iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2015-05-28T14:13:35Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios App-Store-Optimization: Was ihr über die Ranking-Algorithmen von App- und Play-Store wissen müsst http://t3n.de/news/app-store-optimization-aso-play-store-app-store-613096/ 2015-05-28T14:13:35Z
Eine Analyse versucht, etwas Licht auf die Ranking-Algorithmen von Apples App-Store und Googles Play-Store zu werfen. Wir haben uns die Ergebnisse für euch angeschaut.

Eine Analyse versucht, etwas Licht auf die Ranking-Algorithmen von Apples App-Store und Googles Play-Store zu werfen. Wir haben uns die Ergebnisse für euch angeschaut.

App-Store-Optimization: Über die Ranking-Mechanismen der beiden großen App-Stores

In Apples App-Store wie auch in Googles Play-Store befinden sich mittlerweile jeweils über eine Million Apps. Hier noch von interessierten Nutzern gefunden zu werden, wird immer schwieriger. Fast zwei Drittel aller Apps sollen daher noch keine einzige Bewertung bekommen haben – und laut einer Gartner-Studie sollen über 99 Prozent aller Apps nicht profitabel sein. Umso wichtiger ist es für eine App, unter die 500 Apps mit dem höchsten Ranking zu kommen.

Genaue Details zu den Rankingverfahren im App- und im Play-Store sind allerdings nicht bekannt. Es wird aber generell angenommen, dass die folgenden Faktoren ausschlaggebend für das App-Ranking sind:

  • Durchschnittliche Bewertung
  • Anzahl Bewertungen und Kritiken
  • Download- und Installations-Zahlen
  • Anzahl der Uninstalls
  • In-App-Nutzungsstatistiken
  • Entwicklung der Download- und Bewertungszahlen
  • Keyword-Dichte auf der Landingpage der App

Wie genau die einzelnen Faktoren gewichtet werden, ist allerdings weiterhin unbekannt. Immerhin aber hat sich Alex Walz vom Mobile-CRM-Anbieter Apptentive daran versucht, die Funktionsweise des App- und Play-Store-Rankings etwas besser zu verstehen. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen wollen wir euch nicht vorenthalten.

App-Store-Optimization: Im Play-Store herrscht deutlich mehr Bewegung als im App-Store. (Grafik: Apptentive)
App-Store-Optimization: Im App-Store herrscht deutlich mehr Bewegung als im App-Store. (Grafik: Apptentive)

App-Store-Optimization: Ranking deutlich schwankungsfreudiger

Zunächst hat Walz anhand von fünf Apps, die es für iOS und Android gibt, feststellen wollen, wie sprunghaft die beiden jeweiligen Rankings sind. Bei den ausgewählten Apps handelt es sich um Lyft, Venmo, Duolingo, Chase Mobile und LinkedIn. Über seine 35 Stichproben bewegten sich die Apps im Play-Store um bis zu 23 Positionen. Im App-Store ging es deutlich schwankungsfreudiger zu: Die Apps bewegten sich hier sogar um bis zu 89 Positionen.

Da sich die Apps in den unterschiedlichen Stores aber auch jeweils auf sehr unterschiedliche Positionen befanden, untersuchte Walz die Volatilität auf Prozentbasis. Das Ergebnis: Im App-Store bewegten sich manche Apps um bis zu 72 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Im Play-Store lag der Wert bei lediglich neun Prozent.

App-Stores: Je niedriger das Ranking, desto höher die Schwankungsanfälligkeit

Es klingt logisch, dass Apps, die sich weiter unten im Ranking befinden, größeren Positionsveränderungen ausgesetzt sind. Immerhin haben die Top-Apps einen extrem hohen Bestand an Nutzern und Bewertungen. Bei weniger populären Apps sollte es hier zu größeren Veränderungen kommen, die sich auch im Ranking bemerkbar machen sollten.

Das trifft laut der Untersuchung von Walz auch tatsächlich zu. Eine durchschnittliche App, die sich im Ranking zwischen Position 401 und 500 befindet, bewegt sich im Schnitt um 12,1 Rankingplätze innerhalb von 24 Stunden. Apps aus der Top 100 hingegen bewegten sich im selben Zeitraum nur um 1,4 Plätze.

App-Store-Optimization: Die Bewertung einer App scheint im Play-Store ein wichtigerer Faktor zu sein, als im App-Store. (Grafik: Apptentive)
App-Store-Optimization: Die Bewertung einer App scheint im Play-Store ein wichtigerer Faktor zu sein, als im App-Store. (Grafik: Apptentive)

Wie wichtig sind Stern-Bewertungen und Update-Frequenz?

Laut Walz haben die 100 Apps mit dem höchsten Ranking gleichzeitig auch eine signifikant höhere Durchschnittsbewertung. Je höher eine App bewertet ist, desto geringer ist die Chance, dass sich das Ranking einer App innerhalb von 24 Stunden verändert. Interessanterweise lag die Standardabweichung im App-Store 2,5 mal über der in den Play-Store-Charts. Walz schließt daraus, dass die Sterne-Bewertungen vermutlich ein deutlich wichtigerer Faktor im Google-Algorithmus sind. Übrigens ist es im Bezug auf die Anzahl von Nutzerbewertungen deutlich schwieriger, im Play-Store mitzuhalten, da die Apps mit den besten Bewertungen im Schnitt 15,8 mal häufiger bewertet wurden als die iOS-Apps mit den besten Bewertungen.

Auch die Update-Frequenz scheint eine Rolle beim Ranking zu spielen. Die durchschnittliche Top-100-iOS-App wurde vor 28 Tagen geupdated. Bei Android lag das Update einer Top-100-App im Schnitt 38 Tage zurück. Dass die Update-Frequenz ein wichtiger Ranking-Faktor in beiden Stores ist, scheint damit sehr wahrscheinlich.

Fazit

Walz geht davon aus, dass die Gewichtung der Ranking-Faktoren in Apples App-Store in etwa so aussehen müsste:

Anzahl an Bewertungen > Anzahl der Installationen > Wachstumstrends > Bewertung

Für den Play-Store schätzt er die Reihenfolge so ein:

Anzahl an Bewertungen > Anzahl der Installationen > Bewertung > Wachstumstrends

Allerdings fehlen hier natürlich noch andere Faktoren wie die Keyword-Dichte oder das In-App-Engagement. Vor allem Letzteres lässt sich von außen allerdings schwer bestimmen.

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Kim Rixecker
Cortana is coming - Konkurrenz für Siri und Google Now bald auch auf deinem Smartphone http://t3n.de/news/cortana-coming-konkurrenz-fuer-612891/ 2015-05-27T15:00:13Z
Endlich bestätigt Microsoft nach einem Jahr voller Gerüchte, dass der digitale Sprachassistent Cortana ab diesem Jahr für Smartphones mit iOS und Android verfügbar ist. Werden Siri und Google Now …

Endlich bestätigt Microsoft nach einem Jahr voller Gerüchte, dass der digitale Sprachassistent Cortana ab diesem Jahr für Smartphones mit iOS und Android verfügbar ist. Werden Siri und Google Now bald von der Microsoft Konkurrenz ausgebootet?

Mit dem Launch des neuen Windows-10-Betriebssystems Mitte des Jahres bleibt auch der Sprachassistent Cortana weiter im Spiel. Cortana ist ein persönlicher Assistent, der den Nutzer erkennt und unter anderem Informationen über das Wetter gibt, Erinnerungen in den Kalender einträgt und E-Mails verfasst. Bislang ist Cortana ausschließlich für Windows Phone verfügbar, soll aber in Zukunft den Windows-Computer mit mobilen Endgeräten verknüpfen und so einen allgegenwärtigen Zugriff ermöglichen.

Cortana kommt auch für iOS und Android. (Bild: Microsoft)
Cortana kommt auch für iOS und Android. (Bild: Microsoft)

Cortana für iOS und Android

Microsoft’s CEO Satya Nadella gab nun bekannt, dass Cortana im Laufe des Jahres als eigenständige App ebenfalls für Smartphones mit Android und iOS verfügbar gemacht wird. Anders als bei Smartphones mit einem mobilen Windows-OS wird Cortana bei iOS und Android jedoch nur einen eingeschränkten Zugriff auf das Betriebssystem haben. Die Synchronisation von Daten, die Nutzung der Microsoft Software-Produkte wie Word oder Excel und weitere Funktionen sind sowohl für Windows Phone, als auch für iOS und Android integriert. Erweiterte Funktionen wie das „Aufwecken“ Cortanas mit dem Befehl „Hey Cortana“ oder das Konfigurieren von Einstellungen mit Sprachsteuerung, wird hierbei jedoch nicht möglich sein.

Ob Cortana also tatsächlich die neue Konkurrenz für Siri oder Google Now sein wird, lässt sich erst nach dem Launch genauer feststellen. Festhalten können wir jedoch, dass bereits Google Chrome zeigte, dass das Bereitstellen der eigenen Software auf anderen Betriebssystemen Pluspunkte einbringen kann.

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Fenja Schütte
Nicht nur für Kontroll-Freaks: Diese iOS-Einstellungen solltest du regelmäßig überprüfen http://t3n.de/news/ios-einstellungen-612578/ 2015-05-27T12:23:47Z
Jeder kennt das Spiel: Man bekommt ein neues iPhone, richtet es ein und ignoriert die iOS-Einstellungen ab dann – mal mehr, mal weniger. Wer aber regelmäßig für etwas Ordnung sorgt, wird mit …

Jeder kennt das Spiel: Man bekommt ein neues iPhone, richtet es ein und ignoriert die iOS-Einstellungen ab dann – mal mehr, mal weniger. Wer aber regelmäßig für etwas Ordnung sorgt, wird mit längerer Laufzeit, mehr Privatsphäre und weniger verbrauchtem Datenvolumen belohnt.

Wieso man seine iOS-Einstellungen überhaupt überprüfen sollte? Nun, die Gründe dafür sind vielfältig. So kann es passieren, dass man das Gefühl bekommt, dass der Akku noch vor wenigen Wochen wesentlich länger gehalten hat. Manche Nutzer kommen aus unerfindlichen Gründen plötzlich nicht mehr mit ihrem Inklusiv-Volumen bis zum Monatsende – und wieder andere sind völlig entnervt von plötzlichen Push-Benachrichtigungen.

Zu großen Teilen ergeben sich solche Probleme aus der simplen Tatsache, dass viele Anwender ihren Apps zu schnell – und oft auch von einem Automatismus getrieben – diverse Rechte einräumen. Wer ganz gerne mal ohne Weiteres auf „Erlauben“ tippt oder regelmäßig neue Apps installiert, sollte seine Einstellungen in jedem Fall regelmäßig überprüfen.

Mitteilungen in den iOS-Einstellungen aufräumen

Zu viele Push-Benachrichtigungen wirken sich nicht nur negativ auf das Nervenkostüm des Nutzers aus, sondern auch auf die Akkulaufzeit des Smartphones. Wer sich den entsprechenden Einstellungen länger nicht gewidmet hat, sollte das definitiv tun, denn mit der Zeit verirren sich selbst bei aufmerksamen Anwendern immer wieder Apps in die aktiven Mitteilungen, die da eigentlich nicht hin gehören.

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Es ist erstaunlich, was sich in den iOS-Einstellungen im Bereich Mitteilungen alles einnistet. Regelmäßiges Aufräumen ist hier Pflicht. (Screenshot: t3n)

Der Bereich, den ihr regelmäßig überprüfen solltet, findet sich im Hauptmenü der Einstellungen unter dem Punkt „Mitteilungen“. Es ist auf jeden Fall erstaunlich, wie viele Apps sich im Notification-Center völlig ohne einen nützlichen Grund tummeln.

Hintergrundaktualisierung von Apps

Ebenso erstaunlich dürfte für viele Nutzer sein, wie viele der installierten Apps im Hintergrund laufen. Auch die sogenannte Hintergrundaktualisierung in den iOS-Einstellungen (zu finden unter „Allgemein“) sorgt dafür, dass sich die Laufzeit des iPhones verkürzt. Das verrät sogar schon der Beschreibungstext zu dieser Einstellung: „Erlauben Sie Apps über WLAN oder das mobile Netz, im Hintergrund Inhalte zu aktualisieren. Das Deaktivieren von Apps kann die Batterielebensdauer verlängern.“

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Das Deaktivieren mancher Apps in den iOS-Einstellungen zu den Hintergrundaktualisierungen kan die Batterielaufzeit eures iPhones verbessern. (Screenshot: t3n)

Ihr solltet allerdings genau überlegen, welche Apps ihr tatsächlich deaktivieren wollt. Immerhin können Hintergrundaktualisierungen – besonders bei Inhalt-getriebenen Apps – eine wirklich praktische Sache sein.

Privatsphäre und die iOS-Einstellungen

Ein ziemlich verbreitetes Verhaltensmuster beim Umgang mit Software ist es, prinzipiell allem zu zustimmen. Das trifft ebenso für die Lizenzvereinbarungen zu als auch für Befugnisse von Apps für die unterschiedlichsten Dinge. Man sollte relativ regelmäßig in den Einstellungen den Unterpunkt „Datenschutz“ aufrufen. Hier finden sich gleich eine ganze Reihe von Settings, die man nicht vernachlässigen sollte.

Es lohnt sich definitiv, jede einzelne dieser Einstellungen zu kontrollieren – beginnend bei den Ortungsdiensten über Kontakte, Kalender und Foto bis hin zu Bewegung und Fitness. Bei den Ortungsdiensten könnt ihr bei einer strengen Berechtigungspolitik nicht nur eure Privatsphäre besser schützen, sondern im gleichen Zug die Batterielaufzeit verlängern.

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Besonders die Einstellungen zu den Ortungsdiensten sollte man regelmäßig überprüfen. (Screenshot: t3n)

Wer wirklich Wert auf die Wahrung seiner Privatsphäre legt, sollte an dieser Stelle besonders penibel vorgehen. Immerhin handelt es sich bei den Kontakten, Kalendereinträgen und Fotos um die wohl persönlichsten Daten auf dem Smartphone vieler Nutzer. Man sollte sich bewusst machen, dass viele Dienste und Apps bei erteilter Nutzungsberechtigung beispielsweise einfach die komplette Kontaktliste in die Cloud hochladen. Damit liegen diese Daten dann auch weiterhin auf fremden Servern, selbst wenn die jeweilige Berechtigung in den iOS-Einstellungen nachträglich entzogen wurde. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss dann das jeweilige Unternehmen kontaktieren.

Fazit

Wer sich regelmäßig einige Minuten für das Aufräumen seiner iOS-Einstellungen nimmt, kommt in den Genuss von einer längeren Batterielaufzeit, einer unter Umständen besseren Performance und weniger Verbrauch des Datenvolumens. Darüber hinaus behält man auf die oben beschriebene Weise auch einen guten Überblick darüber, ob gewisse Apps auf mehr persönliche Informationen Zugriff haben, als sie brauchen – oder euch lieb ist.

Zusätzlich zu den Einstellungen, bei denen sich eine regelmäßige Pflege empfiehlt, findet ihr viele weitere hilfreiche Tipps und Tricks in unserem Artikel iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features.

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Sébastien Bonset
Revolution im E-Mail-Bereich? Erste Screenshots zu Microsofts Flow-App landen im Netz http://t3n.de/news/microsoft-flow-outlook-e-mail-chat-611865/ 2015-05-21T09:12:22Z
Mit Flow scheint das Outlook-Team von Microsoft an einer Mischung aus E-Mail-Client und Chat-App für iOS zu arbeiten. Jetzt sind erste Bilder der App im Web aufgetaucht.

Mit Flow scheint das Outlook-Team von Microsoft an einer Mischung aus E-Mail-Client und Chat-App für iOS zu arbeiten. Jetzt sind erste Bilder der App im Web aufgetaucht.

Flow by Outlook: Microsoft will E-Mails in Chat-Konversationen verwandeln

Mit Flow arbeitet Microsoft allem Anschein nach an einer App, die E-Mail-Konversationen in Chats verwandeln möchte. Damit greift das Unternehmen einen bestehenden Trend auf. Mit MailTime, Hop und Mailburn gibt es bereits drei Startups, die ähnliche Konzepte entwickelt haben. Inwieweit sich Flow von denen unterscheiden wird, ist derzeit noch unklar.

Immerhin sind jetzt aber die ersten Screenshots zu Flow im Web aufgetaucht. Außerdem hat der Twitter-Nutzer „WalkingCat“ eine erste Beschreibung auf einem Microsoft-Server gefunden. Demnach könnt ihr mit Flow mit jeder Person in Kontakt treten, deren E-Mail-Adresse ihr kennt. Außerdem wissen wir aus der Beschreibung, dass Flow nicht eure gesamte Inbox anzeigen wird, sondern nur die Konversationen, die über die iPhone-App gestartet wurden. So soll das Ganze möglichst übersichtlich bleiben. Betreffzeilen, Begrüßungen und Verabschiedungen sowie Signaturen sollen hier ebenfalls keine Rolle spielen.

Flow macht aus E-Mail-Konversationen Chats. (Screenshot: Neowin)
Flow macht aus E-Mail-Konversationen Chats. (Screenshot: Neowin)

Flow nutzt Microsofts Exchange-Server

Flow soll laut Neowin auf dem Exchange-Server aufsetzen. Eure Konversationen sollen euch auf dem Desktop auch in Outlook zur Verfügung stehen. So müsst ihr bei einmal begonnenen Flow-Konversationen nicht immer zum iPhone greifen und könnt euren Nachrichtenbestand auch nachträglich bequem durchsuchen.

Wann Flow offiziell der Öffentlichkeit präsentiert wird, und ob es neben der iPhone-App auch Versionen für Android und Windows Phone geben wird, bleibt abzuwarten. Immerhin beweist Microsoft hier ein Händchen für einen recht aktuellen Trend im Bereich der E-Mail-Apps.

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Kim Rixecker
Kalender als Software-Keyboard: Warum diese geniale Idee die Arbeit mit iOS revolutionieren könnte http://t3n.de/news/kalender-app-sunrise-meet-611001/ 2015-05-18T11:45:53Z
Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Die Kalender-App Sunrise bietet mit Meet jetzt auch eine Software-Tastatur für iOS und Android mit der ihr bequem Terminabsprachen treffen könnt. Von der Idee könnten auch andere Apps profitieren.

Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)
Sunrise Meet macht aus dem Software-Keyboard eures Smartphones einen Kalender. (Grafik: Sunrise)

Sunrise Meet: Software-Tastatur wird zum Kalender

Das neuste Feature der Kalender-App von Sunrise könnte auch Nutzer zur Installation bringen, die eigentlich eine andere App zu diesem Zweck einsetzen. Mit Meet bekommt Sunrise ein eigenes Software-Keyboard für iOS und Android. Statt jedoch tatsächlich eine Tastatur einzublenden, zeigt Meet euren Kalender an. Wollt ihr per E-Mail oder über einen Messenger ein Treffen arrangieren, könnt ihr darüber bequem einen freien Termin auswählen. Außerdem könnt ihr auch direkt einen Treffpunkt festlegen.

Meet generiert daraufhin einen Link und fügt ihn in eure Nachricht ein. Euer gegenüber kann den gewählten Termin über den Link einsehen und bestätigen. So könnt ihr extrem einfach, und ohne eure Kalender-App zu öffnen Treffen festlegen. Mit Meet könnte die Kalender-App von Sunrise also auch für Nutzer interessant werden, die eigentlich eine Konkurrenz-App nutzen. Dank Synchronisation mit dem Google Kalender und der iCloud könntet ihr eure bestehende App für alle anderen Aufgaben auch weiterhin parallel nutzen.

Sunrise Meet: Geniale Idee könnte auch anderen Apps nutzen

Mit Meet gibt es eine interessante Möglichkeit Informationen aus zwei völlig unterschiedlichen Apps nebeneinander zu betrachten. Von einer solchen Form des Multitaskings könnten sicherlich auch andere Apps profitieren. Während ihr bei Windows-8-Tablets von Haus aus zwei Apps nebeneinander darstellen könnt, fehlt diese Möglichkeit bislang bei iOS. Dabei hätte die Idee durchaus potenzial, um unseren Umgang mit Tablets und Smartphones effektiver zu gestalten.

Wenn ihr Meet ausprobieren möchtet, müsst ihr euch die Sunrise-Kalender-App für iOS oder Android herunterladen beziehungsweise ein Update auf die aktuelle Version durchführen. Der Sunrise-Kalender ist kostenlos und existiert auch als Web- und als OS-X-App.

via www.fastcodesign.com

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Kim Rixecker
Nachrichten nach 25 Sekunden gelöscht: BitTorrent-Messenger Bleep geht an den Start http://t3n.de/news/bittorent-bleep-messenger-610330/ 2015-05-13T04:00:39Z
Die verschlüsselte P2P-Messaging-App wurde vergangenen Herbst vorgestellt, jetzt veröffentlicht BitTorrent Bleep offiziell für iOS, Android und Windows Phone. Neu dabei ist die Whisper-Funktion, …

Die verschlüsselte P2P-Messaging-App wurde vergangenen Herbst vorgestellt, jetzt veröffentlicht BitTorrent Bleep offiziell für iOS, Android und Windows Phone. Neu dabei ist die Whisper-Funktion, die Nachrichten gleich nach dem Lesen löscht.

BitTorrent Bleep verzichtet auf Cloud

Das P2P-Portal bringt mit Bleep eine Alternative zu den gängigen Messenger-Apps in die App Stores. Im September stellten die Entwickler die Alpha-Version vor, die wir bereits vorgestellt haben. Seit Dienstag ist die offizielle Version des verschlüsselten Kommunikationstools für iOS, Android und Windows Phone verfügbar.

Was Bleep von WhatsApp und anderen Mitbewerbern unterscheidet: Die Kommunikation über die App wird nicht in der Cloud gespeichert, sondern bleibt über P2P-Technologie bei den Nutzern. Zudem wirbt BitTorrent mit Verschlüsselung auf Sender- und Empfänger-Seite.

BitTorrent Bleep könnte Skype und WhatsApp Konkurrenz machen. (Grafik: BitTorrent)
BitTorrent Bleep verspricht sichere Kommunikation abseits der Cloud. (Grafik: BitTorrent)

Vergängliche Nachrichten und verschlüsselte Telefongespräche

Eine Funktion, die in der Alpha-Version noch nicht zu finden war, ist „Whisper“. Damit sollen Chats noch stärker abgesichert werden. „Whisper“-Textnachrichten werden nach dem Abrufen innerhalb von 25 Sekunden gelöscht. Außerdem sind keine Screenshots der „Whisper“-Messages möglich.

Bleep ist vollständig kostenlos und verlangt für die Anmeldung keine persönlichen Daten. Kontakte werden über das Adressbuch, Telefonnummern oder mit einem Bleep-Code eingeladen. Neben Textnachrichten unterstützt die Anwendung auch VoIP-Telefonate, die ebenfalls verschlüsselt und nicht in der Cloud gespeichert werden.

via blog.bittorrent.com

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Elisabeth Oberndorfer
Windows 10 testen? Jailbreak für iOS? Monitore zur Bildbearbeitung? Das sind die Fragen der Community http://t3n.de/news/windows-10-testen-jailbreak-fuer-609980/ 2015-05-12T09:15:23Z
In unserem Community-Bereich habt ihr die Möglichkeit, alle Fragen rund um den t3n-Kosmos mit anderen Mitgliedern zu diskutieren oder einfach nur Wissen auszutauschen. Diesmal ging es um Windows 10, …

In unserem Community-Bereich habt ihr die Möglichkeit, alle Fragen rund um den t3n-Kosmos mit anderen Mitgliedern zu diskutieren oder einfach nur Wissen auszutauschen. Diesmal ging es um Windows 10, Jailbreak für iOS und Monitore für Bildbearbeitung.

Ihr habt Fragen rund um die t3n-Themen, zum Beispiel zu Entwicklerthemen, Workarounds, Hardware, Programmier-Skillz , Social Media, E-Commerce oder Marketing-Problematiken? Stellt sie der Community unter t3n.de/fragen! Im Gegenzug habt ihr vielleicht auch die ein oder andere Antwort, die ihr zurückgeben könnt. Zum Beispiel auf eine dieser Fragen:

1. Windows 10 ausprobieren?

Kann man sich Windows 10 schon vor der eigentlichen Veröffentlichung installieren? Zum Beispiel in Form einer Beta-Version?

Zur Frage

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Kann man Windows 10 schon vor Erscheinen testen? (Screenshot: Microsoft)

2. Shopsystem für zehn bis 20 Artikel

Ich suche ein kleines Shopsystem für circa fünf bis maximal 20 Artikel, wenn möglich Open Source. Ich bin aber für alle Vorschläge offen. Auch WordPress-Plugins oder ähnliches. Bisher gefällt mir zum Beispiel der Singlepage-Shop von Stripe sehr gut.

Zur Frage

3. Vor- und Nachteile von VoIP?

Welche Vorteile und Nachteile hat eigentlich VoIP-Telefonie gegenüber dem klassischen Telefon? Welche Anbieter könnt ihr in beiden Bereichen empfehlen?

Zur Frage

4. Was bringt ein Jailbreak für iOS?

Ich habe schon von vielen Leuten gehört, sie hätten ihr iPhone „gejailbreakt“. Was genau bringt so ein Jailbreak? Was kann man danach machen, was man vorher nicht machen konnte? Gibt es da irgendwelche großen Nachteile?

Zur Frage

5. Cloud-IDE's (online) für Java?

Studienbedingt bin ich derzeit auf der Suche nach einer guten Cloud-IDE für die Entwicklung und Ausführung von JAVA-Programmen. Da ich viel von unterwegs aus lerne und arbeite und somit nicht immer den gleichen Rechner nutzen kann, sollte es eine Cloud-IDE sein. Codeanywhere kann meines Wissens keine JAVA-Programme kompilieren und ausführen. Kennt ihr gute Alternativen?

Zur Frage

6. Was ist ein guter Monitor zur Bildbearbeitung?

Ich bearbeite häufiger Bilder und möchte mir jetzt einen Bildschirm anschaffen, mit dem das auch gut funktioniert. Ich weiß allerdings nicht genau, worauf ich da achten muss, also die Frage: Was macht einen guten Bildschirm für Bildbearbeitung aus? Es muss kein Profi-Bildschirm sein, ich mache das bisher eher als Hobby.

Zur Frage

Du hast selbst eine Frage oder willst einfach eine Einschätzung von anderen t3n-Lesern? Oder hast du Lust, anderen mit deinem Wissen weiterzuhelfen? Dann werde Teil der t3n-Community und registriere dich ganz einfach – auch mit Facebook, Twitter oder Google+.

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Melanie Petersen
iOS-Experten im Interview: „Swift vereint die besten Elemente aus mehreren Sprachen“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/ios-experten-interview-swift-608392/ 2015-05-12T08:30:59Z
Anzeige In Karlsruhe wartet im Juni mit dem iOS Code Camp ein spannendes Intensiv-Training auf Entwickler. Die bekannten iOS-Experten Thimo Bess und Jonas Stubenrauch erklären dort, wie iOS-Apps …
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In Karlsruhe wartet im Juni mit dem iOS Code Camp ein spannendes Intensiv-Training auf Entwickler. Die bekannten iOS-Experten Thimo Bess und Jonas Stubenrauch erklären dort, wie iOS-Apps entwickelt werden. Einen ersten Vorgeschmack gibt es in diesem Interview.

Swift lernen auf dem iOS Code Camp in Karlsruhe

Vom 22. bis zum 23. Juni 2015 präsentiert das Mobile Technology Magazin zusammen mit der Entwickler Akademie das iOS Code Camp in Karlsruhe. Softwareentwickler lernen die Grundlagen der iOS-Entwicklung kennen und erhalten die Fähigkeiten, um eine eigene App zu schreiben.

swift_ios_code_campIn dem Intensiv-Training gehen sie gemeinsam mit zwei bekannten deutschsprachigen iOS-Experten auf Entdeckungsreise: Thimo Bess und Jonas Stubenrauch vermitteln unter anderem Antworten auf folgende Fragen: Wie sieht die Basis Architektur von iOS aus? Wie findet die grundlegende Kommunikation statt? Wie baue ich schöne User-Interfaces und welche API-Komponenten brauche ich?

Swift-Entwickler Bess und Stubenrauch im Interview

Im Interview liefern die iOS- und Swift-Entwickler Thimo Bess und Jonas Stubenrauch erste Antworten auf diese Fragen. Thimo Bess ist seit 2013 bei der arconsis IT-Solutions GmbH als Entwickler im iOS-Umfeld tätig. Davor sammelte er bereits mehrjährige Erfahrungen bei der Implementierung und dem Betrieb von High-Traffic-Websites. Jonas Stubenrauch arbeitet seit 2010 bei der arconsis IT-Solutions GmbH in Karlsruhe. Sein Schwerpunkt liegt in der nativen iOS-Entwicklung und Durchführung von iOS-Trainings.

Frage: Apple hat es geschafft, mit Swift eine Sprache zu entwickeln, die auf Anhieb ganz weit oben in den Listen der am stärksten nachgefragten Sprachen zu finden ist. Woran liegt das?

Swift-Experte Thimo Bess im Interview. (Foto: arconsis)
Swift-Experte Thimo Bess im Interview. (Foto: arconsis)

Thimo Bess: Für viele Entwickler war die Ankündigung von Swift schon längst überfällig. Nicht zuletzt rührt daher der Hype um diese Sprache. Wobei man ganz klar sagen muss, dass Apple mit Swift eine moderne Programmiersprache erschaffen hat, die die besten Elemente aus mehreren Sprachen in sich vereint. Gerade für Neueinsteiger, die durch Objective-C abgeschreckt wurden, bietet sie eine gute Möglichkeit einfach mit bekannten Strukturen in die iOS Entwicklung einzusteigen.

Frage: Im Vergleich zu seinem Vorgänger Objective-C hat sich einiges getan. Wie schwer ist es für Umsteiger, sich zurechtzufinden?

Jonas Stubenrauch: Egal ob Swift oder Objective-C, im Kern ist es iOS. Entwickler müssen sich daher nur an die neue Syntax gewöhnen. Die grundlegenden Konzepte und APIs wurden durch Swift nicht verändert. Deshalb ist es unserer Meinung nach nicht allzu schwer eine App mit Swift zu entwickeln.

Frage: Apples iOS liegt mittlerweile in Version 8 vor. Mit der letzten Versionsnummer kamen tausende neuer APIs dazu. Wie behält man da den Überblick?

Thimo Bess: Der mobile Bereich, speziell die App-Entwicklung, ist sehr schnelllebig. Aus diesem Grund sind es die Entwickler gewohnt, sich ständig aufs Neue zu informieren. Mit der WWDC hat Apple ein jährliches Event etabliert, um die neuen APIs vorzustellen. Die dabei entstehenden Videos von den Sessions sind eine gute Quelle, um ein Gefühl für die neuen APIs zu bekommen.

Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass man sich mit den APIs nach Bedarf beschäftigt. Man muss nicht alle APIs auswendig kennen. Ins Detail geht man erst, wenn man sie benötigt. Deshalb stellt die große Anzahl kein Problem dar.

Frage: Die eben angesprochenen Punkte und die Vielfalt der Devices zusammengenommen bieten eine hohe Einstiegshürde für Neueinsteiger oder täuscht dieser Eindruck?

Swift-Experte Jonas Stubenrauch im Interview. (Foto: arconsis)
Swift-Experte Jonas Stubenrauch im Interview. (Foto: arconsis)

Jonas Stubenrauch: Als iOS-Entwickler hat man das Glück, dass die Anzahl an verschiedenen Devices im Vergleich zu Android gering ist. Durch den Einsatz von Autolayout spielt die Displaygröße keine große Rolle. Neueinsteiger werden dies sehr schnell feststellen. Wie bereits erwähnt, benötigt man im Alltag nur einige APIs regelmäßig. Wir können Neueinsteigern nur empfehlen, sich die APIs nach Bedarf anzuschauen. Da Swift viele Konzepte aus anderen Programmiersprachen vereint, ist es für einen Neueinsteiger mit Programmiererfahrung relativ leicht sich zurechtzufinden.

Frage: Auf dem iOS Code Camp bietet ihr in zwei Tagen einen Einstieg in die Welt der iOS-Entwicklung. Was wird dabei alles behandelt?

Thimo Bess: Wir vermitteln den Teilnehmern am ersten Tag die Grundlagen der iOS-Programmierung mit Swift. In der ersten Tageshälfte erfolgt die Einführung in die Programmiersprache mit ihren Kontrollstrukturen und Datentypen. Im Anschluss daran werden wir in die Konzepte und Architektur von iOS tiefer eintauchen. Am zweiten Tag festigen wir das Erlernte, indem die Teilnehmer mit unserer Unterstützung eine eigene App programmieren.

Entwickler, jetzt Infos und Tickets zum iOS Code Camp sichern!

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t3n Redaktion
„Satya, öffne dich!“: Microsoft heißt Linux, Mac OS, iOS, Android, Raspberry Pi und Arduino willkommen http://t3n.de/news/satya-oeffne-dich-microsoft-608028/ 2015-05-02T06:03:29Z
Microsofts Entwickler-Konferenz Build geht gerade in San Francisco zu Ende. Neben den eigentlichen Produkten im Bereich Soft- und Hardware zeigte Satya Nadella vor allem wohin die Reise mit ihm als …

Microsofts Entwickler-Konferenz Build geht gerade in zu Ende. Neben den eigentlichen Produkten im Bereich Soft- und zeigte Satya Nadella vor allem wohin die Reise mit ihm als CEO gehen soll: öffnet sich der restlichen IT-Welt in Form von anderen Plattformen, Betriebssystemen und Geräten.

Bis zum großen Erfolg von Apple in den letzten zehn Jahren war Microsoft eigentlich das Vorzeigebeispiel für ein geschlossenes Ökosystem. Außer Windows kümmerte sich Microsoft kaum um andere Betriebssysteme oder Plattformen abseits der x86-Architektur. mussten fast zwangsläufig Windows einsetzen, wenn sie irgendwie mit dem Microsoft-Ökosystem rund um Visual Basic oder .NET arbeiten wollten, genauso wie Mac-Anwender oft das Nachsehen hatten wenn es um die neuste Office-Version geht.

Microsoft verkündete auf der Build-Konferenz auch eine Kooperation mit dem Arduino-Projekt. Eine von vielen Öffnungs-Maßnahmen. (Quelle: Microsoft)
Microsoft verkündete auf der Build-Konferenz auch eine Kooperation mit dem Arduino-Projekt. Eine von vielen Öffnungs-Maßnahmen. (Quelle: Microsoft)

Satya Nadella öffnet Microsoft für andere Betriebssysteme und Plattformen

Auf der Build-Konferenz zeigte Microsoft-CEO Satya Nadella in den vergangenen zwei Tagen ein ganz neues Gesicht des Konzerns. Zwar gab es auch schon vor dem Führungswechsel von Steve Ballmer zu Satya Nadella erste Anstrengungen in dieser Richtung, aber der neue CEO machte auf der Bühne deutlich, dass die Integration, Öffnung und Kooperation der Microsoft-Produktwelt für ihn die Zukunft der Firma ist. Und im Laufe der Konferenz gab es viele Beispiele, die seinen Worten Gewicht verliehen haben. Die Windows-10-Plattform wird diesbezüglich das offenste Windows bisher werden.

  • Microsoft bietet sein .NET-Framework nun auch für Linux und Mac OS an. Zunächst zwar „nur“ das Core-Package, aber das ist ein erster Schritt. Außerdem werden große Teile des .NET-Frameworks und des Roslyn-Compilers unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
  • Mit Visual Studio Code hat Microsoft einen neuen Code-Editor veröffentlicht, der auch unter Mac OS X und Linux läuft.
  • Microsoft hat den Portierungs-Prozess für iOS- und Android-Anwendungen zu Windows extrem vereinfacht. Entwickler sollen ihre Anwendungen zukünftig mit besonders wenig Aufwand auch auf Windows bringen können, egal ob das Programm in Java oder Objective-C erstellt wurde.
  • Die Integration der (vor allem in der Linux- und Open-Source-Welt beliebten) Virtualisierungslösung Docker wird für Windows Server stark vorangetrieben
  • Ähnlich wie bei den mobilen Apps werden Entwickler auch Erweiterungen für den Internet-Explorer-Nachfolger Edge sehr leicht von Mozilla Firefox und Google Chrome portieren können.
  • Windows 10 wird auf dem mit ARM-Architektur lauffähig sein. Eine erste Preview-Version wurde nun veröffentlicht.
  • Microsoft hat eine Kooperation mit den Machern der Arduino-Plattform bekanntgegeben. Arduino-Boards können nun leicht auf Smartphone-Komponenten zugreifen und leichter mit Windows-PCs kommunizieren.

Fragliche Motivation: Ehrliche Selbstkritik oder Zwang?

Man kann drüber streiten, welche Motivation hinter all diesen Maßnahmen wirklich steckt. Gehässige Beobachter werden sagen, dass Microsoft gar keine andere Wahl hat, als sich für Android und iOS zu öffnen, weil die Windows-Plattform vor im Mobile-Segment sonst keinen Fuß auf den Boden bekommt. Microsofts extreme Abhängigkeit von App-Entwicklern, welche die Microsoft-Plattform unterstützen, bleibt auch 2015 weiterhin bestehen. Das kann man nur schwer bestreiten, aber die Anzahl und die Art der Projekte bei denen Microsoft sich zu öffnen beginnt machen tatsächlich den Anschein, als ob dahinter eine ehrliche Motivation und vielleicht auch die Erkenntnis steht, das man in den letzten Jahrzehnten einiges falsch gemacht hat.

Eine weitere Maßnahme: Erweiterungen für Microsofts zuküftigem Browser „Edge“  können sehr leicht von Firefox oder Chrome portiert werden. (Quelle: Microsoft)
Eine weitere Maßnahme: Erweiterungen für Microsofts zuküftigem Browser „Edge“ können sehr leicht von Firefox oder Chrome portiert werden. (Quelle: Microsoft)

Entwickler und Bastler dürften mit den oben genannten Features also durchaus ihre Freude an der neuen Windows-Generation haben. Es bleibt abzuwarten ob diese Maßnahmen tatsächlich mehr Zulauf für die Windows-Plattform bedeuten. Es ist zwar nur ein kleiner Teil eines langen Transformationsprozesses, aber dennoch ein verheißungsvoller.

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Moritz Stückler
Mehr Apps für Windows 10: Microsoft ermöglicht einfachere Portierung von iOS- und Android-Apps http://t3n.de/news/mehr-apps-fuer-windows-10-607811/ 2015-04-30T04:53:51Z
Microsoft will mehr Anwendungen für sein neues Betriebssystem und angelt sich dafür Android- und iOS-Entwickler. Mit dem „Project Islandwood“ sollen die Anwendungen rascher für Windows 10 …

will mehr Anwendungen für sein neues Betriebssystem und angelt sich dafür Android- und iOS-Entwickler. Mit dem „Project Islandwood“ sollen die Anwendungen rascher für 10 umgesetzt werden können.

Apps mit leichten Anpassung umwandeln

Microsoft überrascht sein Entwickler-Publikum bei der Build-Konferenz in San Francisco mit einigen neuen Diensten. Einer davon ist ein Service, mit dem iOS- und einfacher auf das neue Betriebssystem Windows 1o gebracht werden sollen. Gerüchte, dass der Softwarekonzern die Anwendungen der Konkurrenz auf seine Plattform bringen will, gab es schon davor.

Den iOS- und Android-Entwicklern soll mit zwei Systemen die Portierung erleichtert werden. Für stellt Microsoft mit „Project Islandwood“ Tools zur Verfügung, die den Objective-C-Code von iOS für Windows 10 kompilieren. Spieleentwickler King hat dieses Verfahren für die Windows-Version von „Candy Crush“ eingesetzt und musste laut Microsoft nur „wenige Prozent“ des Codes ändern, damit das Game läuft.

Windows 10 soll auf allen Geräteklassen zu Hause sein. (Grafik: Microsoft)
Microsoft will Windows 10 mit Apps von Android und iOS anfüllen. (Grafik: Microsoft)

Windows 10 als Developer-Plattform

Android-Developer haben mit dem „Project Astoria“ eine ähnliche Lösung. Mit dem SDK können die Java und C++ nutzen, um die Anwendungen für Windows 10 umzuwandeln. Windows Mobile erhält außerdem eine Android-Runtime-Layer, mit der die Apps unterstützt werden.

Den detaillierten Prozess der Umwandlung von iOS- und Android-Apps für Windows 10 demonstriert das Unternehmen am zweiten Tag der Build-Konferenz. Die Strategie des Software-Hersteller ist es, Windows 10 als essenzielle Plattform für Entwickler zu positionieren.

via arstechnica.com

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Elisabeth Oberndorfer