iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2014-09-30T08:22:24Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios Bewegungsmuffel? Kostenlose Fitness-App will dich zu 30 Minuten Bewegung pro Tag motivieren http://t3n.de/news/ios-fitness-app-human-569301/ 2014-09-30T08:22:24Z
Wir alle sitzen viel zu viel im Büro und treiben zu wenig Sport. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern und dich zu mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag anspornen.

Wir alle sitzen viel zu viel im Büro und treiben zu wenig Sport. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern und dich zu mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag anspornen. Der Trick dabei: Die App ist so einfach wie möglich gestaltet.

Bewegung! Neue Fitness-App will dein Leben gesünder gestalten

Die Fitness-App Human will für mehr Bewegung in deinem Leben sorgen. (Foto: human.io)
Die Fitness-App Human will für mehr Bewegung in deinem Leben sorgen. (Foto: human.io)

Es gibt dutzende Studien, die belegen, dass sich die Menschen in Industrienationen zu wenig bewegen. Die Folgen können teils erhebliche gesundheitliche Probleme sein. Eine neue Fitness-App für iOS will das jetzt ändern. Dabei ist „Human“, so der Name der App, auf den ersten Blick nichts anderes als ein üblicher Fitness-Tracker, der beispielsweise Aktivitäten wie Spazierengehen, Laufen oder Radfahren aufzeichnen kann. Anders als eine typische Fitness-App oder viele der üblichen Gadgets in diesem Bereich erkennt Human das jedoch automatisch – mit den im iPhone eingebauten Sensoren. Und was die App nicht zuordnen kann, wird schlicht der Kategorie „Active“ zugeordnet.

Mit diesen Daten will Human die Nutzer zu mindestens 30 Minuten Bewegung täglich motivieren. Anders als beispielsweise Nike, die mit Nike+ auf abstrakte „Fuel Points“ setzen, wollen die Macher mit diesem Wert ein konkretes und für jeden greifbares Ziel angehen. Warum gerade 30 Minuten? Das erklärt das folgende Video:

Fitness-App plus Gamification: Jeden Tag ein Level höher

„In order to stay healthy, the human body needs at least 30 minutes or more of movement every day.“

Mit den aufgezeichneten Daten berechnet Human, wie viele andere Apps auch, wie viele Kalorien wir verbrennen, wobei sich die Berechnungen auf Daten der Harvard Medical School stützen. Dennoch betonen die niederländischen Anbieter der App, dass es sich nur um Näherungswerte handeln kann. Und damit wir nun wirklich auf unsere 30 Minuten Bewegung am Tag kommen, bedient sich Human eines einfachen Anreizes: Gamification. In Human gibt es verschiedene Level, und mit jedem Tag, an dem wir uns mindestens 30 Minuten bewegt haben, steigen wir ein Level auf.

Während 30 Minuten nicht nach wirklich viel klingt, belegen Studien, dass beispielsweise der durchschnittliche US-Amerikaner zwischen 18 und 64 sich gerade mal für 17 Minuten pro Tag bewegt. Vielleicht also kann diese kleine und simple App da schon etwas bewegen. Und für Nutzer, die iOS 8 schon installiert haben, bietet Human die Möglichkeit, auch mit Apples Health zusammenzuarbeiten. Die Daten, die dabei erhoben werden, können vom Nutzer zu jedem Zeitpunkt im RAW-Format angefordert werden. Die Macher von Human betonen dabei, dass sie alle Daten vor der Analyse anonymisieren und eine Weitergabe ohne vorherige Zustimmung der Nutzer ausschließen.

Neben einem Video, das Euch zeigt, wie Human funktioniert, bietet die Seite cities.human.co auch noch eine Visualisierung der Daten, die Human Tag für Tag bekommt. Und das sind immerhin 7,5 Millionen Meilen Aktivität – weltweit.

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Florian Blaschke
Hinweise auf iOS 8.1, 8.2 und 8.3: Apple arbeitet an Folge-Updates für iOS 8 http://t3n.de/news/ios-8-updates-hinweise-569288/ 2014-09-30T05:11:05Z
Nach dem holprigen Start von iOS 8 hat Apple in den vergangenen Tagen bereits zwei kleinere Updates zur Behebung von Bugs ausgespielt. In Cupertino wird aber bereits an mehreren Folge-Updates für …

Nach dem holprigen Start von iOS 8 hat Apple in den vergangenen Tagen bereits zwei kleinere Updates zur Behebung von Bugs ausgespielt. In Cupertino wird aber bereits an mehreren Folge-Updates für iOS 8 gearbeitet, wie Analyse-Daten von US-Websites zeigen.

iOS 8: Nach holprigem Start bald großes Update

Nachdem Apple das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte erste kleinere iOS-8-Update 8.0.1 schon nach kurzer Zeit wieder zurückziehen musste, sorgte Ende vergangener Woche das zweite Update 8.0.2 endlich für ein Beheben zahlreicher Fehler - darunter Probleme mit der HealthKit-App, der Funkverbindung, den Klingeltönen und im Safari-Browser. Dabei arbeitet der Konzern bereits an größeren Folge-Updates für iOS 8, wie Google-Analytics-Daten von US-Websites zeigen.

iOS 8 könnte nach dem Update auf 8.1 weitere Schwester-Versionen bekommen. (Bild: Apple)
iOS 8 könnte nach dem Update auf 8.1 weitere Schwester-Versionen bekommen. (Bild: Apple)

9to5Mac zufolge haben iOS-Nutzer die Website mit Geräten genutzt, die als Betriebssystem iOS 8.1, 8.2 und 8.3 im Einsatz hatten. Die Analytics-Daten weiterer US-News-Websites haben ähnliche Zugriffe nachgewiesen. Dabei soll es sich um mehrere tausend via iOS 8.1 und immerhin einige Hundert via iOS 8.2 und 8.3 in den vergangenen zwei Wochen gehandelt haben.

Ein baldiges Update auf iOS 8.1 wäre dabei nichts Ungewöhnliches. Apple ist bereits bei den vorherigen Veröffentlichungen seiner mobilen Betriebssystemversionen ähnlich verfahren: Dem Launch der neuen Version im Herbst folgte jeweils ein größeres Update Anfang des darauffolgenden Jahres. Dass nach dem Update auf iOS 8.1 aber zwei weitere Versionen veröffentlicht werden könnten, ist zumindest seit iOS 4 nicht mehr vorgekommen.

Das mögliche Abweichen von der seit iOS 5 praktizierten einmaligen Update-Taktik könnte entweder darauf hindeuten, dass Apple die Versionen 8.2 und 8.3 statt einer komplett neuen Version von iOS 9 im Herbst mit den neuen iPhones und iPads veröffentlichen wird. Zudem könnte eine Version auch dem für 2015 erwarteten Riesen-iPad mit seinem 12,9-Zoll-Display vorbehalten sein. Es könnte aber auch sein, dass Apple seine Zählweise bei den iOS-Versionen der beim Mac anpasst und das nächste größere Update im kommenden Herbst nicht 9.0, sondern 8.1 heißt.

Nach der Installation auf iOS 8 empfiehlt es sich übrigens, unseren Artikel „iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features“ zu lesen.

via 9to5mac.com

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Jörn Brien
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Probleme mit iOS 8, Shellshock, Facebook-Werbung http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-ios-8-shellshock-569045/ 2014-09-27T09:02:26Z
Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, …

Wie jeden Samstag haben wir auch hier wieder die Artikel für euch, die in der vergangenen Woche am beliebtesten waren. Heute mit dabei: ein Bug in der Unix-Shell Bash, Apple-Update-Probleme, Networking-Tipps und Responsive-Webdesign-Grundlagen.

1. Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple) Apple hat diese Woche zwei iOS-Updates veröffentlicht. Nach dem fehlerhaften iOS-8.0.1-Update, das Probleme mit dem Mobilfunknetz und Touch ID mitbrachte, hat Apple auch iOS 8.0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme der vorherigen Version beheben. Auch zu den verbogenen iPhones hat Apple sich geäußert und Fehler eingeräumt.

Unser Artikel: Apple-Update-Probleme mit iOS 8.0.1 und dem iPhone 6

2. So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

Das My-Little-Paris-Office. (Screenshot: Youtube)

My Little Paris begann mit einer Mailing-Liste von 50 Freunden und hat heute 80.000 Kunden. Die Geschichte eines ungewöhnlichen Aufstiegs.

Unser Artikel: So macht man aus einem Newsletter ein Unternehmen mit 14 Millionen Euro Umsatz

3. Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

Bash: Der Shellshock-Bug wird uns noch lange begleiten. (Grafik: Instacode)

Eine neuentdeckte Sicherheitslücke in dem freien Unix-Shell Bash erlaubt die Ausführung von potenziell schadhaften Code unter Linux, Unix und OS X. Der Shellshock getaufte Bug könnte noch über Jahre für Probleme sorgen.

Unser Artikel: Schlimmer als Heartbleed? Das musst du über Shellshock wissen

4. „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

(Foto: Marcin Wichary / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Über eine spezielle URL zeigt euch Facebook jetzt auch Beiträge an, die ihr in eurem Newsfeed übersehen habt. Wir zeigen euch, wie ihr die Seite aufrufen könnt.

Unser Artikel: „Missed Stories“: So entgeht euch kein Facebook-Post mehr

5. Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

rwd_basics_infografik Je schneller die Zahl der mobilen Internetnutzer steigt, desto dringender wird die Frage, wie sich Website-Inhalte auf verschiedenen Endgeräten optimal darstellen lassen. Ein möglicher Lösungsansatz ist Responsive Webdesign – die wichtigsten Basics zeigt eine neue Infografik.

Unser Artikel: Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

6. Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

facebook-experimente- Schon nächste Woche soll Facebook mit einem eigenen Display-Netzwerk an den Start gehen. Anhand der Facebook-ID könnten Werber weitaus gezielter Werbung schalten als es bei Google oder anderen Konkurrenten der Fall ist.

Unser Artikel: Facebook könnte kommende Woche Google angreifen und den Werbemarkt umkrempeln

7. Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

boss

Mitarbeitermotivation ist ein Muss. Die Frage ist nur, was ist motivierend für den Mitarbeiter: Geld? Anerkennung? Kritik? Lob? Selbstenfaltung? In diesem Artikel erfahrt ihr, wie ihr eure Mitarbeiter motivieren könnt.

Unser Artikel: Der Chef als Motivator: 5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

8. Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

boss Netzwerken tun wir eigentlich täglich – im Job, auf Events oder im Internet. Doch wie geht man das Thema strategisch an? Und: Welche Fehler lauern beim Netzwerken? Wir haben uns mit einer Personalberaterin darüber unterhalten.

Unser Artikel: Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

9. Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

facebookhq_83463- Mit Facebook-Anzeigen lassen sich nicht nur potenzielle Kunden erreichen. Der Online-Marketing-Experte Brian Swichkow zeigt, wie man damit seinem Mitbewohner einen Streich spielen und ihm eine leichte Paranoia verpassen kann.

Unser Artikel: Streich gespielt: Nutzer verarscht seinen Mitbewohner mit Facebook-Ads

10. Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

meeting_envoy_swiped_on_ipad_receiptionist Wer als Kunde oder Bewerber bei mittleren bis großen Unternehmen und Agenturen öfter Termine hat, dürfte das „Besucherbuch“ gut kennen: schwer, ranzig, ohne funktionierenden Kugelschreiber. Dass der Empfang von Gästen aber auch auf Höhe des digitalen Zeitalters gelingen kann, zeigen die Beispiele Envoy, SwipedOn und iPad Receptionist.

Unser Artikel: Mit Stil und Coolness ins Meeting: 3 Startups, die das Foyer von Unternehmen erobern wollen

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Johannes Schuba
iPhone 6 wieder nutzbar: Apple veröffentlicht Update für iOS 8 [Update] http://t3n.de/news/panne-apple-zieht-ios-8-update-568624/ 2014-09-26T07:30:04Z
Nach dem fehlerhaften Update von gestern hat Apple jetzt iOS 8.0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme beheben, die Nutzer nach dem Update auf Version 8.0.1 erlebt hatten.

Nach dem fehlerhaften Update von gestern hat jetzt .0.2 veröffentlicht. Es soll die Probleme beheben, die Nutzer nach dem Update auf Version 8.0.1 erlebt hatten.

Update vom 26. September 2014: Apple hat iOS 8.0.2 veröffentlicht. Damit sollen auch die Probleme behoben werden, die durch das Update auf Version 8.0.1 entstanden sind. Außerdem soll die neue Version auch eine ganze Reihe weiterer Fehler ausbügeln. Dazu gehören Probleme mit der HealthKit-App, der Funkverbindung, den Klingeltönen und im Safari-Browser.

Empfang unterbrochen

Es ist keine gute Woche für Apple. Nach „Bendgate“, dem Verbiegen neuer iPhones, folgt jetzt die nächste Panne: Am Mittwoch veröffentlichte der Konzern das erste Update für die neueste Betriebssystem-Version iOS 8. Schon kurz nach dem Release warnten Tech-Blogs ihre Leser davor, iOS 8.0.1 zu installieren. Die Aktualisierung richte mehr Schaden an als sie behebt, hieß es.

Tatsächlich unterbrach das Update bei vielen Nutzern die Verbindung zum Mobilfunknetz. Und nicht nur der Empfang, sondern auch die Touch ID-Funktion funktionierte nach der Aktualisierung nicht mehr. Wer das Update installiert hat, findet in unserem Artikel Wie Apple mit iOS 8.0.1 aus deinem 800-Euro-iPhone einen iPod-Touch macht – und was du dagegen tun kannst eine Anleitung, wie man das rückgängig macht.

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)
Das iOS 8-Update behebt zwar einige Bugs, richtet jedoch auch Schaden an. (Grafik: Apple)

Apple schweigt zu verbogenen iPhones

Apple reagierte rasch und zog iOS 8.0.1 vorerst zurück. Ein Sprecher bestätigt, dass es bei Usern zu Problemen kam. Man werde den Fehler untersuchen und so schnell wie möglich beheben. Wer das Update bereits installiert hat, sollte lieber zurück auf die Version von vergangener Woche wechseln und die nächste Aktualisierung abwarten.

Mit dem neuen Update wollte das Unternehmen unter anderem den HealthKit-Bug beheben, der den Launch der neuen Gesundheits-Apps verzögerte. Ein größeres Problem dürfte Apple bei seiner neuen Hardware haben. Das und 6 Plus verbiegt sich anscheinend leicht, wie Videos und Nutzerberichte zeigen. Der Konzern wollte zu dieser Eigenheit bisher keine Stellung nehmen.

via www.theverge.com

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Elisabeth Oberndorfer
Wie Apple mit iOS 8.0.1 aus deinem 800-Euro-iPhone einen iPod Touch macht – und was du dagegen tun kannst http://t3n.de/news/ios-8-0-1-update-iphone-6-568634/ 2014-09-25T08:21:07Z
Apple hat mit iOS 8.0.1 einen ordentlichen Bock geschossen. Nutzer, die das Update installiert haben können mit ihrem iPhone nicht mehr telefonieren und die Touch ID nicht mehr verwenden.

hat mit .0.1 einen ordentlichen Bock geschossen. Nutzer, die das Update installiert haben können mit ihrem nicht mehr telefonieren und die Touch ID nicht mehr verwenden. Wir zeigen euch, wie ihr das Problem beheben könnt, falls ihr betroffen seid. Viele Besitzer eines nigelnagelneuen iPhone 6 oder iPhone 6 Plus dürften aktuell lange Gesichter machen. Wer nämlich gutgläubig das Update auf iOS 8.0.1 installiert hat, kann sein neues Gerät nur noch sehr eingeschränkt nutzen. Das gilt auch für ältere Modelle, denn Apple hat mit der ersten Aktualisierung für iOS 8 offenbar richtig geschlampt.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
Das Update auf iOS 8.0.1 führt zu massiven Problemen und sollte rückgängig gemacht werden. (Bild: Apple)

iOS 8.0.1 macht iPhone unbrauchbar

Einige iPhone-Nutzer, die das aktuelle Update für iOS 8 installiert haben, berichten, dass sie ihr Smartphone nicht mehr zum Telefonieren nutzen können. Darüber hinaus scheint iOS 8.0.1 auch zu Problemen mit Touch ID zu führen und diverse Mobilfunkanbieter weisen auf Verbindungsprobleme hin, die auf das iOS-Update zurückzuführen sind. Apple untersucht laut TheVerge derzeit, was mit iOS 8.0.1 schief gelaufen ist. Das Update selbst ist mittlerweile nicht mehr online, so dass lediglich Early Adopter von den Problemen betroffen sind.

So wirst du iOS 8.0.1 wieder los

Einige Nutzer berichten, dass ein Deaktivieren der iCloud und eine erneute Synchronisation mit iTunes die Probleme behebt – zumindest für das iPhone 6 oder iPhone 6 Plus:

  1. iCloud in den Einstellungen deaktivieren
  2. Gegebenenfalls die aktuelle Version von iTunes herunterladen
  3. iOS 8 über folgende Links herunterladen: iPhone 6 oder iPhone 6 Plus
  4. iTunes starten
  5. iPhone per Kabel an den Rechner anschließen
  6. Bei gedrückter alt-Taste (OS X) oder Shift-Taste (Windows) auf „Nach Updates suchen klicken“
  7. Die Datei auswählen, die in Schritt 3 herunter geladen wurde

Habt ihr iOS 8.0.1 auf einem älteren iPhone installiert, könnt ihr ein jungfräuliches iOS 8 beispielsweise hier herunterladen. Dort wählt ihr euer Gerät und Modell aus. Danach geht es mit Schritt 4 aus der Anleitung oben weiter. Wer übrigens noch auf der Suche nach einigen Tipps und Tricks für iOS 8 ist, wird in unserem entsprechenden Artikel zum Thema fündig.

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Sébastien Bonset
Google wandelt iOS-App Currents mit Redesign in den Newsstand um http://t3n.de/news/google-newsstand-ios-app-currents-568450/ 2014-09-24T06:04:26Z
Nachdem die News-App bereits auf Android Geschichte ist, zieht der Betreiber im Apple-Betriebssystem nach und baut Currents um. Der iOS-Newsstand erhält nicht nur ein neues Design, sondern auch neue …

Nachdem die News-App bereits auf Android Geschichte ist, zieht der Betreiber im Apple-Betriebssystem nach und baut Currents um. Der iOS-Newsstand erhält nicht nur ein neues Design, sondern auch neue Funktionen.

Google Newsstand im Material Design

Google Currents ist bald endgültig Geschichte. Auf iOS hat der Suchmaschinenriese seine Magazin- und Nachrichten-App jetzt in „Google Play Newsstand“ umbenannt. Optisch haben die Entwickler die neue Design-Sprache „Material Design“ umgesetzt. Zudem hat Google die Navigation und Kategorisierung des Currents-Nachfolgers überarbeitet.

Currents wird in die Google Play-Linie umgewandelt und erhält ein frisches Design. (Bild: Google)
Currents wird in die Google Play-Linie umgewandelt und erhält ein frisches Design. (Bild: Google)

Im Reiter „Topics“ können Nutzer ab sofort Nachrichten zu verschiedenen Themen abonnieren, anstatt nur einzelne RSS-Feeds von Blogs und Nachrichtenportalen zu beziehen. Wem die vorgegebenen Kategorien zu breit sind, der kann in einer Detailsuche Subkategorien abonnieren.

Themen abonnieren

Unter „Read Now" finden User ihre abonnierten Themen sowie weitere Links zu den angegebenen Interessen. In „My Library" werden nur die abonnierten Artikel angezeigt. Der neue „Newsstand" lässt auch Bookmarks setzen, um Artikel für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

Die Umwandlung von „Currents" kommt nicht ganz überraschend. Auf dem Google-Betriebssystem Android existiert die App noch unter dem Namen, kann allerdings nicht mehr neu heruntergeladen werden. Nutzer werden stattdessen auf den „Play Newsstand" verwiesen, der für die Plattform der zentrale Punkt für Magazine und Nachrichtenangebote ist.

via techcrunch.com

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Elisabeth Oberndorfer
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Apple verteilt iOS 8, Microsoft kauft Minecraft, T-Online sperrt Verlage http://t3n.de/news/beliebtesten-artikel-woche-apple-ios-8-iphone-6-568077/ 2014-09-20T09:02:59Z
Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der …

Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der Woche – zum Nachlesen, Teilen und Kommentieren.

1. Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

(Foto: János Balázs / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Web.de, GMX und T-Online haben die Internet-Angebote mehrerer großer deutscher Publikationen aus ihren Suchergebnissen verbannt. Der Schritt ist eine Reaktion auf das Vorgehen der VG Media, die mit Hinweis auf das Leistungsschutzrecht Lizenzgelder von verschiedenen Suchmaschinen auf dem Klageweg einfordert.

Unser Artikel: Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

2. iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

iOS 8 und HealthKit sollen natürlich erst auf dem iPhone 6 so richtig zur Geltung kommen. (Quelle: Apple.com)

IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Unser Artikel: iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

3. iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

(Quelle: Apple.com)

Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

Unser Artikel: iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

4. Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

Photoshop Illustrator Teaser

Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug, das die Konkurrenz lange hinter sich gelassen hat und oft für so ziemlich jede Aufgabe im Design verwendet wird – auch für die Gestaltung von Webseiten. Aber ist das wirklich noch sinnvoll?

Unser Artikel: Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

5. PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

phpstorm_8JetBrains hat PHPStorm 8 veröffentlicht. Die neue Version der beliebten Entwicklungsumgebung unterstützt jetzt PHP 5.6 und bringt unter anderem auch Support für WordPress und Drupal 8 mit.

Unser Artikel: PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

6. Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

little girl buried in popcornJahrelang haben deutsche Film- und Serienfans neidisch über den großen Teich geschaut, wenn es um ernstzunehmende Angebote in Sachen Video-Streaming ging. Spätestens mit dem Start von Netflix geht's jetzt aber auch in Deutschland richtig los. Die Gelegenheit, aktuelle Anbieter aus und in Deutschland zu vergleichen.

Unser Artikel: Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

7. Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

MinecraftMicrosoft hat mit der spektakulären Übernahme der Minecraft-Erfinder für Aufsehen gesorgt. Doch warum blättert der Konzern für eine Spieleschmiede so viel Geld hin und wie passt das in die Strategie des Unternehmens? Ein Erklärungsansatz.

Unser Artikel: Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

8. Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

netflix_deutschlandAb heute bietet der amerikanische Streaming-Gigant Netflix seine Dienste auch in Deutschland an. Wer möchte, kann den Service derzeit für einen Monat kostenlos testen.

Unser Artikel: Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

9. Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

logo_design_tailor_brands_aufmacherDas Geschäft mit dem Logo-Design ist nicht nur milliardenschwer, es ist auch zum Volkssport geworden. Über populäre Plattformen wie 99Designs oder Fiverr können Unternehmen schnell und günstig von Freiberuflern und Hobby-Designern an ein Logo kommen. Vielleicht brauchen sie bald nicht einmal mehr das. Das Startup Tailor Brands will einen Weg gefunden haben, der professionelle Markenauftritte für wenig Geld vollautomatisch erstellt.

Unser Artikel: Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

10. Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

(Foto: Andrew / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Am vergangenen Dienstag hat Apple die lang erwartete Apple Watch angekündigt. Der Konzern präsentiert damit sein erstes Wearable-Produkt. Doch erstmals in diesem Jahrtausend könnte sich Apple irren. Die Luca-Analytics-Kolumne von Luca Caracciolo.

Unser Artikel: Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

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Lars Budde
iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features http://t3n.de/news/ios-8-tipps-tricks-567383/ 2014-09-18T11:39:44Z
IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, …

ist da und wird von vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für und bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass man ein Gerät geraume Zeit nutzt und nur durch Zufall über eine Funktion stolpert, bei der man sich nach kurzer Zeit fragt, wie man zuvor ohne sie leben konnte. Wie schon iOS 7 bringt auch iOS 8 einige nützliche und neue Features mit, die sich dem Nutzer nicht direkt erschließen. Wer die Entfaltung des vollen Potenzials seines iPhones oder iPads nicht dem Zufall überlassen will, findet in diesem Artikel viele hilfreiche und Tricks.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)

iOS 8: Tipps, Tricks, versteckte Features

Einen ersten Überblick über alle Tipps und Tricks zu iOS 8 findet ihr in den Bildunterschriften der Screenshots in der folgenden Bildergalerie. Tiefer gehende Informationen zu den einzelnen Kniffen findet ihr im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Kompatibilität und iOS 7 Tricks

Diejenigen von euch, die sich iOS 8 nicht installieren wollen – oder können, weil sie ein nicht unterstütztes Gerät verwenden – finden in unserem Artikel „iOS 7 – 30 Tipps, Tricks und versteckte Features“ viele nützliche Ratschläge. Wer eines der folgenden Geräte sein Eigen nennt, kann sich iOS 8 installieren – auch wenn bei älteren iPhones und iPads in dieser Liste unter Umständen nicht alle Funktionen des neuen iOS verfügbar sind:

  • iPhone 4s
  • iPhone 5
  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPhone 6
  • iPhone 6 Plus
  • iPod touch 5. Generation
  • iPad 2
  • iPad mit Retina Display
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini mit Retina Display

Wichtige Einstellungen für eure Privatsphäre

Sobald ihr euch iOS 8 installiert habt, solltet ihr einige Einstellungen vornehmen, wenn ihr Wert auf den Schutz eurer Privatsphäre legt. Möchtet ihr beispielsweise nicht, dass private Daten wie Kontakte, Fotos oder Kalendereinträge von Apps genutzt werden, müsst ihr diese Option für jede App in den Einstellungen unter „Datenschutz“ deaktivieren. Einige Apps funktionieren lediglich dann vernünftig, wenn die Option aktiviert ist, andere Apps laden eure privaten Daten aber sogar auf die Server des Anbieters. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen und für jede App zu entscheiden, ob man ihr Zugriff auf private Informationen gewähren möchte.

Cookies im Browser sind durchaus sinnvoll – beispielsweise, damit ihr nicht jedes Mal euer Passwort eingeben müsst. Allerdings können werbetreibende Unternehmen auch Cookies setzen, um euch zu tracken. Ihr könnt Cookies für Safari limitieren und Tracking deaktivieren. Dafür geht ihr in den Einstellungen auf den Menüpunkt „Safari“ und aktiviert die Option „Kein Tracking“. Die Option darunter – „Cookies blockieren“ ermöglicht euch, festzulegen, in welchen Fällen ihr Cookies unterbinden wollt.

Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.
Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.

Das vierstellige Passwort eures iPhones oder iPads ist gelinde gesagt recht unsicher. Es ist allerdings möglich, ein längeres Passwort festzulegen. Dafür wählt ihr in den Einstellungen „Touch ID & Code“, gebt euer bisheriges Passwort ein, deaktiviert dann die Option für ein einfaches Passwort und legt ein längeres Passwort fest.

Euer Gerät trackt die von euch häufig besuchten Orte. Der Grund dafür ist, dass ihr euch auf diese Weise einfacher mit Netzwerken verbinden könnt und ortsbasierte Informationen erhaltet. Wem das zu heikel ist, der kann das ortsbasierte Tracking deaktivieren: „Einstellungen“ ->„Datenschutz“ -> „Ortsbasierte Dienste“ -> „Systemdienste“ (ganz unten) ->„Häufige Orte“. Unter „Systemdienste“ finden sich auch einige andere Optionen, die der ein oder andere Nutzer deaktivieren könnte.

Für die besonders Paranoiden kann es sich lohnen, das Statusleistenobjekt für Ortungsdienste in der Statusleiste zu aktivieren. Auf diese Weise seht ihr jederzeit, ob eine App oder ein Dienst euren Standort nutzt – selbst wenn ihr das nicht authorisiert habt. Die Option dafür findet sich in den Einstellungen unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ -> „Systemdienste“ -> „Statusleistenobjekt“.

1. Mit iOS 8 verlorenes iPhone bei leerer Batterie orten

Solltet ihr euer iPhone verlieren, könnt ihr es orten lassen, selbst wenn der Akku den Geist aufgegeben hat. Bisher wurde die letzte bekannte Position des Geräts in iCloud für 24 Stunden gespeichert – iOS 8 kann die Information länger speichern. Erreicht der Ladestand eures Akkus also einen kritischen Level, sendet das Gerät seine Position an Apple. Die Position wird dann in der iCloud gespeichert.

2. Fotos und Videos verstecken

Nicht immer ist es praktisch, dass alle Fotos direkt im Album, den „Momenten“, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt werden. Ab sofort könnt ihr einzelne Bilder und Videos verstecken. Einfach mit dem Finger auf der entsprechenden Datei verweilen, dann öffnet sich ein Menü, in dem ihr „verstecken“ auswählen könnt. Das Ergebnis: das entsprechende Foto oder Video wird nicht mehr in den Momenten, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt, sondern landet in einem gesonderten (aber in der Alben-Ansicht dennoch sichtbaren) Album.

Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.
Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.

3. Der nützlichste Shortcut aller Zeiten

Shortcuts für bestimmte Texte sind nichts Neues. Ein wirklich praktischer Shortcut, der auch unter iOS 8 funktioniert, kommt von RocketINK. Wenn ihr den Shortcut richtig einrichtet, könnt ihr damit beispielsweise in der Mail-App durch eure unterschiedlichen Mail-Adressen rotieren, um festzulegen, von welcher eurer Mail-Adressen ihr eine E-Mail versenden wollt. Das sollte auch in Web-Formularen funktionieren. Den Shortcut legt ihr in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Tastatur“ -> „Kurzbefehle“ fest. Hier verwendet ihr dann „@@“ für eure primäre Adresse, „@@@“ für eure sekundäre Mail-Adresse, „@@@@“ für eine dritte Adresse und so weiter.

4. Ortsbasierte Apps auf dem Lockscreen von iOS 8

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man eine unüberschaubare Anzahl von Apps auf seinem iPhone oder iPad installiert hat. Da den Überblick zu behalten und stets die richtige App zu finden, ist gar nicht so leicht. In iOS 8 werden jetzt bestimmte Apps im Lockscreen angezeigt – je nachdem, wo sich der Nutzer befindet. Die entsprechenden Apps finden sich links unten im Lockscreen. Wischt ihr die App-Icons von unten nach oben, wird die entsprechende App geöffnet.

5. Selbstzerstörende Fotos, Videos und Tonaufnahmen

In der Nachrichten-App lassen sich Fotos, Videos und Tonaufnahmen schnell versenden und sogar mit einem Selbstzerstörungs-Timer versehen. Dafür haltet ihr euren Finger einfach etwas länger auf dem Kamera- oder Mikrofon-Icon. Sendet ihr eure Dateien auf diese Art und Weise, werden sich eure Videos und Tonaufnahmen automatisch nach zwei Minuten selbst zerstören. Fotos hingegen zerstören sich beim Empfänger lediglich selbst, wenn diese Option auf dem Gerät aktiviert wurde – was sie standardmäßig allerdings ist.

6. Neue Kamera-Funktionen in iOS 8

Es gibt jede Menge alternative Kamera-Apps für iPhone und iPad – 75 empfehlenswerte Foto-Apps haben wir für euch in einem Artikel zusammen getragen. Die Standard-Kamera-App von iOS 8 könnte aufgrund neuer Funktionen allerdings die ein oder andere Anwendung von Drittanbietern überflüssig machen. So steht euch jetzt ein Zeitraffer-Modus zur Verfügung, der eine Reihe von Fotos aufnimmt und diese dann in einem Zeitraffer-Video miteinander kombiniert. Dazu kommt noch ein Selbstauslöser, den ihr auf drei oder zehn Sekunden einstellen könnt. Außerdem stehen euch jetzt manuelle Einstellmöglichkeiten für die Belichtung zur Verfügung, außerdem trennt iOS 8 das Festlegen von Fokus und Belichtung. Habt ihr ein Foto aus Versehen gelöscht, könnt ihr es wieder herstellen. Dazu klickt ihr in der Kamera-App einfach auf das kleine Vorschau-Icon.

Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.
Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.

7. Automatische Updates in iOS 8

Bereits seit iOS 7 habt ihr die Möglichkeit, Apps automatisch im Hintergrund zu aktualisieren. Auch iOS 8 erleichtert Updates, sodass ihr nicht mehr den App Store öffnen müsst, um eure Apps zu aktualisieren. Ihr könnt diese Funktion in den Einstellungen unter dem Punkt „App Store“ aktivieren. Darüber hinaus könnt ihr auch festlegen, ob ihr Updates auch über euer mobiles Datenvolumen herunterladen wollt oder ob ihr lieber darauf wartet, dass euer Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist.

8. Texte unter iOS 8 lesbarer machen

Auch wenn die neuen iPhones einen deutlich größeren Screen bieten als ihre Vorgänger, könnte dargestellter Text dem ein oder anderen Nutzer zu klein sein. Wer die Lesbarkeit verbessern will, kann dies in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Bedienungshilfen“ -> „Fetter Text“ festlegen. Außerdem könnt ihr unter „Anzeige & Helligkeit“ weitere Anpassungen vornehmen.

9. Siri, die Musik-Kennerin

Seit iOS 8 versteht sich Siri auch auf Musik. Hört ihr irgendwo einen Song, den ihr nicht kennt, könnt ihr Siri fragen, um welches Lied es sich handelt. Das Ganze wird dank einer Integration von Shazam möglich. Übrigens lässt sich Siri jetzt auch ganz ohne Knopfdruck ansprechen, sofern das iPhone oder iPad am Ladekabel hängt: einfach „Hey Siri“ sagen.

10. Songs einer Playlist einer anderen hinzufügen

Bisher war es lediglich möglich, einzelne Songs aus den iTunes-Tabs für „Titel“, „Alben“, „Interpreten“ und „Genres“ einer eigenen Wiedergabeliste hinzuzufügen. Jetzt könnt ihr auch einzelne Lieder aus einer eurer Wiedergabelisten direkt einer neuen Playlist hinzufügen.

11. Songs im „Control Center“ kaufen

Spielt ihr einen Track über iTunes Radio ab, findet sich in iOS 8 im „Control Center“ ab sofort ein „Kaufen“-Button. Auf diese Weise könnt ihr euer hart verdientes Geld jetzt noch schneller im iTunes-Store verprassen.

12. Daten-Volumen sparen

Wirkliche Datenflatrates findet man eigentlich bei kaum einen Mobilfunkanbieter. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, sparsam mit seinem Inklusiv-Volumen umzugehen. Unter iOS 8 könnt ihr wie schon unter iOS 7 in den Einstellungen unter „Mobiles Netz“ festlegen, welche Apps auf euer Datenvolumen zugreifen dürfen und welche Apps lediglich im WLAN aktiv werden dürfen.

13. Einstellungen für ortsbasierte Daten in Apps

In den Einstellungen finden sich unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ erweiterte Anpassungsmöglichkeiten. Mit iOS 8 könnt ihr jetzt für jede App festlegen, ob und wann genau diese auf ortsbasierte Daten zugreifen dürfen. Ihr könnt auswählen, ob die entsprechende App nie, nur wenn ihr sie geöffnet habt oder immer Ortungsdienste nutzen darf. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur eure Privatsphäre-Einstellungen feintunen, sondern unter Umständen auch eure Akkulaufzeit verbessern.

14. App-Benachrichtigungen global deaktivieren

Seit iOS 8 könnt ihr in den Einstellungen für jede App festlegen, ob ihr dieser global „das Maul stopfen“ wollt. Zuvor ließen sich App-Benachrichtigungen lediglich für das Notification Center deaktivieren.

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.
In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.

15. Akkulaufzeit unter iOS 8 verbessern

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Das System schlüsselt auf, welche geöffneten Apps anteilig wie viel Akku ziehen. Sorgt ihr euch also um die Laufzeit eures iPhones oder iPads, könnt ihr einfach die energiehungrigsten Apps schließen.

16. Neue Safari-Features und DuckDuckGo in iOS 8

Auch Safari bringt einige praktische Neuerungen mit. So könnt ihr beispielsweise ab sofort auswählen, ob ihr die Desktop-Version einer mobilen Website angezeigt bekommen wollt. Leider hat Apple diese Funktion ein wenig versteckt. Wenn ihr eine Website besucht, klickt ihr nach dem Laden erneut in die Adressleiste. Darauf hin öffnet sich ein Menü, das in erster Linie eure Bookmarks und häufig besuchten Seiten als Icons anzeigt. Wenn ihr das Menü nach unten zieht, finden sich dort die zwei Optionen zum Bookmarken und zum Anfordern der Desktop-Seite. Darüber hinaus könnt ihr als Default-Suchmaschine unter iOS 8 auch DuckDuckGo festlegen. Die Google-Alternative legt den Fokus auf die Privatsphäre ihrer Nutzer und überwacht nicht eure Nutzeraktivitäten.

17. Spotlight in iOS 8 schnell öffnen

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe schnell öffnen. Dafür müsst ihr einfach von der Mitte des Screens nach unten „wischen“. So findet ihr nicht nur fix gesuchte Kontakte, Mails und andere Daten, sondern könnt auch jede beliebige App schnell starten, ohne sie vorher auf eurem Homescreen suchen zu müssen.

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.
Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.

18. Universale Zurück-Geste

Android-Nutzer kommen schon lange in den Genuss einer universalen Zurück-Geste und auch iOS bietet seit Version 7 eine derartige Funktion. Wischt ihr vom linken Bildschirmrand nach rechts, springt ihr an die vorherige Position. Einzige Voraussetzung: die App muss diese Funktion unterstützen.

19. Werbe-Tracking in iOS 8 deaktivieren

Bereits in iOS 6 hat Apple das „Feature“ namens Ad-Tracking im System versteckt, das auch in iOS 8 noch vorhanden ist. Mit Hilfe der Funktion können euch werbetreibende Unternehmen anonymisiert identifizieren. Das passt wahrscheinlich nicht jedem Nutzer, aber dennoch ist die Funktion auch in iOS 8 standardmäßig aktiviert. Ihr könnt Ad-Tracking in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutz“ -> „Werbung“ deaktivieren.

20. Interaktive Benachrichtigungen

Bisher musste man bei Eingang einer SMS oder Nachricht auf die Benachrichtigung tippen, um die entsprechende App zu öffnen. IOS 8 bringt interaktive Benachrichtigungen mit – das heißt konkret, dass ihr mit einer Wischbewegung nach unten direkt eine kurze Antwort eingeben könnt. Sobald eure Nachricht versendet wurde, könnt ihr die App, die ihr davor verwendet habt, weiter nutzen.

iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.
iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.

21. Kreditkarten-Informationen in Safari abfotografieren

Der Safari-Webbrowser in iOS 8 ermöglicht es, Kreditkartennummern per Kamera zu scannen. Das ist praktisch, wenn ihr online einkauft und keine Lust habt, eure Daten händisch einzugeben.

22. Genaue Versandzeit von Nachrichten in iOS 8

Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wann ihr eine bestimmte Nachricht versendet habt, könnt ihr über die Text-Bubble wischen, um euch die exakte Zeit jeder versendeten Nachricht anzeigen zu lassen. Das funktionierte bereits unter iOS 7 und wurde auch in iOS 8 integriert.

23. Mehrere Fotos gleichzeitig schicken

Wenn ihr in der Nachrichten-App auf das Kamera-Icon klickt, werden euch bis zu 20 der aktuellsten aufgenommenen Fotos angezeigt. Aus diesen Fotos könnt ihr direkt mehrere auswählen, um sie zu versenden.

24. Alle Anhänge einer Konversation speichern

IOS 8 ermöglicht es, alle Anhänge einer Konversation anzusehen oder zu speichern. Um diese Option zu erhalten müsst ihr einfach auf „Details“ klicken und dann nach unten scrollen, damit iOS alle Anhänge anzeigt. Dann einfach mit dem Finger auf einem der Anhänge verweilen, um alle zu löschen oder zu speichern.

25. Weitere Tipps für Nachrichten unter iOS 8

Insgesamt hat Apple die Nachrichten-App ordentlich aufgebohrt und mit einigen Funktionen versehen, die viele Nutzer schon lange schmerzlich vermisst haben. So ist es ab sofort möglich, mehrere Unterhaltungen gleichzeitig zu löschen oder als gelesen zu markieren. Dafür tippt ihr einfach auf „Bearbeiten“ und wählt „speichern“ oder „gelesen“ aus. Darüber hinaus könnt ihr euren Standort jetzt einfacher mit Freunden teilen. Unter „Details“ finden sich die entsprechenden Menüpunkte. Ihr könnt entweder euren Standort einmalig senden oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen. Gruppenunterhaltungen lassen sich jetzt ähnlich wie in WhatsApp, Telegram und anderen Messengern mit einem Titel versehen. Besonders praktisch: Ihr könnt neuerdings Gruppenunterhaltungen einfach verlassen oder auf stumm stellen. Schließlich lässt sich in den Einstellungen unter „Nachrichten“ festlegen, wie lange eure Nachrichten gespeichert werden. Das ist hilfreich für alle Nutzer, die nicht regelmäßig manuell aufräumen.

Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.
Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.

26. iOS 8: Handoff, AirDrop und Hotspot

Apple rückt sein mobiles Betriebssystem noch näher an OS X. Das so genannten Handoff-Feature verbindet iOS 8 mit OS X Yosemite, um Nutzern zu ermöglichen, ihre Arbeit vom Rechner auf ihrem mobilen Gerät fortzuführen – und umgekehrt. Verfasst ihr beispielsweise eine Mail auf eurem iPhone und werdet damit unterwegs nicht fertig, könnt ihr sie ohne Probleme später am Mac fertig stellen. Auch müsst ihr einen Hotspot nicht mehr händisch einrichten – eure Apple-Geräte teilen sich quasi automatisch den Internetzugang. So lange ihr mit der selben Apple ID auf euren Geräten eingeloggt seid, funktioniert das. Eine über Gerätegrenzen hinweg funktionierende Version von AirDrop ermöglicht zudem das einfache hin und her schieben von Dateien. Was in diesem Zusammenhang noch alles möglich ist, erfährt man direkt auf der Apple-Website zu iOS 8.

27. Individuelle Vibrationen für Benachrichtigungen

Bereits seit iOS 7 lassen sich in den Einstellungen ganz individuelle Vibrationsmuster für Benachrichtigungen festlegen. Die entsprechenden Einstellungen finden sich unter „Töne“ -> „Töne- und Vibrationsmuster“.

28. Verpasste Anrufe persönlich beantworten

In den Einstellungen könnt ihr unter dem Menüpunkt „Telefon“ -> „Mit Nachricht antworten“ eigene Texte verfassen, die Anrufer erhalten, wenn ihr einen Anruf nicht annehmt.

29. Benachrichtigungen bei Mail-Threads

Wenn ihr in der Mail-App über einer E-Mail nach links wischt, könnt ihr die Mail löschen oder archivieren – so weit, so gut. Über „Mehr“ habt ihr unter iOS 8 jedoch auch die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, die greifen, sobald eine Antwort auf den markierten Mail-Thread eintrifft. Für dringende Mails ein sehr sinnvolles Feature.

Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.
Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.

30. iOS-Screencasts auf OS X

Ein iPhone oder iPad mit iOS 8, das ihr mit einem Mac verbindet, wird auf dem Rechner als Kamera angezeigt. Ihr könnt euren Screen demnach mittels QuickTime aufnehmen.

Mehr Tipps, Tricks und versteckte Features für iOS 8

Wir werden diesen Artikel über die Zeit mit weiteren Tipps und Tricks erweitern. Habt ihr noch irgendwelche coolen Features entdeckt? Dann lasst uns das doch in den Kommentaren wissen. Darüber hinaus hat Apple iOS 8 erstmals eine Tipps-App spendiert, die automatisch installiert wird. In der App finden sich offizielle Kniffe zum neuen Betriebssystem.

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Sébastien Bonset
Apple iOS 8 macht das neue iPhone 6 überflüssig http://t3n.de/news/apple-ios-8-iphone-6-ueberfluessig-567729/ 2014-09-18T07:26:44Z
Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die Kameras, die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die …

Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die , die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die Hände zittern. Ja, wir haben es alle vernommen: Die beiden neuen Apple-Spielzeuge und iPhone 6 Plus sind bis heute die größten – und besten – iPhones überhaupt. Was aber ist mit all jenen, für die aus welchen Gründen auch immer der Kauf eines neuen Geräts einfach nicht infrage kommt? Für sie hört sich das ganze Gesäusel über das iPhone 6 schlimmer an als der Nachbar, der gerade von seinem neuen Tesla herumprahlt.

Apple öffnet mit iOS 8 die Grenzen seiner Plattform

Neue Bildbearbeitungsfunktionen. (Screenshot: Apple)
Das neue iOS 8 ist seit gestern verfügbar. (Screenshot: Apple)

Außerdem, so scheint es, haben auch die Nutzer von iPhone 4S, 5, 5S und 5C faktisch ein neues Gerät in der Hand, wenn sie das Betriebssystem auf iOS 8 umrüsten – frei herunterzuladen ab Mittwoch. Ich habe die neue Software auf älteren Geräten und den Neuerscheinungen getestet, und ich muss sagen, es ist nicht die Größe des Bildschirms, die den Unterschied macht, wohl aber das, was darauf zu sehen ist. Denn das bringt das Gerät wirklich nach vorn.

„Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).“

Apple selbst erklärt, es handle sich um die größten Neuerungen, die es bei iOS je gegeben habe. Oberflächlich allerdings zeigt sich das jedoch nicht. Hinter dem durchscheinenden Menü und den hellen Bedienknöpfen verbergen sich die neuen Funktionen, die den Apps spendiert hat, die am meisten von den iPhone-Besitzern genutzt werden. Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).

Daneben hat Apple begonnen, die hermetischen Grenzen der eigenen Plattform zu öffnen. Damit kann man selbst, das Gerät und die Apps in ganz neuer Weise mit allem interagieren, was sich rund um einen befindet.

Im Großen und Ganzen ist iOS 8 darauf ausgelegt, die wesentlichen Apps von Apple selbst und ihr Zusammenspiel mit anderen mit anderen Programmen zu verbessern.

Bei der Lösung alter Ärgernisse sticht vor allem eine bei der Mail-App hervor. Anstatt mit Schweißausbrüchen Texte mit der Funktion Copy-Paste von einer Mail in die nächste zu befördern, kann ich nun einfach meine neue Mail zum unteren Rand des Bildschirms ziehen, anschließend einen Blick auf meinen Mail-Eingang werfen oder eine andere Mail und schließlich auf die neue Mail zurückspringen, an der ich gerade arbeite.

Es gibt andere neue Tricks bei der E-Mail. So lassen sich Botschaften schneller auf Kontaktinformationen hin durchsuchen, um sie dem Adressbuch hinzuzufügen.

Die Kommunikation wird noch spontaner

Die Nachrichten-App ist nun mit Funktionen ausgestattet, die populäre Messenger-Apps wie Whatsapp oder Hangouts unterstützen. Man kann Gesprächspartnern damit die eigene Position verraten und leicht eine iMessage-Kette verlassen oder stumm schalten. Oder schnelle Audio- und Video-Botschaften verfassen, die zwei Minuten nach dem Abspielen automatisch verschwinden. Damit gelingt die Kommunikation noch spontaner, wenngleich Apple deutlicher machen sollte, dass diese Botschaften verschwinden, solange man nicht einen „Behalten"-Knopf drückt.

Von all den Verbesserungen, die mit iOS 8 verbunden sind, bin ich geradezu begeistert, was mit der Tastatur nun möglich ist. Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern, während mit Android alternative Layouts ebenso möglich waren wie andere Tricks, die beim schnellen Tippen helfen.

„Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern.“

Die neue QuickType-Tastatur von Apple bietet einem eigenständig das nächste Wort an, abhängig vom Kontext des Textes, vom Empfänger der Botschaft und von der App, die man benutzt. Aus meiner Sicht kann sie die Auto-Korrektur-Funktion komplett ersetzen. Noch schneller wird die Eingabe von Botschaften, wenn man sich eine Tastatur von einem Drittanbieter besorgt, die Apple mittlerweile im App-Store zugänglich macht.

Ich habe dazu mit SwiftKey und Swype herumgespielt, die beide schon in dem Moment einen Vorschlag machen, wenn der Finger noch auf dem Bildschirm unterwegs ist. Mir scheint, als wenn SwiftKey meine Vorlieben besser in Vorschlägen umsetzen kann.

Die Tastaturen sind ein Beispiel dafür, wie Apps inzwischen Hard- und Software von Apple integrieren und mit ihnen kommunizieren können. Selbst der Fingerabdruck Touch ID, der den Zugang zu iPhone freimacht, kann mit anderen Apps kommunizieren. Ich habe dazu die Beta-Version meines bevorzugten Password-Managers Dashlane getestet, die in der Lage ist, meinen Fingerabdruck als Master-Passworts zu nutzen und im mobilen Webbrowser Zugangsdaten sicher und ohne mein Zutun einzufügen.

iOS 8: Gesundheits-App von Apple nicht so bestechend wie die Apps der Konkurrenz

Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)
Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)

Mit iOS 8 begibt sich Apple schließlich auf das explosionsartig wachsende Feld der Überwachung persönlicher Fitness-Daten. Jeder, der ein Update herunterlädt, bekommt automatisch auch die Gesundheits-App. Sie ist angelegt wie eine große Instrumententafel für alle möglichen persönlichen Fitness- und Gesundheitsdaten des iPhone-Besitzers. Ab sofort muss man nicht mehr eine App bemühen, um festzustellen, wie viele Kalorien man beim Essen zu sich genommen hat, und eine andere App, um zu sehen, wie viel davon beim Fitnesstraining anschließend verbrannt wurden.

Sowohl das iPhone 6 als auch das ältere iPhone 5S schaffen es gut, meine Schritte im Laufe eines Tages zu zählen und die zurückgelegte Distanz wiederzugeben. Der neue auf Bewegungen ausgerichtete Co-Prozessor im iPhone 6 ging noch einen Schritt weiter und erfasste auch Treppenstufen, die ich heraufsteige. Schon bald werden Drittanbieter zur Überwachung von Fitness-Daten wie Jawbone Up24 und Apps wie MyFitnessPal in der Lage sein, ihre Daten auch die vorinstallierte Gesundheits-App einzuspeisen.

„Am meisten begeistert mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet.“

Insgesamt ist die Gesundheits-App von Apple auch nicht annähernd so bestechend wie die von Jawbone oder Fitbit. Mehr wirkt sie wie ein medizinischer Bericht als ein tägliches Ziel für den Nutzer. Gleichwohl hat sie potenzial enorm wirksam zu sein, vor allem sie mit der Apple Watch und Apps von dritter Seite verknüpft werden, die in der Lage sind, die gesammelten Daten zu analysieren. Noch allerdings wirkt die App unfreundlich und verwirrend.

Das iPhone mit dem Betriebssystem iOS 8 kann sich mit mehr Geräten verbunden als jemals zuvor. Am meisten allerdings begeistert es mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet. Das kommende Betriebssystem für den Mac mit dem Namen OS X Yosemite erlaubt es dem Nutzer, Anrufe auf dem iPhone direkt auf dem Mac anzunehmen und E-Mails, Webseiten und Nachrichten direkt zwischen Rechner und Smartphone hin- und herzuschieben.

Einige Funktion habe ich mit der Beta-Version der Mac-Software bereits getestet. Als das iPhone mit dem gleichen Wlan-Netz verbunden war wie mein MacBook, konnte ich einen Handyanruf meiner Mutter direkt auf dem Laptop annehmen – mit guter Tonqualität.

Noch nützlicher war die E-Mail-Übertragung. Eine Mail, die an einen Kollegen gerichtet war, begann ich mit der Mail-App auf dem iPhone und beendete sie auf dem Laptop, indem ich ein kleines Symbol auf dem Bildschirm meines MacBook-Bildschirms berührte. Auch andersherum funktioniert diese Funktion: Als ich die Website eines Restaurants auf meinem Laptop öffnete, zeigte sich das Safari-Symbol auf meinem geschlossenen iPhone. Eine kurze Bewegung mit der Hand über den Bildschirm, und auch hier wurde die Seite des Restaurants geladen.

Apple iOS 8: Siri steckt noch immer in den Kinderschuhen

iOS und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)
Auch durch iCloud Drive: Apple iOS 8 und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)

Alle dies lässt iOS 8 ausgereifter erscheinen als alle Vorgänger. Gleichwohl gibt es Funktionen, bei denen das Betriebssystem weiter hinter Android von Google oder gar Windows Phone von Microsoft hinterherhinkt. Apple Maps fehlen nach wie vor Fahrpläne von Bahnen und Bussen, und auch viele Sehenswürdigkeiten sind nicht verzeichnet. Nachdem ich das iPhone 6 in die Hand bekam, habe ich als erstes Google Maps heruntergeladen, um herauszufinden, welchen Zug ich brauchte, um zurück zu meinem Hotel zu fahren.

Siri steckt ebenfalls noch immer in den Kinderschuhen, während Google Now und Cortana eine Fortentwicklung erfahren haben. Die persönliche Assistentin von Apple ist inzwischen in der Lage, Lieder und Musik zu identifizieren, die gerade gesungen oder gespielt werden. Sie kann demnächst beim Lichtanmachen helfen oder den Thermostaten der Heizung anpassen, doch man muss sie dazu auffordern. Die beiden anderen Assistenten nehmen eigenständig vorweg, was ich vielleicht wissen muss (etwa Verkehrsstaus auf den Weg zu meinem nächsten Treffen oder die Spielergebnisse meines Lieblings-Fußballvereins), und zwar ohne, dass ich danach frage.

„Man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden.“

Der neue Speicherdienst iCloud Drive ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, weil es damit möglich wird, wie bei Dropbox PDFs, Word-Dateien und andere Dokumente, die in einen bestimmten Ordner auf dem Mac oder dem PC liegen, anschließend auf dem iPhone oder iPad anzusehen oder sogar via Web. Doch man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden. Und – sehr verwirrend – iCloud Photo Library, die im Oktober starten soll, wird ein komplett eigenständiger Dienst.

Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt auch die Organisation des neuen Betriebssystems. Die Informationen und die Apps, die ich am meisten gebrauche, sind darin tief vergraben. Der Startbildschirm soll zwar schon bald Widgets von Drittanbietern unterstützen können, doch war ich nicht in der Lage das zu testen. Nebenbei bemerkt: Er wirkt etwas ungewöhnlich. Es gibt keinen einfachen Weg, um vom Home-Bildschirm direkt zu einer App zu gelangen oder ein Gerät zu personalisieren, so wie man das von Android oder Windows Phone kennt.

Apropos Personalisierung: Warum kann man das Popup-Kontrollzentrum von iOS eigentlich nicht mit den Werkzeugen erweitern, die ich am meisten benötige, oder wenigstens einen direkten Link zu meinen Einstellungen zu legen?

Womöglich habe ich immer etwas zu meckern, aber iOS 8 sticht aus dem Wettbewerb vor allem deshalb hervor, weil es die größten Stärken des iPhone ausspielt: Seine Apps und sein Ökosystem. Sobald man den Update-Knopf drückt, machen vor allem die kleinen Bonbons und Verbesserungen den großen Unterschied aus.

Mit der Zeit, wenn die Software-Entwickler erst Apps herausbringen, die untereinander kommunizieren können, mit der Apple-Hardware, zur neuen Gesundheits-App oder den neuen Software-Möglichkeiten auf dem Computer, dann hat das iPhone Potenzial, etwas weitaus Größeres zu werden als es jetzt schon der Fall ist. Einen größeren Bildschirm braucht es dazu nicht.

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Joanna Stern

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Bau dir dein eigenes Siri: api.ai bietet dir ein Sprach-Interface für Apps und Gadgets http://t3n.de/news/bau-dir-eigenes-siri-apiai-567555/ 2014-09-17T12:31:20Z
Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)
Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)

Siri ohne Siri: Mit api.ai zu einem Sprach-Interface für die eigene App

Früher waren sie der Stoff, aus dem Science-Fiction-Filme gemacht wurden: hosentaschengroße Computer, die auf Zuruf reagieren und die Antworten auf unsere Fragen selbst verbal wiedergeben. 2014 ist das längst ein alter Hut. Egal ob Siri, Google Now oder Cortana: Mittlerweile verfügen alle großen Smartphone-Betriebsysteme über einen Assistenten mit Sprachsteuerung.

Mit api.ai gibt es jetzt eine Plattform, mit der jeder Entwickler seine App um ein ähnliches Sprach-Interface erweitern kann. Der Hersteller bietet ein SDK für Android und iOS an, für Entwickler von Web-Apps gibt es auch ein HTML- und JavaScript-Beispiel auf GitHub. Über die REST-API des Anbieters könnte die Sprachsteuerung auf Basis von api.ai letztlich auf jeder Plattform genutzt werden. Immerhin sehen die Macher ihre Plattform als ideale Ergänzung für jede Art von Gerät, sei es ein Smartphone, ein Wearable oder ein Roboter.

Sprachsteuerung für eure Apps: So funktioniert api.ai

Vereinfacht ausgedrückt müsst ihr als Entwickler zunächst sogenannte „Entities“ bestimmen. Dabei handelt es sich letztlich jeweils um eine Sammlung von Begriffen mit derselben Bedeutung. Bei einer Musik-App würdet ihr beispielsweise „Rock“ und „Rock & Roll“ als gemeinsamen Eintrag betrachten. In einem zweiten Schritt definiert ihr Aktionen, die in Bezug auf die „Entities“ möglich sind. Wie das genau geht, erfahrt ihr in der Dokumentation von api.ai.

Ihr könnt api.ai kostenlos nutzen, sofern ihr nicht die Grenze von 100 Anfragen pro Nutzer und Monat überschreitet und nicht mehr als 1.000 Nutzer habt. Dann seid ihr aber auch in der Anzahl der möglichen Befehle begrenzt. Wenn ihr mehr wollt, müsst ihr einen Dollar-Cent pro Monat und aktivem Nutzer bezahlen. Dann seid ihr völlig unbeschnitten in der Anzahl möglicher Befehlen. Allerdings gilt dieses Angebot „nur“ bis zu einer Anzahl von einer halben Million Nutzern. Wer mehr User hat, kann sich vom Anbieter ein individuelles Angebot machen lassen.

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Kim Rixecker