Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2015-07-03T17:42:39Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Vergesst TV-Rechte – Dieser 29-jährige Stuttgarter hat mehr Fußball-Zuschauer als Sky http://t3n.de/news/vergesst-tv-rechte-29-jaehrige-620508/ 2015-07-03T17:42:39Z
Konstantin Hert aus Stuttgart hat 2010 ohne einen Plan einfach mal den YouTube-Kanal „freekickerz“ gegründet und heute 2,4 Millionen Abonnenten. Eine ungeplante Erfolgsgeschichte.

Konstantin Hert aus Stuttgart hat 2010 ohne einen Plan einfach mal den YouTube-Kanal „freekickerz“ gegründet und heute 2,4 Millionen Abonnenten. Eine ungeplante Erfolgsgeschichte.

Konstantin Hert aus Stuttgart ist 29 Jahre alt und fast ganz normal. Er hat studiert, ein Praktikum gemacht und spielt leidenschaftlich gerne Fußball. Was ist daran jetzt nur fast normal? Ganz einfach: Konzi, wie er schon lange genannt wird, ist YouTuber. Und zwar nicht irgendeiner, sondern der Betreiber des erfolgreichsten Fußball-Channels der Welt. Sein Kanal freekickerz, auf dem hauptsächlich ungewöhnliche Freistöße gezeigt werden, hat 2,4 Millionen Abonnenten, längst eine halbe Milliarde Views geknackt und damit mehr Zuschauer als der Bezahlsender Sky. Naja, zumindest fast (Sky Deutschland hat über vier Millionen). Wir haben mit Konzi über das krasse Wachstum seines Projekts, Monetarisierung im Online-Bewegtbild-Business und Multichannelnetzwerke gesprochen.

Kon­stan­tin „Konzi“ Hert in einem Video auf sei­nem Kanal „freekickerz“. (Screenshot: YouTube)
Kon­stan­tin „Konzi“ Hert in einem Video auf sei­nem Kanal „freekickerz“. (Screenshot: YouTube)

„Wir haben drauf gezahlt, um uns diesen Spaß leisten zu können.“

„Mit so einem Erfolg habe ich natürlich nie gerechnet“, erzählt uns Konzi fast schüchtern am Telefon. „Es war ja auch nie das Ziel, aus dem Kanal das zu machen, was er heute ist. Lange war es einfach nur Spaß und wir haben sogar drauf gezahlt, um uns diesen Spaß leisten zu können.“ Am 1. Januar 2010 erstellen er und zwei seiner Freunde den Kanal freekickerz. Mit einem „Z“ am Ende, weil das „S“ schon belegt ist. Fünfeinhalb Jahre später hat der Channel 2,4 Millionen Abonnenten und über eine halbe Milliarde Videoviews. Konzi und die freekickerz sind damit laut dem Ranking des Social-Media-Statistikdienstes Socialblade.com der erfolgreichste Fußballkanal der Welt (nach Views liegt nur der offizielle Kanal vom Sportartikelhersteller Nike knapp davor, Abos wiederum haben die freekickerz etwa 200.000 mehr). Im Gesamtranking aller Sport-Channels stehen Konzi & Co. sogar auf dem fünften Platz, nur geschlagen von Milliardenkonzernen wie beispielsweise der NBA (Profi-Basketballliga der USA) und der WWE (größte Wrestlingsorganisation weltweit, ebenfalls aus den USA).

Vom Hobby-Projekt zum weltweit erfolgreichen YouTube-Channel

Das Prinzip von freekickerz ist relativ einfach und dreht sich immer noch um die ursprüngliche und namensgebende Idee: außergewöhnlich gut geschossene Freistöße zeigen. Das allererste, nur sieben Sekunden lange Video des Kanals, das direkt am ersten Tag hochgeladen wurde, zeigt beispielsweise einen Schuss, der gleich zwei Mal an die Pfosten springt, bevor er dann im Tor landet.

Die Aufnahmequalität ist im Vergleich zur heutigen Technik natürlich miserabel. Und auch der Inhalt wirkt erst einmal nicht so spektakulär, als dass man Potenzial zu einem riesen YouTube-Hit erkennen könnte. Was veranlasst Konzi zu diesem Zeitpunkt also dazu, das Konzept der freekickerz so fortzuführen? „Ich habe seit 2006 schon einen privaten YouTube-Kanal und hatte dort immer mal wieder Videos von Freistößen hochgeladen. Der kurze Clip mit dem Doppelpfosten-Schuss erreichte dann nach zwei bis drei Monaten eine Million Views. Da war mir relativ klar: Wenn man professioneller an die Sache herangeht, hat das Thema enormes Potenzial.“

Erste Kooperationen mit großen Sportartikelherstellern

Etwa ein Jahr nach dem Start des Kanals kommen laut Konzi die ersten Sportartikelhersteller auf die freekickerz zu, bieten Schuhe, Bälle und weitere Fußballausrüstung und wollen im Gegenzug, dass die Produkte in Videos getestet werden. „Das war zu dem Zeitpunkt wirklich noch etwas total Neues. Den Anfang machte Adidas, kurz darauf kam Nike dazu; 2012 bis 2013 dann auch noch Puma“, sagt Konstantin Hert. Natürlich wollen wir wissen, was sich die großen Sport-Konzerne den enormen Mediawert kosten lassen. Freekickerz ist ja nicht nur der größte Fußball-YouTube-Kanal der Welt, der immer noch wächst (täglich kommen laut Socialblade.com über 6.000 neue Abos dazu), auch die Zahlen bei anderen sozialen Netzwerken können sich sehen lassen. Bei Facebook haben die freekickerz knapp über 2,4 Millionen Fans – bei einem wöchentlichen Wachstum von fast 50.000. Die Herkunft der Fans beschränkt sich dabei längst nicht nur auf Deutschland, sondern ist sehr international: 8,5 Prozent kommen aus Mexiko, jeweils 6,1 Prozent aus Deutschland und den USA, 5,5 Prozent aus Brasilien. Alles Märkte, die für Sportartikelhersteller extrem spannend sein dürften. Bei Instagram kommen noch einmal über 546.000 Abonnenten hinzu.

„Unsere Meinung kann man nicht kaufen.“

Die Antwort auf diese spannende Frage überrascht dann aber. „Wir sagen den Herstellern von Anfang an: Unsere Meinung kann man nicht kaufen. Wir testen alle Schuhe, Bälle etc. völlig unabhängig, so dass sich die Zuschauer eine eigene Meinung bilden können. Wir wollen unbedingt glaubwürdig bleiben“, erklärt uns Konzi. Trotz Mega-Reichweiten, hoher Aktivität in einer extrem spitzen Zielgruppe also keine lukrativen Deals für Produktplatzierung? Das können wir ja fast nicht glauben. Konstantin ergänzt: „Ab und zu gibt es Videos, die im Zuge von größeren Kampagnen entsprechend aufwändiger produziert werden sollen. Dann gibt es vom Hersteller schon etwas Geld, was dann aber direkt in Kamera, Technik und das Team fließt.“

Wie verdienen die freekickerz Geld, wenn nicht durch Produktplatzierungen?

Seit Ende 2012, nach einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und Praktika, macht Konstantin nichts anderes außer freekickerz mehr, lebt also hauptberuflich von YouTube. Anfangs wird er noch direkt von einem Partnermanager von Google betreut. Seit Mitte 2013 sind er und sein Team beim auf Sportinhalte spezialisierten Multichannelnetzwerk Athletia. Das Unternehmen gehörte bis Anfang 2015 noch zu 51 Prozent zu Mediakraft. Jetzt steht man zwar in keiner gesellschaftlichen Beziehung mehr, arbeitet für Kooperationen und Austausch aber immer noch zusammen. Neben den freekickerz betreut Athletia unter anderem die DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters), den Weltbasketballverband FIBA und den Weltreitverband FEI. Außerdem liegt der digitale Rechteschutz der Fußball-Bundesliga bei Athletia. Das Netzwerk hat nach eigenen Angaben aktuell 200 Partner (davon etwa zehn Prozent international), 100 Millionen Visits im Monat und acht Millionen Abos.

Konstantin scheint mit seiner Entscheidung für ein Netzwerk heute sehr zufrieden zu sein. Vom Presserummel rund um Unges Abschied von Mediakraft und der daraus resultierenden Frage, ob Multichannelnetzwerke zeitgemäß sind, habe er nichts mitbekommen. „Als Athletia auf mich zukam, war auch der Ratschlag von meinem damaligen Ansprechpartner bei Google direkt: Mach das! Und das war auch auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Die Organisation ist dadurch wieder einfach und ich kann mich wieder mehr auf das konzentrieren, was wir am Anfang gemacht haben. Auf den Platz gehen und Videos produzieren“, sagt Konstantin. Und das scheint auch wirklich Zeit zu kosten. Laut Konstantin stehen bei einem klassischen Schuh-Test fünf bis sechs Leute für drei Drehtage zu je sechs bis acht Stunden vor der Kamera. Im Anschluss schneiden zwei Cutter das finale Video.

Tausende Mails aus der Community und die Macht von User-Generated-Content

Neben eigens produzierten Videos gibt es aber längst auch andere Formate, die fest im wöchentlichen Sendeplan integriert sind und auf User-Generated-Content setzen: Top 5 Goals, Top-5-Goalkeeper-Saves oder Top-5-Football-Fails. Für jede Rubrik sichten Konstantin und sein Team Mails, in denen User ihre eigenen Beiträge vorstellen, um so in den beliebten Top-Videos zu landen. „Das heißt aber nicht, dass damit keine Arbeit verbunden ist“, stellt Konstantin klar. „Beim beliebtesten Format der besten Tore hatten wir 2014 über 18.000 ungelesene Mails im Postfach. Daraus eine gute Auswahl zu finden, ist echte Arbeit.“

Und wie viel verdient man jetzt genau als freekicker? Dass die Einnahmen aus Produktplatzierungen sehr gering sind und nahezu direkt in die Produktion reinvestiert werden, hat Konstantin ja schon erklärt. Viel mehr möchte oder darf er dazu leider nicht sagen. „Nur soviel: Die Video-Ads machen für uns definitiv den größten Anteil aus. Ohne die Zahlen jetzt genau zu wissen, sind das sicher 80 bis 90 Prozent, wovon ja noch mal etwa 50 Prozent an Google gehen und ein weiterer Anteil an Athletia. Außerdem ist es schwer, da einen korrekten Schnitt zu nennen, da die Einnahmen der Ads sehr stark schwanken und seit 2015 auch etwas zurückgegangen sind. Der Rest entsteht aus einer Mischung der wenigen Placements und Einnahmen aus unserem Shop“, erklärt er. Es ist natürlich immer schwierig, Einnahmen aus Video-Ads bei YouTube zu schätzen. Socialblade.com gibt für freekickerz beispielsweise 9.300 bis 149.000 US-Dollar pro Monat an, beziehungsweise 112.100 bis 1,8 Millionen US-Dollar im Jahr. Dass es dem Betreiber des größten Fußball-YouTube-Channels der Welt aber alles andere als schlecht gehen dürte, sollte klar sein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf OnlineMarketingRockstars Daily.

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Online Marketing Rockstars
Google verändert Product-Listing-Ads: „Dieser Artikel ist 34% günstiger als der Durchschnitt“ http://t3n.de/news/google-product-listing-ads-preisvergleich-620254/ 2015-07-02T10:44:02Z
Das Konzept der Product-Listing-Ads könnte sich bald verändern. Google erprobt in den USA immer intensiver Preisvergleiche und Hervorhebungen von besonders günstigen Preisen.

Das Konzept der Product-Listing-Ads könnte sich bald verändern. Google erprobt in den USA immer intensiver Preisvergleiche und Hervorhebungen von besonders günstigen Preisen. Google erprobt Veränderungen an seinem Anzeigenformat „Product-Listing-Ads“. In letzter Zeit tauchen immer öfter Preisvergleiche beziehungsweise Bewertungen des Produktpreises in US-Anzeigen auf: „Dieser Preis ist 34 Prozent niedriger als der durchschnittliche Onlinepreis“. Mit dieser für Händler recht einschneidenden Veränderung, reagiert Google unter Umständen auf die immer stärker anwachsende Dominanz von Amazon. Als Produktsuchmaschine hat der Onlinemarktplatz Amazon längst Google den Rang abgelaufen.

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Die Google Product-Listing-Ads könnten bald um eine Preisvergleichsfunktion erweitert werden. (Screenshot: Google)

Google Product-Listing-Ads: Preisvergleichsfunktion in Erprobung

Die Google Product-Listing-Ads werden bisher per Gebot nach dem Cost-Per-Klick-Prinzip vermarktet, die Preise der Produkte spielen dabei beim Einblenden der Anzeigen keine Rolle. Händler haben so einen größeren Einfluss auf ihr Ranking, als beim kostenlosen Vorgängerprogramm bei Google Shopping.

Seit einiger Zeit erprobt Google anscheinend eine Veränderung dieses Prinzips: Einzelne Anzeigen mit stark vergünstigten Produkten werden von der Suchmaschine hervorgehoben und als „Value Alert“ bezeichnet. Diese Maßnahme addiert sich zu den kürzlich immer häufiger auftretenden Preisvergleichen, die direkt in den Anzeigen vorgenommen werden. So steht unter dem Preis dann beispielsweise der Vermerk „Dieser Preis ist 34 Prozent niedriger als der Durchschnittliche Onlinepreis“, aufgefallen ist das dem Multichannel-Marketing-Unternehmen Channeladvisor, wie Techcrunch in seinem Bericht über die Veränderungen bei den Google Product Listing Ads berichtet. Channeladvisor will ermittelt haben, dass Google diesen Durchschnittspreis auf Basis aller in Google Shopping gelisteten Angebote berechnet – exklusive Steuern.

Google kommentierte den Vorgang gegenüber Techcrunch mit dem Hinweis, dass sie diese Tests „als Teil unserer Bemühungen, Menschen dabei zu helfen großartige Angebote und nützliche Preisinformationen zu finden“ betrachten und deshalb „aktuell einen kleinen Testlauf eines Features machen, das besonders gute Preise für Produkte hervorhebt“. Weiter Informationen waren von Google mit einem Hinweis auf das frühe Stadium des Testlaufs nicht zu bekommen.

Amazon läuft Google den Rang als Produktsuchmaschine ab

Diese Entwicklung könnte ein eindeutiger Hinweis darauf sein, wieviel Druck Amazon auf Google beim Thema Produktsuche ausübt – Wie der Branchendienst etailment zu recht argumentiert. Denn mehr als ein Drittel der Deutschen gehen direkt zu Amazon, um sich über Preise zu informieren , nur etwa 14 Prozent wenden sich an Google. Da spielt es keine Rolle mehr, dass Amazon nicht als reine Suchmaschine konzipiert ist, die Nutzung entscheidet.

Unter diesen Gesichtspunkten dürfte davon auszugehen sein, dass der Preisvergleich bald schon zum regulären Funktionsumfang der Product-Listing-Ads gehören wird.

Auch wenn alles, was den Preiskampf verschärft erstmal bitter für Händler ist – Google wird keine Wahl bleiben, um zu verhindern, dass die Product-Listing-Ads immer mehr an Bedeutung verlieren und Amazon immer mehr an Bedeutung zu nimmt.

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Jochen G. Fuchs
Aviate Smart Stream: Yahoo stellt Google-Now-Konkurrenten vor http://t3n.de/news/google-now-alternative-yahoo-aviate-620054/ 2015-07-01T10:28:43Z
Yahoos Android-Launcher Aviate bekommt mit dem „Smart Stream“ eine Alternative zu Google Now. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Yahoos Android-Launcher Aviate bekommt mit dem „Smart Stream“ eine Alternative zu Google Now. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Yahoo: Aviate-Launcher wird um Google-Now-Alternative erweitert

2014 hat Yahoo den Android-Launcher Aviate übernommen. Jetzt hat das Unternehmen das erste wirklich größere Update vorgestellt. Neu ist dabei vor allem der sogenannte „Smart Stream“. Er zeigt euch jeweils passende Informationen zu eurem Aufenthaltsort und eurer aktuellen Tätigkeit an. So sind nahegelegene Restaurants genauso im „Smart Stream“ zu finden wie anstehende Termine aus eurem Kalender.

Aviate Smart Stream: Das neue Feature des Yahoo-Launchers erinnert an Google Now. (Screenshot: Play Store)
Aviate Smart Stream: Das neue Feature des Yahoo-Launchers erinnert an Google Now. (Screenshot: Play Store)

So richtig neu ist die Idee natürlich nicht. Genau dasselbe macht schließlich auch Google Now. Ähnlich den Karten bei der Google-Lösung kann Aviate euch beispielsweise Live-Sportereignisse anzeigen, die euch interessieren oder den Music-Player, wenn ihr euren Kopfhörer einsteckt.

Aviate Smart Stream: Google-Now-Alternative hat nicht nur freunde

Ob sich Yahoo mit dem Update einen Gefallen getan hat, ist unklar. Viele aktuelle Bewertungen im Play-Store sprechen eher dagegen. Einige Aviate-Nutzer scheinen nicht wirklich auf einen Google-Now-Ersatz gewartet zu haben. Zumal sie die Google-App ja sowieso schon hatten nutzen können.

Wer sich ebenfalls an dem Update stört, der findet in unserem Artikel „Von Aviate zum Z Launcher: Die 15 besten Android-Launcher“ verschiedene Alternativen zum Yahoo-Launcher.

via www.engadget.com

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Kim Rixecker
10 Jahre Google Earth: Virtueller Globus bekommt neue Features spendiert http://t3n.de/news/google-earth-features-619617/ 2015-06-30T04:28:14Z
Google Earth hat zum zehnjährigen Bestehen neue Funktionen verpasst bekommen. Hauptbestandteil des Updates ist ein Feature namens Voyager, das Nutzern besonders beliebte Inhalte auf dem virtuellen …

hat zum zehnjährigen Bestehen neue Funktionen verpasst bekommen. Hauptbestandteil des Updates ist ein Feature namens Voyager, das Nutzern besonders beliebte Inhalte auf dem virtuellen Globus näherbringen soll.

Google Earth: Erdoberfläche per Mausklick erkunden

Als Google Earth im Juni 2005 das Licht der Welt erblickte, war das Programm eine echte Neuerung. Nutzer erhielten damit die Möglichkeit, sich an ihrem PC Satellitenbilder anzuschauen, die Erdoberfläche per Mausklick zu erkunden. Mittlerweile ist es recht ruhig um Google Earth geworden. Neben der Desktop-Version gibt es auch eine App-Variante, kürzlich wurde die Pro-Version kostenlos verfügbar gemacht.

Allerdings sind viele der Google-Earth-Funktionen mittlerweile auch in Google Maps enthalten. Wohl weil Google Earth seinen zehnten Geburtstag feiert, spendiert Google dem für die Verhältnisse der digitalen Welt altgedienten Programm noch einmal ein Update. Wichtigste Neuerung ist das Voyager-Feature, das in der Desktop-Version von Google Earth zugänglich ist.

Mit Voyager können Nutzer sich nun die neuesten Satellitenbilder auf einen Blick anzeigen lassen, außerdem gibt es ausgewählte Street-View-Ansichten, etwa vom Taj Mahal. Darüber hinaus sollen Stadtansichten in 3D zur Verfügung gestellt werden, und eine Highlight-Tour soll den Appetit der Nutzer anregen. Die unterschiedlichen Bereiche werden in unterschiedlichen Farben auf der Karte dargestellt.

Google Earth View bietet wunderschöne Landschaften. (Screenshot: Google)
Google Earth View bietet wunderschöne Landschaften. (Screenshot: Google)

Google Earth View: 1.500 beeindruckende Aufnahmen

In dem Bereich „Earth View“ sind zudem insgesamt 1.500 besonders beeindruckende Aufnahmen von der Erdoberfläche versammelt. Diese Galerie ist einer neuen Version der Chrome-Erweiterung und als Webversion verfügbar. Google Earth bietet aber auch jede Menge weiterer Highlights: Warum ein Kampfjet in Paris auf einem Parkplatz steht, und was es mit dem schwarzen Loch nahe Tokio auf sich hat, erfahrt ihr in dem Artikel „Google Earth: Schwarze Löcher, Heiratsanträge und Kampfjets auf dem Parkplatz“.

via www.googlewatchblog.de

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Jörn Brien
DoubleClick-for-Publishers: So wird DFP zum zentralen Steuerungselement erfolgreicher Reichweitenvermarktung http://t3n.de/news/doubleclick-for-publishers-dfp-619126/ 2015-06-29T07:00:47Z
Ihr habt einen Blog, ein Portal oder eine interessante Reichweite und ihr fragt euch wie ihr eure Visits und Page-Impressions bestmöglich monetarisieren könnt? Dann bietet euch Google mit dem …

Ihr habt einen Blog, ein Portal oder eine interessante Reichweite und ihr fragt euch wie ihr eure Visits und Page-Impressions bestmöglich monetarisieren könnt? Dann bietet euch Google mit dem Doubleclick-for-Publishers (DFP) Small Business eine funktionsstarke und kostenlose AdServer-Lösung.

Volle Kontrolle über das eigene Inventar

Mit Einsatz des DFP-AdServers erhaltet ihr als Publisher die volle Kontrolle und unmittelbare Transparenz über die Werbeausspielung auf eurer Seite. Jeder Publisher, der über ein aktives Google AdSense-Konto verfügt, kann über diesen Link seinen eigenen DFP Zugang beantragen.

Nach der Freischaltung benötigt man nur wenige Arbeitsschritte um im DFP Backend die zur Werbeausspielung notwendigen AdTags zu generieren. Diese müssen schließlich im Quellcode der Seite verbaut werden, schon kann die eigene Reichweite multidimensional monetarisiert werden.

Warum ist der Einsatz eines DFP-AdServers so wertvoll?

Die aus dem DFP generierten und auf eurer Seite verbauten AdTags dienen als eine Art Platzhalter, auf dem sowohl ein Werbebanner, ein Produktvideo oder jeder beliebige Drittanbieter Code eines Vermarkters, zum Beispiel von Google AdSense oder den gängigen AGOF-Vermarktern, ausgespielt werden kann. Der Vorteil ist, dass bei gewünschten Änderungen in der Werbeausspielung dadurch ein Eingriff in das CMS der Seite obsolet wird, da durch die DFP-Integration Änderungen oder Anpassungen bequem und problemlos über das DFP-Backend vorgenommen werden können

Die wichtigsten Funktionen im DFP

Priorisierung:

Werbekampagnen können individuell nach Exklusivität oder Performance eingestellt werden.

Tipp: Mittels DFP können Werbekampagnen außerdem gezielt geografisch nach Land, Bundesland oder einzelnen Städten ausgerichtet werden.

Labels:

Über Labels kann die parallele Auslieferung von Kampagnen konkurrierender Werbetreibender auf derselben Seite unterbunden werden.

Verknüpfung zu AdSense / Ad Exchange:

Der DFP kann mit dem eigenen AdSense Konto direkt verknüpft werden. (Screenshot: DFP)
Der DFP kann mit dem eigenen AdSense Konto direkt verknüpft werden. (Screenshot: DFP)

Tipp: Die Einstellung “AdSense Back-Fill auf Anzeigenblockebene” verhindert, dass es auf einem Anzeigenblock zu Leerauslieferungen kommt. Ein weiterer Vorteil: AdWords-Advertiser können direkt um die Werbeausspielung auf Deiner Seite bieten.

Frequency-Capping:

Mittels Frequency Capping wird die Werbeeinblendung für denselben Nutzer wahlweise auf Minuten-, Stunden- oder Tagesbasis limitiert.

Performance in Echtzeit:

Die für den Erfolg einer Werbekampagne relevanten Kennzahlen (Ad-Impressions, Klicks, CTR,) sind in Echtzeit einsehbar und können detailliert an den Kunden reportet werden. (Screenshot: DFP)
Die für den Erfolg einer Werbekampagne relevanten Kennzahlen (Ad-Impressions, Klicks, CTR,) sind in Echtzeit einsehbar und können detailliert an den Kunden reportet werden. (Screenshot: DFP)

Tipp: Der Fortschrittsbalken kann die Farben grün, gelb und rot annehmen. Färbt sich der Balken gelb oder gar rot, läufst du Gefahr, dass Deine Werbekampagne die Schaltungsziele der verkauften Ad-Impressions nicht erreicht. Dann gilt es den Zeitraum der Werbebuchung zu verlängern.

Forecast-Funktion:

Nach vier bis sechs Wochen ist der DFP in der Lage das verfügbare Inventar für zukünftig gewählte Zeiträume zu prognostizieren. So könnt ihr eure Reichweite optimal und effizient vermarkten.

Responsive Ausspielung: Der DFP ermöglicht es Werbekampagnen optimiert nach Smartphone, Tablet oder Desktop auszuliefern.

Tipp: Bei Generierung der AdTags zum Einbau auf der Seite solltest du darauf achten einem Anzeigenblock mehrere Formatgrößen mitzugeben. So kannst du auf demselben Anzeigenblock verschiedene Anzeigenformate ausliefern: zum Beispiel Skyscraper (160 mal 600px) und Halfpage Ad (300 mal 600px).

Berichtswesen:

Im DFP existiert ein umfangreiches Reporting- und Berichtstool. Hier bleibt keine einzige Frage zur Kampagnenperformance mehr ungeklärt. (Screenshot: DFP)
Im DFP existiert ein umfangreiches Reporting- und Berichtstool. Hier bleibt keine einzige Frage zur Kampagnenperformance mehr ungeklärt. (Screenshot: DFP)

Tipp: Im Ertragsbericht des Google DFP erhältst du den besten Überblick je Zeiteinheit über die Verteilung nach Schaltungspriorität.

DFP Small Business vs. DFP Premium

Bis zu einer Auslieferungsmenge von 150 Millionen Ad-Impressions pro Monat steht jedem Publisher der DFP-Small-Business kostenlos zur Verfügung. Ad-Impressions über AdSense beziehungsweise Google-Ad-Exchange, dem Premium-Netzwerk von Google, sind grundsätzlich kostenlos. Die Publisher, die 150 Millionen Ad-Impressions übersteigen, haben zusätzlich die Möglichkeit auf den DFP Premium zurückzugreifen. Für jede weitere tausend Ad-Impression fallen dann Zusatz-Kosten für den Publisher an.

Weitere Informationen zum Setup des DFP-Small-Business-AdServer findest du unter diesem Link oder in der Google-Hilfe.

Der Autor

schahab_hosseinySchahab Hosseiny ist Geschäftsführer der MSO Digital GmbH & Co. KG in Osnabrück, einer Agentur für High-Performance-Online-Marketing-Lösungen und Marketing-Strategien für Online-Plattformen. Er gehört zu den renommiertesten Online-Marketing-Experten Deutschlands.

 

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Schahab Hosseiny
AdWords: Google geht gegen fälschlich geklickte Werbeanzeigen am Smartphone vor http://t3n.de/news/adwords-google-smartphone-619302/ 2015-06-29T04:36:57Z
Versehentlich geklickte Google-Ads sind ein Ärgernis für Nutzer und Adwords-Werbetreibende. Besonders häufig passiert das offenbar am Smartphone in Apps. Google will diese Fehlklicks nun eindämmen.

Versehentlich geklickte Google-Ads sind ein Ärgernis für Nutzer und Adwords-Werbetreibende. Besonders häufig passiert das offenbar am Smartphone in Apps. Google will diese Fehlklicks nun eindämmen.

Smartphone-Nutzer kennen das: Eigentlich will man die Werbeanzeige, die sich auf dem Bildschirm geöffnet hat, nur wegklicken. Das kleine Kreuz-Icon ist aber so klein, dass man es in der Eile nicht trifft. Versehentlich hat man nun die Werbeanzeige angeklickt, die einen weiterführt – meist in einen App-Store. Bis zu 50 Prozent aller Klicks auf mobile Werbeanzeigen sollen aus Versehen passieren.

Versehentliche Klicks: Kostspielig für AdWords-Werbetreibende

Für den Nutzer ist so ein versehentlicher Klick ärgerlich, weil er Zeit und Nerven kostet. Für Werbetreibende, die auf mobile Adwords-Werbung setzen, ist das auf Dauer nicht nur ärgerlich, sondern die Fehlklicks bedeuten Kosten. Für die aufgewendeten Kosten gibt es aber keinen Gegenwert, denn der Nutzer wollte ja eigentlich gar nicht klicken, er wird also auch kaum einen Blick auf das dahinterstehende Produkt riskieren.

AdWords: Google ergreift Maßnahmen gegen versehentliche Klicks auf mobile Ads. (Screenshot: Google)
AdWords: Google ergreift Maßnahmen gegen versehentliche Klicks auf mobile Ads. (Screenshot: Google)

Google hat nun eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die dafür sorgen sollen, dass weniger häufig aus Versehen auf mobile Adwords-Anzeigen geklickt wird. So wird bei Werbeanzeigen mit Bild der äußere Rand nicht mehr klickbar sein. Wer dem Link hinter der Werbeanzeige folgen will, muss zentraler ins Bild tippen.

Mobile AdWords-Ads: Einschränkungen für Weiterleitungen

Die bei In-App-Werbung übliche Werbung für andere Apps hat in der Nähe des Kreuz-Icons zum Wegklicken meist ein App-Icon, das auf die Download-Seite im App-Store führt. Dieses App-Icon soll nun nicht mehr weiterleiten, wenn es nach Google geht. Stattdessen funktioniert die Weiterleitung nur noch bei einem Klick auf sogenannte Call-to-Action-Buttons – etwa „Install“ oder „Download“.

Darüber hinaus soll auch die Zeit bis zum möglichen Klick verlängert werden, damit bei längerem Laden nicht auf eine Stelle getippt wird, auf der erst später eine Anzeige erscheint, die dann aus Versehen geklickt wird. Diese Maßnahmen sollen Google zufolge sowohl für Nutzer als auch Werbetreibende spürbare Verbesserungen bringen.

via stadt-bremerhaven.de

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Jörn Brien
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: WhatsApp als Desktop-App, das iPhone 7 und Praktikanten bei Facebook, Google und Twitter http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-75-619257/ 2015-06-27T09:33:30Z
Auch diese Woche gibt es für euch wieder die Zusammenstellung der Artikel, die in der vergangenen Woche besonders beliebt waren. In den vergangenen sieben Tagen waren das zum Beispiel ein Client, …

Auch diese Woche gibt es für euch wieder die Zusammenstellung der Artikel, die in der vergangenen Woche besonders beliebt waren. In den vergangenen sieben Tagen waren das zum Beispiel ein Client, der euch WhatsApp Web als Desktop-App bringt, 5 No-gos, die ihr laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber sein lassen solltet und einem von Lexus entwickelten Hoverboard.

1. WhatsApp im Web: So bringt ihr die Chats auf euren Desktop

Ein inoffizieller Desktop-Client bringt Web auf , und . Dank dem Open-Source-Tool bekommt ihr dann auch Benachrichtigungen für eingehende Nachrichten angezeigt.

Unser Artikel: WhatsApp im Web: So bringt ihr die Chats auf euren Desktop

2. No-go: Diese 5 Dinge solltest du laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber lassen

Du willst Erfolg im Tech-Business haben? Dann höre auf Steve Jobs, Elon Musk oder Richard Branson und tue diese 5 Dinge niemals.

Unser Artikel: No-go: Diese 5 Dinge solltest du laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber lassen

3. Das ist aus den ersten Praktikanten von Google, Twitter und Facebook geworden

Alle großen Tech-Konzerne haben mal klein angefangen. Ob in einer Garage oder nicht, alle hatten zu Beginn eins gemeinsam: Praktikanten. Was aus den ersten von ihnen bei Google, Twitter, Facebook und Co. geworden ist, lest ihr hier.

Unser Artikel: Das ist aus den ersten Praktikanten von Google, Twitter und Facebook geworden

4. iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen

Apple arbeitet angeblich an einer neuen Prozessorlösung, die eine Integration des Fingerprint-Sensors in das Display ermöglichen soll. Das iPhone 7 könnte ohne physischen Home-Button auskommen.

Unser Artikel: iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen

5. Der Traum vom Hoverboard wird wahr: Lexus hat schwebendes Skateboard entwickelt

Der Autohersteller Lexus hat ein Hoverboard entwickelt. Statt ins Büro zu fahren, könnten wir also bald an den Arbeitsplatz schweben.

Unser Artikel: Der Traum vom Hoverboard wird wahr: Lexus hat schwebendes Skateboard entwickelt

6. Mit diesen 5 günstigen Methoden lernst du stetig weiter

Kaum ein Beruf im digitalen Business kommt heute noch ohne kontinuierliche Weiterbildung und stetiges Lernen aus. Dafür gibt es heute aber auch schier unendlich viele Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben und sich zum Teil auch autodidaktisch an neue Themenfelder zu wagen. Wir zeigen euch fünf Wege, die günstig, aber effektiv sind.

Unser Artikel: Mit diesen 5 günstigen Methoden lernst du stetig weiter

7. Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt

Der digitale Markenaufbau wird für Unternehmen immer wichtiger, weiß Olaf Kopp. Er erklärt, warum Marketer sich in den nächsten Jahren in erster Linie darauf konzentrieren sollten.



Unser Artikel: Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt

8. CRM-Systeme für Startups und Webworker: 15 Tools, um dem Kundendschungel zu entkommen

Sobald das Geschäftsmodell von und Digitalarbeitern skaliert, sind CRM-Systeme unumgänglich. Warum das so ist und welche Lösungen es zurzeit am Markt gibt, erklärt dieser Artikel.

Unser Artikel: CRM-Systeme für Startups und Webworker: 15 Tools, um dem Kundendschungel zu entkommen

9. Keine Programmierkenntnisse? So erfüllst du dir trotzdem den Traum vom Startup-Job

Du interessierst dich für einen Job in einem Startup, hast aber keinerlei Programmierkenntnisse? Macht nix! Es gibt viele Möglichkeiten, sich in einem Tech-Startup unentbehrlich zu machen. Wir zeigen euch, wo und wie.

Unser Artikel: Keine Programmierkenntnisse? So erfüllst du dir trotzdem den Traum vom Startup-Job

10. Endlich Freelancer? So überlebst du dein erstes Jahr als Programmierer

Du bist Programmierer, willst es als versuchen und hast keine Ahnung, was auf dich zukommt? Wir haben ein paar nach ihren Erfahrungen aus der Selbstständigkeit gefragt. Welche sie geben, lest ihr im Artikel.

Unser Artikel: Endlich Freelancer? So überlebst du dein erstes Jahr als Programmierer

Welche Artikel habt ihr in den vergangenen Tagen gern gelesen?

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Johannes Schuba
Yieldify: Diese E-Commerce-Lösung ist der neue Liebling von Google http://t3n.de/news/yieldify-e-commerce-google-618951/ 2015-06-26T05:04:48Z
Das Londoner Start-up holt sich frisches Kapital in Höhe von 11,5 Millionen Dollar, zu den Investoren zählen Google und Softbank. Yieldify verspricht mit seiner Technologie, Shop-Besucher rasch zu …

Das Londoner Start-up holt sich frisches Kapital in Höhe von 11,5 Millionen Dollar, zu den Investoren zählen Google und Softbank. Yieldify verspricht mit seiner Technologie, Shop-Besucher rasch zu Käufern zu konvertieren.

Yieldify erstellt Angebote für potenzielle Kunden

Mit seinem Investment-Programm Google Ventures konzentriert sich der Suchmaschinenkonzern seit einem Jahr auch auf den europäischen Markt. Das jüngste Investment ist das Londoner Start-up Yieldify. 11,5 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen in seiner aktuellen Finanzierungsrunde eingesammelt. Beteiligt hat sich neben Google auch SoftBank Capital, der VC-Fonds des japanischen Telekom-Konzerns. Yieldify will mit seiner E-Commerce-Technologie vor allem eines erreichen: Besucher von Online-Shops zu tatsächlichen Käufern konvertieren.

Die Gründer Jay und Meelan Radia motivieren Shopbesucher mit einem Mix aus verschiedenen Tools zum Kauf. (Bild: Yieldify)
Die Gründer Jay und Meelan Radia motivieren Shopbesucher mit einem Mix aus verschiedenen Tools zum Kauf. (Bild: Yieldify)

Laut CEO Jay Radia kaufen 90 Prozent von den Usern, die in einem Shop landen, nichts. Die E-Commerce-Lösung analysiert daher das Verhalten der Nutzer, um diese zurückzugewinnen und zu einer Transaktion zu motivieren. Yieldify setzt dabei auf einen Mix aus Retargeting-Kampagnen und Email-Marketing. Mausbewegungen, Verweildauer und angesehene Produkte zählen zu den Komponenten, auf deren Basis das Start-up individuelle Angebote erstellt, die den User von einem Kauf überzeugen sollen. Das Software-Paket könne einem Webshop zehnmal mehr Umsatz bringen, schätzen die Betreiber. Yieldify wird für seinen Service nur bezahlt, wenn es zu einer Transaktion kommt.

800 Kunden im Portfolio

Das zwei Jahre alte Unternehmen bedient eigenen Angaben zufolge bereits 800 Kunden, darunter das Kaufhaus Marks & Spencer sowie die Modemarken French Connection und Ben Sherman. Vergangenes Jahr soll das Londoner Start-up seinen Umsatz um 480 Prozent gesteigert haben, Zahlen veröffentlicht das Management jedoch nicht.

Yieldify will durch das Investment vor allem von Googles Netzwerk profitieren. Der E-Commerce-Technologieanbieter hat 12o Mitarbeiter und weitere Niederlassungen in Berlin und New York.

via techcrunch.com

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Elisabeth Oberndorfer
Google hat still und leise eine Github-Alternative gestartet http://t3n.de/news/google-cloud-source-repositories-github-alternative-618780/ 2015-06-25T09:00:38Z
Mit Cloud Source Repositories bietet Google jetzt auch eine eigene GitHub-Alternative an. Wir verraten euch, was der Dienst alles kann.

Mit Cloud Source Repositories bietet Google jetzt auch eine eigene GitHub-Alternative an. Wir verraten euch, was der Dienst alles kann.

Cloud Source Repositories: Google startet eigene GitHub-Alternative. (Screenshot: Google)
Cloud Source Repositories: Google startet eigene GitHub-Alternative. (Screenshot: Google)

Cloud Source Repositories: Google startet GitHub-Alternative

Erst im März 2015 hatte der Suchgigant mit Google Code seine Hosting-Plattform für Open-Source-Projekte eingestellt. Entwickler wurden damals vor allem an GitHub verwiesen. Dabei hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View jetzt eine eigene GitHub-Alternative gestartet. Das Ganze nennt sich Cloud Source Repositories und ist, wie aus dem Namen schon deutlich wird, Teil von Googles Cloud-Plattform.

Cloud Source Repositories befindet sich derzeit in einer öffentlichen Beta-Phase. Vermutlich um den Einstieg so einfach wie möglich zu machen, könnt ihr bestehende Repositories von GitHub oder Bitbucket mit dem Google-Dienst verknüpfen. Jede Änderung an dem verbundenen Repository wird dann automatisch von Google übernommen. Das funktioniert natürlich auch andersherum.

Cloud Source Repositories: Googles GitHub-Alternative integriert den Cloud-Debugger. (Screenshot: Google)
Cloud Source Repositories: Googles GitHub-Alternative integriert den Cloud-Debugger. (Screenshot: Google)

Cloud Source Repositories: GitHub-Alternative bietet in der Beta-Phase 500 Megabyte kostenfreien Speicher

Solange sich die Cloud Source Repositories in der Beta-Phase befinden, bekommen Nutzer 500 Megabyte kostenfreien Speicher für ihre Projekte. Euren Quellcode könnt ihr direkt über den integrierten Editor anschauen und bearbeiten. Außerdem wurde Googles Cloud-Debugger in den Dienst integriert. Damit könnt ihr Java-Applikationen, die auf der Google Compute Engine und der App Engine laufen, überwachen, ohne sie anzuhalten oder ihre Ausführung zu verlangsamen.

Eine echte Alternative zu GitHub dürfte Googles Angebot nur für wenige sein. Wer aber für seine Projekte auf Googles Cloud-Plattform setzt, sollte sich das Angebot einmal anschauen. Nähere Informationen zur Nutzung des Dienstes könnt ihr der Dokumentation zu Googles Cloud Source Repositories entnehmen.

In diesem Zusammenhang könnte euch auch unser Artikel „Versionskontrolle für Einsteiger: Die ersten Schritte mit GIT und GitHub“ interessieren.

via venturebeat.com

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Kim Rixecker
Der Doktor am Handgelenk: Google X will innovativen Gesundheits-Tracker bauen http://t3n.de/news/doktor-handgelenk-google-618686/ 2015-06-24T14:16:48Z
Fitness-Tracker gibt es schon einige am Markt. Jetzt will Google einen ganz neuen Gerätetyp schaffen, der vor allem in der medizinischen Forschung eingesetzt werden könnte.

Fitness-Tracker gibt es schon einige am Markt. Jetzt will Google einen ganz neuen Gerätetyp schaffen, der vor allem in der medizinischen Forschung eingesetzt werden könnte.

Google arbeitet an Gesundheits-Tracker

Fitness-Tracker wie den Fitbit Flex gibt es so einige. Und auch Smartwatches erfassen heute oft beispielsweise den Puls ihres Trägers. Googles Forschungsabteilung will jetzt aber noch einen Schritt weitergehen, und arbeitet laut Bloomberg, an einer Art Gesundheits-Tracker.

Der soll wie gängige Smartwatches oder Fitness-Tracker am Handgelenk getragen werden, aber über deutlich mehr Sensoren verfügen. Neben dem Herzrhythmus und Hauttemperatur soll das Gerät auch Umgebungseinflüsse wie die Helligkeit oder die Lautstärke genau aufzeichnen können.

Gesundheits-Tracker: Google-Amrband soll Gesundheitsdaten von Patienten erfassen. (Grafik: Google)
Gesundheits-Tracker: Google-Amrband soll Gesundheitsdaten von Patienten erfassen. (Grafik: Google)

Gesundheits-Tracker: Google-Uhr soll Patientendaten erfassen

Das Gerät ist vorerst nicht für den Massenmarkt bestimmt und soll zunächst in Verbindung in Kooperation mit Forschern verschiedener Universitäten getestet werden. Die Idee: Mediziner können ständig überwachen, wie es ihren Patienten geht. Das soll vor allem in klinischen Studien hilfreich sein.

In 20 oder 30 Jahren, so die Google-Entwickler, könnten die nachfolgenden Generationen solcher Geräte aber auch von gesunden Menschen getragen werden. Dann könnte die Technik so weit sein, schon früh etwaige Krankheiten zu erkennen und so bei der Vorbeugung helfen. Es bleibt dann allerdings zu hoffen, dass wir bis dahin auch ausreichende Schutzmechanismen gegen den Missbrauch solch sensibler Daten entwickelt haben.

Ein weiteres spannendes Projekt des Suchgiganten haben wir euch in dem Artikel „Windkraftwerk am Himmel: Wie Google mit Hightech-Drachen saubere Energie erzeugt“ vorgestellt.

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Kim Rixecker