Gadgets | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Gadgets 2014-03-10T11:22:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/gadgets CeBIT 2014: Kuriose Gadgets aus Fernost [Bildergalerie] http://t3n.de/news/cebit-2014-gadgets-533416/ 2014-03-10T11:22:13Z
Neben Sicherheits-, Unternehmens- und „Datability“-Lösungen entdecken findige Besucher auf der CeBIT 2014 auch einige Kuriositäten. Eine Auswahl verrückter Gadgets aus den hannoverschen Messeha ...

Neben Sicherheits-, Unternehmens- und „Datability“-Lösungen entdecken findige Besucher auf der CeBIT 2014 auch einige Kuriositäten. Eine Auswahl verrückter Gadgets aus den hannoverschen Messehallen.

„Datability“ heißt in diesem Jahr der Schwerpunkt der hannoverschen IT-Messe . Das klingt technisch, aber modern – perfekt für eine Messe mit Fachpublikum. Als findiger Besucher entdeckt man abseits von Themen wie „Research & Innovation“, „IT Services“ oder „Input/Output Solutions“ allerdings auch allerhand verrückte Kleinigkeiten. Diese Galerie dokumentiert unsere Entdeckungen.

CeBIT 2014: Von iPhone-Hüllen, Plüschtieren und Luftdruckwaffen

Die „Global Sourcing Area for Devices und Accessories“ entpuppt sich auf unserer kleinen Rundreise durch die hannoverschen Messehallen als wahre Fundgrube lustiger Spielereien. Hier haben wir auf kleinen Ständen bunte iPhone-Hüllen, Plüschtiere und Luftdruckwaffen gefunden. Wenngleich das in einigen Fällen fragwürdig anmutet, haben wir uns nicht zurückgehalten und fleißig fotgrafiert. Hier eine Auswahl der kuriosesten Entdeckungen:

 Habt ihr auch schon kuriose oder Stände auf der CeBIT entdeckt? Her mit euren Tipps!

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Lars Budde
„Ich spiel die Topfpflanze in unserer Band“ – Ototo macht jeden Gegenstand zum Musikinstrument http://t3n.de/news/ototo-gadget-kickstarter-musikinstrument-synthesizer-529610/ 2014-02-19T10:56:17Z
Das Kickstarter-Projekt Ototo macht aus fast jedem Gegenstand ein Musikinstrument. Egal ob Gemüse oder Alufolie – jedem elektrisch leitenden Objekt könnt ihr mit dem Gadget Töne entlocken.

Das Kickstarter-Projekt Ototo macht aus fast jedem Gegenstand ein Musikinstrument. Egal ob Gemüse oder Alufolie – jedem elektrisch leitenden Objekt könnt ihr mit dem Gadget Töne entlocken.

Ototo: So sieht das verrückte Musikergadget aus. (Bild: Dentaku / Kickstarter)
Ototo: So sieht das verrückte Gadget aus. (Foto: Dentaku / Kickstarter)

Ototo: Gadget transformiert fast jeden Gegenstand in ein Instrument

Die Zeiten, in denen ein Synthesizer mit einem schnöden Keyboard gespielt wurde und der Bau eigener elektronischer Instrumente nur Lötkolben erprobten Tüftlern vorbehalten waren, scheinen vorbei zu sein. Zumindest, wenn es nach den Machern von Ototo geht. Mit dem Gadget kann beinahe jeder Gegenstand zu einem Musikinstrument beziehungsweise zu einem Teil eines Instruments gemacht – oder sagen wir eher: zweckentfremdet werden.

Das kleine Gerät bietet insgesamt zwölf Eingänge, über die einzelne Noten gespielt werden können. Statt das jedoch direkt auf dem Ototo zu tun, verbindet ihr jeweils ein Kabel mit einem leitenden Objekt. Berührt ihr anschließend dieses Objekt, erklingt der entsprechende Ton. Der kommt entweder aus der kleinen eingebauten Box oder wird per Cinch über einen Kopfhörer oder Verstärker ausgegeben. Zusätzlich dazu gibt es noch vier Sensoreingänge, um den Sound zu verändern. Mit ihnen habt ihr Einfluss auf Pitch, Lautstärke und die Soundtextur. Als Steuerung für die Soundeigenschaften können ein einfacher Regler, ein Lichtsensor, ein Rotationssensor, ein Atemsensor, ein Joystick oder ein berührungsempfindliches Band genutzt werden.

Gadget: Mit Ototo könnt ihr eure eigenen Instrumente basteln

Eine Anordnung verschiedener Gemüsesorten als Keyboardersatz zu verwenden, dürfte im Live-Einsatz sicher witzig rüberkommen. Wirklich spannend dürfte aber vor allem die Kombination der vier zusätzlichen Sensoren sein, mit denen ihr mit einfachen Mitteln völlig abgefahrene Instrumente bauen könntet.

Ototo ist außerdem in der Lage, die wie auch immer empfangenen Eingaben per MIDI an andere Synthesizer oder euren Rechner weiterzugeben. So könntet ihr beispielsweise einen eigenen Ableton-Controller mit etwas Alufolie und Pappe basteln.

Damit das Ototo Realität wird, wollen die Macher insgesamt 50.000 britische Pfund über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter einnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten etwas mehr als 33.000 britische Pfund eingesammelt werden. Die günstigste Variante des Ototo könnt ihr auf Kickstarter für 50 britische Pfund, also etwas mehr als 60 Euro, inklusive Versand nach Deutschland erwerben. Hier fehlen allerdings alle zusätzlichen Sensoren.

Ein komplettes Paket mit allen Sensoren kostet 125 britische Pfund, was derzeit etwa 145 Euro entspricht. Es gibt außerdem verschiedene Pakete, die preislich zwischen den beiden Angeboten liegen und jeweils nur bestimmte Sensoren enthalten. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum zweiten März 2014.

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Kim Rixecker
Narrative Clip: Ein Gadget als Albtraum aller Datenschützer http://t3n.de/news/narrative-clip-lifelogging-kamera-528590/ 2014-02-15T07:50:29Z
Der Narrative Clip ist eine kleine Kamera, die alle 30 Sekunden ein Foto schießt. Sie kann also den kompletten Alltag ihres Besitzers dokumentieren. Ein großartiges Stück Technik?...

Der Narrative Clip ist eine kleine Kamera, die alle 30 Sekunden ein Foto schießt. Sie kann also den kompletten Alltag ihres Besitzers dokumentieren. Ein großartiges Stück Technik? Oder ein Horroszenario? Wir haben das gut 250 Euro teure Gadget getestet.

Narrative Clip: 5 Megapixel und 8 Gigabyte Speicher

... mit der Spange auf der Rückseite lässt sich der Clip an der Kleidung befestigen. (Foto: t3n)
Mit einer Spange lässt sich der Narrative Clip an der Kleidung befestigen. (Foto: t3n)

Am Ende rettet mich ausgerechnet der Mann vor einer riesigen Blamage, der mir meinen Plan versaut. Dabei hatte ich mir das so schön ausgemalt: 90 Minuten Fußball im Zeitraffer – nicht nur die Tore, vor allem die Emotionen auf der Tribüne, der Jubel, die Menschen. Doch als der Ordner den kleinen Clip an meiner Jacke entdeckt, sagt er nur kurz: „Keine Kameras im Stadion.“ Gute zwei Stunden später weiß ich: Er hat mir einen großen Gefallen getan. Wäre nichts geworden mit all den Emotionen und dem Jubel. An diesem Tag verliert der FC mit 0:1.

Dabei wäre der Narrative Clip, den ich für ein paar Tage testen darf, perfekt für solche Events. Alle 30 Sekunden schießt das knapp vier Zentimeter große Gadget ein Foto, immerhin mit fünf Megapixeln. Über den Tag verteilt dokumentiert der Clip also, was ich tue – und zwar aus meiner Perspektive. Er macht Bilder davon, wie ich am Rechner sitze und arbeite, wie ich mir einen Kaffee hole, mit Kollegen spreche und was ich in der Mittagspause esse. Und wenn ich ihn nicht vorher abnehmen würde, würde er auch dokumentieren, wenn ich auf Toilette gehe. Zu jedem Foto speichert der Clip Uhrzeit und GPS-Koordinaten und lädt später alles in die Cloud. Das großartigste Gadget unserer Tage? Oder ein beängstigendes Stück Technik?

Der Narrative Clip schießt Foto auf Foto von meinem Bildschirm

Nach den ersten Stunden mit dem Clip weiß ich zumindest, dass er für den Alltag nicht unbedingt geeignet ist. Ich trage ihn am Kragen und so schießt er Foto auf Foto von meinem Bildschirm. Was auf den ersten Blick langweilig ist, erweist sich auf den zweiten Blick sogar als ausgewachsenes Problem. Ob ich im Internet surfe, Artikel schreibe oder mich bei meiner Bank einlogge: Der Narrative Clip macht quasi Screenshots davon – wenn auch nicht immer ganz scharfe.

Auf der Straße gibt es ein ganz anderes Problem mit dem kleinen Gadget aus Schweden: Das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild. Alle Menschen, die mir begegnen, laufen Gefahr, geknipst zu werden. Ob sie wollen oder nicht, ob sie die entdecken oder nicht. Natürlich kann ich diese Fotos für mich persönlich nutzen, aber Tools und Apps wie die von Narrative machen ja eigentlich erst dann wirklich Spaß, wenn ich meine Erlebnisse auch teile, wenn ich aus den Bilderreihen Videos schneide und sie auf YouTube hochlade beispielsweise.

Alle Fotos landen in der Cloud – und die ist auf Dauer nicht kostenlos

Einer der Investoren von Narrative: Evan Nisselson. (Screenshot: YouTube)
Einer der Investoren von Narrative: Evan Nisselson. (Screenshot: YouTube)

Dass das problemlos möglich ist, dafür sorgt Narrative. Die Bilder, die standardmäßig auf die (nach eigenen Angaben verschlüsselten) Server des Unternehmens hochgeladen werden, kann ich auch lokal auf der Festplatte abspeichern. Von hier lassen sie sich unkompliziert zu Zeitraffervideos zusammenfügen. Ein recht statisches Beispiel für einen solchen Clip findet sich auf Vimeo.

Und immerhin: Acht Gigabyte Speicher (das entspricht etwa 4.000 Fotos) bringt die kleine Kamera von Haus aus mit, nicht gerade wenig und ausreichend, um auf jeden Fall einen Tag zu überstehen. Danach, spätestens nach zwei Tagen, muss der Clip ohnehin an die Steckdose. Der Onlinespeicher, den Narrative anbietet, ist dagegen nicht begrenzt. Nur: Kostenlos ist er nicht. Nach dem ersten freien Jahr, das Käufern mit dem Clip geschenkt wird, schlägt die Cloud mit 108 US-Dollar (knapp 80 Euro) pro Jahr zu Buche. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber das ist der Clip selbst auch nicht. 279 US-Dollar muss man für die Kamera berappen – zumindest, wenn man in den USA wohnt. Für deutsche Kunden kostet das Gadget satte 348,75 US-Dollar, fast 255 Euro.

Narrative Clip: Ausgereifte Technik aus Schweden

Für diesen Preis bekommen die Nutzer immerhin ein recht ausgereiftes Stück Technik nach Hause. Was die schön designte und solide Verpackung verspricht, hält der Clip – zumindest in unserem kurzen Test. Die Einrichtung des Accounts und der App für Mac OS und iOS funktionieren problemlos, die Synchronisation klappt schnell und zuverlässig und ebenso sicher schießt der Clip auch seine Fotos. Nur das Versprechen, dass die Kamera alle Fotos automatisch korrekt ausrichtet, hält sie nicht ganz.

Ein Display oder andere Bedienelemente sucht man am Narrative Clip übrigens vergeblich, man vermisst sie aber auch nicht. Neben der Kameralinse finden sich nur vier LED an der Seite des , mit denen es seinen aktuellen Status anzeigt. Sie informieren beispielsweise über den Akkustatus oder – durch Blinken – darüber, dass die Kamera an den Rechner angeschlossen werden soll.

Fazit: Ein faszinierendes Gadget, das Fragen aufwirft

Unser Testmodell war grau, es gibt den Clip jedoch auch in Weiß oder Orange. (Foto: t3n)
Es gibt den Clip auch in Weiß oder Orange. (Foto: t3n)

Neben den automatischen Fotos alle 30 Sekunden kann der Narrative Clip übrigens auch Bilder auf Befehl schießen – zweimal auf das Gerät tippen reicht. Und natürlich lässt sich der Clip auch „ausschalten“. Sobald es um ihn herum dunkel wird, stellt er den Betrieb ein. Steckt man ihn also in die Tasche oder legt ihn mit der Linse nach unten auf den Tisch, macht er keine Fotos. Beruhigend, das zu wissen.

Nach dem Kurztest mit dem Narrative Clip bleibt ein zwiegespaltenes Gefühl zurück. Im Alltag ist das Gadget ein faszinierendes, aber auch problematisches Stück Technik, das etliche Fragen in Sachen Privatsphäre und aufwirft. Für die Freizeit jedoch ist die Minikamera durchaus attraktiv. Wer mit Freunden unterwegs ist, in der Natur beispielsweise, kann mit dem Clip und seinen Fotos sicher eine ganze Menge anstellen. Keine Frage also: Wearables wie der Narrative Clip bleiben spannend, der Markt bleibt in Bewegung. Ob ein solches Gadget am Ende jedoch gut 250 Euro wert ist, bleibt fraglich.

Der Narrative Clip wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

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Florian Blaschke
Internet of Things: Wie Oracle eine Schlüsselrolle bei der Vernetzung der Welt spielen will http://t3n.de/news/oracle-internet-of-things-big-data-524901/ 2014-02-13T06:55:43Z
Noch immer wird das Internet of Things meist mit vernetzten Haushaltsgeräten und Gadgets gleichgesetzt. Doch hinter dem Buzzword verbirgt sich ein Wachstumsmarkt mit Milliarden-Potenzial – und in.. ...

Noch immer wird das Internet of Things meist mit vernetzten Haushaltsgeräten und Gadgets gleichgesetzt. Doch hinter dem Buzzword verbirgt sich ein Wachstumsmarkt mit Milliarden-Potenzial – und in dem will auch der Softwarekonzern Oracle ein Wörtchen mitreden.

Internet of Things: Kleine Startups gegen Milliardenkonzerne

Der "Nest"-Thermostat stellt sich auf die Gewohnheiten seines Nutzers ein – und erfährt damit eine Menge über ihn. Foto: Nest Labs Inc.
Das „Nest“-Thermostat – ein Teil des Internets of Things. (Foto: Nest)

Vernetzte Kühlschränke? Peanuts. Google Glass? Eine Randnotiz. Die intelligente Heizung? Sicher, so etwas hat Andrew Sutherland gerade in seinem eigenen Haus installieren lassen. Doch wenn der gebürtige Schotte über das Internet of Things spricht, wirken all diese Consumer-Produkte wie Spielzeug. Und mit Spielzeug hält sich Sutherlands Arbeitgeber nicht auf.

Sutherland ist seit 1995 Mitarbeiter von Oracle, und er hat eine Mission: Der „Senior Vice President Systems & Technology“ für Europa, den Mittleren Osten und Afrika will dem Konzern eine Schlüsselrolle sichern – in einem der spannendsten Bereiche der Tech-Branche überhaupt. Wo es meist um kleine Startups geht, sieht Sutherland auch für ein Milliardenunternehmen wie Oracle einen Markt. Und wo meist Hardwarehersteller wie WunderBar, Neurio oder Nest die Schlagzeilen beherrschen, will auch der Softwarekonzern Oracle ein Wörtchen mitreden.

Die moderne Version der Kristallkugel

„Wir laufen Gefahr, Technologie um der Technologie Willen zu entwickeln.“

Wie wichtig diese Mission für Sutherland und Oracle ist, sieht man an einem Freitag im Januar. Ein knappes Dutzend Journalisten aus ganz Europa hat Oracle zu einem Hintergrundgespräch nach Kitzbühel eingeladen. Morgens Meeting, nachmittags der Weltcup-Slalom auf der Streif. Wo andere Urlaub machen, erzählt Sutherland, wie er sich das vorstellt mit dem Internet of Things und Oracle. Und warum ausgerechnet der Konzern aus Redwood Shores eine Schlüsselrolle in dieser Branche einnehmen soll.

„Wir laufen Gefahr, Technologie um der Technologie Willen zu entwickeln“, sagt Sutherland. Bei dem, was er unter dem Internet of Things versteht, gehe es allerdings um Problemlösungen im großen Maßstab. Es geht um ein ganz anderes Level als nur um vernetzte Haushaltsgeräte. Wenn Gasunternehmen beispielsweise erfolgreich arbeiten wollen, müssen sie analysieren, welches Gasfeld als nächstes angezapft werden soll – und wann. Es gehe um Portfolio-Management, um Vorhersagen, „die moderne Version der Kristallkugel“. Und diese moderne Glaskugel folgt mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Stochastik – der Erfolg hängt von der Genauigkeit der Vorhersage ab.

9 Milliarden vernetzte Geräte und Systeme bis 2018

Schon heute fallen bei der Verkehrs-Analyse und Steuerung Unmengen an Daten an.
Schon heute fallen bei der Verkehrsanalyse und -steuerung Unmengen an Daten an. Auch das ist das Internet of Things. (Foto: Michael Theis / Flickr / CC BY-ND 2.0)

„Big Data ist wie Goldschürfen.“

Auch der Verkehr ist so ein Bereich, der in den kommenden Jahren immer wichtiger wird. Die Analyse und intelligente Steuerung von Verkehrsströmen, ob auf der Straße oder beim Güterverkehr, stellt die beteiligten Unternehmen jedoch vor immense Herausforderungen – allein die Menge an Daten, die bei kleineren Projekten anfällt, ist immens. Dazu kommen vernetzte Industrieanlagen, der Agrar-Sektor, in dem Sensoren eine immer wichtigere Rolle einnehmen, Abwasser- und Abfallsysteme, der Energiesektor oder der Versandhandel. Bis zum Jahr 2015, so schätzen Analysten bei Bosch, werden mehr als sechs Milliarden Geräte und Systeme über das Internet miteinander verbunden sein und Daten austauschen, Business Insider geht von neun Milliarden Geräten bis 2018 aus. Und: All die Daten müssen irgendwo zusammenfließen, um ausgewertet werden zu können. Das Buzzword der Stunde: Big Data.

„Big Data ist wie Goldschürfen“, sagt Andrew Sutherland. Also müsse man Unternehmen helfen, ihre Daten in das Sieb und am Ende das Gold zu bekommen. Und: Mehr und mehr käme es auf diejenigen an, die das Gold finden – die Data Scientists. Datenbanken, Data-Mining, Datensicherheit – all das sind Bereiche, in denen Oracle Expertise hat. Eines der Probleme: Die immensen Datenmengen, die in den kommenden Jahren durch die zunehmende Vernetzung anfallen, können mit klassischen Datenbanken kaum mehr verarbeitet werden. Ein Grund, warum Oracle unter anderem auf das „Complex Event Processing“ setzt, mit dem das Unternehmen dem Problem Herr werden will.

Wird Java die Standard-Sprache für das Internet of Things?

Doch seit 2010 hat Oracle noch ein andere Ass im Ärmel, und das will Sutherland gerade beim Internet of Things ausspielen: Java. „Java wird die Standard-Sprache für das Internet of Things sein“, sagt Sutherland, und schaut man sich die Fakten an, könnte er Recht behalten. Mehr als neun Millionen Entwickler weltweit beherrschen Java, die Sprache läuft auf drei Milliarden Mobiltelefonen, 97 Prozent aller Enterprise-Desktops und – basierend auf Zahlen aus den USA – rund 90 Prozent aller Home-Computer weltweit. Und: Java ist eine der beliebtesten Programmiersprachen der Welt, wohl auch deshalb, weil sich die Entwickler um Details wie beispielsweise das Speichermanagement nicht mehr kümmern müssen. Auch Ovum-Analyst Michael Azoff sieht Java im Bereich der Embedded Systems vorne.

Noch allerdings hat Oracle in diesem Bereich einiges aufzuholen, noch haben Konzerne wie IBM oder SAS hier die Nase vorn. Und noch muss sich Oracle eher mit dem vierten Player im Markt auseinandersetzen: SAP. Die Ansätze der beiden Unternehmen allerdings könnten unterschiedlicher kaum sein, wie Analysten von Experton und Gartner kürzlich für die Computerwoche analysiert haben: Zwar sei das Big-Data-Portfolio von Oracle „organisch gewachsen“ und „relativ stringent“, der Konzern betrachte das Thema jedoch zu stark aus der Datenbankperspektive. „Die Datenbank wird damit aber zum Flaschenhals, da alle für Big-Data-Analysen notwendigen Daten in sie übertragen und gespeichert werden müssen“, so Gartner-Analyst Alexander Linden. SAP hingegen sei zwar erst spät in den Markt eingestiegen und hinke der Entwicklung etwas hinterher, betrachte Big Data jedoch von der Applikationsebene – ein Vorteil für das Walldorfer Unternehmen, so der Analyst.

APEX oder: Der Datenbank ein Gesicht geben

Foto: iStockphoto
Die Datenmengen, die in den kommenden Jahren anfallen, werden riesig sein. (Foto: iStockphoto)

Oracle aber könnte diesen Problemen mit einem weiteren „Produkt“ im Portfolio begegnen, das die hauseigene Big-Data-Appliance aus Softwarekomponenten und vorkonfigurierter Hardware erweitert und in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle beim Internet of Things spielen könnte: APEX oder „Oracle Application Express“, eine Entwicklungsumgebung für Software, die es ermöglicht, schnell und kostengünstig komplexe und datenbankbezogene Web-Applikationen zu entwickeln – nur mit einem Browser. Es gehe darum, so Andrew Sutherland, Prozesse zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. „Diese Vereinfachung ist zwar leider wahnsinnig kompliziert, aber im Endeffekt wollen wir alles in eine Box packen und einen Stecker dran bauen.“ Gerade für Startups und mittlere Unternehmen eine verlockende Vorstellung.

Dazu kommt, dass gerade die von Alexander Linden kritisierte Datenbank-Perspektive von Oracle auf Dauer auch ein Vorteil gegenüber SAP sein könnte. In der Entwicklung neuer Methoden und Logarithmen etwa dürfte Oracle in der Lage sein, nicht nur flexibler, sondern auch effizienter zu agieren. Und: Durch den Kauf von Sun sind derart viele hochrangige Entwickler bei Oracle gelandet, dass es sich das Unternehmen gar nicht leisten kann, in diesen Sektor nicht zu investieren, auch weil die Konkurrenz in anderen Bereichen – etwa durch Open-Source-Projekte oder kleinere Unternehmen wie Kenandy – nicht kleiner wird.

Kein Internet of Things ohne Big Data

Das Internet of Things, so wie es sich die großen Konzerne vorstellen, wird ohne Big Data jedenfalls nicht möglich sein. Dass Oracle versucht, sich für diesen Trend gut zu positionieren und dafür Java ins Spiel zu bringen, ist ein logischer Schritt, nachdem der Konzern im Bereich der In-Memory-Datenbanken ebenfalls Konkurrenz von SAP bekommen und SAP durch den Ankauf von Sybase in China auf einen Schlag knapp 20 Prozent Marktanteil im Datenbank-Sektor hinzugewonnen hat.

Geht die Rechnung auf, könnte Oracle eine gewichtige Rolle im Rennen und die großen Datenmengen spielen – und im Rennen um die großen Budgets. Bis 2016 soll der Umsatz mit Big-Data-Lösungen jährlich um 48 Prozent wachsen,  McKinsey schätzt, dass das Geschäft mit den Daten alleine in den USA schon in sechs Jahren ein Volumen von 325 Milliarden US-Dollar erreicht. Vernetzte Kühlschränke? Google Glass? Die intelligente Heizung? Alles Peanuts.

Die Reise erfolgte auf Einladung von Oracle.

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Florian Blaschke
Gadget, Spielzeug, Accessoire: Der Activity-Tracker Misfit Shine im t3n-Test http://t3n.de/news/misfit-shine-activity-tracker-test-526895/ 2014-02-08T07:50:17Z
Auf dem Markt der Activity-Tracker ist der Misfit Shine eine Ausnahmeerscheinung. Wir haben das puristische Gadget getestet und verraten euch, was der 120 Dollar teure Shine kann.

Auf dem Markt der Activity-Tracker ist der Misfit Shine eine Ausnahmeerscheinung. Wir haben das puristische Gadget getestet und verraten euch, was der 120 Dollar teure Shine kann.

Misfit Shine: Konzentration auf das Wesentliche

Der Misfit Shine kommt in einer auffälligen Verpackung daher. (Foto: t3n)
Der Misfit Shine kommt in einer auffälligen Verpackung daher. (Foto: t3n)

Wir befinden uns im Jahre 2014 nach Christus. Die ganze Wearable-Computing-Branche träumt davon, Science-Fiction Wirklichkeit werden zu lassen. Die ganze Branche? Nein! Ein von unbeugsamen Entwicklern gegründetes Startup hört nicht auf, dem Trend Widerstand zu leisten. Während Activity-Tracker mehr und mehr (Körper)-Daten erfassen und Google sogar schon an der smarten Kontaktlinse arbeitet, besinnt man sich bei Misfit Wearables in San Francisco auf das Wesentliche. Denn mit dem Misfit Shine will das Startup dem Nutzer eigentlich nur eine Frage beantworten: Wie aktiv war ich heute?

So schlicht wie diese Frage kommt auch der Misfit Shine selbst daher. Ein zwei Euro großes Gadget aus mattem Aluminium, die Kanten hochglanzpoliert, auf der Rückseite das Misfit-Logo und eine kleine Kerbe, um den Tracker zu öffnen und die Batterie einzulegen. Tragen lässt sich der Shine entweder mit dem mitgelieferten Armband aus schwarzem Gummi oder an der Kleidung – mit Hilfe einer Magnetspange. So unscheinbar beziehungsweise elegant das Äußere ist, so simpel sind auch die Funktionen des Shine. Oder sagen wir besser: die Funktion. Denn eigentlich kann der Misfit Shine nur eins: Bewegung messen. Konzentration auf das Wesentliche.

Schwachstelle Synchronisation: Der Shine setzt auf Bluetooth-Low-Energy

Dieses Credo des schlichten, aber eleganten Designs setzt sich auch im Bedienkonzept des Shine fort – mit einigen Tücken, wie sich im Lauf unseres gezeigt hat. Doch der Reihe nach: Ist der Shine einmal mit dem Smartphone (die App gibt es für iOS und Android) gekoppelt, können die Daten via Bluetooth synchronisiert werden. Schon hier jedoch zeigt das Gadget die erste Schwäche, denn der Shine setzt auf den Bluetooth-Low-Energy-Standard. Das iPhone aber unterstützt diesen Standard erst ab iOS-Version 5.0 und somit ab dem iPhone 4s, unter den Android-Smartphones beherrschen alle Geräte ab Android 4.3 Jelly Bean die Kommunikation mit dem Shine. Und das sind leider nicht allzu viele.

Die Synchronisation selbst brauchte bei uns einige Zeit, bis sie reibungslos funktionierte. Insbesondere direkt nach Beendigung einer Aktivität meldete die App anfangs regelmäßig einen Fehler, erst mit der Zeit klappte der Sync problemlos. Fast scheint es, als müssten sich die App und das kleine Gadget erst aneinander gewöhnen. Gewöhnen muss sich jedoch auch der Nutzer – und zwar an die Art und Weise, wie Aktivitäten mit dem Shine aufgezeichnet werden können. Logisch: Gehen oder Laufen erkennt der Tracker von selbst, betreibt man jedoch mehrere Sportarten, zeigt der Shine seine zweite Schwäche: Zwar unterscheidet das Gadget auch Radfahren, Schwimmen, Tennis, Basketball oder Fußball, diese Aktivitäten jedoch muss der Nutzer, bevor er sie startet, in der App auswählen und den Shine dann synchronisieren – jedes Mal. Ziemlich umständlich für Menschen, die nicht nur zu Fuß unterwegs sind.

(Fast) perfekte Usability: Der Misfit Shine und sein Bedienkonzept

Ist man jedoch soweit und will eine Aktivität starten (oder schlafen gehen, auch das gilt bei Misfit als Aktivität), überzeugt der Shine wieder durch saubere Usability: Der Nutzer tippt einfach drei Mal mit dem Finger auf die Oberfläche des Trackers und der Shine zeigt, was in ihm steckt: zwölf Leuchtdioden, die – angeordnet wie bei einer Uhr – in die Aluminiumoberfläche eingelassen sind. Diese Dioden blinken, als Zeichen, dass die Messung gestartet wird, in einem schönen Muster – und los geht's.

Ist man fertig, tippt man wieder drei Mal auf die Oberfläche und die Messung wird beendet. Auf die selbe Art und Weise zeigt der Shine dem Nutzer auch den Zwischenstand seiner Tagesaktivität an: Zwei Mal auf den Tracker getippt und die Dioden zeigen zunächst die Uhrzeit an (eine Diode die Stunde und eine blinkende Diode die Minute) und anschließend, wie viele der Zielpunkte schon erreicht worden sind. Kleines Manko, mit dem sich jedoch gut leben lässt: Die Uhrzeit kann das kleine Gadget logischerweise nur in Fünf-Minuten-Schritten anzeigen.

Tatsächlich lässt sich mehr mit dem Shine auch nicht anstellen. Die App verrät dem Nutzer in der Auswertung noch, wie viele Schritte und Kilometer er an diesem Tag hinter sich gebracht und wie viele Kalorien er damit rechnerisch verbraucht hat, und für die Schlafphasen gibt sie noch aus, wie viel der gemessenen Zeit der Nutzer im Tiefschlaf verbracht haben soll – das war's. Und das ist auch völlig in Ordnung, was der Shine vorgibt zu können, das kann er auch.

Die Aktivitätsanzeige: 10 Schritte ≈ 1 Punkt

Misfit Shine: Einige kleinere Übersetzungsfehler haben sich in die App eingeschlichen. (Screenshot: Shine-App)
Misfit Shine: Einige kleinere Übersetzungsfehler haben sich in die App eingeschlichen. (Screenshot: Shine-App)

Zwar verstecken sich in der App noch einige kleinere Übersetzungsfehler, insgesamt aber kommt sie in einem schicken Design und ebenfalls mit guter Usability daher. Eine Anbindung an Facebook bringt sie auch mit, sodass Nutzer sehen können, wie aktiv ihre Freunde sind. Und: Sie können ihre Aktivitäten „loben“, wenn sie denn wollen – ohne Social-Media-Anbindung kommt heute kein Gadget mehr aus.

Unter der aktuellen Punktzahl des Tages zeigt die App noch eine Kurve zur Tagesaktivität an. Übertrifft der Nutzer die von ihm zu Anfang festgelegte Punktzahl, taucht in dieser Kurve ein kleiner Pokal auf. Gewonnen! Wie die Punkte selbst berechnet werden, darüber lässt uns Misfit leider im Unklaren. Schon etliche Nutzer haben sich daran versucht, hinter die Berechnung zu kommen, am Ende lässt sich jedoch nur so viel sagen: Zehn Schritte ergeben in etwa einen Punkt. Punkt.

Der Misfit Shine: Mehr als nur ein Gadget

Alle Informationen, die der Nutzer braucht, zeigt der Misfit Shine über Leuchtdioden an. (Foto: t3n)
Alle Informationen, die der Nutzer braucht, zeigt der Misfit Shine über Leuchtdioden an. (Foto: t3n)

Ob der Shine übrigens am linken oder rechten Handgelenk, an der Kleidung oder am Schuh getragen wird, macht offensichtlich kaum einen Unterschied – das Ergebnis über die selbe Strecke fiel bei uns in allen Fällen fast identisch aus. Einzig die gemessenen Kilometer werden vom Shine (im Vergleich zu einer GPS-Uhr) nicht sonderlich exakt erfasst. Misfit selbst empfiehlt jedoch, ihn an der „inaktiven“ Hand zu tragen – für Linkshänder heißt das rechts, für Rechtshänder links.

Wer den Shine übrigens nicht nur als Gadget, sondern als Accessoire sieht, kann im Online-Shop von Misfit einiges an Zubehör kaufen: ein Halsband beispielsweise oder ein Lederarmband, das aus dem Shine eine vollwertige Armbanduhr macht – für 49,95 US-Dollar jedoch beides nicht gerade ein Schnäppchen. Überhaupt ist der Shine mit seinen 119,95 US-Dollar nicht gerade günstig (Das Armband und der Magnetclip schlagen noch mal mit 19,95 und 4,95 US-Dollar zu Buche), bei einschlägigen Online-Händlern bekommt man das Paket aus Tracker, Armband und Clip jedoch auch schon für deutlich unter 100 Euro. Dennoch: Im Vergleich zur Konkurrenz kein günstiges Vergnügen. Sicherlich könnte man auch den fehlenden Akku als Manko des Shine anfügen, schließlich muss so alle vier Monate (so lange soll das Gadget durchhalten) eine neue Batterie gekauft werden. Dadurch jedoch entfällt eben auch das ständige Laden. Und: Nur, weil der Shine weder Akku noch Anschluss braucht, kann er so schön flach ausfallen.

Fazit: Design und Qualität haben ihren Preis

Im Vergleich zu anderen Fitness-Gadgets wie dem Jawbone UP oder der Nike Sportswatch wirkt der Misfit Shine schlank und elegant. (Foto: t3n)
Im Vergleich zu anderen Fitness-Gadgets wie dem Jawbone UP oder der Nike Sportswatch wirkt der Misfit Shine schlank und elegant. (Foto: t3n)

Schlussendlich ist genau das auch die große Stärke des , und die wird noch deutlicher, wenn man den Misfit Shine optisch mit anderen Activity-Trackern vergleicht – etwa mit Geräten wie dem Jawbone UP oder der Sportswatch von Nike. Zwar haben diese und auch andere Geräte deutlich mehr Funktionen, so schlank und tragbar wie der Shine ist jedoch keins von ihnen. Das Gummiarmband des Shine ist elastisch und weich, nur die Löcher könnten ein wenig näher aneinander liegen – in meinem Fall ist der Shine immer ein kleines bisschen zu eng oder zu weit.

Dazu kommt, dass auch die Qualität des Misfit Shine der Konkurrenz ein Stück voraus ist. Wasserdicht bis 50 Meter, solide verarbeitet und optisch ansprechend ist er fast schon mehr als nur ein Gadget. Er ist ein Accessoire. Insbesondere mit Blick auf die potenzielle Zielgruppe ist er somit ein gut und stringent durchdachtes Spielzeug, dass dem ein oder anderen vielleicht dabei hilft, sich ein bisschen öfter zu mehr Bewegung zu motivieren. Und wenn das nicht klappt, sieht er immer noch gut aus.

Der Misfit Shine wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

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Florian Blaschke
CES 2014: Neues Schlaf- und Wecker-Gadget Withings Aura kurz vorgestellt http://t3n.de/news/withings-aura-sensoren-app-520179/ 2014-01-06T16:00:32Z
Withings Aura soll den Schlaf der Nutzer verbessern. Dazu werden Schlafrythmus, Umgebungsgeräusche und Lichtverhältnisse im Schlafzimmer aufgezeichnet und analysiert.

Withings Aura soll den Schlaf der Nutzer verbessern. Dazu werden Schlafrythmus, Umgebungsgeräusche und Lichtverhältnisse im Schlafzimmer aufgezeichnet und analysiert.

Withings Aura: Sensoren und App sollen zu einem besseren Schlaf führen. (Bild: Withings)
Withings Aura: Sensoren und App sollen zu einem besseren Schlaf führen. (Bild: Withings)

Withings Aura: Das Gadget für den perfekten Schlaf?

Lichtwecker, also Geräte, die durch Licht und nicht durch Geräusche ihre Besitzer wecken, gibt es bereits seit einiger Zeit. Die Firma Withings will mit Aura noch einen Schritt weiter gehen, um Anwendern den perfekten Schlaf zu bieten. Dazu setzt der Hersteller auf eine Kombination aus einer App, einer Matratzenunterlage und einer Art Hight-Tech-Lichtwecker. Ziel des Ganzen ist die Analyse des eigenen Schlafs, um diesen mit einem speziell angepassten Programm aus Licht und Tönen zu verbessern.

Die Matratzenunterlage soll den persönlichen Schlafrhythmus überwachen. Die integrierten Sensoren sollen die Körperbewegungen, die Atmung und auch die Herzrate erkennen können. Der „Lichtwecker“ neben dem Bett wiederum soll die Helligkeit, die Temperatur sowie die Umgebungsgeräusche im Schlafzimmer analysieren. Die Ergebnisse der Messungen lassen sich anschließend in der Withings-Aura-App anschauen.

Withings Aura: Das Gerät kann euer Schlafzimmer in verschiedene Farben tauchen. (Bild: Withings)
Withings Aura: Das Gerät kann euer Schlafzimmer in verschiedene Farben tauchen. (Bild: Withings)

Withings Aura: Hightech fürs Schlafzimmer

An den gesammelten Werten soll sich aber auch der Weckvorgang orientieren. Der „Wecker“ nutzt dazu mehrfarbige LED. Außerdem sollen aus dem Gerät Geräusche strömen, die der circadianen Rhythmik – also der inneren Uhr – angeglichen sein sollen. So sollen Einschlaf- und Aufwachvorgang unterstützt werden.

Withings Aura soll es ab Frühling 2014 bei ausgewählten Händlern zu einem Preis von 299 Euro geben. Neben der eigenen App arbeitet die Hardware auch mit der bestehenden Healthmate-App von Withings zusammen.

CES 2014

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Kim Rixecker
Die besten Gadgets für Ski- und Snowboardfahrer http://t3n.de/news/besten-gadgets-fuer-ski-516878/ 2013-12-28T09:00:14Z
Wer sich zu dieser Jahreszeit zum Skifahren oder Snwoboarden auf den Weg in die Berge macht, der kann mit einigen nützlichen Gadgets seinen Pisten-Alltag einfacher und lustiger gestalten.

Wer sich zu dieser Jahreszeit zum Skifahren oder Snwoboarden auf den Weg in die Berge macht, der kann mit einigen nützlichen Gadgets seinen Pisten-Alltag einfacher und lustiger gestalten.

Action-Cam

Action-Cams sind zwar inzwischen überall, machen aber trotzdem jede Menge Spaß.(Quelle: gopro.com)
Action-Cams sind zwar inzwischen überall, machen aber trotzdem jede Menge Spaß.(Quelle: gopro.com)

Ja, schon klar, Action-Cams sind nichts besonderes mehr, und sie kleben heutzutage an nahezu jeder Person, die irgendwie mit Sport ihren Lebensunterhalt verdient. Aber auch wenn ihr keinen doppelten Backflip in der Pipe stehen könnt, sorgt eine Action-Cam für einmalige und besondere Erinnerungen an eure Ski-Ausflüge. Die Kameras sind besonders robust gebaut und kommen in wasserdichten Gehäusen und mit vielseitigen Halterungen daher, sodass sie am Körper (zum Beispiel mit einem Brustgurt), auf dem Helm oder auch direkt auf dem Snowboard angebracht werden. Die Bedienung erfolgt im Idealfall bequem mit dem Smartphone. Marktführer in diesem Segment ist natürlich die Firma GoPro. Wer sich deren aktuelle Modelle nicht leisten kann, findet inzwischen aber auch brauchbare und günstigere Alternativen von anderen Herstellern.

Touchscreen-Handschuhe

Mit einem Touchscreen-kompatiblen Handschuh kann auch ohne frierende Finger das Smartphone bedienen. (Quelle: dakine.com)
Mit einem Touchscreen-kompatiblen Handschuh kann auch ohne frierende Finger das Smartphone bedienen. (Quelle: dakine.com)

Das Smartphone muss heutzutage auf der Piste natürlich dabei sein. Keiner möchte auf Musik beim Fahren, einen Schnappschuss auf der Alm oder das Telefon im Notfall verzichten. Problematisch dabei ist nur, dass heutige Touchscreens im kapazititven Verfahren funktionieren. Das heißt, sie registrieren keinen physikalischen Druck, sondern die Leitfähigkeit der menschlichen Haut. Mit einem Handschuh lässt sich so ein Display also eigentlich nicht bedienen. Seit einigen Jahren stellen sich aber die Handschuh-Hersteller auf diese Anforderungen ein und bringen entweder komplett neue Materialien auf den Markt, die über genug Leitfähigkeit verfügen, oder indem sie einzelne Fingerspitzen mit einem anderen Obermaterial ausstatten. Solche Handschuhe gibt es auch in ordentlicher Stärke und hochwertiger Materialqualität, wie man sie beim Ski- und Snowboardfahren erwartet. Alternativ kann man auch einen dünneren Unter-Handschuh verwenden. Mit dem lässt es sich dann auch exakter tippen als mit einem groben und stark gefütterten Winterhandschuh.

Externes Akkupack

Ein externer Akku gehört für exzessive Smartphone-Nutzer heutzutage zur Standard-Ausrüstung, besonders auf der Piste abseits von der nächsten Steckdose. (Quelle: amazon.com)
Ein externer Akku gehört für exzessive Smartphone-Nutzer heutzutage zur Standard-Ausrüstung, besonders auf der Piste abseits von der nächsten Steckdose. (Quelle: amazon.com)

Ein Skitag beginnt meistens sehr früh, immerhin wollen die meisten Sportler die teilweise saftigen Ticketpreise voll ausnutzen, sodass man schonmal gerne acht Stunden auf der Piste verbringt. Zusammen mit der eventuellen An- und Abreise ins Skigebiet ist ein solcher Tag eine große Herasuforderung für den Akku von aktuellen Smartphones. Da kann es gut vorkommen, dass der Akku schon am Nachmittag schlapp macht. Dafür gibt es inzwischen zum Glück tolle, mobile Zusatzakkus in verschiedenen Größen und Kapazitäten. Natürich sollte ein solcher beim Skifahren möglichst leicht und klein sein, sodass er zusammen mit dem Handy in die Jackentasche passt und dabei das Smartphone laden kann. Gleichzeitig soll er natürlich auch möglichst viel Kapazität bieten.

Outdoor Smartphone-Hülle

Eine Smartphone-Hülle für Outdoor-Zwecke schützt das Handy auch auf der Piste vor Wasser, Kratzern und Stürzen. (Quelle: lifeproof.com)
Eine Smartphone-Hülle für Outdoor-Zwecke schützt das Handy auch auf der Piste vor Wasser, Kratzern und Stürzen. (Quelle: lifeproof.com)

Zugegeben, das Smartphone mit auf die Piste zu nehmen ist nicht immer ganz ungefährlich. Das teure Gerät könnte ganz schnell mal im Schnee landen oder einen harten Sturz auf Eis erfahren. Wer öfter auf der Piste ist, tut deswegen sicherlich nicht schlecht daran, sein Smartphone in eine Outdoor-Hülle zu verfrachten, die vor Wasser und Stürzen schützt.

LVS-Gerät (auch Lawinen-Pieps genannt)

Kann nicht so viel wie ein Smartphone, rettet aber Leben: Ein LVS-Gerät. (Quelle: pieps.com)
Kann nicht so viel wie ein Smartphone, rettet aber Leben: Ein LVS-Gerät. (Quelle: pieps.com)

Dieses hat leider keinen Touchscreen und kann auch nicht mit einem Quad-Core-Prozessor aufwarten. Dafür ist es umso wichtiger, wenn man sich abseits der präparierten Pisten bewegt. Ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) ist ein handtellergroßes Gerät, welches in den meisten Fällen sowohl als Sender und Empfänger funktioniert. Bei einer Abfahrt wird es um den Körper geschnallt, und im Unglücksfall können andere Skifahrer mit einem solchen Gerät eine Peilung vornehmen um den Verschütteten zu suchen. Die Geräte kosten zwischen 100 und 300 Euro und gehören zur Pflichtausstattung für Fahrer, die gerne im naturbelassenen Tiefschnee unterwegs sind.

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Moritz Stückler
Die 5 spannendsten Gadget-Trends 2013 [TechnikLOAD 142] http://t3n.de/news/5-spannendsten-gadget-trends-2013-516489/ 2013-12-12T15:32:27Z
In zwei Wochen ist 2013 schon vorbei. Wir blicken auf das Gadget-Jahr zurück und präsentieren euch unsere Highlights.

In zwei Wochen ist 2013 schon vorbei. Wir blicken auf das Gadget-Jahr zurück und präsentieren euch unsere Highlights.

Diese Folge wird präsentiert von hardwrk.com – Mach dein MacBook Pro zur SSD-Rakete!

Das Jahr 2013 ist bald schon wieder vorbei. Grund genug für uns, darauf zurückzublicken und euch unsere Gadget-Hightlights zu präsentieren. Das sind allgemein die Smartwatches, insbesondere die Pebble, die Fitness-Armbänder wie das Jawbone Up, der Chromecast von Google, der Fingerabdruck-Sensor im iPhone 5s und günstige Smartphones wie das Moto G. Auf Platz 1 küren Luca und Johannes die Entwicklung im Segment der Smartwatches – vielleicht sitzen beide im neuen Jahr mit ihrer eigenen in der Sendung.

TechnikLOAD: Jede Woche neu!

Verpasse keine Folge unseres TV-Magazins und besuche technikload.de für die Shownotes zu den Sendungen.

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Johannes Schuba
Weihnachtsgeschenke für Geeks: Die t3n-Tipps rund um Gadgets, Toys und Technik http://t3n.de/news/weihnachtsgeschenke-geeks-nerds-gadgets-512830/ 2013-12-05T09:21:33Z
Der eine tut sich schwer mit der Geschenkwahl für die Eltern, dem anderen bereitet der Partner Kopfzerbrechen – die Königsdisziplin besteht aber im Finden der richtigen Weihnachtsgeschenke für...

Der eine tut sich schwer mit der Geschenkwahl für die Eltern, dem anderen bereitet der Partner Kopfzerbrechen – die Königsdisziplin besteht aber im Finden der richtigen Weihnachtsgeschenke für Geeks. Wir haben eine Reihe von Geschenktipps gesammelt und diese in verschiedene Preisekategorien unterteilt.

Eine vollständige Übersicht allers Weihnachtsgeschenke für Geeks erhaltet ihr in der folgenden Galerie. Alternativ könnt ihr auch direkt zu den einzelnen Preiskategorien springen:

Weihnachtsgeschenke für Geeks von 100 bis 200 Euro

Weihnachtsgeschenke für Geeks von 50 bis 100 Euro

Weihnachtsgeschenke für Geeks unter 50 Euro

Weiter Geschenkideen findet ihr in unserem Überblicksartikel Weihnachtsgeschenke für Geeks aus dem vergangenen Jahr. Für alle, die erst auf den letzten Drücker merken, dass ja Heiligabend ist, eignet sich der t3n-Artikel Digitale Weihnachtsgeschenke, die noch Heiligabend eingelöst werden können.

Weihnachtsgeschenke für Geeks über 200 Euro

Adidas micoach Smart Run

Ein Weihnachtsgeschenk für sportliche Geeks – die miCoach Smart Run von Adidas. (Bild: Adidas).
Ein Weihnachtsgeschenk für sportliche Geeks – die miCoach Smart Run von Adidas. (Foto: Adidas)

Smartwatches sind weiterhin auf dem Vormarsch. Auch Adidas hat ein eigenes Modell speziell für Läufer am Start. Die miCoach Smart Rund bietet neben diversen Fitnessfunktionen unter anderem die Möglichkeit, Musik abzuspielen (drei Gigabyte interner Speicher steht für Musikdateien zur Verfügung). Der kleine Handgelenk-Computer läuft mit Android Jelly Bean, verfügt über ein Touch-Display und diverse Sensoren wie GPS, Beschleunigung und optische Herzfrequenzmessung. Der Träger wird mittels Vibration oder Audiosignal beispielsweise über eine zu hohe Schrittfrequenz informiert. Mit einer entsprechenden Software lassen sich auch Trainingspläne erstellen, die Nutzer aus dem miCoach Online-Tool per WLAN auf ihre Smartwatch übertragen können. Die Smart Run kostet rund 400 Euro – mehr Informationen findet ihr in dem Artikel „Smartwatch für Läufer: Adidas stellt miCoach Smart Run vor“.

Angelbird SSD2go

Die SSD2go ist eine schicke und smarte Festplatte für unterwegs. (Bild: Angelbird).
Die SSD2go ist eine schicke und smarte Festplatte für unterwegs. (Bild: Angelbird)

Die in Östereich entwickelte und hergestellte SSD2go von Angelbird ist nicht nur ein schmuckes, sondern auch ein smartes Stück Hardware. Die Aluminium-Ummantelung gibt der externen Festplatte einen edlen Look und soll die SSD schützen. Interessenten können aus vielen unterschiedlichen Farben auswählen und diese miteinander auf Vorder- und Rückseite kombinieren. Die SSD2go bietet neben einem ansprechenden und robusten Äußeren auch beachtliche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten mit bis zu 460 Megabyte pro Sekunde über USB 3.0. Darüber hinaus bietet die Platte einen dedizierten Stromkreislauf und das so genannten Feature Uninterruptible Power Supply. Die Technologie versorgt die SSD bei einem Stromausfall bis zu vier Sekunden lang weiter mit Strom, um sicher zu stellen, dass die Platte herunterfahren kann. Die kleinste SSD2go mit 128 Gigabyte Speicherplatz kostet rund 250 Euro. Es stehen auch Varianten mit 160, 240, 320, 480 und 640 Gigabyte zur Verfügung.

Ninja Blocks

(Bild: Ninjablocks).
Nicht nur für Bastler. (Foto: Ninjablocks)

Das Internet der Dinge – schon mal gehört? Die Ninja Blocks fallen in jedem Fall in diese Kategorie, denn sie verbinden das Internet mit der realen Welt. Die kleinen Open-Source-Blöcke arbeiten mit einem Cloud-Dienst zusammen und kommunizieren auf diese Weise mit Web-Apps. So benachrichtigen sie den Anwender beispielsweise, wenn ein Freund auf Xbox Live online geht oder er eine Nachricht auf dem Smartphone bekommt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind überaus vielfältig und nur von der eigenen Kreativität begrenzt. Ein Ninja Block beinhaltet eine RGB-LED, einen Temperatur- und einen Bewegungssensor, vier Erweiterungsanschlüsse und einen USB-Port. Das Ninja-Blocks-Kit kostet 199 US-Dollar.

Xbox One

Die Xbox One ist jetzt zum Preis von 499 Euro erhältlich. (Bild: Microsoft).
Die Xbox One ist jetzt zum Preis von 499 Euro erhältlich. (Bild: Microsoft)

Mit der Xbox One ist nach acht Jahren der Nachfolger der Xbox 360 erhältlich. Die Konsole richtet sich nicht nur an Spieler, sondern wird von Microsoft als Entertainment-Schaltzentrale fürs Wohnzimmer positioniert. Besonders die Sprachsteuerung und die Medienstrategie sowie die Möglichkeit, Apps während des Spielens nutzen zu können, sprechen für die Xbox One. Auf t3n.de findet ihr einen Ausführlichen Test zur Microsoft-Konsole, die 499 Euro kostest.

PlayStation 4

Die PlayStation 4 ist für 399 Euro erhältlich. (Bild: Sony).
Die PlayStation 4 ist für 399 Euro erhältlich und das perfekte Weihnachtsgeschenk für Gamer. (Bild: Sony)

Der direkte Vorgänger der neuen Sony-Konsole war bei der Markteinführung im Jahr 2006 ein riesiges und teures Stück Hardware. Mit der PlayStation 4 haben sich die Japaner für einen Neuanfang entschieden – unter Berücksichtigung der Erfahrungen, die der Konzern mit der PS 3 gemacht hat. Die PlayStation 4 ist für 399 Euro erhältlich und besticht mit einer kompakten Bauweise. Dank der gebotenen Rechenleistung ist die PlayStation 4 in der Lage, Spiele in 1080p zu präsentieren und gleichzeitig Postprocessing-Kantenglättung einzusetzen. Auf t3n.de findet ihr einen ausführlichen Test der PlayStation 4.

DJI Phantom

Quadrokopter mit GoPro-Halterung. (Bild: DJI).
Quadrokopter mit GoPro-Halterung. (Bild: DJI)

Hersteller DJI bezeichnet den Quadrokopter Phantom selbst als eine All-in-One-Solution to Fly. Das ist nicht übertrieben, denn die ein Kilogramm schwere Drohne wird fertig zusammengebaut inklusive einer vorkonfigurierten Fernbedienung ausgeliefert. Der Quadrokopter lässt sich vergleichsweise einfach steuern und glänzt mit stabilen und zuverlässigen Flugeigenschaften. Der Phantom verfügt über eine Halterung für die GoPro-Actionkamera. Damit eignet sich die Drohne auch für das Erstellen spannender Videos oder von Panorama-Aufnahmen der Umgebung. Der Quadrokopter kostet 420 Euro.

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Sébastien Bonset
Smartphone-Benachrichtung mit Geruch: Geräusche und Vibrationen waren gestern http://t3n.de/news/smartphone-benachrichtung-geruch-507461/ 2013-11-08T09:46:45Z
Ein japanisches Gadget will Benachrichtigungen riechbar machen. Gekoppelt an den Kopfhörerausgang eures iOS- oder Android-Gerätes könntet ihr in Zukunft eingehende Nachrichten am Geruch erkennen.

Ein japanisches Gadget will Benachrichtigungen riechbar machen. Gekoppelt an den Kopfhörerausgang eures iOS- oder Android-Gerätes könntet ihr in Zukunft eingehende Nachrichten am Geruch erkennen.

Scentee: Euer Smartphone macht euch mit Dürften auf eingehende Nachrichten aufmerksam. (Bild: Amazon)
Scentee: Euer Smartphone macht euch mit Dürften auf eingehende Nachrichten aufmerksam. (Foto: Amazon)

Als Synästhetiker bezeichnet man Menschen, deren Sinne sich vermischen. So können Synästhetiker beispielsweise Geräusche riechen oder als Form oder Farbe wahrnehmen. Wir anderen sind auf die Sinneseindrücke angewiesen, die sich uns tatsächlich darbieten. Über eine neue E-Mail oder eine Freundschaftsanfrage auf Facebook kann unser Smartphone uns demnach nur mit den vorhandenen Bordmitteln, also Tönen oder Vibrationen, informieren – bisher zumindest. Das japanische Gadget Scentee erlaubt es, einen weiteren Sinn dafür zu nutzen.

Scentee: Das Smartphone strömt Gerüche aus

Scentee macht Nutzer eines Smartphones mit Gerüchen auf eingehende Nachrichten aufmerksam. Das Gerät sitzt etwas unförmig auf dem Kopfhörerausgang des Smartphones, wiegt 17 Gramm und kann mit verschiedenen Kapseln befüllt werden. Die Kapseln sollen bis zu 100 Mal einen Geruch abgeben können und jeweils etwa fünf US-Dollar kosten.

Jede Kapsel bietet einen anderen Geruch, immerhin sind Geschmäcker ja verschieden. Zur Auswahl stehen derzeit Kokosnuss, Jasmin, Maissirup, Rosen, Zimtrolle, Minze, Ylang-Ylang, Curry, Erdbeeren, Kaffee und Lavendel. Aber es soll auch eine limitierte Barbecue-Kollektion mit den Gerüchen zweier Fleischsorten und dem Duft von Ofenkartoffeln geben.

Scentee: Das sind die Dürfte für euer Smartphone. (Screenshot: Scentee)
Scentee: Das sind die Dürfte für euer Smartphone. (Screenshot: Scentee)

Scentee: Smartphone-Apps kommen für iOS und Android

Zur Steuerung von Scentee gibt es Apps für iOS 6.1.4 oder höher und Android 4.0 oder höher. Neben dem Einsatz für Benachrichtigungen gibt es auch die Möglichkeit, einen Timer einzustellen, um zu bestimmten Uhrzeiten mit dem eigenen Lieblingsgeruch verwöhnt zu werden. Aufgeladen wird das Gadget per MicroUSB, ab dem 15. November 2013 soll es auf der japanischen Seite von Amazon verfügbar sein.

Die Macher haben einen nach westlichen Maßstäben eher merkwürdigen Werbekurzfilm gedreht, der Nutzer vom Sinn des Geräts überzeugen soll. Das Video findet ihr unter dem Artikel. Solltet ihr beim Japanischunterricht gepennt haben, könnt ihr euch englische Untertitel anzeigen lassen, um dem bisweilen etwas deprimierenden Plot folgen zu können.

via mashable.com

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Kim Rixecker