Google | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Google 2014-12-19T08:35:58Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/google Konkurrenz für Youtube: Video-Startup Vessel steht in den Startlöchern http://t3n.de/news/konkurrenz-fuer-youtube-vessel-585589/ 2014-12-19T08:35:58Z
Seit den letzten Neuigkeiten rund um Vessel ist bereits einige Zeit vergangen. Jetzt meldet sich Gründer Jason Kilar mit seinem Video-Startup zurück und erkärt euch die Vorteile des …

Seit den letzten Neuigkeiten rund um Vessel ist bereits einige Zeit vergangen. Jetzt meldet sich Gründer Jason Kilar mit seinem Video-Startup zurück und erkärt euch die Vorteile des YouTube-Konkurrenten.

Vessel: Von den Machern von Hulu

Jason Kilar, seines Zeichens Ex-CEO des Streaming-Dienstes Hulu, steht kurz vor dem Release seines neuen Projektes Vessel. Die Video-Plattform startet 2015 und soll dem Platzhirsch Youtube Konkurrenz machen. Unterstützung erhält Kilar von Rich Tom, dem ehemaligen Hulu-CTO. Im hauseigenen Blog hat Kilar jetzt neue Informationen zum geplanten Release im kommenden Frühjahr veröffentlicht.

(Screenshot: vessel.com)
Vessel will seine Nutzern hochwertige Inhalte bieten – vor allen anderen. (Screenshot: vessel.com)

Das bietet Vessel den Nutzern

Vessel wird es nicht leicht haben, sich gegen die etablierte Konkurrenz durchzusetzen. Im Folgenden findet ihr eine kurze Zusammenfassung der Features, die Vessel seinen Nutzern bieten will.

  1. Das Early-Access-Feature

    Die Macher der Videos haben die Möglichkeit, diese für 72 Stunden exklusiv auf Vessel zu veröffentlichen. Nutzer, die einen Vessel-Account besitzen, können diese Videos exklusiv anschauen, bevor sie auch auf anderen Plattformen veröffentlich werden dürfen. Die Exklusivität kostet den Nutzer allerdings 2,99 US-Dollar im Monat.

    Für die Uploader der Videos ergibt sich daraus ein finanzieller Vorteil. Laut Kilar erhalten diese 60 Prozent des Anmelde-Gebühren-Pools. Wie hoch der Anteil ist, den der Uploader bekommt, hängt von den abgespielten Minuten seiner exklusiven Videos ab.

  2. Bessere Vergütung für Videos

    Vessel will seinen Nutzern auch generell eine bessere Vergütung bieten, als beispielsweise Youtube. Innerhalb der Early-Access-Phase sollen Uploader laut Kilar bis zu 50 US-Dollar pro tausend Views verdienen. Ob diese Werte realistisch sind, wird sich erst nach dem Release zeigen.

  3. Die Sache mit der Werbung

    Fakt ist: Vessel wird Werbung enthalten. Es wird zwei Arten von Accounts geben: Einen gebührenfreien Account und den bereits erwähnten kostenpflichtigen Account für 2,99 US-Dollar. Sowohl der freie als auch der bezahlte Account sollen Werbung enthalten, wobei der Bezahl-Account auf eine moderate Menge reduziert wird. Was genau moderat bedeutet, wird sich wohl erst beim Release zeigen.

    Die Uploader erhalten, wie bei Youtube, eine gewissen Prozentsatz aus den Erlösen der mit ihrem Video verbundenen Werbung. Bei Vessel liegt der Prozentsatz allerdings bei 70 Prozent, bei Youtube sind es nur 55 Prozent. Da die Werbeeinnahmen natürlich von den Views abhängen, steht ein höherer Prozentsatz nicht automatisch für höhere Einnahmen. Ein Vorteil gegenüber Youtube entsteht nur bei annähernd gleicher oder höherer View-Anzahl.

Es fehlt der große „Knalleffekt“

Ein Early-Access-Feature und einige Prozentzahlen machen noch keine echte Konkurrenz. Bisher fehlt bei Vessel der große Knalleffekt, der sie zur echten Gefahr für Youtube machen könnte. Sollte sich Vessel allerdings als lukrative Alternative entpuppen, werden einige Youtube-Nutzer mit Sicherheit einen zusätzlichen Vessel-Account anlegen.

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Gerrit Kilian
UI-Kits, Frameworks, Tools und mehr: So legt ihr mit Googles Material Design los http://t3n.de/news/material-design-ui-kits-frameworks-icons-585564/ 2014-12-18T10:24:18Z
Von UI-Kits über Icons bis hin zu Frameworks und Tools: Wir liefern euch alle Ressourcen, die ihr braucht, um eigene Apps in Googles neuer Designsprache Material Design zu erstellen.

Von UI-Kits über Icons bis hin zu Frameworks und Tools: Wir liefern euch alle Ressourcen, die ihr braucht, um eigene Apps in Googles neuer Designsprache Material Design zu erstellen.

Google hatte Material Design im Rahmen der firmeneigenen I/O-Entwicklerkonferenz 2014 vorgestellt. Die Designsprache setzt vor allem auf kontrastreiche Farben, großflächige Elemente sowie auf Icons und Typografie als bestimmende Designelemente. Das Unternehmen setzt beispielsweise in der eigenen Inbox-App auf Material Design. Aber auch andere Entwickler werden dazu angehalten, Apps in diesem Look für Android oder das Web zu erstellen. Um euch den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten, wollen wir euch im Folgenden UI-Kits, Frameworks, Icons-Sets, Tools und weitere Ressourcen vorstellen, die euch bei der Gestaltung von Apps im Material-Design-Look helfen können.

Material Design: UI-Kits für eure nächste App

Material Design: Euch stehen verschiedene kostenlose und kostenplfichtige UI-Kits zur Verfügung. (Grafik: UI8)
Material Design: Euch stehen verschiedene kostenlose und kostenplfichtige UI-Kits zur Verfügung. (Grafik: UI8)

Glücklicherweise gibt es bereits einige hochwertige UI-Kits. Die besten haben wir euch an dieser Stelle herausgesucht.

Icons für eure App im Material-Design-Look

Material Design: Google stellt 750 Icons zur lizenzfreien Nutzung bereit. (Screenshot: Google)
Material Design: Google stellt 750 Icons zur lizenzfreien Nutzung bereit. (Screenshot: Google)

Google selbst hat 750 Icons für den Einsatz in Material-Design-Apps unter der freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Aber auch andere Designer haben sich an der Erstellung passender Icons versucht.

Material Design: Web-Apps anhand dieser Frameworks erstellen

Material Design: Neben Bootstrap-Templates gibt es auch schon verschiedene CSS-Frameworks im Material-Design-Look. (Screenshot: Materialize)
Material Design: Neben Bootstrap-Templates gibt es auch schon verschiedene CSS-Frameworks im Material-Design-Look. (Screenshot: Materialize)

Auch kostenlose CSS-Frameworks beziehungsweise Templates für bestehende Frameworks wie Bootstrap gibt es im Material-Design-Look. Welches euch am besten zusagt, müsst ihr allerdings selbst entscheiden.

Tool: Die passende Farbpalette für eure Material-Design-App generieren

Material Design: Mit Material Palette erstellt ihr schnell passende Farbpaletten. (Screenshot: Material Palette)
Material Design: Mit Material Palette erstellt ihr schnell passende Farbpaletten. (Screenshot: Material Palette)

Mit Material Palette gibt es eine praktische Web-App, mit der ihr euch ganz einfach eine passende Farbpalette für eure App generieren lassen könnt. Ihr müsst lediglich zwei Farben auswählen und das Tool erledigt den Rest. Die Palette könnt ihr euch anschließend in den Formaten CSS, SASS, SVG, XML, oder PNG herunterladen. Das Tool stammt von Matt Aussaguel, der auf seinem Blog Material Up auch schicke Beispiele für den Einsatz der Designsprache sammelt.

Wer mit den hier aufgelisteten Ressourcen sofort loslegen möchte, der sollte vorher noch einen Blick auf unseren Artikel „Leitfaden für Material Design: Google veröffentlicht Style-Guide für Android-Apps“ werfen.

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Kim Rixecker
Geniale Gmail-Erweiterung: Alle Informationen zu euren Kontakten direkt in der Inbox http://t3n.de/news/linkedin-facebook-gmail-kontakte-585426/ 2014-12-17T11:40:10Z
Mit einer neuen Browser-Erweiterung sollt ihr alle wichtigen Informationen zu euren Kontakten direkt in Gmail angezeigt bekommen. Das Tool bedient sich dabei Informationen von Facebook, LinkedIn …

Mit einer neuen Browser-Erweiterung sollt ihr alle wichtigen Informationen zu euren Kontakten direkt in Gmail angezeigt bekommen. Das Tool bedient sich dabei Informationen von Facebook, LinkedIn sowie Twitter und liefert auch jeweils Details zum Arbeitgeber eines Kontaktes.

FullContact für Gmail: Alle Details zu euren Kontakten direkt in der Inbox

Wir bekommen heutzutage so viele E-Mails, dass es teilweise schwierig wird, den Überblick über alle Kontakte zu behalten. Eine neue Chrome-Erweiterung soll Gmail-Nutzern jetzt dabei helfen. Das Tool namens FullContact für Gmail zeigt euch dazu neben jeder Mail weiterführende Informationen zu dem Autor der Nachricht an. Die Informationen besorgt sich die Erweiterung aus verschiedenen sozialen Netzwerken.

FullContact für Gmail zeigt euch alle wichtigen Informationen zu eurem Kontakt direkt in der Inbox an. (Screenshot: FullContact)
FullContact für Gmail zeigt euch alle wichtigen Informationen zu eurem Kontakt direkt in der Inbox an. (Screenshot: FullContact)

So könnt ihr auf einen Blick sehen, was die Person kürzlich auf Facebook, Twitter oder einem anderen Netzwerk gepostet hat. Außerdem gibt es eine Übersichtsseite mit dem Foto der Person und weiterführenden Informationen wie Wohnort, Arbeitgeber oder Position im Unternehmen. Zusätzlich könnt ihr euch auch Informationen zu dem Unternehmen anzeigen lassen. Auf die Art seid ihr schnell im Bild, mit wem ihr es gerade zutun habt. Mit nur einem Klick könnt ihr die Person samt Zusatzinformationen direkt in eure Kontakte aufnehmen, einen Termin ansetzen oder einen Hangout starten.

FullContact für Gmail: Kostenlos für bis zu 5.000 Kontakte

Die Erweiterung basiert auf der Kontakt-Management-Lösung von FullContact. Über die Web-App könnt ihr eure Kontakte verwalten und Informationen aus den verschiedenen Netzwerken zusammenführen. Aber gerade die neue Chrome-Erweiterung könnte sich als Killer-Feature für den Anbieter herausstellen. Der Dienst ist kostenlos, sofern ihr nicht mehr als 5.000 Kontakte damit verwaltet. Für 9,99 US-Dollar im Monat könnt ihr bis zu 25.000 Kontakte verwalten.

Die Gmail-Erweiterung von FullContact machte in unseren kleinen Test eine gute Figur. Obwohl nicht immer alle verfügbaren Informationen angezeigt wurden, kann FullContact für Gmail eine echte Zeitersparnis im Arbeitsalltag bedeuten. Auch wenn derzeit nur Chrome unterstützt wird, müssen sich Firefox- und Safari-Nutzer nicht grämen: Bald soll es auch Erweiterungen für diese Browser geben.

Wer noch mehr aus dem eigenen Browser holen möchte, der findet in unseren Artikeln „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“ und „20 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser“ weitere hilfreiche Tools.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Top-Keywords bei Google 2014: Nutzer googlen gerne „Google“ http://t3n.de/news/top-keywords-bei-google-2014-585369/ 2014-12-17T10:12:33Z
Nutzer googlen gerne „Google“, und „dropbox alternative“ gehört zu den teuersten Keywords nach Suchanfragen. Eine Zusammenfassung der Top-Keywords bei Google 2014.

Nutzer googlen gerne „Google“, und „dropbox alternative“ gehört zu den teuersten Keywords nach Suchanfragen. Eine Zusammenfassung der Top-Keywords bei 2014.

Zum Jahreswechsel schwirren wieder einige Rückblicke und „Top of’s“ im Netz herum, die die letzten zwölf Monate individuell zusammenfassen. So hat auch Google sein „Year in Search 2014“-Video gerade erst veröffentlicht, um uns die wichtigsten Ereignisse aufzuzeigen – ein Evergreen im Netz, der von der Netz-Community immer heiß erwartet wird.

Top-Keywords bei Google 2014 im Überblick

Die Top-Keywords bei Google 2014: „Facebook“, „YouTube“ und „Google“. (Grafik: Shutterstock / Marrvid)
Die Top-Keywords bei Google 2014: „Facebook“, „YouTube“ und „Google“. (Grafik: Shutterstock / Marrvid)

Während das Google-Video allerdings mehr den Mainstream anspricht, dürfte der Google-Rückblick von Search-One.de speziell für Online-Marketer interessant sein. Der zeigt nämlich ein paar Erkenntnisse aus 2014, die direkt mit der deutschen Online-Marketing-Branche in Verbindung stehen – unter anderem die 25 meist gesuchten Keywords und die 25 teuersten Keywords nach Suchanfragen.

Top-25 der meist gesuchten Keywords

In der ersten Kategorie wird vor allem deutlich, dass die Suchenden besonders nach Internetdiensten suchen: Allen voran Facebook, YouTube und Google. Wie das Search-One-Team feststellt, kommt das „erste wirklich generische Keyword“ erst auf Platz 30 – „tv programm“ mit 3.350.000 Suchanfragen.

Top-25 der teuersten Keywords nach Suchanfragen

Erst vor wenigen Wochen haben wir euch die teuersten Keywords unabhängig des Suchvolumens von Andreas Graap auf t3n.de präsentiert. Die Liste von Search-One.de beinhaltet jedoch die meist gesuchten Suchwörter des Jahres und verweist auf die „besonders teuren Keywords darin“.

Weitere Top-25 im Überblick

Unter den oben kuratierten Listen, befinden sich noch einige weitere Überblicke, die nicht weniger interessant sind. Darunter befinden sich beispielsweise auch die 25 wertvollsten Traffic-Lieferanten. Die komplette Übersicht findet ihr im Artikel „Die Top-Keywords bei Google 2014“.

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Andreas Weck
Google-Jahresrückblick: Danach haben wir 2014 gesucht http://t3n.de/news/google-jahresrueckblick-2014-585359/ 2014-12-17T09:36:53Z
Google hat einen umfangreichen Jahresrückblick veröffentlicht. Unterteilt in verschiedene Kategorien listet der Suchgigant die häufigsten Suchbegriffe aus dem Jahr 2014 auf.

hat einen umfangreichen Jahresrückblick veröffentlicht. Unterteilt in verschiedene Kategorien listet der Suchgigant die häufigsten Suchbegriffe aus dem Jahr 2014 auf.

Google 2014: Danach suchten wir in diesem Jahr

Mit fast 95 Prozent Marktanteil im Bereich der Internet-Suche ist Google die unangefochtene Nummer eins in Deutschland. Damit weiß der Suchgigant natürlich auch sehr genau, welche Themen die Menschen im deutschen Sprachraum beschäftigt haben. Wie in jedem Jahr hat Google diese Informationen jetzt in Form eines Jahresrückblicks veröffentlicht.

Der häufigste Suchbegriff war wenig Überraschend „WM 2014“. Auf Platz zwei folgt Michael Schumacher, dessen Skiunfall die Menschen in diesem Jahr sehr beschäftigt hat. Apple schaffte es wiederum mit dem iPhone 6 auf den dritten Platz. Danach folgt das Portal ImmobilienScout24, der BSI Sicherheitstest, Robin Williams, Dschungelcamp 2014, Conchita Wurst, Kicktipp und Ebola.

Google-Jahresrückblick: 2014: Vor allem nach der WM haben wir dieses Jahr gesucht. (Screenshot: YouTube)
Google-Jahresrückblick: 2014: Vor allem nach der WM haben wir dieses Jahr gesucht. (Screenshot: YouTube)

Google 2014: Die häufigsten Suchbegriffe nach Kategorien

Suchbegriffe
Nachrichten
Sport
Musik
Technik
Politiker
Personen
WM 2014WM 2014WM 2014Conchita WurstiPhone 6Angela MerkelMichael Schumacher
Michael SchumacherMichael SchumacherMedaillenspiegelESC 2014ThreemaWladimir PutinHelene Fischer
iPhone 6Robin WilliamsOlympia 2014Böhse OnkelzNetflixBarack ObamaJennifer Lawrence
ImmobilienScout24EbolaNeymarMieze KatzSamsung Galaxy S5Nelson MandelaMelanie Müller
BSI SicherheitstestUli HoeneßManuel NeuerAneta SablikiOS 8Sebastian EdathyConchita Wurst
Robin WilliamsKrimTim WieseMichael WendlerWhatsApp PlusSahra WagenknechtRobin Williams
Dschungelcamp 2014Peaches GeldofThomas MüllerCro TraumAlibabaJoachim GauckNeymar
Conchita WurstUkraineMats HummelsGregor MeyleOkay GoogleUrsula von der LeyenMiley Cyrus
KicktippPhilip Seymour HoffmanPhilipp LahmMarianne RosenbergChromecastHelmut SchmidtJustin Bieber
EbolaEuropawahl 2014FIFA WeltranglisteElaizaHTC OneHelmut KohlKim Kardashian

Wer möchte, kann die Liste der Suchbegriffe auch mit den Ergebnissen des Google-Jahresrückblicks von 2013 vergleichen. Außerdem haben auch Facebook, YouTube und Twitter jeweils einen eigenen Jahresrückblick veröffentlicht.

via stadt-bremerhaven.de

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Kim Rixecker
Der Wecker für Websites: Tab Snooze erinnert euch an wichtige Seiten http://t3n.de/news/tab-snooze-chrome-erweiterung-585058/ 2014-12-15T09:59:53Z
Mit der Chrome-Erweiterung Tab Snooze könnt ihr Tabs schließen und sie zu einem späteren Zeitpunkt automatisch wieder aufrufen. So sollt ihr nie wieder interessante Artikel oder andere Inhalte …

Mit der Chrome-Erweiterung Tab Snooze könnt ihr Tabs schließen und sie zu einem späteren Zeitpunkt automatisch wieder aufrufen. So sollt ihr nie wieder interessante Artikel oder andere Inhalte vergessen.

Tab Snooze: Praktische Erinnerungsfunktion für interessante Websites

Wir sind sicherlich alle schon mal über das Problem gestolpert: Wir finden einen interessanten Artikel oder eine spannende Web-App, haben in dem Moment jedoch nicht die Zeit uns die Website genauer anzusehen. Üblicherweise würden wir die Seite dann in unsere Lesezeichenliste packen, um sie später abzurufen. Da geht sie allerdings schnell unter und schon wenige Stunden später haben wir sie vielleicht schlicht vergessen.

Das Problem könnte eine neue Chrome-Erweiterung namens Tab Snooze lösen. Der Entwickler Athyuttam Reddy hat sich bei der Entwicklung von der Mail-App Mailbox von Dropbox inspirieren lassen. Dort gibt es eine Art Snooze-Button für E-Mails. Damit könnt ihr festlegen, wann eine Mail wieder nach vorne gebracht werden soll, damit ihr euch erst mit ihr beschäftigt, wenn es notwendig wird. Tab Snooze überträgt das Konzept jetzt auf die Websites, die ihr besucht.

Tab Snooze: Interessante Websites werden zu einem späteren Zeitpunkt automatisch wieder geöffnet. (Screenshot: t3n.de)
Tab Snooze: Interessante Websites werden zu einem späteren Zeitpunkt automatisch wieder geöffnet. (Screenshot: t3n.de)

Tab Snooze: So funktioniert die Chrome-Erweiterung

Wenn ihr auf eine interessante Website stoßt, für die ihr gerade nicht die Zeit habt, wählt ihr über Tab Snooze aus, wann ihr euch wieder mit der Seite beschäftigten wollt. Nachdem ihr einen geeigneten Zeitpunkt dafür festgelegt habt, schließt sich der Tab. Wenn es so weit ist, öffnet sich ein kleines Hinweisfenster und nach der Bestätigung werdet ihr sofort auf die Seite weitergeleitet. In der derzeitigen Alpha-Version der Erweiterung wird der Tab allerdings leider in einem neuen Browser-Fenster geöffnet. Hier hoffen wir auf eine Verbesserung in den kommenden Versionen.

Da sich die Erweiterung noch in einer so frühen Entwicklungsphase befindet, müsst ihr sie händisch installieren. Eine Anleitung dazu findet ihr auf der GitHub-Seite von Tab Snooze. Eine ganz ähnliche Lösung gibt es in Form von SnoozeTabs auch für den Firefox-Browser. Wer eher Probleme damit hat, einen Text in einer Sitzung vollständig zu lesen, der sollte sich die Chrome-Erweiterung Markticle anschauen.

Weitere praktische Tools für euren Browser findet ihr in unserem Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Semantisches HTML5: 10 Elemente, die du wahrscheinlich falsch nutzt http://t3n.de/news/semantik-html5-2-584087/ 2014-12-14T14:47:55Z
Eines der wichtigsten Features von HTML5 ist die Möglichkeit, Inhalte in einen semantischen Kontext zu setzen. Gerade Googles Hummingbird zeigt uns, wohin die Reise gehen wird. In diesem Artikel …

Eines der wichtigsten Features von ist die Möglichkeit, Inhalte in einen semantischen Kontext zu setzen. Gerade Googles Hummingbird zeigt uns, wohin die Reise gehen wird. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie semantisches HTML5 zu schreiben ist. Mit dabei: Die Unterschiede zwischen em, i, strong und b.

Was bedeutet „Semantik“ in HTML5?

Web 3.0 oder das „Semantic Web“ – heutzutage dreht sich fast alles um Semantik und so natürlich auch in HTML5. Nicht umsonst. Das Semantische Web ist im Rahmen des „Internet der Dinge“ eine Notwendigkeit, um der schieren Datenflut durch die Zuordnung von bloßen Daten zu einem Kontext Herr zu werden und auch Suchmaschinen wie bevorzugen semantische Websites. Stichwort: Googles Such-Alogrithmus Hummingbird. Schon Ende 2013 beeinflusste der neue Algorithmus schon 90 Prozent aller Google-Suchanfragen und leitete damit einen wichtigen Schritt zu Tim Burners-Lees semantischem Web ein.

In einem Satz: Ihr setzt euren Inhalt durch Code in einen Kontext. Anders gesagt: Eure Inhalte brauchen Metainformationen, damit sie interpretiert und automatisiert weiterverarbeitet werden können.

sprache
Ein Crawler durchsucht deine HTML5- Website nach semantischen Inhalten. (Foto: © athomass - Fotolia.com)

Ein Beispiel: „String“ ist für Entwickler ganz klar eine Zeichenkette, für Physiker eine Theorie und für andere Unterwäsche. Ein Wort, drei unterschiedliche Bedeutungen. Das heißt, der abstrakte „String“ wird erst in einem Kontext zur Realität. Und das selbe Problem gibt es auch bei der Datenverarbeitung. Das Semantische Web – oder Web3.0 – soll durch HTML5 Abhilfe schaffen. Und so vermeidet ihr die häufigsten Fehler im Umgang mit HTML5:

1. Aufmerksamkeit erzeugen: Das i-Element ist nicht einfach nur „italic“

„Das gibt es doch gar nicht mehr, das wurde ja durch em ersetzt!“ Diesen Satz hört man inzwischen ziemlich oft, aber: Er ist falsch.

Das i-Element wurde nicht gestrichen, sondern es kennzeichnet Wörter, die anders betont, beziehungsweise ausgesprochen werden. Gründe dafür sind: Fremdsprachen, Transkription, Eigennamen oder um Fachbegriffe zu kennzeichnen. Wenn ihr das i-Element aufgrund einer Fremdsprache verwendet, vergesst nicht, die Sprache über das lang-Attribut anzugeben.

2. HTML5 und das em-Element

Dieses Element wird genutzt, um einzelner Wörter, oder ganzer Sätze herauszuheben beziehungsweise anders zu gewichten. Mit diesem Element könnt ihr die Bedeutung eines Satzes ändern, nur indem ihr einzelne Abschnitte betont:

<em>Bier</em> ist ein gutes Getränk
Bier <em>ist</em> ein gutes Getränk
Bier ist ein <em>gutes</em> Getränk

Jeder dieser Sätze ist für einen Computer identisch, durch die Betonung, die uns die Sprache ermöglicht, entsteht erst ein Unterschied. Dieses Element sorgt also dafür, dass diese drei Sätze unterschiedlich erfasst werden können, denn die Gewichtung ist bei jedem Satz eine andere.

Das em-Element ist also nicht ein allgemeines Element um „italic“ darzustellen. Genauso wenig wie es dazu da ist, um „Wichtigkeit“ zu vermitteln.

3. Das strong-Element

Wichtigkeit oder Dringlichkeit wird mit dem strong-Element gekennzeichnet. Dabei können Sätze mit strong gekennzeichnet werden, um wirklich Wichtiges von Unwichtigem trennen zu können. Das gleiche gilt, wenn eure Benutzer etwas zuerst lesen müssen, noch vor allem anderen.

Wichtig ist, dass die relative Wichtigkeit der einzelnen strong-Elemente, abhängig zu der Anzahl vorheriger strong-Elemente ist. Jedes strong-Element erhöht die Wichtigkeit seines Inhalts. Was meine ich damit? Im Gegensatz zu em oder i wird der Satz also in keinster Weise verändert.

Somit ist das folgende Beispiel durchaus sinnig, wenn „Kapitel 1:“ nur eine Formalität und der eigentliche und wichtige Inhalt „Die Praxis“ ist.

<h1>Chapter 1: <strong>The Praxis</strong></h1>

4. HTML5 und das mark-Element

Dieses Element wird benutzt, wenn etwas markiert werden muss, dass weder wichtig noch besonders zu lesen ist. Das mark-Element stellt den Text in einen anderen Kontext, als vom ursprünglichen Autor beabsichtigt. Wenn ihr also das Augenmerk auf eine besondere Texstelle legen wollt, die vom Autor nicht als besonders erachtet worden oder nur in einem bestimmten Kontext wichtig ist, dann muss die Wahl auf das mark-Element fallen.

Ein Beispiel: Es wird ein Text nach dem Wort „Bier“ durchsucht, das auch gefunden wird. Dieses Wort muss jetzt gekennzeichnet werden, um die Aufmerksamkeit des Lesers auf dieses Wort zu lenken. Dabei bleiben natürlich Inhalt und Sinn unverändert. Hier ist das mark-Element richtig eingesetzt. Oder: Eine Zahlenangabe in einem Textblock bezieht sich auf eine Zahl in einem Bild. Das Element zeigt also Relevanz an – nicht Wichtigkeit.

5. b-Element in HTML5

Das letzte Mittel, um Aufmerksamkeit zu steuern, ist das b-Element. Dabei werden Textstellen gekennzeichnet, die weder die Aussprache verändern, noch Wichtigkeit oder Relevanz kennzeichnen. Somit ist der Einsatz des b-Elements richtig, wenn die Aufmerksamkeit des Lesers gelenkt werden soll, semantisch aber keine Wichtigkeit vorliegt. Das liegt zum Beispiel vor, wenn ihr die erste Zeile eures Absatzes hervorheben wollt (zum Beispiel mit einer Fettung).

6. Der Zeilenumbruch mit br

Gerade von WYSIWYG-Editoren wird und wurde das br-Element regelmäßig falsch eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Zeilenumbruch, um Inhalte wie zum Beispiel Gedichte strukturieren zu können. Um Abstände zu generieren, sollte CSS verwendet werden, das heißt: Wenn ihr br-Elemente nur benutzt, um den Abstand zwischen zwei DOM-Objekten zu vergrößern, dann nutzt ihr das Element nicht der Dokumentation entsprechend.

Bonus: &nbsp;

Zugegeben, bei &nbsp; handelt es sich nicht um ein Element, sondern um eine „Character Entity“. Trotzdem wird sie häufig – ähnlich wie das br-Element – als Zeilenumbruch eingesetzt, was falsch ist.

Dabei handelt es sich eigentlich um ein geschütztes Leerzeichen. Wenn ihr also zwei Informationen durch eine Leertaste trennen wollt, da das eine ohne das andere keinen Sinn ergibt, dann solltet ihr diese Entity einsetzen. Beispiele für die Nutzung dieses Leerzeichen sind Werte und dazugehörige Maßeinheiten wie zum Beispiel 12&nbsp;m oder 200&nbsp;US-Dollar. Übrigens: Eine ausführliche Liste der Entitäten findet ihr hier.

7. Das Kleingedruckte: small-Element

Dieses Element ist ausschließlich dazu da, um rechtliche Hinweise oder kurze Disclaimer zu kennzeichnen. Ein praktisches Beispiel ist, unter welcher Lizenz ein Stockfoto steht oder die Kennzeichnung von Preisen, die keine Umsatzsteuer enthalten. Dabei wäre der Hinweis so zu schreiben: EUR 20<small>exkl. USt.</small>

Das Impressum oder die AGB sollten nicht mit dem small-Element gekennzeichnet werden, denn in diesem Fall sind die AGB der eigentliche Hauptinhalt der Seite.

8. Das hr-Element

Semantisch gesehen respresentiert das hr-Element einen thematischen Bruch auf Absatz-Ebene. Bei einem Szenenwechsel innerhalb eines Theaterstücks kann dieses Element eingesetzt werden, um diesen thematischen Bruch semantisch darzustellen.

Der Grund warum bei so einem Wechsel nicht das section-Element benutzt wird ist, dass aus der Perspektive der Semantik der Inhaltsabschnitt unverändert bleibt. Das Theaterstück ist immer noch das selbe Theaterstück – der Wechsel erfolgte „nur“ auf thematischer Ebene, was im Sinne der Semantik zu vernachlässigen ist.

Wichtig zu wissen ist, dass das hr-Element sich nicht auf den Outline-Algorithmus auswirkt.

9. Adressen mit dem address-Element?

Dieses Element wird häufig dazu benutzt, um die postalische Anschrift auf der Kontakt-Seite zu kennzeichnen. Das kann richtig sein, muss es aber nicht, denn in der Regel ist das p-Element ausreichend für postalische Anschriften.

Das address-Element bedeutet mehr – nämlich die semantische Darstellung einer Kontaktmöglichkeit des im DOM naheliegendsten article- oder body-Eltern-Elements. Ist also das address-Element im body-Element, gelten die Kontaktinformationen für dieses eine body-Element beziehungsweise diese Seite – sie könnten sich aber auch auf ein article-Element beziehen. Üblicherweise befindet sich das address-Element in einem footer-Element.

Wichtig dabei ist, dass dieses Element nicht nur postalische Informationen beinhalten kann, sondern auch Links. Es ist also nicht definiert, welche Art von Kontaktinformation angegeben werden kann, sondern nur DASS welche, in Relation zu anderen DOM-Objekten, angegeben werden können.

10. Zitate mit blockquote, cite und q

Beim Zitieren merkt man, dass das Web der akademischen Welt entsprungen ist. Das cite-Element wird benutzt, um eine Referenz auf ein kreatives Werk setzen zu können. Es kann den Titel des Werks, den Namen des Autors oder eine URI beinhalten. Dabei gilt als Werk:

Creative works include a book, a paper, an essay, a poem, a score, a song, a script, a film, a TV show, a game, a sculpture, a painting, a theatre production, a play, an opera, a musical, an exhibition, a legal case report, a web site, a web page, a blog post or comment, a forum post or comment, a tweet, a written or oral statement, etc.W3.org

Das heißt, das cite-Element bildet die Herkunft beziehungsweise eine Referenz ab, und dient somit nicht zur Darstellung des eigentlichen Zitats. Folglich ist dieses Codefragment falsch:

<p><cite>This is wrong!, said Hillary.</cite> is a quote from the 
   popular daytime TV drama When Ian became Hillary.</p>

Für Zitate ist das q-Element zu verwenden. Das obige Beispiel in der semantisch richtigen Form sieht so aus:

<p><q>This is correct, said Hillary.</q> is a quote from the 
   popular daytime TV drama <cite>When Ian became Hillary</cite>.</p>

Somit wird die eigentliche Phrase des Zitats mit dem q-Element umschlossen, wobei der Herkunft durch das cite-Element beschrieben wird. Allerdings muss nicht immer ein cite-Element angegeben werden, und q-Elemente sind auch ineinander verschachtelbar.

Das blockquote-Element ist semantisch nicht auf dem Text-Level, sondern gruppiert Inhalte. Da es keine einheitliche Regelung gibt, wie Zitate auf Code-Ebene mit blockquote dargestellt werden sollen, wird zur Referenzangabe aber die Verwendung des footer- oder cite-Elements vorgeschlagen.

<blockquote>
 <p>I contend that we are both atheists. I just believe in one fewer
 god than you do. When you understand why you dismiss all the other
 possible gods, you will understand why I dismiss yours.</p>
 <footer>— <cite>Stephen Roberts</cite></footer>
 </blockquote>
<p>His next piece was the aptly named <cite>Sonnet 130</cite>:</p>
<blockquote cite="http://quotes.example.org/s/sonnet130.html">
  <p>My mistress' eyes are nothing like the sun,<br>
  Coral is far more red, than her lips red,<br>
  ...
<p>He began his list of "lessons" with the following:</p>
<blockquote>One should never assume that his side of 
the issue will be recognized, let alone that it will 
be conceded to have merits.</blockquote>
<p>He continued with a number of similar points, ending with:</p>
<blockquote>Finally, one should be prepared for the threat 
of breakdown in negotiations at any given moment and not 
be cowed by the possibility.</blockquote>
<p>We shall now discuss these points...

Alle drei oben genannten Varianten sind richtig und möglich. Das blockquote-Element kann aber auch Überschriften, Listen und sogar Bilder enthalten und ist somit für umfangreichere Zitate konzipiert, kann aber das q-Element auch ersetzen.

Wenn ihr mehr über article-, section-, aside-, nav- und header-Elemente lesen wollt, dann werdet ihr im Artikel „Semantik im Web 3.0: Wir zeigen euch, wie HTML5 dem Web mehr Bedeutung verleiht“ fündig. Oder ihr kämpft euch durch die HTML5-Dokumentation.

Was ist eure Meinung zum Semantischen Web?

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Mario Janschitz
Chromecast: App-Update erlaubt Screen Casting für alle Geräte ab Android 4.4.2 http://t3n.de/news/chromecast-app-update-screen-casting-584516/ 2014-12-11T10:25:47Z
Google hat seiner Chromecast-App ein Update spendiert, dank dem Chromecast-Nutzer jetzt die Screen-Casting-Funktion nutzen können – allerdings nur, wenn ihr Smartphone oder Tablet mindestens mit …

Google hat seiner Chromecast-App ein Update spendiert, dank dem Chromecast-Nutzer jetzt die Screen-Casting-Funktion nutzen können – allerdings nur, wenn ihr Smartphone oder Tablet mindestens mit Android 4.4.2 KitKat ausgerüstet ist.

Chromecast-Update soll Screen-Casting für (fast) alle erlauben

Bisher war das Screen-Casting-Feature, das die Übertragung des Smartphone- oder Tablet-Displays via Chromecast auf HDMI-fähige Geräte wie den Fernsehbildschirm erlaubt, auf einige wenige Geräte beschränkt. Mit dem Update der Chromecast-App auf die Version 1.9.6 soll diese Funktion jetzt Smartphones und Tablets zugänglich gemacht werden, die unter Android 4.4.2 oder neueren Android-Versionen laufen.

Chromecast-Update soll Screen Casting für (fast) alle Geräte bringen. (Foto: Google)
Chromecast-Update soll Screen Casting für (fast) alle Geräte bringen. (Foto: Google)

Allerdings kommt die Funktion zur Bildschirmübertragung in einer Beta-Version, das Screen-Casting könnte also etwas holprig laufen oder sonstige Performance-Probleme aufweisen. Nutzer werden beim Starten der Screen-Casting-Funktion von Google extra noch mal darauf hingewiesen: „Die Bildschirmübertragung ist für dieses Gerät nicht optimiert, das Ergebnis kann variieren.“ Wie das Ergebnis letztlich wirklich ausschaut, hängt auch von der Leistung des Mobilgeräts ab.

Neben der nützlichen Betaversion der Screen-Casting-Funktion lässt Google die Chromcast-App mit dem Update auch im schicken Material-Design erstrahlen. Darüber hinaus wurde auch der schon angekündigte Gastzugang freigeschaltet, der jetzt aktiviert werden kann.

Neue Chromecast-App-Version: Update als APK-Datei zum Download

Die neue Version der App sollte in den nächsten Tagen im Google-Play-Store downloadbar sein. Wer nicht so lange warten will, kann hier die entsprechende APK-Datei downloaden.

Chromecast
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

via www.androidpolice.com

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Jörn Brien
Hashtag-Map: Schicker Jahresrückblick 2014 beleuchtet Highlights auf Twitter http://t3n.de/news/jahresrueckblick-2014-twitter-584471/ 2014-12-11T09:13:40Z
Das Jahr 2014 geht zu Ende und die Social-Media-Plattformen zeigen, was ihre Nutzer am meisten bewegt hat. Wie Facebook und YouTube liefert auch Twitter einen Jahresrückblick 2014 – in Form einer …

Das Jahr 2014 geht zu Ende und die Social-Media-Plattformen zeigen, was ihre Nutzer am meisten bewegt hat. Wie Facebook und YouTube liefert auch Twitter einen Jahresrückblick 2014 – in Form einer schicken Hashtag-Map.

Was Facebook das „Year in Review“ und YouTube „Rewind 2014“, das bringt Twitter mit #YearInReview2014 auf den Bildschirm: einen Jahresrückblick 2014 aus Sicht seiner Nutzer. Während die Konkurrenz mit Videos arbeitet, setzt Twitter auf unterschiedlich große Kreise mit Fotos und den zugehörigen Hashtags, die die Twitter-Gemeinde 2014 besonders bewegt und zum Twittern angeregt hat.

Jahresrückblick 2014 auf Twitter: Sport, Politik, Entertainment

2014 war ein Jahr der großen Sportveranstaltungen mit Olympia im Winter in Sotschi und der für Deutschland so erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft im Sommer in Brasilien. Klar, dass mit den Hashtags #WorldCup und #GermanyWins enorm viel Rauschen im Twitter-Wald erzeugt wurde. Die Fußball-WM sorgte sogar für neue Rekorde. 672 Millionen abgesetzte Tweets sind bisheriger Twitter-Rekord für ein Event. Bei der Schwimm-WM in Doha gewann mit der Jamaikanerin Alia Atkinson erstmals eine schwarze Frau und schrieb damit Geschichte. Die üblichen Verdächtigen Formel 1, Wimbledon, Superbowl und NBA, NFL sowie NHL haben es natürlich auch in die Jahresendauswertung geschafft.

Twitter Jahresrückblick 2014 auf der Hashtag-Map. (Screenshot: Twitter)
Twitter Jahresrückblick 2014 auf der Hashtag-Map. (Screenshot: Twitter)

Wie auf Twitter üblich geht es aber auch um die Politik. Die Wahlen in Indien und Brasilien standen hier genauso im Mittelpunkt des Interesses wie die Proteste in den USA gegen den von einem Polizisten verursachten Tod eines schwarzen Jugendlichen in Ferguson (18 Millionen Tweets) und die unter dem Hashtag #UmbrellaRevolution zusammengefassten Meinungen zu den Protesten in Hongkong. Millionen Tweets wurden weltweit auch unter dem Hashtag #BringBackOurGirls abgesendet, eine Reaktion auf die Entführung von Schulmädchen in Nigeria.

Der Goldene Tweet im Jahresrückblick 2014

Auf Twitter werden täglich 500 Millionen Tweets versendet. Der Tweet, der im Jahr 2014 die meisten Retweets auf sich vereinen konnte – von Twitter als Goldener Tweet bezeichnet –, war das Selfie mit Hollywoodstars auf der Oscar-Verleihung, das Ellen DeGeneres postete. Der Rekord in Zahlen: mittlerweile fast 3,4 Millionen Retweets und rund zwei Millionen Favoriten-Klicks. Freilich gehören auch die Beileidsbekundungen zu verstorbenen Prominenten wie dem Schauspieler Robin Williams zu den meistgetweeteten Themen.

via blog.twitter.com

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Jörn Brien
Closed Shop und mehr Transparenz: So will Google im Display-Werbemarkt Mitbewerber plattwalzen http://t3n.de/news/closed-shop-mehr-transparenz-584232/ 2014-12-10T11:40:45Z
Nach­dem Google sich durch seine domi­nante Posi­tion in der Such­ma­schi­nen­wer­bung als Markt­füh­rer in der Online-Werbung eta­bliert hat, ver­sucht das Unter­neh­men der­zeit …

Nach­dem Google sich durch seine domi­nante Posi­tion in der Such­ma­schi­nen­wer­bung als Markt­füh­rer in der Online-Werbung eta­bliert hat, ver­sucht das Unter­neh­men der­zeit offen­bar ver­stärkt, von die­ser Markt­macht auch in der gra­fi­schen Online-Werbung zu pro­fi­tie­ren.

Medi­en­be­rich­ten zufolge drängt das Unter­neh­men Wer­be­trei­bende zuneh­mend dazu, ihr kom­plet­tes Online-Werbegeschäft über Google-Technologie abzu­wi­ckeln. Googles der­zei­tige Offen­sive setzt Mit­be­wer­ber unter Druck – so gibt es bereits Pro­gno­sen, dass einige Adtech-Unternehmen ihren Bör­sen­gang ver­schie­ben müs­sen.

Es sind bri­sante Anschul­di­gun­gen, die der US-Branchenblog Digi­day doku­men­tiert: Google-Vertreter sol­len in den USA ver­sucht haben, Media-Agenturen, die auf Googles Wer­be­markt­platz Dou­ble­click Ad Exch­ange Anzei­gen­in­ven­tar ein­kau­fen, dazu zu nöti­gen, für die­sen Ein­kauf Googles eige­nen Dou­ble­click Bid Mana­ger (die „Demand Side Plat­form“ des Unter­neh­mens, eine Media-Einkaufs-Software) ein­zu­set­zen.

Bis dahin seien beide Pro­dukte unab­hän­gig von­ein­an­der bei Kun­den prä­sen­tiert und bewor­ben wor­den. Doch offen­bar ver­sucht Google zuneh­mend, die Ad Exch­ange und den Bid Mana­ger mit­ein­an­der zu kop­peln. Eigent­lich kön­nen Media-Einkäufer mit einer Viel­zahl unter­schied­li­cher Drittdienstleister-Tools auf Googles Wer­be­markt­platz zugrei­fen. Nun gibt es Befürch­tun­gen, dass Google seine Markt­macht aus­nutzt, um kon­kur­rie­rende Anbie­ter im Markt für DSPs aus­zu­boo­ten.

Ver­güns­ti­gun­gen bei Nut­zung von Googles DSP?

Laut Digi­day will Google Wer­be­kun­den, die grö­ßere Bud­gets bei Google aus­ge­ben, außer­dem einen zusätz­li­chen Anreiz bie­ten, damit diese den Dou­ble­click Bid Mana­ger ein­set­zen. So betreibt Google in der Online-Werbung offen­bar eine Art „Kun­den­bin­dungs­sys­tem“, das den Wer­be­trei­ben­den, ähn­lich wie bei Flug­mei­len, ab Errei­chen bestimm­ter Grenz­werte Ver­güns­ti­gun­gen ermög­licht. Ein hypo­the­ti­sches Bei­spiel: Eine Media-Agentur kaufe für eine Mil­lion US-Dollar Wer­bung bei Youtube und erhalte dafür Wer­be­kon­takte im Wert von zwei Mil­lio­nen US-Dollar. Künf­tig soll Inven­tar, das die Wer­be­trei­ben­den auf Googles Ad Exch­ange ein­kau­fen, nur für die­ses Bonus­pro­gramm berück­sich­tigt wer­den, wenn es über den Bid Mana­ger ein­ge­kauft wurde.

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Google will die Kunden mit einer Art Bonusprogramm ködern © skodonnell - iStock.com

Nach Infor­ma­tio­nen von Digi­day sind meh­rere von Googles Mit­be­wer­bern von einer Ver­tre­te­rin der US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Com­mis­sion (FTC) dazu befragt wor­den, ob Google in der Display-Werbung ein Mono­pol aus­übt. Die Behörde selbst hat bis­lang offi­zi­elle Ermitt­lun­gen nicht bestä­tigt. Googles Markt­macht im Display-Markt hat das Unter­neh­men Medi­en­be­rich­ten zufolge in den USA bereits mehr­fach in den Fokus der FTC gerückt: ein­mal im Jahr 2007 nach der Über­nahme des Technologie-Dienstleisters Dou­ble­click, dann im Jahr 2013. Von einem for­mel­len Ver­fah­ren ist bis­lang aber nichts bekannt gewor­den.

Google baut seit eini­gen Jah­ren an einer tech­no­lo­gi­schen Kom­plett­lö­sung – dem so genann­ten Full Adtech Stack – für Online-Werbung. Nach dem Kauf von Dou­ble­click im Jahr 2007 (Kauf­preis: 3,1 Mil­li­ar­den US-Dollar) folg­ten unter anderem die DSPInvite Media im Jahr 2010 (sie wird heute unter dem Namen Dou­ble­click Bid Mana­ger geführt) und Sell-Side-Platform (SSP) Admeld im Jahr 2011. Im Jahr 2012 führte Google all diese Pro­dukte unter dem Namen Dou­ble­click Digi­tal Mar­ke­ting zusam­men. „Unser Ziel ist eine End-to-End-Lösung für Wer­be­trei­bende und Publis­her“, sagte die dama­lige Wer­be­che­fin Anne Woj­ci­cki im Februar 2013 in einem Inter­view.

117,2 Mil­li­ar­den US-Dollar ste­hen auf dem Spiel

Google schielt mit die­sen Bemü­hun­gen auf die rest­li­chen Anteile des Online-Werbemarktes. Im Jahr 2013 sol­len sich die welt­wei­ten Gesamt­aus­ga­ben für digi­tale Wer­bung laut der Bera­tung Pri­ce­Wa­ter­hou­se­Co­o­pers auf 117,2 Mil­li­ar­den US-Dollar belau­fen haben. Alleine 50,5 Mil­li­ar­den US-Dollar davon sind in Googles Taschen gewan­dert.

Offen­bar ist das Unter­neh­men im Kampf um einen grö­ße­ren Anteil am Online-Werbekuchen bereit, harte Ban­da­gen ein­zu­set­zen. Der jüngste Digiday-Bericht ist nicht der ein­zige, der dar­auf hin­deu­tet, dass Google die Rechte von Dritt­dienst­leis­tern inner­halb des eige­nen „Öko­sys­tems“ immer wei­ter ein­schrän­ken will – und so den eige­nen Anteil an der Wert­schöp­fungs­kette in der Online-Werbung immer wei­ter ver­grö­ßern.

Im Okto­ber hatte die US-Marketing-Zeitschrift Adweek bereits dar­über berich­tet, dass Google künf­tig den Zugriff von Dritt­dienst­leis­tern auf Daten aus dem Google Dis­play Net­work unter­bin­den wird. So genannte Data Manage­ment Plat­forms (DMPs), über die Wer­be­trei­bende all ihre Online-Werbedaten ver­wal­ten kön­nen, sol­len dann keine Tracking-Pixel in Wer­be­mit­teln plat­zie­ren kön­nen. Mög­li­cher­weise soll auch die­ser Schritt dazu die­nen, die Wer­be­trei­ben­den von der Nut­zung einer Google-Technologie zu über­zeu­gen: Googles Analyse-Software Uni­ver­sal Ana­lytics, über die Wer­be­trei­bende den Erfolg ihrer Wer­be­maß­nah­men gerä­te­über­grei­fend mes­sen kön­nen sol­len, wird von eini­gen Bran­chen­ex­per­ten eben­falls als DMP ein­ge­stuft.

Google steht durch Face­book unter Druck

#FLICKR#
Facebook ist Googles größter Konkurrent in puncto Display-Werbeeinahmen (Foto: allisonbucchere / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Im ver­gan­ge­nen Jahr war Google selbst unter Druck gera­ten: Im Hei­mat­markt USA ist Her­aus­for­de­rer Face­book in puncto Display-Werbeeinahmen nach Schät­zun­gen des Markt­for­schers Emar­ke­ter erst­mals am Bran­chen­pri­mus vor­bei­ge­zo­gen. Wäh­rend das soziale Netz­werk 4,83 Mil­li­ar­den US-Dollar mit gra­fi­scher Online-Werbung ver­dient haben soll, sol­len es bei Google vier Mil­li­ar­den US-Dollar gewe­sen sein. Face­book hat zudem in den ver­gan­ge­nen Mona­ten viel Geld in eigene Adtech inves­tiert, etwa in die Über­nahme von Micro­soft Atlas sowie des Video-Werbeanbieters LiveR­ails. Aktu­ell ver­sucht Face­book, das Geschäft mit Bewegtbild-Werbung aus­zu­bauen.

Steht der Display-Werbemarkt vor einer ent­schei­den­den Umwäl­zung?

Zuletzt hat sich Google in die­ser Situa­tion für einen radi­ka­len Schritt ent­schie­den: Mit einer Stu­die hat das Unter­neh­men erst­mals öffent­lich gemacht, wie hoch auf den Display-Plattformen des Unter­neh­mens der Anteil an Wer­bung ist, die gar nicht von Usern gese­hen wird. Bei beträcht­li­chen 56,1 Pro­zent der Wer­be­mit­tel soll dies der Fall sein. Wenige Wochen zuvor hatte sich Appn­e­xus, Anbie­ter einer eige­nen Exch­ange sowie einer DSP, bereits mit Berich­ten über bis zu 40 Pro­zent unbrauch­ba­res Inven­tar kon­fron­tiert gese­hen. Google will nun offen­bar mit der Ein­füh­rung der neuen Mess­größe Active View, für die alleine Wer­be­mit­tel berück­sich­tigt wer­den sol­len, die wirk­lich von Usern gese­hen wur­den, und der Über­nahme des Betrugspräventions-Software Spider.io mehr Trans­pa­renz in den Markt brin­gen.

Joe App­rendi, Chef der Adtech-Firma Collec­tive, glaubt, dass der Display-Werbemarkt vor einer ent­schei­den­den Umwäl­zung steht: „Nicht sicht­bare Wer­bung wird in einem Jahr wert­los sein – tech­nisch gese­hen ist sie es bereits jetzt“, so App­rendi gegen­über Busi­ness Insi­der. Er pro­gnos­ti­ziert, dass Googles Transparenz-Offensive meh­rere Adtech-Firmen dazu zwingt, ihre Bör­sen­gänge zu ver­schie­ben.

Dis­clai­mer: Die Grün­der von Online Mar­ke­ting Rock­stars sind eben­falls Grün­der und Geschäfts­füh­rer von metrigo, Anbie­ter einer Demand Side Plat­form. metrigo ist mitt­ler­weile eine Toch­ter von zanox, einer Mehr­heits­be­tei­li­gung von Axel Springer.

Von Roland Eisenbrand. Ursprünglich publiziert bei Online Marketing Rockstars.

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