Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-04-17T09:11:37Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google t3n-Aktion: Erfolgreiches Marketing mit YouTube http://t3n.de/news/t3n-aktion-erfolgreiches-540342/ 2014-04-17T09:11:37Z
YouTube bietet mit mehr als einer Milliarde Nutzen ein hohes Marketing-Potenzial. Wie man dieses richtig nutzt und mit seinen Videos die maximale Aufmerksamkeit auf sich zieht, vermittelt „Das Buch. ...

YouTube bietet mit mehr als einer Milliarde Nutzen ein hohes Marketing-Potenzial. Wie man dieses richtig nutzt und mit seinen Videos die maximale Aufmerksamkeit auf sich zieht, vermittelt „Das Buch zum erfolgreichen Online-Marketing mit YouTube“ von O'Reilly. Wer schnell genug ist, bekommt es aktuell gratis zum t3n-Jahresabo.

Wenn du noch kein t3n-Abo hast, ist dies nun deine Gelegenheit: Als einer der ersten 15 Neuabonnenten kannst du dir „Das Buch zum erfolgreichen Online-Marketing mit YouTube“ aus dem O'Reilly Verlag sichern. Es gilt wie immer: Wer zuert kommt, mahlt zuerst!

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Kurzinfo zum Buch:

Mithilfe von YouTube können heutzutage Mittelständler, Institutionen und Freiberufler eine Online-Reputation aufbauen, die noch vor wenigen Jahren einigen wenigen großen Konzernen vorbehalten schien. Die Autoren, die eine erfolgreiche Marketing-Agentur betreiben und Google-YouTube-Partner sind, zeigen in diesem Buch nicht nur, wie YouTube im Detail funktioniert, sondern auch, wie dieses Medium zum festen Bestandteil einer cleveren Marketingstrategie wird. Vom Anlegen eigener YouTube-Kanäle über das Erstellen guter Videos bis hin zur Erfolgsmessung – das Buch lässt keine Frage aus.

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Charlyn Schaper
Gerettet! Der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz kommt http://t3n.de/news/smartphone-diebstahl-schutz-540329/ 2014-04-16T06:07:59Z
Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz. ...

Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz versehen. Ein Ausblick auf das Programm. Der Verlust eines Smartphones kommt einer Katastrophe gleich: Nicht nur der Wertverlust trifft den Nutzer hart, sondern auch die Tatsache, dass sich jetzt Unmengen an persönlichen Daten in fremden Händen befinden. Vereinzelt gibt es von Herstellern schon Lösungen, leider aber noch nicht übergreifend in jedem Modell. Ist eine Diebstahl-Schutz-Funktion implementiert, folgt sie meist keinem Standard und kann oft nur Teilaspekte des Problems abdecken.

Recht weit verbreitet ist die Möglichkeit zum Remote-Wipe, also zur Fernlöschung. Jetzt haben eine Reihe von Handy-Herstellern in den USA bei US-Industrie-Verband CTIA eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der sie eine umfangreiche Diebstahl-Schutz-Funktion als Standard einführen wollen.

smartphone dieb
Kommt der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz? (Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Smartphone-Diebstahl-Schutz soll Standard werden

Der Remote-Wipe gehört verständlicherweise zu der Diebstahl-Funktion, genauso aber auch Funktionen, die einen Diebstahl unattraktiv machen und dem Nutzer die Möglichkeit verleihen sollen, sein Gerät wieder zurückzukriegen. Hier sind die Funktionen, die laut der Selbstverpflichtung zum Smartphone-Diebstahl-Schutz eingeführt werden sollen:

  1. Die Möglichkeit zur Fernlöschung von definierten Benutzerdaten, falls das Gerät verloren geht oder geklaut wird (Persönliche Informationen, die nach dem Kauf hinzugefügt wurde, wie beispielsweise Kontakte, Fotos, E-Mails).
  2. Das betroffene soll per Fernzugriff unbenutzbar werden für unauthorisierte Benutzer, zum Beispiel durch ein Passwort. Einzige Ausnahme: die Notruf-Funktion soll benutzbar bleiben, sowie etwaige Notfall-Rufnummern, die der eigentliche Besitzer einprogrammiert hat. Letztere sollen zum Kontakt mit dem Besitzer genutzt werden können.
  3. Die Verhinderung eine Reaktivierung eines entwendeten Gerätes, inklusive des Versuchs eines unauthorisierten Hardware-Reset auf die Werkseinstellungen. So sollen geklaute Geräte nicht einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können, um ein Geräte-Passwort auszuhebeln.
  4. Letztlich muss der Nutzer, sollte er sein entwendetes Gerät zurückerhalten, das Gerät trotz aller Sperr- und Blockade-Möglichkeiten auch wieder nutzen können. Um zu verhindern dass ein aufwendiges oder teures Aufsuchen einer Service-Einrichtung notwendig wird, enthält die Vereinbarung auch den Passus, dass ein Gerät sobald es beim rechtmäßigen Nutzer angelangt ist, wieder reaktiviert werden kann – sowie die Nutzerdaten wiederhergestellt werden sollen. Beispielsweise aus der Cloud.

Die Diebstahl-Schutz-Funktion ist allerdings nicht automatisch auf jedem Gerät aktiv, bisher haben sich die beteiligten Hersteller nur dazu verpflichtet, die Funktion entweder vorzuinstallieren oder zum Download anzubieten. In den USA wünscht sich die Politik vereinzelt, dass die Funktion nicht noch extra aktiviert werden muss – aber wie die Kollegen bei Engadget richtig bemerken: Die Hersteller haben ja noch ein paar Monate Zeit, um die Umsetzung auszutüfteln.

Smartphone-Diebstahl-Schutz: Bald hoffentlich auch in Deutschland

Ist die Funktion erst implementiert, ist eine Einführung in Deutschland fast schon vorauszusehen, vor allem, wenn es sich um eine Software-Lösung handelt. Einzelne Hersteller wie Samsung oder Apple bieten ja schon ähnliche Funktionen an, sollte die US-Lösung nicht noch eine starke Beteiligung der Netzwerkbetreiber erfordern, dürfen wir uns wohl auch über einen besseren Schutz für unsere Smartphones freuen.

Gefällt euch die Entwicklung oder geht die Initiative euch noch nicht weit genug? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Jochen G. Fuchs
App-Entwicklung für Android: „Testautomatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg!“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/app-entwicklung-fuer-android-539446/ 2014-04-15T08:30:19Z
Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile...

Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile von Crowdtesting.

Mobile Testing Days 2014 - Das große Trainingsevent für iOS- und Android-Developer

Vom 4. bis 5. Juni finden in Berlin die ersten Mobile Testing Days statt. Das Mobile Technology Magazin präsentiert das große Trainingsevent zusammen mit der Entwickler-Akademie. An zwei Tagen vermitteln acht der bekanntesten Android- und iOS-Experten, wie Qualitätssicherungprozesse für Apps eingerichtet werden, welche Testing-Frameworks geeignet sind und wie diese kontinuierlich und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Mobile Testing Days bieten acht Sessions und vier Workshops mit den zwei parallelen Tracks Android Testing und iOS Testing, eine Keynote sowie ein Speaker Panel mit spannenden Diskussionen und tiefen Einsichten in die Mobile-Welt.

Lars Röwekamp von den Mobile Testing Days im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)
Lars Röwekamp im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)

Im Vorfeld spricht Lars Röwekamp, Android-Kurator der Mobile Testing Days, über das, was App-Entwickler für das Google-Betriebssystem unbedingt wissen müssen. Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge und beschäftigt sich als „CIO New Technologies“ mit der Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit auf Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

„Testen endet oft in wildem Herumgeklicke“

Frage: Du bist Kurator des Android-Tracks der Mobile Testing Days, die Anfang Juni erstmals in Berlin stattfinden werden. Welche Zielgruppe wollt ihr mit diesem Track erreichen?

Lars Röwekamp: Alle Android-Entwickler! Wir sehen in der Praxis leider immer wieder, dass nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Android-Entwickler ihre Apps nur unzureichend testen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zeitmangel, nicht geplantes Budget und fehlende Ressourcen führen hier die Liste der Top-10 sicherlich an. Aber auch ein mangelndes Verständnis für die Wichtigkeit einer guten Testabdeckung – auch beziehungsweise gerade im mobilen Umfeld - ist nicht selten ein Grund für nicht vorhandene Tests.

Frage: Stichwort Testautomatisierung: Einer deiner Talks beginnt mit der Headline „Klicken ist nicht testen.“ 

Lars Röwekamp: Testautomatisierung ist für uns der wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Denn nur wenn ich in die Lage versetzt werde, auch kleinste Änderungen und deren Auswirkungen auf den gesamten Code automatisch testen zu können, werde ich bereit sein, mich auf das Spiel „eXtreme Testing“ einzulassen. Wenn dieses Szenario nicht gewährleistet werden kann, endet Testen nicht selten in wildem „Herumgeklicke“ und das Auffinden von Fehlern und potentiellen Problemquellen wird zum reinen Glücksspiel. Verärgerte User und schlechte Bewertungen im Play Store sind dann in der Regel vorprogrammiert.

Frage: Was bedeutet Testautomatisierung für Android-Apps?

Lars Röwekamp: Letztendlich genau das, was es auch für andere Software-Projekte bedeutet. Bei Android beziehungsweise der mobilen Entwicklung im Allgemeinen kommen allerdings noch erschwerende Faktoren hinzu. Die Simulation von GPS-Verbindungen und Strecken, das Wegbrechen der Network-Connectivity oder die Fragmentierung von Device-Capabilities und OS-Versionen sind nur einige der Punkte, die es nahezu unmöglich machen, selbst kleinste Apps manuell zu testen. Genau hier zeigt sich die Stärke der Testautomatisierung. Einmal entwickelte Tests können mit minimalem Aufwand wieder und wieder durchlaufen werden und garantieren so langfristig eine hohe Qualität der App.

Frage: Was passiert, wenn ich meine App erfolgreich in den Play Store gebracht habe?

Lars Röwekamp: Viele Entwickler denken, dass genau in diesem Moment die Einflussnahme auf die App sein natürliches Ende nimmt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe der Play-Store-eigenen Monitor- und Crash-Reporting-Features kann die Stabilität der eigenen App sehr gut beobachtet und so bei Bedarf reagiert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene APIs, wie zum Beispiel ACRA (Application Crash Reporting for Android), mit denen sich im Falle eines Fehlers aus der App heraus direktes User-Feedback inklusive Kontextinformationen, die zum Fehler geführt haben, erfragen lässt. Der User dankt es einem – bei entsprechendem Belohnungsmodell – nicht selten mit einer positiven Bewertung anstatt, wie sonst leider üblich, die App in seiner Bewertung zu verreißen.

Frage: Welche Tools stehen dem Android-Entwickler heute zur Verfügung, um ausreichend zu testen?

Lars Röwekamp: Das verraten wir erst auf den Mobile Testing Days in Berlin. Aber im Ernst: Die Möglichkeiten des Testens im Android-Umfeld sind nahezu unbegrenzt. Der Trick ist, dass man als Entwickler ein Gefühl dafür entwickelt, welche Kombination von Tools im eigenen Kontext die besten Resultate bringt – natürlich mit vertretbarem Aufwand. Angefangen bei einfachen Unit-Tests, über Integration-Tests und UI-Simulationen bis hin zum Aufsetzen von Device-Farmen oder Crowdtesting, bringt jeder Bereich seine eigenen Herausforderungen mit sich, denen es mit dem passenden Toolset zu begegnen gilt. Unser Ziel ist es, den Android Entwicklern im Rahmen der Mobile Testing Days die verschiedenen Möglichkeiten näher zu bringen und ihnen so zu helfen, zukünftig qualitativ bessere Apps zu implementieren.

Frage: Was hälst du vom Crowdtesting-Ansatz? Kann „Schwarmintelligenz“ Kosten einsparen?

Lars Röwekamp: Auf jeden Fall! Wobei „Kosten sparen“ natürlich relativ gesehen werden muss, da initial ja in der Regel ein entsprechendes Investment notwendig ist. Bei einer ausreichend verteilten Nutzergruppe – die in ihrer Zusammensetzung hoffentlich auch der eigenen Zielgruppe entspricht – sind die Testresultate und das damit verbundene Optimierungspotential für die eigenen App nahezu unbezahlbar. Das sich der monetäre bzw. organisatorische Aufwand natürlich nicht für jede App rechnet versteht sich von selbst.

Ich persönlich würde den Crowdtesting-Ansatz allerdings noch ein wenig weiter fassen. Google erlaubt zum Beispiel die stufenweise Einführung einer App. So kann eine App zunächst nur einer begrenzten Anzahl an Usern – zum Beispiel 20% - zur Verfügung gestellt werden, um so erste Erfahrungen zu sammeln. Dieser Ansatz birgt allerdings auch gewisse Risiken, da es so durchaus passieren kann, dass mein Nachbar bereits die neueste App Version erhalten hat, ich dagegen aber noch nicht. Ein anderer Ansatz – den auch wir häufig nutzen – stellt einer ausgesuchten Zielgruppe von „Very Friendly Usern“ vorab eine BETA-Version zum Testen zur Verfügung. Da diese User genau wissen, dass sie es mit einer nicht finalen Version zu tun haben und sie durch ihre Anregungen zur Verbesserung der App beitragen können, sind sie in der Regel extrem freizügig mit konstruktiver Kritik.

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t3n Redaktion
Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace http://t3n.de/news/google-schnappt-titan-aerospace-540092/ 2014-04-15T05:14:49Z
An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

Google und Facebook an Titan interessiert

Der Internetkonzern Google hat den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace übernommen. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Wie viel der neue Eigentümer für Titan gezahlt hat, kommuniziert Google nicht. Die im US-Staat New Mexico ansässige Produktionsstätte beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und soll weiterhin den Standort behalten.

Titan Aerospace will 2015 seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.
Titan Aerospace will 2015 für Google seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.

Auch die Führung von Titan bleibt die gleiche. Der Name von Titan Aerospace tauchte bereits vor einiger Zeit in den Medien auf. Facebook soll an einer Übernahme interessiert gewesen sein. Der Social Media-Riese gründete jedoch ein Connectivity Lab schnappte sich jedoch den britischen Mitbewerber Ascenta für 20 Millionen US-Dollar – angesichts der jüngsten Akquisen von Facebook ein billiger Deal.

Solarbetriebene Drohnen

Titan Areospace baut „atmosphärische Satelliten“. Die Drohnen des Herstellers sind mit Solarzellen versehen und sind je nach Modell zum Teil größer als eine Boeing 767. Bis zu fünf Jahre soll sich die Drohne ohne Landung in der Luft bewegen können, 70 Pfund wiegt das Gerät. Das erste kommerzielle Modell „Solara 50“ soll im Jahr 2015 auf den Markt kommen, kündigt das Unternehmen an.

Bei Google verstärkt Titan Aerospace das „Project Loon“. Die Mission für die Initiative des Suchmaschinenkonzern ist es, mit Ballons in der Stratosphäre Internetverbindung an die Erde zu senden. Von einem „Netzwerk im Himmel“ und „Ballon-betriebenem Internet für alle“ ist die Rede. „Wir stehen erst am Anfang, aber atmosphärische Satelliten können Internetzugang für Millionen von Menschen schaffen und andere Probleme lösen, wie etwa Umweltschäden“, kommentiert der Konzern die Übernahme.

via online.wsj.com

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Elisabeth Oberndorfer
Webfonts von Google Fonts bis Typekit: 6 Dienste im Vergleich http://t3n.de/news/webfonts-dienste-im-vergleich-538521/ 2014-04-12T10:13:40Z
Webfonts sind aus modernen Designs kaum noch wegzudenken. Wir stellen dir sechs ausgewählte Anbieter im Vergleich vor.

Webfonts sind aus modernen Designs kaum noch wegzudenken. Wir stellen dir sechs ausgewählte Anbieter im Vergleich vor.

Webfonts: Freiheit für Webworker

Lange Zeit waren Webworker „gefangen“ in den typischen Systemschriftarten wie Arial, Helvetica und Times. Dank der Webfonts hat sich das massiv geändert. Sie bieten Designern die nötigen Freiheiten, um schicke und beeindruckende Typografie einzusetzen und bieten Webworkern die Möglichkeit, die Designs unter Berücksichtigung aller technisch relevanten Aspekte umzusetzen.

Mittlerweile hat sich eine Menge an Webfont Diensten gebildet. Grund genug für uns, dir einen kleinen Überblick über ausgewählte Anbieter zu geben.

Google Fonts

Google Web Fonts
Google Web Fonts liefert zahlreiche Open-Source-Webfonts für deine Webseite. (Screenshot: t3n)

Google Fonts ist eine feste Größe unter den Webfont-Anbietern. Fonts ist eine Sammlung von Open-Source-Webfonts für deine Webseite. Die Auswahl ist für einen kostenfreien Dienst alles andere als schlecht und das Einbinden der Fonts ist ohne Registrierung blitzschnell und unkompliziert möglich.

Fontdeck

Fontdeck
Fontdeck bietet eine beachtliche Webfont-Auswahl mit Pay-What-You-Need Konzept. (Screenshot: t3n)

Wenn du nach einem Dienst suchst, bei dem du nur für das bezahlst, was du auch tatsächlich nutzt, dann ist Fontdeck wahrscheinlich der richtige Dienst für dich. Während der Entwicklungszeit deiner Webseite kannst du alle Fonts kostenlos einbinden und testen. Sobald das Projekt live geht, bezahlst du nur für die Fonts, die du brauchst. Die Preise variieren je nach Font und starten bei 2,50 US-Dollar pro Font und Jahr für eine Million Pageviews pro Monat.

Typekit

Typekit
Adobe's Typekit bietet eine große Auswahl an Webfonts zu äußerst günstigen Preisen.

Typekit ist der Dienst, der die Web-Font-Revolution gestartet hat und ist nicht umsonst die beliebteste Paid-Lösung für Webfonts. Mittlerweile gehört Typekit zu Adobe und hält eine riesige Auswahl an Fonts zu einem fairen Preis bereit. Die Kosten für die jährlich abgerechneten Abonnements richten sich nach Bibliotheksgröße (es gibt zwei zur Auswahl) und Pageviews. Mit einem aktiven Creative-Cloud-Abonnement kostet Typekit übrigens keinen einzigen Cent.

WebInk

WebInk
WebInk integriert sich in Tools wie Suitcase Fusion. (Screenshot: t3n)

WebInk ist ein Dienst von Extensis, dem Unternehmen, das auch hinter Stat-Of-The-Art Lösungen für die Verwaltung von Schriften steckt. So ist es möglich, die stattliche Font-Auswahl von WebInk über das WebInterface oder Software wie Suitcase Fusion 3 zuzugreifen. Das Preismodell von Webink ist ähnlich dem von Typekit. Du bezahlst eine jährliche Gebühr für eine bestimmte Anzahl von individuellen Besuchern pro Monat. Anders als bei Typekit stehen dir in jedem Paket alle Schriftarten der Bibliothek zur Verfügung.

Webtype

Webtype
Webtype bietet ausgewählte Webfonts mit Pay-What-You-Need Konzept. (Screenshot: t3n)

Webtype bietet mit etwas über 100 Fonts eine überschaubare Auswahl an Schriftarten. Dementsprechend rechnet der Dienst auch nur pro benutzter Schriftart ab. Jeder Font hat einen individuellen Preis, der sich je nach Nutzungsintensität gestaltet. Von 10.000 bis 20.000.000 Views kann hier das Hosting der Schriftart und der Preis zusammengestellt werden. Für größere Seiten werden auch Self-Hosted-Versionen der Schrift angeboten.

Edge Web Fonts

Edge Webfonts
Adobe Edge Webfonts bietet 500 kostenlose Webfonts für deine Webseite. (Screenshot: t3n)

Zurück zu Adobe. Mit dem kostenlosen Dienst Edge Web Fonts bietet Adobe über 500 gehostete Fonts für deine Webseite. Der Dienst basiert auf der Technologie von Typekit und lässt sich dementsprechend einfach benutzen. Außerdem arbeitet Edge Web Fonts mit anderen Adobe-Edge-Produkten zusammen und integriert sich nahtlos in die Entwicklungsoberfläche der jeweiligen Programme.

Alle Webfont-Dienste im Überblick

Google Fonts Fontdeck Typekit
Browser-Support IE 6+Firefox 3.5+Safari 3.1+

Chrome: 4.249+

Opera 10.5+

iOS 4.2+

Android 2.2

IE5+Firefox 3.5+Safari 3+

Chrome

Opera 10+

iOS

Android

Blackberry

IE6+IE (Mobile)WP8+

Firefox 3.5+

Safari 3.1+

Chrome 4+

Opera 10.54+

iOS 4.2+

Android 2.2+

BlackBerry Browser 10+

Schriftauswahl 500+ 1500+ ~1000
Einbinden über JavaScript und CSS CSS JavaScript und CSS
Hosting-Pakete - NormalEnterprise PersonalPortfolioPerformanceBusiness
Kostenloses Paket verfügbar Ja Während Entwicklung der Webseite Testversion / Kostenlose Vollversion für Creative Cloud Abonenten
Abrechnungszeitraum - Jährlich pro Font Jährlich
Einschränkungen - Pageviews Pageviews Webseiten Fonts pro Seite Font-Zugriff
Desktop-Nutzung Ja Nein Ja
Nutzung im Print / PDF Ja Nein Font abhängig
SSL Ja Ja Ja
WebInk Webtype Edge Web Fonts
Browser-Support IE6+Firefox 3.5+Chrome 4-5

Opera 11+

Safari 3.1+

Chrome für Android

iOS 4.2+

Blackberry 7+

Firefox 9+ für Android

IE5+Firefox 3.5+Chrome 4+

Safari 3.1+

Opera 10+

iOS 4.3+

Android 2.2+

BlackBerry 6+

IE6+IE (Mobile)WP8+

Firefox 3.5+

Safari 3.1+

Chrome 4+

Opera 10.54+

iOS 4.2+

Android 2.2+

BlackBerry Browser 10+

Schriftauswahl 1100 ~100 500+
Einbinden über CSS CSS CSS
Hosting-Pakete BasicProBusinessEnterprise SmallMediumLarge Kostenlos
Kostenloses Paket verfügbar Zur Entwicklungszeit 30 Tage kostenlos Ja
Abrechnungszeitraum jährlich jährlich -
Einschränkungen Besucher/Monat Pageviews -
Desktop-Nutzung Ja Nein Ja, mit Adobe Edge Produkten
Nutzung im Print / PDF Nein Nein Nein
SSL Ja Ja Ja

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Ilja Zaglov
Zu Besuch bei YouTube: Ein Filmstudio für das Internet http://t3n.de/news/besuch-youtube-filmstudio-fuer-539281/ 2014-04-12T05:59:07Z
YouTube unterhält in Los Angeles einen Studio-Komplex ausschließlich für seine Nutzer. Jeder YouTuber mit einer gewissen Reichweite kann hier kostenlos Studios, RED-Kameras und Greenscreens...

YouTube unterhält in Los Angeles einen Studio-Komplex ausschließlich für seine Nutzer. Jeder YouTuber mit einer gewissen Reichweite kann hier kostenlos Studios, RED-Kameras und Greenscreens verwenden. Wir haben uns vor Ort umgesehen.

YouTube Space L.A.: Hollywood ist nur 20 Minuten entfernt

Nur etwa 20 bis 30 Minuten entfernt von den großen und etablierten Filmstudios wie MGM, Universal oder Paramount findet sich ein weiteres, kleineres Filmstudio in Los Angeles. Dort werden keine Produktionen für mehrere Millionen Dollar gedreht. Hollywood-Stars sucht man dort auch vergeblich und alles ist etwas unkomplizierter. Wer den Space in Los Angeles betritt, ist sofort umgeben von – keine großen Filmkameras, sondern Smartphones, GoPros oder Spiegelreflex-Kameras.

In jeder Ecke des Studio-Komplexes wird irgendwie gerade fotografiert oder gefilmt. Besucher müssen deswegen gleich am Eingang unterschreiben, dass sie pauschal damit einverstanden sind, abgelichtet zu werden. Wenn es eine Hölle für deutsche Datenschützer gibt, dann ist sie hier.

Der Eingangsbereich des YouTube Space LA: Viel Platz für Kreativität. (Foto: Moritz Stückler)
Der Eingangsbereich des YouTube Space LA: Viel Platz für Kreativität. (Foto: Moritz Stückler)

Eine Mischung aus Filmstudio, Filmschule und Startup

Der YouTube Space in Los Angeles ist eine Mischung aus klassischem Filmstudio, Filmschule und Startup. Geplant wurden die „YouTube Spaces“ von YouTubes Next Lab, einer Abteilung, die sich darum kümmert, wie die Videoplattform seine video-produzierende Nutzerschaft behalten und vergrößern kann – „Audience Development“. Prinzipiell kann jeder YouTube-Nutzer den alten Flugzeughangar für seine Zwecke nutzen – vorausgesetzt er hat mindestens 10.000 Abonnenten. Denn die sind hier sowas wie eine Währung.

Keiner der Nutzer muss auch nur einen einzigen Dollar zahlen, stattdessen dürfen die Interessenten das Gelände für eine gewisse Anzahl an Tagen pro Monat nutzen. Und diese Nutzungsdauer richtet sich nach der Zahl der Abonnenten. Ab 10.000 Abonnenten gibt es einen Tag, ab 100.000 drei Tage und ab einer Million Follower ganze sechs Tage Aufenthalt im YouTube Space.

Autos, Häuser, Elefanten: Studios mit bis zu 465 Quadratmeter Grundfläche

Was den YouTubern dann an diesen Tagen zur Verfügung steht, braucht den Vergleich mit Hollywood nicht zu scheuen: Auf 3.800 Quadratmetern gibt es drei kleine Studios mit jeweils etwa 28 Quadratmetern Grundfläche und einer Hohlkehle für Greenscreen-Aufnahmen, natürlich komplett ausgeleuchtet. Das Herzstück sind drei große Studios mit Grundflächen von 185, 232 und 465 Quadratmetern. Vom Auto bis zum kleinen Haus lässt sich also jedes Set dort aufbauen.

Natürlich sind allesamt bis unter das Dach mit Technik bestückt – insgesamt wurden über 600 Kilometer Kabel verbaut. Bis zu 73 Scheinwerfer hängen an den Studio-Decken. Und sogar Motion-Tracking-Aufnahmen mit speziellen Anzügen, zum Beispiel zum Animieren von CGI-Charakteren, lassen sich hier drehen.

Dazu gibt es natürlich Umkleide- und Maskenräume sowie Meetingräume und jede Menge kleine Sofa-Ecken und Rückzugsmöglichkeiten zur Planung von neuen YouTube-Clips.

Technik zum Ausleihen: „Eine RED Epic, bitte“

Was in Sachen Technik noch nicht in den Studios vorhanden ist, können sich die YouTuber im Lager einfach kostenlos ausleihen: Kostüme, Perücken, Requisiten oder Bühnenteile gibt es zu Hauf in meterhohen Regalen. Außerdem kommen Technik-Fans im Lager voll auf ihre Kosten: Dutzende Kameras stehen zur Verfügung. Die Ausstattung reicht von Mittelklasse-Spiegelreflexkameras von Canon samt zugehöriger Linsen-Auswahl bis hin zu 4K-fähigen RED-Epic-Kameras, die auch bei aktuellen Hollywood-Blockbustern eingesetzt werden. Sogar eine Broadcast-fähige Fernsehkamera steht bereit. Stative, Steadicams und Mikrofone runden den Fundus ab.

Im „Tech Cage“ können sich die YouTuber Kamera-Equipment ausleihen – von der Spiegelreflexkamera bis hin zu professionellen Filmkameras wie dieser Canon EOS C100. (Foto: Moritz Stückler)
Im „Tech Cage“ können sich die YouTuber Kamera-Equipment ausleihen – von der Spiegelreflexkamera bis hin zu professionellen Filmkameras wie dieser Canon EOS C100. (Foto: Moritz Stückler)

Und wer mit der ganzen Technik (noch) nicht umgehen kann, dem wird auch geholfen: Drei bis vier Mal pro Woche finden im YouTube Space Workshops zu diversen Themen statt: Steadicam-Training, Umgang mit einem Kamerakran oder „Audience Development“ stehen auf dem Lehrplan im April. Die Workshops sind auch für externe Interessenten zugänglich und kostenfrei.

Auf den ersten Blick handelt es sich beim Creator Space von YouTube um ein relativ selbstloses Projekt. Immerhin verdient YouTube keinen Cent am Betrieb dieser Einrichtung. Ganz im Gegenteil: Etwa 20 feste Mitarbeiter und 25 externe Fachleute müssen dauerhaft bezahlt werden. YouTube profitiert von diesem Projekt aber auf eine andere Art und Weise: Existierende YouTuber können durch das Studio und die Workshops höherwertiger und häufiger Inhalte produzieren, die wiederum häufiger aufgerufen werden und damit die Werbe-Einnahmen von YouTube steigern. Dennoch erstaunlich, dass YouTube ein solches wirtschaftliches Experiment eingeht. Die Rentabilität einer solchen Einrichtung wird sich vermutlich nicht nachweisen lassen. Und trotzdem unterhält YouTube inzwischen solche Creator Spaces nicht nur in Los Angeles, sondern auch in Tokyo, London und New York.

Das größte der sechs Studios im YouTube Creator Space ist fast 500 Quadratmeter groß. (Foto: Moritz Stückler)
Das größte der sechs Studios im YouTube Creator Space ist fast 500 Quadratmeter groß. (Foto: Moritz Stückler)

Zehn Schnittplätze und schalldichte Kabinen im YouTube Space

Sind die gewünschten Szenen erst mal im Kasten, kümmert sich YouTube auch um alle Bedürfnisse beim Schnitt und der Nachbearbeitung: An zehn Schnitt-Arbeitsplätzen mit neuester Hard- und Software (unter anderem Apple Mac Pro 2014 mit Adobes Creative Suite) können die Internet-Filmstars ihre Werke perfektionieren. Wer seine Videos nachvertonen will oder etwas mehr Ruhe beim Schneiden braucht, für den stehen mehrere Ton- und Schnittkabinen bereit.

Und wer damit immer noch nicht genug hat und auf TV-Niveau Inhalte produzieren will, für den gibt es einen eigenen Produktionsraum mit zehn Mann (oder Frau) Besatzung. Von dort lassen sich auch Livestreams in großem Maßstab realisieren. So werden hier öfter Unplugged-Sessions von bekannten Musikern produziert, die live bei YouTube gestreamt werden können. Für den Notfall lässt sich ein Signal von dort technisch auch live ins amerikanische Fernsehprogram übertragen.

In diesem Regieraum können bis zu zehn Mitarbeiter an einem Livestream oder einer TV-Einspeisung arbeiten. (Foto: Moritz Stückler)
In diesem Regieraum können bis zu zehn Mitarbeiter an einem Livestream oder einer TV-Einspeisung arbeiten. (Foto: Moritz Stückler)

Und wenn am Ende alles gefilmt, geschnitten, bearbeitet und finalisiert ist, bietet der YouTube Space auch den richtigen Rahmen, um das fertige Stück auch gebührend zu präsentieren: In einem eigenen Vorführraum mit 47 Stühlen, 4K-Projektor und 7.1-Surround-Sound lassen sich die Ergebnisse angemessen betrachten. Wer mehr über den YouTube Space in LA oder in den anderen Städten erfahren will, findet ausführliche Infos auf der offiziellen Seite.

Filmabend Deluxe: Ein Kino mit 4K-Projektor und 47 Plätzen gehört ebenfalls zur Ausstattung im YouTube Creator Space. (Foto: Moritz Stückler)
Filmabend Deluxe: Ein Kino mit 4K-Projektor und 47 Plätzen gehört ebenfalls zur Ausstattung im YouTube Creator Space. (Foto: Moritz Stückler)

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Moritz Stückler
Google wagt den Soft-Launch: Datenbrille „Glass“ am 15. April in den USA erhältlich http://t3n.de/news/google-glass-15-april-soft-launch-539578/ 2014-04-11T04:55:41Z
Google möchte den Soft-Launch wagen und seine Datenbrille „Glass“ am 15. April offiziell verkaufen. Die Stückzahl ist jedoch begrenzt. Der Verkauf findet nur in den USA statt.

Google möchte den Soft-Launch wagen und seine Datenbrille „Glass“ am 15. April offiziell verkaufen. Die Stückzahl ist jedoch begrenzt. Der Verkauf findet nur in den USA statt.

Google Glass für 1.500 Euro erhältlich: Explorer-Programm wird ausgeweitet

Google hat angekündigt, dass das Unternehmen seine Datenbrille „Glass“ am 15. April in den USA verkaufen wird. Das Explorer-Programm soll laut der Webseite auf jeden dort lebenden Erwachsenen ausgeweitet werden. Zudem wurde auf der offiziellen Google+-Seite angekündigt, dass das Produkt nur in begrenzter Stückzahl erhältlich ist. Für 1.500 US-Dollar (exklusive Steuern), wird die Brille somit vermutlich für einen Tag im freien Handel sein. Interessierte außerhalb der USA dürfen an dem Programm leider nicht teilnehmen. Dazu schreiben die Verantwortlichen: „Entschuldigung, wir sind noch nicht bereit die Glass in anderen Ländern anzubieten“.

Google wagt den Soft-Launch: Datenbrille „Glass“ am 15. April in den USA erhältlich. (Screenshot: Google.com)
Google wagt den Soft-Launch: Datenbrille „Glass“ am 15. April in den USA erhältlich. (Screenshot: Google.com)

Soft-Launch und „Glass for Work“: Google geht in die Offensive

Interessant ist dieser Schachzug dennoch – auch für uns Europäer: möchte allem Anschein nach einen Soft-Launch wagen und mit einer langsamen Markteinführung die Akzeptanz beziehungsweise die Nachfrage abtasten. Am kommenden Dienstag könnte sich also entscheiden, ob Google eine Markteinführung in diesem Jahr tatsächlich ins Visier nimmt oder das Explorer-Programm auch auf andere Staaten ausweitet. Wird der Ansturm nur mäßig ausfallen, wird das Produkte womöglich noch etwas zurückgehalten und verbessert, gegebenenfalls auch die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. In den letzten Monaten sind immer wieder Privatsphäre-Bedenken laut geworden.

Ein weiterer Vorstoß ist das Programm „Glass for Work“. Google möchte seine Datenbrille auch für die Unternehmenswelt schmackhaft machen. Mit der Offensive soll der Service-Wert für bestimmte Berufsgruppen hervorgehoben werden, die während der Arbeit auf Informationen angewiesen sind, aber freie Hände brauchen – beispielsweise Chirurgen, Ingenieure oder Telefonisten.

via www.theverge.com

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Andreas Weck
Project Ara wird Realität: Google veröffentlicht Leitfaden für Hardware-Entwickler http://t3n.de/news/project-ara-google-modulares-smartphone-539464/ 2014-04-10T11:36:15Z
Googles Project Ara nimmt langsam Gestalt an. Ein neues Dokument erklärt Hardware-Herstellern, wie Komponenten für das modulare Smartphone aussehen müssen.

Googles Project Ara nimmt langsam Gestalt an. Ein neues Dokument erklärt Hardware-Herstellern, wie Komponenten für das modulare Smartphone aussehen müssen.

Project Ara soll es in drei Größen geben. (Screenshot: Google)
Project Ara soll es in drei Größen geben. (Screenshot: Google)

Project Ara: Google macht Herstellern erste Vorgaben

Der Traum vom modularen Smartphone scheint mehr und mehr Realität zu werden. In einem neuen Dokument können sich Hardware-Hersteller schon jetzt informieren, wie die einzelnen Komponenten für Googles Project Ara auszusehen haben. Google ist offensichtlich bewusst, dass der Erfolg des Projekts auch davon abhängt, wie viele Module es für das Smartphone geben wird. Dank des „Module Developers Kit“ von Project Ara könnten die ersten Hersteller schon jetzt mit der Planung eigener Komponenten beginnen.

Aus dem Dokument geht hervor, dass es das sogenannte Endoskelett, also die Basiseinheit des Project-Ara-Smartphones, in drei Größen geben wird. Je nach Größe passt eine unterschiedliche Anzahl an Modulen auf Vorder- und Rückseite – Wobei auf der Vorderseite natürlich primär Display und etwaige Hardware-Tastaturen untergebracht werden. Daher ist die Vorderseite nicht wie ihr Gegenstück in kleine Parzellen unterteilt. Der kleinstmögliche Block auf der Rückseite misst 20 mal 20 Millimeter. Daneben soll es aber auch Module in den Maßen 20 mal 42 Millimeter und 43 mal 43 Millimeter geben.

Project Ara: Drei Varianten des modularen Smartphones in der Übersicht. (Bild: Google)
Project Ara: Drei Varianten des modularen Smartphones in der Übersicht. (Bild: Google)

Project Ara: Standard-Module müssen den Designvorgaben entsprechen

Wie viele Module in welcher Größe an einem Project-Ara-Smartphone montiert werden können, hängt von dem verwendeten Endoskelett ab und könnte je nach Modell variieren. Für Module die Standard-Komponenten enthalten, wie den Prozessor oder die Kamera, macht Google genaue Vorgaben zum Aussehen der Komponenten. So wird sichergestellt, dass ein Modul nicht ungewöhnlich weit aus dem Gehäuse herausragt.

Neben der Möglichkeit, beispielsweise den Prozessor oder den Arbeitsspeicher mit der Zeit gegen bessere Varianten auszutauschen, könnte Project Ara unsere Smartphones auch um völlig neue Komponenten erweitern. Interessierten Herstellern sind letztlich kaum Grenzen gesetzt. Dank Crowdfunding-Seiten wie Kickstarter könnten uns vielleicht bald die verrücktesten Smartphone-Erweiterungen erwarten. Den Grundstein dafür hat Google zumindest gelegt. Bis zu einem ersten Project-Ara-Smartphone werden wir uns allerdings noch bis 2015 gedulden müssen.

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Flexible Gebotsstrategien und Interaktionsanzeigen: Das ist neu bei Googles AdWords Editor 10.4 http://t3n.de/news/google-adwords-editor-104-539146/ 2014-04-09T08:29:02Z
Google hat Version 10.4 des AdWords Editors für Windows und OS X veröffentlicht. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen der Kampagnen-Editor mitbringt.

Google hat Version 10.4 des AdWords Editors für Windows und OS X veröffentlicht. Wir verraten euch, welche neuen Funktionen der Kampagnen-Editor mitbringt.

AdWords Editor Version 10.4: Das ist die neue Version des Kampagnen-Editors. (Screenshot: AdWords Editor 10.4)
AdWords Editor Version 10.4: Das ist die neue Version des Kampagnen-Editors. (Screenshot: AdWords Editor 10.4)

AdWords Editor 10.4: Flexible Gebotsstrategien und Interaktionsanzeigen

Googles Kampagnen-Editor unterstützt ab sofort flexible Gebotsstrategien. Die Strategien lassen sich für Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords aktualisieren. Außerdem können Nutzer jetzt flexible Gebotsstrategien aus der gemeinsam genutzten Bibliothek des AdWords-Kontos anwenden und Gebote lassen sich unabhängig von der Gebotsstrategie der gewählten Kampagne bearbeiten. Damit ist es beispielsweise möglich, CPM-Gebote zu einer CPC-Kampagne hinzuzufügen.

Der Editor unterstützt jetzt außerdem die sogenannten Interaktionsanzeigen. Dabei handelt es sich um Rich-Media-Display-Ads, die sich vergrößern oder etwas abspielen, wenn der Nutzer mit dem Cursor über sie fährt. Diese Option steht euch nur bei neuen Anzeigegruppen zur Verfügung und kann später nicht mehr geändert werden. Darüber hinaus stehen Nutzern neue Bildgrößen zur Verfügung.

AdWords Editor 10.4: Die weiteren Neuerungen im Überblick

Im November 2013 hatte den sogenannten sichtbaren CPM eingeführt. Für diese Werbung zahlen Auftraggeber nur, wenn sie vom Seitenbesucher tatsächlich gesehen wird. Im Editor kann das jetzt für Kampagnen mit manuellem CPM de- oder aktiviert werden. Außerdem finden sich im Editor jetzt vier AdWords-Kampagnentypen: „Nur Such-Netzwerk“, „Such- und Display-Netzwerk“, „Such-Netzwerk mit Display-Auswahl“ und „Nur Display-Netzwerk“.

Der AdWords Editor 10.4 kann ab sofort für und heruntergeladen werden. Wer sich ausgiebiger mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir die Artikel „Google AdWords: 26 Tipps, um deine Werbeanzeigen zu testen“ und „Google AdWords: So funktionieren die Keyword-Anzeigen“ von unserem Kollegen Lars Budde.

via searchengineland.com

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Kim Rixecker
Google will mit „Glass for Work“ die Unternehmenswelt erobern http://t3n.de/news/google-glass-for-work-539104/ 2014-04-09T06:12:22Z
Google hat ein Programm aufgesetzt, dass Unternehmen vom Mehrwert der neuen Datenbrille überzeugen soll – „Glass for Work“ heißt die Offensive.

Google hat ein Programm aufgesetzt, dass Unternehmen vom Mehrwert der neuen Datenbrille überzeugen soll – „Glass for Work“ heißt die Offensive.

Glass for Work: Google macht auf Service-Wert der Datenbrille aufmerksam

Google Glass: So soll die Zukunft aus Sicht des Internetkonzerns aussehen. (Foto: Google)
Google Glass: So soll die Zukunft aus Sicht des Internetkonzerns aussehen. (Foto: Google)

Google bereitet weiter den Marktstart seiner Datenbrille Glass vor. Mit dem Programm „Glass for Work“ soll die Innovation auch für Unternehmen schmackhaft gemacht werden. Dabei konzentriert sich Google vor allem darauf, den Service-Wert seiner Datenbrille für bestimmte Berufsgruppen hervorzuheben. Profitieren sollen vor allem Menschen, die während ihrer Arbeit auf Informationen zugreifen, jedoch die Hände anderweitig einsetzen müssen. Durch die Glass sollen „spezifische Probleme am Arbeitsplatz“ gelöst werden, erklärt die Google Managerin Kelly Liang gegenüber der New York Times.

Bisher probierten verschiedene Beschäftigte und Firmen die Google Glass aus: Darunter Ärzte, ein Spezialist für die Installation von Sonnenkollektoren und der Ölindustrie-Dienstleister Schlumberger. Chirurgen beispielsweise nutzen die Brille, um bei Operationen endoskopische Aufnahmen, Herzfrequenzen oder Röntgenansichten im Blick zu haben. Ingenieure könnten Temperaturen und Druckverhältnisse von Maschinen während ihrer Außenarbeiten überwachen. Ein mögliches Szenario zeigt das unten eingebettete Video.

Google Glass ist nicht für alle Berufsgruppen geeignet

Dass der Unternehmensfokus aus datenschutzrechtlichen Gründen dennoch problematisch werden kann, gibt der Leiter des „Electronic Privacy Information Center“ in dem oben genannten Times-Artikel bekannt. Er sieht vor allem Gefahren, wenn es um die Privatsphäre von Kunden, Patienten und Mitarbeitern geht – auch und vor allem wenn Aufzeichnungen unwissentlich aufgenommen werden oder die Daten nicht umfangreich vor Dritten gesichert sind. Hervorragend wäre die Google Glass hingegen für Berufsgruppen aus dem technischen und handwerklichen Bereich, die keinen Kontakt zum Menschen haben.

via www.nytimes.com

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Andreas Weck