Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2015-03-27T09:33:50Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Google-Cloud-Launcher: 120 Open-Source-Pakete mit nur ein paar Klicks nutzen http://t3n.de/news/google-cloud-launcher-602551/ 2015-03-27T09:33:50Z
Google will es Entwicklern künftig leichter machen, eine Reihe von beliebten Open-Source-Paketen wie WordPress oder Drupal zu nutzen. Mit dem neuen Google-Cloud-Launcher soll die Installationszeit …

Google will es Entwicklern künftig leichter machen, eine Reihe von beliebten Open-Source-Paketen wie WordPress oder Drupal zu nutzen. Mit dem neuen Google-Cloud-Launcher soll die Installationszeit auf Googles Cloud-Platform deutlich gesenkt werden.

Google-Cloud-Launcher soll Entwickler anziehen

Google will offenbar die Popularität seiner Cloud-Platform erhöhen, indem der Suchmaschinenriese Entwicklern Zeit sparen hilft. Vor allem VM-basierte Lösungen benötigten normalerweise viel Aufwand, etwa um alle Laufzeitkomponenten und Pakete richtig zu konfigurieren, heißt es in einem entsprechenden Blogeintrag.

Auswahl der Pakete im Google-Cloud-Launcher. (Screenshot: Google)
Auswahl der Pakete im Google-Cloud-Launcher. (Screenshot: Google)

Mit dem neuen Google Cloud Launcher sollen jetzt etwas mehr als 120 beliebte Open-Source-Pakete wie WordPress, Drupal, MongoDB, Magento oder Joomla mit wenigen Klicks zum Laufen gebracht werden können. Dazu wird eins der Pakete aus der Bibliothek ausgewählt, einige Parameter angegeben und dann sollte die Software laufen. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Google-Cloud-Platform verwendet.

Google-Cloud-Launcher: Erster Schritt zu einem Marktplatz

Alle Pakete sind nach Google-Angaben speziell für die Cloud-Platform adaptiert worden und unterstützen das Monitoring-Tool, sodass die Performance gemessen, die Alarmfunktion für die Cloud-Infrastruktur und die Software-Pakete gesetzt werden können.

Der Vorstoß von Google kann als Zeichen dafür gesehen werden, dass sich das Unternehmen harter Konkurrenz, vor allem von Amazon und Microsoft, erwehren muss. Eine gute Funktionalität ist neben dem Preis sicher einer der Hauptgründe, sich für eine Cloud-Plattform-Lösung zu entscheiden. Zudem könnte der Google-Cloud-Launcher auch ein erster Schritt zu einem Marktplatz für Services von Drittanbietern sein, ähnlich wie ihn auch die Konkurrenz anbietet.

via www.geekwire.com

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Jörn Brien
Eine freundliche Kriegserklärung an das Internet: Warum Facebooks f8 so wichtig wie Apples WWDC ist http://t3n.de/news/facebook-f8-602439/ 2015-03-27T08:40:29Z
Jahrelang stand die Facebook-Entwicklerkonferenz im Schatten von Apple und Google. Streckenweise fiel sie sogar komplett aus. Nach der One-Man-Show von Mark Zuckerberg in dieser Woche wird das nicht …

Jahrelang stand die Facebook-Entwicklerkonferenz im Schatten von Apple und Google. Streckenweise fiel sie sogar komplett aus. Nach der One-Man-Show von Mark Zuckerberg in dieser Woche wird das nicht mehr passieren – denn das Internet hat bei ihm ein neues Zuhause gefunden.

Die Konferenz, die Facebook neu erfunden hat

Nach diesem „Neuland“ sehen die Lagerhallen am Ufer von San Francisco ja auf den ersten Blick echt nicht aus. Die langgezogenen Depots mit ihren roten Dachziegeln sind stellenweise schon länger nicht mehr gestrichen worden, oben am Schornstein klebt der Ruß, und auch die vielen Fensterfugen könnten angesichts vereinzelter Rostspuren mal wieder etwas Liebe vertragen. Das Areal des Fort-Mason-Centers, wo diese Woche die Facebook-Konferenz f8 stattgefunden hat, aber hat historischen Wert: Es ist ein alter militärischer Umschlagplatz aus dem zweiten Weltkrieg – ein Relikt der Vergangenheit, an das man sich bis heute erinnert.

Vielleicht hat sich Facebook diesen Ort gerade deshalb für die geladenen Entwickler ausgesucht – um unmissverständlich klar zu machen, worum es dem einst als studentischer Dating-Dienst gestarteten Netzgiganten auf der zweitägigen Party zwischen rollenden Pizza-Buffets, hippen Zeltgarnituren und bunten Snackbars eigentlich geht: um eine freundliche Kriegserklärung an das Internet.

Euer Spielplatz, das Internet, gehört jetzt mir

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco. (Foto:: Facebook)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der f8 in San Francisco. (Foto:: Facebook)

Viel nämlich ist vom ursprünglichen Internet – dem virtuellen Abenteuerspielplatz für Jedermann – nicht mehr übrig, glaubt man dem Zahlenfeuerwerk, das Mark Zuckerberg da vor den Augen der 2.000 Entwickler abgebrannt hat: Nicht weniger als 1,4 Milliarden Menschen nutzen sein Netzwerk in diesem Moment. Und wenn sie gerade keine Freundschaftsanfragen verschicken oder Katzenvideos liken, halten sie sich wenigstens auf einem seiner zahlreichen Nebenschauplätze auf: 700 Millionen Menschen etwa sind es auf WhatsApp, 300 Millionen nebenan bei Instagram – und dann wäre da ja noch der hauseigene Messenger: 600 Millionen.

Das alles mag noch nicht überraschen. Dass bedingt durch diese enorme, mit nur wenigen Klicks zu erreichende Masse aber schon über 90 Prozent der 100 meistverkauften, für iOS und Android erhältlichen Apps unmittelbar mit Facebook verzahnt sind, das hingegen verblüfft schon. Ein Smartphone ganz ohne Facebook? Bald unvorstellbar. Es ist ein von Zuckerberg statuiertes Exempel an seinem mobilen Eroberungsfeldzug, zu dem ihn seine Aktionäre noch vor Jahren gedrängt hatten. „Danke“, ruft er während seiner Keynote der Menge zu, „dass ihr mit uns zusammenarbeitet“. Ehrlicher wäre eigentlich diese Botschaft gewesen: Euer Spielplatz, das Internet, das gehört jetzt mir.

So wichtig wie Apples WWDC

Es sind Momente wie diese, die eine Entwicklerkonferenz braucht, um nicht länger nur eine Randnotiz zu sein. Die f8 hat jahrelang im Schatten jener Konferenzen gestanden, wie sie insbesondere von Apple und Google unter großem medialen Tohuwabohu in aller Regelmäßigkeit abgehalten werden. Wer mit iOS oder Android nichts am Hut haben und lieber Spiele für Facebook programmieren wollte, der ging zur f8. Große Massen aber konnte man damit nicht mobilisieren.

In den Jahren 2009, 2012 und 2013 fiel die f8 streckenweise sogar komplett aus. Das war einmal: Was für Apple-Jünger die WWDC ist, wird die f8 in Zukunft für das gesamte Internet sein.

f8: Das Schaufenster für das Web von Morgen

Die f8 wird für das Internet in Zukunft so wichtig sein wie die WWDC für Apple-Jünger. (Foto: t3n)
Die f8 wird für das Internet sein, was die WWDC für Apple-Jünger schon lange ist. (Foto: t3n)

Im Fort-Mason-Center von San Francisco lässt sich das gut beobachten. Bis unter die Decke hat Facebook eine der Lagerhallen mit dem Web von Morgen geschmückt. Zu sehen gibt es unter anderem den neuen App-Store im Messenger, eine Teleporting-Station von Virtual-Reality-Pionier Oculus, die Weltrettungs-Initiative Internet.org und natürlich: das Internet of Things.

Mit der f8 demonstriert Facebook unterm Strich also auch seine inzwischen unumkehrbare Marktmacht. Nie war es für Mark Zuckerberg leichter, die Kontrolle über viele Bereiche des Internets zu bekommen. Als nächstes könnten Publisher an der Reihe sein. Newsseiten wie Buzzfeed, National Geographic oder die New York Times sollen ihre Inhalte künftig direkt bei Facebook veröffentlichen. Facebook weiß um seinen Wert: Statistiken zufolge lag sein Anteil an der Verbreitung von Nachrichten in sozialen Netzwerken 2014 bei 91 Prozent. Sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das Internet ohne Facebook? Unvorstellbar.

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Daniel Hüfner
Bandbreite auch auf dem Desktop schonen: Google veröffentlicht Data-Saver-Erweiterung für Chrome http://t3n.de/news/google-chrome-data-saver-erweiterung-602409/ 2015-03-26T14:39:23Z
Mit der Data-Saver-Erweiterung für Chrome sollen Webseiten schneller geladen werden. Bislang war die Funktion nur im Chrome-Browser für iOS und Android verfügbar.

Mit der Data-Saver-Erweiterung für Chrome sollen Webseiten schneller geladen werden. Bislang war die Funktion nur im Chrome-Browser für iOS und Android verfügbar.

Data-Saver-Extension: Chrome-Erweiterung verringert die Größe von Webseiten

Die Chrome-Browser für iOS und Android bieten seit geraumer Zeit die Möglichkeit, die oftmals limitierte Bandbreite zu schonen. Dazu werden Webseiten zunächst über einen Proxy-Server von Google geleitet, durch den ihre Größe um bis zu 50 Prozent reduziert wird. Nur per HTTPS verschlüsselte Seiten und Websites, die ihr im Inkognito-Modus aufruft, laufen nicht über den Proxy, wenn ihr die Funktion aktiviert habt.

Data-Saver: Über einen Proxy komprimiert Google die aufgerufene Webseite. (Grafik: Google)
Data-Saver: Über einen Proxy komprimiert Google die aufgerufene Webseite. (Grafik: Google)

Am 23. März 2015 hat Google diese Funktion ohne große Ankündigung auch in Form einer Erweiterung für die Desktop-Version des Chrome-Browsers veröffentlicht. Die Erweiterung nennt sich „Data Saver“ und kann über Googles Chrome-Web-Store kostenfrei heruntergeladen werden. Die Erweiterung befindet sich noch in einer Beta-Version, scheint aber bereits ohne Probleme das zu tun, was man von ihr erwarten würde.

Google: Datenkomprimierung gibt es jetzt auch über eine Chrome-Erweiterung auf dem Desktop. (Screenshot: Chrome-Web-Store)
Google: Datenkomprimierung gibt es jetzt auch über eine Chrome-Erweiterung auf dem Desktop. (Screenshot: Chrome-Web-Store)

Chrome-Erweiterung komprimiert jetzt auch Desktop-Seiten

Wie viele Bytes euch dank der Erweiterung eingespart werden, hängt letztlich stark von der aufgerufenen Webseite ab. Immerhin zeigt euch die Data-Saver-Extension aber in Form eines Graphen, wie stark die Einsparung ist. Wie sinnvoll die Erweiterung für euch auf dem Desktop ist, müsst ihr letztlich selbst entscheiden. Zumindest wer unterwegs per Tethering ins Netz geht, könnte von dem Feature auch auf dem Notebook profitieren.

Nutzer des Google-Browsers sollten sich auch unseren Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“ anschauen.

via venturebeat.com

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Kim Rixecker
Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte [Video] http://t3n.de/news/falsche-apple-mitarbeiter-streich-youtube-nelkfilmz-602012/ 2015-03-25T09:53:29Z
Ein YouTube-Hit zeigt falsche Apple-Mitarbeiter wie sie Kunden zu Microsoft-Produkten raten. Mutig, mutig!

Ein YouTube-Hit zeigt falsche Apple-Mitarbeiter wie sie Kunden zu Microsoft-Produkten raten. Mutig, mutig!

Stell euch vor, ihr fragt einen der Verkäufer im Apple-Store nach dem neuen iPhone und alles was er dazu sagt ist: „Ganz ehrlich? Ich würde kein iPhone kaufen! Lieber ein Smartphone von Microsoft oder Samsung!“ Wie würdet ihr darauf reagieren? Hitzig debattieren über die Vor- und Nachteile? Dann wärt ihr wohl das, was man einen treuen Kunden nennt. Doch so reagiert bei weitem nicht jeder – wie ein sehenswerter Streich der YouTuber von NelkFilmz zeigt.

„Ehrlich? Ich würde kein iPhone kaufen!“ – Schamlose YouTuber geben sich als Apple-Mitarbeiter aus

Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte. (Screenshot: YouTube)
Schön veräppelt: Falsche Apple-Store-Mitarbeiter empfehlen Microsoft-Produkte. (Screenshot: YouTube)

Die vier Jungs haben sich im Rahmen ihrer neuen Folge als Apple-Mitarbeiter verkleidet und den Kunden ziemlich untypische Ratschläge gegeben: „Apple-Produkte sind eine schlechte Wahl!“, heißt es unter anderem. Interessant sind die Reaktionen. Nicht nur dass die Kunden verwirrt sind, was man durchaus erwarten kann. Nein, einige folgen den Ansagen sogar und wandern geradewegs in den umliegenden Microsoft-Store. Die echten Mitarbeiter hingegen, kennen da keinen Spaß! Und was dann passiert, ist auch nicht von schlechten Eltern. Spoiler sparen wir uns jedoch – schaut selbst!

Das Video hat binnen einem Tag knapp 49.000 Views bekommen. Die Kommentare der Zuschauer reichen von „Dafür könntet ihr verklagt werden!“ bis hin zu „Ich liebe diese Fake-Mitarbeiter-Videos, weiter so!“ Wie steht ihr zu dem Streich – witzig oder völlig daneben?

via mashable.com

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Andreas Weck
Der Live-Streaming-Trend geht weiter: YouTube Live soll noch 2015 starten http://t3n.de/news/youtube-live-streaming-twitch-602005/ 2015-03-25T09:27:02Z
Medienberichten zufolge soll YouTube eine neue Live-Streaming-Plattform nach Vorbild von Twitch vorbereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Angebot starten.

Medienberichten zufolge soll YouTube eine neue Live-Streaming-Plattform nach Vorbild von Twitch vorbereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Angebot starten.

YouTube soll an Twitch-Alternative arbeiten

2014 berichtete beinahe die gesamte Technologie-Presse, dass Google Twitch für eine Milliarde US-Dollar übernehmen würde. Stattdessen kaufte Amazon den Streaming-Dienst für 970 Millionen US-Dollar. Das Interesse von Google und auch der erzielte Kaufpreis zeigen deutlich, wie lukrativ der Markt für Live-Streaming von Computerspielen ist. Allem Anschein nach, will die Google-Tochter YouTube jetzt auch ohne Twitch versuchen, einen Teil dieses Kuchens abzubekommen.

Laut einem Bericht von the Daily Dot soll YouTube an einer Live-Streaming-Lösung arbeiten. Dabei bezieht sich die US-amerikanische Online-Nachrichtenseite auf anonyme Quellen, die dem Unternehmen nahe stehen sollen. Wie bei Twitch soll der Fokus auf Live-Gaming und der E-Sport-Szene liegen.

YouTube soll bald auch Twitch Konkurrenz machen. (Logo: Twitch)
YouTube soll bald auch Twitch Konkurrenz machen. (Logo: Twitch)

YouTube soll wieder verstärkt auf Live-Streaming setzen

Live-Streaming ist an sich kein neues Feature für YouTube. Schon 2010 übertrug die Video-Plattform Cricket-Spiele aus Indien. Danach wurde es allerdings, bis auf wenige Ausnahmen, ziemlich still um Live-Streams auf YouTube. 2014 entfernte das Unternehmen sämtliche Hinweise auf Live-Übertragungen von der YouTube-Homepage.

Ob die Berichte stimmen, lässt sich derzeit nicht verifizieren. Allerdings wäre es nicht verwunderlich, wenn YouTube versuchen würde, sich ein Standbein auf dem lukrativen Live-Gaming-Markt aufzubauen. Ob sie dabei allerdings so erfolgreich sein werden wie Twitch, bleibt abzuwarten.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Die Mär von der deutschen Technophobie – und was uns wirklich vom Silicon Valley unterscheidet [Kolumne] http://t3n.de/news/deutschland-technophobie-innovationsfeindlichkeit-601779/ 2015-03-25T08:11:15Z
Dass die Technophobie der Deutschen der Grund ist, warum es kein deutsches Google oder Facebook gibt, hört man oft. Andreas Weck ist da gelassener und meint in seiner Aufgeweckt-Kolumne: Das stimmt …

Dass die Technophobie der Deutschen der Grund ist, warum es kein deutsches Google oder gibt, hört man oft. Andreas Weck ist da gelassener und meint in seiner Aufgeweckt-Kolumne: Das stimmt so nicht! Und: Die digitale Revolution bedeutet mehr als nur eine oder ein zu etablieren. 

„Deutsche sind Fortschrittsverweigerer“, heißt es oft in den Kommentaren sozialer Medien und unzähliger Nachrichtenseiten. Die Deutschen hätten Angst vor der Zukunft, seien paranoid, wenn es um Datenschutz und Privatsphäre im Netz geht und überhaupt liege der einzige Grund, warum es nie ein deutsches Google oder Facebook gegeben hat – und jemals geben wird – allein in der gelebten Technophobie von Manfred Mustermann und seinesgleichen. Ja, wir Deutschen müssen uns momentan wieder häufiger die ein oder andere Standpauke anhören, wenn zudem erfolgreiche US-Amerikaner wie Investor Peter Thiel oder Journalist Jeff Jarvis medienwirksam über die „German Angst“ sprechen – und nicht zuletzt ihre zerstörerische Kraft für das Allgemeinwohl der Menschheit beschwören. Fahrdienste wie Uber? In Deutschland verboten! Google Street Views? Ja, aber mit dem Recht, die eigene Hauswand zu verpixeln! Recht auf Vergessen? WTF!

„Fahrdienste wie Uber? In Deutschland verboten! Google Maps? Ja, aber mit dem Recht die eigene Hauswand zu verpixeln!“

Natürlich läuft in Deutschland und auch Europa einiges anders als in Übersee. Und nicht alles, was sich deutsche Politiker einfallen lassen, ist aus US-amerikanischer Sicht nachvollziehbar. Fair enough: Was sich der ein oder andere Datenschützer hierzulande im Umgang mit sozialen Netzwerken wünscht, liegt bisweilen auch fern jeglicher Realität.

Aber sind die Menschen hierzulande deshalb gleich pauschal gegen jede Form von Fortschritt, sind sie Innovationsfeinde – gar technophob? Ich meine: Das ist eine Betrachtungsweise, die bisweilen an Respektlosigkeit und Überheblichkeit grenzt. Denn vieles von dem, was wir in der Vergangenheit als fortschrittlich bezeichnet haben und einiges von dem, was wir aktuell als wegweisend bezeichnen, wurde und wird maßgeblich in Deutschland entwickelt – allen voran so gut wie jede Innovation aus dem 3D-Druck- und dem Energiebereich. Tatsächlich übernimmt Deutschland eine nicht zu verachtende Rolle in der dritten industriellen Revolution, die landläufig auch gerne als digitale Revolution bezeichnet wird.

Die digitale Revolution besteht aus weit mehr als nur Google und Facebook

Jeremy Rifkin, stellt auf der diesjährigen CeBIT fest, dass die Deutschen vor allem bei Technologien im Energiebereich dominieren. (Bild: CeBIT)
Technophobie Fehlanzeige! Jeremy Rifkin stellt auf der diesjährigen CeBIT fest, dass die Deutschen vor allem bei Technologien im Energiebereich dominieren. (Foto: CeBIT)

Wer das nicht glaubt, sollte genauer hinschauen und sich fragen, was eine industrielle Revolution eigentlich ausmacht. Jeremy Rifkin, US-amerikanischer Ökonom, Politik-Berater und Gründungs-Vorsitzender der „Foundation on Economic Trends“, hat gerade erst auf der CeBit darauf hingewiesen, dass sich grundsätzlich während einer industriellen Revolution drei Technologien verändern: Es würden neue Kommunikationswege, neue Energiequellen und neue Transportmöglichkeiten etabliert – in der digitalen Revolution in Form gegossen durch die Kommunikation über das Internet, den Gebrauch erneuerbarer Energien und die Entwicklung selbstfahrender Autos. Glaubt man Rifkins Worten, sind die Deutschen an der Forschung mindestens zwei der genannten Technologien erheblich beteiligt. Und bei genauerer Betrachtungsweise stimmt das auch.

So sorgt die politisch anvisierte Energiewende hierzulande seit Jahren für frische Forschungsgelder und neue Innovationen in Sachen alternativer Energien, um sich vom risikoreichen Atomstrom und umweltschädlichen fossilen Energiequellen abwenden zu können. Hier übernimmt Deutschland mit großem Abstand sogar die Vorreiterrolle – weltweit. Zudem sind die deutschen Autohersteller, allen voran Daimler, seit Jahren mit viel Innovationseifer dabei, das selbstfahrende Auto zu realisieren und serientauglich zu machen – noch in diesem Jahr sollen Autos auf einer Teststrecke im Autobahnverkehr der A9 mitfahren. Nein, es sind nicht nur Google und Tesla auf dem Gebiet unterwegs, auch wenn man das annehmen könnte, da zumindest Google es besser versteht, seine Ambitionen laut in der Presse zu kommunizieren.

Es ist nicht die Technophobie, die die Deutschen vom Amerikaner unterscheidet

Alternative Energiequellen, die die Menschen unabhängig von Konzernen machen, bilden einen Teil der Veränderungen in der dritten industriellen Revolution. (Bild: Klaus Eppele - Fotolia.com)
Alternative Energiequellen, die die Menschen unabhängig von Konzernen machen, bilden einen Teil der Veränderungen in der dritten industriellen Revolution. (Bild: Klaus Eppele - Fotolia.com)

Dass die Deutschen sich nicht verstecken müssen, was ihren Anteil am Fortschritt und der digitalen Revolution angeht, muss nicht nur erwähnt, es muss meines Erachtens auch unterstrichen werden. Worüber sich meiner Meinung nach viel eher diskutieren lässt, sind die kulturellen Unterschiede, wenn es darum geht, wie sich Technologien und Unternehmen im gesellschaftlichen Alltag zu integrieren haben. Und worüber vor allem diskutiert werden kann, ist die Frage, welche Rolle der Mensch als Faktor im Marktgeschehen spielt. Hier findet sich nämlich der eigentliche Unterschiede zwischen den USA und Deutschland – und der hat mit Technophobie so gar nichts zu tun.

„Auf das ‚Free-Enterprise‘- und das ‚American-Dream‘-Versprechen fußt so gut wie alles in den Vereinigten Staaten.“

Während meiner Zeit in den Vereinigten Staaten habe ich vor allem eins mitbekommen: Das oberste Gebot für die Politik dort ist es, die unternehmerische Freiheit sicherzustellen. Auf das „Free-Enterprise“- und das „American-Dream“-Versprechen der Landesväter fußt so gut wie alles in den Vereinigten Staaten. Darauf wurde der Staat aufgebaut.

Es wird nur ungern über Risiken und Gefahren geredet, wenn es um die Aktivitäten von Unternehmen geht. Und sogar Steuern, die dem Allgemeinwohl zukommen, sind verpönt – sie bremsen halt den Fortschritt, da die Gelder nicht neu investiert werden können. Autobahnen, Nahverkehr, Krankenhäuser und Schulen sind zu einem gehörigen Teil privatisiert – auch das ein Zugeständnis an die unzähligen Unternehmen, die aus der Versorgung der Bürger Profit schlagen wollen. So gut wie alle möglichen Hürden, die das Geschäft beeinträchtigen könnten, werden so klein wie möglich gehalten und bisweilen sogar ganz abgebaut. Und das wirkt sich vor allem auf Bereiche des Verbraucher-, aber auch des Arbeitsschutzes aus, der in den USA verglichen zu Deutschland an vielen Stellen geradezu katastrophal ist.

Verbraucherrechte werden der unternehmerischen Freiheit in den USA untergeordnet

usa
Das oberste Gebot für die Politik in den USA ist es, die unternehmerische Freiheit sicherzustellen – oft zu Lasten des Verbraucher- und Arbeitsschutzes. (Bild: Andrea Izzotti - Fotolia.com)

Was all das mit dem eigentlichen Thema zu tun hat? Eine Menge, denn dass es Unternehmen wie Google und Facebook – die es laut Kritikern nie in Deutschland geben wird – in den USA gibt, hängt stark damit zusammen, dass sie sich dort kaum um derartige Themen kümmern müssen. Datenschutz bedeutet nun mal Verbraucherschutz – und dass der vor Snowden sogar bei den ganz Großen nur stiefmütterlich behandelt wurde, erkennt man dieser Tage auch daran, wie sie auf einmal alle versuchen, ansatzweise ihre Dienste, Server und Datenleitungen auf den neuesten Stand zu bringen und zu verschlüsseln.

Es hat sie vorher keiner dazu angehalten. Und genau das würde es in Deutschland nie geben – denn hier spielt der Mensch, spielen der Kunde und seine Rechte, eine viel größere Rolle. Es liegt mir fern zu entscheiden welches System das bessere ist. Aber wenn wir darüber reden, warum es große Internetkonzerne fast ausschließlich in den USA gibt und dass das auf die Technologiefeindlichkeit der Deutschen zurückzuführen sei, kann ich dem einfach nicht zustimmen.

„Wir wären nie so erfolgreich gewesen, wenn wir lieber in der Lehmhütte leben und ins Erdloch scheißen würden.“

Ich glaube nicht dass deutsche Ingenieursarbeit so einen guten Ruf gehabt und die letzten 100 Jahre bestimmt hätte, wenn wir dazu tendieren würden, lieber in der Lehmhütte zu leben und ins Erdloch zu scheißen.

Wir haben uns eben als Gesellschaft dazu entschieden, dass der Mensch eine starke Rolle in der Marktwirtschaft einnehmen soll und das führt dazu, dass Unternehmen nicht ungebremst nach vorne gehen können. In den USA spielt der Mensch zwar auch eine Rolle, sie bekommt jedoch nicht ansatzweise so eine Bedeutung zugeschrieben, wie die unternehmerische Freiheit. Das und die Vorsicht der deutschen Investoren sind die Gründe, warum bisher kein Google oder Facebook in diesem phänomenalen Tempo in Deutschland wachsen konnte.

Ich persönlich mag zwar die „Lass-das-mal-anpacken“-Mentalität in Übersee, aber ich bin auch ganz froh, wenn das im Einklang mit gewissen sozialen Regeln geschieht. Und nicht zuletzt bedeutet die digitale Revolution auch wesentlich mehr als nur eine Suchmaschine oder ein soziales Netzwerk zu etablieren. Wir tragen unseren Teil an anderer Stelle bei.

Weitere Kolumnen-Artikel aus „Aufgeweckt“ findet ihr hier.

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Andreas Weck
Rechnungen per Email zahlen: Google plant Bezahldienst für Gmail http://t3n.de/news/rechnungen-gmail-zahlen-google-601972/ 2015-03-25T05:00:02Z
„Pony Express“ nennt der Konzern ein Tool, mit dem Nutzer elektronische Rechnungen über die Email-Apps Gmail und Inbox abwickeln sollen. Der Dienst soll im vierten Quartal launchen. 

„Pony Express“ nennt der Konzern ein Tool, mit dem Nutzer elektronische Rechnungen über die Email-Apps Gmail und Inbox abwickeln sollen. Der Dienst soll im vierten Quartal launchen. 

Rechnungen in Gmail verwalten

Google will, dass User in Zukunft auch ihre Finanzen über den Tech-Riesen verwalten. Das Unternehmen arbeitet an einem Bezahldienst mit dem Namen „Google Pony Express“, berichtet Re/code. Dabei soll es sich um ein Tool handeln, mit dem Rechnungen, die im digitalen Postfach landen, direkt bezahlt werden können.

Den internen Dokumenten zufolge soll die App dafür sorgen, dass Rechnungen für Strom, Telefon oder andere Ausgaben digital verwaltet werden. Für die Nutzung von „Google Pony Express“ verlangen die Entwickler detaillierte Informationen von ihren Nutzern: Neben den Zahlungsinformationen müssen User auch ihre Sozialversicherungsnummer angeben und ihre Angaben durch einen Drittanbieter verifizieren lassen. Das digitale Rechnungsmanagement ist laut den durchgesickerten Infos mit den Email-Apps Gmail und Inbox kompatibel.

Gmail-Extensions gibt es im Zusammenspiel mit Google Chrome eine ganze Menge – die besten für den geschäftlichen Einsatz stellen wir vor. (Quelle: Mashable)
Google will Ordnung in den Postfächern der Gmail- und Inbox-User schaffen. (Quelle: Mashable)

Google kooperiert mit Drittanbietern

Mit „Google Pony Express“ könnten Eingangsrechnungen automatisch in einen dafür vorgesehenen Ordner abgelegt werden. Beim Öffnen einer Rechnung kann sich der Nutzer dann für eine Bezahlmethode entscheiden und auch bestimmen, wann der offene Beitrag überwiesen werden soll.

Google scheint außerdem mit externen Anbietern zu kollaborieren, um zusätzliche Dienste anzubieten. Der Konzern bestätigt die Echtheit der von Re/code veröffentlichten Screenshots und Details nicht. Stimmen die Gerüchte, so sollte „Pony Express“ im vierten Quartal diesen Jahres live gehen.

via recode.net

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Elisabeth Oberndorfer
Jetzt das „Effizient-arbeiten-mit-Google-Tools“-Bundle sichern! [t3n-Aktion] http://t3n.de/news/jetzt-das-effizient-arbeiten-mit-google-tools-bundle-sichern-t3n-aktion-600297/ 2015-03-24T10:11:41Z
Du arbeitest mit Google Docs und Co.? Das Buch aus unserer aktuellen Aktion gibt dir Tipps, wie du deine Produktivität beim Einsatz der Tools steigern kannst. Den ersten 30 Neuabonnenten legen wir …

Du arbeitest mit Google Docs und Co.? Das Buch aus unserer aktuellen Aktion gibt dir Tipps, wie du deine Produktivität beim Einsatz der Tools steigern kannst. Den ersten 30 Neuabonnenten legen wir „Effizient arbeiten mit Google Tools“ gratis mit in die erste Abo-Lieferung.

Wenn du noch kein t3n-Abonnent bist, solltest du jetzt nicht länger zögern und dir eins der 30 Bücher „Effizient arbeiten mit Google Tools“ aus dem mitp-Verlag sichern. Zeitlich ist die Aktion zwar nicht begrenzt, aber sobald die 30 Bücher weg sind, ist sie zu Ende. Daher gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Inhalte

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  • Dokumentenverwaltung mit Office-Tools: Arbeiten mit Drive und Google-Docs
  • Google-Chrome
  • Google-Apps for Work
  • Workflows mit Google-Tools

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Charlyn Schaper
Kostenpflichtige YouTube-Alternative: Hulu-Macher bieten Vloggern neues Geschäftsmodell http://t3n.de/news/vessel-youtube-alternative-601711/ 2015-03-24T09:34:12Z
Mit Vessel startet eine neue kostenpflichtige Videoplattform. Über sie sollen bekannte YouTube-Stars ihre Inhalte für einen begrenzten Zeitraum exklusiv anbieten, um damit zusätzliche Einnahmen zu …

Mit Vessel startet eine neue kostenpflichtige Videoplattform. Über sie sollen bekannte YouTube-Stars ihre Inhalte für einen begrenzten Zeitraum exklusiv anbieten, um damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wer sich beeilt, kann Vessel das erste Jahr kostenlos nutzen.

Vessel: Hulu-Macher locken YouTube-Stars

Bekannte YouTube-Stars können schon jetzt von ihren Videos auf der Plattform leben. Dabei könnten sie sogar noch deutlich mehr Geld verdienen. Zumindest wenn es nach den ehemaligen Hulu-Bossen Jason Kilar und Richard Tom geht. Möglich machen soll das ihre neue Plattform Vessel. Für 2,99 US-Dollar im Monat bekommen Fans die Möglichkeit, die Clips ihrer Stars zu sehen, bevor sie kostenfrei auf anderen Websites wie YouTube veröffentlicht werden.

Das Unternehmen schätzt, dass Video-Ersteller etwa 50 US-Dollar für 1.000 Views über die Plattform einnehmen können. Möglich macht das, neben der Abogebühr, zusätzliche Werbung. In der jetzigen Phase sollen 60 Prozent der Einnahmen durch Abonnements an die Macher von Videoclips ausgeschüttet werden. Außerdem sollen sie 70 Prozent der Werbeeinnahmen erhalten. Geht der Plan auf, könnte Vessel eine interessante neue Einnahmequelle für bekannte YouTuber werden.

YouTube-Alternative: Vessel bietet Videos für einen bestimmten Zeitraum exklusiv gegen Gebühr an. (Grafik: Vessel)
YouTube-Alternative: Vessel bietet Videos für einen bestimmten Zeitraum exklusiv gegen Gebühr an. (Grafik: Vessel)

Vessel: Jetzt bei der YouTube-Alternative anmelden und ein Jahr kostenlos nutzen

Wer sich bis Donnerstag, den 26. März 2016, bei Vessel anmeldet, bekommt die ersten zwölf Monate geschenkt. Wer den Termin verpasst und trotzdem nichts bezahlen will, soll auch eine kostenfreie Variante des Dienstes nutzen können. Dann bekommt ihr die Clips der beteiligten Macher allerdings erst angezeigt, wenn sie auch auf YouTube kostenlos zu sehen sind.

Neben den exklusiven Videos finden sich bei Vessel auch Clips bekannter Anbieter wie dem US-Sender NBC, Machinima, Funny or Die, CollegeHumor, Wall Street Journal, Time oder Fortune. Vessel wird von Amazaon-Chef Jeff Bezos und den Venture-Capital-Firmen Greylock Partners und Benchmark finanziert.

via www.cnet.com

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Kim Rixecker
Amazon Fire TV Stick: Chromecast-Alternative jetzt in Deutschland erhältlich – ab 7 Euro http://t3n.de/news/amazon-fire-tv-stick-601705/ 2015-03-24T09:26:27Z
Amazon verkauft seinen Streaming-Stick „Fire TV Stick“ ab Mitte April auch in Deutschland. Neukunden bekommen das kleine Gadget schon ab sieben Euro. Der Fire TV Stick bietet sich als Alternative …

Amazon verkauft seinen Streaming-Stick „Fire TV Stick“ ab Mitte April auch in Deutschland. Neukunden bekommen das kleine Gadget schon ab sieben Euro. Der Fire TV Stick bietet sich als Alternative zu Googles Chromecast an, bietet aber ein klassischeres Bedienkonzept mit grafischer Oberfläche und Fernbedienung.

Mit dem Chromecast hat Google 2013 den Markt für Streaming-Lösungen aufgemischt und das Preisniveau dieser Produkte deutlich gesenkt. Das Bedienkonzept des Chromecast ist für viele Nutzer aber weiterhin ungewohnt: Das Gerät hat keine eigene Benutzeroberfläche oder Fernbedienung, es kann nur Streams von anderen Endgeräten wie Smartphones und Tablets empfangen. Mit dem Fire TV Stick hat Amazon im Oktober eine Alternative vorgestellt, die sich äußerlich kaum vom Chromecast unterscheidet und ebenso einfach angeschlossen werden kann. Amazon stellt die beiden Produkte auf der Detailseite sogar tabellarisch gegenüber und verweist auf die bessere Hardware-Ausstattung und den geringeren Preis.

Amazons Fire TV Stick kommt mit einer eigenen Fernbedienung – im Gegensatz zu Googles Chromecast. (Bild: Amazon)
Amazons Fire TV Stick kommt mit einer eigenen Fernbedienung – im Gegensatz zu Googles Chromecast. (Bild: Amazon)

Klassische Bedienung: Fire TV Stick mit eigener Benutzeroberfläche und Fernbedienung

Allerdings verfügt der Fire TV Stick über eine eigene grafische Oberfläche und kommt mit einer einfachen Fernbedienung daher – dieses Bedienkonzept empfinden einige Nutzer als angenehmer. Er arbeitet mit Amazons eigener Android-Distribution und kann deswegen mit Apps aus Amazons App Store erweitert werden. Somit lassen sich mit dem Stick nicht nur Amazon-Inhalte abrufen sondern auch Angebote wie Spotify, Netflix oder viele Mediatheken der Öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland.

Der Fire TV Stick soll sich gegen den Google Chromecast behaupten. (Bild: Amazon)
Der Fire TV Stick soll sich gegen den Google Chromecast behaupten. (Bild: Amazon)

Fire TV Stick kostet 7 Euro für Prime-Neukunden

Ab heute bietet Amazon den Stick endlich auch in Deutschland an. Für 39 Euro kann das Gerät ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt dann ab dem 19. April. Für Kunden von Amazons Prime-Service kostet der Stick dauerhaft nur noch 19 Euro. Wer bisher noch kein Prime-Kunde ist, sich aber bis zum 26. März für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheidet erhält weitere zwölf Euro Rabatt und zahlt damit nur noch sieben Euro für den HDMI-Stick.

via www.golem.de

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Moritz Stückler