iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2015-08-31T11:20:58Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios Heißes Smartwatch-Gerücht: Android Wear soll bald auch mit iOS funktionieren http://t3n.de/news/smartwatch-android-wear-ios-635318/ 2015-08-31T11:20:58Z
Smartwatches, die mit Android Wear laufen, könnten bald mit iOS-Geräten wie dem iPhone kompatibel sein. Darauf deutet zumindest ein Hinweis auf der Vorbestellseite der neuen Huawei Watch hin.

Smartwatches, die mit Android Wear laufen, könnten bald mit iOS-Geräten wie dem iPhone kompatibel sein. Darauf deutet zumindest ein Hinweis auf der Vorbestellseite der neuen Huawei Watch hin.

Huawei Watch: Android Wear mit iOS kompatibel?

Huawei hat seine neue Smartwatch beim Online-Händler Amazon zur Vorbestellung bereitgestellt. Der entsprechenden Info-Seite auf Amazon.com zufolge soll die Huawei Watch am 2. September 2015 zum Preis von 349 US-Dollar (schwarz) bis 799 US-Dollar (gold) in den Handel gehen. Auf der deutschen Amazon-Seite fehlen Informationen zu Preis und Verfügbarkeit noch. Ein – mittlerweile wieder entferntes – Detail hat die Kollegen von The Verge aber viel eher interessiert. Demzufolge soll die Huawei Watch Apples mobiles Betriebssystem iOS unterstützen.

Huawei Watch: Hinweis auf Kompatibilität zwischen Android Wear und iOS. (Foto: Huawei/Amazon)
Huawei Watch: Hinweis auf Kompatibilität zwischen Android Wear und iOS. (Foto: Huawei/Amazon)

Damit wäre auch möglich, dass weitere Smartwatches, die mit Android Wear laufen wie die Huwaei Watch, bald mit dem iPhone kompatibel sein könnten. Was für Apple mit der Apple Watch keine guten Nachrichten wären, dürfte iOS-Nutzer erfreuen, hätten sie doch eine größere Auswahl im Smartwatch-Bereich. Allerdings wurde der Hinweis „kompatibel mit den meisten Geräten mit den Betriebssystemen iOS 8.2 oder Android 4.3 oder neuer“ bereits kurz nach dem Öffentlichwerden von der Seite entfernt.

Später ließ sich Huawei noch zu dem Kommentar hinreißen, dass es sich dabei um eine „nicht korrekte Information“ gehandelt habe, was einigermaßen unglaubhaft ist und durch den Zusatz, dass in dieser Woche mehr Details dazu geliefert würden, auch gleich relativiert wurde.

Mögliche iOS-Pläne für Android-Wear-Smartwatches

Es wäre also durchaus denkbar, dass Google und Huawei entsprechende Pläne für Android-Wear-Smartwatches hinsichtlich der iOS-Kompatibilität verkünden könnten. Dass Google daran arbeiten soll, Android Wear mit dem iPhone kompatibel zu machen, war ja bereits berichtet worden. Noch gibt es auch dazu aber keine offizielle Bestätigung.

via www.androidpolice.com

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Jörn Brien
Adblock Plus: Adblock-Browser soll jetzt auch fürs iPhone kommen http://t3n.de/news/adblock-browser-iphone-635309/ 2015-08-31T09:17:19Z
Nach der Android-Version, die bereits als Beta zum Testen bereitsteht, haben die Entwickler von Adblock Plus nun ihren Adblock-Browser auch für iOS 9 angekündigt.

Nach der Android-Version, die bereits als Beta zum Testen bereitsteht, haben die Entwickler von Adblock Plus nun ihren Adblock-Browser auch für iOS 9 angekündigt.

Adblock-Browser für iOS und Android

Im Frühjahr dieses Jahres haben die Adblock-Plus-Macher einen eigenen Browser für Android angekündigt. Die Beta-Version des Adblock-Browsers für Android kann nach einer Registrierung bei der entsprechenden Google+-Community bereits getestet werden. Nun hat Adblock Plus auch eine Variante des Werbeblockers in Browser-Form für das iPhone angekündigt, die mit iOS 9 kommen soll. „Coming soon“, heißt es dazu in der kurzen Ankündigung via Twitter. Neben der neu angekündigten iOS-Version gilt das offenbar auch für die endgültige Android-Variante.

Adblock-Browser soll bald für Android und iOS verfügbar sein. (Bild: Adblock Plus/Twitter)
Adblock-Browser soll bald für Android und iOS verfügbar sein. (Bild: Adblock Plus/Twitter)

iOS-9-Funktion macht Adblock-Browser möglich

Den Werbeblocker möglich macht eine neue Funktion in iOS 9, dank der das Blockieren von Webinhalten – wie nervigen Werbeanzeigen – erlaubt sein wird. Diese Funktion kann sowohl über den iOS-Browser Safari eingestellt werden als auch über Apps von Drittanbietern wie den neuen Adblock-Browser. Wer künftig am iPhone den Werbeblocker von Adblock Plus nutzen will, muss den Adblock-Browser zum Surfen nutzen.

Adblock Plus hatte sich im April 2015 vor dem Landgericht Hamburg gegen die Klage zweier deutscher Verlage durchgesetzt, die der hinter Adblock Plus und seinem Werbeblockern stehenden Firma Eyeo „Internetwegelagerei“ vorgeworfen hatten. Zuletzt hatte eine Untersuchung ergeben, dass Werbeblocker die Branche im kommenden Jahr mehr als 40 Milliarden US-Dollar kosten sollen. Allein in Deutschland setzt demnach jeder vierte Internetnutzer einen Werbeblocker ein.

via stadt-bremerhaven.de

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Jörn Brien
WhatsApp Web fürs iPhone: Endlich Nachrichten am Rechner schreiben http://t3n.de/news/whatsapp-web-fuers-iphone-632702/ 2015-08-20T08:26:54Z
Nach einem umfangreichen WhatsApp-Update für iPhone-Nutzer gibt es nun eine lang erwartete Neuerung: WhatsApp Web öffnet sich fürs iPhone. Damit können auch iOS-Nutzer endlich Nachrichten am …

Nach einem umfangreichen WhatsApp-Update für iPhone-Nutzer gibt es nun eine lang erwartete Neuerung: WhatsApp Web öffnet sich fürs iPhone. Damit können auch iOS-Nutzer endlich Nachrichten am Rechner schreiben.

Nach Android, BlackBerry und Windows Phone hat sich WhatsApp Web nun auch fürs iPhone geöffnet. Damit können iOS-Nutzer mit der neuesten WhatsApp-Version den Messenger am Rechner über ihren Browser nutzen. Bereits gestern berichteten iPhone-Nutzer in einigen Foren, dass der Dienst bei ihnen freigeschaltet wurde. Jetzt ist das iPhone auch auf der offiziellen Webpräsenz von WhatsApp Web bei den unterstützten Geräten gelistet.

WhatsApp Web fürs iPhone – so funktioniert's

Damit WhatsApp Web mit dem iPhone genutzt werden kann, muss in der WhatsApp-App (neueste Version) auf dem Gerät unter „Einstellungen“ der Menüpunkt „WhatsApp Web“ erscheinen. Um WhatsApp Web nun mit dem eigenen Account zu starten, ruft man im Browser die Website web.whatsapp.com auf. Anschließend klickt man auf dem Smartphone auf den zuvor beschriebenen Menüpunkt WhatsApp Web und lässt es den QR-Code am Rechner scannen.

Startseite von WhatsApp Web listet das iPhone. (Screenshot: WhatsApp)
Startseite von WhatsApp Web listet das iPhone. (Screenshot: WhatsApp)

Wird der Code erkannt, verbindet sich die WhatsApp-App am Smartphone automatisch mit der Web-Version und die Kontakte und Chats erscheinen am Rechner. Nun kann man über den Browser chatten, wichtig ist allerdings, dass das Smartphone weiterhin mit dem Internet, am besten dem WLAN-Netz, verbunden bleibt.

Minitest: WhatsApp Web fürs iPhone am Rechner

In einem kurzen Test hat WhatsApp Web fürs iPhone bei uns ohne Probleme funktioniert. Die Verbindung zwischen Smartphone- und Webversion wurde schnell aufgebaut und wir konnten eine Nachricht in einem bestehenden Chat an einen Kontakt verschicken.

via www.iphone-ticker.de

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Jörn Brien
Microsoft baut Brücken: Open-Source-Tool Bridge lässt Entwickler iOS-Apps auf Windows portieren http://t3n.de/news/microsoft-bridge-app-entwicklung-ios-windows-629087/ 2015-08-07T08:31:15Z
Microsoft hat Windows Bridge for iOS unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Die Tool-Sammlung soll Entwicklern unter anderem die Portierung ihrer iOS-Apps auf Windows 10, Xbox und Windows Phone …

Microsoft hat Windows Bridge for iOS unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Die Tool-Sammlung soll Entwicklern unter anderem die Portierung ihrer iOS-Apps auf Windows 10, Xbox und Windows Phone erheblich erleichtern.

Windows Bridge for iOS lief ursprünglich unter dem Namen „Project Islandwood“ und wurde jetzt unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um einen finalen Release. Vielmehr will das Unternehmen mit dieser ersten Version Feedback einholen und Entwicklern ermöglichen, am Code mitzuarbeiten.

Windows 10 soll auf allen Geräteklassen zu Hause sein. (Grafik: Microsoft)
Windows 10 soll auf allen Geräteklassen zu Hause sein und auch iOS-Apps sollen schon bald mittels Microsoft Bridge wesentlich leichter auf Windows-Geräte portiert werden können. (Grafik: Microsoft)

Bridge und die vier App-Typen

Schon im April hatte Microsoft mit iOS, Android, Desktop und Web vier neue App-Typen für den Windows-Store enthüllt. Die Idee dahinter: Der Konzern will Entwicklern mit Windows Bridge ermöglichen, ihren Code für Web-Apps, Android-Apps (C++ und Java), iOS-Apps (Objective C) und Windows-Desktop-Anwendungen (.NET) zu verwenden, um Universal-Apps erstellen zu können, die auf allen Windows-Geräten funktionieren.

Geht es nach Microsoft, werden künftige Anwendungen im Windows-Store als Universal-Apps angeboten, die auf Smartphones mit Windows Phone ebenso laufen wie auf gängigen Windows-Rechnern oder der Xbox One.

Windows Bridge for iOS

Aktuell ermöglicht Windows Bridge for iOS entsprechende Apps in native Software für Windows 8.1 und Windows 10 zu verwandeln – das klappt sowohl für die 32- (x86-Prozessor-Architektur) als auch die 64-Bit-Spielarten (x64-Prozessor-Architektur) des Betriebssystems. Schon bald sollen Support und Compiler-Optimierungen für ARM folgen. Damit ließen sich dann iOS-Apps auch in Anwendungen für Windows-10-Smartphones umwandeln. Die weitere Entwicklung von Bridge for iOS soll öffentlich erfolgen, sodass iOS-Entwickler auch direkt Einfluss auf den Source-Code von Windows Bridge for iOS und Bug-Reports nehmen können.

Salmaan Ahmed, Programm-Manager für Windows Bridge for iOS, beschreibt das Tool wie folgt: „Das Ziel der iOS-Bridge war nie, einfach nur iOS-Apps unter Windows laufen zu lassen. Vielmehr wollen wir Entwicklern dabei helfen, großartige Windows-Apps zu schreiben, die so viel ihres schon geschriebenen Codes enthalten wie möglich.“

Mehr Brücken für Windows

Die Windows Bridge for Web Apps (Project Westminster) ist schon seit geraumer Zeit erhältlich, während Windows Bridge for Android (Project Astoria) bisher nur als technische Preview und nur auf Einladung nutzbar ist. Eine öffentliche Beta soll im Herbst veröffentlicht werden.

Die Windows Bridge for Classic Windows (Project Centennial) wird als letzte im Bunde erst im kommenden Jahr öffentlich zur Verfügung stehen.

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Sébastien Bonset
Die Wahrheit über Apple-Fanboys? Sie lieben Android! http://t3n.de/news/apple-fanboys-ios-9-android-628871/ 2015-08-06T11:25:09Z
Zwei niederländische YouTuber haben sich einen Spaß mit Apple-Fanboys erlaubt, und ihnen Android als iOS 9 untergejubelt. Interessanterweise kam das Google-Betriebssystem recht gut bei ihnen an.

Zwei niederländische YouTuber haben sich einen Spaß mit Apple-Fanboys erlaubt, und ihnen als untergejubelt. Interessanterweise kam das Google-Betriebssystem recht gut bei ihnen an.

Android als iOS 9: YouTuber erlauben sich einen Spaß mit Apple-Fanboys. (Screenshot: Apple)
Android als iOS 9: YouTuber erlauben sich einen Spaß mit Apple-Fanboys. (Screenshot: YouTube)

Religionskriege der Neuzeit: Android- und Apple-Fanboys im Internet

Was früher die Diskussion zwischen Windows- und Mac-Nutzern war, hat sich heute auf die beiden größten Smartphone-Betriebssysteme verlagert. Mit religiösem Eifer und nicht frei von persönlichen Anfeindungen streiten sich Android- und iOS-Nutzer in den Foren und Kommentarspalten des Netzes darüber, welches Betriebssystem das bessere sei. Dass es dabei letztlich natürlich auch um persönliche Vorlieben und das eigene Nutzungsprofil geht, wird bei derlei Konfrontationen gerne unterschlagen.

Trotz der bisweilen etwas irritierenden Härte solcher Diskussionen kann es auch unterhaltsam sein, sich mit dem Fanboy-Status der einen oder anderen Seite auseinanderzusetzen. Genau das haben die beiden Niederländer Alexander Track und Sacha Harland gemacht, die gemeinsam den YouTube-Kanal „Dit Is Normaal“ betreiben.

Apple-Fanboys lieben Android: Zumindest wenn wir nach diesem YouTube-Video gehen

Die beiden YouTuber installierten Android auf einem iPhone beziehungsweise auf einer iPhone-Kopie und begaben sich damit in eine Fußgängerzone. Dort sprachen sie Passanten an und erzählten ihnen, es handele sich dabei um iOS 9. In dem so entstandenen Video sehen wir einen ganzen Haufen Menschen, die sich über die vermeintlichen Verbesserungen von freuen.

Allerdings ist natürlich unklar, wie viele der angesprochenen Personen den Scherz sofort durchschaut haben. Solche Reaktionen würden auch kaum in ein humoristisch angelegtes Video passen. Damit ihr euch selbst ein Bild von dem Clip machen könnt, haben wir das Video unterhalb dieses Artikels eingebunden.

via www.cnet.com

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Kim Rixecker
Neues Apple-TV mit eigenem App-Store: Im September soll es soweit sein http://t3n.de/news/apple-tv-app-store-september-627576/ 2015-08-03T09:06:33Z
Apple wird Gerüchten zufolge seine Set-Top-Box Apple-TV mit einem eigenen App-Store ausrüsten. Die Neuauflage der Streaming-Box soll im September vorgestellt werden.

Apple wird Gerüchten zufolge seine Set-Top-Box Apple-TV mit einem eigenen App-Store ausrüsten. Die Neuauflage der Streaming-Box soll im September vorgestellt werden.

Apple-TV: Neue Version für September avisiert

Auf dem Apple-Event WWDC im Juni diesen Jahres hätte es eigentlich schon soweit sein sollen: Der Launch der neuen Apple-TV-Box sei allerdings verschoben worden, schreibt BuzzFeed. Die US-amerikanische Newsseite stellt die Präsentation einer neuen Version der Set-Top-Box – unter Berufung auf nicht näher genannte Insider – nun für September in Aussicht, gemeinsam mit der Vorstellung der neuen iPhones. Zeit wird es, denn seit 2012 hat Apple seine Streaming-Box nicht mehr wesentlich verändert.

Die Apple-TV-Box aus dem Jahr 2012 soll im September komplett überholt erscheinen. (Foto: Apple)
Die Apple-TV-Box aus dem Jahr 2012 soll im September komplett überholt erscheinen. (Foto: Apple)

Nun bekommt die Apple-TV-Box nicht nur ein moderneres und schlankeres Design. Für mehr Power soll der neue A8-Prozessor sorgen, auch der interne Speicherplatz werde erweitert, heißt es. Das überarbeitete Betriebssystem soll demnach Stimmbefehle via Siri verarbeiten. Zudem soll die stark verbesserte Fernbedienung dann über ein Touchpad bedienbar sein.

Eigener App-Store für Apple-TV?

Die wichtigste Neuerung dürfte aber sein, dass Apple-TV einen eigenen App-Store spendiert bekommen soll. Damit sollen sich dann erstmals Apps direkt auf dem Gerät installieren lassen. Im Gespräch ist auch, dass Apple-TV künftig als Zentrale für das von Apple mit der Plattform HomeKit geplante Smart Home dienen soll.

Spekuliert wird in dem BuzzFeed-Artikel zudem über einen angeblich geplanten Streaming-Service, der aber – wenn überhaupt – erst Anfang 2016 vorgestellt werden soll. Ob ein solcher möglicher Dienst aber von Beginn an auch in Deutschland verfügbar wäre, steht in den Sternen.

via www.golem.de

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Jörn Brien
Warum Apple Music einen fairen Wettbewerb behindert und Konsumenten schadet [Kolumne] http://t3n.de/news/apple-music-fairen-wettbewerb-625911/ 2015-07-31T07:09:08Z
Kürzlich wurde bekannt, dass die US-Handelsbehörde FTC wegen möglicher Wettbewerbsverzerrungen in Bezug auf Apple Music ermittelt. Apples pauschale 30-Prozent-Provision ist damit bedroht.

Kürzlich wurde bekannt, dass die US-Handelsbehörde FTC wegen möglicher Wettbewerbsverzerrungen in Bezug auf Music ermittelt. Apples pauschale 30-Prozent-Provision ist damit bedroht. Der Musik-Streaming-Service könnte sich für den Konzern als kostspieliger strategischer Fehler herausstellen – es sei denn, Apple plant ohnehin, seine „Apple-Steuer“ zu senken oder abzuschaffen. Für iOS-Entwickler wird die nächste Zeit aufregend, sagt Martin Weigert in seiner „Weigerts World“.

Das Debüt von Apples neuem Musik-Streaming-Dienst Apple Music könnte weitreichende Folgen für die iOS-App-Ökonomie haben. Denn mit dem Vorstoß in einen der am heißesten umkämpften und von zahlreichen Rivalen bevölkerten Bereiche des Digitalmarkts hat Cupertino den öffentlichen Scheinwerfer auf eine erhebliche Ungleichheit bei den Wettbewerbschancen von iOS-Apps gerichtet – und regulatorische Gegenmaßnahmen provoziert.

Anbieter von iOS-Apps müssen bekanntlich 30 Prozent aller über den App-Store generierten Umsätze mit digitalen Diensten als Provision an Apple abführen. Zudem untersagt Apple es ihnen, Nutzer innerhalb der Apps dazu zu bringen, ihre Transaktionen an anderer Stelle, etwa auf einer Website, durchzuführen, um die „Apple-Steuer” zu umgehen.

Apple Music: Offensichtliche Wettbewerbsverzerrung

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Apple Music kostet 9,99 Euro, während beispielsweise Spotify 12,99 kosten muss. (Screenshot: Apple Music)

Unbeliebt sind diese Regelungen bei App-Entwicklern schon lange, es fehlte bisher allerdings eine gute argumentative Grundlage, um dagegen rechtlich vorzugehen. Doch das ändert sich mit . Der Streaming-Service steht in direkter Konkurrenz zu einem halben Dutzend ähnlicher Anbieter. Während sie von allen über iOS generierten Abo-Einnahmen ein knappes Drittel an Apple abführen müssen, ist der kalifornische Riese naturgemäß von dieser Maßnahme ausgenommen. Das heißt in der Praxis, dass Spotify, Rdio und Deezer von einer Nutzern berechneten typischen Monatsgebühr in Höhe von zehn Euro 70 Prozent als Umsatz zufließen würden, während Apple von zehn Euro den vollen Betrag als Umsatz verbuchen kann.

Aufgrund des aus starren Vereinbarungen mit der Musikindustrie resultierenden geringen Spielraums auf Kostenseite sehen sich die Anbieter deshalb mitunter gezwungen, für über die iOS-App abgeschlossene Abos einen höheren Preis zu verlangen. Das hat zur Folge, dass Apple Music für Nutzer mit 9,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt, Branchenprimus Spotify bei App-Bestellung aber mit 12,99 Euro. Die Wettbewerbsverzerrung könnte offensichtlicher nicht sein.

Spotifys Klagen stießen auf Gehör

„Wer im Streaming-Bereich erfolgreich sein will, muss eine iOS-App anbieten.“

Seit einiger Zeit schon versucht Spotify deshalb, durch Lobby- und PR-Arbeit auf den Misstand aufmerksam zu machen. Zuletzt verschickte das Unternehmen eine E-Mail an seine Nutzer, in der es darauf hinwies, dass sie ihr Spotify-Abo auf keinen Fall über die iOS-App, sondern über die Website abschließen sollten. Parallel wurden von Spotify beauftragte Lobbyisten in Washington vorstellig, um das Dilemma den verantwortlichen Behörden und zuständigen Politikern zu erläutern. Offenbar mit Erfolg: Jüngst wurde bekannt, dass die US-Handelsaufsicht FTC Ermittlungen aufgenommen hat.

Wie schnell die zu Resultaten kommen und mit welchem Ausgang der nun bevorstehenden Verhandlungen man rechnen kann, ist noch unklar. Ich würde mich aber sehr wundern, wenn am Ende alles so bliebe, wie gehabt. Zu deutlich ist die Verzerrung des Wettbewerbs. iOS ist eine der zwei dominierenden mobilen Plattformen und zudem die mit den erwiesenermaßen zahlungsfreudigeren Anwendern. Wer im Streaming-Bereich erfolgreich sein will, muss eine iOS-App anbieten. Dass Apple Music für die gleiche Leistung deutlich günstigere Konditionen anbieten kann, behindert einen fairen Wettbewerb und schadet damit im Endeffekt den Konsumenten.

Apple Music: Wenn Plattformanbieter zu Dienstebetreibern werden

Die meisten auf Endnutzer ausgerichteten Services können es sich nicht leisten, nicht auf der iOS-Plattform präsent zu sein.
Die meisten auf Endnutzer ausgerichteten Services können es sich nicht leisten, nicht auf der iOS-Plattform präsent zu sein.

Was sich hier gerade abspielt, ist ein altbekannter Konflikt, der auftritt, wenn Plattformbetreiber dazu übergehen, ihre Plattform für die Distribution eigener Dienste zu nutzen, die mit anderen Angeboten der Plattform konkurrieren. In besonderer Erinnerung ist da Twitter geblieben. Dem Dienst gelang es, das Vertrauen der Entwickler in seine zu Beginn vielversprechende Plattform zu zerstören, indem er mit auf der Plattform aufsetzenden Services zu konkurrieren begann und gleichzeitig die Freiheiten der Entwickler einschränkte. Das führte schließlich dazu, dass Twitters Plattformpläne nie ihre volle Blüte erreichen konnten. Entwickler sahen größtenteils davon ab, weitere Anwendungen für den Dienst zu basteln.

Bei iOS existiert diese Option nur in der Theorie. Das iPhone ist nach wie vor das Premium-Smartphone schlechthin. Die meisten auf Endnutzer ausgerichteten Services können es sich nicht leisten, nicht auf der iOS-Plattform präsent zu sein. Daraus entstehen Zwänge, die Apple nun in Folge seiner eigenen Plattform-Richtlinien zu seinem Vorteil nutzt.

Die Zukunft der Apple-Steuer ist ungewiss

Signifikant ist die , weil im Falle einer Verfügung zur Modifizierung oder Abschaffung der „Apple-Steuer“ das womöglich nicht nur für Musik-Streaming-Dienste Gültigkeit haben würde, sondern viele anderen Segmente der App-Ökonomie beträfe, in denen Apple seine 30 Prozent verlangt. Vorstellbar wäre auch, dass es zu Auflagen kommt, die Apple die Berechnung der Provision für Apps untersagt, wenn das Unternehmen auf seiner Plattform einen eigenen, rivalisierenden Service anbietet. Das könnte Apple einen Anreiz bieten, sich auf seine Rolle als Plattformbetreiber zu fokussieren und den Betrieb der Dienste den Plattform-Nutzern zu überlassen.

„Hat Apple das Risiko einer Regulierung der App-Steuer von vornherein in Kauf genommen?“

Im vergangenen Jahr erlösten Entwickler mit iOS-Apps rund zehn Milliarden Dollar. Demnach setzte Apple mit der 30-Prozent-Provision ungefähr 4,3 Milliarden Dollar um. Zumindest ein Teil dieser Erlöse wäre bedroht, sollte Apple dazu verdonnert werden, die Apple-Steuer zu senken oder zu beseitigen.

Apple Music könnte sich somit als teurer strategischer Fehler erweisen. Wobei „teuer“ freilich ein relativer Begriff ist. In Anbetracht eines Umsatzes in Höhe von gut 182 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr, vorrangig durch durch den Verkauf von Hardware, wäre für Apple selbst ein kompletter Wegfall der App-Store-Provision locker zu verkraften. Auch deshalb, weil eine solche Maßnahme Euphorie bei Entwicklern auslösen würde. Die daraus nochmals gesteigerte Attraktivität von iOS würde sich in weiter steigenden Verkäufen von iOS-Geräten niederschlagen und damit den Wegfall der App-Store-Provision im Optimalfall mehr als kompensieren.

Von daher besteht auch die Möglichkeit, dass Apple das Risiko einer Regulierung der App-Steuer zum eigenen Nachteil von vornherein und bewusst in Kauf genommen hat. Dann ließe sich das Debüt von Apple Music als weiteres Anzeichen dafür heranziehen, dass Apple Bereitschaft zeigt, die App-Steuer zu reduzieren oder ganz aufzugeben. Vielleicht haben Entwickler von iOS-Apps bald Grund zum Jubeln.

Weitere Kolumnen aus „Weigerts World“ findet ihr hier.

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Martin Weigert
Praktisches Tool für App-Designer: Skala Preview schickt Design-Previews aufs Smartphone http://t3n.de/news/skala-preview-design-625871/ 2015-07-27T09:18:34Z
Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Skala Preview: Version 2 unterstützt USB-Verbindung

Für Designer und Entwickler von Apps und Webseiten ist es unerlässlich zu wissen, wie ihre Entwicklungen auf dem Smartphone aussehen. Eines der von vielen Designern dafür genutzten Tools ist Skala Preview für den Mac und die iOS- beziehungsweise Android-Gegenstücke View. Mit der neuen Version 2 funktioniert die Preview jetzt auch mit Geräten, die per USB verbunden sind. Zuvor war das nur möglich, wenn sich alle Geräte im selben WLAN befanden.

Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)
Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)

Skala Preview verspricht Design-Previews in Echtzeit für Nutzer von Photoshop CS5, CS6 oder CC. Sie sollen verlustfrei und farbecht vom Mac an iOS- oder Android-Geräte gesendet, also auf den Smartphone-Display dargestellt werden. Unterstützt werden auch andere Design-Tools, bei denen die Previews dann aber vor der Anzeige gespeichert werden müssten. Skala-Preview-Entwickler Bjango weist zudem darauf hin, dass mit dem Tool Bilder und Grafiken auch gegen Farbenblindheit getestet werden können.

Skala Preview und View mit Fake-Status-Anzeige

Neu in Version 2 ist auch, dass das Zoomen jetzt nicht nur über die genaue Pixelangabe, sondern auch in Schritten wie 25, 50 oder 150 Prozent möglich ist. Darüber hinaus gibt es eine integrierte Fake-Status-Anzeige in der Voransicht auf dem Smartphone.

Skala Preview (Mac OSX) und View (iOS, Android) können auf der Website der Entwickler von Bjango kostenlos heruntergeladen werden. Bjango hat mit Skala Color auch einen nützlichen Color-Picker im Angebot, der sich nahtlos in OS-X-Programme integriert. Auch diese OS-X-App steht kostenlos zum Download bereit.

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Jörn Brien
Android und iOS: Eine Liebesgeschichte http://t3n.de/news/android-ios-liebesgeschichte-625027/ 2015-07-23T12:20:22Z
Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann.

Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann. Johnny Thai hat sich auf eine Reise durch beide Welten begeben und berichtet von seinen Erlebnissen.

Eine Menge Leute kennen mich als einen begeisterten Android-Fan, aber ich wäre nicht dort, wo ich heute bin, wenn ich nicht meine erste Begegnung mit Apple gehabt hätte.

2009: Neue Anfänge

Meinen ersten Kontakt mit einer mobilen Plattform hatte ich 2009 mit dem iPod Touch der zweiten Generation. Zur Einordnung – ich war in der sechsten Klasse, als ich das Gerät als Geburtstagsgeschenk bekam. Vorher habe ich mich für diese Art Elektronik nie so interessiert, wie ich es bei Nintento-Spielekonsolen und Konsorten tat.

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Kratzer verkörpern nur den Alterungsprozess.

Wenn ich auf den iPod Touch der zweiten Generation zurückschaue, dann hat er mich mit Apples Philosophie bekanntgemacht, was mobile Software und mobiles Design anbelangt.

Unter Steve Jobs hatte Apple einen Ruf für das handwerkliche Können, Qualität zu schaffen, die heute immer noch sofort ins Auge fällt.

Apple war und ist immer noch bekannt dafür, wie eine Art totalitäre Diktatur über seine Software zu wachen (obwohl Apple seine starke Präsenz in letzter Zeit langsam zurückfährt).

Ich benutzte den iPod, wie jedes Kind es tun würde – lud ein paar Apps herunter, schaute mir YouTube-Videos an. Es war eine simplere Zeit.

2010/2011: Die Spitzenjahre

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Schwarzer Hintergrund? Minimalisten habe ihre Freude daran!

Das iPhone, das an mich weitergerreicht wurde, war jailbroken (und unlocked, weil das der einzige Weg war, das iPhone mit T-Mobile zu benutzen).

Der Entwickler Jay Freeman, besser bekannt als Saurik, infiltrierte iOS, um einen alternativen App-Store zu entwickeln: Cydia.

Und so öffnete ich die Anwendung.

Cydia war der App-Store für Softwarepakete, die es Nutzern ermöglichten, ihr iOS-Gerät anzupassen und zu modifizieren, die mehr Freiheit rund um das Betriebssystem erlaubten.

Es war auch die Heimat von Soft-Bricks, Hard-Bricks, Bootloops, Abstürzen und mehr, wenn es in die Hände von unterdurchschnittlichen Nutzern geriet. Zum Glück ließen sich die meisten Probleme reparieren, indem man das Gerät auf iTunes wiederherstellte –  es war also ziemlich idiotensicher.

Um ehrlich mit dir zu sein, hatte ich manchmal überhaupt keine Ahnung, was ich tat. Meine ersten Erfahrungen mit Cydia waren Trial und Error – ich installierte Pakete, die nicht mit meiner Firmware-Version kompatibel waren, den Home-Bildschirm zerstörten und so weiter. Denk daran, dass ich erst in der siebten Klasse war und zu … ehrgeizig war, um die Dinge ordnungsgemäß zu tun.

Indem ich mir durchlas, was einige Pakete taten und irgendwann mit Hilfe des Internets all das Fachchinesisch lernte, erweiterte ich über den Zeitraum von ein paar Jahren mein Wissen über iOS.

Natürlich war ich ein neugieriger kleiner Kerl, der wissen wollte, wie was funktionierte, was mein Interesse an Technologie mehr und mehr weckte.

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Ich habe mein iPhone nicht einmal fallenlassen. (Foto: Johnny Thai)

Während dieser Zeit verwendete ich das iPhone 3G, 3GS und 4 – ich nutzte das verwundbare Betriebssystem voll aus.

Eigensinnig wie ich war, machte ich Android schlecht, ohne jemals einen näheren Blick darauf geworfen zu haben. Warum sollte ich? Ich bin glücklich mit dem, was ich habe.

Ich habe durch das iPhone alles über Smartphone-Hardware gelernt. Damit hat mein ganzes Interesse an Smartphones begonnen. Ich las fortgeschrittenen Tech-Journalismus und verstand immer mehr, ohne dass ich jeden Satz oder jede Formulierung googeln musste. Ich wollte alles wissen.

Ich schaute mir  jede von Apples neuen Keynotes an, sobald ich von der Schule nach Hause kam und saugte jedes Wort auf, das die Apple-Chefs sagten. Ich kam nach Hause, schmiss meinen Rucksack in die Ecke und suchte den Youtube-Clip auf meinem iPhone oder streamte ihn zu meinem Apple TV!

Man hätte mich als Apple-Fanboy bezeichnen können und hätte damit sogar Recht gehabt. Ich wollte das Neueste und Beste und ich wollte es unbedingt.

In der Folge wurde mir etwas klar: Cydia war wichtiger als das, was Apple im Angebot hatte.

Warum sollte ich die Software meines Telefons updaten, wenn Cydia mir schon all diese Funkionen bot? Warum sollte ich mich mit diesem „Innovationen“ beschäftigen, wenn sie in der Jailbreak-Community schon seit Jahren zur Verfügung standen?

Ich hatte mein iPhone so sehr verändert, dass ich an dem Punkt war, an dem ich das normale iOS hasste. Es war zu langweilig, zu öde und zu abgeschlossen.

2012: Der Absturz

Spulen wir ein oder zwei Jahre weiter. Der Home-Button meines iPhone 4 ließ nach Jahren der Nutzung langsam nach. Assistive Touch war bei iOS5 echt hakelig und buggy, aber zu dem Zeitpunkt, als iOS6 das besser hingekriegt hat, war ich fertig damit. Mit einem schwächelnden Akku und ständigen Abstürzen von Springboard wusste ich, dass es Zeit war.

Ich hatte immer im Hinterkopf, Android in Erwägung zu ziehen, hätte aber nicht gedacht, dass das so … einfach passiert.

Ich hatte einen Freund, der begeistert von Android war und fragte ihn nach seiner Meinung, ob ich zum Samsung Galaxy 2 wechseln sollte. Wie jeder andere Android-Fan es auch tun würde, wusste er um die Anpassungsfähigkeit und auch den erweiterbaren Speicher, den herausnehmbaren Akku und den größeren Bildschirm. Im Anbetracht der Tatsache wie technikverrückt ich war, ermutigte er mich, Android auszuprobieren. Also ging ich es an.

Und einfach so kam ich zu Android.

Es war eine Mischung aus Neugier und Frustration, Angst und Aufregung.

Android: Ein neues Licht

Oh ja, Android. Bis heute ist iOS immer noch die Plattform, die ich am meisten genutzt habe. Dennoch ist Android diejenige, mit der ich am besten vertraut bin.

2013/2014: Neue Gesichter

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Das ist das einzige Mal, dass du mein iPad nackt siehst. (Foto: Johnny Thai)

iMessage war durch seine einfache Bedienung eine gute Art, mit anderen iPhone-Benutzern in Verbindung zu bleiben und ein Leben mit zwei Betriebssystemen aufrecht zu erhalten, aber ich gab es mit der Zeit auf und wechselte zu Hangouts.

Ich nutzte auch iTunes nicht nur, um mein iPad zu kontrollieren und zu unterstützen, sondern zusätzlich, um meine Musiksammlung zu verwalten. An diesem Punkt schien es so, als wären Apple und iOS noch nicht völlig aus meinem Leben verschwunden. Ich war noch nicht bereit.

Tatsächlich wurde zum Sommer iOS 7 angekündigt. Ich holte mir sofort die Beta-Releases, um auf meinem iPad damit Spaß zu haben. Es gab Gerüchte, dass Apple sein Betriebssystem mit flacheren Icons und lebhaften Farben neu gestalten würde. Es war die am heißesten ersehnte iOS-Version bisher.

Es ist verrückt, aber die iOS-Keynote war die letzte, die ich jemals vollständig angeschaut habe. Ich sage mir immer, dass das an meinem straffen Stundenplan als Student lag, aber ich weiß jetzt, dass es daran lag, dass ich weitergezogen war.

Zu Beginn war ich ein wenig kritisch mit Android, weil ich mich noch daran gewöhnen musste. Es lag eher an Touchwiz (Samsungs Oberfläche), mit seinem geschmacklosen Softwaredesign, comicartigen Bleeps und Bloops und einem armseligen Update-Ruf.

Aber dann wurde mir eins klar: Android lebt vom Jailbreaking. Schon mit Android allein kannst du tolle Sachen anstellen, von denen ein normales iPhone nur träumen kann: Icon-Packs herunterladen, Widgets verwenden und andere Dinge.

Ich traf einen anderen Freund, der zufällig das S2 besaß. Er zeigte mir, was ein Launcher ist und installierte Nova Launcher, der mit einer Menge des Samsung-Einerleis Schluss machte (Nova Launcher habe ich heute noch auf meinem Handy). Mein Freund wusste auch ein paar Dinge übers Rooting. Rooting erlaubt dem Benutzer die volle Kontrolle oder „Root-Zugriff“ auf sein Gerät und gestattet ihm, einen Schritt über das Jailbreaking hinaus zu gehen. Es war viel riskanter und machte viel mehr Spaß.

Naja, zumindest mir.

Es gibt zwei verschiedene Dinge, die Nutzer mit einem gerooteten Gerät anstellen können:

  1. Besseren Zugriff auf Apps bekommen, die Root-Status verlangen; so etwas wie ein verbesserter Wake-Lock-Detector oder eine bessere Ruhemodus-App.
  2. Verwendung einer angepassten Wiederherstellung wie etwa TWRP oder CWM, die es Nutzern ermöglicht, ein Custom-ROM zu installieren.

Das beliebteste Custom-Rom war CyanogenMod. Es nutzte den Code des Android-Open-Source-Projects (AOSP) und fügte viele nützliche Features hinzu, erhielt aber dennoch das Google-Gefühl.

Mit der Verwendung von CyanogenMod und dem Befolgen von Marques Brownlees Videos kam ich dem Vanilla/Stock/Pure Android immer näher.

Ich wollte mehr.

Tiefer eintauchen: Das LG G2

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Mein erstes echtes Android-Handy, das LG G2. (Foto: Johnny Thai)

Nachdem ich ein Jahr das S2 und CyanogenMod verwendet hatte, gab es Gerüchte um das LG G2, den Nachfolger für das LG Optimus G. Die Enthüllungen wurden extrem populär, wegen der Buttons auf der Rückseite. Für die meisten funktionierte das gut. Es ermöglichte LG, einen größeren Bildschirm mit dünnerem Rand zu schaffen; alles in einem kompakten Gehäuse. Tatsächlich ist das G2 mit dem 5,2-Zoll-Display ungefähr genauso groß wie das iPhone 6, das ein 4,7-Zoll-Display besitzt.

Ich habe mich für das G2 entschieden, weil die Alternative, das HTC One M7 – vermutlich das beste Handy in diesem Jahr – nicht leistungsstark genug war. Das LG G2 war ein absolutes Datenmonster. Ich traute ihm besser zu, es mit den Flagschiffen der nächsten Jahre aufzunehmen, was es auch tat.

Oktober | Android 4.4 KitKat

Ein paar Wochen im Oktober nutzte ich das Handy „Out of the Box“, bis ich es rootete. LGs Oberfläche … war nicht so der Hit. Sie war fast wie die von Samsung, nur etwas besser anpassbar, falls das vorstellbar ist. Sie musste weg.

Als Google das Google/LG-Nexus 5 und Android 4.4 KitKat ankündigte – nur ein paar Wochen, nachdem ich das G2 verwendete – war ich aufgeregt. Eine neue Android-Version, genau zum richtigen Zeitpunkt für mein neues Handy!

Ich war genervt, da LG zu wenige Updates brachte. Es konnte also Monate dauern, bis ich es hätte. Ich griff auf unstabile Übernacht-CyanogenMod-Builds zurück, um die Zeit rumzubringen. Ein wenig wünschte ich, ich hätte zwei Wochen gewartet, bis das Nexus 5 rauskam, aber ich bereute nichts.

2015: Android, dann iOS, dann wieder Android

Ich überspringe ein paar Sachen. Mein G2 wurde mit einer benutzerdefinierten Wiederherstellung gerootet, und ich flashte eine Menge ROMs. Ich wurde ein Flashoholic.

Ich gewöhnte mich auch daran, die Oberfläche meines Handys recht clean zu halten. So sah mein Homescreen zu seinen besten Zeiten aus:

(Screenshot: Johnny Thai)
(Screenshot: Johnny Thai)

Ein ganzes und ein halbes Jahr ging es so weiter, bis mein Handy Probleme machte. Mit der derzeitigen Verwendung des 5.1-Roms hatte ich Reboot-Probleme, die ich vorher nie erlebt hatte. Also entschloss ich mich, dass es ein guter Zeitpunkt für ein Unroot wäre und für einen Rückfall auf LGs neuestes Lollipop-Update.

Ich führte mein Update mit LGs Support-Tool durch, aber die Reboots passierten immer noch.  Sie hörten nicht auf. Das Handy lief einwandfrei und ohne Lags, aber der Bildschirm fror immer wieder ein und bootete neu; manchmal ging er einfach aus. Ich versuchte mehrere Dinge, um die Reboots abzustellen, die ich in meinem Artikel auf Reddit festgehalten habe.

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Blöde zwei Linien! (Foto: Johnny Thai)

Es überhitzte irgendwie bei diesem Prozess und verursachte drei bis vier schwarze Linien auf meinem Bildschirm. Ich war total erschrocken. Sofort schaltete ich das Handy aus und ließ es abkühlen. Glücklicherweise verschwand eine Linie, dann noch eine. Zwei Linien blieben für immer.

Die Kombination des „kaputten“ Bildschirms und der andauernden Reboots brachten mich zum Wechsel auf das iPhone 6 meines Vaters, dass er mir großzügigerweise angeboten hatte, während er auf ein neugekauftes 5s überwechselte.

Dieses Mal zögerte ich nicht zu wechseln. Ich war wütend.

Und los geht’s.

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Johnny Thai
Visual Studio 2015 bekommt Android-, iOS-und Apple-Watch-Support http://t3n.de/news/visual-studio-2015-bekommt-624631/ 2015-07-21T09:40:49Z
Mit Visual Studio 2015 ist die neue Version von Microsofts Entwicklungsumgebung kurz vor dem Release von Windows 10 erschienen. Neben vielen Neuerungen und Verbesserungen legt der Konzern den Fokus …

Mit Visual Studio 2015 ist die neue Version von Microsofts Entwicklungsumgebung kurz vor dem Release von Windows 10 erschienen. Neben vielen Neuerungen und Verbesserungen legt der Konzern den Fokus auf Cross-Plattform-Apps und Open Source.

Microsoft hat wenige Tage vor dem Release von Windows 10 Visual Studio 2015 und .NET 4.6 veröffentlicht. Wie zu erwarten, hat der Konzern mit Visual Studio 2015 die Unterstützung von Programmiersprachen auf den neuesten Stand gebracht und entsprechende Tools und Compiler aktualisiert.

Insgesamt ist die Entwicklungsumgebung stärker auf Open Source ausgelegt. Damit folgt Visual Studio 2015 konsequent der neuen Offenheit von Microsoft. Den zweiten wichtigen Fokus legt das Unternehmen auf Cross-Plattform-Entwicklung von Apps. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Neues bei den Sprachen, Debugger und Editor

Der Support für unterschiedliche Programmiersprachen wurde aktualisiert. So stehen beispielsweise C# in Version 6 und F# in Version 4 zur Verfügung. Auch bei C++ hat sich einiges getan. Die Debugger-Fenster „Immediate“ und „Watch“ können jetzt Lamda-Ausdrücke auswerten und verstehen sich auch auf LINQ-Ausdrücke. Der Debugger kann außerdem mit einer neuen Funktion die Zeitspanne zur Ausführung zwischen zwei Schritten anzeigen. Neu hinzu gekommen sind beim Debugger zudem Visualisierungen von CPU-Auslastung und Speicherverbrauch.

Die Editoren für C# und Visual Basic setzen jetzt auf den Open-Source-Compiler Roslyn. Das Framework erlaubt es unter anderem, eigene Warnungen anzulegen. Darüber hinaus bietet Visual Studio 2015 jetzt ein erweitertes Refactoring für C# sowie Refactoring für C++ und Visual Basic .NET. Darüber hinaus wurde am JavaScript-Editor geschraubt und auch der JSON-Editor wurde von Microsoft mit etwas Liebe bedacht. Eine vollständige Übersicht der Neuerungen beim Debugger und den Editoren findet sich bei Microsoft.

Visual Studio 2015 bringt in der Enterprise-Version unter anderem Code-Maps und Dependency-Graphen mit. (Screenshot: Microsoft)
Visual Studio 2015 bringt in der Enterprise-Version unter anderem Code-Maps und Dependency-Graphen mit. (Screenshot: Microsoft)

Cross-Plattform-Entwicklung mit Visual Studio 2015

Auch in Sachen Cross-Plattform-Entwicklung hat Visual Studio 2015 einiges zu bieten. So wird Android gleich auf unterschiedliche Weise unterstützt. Native Android-Apps lassen sich in C++ und Java mittels Android-SDK entwickeln. Wer sich mit C# und .NET wohler fühlt, greift auf Xamarin zurück. Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet – eure Android-Apps könnt ihr mit dem integrierten Emulator testen und debuggen. Er nutzt im Hintergrund Hyper-V und läuft flinker als der Emulator, den Google zur Verfügung stellt. Der Emulator unterstüzt diverse API-Level und bringt einige voreingestellte Geräteprofile mit. Es lassen sich unter anderem GPS, Beschleunigungssensor, Kamera, Multitouch, Netzwerkzugriff und weitere Aspekte testen.

Entwickler, die für das Apple-Universum programmieren, können iOS- und Apple-Watch-Apps in C#/.NET mit Xamarin entwickeln. Dafür ist allerdings eine separate Xamarin-Lizenz nötig. Außerdem braucht ihr einen Rechner, auf dem OS X läuft, um die Apple-Compiler nutzen zu können. Android, iOS und Windows lassen sich außerdem via HTML/JavaScript-Apps ansprechen, die mit dem Apache-Cordova-Framework gebaut wurden.

.NET 4.6

Auch das .NET-Framework wurde verbessert und ist jetzt in Version 4.6 enthalten. Mit dabei sind unter anderem ein Just-in-Time-Compiler für 64-bit-Plattformen und ein neuer Compiler für Universal-Apps, der Programme in nativem Maschinencode ausgibt. Ferner hat .NET 4.6 eine verbesserte Garbage-Collection sowie bessere Möglichkeiten zur kollaborativen Entwicklung an Board. Die Aktualisierung ist größtenteils abwärtskompatibel.

bbbb Visual Studio 2015 bietet leicht zugängliche Analysen für Server- und Client-Projekte. Entwickler erhalten eine visuelle Auswertung bezüglich Performance, Speicherverbrauch und weiteren Bereichen. (Screenshot: Microsoft)
bbbb Visual Studio 2015 bietet leicht zugängliche Analysen für Server- und Client-Projekte. Entwickler erhalten eine visuelle Auswertung bezüglich Performance, Speicherverbrauch und weiteren Bereichen. (Screenshot: Microsoft)

Unterschiedliche Versionen von Visual Studio 2015

Visual Studio 2015 steht in vier Versionen zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Professional- und Enterprise-Versionen lassen sich kommerziell nutzen, während die kostenfreie Community- und Express-Version eher eine andere Zielgruppe ansprechen dürften. Die Community-Version ist beispielsweise auf die Lehre, kleine Unternehmen und Open-Source-Entwicklung beschränkt. Eine Funktionsübersicht der unterschiedlichen Versionen von Visual Studio 2015 gibt es direkt bei Microsoft.

Die Enterprise-Edition bringt standardmäßig Support für Visual Basic, C++, C#, F#, Java, JavaScript, Python, PowerShell, SQL und TypeScript mit. Während der Installation können Entwickler sich außerdem das Android-SDK inklusive Xamarin-Bibliotheken runterladen – Support für iPhone, iPad und Apple Watch sind ebenfalls an Board. Bisher fehlt noch die Unterstützung für die Windows-10-Universal-Plattform. Das liegt daran, dass das SDK für Windows 10 erst am 29. Juli 2015 veröffentlicht werden soll.

Neben Visual Studio 2015 hat Microsoft auch das Update 5 für Visual Studio 2013 veröffentlicht. Das lässt vermuten, dass die neue Entwicklungsumgebung in den kommenden Monaten ebenfalls mit neuen Funktionen, Features oder Sprachen erweitert wird.

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Sébastien Bonset