Magento | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Magento 2014-05-20T08:20:27Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/magento Magento-Gold-Partner befeuern mit Gegendarstellungen die Debatte über Magento-Enterprise http://t3n.de/news/magento-enterprise-kritik-gold-partner-545590/ 2014-05-20T08:20:27Z
Das deutsche Community-Event „Meet Magento“ bot dieses Jahr Platz für Kontroversen: die Magento Enterprise-Edition und das Gold-Partner-Programm wurden stark kritisiert. Wir haben Magento und …

Das deutsche Community-Event „Meet Magento“ bot dieses Jahr Platz für Kontroversen: die Enterprise-Edition und das Gold-Partner-Programm wurden stark kritisiert. Wir haben Magento und die Gold-Partner um ein Statement gebeten. Auf der diesjährigen Meet Magento war, neben der Abwesenheit offizieller Magento-Mitarbeiter und der als provokativ empfundenen Terminierung der MagentoImagine, ein Vortrag von Tim Bezashvyly in aller Munde: „Die harte Wahrheit über Magento-Enterprise.“ Der polarisierende Vortrag bot ein mit spürbar zynischem Unterton formuliertes Fazit an, das den Sinn der Enterprise-Edition deutlich in Frage stellte. Unter anderem sagte Bezashvyly, der Lieferumfang sei sein Geld nicht wert, der Support schlecht und es gebe keinen Grund, wieso Magento-Gold-Partner die Enterprise-Edition überhaupt vertreiben solle.

Bezashvyly hatte den Vortrag wohl mit der gut gemeinten Absicht geplant, einen Denkanstoß zu einer sinnvolleren Monetarisierung von Magento zu liefern – konnte aber anscheinend seinen ursprünglich angedachten, positiven Ansatz nicht ganz umsetzen. Entgegen seinem Vorsatz, die Enterprise-Edition nicht zu „grillen“, wie er sich sinngemäß auf Twitter ausdrückte, ist sie in dem zynisch und teilweise überspitzt formulierten Vortrag dann doch ziemlich „gegrillt“ worden.

Die Reaktionen aus der Community zeigten aber auf jeden Fall, dass Bezashvyly mit diesem Thema und seinen Kritikpunkten einen Nerv getroffen hatte: Der Auftritt von Tim Bezhashvyly wurde am Ende von den Anwesenden mit tosendem Applaus und bejahenden Pfiffen gefeiert – wie unser Gastautor Stefan Hoffmeister die Stimmung am Ende des Vortrags eindrucksvoll beschrieben hat.

Meet Magento: Tim Bezhashvyly versuchte mit seinem polarisierenden Vortrag Magento zu Änderungen zu bewegen. (Foto: Twitter/@fschmengler)
Magento Enterprise: Tim Bezhashvyly versuchte mit seinem polarisierenden Vortrag Magento zu Änderungen zu bewegen. (Foto: Twitter/@fschmengler)

Magento-Gold-Partner antworten auf: Die harte Wahrheit über Magento-Enterprise

Da wir nicht nur die „eine Seite der Medaille“ zeigen möchten, haben wir für euch Magento-Gold-Partner angeschrieben, mit dem Vortrag konfrontiert – und um ein Statement zu den Vorwürfen von Bezashvyly gebeten. Hier sind die Antworten der Magento-Partner Flagbit (Flagbit hat sich um ein direktes Statement von Magento bemüht), dotSource, AOE und Phoenix Media.

Statement von Magento via Flagbit

Wir schätzen das Feedback aus der Community und möchten den Dialog fördern. In Hinblick auf unsere Features und unsere Roadmap verbessern wir das Magento-Produkt stetig, um die Bedürfnisse von Händlern aller Größen zu bedienen. Wir rühmen uns eines offenen und modularen Ansatz der Produktentwicklung, welcher globalen Partnern und Entwicklercommunitys eine individuelle Anpassung an kundenspezifische Anforderungen und in jeder Performance erlaubt. Die hohe Nachfrage an der Magento Enterprise-Edition spricht für sich und wir verfolgen weiter einen internationalen Marktanteil von 25 Prozent.

Henry Kelly, Magento via Frederic Gaus, Flagbit| 17.Mai 2014 via E-Mail

Statement von AOE

Als einer der wenigen international aufgestellten Enterprise-Magento-Gold-Partner sehen wir durchaus den Wert in der Enterprise-Edition auf verschiedenen Ebenen. Sicherlich stehen die Features hier nicht unbedingt im Vordergrund, da sich diese größtenteils mit freien Modulen gegebenenfalls abdecken lassen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Merchants durch den Kauf der Enterprise-Edition die weiteren Investitionen von Ebay in Magento finanzieren und dadurch auch die Weiterentwicklung der Community-Edition sicherstellen. Gleichzeitig erhalten Händler besseren Zugriff auf die Ebay Enterprise Value-Added-Services. Darüber hinaus ist es in Konzernen und Großunternehmen weiterhin auch aus politischen Gründen sehr wichtig, Software zu kaufen, die offiziell komplett unterstützt wird, also einem Enterprise-Service-Modell unterliegt.


Aus unserer Sicht gibt es für Magento/Ebay zwei Möglichkeiten, die Enterprise-Edition noch erfolgreicher zu machen. Möglichkeit 1: Sie wird komplett kostenlos angeboten. Dies reduziert Kosten für den Vertrieb, erhöht die Adoption weltweit und es wäre ein „Disruptive Move“, den sich noch kein Software-Hersteller der Welt getraut hat; Ebay generiert bereits jetzt seinen Umsatz nicht mit Magento, sondern mit den Paypal-Transactions, die über Magento verarbeitet werden. Dieser Ansatz würde echte Wellen schlagen.


Die andere Option ist die traditionellere, die darin besteht, die technische Überlegenheit der Enterprise-Edition stärker auszubauen. Es wird in jedem Fall weiterhin spannend bleiben, zu beobachten, wie sich die Strategie über die nächsten Jahre entwickeln wird.


Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass bei uns als reiner Open-Source-Dienstleister der Verkauf von Lizenzen nie Teil unserer Strategie war und dass Magento mittlerweile glücklicherweise andere Maßstäbe für Qualität vorzuweisen hat, als den reinen Lizenzumsatz.

Kian T. Gould, CEO und Gründer, AOE GmbH, Wiesbaden | 16.Mai via E-Mail

Statement von dotSource

Wir als langjähriger Partner von Magento sind von der Software, sowohl von der Community- als auch von der Enterprise-Edition überzeugt – sonst würden wir sie nicht anbieten.


Klar können die meisten Enterprise-Funktionen auch mit Community-Modulen abgedeckt werden, aber Tim Bezhashvyly vergisst in seinen Ausführungen, dass auch die Modulintegration Zeit und dadurch Geld kostet – sei es für Wartung, Anpassungen aus Performancegründen oder weil nicht standardkonform programmiert wurde. Werden mehrere Module unterschiedlicher Anbieter eingesetzt, ist das Potential von Konflikten und Problemen quasi vorprogrammiert.


Aufgrund der Komplexität vieler Community-Module ist auch nicht immer klar, ob diese wirklich nur das machen, was in der meist spärlich vorhandenen Dokumentation steht. Aus unserer Sicht ist dies im Enterprise-Segment besonders aus datenschutzrechtlichen Überlegungen gerade bei der Verarbeitung von Kundendaten ein untragbares Risiko. Das Argument, dass diese Module Open-Source seien, ist hier auch nicht tragbar, da aufgrund der Vielzahl der Module eine Community-Kontrolle nicht wirklich gegeben ist.


Während bei der Enterprise-Variante Garantie oder Gewährleistung von Seiten Magentos übernommen werden, ist dies bei frei zusammengestellten Modulen für die Community-Edition nicht der Fall. Hinzu kommt, dass man bei Versionsupdates der Community-Edition für diese Module auf in der Regel nicht immer verfügbare passende Modul-Updates angewiesen ist oder diese zeit- und kostenintensiv selbst vornehmen muss.


In einem Punkt geben wir Tim Bezhashvyly Recht: Der Magento Support ist zumindest im DACH-Raum unzureichend. Diese Support-Lücken gleichen im Moment erfahrene Agenturen wie dotSource aus. Daher ist es die Enterprise-Version in Verbindung mit einer Enterprise-Agentur, die den Projekterfolg garantiert.


Statt einer Schwarz-Weiß-Ansicht, wie beispielsweise bei Tim Bezhashvylys Argument, dass alle Agenturen, die Enterprise-Edition verkaufen, nichts können würden, bemühen wir uns stets um individuelle Entscheidungen bei unseren Kunden – gerade bei der Auswahl der richtigen Software. Braucht der Kunde die Features der Enterprise-Edition nicht, empfehlen wir ihm eine Community-Edition.


Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Enterprise-Edition für größere Shops mit höheren Seitenaktivitäten, Page-Views und Transaktionen entwickelt wurde. Dabei ist neben anderen Funktionen beispielhaft das angepasste Indexierungsverfahren im Vergleich zur Community-Edition hervorzuheben, das viel schneller und effizienter bei großen Shops mit vielen Produkten und Produkt-Updates arbeitet. Würde man hier eine für Enterprise-Anforderungen angepasste Agenturversion einer Community-Edition programmieren, würde man die Updatefähigkeit verlieren und sich ähnlich einer Agentureigenentwicklung an eine Agentur binden.


Dennoch danken wir Tim Bezhashvyly, dass er das Thema Gold-Partnerschaft aufgegriffen hat, denn auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir schon mehrmals Projekte retten mussten, an deren Komplexität andere ähnlich eingestufte Partner gescheitert sind. Insbesondere unsere langjährige Erfahrung im Intershop-, hybris- und IBM WebSphere Commerce-Umfeld bei großen Kunden ermöglicht es uns erst, auch auf Magento Enterprise professionelle Lösungen für mittlere Kunden zu realisieren.


Auch wir sind verärgert darüber, dass Magento den Goldstatus nicht an jährlichen Lizenzverlängerungen, an qualifizierten Entwicklern, an erfolgreichen Projekten oder zufriedenen Kunden misst, sondern einzig und allein am Lizenzumsatz der aktuellen Partnerperiode. Wenn man größere Kunden langjährig intensiv betreuen möchte, ist es nahezu unmöglich diese Ziele zu erreichen, außer man verdoppelt jedes Jahr seinen Umsatz. Da man für den Partnerstatus im Gegensatz zu allen anderen Enterprise-Softwareherstellern darüber hinaus auch noch eine erhebliche Gebühr an Magento entrichten muss und bei Nichterreichen der an den Partnerstatus gebundenen Umsatzziele auch keine Provision für die verkauften Lizenzen erhält, ist das Argument, dass die Agenturen an den Lizenzen verdienen, auch nicht wirklich tragbar.


Wir verdienen an glücklichen und erfolgreichen Kunden und sind daher am langfristigen Erfolg interessiert. Daher werden wir auch weiterhin Enterprise-Projekte aus Überzeugung umsetzen.

Statement Christian Grötsch, dotSource GmbH | 16. Mai 2014 via E-Mail

Statement von Phoenix Media

Die Welt eines Großkunden ist eine andere als die eines kleineren Händlers. Alles ist größer, die ganze Prozesskette komplexer, die Anzahl der involvierten Personen und letztlich auch der finanzielle Aspekt – sowohl was die Investition in E-Commerce anbelangt als auch das Umsatzvolumen. In einem großen E-Commerce-Projekt arbeiten zehn, zwanzig und mehr Personen auf „Kundenseite“ und in der Regel mindestens auch fünf bis zehn Projektmanager und Entwickler in der Agentur über mehrere Monate. Dementsprechend investiert ein Händler hierfür schnell einen mittleren sechsstelligen Betrag in E-Commerce – Lizenzkosten von 12.000 EUR fallen bei einem so komplexen Projekt nicht wirklich ins Gewicht.


Auch geht es einem solchen Händler weniger um eine Featureliste oder einen Preis. Der Händler hat Anforderungen an eine Shop-Software, genauso wie er sie an seine ERP und an andere Systeme hat. Er will garantiert wissen, dass seine Investition in E-Commerce nachhaltig ist, funktioniert und der Software-Hersteller sicherstellt, dass es bei Problemen eine Lösung gibt. Dementsprechend müssen wir einem großen Händler die Enterprise-Edition nicht „andrehen“ , vielmehr möchte so ein Händler gar nichts anderes haben. Das Geld für Lizenzkosten ist in einem Enterprise-Umfeld nicht der entscheidende Faktor!


Es ist sicher aufgefallen, dass die Anzahl der Magento Gold- und Silber-Partner seit ein bis zwei Jahren zurückgeht und/oder stagniert. Als Partner haben wir nicht nur ein Revenue Goal, sondern wir müssen unsere Entwickler – Frontend und Backend; gefordert sind IIRC mindestens vier – und demnächst auch Projektmanager – mit der neuen Magento Solution-Specialist-Zertifizierung, die Marc Schürmann und ich gestern bestanden haben – zertifizieren lassen. Unsere Magento-Projekte werden geprüft und unsere Kunden werden befragt, wir sind zu regelmäßigen Calls und eingeladen und vieles mehr. Ein Magento-Partner verkauft nicht nur Lizenzen, sondern er muss auf vielen Ebenen seine Kompetenz unter Beweis stellen. Gerade hier hat Magento in den letzten zwei Jahren enorme Verbesserungen erreicht und die Sales- und Partner-Manager, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten, steigern kontinuierlich die Qualitätsstandards. Der Gold-Partner-Status belegt heute objektiv und für den Kunden nachvollziehbar, dass eine Agentur nachweislich auf einem sehr hohen Niveau Magento-Dienstleistungen anbieten kann. Dies kennt ein Enterprise-Kunde auch aus anderen IT-Bereichen und wünscht sich dies gerade auch für seine E-Commerce-Software.


Tims Statement hat sicherlich einen Wahrheitsgehalt, doch greift seine Kritik in vielen Punkten zu kurz, ist teilweise einfach falsch und geht letztlich an der Realität eines Enterprise-Kunden und auch an der eines Gold-Partners vorbei. Magento, das Teil von Ebay Enterprise ist, verfolgt hier eine ganz klare Strategie und ist seit einigen Jahren ein ernst genommener Mitbewerber von Hybris, Intershop und Demandware. Dass es trotz des ganzen Engagements und Investments in diesen Enterprise-Bereich nach wie vor eine kostenfreie Magento Community-Edition gibt und Ebay sich nach wie vor als Dienstleister für alle Händlergrößen versteht, muss man doch erst einmal anerkennend festhalten. Dies findet man in der IT-Industrie nur sehr selten.

Björn Kraus, CTO Phoenix Media GmbH | 14.Mai 2014 via E-Mail

Die Zusammenfassung des Vortrags Die harte Wahrheit über Magento-Enterprise findet ihr im gleichnamigen Artikel unseres Gastautors Stefan Hoffmeister.

 

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Jochen G. Fuchs
Neue Releases: Magento Community-Edition 1.9 und Enterprise-Edition 1.14 in der Übersicht http://t3n.de/news/magento-community-edition-19-545225/ 2014-05-14T16:22:12Z
Die E-Commerce-Plattform Magento liegt nun in der neuesten Version vor. Die wichtigsten Änderungen sind unter anderem ein neues Standard-Theme im Responsive-Design und Verbesserungen im …

Die E-Commerce-Plattform liegt nun in der neuesten Version vor. Die wichtigsten Änderungen sind unter anderem ein neues Standard-Theme im Responsive-Design und Verbesserungen im Payment-Bereich. Dieser Artikel liefert euch eine Übersicht.Anlässlich der US-Konferenz MagentoImagine wurden neue Versionen der E-Commerce-Plattform veröffentlicht. Einige der Kritikpunkte, die während der deutschen Meet-Magento-Konferenz angesprochen wurden, sollen mit diesen beiden Releases behoben sein. Hier sind die Neuerungen:

(Bild: Magento)
(Bild: Magento)

Neue Features der beiden Magento-Releases

  1. Neues Responsive-Design-Standard-Theme. Das neue Theme wird als Standard mit ausgeliefert und soll als Basis für die schnelle Entwicklung eines mobil-optimierten Frontends dienen. Damit wären voraussichtlich auch Konflikte mit Googles „Mobile-First-Regel“ beseitigt. Das wurde nicht in allen Unterseiten umgesetzt.
  2. Verbesserte Payment-Optionen. Unter anderem wurde das Paypal-Modul verbessert und mit dem  Paypal-Express-Checkout versehen, der auch zukünftig automatisch alternative Bezahl-Methoden anbieten soll, falls die ursprünglich ausgewählte Zahlung fehlschlägt.
  3. Grenzüberschreitender Handel. Hier wurde für EU-Händler die Möglichkeit implementiert, ein einheitliches Pricing unabhängig von den Steuersätzen zu ermöglichen.
Das Standard-Theme von Magento ist jetzt responsive. (Screenshot: Magento)
Das Standard-Theme von Magento ist jetzt responsive. (Screenshot: Magento)

Magento: Technologie-Updates

  • Front-End: SaaS/Compass CSS-Precompiler, jQery im „noConflict( )“-Mode
  • PHP 5.4
  • Zend Framework 1.12.3
  • Apache Solr bis 3.6.2 (nur Magento EE)

Alle Funktionen bis auf die Nutzung von Apache Solr stehen sowohl in der Magento-EE als auch in der Magento-CE zur Verfügung. Eine umfangreiche Übersicht und Dokumentation der Änderungen findet sich im Change-Log auf der Magento Website.

Hintergründe zur Kritik an der Magento Enterprise oder Hintergründe zur Meet Magento 2014 findet ihr in unseren Artikeln Die harte Wahrheit über Magento Enterprise [#mm14de] und Meet Magento 2014: Schiff schwankt, Kapitän ist abwesend – die Besatzung feiert“.

 

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Jochen G. Fuchs
Meet Magento 2014: Schiff schwankt, Kapitän ist abwesend – die Besatzung feiert http://t3n.de/news/meet-magento-2014-schiff-545072/ 2014-05-14T12:18:51Z
Die achte Meet Magento glich dem bekannten Slogan eines Schokoladenherstellers: Spiel, Spannung und Schokolade. Hackathon und Barcamps, ein Eklat auf der Bühne und Schokolade am Büffet.

Die achte Meet glich dem bekannten Slogan eines Schokoladenherstellers: Spiel, Spannung und Schokolade. Hackathon und , ein Eklat auf der Bühne und Schokolade am Büffet. Ein Rückblick auf das Community-Event.Die Meet Magento ist der jährliche Treffpunkt für die deutsche Magento-Community und bietet Raum und Gelegenheit für den Austausch zwischen Entwicklern, Agenturen und Onlinehändlern. Im Vorfeld der Veranstaltung fand ein mit rund 40 Teilnehmern gut besuchter Hackathon statt, die Meet Magento selbst dürfte auch dieses Jahr vom 12. bis zum 13. Mai wieder Hunderte Besucher aus der Community angezogen haben – teilweise auch aus dem europäischen Ausland.

Gefühlt ist der Entwickler-Anteil auf dieser Messe sehr hoch, was zum Teil daran liegen könnte, dass Onlinehändler eben auch die hauseigenen Entwickler-Teams zur Meet Magento schicken. Das Feeback aus den Reihen der Aussteller zur Messe fiel trotzdem eher positiv aus, die spürbar geringere Präsenz der Onlinehändler ist meist nicht ins Gewicht gefallen – die Gespräche mit Multiplikatoren wie Agenturen oder potentiellen Kooperationspartnern haben diesen „Nachteil“ ausgeglichen. Trotzdem ist das Angebot an Vorträgen für Händler und E-Commerce-Entscheider sehr vielfältig und zu großen Teilen mit nutzwertigen Inhalten bestückt gewesen. Siehe unser Artikel „5 Gründe, warum du einen mobil-optimierten Onlineshop brauchst“.

(Bild Twitter/@hellman_ecom)
Rico Neitzel eröffnet die Meet Magento. (Foto: Twitter/@hellman_ecom)

Kapitän ist abwesend: Magento entsendet keinen Vertreter

Für etwas Unruhe vor der Veranstaltung sorgte die Entscheidung von Magento, parallel die MagentoImagine in Las Vegas zu veranstalten. Im Gespräch mit vielen Community-Mitgliedern ließ sich heraushören, dass die zeitliche Planung für einige einem Affront gleich kam – zumindest wurde die MagentoImagine gedanklich schon als „Konkurrenz-Veranstaltung“ bezeichnet.

Die Meet Magento wird in Deutschland vom Initiator der Veranstaltungsreihe, der Netresearch App Factory AG, veranstaltet, ist aber eine offizielle Magento-Veranstaltung. Noch unglücklicher hat sich auch die absolut nicht nachvollziehbare Entscheidung erwiesen, keinen offiziellen Magento-Vertreter zur Meet Magento zu entsenden. Ich bin nur per Zufall über einen von zwei Magento-Mitarbeitern gestolpert, die unauffällig als Teilnehmer vor Ort waren und keine Erlaubnis und keinen Auftrag für offizielle Statements oder Auftritte hatten. Die Entäuschung über diese (scheinbar fehlende) Wertschätzung ist im Gespräch mit einzelnen Teilnehmer deutlich zum Ausdruck gekommen. Das Fehlen der Magento-Mitarbeiter führte dann wohl auch zur Überpräsenz von eBay.

eBay „kapert“ Keynotes der Meet Magento

Jedem Tag war eine Keynote vorangestellt, die jeweils von eBay abgehalten wurde. Zuerst eröffnete Arnulf Keese von Paypal die Veranstaltung, die zweite Keynote am letzten Tag wurde von Michael Möglich, eBay Germany abgehalten. War die erste Keynote noch informativ, sachlich, mit zusätzlichen Informationen zum E-Commerce im Allgemeinen angefüttert und nur zur Hälfte mit eBay „angereichtert“, verkam die zweite Keynote endgültig zur eBay-Werbeveranstaltung.

Thomas Fleck von Netresearch zeigte sich im Gespräch mit mir trotzdem dankbar für das Engagement von Keese und Möglich – was für mich völlig nachvollziehbar ist, mangels alternativer Magento-Präsenz. Angesichts der immer noch vorhandenen eBay-skeptischen Stimmen in der Community bewies Magento hier aber definitiv keine Weitsicht und erst recht kein Fingerspitzengefühl. Magento: Sechs, setzen!

Das Schiff schwankt: Magento Enterprise in Frage gestellt

Völlig unverständlich wurde die Entscheidung von Magento, keine Präsenz zu zeigen, als Tim Bezhashvyly auf die Bühne trat und das kommerzielle Produkt „Magento Enterprise“ mit einem vernichtenden Vortrag komplett zerlegte und als sinnlos darstellte – der Auftritt von Tim Bezhashvyly wurde am Ende von den Anwesenden mit tosendem Applaus und bejahenden Pfiffen gefeiert. Bezhashvyly bezweckte nach eigener Aussage aber nicht die rein destruktive Demontage der EE-Version, sondern er bezweckte einen Denkanstoß bei Magento.

Alle nachfolgenden Gespräche mit Community-Mitgliedern haben gezeigt, dass Bezhashvyly klar und deutlich ausgesprochen hat, was viele schon seit langem denken – aber sich nicht trauen auszusprechen. Wenn auch streckenweise überspitzt und einseitig, wie mäßigendere Stimmen zu bedenken gaben. Schließlich müsse auch bedacht werden, dass Magento eine Monetarisierung benötigt, um das Marketing betreiben zu können, von dem die Community-Mitglieder profitieren würden. Mittlerweile liegen uns auch die Statements der Magento-Gold-Partner, beziehungsweise ein Statement von Magento vor, diese findet ihr im Artikel „Magento-Gold-Partner befeuern mit Gegendarstellungen die Debatte über Magento-Enterprise“.

Unverständlich blieb die ausbleibende offizielle Reaktion: Angesichts des angemeldeten Vortrags war das Debakel angekündigt, eine offizielle Magento-Reaktion hätte hier professionell direkt als Replik erfolgen können. Magento: Setzen, immer noch sechs!

(Bild: Twitter
Meet Magento: Tim Bezhashvyly versuchte mit seinem polarisierenden Vortrag Magento zu Änderungen zu bewegen. (Foto: Twitter/@fschmengler)

Die Community hat neben dem Ärger auf Magento Enterprise auch noch mit anderen Aufregern zu kämpfen: Die Wartezeit auf Magento 2.0 wird allmählich lang, der Demo-Store, quasi das mitgelieferte Front-End, ist mittlerweile mehrere Jahre alt und wird gelegentlich schon als lächerlich bezeichnet. Kein AngularJS, kein jQuery, ein extrem aufgeblähtes CSS-File – kurz: ein völlig angestaubtes Element. Auch das hauseigene Paypal-Modul ruft noch immer Ärger hervor, Entwickler berichten, dass immer noch keine vernünftigen Gutschriften oder Teil-Gutschriften möglich sind.

Die Besatzung feiert: Community ist immer noch mit Begeisterung dabei

Trotz aller Widrigkeiten und allem Ärger ist die Magento-Community in Deutschland aktiv engagiert und mit Begeisterung dabei, was auch bei der gut besuchten Aftershow-Party in der Moritzbastei zu spüren war. Trotzdem mehren sich kritische Stimmen, die eine zukunftsorientiertere Ausrichtung erwarten und eine höhere Geschwindigkeit bei der Implementierung von neuen Techniken fordern. Es wäre wünschenswert, wenn Magento auf diese Stimmen nicht mit Ignoranz, sondern mit offenen Ohren und einem besseren Fingerspitzengefühl reagieren würde. Wir werden es sehen: im nächsten Jahr in Leipzig.

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Jochen G. Fuchs
Die harte Wahrheit über Magento Enterprise [#mm14de] http://t3n.de/news/harte-wahrheit-ueber-magento-544986/ 2014-05-14T07:10:03Z
Auf der Meet Magento 2014 hat Tim Bezhashvyly einen Vortrag über Magento Enterprise gehalten und mit falschen Argumenten für die Enterprise-Edition des Shop-Systems aufgeräumt.

Auf der Meet 2014 hat Tim Bezhashvyly einen Vortrag über Magento Enterprise gehalten und mit falschen Argumenten für die Enterprise-Edition des Shop-Systems aufgeräumt.

„Magento Enterprise ist hochgelobt, aber auch oft falsch verwendet. Einige Agenturen versuchen es an ihre Kunden zu verkaufen, unabhängig davon ob sie dieses wirklich brauchen. Lernen Sie, wozu Sie Magento Enterprise wirklich brauchen, um zu erkennen, ob der davon profitieren wird oder nicht und wann die Community Version mehr als genug ist.“

Mit diesem Teaser wurde ein Vortrag von Tim Bezhashvyly, Senior-Magento-Entwickler, 21sportsgroup, im Programm der Meet Magento 2014, in Leipzig, angekündigt. Da dieser der am meisten beachtete am ersten Tag der Veranstaltung war, möchte ich ihn kurz zusammenfassen. Gleichzeitig gab es dazu auch die meisten Tweets der Teilnehmer, die hier mit einfließen.

Über Tim Bezhashvyly

Tim ist der Kopf des Magento-Teams bei 21sportsgroup GmbH. Er ist ein langjähriges, aktives Mitglied der Magento-Community und entwickelt Magento-Community-Erweiterungen, veröffentlicht Artikel und hält Vorträge zum Thema Magento rund um den Globus. Tim ist spezialisiert auf das Magento-Ökosystem und der Anpassung von Magento-Onlineshops für mobile Endgeräte. Er hat 14 Jahre Erfahrung mit PHP-Programmierungen und vier Jahre mit dem Magento-System.

Die Unterschiede zwischen Magento-Community-Edition und Magento Enterprise:

  • Die Magento Community ist kostenfrei.
  • Magento Enterprise kostet 12.000 Euro pro Jahr und per Installation. Wenn ein Unternehmen also zwei oder mehr Server betreibt, multipliziert sich die Jahresgebühr. Eine solche technologische Situation ist bei größeren Händlern recht häufig anzutreffen.

Natürlich wird vom Magento-Marketing die Enterprise hochgelobt und als hausragende Verbesserung der Community-Version dargestellt.

Vorteile von Magento Enterprise

Gegenüber der Community-Version werden 40 Module oder sogenannte Extensions mitgeliefert. Auf visuell eindrucksvolle Weise veranschaulichte Bezhashvyly jedoch, dass der Großteil der (angeblich) wichtigen Extensions entweder völlig wertlos ist, Bugfixes sind und somit nicht als Extension gezählt werden können oder aber kostenfrei oder gegen geringe Gebühren auf Magento Connect erworben werden können. Als weiteren Unterschied kann man als Enterprise-Kunde einen direkten Support in Anspruch nehmen. Laut dem Vortragenden ist dieser aber nutzlos und kann selbst bei kleinsten Problemen nicht weiterhelfen. In Gesprächen mit anwesenden Entwicklern wurde mir dies bestätigt. Zudem hilft der Support nur für den Magento-Core. Die meisten Probleme treten aber zur Anbindung von externen Erweiterungen und Schnittstellen auf. Als dritten (Vor-) Nachteil wies Tim darauf hin, dass Magento Enterprise eine schlechtere Security aufweist, was sicherlich für schnell wachsende eCommerce-Unternehmen, die mit sensiblen Kundendaten agieren ein absolutes No-Go ist.

Was bleibt unterm Strich für eine Investition von 12.000 Euro im Jahr:

  • Eine Anzahl fragwürdiger Extensions, die man umsonst oder für einen geringen Betrag auf Magento Connect erwerben kann
  • Unsichere Sicherheitsmechanismen
  • ein lächerlicher Support
  • Eine Handvoll CE-Bugfixes

„Fair DEAL?“

In seiner gnadenlosen und entwaffnenden Einschätzung machte Bezhashvyly auch nicht vor den Magento Agenturen halt. Da es seiner Meinung nach, überhaupt keinen Grund gibt auf die Enterprise Edition zu setzen, gibt es nur zwei Gründe, warum Agenturen diese verkaufen und ihren Kunden anbieten:

  • Die Agentur will nur Geld am Kunden verdienen, ist aber nicht an einer echten Lösung und Beratung interessiert
  • Die Agentur kann nichts.

Sinngemäß sagte er, dass es vielfach nur darum gehe, Magento-Gold-Partner zu werden, um mit der Auszeichnung nach außen zu zeigen, was man kann. Tatsächlich ist es so, dass der Erhalt dieses Partner-Modells von Magento an den Verkauf einer bestimmten Menge an Enterprise-Installationen, pro Jahr, gebunden ist.

An dieser Stelle weise ich auf zwei externe Links hin, die nicht im Vortrag vorkamen:

  • PDF von Magento: Solution Partner Programm. Nennt die Unterschiede und Bedingungen von Gold Partner, Silver Partner und Magento Associate
  • Warum ich vom Magento-Solution-Partner-Programm nicht viel halte – Blogpost von Matthias Zeis. Aus diesem möchte ich noch einen Abschnitt zitieren:

„… leider wird beim Partnerlevel das Hauptaugenmerk nicht auf Kompetenz gelegt. (…) Für mich heißt das: der Titel ‚Magento-Solution-Partner‘ kennzeichnet primär Agenturen und Anbieter, die Magento Inc. wesentliche Umsätze verschaffen. Unser aller Lieblingsshop-Hersteller ist nicht die Wohlfahrt und daher ist es durchaus legitim, solche Kriterien für die Auszeichnung als Magento-Partner heranzuziehen. Für den zukünftigen Shopbetreiber ist das aber irreführend, da es keine anderen Zertifizierungen gibt, um die Qualifikation eines Magento-Servicedienstleisters festzustellen.“

Fazit

Anzumerken ist, dass es sich um einen Vortrag eines Entwicklers, der bei einem Händler arbeitet, handelte. Das heißt, er ist in seiner täglichen Anwendung mit den Vor- und Nachteilen von Magento beschäftigt. Er ist seit Jahren für die Community tätig und ihm ist an einer Verbesserung und Optimierung von Magento gelegen. Tim hat auch Vorschläge gebracht und nicht nur Bashing betrieben: Warum wird etwa nicht Geld in die Weiterentwicklung von besseren Extensions investiert und diese dann zu höheren Preisen in Magento Connect verkauft?

Der Auftritt von Tim Bezhashvyly wurde am Ende von den Anwesenden mit tosendem Applaus und bejahenden Pfiffen gefeiert. Es war die einzige Session an Tag eins die nach der Eröffnung den großen Saal zum Bersten brachte, weil wohl viele Entwickler bereits mit Spannung auf den Beitrag gewartet haben. Es zeigt auch, dass der Veranstalter „freedom of speech“ zugelassen hat und so einer kontroversen Äußerung im Plenum Raum gegeben wurde.

Grundsätzlich ist es in einer so verschworenen Community wohl wichtig Probleme und persönliche Meinungen auch öffentlich und für alle hör- und sichtbar auszusprechen.

Und nun freue ich mich auf Tag 2 …

Zu diesem Artikel gehört noch eine zweite Meinung. Wir haben die Magento-Gold-Partner um ein Statement gebeten und auch einige Statements erhalten. Mehr dazu im Artikel „Magento-Gold-Partner befeuern mit Gegendarstellungen die Debatte über Magento-Enterprise“.

Dieser Artikel erschien zuerst auf geistreich78.info.

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Stefan Hoffmeister
5 Gründe, warum du einen mobil-optimierten Onlineshop brauchst http://t3n.de/news/mobile-commerce-544787/ 2014-05-12T16:22:35Z
Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen Onlineshop und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu …

Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu gewinnen, sondern Umsatzverluste zu verhindern?

Mobile-Commerce: Fünf Gründe, warum Händler ihren Shop optimieren müssen

Vor zehn bis fünfzehn Jahren war E-Commerce noch einfach, geradezu trivial – erklärt Kai-Thomas Krause von der CouchCommerce GmbH in seinem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento in Leipzig. Einen Onlineshop eröffnen, die dazugehörigen Kunden sitzen dann am Desktop-Rechner und gehen einkaufen. Doch die Landschaft der Endgeräte ist größer geworden, neben der immer kleiner werdenden Menge an Desktop-Rechnern werden jetzt eher Notebooks genutzt. Aber auch hier sei eine Veränderung vom Notebook hin zum Tablet zu spüren, so Krause. Während Tablets erst bald zum Mainstream werden, sei das Smartphone hier schon längst angekommen: Ein wichtiger Grund, der für die mobile Optimierung eines Onlineshops spricht – die weiteren Gründe aus dem Vortrag haben wir für euch von der Meet Magento mitgebracht.

1. Die Tendenz geht hin zu mobilen Endgeräten

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Die Absatzprognosen bis 2017 zeigen den Trend zu mobilen Endgeräten auf. (Grafik: Statista)

2. Ein großer Anteil am weltweiten Traffic ist mobil und Traffic bringt Umsatz

(Bild: Statista)
Potential Mobile-Commerce: Ein hoher Anteil des weltweiten Traffics entsteht mobil. (Bild: Statista)

Eine Studie des Institus Allensbach belegt, dass hinter dem Traffic Kunden stehen. Laut der Studie kaufen rund 75 prozent der Nutzer online ein, davon 20 Prozent intensiv.

3. Kunden, die im Geschäft auf dem Smartphone Preise recherchieren, kaufen auch direkt online

Krause führt aus, dass 51 Prozent der Kunden, die mitten im Laden Online-Preisrecherchen machen, auch etwas kaufen: 35 Prozent der Kunden kaufen während der Recherche online ein und 26 Prozent nach der Recherche doch offline. Bei der Betrachtung der Erfolgsquote, besonders der Konversionsrate Mobile im Vergleich zur Konversionsrate Desktop, träte aber eine Besonderheit auf: Kunden informieren sich eventuell mobil, schließen aber erst Zuhause am Rechner den Kauf ab. Es können also Verschiebungen zwischen den Konversionsraten in den einzelnen Geräteklassen entstehen.

4. Ohne Mobile-Optimierung verlierst du Umsatz

Krause erklärt, dass es im Moment nicht darum geht, Umsatz dazu zu gewinnen. Händler sollten sich vielmehr die Frage stellen: „Wieviel Umsatz verliere ich bereits?“. Es geht also eher um Umsatz-Rückgewinnung. Dazu führt Kai-Thomas Krause eine Beispielrechnung vor, um den möglichen Verlust zu demonstrieren.

Beispielrechnung

Onlineshop mit 5.000 Besuchern im Monat

Eine Konversionsrate von 4 Prozent

Ein durchschnittlicher Warenkorb von 20 Euro

Ergibt 4000 Euro Umsatz

20 Prozent mobiler Traffic

Eine mobile Konversionsrate von 0,4 Prozent

Ergibt 400 Euro Umsatzverlust

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

CouchCommerce erlebt im mobilen Bereich Traffic-Größen bei den Händlern von durchschnittlich 20 Prozent – vereinzelt sollen auch Spitzenwerte von 80 Prozent erreicht werden, was aber keine Norm sei, so Krause.

5. Längere Ladezeiten verschlingen die Konversionsrate

Onlineshops, die nicht mobil optimiert sind, haben auf mobilen Endgeräten längere Ladezeiten. Eine Mobile-Commerce-Studie des US-Kaufhaus-Giganten Walmart belegt, dass sich die Konversionsrate verbessert, sobald sich die Ladezeit verbessert. Walmart hat in seiner Studie festgestellt, dass die Konversionsrate schon bei einer Ladezeit von länger als einer Sekunde rapide abnimmt.

Hauptproblem im Mobile-Commerce: Die Vielfalt der Geräte

Das Einstiegsproblem bei der Optimierung auf mobile Endgeräte sei die große Vielfalt an Bildschirmgrößen in den mobilen Betriebssystemen, erklärte Krause auf der Meet Magento. Ist iOS mit vier Bildschirmgrößen noch überschaubar, bietet Android eine reiche Auswahl an Bildschirmgrößen in zweistelliger Zahl. Für Krause eine Tatsache, die belegen könnte, dass je nach Lösung ein größerer Aufwand für die mobile Optimierung erforderlich werden kann. Für Online-Händler, die sich angesichts des hohen Aufwandes fragen, warum sie überhaupt eine Optimierung in Angriff nehmen sollten, hatte Krause aber ebenfalls eine Antwort parat:

Zitat am Telefon

Meine Kunden sollen halt nicht mit diesen Geräten auf meinen Shop gehen.

– Unbekannter Händler, vermutlich pleite.

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

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Jochen G. Fuchs
Agile Webentwicklung: Praktische Tipps zu Teamaufbau, Tools und Kundenbeziehungen http://t3n.de/magazin/praktische-tipps-teamaufbau-tools-kundenbeziehungen-233403/ 2014-04-28T08:38:09Z
Der zweite Teil unseres Praxisberichts über agiles Projektmanagement widmet sich den Details agiler Webentwicklung, zum Beispiel mit TYPO3 oder Magento – vom Teamaufbau über die technischen …

Der zweite Teil unseres Praxisberichts über agiles widmet sich den Details agiler , zum Beispiel mit oder – vom Teamaufbau über die technischen Voraussetzungen bis hin zur optimalen Kundenbeziehung.

In t3n-Ausgabe 31 wurden Scrum und Kanban als populäre agile Methoden vorgestellt, um IT-Aufträge schneller, sicherer und damit erfolgreicher abzuwickeln. Der folgende Artikel zeigt die konkreten Folgen für die Webentwicklung auf und gibt Einblicke in die Praxis des Web-Dienstleisters AOE media, der auf die Open-Source-Lösungen TYPO3, Magento Enterprise und Solr Search spezialisiert ist. Die idealen Voraussetzungen, um agile Webentwicklung im Unternehmen zu implementieren, lassen sich in drei Bereiche gliedern: Team, Technik und Kundenbeziehung.

Aufbau agiler Teams

Agile Teams wählen ihre Methode – ob Scrum, ob Kanban – gemeinsam und in Bezug auf das jeweilige Projekt oder die Projektphase aus. Ein Team wird dabei langfristig und interdisziplinär aufgebaut. Es verfügt im Normalfall über alle Kompetenzen, um ein Produktinkrement zu erzeugen, ohne auf externe Zuarbeit angewiesen zu sein: Die Mitglieder bringen unterschiedliche Fähigkeiten ein und ergänzen sich gegenseitig, um anstehende Aufgaben zu lösen und Innovationen durch gegenseitigen Austausch voranzutreiben. Nicht nur die verschiedenen angewandten Methoden, sondern auch die Werte und Prinzipien des agilen Manifests sollten dabei von jedem Teammitglied bis hin zum Management akzeptiert und verinnerlicht sein. Hierzu gehört zum Beispiel, den Kunden durch die frühzeitige Auslieferung hochqualitativer Software regelmäßig in kleinen Teillieferungen zufriedenzustellen, dabei ein gleichmäßiges Tempo einzuhalten, Informationen von Angesicht zu Angesicht zu übermitteln oder das Team durch Vertrauen und ein förderliches Biotop zu unterstützen und zu motivieren. Der Gedanke „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ hat bei der agilen Webentwicklung ausgedient. Führungskräfte verlieren zunehmend ihre Kontrollfunktion und dienen mehr denn je als Coachs, die ihre Mitarbeiter darin unterstützen, ihre Ziele aus sich selbst heraus zu erreichen.

Bei AOE media setzt sich ein Scrum-Team meist aus TYPO3- oder Magento-, Flow-, Frontend- und JavaScript-Entwicklern, Testern sowie einem Entwickler zusammen, der sich um das Continuous Deployment kümmert. Darüber hinaus gibt es einen Scrum Master und einen Product Owner. Dieser schreibt gemeinsam mit dem Kundenbetreuer das Product Backlog, in dem die Epics (Features) und User Stories stehen. Auch die Akzeptanzkriterien für User Stories werden bereits in diesem Stadium in Gherkin (Beschreibungssprache für Behaviour Driven Development) geschrieben, um daraus automatisierte Tests erstellen zu können.

Transparenz und Integration sind im Team maßgeblich: Im Idealfall kommt der Product Owner aus dem Mitarbeiterstab des Auftraggebers. Kann der Kunde dieser Rolle nicht gerecht werden, was oft passiert, stellt AOE media einen so genannten Proxy Product Owner (PPO). Er ist häufig ein ehemaliger Projektmanager, der nun die Interessen des Kunden dem Team gegenüber vertritt. Sind Mitarbeiter nicht in festen Teams gebunden, befinden sie sich im Kernteam, einem Pool für Wartung und allgemeine Entwicklungsarbeit. Benötigen Projektmanager oder PPO Verstärkung, fragen sie im täglichen Kernteam-Meeting (Daily) nach Unterstützung.

AOE-Mitarbeiter können dank Vagrant, einer Software für das Erstellen von virtuellen Boxen, innerhalb kürzester Zeit in neue Projekte einsteigen: Zwischen der Entscheidung, an einem Projekt zu arbeiten, und dem tatsächlichen Entwicklungsbeginn vergehen nur 15 Minuten (ramp-up-time). Für die Installation von Vagrant wird VirtualBox von Oracle benötigt. Die virtuelle Maschine wird anschließend mit der Open-Source-Automation-Plattform Chef konfiguriert (Infrastructure as a Code), die den aktuellen Stand des gewünschten Projekts installiert und die vom Entwickler in einer früheren Projektphase geschriebenen „Rezepte“ ausführt. Die Rezepte dienen gleichzeitig als Dokumentation des Projekts. Nach getaner Arbeit checkt der Entwickler seine Ergebnisse in die Deployment-Pipeline ein. Vagrantboxen machen Entwicklungsserver, auf denen sich mehrere Projekte befinden, überflüssig.

agile webentwicklung scrum
AOE media setzt auf Scrum; das Team besteht unter anderem aus TYPO3- oder Magento-, Flow-, Frontend- und JavaScript-Entwicklern sowie Testern.

Agile Webentwicklung: Board oder Software?

In der agilen Webentwicklung kommen sowohl klassische Whiteboards in verschiedenen Größen als auch digitale Boards beziehungsweise Software für agiles Projektmanagement zum Einsatz. Haptische Boards, bei denen Tickets in Form von Post-its bewegt werden, sind sehr flexibel, benötigen keine Technik, um Prozesse anzupassen, und bieten eine stärkere Visualisierung und Interaktivität als digitale Boards. Von Nachteil ist, dass Arbeiten an verteilten Standorten unmöglich ist ebenso wie das Anhängen von Screenshots, Akzeptanzkriterien und Ähnliches.

Aus diesem Grund arbeitet AOE media sowohl mit Whiteboards als auch mit großen Monitoren und entsprechender Software. Dailies können so international abgehalten werden und auch der Product Owner auf Kundenseite wird per Webkonferenz dazugeschaltet. Hier greift wieder das Vertrauensprinzip: Der Kunde sieht den aktuellen Stand der Dinge, kann User Stories erstellen oder diese mitentwickeln und priorisiert die Aufgaben für das Team.

Als Software haben sich je nach Einsatzgebiet und Kunde Jira Greenhopper, Kunagi und Target Process, für das AOE Betatester ist, bewährt. Während Kunagi Scrum-Projekte ausschließlich nach der reinen Lehre unterstützt, zeigt sich Target Process flexibler: Neben Scrum und Kanban lassen sich auch eigene Prozesse sowie Boards einrichten. Diese Flexibilität kommt AOE zugute, da hier jedes Team seinen eigenen Prozess definiert. Wenn Kunden phasenweise kurzfristige Lösungen brauchen, wird auch zwischen den Methoden gewechselt: von Scrum nach Kanban und zurück.

Continuous Deployment

Agile Methoden werden als iterativ-inkrementell bezeichnet. Das bedeutet, dass ein Web-Projekt in Zyklen von zwei Wochen aufgeteilt wird, in denen jeweils ausgewählte Aufgaben der Software nacheinander realisiert, getestet und beständig optimiert werden. Ziel ist es, den Zeitraum vom Erkennen einer Anforderung bis zum Nachweis der korrekten Umsetzung möglichst kurz zu halten. Um hierbei hohe Qualität zu gewährleisten, sind unter anderem tägliche Software-Builds notwendig:

Continuous Deployment, auch als fortlaufende Integration bezeichnet, bedeutet, ein Webprojekt regelmäßig neu zu generieren und zu testen: AOE verwendet hierfür die Software Jenkins. Mit Jenkins werden die Deployment-Pipeline aufgebaut, die einzelnen Schritte abgearbeitet und definiert, was beim Testen im Falle eines Fehlers passiert – inklusive Fehlermeldung an die zuständigen Entwickler. Jenkins wertet auch die Code-Richtlinien von AOE aus, zum Beispiel ob Leerzeichen statt Tabs verwendet worden sind. Das Ziel ist, viele kleine funktionsfähige Änderungen statt einer großen durchzuführen, damit die Entwickler von Anfang an Kontrolle und Überblick über das Projekt haben und das Feedback der Stakeholder oder eventueller Testpersonen einbauen können. Fehler werden so schneller erkannt und Kosten für Neuprogrammierungen vermieden. Die Website des Kunden ist dabei konstant verfügbar, auch während der Veröffentlichung von Änderungen.

Agile Webentwicklung: Automatisierte Tests

Zur Qualitätssicherung bei geschäftskritischen TYPO3- oder Magento-Projekten gehört auch die Testautomatisierung. Sie stellt sicher, dass komplette Websites und ein- sowie angebundene Applikationen stets fehlerfrei arbeiten. Gerade bei einem komplexen Shop-Projekt wie mit Magento Enterprise sind eine Vielzahl von möglichen Fehlerquellen zu überprüfen und zu testen: Check-out oder Preisberechnung erfordern automatisierte Tests noch stärker als eine Content-Site. Im Frontend müssen zum Beispiel die Formular-Verarbeitung, die Template-Darstellung, Feeds, Web-Dienste oder Ajax perfekt funktionieren. Neben den einzelnen Funktionstest der Komponenten sollte auch das Gesamtsystem auf Basis seiner Anforderungen getestet werden (Systemtest).

Für das Testen der Abbildung der Geschäftslogik und des Quellcodes kommt bei AOE PHPUnit zum Einsatz – noch vor der Installation des Web-Projekts auf dem Integrationssystem, auf dem die Entwicklungsschritte der einzelnen Teammitglieder erstmalig zusammengeführt werden. Es folgen die in den Akzeptanzkriterien definierten Tests der Frontend-Funktionen mit Selenium oder Cucumber. Dadurch ist es möglich, Interaktionen einer Web-Anwendung automatisiert zu prüfen und beliebige Testläufe durchzuführen. So können zum Beispiel Formulare auf verschiedenen Browsertypen geprüft werden. Alle Testmethoden laufen innerhalb von Jenkins und werden schon während der Entwicklung verwendet. Sobald neue Ergebnisse in die Deployment-Pipeline eingecheckt werden, wird das System automatisch komplett oder teilweise neu aufgebaut. Geprüfter Code wird dann um weitere ausführbare Inhalte erweitert und erneut getestet. So ist gewährleistet, dass dem Entwickler nach jeder neuen Programmierung positiv bewerteter Code zur Verfügung steht.

Vertrauen statt Verträge

Natürlich kommen auch agile Projekte nicht ohne Vertragsgestaltung aus. Um mit Scrum erfolgreich zu sein, ist jedoch die Kundenbeziehung entscheidend. Moderne Methoden, die in alte Konzepte wie den herkömmlichen Festpreisvertrag gepresst werden, können nicht funktionieren. Ein verbindlicher Gesamtpreis für ein Projekt ist stets eine Schätzung und als solche mit einer hohen Unsicherheit verbunden, bei der nicht selten entweder Auftragnehmer oder -geber draufzahlen. Um sich als Dienstleister gegen den „Cone of Uncertainty“ abzusichern, ist es deshalb üblich, von vornherein einen Puffer in die Angebote einzubauen.

Der agile Festpreisvertrag dagegen, den AOE media für seine Kunden entwickelt hat, nennt einen verbindlichen Gesamtbetrag für eine gesetzte Menge an Anforderungen. Diese sind inhaltlich jedoch flexibel: Eine noch nicht realisierte Aufgabe kann jederzeit durch eine andere, ebenso teure ersetzt werden, wodurch beide Seiten absolute Budgetsicherheit erhalten. Agil operierende Web-Dienstleister wie AOE bestätigen das dazu benötigte Kundenvertrauen durch das gelieferte Produktinkrement mit jeder Iteration.

agile webentwicklung aoe media
Continuous Deployment: AOE Media generiert und testet laufend die eigenen Web-Projekte. Hierfür kommt das Tool Jenkins zum Einsatz.

Scrum-Elemente im Detail

Ist die Infrastruktur für agile Webentwicklung geschaffen, geht es in die Praxis. Zum Ablauf einer zwei Wochen dauernden Scrum-Iteration gehören folgende Elemente:

  • Backlog Grooming: circa ein bis zwei Stunden, ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Planning. Die Dauer hängt unter anderem von Anzahl und Größe der neuen Features ab. Epics (große Features wie Check-out im Webshop) und User Stories (aus Nutzersicht formulierte Anforderungen wie „Ich möchte meine Zahlungsdaten beim nächsten Einkauf nicht erneut eingeben müssen.“) werden priorisiert und deren Lösung besprochen. Das Team schätzt, wie hoch die Komplexität (Story Points) ist. Vom Product Owner vorher festgelegte Akzeptanzkriterien werden geprüft und Impediments (Hindernisse) identifiziert.
  • Planning – ein Tag für das Team: Dieses Element gliedert sich in Sprint Review (demonstriert dem Kunden die Arbeitsergebnisse des letzten Sprints), Sprint Planning (die priorisierten Aufgaben aus dem Backlog Grooming münden in die konkrete Arbeitsplanung des nächsten Sprints) sowie Retrospektive (Teamveranstaltung, um Beziehungen, Prozesse und Werkzeuge zu verbessern). Jedes Teammitglied gibt positives Feedback auf die letzte Iteration und nennt Dinge, die geändert werden sollten. Der Scrum Master clustert das Feedback nach ähnlichen Themen, aus denen Action Points für das Team erstellt werden. Darüber hinaus gibt bei AOE jedes Teammitglied auf einer Skala von +5 bis -5 an, wie es sich gerade fühlt, woraus anschließend der Team Happiness Index ermittelt wird.
  • Task Breakdown – die Detailplanung: User Stories werden in konkrete Aufgaben zerlegt, sodass der Arbeitsaufwand in Stunden geschätzt werden kann.

Beim Daily Scrum treffen sich alle Scrum-Teams täglich zu einem kurzen Meeting. AOE media hat dafür einen eigenen Raum. Weltweit verteilte Teams nutzen etwa Skype. Im Daily erzählt jedes Team-Mitglied beispielsweise, was es seit dem Vortag erreicht hat, was es plant und ob es Hindernisse gibt. Das Daily kann auch der Zeitpunkt sein, an dem Tickets über das Scrum-Board bewegt werden, zum Beispiel nach Fertigstellung von progress zu testing. Jedes Team ist bei AOE frei, eigene Regeln zu erstellen.

Fazit

Erst das Gesamtpaket führt in der agilen Webentwicklung und im agilen Projektmanagement zum Erfolg. Dazu gehört, Scrum mit seinen Phasen und Elementen zu verstehen und diszipliniert umzusetzen (siehe den Artikel über agile Webentwicklung in t3n-Ausgabe 31). Ebenso wichtig sind ein agil denkendes Team (inklusive Management), eine vertrauensvolle, transparente Kunden(ein)beziehung, jeweils passende Software und Instrumente sowie umfangreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

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Joern Bock
Meet Magento 2014: Konferenz und Messe rund um die Online-Shop-Software http://t3n.de/news/meet-magento-2014-shop-system-541043/ 2014-04-24T13:22:33Z
Am 12. und 13. Mai findet in Leipzig die Meet Magento 2014 statt. Hier treffen sich vom Händler bis zum Entwickler alle, die mit E-Commerce und speziell mit dem Online-Shop-System zu tun haben.

Am 12. und 13. Mai findet in Leipzig die Meet 2014 statt. Hier treffen sich vom Händler bis zum Entwickler alle, die mit und speziell mit dem Online-Shop-System zu tun haben.

Die Meet Magento findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt und wird offiziell durch Magento Inc. unterstützt. Dabei geht es nicht nur um das E-Shop-System, sondern natürlich auch um allgemeine Aspekte aus dem E-Commerce, wie beispielsweise Praxiswissen zum Mobile-Commerce.

Meet Magento 2014: Konferenz, Messe, Barcamp und mehr

Neben den Konferenzvorträgen hat das Programm der Meet Magento 2014 ein vielfältiges Rahmenprogramm zu bieten. Wie auf Konferenzen üblich, gibt es natürlich genug Zeit, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Interessant dürften auch die Case Studies sein, bei denen am Beispiel realer Anwendungsfälle gezeigt wird, wie typische Probleme von anderen gelöst wurden. Für die Entwickler werden am zweiten Tag zwei BarCamps veranstaltet und auf der direkt angeschlossenen Messe präsentieren sich 25 Unternehmen aus den Bereichen Magento und E-Commerce.

Im folgenden Video könnt ihr euch Impressionen der Meet Magento 2012 anschauen:

Die Meet Magento 2014 im Überblick

Datum und Ort:

  • 12. bis 13. Mai 2014
  • Westin Hotel, Leipzig

Themen:

  • Magento
  • E-Commerce

Tickets Mit einem Klick auf den unten stehenden Screenshot gelangst du zur Anmeldung zur Meet Magento 2014 meet-magento-2014

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t3n Redaktion
FeedExporter: Magento-Extension hilft Shopbetreibern bei der optimalen Anbindung an Preissuchmaschinen [Gewinnspiel + Sponsored Post] http://t3n.de/news/feedexporter-magento-530909/ 2014-02-26T16:18:07Z
Das Kaufverhalten der Kunden ist heute stärker denn je über den „Best Price“ bestimmt. Wer seine Top-Preise nicht nach außen trägt, muss mit Umsatzeinbußen rechnen. Wie eine einfache und …

Das Kaufverhalten der Kunden ist heute stärker denn je über den „Best Price“ bestimmt. Wer seine Top-Preise nicht nach außen trägt, muss mit Umsatzeinbußen rechnen. Wie eine einfache und effektive Anbindung an Preissuchmaschinen gelingt und welche Fehler dabei zu vermeiden sind, zeigt die Magento-Agentur Cartware. Für Shopbetreiber hält Cartware mit dem FeedExporter zugleich eine vergleichsweise günstige und flexible Lösung bereit.

Preissuchmaschinen als Kundenmagnet nutzen

Das Marketing-Instrument „Preissuchmaschine“ ist bei Shopbetreibern in Sachen Kundenakquise nicht wegzudenken. Bei der Anbindung von Preissuchmaschinen an ein Magento-Shopsystem steckt der Teufel allerdings im Detail. Technische Unzulänglichkeiten müssen im Nachhinein oft teuer bezahlt werden. Ist der Datenfeed (Datei mit Produktinformationen) nicht aktuell und wird ein Produkt mit Lagerbestand null in der Preissuchmaschine gelistet, schlägt der Cost-Per-Click (CPC) zu – der Besucher klickt zwar auf das Suchergebnis, konvertiert aber nicht zu einem kaufenden Kunden. Durch eine stets aktuelle Feedinformation erhalten die Kunden dagegen nur Suchergebnisse, die auch tatsächlich kaufbar sind.

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Technische Fehler kosten Geld und Kunden

Stimmt die Geschwindigkeit des Shopsystems nicht, sinkt nachweislich die Konversionsrate für die Dauer der Feed-Erzeugung. Oft werden also während der Erzeugung andere Marketing-Maßnahmen kompromittiert. Eine kurze Erzeugungsdauer von wenigen Sekunden sorgt für einen stets schnell reagierenden Online-Shop. Sind beispielsweise bei konfigurierbaren Produkten die Varianten (etwa Farbe und Größe) nicht korrekt im Datenfeed enthalten, wird ein Kunde durch einen kostenpflichtigen Klick Interesse bekunden, letztlich aber die gewünschte Variante nicht vorfinden. Deshalb gilt: Je detaillierter die Produktinformation, desto zweckmäßiger die Investition ins Preisvergleichsportal.

Preissuchmaschinen ändern oft die Formatierung. Ein starres und individuell programmiertes Skript fordert teure Anpassungen, die Adaption durch den E-Commerce-Manager ist zudem oft nicht möglich. Eine flexibel konfigurierbare Magento-Erweiterung kann dieses Problem lösen und Kosten sparen. Viele Preisvergleichsportale ringen um die Gunst der Shopbetreiber, je nach Produktsparte, Region und Portal sind  unterschiedliche Konversionsraten zu erzielen. Für Shopbetreiber macht es also Sinn, sich auf die am Besten funktionierenden Portalbetreiber zu beschränken. Links zu Produkten müssen mit Tracking-Parametern anreicherbar sein. Zahlreiche Anbieter von Magento-Erweiterungen wie zum Beispiel PSMext oder PVEplus haben sich in den letzten Jahren daran versucht, die meisten scheitern allerdings an technischen Hürden oder sind bis zu 1.500 Euro teuer.

FeedExporter: Cartware bringt vielseitige Magento-Extension für Preissuchmaschinenoptimierung

Beide Problemfelder löst der Feedexporter der Magento-Agentur Cartware. Shopbetreiber erhalten mit der Magento-Extension ein performantes und flexibles Werkzeug, um alle gängigen Preisportale mit stets aktuellen Produktstammdaten zu versorgen. Das gängige Format ist mittlerweile XML – prominenteste Vertreter sind hier Google Shopping, Ladenzeile, Geizhals und Idealo. Das XML-Format ist geeignet, um die Verknüpfungen zu Kindprodukten abzubilden.

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Aber auch das CSV-Format ist noch stark im Einsatz – Geizhals, guenstiger.de und Billiger.de sind hier als bekannte Anbieter zu nennen. Um den zu exportierenden Produktbestand einzugrenzen, lassen sich Filter per Datenfeed erstellen. Es können somit zum Beispiel nur konfigurierbare Produkte mit Warenwert von 50 bis 500 Euro exportiert werden, die mit einer Stückzahl größer zehn erhältlich sind.

Darüber hinaus besteht für Programmierer die Möglichkeit, eigene Funktionen einzubinden. Diese Funktionen und deren Klassen werden per XML-Modulkonfiguration bekannt gemacht. Bis dato werden diese aber selbst für das komplexe Google-Shopping-Format nicht benötigt. Durch die verlässliche Automatisierung schafft der Cartware FeedExporter zeitliche Freiräume, die jeder erfolgreiche Shopbetreiber mit sinnvollen Tätigkeiten zu füllen weiß.

Gewinnspiel: Cartware FeedExporter für nur 199 Euro

Cartware verlost aktuell drei Lizenzen für FeedExporter inklusive Gratis-Installation. Zum Vergleich: Der reguläre Preis beträgt 249 Euro. Ein Installationsservice wird zusätzlich angeboten. Leser der aktuellen t3n-Ausgabe 35 erhalten den FeedExporter über einen dort abgedruckten Gutscheincode für 199 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Shopbetreiber, jetzt den FeedExporter von Cartware nutzen!

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t3n Redaktion
t3n-Aktion: Jetzt „Online-Shops mit Magento“ sichern http://t3n.de/news/abo-aktion-online-shops-magento-460465/ 2014-01-23T10:16:28Z
Du willst einen Webshop mit Magento aufbauen und brauchst noch einen Einstieg in das Open Source-Shopsystem? Genau diesen bietet das Buch „Online-Shops mit Magento“ aus dem O'Reilly Verlag, das …

Du willst einen Webshop mit aufbauen und brauchst noch einen Einstieg in das Open Source-Shopsystem? Genau diesen bietet das Buch „Online-Shops mit Magento“ aus dem O'Reilly Verlag, das nun 12 Neuabonnenten gratis zum t3n-Jahresabo dazu bekommen.

Wer sich bisher noch nicht zu einem t3n Abo entschlossen hat, sollte jetzt nicht länger zögern und gleich seine Chance auf eines von 12 Büchern „Online-Shops mit Magento“ von Roman Zenner, erschienen im O'Reilly Verlag, nutzen. Zeitlich ist diese Aktion zwar nicht begrenzt, aber wenn die 12 Bücher weg sind, ist diese Aktion zu Ende. Also: Wer zuerst kommt, mahlt wie immer zuerst.

Kurzinfo zum Buch „Online-Shops mit Magento“:

Magento Commerce, das brandneue und viel beachtete Open Source-Shopsystem der Firma Varien, beeindruckt durch eine Funktionsvielfalt und Flexibilität, die sogar für den Enterprise-Einsatz kaum Wünsche offen lässt. Dieses Buch bietet Webshop-Betreibern einen praktischen Einstieg in die Installation und Einrichtung dieses E-Commerce-Systems, mit dem sie ihren schnell ans Laufen bekommen. Sie erfahren alles über den Aufbau und die Pflege des Produktkatalogs, das Kundenmanagement, das Anpassen von Steuersätzen, über Template-Design, Versandmodelle, Multishops oder Mehrsprachigkeit. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und viele Praxistipps helfen Ihnen, Ihr Online-Business mit Magento aufzubauen und nach Ihren Wünschen zu gestalten.

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Charlyn Schaper
Unser Weihnachtsgeschenk: Magento & Shopware Online-Shops mit CouchCommerce mobilisieren und 587 Euro sparen! [Sponsored Post] http://t3n.de/news/couchcommerce-online-shops-504745/ 2013-10-29T12:30:10Z
Wenn der eigene Online-Shop noch nicht für mobile Besucher optimiert ist, wird es Zeit. Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und schon jetzt kauft bereits jeder vierte Kunde über ein …

Wenn der eigene noch nicht für mobile Besucher optimiert ist, wird es Zeit. Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und schon jetzt kauft bereits jeder vierte Kunde über ein Smartphone oder Tablet im Internet ein. Gut, wenn Shop-Betreiber darauf vorbereitet sind.

CouchCommerce macht Online-Shops fit für Smartphones und Tablets

Die SaaS-Plattform von CouchCommerce wandelt Online­-Shops automatisch in Web-Apps für Tablets, Smartphones oder Smart-TVs um. Die Web-Apps werden direkt im Browser des Besuchers anstelle des Online-Shops angezeigt und lassen sich ohne Installation mit Touch-Gesten bedienen. Die Vorteile für Shop-Betreiber sind eine höhere Konversionsrate durch sofortige App-Usability ohne Installation, Kompatibilität mit allen relevanten Smartphones und Tablets sowie geringe Einstiegskosten.

CouchCommerce_Galerie

Mit Weihnachtsaktion 587 Euro sparen

CouchCommerce verlangt keine Provisionen und bietet faire und kalkulierbare Gebühren. Shopbetreiber sollten die mobile Optimierung nicht ins nächste Jahr verschieben. Wer nicht pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf mobile Kunden vorbereitet ist, verliert viel Umsatz. Um die mobile Optimierung von Online-Shops ohne großen Aufwand zu ermöglichen, zieht CouchCommerce die Bescherung mit dem CouchCommerce S Tarif vor. Enthalten ist darin eine Optimierung für alle Geräte und Betriebssysteme mit einer Ersparnis von 587 Euro.

CouchCommerce_Weihnachtsaktion

Shopbetreiber, jetzt Online-Shop optimieren und 587 Euro sparen!

Shopbetreiber: Das bietet CouchCommerce

Auf einer Aktionsseite hat CouchCommerce aktuelle Zahlen zur Mobile-Commerce-Entwicklung vorgelegt. Schon jetzt nutzt mindestens jeder vierte Kunde das Smartphone oder Tablet, um in Online-Shops einzukaufen. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts ein großes, aber oft brachliegendes Potenzial. CouchCommerce bereitet Shopbetreiber darauf vor und bietet kurzzeitig an, den eigenen Shopware- oder Magento-Shop für 25 Euro monatlich optimieren zu lassen. Die CouchCommerce-Highlights:

  • Modernste Web-App Technologie mit der besten Performance
  • Sofortige Steigerung des mobilen Umsatzes
  • Einrichtung an nur einem Tag (Web­-App und App)
  • Innerhalb von wenigen Tagen in allen App Stores verfügbar
  • Vertrauen und Sicherheit dank Trusted-Shops-Zertifizierung
  • Facebook Fanpage Integration innerhalb der App
  • RSS Feed Integration
  • Wartung und Updates inklusive
  • Keine kostenpflichtigen App Developer Zugänge nötig
  • Voll individualisierbar mit Logo, Farben und Grafiken

CouchCommerce wird Open Source

Für alle Entwickler und Agenturen, die ihre Web-Apps weiter individualisieren möchten, startet Ende des Jahres mit CouchCommerce.org das erste Mobile-Commerce-Open-Source-Web-­App-Framework auf Basis von AngularJS. Das SDK beinhaltet eine CouchCommerceJS-Komponente, die den client­seitigen API Layer bildet. Damit lassen sich E-Commerce-Aktionen wie etwa die Handhabung von Produkten und Warenkörben steuern. So müssen sich Entwickler und Agenturen bei der Web-App Entwicklung nicht länger um die grundsätzlichen Themen wie Daten und Transaktionen kümmern. Auch steht die Anbindung an alle von CouchCommerce unterstützten Shopsysteme sofort bereit.

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t3n Redaktion