Gadgets | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Gadgets 2014-10-30T09:25:49Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/gadgets Microsoft Band: Vielversprechendes Wearable aus Redmond http://t3n.de/news/microsoft-stellt-band-575399/ 2014-10-30T09:25:49Z
Die Gerüchte haben ein Ende: Microsoft hat sein Wearable vorgestellt. Es heißt „Band“. Wir zeigen euch, was das Gadget kann.

Die Gerüchte haben ein Ende: Microsoft hat sein Wearable vorgestellt. Es heißt „Band“. Wir zeigen euch, was das Gadget kann.

Eine Mischung aus Fitness-Tracker und Smartwatch – das trifft auf das Micosoft Band am besten zu. Das Unternehmen aus Redmond hat am gestrigen Abend sein Wearable vorgestellt, das neben vielen Fitness-Funktionen auch Smartwatch-Funktionen mit an Bord hat. Die vielen Gerüchte der letzten Monate sind damit Geschichte.

Microsoft Band: E-Mails lesen, aber auch Schlaf tracken

Die Mischung zwischen Fitness und Smartwatch bringt viele Funktionen aus beiden Bereichen auf ein Gerät. Ähnlich wie die Gear Fit von Samsung kann das Microsoft Band neben Office-Funktionalitäten auch für eine bessere Gesundheit sorgen. Neben Guided Workouts überwacht das Wearable die Herzfrequenz dauerhaft, kann sportliche Aktivitäten aufzeichnen und trackt den Schlaf. Daneben können aber auch E-Mails und Benachrichtigungen vom Smartphone gelesen werden. Außerdem werden Anrufe und SMS angezeigt und können mit Standard-Textvarianten beantwortet werden.

So sieht das Wearable aus dem Hause Microsoft aus. Neben Fitness-Tracker-Funktionen bringt es auch die Möglichkeiten einer Smartwatch mit. (Bild: Microsoft)
So sieht das Wearable aus dem Hause Microsoft aus. Neben Fitness-Tracker-Funktionen bringt es auch die Möglichkeiten einer Smartwatch mit. (Bild: Microsoft)

Auch der Kalender und natürlich auch die absolvierten Aktivitäten können auf dem Gadget eingesehen werden. Weiterhin ist Microsofts Sprachassistent Cortana auf dem Band vertreten und unterstützt den Nutzer bei der Eingabe von Texten oder beispielsweise Terminen in den Kalender sowie der Frage nach dem Wetter und dem Erstellen von Erinnerungen. Für Freunde der Anpassung ist es möglich, verschiedene Farbschemata zu nutzen.

Das Microsoft Band unter der Haube und die Kompatibilität

Das Touch-Display des Microsoft Band hat eine Größe von 0,43 mal 1,30 Zoll. Als Prozessor kommt ein ARM Cortex M4 MCU zum Einsatz. Neben einem Helligkeitssensor können sich Käufer auch darüber freuen, dass das Band einen integrierten GPS-Sensor hat, um das Tracken von Strecken auch ohne Smartphone zu ermöglichen. Das lassen einige andere Wearables leider vermissen.

Das Microsoft Band funktioniert neben Windows Phone auch mit Android und iOS. (Bild: Microsoft)
Das Microsoft Band funktioniert neben Windows Phone auch mit Android und iOS. (Bild: Microsoft)

Mittels Bluetooth 4.0 Low Energy verbindet sich das Band mit Android-Geräten ab Version 4.3, iOS-Geräten ab Version 7.1 und Windows-Phone-Geräten ab Windows Phone 8.1 Update 1. Mit der Microsofts Health-App, die es für alle drei Systeme gibt, wird das Gadget gekoppelt und synchronisiert sich dann.

Das Microsoft Band ist wasserscheu, hält zwei Tage durch und liegt im preislichen Durchschnitt

Die Akkulaufzeit gibt Microsoft selbst mit zwei Tagen an, wenn man eine Stunde pro Tag eine Aktivität durchführt und acht Stunden Schlaf trackt. Auf dem Papier klingt das nicht sonderlich viel, das Band muss sich da natürlich noch im Alltagsgebrauch beweisen.

Der wohl einzige Kritikpunkt am Microsoft Band: Es ist nicht wasserresistent. Microsoft sagt dazu, dass ihm ein paar Tropfen beim Hände waschen oder der Schweiß beim Sport treiben nichts ausmachen, man damit aber weder duschen noch tauchen gehen sollte. Bei solch einem Wearable ist das für mich persönlich leider ein Manko – im Alltagsgebrauch wäre das durchaus praktisch. Wenn man das Gadget schon den ganzen Tag trägt, um auch den Schlaf tracken zu können und es dann zu Wasseraktivitäten abnehmen muss, ist das sehr schade.

199 US-Dollar verlangt Microsoft für sein Band. Im Vergleich zu alleinigen Fitness-Trackern ist das etwas mehr, im Vergleich mit Smartwatches der Durchschnitt. Und mit zweiteren kann man das Band sicherlich besser vergleichen. Im Vergleich zur ähnlichen Gear Fit, die allerdings nur mit Samsung-Geräten funktioniert und für um die 140 Euro zu haben ist, muss man für das Microsoft Band auch noch etwas mehr auf den Tisch legen.

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Johannes Schuba
Nach Rückruf-Panne: Fitbit bringt gleich drei neue Armbänder auf den Markt http://t3n.de/news/rueckruf-panne-fitbit-gleich-574703/ 2014-10-28T06:57:24Z
Die neuen Fitness-Tracker heißen Charge und Charge HR, mit Surge stellt Fitbit außerdem eine „Fitness Watch“ vor. Die neuen Gadgets kommen in den nächsten Monaten in den Handel.

Die neuen Fitness-Tracker heißen Charge und Charge , mit Surge stellt Fitbit außerdem eine „Fitness Watch“ vor. Die neuen kommen in den nächsten Monaten in den Handel.

Fitbit tastet sich an Smartwatch heran

Um den Fitness-Tracker-Hersteller Fitbit ist es in den vergangenen Monaten ruhig geworden. Im Frühling musste das Unternehmen wegen Hautirritationen eine Million Stück seines aktuellsten Produkts „Force“ zurückrufen. Jetzt wappnet sich Fitbit mit gleich drei neuen Wearables für einen Neustart - und wagt dabei einen Schritt in Richtung Smartwatch.

Das „Fitbit Charge“ ist der direkte Nachfolger des Force. Das Armband verfügt über die gängigen Funktionen eines Fitness-Trackers. Ein kleines Display zeigt Uhrzeit und Statistiken an. Neu beim Charge ist das Caller ID-Feature. Damit sehen Nutzer eingehende Anrufe. Charge ist ab November um 130 US-Dollar erhältlich.

Charge, Charge HR und Surge heißen die Neuheiten von Fitbit. (Bild: Fitbit)
Charge, Charge HR und Surge heißen die Neuheiten von Fitbit. (Bild: Fitbit)

Herzfrequenz, Caller ID und GPS

Mit „Charge HR“ kommt Anfang 2015 eine erweiterte Version des Trackers auf den Markt. Das Band hat im Gegensatz zu Charge einen Herzfrequenz-Messer integriert und zeigt damit auch die Workout-Intensität sowie den Kalorienverbrauch an. Das macht sich bei der Akkulaufzeit bemerkbar. Während Charge laut dem Hersteller sieben Tage läuft, muss das Charge HR-Band schon nach fünf Tagen aufgeladen werden.

Die wichtigste Neuerung ist allerdings "„Fitbit Surge“. Der Hersteller bezeichnet das Gadget als „Fitness Super Watch“. Die Uhr hat neben einem Herzfrequenz-Messer auch GPS integriert und liefert seinen Trägern Kennzahlen nach ausgewählten Aktivitäten. Surge verfügt über einen Touch-Screen und ist laut Fitbit das dünnste, leichteste Produkt in seiner Kategorie. Die Fitness-Uhr soll ebenfalls Anfang 2015 erhältlich sein und ist mit 250 US-Dollar das bisher teuerste Gerät des kalifornischen Produzenten.

via blog.fitbit.com

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Elisabeth Oberndorfer
Gamer und Geeks aufgepasst: Jetzt gibt es lootchest-Boxen! [t3n-Aktion] http://t3n.de/news/gamer-geeks-aufgepasst-gibt-567821/ 2014-09-24T11:00:24Z
Jeden Monat verschickt lootchest eine Überraschungsbox mit Gadgets, Shirts und Nerd-Stuff an seine Abonnenten. Was genau drin ist, weiß nur das lootchest-Team. Für die ersten 30 t3n-Neuabonnenten …

Jeden Monat verschickt lootchest eine Überraschungsbox mit , Shirts und Nerd-Stuff an seine Abonnenten. Was genau drin ist, weiß nur das lootchest-Team. Für die ersten 30 t3n-Neuabonnenten haben wir je eine Box gesichert.

Hast du schon ein t3n-Abo? Falls nicht, ist das ausnahmsweise gut für dich. Denn als Neuabonnent hast du aktuell die Chance auf eine lootchest-Box, die etwa sechs bis acht geekige Überraschungen bereit hält. Doch die gibt es nur, wenn du schnell bist, da unser Vorrat auf 30 Boxen beschränkt ist.

Was dich erwartet?

Im Mai haben wir schon zwei lootchest-Monatsboxen verlost. Unter anderem waren Comics aus den Jahren 1998 und 2000 dabei. Aber am besten machst du dir selbst ein Bild:

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Charlyn Schaper
Bau dir dein eigenes Siri: api.ai bietet dir ein Sprach-Interface für Apps und Gadgets http://t3n.de/news/bau-dir-eigenes-siri-apiai-567555/ 2014-09-17T12:31:20Z
Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)
Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)

Siri ohne Siri: Mit api.ai zu einem Sprach-Interface für die eigene App

Früher waren sie der Stoff, aus dem Science-Fiction-Filme gemacht wurden: hosentaschengroße Computer, die auf Zuruf reagieren und die Antworten auf unsere Fragen selbst verbal wiedergeben. 2014 ist das längst ein alter Hut. Egal ob Siri, Google Now oder Cortana: Mittlerweile verfügen alle großen Smartphone-Betriebsysteme über einen Assistenten mit Sprachsteuerung.

Mit api.ai gibt es jetzt eine Plattform, mit der jeder Entwickler seine App um ein ähnliches Sprach-Interface erweitern kann. Der Hersteller bietet ein SDK für Android und iOS an, für Entwickler von Web-Apps gibt es auch ein HTML- und JavaScript-Beispiel auf GitHub. Über die REST-API des Anbieters könnte die Sprachsteuerung auf Basis von api.ai letztlich auf jeder Plattform genutzt werden. Immerhin sehen die Macher ihre Plattform als ideale Ergänzung für jede Art von Gerät, sei es ein Smartphone, ein Wearable oder ein Roboter.

Sprachsteuerung für eure Apps: So funktioniert api.ai

Vereinfacht ausgedrückt müsst ihr als Entwickler zunächst sogenannte „Entities“ bestimmen. Dabei handelt es sich letztlich jeweils um eine Sammlung von Begriffen mit derselben Bedeutung. Bei einer Musik-App würdet ihr beispielsweise „Rock“ und „Rock & Roll“ als gemeinsamen Eintrag betrachten. In einem zweiten Schritt definiert ihr Aktionen, die in Bezug auf die „Entities“ möglich sind. Wie das genau geht, erfahrt ihr in der Dokumentation von api.ai.

Ihr könnt api.ai kostenlos nutzen, sofern ihr nicht die Grenze von 100 Anfragen pro Nutzer und Monat überschreitet und nicht mehr als 1.000 Nutzer habt. Dann seid ihr aber auch in der Anzahl der möglichen Befehle begrenzt. Wenn ihr mehr wollt, müsst ihr einen Dollar-Cent pro Monat und aktivem Nutzer bezahlen. Dann seid ihr völlig unbeschnitten in der Anzahl möglicher Befehlen. Allerdings gilt dieses Angebot „nur“ bis zu einer Anzahl von einer halben Million Nutzern. Wer mehr User hat, kann sich vom Anbieter ein individuelles Angebot machen lassen.

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Kim Rixecker
Arbeitet doch, wo ihr wollt! 13 clevere Gadgets für euer mobiles Büro http://t3n.de/news/arbeitet-doch-wollt-13-clevere-564305/ 2014-08-29T18:59:18Z
Längst ist das Arbeiten unterwegs für viele Menschen zum Alltag geworden. In unserer Themenwoche Karriere haben wir für euch Gadgets unter die Lupe genommen, die euch dabei unterstützen – von …

Längst ist das Arbeiten unterwegs für viele Menschen zum Alltag geworden. In unserer haben wir für euch unter die Lupe genommen, die euch dabei unterstützen – von Taschen über mobile Drucker bis hin zum passenden Outfit. Wer ständig unterwegs ist oder auf Reisen arbeitet, kennt das Problem: Man ist immer auf der Jagd nach einer Steckdose oder freiem WLAN, schleppt sein ganzes Tech-Chaos durch die Gegend und fühlt sich von der Außenwelt gestört. Und wo soll man drucken oder scannen, wenn man nur mit seinem Laptop und Smartphone bewaffnet ist? Wir stellen euch 13 Gadgets vor, mit denen dein mobiles Büro stress- und störungsfrei den ganzen Tag lang läuft!

Taschen, die deine Geräte aufladen

Die Powerbag oder der Tylt Energi Backpack sind Taschen und Rucksäcke, die mit ihrer integrierten Batterie Smartphones, Tablets, E-Reader und Laptops laden. Alles, was sich per USB-Slot chargen lässt, bekommt neuen Saft, während du von A nach B fährst oder im Park chillst. Dieselbe Funktion hat die SunnyBAG, die die benötigte Energie aus Solarpanels generiert.

Geräte aufladen mit Taschen oder Rucksäcken. (Foto: Tylt)
Geräte aufladen mit Taschen oder Rucksäcken. (Foto: Tylt)

Power-Packs fürs Laden ohne Strom

Keine Steckdose in Sicht? Akku-Packs oder Power-Banks sind portable Akkus, über deren USB-Anschlüsse du ein bis zwei Geräte ohne Stromanschluss aufladen kannst. Der Patriot Fuel+ 6.000 mAh schnitt im Test von Computerbild als Testsieger ab.

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Solar-Ladegeräte sind für Outdoor-Fans zu empfehlen. Fährst du viel mit dem Auto, kann ein USB-Kabel für den Zigarettenanzünder Leben retten. Ganz oldschool bist du mit batteriebetriebenen Ladegeräten unterwegs. Und für Sportskanonen gibt es sogar Ladegeräte, die über den Fahrrad-Dynamo oder die Laufschuh-Sohle betrieben werden!

Portabler Akku. (Foto: Geizhals.at)
Portabler Akku. (Foto: Geizhals.at)

Multifunktionale Handy-Hüllen

Das Mophie ist eine Schutzhülle mit integriertem Zusatzakku und bis zu 64 Gigabyte zusätzlichem Speicherplatz für Apple- und Samsung-Geräte. Es versorgt das Smartphone mit bis zu 100 Prozent zusätzlicher Akkulaufzeit. Das Mophie wird einfach wie ein Cover über das iPhone gestülpt – der Zusatzakku befindet sich im unteren Teil und kann direkt an den Kabel-Ausgang angedockt werden.

Nicht nur Schutzhülle sondern auch Zusatzakku und -speicher. (Foto: Mophie)
Nicht nur Schutzhülle sondern auch Zusatzakku und -speicher. (Foto: Mophie)

Mobile WLAN-Router

Notebooks ohne integrierte UMTS-Module bekommst du klassisch mit einem Surf-Stick mit SIM-Karte ins Netz. Für mehrere Geräte oder ein Tablet ohne USB-Port empfehlen sich mobile UMTS-Router: Die WLAN-Hotspots sind nicht größer als eine Schachtel Zigaretten, kommen mit integriertem Akku und verbinden bis zu 20 Geräte mit dem Internet. Geeignete Hotspots gibt es zum Beispiel von Huawei. Alternativ kannst du natürlich auch dein Smartphone als Hotspot verwenden – das saugt allerdings viel Datenvolumen und Energie aus dem Handy und bietet oft nur mittelmäßige Geschwindigkeit.

Mobile WLAN-Router. (Foto: Connect.de)
Mobile WLAN-Router. (Foto: Connect.de)

Signal-Booster fürs WLAN

Ein Signal-Booster wie der Apple Airport Express verstärkt das Signal eines vorhandenen WLAN-Anschlusses, beispielsweise im Hotel oder Café. So kannst du auch mehrere Geräte mit dem Netz verbinden – das Hotel erkennt nur den Router als einziges Gerät und du musst nicht doppelt und dreifach für's WLAN bezahlen. Der Airport Express kann auch mit einem DSL- oder Kabelmodem verbunden und so zum WLAN-Router umfunktioniert werden.

Signal Booster für WLAN von Apple. (Foto: Apple)
Signal Booster für WLAN von Apple. (Foto: Apple)

Universale Surf-Sticks fürs Ausland

Neben freiem WLAN und dem Besuch von Internetcafés gibt es im Ausland eine dritte Möglichkeit, mobil im Internet zu surfen: Über einen UMTS-Stick ohne SIM-Lock und eine nationale SIM-Karte für den Datenverkehr. Die SIM-Karte des Ziellandes, am besten Prepaid, wird in den Stick gesteckt und dieser wird an den USB-Slot des Laptops angeschlossen. Offene Websticks gibt es zum Beispiel von Fonic, Huawei oder 4G, sie kosten um die 30 Euro.

Surf-Sticks fürs Ausland. (Foto: Fonic)
Surf-Sticks fürs Ausland. (Foto: Fonic)

Der kleinste Drucker der Welt

Der Epson PX-S05 ist der weltweit kleinste und leichteste Drucker in A4-Größe und lässt sich angenehm in deiner Tasche verstauen. Er druckt 50 farbige und 100 schwarz-weiße Seiten mit maximal 5760 x 1440 DPI und ist nur 1,6 Kilogramm schwer. Der Drucker hat einen eigenen Akku und kann über eine USB-Schnittstelle aufgeladen werden, außerdem ist er WLAN-kompatibel. Erhältlich ab September!

Der kleinste Drucker der Welt. (Foto: Damngeeky.com)
Der kleinste Drucker der Welt. (Foto: Damngeeky.com)

Ein Mini-Scanner mit Swipe-Mechanik

Der PocketScan wurde im Juli erfolgreich auf Kickstarter finanziert und befindet sich jetzt in der Produktion. Das Schweizer Startup Dacuda erfand den Hand-Scanner, mit dem man einfach über eine Oberfläche „wischt“, um sie zu scannen. Das funktioniert nicht nur mit Text, sondern auch mit Bildern und praktisch allen glatten Oberflächen.

Mobile Workstation vom Feinsten

La Fonction No. 1 ist eine hochwertige Ledertasche, die sich in eine mobile Workstation verwandelt: Sie schützt den Laptop vor Sonneneinstrahlung, fremden Blicken, Kratzern und generell der störenden Außenwelt. Massig Platz für andere Gadgets, Stifte, Blöcke und mehr ist auch vorhanden. Für stolze 840 Euro gehört sie dir!

Aus Tasche wird Workstation. (Foto: La Fonction)
Aus Tasche wird Workstation. (Foto: La Fonction)

Noise-Cancelling Kopfhörer

Den Lärm und Stress der Umgebung ausblenden und konzentriert arbeiten oder entspannt Musik hören: Das versprechen geräuschunterdrückende Kopfhörer. Als Marktführer gelten der Sony MDR-1RNC, Beats Studio 2.0 und Bose QuietComfort 15. Die In-Ear-Kopfhörer Sennheiser MM70s sind die günstigere Variante.

Keine störenden Umgebungsgeräusche. (Foto: Giga.de)
Keine störenden Umgebungsgeräusche. (Foto: Giga.de)

Das Kensington-Notebook-Lock

Du arbeitest alleine im Kaffeehaus und musst mal kurz austreten? Sollst du deinen ganzen Krempel einpacken und mit aufs WC nehmen oder alles liegen lassen und auf das Gute im Menschen vertrauen ...? Am besten anketten!

Das Kensington-Schloss ist eine Diebstahlsicherung für Laptops. Du schließt das eine Ende an den Laptop an und befestigst das Drahtseil mit dem anderen Ende an einer Verankerung, ähnlich einem Fahrradschloss. Mit einem Schlüssel sperrst du die ganze Konstruktion ab. Aber Achtung: Die Gehäuse aus Plastik lassen sich herausbrechen und die Drahtseile mit einer Zange durchschneiden, also beeil dich lieber trotzdem am stillen Örtchen.

Sicherheit für den Laptop. (Foto: Amazon)
Sicherheit für den Laptop. (Foto: Amazon)

Ein Organisationsgenie für deine Technik

In deiner Tasche wirbeln fröhlich Geräte, Ladekabel und Accessoires herum? Der Grid-It-Organizer besteht aus vielen elastischen, unterschiedlich langen Gummibändern, die deinen Kram sicher an Ort und Stelle festhalten. In verschiedenen Größen und Farben passt der Grid-It in jede Tasche.

Schluss mit Chaos. (Foto: Toolsandtoys.net)
Schluss mit Chaos. (Foto: Toolsandtoys.net)

Das passende Outfit für Techies

Wenn du willst, kannst du deine Geräte auch direkt am Körper tragen und laden: Die Tech-Enabled-Kleidung von SCOTTeVEST hat bis zu 42 Taschen, unter anderem für iPad, Smartphone und Kamera. Manche Taschen verfügen über eine Clear-Touch-Oberfläche, sodass du Geräte mit Touchscreen bedienen kannst, ohne sie aus der Jackentasche zu nehmen. Kopfhörer und Akkus finden natürlich auch Platz in den praktischen Jacken, Mänteln und Westen.

Alle Gadgets direkt am Körper und voll geladen. (Foto: SCOTTeVEST)
Alle Gadgets direkt am Körper und voll geladen. (Foto: SCOTTeVEST)

Gehe hin und arbeite, wo immer du willst – mit unseren 13 Gadgets für dein mobiles Büro ist es definitiv einfacher!

Kennst du noch weitere clevere Tools für Freelancer und digitale Nomaden? Hinterlasse sie gerne in einem Kommentar!

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Lilli Koisser
Gear VR: Erste Bilder von Samsungs Virtual-Reality-Brille aufgetaucht http://t3n.de/news/gear-vr-erste-bilder-samsungs-556249/ 2014-07-09T05:15:00Z
Samsung entwickelt offenbar tatsächlich eine Virtual Reality-Brille. Das Gadget soll im September bei der IFA in Berlin vorgestellt werden. Die Software für die Brille, die nur in Verbindung mit …

entwickelt offenbar tatsächlich eine Virtual Reality-Brille. Das soll im September bei der in Berlin vorgestellt werden. Die Software für die Brille, die nur in Verbindung mit Galaxy-Smartphones funktioniert, holt sich Samsung von Oculus .

Smartphone als VR-Basis

Im Mai hieß es, dass der Smartphone-Hersteller mit Oculus VR zusammenarbeitet. Jetzt tauchen erste Bilder auf, die das neue Gadget zeigen sollen. Gear VR heißt laut dem Fachportal Sam Mobile das Produkt der Kooperation.

Die Gear VR funktioniert nur durch Anschluss eines Galaxy-Smartphones. (Bild: Sam Mobile)
Die Gear VR funktioniert nur durch Anschluss eines Galaxy-Smartphones. (Bild: Sam Mobile)

Das Headset funktioniert nur in Verbindung mit einem Galaxy-Smartphone, das über USB 3.0-Anschluss verbunden werden kann und so die Virtual Reality-Brille aktiviert. Die Brille hat keine eigenen Sensoren, sondern kreiert durch das Tracken von Kopfbewegungen den VR-Effekt durch das Smartphone. Das Gerät verfügt über ein AMOLED-Display, mit einem Touchpad an der Seite kann außerdem das Handy gesteuert werden. Ein Knopf am Gehäuse liefert dem Bericht zufolge ein Live-Video von der Umgebung des Nutzers, sodass die Brille nicht ständig abgenommen werden muss.

Gear VR läuft mit Oculus-Software

Während Samsung sich zu den VR-Plänen noch nicht öffentlich geäußert hat, berichtet Sam Mobile, dass die Gear VR bei der IFA 2014 im September in Berlin vorgestellt wird. Die Software für das Headset soll von Oculus VR kommen. Der koreanische Elektrokonzern soll Facebooks Virtual Reality-Spezialisten im Gegenzug für dessen Produkt Oculus Rift mit Hardware versorgen.

via www.sammobile.com

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Elisabeth Oberndorfer
Age of Context: Wie kontextsensitive Apps unseren Alltag automatisieren http://t3n.de/magazin/kontextsensitive-apps-unseren-alltag-automatisieren-age-234155/ 2014-06-24T07:50:27Z
Während künstliche Intelligenz noch immer nach Science-Fiction und Zukunftsmusik klingt, arbeiten Entwickler und Unternehmen an Tools und Gadgets, die zumindest unsere Situation und unsere …

Während künstliche Intelligenz noch immer nach Science-Fiction und Zukunftsmusik klingt, arbeiten und Unternehmen an Tools und , die zumindest unsere Situation und unsere Bedürfnisse erkennen sollen. So werden durch Verschmelzung von kontextsensitiven Applikationen, Activity-Trackern und Mikroelektronik schon in wenigen Jahren Technologien entstehen, die unseren Alltag radikal verändern.

Noch drei Stunden 15 bis nach Hause, sagt Google Now. Und Google Now weiß, dass auf der A2 Hannover – Dortmund gerade Stau ist. Und es weiß, dass ein Umweg nichts bringt.

Google Now, die Erweiterung für Googles Suche, ist eine von vielen kontextsensitiven , die Informationen dann anzeigen, wenn sie gebraucht werden – der Routenplaner den Weg für den nächsten Termin, Filmtipps, wenn ein Kino in der Nähe ist, dazu Fußballergebnisse, Sehenswürdigkeiten, Wetter. Je nach Ort, Zeit und Interessen bekomme ich passende Informationshäppchen. Mit Applikationen wie Google Now ist das Thema „Kontext“ auf Smartphones und Tablets angekommen. Vorbei die Zeiten, in denen Informationen auf Knopfdruck ausgespuckt wurden. Heute sollen uns komplizierte Algorithmen alles zum passenden Zeitpunkt proaktiv präsentieren.

Eng verknüpft ist das Thema mit einem weiteren Trend: Quantified Self. Dutzende Apps und Gadgets sollen uns helfen, uns zu beobachten und zu analysieren – mit dem Ziel, uns mehr zu bewegen und gesünder zu essen. Fitness-Tracker messen Schritte und berechnen den Kalorienverbrauch, sie messen den Schlaf und sollen uns zum perfekten Zeitpunkt wecken. Für 2017 wird der Gesamtmarkt auf etwa 300 Millionen solcher „Wearable Devices“ geschätzt.

Internet der Dinge: Sprechende Bäume, vernetzte Städte

John Chambers, Geschäftsführer bei Cisco, sieht uns schon heute in der vierten Phase des Internets: Auf Phase eins – E-Mail, Browser und Suche – folgten mit E-Commerce Phase zwei und mit Social Media, Mobile Web und Cloud Phase drei. Und nun stehen wir am Beginn von Phase vier – dem Internet der Dinge. Damit verändert sich auch außerhalb des Privatlebens einiges – vergleichbar mit der Industrialisierung werden erneut Arbeitsprozesse umgewälzt. In den USA testen Unternehmen mit Sensoren bestückte Felder, die – automatisch bewässert und gedüngt – dem Bauern melden, wenn Erntezeit ist. In München arbeitet das Startup tado an einer Heizung, die sogar die Wettervorhersage berücksichtigt und so noch effizienter sein soll als Systeme, die „nur“ berechnen, wann es billigen Strom gibt. Bald schon könnten Bäume selbstständig Klimaveränderungen melden, Tiere automatisiert Daten an die Besitzer verschicken. „Die ganze Welt wird IP“, sagt John Chambers. In seiner Vision lässt sich alles vernetzen – sogar ganze Städte.

Doch auch im Büro ist Kontext angekommen. „Software kann heute Informationen semantisch verarbeiten. Sie versteht somit den Kontext einer Information“, sagt Marketingprofessorin Heike Simmet. Das könne beispielsweise zu einem individuelleren Kundenservice und „zu Kundenbegeisterung im Sinne des Customer Experience Managements (CEM) an allen Touchpoints des Kundenkontaktes führen“. Kundenbedürfnisse lassen sich sogar schon im Vorfeld erfassen, glaubt sie – und nennt als Beispiel ein Airline-Callcenter: „So ergibt die Information verspäteter Flug in Verbindung mit der Ticketbuchung und dem aktuellen Benutzerprofil die Chance, dem Kunden automatisch passende Informationen über alternative Verbindungen und Anschlüsse mit anderen Verkehrsmitteln auf das Smartphone zu übermitteln und auf diesem Wege zu einer individuellen Problemlösung für den Kunden beizutragen.“

Nachholbedarf im Mittelstand

Simmet sieht hier nicht nur Entwickler in der Pflicht, sondern auch Unternehmen, sie konstatiert einen „Nachholbedarf im Mittelstand“. Und: Noch fehlten der jetzigen Generation von Managern und IT-Verantwortlichen Vorstellungskraft und Mut, sich eine solche App-Welt vorzustellen.

In anderen Bereichen ist dieser Mut schon lange da, auf dem Finanzmarkt etwa. Vollautomatisch analysieren Software-Programme Börsenkurse und nehmen in Millisekunden An- und Verkäufe vor. Schon heute soll dieses „Algo-Trading“ an manchen Börsen einen Umsatz-Anteil von bis zu 50 Prozent haben, an der Terminbörse Eurex hat sich der automatisierte Handel von 2004 bis 2006 vervierfacht – mit teils verheerenden Folgen wie abrupten Kursschwankungen oder Markteinbrüchen. So wird Algo-Trading dafür verantwortlich gemacht, dass der Dow Jones am 6. Mai 2010 in nur acht Minuten um über 1.000 Punkte fiel, und auch der Börsenkrach am 19. Oktober 1987 – der „Schwarze Montag“ – soll Folge des automatisierten Handels gewesen sein.

kontextsensitive apps boerse
An der Termin-Börse Eurex führte das Algorithmic Trading unter anderem zu massiven Kursschwankungen und Markteinbrüchen.

Consumer-Technology: Durchbruch?

Dagegen wirken Activity-Tracker noch wie Spielzeug – doch die Vision ist klar: Denkt man hier weiter in Richtung kontextualisierter Apps, tut sich eine Welt auf, die bis vor wenigen Jahren noch Science-Fiction gewesen wäre.

Stellen wir uns die folgende Kombination vor: Ein Armband, das über Sensoren und GPS unsere Bewegung misst und unseren Schlaf überwacht, gekoppelt mit dem Smartphone. Dazu täglich eine mit einem winzigen Mikrochip ausgestattete elektronische Pille (beispielsweise vom britischen Unternehmen Proteus), die ihre Energie aus der Magensäure bezieht, deren Sende-Antenne aus ungiftigen Silber-Nanopartikeln besteht und die einfach wieder ausgeschieden werden kann. Sie misst Körpertemperatur, Puls, Atemfrequenz, Hormonhaushalt sowie eingenommene Medikamente und übermittelt die Daten an eine Art elektronisches Tattoo auf der Haut. Auf dem Smartphone: eine App, die nicht nur die Informationen dieses Tattoos ausliest, sondern die per Kamera auch unser Essen erkennt und berechnet, wie viele Kalorien es hat (die App „Meal Snap“ will das schon heute können), die mit einer smarten Waage synchronisiert wird, die Gewicht, Körperfett und Raumluftqualität misst (Withings bietet solche Waagen schon an) und die –gekoppelt mit unserem Kalender – weiß, welche Termine wir haben, wie unser Trainigsplan aussieht oder für wann wir den nächsten Urlaub gebucht haben und wo es hingeht. Dass sich ein solches System auch mit Gadgets wie der Google Glass verbinden ließen, wirkt da schon beinah banal.

Diese App könnte uns den besten Zeitpunkt für all unsere Aktivitäten berechnen. Sie würde uns mit Hilfe von Körperwerten, Geschäftsterminen und unserem Aufenthaltsort sagen, wann und was wir essen sollen, wann es Zeit für ein Power-Napping ist oder wo im Tagesablauf Sport und Freizeit am besten hinein passen. Sie würde uns zum Beispiel sagen, dass wir in drei Stunden einen wichtigen Termin haben und dass es gut für die Konzentration wäre, noch eine Stunde ins Fitnessstudio zu gehen und dann einen Salat zu essen. Sie würde uns warnen, wenn unser Blutzuckerspiegel zu stark sinkt oder wir zu wenig schlafen. Und: Sie könnte all diese Daten übersichtlich aufbereitet an unseren Hausarzt schicken, der immer wüsste, wie es uns geht. Für die Prävention und Früherkennung von Krankheiten ein unglaublicher Fortschritt – mit Blick auf die Frage allerdings, wie etwa Krankenkassen mit solchen Echtzeitdaten umgehen würden, auch ein noch unkalkulierbares Szenario. Trotzdem: Ich gebe solchen Geräten noch zehn Jahre – zehn Jahre, in denen allerdings viel passieren müsste.

Was sich ändern muss: Von der Technik bis zur Unternehmenskultur

Angefangen bei der Technik müssten beispielsweise Bewegungssensoren, GPS- und Bluetooth-Module so klein werden, dass sie sich alle zusammen in einem handlichen Gerät unterbringen lassen. Die Algorithmen, die im Hintergrund die Daten analysieren und verrechnen, müssten um ein Vielfaches genauer werden. Und: Apps müssten uns genau die Aufgaben abnehmen, bei denen Fehler passieren – die Eingabe von Mahlzeiten beispielsweise. Natürlich ist es auch heute schon möglich, jede Zutat fürs Abendessen auf das Gramm genau abzuwiegen und festzuhalten. Die Zeit und Geduld aber dürften nur die Allerwenigsten haben. Und: Apps müssten besser auf Nutzer-Bedürfnisse zugeschnitten sein. Unnötige, nervende oder zu komplizierte Funktionen werden schon heute kaum mehr geduldet.

Daneben aber müssten sich auch Arbeitgeber auf Veränderungen einstellen. Wenn ich Sport treibe, weil mir mein Smartphone sagt, dass es Zeit ist; wenn ich nicht mehr mit den Kollegen zu Mittag esse, sondern dann, wenn mir mein Smartphone sagt, dass es Zeit ist, dann verändern sich auch soziale Bereiche –und zwar radikal. Arbeit und Freizeit verwischen, Tages- und Arbeitsabläufe – bis vor wenigen Jahren noch fest zementiert – weichen auf. All das müssten Arbeitgeber mittragen. Sie müssten Unternehmensstrukturen verändern und zulassen, dass nicht mehr vorrangig sie bestimmen, wie der Tag ihrer Mitarbeiter aussieht, sondern eine App. Eine Hürde, die mit Blick auf den deutschen Mittelstand fast unüberwindbar scheint. Die Work-Life-Balance aber – der Zustand also, bei dem Arbeits- und Privatleben sich harmonisch verbinden –wäre ein Stück mehr Realität geworden.

Und nicht zuletzt sind solche Ideen auch eine große Herausforderung für den Datenschutz und den Umgang mit Big Data. Überlegt man, was für Mengen an hochsensiblen Daten schon bald gesammelt und ausgetauscht werden könnten, wird klar, wie viel hier noch zu tun ist. Vor allem vor dem Hintergrund, dass viele aktuelle Apps eine Anbindung an Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter haben, braucht es aber wohl nicht nur sichere Datenverbindungen und Speicherlösungen, sondern auch ein neues Bewusstsein beim Nutzer.

kontextsensitive apps epill
Heute schon möglich: Die ePille von Proteus bezieht ihre Energie aus der Magensäure und übermittelt Daten an ein elektronisches Pflaster, das wiederrum Daten an eine App sendet.

Wichtig: Die Technik hinter den Apps hinterfragen

Das Bewusstsein des Nutzers aber ist auch heute schon gefordert, er darf nicht aufhören, die Technik, die beispielsweise hinter Kontext-sensitiven Apps und somit zum Teil auch hinter seinen Entscheidungen steckt, zu hinterfragen, sagt auch Publizist und Philosoph Jörg Friedrich: „Auch wenn wir nämlich glauben, dass Logik und Fakten den Empfehlungen des Services zugrunde liegen, können wir die Logik nicht mehr nachvollziehen, die Fakten nicht mehr prüfen. Somit ist das Ergebnis, der Entscheidungsvorschlag, uns vermutlich nicht mehr transparent.“ Friedrich hinterfragt vor allem, dass immer mehr Dienste, Apps und Gadgets uns vorgeben wollen, was wir tun sollen – nicht nur, „welchen Zug ich nehmen soll, sondern auch, welches Auto am besten zu mir passt, ob es meinen Lieblingswein gerade im Angebot gibt, ich ihn also heute kaufen soll, welche Partei ich wählen soll, ob ich für Atomkraft bin oder für neue Stromleitungen von Frankreich nach Deutschland“. Friedrich aber ist überzeugt, „dass man auch aus dem Vorliegen noch so vieler Fakten darüber, wie etwas tatsächlich ist, niemals ableiten kann, was jemand tun soll“ – das hänge immer von den persönlichen Wertvorstellungen, Präferenzen, moralischen Einstellungen, ästhetischen Vorlieben und vielen weiteren Faktoren ab.

Was er dabei übersieht: Auch Werte, Ästhetik und Moral sind durch die technische Entwicklung und Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple mehr als nur einmal verändert worden. Noch in den 80er Jahren gab es groß angelegte Proteste gegen Volkszählungen, heute geben viele Nutzer teils sensible Daten freiwillig ab – an private Konzerne. Noch vor wenigen Jahren war das Skeuomorphic Design State of the Art, in kürzester Zeit aber ist es vom Flat Design abgelöst worden. Und die Debatten um das Urheberrecht zeigen, dass sich auch die Moral durch das Netz zu verändern scheint. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, dass Quantified Self und Kontext nicht auch Einfluss auf unsere Gesellschaft haben werden.

Wie weitreichend dieser Einfluss sein wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Davon, wie schnell Entwickler bestehende Technologien miteinander verschmelzen können. Davon, wie ernst Unternehmen und Politiker Datenschutz zukünftig nehmen. Und davon, wie wir von Unternehmen zukünftig wahrgenommen werden: als Menschen – oder nur als Kunden.

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Florian Blaschke
„Das ist soooo 90er!“ – Diese 10 Dinge haben im Büro ausgedient http://t3n.de/news/90er-neunziger-buero-552532/ 2014-06-22T07:27:45Z
Schaut man sich in Büros um, findet man immer wieder Gadgets, von denen man dachte, sie wären schon längst ausgestorben, und oft sind die Relikte vergangenen Jahres glücklicherweise auch nicht …

Schaut man sich in Büros um, findet man immer wieder , von denen man dachte, sie wären schon längst ausgestorben, und oft sind die Relikte vergangenen Jahres glücklicherweise auch nicht mehr in Betrieb. Wir zeigen euch, was im Büro ausgedient hat und der Vergangenheit angehören sollte.

1. Das Faxgerät

Selten genutzt – höchstens als Ablage: das gute alte Faxgerät. (Foto: Abhisek Sarda / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das Piepen, das die Kollegen quer durch das Büro hören – das kann nur das Faxgerät sein. In Zeiten der E-Mail allerdings kann das altertümliche Gadget so gut wie einpacken. Nur noch für seltene Fälle praktisch, wenn auch ab und zu noch genutzt.

Vor allem aber macht dieses Gadget die meiste Arbeit beim Entstauben.

2. Das klassische Feature-Phone

In Zeiten (günstiger) Smartphones hat das klassische Feature-Phone ausgedient. Mehr Funktionen für kleines Geld, die spätestens nach der Anschaffung auch Einsteiger zu schätzen lernen.

Ob ein günstiges Windows-Phone- oder Android-Gerät – viel Geld muss für ein brauchbares Smartphone nicht mehr über die (virtuelle) Ladentheke gehen. Von den vielen privaten und geschäftlichen Vorteilen wie dem Bearbeiten von E-Mails oder dem Checken der einschlägigen Sozialen Netzwerke mal ganz abgesehen.

3. Das Wählscheibentelefon

Hat hoffentlich in allen Büros schon ausgedient: das Wählscheibentelefon. (Foto: macinate / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Steht solch ein altes Gadget tatsächlich noch irgendwo in einem Büro? Ein Telefon, mit dem man zum Wählen teilweise länger benötigt, als das Telefonat vielleicht am Ende dauert?

Wohl kaum – Tasten sparen Zeit und Nerven, mit einem Wählscheibentelefon hatte man allerdings immer einen „richtigen Apparat“ auf dem Schreibtisch stehen.

4. Das Autotelefon

Viele Kilogramm, viel Geld, dafür eine Telefoniermöglichkeit im Geschäftswagen von unterwegs auf der Autobahn. In Zeiten von Smartphones und Freisprechanlagen ist es kaum noch vorstellbar, dass es eine Zeit gab, in der es Autos mit fest verbauten Telefonen gab.

Neben viel zusätzlichem Gewicht kamen aber auch einige Kosten auf den Nutzer zu. In Zeiten vor Mobiltelefonen ging schon einiges an Geld zum Anbieter, um ein paar Minuten von unterwegs telefonieren zu können. Aber wer's kann, der kann's eben!

5. Konferenzschaltungen per Telefon

Der Klassiker – eine Telefonnummer anrufen, Raum und Passwort angeben und an einer Telefon-Konferenzschaltung teilnehmen. Ohne Headset oder Lautsprecher sitzt man dann ziemlich eingeschränkt am Schreibtisch oder im Besprechungsraum und hält eine Konferenz ab.

Viel komfortabler geht das heute mit Voice-over-IP-Anbietern wie Skype, Alternativen für den eigenen Server oder individuellen Lösungen. Koferenzschaltung adé, wünscht man sich, ab und zu finden sie sich aber nach wie vor im Alltag wieder.

6. Der PDA

PDAs wie dieser von Sony sind durch Smartphones ersetzt worden. (Foto: jmrodri / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

So richtig 90er – das ist der PDA. Der Personal-Digital-Assistant, ein tragbarer Computer für unterwegs, mit dem sich Termine, Aufgaben und Kontakte verwalten lassen.

Ein typisches Gebiet, das heute von Smartphones erfüllt wird, damals allerdings der praktische mobile Begleiter für alle Organisationsaufgaben. Dazu eine Art Touchscreen – für die Neunziger schon fast das höchste der Gefühle.

7. Nachrichten per Hauspost

Arbeitet man in einem Unternehmen mit entsprechender Größe, gibt es durchaus schon mal eine eigene Hauspost. Ein- oder mehrmals am Tag kommt der interne Briefträger und bringt interne und externe Post an den Schreibtisch oder ins Postfach.

Waren interne Briefe auch gern mal nur eine Mitteilung eines Kollegen, sind sie heute hoffentlich in allen großen Firmen durch E-Mails oder Messenger ersetzt worden. Papier sparen leicht gemacht!

8. Das Radio am Arbeitsplatz

Ein beliebtes Gerät am Arbeitsplatz: ein Radio. Auf nicht zu hoher Lautstärke hören die Kollegen nicht mit. Aber anstatt den ganzen Tag immer wieder die selben Songs hören zu müssen, sind die Radios hoffentlich von vielen Arbeitsplätzen verschwunden und durch die neuen Möglichkeiten ersetzt worden, die das Internet oder ein Computer bieten – Stichwort Streaming. Oder man nutzt eine mobile Musiksammlung auf iPod und Co.

Und falls das Radio doch noch auf dem ein oder anderen Schreibtisch steht, wären Kopfhörer sicherlich eine sehr hilfreiche Lösung, um Kollegen nicht abzulenken.

9. Der 10 Jahre alte Computer

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So alte Computer wie dieser sollten im Büro inzwischen auch das Zeitliche gesegnet haben. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)

Demotivation im Büro lässt sich bei Mitarbeitern auch ganz leicht durch veraltete Arbeitsgeräte hervorrufen. Ein Rechner von vor zehn Jahren, der durch Software aufgebläht ist und eine Viertelstunde zum Hochfahren braucht, macht wenig Spaß.

Auch Langsamkeit im Alltagsbetrieb wird schnell zum Geduldsspiel, weshalb eine Investition in einen neueren Computer durchaus lohnenswert ist. Gerade in Zeiten, in denen Hardware nicht mehr so teuer ist, können Zeit und Nerven gespart werden.

10. Der 15 Jahre alte Bürostuhl

Zu guterletzt: Wer kennt es nicht – das ausgeblichene Stuhlmodell, das schon seit mindestens zehn Jahren im Büro steht? Viele Kollegen sitzen darauf, fraglich, ob das noch gesund für den Rücken sein kann.

Diese Modelle sterben hoffentlich bald aus und werden durch neuere ersetzt. Der Rücken wird sein Dankeschön spätestens in ein paar Jahren mit Gesundheit ausdrücken.

Finden sich in eurem Büro noch Dinge aus dieser Liste oder habt ihr Ergänzungsvorschläge?

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Johannes Schuba
Apple iWatch: Launch der Smartwatch im Oktober geplant http://t3n.de/news/apple-iwatch-launch-smartwatch-552682/ 2014-06-20T04:54:06Z
Ein Zulieferer der Smartwatch soll bereits im Juli mit der Produktion beginnen. Apple will im ersten Jahr 50 Millionen Einheiten seines neuen Gadgets verkaufen.

Ein Zulieferer der soll bereits im Juli mit der Produktion beginnen. will im ersten Jahr 50 Millionen Einheiten seines neuen verkaufen.

Apple iWatch bald Realität

Erwartet wurde sie eigentlich schon bei der Entwickler-Konferenz WWDC Anfang Juni, doch jetzt ist ein neuer Termin für Marktstart der Apple iWatch im Gespräch. Insider berichten, dass Quanta Computer, ein Zulieferer Apples aus Taiwan, im Juli mit der Massenproduktion des Geräts beginnt. Der offizielle Launch sei für Oktober geplant, heißt es. Quanta baut dem Bericht zufolge derzeit die ersten Uhren im Testlauf, die Fabrik soll für 70 Prozent der Anfertigung verantwortlich sein, der Rest kommt von zwei weiteren Produktionsstätten.

Mit den Berichten über den Launchtermin werden auch neue Details über das Produkt bekannt. Die Smartwatch soll einen 2,5 Zoll-Screen haben und rechteckig geformt sein. Das tragbare Gadget verfügt außerdem über ein Touch-Display, einen Pulsmesser und lässt sich kabellos aufladen.

(Bild: Yrving Torrealba)
Konzepte für die Apple iWatch existieren bereits viele, bestätigt ist davon keines. (Bild: Yrving Torrealba)

50 Millionen Stück im ersten Jahr

Offiziell hat Apple noch keine Angaben zu seiner Smartwatch gemacht. Der Hersteller habe jedoch große Pläne im neuen Gesundheitssegment und will im ersten Jahr bereits 50 Millionen Einheiten der iWatch verkaufen. Die Armbanduhr soll zur gleichen Zeit wie die neuen iPhone- und iPad-Modelle ausgeliefert werden.

Erste Berichte über ein smartes Armband aus dem Hause Apple tauchten bereits vor mehr als einem Jahr auf. Mit der Gesundheitsplattform Healthkit präsentierte der Technologieriese aus Cupertino bei der WWDC bereits einen Vorboten für seine Wearable Tech-Linie. Durch die Übernahme des Kopfhörer-Herstellers Beats erhofft sich CEO Tim Cook von den Gründern und Marketing-Gurus Jimmy Iovine und Dr. Dre Unterstützung für den Markteintritt der iWatch.

via www.cnbc.com

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Elisabeth Oberndorfer
Vom Gedankentelefon zum fischgesteuerten Auto: Die 5 verrücktesten Crowdfunding-Gadgets http://t3n.de/news/verrueckte-kickstarter-projekte-550990/ 2014-06-14T11:00:25Z
Crowdfunding-Seiten wie Kickstarter bieten Hardware-Tüftlern mit guten Ideen aber geringem Kapital die Möglichkeit, ihr Traum-Gadget wahr werden zu lassen. Dass nicht jedes Projekt zum nächsten …

Crowdfunding-Seiten wie bieten Hardware-Tüftlern mit guten Ideen aber geringem Kapital die Möglichkeit, ihr Traum-Gadget wahr werden zu lassen. Dass nicht jedes Projekt zum nächsten Riesenhit à la Pebble wird, dürfte klar sein. Trotzdem sind einige auf diesen Plattformen noch verrückter als man glauben möchte.

Crowdfunding: Auf Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo finden sich immer wieder äußerst bizarre Projekte. (Foto: RoboRoach / Kickstarter)
Crowdfunding: Auf Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo finden sich immer wieder äußerst bizarre Projekte. (Foto: RoboRoach / Kickstarter)

Kickstarter bizarr: Die verrückte Seite des Crowdfundings

Vor allem für Hardware-Projekte mit ihren hohen Anlauf- und Produktionskosten sind Crowdfunding-Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo ein wahrer Segen. Nicht nur, dass die Entwickler schon mit geringem Eigenkapital ihr Projekt vorantreiben können, sie haben auch schon vor der Fertigstellung einen Eindruck davon, wie viele Menschen sich für ihr Gadget begeistern können.

Egal ob günstiger 3D-Drucker, Open-Source-Lasercutter oder Innenstadt-Paintball für Nerds: Auf t3n.de berichten wir regelmäßig über die verschiedensten Crowdfunding-Projekte aus dem Hardware-Sektor. Die bisher populärsten Kickstarter-Kampagnen hatten wir euch bereits in diesem Artikel vorgestellt. Aber es finden sich auch andere auf und Indiegogo. Gadgets, die entweder vollkommen verrückt sind oder sogar so unglaublich bizarr wirken, dass wir uns ernste Gedanken über die Geisteszustand der Entwickler machen. Die fünf schrägsten Gadgets wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen.

Countdown: Die 5 verrücktesten Gadgets auf Kickstarter und Indiegogo

5. JQ Headrest: Bequemlichkeit hat ihren Preis

Vielflieger kennen das: Die Sitze lassen jeglichen Komfort vermissen und eine vernünftige Position zum Schlafen findet man selten. Glücklicherweise hat Jianquan Chen mit seinem JQ Headrest die perfekte Lösung für das Problem gefunden. Oder auch nicht, denn die Apparatur wirkt zumindest auf den Bildern nicht sonderlich bequem. Vielleicht haben auch deshalb nur zwei Backer das Projekt mit insgesamt 155 US-Dollar unterstützen wollen. Andererseits hätte Chen sein Ziel von 386.000 US-Dollar auch bei etwas mehr Zuspruch wohl kaum erreicht. Es hilft nichts, wir werden wohl weiter über die Sitze in der Economy-Klasse meckern müssen.

4. Stethophone: Praktisch geht anders

Auch wenn Bluetooth-Headsets heute keine Seltenheit mehr sind, wirken ihre Nutzer oft wie Sonderlinge, die sich in einem Zwiegespräch mit sich selbst befinden. Aber keine Angst, es geht noch viel, viel schlimmer. Dazu müsstet ihr euren Bluetooth-Ohrhörer nur durch das Stethophone ersetzen. Das kabelgebundene Headset sieht aus wie ein Stethoskop. Das findet ihr nicht witzig? Die Kickstarter-Backer anscheinend auch nicht. Statt dem angepeilten Ziel von 15.000 US-Dollar kamen lediglich 636 US-Dollar zusammen.

3. RoboRoach: Die Fernsteuerung für Kakerlaken

RoboRoach ist das einzige Projekt auf dieser Liste, das tatsächlich sein Funding-Ziel erreicht hat. Das Ganze funktioniert wie folgt: Eine Kakerlake bekommt eine Steuereinheit auf den Rücken geschnallt, die mit den Fühlern des Insekts verbunden wird. Eine dazugehörige App erlaubt dann die Fernsteuerung des Ungeziefers. Das Ganze scheint nicht nur zu funktionieren, die Macher preisen RoboRoach auch als großartiges Werkzeug zur Wissensvermittlung an. Schmerzen soll die Kakerlake nach Angaben der Macher dabei nicht erleiden. Die englische Tierschutzorganisation RSPCA bleibt jedoch skeptisch und riet gegenüber der BBC von dem Einsatz der Kakerlaken-Fernsteuerung ab.

2. TARC: Die Gedankenlupe

„Here is the future... it‘s not what you expected... it‘s a paradigm shift... are you game?“ Paris Tosen, Erfinder von TARC

Ich fürchte, wir müssen die Frage des Entwicklers mit einem Nein beantworten. Es ist ja nicht so, dass wir kein Interesse an einer Gedankenlupe hätten, aber irgendwie konnte uns die Kampagne dann doch nicht überzeugen. Dabei soll TARC nicht nur die Übertragung von Nachrichten an Freunde erlauben, sondern auch vor übersinnlichen Angriffen schützen und die Verbindung zu höheren Dimensionen erlauben. Das klingt toll, auch wenn uns nicht hundertprozentig klar ist, was das zu bedeuten hat.

Ebenso ist uns die Funktionsweise eines Geräts schleierhaft, das ohne Batterien und Transistoren auskommt, und eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Stein aufweist. Was wir anhand der gescheiterten Indiegogo-Kampagne immerhin erfahren konnten, ist, dass TARC als Energieverstärker und Modulator fungiert und von dem elektromagnetischen Feld unseres Körpers angetrieben wird. Wie genau das funktionieren soll, bleibt unklar. Immerhin, so die Beschreibung von Dave aus Kalifornien, weist es einige magische Eigenschaften auf. Trotz gegenteiliger Behauptung des Machers dürfte TARC dennoch kaum für einen Paradigmenwechsel in der Welt der Elektronik führen. Schade eigentlich, denn Gedankenlupe klang schon irgendwie cool.

1. Fish on Wheels: Das Auto für Fische

Kommen wir zu unserem absoluten Favoriten der verrücktesten Kickstarter-Gadgets: Fish on Wheels. Der Name ist Programm. Es handelt sich um kleines Aquarium, an dessen Unterseite sich Räder befinden. Zusätzlich ist noch eine Kamera an Bord, mit der die Bewegungen des Fisches bestimmt werden. Die Ausrichtung des Fisches legt die Richtung fest, in die das Gefährt sich bewegt. So soll „Fish on Wheels“ immer die Richtung fahren, in die der Fisch gerne möchte.

Ob ein Goldfisch tatsächlich so heiß darauf ist, endlich einen eigenen Wagen zu bekommen, bleibt unklar. Interessant ist das Kickstarter-Projekt aber alleine schon wegen der verbauten Technik. Ein Aquarium mit Bilderkennung ist immerhin eine Neuigkeit. Besonders sinnvoll ist sie indes nicht. Das Ziel von 40.000 US-Dollar konnten die Macher übrigens nicht erreichen. Das ist vermutlich auch besser so.

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Kim Rixecker