iPhone | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iPhone 2015-05-27T15:00:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/iphone Cortana is coming - Konkurrenz für Siri und Google Now bald auch auf deinem Smartphone http://t3n.de/news/cortana-coming-konkurrenz-fuer-612891/ 2015-05-27T15:00:13Z
Endlich bestätigt Microsoft nach einem Jahr voller Gerüchte, dass der digitale Sprachassistent Cortana ab diesem Jahr für Smartphones mit iOS und Android verfügbar ist. Werden Siri und Google Now …

Endlich bestätigt Microsoft nach einem Jahr voller Gerüchte, dass der digitale Sprachassistent Cortana ab diesem Jahr für Smartphones mit iOS und Android verfügbar ist. Werden Siri und Google Now bald von der Microsoft Konkurrenz ausgebootet?

Mit dem Launch des neuen Windows-10-Betriebssystems Mitte des Jahres bleibt auch der Sprachassistent Cortana weiter im Spiel. Cortana ist ein persönlicher Assistent, der den Nutzer erkennt und unter anderem Informationen über das Wetter gibt, Erinnerungen in den Kalender einträgt und E-Mails verfasst. Bislang ist Cortana ausschließlich für Windows Phone verfügbar, soll aber in Zukunft den Windows-Computer mit mobilen Endgeräten verknüpfen und so einen allgegenwärtigen Zugriff ermöglichen.

Cortana kommt auch für iOS und Android. (Bild: Microsoft)
Cortana kommt auch für iOS und Android. (Bild: Microsoft)

Cortana für iOS und Android

Microsoft’s CEO Satya Nadella gab nun bekannt, dass Cortana im Laufe des Jahres als eigenständige App ebenfalls für Smartphones mit Android und iOS verfügbar gemacht wird. Anders als bei Smartphones mit einem mobilen Windows-OS wird Cortana bei iOS und Android jedoch nur einen eingeschränkten Zugriff auf das Betriebssystem haben. Die Synchronisation von Daten, die Nutzung der Microsoft Software-Produkte wie Word oder Excel und weitere Funktionen sind sowohl für Windows Phone, als auch für iOS und Android integriert. Erweiterte Funktionen wie das „Aufwecken“ Cortanas mit dem Befehl „Hey Cortana“ oder das Konfigurieren von Einstellungen mit Sprachsteuerung, wird hierbei jedoch nicht möglich sein.

Ob Cortana also tatsächlich die neue Konkurrenz für Siri oder Google Now sein wird, lässt sich erst nach dem Launch genauer feststellen. Festhalten können wir jedoch, dass bereits Google Chrome zeigte, dass das Bereitstellen der eigenen Software auf anderen Betriebssystemen Pluspunkte einbringen kann.

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Fenja Schütte
Nicht nur für Kontroll-Freaks: Diese iOS-Einstellungen solltest du regelmäßig überprüfen http://t3n.de/news/ios-einstellungen-612578/ 2015-05-27T12:23:47Z
Jeder kennt das Spiel: Man bekommt ein neues iPhone, richtet es ein und ignoriert die iOS-Einstellungen ab dann – mal mehr, mal weniger. Wer aber regelmäßig für etwas Ordnung sorgt, wird mit …

Jeder kennt das Spiel: Man bekommt ein neues iPhone, richtet es ein und ignoriert die iOS-Einstellungen ab dann – mal mehr, mal weniger. Wer aber regelmäßig für etwas Ordnung sorgt, wird mit längerer Laufzeit, mehr Privatsphäre und weniger verbrauchtem Datenvolumen belohnt.

Wieso man seine iOS-Einstellungen überhaupt überprüfen sollte? Nun, die Gründe dafür sind vielfältig. So kann es passieren, dass man das Gefühl bekommt, dass der Akku noch vor wenigen Wochen wesentlich länger gehalten hat. Manche Nutzer kommen aus unerfindlichen Gründen plötzlich nicht mehr mit ihrem Inklusiv-Volumen bis zum Monatsende – und wieder andere sind völlig entnervt von plötzlichen Push-Benachrichtigungen.

Zu großen Teilen ergeben sich solche Probleme aus der simplen Tatsache, dass viele Anwender ihren Apps zu schnell – und oft auch von einem Automatismus getrieben – diverse Rechte einräumen. Wer ganz gerne mal ohne Weiteres auf „Erlauben“ tippt oder regelmäßig neue Apps installiert, sollte seine Einstellungen in jedem Fall regelmäßig überprüfen.

Mitteilungen in den iOS-Einstellungen aufräumen

Zu viele Push-Benachrichtigungen wirken sich nicht nur negativ auf das Nervenkostüm des Nutzers aus, sondern auch auf die Akkulaufzeit des Smartphones. Wer sich den entsprechenden Einstellungen länger nicht gewidmet hat, sollte das definitiv tun, denn mit der Zeit verirren sich selbst bei aufmerksamen Anwendern immer wieder Apps in die aktiven Mitteilungen, die da eigentlich nicht hin gehören.

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Es ist erstaunlich, was sich in den iOS-Einstellungen im Bereich Mitteilungen alles einnistet. Regelmäßiges Aufräumen ist hier Pflicht. (Screenshot: t3n)

Der Bereich, den ihr regelmäßig überprüfen solltet, findet sich im Hauptmenü der Einstellungen unter dem Punkt „Mitteilungen“. Es ist auf jeden Fall erstaunlich, wie viele Apps sich im Notification-Center völlig ohne einen nützlichen Grund tummeln.

Hintergrundaktualisierung von Apps

Ebenso erstaunlich dürfte für viele Nutzer sein, wie viele der installierten Apps im Hintergrund laufen. Auch die sogenannte Hintergrundaktualisierung in den iOS-Einstellungen (zu finden unter „Allgemein“) sorgt dafür, dass sich die Laufzeit des iPhones verkürzt. Das verrät sogar schon der Beschreibungstext zu dieser Einstellung: „Erlauben Sie Apps über WLAN oder das mobile Netz, im Hintergrund Inhalte zu aktualisieren. Das Deaktivieren von Apps kann die Batterielebensdauer verlängern.“

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Das Deaktivieren mancher Apps in den iOS-Einstellungen zu den Hintergrundaktualisierungen kan die Batterielaufzeit eures iPhones verbessern. (Screenshot: t3n)

Ihr solltet allerdings genau überlegen, welche Apps ihr tatsächlich deaktivieren wollt. Immerhin können Hintergrundaktualisierungen – besonders bei Inhalt-getriebenen Apps – eine wirklich praktische Sache sein.

Privatsphäre und die iOS-Einstellungen

Ein ziemlich verbreitetes Verhaltensmuster beim Umgang mit Software ist es, prinzipiell allem zu zustimmen. Das trifft ebenso für die Lizenzvereinbarungen zu als auch für Befugnisse von Apps für die unterschiedlichsten Dinge. Man sollte relativ regelmäßig in den Einstellungen den Unterpunkt „Datenschutz“ aufrufen. Hier finden sich gleich eine ganze Reihe von Settings, die man nicht vernachlässigen sollte.

Es lohnt sich definitiv, jede einzelne dieser Einstellungen zu kontrollieren – beginnend bei den Ortungsdiensten über Kontakte, Kalender und Foto bis hin zu Bewegung und Fitness. Bei den Ortungsdiensten könnt ihr bei einer strengen Berechtigungspolitik nicht nur eure Privatsphäre besser schützen, sondern im gleichen Zug die Batterielaufzeit verlängern.

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Besonders die Einstellungen zu den Ortungsdiensten sollte man regelmäßig überprüfen. (Screenshot: t3n)

Wer wirklich Wert auf die Wahrung seiner Privatsphäre legt, sollte an dieser Stelle besonders penibel vorgehen. Immerhin handelt es sich bei den Kontakten, Kalendereinträgen und Fotos um die wohl persönlichsten Daten auf dem Smartphone vieler Nutzer. Man sollte sich bewusst machen, dass viele Dienste und Apps bei erteilter Nutzungsberechtigung beispielsweise einfach die komplette Kontaktliste in die Cloud hochladen. Damit liegen diese Daten dann auch weiterhin auf fremden Servern, selbst wenn die jeweilige Berechtigung in den iOS-Einstellungen nachträglich entzogen wurde. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss dann das jeweilige Unternehmen kontaktieren.

Fazit

Wer sich regelmäßig einige Minuten für das Aufräumen seiner iOS-Einstellungen nimmt, kommt in den Genuss von einer längeren Batterielaufzeit, einer unter Umständen besseren Performance und weniger Verbrauch des Datenvolumens. Darüber hinaus behält man auf die oben beschriebene Weise auch einen guten Überblick darüber, ob gewisse Apps auf mehr persönliche Informationen Zugriff haben, als sie brauchen – oder euch lieb ist.

Zusätzlich zu den Einstellungen, bei denen sich eine regelmäßige Pflege empfiehlt, findet ihr viele weitere hilfreiche Tipps und Tricks in unserem Artikel iOS 8: 30 Tipps, Tricks und clevere Features.

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Sébastien Bonset
Index: Siri-Rivale von Yahoo durchforstet 20 Jahre alte E-Mails http://t3n.de/news/index-yahoo-assistenz-app-606721/ 2015-04-24T13:01:46Z
Nach erneut nicht berauschenden Quartalszahlen steht Yahoo weiter unter Druck. Konzernchefin Marissa Mayer will daher offenbar mit einer Siri-ähnlichen Assistenz-App Boden gut machen – Codename Index.

Nach erneut nicht berauschenden Quartalszahlen steht weiter unter Druck. Konzernchefin Marissa Mayer will daher offenbar mit einer Siri-ähnlichen Assistenz-App Boden gut machen – Codename Index.

Auf einer Investorenkonferenz anlässlich der jüngsten – einmal mehr enttäuschenden – Quartalszahlen hat Yahoo-CEO Marissa Mayer offenbar einen neuen Dienst angekündigt. Bei Index soll es sich laut BusinessInsider um eine Assistenz-App handeln, die ähnlich wie , Cortana oder Google Now funktioniert. Mit der Auswertung persönlicher Daten soll die aktuell noch in der Entwicklung befindliche die Nutzer bei der Suche auf ihren Smartphones unterstützen. Insidern zufolge soll Index noch im laufenden zweiten Quartal erscheinen.

Index durchwühlt alte E-Mails

Was genau Index dann können soll, ist noch nicht bekannt. Einer der Chefentwickler soll aber der frühere CEO von Xobni, Jeff Bonforte, sein. Yahoo hatte Xobni 2013 übernommen, den Dienst aber bald darauf eingestellt. Die Xobni-Software war darauf spezialisiert, das E-Mail-Archiv von Outlook-Nutzern zu indexieren und Profile zu erstellen. So sollten alte E-Mails und Anhänge leichter auffindbar sein.

Yahoo arbeitet an einer Assistenz-App namens Index. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Yahoo arbeitet an einer Assistenz-App namens Index. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

In eine ähnliche Richtung könnte nun auch Index gehen. Das Durchforsten von E-Mails wird als einer der Schwerpunkte des Programms genannt. Der Vorteil der Yahoo-Lösung könnte dann darin liegen, dass Yahoo-Nutzer ihre E-Mail-Postfächer teils schon seit 20 Jahren besitzen. Aus der E-Mail-Flut lassen sich viele nützliche Informationen über den Nutzer herausfinden, die dann von Yahoo für persönliche Vorschläge genutzt werden könnten.

Index-App soll werbeunterstützt sein

Ähnlich funktioniert auch Google Now, das ebenfalls Nutzerdaten auswertet. Die Kehrseite ist, dass die Index-App wohl werbeunterstützt sein wird. Das bedeutet, dass die von Index erhobenen Daten auch für die Bereitstellung relevanter Anzeigen genutzt werden würden.

via www.zdnet.de

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Jörn Brien
Kalender-Alternativen für iOS: Unsere 3 Favoriten für Aufgaben und Termine http://t3n.de/news/kalender-alternativen-ios-604208/ 2015-04-08T08:51:35Z
Kalender-Alternativen für iOS gibt es im Überfluss. Kein Wunder, denn der Standardkalender sorgt bei vielen iPhone-Nutzern für Frust. Wir stellen euch drei der unserer Meinung nach besten Apps vor.

Kalender-Alternativen für gibt es im Überfluss. Kein Wunder, denn der Standardkalender sorgt bei vielen iPhone-Nutzern für Frust. Wir stellen euch drei der unserer Meinung nach besten Apps vor.

Ein übersichtlicher und gut zu bedienender Kalender ist für viele Smartphone-Nutzer eine Notwendigkeit. Dennoch hört man besonders von iPhone-Anwendern häufiger, dass sie mit der Standard-App von iOS aus unterschiedlichen Gründen unzufrieden sind. Wer auf der Suche nach einem alternativen Kalender für sein ist, hat die Qual der Wahl – immerhin finden sich im App Store mittlerweile unzählige Anwärter auf den Titel „Bester Kalender für iOS“.

Das Meeting bringt nichts? Dann nix wie raus. (Grafik: Shutterstock / Dooder)
Ein vernünftiger Kalender auf dem Smartphone kann den Alltag erheblich stressfreier gestalten. Wir haben verschiedene, alternative Apps für iOS getestet. (Grafik: Shutterstock / Dooder)

Wir haben einige der beliebtesten und bekanntesten Kalender-Apps getestet und stellen euch unsere drei Favoriten aus dem Testfeld genauer vor: miCal, Calenders 5 und Fantastical 2. Alle drei Anwendungen ermöglichen das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ und integrieren die Aufgabenverwaltung aus der Standard-iOS-App „Erinnerungen“. Einige weitere empfehlenswerte Apps, die es nicht ganz unter die Top 3 geschafft haben, findet ihr am Ende des Artikels.

Standard-Kalender unter iOS bietet zu wenig

Warum nicht einfach den Standard-Kalender seines iPhones nutzen? Für viele Nutzer dürfte die App völlig ausreichend sein. Allerdings lässt der Apple-Kalender doch so einige Funktionen vermissen, auf die manch einer heute nicht mehr verzichten mag. Als Apple seinen Kalender mit iOS 7 runderneuerte, hagelte es sogar Kritik von den Nutzern. Mittlerweile wurden viele der Kritikpunkte ausgebügelt, sodass mittlerweile auch wieder die damals wegrationalisierte Übersicht mit von der Partie ist.

iOS 8 und HealthKit sollen natürlich erst auf dem iPhone 6 so richtig zur Geltung kommen. (Quelle: Apple.com)
Mit dem iPhone hat Apple viel richtig gemacht – mit der integrierten Kalender-App sind allerdings viele Nutzer unzufrieden. (Quelle: Apple.com)

Wer die Wochenansicht vermisst, braucht sein iPhone lediglich quer zu halten – et voilà. Dennoch fehlen weiterhin einige Funktionen, die alternative Kalender-Apps längst bieten. Ganz vorne mit dabei: das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ im Stil verständlicher Sätze wie beispielsweise: „In zwei Wochen um 17:30 zum Zahnarzt nach Celle“.

3 Aspekte, die eine gute Kalender-App ausmachen

Jeder Nutzer stellt andere Ansprüche an eine Kalender-App. Das trifft insbesondere auf die Funktionen zu, die über das Standardprogramm hinaus gehen. Schon allein aus diesem Grund können und wollen wir in diesem Artikel nicht einen einzelnen Gewinner küren. DEN besten Kalender für iOS gibt es einfach nicht. Allerdings treffen einige allgemeine Regeln auf die von uns empfohlenen Apps zu, die jede einzelne von ihnen zu einem wirklich guten Kalender machen.

Eine gute Kalender-App muss schnelle und leichte Lesbarkeit bieten. In der Regel ist diese Anforderung gegeben, wenn die App unterschiedliche und sinnvolle Ansichten bietet, zwischen denen der Nutzer leicht hin und her wechseln kann. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: die Möglichkeit, einzelne Termine suchen und schnell wiederfinden zu können.

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Egal ob privat oder beruflich – Terminplanung gehört für fast jeden Nutzer heute zu den unverzichtbaren Funktionen des Smartphones. (Foto: © fotostorm – iStock.com)

Auch das Anlegen von Einträgen sollte sowohl schnell als auch möglichst intuitiv von statten gehen. Ein aktueller Trend für das möglichst komfortable Anlegen von Terminen setzt auf natürliche Sprache im Sinne von: „Übermorgen 19:40 Tobi vorm Kino treffen“. Das funktioniert bei modernen Apps sowohl schriftlich als auch mündlich mit Hilfe von Siri und resultiert im genannten Beispiel in einem Kalendereintrag, der Datum, Uhrzeit, Teilnehmer und Ort korrekt beinhaltet.

Schließlich zeichnet sich eine gute Kalender-App dadurch aus, dass sie möglichst viele unterschiedliche Dienste wie beispielsweise iCloud, Google-Kalender oder Exchange unterstützt.

Calendars 5

Zu den besonderen Stärken von Calendars 5 gehören die wirklich gelungene Aufgabenverwaltung, das übersichtliche Interface und ein logisches sowie leicht zu bedienendes System zum Anlegen von Terminen. Calendars 5 von Readdle ist im App Store für 6,99 Euro zu haben.

Das Anlegen von Terminen erfolgt entweder über einen Klick auf ein Plus-Zeichen oder indem man den Finger in einer der Kalenderansichten etwas länger auf dem gewünschten Datum hält. Daraufhin öffnet sich eine Eingabemaske, in der sich auf diverse optionale Angaben wie „Wiederholungen“, „Notizen“ oder auch „Location“ machen lassen. Die Termine lassen sich auch als natürliche Sätze eingeben und anlegen. Das klappte in unseren Tests in vielen Fällen auf Anhieb – manchmal galt es allerdings noch nachzubessern. Die App erinnert sich an häufig verwendete Locations und macht beim Tippen entsprechende Vorschläge.

Calendars 5 bietet neben Tages-, Wochen- und Monatsansicht auch eine Listenansicht und eine Aufgaben-Ansicht. Die Tagesansicht zeigt auch die für jeden Tag anstehenden Aufgaben aus der ToDo-Liste des Anwenders. Alle Ansichten funktionieren sowohl senkrecht als auch waagerecht gut.

Kalender-Alternativen für iPhone und iPad: Calendars 5 ist als Universal App zu haben. (Foto: Readdle)
Kalender-Alternativen für iPhone und iPad: Calendars 5 ist als Universal-App zu haben. (Foto: Readdle)

Die App erinnert den Anwender nicht nur mittels der normalen System-Töne, sondern auch Mail- oder SMS-Benachrichtigungen lassen sich einstellen. Der Kalender von Readdle beherrscht die Synchronisation mit Google Calendear und dem lokalen Kalender des iPhones. Bei der ersten Synchronisation muss sich der Nutzer für eine der beiden Optionen entscheiden – die andere Option lässt sich nach der Ersteinrichtung über die Einstellungen der App zusätzlich hinzufügen.

Calendars 5 funktioniert als Universal-App sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone.

Pros:

  • Intuitives Anlegen von Terminen
  • Funktionierende Ansichten im „Landscape-Modus“

miCal

MiCal glänzt besonders mit vergleichsweise zahlreichen Ansichten. Einen guten Eindruck hinterließ zudem das sogenannte „Dashboard“, das konfigurierbar ist und anstehende Termine, aktuelle Erinnerungen, das Wetter und eine Monatsansicht vereint. Die App, deren Name sich von „The Missing Calendar“ ableitet, kostet im App Store 1,99 Euro.

Neue Termine lassen sich bei miCal über einen Klick auf das Plus-Zeichen anlegen. Wie schon bei Calendars 5 ist das auch bei miCal per „natürlicher Spracheingabe“ möglich. Auch bei dieser App funktioniert das entweder als eingetippter und ausformulierter Satz oder im Dialog mit Siri. Das Anlegen neuer Termine mittels natürlicher Sprache klappt in der Regel auf Anhieb und die App macht während der Eingabe Vorschläge für Locations, Teilnehmer und andere Angaben.

Bei der Anzahl der gebotenen Ansichten macht die App keine halben Sachen. So bietet der Kalender eine Aufgaben-Ansicht, eine Geburtstagsansicht, eine Wetter-Ansicht und eine ganze Reihe an Standard-Ansichten. Neben einer Tagesansicht existieren gleich jeweils zwei unterschiedliche Wochen- und Monatsanzeigen sowie eine Jahres- und eine Listenansicht. Alle unterschiedlichen Kategorien funktionieren sowohl senkrecht als auch wagerecht gut. Besonders praktisch: jede der Ansichten beinhaltet auch die jeweilige Kalenderwoche. Eine Besonderheit ist das bereits erwähnte Dashboards, das in der normalen Konfiguration den Wochentag, das Wetter, eine Mini-Monatsansicht, fällige Erinnerungen, die heutigen Termine und den folgenden Tag auf einen Blick bündelt.

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Mehr als nur eine Kalender-App: miCal beinhaltet unter anderem auch Aufgabenverwaltung, Wetterinformationen und eine Geburtstagsliste. (Foto: miCal)

Bei den Erinnerungen geht miCal keinen Sonderweg – wohl aber bei den enthaltenen Funktionen. Über einen Button links oben öffnet man eine Sidebar, die den Zugriff auf einige zusätzliche Funktionen gewährt. Neben den Einstellungen, der Hilfe und einer manuellen Synchronisation finden sich hier die Aufgaben-, die Geburtstags- und die Wetter-Ansicht. Die Aufgaben-Ansicht erspart dem Nutzer das Öffnen der Erinnerungen-App von iOS, denn Aufgaben lassen sich auch hier in gewohntem Umfang bearbeiten. Ebenfalls gelungen ist die Wetter-Ansicht.

miCal funktioniert als Universal-App sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone. Einer der größten Verfehlungen der App ergibt sich aus der Unmöglichkeit, angelegte Termine per Drag&Drop zu verschieben.

Pros:

  • Vergleichsweise viele unterschiedliche Ansichten
  • Komplette App im Querformat nutzbar
  • Umfangreiches Dashboard

Fantastical 2

Fantastical 2 von Flexibits gehört für so manchen iPhone-Nutzer – wie beispielsweise Kollege Hüfner – zu den besten Kalender-Alternativen für iOS. Bekannt ist die App insbesondere für das einfache Nutzerinterface, das ein komfortables sowie schnelles Lesen und Anlegen von Terminen ermöglicht. Auch für das Anlegen von Terminen mittels „natürlicher Spracheingabe“ konnte die Anwendung viel Lob einheimsen. Die Kalender-Alternative Fantastical 2 gibt es im App Store zum Preis von 3,99 Euro.

Klickt man auf das Plus-Symbol, kann man sowohl neue Termine als auch Aufgaben anlegen. Die Art des Eintrages lässt sich einfach mittels Schieberegler festlegen. Daraufhin kann man mit der „natürlichen Spracheingabe“ die Aufgabe oder den Termin als ganzen Satz eingeben und die App legt den Eintrag an. Die Erkennung der Termine im herkömmlichen Satzbau funktionierte von den drei hier vorgestellten Apps am besten mit Fantastical 2.

Bei den gebotenen Ansichten geht Fantastical 2 einen Sonderweg. Dessen sollte man sich auf jeden Fall vor dem Kauf bewusst sein und sich entsprechende Screenshots ansehen, denn die einen schwören auf die Termindarstellung à la Fantastical, während die Anderen sich partout nicht dafür erwärmen können. Im Porträt-Modus befindet sich am oberen Rand eine Fünf-Tages-Ansicht mit farbigen Balken, die einzelne Termine repräsentieren. Darunter werden Termine und Aufgaben als fortlaufende Liste aufgeführt. Beide Ansichten scrollen automatisch mit, wenn der Anwender entweder durch die Liste oder die Fünf-Tages-Ansicht scrollt.

Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. Die App kostet aktuell 39,99 Euro. (Screenshot: t3n)
Fantastical 2 für Mac im neuen Gewand. Die Mac-App kostet aktuell 39,99 Euro. (Screenshot: t3n)

Eine Monatsansicht öffnet sich, wenn der Nutzer auf letzterer nach unten wischt. Der Sonderweg bei den Ansichten hat den Vorteil, dass alle Modi scheinbar auf dem selben Screen geöffnet werden. Hält man das iPhone im Landscape-Modus, erhält man eine detailliertere Fünf-Tages-Ansicht.

Nutzer von iOS 8 können das Standard-Widget für den Kalender mit einer mächtigen Fantastical-2-Erweiterung auswechseln. Wer beispielsweise einen entsprechenden Termin antippt, landet direkt in der Kalender-Alternative. Darüber hinaus bietet die App noch einige weitere hilfreiche Features wie beispielsweise URL-Schemes und individualisierbare Wiederholungsintervalle bei Aufgaben.

Wer Fantastical 2 nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf seinem Mac und einem iPad nutzen will, wird gleich drei mal zur Kasse gebeten. Zwar sind die Kalender-Alternativen für OS X und das iPad ebenfalls sehr zu empfehlen, aber die Kosten läppern sich mit aktuell 39,99 Euro und 7,99 Euro für die iPad-Version.

Pros:

  • Intuitives Anlegen von Terminen
  • Nützliches Widget

Bonus: Weitere empfehlenswerte Kalender-Alternativen für iOS

Neben Calendars 5, miCal und Fantastical 2 haben auch die Apps Sunrise Calendar und Pocket Informant einen guten Eindruck hinterlassen. Die Kalender-App Sunrise zeichnet sich durch kleine Details aus. Features wie Wetter-Hinweise, kleine Foto-Avatare von Teilnehmern eines Termins, sich anpassende Icons und die Integration mit anderen Diensten hinterlassen einen positiven Eindruck.

Als kostenlose Kalender-Alternative sollte man Sunrise ebenfalls berücksichtigen. (Foto: Sunrise)
Als kostenlose Kalender-Alternative sollte man Sunrise ebenfalls berücksichtigen. (Foto: Sunrise)

Besonders die Unterstützung externer Dienste wie Evernote, Foursquare und Facebook-Events unterscheidet Sunrise von vielen anderen Kalendern. Die Kalender-Alternativen für iPhone, iPad und Mac sind kostenlos erhältlich.

Die zweite erwähnenswerte Bonus-App hört auf den Namen Pocket Informant. Bei der App handelt es sich um mehr als nur einen Ersatz für den Standard-Kalender unter iOS. Die Anwendung vereint Kalender, Aufgabenverwaltung und Notizen unter einem Dach.

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Für manchen Nutzer ist Pocket Informant eventuell zu überladen. (Foto: Pocket Informant)

Auffallend gut funktioniert das auf Gesten basierende Interface. Die App lässt sich kostenlos herunterladen und ausprobieren. Wer Gefallen am Konzept der Anwendung findet, kann die Vollversion für 4,99 Euro per In-App-Kauf freischalten.

Fazit

Eine überzeugende Kalender-App hat eine ganze Menge mit einem guten persönlichen Assistenten gemein. Sie erinnert den Nutzer nicht nur ausreichend früh an bevorstehende Termine, sondern hält den Anwender über den Tag hinweg auf dem Laufenden – sowohl was die Arbeit als auch private Ereignisse angeht. Im besten Fall liefert sie auch einen Routenplan, wenn sich der Nutzer auf den Weg zu einem Termin macht und sorgt dafür, dass es zu keinen terminlichen Kollisionen kommt.

Egal für welche unserer Empfehlungen ihr euch entscheidet, ihr werdet mehr Möglichkeiten und Komfort genießen, als das mit der Standard-App eures iPhones der Fall ist. Schon allein die Möglichkeit, beim Anlegen von Aufgaben und Terminen nicht Schritt für Schritt einen Titel, eine Zeit, Teilnehmer und einen Ort auszuwählen, sondern einfach den Termin als ganzen Satz zu formulieren, erleichtert viel.  Alle drei Apps sind ausreichend intuitiv, um sich binnen kürzester Zeit im Produktiveinsatz zu beweisen. Wer seine Termine lieber klassisch präsentiert bekommt, sollte sich in erster Linie Calendars 5 und miCal ansehen, wer dagegen offen für Neues ist, der könnte sich für Fantastical 2 begeistern.

Welchen Kalender nutzt ihr auf eurem Smartphone?

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Sébastien Bonset
Apple Trade-In: Jetzt auch Android-Handys und BlackBerrys gegen neues iPhone tauschen http://t3n.de/news/apple-trade-in-android-iphone-603079/ 2015-03-31T04:57:58Z
Apple hat sein Trade-In-Programm wie bereits vermutet auch auf Smartphones anderer Hersteller ausgeweitet. Damit können jetzt auch gebrauchte Android-Smartphones und BlackBerrys gegen ein neues …

Apple hat sein Trade-In-Programm wie bereits vermutet auch auf Smartphones anderer Hersteller ausgeweitet. Damit können jetzt auch gebrauchte Android-Smartphones und BlackBerrys gegen ein neues iPhone eingetauscht werden.

Seit August 2013 können iPhone-Besitzer ihr gebrauchtes Smartphone im Apple Store gegen ein neues eintauschen – freilich gegen einen bestimmten Aufpreis. Dabei wird das Smartphone gegen einen Gutschein in Zahlung genommen. Dieser kann dann im Retailstore von Apple beim Kauf eines neuen iPhones eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr wurde das Trade-In-Programm auf iPads ausgeweitet.

Apple: Trade-In-Programm auf andere Hersteller ausgeweitet

Nun sollen auch die Besitzer von Handys anderer Hersteller die Möglichkeit bekommen, ihr gebrauchtes Smartphone für ein neues iPhone in Zahlung zu geben. Dabei soll es sich um Android-, Windows-Phone- und BlackBerry-Geräte handeln. Entsprechende Gerüchte waren schon vor einigen Wochen aufgetaucht.

Apple Trade-In jetzt auch für Smartphones anderer Hersteller. (Foto: pestoverde / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Was Apple mit der Erweiterung des Eintauschprogramms auf andere Hersteller bezweckt, dürfte klar sein. Android-, Windows-Phone- und BlackBerry-Nutzer sollen so noch schneller zu einem Umstieg auf Apple-Geräte bewegt werden. Der Preis für das entsprechende Smartphone richtet sich wohl hauptsächlich nach seinem Wiederverkaufswert. Es dürfte also neben Alter, Zustand und Einkaufswert auch die Beliebtheit des Smartphones bei aktuellen potenziellen Käufern zählen.

Vor Trade-In über Wiederverkaufswert informieren

Wer einen Tausch in Betracht zieht, sollte sich aber vor dem Besuch des Apple-Stores darüber informieren, wie viel Geld sein Smartphone bei Verkaufsplattformen wie eBay oder im Amazon Marketplace noch bringen würde. Vorteil des Eintauschs im Shop: Es gibt sofort einen Gutschein, der auch gleich eingelöst werden kann.

Der Startschuss für die Erweiterung des Trade-In-Programms von Apple soll bereits gefallen sein. Demnach soll der Tausch Android gegen iOS neben den USA, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Italien auch bereits in Deutschland möglich sein. Auf der deutschen Website findet sich allerdings derzeit noch kein Hinweis darauf. Es sollte aber nicht allzu viel Zeit vergehen, bis das erweiterte Eintauschprogramm in Deutschland ebenfalls startet.

via www.googlewatchblog.de

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Jörn Brien
Bluetooth-Speaker im Test: 10 schicke und portable Boxen mit mächtig Wumms http://t3n.de/news/bluetooth-speaker-test-5-schicke-512122/ 2015-03-30T07:52:27Z
Egal, ob iPhone, Androide oder Tablet: Die verbauten Lautsprecher eignen sich nicht, um einen ganzen Raum zu beschallen. Hier kommen Bluetooth-Speaker ins Spiel. Wir haben fünf besonders schicke und …

Egal, ob , Androide oder Tablet: Die verbauten Lautsprecher eignen sich nicht, um einen ganzen Raum zu beschallen. Hier kommen Bluetooth-Speaker ins Spiel. Wir haben fünf besonders schicke und portable Boxen um 150 Euro getestet, die sich auch für den Einsatz im Park eignen. Dazu haben wir uns fünf etwas größere Boxen im gehobenen Preissegment angehört.

Bluetooth-Speaker bekommt man schon für weit unter 100 Euro, allerdings ist derartige Hardware nicht zu empfehlen. Selbst wenn man nicht zu großen Wert auf Klang und Qualität legt, sollte man die Finger von entsprechenden Lautsprechern lassen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Die fünf Boxen zwischen 90 und 160 Euro, die wir getestet haben, sind der SoundLink Mini von Bose, die Jambox und die die Mini Jambox von Jawbone, The Blaster von Nixon und die Boom Box von Ultimate Ears.

Die kompakten Boxen findet ihr auf dieser Seite. Interessiert ihr euch für etwas größere Vertreter, die ihr ohne Probleme mobil zumindest in den eigenen vier Wänden einsetzen könnt, geht es hier lang:

Bluetooth-Speaker eignen sich nicht nur für die eigenen vier Wände. Viele Lautsprecher lassen sich auch einfach mitnehmen. (Bild: Bose)
Bluetooth-Speaker eignen sich nicht nur für die eigenen vier Wände. Viele Lautsprecher lassen sich auch einfach mitnehmen. (Bild: Bose)

Bluetooth-Speaker? Wozu?

Bluetooth-Speaker lassen sich auf vielfältige Art nutzen. Egal, ob Party daheim, Grillen im Freien oder sogar als Autoradio-Ersatz – so wie bei Kollege Luca: Bluetooth-Speaker verfügen über ausreichend Wumms, um mit mehreren Leuten Musik zu hören. Die getesteten Boxen lassen sich zwar auch mit einem Rechner oder Laptop koppeln, aber ihre Stärke spielen sie besonders im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder aus. In der Regel verfügen diese Geräte nämlich nur über sehr kleine Lautsprecher, die nicht unbedingt mit hochwertiger und satter Wiedergabe glänzen.

Praktisch an den portablen Lautsprechern ist, dass sie mit einem Akku betrieben werden und damit überall dabei sein können. Alle von uns getesteten Geräte sind zumindest so kompakt, dass sie locker in einem Rucksack Platz finden. Trotz der vergleichsweise geringen Abmessungen bieten einige der Lautsprecher einen überraschend guten und lauten Klang. Es versteht sich von selbst, dass die kleinen Boxen nicht mit einer guten Stereoanlage Schritt halten können, aber wie viel Bass beispielsweise eine Jambox bietet, ist schon beeindruckend.

Bluetooth-Speaker: Ohren auf beim Boxenkauf

Egal, ob man sich nun für sehr günstige Lautsprecher interessiert oder für höherpreisige – man sollte vor dem Kauf ein paar Aspekte beachten. Zum einen spielt die Größe der Boxen selbst eine Rolle. Will man den Lautsprecher ausschließlich in den eigenen vier Wänden betreiben, darf er ruhig ein bisschen größer sein – zumindest, wenn er dann auch entsprechend besseren Sound liefert. Soll der Speaker allerdings auch mal im Park mit von der Partie sein, bietet sich ein kompakteres Modell an. Apropos Portabilität: Die Laufzeit der Akkus spielt ebenfalls eine große Rolle. Legt man Wert auf ein mobiles Gerät, sollte die sie mindestens zwischen sechs und sieben Stunden betragen.

Bluetooth-Speaker ist nicht gleich Bluetooth-Speaker. Besonders in Sachen Soundqualität unterscheiden sich die Testgeräte teils erheblich. (Bild: Ultimate Ears).
Bluetooth-Speaker ist nicht gleich Bluetooth-Speaker. Besonders in Sachen Soundqualität unterscheiden sich die Testgeräte teils erheblich. (Bild: Ultimate Ears).

Eins der Hauptauswahlkriterien beim Kauf einer derartigen Box ist natürlich die Audioqualität. Auch wenn wir euch Auskunft zum Sound der von uns getesteten Boxen geben, ist das recht subjektiv. Was uns gefällt, muss nicht zwangsläufig auch in euren Ohren Musik sein. Wenn möglich, sollte man also die Lautsprecher Probe hören. Dabei ist es zu empfehlen, sie nicht voll aufzudrehen, sondern sich auch anzuhören, wie die Soundqualität bei geringeren Lautstärken ist – das ist bezüglich der Klangqualität eines Lautsprechers wesentlich aussagekräftiger.

Zwar ist davon auszugehen, dass eine Box sich mit dem eigenen Smartphone oder Tablet koppeln lässt, dennoch sollte man vor dem Kauf sicherstellen, dass das Gerät kompatibel ist. Sinnvoll ist es zudem, einen Lautsprecher zu wählen, der auch über einen Klinken-Eingang verfügt, sofern man die Box auch mit Geräten betreiben will, die nicht über verfügen.

Bose SoundLink Mini

Bose ist bekannt für hochpreisige Audiolösungen und genießt bei vielen Nutzern den Ruf, hochwertige Lautsprecher herzustellen. Zumindest zweiteres trifft auch auf den SoundLink Mini zu – die Audioqualität weiß durchaus zu überzeugen.

Die SoundLink Mini von Bose überzeugt besonders durch ihren hochwertigen Sound. (Bild: Bose)
Die SoundLink Mini von Bose überzeugt besonders durch ihren hochwertigen Sound. (Bild: Bose)

Der Bluetooth-Speaker von Bose ist leicht und so kompakt (18 mal fünf Zentimeter), dass er ohne Probleme mitgenommen werden kann. Das Gerät ist hochwertig verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Dafür sorgen Aluminium- und Metallbauteile in Kombination mit Gummi.

Trotz der geringen Abmessungen überzeugt der SoundLink Mini durch eine wirklich tolle Wiedergabe. Bei geringer Lautstärke klingt die Box ausgeglichen und reich an Details – ein gutes Zeichen. Dreht man den Winzling auf, spielt er seine ganze Kraft und Dynamik aus. Bei zu hoher Lautstärke kommt es zu vernachlässigbaren Verzerrungen. Der SoundLink ist sehr basslastig – für empfindliche Ohren manchmal vielleicht sogar zu sehr.

Die Box von Bose speichert bis zu sechs unterschiedliche Geräte, die man mit dem SoundLink gekoppelt hat. Der Lautsprecher bringt eine Reihe von Tasten für die Bedienung sowie LED für die unterschiedlichen Funktionen und eine Anzeige für den Ladestand mit. Der Akku hält rund sieben Stunden, leider aber kann die Box nicht via USB geladen werden. Dafür liegt dem Lautsprecher eine Ladestation bei. Leider fehlt dem SoundLink Mini eine Freisprecheinrichtung.

  • Pro: überragender Sound, wertige Verarbeitung, geringe Abmessungen
  • Contra: keine Freisprecheinrichtung, Laden über USB nicht möglich
  • Preis: 160 Euro

Jawbone Jambox

Die Jambox von Jawbone kann man ohne Weiteres als Vorreiter für stylische und kompakte Bluetooth-Speaker bezeichnen. Mit rund 130 Euro ist die Jambox recht erschwinglich, besonders, wenn man die gebotenen Features und Funktionen berücksichtigt.

Viel Technik auf wenig Raum: der Bluetooth-Speaker Jambox. (Bild: Jawbone).
Viel Technik auf wenig Raum: der Bluetooth-Speaker Jambox. (Bild: Jawbone).

Die Jambox ist nicht nur kompakt, sondern auch schick designt. Sie misst 15 x 6 x 4 Zentimeter und bringt nur 350 Gramm auf die Waage. Der Lautsprecher ist in diversen Farben erhältlich und macht mit seiner robusten Bauweise einen wertigen Eindruck.

Ähnlich wie beim getesteten Bose-Modell besticht auch die Jambox durch eine Audioqualität, die man bei den geringen Abmessungen nicht für möglich hält. Eine respektable Dynamik, kraftvolle Bässe und ordentliche Lautstärke sprechen für die kleine Krawallschachtel. Eine Besonderheit bei der Jambox besteht darin, dass der Sound je nach Untergrund, auf dem der Lautsprecher steht, in der Qualität und Intensität abweicht.

Die Jambox bietet eine Reihe besonderer Funktionen. So bietet die Full-Duplex-Freisprecheinrichtung beispielsweise automatische Rauschreduktion, und der Akku, der per Micro-USB geladen werden kann, hält rund neun Stunden. Die Jambox kann über die vorhandenen Knöpfe gut gesteuert werden, praktischer ist das allerdings mit der dazugehörigen Jawbone-App via Smartphone oder Tablet. Hier hat man dann auch eine Ladestands-Anzeige und kann die Stimme, mit der die Jambox den Nutzer über den Zustand der Box informiert, ändern. Die Jambox gehört außerdem zu den wenigen Bluetooth-Lautsprechern, die mit Firmware-Updates bezüglich Klangqualität und anderen Aspekten verbessert werden kann.

  • Pro: guter Sound, ansprechendes Design, viele Funktionen, spezielle App, geringe Abmessungen
  • Contra: fehlende Ladestands-Anzeige
  • Preis: 130 Euro

Jawbone Mini Jambox

Die Mini Jambox von Jawbone sieht der Jambox ähnlich, ist aber noch mal eine ganze Ecke kleiner und leichter. Das hat allerdings seinen Preis: die Kleinste aus dem Hause Jawbone kostet rund 90 Euro.

Farbige Vielfalt, aber beim Sound leider nicht mit dem großen Bruder zu vergleichen: die Mini Jambox. (Bild: Jawbone).
Farbige Vielfalt, aber beim Sound leider nicht mit dem großen Bruder zu vergleichen: die Mini Jambox. (Bild: Jawbone).

Die Mini Jambox misst lediglich 15 x 2 x 6 Zentimeter, wiegt nur 255 Gramm und ist damit das portabelste Gerät in unserem Test. Dank der geringen Abmessungen passt die Mini Jambox sogar in so manche Hosentasche und der Eigentümer muss sich beim Transport aufgrund der robusten Bauweise aus Aluminium nicht um das Wohl des Winzlings sorgen. Der kleine Lautsprecher ist in neun unterschiedlichen Farben erhältlich.

So überzeugend der Sound der Jambox ist, so enttäuschend fiel der Test der Mini Jambox aus. Klar, der Speaker ist nochmal kleiner als die herkömmliche Jambox, insgesamt klingt der Winzling aber zu schwachbrüstig. Der Sound ist recht dünn und auch der Bass weiß nicht zu überzeugen. Die Mini Jambox lässt sich zudem nicht so weit aufdrehen wie die Jambox. Wer allerdings Wert auf einen besonders kleinen Lautsprecher legt, kann die geringere Soundqualität (die weit entfernt von schlecht ist) durchaus verkraften.

Wie auch der große Bruder, bietet die Mini Jambox Funktionen wie Freisprecheinrichtung, zugehörige App und Ähnliches.

  • Pro: sehr geringe Abmessungen und Gewicht, schickes Design, viele Funktionen, spezielle App
  • Contra: fehlende Ladestands-Anzeige, durchwachsener Sound, geringe Lautstärke
  • Preis: 90 Euro

Bluetooth-Speaker Nixon Blaster

Der Blaster von Nixon ist der größte Bluetooth-Speaker unter den von uns getesteten Vertretern. Darüber hinaus ist die Box sehr auffällig, besonders, wenn man sich für die orangene Variante entscheidet. Der Blaster schlägt mit rund 150 Euro zu Buche.

The Blaster von Nixon ist ein Bluetooth-Speaker, der sich besonders an Outdoor-Fans richtet. (Bild: Nixon).
The Blaster von Nixon ist ein Bluetooth-Speaker, der sich besonders an Outdoor-Fans richtet. (Bild: Nixon).

Der Blaster von Nixon ist zwar eigentlich ein bisschen zu groß, um ihn ohne Rucksack mitzunehmen, aber dieses Manko macht er durch seine stoßfeste und wasserbeständige Konstruktion wett. Die Box misst 22 x 10 x 5 Zentimeter und wird von robustem Gummi ummantelt, sodass sie sich vorzüglich für den Outdoor-Einsatz eignet. Der Bluetooth-Speaker ist in unterschiedlichen Farben erhältlich.

Die Wiedergabe des Blasters ist kräftig und laut, allerdings kann sie im Vergleich zu fast allen anderen getesteten Geräten nicht überzeugen. Die Box hört sich insgesamt zu undynamisch und dumpf an. Der Nixon Blaster bietet neben dem reinen Abspielen von Musik auch eine Freisprecheinrichtung. Besonders positiv hervorzuheben ist die vergleichsweise lange Laufzeit, denn die Box hält rund zwölf Stunden durch.

  • Pro: stoßfest, wasserbeständig, lange Laufzeit
  • Contra: durchwachsener Sound, zu groß
  • Preis: 150 Euro

Ultimate Ears Boom von Logitech

Aufgrund seiner runden Form ist der Boom von Ultimate Ears (hierzulande durch Logitech vertrieben) der wohl auffälligste von uns getestete Lautsprecher. Der Preis beläuft sich auf rund 160 Euro.

Der Bluetooth-Speaker Boom von Ultimate Ears überzeugt nicht nur mit gutem Sound, sondern auch vielen Funktionen. (Bild: Ultimate Ears).
Der Bluetooth-Speaker Boom von Ultimate Ears überzeugt nicht nur mit gutem Sound, sondern auch vielen Funktionen. (Bild: Ultimate Ears).

Mit einem Durchmesser von 6,5 Zentimetern und einer Höhe von 18 Zentimetern ist die Ultimate Ears Boom recht groß. Auch beim Gewicht ist die Röhre mit rund 540 Gramm kein Leichtgewicht. Dafür sieht sie aber ungewöhnlich und gut aus. Besonders auffallend sind die großen Plus- und Minus-Tasten. Darüber hinaus ist sie in unterschiedlichen Farbkombinationen zu haben.

Der Sound der Boom überzeugt fast auf ganzer Linie, denn nur beim Bass lässt das gute Stück Wünsche offen. Bei der Soundqualität liegt unter den von uns getesteten Lautsprechern lediglich die Bose SoundLink Mini vor der Ultimate Ears Boom. Der Speaker erzeugt durch eine Kombination aus aktiven und passiven Lautsprechern einen ungewöhnlich klaren und präzisen Klang, der zudem sehr detailreich ist. Dank der runden Bauweise ist es außerdem egal, wie man den Lautsprecher ausrichtet, da er den Sound gleichmäßig in alle Richtungen ausgibt.

Die Ultimate Ears Boom bringt eine Reihe zusätzlicher Funktionen und Features mit. So ist der Lautsprecher zum einen spritzwasser- und staubgeschützt und ermöglicht es zum anderen, zwei Speaker miteinander zu koppeln, um so echten Stereosound zu bieten. Darüber hinaus lassen sich auch zwei unterschiedliche Smartphones mit einer Box verbinden – und das sogar über NFC. Eine Freisprecheinrichtung hat die Boom ebenso an Bord wie eine dazugehörige App. Letztere erlaubt eine Personalisierung des Speakers, das Anzeigen des Ladestands sowie die Konfiguration des Klangs. Außerdem kann man sich über die App von seinem Lautsprecher mit Musik oder einem Web-Radiosender wecken lassen.

  • Pro: exzellenter Sound, wasserbeständig, robust, 360-Grad-Sound, lange Laufzeit, viele Funktionen und App
  • Contra: hoher Preis, zu wenig Bass
  • Preis: 160 Euro

Fazit zu kompakten Lautsprechern

Beim Klang liegen die beiden Systeme Bose SoundLink Mini und die Ultimate Ears Boom vorne – dicht gefolgt von der Jambox. Für Outdoor-Freaks, die ihren Bluetooth-Speaker auch mal am Strand oder im Regen einsetzen wollen, eignen sich besonders der Nixon Blaster und das Modell von Ultimate Ears. Wer hingegen Wert auf möglichst gute Portabilität und geringe Abmessungen legt, greift zur Mini Jambox.

Persönlich gefällt mir die Jambox von Jawbone gut – hinterlässt sie doch mit 130 Euro im Gesamtpaket den besten Eindruck. Die Box ist mit ihrer Kombination aus Formfaktor, kompakter Bauweise, Preis und Klangqualität überaus attraktiv. Auch die zugehörige App sowie die Möglichkeit, den Lautsprecher als Freisprecheinrichtung zu nutzen, sind positive Merkmale der Jambox.

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Sébastien Bonset
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: CeBIT, SXSW und Tools für Webworker http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-66-601142/ 2015-03-21T09:59:12Z
CeBIT in Hannover und SXSW in Austin. Wir waren in der vergangenen Woche viel für euch unterwegs. Neben den Veranstaltungsthemen waren beispielsweise Artikel über Tools für Webworker, …

CeBIT in Hannover und SXSW in Austin. Wir waren in der vergangenen Woche viel für euch unterwegs. Neben den Veranstaltungsthemen waren beispielsweise Artikel über Tools für Webworker, iPhone-7-Konzepte und den Mann, der nur mit Bitcoins versucht zu bezahlen beliebt bei euch. The same procedure as every Saturday: der t3n-Wochenrückblick für euch.

1. Für Webworker: 10 Tools, die du (vielleicht) noch nicht kennst

Auf der Campixx 2015 hat Malte Landwehr insgesamt 45 nützliche Webdienste verschiedener Kategorien präsentiert. Zehn Dienste seiner Sammlung haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst.



Unser Artikel: Für Webworker: 10 Tools, die du (vielleicht) noch nicht kennst

2. Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 7 Anzeichen, dass du kündigen solltest

Es ist nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen auf der Arbeit. Wenn das aber zum Dauerzustand wird, hilft nur eins: ein Jobwechsel. Welche Anzeichen dafür sprechen? Wir haben sieben für euch gesammelt.

Unser Artikel: Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 7 Anzeichen, dass du kündigen solltest

3. iPhone 7: Wie sich Designer das nächste Apple-Smartphone vorstellen

Auch das 7 wird sicher wieder millionenfach verkauft. Aber wie wird nächstes aussehen? Wir zeigen euch die coolsten Designkonzepte aus dem Netz.

Unser Artikel: iPhone 7: Wie sich Designer das nächste Apple-Smartphone vorstellen

4. 26 verrückte Fakten über Google: Die schräge Seite des Suchgiganten [Infografik]

Wusstet ihr, dass ursprünglich BackRub hieß und das Unternehmen gut 200 Ziegen beschäftigt? Wenn nicht, solltet ihr unbedingt einen Blick auf diese schicke werfen.

Unser Artikel: 26 verrückte Fakten über Google: Die schräge Seite des Suchgiganten [Infografik]

5. Nur von Luft und Bitcoins: Wie ein Däne versucht, mit der Kryptowährung zu leben

Für die einen ist die Währung der Zukunft, für die anderen bloß Spielerei. Für Jack Nikogosian ist sie Teil des – und Teil eines Experiments: Einen Monat lang will der Däne alles, was er braucht, mit der bezahlen. Ohne Ausnahme.

Unser Artikel: Nur von Luft und Bitcoins: Wie ein Däne versucht, mit der Kryptowährung zu leben

6. WhatsApp: 8 Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Messenger

700 Millionen Menschen nutzen regelmäßig WhatsApp. Wir zeigen euch, wie ihr das Meiste aus dem Messenger herausholt.

Unser Artikel: WhatsApp: 8 Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Messenger

7. Erst AdBlocker, jetzt AdBlock-Defender: Die neue Eskalationsstufe im Kampf um die Online-Werbung

So hilft eine neue Riege technologischer Dienstleister den Publishern dabei, AdBlocker-Nutzern trotzdem Werbung auszuspielen.

Unser Artikel: Erst AdBlocker, jetzt AdBlock-Defender: Die neue Eskalationsstufe im Kampf um die Online-Werbung

8. SSD-Langzeittest über 18 Monate: So lange haben die Besten durchgehalten

Sind SSD wirklich so wenig ausdauernd, wie es den Laufwerken manchmal bescheinigt wird? Ein SSD-Langzeittest zeichnet ein anderes Bild – und bietet einige Überraschungen.

Unser Artikel: SSD-Langzeittest über 18 Monate: So lange haben die Besten durchgehalten

9. Die Highlights der CeBIT 2015: Von „d!conomy“ bis Edward Snowden

Die in Hannover, die größte Messe für Informationstechnik der Welt, hat die Pforten geöffnet – bis 20. März 2015 . t3n ist für euch vor Ort.

Unser Artikel: Die Highlights der CeBIT 2015: Von „d!conomy“ bis Edward Snowden

10. Machs wie Steve Jobs: So kreativ werben zwei Deutsche in Texas für unsere Gründerszene [SXSW]

Wenn die Bundesregierung im Ausland für die Tech-Szene in Deutschland wirbt, bleibt es oft bei „nicht mehr als einer Broschüre über Windkrafträder“, meinen Tobias Schiwek und Jan Kus. Im Rahmen der SXSW in Austin haben die Unternehmer das Zepter daher selbst in die Hand genommen – und mit einem Dating-Game für Startups ein unterhaltsames Zeichen gesetzt.

Unser Artikel: Machs wie Steve Jobs: So kreativ werben zwei Deutsche in Texas für unsere Gründerszene [SXSW]

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Johannes Schuba
Bloggen von unterwegs: Medium lanciert neue Apps für mobiles Zeitalter http://t3n.de/news/medium-2-600943/ 2015-03-20T06:05:14Z
Medium hat seine Apps für iPhone und iPad überarbeitet. Damit macht sich die beliebte Blogging-Plattform endlich fit fürs mobile Zeitalter.

Medium hat seine Apps für iPhone und iPad überarbeitet. Damit macht sich die beliebte Blogging-Plattform endlich fit fürs mobile Zeitalter.

Die beliebte Blogging-Plattform Medium lanciert neue Apps für iPhone und iPad. War darauf bislang nur das Lesen von Inhalten möglich, können Nutzer ab sofort also auch von unterwegs Geschichten schreiben und veröffentlichen. Medium wird primär von Journalisten, Bloggern und Hobbyautoren genutzt.

Medium: Das bringt die neue Version für iOS

Journalisten, Blogger und Hobbyautoren können mit Medium jetzt auch unterwegs eigene Geschichten veröffentlichen. (Foto: Medium)
Journalisten, Blogger und Hobbyautoren können mit Medium jetzt auch unterwegs eigene Geschichten veröffentlichen. (Bild: Medium)

Mit dem Update untermauert Medium zugleich seine Ambitionen, verstärkt auf Mobile setzen zu wollen. Dazu hat man den Apps für iPhone und iPad unter anderem einen neuen Editor spendiert, der mit nicht mehr als vier Funktionen daherkommt. So kann mit einem Klick zwischen Überschrift und Fließtext umgeschaltet werden. Eine Headline ist nicht länger erforderlich. Außerdem lassen sich Zitate, Links und Fotos einbinden. Wer lieber spricht als schreibt, kann optional die Diktierfunktion zur Eingabe seiner Texte verwenden.

Weitere Funktionen für mehr Lesespaß

Medium hat allerdings auch an der Oberfläche für Verbesserungen gesorgt, was vor allem dem mobilen Leseerlebnis zu Gute kommen soll. Wichtigste Neuerung dabei: Kürzere Geschichten. Die Plattform – bislang vor allem für seine mehrheitlich langen Texte bekannt – platziert entsprechende Inhalte jetzt prominenter im Stream. Die mobile Artikelansicht wurde zudem um eine Unterstützung für eingebettete Tweets, Videos und Audioaufnahmen erweitert.

via medium.com

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Daniel Hüfner
iPhone 7: Wie sich Designer das nächste Apple-Smartphone vorstellen http://t3n.de/news/iphone-7-designkonzepte-599981/ 2015-03-17T07:23:21Z
Auch das iPhone 7 wird sicher wieder millionenfach verkauft. Aber wie wird Apples nächstes Smartphone aussehen? Wir zeigen euch die coolsten Designkonzepte aus dem Netz.

Auch das 7 wird sicher wieder millionenfach verkauft. Aber wie wird nächstes aussehen? Wir zeigen euch die coolsten Designkonzepte aus dem Netz.

iPhone 7: Wie wird das nächste Apple-Smartphone aussehen?

Ob das nächste Smartphone „Apple iPhone 7“ oder vielleicht doch eher „iPhone 6s“ heißen wird, wird der Konzern wohl erst in einiger Zeit enthüllen. Trotzdem machen sich verschiedene Designer schon Gedanken darüber, wie das nächste iPhone aussehen könnte – das ist beim iPhone 7 nicht anders als es beim iPhone 6 war.

Dass sie dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihren Konzepten bisweilen auch eher unwahrscheinliche Technologien andichten, macht sie nicht weniger interessant. Wer weiß: Vielleicht bekommen wir das eine oder andere Feature ja tatsächlich eines Tages. Wenn nicht im iPhone 7, dann vielleicht in einer späteren Iteration des Apple-Smartphones.

iPhone 7: Die 5 coolsten Designkonzepte im Netz

iPhone-7-Konzept im iPod-Nano-Look

Der Frankfurter Riho Kroll hat sich für sein iPhone-7-Konzept vom Design des aktuellen iPad Nano inspirieren lassen. Die abgerundeten Seiten des Geräts sind für viele nicht nur schick, sie könnten nach Willen des Designers auch berührungsempfindlich sein und neue Möglichkeiten zur Steuerung des iPhones bieten. Dann könnte das iPhone schon beim Hochheben automatisch die wichtigsten Informationen anzeigen, ohne dass nutzer den Bildschirm entsperren müssen.

Schickes und dünnes iPhone-Konzept

So stellt sich der Designer Yasser Farahi das iPhone 7 vor. (Grafik: Yasser Farahi / Ovalpictures)
So stellt sich der Designer Yasser Farahi das iPhone 7 vor. (Grafik: Yasser Farahi / Ovalpictures)

Yasser Farahi setzt bei seinem Entwurf vor allem auf ein extrem dünnes Gehäuse. Außerdem sind die Seitenränder beinahe nicht mehr vorhanden. Ähnlich den aktuellen iPhone-Modellen wünscht sich Farahi verschiedene Farben für das iPhone 7. Das Display in seinem Entwurf soll mittels Sapphire-Glas geschützt werden.

Home-Button wird ins Display integriert

iPhone-7-Konzept: Martin Hajek will den Home-Button direkt ins Display integrieren. (Grafik: Martin Hajek)
iPhone-7-Konzept: Martin Hajek will den Home-Button direkt ins Display integrieren. (Grafik: Martin Hajek)

Martin Hajek geht bei seinem Entwurf einen ungewöhnlichen Weg: Er zeigt, wie das iPhone 7 aussehen könnte, wenn das Display eine Einsparung für den Home-Button hätte. Damit wäre der einzige physische Button des iPhones direkt in das Touch-Display eingelassen. Links und rechts davon könnten sich Nutzer je zwei App-Buttons anzeigen lassen.

Display an der Seite des iPhones

Zugegeben, der Designer Iskander Utebayev hat sein Designkonzept zunächst als iPhone-6-Konzept vorgestellt. Dennoch wollten wir euch das spannende Konzept nicht vorenthalten. Immerhin könnte das innovative Display, das sich über die Seite des Geräts hinaus erstreckt, auch in ein späteres iPhone integriert werden. Das Touchscreen-Element an der Seite des Geräts könnte die Bedienung des Smartphones auf innovative Art und Weise verbessern.

Extrem schickes iPhone-Konzept

Auch dieses iPhone-Konzept ist spannend. (Grafik: Steel Drake)
Auch dieses iPhone-Konzept ist spannend. (Grafik: Steel Drake)

Steel Drake wiederum springt gleich eine ganze Produktgeneration weiter und hat ein iPhone-8-Konzept erstellt. Das kann sich allerdings sehen lassen. Wer will, kann sich den Entwurf sogar als 3D-Modell anschauen.

Und welche Features wünscht ihr euch vom nächsten iPhone? Welche Entwürfe haben euch beeindruckt?

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Kim Rixecker
Apple Watch: Deswegen müsst ihr dafür kein Geld ausgeben [Kommentar] http://t3n.de/news/apple-watch-kommentar-598520/ 2015-03-10T11:43:39Z
Am 24. April soll es da sein. Das nächste Wearable. Apples Wearable: die Apple Watch. Oder handelt es sich doch nur um ein teures Spielzeug ohne echte Daseins-Berechtigung? Ist die Uhr nur eine …

Am 24. April soll es da sein. Das nächste . Apples Wearable: die . Oder handelt es sich doch nur um ein teures Spielzeug ohne echte Daseins-Berechtigung? Ist die Uhr nur eine teure Fernbedienung für das iPhone? Ein Kommentar von Mario Janschitz.

Ob es regnen wird oder nicht, ob die Sonne vom Himmel knallen wird oder nicht: Ich weiß nicht, welches Wetter die Menschenschlangen vor den Apple-Stores am 24. April erdulden müssen. Aber ich weiß vier Dinge: Early-Adopter werden trotzdem in sämtlichen sozialen Medien Fotos posten, die zeigen, wie cool ihre Warteschlangen sind. Und drei weitere Gründe, warum ihr das neue Wearable von nicht besitzen – und schon gar nicht kaufen – müsst.

Apple Watch: Ein Statussymbol?

Wer eine Uhr als Statussymbol trägt, weiß, dass Statussymbole dieser Art bei einer IWC Portugieser, einer Rolex Submariner oder einer Omega Seamaster beginnen. Uhren, die sich weit außerhalb der Preisspanne von Spielekonsolen bewegen. Und die „Apple Watch Sport“? Mittendrin. Wer bei ihr von einem Statussymbol spricht, der hat sich wohl auch eine NextGen-Spielekonsole gekauft, um seine Nachbarn zu beeindrucken – bekommt dafür aber bei weitem bessere Technik und ein Stand-Alone-Produkt.

Ach ja, die Apple Watch kostet ja so viel wie zwei Konsolen. Recht viel für ein Produkt, das ein voraussetzt.

Das fünfte Rad am Wagen

„Die Uhr muss ich kurz danach trotzdem beim Security-Check abgeben – genauso wie das iPhone.“

Das führt uns zum nächsten Punkt. Die Apple Watch ist – ganz simpel ausgedrückt – ein Zusatzding für euer iPhone. Und nur für euer iPhone. Abgesehen davon, dass ihr euch selbst im rostenden Apple-Käfig einsperrt, gewinnt ihr beim Nutzen der Uhr nichts Neues.

Ja, ich kann mir Flugtickets ans Handgelenk schnallen. Kann ich aber auch auf das iPhone bekommen – und die Uhr muss ich kurz danach trotzdem beim Security-Check abgeben (genauso wie das iPhone). Das heißt: Ihr tauscht das iPhone gegen ein parasitäres Gerät, das ohne den iPhone-Wirt an Leistungsumfang verliert. Ohne iPhone gibt es dann keine „App for that“ und Siri wird euch auch verlassen – spätestens nach 18 Stunden, denn solange soll der Akku bei „Standardnutzung“ halten.

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Von all den futuristischen Mockups, wurde aus der Apple Watch doch nur eine winzige iPhone-Copycat. (Foto: Apple)

Apple Watch: Healthtracking – oder so

Ja, die Apple-Uhr soll euch helfen, euer Leben gesünder zu gestalten. Die Frage ist nur, ob sie das auch wirklich kann. Hersteller wie Suunto und Polar produzieren seit Jahren Health-Monitore – das beiläufige Zusatzfeature ist eine Uhr.

Apple dreht den Spieß um: eine Uhr, die beiläufig Health-Monitoring kann. Genial? Eher nicht. Ich ziehe ein Jawbone der Apple Watch vor, denn: Ich trage eine Automatik-Uhr ohne Akku-Begrenzung und habe – in Verbindung mit meinem Smartphone – das Beste aus beiden Welten.

Fazit: So cool war „Knight Rider“ auch nicht

„ Apples Watch ist eine teure Fernbedienung – mehr nicht.“

Zugegeben: Die Apple Watch kann ein großes App-Ökosystem bieten und hat vielleicht Potential für „etwas ganz Großes“. Sie definiert vorhandene Smartwatches neu und legt die Latte so hoch wie keine Smartwatch zuvor. Und ja, man kann – wie bei „Knight Rider“ – mit Siri kommunizieren, die Uhr als Notification-Center nutzen oder über das Handgelenk telefonieren. Wow ... nicht. Denn: Die Gründe für den Preis und das Gerät sind nicht ausreichend, die Uhr ist einfach nur ein Add-On, ein Accessoire für iPhones. Und nur für iPhones.

Apple steht immer noch für innovative Produkte, aber die für die Uhr beworbenen Anwendungsfälle sind schlicht nutzlos. Anrufe annehmen kann ich auch über Kopfhörer, worüber auch die Nutzung von Siri funktioniert. Und für Notifications brauche ich kein Wearable. Apples Watch ist eine teure Fernbedienung – mehr nicht. Und das ist eigentlich schade, wenn man bedenkt, welch großer Name hinter dem Produkt steht.

Lest zu diesem Thema auch unseren Artikel „Zubehör für die Apple Watch: So sehen die ersten Ladestationen und Schutzhüllen aus“.

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Mario Janschitz