HTML5

HTML5 ersetzt die Dokument-Beschreibungsstandards HTML4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2. Die Programmiersprache befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklung, es liegen aber bereits recht ausgereifte Entwürfe zweier Entwicklerteams vor.

Schon jetzt wird HTML5 von vielen aktuellen Rendering-Engines unterstützt.

In den meisten Browsern ist HTML5 bereits (wenn auch unvollständig) implementiert. Das bedeutet – Empfehlung des W3C– Webentwickler können also bereits Teile von HTML5 einsetzen.

HTML5 soll laut dem Zeitplan des W3C 2014 offiziell verabschiedet, das heißt zu einer W3C Recommendation werden.

So wie HTML ist auch HTML5 eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten und zur semantischen oder auch logischen oder neutralen Auszeichnung von Inhalten.

Die Sprache bietet vielfältige neue Funktionalitäten, die nativ zur Verfügung stehen:

  • Video
  • Audio
  • lokalen Speicher
  • dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die zuvor nicht direkt unterstützt wurden 

Mit HTML5 soll außerdem der Übergang zu wohlgeformten Dokumenten weiter vorangetrieben werden. Die Entwicklung von Formularen in HTML soll erweitert werden und im Idealfall einen Schritt von der bestehenden Formularstruktur hin zu X-Forms bilden.

Das Vokabular muss als klassisches HTML und als XML-Dialekt verfasst werden können und in ein definiertes Infoset, also in eine DOM-Abbildung des Quelltextes umgesetzt werden können. Zusätzlich wurden die Definition von DOM-Schnittstellen für die Arbeit mit dem HTML-Vokabular sowie eine separate mit eingebundenen Medien festgelegt.

Es sollen, in Zusammenarbeit mit den Nutzern, Formulare und allgemeine Benutzereingabelemente wie z.B. Fortschrittsanzeigen und Menüs entwickelt und Schnittstellen für benutzerdefinierte WYSIWYG-Bearbeitungsfunktionen definiert werden.

Des Weiteren wollen die Entwickler die Kompatibilität gewährleisten, indem bestehender Inhalt weiterhin unterstützt und neue Elemente der Sprache den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen.

Durch geringe Komplexität und genau definiertes Verhalten, auch in Fehlersituationen, soll HTML dialogfähig implementiert werden können.

HTML soll in Zukunft universal auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein.

Bildnachweis für Featuredimage: Foto: igb / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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