iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2014-09-20T09:02:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Apple verteilt iOS 8, Microsoft kauft Minecraft, T-Online sperrt Verlage http://t3n.de/news/beliebtesten-artikel-woche-apple-ios-8-iphone-6-568077/ 2014-09-20T09:02:59Z
Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der …

Auch in den letzten Tagen haben wir einige Artikel veröffentlicht, die bei euch auf großes Interesse gestoßen sind. Passend zum Wochenende liefern wir euch deshalb die beliebtesten Artikel der Woche – zum Nachlesen, Teilen und Kommentieren.

1. Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

(Foto: János Balázs / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Web.de, GMX und T-Online haben die Internet-Angebote mehrerer großer deutscher Publikationen aus ihren Suchergebnissen verbannt. Der Schritt ist eine Reaktion auf das Vorgehen der VG Media, die mit Hinweis auf das Leistungsschutzrecht Lizenzgelder von verschiedenen Suchmaschinen auf dem Klageweg einfordert.

Unser Artikel: Streit um Leistungsschutzrecht eskaliert weiter: T-Online nimmt Tochterfirmen der Verlage aus dem Suchindex

2. iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

iOS 8 und HealthKit sollen natürlich erst auf dem iPhone 6 so richtig zur Geltung kommen. (Quelle: Apple.com)

IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Unser Artikel: iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features

3. iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

(Quelle: Apple.com)

Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

Unser Artikel: iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

4. Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

Photoshop Illustrator Teaser

Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug, das die Konkurrenz lange hinter sich gelassen hat und oft für so ziemlich jede Aufgabe im Design verwendet wird – auch für die Gestaltung von Webseiten. Aber ist das wirklich noch sinnvoll?

Unser Artikel: Photoshop fürs Webdesign: Muss das (noch) sein?

5. PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

phpstorm_8JetBrains hat PHPStorm 8 veröffentlicht. Die neue Version der beliebten Entwicklungsumgebung unterstützt jetzt PHP 5.6 und bringt unter anderem auch Support für WordPress und Drupal 8 mit.

Unser Artikel: PHPStorm 8: Alle Features der neuen Version im Überblick

6. Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

little girl buried in popcornJahrelang haben deutsche Film- und Serienfans neidisch über den großen Teich geschaut, wenn es um ernstzunehmende Angebote in Sachen Video-Streaming ging. Spätestens mit dem Start von Netflix geht's jetzt aber auch in Deutschland richtig los. Die Gelegenheit, aktuelle Anbieter aus und in Deutschland zu vergleichen.

Unser Artikel: Netflix, Amazon, Watchever und mehr: Deutsche Video-Streaming-Anbieter im Vergleich

7. Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

MinecraftMicrosoft hat mit der spektakulären Übernahme der Minecraft-Erfinder für Aufsehen gesorgt. Doch warum blättert der Konzern für eine Spieleschmiede so viel Geld hin und wie passt das in die Strategie des Unternehmens? Ein Erklärungsansatz.

Unser Artikel: Der Mega-Deal erklärt: Warum Microsoft Minecraft wirklich kauft

8. Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

netflix_deutschlandAb heute bietet der amerikanische Streaming-Gigant Netflix seine Dienste auch in Deutschland an. Wer möchte, kann den Service derzeit für einen Monat kostenlos testen.

Unser Artikel: Netflix startet ab sofort mit kostenlosem Probemonat

9. Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

logo_design_tailor_brands_aufmacherDas Geschäft mit dem Logo-Design ist nicht nur milliardenschwer, es ist auch zum Volkssport geworden. Über populäre Plattformen wie 99Designs oder Fiverr können Unternehmen schnell und günstig von Freiberuflern und Hobby-Designern an ein Logo kommen. Vielleicht brauchen sie bald nicht einmal mehr das. Das Startup Tailor Brands will einen Weg gefunden haben, der professionelle Markenauftritte für wenig Geld vollautomatisch erstellt.

Unser Artikel: Die Entseelung des Logo-Designs: Wie ein Startup professionelle Markenauftritte für nur 50 Dollar kreieren will

10. Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

(Foto: Andrew / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Am vergangenen Dienstag hat Apple die lang erwartete Apple Watch angekündigt. Der Konzern präsentiert damit sein erstes Wearable-Produkt. Doch erstmals in diesem Jahrtausend könnte sich Apple irren. Die Luca-Analytics-Kolumne von Luca Caracciolo.

Unser Artikel: Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend

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Lars Budde
iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features http://t3n.de/news/ios-8-tipps-tricks-567383/ 2014-09-18T11:39:44Z
IOS 8 ist da und wird von Apple vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, …

ist da und wird von vollmundig als „der beste iOS-Release aller Zeiten“ beworben. Das neue Betriebssystem für und bietet tatsächlich viel Neues, doch viele Funktionen, Einstellungen und Features sind nicht direkt offensichtlich oder verstecken sich in Untermenüs. Unsere iOS-8-Tricks findet ihr in diesem Artikel.

Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass man ein Gerät geraume Zeit nutzt und nur durch Zufall über eine Funktion stolpert, bei der man sich nach kurzer Zeit fragt, wie man zuvor ohne sie leben konnte. Wie schon iOS 7 bringt auch iOS 8 einige nützliche und neue Features mit, die sich dem Nutzer nicht direkt erschließen. Wer die Entfaltung des vollen Potenzials seines iPhones oder iPads nicht dem Zufall überlassen will, findet in diesem Artikel viele hilfreiche und Tricks.

iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)
iOS 8 bringt unter anderem viele Neuerungen bei Fotos und der Kamera. (Bild: Apple)

iOS 8: Tipps, Tricks, versteckte Features

Einen ersten Überblick über alle Tipps und Tricks zu iOS 8 findet ihr in den Bildunterschriften der Screenshots in der folgenden Bildergalerie. Tiefer gehende Informationen zu den einzelnen Kniffen findet ihr im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Kompatibilität und iOS 7 Tricks

Diejenigen von euch, die sich iOS 8 nicht installieren wollen – oder können, weil sie ein nicht unterstütztes Gerät verwenden – finden in unserem Artikel „iOS 7 – 30 Tipps, Tricks und versteckte Features“ viele nützliche Ratschläge. Wer eines der folgenden Geräte sein Eigen nennt, kann sich iOS 8 installieren – auch wenn bei älteren iPhones und iPads in dieser Liste unter Umständen nicht alle Funktionen des neuen iOS verfügbar sind:

  • iPhone 4s
  • iPhone 5
  • iPhone 5c
  • iPhone 5s
  • iPhone 6
  • iPhone 6 Plus
  • iPod touch 5. Generation
  • iPad 2
  • iPad mit Retina Display
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini mit Retina Display

Wichtige Einstellungen für eure Privatsphäre

Sobald ihr euch iOS 8 installiert habt, solltet ihr einige Einstellungen vornehmen, wenn ihr Wert auf den Schutz eurer Privatsphäre legt. Möchtet ihr beispielsweise nicht, dass private Daten wie Kontakte, Fotos oder Kalendereinträge von Apps genutzt werden, müsst ihr diese Option für jede App in den Einstellungen unter „Datenschutz“ deaktivieren. Einige Apps funktionieren lediglich dann vernünftig, wenn die Option aktiviert ist, andere Apps laden eure privaten Daten aber sogar auf die Server des Anbieters. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen und für jede App zu entscheiden, ob man ihr Zugriff auf private Informationen gewähren möchte.

Cookies im Browser sind durchaus sinnvoll – beispielsweise, damit ihr nicht jedes Mal euer Passwort eingeben müsst. Allerdings können werbetreibende Unternehmen auch Cookies setzen, um euch zu tracken. Ihr könnt Cookies für Safari limitieren und Tracking deaktivieren. Dafür geht ihr in den Einstellungen auf den Menüpunkt „Safari“ und aktiviert die Option „Kein Tracking“. Die Option darunter – „Cookies blockieren“ ermöglicht euch, festzulegen, in welchen Fällen ihr Cookies unterbinden wollt.

Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.
Ihr könnt in den Einstellungen von iOS 8 ein Passwort festlegen, das auch länger als vierstellig sein kann.

Das vierstellige Passwort eures iPhones oder iPads ist gelinde gesagt recht unsicher. Es ist allerdings möglich, ein längeres Passwort festzulegen. Dafür wählt ihr in den Einstellungen „Touch ID & Code“, gebt euer bisheriges Passwort ein, deaktiviert dann die Option für ein einfaches Passwort und legt ein längeres Passwort fest.

Euer Gerät trackt die von euch häufig besuchten Orte. Der Grund dafür ist, dass ihr euch auf diese Weise einfacher mit Netzwerken verbinden könnt und ortsbasierte Informationen erhaltet. Wem das zu heikel ist, der kann das ortsbasierte Tracking deaktivieren: „Einstellungen“ ->„Datenschutz“ -> „Ortsbasierte Dienste“ -> „Systemdienste“ (ganz unten) ->„Häufige Orte“. Unter „Systemdienste“ finden sich auch einige andere Optionen, die der ein oder andere Nutzer deaktivieren könnte.

Für die besonders Paranoiden kann es sich lohnen, das Statusleistenobjekt für Ortungsdienste in der Statusleiste zu aktivieren. Auf diese Weise seht ihr jederzeit, ob eine App oder ein Dienst euren Standort nutzt – selbst wenn ihr das nicht authorisiert habt. Die Option dafür findet sich in den Einstellungen unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ -> „Systemdienste“ -> „Statusleistenobjekt“.

1. Mit iOS 8 verlorenes iPhone bei leerer Batterie orten

Solltet ihr euer iPhone verlieren, könnt ihr es orten lassen, selbst wenn der Akku den Geist aufgegeben hat. Bisher wurde die letzte bekannte Position des Geräts in iCloud für 24 Stunden gespeichert – iOS 8 kann die Information länger speichern. Erreicht der Ladestand eures Akkus also einen kritischen Level, sendet das Gerät seine Position an Apple. Die Position wird dann in der iCloud gespeichert.

2. Fotos und Videos verstecken

Nicht immer ist es praktisch, dass alle Fotos direkt im Album, den „Momenten“, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt werden. Ab sofort könnt ihr einzelne Bilder und Videos verstecken. Einfach mit dem Finger auf der entsprechenden Datei verweilen, dann öffnet sich ein Menü, in dem ihr „verstecken“ auswählen könnt. Das Ergebnis: das entsprechende Foto oder Video wird nicht mehr in den Momenten, Sammlungen und der Jahresansicht angezeigt, sondern landet in einem gesonderten (aber in der Alben-Ansicht dennoch sichtbaren) Album.

Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.
Ihr könnt Fotos in iOS 8 neuerdings auch verstecken.

3. Der nützlichste Shortcut aller Zeiten

Shortcuts für bestimmte Texte sind nichts Neues. Ein wirklich praktischer Shortcut, der auch unter iOS 8 funktioniert, kommt von RocketINK. Wenn ihr den Shortcut richtig einrichtet, könnt ihr damit beispielsweise in der Mail-App durch eure unterschiedlichen Mail-Adressen rotieren, um festzulegen, von welcher eurer Mail-Adressen ihr eine E-Mail versenden wollt. Das sollte auch in Web-Formularen funktionieren. Den Shortcut legt ihr in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Tastatur“ -> „Kurzbefehle“ fest. Hier verwendet ihr dann „@@“ für eure primäre Adresse, „@@@“ für eure sekundäre Mail-Adresse, „@@@@“ für eine dritte Adresse und so weiter.

4. Ortsbasierte Apps auf dem Lockscreen von iOS 8

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man eine unüberschaubare Anzahl von Apps auf seinem iPhone oder iPad installiert hat. Da den Überblick zu behalten und stets die richtige App zu finden, ist gar nicht so leicht. In iOS 8 werden jetzt bestimmte Apps im Lockscreen angezeigt – je nachdem, wo sich der Nutzer befindet. Die entsprechenden Apps finden sich links unten im Lockscreen. Wischt ihr die App-Icons von unten nach oben, wird die entsprechende App geöffnet.

5. Selbstzerstörende Fotos, Videos und Tonaufnahmen

In der Nachrichten-App lassen sich Fotos, Videos und Tonaufnahmen schnell versenden und sogar mit einem Selbstzerstörungs-Timer versehen. Dafür haltet ihr euren Finger einfach etwas länger auf dem Kamera- oder Mikrofon-Icon. Sendet ihr eure Dateien auf diese Art und Weise, werden sich eure Videos und Tonaufnahmen automatisch nach zwei Minuten selbst zerstören. Fotos hingegen zerstören sich beim Empfänger lediglich selbst, wenn diese Option auf dem Gerät aktiviert wurde – was sie standardmäßig allerdings ist.

6. Neue Kamera-Funktionen in iOS 8

Es gibt jede Menge alternative Kamera-Apps für iPhone und iPad – 75 empfehlenswerte Foto-Apps haben wir für euch in einem Artikel zusammen getragen. Die Standard-Kamera-App von iOS 8 könnte aufgrund neuer Funktionen allerdings die ein oder andere Anwendung von Drittanbietern überflüssig machen. So steht euch jetzt ein Zeitraffer-Modus zur Verfügung, der eine Reihe von Fotos aufnimmt und diese dann in einem Zeitraffer-Video miteinander kombiniert. Dazu kommt noch ein Selbstauslöser, den ihr auf drei oder zehn Sekunden einstellen könnt. Außerdem stehen euch jetzt manuelle Einstellmöglichkeiten für die Belichtung zur Verfügung, außerdem trennt iOS 8 das Festlegen von Fokus und Belichtung. Habt ihr ein Foto aus Versehen gelöscht, könnt ihr es wieder herstellen. Dazu klickt ihr in der Kamera-App einfach auf das kleine Vorschau-Icon.

Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.
Die Kamera-App von iOS 8 bringt einen Selbstauslöser mit.

7. Automatische Updates in iOS 8

Bereits seit iOS 7 habt ihr die Möglichkeit, Apps automatisch im Hintergrund zu aktualisieren. Auch iOS 8 erleichtert Updates, sodass ihr nicht mehr den App Store öffnen müsst, um eure Apps zu aktualisieren. Ihr könnt diese Funktion in den Einstellungen unter dem Punkt „App Store“ aktivieren. Darüber hinaus könnt ihr auch festlegen, ob ihr Updates auch über euer mobiles Datenvolumen herunterladen wollt oder ob ihr lieber darauf wartet, dass euer Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist.

8. Texte unter iOS 8 lesbarer machen

Auch wenn die neuen iPhones einen deutlich größeren Screen bieten als ihre Vorgänger, könnte dargestellter Text dem ein oder anderen Nutzer zu klein sein. Wer die Lesbarkeit verbessern will, kann dies in den Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Bedienungshilfen“ -> „Fetter Text“ festlegen. Außerdem könnt ihr unter „Anzeige & Helligkeit“ weitere Anpassungen vornehmen.

9. Siri, die Musik-Kennerin

Seit iOS 8 versteht sich Siri auch auf Musik. Hört ihr irgendwo einen Song, den ihr nicht kennt, könnt ihr Siri fragen, um welches Lied es sich handelt. Das Ganze wird dank einer Integration von Shazam möglich. Übrigens lässt sich Siri jetzt auch ganz ohne Knopfdruck ansprechen, sofern das iPhone oder iPad am Ladekabel hängt: einfach „Hey Siri“ sagen.

10. Songs einer Playlist einer anderen hinzufügen

Bisher war es lediglich möglich, einzelne Songs aus den iTunes-Tabs für „Titel“, „Alben“, „Interpreten“ und „Genres“ einer eigenen Wiedergabeliste hinzuzufügen. Jetzt könnt ihr auch einzelne Lieder aus einer eurer Wiedergabelisten direkt einer neuen Playlist hinzufügen.

11. Songs im „Control Center“ kaufen

Spielt ihr einen Track über iTunes Radio ab, findet sich in iOS 8 im „Control Center“ ab sofort ein „Kaufen“-Button. Auf diese Weise könnt ihr euer hart verdientes Geld jetzt noch schneller im iTunes-Store verprassen.

12. Daten-Volumen sparen

Wirkliche Datenflatrates findet man eigentlich bei kaum einen Mobilfunkanbieter. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, sparsam mit seinem Inklusiv-Volumen umzugehen. Unter iOS 8 könnt ihr wie schon unter iOS 7 in den Einstellungen unter „Mobiles Netz“ festlegen, welche Apps auf euer Datenvolumen zugreifen dürfen und welche Apps lediglich im WLAN aktiv werden dürfen.

13. Einstellungen für ortsbasierte Daten in Apps

In den Einstellungen finden sich unter „Datenschutz“ -> „Ortungsdienste“ erweiterte Anpassungsmöglichkeiten. Mit iOS 8 könnt ihr jetzt für jede App festlegen, ob und wann genau diese auf ortsbasierte Daten zugreifen dürfen. Ihr könnt auswählen, ob die entsprechende App nie, nur wenn ihr sie geöffnet habt oder immer Ortungsdienste nutzen darf. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur eure Privatsphäre-Einstellungen feintunen, sondern unter Umständen auch eure Akkulaufzeit verbessern.

14. App-Benachrichtigungen global deaktivieren

Seit iOS 8 könnt ihr in den Einstellungen für jede App festlegen, ob ihr dieser global „das Maul stopfen“ wollt. Zuvor ließen sich App-Benachrichtigungen lediglich für das Notification Center deaktivieren.

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.
In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen.

15. Akkulaufzeit unter iOS 8 verbessern

In iOS 8 findet sich eine neue Einstellung, die euch anzeigt, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Das System schlüsselt auf, welche geöffneten Apps anteilig wie viel Akku ziehen. Sorgt ihr euch also um die Laufzeit eures iPhones oder iPads, könnt ihr einfach die energiehungrigsten Apps schließen.

16. Neue Safari-Features und DuckDuckGo in iOS 8

Auch Safari bringt einige praktische Neuerungen mit. So könnt ihr beispielsweise ab sofort auswählen, ob ihr die Desktop-Version einer mobilen Website angezeigt bekommen wollt. Leider hat Apple diese Funktion ein wenig versteckt. Wenn ihr eine Website besucht, klickt ihr nach dem Laden erneut in die Adressleiste. Darauf hin öffnet sich ein Menü, das in erster Linie eure Bookmarks und häufig besuchten Seiten als Icons anzeigt. Wenn ihr das Menü nach unten zieht, finden sich dort die zwei Optionen zum Bookmarken und zum Anfordern der Desktop-Seite. Darüber hinaus könnt ihr als Default-Suchmaschine unter iOS 8 auch DuckDuckGo festlegen. Die Google-Alternative legt den Fokus auf die Privatsphäre ihrer Nutzer und überwacht nicht eure Nutzeraktivitäten.

17. Spotlight in iOS 8 schnell öffnen

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe schnell öffnen. Dafür müsst ihr einfach von der Mitte des Screens nach unten „wischen“. So findet ihr nicht nur fix gesuchte Kontakte, Mails und andere Daten, sondern könnt auch jede beliebige App schnell starten, ohne sie vorher auf eurem Homescreen suchen zu müssen.

Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.
Bereits in iOS 7 eingeführt, lässt sich die Spotlight-Suche auch unter iOS 8 mit einem einfachen Swipe ganz schnell öffnen: einfach von der Mitte des Screens mittels einer Wischbewegung nach unten.

18. Universale Zurück-Geste

Android-Nutzer kommen schon lange in den Genuss einer universalen Zurück-Geste und auch iOS bietet seit Version 7 eine derartige Funktion. Wischt ihr vom linken Bildschirmrand nach rechts, springt ihr an die vorherige Position. Einzige Voraussetzung: die App muss diese Funktion unterstützen.

19. Werbe-Tracking in iOS 8 deaktivieren

Bereits in iOS 6 hat Apple das „Feature“ namens Ad-Tracking im System versteckt, das auch in iOS 8 noch vorhanden ist. Mit Hilfe der Funktion können euch werbetreibende Unternehmen anonymisiert identifizieren. Das passt wahrscheinlich nicht jedem Nutzer, aber dennoch ist die Funktion auch in iOS 8 standardmäßig aktiviert. Ihr könnt Ad-Tracking in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutz“ -> „Werbung“ deaktivieren.

20. Interaktive Benachrichtigungen

Bisher musste man bei Eingang einer SMS oder Nachricht auf die Benachrichtigung tippen, um die entsprechende App zu öffnen. IOS 8 bringt interaktive Benachrichtigungen mit – das heißt konkret, dass ihr mit einer Wischbewegung nach unten direkt eine kurze Antwort eingeben könnt. Sobald eure Nachricht versendet wurde, könnt ihr die App, die ihr davor verwendet habt, weiter nutzen.

iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.
iOS 8 erlaubt das Beantworten von Benachrichtigungen, ohne die entsprechende App öffnen zu müssen.

21. Kreditkarten-Informationen in Safari abfotografieren

Der Safari-Webbrowser in iOS 8 ermöglicht es, Kreditkartennummern per Kamera zu scannen. Das ist praktisch, wenn ihr online einkauft und keine Lust habt, eure Daten händisch einzugeben.

22. Genaue Versandzeit von Nachrichten in iOS 8

Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wann ihr eine bestimmte Nachricht versendet habt, könnt ihr über die Text-Bubble wischen, um euch die exakte Zeit jeder versendeten Nachricht anzeigen zu lassen. Das funktionierte bereits unter iOS 7 und wurde auch in iOS 8 integriert.

23. Mehrere Fotos gleichzeitig schicken

Wenn ihr in der Nachrichten-App auf das Kamera-Icon klickt, werden euch bis zu 20 der aktuellsten aufgenommenen Fotos angezeigt. Aus diesen Fotos könnt ihr direkt mehrere auswählen, um sie zu versenden.

24. Alle Anhänge einer Konversation speichern

IOS 8 ermöglicht es, alle Anhänge einer Konversation anzusehen oder zu speichern. Um diese Option zu erhalten müsst ihr einfach auf „Details“ klicken und dann nach unten scrollen, damit iOS alle Anhänge anzeigt. Dann einfach mit dem Finger auf einem der Anhänge verweilen, um alle zu löschen oder zu speichern.

25. Weitere Tipps für Nachrichten unter iOS 8

Insgesamt hat Apple die Nachrichten-App ordentlich aufgebohrt und mit einigen Funktionen versehen, die viele Nutzer schon lange schmerzlich vermisst haben. So ist es ab sofort möglich, mehrere Unterhaltungen gleichzeitig zu löschen oder als gelesen zu markieren. Dafür tippt ihr einfach auf „Bearbeiten“ und wählt „speichern“ oder „gelesen“ aus. Darüber hinaus könnt ihr euren Standort jetzt einfacher mit Freunden teilen. Unter „Details“ finden sich die entsprechenden Menüpunkte. Ihr könnt entweder euren Standort einmalig senden oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen. Gruppenunterhaltungen lassen sich jetzt ähnlich wie in WhatsApp, Telegram und anderen Messengern mit einem Titel versehen. Besonders praktisch: Ihr könnt neuerdings Gruppenunterhaltungen einfach verlassen oder auf stumm stellen. Schließlich lässt sich in den Einstellungen unter „Nachrichten“ festlegen, wie lange eure Nachrichten gespeichert werden. Das ist hilfreich für alle Nutzer, die nicht regelmäßig manuell aufräumen.

Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.
Ihr könnt in der Nachrichten-App entweder euren Standort einmalig senden, oder eure Position dauerhaft für eine Stunde, den Rest des Tages oder für immer mit einem Kontakt teilen.

26. iOS 8: Handoff, AirDrop und Hotspot

Apple rückt sein mobiles Betriebssystem noch näher an OS X. Das so genannten Handoff-Feature verbindet iOS 8 mit OS X Yosemite, um Nutzern zu ermöglichen, ihre Arbeit vom Rechner auf ihrem mobilen Gerät fortzuführen – und umgekehrt. Verfasst ihr beispielsweise eine Mail auf eurem iPhone und werdet damit unterwegs nicht fertig, könnt ihr sie ohne Probleme später am Mac fertig stellen. Auch müsst ihr einen Hotspot nicht mehr händisch einrichten – eure Apple-Geräte teilen sich quasi automatisch den Internetzugang. So lange ihr mit der selben Apple ID auf euren Geräten eingeloggt seid, funktioniert das. Eine über Gerätegrenzen hinweg funktionierende Version von AirDrop ermöglicht zudem das einfache hin und her schieben von Dateien. Was in diesem Zusammenhang noch alles möglich ist, erfährt man direkt auf der Apple-Website zu iOS 8.

27. Individuelle Vibrationen für Benachrichtigungen

Bereits seit iOS 7 lassen sich in den Einstellungen ganz individuelle Vibrationsmuster für Benachrichtigungen festlegen. Die entsprechenden Einstellungen finden sich unter „Töne“ -> „Töne- und Vibrationsmuster“.

28. Verpasste Anrufe persönlich beantworten

In den Einstellungen könnt ihr unter dem Menüpunkt „Telefon“ -> „Mit Nachricht antworten“ eigene Texte verfassen, die Anrufer erhalten, wenn ihr einen Anruf nicht annehmt.

29. Benachrichtigungen bei Mail-Threads

Wenn ihr in der Mail-App über einer E-Mail nach links wischt, könnt ihr die Mail löschen oder archivieren – so weit, so gut. Über „Mehr“ habt ihr unter iOS 8 jedoch auch die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, die greifen, sobald eine Antwort auf den markierten Mail-Thread eintrifft. Für dringende Mails ein sehr sinnvolles Feature.

Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.
Für einzelne Mailverläufe lassen sich Benachrichtigungen aktivieren. So werdet ihr informiert, sobald eine Antwort auf den Thread eingeht.

30. iOS-Screencasts auf OS X

Ein iPhone oder iPad mit iOS 8, das ihr mit einem Mac verbindet, wird auf dem Rechner als Kamera angezeigt. Ihr könnt euren Screen demnach mittels QuickTime aufnehmen.

Mehr Tipps, Tricks und versteckte Features für iOS 8

Wir werden diesen Artikel über die Zeit mit weiteren Tipps und Tricks erweitern. Habt ihr noch irgendwelche coolen Features entdeckt? Dann lasst uns das doch in den Kommentaren wissen. Darüber hinaus hat Apple iOS 8 erstmals eine Tipps-App spendiert, die automatisch installiert wird. In der App finden sich offizielle Kniffe zum neuen Betriebssystem.

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Sébastien Bonset
Apple iOS 8 macht das neue iPhone 6 überflüssig http://t3n.de/news/apple-ios-8-iphone-6-ueberfluessig-567729/ 2014-09-18T07:26:44Z
Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die Kameras, die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die …

Ja, ja – die schönen großen Bildschirme, die Kameras, die uns alle zum nächsten Stanley Kubrick machen und dann die abgerundeten Ecken, die sich so gut anfühlen, dass einem unwillkürlich die Hände zittern. Ja, wir haben es alle vernommen: Die beiden neuen Apple-Spielzeuge iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind bis heute die größten – und besten – iPhones überhaupt. Was aber ist mit all jenen, für die aus welchen Gründen auch immer der Kauf eines neuen Geräts einfach nicht infrage kommt? Für sie hört sich das ganze Gesäusel über das iPhone 6 schlimmer an als der Nachbar, der gerade von seinem neuen Tesla herumprahlt.

Apple öffnet mit iOS 8 die Grenzen seiner Plattform

Neue Bildbearbeitungsfunktionen. (Screenshot: Apple)
Das neue iOS 8 ist seit gestern verfügbar. (Screenshot: Apple)

Außerdem, so scheint es, haben auch die Nutzer von iPhone 4S, 5, 5S und 5C faktisch ein neues Gerät in der Hand, wenn sie das Betriebssystem auf iOS 8 umrüsten – frei herunterzuladen ab Mittwoch. Ich habe die neue Software auf älteren Geräten und den Neuerscheinungen getestet, und ich muss sagen, es ist nicht die Größe des Bildschirms, die den Unterschied macht, wohl aber das, was darauf zu sehen ist. Denn das bringt das Gerät wirklich nach vorn.

„Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).“

Apple selbst erklärt, es handle sich um die größten Neuerungen, die es bei iOS je gegeben habe. Oberflächlich allerdings zeigt sich das jedoch nicht. Hinter dem durchscheinenden Menü und den hellen Bedienknöpfen verbergen sich die neuen Funktionen, die Apple den Apps spendiert hat, die am meisten von den iPhone-Besitzern genutzt werden. Einige der Basisprobleme wurden beseitigt (ärgerlicherweise aber nicht alle).

Daneben hat Apple begonnen, die hermetischen Grenzen der eigenen Plattform zu öffnen. Damit kann man selbst, das Gerät und die Apps in ganz neuer Weise mit allem interagieren, was sich rund um einen befindet.

Im Großen und Ganzen ist iOS 8 darauf ausgelegt, die wesentlichen Apps von Apple selbst und ihr Zusammenspiel mit anderen mit anderen Programmen zu verbessern.

Bei der Lösung alter Ärgernisse sticht vor allem eine bei der Mail-App hervor. Anstatt mit Schweißausbrüchen Texte mit der Funktion Copy-Paste von einer Mail in die nächste zu befördern, kann ich nun einfach meine neue Mail zum unteren Rand des Bildschirms ziehen, anschließend einen Blick auf meinen Mail-Eingang werfen oder eine andere Mail und schließlich auf die neue Mail zurückspringen, an der ich gerade arbeite.

Es gibt andere neue Tricks bei der E-Mail. So lassen sich Botschaften schneller auf Kontaktinformationen hin durchsuchen, um sie dem Adressbuch hinzuzufügen.

Die Kommunikation wird noch spontaner

Die Nachrichten-App ist nun mit Funktionen ausgestattet, die populäre Messenger-Apps wie Whatsapp oder Hangouts unterstützen. Man kann Gesprächspartnern damit die eigene Position verraten und leicht eine iMessage-Kette verlassen oder stumm schalten. Oder schnelle Audio- und Video-Botschaften verfassen, die zwei Minuten nach dem Abspielen automatisch verschwinden. Damit gelingt die Kommunikation noch spontaner, wenngleich Apple deutlicher machen sollte, dass diese Botschaften verschwinden, solange man nicht einen „Behalten"-Knopf drückt.

Von all den Verbesserungen, die mit iOS 8 verbunden sind, bin ich geradezu begeistert, was mit der Tastatur nun möglich ist. Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern, während mit Android alternative Layouts ebenso möglich waren wie andere Tricks, die beim schnellen Tippen helfen.

„Jahrelang war die iPhone-Tastatur komplett von gestern.“

Die neue QuickType-Tastatur von Apple bietet einem eigenständig das nächste Wort an, abhängig vom Kontext des Textes, vom Empfänger der Botschaft und von der App, die man benutzt. Aus meiner Sicht kann sie die Auto-Korrektur-Funktion komplett ersetzen. Noch schneller wird die Eingabe von Botschaften, wenn man sich eine Tastatur von einem Drittanbieter besorgt, die Apple mittlerweile im App-Store zugänglich macht.

Ich habe dazu mit SwiftKey und Swype herumgespielt, die beide schon in dem Moment einen Vorschlag machen, wenn der Finger noch auf dem Bildschirm unterwegs ist. Mir scheint, als wenn SwiftKey meine Vorlieben besser in Vorschlägen umsetzen kann.

Die Tastaturen sind ein Beispiel dafür, wie Apps inzwischen Hard- und Software von Apple integrieren und mit ihnen kommunizieren können. Selbst der Fingerabdruck Touch ID, der den Zugang zu iPhone freimacht, kann mit anderen Apps kommunizieren. Ich habe dazu die Beta-Version meines bevorzugten Password-Managers Dashlane getestet, die in der Lage ist, meinen Fingerabdruck als Master-Passworts zu nutzen und im mobilen Webbrowser Zugangsdaten sicher und ohne mein Zutun einzufügen.

iOS 8: Gesundheits-App von Apple nicht so bestechend wie die Apps der Konkurrenz

Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)
Health Kit und die neue Health App. (Screenshot: Apple)

Mit iOS 8 begibt sich Apple schließlich auf das explosionsartig wachsende Feld der Überwachung persönlicher Fitness-Daten. Jeder, der ein Update herunterlädt, bekommt automatisch auch die Gesundheits-App. Sie ist angelegt wie eine große Instrumententafel für alle möglichen persönlichen Fitness- und Gesundheitsdaten des iPhone-Besitzers. Ab sofort muss man nicht mehr eine App bemühen, um festzustellen, wie viele Kalorien man beim Essen zu sich genommen hat, und eine andere App, um zu sehen, wie viel davon beim Fitnesstraining anschließend verbrannt wurden.

Sowohl das iPhone 6 als auch das ältere iPhone 5S schaffen es gut, meine Schritte im Laufe eines Tages zu zählen und die zurückgelegte Distanz wiederzugeben. Der neue auf Bewegungen ausgerichtete Co-Prozessor im iPhone 6 ging noch einen Schritt weiter und erfasste auch Treppenstufen, die ich heraufsteige. Schon bald werden Drittanbieter zur Überwachung von Fitness-Daten wie Jawbone Up24 und Apps wie MyFitnessPal in der Lage sein, ihre Daten auch die vorinstallierte Gesundheits-App einzuspeisen.

„Am meisten begeistert mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet.“

Insgesamt ist die Gesundheits-App von Apple auch nicht annähernd so bestechend wie die von Jawbone oder Fitbit. Mehr wirkt sie wie ein medizinischer Bericht als ein tägliches Ziel für den Nutzer. Gleichwohl hat sie potenzial enorm wirksam zu sein, vor allem sie mit der Apple Watch und Apps von dritter Seite verknüpft werden, die in der Lage sind, die gesammelten Daten zu analysieren. Noch allerdings wirkt die App unfreundlich und verwirrend.

Das iPhone mit dem Betriebssystem iOS 8 kann sich mit mehr Geräten verbunden als jemals zuvor. Am meisten allerdings begeistert es mich, wie sich das Smartphone mit meinem Computer verbindet. Das kommende Betriebssystem für den Mac mit dem Namen OS X Yosemite erlaubt es dem Nutzer, Anrufe auf dem iPhone direkt auf dem Mac anzunehmen und E-Mails, Webseiten und Nachrichten direkt zwischen Rechner und Smartphone hin- und herzuschieben.

Einige Funktion habe ich mit der Beta-Version der Mac-Software bereits getestet. Als das iPhone mit dem gleichen Wlan-Netz verbunden war wie mein MacBook, konnte ich einen Handyanruf meiner Mutter direkt auf dem Laptop annehmen – mit guter Tonqualität.

Noch nützlicher war die E-Mail-Übertragung. Eine Mail, die an einen Kollegen gerichtet war, begann ich mit der Mail-App auf dem iPhone und beendete sie auf dem Laptop, indem ich ein kleines Symbol auf dem Bildschirm meines MacBook-Bildschirms berührte. Auch andersherum funktioniert diese Funktion: Als ich die Website eines Restaurants auf meinem Laptop öffnete, zeigte sich das Safari-Symbol auf meinem geschlossenen iPhone. Eine kurze Bewegung mit der Hand über den Bildschirm, und auch hier wurde die Seite des Restaurants geladen.

Apple iOS 8: Siri steckt noch immer in den Kinderschuhen

iOS und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)
Auch durch iCloud Drive: Apple iOS 8 und Mac OS rücken immer näher. (Screenshot: Apple)

Alle dies lässt iOS 8 ausgereifter erscheinen als alle Vorgänger. Gleichwohl gibt es Funktionen, bei denen das Betriebssystem weiter hinter Android von Google oder gar Windows Phone von Microsoft hinterherhinkt. Apple Maps fehlen nach wie vor Fahrpläne von Bahnen und Bussen, und auch viele Sehenswürdigkeiten sind nicht verzeichnet. Nachdem ich das iPhone 6 in die Hand bekam, habe ich als erstes Google Maps heruntergeladen, um herauszufinden, welchen Zug ich brauchte, um zurück zu meinem Hotel zu fahren.

Siri steckt ebenfalls noch immer in den Kinderschuhen, während Google Now und Cortana eine Fortentwicklung erfahren haben. Die persönliche Assistentin von Apple ist inzwischen in der Lage, Lieder und Musik zu identifizieren, die gerade gesungen oder gespielt werden. Sie kann demnächst beim Lichtanmachen helfen oder den Thermostaten der Heizung anpassen, doch man muss sie dazu auffordern. Die beiden anderen Assistenten nehmen eigenständig vorweg, was ich vielleicht wissen muss (etwa Verkehrsstaus auf den Weg zu meinem nächsten Treffen oder die Spielergebnisse meines Lieblings-Fußballvereins), und zwar ohne, dass ich danach frage.

„Man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden.“

Der neue Speicherdienst iCloud Drive ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, weil es damit möglich wird, wie bei Dropbox PDFs, Word-Dateien und andere Dokumente, die in einen bestimmten Ordner auf dem Mac oder dem PC liegen, anschließend auf dem iPhone oder iPad anzusehen oder sogar via Web. Doch man braucht für iCloud noch immer eine Betriebsanleitung, um sich zurechtzufinden. Und – sehr verwirrend – iCloud Photo Library, die im Oktober starten soll, wird ein komplett eigenständiger Dienst.

Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt auch die Organisation des neuen Betriebssystems. Die Informationen und die Apps, die ich am meisten gebrauche, sind darin tief vergraben. Der Startbildschirm soll zwar schon bald Widgets von Drittanbietern unterstützen können, doch war ich nicht in der Lage das zu testen. Nebenbei bemerkt: Er wirkt etwas ungewöhnlich. Es gibt keinen einfachen Weg, um vom Home-Bildschirm direkt zu einer App zu gelangen oder ein Gerät zu personalisieren, so wie man das von Android oder Windows Phone kennt.

Apropos Personalisierung: Warum kann man das Popup-Kontrollzentrum von iOS eigentlich nicht mit den Werkzeugen erweitern, die ich am meisten benötige, oder wenigstens einen direkten Link zu meinen Einstellungen zu legen?

Womöglich habe ich immer etwas zu meckern, aber iOS 8 sticht aus dem Wettbewerb vor allem deshalb hervor, weil es die größten Stärken des iPhone ausspielt: Seine Apps und sein Ökosystem. Sobald man den Update-Knopf drückt, machen vor allem die kleinen Bonbons und Verbesserungen den großen Unterschied aus.

Mit der Zeit, wenn die Software-Entwickler erst Apps herausbringen, die untereinander kommunizieren können, mit der Apple-Hardware, zur neuen Gesundheits-App oder den neuen Software-Möglichkeiten auf dem Computer, dann hat das iPhone Potenzial, etwas weitaus Größeres zu werden als es jetzt schon der Fall ist. Einen größeren Bildschirm braucht es dazu nicht.

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Von Joanna Stern

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Bau dir dein eigenes Siri: api.ai bietet dir ein Sprach-Interface für Apps und Gadgets http://t3n.de/news/bau-dir-eigenes-siri-apiai-567555/ 2014-09-17T12:31:20Z
Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Mit api.ai können Entwickler ihre Apps auf einfache Art und Weise um Spracherkennungsfunktionen erweitern. Die Plattform eignet sich im Zusammenspiel mit iOS, Android und dem Web.

Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)
Siri für alle: Mit api.ai integriert ihr leicht eine Sprachsteuerung in eure Apps. (Screenshot: api.ai)

Siri ohne Siri: Mit api.ai zu einem Sprach-Interface für die eigene App

Früher waren sie der Stoff, aus dem Science-Fiction-Filme gemacht wurden: hosentaschengroße Computer, die auf Zuruf reagieren und die Antworten auf unsere Fragen selbst verbal wiedergeben. 2014 ist das längst ein alter Hut. Egal ob Siri, Google Now oder Cortana: Mittlerweile verfügen alle großen Smartphone-Betriebsysteme über einen Assistenten mit Sprachsteuerung.

Mit api.ai gibt es jetzt eine Plattform, mit der jeder Entwickler seine App um ein ähnliches Sprach-Interface erweitern kann. Der Hersteller bietet ein SDK für Android und iOS an, für Entwickler von Web-Apps gibt es auch ein HTML- und JavaScript-Beispiel auf GitHub. Über die REST-API des Anbieters könnte die Sprachsteuerung auf Basis von api.ai letztlich auf jeder Plattform genutzt werden. Immerhin sehen die Macher ihre Plattform als ideale Ergänzung für jede Art von Gerät, sei es ein Smartphone, ein Wearable oder ein Roboter.

Sprachsteuerung für eure Apps: So funktioniert api.ai

Vereinfacht ausgedrückt müsst ihr als Entwickler zunächst sogenannte „Entities“ bestimmen. Dabei handelt es sich letztlich jeweils um eine Sammlung von Begriffen mit derselben Bedeutung. Bei einer Musik-App würdet ihr beispielsweise „Rock“ und „Rock & Roll“ als gemeinsamen Eintrag betrachten. In einem zweiten Schritt definiert ihr Aktionen, die in Bezug auf die „Entities“ möglich sind. Wie das genau geht, erfahrt ihr in der Dokumentation von api.ai.

Ihr könnt api.ai kostenlos nutzen, sofern ihr nicht die Grenze von 100 Anfragen pro Nutzer und Monat überschreitet und nicht mehr als 1.000 Nutzer habt. Dann seid ihr aber auch in der Anzahl der möglichen Befehle begrenzt. Wenn ihr mehr wollt, müsst ihr einen Dollar-Cent pro Monat und aktivem Nutzer bezahlen. Dann seid ihr völlig unbeschnitten in der Anzahl möglicher Befehlen. Allerdings gilt dieses Angebot „nur“ bis zu einer Anzahl von einer halben Million Nutzern. Wer mehr User hat, kann sich vom Anbieter ein individuelles Angebot machen lassen.

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Kim Rixecker
iOS 8: Das solltest du vor dem Update beachten http://t3n.de/news/ios-8-update-iphone-ipad-vorbereitung-567493/ 2014-09-17T08:22:37Z
Heute kommt das Update auf iOS 8. Wir zeigen euch, wir ihr euer iPhone oder iPad darauf vorbereitet.

Heute kommt das Update auf iOS 8. Wir zeigen euch, wir ihr euer iPhone oder iPad darauf vorbereitet.

Heute am 17. September 2014 ist es endlich so weit: Apple veröffentlicht iOS 8, die neuste Version des mobilen Betriebssystems. Unterstützt werden alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 4s, alle Tablets des Konzerns ab dem iPad 2 und das iPod Touch der fünften Generation. Die neuen Smartphones des Unternehmens aus Cupertino – iPhone 6 und iPhone 6 Plus – werden iOS 8 ab Werk mitbringen. Was ihr vor dem Update auf iOS 8 beachten solltet, verraten wir ihr euch in diesem Artikel.

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)
iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)

Vor dem Update auf iOS 8: iTunes und iOS auf den aktuellen Stand bringen

Ihr solltet die aktuelle Version von iTunes auf eurem Rechner installiert haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Version 11.4. Das Update könnt ihr direkt über iTunes suchen. Alternativ dazu ladet ihr euch die neuste Version von der iTunes-Download-Seite herunter. Auch die iOS-Version auf eurem iPhone oder iPad sollte vor dem großen Update auf Version 8 auf den neusten Stand gebracht werden. Welche Version ihr einsetzt, erfahrt ihr unter Einstellungen > Allgemein > Info. Dort sollte als Version iOS 7.1.2 angegeben sein.

Update auf iOS 8: Zeit, um aufzuräumen

Das große Update auf die nächste iOS-Version ist ein hervorragender Zeitpunkt um endlich ein paar Altlasten loszuwerden. Ihr habt dutzende Apps auf eurem iPhone oder iPad, die ihr nie nutzt? Idealerweise schmeißt ihr die vor dem Update von eurem Mobilgerät. Diese Empfehlung ist besonders für Nutzer der 16-Gigabyte-Geräte sinnvoll. Immerhin werdet ihr auch für das Update Speicherplatz auf dem Gerät benötigen. Auch die Surf-Histroy in Safari und unnötige Musik, Videos oder Bilder könntet ihr jetzt löschen, um zusätzlichen Speicherplatz frei zu machen.

Vor dem Update auf iOS 8 solltet ihr iTunes auf den neusten Stand bringen. (Screenshot: iTunes)
Vor dem Update auf iOS 8 solltet ihr iTunes auf den neusten Stand bringen. (Screenshot: iTunes)

Sicher ist sicher: Macht ein vollständiges Backup mit iTunes

Rein theoretisch sollte der Update-Prozess sauber laufen und keine größeren Probleme verursachen. Dennoch können wir euch nur eindringlich zu einem vollständigen Backup eures iPhones oder iPads raten. Dazu verbindet ihr euer iOS-Gerät per Kabel mit eurem Rechner und startet in iTunes ein Backup eures Gerätes über den Button mit der Aufschrift „Jetzt sichern“. Je nach Umfang eures Datenbestandes kann ein Backup allerdings etwas dauern. Fangt also besser rechtzeitig damit an.

iOS-8-Update: Akku aufladen nicht vergessen

Um ein iOS-Betriebssystem-Update durchführen zu können, muss der Akku eures iDevice zu mindestens 50 Prozent geladen sein. Wer vorsorgen möchte, lädt sein iPhone oder iPad daher rechtzeitig auf. Wenn ihr sowieso immer eine Steckdose in eurer Nähe habt, könnt ihr diesen Tipp aber natürlich getrost ignorieren.

Wenn ihr alle Tipps befolgt habt, solltet ihr für das große Update auf iOS 8 gerüstet sein. Natürlich müsst ihr auch eure Apple-ID zur Hand haben. Solltet ihr euer Passwort vergessen haben, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt ein neues zu beantragen. Nach der Vorbereitung eures iPhone oder iPad solltet ihr euch heute Abend bei der iOS-8-Installation übrigens genau überlegen, ob ihr iCloud Drive bereits aktivieren möchtet. Ohne OS X Yosemite scheint es bei dem Dienst noch immer zu Problemen zu kommen.

Solltet ihr nach dem Update nach einer kleinen Einführung in die neue Version des mobilen Betriebssystems suchen, hier noch eine Artikelempfehlung: In unserem Artikel „iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features“ liefern wir jede Menge Lesestoff – sowohl für erfahrene als auch unerfahrene Nutzer.
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Kim Rixecker
Der Weg in den App-Store ist frei: Apple veröffentlicht Swift 1.0 http://t3n.de/news/apple-swift-1-gold-master-566548/ 2014-09-11T08:10:27Z
Apple hat Version 1.0 von Swift veröffentlicht. Um die finale Version der Programmiersprache soll es sich zwar noch nicht handeln, aber damit erstellte Apps können jetzt auch in den App-Store …

hat Version 1.0 von Swift veröffentlicht. Um die finale Version der Programmiersprache soll es sich zwar noch nicht handeln, aber damit erstellte können jetzt auch in den App-Store eingereicht werden.

Der Code in Apples neuer Programmiersprache Swift kann live verändert werden, und das Ergebnis ist sofort sichtbar – ohne Kompilierung.
Apple hat Version 1.0 von Swift veröffentlicht. (Screenshot: Apple)

Programmiersprache: Apple veröffentlicht Swift 1.0 Gold Master

Apple hat Version 1.0 ihrer neuen Programmiersprache Swift für iOS veröffentlicht. Dabei soll es sich jedoch noch nicht um die finale Version handeln. Dem Apple-typischen Sprachgebrauch folgend, spricht der Konzern vom „Gold Master“. Ab sofort kann in Swift programmierte Software auch über den App-Store veröffentlicht werden.

Die Gold-Master-Version für OS X soll mit der Veröffentlichung von Yosemite einhergehen. Um Desktop-Apps in Swift zu entwickeln, benötigen Entwickler die Beta-Version von Xcode 6.1 für Yosemite, die ihr hier herunterladen könnt. Bis zum Launch der neuen OS-X-Version soll Swift um weitere Features und einer verfeinerten Syntax erweitert werden. Auch an der Performance will Apple bis dahin noch arbeiten.

Swift 1.0 Gold Master: Heute erstellte Apps sind von etwaigen Veränderungen der Sprache nicht betroffen

Swift-Apps, die ihr jetzt entwickelt, werden mit der Laufzeitumgebung des Gold-Masters gebündelt. So wird sichergestellt, dass eure Apps auch dann noch laufen, wenn Apple Veränderungen an der Sprache für die finale Version von Swift vornimmt.

Swift wurde im Rahmen von Apples Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2014 vorgestellt. Damit sollen Apps deutlich schneller und einfacher entwickelt werden können, als mit Objective-C. Wer sich für die Sprache interessiert, sollte einen Blick auf unseren Artikel „Swift: Einstieg in Apples neue Programmiersprache leicht gemacht“ werfen.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
iOS 8: So installierst du das neue Betriebssystem bereits vor dem Release http://t3n.de/news/ios-8-gold-master-566320/ 2014-09-10T08:19:03Z
Im Anschluss an die gestrige Keynote hat Apple die letzte Version von iOS 8 vor der offiziellen Veröffentlichung für Entwickler freigegeben. Wie ihr die sogenannte Gold Master auch ohne …

Im Anschluss an die gestrige Keynote hat die letzte Version von vor der offiziellen Veröffentlichung für Entwickler freigegeben. Wie ihr die sogenannte Gold Master auch ohne Entwickler-Account installiert, und worauf ihr dabei achten müsst, verraten wir euch in unserem Artikel.

iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)
iOS 8 steht allen Nutzern ab dem 17. September 2014 zum Download zur Verfügung. (Grafik: Apple)

iOS 8 Gold Master: Die letzte Vorabversion vor dem offiziellen Release

Nachdem Apple gestern mit viel Tamtam die zwei neuen Smartphones iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie die erste eigene Smartwatch namens Apple Watch vorgestellt hat, veröffentlichte das Unternehmen auch die Gold-Master-Version von iOS 8. Dabei handelt es sich traditionsgemäß um die letzte Entwicklerversion des Betriebssystems vor dem offiziellen Release am 17. September 2014. Registrierte Entwickler können sich die Version über Apples Dev Center herunterladen.

Wer kein Entwickler ist, aber partout nicht auf den 17. September warten kann, der könnte sich eine Kopie der Gold Masters im Netz besorgen. Dabei solltet ihr allerdings ein paar Dinge unbedingt beachten. Obwohl es selten größere Änderungen im Vergleich zwischen Gold Master und finalem Release gibt, könnte es möglicherweise noch größere Bugs geben. Tatsächlich berichten einige Nutzer, allen voran die, die bereits die Beta-Version von OS X Yosemite nutzen, von Abstürzen und Problemen. Eine Installation der aktuellen Version von iOS 8 geschieht daher auf eigene Gefahr.

Außerdem kann letztlich natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass die iOS-8-Versionen die sich im Netz finden, in irgendeiner Art und Weise manipuliert wurden. Die Chancen dafür dürften vergleichsweise gering sein, dennoch bezieht ihr die Software nicht direkt von Apple, was an und für sich immer ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Bevor ihr euch also daran macht, die Gold Master aus einer nicht offiziellen Stelle herunterzuladen, solltet ihr euch dieser Gefahren bewusst sein.

Wer möchte, kann die letzte Vorabversion von iOS 8 schon heute installieren. (Grafik: Apple)
Wer möchte, kann die letzte Vorabversion von iOS 8 schon heute installieren. (Grafik: Apple)

iOS 8: So installiert ihr das Update schon heute

Bevor ihr loslegt, solltet ihr unbedingt ein Backup eurer Daten machen. Anschließend könnt ihr euch die passende iOS-8-Version für euer Gerät auf Lifehacker herunterladen. Dabei dürfte es sich im Regelfall um eine DMG-Datei handeln. In ihr solltet ihr eine IPSW-Datei finden, die ihr in einen Ordner eurer Wahl packen könnt. Windows-Nutzer werden ein Tool wie 7-Zip benötigen, um die DMG-Datei zu öffnen.

Jetzt öffnet ihr iTunes auf eurem Rechner und verbindet ihn mit eurem iPhone, iPad oder iPod. Dann wählt ihr euer iOS-Gerät aus und betätigt bei gedrückter Wahltaste den Wiederherstellungsbutton. Windows-Nutzer drücken stattdessen die Umschalttaste. Anschließend solltet ihr die entpackte IPSW-Datei auswählen können und das Update auf iOS 8 ausführen können. Wie bereits erwähnt, führt ihr diese Prozedur auf eigene Gefahr durch. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber bis zum 17. September 2014 warten.

Solltet ihr nach dem Update nach einer kleinen Einführung in die neue Version des mobilen Betriebssystems suchen, hier noch eine Artikelempfehlung: In unserem Artikel „iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features“ liefern wir jede Menge Lesestoff – sowohl für erfahrene als auch unerfahrene Nutzer.
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Kim Rixecker
App-Design unter der Lupe: Dieses Blog analysiert herausragende Features beliebter iOS-Apps http://t3n.de/news/app-design-lupe-blog-analysiert-565871/ 2014-09-08T09:40:52Z
Gutes App-Design zeigt sich oft in den Details. Seit einigen Monaten analysiert Buffer-Designer Brian Lovin besonders bekannte iOS-Apps und zeigt, was sie besonders macht. Vielleicht ist das eine …

Gutes App-Design zeigt sich oft in den Details. Seit einigen Monaten analysiert Buffer-Designer Brian Lovin besonders bekannte iOS-Apps und zeigt, was sie besonders macht. Vielleicht ist das eine oder andere Feature für euer nächstes Projekt dabei.

Brianlovin.com: Willkommene Inspiration für App-Designer

Das Social Network Path präsentiert seinen Nutzern verschiedene Interaktionsmöglichkeiten auf ansprechende Weise. Screenshot: brianlovin.com)
Das Social Network Path präsentiert seinen Nutzern verschiedene Interaktionsmöglichkeiten auf ansprechende Weise. (Screenshot: brianlovin.com)

Das Social-Media-Tool überzeugt viele Nutzer nicht nur durch seine Funktionalität, sondern auch durch sein klares, minimalistisches Design. Brian Lovin, der seit September 2013 fest zum Team von Buffer gehört, hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. Doch auch privat ist der Webdesigner aus Texas an gutem Design interessiert.

In der Reihe „Design Details“ nimmt Lovin auf seinem eigenen das App-Design bekannter und beliebter iOS-Apps unter die Lupe – vom Login und „Onboarding“ über Ladeabläufe, Scrolling und In-App-Suche bis hin zu spezifischen Funktionen wie etwa Profilen, Kontaktverwaltung und diversen User-Interaktionen. Zu den , die Lovin sich bisher angeschaut hat, zählen Pinterest, Foursquare, SoundCloud, Path, Skype, Flickr, Twitter und auch die neue Instagram-App Hyperlapse.

Gutes App-Design zeigt sich im Detail

In seinen Artikeln lenkt Lovin die Aufmerksamkeit des Lesers auf Details, die dem User im Alltagsgebrauch gar nicht unbedingt auffallen, die eine App aber gerade deswegen zu etwas Besonderem machen: weil sie die Interaktion erleichtern und für ein „rundes“ Nutzungserlebnis sorgen.

So etwa bei der Skype-App für iOS, bei der Lovin die animierte Ladeanzeige und die Übergänge zwischen einzelnen Screens ebenso hervorhebt wie die In-App-Navigation, die der User durch paralleles „Wischen“ erschließt und dabei mit jedem Swipe den Header ein kleines bisschen weiter verschiebt. In kurzen Videos veranschaulicht Lovin für seine Leser, welches Feature beziehungsweise welchen Ablauf er gerade beschreibt – zum Teil muss man sich die kurzen Sequenzen mehrfach ansehen, um alle enthaltenen UX- und UI-Kniffe zu entdecken.

App-Design Skype 1 App-Design Skype 2

Für alle, die danach trachten, ihrem App-Design den letzten Schliff zu geben, dürfte Brian Lovins Blog eine willkommene Fundgrube an Inspiration sein.

Wer sich stattdessen für Brian Lovins Arbeit bei Buffer selbst interessiert, wird eher auf seinem Profil bei Dribbble fündig: Hier gibt der Projektmanager Einblicke in das Buffer-Design und zeigt Impressionen von Dashboards, Datenvisualisierung oder E-Mail-Templates.

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Lea Weitekamp
Apple veröffentlicht die Top-10-Gründe, warum iOS-Apps bisher abgewiesen wurden [Infografik] http://t3n.de/news/apple-ios-apps-abgelehnt-gruende-564866/ 2014-09-01T04:00:17Z
14 Prozent aller iOS-App werden im App-Store abgelehnt aufgrund unzureichender Informationen zur Applikation. Was noch zu einer Ablehnung führt, erfahrt ihr in dem Beitrag.

14 Prozent aller iOS-App werden im App-Store abgelehnt aufgrund unzureichender Informationen zur Applikation. Was noch zu einer Ablehnung führt, erfahrt ihr in dem Beitrag.

Apple hat etwas Licht ins Dunkle gebracht, warum einige iOS-Apps es nicht in den App-Store geschafft haben. Dabei hat das Unternehmen aus Cupertino sich auf einen 7-Tage-Zeitrum beschränkt, der am 28. August endete. In der Liste finden sich Gründe wie irreführende Namen, irrelevante Beschreibungen oder nichtssagende Screenshots. So sind zum Beispiel 14 Prozent der Ablehnungen darauf zurückzuführen, dass die Entwickler ganz einfach nicht genügend Informationen angegeben haben. Acht Prozent der Ablehnungen sind darauf zurückzuführen, dass die Einreichungen mit sogenannten „Bugs“ versehen waren.

iOS-Apps scheitern zu oft an fehlenden Informationen, nicht an technischen Fehlern

Viel zu oft scheitern die Entwickler also gar nicht an technischen Fehlern, sondern an fehlenden Informationen. Klares Learning also: Überprüft wie sinnvoll und ausreichend die mitgelieferten Informationen tatsächlich sind. Im Folgenden seht ihr die Top-10-Gründe im Überblick – zum Vergrößern einfach klicken.

Top-10-Gründe, warum iOS-Apps in der Vergangenheit abgelehnt wurden. (Infografik: Apple)
Top-10-Gründe, warum iOS-Apps in der Vergangenheit abgelehnt wurden. (Infografik: Apple)

In der Regel schweigt über die Gründe einer Ablehnung, was auch damit zu tun haben dürfte, dass die Firma den Service-Prozess kleinhalten möchte. Es gibt zwar strickte Richtlinien, die den Entwicklern zur Seite stehen. Einen Kundenservice, der bei der Einreichung oder Fehleranalyse hilft, ist bisher aber nicht vorgesehen. Mit dieser wird nun zumindest ein Hinweis geliefert, welche Probleme am häufigsten vorkommen. Immerhin.

via www.technobuffalo.com

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Andreas Weck
Hyperlapse: Instagram stellt Zeitraffer-Kamera-App vor mit beeindruckender Bildstabilisierung http://t3n.de/news/hyperlapse-instagram-zeitraffer-app-timelapse-564209/ 2014-08-27T04:30:20Z
Instagram hat eine neue Standalone-App für iOS vorgestellt. Hyperlapse ermöglicht das Erstellen von Zeitraffer-Aufnahmen mit dem Smartphone und verwendet dabei eine besonders innovative Technologie …

hat eine neue Standalone-App für vorgestellt. Hyperlapse ermöglicht das Erstellen von Zeitraffer-Aufnahmen mit dem und verwendet dabei eine besonders innovative Technologie zur Bildstabiliersung.

Timelapse-Videos: Nicht neu, aber schwierig für Smartphones

Zeitraffer-Aufnahmen mit dem Smartphone zu erstellen ist eigentlich nichts Neues. Es gibt bereits einige , welche die Video-Aufnahmen aus der Handykamera so beschleunigen können, dass sich ein Zeitraffer-Effekt (auf Englisch: Timelapse) ergibt. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Je schneller das Video wird, desto intensiver merkt der Betrachter auch Wackler in der Kameraführung. Damit Videomaterial im Zeitraffer gut aussieht, mussten Nutzer bisher sehr ruhig filmen – gegebenenfalls mit Stativ oder ähnlichen Hilfsmitteln.

Die neue iOS-App von Instagram namens „Hyperlapse“ soll das ändern. Einerseits ermöglicht sie es, Video-Aufnahmen mit dem iPhone um den Faktor Zwei bis Zwölf zu beschleunigen. Gleichzeitig werden die Aufnahmen aber auch deutlich stabilisiert, und zwar mithilfe einer neuen Technik.

Das Interface von Instagrams Hyperlapse ist extrem minimalistisch gestaltet worden. (Screenshot: Moritz Stückler)
Das Interface von Instagrams Hyperlapse ist extrem minimalistisch gestaltet worden. (Screenshot: Moritz Stückler)

Bildstabilisierung bisher sehr rechenintensiv

Bisher war Bildstabilisierung sehr rechenintensiv: Jeder Frame eines Videos musste analysiert werden, anschließend haben kluge Algorithmen die Bildinhalte analysiert, und daraus die Bewegung der rekonstruiert. Diese Bewegungsdaten konnten dann auf die Videodatei angewendet werden, und der Videoclip konnte so bewegt werden, dass für den Betrachter ein stabiles Bild entsteht. Je nach Amplitude der Bewegung muss dabei allerdings immer Bildinformation am Bildrand weggeschnitten werden, wenn keine schwarzen Ränder entstehen sollen.

Hyperlapse von Instagram Hyperlapse von Instagram @ App Store
Preis: Kostenlos

Hyperlapse verwendet Daten der Bewegungssensoren im Smartphone

Hyperlapse funktioniert im Prinzip genau so, allerdings analysiert die Anwendung nicht die Bildinhalte, sondern bezieht die Daten über die Position des Smartphones aus den Bewegungssensoren des iPhone. Dieses Verfahren ist deutlich weniger rechenintensiv, und damit ideal für Smartphones geeignet. Es funktioniert wesentlich schneller und verbraucht weniger Akku als eine Frame-by-Frame-Analyse. Und die Ergebnisse scheinen auf den ersten Blick mindestens genau so gut zu sein wie bei herkömmlichen Stabilisations-Verfahren. Eine Android-App ist zwar geplant, scheint aber momentan noch nicht realisierbar zu sein, aufgrund von Limitierungen beim Zugriff auf die Bewegungsdaten des Smartphones.

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Moritz Stückler