HTC | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu HTC 2016-02-07T14:19:05Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/htc Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten http://t3n.de/news/ueberteuertes-spielzeug-big-676109/ 2016-02-07T14:19:05Z
2016 soll das Jahr der Virtual Reality werden – zumindest sind mit Oculus Rift, PlayStation VR, HTC Vive und ein paar anderen Produkten vielversprechende Lösungen angekündigt. Wir geben einen …

2016 soll das Jahr der Virtual Reality werden – zumindest sind mit Oculus Rift, PlayStation VR, HTC Vive und ein paar anderen Produkten vielversprechende Lösungen angekündigt. Wir geben einen Überblick über bisher bekannten Produkt-Details – inklusive Preis und Technologie.

Grob verallgemeinert handelt es sich bei Virtual Reality um eine Computer-Technologie, die dem Nutzer mit einer speziellen Brille vorgaukelt, sich irgendwo anders zu befinden. Im Gegensatz zu Augmented Reality – einer Technologie, mit der die Realität um zusätzliche Informationen angereichert wird – liegt das Ziel der Virtual Reality darin, die Realität zu ersetzen.

Eine detailliertere Erklärung des Ganzen inklusive der Entstehungsgeschichte, die spätestens 1962 ihren Ursprung nahm, findet ihr in einem entsprechenden Artikel auf t3n, in dem es schon 2014 um die Renaissance der Virtual Reality ging. Im Folgenden geht es allerdings um konkrete Virtual-Reality-Lösungen – zum einen um schon erhältliche und  zum anderen um angekündigte Produkte.

Oculus Rift gibt 2016 den Aufschlag bei den Highend-Lösungen für Virtual Reality. (Foto: Oculus)
Oculus Rift gibt 2016 den Aufschlag bei den Highend-Lösungen für Virtual Reality. (Foto: Oculus)

Virtual Reality: Schon erhältliche Produkte

Aktuell ist die Auswahl an erhältlichen VR-Produkten noch eingeschränkt. Neben Gear VR von Samsung und der Entwicklerversion der Oculus Rift steht nur noch die preisgünstige Low-Tech-Lösung Google Cardboard zur Wahl.

Da es sich bei Oculus Rift noch nicht um die finale Version handelt und das Development-Kit 2 nicht mehr offiziell vertrieben wird, finden sich alle weiteren Informationen zu der im Sommer erhältlichen VR-Lösung von Oculus im zweiten Teil des Artikels.

Samsung Gear VR

Gear VR von Samsung ist schon erhältlich und das zu einem durchaus attraktiven Preis von rund 100 Euro. Der Haken an der Lösung besteht darin, dass sie ausschließlich mit einigen aktuellen Samsung-Galaxy-Smartphones arbeitet. Wer also kein Galaxy Note 5, Galaxy S6, Galaxy S6 Edge oder Galaxy S6 edge+ sein Eigen nennt, muss sich eins dieser Geräte zulegen und somit deutlich mehr als 100 Euro berappen.

Samsung Gear VR bringt Virtual Reality auf ausgewählte Samsung-Smartphones. (Foto: Samsung)
Samsung Gear VR bringt Virtual Reality auf ausgewählte Samsung-Smartphones. (Foto: Samsung)

Das Headset kümmert sich um das Headtracking, während die visuellen Inhalte vom Smartphone wiedergegeben werden. Das ist allerdings aufgrund der Display-Qualität der unterstützen Smartphones kein Problem. Positiv an der Lösung ist insbesondere der Fakt, dass die Gear VR nicht nur kompakt und leicht ist, sondern auch ohne Kabel auskommt. Die initiale Einrichtung geht leicht von der Hand und macht Gear VR in Kombination mit den anderen Aspekten zu einer guten Wahl, wenn man in die Welt der Virtual Reality einsteigen will. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aktuell nicht nur unschlagbar, sondern dürfte es auch bleiben, wenn technologisch überlegene Lösungen marktreif werden.

Für ausreichend Anwendungsszenarien ist ebenfalls gesorgt: Von via Netflix gestreamten Filmen über Twitch-Videos bis hin zu einer beachtlichen Auswahl an Games ist alles dabei.

Google Cardboard

Auch Alphabet hat mit Google Cardboard ein schon erhältliches Produkt am Start. Dabei handelt es sich um eine noch kostengünstigere Alternative zur Gear VR, die allerdings auch wesentlich simpler daher kommt. Dafür bringt Cardboard Virtual Reality auf alle gängigen Android und iOS-Smartphones. Für schon rund 15 Euro kann man die Pappbrille erwerben, die mit einem Gummiband, einem Magneten für die Steuerung der zugehörigen App und zwei Linsen für die Darstellung eines stereoskopischen Bildes ausgestattet ist – bestechend simpel.

Google Cardboard ist eher Spielerei als waschechte Virtual Reality. (Foto: Alphabet)
Google Cardboard ist eher Spielerei als waschechte Virtual Reality. (Foto: Alphabet)

Wer nur mal an der Oberfläche von Virtual Reality kratzen will, ist beim Cardboard richtig. Allerdings handelt es sich dabei eben wirklich um eine Low-Tech-Lösung, die das Headtracking komplett dem verwendeten Smartphone und seinen Sensoren überlässt. Die in Smartphones verbauten Bewegungssensoren sind allerdings nicht präzise genug, um für wirkliche Immersion zu sorgen. Die Latenz bei Bewegungen ist schlicht zu hoch, sodass Googles Cardboard im strengen Sinne kein Virtual-Reality-Headset ist, mit dem sich virtuelle Realitäten aktiv erleben lassen, sondern eher ein Virtual-Reality-Viewer, mit dem sich der Nutzer passiv berieseln lassen kann. Probiert man das Cardboard aus, sollte man nicht den Fehler machen, die Erfahrung auf anspruchsvollere VR-Lösungen zu übertragen.

Trotzdem kann man jede Menge Spaß mit Googles Cardboard haben. Mittlerweile existieren jede Menge Apps, Demos und speziell für Virtual Reality erstellte YouTube-Videos, die man ausprobieren kann. Und: Wer will, kann sich ein Cardboard auch selbst bauen.

Virtual Reality in den Startlöchern

Wirkliche Highend-Lösungen für den Consumer-Bereich stehen bisher nur in Entwicklerversionen bereit, die allerdings schon bei vielen potenziellen Kunden Begehrlichkeiten wecken. Zu den konkret in naher Zukunft zu erwartenden Lösungen gehören PlayStation VR von Sony, Oculus Rift und die HTC Vive. Dazu kommen aktuell Spekulationen um hochwertige VR-Headsets von Google und eine Lösung von Apple. Es scheint, als wolle keiner der IT-Riesen den VR-Zug verpassen.

Virtual Reality: Hardware im Vergleich

 PlayStation VROculus RiftHTC Vive
Release2016März 2016April 2016
PreisTBA700 EuroTBA
SystemvoraussetzungenPlayStation 4Pendant zu Nvidia GTX 970 / AMD 290,
Pendant zu Intel i5-4590, 8 GB RAM,
Win 7 64-Bit SP 1
TBA
Auflösung pro Auge960x1.0801.080x1.2001.080x1.200
Refresh-Rate120 Hz90 Hz90 Hz
AnschlussHDMI und USBHDMI 1.3, 3 x USB 3.0, 1 x USB 2.0HDMI 1.3, 2 x USB 3.0, 1 x USB 2.0
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Sébastien Bonset
Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation http://t3n.de/news/htc-vive-pre-vr-brille-669175/ 2016-01-06T18:45:59Z
HTC hat im Zuge der CES 2016 die mittlerweile zweite Vorab-Version seines Virtual-Reality-Headsets HTC Vive vorgestellt. Der Hersteller hat an vielen Stellen Optimierungen vorgenommen, die …

HTC hat im Zuge der CES 2016 die mittlerweile zweite Vorab-Version seines Virtual-Reality-Headsets HTC Vive vorgestellt. Der Hersteller hat an vielen Stellen Optimierungen vorgenommen, die höchstwahrscheinlich auch in die finale Hardware einfließen werden, die im April in den Verkauf gehen soll.

HTC Vive Pre: Virtual Reality-Brille mit großem Potenzial

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HTC Vive Pre: Das ist das komplette Paket mit allen Controllern und Sensoren. (Bild: HTC)

Anfang letzten Jahres vollzog HTC einen ungewöhnlichen Schritt und erweiterte sein bisher auf Smartphones und vereinzelt auch Tablets limitiertes Angebot unter anderem auf eine Virtual Reality-Brille, die im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona enthüllt wurde. Die ersten Tester des Vorabmodells waren sich einig: HTCs Vive ist ein großer Schritt und dürfte – sofern der Preis stimmt – ein Erfolg werden. Ende letzten Jahres sollte ursprünglich der Marktstart erfolgen. Aufgrund eines „technologischen Durchbruchs“, so HTC, wurde der Launch aber um einige Monate verschoben. Die Vive Pre ist als Link zwischen der ersten Developer-Version und der finalen VR-Brille zu verstehen und ist in erster Linie für Entwickler bestimmt.

Was genau ist die HTC Vive (Pre)?

Bei der HTC Vive Pre handelt es sich um ein Virtual-Reality-Headset, das einen 360-Grad-Blick mitsamt Head-Tracking ermöglicht und zusammen mit Valve entwickelt wurde. Mithilfe zweier Basisstationen ist das Tracking der eigenen Position im Raum möglich. Die Brille besitzt zwei Displays, die jeweils mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflösen. Mit den darauf dargestellten 3D-Welten kann man mittels zwei drahtloser Controller interagieren, die man in seinen Händen hält. Mit den Controllern kann man beispielsweise Dinge manipulieren und Objekte im virtuellen Raum platzieren. Das Headset gibt Inhalte in 90 Frames-pro-Sekunde wieder und soll mit ordentlichen Kopfhörern einen realistischen Raumklang produzieren.

Die Vive ist kein Stand-Alone-Produkt. Für die Erkundung virtueller Welten ist ein performanter Rechner mit High-End-Grafikkarte vonnöten, der dazu in der Lage ist, die grafisch aufwendigen Inhalte zu berechnen und auf das Headset zu schicken.

Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)
Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)

Anwendungsszenarien für die HTC Vive sind nahezu unbegrenzt: Hat man zuhause genügend Platz, ist das Eintauchen in Virtual-Reality-Games und andere Unterhaltungsprogramme kein Problem. Ebenso ist es möglich, 3D-Produkte aus allen Winkeln zu begutachten, um sich beispielsweise vor dem Kauf einen ersten – virtuellen– Einblick zu verschaffen. Der Autohersteller Audi will zum Beispiel seine Händler mit VR-Stationen ausstatten, damit Kunden sich Fahrzeuge in unterschiedlichsten Ausführungen ansehen können. Aber auch im Autobau, also der Entwicklung neuer Modelle und Prototypen, ist der Einsatz denkbar.

Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)
Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)
Job Simulator (Bild: HTC)
Vive-Demo 2: Im „Job Simulator“ könnt ihr Kaffee kochen und Donuts durch die Gegend werfen. (Bild: HTC)

Was ist neu an der HTC Vive Pre?

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HTCs Vive-Pre: Das Virtual Reality-Headset von vorne. (Bild: HTC)

Im Unterschied zur ersten Generation soll die Vive besser am Kopf sitzen und etwas kompakter geworden sein. Um den Tragekomfort zu optimieren, können die Polster des Headsets getauscht werden. Außerdem hat HTC seiner VR-Brille eine Frontkamera eingebaut, durch die der Aktionsradius vergrößert werden soll. Außerdem kann der Nutzer einen Blick in die reale Welt werfen, um sich beispielsweise hinzusetzen oder andere Personen im Raum zu erkennen. Entwickler haben außerdem die Möglichkeit wie bei Microsofts HoloLens reale und virtuelle Welten miteinander zu verschmelzen und untereinander agieren zu lassen.

Auch die Controller haben ein Update erhalten. Zum einen wurde das Design leicht geändert – die Kanten sind runder und die Griffe besitzen eine rutschfestere Oberfläche und Griffpolster. Zum anderen erhalten die Controller ihre Energie durch integrierte Li-Po-Akkus, die eine Laufzeit von bis zu vier Stunden liefern sollen. Die Aufladung erfolgt über einen micro-USB-Port.

Die finale HTC Vive-Brille soll ab Ende Februar vorbestellbar sein und im April ausgeliefert werden. Einen Preis hat HTC bislang nicht genannt. Für HTC dürfte das ein unpassendes Timing sein, denn VR-Konkurrent Oculus Rift bietet seine VR-Brille schon jetzt ab 599 US-Dollar zur Vorbestellung an. Wer von den beiden das Rennen machen wird, ist ungewiss. Eines steht aber fest: 2016 steht im Zeichen der Virtual Reality, denn viele lang angekündigte Produkte sind endlich marktreif.

Auch lesenswert zum Thema Virtual Reality:  Was mir ein Stück Pappe über die nächste große Computing-Plattform nach Mobile verriet [Kolumne]

via www.theverge.com

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Andreas Floemer
HTC One A9: iPhone-Androide mit Marshmallow ist offiziell http://t3n.de/news/htc-one-a9-iphone-androide-offiziell-649622/ 2015-10-20T16:31:01Z
Wie angekündigt hat der taiwanische Hersteller HTC am heutigen Dienstag sein Hero-Device für das zweite Halbjahr 2015 vorgestellt. Das HTC One A9 soll so gut sein, so HTC-Chefin Cher Wang …

Wie angekündigt hat der taiwanische Hersteller HTC am heutigen Dienstag sein Hero-Device für das zweite Halbjahr 2015 vorgestellt. Das HTC One A9 soll so gut sein, so HTC-Chefin Cher Wang vollmundig, dass es als Alternative zum iPhone 6s fungieren könne.

HTC One A9: Obere Mittelklasse im iPhone-Design

HTC hat heute sein One A9 im Zuge einer Pressekonferenz offiziell enthüllt. Das neue Smartphone der One-Reihe besitzt wie die meisten Geräte dieser Serie ein Gehäuse aus Metall, unterscheidet sich aber hinsichtlich des Designs vom One M8 oder One M9. Denn die Rückseite ist nicht leicht gerundet, sondern komplett flach. Auf der Vorderseite sitzt unterhalb des Displays ein Homebutton, der einen Fingerabdrucksensor integriert hat.

In diesem Farben wird das HTC One A9 zu haben sein. (Bild: HTC)
In diesem Farben wird das HTC One A9 zu haben sein. (Bild: HTC)

Von den berühmten BoomSound-Lautsprechern fehlt leider jede Spur. Für guten Sound hat HTC einen DAC integriert, mit dem – gute Kopfhörer vorausgesetzt – Sound mit 24-bit bei 192 Kilohertz geliefert werden soll. Leider ist weiterhin ein schwarzer Balken mit HTC-Logo zwischen Homebutton und Display, mit dem das Gerät beinahe so lang ist wie das One M9. Zum Vergleich: das One M9 misst 144,6 x 69,7 x 9,61 Millimeter, das One A9 ist 145,75 x 70,8 x 7,26 Millimeter groß.

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Auf der rechten Gehäuseseite des One A9 befinden sich Lautstärkewippe und Powerbutton. (Bild: HTC)

Durch Materialwahl und Gehäuseform ist eine gewisse Ähnlichkeit zum iPhone 6s kaum von der Hand zu weisen – daher vermutlich auch die Aussage Cher Wangs, dass das A9 durch sein Gleichgewicht aus Schönheit, Leistung und Einfachheit gut genug sei, um eine Alternative zum iPhone zu sein. Zur Ehrenrettung HTCs muss erwähnt werden, dass Apple sich bei seinem iPhone 6(s) auch ein Stück von HTCs One-Design geschnappt hat.

HTC One M9: Fünf-Zoll-Full-HD-Display und 13 Megapixel-Kamera

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Das HTC One A9 zeichnet sich äußerlich durch ein metallenes Gehäuse und 2,5D-Glas aus. (Bild: HTC)

Apropos: Wie das iPhone –  aber mittlerweile auch einige andere Smartphone-Modelle – besitzt das HTC One A9 ein 2,5D-Display, das zu den Seiten leicht abgerundet ist und sich so mit dem Rest des Geräts organischer verbindet. Die Diagonale des Displays beträgt fünf Zoll, die Auflösung liegt mit Full-HD von 1.920 x 1.080 Pixeln im soliden Bereich. In der oberen Mittelklasse kann der verbaute Qualcomm-Octa-Core-Prozessor Snapdragon 617 mit einer Maximaltaktung von 1,5 Gigahertz verortet werden, der von zwei Gigabyte RAM unterstützt wird. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß und lässt sich per microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitern.

Zum Aufnehmen von Fotos steht auf der Rückseite eine 13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, optischem Bildstabilisator und einer F/2.0-Blende bereit.Die Hauptkamera unterstützt laut HTC die Aufnahme von Fotos im RAW-Format und Videos in einem Hyperlapse-Modus. Frontseitig hat HTC eine Vier-Megapixel-Kamera mit f/2.0-Blende integriert. Der Akku ist magere 2.150 Milliamperestunden groß, mithilfe von Quick Charge 2.0 – nach einem Update sogar via Quick Charge 3.0 – soll sch der Energiespeicher im nu aber wiederaufladen lassen. Das One A9 wiegt übrigens 143 Gramm.

HTC One A9 mit Android 6.0 Marshmallow ab Werk

Das HTC One A9 besitzt keine BoomSound-Lautsprecher, der verbaute Soundprozessor soll dieses Manko  in Kombination mit guten Kopfhörern wieder wett machen. (Bild: HTC)
Das HTC One A9 besitzt keine BoomSound-Lautsprecher, der verbaute Soundprozessor soll dieses Manko in Kombination mit guten Kopfhörern wieder wett machen. (Bild: HTC)

Das Mittelklassemodell ist das erste Smartphone abseits der Google-Phones Nexus 6P und Nexus 5X, das ab Werk mit Android 6.0 Marshmallow ausgestattet ist. Damit ist es das erste Gerät von HTC, das mit Marshmallow läuft und kommt somit dem Topmodell HTC One M9 zuvor – das Modell, wie eine Reihe weiterer sollen aber auch das Android-6.0-Update erhalten. Wie für HTC üblich, wurde dem Google-OS die hauseigene Nutzeroberfläche Sense überstülpt.

Das HTC One A9 wird ab November zum Preis von 579 Euro in den Farben Weiß und Grau in den Handel kommen. Im Dezember folgen weitere Modellvarianten in den Farbtönen Mattgold und Dunkelrot.

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Andreas Floemer
HTC One A9: Onlinehändler zeigt iPhone-Androiden vorab http://t3n.de/news/htc-a9-onlinehaendler-zeigt-648366/ 2015-10-15T08:11:33Z
Das HTC One A9, das Hero-Device des zweiten Halbjahres des taiwanischen Herstellers, wird am nächsten Dienstag offiziell vorgestellt. Ein Onlinehändler hat schon jetzt viele Produktbilder und …

Das A9, das Hero-Device des zweiten Halbjahres des taiwanischen Herstellers, wird am nächsten Dienstag offiziell vorgestellt. Ein Onlinehändler hat schon jetzt viele Produktbilder und weitere Details geleakt.

HTC One A9 – sieht beinahe aus wie ein iPhone 6

Da war ein Händler wieder schneller als HTC sich das vorgestellt hat: Im des französischen Mobilfunkbetreibers Orange sowie Sosh.fr sind sechs Tage vor der offiziellen Enthüllung des One A9 viele Bilder und Informationen zum Preis an die Öffentlichkeit gelangt, die ein klares Bild des kommenden Smartphones zeichnen.

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Das HTC One A9 wird schon im Online-Shop von Orange gelistet. (Screenshot: Orange)

Den Bildern zufolge wird das HTC One A9 in der Tat eine starke Ähnlichkeit zum 6 aufweisen. Sicherlich hat Apple sich bei seinen iPhone-6-Modellen an HTCs Design der One-Reihe angelehnt, das A9 wirkt jetzt aber mit seinen abgerundeten Gehäuse und dem 2,5D-Display wiederum wie eine Kopie des Apple-Phones. Selbst die Hauptkamera lugt ein Stück weit aus der Rückseite hervor, auch wenn sie mittig angebracht ist, während die Kamera des iPhones linksseitig positioniert ist. Frontseitig ist unterhalb des Displays ein Homebutton platziert, in den vermutlich auch ein Fingerabdruckscanner integriert wurde.

HTC One A9: Ab Werk mit Android 6.0 Marshmallow

Nach Angaben der Produktseite von Orange.fr wird das Display eine Bilddiagonale von fünf Zoll mit Full-HD-Auflösung besitzen. Die Hauptkamera löst mit 13-Megapixeln auf und die Frontkamera verfügt über einen Vier-Megapixel-Sensor. Weiteren Informationen zufolge hat HTC seinem neuen Smartphone einen Snapdragon 615- oder 617-Prozessor von Qualcomm verbaut, dem zwei Gigabyte zur Seite stehen, der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß. Es scheint außerdem eine weitere Variante mit drei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher zu geben – ein solches Modell wurde zumindest in einem Benchmark gesichtet. Der Akku soll magere 2.150 Milliamperestunden groß sein.

Ein weiterer Shop hatte das One A9 schon mit Preis gelistet. (Screenshot: Shosh.fr)
Ein weiterer Shop hatte das One A9 schon mit Preis gelistet. (Screenshot: Shosh.fr)

Softwareseitig wird das One A9 mit Android 6.0 Marshmallow auf den Markt kommen und ist nach Googles Nexus-Reihe das erste Gerät, das ab Werk mit der neuesten Android-Iteration angeboten wird. Wie für HTC üblich, stülpt der Hersteller seine eigene Nuteroberfläche HTC-Sense über das Betriebssystem.

Nicht nur Bilder und Spezifikationen sind seit gestern im Umlauf, ein weiter französischer Shop hat dem Gerät sogar schon einen Preis verpasst, der es allerdings in sich hat. Denn das Smartphone mit einer Ausstattung der oberen Mittelklasse soll 599 Euro kosten. Ob der Preis stimmt, oder ob es sich dabei nur um einen Platzhalter handelt, bleibt bis nächsten Mittwoch abzuwarten. Ob HTC sich mit diesem Modell aus der Misere ziehen kann, ist eine weitere Frage.

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Andreas Floemer
Das Holodeck kommt: Warum Virtual Reality das nächste große Ding ist [Kolumne] http://t3n.de/news/holodeck-kommt-virtual-reality-597703/ 2015-03-08T08:05:27Z
Virtual Reality hat spätestens seit der Oculus Rift eine neue Qualität. Neuere Lösungen wie das kürzlich angekündigte Re Vive von HTC und Steam zeigen, wohin die Reise geht: Das Holodeck aus …

Virtual Reality hat spätestens seit der Oculus Rift eine neue Qualität. Neuere Lösungen wie das kürzlich angekündigte Re Vive von HTC und Steam zeigen, wohin die Reise geht: Das Holodeck aus Star Trek ist nicht mehr fern. Die Luca-Analytics-Kolumne von Luca Caracciolo.

Wir Menschen lieben technologische Träume. Dinge, die wir uns jetzt vielleicht vorstellen können, die aber technologisch noch nicht realisierbar sind. Nicht zuletzt deshalb ist auch der Star-Trek-Brand ein solcher Erfolg: Die Filme und Serien zeigen solche technologischen Träume. Ein Gerät etwa, mit dem ein Arzt Knochenbrüche heilen kann – innerhalb weniger Sekunden. Oder das Beamen: Wie praktisch wäre das bitte, innerhalb weniger Sekunden an jeglichen Ort der Welt reisen zu können?

Spannenderweise sind technologische Träume aus Star Trek bereits Realität geworden. Tablets zum Beispiel: Dieses flache Brett, das Jean-Luc Picard in den 90ern in „The Next Generation“ als Log-Computer nutzt, ist quasi die Vorwegnahme von iPad und Co. Oder der Kommunikator in der Ursprungsserie „Raumschiff Enterprise“, mit dem Kirk und seine Mannschaft kommunizieren – heute nennt man das Mobiltelefon oder Smartphone.

Oculus Rift war nur der Anfang

Während einige technologischen Träume aus Star Trek wie etwa das Beamen oder vor allem die medizinischen Geräte, wenn überhaupt realisierbar, wohl noch einige Jahrzehnte auf sich warten lassen, andere wie der Replikator mit 3D-Druck-Technologien zumindest auf den Weg gebracht sind, arbeitet die Unterhaltungsindustrie mit Hochdruck vor allem an einer Technologie: dem Holodeck – also einem Raum, der quasi komplett aus einer digitalen Illusion besteht. Oder, um es begrifflich etwas eindeutiger zu fassen: der digitalen Erweiterung der „Realität“ (Augmented Reality, kurz AR) bzw. der virtuellen „Realität“ (Virtual Reality, kurz VR).

Fast alle großen Tech-Unternehmen arbeiten derzeit an ihrer Vision der Augmented oder Virtual Reality: Facebook kaufte im vergangenen Jahr das Team hinter der Oculus-Rift-Brille. Sony tüftelt an Morpheus, einer VR-Brille für die PlayStation 4. Microsoft kündigte Anfang des Jahres HoloLens an, eine AR-Brille für Windows 10 und Xbox One. Und Google hat bereits 2012 mit Google Glass eine Datenbrille vorgestellt, die allerdings „lediglich“ Daten auf einem Mini-Bildschirm anzeigt und weder als Augmented noch als Virtual Reality durchgeht. Und in dieser Woche schließlich hat HTC in Kooperation mit der PC-Gaming-Plattform Steam „Re Vive“ vorgestellt: eine VR-Lösung, die neben der Brille zusätzlich die Nutzung von zwei Controllern vorsieht. Re Vive kommt der Vision eines Holodecks momentan zumindest noch am nächsten. Der Nutzer kann sich nämlich im Raum bewegen und erzeugt dadurch eine viel stärkere räumliche Illusion, als bloß an Ort und Stelle stehen zu bleiben. Bei The Verge gibt es eine eindrucksvolle Demo zu Re Vive.

Die VR-Brille „Re Vive“ von HTC und Steam: Sieht in der Tat noch klobig aus, aber die virtuellen Welten, die mit der Brille dargestellt werden, sind beeindruckend (Bild: HTC)
Die VR-Brille „Re Vive“ von HTC und Steam: Sieht in der Tat noch klobig aus, aber die virtuellen Welten, die mit der Brille dargestellt werden, sind beeindruckend (Bild: HTC)

Der Virtual Boy von Nintendo lässt grüßen

Aber mal ehrlich: Bei aller Faszination der Virtual oder Augmented Reality – wer will sich denn tatsächlich eine solch klobige Brille aufsetzen? Oculus Rift oder auch Morpheus sehen alles andere als leicht aus, wirken nicht gerade bequem und verhindern dadurch vermutlich die so wichtige Immersion. Oder das ganze Equipment von Re Vive – bis man das erst einmal richtig angelegt und im Griff hat, ist die Immersion längst im Arsch.

Oder wie es Tim Cook von Apple sagt:

„We always thought that glasses were not a smart move, from a point of view that people would not really want to wear them. They were intrusive, instead of pushing technology to the background, as we’ve always believed.”

Hat Apple mal wieder Recht? Ich glaube nicht, denn wer sagt, dass Headsets zu störend sind, könnte auch meinen, dass beats-Kopfhörer zu klobig sind, um sich im großen Stile zu verkaufen. Bei VR- und AR-Brillen geht es ohnehin hauptsächlich um eine Anwendung im Büro oder in den eigenen vier Wänden – also ein „geschützter Bereich“, in dem wir nicht unbedingt beobachtet werden und in dem wir ein Handicap durchaus in Kauf nehmen.

„Trotzdem: Hat es alles schon gegeben und wollte keiner haben“, das ist die oft gehörte Reaktion, wenn es um Virtual Reality geht. Richtig: VR-Brillen gab es schon vor 20 Jahren, allen voran der Virtual Boy von Nintendo, der sich als kommerzielle Katastrophe herausstellte. Aber wer aus dem Flop von damals ableitet, das VR-Brillen einfach nicht massentauglich sind, blendet aus, dass heute eine deutlich höhere Rechenleistung zur Verfügung steht und verbaut wird, die eben auch eine ganz andere Qualität der Illusion erzeugen kann. Erinnern wir uns: Der Virtual Boy hatte einen Megabyte Arbeitspeicher und 512 Kilobyte Video-RAM, eine 32-Bit-CPU mit einer Taktung von 20 MHz und 1 Kilobyte Cache Memory. Die Auflösung von 384 x 224 Pixel und das monochrome Bild taten ihr Übriges.

Mario Tennis für den Virtual Boy: Kein Wunder, dass sich die Virtual-Reality-Technologie vor 20 Jahren nicht durchgesetzt hat – im Grunde hatte das Gerät einfach nur zwei monochrome Bildschirme zur Erzeugung eines 3D-Effekts. Eine Bewegungserkennung des Spielers fand nicht statt. (Foto: Nintendo)
Mario Tennis für den Virtual Boy: Kein Wunder, dass sich die Virtual-Reality-Technologie vor 20 Jahren nicht durchgesetzt hat – im Grunde hatte das Gerät einfach nur zwei monochrome Bildschirme zur Erzeugung eines 3D-Effekts. Eine Bewegungserkennung des Spielers fand nicht statt. (Foto: Nintendo)

Diese Rechenleistung mit der heutigen zu vergleichen dürfte dem Vergleich eines kleinen Kieselsteins mit einem Berg nahekommen – also eigentlich kaum miteinander zu vergleichen.

Virtual Reality ist das nächste große Ding in der Entertainment-Industrie

Also vergesst den Virtual Boy auf der einen Seite, Smart-TVs, gebogene Displays und 3D-Fernseher auf der anderen Seite – die virtuellen Realitäten der Zukunft werden unglaublich gut funktionieren, real wirken und deshalb extrem faszinierend sein. Im Gaming-Bereich ist bereits jetzt eine Qualität erreicht, die von ungeschulten Augen als „echte“ Realität wahrgenommen wird: wenn etwa die Großeltern bei einem Match des neuesten Fifa-Ablegers glauben, eine echte Fußball-Partie zu sehen – alles schon passiert.

Diesen extrem hohen Realitätsgrad mit einer Technologie zu verbinden, die es erlaubt, die letzten Reste der „echten“ Realität – nämlich unsere Umgebung – zu vergessen und komplett auszublenden, wird einen enormen Impact auf die Entertainment-Industrie haben. Der Unterhaltungswert von Gaming, aber auch Film und Fernsehen sowie interaktiven Anwendungen wird dadurch extrem ansteigen. Aber auch im Arbeitsbereich, beispielsweise wenn es um Konstruktion und Modellierung geht, dürften VR- und auch AR-Lösungen wegweisende Vereinfachungen und Verbesserungen mit sich bringen.

Die Technologie steht gerade noch am Anfang, Brille und andere Gerätschaften wie etwa Controller werden kleiner, handlicher und bequemer, irgendwann vermutlich nicht schwerer und unbequemer als eine 3D-Brille, kaum spürbar. Vielleicht funktioniert das irgendwann lediglich mit einer Linse im Auge sowie extrem guten und hochaufgelösten Kameras, die Bewegungen wahrnehmen und verarbeiten – ganz ähnlich wie bei Kinect für die Xbox. Vielleicht erlaubt es die Holographie-Technologie eines Tages sogar, komplett ohne Gerät vor den Augen in virtuelle Welten abzutauchen.

Dann hätten wir auch unser Holodeck. Als nächstes dann bitte Beamen!

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Luca Caracciolo
Nexus 9: Neuer iPad-Killer von HTC vorgestellt http://t3n.de/news/ipad-air-nexus-9-572308/ 2014-10-16T07:37:55Z
Einen Tag vor Apples Präsentation neuer iPad-Modelle hat Google neben dem Motorola Nexus 6 und Nexus Player das neue HTC-Tablet Nexus 9 präsentiert. Es soll ab 3. November in Deutschland …

Einen Tag vor Präsentation neuer iPad-Modelle hat neben dem Nexus 6 und Nexus Player das neue HTC-Tablet Nexus 9 präsentiert. Es soll ab 3. November in Deutschland erhältlich sein und in der günstigsten Variante 399 Euro kosten.

Ist das HTC Nexus 9 ein iPad-Air-Killer? (Foto: Google)
Ist das HTC Nexus 9 ein iPad-Air-Killer? (Foto: Google)

Ob Google mit dem Nexus 9 einen echten iPad-Killer in die Läden bringt, bleibt abzuwarten. In jedem Fall ist es das erste Tablet, auf dem das neue Android 5.0 alias Lollipop schon vorinstalliert sein wird. Das 8,9 Zoll große Nexus-9-Display hat eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln – das entspricht der des allerdings 9,7 Zoll großen Air, Amazons Kindle Fire HDX kommt hier auf 2.560 x 1.600 Pixel, verteilt auf 8,9 Zoll Bildschirmdiagonale.

Mit einem Gewicht von 425 Gramm bewegt sich das Nexus 9 im Mittelfeld (iPad Air: 469 Gramm, Fire HDX: 374 Gramm). Mit 7,95 Millimetern ist es auch minimal dicker als oben genannte Konkurrenz. Als Prozessor kommt ein Tegra 1 von Nvidia mit 2,3 Gigahertz Taktrate zum Einsatz, unterstützt von einer Kepler-GPU und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim internen Flash-Speicher kann zwischen 16 und 32 Gigabyte gewählt werden. Der Speicherplatz lässt sich leider nicht über Micro-SD-Karte erweitern. Neben WLAN, NFC und Bluetooth kann das Nexus 9 auch mit LTE-Schnittstelle erworben werden.

Die Kamera an der Rückseite hat acht Megapixel, Autofokus und LED-Blitz. Auf der Vorderseite stehen der Kamera 1,6 Megapixel zur Verfügung. Der Akku (6.700 Milliamperestunden) soll beim normalen Surfen und Video-Schauen bis zu 9,5 Stunden halten. Ist man über die LTE-Verbindung im Netz, reduziert sich die Akkulaufzeit auf 8,5 Stunden. HTC gibt eine Standby-Zeit von bis zu 30 Tagen an. Gut gelungen ist auf den ersten Blick der Formfaktor. Das Nexus 9 steckt in einem Alu-Gehäuse und verfügt über eine spezielle Softtouch-Rückseite.

Nexus 9: Ab 3. November im deutschen Handel

Das Nexus 9 kann schon ab morgen bei Google vorbestellt werden, ab 3. November soll das Tablet in Deutschland im Handel sein, etwa bei Media Markt, Saturn und Amazon. In der Basisvariante mit 16 Gigabyte und ohne LTE-Verbindung kostet es 399 Euro, die 32-Gigabyte-Version 489 Euro. Das LTE-Modell kommt mit 32 Gigabyte Speicher und zu einem Preis von 569 Euro.

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Jörn Brien
iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Das ist wirklich dran an der Bendgate-Affäre [Update] http://t3n.de/news/ios-8-iphone-6-probleme-apple-reagiert-568873/ 2014-09-29T09:43:15Z
Amerikanische Verbraucherschütze haben überprüft, was wirklich an den verbogenen iPhones dran ist. Den Test mit verschiedenen Smartphones von Apple, HTC, LG und Samsung könnt ihr euch in Form …

Amerikanische Verbraucherschütze haben überprüft, was wirklich an den verbogenen iPhones dran ist. Den Test mit verschiedenen Smartphones von , , und könnt ihr euch in Form eines Videos anschauen.

Update vom 29. September 2014:

Nachdem Apple ein Verbiegen des unter normalen Bedingungen für ziemlich unwahrscheinlich hielt, bestätigt das jetzt auch ein unabhängiger Test. Durchgeführt wurde der Test von dem amerikanischen Verbrauchermagazin Consumer Reports, das in etwa mit dem test Magazin der Stiftung Warentest vergleichbar ist. Dabei wurde untersucht, wie viel Druck notwendig ist, um ein iPhone 6 oder andere Smartphones zu verbiegen und ab welchem Punkt das Gerät nicht mehr einwandfrei benutzbar ist.

Das Ergebnis: Zwar verbiegt sich das iPhone 6 tatsächlich schon ab einem Druck von etwa 32 Kilogramm, dasselbe gilt allerdings auch für das als recht stabil geltende HTC One (M8). Letzteres ist sogar früher beschädigt als das Apple-Smartphone. Um das iPhone 6 Plus zu verbiegen, muss darauf ein Druck von etwa 41 Kilogramm einwirken. Der Wert liegt immer noch deutlich niedriger als beim iPhone 5 und dem LG G3. Beide verbiegen sich erst ab einem Druck von fast 59 Kilogramm. Noch stabiler ist das Samsung Galaxy Note 3. Auf das Smartphone können Kräfte von bis zu 68 Kilogramm einwirken, dann ist es allerdings auch direkt kaputt.

Apple äußert sich verbogenem iPhone 6. (Screenshot: Unbox Therapy)
Apple äußert sich verbogenem iPhone 6. (Screenshot: Unbox Therapy)

Apple hat sich nach zahlreichen Beschwerden zu angeblich verbogenen iPhones öffentlich zu Wort gemeldet. Laut einigen Nutzern habe das Gehäuse des großen iPhone-6-Modells beim Transport in der Hosentasche nachgegeben und das Smartphone beschädigt. Wie die Unternehmenssprecherin Trudy Muller nun gegenüber Reuters verkündet, gibt es keine Anhaltspunkte, dass die Kritik gerechtfertigt sei. „Bei normaler Nutzung kommt es extrem selten vor, dass sich das iPhone verbiegt“, lässt sie wissen. „Das Gehäuse ist aus festem Aluminium hergestellt und ausgiebig auf die Belastungsfähigkeit getestet worden“, entgegnet sie weiter.

iPhone 6: Gehäuse-Probleme durch YouTube-Video bekanntgeworden

Aufgekommen sind die Vorwürfe erstmalig im Rahmen eines YouTube-Videos, das zeigt, wie ein Nutzer sein iPhone 6 mit den Händen verbiegt. In den Sozialen Netzwerken wurde sich anschließend unter dem Hashtag #Bentgate über die schlechte Qualität amüsiert. Der bis dahin unbekannte YouTube-Kanal „Unbox Therapy“ ist in Folge dessen weltberühmt geworden. Binnen zwei Tagen wurde das Video rund 29.250.000 Mal aufgerufen.

iOS-8-Probleme: „Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden!“

Ebenfalls äußerste sich Trudy Muller zu den iOS-Problemen, die aufgekommen sind und signalisiert ein Versagen von Seiten Apples: „Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die großen Unannehmlichkeiten“. Zwar sollte das Update iOS 8.0.1 erste Bugs beheben, jedoch beeinträchtigte die Aktualisierung die Netzverbindung vieler Nutzer. Apple deaktivierte die Software-Aktualisierung deshalb vorerst, wie wir bereits in dem Beitrag „Apple zieht iOS 8-Update zurück“ thematisierten.

Sowohl die Kritik an den Geräten, als auch die iOS-Probleme hat der Konzern teuer bezahlen müssen. Die Apple-Aktie stürzte an der New Yorker Börse am Donnerstagabend um 3,8 Prozent ein. Sie war anschließend unter der 100-US-Dollar-Marke erhältlich. Der Marktwert des Unternehmens sank daraufhin um fast 23 Milliarden US-Dollar.

via www.faz.net

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Andreas Weck
Die 20 besten Quellen für kostenlose Android-Apps http://t3n.de/news/kostenlose-android-apps-282513/ 2014-06-01T07:09:16Z
Seit der Veröffentlichung des ersten Android-Smartphones, dem HTC Dream, wurden zahlreiche Apps für das Betriebssystem entwickelt und veröffentlicht. Der Android Market heißt mittlerweile Google …

Seit der Veröffentlichung des ersten , dem Dream, wurden zahlreiche für das Betriebssystem entwickelt und veröffentlicht. Der Android Market heißt mittlerweile Play und bietet kostenpflichtige und kostenlose Android-Apps. Weil die Übersichtlichkeit der Plattform stark zu Wünschen übrig lässt, präsentieren wir euch hier zwölf gute Quellen für (meist) kostenlose Android-Apps.

Die besten Quellen für kostenlose Android-Apps

Im Google Play Store drängen sich immer mehr Android-Apps, für Nutzer ein riesiger Vorteil. Die große Auswahl an Apps geht aber auch zu Lasten der Übersichtlichkeit. Wenn Bewertungen und Kommentare nicht mehr weiterhelfen, müssen Android-Nutzer auf externe Quellen zurückgreifen.

Externe Quellen sparen bei der Suche nach passenden Android-Apps viel Zeit und Mühe.

Im Web finden sich unzählige Tests, Bewertungen und Rankings von Android-Apps. Um euch die Suche zu ersparen, haben wir an dieser Stelle zwölf fundierte Quellen zusammengetragen, die bei eurer Suche nach der passenden Android-App helfen sollen. Wenn ihr selbst einen lesenswerten Blog oder ein gelungenes Ranking zum Thema kennt, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis in den Kommentaren.

1. AndroidPIT

AndroidPIT ist die erste Anlaufstelle für Android-Nutzer. Auf der Suche nach Apps wird man auf der größten deutschsprachigen Website zum Thema schnell fündig. Übersichtlich nach Kategorien geordnet, helfen Testberichte sowie Infotexte, Foren und Ratings bei der Suche nach der passenden Android-App.

Zu den Top Android-Apps auf AndroidPIT ...

2. Amazon

besten_quellen_kostenlose_android-apps_amazon

Seit 2012 bietet Amazon auch in Deutschland einen eigenen App-Store an. Alleine durch die vergleichsweise hohe Verbreitung der Kinde-Tablets sind die Nutzerbasis und auch die Auswahl an kostenlosen sowie kostenpflichtigen Apps recht groß. Natürlich ist die Anzahl der Nutzer verglichen mit Googles Play-Store dennoch recht gering, weswegen das Unternehmen Nutzer mit einem speziellen Angebot ködert. Jeden Tag gibt es auf Amazon eine kostenpflichtige App umsonst. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also.

Zu den Android-Apps auf Amazon ...

3. Appbrain

AppBrain kostenlose Android-Apps

Der alternative Android-Market AppBrain bietet eine gute Übersicht über aktuelle Android-Apps und -Games. In diesen zwei Kategorien, die jeweils über weitere Unterkategorien sowie dazugehörigen Toplisten verfügen, finden auch erfahrene Android-Nutzer regelmäßig ungehobene Schätze.

Zur Übersicht von AppBrain ...

4. NDroid

NDroid ist ein weiterer Spezialist auf dem Gebiet der Android-Apps. Thematisch in drei Kategorien gegliedert, ist die Suche nach der gewünschten Applikation schnell und benutzerfreundlich. Auch wenn die große Anzahl an Testberichten der Übersicht schadet, bietet NDroid detaillierte und umfangreiche Testberichte.

Zu den Top Android-Apps auf nDroid ...

5. Rockbär.de

Rockbaer Android-Apps

Unter Rockbär.de listet Sebastian Pertsch mittlerweile  mehr als 200 Android-Apps, inklusive kurzer Beschreibung und Bewertung. Sowohl bekannte als auch unbekannte Applikationen finden sich in dieser Übersicht, die auch für rege Nutzer des einige Überraschungen bereithält.

Zu den „207 besten Android-Apps 2013“ ...

6. AndroidMag

AndroidMag gratis Android-Apps

Für alle Schnäppchenjäger bietet AndroidMag eine (fast) täglich aktualisierte Übersicht kurzzeitig kostenloser Android-Apps. Auch Promo- oder Rabattaktionen finden regelmäßig Erwähnung, es lohnt sich also vorbeizuschauen.

Zur Schnäppchenliste des AndroidMag ...

7. F-Droid

besten_quellen_kostenlose_android-apps_f-droid

F-Droid ist ein alternativer App-Store, in dem sich ausschließlich Open-Source-Programme und -Spiele für Android finden. Zur Installation der freien Tools und Games müsst ihr euch die kostenfeie F-Droid-App installieren. Über die könnt ihr auch problemlos Updates für die heruntergeladenen Apps bekommen.

Zu F-Droid ...

8. Opera Mobile Store

besten_quellen_kostenlose_android-apps_opera_mobile

Der App-Store des Browser-Herstellers Opera existiert bereits seit 2011. Neben Android-Apps finden sich hier auch Programme für BlackBerry OS, Symbian, Java oder Windows Mobile. Die überwiegende Mehrzahl der angebotenen Android-Apps ist kostenlos. Ein Blick kann sich also durchaus rentieren.

Zum Opera Mobile Store ...

 

9. Chip Online

Satte 50 Android-Apps werden bei Chip Online in einer umfangreichen Übersicht vorgestellt und das Beste: Sie sind alle kostenlos. Kurze Infotexte helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und eine erste Auswahl zu treffen. Die thematische Breite der Übersicht deckt alle erdenklichen Zusatzfunktionen ab.

Zu den 50 besten Gratis-Apps auf Chip Online ...

10. Computer Bild

Computerbild kostenlose Android-Apps

Auch Computer Bild versucht sich am ultimativen Ranking der besten Android-Apps. Unter dem vielversprechenden Titel „Android-Apps: Die Top 100“ listet Autor Axel Hengstbach die vermeintlich besten Applikationen der Google-Plattform und hofft, auf diesem Weg vor allem Neueinsteigern „die Qual der Wahl“ zu ersparen.

Zum Artikel Android-Apps: Die Top 100 ...

11. PC-Welt

PC-Welt besten Android-Apps

Benjamin Schichka von PC-Welt präsentiert in einer Übersicht „die 88 besten Android-Apps”, also die absolute „Crème de la Crème”. Darunter sind neben Android-Apps für verschiedene Einsatzzwecke auch einige empfehlenswerte Spiele.

Die besten Android-Apps laut PC-Welt ...

12. BlogAndroid

BlogAndroid berichtet über alle Facetten des Android-Betriebssystems. Apps werden in ausreichender Anzahl und benutzerfreundlicher Übersicht vorgestellt: Regelmäßig wird in ausführlichen Testberichten über Apps berichtet, die anschließend einer Gesamtbewertung unterzogen werden. Eine sehr hilfreiche Plattform, um im Dschungel der Android-Apps die Übersicht zu behalten.

Zu den besten Android-Apps auf BlogAndroid ...

13. TecChannel

Der TecChannel hat verschiedene Android-Apps in einer Top-10-Liste vorgestellt. Obwohl die Website den Fokus nicht auf Smartphones oder gar das Android-Betriebssystem legt, gibt sie einen guten Überblick über das Thema. Neben gängigen Apps rund um Organizer und Wetterberichte, werden auch Security- und VoIP-Apps für Android vorgestellt.

Zu den Top 10 der Android-Apps auf TecChannel ...

14. Apps Android

AppsAndroid Android-Apps

„Apps Android” stellt eine bunte Vielfalt verschiedener Android-Apps kurz vor. Von „The Legend of Zelda“ bis zum „Fitness Buddy“: Hier findet sich für jeden Zweck die passende App. Die Website ist kein Hingucker, bei der Suche nach Apps aber trotzdem eine gute Anlaufstelle.

Hier findet ihr die kostenlosen Android-Apps...

15. The Guardian

Guardian beste Android-Apps

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch die britische Zeitung „The Guardian” empfiehlt unter dem Titel „20 best Android apps this week” interessante Neuerscheinungen oder Neuentdeckungen. Enthalten sind sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Android-Apps.

Zu den besten Android-Apps laut „The Guardian”...

16. PCMag

kostenlose Android-Apps PCMag

In einer regelmäßig aktualisierten Liste sammelt PCMag die vermeintlich besten 100 Android-Apps. Autor Max Eddy präsentiert in insgesamt neun Kategorien neben altbekannten Klassikern auch verhältnismäßig unbekannte Applikationen. Die Zusammenstellung richtet sich insbesondere an Einsteiger.

Zum Artikel „The 100 Best Android Apps of 2013“ ...

17. Techradar

TechRadar kostenlose Android-Apps

Die englischsprachige Website techradar.com listet in einer kürzlich aktualisierten Übersicht die „80 besten Android-Games 2013”. Die Rangliste führen einige der bekanntesten Spiele der Android-Plattform an, zwischendurch finden sich aber immer wieder auch etwas unbekanntere Alternativen.

Die Übersicht kostenloser Android-Apps von Techradar ...

18. Digital Trends

Digital Trends kostenlose Android Apps

Auch die englischsprachige „Digital Trends” bietet eine Übersicht in vier Kategorien, die da lauten: „Utilites”, „Fun”, „Productivity” und „Video, Music & Books”. Sie eignet sich vor allem für Einsteiger, erfahrene Nutzer kennen vermutlich bereits ein Großteil der hier vorgestellten Android-Apps und -Games.

Zur Übersicht von „Digital Trends”...

19. AppsLib

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AppsLib ist ein alternativer App-Market der vor allem für Tablet und andere Geräte geschaffen wurde, die nicht die Minimalanforderungen für den Play-Store erfüllen und somit auf offiziellem Wege nie Zugriff auf Googles Marktplatz für Mobile-Apps erhalten könnten. Wer einen Blick über den Tellerrand wagen möchte, sollte sich AppsLib einmal anschauen.

Zu AppsLib ...

20. SlideMe

besten_quellen_kostenlose_android-apps_slideme

SlideMe war einer der ersten alternativen Android-Märkte. Vor allem wegen der Möglichkeit Apps per PayPal zu bezahlen, konnte der Anbieter seine Fans finden. Aber auch als Quelle für kostenlose Apps kann der alternative Marktplatz punkten.

Zum SlideMe Market ...

Dieser Artikel ist eine Überarbeitung eines Artikels aus dem Jahr 2012. Autor des Originalartikels ist Lars Budde. Letztes Update des Artikels: 30. Mai 2014

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Kim Rixecker
HTC One M8: Die Speed-Rakete mit Alu-Gehäuse im t3n-Test http://t3n.de/news/htc-one-m8-test-547472/ 2014-05-27T08:29:30Z
Mit dem One M8 hat HTC den Nachfolger des beliebten One aus dem letzten Jahr vorgestellt. Im Alltagstest zeigt das Gerät seine Stärken. Ob es auch Schwächen gibt und wenn ja welche, erfahrt ihr in …

Mit dem One M8 hat den Nachfolger des beliebten One aus dem letzten Jahr vorgestellt. Im Alltagstest zeigt das Gerät seine Stärken. Ob es auch Schwächen gibt und wenn ja welche, erfahrt ihr in unserem Test.

Mit dem hat der taiwanesische Hersteller im letzten Jahr ein Smartphone mit „Wow-Effekt“ vorgestellt: Äußerlich ein schickes Design mit Aluminium als Material und unter der Haube angemessene Power. Dieses Jahr gab es mit dem HTC One M8 den Nachfolger, eine gelungene Evolution, die wir einige Zeit im Test hatten.

Design und Verarbeitung: Wertiges Aluminium trifft auf kleine Unschönheiten

Das Design des One M8 unterscheidet sich nicht allzu stark vom Vorgänger, genannt HTC One. Wie gehabt prägen die Lautsprecher über und unter dem Display das Bild. Das Display an sich ist um 0,3 Zoll gewachsen und misst jetzt fünf Zoll. Das Gerät liegt geschmeidig in der Hand, das Metall-Gehäuse hinterlässt eine wertige Wirkung. Nach wie vor legt HTC damit in der Android-Branche, was Haptik und Design angeht, vor. Plastik findet sich nur auf der Oberseite und mit zwei kleinen Streifen auf der Rückseite, die bis zur Seite durchgehen. In diesen Streifen verstecken sich die Antennen, um gute Konnektivität zu gewährleisten, was auch gelingt. Auf der Rückseite sehen die beiden Streifen auch durchaus schick aus, von vorn gesehen stört die Unregelmäßigkeit allerdings das Bild. Rechts und links sind jeweils zwei kleine Enden zu sehen, oben jedoch nur eins – eine Unregelmäßigkeit, die man bei dem ansonsten sehr gelungenen Äußeren nicht erwarten würde. Die schönste Lösung wäre, wenn die Plastikstreifen bereits an der glänzend polierten Kante zur Front hin aufhören würden, da sie dann von vorn nicht sichtbar wären.

Die Haptik und das Design des HTC One M8 wissen zu überzeugen. (Foto: Johannes Schuba)
Die Haptik und das Design des HTC One M8 wissen zu überzeugen. (Foto: Johannes Schuba)

Auf der Front-Seite findet sich neben den Lautsprechern noch eine Kamera, die Hardware-Buttons vom Vorgänger sind verschwunden. Diese sind nun in die Software integriert. Eine kleine Unschönheit auf der Vorderseite: Die schwarzen Ränder über und unter dem Display sind unterschiedlicher Höhe. Dass der untere breiter ist, liegt am dort untergebrachten HTC-Logo, auffällig ist es dennoch.

Links befindet sich der Einschub für eine Nano-Sim-Karte, rechts die Lautstärkewippe, die einen leichten aber angenehmen Druckpunkt hat. Darüber dann noch eine Neuerung im Gegensatz zum Vorgänger: ein Micro-SD-Kartenslot. Auf der Oberseite befindet sich der Ein- und Ausschalter, der auch wieder als Infrarot-Fernbedienung für beispielsweise den Fernseher dienen kann. Der Schalter findet sich nun rechts, was die Bedienung als Rechtshänder auf jeden Fall vereinfacht, auf einer der Geräte-Seiten wäre er aber auch gut aufgehoben. Allerdings benötigt man ihn beim neuen Flaggschiff nicht mehr so oft, dazu später mehr. Nach unten gewandert ist der Klinkenausgang, der sich neben dem Micro-USB-Anschluss anordnet.

Bei dem toll verarbeiteten Gerät hätte es an einigen Stellen ein bisschen mehr Detail-Verliebtheit gebrauchen können

Hier ergeben sich leider zwei weitere kleine Mankos: Die Anschlüsse sitzen weder richtig rechts noch in der Mitte. Wenigstens die Micro-USB-Buchse hätte in der Mitte sicherlich schicker ausgesehen. Damit hätte der Klinkenausgang auch noch weiter in die Mitte rutschen können, um wenigstens im vollen Durchmesser zentriert in der Gerätedicke zu sitzen. So hat er nach oben zum Display hin ein kleines Stück Platz, an der Unterseite geht die kleine Plastikumrandung jedoch direkt in die Rückseite über. Bei solch einem toll verarbeiteten Gerät hätte es an der Stelle ein bisschen mehr Detail-Verliebtheit gebrauchen können, gerade da es beim Vorgänger das gleiche Spiel auf der Oberseite war, da sah es jedoch noch eine Spur rudimentärer aus.

Die Rückseite des HTC One ist geprägt durch die beiden Kameras, den LED-Blitz und die Plastik-Streifen für die Konnektivität.  Es fällt auf, dass das Gerät in Wirklichkeit schicker aussieht, als auf Pressefotos. (Foto: Johannes Schuba)
Die Rückseite des HTC One ist geprägt durch die beiden Kameras, den LED-Blitz und die Plastik-Streifen für die Konnektivität. Es fällt auf, dass das Gerät in Wirklichkeit schicker aussieht als auf Pressefotos. (Foto: Johannes Schuba)

Die Rückseite ist geprägt vom LED-Blitz, dem HTC-Logo und den beiden Kameras, dazu jedoch später mehr. Außerdem sind natürlich die oben schon erwähnten Plastikstreifen zu sehen. Wie es Metall so an sich hat, ist es schön anzusehen. Natürlich ist es in einigen Situationen recht kalt und erwärmt sich auch mal bei intensiver Nutzung des One, das sind jedoch eher die seltenen Momente. Und auch die, die man für das Aussehen und die tolle Haptik in Kauf nimmt.

Beim ersten Auspacken fällt direkt auf, dass das One M8 in Wirklichkeit viel schöner aussieht, als es die Pressefotos im Vorhinein haben vermuten lassen. So sind die abgerundeten Ecken und die dunkelgraue Farbe viel schöner anzusehen. Insgesamt macht das neue One einen sehr edlen Eindruck und die Nutzung bereitet große Freude. Alle angesprochenen Kritikpunkte sind bei solch einem Gerät einfach ein Meckern auf hohem Niveau.

Die Hardware für die Performance des HTC One M8 oder: Das Arbeitstier aus Metall

Wenn es in einem Punkt beim One M8 keinen Grund zur Kritik gibt, ist das die Performance. Das HTC-Flaggschiff arbeitet treu und leistet sich auch in anstrengenden Situationen keinen Wackler. Alle Apps und die Software an sich laufen flüssig.

Nicht unschuldig daran sind auf jeden Fall der Snapdragon 801 von Qualcomm, der mit seinen vier Kernen auf 2,3 Gigahertz getaktet ist. Unterstützt wird er durch zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit ist das Smartphone auch für die nächsten Monate noch sehr gut gerüstet. Weiterhin wirkt die Software nicht ressourcenfressend und nicht überladen.

Das Display: Das richtige Aussehen für die gute Performance

Das Display sorgt für klare Pluspunkte.

Was bringt es, ein Gerät zu haben, dessen Performance zu überzeugen weiß, dessen Gehäuse toll aussieht und eine tolle Haptik hat, wo jedoch die Farben auf dem Display nach einem Fernseher der 80er Jahre aussehen. Beim HTC One M8 trifft das in keinem Fall zu. Das Display kommt mit einer Diagonale von fünf Zoll, löst mit 1920 mal 1080 Pixeln, also Full HD, auf und kommt mit 441 ppi daher. Die Helligkeit des Super-LCD sorgt auch bei Sonnenlicht für gute Lesbarkeit. Die Farben überzeugen in der Darstellung, auch wenn das weiß ein wenig gräulich wirkt. Auch bei Neigung des Smartphones sind die Farben weiterhin kräftig und verändern sich nicht. Klare Pluspunkte also für das Display des M8.

Die Software des HTC One M8: The same procedure as always – Android trifft HTC Sense

Ein Vorteil von HTC Sense gegenüber Stock-Android: Die Schnelleinstellungen lassen sich konfigurieren. (Screenshot: HTC One M8)
Ein Vorteil von HTC Sense gegenüber Stock-Android: Die Schnelleinstellungen lassen sich konfigurieren. (Screenshot: HTC One M8)

Was die Software angeht, geht HTC wie gewohnt vor. Auf Android wird die eigene Oberfläche namens Sense gesetzt. Sowohl Android mit Version 4.4.2 als auch Sense in Version 6 sind jeweils die neuesten Versionen. Wie oben erwähnt, laufen beide im Zusammenspiel flüssig und es sind keine Ruckler zu bemerken. Im Gegensatz zu anderen Herstellern sind die Sense-Änderungen aber durchaus praktisch und das Design der eigenen Oberfläche gelungen. So fällt besonders die Möglichkeit auf, die Schnelleinstellungen, die über die Benachrichtigungsleiste zu erreichen sind, konfigurieren zu können. Anders als beim „rohen“ Android also ein praktischer Vorteil.

Was die vorinstallierte Software angeht, hält HTC sich angenehm zurück. Lediglich Apps wie die von Fitbit oder praktische Helfer wie eine Taschenlampe sind im Werkszustand zu finden.

Das auffälligste Feature von HTC Sense ist Blinkfeed auf einer der Startbildschirm-Seiten. Der News-Aggregator im Magazin-Stil kommt auch in der aktuellen Version mit. Der Nutzer kann die News-Quellen nach Wunsch festlegen und auch die eigenen Facebook-, Twitter-, Google+, Foursquare-Feeds und mehr hinzufügen. Das Hinzufügen von benutzerdefinierten Inhalten wie RSS-Feeds dagegen ist nur schwer möglich. An eine klassische App wie Flipboard reicht der Umfang von Blinkfeed also nicht heran. Wen Blinkfeed mehr stört als interessiert, der kann das Feature auch komplett deaktivieren.

Kein Problem: Mit der App „TV“ lässt sich das HTC One M8 kinderleicht als Fernbedienung für den Fernseher einrichten.(Screenshot: HTC One M8)
Kein Problem: Mit der App „TV“ lässt sich das HTC One M8 kinderleicht als Fernbedienung für den Fernseher einrichten.(Screenshot: HTC One M8)

Wie auch beim Vorgänger ist es möglich, das HTC One als Infrarot-Fernbedienung für den eigenen Fernseher einzurichten. Beim ersten Öffnen der App „TV“ gibt es dazu einen einfachen Einrichtungsdialog. Damit erspart das Smartphone das Nutzen mehrerer Fernbedienungen oder einer Multifunktionsfernbedienung.

Ein weiteres praktisches Software-Feature sind die Gesten, die das HTC One M8 mitbringt. Eine davon, das Doppeltippen auf das Display, ist man bereits von vielen anderen Smartphones gewöhnt. So kann man damit nun auch bei HTCs neuem Flaggschiff das Display einschalten. Wischt der Nutzer von links nach rechts bei ausgeschaltetem Display, gelangt er direkt zu Blinkfeed. Durch einen Wisch von unten nach oben geht es in die zuletzt genutzte Applikation, durch einen von rechts nach links auf den Startbildschirm. Es gibt also durchaus einige Möglichkeiten, nicht den Weg an die Oberseite zum Ein- und Ausschalter nehmen zu müssen.

Weiterhin hat HTC einen sogenannten Car-Modus eingebaut. Aktiviert man diesen, werden nur vom Nutzer ausgewählte Apps in einem eigenen, großen App-Drawer angezeigt. Ebenso an Bord: die Musiksteuerung. Natürlich sollte man aber trotzdem Abstand davon nehmen, das Smartphone während einer Autofahrt zu bedienen.

Die Akkulaufzeit: Durchschnittlich aber ausreichend

Bei 2.600 mAh könnte man eine mittlere Katastrophe vermuten – wird im Alltag aber eines Besseren belehrt.

So viel Spaß man mit einem Smartphone-Flaggschiff haben kann, so nervig ist es, dass die Akkulaufzeit oft unterm Strich bleibt. Beim Blick auf die Kapazität beim HTC One M8 könnte man bei den 2.600 Milliamperestunden eine mittlere Katastrophe vermuten. Im Alltag mit dem Gerät wird man jedoch eines Besseren belehrt. Bei Vielnutzung schafft es der Akku locker durch den Tag. Wenn man es provoziert, schafft man es natürlich auch, die Kapazität schneller auszuschöpfen. Bei schönem Wetter, wenn man eher in der Sonne liegt als mit dem Smartphone spielt, sind auch mal 1,5 bis zwei Tage drin.

Sollte es doch mal eng werden, bietet das One M8 verschiedene Energiesparmodi. Begrenzt der einfache nur die Helligkeit und andere übliche Optionen, kommt beim erweiterten ein komplett neuer Modus zum Vorschein, der nur noch die wichtigsten Funktionen wie Nachrichten oder das Telefonieren erlaubt. Beide ermöglichen es so, noch lange erreichbar zu sein.

Die Kamera – Ein Drama in 4 Ultra-Pixeln oder: Warum man mit dem HTC One M8 lieber nur Selfies macht

Tolle Leistung, tolles Design, tolle Haptik. Ein ausreichender Akku und dann kommt man zur Kamera. HTC verspricht mit den beiden Kameras tolle Ergebnisse. Dient die eine der beiden für das eigentliche Foto, nimmt die andere Tiefeninformationen auf, um den Fokus im Nachhinein noch anpassen zu können. Dass das eher weniger gut klappt, zeigt sich leider im Kamera- und Schnappschuss-Alltag mit dem Smartphone-Boliden. Schon wie im Vorgänger, verbaut HTC auf der Rückseite eine Kamera mit vier Ultra-Pixeln Auflösung. Was auf den ersten Blick als Nutzer gar nicht schlecht klingt und was er auch durch Werbung erfährt, legt eine bessere Kamera-Leistung dar, als sie im Alltag erreicht werden kann. Bei guten Lichtverhältnissen in der Umgebung sieht das Ergebnis auf dem hervorragenden Display des One M8 natürlich durchaus gut aus. Aber schon bei erster Betrachtung auf einem größeren Display fällt auf, was die Kamera wirklich leistet.

Leider nicht überragend: Fotos mit dem HTC One M8. (Foto: Johannes Schuba)
In einer großen Ansicht leider nicht überragend: Fotos mit dem HTC One M8. (Foto: Johannes Schuba)

Natürlich ist es eine Smartphone-Kamera, aber gerade bei einem aktuellen Flaggschiff auf dem Markt wünscht man sich als Nutzer klar bessere Ergebnisse. Gerade auch im Hinblick auf die Funktion, durch die zweite Kamera den Fokuspunkt im Nachhinein zu wählen, die leider an vielen Motiven scheitert. Macht man sich als Smartphone-Fotograf allerdings klar, dass sich das Motiv im Vordergrund klar von dem im Hintergrund abgrenzen muss, tut die Funktion ihren Dienst recht zuverlässig. Im Vergleich zum aktuellen Flaggschiff der Konkurrenz, dem Samsung Galaxy S5, hat Samsung eindeutig die Nase vorn. Obwohl es auch beim Galaxy S5 Kritik gibt, hat das One keine Chance, erst recht nicht mit zunehmender Dunkelheit.

Zum Fotografieren hält man das One M8 natürlich bevorzugt im Querformat. Was mir persönlich dabei oft passiert ist: Ich verdecke mit einem Teil der linken Hand die zweite Kamera auf der Rückseite, da sich diese recht weit an der Oberkante befindet. Eine Kleinigkeit, die aber dafür sorgt, dass die Kamera-App ihren Dienst verweigert.

„Wir wollen los? Klar, einen Moment, ich mache nur noch schnell ein Selfie!“ In Zeiten, in denen dieser Satz immer häufiger fällt, schaut man sich im Datenblatt auch gern die technischen Daten der Front-Kamera an. Dabei fällt auf, dass die Front-Kamera mit fünf Megapixeln die beste Auflösung hat. Und erschreckenderweise ist das auch im Alltag spürbar.

Boom! Interne Lautsprecher statt günstiger Bluetooth-Lautsprecher

Die Lautsprecher des HTC One M8 stecken günstige Bluetooth-Speaker in die Tasche.

Wer kennt das nicht – man sitzt bei einem gemütlichen Grillabend an einem lauen Sommerabend zusammen. Jetzt ein bisschen Musik! Da ist es praktisch, einen günstigen Bluetooth-Lautsprecher im Haus zu haben, die oftmals die Smartphone-Lautsprecher schon um einiges in die Tasche stecken. Das günstige Modell lässt man im Falle des HTC One M8 am besten gleich im Haus – die Smartphone-Lautsprecher überzeugen im Test. Die Lautstärke geht in Bereiche, die auch locker eine kleine Personengruppe beschallen kann und das in einer beachtenswerten Qualität. Ein Scheppern versucht man vergebens herauszuhören. Klarer Pluspunkt in diesem Fall an das HTC-Flaggschiff. So ist eine kleine, mobile Jukebox immer dabei.

Das Dot-View-Cover: Zubehör für Retro-Fans

Neben dem Testgerät an sich fand sich im Karton noch das sogenannte Dot-View-Cover. Das auf den ersten Blick wie ein normales Cover wirkende Zubehör zeigt auf den zweiten Blick, was in ihm steckt. Durch einen Doppeltipp oder den Ein- und Ausschalter auf der Oberseite werden durch die gepunktete Oberfläche einige Informationen wie die Uhrzeit und das Wetter angezeigt. Auch beispielsweise eine neu eingetroffene E-Mail lässt sich dadurch sehen. Das Ganze kommt, für Retro-Fans genau richtig, mit einer Pixel-Optik. Beim Aufklappen schaltet sich außerdem das Display ein, beim Zuklappen wieder aus. Und für Telefonierer praktisch: Ein Anruf kann durch das Cover hinweg angenommen werden. Durch die teils durchlässigen Punkte sind auch Ohrmuschel und Lautsprecher nicht verdeckt.

Das Dot-View-Cover ist ein tolles Zubehör für Retro-Fans – bringt allerdings auch einige Nachteile mit sich. (Foto: Johannes Schuba)
Das Dot-View-Cover ist ein tolles Zubehör für Retro-Fans – bringt allerdings auch einige Nachteile mit sich. (Foto: Johannes Schuba)

Obwohl das Cover durchaus seinen Reiz hat, das Smartphone gut schützt und praktische Funktionen hat, habe ich es den Großteil der Zeit ohne das Cover genutzt. Die beiden entscheidenden Nachteile: Man benötigt im Grunde immer eine zweite Hand zur ordentlichen Bedienung und die gute Haptik geht verloren. Die zweite Hand, um das Cover vom Display abzuhalten. Durch einfaches Aufklappen ist es nämlich nicht getan, die Vorderseite klappt einfach wieder zurück. Möchte man es nach hinten umklappen, ist der Widerstand allerdings so groß, dass das Smartphone bei einhändiger Bedienung immernoch Platz zwischen dem umgeklappten Deckel und der Geräterückseite hat. Somit gibt das Smartphone bei jedem Touch auf das Display nach – nervig. Dadurch, dass das Cover auch die gesamte Rückseite bedeckt, gehen auch die tolle Haptik und das tolle Aussehen der Metall-Rückseite verloren.

HTC One M8: Was sonst noch bleibt

Eine heutzutage von vielen nur selten genutzte Funktion beim Smartphone ist das Telefonieren. Das HTC One M8 kann aber auch in diesem Punkt glänzen. Die Qualität von Mikrofon und Ohrmuschel sind gut. Der Gesprächspartner ist gut zu verstehen und man wird auch von ihm in guter Qualität verstanden.

Fazit: Gelungene Neuerungen mit kleinen Makeln

Das HTC One M8 ist eine gelungene Evolution mit toller Haptik, Hard- und Software.

Insgesamt hat HTC mit dem neuen One eine gelungene Evolution auf den Markt gebracht. Die Haptik ist klasse, auch wenn ich persönlich die etwas kantigeren Ecken des Vorgängers bevorzuge. Das Design ist sehr schick, wird nur von einigen kleinen Schönheitsfehlern beeinflusst. Die Unregelmäßigkeit der Plastik-Streifen an der Vorderseite und die Platzierung der Anschlüsse auf der Unterseite sind zwei davon. Direkt beim Auspacken fällt auf: Das One M8 ist in natura viel schöner als es auf Pressefotos aussieht – hier bietet es sich also wie immer an, einfach mal in einen Elektrofachmarkt des Vertrauens zu gehen, um das Gerät anzusehen.

Beim Blick auf das Display ist das Nutzerherz erfreut – satte Farben treffen auf gute Blickwinkel. Einzig zu verzeihendes kleines Manko: weiß wirkt etwas gräulich. Dazu gesellt sich eine einwandfreie Performance durch sehr potente Hardware und ein Android mit HTC Sense als Oberfläche. Sense in Version 6 bringt sinnvolle Erweiterungen mit und wird nicht zu sehr aufgebläht. Einzig über Blinkfeed streiten sich die Geister – für mich persönlich hat es eher keinen Use-Case, aber ich nutze auch keine anderen Magazin-Apps.

2.600 Milliamperestunden misst der Akku an Kapazität – und für den Alltag ist das auch genug. Ein Tag ist mindestens drin, mehr wäre natürlich wie so oft wünschenswert.

Insgesamt ein sehr gelungenes Smartphone-Flaggschiff mit nur kleinen Mankos: das HTC One M8. (Foto: Johannes Schuba)
Insgesamt ein sehr gelungenes Smartphone-Flaggschiff mit nur kleinen Mankos: das HTC One M8. (Foto: Johannes Schuba)

Der einzig wirklich große Kritikpunkt am One M8 ist ganz klar die Kamera. Viel versprochen und doch so wenig gehalten. So kann man es sicherlich gut zusammenfassen, was im entsprechenden Teil dieses Artikels steht. In kurz: Für einen kurzen Schnappschuss reicht es, mehr ist aber nicht drin und das bei einem Smartphone-Flaggschiff. Schade, da punktet das Galaxy S5 von Konkurrent Samsung mehr.

Was sonst noch auffällt, ist die gute Qualität der Lautsprecher. Ein satter Sound, den man von anderen Geräten nicht gewohnt ist. Weiterhin auf der einen Seite toll, auf der anderen Seite aber doch nicht ganz so praktisch: Das Dot-View-Cover. Tolle kleine Erweiterung für Retro-Fans, aber doch zu viele Nachteile für einen praktischen Nutzen.

Alles in Allem ist das HTC One M8 aber ein tolles Gerät. Eine Kaufempfehlung kann man auf jeden Fall ohne Bedenken aussprechen, wenn der Nutzer nicht zu sehr auf die Kamera setzt. Das M8 macht so gut wie alles richtig. Gerade das Alu-Gehäuse bringt viel Wertigkeit und die Performance und die Software des Geräts machen auch Spaß. Wer ein bisschen Geld sparen möchte, kann auch bedenkenlos noch auf das Vorjahresmodell setzen – wer auf dem aktuellen Stand sein möchte, ist mit dem M8 auf jeden Fall bestens ausgestattet.

Das HTC One M8 wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

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Johannes Schuba
Gerettet! Der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz kommt http://t3n.de/news/smartphone-diebstahl-schutz-540329/ 2014-04-16T06:07:59Z
Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz …

Apple, Samsung, , Nokia, , und haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz versehen. Ein Ausblick auf das Programm.Der Verlust eines Smartphones kommt einer Katastrophe gleich: Nicht nur der Wertverlust trifft den Nutzer hart, sondern auch die Tatsache, dass sich jetzt Unmengen an persönlichen Daten in fremden Händen befinden. Vereinzelt gibt es von Herstellern schon Lösungen, leider aber noch nicht übergreifend in jedem Modell. Ist eine Diebstahl-Schutz-Funktion implementiert, folgt sie meist keinem Standard und kann oft nur Teilaspekte des Problems abdecken.

Recht weit verbreitet ist die Möglichkeit zum Remote-Wipe, also zur Fernlöschung. Jetzt haben eine Reihe von Handy-Herstellern in den USA bei US-Industrie-Verband CTIA eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der sie eine umfangreiche Diebstahl-Schutz-Funktion als Standard einführen wollen.

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Kommt der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz? (Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Smartphone-Diebstahl-Schutz soll Standard werden

Der Remote-Wipe gehört verständlicherweise zu der Diebstahl-Funktion, genauso aber auch Funktionen, die einen Diebstahl unattraktiv machen und dem Nutzer die Möglichkeit verleihen sollen, sein Gerät wieder zurückzukriegen. Hier sind die Funktionen, die laut der Selbstverpflichtung zum Smartphone-Diebstahl-Schutz eingeführt werden sollen:

  1. Die Möglichkeit zur Fernlöschung von definierten Benutzerdaten, falls das Gerät verloren geht oder geklaut wird (Persönliche Informationen, die nach dem Kauf hinzugefügt wurde, wie beispielsweise Kontakte, Fotos, E-Mails).
  2. Das betroffene Smartphone soll per Fernzugriff unbenutzbar werden für unauthorisierte Benutzer, zum Beispiel durch ein Passwort. Einzige Ausnahme: die Notruf-Funktion soll benutzbar bleiben, sowie etwaige Notfall-Rufnummern, die der eigentliche Besitzer einprogrammiert hat. Letztere sollen zum Kontakt mit dem Besitzer genutzt werden können.
  3. Die Verhinderung eine Reaktivierung eines entwendeten Gerätes, inklusive des Versuchs eines unauthorisierten Hardware-Reset auf die Werkseinstellungen. So sollen geklaute Geräte nicht einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können, um ein Geräte-Passwort auszuhebeln.
  4. Letztlich muss der Nutzer, sollte er sein entwendetes Gerät zurückerhalten, das Gerät trotz aller Sperr- und Blockade-Möglichkeiten auch wieder nutzen können. Um zu verhindern dass ein aufwendiges oder teures Aufsuchen einer Service-Einrichtung notwendig wird, enthält die Vereinbarung auch den Passus, dass ein Gerät sobald es beim rechtmäßigen Nutzer angelangt ist, wieder reaktiviert werden kann – sowie die Nutzerdaten wiederhergestellt werden sollen. Beispielsweise aus der Cloud.

Die Diebstahl-Schutz-Funktion ist allerdings nicht automatisch auf jedem Gerät aktiv, bisher haben sich die beteiligten Hersteller nur dazu verpflichtet, die Funktion entweder vorzuinstallieren oder zum Download anzubieten. In den USA wünscht sich die Politik vereinzelt, dass die Funktion nicht noch extra aktiviert werden muss – aber wie die Kollegen bei Engadget richtig bemerken: Die Hersteller haben ja noch ein paar Monate Zeit, um die Umsetzung auszutüfteln.

Smartphone-Diebstahl-Schutz: Bald hoffentlich auch in Deutschland

Ist die Funktion erst implementiert, ist eine Einführung in Deutschland fast schon vorauszusehen, vor allem, wenn es sich um eine Software-Lösung handelt. Einzelne Hersteller wie Samsung oder Apple bieten ja schon ähnliche Funktionen an, sollte die US-Lösung nicht noch eine starke Beteiligung der Netzwerkbetreiber erfordern, dürfen wir uns wohl auch über einen besseren Schutz für unsere Smartphones freuen.

Gefällt euch die Entwicklung oder geht die Initiative euch noch nicht weit genug? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Jochen G. Fuchs