Graph Search | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Graph Search 2014-09-11T14:28:28Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/graph-search So ticken eure Fans: Wie ihr mit Graph Search ihre Interessen erkennen und auswerten könnt http://t3n.de/news/facebook-graph-search-audience-566621/ 2014-09-11T14:28:28Z
Facebooks Graph Search bietet einige interessante Möglichkeiten für Marketers. Wie ihr die mächtige Personensuche in Kombination mit Facebooks Zielgruppenauswahl dafür verwenden könnt, …

Facebooks bietet einige interessante Möglichkeiten für Marketers. Wie ihr die mächtige Personensuche in Kombination mit Facebooks Zielgruppenauswahl dafür verwenden könnt, Audience-Insights zu erhalten, verraten wir euch in unserem Artikel.

Graph Search: So funktioniert die Facebook-Suche

Graph Search ist Facebooks eigenes Social-Search-Feature. Die Suchfunktion wurde 2013 eingeführt und seitdem mehrfach verbessert. Mit Graph Search lassen sich extrem umfangreiche Suchanfragen durch die Kombination verschiedener Operatoren durchführen. Ein simples Beispiel: Mit Graph Search könnt ihr euch über die Suchanfrage „People who like t3n Magazin and live in Hanover, Germany“ direkt alle Personen anzeigen lassen, die das t3n Magazin auf Facebook geliked haben und zusätzlich als Wohnort Hannover eingetragen haben. Diese Suche ließe sich noch weitere Kategorien wie das Alter, das Geschlecht, den Arbeitgeber und so weiter eingrenzen. Zumindest wenn die gelistete Person das nicht über die Datenschutzeinstellungen verhindert. Wie das geht, verrät euch unser Kollege Andreas Weck in diesem Artikel.

Graph Search: Eine beispielhafte Suchanfrage auf Facebook. (Screenshot: Facebook)
Graph Search: Eine beispielhafte Suchanfrage auf Facebook. (Screenshot: Facebook)

Wie ihr seht, ist der Graph Search also eine extrem mächtige Personsuchmaschine, mit der ihr viel über die Interessen und Gewohnheiten der Facebook-Nutzer in Erfahrung bringen könnt. Daher bietet es sich natürlich auch an, sie im Marketing-Kontext zu verwenden. Mit Graph Search könnt ihr beispielsweise Audience-Insights gewinnen oder auch Influencer oder Brand-Advocates aufstöbern. Simon Penson, der Gründer der britischen Agentur Zazzle Media, hat für den Blog der Marketing-Spezialisten MOZ einen umfangreichen Artikel zu dem Thema Graph Search für Marketers veröffentlicht. Darin beschreibt er auch einen interessanten Weg, um mit hilfe von Graph Search sehr genaue Einblicke in die Interessen eurer Fans oder die Fans eines Konkurrenten zu bekommen. Außerdem liefert er auch ein praktisches Werkzeug mit, um diese Daten auszuwerten.

So geht‘s: Audience Insights mit Graph Search und Facebook-Ads ermitteln

Mit Graph Search ist es extrem einfach herauszufinden, welche Seiten die Menschen mögen, die auch eure Seite geliked haben. Interessanter dürfte es allerdings sein, die beliebtesten Interessen eurer Fans herauszufinden. Dazu stellt ihr eine Suchanfrage nach dem folgenden Muster: „Favorite interests of people who like NAME EURES BRANDS“. Außerdem könnt ihr auch danach fragen, was die beliebtesten Interessen eurer Fans und der Fans eures größten Mitbewerbers sind. Eine solche Frage müsstet ihr wie folgt formulieren: „Favorite interests of people who like NAME EURES BRANDS and NAME DES MITBEWERBERS“.

Audience Insights: Die durch Graph Search ermittelten Interessen könnt ihr mithilfe Zielgruppenfunktion der Facebook-Ads in ein Verhältnis setzen. (Screenshot: Facebook)
Audience Insights: Die durch Graph Search ermittelten Interessen könnt ihr mithilfe Zielgruppenfunktion der Facebook-Ads in ein Verhältnis setzen. (Screenshot: Facebook)

Das Problem mit den obigen Suchanfragen ist, dass ihr keine wirklichen Zahlen angezeigt bekommt. Ihr wisst zwar, welche Interessen eure Fans haben, wisst aber nicht wie viele von ihnen diese Interessen teilen. Außerdem habt ihr keine Ahnung, ob das verglichen mit der Gesamtbevölkerung ein hoher Prozentsatz ist, oder nicht. Dafür hat Simon Penson eine interessante Lösung gefunden. Ihr könnt die Zahlen herausfinden, indem ihr Facebooks Werbefunktion verwendet. Zunächst erstellt ihr dazu eine Zielgruppe, die einen speziellen Brand mag. wird euch zeigen, wie viele Menschen das in etwa sind.

Facebook: Dank der unterschiedlichen Zielgruppen könnt ihr ausrechnen, wie viele Fans eines Brands sich für ein bestimmtes Thema begeistern können. (Screenshot: Facebook)
Facebook: Dank der unterschiedlichen Zielgruppen könnt ihr ausrechnen, wie viele Fans eines Brands sich für ein bestimmtes Thema begeistern können. (Screenshot: Facebook)

Anschließend führt ihr denselben Schritt mit einem ausgewählten Interesse der Brand-Fans durch. Als letzten Schritt schaut ihr euch an, wie groß die Zielgruppe wird, wenn ihr den Brand und das ausgewählte Interesse gemeinsam angebt. Anschließend müsst ihr nur noch ausrechnen, wie hoch der Prozentsatz der Menschen mit einem bestimmten Interesse an euren Fans ist. Dazu könnt ihr die folgende Formel verwenden, oder den praktischen Audience-Insights-Rechner von Zazzle.

Statt dieser Formel könnt ihr aber auch den verlinkten Audience-Insights-Rechner nutzen. (Grafik: Zazzle)
Statt dieser Formel könnt ihr aber auch den verlinkten Audience-Insights-Rechner nutzen. (Grafik: Zazzle)

Die Prozentangabe ist zwar interessant, aber zunächst nicht wirklich hilfreich. Um herauszufinden, ob ihr das ein hoher Wert ist, müsst ihr zusätzlich überprüfen, wie hoch der Prozentsatz an der generellen Bevölkerung ist. Dazu erstellt ihr einmal eine Zielgruppe ohne Interessenbeschränkung und eine mit. Auch das Ergebnis könntet ihr selbst ausrechnen oder auf den oben verlinkten Rechner von Zazzle zurückgreifen. Bei unserem Beispiel stellt sich das Ergebnis wie folgt dar:

Überraschung: Verglichen mit allen deutschen Facebook-Nutzern interessieren sich übermäßig viele t3n-Leser für PHP. (Screenshot: Zazzle)
Überraschung: Verglichen mit allen deutschen Facebook-Nutzern interessieren sich übermäßig viele t3n-Leser für PHP. (Screenshot: Zazzle)

Audience Insights: Wie weichen die Interessen der Fans eines Brands von denen der durchschnittlichen Facebook-Nutzer ab?

Wenn ihr die hier vorgestellte Herangehensweise oft genug mit verschiedenen Interessen wiederholt, könnt ihr spannende Einblicke in die Interessen eurer Fans beziehungsweise der Fans eines anderen Brands erhalten. Alle Ergebnisse könntet ihr in eine Tabelle eintragen und euch als Balkendiagramm darstellen lassen. Dann könntet ihr auf einen Blick sehen, welche Interessen unter den Fans des ausgewählten Brands besonders stark im Vergleich zum Facebook-Durchschnitt vertreten sind.

Diese Informationen könntet ihr für gezielte Werbekampagnen aber auch im Bereich des zielgerichteten Content-Marketings verwenden. Immerhin ist es deutlich einfacher Engagement zu erzeugen, wenn ihr die Interessen der Menschen kennt, die eure Facebook-Page geliked haben.

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Kim Rixecker
Wie Facebooks Graph-Search euch hilft, euer Netzwerk zu erweitern http://t3n.de/news/graph-search-netzwerk-kontakt-google-557086/ 2014-07-15T06:59:42Z
Ihr sucht nach deutschen Personen, die in San Francisco leben und bei Google arbeiten? Wir zeigen euch, wie ihr die Graph-Search auf Facebook für eure Zwecke nutzen könnt.

Ihr sucht nach deutschen Personen, die in San Francisco leben und bei arbeiten? Wir zeigen euch, wie ihr die Graph-Search auf für eure Zwecke nutzen könnt.

Graph-Search: So hilft dir die Facebook-Suche dein Netzwerk zu erweitern

Die Graph-Search ist ein ziemlich mächtiges Tool, um an Informationen zu kommen. Sie ermöglicht es beispielsweise, Menschen oder besondere Orte zu finden. Wer es richtig anstellt, kann mit der Facebook-„Rasterfahndung“ sogar sein persönliches oder berufliches Netzwerk erweitern.

Wie das gehen soll? Eine Erklärung anhand eines Beispielszenarios: Gehen wir davon aus, ihr seid in San Francisco, neu in der Stadt und wollt wissen, ob es hier noch andere Deutsche gibt, die ihr entweder kennt oder kennenlernen möchtet. So wie das bei mir in letzter Zeit häufiger der Fall ist. Interessant wäre für euch vielleicht, dass sie bei Google arbeiten, weil ihr an dem Unternehmen interessiert seid und einen Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter bekommen wollt. Facebook ermöglicht es mit einer gezielten Abfrage im Suchfeld, genau die Menschen ausfindig zu machen, die diese Kriterien erfüllen. Die Abfrage würde lauten: People from Germany who live in San Francisco, California and work at Google.

Facebook-Graph-Seach: Trefferliste für Deutsche, die in San Francisco leben und bei Google arbeiten. (Screenshot: Facebook)
Facebook-Graph-Seach: Trefferliste für Deutsche, die in San Francisco leben und bei Google arbeiten. (Screenshot: Facebook)

Tatsächlich spuckt die Graph-Search einige Personen aus, auf die diese Merkmale zutreffen. Facebook bezieht sich dabei ausschließlich auf öffentliche Daten, sprich: auf Profile, die nicht mit einem versteckten Status hinterlegt wurden – insofern wird das Mindestmaß an Privatsphäre auch eingehalten. Besonders an den Suchergebnissen ist zudem, dass ihr sehen könnt, ob zwischen den Personen und euch ein gemeinsamer Kontakt besteht – beispielsweise durch einen Freund oder eine Arbeitskollegin.

Jetzt könntet ihr denjenigen fragen, ob ihr nicht gemeinsam ein Barbecue veranstalten wollt und ob der Bekannte die von euch recherchierte Person nicht einladen will. Und schon habt ihr einen Kontakt zu einem Google-Mitarbeiter hergestellt, der euch – wenn alles gut läuft – ein bisschen darüber erzählt, wie der Arbeitsalltag im Hauptquartier des IT-Konzerns abläuft.

Weitere nützliche Befehle für die Graph-Search auf Facebook

Es gibt unzählige weitere Beispiele, die aufgeführt werden können – und mindestens genauso viele Befehle. Notwendig ist nur, dass ihr über den Sprach-Einstellungsbereich in die englische (US) Benutzeroberfläche wechselt. Im Folgenden findet ihr zudem eine Liste weiterer Einsatz-Szenarien.

Personen finden:

• People who work nearby

• People who are [Profession Name] (like Doctors, Programmers, etc.)

• People who live in [Place]

• People who are named [Full or Partial Name]

• People who are [Gender] and live in [City] and [Relationship Status]

• People who believe in [Religion Name]

• People who are N years old

• People who are older than X and younger than Y years

• People who were born in [Year]

• People who work at [Company A] and previously worked at [Company B]

Berufliches oder privates Netzwerk ausbauen

• People I may know

• People who live nearby and like [Interest Topic]

• People who have seen [Movie]

• People who have read [Book]

• People who speak [Language]

• People with similar interests to my friends

• People who work at [Company] in [Year]

• People who are not my friends and went to work at [Company] in [Year]

• People who are friends of my friends

• People who graduated from [College Name] in [Year]

• People who studied [Subject] at [College] in [Year]

• People who are not my friends and went to [School] in [Year]

• People who liked my liked pages

• Friends of people who liked my liked pages

• People who liked pages my friends liked

Berufliche oder private Events finden:

• Events nearby

• Local events this weekend

• Events near [Place] today

• Events attended by my friends that are tomorrow

• Local events attended by my friends that are today

Was geht noch?

Es gibt noch weitere Dinge, die ihr mit der Facebook-Suche anstellen könnt. Die Kollegen von wollmilchsau.de haben neben den oben beschriebenen Graph-Search-Befehlen noch weitere gesammelt. Dort erfahrt ihr zum Beispiel, wie ihr eure eigenen Facebook-Aktivitäten sichtbar machen oder Orte, Interessen und Sachen entdecken könnt.

Wem das alles zu gruselig ist oder wer nicht wie in unseren Beispielen auffindbar sein will, findet in diesem Video eine Anleitung, um sein Profil von der Graph-Search auszuschließen.

t3n self jobs

via www.wollmilchsau.de

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Andreas Weck
Facebook macht alle Profile öffentlich: Kein Schutz mehr vor fremden Blicken http://t3n.de/news/graph-search-facebook-privatsphaere-501310/ 2013-10-11T08:44:14Z
Facebook entfernt eine Funktion, die nach eigenen Angaben nur ein kleiner Teil der Nutzer für sich beansprucht hat. Dass das eigene Profil in der Graph Search nicht mehr ausgeschlossen werden kann, …

entfernt eine Funktion, die nach eigenen Angaben nur ein kleiner Teil der Nutzer für sich beansprucht hat. Dass das eigene Profil in der nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dürfte jedoch vielen Nutzern sauer aufstoßen.

Facebook und die Graph Search: Jeder sieht jeden!

Facebook hat eine Funktion entfernt, die bei vielen Nutzern mit Sicherheit für einen mittelgroßen Aufschrei sorgen wird. Bislang war es ihnen erlaubt, das eigene Profil vor Suchanfragen innerhalb des Facebook-Kosmos zu verstecken. Schon im Dezember haben die Verantwortlichen dieses Feature für Nutzer ausgeschaltet, die es bis zu diesem Zeitpunkt nicht aktiviert hatten. Mit dem jetzigen Schritt ist es auch für alle anderen Nutzer soweit. Immerhin wird jeder Nutzer über die Privatsphäre-Änderung benachrichtigt. Ein weiterer Wermutstropfen: Die Anzeige in der Google-Suche ist und bleibt davon ausgeschlossen – viele haben die beiden Bereiche miteinander verwechselt.

Graph Search: Neue Privatsphäre-Einstellungen machen das Profil für jeden in der Facebook-Suche sichtbar. (Bild: Facebook Andreas Weck / Placelt by Breezi)
Graph Search: Die neuen Privatsphäre-Einstellungen machen das Profil für jeden in der Facebook-Suche sichtbar. (Bild: Facebook Andreas Weck / Placelt by Breezi)

Was viele nicht wissen: Die Einstellung bot auch im Vorfeld keine vollständige Privatsphäre. Zwar war das eigene Profil aus der Suche ausgeschlossen, allerdings konnte man über Likes, öffentliche Kommentare und Freundeslisten von gemeinsamen Kontakten auf das versteckte Profil stoßen. Facebook selbst hat mit der Einführung der Graph Search von Anfang an argumentiert, dass der Faktor, welche Inhalte man wie teilt wichtiger sei als die Frage, welche Personen auf das eigene Profil gelangen.

Im Klartext bedeutet das, dass man seine Inhalte bei Bedarf lieber nicht öffentlich teilen sollte, beziehungsweise mithilfe der Listenfunktion vor fremden Blicken schützt. Die Stammdaten werden zukünftig jedenfalls für alle innerhalb des Sozialen Netzwerks einsehbar sein. In unserem Artikel zur Privatsphäre innerhalb der Graph Search bekommt ihr ein paar Tipps an die Hand, wie ihr am besten mit der Facebook-Suche und ihren Informationen umgeht.

via futurezone.at

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Andreas Weck
Graph Search: So versteckst du dein Profil, deine Posts und Kommentare vor der Facebook-Suche http://t3n.de/news/graph-search-versteckst-inhalte-479471/ 2013-10-02T07:50:34Z
Facebook erweitert seine berüchtigte Suchfunktion „Graph Search“ und macht nun auch Statusupdates, Kommentare und Bildunterschiften durchsuchbar. Wir zeigen euch, wie ihr dem einen Riegel …

erweitert seine berüchtigte Suchfunktion „Graph Search“ und macht nun auch Statusupdates, Kommentare und Bildunterschiften durchsuchbar. Wir zeigen euch, wie ihr dem einen Riegel vorschieben könnt.

Graph Search sucht jetzt auch in Posts und Kommentaren

Vor nicht ganz einem Jahr hat Facebook die Graph Search angekündigt, die vor allem in Deutschland für Kritik sorgte. Gestern wurde bekannt, dass Facebook im Rahmen der Funktion nicht nur nach Personen, Seiten, Orten, Apps, Fotos und Videos suchen lässt, sondern sich zukünftig auch auf Statusupdates, Kommentare und Bildunterschriften ausweiten möchte. Die ermöglicht es somit, Suchbegriffe zu verketten und praktisch alle auf Facebook hinterlegten Informationen für äußerst spezifische Suchanfragen zu nutzen.

Inhalte vor der Graph Search schützen

Wirklich alle Informationen? Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Inhalte „öffentlich“ einsehbar sind. Insofern tut man gut daran, beispielsweise beim Absetzen eigener Statusupdates die Veröffentlichungseinstellungen „Öffentlich“, „Freunde“ oder gegebenenfalls auch „Nur Ich“ stärker ins Gedächtnis zu holen. Doch auch der generelle Blick in die Privatsphäre-Einstellungen ist derzeit wieder ratsam. Wer nicht möchte, dass seine Bilder und Statusupdates in das Raster der Graph Search fallen, der kann beispielsweise über eine einfache Veränderung in der Privatsphäre-Einstellung, die eigenen Inhalte bereits schützen. Dazu klickt ihr einfach auf das kleine Vorhängeschloss im oberen rechten Bildschirmrand und geht dort auf „Weitere Einstellungen anzeigen“. Hier kann man dann festlegen, wer die eigenen Inhalte sehen und wer nach einem suchen kann.

Damit für die Graph Search Inhalte nicht auffindbar werden, sollte man in den Privatsphäre-Einstellungen die Auffindbarkeit der Inhalte einschränken. (Screenshot: Facebook)
Damit für die Graph Search Inhalte nicht auffindbar werden, sollte man in den Privatsphäre-Einstellungen die Auffindbarkeit der Inhalte einschränken. (Screenshot: Facebook)

Privacy-Infografik zur Graph Search

Wer allerdings nicht sein komplettes Profil, sondern nur einige Punkte wie Bilder oder Orte verstecken möchte, der findet in der Infografik von Marketo konkretere Hilfestellungen. Die Infografik bietet zum einen allgemeine Informationen zur Facebook-Welt der Zahlen und verrät dir zum anderen wie du „Photos“ und „Places“ ausstellst.

Ein Klick auf den untenstehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Facebook Graph Search
Wie man seine Privatsphäre-Einstellungen einrichten sollte, um von der Facebook Graph Search nicht erfasst zu werden.

Peinliche Suchergebnisse innerhalb der Graph Search

Natürlich ist es super, dass Facebook endlich besser durchsucht werden kann. Eine solche Forderung, wurde von Nutzern schon seit langer Zeit gestellt. Und doch gibt es Informationen und Verbindungen, die man womöglich besser nicht auffindbar wissen will. Im unteren Bildausschnitt haben wir beispielhaft ein Suchergebnis aufgeführt, wie man es über die neue Facebook-Suche auch bekommen kann.

In einem Suchergebnis wie „Katholiken, die in Berlin leben und auf Durex-Kondome stehen“ aufzutauchen, dürfte nicht jedem gefallen.
In einem Suchergebnis wie „Katholiken, die in Berlin leben und auf Durex-Kondome stehen“ aufzutauchen, dürfte nicht jedem gefallen.

Letztes Update des Artikels: 2. Oktober 2013

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Andreas Weck
Facebook wird durchsuchbar: Graph Search sucht jetzt auch in Posts und Kommentaren http://t3n.de/news/facebook-durchsuchbar-graph-search-499209/ 2013-10-01T04:00:01Z
Facebook erweitert seine berüchtigte Suchfunktion „Graph Search“. Zukünftig werden auch die Inhalte von Status-Updates, Kommentaren und Bildunterschiften durchsucht.

erweitert seine berüchtigte Suchfunktion „Graph Search“. Zukünftig werden auch die Inhalte von Status-Updates, Kommentaren und Bildunterschiften durchsucht.

Graph Search: Erstmals Erweiterung des Funktionsumfangs

Rund zehn Monate nach der Ankündigung von Graph Search erweitert Facebook erstmals den Funktionsumfang der, vor allem in Deutschland, umstrittenen Suchfunktion. Bisher konnte nur nach Personen, Seiten, Orten, Apps, Fotos und Videos suchen. Eine vollständige Suchfunktion, mit der sich der eigene News-Stream nach Schlagwörtern aus der Vergangenheit durchsuchen lässt, fehlte bisher. Das ändert Facebook nun. Möglich werden dann zum Beispiel Suchanfragen wie „Posts von meinen Freunden über 'Dancing with the Stars'“ oder „Posts, die im weißen Haus verfasst wurden“.

Facebooks Graph Search durchsucht in Zukunft auch die Inhalte von Beiträgen jeglicher Art.
Facebooks Graph Search durchsucht in Zukunft auch die Inhalte von Beiträgen jeglicher Art.

Zukünftig wird der Inhalt jedes Postings von Graph Search durchsucht

Zukünftig sucht Graph Search auch innerhalb jeglicher Art von Post, egal ob Status-Update, Check-In, Foto-Upload oder App-Posting. Damit wird der Datenbestand von Facebook erstmals einfach durchsuchbar. Bisher war das nur über die Suchfunktion im Browser möglich. Das scheiterte jedoch am Nachladen neuer Inhalte, welches nur durch Scrollen ausgelöst werden kann.

Um den Datenschützern von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen betont Facebook an dieser Stelle erneut, dass auch die neue Funktion von Graph Search nur Beiträge findet, deren Privatsphäre entsprechend eingestellt ist.

So lassen sich zum Beispiel alle Beiträge finden, die an einem bestimmten Ort verfasst wurden und für den Nutzer sichtbar sind.
So lassen sich zum Beispiel alle Beiträge finden, die an einem bestimmten Ort verfasst wurden und für den Nutzer sichtbar sind.

Wie so oft wird der Rollout des neuen Features nach und nach geschehen. Die ersten Nutzer sollen das Feature heute bereits erhalten. Erfahrungsgemäß kann es allerdings noch Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern bis die Funktion bei allen Nutzern angekommen ist. Ironischerweise ist das initiale Graph-Search-Feature noch nicht einmal bei allen Nutzern angekommen.

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Moritz Stückler
Facebook Graph Search: Soziales Netzwerk startet Rollout http://t3n.de/news/facebook-graph-search-suche-479101/ 2013-07-08T14:05:15Z
Facebooks neue Suchfunktion Graph Search wurde bereits im Januar 2013 vorgestellt. Jetzt beginnt das soziale Netzwerk mit der Einführung der Suche. Graph Search ermöglicht es, Suchbegriffe zu …

Facebooks neue Suchfunktion wurde bereits im Januar 2013 vorgestellt. Jetzt beginnt das soziale Netzwerk mit der Einführung der Suche. Graph Search ermöglicht es, Suchbegriffe zu verketten und so praktisch alle auf hinterlegten Informationen für äußerst spezifische Suchanfragen zu nutzen. Amerikanische Nutzer und jeder, der die US-amerikanische Sprachversion der Seite nutzt, hat ab sofort Zugriff. Andere Länder wie Deutschland sollen folgen.

Facebook Graph Search: FIlter lassen sich beliebig kombinieren. (Screenshot: Facebook)
Facebook Graph Search: FIlter lassen sich beliebig kombinieren. (Screenshot: Facebook)

Facebook Graph Search: Exakte Personensuche dank beliebiger Filter

Facebook-CEO Marc Zuckerberg hatte Graph Search auf einer Pressekonferenz im Januar dieses Jahres vorgestellt. Suchanfragen innerhalb von Facebooks Datenbeständen sind damit in einem bisher nie da gewesenen Umfang möglich. Beispielsweise ließe sich nach allen Freunden suchen, die t3n lesen und Apple mögen. Aber auch eine Suche nach Single-Frauen in einer ausgewählten Altersgruppe mit bestimmten Hobbys ist denkbar. Wer angezeigt wird, hängt natürlich von den jeweiligen Einstellungen zur Privatsphäre ab. Mindestens ein bisschen merkwürdig erscheint es dann aber schon, wenn man sich die Ergebnisse auch als Übersicht von Fotos anzeigen lässt. Egal ob Interessen, Bildungsgrad oder andere Details, die verfügbaren Filter lassen sich beliebig kombinieren, um noch exaktere Suchergebnisse zu bekommen.

Um Datenschutzbedenken zu zerstreuen, hat ein Video über Privatsphäre-Einstellungen und Graph Search veröffentlicht, in dem man wiederholt darauf hinweist, dass die neue Suche keine Informationen liefert, die nicht schon vorher einsehbar waren. Außerdem wurden spezielle Regeln implementiert, die bestimmen, welche Daten beispielsweise Erwachsene über Teenager erhalten können. Dennoch: Datenschützer stehen der neuen Funktion kritisch gegenüber.

Wann Facebook Graph Search für deutschsprachige Nutzer kommt ist derzeit nicht bekannt. (Bild: Facebook)
Wann Facebook Graph Search für deutschsprachige Nutzer kommt ist derzeit nicht bekannt. (Bild: Facebook)

Facebook Graph Search kommt zunächst für Amerikaner und alle Nutzer mit US-amerikanischer Sprachversion

Bisher konnten nur bestimmte Nutzer die Funktion testen. Jetzt hat das soziale Netzwerk aus dem kalifornischen Menlo Park damit begonnen, die Suche allen amerikanischen Nutzern und Nutzern mit US-amerikanischen Spracheinstellungen zur Verfügung zu stellen. Wann andere Sprachen folgen, ist derzeit nicht bekannt. Ebenfalls unklar bleibt die Antwort auf die Frage, wann man Graph Search innerhalb der Facebook-App nutzen kann.

Weiterführende Links:

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Kim Rixecker
Privacy-Einstellungen: Das solltet ihr ändern, bevor Facebooks Graph Search kommt [Infografik] http://t3n.de/news/privacy-einstellungen-solltet-461777/ 2013-04-30T14:43:59Z
Mit der Graph Search führt Facebook eine neue soziale und semantische Suchfunktion ein, die es Nutzern ermöglicht, innerhalb des Netzwerkes besser nach Inhalten und Nutzern suchen zu können.

Mit der führt eine neue soziale und semantische Suchfunktion ein, die es Nutzern ermöglicht, innerhalb des Netzwerkes besser nach Inhalten und Nutzern suchen zu können. Wer nicht gefunden werden möchte, sollte seine Privatsphäre-Einstellungen überarbeiten. Wie, das zeigt euch eine .

Graph Search: Was du über deine Privatsphäre-Einstellungen wissen solltest

Facebooks Graph Search steht in den Startlöchern. Im Grunde ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Suchmaschine für den Facebook-Kosmos flächendeckend ausgerollt wird. Diese Zeit sollten sich Nutzer, nehmen, um ein paar grundsätzliche Privatsphäre-Einstellungen vorzunehmen. Denn nicht jeder möchte für alle anderen Nutzer auffindbar sein in dem Sozialen Netzwerk.

Eine Infografik von Marketo beschäftigt sich mit drei unterschiedlichen Inhalts-Typen, die du auf den Prüfstand stellen solltest, falls du dich um deine Privatangelegenheiten sorgst. Für wen ist dein Profil sichtbar? Wie kannst du deine Bilder von der Graph Search ausschließen? Kann man sehen, wo du dich bisher so rumgetrieben hast? Die Infografik bietet dir allgemeine Informationen zur Facebook-Welt der Zahlen und gibt Hilfestellung, um deine Privatsphäre-Einstellungen anzupassen.

Ein Klick auf den untenstehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Facebook Graph Search
Wie man seine Privatsphäre-Einstellungen einrichten sollte, um von der Facebook Graph Search nicht erfasst zu werden.

Weiterführende Links

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Andreas Weck
AllFacebook Marketing Conference: Alles rund um Applications, Advertising und Graph Search [Gutschein-Code] http://t3n.de/news/allfacebook-marketing-conference-3-451966/ 2013-03-22T15:30:48Z
Die Themen Facebook und Marketing kombiniert die AllFacebook Marketing Conference, die am 29. April in München stattfindet. Sie bietet Vorträge für Einsteiger und Fortgeschrittene zu Themen wie …

Die Themen und kombiniert die AllFacebook Marketing Conference, die am 29. April in München stattfindet. Sie bietet Vorträge für Einsteiger und Fortgeschrittene zu Themen wie Applications, Advertising und . Auch Case Studies stehen auf dem Programm.

Die AllFacebook Marketing Conference startet am 29. April zum dritten Mal. Veranstaltungsort ist erneut das Münchener Leonardo Royal Hotel. Zu den Speakern zählen in diesem Jahr Thomas Hutter, Inhaber der Hutter Consult GmbH, Curt Simon Harlinghausen, Geschäftsführer von AKOM360, und Clelia Morales, Head of EU Social Media bei ebay. Sie berichten über aktuelle Entwicklungen in den Themenbereichen Graph Search, Facebook und Social Commerce.

AllFacebook Marketing Conference: 15 Prozent des Ticketpreis sparen

Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, schreiben die Veranstalter. Neben Vorträgen zu aktuellen Tools und Techniken sind außerdem Best Practices geplant, die einen Einblick in die Erfolgsfaktoren einzelner Kampagnen geben. Tickets zum Frühbucherpreis sind noch bis zum 28. März für 450 Euro (plus Mehrwertsteuer) erhältlich. Ab dem 28. März erhöht sich der Ticketpreis auf 550 Euro (plus Mehrwertsteuer). Mit unserem Gutschein-Code „T3NALLF“ spart ihr beim Kauf der Eintrittskarten über die Veranstaltungswebsite 15 Prozent.

Mit einem Klick auf den unten stehenden Screenshot gelangt ihr zur Anmeldung.

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Lars Budde
Warum Facebooks Graph Search scheitern wird http://t3n.de/news/facebooks-graph-search-scheitern-450957/ 2013-03-18T15:37:26Z
Facebook ist jetzt neun Jahre alt und verfügt noch immer nicht über eine vernünftige Suche. Doch das soll sich durch die Graph Search mit einem Schlag ändern. Wird es auch, aber nicht zum Guten …

ist jetzt neun Jahre alt und verfügt noch immer nicht über eine vernünftige Suche. Doch das soll sich durch die mit einem Schlag ändern. Wird es auch, aber nicht zum Guten – zumindest nicht aus Sicht der Nutzer.

Die Graph Search hört sich netter an, als sie ist

Die von Facebook Mitte Januar vorgestellte Graph Search soll den weltweit über eine Milliarde Nutzern endlich eine Möglichkeit bieten, die Plattform vernünftig zu durchforsten. Wer schon Bekanntschaft mit der bisherigen Suche gemacht hat, weiß, wie dringend hier nachgebessert werden müsste. Personen mit gängigen Namen oder Fanseiten von global tätigen Unternehmen, die eine Vielzahl an Seiten betreiben, lassen sich aktuell nur mit enormen Zeitaufwand finden. Inhalte lassen sich gar nicht erst suchen.

„Finde mehr Inhalte, nach denen du suchst, mithilfe deiner Freunde und Verbindungen“ – heißt es auf der Facebookseite zur Graph Search, auf der Interessierte sich aktuell noch auf die Warteliste für die Betaversion setzen lassen können. Hier erfahren wir auch erste Anwendungsbeispiele für die neue Suche, die kein facebookinternes Google sein will, sondern eine intelligente Suchfunktion, mit der sich Verbindungen zwischen Personen aufspüren lassen sollen. Hört sich zunächst sehr nützlich an, doch schon die Beispielsuche, die jeder auf der Graph-Search-Seite durchführen kann, lässt einen Wow-Effekt nicht zu.

Die Facebook Graph Search findet bei mir lediglich drei Kontakte aus meinem Wohnort.

Angezeigt werden mir da drei Personen, die in meiner Stadt wohnen. Wer in einer großen Stadt wie beispielsweise Berlin wohnt und zahlreiche Kontakte bei Facebook hat, bekommt womöglich deutlich mehr Personen angezeigt, bei mir sind es eben drei. Doch anders als die Graph Search weiß ich sehr genau, dass es deutlich mehr sind. Das Problem: Nicht jeder Facebook-Nutzer gibt seinen Wohnort an – die einen vielleicht, weil sie keine Lust dazu hatten, das Profil vollständig auszufüllen, die anderen vielleicht auch, weil sich Facebook in der Vergangenheit nicht gerade einen guten Ruf in Sachen Privatsphäre erarbeitet hat.

Dabei ist der Wohnort doch eigentlich noch recht harmlos, denn Straßennamen oder Hausnummern sind nicht einsehbar, so dass die Gefahr von Stalkern im Reallife relativ gering ist.

Es gibt weitere, zum Teil sensiblere Daten, die sich mit der Graph Search abrufen lassen. Der Beziehungsstatus gehört ebenso dazu wie die Interessen, besuchte Orte, Fotos oder Seiten, die einen Like erhalten haben. Entscheidend ist allerdings die Möglichkeit, diese Daten miteinander in einer Graph-Search-Abfrage zu kombinieren. Wer also wissen möchte, welche Kontakte aus der gleichen Stadt gerade Single und in einem bestimmten Lokal anzutreffen sind, bekommt mit der Graph Search ein mächtiges Werkzeug an die Hand.

Was sich sonst noch alles mit der Graph Search anstellen lässt, zeigt unter anderem die Tumblr-Seite „Actual Facebook Graph Searches“.

Graph Search findet nur öffentliche Daten: Ja! Aber ...

Das alles sind vom Nutzer in der Regel freiwillig bereitgestellte Inhalte. Etwas einschränken muss man das, weil Fotos natürlich auch von Freunden hochgeladen werden können. Wird eine Person auf einem Foto markiert, so kann sie diese Markierung zwar wieder entfernen, doch soll auch das Foto selbst entfernt werden, muss man sich mit der Person auseinandersetzen, die das Bild hochgeladen hat. Das ist nicht nur aufwändig, sondern unter Umständen auch unangenehm. Und ein Erfolg ist nicht garantiert.

Okay, Fotos können eine Ausnahme darstellen, aber sonst haben die Nutzer die Informationen doch selbst veröffentlicht – wo ist das Problem?

Eine relativ harmlose Anfrage, bei der die Graph Search den Wohnort Seattle mit dem Interesse „Radfahren“ kombiniert.

Das stimmt im Grunde, doch viele Nutzer sind sich nur unterschwellig bewusst, dass die bei Facebook von ihnen veröffentlichten Inhalte keineswegs privat sind. Die entsprechenden Einstellungen bietet Facebook zwar zweifellos an, doch muss sich jeder Nutzer damit aktiv auseinandersetzen. Facebook hat grundsätzlich ein großes Interesse daran, möglichst viele Informationen der Nutzer öfffentlich zugänglich zu halten. Daher sind die Standardeinstellungen auch seit je her sehr offen und schützen unvorsichtige Nutzer nicht ausreichend.

Jeder kann seine Daten bei Facebook schützen, indem die Privatsphäre restriktiv eingestellt wird, doch macht sich jeder wirklich Gedanken darüber? Bei jedem Post, jedem Bild, jedem Checkin?

Sehr wahrscheinlich lautet die Antwort bei der Mehrzahl der Nutzer: „Nein“. Selbst Personen, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen, machen gelegentlich Fehler beim Posten oder haben es in der Vergangenheit nicht ganz so genau genommen. Dazu kommen noch unglückliche Kombinationen von Informationen, die für sich genommen wenig kompromittierend sind, zusammen aber einen ganz neuen Kontext ergeben können.

Facebook will Minderjährige schützen

Facebook betont immer wieder, dass die Privatsphäre der Nutzer unangetastet bleiben soll und die Graph Search die entsprechenden Einstellungen der einzelnen Nutzer berücksichtigt: Was als privat deklariert wurde, soll auch mit der Graph Search nicht ans Licht geholt werden. Dennoch fühlte sich Facebook dazu verpflichtet, für Minderjährige Teenager besondere Regeln einzuführen. So können die Wohnorte der Minderjährigen via Graph Search nur von Freunden und deren Freunde angezeigt werden, wenn diese ebenfalls in einem Alter zwischen 13 und 17 sind.

Was an sich keine schlechte Idee ist, zeigt aber sehr deutlich die Schwächen von Facebook im Allgemeinen und der Graph Search im Speziellen: Im Grunde hat Facebook ein Problem erkannt, doch statt ein generelles Optout für alle Nutzer anzubieten, wird nur eine kleine Gruppe geschützt. Damit das nicht falsch verstanden wird: Der Schutz der Minderjährigen ist gut und richtig, doch muss bezweifelt werden, dass der Schutz in dieser Form auch wirklich funktioniert. Eine Freundschaft lässt sich auf Facebook schnell erschleichen und die Altersangabe wird von Seiten des Netzwerks auch nicht wirklich überprüft.

Likes können schnell unlikely werden

Richtig interessant wird es dann, wenn auch die Likes für Posts oder Kommentare per Social Graph abgreifbar werden: Wer fand diese oder jene Äußerung gut? Das ist deshalb problematisch, weil ein Like nicht zwangsläufig in seinem ursprünglichen Sinne verwendet wird, sondern mangels anderer Möglichkeiten auch schon mal umfunktioniert wird. Wir alle erinnern uns sicher an den Tod von Dirk Bach, den die Bild zur Optimierung des eigenen EdgeRanks nutzte, indem ein Like zum Ausdruck der Anteilnahme stilisiert wurde. Solche Beispiele für umfunktionierte Likes gibt es viele, doch wie soll die Graph Search das richtig interpretieren?

Dann sind da noch die vielen, zum Teil Jahre alten Likes für Seiten, die man aus längst vergessenen Gründen abgegeben hat. Für die Graph Search spielt die Aktualität oder der Grad der Interaktion mit einer Fanpage aber keine Rolle – Like ist Like und wird gleich behandelt.

Die Facebook Graph Search ist ein Marketing-Tool

Sobald die Graph Search für alle Nutzer und alle Sprachen verfügbar ist (ein Termin steht noch nicht fest), werden viele die neuen Möglichkeiten ausloten und die eine oder andere Suche starten. Für den Normal-User wird sich das aber schnell abnutzen, da es für ihn keinen alltäglichen Nutzwert gibt. Ganz anders sieht das bei Personen aus dem Marketingbereich aus. Sie können mit der Graph Search ihre Zielgruppe viel besser definieren als bisher und sie als mächtiges Marketinginstrument einsetzen.

Man denke nur an all die von externen Diensten zu Facebook gepushten Inhalte, wie Instagram, Pinterest, Runtastic und viele andere mehr. Daraus ergibt sich ein gigantischer Fundus an Daten, der für die Werbebranche extrem spannend ist.

Mark Zuckerberg bei der Vorstellung der Graph Search im Januar 2013.

Je nachdem, wie die Graph Search dann im Alltag genutzt wird, wird sich auch das Nutzerverhalten verändern. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, dann dürfte sich Facebook mit der Graph Search langfristig sogar schaden. Wer befürchten muss, dass öffentliche Informationen zweckentfremdet werden, der kehrt Facebook im Extremfall sogar den Rücken. Viel wahrscheinlicher ist aber ein Rückzug in eine viel privatere Nutzung mit kaum noch öffentlichen Informationen – auch das kann Facebook nicht gefallen, denn die Informationen der Nutzer sind das Kapital des Netzwerks. Daher wird die Graph Search aus meiner Sicht scheitern.

Facebook aufräumen

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, sein Facebook-Profil regelmäßig aufzuräumen und überflüssige sowie nicht mehr aktuelle Inhalte zu löschen. Wie man das am besten angeht, erfahrt ihr in unserem Artikel: Facebook-Herbstputz: 10 Tipps für einen sauberen Account. Zudem gibt es mittlerweile mehrere Tools, die eine Profilsäuberung vor dem Start der Graph Search anbieten. Auch wenn solche Tools praktisch und zeitsparend sein können, empfehle ich persönlich lieber die manuelle Säuberung anhand der oben verlinkten Herbstputzaktion, denn dabei lernt man nicht nur eine ganze Menge über Facebook und die eigene Privatsphäre, sondern bekommt auch die nötigen Einblicke, um mit der Plattform sensibel umgehen zu können.

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Falk Hedemann
„Wir haben keine Angst vor Facebooks Graph Search“ - Hausbesuch bei Foursquare [Bildergalerie] http://t3n.de/news/haben-keine-angst-facebooks-graph-440078/ 2013-02-01T07:01:13Z
Foursquare ein bloßer Check-In-Dienst? „Schon lange nicht mehr.“ Foursquare räumt auf mit dem Image eines netten aber nutzlosen Gamification-Startups. Leider habe man in Deutschland noch nicht …

ein bloßer Check-In-Dienst? „Schon lange nicht mehr.“ Foursquare räumt auf mit dem Image eines netten aber nutzlosen Gamification-Startups. Leider habe man in Deutschland noch nicht ganz verstanden, was Foursquare wirklich ist. Foursquares eigentlicher Fokus liege nämlich längst auf dem Thema personalisierte Empfehlungen. Als solches biete man Nutzern wesentlich mehr als Yelp, Qype oder Google Places. Bei unserem Besuch im San Francisco-Office haben wir Einblicke in das Unternehmen bekommen und zeigen euch in einer Fotogalerie, wie es dort aussieht.

Foursquare: Fokus liegt jetzt auf der "Explore"-Funktion

Foursquare braucht in Deutschland einen Image-Wandel, soviel steht fest. Das Einchecken zum Spaß fanden am Anfang viele witzig, mittlerweile hat der Spieltrieb aber stark nachgelassen. Dabei hat der Dienst längst einen anderen Fokus, wie Holger Lüdorf, Leiter Unternehmensentwicklung, erklärt. Nur sei das in Deutschland noch nicht so ganz im Bewusstsein der Menschen angekommen – im Gegensatz zu den USA. Hier werde nämlich schwerpunktmäßig die Funktion „Explore“ genutzt, bei der es um Empfehlungen von Orten und Gastronomien geht. Und das mit großem Erfolg.

Gemütlich: Eine riesige Hängematte steht bei Foursquare im Großraumbüro.

Explore“ biete wesentlich mehr als Yelp, Qype oder Google Places. Während Nutzer bei all diesen Diensten immer auf dieselben Bewertungen stoßen, wenn sie zum Beispiel „Sushi“ eingeben, liefert Explore andere Ergebnisse. Weil ganz andere Daten miteinfließen, ein Großteil davon basiert auf den Check-Ins. So erkennt der Dienst zum Beispiel, zu welchen Uhrzeiten ein Nutzer bevorzugt bei welchen Orten eincheckt, und liefert passgenauere Ergebnisse. Die starke Personalisierung macht die Besonderheit des Dienstes aus. Auch dringt aktuell stark in diesen Bereich vor und entwickelt sich spätestens seit der Einführung von Graph Search zu einem ernsthaften Konkurrenten.

Angst vor Facebook habe man aber nicht, im Gegenteil: „Dass Facebook in diesen Bereich vordringt, ist eher eine Validierung unseres Konzepts und zeigt auf, wie groß das Thema ist. Facebook wird sich letztlich aber nie so darauf fokussieren wie wir.“ Im kommenden Jahr will Foursquare seinen Fokus ganz auf sein Produkt „Explore“ legen und es auch in Europa stärker vorantreiben. „Wir wollen die App schlechthin sein, die dabei hilft, die eigene Umgebung besser zu verstehen.“

Das Macbook von Holger Lüdorf, Leiter Unternehmensentwicklung, ist voller Statements.

Spannend ist auch das soeben in den USA gestartete Produkt „Best Places“, eine „crowdsourced Best-of-Liste, alles nutzergeneriert und damit komplett demokratisch“. Es handelt sich dabei um ein Ranking der besten Check-Ins in 30 US-Städten, erstellt aus einem gigantischen Daten-Pool aus drei Milliarden Check-Ins. Auch wenn eine Best-of-Liste an sich nichts besonderes ist, zeigt das Projekt doch auf, dass Check-Ins eben doch mehr sind als Spielerei – sie zeigen, mit Lüdorfs Worten, die „Power des Crowdsourcing“ auf. So schnell wird Foursquare jedenfalls nicht von der Bildfläche verschwinden.

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Yvonne Ortmann