Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2015-08-04T13:13:04Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Mozillas quelloffene Chromecast-Alternative vor dem Aus? Backer bekommen ihr Geld zurück [Update] http://t3n.de/news/chromecast-alternative-matchstick-570087/ 2015-08-04T13:13:04Z
Fast eine halbe Million Euro kamen 2014 für Matchstick, einer Open-Source-Alternative zum Chromecast auf Firefox-OS-Basis, auf Kickstarter zusammen. Jetzt wurde das Projekt eingestellt und die …

Fast eine halbe Million Euro kamen 2014 für Matchstick, einer Open-Source-Alternative zum Chromecast auf Firefox-OS-Basis, auf Kickstarter zusammen. Jetzt wurde das Projekt eingestellt und die Backer sollen ihr Geld zurückbekommen.

Update vom 4. August 2015: Unterstützer der Matchstick-Kampagne auf Kickstarter sollen ihr Geld zurückbekommen. Die Macher begründen den Schritt damit, dass die Entwicklung einer Lösung zur digitalen Rechteverwaltung auf Basis von Firefox OS noch deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen werde. Mann wolle die Kickstarter-Backer jedoch nicht noch länger hinhalten. Innerhalb von 60 Tagen soll jeder Finanzierer sein Geld zurückerhalten.Wie es mit dem Streaming-Stick weitergeht, ist nicht bekannt. Ursprünglich sollte Matchstick schon im Februar 2015 ausgeliefert werden. Interessant an der Entwicklung ist, dass es ausgerechnet die digitale Rechteverwaltung gewesen sein soll, die dem Projekt das Genick gebrochen hat – DRM war keine der ursprünglich beworbenen Funkionen. Schon die Ankündigung, eine digitale Rechteverwaltung zu integrieren, führte zu Kritik unter den Finanzierern, die darin einen Widerspruch zur versprochenen Offenheit des Systems sahen.

Matchstick: Mozilla greift Google per Kickstarter an

Mit seinem HDMI-Stick Chromecast hat Google bewiesen, wie kinderleicht drahtlose das Streamen von Filmen, Serien und Spielen an den hauseigenen Fernseher möglich ist – und das zu einem vergleichsweise geringen Preis. Dementsprechend groß ist die Angriffsfläche und damit das Begehren der Konkurrenz, sich mit ähnlichen Lösungen ein Stück vom Kuchen zu sichern.

Mit dem Matchstick soll eine offene Chromecast-Alternative den Markt für Streaming-Sticks bereichern. (Bild: Matchstick)
Mit dem Matchstick soll eine offene Chromecast-Alternative den Markt für Streaming-Sticks bereichern. (Bild: Matchstick)

Einen Selbstversuch startet seit kurzem Mozilla mit dem Matchstick. Dahinter verbirgt sich ein eben solcher HDMI-Stick, allerdings mit der Besonderheit, dass er auf Firefox OS basiert und dank offener Standards mit Freiheiten für Tüftler daherkommt. Als Mittel der Wahl in Sachen Finanzierung setzt man auf die bewährte Kickstarter-Methode. Mit Erfolg: Bereits 24 Tage vor Ablauf der Kampagne konnte die Chromecast-Alternative ihr Finanzierungsziel (100.000 US-Dollar) mit rund 315.000 US-Dollar übertreffen.

Das kann die offene Chromecast-Alternative

Doch was kann die Chromecast-Alternative, die sich auch optisch stark am Pendant der Google-Ingenieure orientiert, überhaupt? In erster Linie genau das gleiche wie der Chromecast: Filme, Serien, Apps und Spiele vom Smartphone oder Tablet kabellos an den TV übertragen. Auch beliebige Webseiten, die Nutzer vom PC aus über den Firefox- oder Chrome-Browser geöffnet haben, sollen kinderleicht an den großen Bildschirm zu projizieren sein. Dazu wird der Matchstick später einfach über die HDMI-Schnittstelle an den Fernseher angeschlossen. Die Daten werden dabei über das heimische WLAN übertragen. Unterstützt werden neben Geräten mit Firefox OS auch entsprechende Anwendungen aus Smartphones und Tablets, die wahlweise mit Android oder iOS laufen.

Wie Mozilla weiter verspricht, soll der Matchstick nach Ende der Kickstarter-Kampagne vollständig auf Basis von Open-Source-Soft- und -Hardware entstehen. Dazu sieht man unter anderem einen zweikernigen Cortex-A9-Prozessor, ein Gigabyte Arbeitsspeicher, 4 Gigabyte Flashspeicher und Unterstützung für Videoinhalte bis zu 1080p vor. Zum Start weg sollen erste Apps für Netflix, HBO, YouTube oder Spotify bereitstehen. Insgesamt will man sich vom Chromecast aber auch mit mehr Frickelpotenzial abgrenzen. Entwickler sind aufgerufen, eigene Apps für den Matchstick zu programmieren.

Matchstick: Preise und Verfügbarkeit

Um einen Matchstick zu erhalten, können sich interessierte Entwickler vorab über das Developer Portal  um einen von insgesamt 250 kostenlosen Dongles bewerben. Alle anderen können sich den Matchstick für 18 US-Dollar (rund 14 Euro) auf Kickstarter sichern. Beliefert werden sollen die Unterstützer schon im Januar. Dann nämlich kommt der Matchstick auch regulär auf den Markt. Für einen Preis von 25 US-Dollar.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 6. Oktober 2015

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Daniel Hüfner
Von Hacker News bis Reddit: Diese Browser-Erweiterung zeigt dir alle Diskussionen zu jeder Webseite an http://t3n.de/news/browser-erweiterung-chrome-firefox-reddit-hacker-news-628079/ 2015-08-04T11:44:33Z
Die Browser-Erweiterung Kiwi Conversations zeigt euch beim Besuch jeder Webseite an, ob es dazu Diskussionen auf Hacker News oder Reddit gibt. Außerdem durchsucht sie Google News nach relevanten …

Die Browser-Erweiterung Kiwi Conversations zeigt euch beim Besuch jeder Webseite an, ob es dazu Diskussionen auf Hacker News oder Reddit gibt. Außerdem durchsucht sie Google News nach relevanten Artikeln.

Browser-Erweiterung: Was sagt das Netz zu diesem Artikel?

Seiten wie Hacker News oder Reddit sind eine tolle Quelle, um interessante Inhalte im Web zu finden. Bisweilen liefern die dortigen Diskussionen zu einem Link aber auch extrem wertvolle Informationen, die über den Inhalt des verlinkten Artikels weit hinausgehen. Allerdings ist es natürlich mühselig, bei jeder Webseite per Google-Suche zu überprüfen, ob er auf einer der Plattformen schon diskutiert wurde.

Die Browser-Erweiterung Kiwi Conversations soll dabei jetzt Abhilfe schaffen. Chrome- und Firefox-Nutzer sehen beim Aufruf einer Seite anhand eines kleinen Icons sofort, ob es eine entsprechende Diskussion auf Hacker News oder Reddit zu dem Artikel gibt. Außerdem zeigt euch Kiwi Conversations auch passende Medienberichte auf Google News an.

Kiwi Conversations: Die Browser-Erweiterung sagt euch, ob es relevante Diskussionen zu einer Webseite auf Hacker News oder Reddit gibt. (Screenshot: Kiwi Conversations)
Kiwi Conversations: Die Browser-Erweiterung sagt euch, ob es relevante Diskussionen zu einer Webseite auf Hacker News oder Reddit gibt. (Screenshot: Kiwi Conversations)

Kiwi Conversations: Praktische Browser-Erweiterung verfügt auch über eine Suchfunktion

Praktischerweise könnt ihr über Kiwi Conversations auch direkt nach Begriffen suchen. Dann zeigt euch die Erweiterung alle passenden Beiträge auf Hacker News, Reddit und Google News an. Wer will, kann einzelne Quellen auch grundsätzlich deaktivieren. Wer sich beispielsweise nicht für die Meinung der Reddit-Community interessiert, kann auch deren Beiträge ausblenden.

Kiwi Conversations ist wahlweise immer aktiv – oder nur dann, wenn ihr sie manuell aktiviert. Immerhin wollt ihr vielleicht nicht immer wissen, ob das Thema auch außerhalb der aufgerufenen Seite diskutiert wird. Mittelfristig soll Kiwi Conversations auch um weitere APIs erweitert werden und so noch mehr Quellen durchsuchen können. Wer dabei helfen will, kann sich über GitHub an der Entwicklung beteiligen.

Weitere praktische Browser-Extensions findet ihr in unserem Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“.

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Kim Rixecker
Google Glass ist zurück – dieses Mal für Unternehmen http://t3n.de/news/google-glass-zurueck-mal-fuer-627430/ 2015-07-31T12:23:19Z
Google Glass soll derzeit ein stilles Comeback feiern. Statt Konsumenten sind dieses Mal aber Industriekonzerne die angepeilte Zielgruppe.

Google Glass soll derzeit ein stilles Comeback feiern. Statt Konsumenten sind dieses Mal aber Industriekonzerne die angepeilte Zielgruppe.

Google Glass: Neue Datenbrille für den Unternehmenseinsatz

Im Konsumentenbereich konnte sich Google Glass nicht zuletzt aufgrund von Datenschutzbedenken kaum durchsetzen. Im Januar 2015 hat der Konzern das sogenannte Explorer-Programm eingestellt und keine weiteren Datenbrillen mehr verkauft. Wie das Wall Street Journal und re/code übereinstimmend berichten, soll das Projekt jetzt aber mit Fokus auf die Industrie neuaufgelegt werden.

Dazu hat Google weiter an der Brille gefeilt. Das neue Modell kommt ohne eigenes Gestell aus und soll sich an bestehenden Brillen befestigen lassen. Zielgruppe sollen Firmen aus der Gesundheits-, Herstellungs- und Energiebranche sein. Die neue Google Glass soll laut Wall Street Journal über einen schnelleren Intel-Prozessor verfügen, außerdem soll der integrierte Akku jetzt bis zu zwei Stunden durchhalten. Google selbst wollte sich bisher nicht zu dem Bericht äußern.

Google Glass soll jetzt vor allem in der Industrie zum Einsatz kommen. (Quelle: google.com/glass)
Google Glass soll jetzt vor allem in der Industrie zum Einsatz kommen. (Quelle: google.com/glass)

Google Glass: Neue Version für Konsumenten soll frühestens 2016 erscheinen

Langfristig soll Google Glass aber nicht nur im Industrieumfeld ein Zuhause finden. Auch an einer neuen Version für Konsumenten soll Google weiterhin arbeiten. Nach Erkenntnissen des Wall Street Journals dürfte es bis zur Veröffentlichung einer solchen Version aber noch mindestens ein Jahr dauern.

Es bleibt spannend, wie es mit Google Glass weitergeht. Anscheinend hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View immerhin schon nützliche Anwendungsgebiete für die Datenbrille im Industriebereich gefunden. Ob eine bessere – und idealerweise auch günstigere – Hardware auch Konsumenten von der Datenbrille überzeugen kann, bleibt allerdings nach wie vor unklar.

Lest dazu auch unseren Kommentar „Wieso Google mit Glass alles richtig gemacht hat“.

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Kim Rixecker
Startup-News: Ashton Kutcher investiert in deutsches Hype-Startup GoButler http://t3n.de/news/startup-news-17-627282/ 2015-07-31T08:35:36Z
Die Commerzbank beteiligt sich an einem FinTech-Startup, GitHub sammelt 250 Millionen ein und HitFox reitet die Hype-Welle um YouTube-Stars mit einem neuen Netzwerk mit. Das und mehr in den heutigen …

Die Commerzbank beteiligt sich an einem FinTech-Startup, sammelt 250 Millionen ein und HitFox reitet die Hype-Welle um YouTube-Stars mit einem neuen Netzwerk mit. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Ashton Kutcher steigt bei GoButler ein

Das Team von GoButler mit Investor Joko Winterscheidt. (Foto: Claudius Pflug/20min.ch)
Das Team von GoButler mit Investor Joko Winterscheidt. (Foto: Claudius Pflug/20min.ch)

Das in Berlin ansässige Concierge-Startup GoButler hat sich eine erste Anschlussfinanzierung in Höhe von acht Millionen US-Dollar gesichert. Zu den Geldgebern gehört neben den Samwer-Brüdern (Global Founders Capital) und Klaus Hommels auch Sound Ventures, die Beteiligungsgesellschaft von Ashton Kutcher.

Damit löst GoButler-Gründer Navid Hadzaad sein Versprechen ein, auf weitere hochkarätige Prominenz als Multiplikator zur Verbreitung seines Dienstes zu setzen. Zuvor hatte das Startup schon TV-Star Joko Winterscheid als Testimonial gewinnen können. GoButler bietet einen virtuellen Assistenten, der Nutzern per SMS beliebige Wünsche erfüllt. GoButler ist erst fünf Monate am Markt und konnte seitdem auf 150 Mitarbeiter wachsen.

250 Millionen US-Dollar für GitHub

GitHub hat mit Sequoia Capital eine prestigeträchtige Venture-Kapital-Firma als Investor gewonnen. 250 Millionen US-Dollar steckt Sequoia Capital gemeinsam mit anderen Teilhabern in das US-amerikanische Code-Portal. Die Bewertung von GitHub klettert damit nach Angaben von Venturebeat auf zwei Milliarden US-Dollar.

Sequoia Capital gilt als die renommierteste und erfolgreichste Venture-Kapital-Firma der Welt. Die im Silicon Valley angesiedelte Firma investierte schon erfolgreich in wie WhatsApp, , Google oder Instagram.

Hitfox kuschelt jetzt auch mit YouTube-Stars

HitFox hat jetzt auch die YouTube-Stars auf dem Zettel. (Foto: HitFox)
HitFox hat jetzt auch die YouTube-Stars auf dem Zettel. (Foto: HitFox)

Der Hype um die Vermarktung von YouTube-Stars macht auch vor dem deutschen Inkubator Hitfox nicht halt: So hat Hitfox mit seiner Gamessparte das Influencer-Netzwerk Nevaly an den Start gebracht, wie Gründerszene berichtet. Das Marketing-Unternehmen soll YouTube-Stars und Werbekunden zusammenbringen und Unternehmen die Tür zur begehrten Zielgruppe öffnen.

Commerzbank steckt Millionen in FinTech-Startup

Dass FinTech-Startups die Banken herausfordern, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Neu hingegen ist, dass sich etablierte Banken wie aktuell zum Beispiel die Commerzbank offenbar gezwungen sehen, stärker mit Startups zu kooperieren. Die Commerzbank. Wie unter anderem Spiegel Online berichtet, beteiligt sich die Commerzbank an Iwoca, einem Jungunternehmen aus London, das Kurzzeitkredite von bis zu 50.000 Euro an Kleinunternehmer und Selbstständige vergibt. Der Beteiligungsanteil der zweitgrößten deutschen Bank an der 20 Millionen Euro umfassenden Finanzierungsrunde liegt demnach bei bis zu sieben Millionen Euro.

Lesetipp: Gründer-Tipps von den EditionF-Machern

Mit EditionF haben Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann in kurzer Zeit ein beliebtes Online-Magazin rund um die die Themen Business und Lifestyle geschaffen. Jetzt haben die beiden eine Serie gestartet, in der sie Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen liefern, die sich Gründer am Anfang stellen müssen. Im ersten Teil geht es vor allem um die Frage, ob Gründer auf einen Businessplan verzichten können oder nicht.

Tweet des Tages

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Daniel Hüfner
Sprachsteuerung für WhatsApp & Co.: Google Now unterstützt jetzt bekannte Messaging-Apps http://t3n.de/news/google-now-whatsapp-telegram-sprachsteuerung-626720/ 2015-07-29T13:10:40Z
Über Google Now könnt ihr ab sofort Nachrichten per Sprachbefehl über WhatsApp, Telegram, WeChat und weitere Messaging-Apps verschicken. Wie das funktioniert und welche Einschränkungen es noch …

Über könnt ihr ab sofort Nachrichten per Sprachbefehl über , Telegram, WeChat und weitere Messaging-Apps verschicken. Wie das funktioniert und welche Einschränkungen es noch gibt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Google Now: Nachrichten für WhatsApp, Telegram & Co. per Sprachbefehl senden

Google Now besitzt schon seit geraumer Zeit die Fähigkeit, SMS-Nachrichten per Sprachbefehl zu versenden. Seit März 2015 können auf diese Art und Weise auch Nachrichten über Googles Hangout-Dienst versendet werden. Nutzer anderer Messaging-Apps konnten die Funktion bislang allerdings nicht nutzen. Das soll sich mit der neuen Version zumindest für alle Nutzer von WhatsApp, Telegram, Viber und NextPlus ändern.

Verwendet ihr einen der aufgezählten Messaging-Dienste, könnt ihr von der Google-App aus zukünftig direkt Nachrichten an eure Freunde versenden. Der dazugehörige Sprachbefehl baut sich wie folgt auf:

„OK, Google: send a [Name des Messengers] message to [Name des Empfängers]“

Unterstützung für WhatsApp, Telegram & Co.: Ab sofort könnt ihr dank Google Now Nachrichten per Sprachbefehl versenden. (Screenshot: Google)
Unterstützung für WhatsApp, Telegram & Co.: Ab sofort könnt ihr dank Google Now Nachrichten per Sprachbefehl versenden. (Screenshot: Google)

Google Now mit WhatsApp-Unterstützung: Derzeit leider nur auf Englisch

Einen Haken hat die Sache allerdings: Vorläufig könnt ihr den Befehl nur auf Englisch verwenden. Das bedeutet, dass ihr auch Englisch als Systemsprache nutzen müsst, damit Google Now euch versteht. Immerhin kann das Feature aber weltweit genutzt werden. Diesmal hat es sich Google also verkniffen, die Funktion zuerst in den USA auszurollen.

Neben der Spracheinstellung benötigt ihr lediglich die jeweils aktuellsten Versionen der Google-App sowie des jeweiligen Messengers. Wann ihr die Funktion auch auf Deutsch verwenden könnt, ist derzeit nicht bekannt.

Eine Übersicht der wichtigsten deutschsprachigen Sprachkommandos findet ihr in unserem Artikel „OK, Google: 30+ nützliche Sprachbefehle für Google Now“.

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Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

via insidesearch.blogspot.de

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Kim Rixecker
Instagram: Von Facebook lernen, heißt siegen lernen?! http://t3n.de/news/instagram-facebook-lernen-626123/ 2015-07-29T10:04:38Z
Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen …

Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen von Google und Twitter, prognostiziert eMarketer. Sollte das eintreffen, wäre das eine Sensation, die eine beruhigende Erkenntnis mitliefert: Macht ist vergänglich, auch im digitalen Zeitalter. Ein Kommentar von Horizont-Chefredakteur Volker Schütz.

Die Prognose geht so: 2,39 Milliarden US-Dollar setzt Instagram in zwei Jahren in den USA mit mobiler Displaywerbung um. Mehr als Twitter (2017: 2,28 Milliarden Dollar). Mehr aber auch als Internet-Großfürst Google, der 2017 mit Mobile Display, neben Search dem zweiten großen Umsatzträger,   2,38 Milliarden Dollar umsetzen wird.

Drei Punkte, die diese Prognose so bemerkenswert machen.

1. Macht ist vergänglich, auch im Digitalen

Was schreiben wir uns alle die Finger wund über die vermeintlich unüberwindliche und ewige Macht der AGFA-Konzerne Apple, Google, Facebook, Amazon, und jetzt bringt eMarketer eine Prognose, die hoffentlich das Zeug hat, bei dem einen oder anderen Zeitgenossen den Irrglauben in die Unabänderlichkeit ökonomischer Machtverhältnisse ins Wanken zu bringen.

Ja, ich weiß: Instagram ist „nur“ eine Tochter von Facebook.

Und Instagram rüttelt zwar an bestehenden Machtverhältnissen. Die Prinzipien der Netz-Ökonomie und ihr Hang zum Oligopol werden nicht aus den Angeln gehoben. Insofern ersetzt hier nur ein Goliath einen anderen.

Dennoch: Eine gute Idee plus ausreichend Kapital plus den Willen, global erfolgreich zu sein, sorgt für einen Wettbewerb, der auch auf der zweiten, dritten und vierten Ebene für positive Impulse sorgen kann, ein vorurteilsfreier Umgang mit dem neuen Player vorausgesetzt: Medien erhalten neue Formen der Content Distribution und des Markenaufbaus, damit auch neues Umsatzpotenzial, an die Hand. Werbungtreibende bekommen eine weitere relevante digitale Werbeplattform. Und im Dienstleistungsbereich entstehen Spezialisten für Media und Kreation von kommerzieller  Kommunikation.

Wobei die Umwälzungen auf dem Digitalmarkt mit der Etablierung von Instagram noch lange nicht zu Ende sind, siehe:

2. Mobile first

Vor zwei Jahren habe ich über Evangelisten, die auf jedem Kongress die digitale, die mobile Revolution ausriefen, innerlich den Kopf geschüttelt und gedacht: „Könnt Ihr nicht einfach mal ruhig sein und uns in Ruhe das mit dem Desktop-Internet hinbekommen lassen!“ Mittlerweile bin ich aber selbst ein halber Mobile-Evangelist und warne bei jeder passenden Gelegenheit vor allen Dingen Kollegen aus der Verlagsbranche davor, die Geschwindigkeit und Brutalität, mit der das Smartphone das Desktop-Internet (und die darauf basierenden Geschäftsmodelle) ins Nirwana befördern wird, zu unterschätzen.

Die größte mentale Herausforderung für Verlage: Junge Menschen zücken alle sieben Minuten ihr Handy. Sie beschäftigen sich damit im Schnitt drei Stunden, rund 20 Prozent der Wachzeit, pro Tag mit ihrem Smartphone. Nur  ein geringer Teil wird dafür genutzt, redaktionellen Content zu lesen - weshalb Verlage aufhöre sollten, von dem (Werbe-)Medium Smartphone zu reden.

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock

Mobile ist in erster Linie kein Werbeträger, sondern eine unermesslich goße, chaotische Ansammlung von Produkten und Dienstleistungen, mit denen Menschen ihr Leben organisieren. Ein kleiner Teil davon ist dem Nachrichtenkonsum gewidmet. Der größte Teil geht für Social Media und Gaming und banale Alltagshandlungen wie Zeitcheck, Wetterprognose, Suche drauf.

Welche Services muss ein Verlag auf Alpha Apps wie Instagram anbieten, wenn er in dem Spiel mitspielen, vor allen Dingen aber auch Geld verdienen will? Dafür gibt es keine goldene Regel außer der: Wer irgendwann vorhat, mit dem Brainstorming zu beginnen, um irgendwann mit einer halbherzigen Lösung mobile zu gehen, wird auf Dauer von der Smartphone-Ökonomie berfordert bleiben - zu schnell, zu komplex, zu fragmentiert ist der Content- und Werbemarkt im mobilen Bereich.

2015 setzt  Instagram laut eMarketer in den USA 570 Millionen Dollar um. In zwei Jahren werden es mehr als viermal so viel sein, so die Prognose. Sind die fast 2,4 Milliarden Dollar, die die US-Werbungtreibenden 2017 in Instagram investieren werden, zusätzliches Werbegeld oder werden sie von anderen Werbeplattformen abgezweigt? Vermutlich Letzteres.

Beim HORIZONT-Award im Januar dieses Jahres hat Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer die anwesenden Medien- und Marketing-Manager gewarnt: „Die mobile Revolution wird radikaler sein als Veränderungen durch das stationäre Internet.“

3. Der kluge Mark Zuckerberg

Es gab mal eine Phase, in der erlebte Levi's eine schwere Zeit. Viele Teenager wollten die Hosen und Hemden des Jeansherstellers nicht mehr anziehen. Sie erinnerten sie zu sehr an den Kleidungsstil ihrer Eltern. Mark Zuckerberg hat wahrscheinlich an anderes gedacht, als er 2012 für eine Milliarde Dollar ein Unternehmen übernahm, das gerade mal 13 Mitarbeiter hatte.

Facebook hat sich durch die Übernahme vor drei Jahren nicht nur vorausschauend für viel Geld einen möglichen Konkurrenten vom Halse geschafft. Facebook verfolgte eine Strategie, die zum grundlegenden Geschäftsprinzip der meisten erfolgreichen Digitalunternehmen gehören: Selbstkannibalisierung. Instagram mag Facebook Nutzer abnehmen (die ganz Jungen, die sich bei der „Oldie“-Plattform Facebook nicht mehr wohlfühlen).

Eventuell verliert die Hauptmarke dadurch an Werbeerlösen, doch das wird keinen Facebook-Manager stören, sofern der Umsatz beider Unternehmen zusammen größer ist als der der Mutter solo.

Den eMarketer-Zahlen zufolge generiert Instagram in diesem Jahr fünf Prozent der Netto-Erlöse von Facebook mit mobiler Display-Werbung, in zwei Jahren sind es schon 10,6 Prozent. Selbstkannibalisierung ist die produktive Antwort auf ein disruptives Marktumfeld. Wer den Mut hat, sein eigenes Angebot oder Stammgeschäft durch ein Konkurrenzangebot aus dem eigenen Hause anzugreifen, gewinnt im Zweifel mehr als er verliert.

Vielen (europäischen) Medien fehlt leider immer noch der Mut zur Selbstkannibalisierung. Schade, im Digitalen wird nur der dauerhaft erfolgreich sein, der den Mut zur Selbstkannibalisierung aufbringt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Horizont.net

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Horizont
Google macht Cookie-Hinweis für AdSense- und DoubleClick-Nutzer zur Pflicht http://t3n.de/news/cookie-hinweise-adsense-doubleclick-google-626397/ 2015-07-28T14:05:41Z
Nutzer von Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange müssen bis zum 30. September 2015 einen Hinweis auf gesetzte Werbe-Cookies anzeigen. Wir verraten euch, worum es …

Nutzer von , DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange müssen bis zum 30. September 2015 einen Hinweis auf gesetzte Werbe-Cookies anzeigen. Wir verraten euch, worum es dabei geht.

Google verlangt Cookie-Hinweise von DoubleClick- und AdSense-Kunden

Seit der Einführung der europäischen Cookie-Richtlinie haben sich entsprechende Hinweise in vielen EU-Ländern etabliert. Sie informiert Besucher darüber, dass eine Website Werbe-Cookies einsetzt. Im eigentlich so datenschutzverliebten Deutschland sind solche Cookie-Hinweise jedoch die Ausnahme geblieben. Der Grund: Ein entsprechender Hinweis in der Datenschutzerklärung wird hierzulande als ausreichend erachtet.

Daher verwundert es auch etwas, dass jetzt von allen Online-Anbietern, die AdSense, DoubleClick for Publishers oder DoubleClick Ad Exchange einsetzen, verlangt, dass sie einen Cookie-Hinweis auf ihre Websites und in ihre Apps integrieren. Das gilt für alle Anbieter, die Besucher oder Nutzer aus der Europäischen Union haben. Betroffene Anbieter sollen einen entsprechenden Hinweis bis spätestens 30. September 2015 in ihre Websites oder Apps integriert haben.

Google: Cookie-Hinweise werden auf Websites von AdSense- und DoubleClick-Nutzern zur Pflicht. (Grafik: Google)
Google: Cookie-Hinweise werden auf Websites von AdSense- und DoubleClick-Nutzern zur Pflicht. (Grafik: Google)

Cookie-Hinweise für eure Website: Google hilft bei der Umsetzung

Damit Website-Betreiber es möglichst einfach haben, einen solchen Hinweis in ihre Angebote zu integrieren, hat Google eine passende Hilfeseite unter cookiechoices.org eingerichtet. Hier findet ihr neben einer Erklärung auch Links zu fertigen Lösungen, die ihr kostenfrei in eure Website oder eure App integrieren könnt.

Der Vorstoß von Google dürfte dazu beitragen, dass wir auch auf deutschen Websites bald häufiger wegklickbare Hinweise auf Werbe-Cookies sehen werden. Offen bleibt die Frage, ob Google die Hinweis-Pflicht bald auch auf Analytics- und AdWords-Nutzer ausweiten wird. Da die Änderung auf dem AdSense-Blog mit einer generellen Änderung der Google-Richtlinien erklärt wird, ist das nicht auszuschließen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „DoubleClick-for-Publishers: So wird DFP zum zentralen Steuerungselement erfolgreicher Reichweitenvermarktung“.

via www.seroundtable.com

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Kim Rixecker
Startup-News: Google steckt 60 Millionen in Startup aus Berlin http://t3n.de/news/startup-news-14-626205/ 2015-07-28T08:15:08Z
Das Payment-Startup Stripe ist jetzt fünf Milliarden US-Dollar wert, die Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu und eine App erlaubt Gründern, mit Investoren zu chatten.

Das Payment-Startup Stripe ist jetzt fünf Milliarden US-Dollar wert, die Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu und eine App erlaubt Gründern, mit Investoren zu chatten. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Secret Escapes erhält 60 Millionen von Google

Das in Berlin und London ansässige Startup Secret Escapes hat 60 Millionen US-Dollar frisches Kapital aufgenommen. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Google Ventures und dem Investor Octopus Investments. Das berichtet unter anderem die Berliner Morgenpost und beruft sich auf eine offizielle Stellungnahme von Secret Escapes.

Secret Escapes ist ein Shoppingclub für Luxusreisen und bietet seinen 19 Millionen Mitgliedern Angebote für exklusive Hotels und Reisen mit Rabatten von bis zu 70 Prozent. Das 2010 gegründete Unternehmen, das auch über eine App verfügt, hat seit dem Start etwa zwei Millionen Übernachtungen vermittelt. Vor zwei Jahren hatte Secret Escapes den Berliner Wettbewerber JustBook übernommen. Mit dem jetzt eingesammelten Kapital will Secret Escapes vor allem die US-Expansion forcieren.

Stripe: Payment-Startup jetzt 5 Milliarden Dollar wert

Die Stripe-Gründer Patrick und John Collison. (Foto: Stripe)
Die Stripe-Gründer Patrick und John Collison. (Foto: Stripe)

Der Höhenflug von Stripe geht weiter: Das US-amerikanische Payment-Startup wird jetzt mit rund fünf Milliarden US-Dollar bewertet. Grund dafür ist eine Beteiligung in unbekannter Höhe durch den Kreditkartendienstleister Visa, wie unter anderem BusinessInsider berichtet.

Mit Stripe können beispielsweise Online-Händler ihren Shop bequem um eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge ergänzen. Mit der Finanzierungsspritze wollen Stripe und Visa künftig eine bilaterale Partnerschaft aufbauen. Während das Startup von Know-how in Sicherheitsfragen profitieren soll, will Visa mit der Technologie vor allem neue Bezahlmodelle entwickeln.Erst im vergangenen Mai hatte das von Patrick und John Collison gegründete Unternehmen eine Finanzierungsrunde über schätzungsweise eine halbe Milliarde US-Dollar aufgenommen.

Deutsche Börse kauft für 760 Millionen Euro zu

Die Deutsche Börse tätigt ihren größten Zukauf seit sieben Jahren: Für 760 Millionen wurde die in Frankfurt angesiedelte Devisenplattform 360T übernommen. Der Deal mache 360T zum wertvollsten deutschen Startup aus der Finanzszene, berichtet das Handelsblatt. Nach Angaben von 360T wickeln 29 der insgesamt 30 Dax-Unternehmen ihre Währungsgeschäfte über die Plattform ab.

360T wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet seit 2004 profitabel. Pro Tag werden Geschäfte mit einem Volumen von durchschnittlich 90 Milliarden Euro abgewickelt.

Chatten mit Marc Andreessen? Diese App macht’s möglich

Diese App erlaubt Gründern, mit namhaften Investoren zu chatten. (Screenshot: BusinessInsider)
Diese App erlaubt Gründern, mit namhaften Investoren zu chatten. (Screenshot: BusinessInsider)

Von dieser App dürfte der ein oder andere Gründer schon lange geträumt haben: Mit „KPCB Edge Office Hours“ hat die Venture-Kapital-Firma Kleiner Perkins & Caufield Byers eine App veröffentlicht, die es Gründern erlaubt, sich live mit hochkalibrigen Investoren auszutauschen.

Mindestens zwei Stunden pro Woche sollen eine wechselnde Zahl von Investoren und CEOs in Echtzeit zum Chatten bereitstehen. Mit der App soll Gründern der Zugang zu Investoren und Venture-Kapital durch Software erleichtert werden.

Lesetipp: „Venture-Capital vernichtet die Vielfalt“

Obwohl der Zufluss an Venture-Kapital in Deutschland vor allem durch ausländische Investoren steigt, hat die Finanzierungsform auch ihre Schattenseiten. Unter dem Titel „Venture Capital vernichtet die Vielfalt“ hat die WirtschaftsWoche ein Interview mit den „Hamburger Wunderkindern“ Tarek Müller und Sebastian Betz veröffentlicht. Darin prangern Müller und Betz die zu starke Fokussierung auf Venture-Kapital an. „Der Treiber von Erfolg ist nicht Geld. Ein gutes Team und das richtige Timing sind viel wichtiger“, heißt es unter anderem.

Tweet des Tages:

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Woche. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Daniel Hüfner
Kritische Sicherheitslücke gefährdet 95 Prozent aller Android-Geräte http://t3n.de/news/android-sicherheitsluecke-stagefright-626108/ 2015-07-27T21:41:52Z
Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen.

Experten haben eine entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem laufen. Ihr Name: Stagefright.

Die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Unternehmens Zimperium haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die 95 Prozent aller im Umlauf befindlichen Geräte mit Android OS betrifft. Im Unternehmensblog erklären sie, wie die Sicherheitslücke funktioniert.

Stagefright ermöglicht Angriffe, die kaum Spuren hinterlassen

Der Angriff wird durch eine modifizierte Nachricht gestartet, dessen Videoinhalt durch die Medienbibliothek „Stagefright” ohne Zutun des Nutzers ausgeführt wird. Angreifer haben anschließend die volle Kontrolle über das Gerät.

Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)
Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)

Denkbar ist, dass Hacker die Nachricht nach dem Empfangen auf dem Endgerät löschen und damit nahezu alle Spuren vernichten. Nur eine Notification würde dann noch auf den Angriff hinweisen, heißt es bei Zimperium.

Sicherheitslücke betrifft Android-Geräte ab Version 2.2

Die Sicherheitslücke „Stagefright” betrifft nach Schätzungen rund 950 Millionen Geräte. habe deshalb schon einen Patch an seine Partner ausgeliefert, heißt es auf TechCrunch.

„Stagefright betrifft Geräte ab Android 2.2.”

Entscheidend ist jetzt, wie schnell diese Partner den Patch an Endkunden weiterreichen. Aufgrund des fragmentierten Ökosystems von Android lässt sich dazu keine Vorhersage treffen. Denkbar ist, dass Besitzer älterer Geräte keinen Patch erhalten.

Betroffen sind laut der Sicherheitsexperten Geräte ab Android 2.2 (Froyo), erfolgreich getestet wurde „Stagefright” auf Geräten bis Android 5.1.1. Als besonders anfällig gelten Android-Version vor Jelly Bean (Android 4.1).

Nur zwei Unternehmen haben ihre Nutzer schon im Vorfeld der Bekanntgabe vor Stagefright geschützt, betont Zimperum: Zum einen SilentCircle, die Produzenten des Blackphone, zum anderen Mozilla, das Stagefright-Code im Firefox nutzt.

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Lars Budde
Phänomen Kartoffelsalat: Sind YouTube-Stars die TV-Entertainer von morgen? http://t3n.de/news/youtube-kartoffelsalat-625553/ 2015-07-27T08:25:50Z
Seit gestern läuft in den deutschen Kinos der erste sogenannte YouTuber-Film „Kartoffelsalat. Nicht fragen.“ Sicher ist bereits heute, dass die Low-Budget-Produktion Teenager massenweise vor die …

Seit gestern läuft in den deutschen Kinos der erste sogenannte YouTuber-Film „Kartoffelsalat. Nicht fragen.“ Sicher ist bereits heute, dass die Low-Budget-Produktion Teenager massenweise vor die Leinwand locken wird. Aber ist Freshtorges Film auch schon der Beweis für den Durchbruch der Stars? Raus aus dem Netz – rauf auf die großen Entertainment Bühnen? Roman Hilmer, Geschäftsführer bei Fork Unstable Media, hat da so seine Zweifel, wie er in seinem Gastbeitrag schreibt. 

YouTube: TV-Formate in die Tasche gesteckt

Zugegeben, die Zahlen sprechen für sich: 17 Millionen Zuschauer vereinen die Protagonisten des Films „Kartoffelsalat“ im Alltag. Zahlen, die im klassischen TV höchstens noch bei Fußballweltmeisterschaften erreicht werden. Und mit ihren Einzelreichweiten – von rund zwei Millionen – stecken die YouTuber junge TV-Formate wie „Circus HalliGalli“ oder das „Neo Magazin Royal“ locker in die Tasche.

Zahlen, die eigentlich für sich sprechen. Sind Freshtorge, Bibi und Daggi Bee also die Stars von morgen? Traut man Gerüchten, so wecken die Netzgiganten auch die Fantasien der klassischen Programmacher. LeFloid beispielsweise wird bereits als Nachfolger von Stefan Raab gehandelt. Und wer wie Freshtorge die Kids zu Hauf in die Kinos lockt, könnte doch vielleicht auch „Wetten, dass ...?“ wiederbeleben?

Klingt einfach, ist es aber nicht. Zwar sollten diejenigen, bei denen Namen wie Freshtorge, Bibi und LeFloid noch immer Fragezeichen hervorrufen, dringend ihre Hausaufgaben machen. Schließlich sollte jeder wissen, wo sich die unter 18-Jährigen heute ihre Meinung bilden. Oder anders gesagt: Wer sich heute noch um 20.15 Uhr vor den Fernseher setzt, um am Puls der Zeit zu sein, der muss aufpassen, nicht bald im Deutschen Museum in München ausgestellt zu werden. Zumindest muss er keinen Schreck bekommen, wenn die Youngster Leuten zujubeln, von denen man im guten alten PrimeTime TV noch nie was gehört hat.

Die YouTuber aber, trotz aktuellem Kinohype, zur Zukunft der Unterhaltungsindustrie zu erklären, ist falsch. YouTube ist nicht Sprungbrett, sondern Plattform für Karrieren. Und zwar hier und heute. Und umgekehrt: wenn LeFloid und Co. in Formate wie „Wetten, dass ...?“ oder „Schlag den Raab“ verpflanzt werden, dann werden sie grandios scheitern. Schon das Merkel-Interview von LeFloid hat gezeigt, wie sehr die YouTuber auf ihre eigenen Formate angewiesen sind. 30 Minuten mit Angela Merkel waren viel zu lang.Besonders für ein Publikum, das immer mehr sogenannte Häppchen-Formate gewohnt ist.

Zwölf Minuten am Stück sind in der YouTube-Community schon eine Ewigkeit. Danach wartet das Smartphone und die nächste App. Selbst Joko und Klaas oder Jan Böhmermann sind nur erfolgreich, weil sie netzkompatibel denken und produzieren. Die Shows gleichen einem Teppich aus Netzclips. Wenngleich diese Formate auch noch linear über 30 oder 60 Minuten funktionieren. Häufig jedoch mit deutlich weniger Zuschauern als sie mit vereinzelten Clips im Netz erreichen. Großes Vorbild ist hier übrigens Jimmy Fallon aus den USA. Er hat alte Genre der LateNight Show perfekt in die digitale Welt transformiert, weiterhin getragen von der linearen Show, quasi als Mutterschiff des Contents.

Was wird nun aber aus den YouTube-Stars, wenn der Kartoffelsalat gegessen ist?

Ähnlich wie einst bei den Viva und MTV-Moderatoren wird es den einen oder anderen geben, der den Schritt aus dem Netz in die größere Unterhaltungsmanege macht. Für viele wird sich aber zeigen, dass außerhalb der Netzheimat vieles von ihren aktuellen Erfolgsfaktoren verloren geht. Ähnlich ging es aus meiner Sicht der Ehrensenf Moderatorin Katrin Bauerfeind. Im Netz habe ich sie geliebt, später im TV gab es nie ein Format, bei dem sie ihr Tempo und ihre Authentizität voll ausspielen konnte.

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