iPhone | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iPhone 2014-08-29T08:24:34Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/iphone Termin bestätigt: Apple lädt am 9. September zur Keynote http://t3n.de/news/apple-iwatch-zusammen-iphone-6-im-september-564403/ 2014-08-29T08:24:34Z
Apple wird am 9. September an historischer Stelle ein Presse-Event abhalten. Beobachter rechnen nicht nur mit neuen iPhone-Modellen, auch die langerwartete iWatch könnte dort zum ersten Mal …

Apple wird am 9. September an historischer Stelle ein Presse-Event abhalten. Beobachter rechnen nicht nur mit neuen iPhone-Modellen, auch die langerwartete iWatch könnte dort zum ersten Mal vorgestellt werden.

Update vom 29. August 2014: Apple hat den Termin am 9. September 2014 jetzt offiziell bestätigt. Die Keynote wird im Flint Center for the Performing Arts im De Anza College in Cupertino stattfinden. Dort hatte Steve Jobs vor dreißig Jahren den ersten Macintosh vorgestellt. Wir dürfen also gespannt sein, ob Apple diesmal ein ähnlich innovatives Produkt enthüllen wird.
Update vom 28. August 2014: Inzwischen bestätigen auch die Quellen des Wall Street Journal die ursprüngliche Meldung von Re/code. Die Glaubwürdigkeit dieser Meldung nimmt weiter zu.

iWatch: Gerüchte gibt es schon seit vielen Jahren

Die Gerüchte, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet, geistern schon seit vielen Jahren durchs Internet und wurden in letzter Zeit immer wieder angefacht durch angeblich neue Details und die langsam steigende Popularität und Verbreitung von Smartwatches im Allgemeinen. Zuletzt vermeldete John Paczkowski vom Online-Magazin Re/code, dass die Uhr im Oktober starten soll.

Wahrscheinlich wissen wir schon in weniger als zwei Wochen wie Apples iWatch aussehen wird. (Bild: Yrving Torrealba)
Wahrscheinlich wissen wir schon in weniger als zwei Wochen wie Apples iWatch aussehen wird. (Bild: Yrving Torrealba)

Re/code: Vorstellung der Smartwatch erfolgt schon am 9. September

Paczkowski meldet sich nun aber erneut zu Wort und korrigiert seine Aussage. Demnach soll Apple seine Smartwatch zusammen mit zwei neuen iPhone-6-Modellen bereits am 9. September vorstellen. Grundsätzlich gehört Re/code zu den sehr glaubwürdigen Medien im IT-Bereich, an deren Spitze die renommierten Ex-Wall-Street-Journal-Journalisten Walt Mossberg und Kara Swisher stehen. Paczkowski wird dafür also sicherlich eine glaubwürdige Quelle haben. Es scheint damit also wahrscheinlich zu sein, dass wir die potenzielle iWatch tatsächlich schon in weniger als zwei Wochen zu Gesicht bekommen.

via recode.net

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Moritz Stückler
360-Grad-Fotos: Googles Photo Sphere jetzt auch für iPhone verfügbar http://t3n.de/news/360-grad-fotos-googles-photo-sphere-563715/ 2014-08-24T05:30:23Z
Googles beliebte Foto-Funktion „Photo Sphere“ ist nun auch als eigenständige, kostenlose App für iOS erhältlich. Mit der App können Nutzer beeindruckende 360-Grad-Fotografien erstellen.

Googles beliebte Foto-Funktion „Photo Sphere“ ist nun auch als eigenständige, kostenlose App für iOS erhältlich. Mit der App können Nutzer beeindruckende 360-Grad-Fotografien erstellen. Die Funktion ist schon lange ein Bestandteil von Android-Smartphones.

Photo Sphere: In Android bereits integriert

Die Kamera-Applikation neuerer Android-Smartphones ab Version 4.2 bringen die Photo-Sphere-Funktion bereits von Haus aus mit. Damit können mit dem Smartphone große 360-Grad-Aufnahmen erstellt werden. Nacheinander muss der Nutzer so die Umgebung abfotografieren. Die Anwendung symbolisiert dem Anwender mit einem Punkt, der mit dem Sucher zentriert werden muss, in welche Richtung die Kamera als nächstes gehalten werden muss. Das Ergebnis kann dann zum Beispiel so aussehen:

Views: Android Building by Evan Rapoport

Wer genug Geduld mitbringt kann somit innerhalb von einigen Minuten ein komplettes 360-Grad-Panorama erstellen. Nach dem Schießen der Bilder fügt die Software die Einzelbilder zu einem Gesamtwerk zusammen. In diesem können die Betrachter anschließend umhergucken oder heranzoomen. Die „Photo Spheres“ können auch einfach in Google+ und Google Maps eingebunden werden.

Photo Sphere Camera Photo Sphere Camera @ App Store
Preis: Kostenlos

Bisher war diese Funktion Android-Geräten vorbehalten. Aber nun hat Google die App „Photo Sphere“ auch für Apples iOS veröffentlicht. Das heißt zukünftig können Nutzer auch mit den hervorragenden Kameras von Apples iPhone solche Photo Spheres generieren. Die App kann ab sofort kostenlos im App Store heruntergeladen werden.

via www.golem.de

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Moritz Stückler
Knipsen mit iOS: Die 75 besten Foto-Apps für iPhone und iPad http://t3n.de/news/65-besten-foto-apps-iphone-ipad-311617/ 2014-08-21T13:16:32Z
Mittlerweile bietet der App Store hunderte von Foto-Apps für iOS – die meisten davon für das iPhone. Wie soll der passionierte iPhoneograph aber entscheiden, welche Helferlein für das …

Mittlerweile bietet der App Store hunderte von Foto-Apps für – die meisten davon für das . Wie soll der passionierte iPhoneograph aber entscheiden, welche Helferlein für das Fotografieren, Bearbeiten und Organisieren von Bildern die besten sind? Diese Übersicht pickt in den Kategorien „Kamera“, „Bildbearbeitung“, „Effekte“, „Organisation und Synchronisation“ sowie „iPad“ einige herausragende Foto-Apps heraus.

Der Appstore beherbergt mittlerweile tausende Foto-Apps allein für das iPhone. Wer da die Spreu vom Weizen trennen will, muss viel recherchierenPayPaloder den t3n-Empfehlungen folgen.

iPhoneography hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiter entwickelt und das nicht zuletzt wegen der Fülle an kreativen Foto-Apps für das Apple-Smartphone. Mit den hier vorgestellten könnt ihr eure Smartphone-Fotos pimpen und verbessern. Wenn ihr der Meinung seid, dass wir eine tolle Foto-App vergessen haben – nur her damit! Wir freuen uns über jede Anregung und jeden Tipp.

Update vom 20. August 2014: Wir haben den Ursprungsartikel erneut aktualisiert und allen vorgestellten Apps eine App-Box spendiert. Darüber hinaus wurden einige Foto-Apps aus der Übersicht entfernt, da sie schlicht nicht mehr im App-Store verfügbar sind. Weitere Empfehlungen sind ebenfalls dazu gekommen.

Serie: Fotos mit dem Smartphone

In unserer Serie „Fotos mit dem Smartphone“ sind schon einige Artikel erschienen. Der Einführungsartikel „iPhoneography: Retro Chique aus der Smartphone-Kamera“ stellt das Phänomen iPhoneography vor und beinhaltet eine Galerie mit iPhoneographien von t3n-Mitarbeitern. Wer Tipps für bessere Fotos sucht, wird im Artikel „Phoneography: 15 Tipps für bessere Fotos mit dem Smartphone“ fündig. Phonographen aus dem Androide-Lager finden entsprechende Apps im Artikel „20 kostenlose Foto-Apps für Androide“.

Auf der nächsten Seite: Kamera-Apps

oder direkt zu:

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Sébastien Bonset
Welche Apps fressen deinen Handyakku? Normal verrät es dir http://t3n.de/news/iphone-akkulaufzeit-ios-app-normal-562682/ 2014-08-18T13:59:36Z
Die App „Normal“ verrät iPhone-Nutzern, welche Apps den größten negativen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben, und was sie dagegen tun können.

Die App „Normal“ verrät iPhone-Nutzern, welche Apps den größten negativen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben, und was sie dagegen tun können.

Normal hilft euch dabei, die Akkulaufzeit eures iPhones zu erhöhen. (Grafik: ShapeitApp / App-Store)
Normal hilft euch dabei, die Akkulaufzeit eures iPhones zu erhöhen. (Grafik: ShapeitApp / App-Store)

Normal: iPhone-App identifiziert Akku-Killer

Der eine oder andere Smartphone-Nutzer kennt das: Eure Akkulaufzeit scheint plötzlich verkürzt, obwohl sich am Nutzungsverhalten nichts geändert hat. Grund dafür kann eine oder mehrere Apps sein, die eurem Smartphone ungewöhnlich viel Leistung abverlangen. So entdeckte unser Kollege Sebastian Düvel im Mai 2013 beispielsweise, dass die Facebook-App einen bemerkenswert hohen Akkuverbrauch hat. Damit auch der durchschnittliche iPhone-Nutzer überprüfen kann, welche Apps das Smartphone frühzeitig in den Schoß des Ladegeräts treiben, gibt es jetzt Normal.

Die App stammt von den Stanford-Absolventen Adam Oliner und Jacob Leverich. Normal überprüft, welche Apps ihr verwendet und wie eure Akkulaufzeit im Vergleich zu Nutzern aussieht, die ähnliche App-Kombinationen einsetzen. Die erhobenen Daten werden zur Auswertung und zum Vergleich in die Cloud übertragen, sollen vom Anbieter aber anonymisiert werden. Anschleißend zeigt euch Normal beispielsweise, wie viel Saft ihr einsparen könnt, wenn ihr die verschiedenen aktiven Apps beendet. Normal gibt euch für jede App einen ungefähren Schätzwert über die mögliche zusätzliche Laufzeit an.

Normal verrät euch, welche iOS-Apps euren Akku aussaugen. (Screenshot: iTunes)
Normal verrät euch, welche iOS-Apps euren Akku aussaugen. (Screenshot: iTunes)

Normal ist nicht die erste App der Macher, die zu längerer Akkulaufzeit führen soll

Adam Oliner hatte zuvor an Carat gearbeitet. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-App für iOS und Android, die im Grunde dasselbe Ziel wie Normal verfolgte und anhand der Auswertung der ermittelten Daten in der Cloud Tipps zur Erhöhung der Akkulaufzeit liefert. Normal ist das kommerzielle Nachfolgeprojekt von Carat.

Normal könnt ihr für 0,89 Euro im App-Store erwerben. Ob sich das für euch lohnt, hängt letztlich von eurem Akkuverbrauch und eurem Nutzungsverhalten ab. Übrigens scheinen sich die Macher der App nicht ausschließlich auf Smartphones konzentrieren zu wollen. So deuten sie beispielsweise auch an, dass sich die zugrundeliegende Technologie auch zur Erhöhung der Akkulaufzeit von Notebooks nutzen ließe. Ein entsprechendes Produkt bieten sie allerdings vorerst noch nicht an.

Normal: Battery Analytics Normal: Battery Analytics @ App Store
Preis: 0,89 €

via techcrunch.com

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Kim Rixecker
„Die Muffins hier musst du probieren!“ – Mit der Knit-App kannst du Notizen in deiner Nähe verstecken http://t3n.de/news/schnitzeljagd-ios-app-knit-562548/ 2014-08-17T09:27:59Z
Ihr wollt an einem bestimmten Ort eine virtuelle Notiz für Freunde hinterlassen, die sie erst „finden“ müssen? Dann ist die iPhone-App Knit genau das Richtige für euch.

Ihr wollt an einem bestimmten Ort eine virtuelle Notiz für Freunde hinterlassen, die sie erst „finden“ müssen? Dann ist die iPhone-App Knit genau das Richtige für euch.

Mit Knit Notizen für Freunde hinterlassen

Mit Knit könnt ihr an eurem aktuellen Standort eine Notiz für einen Freund hinterlassen. Die Zielperson kann die Notiz dann finden, indem sie sich in der Nähe des Ortes aufhält, wo ihr die Nachricht verfasst habt. Wenn ihr euch also beispielsweise an einem Ort befindet und auf etwas bestimmtes hinweisen wollt, könnt ihr einfach mit Knit eine Notiz ablegen und wenn der Empfänger das nächste Mal in die Nähe kommt, kann er die Notiz lesen und sich euren Fund anschauen. Oder ihr veranstaltet damit eine Schnitzeljagd, indem ihr als Notizen immer Hinweise auf die nächste Notiz hinterlasst.

Mit Knit könnt ihr Notizen an einem bestimmten Ort hinterlassen. (Screenshot: Knit)
Mit Knit könnt ihr Notizen an einem bestimmten Ort hinterlassen. (Screenshot: Knit)

Nachdem ihr die installiert habt, könnt ihr Freunde, die ebenfalls Knit installiert haben, aus eurem Adressbuch, von Facebook oder per E-Mail-Adresse hinzufügen. Mit Facebook scheint das momentan allerdings – zumindest bei einzelnen Nutzern – noch Probleme zu bereiten, wie im App-Store in der ersten Rezension zu lesen ist. Knit ist kostenlos und nur für iOS zu haben – kein Wunder, da Treble, die Entwickler-Firma, eine iOS-Entwickler-Agentur ist.

Werdet ihr euch Knit mal anschauen oder seht ihr da keinen Nutzen?

Knit Knit @ App Store
Preis: Kostenlos
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Florian Brinkmann
Glasbruch adé: Apple soll iPhone 6 ein widerstandsfähigeres Saphir-Display spendieren http://t3n.de/news/glasbruch-ade-apple-iphone-6-saphir-display-562434/ 2014-08-15T08:06:00Z
Apple weiß, wie man Trends setzt: Für den Bildschirm seines allerersten iPhones verwendete der Konzern einst Glas statt Plastik und geriet damit zum Vorreiter der Smartphone-Branche.

weiß, wie man setzt: Für den Bildschirm seines allerersten verwendete der Konzern einst Glas statt Plastik und geriet damit zum Vorreiter der Smartphone-Branche. Jetzt schwenkt Apple auf Saphir um – ein solideres, aber auch teureres Material. 700 Millionen US-Dollar investiert das Unternehmen in der Hoffnung, dass Saphir zum Glas-Ersatz wird und die iPhones der Zukunft besser schützt.

„Niemand hat jemals so viel Geld in Saphir investiert“

Schon in diesem Monat sollen die ersten Saphir-Bildschirme für die neuesten iPhones und Smartwatches im US-Bundesstaat Arizona vom Band laufen. Dort, im Städtchen Mesa, hat Apple zusammen mit dem Materialproduzenten GT Advanced Technologies eine riesige Fabrik eröffnet. Zu Spitzenzeiten werde das Werk doppelt so viel Saphir produzieren wie sämtliche der weltweit fast 100 zurzeit existierenden Hersteller zusammen, sagt Eric Virey, ein leitender Analyst bei der französischen Marktforschung Yole Développement. „Niemand hat jemals so viel Geld in Saphir investiert“, sagt Virey.

GT und Apple stellen synthetischen Saphir her – ein Stoff, der die Eigenschaften des härtesten Minerals der Erde kopiert. Saphir bricht und zerkratzt nicht so leicht wie Glas. Es hält hohen Temperaturen stand und ist vor chemischer Korrosion gefeit.

Doch die Herstellung von synthetischem Saphir ist kostspielig, weshalb das Material bisher nur vereinzelt in der Industrie zum Einsatz kam – etwa in Flugzeugfenstern oder gepanzerten Fahrzeugen als Schutz gegen Extrembedingungen. Oder als kratzresistente Oberfläche von teuren Uhren.

Nach Schätzungen von Square Trade, einem Unternehmen, das Versicherungen gegen Bildschirmschäden anbietet, besitzen elf Prozent aller iPhone-Nutzer Geräte mit einem gesprungenen oder kaputten Bildschirm.

Probleme bei der Produktion könnten die gesamte Lieferkette durcheinander bringen

So sieht künstlich gezüchtetes Saphir aus – ein Saphir-Boule. (Foto: GT Advanced Technologies)
So sieht künstlich gezüchtetes Saphir aus – ein Saphir-Boule. (Foto: GT Advanced Technologies)
Es birgt allerdings ein gewisses Risiko, wenn man ein derart wichtiges Bauteil wie den Bildschirm austauscht. Das Unternehmen Corning, welches das belastbare „Gorilla-Glas“ der aktuellen iPhones herstellt, hat beispielsweise längst bewiesen, dass es Apples Anforderungen an eine Blitzproduktion erfüllen kann. Diese ist notwendig, wenn Apple zur Markteinführung einer Neuheit gleich mehrere Millionen Geräte gleichzeitig zur Hand haben muss.

Sollten Apple und GT jedoch bei der Massenfertigung von Saphir-Bildschirmen Probleme bekommen, könnte sich das als Bremsklotz für die gesamte Lieferkette erweisen und ausgerechnet dann das Angebot verknappen, wenn die Nachfrage boomt. Zudem ist noch nicht vollständig erwiesen, dass Saphir im Alltagsgebrauch besser abschneidet als die derzeit verwendeten Materialien.

Analyst Virey schätzt, dass es 16 Dollar kostet, um einen Saphir-Bildschirm herzustellen. Ein Bildschirm aus Gorilla-Glas dagegen koste nur etwa 3 Dollar, sagt er. Apple und GT wollten sich für diesen Artikel nicht äußern.

Laut gut informierten Personen denkt Apple darüber nach, die Saphir-Bildschirme in den teureren Modellen der beiden neuen, größeren iPhones einzusetzen, die in diesem Herbst auf den Markt kommen sollen. Allerdings müsse Apple zusehen, dass es genug von dem neuen Material zusammenbekomme, sagen die Sachkenner.

Saphir wird auf der Härteskala nach Mohs nur von Diamant übertroffen. (Grafik: Alberto Cervantes / The Wall Street Journal)
Saphir wird auf der Härteskala nach Mohs nur von Diamant übertroffen. (Grafik: Alberto Cervantes / The Wall Street Journal)
Einige Analysten sagen, dass Apple die neuen Telefone wegen der höheren Kosten für Bauteile wohl zu einem höheren Preis verkaufen werde als seine bisherigen Modelle. Sollte der Einsatz von Saphir dazu führen, dass weniger Bildschirme kaputt gehen, könnte Apple Geld sparen, weil die Kosten von Rücknahmen sinken würden. Aber nach Einschätzung von Toni Sacconaghi, Analyst bei Bernstein Research, werden diese Ersparnisse wohl die höheren Kosten aus dem Einsatz von Saphir nicht wettmachen.

Wenn Apple nicht die Preise erhöhe, könnten die höheren Kosten die Gewinnmargen der iPhones aushöhlen, sagt Matt Margolis, ein Analyst bei der Marktforschung PTT Research und Investor von GT. Margolis glaubt, dass Apple aber durchaus gewillt sein könnte, die höheren Kosten zu schultern, um sich mit seinen Produkten von der Konkurrenz abzuheben.

Apple hat immer schon stark in seine Bauteile investiert, damit seine Produkte am Markt hervorstechen. So entwickelte der Konzern einen eigenen 64-Bit-Prozessor für seine tragbaren Geräte, was Apple einen gehörigen Vorsprung gegenüber seinen Rivalen bescherte. 2012 kaufte der Smartphone-Riese Authentec, der die Technologie für Fingerabdruck-Sensoren produziert. Im vergangenen Jahr verfügte das neue 5S prompt über ein eigenes Fingerabdruck-Lesegerät als Sicherheitsschranke.

Eine Fabrik, so groß wie 24 Fußballfelder

Um die Saphir-Bildschirme bauen zu können, kaufte Apple im vergangenen Jahr einem Solarmodulhersteller in Arizona für 113 Millionen Dollar ein Fabrikgelände ab, das so groß wie zwei Dutzend Fußballfelder ist. Dieses Werk leaste Apple an GT und versprach im November, 578 Millionen Dollar im Voraus zu zahlen, um die Fabrik mit den allerneuesten Brennöfen für die Saphir-Herstellung auszustatten. GT baut solche Brennöfen und produziert in dem Werk jetzt Saphir exklusiv für Apple.

Die Fabrik sei so gut wie fertig und bereite sich jetzt auf die Massenherstellung vor, sagte GT-Vorstandschef Tom Gutierrez in der vergangenen Woche zu Analysten. Die vollständige Betriebseffizienz werde das Werk allerdings nicht vor Anfang nächsten Jahres erreichen, fügte Gutierrez einschränkend hinzu. Ende Oktober wird Apple laut GT wohl die letzte der vier Vorauszahlungsraten von 139 Millionen Dollar zahlen – sofern GT bis dahin bestimmte Betriebsziele erreicht hat.

Saphir ist kratzfest. Aber es ist nicht klar, ob das Material auch besser vor einem Bildschirmbruch schützt, weil Saphir je nach Dicke und Schnitt unterschiedlich stark ist. Saphir verfügt zudem über eine höhere Dichte als Glas, weshalb ein Telefon mit Saphir-Bildschirm schwerer ist.

Laut Corning belegen Tests, bei denen Bildschirme aus unterschiedlicher Höhe auf den Boden fallengelassen wurden, dass Gorilla-Glas widerstandsfähiger ist als andere Stoffe, darunter auch Saphir. Zudem reflektiere Gorilla-Glas weniger Licht als Saphir, weshalb man die Anzeige eines Bildschirms aus Gorilla-Glas bei Sonnenlicht besser erkennen könne.

Einige kleinere Smartphone-Hersteller haben ihre Handys bereits mit Saphir-Bildschirmen ausgestattet. Die britische Vertu Corp etwa, die Luxustelefone zum Preis von mehr als 10.000 Dollar pro Stück herstellt, hat zwei Modelle mit Saphir-Bildschirmen im Programm. Und der japanische Konzern Kyocera verkauft ein Modell namens Brigadier, das nach Angaben des Unternehmens so gut wie keine Kratzer bekommen kann.

In der Natur sind Saphire verunreinigt und bunt

Natürliche Saphire sind Edelsteine des Minerals Korund, eine kristalline Form des Aluminiumoxids. Verunreinigungen durch Kupfer oder Magnesium verändern die Farbe eines Saphirs, der als bunter Schmuckstein geschätzt wird. Ohne solche Verunreinigungen ist ein Saphir jedoch farblos klar.

Will man Saphire künstlich herstellen, muss man komplexe und energieintensive Verfahren anwenden. Saphir-Kristalle werden in riesigen Hochöfen bei hoher Temperatur gezüchtet. Sie bilden darin einen gigantischen Zylinder namens Boule, der ein bisschen so aussieht wie ein dicker Eishockey-Puck und in verschiedene Formen geschliffen werden kann.

Das Apple-Werk in Arizona nutzt modernste Hochöfen, die in der Lage sind, Boules mit einem Gewicht von rund 200 Kilogramm herzustellen – das sind 50 Prozent mehr, als die Boules aus der Produktion herkömmlicher Maschinen. Apple und GT wollen mit diesem Mengenvorteil die Kosten drücken und die Preiskluft zwischen Saphir und Glas verringern.

„Vor dem Apple-Investment hätte ich gesagt, dass Saphir ein großartiges Material mit einem großartigen Potenzial ist, aber wohl noch ein paar Jahre davon entfernt ist, Wirklichkeit am Markt zu werden“, sagt Vinita Jakhanwal, eine leitende Analystin bei der Marktforschung IHS Technology. „Aber Apple hat eine bedeutende Summe investiert, insofern würde ich sagen, dass das Unternehmen vermutlich ziemlich schnell mit einem Kapitalertrag rechnet.“

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Daisuke Wakabayashi – Mitarbeit: Lorraine Luk, Eva Dou und Mayumi Negishi

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: WhatsApp auf Mac, iPhone 6 und schicke Büros der Tech-Branche http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-46-561656/ 2014-08-09T08:57:16Z
In dieser Rubrik stellen wir turnusgemäß die beliebtesten t3n-Artikel der Woche vor. Heute im Kreis der auserwählten Favoriten: Neuigkeiten zum iPhone 6, WhatsApp-Nachrichten kostenlos mit Notifyr …

In dieser Rubrik stellen wir turnusgemäß die beliebtesten t3n-Artikel der Woche vor. Heute im Kreis der auserwählten Favoriten: Neuigkeiten zum , WhatsApp-Nachrichten kostenlos mit Notifyr auf dem empfangen und eine Website, die Einblicke in die schicken und teils skurrilen Büros von Startups und Tech-Konzernen gewährt.

1. Officelovin’ – So hast du die Büros der Tech-Branche noch nie gesehen

(Foto: Eva Kolenko)
(Foto: Eva Kolenko)

Schöne Büros aus der Tech- und Startup-Szene kennen wir alle, haben wir schon viele gesehen – nur nicht so viele auf einen Schlag. Der Name ist Programm: In beeindruckender Weise bietet die Webseite Officelovin’ Einblicke in die schicken und zum Teil auch skurrilen Büros von Startups und IT-Unternehmen. Neben einfachen Informationen zu Größe, Baujahr und Standort des Büros bietet Officelovin’ allerdings auch spannende Einblicke in die Architektur.

Unser Artikel: Officelovin’ – So hast du die Büros der Tech-Branche noch nie gesehen

2. Webdesign ist wie Hecke schneiden: Eine Twitter-Geschichte über lästige Kunden

hecke
(Quelle: © justinkendra - iStock.com)

Ein Webdesigner hat mit einem spannenden Tweet einen kleinen Viralerfolg gefeiert. Tom Arnold ist ein erfahrener deutscher Webdesigner und Gestalter und bloggt und twittert gerne nebenher. Im Laufe der vergangenen Woche widmete er sich ausnahmsweise mal nicht seiner Arbeit, sondern schnitt seine Hecke im Garten. Dann verglich er professionelles Webdesign, vor allem die Absprache mit Kunden, mit dem Schneiden seiner Hecke und erntete anschließend viel Beifall von seinen Kollegen. Eine kurzweilige und informative Storify-Geschichte von Jens Grochtdreis.

Unser Artikel: Webdesign ist wie Hecke schneiden: Eine Twitter-Geschichte über lästige Kunden

3. WhatsApp-Nachrichten auf dem Mac: Notifyr derzeit kostenlos im App-Store [Update]

 (Foto: Notifyr)
(Foto: Notifyr)

Weil seinen Kult-Messenger nur für Smartphones anbietet, muss man schon tief in die Trickkiste greifen, um auch auf dem Desktop immer informiert zu sein. Notifyr macht das allerdings äußerst raffiniert. Die Notifyr-App für iOS gibt es derzeit kostenlos in Apples App-Store. Das Angebot gilt für eine Woche. Wer Interesse an der App hat, kann derzeit also die 3,99 Euro sparen.

Unser Artikel: WhatsApp-Nachrichten auf dem Mac: Notifyr derzeit kostenlos im App-Store [Update]

4.  Gigantischer Passwortdiebstahl: Russische Hacker erbeuten über eine Milliarde Profildaten

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(Foto: marc falardeau / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Im letzten Jahr sorgte der Diebstahl von 38 Millionen Login-Daten von Adobe für Furore. Verglichen mit der neuesten Entwicklung wirkt das beinahe wie Kleinkram. Eine russische Hacker-Gruppe soll jetzt ein Vielfaches an Login-Daten entwendet haben. Eigentlich war es nicht nur ein Hack: In unzähligen Attacken auf verschiedene große und kleine Websites konnten russische Hacker etwa 1,2 Milliarden Login-Daten erbeuten. Das berichtet die New York Times.

Unser Artikel: Gigantischer Passwortdiebstahl: Russische Hacker erbeuten über eine Milliarde Profildaten

5. 4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen

data
(Bild: JamesBrey - iStock.com)

Grundsätzlich beteuert jeder Netzbetreiber, für ein offenes und freies Internet zu sein. Allerdings sprechen konkrete Pläne und Angebote häufig eine andere Sprache. Die Übertragung bestimmter Datenpakete im Netz anderen Datenpaketen unterzuordnen ist das genaue Gegenteil von Offenheit und Freiheit des Datentransfers. Warum die deutschen Netzbetreiber solche Tarife trotzdem umsetzen, ist schnell erklärt: Sie wollen mit dem Eingriff neue Geschäftsmodelle entwickeln, um zusätzliches Geld in die Kassen zu spülen. Eine Analyse von Andreas Weck.

Unser Artikel: 4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen

6. Apple: iPhone 6 wird offiziell am 9. September vorgestellt

apple_iphone_6_renderings_teaserWie jedes Jahr im September wird Apple auch 2014 wieder ein iPhone-Event abhalten, und dort aller Voraussicht nach die nächste iPhone-Generation vorstellen. Das Datum für besagte Pressekonferenz steht nun fest: Am Dienstag, den 9. September 2014 wird es soweit sein. Es wird erwartet, dass Apple auf dieser Veranstaltung mindestens zwei neue iPhone-6-Modelle vorstellen wird. Beide sollen über ein größeres Display verfügen und damit die Lücke zur Android-Welt schließen, wo Smartphone-Displays schon seit Jahren immer größer werden.

Unser Artikel: Apple: iPhone 6 wird offiziell am 9. September vorgestellt

7. Open-Source-Lösung zum selber hosten: Nemex speichert deine Projekte und Notizen [Screencast]

Nemex. (Screenshot: Nemex)
Nemex. (Screenshot: Nemex)

Nemex ist ein Open-Source-Tool der deutschen Firma Neon Elephant, mit dem ihr einfach und schnell Notizen und Projekte anlegen und bearbeiten könnt. Und das „schnell“ beginnt schon bei der Installation. Ihr könnt Nemex auch problemlos unterwegs nutzen – dank Responsive Design kein Problem. In unserem Test lief es auf iOS 7 im Safari und Android 4.4 im Chrome ohne Probleme. Einen genauen Überblick gibt unser Screencast zum Tool.

Unser Artikel: Open-Source-Lösung zum selber hosten: Nemex speichert deine Projekte und Notizen [Screencast]

8. E-Commerce-Studie 2014: SEO, SEA und Social Media bei den 177 größten Online-Shops der Republik

e-commerce-studie_marketing_sem_seo_social-mediaDie Marketing-Agentur Aufgesang hat zum vierten Mal ihre Studie zum Thema E-Commerce-Marketing in Deutschland veröffentlicht. Dabei untersuchen die Macher jährlich, wie die umsatzstärksten deutschen Online-Shops Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA) und Social Media im Marketing einsetzen. Diesmal wurden 177 Shops aus den Bereichen Komplettsortiment, Spielwaren, Möbel, Büroausstattung, Tiernahrung, Heimwerker und Kosmetik untersucht.

Unser Artikel: E-Commerce-Studie 2014: SEO, SEA und Social Media bei den 177 größten Online-Shops der Republik

9. Zwischen Himmel und Hölle: Zu Besuch beim Banking-Startup Kreditech

team_kreditech2Das Hamburger Startup Kreditech will die rostigen Ketten des klassischen Bankensektors „sprengen“. Rasantes Umsatzwachstum, potente Investoren und ein global denkender, von Ehrgeiz getriebener CEO versprechen Verheißungsvolles. Doch das erfolgreiche, von enormem Datenhunger getriebene Geschäftsmodell ist umstritten. Ein Porträt von Daniel Hüfner.

Unser Artikel: Zwischen Himmel und Hölle: Zu Besuch beim Banking-Startup Kreditech

10. Reclaim your data: 7 Tools und Dienste, mit denen ich meine Datenhoheit zurückbekommen habe

(Grafik: leonardsavage.com)
(Grafik: leonardsavage.com)

Man muss schon eine ordentliche Portion Gleichgültigkeit mitbringen, um trotz der Debatten und Skandale um Überwachung, Ausspähung und Zensur so weiterzumachen wie bisher. Spähattacken, Heartbleed und Zensur-Debatten haben das Vertrauen vieler Nutzer in den Datenschutz tief erschüttert. Doch für Cloud-Dienste und viele Tools gibt es Alternativen, mit denen ihr eure Datenhoheit zurückbekommt – zumindest ein Stück weit. Wir stellen euch sieben vor.

Unser Artikel: Reclaim your data: 7 Tools und Dienste, mit denen ich meine Datenhoheit zurückbekommen habe

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Sébastien Bonset
Apple: iPhone 6 wird offiziell am 9. September vorgestellt http://t3n.de/news/apple-iphone-6-offiziell-8-561129/ 2014-08-05T17:56:24Z
Wie jedes Jahr im September wird Apple auch 2014 wieder ein iPhone-Event abhalten, und dort aller Voraussicht nach die nächste iPhone-Generation vorstellen. Das Datum für besagte Pressekonferenz …

Wie jedes Jahr im September wird auch 2014 wieder ein iPhone-Event abhalten, und dort aller Voraussicht nach die nächste iPhone-Generation vorstellen. Das Datum für besagte Pressekonferenz steht nun fest: Am Dienstag, den 9. September 2014 wird es soweit sein.

Apple: iPhone-Refresh einmal pro Jahr

Traditionsgemäß stellt Apple einmal im Jahr ein neues iPhone-Modell vor. So gab es zuletzt am 10. September 2013 das neue 5s und seinen bunteren Bruder iPhone 5c zu sehen. Und auch 2014 wird Apple mit der Tradition nicht brechen und bereitet ein Presse-Event am Dienstag, den 9. September vor, das berichtet das gut informierte Medium Re/code. Damit scheint sich Apple seit der Vorstellung des iPhone 5 auf einen Termin im September eingeschossen zu haben. Wo die Veranstaltung stattfindet ist noch unklar: Zur Wahl stehen die Firmenzentrale in Cupertino, oder eine Veranstaltung im etwa 40 Minuten entfernten Stadtzentrum von San Francisco.

Modell
Datum
Artikel bei t3n
Apple iPhone9. Januar 2007-
Apple iPhone 3G9. Juni 2008-
Apple iPhone 3GS6. Juni 2009-
Apple iPhone 47. Juni 2010-
Apple iPhone 4S4. Oktober 2011Link
Apple iPhone 512. September 2012Link
Apple iPhone 5s und 5c10. September 2013Link

iPhone 6: Zwei Modelle mit größeren Displays erwartet

Es wird erwartet, dass Apple auf dieser Veranstaltung mindestens zwei neue iPhone-6-Modelle vorstellen wird. Beide sollen über ein größeres Display verfügen und damit die Lücke zur Android-Welt schließen, wo Smartphone-Displays schon seit Jahren immer größer werden. Weitere Spekulationen zur Ausstattung des iPhone 6: NFC-Funktionalität, extrem strapazierfähiges Saphirglas-Display und neue Sensoren, zum Beispiel für Puls oder Körpertemperatur. Alle aktuellen Gerüchte haben wir hier für euch aufgelistet. Der neue Termin passt gut zu den bisherigen Gerüchten, dass das bzw. die iPhone-6-Modell(e) schon am 19. September im Laden erhältlich sein sollen.

iPhone 6: Diese Renderings wurden auf Basis von Leaks und Gerüchten erstellt. (Bild: Tomas Moyano und Nicolàs Aichino / Behance)
iPhone 6: Diese Renderings wurden auf Basis von Leaks und Gerüchten erstellt. (Bild: Tomas Moyano und Nicolàs Aichino / Behance)

via recode.net

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Moritz Stückler
Von Yammer gelernt: Ex-Microsoftler entwickeln clevere Projektmanagement-Suite Nama http://t3n.de/news/nama-projektmanagement-tool-560144/ 2014-07-31T09:20:21Z
Nama ist ein neues Projektmanagement-Tool, das ihr über eine Web-App und auf dem iPhone nutzen könnt. Die Macher haben zuvor an Yammer gearbeitet. Wir haben uns das Tool für euch angesehen.

Nama ist ein neues Projektmanagement-Tool, das ihr über eine Web-App und auf dem iPhone nutzen könnt. Die Macher haben zuvor an Yammer gearbeitet. Wir haben uns das Tool für euch angesehen.

Name ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)
Nama ist ein umfangreiches Projektmanagement-Tool für Unternehmen jeder Größe. (Screenshot: Nama)

Nama: Das Projektmanagement-Tool ehemaliger Yammer-Mitarbeiter

Nama wurde als Werkzeug zum Projektmanagement für Firmen jeder Größe entwickelt. Ein Teil des Teams hat zuvor am Enterprise-Social-Network Yammer gearbeitet. Es ist daher wenig überraschend, dass auch Nama die Möglichkeit zur Echtzeit-Kommunikation über Chats bietet. Während die Kommunikation über Yammer aber vergleichsweise unfokussiert verläuft, sind die Chats in Nama direkt mit Projekten oder Tasks verknüpft, an denen ein Mitarbeiter gerade arbeitet.

Ein Projekt kann in Nama im Grunde alles von einer simplen To-Do-Liste bis zur Entwicklung eines neuen Produkts sein. Für jedes Projekt lassen sich einzelne Tasks anlegen und den jeweiligen Mitarbeitern zuweisen, die diese Aufgaben erledigen sollen. Über die schon erwähnte Chat-Funktion können sich Projekt-Mitglieder direkt austauschen. Es ist aber auch möglich, Konversationen im Bezug auf einzelne Tasks zu führen. Daher werden jeweils nur die Teammitglieder behelligt, die auch tatsächlich in die jeweiligen Prozesse involviert sind. Die gesamte Diskussion findet sich jederzeit unterhalb des dazugehörigen Tasks, damit er für alle Beteiligten leicht auffindbar ist.

Nama verlangt automatisch eine Erklärung, wenn sich Teammitglieder nicht an festgelegte Prioritäten halten

Darüber hinaus lassen sich Tasks mit Nama auch priorisieren. Wenn ein Mitarbeiter einen Task abarbeitet, der nicht ganz oben auf seiner Liste steht, fragt Nama automatisch nach, warum er oder sie diesen Task zuerst bearbeitet hat. So wird auch für den Projektleiter klar, warum der Mitarbeiter sich so entschieden hat – ohne dass er persönlich nachfragen muss. Auch wenn ein schon abgearbeiteter Task erneut bearbeitet wird, erkundigt sich Nama nach den Gründen und leitet die Antwort entsprechend weiter.

Der Fortschritt an einem Projekt kann anhand eines Diagramms visualisiert werden. So können Teamleiter schnell überblicken, ob es eine Diskrepanz zwischen dem angestrebten Zeitplan und der tatsächlichen Leistung der Teammitglieder gibt. Neben der Web-App bietet Nama auch eine praktische iOS-App, über die Mitarbeiter auch unterwegs auf Nachrichten reagieren oder Tasks anlegen können. Teams mit bis zu zehn Mitarbeitern können eine eingeschränkte Version von Nama kostenlos nutzen. Größere Unternehmen greifen entweder zum Standard-Paket für fünf US-Dollar pro Monat und User oder zur Pro-Version. Die kostet acht US-Dollar pro Monat und enthält sämtliche Features. Wer will, kann die Pro-Version 60 Tage lang kostenfrei testen.

Wem das Tool nicht zusagt, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Von agil bis klassisch: 10 kostenlose Projektmanagement-Lösungen“ werfen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Absichtliche Sicherheitslücken in iOS? Darum könnte dein iPhone unsicher sein http://t3n.de/news/ios-sicherheitsluecke-hacker-558627/ 2014-07-22T09:10:58Z
iPhone und iPad könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die Apple mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, …

und könnten von einer iOS-Sicherheitslücke betroffen sein, die mutwillig in sein mobiles Betriebssystem integriert hat. Betroffen sind unter anderem Adressbuch, Sprachnachrichten, Notizen und Logins für diverse soziale Medien. Es ist nicht das erste Mal, dass wir über eine iOS-Sicherheitslücke berichten. Die jetzt vermutete Hintertür hat es allerdings in sich. Wer ein iPhone oder iPad nutzt muss damit rechnen, dass seine gespeicherten Fotos, sein Surf-Verhalten und Daten aus den Ortungsdiensten entwendet werden können. Laut dem Sicherheitsforscher und Hacker Jonathan Zdziarski sind dafür undokumentierte Systemdienste verantwortlich, die eine Hintertür zum Gerät jedes iOS-Nutzers offen halten.

iOS-Sicherheitslücke mit Ansage?

Zdziarski, der auch als NerveGas bekannt ist und am ersten Jailbreak für mitgearbeitet hat, wies im Rahmen der Konferenz „Hackers on Planet Earth“ darauf hin, dass diverse undokumentierte Dienste in iOS integriert seien und dass Apples mobiles Betriebssystem einige „verdächtige Design-Fehler“ im Software-Engineering aufweise. Sein Vortrag zu der iOS-Sicherheitslücke enthält diverse Beispiele für seine Anschuldigungen. Die im Hintergrund laufenden Dienste, von denen der Hacker berichtet, dienen weder Apple noch iOS-Entwicklern. Zu den Diensten gehört beispielsweise com.apple.pcapd, der nach Aussage des Sicherheitsforschers HTTP-Daten sammelt, die per libpcapausgetauscht werden. Kritisch zu betrachten sei auch der Hintergrunddienst com.apple.mobile.file_relay, der die Verschlüsselung von iOS umgeht.

Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)
Bezüglich der iOS-Sicherheitslücke stellt Zdziarski einige interessante Fragen an Apple. (Bild: Zdziarski)

Unter den Diensten und versteckten Tools, von denen Zdziarski auf der Hacker-Konferenz berichtete, befinden sich unter anderem ein „Packet Sniffer“, der den Netzwerkverkehr überwacht und aufzeichnet, sowie einen Dienst zur Dateiübertragung von beispielsweise Social-Media-Logins, Fotos, Sprachnachrichten und Kontakten. Diese Daten sind dann unverschlüsselt, selbst wenn der Nutzer die Verschlüsselung für Backups aktiviert hat. Der Hacker hält die nicht dokumentierten Dienste in erster Linie für verdächtig, weil sie auf Daten zugreifen könnten, die eigentlich für ein Troubleshooting völlig unerheblich sind. Außerdem erzeugen die Dienste Rohdaten, mit denen Support-Mitarbeiter eigentlich nichts anfangen können.

Ein großer Kritikpunkt an iOS 7 sei zudem die implementierte Verschlüsselung, die eigentlich nur wirksam ist, wenn der Anwender sein Device ausschaltet. Laut Zdziarski besteht eigentlich immer Gefahr, dass alle Daten von einem iPhone oder iPad abgegriffen werden können. Die beschriebenen Hintertüren seien bereits vielen Anbietern kommerzieller Forensik-Tools bekannt.

Apple dementiert iOS-Sicherheitslücke

Apple reagierte prompt auf die Anschuldigungen durch Zdziarski. iOS sei so designt, dass die Diagnose-Funktionen die Privatsphäre und Sicherheit des Nutzers nicht kompromittieren und IT-Abteilungen in Unternehmen, Entwicklern und Apple selbst wichtige Informationen für das Lösen technischer Probleme liefern. In einem Blog-Beitrag zur vermeidlichen iOS-Sicherheitslücke bezweifelt Zdziarski, dass die in Frage kommenden Dienste – wie von Apple behauptet – lediglich der Diagnose dienen.

Dennoch wiegt der Hacker ab und bittet Medien und Nutzer, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: „Ich beschuldige Apple nicht, mit der NSA zusammen zu arbeiten. Dennoch vermute ich, dass einige der in Frage kommenden Dienste von der NSA genutzt wurden, um in manchen Fällen Daten zu sammeln. Ich spreche nicht von einer großangelegten Verschwörung, aber einige dieser Dienste, die Apple absichtlich in die Firmware integriert hat und die eine Verschlüsselung von Backups umgehen, sollten nicht unter iOS laufen.“

Das können Anwender tun

Der Sicherheitsexperte empfiehlt Anwendern zum Einen, ein möglichst sicheres Passwort zu wählen, und zum Anderen die kostenlose Software „Apple Configurator“ zu installieren. Mit dieser lassen sich „Pair Locking“ sowie Mobile-Device-Management aktivieren. Auf diese Weise können Nutzer zumindest kommerzielle Forensik-Werkzeuge behindern.

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Sébastien Bonset