Mobile Commerce | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Mobile Commerce 2014-12-17T14:37:48Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/mobile-commerce Fit für die Zukunft: Onlineshops jetzt für die mobile Revolution vorbereiten http://t3n.de/news/mobile-commerce-onlineshops-583933/ 2014-12-17T14:37:48Z
Wie aktuelle Zahlen beweisen, werden viele Onlinehändler von der mobilen Revolution überrollt. Peter Höschl von shopanbieter.de stellt die aktuelle Mobile-Commerce-Entwicklungen vor und zeigt auf, …

Wie aktuelle Zahlen beweisen, werden viele Onlinehändler von der mobilen Revolution überrollt. Peter Höschl von shopanbieter.de stellt die aktuelle Mobile-Commerce-Entwicklungen vor und zeigt auf, wie Händler ihren Onlineshop fit bekommen.

Per Smartphone und Tablet-PC online zu shoppen, gehört für immer mehr deutsche Verbraucher zum Alltag. Aktuelle Traffic- und Umsatzzahlen diverser Onlineshops und Portale belegen diese Entwicklung. Für Shopbetreiber, die sich noch nicht um die mobile Optimierung gekümmert haben, heißt das: Es lohnt sich nicht nur, in den M-Commerce zu investieren. Es ist sogar von existenzieller Bedeutung! Welchen Anteil der M-Commerce schon jetzt im Onlinehandel hat und zwischen welchen Mobile-Shop-Varianten Shopbetreiber wählen können, zeigt dieser Artikel.

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Mobile Commerce gewinnt immens an Bedeutung. (Foto © bloomua – Fotolia.com)

Enormer mobiler Traffic in Onlineshops

Die Mobile Revolution kommt: Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung des Mobile Commerce übertreffen selbst die optimistischen Prognosen vieler Studien. So werden in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go Traffic-Daten von Idealo und Rakuten ausführlich vorgestellt. Die Preissuchmaschine Idealo weist demnach einen mobilen Traffic-Anteil von über 30 Prozent aus. Der Onlinemarktplatz Rakuten misst sogar schon einen mobilen Traffic-Anteil von 35 Prozent.

Die mobile Revolution kommt.

Auch die Onlineshops selbst werden immer häufiger von Nutzern mit Smartphones oder Tablet-PCs angesteuert. Zalando meldet einen mobilen Traffic-Anteil von 41 Prozent. Otto liegt mit 40 Prozent nur knapp darunter. Diese Werte bedeuten natürlich nicht, dass bereits 40 Prozent des Umsatzes mit mobilen Internetnutzern gemacht werden. Die Konvertierungsraten sind bei fast allen Shops bei Nutzern mit Smartphones und Tablet-PCs schlechter als bei Kunden, die den Shop per Desktop-PC oder Notebook ansteuern.

So viel Umsatz wird mit Mobile-Commerce erwirtschaftet

Doch wie wichtig ist der M-Commerce schon jetzt für den Umsatz eines Shops? Interessante Daten hierzu liefert das Affiliate-Netzwerk Zanox in seinem Mobile-Performance-Barometer. Hier wurden über 1.000 Advertister-Programme ausgewertet. Das Ergebnis: Der mobile Anteil am Gesamtumsatz betrug 14 Prozent. In dem Barometer wurden jedoch auch die Daten von Websites erfasst, die Tickets und Reisen verkaufen – beides Branchen, die gewöhnlich nicht dem E-Commerce zugerechnet werden. Trotzdem darf man davon ausgehen, dass sich der relative Wert auch dann nicht nennenswert verändern würde, wenn man die Zahlen dieser Anbieter herausrechnen würde. Diese Annahme wird dadurch gestützt, dass auch Rakuten auf einen mobilen Umsatzanteil von 18 Prozent kommt.

Das Mobile-Performance-Barometer von Zanox liefert nicht nur Zahlen zum M-Commerce-Umsatzanteil, sondern hat auch die durchschnittlichen Warenkorbwerte der unterschiedlichen Nutzungsgeräte miteinander verglichen. Und hierbei ergab sich das folgende Bild:

  1. Tablet-PC: 74 Euro
  2. Desktop-PC: 68 Euro
  3. Smartphone: 44 Euro

Mobile Commerce ist auch Couch Commerce

Der durchschnittliche Warenkorb ist also bei Nutzern, die mit dem Tablet einkaufen, höher als bei denen mit Desktop-PC. Diese Tatsache wirkt auf den ersten Blick überraschend. Schaut man sich jedoch an, wo die Verbraucher Tablet-PCs nutzen, erklärt sich, wie dieser hohe Wert zustande kommt. So haben in einer Mobile-Commerce-Umfrage von E-Result 98,2 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Tablet-PC zuhause einsetzen. Auf Platz 2 folgte die Antwort „Im Zug“ mit 37,2 Prozent. Folgerichtig haben bei der Umfrage über 89 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Tablet hauptsächlich zu Hause nutzen.

Fehlende Optimierung sorgt für Umsatzeinbußen.

Beim Begriff Mobile Commerce werden die Nutzungsgeräte Tablet-PC und Smartphone zusammengeworfen. Hauptsächlich unterwegs werden jedoch nur Smartphones eingesetzt. Bei Tablet-PCs müsste man richtigerweise eigentlich von „Couch Commerce“ sprechen. Nach einer Studie von Monetate werden Tablet-PCs hauptsächlich im Wohnzimmer (96 Prozent) genutzt. Gefolgt vom Schlafzimmer (94 Prozent) und Arbeitszimmer (75 Prozent). Tablet-PCs werden von vielen als vollwertiger Ersatz für ein Notebook oder einen Desktop-PC zuhause eingesetzt. Dass sich der Warenkorbwert beim Online-Shoppen auf demselben Niveau wie bei diesen beiden anderen Gerätetypen befindet, ist deshalb eigentlich alles andere als überraschend.

Online-Händler sollten aufgrund dieser Zahlen schleunigst dafür sorgen, dass ihre Shops auch auf Smartphones und Tablet-PCs eine optimale Usability aufweisen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die zunehmende mobile Internetnutzung nicht zu Umsatzeinbußen führt. Oder positiv formuliert: Je früher sich Händler sich auf den M-Commerce einstellen, desto höher ist der Wettbewerbsvorteil gegenüber Shops, die das bislang versäumt haben.

(Screenshot: Amazon)
Amazon bietet unter anderem native Apps, wie hier bei der abgebildeten iOS-App. (Screenshot: Amazon)

Wie wird ein Shop tauglich für den M-Commerce?

Dass Shopbetreiber auf den wachsenden mobilen Traffic reagieren müssen, dürfte außer Frage stehen. Geklärt werden muss nur noch, wie man seinen Shop für die Nutzung mit Smartphones und Tablet-PCs optimieren kann.

Christian Grötsch, Gründer und Geschäftsführer der dotSource GmbH meint hierzu:

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, hier müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden: Business Case, Ziele, Größe und Bekanntheit sowie die „Mobile Strategie“ des Unternehmens. Existiert bereits ein bestehender Onlineshop (soll dieser relauncht werden oder nicht?). Aus der Beantwortung dieser Fragen können sich verschiedene Handlungsempfehlungen ableiten. Die kann auch bedeuten, dass nicht nur eine Technologie empfehlenswert ist, sondern sich auch eine Kombination verschiedener Technologien als sinnvoll erweisen kann.

(Screenshot: Otto)
Mobile Commerce kann auch heißen, das Shopdesign so anzupassen, dass es überall funktioniert. Wie hier bei Otto, die keine separate Version des Shops ausspielen. (Screenshot: Otto)

Zur Auswahl bei der Mobile-Optimierung stehen unterschiedliche Methoden:

  1. Responsive Design: Der Shop wird so programmiert, dass er automatisch auf allen Endgeräten optimal angezeigt wird. Solch eine Umstellung erfordert einen Relaunch.
  2. Mobile Theme: Zusätzlich zum bestehenden Shop wird ein Shopfrontend für mobile Nutzungsgeräte entworfen.
  3. Web-App: Auf Basis von HTML5 wird eine App entwickelt, die der Nutzer direkt über den Browser nutzen kann. Solch eine App lässt sich fast genauso komfortabel bedienen wie eine App, die installiert werden muss – also eine native App.
  4. Native App: Native Apps werden über die Download-Stores der Portale von den Nutzern heruntergeladen und installiert. Diese Option ist nur als Zusatz zu einer der anderen Alternativen zu verstehen, da natürlich nicht jeder potenzielle Kunde bereit ist, für eine Bestellung eine App zu installieren.
  5. Hybride App: Hybride Apps sind eine Kombination aus Web-App und nativer App.

Fast noch wichtiger als die Frage, welchen technischen Weg man wählt, ist die Fokussierung auf das Ziel. So soll die mobile Shopseite leicht zu bedienen sein und eine hohe Conversion Rate versprechen.

Generell sollte bei der mobilen Version darauf geachtet werden, dass diese eine hohe Nutzer- und Gebrauchstauglichkeit besitzt und zudem auch dem aus den mobilen Versionen anderer Shopbetreiber gelernten Nutzerverhalten entspricht. Weiterhin sollte immer wieder hinterfragt werden, ob die mit der mobilen Version verbundenen Ziele des Shopbetreibers erfüllt werden. Hierfür sind natürlich einerseits eine sehr gute initiale Konzeption und anderseits eine fortlaufende Optimierung notwendig. Es reicht demzufolge nicht, sich damit zu begnügen, dass überhaupt eine mobile Version vorhanden ist.

erklärt Christian Grötsch.

Weiterführende Informationen zu den Vor- und Nachteilen der mobilen Shop-Lösungen findet ihr  im Artikel „Mobil optimierte Webseiten, Web Apps und native Apps im Vergleich“ von Christian Grötsch. Der Artikel ist zu finden in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go – dem kostenlosen Praxis-Magazin für Onlinehändler und E-Commerce-Manager. Dort werden auch viele weitere spannende Fakten zur mobilen Nutzung von idealo und Rakuten verraten.

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Peter Hoeschl
E-Commerce-News: Supermarkt Real macht in E-Food, Zalando macht Outfittery Konkurrenz, Mobile-Commerce-Wachstum http://t3n.de/news/e-commerce-news-supermarkt-real-585179/ 2014-12-15T20:01:15Z
E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: „Emmas Enkel“ bekommt mit der Supermarkt-Kette Real einen Partner …

E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: „Emmas Enkel“ bekommt mit der Supermarkt-Kette Real einen Partner und eine Studie gräbt das Thema Showrooming wieder aus.

Zalando steigt ins Beratungsgeschäft ein

Bisher war die exklusive Betreuung durch einen Stylisten oder die typgerechte Kleiderbox eher Startups wie Outfittery oder Modomoto vorbehalten. Jetzt will auch Zalando in das Geschäft einsteigen. Etailment hat sich das Curated-Shopping-Angebot bei Zalando angeschaut:  in der Zalando-Style-Beratung ein statisches Formular mit Informationen zum persönlichen Stil und dem gesuchten Outfit ausfüllen, die Konfektionsmaße eingeben und ein Zalando-Mode-Paket bestellen – oder einen Beratungstermin vereinbaren. Laut Etailment-Informationen soll es sich um ein Pilotprojekt handeln, zumindest sei dies der Kommentar der Zalando-Zentrale gewesen.

Mobile Onlineshops:  Ein großer Anteil des Traffics entsteht mobil

Das Ad-Network Become hat nach eigenen Angaben über 1000 deutsche Onlinehändler zum Thema Mobile Commerce befragt. Nahezu jeder zehnte Händler gab an, dass zwischen 25 und 50 Prozent des Traffics bereits von mobilen Endgeräten stammten. Demgegenüber stehen immer noch rund ein Viertel der befragten Onlinehändler, die aktuell weder einen mobil optimierten Shop betreiben, noch die Einführung einer mobilen Optimierung planen. Kleiner Fun-Fact für unentschlossene Händler: Rund ein Drittel des Traffics auf t3n.de läuft mobil herein. Die Media-Agentur Criteo sieht deutschlandweit eine ähnliche Zahl, laut deren Präsentation kommen in Deutschland rund 26 Prozent des E-Commerce-Transaktionen aus einer mobilen Quelle, wie Etailment vermeldet.

Mehr Argumente und Hilfestellungen zum Thema „Mobile Commerce“ finden sich bald in einem Dossier in der kommenden t3n 39.

(Grafik: Become)
E-Commerce-News: Mobile-Commerce ist noch nicht überall angekommen. (Grafik: Become Europe)
(Grafik: Become Europe)
(Grafik: Become Europe)

Real steigt beim Online-Lebensmittel-Startup „Emmas Enkel“ ein

Emmas Enkel bieten ein spannendes Konzept für einen Multichannel-Tante-Emma-Laden. Real eher nicht. Da lag der Schluss für die Metro-Tochter wohl nahe, sich mal etwas E-Commerce-DNA mit Lebensmittelspezialisierung in die Gruppe zu holen., wie Jochen Krisch bei Exiting Commerce vermeldet. Jedenfalls steigt Real jetzt bei „Emmas Enkel“ ein und will gleich durchstarten: Emmas Enkel soll gleich in intensive Expansion gehen und die Belieferung sämtlicher Standorte erfolgt zukünftig durch Real. Liest sich bei nochmaligem Nachdenken fast so, als wäre Emmas Enkel ab sofort ein Online-Vertriebszweig für Real – oder umgekehrt. Faktisch beliefert zwar Real erstmal nur die Emmas-Enkel-Standorte, aber verbindet man die Aussage „Expansion vorantreiben“ mit der Real-Kette, könnte zum Schluss im Einzugsgebiet jedes Real-Marktes ein „Emmas Enkel“ stehen.

E-Commerce-News: Studie sieht Zunahme beim „Showrooming“

Eine aktuelle Studie des Onlinemarketing-Unternehmens intelliAd sieht das Thema Showrooming auf dem Vormarsch. Besonders junge Kunden im Alter von 18-24 Jahren sollen dafür „anfällig“ sein: mit 88 Prozent der befragten Teilnehmer in dieser Altersklasse, quasi die überwiegende Mehrheit. Allerdings sind insgesamt 1034 Kunden aller Altersklassen befragt worden, die Relevanz hängt somit mal wieder von der statistischen Aussagekraft der Befragung ab. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sind bei intelliAd zu finden. Die Unternehmensberatung Capgemini sieht das Thema übrigens anders und postuliert die These, dass der sogenannte RoPo-Effekt immer noch eine starke Rolle spielen würde. Research online, purchase offline, also online recherchieren und offline kaufen, sei ebenfalls eine gefragte Anwendung. Was Onlinehändler aus dieser widersprüchlichen Informationslage auf jeden Fall an Erkenntnis mitnehmen können: die Kunden der Altersgruppe von 18-24 Jahren könnten im Laden auch auf dem Handy werblich zu erreichen sein.

(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)

Was war eigentlich letzte Woche los? Eine Ausgabe unserer E-Commerce-News verpasst? Kein Problem, hier sind die E-Commerce-News von letzterWoche und der vorhergehenden Woche.

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Jochen G. Fuchs
So entwickelt sich Mobile Commerce in Deutschland [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-deutschland-584533/ 2014-12-12T07:56:11Z
Im E-Commerce gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte an Bedeutung, das zeigen aktuelle Zahlen. Wie wichtig das Thema im kommenden Jahr werden dürfte, visualisiert jetzt eine Infografik.

Im E-Commerce gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte an Bedeutung, das zeigen aktuelle Zahlen. Wie wichtig das Thema im kommenden Jahr werden dürfte, visualisiert jetzt eine Infografik.

Der mobile Traffic wird im E-Commerce wichtiger, das prognostizieren nicht nur aktuelle Zahlen sondern auch erfahrene Experten. Marketer wie Marcus Tandler und Thilo Specht prognostizieren eine wachsende Bedeutung des Mobile Marketing, zeitgleich steigen die auf mobilen Endgeräten generierten Umsätze jährlich um einen zweistelligen Prozentsatz.

Mobile Commerce unabhängig vom Geschlecht, nicht aber vom Alter

Wie stark das Thema in diesem Jahr auch in Deutschland anzog, visualisiert die E-Commerce-Agentur ACID21 in einer im Unternehmensblog veröffentlichten Infografik. Sie macht deutlich, dass Mobile Commerce vor allem bei jüngeren Nutzern (18 bis 39 Jahre) beliebt ist, darunter gleichermaßen Männer und Frauen. Allein die Kaufgewohnheiten unterscheiden die Geschlechter: Männer kaufen gerne Elektronik, Frauen vor allem Kleidung.

Für Shopbetreiber gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte in Anbetracht dieser Zahlen an Bedeutung. Dass dieses Thema bereits großen Anklang findet, ist aber keine Neuigkeit. Insbesondere größere Shops bemühen sich vielerorts um entsprechend angepasste Auftritte, darunter auch Otto. Dass sich diesen Schritt auch kleinere Händler für 2015 auf den Zettel schreiben sollten, wird mit Blick auf folgende Grafik deutlich.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

mobile-commerce-deutschland-infografik-ausschnitt

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Lars Budde
Von den Besten lernen: Die Top-100-Shops im Mobile-Commerce-Checkup [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-checkup-578117/ 2014-11-12T10:04:51Z
Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen …

Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen Webseiten auf. Ein Mobile-Commerce-Benchmark.

Die Konversions-Optimierungs-Experten von konversionsKRAFT haben die aktuellen Top-100-Onlineshops von A wie „Alternate“ bis Z wie „Zalando“ einem Checkup unterzogen. Setzen die Shops auf M-Commerce? Wie sind die Onlineshops aufgebaut und welche Potentiale werden genutzt oder verschenkt?

Durch das Bereitstellen von Basisinformationen zum optimalen Aufbau mobile Onlineshops bietet die Infografik zwei hilfreiche Ansätze für Onlinehändler: Erstens können Händler ihren eigenen mobilen Onlineshop auf noch vorhandenes Potential überprüfen und Zweitens bietet der Checkup einen praktischen Überblick über die aktuellen Gestaltungs-Gepflogenheiten. Sich an etablierten Anordnungen für Gestaltungselemente zu orientieren, entspricht gemeinhin akzeptierten Usability-Heuristiken: Nutzer finden sich besser zurecht, wenn die Gestaltung den allgemein üblichen Koventionen folgt.

Überblick über den Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik

Der Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik von konversionsKRAFT in der Übersicht:

  1. Überblick – Sind die Top 100 Shops bereit für den mobile Commerce
  2. Design – So sehen Smartphone Shops aus
  3. Basisfaktoren – Entdecken Sie verschenktes Potenzial
  4. Navigation Patterns – So wird mit dem Smartphone navigiert
  5. Startseite – Der Baukasten für den perfekten Einstieg

Die Infografik „Mobile-Commerce-Checkup“

Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)
Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)

Die Infografik steht bei konversionsKRAFT zum Download zur Verfügung und soll regelmäßig aktualisiert werden: Mobile-Commerce-Checkup herunterladen.

Interessante aktuelle Fakten zum Thema Gender-Commerce und M-Commerce findet ihr auch in unserem Beitrag „Was Frauen wollen: Vorlieben beim Mobile-Commerce“.

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Jochen G. Fuchs
Was Frauen wollen: Vorlieben beim M-Commerce http://t3n.de/news/m-commerce-frauen-gender-commerce-573280/ 2014-11-11T14:00:26Z
Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. 

Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine aktuelle Umfrage des Statistik-Anbieters Statista. Die Otto Group, die weltweite Nummer zwei im Versandhandel, hat eine Umfrage bei 1001 Kundinnen verschiedener Altersstufen in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis der Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen mobil vorwiegend auf der Couch oder im Bett. Interessant ist neben der Tatsache, dass der M-Commerce definitiv bei den Kundinnen angekommen zu sein scheint, auch die Erkenntnis, dass Print-Marketing immer noch eine Rolle spielt.

M-Commerce ist angekommen: 63 Prozent der Frauen shoppen mobil

Die Umfrage zeigt auf, dass die Akzeptanz für das Thema Mobile-Commerce stark ausgeprägt ist. Etwa zwei Drittel der befragten Kundinnen kauft mobil ein. Hauptsächlich über den klassischen Browser, mit 17 Prozent nutzt ein relativ großer Teil hauptsächlich Shopping-Apps zum Einkaufen. QR-Codes spielen wenig überraschend gar keine Rolle, die kleinen schwarzen Code-Grafiken sind aber auch schlicht kaum im Alltag aufzufinden.

(Grafik: Jochen G. Fuchs)
M-Commerce: 63 Prozent der befragten Nutzerinnen kaufen auch mobil ein. (Grafik: Jochen G. Fuchs)

Die größten Probleme beim mobilen Shopping

Die Nutzerinnen wurden auch nach den, ihrer Meinung nach, größten Problemen beim mobilen Shopping befragt. Onlinehändler sind bei diesen nachfolgenden, hauptsächlich Gestaltung und Technik des Onlineshops betreffenden, Punkten besonders gefragt:

  • 43 Prozent beschweren sich über die schlechte Bedienbarkeit mobiler Onlineshops.
  • 43 Prozent machen sich Sorgen über die Datensicherheit beim Bezahlen.
  • 39 Prozent beschweren sich über einen zu langsamen Seitenaufbau.
(Grafik: Otto Group / Statista)
M-Commerce: Innerhalb der Altersgruppen kommt es zu Verschiebungen bei den Prioritäten der Nutzerinnen. Die Tabelle gibt Auskunft über die gesamten Zahlen aus der Umfrage. (Screenshot: Otto Group/Statista)

M-Commerce: Frauen shoppen gerne in bequemer Umgebung

Ein weiterer Teil der Umfage widmete sich den Vorlieben bezüglich des Nutzungsortes. Wo und wie kaufen Frauen am liebsten mobil ein?

Hier die Ergebnisse der Teil-Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. November 2014 überarbeitet.

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Jochen G. Fuchs
E-Commerce-News: Magento 2 noch Open-Source oder nicht, Amazon könnte Marktplatzhändler ausstechen http://t3n.de/news/e-commerce-news-magento-2-noch-574972/ 2014-11-03T18:00:51Z
Mit unseren E-Commerce-News informieren wir euch über Neuigkeiten aus der E-Commerce-Landschaft, die wir letzte Woche noch nicht veröffentlicht haben. Diesmal mit einem M-Commerce-Test und einer …

Mit unseren E-Commerce-News informieren wir euch über Neuigkeiten aus der E-Commerce-Landschaft, die wir letzte Woche noch nicht veröffentlicht haben. Diesmal mit einem M-Commerce-Test und einer Gender-Commerce-Statistik.

E-Commerce-News: Amazon soll Daten von Marktplatz-Händlern für eigene Angebote nutzen

E-Commerce-News: Sticht Amazon seine Marktplatzhändler aus? (Screenshot: Amazon)
E-Commerce-News: Sticht Amazon seine Marktplatzhändler aus? (Screenshot: Amazon)

Die Gerüchte kommen immer wieder auf und halten sich hartnäckig, aktuell vermeldet Forbes die Ergebnisse einer Untersuchung, die diese Gerüchte bestätigen möchten: Die Repricing-Spezialisten von Upstream aus den USA haben fast 900 Produkte bei beobachtet und versucht festzustellen, ob das Unternehmen sie in das eigene Sortiment übernimmt. Der Dienstleister will festgestellt haben, dass 25 Prozent der initial durch Dritthändler gelisteten Top-Seller-Produkte innerhalb von drei Monaten bei Amazon im Sortiment auftauchten.

Magento: Wieviel Open-Source wird in Magento 2 stecken?

In seinem ShopTechBlog weist Roman Zenner auf einen interessanten Post im Blog „magenticians“ hin, die sich fragen wieviel Open-Source denn noch in Magento 2 steckt. Hauptsächlich bemängelt wird die Intransparenz des Entwicklungsprozesses. Die Autoren führen auf, dass Github nur noch als „Sync-Spot“ und damit als einseitige Eingabe-Oberfläche für den Entwicklungsprozess verwendet würde und die Community über den jeweiligen Stand der Eingabe im Dunkeln gelassen wird. Die Entwickler vermissen darüber hinaus klar nach außen kommunizierte Ziele, Milestones oder To-Do's, diese mangelnde Intransparenz widerspräche dem Open-Source-Gedanken, so Magenticians.

Mobile-Commerce: Von Geschwindigkeit kann man nur träumen

Alle träumen vom Mobile-Commerce? Und bei einigen Träumern wird es wohl dabei bleiben, wie ein aktueller E-Commerce-Test im Blog Kassenzone.de zeigt. Zwar haben rund 80 Prozent der Top100-Onlineshops eine mobile Website, aber damit enden die Gemeinsamkeiten bereits. Einige Onlineshops haben keine mobile Seite, einige keine responsive Seite und bei wiederum einigen kriecht der Ladevorgang buchstäblich vor sich hin. Dabei ist längst bekannt, dass jede eingesparte Sekunde Ladezeit sich positiv in der Konversionsrate niederschlägt, schreibt Alexander Graf bei Kassenzone.de sinngemäß.

Wir sind, was wir kaufen: Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Online-Einkauf

Der Payment-Dienstleister Klarna hat eine interne und anonyme Auswertung der Produkteinkäufe aller integrierten Online-Shops in Deutschland von Januar bis Oktober 2014 durchgeführt. Analysiert wurden die Einkäufe in 62 Produktkategorien, aufgeteilt nach Altersgruppe der Online-Einkäufer, Zeitpunkt des Einkaufes und Wochentag, an dem der Einkauf stattfand. Die zusammengestellten Statistiken zeigen Unterschiede in den Einkaufsgewohnten bestimmter Produktkategorien, favorisierte Zeiten und Wochentage für den Einkauf im Internet auf. Alkohol wird sowohl von Männern und Frauen am ehesten Abends eingekauft, ebenso Erotik-Artikel. Trockene oder spannende Bücher – was auch immer, gekauft wird es bei den unter 56-jährigen am ehesten von Frauen.

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Jochen G. Fuchs
Sofa.io: Diese E-Commerce-SDK ist Open Source und hat eine eingebaute Mobile-First-Strategie http://t3n.de/news/sofa-io-open-source-sdk-562756/ 2014-08-19T12:55:05Z
Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder Entwickler E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten …

Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten Mobile-First-Strategie.

Die Mobile-Commerce-Experten bei CouchCommerce haben ihre Front-End-Technologie unter Sofa.io als Open-Source-Lösung zur Verfügung gestellt. CouchCommerce ist eine Front-End-Lösung für Onlineshops, die eine gute Umsetzung einer Mobile-First-Strategie verspricht.

Mit CouchCommerce lassen sich responsive Web-Apps betreiben, die ein ähnliches Look-and-Feel ermöglichen sollen wie native Web-Apps, beispielsweise mit den Touch-Gesten „Swipe“, „Pinch“ und „Zoom“. Neben der Möglichkeit, die CouchCommerce-Plattform mit den kommerziellen Enterprise-Modellen zu nutzen, bietet das unter GPL veröffentlichte Sofa-SDK aber auch die Möglichkeit, völlig eigenständige Front-End-Lösungen zu entwickeln.

Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)
Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)

Was ich mit Sofa.io machen kann

Das unter Sofa.io veröffentlichte SDK kann auf zweierlei Art genutzt werden: entweder zur Entwicklung eines Stand-Alone-Frontends oder, um ein Front-End für die CouchCommerce-Plattform zu entwickeln.

Die Web-App-Technologie von CouchCommerce steht im Sofa-SDK zur Verfügung. Entwickler können also ohne Abhängigkeiten zur kommerziellen Plattform ein Front-End für den eigenen Onlineshop entwerfen und einsetzen. Die lauffähige Beispiel-Web-App ist im SDK enthalten. Die Anbindung an das Backend des Onlineshops sowie an eventuell notwendige Third-Party-Anwendungen muss in diesem Fall zusätzlich entwickelt werden.

(Bild: CouchCommerce)
Sofa.io bringt gleich eine lauffähige Demo-Web-App mit. (Bild: CouchCommerce)

Als zweite Möglichkeit lässt sich das SDK zu nutzen, um ein Frontend zur Nutzung mit der kommerziellen Version der CouchCommerce-Plattform zu entwickeln. CouchCommerce Enterprise lässt sich dann entweder in Eigenregie als selbst gehostete Lösung betreiben oder als SaaS-Anwendung. Für die SaaS-Anwendung stehen sowohl Plugins für gängige Shopsysteme zur Verfügung als auch Anbindungen zu Payment-, ERP- und Logistik-Systemen.

CouchCommerce Enterprise ist als SaaS-Dienst ab einer monatlichen Grundgebühr von 3.000 Euro zuzüglich einer Transaktionsgebühr in Höhe von 0,30 Euro erhältlich.

Warenkorb-Ansicht der CouchCommerce-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)
Warenkorb-Ansicht der Sofa.io-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)

Sofa.io: SDK Features

Das modular aufgebaute SDK benötigt kein Framework, alle Komponenten sind in simplem Javascript geschrieben. Trotzdem wird noch eine optionale AngularJS-Komponente angeboten. Das Sofa-SDK bietet Dienste für die vielfältigen Anwendungsfälle im und deckt unter anderem folgende Bereiche ab:

  • Produktsuche
  • Warenkorb-Handling
  • Produktkatalog

CouchCommerce spricht von einer initialen Ladezeit von 300 Millisekunden und betont, dass aufgrund der verwendeten Single-Page-Technologie die entwickelten Web-Apps auch im Falle einer Internet-Verbindungsunterbrechung noch funktionieren. Eine Cross-Plattform- und Cross-Device-Kompatibilität soll für ein übergreifendes, responsives Nutzererlebnis sorgen. Eine Demo-Anwendung bietet interessierten Onlinehändlern und Entwicklern einen ersten Einblick in die Web-App.

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Jochen G. Fuchs
M-Commerce: 10 Tipps für bessere mobile Onlineshops http://t3n.de/news/m-commerce-mobile-onlineshops-562652/ 2014-08-18T12:33:50Z
Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu …

Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu optimieren, zeigt unser Zehn-Punkte-Überblick.

Kunden von Onlineshops sind längst mobil geworden: Smartphone raus, Preis vergleichen und auch gleich mobil kaufen. Leider sind viele Onlineshops immer noch nicht angenehm zu bedienen auf dem Smartphone, oft überwiegt Käufer-Frust die Einkaufs-Lust. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte zu optimieren zeigt E-Commerce-Expertin Nicole Rüdlin, Leiterin der E-Commerce-Messe „Internet World“ in Ihrem Gastartikel „Shop in der Hosentasche“ im t3n Magazin 37. Die wichtigsten Erkenntnisse zur ersten Orientierung bei der Webshop-Optimierung aus dem Artikel wollen wir euch nicht vorenthalten:

banking smartphone
M-Commerce: Onlineshops müssen für mobile Endgeräte optimiert werden. © apops - Fotolia.com

M-Commerce: Zehn Tipps für bessere mobile Webshops

  1. Gestalten Sie Ihren so, dass er auf allen Geräten sofort wiedererkennbar ist!
  2. Platzieren Sie Ihre Suchfunktion prominent, nutzen Sie Autovervollständigung und arbeiten Sie mit Filtern!
  3. Stellen Sie Ihre Call-to-Action-Buttons in den Vordergrund, gestalten Sie sie wurstfingerfreundlich und rufen Sie immer wieder zu Aktivitäten auf!
  4. Gestalten Sie die Menüstruktur kurz und knapp! Bieten Sie Nutzern an jeder Stelle im mobilen Shop die Möglichkeit, unkompliziert zur Startseite zurückzukehren!
  5. Vermeiden Sie, dass Benutzer zoomen müssen und stellen Sie Fotos im Vollbild dar!
  6. Informieren Sie den Nutzer darüber, ob ihr Shop für Quer- oder Hochformat optimiert ist!
  7. Gestalten Sie Eingabemasken effizient und übersichtlich. Beziehen Sie Drittanbieter ein, um Datenfelder schneller auszufüllen! Fragen Sie mobil nur Daten ab, die unbedingt erforderlich sind und prüfen Sie Formulare in Echtzeit, um Benutzer sofort auf fehlende Informationen hinzuweisen.
  8. Verzichten Sie auf eine Registrierungspflicht, damit Kunden einkaufen können!
  9. Bieten Sie Click-to-Call-Services für komplexere Angebote!
  10. Informieren Sie Benutzer verständlich darüber, warum Sie seinen Standort analysieren möchten!

 

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Jochen G. Fuchs
5 Gründe, warum du einen mobil-optimierten Onlineshop brauchst http://t3n.de/news/mobile-commerce-544787/ 2014-05-12T16:22:35Z
Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen Onlineshop und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu …

Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu gewinnen, sondern Umsatzverluste zu verhindern?

Mobile-Commerce: Fünf Gründe, warum Händler ihren Shop optimieren müssen

Vor zehn bis fünfzehn Jahren war E-Commerce noch einfach, geradezu trivial – erklärt Kai-Thomas Krause von der CouchCommerce GmbH in seinem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento in Leipzig. Einen Onlineshop eröffnen, die dazugehörigen Kunden sitzen dann am Desktop-Rechner und gehen einkaufen. Doch die Landschaft der Endgeräte ist größer geworden, neben der immer kleiner werdenden Menge an Desktop-Rechnern werden jetzt eher Notebooks genutzt. Aber auch hier sei eine Veränderung vom Notebook hin zum Tablet zu spüren, so Krause. Während Tablets erst bald zum Mainstream werden, sei das Smartphone hier schon längst angekommen: Ein wichtiger Grund, der für die mobile Optimierung eines Onlineshops spricht – die weiteren Gründe aus dem Vortrag haben wir für euch von der Meet Magento mitgebracht.

1. Die Tendenz geht hin zu mobilen Endgeräten

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Die Absatzprognosen bis 2017 zeigen den Trend zu mobilen Endgeräten auf. (Grafik: Statista)

2. Ein großer Anteil am weltweiten Traffic ist mobil und Traffic bringt Umsatz

(Bild: Statista)
Potential Mobile-Commerce: Ein hoher Anteil des weltweiten Traffics entsteht mobil. (Bild: Statista)

Eine Studie des Institus Allensbach belegt, dass hinter dem Traffic Kunden stehen. Laut der Studie kaufen rund 75 prozent der Nutzer online ein, davon 20 Prozent intensiv.

3. Kunden, die im Geschäft auf dem Smartphone Preise recherchieren, kaufen auch direkt online

Krause führt aus, dass 51 Prozent der Kunden, die mitten im Laden Online-Preisrecherchen machen, auch etwas kaufen: 35 Prozent der Kunden kaufen während der Recherche online ein und 26 Prozent nach der Recherche doch offline. Bei der Betrachtung der Erfolgsquote, besonders der Konversionsrate Mobile im Vergleich zur Konversionsrate Desktop, träte aber eine Besonderheit auf: Kunden informieren sich eventuell mobil, schließen aber erst Zuhause am Rechner den Kauf ab. Es können also Verschiebungen zwischen den Konversionsraten in den einzelnen Geräteklassen entstehen.

4. Ohne Mobile-Optimierung verlierst du Umsatz

Krause erklärt, dass es im Moment nicht darum geht, Umsatz dazu zu gewinnen. Händler sollten sich vielmehr die Frage stellen: „Wieviel Umsatz verliere ich bereits?“. Es geht also eher um Umsatz-Rückgewinnung. Dazu führt Kai-Thomas Krause eine Beispielrechnung vor, um den möglichen Verlust zu demonstrieren.

Beispielrechnung

Onlineshop mit 5.000 Besuchern im Monat

Eine Konversionsrate von 4 Prozent

Ein durchschnittlicher Warenkorb von 20 Euro

Ergibt 4000 Euro Umsatz

20 Prozent mobiler Traffic

Eine mobile Konversionsrate von 0,4 Prozent

Ergibt 400 Euro Umsatzverlust

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

CouchCommerce erlebt im mobilen Bereich Traffic-Größen bei den Händlern von durchschnittlich 20 Prozent – vereinzelt sollen auch Spitzenwerte von 80 Prozent erreicht werden, was aber keine Norm sei, so Krause.

5. Längere Ladezeiten verschlingen die Konversionsrate

Onlineshops, die nicht mobil optimiert sind, haben auf mobilen Endgeräten längere Ladezeiten. Eine Mobile-Commerce-Studie des US-Kaufhaus-Giganten Walmart belegt, dass sich die Konversionsrate verbessert, sobald sich die Ladezeit verbessert. Walmart hat in seiner Studie festgestellt, dass die Konversionsrate schon bei einer Ladezeit von länger als einer Sekunde rapide abnimmt.

Hauptproblem im Mobile-Commerce: Die Vielfalt der Geräte

Das Einstiegsproblem bei der Optimierung auf mobile Endgeräte sei die große Vielfalt an Bildschirmgrößen in den mobilen Betriebssystemen, erklärte Krause auf der Meet Magento. Ist iOS mit vier Bildschirmgrößen noch überschaubar, bietet Android eine reiche Auswahl an Bildschirmgrößen in zweistelliger Zahl. Für Krause eine Tatsache, die belegen könnte, dass je nach Lösung ein größerer Aufwand für die mobile Optimierung erforderlich werden kann. Für Online-Händler, die sich angesichts des hohen Aufwandes fragen, warum sie überhaupt eine Optimierung in Angriff nehmen sollten, hatte Krause aber ebenfalls eine Antwort parat:

Zitat am Telefon

Meine Kunden sollen halt nicht mit diesen Geräten auf meinen Shop gehen.

– Unbekannter Händler, vermutlich pleite.

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

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Jochen G. Fuchs
Google will mit „Instant Buy“ den mobilen Checkout beschleunigen http://t3n.de/news/google-wallet-instant-buy-541103/ 2014-04-23T12:40:35Z
Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem Smartphone oder Tablet im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. Google will das mit dem neuen …

Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem oder im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. will das mit dem neuen Dienst „Google Wallet Instant Buy“ lösen.

Laut dem Quartalsreport von Monate.com enden nur ein Prozent der Warenkörbe beim Online-Shopping mit dem Smartphone auch in einer Bestellung, obwohl schon heute ein Großteil der Anwender das Smartphone zur Produktsuche nutzt – alleine in Deutschland 62 Prozent. Je nach Marktorschung variieren die absoluten Zahlen, die Aussage ist aber immer die gleiche: Auf dem Smartphone ist die Abbruchquote im Vergleich zum Desktop wesentlich höher.

Die Gründe liegen in der kleineren Bildschirmgröße und der damit verbundenen schwierigeren Eingabe der notwendigen Bestell- und Zahlungsinformationen. Jetzt bringt Google mit dem Google-Wallet-Instant-Buy eine mögliche Lösung für das Dilemma.

Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)
Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)

Google will mit „Instant Buy“ die Kaufhürde minimieren

Mit „Google Wallet Instant Buy“ soll die Hürde im Warenkorb drastisch minimiert werden. Dazu hat Google eine kostenlose Schnittstelle zur Verfügung gestellt, die den mobilen Checkout-Prozess im Online-Shop auf nur zwei Schritte minimiert. Google Wallet Instant Buy funktioniert auf jeder mobilen Plattform und mit jedem Google-Konto. Der Vorteil für den Shop-Betreiber soll in der einfachen Integration und der Beibehaltung der bestehenden Bezahlverfahren liegen. Google wickelt die Zahlung nicht selbst ab, sondern nutzt die Prozesse des Shop-Betreibers.

Um Google Wallet Instant Buy zu nutzen, muss der Anwender seine Kreditkarte in der Google-Wallet hinterlegt haben. Im Shop kann dann mit der Funkion „Buy with Google“ die Bestellung ausgelöst werden. Alle notwendigen Informationen wie Lieferadresse und Zahlungsinformationen werden an den Shop geschickt, der Anwender muss die Bestellung nur noch bestätigen. Google nutzt nicht die Kreditkarten-Informationen des Anwenders, sondern generiert eine einmal gültige virtuelle Kreditkarte, die mit der Originalkarte des Anwenders verknüpft wird. Damit will Google eine höhere Sicherheit gewährleisten, denn eine Kompromittierung ist dann zwecklos, da die echten Kartendaten nicht an den Händler geschickt werden. Eine ähnliche Funktion bietet PayPal mit PayPal Express oder Amazon mit der 1-Click Bestellung – wenn auch ohne die virtuelle Karte.

Google Instant Buy
Google-Wallet-Instant-Buy (Grafik: Google.com Webseite)

Mit Google Wallet Instant Buy sind alle glücklich?

Mit einem vereinfachten Check-Out Prozess wird die Abbruchquote minimiert, was den Händler freuen wird. Die einfache Integration macht es dem Shop-Betreiber ebenfalls leicht, zumal keine zusätzlichen Kosten anfallen, sofern denn schon die Kredikartenzahlung seitens des Händlers angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden liegt ebenfalls auf der Hand: Seine Google-Mail-Adresse reicht aus, um eine Bestellung auszulösen. Dazu kommt eine vermeintlich höhere Sicherheit, da ja nur einmal gültige Kreditkartendaten erzeugt werden. Google bekommt über diesen Weg zusätzliche Informationen über den Anwender. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten – wenn man das „lästige“ Thema mit dem gläsernen Anwender mal außen vor lässt.

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Maik Klotz