Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-04-23T12:40:35Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Google will mit „Instant Buy“ den mobilen Checkout beschleunigen http://t3n.de/news/google-wallet-instant-buy-541103/ 2014-04-23T12:40:35Z
Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem Smartphone oder Tablet im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. Google will das mit dem neuen...

Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem Smartphone oder Tablet im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. Google will das mit dem neuen Dienst „Google Wallet Instant Buy“ lösen.

Laut dem Quartalsreport von Monate.com enden nur ein Prozent der Warenkörbe beim Online-Shopping mit dem Smartphone auch in einer Bestellung, obwohl schon heute ein Großteil der Anwender das Smartphone zur Produktsuche nutzt – alleine in Deutschland 62 Prozent. Je nach Marktorschung variieren die absoluten Zahlen, die Aussage ist aber immer die gleiche: Auf dem Smartphone ist die Abbruchquote im Vergleich zum Desktop wesentlich höher.

Die Gründe liegen in der kleineren Bildschirmgröße und der damit verbundenen schwierigeren Eingabe der notwendigen Bestell- und Zahlungsinformationen. Jetzt bringt Google mit dem Google-Wallet-Instant-Buy eine mögliche Lösung für das Dilemma.

Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)
Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)

Google will mit „Instant Buy“ die Kaufhürde minimieren

Mit „Google Wallet Instant Buy“ soll die Hürde im Warenkorb drastisch minimiert werden. Dazu hat Google eine kostenlose Schnittstelle zur Verfügung gestellt, die den mobilen Checkout-Prozess im Online-Shop auf nur zwei Schritte minimiert. Google Wallet Instant Buy funktioniert auf jeder mobilen Plattform und mit jedem Google-Konto. Der Vorteil für den Shop-Betreiber soll in der einfachen Integration und der Beibehaltung der bestehenden Bezahlverfahren liegen. Google wickelt die Zahlung nicht selbst ab, sondern nutzt die Prozesse des Shop-Betreibers.

Um Google Wallet Instant Buy zu nutzen, muss der Anwender seine Kreditkarte in der Google-Wallet hinterlegt haben. Im Shop kann dann mit der Funkion „Buy with Google“ die Bestellung ausgelöst werden. Alle notwendigen Informationen wie Lieferadresse und Zahlungsinformationen werden an den Shop geschickt, der Anwender muss die Bestellung nur noch bestätigen. Google nutzt nicht die Kreditkarten-Informationen des Anwenders, sondern generiert eine einmal gültige virtuelle Kreditkarte, die mit der Originalkarte des Anwenders verknüpft wird. Damit will Google eine höhere Sicherheit gewährleisten, denn eine Kompromittierung ist dann zwecklos, da die echten Kartendaten nicht an den Händler geschickt werden. Eine ähnliche Funktion bietet PayPal mit PayPal Express oder Amazon mit der 1-Click Bestellung – wenn auch ohne die virtuelle Karte.

Google Instant Buy
Google-Wallet-Instant-Buy (Grafik: Google.com Webseite)

Mit Google Wallet Instant Buy sind alle glücklich?

Mit einem vereinfachten Check-Out Prozess wird die Abbruchquote minimiert, was den Händler freuen wird. Die einfache Integration macht es dem Shop-Betreiber ebenfalls leicht, zumal keine zusätzlichen Kosten anfallen, sofern denn schon die Kredikartenzahlung seitens des Händlers angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden liegt ebenfalls auf der Hand: Seine Google-Mail-Adresse reicht aus, um eine Bestellung auszulösen. Dazu kommt eine vermeintlich höhere Sicherheit, da ja nur einmal gültige Kreditkartendaten erzeugt werden. Google bekommt über diesen Weg zusätzliche Informationen über den Anwender. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten – wenn man das „lästige“ Thema mit dem gläsernen Anwender mal außen vor lässt.

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Maik Klotz
Social Login: Facebook dominiert vor Google+ und Yahoo [Infografik] http://t3n.de/news/social-login-vergleich-541181/ 2014-04-23T09:55:36Z
Beim Social Login kann Facebook weiter auf wichtigen Seiten zulegen, während Yahoo mehr und mehr Marktanteile verliert. Eine aktuelle Infografik verschafft euch einen Überblick über die...

Beim Social Login kann Facebook weiter auf wichtigen Seiten zulegen, während Yahoo mehr und mehr Marktanteile verliert. Eine aktuelle Infografik verschafft euch einen Überblick über die Verbreitung aller gängigen Anbieter.

Social Login: Facebook weiter Marktführer

Social Logins stellen seit einiger Zeit eine praktische Alternative zu klassischen Anmeldeformularen dar. Statt auf jeder Seite immer und immer wieder die eigenen Kontaktdaten zu hinterlegen, melden sich Nutzer einfach mit Nutzernamen und Passwort ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks an. Wie eine aktuelle Untersuchung von Gigya ergeben hat, ist Facebook noch immer die Nummer 1 im Bereich der Social Logins. Während das Netzwerk aus dem kalifornischen Menlo Park weltweit mit 52 Prozent nur noch knapp die Mehrheit hält, konnte die Plattform neue Partner in verschiedenen wichtigen Industriezweigen für sich und ihr System gewinnen. Außerdem bleibt Facebook vor allem in Südamerika, Afrika, dem Mittleren Osten sowie Asien der dominierende Anbieter von Social Logins.

Google+ wächst währenddessen weiter und bringt es in Nordamerika immerhin schon auf 31 Prozent. In Europa muss sich Google allerdings mit einem Marktanteil von nur 19 Prozent zufriedengeben und in Asien spielt der Suchgigant im Bezug auf Social Logins mit nur zwei Prozent keine nennenswerte Rolle. Dafür wächst Google+ aber stark im mobilen Bereich, ein Trend der sich dank Android noch verstärken könnte. Yahoo wiederum verliert in wichtigen Bereichen Marktanteile und sinkt im ersten Quartal 2014 um weitere zwei Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2013.

Social Login: Infografik gibt Einblick in die Entwicklung

Das Team des amerikanischen Unternehmens Gigya hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Social-Login-Studie als übersichtliche Infografik veröffentlicht. Hier finden sich aktuelle Informationen zu den Marktanteilen nach Branchen und Regionen sortiert. Im E-Commerce dominiert beispielsweise Facebook mit 77 Prozent, während das Netzwerk im Medienumfeld mit 47 Prozent nicht mehr weit von Google+ mit 32 Prozent entfernt ist. Weitere Informationen findet ihr in der unten stehenden Infografik. Wer sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir den Artikel „Social Logins: Die Akzeptanz von Facebook, Google+ und Twitter im Vergleich“.

Ein Klick auf den folgenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Social Login: Der Stand im ersten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)
Social Login: Der Stand im ersten Quartal 2014. (Infografik: Gigya)

via allfacebook.com

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Kim Rixecker
Microsoft: Leak liefert Details zu Windows 9 und neuem Cloud-Betriebssystem http://t3n.de/news/microsoft-leak-windows-9-windows-cloud-541023/ 2014-04-22T13:02:11Z
Ein neues Leak gibt Details zu Microsofts Windows-Plänen bekannt. Angeblich soll der Konzern aus Redmond auch an einem Chrome-OS-Konkurrenten namens Windows Cloud arbeiten.

Ein neues Leak gibt Details zu Microsofts Windows-Plänen bekannt. Angeblich soll der Konzern aus Redmond auch an einem Chrome-OS-Konkurrenten namens Windows Cloud arbeiten.

Microsoft bringt mit dem Windows 8.1 Update das Startmenü und die Taskleiste zurück. (Foto: Moritz Stückler)
Windows 8.2 könnte schon im Herbst 2014 das Start-Menü zurückbringen. (Foto: Moritz Stückler)

Windows 8.2: Update soll im Herbst 2014 erscheinen

Seit der Markteinführung von Windows 8 im Oktober 2012 musste Microsoft viel Kritik einstecken. Die Einführung einer zweiten – Modern-UI genannten – Benutzeroberfläche und der Verzicht auf den Start-Button machte den Umstieg auch für gestandene Windows-Nutzer nicht unbedingt einfach. Mittlerweile ist der Konzern aus Redmond zurückgerudert und hat den Start-Button über ein Update zurück auf die Desktops der Welt gebracht. Auf der //build/-Konferenz Anfang April 2014 zeigte Microsoft dann auch erstmals Bilder eines Windows-8-Updates, das auch das Start-Menü wieder zurückbringen soll. Über einen Veröffentlichungstermin für dieses Update hielt sich der Konzern aber noch bedeckt.

Jetzt will die russische Gruppe WZOR, die bereits mehrfach mit Leaks in Bezug auf Microsoft-Software aufgefallen ist, neue Details zum kommenden Windows-Update erfahren haben. Ihren Informationen zufolge soll Windows 8.2 noch im Herbst 2014 erscheinen und das auf der //build/-Konferenz gezeigte Start-Menü zurückbringen. Über den Namen des Updates soll bei Microsoft aber noch debattiert werden: Als Alternative zu Windows 8.2 soll auch „Windows 8.1 Update 2“ im Raum stehen. Für die Nutzer dürfte die Bezeichnung allerdings kaum von Interesse sein.

Windows 9 und Windows Cloud: Das soll die Zukunft für Microsoft-Nutzer bereithalten

Windows 9 soll über eine überarbeitete Modern-UI-Oberfläche verfügen. Hier soll ein ganz neues Start-Menü integriert werden. Außerdem soll sich in der klassischen Desktop-Ansicht ebenfalls das auf Microsofts Entwicklerkonferenz gezeigte Start-Menü des nächsten Windows-8-Updates befinden. Darüber hinaus soll es Gerüchte geben, nach denen Microsoft Windows 9 kostenlos anbieten könnte. Allerdings könne die Gruppe diese Informationen derzeit nicht bestätigen.

Neben Windows 9 soll Microsoft auch an einem Cloud-basierten Betriebssystem arbeiten. Die Software soll vorläufig den Namen Windows Cloud tragen und könnte als Konkurrent zu Chrome OS ins Rennen geschickt werden. Das Betriebssystem könnte direkt über eine entsprechende BIOS-Funktion auf neuen Rechnern aus dem Netz heruntergeladen werden. Windows Cloud soll ohne Internetverbindung aber nur rudimentäre Funktionen aufweisen. Die Basissoftware soll umsonst sein, zusätzliche Funktionen sollen über ein Abomodell hinzugebucht werden können.

via www.mobilegeeks.de

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Kim Rixecker
Googles Matt Cutts: So vermeidest du den Kauf ehemaliger Spam-Domains http://t3n.de/news/domain-spam-tipps-540965/ 2014-04-22T10:27:13Z
Du planst eine Website und suchst die passende Domain? Dann nutze diese fünf Tipps und stelle sicher, dass du bei deinem nächste Projekt nicht auf verbrannter Erde baust.

Du planst eine Website und suchst die passende Domain? Dann nutze diese fünf Tipps und stelle sicher, dass du bei deinem nächste Projekt nicht auf verbrannter Erde baust.

Eine neue Website startet in der Regel mit einer guten Idee. Es folgen die Domain, das Design und der Inhalt. Doch Vorsicht! Wer vorschnell handelt, muss hinterher womöglich nacharbeiten. Ehemals für Spam missbrauchte Domains können das Wachstum der eigenen Website ordentlich ausbremsen.

(Quelle: jamdesign - Fotolia.com)
Ist deine nächste Domain spamfrei? (Quelle: jamdesign - Fotolia.com)

Das beschriebene Problem hatte offenbar auch Internetnutzer „Wally“: Er registrierte eine Domain, deren Inhalt von Google aufgrund ihrer Altlasten nicht indexiert wurde. Um sich in Zukunft vor solchen Problemen zu schützen, wandte sich Wally an Google – und erhielt jetzt Antwort von Matt Cutts, Chef des Webspam-Teams von Google.

Matt Cutts über das Problem einer „verbrauchten“ Domain

Das von Wally beschriebene Problem ist auch in Deutschland alltäglich, vor allem im Zusammenhang mit sogenannten Keyworddomains (bspw. „keywordxyz.com“). Sie werden gezielt auf ein bestimmtes Keyword optimiert und nicht selten auch mit schwachen Backlinks beschossen.

Resultiert aus diesen oder ähnlichen Maßnahmen schließlich eine Abstrafung, steht längst das nächste Projekt in den Startlöchern. Eine neue Website auf dem „verbrannten Boden“ kann unter den Altlasten leiden. Vorsorge trifft deshalb, wer die folgenden fünf Tipps befolgt.

5 Tipps für angehende Domain-Käufer

In seinem Video gibt Matt Cutts fünf einfache Tipps, die auch blutige Anfänger ohne Probleme nutzen können.

  1. Eine schnelle Suche nach „site:domain.de“: Ist die alte Website online? Dann hilft oft schon eine schnelle Suche mithilfe des Operators „site:“. Sie sollte alle indexierten Webseiten der entsprechenden Domain ausliefern – falls nicht, ist das ein schlechtes Zeichen.
  2. Prüfe die Reputation der Domain: Laut Cutts lohnt oft eine einfache Suche nach der Domain oder dessen Besitzer. Äußern sich Webmaster negativ über dessen Anfragen? Wurde die Website oft in Kommentaren erwähnt, die wirken, als wurden sie nicht manuell erstellt? Wenn ja, nimm lieber Abstand.
  3. Wirf einen Blick auf Archive.org: Die „WayBackMachine“ auf Archive.org lässt Nutzer in die Vergangenheit von mehr als 400 Milliarden Websites blicken. Prüfe damit, welche Inhalte die Domain in ihren vorherigen Versionen lieferte. Hat sich der Vorbesitzer bei Inhalt und Design kaum Mühe gegeben? Dann sei zumindest vorsichtig, folge den anderen vier Empfehlungen und prüfe die Backlinks der Website.
  4. Bitte beim Kauf um konkrete Zahlen: Wenn du eine Domain kaufst, frage nach der Anzahl der Besucher. Lasse dir die genannten Daten mit einem Screenshot bestätigen und erkundige dich auch nach der historischen Entwicklung.
  5. Für einen frischen Start: der Reconsideration Request: Hast du die Domain bereits gekauft und ihre unrühmliche Historie erst jetzt erkannt? Dann hilft nur ein „Reconsideration Request“. Wenn Spamlinks das Hauptproblem sind, kannst du diese außerdem per „Disavow“ abwerten. Blutige Anfänger sollten diesen Schritt aber stets mit einem Experten durchsprechen.

Wichtig: Für einige der oben genannten Punkte kann es neben einer Abstrafung auch andere Gründe geben. Kontaktiere mit deinen Erkenntnissen deshalb immer auch den aktuellen Besitzer der Domain oder wende dich an einen dir bekannten Experten.

Habt ihr weitere Tipps für angehende Domain-Käufer?

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Lars Budde
Von Aviate bis Regina: Die 15 besten Android-Launcher http://t3n.de/news/besten-android-launcher-491576/ 2014-04-20T12:35:36Z
Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps...

Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps herausgesucht.

Die besten Android-Launcher in der Übersicht

Wenn es eine Sache gibt, in der iOS und Windows Phone absolut keine Chance gegen Android haben, dann ist die unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Smartphone-Betriebssystemen lässt sich beinahe die komplette Oberfläche dank der sogenannten Launcher-Apps verändern. Statt die von Google entwickelte Standard-Oberfläche einzusetzen, könnt ihr einen der beinahe unzähligen alternativen Launcher einsetzen.

Während einige Launcher ein Mal mehr oder weniger interessantes Bedienkonzept auf euren Homescreen bringen, lassen sich andere von vorne bis hinten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Welcher letztlich der perfekte Launcher für euch ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir euch hier die 15 besten Android-Launcher herausgesucht.

Apex-Launcher: Toller Android-Launcher mit vielen Optionen

Der Apex Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)
Der Apex-Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)

Der Launcher kommt von Haus aus mit einem recht konservativen Look daher. Auf den ersten Blick könnte man meinen, noch immer mit dem Standard-Android-Launcher zu arbeiten. Erst unter der Haube machen sich die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten bemerkbar. So lässt sich das Raster des Homescreens nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und mit dem Raster auch die Größe der Icons. Wer also mehr oder weniger Icons auf seinem Smartphone-Display möchte, kann das ohne große Schwierigkeiten erreichen.

Dank endlosem Scrolling kann man zwischen den Homescreens wechseln, ohne jemals die Scroll-Richtung zu ändern – nach dem letzte Homescreen kommt man also automatisch wieder zum Ersten. Ein langer Druck auf eine App oder ein Widget öffnet ein Menü, mit dem man direkten Zugriff auf Funktionen wie Veränderung der Größe, Löschen, Anzeige der App-Informationen oder Teilen hat. Anpassbar sind darüber hinaus auch das Dock und die App-Übersicht. Hier lässt sich neben kosmetischen Details auch auf einfache Art und Weise die Anzeige ungenutzter Apps deaktivieren. Die kostenpflichtige Pro-Variante bringt zusätzliche Features wie beispielsweise zusätzliche Zwei-Finger-Gesten, neue Übergangseffekte oder sich überschneidende Widgets.

Apex Launcher Apex Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Apex Launcher Pro Apex Launcher Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Nova-Launcher: Gute Alternative zum Apex-Launcher

Android Launcher: Der Nova Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)
Android-Launcher: Der Nova-Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)

Der größte Konkurrent des Apex-Launchers dürfte wohl Nova sein. Im Bezug auf den Funktionsumfang gibt es bei beiden keine allzu großen Unterschiede. Die kostenlose Variante hat aber nicht ganz so viele Funktionen wie das kostenfreie Gegenstück des Apex-Launchers. Generell lassen sich auch hier die Anzahl der Homescreens, das Dock und der App-Drawer auf vielfältige Art und Weise an die eigenen Ansprüche anpassen. Verglichen mit anderen Launchern ist die Anzahl der verfügbaren Übergangseffekte allerdings eher gering.

Ein direkter Vergleich zwischen Nova und Apex dürfte von den persönlichen Vorlieben abhängen. Beide Launcher sind sehr stabil und dürften mit zum Besten gehören, das es für Android-Nutzer gibt.

Nova Launcher Nova Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Nova Launcher Prime Nova Launcher Prime @ Google Play
Preis: 3,00 €

ADW-Launcher: Beinahe ein Klassiker

ADW Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)
ADW-Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)

Der ADW-Launcher bietet den selben Funktionsumfang wie der Apex-Launcher, wenn es um die Änderung des Homescreen-Rasters geht. Auch bringt längeres Drücken eines App-Icons beziehungsweise eines Widgets ein ähnliches Menü zum Vorschein. Die App-Auswahl lässt sich mit unterschiedlichen Effekten versehen und man kann dort auch die Anzahl der pro Seite angezeigten Apps verändern. Außerdem lassen sich eigene Gruppen erstellen. Die Funktion findet sich zwar auch im Apex-Launcher, dort allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version.

Eine nette Funktion ist auch der AppWidget-Picker. Damit lässt sich schnell überprüfen, wie ein Widget auf dem Homescreen aussehen würde. Nutzer können dadurch lässt sich beim Auswählen eines bestimmten Widgets viel Zeit sparen. Die kostenpflichtige Version des ADW Launcher erweitert den Umfang der App beispielsweise um zusätzliche Übergangseffekte und die Möglichkeit, die Größe von Icons zu ändern.

ADW.Launcher ADW.Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
ADWLauncher EX ADWLauncher EX @ Google Play
Preis: 2,78 €

Go-Launcher EX: Starker Android-Launcher

Go Launcher Ex gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)
Der Go-Launcher EX gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)

Der Go-Launcher dürfte vermutlich nichts für Minimalisten sein – dafür ist die Oberfläche von Haus aus etwas überladen. Die Anpassungsmöglichkeiten für den Homescreen entsprechen insofern dem Standard eines guten Launchers, als dass ihr die Anzahl der angezeigten Apps variieren könnt. Die Beschriftungen der einzelnen Apps lassen sich deaktivieren. Außerdem könnte ihr die Schriftgröße und die Größe der Icons selbst bestimmen.

Auch die App-Übersicht lässt sich anpassen. So kann man die Apps entweder nach Datum der Installation, dem Titel oder der Häufigkeit der Nutzung anzeigen lassen. Außerdem lassen sich ungewollte Apps verstecken oder eigene Ordner erstellen. Auch die Anpassung von Apps oder Widgets wurde ähnlich wie bei den beiden erstgenannten Launchern gelöst. Darüber hinaus steht eine mehr als ausreichende Anzahl an Übergangseffekten zur Verfügung.

Zwar stehen fast alle Funktionen der Premium-Version auch in der kostenfreien Variante des Launchers zur Verfügung, dafür wird man relativ häufig mit Werbung konfrontiert. Auch bieten viele der integrierten Apps nicht den vollen Funktionsumfang.

GO launcher EX (Deutsch) GO launcher EX (Deutsch) @ Google Play
Preis: Kostenlos
GO Launcher Prime GO Launcher Prime @ Google Play
Preis: 4,33 €

Holo-Launcher: Android-Launcher für ältere Smartphones

Holo Launcher: Ein Android-Launcher der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)
Holo-Launcher: Ein Android-Launcher, der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)

Der Holo-Launcher dürfte von seinem Funktionsumfang her mit dem Apex-Launcher vergleichbar sein. Allerdings funktioniert die App auch auf älteren Android-Versionen, was für einige Nutzer ein entscheidendes Kriterium sein dürfte. Neben den bekannten Anpassungsmöglichkeiten des Homescreens und des App-Auswahl-Menüs unterstützt der Holo-Launcher verschiedene Gesten und bringt eine praktische Benachrichtigungs-App mit. Die muss allerdings extra installiert werden.

Alles in allem ist der Holo-Launcher vermutlich die perfekte Wahl für Nutzer älterer Android-Versionen, die ein paar zusätzliche Anpassungen vornehmen wollen. Die kostenpflichtige Variante bringt einige zusätzliche Features wie die Unterstützung für Go-Launcher-Icon-Packs, sich überschneidende Widgets und weitere Übergangseffekte.

Holo Launcher Holo Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Holo Launcher Plus Holo Launcher Plus @ Google Play
Preis: 2,93 €

Buzz-Launcher: Android-Launcher für Fans ganz eigener Designs

Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)
Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)

Diesen Launcher hatten wir euch in diesem Artikel schon vorgestellt. Schwerpunkt des Launchers ist die weitreichende Anpassung des eigenen Smartphones oder Tablets. In Kombination mit der Buzz-Custom-Widget-App könnt ihr sogar eigene Widgets erstellen, um so einen ganz eigenen Look zu kreieren.

Neben den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten lassen sich die erstellten Homescreens auch auf einfache Art und Weise mit anderen Nutzern der App teilen. Dafür existiert mit Homepack Buzz eine eigene Webseite, auf der sich auch unzählige fertige Homescreen-Designs finden lassen. Egal, ob man diese einfach übernimmt oder sie als Inspirationsquelle nutzt – wer eine möglichst individuelle Oberfläche auf seinem Android-Gerät möchte, sollte sich den Buzz-Launcher genauer anschauen.

Buzz Launcher Buzz Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Atom Launcher: Elegant und minimalistisch

Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play)
Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play Store)

Statt den Homescreen mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, legen die Macher des Atom-Launchers mehr Wert auf Präsentation und Optik. Sicherlich gibt es daher Launcher, die etwas mehr an Funktionen bieten, aber dafür gehen die Anpassungen beim Atom-Launcher recht schnell von der Hand.

Ein langer Klick auf das App-Drawer-Icon ermöglicht Nutzern, ein paar visuelle Effekte über den Homescreen zu legen. Außerdem bestimmt ihr hier auch die Übergangseffekte sowie den Grad an Transparenz eurer Icons und Widgets. Wer lieber auf Homescreen-Anpassungen anderer Nutzer setzen oder sich einfach inspirieren lassen will, findet mit der optionalen Atom-Store-App kostenlose wie auch kostenpflichtige Themes für den Launcher.

Atom Launcher Atom Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Smart Launcher 2: Alles auf einem Blick

Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)
Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)

Der Smart Launcher wurde uns von einigen Lesern empfohlen, also mussten wir einfach auch einen Blick auf die App werfen. Nach eingehender Prüfung lässt sich feststellen: Der Launcher hat seinen Platz auf dieser Liste definitiv verdient. Dabei ist der Smart Launcher 2 nicht als Konkurrenz zu Produkten wie dem Apex Launcher oder dem Nova Launcher gedacht. Wer das Aussehen seines Launchers exakt abstimmen möchte, der ist beim Smart Launcher 2 falsch. Wer aber einen möglichst schnell zu bedienende Oberfläche sucht, der kommt an dem Launcher fast nicht vorbei. Viel schneller und einfacher kann der Umgang mit den eigenen Apps kaum sein.

Ihr habt genau einen Homescreen auf dem ihr die für euch wichtigsten Apps ablegt. Darüber findet ihr lediglich die Uhrzeit und das aktuelle Datum. Widgets könnt ihr leider nur in der kostenpflichtigen Version verwenden. Auch der App-Drawer wirkt sofort aufgeräumt, da ihr eure Apps in verschiedene Kategorien unterteilen könnt. Die jeweilige Kategorie wählt ihr dazu einfach am linken Rand aus. Außerdem könnt ihr für euren Homescreen eigene Gesten festlegen. So lassen sich beispielsweise häufig genutzte Apps oder die Benachrichtigungen anzeigen. In der kostenpflichten Pro-Version könnt ihr zusätzlich noch Zwei-Finger-Gesten definieren. Habt ihr euch die Gesten erstmal eingeprägt, könnt ihr häufige Aufgaben extrem schnell erledigen.

Smart Launcher 2 Smart Launcher 2 @ Google Play
Preis: Kostenlos
Smart Launcher 2 Pro Smart Launcher 2 Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Regina-3D-Launcher: Android-Launcher mit 3D-Effekten

Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)
Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)

Wer animierte Übergangseffekte als Spielerei abtut, dürfte am Regina-3D-Launcher wenig Freude haben. Wer aber seine Homescreens gerne als 3D-Objekte dargestellt bekommt, sollte einen Blick auf den kostenfreien Launcher riskieren. Wischt man zur Seite, um auf einen anderen Homscreen zu kommen, zeigt sich der namensgebende 3D-Effekt. Wischt man sehr langsam, erhält man eine Übersicht über die verschiedenen Screens. Jedem einzelne Homescreen kann ein eigenes Hintergrundbild zugewiesen werden. Außerdem kann man den Screens auch eine Beschreibung verpassen.

Ein spannendes Feature ist der sogenannte versteckte Arbeitsbereich. Er lässt sich durch einen selbstdefinierten Code anzeigen und bleibt sonst unsichtbar. Dafür definiert man eine Kombination von Berührungen auf die vier Ecken des Bildschirms. So kann man einen versteckten Homescreen einrichten, auf dem man private Dokumente, Widgets oder Ähnliches ablegen kann.

Regina 3D Launcher Regina 3D Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Regina 3D Launcher Pro Regina 3D Launcher Pro @ Google Play
Preis: Kostenlos

Yandex Shell: Russischer 3D-Launcher

Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play)
Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play Store)

Der Marktführer in Sachen Internetsuche auf dem russischen Markt hat mit Yandex-Shell auch einen eigenen Android-Launcher im Angebot. Angst vor Kyrillisch müssen Nutzer übrigens nicht haben, die Software liegt auch in deutscher Sprache vor. Nett sind bei dem Launcher vor allem die eingesetzten 3D-Effekte. So kann man sich die verschiedenen Homescreens in einer Art Karussell anzeigen lassen. In dieser Ansicht gibt es auch kleine Animationen, die euch Sinn und Zweck des jeweiligen Homescreens erklären.

Als zusätzliches Schmankerl können Nutzer ein experimentelles Feature aktivieren, das den Bewegungssensor nutzt, um wahlweise die Beleuchtung oder den Neigungswinkel des 3D-Karussells zu manipulieren. Als Bonus bringt der kostenlose Launcher auch einen netten Dialer mit.

Yandex.Shell (Launcher+Dialer) Yandex.Shell (Launcher+Dialer) @ Google Play
Preis: Kostenlos

Vire-Launcher bietet spannende Effekte

Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)
Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)

Wer einen visuell beeindruckenden Launcher sucht, sollte unbedingt einen Blick auf den Vire-Launcher werfen. Vor allem der integrierte Homescreen-Übergangeffekt, der eine Glasoberfläche in 3D simuliert, ist wirklich schön gemacht. Das mitgelieferte Uhren-Widget zeigt eine Art dynamischen Belichtungseffekt und kann darüber hinaus zusätzliche Apps und Verknüpfungen enthalten, die erst bei einem Wisch nach unten zum Vorschein kommen.

In der kostenpflichtigen Variante unterstützt die App auch die typischen Anpassungsmöglichkeiten für Homescreen, Dock und App-Drawer. So können damit unter anderem Icons wie auch Widget in der Größe angepasst werden. Auch das bereits erwähnte Widget bietet hier zusätzliche Möglichkeiten zur Anpassung.

Vire Launcher Vire Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Vire Launcher (donate) Vire Launcher (donate) @ Google Play
Preis: 3,49 €

Aviate: Android-Launcher trifft auf Google Now

Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)
Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)

Der Android-Launcher Aviate befindet sich derzeit leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase, ist aber schon mehr als vielversprechend. Vorbild für den Launcher war offensichtlich Google Now. So ist nicht nur die Oberfläche von der App inspiriert, der Launcher versteht sich auch als eine Art virtueller Assistent, der Informationen zum richtigen Zeitpunkt präsentieren soll.

Ein Menü am oberen Rand des Homescreens zeigt die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum an. Das Menü lässt sich ausklappen, um zum aktuellen Kontext passende Informationen anzuzeigen. Über ein zusätzliches Menü lässt sich beispielsweise auswählen, dass man bei der Arbeit ist. Daraufhin zeigt der obere Teil des Homescreens beispielsweise die nächsten Geschäftstermine, während der untere Teil, der zur Anzeige der wichtigsten Apps genutzt wird, alle für die Arbeit wichtigen Apps anzeigt. Nach einem ähnlichen Prinzip lässt sich jeweils ein anderer Kontext auswählen, nach dem der Launcher Apps und Informationen bereitstellt. Durch ein Wischen kann man sich aber natürlich jederzeit auch eine Übersicht aller installierten Apps auf den Schirm holen.Anpassungen der Oberfläche im herkömmlichen Sinne bietet der Launcher nicht. Spannend ist dafür die Idee, dass der gesamte Homescreen sich an alle möglichen Situationen anpasst.

Leider dürfte es noch dauern, bis der Launcher in einer frei zugänglichen Version verfügbar ist. Bis dahin könnt ihr immerhin auf der Webseite des Aviate-Launchers eine Einladung zur Nutzung der App beantragen. Aviate wurde zwischenzeitlich übrigens von Yahoo übernommen.

Aviate Beta Aviate Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

SF Launcher: Richtig minimalistisch im Google-Now-Stil

SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: SF Launcher)
SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: Google Play Store)

Im Gegensatz zu Aviate will der SF-Launcher euch nicht die passenden Apps für irgendwelche Gelegenheiten bieten. Dafür orientiert sich die App beim Design aber stark an Google-Now. Der obere Teil des Homescreens zeigt standardmäßig ein Bild von San Francisco. Wer will, kann aber entweder ein eigenes Bild auswählen oder aus einer Liste eine der anderen vorgegebenen Städte auswählen. Aus Deutschland steht immerhin Berlin zur Auswahl. Ein Klick auf das Bild bringt euch in den Standardeinstellungen übrigens direkt zu Google-Now.

Unter dem Bild befinden sich zwei Felder, eines bietet Platz für ein Widget eurer Wahl, das darunter nimmt eure Lieblings-Apps auf. Wischt ihr von hier nach rechts, findet ihr alle installierten Apps vor. Wer also nach vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird von diesem Launcher mehr als enttäuscht sein. Ihr könnt hier lediglich Kleinigkeiten einstellen, etwa die Größe des Banners, welche Aktion ein Klick darauf auslösen soll und wie groß das Widget-Feld sein darf. Wer allerdings eine aufgeräumte Oberfläche sucht, und in den meisten Fällen sowieso immer dieselben Apps verwendet, der könnte am SF-Launcher Spaß haben, sofern er das Design mag.

SF Launcher Beta SF Launcher Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

Splay Launcher: Mal was ganz anderes

Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play)
Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play Store)

Splay versucht gar nicht erst, eine Alternative zu Launchern wie Apex oder Go zu sein. Statt unzähligen Anpassungsmöglichkeiten haben sich die Macher auf eine Sache konzentriert: Sie schaffen eine völlig andere Bedienoberfläche für euer Smartphone. Von einem Halbkreis auf der rechten Seite des Bildschirms gehen fünf Strahlen in Richtung der gegenüberliegenden Seite aus. Hier finden sich die Kategorien Telefon, Terminkalender, Medien und Apps.

Der Clou: Statt einmal kurz auf die Menüpunkte zu drücken, öffnet sich ein Untermenü, wenn man mit dem Finger auf dem Menüpunkt bleibt. So soll man nur mit dem Daumen schnell alle Funktionen erreichen können. Die Anzahl der Apps, die man beispielsweise durch diese Schnellstart-Funktion erreichen kann, ist allerdings begrenzt. Wer nicht mehr als sieben Apps regelmäßig nutzt und Lust auf etwas Neues hat, sollte allerdings einen Blick auf Splay werfen.

Splay Splay @ Google Play
Preis: Kostenlos

Espier-Launcher: Android-Launcher für iOS-Fans

Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)
Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)

Es soll ja Leute geben, die zwar gerne ein Android-Smartphone besitzen, trotzdem aber Look-and-Feel von iOS bevorzugen. Für diese Menschen gibt es den Espier-Launcher. Er macht genau das, die Android-Oberfläche wie die eines iPhones aussehen zu lassen. Wer will kann sich bereits ein Theme für iOS 7, der nächsten Version von Apples mobilen Betriebssystems, herunterladen.

Auch, wenn ich persönlich nicht zu den potenziellen Kunden des Espier-Launcher gehöre, ist er in einigen Kreisen recht beliebt und bietet mit „Espier HD“ auch eine Variante für Tablets an.

Espier Launcher Espier Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Fazit: Und welcher ist jetzt der beste Android-Launcher?

Leider lässt sich die Frage nicht wirklich so einfach beantworten. Egal ob Apex, ADW, Nova oder Go: Wer auch kleinere Details anpassen möchte, sollte sich die vier Launcher einmal genauer anschauen. Wem es weniger um die Anpassungsmöglichkeiten geht, als darum schnell an alle wichtigen Apps zu kommen, dem empfehlen wir einen Blick auf den Smart Launcher 2, Aviate oder vielleicht den SF Launcher zu werfen. Letztlich werdet ihr aber kaum darum herumkommen, den einen oder anderen Android-Launcher selbst zu testen. Wir hoffen, unsere kleine Vorauswahl erleichtert euch die Entscheidung ein wenig.

Und welcher Launcher gefällt euch am besten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise in den Kommentaren!

Letztes Update des Artikels: 11. April 2014

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Kim Rixecker
t3n-Aktion: Erfolgreiches Marketing mit YouTube http://t3n.de/news/t3n-aktion-erfolgreiches-540342/ 2014-04-17T09:11:37Z
YouTube bietet mit mehr als einer Milliarde Nutzen ein hohes Marketing-Potenzial. Wie man dieses richtig nutzt und mit seinen Videos die maximale Aufmerksamkeit auf sich zieht, vermittelt „Das Buch. ...

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Kurzinfo zum Buch:

Mithilfe von können heutzutage Mittelständler, Institutionen und Freiberufler eine Online-Reputation aufbauen, die noch vor wenigen Jahren einigen wenigen großen Konzernen vorbehalten schien. Die Autoren, die eine erfolgreiche Marketing-Agentur betreiben und Google-YouTube-Partner sind, zeigen in diesem Buch nicht nur, wie YouTube im Detail funktioniert, sondern auch, wie dieses Medium zum festen Bestandteil einer cleveren Marketingstrategie wird. Vom Anlegen eigener YouTube-Kanäle über das Erstellen guter Videos bis hin zur Erfolgsmessung – das Buch lässt keine Frage aus.

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Charlyn Schaper
Gerettet! Der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz kommt http://t3n.de/news/smartphone-diebstahl-schutz-540329/ 2014-04-16T06:07:59Z
Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz. ...

Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz versehen. Ein Ausblick auf das Programm. Der Verlust eines Smartphones kommt einer Katastrophe gleich: Nicht nur der Wertverlust trifft den Nutzer hart, sondern auch die Tatsache, dass sich jetzt Unmengen an persönlichen Daten in fremden Händen befinden. Vereinzelt gibt es von Herstellern schon Lösungen, leider aber noch nicht übergreifend in jedem Modell. Ist eine Diebstahl-Schutz-Funktion implementiert, folgt sie meist keinem Standard und kann oft nur Teilaspekte des Problems abdecken.

Recht weit verbreitet ist die Möglichkeit zum Remote-Wipe, also zur Fernlöschung. Jetzt haben eine Reihe von Handy-Herstellern in den USA bei US-Industrie-Verband CTIA eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der sie eine umfangreiche Diebstahl-Schutz-Funktion als Standard einführen wollen.

smartphone dieb
Kommt der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz? (Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Smartphone-Diebstahl-Schutz soll Standard werden

Der Remote-Wipe gehört verständlicherweise zu der Diebstahl-Funktion, genauso aber auch Funktionen, die einen Diebstahl unattraktiv machen und dem Nutzer die Möglichkeit verleihen sollen, sein Gerät wieder zurückzukriegen. Hier sind die Funktionen, die laut der Selbstverpflichtung zum Smartphone-Diebstahl-Schutz eingeführt werden sollen:

  1. Die Möglichkeit zur Fernlöschung von definierten Benutzerdaten, falls das Gerät verloren geht oder geklaut wird (Persönliche Informationen, die nach dem Kauf hinzugefügt wurde, wie beispielsweise Kontakte, Fotos, E-Mails).
  2. Das betroffene soll per Fernzugriff unbenutzbar werden für unauthorisierte Benutzer, zum Beispiel durch ein Passwort. Einzige Ausnahme: die Notruf-Funktion soll benutzbar bleiben, sowie etwaige Notfall-Rufnummern, die der eigentliche Besitzer einprogrammiert hat. Letztere sollen zum Kontakt mit dem Besitzer genutzt werden können.
  3. Die Verhinderung eine Reaktivierung eines entwendeten Gerätes, inklusive des Versuchs eines unauthorisierten Hardware-Reset auf die Werkseinstellungen. So sollen geklaute Geräte nicht einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können, um ein Geräte-Passwort auszuhebeln.
  4. Letztlich muss der Nutzer, sollte er sein entwendetes Gerät zurückerhalten, das Gerät trotz aller Sperr- und Blockade-Möglichkeiten auch wieder nutzen können. Um zu verhindern dass ein aufwendiges oder teures Aufsuchen einer Service-Einrichtung notwendig wird, enthält die Vereinbarung auch den Passus, dass ein Gerät sobald es beim rechtmäßigen Nutzer angelangt ist, wieder reaktiviert werden kann – sowie die Nutzerdaten wiederhergestellt werden sollen. Beispielsweise aus der Cloud.

Die Diebstahl-Schutz-Funktion ist allerdings nicht automatisch auf jedem Gerät aktiv, bisher haben sich die beteiligten Hersteller nur dazu verpflichtet, die Funktion entweder vorzuinstallieren oder zum Download anzubieten. In den USA wünscht sich die Politik vereinzelt, dass die Funktion nicht noch extra aktiviert werden muss – aber wie die Kollegen bei Engadget richtig bemerken: Die Hersteller haben ja noch ein paar Monate Zeit, um die Umsetzung auszutüfteln.

Smartphone-Diebstahl-Schutz: Bald hoffentlich auch in Deutschland

Ist die Funktion erst implementiert, ist eine Einführung in Deutschland fast schon vorauszusehen, vor allem, wenn es sich um eine Software-Lösung handelt. Einzelne Hersteller wie Samsung oder Apple bieten ja schon ähnliche Funktionen an, sollte die US-Lösung nicht noch eine starke Beteiligung der Netzwerkbetreiber erfordern, dürfen wir uns wohl auch über einen besseren Schutz für unsere Smartphones freuen.

Gefällt euch die Entwicklung oder geht die Initiative euch noch nicht weit genug? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Jochen G. Fuchs
App-Entwicklung für Android: „Testautomatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg!“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/app-entwicklung-fuer-android-539446/ 2014-04-15T08:30:19Z
Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile...

Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile von Crowdtesting.

Mobile Testing Days 2014 - Das große Trainingsevent für iOS- und Android-Developer

Vom 4. bis 5. Juni finden in Berlin die ersten Mobile Testing Days statt. Das Mobile Technology Magazin präsentiert das große Trainingsevent zusammen mit der Entwickler-Akademie. An zwei Tagen vermitteln acht der bekanntesten Android- und iOS-Experten, wie Qualitätssicherungprozesse für Apps eingerichtet werden, welche Testing-Frameworks geeignet sind und wie diese kontinuierlich und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Mobile Testing Days bieten acht Sessions und vier Workshops mit den zwei parallelen Tracks Android Testing und iOS Testing, eine Keynote sowie ein Speaker Panel mit spannenden Diskussionen und tiefen Einsichten in die Mobile-Welt.

Lars Röwekamp von den Mobile Testing Days im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)
Lars Röwekamp im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)

Im Vorfeld spricht Lars Röwekamp, Android-Kurator der Mobile Testing Days, über das, was App-Entwickler für das Google-Betriebssystem unbedingt wissen müssen. Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge und beschäftigt sich als „CIO New Technologies“ mit der Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit auf Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

„Testen endet oft in wildem Herumgeklicke“

Frage: Du bist Kurator des Android-Tracks der Mobile Testing Days, die Anfang Juni erstmals in Berlin stattfinden werden. Welche Zielgruppe wollt ihr mit diesem Track erreichen?

Lars Röwekamp: Alle Android-Entwickler! Wir sehen in der Praxis leider immer wieder, dass nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Android-Entwickler ihre Apps nur unzureichend testen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zeitmangel, nicht geplantes Budget und fehlende Ressourcen führen hier die Liste der Top-10 sicherlich an. Aber auch ein mangelndes Verständnis für die Wichtigkeit einer guten Testabdeckung – auch beziehungsweise gerade im mobilen Umfeld - ist nicht selten ein Grund für nicht vorhandene Tests.

Frage: Stichwort Testautomatisierung: Einer deiner Talks beginnt mit der Headline „Klicken ist nicht testen.“ 

Lars Röwekamp: Testautomatisierung ist für uns der wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Denn nur wenn ich in die Lage versetzt werde, auch kleinste Änderungen und deren Auswirkungen auf den gesamten Code automatisch testen zu können, werde ich bereit sein, mich auf das Spiel „eXtreme Testing“ einzulassen. Wenn dieses Szenario nicht gewährleistet werden kann, endet Testen nicht selten in wildem „Herumgeklicke“ und das Auffinden von Fehlern und potentiellen Problemquellen wird zum reinen Glücksspiel. Verärgerte User und schlechte Bewertungen im Play Store sind dann in der Regel vorprogrammiert.

Frage: Was bedeutet Testautomatisierung für Android-Apps?

Lars Röwekamp: Letztendlich genau das, was es auch für andere Software-Projekte bedeutet. Bei Android beziehungsweise der mobilen Entwicklung im Allgemeinen kommen allerdings noch erschwerende Faktoren hinzu. Die Simulation von GPS-Verbindungen und Strecken, das Wegbrechen der Network-Connectivity oder die Fragmentierung von Device-Capabilities und OS-Versionen sind nur einige der Punkte, die es nahezu unmöglich machen, selbst kleinste Apps manuell zu testen. Genau hier zeigt sich die Stärke der Testautomatisierung. Einmal entwickelte Tests können mit minimalem Aufwand wieder und wieder durchlaufen werden und garantieren so langfristig eine hohe Qualität der App.

Frage: Was passiert, wenn ich meine App erfolgreich in den Play Store gebracht habe?

Lars Röwekamp: Viele Entwickler denken, dass genau in diesem Moment die Einflussnahme auf die App sein natürliches Ende nimmt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe der Play-Store-eigenen Monitor- und Crash-Reporting-Features kann die Stabilität der eigenen App sehr gut beobachtet und so bei Bedarf reagiert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene APIs, wie zum Beispiel ACRA (Application Crash Reporting for Android), mit denen sich im Falle eines Fehlers aus der App heraus direktes User-Feedback inklusive Kontextinformationen, die zum Fehler geführt haben, erfragen lässt. Der User dankt es einem – bei entsprechendem Belohnungsmodell – nicht selten mit einer positiven Bewertung anstatt, wie sonst leider üblich, die App in seiner Bewertung zu verreißen.

Frage: Welche Tools stehen dem Android-Entwickler heute zur Verfügung, um ausreichend zu testen?

Lars Röwekamp: Das verraten wir erst auf den Mobile Testing Days in Berlin. Aber im Ernst: Die Möglichkeiten des Testens im Android-Umfeld sind nahezu unbegrenzt. Der Trick ist, dass man als Entwickler ein Gefühl dafür entwickelt, welche Kombination von Tools im eigenen Kontext die besten Resultate bringt – natürlich mit vertretbarem Aufwand. Angefangen bei einfachen Unit-Tests, über Integration-Tests und UI-Simulationen bis hin zum Aufsetzen von Device-Farmen oder Crowdtesting, bringt jeder Bereich seine eigenen Herausforderungen mit sich, denen es mit dem passenden Toolset zu begegnen gilt. Unser Ziel ist es, den Android Entwicklern im Rahmen der Mobile Testing Days die verschiedenen Möglichkeiten näher zu bringen und ihnen so zu helfen, zukünftig qualitativ bessere Apps zu implementieren.

Frage: Was hälst du vom Crowdtesting-Ansatz? Kann „Schwarmintelligenz“ Kosten einsparen?

Lars Röwekamp: Auf jeden Fall! Wobei „Kosten sparen“ natürlich relativ gesehen werden muss, da initial ja in der Regel ein entsprechendes Investment notwendig ist. Bei einer ausreichend verteilten Nutzergruppe – die in ihrer Zusammensetzung hoffentlich auch der eigenen Zielgruppe entspricht – sind die Testresultate und das damit verbundene Optimierungspotential für die eigenen App nahezu unbezahlbar. Das sich der monetäre bzw. organisatorische Aufwand natürlich nicht für jede App rechnet versteht sich von selbst.

Ich persönlich würde den Crowdtesting-Ansatz allerdings noch ein wenig weiter fassen. Google erlaubt zum Beispiel die stufenweise Einführung einer App. So kann eine App zunächst nur einer begrenzten Anzahl an Usern – zum Beispiel 20% - zur Verfügung gestellt werden, um so erste Erfahrungen zu sammeln. Dieser Ansatz birgt allerdings auch gewisse Risiken, da es so durchaus passieren kann, dass mein Nachbar bereits die neueste App Version erhalten hat, ich dagegen aber noch nicht. Ein anderer Ansatz – den auch wir häufig nutzen – stellt einer ausgesuchten Zielgruppe von „Very Friendly Usern“ vorab eine BETA-Version zum Testen zur Verfügung. Da diese User genau wissen, dass sie es mit einer nicht finalen Version zu tun haben und sie durch ihre Anregungen zur Verbesserung der App beitragen können, sind sie in der Regel extrem freizügig mit konstruktiver Kritik.

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t3n Redaktion
Großkonzerne auf Shoppingtour: Google schnappt sich den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace http://t3n.de/news/google-schnappt-titan-aerospace-540092/ 2014-04-15T05:14:49Z
An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

An dem 20 Personen-Unternehmen war kürzlich noch Facebook interessiert: Titan Aerospace, Entwickler von Düsenflieger-ähnlichen Drohnen, soll künftig bei Googles Project Loon mitwirken.

Google und Facebook an Titan interessiert

Der Internetkonzern hat den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace übernommen. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Wie viel der neue Eigentümer für Titan gezahlt hat, kommuniziert Google nicht. Die im US-Staat New Mexico ansässige Produktionsstätte beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und soll weiterhin den Standort behalten.

Titan Aerospace will 2015 seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.
Titan Aerospace will 2015 für Google seine erste marktreife Drohne "Solara 50" fertigstellen.

Auch die Führung von Titan bleibt die gleiche. Der Name von Titan Aerospace tauchte bereits vor einiger Zeit in den Medien auf. soll an einer Übernahme interessiert gewesen sein. Der Social Media-Riese gründete jedoch ein Connectivity Lab schnappte sich jedoch den britischen Mitbewerber Ascenta für 20 Millionen US-Dollar – angesichts der jüngsten Akquisen von Facebook ein billiger Deal.

Solarbetriebene Drohnen

Titan Areospace baut „atmosphärische Satelliten“. Die Drohnen des Herstellers sind mit Solarzellen versehen und sind je nach Modell zum Teil größer als eine Boeing 767. Bis zu fünf Jahre soll sich die ohne Landung in der Luft bewegen können, 70 Pfund wiegt das Gerät. Das erste kommerzielle Modell „Solara 50“ soll im Jahr 2015 auf den Markt kommen, kündigt das Unternehmen an.

Bei Google verstärkt Titan Aerospace das „Project Loon“. Die Mission für die Initiative des Suchmaschinenkonzern ist es, mit Ballons in der Stratosphäre Internetverbindung an die Erde zu senden. Von einem „Netzwerk im Himmel“ und „Ballon-betriebenem Internet für alle“ ist die Rede. „Wir stehen erst am Anfang, aber atmosphärische Satelliten können Internetzugang für Millionen von Menschen schaffen und andere Probleme lösen, wie etwa Umweltschäden“, kommentiert der Konzern die Übernahme.

via online.wsj.com

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Elisabeth Oberndorfer
Webfonts von Google Fonts bis Typekit: 6 Dienste im Vergleich http://t3n.de/news/webfonts-dienste-im-vergleich-538521/ 2014-04-12T10:13:40Z
Webfonts sind aus modernen Designs kaum noch wegzudenken. Wir stellen dir sechs ausgewählte Anbieter im Vergleich vor.

Webfonts sind aus modernen Designs kaum noch wegzudenken. Wir stellen dir sechs ausgewählte Anbieter im Vergleich vor.

Webfonts: Freiheit für Webworker

Lange Zeit waren Webworker „gefangen“ in den typischen Systemschriftarten wie Arial, Helvetica und Times. Dank der Webfonts hat sich das massiv geändert. Sie bieten Designern die nötigen Freiheiten, um schicke und beeindruckende Typografie einzusetzen und bieten Webworkern die Möglichkeit, die Designs unter Berücksichtigung aller technisch relevanten Aspekte umzusetzen.

Mittlerweile hat sich eine Menge an Webfont Diensten gebildet. Grund genug für uns, dir einen kleinen Überblick über ausgewählte Anbieter zu geben.

Google Fonts

Google Web Fonts
Google Web Fonts liefert zahlreiche Open-Source-Webfonts für deine Webseite. (Screenshot: t3n)

Google Fonts ist eine feste Größe unter den Webfont-Anbietern. Fonts ist eine Sammlung von Open-Source-Webfonts für deine Webseite. Die Auswahl ist für einen kostenfreien Dienst alles andere als schlecht und das Einbinden der Fonts ist ohne Registrierung blitzschnell und unkompliziert möglich.

Fontdeck

Fontdeck
Fontdeck bietet eine beachtliche Webfont-Auswahl mit Pay-What-You-Need Konzept. (Screenshot: t3n)

Wenn du nach einem Dienst suchst, bei dem du nur für das bezahlst, was du auch tatsächlich nutzt, dann ist Fontdeck wahrscheinlich der richtige Dienst für dich. Während der Entwicklungszeit deiner Webseite kannst du alle Fonts kostenlos einbinden und testen. Sobald das Projekt live geht, bezahlst du nur für die Fonts, die du brauchst. Die Preise variieren je nach Font und starten bei 2,50 US-Dollar pro Font und Jahr für eine Million Pageviews pro Monat.

Typekit

Typekit
Adobe's Typekit bietet eine große Auswahl an Webfonts zu äußerst günstigen Preisen.

Typekit ist der Dienst, der die Web-Font-Revolution gestartet hat und ist nicht umsonst die beliebteste Paid-Lösung für Webfonts. Mittlerweile gehört Typekit zu Adobe und hält eine riesige Auswahl an Fonts zu einem fairen Preis bereit. Die Kosten für die jährlich abgerechneten Abonnements richten sich nach Bibliotheksgröße (es gibt zwei zur Auswahl) und Pageviews. Mit einem aktiven Creative-Cloud-Abonnement kostet Typekit übrigens keinen einzigen Cent.

WebInk

WebInk
WebInk integriert sich in Tools wie Suitcase Fusion. (Screenshot: t3n)

WebInk ist ein Dienst von Extensis, dem Unternehmen, das auch hinter Stat-Of-The-Art Lösungen für die Verwaltung von Schriften steckt. So ist es möglich, die stattliche Font-Auswahl von WebInk über das WebInterface oder Software wie Suitcase Fusion 3 zuzugreifen. Das Preismodell von Webink ist ähnlich dem von Typekit. Du bezahlst eine jährliche Gebühr für eine bestimmte Anzahl von individuellen Besuchern pro Monat. Anders als bei Typekit stehen dir in jedem Paket alle Schriftarten der Bibliothek zur Verfügung.

Webtype

Webtype
Webtype bietet ausgewählte Webfonts mit Pay-What-You-Need Konzept. (Screenshot: t3n)

Webtype bietet mit etwas über 100 Fonts eine überschaubare Auswahl an Schriftarten. Dementsprechend rechnet der Dienst auch nur pro benutzter Schriftart ab. Jeder Font hat einen individuellen Preis, der sich je nach Nutzungsintensität gestaltet. Von 10.000 bis 20.000.000 Views kann hier das Hosting der Schriftart und der Preis zusammengestellt werden. Für größere Seiten werden auch Self-Hosted-Versionen der Schrift angeboten.

Edge Web Fonts

Edge Webfonts
Adobe Edge Webfonts bietet 500 kostenlose Webfonts für deine Webseite. (Screenshot: t3n)

Zurück zu Adobe. Mit dem kostenlosen Dienst Edge Web Fonts bietet Adobe über 500 gehostete Fonts für deine Webseite. Der Dienst basiert auf der Technologie von Typekit und lässt sich dementsprechend einfach benutzen. Außerdem arbeitet Edge Web Fonts mit anderen Adobe-Edge-Produkten zusammen und integriert sich nahtlos in die Entwicklungsoberfläche der jeweiligen Programme.

Alle Webfont-Dienste im Überblick

Google Fonts Fontdeck Typekit
Browser-Support IE 6+Firefox 3.5+Safari 3.1+

Chrome: 4.249+

Opera 10.5+

iOS 4.2+

Android 2.2

IE5+Firefox 3.5+Safari 3+

Chrome

Opera 10+

iOS

Android

Blackberry

IE6+IE (Mobile)WP8+

Firefox 3.5+

Safari 3.1+

Chrome 4+

Opera 10.54+

iOS 4.2+

Android 2.2+

BlackBerry Browser 10+

Schriftauswahl 500+ 1500+ ~1000
Einbinden über JavaScript und CSS CSS JavaScript und CSS
Hosting-Pakete - NormalEnterprise PersonalPortfolioPerformanceBusiness
Kostenloses Paket verfügbar Ja Während Entwicklung der Webseite Testversion / Kostenlose Vollversion für Creative Cloud Abonenten
Abrechnungszeitraum - Jährlich pro Font Jährlich
Einschränkungen - Pageviews Pageviews Webseiten Fonts pro Seite Font-Zugriff
Desktop-Nutzung Ja Nein Ja
Nutzung im Print / PDF Ja Nein Font abhängig
SSL Ja Ja Ja
WebInk Webtype Edge Web Fonts
Browser-Support IE6+Firefox 3.5+Chrome 4-5

Opera 11+

Safari 3.1+

Chrome für Android

iOS 4.2+

Blackberry 7+

Firefox 9+ für Android

IE5+Firefox 3.5+Chrome 4+

Safari 3.1+

Opera 10+

iOS 4.3+

Android 2.2+

BlackBerry 6+

IE6+IE (Mobile)WP8+

Firefox 3.5+

Safari 3.1+

Chrome 4+

Opera 10.54+

iOS 4.2+

Android 2.2+

BlackBerry Browser 10+

Schriftauswahl 1100 ~100 500+
Einbinden über CSS CSS CSS
Hosting-Pakete BasicProBusinessEnterprise SmallMediumLarge Kostenlos
Kostenloses Paket verfügbar Zur Entwicklungszeit 30 Tage kostenlos Ja
Abrechnungszeitraum jährlich jährlich -
Einschränkungen Besucher/Monat Pageviews -
Desktop-Nutzung Ja Nein Ja, mit Adobe Edge Produkten
Nutzung im Print / PDF Nein Nein Nein
SSL Ja Ja Ja

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Ilja Zaglov