iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2014-08-01T08:42:02Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios Dropbox, Google Drive, Flickr und Co.: Cloud Commander für Mac bündelt alle deine Daten aus der Wolke http://t3n.de/news/cloud-commander-mac-dropbox-560324/ 2014-08-01T08:42:02Z
Wer unterschiedliche Cloud-Speicher nutzt, sollte sich Cloud Commander für Mac und iOS ansehen. Die praktische App verwaltet Daten unterschiedlicher Dienste wie Dropbox, Google Drive, FTP, …

Wer unterschiedliche Cloud-Speicher nutzt, sollte sich Cloud Commander für Mac und iOS ansehen. Die praktische App verwaltet Daten unterschiedlicher Dienste wie Dropbox, Google Drive, FTP, SugarSync, WebDAV und Picasa.

Cloud-Speicher spart nicht nur Platz auf der Festplatte, sondern ermöglicht auch die Synchronisation von Daten über unterschiedliche Geräte hinweg. Viele Anwender nutzen allerdings unterschiedlichste Cloud-Dienste, sodass Dateien überall verstreut sind. Diesem Problem widmet sich die App Cloud Commander.

Cloud Commander unterstützt eine Menge beliebter Cloud-Dienste. (Bild: Cloud Commander)
Cloud Commander unterstützt eine Menge beliebter Cloud-Dienste. (Bild: Cloud Commander)

Von Cloud Commander unterstützte Dienste

Cloud Commander unterstützt derzeit Dropbox, Box, OneDrive, Microsoft Office 365 OneDrive for Business, Google Drive, Copy, SugarSync, Bitcasa, Picasa, Flickr, WebDAV, FTP, SFTP und FTPS. Sobald der Nutzer seine entsprechenden Accounts mit der App verknüpft hat, kann er jeden Cloud-Speicher per Doppelklick öffnen.

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass man nicht nur Zugriff auf die unterschiedlichen Dienste hat, sondern Dateien und Ordner per Drag & Drop zwischen Diensten verschieben und kopieren kann.

Darüber hinaus ermöglicht die Anwendung auch das Umbennenen und Löschen von Dateien und Ordnern. Für die meisten unterstützten Cloud-Speicher kann man außerdem einen Link generieren, den man mit Bekannten oder Kollegen teilen kann. Eine Schnellansicht rundet den Hauptfunktionsumfang von Cloud Commander ab.

Die Grenzen von Cloud Commander

Es ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt – und so ist auch Cloud Commander nicht perfekt. Google Drive beispielsweise zeigt nur die Inhalte des Anwenders an, nicht aber mit dem Nutzer geteilte Dateien. Bei den Foto-Diensten Flickr und Picasa kann man zwar die Bilder aus einem Set oder Album ansehen oder öffnen – sie aber nicht kopieren.

Etwas hakelig gestaltet sich außerdem die FTP-Integration. Dennoch ist Cloud Commander eine wirklich praktische Anwendung für alle, die ihre Daten bei unterschiedlichen Cloud-Diensten gespeichert haben.

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Sébastien Bonset
Shazam für Mac: Neue Desktop-App für den genialen Musikerkennungsdienst http://t3n.de/news/shazam-fuer-mac-neue-desktop-app-560214/ 2014-07-31T13:14:51Z
Shazam bietet ab sofort auch eine Desktop-Version seines Musikerkennungsdienstes für den Mac an. Die OS-X-App könnt ihr euch kostenfrei aus Apples App-Store herunterladen.

Shazam bietet ab sofort auch eine Desktop-Version seines Musikerkennungsdienstes für den Mac an. Die OS-X-App könnt ihr euch kostenfrei aus Apples App-Store herunterladen.

Musikerkennungsservice: Shazam bietet jetzt auch eine OS-X-App an. (Screenshot: Shazam for Mac)
Musikerkennungsservice: Shazam bietet jetzt auch eine OS-X-App an. (Screenshot: Shazam for Mac)

Shazam für den Mac: Musikerkennungsdienst veröffentlicht Desktop-App für Mac-Nutzer

Ihr kennt das: Ihr hört einen Song, wisst aber nicht von wem er ist oder wie er heißt. Auf mobilen Endgeräten gibt es mit der Shazam-App schon seit einigen Jahren eine Möglichkeit, diese Lieder zu identifizieren und bei Interesse anschließend zu kaufen. Jetzt hat der Anbieter auch eine eigene OS-X-App für Mac-Nutzer auf den Markt gebracht.

Shazam für den Mac nistet sich in Form eines kleinen Icons in der Menüleiste von OS X ein und läuft im Hintergrund mit. Sobald die Software einen Song erkennt, teilt sie euch das mit einer Benachrichtigung mit. Über einen Button lässt sich Shazam aber auch deaktivieren. Das ist sinnvoll, da ihr vermutlich nicht wollt, dass die App jeden Song eurer eigenen Playlist kommentiert. Immerhin solltet ihr diese Titel schon kennen. Eine Übersicht der erkannten Tracks könnt ihr euch durch einen Klick auf das Shazam-Logo in der Menüleiste anzeigen lassen. Ein Klick auf eines der Lieder wiederum öffnet die Shazam-Website, über die ihr den Song in iTunes oder bei Amazon erwerben könnt.

Shazam: Mac-App funktioniert im Test, wie wir es von der Android- und iOS-Version gewohnt sind

Wer oft Internetradios oder Podcasts hört, bei denen die Titel und Interpreten der einzelnen Song nicht angezeigt werden, dürfte sich über die neue OS-X-App freuen. Und die Erkennungsrate von Shazam ist gut. Bei Stücken, die jedoch etwas weiter vom musikalischen Mainstream angesiedelt sind, kann euch auch die App oft auch nicht helfen.

Die OS-X-Version von Shazam könnt ihr kostenfrei über Apples App-Store herunterladen. Ob ihr die App auch auf dem Desktop braucht, hängt letztlich davon ab, wie viel Musik ihr hört und vor allem, über welche Kanäle diese Musik kommt. Ein Spotify-Nutzer beispielsweise dürfte eher weniger praktischen Nutzen aus der Software ziehen.

Shazam Shazam @ Mac App Store
Preis: Kostenlos
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Kim Rixecker
Nie mehr Passwörter merken: 1Password in iOS-8-Apps als Login verfügbar http://t3n.de/news/1password-ios8-extension-560116/ 2014-07-31T06:15:25Z
Der Password-Manager von AgileBits erhält in der nächsten iOS-Version eine Extension für Apps von Drittanbietern. Beim Einloggen kann 1Password via Touch ID eingebaut werden.

Der Password-Manager von AgileBits erhält in der nächsten iOS-Version eine Extension für Apps von Drittanbietern. Beim Einloggen kann 1Password via Touch ID eingebaut werden.

Einloggen via Touch ID

app santa 1password
Mit 1Password lassen sich Passwörter für verschiedene Dienste auf Android und Mac verwalten.

Das Verwalten von Passwörtern für iPhone-Apps wird mit einer neuen Extension vereinfacht. Die Informationen von 1Password lassen sich ab sofort für Apps von Drittanbietern ab der neuen Systemversion iOS 8 integrieren. Das Unternehmen Agilebits stellt Entwicklern dafür den notwendigen Code für seine Software zur Verfügung.

Bei Apps, die sich das Login-Feature zunutze machen, können Nutzer beim Anmelde-Screen ihre 1Password-Daten auswählen. Die Daten können über eine Berührung mit der Touch ID-Funktion abgerufen werden, ohne dabei die Anwendung zu verlassen.

1Password Teil des Extensions-Programm

Möglich ist die 1Password-Integration durch das App-Extensions-Programm in iOS 8. Mit den Erweiterungen will Apple Entwicklern das Einbinden von externen Diensten erleichtern. Bisher mussten die Login-Daten des Password-Managers manuell eingegeben werden.

Der Komfort hat seinen Preis. 1Password ist für 15,99 Euro im App-Store erhältlich. Agilebits informiert die Developer-Community auf Github, wie die Erweiterung in Apps eingebaut werden kann. Apple stellte die iOS-Updates bei der Konferenz WWDC vor, die neue Version soll im Herbst erscheinen. Einen konkreten Launch-Termin gibt es noch nicht.

via blog.agilebits.com

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Elisabeth Oberndorfer
Sichere Kommunikation: Open-Source-App Signal verschlüsselt Anrufe und soll bald auch WhatsApp Konkurrenz machen http://t3n.de/news/open-whispersystems-signal-560029/ 2014-07-30T09:31:40Z
Mit Signal bietet Open WhisperSystems eine kostenfreie, quelloffene iOS-App an, die VoIP-Telefonate mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht. Mittelfristig sollen auch verschlüsselte …

Mit Signal bietet Open WhisperSystems eine kostenfreie, quelloffene iOS-App an, die VoIP-Telefonate mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht. Mittelfristig sollen auch verschlüsselte Textnachrichten und eine Android-App hinzukommen.

Signal: Neue Open-Source-App ermöglicht die Verschlüsselung von Telefonaten. (Screenshot: Open WhisperSystems)
Signal: Neue Open-Source-App ermöglicht die Verschlüsselung von Telefonaten. (Screenshot: Open WhisperSystems)

Open WhisperSystems: Von RedPhone und TextSecure zu Signal

Open WhisperSystems bietet mit TextSecure seit einigen Jahren eine quelloffene, verschlüsselte Text-Messaging-App für Android an. Die Software wurde Ende 2013 auch direkt in den beliebten Android-Fork CyanogenMod integriert. Außerdem betreut das Open-Source-Projekt mit RedPhone eine Android-App zur Verschlüsselung von Telefonaten. Jetzt hat das Projekt auch eine iOS-App vorgestellt, mit der sich VoIP-Telefonate mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor ungewünschten Mithörern schützen lassen.

Die App heißt Signal, ist kompatibel zur Android-App RedPhone und kann ab sofort aus Apples App-Store runtergeladen werden. Mittelfristig will Open WhisperSystems auch die Verschlüsselung von Textnachrichten über das TextSecure-Protokoll über die App ermöglichen. Außerdem sollen dann auch die beiden Android-Apps RedPhone und TextSecure in einer gemeinsamen Signal-App für Android aufgehen. Dann wird auch die verschlüsselte Kommunikation zwischen Nutzern beider Mobil-Betriebssysteme per Text oder Sprache aus nur einer App heraus möglich.

Signal: Open-Source-Projekt sorgt für verschlüsselte Telefonate

Um den Umgang mit Signal so einfach wie möglich zu gestalten, brauchen Nutzer lediglich die Telefonnummer ihres Gegenübers, um einen verschlüsselten Anruf durchzuführen. Das Projekt steht unter der freien GPL-Version-3-Lizenz. Wer will, kann sich den zugrundeliegenden Quellcode von Signal auf GitHub anschauen. Um Entwickler die aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung der Plattform schmackhaft zu machen, hat Open WhisperSystems angekündigt, für jeden Pull-Request, der es in die Software schafft, einen Teil der Bitcoin-Spenden an den jeweiligen Coder auszuzahlen.

Vor allem wenn Signal auch die Möglichkeit bekommt, verschlüsselte Textnachrichten zu versenden und es auch für Android eine identische Lösung gibt, könnte sich die Open-Source-App als echter Standard für sichere Kommunikation etablieren. Wir dürfen also gespannt sein, wann Open WhisperSystems seine hochgesteckten Ziele erfüllen wird. Für die Öffentlichkeit, die nicht zuletzt durch die Snowden-Enthüllungen immer häufiger verschlüsselte Möglichkeiten zur Kommunikation sucht, aber auch für Unternehmen aus Bereichen, in denen Industriespionage keine Seltenheit darstellt, birgt die Arbeit des Open-Source-Projekts einiges an Potenzial.

Signal - Private Messenger Signal - Private Messenger @ App Store
Preis: Kostenlos
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Kim Rixecker
Das WhatsApp für Überweisungen – Payfriendz erobert den App-Store mit kostenlosem Geldtransfer http://t3n.de/news/whatsapp-fuer-ueberweisungen-payfriendz-559569/ 2014-07-28T09:59:20Z
Alles spricht über die Revolution im mobilen Payment – eine richtig gute Anwendung lässt allerdings bis heute auf sich warten. Jetzt schickt sich Payfriendz an, das zu ändern. Die App erlaubt …

Alles spricht über die Revolution im mobilen Payment – eine richtig gute Anwendung lässt allerdings bis heute auf sich warten. Jetzt schickt sich Payfriendz an, das zu ändern. Die App erlaubt den virtuellen Geldtransfer im Freundeskreis und punktet mit Gebührenarmut und cleveren Extras.

Payfriendz-App überzeugt in den App Stores

Payfriendz ist eine neue App, die den kostenlosen und einfachen Geldtransfer im Freundeskreis ermöglicht. (Bild: Payfriendz)
Payfriendz ist eine neue App, die den kostenlosen und einfachen Geldtransfer im Freundeskreis ermöglicht. (Bild: Payfriendz)

Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf, sagt der Volksmund. Payment-Apps, die den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden vereinfachen wollen, haben es traditionell schon deshalb nicht leicht. Dass es bislang noch keiner entsprechenden App gelungen ist, sich als ernstzunehmende Alternative zum Bargeld auf dem Smartphone zu etablieren, hat aber auch Gründe im System: Oft fehlt es an einer plattformübergreifenden Verfügbarkeit. Zudem ist die Konfiguration der App nicht selten mit einem komplizierten, mehrere Tage dauernden Verfahren zur Verifizierung des Kontos verbunden. Und: Haben Nutzer diese Hürden überwunden, stellen nicht zuletzt die für den Geldtransfer anfallenden Gebühren ein weiteres Nutzungshindernis dar.

Umso überraschender ist der Eindruck, den derzeit Payfriendz hinterlässt, ein deutsches Startup, das mit seiner App den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden und Bekannten vereinfachen will. In Apples App Store zum Beispiel stehen wenige Tage nach dem Launch bereits über 20 Bewertungen bei durchschnittlich fünf Sternen zu Buche: „Super praktisch! Hat sofort funktioniert, werde ich oft benutzen!“ oder „Endlich eine kinderleichte App zum Geld versenden und anfordern!“ ist in den Rezensionen zur App zu lesen. Im Google Play Store sieht es ähnlich aus. Was ist dran an Payfriendz?

Payfriendz: Deutsches Startup vereint kostenlosen Geldtransfer mit virtueller Kreditkartenfunktion

Payfriendz ist eine App für iPhone und Android, die den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden ermöglicht. Die App setzt dafür auf das P2P-Prinzip, nutzt also die auf dem eigenen Smartphone hinterlegten Telefonnummern der Kontakte, um in Form eines virtuellen Portemonnaies Geld versenden und anfordern zu können. Das Guthaben innerhalb der Payfriendz-App kann wahlweise mit einer Banküberweisung oder einer hinterlegten Kreditkarte aufgeladen werden.

Freilich ist das nicht neu, derlei Anwendungen gibt es mit Google Wallet und vor allem dem hierzulande stärker genutzten PayPal schon lange. Payfriendz aber ist es gelungen, diese für sich genommen simple Technik um zusätzliche – und aus Nutzersicht hochinteressante – Kernfeatures zu ergänzen.

Erstens: Sowohl das Aufladen des Payfriendz-Kontos mittels Kreditkarte als auch darüber aus- und eingehende Geldtransfers sind kostenlos. Gebühren muss der Nutzer bei Transaktionen in gleicher Währung anders als bei vergleichbaren Apps also nicht zusätzlich berappen, außerdem ist die virtuelle Geldbörse so binnen weniger Sekunden mit dem gewünschten Betrag aufgeladen. Ein integrierter Chat ermöglicht Payfriendz-Nutzern außerdem die Kommunikation rund um eine Transaktion und bringt so eine wünschenswerte soziale Komponente mit. Zweitens: Über die Nutzung der App im eigenen Freundeskreis hinaus bietet Payfriendz auch für Single-Nutzer einen Mehrwert. So liefert Payfriendz eine vollwertige virtuelle Prepaid-Kreditkarte mit, die ohne jedwedes Antragsformular unter dem Menüpunkt „Shop with MasterCard“ sofort zum Einkaufen im Netz verwendet werden kann. Eine vollständige Auflistung der Payfriendz-Gebühren findet sich in dieser Übersicht.

Hohe Kosten zwingen Startup zu schnellem Wachstum

Was erwiesenermaßen die Nutzer im App Store überzeugt, dürfte für das deutsche Startup aus Berlin allerdings auch eine kostspielige Wette auf die Zukunft sein. Schließlich muss das von Volker Breuer, Andreas Rührig und Christian Ritosek gegründete Unternehmen die nicht an Nutzer weitergereichten Gebühren vorerst aus eigener Tasche bezahlen. Die mit der Akquise von neuen Nutzern einhergehenden Kosten beziehungsweise die sogenannte Burnrate sind vergleichsweise hoch. Entsprechend groß ist der Druck, möglichst schnell eine kritische Masse an Nutzern zu generieren, um mittelfristig weitere Anpassungen am Geschäftsmodell vornehmen zu können.

Im Vergleich zur Konkurrenz hat sich Payfriendz aber mit dieser Strategie zumindest einen kleinen Feldvorsprung erarbeitet. Mit Anwendungen wie Cringle, Avuba oder Number26 wollen nämlich noch viele weitere Apps den Markt für den virtuellen und nutzerfreundlichen Geldtransfer erobern. Die aber lassen zur Zeit noch auf sich warten – sind erst in der Beta oder noch gar nicht verfügbar. Ob sie das Potenzial haben, Payfriendz einzuholen, steht also noch in den Sternen.

Payfriendz Payfriendz @ App Store
Preis: Kostenlos
Payfriendz Payfriendz @ Google Play
Preis: Kostenlos

 

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Daniel Hüfner
Absichtliche Sicherheitslücken in iOS? Darum könnte dein iPhone unsicher sein http://t3n.de/news/ios-sicherheitsluecke-hacker-558627/ 2014-07-22T09:10:58Z
iPhone und iPad könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die Apple mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, …

und könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, Notizen und Logins für diverse soziale Medien. Es ist nicht das erste Mal, dass wir über eine iOS-Sicherheitslücke berichten. Die jetzt vermutete Hintertür hat es allerdings in sich. Wer ein iPhone oder iPad nutzt muss damit rechnen, dass seine gespeicherten Fotos, sein Surf-Verhalten und Daten aus den Ortungsdiensten entwendet werden können. Laut dem Sicherheitsforscher und Hacker Jonathan Zdziarski sind dafür undokumentierte Systemdienste verantwortlich, die eine Hintertür zum Gerät jedes iOS-Nutzers offen halten.

iOS-Sicherheitslücke mit Ansage?

Zdziarski, der auch als NerveGas bekannt ist und am ersten Jailbreak für mitgearbeitet hat, wies im Rahmen der Konferenz „Hackers on Planet Earth“ darauf hin, dass diverse undokumentierte Dienste in iOS integriert seien und dass Apples mobiles Betriebssystem einige „verdächtige Design-Fehler“ im Software-Engineering aufweise. Sein Vortrag zu der iOS-Sicherheitslücke enthält diverse Beispiele für seine Anschuldigungen. Die im Hintergrund laufenden Dienste, von denen der Hacker berichtet, dienen weder Apple noch iOS-Entwicklern. Zu den Diensten gehört beispielsweise com.apple.pcapd, der nach Aussage des Sicherheitsforschers HTTP-Daten sammelt, die per libpcapausgetauscht werden. Kritisch zu betrachten sei auch der Hintergrunddienst com.apple.mobile.file_relay, der die Verschlüsselung von iOS umgeht.

Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)
Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)

Unter den Diensten und versteckten Tools, von denen Zdziarski auf der Hacker-Konferenz berichtete, befinden sich unter anderem ein „Packet Sniffer“, der den Netzwerkverkehr überwacht und aufzeichnet, sowie einen Dienst zur Dateiübertragung von beispielsweise Social-Media-Logins, Fotos, Sprachnachrichten und Kontakten. Diese Daten sind dann unverschlüsselt, selbst wenn der Nutzer die Verschlüsselung für Backups aktiviert hat. Der Hacker hält die nicht dokumentierten Dienste in erster Linie für verdächtig, weil sie auf Daten zugreifen könnten, die eigentlich für ein Troubleshooting völlig unerheblich sind. Außerdem erzeugen die Dienste Rohdaten, mit denen Support-Mitarbeiter eigentlich nichts anfangen können.

Ein großer Kritikpunkt an iOS 7 sei zudem die implementierte Verschlüsselung, die eigentlich nur wirksam ist, wenn der Anwender sein Device ausschaltet. Laut Zdziarski besteht eigentlich immer Gefahr, dass alle Daten von einem iPhone oder iPad abgegriffen werden können. Die beschriebenen Hintertüren seien bereits vielen Anbietern kommerzieller Forensik-Tools bekannt.

Apple dementiert iOS-Sicherheitslücke

Apple reagierte prompt auf die Anschuldigungen durch Zdziarski. iOS sei so designt, dass die Diagnose-Funktionen die Privatsphäre und Sicherheit des Nutzers nicht kompromittieren und IT-Abteilungen in Unternehmen, Entwicklern und Apple selbst wichtige Informationen für das Lösen technischer Probleme liefern. In einem Blog-Beitrag zur vermeidlichen iOS-Sicherheitslücke bezweifelt Zdziarski, dass die in Frage kommenden Dienste – wie von Apple behauptet – lediglich der Diagnose dienen.

Dennoch wiegt der Hacker ab und bittet Medien und Nutzer, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: „Ich beschuldige Apple nicht, mit der NSA zusammen zu arbeiten. Dennoch vermute ich, dass einige der in Frage kommenden Dienste von der NSA genutzt wurden, um in manchen Fällen Daten zu sammeln. Ich spreche nicht von einer großangelegten Verschwörung, aber einige dieser Dienste, die Apple absichtlich in die Firmware integriert hat und die eine Verschlüsselung von Backups umgehen, sollten nicht unter iOS laufen.“

Das können Anwender tun

Der Sicherheitsexperte empfiehlt Anwendern zum Einen, ein möglichst sicheres Passwort zu wählen, und zum Anderen die kostenlose Software „Apple Configurator“ zu installieren. Mit dieser lassen sich „Pair Locking“ sowie Mobile-Device-Management aktivieren. Auf diese Weise können Nutzer zumindest kommerzielle Forensik-Werkzeuge behindern.

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Sébastien Bonset
Mehrzahl der Entwickler verdient pro Monat weniger als 500 Dollar pro App http://t3n.de/news/mehrzahl-app-entwickler-verdient-558607/ 2014-07-22T05:40:27Z
50 Prozent der Entwickler von iOS- und 64 Prozent der Entwickler von Android-Apps verdienen weniger als 500 US-Dollar im Monat mit einer App. Nur 1,6 Prozent der App-Programmierer können sich pro …

50 Prozent der von iOS- und 64 Prozent der Entwickler von verdienen weniger als 500 US-Dollar im Monat mit einer App. Nur 1,6 Prozent der App-Programmierer können sich pro App über monatliche Einnahmen jenseits der 500.000-US-Dollar-Marke freuen. Games sind dabei die beliebtesten .

Eine aktuelle Studie von Developer Economics unter mehr als 10.000 Entwicklern aus 137 Ländern wirft ein wenig erfreuliches Licht auf die internationale App-Entwicklerszene. Demnach kann die Mehrzahl der Entwickler von den Einnahmen aus den von ihnen entwickelten Apps nicht ansatzweise leben. Wie ungleich das Einkommen verteilt ist, zeigen folgende Zahlen: 88 Prozent der App-Entwickler teilen sich elf Prozent der Erlöse aus den App-Downloads. Zwei Prozent teilen sich über die Hälfte der App-Einnahmen (54 Prozent) und verdienen mehr als 100.000 US-Dollar im Monat.

Mehrzahl der App-Entwickler lebt unter der Armutsgrenze (Grafik: Developer Economics)
So verteilen sich die Einnahmen von App-Entwicklern. (Grafik: Developer Economics)

App-Entwickler: Erfolg durch fremde Tools

Kein Wunder, dass die meisten Programmierer auf mehr als eine App setzen, um ihre Einnahmen zu steigern. Die Mehrheit der erfolgreichen App-Entwickler, die monatliche Einnahmen im sechsstelligen Bereich generieren, haben mindestens elf Apps entwickelt. Interessant ist dabei, dass der Umfrage zufolge die erfolgreichsten Entwickler nicht nur angegeben haben, dank der Vielzahl an eigenen Apps aus früheren Fehlern in Sachen Entwicklung und Vermarktung gelernt zu haben. Sie setzen auch eher auf fremde Tools für Entwicklung, Analyse und Monetarisierung.

Interessant ist auch das sich daraus ergebende Umfrageergebnis, demzufolge eine große Zahl der Entwickler ihre Apps nicht in den nativen Programmiersprachen programmiert. So programmieren 47 Prozent der iOS-App-Entwickler nicht in Objective-C und 42 Prozent ihrer Android-Gegenparts nicht in Java. Dahinter steckt, dass diese Programmierer Tools nutzen, die es ihnen ermöglichen, in HTML, CSS und Javascript zu programmieren. Das hat den Nebeneffekt, dass sie die Apps so leichter für mehrere Plattformen zur Verfügung stellen können.

Games sind nach wie vor die beliebtesten Apps in den Appstores, sie machen rund die Hälfte der gesamten Downloads aus. Allerdings spielen 57 Prozent der Spiele-Apps weniger als 500 US-Dollar im Monat ein. In finanzieller Hinsicht erfolgreicher sind da Apps für Unternehmen. App-Entwickler, die den Firmenmarkt ansprechen, verdienen zwei Mal so wahrscheinlich mehr als 5.000 US-Dollar pro Monat.

Die Studie „Developer Economics Q3 2014: State of the Developer Nation“ steht kostenlos zum Download bereit.

via venturebeat.com

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Jörn Brien
So schick könnte WhatsApp für iOS 8 aussehen http://t3n.de/news/schick-koennte-whatsapp-fuer-ios-558340/ 2014-07-21T05:30:49Z
WhatsApp war in der Vergangenheit eher langsam wenn es darum ging, eine neue Designsprache zu adaptieren. Ein ukrainischer Designer hat sich an die Arbeit gemacht, und dem beliebten Messenger ein …

war in der Vergangenheit eher langsam wenn es darum ging, eine neue Designsprache zu adaptieren. Ein ukrainischer Designer hat sich an die Arbeit gemacht, und dem beliebten ein ansprechendes Facelifting verpasst.

Mit dem Generationswechsel von iOS 6 zu iOS 7 führte Apple im Juni 2013 das Flatdesign als grundlegende Designsprache für alle Apps ein. Viele Entwickler brauchten sehr lange bis sie ihre Apps gemäß der neuen Design-Richtlinien umgebaut hatten. Auch WhatsApp gehörte dazu und stellte erst im Dezember 2013 ihr neues Design für iOS 7 vor. Die neu gestaltete App enttäuschte aber Viele, da sie insgesamt nur sehr dezent gestaltet wurde und sehr viel mit Weißraum arbeitet.

WhatsApp könnte einen deutlichen Facelift vertragen. Vielleicht passend zum Erscheinen von iOS 8? (Quelle: abduzeedo.com)
WhatsApp könnte einen deutlichen Facelift vertragen. Vielleicht passend zum Erscheinen von iOS 8? (Quelle: abduzeedo.com)

WhatsApp: Mehr Mut beim Design durch die Facebook-Akquise?

Inzwischen gehört WhatsApp zu Facebook und vielleicht wird die Firma deswegen in Zukunft etwas innovativer und mutiger in Sachen Design vorgehen. Der ukrainische UI-Designer Dmitriy Haraberush nahm sich den bevorstehenden Wechsel von iOS 7 auf zum Anlass um ein Konzept für eine mögliche neue WhatsApp-Oberfläche zu erstellen. Auch wenn zwischen iOS 7 und iOS 8 keine großen Design-Unterschiede liegen sollen, könnten viele Entwickler die geplante Einführung im Herbst trotzdem nutzen, um den Look ihrer Anwendung weiterzuentwickeln.

Konzept integriert Telefon-Funktion

Das Konzept von Haraberush kommt deutlich bunter als die bisherige WhatsApp-Version daher. Der charakteristische grüne Farbton von WhatsApp kommt in seinem Vorschlag deutlich häufiger zum Einsatz als in der aktuellen Version, welche vor allem weiß und blau als Hauptfarben einsetzt. Haraberush hat WhatsApp auch eine Anruf-Funktion spendiert, die in Anbetracht der neuen Besitzer von Facebook nicht unwahrscheinlich ist. Es wäre möglich, dass WhatsApp- und Facebook-Nutzer in Zukunft kostenlos miteinander telefonieren können.

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Moritz Stückler
Databox: Wunderschöne App versorgt CEOs mit den wichtigsten Kennzahlen http://t3n.de/news/databox-wunderschoene-app-557991/ 2014-07-18T09:53:39Z
Databox bringt das Thema Business-Intelligence in die Hosentasche. Die Macher der iOS-App setzen dafür auf eine stringente Mobile-First-Strategie, wenige Kompromisse bei den Funktionen und höchste …

Databox bringt das Thema Business-Intelligence in die Hosentasche. Die Macher der iOS-App setzen dafür auf eine stringente Mobile-First-Strategie, wenige Kompromisse bei den Funktionen und höchste Designansprüche. Wir haben uns die für euch angesehen.

Databox bringt Business-Intelligence auf die Höhe der Zeit

Das Thema Business-Intelligence klettert bei Unternehmen aus der Digitalbranche angesichts steigender Anforderungen rund um Big Data immer weiter nach oben auf der Agenda. Hohe Kompatibilität, schickes Design, einfache Nutzerführung und nicht zuletzt auch eine richtige mobile Verfügbarkeit – längst nicht allen Anbietern von Lösungen zur Messung, Analyse und Auswertung erfolgskritischer Kennzahlen gelingt es, solche Anforderungen zu erfüllen.

Die Databox-App bringt alle relevanten Datendienste – darunter Google Analytics, MailChimp und Salesforce – in einer schönen Oberfläche zusammen. (Foto: Databox)
Die Databox-App bringt alle relevanten Datendienste – darunter Google Analytics, MailChimp und Salesforce – in einer schönen Oberfläche zusammen. (Foto: Databox)

Das US-Startup Databox unternimmt jetzt den Versuch, genau das zu schaffen. Man wolle zur besten mobilen Business-Intelligence-Plattform für CEOs und Entscheider werden, so das Unternehmen: „Wir wollen komplexe Daten in einer einfachen und intuitiven Form aufbereiten“, erklären die Macher auf ihrer Webseite.

Mehr als nur Google Analytics: Das kann Databox

„Databox: Bunte Oberfläche, viele Funktionen und Reportings.“

In der Realität überrascht Databox auf den ersten Blick zunächst mit ordentlich Designfeuerwerk: Die bisher ausschließlich für iOS verfügbare App präsentiert sich in auffallend schickem Gewand und projiziert die einzelnen Metriken auf eine gleichermaßen aufgeräumte wie vor kräftigen Farben nur so strotzende Oberfläche. Unter der Haube bringt Databox die Funktionen mit, die man von einer modernen Business-Intelligence-Anwendung erwartet: Google Analytics, Salesforce, MailChimp, Zendesk, PayPal, Jira, Asana – die wichtigsten operativen Schnittstellen zur Anbindung an den eigenen Datenfundus sind ebenso an Bord wie die Möglichkeit, Social-Media-Kanäle in die App zu integrieren.

Konfiguriert und gefüttert wird Databox übrigens über ein schlankes Web-Interface. Darüber können sich CEOs und Entscheider zum Beispiel auch ein individuelles wöchentliches Reporting oder eine tägliche Scorecard zu gewünschten Kennzahlen ausgeben lassen. Die Push-Notifcations innerhalb der App helfen dabei, auch starke Schwankungen in den Metriken im Blick zu behalten und so gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Entwickler sollen Databox weiter aufpeppen

In Sachen Datenschutzen verspricht das Startup Sicherheit auf Industrieniveau. Neben standardisierter SSL-Verschlüsselung gibt es einen Passcode-Lock innerhalb der App sowie eine Fernlöschung bei Verlust des Gerätes, wie man uns auf Nachfrage mitteilt. Die Nutzung von Databox ist für kleine Teams mit bis zu sechs integrierten Diensten kostenlos. Für große Unternehmen bewirbt das Startup eine Enterprise-Lizenz, deren Preismodell auf Anfrage individuell verhandelt werden kann.

Das Team von Databox bringt Business-Intelligence in die Hosentasche. Neben wenig Kompromissen bei den Funktionen steht vor allem das Design im Vordergrund. (Foto: Databox)
Das Team von Databox bringt Business-Intelligence in die Hosentasche. Neben wenig Kompromissen bei den Funktionen steht vor allem das Design im Vordergrund. (Foto: Databox)

Databox arbeitet kontinuierlich an einer Verbesserung seiner App, vor wenigen Tagen hat das Unternehmen zum Beispiel eine „Homescreen“-Ansicht im Passbook-Style sowie eine Integration von Stripe und der Accounting-Software Quickbooks vorgestellt. Entwickler sollten auch die Databox-eigene API im Blick behalten: Mit ihr lassen sich eigene Datenschnittstellen programmieren und in die App einbinden.

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Daniel Hüfner
Offizielle Google-Analytics-App für iOS ab sofort kostenlos zum Download http://t3n.de/news/offizielle-google-analytics-ios-557883/ 2014-07-18T05:10:10Z
Endlich hat Google seine Analytics-App auch für iOS verfügbar gemacht. Die mobile Analytics-Software steht ab sofort kostenlos zum Download in Apples Appstore zur Verfügung.

Endlich hat seine Analytics-App auch für verfügbar gemacht. Die mobile Analytics-Software steht ab sofort kostenlos zum in Appstore zur Verfügung.

Google-Analytics-App für iOS - ab sofort kostenlos in Apples Appstore zum Download
Google-Analytics-App für iOS - ab sofort kostenlos in Apples Appstore zum Download

Eine offizielle Analytics-App von Google gab es bisher nur für Android-Smartphones. iPhone-Nutzer blieben außen vor, sie konnten immerhin auf eine der zahlreichen Analytics-Apps von Drittanbietern zurückgreifen, die allerdings nicht immer gut waren. Nun hat Google die Analytics-App offiziell auch für iOS veröffentlicht - ein Schritt, der lange überfällig war.

Google Analytics Google Analytics @ App Store
Preis: Kostenlos

Gewohnte Umgebung: Google Analytics für iOS

Website-Betreiber mit iPhone können sich nun auch von unterwegs in der gewohnten Google-Analytics-Umgebung über aktuelle Besucherzahlen, Conversions und Nutzerverhalten informieren. Die Analytics-App liefert darüber hinaus Echtzeitinformationen über Websitebesuche sowie eine Zielgruppenanalyse - alles übersichtlich aufbereitet.

Um die Google-Analytics-App nutzen zu können, wird iOS 6.0 oder höher benötigt. Die kann auf iPhone, iPod touch und iPad verwendet werden, optimiert ist sie laut Google für das iPhone 5.

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Jörn Brien