt sich also stark auf die jeweiligen Anforderungen anpassen. Die vielen Möglichkeiten können aber auch überfordern, weshalb ich eine Kombination der Browser-Plugins von „Moz“ und „Majestic SEO“ vorziehe.

8. Check my Links (Chrome)/LinkChecker (Firefox)

Das perfekte Werkzeug zum „Broken Linkbuilding“ heißt „Check my Links“. Das Chrome-Plugin ist aufgrund schneller Ladezeiten und funktionaler Neuerungen die bessere Alternative zum LinkChecker für Firefox, behauptet Jon Cooper auf Moz.com. Ich habe die beiden nie verglichen, schwöre aber auf „Check my Links“. Die Erweiterung überprüft schnell und effektiv alle Links einer Website und identifiziert sowie markiert all diejenigen, die ins Leere laufen.

9. Linkparser (Chrome/Firefox)

Eine etwas andere Herangehensweise wählt „Linkparser“ für Chrome und Firefox. Die Erweiterung analysiert auf Knopfdurck die Linkstruktur einer Website. Sie unterscheidet je nach Einstellung zwischen neun Linktypen, erklärt Andre Alpar im Unternehmensblog von AKM3. Nutzer können die Analyse des Browser-Plugins in den Einstellungen an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

10. Scraper (Chrome)

Scraper zählt zu meinen absoluten Lieblingen. Einmal installiert, erweitert Scraper das Kontextmenü des Google Chrome um die Option „Scrape similar“. Ein weiterer Mausklick und Scraper zieht automatisch alle gleichformatierten Elemente einer Website – also beispielsweise die Links einer Blogroll – in eine Tabelle, die Nutzer anschließend exportieren können. Auch für Nutzer von Google Drive gibt es eine voll funktionsfähige Exportfunktion.

11. Seerobots (Firefox/Chrome)

„Klein aber fein“ ist Seerobots für Mozilla Firefox und Google Chrome. Das Browser-Plugin visualisiert beim Besuch einer Website die Angaben des Robots-Tag, also „index“/„noindex“ und „follow“/„nofollow“. Optisch unauffälliger ist im Übrigen die Chrome-Version, die Funktionen gleichen einander jedoch auf beiden Plattformen.

12. Redirect Path (Chrome)/Live HTTP Headers (Firefox)

„Was ist der Statuscode dieser Website?“ Das Chrome-Plugin „Redirect Path“ von Ayima.com beantwortet diese Frage in Sekundenschnelle. Es zeigt anhand des jeweiligen Icons die gängigen Statuscodes (301, 302, 404, 500). Nur einen Mausklick entfernt sammelt es darüber hinaus zusätzliche Informationen, etwa die IP-Adresse des Servers. Eine Alternative für Firefox-Nutzer ist „Live HTTP Headers“.

13. „Page load time“ (Chrome)/YSLow (Firefox)

Ebenso simpel arbeitet „Page load time“, ein Plugin auf Basis der „Web Timing API“ des W3C. Es zeigt die Ladezeit der jeweiligen Website direkt in der Toolbar und liefert bei Bedarf Detailinformationen. Die Firefox-Alternative heißt in diesem Fall YSlow. Sie ist für alle gängigen Browser erhältlich, gefällt mir persönlich aber nicht so gut wie „Page load time“.

14. Canonical (Chrome)

Auch „Canonical“ für Google Chrome liefert (falls vorhanden) nur eine Information: den Canonical-Link einer Webseite. Er wird auch durch die oben vorgestellten „SEO Site Tools“ ausgeliefert, ist bei „Canonical“ aber einfacher zugänglich und lässt sich mit nur einem Mausklick anwählen.

15. Multi Links (Firefox)/Linkclump (Chrome)

Multi Links für Mozilla Firefox und Linkclump für Google Chrome erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. Sie öffnen, kopieren oder bookmarken alle Links, die sich in dem zuvor definierten Bereich einer Webseite befinden. Beide Erweiterungen eigenen sich insofern für viele andernfalls langwierige und umständliche Arbeitsschritte, zum Beispiel bei der Backlink-Analyse.

16. KGen

Auf der Suche nach Keywords? Mit KGen für Chrome und Firefox erhaltet ihr im Handumdrehen einen Überblick über alle auf einer Website vorhandenen Keywords, deren Häufigkeit und Positionierung. Dies hilft nicht nur bei der Recherche auf fremden Websites, sondern auch bei der Optimierung der eigenen Inhalte.

17. User Agent Switcher

Der User-Agent Switcher für Chrome und Firefox simuliert je nach Bedarf verschiedene User-Agents. So könnt ihr eine Website kurzerhand mit verschiedenen Browsern und Endgeräten testen. Es sind zwar nur einige Geräte und Versionen verfügbar, für einen ersten Eindruck taugt das Plugin trotzdem.

18. Note AnyWhere

Mit Note AnyWhere revolutionierst du deinen Workflow, versprochen! Die Browser-Extension erlaubt dir, auf Websites jederzeit Notizen anzulegen. Kehrst du irgendwann zur entsprechenden Seite zurück, warten dort deine Notizen. Die Alternative für Mozilla Firefox heißt FloatNotes.

19. Ghostery (Alle Browser)

Das Browser-Plugin Ghostery richtet sich eigentlich an Internetnutzer, die ihre Privatsphäre gegenüber Trackingdiensten schützen wollen. Es lässt sich aber auch zu einem ganz anderen Zweck einsetzen: der Auswertung aller auf einer Website eingesetzten Analyse- oder Testing-Tools. So lässt sich beispielsweise herausfinden, welche Software konkurrierende Websites auf einzelnen Landingpages oder Verkaufsseiten einsetzen.

20. One Click Extension Manager

Nachdem du dir ein halbes dutzend Extensions installiert hast, brauchst du auch den „One Click Extension Manager“ für Chrome. Mit ihm kannst du alle Erweiterungen im Handumdrehen umschalten, ohne in Menüs abzutauchen und unnötig Zeit zu verschwenden.

Kennt ihr weitere Browser-Plugins mit SEO-Fokus? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lars Budde
Firefox 34: Neue Version des Browsers integriert Chatclient „Hello“ http://t3n.de/news/firefox-34-hello-chat-582433/ 2014-12-02T09:43:04Z
Mozilla hat Firefox am gestrigen Montag ein Update verpasst, dass den beliebten Browser um einen Chatdienst ergänzt. Er läuft unter dem Namen „Hello“ und ermöglicht Nutzern die Kommunikation …

hat am gestrigen Montag ein Update verpasst, dass den beliebten um einen Chatdienst ergänzt. Er läuft unter dem Namen „Hello“ und ermöglicht Nutzern die Kommunikation über Text-, Audio- und Videonachrichten.

Mozilla kooperiert mit Yahoo

Firefox Hello. (Screenshot: Firefox)
Firefox Hello. (Screenshot: Firefox)

Mozilla hat den Start einer neuen Kooperation mit Yahoo zum Anlass genommen, Firefox am gestrigen Montag ein Update zu verpassen. In den Vereinigten Staaten ersetzt Yahoo seitdem Google als präferierte Suchmaschine. Auch deutsche Nutzer des Browsers dürfen sich jedoch über einige Neuerungen freuen, darunter vor allem der integrierte Chatdienst „Hello“.

Firefox Hello basiert auf WebRTC und ermöglicht Nutzern die Text-, Audio- und Video-Kommunikation. Mozilla erklärt, die Nutzung sei kostenlos und bedürfe keiner Installation von Software oder Plugins. Nicht einmal einen Account müssten Nutzer erstellen. Aufgrund der quelloffenen Basis können Nutzer von Firefox Hello auch mit Nutzern anderer Browser kommunizieren, die wie beispielsweise Chrome und Opera WebRTC unterstützen.

Bessere Suchfunktion und einfacher Themewechsel in Firefox 34

Um Suchen mit klarer Intention zu beschleunigen, können US-amerikanische Nutzer des Browsers seit Version 34 nach Eingabe eines Suchbegriffs direkt die entsprechende Zielseite auswählen. Zur Auswahl stehen unter anderem Wikipedia, Amazon und Twitter. Wie genau das funktioniert, zeigt das folgende GIF am Beispiel einer Suche nach „Mozilla“ und der Intention die entsprechende Unterseite der Wikipedia aufzurufen.

Die neue Suchfunktion der US-amerikanischen Version von Firefox. (Grafik: The Next Web)
Die neue Suchfunktion der US-amerikanischen Version von Firefox. (Grafik: The Next Web)

Neben diesen etwas aufwändigeren Neuerungen wurden auch kleinere Veränderungen in den aktuellen Firefox integriert. Neben kleineren Bug- und Security-Fixes hat Mozilla beispielsweise das Wechseln zwischen Themes des Browsers vereinfacht. Zudem gibt es jetzt eine Auswahl empfohlener Themes, die Mitglieder des User-Experience-Teams getroffen haben.

Firefox für Android ebenfalls in Version 34

Auch Firefox für Android erhielt am gestrigen Montag das Update auf Version 34. Der mobile Browser bietet Nutzern jetzt ein neues Theme und unterstützt Googles Chromecast. Das Update ist wie üblich im Play Store verfügbar.

via thenextweb.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lars Budde
Apple sucht neuen Suchmaschinen-Partner: Droht Google nach Firefox auch das Safari-Aus? http://t3n.de/news/apple-partner-suchmaschine-581142/ 2014-11-26T09:17:36Z
Momentan ist Google als Standard-Suchmaschine für die Apple-Betriebssysteme Mac und iOS voreingestellt. Der Vertrag läuft aber 2015 aus – und Googles Wettbewerber sind schon in Lauerstellung.

Momentan ist als Standard-Suchmaschine für die Apple-Betriebssysteme und iOS voreingestellt. Der Vertrag läuft aber 2015 aus – und Googles Wettbewerber sind schon in Lauerstellung.

Google: Nur noch bis 2015 Standard-Suchmaschine für Mac und iOS

Erst letzte Woche musste Google einen empfindlichen Rückschlag verkraften: Statt den bereits seit zehn Jahren laufenden Vertrag mit dem Suchmaschinen-Riesen zu verlängern, entschloss sich Mozilla überraschend, in den USA von nun an Yahoo als Standard-Suchmaschine im Firefox-Browser zu nutzen. Auch in Russland und China setzt Mozilla künftig auf andere Anbieter als Google.

Noch ist Google die Standard-Suchmaschine in Safari. (Screenshot: t3n)
Noch ist Google die Standard-Suchmaschine in Safari. (Screenshot: t3n)

Schon in wenigen Monaten könnte Google ein weiteres Mal aufs Abstellgleis geschoben werden. 2015 nämlich läuft der Vertrag mit aus, der Google die Position als voreingestellte im Apple-Browser Safari sichert. Wie das US-Portal The Information berichtet, sind sowohl Yahoo als auch Microsoft durchaus interessiert daran, Google im nächsten Jahr abzulösen – erste dahingehende Gespräche seien bereits geführt worden.

Schon seit 2013 stellt Microsoft die Siri-Suchmaschine

Und tatsächlich wäre es nicht der erste Abschied von Googles Diensten, den Apple durchführt: Schon seit iOS 6 sind die Apps YouTube und Google Maps nicht mehr auf Apple-Geräten vorinstalliert. Und seit dem Release von iOS 7 2013 nutzt der Apple-Sprachassistent Siri standardmäßig Microsofts Suchmaschine Bing.

Dies muss aber noch lange nicht heißen, dass Microsoft auch in puncto Safari das Rennen macht. Apples Kriterien für die Wahl des künftigen Suchmaschinen-Partners liegen, wie Golem berichtet, in der Qualität der Suchmaschine sowie in den gewährten Anteilen an den entsprechenden Werbeeinnahmen. In dieser Hinsicht dürften also sowohl Google als auch Yahoo, die gerade erst Mozilla von der Qualität ihrer Suchmaschine überzeugen konnten, noch ein Wörtchen mit zu reden haben. Der Ausgang der Gespräche ist damit wohl noch völlig offen.

via www.golem.de

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lea Weitekamp
Goodbye Google: Firefox integriert Yahoo als neue Standard-Suchmaschine http://t3n.de/news/goodbye-google-firefox-579973/ 2014-11-20T05:00:40Z
Trennung nach zehn Jahren: Anstatt die Partnerschaft mit dem Suchmaschinenriesen zu verlängern, schließt der Browser-Anbieter in den USA einen Fünf-Jahresvertrag mit Yahoo ab. In anderen Ländern …

Trennung nach zehn Jahren: Anstatt die Partnerschaft mit dem Suchmaschinenriesen zu verlängern, schließt der Browser-Anbieter in den USA einen Fünf-Jahresvertrag mit ab. In anderen Ländern bleibt noch erhalten.

Firefox mit neuen Partnern

Es ist die „neue Such-Strategie“, erklärt Mozilla-CEO Chris Beard die Entscheidung, sich zumindest in den USA und zwei weiteren Ländern von Google zu verabschieden. Zehn Jahre lang war die als Standard-Suche im Firefox integriert. Künftig verlässt sich der Browser jedoch auf einen anderen Partner. Mit Yahoo hat das Unternehmen eine Zusammenarbeit auf die nächsten fünf Jahre abgeschlossen. Mindestens so lange ist Yahoo als Suchmaschine eingebaut. Außerhalb der USA will Beard jedoch die Zusammenarbeit mit Konkurrent Google weiterführen.

Ab Dezember verspricht Geschäftsführer Beard seinen Nutzern eine überarbeite, moderne Suche mit Yahoo. Die Entscheidung begründet der Software-Hersteller damit, sich neu ausrichten zu wollen: „Als wir unsere Partnerschaften evaluiert haben, wollten wir sicherstellen, dass sie unseren Werten und unserer Unabhängigkeit entsprechen.“ Dieses sei nur bei einem Angebot der Fall gewesen.

Mozilla Firefox: Die neue Australis-Oberfläche auf verschiedenen Plattformen. (Bild: Mozilla Firefox)
Ab Dezember suchen Firefox-Nutzer mit Yahoo statt Google. (Bild: Mozilla Firefox)

Russland und China mit eigenen Suchmaschinen

Firefox hat sich dazu entschlossen, die Suche zu einem regionalen und nicht globalem Thema zu machen. Deshalb bleibe Google in anderen Ländern erhalten. In zwei Staaten setzt der Browser jedoch auf lokale Angebote: In Russland ist Yandex künftig die offizielle Suchmaschine, in China ist es Baidu.

Laut der Non-Profit-Organisation, die hinter steht, werden pro Jahr 100 Milliarden Suchanfragen abgewickelt. Für Yahoo, dessen Anteil am Suchmaschinenmarkt derzeit bei zehn Prozent liegt, könnte das einen Push in das frühere Hauptgeschäft bedeuten.

via blog.mozilla.org

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Elisabeth Oberndorfer
Werbung auf jedem neuen Tab: Mozilla erklärt die neuen Anzeigen in Firefox http://t3n.de/news/mozilla-firefox-werbung-578652/ 2014-11-14T09:56:14Z
Mozilla versucht mit dem neuen Anzeigenformat für den Firefox-Browser, ein sinnvolles Produkt für Unternehmen anzubieten, ohne dabei die eigene Nutzerbasis zu verärgern. Wie das gehen soll, …

versucht mit dem neuen Anzeigenformat für den Firefox-Browser, ein sinnvolles Produkt für Unternehmen anzubieten, ohne dabei die eigene Nutzerbasis zu verärgern. Wie das gehen soll, verraten wir euch in unserem Artikel.

Anzeigen in Firefox: Was Mozilla seinen Werbekunden bieten will

Die Mozilla Foundation will neue Einnahmequellen erschließen. Nachdem die Browser-Macher schon im Februar angekündigt hatten, in Firefox anzuzeigen, ist es jetzt so weit: Wenn Nutzer einen neuen Tab öffnen, sehen sie eine Reihe von Kacheln. Zwischen den sogenannten Enhanced-Tiles lassen sich ab jetzt auch Werbeanzeigen finden. Die sind mit einem kleinen Hinweis versehen, damit sie auch als solche zu erkennen sind.

„Anzeigen werden zwischen den Enhanced-Tiles platziert.“

Während neue Nutzer allgemeine Anzeigen sehen, sollen diese später anhand des Browserverlaufs ausgewählt werden. Damit sollen Websites beispielsweise auf neuen Content hinweisen. Die Idee: Nutzer, die eine Seite schon früher besucht haben, dürften tendenziell auch eher an ihren Inhalten oder Produkten interessiert sein. Die einzelnen Anzeigen lassen sich zur späteren Sichtung abspeichern oder auch einfach mit einem Klick entfernen. Das System stehe allerdings noch ganz am Anfang, so Mozilla.

Zu einem späteren Zeitpunkt könne es beispielsweise auch Möglichkeiten für die Nutzer geben, gezielt Angaben darüber zu machen, welche Arten von Werbung sie gerne sehen würden und welche nicht. Im Moment gibt es ein solches System allerdings noch nicht.

Mozilla: Auf neuen Tabs zeigt Firefox jetzt auch Werbeanzeigen an. (Screenshot: Mozilla Firefox)
Mozilla: Auf neuen Tabs zeigt Firefox jetzt auch Werbeanzeigen an. (Screenshot: Mozilla Firefox)

Firefox-Werbung: Mozilla verspricht, die Daten der Nutzer zu schützen

Mozilla zeichnet die Ad-Impressions und Clicks auf. Außerdem wird gespeichert, wie viele Anzeigen ein Nutzer für später markiert und weggeklickt hat. Auch die Werbepartner sollen diese Informationen erhalten. Mozilla verspricht, dass die Werbetreibenden keine persönlichen Informationen über die Nutzer erhalten werden, und verweist dabei auch auf die quelloffene Natur des Browsers. Wer der Aussage nicht traue, könne sie anhand des Quellcodes verifizieren.

„Tracking über die Firefox-Anzeigen soll es zum Schutz der Nutzer nicht geben.“

Bis auf weiteres werden auch Nutzer von Werbeblockern diese Anzeigen sehen. Allerdings geht auch Mozilla davon aus, dass die Entwickler dieser Erweiterungen mittelfristig entsprechende Funktionen zur Ausblendung der Anzeigen bereitstellen werden. Immerhin dürften diese Nutzer sowieso kaum mit Anzeigen interagieren. Tracking über die Firefox-Anzeigen soll es zum Schutz der Nutzer nicht geben. Wer möchte, kann die Enhanced-Tiles aber auch jederzeit deaktivieren und wird dann von Werbung verschont.

Generell möchte Mozilla die neue Werbefunktion auch als Beweis dafür verstanden wissen, dass es möglich ist, im Web zu werben und gleichzeitig das Bedürfnis der Nutzer nach Datenschutz zu respektieren. Auf der anderen Seite ist die Maßnahme natürlich auch eine Möglichkeit, um von Google unabhängiger zu werden. Bislang stammt ein Großteil des Budgets der gemeinnützigen Mozilla Foundation von dem Suchgiganten, der damit sicherstellt, dass Google die Standardsuchmaschine in bleibt.

via www.adexchanger.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Mozilla: Neue Website soll Virtual-Reality ins Web holen http://t3n.de/news/virtual-reality-mozilla-578121/ 2014-11-12T10:10:34Z
Gleich vorweg: Nein, dies ist kein Re-Post von 1995. Zum zehnten Jahrestag von Firefox launchte Mozilla MozVR.com: „Ein VR-Website über VR-Websites“.

Gleich vorweg: Nein, dies ist kein Re-Post von 1995. Zum zehnten Jahrestag von Firefox launchte Mozilla MozVR.com: „Ein VR-Website über VR-Websites“.

Anfang des Jahres begann Mozilla an einem Projekt zu arbeiten, um herauszufinden, ob man Virtual-Reality ins Web bringen kann. Im Juni wurden dann experimentelle Builds von Firefox mit Unterstützung für die Oculus Rift, einer der beliebtesten virtuellen Realität Headsets, veröffentlicht

MozVR.com soll dazu dienen, sich über experimentelle VR-Web-Erfahrungen auszutauschen. Zudem stellt die Seite Ressourcen zur Verfügung und präsentiert Arbeiten von den Entwicklern in der wachsenden VR-Web-Community.

(Screenshot: mozvr.com)
MozVR.com soll dazu dienen, sich über experimentelle Virtual-Reality-Web-Erfahrungen auszutauschen (Screenshot: mozvr.com)

Virtual-Reality zum selber machen

„Wir haben MozVR als eine Art natives VR-Web-Erlebnis entworfen – von Grund auf für virtuelle Realität gemacht,“ heißt es auf der Seite. Als „eine der ersten Webseiten ihrer Art“, soll sie Lösungen für die individuellen Herausforderungen eines dreidimensionalen Mediums bieten. Um es einfacher zu machen, eigene VR-Webseiten zu bauen, werden Lösungen vom Quellcode, über Werkzeuge, bis hin zu Tutorials auf MozVR und GitHub veröffentlicht.

Um die Seite und Demos (zum Beispiel das 360-Grad-Video „The Polar Sea) in der virtuellen Realität zu erleben, benötigst du einen VR-fähigen Build von Firefox für Mac oder PC, und ein Oculus Rift Headset während der Testphase. In Zukunft sollen aber auch andere Geräte unterstützt werdem. Alle weiteren Anforderungen und Einstellungen werden auf der Seite ausführlich erklärt.

Back to the 90s? Hier entlang: mozvr.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Melanie Petersen
Firefox Developer Edition: Entwickelt für Entwickler http://t3n.de/news/firefox-developer-edition-577878/ 2014-11-11T09:05:05Z
Mozilla hat eine beachtliche Entwickler-Suite für Webdesigner und Webentwickler zusammen gestellt: Firefox Developer Edition.  Neben neuen Features findet ihr auch altbewährte Tools.

hat eine beachtliche Entwickler-Suite für und Webentwickler zusammen gestellt: Developer Edition.  Neben neuen Features findet ihr auch altbewährte Tools. Wir blicken kurz auf die neue Version.

firefox-developer
Firefox Developer Edition: Mehr Power für Entwickler. (Screenshot: Mozilla)

Die Firefox Developer Edition besteht aus insgesamt neun Komponenten: WebIDE, Responsive Design View, Valence, Web Audio Editor, Page Inspector, Web Console, JavaScript Debugger, Network Monitor und dem Style Editor.

Firefox Developer Edition: Responsive Design View

Hier ist der „Responsive Design View“ wohl das spannendste Feature. Dabei handelt es sich um ein losgelöstes Fenster innerhalb des Browsers, das darüber hinaus auf die Viewport-Größen der wichtigsten Geräte optimiert wurde.

Firefox Developer Edition: WebIDE

Die WebIDE soll euch die App-Entwicklung erleichtern. Dabei könnt ihr die App während der „pausieren“ live darin experimentieren – mit Hilfe des Inspectors – und die Änderungen dann in die App übernehmen.

Firefox Developer Edition: Valence

Mit Valence könnt ihr euch mit anderen Geräten verbinden. Somit wird das Entwickeln über verschiedene Geräte hinweg enorm vereinfacht. Besonders weil die WebIDE dann remote auch beispielsweise am Smartphone ausgeführt wird. Somit könnt ihr Elemente im DOM in der WebIDE am Computer markieren und gleichzeitig seht ihr das entsprechende DOM markiert auf dem Smartphone. Derzeit funktioniert diese Funktion aber nur mit iOS- oder Android-Geräten.

Fazit zu Firefox Developer Edition

Mozilla wirft hier einige sehr spannende Features auf den Markt, die das Entwicklerleben wirklich vereinfachen können. Die „Fixes“ die es vorher gab, wie zum Beispiel Lesezeichen, die Websites in bestimmten Viewportgrößen öffneten, gehören wohl der Vergangenheit an. Wir haben bereits über Firefox Developer Edition berichtet, und sind vom Ergebnis angetan. Ihr könnt euch selbst davon überzeugen, wenn ihr euch die neue Version des Firefox für Developer hier herunterladen.

Diese Version dürfte wohl auch , die sonst mit Chrome arbeiten, davon überzeugen zu Mozilla zu wechseln – oder?

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Mario Janschitz
10 Jahre Firefox: Geburtstags-Browser kommt in zwei neuen Versionen http://t3n.de/news/mozilla-firefox-33-1-developer-edition-577782/ 2014-11-10T15:31:43Z
Gestern vor genau zehn Jahren erschien Firefox 1.0. Mozilla feiert die Geburt des freien Browsers mit der Veröffentlichung von Firefox 33.1 und der neuen Developer-Edition.

Gestern vor genau zehn Jahren erschien Firefox 1.0. Mozilla feiert die Geburt des freien Browsers mit der Veröffentlichung von Firefox 33.1 und der neuen Developer-Edition.

Mozilla veröffentlicht Firefox 33.1 zum zehnten Geburtstag des Browsers. (Screenshot: Firefox 33.1)
Mozilla veröffentlicht Firefox 33.1 zum zehnten Geburtstag des Browsers. (Screenshot: Firefox 33.1)

Zehn Jahre Firefox: Mozilla veröffentlicht neue Browser-Version

Unter dem Codenamen Phoenix veröffentlichte Mozilla am neunten November 2004 die erste Version des Firefox-Browsers, die für den produktiven Einsatz empfohlen war. Das Web hat sich in den darauffolgenden zehn Jahren deutlich verändert. Eine Veränderung, an der auch die gemeinnützige Mozilla-Foundation ihren Anteil hat. Um das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern, wurde heute Firefox 33.1 veröffentlicht.

Das außer der Reihe veröffentlichte Update setzt vor allem auf den Datenschutz. Wer möchte, kann jetzt die Google-Alternative DuckDuckGo als Standard-Suchmaschine nutzen. Außerdem gibt es den neuen „Vergessen-Button“. Ein Klick auf den Button und Firefox schließt alle Tabs und löscht alle Cookies und Einträge im Browserverlauf, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums entstanden sind. Hier könnt ihr auswählen, ob der Zeitraum fünf Minuten, zwei Stunden oder 24 Stunden umfassen soll. Die neue Version könnt ihr wie gewohnt auf der offiziellen Firefox-Download-Seite herunterladen.

Mozilla Firefox Developer Edition ersetzt Aurora

Bisher gab es neben der jeweils aktuellen Firefox-Version noch drei weitere Versionen: Nightly, Aurora und Beta. Aurora wird es zukünftig nicht mehr geben. Sie wird durch die sogenannte Developer Edition ersetzt. An dem Release-Zyklus soll sich allerdings nicht ändern. Verändert wurde aber die Optik: Die Entwickleredition kommt standardmäßig in einem dunklen Theme, der dem Look der integrierten Entwicklerwerkzeuge entspricht. Praktischer Nebeneffekt: Die Symbolleisten nehmen weniger Platz weg.

Die neue Developer Edition lässt sich dank getrennter Nutzerprofile auch parallel zu anderen Versionen des Browsers nutzen. Außerdem bringt die Entwicklerversion auch die Valence-Erweiterung mit. Damit könnt ihr auch Webseiten in Chrome für den Desktop und Android oder Safari für iOS über Mozillas WebIDE debuggen.

via www.soeren-hentzschel.at

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Mozilla bringt Firefox OS für Raspberry Pi: Das offene Web im Scheckkartenformat http://t3n.de/news/firefox-os-raspberry-pi-574412/ 2014-10-27T09:15:45Z
Am Wochenende wurden erste Bilder von Firefox OS auf dem Raspberry Pi gezeigt. Das Entwicklerteam verfolgt ambitionierte Ziele und will das Web-Betriebssystem zu einer echten Alternative zu Raspbian …

Am Wochenende wurden erste Bilder von Firefox OS auf dem Raspberry Pi gezeigt. Das Entwicklerteam verfolgt ambitionierte Ziele und will das Web-Betriebssystem zu einer echten Alternative zu Raspbian ausbauen.

Firefox OS soll den Raspberry Pi erobern

Am vergangenen Wochenende fand das Mozilla Festival in London statt. Dort zeigten Entwickler auch eine lauffähige Version von Firefox OS für den Kleinstrechner Raspberry Pi. Ihr Ziel: Das Betriebssystem soll zu einer echten Alternative für Hardware-Hacker und andere Raspberry-Pi-Enthusiasten werden. Firefox OS auf dem Raspberry Pi soll mittelfristig in der Lage sein, Sensorendaten auszulesen oder Motoren zu steuern und dann irgendwann sogar zur Steuerung einer Drohne genutzt werden können.

Außerdem soll Firefox OS auch mit anderen Media-Playern mithalten können und es soll webbasierte Entwicklungswerkzeuge für Roboter geben. Davon ist das Projekt allerdings noch weit entfernt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird weder OpenGL unterstützt, noch ist eine Auflösung von mehr als 640 mal 480 Pixeln möglich. Außerdem gibt es noch Probleme mit der Tonausgabe und die Unterstützung für GPIO fehlt ebenfalls.

Firefox OS auf dem Raspberry Pi. (Foto: Richard King)
Firefox OS auf dem Raspberry Pi. (Foto: Richard King)

Raspberry Pi: Bastler können schon jetzt Firefox OS testen

Wer möchte, kann aber schon jetzt Firefox OS auf seinem Raspberry Pi testen. Allerdings sollten sich daran nur versierte Entwickler wagen. Zumal die Macher des Projekts eindringlich davor warnen, ein Raspberry Pi mit Firefox OS mit dem Internet zu verbinden, da die Softwareversion hochgradig unsicher sei. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der findet im Mozilla-Wiki eine Anleitung zur Installation von Firefox OS auf dem Raspberry Pi.

Auch wenn es bis zu einer halbwegs stabilen und ausgereiften Version von Firefox OS für den Raspberry Pi noch dauern wird, zeigt das Projekt einiges an Potenzial. Mozilla scheint tatsächlich sehr bemüht darum zu sein, das Betriebssystem auf die verschiedensten Plattformen zu bringen. Neben Smartphones und Tablets auf Firefox-OS-Basis wurden auch schon Smart-TVs mit dem Betriebssystem angekündigt.

via www.theregister.co.uk

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Endlich schön: WikiWand zaubert neues Wikipedia-Design http://t3n.de/news/wikiwand-wikipedia-redesign-564124/ 2014-08-26T12:51:23Z
Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von Wikipedia in einem schicken und modernen Design genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari könnt ihr dem alten Design …

Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von in einem schicken und modernen genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für , und könnt ihr dem alten Design sogar ganz und gar Lebewohl sagen.

WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)
WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)

WikiWand: Wikipedia in modern und sexy

Seien wir mal ehrlich, Wikipedia ist nicht die hübscheste Website der Welt. Auch wenn sich die Wikimedia-Foundation mittlerweile ernsthaft über ein Wikipedia-Redesign Gedanken macht, wird die Seite auf absehbare Zeit kaum zu einem Musterbeispiel für modernes Webdesign. Der Grund dafür ist einfach: Das Onlinelexikon versorgt nicht nur die Industrienationen mit ihren Breitbandanschlüssen und hochauflösenden Bildschirmen mit Informationen, sondern auch Entwicklungsländer. Dort fehlt es in vielen Fällen an moderner Hardware und schnellen Internetzugängen.

Damit Wikipedia in optischer Hinsicht nicht zu einem Zwei-Klassen-Lexikon verkommt, werden Veränderungen am Design nur sehr zaghaft umgesetzt. Wer sich trotzdem ein etwas schickeres Interface wünscht, der könnte sich über WikiWand freuen. Die Website bereitet die Informationen der Wikipedia in einem modernen, responsiven Design auf. Das sieht auf dem Desktop, einem Tablet oder auf dem Smartphone bedeutend schicker aus, als das standardmäßige Wikipedia-Layout.

Wikipedia in modern: WikiWand bietet Erweiterungen für Firefox, Chrome und Safari

Wer von dem WikiWand-Look überzeugt ist, kann sich auch eine kostenfreie Erweiterung für den Browser installieren. Jeder Klick auf einen Wikipedia-Artikel führt euch dann automatisch zur WikiWand-Version des entsprechenden Beitrags. Die Browser-Erweiterung bietet der Hersteller für Firefox, Chrome und Safari an. Nur Internet-Explorer-Nutzer haben hier das Nachsehen.

Die Erweiterung soll durch intelligentes Vorausladen von Inhalten auch die Anzeige von Wikipedia-Artikeln beschleunigen. Daher verlangt die von uns getestete Chrome-Erweiterung aber Zugriff auf alle Tabs und Webseiten. Aus Datenschutzsicht ist das wenig überzeugend. Außerdem soll WikiWand irgendwann auch Werbung beinhalten. Soweit scheint es derzeit aber noch nicht zu sein. Immerhin will der Anbieter 30 Prozent aller Einnahmen an die Wikimedia-Foundation spenden. So würden Nutzer von WikiWand auch Wikipedia finanziell unterstützen. Neben dem Web-Interface soll es bald auch WikiWand-Apps für iOS und Android geben.

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Chrome Web Store
Preis: Kostenlos

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Firefox Add-ons
Preis: Kostenlos

via www.fastcodesign.com

]]>
Kim Rixecker