Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-08-29T05:18:49Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google „Ablenkend und unnützlich“: Google gibt Authorship endgültig auf http://t3n.de/news/google-authorship-entfernt-564613/ 2014-08-29T05:18:49Z
Die Suchmaschine entfernt nach drei Jahren die Verbindung von Artikeln mit Userprofilen. Auf den Traffic von Seiten, die sich bisher auf Authorship verlassen haben, soll das keinen negativen …

Die Suchmaschine entfernt nach drei Jahren die Verbindung von Artikeln mit Userprofilen. Auf den Traffic von Seiten, die sich bisher auf Authorship verlassen haben, soll das keinen negativen Einfluss haben, so Google.

Langfristig ohne Erfolg

Es ist offiziell: Google verabschiedet sich von seinem Feature „Authorship“. Mit dem Tool konnten Autoren ihre Google-Profile mit Links zu Websites, auf denen sie Beiträge veröffentlichen, versehen. So war in den Suchergebnissen ein Hinweis zum Verfasser mit Profilbild zu sehen.

„Die Funktion lenkt User von Suchergebnissen ab und ist nicht nützlich genug“, nennt der Projektverantwortliche John Mueller den Grund für das Ende in einem Statement auf Google+. Die Funktion wurde im Juni 2011 beim Start von Google+ ausgerollt und seither ständig optimiert und getestet, allerdings ohne die gewünschten Erfolge. Mueller gesteht weiter, dass Authorship nicht einfach zu implementieren war.

Authorship: Die Autorenbilder in den Google-Suchergebnissen sind Vergangenheit. (Screenshot: Google)
Authorship: Die Autorenbilder in den Google-Suchergebnissen sind Vergangenheit. (Screenshot: Google)

Langsames Ende von Authorship

Das Entfernen der Autoreninformation soll keine negative Auswirkung auf die Reichweite von Websites, die sie bisher anzeigten, haben. Tests hätten gezeigt, dass sich der Traffic dadurch nicht reduziere, betont Mueller.

Dass Google sich von der Authorship-Funktion trennen könnte, hat sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet. Erst verschwanden die Profilbilder in den Suchergebnissen, dann entfernte das Unternehmen auch die Statistik in den Webmaster Tools. Google+-Beiträge aus dem persönlichen Netzwerk werden auf der Ergebnisseite weiterhin priorisiert, informiert Google.

via plus.google.com

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Elisabeth Oberndorfer
Googles Lösung für das größte Problem bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen: So will der Konzern die Key Distribution umsetzen http://t3n.de/news/google-key-distribution-ende-zu-ende-564512/ 2014-08-28T12:25:55Z
Google hat einen Vorschlag zu einer neuen Form der Key-Distribution formuliert. Der Ansatz ist interessant, noch gibt es jedoch einige offene Fragen.

Google hat einen Vorschlag zu einer neuen Form der Key-Distribution formuliert. Der Ansatz ist interessant, noch gibt es jedoch einige offene Fragen.

Key-Distribution: Wie Google die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verbessern will

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist eine tolle Sache. Allerdings ist der Austausch der Schlüssel nach wie vor nicht vollkommen zufriedenstellend gelöst. Am sichersten wäre es natürlich, die Schlüssel persönlich, also offline, auszutauschen. Das ist in vielen Fällen aber nicht möglich. Zwar gibt es auch für dieses Problem verschiedene Lösungsansätze, so richtig überzeugend sind sie leider nicht. Entweder setzen sie ein bedenklich hohes Maß an Vertrauen voraus, oder sie sind letztlich für den durchschnittlichen Nutzer kaum zu durchblicken. Beides ist kaum sinnvoll, um für Sicherheit in der Kommunikation zu sorgen.

Google versucht sich daher jetzt an einem neuen Vorschlag um dieses Problem zu lösen. Die Grundidee orientiert sich an dem System, das auch bei TLS im Browser verwendet wird. Eine Reihe von Organisationen auf der Welt verteilen Schlüssel und wir gehen als Nutzer einfach davon aus, dass diese sicher sind. Das System hat den offensichtlichen Haken, dass wir unsere Sicherheit in die Hände von Dritten legen. Bei Googles Vorschlag wären die Nutzer zwar auch nicht in der Lage einen Missbrauch durch zentralisierte Autoritäten zu verhindern, sie würden einen solchen Missbrauch aber wenigstens schnell bemerken.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Google stellt einen Vorschlag zur Key-Distribution vor. (Bild: Yuri Samoilov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Google stellt einen Vorschlag zur Key-Distribution vor. (Bild: Yuri Samoilov / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Ende-zu-Ende-Verschüssselung: So funktioniert Googles Vorschlag zur Key-Distribution

Wenn ihr jemandem eine verschlüsselte Nachricht zukommen lassen wollt, müsstet ihr euch nach dem vorgeschlagenen System zunächst bei einem Key-Directory anmelden. Das könnte von eurem E-Mail-Provider betrieben werden, aber auch Google würde einen solchen Dienst anbieten. Dort würden die E-Mail-Adresse und euer öffentlicher Schlüssel abgelegt werden. Sobald ein Eintrag vorgenommen wurde, kann dieser nicht mehr verändert werden. Außerdem sollen unabhängige Dritte, die Google Monitors nennt, alle Einträge in einem Key-Directory überprüfen.

Möchte euch jemand eine verschlüsselte Nachricht senden, wird diese Person aus ihrem Key-Directory den öffentlichen Schlüssel zusammen mit einem Beweis dafür beziehen, dass der Schlüssel seit Erstellung nicht verändert wurde. Wenn die Person euch eine Nachricht schreibt, wird automatisch eine auf 140 Zeichen komprimierte Version des Schlüsselverzeichnisses an die Nachricht angehängt.

Google: STHs als Sicherheitsinstrument

Dieser Anhänge werden als Signed Tree Heads (STH) bezeichnet. Anhand der STHs kann später sichergestellt werden, dass man dasselbe Key-Directory sieht wie der Abesnder. Einzelne Anbieter sollen sich auch mittels Peering verbinden können und so einzelne Einträge untereinander austauschen können.

Wenn eine solche Nachricht bei euch ankommt, überprüft eure Software, ob der Schlüssel mit dem im Key-Directory übereinstimmt. Außerdem wird geprüft, ob der STH mit dem Key-Directory übereinstimmt, das ihr seht, oder zumindest mit einer älteren Version. Wenn ein Kontakt zu dem Key-Directory allerdings nicht möglich ist, dann wird zukünftig jede eurer Nachrichten den STH enthalten, der euch zugesendet wurde. Solange bis jemand der das Verzeichnis erreichen kann bestätigt, das die Angaben korrekt sind.

Außerdem werden die Angaben an die Monitors gesendet aber auch andere Clients sollen sie bekommen. Die anderen Clients könnten laut Google Browser oder auch Chat-Programme sein. So soll es beinahe unmöglich werden, ein kompromittiertes Schlüsselverzeichnis verstecken zu können. Wird ein Schlüssel gestohlen, dann könnt ihr den alten logischerweise nicht löschen, da Veränderungen nach dem Eintrag nicht möglich sind. Stattdessen würdet ihr einen Neuen erstellen, der wiederum auf den Alten verweist.

OpenSSL: Heartbleed-Bug kompromittiert Verschlüsselung. (Bild: lyudagreen / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Key-Distribution: Auch Googles Vorschlag weist gewisse Schwächen auf. (Bild: lyudagreen / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Meta-Daten und andere Probleme mit Googles Vorschlag

Obwohl der Vorschlag einige deutliche Verbesserungen zu dem derzeit genutzten zentralisierten Key-Directory-System mit sich bringt, gibt es bereits die ersten Kritiker. Letztlich würde das vorgeschlagene System nicht verhindern, dass die NSA oder andere Personen oder Gruppierungen leicht erkennen könnten, wer mit wem kommuniziert. Zwar wäre der Inhalt der Nachrichten höchstwahrscheinlich sicher, aber auch die Sammlung solcher Meta-Daten stellt an und für sich schon eine Verletzung der Privatsphäre dar.

Außerdem räumt auch Google ein, dass jemand die E-Mail-Adressen aus dem Key-Directory sammeln und beispielsweise für Spam verwenden könnte. Auch könnte das System letztlich keine Sicherheit liefern, wenn ein Akteur mit ausreichenden Ressourcen den gesamten Internet-Traffic eines Nutzers kontrolliert und filtert. Eine Lösung dafür dürfte allerdings auch kaum zu finden sein.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Inspiration pur: 45 coole und atemberaubende Office-Arbeitsplätze [Bildergalerie] http://t3n.de/news/45-office-arbeitsplaetze-bildergalerie-495460/ 2014-08-27T17:30:12Z
Um in einem stilvollen Ambiente zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig für Google arbeiten. Wir zeigen euch einige schicke Arbeitsplätze, die wir im Web gefunden haben.

Um in einem stilvollen Ambiente zu arbeiten, muss man nicht zwangsläufig für Google arbeiten. Wir zeigen euch einige schicke Arbeitsplätze, die wir im Web gefunden haben.

Office-Arbeitsplätze: Wohlfühl-Faktor Schreibtisch

Edles Ambiente: Mimialistisch gehaltene Office-Arbeitsplätze. (Quelle: minimaldesks.com)
Futuristisches Flair: Minimalistisch gehaltene Office-Arbeitsplätze. (Quelle: minimaldesks.com)
Ein schöner Büro-Arbeitsplatz ist für viele Schreibtischtäter ein absolutes Muss. Viele Leute zerbrechen sich darüber lange und ausgiebig den Kopf: der richtige Schreibtisch, die richtige Tischlampe, der passende Stuhl. Mal elegant mit Glas und viel Metall. Mal sehr bodenständig mit viel Holz und grünen Pflanzen. Nicht selten passt der Arbeitsplatz auch zur Hardware der Person – ein stimmiges Gesamtbild gilt als das A und O und hilft, sich bei der Arbeit wohlzufühlen. Ich persönlich mag es auch, mir die Arbeitsplätze anderer anzusehen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde sie oft inspirierend und bekomme neue Ideen für mein eigenes Plätzchen.

Für diesen Beitrag habe ich mich mal im Web umgeschaut und einige sehenswerte Arbeitsplätze zusammengetragen. Schönheit liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber auf der anderen Seite lässt sich über Geschmack ja bekanntlich nicht streiten.

t3n-self-jobs-

Letztes Update des Artikels: 27. August 2014.

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Andreas Weck
Endlich schön: WikiWand zaubert neues Wikipedia-Design http://t3n.de/news/wikiwand-wikipedia-redesign-564124/ 2014-08-26T12:51:23Z
Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von Wikipedia in einem schicken und modernen Design genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari könnt ihr dem alten Design …

Mit WikiWand könnt ihr den Wissensschatz von Wikipedia in einem schicken und modernen Design genießen. Dank einer optionalen Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari könnt ihr dem alten Design sogar ganz und gar Lebewohl sagen.

WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)
WikiWand: So schön kann Wikipedia aussehen. (Screenshot: WikiWand)

WikiWand: Wikipedia in modern und sexy

Seien wir mal ehrlich, Wikipedia ist nicht die hübscheste Website der Welt. Auch wenn sich die Wikimedia-Foundation mittlerweile ernsthaft über ein Wikipedia-Redesign Gedanken macht, wird die Seite auf absehbare Zeit kaum zu einem Musterbeispiel für modernes Webdesign. Der Grund dafür ist einfach: Das Onlinelexikon versorgt nicht nur die Industrienationen mit ihren Breitbandanschlüssen und hochauflösenden Bildschirmen mit Informationen, sondern auch Entwicklungsländer. Dort fehlt es in vielen Fällen an moderner Hardware und schnellen Internetzugängen.

Damit Wikipedia in optischer Hinsicht nicht zu einem Zwei-Klassen-Lexikon verkommt, werden Veränderungen am Design nur sehr zaghaft umgesetzt. Wer sich trotzdem ein etwas schickeres Interface wünscht, der könnte sich über WikiWand freuen. Die Website bereitet die Informationen der Wikipedia in einem modernen, responsiven Design auf. Das sieht auf dem Desktop, einem Tablet oder auf dem Smartphone bedeutend schicker aus, als das standardmäßige Wikipedia-Layout.

Wikipedia in modern: WikiWand bietet Erweiterungen für Firefox, Chrome und Safari

Wer von dem WikiWand-Look überzeugt ist, kann sich auch eine kostenfreie Erweiterung für den Browser installieren. Jeder Klick auf einen Wikipedia-Artikel führt euch dann automatisch zur WikiWand-Version des entsprechenden Beitrags. Die Browser-Erweiterung bietet der Hersteller für Firefox, Chrome und Safari an. Nur Internet-Explorer-Nutzer haben hier das Nachsehen.

Die Erweiterung soll durch intelligentes Vorausladen von Inhalten auch die Anzeige von Wikipedia-Artikeln beschleunigen. Daher verlangt die von uns getestete Chrome-Erweiterung aber Zugriff auf alle Tabs und Webseiten. Aus Datenschutzsicht ist das wenig überzeugend. Außerdem soll WikiWand irgendwann auch Werbung beinhalten. Soweit scheint es derzeit aber noch nicht zu sein. Immerhin will der Anbieter 30 Prozent aller Einnahmen an die Wikimedia-Foundation spenden. So würden Nutzer von WikiWand auch Wikipedia finanziell unterstützen. Neben dem Web-Interface soll es bald auch WikiWand-Apps für iOS und Android geben.

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Chrome Web Store
Preis: Kostenlos

WikiWand: Wikipedia Modernized WikiWand: Wikipedia Modernized @ Firefox Add-ons
Preis: Kostenlos

via www.fastcodesign.com

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Kim Rixecker
Google Docs, Tabellen und Présentations: Großes iOS-Update sagt Apple und Microsoft den Kampf an http://t3n.de/news/google-docs-tabellen-564030/ 2014-08-26T09:26:10Z
Google hat mit Présentations eine neue iOS-App für Präsentationen veröffentlicht. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Apps Google Docs und Tabellen aktualisiert, die jetzt auch das …

Google hat mit Présentations eine neue iOS-App für Präsentationen veröffentlicht. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Apps Google Docs und Tabellen aktualisiert, die jetzt auch das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien ermöglichen. Damit wildert Google weiter im Segment der Produktivitäts-Anwendungen und konkurriert mit den Lösungen von Apple und Microsoft.Die Produktivitäts-Apps Microsoft Office und Apple iWork finden sich seit geraumer Zeit auf iPhone und iPad. Die Veröffentlichung von Google Présentations ergänzt ab sofort die Apps Google Docs und Google Tabellen, um die gewohnte Dreifaltigkeit aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware auch auf iOS zu bringen.

Présentations ergänzt die Apps Google Docs und Google Tabellen. (Bild: iTunes / Google)
Présentations ergänzt die Apps Google Docs und Google Tabellen. (Bild: iTunes / Google)

Google Présentations ergänzt Google Docs und Tabellen

Die neue iOS-App Google Présentations ermöglicht Nutzern das Erstellen und Bearbeiten von Präsentationen, allein oder in Kollaboration mit anderen. Die kostenlose Anwendung ermöglicht neben dem Erstellen von Präsentationen auf iPhone oder iPad auch das Verbinden zur Google-Cloud, um sie webbasiert zu bearbeiten und über Gerätegrenzen hinweg zu teilen. Wie von Google Docs und Tabellen gewohnt, ermöglicht auch Présentations die Zusammenarbeit mit mehreren Nutzern in Echtzeit. Ein Offline-Modus ist ebenfalls mit an Bord – ebenso wie die Möglichkeit, PowerPoint-Dateien zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern. Die fertig gestellten Dateien lassen sich natürlich direkt von iPhone oder iPad präsentieren.

Sowohl Google Docs als auch Google Tabellen unterstützen jetzt unter iOS auch Microsoft-Office-Dateien. (Bild: iTunes / Google)
Sowohl Google Docs als auch Google Tabellen unterstützen jetzt unter iOS auch Microsoft-Office-Dateien. (Bild: iTunes / Google)

Google Docs und Tabellen unterstützen jetzt Microsoft-Dateien

Seit der jüngsten Aktualisierung der Apps Google Docs und Google Tabellen können sich iOS-Nutzer über Unterstützung von Microsoft-Office-Dateien freuen – sowohl Word- als auch Excel-Files lassen sich öffnen und bearbeiten. Das dürfte besonders Nutzer und Unternehmen interessieren, die nur selten Büro-Apps nutzen müssen und daher nicht bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen. Zwar ist Microsoft Office für iOS in der Basis-Version kostenlos, aber als solche ohne Lizenz auch nicht viel mehr als eine Anwendung zum Betrachten von Office-Dokumenten. Auch die entsprechenden Apple-Apps des iWork-Trios sind kostenpflichtig. Google hingegen bietet Docs, Tabellen und Présentations kostenlos an. Mit der Unterstützung von Microsoft-Office-Dateien ist dieser Fakt als Kampfansage an die Konkurrenz aus Redmond und Cupertino zu verstehen.

Google Présentations Google Présentations @ App Store
Preis: Kostenlos
Google Tabellen Google Tabellen @ App Store
Preis: Kostenlos

Google Docs Google Docs @ App Store
Preis: Kostenlos
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Sébastien Bonset
Sounds of Street View: Amplifon schickt dich auf virtuelle Städtereise mit Geräuschen http://t3n.de/news/sounds-street-view-amplifon-563989/ 2014-08-26T05:35:52Z
Wer gerne mit Google Street View neue Orte entdeckt, sollte sich einmal das Projekt der britischen Klangfirma Amplifon näher anschauen. Sounds of Street View bringt einen Klangteppich in die …

Wer gerne mit Google Street View neue Orte entdeckt, sollte sich einmal das Projekt der britischen Klangfirma Amplifon näher anschauen. Sounds of Street View bringt einen Klangteppich in die virtuelle Reise.

Mit Google Street View ist es ein Leichtes, auf virtuelle Städtetour zu gehen. Seit rund einem Jahr kann man etwa die Plattformen des Eiffelturms ersteigen. Nun hat die britische Firma Amplifon ein Klangexperiment gestartet, das der virtuellen Reise am Computer ein Sounderlebnis hinzufügen soll: Sounds of Street View.

Sounds of Street View (Screenshot: Amplifon)
Sounds of Street View: Geräuschvolle Reise durch Avignon (Screenshot: Amplifon)

Bisher kann man mit Sounds of Street View im Browser durch drei Orte flanieren und sich die entsprechende Geräuschkulisse präsentieren lassen: Am Place du Palais in Avignon sind Akkordeonklänge zu vernehmen, nähert man sich dem Gotteshaus, erklingen Kirchenglocken.

Das Meeresrauschen ist in Hapuna Beach auf Hawaii zu hören, ebenso wie Kinderlachen oder Kameraknipsen - je nachdem, wo man gerade entlangläuft. Im Balboa Park in San Diego besteht die Geräuschkulisse aus Taubengurren und Gesprächsfetzen von Menschen. Nur ein paar Schritte vom Start entfernt, kann man eine Straßenkombo sehen und ihre Musik hören.

Sounds of Street View: 3D-Sound mit Kopfhörern

Um den perfekten 3D-Sound zu erleben, sollte man sich Kopfhörer aufsetzen, empfehlen die Macher. Um die Geräuschkulisse mit Google Streetview zu verbinden, wurden Marker nach Längen- und Breitengraden gesetzt, die ähnlich wie normale Google-Maps-Marker, aber unsichtbar sind.

Amplifon lädt Programmierer mit ein wenig Coding-Erfahrung ein, die Idee weiterzuentwickeln und Geräusche von verschiedenen Orten der Welt zusammenzutragen. Dazu muss das Framework bei Github heruntergeladen und anschließend der Ort festgelegt sowie die dazugehörigen Töne aufgenommen oder erstellt werden. Anschließend werden die Sounds über Marker in die Street-View-Umgebung eingefügt, bearbeitet und können dann geteilt werden.

via www.engadget.com

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Jörn Brien
Twitch: Amazon, nicht YouTube, schluckt den Spielestreaming-Anbieter für eine Milliarde Dollar http://t3n.de/news/twitch-amazon-youtube-schluckt-563980/ 2014-08-26T04:30:44Z
Entgegen der letzten Berichte wird nicht YouTube den beliebten Spielestreaming-Service Twitch schlucken, sondern Amazon. Die Kaufsumme liegt bei 970 Millionen US-Dollar. Amazon macht damit einen …

Entgegen der letzten Berichte wird nicht YouTube den beliebten Spielestreaming-Service Twitch schlucken, sondern Amazon. Die Kaufsumme liegt bei 970 Millionen US-Dollar. Amazon macht damit einen großen Schritt in den Gaming-Markt.

Twitch-Übernahme durch YouTube war angeblich schon in trockenen Tüchern

Eigentlich war es schon durch: Die IT-Presse berichtete einstimmig, dass die Tinte unter den Verträgen bereits trocken sei. Die Übernahme schien perfekt – das Videoportal YouTube kauft den auf das Live-Video-Streaming von Computer- und Konsolenspielen spezialisierten Anbieter Twitch. Das Produkt ließe sich perfekt in YouTubes Videoplattform integrieren, denn natürlich machen Mitschnitte von Videospielen bereits jetzt einen großen Anteil von YouTubes Content aus.

Twitch: Das Portal für Live-Streaming von Videospielen verzeichnet enormen Besucherzuwachs und kommt mit seiner Server-Infrastruktur bisher kaum hinterher. (Screenshot: twitch.tv)
Twitch: Das Portal für Live-Streaming von Videospielen verzeichnet enormen Besucherzuwachs und kommt mit seiner Server-Infrastruktur bisher kaum hinterher. (Screenshot: twitch.tv)

Erster Bericht am Montag Nachmittag – Bekanntgabe am Montag Abend

Anscheinend wurden die Verhandlungen mit YouTube in der letzten Sekunde abgebrochen. Kurz nachdem das Wall Street Journal nun am Montag Nachmittag (Eastern Time) darüber berichtete, dass der Zuschlag angeblich nun an Amazon gehen soll, verkündeten Twitch und Amazon die Akquisition abends schon offiziell auf ihren Webseiten. Der Kaufpreis liegt demnach bei exakt 970 Millionen Dollar und die Übernahme soll noch im zweiten Halbjahr 2014 abgeschlossen werden.

Twitch begründet auf seiner Webseite selber, warum man sich für Amazon als neue Mutterfirma entschieden hat:

Wir haben Amazon gewählt, weil wir an ihre Community glauben – sie teilen unsere Ansichten und Visionen und sie wollen uns dabei helfen, diese schneller zu erreichen. Das Meiste behalten wir bei: Unser Büro, unsere Mitarbeiter, unsere Marke und vor allem unsere Unabhängigkeit. Aber mit der Unterstützung von Amazon haben wir die Ressourcen euch ein noch besseres Twitch zu präsentieren.

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Moritz Stückler
Amazon plant Werbeplattform à la Google AdWords http://t3n.de/news/amazon-plant-werbeplattform-la-563867/ 2014-08-25T12:44:16Z
Amazon soll an einer eigenen Werbeplattform arbeiten. Damit würde der Onlinehändler in Konkurrenz zu Google AdWords treten.

Amazon soll an einer eigenen Werbeplattform arbeiten. Damit würde der Onlinehändler in Konkurrenz zu Google AdWords treten.

Cyber-Monday-Woche: Amazon wird wieder einige Produkte günstiger verkaufen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Amazon Sponsored Links: Online-Händler soll bald auch AdWords Konkurrenz machen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

AdWords-Konkurrent: Amazon soll eigene Werbeplattform planen

Amazon scheint sich jetzt auch den lukrativen Online-Werbemarkt vorknöpfen zu wollen. Der E-Commerce-Gigant plant eine eigene Werbeplattform nach dem Vorbild von AdWords. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor. Derzeit setzt der Konzern selbst auf die Werbeplattform von Google, die angeblich „Sponsored Links“ genannte Alternative könnte den Online-Händler unabhängig von Technologie aus Mounain View machen.

Die Plattform müsste letztlich nicht auf die eigene Website beschränkt sein und könnte auch als Angebot für Dritte dienen. Um zielgerichtete Anzeigen auszuliefern, könnte Amazon auf die Daten der fast 250 Millionen aktiven Nutzer zugreifen. Ein erster Test der neuen Plattform soll noch im Laufe des Jahres 2014 beginnen.

Amazon und Google konkurrieren immer häufiger

Zwar ist Amazon Großkunde bei Google, die beiden Unternehmen konkurrieren jedoch in immer mehr Märkten. Beide Firmen bieten seit einigen Jahren Payment-Systeme an und versuchen zur ersten Anlaufstelle für kaufwillige Konsumenten zu werden. Mit FireOS hat Amazon außerdem einen eigenen Android-Fork entwickelt, der ohne die Google-Apps auskommt, und auf Amazons Kindle-Fire-Tablets und dem neuen Fire Phone installiert ist.

„Sponsored Links“ könnte für Amazon ein Weg sein, sich aus der Abhängigkeit von Googles Werbeangeboten zu lösen. Außerdem wäre es natürlich eine neue Einnahmequelle, die bei Erfolg auch höhere Gewinnmargen bringen könnte. Der Online-Händler arbeitet branchenbedingt mit dünnen Margen, investiert zugleich aber viel Geld in seine Expansionspläne, was trotz hoher Umsätze zu häufigen Verlusten führt.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
HDMI-Stick für Windows Phone: Microsoft entwickelt Chromecast-Alternative http://t3n.de/news/chromecast-alternative-563756/ 2014-08-25T06:32:04Z
Microsoft hat einen Chromecast-ähnlichen Stick mit HDMI-Anschluss entwickelt, wie Dokumente der US-Zulassungsbehörde FCC enthüllen. Der Stick soll Video-Streaming für Windows-Phone-Geräte …

hat einen Chromecast-ähnlichen Stick mit HDMI-Anschluss entwickelt, wie Dokumente der US-Zulassungsbehörde FCC enthüllen. Der Stick soll Video-Streaming für Windows-Phone-Geräte ermöglichen und schon im September vorgestellt werden.

Google Chromecast soll nur 35 US-Dollar kosten. (Bild: Google)
Videos vom Smartphone auf den Fernseh-Bildschirm streamen, wie hier mit Googles Chromecast, soll bald auch für Windows-Geräte möglich sein. (Bild: Google)

Einreichungen bei der US-Zulassungsbehörde FCC zeigen, dass Microsoft einen eigenen Stick für das Streamen von Videos auf TV-Geräte entwickelt hat. Ähnlich wie Googles Streaming-Stick , der seit 19. März auch in Deutschland erhältlich ist, sollen mit dem Microsoft-Stick Bild- und Videoinhalte von oder Windows-8-Geräten auf das heimische TV-Gerät gestreamt werden.

HD-10: Chromecast-Alternative von Microsoft

Das neue Gerät trägt den Namen HD-10, kommt mit HDMI-Anschluss, WLAN und USB-Anschluss für die Stromversorgung. In den FCC-Unterlagen selbst wird zwar nicht explizit erwähnt, wofür der HD-10 eingesetzt werden soll. Ein Blogger hat allerdings in der Produktdatenbank der Wi-Fi Alliance entdeckt, dass der Microsoft-Stick dort als Miracast-Dongle beschrieben wird. Das bedeutet, dass er das Display des Geräts eines Nutzers auf den Fernsehbildschirm spiegelt.

Label von Microsofts Miracast-Dongle aus den FCC-Unterlagen (Foto: FCC/Microsoft)

Damit würde der Microsoft-Stick zwar nicht exakt über die Funktionalität von Googles Chromecast verfügen, wie die Unterstützung von mehreren Geräten und dem Abspielen von Inhalten aus der Cloud. Aber es wäre immerhin für Nutzer von Microsoft-Geräten wie Windows Phone eine Möglichkeit, ihre Videos auf den Fernseher zu streamen. Googles Chromecast unterstützt nur Android- und iOS-Geräte sowie Web-Apps, Apples Airplay kann nur von iOS- und OS-X-Geräten genutzt werden.

Wie teuer der TV-Stick von Microsoft sein wird, steht ebenso wenig fest wie ein konkreter Erscheinungstermin. Möglich wäre, dass Microsoft den HD-10 am 4. September auf der IFA 2014 in Berlin vorstellt. An diesem Tag ist eine Pressekonferenz des US-Konzerns angesetzt, auf der die Präsentation neuer Geräte, etwa Lumia 730 und 830, erwartet wird.

via gigaom.com

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Jörn Brien
Konkurrenz für Google, Microsoft und Apple: Betriebssystem aus China startet im Herbst http://t3n.de/news/betriebssystem-china-startet-563747/ 2014-08-25T05:28:41Z
Ein Betriebssystem aus China als Alternative und Konkurrenz zu den Produkten der US-Konzerne Google, Microsoft und Apple soll im Oktober einsatzbereit sein - vorerst als PC-Version.

Ein Betriebssystem aus China als Alternative und Konkurrenz zu den Produkten der US-Konzerne Google, Microsoft und Apple soll im Oktober einsatzbereit sein - vorerst als PC-Version. Mobile Varianten sollen folgen.

Angeblich Sicherheitsfragen sollen China dazu bewogen haben, ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln. Eine im März eigens gegründete OS-Allianz habe nun ihr Ziel erreicht, schreibt die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Demnach wird bereits im Oktober eine Desktop-Version des Betriebssystems startbereit sein. Eine OS-Version für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets soll folgen.

china pc
Betriebssystem made in China startet im Oktober - zuerst als Desktop-Version, später für Tablets und Smartphones. (Foto: © RyanKing999 - iStock.com)

Betriebssystem aus China: Konkurrenz zu US-Produkten

Das Support-Aus für Windows XP durch Microsoft und das Windows-8-Verbot der Regierung in Peking im Frühjahr dieses Jahres hätten heimischen Entwicklern Türen geöffnet, erklärte Ni Guangnan von der chinesischen Academy of Engineering und Chefentwickler des Betriebssystems aus China. "Der Schlüssel zu unserem Erfolg liegt in einer Umgebung, die es uns ermöglicht, mit Microsoft, Google und Apple konkurrieren zu können", so Ni.

Die Entwicklung des chinesischen Betriebssystems leidet laut dem Bericht allerdings unter fehlenden Forschungsgeldern und dem Einsatz von zu vielen Entwicklern, die in verschiedene Richtungen entwickeln. Ni will die OS-Entwicklung daher am liebsten in der Verantwortung der Regierung sehen. "Wir haben in China dutzende OS-Entwickler, die aber über keinerlei geistige Eigentumsrechte verfügen, weil ihre Forschung auf Android beruht."

Für China dürfte das Vorhandensein eines eigenen Betriebssystems ein Stück mehr Unabhängigkeit von westlichen Softwareimporten bedeuten. Während Enthüllungen von Edward Snowden nicht nur für Spannungen zwischen den USA und China, sondern auch für ein Verbot von Windows 8 auf chinesischen Behördencomputern gesorgt hat, sieht China in der Übermacht von Googles Android-OS eine Bedrohung für die chinesische Smartphone-Industrie.

via news.xinhuanet.com

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Jörn Brien