Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-07-29T06:30:30Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Next Big Thing: Diese 10 Social Networks könnten Facebook und Twitter ablösen http://t3n.de/news/big-thing-diese-10-social-networks-559707/ 2014-07-29T06:30:30Z
Derzeit scheint an Facebook, Google+, Twitter und Co. kein Weg vorbeizuführen. Aber es gibt einige neue bekannte und weniger bekannte Social Networks, die in Zukunft die aktuellen Platzhirsche …

Derzeit scheint an Facebook, Google+, Twitter und Co. kein Weg vorbeizuführen. Aber es gibt einige neue bekannte und weniger bekannte Social Networks, die in Zukunft die aktuellen Platzhirsche ablösen könnten – zum Beispiel eines der zehn folgenden Sozialen Netzwerke.

Mit knapp 1,3 Milliarden aktiven Nutzern ist Facebook – laut Statista-Zahlen vom Juni 2014 – das aktuell mit Abstand größte Social Network der Welt, gefolgt vom chinesischen Rivalen Qzone (644 Millionen Nutzer), Google+ (343), LinkedIn (300) und Twitter (255). Dass sich an der Dominanz von Facebook und Co. in nächster Zukunft etwas ändert, ist unwahrscheinlich. Aber die folgenden zehn Social Networks haben das Zeug, zum nächsten großen Ding zu werden.

Neue Social Networks in den Startlöchern

Secret: Eines der aufstrebenden neuen Social Networks (Screenshot: Secret)
Secret: Eines der aufstrebenden neuen Social Networks (Screenshot: Secret/Appstore)

1. Secret

Auf dem Social Network Secret können Nutzer mit anderen Nutzern – eigene Kontakte oder Facebook-Freunde – Gefühle und Geheimnisse teilen, ohne dass die jeweils anderen wissen, wer man ist.

Secret - Speak Freely Secret - Speak Freely @ App Store
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Secret Secret @ Google Play
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2. Shots

Shots ist ein Social Network für Selfie-Fans. Die Aufnahmen können geteilt und kommentiert werden. Auch private Nachrichten zwischen den Nutzern sind möglich.

Shots Shots @ App Store
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3. Snapchat

Snapchat ist eines der bekannteren aufstrebenden Neulinge in der Social-Network-Welt. Auf der mobilen Plattform können Fotos und Videos geteilt werden. Dabei ist einstellbar, wie lange ein solcher Schnappschuss zu sehen sein soll.

Snapchat Snapchat @ App Store
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Snapchat Snapchat @ Google Play
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4. WeChat

Wir der Name schon verrät, geht es bei WeChat um das Chatten, mit Text- und Sprachnachrichten. Darüber hinaus können Fotos und Videos geteilt und Leute in der Nähe gesucht werden.

WeChat WeChat @ App Store
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WeChat WeChat @ Google Play
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5. We heart it

We heart it könnte die kleine Schwester von Pinterest sein. Bilder können in Sammlungen angelegt, Nutzer markiert und alles mit Herzen versehen werden.

We Heart It We Heart It @ App Store
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We Heart It We Heart It @ Google Play
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6. Tinder

Tinder ist eher eine Dating-App als ein echtes Social Network, es holt seine Informationen aus den jeweiligen Facebook-Accounts. Wenn zwei Nutzer zueinander passen, können sie miteinander chatten.

Tinder Tinder @ Google Play
Preis: Kostenlos
Tinder Tinder @ App Store
Preis: Kostenlos

7. Medium

Bereits 2012 gegründet, hat Medium bereits einige Monate auf dem Buckel. Die Microblogging-Plattform der Twitter-Mitgründer Evan Williams und Biz Stone ist auf die Veröffentlichung und das anschließende Kommentieren von Ideen und Stories spezialisiert.

Medium: Die Publishing-Plattform kann auch als Teil der Content-Marketing-Strategie genutzt werden. (Screenshot: Medium)
Medium: Die Publishing-Plattform kann auch als Teil der Content-Marketing-Strategie genutzt werden. (Screenshot: Medium)

8. Vine

Auch die Video-Sharing-Seite Vine hat sich bereits einen Namen gemacht – nicht nur durch die Übernahme durch Twitter. Spezialität der Spaß-App: Das Erstellen und Teilen von sechssekündigen Video-Loops.

Vine Vine @ App Store
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Vine Vine @ Google Play
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9. Bubblews

Das Social-Network-Startup Bubblews dürfte hierzulande noch wenig bekannt sein. Ebenso wie bei der Konkurrenz können die Nutzer hier Posts erstellen, jene der anderen liken, kommentieren und anderen Nutzern folgen. Das Besondere: Bubblews bezahlt die Nutzer für den Traffic, den sie auf der Seite generieren.

Bubblews bezahlt Nutzer für das Generieren von Traffic (Screenshot: Bubblews)
Bubblews bezahlt Nutzer für das Generieren von Traffic (Screenshot: Bubblews)

10. Whisper

Ähnlich wie bei Secret können auch Whisper-Nutzer anonym ihre Gedanken teilen, Direktnachrichten schicken oder um Rat fragen.

Whisper - Teilen, ausdrücken, treffen Whisper - Teilen, ausdrücken, treffen @ App Store
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Whisper Whisper @ Google Play
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Welche aufstrebenden Social Networks haben eurer Meinung nach das Potenzial, den großen Vorreitern die Spitzenstellung streitig zu machen?

via mashable.com

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Jörn Brien
Von Google lernen: So funktionieren Design-Sprints http://t3n.de/news/google-product-design-sprints-557076/ 2014-07-26T13:25:42Z
Gute Planung ist das A und O für die Entwicklung neuer Produkte. Es muss aber nicht immer Wochen dauern. Design-Sprints sollen gute, aber auch messbare Ergebnisse innerhalb von fünf Tagen möglich …

Gute Planung ist das A und O für die Entwicklung neuer Produkte. Es muss aber nicht immer Wochen dauern. Design-Sprints sollen gute, aber auch messbare Ergebnisse innerhalb von fünf Tagen möglich machen.

Bei der Entwicklung von Webseiten und Web-Anwendungen kann der Planungs- und Designprozess sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine gute Planung ist zwar ein wichtiger Faktor für die Entwicklung jeglicher Produkte – oft verstrickt man sich aber in kleinen Details, nur um dann festzustellen, dass das Endprodukt vom Benutzer nicht den eigenen Vorstellungen entsprechend angenommen wird.

Jake Knapp betreut zahlreiche der 150 Startups im Portfolio von Ventures. Aufgrund seiner Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Startups aus dem Ventures-Programm hat er einen Prozess mit „berechenbar guten Ergebnissen“ auf die Beine gestellt: den Design-Sprint.

Warum Design-Sprints?

Die Idee zu den Design-Sprints entstand durch die Erkenntnis, dass Brainstormings zwar oft viele gute Ideen hervorbrachten, aber durch die Gruppendynamik einige Probleme entstanden. Spätestens bei der Entscheidung über „gute“ und „schlechte“ Ideen wurden immer Kompromisse eingegangen, die dazu führten, dass einige gewagte Ideen es nicht in das finale Konzept schafften. Auch stellte Knapp fest, dass viele „brillante“ Ideen nicht aus einer Gruppe heraus kamen sondern von einzelnen Personen, die sich die nötige Zeit nehmen konnten um ihre Idee in Ruhe weiterzuverfolgen.

Auch Zeitdruck spielt laut Knapp eine gewisse Rolle. Ohne feste Deadlines tendiert man dazu, Dinge vor sich herzuschieben. Wenn ein fester Abgabetermin vor der Tür steht, arbeitet man jedoch konzentrierter und zielgerichteter.

Wie funktioniert's?

Product Design Sprint
Die fünf Schritte eines Product-Design-Sprints. (Quelle: Youtube)

Ein Design-Sprint ist ein fünftägiger Prozess mit dem Ziel, ein Produkt oder die Weiterentwicklung eines Produktes in kürzester Zeit, unter Zuhilfenahme von Team- und User-Input zu realisieren. Hierbei liegt der Fokus auf der Herausarbeitung eines visuellen Konzeptes für die Benutzerführung.

Der Sprint unterteilt sich in fünf Schritte, die in den fünf Tagen des Design-Sprints durchgeführt werden.

In einem Video fasst Jake Knapp den Vorgang kurz zusammen:

Der Ablauf eines Design-Sprints

Tag 1: Verstehen

Am ersten Tag gilt es, das Problem beziehungsweise die Aufgabenstellung für alle Beteiligten möglichst klar aufzuzeigen. Jeder Beteiligte muss das Geschäftsmodell des Unternehmens verstehen um für die nächsten Schritte gerüstet zu sein. Entwicklungen aus der Vergangenheit werden zur Sprache gebracht und analysiert, welche Neuerungen in letzter Zeit positive und welche negative Entwicklungen mit sich brachten. Man schaut sich Unternehmen mit ähnlichen Produkten an, die Lösungen für das vorab definierte Ziel anbieten, um mögliche Anknüpfungspunkte zu finden.

Tag 2: Lösungsansätze finden

Der zweite Tag wird der Findung von Lösungen gewidmet. Dabei gilt es viele verschiedene Ansätze für die Lösung der am ersten Tag festgestellten Probleme zu finden. In dieser Phase kann jeder seine Ideen zu Papier bringen. Anders als beim Brainstorming arbeitet man hier ungestört und muss seine Ideen nicht zunächst in einer Gruppe durchsetzen. Der Prozess beschränkt sich nicht auf Designer: Jeder vom Designer bis zum CEO soll seinen Input beisteuern können.

Tag 3: Entscheiden

Am dritten Tag müssen die besten Ideen ermittelt und eine User-Story herausgearbeitet werden. Hierfür beschreibt Knapp einen Auswahlprozess mit Hilfe von Stickern. Jeder kann mit einem Sticker auf den Entwürfen der Kollegen gute Ideen markieren. Durch die so entstehenden „Heatmaps“ kristallisieren sich schnell die besten Ideen heraus. Diese können dann im Team kombiniert und zu ersten und einer User-Story verarbeitet werden.

Tag 4: Prototypen

Am vierten Tag entstehen die Prototypen des Produktes, die später Benutzern vorgeführt werden können. Die Prototypen müssen für Externe benutzbar sein und sich halbwegs echt anfühlen, um später ein möglichst realistisches Feedback erhalten zu können. In seinem Blogbeitrag empfiehlt Knapp hierfür Keynote.

Tag 5: Überprüfen

Am fünften Tag wird der Prototyp Testern vorgeführt um herauszufinden, welche der Ideen tatsächlich funktionieren und welche nicht. Hierfür werden die am vierten Tag entwickelten Prototypen „echten“ Benutzern vorgelegt. Also Menschen außerhalb des Unternehmens, die im besten Fall bisher keine Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt sammeln konnten.

Durch gezielte Fragestellung und das User-Feedback können so Ideen bestätigt oder verbesserungswürdige Punkte im Konzept aufgedeckt werden.

Fazit

Design-Sprints vereinen Zeitdruck, Teamarbeit und User-Feedback, lassen aber durch das Wegfallen des klassischen Brainstormings bei der Ideen-Entwicklung auch Platz für individuelle Herangehensweisen. Somit ist das fünftägige Design-Sprint-Konzept eine gute Möglichkeit, um in kleinen Gruppen schnelle und messbare Ergebnisse zu erzielen.

Detaillierte Beschreibungen zu jedem einzelnen Tag des Design-Sprints gibt es auf dem Google-Ventures-Blog.

Was denkst du über das Design-Sprint-Konzept? Welche Techniken funktionieren in deinem Team am besten? Sag’s uns in einem Kommentar.

via www.fastcodesign.com

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Ilja Zaglov
Googles nächster Milliarden-Coup: YouTube übernimmt Streaming-Dienst Twitch [Update] http://t3n.de/news/youtube-twitch-545747/ 2014-07-25T08:15:52Z
Die Google-Tochter YouTube ist offenbar dabei, sich die populäre Videospiel-Streaming-Plattform Twitch einzuverleiben. Als Kaufpreis stehen eine Milliarde US-Dollar im Raum. Das könnte sich …

Die Google-Tochter YouTube ist offenbar dabei, sich die populäre Videospiel-Streaming-Plattform Twitch einzuverleiben. Als Kaufpreis stehen eine Milliarde US-Dollar im Raum. Das könnte sich langfristig lohnen.

Update vom 25. Juli 2014: Dem Vernehmen nach ist der Deal jetzt in trockenen Tüchern: So habe sich Google um seine YouTube-Tochter auf ein Übernahmeangebot von Twitch verständigt, die Verträge seien bereits unterschrieben, berichtet unter anderem das US-Portal VentureBeat. Google zahlt demzufolge rund eine Milliarde US-Dollar für den auf Videospiele ausgelegten Streaming-Dienst. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab.

Twitch: YouTube liebäugelt mit Livestreaming-Dienst für Computerspiele

Auf dem Papier wäre es nur ein weiterer Milliarden-Posten für Googles Buchhalter, für die angeschlossene YouTube-Tochter aber könnte dieser Deal wegweisende Wirkung haben. Wie das US-Magazin Variety unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personenkreise berichtet, plant YouTube die Übernahme des populären Videospiel-Streaming-Dienstes Twitch. Demzufolge steht ein Kaufpreis von rund einer Milliarde US-Dollar im Raum.

Angeblich ist YouTube die Übernahme von Twitch rund eine Milliarde US-Dollar wert. (Logo: Twitch)
Angeblich ist YouTube die Übernahme von Twitch rund eine Milliarde US-Dollar wert. (Logo: Twitch)

Mit dem in San Francisco ansässigen Dienst können Nutzer Live-Mitschnitte von Computerspielen hochladen und kostenlos über Konsolen wie zum Beispiel die Xbox oder Playstation 4 streamen. Twitch wird nach Angaben des gleichnamigen Unternehmens von derzeit 45 Millionen Menschen genutzt, wovon ein fester Grundstamm von mehr als eine Million jeden Monat mindestens ein Video beisteuert. Das Startup wurde 2011 von Justin Kan und Emmett Shear gegründet, beide sind auch Ziehväter der Livestreaming-Plattform Justin.tv. Twitch konnte bisher etwa 35 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln.

YouTube hat Nachholbedarf im Livestreaming-Segment

Zwar befinden sich die Übernahmegespräche nach neuen Informationen des Wall Street Journals noch „in einem frühen Stadium“, für YouTube – das 2006 seinerseits für 1,6 Milliarden US-Dollar von Google übernommen wurde – hätte der Twitch-Deal allerdings wegweisende Signalwirkung.

Mit mehr als einer Milliarde Nutzern und über sechs Milliarden Videostunden im Monat ist YouTube unangefochtener Marktführer unter den Video-Plattformen im Netz. Bricht man das Angebot jedoch auf das Live-Streaming herunter, lassen sich die Inhalte im Vergleich zu anderen Plattformen wie Justin.tv oder Ustream fast schon an einer Hand abzählen. Mit dem Twitch-Deal würde sich das schlagartig ändern.

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Daniel Hüfner
Auf der Suche nach dem perfekten Menschen: Google sammelt Gesundheitsdaten http://t3n.de/news/suche-perfekten-menschen-google-559355/ 2014-07-25T05:07:59Z
Google analysiert für ein neues Experiment die medizinischen Daten von 175 Menschen. Aus den Erkenntnissen will das Projekt erfahren, wie perfekte Gesundheit aussieht.

analysiert für ein neues Experiment die medizinischen Daten von 175 Menschen. Aus den Erkenntnissen will das Projekt erfahren, wie perfekte Gesundheit aussieht.

Google X engagiert Gesundheitsexperten

„Baseline“ heißt eine neue Studie von Google, die kein geringeres Ziel hat als den perfekten Menschen darzustellen. Angesiedelt in der Experimentier-Abteilung „Google X“ leitet der Molekularbiologe Andrew Conrad das Projekt. Bis zu 100 Experten hat er seit März 2013 für die Forschungseinrichtung rekrutiert. Für die Untersuchung sammelt der Suchmaschinen-Konzern genetische und medizinische Daten von 175 Personen.

Aus den Erkenntnissen von „Baseline“ wollen die Forscher die Komponenten für ganzheitliche Gesundheit finden. Die Informationen sollen langfristig dazu dienen, Krankheiten früh zu erkennen, vorzubeugen oder effektiv zu behandeln. Bei dem Vorhaben erhält Google Unterstützung einer externen Klinik.

Smarte Kontaktlinse: So will Google Diabetikern in Zukunft helfen. (Foto: Google)
Google stattet die Teilnehmer mit seiner smarten Kontaktlinse aus. (Foto: Google)

Tausende Studienteilnehmer gesucht

Die 175 Personen haben sich diesen Sommer für die Teilnahme an der Suche registriert. Der Plan sieht vor, dass in den nächsten Jahren tausende Menschen ihre Gesundheit regelmäßig für „Baseline“ untersuchen lassen. Die Forscher wollen dabei nicht nur das Erbgut, sondern auch Nahrungsaufnahme und Reaktionen auf Stress analysieren. Die Testpersonen sollen außerdem mit Googles smarter Kontaktlinse, die Blutzucker-Werte misst, ausgestattet werden.

Initiator Google betont, dass die Gesundheitsdaten von „Baseline“ nicht an Externe wie Versicherungsunternehmen weitergegeben werden. Die Daten werden laut dem Projektleiter anonym gespeichert. Als Kontrollinstanz holt sich der Konzern einen wissenschaftlichen Beirat der Universitäten Duke und Stanford. Diese sollen überprüfen, dass die Daten nicht missbraucht werden.

via online.wsj.com

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Elisabeth Oberndorfer
Schnäppchenjäger aufgepasst: Google bietet viele Android-Apps günstiger an http://t3n.de/news/google-play-store-summer-sale-559296/ 2014-07-24T14:14:16Z
Es scheint, als stünde der „Summer Sale“ in Googles Play-Store bevor. Schon jetzt sind dutzende Apps und Games zu einem vergünstigten Preis erhältlich. Welche das sind, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Es scheint, als stünde der „Summer Sale“ in Googles Play-Store bevor. Schon jetzt sind dutzende und Games zu einem vergünstigten Preis erhältlich. Welche das sind, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Sommerschlussverkauf im Play-Store? Diese Apps bietet Google derzeit günstiger an

Android-Nutzer können sich freuen. Derzeit werden viele Apps in Googles Play-Store zu einem vergünstigten Preis angeboten. Zwar gibt es noch keine offizielle Landingpage für das Angebot, die Anbieter der Apps werben in der Beschreibung aber bereits mit dem „Summer Sale“. Auch die Preise wurden augenscheinlich bereits angepasst und liegen oft 50 Prozent unter dem regulären Preis.

Es scheint auch eine ganze Reihe Freemium-Games zu geben, bei denen In-App-Einkäufe derzeit zu einem reduzierten Preis durchgeführt werden können. Wir haben sie aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht mit in unsere Aufstellung einbezogen. Im Folgenden findet ihr eine Liste der reduzierten Apps und Games.

„Summer Sale“ im Play-Store: Bei diesen Android-Apps könnt ihr derzeit sparen

Summer-Sale im Play-Store: Derzeit bietet Google viele Apps zu einem reduzierten Preis an. (Screenshot: Play-Store)
Summer-Sale im Play-Store: Derzeit bietet Google viele Apps zu einem reduzierten Preis an. (Screenshot: Play-Store)

Beautiful Widgets Pro Beautiful Widgets Pro @ Google Play
Preis: 0,83 €
Galaxy Pack Galaxy Pack @ Google Play
Preis: 0,89 €
Asteroids Pack Asteroids Pack @ Google Play
Preis: 0,89 €
Bright Weather Bright Weather @ Google Play
Preis: Kostenlos
WeatherPro HD for Tablet WeatherPro HD for Tablet @ Google Play
Preis: 0,99 €
WeatherPro WeatherPro @ Google Play
Preis: 0,99 €
AlertsPro - Unwetterzentrale AlertsPro - Unwetterzentrale @ Google Play
Preis: 0,99 €
MeteoEarth MeteoEarth @ Google Play
Preis: 0,99 €
Runtastic Heart Rate PRO Runtastic Heart Rate PRO @ Google Play
Preis: 0,99 €
Runtastic Mountain Bike PRO Runtastic Mountain Bike PRO @ Google Play
Preis: 1,99 €
Runtastic Push-Ups PRO Runtastic Push-Ups PRO @ Google Play
Preis: 0,99 €
Runtastic Sit-Ups PRO Runtastic Sit-Ups PRO @ Google Play
Preis: 1,19 €
Touchless Notifications Pro Touchless Notifications Pro @ Google Play
Preis: 1,49 €

„Summer Sale“ im Play-Store: Bei diesen Android-Games könnt ihr derzeit sparen

Summer-Sale: Auch Android-Games gibt es teilweise zu einem günstigen Preis in Googles Play-Store. (Screenshot: Play-Store)
Summer-Sale: Auch Android-Games gibt es teilweise zu einem günstigen Preis in Googles Play-Store. (Screenshot: Play-Store)

Reaper Reaper @ Google Play
Preis: Kostenlos
Zombies, Run! Zombies, Run! @ Google Play
Preis: 1,79 €
Iron Force Iron Force @ Google Play
Preis: Kostenlos
Sprinkle Islands Sprinkle Islands @ Google Play
Preis: 0,91 €
Little Big Adventure Little Big Adventure @ Google Play
Preis: 1,45 €
FINAL FANTASY III FINAL FANTASY III @ Google Play
Preis: 6,49 €
FINAL FANTASY IV FINAL FANTASY IV @ Google Play
Preis: 7,00 €
Dead Space™ Dead Space™ @ Google Play
Preis: 1,79 €
Guns'n'Glory WW2 Premium Guns'n'Glory WW2 Premium @ Google Play
Preis: 0,99 €
MONOPOLY Millionär MONOPOLY Millionär @ Google Play
Preis: 0,50 €
NBA JAM by EA SPORTS™ NBA JAM by EA SPORTS™ @ Google Play
Preis: 0,89 €
Temple Run: Oz Temple Run: Oz @ Google Play
Preis: 0,75 €
Terraria. Terraria. @ Google Play
Preis: 1,48 €
Worms 3 Worms 3 @ Google Play
Preis: 1,99 €
Superfrog HD Superfrog HD @ Google Play
Preis: 0,79 €

Wir dürfen gespannt sein, ob bald eine entsprechende Übersichtsseite für den ¡Summer Sale“ einrichtet und welche Apps und Games sich dort noch finden lassen. Wer sich für weitere Schnäppchen interessiert, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Die 20 besten Quellen für kostenlose Android-Apps“ werfen.

Haben wir eine App oder ein Spiel übersehen? Dann teilt es uns in den Kommentaren mit.

via www.androidnext.de

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Kim Rixecker
eBay greift Amazon Fire Phone an: Redlaser, die Shopping-App für Google Glass http://t3n.de/news/ebay-redlaser-google-glass-559179/ 2014-07-24T11:30:44Z
Die Shopping-App RedLaser ist eBays erster Schritt zum Glass-Commerce: Eine Preisvergleichs-App, die Nutzer on- und offline schnell zum gesuchten Produkt führen soll. Wir stellen euch die App und …

Die Shopping-App RedLaser ist eBays erster Schritt zum Glass-Commerce: Eine Preisvergleichs-App, die Nutzer on- und offline schnell zum gesuchten Produkt führen soll. Wir stellen euch die App und die Hintergründe zum „Zero-Effort-Commerce“ vor.

RedLaser ist eine Produktsuchmaschine im App-Format: Barcode scannen und das günstigste Produkt anzeigen lassen. Jetzt launcht eBay RedLaser auch für Google Glass. Damit greift eBay eine Entwicklung auf, die Amazon schon mit dem Fire Phone und seinem Feature „Firefly“ voranzutreiben versucht: „Zero-Effort-Commerce“. Je weniger Aufwand der Kunde betreiben muss, um so höher ist die Chance, dass ein Einkauf stattfindet – so die Idee hinter dem Begriff.

(Quelle: google.com/glass)
Google Glass: Noch befindet sich Verbindung zwischen E-Commerce und Wearables in der Entwicklungsphase. (Quelle: google.com/glass)

Redlaser für Google Glass

RedLaser geht bisher mit iOS- und Android-Geräten auf die Suche nach den günstigsten Preisen für ein gesuchtes Produkt. Da RedLaser eine Entwicklung von eBay ist, spuckt die App nach dem Scan eines Barcodes unter anderem auch ein Suchergebnis für ein eBay-Angebot aus – aber nicht hauptsächlich, sondern nur als eines von vielen.

Neben den Angeboten aus diversen Onlineshops zeigt RedLaser auch Angebote lokaler Händler aus der näheren Umgebung an. Kaufen oder bezahlen ist mit RedLaser nicht möglich, die App leitet nur auf das entsprechende Angebot weiter.

(Screenshot: Redlaser)
Screenshots aus der Google-Glass-App RedLaser: Auswahl eines Produkts und Navigation zu einem lokalen Händler.(Screenshot: Redlaser)

Die Funktionen der Smartphone-App sind für die Glass-App übernommen und angepasst worden. Per Sprachsteuerung oder Barcode-Scan geht es zum gewünschten Produkt:

  • „OK, Glass. Find a product“ sucht anhand einer Spracheingabe nach einem Produkt.
  • „OK, Glass. Scan a barcode“ sucht anhand des Barcodes nach einem Produkt.

Lokale und Online-Suchergebnisse werden zuerst parallel dargestellt, dann kann der Nutzer entscheiden, ob er lieber beim lokalen Händler einkaufen geht – oder seine neuen Kopfhörer doch online bestellt. Entscheidet sich der Nutzer für einen lokalen Einkauf, führt RedLaser ihn direkt zum Händler. Entscheidet sich der Nutzer für gar kein Angebot, lassen sich zumindest noch ähnliche Produkte anzeigen.

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RedLaser: Die Produktsuche anhand eines Barcodes. (Screenshot: RedLaser)

Zukunftsaussichten für RedLaser

Monetarisierung ist für die Glass-Commerce-App Redlaser noch keine in Sicht – weder Payment-Option noch ein direkter Kaufen-Button sind vorhanden. Bisher wirkt RedLaser noch wie ein Experiment, das eher dazu dient, Erfahrungen mit dem Nutzerverhalten zu machen, als tatsächlich Erträge abzuwerfen. TechCrunch verweist allerdings auf bestehende eBay-RedLaser-Kooperationen – die laut ungenannter Quellen von der Smartphone-App auch auf die Glass-App erweitert werden sollen. Als Beispiel nennt das Magazin eine Kooperation mit der Elektronik-Kette BestBuy.

Im Gespräch mit TechCrunch verrät eBays Vice-President Steve Yankovich, dass Payment einer der möglichen nächsten Schritte sein könnte. Zusätzlich hat eBay ein Auge auf das Thema Bilderkennungstechnik geworfen, im Moment sei aber noch nicht die nötige technische Grundlage dafür da – die Kameraqualität stehe als Hindernis noch im Weg.

Eine unmittelbare Monetarisierung ist auch angesichts der geringen Verbreitung von Google Glass noch eher unrealistisch, es ist also verständlich, dass eBay erst mal mit den technischen Möglichkeiten experimentiert, bevor sich das Unternehmen den noch in der Ferne liegenden Monetarisierungsmodellen widmet.

Was steckt hinter Zero-Effort-Commerce?

Hauptsächlich geht es hier um das Lieblingskind des E-Commerce: die Konversionsrate. Soundsoviele Menschen interessieren sich für ein Produkt, aber nur ein bestimmter Prozentsatz kauft es. Diesen Prozentsatz zu optimieren, ist die erfolgversprechendste und schnellste Methode zur Umsatzsteigerung. Bei der Optimierung der Konversionsrate geht es vereinfacht ausgedrückt darum, Barrieren abzubauen, die als Hindernis vor einem Kauf stehen.

Im Falle der Glass-App RedLaser geht eBay wohl davon aus, dass der Aufwand für den potentiellen Einkauf schon beim Herausziehen des Smartphones aus der Hosentasche beginnt. Die Nutzung der Brille mit einem Sprachkommando soll also weniger Aufwand bedeuten und sich nahtloser in den Alltag integrieren. Was wiederum in einem Impulskauf enden kann – beziehungsweise enden soll.

Amazon hat kürzlich mit dem Fire Phone und der integrierten Produktsuchfunktion „Firefly“ ein ausgereiftes Instrument für einen Impulskauf vorgestellt. Die Bilderkennungstechnik der Produktsuche ist auch ein gewaltiger Schritt zum Zero-Effort-Commerce, wie ich erst kürzlich in meinem Kommentar „Das Amazon Fire Phone ist kein Smartphone, sondern ein Onlineshop für die Hosentasche“ festgestellt habe.

Zero-Effort-Commerce ist der Traum eines jeden Vermarkters oder Händlers: ein Impulskauf, dem keinerlei Aufwand im Wege steht.

„Ok, Glass! Beam me to Karstadt.“

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Jochen G. Fuchs
Content-Monetarisierung mit Runashop: Konversionswunder oder Affiliate-Schleuder? http://t3n.de/news/runashop-558901/ 2014-07-23T09:45:34Z
Blogger und Betreiber redaktioneller Webseiten stehen angesichts sinkender Werbeerlöse vor der Frage: Wie kann ich meinen Content und den damit verbundenen Traffic auch ohne Google AdSense …

Blogger und Betreiber redaktioneller Webseiten stehen angesichts sinkender Werbeerlöse vor der Frage: Wie kann ich meinen Content und den damit verbundenen Traffic auch ohne monetarisieren? Runashop bietet eine speziell für native Werbeformate ausgelegte API an, die auf das Potenzial von E-Commerce-Produkten als neue Umsatzquelle setzt.

Die Fakten, die das Berliner Startup Runashop für sein Produkt ausweist, fallen zunächst einmal auf: Runashop hat beim Umsatz innerhalb der vergangenen drei Jahre um 8.000 Prozent zugelegt, in 19 Länder expandiert und im April auch einen Preis als eines der am schnellsten wachsenden Startups in Europa erhalten.

Runashop monetarisiert Content mit E-Commerce

Runashop monetarisiert Webseiten von Publishern und macht sich dafür das Potenzial von E-Commerce zu Nutze. (Logo: Runashop)
Runashop monetarisiert Webseiten von Publishern und macht sich dafür das Potenzial von E-Commerce zu Nutze. (Logo: Runashop)

Hinter der Entwicklung steht kein erfolgreicher Onlineshop, sondern ein Angebot für die schon länger über Probleme klagenden Betreiber von Blogs und redaktionellen Webseiten. „Wir bieten digitalen Publishern die Möglichkeit, ihre Inhalte und ihre Reichweite mit E-Commerce zu monetarisieren“, sagt Friedrich Neuman. „Das gelingt uns durch das intuitive Integrieren nativer Werbeformate in bestehenden Content.“ Die Vision dahinter sei es, Shops und Online-Käufer gezielt entlang ihrer persönlichen Interessen zusammenzubringen, so Neumann, der Runashop mit Kompagnon Marius Schulze gegründet hat.

Publisher, Online-Käufer, Shops – alle sollen gewinnen

Mit einem Team aus rund 20 Mitarbeitern arbeitet Runashop daran, diese Kluft mit einer datengetriebenen Optimierung zu verringern. Ähnlich wie die Konkurrenz um Skimlinks oder Viglinks, sollen Shops so von einer erhöhten Konversionsrate, Publisher und Content-Anbieter von höherwertigeren Einnahmen und Konsumenten von passgenaueren Angeboten profitieren.

„Online-Käufer erhalten das gesuchte Produkt, Shops neue Kunden, Publisher eine Provision.“

In einem Beispiel verdeutlicht, könnte ein solches Szenario wie folgt aussehen: Ein reichweitenstarker Wohn-Blog nutzt Runashop, um seinen generierten Traffic in einem Artikel über Google AdSense hinaus mit E-Commerce zu monetarisieren. Mit der von Runashop entwickelten API steuert der Blogbetreiber also etwa gezielt native Anzeigen zu in Onlineshops erhältlichen Sitzsäcken aus. Leser beziehungsweise suchende Onlinekäufer werden über den Content als Brückenbauer mit den Partnershops von Runashop zusammengeführt.

So wie in diesem Beispiel könnte eine von Runashop ausgespielte native Werbeanzeige auf einer Webseite aussehen. (Screenshot: Runashop)
So wie in diesem Beispiel könnte eine von Runashop ausgespielte native Werbeanzeige auf einer Webseite aussehen. (Screenshot: Runashop)

Ziel dieser datengetriebenen Optimierung sei es auch, der von vielen Konsumenten immer wieder bemängelten, unzureichenden Passgenauigkeit ausgespielter Werbeanzeigen zu begegnen. „Im Prinzip geht es darum, aus dem User-Conversion-Funnel Produktbeziehungen und Vorlieben des Kunden besser zu verstehen, um zum richtigen Content, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt empfehlen zu können“, sagt Neuman. Der Algorithmus stützt sich unter anderem auf im Content enthaltene Keywords sowie einzelne Nutzerdaten. Idealerweise erhalten Konsumenten also das gesuchte Produkt, Online-Shops einen neuen Kunden und Publisher eine Provision.

Wie weit darf Native-Advertising gehen?

Runashop selbst verdient je nach Vereinbarung mit dem Händler (im Sortiment sind unter anderem eBay, Amazon, billiger.de oder Kelkoo) pro Klick oder Bestellung. Teilnehmende Publisher werden mit 70 Prozent am generierten Umsatz beteiligt, vergütet wird auf Cost-Per-Click-Basis, wie man angibt.

Fraglich dürfte indes sein, ob Publisher diesen potenziell vielversprechenden Umsatzkanal auch nutzen werden. Bekanntermaßen sind bei Lesern von Blogs und redaktionell betriebenen Webseiten neben allumfassenden Bezahlschranken auch die den Lesefluss störenden Anzeigen umstritten. Neuman macht Publishern deshalb schon jetzt einen offeneren Zugang zu seiner API schmackhaft: „Dadurch werden Publisher den eingebundenen Commerce eigenständig an den Look-and-Feel ihrer Webseite anpassen können.“ Er verspricht, dass Faktoren wie SEO entsprechend optimiert, die Benutzerfreundlichkeit erhöht und die Verweildauer auf einer Webseite gesteigert werden kann.

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Daniel Hüfner
Google Drive, dein Freund und Verleger: Wie Liberio das E-Book vereinfacht http://t3n.de/news/liberio-google-drive-558587/ 2014-07-22T15:06:22Z
Das Berliner Startup Liberio schickt sich an, die Erstellung und Veröffentlichung von E-Books im Selbstverlag zu vereinfachen. Helfen soll dabei in erster Linie Google Drive als zentrale …

Das Berliner Startup Liberio schickt sich an, die Erstellung und Veröffentlichung von E-Books im Selbstverlag zu vereinfachen. Helfen soll dabei in erster Linie als zentrale Schnittstelle – für die Zukunft haben die Macher auch Features für Profi-Autoren in der Hinterhand.

Liberio erstellt E-Books direkt aus Google Drive

Die Landingpage hatte schon verraten, wohin die Reise von Liberio einmal gehen soll: „Make eBooks. Really Simple. Right from Google Drive“, war über die letzten Monate hinweg auf der Webseite des Berliner Projekts zu lesen. Mehr als die eigene E-Mail-Adresse konnten Besucher bisher nicht hinterlassen, doch von heute an ändert sich das. Liberio – und damit eine neue wie einfache Art, E-Books zu erstellen, gestalten und publizieren – geht offiziell an den Start.

Liberio setzt auf in Google Drive beziehungsweise Docs abgelegte Dokumente, um aus ihnen vollwertige und publizierfähige E-Books zu generieren. (Screenshot: Liberio)
Liberio setzt auf in Google Drive beziehungsweise Docs abgelegte Dokumente, um aus ihnen vollwertige und publizierfähige E-Books zu generieren. (Screenshot: Liberio)

Liberio ist eine Plattform für die einfache Erstellung und Veröffentlichung von E-Books, ähnlich wie beispielsweise LeanPub oder Inkling. Die Besonderheit liegt in der Art der Umsetzung, da Liberio auf Google Drive als zentrale Schnittstelle setzt. Jedes textbasierte und nutzerseitig in Google Docs abgelegte Dokument, so die Idee, wird also automatisch in ein vollwertiges E-Book umgewandelt.

Liberio verspricht Self-Publishing ohne Kopfschmerzen

„Mit Liberio lassen sich E-Books in Minuten erstellen, gestalten und veröffentlichten.“

Bisher müssen Autoren, Journalisten und Hobbyschreiber oft einige Hindernisse überwinden, wenn sie den Weg in den digitalen Selbstverlag gehen wollen: Fehlende Kompatibilität der Dokumente, komplizierte Zusatzsoftware oder unschöne Formatierungsfehler bei der ePub-Konvertierung. „Mit der offenen und kostenlosen Plattform von Liberio fallen diese Hürden weg und ein E-Book kann innerhalb weniger Minuten erstellt werden“, erklärt Cat Noone, die das Projekt zusammen mit Mitbegründer Nikolas Zimmer auf die Beine gestellt hat. Beide versprechen einen nahtlosen Import bestehender Inhalte, Schriften und Bilder aus der Google-Cloud.

So funktioniert die neue Plattform aus Berlin

Und so funktioniert die Plattform: Der Nutzer importiert das gewünschte Dokument zunächst aus Google Drive (oder wahlweise von der eigenen Festplatte) und legt dabei unter anderem Exposé, Inhaltsverzeichnis, Seitenumbrüche, Sprache, Lizenz und Cover fest. Über den Button „Erstellen“ wird das Dokument anschließend in ein E-Book im ePub-Format umgewandelt und auf einer eigenen Autorenseite präsentiert. Der funktionelle Pfad von Liberio endet jedoch nicht bei der Konvertierung. Nutzer bekommen nach dem Import ihres E-Books auch die Möglichkeit, den fertigen Buchtitel im digitalen Selbstverlag zu veröffentlichen.

Angebunden sind derzeit die Stores von Amazon Kindle, Apple iBooks und Google Play Books. In der kostenlosen Version von Liberio ist eine Veröffentlichung jedoch vorerst ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken möglich. Entsprechend lassen sich E-Books nur auf dem eigenen Smartphone, Tablet und E-Book-Reader lesen beziehungsweise optional per E-Mail an Freunde und Bekannte verschicken. Damit das eigene E-Book zum Beispiel auf dem Kindle gelesen werden kann, muss das Gerät zunächst über Liberio registriert werden.

Bald auch Premium-Features für kommerzielle Autoren

„Liberio plant eine Funktion zum Kauf einer ISBN.“

Allerdings hat Liberio schon Features rund um das kommerzielle Self-Publishing in Planung. „Wir wollen langfristig zum One-Stop-Shop für Autoren werden", so Noone. Entsprechend kündigt sie gemeinsam mit Zimmer kostenpflichtige Premium-Features an, die das Projekt langfristig auch monetarisieren sollen. Darunter fallen zum Beispiel ein potenterer Gestaltungseditor und ein erweitertes, als digitales Schaufenster dienendes Autorenprofil. Professionelle Schreiber dürften sich vor allem für den In-App-basierten Kauf einer Internationalen Standard Buchnummer (ISBN) interessieren. Eine Funktion, die Liberio nach eigener Aussage schon in den nächsten Wochen nachreichen will.

Schon bald soll auch die kommerzielle Veröffentlichung von E-Books über Liberio möglich sein. Dazu sieht man unter anderem einen In-App-Kauf einer ISBN vor. (Screenshot: Liberio)
Schon bald soll auch die kommerzielle Veröffentlichung von E-Books über Liberio möglich sein. Dazu sieht man unter anderem einen In-App-Kauf einer ISBN vor. (Screenshot: Liberio)

Fragt man Liberio nach der weiteren Zukunft der Plattform, scheint man sich jedoch auch dem Bildungssektor verschreiben zu wollen. So habe man in den letzten Monaten ein starkes Interesse seitens Lehrkräften und Studenten beobachten können, die Liberio beispielsweise für die Erstellung von E-Books mit Lehrinhalten genutzt haben. „Darum wollen wir Liberio in Zusammenarbeit mit Lehrkräften auch im Klassenzimmer etablieren“, so Noone. Derzeit befindet sich Liberio nach eigener Aussage bereits in Gesprächen mit Investoren.

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Daniel Hüfner
Social-Media-Management mit JustGo: Das kann das schicke Tool aus England http://t3n.de/news/social-media-management-justgo-558722/ 2014-07-22T12:07:37Z
JustGo ist ein schickes Werkzeug für Socia-Media-Manager, das sich neben Facebook und Twitter auch auf YouTube, Instagram, Soundcloud und Mixcloud versteht und so besonders für Labels und Musiker …

JustGo ist ein schickes Werkzeug für Socia-Media-Manager, das sich neben und auch auf , , und Mixcloud versteht und so besonders für Labels und Musiker interessant ist. Zusätzlich zum Web-Interface gibt es auch Apps für iOS und Android.

JustGo: Ein Social-Media-Management-Tool mit Unterstützung für Soundcloud, Mixcloud und YouTube. (Bild: JustGo)
JustGo: Ein Social-Media-Management-Tool mit Unterstützung für Soundcloud, Mixcloud und YouTube. (Bild: JustGo)

JustGo: Das perfekte Social-Media-Management-Tool für Musiker und Labels?

JustGo ist ein Werkzeug für das Social-Media-Management und bietet primär zwei Funktionen: Zum einen lassen sich Beiträge für verschiedene soziale Netzwerke verfassen und im Voraus planen. Zum anderen bietet das Werkzeug übersichtliche Statistiken über die Fan- beziehungsweise Follower-Entwicklung sowie für das Engagement mit einzelnen Beiträgen an. Dadurch unterscheidet sich das Tool kaum von Platzhirschen wie Buffer. Spannend ist allerdings, welche Netzwerke JustGo unterstützt.

Die Anzahl „herkömmlicher“ sozialer Netzwerke ist mit Facebook und Twitter recht bescheiden. Seinen wahren Trumpf spielt JustGo bei der Unterstützung sozialer Musiknetzwerke wie Soundcloud und Mixcloud aus. Damit können Musiker oder Labels ihre Songs im MP3-Format über das Tool hochladen und zu einem selbstgewählten Zeitpunkt automatisch auf den Plattformen einstellen. Außerdem können Songs so auch gleich als YouTube- oder Instagram-Video veröffentlicht werden.

JustGo bietet auch Apps für iPhones und Android-Smartphones an. (Foto: JustGo)
JustGo bietet auch Apps für iPhones und Android-Smartphones an. (Foto: JustGo)

JustGo: Insights für alle unterstützen Plattformen

Wie Buffer oder ähnliche Tools zeigt auch JustGo Statistiken zur Anzahl von Fans und Followern auf den verschiedenen unterstützten Plattformen an. Auch Engagement-Statistiken für einzelne Beiträge zeigt JustGo an. Wer den kostenlose Account des Anbieters nutzt, bekommt diese Informationen allerdings nur für Inhalte angezeigt, die auch über JustGo geteilt wurden. Wer diese Angaben zu allen geteilten Inhalten wünscht, der muss sich mindestens den Bronze-Account für 4,17 US-Dollar im Monat leisten.

Auch die Anzahl der unterstützten Accounts ist je nach Paket beschränkt. Ab einem Silber-Account lassen sich zehn Profile mit JustGo managen. Außerdem lassen sich dann auch die Statistiken als CSV-Datei herunterladen. Die teuerste Variante ist das Gold-Paket, mit dem sich 20 Profile managen lassen. Neben dem übersichtlichen Web-Interface bietet JustGo auch Apps für iOS und Android an, um auch unterwegs die Kanäle mit Inhalten zu bestücken und aktuelle Statistiken einzusehen.

JustGo for Twitter & Facebook JustGo for Twitter & Facebook @ App Store
Preis: Kostenlos

JustGo for Twitter & Facebook JustGo for Twitter & Facebook @ Google Play
Preis: Kostenlos
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Kim Rixecker
Warum Google im Handumdrehen eine Billion Dollar wert sein könnte http://t3n.de/news/google-handumdrehen-billion-558166/ 2014-07-18T14:02:13Z
Google ist schon heute extrem erfolgreich. Doch aus Online-Marketing-Sicht schöpft das Unternehmen sein Potenzial noch nicht mal annähernd aus. Mit der Nutzung von bestehenden Daten aus der …

ist schon heute extrem erfolgreich. Doch aus Online-Marketing-Sicht schöpft das Unternehmen sein Potenzial noch nicht mal annähernd aus. Mit der Nutzung von bestehenden Daten aus der Vielzahl seiner Produkte kann Google die Marketing-Welt morgen revolutionieren und dabei seinen Firmenwert um ein Vielfaches steigern. Ein Gastbeitrag von Marius Luther.

Online-Unternehmen akquirieren sehenden Auges 95 Prozent wertlose Besucher

Wer an Marketing denkt, der denkt an die Erstellung von Plakaten und lauten Fernsehspots, die möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen sollen. Der CEO von Google, Larry Page, beschrieb diese Art von Marketing einmal als „Fähigkeit, zu lügen“. Solche Beschreibungen treffen jedoch eher auf veraltete Formen des „Brand-Marketings“ zu. Heute tritt an deren Stelle immer mehr die Kundengewinnung: eine Wissenschaft (im Gegensatz zu der „Kunst“), Kunden zu einem niedrigeren Preis zu gewinnen, als ihr Kundenwert für das Unternehmen beträgt (niedrigere „Customer-Acquisition-Costs“ als „Customer-Lifetime-Value“). Das ist der Status Quo im , sei es im E-Commerce oder bei Abo-Services.

Ein einfaches Beispiel: Ein Online-Service (wie etwa die von uns betriebene Gehirntrainingsplattform Memorado) gibt 100 Euro aus, um 100 Besucher für seine Website zu generieren (zahlt also damit 1 Euro pro Besucher). Von diesen 100 Besuchern schließen 5 für jeweils 25 Euro ein Abonnement ab. Der Service setzt also 125 Euro um und macht 25 Euro Gewinn, die Kundengewinnungsmaßnahmen haben sich ausgezahlt.

(Grafik: onlinemarketingrockstars.de)
(Grafik: onlinemarketingrockstars.de)

Aber ist das wirklich so? Ist dieses Modell nicht furchtbar ineffizient? 95 Euro wurden für die Gewinnung von 95 Besuchern aufgewendet, die einen Wert von 0 Euro eingebracht haben, während fünf Euro für die Gewinnung von fünf Besuchern ausgegeben worden, die einen Wert von 125 Euro eingebracht haben. Das klingt nicht nach einer ansatzweise effizienten Verteilung von Marketingbudgets. Nichtsdestotrotz – so sah und sieht Marketing in 95 Prozent der Fälle aus. Große Marken wissen oft noch nicht mal, ob es überhaupt kaufende Kunden gibt, die über ihre TV- und Printwerbung gewonnen wurden. Online-Unternehmen akquirieren sehenden Auges 95 Prozent wertlose Besucher.

Dabei müsste das nicht so sein – wenn Unternehmen im Vorhinein wüssten, wer ihr Produkt mit hoher Wahrscheinlichkeit kauft und wer eben nicht. Sie könnten ihre Ausgaben entsprechend anpassen, das Geld für sinnlose Werbung einsparen und ihren Werbedruck bei denjenigen erhöhen, die höchstwahrscheinlich kaufen. Ein einfaches Prinzip – doch bisher kaum verstanden und nicht konsequent umgesetzt.

Ungezielte Werbeansprache mit Bannerwerbung (Screenshot: bild.de)
Ungezielte Werbeansprache mit Bannerwerbung (Screenshot: bild.de)

Momentan geschieht diese Anpassung auf einem relativ oberflächlichen Niveau. Offline-Unternehmen geben mehr Geld in Ländern aus, die eine höhere Kaufkraft besitzen oder allozieren weniger Budget für TV-Kanäle mit überwiegend männlichen Zuschauern, wenn ihr Produkt für Frauen bestimmt ist. Online-Unternehmen geben mehr Geld für Keywords mit einer höheren Marge aus („Hypothek“ statt „T-Shirt“) oder für Werbung auf Webseiten mit einer vermeintlich höheren Kaufkraft der dortigen Besucher („manager-magazin“ statt „bild.de“). Diese Anpassungen stecken jedoch noch am unteren Rand des Möglichen. Wie ist es sonst zu erklären, dass trotz aller Arbeit die durchschnittliche „Conversion-Rate“ (das Verhältnis von Käufern zu allen Besuchern) im Online-Handel zwischen einem und fünf Prozent schwankt und somit 95 Prozent aller akquirierten Besucher immer noch quasi wertlos sind?

Die Lösung? Google

Google ist in der Lage, die Kaufabsicht und die Kaufwahrscheinlichkeit eines jeden Kunden herauszufinden. Google kennt Besucher, die noch nie online eingekauft haben – Geld, das jeder Werbetreibende bedenkenlos einsparen könnte. Google kennt Besucher, bei denen eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie ein hochmargiges Produkt kaufen, die bis jetzt aber noch überhaupt nicht mit Werbung bespielt werden.

Ihnen ist möglicherweise nicht klar, was Google alles weiß. Die Tabelle unten zeigt, wie stark Googles Zugang zu Daten einzelner Nutzer ist, und wie diese verwendet werden können, um über jeden und überall ein detailliertes Profil über seine Kaufabsichten zu erstellen:

(Grafik: onlinemarketingrockstars.de)
(Grafik: onlinemarketingrockstars.de)

Durch die Anhäufung dieser Datenfülle und die Erstellung von Vorhersagen auf statistischer Basis wird Google Ihr Kaufinteresse und Ihre Kaufwahrscheinlichkeit kennen – und noch einiges mehr.

Wie genau also kann Google mit diesen Daten Geld verdienen und seinen Firmenwert auf über eine Billion US-Dollar steigern? Gegenwärtig monetarisiert Google eine Einzelinformation (Suchanfragen), indem es Werbetreibenden ermöglicht, Anzeigen auf der Google-Ergebnissuchseite den Personen zu zeigen, die nach den entsprechenden Marken oder Produkten gesucht haben („Google Adwords“). Dieser einfache Mechanismus sorgte im Jahr 2013 auf Seiten Googles für Werbeeinnahmen in Höhe von ungefähr 37 Milliarden US-Dollar.

Suchergebnisseite für einen kommerziellen Begriff mit Google-Adwords-Anzeigen. (Screenshot: Google)
Suchergebnisseite für einen kommerziellen Begriff mit Google-Adwords-Anzeigen. (Screenshot: Google)

Derzeit werden jedoch weltweit jährlich 200 Milliarden US-Dollar für Fernsehwerbung ausgegeben, 125 Milliarden US-Dollar für Zeitungen und Zeitschriften und 63 Milliarden US-Dollar für Online-Display Werbung. Keiner dieser Marketingkanäle ist wirklich effizient. Google könnte all diese Werbekanäle durch die Verwendung der oben aufgeführten Daten im Handumdrehen revolutionieren.

Verteilung des globalen Marketingbudgets von circa 500 Milliarden US-Dollar. (Quelle: AdAge)
Verteilung des globalen Marketingbudgets von circa 500 Milliarden US-Dollar. (Quelle: AdAge)

Google könnte das einzige Unternehmen weltweit sein, dass die Kaufabsichten und Kaufwahrscheinlichkeiten für jeden und alles kennt, egal ob derjenige sie geäußert hat oder nicht (Fiktives Beispiel: „Anzeigen für Hochzeitskleider bei Android-Telefon 1, das jede Nacht neben Android-Telefon 2 schläft, das auch zufällig in den  letzten zwei Wochen fünfmal bei Tiffany angehalten hat“). Ob erwünscht oder unerwünscht. In jedem Land. Auf jedem Device. Für die überwältigende Mehrheit der Weltbevölkerung.

Google könnte Werbetreibenden dabei helfen, effizienter Kunden zu gewinnen und Werbebotschaften auf einzelne Personen abzustimmen. Dies wäre das Ende des Fernseh- und Display-Marketing, wie wir es heute kennen und könnte Google zum wertvollsten Unternehmen der Welt machen. So bedeutsam und mächtig ist allein der Datenteil.

Es existiert jedoch noch eine weitere Ebene, denn um die Marketingwelt zu dominieren, braucht es zwei Dinge: das Wissen über Kaufabsichten und Kaufwahrscheinlichkeiten (wie zuvor beschrieben), sowie die Gelegenheit, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Larry Page erklärte, seine Vision sei es, „Produkte zu entwickeln, ohne die Menschen nicht leben können“. Welchen besseren Platz gäbe es, um personalisierte Werbung anzuzeigen als irgendwo in der Nähe von „Produkten, ohne die Menschen nicht leben können“?

Die Google-Suche ist ein solches Produkt: Als Google im September 2013 für einige Minuten ausfiel, sank die Besucheranzahl aller Websites um 40 Prozent. Gmail ist letzten Endes auch solch ein Produkt, so wie auch Android-Smartphones und YouTube. Google Glass könnte ein solches Produkt werden, wie auch selbstfahrende Autos und digitale Thermostate.

Daten und Reichweite

Es gibt kaum eine Akquisition oder ein Produkt von Google, die nicht eine dieser beiden Ebenen umfasst hätten: Daten und Reichweite. Die einzigen anderen Unternehmen, die über ein dominierendes „Produkt, ohne das Menschen nicht leben können“ verfügen, sind am ehesten Facebook und in einigen Bereichen vielleicht Apple. Die Fernseh- und Zeitungslandschaft mag derzeit noch groß sein, sie ist jedoch stark fragmentiert und um ehrlich zu sein: Wer wird in fünf Jahren wirklich noch Fernseher und Zeitungen verwenden? All dies versetzt Google in die einzigartige Lage, nicht von externen Anbietern abhängig zu sein, sondern im wesentlichen ein vollständiges Werbeangebot mit eigenen Produkten aufbauen zu können.

Google ist schon heute in der Lage, personalisierte Werbung auszuspielen, die Kaufabsichten und Kaufwahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Bei der Umsetzung würde die Marketingeffizienz dramatisch ansteigen, die Besucher würden relevante Anzeigen sehen, und die Unternehmen könnten mehr Gelder für Forschung und Entwicklung ausgeben, anstatt sie für Marketing zu verschwenden. Dies würde der weltweiten Wirtschaft zweifellos einen Wachstumsschub geben.

Google könnte damit das wertvollste Unternehmen der Welt werden, wenn es sich von der starken Abhängigkeit auf das Anzeigengeschäft löst und den gesamten Werbemarkt mit personalisierter Werbung revolutioniert. Der Google-Aktienkurs würde ansteigen.

Die Politik ist der Herausforderung nicht gewachsen

Es gäbe also stark positive Effekte für Google, die Anteilseigner und auch für Werbetreibende. Jedoch könnten die erwähnten Änderungen auch der Gesellschaft zeigen, wie viel Google bereits heute über jeden einzelnen weiß. Politikern ist das Ausmaß der Herausforderung, die sich unserer Gesellschaft stellt, nicht klar. Der Mehrheit der Öffentlichkeit fällt es schwer, zu verstehen, was Google tut. Für die Nutzer gibt es zu Google-Produkten keine Alternativen ähnlicher Qualität. Google verfügt durch die Kombination der Daten aus allen Produkten über das ultimative Datenmonopol. Niemals zuvor befand sich soviel Macht in der Hand von so wenigen.

Der Vorstandsvorsitzende von Google, Eric Schmidt, erklärte einmal: „Wir hatten mal eine Unterhaltung, in der wir überlegten, ob wir versuchen sollen, die Entwicklung des Aktienmarktes vorherzusagen. Und dann haben wir entschieden, dass dies illegal ist. Also haben wir damit aufgehört.“ Eine kürzlich publizierte Studie zeigte, dass Google den Ausgang demokratischer Wahlen beeinflussen kann, indem es die Reihenfolge der Suchergebnisse verändert.

Die Führungskräfte von Google werden sich immer wieder mit derartigen Herausforderungen konfrontiert sehen. Viele Anwendungen werden innerhalb unserer antiquierten „Offline“-Gesetze vollkommen legal sein. In den Händen der obersten Google-Manager wird künftig beträchtliche Macht liegen, darüber zu entscheiden, ob sie diese Gelegenheiten nutzen – und somit das tun, was aus der Sicht der Anteilseigner richtig ist –, oder ob sie sich an moralische Vorgaben halten und damit bereitwillig auf ein Billoinen-Geschäft verzichten. Es liegt in Ihren Händen.

Über den Autor:

c65807e14e8a87701f45b148e0b5ed10Marius Luther ist Gründer von Memorado – dem Online-Fitnessstudio für den Kopf. Davor war er Mitgründer und CMO von www.wimdu.de und Unternehmensberater bei McKinsey.

Dieser Artikel erschien auf Deutsch zuerst bei OnlineMarketingRockstars.de, den englischen Ursprungsversion findet ihr auf Medium.com.

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