iOS | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iOS 2016-02-11T15:14:22Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/ios Diese Nachrichten-App lässt dich mit einem Bot reden http://t3n.de/news/nachrichten-app-bot-quartz-679132/ 2016-02-11T15:14:22Z
Das Nachrichtenportal Quartz hat am Donnerstag eine neue iOS-App veröffentlicht, die zwei große Trends vereint: Messaging und Push-Notifications. Anstatt die Inhalte der Homepage abzubilden, setzt …

Das Nachrichtenportal Quartz hat am Donnerstag eine neue iOS-App veröffentlicht, die zwei große Trends vereint: Messaging und Push-Notifications. Anstatt die Inhalte der Homepage abzubilden, setzt die App auf einen Nachrichten-Bot.

Das Portal für Wirtschaftsnachrichten ist einer der Senkrechtstarter der US-amerikanischen Medienszene in den letzten Jahren. Bisher hat der Anbieter konsequent auf eine mobiloptimierte Homepage und auf den erfolgreichen Newsletter „Daily Brief“ gesetzt. Obwohl das Portal schon seit vier Jahren am Markt ist, hat sich das zu Atlantic Media gehörende Qz.com ungewöhnlich viel Zeit mit der Veröffentlichung einer App gelassen. Ein Jahr nach Entwicklungsbeginn ist die App jetzt für iOS verfügbar. Eine Android-Version soll folgen.

Ein Bot, der von Menschen mit Inhalten gefüttert wird

Quartz erinnert vom Aufbau her nicht an eine klassische Nachrichten-App sondern eher an einen Messenger. (Grafik: Quartz)
Quartz erinnert vom Aufbau her nicht an eine klassische Nachrichten-App sondern eher an einen Messenger. (Grafik: Quartz)

Wer eine gewöhnliche Nachrichten-App erwartet, wird verwundert auf den Schirm starren. Der Nutzer wird von einem klassischen iMessage-Look begrüßt. Statt eine Artikelübersicht vorgesetzt zu bekommen, poppt eine kurze Chat-Message „Hey there.“ auf. Quartz setzt auf Interaktion und lässt den Nutzer aus verschiedenen vorgegebenen Antworten auswählen. So kann man entscheiden, ob mehr Informationen über ein Thema angezeigt werden oder man zur nächsten Nachricht springt.

Eine wichtige Rolle im Konzept spielen Push-Notifications. Anstatt statisch wirkende Nachrichtenüberschriften, bekommt der Nutzer menschlich wirkende Benachrichtigungen – gerne mit vielen Emojis – angezeigt, die zur Interaktion animieren sollen und nicht nur zum passiven Konsum. Das passt auch in das Gesamtbild, denn die App verkauft sich eher als Messenger und spart nicht an GIFs und Fotos.

Eine App irgendwo zwischen Messenger und Nachrichtenquelle

Zach Seward, Chefredakteur von Quartz, beschreibt die App als eine Mischung aus Point-and-Click-Adventure, Messenger und seriöser Nachrichtenquelle. Als ernstzunehmender Berichterstatter hat sich Quartz auch schon einen Namen gemacht. Aber ob die neuartige Dialogform von jedem Nutzer direkt verstanden wird und die zahlreichen Emojis in Wirtschaftsnachrichten nicht fehlplatziert wirken, muss der Nutzer für sich entscheiden. Quartz bleibt seinem Ruf, gerne ein Experiment zu wagen, jedenfalls treu.

Quartz • News in a whole new way
Quartz • News in a whole new way
Entwickler: Quartz
Preis: Kostenlos
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Dominik Schmidt
Der gefährlichste Editor der Welt: Flowstate löscht deinen Text, wenn du zu früh aufhörst zu schreiben http://t3n.de/news/flowstate-editor-676029/ 2016-02-07T08:23:38Z
Flowstate will euch zum Schreiben zwingen. Dazu löscht der Text-Editor für OS X und iOS eure Texte einfach, wenn ihr nicht bis zum Ende einer vorher festgelegten Zeitspanne weiterschreibt.

Flowstate will euch zum Schreiben zwingen. Dazu löscht der Text-Editor für OS X und iOS eure Texte einfach, wenn ihr nicht bis zum Ende einer vorher festgelegten Zeitspanne weiterschreibt.

Flowstate: Dieser Editor löscht eure Texte – um euch zu motivieren

Kein Druck: Flowstate löscht euren Text, wenn ihr mit dem Schreiben aufhört. (Screenshot: Apple-App-Store)
Kein Druck: Flowstate löscht euren Text, wenn ihr mit dem Schreiben aufhört. (Screenshot: Apple-App-Store)

Konzentriert und ohne Unterbrechungen zu schreiben kann schwierig sein, wenn eine ganze Welt voller Ablenkungen nur ein Browser-Fenster weiter lauert. Das Problem ist bekannt und verschiedene App-Entwickler haben sich schon daran versucht, eine Lösung dafür zu finden. First Draft beispielsweise erlaubt es euch nicht, Änderungen an euren Texten vorzunehmen. So könnt ihr euch beim Schreiben nicht im Klein-Klein des Editierens verlieren. Die Chrome-Erweiterung StayFocused wiederum sperrt auf Zeit euren Web-Zugang.

Noch radikaler geht allerdings der neue Editor Flowstate vor: Hier werden eure Texte sogar gelöscht, wenn ihr vor Ablauf einer bestimmten Zeitspanne mit dem Schreiben aufhört. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Schreiben und Editieren sind zwei voneinander unabhängige Arbeitsschritte. Sie sollten nicht vermischt werden, da ihr sonst nur immer wieder aus dem Schreibfluss gerissen werdet, was wiederum eure Produktivität mindert.

Flowstate: Editor verfolgt die Philosophie des ablenkungsfreien Schreibens radikaler als andere Apps

Letztlich ist die Idee hinter Flowstate natürlich nicht neu. Im Grunde basieren alle Tools zum ablenkungsfreien Schreiben auf der Philosophie, dass ihr das Schreiben nicht zum Überarbeiten oder Korrigieren eurer Texte unterbrechen sollt. Im Gegensatz zu Apps wie Focuswriter, Byword oder WriteMonkey werdet ihr bei Flowstate aber sogar dazu gezwungen weiterzuschreiben.

Flowstate ist als App für OS X und für iOS verfügbar und überzeugt durch ein einfaches, aber schickes Interface. Vor dem Schreiben bestimmt ihr einfach, wie lange eure Schreib-Session dauern und in welchem Font euer Text dargestellt werden soll. Anschließend heißt es in die Tasten hauen, denn nach nur wenigen Sekunden der Inaktivität könnte euer Text für immer verschwinden.

Fazit: Lohnt sich Flowstate für mich?

Die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Wer kein Problem damit hat, Ablenkungen zu ignorieren und auch längere Zeit konzentriert zu schreiben, für den dürfte Flowstate rausgeschmissenes Geld sein. Immerhin kostet die OS-X-Version 14,99 Euro und für die iOS-Variante zahlt ihr 9,99 Euro. Wer aber an jedem einzelnen Satz stundenlang rumdoktert und so eine Ewigkeit braucht, um die eigenen Gedanken zu Papier zu bringen, sollte sich die App vielleicht einmal anschauen.

Wer eher ein Schreibwerkzeug braucht, mit dem man auch bei längeren Texten nicht den Überblick verliert, sollte sich stattdessen unsere Artikel über Scrivener, Ulysses oder Papyrus Autor anschauen.

Flowstate
Entwickler: Overman, LLC
Preis: 9,99 €

Flowstate
Entwickler: Overman, LLC
Preis: 14,99 €

via www.webdesignernews.com

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Kim Rixecker
Schlaue Bildschirm-Tastatur bekommt neues Zuhause: Microsoft kauft SwiftKey http://t3n.de/news/microsoft-kauft-swiftkey-676324/ 2016-02-03T09:50:50Z
Microsoft hat SwiftKey übernommen. Die Software-Tastatur für Android und iOS wird von 300 Millionen Nutzern verwendet.

Microsoft hat SwiftKey übernommen. Die Software-Tastatur für Android und iOS wird von 300 Millionen Nutzern verwendet.

Microsoft kauft Swiftkey: Kaufpreis soll Berichten zufolge bei 250 Millionen US-Dollar liegen

Microsoft hat mit SwiftKey den Hersteller einer der beliebtesten Software-Tastaturen für Android und iOS übernommen. Die Software der Firma soll auf mehr als 300 Millionen Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen. Microsoft will nach eigenen Angaben die Entwicklung von SwiftKey für Android und iOS weiter vorantreiben. Außerdem soll die zugrundeliegende Technologie aber auch in Microsofts Kernprodukten zum Einsatz kommen.

SwiftKey: Der Entwickler der beliebten Software-Tastatur gehört jetzt Microsoft. (Screenshot: SwiftKey)
SwiftKey: Der Entwickler der beliebten Software-Tastatur gehört jetzt Microsoft. (Screenshot: SwiftKey)

Offizielle Angaben zum Kaufpreis gibt es derzeit nicht. Nach einem Bericht der Financial Times soll Microsoft jedoch 250 Millionen US-Dollar für SwiftKey bezahlt haben. Die beiden Gründer des Unternehmens – Jon Reynolds und Ben Medlock – sollen durch den Verkauf jeweils etwa 30 Millionen US-Dollar verdient haben.

Microsofts Shopping-Tour im Mobile-Bereich hält an

SwiftKey ist nicht der erste Anbieter von Produktivitäts-Apps, den Microsoft im letzten Jahr übernommen hat. Ingesamt hat der Software-Gigant aus Redmond mehrere hundert Millionen US-Dollar für Anbieter von Mobile-Apps ausgegeben. Darunter waren der E-Mail-Client Acompli, die To-do-App Wunderlist und die Kalender-App Sunrise. Sunrise und Acompli wurden zwischenzeitlich in Microsofts Outlook-App integriert.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Das ist Microsofts megaschicke On-Screen-Tastatur für das iPhone“.

via www.mobiflip.de

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Kim Rixecker
Google launcht AdWords-App endlich für iOS http://t3n.de/news/google-ios-adwords-app-675517/ 2016-01-31T13:39:12Z
Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Google AdWords am iPhone verwalten

Vor einigen Wochen suchte Google Beta-Tester für seine AdWords-iOS-App, seit Freitag ist die Anwendung offiziell im App Store verfügbar.

google-adwords-ios-app
Fast ein Jahr nach der Android-Version zieht Google die iOS-App für AdWords nach. (Bild: Google)

Mit der AdWords-App können Kunden ihre Kampagnen verwalten und die Performance von Klickraten und CPC verfolgen. Für laufende Kampagnen können sich User Push-Benachrichtigungen in Echtzeit zu ausgewählten Ereignissen schicken lassen. Die App lässt außerdem das Budget aktualisieren und die Ads auf Basis von Vorschlägen optimieren. Bei Fragen kann direkt über die Mobilversion ein AdWords-Kundensupport angerufen werden.

Funktionen für Android und iOS

Damit ist der Funktionsumfang bei der iOS- und der Android-App gleich. Die Version für Googles Betriebssystem ging bereits vergangenen März live. Die App erfordert iOS 7.0 oder höher und ist mit dem iPhone, iPad und iPod Touch kompatibel. Außerdem verlangt Google ein bestehendes AdWords-Konto, um die dazugehörige App zu nutzen.

via adwords.blogspot.ca

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Elisabeth Oberndorfer
Apple ruft Netzteile zurück: So bekommt ihr schnell kostenlosen Ersatz http://t3n.de/news/apple-ruft-netzteile-zurueck-675188/ 2016-01-29T09:40:52Z
Apple ruft eine Reihe von Netzteilstecker-Adaptern zurück, die zwischen 2003 und 2015 mit Macs und diversen iOS-Geräten ausgeliefert wurden. Wir verraten euch, wie ihr solche Adapter erkennt und …

ruft eine Reihe von Netzteilstecker-Adaptern zurück, die zwischen 2003 und 2015 mit und diversen iOS-Geräten ausgeliefert wurden. Wir verraten euch, wie ihr solche Adapter erkennt und wie ihr schnell an kostenlosen Ersatz von Apple kommt.

Apple: Diese Netzteilstecker-Adapter sind fehlerhaft

Apple hat in den Jahren 2003 bis 2015 nach eigenen Angaben fehlerhafte Netzteilstecker-Adapter mit Macs und diversen iOS-Geräten ausgeliefert. In einigen seltenen Fällen sollen diese Adapter sogar einen elektrischen Schlag verursachen können. Ingesamt will Apple von zwölf solchen Fällen Kenntnis haben und tauscht die betroffenen Adapter deshalb jetzt kostenfrei aus.

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, sind die betroffenen Netzteilstecker auf der Innenseite mit vier oder fünf Zeichen oder aber überhaupt nicht markiert. Bei neueren, nicht betroffenen Modellen findet sich an der Stelle der Code „EUR“. Anhand dieser Information solltet ihr schnell überprüfen können, ob euer Netzteil-Adapter betroffen ist.

Apple: Fehlerhafte Netzteilstecker-Adapter sind mit vier oder fünf Zeichen oder überhaupt nicht markiert. (Screenshot: Apple.com)
Apple: Fehlerhafte Netzteilstecker-Adapter sind mit vier oder fünf Zeichen oder überhaupt nicht markiert. (Screenshot: Apple.com)

Apple: So bekommt ihr schnell kostenlosen Ersatz für euren Netzteilstecker-Adapter

Es gibt verschiedene Wege, einen betroffenen Netzteilstecker auszutauschen. Egal welchen Weg ihr wählt, die Seriennummer eures Geräts braucht ihr in jedem Fall. Im Fall eines Macs findet ihr die im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“. Im Fall eines iOS-Geräts werdet ihr unter Einstellungen > Allgemein > Info fündig. Die Seriennummer solltet ihr euch auf jeden Fall notieren, bevor ihr den nächsten Schritt beginnt.

Sofern sich ein solcher Laden in eurer Nähe befindet, könnt ihr das fehlerhafte Netzteil in einem Apple-Store oder bei einem autorisierten Apple-Service-Provider austauschen. Das dürfte, die entsprechende Zeit vorausgesetzt, der schnellste Weg sein, um an Ersatz zu kommen. Alternativ dazu könnt ihr den Austausch-Adapter aber auch online über die Apple-Website bestellen. Hier braucht ihr neben der Seriennummer noch eure Apple-ID und müsst außerdem natürlich eure Lieferadresse angeben. In dem Versandkarton, der den Ersatzstecker enthält, sendet ihr anschließend den fehlerhaften Stecker zurück an Apple.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Apples Design-Strategie: Jony Ive, siehst du schlecht!?“.

via www.apple.com

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Kim Rixecker
Läuft nicht bei Microsoft: Windows 10 Mobile mithilfe von Intel angeblich vor Neustart http://t3n.de/news/windows-10-mobile-microsoft-neustart-surface-phone-674893/ 2016-01-28T11:47:24Z
In den letzten fünf Jahren hat Microsoft viel versucht, um seine mobile Plattform Windows Phone – jetzt Windows 10 Mobile – erfolgreich gegen die Platzhirsche Android und iOS aufzustellen.

In den letzten fünf Jahren hat viel versucht, um seine mobile Plattform – jetzt Mobile – erfolgreich gegen die Platzhirsche Android und aufzustellen. Bisher ohne Erfolg. Nach dem Neustart im Oktober letzten Jahres sollen die Redmonder laut Brancheninsider in diesem Jahr einen weiteren Neuanfang  wagen – zusammen mit .

Windows 10 Mobile: Revolutionärer Ansatz mit Anlaufschwierigkeiten

Windows 10 Mobile sollte einen Neuanfang für Microsofts mobile Plattfrm darstellen – eine der Besonderheiten: Das System besitzt die gleiche Software-Basis wie das Desktop-System. Dank der Funktion Continuum ist es mithilfe einer Dockingstation sogar möglich, Windows-10-Mobile-Smartphones wie das Lumia 950 XL (Test) an einen Monitor oder Fernseher anschließen und es quasi als Desktoprechner verwenden. Das Ganze befindet sich zwar noch in den Kinderschuhen, da es beispielsweise kaum Apps gibt, die die Funktion unterstützten, aber dennoch: Microsoft ist das erste Unternehmen, das das Thema Konvergenz in die Tat umgesetzt hat. Nichtsdestrotz läuft es nicht bei den Redmondern.

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Mit Windows 10 Mobile können Lumia-Phones beinahe wie Desktop-Rechner verwendet werden. (Bild: Microsoft)

Wie Eldar Murtazin, Brancheninsider und Betreiber des Tech-Portals Mobile-Review, aus Microsoft-nahen Quellen berichtet, steht es um die Mobilplattform Windows 10 Mobile und auch die Lumia-Smartphone-Reihe nicht sonderlich gut. Den Informationen von Microsoft-Partnern zufolge beabsichtige der Softwareriese eine weitere Umstrukturierung der Plattform, die in erste Linie Smartphones mit ARM-Prozessoren betreffe – also jene, die mit Qualcomms Snapdragon-SoCs ausgerüstet sind und damit die komplette Lumia-Reihe. Alternativ sollen künftige Smartphones mit Intel-X86-Chips bestückt werden. Damit könne Microsoft seine komplette Plattform – von Desktops bis Smartphones auf eine einheitliche Hardware-Basis stellen – vermutlich, um auf diesem Wege Desktop und Mobile noch näher zusammenzubringen.

Wie Murtazin weiter berichtet, wolle Microsoft die Entwicklung von Windows 10 Mobile in seiner jetzigen Form nicht fortführen und auch die Lumia-Reihe einstampfen – und damit auch den Überbleibseln aus der milliardenschweren Übernahme Nokias ein Ende setzen. Die Lumia-Familie soll angeblich durch eine Surface-Phone-Reihe ersetzt werden, die dann ausschließlich auf Intel-Chips basieren soll.

Surface Phone: Release mit Intel-Chip und neuem Windows 10 Mobile im September – oder doch nicht?

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Seit Windows Phone 8 träumen Windows-Fans vom Surface Phone. Allerdings hat Microsoft sich schon die Domain Surfacephone.com gesichert. (Bild: Jonas Daehnert)

Das erste Surface-Phone, das seit Jahren durch die Gerüchteküche geschoben wird, soll Gerüchten zufolge im Herbst dieses Jahres zusammen mit einer neuen Windows-Mobile-Version das Licht der Welt erblicken, wobei andere Quellen ganz anderer Meinung sind. Techjournalist und – wie Murtazin – Brancheninsider Paul Thurrot hält das Surface Phone für ein reines Wunschdenken diverser Windows-Phone-Fans.

Seinem Kenntnisstand zufolge ist derzeit nur sicher, dass das Lumia-Entwicklungs-Team in die Surface-Abteilung eingegliedert wurde und Hand-in-Hand an der nächsten Smartphone-Generation arbeitet. Ob es sich dabei um besagtes Surface-Phone handelt, sei ungewiss. Ebenso, so Thurrot, stehe in den Sternen, ob eine dieser Entwicklungen jemals auf den Markt losgelassen werden werde. Thurrot geht sogar so weit zu sagen, dass ein neues High-End-Phone Microsofts Mobilplattform nicht retten wird – sein Wortlaut:„That ship has sailed.“

Auch wenn Murtazin sich in der Vergangenheit als zuverlässige Quelle positioniert hat, so bleibt abzuwarten, in welche Richtung Microsoft in den nächsten Monaten tatsächlich steuern wird. Windows 10 Mobile ist kein so großer Entwicklungssprung von Windows Phone 8.1 wie man annehmen könnte. Zudem ist die neue Version des OS noch recht instabil, weshalb Microsoft mit dem breiten Release der Updates für seine älteren Lumia-Modelle offenbar noch wartet. Dass die Redmonder noch nachlegen müssen, ist kein Gemheimnis. Auf  der anderen Seite fährt Microsoft seit geraumer Zeit ohnehin eine Art Multiplattform-Politik: Viele Anwendungen wie Skype, Office und weitere Software-Lösungen des Unternehmens finden sich in den App-Stores von Apple und Google wieder.

Auch lesenswert zum Thema Microsoft: Microsoft: Dicker Tanker mit Innovationswillen [Meinung] und Warum Windows 10 Mobile für Fans ist – und Microsoft auch auf Android setzen sollte [Kommentar]

via winfuture.de

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Andreas Floemer
Fitness-Apps 2016: Die besten Helfer zum Abnehmen und Trainieren für iOS und Android http://t3n.de/news/fitness-apps-abnehmen-ios-android-523551/ 2016-01-27T12:50:14Z
Die Gründe für eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Sport sind vielfältig. Egal, ob man abnehmen, fitter werden oder einfach gesünder leben will – Fitness-Apps für Smartphones und …

Die Gründe für eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Sport sind vielfältig. Egal, ob man abnehmen, fitter werden oder einfach gesünder leben will – Fitness-Apps für und können eine sinnvolle Unterstützung sein. Wir stellen euch aus den Bereichen Training, Fitness und Ernährung vor.

Fitness-Apps: Auf zur Bikini- oder Badehosen-Figur

workout
Viele Fitness-Apps aus dem Bereich Personal Trainer setzen keinerlei zusätzliches Equipment voraus. Die enthaltenen Übungen lassen sich auf diese Weise auch daheim oder unterwegs durchführen. (Bild: arekmalang – iStockphoto.com)

Während die Einen noch mit der Umsetzung ihrer guten Vorsätze hadern, haben die Anderen die Bikini- beziehungsweise Badehosen-Figur fest im Visier. Abnehmen, Muskelaufbau oder mehr Fitness lassen sich auch mit Hilfe entsprechender Apps angehen. Fitness-Apps eignen sich aber auch ergänzend zu einem Diät-Plan oder einem regelmäßigen Besuch im Fitness-Studio. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Egal, ob man nun abnehmen oder ein sportliches Ziel erreichen will: Tracking (also das Festhalten von Tätigkeiten, Nahrungsaufnahme und ähnlichem) erhöht den Spaß an den für viele eher unerfreulichen Maßnahmen. Egal ob Fitness-Apps für iOS oder Android – das Angebot an entsprechenden Anwendungen ist riesig.

Die von uns vorgestellten Fitness-Apps sind in die Bereiche Ernährung (auf dieser Seite), Ausdauersport/Outdoor (auf Seite 2 dieses Artikels) sowie Personal Trainer (auf Seite 3) unterteilt. Ausführliche Beschreibungen zu den entsprechenden Apps finden sich im jeweiligen Abschnitt. Für einen schnellen Überblick sorgt unsere Bildergalerie.

Gefahren von Fitness-Apps

Eine App sollte in keinem Fall eine medizinisch begleitete Diät ablösen. Besonders Kalorienzähler und Lebensmitteltagebücher in App-Form bergen das Risiko, dass der Nutzer es übertreibt und sich selbst – bei dem Versuch abzunehmen oder seinen Alltag gesünder zu gestalten – schadet. Ein gesunder Umgang mit den Gesundheitsapps beinhaltet, dass sich der Anwender auch anderweitig informiert – beispielsweise in Büchern, im Fitness-Studio oder auf Websites – und einen Arzt oder Sportwissenschaftler hinzu zieht.

Eine weitere Gefahr, der man sich bewusst sein sollte, ist der immense Datenhunger einiger Anwendungen. Er ist fast allen Tracking-Apps gemein und für so manchen sicherheitsbewussten Anwender ein wahrer Datenschutz-Alptraum. Unabhänig von den Aktivitäten, den Schlaf- und Essgewohnheiten, die man aufzeichnet, muss man bei den meisten Apps initial auch Alter, Geschlecht, Größe und Geburtsdatum angeben.

In allen hier behandelten Kategorien finden sich nicht wenige Fitness-Apps, die ganz klar auch einen werbenden Charakter haben. So sind Apps, die von einer Krankenkasse oder einem Pharmakonzern angeboten werden, keine Seltenheit. Auch Werbung – beispielsweise für Schuhe eines Sportartikel-Herstellers oder bestimmte Lebensmittel – kommt vor. Das ist an sich nicht weiter schlimm, nur solltet ihr euch dessen im Klaren sein.

Fitness-Apps als Ernährungsberater

MyFitnessPal

Die Fitness-App MyFitnessPal bietet umfangreiche Funktionen – Datenschützer monieren jedoch den Umgang mit den Nutzerinformationen. (Bild: iTunes)
Die Fitness-App MyFitnessPal bietet umfangreiche Funktionen – Datenschützer monieren jedoch den Umgang mit den Nutzerinformationen. (Bild: iTunes)

Egal mit welcher Diät man abnehmen will – das A und O für das Erreichen des selbst gesteckten Ziels sind die richtige Dokumentation und die Motivation. MyFitnessPal zeichnet sich insbesondere durch eine wirklich umfassende Datenbank aus, die nicht nur rund eine Million Mahlzeiten und drei Millionen Nahrungsmittel beinhaltet, sondern auch rund 350 Fitnessübungen. Das Erfassen von Nahrungsmitteln wird unter anderem durch eine Favoriten-Funktion erleichtert. Zudem lassen sich mehrere Nahrungsmittel gleichzeitig hinzufügen und der Anwender kann komplette Mahlzeiten speichern. Für Fertiggerichte bietet die App außerdem einen Barcode-Scanner. Die App erfasst nicht nur die Kalorien eines Nahrungsmittels, sondern auch enthaltene Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Zucker, Kohlenhydrate und mehr. Das Festlegen von Zielen und umfangreiche Auswertungen und Graphen sollen für Motivation sorgen.

Kalorienzähler - MyFitnessPal
Entwickler: MyFitnessPal, Inc.
Preis: Kostenlos*

Lose It!

Die Android-exklusive App vereint Trainings- und Nahrungstagebuch. Die Lebensmitteldatenbank ist beachtlich und beinhaltet sowohl Marken als auch generische Nahrungsmittel. Die Angaben umfassen Kalorien, Kohlehydrat-Anteil, Fett und weitere Details. Aus den eingegebenen Trainingseinheiten und eingenommenen Mahlzeiten berechnet die App, wieviele Kalorien aufgenommen und verbrannt wurden, sodass der Anwender weiss, wie viel er an einem Tag noch essen darf.

Lose It!
Entwickler: FitNow, Inc.
Preis: Kostenlos*

FatSecret

Der Kalorienzähler von FatSecret bietet eine umfangreiche Nahrungsmitteldatenbank, die vom Anwender mit eigenen Einträgen ergänzt werden kann. Die App berechnet je nach Aktivität (auch unter Berücksichtigung einer Bürotätigkeite) den empfohlenen Tagesbedarf an Kalorien.

Kalorienzähler von FatSecret
Entwickler: FatSecret
Preis: Kostenlos
Kalorienzähler von FatSecret
Kalorienzähler von FatSecret
Entwickler: FatSecret
Preis: Kostenlos

AOK Plus Fitnessmanager

Beim AOK Plus Fitnessmanager handelt es sich um eine Kombination aus Fitness- und Ernährungs-App. Rund 20 Sportarten lassen sich via GPS tracken, und wie viele vergleichbare Apps unterstützt auch diese Anwendung iPhone-Pulsmesser von Drittherstellern. Der Anwender kann zudem Informationen wie Body-Mass-Index, Gewicht und Taillenumfang festhalten. Die Entwicklung dieser Körperdaten wird grafisch aufgearbeitet dargestellt.

AOK PLUS Fitnessmanager
Entwickler: AOK PLUS
Preis: Kostenlos

Lifesum

Die Lebensmitteldatendbank von Lifesum ist beachtlich. (Bild: iTunes)
Die Lebensmitteldatenbank von Lifesum ist beachtlich. (Bild: iTunes)

Lifesum hieß früßer ShapeUp Club, und auch unter neuem Namen kontrolliert die App den Kalorienverbrauch bei rund 20 Sportarten. Der Fokus liegt allerdings auf dem Kalorientagebuch, in dem Nutzer die zu sich genommene Nahrung festhalten können. Eine Datenbank mit Nährwertinformationen zu etwa 400.000 Lebensmitteln erleichtert diese Aufgabe immens. Hat man sein Gewicht, das Wunschgewicht, die gewünschte Abnahme pro Woche, das Alter und sein Geschlecht eingegeben, rechnet die App aus, wie viele Kalorien der Anwender pro Tag zu sich nehmen darf. Beim Training verbrauchte Kalorien werden natürlich entsprechend abgezogen.

Lifesum - Kalorienzähler
Entwickler: Lifesum
Preis: Kostenlos*

Weight Watchers Mobile

Die App von Weight Watchers ist am sinnvollsten, wenn man ohnehin das Online-Programm nutzt oder einen MonatsPass abonniert hat. Erst dann erhält man Zugriff auf alle Funktionen der App. Weight Watchers Mobile bietet eine ganze Reihe von kostenlosen Rezepten, die wöchentlich wechseln. Außerdem gibt die App Ernährungstipps und enthält Erfolgsgeschichten anderer Anwender. Die Anwendung erlaubt das Erfassen des Körpergewichts und das Führen eines entsprechenden Tagebuchs.

Weight Watchers

Fooducate

Fooducate eignet sich für alle, die gesünder essen wollen. Die App informiert nicht nur über gesunde Nahrungsmittel-Alternativen, sondern schlägt dem Anwender auch entsprechende Lebensmittel vor. Damit hebt sich die Anwendungen von vergleichbaren Angeboten ab, denn es geht eben nicht ausschließlich um das Kalorienzählen und Abnehmen.

Fooducate Weight Loss Coach
Entwickler: Fooducate, Ltd.
Preis: Kostenlos*

Noom: Gesund abnehmen

Wie bei derartigen Apps üblich, gibt der Anwender auch bei Noom zuerst Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht und Wunschgewicht ein. Daraufhin generiert die Anwendung einen individuellen Plan zum Abnehmen. Damit das funktioniert, muss der Nutzer alle eingenommenen Mahlzeiten und Trainingseinheiten mit Noom erfassen. Gamification-Elemente sollen für zusätzliche Motivation sorgen.

Noom Coach - Gesund Abnehmen
Entwickler: Noom Inc.
Preis: Kostenlos*

Noom Coach - Gesund Abnehmen
Noom Coach - Gesund Abnehmen
Entwickler: Noom, Inc.
Preis: Kostenlos*
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Sébastien Bonset
Samsung will einen Großteil seiner Android-Apps auf iPhone & Co. bringen http://t3n.de/news/samsung-apps-iphone-ios-674375/ 2016-01-26T16:07:25Z
Samsung will einige seiner eigenen Apps, die es aktuell nur für Googles Android-Plattform gibt, auch für iOS anbieten. Mit diesem Schritt will der südkoreanische Branchenprimus seinen …

Samsung will einige seiner eigenen Apps, die es aktuell nur für Googles Android-Plattform gibt, auch für iOS anbieten. Mit diesem Schritt will der südkoreanische Branchenprimus seinen Wirkungskreis erweitern und seine Produkte auch iPhone- und iPad-Nutzern zur Verfügung stellen.

Für Gear S2 & Co.: Samsung-Apps bald auf iPhones nutzbar

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Schon seit der CES 2016 bekannt: Die Samsung Gear S2 erhält iOS-Support. (Bild: Samsung)

Schon zur CES 2016 hatte Samsung angekündigt, seine Smartwatch Gear S2 auch iOS-Kompatibel zu machen, und eine entsprechende Gear-Manager-App für iPhones zu veröffentlichen. Aber damit will sich der südkoreanische Elektronikriese nicht zufriedengeben, wie das Samsung-Enthusiasten-Blog Sammobile zu berichten weiß. Die Blogger besitzen zuverlässige Quellen und haben in der Vergangenheit korrekte Informationen geliefert.

Sammobile zufolge können wir damit rechnen, dass außerdem der Gear-Fit-Manager auf iOS landen wird – mit der App können iOS-User den Activity-Tracker Gear Fit (zum Test) bedienen. Außer den beiden Apps zu Verwaltung von Wearables soll auch die S-Health-App für Apples Plattform erscheinen, mit der Gesundheitsdaten, wie Aktivitäten, Workouts und Schlaf gemessen, sowie ein Ernährungstagebuch geführt werden kann – gewissermaßen eine Apple-Health-Alternative.

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Gibt es Samsungs S-Health-App bald auch für iPhones? (Bild: Samsung)

Mit den Apps werden die hauseigenen Wearables quasi iPhone-Fit gemacht – diese Entscheidung kann als eine regelrechte Kehrtwende der Südkoreaner betrachtet werden. Die ersten Gear-Produkte waren nämlich exklusiv Samsung-Galaxy-Geräten vorbehalten. Erst im letzten Jahr öffnete Samsung seine Wearables für Smartphones anderer Hersteller.

Samsung muss sich anderen Herstellern öffnen, um weiter zu wachsen

Damit nicht genug, denn Samsung ist schließlich in der Welt der Unterhaltungselektronik ziemlich umtriebig. Im Bereich des Home-Entertainments soll beispielsweise das Riesentablet Galaxy View iOS-Support bekommen. Mit den Apps Remote Control und Family Square soll das 18-Zoll-Tablet dann per iPhone gesteuert werden. Zudem sollen die Audio-Geräte der Level-Serie künftig mit dem iPhone verbunden werden können. Für deutsche Kunden weniger relevant, da Samsung sich hierzulande aus dem Kamerageschäft zurückgezogen hat: Die Smart-Camera-App zur Fernsteuerung seiner hauseigenen Kameras wird es offenbar auch im Laufe des Jahres für Apple-User geben.

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Samsungs Smart-TVs dienen in Zukunft als Smart-Home-Hub. (Bild: Samsung)

Mit der neuen Strategie, die womöglich erst im Zuge des MWC 2016 in Barcelona – möglicherweise zusammen mit dem Samsung Galaxy S7 und einem weiteren Wearable – angekündigt werden könnte, dürfte das Unternehmen einen wichtigen Schritt gehen, der sich mit Sicherheit auch wirtschaftlich positiv auswirken wird. Wearables und Smart-TVs spielen bei Samsung eine immer größere Rolle, denn das Unternehmen will mit diesen Produkten die Steuerung von Smart- oder Connected-Homes ermöglichen. Samsungs Tochterunternehmen SmartThings will in diesem Sektor weit vorne mitspielen. iPhone- und iPad-Besitzer in diese Strategie einzubeziehen, ist mit Sicherheit nicht verkehrt.

Passend zum Thema Wearables: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

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Andreas Floemer
1 Milliarde Dollar an Apple: So viel ist Google die Top-Platzierung auf iPhone und Co. wert http://t3n.de/news/google-suche-iphone-ios-apple-beteiligung-673326/ 2016-01-22T09:41:42Z
Google ist die Platzierung als Standardsuchmaschine auf iOS eine Menge Geld Wert. Gerichtsdokumenten zufolge, die durch Oracle veröffentlicht worden sind, floss allein 2014 die stattliche Summe …

Google ist die Platzierung als Standardsuchmaschine auf iOS eine Menge Geld Wert. Gerichtsdokumenten zufolge, die durch Oracle veröffentlicht worden sind, floss allein 2014 die stattliche Summe von einer Milliarde US-Dollar für die Top-Platzierung der Google-Suche auf iPhone und. Co..

Google-Suche auf iOS-Geräten ist Gold wert

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Unternehmen mit anderen Firmen Deals abschließen, um beispielsweise ihre Apps ab Werk auf Computern, Smartphones oder Tablets zu installieren. Derartige Gerüchte über eine Abmachung zwischen Google und Apple kursieren seit Jahren – im Zuge der Gerichtsverhandlung zwischen Google und Oracle sind Details darüber jetzt aber an die Öffentlichkeit gelangt.

Demzufolge bekommt Apple einen gewissen Prozentsatz der Werbeeinnahmen, die Google über die auf iOS-Geräten voreingestellte Suche generiert. Diese Summe soll im Jahr 2014 eine Milliarde US-Dollar betragen haben. Im Laufe der Gerichtsverhandlung erwähnte ein Zeuge, dass die Umsatzbeteiligung 34 Prozent betrage – es wurde jedoch nicht deutlich, ob dieser Prozentsatz von Google einbehalten wird oder ob es sich dabei um den Umsatz handelt, den Apple von Google erhält.

(Screenshot: t3n; Apple)
Die Google-Suche ist auf iPhone und iPad als Standard eingestellt, Nutzer können sie aber manuell ändern. (Screenshot: t3n; Apple)

Google-Suche auf iPhone und Co.: Umsatzbeteiligung ein heikles Thema

Dieses Detail wollte Google aus dem Transkript der Zeugenaussage streichen lassen, da es sich um hochsensible Informationen handelt, so Bloomberg. Auch Apple hat eine entsprechende Anfrage gestellt. Laut Google könne die Enthüllung dieser Information ein Nachteil für künftige Verhandlungen mit anderen Unternehmen darstellen. Der Richter sprach sich gegen die Streichung aus den öffentlichen Akten aus. Das Protokoll verschwand schließlich aber aus den elektronischen Gerichtsakten.

Der Rechtsstreit zwischen Oracle und Google zieht sich schon fünf Jahre hin. Oracle hatte Google nach der Übernahme von Sun Microsystems auf Schadenersatz verklagt, weil Android laut Kläger gegen Java-Patente und Urheberrechte verstoßen soll.

Passend zum Thema: „Oracle packt aus: So viel verdient Google mit Android“.

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Andreas Floemer
iOS vs. Android: Googles OS mit den meisten App-Downloads – Apple macht aber den meisten Umsatz http://t3n.de/news/app-store-play-store-apple-google-ios-android-673173/ 2016-01-21T15:12:52Z
Eine aktuelle Studie wirft einen Blick auf die Entwicklung der beiden großen Mobile-App-Marktplätze. Während Googles Play-Store 2015 die meisten Downloads für sich verbuchen konnte, wird auf …

Eine aktuelle Studie wirft einen Blick auf die Entwicklung der beiden großen Mobile-App-Marktplätze. Während Googles Play-Store 2015 die meisten Downloads für sich verbuchen konnte, wird auf Apples App-Store nach wie vor am meisten Geld verdient.

App-Marktplätze: So haben sich App-Store und Play-Store im letzten Jahr entwickelt

2015 wurden doppelt so viele Apps aus Googles Play-Store heruntergeladen als aus Apples App-Store. Das geht aus einer aktuellen Studie des Analytics-Anbieters App Annie hervor. Demnach ist der Play-Store auch schneller gewachsen als Apples App-Marktplatz. Im Hinblick auf den Gewinn durch App-Verkäufe bleibt das Google-Angebot allerdings nach wie vor hinter Apple zurück.

Der App-Store generierte im letzten Jahr etwa 75 Prozent mehr Umsatz als der Play-Store. Damit konnten iOS-Entwickler trotz der deutlich geringeren Download-Zahlen nochmal zulegen. 2014 lag der Umsatz des App-Stores „nur“ um 70 Prozent über dem vom Play-Store. Grundsätzlich wurde 2015 aber auf beiden Marktplätzen mehr verdient als noch im Jahr zuvor. Dafür war vor allem auf Apple-Seite auch der wachsende chinesische Markt verantwortlich. Hier verdient Apple seit 2015 erstmals mehr mit App-Verkäufen als in den USA.

Auf Apples App-Store wird nach wie vor am meisten Geld umgesetzt. (Grafik: App Annie)
Auf Apples App-Store wird nach wie vor am meisten Geld umgesetzt. (Grafik: App Annie)

1,64 Millionen Jobs in Europa: Die App-Ökonomie wächst weiter

Laut einer weiteren aktuellen Studie, die vom Progressive Policy Institute durchgeführt wurde, hat der App-Boom auch nicht wenige Jobs geschaffen. In der Europäischen Union sowie der Schweiz und Norwegen sollen insgesamt 1,64 Millionen Jobs vom App-Markt abhängen. Zum Vergleich: In den USA soll es 1,66 Millionen solcher Jobs geben.

Die meisten dieser Arbeitsplätze in Europa finden sich laut der Untersuchung übrigens in Großbritannien. Deutschland folgt auf Platz Zwei mit insgesamt 267.900 Jobs. Das ist durchaus bemerkenswert, immerhin gab es das Marktsegment bis zur Öffnung von Apples App-Store im Juni 2008 noch nicht.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Investition in die Zukunft: Apple baut erstes iOS-Entwicklerzentrum in Europa“.

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Kim Rixecker