Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2015-04-24T09:14:46Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Konkurrenz für Outbrain und Co: Google stellt eigenes System für Content-Empfehlungen vor http://t3n.de/news/google-adsense-matched-content-outbrain-606755/ 2015-04-24T09:14:46Z
Mit Matched Content bietet Google jetzt ein System für Artikel-Empfehlungen nach Vorbild von Outbrain & Co. an. Wie genau sich das AdSense-Angebot von den etablierten Anbietern unterscheidet, …

Mit Matched Content bietet Google jetzt ein System für Artikel-Empfehlungen nach Vorbild von Outbrain & Co. an. Wie genau sich das AdSense-Angebot von den etablierten Anbietern unterscheidet, verraten wir euch in diesem Artikel.

Matched Content: Googles Antwort auf Outbrain und Konsorten

Mit einem neuen AdSense-Produkt will Google Website-Betreibern dazu verhelfen, dass ihre Besucher länger auf ihrer Seite bleiben. Das Ganze funktioniert in etwa so, wie wir es von Diensten wie Outbrain, Taboola oder Yahoo Recommends kennen. Ein Widget auf euren Seiten zeigt jeweils weitere, zum Thema passende Artikel von eurer Website an. Das soll, so Google, zu mehr Seitenimpressionen und damit zu höheren Werbeeinnahmen führen.

Im Gegensatz zu Outbrain und anderen Mitbewerbern wird Google jedoch vorläufig über das Matched-Content-Widget nur passende Artikel von euch anzeigen. Selbst Artikel einer anderen Domain, die ebenfalls euch gehört, können darüber nicht ausgeliefert werden. Die gängigen Konkurrenzangebote erlauben es auch, eure Inhalte auf fremden Websites zu präsentieren, um so zusätzliche Besucher zu generieren.

Matched Content: So sehen die Contentempfehlungen von Google auf eurer Website aus. (Screenshot: Google AdSense)
Matched Content: So sehen die Contentempfehlungen von Google auf eurer Website aus. (Screenshot: Google AdSense)

Matched Content: Empfehlungen stehen nur Website-Betreibern mit ausreichend Traffic zur Verfügung

Googles neues System für Content-Empfehlungen steht nur Websites mit einem Mindestmaß an Seitenaufrufen zur Verfügung. Um festzustellen, ob eure Website dazugehört, müsst ihr euch bei eurem AdSense-Konto anmelden und unter „Eigene Websites“ die Spalte „Content-Empfehlungen“ aufrufen. Sofern eure Website den Anforderungen von Google genügt, müsste dort „Freigegeben“ stehen und ihr könnt das Tool kostenfrei auf eurer Website einsetzen.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie Google seine Promotion-Services zukünftig ausbauen wird, um es zu einer echten Konkurrenz zu Outbrain und Konsorten zu machen. Immerhin steckt im Markt für Content-Empfehlungen einiges an Geld. Der Dienst Taboola konnte 2014 beispielsweise Einnahmen von 200 Millionen US-Dollar vorweisen.

In diesem Zusammenhang legen wir euch auch unseren Artikel „Content-Promotion-Services im Test: So gut funktionieren Outbrain, plista, Ligatus, Facebook und Google“ ans Herz.

via blogs.wsj.com

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Kim Rixecker
10 Jahre YouTube: Das ist das erste Video, das auf der Plattform hochgeladen wurde http://t3n.de/news/youtube-10-jahre-erste-video-606701/ 2015-04-24T07:59:14Z
Mit dem 18-sekündigen Amateurvideo eines Mitgründers startete am 23. April 2005 die YouTube-Ära. Der Beitrag hat heute mehr als 20 Millionen Zugriffe.

Mit dem 18-sekündigen Amateurvideo eines Mitgründers startete am 23. April 2005 die YouTube-Ära. Der Beitrag hat heute mehr als 20 Millionen Zugriffe.

YouTube-Mitgründer im Zoo

YouTube feiert 2015 sein Jubiläumsjahr. Am 14. Februar 2005 wurde das Unternehmen offiziell gegründet, das erste Video ging zwei Monate später, am 23. April live. „Ich im Zoo“ nannte Jawed Karim, einer der Mitgründer des Portals, sein 18-sekündiges Filmchen. Heute hat der holprige Beitrag Kultstatus. Das Video sammelte in den vergangenen zehn Jahren bereits Millionen Zugriffe und bekam erst diese Woche wieder einen kräftigen Schub. Fast 21 Millionen mal wurde der Zoobesuch mittlerweile abgerufen.

Tatsächlich wollte das Gründerteam mit seiner Idee einen Platz schaffen, an dem Homevideos gespeichert werden können, erinnert sich Mitgründer Rich Raddon. Das damalige Startup sah sich eher als Cloud-basierter Speicherdienst denn als Medienplattform.

Offizielle Jubiläumsfeier im Mai

Das änderte sich spätestens 2006, als Google das junge Unternehmen für 1,65 Milliarden US-Dollar übernahm. Im Jahr 2007 schuf der neue Eigentümer mit dem Launch des YouTube Partner-Programms, dem Werbeprogramm für Contentproduzenten, das Ökosystem für die Webvideolandschaft. Zehn Jahre später ist die Plattform, die monatlich eine Milliarde Visitors anzieht, kurz vor dem Start eines Bezahlabos, mit dem die Videos ohne Werbung konsumiert werden können.

YouTube feiert sein zehnjähriges Jubiläum offiziell im Mai - dem Monat, in dem die Betaphase 2005 startete.

via www.cnet.com

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Elisabeth Oberndorfer
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (13) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-13-606682/ 2015-04-23T15:09:37Z
Wir fassen die Tech-Woche in elf mal 140 Zeichen zusammen. Was passiert ist? Die The Next Web in Amsterdam findet statt, ein Chromebook Pixel gibt sich als Wohltäter und in Berlin fährt bald ein …

Wir fassen die Tech-Woche in elf mal 140 Zeichen zusammen. Was passiert ist? Die The Next Web in Amsterdam findet statt, ein Chromebook Pixel gibt sich als Wohltäter und in Berlin fährt bald ein Universal-Serial-Bus-Bus.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Project Fi: Google wird zum Netzbetreiber mit innovativen Tarifen – in den USA http://t3n.de/news/project-fi-google-netzbetreiber-606442/ 2015-04-23T04:58:01Z
Google hat angekündigt, in den USA ab sofort auch als Mobilfunkanbieter aktiv zu werden. Neben günstigen Tarifen soll sich das neue Angebot vor allem durch moderne Features auszeichnen.

Google hat angekündigt, in den USA ab sofort auch als Mobilfunkanbieter aktiv zu werden. Neben günstigen Tarifen soll sich das neue Angebot vor allem durch moderne Features auszeichnen. So werden zum Beispiel WLAN-Hotspots automatisch zur Verbesserung der Netzqualität verwendet.

Schon seit vielen Wochen kursierten Gerüchte in den Medien, dass Google bald auch zum Netzbetreiber werden möchte. Heute hat Google diese Pläne endlich öffentlich vorgestellt. Wie man es aus Mountainview gewohnt ist, stecken viele kreative und innovative Ansätze hinter dem neuen Angebot namens „Project Fi“.

Project Fi arbeitet in den Netzen von T-Mobile und Sprint

Im klassischen Sinne ist Project Fi ein einfaches Mobilfunktnetz. Da Google natürlich kein eigenes Netz unterhält, kooperieren sie mit T-Mobile und Sprint und nutzen deren Netze. Interessant dabei ist die Tatsache, dass T-Mobile ein GSM-Netz unterhält (wie es in Europa überall üblich ist), wohingegen Sprint sein Netz mit CDMA-Technologie betreibt. Bei den 4G-Netzen haben sich aber beide Betreiber auf den LTE-Standard geeinigt. Nur sehr wenige Smartphones können mit beiden Technologien umgehen – darunter auch das hauseigene Nexus 6 von Google bzw. Motorola. Das scheint einer der Gründe zu sein, wieso das neue Mobilfunknetz zunächst nur für Nexus-6-Nutzer zugänglich ist. Google scheint aber in Kooperation mit dem Chiphersteller Qualcomm auch noch weitere Hardware-Eigenschaften beim Nexus 6 angepasst zu haben.

Unterbrechungsfreier Wechsel zwischen WLAN, LTE, GSM und CDMA

Project Fi: Google ist ab sofort auch Netzbetreiber. (Bild: Google)
Project Fi: Google ist ab sofort auch Netzbetreiber. (Bild: Google)

10 Dollar pro Gigabyte – Restvolumen wird erstattet

Innovativ geht Google auch bei der Preisgestaltung vor: Nutzer zahlen eine Grundgebühr von 20 US-Dollar pro Monat, dafür erhalten sie eine Telefon- und SMS-Flatrate. Darüber hinaus bezahlen sie 10 Dollar für jedes Gigabyte Datenvolumen. Wer zwei Gigabyte pro Monat verbraucht bezahlt also demnach 40 US-Dollar. Eine Besonderheit ist dabei, dass nicht verbrauchtes Volumen am Monatsende dem Nutzer wieder gutgeschrieben wird. Wer von zwei Gigabyte also nur 1,4 verbraucht bekommt am Ende eine Rückerstattung von sechs Dollar. Das Datenvolumen ist außerdem auch im Ausland gültig (nur mit 3G-Geschwindigkeit). Tethering (das Bereitstellen der Mobilfunkverbindung für andere Geräte) ist ebenfalls erlaubt.

Project Fi Erstmal nur mit Einladung und Nexus 6

Zusätzlich zur Beschränkung auf einen einzigen Smartphone-Typ lässt Google momentan nur wenige Nutzer in das Netzwerk. Interessenten können sich auf der offiziellen Project-Fi-Webseite vormerken lassen und werden dann informiert wenn sie sich tatsächlich anmelden können. Vermutlich wird Google diese Beschränkung irgendwann aufheben, und hoffentlich auch andere Smartphones zulassen. Um über internationale Expansionen zu diskutieren ist es noch deutlich zu früh, aber den amerikanischen Markt könnte das Unternehmen mit diesem kundenfreundlichen Angebot deutlich aufmischen.

via googleblog.blogspot.de

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Moritz Stückler
Doch kein „Mobilegeddon“? Google-Update verpasst Webmastern bislang kaum Ranking-Verluste [Update] http://t3n.de/news/google-mobilegeddon-606166/ 2015-04-22T08:12:57Z
Google hat das nächste Update schon vor Monaten angekündigt, jetzt ist es soweit: Das US-Unternehmen startet das „Mobilegeddon“.

Google hat das nächste Update schon vor Monaten angekündigt, jetzt ist es soweit: Das US-Unternehmen startet das „Mobilegeddon“.

Am 26. Februar hat Google in einem Blogpost angekündigt, das Unternehmen plane für den 21. April ein großes Update des hauseigenen Such-Algorithmus. Seitdem brodelt die Gerüchteküche. Zwischen zahlreichen Vermutungen finden sich auch offizielle Aussagen, sie sind aber in der Minderheit. Wenig steht zum aktuellen Zeitpunkt fest. Klar ist nur: Das am Dienstag gestartete Update betrifft die mobilen Suchergebnisse.

Google nimmt Nutzern die Angst vorm „Mobilegeddon“

„Die Intention einer Suchanfrage ist auch zukünftig ein starkes Signal.“

In einem soeben veröffentlichten Beitrag bestätigt Google noch mal den Rollout des Updates. Die als „Mobilegeddon“ bezeichneten Änderungen werden demnach ab sofort für alle Sprachen ausgerollt. Abstrafungen betreffen, wie schon im Vorfeld bekannt war, die jeweiligen Unterseiten, nicht ganze Websites.

Webmastern nimmt Google gegen Ende des Beitrags die Angst vor vollständigen Ranking-Verlusten. Dort heißt es: „Wenngleich das Update wichtig ist, nutzen wir weiterhin eine Vielzahl von Signalen um die Rankings der Suchergebnisse zu bestimmen. Die Intention einer Suchanfrage ist auch zukünftig ein sehr starkes Signal – eine Seite, die nicht für mobile Geräte optimiert ist, erhält gute Rankings, wenn sie für die Suchanfrage gute Inhalte bereitstellt.“

Update vom 22. April 2015:

Erste Analysen zeigen (noch) kein „Mobilegeddon“

Die Erkenntnisse am Folgetag des „Mobilegeddon“ halten sich in Grenzen. Searchmetrics meldet „keine aktuellen Entwicklungen im kurzfristigen Vergleich zum letzten Datenpunkt“ und auch Sistrix erklärt, „nach unserer ersten Analyse wirkt sich das Update noch nicht auffallend in den Suchergebnissen aus.“

Searchmetrics zeigt im Unternehmensblog an einigen Beispielen, dass sich die Sichtbarkeit in der mobilen Suche bei einigen Websites schon vor dem gestrigen Update verschoben hat. „Dies könnte darauf hindeuten, dass Google bereits vor dem 21. April mit dem Rollout begonnen hat“, heißt es.

Alle im Vorfeld bekannten Details zum „Mobilegeddon“ liefert der t3n-Artikel „7 Dinge, die du über Googles großes Update wissen solltest“.

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Lars Budde
Was Google alles weiß: Lade dir deinen kompletten Suchverlauf runter http://t3n.de/news/google-suchverlauf-download-606063/ 2015-04-21T10:44:17Z
Einsehen konnten Google-Nutzer ihren Suchverlauf schon länger. Jetzt aber ist erstmals ein Download der kompletten Historie möglich – das kann allerdings leicht peinlich werden.

Einsehen konnten Google-Nutzer ihren Suchverlauf schon länger. Jetzt aber ist erstmals ein Download der kompletten Historie möglich – das kann allerdings leicht peinlich werden.

Google: Suchverlauf downloaden möglich

Google bietet Nutzern erstmals die Möglichkeit, ihren kompletten Suchverlauf runterzuladen. Damit lassen sich nicht nur interessante – oder peinliche – Einblicke in das eigene Suchverhalten gewinnen. Man kann auch leicht erfahren, was Google alles über einen weiß. Ob man daraus lernt, in Zukunft eine private Suchmaschine wie DuckDuckGo oder Startpage zu nutzen, bleibt jedem natürlich selbst überlassen.

Google-Suchverlauf: Kompletter Download möglich. (Screenshot: Google)
Google-Suchverlauf: Kompletter Download möglich. (Screenshot: Google)

Es ist auch möglich, seine Einstellungen so zu wählen, dass Google den Suchverlauf gar nicht erst speichert. Zudem bietet Google die Möglichkeit, Suchanfragen und Surfaktivitäten zu löschen. Das geschieht nicht, indem der Suchverlauf runtergeladen wird. Zudem behält sich Google das Recht vor, entsprechende Aktivitäten weiterhin zu speichern. Die sind dann aber nicht mehr mit dem Nutzerkonto verbunden.

Google: Vor Suchverlauf-Download Sicherheit prüfen

Google jedenfalls warnt vor dem Download des kompletten Suchverlaufs davor, sich die Daten an einem öffentlichen PC runterzuladen. Auch sollte das eigene Konto durch Zwei-Faktor-Authentifizierung vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden. Dann kann auf dieser Seite der Download der Suchanfragen-Übersicht in Angriff genommen werden. Die Daten werden in Google Drive in einem Extra-Ordner („Datenexport“) gespeichert und können anschließend auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Stehen die Daten bereit, wird der Nutzer per E-Mail informiert.

Was viele Nutzer nicht wissen: Auch Facebook protokolliert die im Netzwerk eingegebenen Suchanfragen mit. Auch hier ist es aber möglich, sich diesen Suchverlauf anzeigen zu lassen und ihn gegebenenfalls zu löschen. Dazu geht man zum „Aktivitätenprotokoll“, klickt links im Menü auf „Suchen“ (eventuell unter „Mehr“ versteckt) und dann rechts oben auf „Suchen löschen“.

via googlesystem.blogspot.co.uk

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Jörn Brien
Antwort auf Apple Watch: Google verpasst Android Wear neue Funktionen http://t3n.de/news/android-wear-update-wlan-605978/ 2015-04-21T05:45:27Z
Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Google hat ein umfangreiches Update für sein vor gut einem Jahr vorgestelltes Betriebssystem Android Wear angekündigt. Das Update umfasst einige wichtige nützliche Funktionen, mit denen die bereits existierenden Android-Smartwatches gegenüber der kommenden Apple Watch Boden gut machen sollen.

Android Wear: WLAN-Support und Gestenunterstützung

So bietet Android Wear den Smartwatches künftig WLAN-Support. Die Uhr kann also – eine funktionierende WLAN-Verbindung vorausgesetzt – auch unabhängig vom Smartphone verwendet werden. Allerdings muss die Smartwatch dazu über ein integriertes WLAN-Modul verfügen. Darüber hinaus wird es eine Gesten-Unterstützung geben. Damit lassen sich etwa durch ein Drehen des Handgelenks Karten oder eingehende Nachrichten weiterblättern.

Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)
Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)

Die Nutzung von Apps soll ebenfalls verbessert werden. Um das zu gewährleisten, erleichtert Google künftig das Aufrufen von Apps und den Zugang zu den Kontakten. Zudem wird den Apps auf den Smartwatches eine Always-on-Funktion spendiert. Apps, etwa die Einkaufsliste, können nun in den stromsparenden Schwarz/Weiß-Modus versetzt werden. Sie bleiben damit auf dem Display und brauchen nicht immer wieder neu aufgerufen werden. Zudem soll das neue Android Wear Emojis erkennen, die der Nutzer auf das Display malt. Diese können dann als Nachricht verschickt werden.

Android Wear zuerst auf der LG Watch Urbane

Google zufolge soll das Update für Android Wear in den kommenden Wochen für alle bisher existierenden Android-Smartwatches zur Verfügung gestellt werden. Den Anfang soll allerdings die noch nicht auf dem Markt befindliche LG Watch Urbane machen. Denkbar ist, dass sie beim Marktstart gleich über das neue Android Wear verfügt.

via www.theverge.com

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Jörn Brien
Will Yahoo mit Google arbeiten? Microsoft verliert Exklusivität bei Suche http://t3n.de/news/yahoo-microsoft-google-deal-605557/ 2015-04-17T04:54:18Z
Die beiden Konzerne haben ihre 2009 abgeschlossene Partnerschaft für die Yahoo-Suche verlängert. Dabei hat sich Yahoo mehr Freiheiten rausgehandelt, CEO Marissa Mayer will die eigene Suchmaschine …

Die beiden Konzerne haben ihre 2009 abgeschlossene Partnerschaft für die Yahoo-Suche verlängert. Dabei hat sich Yahoo mehr Freiheiten rausgehandelt, CEO Marissa Mayer will die eigene Suchmaschine wieder auferstehen lassen.

Lockere Partnerschaft für Yahoo und Microsoft

Bing steht seit 2009 hinter den Suchergebnissen auf Yahoo. Das Unternehmen hat jetzt seinen Vertrag mit Microsoft offiziell verlängert. Dabei muss sich der Bing-Betreiber jedoch von der Exklusivität bei der Desktop-Suche verabschieden. Zwischenzeitlich hieß es sogar, dass CEO Marissa Mayer so unzufrieden mit der Partnerschaft war, dass sie eine Trennung wollte.

Mit der neuen Abmachung hat sich Yahoo noch weitere Freiheiten geholt. So bekennt sich der Partner dazu, nicht mehr 100 Prozent, sondern die Mehrheit der Suchergebnisse und Ads in den Ergebnissen über Bing auszuspielen. Damit darf Yahoo 49 Prozent der Plätze selbst belegen oder mit anderen Partnern zusammenarbeiten. Gegenüber Search Engine Land schließt das Unternehmen eine Kooperation mit Google nicht aus. Der Suchmaschinenriese hatte in der Vergangenheit bereits Interesse an einer Partnerschaft gezeigt. Im ersten Schritt soll Yahoo jedoch den Einsatz seiner eigenen Plattform Gemini verstärken.

In den USA kann Yahoo innerhalb weniger Wochen der Konkurrenz um Google wichtige Marktanteile abknüpfen. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Yahoo lockert seine Verbindung zu Microsoft bei der Suchmaschine. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Wiederauferstehung der Suchmaschine

Im Sales-Bereich wollen Yahoo und Microsoft in der neu aufgesetzten Partnerschaft effizienter arbeiten. Microsoft wird für den Verkauf der Bing-Ads verantwortlich sein, Yahoo für die Gemini-Ads.

Mayer schreibt in ihrem Tumblr von einer „Rennaissance der Suche bei Yahoo“, die immer ein wichtiger Teil sein werde. Sie kündigt weitere Entwicklungen an, damit die Suchmaschine „wirklich großartig“ wird.

via info.yahoo.com

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Elisabeth Oberndorfer
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (12) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-12-605551/ 2015-04-16T14:38:25Z
Chrome und der Arbeitsspeicher, Apple-Updates und SEO-Witze – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 11 mal 140 …

Chrome und der Arbeitsspeicher, Apple-Updates und SEO-Witze – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 11 mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
SEO mit Snippets: Ein gutes Ranking allein schafft noch keine Klicks http://t3n.de/magazin/seo-snippets-238233/ 2015-04-16T06:59:49Z
Die Snippets in den Suchergebnis-Listen von Google können die Klickraten auf einer Website deutlich steigern. Was müssen Website-Betreiber dabei beachten? Wie setzen sie Rich Snippets um?

Die Snippets in den Suchergebnis-Listen von können die Klickraten auf einer Website deutlich steigern. Was müssen Website-Betreiber dabei beachten? Wie setzen sie Rich Snippets um? Und welche Element-Typen gibt es überhaupt? Ein Überblick.

Wer es durch gute On- und Offpage-Maßnahmen geschafft hat, mit seinen Suchbegriffen auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu landen, der sollte seinen Nutzern deutliche Signale geben, warum sein Angebot das richtige ist. Snippets – also die Kombination aus Überschrift (Title), Teaser-Text (Description), verlinkter URL und weiteren Elementen – sind bei organischen Suchergebnissen der Einstiegspunkt, der Teaser und das Aushängeschild einer Website.

Bereits vor dem Besuch einer Website geben Snippets dem Suchenden einen ersten Einblick in das Thema und den Inhalt einer Site. Aus diesem Grund sollten Website-Betreiber ihre Snippets auch nicht nur auf die Nutzung relevanter Keywords hin prüfen. Ein ansprechendes Snippet, das kurz und bündig den Inhalt einer Seite wiedergibt und zum Klicken animiert, steigert die Klickraten deutlich.

Dementsprechend sollte ein Snippet einerseits so formuliert sein, dass es beim Suchenden Erwartungen weckt – andererseits sollte es keine falschen Annahmen fördern: Eine unbefriedigte Erwartungshaltung führt nur zu einer hohen Absprungrate und damit zu negativen Nutzersignalen.

Ein durchdachter Title und eine gezielte Meta-Description gehören zur Grundvorbereitung für ein gutes Snippet. Aus technischer Sicht lassen sie sich leicht einbinden: Im Head-Bereich der Seite hinterlegt man dazu einfach den folgenden Code.

<HEAD>

	<title>Title der Seite</title>
	<meta name="description" content="Description der Seite">
</head>

Listing 1

Stellt der Seitenbetreiber weder einen individuellen Title noch eine Meta-Description ein, so erzeugt Google diese automatisch aus den Inhalten der Website. Aus SEO-Sicht und für die Klickraten-Optimierung ist es jedoch immer ratsam, eigene, individuelle Titles und Meta-Descriptions zu verfassen. Dennoch kann es passieren, dass Google den manuell angelegten Title überschreibt. Dies ist ein Signal dafür, dass der gewählte Title (aus Sicht von Google) nicht optimal ist und einer Überarbeitung bedarf. Bei der Optimierung des Snippets sollten folgende Faktoren Beachtung finden:

  • die Länge von Title und Description
  • das Keyword-Targeting
  • der Call to Action

Die richtige Snippet-Länge im Blick behalten

Die Darstellung der Snippets in den Suchergebnissen ist auf eine horizontale Breite von knapp über 500 Pixeln begrenzt. Der Title der Seite wird in einer Zeile, die Description meist in zwei Zeilen angegeben. Dementsprechend muss der Website-Betreiber Title und Description so formulieren, dass Google alle relevanten Inhalte in diesen Zeilen komplett anzeigen kann.

Sind der Title oder die Meta-Discription auf der Website länger als die von Google definierte Zeichenlänge, bricht Google den Text mit drei Punkten ab. Dies lässt sich aber auch nutzen, um Neugier zu wecken. (Screenhot: google.de)
Sind der Title oder die Meta-Discription auf der Website länger als die von Google definierte Zeichenlänge, bricht Google den Text mit drei Punkten ab. Dies lässt sich aber auch nutzen, um Neugier zu wecken. (Screenhot: google.de)

Im Regelfall sollte der Title maximal 60 bis 70 Zeichen lang sein, die Meta-Description höchstens 150 bis 170 Zeichen. Nutzt der Seitenbetreiber mehr Zeichen, zeigt Google Title und Meta-Description nicht vollständig an. Der Text endet dann mit drei Punkten (...). In einigen Fällen lassen sich diese drei Punkte dazu nutzen, um die Neugierde des Suchenden zu wecken. Seitenbetreiber sollten jedoch sicherstellen, dass alle wichtigen Informationen innerhalb der vorgegebenen Zeichenanzahl zur Verfügung stehen.

Das Keyword: Möglichst weit vorne unterbringen

Im Idealfall platziert man das zu optimierende Keyword einer Seite möglichst weit vorne im Title, um seine Relevanz besonders hervorzuheben. Im Gegensatz dazu hat ein Keyword in der Meta-Description keinen direkten Einfluss auf das Ranking. Dennoch sollten die für die Seite relevanten Suchbegriffe hier platziert sein, da diese im Suchergebnis fett markiert sind und somit die Relevanz der Webseite für die Suche verdeutlichen. Sucht man beispielsweise nach „Partnersuche“, so wird das Keyword innerhalb der Description hervorgehoben.

Die wichtigsten Keywords sollten möglichst weit vorne im Title stehen, um das Ranking zu optimieren. (Screenshot: google.de)
Die wichtigsten Keywords sollten möglichst weit vorne im Title stehen, um das Ranking zu optimieren. (Screenshot: google.de)

Ausgangspunkt der Snippet-Optimierung ist also die Konzeption einer Keyword-Strategie, in der für jede Seite die relevanten Suchbegriffe definiert werden.

Ein guter Call-to-Action

Das Ziel der Snippet-Optimierung ist es, die Aufmerksamkeit des Nutzers auf das eigene Suchergebnis zu lenken. Eine gut formulierte Ansprache wirkt sich dabei positiv auf die Klickraten aus. Die Intention der Suchanfrage und der Zweck des zu optimierenden Keywords spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei einem transaktionalen Suchbegriff und der entsprechenden Seite – also etwa „Hosen kaufen“ – könnte der Title „Hosen online kaufen“ lauten. Dies verdeutlicht dem Suchenden direkt, dass er auf der Seite Hosen kaufen kann.

Handelt es sich hingegen um eine informationale Seite, die Pflegetipps für Schuhe anbietet, sollten Website-Inhaber nicht suggerieren, dass der Nutzer dort eine Transaktion durchführen kann. Ein passender Title wäre hier beispielsweise „Pflegetipps für Schuhe – So machen Sie es richtig“.

Um die Bekanntheit des Unternehmens auf- oder auszubauen, ist es empfehlenswert, den Markennamen im Title zu nennen. Erkennt der Suchende innerhalb der Suchergebnisse eine bekannte Marke wieder, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er die Seite besucht. Selbst dann, wenn diese nicht auf den ersten Positionen gerankt ist.

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Markus Koczy