Firefox | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Firefox 2014-06-24T13:18:56Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/firefox Coden in Firefox: Mozilla stellt Entwicklungsumgebung WebIDE vor http://t3n.de/news/mozilla-firefox-webide-553270/ 2014-06-24T13:18:56Z
Firefox enthält jetzt im Nightly Build eine eigene Entwicklungsumgebung namens WebIDE. Damit können Entwickler direkt im Mozilla-Browser Web-Anwendungen entwickeln, bearbeiten und testen.

enthält jetzt im Nightly Build eine eigene Entwicklungsumgebung namens WebIDE. Damit können direkt im Mozilla-Browser Web-Anwendungen entwickeln, bearbeiten und testen.

WebIDE: Mozilla liefert den Firefox-Browser zukünftig mit eigener Entwicklungsumgebung aus. (Screenshot: Mozilla)
WebIDE: Mozilla liefert den Firefox-Browser zukünftig mit eigener Entwicklungsumgebung aus. (Screenshot: Mozilla)

WebIDE: Mozillas Entwicklungsumgebung für Web-Anwendungen

Mit WebIDE will Mozilla Entwicklern einen einfachen Einstieg in die von Web-Apps bieten. Die Entwicklungsumgebung soll ein Teil von Firefox werden und kann schon jetzt im Nightly Build des Browsers getestet werden. Als Startpunkt können Entwickler aus verschiedenen Templates wählen und diese anschließend mit WebIDE anpassen. ruft Entwickler außerdem dazu auf, weitere Templates zu erstellen und anderen Nutzern von WebIDE über GitHub zur Verfügung zu stellen.

Der integrierte Editor basiert auf CodeMirror und unterstützt Syntax-Highlighting für HTML, CSS und JavaScript. Der Application Validator soll häufige Fehler aufdecken, bevor eine fertige App an den Firefox Marketplatze übertragen wird. Natürlich können auch externe Editoren genutzt werden. Die sollen über eine simple API Zugriff auf Funktionen der WebIDE erhalten. Mobile Anwendungen lassen sich mit dem integrierten Firefox-OS-Simulator testen.

Firefox Remote Debugging Protocol bildet die Grundlage für Mozillas WebIDE

Die Entwicklungsumgebung arbeitet über das Firefox Remote Debugging Protocol mit Firefox Desktop, Firefox Android und Firefox-OS-Geräten zusammen. Zukünftig soll Mozillas WebIDE aber mit allen mobilen Browsern, unabhängig von der Rendering-Engine oder der Runtime sprechen können. Die ersten Ziele sollen Chrome für Android und Safari für iOS sein. Noch funktioniert das zwar nicht, aber wer sich an der Unterstützung der Browser beteiligen möchte, kann das über GitHub tun.

Wer WebIDE ausprobieren möchte, benötigt den aktuellen Nightly Build von Firefox. Außerdem müsst ihr devtools.webide.enabled unter about:config auf „true“ setzen. Noch befindet sich WebIDE zwar in einer frühen Entwicklungsphase, langfristig könnte die Entwicklungsumgebung aber durchaus ihre Anhänger finden. Einen ersten Einblick in WebIDE verschafft euch der folgende Screencast.

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Kim Rixecker
Kommt die jetzt wahre Plattformunabhängigkeit? Mozilla bringt Firefox-OS-Apps ins Google-Universum http://t3n.de/news/firefox-os-apps-android-mozilla-551138/ 2014-06-13T12:15:48Z
Firefox für Android 29 erlaubt die Ausführung von Web-Apps für Firefox OS wie native Android-Apps. Damit öffnet Mozilla das eigene Ökosystem auch für Nutzer des Google-Betriebssystems.

Firefox für Android 29 erlaubt die Ausführung von Web-Apps für wie native . Damit öffnet das eigene Ökosystem auch für Nutzer des Google-Betriebssystems.

Mozilla bringt Firefox-OS-Apps auf die Android-Plattform

Firefox für Android 29: Web-Apps können als native Apps installiert werden. (Screenshot: Mozilla)
Firefox für Android 29: Web-Apps können als native Apps installiert werden. (Screenshot: Mozilla)

Alle für Firefox OS sind reine Web-Apps, die dank verschiedener APIs auf verschiedene Bereiche und Funktionen des Betriebssystems zugreifen können. Ab Firefox für Android 29 ist es jetzt auch möglich, diese Apps unter Android zu nutzen. Die Apps werden über den Firefox Marketplace aus dem Browser heraus installiert und verhalten sich anschließend wie native Apps.

Das bedeutet, dass die Apps auch im App-Drawer oder bei den zuletzt genutzten Apps auftauchen. Mittels eines Wrappers wird die Web-App als eine APK-Datei verpackt. Alle Berechtigungen der App werden bei der Installation wie gewohnt angezeigt. Entwickler müssen den Code ihrer Apps dazu nicht anpassen oder andere APIs verwenden.

Firefox Beta Firefox Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

Mozilla: Firefox OS trifft auf Android

Mozilla beschreitet einen spannenden Weg, um die nächste Generation plattformübergreifender Apps auszuliefern. Damit bleibt die Organisation ihrem Ziel treu, offene Web-Standards zu fördern. Bei einem kleinen Test funktionierte das Ganze zwar gut, aber vor allem Spiele hatten mit merklichen Performance-Problemen zu kämpfen. Hier wird Mozilla noch nachbessern müssen, um Nutzer von dem Konzept überzeugen zu können.

Nach der Deinstallation von Firefox funktionieren natürlich auch die Web-Apps nicht mehr. Beim Aufruf der App bekommen Nutzer aber immerhin den Eintrag zu Firefox im angezeigt.

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Kim Rixecker
Unter Protest: Firefox bekommt DRM-Unterstützung http://t3n.de/news/mozilla-firefox-drm-eme-545322/ 2014-05-15T08:34:16Z
Mozilla sieht sich gezwungen, in zukünftigen Versionen des Firefox-Browsers die Encrypted Media Extensions (EME) des W3C zu unterstützen. Damit schafft es die umstrittene digitale Rechteverwaltung …

sieht sich gezwungen, in zukünftigen Versionen des Firefox-Browsers die Encrypted Media Extensions (EME) des W3C zu unterstützen. Damit schafft es die umstrittene digitale Rechteverwaltung trotz Protesten in den Open-Source-Browser.

Mozilla Firefox: Open-Source-Browser wird DRM-Lösung in einer Sandbox ausführen um den Nutzer zu schützen. (Grafik: Mozilla)
Mozilla Firefox: Der Open-Source-Browser wird DRM-Lösung in einer Sandbox ausführen um den Nutzer zu schützen. (Grafik: Mozilla)

EME: Firefox wird zukünftig Web-DRM unterstützen

Das World Wide Web Konsortium (W3C) wird mit EME den Wünschen von Microsoft, Google und dem amerikanischen Streaming-Service Netflix folgen, und HTML5 um eine Spezifikation zur digitalen Rechteverwaltung erweitern. Die Integration eines DRM-Mechanismus in den Browser hatte bereits von verschiedenen Seiten Kritik auf sich gezogen. Dennoch sehen sich jetzt auch die Macher des Open-Source-Browsers Firefox gezwungen, den Standard zu unterstützen.

Laut Mozillas Chief Technology Officer Dr. Andreas Gal würde der Verzicht auf den Einsatz der Rechteverwaltung dazu führen, dass Firefox-Nutzer zukünftig gezwungen wären, auf andere Browser umzusteigen, wenn sie durch EME geschützte Inhalte ansehen möchten. Dennoch, so Gal, hätte Mozilla den Einsatz anderer Mechanismen wie Watermarking bevorzugt. Des Weiteren betonte Gal, dass der Einsatz von EME Mozilla in eine unbequeme Lage bringe, da sich das Konzept nicht mit Mozillas Vision eines vollständig offenen Netzes in Einklang bringen ließe.

Mozilla Firefox: EME wird in einer Sandbox ausgeführt

Der Mozilla-Sprecher ließ in einem Blog-Beitrag keinen Zweifel daran, wie die Browser-Macher zu dem Einsatz der proprietären DRM-Lösung stehen. Die EME-Spezifikationen setzen auf das sogenannte Content-Decryption-Module (CDM) zur Entschlüsselung geschützter Inhalte. Das Modul ist, um eine Aushebelung des Kopierschutzes zu verhindern, nicht Open-Source, was Gal als äußerst besorgniserregend bezeichnet. Zum Schutz der eigenen Nutzer soll das von Adobe stammende CDM daher in einer gesicherten Sandbox-Umgebung laufen.

Das CDM soll durch die Sandbox lediglich mit kommunizieren können, um die verschlüsselten Daten zu erhalten und die Ergebnisse anzuzeigen. Damit soll verhindert werden, dass das CDM Zugriff auf den Rechner des Nutzers bekommt, um einen digitalen Fingerabdruck zwecks Identifikation zu erstellen. Stattdessen generiert die Sandbox zwar eine eindeutige ID, verrät aber keine weiteren Informationen über den Nutzer. Das CDM von Adobe soll nicht mit Firefox ausgeliefert werden, sondern bei Bedarf als Plugin installiert werden können.

Electronic Frontier Foundation kritisiert Mozilla

Die digitale Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation kritisiert die Entscheidung des Firefox-Teams. In einem Blog-Beitrag wies der EFF-Aktivist Danny O‘Brien darauf hin, dass die Einführung einer digitalen Rechteverwaltung in den Browser Copyrtight-Verletzungen nicht verhindern würde. Stattdessen verringere es die Sicherheit unserer Geräte und unser Vertrauen, mache das Auffinden von Bugs schwieriger und rechtlich problematischer, verhindere den Wettbewerb und würde überdies Geheimhaltung fördern und offene Standards unterlaufen.

Als Nutzer bleibt uns natürlich weiterhin die Möglichkeit, DRM-Geschütze Inhalte nicht zu nutzen. Aber ob wir es wollen oder nicht, EME wird auf absehbare Zukunft ein Teil von HTML5 werden. Und schon lange nutzen Plugins wie Flash oder Silverlight eigene DRM-Mechanismen, um über diese Plattformen ausgelieferte Inhalte zu schützen.

via www.theregister.co.uk

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Kim Rixecker
Firefox OS: Referenz-Smartphone Mozilla Flame wird 170 Dollar kosten http://t3n.de/news/firefox-os-referenz-smartphone-mozilla-flame-543060/ 2014-05-02T15:05:23Z
Schon im zweiten Quartal 2014 soll das Referenz-Smartphone für Firefox OS auf den Markt kommen. Das Mozilla Flame genannte Gerät kommt mit einem zweikernigen Snapdragon-Prozessor und wird weltweit …

Schon im zweiten Quartal 2014 soll das Referenz-Smartphone für auf den Markt kommen. Das Flame genannte Gerät kommt mit einem zweikernigen Snapdragon-Prozessor und wird weltweit 170 US-Dollar kosten.

Mozilla Flame: Das Referenz-Smartphone für Firefox OS soll 170 US-Dollar kosten. (Bild: Mozilla)
Mozilla Flame: Das Referenz-Smartphone für Firefox OS soll 170 US-Dollar kosten. (Bild: Mozilla)

Mozilla Flame: Das Referenzgerät für Firefox-OS-Entwickler wird 170 US-Dollar kosten

Auf dem Mobile World Congress 2014 im Februar hatte Mozilla das neue Referenz-Smartphone für Firefox OS angekündigt. Jetzt wurde bekannt, dass das Mozilla Flame getaufte Gerät weltweit für 170 US-Dollar in den Handel kommen soll. Auch die Versandkosten sollen bereits im Preis enthalten sein. Möglich ist allerdings, dass auf den Käufer noch Steuern zukommen. Als Veröffentlichungstermin nennt Mozilla das zweite Quartal 2014.

Angetrieben wird das Referenzgerät von einer zweikernigen Snapdragon-200-CPU (MSM8210) von Qualcomm, die auf 1,2 Gigahertz getaktet wird. Ihr zur Seite stehen ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Allerdings lässt sich der verfügbare Arbeitsspeicher bei dem Entwicklergerät auch künstlich verringern. So sollen Entwickler schnell überprüfen können, wie sich ihre App auf einem weniger potenten Gerät verhalten würde.

Firefox OS: Mozilla Flame bietet eine 5-Megapixel-Kamera

Das Mozilla Flame wird über zwei Kameras verfügen. Die frontseitige Kamera bietet eine Auflösung von zwei Megapixeln, während auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera verbaut ist. Es gibt außerdem acht Gigabyte internen Speicher sowie Dual-SIM-Unterstützung. Dazu kommen WLAN (802.11 b/g/n), 3G, Bluetooth und ein MicroUSB-Anschluss. Der verbaute Akku bringt es auf 1.800 Milliamperestunden.

Das Mozilla Flame wird von T2Mobile hergestellt. Das Unternehmen gehört wie Alcatel One Touch zum chinesischen TCL-Konzern. Der hat mit dem One Touch Fire bereits erste Erfahrungen mit einem Firefox-OS-Smartphone sammeln können. Wer sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir den Artikel „Mozilla-Evangelist Christian Heilmann im Interview: Wie Firefox OS das Web befreit“ aus dem t3n Magazin Nr. 32.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Mozilla-Evangelist Christian Heilmann im Interview: Wie Firefox OS das Web befreit http://t3n.de/magazin/mozilla-christian-heilmann-firefox-os-233422/ 2014-05-02T08:57:31Z
Firefox OS setzt auf Web-Apps statt native Apps. Das bringt Vorteile, aber auch potenzielle Probleme. Chris Heilmann, Principal Evangelist bei Mozilla, gibt interessante Einblicke in Firefox OS, …

setzt auf Web-Apps statt native . Das bringt Vorteile, aber auch potenzielle Probleme. Chris Heilmann, Principal Evangelist bei , gibt interessante Einblicke in Firefox OS, erklärt, was das offene mobile Betriebssystem Nutzern sowie Entwicklern bringt und wie das ganze Web davon profitiert.

t3n Magazin: Web-Apps sind meist weniger performant als native Apps. Wie will Firefox OS das lösen?

Christian Heilmann: Ein direkter 1:1-Vergleich zwischen Web-Applikationen und nativen Applikationen ist Unsinn. Das wäre in etwa so, als ob man sich wundert, warum ein Familientransporter langsamer ist als ein Formel-1-Wagen. Wenn man also einen fairen Direktvergleich zwischen nativen und Web-Applikationen anstellen will, dann müsste man schon eine Web-App bauen, die nur auf einer Hardware, in einem Browser und einer Konfiguration läuft.

t3n Magazin: Und das ist bei Web-Apps anders?

Christian Heilmann: Ja. Native Apps sind mit Filmen vergleichbar, die in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten vertrieben werden. Web-Apps sind eher wie Video-on-Demand oder Fernsehen – der Konsument hat eine größere Auswahl und kann auch mal schnell umschalten und muss nicht Monate warten, bis der Film endlich auch bei uns erhältlich ist. Web-Applikationen haben in der Vergangenheit darunter gelitten, dass iOS und Android Entwicklern nicht erlaubt haben, per HTML5, JavaScript und CSS auf die Hardware zuzugreifen. Eine native App durfte auf den Grafikchip zugreifen, um nicht den Hauptprozessor zu nutzen. Webentwickler durften das nicht.

t3n Magazin: Und das soll Firefox OS ändern.

Christian Heilmann: Richtig. Mit Firefox OS haben Webentwickler vollen Zugriff auf die Hardware und können Apps schreiben, die schnell laufen, ohne das Handy in einen Taschenwärmer zu verwandeln. Die Entwicklung von Firefox OS hat dabei einen wichtigen Nebeneffekt: Wir haben nun Standardvorschläge, wie die Webtechnologie sicher und schnell auf mobile Hardware zugreifen kann. Diese Web-APIs sind auch anderen Browserherstellern zugänglich und erlauben es damit auch, das Web für alle zu verbessern. Da Firefox OS auf günstige Hardware zielt, mussten wir jedoch einige Tricks anwenden. Wir mussten einen kreativen Code erstellen, um auf Handys, die im Vergleich zu einem iPhone 5 sehr langsam sind, dem Endnutzer ein sehr schnelles Interface auszuliefern. Andere Browserhersteller und viele Entwickler profitieren davon.

t3n Magazin: Wie genau können Entwickler bei Firefox OS auf die Hardware zugreifen?

Christian Heilmann: Im Gegensatz zu herkömmlichen Plattformen wie iOS und Android haben Entwickler durch JavaScript direkten Zugang zu den Komponenten des Handys. So ist es beispielsweise mit window.navigator.battery.level möglich, den Ladestand des Akkus auszulesen. Diese Funktionalität ist als Web-API-Standard definiert. Alle Arten von Apps können auch tiefer in das System vordringen, allerdings nicht automatisch, sondern durch Freigabe des Endnutzers.

t3n Magazin: Offene Ökosysteme bergen meist auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Was unternimmt Mozilla, um dieses bei Firefox OS zu minimieren?

Christian Heilmann: Wir arbeiten beim Thema Sicherheit eng mit unseren Partnern zusammen, um im Falle von Sicherheitsschwächen schnell ein Update ausliefern zu können. Auf dem Desktop ist das völlig normal. Aus irgendwelchen Gründen haben wir uns damit abgefunden, dass beispielsweise ein Android-Gerät nur ein Update erhält und im Zweifelsfall komplett unsicher ist. Die Sicherheits-Updates sind bei Firefox OS jedoch vorgeschrieben. Wir gehen davon aus, dass Telefone mit Firefox OS länger genutzt werden als andere Smartphones. Daher ist es sinnvoll, Updates für einen längeren Zeitraum bereitzustellen.

mozilla firefox os christian heilmann
Christian Heilmann ist Prinicpal Evangelist bei Mozilla und sagt Firefox OS aufgrund des Einsatzes offener Webstandards eine rosige Zukunft voraus: „Die Idee ist es, das Web in einer offenen, freien und erschwinglichen Art und Weise auf Handys zu bringen.“

t3n Magazin: Konkret: Wie genau sehen die Sicherheitsvorkehrungen aus?

Christian Heilmann: Bezüglich der Sicherheit definiert der Entwickler in einem Open-Web-App-Manifest, wie die App heißen soll, welche Icons verwendet werden und auf welche Funktionalität des Handys die App Zugriff hat. Bei den Apps gibt es generell drei Sicherheitsstufen, die definieren, was die App alles „darf“. Dies ist nötig, um zum Beispiel nicht jeder App zu erlauben, Textnachrichten zu verschicken oder Telefonate zu führen. Die drei verschiedenen Sicherheitsstufen sind „hosted“, „privileged“ und „certified“.

t3n Magazin: Wie genau unterscheiden sich diese Sicherheitsstufen?

Christian Heilmann: Eine Hosted-App kann auf dem eigenen Server liegen und ist damit auch einfach zu verändern und auf dem neuesten Stand zu halten. Da Mozilla aber nicht den Server verwaltet und dessen Sicherheit gewährleisten kann, darf die App nur auf einen Bruchteil der Hardware zugreifen. Beantragt der Entwickler im App-Manifest mehr Zugang für seine App, wird aus dieser eine Privileged-App. Diese muss von dem Mozilla-Marketplace-Team zertifiziert werden und eine Content-Security-Policy haben. Weiterhin müssen Privileged-Apps eine Signatur besitzen und über den Firefox Marketplace installiert werden. Certified-Apps definieren die Funktionalität des Betriebssystems und können damit auf alles zugreifen. Diese können nur von Mozilla und dessen Partnern erstellt werden. Detaillierte Informationen dazu, was Apps alles dürfen und welche Sicherheitsstufen nötig sind, findet man im Mozilla-Developer-Network.

t3n Magazin: Welche Hilfsmittel stehen Entwicklern generell zur Verfügung?

Christian Heilmann: Alle Informationen über Firefox OS sind im Mozilla-Developer-Network (MDN) erreichbar, einer Datenquelle, die sich schon seit Jahren für JavaScript-Entwickler als nützlich herausgestellt hat. Entwickler brauchen kein SDK herunterzuladen oder einen bestimmten Editor verwenden und können bestehende Bibliotheken wie Sencha Touch, jQuery Mobile, oder Enyo einsetzen. App-Entwickler, die von iOS oder Android kommen, kann das im ersten Moment verwirren. Wir arbeiten daher auch an einem Quasi-SDK, das es Nicht-Webentwicklern erlaubt, schnell eine HTML5-App aus bestehenden Bauteilen zusammenzuschrauben.

t3n Magazin: Was gilt es zu beachten, damit sich eine Website als App auf einem Smartphone installiert lässt?

Christian Heilmann: Um eine mobile Website in eine Firefox-OS-App zu verwandeln, müssen Entwickler lediglich die Offlinedaten mittels AppCache und LocalStorage oder IndexedDB definieren sowie den Namen und die Zugriffsrechte der App in einem Manifest beschreiben. Die Offlinedefinitionen sind ohnehin notwendig, um die App auch auf iOS und Android zum Laufen zu bringen. Eine bereits bestehende HTML5-App im Web lässt sich in nur zwei Schritten für Firefox OS aufbereiten. Zuerst erstellt man ein Open-Web-App-Manifest und meldet dann die App im Mozilla Marketplace an oder stellt sie zum Download auf dem eigenen Server zur Verfügung.

t3n Magazin: Wie können Entwickler ihre Firefox-OS-Apps testen?

Christian Heilmann: Für Entwickler gibt es mehrere Möglichkeiten, die Apps zu testen. Um die richtige Darstellung der App zu gewährleisten, genügt es, die App in einem Browser auszuprobieren. Mit dem Firefox-Add-on Firefox-OS-Simulator erhält man ein simuliertes Handy mit Firefox OS, eine Konsole mit Fehlern und Informationen und die Möglichkeit, Apps von der Festplatte in Firefox OS zu testen. Will man eine neue App starten, bietet es sich an, die Boilerplate-App von Robert Nyman als Grundlage zu nehmen. Diese App passt sich automatisch dem Bildschirm an und zeigt alle möglichen Web Activities bereits als Knöpfe im Interface an.

t3n Magazin: Wann erscheinen die ersten Geräte in Deutschland?

Christian Heilmann: Wir konzentrieren uns vorerst auf Schwellenländer. Ziel ist es, jene zwei Milliarden Menschen online zu bringen, die noch keinen mobilen Internetzugang haben. Die ersten Handys werden von unseren Partnern in Brasilien, Kolumbien, Ungarn, Mexiko, Montenegro, Polen, Serbien, Spanien und Venezuela noch dieses Jahr angeboten. Ein genaues Datum für Deutschland können wir noch nicht nennen, eine spätere Veröffentlichung ist aber geplant. Entwickler können sich allerdings schon jetzt ein Handy bei Geeksphone.com bestellen, um Applikationen zu testen.

t3n Magazin: In dem von Firefox OS angepeilten Marktsegment gibt es durchaus Android-Konkurrenzprodukte. Welche Rolle wird Firefox OS langfristig auf dem Weltmarkt spielen können?

Christian Heilmann: Natürlich sind viele günstige Android-Geräte erhältlich, nur sind diese auch mit einer veralteten Version des Betriebssystems ausgestattet und nicht alle neuen Apps sind für diese Versionen vorhanden. Weiterhin fehlen Sicherheitsupdates und der Browser, der mit älteren Android-Versionen ausgeliefert wird, hat nur rudimentäre HTML5-Unterstützung. Firefox OS richtet sich an Märkte, in denen Smartphones nicht erschwinglich sind oder sogar nicht angeboten werden. Unser Ziel ist es nicht, Smartphones zu ersetzen, sondern Handys, die keinerlei Webzugang haben. Im Mobilbereich ist dieser Markt nicht interessant für Firmen, die mit Hardware mehrere hundert Dollar pro Verkauf machen wollen.

mozilla firefox os screenshot
Mit Firefox OS haben Entwickler für ihre Apps im Gegensatz zu iOS und Android direkten Zugriff auf verschiedene Hardwarekomponenten des Smartphones.

t3n Magazin: Auch eine gemeinnützige Stiftung muss Geld verdienen. Gibt es bei Firefox OS ein Geschäftsmodell für Mozilla?

Christian Heilmann: Als gemeinnützige Stiftung ist Geld für uns nicht das Endziel, sondern ein Nebenprodukt unserer Partnerschaften mit kommerziellen Partnern. Wir lehnen uns da an anderen Plattformen an und planen, den Löwenanteil der Einnahmen an die Entwickler weiterzugeben. Weiterhin können Entwickler ihre Apps auch selbst vertreiben und müssen nicht über den Marketplace gehen. Firefox OS eröffnet einen komplett neuen Markt, daher analysieren wir derzeit verschiedene Wege, wie wir in diesen Ländern Apps anbieten können.

t3n Magazin: Abschließend ein kurzes Statement in zwei Sätzen: Was will Mozilla mit Firefox OS erreichen?

Christian Heilmann: Die Idee ist es, das Web in einer offenen, freien und erschwinglichen Art und Weise auf Handys zu bringen. Der Endnutzer soll das Web mit seinen eigenen Regeln nutzen und sich nicht den Vorgaben eines geschlossenen Systems beugen müssen.

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t3n Redaktion
Schneller, mobiler, sicherer: Firefox-Vize Johnathan Nightingale über die Zukunft des Webs http://t3n.de/news/schneller-mobiler-sicherer-542194/ 2014-04-29T08:31:51Z
Heute wurde die neuste Version des Mozilla-Browsers veröffentlicht. Grund genug, uns mit Firefox-Vize Johnathan Nightingale über die Zukunft des Webs und natürlich des Firefox-Browsers zu …

Heute wurde die neuste Version des Mozilla-Browsers veröffentlicht. Grund genug, uns mit Firefox-Vize Johnathan Nightingale über die Zukunft des Webs und natürlich des Firefox-Browsers zu unterhalten.

Firefox-Vize Johnathan Nightingale: Der mobile Browser-Markt ist noch jung

Der neue Firefox 29. (Screenshot: t3n)
Der neue Firefox 29. (Screenshot: t3n)

Anlässlich der Veröffentlichung von Firefox 29 haben wir uns mit Johnathan Nightingale, Mozillas „Vice President of Firefox“, über die Zukunft des Browsers und die wichtigsten Entwicklungen im Web der kommenden Jahre unterhalten. Dabei kamen wir auch auf den Bereich der mobilen Browser zu sprechen, der in den kommenden Jahren sicherlich noch wachsen wird. Während auch trotz Gegenwind von Googles Chrome noch immer einen beachtlichen Marktanteil im Desktop-Bereich verzeichnen kann, stellt sich die Situation im mobilen Bereich deutlich anders dar.

Firefox für Android spielt im Bezug auf Marktanteile kaum eine nennenswerte Rolle. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen von Netmarketshare verrät, dass Android-Nutzer in den meisten Fällen kaum vom vorinstallierten Standard-Browser zu einem anderen wechseln. Darauf angesprochen, erklärte Nightingale, dass der mobile Browser-Markt noch sehr jung sei und die Situation recht gut mit der auf dem Desktop im Jahr 2003 vergleichbar sei. Damals habe es Mozilla viel Überzeugungsarbeit gekostet, den Menschen klar zu machen, dass es sich lohnt, einen anderen Browser zu testen, obwohl sie doch schon einen auf ihren Windows-Rechnern installiert hätten.

Dennoch zeigte sich der zweite Mann bei zuversichtlich, dass es aufgrund des bestehenden Standbeins im Desktop-Bereich diesmal schneller gehen könnte. Schließlich sei es auch keine Entscheidung, die isoliert vom eingesetzten Desktop-Browser getroffen wird. Zudem verwies er in diesem Zusammenhang auf die vereinfachten Möglichkeiten zur Synchronisation, die in Firefox 29 eingeführt wurden. Schon im Beta-Einsatz soll sich die Nutzerakzeptanz für das überarbeitete Sync-Feature um sechs bis sieben Prozent gesteigert haben.

Jonathan Nightingale über die Zukunft des Webs und des Firefox-Browsers

Johnathan Nightingale: Der Firefox-VP spricht mit t3n über die Zukunft des Webs. (Foto: Mozilla)
Jonathan Nightingale: Der Firefox-VP hat mit t3n über die Zukunft des Webs gesprochen. (Foto: Mozilla)

In den kommenden zwei Jahren, so Johnathan Nightingale, sollen mehr und mehr rechenintensive Applikationen als Web-Apps umgesetzt werden. Als aktuelles Beispiel nannte er beispielsweise die Portierung der Computerspiel-Engine Unreal, die schon jetzt mit beinahe nativer Geschwindigkeit im Browser laufen soll. Laut Nightingale dürften wir in den nächsten Jahren noch weit mehr Beispiele dafür sehen. Traditionelle Benchmarks wie der Sunspider-Test seien daher bald auch kaum mehr hilfreich, um sinnvolle Aussagen über die Browser-Performance zu treffen.

Langfristig dürfte außerdem Mozillas neue Rendering-Engine Servo dazu beitragen, auch im mobilen Bereich rechenintensivere Web-Anwendungen möglich zu machen. Der noch sehr experimentelle Gecko-Nachfolger wird nicht zuletzt für eine Zukunft entwickelt, in der mobile Endgeräte zwar über viele Prozessorkerne, die einzelnen Kerne aber nicht unbedingt über viel Leistung verfügen. Außerdem soll Servo dank dem Einsatz der neuen Mozilla-Programmiersprache Rust mehr Sicherheit bieten, da viele Fehler im Bezug auf die Speicherverwaltung nicht mehr auftreten können.

Über die nächsten zwei Jahre hinaus macht sich Nightingale auch Gedanken darüber, wie wir ein Internet bauen können, dem wir vertrauen. Auch wenn für ihn und Mozilla die Sicherheit und der Datenschutz der eigenen Nutzer schon immer eine enorm wichtige Rolle gespielt hätten, blieben Überlegungen dazu auch durch die PRISM-Enthüllungen wichtiger denn je. Im Gespräch mit t3n nannte Nightingale „donottrack“ als gutes Beispiel dafür, wie das Firefox-Team ein ursprünglich stark kritisiertes Datenschutz-Feature etabliert habe, das sich mittlerweile in fast allen Browsern findet. Mit genau solchen Funktionen will Mozilla auch weiterhin Einfluss auf den Browser-Markt nehmen und so den eigenen Wurzeln treu bleiben.

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Kim Rixecker
Firefox 29: Mozilla bringt großes Update im Stil von Google Chrome http://t3n.de/news/firefox-29-542154/ 2014-04-29T07:30:35Z
Mozilla hat Firefox 29 veröffentlicht. Laut einigen Beobachtern handelt es sich dabei „um das größte Update des Browsers seit Version 4“ – vor allem auch aufgrund der völlig neuen Optik.

hat 29 veröffentlicht. Laut einigen Beobachtern handelt es sich dabei „um das größte Update des Browsers seit Version 4“ – vor allem auch aufgrund der völlig neuen Optik.

Firefox 29: Neue Oberfläche gleicht Google Chrome

Ab sofort ist Firefox 29 über ein Update alter Versionen erhältlich. Der Browser erhält damit eine komplett neue Oberfläche („Projekt Australis“), mehr Performance und eine bessere Synchronisation.

Die wohl größte Neuerung des Browsers ist sein Redesign. Durch abgerundete Tabs und einen anderen Menübutton erinnert die neue Oberfläche stark an Chrome. Entfernt wurden ehemalige Markenzeichen, etwa der orangene Button in der oberen linken Ecke sowie die etwas altbackene Menüleiste am oberen Rand des Browsers. Gleiches gilt auch für die Add-on-Leiste am unteren Fensterrand, über die Erweiterungen gezielt Informationen einblenden konnten.

Firefox (oben) und Chrome (unten) im direkten Vergleich. (Screenshot: t3n)
Firefox (oben) und Chrome (unten) im direkten Vergleich. (Screenshot: t3n)

Der neue Menübutton gleich dem vermeintlichen Vorbild fast vollständig, das zeigt auch der oben stehende Screenshot. Nutzer haben darüber Zugriff auf alle wichtigen Funktionen, darunter „Drucken“, „Suchen“ oder „Chronik“. Im eingeblendeten Menü befinden sich auch die „Add-ons“ genannten Erweiterungen. Hier kann tätig werden, wem das neue Design so gar nicht gefällt. Es gibt bereits einen „Classic Theme Restorer“.

Bessere Synchronisation zwischen Installationen und Endgeräten

Interessant ist die neue Synchronisation des Firefox 29, die stabiler läuft und sich besser erweitern lässt. Über ein Nutzerkonto lassen sich damit jegliche Installationen verbinden. Nutzer können anschließend einstellen, welche Inhalte diese miteinander abgleichen sollen. Der bislang obligatorische Sicherheitscode entfällt. Firefox Sync 1.5 funktioniert nicht mit bestehenden Sync-Konten, am heutigen Dienstag soll aber auch das für Synchronisationen mit Mobilgeräten notwendige Android-Update folgen.

Auf Mozilla.org wird aktuell noch die alte Version angeboten. Nach dem Download ist aber ein sofortiges Update möglich.

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Lars Budde
MWC 2014: Firefox OS – Mozilla plant Smartphone für 25 Dollar http://t3n.de/news/mwc-2014-firefox-os-mozilla-530506/ 2014-02-24T11:00:05Z
Während Mozilla auf dem Mobile World Congress 2014 neue, stärkere Firefox-OS-Smartphones vorstellt, will man auch im untersten Preissegment punkten. Dazu plant Mozilla ein Smartphone für nur 25 …

Während auf dem 2014 neue, stärkere Firefox-OS-Smartphones vorstellt, will man auch im untersten Preissegment punkten. Dazu plant Mozilla ein für nur 25 US-Dollar.

Firefox OS: Neben einem neuen Referenz-Smartphone kündigt Mozilla auch Smartphones für nur 25 US-Dollar auf dem Mobile World Congress 2014 an. (Bild: Mozilla)
Firefox OS: Neben einem neuen Referenz-Smartphone kündigt Mozilla auch Smartphones für nur 25 US-Dollar auf dem Mobile World Congress 2014 an. (Bild: Mozilla)

Firefox OS: Mozilla plant extrem günstige Smartphones

Mozilla hat zusammen mit den Herstellern Alcatel, Huawei, LG und ZTE mehrere neue Firefox-OS-Smartphones vorgestellt, die vor allem durch schnellere CPUs und eine höhere Auflösung im Vergleich zu ihren Vorgängern auffallen. Überraschender, wenngleich aus technischer Sicht vermutlich wenig beeindruckend, ist dagegen ein neuer Chipsatz den Mozilla in Verbindung mit dem chinesischen Hersteller Spreadtrum vorgestellt hat. Der SC6821 genannte Chipsatz soll die Herstellung von Smartphones ermöglichen, die laut Mozilla für schlappe 25 US-Dollar verkauft werden könnten.

Damit wären Smartphones preislich im Bereich der klassischen Handys angekommen. Nach dem derzeitigen Wechselkurs würde ein derartiges Firefox-OS-Smartphone nur etwa 18 Euro kosten. Allerdings dürfte sich das SC6821-Referenzdesign eher an Kunden in Entwicklungs- und Schwellenländer richten. Die könnten für den Preis immerhin einen bis zu 3,5 Zoll großen Touchscreen, Unterstützung für WLAN und Bluetooth, ein integriertes Radio, einen Beschleunigungsmesser und eine Kamera erhalten. Außerdem hätten sie natürlich Zugriff auf das Web sowie die Firefox-OS-Web-Apps.

Firefox OS Flame: Neues Referenz-Smartphone mit anpassbarem Speicher vorgestellt

Deutlich besser ausgestattet als das geplante 25-US-Dollar-Smartphone ist Mozillas neues Referenz-Telefon. Das Flame genannte Gerät bietet die folgende Ausstattung:

  • Qualcomm MSM8210 Snapdragon, 1,2 Gigahertz Dual-Core-Prozessor
  • 4,5 Zoll-Bildschirm (FWVGA 854 mal 480 Pixel)
  • Kamera: Rückseite: 5MP / Front: 2MP
  • 3G UMTS (850/900/1900/2100)
  • 8 Gigabyte Speicher
  • A-GPS, NFC
  • Dual-SIM-Unterstützung
  • Akku: 1,800 mAh
  • WLAN: 802.11 b/g/n, Bluetooth, Mikro-USB

Der Clou: Das Gerät bietet zwar ein Gigabyte Arbeitsspeicher, Entwickler können jedoch festlegen, dass das Gerät nur 256 Megabyte davon nutzt. So könnt ihr feststellen, wie sich eure Apps auf einem Einsteiger-Smartphone verhalten.

Mit dem Vixen von Via und dem InFokus von Foxconn hat Mozilla außerdem zwei Referenz-Tablets auf Firefox-OS-Basis vorgestellt. Außerdem hatte Panasonic erst kürzlich angekündigt, zukünftig SmartTVs auf Basis von Firefox OS herzustellen. Das Betriebssystem von Mozilla könnte demnach bald auf vielen Geräten auftauchen. Wir dürfen gespannt sein, zumal Mozilla auch einige spannende neue Funktionen für Firefox OS angekündigt hat. Unter anderem sollen die Oberfläche überarbeitet werden, es soll LTE-Unterstützung folgen und die Macher planen eine neue, universelle Suche.

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Kim Rixecker
Firefox Accounts synchronisiert Bookmarks, offene Tabs und Logins http://t3n.de/news/firefox-accounts-mozilla-web-527700/ 2014-02-10T08:00:28Z
Mozilla hat mit Firefox Accounts ein neues Feature für seinen  Browser angekündigt, mit dem sich Logins, offene Tabs und mehr über Geräte- und Betriebssystemgrenzen hinweg synchronisieren …

hat mit Accounts ein neues Feature für seinen  Browser angekündigt, mit dem sich Logins, offene Tabs und mehr über Geräte- und Betriebssystemgrenzen hinweg synchronisieren lassen. Firefox Accounts lässt sich ebenso wie das verbesserte Feature Firefox Sync und die Möglichkeit zur Individualisierung des User-Interface schon in Firefox Aurora testen.

Firefox Accounts für unterschiedliche Dienste

Mozilla weist in einem Blog-Post darauf hin, dass sich die experimentellen Features Firefox Accounts (FxA) und Firefox Sync testen lassen, sofern man Firefox Aurora nutzt. Bei Firefox Sync handelt es sich um einen Dienst, der schon länger zur Verfügung steht und jetzt noch besser in den Browser integriert werden soll.

Firefox Accounts soll es Nutzern ermöglichen, neben Bookmarks, offenen Tabs und mehr auch Logins zu speichern und über Gerätegrenzen hinweg zu nutzen. Das Feature befindet sich noch in einem frühen Stadium und dürfte erst so richtig interessant werden, wenn ausreichend viele Dienste es unterstützen. Im Grunde ähnelt Firefox Accounts dem einheitlichen Google-Login, der es ebenfalls ermöglicht, sich mit einem Passwort bei unterschiedlichen Diensten anzumelden. Im Fall von Firefox setzen Dienste wie Firefox Sync und Firefox Marketplace auf den einheitlichen Login. Weiter Informationen zu Firefox Accounts finden sich im MozillaWiki, während auf GitHub erklärt wird, wie Firefox Accounts funktioniert.

Firefox Accounts und Update von Firefox Sync

Der eigentliche Dienst hinter der Synchronisierung von Bookmarks, Tabs und anderen Nutzer-Daten hört auf den Namen Firefox Sync und existiert schon länger. Mozilla hat an der Sicherheit von Firefox Sync gearbeitet, um die Nutzer-Daten beeser zu schützen. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem End-to-End-Verschlüsselung, das BrowserID-Protokoll und öffentliche Schlüssel.

Der Single-Sign-On von Mozilla hört auf den Namen Firefox Accounts. (Bild: Mozilla)
Der Single-Sign-On von Mozilla hört auf den Namen Firefox Accounts. (Bild: Mozilla)

Anwender, die Firefox Accounts testen wollen, müssen zuvor die Verbindung zu Firefox Sync trennen, denn die alte Version ist mit dem neuen Feature nicht kompatibel.

Firefox Aurora erhält anpassbares User-Interface

Zu den weiteren Mozilla-Neuerungen gehört ein schickes Feature für Firefox Aurora, das es Anwendern erlaubt, das User-Interface zu individualisieren. So ist es in den Browser-Versionen für Mac, Windows und Linux jetzt möglich, zum Beispiel die Toolbar, die Tab-Bar oder auch das Menü per Drag & Drop neu zu positionieren. Darüber hinaus kann der Nutzer auch Buttons inklusive Add-Ons komplett entfernen. In der aktuellen Version von Firefox Aurora ist neben Firefox Accounts auch die neue Oberfläche Australis zu finden. Sie war bisher den Nightly-Nutzern vorbehalten.

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Sébastien Bonset
Firefox-Launcher: Mozilla nimmt den Android-Homescreen ins Visier http://t3n.de/news/mozilla-firefox-launcher-android-527189/ 2014-02-06T09:24:46Z
Mozilla arbeitet an einem eigenen Firefox-Launcher für Android. Er soll Informationen und Apps kontextabhängig anzeigen. Dazu arbeitet die Stiftung mit den Machern des EverythingMe-Launchers zusammen.

arbeitet an einem eigenen Firefox-Launcher für . Er soll Informationen und kontextabhängig anzeigen. Dazu arbeitet die Stiftung mit den Machern des EverythingMe-Launchers zusammen.

Firefox-Launcher: Mozilla will den Android-Homescreen übernehmen

Mozilla arbeitet an Firefox-Launcher. (Bild: Mozilla)
Mozilla arbeitet an Firefox-Launcher. (Bild: Mozilla)

Am gestrigen Mittwoch hat Mozilla auf der InContext-Konferenz in San Francisco seine Pläne für einen eigenen Android-Launcher vorgestellt. Die Non-Profit-Organisation arbeitet gemeinsam mit den Machern des EverythingMe-Launchers an dem Projekt. Ziel des Launchers soll es sein, immer die passenden Apps und Informationen anzuzeigen, die ein Nutzer zu einer bestimmten Uhrzeit oder an einem bestimmten Ort braucht. Ein ähnliches Konzept verfolgt Mozilla auch bei dem eigenen Smartphone-Betriebssystem Firefox OS.

Viel hat Mozilla über den geplanten Firefox-Launcher für Android nicht verraten. Der auf dem Mozilla-Blog veröffentlichte Screenshot unterscheidet sich kaum vom EverythingMe-Launcher. Der kommt gerade aus der Beta-Phase und kann im Play-Store kostenfrei heruntergeladen werden. Wie stark sich die beiden Launcher unterscheiden werden, bleibt abzuwarten. Mozilla selbst macht dazu keine Angaben. Auch ein Veröffentlichungstermin steht derzeit noch aus. Nähere Informationen zum Launcher sollen zum Start der Beta-Phase folgen.

Mozilla: Firefox-Launcher soll auf EverythingMe basieren. (Bild:  DoAT Media Ltd.)
Mozilla: Firefox-Launcher soll auf EverythingMe basieren. (Bild: DoAT Media Ltd.)

Mozillas Partner beim Firefox-Launcher: Das kann EverythingMe schon heute

Der EverythingMe-Launcher gruppiert Apps automatisch nach Kategorien wie „Social“ oder „Games“. Ruft man einen entsprechenden Menüpunkt auf, werden zusätzliche Apps oder auch Webseiten aus dem Bereich unter den schon installierten Apps zu dem Thema angezeigt. Die integrierte Suche zeigt euch Kontakte, Apps und Webseiten an. Die Sortierung erfolgt dabei nach eurem Nutzungsverhalten. Auf dem Homescreen selbst zeigt euch EverythingMe am unteren Rand jeweils die vier Apps an, die ihr nach Meinung des Launchers gerade am ehesten benötigt. Statt einzelner Apps findet ihr dort aber gelegentlich auch spezielle Übersichtsseiten, die euch per Klick beispielsweise alle Termine des Tages und dazu passende Apps wie Kalender und Mail anzeigen.

Der EverythingMe-Launcher macht schon einen guten Eindruck. Es bleibt jedoch unklar, was Mozilla außer der Integration des Firefox-Browsers hier verändern wird. Sollten sich die Veränderungen in Grenzen halten, bleibt die Frage, wofür wir den Firefox-Launcher brauchen. Überzeugte Open-Source-Freunde dürfte außerdem interessieren, inwiefern die Macher von EverythingMe bereit sind, den Quellcode ihres Launchers zu öffnen. In der Firefox-Gemeinde könnte das ein wichtiges Kriterium sein. Einen Überblick über den EverythingMe-Launcher findet ihr in einem Video unterhalb dieses Artikels.

EverythingMe Launcher EverythingMe Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

via mashable.com

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Kim Rixecker