Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-09-01T05:52:52Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Angriff auf Google Maps: Nokia bringt Here Maps auf Android http://t3n.de/news/nokia-here-maps-android-564888/ 2014-09-01T05:52:52Z
Die Kartenanwendung ist vorerst exklusiv auf Samsung Galaxy-Smartphones verfügbar. Auch für die Smartwatch Gear S baut Nokia eine Integration der Maps.

Die Kartenanwendung ist vorerst exklusiv auf Samsung Galaxy-Smartphones verfügbar. Auch für die Smartwatch Gear S baut Nokia eine Integration der Maps.

Nokia und Samsung als Partner

Nokia will sein Geschäft mit dem Kartendienst Here Maps wiederbeleben. Nach dem Verkauf der Smartphone-Sparte an Microsoft fokussiert das finnische Unternehmen nun auf die Expansion des Produkts, das bisher auf den eigenen Mobilgeräten installiert war. So ist die Maps-App seit einigen Tagen für Android erhältlich - allerdings nur auf Samsung Galaxy-Smartphones.

Die beiden Unternehmen haben einen exklusiven Deal abgeschlossen, um die App kostenlos auf den Galaxy-Modellen anzubieten. Die Android-Version von Here Maps befindet sich derzeit noch im Beta-Status, informiert Nokia. Der Zugriff auf die Karten ist mit der App auch im Offline-Modus möglich. Here deckt derzeit laut den Entwicklern mehr als 200 Länder ab, die Navigationsfunktion ist für mehr als 100 Länder verfügbar.

Die Android-Version von Nokia Here Maps ist vorerst nur auf Samsung Galaxy-Geräten erhältlich. (Bild: Nokia)
Die Android-Version von Nokia Here Maps ist vorerst nur auf Samsung Galaxy-Geräten erhältlich. (Bild: Nokia)

Integration mit Smartwatch Gear S

Die Here Maps werden zudem auf der neuen Samsung Smartwatch Gear S, die bald in den Handel kommt, integriert sein. Routen, die am Smartphone eingegeben werden, werden über Bluetooth mit der Uhr synchronisiert und am Display angezeigt.

Auch im Auto können Galaxy-Besitzer die Nokia-Karten verwenden. Dafür hat das Unternehmen die Navigations-App Glympse in sein Angebot integriert. In der GPS-App teilen Fahrer aktuelle Verkehrsinformationen mit der Community, diese lässt auch Here Maps eingeblenden. Maps-User können zusätzlich entscheiden, für welchen Zeitraum und mit welchen Kontakten sie ihr Verkehrsinformationen teilen.

Mit der Integration von Glympse sind auch Verkehrsinfos auf den Nokia-Karten abrufbar. (Bild: Nokia)
Mit der Integration von Glympse sind auch Verkehrsinfos auf den Nokia-Karten abrufbar. (Bild: Nokia)

Die Ausweitung von Nokia Here Maps auf Android dürfte besonders Google verärgern. Der Android-Betreiber hatte in den vergangenen Jahren eine intensive Partnerschaft mit Samsung. Der Smartphone-Produzent will sich jedoch immer mehr von dem US-Konzern emanzipieren und seine eigenen Plattformen etablieren.

via 360.here.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
E-Commerce-Recht: Die wichtigsten Urteile und Entscheidungen im August http://t3n.de/news/e-commerce-recht-wichtigsten-12-564298/ 2014-09-01T05:00:26Z
E-Commerce-Recht: Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht, Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig, Double-Opt-In Mail ist keine Werbung. Außerdem: Abmahnungen wegen veralteter …

E-Commerce-Recht: Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht, Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig, Double-Opt-In Mail ist keine Werbung. Außerdem: Abmahnungen wegen veralteter Widerrufsbelehrungen angekündigt.

Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht

Am 13. Juni 2014 trat das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in Deutschland in Kraft. Zu diesem Stichtag mussten alle Online-Händler ihre Shops überarbeiten: Neue Informationspflichten müssen erfüllt und vor allem eine neue Widerrufsbelehrung verwendet werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Pflichten findet ihr hier im Artikel von t3n-Autor Jochen G. Fuchs.

Soweit ersichtlich, musste sich das LG Bochum nun erstmals mit den inhaltlichen Anforderungen an die neue Widerrufsbelehrung beschäftigen: Ein Online-Händler nannte innerhalb der Belehrung lediglich seine Postanschrift als Adressat eines Widerrufs. Er nannte weder eine E-Mail-Adresse noch eine Fax- oder Telefonnummer. Dies hielt ein Mitbewerber für wettbewerbswidrig und mahnte ab. Das LG Bochum entschied, dass es wettbewerbswidrig sei, wenn innerhalb der Widerrufsbelehrung keine Mail-Adresse, Fax- und Telefonnummer steht, sofern der Unternehmer über diese verfügt.

Streitpunkt in dem Verfahren war, dass in der Muster-Widerrufsbelehrung im Gestaltungshinweis steht:

„Fügen Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift und, soweit verfügbar, Ihre Telefonnummer, Telefaxnummer und E-Mail-Adresse ein.“

Der abgemahnte Shop meinte, dass „soweit verfügbar“ bedeute, dass der Unternehmer die Wahl hätte, ob er seinen Kunden einen Weg zum Widerruf über diese Kanäle eröffnen wolle. Der Abmahner meinte, diese Angaben sind zwingend zu machen, sofern entsprechende Einrichtungen beim Händler existieren. Das Gericht meinte, dass aus dem „Gesamtkontext“ der Vorschriften zum Widerruf der Wille des Gesetzgebers deutlich werde, dass die Angaben verpflichtend seien. Nur wer z.B. keine Faxnummer hat, kann diese Angabe weglassen.

Mich überzeugt die äußerst knappe Begründung des Gerichts nicht. Es bleibt zu offen, dass das OLG Hamm die Entscheidung in zweiter Instanz korrigiert.

gericht
Justitia hofft auf eine korrigierte Entscheidung in zweiter Instanz. (Quelle: © Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com)

Abmahnungen angekündigt

Zum neuen Verbraucherrecht gibt es noch eine weitere wichtige Meldung: Der Verein „Deutscher Konsumentenbund e.V.“ hat angekündigt, ab dem 13. September Unterlassungsansprüche wegen veralteter Widerrufsbelehrungen durchzusetzen. Der Verein ist der Ansicht, dass Online-Händler bis zu diesem Datum genug Zeit für die Umstellung gehabt hätten.

Nicht nur diese Ankündigung, auch die Gefahr, von Mitbewerbern oder anderen Verbänden wegen einer alten Widerrufsbelehrung abgemahnt zu werden, machen deutlich, dass Online-Händler, die noch immer mit einer alten Widerrufsbelehrung arbeiten, dringenden Handlungsbedarf haben.

Gibt man bei Google die alte Belehrung über den Fristbeginn aus der Widerrufsbelehrung ein, erhält man noch weit über 20.000 Ergebnisse. Das zeigt, dass noch sehr viele Online-Händler tätig werden müssen, wenn sie Abmahnungen vermeiden wollen.

Die Zeit für Nachzügler ist abgelaufen, die Verbraucherrechterichtlinie muss jetzt im Onlineshop umgesetzt sein. (Foto: #FLICKR#)
Die Zeit für Nachzügler ist abgelaufen, die Verbraucherrechterichtlinie muss jetzt im Onlineshop umgesetzt sein. (Foto: (Foto: Helico / flickr.com, Lizenz: CC-BY))

Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig

Das LG Hamburg entschied in gleich zwei Verfahren, dass die derzeitige Ausgestaltung der Google-Shopping Anzeigen rechtswidrig ist. Hintergrund ist, dass in diesen Anzeigen keine Versandkosten genannt werden. Diese erfährt der Kunde nur, wenn er mit der Maus über das Produktbild fährt. Dann erscheinen die Versandkosten in einem Mouseover-Effekt.

Eine Angabe von Informationen in derartigen Mouseover-Effekten hält die Rechtsprechung aber nicht für ausreichend, da es zum einen vom Zufall abhängt, ob der Interessent überhaupt Kenntnis von diesen Informationen erlangt und zum zweiten würden viele User aus Sicherheitsgründen Einstellungen verwenden, die die Anzeige von Mouseover-Effekten verhindert.

Dazu kommt auch noch - das hatte in den Verfahren aber keine Rolle gespielt - dass es auf mobilen Endgeräten keinen Mouseover-Effekt gibt. Die Anzeigen sehen aber auf dem Smartphone genauso aus wie am normalen PC-Bildschirm. In diesem Fall hat also der Verbraucher gar keine Möglichkeit, die Versandkosten zur Kenntnis zu nehmen.

Die Entscheidungen des LG Hamburg sind vom 5. beziehungsweise 13. Juni. Bisher hat Google noch nicht reagiert. Händler sollten ihre Anzeigen abschalten, bis eine rechtlich sichere Werbung möglich ist. Alternativ sollten die Kosten und das Risiko für eine Abmahnung einkalkuliert werden.

Double-Opt-In-Mail ist keine Werbung

Ein Urteil des OLG München versetzte Ende 2012 die Marketing-Branche in Aufruhr. Das Gericht entschied tatsächlich, dass die Bestätigungs-Mail, die im Rahmen des Double-Opt-In-Verfahrens verschickt wird, Werbung darstelle und daher ohne Einwilligung des Adressaten unzulässig sei. Der Versender muss die Einwilligung nachweisen. Genau dies gelang dem damaligen Absender jedoch nicht, daher sah das Gericht die Mail als unzulässige Werbung an.

Das OLG Celle hat diese Ansicht nun etwas korrigiert. Das Gericht hatte sich in dem Verfahren nicht hauptsächlich mit dieser Frage zu beschäftigen, äußerte sich dennoch einem knappen Satz dazu:

„Der Senat neigt entgegen der Auffassung des Oberlandesgerichts München (Urteil vom 27. September 2012 – 29 U 1682/12) auch dazu, die Übersendung einer Aufforderung zur Bestätigung im Rahmen des double-opt-in-Verfahrens nicht als unzulässige Werbung im Sinne des §§ 7 Absatz 2 Nr. 3 UWG anzusehen.“

Klar ist aber, dass die Bestätigungsmail nur an Interessenten geschickt werden darf, die sich zum Newsletter registrieren wollen. Unternehmer dürfen jetzt nicht wahllos Bestätigungs-Mails durch die Welt schicken. Das wäre durchaus ein Fall von unzulässiger Werbung per E-Mail.

]]>
Martin Rätze
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Sascha Lobo im Interview, Zeitfresser Meeting und wie du Traffic ohne Google generierst http://t3n.de/news/zeitfresser-meeting-google-traffic-564765/ 2014-08-30T09:00:13Z
In unseren wöchentlichen Top-10 geht es heute um einige Zahlen zum Zeitfresser Meeting. Außerdem erfahrt ihr wie ihr Traffic ohne Google generiert und was Sascha Lobo zum Thema Geld zu sagen hat.

In unseren wöchentlichen Top-10 geht es heute um einige Zahlen zum Zeitfresser Meeting. Außerdem erfahrt ihr wie ihr Traffic ohne Google generiert und was Sascha Lobo zum Thema Geld zu sagen hat.

1. Sascha Lobo im Interview: „Ich habe Geld sehr lange unterschätzt“

sascha-lobo-interview-featured-Sascha Lobo ist der prominenteste Netz-Vordenker der Republik und prägt wie kein Zweiter den Diskurs über die Digitalisierung. Im Rahmen unserer Themenwoche Karriere erklärt Lobo im Interview mit t3n die wichtigsten Faktoren für seinen Erfolg, warum er so wenig twittert und was sich gegen die weltweite Überwachung unternehmen lässt.

Unser Artikel: Sascha Lobo im Interview: „Ich habe Geld sehr lange unterschätzt“

2. Scheiß auf den Dienstwagen: Was High Potentials heute von ihren Arbeitgebern erwarten

Colours_of_Happiness_3-Was brauchen Unternehmen, um Talente anzulocken? Diese Frage haben wir uns im Rahmen unserer Themenwoche Karriere gestellt. Ein dickes Gehalt? Ein hübscher Titel? Materielle Benefits?

Unser Artikel: Scheiß auf den Dienstwagen: Was High Potentials heute von ihren Arbeitgebern erwarten

3. Termin bestätigt: Apple lädt am 9. September zur Keynote

iwatch-iwrist-konzept–Yrving-Torrealba-Apple wird am 9. September an historischer Stelle ein Presse-Event abhalten. Beobachter rechnen nicht nur mit neuen iPhone-Modellen, auch die langerwartete iWatch könnte dort zum ersten Mal vorgestellt werden.

Unser Artikel: Termin bestätigt: Apple lädt am 9. September zur Keynote

4. Inspiration pur: 45 coole und atemberaubende Office-Arbeitsplätze [Bildergalerie]

Office-Arbeitsplätze-5-Um in einem stilvollen Ambiente zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig für Google arbeiten. Wir zeigen euch einige schicke Arbeitsplätze, die wir im Web gefunden haben.

Unser Artikel: Inspiration pur: 45 coole und atemberaubende Office-Arbeitsplätze [Bildergalerie]

5. Die hässliche Wahrheit: Der Zeitfresser Meeting in Zahlen [Infografik]

meetings_infografik_teaser-Nur wenige Meetings sind wirklich sinnvoll und führen zum gewünschten Ergebnis. Pünktlich zu unserer Themenwoche Karriere zeigt euch eine übersichtliche Infografik, wie schlimm es tatsächlich ist und welche Maßnahmen ihr für effektivere Meetings ergreifen könnt.

Unser Artikel: Die hässliche Wahrheit: Der Zeitfresser Meeting in Zahlen [Infografik]

6. Das neue Jimdo: Deutscher Website-Baukasten erstrahlt im neuen Glanz

Jimdo_Redesign_Update_05-Der beliebte Website-Builder Jimdo hat sein Produkt komplett überarbeitet. Die Nutzer erwartet nun ein komplett neu gestalteter Editor und vor allem neue, modernere Templates zum Bauen ihrer Webseiten.

Unser Artikel: Das neue Jimdo: Deutscher Website-Baukasten erstrahlt im neuen Glanz

7. Facebook-Ads: Das ändert sich am 1. September

facebook-experimente-Zum 1. September 2014 nimmt Facebook erneut Änderungen an der Anzeigenstruktur vor. Was sich für euch dadurch ändert, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Unser Artikel: Facebook-Ads: Das ändert sich am 1. September

8. Das Eierkorb-Problem: So generierst du Traffic ohne Google

traffic-google-eierkorb-Lege niemals alle Eier in einen Korb, auch nicht im Online-Marketing. Wie du dir neben Google alternative Quellen für hochwertigen Traffic aufbauen kannst, zeigt dieser Artikel.

Unser Artikel: Das Eierkorb-Problem: So generierst du Traffic ohne Google

9. 21 Icons für alle Fälle: Dieser Favicon-Generator erstellt dir alle Dateien, die du brauchst

favicon-generator-featured-Ihr habt „nur“ eine Datei für euer Favicon, nämlich die altbekannte favicon.ico? Oder vielleicht maximal noch ein paar für den Homescreen der verschiedenen Apple-Geräte? Dann solltet ihr euch mal diesen Favicon-Generator genauer anschauen.

Unser Artikel: 21 Icons für alle Fälle: Dieser Favicon-Generator erstellt dir alle Dateien, die du brauchst

10. Sex-Tech: Wenn Gründer das heißeste aller Startup-Pflaster erobern

sex_tech_vibraa2-1-Mit dem wachsenden Trend Sex-Tech verbinden Gründer die Bereiche Internet, Elektronik und Erotik in vielerlei Hinsicht. Oft kommen die Ideen skurril daher, in jedem Fall aber tragen sie dazu bei, das milliardenschwere Geschäft mit einem unserer wichtigsten Grundbedürfnisse aus der Schmuddelecke zu holen. Ein Feature von Daniel Hüfner.

Unser Artikel: Sex-Tech: Wenn Gründer das heißeste aller Startup-Pflaster erobern

]]>
Andreas Weck
Google-Alternativen: Die 15 besten Suchmaschinen im Kurztest http://t3n.de/news/google-alternative-474551/ 2014-08-29T14:25:05Z
„Googlen“ ist nicht nur im deutschen Sprachschatz synonym für eine Internetsuche, doch gerade hierzulande wünschen sich viele Nutzer in Zeiten des PRISM-Leaks andere Möglichkeiten zur …

„Googlen“ ist nicht nur im deutschen Sprachschatz synonym für eine Internetsuche, doch gerade hierzulande wünschen sich viele Nutzer in Zeiten des PRISM-Leaks andere Möglichkeiten zur Recherche. Wir haben fünfzehn Google-Alternativen einem Kurztest unterzogen.

Google-Alternative bricht Besucherrekorde seit dem PRISM-Leak

Duckduckgo: Die Google Alternative bricht derzeit alle Nutzerrekorde. (Screenshot: Duckduckgo)
Duckduckgo: Die Google-Alternative bricht derzeit alle Nutzerrekorde. (Screenshot: Duckduckgo)

Über die massive Zunahme an Besuchern bei der Suchmaschine Duckduckgo haben wir bereits berichtet. Der Suchanbieter rückte vor allem durch den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer in den Fokus der Suchenden. Für bestimmte Suchanfragen ist die Seite allerdings nicht wirklich hilfreich. So gibt es beispielsweise keine eigene Bildersuche. Stattdessen wird man entweder zu oder zu Bing weitergeleitet. Um tatsächlich frei von Google zu werden, haben wir euch fünfzehn Alternativen herausgesucht.

1. Ixquick: Suchmaschine achtet auf eure Privatsphäre.

Ixquick: Die erste Google Alternative im Test. (Screenshot: Ixquick)
Ixquick: Datenschutz und großer Funktionsumfang. (Screenshot: Ixquick)

Ähnlich wie Duckduckgo verspricht die holländische Suchmaschine Ixquick, keinerlei Daten ihrer Nutzer aufzuzeichnen – weder die IP-Adresse des Suchenden noch der genutzte Browser oder die eigentliche Suchanfrage. Gespeichert wird lediglich die Anzahl der täglichen Suchanfragen. Die Metasuchmaschine bietet darüber hinaus eine Bilder- sowie eine Videosuche, außerdem gibt es eine Telefonbuchsuche. Der Zugriff auf die Seite findet dank SSL-Protokoll verschlüsselt statt. Sämtliche Funktionen liefen in unseren Kurztest reibungslos. Wem die Sicherheit der eigenen Daten wichtig ist, sollte auf Ixquick umsteigen.

2. Wolfram Alpha: Semantische Suchmaschine liefert passende Antworten

Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha)
Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha)

Im Gegensatz zu Ixquick unterscheidet sich Wolfram Alpha deutlich von traditionellen wie Google oder Bing. Statt Suchende auf Websites zu verweisen, die eine möglichst hohe Relevanz aufweisen; versucht die Seite, Informationen anhand von Algorithmen zu verarbeiten und dem Nutzer damit direkte Antworten auf seine Fragen zu liefern. Der zugrunde liegende Ansatz bedeutet allerdings, dass nur Fragen beantwortet werden können, für die eine exakte Antwort möglich ist. Sucht ihr beispielsweise nach dem Geburtsdatum einer Berühmtheit oder einer historischen Persönlichkeit liefert Woflram Alpha die passende Antwort. Ist eine persönliche Wertung notwendig, kann Wolfram Alpha nicht weiterhelfen. Wer die beste Schauspielerin aller Zeiten ist, kann die Suchmaschine schlicht und ergreifend nicht wissen. Traditionelle Suchmaschinen würden euch zu diesem Thema vermutlich mit vielen Meinungen versorgen. Wolfram Alpha begnügt sich mit Fakten.

3. Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Projekte

Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Code. (Screenshot: Ohloh Code)
Ohloh Code: Die Suchmaschine für Open-Source-Code. (Screenshot: Ohloh Code)

Ohloh war ein Verzeichnis von Open-Source-Projekten. Die Seite wurde im Juli 2014 in Open Hub unbenannt. Bis zu der ihr angeschlossenen Code-Suchmaschine scheint das Rebranding allerdings noch nicht durchgedrungen zu sein, sie firmiert nach wie vor unter dem Namen Ohloh Code. Die Suchmaschine durchforstet 21.330.368.647 Open-Source-Codezeilen nach einem gewünschten Keyword. Bei Bedarf können Nutzer gezielt nach Klasse, Funktionen oder Methoden suchen. Die Ergebnisse lassen sich nach Projekten, Sprachen oder Dateierweiterungen sortieren.

4. fragFINN: Die Suchmaschine für Kids

fragFINN ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: fragFINN)
fragFINN ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: fragFINN)

Die Seite will einen für Kinder sicheren Raum für die Internet-Recherche bieten. Kindgerechte Webseiten werden auf einer Positivliste vermerkt und durchsuchbar gemacht. Die Liste wird nach Angaben der Macher täglich aktualisiert. Die Suchmaschine wird von einem gleichnamigen Verein betrieben. Zu den Mitgliedern der fragFINN e.V. gehören neben Unternehmen wie Microsoft, Google, 1&1, GMX, Web.de, O2, Vodafone, Deutsche Telekom und Super RTL auch Vereine und Verbände wie BITKOM, BVDW, eco oder fsm.

5. Wegtam: Freies Wissen steht im Mittelpunkt

Wegtam: Die deutsche Google-Alternative konnte in unserem Test überzeugen. (Screenshot: Wegtam)
Wegtam: Die deutsche Google-Alternative konnte in unserem Test überzeugen. (Screenshot: Wegtam)

Wegtam ist eine umfangreiche deutsche Meta-Suchmaschine. Das selbsterklärte Ziel ist die Fokussierung auf relevante Inhalte und die Minierung kommerzieller Einflüsse. Die Seite legt Wert auf den Datenschutz und verspricht, keine personenbezogenen Daten zu speichern. Außerdem geben die Macher keine Daten an Dritte weiter. Neben der Web-Suche gibt es auch gesonderte Suchmöglichkeiten für Nachrichten, Personen, Social-Media-Beiträge und Videos.

6. Creative Commons: Suche findet frei nutzbare Mediendateien

Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier genau richtig. (Screenshot: Creative Commons)
Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier richtig. (Screenshot: Creative Commons)

Die gemeinnützige Organisation ist sicherlich einigen für ihre Lizenzverträge bekannt. Diese Lizenzen erlauben es, dass Schöpfer der Öffentlichkeit sehr einfach Nutzungsrechte an ihren Werken gewähren. Dabei gibt es verschiedene Einschränkungen, aus denen Ersteller der Werke wählen können. Häufig wird beispielsweise verlangt, dass der Schöpfer zumindest namentlich erwähnt wird, oder man die Werke nicht zu kommerziellen Zwecken nutzen darf. Auch verbieten manche Kreative, die Werke zu verfremden oder zu kombinieren. Auf der Creative-Commons-Seite findet sich eine eigene Suche, die verschiedene Websites nach Werken durchforstet, die unter einer solchen CC-Lizenz stehen. Suchende können dabei auch einschränken, ob die Werke kommerziell nutzbar sein sollen oder man diese in irgendeiner Form bearbeiten darf. Nach Eingabe des Suchbegriffes kan man sich für eine von 13 Plattformen entscheiden, auf der nach dem entsprechenden Begriff und unter Rücksichtnahme auf die gewünschte Lizenz gesucht wird. Zwar ließe sich eine solche Suche auch über alle anderen Websuchen durchführen, doch hier funktioniert das deutlich einfacher. Zumindest wenn man nicht jedes Mal eine Suchanfrage dieser Art stellen möchte: „t3n AND RIGHTS:*creative* AND NOT RIGHTS:*nc* AND NOT RIGHTS:*nd*“.

7. Exalead: Web-Suche aus Frankreich

Exalead ist eine Google-Alternative aus Frankreich. (Screenshot: Exalead)
Exalead ist eine Google-Alternative aus Frankreich. (Screenshot: Exalead)

Dass ein deutsches oder auch ein europäisches Google keine ernstzunehmende Konsequenz aus dem PRISM-Skandal sein kann, sieht wohl nicht nur unser Kollege Luca Caracciolo so. Immerhin sind noch längst nicht alle Details zu den Verzahnungen zwischen europäischen und amerikanischen Geheimdiensten bekannt. Wer sich trotzdem sicherer fühlt, wenn er eine Suchmaschine mit Sitz in Europa nutzt, dem sei Exalead an dieser Stelle empfohlen. Die Suchmaschine existiert seit 2004 und hat in unserem kurzen Test durchaus gut funktioniert. Neben einer Web-Suche können Nutzer auch nach Bildern, Videos oder Wikiepdia-Artikel suchen. Bei der Wikipedia-Suche kann der Nutzer bestimmen ob er Inhalte in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Holländisch oder Spanisch sehen möchte.

8. Qwant: Französische Google-Alternative wirbt mit strengen Datenschutzbestimmungen

Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)
Google-Alternative: Die Darstellung von Suchergebnissen bei Qwant ist ungewöhnlich. (Screenshot: Qwant)

Unsere französischen Nachbarn sind nicht untätig, wenn es um Suchmaschinen geht. Qwant wurde 2013 offiziell vorgestellt und existiert seit März 2013 auch in einer deutschen Version. Die Macher werben vor allem mit ihren strengen Datenschutzbestimmungen. Statt Google Analytics setzt der Anbieter auf Piwik, das einzige Analysewerkzeug, das von der französischen Datenschutzbehörde zertifiziert ist. Wer möchte, kann aber auch das Tracking mit Piwik untersagen. Neben einer normalen Web-Suche bietet Qwant auch eine Medien- und eine Personen-Suche an. Aber auch die Web-Suche geht ungewöhnliche Wege und zeigt neben organischen Treffern auch Nachrichten, Knowledge Graph, Social-Media-Beiträge und passende Videos an. Allerdings alle gemeinsam auf einer Seite, was die Ergebnisse etwas unübersichtlich macht. Wer sich eingehender mit der Suchmaschine beschäftigen möchte, an der seit Juni 2014 auch der Axel-Springer-Verlag beteiligt ist, sollte einen Blick auf unseren Artikel „Französische Google-Alternative Qwant startet in Deutschland“ werfen.

9. YaCy: Die Peer-to-Peer-Suchmaschine

YaCy: Google Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: YaCy)
YaCy: Google-Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: YaCy)

Einen ganz eigenen Weg geht YaCy. Die Suchmaschine läuft über eine eigene Software. Denn statt wie Google auf zentrale Server zu setzen, ist YaCy ein Peer-to-Peer-Projekt. Um an dem Suchnetzwerk teilzunehmen, muss man sich die entsprechende Open-Source-Software herunterladen. Diese steht auf der Webseite in Versionen für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Zwar bietet die Seite ebenfalls eine Bildersuche, diese funktioniert allerdings nur eingeschränkt. Interessant bleibt hingegen der dezentrale Ansatz. Unterstützt wird das Software-Projekt von dem Institute of Technology aus Karlsrufe und SUMA e.V., einem Verein für freien Wissenszugang.

10. Benefind: Suche wird mit Spende verknüpft

Benefind: Ein Teil der Werbeeinnahmen wird gespendet. (Screenshot: Benefind)
Benefind: Ein Teil der Werbeeinnahmen wird gespendet. (Screenshot: Benefind)

Wer mit seiner Suche etwas Gutes tun möchte, der kann Benefind verwenden. Die Seite macht sich die Suche von Yahoo zu eigen, nutzt aber einen Teil der generierten Werbeeinnahmen für Spenden. Laut Benefind geht ein halber Cent für jede erfolgreiche Suche an eine gemeinnützige Organisation. Laut den Betreibern entsprechen die Spenden in etwa 70 Prozent der gesamten Werbeeinnahmen der Seite. Wer möchte, kann sich anmelden und festlegen, an welche Organisation die selbst generierten Werbeeinnahmen der Seite gespendet werden sollen. Von Greenpeace und Sea Shepherd über die Welthungerhilfe bis zur AWO oder der Lebenshilfe stehen unzählige gemeinnützige Vereine zur Auswahl.

11. blinkx: Videosuche, die versucht den Inhalt der Videos zu verstehen

Blinkx: Durchaus eine Alternative zu Googles Videosuche. (Screenshot: blinkx)
Blinkx: Durchaus eine Alternative zu Googles Videosuche. (Screenshot: blinkx)

Als Alternative zu Googles Videosuche kommt blinkx infrage. Die Seite nutzt Spracherkennungssoftware, um zusätzliche Metadaten zu allen gefundenen Clips zu generieren. Dadurch sollen diese besser auffindbar sein. Ob dies stimmt, ist letztlich schwer zu beurteilen. Immerhin funktionierte die Suche im Test genau so, wie sie sollte. Die blinkx-Videosuche wird unter anderem von Ask.com oder AOL verwendet. Die Ergebnisse von Ask.com unterschieden sich in unserem Kurztest allerdings von der Ergebnissen auf blinkx ab.

12. WorldWideScience: Die Suche für wissenschaftliche Texte

WorldWideScience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: WorldWideScience)
WorldWideScience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: WorldWideScience)

WorldWideScience ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. Die Ergebnisse lassen sich unter anderem nach dem Autor, dem Herkunftsland und der Art des Textes sortieren. Neben Papern findet die Suchmaschine auch passende Multimedia-Inhalte und Datensätze. Die Seite ermöglicht die Suche in über 200 Millionen Dokumenten. Sie wird vom amerikanischen Office of Scientific and Technical Information betrieben, kooperiert aber mit verschiedenen Organisationen weltweit.

13. Unbubble will die Filter-Blase platzen lassen

Unbubble: Der deutsche Anbieter setzt auf Datenschutz. (Screenshot: Unbubble)
Unbubble: Der deutsche Anbieter setzt auf Datenschutz. (Screenshot: Unbubble)

Unbubble ist eine deutsche Meta-Suchmaschine. Das selbsterklärte Ziel der Macher ist es, möglichst neutrale Suchergebnisse zu liefern. Inwieweit Unbubble dieses Ziel erreicht, ließe sich diskutieren. Immerhin werden die Ergebnisse nach den unterschiedlichen Quellen sortiert übersichtlich angezeigt. In der Seitenleiste schlägt euch Unbubble auch gleich ähnliche Suchbegriffe vor. Die erschienen uns in unserem kleinen Test allerdings nicht immer wirklich sinnvoll. Immerhin achten die Macher allerdings auf den Datenschutz und geben an, keine Nutzerstatistiken zu erheben oder das Verhalten ihrer Nutzer zu analysieren.

14. izik: Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

izik: Suchergebnisse werden nach Kategorien aufgeteilt. (Screenshot: izik)
izik: Suchergebnisse werden nach Kategorien aufgeteilt. (Screenshot: izik)

Statt die Suchergebnisse in Form einer simplen Liste aufzubereiten, unterteilt Izik die gefundenen Inhalte anhand verschiedener Kategorien. Das obere Feld versucht eine Kurzbeschreibung des gesuchten Begriffs zu liefern und greift dabei wenn möglich auf die englischsprachige Wikipedia zurück. Darunter folgen abhängig von der Suchanfrage weitere Kategorien wie die Top-Ergebnisse, Bilder, soziale Netzwerke, Shopping oder entsprechende Nachrichtenkategorien. Die einzelnen Kategorien lassen sich seitlich scrollen. So hat man verschiedene Ergebnisse direkt auf einem Blick.

15. Bookfinder: Gebrauchte und neue Bücher finden

Bookfinder: Die Suchmaschine für Bücherfreunde. (Screenshot: Bookfinder)
Bookfinder: Die Suchmaschine für Bücherfreunde. (Screenshot: Bookfinder)

Bookfinder ist ein praktisches Werkzeug für Menschen, die ein gebrauchtes Buch suchen. Nutzer können Titel, Autor oder ISBN angeben, auswählen, in welcher Sprache das Buch sein soll, und ob es sich um eine Erstausgabe handeln soll. Anschließend werden verschiedene Seiten wie Amazon, ZVAB oder eBay durchsucht und die Ergebnisse übersichtlich aufbereitet. Die Seite gewinnt keinen Schönheitspreis, tut aber was sie soll. Natürlich lassen sich auch neue Bücher damit finden, aufgrund der Buchpreisbindung dürfte das aber für viele Nutzer weniger von belang sein.

Fazit: Google-Alternativen erfüllen ihren Zweck

Grundlegende Google-Funktionen aber mehr Rücksicht auf die eigenen Daten findet man bei Ixquick. Für spezialisierte Suchanfragen nach Bildern und Videos erhält man bei der Suche mit Creative Commons oder blinkx unter Umständen sogar bessere Ergebnisse als beim Marktführer. Auch ein Blick über den Tellerrand kann interessant sein, wie die Konzepte hinter Wolfram Alpha und YaCy zeigen. Wer den Wechsel nicht scheut, findet also allerhand Alternativen zum Suchgiganten Google.

Regelmäßig aktualisierter Artikel, letztes Update 29. August 2013.

]]>
Kim Rixecker
Google: Warum Larry Page nur Firmen kauft, die seinen Zahnbürsten-Test überstehen http://t3n.de/news/google-zahnbuersten-test-564637/ 2014-08-29T09:04:26Z
Wenn Googles CEO Larry Page über eine Firmenübernahme nachdenkt, interessiert ihn primär nur eine Frage. Welche das ist und warum das Silicon Valley generell immer weniger auf finanzielle Berater …

Wenn Googles CEO Larry Page über eine Firmenübernahme nachdenkt, interessiert ihn primär nur eine Frage. Welche das ist und warum das Silicon Valley generell immer weniger auf finanzielle Berater aus der Bankenwelt hört, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Larry Page: Der Google-CEO interessiert sich mehr für den Zahnbürsten-Test als für den Umsatz eines Übernahmekandidaten. (Foto: Marcin Mycielski / Wikipedia Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Larry Page: Der Google-CEO interessiert sich mehr für den Zahnbürsten-Test als für den Umsatz eines Übernahmekandidaten. (Foto: Marcin Mycielski / Wikipedia Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Google: Larry Page setzt bei Übernahmen auf den Zahnbürsten-Test

Firmenübernahmen sind Teil der Wachstumsstrategie vieler Unternehmen. Mit ihnen können sie neue Produkte, Dienste, Talente oder auch Kunden gewinnen – oder natürlich ihre Konkurrenz ausschalten. Auch für Google gehören Übernahmen fast schon zum Tagesgeschäft. Alleine 2013 hat der Suchgigant 35 verschiedene Unternehmen gekauft: von Roboterherstellern bis hin zu Heimautomtionsanbietern.

Laut einem Bericht der New York Times interessiert sich Larry Page dabei aber kaum für traditionelle Bewertungskriterien wie die Einnahmen, den abgezinsten Zahlungsstrom oder den Umsatz. Viel wichtiger ist es dem Google-Chef, wie sich der Zahnbürsten-Test für den Übernahmekandidaten beantworten lässt. Dabei handelt es sich um eine geradezu banal klingende Frage: Handelt es sich um etwas, das du ein- oder zweimal am Tag nutzen wirst und das dein Leben verbessert? Trifft beides, wie bei einer Zahnbürste, auf ein Produkt oder einen Service zu, könnte sich Larry Page den Anbieter genauer anschauen.

Übernahmen: Warum Google, Facebook und Co. immer häufiger auf externe Berater verzichten

Die Vorgehensweise widerspricht grundlegend der Art und Weise, wie Banken eine mögliche Firmenübernahme bewerten würden, und ist damit symptomatisch für den derzeitigen Übernahmeboom im Silicon Valley. Laut Dealogic fanden 69 Prozent aller amerikanischen Technologieakquisitionen über 100 Millionen US-Dollar im letzten Jahr ohne Beteiligung von Investmentbanken statt. Vor zehn Jahren lag diese Rate noch bei 27 Prozent.

Ähnlich wie Larry Page interessieren sich auch andere Giganten des Silicon Valleys heute weniger für traditionelle Bewertungskriterien. Für sie sind diese Kriterien kaum aussagekräftig, wenn es um Technologieunternehmen in einer frühen Entwicklungsphase geht. Das langfristige Potenzial eines Produkts ist wichtiger als kurz- oder mittelfristige Gewinnmöglichkeiten.

Das Silicon Valley interessiert sich kaum für die Meinung der Wall Street

Als Apple dieses Jahr Beats für drei Milliarden US-Dollar übernommen hat, verzichteten sie auf finanzielle Berater von der Wall Street. Auch Facebook verzichtete auf die Hilfe von außen, als sie das Virtual-Reality-Startups Oculus VR für 2,3 Milliarden übernommen haben. Und als Google den Navigations-Dienstleister Waze für eine Milliarde kaufte, hat ebenfalls keine Bank einen Scheck für eine Beratertätigkeit einsacken können.

Auch wenn es sich bei den Aufkäufen häufig um risikoreiche Wetten auf Zukunftstechnologien handelt, verzichten die Unternehmen nicht gänzlich auf die Expertise aus dem Finanzsektor. Statt sich jedoch auf externe Berater zu verlassen, haben sie eigene Teams aufgebaut. Bei Facebook kümmern sich ehemalige Mitarbeiter der beiden Kreditinstitute Credit Suisse und Jefferies um mögliche Übernahmekandidaten. Und Larry Pages Firma Google hat einen Angestellten, der sicherstellen soll, dass alle zwölf Unternehmensbereiche die Übernahmen bekommen, die sie brauchen oder irgendwann brauchen könnten.

via www.inc.com

]]>
Kim Rixecker
„Ablenkend und unnützlich“: Google gibt Authorship endgültig auf http://t3n.de/news/google-authorship-entfernt-564613/ 2014-08-29T05:18:49Z
Die Suchmaschine entfernt nach drei Jahren die Verbindung von Artikeln mit Userprofilen. Auf den Traffic von Seiten, die sich bisher auf Authorship verlassen haben, soll das keinen negativen …

Die entfernt nach drei Jahren die Verbindung von Artikeln mit Userprofilen. Auf den Traffic von Seiten, die sich bisher auf Authorship verlassen haben, soll das keinen negativen Einfluss haben, so Google.

Langfristig ohne Erfolg

Es ist offiziell: verabschiedet sich von seinem Feature „Authorship“. Mit dem Tool konnten Autoren ihre Google-Profile mit Links zu Websites, auf denen sie Beiträge veröffentlichen, versehen. So war in den Suchergebnissen ein Hinweis zum Verfasser mit Profilbild zu sehen.

„Die Funktion lenkt User von Suchergebnissen ab und ist nicht nützlich genug“, nennt der Projektverantwortliche John Mueller den Grund für das Ende in einem Statement auf Google+. Die Funktion wurde im Juni 2011 beim Start von Google+ ausgerollt und seither ständig optimiert und getestet, allerdings ohne die gewünschten Erfolge. Mueller gesteht weiter, dass Authorship nicht einfach zu implementieren war.

Authorship: Die Autorenbilder in den Google-Suchergebnissen sind Vergangenheit. (Screenshot: Google)
Authorship: Die Autorenbilder in den Google-Suchergebnissen sind Vergangenheit. (Screenshot: Google)

Langsames Ende von Authorship

Das Entfernen der Autoreninformation soll keine negative Auswirkung auf die Reichweite von Websites, die sie bisher anzeigten, haben. Tests hätten gezeigt, dass sich der Traffic dadurch nicht reduziere, betont Mueller.

Dass Google sich von der Authorship-Funktion trennen könnte, hat sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet. Erst verschwanden die Profilbilder in den Suchergebnissen, dann entfernte das Unternehmen auch die Statistik in den Webmaster Tools. Google+-Beiträge aus dem persönlichen Netzwerk werden auf der Ergebnisseite weiterhin priorisiert, informiert Google.

via plus.google.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
Googles Lösung für das größte Problem bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen: So will der Konzern die Key Distribution umsetzen http://t3n.de/news/google-key-distribution-ende-zu-ende-564512/ 2014-08-28T12:25:55Z
Google hat einen Vorschlag zu einer neuen Form der Key-Distribution formuliert. Der Ansatz ist interessant, noch gibt es jedoch einige offene Fragen.

Google hat einen Vorschlag zu einer neuen Form der Key-Distribution formuliert. Der Ansatz ist interessant, noch gibt es jedoch einige offene Fragen.

Key-Distribution: Wie Google die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verbessern will

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist eine tolle Sache. Allerdings ist der Austausch der Schlüssel nach wie vor nicht vollkommen zufriedenstellend gelöst. Am sichersten wäre es natürlich, die Schlüssel persönlich, also offline, auszutauschen. Das ist in vielen Fällen aber nicht möglich. Zwar gibt es auch für dieses Problem verschiedene Lösungsansätze, so richtig überzeugend sind sie leider nicht. Entweder setzen sie ein bedenklich hohes Maß an Vertrauen voraus, oder sie sind letztlich für den durchschnittlichen Nutzer kaum zu durchblicken. Beides ist kaum sinnvoll, um für Sicherheit in der Kommunikation zu sorgen.

Google versucht sich daher jetzt an einem neuen Vorschlag um dieses Problem zu lösen. Die Grundidee orientiert sich an dem System, das auch bei TLS im Browser verwendet wird. Eine Reihe von Organisationen auf der Welt verteilen Schlüssel und wir gehen als Nutzer einfach davon aus, dass diese sicher sind. Das System hat den offensichtlichen Haken, dass wir unsere Sicherheit in die Hände von Dritten legen. Bei Googles Vorschlag wären die Nutzer zwar auch nicht in der Lage einen Missbrauch durch zentralisierte Autoritäten zu verhindern, sie würden einen solchen Missbrauch aber wenigstens schnell bemerken.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Google stellt einen Vorschlag zur Key-Distribution vor. (Bild: Yuri Samoilov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Google stellt einen Vorschlag zur Key-Distribution vor. (Bild: Yuri Samoilov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Ende-zu-Ende-Verschüssselung: So funktioniert Googles Vorschlag zur Key-Distribution

Wenn ihr jemandem eine verschlüsselte Nachricht zukommen lassen wollt, müsstet ihr euch nach dem vorgeschlagenen System zunächst bei einem Key-Directory anmelden. Das könnte von eurem E-Mail-Provider betrieben werden, aber auch Google würde einen solchen Dienst anbieten. Dort würden die E-Mail-Adresse und euer öffentlicher Schlüssel abgelegt werden. Sobald ein Eintrag vorgenommen wurde, kann dieser nicht mehr verändert werden. Außerdem sollen unabhängige Dritte, die Google Monitors nennt, alle Einträge in einem Key-Directory überprüfen.

Möchte euch jemand eine verschlüsselte Nachricht senden, wird diese Person aus ihrem Key-Directory den öffentlichen Schlüssel zusammen mit einem Beweis dafür beziehen, dass der Schlüssel seit Erstellung nicht verändert wurde. Wenn die Person euch eine Nachricht schreibt, wird automatisch eine auf 140 Zeichen komprimierte Version des Schlüsselverzeichnisses an die Nachricht angehängt.

Google: STHs als Sicherheitsinstrument

Dieser Anhänge werden als Signed Tree Heads (STH) bezeichnet. Anhand der STHs kann später sichergestellt werden, dass man dasselbe Key-Directory sieht wie der Abesnder. Einzelne Anbieter sollen sich auch mittels Peering verbinden können und so einzelne Einträge untereinander austauschen können.

Wenn eine solche Nachricht bei euch ankommt, überprüft eure Software, ob der Schlüssel mit dem im Key-Directory übereinstimmt. Außerdem wird geprüft, ob der STH mit dem Key-Directory übereinstimmt, das ihr seht, oder zumindest mit einer älteren Version. Wenn ein Kontakt zu dem Key-Directory allerdings nicht möglich ist, dann wird zukünftig jede eurer Nachrichten den STH enthalten, der euch zugesendet wurde. Solange bis jemand der das Verzeichnis erreichen kann bestätigt, das die Angaben korrekt sind.

Außerdem werden die Angaben an die Monitors gesendet aber auch andere Clients sollen sie bekommen. Die anderen Clients könnten laut Google Browser oder auch Chat-Programme sein. So soll es beinahe unmöglich werden, ein kompromittiertes Schlüsselverzeichnis verstecken zu können. Wird ein Schlüssel gestohlen, dann könnt ihr den alten logischerweise nicht löschen, da Veränderungen nach dem Eintrag nicht möglich sind. Stattdessen würdet ihr einen Neuen erstellen, der wiederum auf den Alten verweist.

OpenSSL: Heartbleed-Bug kompromittiert Verschlüsselung. (Bild: lyudagreen / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Key-Distribution: Auch Googles Vorschlag weist gewisse Schwächen auf. (Bild: lyudagreen / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Meta-Daten und andere Probleme mit Googles Vorschlag

Obwohl der Vorschlag einige deutliche Verbesserungen zu dem derzeit genutzten zentralisierten Key-Directory-System mit sich bringt, gibt es bereits die ersten Kritiker. Letztlich würde das vorgeschlagene System nicht verhindern, dass die NSA oder andere Personen oder Gruppierungen leicht erkennen könnten, wer mit wem kommuniziert. Zwar wäre der Inhalt der Nachrichten höchstwahrscheinlich sicher, aber auch die Sammlung solcher Meta-Daten stellt an und für sich schon eine Verletzung der Privatsphäre dar.

Außerdem räumt auch Google ein, dass jemand die E-Mail-Adressen aus dem Key-Directory sammeln und beispielsweise für Spam verwenden könnte. Auch könnte das System letztlich keine Sicherheit liefern, wenn ein Akteur mit ausreichenden Ressourcen den gesamten Internet-Traffic eines Nutzers kontrolliert und filtert. Eine Lösung dafür dürfte allerdings auch kaum zu finden sein.

via news.ycombinator.com

]]>
Kim Rixecker
Inspiration pur: 45 coole und atemberaubende Office-Arbeitsplätze [Bildergalerie] http://t3n.de/news/45-office-arbeitsplaetze-bildergalerie-495460/ 2014-08-27T17:30:12Z
Um in einem stilvollen Ambiente zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig für Google arbeiten. Wir zeigen euch einige schicke Arbeitsplätze, die wir im Web gefunden haben.

Um in einem stilvollen Ambiente zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig für Google arbeiten. Wir zeigen euch einige schicke Arbeitsplätze, die wir im Web gefunden haben.

Office-Arbeitsplätze: Wohlfühl-Faktor Schreibtisch

Edles Ambiente: Mimialistisch gehaltene Office-Arbeitsplätze. (Quelle: minimaldesks.com)
Futuristisches Flair: Minimalistisch gehaltene Office-Arbeitsplätze. (Quelle: minimaldesks.com)
Ein schöner Büro-Arbeitsplatz ist für viele Schreibtischtäter ein absolutes Muss. Viele Leute zerbrechen sich darüber lange und ausgiebig den Kopf: der richtige Schreibtisch, die richtige Tischlampe, der passende Stuhl. Mal elegant mit Glas und viel Metall. Mal sehr bodenständig mit viel Holz und grünen Pflanzen. Nicht selten passt der Arbeitsplatz auch zur Hardware der Person – ein stimmiges Gesamtbild gilt als das A und O und hilft, sich bei der Arbeit wohlzufühlen. Ich persönlich mag es auch, mir die Arbeitsplätze anderer anzusehen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde sie oft inspirierend und bekomme neue Ideen für mein eigenes Plätzchen.

Für diesen Beitrag habe ich mich mal im Web umgeschaut und einige sehenswerte Arbeitsplätze zusammengetragen. Schönheit liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber auf der anderen Seite lässt sich über Geschmack ja bekanntlich nicht streiten.

t3n-self-jobs-

Letztes Update des Artikels: 27. August 2014.

]]>
Andreas Weck
Endlich schön: WikiWand zaubert neues Wikipedia-Design http://t3n.de/news/wikiwand-wikipedia-redesign-564124/ 2014-08-26T12:51:23Z
Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von Wikipedia in einem schicken und modernen Design genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari könnt ihr dem alten Design …

Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von Wikipedia in einem schicken und modernen Design genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari könnt ihr dem alten Design sogar ganz und gar Lebewohl sagen.

WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)
WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)

WikiWand: Wikipedia in modern und sexy

Seien wir mal ehrlich, Wikipedia ist nicht die hübscheste Website der Welt. Auch wenn sich die Wikimedia-Foundation mittlerweile ernsthaft über ein Wikipedia-Redesign Gedanken macht, wird die Seite auf absehbare Zeit kaum zu einem Musterbeispiel für modernes Webdesign. Der Grund dafür ist einfach: Das Onlinelexikon versorgt nicht nur die Industrienationen mit ihren Breitbandanschlüssen und hochauflösenden Bildschirmen mit Informationen, sondern auch Entwicklungsländer. Dort fehlt es in vielen Fällen an moderner Hardware und schnellen Internetzugängen.

Damit Wikipedia in optischer Hinsicht nicht zu einem Zwei-Klassen-Lexikon verkommt, werden Veränderungen am Design nur sehr zaghaft umgesetzt. Wer sich trotzdem ein etwas schickeres Interface wünscht, der könnte sich über WikiWand freuen. Die Website bereitet die Informationen der Wikipedia in einem modernen, responsiven Design auf. Das sieht auf dem Desktop, einem Tablet oder auf dem Smartphone bedeutend schicker aus, als das standardmäßige Wikipedia-Layout.

Wikipedia in modern: WikiWand bietet Erweiterungen für Firefox, Chrome und Safari

Wer von dem WikiWand-Look überzeugt ist, kann sich auch eine kostenfreie Erweiterung für den Browser installieren. Jeder Klick auf einen Wikipedia-Artikel führt euch dann automatisch zur WikiWand-Version des entsprechenden Beitrags. Die Browser-Erweiterung bietet der Hersteller für Firefox, Chrome und Safari an. Nur Internet-Explorer-Nutzer haben hier das Nachsehen.

Die Erweiterung soll durch intelligentes Vorausladen von Inhalten auch die Anzeige von Wikipedia-Artikeln beschleunigen. Daher verlangt die von uns getestete Chrome-Erweiterung aber Zugriff auf alle Tabs und Webseiten. Aus Datenschutzsicht ist das wenig überzeugend. Außerdem soll WikiWand irgendwann auch Werbung beinhalten. Soweit scheint es derzeit aber noch nicht zu sein. Immerhin will der Anbieter 30 Prozent aller Einnahmen an die Wikimedia-Foundation spenden. So würden Nutzer von WikiWand auch Wikipedia finanziell unterstützen. Neben dem Web-Interface soll es bald auch WikiWand-Apps für iOS und Android geben.

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Chrome Web Store
Preis: Kostenlos

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Firefox Add-ons
Preis: Kostenlos

via www.fastcodesign.com

]]>
Kim Rixecker
Google Docs, Tabellen und Présentations: Großes iOS-Update sagt Apple und Microsoft den Kampf an http://t3n.de/news/google-docs-tabellen-564030/ 2014-08-26T09:26:10Z
Google hat mit Présentations eine neue iOS-App für Präsentationen veröffentlicht. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Apps Google Docs und Tabellen aktualisiert, die jetzt auch das …

hat mit Présentations eine neue iOS-App für Präsentationen veröffentlicht. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Google Docs und Tabellen aktualisiert, die jetzt auch das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien ermöglichen. Damit wildert Google weiter im Segment der Produktivitäts-Anwendungen und konkurriert mit den Lösungen von und Microsoft.Die Produktivitäts-Apps Microsoft Office und Apple iWork finden sich seit geraumer Zeit auf iPhone und iPad. Die Veröffentlichung von Google Présentations ergänzt ab sofort die Apps Google Docs und Google Tabellen, um die gewohnte Dreifaltigkeit aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware auch auf iOS zu bringen.

Présentations ergänzt die Apps Google Docs und Google Tabellen. (Bild: iTunes / Google)
Présentations ergänzt die Apps Google Docs und Google Tabellen. (Bild: iTunes / Google)

Google Présentations ergänzt Google Docs und Tabellen

Die neue iOS-App Google Présentations ermöglicht Nutzern das Erstellen und Bearbeiten von Präsentationen, allein oder in Kollaboration mit anderen. Die kostenlose Anwendung ermöglicht neben dem Erstellen von Präsentationen auf iPhone oder iPad auch das Verbinden zur Google-Cloud, um sie webbasiert zu bearbeiten und über Gerätegrenzen hinweg zu teilen. Wie von Google Docs und Tabellen gewohnt, ermöglicht auch Présentations die Zusammenarbeit mit mehreren Nutzern in Echtzeit. Ein Offline-Modus ist ebenfalls mit an Bord – ebenso wie die Möglichkeit, PowerPoint-Dateien zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern. Die fertig gestellten Dateien lassen sich natürlich direkt von iPhone oder iPad präsentieren.

Sowohl Google Docs als auch Google Tabellen unterstützen jetzt unter iOS auch Microsoft-Office-Dateien. (Bild: iTunes / Google)
Sowohl Google Docs als auch Google Tabellen unterstützen jetzt unter iOS auch Microsoft-Office-Dateien. (Bild: iTunes / Google)

Google Docs und Tabellen unterstützen jetzt Microsoft-Dateien

Seit der jüngsten Aktualisierung der Apps Google Docs und Google Tabellen können sich iOS-Nutzer über Unterstützung von Microsoft-Office-Dateien freuen – sowohl Word- als auch Excel-Files lassen sich öffnen und bearbeiten. Das dürfte besonders Nutzer und Unternehmen interessieren, die nur selten Büro-Apps nutzen müssen und daher nicht bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen. Zwar ist Microsoft Office für in der Basis-Version kostenlos, aber als solche ohne Lizenz auch nicht viel mehr als eine Anwendung zum Betrachten von Office-Dokumenten. Auch die entsprechenden Apple-Apps des iWork-Trios sind kostenpflichtig. Google hingegen bietet Docs, Tabellen und Présentations kostenlos an. Mit der Unterstützung von Microsoft-Office-Dateien ist dieser Fakt als Kampfansage an die Konkurrenz aus Redmond und Cupertino zu verstehen.

Google Présentations Google Présentations @ App Store
Preis: Kostenlos
Google Tabellen Google Tabellen @ App Store
Preis: Kostenlos

Google Docs Google Docs @ App Store
Preis: Kostenlos
]]>
Sébastien Bonset