iPhone | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu iPhone 2016-02-01T10:25:04Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/iphone Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp [Kolumne] http://t3n.de/news/apple-wendepunkt-lange-abstieg-675586/ 2016-02-01T10:25:04Z
Für eineinhalb Jahrzehnte galt Apple als das Maß aller Dinge: Wie kein zweites Unternehmen bestimmte der Kultkonzern aus Cupertino im 21. Jahrhundert dank bahnbrechender Erfindungen wie dem iPhone …

Für eineinhalb Jahrzehnte galt als das Maß aller Dinge: Wie kein zweites Unternehmen bestimmte der Kultkonzern aus Cupertino im 21. Jahrhundert dank bahnbrechender Erfindungen wie dem unser Leben. Doch im fünften Jahr nach dem Tod von Gründer steckt Apple in der Sackgasse: Alle Konzernsparten schrumpfen inzwischen, ein neues „One more Thing“ ist nicht in Sicht. Quo vadis, Apple, fragt sich Nils Jacobsen in seiner Wall Street Valley.

Mit dem ersten Apple-Produkt ist es wie mit der ersten Freundin: Man vergisst sie/es nicht. Wenn es ein Verdienst gibt, das man dem fast 40 Jahre alten Techpionier (das Jubiläum ist am 1.April) aus Cupertino zugestehen muss, dann das: ein Stück Verbraucherelektronik emotional aufgeladen zu haben.

Apple-Anhänger verteidigen den wertvollsten Konzern der Welt, für dessen hochpreisige Produkte ganz Eingefleischte sogar nächtelang vor den Apple-Stores kampieren, mit einer Inbrunst, die an die Verehrung von Fußballvereinen, Popstars oder gar einer Religion erinnert – nicht umsonst ist so oft von Fanboys und Apple-Jüngern die Rede. „Designed in Cupertino“ gilt als der Goldstandard, mit dem sich die Tech- und Internetbranche so gerne schmückt: Wer hat in den vergangenen Jahren nicht stolz sein iPhone, iPad oder MacBook vorgezeigt?

Tim Cook: Erfolg mit kleinen Updates verwaltet

Unter der Ägide von Tim Cook jedoch hat sich in den letzten Jahren einiges bei Apple verändert. Lebte der Kultkonzern bis zum tragischen Krebstod von Steve Jobs in 2011 vom Geist des Gründers, der über ein scheinbar unversiegbares Reservoir an Innovationen verfügte, so scheint Apple unter Cook inzwischen nur noch den Erfolg zu verwalten. Mal schrumpfte das iPad zum Mini-Tablet (2012), dann wuchs es wieder zur fast 13 Zoll großen Maxi-Version (2015).

Apple iPhone 6s. charnsitr / Shutterstock.com
Das iPhone ist bei Apple für mehr als zwei Drittel der Umsätze und 75 Prozent der Gewinne verantwortlich. (Foto: charnsitr / Shutterstock.com)

Das Kultprodukt iPhone, das sich zum größten Kassenschlager der Konzerngeschichte entwickelte und inzwischen für mehr als zwei Drittel der Umsätze und 75 Prozent der Gewinne verantwortlich ist, erfuhr alle zwei Jahre ein erkennbares Upgrade und trug schließlich 2014 auch mit einiger Verspätung mit einem 4,7 und 5,5 Zoll großen Modell dem Phablet-Trend Rechnung. Im Ganzen aber hat sich das Apple-Smartphone seit dem Launch 2007 nur evolutionär weiterentwickelt.

„Die Apple Watch wartet noch auf ihren Durchbruch.“

Und dann ist da noch die im vergangenen Jahr gelaunchte Apple Watch. Das erste eigene Produkt der Ära Tim Cook wartet, um es vorsichtig zu formulieren, noch auf seinen Durchbruch und wurde bislang so reserviert aufgenommen, dass Apple seine Smartwatch in der Konzernbilanz lieber unter „anderen Produkten“ versteckt – eine Geheimniskrämerei, die Steve Jobs weder beim iPod, iPhone noch iPad nötig hatte.

Stetiger Abwärtstrend an der Wall Street

Dabei liest sich die letzte Woche vorgelegte Geschäftsbilanz für das abgelaufene Weihnachtsquartal auf den ersten Blick standesgemäß – wieder einmal verkündete Apple Rekordzahlen. Bei Umsätzen von 75,9 Milliarden US-Dollar konnte Apple nochmals einen Quartalsgewinn für die Geschichtsbücher vermelden: 18,4 Milliarden US-Dollar blieben zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember in den Geldspeichern Cupertinos hängen. So viel hat noch nie ein Unternehmen zuvor in der Wirtschaftsgeschichte verdient. „Unsere Rekordverkäufe und starken Margen haben für Allzeit-Rekorde bei Nettogewinn und Gewinn je Aktie (EPS) gesorgt, trotz eines sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds“, jubelte Finanzchef Luca Maestri.

Allein: Die Wall Street jubelte nicht mit. Im Gegenteil: Ungeachtet des Rekordgewinns wurde Apple am nächsten Handelstag von der Börse mit einem Minus von fast sieben Prozent abgestraft – fast 40 Milliarden US-Dollar gingen beim Börsenwert verloren. Es war keine Ausnahme: Seit einem halben Jahr jetzt schon befindet sich die Apple-Aktie an der Börse im stetigen Abwärtstrend. Mehr als 30 Prozent hat Apple schon seit seinen Allzeithochs bei 134 US-Dollar im vergangenen Frühjahr verloren, allein elf Prozent davon in den ersten drei Wochen des neuen Jahres.

Alle großen Konzernsparten schrumpfen

Wie ist die wachsende Skepsis der Anleger gegenüber dem für viele Jahre wertvollsten Konzern der Welt zu erklären? Auf den zweiten Blick enthüllt Apples Weihnachtsbilanz tatsächlich schnell Abgründe. Der 2010 gelaunchte Hoffnungsträger iPad schrumpft nicht – er bricht förmlich ein. Nochmals um 25 Prozent gaben die Absätze im Dezember-Quartal nach; im Zwei-Jahresvergleich setzt Apple jetzt schon beunruhigende 40 Prozent weniger um.

Sowohl das iPad Mini 3 als auch das iPad Air 2 werden mit iOS 8.1 ausgeliefert. (Quelle: Apple)
Der Hoffnungsträger iPad schrumpft statt zu wachsen. (Bild: Apple)

„Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr.“

Auch die lange Zeit so solide Mac-Sparte kann der Negativdynamik des saturierten Computermarktes nicht mehr entkommen und musste im Weihnachtsquartal ebenfalls leichte Absatzeinbußen verkraften. Und dann ist da die Lebensversicherung iPhone, die mit 74,78 Millionen verkauften Einheiten auf dem Vorjahresniveau stagniert. In anderen Worten: Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr.

Enttäuschender Ausblick

Doch das eigentliche Drama steht Apple erst bevor: Wie der iKonzern in seinem Ausblick durchblicken ließ, geben die Geschäfte im laufenden März-Quartal nun deutlich nach. Gleich fünf bis acht Milliarden US-Dollar weniger wird Apple zwischen Anfang Januar bis Ende März erlösen, musste Tim Cook eingestehen – so massiv fiel ein prognostizierter Umsatzrückgang im Vergleich zu einem Vorjahresquartal noch nie in Cupertino aus.

Der Hauptgrund: Das iPhone 6s verkauft sich inzwischen schlechter als sein Vorgänger – ein Trend, der sich auch im Juni-Quartal fortsetzen dürfte, wie Analysten erwarten. Ob mit dem iPhone 7 im Herbst dann der Boom zurückkehrt wie zu jeder vollen Generation, wird inzwischen auch von den ersten Banken bezweifelt. Der große iPhone-Boom, so scheint es, läuft im neunten Jahr aus.

Die Mittel für einen Neuanfang fehlen

Apples schier unendliche Erfolgsstory ist damit zumindest an der Börse erst einmal zum Erliegen gekommen: Banken stufen die Aktie nach der enttäuschenden Quartalsbilanz zurück und streichen reihenweise Kursziele zusammen – der Hashtag #Appleisdoomed ist seit letzter Woche auf Twitter wieder häufiger zu sehen.

Vom Untergang ist Apple natürlich himmelweit entfernt – nicht zuletzt wegen seiner hohen Bar-Bestände, die nach Abzug von Verbindlichkeiten auf dem Bondsmarkt auf über 150 Milliarden US-Dollar angeschwollen sind. Was aber bedenklich stimmt, ist der Mangel an Alternativen, mit denen Apple gegen den Abwärtstrend ansteuern kann.

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Nicht so erfolgreich wie gehofft: Die Apple Watch. (Foto: Apple)

Drei Jahre dauerte allein die Entwicklung des neusten Produkts, der Apple Watch, die so zäh gestartet ist, aktuell kaum zwei Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt und damit auf dem besten Weg ist, zum ersten Apple-Flop seit dem Newton zu werden. Auch wenn wir uns in der vermeintlichen Überschallgeschwindigkeit des Internetzeitalters immer wieder nach dem nächsten großen Ding sehnen: Es ist nicht alle paar Jahre aus dem Boden zu stampfen – auch nicht von Apple.

Börse nimmt Zeitenwende vorweg – Alphabet kann Apple jeden Moment überholen

Nach 15 Jahren auf der Überholspur erfährt jetzt auch Apple das „Innovator’s Dilemma“. Der Erfolg lässt sich nicht beliebig strecken – irgendwann reißt die Serie. Es spricht viel dafür, dass wir in diesen Tagen Zeuge dieses historischen Wendepunkts werden.

Die Börse hat ihn bereits fast vorweggenommen: Erzrivale Google ist als Holding Alphabet an der Wall Street bis auf wenige Milliarden an Apple herangesprintet und könnte den Techpionier nun jeden Moment nach dem Börsenwert überholen. Symbolträchtiger könnte die Wachablösung an der Wall Street kaum sein: Der entthronte Hardwareriese Apple stellt nach Meinung der Anleger die Vergangenheit da – die smarte Softwareschmiede Alphabet die Zukunft.

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Nils Jacobsen
Google launcht AdWords-App endlich für iOS http://t3n.de/news/google-ios-adwords-app-675517/ 2016-01-31T13:39:12Z
Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Google die offizielle App für Android, jetzt ist die AdWords-Verwaltung auch am iPhone verfügbar.

Google AdWords am iPhone verwalten

Vor einigen Wochen suchte Google Beta-Tester für seine AdWords-iOS-App, seit Freitag ist die Anwendung offiziell im App Store verfügbar.

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Fast ein Jahr nach der Android-Version zieht Google die iOS-App für AdWords nach. (Bild: Google)

Mit der AdWords-App können Kunden ihre Kampagnen verwalten und die Performance von Klickraten und CPC verfolgen. Für laufende Kampagnen können sich User Push-Benachrichtigungen in Echtzeit zu ausgewählten Ereignissen schicken lassen. Die App lässt außerdem das Budget aktualisieren und die Ads auf Basis von Vorschlägen optimieren. Bei Fragen kann direkt über die Mobilversion ein AdWords-Kundensupport angerufen werden.

Funktionen für Android und iOS

Damit ist der Funktionsumfang bei der iOS- und der Android-App gleich. Die Version für Googles Betriebssystem ging bereits vergangenen März live. Die App erfordert iOS 7.0 oder höher und ist mit dem iPhone, iPad und iPod Touch kompatibel. Außerdem verlangt Google ein bestehendes AdWords-Konto, um die dazugehörige App zu nutzen.

via adwords.blogspot.ca

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Elisabeth Oberndorfer
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Ein geniales Netflix-Tool und ein Selbstversuch mit Codecademy http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-95-675443/ 2016-01-30T10:00:35Z
In dieser Rubrik präsentieren wir euch die beliebtesten t3n-Artikel der Woche. Diesmal beliebt: Warum du von Smartphones im Bett lieber die Finger lassen solltest und eine megaschicke …

In dieser Rubrik präsentieren wir euch die beliebtesten t3n-Artikel der Woche. Diesmal beliebt: Warum du von Smartphones im Bett lieber die Finger lassen solltest und eine megaschicke iPhone-Tastatur – von Microsoft.

1. Du bist Netflix-Nutzer? Dann wird dieses Tool deinen Alltag deutlich vereinfachen

Das globale Netflix-Angebot ist gigantisch, doch mit dem uNoGS-Tool kannst du es jetzt ganz leicht durchstöbern. Unser Tool-Tipp des Tages!

Unser Artikel: Du bist Netflix-Nutzer? Dann wird dieses Tool deinen Alltag deutlich vereinfachen

2. Stehe dazu, was du kostest: Darauf solltest du bei der Honorarverhandlung achten

Viele Anbieter und Freelancer fallen in eine Schockstarre, wenn sie nach ihrem Honorar gefragt werden, denn sie stehen nicht zu ihrem Preis. Der einfachste und auch beste Tipp: Rechtfertige dich nicht für dein Honorar – stehe dazu, was du kostest!

Unser Artikel: Stehe dazu, was du kostest: Darauf solltest du bei der Honorarverhandlung achten

3. Selbstversuch mit Codecademy: Wie es mir erging, nachdem ich einen Programmier-Kurs begann [Kolumne]

Erste Schritte des Programmierens zu erlernen, ist heute so ein „einfach“ wie nie. Martin Weigert beschreibt in seiner Kolumne Weigerts World, wie es ihm ergangen ist, nachdem er bei Codecademy einen Python-Kurs begonnen hat.

Unser Artikel: Selbstversuch mit Codecademy: Wie es mir erging, nachdem ich einen Programmier-Kurs begann [Kolumne]

4. Neuer Weltrekord: Das war der größte DDoS-Angriff aller Zeiten

Eine aktuelle Studie wirft einen Blick auf die DDoS-Attacken des vergangenen Jahres. Der wohl größte Angriff dieser Art brachte es auf 500 Gigabit pro Sekunde.

Unser Artikel: Neuer Weltrekord: Das war der größte DDoS-Angriff aller Zeiten

5. Das ist Microsofts megaschicke On-Screen-Tastatur für das iPhone

Microsoft will seine schicke On-Screen-Tastatur aufs iPhone und später auf Android-Geräte bringen. Eine Testversion der Keyboard-App „Word Flow“ ist jetzt geleakt worden.

Unser Artikel: Das ist Microsofts megaschicke On-Screen-Tastatur für das iPhone

6. Magento: XSS-Sicherheitslücke bedroht Millionen Shops

Das weit verbreitete Open-Source-Shopsystem hat eine schwerwiegende , die Millionen von E-Commerce-Websites bedrohen soll.

Unser Artikel: Magento: XSS-Sicherheitslücke bedroht Millionen Shops

7. Teilt WhatsApp bald Daten mit Facebook? Eine versteckte Einstellung deutet darauf hin

Ein hat in der Beta-Version der eine Option gefunden, die Konto-Informationen an weiterleitet. Immerhin sucht das neuerdings kostenlose nach einem neuen Geschäftsmodell.



Unser Artikel: Teilt WhatsApp bald Daten mit Facebook? Eine versteckte Einstellung deutet darauf hin

8. Finger weg von Rechner und Smartphone im Bett – oder nutzt wenigstens eine dieser Apps

Ihr fühlt euch morgens unausgeschlafen und schlapp? Neben zu wenig Schlaf kann das auch davon kommen, dass ihr abends zu lange auf euer gestarrt habt. Doch es gibt Lösungen für dieses Problem.

Unser Artikel: Finger weg von Rechner und Smartphone im Bett – oder nutzt wenigstens eine dieser Apps

9. Programmiersprache als Satire: Trumpscript macht sich über den US-Präsidentschaftskandidaten lustig

Mit der satirischen Programmiersprache TrumpScript macht sich ein Entwickler über den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump lustig. Wir werfen einen Blick auf die Python-basierte Sprache.

Unser Artikel: Programmiersprache als Satire: Trumpscript macht sich über den US-Präsidentschaftskandidaten lustig

10. Der Mann, der eine Minute Google.com besaß: So hoch war die Belohnung für Sanmay Ved

Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass die Domain „Google.com“ kurzzeitig den Besitzer gewechselt hatte – für genau eine Minute und einen Preis von zwölf Dollar. Jetzt hat Google offengelegt, wie viel es dem Kurzzeit-Besitzer seinerzeit für die Rückübertragung gezahlt hat.

Unser Artikel: Der Mann, der eine Minute Google.com besaß: So hoch war die Belohnung für Sanmay Ved

 

 

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Daniel Hüfner
iPhone-Akku auf Distanz laden: Apple arbeitet an neuer Ladetechnologie http://t3n.de/news/iphone-akku-distanz-laden-apple-675493/ 2016-01-30T09:23:10Z
2017 sollen die neuen iPhone-Modelle kabelloses Laden unterstützen. Ähnliche Technologien erfordern, dass das Gerät auf einer Ladestation liegt, Apple will das mit seiner Erfindung ändern.

2017 sollen die neuen iPhone-Modelle kabelloses Laden unterstützen. Ähnliche Technologien erfordern, dass das Gerät auf einer Ladestation liegt, Apple will das mit seiner Erfindung ändern.

Neuer Ladeprozess für das nächste iPhone

Während dieses Jahr für das iPhone keine grundlegenden Updates erwartet werden, könnte sich das 2017 ändern. Mehreren Berichten zufolge entwickelt Apple eine Technologie, mit der die Smartphone-Akkus kabellos geladen werden. Das iPhone muss dafür nicht auf einer Ladestation liegen, der Prozess soll auch über Distanz funktionieren.

Für das Projekt arbeitet der Hersteller mit Partnern aus den USA und Asien zusammen, heißt es. Der Konzern hat bereits ein Patent für eine Technologie angemeldet, bei der ein iMac als Hub für das Aufladen von Akkus dient. Hier haben die Entwickler eine Distanz von einem Meter geplant. Außerdem besitzt Apple ein Patent für das Laden über Lautsprecher und Mikrofone.

Die iPhone-Hülle von IKEA macht kabelloses Laden per Qi-Induktion schon jetzt möglich. (Bild: IKEA)
Die iPhone-Hülle von IKEA macht kabelloses Laden schon jetzt möglich, Apples eigene Technologie soll auch ohne Hülle funktionieren. (Bild: IKEA)

Initiativen für Wireless-Charging

Mit seinem Vorhaben ist Apple längst nicht mehr allein. Mit der Airfuel Alliance haben sich zahlreiche Unternehmen wie Samsung und Qualcomm zusammengeschlossen, um das kabellose Laden voranzutreiben. Mit Qi gibt es außerdem einen konkurrierenden Wireless-Standard, den unter anderem Ikea bereits in ausgewählten Möbelstücken einsetzt.

Neben den Smartphone-Herstellern bauen auch Drittanbieter kabellose Ladelösungen für Android-Geräte und iPhones. Das Startup Technovator entwickelt zum Beispiel einen Router, der über fünf Meter Distanz Akkus aufladen soll.

via www.bloomberg.com

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Elisabeth Oberndorfer
Action-Livestreaming: Periscope integriert jetzt auch GoPro-Kameras http://t3n.de/news/livestreaming-periscope-gopro-674457/ 2016-01-27T05:37:35Z
Die Livestreaming-App kann über die Verbindung zum iPhone von neuen GoPro-Modell übertragen. Periscope lässt die Nutzer zwischen den beiden Streaming-Quellen wechseln.

Die Livestreaming-App kann über die Verbindung zum iPhone von neuen GoPro-Modell übertragen. Periscope lässt die Nutzer zwischen den beiden Streaming-Quellen wechseln.

Periscope überträgt GoPro-Aufnahmen

Twitters Livestreaming-App Periscope unterstützt erstmals nicht nur das Smartphone als Übertragungsquelle. Die Betreiber sind eine Partnerschaft mit GoPro eingegangen, um auch Kameras einzubinden. Die Modelle GoPro Hero 4 Silver und Hero 4 Black können ab sofort mit der iOS-App verbunden werden.

Wenn die Kamera mit dem iPhone gekoppelt ist, erkennt Periscope das Gerät automatisch als zweiten Stream. Die Nutzer können dann entscheiden, ob sie die Aufnahmen der GoPro oder des iPhones streamen. Während des Livestreams kann außerdem zwischen den beiden Übertragungen gewechselt werden. Wird nur über die GoPro gesendet, so wird der Bildschirm des Smartphones gesperrt. Die Live-Aufnahmen speichert die Kamera auf der SD-Karte.

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Die Periscope-Übertragung testet GoPro mit einigen Skisportlern. (Bild: Screenshot)

Neue Plattform für GoPro-Athleten

GoPro will seinen Action-Produzenten mit der Kooperation nicht nur Livestreaming ermöglichen, sondern verspricht über Periscope und Twitter auch ein breiteres Publikum. Bei der Skisport-Veranstaltung X Games in Aspen, Colorado, werden ausgewählte Athleten die GoPro-Aufnahmen über Periscope demonstrieren.

Für Periscope ist die GoPro-Integration ein Schritt in Richtung Mainstream und der Weg zu einer neuen Zielgruppe. Erst kürzlich gab Twitter bekannt, die Livestreams direkt im Feed abzuspielen.

via gopro.com

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Elisabeth Oberndorfer
Samsung will einen Großteil seiner Android-Apps auf iPhone & Co. bringen http://t3n.de/news/samsung-apps-iphone-ios-674375/ 2016-01-26T16:07:25Z
Samsung will einige seiner eigenen Apps, die es aktuell nur für Googles Android-Plattform gibt, auch für iOS anbieten. Mit diesem Schritt will der südkoreanische Branchenprimus seinen …

Samsung will einige seiner eigenen Apps, die es aktuell nur für Googles Android-Plattform gibt, auch für iOS anbieten. Mit diesem Schritt will der südkoreanische Branchenprimus seinen Wirkungskreis erweitern und seine Produkte auch iPhone- und iPad-Nutzern zur Verfügung stellen.

Für Gear S2 & Co.: Samsung-Apps bald auf iPhones nutzbar

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Schon seit der CES 2016 bekannt: Die Samsung Gear S2 erhält iOS-Support. (Bild: Samsung)

Schon zur CES 2016 hatte Samsung angekündigt, seine Smartwatch Gear S2 auch iOS-Kompatibel zu machen, und eine entsprechende Gear-Manager-App für iPhones zu veröffentlichen. Aber damit will sich der südkoreanische Elektronikriese nicht zufriedengeben, wie das Samsung-Enthusiasten-Blog Sammobile zu berichten weiß. Die Blogger besitzen zuverlässige Quellen und haben in der Vergangenheit korrekte Informationen geliefert.

Sammobile zufolge können wir damit rechnen, dass außerdem der Gear-Fit-Manager auf iOS landen wird – mit der App können iOS-User den Activity-Tracker Gear Fit (zum Test) bedienen. Außer den beiden Apps zu Verwaltung von Wearables soll auch die S-Health-App für Apples Plattform erscheinen, mit der Gesundheitsdaten, wie Aktivitäten, Workouts und Schlaf gemessen, sowie ein Ernährungstagebuch geführt werden kann – gewissermaßen eine Apple-Health-Alternative.

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Gibt es Samsungs S-Health-App bald auch für iPhones? (Bild: Samsung)

Mit den Apps werden die hauseigenen Wearables quasi iPhone-Fit gemacht – diese Entscheidung kann als eine regelrechte Kehrtwende der Südkoreaner betrachtet werden. Die ersten Gear-Produkte waren nämlich exklusiv Samsung-Galaxy-Geräten vorbehalten. Erst im letzten Jahr öffnete Samsung seine Wearables für Smartphones anderer Hersteller.

Samsung muss sich anderen Herstellern öffnen, um weiter zu wachsen

Damit nicht genug, denn Samsung ist schließlich in der Welt der Unterhaltungselektronik ziemlich umtriebig. Im Bereich des Home-Entertainments soll beispielsweise das Riesentablet Galaxy View iOS-Support bekommen. Mit den Apps Remote Control und Family Square soll das 18-Zoll-Tablet dann per iPhone gesteuert werden. Zudem sollen die Audio-Geräte der Level-Serie künftig mit dem iPhone verbunden werden können. Für deutsche Kunden weniger relevant, da Samsung sich hierzulande aus dem Kamerageschäft zurückgezogen hat: Die Smart-Camera-App zur Fernsteuerung seiner hauseigenen Kameras wird es offenbar auch im Laufe des Jahres für Apple-User geben.

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Samsungs Smart-TVs dienen in Zukunft als Smart-Home-Hub. (Bild: Samsung)

Mit der neuen Strategie, die womöglich erst im Zuge des MWC 2016 in Barcelona – möglicherweise zusammen mit dem Samsung Galaxy S7 und einem weiteren Wearable – angekündigt werden könnte, dürfte das Unternehmen einen wichtigen Schritt gehen, der sich mit Sicherheit auch wirtschaftlich positiv auswirken wird. Wearables und Smart-TVs spielen bei Samsung eine immer größere Rolle, denn das Unternehmen will mit diesen Produkten die Steuerung von Smart- oder Connected-Homes ermöglichen. Samsungs Tochterunternehmen SmartThings will in diesem Sektor weit vorne mitspielen. iPhone- und iPad-Besitzer in diese Strategie einzubeziehen, ist mit Sicherheit nicht verkehrt.

Passend zum Thema Wearables: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

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Andreas Floemer
Das ist Microsofts megaschicke On-Screen-Tastatur für das iPhone http://t3n.de/news/microsoft-tastatur-aufs-iphone-674194/ 2016-01-26T12:49:54Z
Microsoft will seine schicke On-Screen-Tastatur aufs iPhone und später auf Android-Geräte bringen. Eine Testversion der Keyboard-App „Word Flow“ ist jetzt geleakt worden.

Microsoft will seine schicke On-Screen-Tastatur aufs iPhone und später auf Android-Geräte bringen. Eine Testversion der Keyboard-App „Word Flow“ ist jetzt geleakt worden.

Microsoft entwickelt Keyboard-App-Version fürs iPhone

Microsoft arbeitet an einer iPhone-Version seiner Keyboard-App „Word Flow“. Darin enthalten sein soll ein neuartiger Einhandmodus, den es so bisher nicht für Windows Phone oder Windows 10 Mobile gibt. Der US-Tech-Seite The Verge sind Fotos zugespielt worden, die zeigen sollen, wie die On-Screen-Tastatur auf einem iPhone aussehen wird.

Microsoft setzt bei der iPhone-Version seiner Tastatur-App Word Flow auf Fächer-Design. (Foto: The Verge)
Microsoft setzt bei der iPhone-Version seiner Tastatur-App Word Flow auf Fächer-Design. (Foto: The Verge)

Demnach sind die Tasten der Keyboard-App bei der Bedienung mit nur einer Hand wie ein Fächer in einem Halbkreis angeordnet – und zwar je nach Einstellung auf der linken oder rechten Bildschirmseite. Dadurch soll die einhändige Bedienung des Geräts enorm erleichtert werden, insbesondere mit dem Daumen, wenn die anderen Finger das Smartphone halten. Das Fächer-Design soll es aber bisher nur für die iOS-Version geben.

Microsoft Word Flow: Erst für iOS, später für Android

Ansonsten funktioniert Word Flow für iOS aber ähnlich wie in der Windows-Phone-Version. Die Nutzer können sich Wörter vorschlagen lassen, Emojis in den Text einfügen oder durch das Streichen über die Tasten (Swipe) Wörter erstellen.

Word Flow für iOS soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen. Eine Android-Version ist ebenfalls geplant, wird aber erst nach der iPhone-Version gelauncht.

Was du beachten solltest und was du unbedingt brauchst, wenn du ein neues iOS-Gerät bekommen hast, haben wir dir in dem t3n-Artikel „Starter-Guide iOS: Apps, Einstellungen, Tipps und Zubehör für iPhone und iPad“ zusammengefasst.

via www.theverge.com

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Jörn Brien
iPhone 5se: Neue Details zum 4-Zoll-Apple-Phone [Update] http://t3n.de/news/iphone-5se-neue-details-670345/ 2016-01-23T09:27:07Z
Apple soll im Laufe des ersten Quartals ein neues iPhone mit Vier-Zoll-Display vorstellen. Beim iPhone 5se, so der mutmaßliche Name, handelt es sich der Quelle zufolge um ein verbessertes iPhone 5s …

soll im Laufe des ersten Quartals ein neues mit Vier-Zoll-Display vorstellen. Beim iPhone 5se, so der mutmaßliche Name, handelt es sich der Quelle zufolge um ein verbessertes mit stärkerem Prozessor, Apple-Pay-Unterstützung und mehr.

Update vom 23. Januar 2016: Dem Apple-Portal 9to5Mac sind weitere Details zum Vier-Zoll-iPhone zugespielt worden. Laut Marc Gurman, der für seine guten Branchenkontakte bekannt ist, soll das kleinere Modell nicht iPhone 5e, sondern iPhone 5se genannt werden, wobei die Endung „se“ für „Special Edition“ stehen soll. Wie schon erwähnt, wäre diese Namensgebung für Apple ungewöhnlich, aber nicht vollkommen ausgeschlossen.

Auf diesem Bild soll das iPhone 5se (rechts) im Größenvergleich mit dem iPhone 5 zu sehen sein. (Foto: <a href="http://www.onemorething.nl/community/topic/dan-maar-zo-foto-iphone-6c/">One More Thing</a>)
Auf diesem Bild soll das iPhone 5se (rechts) im Größenvergleich mit dem iPhone 5 zu sehen sein. (Foto: One More Thing)

Des weiteren heißt es, dass das iPhone 5se mit einer Front aus 2,5D-Glas geschützt ist, das sich wie beim iPhone 6 und 6s zu den Seiten herunterzieht. Bei den verbauten Kameras soll Apple auf eine Acht-Megapixel-Haupt- und eine 1,2-Megapixel-Frontkamera setzen – laut Gurman handelt es sich dabei um die gleichen Sensoren wie sie beim iPhone 6 verbaut werden. Außerdem sollen Unterstützung für große Panorama-Fotos und Autofokus für Videoaufnahmen an Bord sein.

Weiter heißt es, werden A8- und M8-Chips des iPhone 6 sowie ein Barometer zur Höhenbestimmung (beispielsweise für Apple Health) , Bluetooth 4.2 LE und WLAN nach ac-Standard als Ausstattungsmerkmale erwartet. Selbst Unterstützung für Live Photos sei Gurman zufolge mit von der Partie, auf 3D-Touch werde aber verzichtet. Weitere Details wie VoLTE, Support und NFC für Apple Pay decken sich mit dem Bericht von cnBeta. Falls 9to5Mac richtig liegt, wird das iPhone 5se im März vorgestellt, der Verkaufsstart soll gegen Ende März oder Anfang April erfolgen.

iPhone 5e: Ungewöhnliche Bezeichnung für ein Apple-Phone

iPhone 5e. (Bild: cnBeta)

Das iPhone 5e/iPhone 6c soll die gleiche Kamera an Bord haben wie das iPhone 5s. (Bild: cnBeta)

Das chinesische Portal cnBeta hat diverse Details zum Vier-Zoll-iPhone direkt von einer Foxconn-Quelle zugespielt bekommen. Den unbestätigten Informationen zufolge wird das kleinere neue iPhone den Namenszusatz 5e tragen, wobei das „e“ für „enhanced“ (verbessert) stehen soll. In der Vergangenheit wurde der Vierzöller auch schon als iPhone 6c und iPhone 7c gehandelt. Wie das Gerät letztlich heißen wird, bleibt also abzuwarten. Angesichts Apples bisheriger Produktnamen erscheint ein „e“-Modell aber eher unwahrscheinlich.

Laut cnBeta wird das iPhone 5e einen 64-bit-fähigen A8-Prozessor haben, der auch schon im iPhone 6 verbaut wurde – andere Gerüchte sprechen von einem A9-Chip. In Sachen Arbeitsspeicher soll ein Ein-Gigabyte-RAM-Riegel integriert sein, der interne Speicher soll wahlweise 16 oder 64 Gigabyte betragen. Beim Vorgänger, dem iPhone 5s gibt es nur die Speichervarianten 16 und 32 Gigabyte. Was die rückseitige Hauptkamera angeht, soll es kein Upgrade geben – es wird angeblich der gleiche Sensor verbaut sein, der auch im 5s zu finden ist.

iPhone 5e oder 6c: Release im ersten Quartal 2016 ab 500 US-Dollar

Was die weitere Ausstattung anbelangt, werden der Quelle zufolge NFC, ein TouchID-Sensor für die Nutzung von Apple Pay und VoLTE (Voice over LTE) verbaut sein. Außerdem wird das iPhone 5e leichter und dünner als das iPhone 5s und beim Design am iPod touch der sechsten Generation orientiert sein. Weitere Gerüchte einer anderen Quelle besagen, dass das neue iPhone 122,9 ​​x 57,63 Millimeter groß sein und abgerundetes 2,5D-Glas auf der Front besitzen soll, wie Apple es beim iPhone 6(s) einsetzt.

Die Foxconn-Quelle deutet die Vorstellung und den Marktstart des Vier-Zoll-iPhones zwischen Februar und März an – das deckt sich mit älteren Gerüchten um dieses neue Smartphone. Was den Preis angeht, könnte es um die 460 Euro kosten – damit wäre es günstiger als das iPhone 5s, das immer noch im Apple-Store angeboten wird.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 12. Januar 2016.

via www.macrumors.com

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Andreas Floemer
1 Milliarde Dollar an Apple: So viel ist Google die Top-Platzierung auf iPhone und Co. wert http://t3n.de/news/google-suche-iphone-ios-apple-beteiligung-673326/ 2016-01-22T09:41:42Z
Google ist die Platzierung als Standardsuchmaschine auf iOS eine Menge Geld Wert. Gerichtsdokumenten zufolge, die durch Oracle veröffentlicht worden sind, floss allein 2014 die stattliche Summe …

Google ist die Platzierung als Standardsuchmaschine auf iOS eine Menge Geld Wert. Gerichtsdokumenten zufolge, die durch Oracle veröffentlicht worden sind, floss allein 2014 die stattliche Summe von einer Milliarde US-Dollar für die Top-Platzierung der Google-Suche auf iPhone und. Co..

Google-Suche auf iOS-Geräten ist Gold wert

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Unternehmen mit anderen Firmen Deals abschließen, um beispielsweise ihre Apps ab Werk auf Computern, Smartphones oder Tablets zu installieren. Derartige Gerüchte über eine Abmachung zwischen Google und Apple kursieren seit Jahren – im Zuge der Gerichtsverhandlung zwischen Google und Oracle sind Details darüber jetzt aber an die Öffentlichkeit gelangt.

Demzufolge bekommt Apple einen gewissen Prozentsatz der Werbeeinnahmen, die Google über die auf iOS-Geräten voreingestellte Suche generiert. Diese Summe soll im Jahr 2014 eine Milliarde US-Dollar betragen haben. Im Laufe der Gerichtsverhandlung erwähnte ein Zeuge, dass die Umsatzbeteiligung 34 Prozent betrage – es wurde jedoch nicht deutlich, ob dieser Prozentsatz von Google einbehalten wird oder ob es sich dabei um den Umsatz handelt, den Apple von Google erhält.

(Screenshot: t3n; Apple)
Die Google-Suche ist auf iPhone und iPad als Standard eingestellt, Nutzer können sie aber manuell ändern. (Screenshot: t3n; Apple)

Google-Suche auf iPhone und Co.: Umsatzbeteiligung ein heikles Thema

Dieses Detail wollte Google aus dem Transkript der Zeugenaussage streichen lassen, da es sich um hochsensible Informationen handelt, so Bloomberg. Auch Apple hat eine entsprechende Anfrage gestellt. Laut Google könne die Enthüllung dieser Information ein Nachteil für künftige Verhandlungen mit anderen Unternehmen darstellen. Der Richter sprach sich gegen die Streichung aus den öffentlichen Akten aus. Das Protokoll verschwand schließlich aber aus den elektronischen Gerichtsakten.

Der Rechtsstreit zwischen Oracle und Google zieht sich schon fünf Jahre hin. Oracle hatte Google nach der Übernahme von Sun Microsystems auf Schadenersatz verklagt, weil Android laut Kläger gegen Java-Patente und Urheberrechte verstoßen soll.

Passend zum Thema: „Oracle packt aus: So viel verdient Google mit Android“.

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Andreas Floemer
„8 Uhr: Der iPhone-Wecker klingelt“: Ein Tag im Leben des Startup-Investors Frank Thelen http://t3n.de/news/ein-tag-im-leben-frank-thelen-671125/ 2016-01-19T08:24:54Z
In unserer neuen Serie „Ein Tag im Leben von…“ protokollieren außergewöhnliche Köpfe der deutschen Startup-Szene ihren Berufsalltag. Den Anfang macht: Startup-Investor und DHDL-Star Frank Thelen.

In unserer neuen Serie „Ein Tag im Leben von…“ protokollieren außergewöhnliche Köpfe der deutschen Startup-Szene ihren Berufsalltag. Den Anfang macht: Startup-Investor und DHDL-Star Frank Thelen.

Das Stehaufmännchen der deutschen Startup-Szene

Mit markigen Sprüchen wie „Habt ihr 'nen Knall?“, „Das skaliert nicht!“ oder „Ich habe einen Ventilator im Klo, der saugt den Duft magisch auf“ hat sich Frank Thelen mehr oder weniger zum Publikumsliebling in der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ aufgeschwungen. Der 40-jährige TV-Juror gehört zu den erfolgreichsten Internetunternehmern in Deutschland und hat mit frühen Beteiligungen an MyTaxi oder Wunderlist auch als Investor ein glückliches Händchen bewiesen.

Seriengründer, Investor und TV-Juror Frank Thelen ist ein Beispiel für eine starke Personenmarke im Startup-Business. (Foto: frank.io)
Seriengründer, Investor und TV-Juror Frank Thelen ist ein Beispiel für eine starke Personenmarke im Startup-Business. (Foto: frank.io)

Das war aber nicht immer so: Nachdem Thelen im Jahr 1999 mit einem Startup in die Pleite schlitterte, entging er zwei Jahre später im Alter von 26 Jahren nur knapp einer Privatinsolvenz. Erst die Gründung der Fotosoftware-Firma ip.labs 2005 und der anschließende – auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzte – Verkauf an Fujifilm bescherte Thelen die finanzielle Unabhängigkeit.

Während seine Neugründung Doo – eine App für die intelligente Dokumentenverwaltung – 2014 ebenfalls scheiterte, befindet sich Thelen mit der daraus hervorgegangenen Scanner-App Scanbot aktuell hingegen wieder auf Erfolgskurs. Neben mehr als drei Millionen Nutzern stand zuletzt auch ein erster Gewinn zu Buche. Wie aber sieht der Alltag von Gründer und Investor Frank Thelen hinter den Kulissen aus? Wir haben ihn gefragt, er hat uns geantwortet:

So läuft ein Arbeitstag bei Frank Thelen ab

8 Uhr: Der iPhone-Wecker klingelt. Bisher überlebt mein Vorsatz für das Jahr 2016 und ich laufe als erstes eine “Runde” auf meinem TechnoGym-Laufband.

9 Uhr: Ankunft im Büro, dann erst einmal ein schneller Espresso und brennende Mails beantworten.

10 Uhr: Auch wenn ich den CEO-Posten in diesem Jahr abgegeben habe, gehören Besprechungen mit dem Scanbot-Team zu meinem „Daily business“. Heute stehen die Themen Produktstrategie, Reflektion 2015 sowie die Planung von Scanbot 6 und Überlegungen zu einem neuen Produkt auf der Agenda.

11 Uhr: Eine TV-Talkshow steht bald an. Der Chefredakteur ruft für eine Vorab-Besprechung an und wir sprechen kurz über das Thema und die anderen Gäste.

12 Uhr: Bei vielen Verhandlungen zu Finanzierungsrunden bin ich dabei, so auch heute. Ein Pitch mit “Meine Spielzeugkiste”, die ich seit der ersten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ begleite, findet heute bei einem TV-Sender statt.

14:30 Uhr: Heute reicht die Zeit nur für ein „littlelunch“-Mittagessen am Schreibtisch. Dafür aber gesund & lecker! :-)

Neben seiner Rolle als Unternehmer und Investor engagiert sich Frank Thelen auch für die Skateboard-Szene. (Foto: Frank Thelen/frank.io)
Neben seiner Rolle als Unternehmer und Investor engagiert sich Frank Thelen auch für die Skateboard-Szene. (Foto: Frank Thelen/frank.io)

16 Uhr: Skateboarden ist nach wie vor ein großer Teil in meinem Leben. Daher liegt mir das Non-Profit Projekt “Beton für Bonn” sehr am Herzen, bei dem ich auch Schirmherr bin. Um das Projekt weiter zu pushen, haben wir das Fernsehen da und es wird ein kleiner Beitrag über die Jungs und das Projekt gedreht.

17 Uhr: Zurück zu meinem „eigentlichen“ Job als Investor. Konferenz-Calls und „Syncs“ mit meinen e42-Partnern stehen so wie fast jeden Tag nun auf der Tagesordnung.

18 Uhr: Nur Geld investieren reicht mir nicht aus. Mir ist es wichtig bei unseren mitzureden. Aktuell arbeiten wir an der nächsten Generation von Outbank. Heute ist mein Feedback für die neuen Designs gefragt.

19 Uhr: Abendessen mit einem neuen Entwickler. Das ist ein sehr wichtiger Teil meines Jobs: Herausragende Persönlichkeiten finden und sie in unsere Startups bringen.

22 Uhr: In den USA ist der Arbeitstag noch lange nicht vorbei. Aus dem Grund steht eine Video-Konferenz mit einem größeren Cloud-Storage-Player an.

23 Uhr: Finally @home! Jetzt noch eine Folge Suits und ab ins Bett.

4 Fragen, 4 Antworten: „Ich würde mich nicht mehr über Ignoranten und Dummschwätzer ärgern“

t3n: Wie wichtig ist dir Work-Life-Balance und wie gewährleistet du sie?

Frank Thelen: Ich liebe meinen Job, unsere Gründer, Technologie und Design. Ich habe also immer Urlaub oder arbeite immer. Bei dem Thema hat jeder eine andere Auffassung. Bei mir ist das meine persönliche Work-Life-Balance.

t3n: Was machst du eigentlich in deiner Freizeit?

Thelen: Im Sommer zieht es mich ins Wasser und ich verbinde das mit Wakeboarden. Sonst stehe ich nach wie vor so oft es geht auf meinem Skateboard und zwischendurch bin ich noch Teil einer TV-Show.

t3n: Wenn du etwas an dir als Investor ändern könntest, was wäre das?

Thelen: Mich nicht mehr über Ignoranten und Dummschwätzer ärgern. Das verpulvert meine Energie, die ich besser in gute Gründer und neue Produkte einbringe.

t3n: Welche Gadgets/Geräte dürfen in deinem Alltag nicht fehlen und welche Apps sind für dich unverzichtbar?

Thelen: Da gibt es einige, ohne die ich aufgeschmissen wäre. Im Büro oder auch Zuhause arbeite ich an einem 5k iMac, unterwegs ist immer mein MacBook dabei und ich schliesse gerne meine Bose QuiteComfort an, wenn ich absolute Konzentration benötige. Auf meinem iPhone-Homescreen sind Outlook, Wunderlist, Outbank und Twitter unverzichtbar.

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Daniel Hüfner