Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2015-05-22T13:52:04Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Apps für Gmail: Mit InboxSDK für Googles E-Mail-Dienst entwickeln http://t3n.de/news/apps-fuer-gmail-inboxsdk-fuer-612295/ 2015-05-22T13:52:04Z
InboxSDK gibt euch die Möglichkeit, auf Basis von Browser-Erweiterungen eigene Apps für Gmail zu entwickeln. Wir verraten euch, was das Software-Development-Kit alles kann.

InboxSDK gibt euch die Möglichkeit, auf Basis von Browser-Erweiterungen eigene Apps für Gmail zu entwickeln. Wir verraten euch, was das Software-Development-Kit alles kann.

InboxSDK: Einfach zur eigenen Gmail-Apps

500 Millionen Menschen nutzen Gmail für ihre E-Mail-Kommunikation. Nicht nur Google profitiert von den hohen Nutzerzahlen: Unternehmen wie Mailtrack, FullContact oder Streak haben eigene Apps entwickelt, die direkt auf den Web-Mail-Dienst von Google aufsetzen. Um auch anderen Entwicklern die Möglichkeit zu geben, Produkte für die große Nutzerbasis des Google-Dienstes zu schreiben, hat Streak jetzt sein eigenes Software-Development-Kit für Gmail mit dem Namen „InboxSDK“ veröffentlicht.

InboxSDK ist eine JavaScript-Library, die es Entwicklern einfach machen soll, eigene Browser-Erweiterungen für Gmail zu schreiben. Das SDK wird schon jetzt von Streak selbst und weiteren Anbietern genutzt und beflügelt beispielsweise die Erweiterungen von Stripe, Dropbox oder Giphy.

Gmail-Erweiterungen schreiben: Bei InboxSDK haben die Macher auch auf die Performance geachtet. (Screenshot: InboxSDK)
Gmail-Erweiterungen schreiben: Bei InboxSDK haben die Macher auch auf die Performance geachtet. (Screenshot: InboxSDK)

InboxSDK macht die Entwicklung von Gmail-Erweiterungen deutlich einfacher

InboxSDK gibt euch alle notwendigen APIs, um eigene Erweiterungen für Gmail zu schreiben. Da das SDK auch von Streak selbst genutzt wird, müsst ihr euch auch im Änderungen von Seiten Google keine Sorgen machen. Das Streak-Team hält das SDK auch aus eigenem Interesse immer auf dem neusten Stand.

Die möglichen Einsatzgebiete von InboxSDK sind vielfältig. Nach Angaben von Streak wollen sie niemals Geld für das SDK verlangen. Außerdem soll der Code langfristig auch als Open Source veröffentlicht werden.

Wenn ihr wissen wollt, welche Apps andere Unternehmen auf Basis des Google-Dienstes entwickeln, solltet ihr unseren Artikel „Hol’ mehr aus deiner Inbox heraus: 10 geniale Gmail-Extensions für Vielnutzer“ lesen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Shoppen auf YouTube: Google integriert Kaufen-Buttons in Videos http://t3n.de/news/youtube-kaufen-buttons-612061/ 2015-05-22T08:14:53Z
Mit „TrueView for shopping“ will Google das Shoppen via YouTube erleichtern. So sollen Kaufen-Buttons und Links zu weiteren Produktinfos in die Videos integriert werden können.

Mit „TrueView for shopping“ will Google das Shoppen via YouTube erleichtern. So sollen Kaufen-Buttons und Links zu weiteren Produktinfos in die Videos integriert werden können.

Kaufen-Buttons und Produktinfos in YouTube-Videos

Werbetreibende wird der neueste Vorstoß des Suchmaschinenriesen freuen: Google hat das Feature „TrueView for shopping“ angekündigt, das es ermöglichen soll, innerhalb eines YouTube-Videos Kaufen-Buttons einzufügen. Auch sollen Fotos und Informationen zu den im Video gezeigten Produkten hervorgehoben werden können.

Neue Shopping-Features in YouTube-Videos – auch mobil. (Bild: Google)
Neue Shopping-Features in YouTube-Videos – auch mobil. (Bild: Google)

Das Feature soll auf Smartphones und Tablets genauso wie auf Desktop-Rechnern funktionieren, betont Google in einem entsprechenden Blogbeitrag. Immerhin stammt die Hälfte der Videoaufrufe bei YouTube mittlerweile von Mobilgeräten. „TrueView for shopping“ basiert auf der erst kürzlich von Google vorgestellten Cards-Plattform und soll in den kommenden Monaten verfügbar sein.

Neues YouTube-Werbeformat soll Umsatz und Aufmerksamkeit steigern

Erste Unternehmen, die das neue YouTube-Werbeformat getestet haben, sollen laut Google schon deutliche Steigerungen bei Umsatz und Nutzerinteresse erreicht haben. So habe das Einrichtungshaus Wayfair seine Umsätze pro Videoanzeige im Vergleich zu früheren YouTube-Werbekampagnen durch die neuen Shopping-Features verdreifachen können.

Aufgrund sinkender Werbeerlöse in den vergangenen Monaten will Google Nutzer durch neue Formate offenbar zu mehr Interaktion anregen und die Ergebnisse seiner Werbekunden verbessern. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Google planen soll, Kaufen-Buttons in die Ergebnisse seiner mobilen Suche einzubauen.

via venturebeat.com

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Jörn Brien
Warum sich Marketer schon heute mit „Inbox by Gmail“ beschäftigen sollten http://t3n.de/news/inbox-by-gmail-marketing-611259/ 2015-05-22T06:56:36Z
Mit Inbox drückt Google einen Client auf den Markt, der anders ist als Outlook oder Thunderbird. Wie Marketer seine Besonderheiten nutzen, erklärt René Kulka.

Mit Inbox drückt einen Client auf den Markt, der anders ist als Outlook oder . Wie Marketer seine Besonderheiten nutzen, erklärt René Kulka.

(Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)
(Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)

Der mobile Client „Inbox by Gmail“ verspricht Nutzern im Handumdrehen ein aufgeräumtes Postfach. Er lässt sich nicht nur per App bedienen, sondern auch im Browser. Google beginnt damit, den Dienst seinen .com-Nutzern beim Login schmackhaft zu machen.

Wer Inbox nutzen will, braucht noch immer eine Einladung. Der zunehmenden Popularität des Clients tut dies jedoch keinen Abbruch. Er wächst und wartet gleichsam mit Marketing-relevanten Besonderheiten auf. Zur Einordnung ein Blick auf die wichtigsten Fakten.

So funktioniert „Inbox by Gmail“

Standardmäßig sortiert „Inbox by Gmail“ neue E-Mails in folgende Kategorien:

  • Werbung (E-Mails mit Aktionen und Angeboten)
  • Soziale Netzwerke (E-Mails von Sozialen Netzwerken)
  • Benachrichtigungen (Benachrichtigungen von Onlinekonten, etwa Warnungen und Bestätigungen)
  • Finanzen (E-Mails mit Bezug zu Finanzen, etwa Rechnungen und Kontoauszüge)
  • Einkäufe (E-Mails über Einkäufe, etwa Bestellbestätigungen und Versandstatusmeldungen)
  • Reisen (E-Mails mit Bezug zu Reisen, etwa Buchungsbestätigungen für Flüge und Hotels)
  • Foren (Nachrichten aus Mailinglisten und Diskussionsgruppen)

Zusätzlich können Nutzer benutzerdefinierte Labels anlegen und die als weniger wichtig eingestuften E-Mails gruppiert anzeigen. So wie auch bei Gmails sortiertem Eingang, versucht die Software den Posteingang von Nutzern nach Relevanz zu ordnen. Die neue Nachricht eines Versenders ist wichtiger, wenn der Empfänger zuvor erhaltene E-Mails zeitnah geöffnet oder beantwortet hat.

Für jede Kategorie von „Inbox by Gmail“ können Nutzer festlegen, wann und wie häufig sie im Postfach angezeigt wird – etwa stets bei Eingang einer neuen Nachricht, nur einmal pro Tag oder pro Woche. Die „Bündel“ neuer E-Mails lassen sich mit einem Klick abhaken und ermöglichen Nutzern einen freien Blick auf wichtige, persönliche Mitteilungen. Tastenkombinationen ermöglichen ihnen darüber hinaus das schnelle Scannen der angezeigten Kategorien.

Die Besonderheiten des Clients aus Marketingsicht

Für Werber bedeutet das, dass Newsletter wie gehabt zusammengefasst und in einen Nebenordner zweiter Klasse sortiert werden. Im Unterschied zu Gmail zeigt Inbox aber eine Vorschau auf den Posteingang. Hier können Versender punkten.

Zum einen bietet es sich an, den Absendernamen zu verlängern und als Variable zu nutzen. Statt „ReturnPath“ könnten Marketer „ReturnPath: Become a part oft the IN crowd“ schreiben. Damit steigt die Chance, dass die eigene E-Mail die Aufmerksamkeit der Nutzer erhält. Außerdem bleibt so weniger Platz für die Konkurrenz, wenn die Nachricht in der entsprechenden Kategorie oben liegt.

(Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)
Ein längerer Absendername generiert Aufmerksamkeit. (Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)

Wichtig ist dabei, dass die Aufmerksamkeit des Absenders nicht zu Lasten des Wiedererkennungswerts geht. Schlüsselbegriffe gehören nach vorne, sonst werden sie unter Umständen abgeschnitten. Aus „Newsletter [Markenname]“ machen Outlook oder GMX unter Umständen „Newsletter [Mark…“, was im Gegensatz zu „[Markenname] News…“ weniger Aufmerksamkeit verspricht.

So teasern Marketer angehängte Medien an

Da „Inbox by Gmail“ angehängte Medien extrahiert und in der Übersicht hervorhebt, erhalten Marketer hier eine weitere Möglichkeit zusätzliche Aufmerksamkeit zu gewinnen. Alles, was sie brauchen, sind Fotos oder PDF-Dateien, verlinkte Videos oder andere Medieninhalte. So könnte beispielsweise ein angehängter Werbeflyer als grafischer Blickfang dienen. Doch Vorsicht: Anhänge sind nicht unumstritten, ja fast schon verpönt. Sie sollten die Dateigröße einer Werbemail nie signifikant steigern.

Beispiel eines von Inbox ausgelieferten „Anhangs“. (Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)
Beispiel eines von Inbox ausgelieferten „Anhangs“. (Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)

Versender tun gut daran, einen Anhang zu komprimieren und Bilder zuzuschneiden. Andernfalls belasten sie beim Empfänger die gegebenenfalls schmale Bandbreite und fressen unnötigen Speicherplatz. Unproblematisch sind nur YouTube-Videos, die nicht angehängt sondern eingebettet werden. Marketer müssen hierbei lediglich beachten, dass die Versandsoftware eingebundene YouTube-URLs nicht durch Trackinglinks ersetzt. Ihnen folgt Inbox nicht und erkennt deshalb keine Videos – beim Empfänger entfällt das Widget.

So nutzt du „Action“-Buttons und Profilbilder

Weitere Hervorhebungen, die sich Marketer zu Nutze machen können, sind die sogenannten „Quick Action“-Buttons in der Betreffzeile und die Integration des Google+-Profilbilds.

Die „Action“-Buttons erscheinen unterhalb der Betreffzeile und ermöglichen Empfängern eine schnelle Reaktion auf die E-Mail, ohne diese öffnen zu müssen. Ein Klick auf „View Issue“ im unten stehenden Screenshot führt den Nutzer beispielsweise zum angesprochenen GitHub-Fehlerbericht. Für den Einsatz der Buttons müssen sich Versender bei Google registrieren und spezielles Markup verwenden.

(Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)
Beispiele eines „Quick-Action“-Buttons. (Screenshot: optivo/ Inbox by Gmail)

Damit Inbox das Profilbild des Versender anzeigt, muss dessen Google+-Seite mit der Website verknüpft sein, über deren Domain die E-Mails verschickt werden. Sie müssen außerdem durch die Standards DKIM oder SPF authentifizierbar sein und von einer Domain stammen, die mehr als 1.000 E-Mails pro Woche an Inbox verschickt. Google nutzt diesen willkürlich anmutenden Filter als Qualitätsmerkmal.

Fazit

„Inbox by Gmail“ räumt schon heute zahlreiche Postfächer auf. Ob sich der Dienst langfristig durchsetzt, lässt sich aber nicht vorhersagen. Das Gmail-Team ist experimentierfreudig, reagiert aber schnell auf vermeintliche Rohrkrepierer. Ein solches Schicksal ereilte erst kürzlich die eigentlich vielversprechende „Grid View“, eine visuelle Postfach-Ansicht im Pinterest-Stil.

Für Marketer lohnt trotzdem schon heute der zusätzliche Aufwand. Inbox-Features wie die Newsletter-Ordner, „Quick Actions“ und Absender-Icons betreffen zum einen auch das altbekannte Gmail, zum anderen entscheiden manchmal eben diese Kleinigkeiten über Antwort oder Archiv.

Über den Autorrene-kulka-optivo-1René Kulka ist als Email Marketing Evangelist und Consultant bei optivo tätig. Neben Kundenprojekten betreut er federführend den Unternehmensblog von optivo. Dort veröffentlicht er regelmäßig spannende Artikel für erfolgreiches E-Mail-Marketing.
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René Kulka
Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde http://t3n.de/news/aufgekauft-koelner-student-611047/ 2015-05-20T14:25:18Z
Mit Leidenschaft, Perfektionismus und passionierten Co-Foundern hat Jan Senderek innerhalb von vier Jahren den Weg aus dem Hörsaal ins Silicon Valley gefunden. Heute ist er IT-Millionär und hat mit …
Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde | t3n

Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde

Mit Leidenschaft, Perfektionismus und passionierten Co-Foundern hat Jan Senderek innerhalb von vier Jahren den Weg aus dem Hörsaal ins Silicon Valley gefunden. Heute ist er IT-Millionär und hat mit seiner Firma „Loom“ das geschafft, wovon Startups weltweit träumen. Wie man als deutsches Team die Eintrittskarte zum Elite-Accelerator Y Combinator löst – und wieso er am Ende seine Firma an Dropbox verkauft hat.

Text, Videos und Fotos: Moritz Stückler

Einen Käufer für seine Firma zu finden, ist oft der ultimative Indikator für den Erfolg der eigenen Geschäftsidee. Aber nur wenige Startups gehen diesen Weg – manche lehnen ihn sogar ab. Die Gefahren einer Akquisition sind groß: Überlebt das Produkt? Überlebt das Team? Stimmt der Preis? Wie ist der neue Arbeitgeber? Nur ein mikroskopisch kleiner Teil der Startup-Szene schafft einen der berühmten Bilderbuch-Exits, bei denen Tech-Medien und Blogs am nächsten Tag Rekordsummen vermelden. Mit der deutschen Gründerszene hat das augenscheinlich nicht viel zu tun. Im internationalen Vergleich schaffen es Firmen hierzulande nur selten, ihre Unternehmen für viel Geld zu verkaufen. Der Kölner Jan Senderek und sein Team aber haben vor einigen Monaten genau diesen Schritt gewagt – und ihn bis heute nicht bereut.

Erster Kontakt mit der Startup-Szene: Von Köln nach London

Die Grundlage für den späteren Erfolg seines Vorzeige-Startups „Loom“ legt Senderek während seines Studiums an der Kölner Hochschule Fresenius. Schon damals beginnt der heute 30-Jährige, sich für Startups zu interessieren und sich durch Praktika und Nebenjobs in Medien- und Marketing-Firmen zum ersten Mal mit der Szene vertraut zu machen. Interessiert verfolgt er auch die amerikanische Startup-Szene und lernt Investment-Konzepte und Business-Accelerator-Programme kennen – etwa den prestigeträchtigen, amerikanischen „Y Combinator“. Doch nach dem Bachelor entscheidet sich Senderek erst mal für ein Master-Studium im Ausland. Seine Wahl fällt auf die University of London.

„Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, da waren VWL und Unternehmensgründung eigentlich gar kein Thema.“ Jan Senderek

An der Hochschule, die einen exzellenten, aber auf elitären Ruf genießt, festigt er seinen Wunsch nach dem Gründerdasein endgültig und schreibt sich für das Master-Studium „Technology Entrepreneurship“ ein. Gleich zu Beginn steckt er sich ein ehrgeiziges Ziel: Nach dem Master will er endlich eine Geschäftsidee haben – eine Idee, die ihn weit genug trägt, um nicht gezwungen zu sein, sich einen „ganz normalen“ Job suchen zu müssen.

Die Chance, diesen Plan in die Tat umzusetzen, ergibt sich erstmals bei einem Startup-Wettbewerb im Rahmen des Studiums. Die Teilnehmer seines Studiengangs sollen jeweils eine Idee für die „London Entrepreneurs Challenge“ einreichen – einen klassischen Gründer-Wettbewerb, bei dem Geschäftsideen von einer Jury bewertet werden. Er muss also unter Zeitdruck eine tragfähige Geschäftsidee entwickeln. Viele empfinden eine Deadline bei kreativen Prozessen als hinderlich, aber Senderek ist heute sogar dankbar dafür: „Ohne Deadline hätte ich da nie was abgegeben.“ So aber fühlt er sich gezwungen und reicht schließlich eine Idee ein – auch wenn er sie für alles andere als perfekt hält. Eigentlich untypisch für Senderek, der selbst von sich sagt, er sei stellenweise zwanghaft perfektionistisch.

Während des Studiums pitcht Jan Senderek seine erste App „eeve“ bei einem Gründer-Wettbewerb.

Die erste Idee: Die Foto-App „eeve“

Für den Wettbewerb holt sich Senderek Unterstützung: Philipp Wein, ein ehemaliger Arbeitskollege, den er während des Bachelor-Studiums in Deutschland kennengelernt hatte, und ein zweiter deutscher Kommilitone aus dem Master-Kurs im London stoßen dazu. Den beiden geht es ähnlich wie ihm: Interesse und Leidenschaft für Startups und das Gründen sind vorhanden, aber es fehlt die passende Idee. Also pitchen sie im Dezember 2010 gemeinsam ihre erste App: „eeve“. Sie soll Nutzern primär helfen, interessante Veranstaltungen in der Nähe zu entdecken und Bilder von diesen Events zu aggregieren. Fotos von allen Nutzern, die auf der selben Veranstaltung sind, werden automatisch in einem Fotoalbum gesammelt. Die Idee wird von der Jury mit einem Preis ausgezeichnet und das kleine Team bekommt zum ersten Mal Geld: 3.000 Britische Pfund, um die App zu entwickeln. Schon kurz danach stößt mit Daniel Wagner ein weiterer Freund aus Deutschland dazu – und das vierköpfige Gründungsteam ist vollständig.

Durch die Auszeichnung bei der Startup-Challenge werden zum ersten Mal Medien auf die jungen Deutschen aufmerksam. Schon in diesem frühen Stadium schaffen sie es in einen Artikel bei TechCrunch – für viele Startups, damals wie heute, so etwas wie ein Ritterschlag – und die ideale Möglichkeit, große Investoren und Partner auf sich aufmerksam zu machen. Senderek und seine drei Mitgründer surfen zum ersten Mal auf einer kleinen Welle des Erfolgs – ein Gefühl, das viele andere Dinge in den Hintergrund drängt und dafür sorgt, dass Senderek sich kaum noch um sein Studium kümmert.

„Das Studium war mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal. Ich hätte es fast abgebrochen und hatte eigentlich keinen Bock mehr die Thesis zu schreiben.“ Jan Senderek

Mit ihrer App „eeve“ gewinnen Jan Senderek und Philipp Wein bei der „London Entrepreneur's Challenge“. Die App kann Bilder, die von mehreren Personen auf einer gemeinsamen Veranstaltung aufgenommen werden, aggregieren.

Ende 2011 wechselt das vierköpfige Team zum ersten Mal den Kurs. Die Idee, Inhalte an Veranstaltungen festzumachen, wird begraben – und damit auch der Name „eeve“. „Das war ein FNAC, ein ‚Feature, not a company‘. Das ist zwar nett, aber das Problem ist nicht groß genug, als dass sich jeder eine eigene App dafür installieren würde“, blickt Senderek heute zurück. Durch Nutzerbefragungen findet das Team raus, dass es sich eher auf die reinen Foto-Funktionen in Kombination mit sozialen Features beschränken sollte. Mit dieser Neuausrichtung gibt sich das Team auch einen neuen Namen: „Popset“.

„Popset“ wird also eine App zum Aufnehmen und kollaborativen Teilen von Fotos in mehreren Fotoalben – ohne Veranstaltungsbezug. Eine Funktion, die heute bei den meisten Cloud-Diensten wie OneDrive, Google Drive oder Dropbox zum Standard-Funktionsumfang gehört. 2011 aber gibt es noch nicht viele Lösungen wie diese. Als eine der ersten großen Firmen versucht Apple 2011 mit iCloud und dem Fotostream, etwas ähnliches anzubieten – zunächst erfolglos.

„Als Steve Jobs den Fotostream vorgestellt hat, dachte ich mir: ‚Geil, endlich!‘ Aber dann hat das Produkt total enttäuscht.“ Jan Senderek

Ein langer Weg liegt hinter dem deutschen Team: Bis zum großen Erfolg korrigiert das Team zwei Mal seinen Kurs und launcht zwei neue Apps. (Grafik: Jan Senderek)

Heimlich – und anfangs, ohne seinen Mitgündern Bescheid zu geben – bewirbt sich Jan im Sog des Zuspruchs bei Y Combinator – zunächst auch ohne viel Aufwand und Vorbereitung. Er bekommt eine Absage. Ein halbes Jahr später versucht es das Team noch mal – dieses Mal gemeinsam und mit deutlich mehr Energie. Und tatsächlich werden sie zu einem Interview nach San Francisco eingeladen. Senderek übernimmt den Vortrag vor den Y-Combinator-Partnern und schafft es, die Juroren zu überzeugen. Das Team wird in die Winterklasse 2011 aufgenommen. Damit sind sie das erste deutsche Startup-Team in der Geschichte von Y Combinator – eine große Auszeichnung in Anbetracht der elitären Situation. Etwa 2.000 Startups bewerben sich zwei Mal im Jahr bei der Kaderschmiede im Valley – akzeptiert werden nur zwei bis drei Prozent davon.

Die berühmten „Office Hours“ bei Y Combinator. Startups der aktuellen Klassen können online Termine mit den Y-Combinator-Mitarbeitern machen, sich von ihnen beraten lassen oder neue Ideen pitchen. Die Gesprächspartner sind extrem erfahrene Investoren und Gründer (im Bild: Paul Graham, Investor und Gründer von Y Combinator).

Mit der Aufnahme bei Y Combinator erhält das „Popset“-Team um Jan Senderek zum ersten Mal eine nennenswerte Kapitalspritze: rund 170.000 US-Dollar – und noch deutlich mehr Geld von externen Investoren, die während dieser Phase auf das Projekt aufmerksam werden. Darunter sind auch Promis, zum Beispiel der Hollywood-Schauspieler Will Smith (in Form seiner Produktionsfirma Overbrook Entertainment). Am Ende der Winterklasse verfügt „Popset“ über 1,5 Millionen US-Dollar Kapital.

„Wir sind da angekommen und haben erst mal eine richtige Gehirnwäsche bekommen. Die denken da anders über Produkte, Marketing und PR. Eigentlich sehr anti-amerikanisch: kein Bullshitting und kein Sugar-Coating.“ Jan Senderek

Mit „Popset“ kann das Team erstmals große Investoren gewinnen – zum Beispiel den Schauspieler Will Smith. (Screenshot: Jan Senderek)

Y Combinator

ycombinator-logo
  • Eines der bekanntesten und erfolgreichen Startup-Accelerator-Programme der USA.
  • Zwei Mal pro Jahr können sich Startups mit ihren Ideen hier bewerben-
  • Von rund 2.000 Bewerbern werden nur 20 angenommen.
  • Nach der Aufnahme durchlaufen die jungen Firmen ein sechsmonatiges Coaching-Programm, kriegen 50.000 US-Dollar und Arbeitsplätze.
  • Als Gegenleistung verlangt Y Combinator etwa sechs Prozent der Firmenanteile.

Umzug ins Silicon Valley: Living The Startup Dream

Die Aufnahme bei Y Combinator bedeutet für alle Team-Mitglieder auch einen Umzug ins Silicon Valley, um in der Nähe des Y-Combinator-Büros in Mountain View sein zu können. Innerhalb von einem Monat packen Jan Senderek und seine Kollegen die Koffer und ziehen aus Deutschland und Großbritannien an die amerikanische Westküste. Zu viert kommen die Gründer in San Francisco an und beziehen eine kleine Wohnung am Fuß der Twin Peaks, in der sie gemeinsam arbeiten und wohnen.

Schon zu Beginn der Y-Combinator-Phase merken Jan, Daniel und Philipp, dass die Chemie zwischen ihnen und dem vierten Co-Founder Nicolas nicht mehr stimmt – er verlässt das Unternehmen. Die verbliebenen drei Gründer aber ergänzen sich bis heute perfekt: „Wir haben alle komplementäre Skills und das ist verdammt wichtig: Daniel kümmert sich um Technik und Backend, Philipp und ich um das Design und ich übernehme zusätzlich die wirtschaftlichen Aspekte.“

„Popset war nett, aber kein Riesending. Es war zu stark auf Social Features fokussiert.“ Jan Senderek

Die Mentoren bei Y Combinator verpassen dem etwas naiven, deutschen Team innerhalb von kürzester Zeit eine Gehirnwäsche, und auch die Idee von „Popset“ beginnt schnell zu bröckeln. Schon während der Entwicklung erkennt das Team, dass alle von ihnen ein Problem mit ihrem privaten Foto-Bestand haben. Keine existierende Lösung – ob online oder offline – erfüllt alle Kriterien. Die Gründer wittern ihre Chance.

Das technische Know-how im Umgang mit Fotos hat das „Popset“-Team schon, und mit einer geringen Kurskorrektur kann es eine viel größere Zielgruppe ansprechen: jeden, der sich schon mal über die schlechten existierenden Archivierungs- und Synchronisierungs-Möglichkeiten für Fotos geärgert hat. Nutzer, die bisher akribisch Ordner auf ihrer Festplatte angelegt, spezielle Foto-Datenbanken befüllt oder existierende Dienste wie Flickr oder Picasa verwendet haben. Denn alle diese Verfahren haben große Nachteile: mangelnde Verfügbarkeit auf mobilen Geräten, mangelnder Speicherplatz oder mangelnder Datenschutz. Während also „Popset“ weiterhin am Leben gehalten wird, um die bestehenden Nutzer nicht zu vergraulen, entwickelt das Team im Hintergrund über einen Zeitraum von etwa einem Jahr schon einen Prototypen für eine neue App: „Loom“.

Der Traum geht in Erfüllung: Nach der Aufnahme bei Y Combinator zieht das Team aus Europa ins Silicon Valley und arbeitet dort zusammen in einer Mischung aus WG und Büro in San Francisco – nicht weit weg vom Y-Combinator-Hauptquartier. (Foto: Jan Senderek)

Auch in den USA kommen Startups mit kleinem Geldbeutel nicht an schwedischen Möbelhäusern vorbei. (Foto: Jan Senderek)

Auch die zweite App von Senderek und seinen Kollegen namens „Popset“ sorgt für Aufmerksamkeit in der Presse. Vom Konzept sind die Macher aber nicht lange überzeugt – und entwickeln im Hintergrund schon „Loom“. (Foto: Jan Senderek)

„Unsere User haben gesagt: ‚Wir hätten gerne sowas wie Dropbox für Fotos!‘“ Jan Senderek

Im März 2013 erscheint die erste Version von „Loom“ für eine kleine, ausgewählte Nutzergruppe. „Loom“ ist geradliniger und schlanker als „Popset“, es gibt weniger Features und das Design ist deutlich ruhiger, fast schon minimalistisch. Im Juli öffnet sich „Loom“ für eine öffentliche Beta-Phase und ist ab dem ersten Tag ein voller Erfolg. Ein Grund für diesen guten Start: eine kluge Markting-Strategie.

Einige Monate vor dem Start macht Senderek durch provokante und interessante Blog-Einträge über das generelle Konzept von Dateien, Ordnern, Dateisystemen und Fotos auf sich aufmerksam. Die Beiträge verbreitet er über technik-affine Kanäle wie „Hacker News“ und Twitter. Zusammen mit einem abstrakten Produktvideo, das noch nichts von der fertigen App zeigt, sondern nur das Problem der Foto-Archivierung aufgreift, tragen sich schon vor dem Start Zehntausende bereitwillig für die Warteliste ein. Und auch die internationale Presse berichtet sofort zum Start über die neue App. Im Oktober 2013 öffnet „Loom“ sich endlich für jedermann und schon zum Jahresende heimst die App namhafte Auszeichnungen ein und schafft sich eine beachtliche Fangemeinde. Dank regelmäßiger Updates wird „Loom“ schnell zum Publikumsliebling und kann bald auch mit Videos und RAW-Files umgehen.

Loom soll eine universelle Möglichkeit zur Synchronisierung und Archivierung von Fotos werden, ohne Social Features oder ortsbasierte Funktionen. Außerdem wird die App im Gegensatz zu ihren Vorgängern optisch deutlich reduziert. (Bild: Jan Senderek)

Die Entwicklung der App im Lauf von etwa zweieinhalb Jahren: Bei einem Gründerwettbewerb wird „eeve“ geboren. Später fokussiert sich das Team stärker auf den Austausch und das Teilen von Fotos unter dem Namen „Popset“. Und schließlich werden die Social Features größtenteils verworfen und „Loom“ konzentriert sich auf die Archivierung und Synchronisierung zwischen allen Geräten.

Erster Kontakt mit Dropbox: Eine E-Mail und ein Mittagessen

Irgendwann im November 2013 bekommt Senderek dann unerwartet eine E-Mail. Die Absender: Drew Houston und Gentry Underwood. Houston ist einer der beiden Gründer von Dropbox, Underwood der CEO von Mailbox, einem E-Mail-Client, der damals gerade frisch von Dropbox gekauft worden ist. Schon kurz nach der Akquisition hat sich Underwood zu einer Führungspersönlichkeit bei Dropbox hochgearbeitet. Er lädt Senderek zum Mittagessen in die Dropbox-Zentrale in San Francisco ein, und Senderek nimmt an. Gespräche wie dieses sind nicht ungewöhnlich – gerade im Silicon Valley wird der Austausch zwischen Konkurrenten groß geschrieben und stärker zelebriert als in Deutschland.

„Na klar wollten die mal auschecken, was wir machen. Aber du machst dir bei sowas keine Hoffnungen auf eine Akquisition. Der Weg ist noch viel zu weit.“ Jan Senderek

„Beim Mittagessen haben wir noch über Gott und die Welt geredet. Und dann kam sofort am gleichen Abend eine E-Mail: ‚Du musst dich auch unbedingt noch mit Drew zum Abendessen treffen.‘“ Bei diesem Dinner zeigen die beiden Senderek auch zum ersten Mal ihr neues Dropbox-Produkt namens „Carousel“: eine App, die ganz ähnlich wie „Loom“ funktioniert und alle Bilder von Smartphone und Dekstop-Rechner synchronisieren soll. „Carousel“ ist zu diesem Zeitpunkt jedoch in der Entwicklung noch lange nicht so weit wie „Loom“ und kann auch beim Funktionsumfang nicht mithalten. Bei diesem Gespräch lassen Underwood und Houston dann auch die Katze aus dem Sack und äußern ihre Kaufabsichten: „Ihr müsst das für uns machen! Das Gleiche, was ihr jetzt macht, müsst ihr für uns machen. Wir können das zusammen tun und müssen nicht gegeneinander arbeiten“, kommentieren sie ihren Vorschlag. Das „Loom“-Team soll mit dem „Carousel“-Team fusionieren und zusammen an einer optimalen Lösung für die Foto-Synchronisierung arbeiten.

Am nächsten Tag macht der Dropbox-Chef Senderek und Sara Adler miteinander bekannt. Adler kümmert sich bei Dropbox um den Aufgabenbereich „Corp Dev“ – also auch um Akquisitionen. Sie drängt Senderek zu einem möglichst schnellen Treffen und nur drei Stunden später werden beim Kaffee weitere Details besprochen. Adler fragt Senderek vor allem nach den Kennzahlen seines Unternehmens: Anzahl der Mitarbeiter, Kapitalanteile, allgemeine finanzielle Situation. Umgekehrt beginnt auch Senderek, den potenziellen Käufer immer genauer zu analysieren. Sein Studium und sein tiefgreifendes Interesse für den wirtschaftlichen Aspekt von Startups helfen ihm, die Kaufmotivation von Dropbox zu verstehen und einzuschätzen, wie gesund Dropbox wirtschaftlich ist – für ihn vor allem interessant, weil üblicherweise ein Teil der Kaufsumme von Akquisitionen in Aktien ausbezahlt wird.

„Carousel“ ist der Nachfolger von „Loom“ unter dem Dach von Dropbox. Seit der Akquisition arbeitet das gesamte Team von „Loom“ an „Carousel“ mit und hat inzwischen viele ursprüngliche „Loom“-Funktionen auch in „Carousel“ integriert.

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Moritz Stückler
Bis zu 30 Prozent günstiger: Google senkt Cloud-Preise http://t3n.de/news/google-senkt-cloud-preise-611580/ 2015-05-20T08:50:18Z
Google reduziert die Preise für seine Cloud-Plattform um bis zu 30 Prozent. Zudem hat der Konzern mit „Preemptive VMs“ ein neues Abomodell vorgestellt, das allerdings seine Tücken hat.

reduziert die Preise für seine Cloud-Plattform um bis zu 30 Prozent. Zudem hat der Konzern mit „Preemptive VMs“ ein neues Abomodell vorgestellt, das allerdings seine Tücken hat.

Im vergangenen Jahr hatte Google bereits angekündigt, dass die Preispolitik der hauseigenen Cloud-Plattform den Gesetzmäßigkeiten des Mooreschen Gesetz (Moore's Law) folgen soll. Ähnlich wie demnach die Komplexität integrierter Schaltkreise innerhalb von einem bis zwei Jahren regelmäßig verdoppelt wird, sollen bei Google die Preise fallen. Aktuell reduziert Google die Kosten für seine Cloud-Plattform um bis zu 30 Prozent.

Google: Cloud-Preise sinken um fünf bis 30 Prozent

„Pay Less, Compute Moore“, heißt es folgerichtig in dem entsprechenden Blogeintrag zur Ankündigung der Preissenkungen. Die günstigste Abovariante „Micro“ kosten demnach künftig 30 Prozent weniger, beim Modell „Standard“ wird der Preis um 20 Prozent gesenkt, im Bereich „High CPU“ geht es mit den Preisen fünf Prozent bergab. Die Preissenkungen sind für US-Nutzer angekündigt, sollen aber für Nutzer in Europa und Asien „ähnlich“ ausfallen.

Google senkt die Preise für seine Cloud-Plattform (Grafik: Google)
Google senkt die Preise für seine Cloud-Plattform (Grafik: Google)

Neben den Preissenkungen hat Google noch ein weiteres Abomodell angekündigt. Im Rahmen der sogenannten „Preemptive VMs“ stellt der Cloud-Anbieter künftig virtuelle Maschinen zur Verfügung, die um bis zu 70 Prozent günstiger sein sollen (0,015 US-Dollar pro Stunde) als jene in herkömmlichen Modellen. Die Sache hat allerdings einen Haken, denn die VMs stehen dem Nutzer nur dann zur Verfügung, wenn Google entsprechende Kapazitäten in seinen Rechenzentren frei hat.

Neues Google-Abomodell in der Cloud für kurze Rechenoperationen

Der Zugang kann im schlechtesten Fall jederzeit verweigert werden. Laut Google lohnen sich die „Preemptive VMs“ vor allem für kurz auszuführende intensive Rechenoperationen. Für Google lohnt sich das Geschäft in jedem Fall, denn dabei handelt es sich um Kapazitäten, die sonst brach liegen würden. Wenn die Kapazitäten gebraucht werden, kann Google – mit einer Vorwarnzeit von 30 Sekunden – sich diese einfach schnell zurückholen.

Die aktuellen Preissenkungen sowie das neue, günstige Abomodell sind Zeichen dafür, dass Google sich mit seinem Cloud-Angebot der Konkurrenz durch Amazon und Microsoft erwehren muss. Zuletzt hatte Google mit dem Google-Cloud-Launcher eine Möglichkeit vorgestellt, mit der Entwickler rund 120 beliebte Open-Source-Pakete wie WordPress, Drupal, MongoDB, Magento oder Joomla mit wenigen Klicks zum Laufen bringen können.

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Jörn Brien
Adatao: Dieses Startup will Big Data so einfach machen wie Google Docs http://t3n.de/news/adatao-startup-big-data-einfach-611474/ 2015-05-20T06:40:59Z
Die Auswertung von Daten zu demokratisieren ist das Ziel von Adatao. Dafür veröffentlicht das Unternehmen eine neue Plattform, die Big Data auch für Laien zugänglich machen sollen.

Die Auswertung von Daten zu demokratisieren ist das Ziel von Adatao. Dafür veröffentlicht das Unternehmen eine neue Plattform, die Big Data auch für Laien zugänglich machen sollen.

Consumer-Apps für Big Data

Kann Big Data so einfach wie Web 2.0 sein? Daran glaubt Christopher Nguyen, CEO des Datenanalyse-Anbieters Adatao. Vergangenen Sommer hat das Startup ein Investment in Höhe von 13 Millionen US-Dollar bekommen, jetzt ist das erste Produktset marktreif. Die „Adatao Data Intelligence Platform“ ist ein Bündel aus mehreren Apps, die nicht nur für Datenforscher, sondern für Nutzer ohne Fachwissen in dem Bereich eingesetzt werden sollen.

Die „Data Intelligence Platform“ besteht aus drei Komponenten: Die Adatao Apps sind laut dem Geschäftsführer bewusst an das Design von Google Docs angelehnt und erlauben die Auswertung von Daten. Dazu zählt unter anderem ein Dashboard für die visuelle Aufbereitung. Die Adatao Narratives-App erstellt aus Datensets Auswertungen in R, SQL oder Python.

Das Adatao Dashboard bereitet die Datenauswertung visuell auf. (Bild: Adatao)
Das Adatao Dashboard bereitet die Datenauswertung visuell auf. (Bild: Adatao)

Datenaufbereitung zwischen Analysten und Entwicklern

Die zweite Komponente der Plattform ist der AppBuilder. Mit diesem können Entwickler eigene Lösungen für die Datenintelligenz bauen. Der Builder verfügt über ein SDK sowie vorgefertigte Templates und Widgets. Der Adatao PredictiveEngine ist der dritte Bestandteil des Produktbündels. Dabei handelt es sich um einen Server, der Daten aus mehreren Quellen in Echtzeit verwerten kann.

Google Docs für Big Data: Adatao Narratives wurde bewusst simpel gestaltet. (Bild: Adatao)
Google Docs für Big Data: Adatao Narratives wurde bewusst simpel gestaltet. (Bild: Adatao)

Mit dem Angebot will Adatao Unternehmen dabei helfen, dass Datenanalysten mit Entwicklern und Businesskunden kollaborativ und in Echtzeit mit dem Big Data-Material arbeiten können. Wie CEO Nguyen erklärt, hat dafür bisher die App-Schnittstelle zwischen Daten und Endnutzer gefehlt.

via www.cio.com

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Elisabeth Oberndorfer
Twitter wieder bei Google: So sehen die Tweets in der Suchmaschine aus http://t3n.de/news/twitter-google-sehen-tweets-611562/ 2015-05-20T04:00:23Z
Die beiden Plattformen arbeiten wieder zusammen: Twitter beliefert Google ab sofort wieder mit seinem Content. Vorerst ist die Integration in der Suche nur in der mobilen Version verfügbar.

Die beiden Plattformen arbeiten wieder zusammen: Twitter beliefert Google ab sofort wieder mit seinem Content. Vorerst ist die Integration in der Suche nur in der mobilen Version verfügbar.

Google holt sich Echtzeitdaten von Twitter

Vier Jahre war Funkstille zwischen Google und Twitter, vor drei Monaten gaben sie ihre erneute Partnerschaft bekannt: Tweets sollen wieder in den Suchergebnissen eingebettet werden. Am Dienstag begannen die beiden Partner mit dem Rollout. In der mobilen Suche sind die Tweets bereits sichtbar, am Desktop sollen sie bald folgen. Allerdings ist die Twitter-Integration vorerst nur in der englischen Version verfügbar. Andere Länder werden in den nächsten Monaten folgen, kündigen die Partner an.

Der Grund für die lange Vorlaufzeit: Die Portale haben sich für die Einbindung der Inhalte neue Formate überlegt. Wer einen Suchbegriff eingibt, sieht in der Ergebnisliste vorgeschlagene Tweets im Karusselformat angezeigt. Mit horizontalem Scrollen kann durch die Tweets geblättert werden. Bei der Suche nach Persönlichkeiten schlägt Google außerdem direkt das Twitter-Profil der gesuchten Person vor. Ein Klick darauf leitet zur Twitter-App weiter.

Bevor Google die Twitter-Einbindung international ausrollt, wird das Format noch verfeinert. (Bild: Twitter)
Bevor Google die Twitter-Einbindung international ausrollt, wird das Format noch verfeinert. (Bild: Twitter)

Integration noch in der Testphase

Während die Screenshots die Twitter-Einbindung an der Spitze der Ergebnisliste zeigen, war das Format im t3n-Test nicht ganz oben gereiht. Google hat Zugriff auf die Echtzeitdaten, sodass zu aktuellen Geschehnissen die neuesten Tweets auffindbar sind. Bisher werden jedoch noch nicht zu allen Begriffen Inhalte ausgespielt.

Die Integration in der Suchmaschine werde noch getestet und auf Basis des Nutzerfeedbacks verfeinert, erklärt ein Google-Sprecher gegenüber dem Wall Street Journal. Für Twitter könnte die Präsenz auf der reichweitenstärksten Suchmaschine einen besseren Zugang zum Massenmarkt bieten.

via googleblog.blogspot.com

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Elisabeth Oberndorfer
Ich hätte gerne ein Freibier – und eine europäische Antwort auf Google [Kolumne] http://t3n.de/news/europa-antwort-google-611205/ 2015-05-19T12:18:44Z
Seit Jahren sind aus der Politik Forderungen nach der Schaffung einer deutschen oder europäischen Google-Alternative zu hören. Derartige Appelle zeigen, wie wenig die Amtsträger über die …

Seit Jahren sind aus der Politik Forderungen nach der Schaffung einer deutschen oder europäischen Google-Alternative zu hören. Derartige Appelle zeigen, wie wenig die Amtsträger über die Erfolgsfaktoren der großen Internetfirmen reflektieren und wie verzweifelt sie über Europas Versagen im digitalen Bereich sind. Bevor sich etwas ändert, müssen sich die politischen Entscheider erst mal neu erfinden, sagt Martin Weigert in seiner .

Google: Politiker fordern „angemessene Alternativen“

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In Europa ist Google für viele Politiker immer noch ein Feindbild. (Foto: Håkan Dahlström / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Fast jedes Mal, wenn ich mit Startup-Entrepreneuren aus Europa spreche, die im Rahmen eines Accelerator-Programms, einer Gründerreise oder auf eigene Faust längere Zeit in der San-Francisco-Bay-Area gewesen sind, fassen sie ihre Eindrücke mit ungefähr diesen Worten zusammen: „Es ist einfach unglaublich, mit welchem Tempo die Technologiekonzerne und Jungfirmen dort voranpreschen – und wie hart da gearbeitet wird!“

Diese Aussage habe ich immer im Ohr, wenn hiesige Politiker oder Behördenvertreter wieder mal mit der Forderung auffällig werden, man müsse eine europäische Alternative zu oder einem anderen Giganten aus den USA aufbauen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein derartiger Versuch in Form der deutsch-französischen Suchmaschine Quaero schon existiert hat und daneben gegangen ist, zeugt der immer wieder artikulierte Ruf nach europäischen Antworten auf Google & Co. von einem kompletten Unverständnis über die Faktoren, die dem Erfolg der amerikanischen Anbieter zugrunde liegen.

Jene oben erwähnte Geschwindigkeit und jener Wille, unbedingt ein Milliarden-Unternehmen auf die Beine stellen zu wollen – mit all den Opfern, die dafür nötig sein mögen – ist in Europa kaum reproduzierbar. Schon gar nicht, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat. Als vor zwei Jahren deutsche Politiker wie Hans-Peter Uhl und Dieter Wiefelspütz die Entwicklung „eigener Kommunikationstechnik“ und „angemessener Alternativen“ gefordert haben, hat mein Kollege Luca die den zwei Herren entgangene Problematik treffend folgendermaßen formuliert:

„Hinter der Entstehung von Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon steht eine kulturelle Dynamik, die es in Deutschland so nicht gibt. Risiko, Unternehmertum, Gründungseifer, Investitionswille – die Grundzutaten des Erfolgs sind in Deutschland nicht sehr ausgeprägt – um es milde zu formulieren.“

Leider scheinen sich derartige Tatsachen einfach nicht rumsprechen zu wollen. Ein Jahr später war es Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dafür plädiert hat, dass man europäische Antworten auf die US-Technologieriesen finden müsse. Das Beispiel Airbus zeige, dass das auf EU-Ebene möglich sei. Dass es sich bei Airbus um ein klassisches Industrieunternehmen handelt, das nach ganz anderen Spielregeln agiert? Offenbar egal.

Immerhin: Der sonst in seiner als Rolle als EU-Digitalkommissar stets wie ein totaler Fremdkörper wirkende Günther Oettinger hat sich jüngst ablehnend zur Idee eines europäischen Google geäußert: „Ich weiß nicht, ob solch ein „gEUgle“ erfolgreich wäre.“

Eine öffentlich-rechtliche Suchmaschine? Toll!

Andere haben den Gedanken aber noch immer nicht aufgegeben – oder glauben an modifizierte Varianten. In der vergangenen Woche hat NDR-Verwaltungsrätin Dagmar Gräfin Kerssenbrock in einem Interview erklärt wir würden eine „öffentlich-rechtliche Suchmaschine“ benötigen:

„Wir brauchen eine öffentlich-rechtliche Suchmaschine, die ausschließlich eine dienende Funktion für eine informierte Gesellschaft im wachsenden digitalen Datenberg hat, ohne wirtschaftliche Interessen verfolgen zu müssen.“

Der Grundgedanke einer Suchmaschine, die keinen kommerziellen Interessen folgt und damit allein und ohne versteckte Agenda auf die Interesse der Nutzer ausgerichtet ist, klingt durchaus verlockend. Doch ein solcher Dienst hätte nur eine Chance, wenn er in Sachen Qualität an Google heranreicht. Denn Googles überzeugende Suchqualität ist es ja, die dem Unternehmen hierzulande 95 Prozent Marktanteil beschert hat. Hinsichtlich Suchleistung wenigstens gleichzuziehen, hat aber im Prinzip noch nicht mal irgendein gewinnorientierter Suchanbieter geschafft.

Wie ein derartiges Projekt unter dem wachsamen und kontrollfreudigen Auge der piefigen deutschen Bürokratie entstehen soll, finanziert von Gebührenzahlern, bleibt deshalb ein großes Rätsel. Wer einen solchen Vorschlag macht, kann sich eigentlich kaum unvoreingenommen mit der Kultur des Silicon Valley auseinandergesetzt haben. Darauf deutet auch hin, dass die Verwaltungsrätin des NDR im Zusammenhang mit Google von einem „Lock-in-Effekt“ spricht. Dabei ist doch gerade die Google-Suchmaschine kein geeignetes Beispiel dafür: Theoretisch wie praktisch ist der Wechsel der Suchmaschine viel leichter als die Abkehr von vielen anderen Onlinediensten. Anwender müssten nur wollen.

Anti-Google-Politik: Zunehmende Verzweiflung

Agiert oft wie ein Fremdkörper: Günther Oettinger. (Slavko Sereda / Shutterstock.com)
Agiert oft wie ein Fremdkörper: Günther Oettinger. (Foto: Slavko Sereda / Shutterstock.com)

Seit ein paar Jahren aber ist zu beobachten, wie sich in hiesigen politischen Kreisen und ihren institutionellen Armen Verzweiflung breit macht. Die US-Dienste werden immer erfolgreicher und invasiver und versuchen, der Welt und damit auch Europa ihre turbokapitalistischen Werte aufzuzwingen. Und der alte Kontinent? Hat dem einfach nichts Handfestes entgegenzusetzen. Die Bestrebungen zum einheitlichen digitalen Binnenmarkt sind maximal der Anfang eines Anfangs – Und selbst dabei gibt es eine Reihe fragwürdiger Komponenten. Auch die sich abzeichnende Abkehr vom Willen zur Abschaffung der Roaming-Gebühren lässt wenig Grund zu Optimismus. Die alte Garde, bestehend aus Verlagen, Telekommunikationsfirmen und Urheberrechtsvertretern – und interessenmäßig repräsentiert von Oettinger – hat das Zepter in der Hand. Es fehlen starke europäische Lobbyisten der Digitalwirtschaft, um sie herauszufordern (nicht, dass ich ein großer Fan von Lobbyismus wäre, aber ohne geht es hier wohl nicht).

Man darf sich also nicht wundern, dass der Ruf nach europäischen oder deutschen Alternativen zu Google weiterhin Hochkonjunktur hat. Damit hat man immer etwas scheinbar Sinnvolles zum Thema gesagt. Dabei merken die meisten Urheber solcher Äußerungen nicht, dass es genau die Annahme ist, derartige Erfolgsprojekte „verordnen“ zu können, die Europas Erfolg in der Digitalindustrie im Weg steht. Europas Politik, Politiker und Kultur müssen sich selbst erst neu erfinden, bevor sich im Digitalbereich irgend etwas signifikant verändern kann. Schon am Vorhandensein dieser Erkenntnis aber muss leider gezweifelt werden.

Weitere Kolumnen aus Weigerts World findet ihr hier. Und wenn ihr jetzt auf der Suche nach Google-Alternativen seid – die gibt es in diesem Artikel.

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Martin Weigert
Von Old Spice zum Star-Wars-Jungen: YouTube zeigt die 20 besten Werbespots des letzten Jahrzehnts http://t3n.de/news/beste-youtube-werbespots-611262/ 2015-05-19T08:29:35Z
YouTube will den besten Werbespot der letzten zehn Jahre bestimmen und hat dazu 20 Clips ausgewählt. Über den Gewinner sollt ihr per Abstimmung entscheiden.

YouTube will den besten Werbespot der letzten zehn Jahre bestimmen und hat dazu 20 Clips ausgewählt. Über den Gewinner sollt ihr per Abstimmung entscheiden.

YouTube sucht den besten Werbespot der letzten zehn Jahre. (Screenshot: VW / YouTube)
YouTube sucht den besten Werbespot der letzten zehn Jahre. (Screenshot: VW / YouTube)

YouTube sucht den besten Werbespot der letzten 10 Jahre

Gut gemachte Werbespots funktionieren auch im Internet. Der Beweis: Vier der zehn meistgesehenen YouTube-Clips des Jahres 2014 waren Werbespots. Um das Format zu würdigen, hat sich YouTube mit den Webby Awards zusammengetan und will den besten Werbespot der letzten zehn Jahre prämieren.

Dazu hat die Google-Tochter eine Vorauswahl aus 20 Werbespots getroffen. Der Gewinner soll von Menschen aus der Kreativbranche per Voting bestimmt werden. Auf der Website „10 Years Of YouTube Ads“ könnt ihr eure Stimme für euren Favoriten abgeben.

YouTube: Die 20 besten Werbespots des letzten Jahrzehnts

Unter den 20 vorausgewählten Spots befinden sich einige der witzigsten und beeindruckendsten Werbespots der letzten Jahre. Mit dabei ist beispielsweise die Volvo-Werbung mit Jean-Claude van Damme von 2013 oder der „ridiculous handsome man“ von Old Spice. Aber auch der berührende Clip zur #LikeAGirl-Kampagne, die von der Agentur Leo Burnett für den Damenbindenhersteller Always entwickelt wurde, findet sich auf der Liste.

Auffallend ist an der Liste allerdings, dass keiner der Clips älter als sieben Jahre ist. Dass die Werbung in den ersten drei Jahren des von YouTube gewählten Zehnjahreszeitraums schlechter war, darf bezweifelt werden. Aber vermutlich sind die Zugriffszahlen damals noch deutlich niedriger gewesen. So oder so befinden sich einige sehr bemerkenswerte Werbespots in der Vorauswahl. Ein Blick lohnt sich daher allemal.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Werbung auf YouTube: Diese Clips kamen 2014 am besten an“.

via marketingland.com

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Kim Rixecker
Google bringt selbstfahrende Autos auf öffentliche Straßen http://t3n.de/news/google-selbstfahrende-autos-610880/ 2015-05-18T07:56:56Z
Von Sommer an rollen die ersten selbstfahrenden Autos von Google durch die Straßen des Silicon Valleys. Das teilt der Konzern auf seinem Blog mit.

Von Sommer an rollen die ersten selbstfahrenden Autos von Google durch die Straßen des Silicon Valleys. Das teilt der Konzern auf seinem Blog mit.

Selbstfahrende Google-Fahrzeuge in Mountain View

Im Sommer rollen diese selbstfahrenden Google-Fahrzeuge erstmals durch öffentliche Straßen im Silicon Valley. (Foto: Google)
Im Sommer rollen diese selbstfahrenden Google-Fahrzeuge erstmals durch öffentliche Straßen im Silicon Valley. (Foto: Google)

Wer in den nächsten Monaten einen Abstecher ins kalifornische Mountain View macht, kann sich mit etwas Glück fahrerlos und autonom durch die Stadt kutschieren lassen. Wie Google am Wochenende auf seinem Blog mitteilte, sollen ab Sommer die ersten selbstfahrenden Autos des Internetkonzerns durch das Silicon Valley rollen. Die in der Größe eines Smarts gefertigten Fahrzeuge werden dann unter Begleitung von Sicherheitsfahrern weiter getestet. Anwohner sollen zudem die Möglichkeit erhalten, an Probefahrten teilzunehmen. Der Ankündigung waren monatelange interne Testläufe vorausgegangen.

Die im Mai vergangenen Jahres erstmals vorgestellten Google-Fahrzeuge sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 Kilometer pro Stunde) begrenzt. Sie nicht für Autobahnen zugelassen. Wie Chris Urmson, Chef von Googles Auto-Sparte, klarstellt, liege das Ziel aber primär darin, Menschen auf Knopfdruck und autonom von A nach B zu bringen. Langfristig soll so auch die Zahl der von Menschen verursachten Unfälle um 94 Prozent sinken.

Google kämpft noch mit rechtlichen Hürden

Wie lange die öffentlichen Tests andauern sollen, ist unklar. Google erklärt aber, in den nächsten Jahren schrittweise kleinere Pilotprojekte in US-Städten auflegen zu wollen. Bis die Fahrzeuge endgültig das öffentliche Bild prägen, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. So wird sich Google noch mit einigen rechtlichen Hürden auseinandersetzen müssen. Beispielsweise dürfen fahrerlose LKW von Daimler nicht die Staatsgrenze zu Kalifornien passieren, weil hier nur selbstfahrende PKWs eine Sondergenehmigung bekommen.

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Daniel Hüfner