Mobile Commerce | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Mobile Commerce 2014-11-12T10:04:51Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/mobile-commerce Von den Besten lernen: Die Top-100-Shops im Mobile-Commerce-Checkup [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-checkup-578117/ 2014-11-12T10:04:51Z
Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen …

Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen Webseiten auf. Ein Mobile-Commerce-Benchmark.

Die Konversions-Optimierungs-Experten von konversionsKRAFT haben die aktuellen Top-100-Onlineshops von A wie „Alternate“ bis Z wie „Zalando“ einem Checkup unterzogen. Setzen die Shops auf M-Commerce? Wie sind die Onlineshops aufgebaut und welche Potentiale werden genutzt oder verschenkt?

Durch das Bereitstellen von Basisinformationen zum optimalen Aufbau mobile Onlineshops bietet die Infografik zwei hilfreiche Ansätze für Onlinehändler: Erstens können Händler ihren eigenen mobilen Onlineshop auf noch vorhandenes Potential überprüfen und Zweitens bietet der Checkup einen praktischen Überblick über die aktuellen Gestaltungs-Gepflogenheiten. Sich an etablierten Anordnungen für Gestaltungselemente zu orientieren, entspricht gemeinhin akzeptierten Usability-Heuristiken: Nutzer finden sich besser zurecht, wenn die Gestaltung den allgemein üblichen Koventionen folgt.

Überblick über den Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik

Der Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik von konversionsKRAFT in der Übersicht:

  1. Überblick – Sind die Top 100 Shops bereit für den mobile Commerce
  2. Design – So sehen Smartphone Shops aus
  3. Basisfaktoren – Entdecken Sie verschenktes Potenzial
  4. Navigation Patterns – So wird mit dem Smartphone navigiert
  5. Startseite – Der Baukasten für den perfekten Einstieg

Die Infografik „Mobile-Commerce-Checkup“

Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)
Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)

Die Infografik steht bei konversionsKRAFT zum Download zur Verfügung und soll regelmäßig aktualisiert werden: Mobile-Commerce-Checkup herunterladen.

Interessante aktuelle Fakten zum Thema Gender-Commerce und M-Commerce findet ihr auch in unserem Beitrag „Was Frauen wollen: Vorlieben beim Mobile-Commerce“.

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Jochen G. Fuchs
Was Frauen wollen: Vorlieben beim M-Commerce http://t3n.de/news/m-commerce-frauen-gender-commerce-573280/ 2014-11-11T14:00:26Z
Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. 

Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine aktuelle Umfrage des Statistik-Anbieters Statista. Die Otto Group, die weltweite Nummer zwei im Versandhandel, hat eine Umfrage bei 1001 Kundinnen verschiedener Altersstufen in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis der Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen mobil vorwiegend auf der Couch oder im Bett. Interessant ist neben der Tatsache, dass der M-Commerce definitiv bei den Kundinnen angekommen zu sein scheint, auch die Erkenntnis, dass Print-Marketing immer noch eine Rolle spielt.

M-Commerce ist angekommen: 63 Prozent der Frauen shoppen mobil

Die Umfrage zeigt auf, dass die Akzeptanz für das Thema Mobile-Commerce stark ausgeprägt ist. Etwa zwei Drittel der befragten Kundinnen kauft mobil ein. Hauptsächlich über den klassischen Browser, mit 17 Prozent nutzt ein relativ großer Teil hauptsächlich Shopping-Apps zum Einkaufen. QR-Codes spielen wenig überraschend gar keine Rolle, die kleinen schwarzen Code-Grafiken sind aber auch schlicht kaum im Alltag aufzufinden.

(Grafik: Jochen G. Fuchs)
M-Commerce: 63 Prozent der befragten Nutzerinnen kaufen auch mobil ein. (Grafik: Jochen G. Fuchs)

Die größten Probleme beim mobilen Shopping

Die Nutzerinnen wurden auch nach den, ihrer Meinung nach, größten Problemen beim mobilen Shopping befragt. Onlinehändler sind bei diesen nachfolgenden, hauptsächlich Gestaltung und Technik des Onlineshops betreffenden, Punkten besonders gefragt:

  • 43 Prozent beschweren sich über die schlechte Bedienbarkeit mobiler Onlineshops.
  • 43 Prozent machen sich Sorgen über die Datensicherheit beim Bezahlen.
  • 39 Prozent beschweren sich über einen zu langsamen Seitenaufbau.
(Grafik: Otto Group / Statista)
M-Commerce: Innerhalb der Altersgruppen kommt es zu Verschiebungen bei den Prioritäten der Nutzerinnen. Die Tabelle gibt Auskunft über die gesamten Zahlen aus der Umfrage. (Screenshot: Otto Group/Statista)

M-Commerce: Frauen shoppen gerne in bequemer Umgebung

Ein weiterer Teil der Umfage widmete sich den Vorlieben bezüglich des Nutzungsortes. Wo und wie kaufen Frauen am liebsten mobil ein?

Hier die Ergebnisse der Teil-Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. November 2014 überarbeitet.

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Jochen G. Fuchs
E-Commerce-News: Magento 2 noch Open-Source oder nicht, Amazon könnte Marktplatzhändler ausstechen http://t3n.de/news/e-commerce-news-magento-2-noch-574972/ 2014-11-03T18:00:51Z
Mit unseren E-Commerce-News informieren wir euch über Neuigkeiten aus der E-Commerce-Landschaft, die wir letzte Woche noch nicht veröffentlicht haben. Diesmal mit einem M-Commerce-Test und einer …

Mit unseren E-Commerce-News informieren wir euch über Neuigkeiten aus der E-Commerce-Landschaft, die wir letzte Woche noch nicht veröffentlicht haben. Diesmal mit einem M-Commerce-Test und einer Gender-Commerce-Statistik.

E-Commerce-News: Amazon soll Daten von Marktplatz-Händlern für eigene Angebote nutzen

E-Commerce-News: Sticht Amazon seine Marktplatzhändler aus? (Screenshot: Amazon)
E-Commerce-News: Sticht Amazon seine Marktplatzhändler aus? (Screenshot: Amazon)

Die Gerüchte kommen immer wieder auf und halten sich hartnäckig, aktuell vermeldet Forbes die Ergebnisse einer Untersuchung, die diese Gerüchte bestätigen möchten: Die Repricing-Spezialisten von Upstream aus den USA haben fast 900 Produkte bei beobachtet und versucht festzustellen, ob das Unternehmen sie in das eigene Sortiment übernimmt. Der Dienstleister will festgestellt haben, dass 25 Prozent der initial durch Dritthändler gelisteten Top-Seller-Produkte innerhalb von drei Monaten bei Amazon im Sortiment auftauchten.

Magento: Wieviel Open-Source wird in Magento 2 stecken?

In seinem ShopTechBlog weist Roman Zenner auf einen interessanten Post im Blog „magenticians“ hin, die sich fragen wieviel Open-Source denn noch in Magento 2 steckt. Hauptsächlich bemängelt wird die Intransparenz des Entwicklungsprozesses. Die Autoren führen auf, dass Github nur noch als „Sync-Spot“ und damit als einseitige Eingabe-Oberfläche für den Entwicklungsprozess verwendet würde und die Community über den jeweiligen Stand der Eingabe im Dunkeln gelassen wird. Die Entwickler vermissen darüber hinaus klar nach außen kommunizierte Ziele, Milestones oder To-Do's, diese mangelnde Intransparenz widerspräche dem Open-Source-Gedanken, so Magenticians.

Mobile-Commerce: Von Geschwindigkeit kann man nur träumen

Alle träumen vom Mobile-Commerce? Und bei einigen Träumern wird es wohl dabei bleiben, wie ein aktueller E-Commerce-Test im Blog Kassenzone.de zeigt. Zwar haben rund 80 Prozent der Top100-Onlineshops eine mobile Website, aber damit enden die Gemeinsamkeiten bereits. Einige Onlineshops haben keine mobile Seite, einige keine responsive Seite und bei wiederum einigen kriecht der Ladevorgang buchstäblich vor sich hin. Dabei ist längst bekannt, dass jede eingesparte Sekunde Ladezeit sich positiv in der Konversionsrate niederschlägt, schreibt Alexander Graf bei Kassenzone.de sinngemäß.

Wir sind, was wir kaufen: Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Online-Einkauf

Der Payment-Dienstleister Klarna hat eine interne und anonyme Auswertung der Produkteinkäufe aller integrierten Online-Shops in Deutschland von Januar bis Oktober 2014 durchgeführt. Analysiert wurden die Einkäufe in 62 Produktkategorien, aufgeteilt nach Altersgruppe der Online-Einkäufer, Zeitpunkt des Einkaufes und Wochentag, an dem der Einkauf stattfand. Die zusammengestellten Statistiken zeigen Unterschiede in den Einkaufsgewohnten bestimmter Produktkategorien, favorisierte Zeiten und Wochentage für den Einkauf im Internet auf. Alkohol wird sowohl von Männern und Frauen am ehesten Abends eingekauft, ebenso Erotik-Artikel. Trockene oder spannende Bücher – was auch immer, gekauft wird es bei den unter 56-jährigen am ehesten von Frauen.

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Jochen G. Fuchs
Sofa.io: Diese E-Commerce-SDK ist Open Source und hat eine eingebaute Mobile-First-Strategie http://t3n.de/news/sofa-io-open-source-sdk-562756/ 2014-08-19T12:55:05Z
Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder Entwickler E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten …

Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten Mobile-First-Strategie.

Die Mobile-Commerce-Experten bei CouchCommerce haben ihre Front-End-Technologie unter Sofa.io als Open-Source-Lösung zur Verfügung gestellt. CouchCommerce ist eine Front-End-Lösung für Onlineshops, die eine gute Umsetzung einer Mobile-First-Strategie verspricht.

Mit CouchCommerce lassen sich responsive Web-Apps betreiben, die ein ähnliches Look-and-Feel ermöglichen sollen wie native Web-Apps, beispielsweise mit den Touch-Gesten „Swipe“, „Pinch“ und „Zoom“. Neben der Möglichkeit, die CouchCommerce-Plattform mit den kommerziellen Enterprise-Modellen zu nutzen, bietet das unter GPL veröffentlichte Sofa-SDK aber auch die Möglichkeit, völlig eigenständige Front-End-Lösungen zu entwickeln.

Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)
Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)

Was ich mit Sofa.io machen kann

Das unter Sofa.io veröffentlichte SDK kann auf zweierlei Art genutzt werden: entweder zur Entwicklung eines Stand-Alone-Frontends oder, um ein Front-End für die CouchCommerce-Plattform zu entwickeln.

Die Web-App-Technologie von CouchCommerce steht im Sofa-SDK zur Verfügung. Entwickler können also ohne Abhängigkeiten zur kommerziellen Plattform ein Front-End für den eigenen Onlineshop entwerfen und einsetzen. Die lauffähige Beispiel-Web-App ist im SDK enthalten. Die Anbindung an das Backend des Onlineshops sowie an eventuell notwendige Third-Party-Anwendungen muss in diesem Fall zusätzlich entwickelt werden.

(Bild: CouchCommerce)
Sofa.io bringt gleich eine lauffähige Demo-Web-App mit. (Bild: CouchCommerce)

Als zweite Möglichkeit lässt sich das SDK zu nutzen, um ein Frontend zur Nutzung mit der kommerziellen Version der CouchCommerce-Plattform zu entwickeln. CouchCommerce Enterprise lässt sich dann entweder in Eigenregie als selbst gehostete Lösung betreiben oder als SaaS-Anwendung. Für die SaaS-Anwendung stehen sowohl Plugins für gängige Shopsysteme zur Verfügung als auch Anbindungen zu Payment-, ERP- und Logistik-Systemen.

CouchCommerce Enterprise ist als SaaS-Dienst ab einer monatlichen Grundgebühr von 3.000 Euro zuzüglich einer Transaktionsgebühr in Höhe von 0,30 Euro erhältlich.

Warenkorb-Ansicht der CouchCommerce-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)
Warenkorb-Ansicht der Sofa.io-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)

Sofa.io: SDK Features

Das modular aufgebaute SDK benötigt kein Framework, alle Komponenten sind in simplem Javascript geschrieben. Trotzdem wird noch eine optionale AngularJS-Komponente angeboten. Das Sofa-SDK bietet Dienste für die vielfältigen Anwendungsfälle im und deckt unter anderem folgende Bereiche ab:

  • Produktsuche
  • Warenkorb-Handling
  • Produktkatalog

CouchCommerce spricht von einer initialen Ladezeit von 300 Millisekunden und betont, dass aufgrund der verwendeten Single-Page-Technologie die entwickelten Web-Apps auch im Falle einer Internet-Verbindungsunterbrechung noch funktionieren. Eine Cross-Plattform- und Cross-Device-Kompatibilität soll für ein übergreifendes, responsives Nutzererlebnis sorgen. Eine Demo-Anwendung bietet interessierten Onlinehändlern und Entwicklern einen ersten Einblick in die Web-App.

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Jochen G. Fuchs
M-Commerce: 10 Tipps für bessere mobile Onlineshops http://t3n.de/news/m-commerce-mobile-onlineshops-562652/ 2014-08-18T12:33:50Z
Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu …

Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu optimieren, zeigt unser Zehn-Punkte-Überblick.

Kunden von Onlineshops sind längst mobil geworden: Smartphone raus, Preis vergleichen und auch gleich mobil kaufen. Leider sind viele Onlineshops immer noch nicht angenehm zu bedienen auf dem Smartphone, oft überwiegt Käufer-Frust die Einkaufs-Lust. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte zu optimieren zeigt E-Commerce-Expertin Nicole Rüdlin, Leiterin der E-Commerce-Messe „Internet World“ in Ihrem Gastartikel „Shop in der Hosentasche“ im t3n Magazin 37. Die wichtigsten Erkenntnisse zur ersten Orientierung bei der Webshop-Optimierung aus dem Artikel wollen wir euch nicht vorenthalten:

banking smartphone
M-Commerce: Onlineshops müssen für mobile Endgeräte optimiert werden. © apops - Fotolia.com

M-Commerce: Zehn Tipps für bessere mobile Webshops

  1. Gestalten Sie Ihren so, dass er auf allen Geräten sofort wiedererkennbar ist!
  2. Platzieren Sie Ihre Suchfunktion prominent, nutzen Sie Autovervollständigung und arbeiten Sie mit Filtern!
  3. Stellen Sie Ihre Call-to-Action-Buttons in den Vordergrund, gestalten Sie sie wurstfingerfreundlich und rufen Sie immer wieder zu Aktivitäten auf!
  4. Gestalten Sie die Menüstruktur kurz und knapp! Bieten Sie Nutzern an jeder Stelle im mobilen Shop die Möglichkeit, unkompliziert zur Startseite zurückzukehren!
  5. Vermeiden Sie, dass Benutzer zoomen müssen und stellen Sie Fotos im Vollbild dar!
  6. Informieren Sie den Nutzer darüber, ob ihr Shop für Quer- oder Hochformat optimiert ist!
  7. Gestalten Sie Eingabemasken effizient und übersichtlich. Beziehen Sie Drittanbieter ein, um Datenfelder schneller auszufüllen! Fragen Sie mobil nur Daten ab, die unbedingt erforderlich sind und prüfen Sie Formulare in Echtzeit, um Benutzer sofort auf fehlende Informationen hinzuweisen.
  8. Verzichten Sie auf eine Registrierungspflicht, damit Kunden einkaufen können!
  9. Bieten Sie Click-to-Call-Services für komplexere Angebote!
  10. Informieren Sie Benutzer verständlich darüber, warum Sie seinen Standort analysieren möchten!

 

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Jochen G. Fuchs
5 Gründe, warum du einen mobil-optimierten Onlineshop brauchst http://t3n.de/news/mobile-commerce-544787/ 2014-05-12T16:22:35Z
Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen Onlineshop und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu …

Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu gewinnen, sondern Umsatzverluste zu verhindern?

Mobile-Commerce: Fünf Gründe, warum Händler ihren Shop optimieren müssen

Vor zehn bis fünfzehn Jahren war E-Commerce noch einfach, geradezu trivial – erklärt Kai-Thomas Krause von der CouchCommerce GmbH in seinem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento in Leipzig. Einen Onlineshop eröffnen, die dazugehörigen Kunden sitzen dann am Desktop-Rechner und gehen einkaufen. Doch die Landschaft der Endgeräte ist größer geworden, neben der immer kleiner werdenden Menge an Desktop-Rechnern werden jetzt eher Notebooks genutzt. Aber auch hier sei eine Veränderung vom Notebook hin zum Tablet zu spüren, so Krause. Während Tablets erst bald zum Mainstream werden, sei das Smartphone hier schon längst angekommen: Ein wichtiger Grund, der für die mobile Optimierung eines Onlineshops spricht – die weiteren Gründe aus dem Vortrag haben wir für euch von der Meet Magento mitgebracht.

1. Die Tendenz geht hin zu mobilen Endgeräten

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Die Absatzprognosen bis 2017 zeigen den Trend zu mobilen Endgeräten auf. (Grafik: Statista)

2. Ein großer Anteil am weltweiten Traffic ist mobil und Traffic bringt Umsatz

(Bild: Statista)
Potential Mobile-Commerce: Ein hoher Anteil des weltweiten Traffics entsteht mobil. (Bild: Statista)

Eine Studie des Institus Allensbach belegt, dass hinter dem Traffic Kunden stehen. Laut der Studie kaufen rund 75 prozent der Nutzer online ein, davon 20 Prozent intensiv.

3. Kunden, die im Geschäft auf dem Smartphone Preise recherchieren, kaufen auch direkt online

Krause führt aus, dass 51 Prozent der Kunden, die mitten im Laden Online-Preisrecherchen machen, auch etwas kaufen: 35 Prozent der Kunden kaufen während der Recherche online ein und 26 Prozent nach der Recherche doch offline. Bei der Betrachtung der Erfolgsquote, besonders der Konversionsrate Mobile im Vergleich zur Konversionsrate Desktop, träte aber eine Besonderheit auf: Kunden informieren sich eventuell mobil, schließen aber erst Zuhause am Rechner den Kauf ab. Es können also Verschiebungen zwischen den Konversionsraten in den einzelnen Geräteklassen entstehen.

4. Ohne Mobile-Optimierung verlierst du Umsatz

Krause erklärt, dass es im Moment nicht darum geht, Umsatz dazu zu gewinnen. Händler sollten sich vielmehr die Frage stellen: „Wieviel Umsatz verliere ich bereits?“. Es geht also eher um Umsatz-Rückgewinnung. Dazu führt Kai-Thomas Krause eine Beispielrechnung vor, um den möglichen Verlust zu demonstrieren.

Beispielrechnung

Onlineshop mit 5.000 Besuchern im Monat

Eine Konversionsrate von 4 Prozent

Ein durchschnittlicher Warenkorb von 20 Euro

Ergibt 4000 Euro Umsatz

20 Prozent mobiler Traffic

Eine mobile Konversionsrate von 0,4 Prozent

Ergibt 400 Euro Umsatzverlust

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

CouchCommerce erlebt im mobilen Bereich Traffic-Größen bei den Händlern von durchschnittlich 20 Prozent – vereinzelt sollen auch Spitzenwerte von 80 Prozent erreicht werden, was aber keine Norm sei, so Krause.

5. Längere Ladezeiten verschlingen die Konversionsrate

Onlineshops, die nicht mobil optimiert sind, haben auf mobilen Endgeräten längere Ladezeiten. Eine Mobile-Commerce-Studie des US-Kaufhaus-Giganten Walmart belegt, dass sich die Konversionsrate verbessert, sobald sich die Ladezeit verbessert. Walmart hat in seiner Studie festgestellt, dass die Konversionsrate schon bei einer Ladezeit von länger als einer Sekunde rapide abnimmt.

Hauptproblem im Mobile-Commerce: Die Vielfalt der Geräte

Das Einstiegsproblem bei der Optimierung auf mobile Endgeräte sei die große Vielfalt an Bildschirmgrößen in den mobilen Betriebssystemen, erklärte Krause auf der Meet Magento. Ist iOS mit vier Bildschirmgrößen noch überschaubar, bietet Android eine reiche Auswahl an Bildschirmgrößen in zweistelliger Zahl. Für Krause eine Tatsache, die belegen könnte, dass je nach Lösung ein größerer Aufwand für die mobile Optimierung erforderlich werden kann. Für Online-Händler, die sich angesichts des hohen Aufwandes fragen, warum sie überhaupt eine Optimierung in Angriff nehmen sollten, hatte Krause aber ebenfalls eine Antwort parat:

Zitat am Telefon

Meine Kunden sollen halt nicht mit diesen Geräten auf meinen Shop gehen.

– Unbekannter Händler, vermutlich pleite.

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

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Jochen G. Fuchs
Google will mit „Instant Buy“ den mobilen Checkout beschleunigen http://t3n.de/news/google-wallet-instant-buy-541103/ 2014-04-23T12:40:35Z
Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem Smartphone oder Tablet im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. Google will das mit dem neuen …

Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem oder im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. will das mit dem neuen Dienst „Google Wallet Instant Buy“ lösen.

Laut dem Quartalsreport von Monate.com enden nur ein Prozent der Warenkörbe beim Online-Shopping mit dem Smartphone auch in einer Bestellung, obwohl schon heute ein Großteil der Anwender das Smartphone zur Produktsuche nutzt – alleine in Deutschland 62 Prozent. Je nach Marktorschung variieren die absoluten Zahlen, die Aussage ist aber immer die gleiche: Auf dem Smartphone ist die Abbruchquote im Vergleich zum Desktop wesentlich höher.

Die Gründe liegen in der kleineren Bildschirmgröße und der damit verbundenen schwierigeren Eingabe der notwendigen Bestell- und Zahlungsinformationen. Jetzt bringt Google mit dem Google-Wallet-Instant-Buy eine mögliche Lösung für das Dilemma.

Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)
Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)

Google will mit „Instant Buy“ die Kaufhürde minimieren

Mit „Google Wallet Instant Buy“ soll die Hürde im Warenkorb drastisch minimiert werden. Dazu hat Google eine kostenlose Schnittstelle zur Verfügung gestellt, die den mobilen Checkout-Prozess im Online-Shop auf nur zwei Schritte minimiert. Google Wallet Instant Buy funktioniert auf jeder mobilen Plattform und mit jedem Google-Konto. Der Vorteil für den Shop-Betreiber soll in der einfachen Integration und der Beibehaltung der bestehenden Bezahlverfahren liegen. Google wickelt die Zahlung nicht selbst ab, sondern nutzt die Prozesse des Shop-Betreibers.

Um Google Wallet Instant Buy zu nutzen, muss der Anwender seine Kreditkarte in der Google-Wallet hinterlegt haben. Im Shop kann dann mit der Funkion „Buy with Google“ die Bestellung ausgelöst werden. Alle notwendigen Informationen wie Lieferadresse und Zahlungsinformationen werden an den Shop geschickt, der Anwender muss die Bestellung nur noch bestätigen. Google nutzt nicht die Kreditkarten-Informationen des Anwenders, sondern generiert eine einmal gültige virtuelle Kreditkarte, die mit der Originalkarte des Anwenders verknüpft wird. Damit will Google eine höhere Sicherheit gewährleisten, denn eine Kompromittierung ist dann zwecklos, da die echten Kartendaten nicht an den Händler geschickt werden. Eine ähnliche Funktion bietet PayPal mit PayPal Express oder Amazon mit der 1-Click Bestellung – wenn auch ohne die virtuelle Karte.

Google Instant Buy
Google-Wallet-Instant-Buy (Grafik: Google.com Webseite)

Mit Google Wallet Instant Buy sind alle glücklich?

Mit einem vereinfachten Check-Out Prozess wird die Abbruchquote minimiert, was den Händler freuen wird. Die einfache Integration macht es dem Shop-Betreiber ebenfalls leicht, zumal keine zusätzlichen Kosten anfallen, sofern denn schon die Kredikartenzahlung seitens des Händlers angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden liegt ebenfalls auf der Hand: Seine Google-Mail-Adresse reicht aus, um eine Bestellung auszulösen. Dazu kommt eine vermeintlich höhere Sicherheit, da ja nur einmal gültige Kreditkartendaten erzeugt werden. Google bekommt über diesen Weg zusätzliche Informationen über den Anwender. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten – wenn man das „lästige“ Thema mit dem gläsernen Anwender mal außen vor lässt.

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Maik Klotz
Mobile Shopping: Wachstumstreiber im E-Commerce? [Internet World 2014] http://t3n.de/news/internet-world-kongress-mobile-commerce-530994/ 2014-02-25T15:03:42Z
Auf dem Internet-World-Kongress in München hat sich ein Panel dem Thema Mobile Commerce gewidmet. Mobile Shopping gilt als wichtiges Zugpferd der Branche – mit weit reichenden Auswirkungen für …

Auf dem Internet-World-Kongress in München hat sich ein Panel dem Thema gewidmet. Mobile Shopping gilt als wichtiges Zugpferd der Branche – mit weit reichenden Auswirkungen für Shopbetreiber.

Internet World Kongress: „Multiscreen statt Post-PC“

Das Programm des Mobile-Commerce-Panels auf dem Internet World Kongress. (Foto: t3n)
Das Programm des Mobile-Commerce-Panels auf dem Internet World Kongress. (Foto: t3n)

„Mobile Commerce ist im Kommen.“ Dieser Aussage ist das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß in einer Studie auf den Grund gegangen. Für die aktuelle Auflage, die Geschäftsführerin Susanne Fittkau auf dem Internet-World-Kongress in München vorgestellt hat, wurden im Oktober und November 2013 über 62.000 deutschsprachige Internetnutzer zu ihren Gewohnheiten befragt. Mittlerweile ist der Anteil der Smartphone-Besitzer unter ihnen genauso hoch wie der der PC-Besitzer: Genau genommen befänden wir uns also in einer Multiscreen-Ära statt in der Post-PC-Ära, so Fittkau.

Der Gerätevielfalt steht eine ebenso große Vielfalt an Informationsmöglichkeiten für Käufer gegenüber. Dies macht die Customer Journey immer komplexer: Neben Print-Produkten wie Broschüren und Katalogen – die keineswegs von der Bildfläche verschwunden sind – lassen Kunden sich auf verschiedensten Websites inspirieren, erhalten Hilfe durch Preisvergleiche, Rezensionen und Bewertungsplattformen oder auch Empfehlungen von Freunden. In der Auswertung dieser kanal- und geräteübergreifenden Customer Journey sieht Fittkau eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre.

Mobile Shopping mit Luft nach oben

Bisher tätigen 34,2 Prozent der Internetnutzer auch Einkäufe über ihr Smartphone. Dieser Anteil steigt allerdings nur langsam. Die Bereitschaft zum Mobile Shopping hängt dabei auch von Faktoren wie Alter oder Bildungsgrad der Nutzer ab. Interessant dabei: Während 39 Prozent der Apple-Nutzer schon häufig mobil eingekauft haben, sind es bei den Android-Nutzern nur 18 Prozent. Fittkau deutet dies als Anzeichen dafür, dass Mobile Shopping noch nicht im Mainstream angekommen ist.

Dies bestätigt Carlos Friedrich, CMO des Schweizer Möbelhauses Pfister: Trotz einer ausgeklügelten Cross-Channel-Strategie generiert Pfister nur sehr geringe Umsätze über das Mobile Web. Für Friedrich ist Mobile daher noch kein Absatz-, sondern ein Informations- und Marketingkanal, über den potenzielle Kunden vor allem „abgeholt“ und in die anderen Kanäle übermittelt werden. In dieser Funktion entfalte Mobile aber bereits eine sehr große Bedeutung, so Friedrich.

Das Möbelhaus Pfister gehört seit Langem zu den E-Commerce-Pionieren in der Schweiz. (Screenshot: t3n)
Das Möbelhaus Pfister gehört seit Langem zu den E-Commerce-Pionieren in der Schweiz. (Screenshot: t3n)

E-Commerce setzt zunehmend auf Responsive Design

Eines ist an diesem Morgen auf dem Kongress deutlich geworden: Die Zukunft des ist Responsive. Neben dem Möbelshop Pfister bereitet auch otto.de einen Relaunch auf Responsive-Design-Basis vor: Die Pläne dazu haben Thomas Schnieders und Matthias Häsel von OTTO in ihrer Keynote am Morgen vorgestellt. Und Matthias Eckert, zeigte, dass auch die SCHWAB VERSAND GmbH mittlerweile auf Responsive Design setzt: Es sei einfach der richtige Weg, wenn man nicht langfristig viel Geld in verschiedene Shopsysteme investieren wolle.

Alle Referenten waren sich jedoch einig: Für komplexe, bilderlastige mit vielen Kategorien und Content-Elementen stellt der Übergang auf Responsive Webdesign eine enorme Herausforderung dar. Die Anbieter stehen in der Umstellung noch ganz am Anfang.

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Lea Weitekamp
OTTO-Manager im Interview über Trends im M-Commerce und Investitionen in neue Technologien http://t3n.de/news/otto-manager-matthias-haesel-514898/ 2013-12-12T14:49:54Z
Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World Messe, hat mit OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel über die Besonderheiten des Online-Modehandels, Trends des Mobile Commerce sowie die Investitionen in …

Nicole Rüdlin, Leiterin der Messe, hat mit OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel über die Besonderheiten des Online-Modehandels, des sowie die Investitionen in neue Technologien gesprochen.

Laut finden im aktuellen Weihnachtsgeschäft bis zu 15 Prozent der Besuche auf otto.de über Smartphones statt und weitere 15 Prozent über Tablets. Tendenz steigend. Am 25. Februar 2014 wird OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel auf der Internet World in der Eröffjetztgs-Keynote über die Herausforderungen der „Multi-Device-Welt“ für den Online-Handel referieren.

OTTO_iPad_App_Themenwelt

Nicole Rüdlin: Herr Dr. Häsel, zunächst eine Frage zu Ihrer Funktion bei Otto. Mit welchem Ziel wurde das E-Commerce Innovation Center eingerichtet und welche Aufgaben erfüllt das Center innerhalb des Unternehmens?

Dr. Matthias Häsel: Wir möchten unseren Kunden jederzeit und überall das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten. Dies ist herausfordernd, da unser Markt sich durch eine sehr hohe Dynamik auszeichnet, die sich aus dem Zusammenspiel von technologischer Entwicklung, sich verändernden Erwartungen unserer Kunden und einer scharfen Wettbewerbssituation ergibt. Wir beschäftigen uns daher schon heute intensiv mit der Fragestellung, wie unsere Kunden in den nächsten Jahren online einkaufen werden. Deshalb steht bei uns im E-Commerce Innovation Center das Thema Research im Fokus. Wir beobachten und prüfen neue technische Entwicklungen am Markt, konzipieren darauf basierend neue Lösungsansätze, setzen diese im Rahmen einer agilen Produktentwicklung um und testen sie im Sinne eines Test & Learn-Gedankens frühzeitig unter Einbeziehung unserer Kunden. Unsere Erkenntnisse bilden einen wichtigen Input für grundlegende Veränderungen an otto.de und die Weiterentwicklung unserer Produktstrategie. Inhaltlich geht es dabei gerade insbesondere um das Thema Everywhere-Commerce und die Fragestellung, wie neue Endgeräte wie Smartphones und Tablets die Anforderungen an otto.de verändern.

Nicole Rüdlin: In Deutschland wird neben Medienprodukten und Unterhaltungselektronik bevorzugt Bekleidung im Internet gekauft. Was sind Ihrer Meijetztg nach die Besonderheiten des Online-Modehandels im Vergleich zu anderen Handelsbranchen?

Matthias Häsel: Mode ist im Gegensatz zu vielen anderen Sortimenten sehr emotional. Wer Fashion im Internet verkaufen will, muss das unbedingt berücksichtigen. Inspirationskompetenz – oder anders ausgedrückt, die Fähigkeit, auch online ein echtes Einkaufserlebnis zu bieten – spielt hier eine ganz besondere Rolle. In unserer iPad-App inspirieren wir unsere Kunden zum Beispiel mithilfe von Themenwelten, in denen unsere Mode- und Lifestyleexperten ausgewählte Produkte aus dem OTTO Sortiment inszenieren. Inspiration entsteht hier aufgrund der richtigen Kombination von trendigen Produkten und den Geschichten, die wir um diese Produkte herum erzählen.

Nicole Rüdlin: Welche aktuellen Trends beobachten sie beim Kauf von Mode im Netz und warum glauben Sie, dass Mobile Commerce dabei eine wichtige Rolle spielt?

Matthias Häsel: Bei der Fragestellung, wie man das stationäre Einkaufserlebnis in den Online-Kontext übertragen kann, spielt neben dem Thema Inspiration das Thema Passformberatung eine zunehmend wichtige Rolle. Dieser Trend manifestiert sich derzeit in einer ganzen Reihe von Startups, die sich vorgenommen haben, Lösungen für die fehlende Anprobemöglichkeit bzw. Größenberatung zu finden. Das Smartphone kann als sehr persönliches und immer verfügbares Gerät hierbei zukünftig eine wichtige Rolle spielen, wenn es die Funktion des „Auges“ der Kunden übernimmt – ich denke z.B. an Anwendungen zur visuellen Suche, bei denen ich das Objekt der Begierde schlicht fotografiere, oder Anwendungen im Augmented Reality-Bereich. Nicht zuletzt wird das Smartphone immer den direkten Link in die Online-Welt darstellen, wenn ich im klassischen Einkaufsbummel in der Stadt unterwegs bin.

OTTO_iPad_App_Themenwelt_2

Nicole Rüdlin: Sie haben für Otto eine eigene iPad-App entwickelt. Spielen Tablets eine größere Rolle als Smartphones?

Matthias Häsel: Jedes Endgerät hat seinen Platz in der Customer Journey. Deshalb sprechen wir bei OTTO heute längst vom Everywhere-Commerce und bieten unseren Kunden auch auf Smartphones eine für kleine Bildschirme optimierte Variante von otto.de sowie Apps für die beiden wichtigsten Betriebssysteme an. Wir differenzieren Everywhere-Commerce entsprechend der verschiedenen Nutzungskontexte aus, zu denen jeweils bestimmte Endgeräte und Anwendungsszenarien passen. Smartphones sind der individuelle Begleiter im Alltag unserer Kunden. Shoppt ein Kunde mit dem PC am Schreibtisch oder unterwegs mit dem Smartphone, so befindet er sich häufig in einem konzentrierten Lean Forward-Modus, um Versorgungseinkäufe zu tätigen oder Preise zu vergleichen. Nutzt er hingegen daheim entweder ein Tablet oder Notebook auf dem Sofa, befindet er sich eher in einem Lean Back-Modus und freut sich auf Inspiration und Erlebniseinkäufe. Zwei völlig unterschiedliche Nutzungskontexte, für die Kunden heute jeweils ein ganz spezifisches Endgerät ihrer Wahl haben. Heute steckt fast in jedem Moment das Potenzial zum Shoppen. Deshalb erwarten unsere Kunden zurecht stets ein adäquates Angebot für das jeweilige Endgerät, das sie gerade benutzen.

Nicole Rüdlin: Schlagwort Couch-Commerce: Ist der Printkatalog mit zunehmender Verbreitung von Tablets jetzt ernsthaft in Gefahr? Was glauben Sie?

Matthias Häsel: Insbesondere Tablets sind natürlich in entspannten Kontexten, zuhause auf dem Sofa, am Küchentisch, im Bett oder im Garten das Gerät der Wahl, um im klassischen Sinne einzukaufen und nicht bloß einen schnellen Bedarf zu decken. Diese entspannten Kontexte eignen sich bestens dafür, Erlebniskauf und Inspiration in den Vordergrund zu stellen. Durch die Gestensteuerung auf Tablets schafft man eine physische Verbindung zwischen der digitalen Inszenierung und der realen Welt. Ja, ich würde fast sagen, dass das Einkaufserlebnis durch die Interaktionsmöglichkeiten des Touch-Bildschirms noch physischer wird als beim Durchblättern eines Papierkatalogs. Print wird aber sicherlich weiterhin seinen Platz in der Customer Journey haben. Kataloge – wenn man sie denn auch zukünftig noch so nennen mag – werden sich aber wahrscheinlich immer mehr weg von einem Vertriebs- hin zu einem Marketinginstrument entwickeln.

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t3n Redaktion
Mobile Commerce: Beeindruckende Wachstumszahlen [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-beeindruckende-510590/ 2013-11-21T14:23:48Z
Je mehr Menschen ein Smartphone oder Tablet haben, desto öfter nutzen sie das Gerät auch für den Einkauf. Mobile Commerce wächst und wächst.

Je mehr Menschen ein oder haben, desto öfter nutzen sie das Gerät auch für den Einkauf. wächst und wächst.

Mobile Commerce in den USA: Erfolgsfaktor Kreditkarte

Mit dem Smartphone könnt Ihr online quasi überall einkaufen. Alle großen Shopping-Plattformen optimieren ihre Webseiten für die mobile Nutzung oder setzen gleich auf eigene Apps. Das kalifornische Unternehmen Baynote, das sich auf personalisiertes Online-Shopping spezialisiert hat, zeigt in einer Infografik aktuelle Werte zum Mobile Commerce in den USA. Diese Werte lassen sich noch nicht eins zu eins auf uns übertragen, denn es fehlt hierzulande beispielsweise noch an einem guten und weit verbreiteten System zur mobilen Zahlung. Ein Erfolgsfaktor in den USA ist sicherlich die riesige Akzeptanz von Kreditkarten aller Orten und die Bereitschaft der Kunden, die Karten auch online einzusetzen.

So wird in den USA jeder zehnte mit Online-Shopping erwirtschaftete Dollar auf einem Smartphone oder einem Tablet ausgegeben. Das hört sich im ersten Moment vielleicht noch wenig an, entspricht aber einer Summe von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro alleine im zweiten Quartal 2013. Damit legt der Mobile Commerce doppelt so stark zu wie der reguläre E-Commerce. Zum Vergleich: Die 100 größten E-Commerce-Händler in Deutschland haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von gut 18,5 Milliarden Euro gemacht. Das Marktvolumen des US-Markts ist auch aufgrund der größeren Bevölkerungszahl um einiges höher.

Mobile Commerce rettet das E-Mail-Marketing

Totgesagte leben länger, so auch das E-Mail-Marketing. Baynote sieht einen Zusammenhang zwischen einer hohen Mobile Commerce-Rate und mobile-optimiertem E-Mail-Marketing: Jeder US-Dollar, der ins E-Mail-Marketing investiert wurde, soll im Schnitt 44,25 US-Dollar einspielen. Denn die Hälfte der E-Mails wird auf einem mobilen Gerät geöffnet. Dabei ist die Leserate auf dem Smartphone höher als auf dem Tablet. Insofern hat E-Mail-Marketing weiter eine hohe Daseinsberechtigung. Achtet aber darauf, dass eure E-Mail-Newsletter mobile-optimiert sind.

Interessant ist auch, welche Produkte mit mobilen Geräten gekauft werden: So stehen unter anderem Kleidung, Hardware, Event-Tickets und Videospiele ganz oben auf der Liste. Den größten Umsatz mit Mobile Commerce gelingt übrigens dem Unternehmen, dem wir das ganze Thema überhaupt zu verdanken haben: Apple.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige .

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Mobile Commerce wächst. (Grafik: Baynote)

via www.baynote.com

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Timo Stoppacher