Gadgets | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Gadgets 2014-07-09T05:15:00Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/gadgets Gear VR: Erste Bilder von Samsungs Virtual-Reality-Brille aufgetaucht http://t3n.de/news/gear-vr-erste-bilder-samsungs-556249/ 2014-07-09T05:15:00Z
Samsung entwickelt offenbar tatsächlich eine Virtual Reality-Brille. Das Gadget soll im September bei der IFA in Berlin vorgestellt werden. Die Software für die Brille, die nur in Verbindung mit …

entwickelt offenbar tatsächlich eine Virtual Reality-Brille. Das soll im September bei der in Berlin vorgestellt werden. Die Software für die Brille, die nur in Verbindung mit Galaxy-Smartphones funktioniert, holt sich Samsung von Oculus .

Smartphone als VR-Basis

Im Mai hieß es, dass der Smartphone-Hersteller mit Oculus VR zusammenarbeitet. Jetzt tauchen erste Bilder auf, die das neue Gadget zeigen sollen. Gear VR heißt laut dem Fachportal Sam Mobile das Produkt der Kooperation.

Die Gear VR funktioniert nur durch Anschluss eines Galaxy-Smartphones. (Bild: Sam Mobile)
Die Gear VR funktioniert nur durch Anschluss eines Galaxy-Smartphones. (Bild: Sam Mobile)

Das Headset funktioniert nur in Verbindung mit einem Galaxy-Smartphone, das über USB 3.0-Anschluss verbunden werden kann und so die Virtual Reality-Brille aktiviert. Die Brille hat keine eigenen Sensoren, sondern kreiert durch das Tracken von Kopfbewegungen den VR-Effekt durch das Smartphone. Das Gerät verfügt über ein AMOLED-Display, mit einem Touchpad an der Seite kann außerdem das Handy gesteuert werden. Ein Knopf am Gehäuse liefert dem Bericht zufolge ein Live-Video von der Umgebung des Nutzers, sodass die Brille nicht ständig abgenommen werden muss.

Gear VR läuft mit Oculus-Software

Während Samsung sich zu den VR-Plänen noch nicht öffentlich geäußert hat, berichtet Sam Mobile, dass die Gear VR bei der IFA 2014 im September in Berlin vorgestellt wird. Die Software für das Headset soll von Oculus VR kommen. Der koreanische Elektrokonzern soll Facebooks Virtual Reality-Spezialisten im Gegenzug für dessen Produkt Oculus Rift mit Hardware versorgen.

via www.sammobile.com

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Elisabeth Oberndorfer
Age of Context: Wie kontextsensitive Apps unseren Alltag automatisieren http://t3n.de/magazin/kontextsensitive-apps-unseren-alltag-automatisieren-age-234155/ 2014-06-24T07:50:27Z
Während künstliche Intelligenz noch immer nach Science-Fiction und Zukunftsmusik klingt, arbeiten Entwickler und Unternehmen an Tools und Gadgets, die zumindest unsere Situation und unsere …

Während künstliche Intelligenz noch immer nach Science-Fiction und Zukunftsmusik klingt, arbeiten und Unternehmen an Tools und , die zumindest unsere Situation und unsere Bedürfnisse erkennen sollen. So werden durch Verschmelzung von kontextsensitiven Applikationen, Activity-Trackern und Mikroelektronik schon in wenigen Jahren Technologien entstehen, die unseren Alltag radikal verändern.

Noch drei Stunden 15 bis nach Hause, sagt Google Now. Und Google Now weiß, dass auf der A2 Hannover – Dortmund gerade Stau ist. Und es weiß, dass ein Umweg nichts bringt.

Google Now, die Erweiterung für Googles Suche, ist eine von vielen kontextsensitiven , die Informationen dann anzeigen, wenn sie gebraucht werden – der Routenplaner den Weg für den nächsten Termin, Filmtipps, wenn ein Kino in der Nähe ist, dazu Fußballergebnisse, Sehenswürdigkeiten, Wetter. Je nach Ort, Zeit und Interessen bekomme ich passende Informationshäppchen. Mit Applikationen wie Google Now ist das Thema „Kontext“ auf Smartphones und Tablets angekommen. Vorbei die Zeiten, in denen Informationen auf Knopfdruck ausgespuckt wurden. Heute sollen uns komplizierte Algorithmen alles zum passenden Zeitpunkt proaktiv präsentieren.

Eng verknüpft ist das Thema mit einem weiteren Trend: Quantified Self. Dutzende Apps und Gadgets sollen uns helfen, uns zu beobachten und zu analysieren – mit dem Ziel, uns mehr zu bewegen und gesünder zu essen. Fitness-Tracker messen Schritte und berechnen den Kalorienverbrauch, sie messen den Schlaf und sollen uns zum perfekten Zeitpunkt wecken. Für 2017 wird der Gesamtmarkt auf etwa 300 Millionen solcher „Wearable Devices“ geschätzt.

Internet der Dinge: Sprechende Bäume, vernetzte Städte

John Chambers, Geschäftsführer bei Cisco, sieht uns schon heute in der vierten Phase des Internets: Auf Phase eins – E-Mail, Browser und Suche – folgten mit E-Commerce Phase zwei und mit Social Media, Mobile Web und Cloud Phase drei. Und nun stehen wir am Beginn von Phase vier – dem Internet der Dinge. Damit verändert sich auch außerhalb des Privatlebens einiges – vergleichbar mit der Industrialisierung werden erneut Arbeitsprozesse umgewälzt. In den USA testen Unternehmen mit Sensoren bestückte Felder, die – automatisch bewässert und gedüngt – dem Bauern melden, wenn Erntezeit ist. In München arbeitet das Startup tado an einer Heizung, die sogar die Wettervorhersage berücksichtigt und so noch effizienter sein soll als Systeme, die „nur“ berechnen, wann es billigen Strom gibt. Bald schon könnten Bäume selbstständig Klimaveränderungen melden, Tiere automatisiert Daten an die Besitzer verschicken. „Die ganze Welt wird IP“, sagt John Chambers. In seiner Vision lässt sich alles vernetzen – sogar ganze Städte.

Doch auch im Büro ist Kontext angekommen. „Software kann heute Informationen semantisch verarbeiten. Sie versteht somit den Kontext einer Information“, sagt Marketingprofessorin Heike Simmet. Das könne beispielsweise zu einem individuelleren Kundenservice und „zu Kundenbegeisterung im Sinne des Customer Experience Managements (CEM) an allen Touchpoints des Kundenkontaktes führen“. Kundenbedürfnisse lassen sich sogar schon im Vorfeld erfassen, glaubt sie – und nennt als Beispiel ein Airline-Callcenter: „So ergibt die Information verspäteter Flug in Verbindung mit der Ticketbuchung und dem aktuellen Benutzerprofil die Chance, dem Kunden automatisch passende Informationen über alternative Verbindungen und Anschlüsse mit anderen Verkehrsmitteln auf das Smartphone zu übermitteln und auf diesem Wege zu einer individuellen Problemlösung für den Kunden beizutragen.“

Nachholbedarf im Mittelstand

Simmet sieht hier nicht nur Entwickler in der Pflicht, sondern auch Unternehmen, sie konstatiert einen „Nachholbedarf im Mittelstand“. Und: Noch fehlten der jetzigen Generation von Managern und IT-Verantwortlichen Vorstellungskraft und Mut, sich eine solche App-Welt vorzustellen.

In anderen Bereichen ist dieser Mut schon lange da, auf dem Finanzmarkt etwa. Vollautomatisch analysieren Software-Programme Börsenkurse und nehmen in Millisekunden An- und Verkäufe vor. Schon heute soll dieses „Algo-Trading“ an manchen Börsen einen Umsatz-Anteil von bis zu 50 Prozent haben, an der Terminbörse Eurex hat sich der automatisierte Handel von 2004 bis 2006 vervierfacht – mit teils verheerenden Folgen wie abrupten Kursschwankungen oder Markteinbrüchen. So wird Algo-Trading dafür verantwortlich gemacht, dass der Dow Jones am 6. Mai 2010 in nur acht Minuten um über 1.000 Punkte fiel, und auch der Börsenkrach am 19. Oktober 1987 – der „Schwarze Montag“ – soll Folge des automatisierten Handels gewesen sein.

kontextsensitive apps boerse
An der Termin-Börse Eurex führte das Algorithmic Trading unter anderem zu massiven Kursschwankungen und Markteinbrüchen.

Consumer-Technology: Durchbruch?

Dagegen wirken Activity-Tracker noch wie Spielzeug – doch die Vision ist klar: Denkt man hier weiter in Richtung kontextualisierter Apps, tut sich eine Welt auf, die bis vor wenigen Jahren noch Science-Fiction gewesen wäre.

Stellen wir uns die folgende Kombination vor: Ein Armband, das über Sensoren und GPS unsere Bewegung misst und unseren Schlaf überwacht, gekoppelt mit dem Smartphone. Dazu täglich eine mit einem winzigen Mikrochip ausgestattete elektronische Pille (beispielsweise vom britischen Unternehmen Proteus), die ihre Energie aus der Magensäure bezieht, deren Sende-Antenne aus ungiftigen Silber-Nanopartikeln besteht und die einfach wieder ausgeschieden werden kann. Sie misst Körpertemperatur, Puls, Atemfrequenz, Hormonhaushalt sowie eingenommene Medikamente und übermittelt die Daten an eine Art elektronisches Tattoo auf der Haut. Auf dem Smartphone: eine App, die nicht nur die Informationen dieses Tattoos ausliest, sondern die per Kamera auch unser Essen erkennt und berechnet, wie viele Kalorien es hat (die App „Meal Snap“ will das schon heute können), die mit einer smarten Waage synchronisiert wird, die Gewicht, Körperfett und Raumluftqualität misst (Withings bietet solche Waagen schon an) und die –gekoppelt mit unserem Kalender – weiß, welche Termine wir haben, wie unser Trainigsplan aussieht oder für wann wir den nächsten Urlaub gebucht haben und wo es hingeht. Dass sich ein solches System auch mit Gadgets wie der Google Glass verbinden ließen, wirkt da schon beinah banal.

Diese App könnte uns den besten Zeitpunkt für all unsere Aktivitäten berechnen. Sie würde uns mit Hilfe von Körperwerten, Geschäftsterminen und unserem Aufenthaltsort sagen, wann und was wir essen sollen, wann es Zeit für ein Power-Napping ist oder wo im Tagesablauf Sport und Freizeit am besten hinein passen. Sie würde uns zum Beispiel sagen, dass wir in drei Stunden einen wichtigen Termin haben und dass es gut für die Konzentration wäre, noch eine Stunde ins Fitnessstudio zu gehen und dann einen Salat zu essen. Sie würde uns warnen, wenn unser Blutzuckerspiegel zu stark sinkt oder wir zu wenig schlafen. Und: Sie könnte all diese Daten übersichtlich aufbereitet an unseren Hausarzt schicken, der immer wüsste, wie es uns geht. Für die Prävention und Früherkennung von Krankheiten ein unglaublicher Fortschritt – mit Blick auf die Frage allerdings, wie etwa Krankenkassen mit solchen Echtzeitdaten umgehen würden, auch ein noch unkalkulierbares Szenario. Trotzdem: Ich gebe solchen Geräten noch zehn Jahre – zehn Jahre, in denen allerdings viel passieren müsste.

Was sich ändern muss: Von der Technik bis zur Unternehmenskultur

Angefangen bei der Technik müssten beispielsweise Bewegungssensoren, GPS- und Bluetooth-Module so klein werden, dass sie sich alle zusammen in einem handlichen Gerät unterbringen lassen. Die Algorithmen, die im Hintergrund die Daten analysieren und verrechnen, müssten um ein Vielfaches genauer werden. Und: Apps müssten uns genau die Aufgaben abnehmen, bei denen Fehler passieren – die Eingabe von Mahlzeiten beispielsweise. Natürlich ist es auch heute schon möglich, jede Zutat fürs Abendessen auf das Gramm genau abzuwiegen und festzuhalten. Die Zeit und Geduld aber dürften nur die Allerwenigsten haben. Und: Apps müssten besser auf Nutzer-Bedürfnisse zugeschnitten sein. Unnötige, nervende oder zu komplizierte Funktionen werden schon heute kaum mehr geduldet.

Daneben aber müssten sich auch Arbeitgeber auf Veränderungen einstellen. Wenn ich Sport treibe, weil mir mein Smartphone sagt, dass es Zeit ist; wenn ich nicht mehr mit den Kollegen zu Mittag esse, sondern dann, wenn mir mein Smartphone sagt, dass es Zeit ist, dann verändern sich auch soziale Bereiche –und zwar radikal. Arbeit und Freizeit verwischen, Tages- und Arbeitsabläufe – bis vor wenigen Jahren noch fest zementiert – weichen auf. All das müssten Arbeitgeber mittragen. Sie müssten Unternehmensstrukturen verändern und zulassen, dass nicht mehr vorrangig sie bestimmen, wie der Tag ihrer Mitarbeiter aussieht, sondern eine App. Eine Hürde, die mit Blick auf den deutschen Mittelstand fast unüberwindbar scheint. Die Work-Life-Balance aber – der Zustand also, bei dem Arbeits- und Privatleben sich harmonisch verbinden –wäre ein Stück mehr Realität geworden.

Und nicht zuletzt sind solche Ideen auch eine große Herausforderung für den Datenschutz und den Umgang mit Big Data. Überlegt man, was für Mengen an hochsensiblen Daten schon bald gesammelt und ausgetauscht werden könnten, wird klar, wie viel hier noch zu tun ist. Vor allem vor dem Hintergrund, dass viele aktuelle Apps eine Anbindung an Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter haben, braucht es aber wohl nicht nur sichere Datenverbindungen und Speicherlösungen, sondern auch ein neues Bewusstsein beim Nutzer.

kontextsensitive apps epill
Heute schon möglich: Die ePille von Proteus bezieht ihre Energie aus der Magensäure und übermittelt Daten an ein elektronisches Pflaster, das wiederrum Daten an eine App sendet.

Wichtig: Die Technik hinter den Apps hinterfragen

Das Bewusstsein des Nutzers aber ist auch heute schon gefordert, er darf nicht aufhören, die Technik, die beispielsweise hinter Kontext-sensitiven Apps und somit zum Teil auch hinter seinen Entscheidungen steckt, zu hinterfragen, sagt auch Publizist und Philosoph Jörg Friedrich: „Auch wenn wir nämlich glauben, dass Logik und Fakten den Empfehlungen des Services zugrunde liegen, können wir die Logik nicht mehr nachvollziehen, die Fakten nicht mehr prüfen. Somit ist das Ergebnis, der Entscheidungsvorschlag, uns vermutlich nicht mehr transparent.“ Friedrich hinterfragt vor allem, dass immer mehr Dienste, Apps und Gadgets uns vorgeben wollen, was wir tun sollen – nicht nur, „welchen Zug ich nehmen soll, sondern auch, welches Auto am besten zu mir passt, ob es meinen Lieblingswein gerade im Angebot gibt, ich ihn also heute kaufen soll, welche Partei ich wählen soll, ob ich für Atomkraft bin oder für neue Stromleitungen von Frankreich nach Deutschland“. Friedrich aber ist überzeugt, „dass man auch aus dem Vorliegen noch so vieler Fakten darüber, wie etwas tatsächlich ist, niemals ableiten kann, was jemand tun soll“ – das hänge immer von den persönlichen Wertvorstellungen, Präferenzen, moralischen Einstellungen, ästhetischen Vorlieben und vielen weiteren Faktoren ab.

Was er dabei übersieht: Auch Werte, Ästhetik und Moral sind durch die technische Entwicklung und Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple mehr als nur einmal verändert worden. Noch in den 80er Jahren gab es groß angelegte Proteste gegen Volkszählungen, heute geben viele Nutzer teils sensible Daten freiwillig ab – an private Konzerne. Noch vor wenigen Jahren war das Skeuomorphic Design State of the Art, in kürzester Zeit aber ist es vom Flat Design abgelöst worden. Und die Debatten um das Urheberrecht zeigen, dass sich auch die Moral durch das Netz zu verändern scheint. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, dass Quantified Self und Kontext nicht auch Einfluss auf unsere Gesellschaft haben werden.

Wie weitreichend dieser Einfluss sein wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Davon, wie schnell Entwickler bestehende Technologien miteinander verschmelzen können. Davon, wie ernst Unternehmen und Politiker Datenschutz zukünftig nehmen. Und davon, wie wir von Unternehmen zukünftig wahrgenommen werden: als Menschen – oder nur als Kunden.

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Florian Blaschke
„Das ist soooo 90er!“ – Diese 10 Dinge haben im Büro ausgedient http://t3n.de/news/90er-neunziger-buero-552532/ 2014-06-22T07:27:45Z
Schaut man sich in Büros um, findet man immer wieder Gadgets, von denen man dachte, sie wären schon längst ausgestorben, und oft sind die Relikte vergangenen Jahres glücklicherweise auch nicht …

Schaut man sich in Büros um, findet man immer wieder , von denen man dachte, sie wären schon längst ausgestorben, und oft sind die Relikte vergangenen Jahres glücklicherweise auch nicht mehr in Betrieb. Wir zeigen euch, was im Büro ausgedient hat und der Vergangenheit angehören sollte.

1. Das Faxgerät

Selten genutzt – höchstens als Ablage: das gute alte Faxgerät. (Foto: Abhisek Sarda / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das Piepen, das die Kollegen quer durch das Büro hören – das kann nur das Faxgerät sein. In Zeiten der E-Mail allerdings kann das altertümliche Gadget so gut wie einpacken. Nur noch für seltene Fälle praktisch, wenn auch ab und zu noch genutzt.

Vor allem aber macht dieses Gadget die meiste Arbeit beim Entstauben.

2. Das klassische Feature-Phone

In Zeiten (günstiger) Smartphones hat das klassische Feature-Phone ausgedient. Mehr Funktionen für kleines Geld, die spätestens nach der Anschaffung auch Einsteiger zu schätzen lernen.

Ob ein günstiges Windows-Phone- oder Android-Gerät – viel Geld muss für ein brauchbares Smartphone nicht mehr über die (virtuelle) Ladentheke gehen. Von den vielen privaten und geschäftlichen Vorteilen wie dem Bearbeiten von E-Mails oder dem Checken der einschlägigen Sozialen Netzwerke mal ganz abgesehen.

3. Das Wählscheibentelefon

Hat hoffentlich in allen Büros schon ausgedient: das Wählscheibentelefon. (Foto: macinate / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Steht solch ein altes Gadget tatsächlich noch irgendwo in einem Büro? Ein Telefon, mit dem man zum Wählen teilweise länger benötigt, als das Telefonat vielleicht am Ende dauert?

Wohl kaum – Tasten sparen Zeit und Nerven, mit einem Wählscheibentelefon hatte man allerdings immer einen „richtigen Apparat“ auf dem Schreibtisch stehen.

4. Das Autotelefon

Viele Kilogramm, viel Geld, dafür eine Telefoniermöglichkeit im Geschäftswagen von unterwegs auf der Autobahn. In Zeiten von Smartphones und Freisprechanlagen ist es kaum noch vorstellbar, dass es eine Zeit gab, in der es Autos mit fest verbauten Telefonen gab.

Neben viel zusätzlichem Gewicht kamen aber auch einige Kosten auf den Nutzer zu. In Zeiten vor Mobiltelefonen ging schon einiges an Geld zum Anbieter, um ein paar Minuten von unterwegs telefonieren zu können. Aber wer's kann, der kann's eben!

5. Konferenzschaltungen per Telefon

Der Klassiker – eine Telefonnummer anrufen, Raum und Passwort angeben und an einer Telefon-Konferenzschaltung teilnehmen. Ohne Headset oder Lautsprecher sitzt man dann ziemlich eingeschränkt am Schreibtisch oder im Besprechungsraum und hält eine Konferenz ab.

Viel komfortabler geht das heute mit Voice-over-IP-Anbietern wie Skype, Alternativen für den eigenen Server oder individuellen Lösungen. Koferenzschaltung adé, wünscht man sich, ab und zu finden sie sich aber nach wie vor im Alltag wieder.

6. Der PDA

PDAs wie dieser von Sony sind durch Smartphones ersetzt worden. (Foto: jmrodri / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

So richtig 90er – das ist der PDA. Der Personal-Digital-Assistant, ein tragbarer Computer für unterwegs, mit dem sich Termine, Aufgaben und Kontakte verwalten lassen.

Ein typisches Gebiet, das heute von Smartphones erfüllt wird, damals allerdings der praktische mobile Begleiter für alle Organisationsaufgaben. Dazu eine Art Touchscreen – für die Neunziger schon fast das höchste der Gefühle.

7. Nachrichten per Hauspost

Arbeitet man in einem Unternehmen mit entsprechender Größe, gibt es durchaus schon mal eine eigene Hauspost. Ein- oder mehrmals am Tag kommt der interne Briefträger und bringt interne und externe Post an den Schreibtisch oder ins Postfach.

Waren interne Briefe auch gern mal nur eine Mitteilung eines Kollegen, sind sie heute hoffentlich in allen großen Firmen durch E-Mails oder Messenger ersetzt worden. Papier sparen leicht gemacht!

8. Das Radio am Arbeitsplatz

Ein beliebtes Gerät am Arbeitsplatz: ein Radio. Auf nicht zu hoher Lautstärke hören die Kollegen nicht mit. Aber anstatt den ganzen Tag immer wieder die selben Songs hören zu müssen, sind die Radios hoffentlich von vielen Arbeitsplätzen verschwunden und durch die neuen Möglichkeiten ersetzt worden, die das Internet oder ein Computer bieten – Stichwort Streaming. Oder man nutzt eine mobile Musiksammlung auf iPod und Co.

Und falls das Radio doch noch auf dem ein oder anderen Schreibtisch steht, wären Kopfhörer sicherlich eine sehr hilfreiche Lösung, um Kollegen nicht abzulenken.

9. Der 10 Jahre alte Computer

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So alte Computer wie dieser sollten im Büro inzwischen auch das Zeitliche gesegnet haben. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)

Demotivation im Büro lässt sich bei Mitarbeitern auch ganz leicht durch veraltete Arbeitsgeräte hervorrufen. Ein Rechner von vor zehn Jahren, der durch Software aufgebläht ist und eine Viertelstunde zum Hochfahren braucht, macht wenig Spaß.

Auch Langsamkeit im Alltagsbetrieb wird schnell zum Geduldsspiel, weshalb eine Investition in einen neueren Computer durchaus lohnenswert ist. Gerade in Zeiten, in denen Hardware nicht mehr so teuer ist, können Zeit und Nerven gespart werden.

10. Der 15 Jahre alte Bürostuhl

Zu guterletzt: Wer kennt es nicht – das ausgeblichene Stuhlmodell, das schon seit mindestens zehn Jahren im Büro steht? Viele Kollegen sitzen darauf, fraglich, ob das noch gesund für den Rücken sein kann.

Diese Modelle sterben hoffentlich bald aus und werden durch neuere ersetzt. Der Rücken wird sein Dankeschön spätestens in ein paar Jahren mit Gesundheit ausdrücken.

Finden sich in eurem Büro noch Dinge aus dieser Liste oder habt ihr Ergänzungsvorschläge?

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Johannes Schuba
Apple iWatch: Launch der Smartwatch im Oktober geplant http://t3n.de/news/apple-iwatch-launch-smartwatch-552682/ 2014-06-20T04:54:06Z
Ein Zulieferer der Smartwatch soll bereits im Juli mit der Produktion beginnen. Apple will im ersten Jahr 50 Millionen Einheiten seines neuen Gadgets verkaufen.

Ein Zulieferer der soll bereits im Juli mit der Produktion beginnen. will im ersten Jahr 50 Millionen Einheiten seines neuen verkaufen.

Apple iWatch bald Realität

Erwartet wurde sie eigentlich schon bei der Entwickler-Konferenz WWDC Anfang Juni, doch jetzt ist ein neuer Termin für Marktstart der Apple iWatch im Gespräch. Insider berichten, dass Quanta Computer, ein Zulieferer Apples aus Taiwan, im Juli mit der Massenproduktion des Geräts beginnt. Der offizielle Launch sei für Oktober geplant, heißt es. Quanta baut dem Bericht zufolge derzeit die ersten Uhren im Testlauf, die Fabrik soll für 70 Prozent der Anfertigung verantwortlich sein, der Rest kommt von zwei weiteren Produktionsstätten.

Mit den Berichten über den Launchtermin werden auch neue Details über das Produkt bekannt. Die Smartwatch soll einen 2,5 Zoll-Screen haben und rechteckig geformt sein. Das tragbare Gadget verfügt außerdem über ein Touch-Display, einen Pulsmesser und lässt sich kabellos aufladen.

(Bild: Yrving Torrealba)
Konzepte für die Apple iWatch existieren bereits viele, bestätigt ist davon keines. (Bild: Yrving Torrealba)

50 Millionen Stück im ersten Jahr

Offiziell hat Apple noch keine Angaben zu seiner Smartwatch gemacht. Der Hersteller habe jedoch große Pläne im neuen Gesundheitssegment und will im ersten Jahr bereits 50 Millionen Einheiten der iWatch verkaufen. Die Armbanduhr soll zur gleichen Zeit wie die neuen iPhone- und iPad-Modelle ausgeliefert werden.

Erste Berichte über ein smartes Armband aus dem Hause Apple tauchten bereits vor mehr als einem Jahr auf. Mit der Gesundheitsplattform Healthkit präsentierte der Technologieriese aus Cupertino bei der WWDC bereits einen Vorboten für seine Wearable Tech-Linie. Durch die Übernahme des Kopfhörer-Herstellers Beats erhofft sich CEO Tim Cook von den Gründern und Marketing-Gurus Jimmy Iovine und Dr. Dre Unterstützung für den Markteintritt der iWatch.

via www.cnbc.com

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Elisabeth Oberndorfer
Vom Gedankentelefon zum fischgesteuerten Auto: Die 5 verrücktesten Crowdfunding-Gadgets http://t3n.de/news/verrueckte-kickstarter-projekte-550990/ 2014-06-14T11:00:25Z
Crowdfunding-Seiten wie Kickstarter bieten Hardware-Tüftlern mit guten Ideen aber geringem Kapital die Möglichkeit, ihr Traum-Gadget wahr werden zu lassen. Dass nicht jedes Projekt zum nächsten …

Crowdfunding-Seiten wie bieten Hardware-Tüftlern mit guten Ideen aber geringem Kapital die Möglichkeit, ihr Traum-Gadget wahr werden zu lassen. Dass nicht jedes Projekt zum nächsten Riesenhit à la Pebble wird, dürfte klar sein. Trotzdem sind einige auf diesen Plattformen noch verrückter als man glauben möchte.

Crowdfunding: Auf Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo finden sich immer wieder äußerst bizarre Projekte. (Foto: RoboRoach / Kickstarter)
Crowdfunding: Auf Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo finden sich immer wieder äußerst bizarre Projekte. (Foto: RoboRoach / Kickstarter)

Kickstarter bizarr: Die verrückte Seite des Crowdfundings

Vor allem für Hardware-Projekte mit ihren hohen Anlauf- und Produktionskosten sind Crowdfunding-Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo ein wahrer Segen. Nicht nur, dass die Entwickler schon mit geringem Eigenkapital ihr Projekt vorantreiben können, sie haben auch schon vor der Fertigstellung einen Eindruck davon, wie viele Menschen sich für ihr Gadget begeistern können.

Egal ob günstiger 3D-Drucker, Open-Source-Lasercutter oder Innenstadt-Paintball für Nerds: Auf t3n.de berichten wir regelmäßig über die verschiedensten Crowdfunding-Projekte aus dem Hardware-Sektor. Die bisher populärsten Kickstarter-Kampagnen hatten wir euch bereits in diesem Artikel vorgestellt. Aber es finden sich auch andere auf und Indiegogo. Gadgets, die entweder vollkommen verrückt sind oder sogar so unglaublich bizarr wirken, dass wir uns ernste Gedanken über die Geisteszustand der Entwickler machen. Die fünf schrägsten Gadgets wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen.

Countdown: Die 5 verrücktesten Gadgets auf Kickstarter und Indiegogo

5. JQ Headrest: Bequemlichkeit hat ihren Preis

Vielflieger kennen das: Die Sitze lassen jeglichen Komfort vermissen und eine vernünftige Position zum Schlafen findet man selten. Glücklicherweise hat Jianquan Chen mit seinem JQ Headrest die perfekte Lösung für das Problem gefunden. Oder auch nicht, denn die Apparatur wirkt zumindest auf den Bildern nicht sonderlich bequem. Vielleicht haben auch deshalb nur zwei Backer das Projekt mit insgesamt 155 US-Dollar unterstützen wollen. Andererseits hätte Chen sein Ziel von 386.000 US-Dollar auch bei etwas mehr Zuspruch wohl kaum erreicht. Es hilft nichts, wir werden wohl weiter über die Sitze in der Economy-Klasse meckern müssen.

4. Stethophone: Praktisch geht anders

Auch wenn Bluetooth-Headsets heute keine Seltenheit mehr sind, wirken ihre Nutzer oft wie Sonderlinge, die sich in einem Zwiegespräch mit sich selbst befinden. Aber keine Angst, es geht noch viel, viel schlimmer. Dazu müsstet ihr euren Bluetooth-Ohrhörer nur durch das Stethophone ersetzen. Das kabelgebundene Headset sieht aus wie ein Stethoskop. Das findet ihr nicht witzig? Die Kickstarter-Backer anscheinend auch nicht. Statt dem angepeilten Ziel von 15.000 US-Dollar kamen lediglich 636 US-Dollar zusammen.

3. RoboRoach: Die Fernsteuerung für Kakerlaken

RoboRoach ist das einzige Projekt auf dieser Liste, das tatsächlich sein Funding-Ziel erreicht hat. Das Ganze funktioniert wie folgt: Eine Kakerlake bekommt eine Steuereinheit auf den Rücken geschnallt, die mit den Fühlern des Insekts verbunden wird. Eine dazugehörige App erlaubt dann die Fernsteuerung des Ungeziefers. Das Ganze scheint nicht nur zu funktionieren, die Macher preisen RoboRoach auch als großartiges Werkzeug zur Wissensvermittlung an. Schmerzen soll die Kakerlake nach Angaben der Macher dabei nicht erleiden. Die englische Tierschutzorganisation RSPCA bleibt jedoch skeptisch und riet gegenüber der BBC von dem Einsatz der Kakerlaken-Fernsteuerung ab.

2. TARC: Die Gedankenlupe

„Here is the future... it‘s not what you expected... it‘s a paradigm shift... are you game?“ Paris Tosen, Erfinder von TARC

Ich fürchte, wir müssen die Frage des Entwicklers mit einem Nein beantworten. Es ist ja nicht so, dass wir kein Interesse an einer Gedankenlupe hätten, aber irgendwie konnte uns die Kampagne dann doch nicht überzeugen. Dabei soll TARC nicht nur die Übertragung von Nachrichten an Freunde erlauben, sondern auch vor übersinnlichen Angriffen schützen und die Verbindung zu höheren Dimensionen erlauben. Das klingt toll, auch wenn uns nicht hundertprozentig klar ist, was das zu bedeuten hat.

Ebenso ist uns die Funktionsweise eines Geräts schleierhaft, das ohne Batterien und Transistoren auskommt, und eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Stein aufweist. Was wir anhand der gescheiterten Indiegogo-Kampagne immerhin erfahren konnten, ist, dass TARC als Energieverstärker und Modulator fungiert und von dem elektromagnetischen Feld unseres Körpers angetrieben wird. Wie genau das funktionieren soll, bleibt unklar. Immerhin, so die Beschreibung von Dave aus Kalifornien, weist es einige magische Eigenschaften auf. Trotz gegenteiliger Behauptung des Machers dürfte TARC dennoch kaum für einen Paradigmenwechsel in der Welt der Elektronik führen. Schade eigentlich, denn Gedankenlupe klang schon irgendwie cool.

1. Fish on Wheels: Das Auto für Fische

Kommen wir zu unserem absoluten Favoriten der verrücktesten Kickstarter-Gadgets: Fish on Wheels. Der Name ist Programm. Es handelt sich um kleines Aquarium, an dessen Unterseite sich Räder befinden. Zusätzlich ist noch eine Kamera an Bord, mit der die Bewegungen des Fisches bestimmt werden. Die Ausrichtung des Fisches legt die Richtung fest, in die das Gefährt sich bewegt. So soll „Fish on Wheels“ immer die Richtung fahren, in die der Fisch gerne möchte.

Ob ein Goldfisch tatsächlich so heiß darauf ist, endlich einen eigenen Wagen zu bekommen, bleibt unklar. Interessant ist das Kickstarter-Projekt aber alleine schon wegen der verbauten Technik. Ein Aquarium mit Bilderkennung ist immerhin eine Neuigkeit. Besonders sinnvoll ist sie indes nicht. Das Ziel von 40.000 US-Dollar konnten die Macher übrigens nicht erreichen. Das ist vermutlich auch besser so.

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Kim Rixecker
Richtig viel Platz: iPhone-Case fuffr verwandelt deinen Tisch in ein Touchpad http://t3n.de/news/richtig-viel-platz-iphone-case-549248/ 2014-06-04T11:58:35Z
Eine intelligente iPhone-Hülle namens „fuffr“ erweitert die Bedienfläche des iPhone-Touchscreens auf beliebige Oberflächen, beispielsweise auf den Wohnzimmer-Tisch. Ein schickes Gadget – …

Eine intelligente iPhone-Hülle namens „fuffr“ erweitert die Bedienfläche des iPhone-Touchscreens auf beliebige Oberflächen, beispielsweise auf den Wohnzimmer-Tisch. Ein schickes – auch für den Business-Kontext.

So funktioniert fuffr

Das schwedische Startup fuffr hat ein iPhone-Case entwickelt, dass die Bedienung des Smartphones direkt auf den Tisch auslagert. Touchscreen-Gesten, auch Multitouch-Gesten wie Zoomen und Pinchen können Nutzer dann mit wesentlich mehr Platz zum Agieren direkt auf dem Tisch ausführen – ohne das Gerät berühren zu müssen Die veränderte Gerätesteuerung könnte so Spiel- oder App-Steuerungen verbessern und beispielsweise bei Präsentationen neue Möglichkeiten eröffnen.

Über die ausgelagerte toucscreensteuerung mit fuffr lässt sich auch schreiben. (Screenshot: fuffr.com)
Über die ausgelagerte Touchscreensteuerung mit fuffr lässt sich auch auf dem Tisch malen. (Screenshot: fuffr.com)

Die Kunststoff-Hülle ist mit mehreren Sensoren und einem Bluetooth-Low-Energy-Chip (BLE) versehen. Die Bewegungen auf der Oberfläche um das Smartphone herum werden erfasst und via BLE an das übertragen. Die Technik erinnert ein wenig an Leap-Motion, Kinect oder ähnliche Systeme. Die Bewegungen beider Hände können, zumindest laut dem Demo-Video, gleichzeitig erfasst werden und sowohl kurze Bewegungen wie ein schnelles Wischen als auch länger anhaltende Bewegungen wie Schreiben oder Malen werden erfasst. Die beiden untenstehenden Produktvideos zeigen fuffr im Einsatz, die Funktionsweise wird anhand eines eigens entwickelten Flappy-Bird-Klons namens „fuffr-Bird“ demonstriert.

fuffr-Demo anhanf eines Flappy-Bird-Klons. (Screenshot: fuffr.com)
fuffr-Demo anhand eines Flappy-Bird-Klons. (Screenshot: fuffr.com)

fuffr: Verkaufsstart noch ungewiss

Das Stockholmer Startup fuffr arbeitet noch an dem Produkt, ein Veröffentlichungsdatum ist bisher nicht bekannt. Es scheint auch noch Entwicklungsbedarf zu geben: fuffr such im Produktvideo noch nach Entwicklern.

via bgr.com

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Jochen G. Fuchs
Kameradrohne, Ladepflaster und Hightech-Ring: 8 Gadgets kurz vorgestellt http://t3n.de/magazin/hardware-fundstuecke-kameradrohne-ladepflaster-hightech-ring-gadgets-235858/ 2014-05-26T09:09:22Z
Neue und interessante Gadgets kommen laufend auf den Markt. Hier stellen wir euch acht davon vor – von der Kameradrohne über ein Ladepflaster für euer Smartphone bis hin zum Bluetooth-Lautsprecher …

Neue und interessante kommen laufend auf den Markt. Hier stellen wir euch acht davon vor – von der Kameradrohne über ein Ladepflaster für euer bis hin zum Bluetooth-Lautsprecher mit Rundum-Sound.

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DJI Phantom 2 Vision+

Die Phantom 2 Vision+ ist die neueste Kameradrohne von DJI. Der überarbeitete Quadrocopter bietet neben einer integrierten 14-Megapixel-Kamera, mit der 1080p-Videos möglich sind, auch eine erhöhte Reichweite. Die neue Drohne soll außerdem ihre Position besser halten und die Kamera bei Flugbewegungen oder bei der Einwirkung von Windböen besser ausbalancieren. Gesteuert wird die Drohne mit einer Fernbedienung, auf der man ein Smartphone anbringen kann, um das Videomaterial direkt zu begutachten. Außerdem kann der Besitzer so Wegpunkte per GPS festlegen. Die Phantom 2 Vision+ hebt für 1.100 Euro ab.

http://www.dji.com

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Die Phantom Vision 2+. (Screenshot: DJI)

Gadget-Tankstelle Sanctuary4 für Android und iOS

Alle Smartphones und ein Tablet auf einmal laden – und das mit Stil. Bei Sanctuary4 von Bluelounge handelt es sich um eine Ladestation für Menschen, die gleich mehrere Gadgets ihr Eigen nennen. Bis zu vier unterschiedliche Geräte lassen sich gleichzeitig auftanken. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Android-Smartphones, iPhones oder Tablets handelt. Die entsprechenden Ladekabel kann der Nutzer an der Station einklemmen. Sanctuary4 ist für rund 100 Euro zu haben.

http://www.bluelounge.com

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Mehrere Gadgets gleichzeitig laden mit Sanctuary4. (Bild: bluelounge)

Slimo: Ladepflaster für iPhone macht Kabel überflüssig

Bei Slimo handelt es sich um eine smarte Lösung, die das kabellose Aufladen eines iPhones ermöglicht. Das circa vier Milimeter dünne Accessoire wird an den Lighting-Adapter angeschlossen und schmiegt sich an die Rückseite des Smartphones an. Slimo ist mit der Qi-Ladestation kompatibel, die auch nötig ist, um das iPhone zu laden. Das iPhone samt Slimo wird zum Laden dann einfach auf die Qi-Ladeststion gelegt. In Kombination mit einer passenden Station kostet Slimo rund 55 Euro.

http://www.mygadgetroom.com/

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Ladepflaster Slimo. (Bild: Kickstarter)

Pocket Printer: knuffig und praktisch

Der Pocket Printer ist ein handlicher Drucker für unterwegs. Der kleine Roboter fährt selbstständig über Papier und bedruckt es. Der mobile Tintenstrahldrucker soll mit einer Ladung Tinte bis zu 1.000 Seiten bedrucken und der Akku, der sich per USB aufladen lässt, hält etwa eine Stunde. Derzeit kann der Drucker nur in Graustufen drucken. Druckaufträge nimmt das Gerät via entgegen. Die Kickstarter-Kampagne hat das anvisierte Finanzierungsziel erreicht und der Pocket Printer kann für rund 180 US-Dollar bestellt werden.

http://t3n.me/robotic_printer

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Der Pocket Printer. (Bild: Kickstarter)

OnePlus One

Beim OnePlus One handelt es sich um ein Smartphone der interessanteren Sorte, denn es setzt auf die Android-Alternative CyanogenMod als Betriebssystem. Eines der Herausstellungsmerkmale, mit denen das One beworben wird, ist die Möglichkeit, SMS zu verschlüsseln. Überhaupt soll das Smartphone dem Nutzer wieder mehr Kontrolle über die eigene Privatsphäre geben. Das Gerät beherbergt einen 2,5-Gigahertz-Quadcore-Chip von Qualcomm, drei Gigabyte Arbeitsspeicher und je nach Ausstattung zwischen 16 und 64 Gigabyte Speicher. Auch in Sachen Bildschirm muss sich das One mit 5,5 Zoll Gorilla-Glas bei Full-HD mit 1920x1080 nicht vor Apple und Samsung verstecken. Und auch der Preis kann sich sehen lassen: Die 16-Gigabyte-Variante schlägt mit rund 270 Euro zu Buche.

http://oneplus.net

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Das OnePlus One. (Screenshot: OnePlus)

Beleuchtete Tastatur für Couch-Potatoes

Das Illuminated Living-Room Keyboard K830 von Logitech beherbergt neben beleuchteten Tasten auch ein 80x50 Milimeter großes Trackpad. Mit dieser Ausstattung eignet sich die Tastatur besonders für die Bedienung eines Heimkino-PCs oder Macs. Logitech gibt die Reichweite der Funktastatur mit zehn Metern an. Die einzelnen Tasten werden automatisch illuminiert, wenn der Nutzer etwas eintippt und es im Raum dunkel ist. Wird das Keyboard nicht genutzt, schaltet sich die Beleuchtung nach fünf Sekunden selbstständig ab. Das Keyboard misst 367x125x16,5 Millimeter, wiegt knapp ein halbes Kilo und soll binnen drei Stunden wieder aufgeladen sein. Das K830 kostet rund 100 Euro.

http://t3n.me/Keyboard_K830

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Das Illuminated Livin-Room Keyboard K830. (Bild: Logitech)

Hightech-Ring für die Gestensteuerung von Gadgets

Mit dem verwirrend einfach als „Ring“ bezeichneten Gerät ist sein Träger in der Lage, beinahe alles mittels einer Fingergeste zu steuern. Im Grunde malt er dazu unsichtbare Zeichen mit dem Finger in die Luft, die ein Smartphone dann als Steuersignale interpretiert. Vor der Ausführung einer Geste betätigt der Ringträger einen kleinen Button am Ring. Anschließend muss er mit dem Zeigefinger nur noch die gewünschte Geste ausführen. Auf diese Weise ist es beispielsweise auf dem Smartphone möglich, zum nächsten Lied zu springen. Aber auch andere Geräte wie Fernseher oder Lampen lassen sich mit dem Ring steuern. Die Verbindung zu diesen Geräten funktioniert entweder direkt über das per Bluetooth mit dem Ring gekoppelte Smartphone oder über einen speziellen Hub. Bemerkenswerterweise soll Ring auch zur Eingabe von (kurzen) Texten geeignet sein. Dazu haben die Entwickler extra einen einfachen Font erstellt, den der Nutzer mit seinem Zeigefinger in der Luft leicht nachzeichnen kann. Die Kickstarter-Kampagne für Ring ist bereits erfolgreich beendet. Ab Juli wird das Gadget zum Preis von rund 200 US-Dollar ausgeliefert.

http://t3n.me/bluetooth_ring

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Ring. (Bild: Kickstarter)

Spaced360: Rundum laut und ein wenig abgespaced

Spaced360 ist ein Bluetooth-Lautsprecher, der sich mit außergewöhnlichem Design sowie Rundum-Sound von der Konkurrenz in diesem hart umkämpften Sektor abheben soll. Die eigenwillig aussehende Box wiegt etwa ein Kilogramm und misst 22x19x9 Zentimeter. Mit einer Ladung soll Spaced360 nach Herstellerangabe je nach Nutzung zwischen vier und 14 Stunden durchhalten. Bei dem Gewicht des Lautsprechers werden die meisten Nutzer allerdings auf das Netzkabel zurückgreifen und die Box nicht unterwegs betreiben. Spaced360 ist bisher exklusiv in England für rund 300 Euro zu haben.

http://www.spaced360.com

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Spaced360. (Bild: Spaced 360)

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Sébastien Bonset
Smartes Helferlein: GOkey vereint Akku, Ladekabel, USB-Stick und Locator in einem Schlüsselanhänger http://t3n.de/news/smartes-helferlein-gokey-vereint-546995/ 2014-05-23T09:06:47Z
Mit GOkey wird auf Indiegogo gerade ein Gadget finanziert, das viele Sorgen von Smartphone-Nutzern aus der Welt schafft. Unter anderem bietet es einen Notfall-Akku und ein Ladekabel.

Mit GOkey wird auf Indiegogo gerade ein finanziert, das viele Sorgen von Smartphone-Nutzern aus der Welt schafft. Unter anderem bietet es einen Notfall-Akku und ein Ladekabel.

Es gibt einige Dinge, die hätten Smartphone-Besitzer am liebsten immer griffbereit: Einen kleinen Notfall-Akku, falls es doch mal wieder länger dauert oder man das Aufladen vergessen hat. Oder ein Ladekabel, um Daten schnell mit einem PC oder Laptop auszutauschen oder um den Akku ein wenig nachzuladen. All das und mehr bietet GOkey, ein smarter Schlüsselanhänger, der gerade auf Indiegogo finanziert wird.

Schlüsselanhänger GOkey: Auf alle Eventualitäten vorbereitet

GOkey ist ein Schlüsselanhänger, der euch (beim aktuellen Finanzierungsstand) vier Funktionen liefert: Erstens – und vermutlich am wichtigsten – bringt das praktische Gadget einen Notfall-Akku mit, der durch seine rund 400 Milliamperestunden eine zusätzliche Leistung von bis zu zwei Stunden liefern soll. Den aktuellen Stand des Akkus könnt ihr durch dreimaliges Schütteln des GOkey überprüfen – ihr bekommt dann visuell Rückmeldung durch ein grünes, ein orangenes oder ein rotes Licht.

Zum Zweiten wird – je nach Wahl – entweder ein Lightning- oder ein Mikro-USB-Kabel mitgeliefert, das ihr direkt zum Laden eures Smartphones nutzen könnt und über das ihr euer Handy mit einem Laptop oder PC per verbinden könnt. So könnt ihr auch – falls ein angeschlossenes Gerät vollständig geladen ist – den integrierten Akku im GOkey wieder laden. Ein Datenaustausch von zu PC/Laptop und andersherum ist natürlich auch möglich.

GOkey: Finanzierungsziel bereits um 950 Prozent übertroffen

GOkey: Das sind die Wahlmöglichkeiten. (Screenshot: Indiegogo)
GOkey: Das sind die Wahlmöglichkeiten. (Screenshot: Indiegogo)

Die dritte Funktion, die der kleine Helfer mitbringt, ist die Lokalisierung des Schlüsselanhängers mit der App, oder die Hilfe beim Auffinden des Smartphones selbst, indem ihr das Gerät durch einen Bluetooth-Impuls des GOkey klingeln lasst. Zu guter Letzt fungiert GOkey auch noch als USB-Stick und kommt dabei wahlweise in den Größen acht, 16 oder 32 Gigabyte daher. Der GOkey lässt sich einfach mit einem Passwort schützen.

Den GOkey gibt es auf Indiegogo ab 59 US-Dollar neben der unterschiedlichen Ausstattung in weiß und schwarz. Das Finanzierungsziel von 40.000 US-Dollar wurde mit aktuell 379.863 US-Dollar bereits weit übertroffen – die Kampagne läuft noch bis zum 3. Juni. Wenn bis dahin mehr als 500.000 US-Dollar eingesammelt werden, gibt es zusätzlich noch ein GPS-Modul, mit der ihr die letzte GPS-Position eurer Schlüssel tracken könnt – ab 750.000 US-Dollar wird der GOkey mit USB 3 ausgestattet werden.

via neuerdings.com

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Florian Brinkmann
Stylische Kamera auf Raspberry-Pi-Basis: OTTO schießt animierte GIFs http://t3n.de/news/otto-raspberry-pi-kamera-animierte-gif-545904/ 2014-05-19T13:12:06Z
OTTO ist eine quietschbunte Kamera zur Aufnahme animierter GIFs. Das verrückte Gadget basiert auf einem Raspberry Pi und soll mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne finanziert werden.

ist eine quietschbunte zur Aufnahme animierter GIFs. Das verrückte basiert auf einem und soll mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne finanziert werden.

OTTO: Die erste Kamera die zur Aufnahme animierte GIFs gebaut wurde. (Bild: Next Thing Co. / Kickstarter)
OTTO: Die erste Kamera die zur Aufnahme animierte GIFs gebaut wurde. (Bild: Next Thing Co. / Kickstarter)

OTTO: Animierte GIFs direkt mit einer Kamera aufnehmen

Animierte GIFs existieren bereits seit den Anfängen des modernen Webs. Auch wenn sie dank Video-Streaming im Grunde obsolet sind, erfreuen sich die bewegten Bildchen nach wie vor großer Beliebtheit. Trotzdem wirkt die Idee hinter OTTO einigermaßen verrückt. Bei dem Gerät handelt es sich um eine vergleichsweise klobige und zugleich extrem bunte Kamera, die vor allem einen Zweck erfüllen soll: Animierte GIFs aufzunehmen.

Die Handhabung von OTTO ist dabei denkbar simpel. Am oberen Rand der Kamera befindet sich ein Rädchen. Mit jeder Drehung wird ein Bild geschossen. Dreht ihr die kleine Kurbel also fünfmal, besteht die Animation aus fünf Einzelbildern. Dazwischen kann der geneigte GIF-Knipser Pausen einlegen, um beispielsweise sein Motiv zu verrücken oder zu verändern. Die fertige Animation sendet OTTO dann selbstständig via WLAN an das Smartphone des Besitzers. Von dort aus kann das Bild dann einfach geteilt werden.

OTTO: Kamera basiert auf einem Raspberry Pi und soll hackbar sein

Neben GIFs beherrscht OTTO auch andere Aufnahmemodi. Die lassen sich über die App auswählen oder sogar vom Nutzer selbst bearbeiten. Aber auch die Hardware lässt sich erweitern. Während die Kamera selbst auf ein Raspberry Pi setzt, gibt es mit dem FlashyFlash eine Arduino-basierte Leiterplatte, die sich auf der Kamera anbringen lässt. Mit ihr lässt sich die Kamera um jede erdenkliche Hardware erweitern. Die Macher der Kamera zeigen beispielsweise, wie sich damit GIFs von einem Schlagzeug aufnehmen lassen, die ihre Farbe je nach Lautstärke verändern.

OTTO kann Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2.592 mal 1.944 Pixel schießen. Videos lassen sich mit FullHD bei einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Damit das verrückte Gadget aber überhaupt produziert wird, suchen die Macher nach Unterstützern auf . Über die Crowdfunding-Seite können interessierte Parteien die Kamera für 209 US-Dollar inklusive Versand erwerben. Die Kamera plus FlashyFlash-Aufsatz kostet 264 US-Dollar inklusive Versand. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 14. Juni 2014. Von den geplanten 60.000 US-Dollar konnten bisher etwa 26.000 US-Dollar eingesammelt werden.

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Kim Rixecker
Zu Besuch bei booq: Stylische Taschen für Gadget-Liebhaber http://t3n.de/news/besuch-booq-stylische-taschen-544533/ 2014-05-17T06:53:28Z
booq ist ein amerikanischer Hersteller von schicken und raffinierten Taschen für Laptops, Tablets, Kameras und andere Gadgets. Obwohl das Unternehmen seinen Firmensitz in Südkalifornien hat, steht …

booq ist ein amerikanischer Hersteller von schicken und raffinierten Taschen für Laptops, , Kameras und andere . Obwohl das Unternehmen seinen Firmensitz in Südkalifornien hat, steht dahinter ein deutscher Gründer. Wir haben uns bei booq umgesehen.

Taschen und Rucksäcke für digitale Gadgets: Meist schwarz, eckig und langweilig

Schaut man in die Bestseller-Listen bei Amazon in den Kategorien„Kamera-Rucksäcke“ und „Laptop-Taschen“, sieht man dort vor allem schwarze, biedere Produkte. „Schlicht und unauffällig“ scheint den Geschmack der meisten Käufer zu treffen. Verständlicherweise suchen aber gerade kreative Menschen oft nach Alternativen, um die eigene , das MacBook, iPad oder den Notizblock zu verpacken.

Eine gute Empfehlung für diese Kundschaft ist die Firma booq. Mit ihren Notebook-, Kamera- und Messenger-Taschen gewinnt booq regelmäßig und schon seit Jahren viele Auszeichnungen renommierter Publikationen – und in fast jedem Online-Shop häufen sich positiven Rezensionen. Was nur wenige wissen: Hinter der amerikanischen Firma steckt ein deutscher Gründer: der 39-jährige Thorsten Trotzenberg.

Messenger-Bags sind nur ein kleiner Teil des booq-Produktportfolios. (Foto: Moritz Stückler)
Messenger-Bags sind nur ein kleiner Teil des booq-Produktportfolios. (Foto: Moritz Stückler)

Nach dem Studium in Kalifornien hängen geblieben

Wie so viele Aussiedler, ist auch Trotzenberg irgendwann im Ausland „hängen geblieben“. Teile seines Produktdesign-Studiums absolvierte Trotzenberg 1999 in Südkalifornien, von dort kam er anschließend nicht mehr weg. Inzwischen ist Trotzenberg fast mehr Amerikaner als Deutscher, zumindest wenn man ihm zuhört. Wie so viele Aussiedler braucht auch er manchmal etwas länger, um im Gespräch die richtigen deutschen Wörter zu finden, und verwendet deswegen auch gerne englische Begriffe mitten im deutschen Satz.

Man kann es ihm nicht verdenken, sich beruflich wie privat in Sierra Madre niedergelassen zu haben. In dem noblen Vorort von Los Angeles herrscht das ganze Jahr T-Shirt-Wetter, und die Regentage lassen sich fast an einer Hand abzählen. Von Los Angeles ist man gerade so weit entfernt, dass man von Lärm, Smog und Trubel nichts mehr mitbekommt, im Zweifel ist man aber mit dem Auto in 30 Minuten in der Stadt.

booq ist 12 Jahre alt und 600 Kilometer vom Silicon Valley entfernt – und fühlt sich trotzdem wie ein Startup an

In einem unauffälligen, aber modernen Haus in einer Wohngegend haben es sich Trotzenberg und sein Team gemütlich gemacht. In den ersten Jahren war booq eine One-Man-Show, Trotzenberg kümmerte sich um die ganze Firma alleine. Schon vor der Gründung war er vielseitig talentiert und konnte sich deswegen um die meisten Aufgaben selbst kümmern: Angefangen natürlich beim eigentlichen Produktdesign bis hin zur Gestaltung der Webseite, der Suchmaschinenoptimierung oder der Vermarktung. Inzwischen beschäftigt er sieben Menschen hauptberuflich, darunter hauptsächlich Designer. Die Taschen selbst werden schon seit der Gründung in Asien gefertigt – eine Frage des Preises und der dort ansässigen Kompetenz, so Trotzenberg.

Obwohl das Unternehmen schon zwölf Jahre alt ist und damit kaum noch als Startup durchgeht und trotz der Distanz von etwa 600 Kilometern entdeckt man viel vom berühmten Startup-Charme des Silicon Valley im Unternehmen. Alle Mitarbeiter sitzen in einem großen Raum an schicken Schreibtisch-Inseln. Die offene Küche ist der Mittelpunkt des zweistöckigen Apartments und der steinerne Küchentisch wird auch gerne mal für ungezwungene Meetings verwendet. Auf dem Kühlschrank kleben Fotomontagen bekannter Filmplakate – die Gesichter der Protagonisten wurden durch Fotos der booq-Mitarbeiter ersetzt.

booq verbreitet viel vom Charme eines Silicon-Valley-Startups. (Foto: Moritz Stückler)
booq verbreitet viel vom Charme eines Silicon-Valley-Startups. (Foto: Moritz Stückler)

booq-Produkte werden für Digital Natives gestaltet

„Es ist uns egal, wenn wir ein Nischenprodukt bauen“, argumentiert Trotzenberg, wenn er von seiner Produktphilosphie erzählt. Und tatsächlich besetzt booq seine eigene Nische. Inzwischen bietet die Firma rund 80 Produkte an, darunter vor allem Rucksäcke, Laptop-, Kamera- und Messenger-Taschen. Sie haben alle zwei Dinge gemeinsam: ein gelungenes Design und Platz für digitale Accessoires. Im Portfolio findet sich deswegen kein Rucksack ohne passende Handy-Tasche am Tragegurt und kein Messenger-Bag ohne ein exakt zugeschnittenes iPad- oder MacBook-Fach.

Könnte auch aus einem Science-Fiction-Film stammen: Der booq Python Slimpack. (Quelle: booqeurope.com)
Könnte auch aus einem Science-Fiction-Film stammen: Der booq Python Slimpack. (Quelle: booqeurope.com)

Seine Kunden bezeichnet Trotzenberg meistens als „Creative Professionals“, also Menschen, die mit ihrer Kreativität Geld verdienen: zum Beispiel Fotografen, Journalisten oder Designer. Und deswegen legt booq auch gesteigerten Wert auf Design, im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern. booq setzt oft auf geschwungene Linien und unkonventionelle, organische Grundformen statt harter Kanten. Einige der Rucksäcke sehen mit ihrer zylindrischen Form, dem silbernen Stoff und der schlichten Oberfläche aus wie aus einem Science-Fiction-Film. Und auch bei den Details zeigen sich die Produkte von ihrer besten Seite: Kaum eine Komponente kommt von der Stange. Jede Schnalle und jeder noch so kleine Reisverschluss ist farblich und funktionell abgestimmt und mit einem booq-Logo versehen. Dementsprechend sind booq-Produkte preislich auch eher im oberen Mittelfeld angesiedelt: Laptop-Sleeves gibt es ab 35 Euro, Umhängetaschen für 13-Zoll-Geräte ab 125 Euro und Rucksäcke ab 130 Euro.

Die Details machen den Unterschied: Selbst kleinste Komponenten werden bei booq individuell angefertigt und unterstützen das komplette Design. (Foto: Moritz Stückler)
Die Details machen den Unterschied: Selbst kleinste Komponenten werden bei booq individuell angefertigt und unterstützen das komplette Design. (Foto: Moritz Stückler)

Taschen für sämtliche Gadget-Konfigurationen auch abseits vom 15-Zoll-Standard

In der breit aufgestellten Produktpalette zeigt sich eine weitere Stärke von booq. Egal welche Gadget-Konfiguration die Kunden bevorzugen, die Kalifornier haben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine passende Tasche parat. Und dank des konsequent umgesetzten Designs kann sich ein Kunde nach der Tasche für Mini-Tablet und kompakte Systemkameras mit Wechselobjektiv auch noch den dazugehörigen Rucksack für zwei ausgewachsene DSLR-Kameras, vier Objektive und Stativ kaufen.

Die konzeptionellen Feinheiten, die booq in seine Taschen einbaut, werden von vielen Kunden vermutlich gar nicht bemerkt, aber wer sich einmal daran gewöhnt hat, möchte nicht mehr darauf verzichten. Zum Beispiel die Tatsache, dass sich bei den einfachen Laptop-Sleeves von booq der Reisverschluss auf der linken Seite befindet, wenn die Tasche geschlossen ist. Denn auf der linken Seite befinden sich bei MacBooks immer Strom- und USB-Anschlüsse. So kann der auch geladen werden, wenn er sich in der Tasche befindet, oder man kann während des Transports noch weitere USB-Geräte laden. Fast jedes Produkt im Portfolio hat eines dieser kleinen Gimmicks: Kabeldurchführungen, Regenüberzüge, schnell verkürzbare Schulterriemen mit magnetischer Schließe oder integrierte Display-Putztücher sind einige weitere Beispiele.

Auch beeindruckend: Jede größere Tasche verfügt über eine Metall-Plakette mit einer einmaligen Seriennummer und einem Barcode. Auf der zugehörigen Webseite kann jeder Kunde seine Tasche registrieren. Sollte eine verlorene oder gestohlene Taschen irgendwo abgegeben werden, kann der Finder sofort den Eigentümer kontaktieren. Dieses System namens Terralinq ist ebenfalls eine Erfindung von booq.

Allein in einer einfachen Aluminium-Schnalle steckt bei booq schon jede Menge Design. (Foto: Moritz Stückler)
Allein in einer einfachen Aluminium-Schnalle steckt bei booq schon jede Menge Design. (Foto: Moritz Stückler)

„Die Tasche muss lebendig sein“

Ideen für neue Produkte kriegt das booq-Team sowohl aus den eigenen Reihen als auch von Kunden, die oft mit produktivem Feedback auf die Macher zukommen. Trotzenberg betont immer wieder, dass eine Tasche bei booq „lebendig“ ist. Das heißt, dass die Entwicklung eines Produkts nach dem Marktstart nicht aufhört. Gibt es Kritikpunkte oder Verbesserungsbedarf, wird auch nach Markteinführung noch nachgebessert und es werden neue Revisionen erstellt. Auch wenn das aus Gründen der Lagerhaltung nicht kommuniziert wird, zeigt es doch, dass die Firma mit viel Leidenschaft hinter ihren Produkten steht, denn solche Änderungen in der laufenden Produktion sind keine Selbstverständlichkeit und immer mit neuen Kosten verbunden.

Presse-Rezensionen hängen an vielen Stellen im booq-Büro. (Foto: Moritz Stückler)
Presse-Rezensionen hängen an vielen Stellen im booq-Büro. (Foto: Moritz Stückler)

Thorsten Trotzenberg hat das Rad wahrlich nicht neu erfunden. Taschen und Rucksäcke gibt es von hunderten Herstellern, und viele der Features von booq finden sich vereinzelt auch in Produkten anderer Marken. booq demonstriert aber eindrucksvoll, wie man sich als kleine Firma auch gegen deutlich größere Konkurrenten behaupten kann, wenn man sich fokussiert, eine klare Zielgruppe adressiert und vor allem mit Leidenschaft bei der Sache ist.

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Moritz Stückler