Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-09-30T14:05:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google AdWords: Mit diesem Skript könnt ihr wieder exakte Keywords nutzen http://t3n.de/news/google-adwords-skript-569447/ 2014-09-30T14:05:13Z
Seit September 2014 lassen sich sehr ähnliche Varianten eines Keywords bei AdWords nicht mehr ausschließen. Wir zeigen euch ein Skript, mit dem es trotzdem möglich ist.

Seit September 2014 lassen sich sehr ähnliche Varianten eines Keywords bei AdWords nicht mehr ausschließen. Wir zeigen euch ein Skript, mit dem es trotzdem möglich ist.

Google AdWords: Seit September 2014 können ähnliche Varianten eines Keywords nicht mehr ausgeschlossen werden

Seit 2012 bietet AdWords die Möglichkeit, sehr ähnliche Varianten eines Begriffs automatisch zu dem gewählten Keyword hinzuzufügen. So sollen beispielsweise Pluralformen oder leicht unterschiedliche Schreibweisen trotzdem dazu führen, dass ein Nutzer die passende Werbung angezeigt bekommt. Früher war diese Funktion optional, seit September 2014 lässt sie sich jedoch nicht mehr abschalten. Alle wichtigen Details hatten wir euch in diesem Artikel über die AdWords-Änderungen vorgestellt.

Nicht jeder AdWords-Nutzer ist zufrieden mit der Veränderung. Es existiert sogar eine Petition dagegen auf Change.org, die zum jetzigen Zeitpunkt schon 463 Unterstützer gefunden hat. Für alle, die stattdessen wirklich etwas dagegen tun möchten, hat der Online-Marketing-Experte Daniel Gilbert ein AdWords-Skript geschrieben. Mit diesem Skript werden die von Google eingefügten Varianten automatisch wieder aus eurer Kampagne entfernt.

Google AdWords: Dank einem praktischen Skript könnt ihr wie bisher ähnliche Varianten eures Keywords automatisch ausschließen. (Grafik: Instacod.es / Skript: Daniel Gilbert)
Google AdWords: Dank einem praktischen Skript könnt ihr wie bisher ähnliche Varianten eures Keywords automatisch ausschließen. (Grafik: Instacod.es / Skript: Daniel Gilbert)

Google AdWords: Mit diesem Skript könnt ihr wieder exakte Keywords bestimmen

Das vollständige Skript und eine ausführliche Erklärung der Funktionsweise findet ihr in diesem Artikel von Gilbert auf Search Engine Land. Im Grunde müsst ihr es nur kopieren und bei AdWords einfügen. Allerdings solltet ihr es vorher noch anpassen. Dankenswerterweise hat Gilbert die Möglichkeit vorgesehen, das Skript auf Kampagnen- oder auf Gruppen-Ebene anzuwenden. Dazu müsst ihr lediglich die entsprechenden Variablen auf „true“ (wahr) oder „false“ (falsch) setzen.

//Choose whether to add your negative exact keywords at campaign or AdGroup level.
//Set variable as "true" to add or as "false" to not add.
var AddAdGroupNegative = true; // true or false
var AddCampaignNegative = true; // true of false

Außerdem könnt ihr an der folgenden Stelle festlegen, ob bestimmte Kampagnen oder Gruppen von dem Skript ausgeschlossen werden sollen.

//Parameters for filtering by campaign name and AdGroup name. The filtering is case insensitive.
//Leave blank, i.e. "", if you want this script to run over all campaigns and AdGroups.
var campaignNameContains = "";
var adGroupNameContains = "";

Alle, die sich über die Änderungen bei AdWords mehr als nur ein bisschen geärgert haben, dürften sich über das Skript freuen. Wer sich für weiterführende Informationen zum Thema AdWords und Suchmaschinenwerbung interessiert, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „t3n-Expertencheck: 9 SEA-Tipps für bessere Kampagnen“ werfen.

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Kim Rixecker
Photoshop im Browser: Adobe bringt die Creative Cloud ins Web http://t3n.de/news/adobe-photoshop-chrome-browser-569400/ 2014-09-30T10:25:20Z
Adobe will die Creative Cloud ins Web bringen. Erste Beta-Tester können schon jetzt Photoshop im Chrome-Browser und auf dem Chromebook testen.

Adobe will die Creative Cloud ins Web bringen. Erste Beta-Tester können schon jetzt Photoshop im Chrome-Browser und auf dem Chromebook testen.

Adobe Photoshop auf einem Chromebook von Google. (Grafik: Google)
Adobe Photoshop auf einem Chromebook von Google. (Grafik: Google)

Adobe Photoshop im Chrome-Browser

Adobe bringt Photoshop in den Chrome-Browser. Das beliebte Bildbearbeitungswerkzeug ist allerdings nicht als Web-App nachgebaut worden, sondern läuft als virtuelle Instanz auf den Servern des Unternehmens und kommt per Stream in die Browser der Nutzer. Derzeit wird das Angebot in einem begrenzten Beta-Test geprüft, an dem leider nur nordamerikanische Creative-Cloud-Nutzer teilnehmen können.

Die Testversion soll auf Chromebooks und in Chrome ab Version 35 laufen. Adobe unterstützt offiziell neben dem Chromebook aber nur Rechner, auf denen Windows 7 oder Windows 8 läuft. Um auf die gestreamte Version von Photoshop zuzugreifen, müssen sich Nutzer eine entsprechende Chrome-App installieren. Die bearbeiteten Dateien werden direkt auf Google Drive abgelegt. Derzeit fehlen noch einige Photoshop-Funktionen, da die virtualisierte Umgebung keine GPUs unterstützt. Das soll sich zu einem späteren Zeitpunkt allerdings ändern.

Creative Cloud in der Cloud: Auch im Browser dürfte Photoshop gut ankommen

Da der derzeitige Beta-Test nur Schülern, Studenten und Lehrpersonal aus Nordamerika mit einem entsprechenden Creative-Cloud-Abonnement offen steht, können wir derzeit keine Angaben zu etwaigen Verzögerungen bei der Nutzung von Photoshop über den Chrome-Browser machen. So oder so werden Nutzer allerdings auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen sein.

Das Angebot ist vor allem für Nutzer eines Chromebooks interessant, da sie bisher keine Möglichkeit hatten, Photoshop auf ihrem Rechner zu verwenden. Generell könnte es aber auch für einen größeren Teil der Adobe-Nutzerbasis spannend sein, von jedem Rechner aus auf das Bildbearbeitungswerkzeug zuzugreifen. Für professionelle Anwender dürfte mittelfristig kein Weg an der Installation der nativen Applikation vorbeiführen. Um schnell unterwegs ein paar Änderungen vorzunehmen, könnte das Angebot aber trotzdem Abnehmer finden. Es bleibt abzuwarten, wann Adobe das Projekt einem größeren Teil seiner Nutzerbasis öffnet und ob auch andere Programme aus der Creative Cloud auf Streaming-Basis angeboten werden.

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Kim Rixecker
Responsive, interaktiv, großformatig: Google stellt „die nächste Generation der Display-Werbung“ vor http://t3n.de/news/google-anzeigenformate-admob-doubeclick-gdn-569336/ 2014-09-30T08:53:20Z
Google hat eine ganze Reihe neuer Anzeigenformate speziell für mobile Endgeräte vorgestellt. Außerdem gibt es zwei neue Tools für DoubleClick und das Google Display Network.

Google hat eine ganze Reihe neuer Anzeigenformate speziell für mobile Endgeräte vorgestellt. Außerdem gibt es zwei neue Tools für DoubleClick und das Google Display Network.

Google stellt vier neue Anzeigenformate für mobile Endgeräte vor

Das Mobile-Segment wächst schneller als die Ausgaben für Werbung in diesem Bereich. Das liegt auch an den bestehenden Anzeigenformaten, die für Marken oft wenig interessant sind. Google will das jetzt mit gleich vier neue Anzeigenformate für mobile Endgeräte ändern und spricht vollmundig von „der nächsten Generation der Display-Werbung“.

Engagement Ads

Google: Die Engagement Ads sind vor allem für große Brands gedacht. (Grafik: Google)
Google: Die Engagement Ads sind vor allem für große Brands gedacht. (Grafik: Google)

Dieses neue AdWords-Anzeigenformat wurde speziell für große Marken entwickelt. Dahinter verbergen sich Rich-Media-Anzeigen, die auf allen Bildschirmgrößen gut aussehen sollen. Die Anzeigen sind responsiv, passen sich also automatisch der gewünschten Anzeigengröße an und sollen sich schnell aus bestehenden Assets erstellen lassen. Werbende zahlen nur dann, wenn Nutzer mit der Werbung interagieren.

TrueView Ads

Neue Anzeigenformate: Werbeclips sollen über AdMob bald in allen Apps verfügbar sein. (Grafik: Google)
Neue Anzeigenformate: Werbeclips sollen über AdMob bald in allen Apps verfügbar sein. (Grafik: Google)

Diese Video-Anzeigen laufen bereits seit einiger Zeit in Spiele-Apps, sollen bald aber auch in anderen Apps angezeigt werden. Die Werbeclips werden direkt innerhalb der App angezeigt. Bezahlt werden muss die Werbung nur, wenn Nutzer sich dagegen entscheiden, den Clip zu überspringen.

Anchor Ad Format

Bei diesem Format handelt es sich um Anzeigen, die am unteren Rand einer mobilen Website angezeigt werden. Wenn Nutzer nach unten oder nach oben scrollen, bleibt die Werbung an ihrem Platz. Allerdings können Nutzer sie jederzeit wegklicken, wenn sie sich davon gestört fühlen.

Textanzeigen im Magazinstil

Google stellt Textanzeigen im Magazinstil vor. (Grafik: Google)
Google stellt Textanzeigen im Magazinstil vor. (Grafik: Google)

Das Werbeformat bringt bestehende textbasierte Werbung als Vollbildanzeige in Apps. Das Anzeigenformat wird über AdMob ausgeliefert und alle Textanzeigen aus dem Google Display Network sollen in dieser Form ausgeliefert werden können.

Google stellt neue Tools für DoubleClick und GDN vor

Um es Werbenden zu erleichtern, ihre bestehenden Desktop-Anzeigen für mobile Endgeräte anzupassen, hat Google zwei neue Werkzeuge angekündigt und die Formatanzahl bei den DoubleClick Studio Layouts auf 29 erweitert. Zum einen wird es ein Tool zur automatischen Größenanpassung von bildbasierten Anzeigen für das Google Display Network geben. Zum anderen will das Unternehmen ein Werkzeug anbieten, das aus Flash-Anzeigen automatisch HTML5-basierte Anzeigen generiert. Das Tool soll allen Nutzern des Google Display Networks und des DoubleClick Campaign Managers zur Verfügung stehen. Damit kommen interaktive Anzeigen auch auf Geräte, die keine Flash-Unterstützung mitbringen.

via onlinemarketing.de

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Kim Rixecker
Panda 4.1: Die Gewinner und Verlierer im deutschsprachigen Raum http://t3n.de/news/panda-41-google-ranking-seo-569219/ 2014-09-29T12:48:56Z
Searchmetrics hat sich angeschaut, wie sich das Panda-Update auf das Ranking bei Google.de ausgewirkt hat. Wer die Gewinner und die Verlierer der neuesten Algorithmusveränderung sind, verraten wir …

Searchmetrics hat sich angeschaut, wie sich das Panda-Update auf das Ranking bei Google.de ausgewirkt hat. Wer die Gewinner und die Verlierer der neuesten Algorithmusveränderung sind, verraten wir euch in diesem Artikel.

Google: Zu den Gewinnern des Panda-Updates zählen auch einige internationale Web-Angebote. (Screenshot: Searchmetrics)
Google: Die 10 Gewinner mit der prozentual größten Veränderung im Ranking. (Screenshot: Searchmetrics)

Panda 4.1: Anbieter nimmt die Veränderung auf das deutsche Google-Ranking unter die Lupe

Letzte Woche, am 26. September 2014, hat der Google-Mitarbeiter Pierre Far bekanntgegeben, dass der Suchgigant seinen Panda-Algorithmus überarbeitet hat. Anhand neuer Signale, die Google durch das Feedback von Nutzern und Website-Betreibern ermittelt hat, sollen Inhalte von niedriger Qualität besser erkannt werden können. Wir hatten euch die Änderungen schon im Artikel „SEO: Google rollt neues Panda-Update aus“ vorgestellt.

Jetzt hat sich Searchmetrics angeschaut, welche Seiten von den Veränderungen profitieren und bei welchen Websites das deutsche Google-Ranking seitdem gesunken ist. Die Ergebnisse hat das Unternehmen in seinem Blog veröffentlicht. Allerdings lässt sich nicht einwandfrei bestimmen, ob die Veränderungen tatsächlich ausschließlich durch das Panda-Update herbeigeführt wurden. Auch Veränderungen oder Probleme können bei einzelnen Websites eine Rolle gespielt haben. Dennoch wollen wir euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

SEO: Die zehn größten Verlierer seit dem Panda-Update. (Screenshot: Searchmetrics)
SEO: Die zehn größten Verlierer seit dem Panda-Update. (Screenshot: Searchmetrics)

SEO: Die Gewinner und Verlierer des neusten Panda-Updates

Zu den Verlierern gehören erneut Gutscheinportale, die schon beim letzten Panda-Update an Sichtbarkeit verloren haben. Generell, so Searchmetrics, lassen sich viele der Verlierer unter dem Begriff Content-Scraper zusammenfassen. Überraschenderweise finden sich auf der Gewinnerseite viele .com-Domains für Suchen nach internationalen Brands und Prominenten. Die schaffen es zwar nicht bis nach ganz oben ins Ranking, sind jetzt aber oft auf der ersten Ergebnisseite zu finden.

Auch einige US-Universitäten scheinen von dem Update auf Panda 4.1 profitiert zu haben. Die umfangreiche Liste der Gewinner und Verlierer findet ihr im Searchmetrics-Blog. Wer sich genauer über die unterschiedlichen Suchalgorithmen informieren will, sollte einen Blick auf unseren Artikel „Pinguin, Panda & Co. – Eine Reise durch den Google-Zoo“ werfen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eine Veränderung im Ranking eurer Websites feststellen können?

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Kim Rixecker
Bei Google+ abgeschaut: Facebook-Feature Trip Slideshows erstellt Reisetagebücher aus Fotos http://t3n.de/news/google-abgeschaut-569162/ 2014-09-29T05:46:56Z
Facebook testet derzeit ein Feature, das Fotos, die Nutzer während einer Reise aufgenommen und gepostet haben, zu einer Slideshow ordnet. Etwas Ähnliches gibt es schon: auf Google+.

Facebook testet derzeit ein Feature, das Fotos, die Nutzer während einer Reise aufgenommen und gepostet haben, zu einer Slideshow ordnet. Etwas Ähnliches gibt es schon: auf Google+.

Der Social-Network-Riese scheint sich bei seinem neuesten Streich bei seinem ärgsten Rivalen bedient zu haben. Das neue Facebook-Feature, das offenbar gerade getestet wird, erinnert stark an „Auto Awesome Stories“, das vor einigen Wochen in der Google+-App aufgetaucht ist. Die Idee ist jedenfalls ähnlich: Das automatische Zusammenfassen von Fotos, die auf Reisen entstanden sind, zu einer Art Reisetagebuch.

Automatisch erstelltes Reisetagebuch könnte neues Facebook-Feature werden. (Screenshot: AndroidPolice)
Automatisch erstelltes Reisetagebuch könnte neues Facebook-Feature werden. (Screenshot: AndroidPolice)

Facebook-Feature „Trip Slideshows“ noch in Testphase

Noch hat Facebook das Feature „Trip Slideshows“ weder offiziell angekündigt noch für alle Nutzer zugänglich gemacht. Einige Nutzer der Facebook-App (Android und iOS) haben aber eine solche neue Funktion entdeckt. Einer der Tippgeber hat der Website AndroidPolice seine Foto-Slideshow zur Verfügung gestellt und in einem Video demonstriert, wie ein solches Reisetagebuch künftig aussehen könnte.

Facebook schnappt sich dafür Fotos, die auf dem Social Network gepostet wurden - ähnlich wie bei seinem Jahresrückblick „Year In Review“. Facebook-Nutzern zufolge, die das neue Trip-Slideshow-Feature bereits testen konnten, sollen die Fotos ganz ohne das eigene Zutun ausgewählt werden. Sie lassen sich demnach aber nachträglich zumindest teilweise bearbeiten.

Der Rollout des neuen Facebook-Features soll in den folgenden Monaten erfolgen. Bereits jetzt bei deutschen Nutzern des Social Networks angekommen ist eine überarbeitete Version der Geburtstagsgrüße. Das Feature ist optisch leicht überarbeitet worden. Den Postings können jetzt auch Fotos hinzugefügt werden.

via www.androidpolice.com

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Jörn Brien
Android L: Das bringt die neue Version des mobilen Betriebssystems http://t3n.de/news/android-l-568776/ 2014-09-28T06:57:35Z
Mitte Oktober könnten die ersten Geräte auf Basis von Android L vorgestellt werden. Was ihr von der nächsten Version des Google-Betriebssystems erwarten könnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Mitte Oktober könnten die ersten Geräte auf Basis von L vorgestellt werden. Was ihr von der nächsten Version des Google-Betriebssystems erwarten könnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Android L: Erste Geräte mit der neuen Betriebssystemversion vermutlich ab Mitte Oktober

Wir wissen, dass die nächste Version von Android einige Neuerungen mit sich bringen wird. Was wir bisher allerdings noch nicht wissen, ist der offizielle Name des Updates. hüllt sich in Schweigen und bezeichnet die nächste Version des Mobile-Betriebssystems nach wie vor als Android L. Es bleibt anzunehmen, dass das Unternehmen seinen bisherigen Namenkonventionen treu bleiben und das „L“ zum Release gegen einen Begriff aus der Welt der Süßwaren ersetzen wird. Da die Preview-Version von Android L an einigen Stellen als „LMP“ bezeichnet wird, gehen einige Beobachter davon aus, dass die endgültige Bezeichnung „Lemon Meringue Pie“ (Zitronen-Baiser-Torte) lauten könnte. Letztlich könnte das L aber auch für Lollipop oder sogar für den Schokoriegel Lion stehen. Für uns sind derzeit allerdings andere Aspekte spannender.

Dazu gehört etwa die Frage nach der Verfügbarkeit. Nachdem im Juni 2014 die erste Preview-Version des Betriebssystems veröffentlicht wurde, mehren sich die Anzeichen, dass wir schon Mitte Oktober die ersten Geräte auf Basis von Android L zu Gesicht bekommen könnten. Derzeit gehen Branchenexperten allerdings davon aus, dass Upgrade-willige Android-Nutzer noch bis zum ersten November 2014 warten müssen. Um euch die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, stellen wir euch hier alle wichtigen Neuerungen in Bezug auf Android L vor.

Android L: Der Wechsel von Dalvik zu ART soll unsere Smartphones und Tablets deutlich schneller machen. (Grafik: Google)
Android L: Der Wechsel von Dalvik zu ART soll unsere Smartphones und Tablets deutlich schneller machen. (Grafik: Google)

Android L: ART wird Dalvik ablösen

Die erste große Änderung, auf die wir eingehen möchten, dürfte den meisten Nutzern nicht einmal auffallen: Google ersetzt die Dalvik-Virtual-Machine durch die sogenannte Android-Runtime (ART). Letztere war bereits Bestandteil von Android KitKat, war dort jedoch standardmäßig zugunsten von Dalvik deaktiviert. Dalvik und ART erfüllen dieselbe Aufgabe: Sie führen die Apps auf eurem Smartphone oder Tablet aus. Allerdings gehen sie dabei unterschiedlich vor.

Dalvik nutzte die Just-in-Time-Methode. Das bedeutet, dass Apps erst beim Start in den für Smartphones verständlichen Maschinencode übersetzt wurden. ART setzt stattdessen auf die Ahead-of-Time-Methode und „übersetzt“ die Apps schon bei der Installation. Im Ergebnis soll das zu deutlich verkürzten Ausführungszeiten führen. Laut einem Bericht von Android-Police soll sich die Startzeit von Apps sogar um die Hälfte verkürzen. ART ist außerdem vollständig 64-bit-kompatibel und ermöglicht deswegen auch Android-Geräte mit mehr als drei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Material Design: Des Androiden neue Kleider

Die zweite Veränderung sollte auch weniger versierten Nutzern ins Auge fallen. Android L wird die erste Version des Betriebssystems, die nach Googles neuer Designsprache „Material Design“ gestaltet wurde. Von dieser werden wir mittelfristig auch außerhalb des Smartphone-Betriebssystems noch einiges zu sehen bekommen, da Googe zukünftig auch bei seinen Webdiensten auf „Material Design“ setzen will.

Material Design zeichnet sich durch großflächige, kontrastreiche UI-Elemente und den Einsatz von Icons und Schriftarten als bestimmende Elemente aus. Obwohl es auf den ersten Blick an das durch Unternehmen wie Microsoft und Apple popularisierte Flat Design erinnert, verfügen die Elemente beim Material Design auch über eine Tiefenkoordinate. Übereinander liegende Elemente können so in Form von Schatten oder Animationen aufeinander Bezug nehmen. Dadurch soll die zugrundeliegende Navigationsstruktur besser durchschaubar sein. Der Name Material Design bezieht sich auf die Idee, dass alle Elemente des Nutzerinterface aus virtuellen Materialien bestehen, die den Gesetzen einer ebenso virtuellen Physik gehorchen.

Android L: Von der überarbeiteten Multitasking-Ansicht zu „Project Volta“

Eine vergleichbar kleine, aber für den täglichen Umgang mit Android potenziell sehr hilfreiche Änderung betrifft die Multitasking-Ansicht. Bisher konntet ihr aus dieser Ansicht heraus zwar alle geöffneten Apps aufrufen, bekamt aber jeweils nur einen Screen pro App angezeigt. Unter Android L können Apps dort theoretisch mehrere Screens anzeigen. Ein Beispiel dafür wird Google wohl selbst mitliefern: In der Multitasking-Ansicht könnt ihr euch in der nächsten Android-Version verschiedene Chrome-Tabs einzeln anzeigen lassen. Auch bei Messaging-Apps dürfte die Funktion ihren Nutzen haben, so könntet ihr direkt aus der Ansicht heraus auf verschiedene Chats zugreifen.

Eine weitere begrüßenswerte Neuerung verbirgt sich hinter dem Namen „Project Volta“. Damit soll die Energieeffizienz von Android-Geräten merklich erhöht werden. Erste Tests sprechen sogar von einer um 36 Prozent gesteigerten Akkulaufzeit. Möglich wird das unter anderem durch die neue JobScheduler-API. Sie ermöglicht es Entwicklern, Hintergrund-Tasks als weniger wichtig zu definieren. Diese Tasks werden dann zusammengefasst und gemeinsam ausgeführt. Außerdem können Entwickler auch festlegen, dass bestimmte Tasks nur ausgeführt werden, wenn das Smartphone sich beispielsweise an der Steckdose befindet.

Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm gibt es bei iOS schon seit Jahren – Also hat Google geklaut? (Screenshot: youtube.com)
Android L: Google bringt Benachrichtigungen auf den Lockscreen. (Screenshot: youtube.com)

Alle weiteren Android-L-Features im Überblick

Vollständig überarbeitet wurden auch die Benachrichtigungen. Sie werden jetzt auch direkt auf dem Lockscreen angezeigt und ihr könnt bei Bedarf von dort auf die dazugehörigen Apps zugreifen. Außerdem gibt es jetzt auch die sogenannten Heads-Up-Notifications, welche direkt über der gerade aktiven App angezeigt werden. Wenn ihr beispielsweise angerufen werdet, informiert euch ein kleines Fenster über der eigentlich aktiven App über den Anruf. Mit den neuen Benachrichtigungen könnt ihr auch direkt interagieren und könntet so in unserem Beispiel den Anruf annehmen oder ablehnen, ohne die aktive App verlassen zu müssen.

Für Business-Nutzer bringt Android L die Möglichkeit mit, einen privaten und einen geschäftlichen Account auf Smartphone und Tablet einzurichten. Der geschäftliche Teil kann von einem Administrator der Firma über das Internet verwaltet werden. So könnten alle Mitarbeiter beispielsweise direkt alle notwendigen Apps auf ihr Gerät bekommen, indem sie sich einfach mit ihrem Business-Account anmelden. Außerdem soll Google Drive unter Android L als zentraler Ort für Backups dienen. Darüber hinaus werden vertrauenswürdige Geräte das Smartphone bei Annäherung entsperren können. Möglich wird das durch NFC. Diese Funktion könnte im Zusammenspiel mit Smartwatches oder aber dem eigenen Autoradio genutzt werden.

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Kim Rixecker
Google Analytics: Kinderleichtes Tracking mit Boba.js http://t3n.de/news/bobajs-google-analytics-tracking-568138/ 2014-09-27T14:15:29Z
Boba.js macht das Tracking von Events mit Google Analytics zum Kinderspiel. Wir verraten dir, wie du die Bibliothek in deine Seite einbaust und einsetzt.

Boba.js macht das Tracking von Events mit zum Kinderspiel. Wir verraten dir, wie du die Bibliothek in deine Seite einbaust und einsetzt.

Boba.js ist eine kleine und leicht zu erweiternde JavaScript-Bibliothek, die das Arbeiten mit Google Analytics vereinfachen soll. Genau genommen übernimmt Boba.js das Ereignis-Tracking und bietet hierzu verschiedene Methoden.

Google Analytics Live Dashboard
Boba.js erfasst Interaktionen und sendet sie an Google Analytics. (Screenshot: t3n)

Die aktuelle Version von Boba.js unterstützt die alte ga.js genau so wie die neue analytics.js und funktioniert out of the box, sofern jQuery auf der Webseite vorhanden ist.

Boba.js einsetzen

Um Boba.js auf deiner Webseite einzusetzen, bindest du zunächst das normale Google-Analytics-Snippet und jQuery ein. Im Anschluss folgt die boba.js JavaScript-Bibliothek. Schon kannst du mit dem Tracking beginnen:

<script>// GA Snippet</script>
<script src="//ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.11.1/jquery.min.js"></script>
<script src="public/javascript/libs/boba.js"></script>

tracker = new Boba({
siteName: 'Mandalore',
pageName: 'Slave I',
defaultCategory: 'category',
defaultAction: 'action',
defaultLabel: 'label',
watch: [
['click', '.js-track-solo', trackSolo],
['click', '.js-track-chewie', trackChewie]
]
})

Die Parameter im oben stehenden Beispiel sind alle optional. Folgende Möglichkeiten stehen dir mit ihnen zur Verfügung.

  • siteName, pageName: Mit den Parametern siteName und pageName kannst du den Namen der Seite und der Unterseite setzen.
  • defaultCategory, defaultAction, defaultLabel: Wenn ein keine Kategorie, Aktion oder ein Label hat, werden die hier gesetzten Werte stattdessen genutzt.
  • watch: Mit dem watch-Parameter kannst du direkt beim Initialisieren des Trackers zusätzliche Watcher einrichten.

Boba.js: watch-Methode

Boba.js setzt zusätzliche Event-Handler auf die jeweiligen Elemente und ermöglicht die Delegation an separate Funktionen. Du hast die Möglichkeit, einen Watcher auch separat aufzurufen, wie das folgende Beispiel zeigt:

tracker.watch('click', '.js-track', trackClick);
tracker.watch('change', '.js-track-select', trackSelect);

Der Call-Back-Funktion wird ein jQuery-Event-Object zur Auswertung übergeben. Die Call-Back-Funktion sollte ein Objekt mit den Werten category, action und label zurückliefen, damit diese Daten an Analytics übertragen werden können.

Boba.js: trackLinks-Methode

Mit dem trackLinks-Helper von Boba.js kannst du eine Reihe von zu trackenden Links definieren.

tracker.trackLinks(.trackLinks)

Mit Hilfe von HTML5-Data-Attributen der jeweils getrackten Elemente kannst du die Parameter zur Übergabe an Google Analytics festlegen. Setze dafür einfach die folgenden Attribute:

  • data-ga-category
  • data-ga-action
  • data-ga-label

Boba push

Manchmal ist es nötig, Events per Skript auszulösen und an Google Analytics zu übertragen. Mit der push()-Mathode kannst du das problemlos tun.

tracker.push({
category: "category",
action: "action",
label: "label"
})

Boba.js: Fazit

Boba.js macht das Tracking auf Webseiten tatsächlich etwas einfacher und übersichtlicher. Die Bibliothek ist schnell eingebunden und sofort einsatzbereit. Auf der offiziellen Webseite von Boba.js kannst du das Skript herunterladen und es direkt selbst ausprobieren.

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Ilja Zaglov
SEO: Google rollt neues Panda-Update aus http://t3n.de/news/seo-google-panda-update-568932/ 2014-09-26T08:20:56Z
Google rollt ein weiteres Panda-Update aus. Abhängig von der Region sollen zwischen drei und fünf Prozent aller Suchanfragen betroffen sein.

rollt ein weiteres Panda-Update aus. Abhängig von der Region sollen zwischen drei und fünf Prozent aller Suchanfragen betroffen sein.

Symbolbild: Google bestätigt Panda-Update.
Google bestätigt ein weiteres Panda-Update. (Quelle: iStockPhoto)

Panda 4.1: Google schraubt fleißig weiter am Algorithmus

Die meisten Geburten fallen bei den Pandas in die Monate August und September. So gesehen hat Google vermutlich einen guten Zeitpunkt dafür gewählt, ihre Algorithmen um ein weiteres Panda-Update zu erweitern. Bei dem Update handelt es sich anscheinend um eine vergleichsweise kleine Anpassung, weswegen es branchenintern als Panda 4.1 bezeichnet wird. Das Rollout hat schon diese Woche begonnen. Das berichtet der Google-Mitarbeiter Pierre Far auf dem sozialen Netzwerk des Unternehmens. Es soll sich um ein langsames Rollout handeln. Erst nächste Woche soll das Update überall angekommen sein.

Laut Far hat Google anhand von Feedback von Nutzern und Webmastern neue Signale identifiziert, mit denen sich Content von niedriger Qualität besser erkennen lässt. Im Ergebnis soll das zu einer größeren Vielfalt an kleinen und mittelgroßen Seiten in den oberen Bereichen der Suchergebnisse führen. Abhängig von der Region geht der Google-Mitarbeiter davon aus, dass etwa drei bis fünf der Suchanfragen von dem Algorithmus-Update betroffen seien.

Panda 4.1: Neue Chancen und neue Risiken für Seitenbetreiber

Seiten, die vom letzten Panda-Update getroffen wurden und infolgedessen Anpassungen vorgenommen haben, könnten unter umständen von dem neuen Update profitieren. Im Umkehrschluss könnten aber natürlich auch Websites von dem Update negativ betroffen sein, deren Ranking vom letzten Update unberührt geblieben ist. Wie sich das Update genau auswirkt, werden erst genauere Untersuchungen zeigen können.

Google hat seinen Panda-Algorithmus mittlerweile zum 27. mal überarbeitet. Der Algorithmus hat die Aufgabe, „gute“ von „schlechten“ Inhalten zu unterscheiden. Wer sich eingehender mit dem Panda und den anderen Such-Algorithmen von Google beschäftigen möchte, der sollte einen Blick auf den Artikel „Pinguin, Panda & Co. – Eine Reise durch den Google-Zoo“ von Björn Dorra werfen.

via searchengineland.com

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Kim Rixecker
Google-Produktanzeigen informieren ab sofort über Verfügbarkeit http://t3n.de/news/google-produktanzeigen-568894/ 2014-09-26T04:47:36Z
In den USA zeigen die Product Listing Ads seit vergangenem Jahr die Produktverfügbarkeit an. Dieses Feature bringt Google jetzt unter anderem nach Deutschland.

In den USA zeigen die Product Listing Ads seit vergangenem Jahr die Produktverfügbarkeit an. Dieses Feature bringt jetzt unter anderem nach Deutschland.

Verfügbarkeit in der Nähe

Google reichert seine sogenannten Product Listing Ads (PLAs) um lokale Informationen an. Die Anzeigen, die bei der Suche nach bestimmten Produkten ausgespielt werden, zeigen ab sofort Händler in der Nähe an, bei denen das gesuchte Produkt aktuell erhältlich ist.

Wer auf das Ad klickt, wird auf die Produktseite des Händlers geleitet. Zudem blendet Google nicht nur die Verfügbarkeit, sondern auch die Öffnungszeiten und Wegbeschreibung an. Die Suchmaschine holt sich die Informationen aus dem lokalen Produktfeed, den Händler im Google Merchant Center verwalten.

Google informiert in den Produktanzeigen, wo der gesuchte Artikel erhältlich ist. (Bild: Google)
Google informiert in den Produktanzeigen, wo der gesuchte Artikel erhältlich ist. (Bild: Google)

Inventar im Online- und Offline-Handel

Werbekunden könnten mit der Information, ob Artikel derzeit auf Lager sind, ihre Vertriebsziele erhöhen, verspricht Google. Lanfristig könne sich dadurch die Kundenfrequenz sowie der Umsatz erhöhen. Die Anzeigen können sowohl auf das Inventar im Online-Shop als auch im physischen Handel hinweisen. Die PLAs können weiters für mobile Nutzer sowie für Desktop-Nutzer optimiert werden.

Die Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit sind bereits seit vergangenem Jahr in den USA verfügbar. Das aktuelle Rollout betrifft nicht nur Deutschland, sondern auch Frankreich, Großbritannien, Japan und Australien. Hierzulande hat Google die ersten PLAs Anfang 2013 gelauncht.

via adwords-de.blogspot.co.at

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Elisabeth Oberndorfer
Google-Easteregg: Chrome versüßt Offline-Modus mit knuddeligem Game http://t3n.de/news/google-easteregg-chrome-568727/ 2014-09-25T10:20:14Z
Internet mal wieder weg? Zumindest Chrome-Nutzer können sich dank des neuesten Google-Easteregg entspannt zurücklehnen und eine Runde mit einem knuffigen Dinosaurier zocken.

Internet mal wieder weg? Zumindest Chrome-Nutzer können sich dank des neuesten entspannt zurücklehnen und eine Runde mit einem knuffigen Dinosaurier zocken.

Google-Easteregg: Best of

Eastereggs aus dem Hause Google erfreuen sich mittlerweile einer treuen Fangemeinde im Web. Klassiker wie das Google-Easteregg zu Per Anhalter durch die Galaxis oder zum Game Breakout als Easteregg in der Google-Suche sind mittlerweile vielen Nutzern bekannt. Eine umfangreiche Übersicht zu vielen Google-Eastereggs findet ihr in unserem Artikel Google Eastereggs: „Do A Barrel Roll“ und andere versteckte Kuriositäten.

Man würde auf der Fehlerseite von Chrome kein Google-Easteregg vermuten.
Man würde auf der Fehlerseite von Chrome kein Google-Easteregg vermuten.

Google-Easteregg für fehlende Internet-Verbindung

Beim neuesten versteckten Gimmick handelt es sich um ein Easteregg, das ihr in findet. Möchtet ihr euch das Google-Easteregg in Form eines Spiels selbst ansehen, müsst ihr euch Chrome Canary installieren. Hierbei handelt es sich um eine Version des Browsers, die sich speziell an Entwickler und Erstanwender richtet. Entsprechend kann es unter Umständen zu Abstürzen und eingeschränkter Funktionalität kommen. Chrome Canary ist aktuell in Version 39 verfügbar.

Drückt man die Space-Taste, offenbart sich das Easteregg in Form eines Endless-Runners.
Drückt man die Space-Taste, offenbart sich das Easteregg in Form eines Endless-Runners.

Seid ihr mit eurem Rechner nicht mit dem Internet verbunden und gebt im Browser eine Adresse ein, seht ihr wie gehabt die typische Fehlerseite des Chrome-Browsers mit einem Dinosaurier. Seit dem aktuellen Build von Chrome Canary könnt ihr den T-Rex allerdings in Bewegung versetzen. Drückt ihr die Space-Taste, fängt der Dinosaurierer an zu laufen und ihr müsst ihn mit Space über Kakteen springen lassen. Bei dem Game handelt es sich um einen sogenannten Endless-Runner – ein Ende ist nicht zu erreichen. Vielmehr geht es in dem Spiel darum, einen möglichst hohen Punktestand zu erreichen.

Lasst uns euren Highscore doch in den Kommentaren wissen! Wieviel Punkte habt ihr erreicht?

- via OMG! Chrome!

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Sébastien Bonset