Mobile Commerce | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Mobile Commerce 2016-01-24T08:49:28Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/mobile-commerce „Browsen und suchen ist vorbei, jetzt wird gekauft“ – Mobile Commerce auf der weltgrößten Handelsmesse NRF http://t3n.de/news/browsen-suchen-vorbei-gekauft-673198/ 2016-01-24T08:49:28Z
Der US-Handelsriesen Macys spricht in den USA von starkem mobilem Traffic, der den Desktop-Traffic in den Schatten stellt und betont steigende mobile Umsätze. Die Zukunft des Handels als Ganzes …

Der US-Handelsriesen Macys spricht in den USA von starkem mobilem Traffic, der den Desktop-Traffic in den Schatten stellt und betont steigende mobile Umsätze. Die Zukunft des Handels als Ganzes sei: mobil. 

Macys Onlineshop: Über 50 Prozent des Traffics ist mobil

Der Mobile-Commerce-Markt bewegt sich stetig weiter, ein Blick auf die Einschätzungen und Bewegungen am US-Markt erlauben Prognosen für den deutschen Markt: In New York hat Yasir Anwar, „Head of Digital Technology“ bei Macys und Bloomingdales anlässlich des Vortrags „Macy’s Agility Platform: Delivering Personalized Shopper Journeys With Salesforce“ auf der Handelsmesse NRF einen mobilen Paradigmenwechsel betont: Kunden nutzen ihr Smartphone beim US-Handelsriesen Macys zum Kaufen, nicht mehr zum Suchen. 

(Screenshot: Macys)
(Screenshot: Macys)

Macys gibt auf der NRF in New York mittlerweile schon fast traditionell ziemlich treffende Einschätzungen zum M-Commerce-Markt, so ist auch die letztjährige Vorhersage jetzt eingetroffen, wie Macys verlauten ließ: Der mobile Traffic hat den Desktop-Traffic im Onlineshop von Macys überholt. Über 50 Prozent Mobile-Traffic seien zur völligen Normalität für die US-Kaufhauskette geworden.

Das Nutzerverhalten ändert sich: „Browsen und Suchen ist vorbei – jetzt wird gekauft“

Neben der eindeutigen Dominanz des mobilen Traffic hatte der Vortrag von Anwar eine zentrale Aussage: Das Verhalten der Kunden sei endgültig auf Kaufen umgeschwenkt. Auch wenn die prozentuelle Verteilung des Umsatzes noch weit von der prozentualen Verteilung des Traffics entfernt sei, seien die Zeiten vorbei, in denen Kunden ihre Smartphone nur zum Suchen von Produkten oder nur rein zur Information nutzen würden. Eine wachsende Zahl von mobilen Verkäufen würde zeigen, dass mobiles Einkaufen in Zukunft zum Alltag gehören wird.

Macys prognostiziert mehr oder weniger, dass die Rettung des Handels vom reibungslosen, mobilen Shopping-Erlebnis abhängen wird. Je mehr Zeit der Kunde auf der mobilen Plattform eines Händlers verbringt, um so mehr Daten über das Kundenverhalten, demografische Zusatzdaten und Informationen über das Interesse des Kunden kann der Händler sammeln. Was eine Personalisierung des Kauferlebnisses erlauben würde, was zu mehr Relevanz und in der Folge zu mehr Umsatz führen würde.

Das könnte dich auch interessieren: „Der Status Quo im Mobile Commerce: Ab wann ein mobiler Onlineshop erfolgreich ist“ oder „Mobile-Commerce-Trends 2016: Mobiles Web läuft Apps den Rang ab“.

via www.mobilecommercedaily.com

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Jochen G. Fuchs
Mobile-Commerce-Trends 2016: Mobiles Web läuft Apps den Rang ab http://t3n.de/news/mobile-commerce-trends-2016-672575/ 2016-01-20T10:24:53Z
Welche Trends im Mobile Commerce Händler 2016 auf keinen Fall verpassen sollten, zeigt ein aktueller Report. Im Fokus stehen Apps und mobiles Bezahlen.

Welche Trends im Mobile Commerce Händler 2016 auf keinen Fall verpassen sollten, zeigt ein aktueller Report. Im Fokus stehen Apps und mobiles Bezahlen.

Mobile Commerce: Riesiges Potenzial

Wer 2016 erfolgreich verkaufen will, muss sich stärker auf mobile Käufer einstellen – auch wenn dort etwa die Konversionsrate deutlich niedriger ist als beim Online-Shopping am Desktop-PC. Einer der Mobile-Commerce-Trends 2016 ist daher, dass die Suche nach besseren Lösungen für das mobile Bezahlen vorangetrieben werden muss. Schließlich hat sich im Vorweihnachtsgeschäft in den USA schon gezeigt, welche Bedeutung das mobile Shopping haben kann. Dort haben Smartphones für 57 Prozent des Traffics und 30 Prozent der Umsätze gesorgt – ein riesiges Potenzial.

Mobile Commerce: Grenzen zwischen mobiler Online- und realer Welt verschwimmen. (Grafik: Moovweb)
Mobile Commerce: Grenzen zwischen mobiler Online- und realer Welt verschwimmen. (Grafik: Moovweb)

Zu den sieben Mobile-Commerce-Trends 2016 in dem Report von Moovweb zählt auch das weitere Verschmelzen von physischer und der Online-Welt. Weil immer mehr Menschen mittlerweile mehrere mobile Geräte haben, steigt nicht nur die Bedeutung des mobilen Einkaufens, sondern auch die des Interagierens mit Händlern und Marken. Stationäre Händler mit Online-Shops werden den Prognosen nach in den kommenden Monaten diese beiden Welten noch stärker miteinander verknüpfen, indem sie etwa Online-Reservierungen für den späteren Kauf im Laden oder Same-Day-Delivery-Modelle ausbauen. Auch die Beacon-Technologie soll – zumindest in den USA – im laufenden Jahr massiv eingesetzt werden, um Kunden direkt vor Ort mit Gutscheinen oder Sonderaktionen am Handy zum Kauf zu verleiten.

Mobile Commerce: M-Payment kommt nicht in Schwung

Ein weiterer Trend im Bereich Mobile Commerce ist das Thema mobiles Bezahlen. Das hat selbst in den USA, wo Tim Cook für 2015 das Jahr von Apple Pay ausgerufen hatte, noch nicht gezündet. Ein Jahr nach der Einführung wurden nur ein Prozent der Transaktionen in den USA mit dem Apple-Bezahlsystem abgewickelt – und das, obwohl schon eine Million Händler Apple Pay unterstützen. Ob der Durchbruch schon 2016 kommt, ist fraglich, aber das Thema steht auch in diesem Jahr weit oben auf der Trend-Liste.

Ebenfalls interessant ist der Kampf zwischen Mobile Web und Apps. Die App-Nutzung beschränkt sich Studien zufolge vor allem auf die großen Marken. Insgesamt wird nicht einmal ein Drittel der mobilen Umsätze über die Apps der Händler realisiert. Dieser Trend wird auch 2016 anhalten, meint Moovweb. Das mobile Web wird zunehmend wichtiger für den Mobile-Commerce. Genauso an Bedeutung gewinnen werden demnach Wearables und der Internet der Dinge. Die sieben Mobile-Commerce-Trends 2016 von Moovweb findet ihr hier noch einmal in der Übersicht.

Auch spannend in diesem Zusammenhang ist der t3n-Artikel „Höchste Zeit für Mobile: Was Onlinehändler über M-Commerce wissen müssen“.

via www.adweek.com

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Jörn Brien
Der Status Quo im Mobile Commerce: Ab wann ein mobiler Onlineshop erfolgreich ist http://t3n.de/news/mobile-commerce-zahlen-2015-669751/ 2016-01-08T17:27:25Z
Ein mobil optimierter Shop ist mittlerweile Pflicht, nicht Kür. Aber nach all der Mühe, ab wann ist die Optimierung denn erfolgreich? Wir haben als Hilfestellung aktuelle Mobile-Commerce-Zahlen …

Ein mobil optimierter Shop ist mittlerweile Pflicht, nicht Kür. Aber nach all der Mühe, ab wann ist die Optimierung denn erfolgreich? Wir haben als Hilfestellung aktuelle Mobile-Commerce-Zahlen zusammengetragen.

Mobile Commerce ist vom vermuteten Trend zur Dauereinrichtung geworden. Wo früher noch angezweifelt wurde, ob Menschen auf den winzigen Displays auch wirklich einkaufen würden, herrscht heute schweigen. Onlinehändler, die jetzt noch keine mobile Variante für ihren Onlineshop besitzen, verschenken Umsatz. Aber wieviel Umsatz geht da verloren, oder besser gefragt: Ab wann ist ein Onlineshop erfolgreich im M-Commerce angekommen?

(Foto: Shutterstock)
Im Weihnachtsgeschäft sind auch dieses Jahr die Mobile-Commerce-Anteile gestiegen. (Foto: Shutterstock)

Wann ein Onlineshop erfolgreich im Mobile Commerce angekommen ist

Manchmal drehen sich die Argumente im Kreis, besonders bei Diskussionen um die Notwendigkeit einer mobilen Erweiterung eines Onlineshops. „Bei mir sind nur wenige Prozent des Traffics mobil“. Hier kann noch mit Logik argumentiert werden, in dem das berüchtigte Henne-Ei-Dilemma hervorgezogen wird: Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Die fehlende mobile Optimierung, oder der fehlende mobile Traffic?

Sind die ersten Schritte zum mobilen Onlineshop getan, wollen Onlinehändler gerne sehen, dass die Investitionen auch Früchte tragen. Der direkte Erfolg zeichnet sich im Umsatz des Onlineshops ab, das ist die Kennzahl, die am Ende ausschlaggebend ist. Aber wie erkenne ich als Onlinehändler, was aus der mobilen Version noch herausgeholt werden kann?

Indem Ziele gesteckt werden, die sich an den Ergebnissen orientieren, die Mitbewerber und Branchengrößen erreichen, die das Thema Mobile Commerce schon erfolgreich spielen.

Drei Faktoren spielen eine Rolle: Traffic, Konversion und mobiler Anteil am Bestellvolumen

Steigender mobiler Traffic ist das erste Anzeichen dafür, dass zumindest die mobile Website bei den Kunden angekommen ist. Lässt die Konversionsrate aber noch zu wünschen übrig, dann leidet der Umsatz. Kommen die Kunden, aber die mobilen Bestellungen bleiben aus, ist irgendwas an der eigenen Lösung für den mobil optimierten Onlineshop noch nicht optimiert. Schlechte Konversionsraten sind mobil vorrangig ein Anzeichen dafür, dass der Checkout und Bezahlprozess noch verbessert werden muss – und kein Anzeichen dafür, dass der ganze Wirbel um die mobile Optimierung für die Katz' war.

Was heute als Standard betrachtet werden kann: Die Marktzahlen

Abweichungen sind je nach Branche möglich, aber die Zahlen der Vollsortimenter Amazon und Otto zeigen, was durchschnittlich möglich ist. Starke Abweichungen, zumindest von den Otto-Kennzahlen, zeigen auf, dass noch Handlungsbedarf besteht. Die Amazon-Zahlen aus den USA dürften dem deutschen Markt hingegen noch etwa ein Jahr voraus sein und weisen eher die Richtung.

Mobiler Traffic

Konversionsrate

Bei zehn Studien würden sich hier vermutlich zehn verschiedene Zahlen einfinden, die Zahlen der Nielsen-Norman-Group sind aber eher konservativ und das Verhältnis zwischen Desktop-, Tablet- und Smartphone bietet einen guten Anhaltspunkt, um die eigenen Konversionsraten ins Verhältnis zu setzen.

Anteile am Bestellvolumen

Wie viel Prozent des Bestellvolumens eines Onlinehändlers wird aktuell über mobile Endgeräte getätigt?

Unsere Ratgeber zum Mobile Commerce

Die verschiedenen Technologien, die zur Optimierung von Onlineshops eingesetzt werden, erklärt unser Artikel „Das ist doch gar nicht „responsive“! Ein Guide gegen Bullshit-Bingo in der Web-Entwicklung“. Einen Ratgeber für die erfolgreiche mobile Optimierung eines Onlineshops findet ihr in unserem Artikel „Höchste Zeit für Mobile: Was Onlinehändler über M-Commerce wissen müssen“. Die ersten Schritte zu einem mobilen Template für die gängigsten Systeme sind in unserer ausführlichen Mobile-Commerce-Anleitung zu finden.

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Jochen G. Fuchs
Mobile Commerce: So machen Händler ihren Shop noch rechtzeitig fit fürs Weihnachtsgeschäft http://t3n.de/news/m-mobile-commerce-template-654609/ 2015-11-11T14:19:20Z
Noch keinen mobil optimierten Onlineshop? Dann gehen dir Umsatz und Traffic in enormen Ausmaßen verloren. Gerade vor Weihnachten heißt es deshalb: schnell umstellen. Unsere ausführliche …

Noch keinen mobil optimierten Onlineshop? Dann gehen dir Umsatz und Traffic in enormen Ausmaßen verloren. Gerade vor Weihnachten heißt es deshalb: schnell umstellen. Unsere ausführliche Mobile-Commerce-Anleitung für die gängigsten Shopsysteme hilft dir dabei.

Ohne einen mobil optimierten Onlineshop ins Weihnachtsgeschäft zu starten, ist zwar kein geschäftlicher Selbstmord, aber nicht mehr weit davon entfernt: Google straft Suchergebnisse ab, die immer größer werdende Schar der mobil einkaufenden Kunden springt ab – Umsatz und Traffic gehen verloren.

Der Marketing-Spezialist Twenga hat in seiner diesjährigen Untersuchung festgestellt, dass wir europaweit hinter England auf Platz 2 der mobilen Umsätze rangieren: 29,7 Prozent der Ausgaben resultiert aus mobilem Traffic. Mit 56 Prozent im Vergleich zum Tablet dominiert auch noch das Smartphone die Nutzungsgewohnheiten – das Gerät, das unbedingt eine eigene, mobile Ansicht braucht.

Deshalb: Ja, auch in der Weihnachtszeit darf noch am Onlineshop „geschraubt“ und ein mobiles Template für Smartphones und Tablets integriert werden. Wir haben eine schnelle Anleitung für die gängigsten Open-Source-Shopsysteme zusammengestellt.

(Screenshot: Teemondo.ch)
Neuere Shopware-Versionen sind bereits gerüstet für den Mobile-Commerce. Hier die Lösung im Einsatz beim schweizer Teehändler Teemondo. (Screenshot: Teemondo.ch)

Basics: Das sollten Shopbetreiber bei der Auswahl einer Mobile-Commerce-Lösung beachten

Eigentlich erfordert die Umstellung des Onlineshops auf ein mobil optimiertes Design viele Vorüberlegungen. Soll es ein responsives Design oder ein adaptives werden, wird nur ein einzelnes Template genutzt oder ein Template für die Desktop-Ansicht und eins für die mobile Ansicht? Oder vielleicht soll gar ein externes System für die mobile Lösung eingesetzt werden?

Eine Lösung von der Stange mit einem fertigen Template ist auch nicht unbedingt die erste Wahl – eigentlich sollten die Marke, die Geschichte und die Einzigartigkeit des Onlinehändlers mobil genauso unterstrichen und transportiert werden können wie in der Desktop-Ansicht. Doch das erfordert Zeit, Entwickler und Geld – zumindest ersteres hat kein Händler mehr, der jetzt mitten im Weihnachtsgeschäft noch ohne mobilen Fahrschein ist. Deshalb heißt es jetzt – zumindest vorübergehend – das Template von der Stange zu nehmen, geringfügig anzupassen, zu testen und zu aktivieren.

Mobile Commerce: In 5 Schritten zum mobilen Template

  1. Ein mobiles Template wählen, das parallel zum bestehenden Template installiert werden kann.
  2. Prüfen, ob eine Browserweiche integriert ist, die eine exakte Geräte-Erkennung ermöglicht. Falls nicht, nach einem Plugin für das Shopsystem suchen, das diesen Job übernimmt. Meist zu finden unter der Bezeichnung „Template Switcher“.
  3. Das mobile Template sollte, falls es nicht eine eigene Ansicht für Tablets bietet, nur auf Smartphones ausgespielt werden. Die klassische mobile Ansicht in Smartphone-Größe hat auf einem Tablet nichts verloren – dann lieber die Desktop-Version ausspielen.
  4. Einen Link zum Umschalten zwischen Desktop- und Mobile-Theme für Kunden anbieten
  5. Prüfen, ob die Payment-Module eine mobile Ansicht unterstützen. Falls das unklar ist, den Anbieter kontaktieren. Wenn ein Payment-Service-Provider eingesetzt wird, sollte abgeklärt werden, ob das Modul, die Hosted-Payment-Page oder die Integration für mobile Nutzung vorbereitet sind.

Mobile Commerce: Lokale Testumgebung für das neue Template einrichten

Die optimale Umsetzung erfolgt zuerst in einer Testumgebung, damit gesichert ist, dass in der Liveumgebung des Onlineshops nichts „zerschossen wird“. Dieser Schritt ist zwar optional, aber sehr empfehlenswert.

Dazu wird eine lokale Entwicklungsumgebung auf einem Rechner eingerichtet – keine Angst, das hört sich schlimmer an, als es ist. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Einrichtung einer simplen Entwicklungsumgebung für Webanwendungen hat mein Kollege Florian Brinkman für euch verfasst – er erklärt das dort anhand des Blogsystems „Wordpress“, einfach in Gedanken durch euer Shopsystem ersetzen. Wichtig: Ihr müsst exakt die selbe Version eures Shopsystem installieren, die ihr auf eurem Server verwendet und euer Template vom selben Liveserver kopieren.

Euren lokalen Onlineshop könnt ihr mit Hilfe einer sogenannten Sandbox-Konfiguration euer Zahlungsanbieter komplett lauffähig machen – samt der Zahlungsabwicklung. Alle Zahlungen, die im Sandbox-Modus durchgeführt werden, sind fiktiv und dienen nur zur Überprüfung der Funktion. Die Sandbox-Daten bekommt ihr bei eurem Payment-Service-Provider oder beim Zahlungsdienst – wie beispielsweise bei der Paypal-Sandbox.

Die fertige Installation sollte dann einmal komplett durchgespielt werden, am besten von Freunden, Bekannten oder Verwandten – nicht nur von dir selbst. Kategorien durchklicken, Grafiken überprüfen und ganz besonders den Zahlungsvorgang durchspielen.

Abschließend ein Backup vom kompletten Onlineshop-System durchführen, dann das Test-System auf das Live-System übertragen. Alle aufgeführten Systemhersteller bieten für einen vergleichsweise geringen zwei- bis dreistelligen Betrag auch einen Installationsservice an.

Shopware

(Screenshot: Shopware)
Demo des mobilen Templates von Shopware. (Screenshot: Shopware)

Shopware bietet spezielle Templates, die schon vom Start weg responsive sind. Shopbetreiber, die bisher ein Template einsetzen, das nicht mobil optimiert ist, müssen aber nicht auf einen mobil optimierten Onlineshop verzichten. Solange das eigene Template auf dem Shopware-Emotion-Template basiert, kann für eine erste Lösung das Responsive-Kit für Shopware-Templates eingesetzt werden.

Das Responsive-Kit vom Hersteller Kipping Koncepts aus Hamburg kann als Plugin parallel installiert werden und soll das ursprünglich installierte Template unberührt lassen. Somit bleibt ein mühsam oder teuer personalisiertes Shopdesign erhalten und wird nur um ein mobiles Layout „ergänzt“, die Geräteerkennung des Plugins übernimmt die Auswahl des passenden Darstellungsmodus automatisch.

Magento

(Screenshots: Ghiradelli)
Mobile-Commerce bei Magento. (Screenshots: Ghiradelli)

Magento bietet sowohl für die Community-Edition, als auch für die Enterprise-Edition, ein kostenfreies HTML5-Theme von Magento an. Ein Nutzer berichtet von Einschränkungen bei Nutzung der Community-Edition – trotz vereinzelter Schwierigkeiten ist das Template die aktuelle kostenfreie Standard-Lösung. Das Template kann zusätzlich zum „normalen“ Standard-Template aktiviert werden, ohne das bestehende Template zu beeinträchtigen.

Die Aktivierung erfolgt nach der Installation im Magento-Backend System unter „Konfiguration – Design“. Im Blog der MageDeveloper ist eine detaillierte Anleitung zur Inbetriebnahme des Templates zu finden. Der wichtigste Punkt: Das Theme wird nicht als neues „Standard-Theme“ aktiviert, sondern nur als „Ausnahme“ – im Englischen als „Exception“ – hinzugefügt. Dazu wird als regulärer Ausdruck der sogenannte „User-Agent“ des Browsers als „Ausnahme“ hinzugefügt, bei dem das mobile Template aktiv werden soll. Beispiel für den notwendigen Eintrag: iPhone|iPod|BlackBerry|Palm|Googlebot-Mobile|Mobile|mobile|mobi|Windows Mobile|Safari Mobile|Android|Opera Mini.

Nachteil dieser Methode ist die Ungenauigkeit der Angaben, macht man die Auswahl des Templates nur vom User-Agent abhängig, sind Smartphone und Tablet manchmal gar nicht zu unterscheiden, da nicht jeder Browser eindeutig verrät, ob er auf einen Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Rechner läuft. Deshalb empfiehlt es sich, das Template mit einem zusätzlichen Modul zu verbinden, dass die Geräteerkennung zuverlässiger übernimmt: dem kostenfreien Theme-Switcher von MageStore.

Ein praktisches Goodie ist das „WhatsApp-Plugin“, das es Kunden erlaubt, Produkte einfach mit ihren WhatsApp-Kontakten zu teilen.

Prestashop

(Screenshot: Prestashop)
(Screenshot: Prestashop)

Prestashop liefert ab Version 1.5 ein eigenes mobiles HTML5-Template mit aus, das über „Backoffice – Vorlagen“ aktiviert werden kann. Nutzer älterer Versionen können das betreffende Plugin auch nachträglich installieren, in diesem Fall sollte auch das PayPal-Modul aktualisiert werden. Das Modul ist für Deutschland angepasst und lokalisiert.

Bei Prestashop kann mit mehreren Templates gleichzeitig gearbeitet werden: Das mobile Template wird zusätzlich zum schon bestehenden Template aktiviert und verändert das vorhandene Template für die Desktop-Version nicht.

Falls das mobile Template direkt von Prestashop nicht gefällt und Shopbetreiber lieber eins der anderen erhältlichen responsiven Templates nutzen wollen, kann mit der Hilfe eines Zusatzmoduls auch ein Template verwendet werden, das eigentlich für die Nutzung in allen Anzeige-Modi vorgesehen ist. Ein Template-Switcher für 29,99 Euro hilft auch hier weiter: Das Modul aktiviert das neue Template nur bei mobilen Endgeräten.

Oxid

(Screenshots: Lodenfrey)
(Screenshots: Lodenfrey)

Oxid eShop liefert seit der Version 4.8 automatisch ein mobiles Theme mit. Nutzer der Version 4.7 können das Template im Marktplatz „Oxid eXchange“ runterladen. Das Theme bringt gleichzeitig das Modul „Theme Switcher“ mit, das für die Erkennung des genutzten Endgeräts zuständig ist und das Theme wechselt. Für PayPal wird das „Portlet Paypal Modul“ benötigt.

Das mobile Theme wird hier zusätzlich installiert, das ursprüngliche Theme bleibt unverändert erhalten.

Einen wertvollen Tipp für den Fall, dass Kunden manuell das Theme mit einem Klick auf den dafür vorgesehenen Link wechseln, liefert ecomstyle.de: Der Wechsel schickt den Kunden zurück zur Startseite und bleibt nicht auf der gerade besuchten Seite – damit das nicht passiert, ist eine kleine Anpassung nötig.

Wer zusätzlich zu den Produktkategorien mobil noch die Herstelleransichten aktivieren will, dem hilft das Modul „Wendnet-MobileManufacturers“.

xt:Commerce

(Screenshot: xt:Commerce)
(Screenshot: xt:Commerce)

Die aktuellen Versionen von xt:Commerce sind mit einem mobilen Template versehen, auch die kostenfreie Version „Start!“ ab Version 4.1 bietet dieses Feature schon. Den Nutzern jüngerer Versionen empfiehlt xt.Commerce ein kostenloses Upgrade auf xt:Commerce Start! 4.1.

Nutzer, die verständlicherweise in der Weihnachtszeit keine Migration des Shopsystems vornehmen wollen, besonders, da die Version 3.0.4 SP2.1 noch einen völlig anderen Software-Kern besitzt, können auch die alte xt:Commerce-Version 3 mit einem mobile Theme ausstatten.

Beide mobilen Themes verfügen über eine jQuery-Mobile-basierte Browserweiche und bieten so eine Geräteerkennung, die automatisch von der Standard-Desktop-Version des Onlineshops auf die mobile Version umschaltet.

Das mobile Theme kann ohne Beeinträchtigung des bisherigen Desktop-Themes installiert werden.

Gambio

(Screenshot: Gambio)
(Screenshot: Gambio)

Gambio ist eine modifizierte und modernisierte Fassung der altbekannten xt:Commerce-Version 3. Auch für Gambio gibt es ein kostenfreies Mobile-Template. Das Template „MobileCandy“ ist im Gambio-Kundenportal für die Versionen ab GX 1.0.15e und ab GX2 2.0.6g kostenfrei verfügbar oder kann direkt runtergeladen werden.

Das mobile Template „MobileCandy“ wird zusätzlich zum bestehenden Template installiert und funktioniert parallel zum vorhandenen Template.

Auch das MobileCandy-Template verfügt über eine integrierte Browserweiche, ein zusätzliches Modul soll hier nicht nötig sein.

Eigenständiger, mobiler Shop: Shopgate, MoVendor, NewStore

(Screenshots: Shopgate)
(Screenshots: Shopgate)

Eine weitere, schnelle Lösung lässt sich für viele gängige Shopsysteme mit einem „zweiten Onlineshop“ erreichen. Anbieter wie die deutschen Hersteller Shopgate und MoVendor bieten Web-Apps an, die quasi einen eigenständigen, rein mobilen Onlineshop darstellen – Shopgate bietet zusätzlich noch native Apps an.

MoVendor bietet rein provisionsabhängige Tarife an, bei Shopgate kostet das kleinste Paket aktuell 59 Euro monatlich. Die Anbindung von MoVendor erfolgt per CSV-Datei oder XML-Produktdaten-Stream mit manueller oder automatischer Synchronisierung, Shopgate besitzt Schnittstellen zu vielen gängigen Shop- und Warenwirtschaftssystemen und kann per Plugin angebunden werden. NewStore ist ein noch recht neues US-Unternehmen mit deutschen Wurzeln und bietet eine komplexe Mobile-Commerce-Lösung für Omnichannel-Integrationen.

Mit diesen Lösungen sollte einer mobilen Optimierung eures Shops für die Vorweihnachtszeit eigentlich nichts mehr im Weg stehen.

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Jochen G. Fuchs
Höchste Zeit für Mobile: Was Onlinehändler über M-Commerce wissen müssen http://t3n.de/magazin/onlinehaendler-mobile-m-commerce-238331/ 2015-09-25T11:15:05Z
Von Jahr zu Jahr steigt in deutschen Onlineshops der Anteil des mobil generierten Umsatzes. Mobile Endgeräte sind je nach Branche mittlerweile für bis zu ein Drittel des Umsatzes verantwortlich – …

Von Jahr zu Jahr steigt in deutschen Onlineshops der Anteil des mobil generierten Umsatzes. Mobile Endgeräte sind je nach Branche mittlerweile für bis zu ein Drittel des Umsatzes verantwortlich – ein deutliches Zeichen dafür, dass den Kinderschuhen entwachsen ist. Onlinehändler müssen jetzt ihre Onlineshops für die Zukunft vorbereiten, um schon heute signifikante Umsatzverluste zu vermeiden. Alle Informationen für die erfolgreiche mobile Optimierung eines Onlineshops findet ihr in dieser Übersicht.

Welche Bedeutung der M-Commerce-Markt aktuell hat, lässt sich am besten mit Zahlen ausdrücken: Der Online-Monitordes Handelsverbands Deutschland (HDE)  zitiert dazu ein GFK-Panel und weist für das Jahr 2013 einen 18-prozentigen Anteil von M-Commerce am deutschen E-Commerce-Handelsvolumen aus. In den Produktkategorien Elektro und Technik sieht der HDE sogar Anteile bis zu 30 Prozent.

Die Umsätze werden laut einer Studie sowohl über Tablet als auch über das Smartphone generiert. Zwar sind die Konversionsraten auf Tablets besser, dennoch werden aktuell im weltweiten Schnitt mehr Transaktionen über Smartphones getätigt: 53 Prozent der mobilen Käufe im Retail-Bereich erfolgen übers Handy, 47 Prozent über Tablets. Die durchschnittliche Warenkorbhöhe betrug mobil laut Statista-Informationen auf einem Smartphone 44 Euro und auf einem Tablet 74 Euro.

Zahlen der Otto Group bestätigen den mobilen Trend: Mytoys, samt der dazugehörigen Fashion-Onlineshops Ambellis und Mirapodo, erhält rund 30 Prozent der Bestellungen mobil, was einer 10-prozentigen Steigerung gegenüber dem letzten Jahr entspricht. Die Bestellungen kommen fast zu gleichen Teilen von Tablet (16 Prozent) und Smartphone (15 Prozent). Der mobile Traffic, das Volumen des Warenkorbs und die mobile Konversionsrate sind deutlich angestiegen.

Der Weg zum mobilen Onlineshop: Die wichtigsten Aspekte im Überblick

Um den eigenen Onlineshop optimal für den Boom im Mobile Commerce vorzubereiten, sind einige Faktoren zu beachten. Zum einen gilt es, die richtige technische Lösung einzusetzen: Desktop-Ansicht optimieren, Responsive Design, eine eigene mobile Website oder gar eine native App? Zum anderen ist es neben der eingesetzten Umsetzungsmethode genauso wichtig, auf eine gut funktionierende Usability zu achten – denn hiervon hängt die Konversionsrate maßgeblich ab.

Umsetzung: Mobile Theme, Adaptive, Responsive, Native oder Web-App?

Soll der mobil werden, gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: Entweder wird ein zweites Layout für die mobile Variante erstellt oder der Onlineshop wird so überarbeitet, dass er mit einem Layout sowohl Desktop-Rechner als auch mobile Endgeräte bedienen kann. Für die letztere Variante gibt es technisch mehrere Umsetzungswege, beispielsweise responsives oder adaptives Design. Welche Vor- und Nachteile sich aus den unterschiedlichen Implementierungen ergeben, erklärt ein Ratgeber-Artikel auf t3n.de.

Ein weiterer Aufwand kommt hinzu, falls sich Händler entscheiden, ein komplettes, weiteres System für die mobile Variante ins Spiel zu bringen. Dienstleister wie CouchCommerce und Shopgate bieten eigene Plattformen, mit denen sich auf Basis des vorhandenen Shops ein mobiler Onlineshop umsetzen lässt. Die Anbieter generieren zusätzlich zum eigentlichen Onlineshop separate mobile Websites für Smartphone, Tablet oder Apps.

Die letzte Möglichkeit stellt eine native App für mobile Plattformen dar, die der Kunde aus dem App-Store herunterladen kann. Eine „richtige“ App sollte aber nur dann zum Einsatz kommen, wenn im Vergleich zu einer Website ein echter Mehrwert für den Nutzer entsteht. Die Ikea-App erlaubt Kunden beispielsweise, mit einem Augmented-Reality-Feature Möbel virtuell in den eigenen vier Wänden zu platzieren, um sie vor Ort zu begutachten.

Bedienbarkeit ist ein Killer-Feature: Usability first

Generell sollte das erste Ziel also sein, dass der Onlineshop auf einem Touchdisplay überhaupt bedienbar ist. Und das ausdrücklich nicht nur in der mobilen, sondern auch in der Desktop-Ansicht. Die Annahme, dass spezielle mobile Ansichten eingeführt werden müssen, ist überholt: Tablets mit einem mindestens 10 Zoll großen Display können gut mit einer Desktopseite umgehen, wie die Usability-Experten der Nielsen Norman Group in einem kürzlich veröffentlichten Artikel betonen. Da auf dem Tablet viele Nutzer die Desktop-Ansicht nutzen, ist eine entsprechende Anpassung der Desktop-Website an das Touch-Display nötig.

Im nächsten Schritt der mobilen Optimierung folgt die mobile Ansicht. Wichtigste Erkenntnis der Experten ist hierbei: Das stumpfe Verkleinern oder Vergrößern des Designs ist keine Lösung, es muss vor allem auch das abweichende Bedienkonzept der Touchgeräte berücksichtigt werden.

Ein weiterer Punkt ist der weitverbreitete Fehler, den Funktionsumfang zu beschränken: Kunden erwarten bei der Nutzung des Shops denselben Funktionsumfang wie in der „normalen“ Ausgabe des Onlineshops. Jedoch müssen nicht alle davon direkt von der ersten, sichtbaren Informationsebene zugänglich sein: Weniger häufig frequentierte Funktionen können auch in tieferen Navigationsebenen liegen, sollten aber auf keinen Fall fehlen.

Comtech zeigt wie es geht: Hier ist dem Kunden schon beim Hinzufügen in den Warenkorb klar, dass der schnelle Checkout mit Paypal oder Amazon zur Verfügung steht. (asos.de)
Comtech zeigt wie es geht: Hier ist dem Kunden schon beim Hinzufügen in den Warenkorb klar, dass der schnelle Checkout mit Paypal oder Amazon zur Verfügung steht. (asos.de)

Knackpunkt mobiles Bezahen: Weniger ist mehr

Die meisten Studien, die sich mit Konversionsraten beschäftigen, zeigen, dass Kunden am häufigsten auf den Bezahlseiten abspringen. Im Klartext: Die Gestaltung des Checkouts sowie die Auswahl der richtigen Zahlungsmethoden ist eine der wichtigsten Stellschrauben für die Konversionsrate. Konversion-Optimierungs-Experte André Morys von der Web Arts AG erklärt dazu: „Der mobile Checkout muss im Vergleich zum Desktop-Checkout mit einer wesentlich höheren Effizienz ausgestattet sein, da die Kunden in diesem Nutzungskontext viel ungeduldiger sind.“

Deutliches Anzeichen für diese Ungelduld: Die mobilen Konversionsraten sind aktuell deutlich schlechter als klassische Konversionsraten. Die Usability-Experten der Nielsen Norman Group kommen in ihrem Fazit zum Weihnachtsgeschäft 2014 zu dem Schluss, dass mobil viel weniger Kunden zu Käufern werden als auf dem Desktop.

Je nach Studie liegen die Konversionsraten in Onlineshops im niedrigen einstelligen Bereich. Die oben verlinkte Nielsen-Studie nennt folgende Werte für Konversionsraten auf E-Commerce-Sites: Smartphone 0,39, Tablet 1,16 und Desktop 1,52 Prozent. Vergleicht man die Werte für Smartphones und Desktop, resultiert das in der Erkenntnis, dass Desktop-Sites über 288 Prozent höhere Konversionsraten haben. Erkenntnis der Nielsen-Experten: Die Konversionsrate sinkt aufgrund von vielerlei Mängeln und Problemen der mobilen Checkout- und Bezahl-Prozesse und der übergreifend schlechten Usability der mobilen Onlineshops.

Mobiler Checkout: Smartphone vs. Tablet

Im Checkout steckt also ein hohes Optimierungspotenzial. Die Bezahlseite wird oft von einem Dienstleister, dem Payment-Service-Provider (PSP) gestellt, der die Abwicklung der Zahlungen übernimmt. Dennoch ist es in den meisten Fällen technisch möglich, Anpassungen an der Gestaltung dieser Seite vorzunehmen. So besteht meist ein Zugriff auf den so genannten „Kopf“ der Datei, in den sich beispielsweise JavaScript-Notationen einfügen lassen. Sollte der PSP diese Möglichkeit nicht anbieten, auch nicht in einem anderen Tarif oder Produkt aus seiner Palette, empfiehlt sich ein Wechsel.

Asos bietet ein schlechtes Beispiel: Der Kunde wird mobil mit einer enormen Menge von Dateneingaben „gequält“ und erfährt erst im vorletzten Schritt des Checkouts, welche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. (Screenshot: comtech.de)
Asos bietet ein schlechtes Beispiel: Der Kunde wird mobil mit einer enormen Menge von Dateneingaben „gequält“ und erfährt erst im vorletzten Schritt des Checkouts, welche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. (Screenshot: comtech.de)

Die Optimierung auf dem Smartphone und auf dem Tablet weist Unterschiede auf, wie Andre Morys betont: „Bei der Nutzung dieser Geräte zeigen die Kunden nach meiner Erfahrung eine unterschiedliche Motivation. Die impliziten Ziele sind andere: Am Tablet ist der Kunde eher offen und bereit für Inspirationen, auf dem Smartphone eher stur beschaffungsorientiert. Deshalb sollte der Checkout für Smartphones noch einfacher und schnörkellöser sein als für ein Tablet. Selbst das Cross-Selling, das Einblenden von ergänzenden Artikeln, kann hier die Konversionsrate extrem negativ beeinflussen. Für den normalen, durchschnittlichen Versandhändler ist Traffic-technisch der Tablet-Checkout der größere Optimierungshebel, denn die Konversionsraten sind dort wesentlich besser.“

Einfachheit ist Trumpf, so das Expertenfazit von Morys. Möglichst wenig Eingaben während des Checkouts, keine Wiederholungen, möglichst wenig ablenkende Elemente oder Informationen – das führe zum Erfolg.

Zahlungsarten: PayPal Express und Amazon Checkout im Vorteil

Prinzipiell gelten für die Auswahl des Zahlungsmix im mobilen Onlineshop die selben Regeln wie in der Desktop-Variante des Shops: Der Kunde möchte seine bevorzugte Zahlungsmethode vorfinden, sonst wird der Kauf abgebrochen. Mit einer Besonderheit, die bei Smartphones stärker hervortritt als bei Tablet- oder Desktop-basierenden Zahlungen: Je einfacher der Bezahlprozess, desto besser. Die Bereitschaft, lange Eingaben vorzunehmen, ist auf mobilen Endgeräten relativ gering; deshalb konvertieren meist Zahlarten besser, die wenige bis keine Eingaben erfordern.

Bestandskunden nutzen gerne bereits hinterlegte Zahlungsarten, die nicht erneut eingetippt werden müssen. Neu- und Bestandskunden greifen Onlinehändler gut mit Zahlungsarten wie PayPal Express oder Amazon Checkout auf. Diese Wallet-basierenden Zahlungsarten übertragen mit einem simplen Login nicht nur die Zahlung, sondern auch Kundendaten wie Lieferanschrift und Kontaktdaten. Erkennt ein Kunde auf den ersten Blick, dass ein Händler diese bequemen Bezahlarten anbietet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er seinen Kauf auch abschließt – womit sich die Konversionsrate verbessert.

Fazit: M-Commerce ist im Alltag angekommen

Wenn wir hier von Mobile Commerce sprechen, dann meinen wir damit nicht eine skurrile Handelsform, die irgendwann mal in der Zukunft relevant wird. Wir reden auch nicht über eine Spielerei oder einen belanglosen Trend, der irgendwann vorübergeht. Es geht hier um eine Alltagsanwendung, über den Einkauf auf Geräten, die mittlerweile so tief in den Alltag der Menschen integriert sind, dass es sich immer mehr und mehr „natürlich“ anfühlt, diese Geräte auch für den Einkauf zu benutzen: Tablets und Smartphones.

Tablets ersetzen den Desktoprechner und werden auf der Couch auch gerne zum Stöbern genutzt: Inspiration und Impulskäufe kommen in diesem Setting gut an. Smartphones hingegen sind aktuell am häufigsten ein Zielkauf-Instrument – unterwegs, auf kleinem Bildschirm, sucht der Kunde zielstrebig nach den Artikeln, die er benötigt. Onlinehändler dürfen sich nicht von den bisher schlechteren Konversionsraten irritieren lassen – diese sind eher ein Zeichen dafür, dass die Bedienbarkeit der mobilen Shops noch stark verbesserungswürdig ist. Darüber sind sich US- und deutsche Experten einig.

Deshalb ist die Mission jedes Onlinehändlers für das vor ihm liegende Jahr klar: Den eigenen Onlineshop für mobile Geräte benutzerfreundlicher zu gestalten. Kunden und Umsätze werden es ihm danken.

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Jochen G. Fuchs
Googles Mobile-Friendly-Algorithmus: Was E-Commerce-Anbieter jetzt tun müssen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/googles-algorithmus-mobile-friendly-602954/ 2015-04-02T08:30:07Z
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Viele Kunden nutzen zunehmend mobile Geräte für ihren Einkauf im Internet. Deswegen machen Mobile-Commerce-Umsätze einen wachsenden Anteil des Gesamtumsatzes aus. neuer Algorithmus bestraft Webangebote, die nicht für mobile Nutzung optimiert sind mit einem niedrigen Ranking. Die geräteoptimierte Auslieferung der Webseite wird für Shopbetreiber jetzt doppelt wichtig.

Mobile-Friendliness wirkt sich auf das Google Ranking aus

Durch Googles neuen Algorithmus, der schlechte Webangebote für mobile Nutzer mit einem niedrigeren Ranking bestraft, wird eine saubere, geräteoptimierte Auslieferung der Webseite für Shopbetreiber doppelt wichtig. Klassisches Responsive Webdesign stößt dabei schnell an seine Grenzen, weil dem Browser zu viele Daten und Prozesse zugemutet werden. Das geht zu Lasten der Performance und erhöht die Ladenzeiten signifikant. Die Folge ist eine schlechtere .

google algorithmus 2

Die Performance lässt sich verbessern, indem man den Browser entlastet. Dazu eignet sich ein Front-End-Server, der Prozesse der responsiven Auslieferung vorab erledigt. Im Rahmen eines Pilotprojektes für einen großen Online-Handelskonzern haben die Entwickler bei Sevenval Technologies einen Schritt weiter gedacht und ein Shopsystem mit integriertem Front-End-Server entwickelt.

Entlastung des Browsers: der RESS-Ansatz

Kern des Ansatzes ist der Einsatz eines Front-End-Servers, der die Seite direkt bei der Auslieferung passend für das jeweilige Gerät aufbereitet, um den Browser – gerade bei mobiler Nutzung – zu entlasten. Das Verfahren wird als RESS-Ansatz (Responsive Webdesign with Server-Side Components) bezeichnet.

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Ein RESS-Server entlastet den Browser, weil er die Webseite bei der Auslieferung in Echtzeit responsive an den jeweiligen Client anpasst.

Eine umfassende Gerätedatenbank bereitet – auf Basis einer erweiterten Clienterkennung – Bilder auf und modifiziert sie. Zudem filtert sie Codesegmente heraus, die nicht benötigt werden. Bei jeder Anfrage wird ein spezifischer Delivery-Context gebildet, der aus über hundert Hardware-, Betriebssystem- und Browser-Eigenschaften besteht. Dadurch wird jedem Gerät genau das ausgeliefert, was für die Darstellung des Shops in diesem Kontext nötig ist. Alles Überflüssige wird weggelassen. Durch die strukturelle Verbesserung werden die Last im Browser und die Ladezeit deutlich optimiert und ein durchweg besseres Nutzererlebnis geschaffen.

Pilotprojekt: Shopsystem mit integriertem Front-End-Server

Wie der RESS-Ansatz konkret nutzbar ist, zeigt das Pilotprojekt der Sevenval Technologies GmbH und Intershop: „Bei einem gemeinsamen Kunden von Intershop und uns kam die Frage auf, wie sich die Stärken von professionellen Shop-Lösungen und RESS für unseren Kunden – ein Online-Händler mit rund 670 Millionen Euro Jahresumsatz – am einfachsten verbinden lassen.“, so Jan Webering, Gründer und CEO von Sevenal. Dazu wurde Intershops Webadapter mit der RESS-Software Sevenval FIT kombiniert. Der daraus entstehende Webserver liefert jetzt die volle Funktionalität beider Systeme und kann außerdem beliebig oft aufgesetzt werden.

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Pilotprojekt mit Intershop: Der RESS Server ist in den Shop-Mandanten integriert.

Die Mandantenfähigkeit von Intershop wird so ausgebaut und ein neuer , zum Beispiel für ein Produktsortiment zum Sommeranfang, kann mit dem Setup sehr schnell gestartet werden. Der kombinierte Webserver ist zum einen voll kompatibel mit der Backend-Architektur und damit mit der E-Commerce-Logistik. Zum anderen bietet er eine automatisierte responsive Auslieferung an Tablets und Smartphones. Darüber hinaus lassen sich mit dem Webserver schnell Testumgebungen aufsetzen, was der agilen Entwicklung und dem Testen einzelner Features sehr entgegenkommt. Der Entwicklungsaufwand für neue Shops sinkt so erheblich.

Die Features des kombinierten Shop-/RESS-Systems im Überblick:

Full Responsive für Desktop, Smartphone, Tablet

  • Integrierte Feature- und Device-Detection für jeden Shop auf Basis von Sevenval FIT
  • Optimierte Content-Auslieferung für jede Kombination von Gerät und Browser
  • Entlastung der Entwickler durch vereinfachte Bug-Fixing- und Update-Workflows
  • Mobile- und Tablet-Shops sind als Standard-Module bei jedem Webshop verfügbar

Schneller Rollout von neuen Produktsortimenten

  • Agile Entwicklungsumgebung mit automatischen Built- und Deployment-Prozessen
  • Schnelle Implementierung von Mandanten-Shops durch vereinfachtes Serversetup und standardmäßige Front-End-Optimierung für Smartphone, Tablet und Desktop

Optimale Performance und Usability

  • Kürzere Ladezeiten durch Verringerung der benötigten Datenmenge
  • Entlastung des Browsers durch Verlagerung von Darstellungslogik und rechenintensiven Operationen auf den Server
  • Front-End-Acceleration durch Image-Scaling und Handling: Das heißt Bilder werden auf dem Server skaliert und Bildformate werden angepasst (Beispiel: webp für Chrome) / Minifying: Reduzierung des HTML-Codes erfolgt automatisch. / Render-Queue-Optimization: Optimierung der Ladevorgänge im Browser

Schnelle, agile Entwicklung von neuen Shop-Features

  • Sevenval FIT integriert sich nahtlos in gewünschtes Entwickler-Setup
  • Bisherige Toolchain bleibt erhalten
  • Agile Development und Continuous Integration wird unterstützt
  • Adaptation Instructions ermöglichen Steuerung von CSS und Content bezüglich Gerätefähigkeiten (zum Beipsiel Webfonts, Serverseitiges Progressive Enhancement)

Ist deine Seite „mobile friendly“? Schreib eine E-Mail an Sevenval und mach eine Analyse.

Sevenval Analyse: Kontakt

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t3n Redaktion
Fit für die Zukunft: Onlineshops jetzt für die mobile Revolution vorbereiten http://t3n.de/news/mobile-commerce-onlineshops-583933/ 2014-12-17T14:37:48Z
Wie aktuelle Zahlen beweisen, werden viele Onlinehändler von der mobilen Revolution überrollt. Peter Höschl von shopanbieter.de stellt die aktuelle Mobile-Commerce-Entwicklungen vor und zeigt auf, …

Wie aktuelle Zahlen beweisen, werden viele Onlinehändler von der mobilen Revolution überrollt. Peter Höschl von shopanbieter.de stellt die aktuelle Mobile-Commerce-Entwicklungen vor und zeigt auf, wie Händler ihren Onlineshop fit bekommen.

Per Smartphone und Tablet-PC online zu shoppen, gehört für immer mehr deutsche Verbraucher zum Alltag. Aktuelle Traffic- und Umsatzzahlen diverser Onlineshops und Portale belegen diese Entwicklung. Für Shopbetreiber, die sich noch nicht um die mobile Optimierung gekümmert haben, heißt das: Es lohnt sich nicht nur, in den M-Commerce zu investieren. Es ist sogar von existenzieller Bedeutung! Welchen Anteil der M-Commerce schon jetzt im Onlinehandel hat und zwischen welchen Mobile-Shop-Varianten Shopbetreiber wählen können, zeigt dieser Artikel.

ecommerce
Mobile Commerce gewinnt immens an Bedeutung. (Foto © bloomua – Fotolia.com)

Enormer mobiler Traffic in Onlineshops

Die Mobile Revolution kommt: Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung des Mobile Commerce übertreffen selbst die optimistischen Prognosen vieler Studien. So werden in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go Traffic-Daten von Idealo und Rakuten ausführlich vorgestellt. Die Preissuchmaschine Idealo weist demnach einen mobilen Traffic-Anteil von über 30 Prozent aus. Der Onlinemarktplatz Rakuten misst sogar schon einen mobilen Traffic-Anteil von 35 Prozent.

Die mobile Revolution kommt.

Auch die Onlineshops selbst werden immer häufiger von Nutzern mit Smartphones oder Tablet-PCs angesteuert. Zalando meldet einen mobilen Traffic-Anteil von 41 Prozent. Otto liegt mit 40 Prozent nur knapp darunter. Diese Werte bedeuten natürlich nicht, dass bereits 40 Prozent des Umsatzes mit mobilen Internetnutzern gemacht werden. Die Konvertierungsraten sind bei fast allen Shops bei Nutzern mit Smartphones und Tablet-PCs schlechter als bei Kunden, die den Shop per Desktop-PC oder Notebook ansteuern.

So viel Umsatz wird mit Mobile-Commerce erwirtschaftet

Doch wie wichtig ist der M-Commerce schon jetzt für den Umsatz eines Shops? Interessante Daten hierzu liefert das Affiliate-Netzwerk Zanox in seinem Mobile-Performance-Barometer. Hier wurden über 1.000 Advertister-Programme ausgewertet. Das Ergebnis: Der mobile Anteil am Gesamtumsatz betrug 14 Prozent. In dem Barometer wurden jedoch auch die Daten von Websites erfasst, die Tickets und Reisen verkaufen – beides Branchen, die gewöhnlich nicht dem E-Commerce zugerechnet werden. Trotzdem darf man davon ausgehen, dass sich der relative Wert auch dann nicht nennenswert verändern würde, wenn man die Zahlen dieser Anbieter herausrechnen würde. Diese Annahme wird dadurch gestützt, dass auch Rakuten auf einen mobilen Umsatzanteil von 18 Prozent kommt.

Das Mobile-Performance-Barometer von Zanox liefert nicht nur Zahlen zum M-Commerce-Umsatzanteil, sondern hat auch die durchschnittlichen Warenkorbwerte der unterschiedlichen Nutzungsgeräte miteinander verglichen. Und hierbei ergab sich das folgende Bild:

  1. Tablet-PC: 74 Euro
  2. Desktop-PC: 68 Euro
  3. Smartphone: 44 Euro

Mobile Commerce ist auch Couch Commerce

Der durchschnittliche Warenkorb ist also bei Nutzern, die mit dem Tablet einkaufen, höher als bei denen mit Desktop-PC. Diese Tatsache wirkt auf den ersten Blick überraschend. Schaut man sich jedoch an, wo die Verbraucher Tablet-PCs nutzen, erklärt sich, wie dieser hohe Wert zustande kommt. So haben in einer Mobile-Commerce-Umfrage von E-Result 98,2 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Tablet-PC zuhause einsetzen. Auf Platz 2 folgte die Antwort „Im Zug“ mit 37,2 Prozent. Folgerichtig haben bei der Umfrage über 89 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Tablet hauptsächlich zu Hause nutzen.

Fehlende Optimierung sorgt für Umsatzeinbußen.

Beim Begriff Mobile Commerce werden die Nutzungsgeräte Tablet-PC und Smartphone zusammengeworfen. Hauptsächlich unterwegs werden jedoch nur Smartphones eingesetzt. Bei Tablet-PCs müsste man richtigerweise eigentlich von „Couch Commerce“ sprechen. Nach einer Studie von Monetate werden Tablet-PCs hauptsächlich im Wohnzimmer (96 Prozent) genutzt. Gefolgt vom Schlafzimmer (94 Prozent) und Arbeitszimmer (75 Prozent). Tablet-PCs werden von vielen als vollwertiger Ersatz für ein Notebook oder einen Desktop-PC zuhause eingesetzt. Dass sich der Warenkorbwert beim Online-Shoppen auf demselben Niveau wie bei diesen beiden anderen Gerätetypen befindet, ist deshalb eigentlich alles andere als überraschend.

Online-Händler sollten aufgrund dieser Zahlen schleunigst dafür sorgen, dass ihre Shops auch auf Smartphones und Tablet-PCs eine optimale Usability aufweisen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die zunehmende mobile Internetnutzung nicht zu Umsatzeinbußen führt. Oder positiv formuliert: Je früher sich Händler sich auf den M-Commerce einstellen, desto höher ist der Wettbewerbsvorteil gegenüber Shops, die das bislang versäumt haben.

(Screenshot: Amazon)
Amazon bietet unter anderem native Apps, wie hier bei der abgebildeten iOS-App. (Screenshot: Amazon)

Wie wird ein Shop tauglich für den M-Commerce?

Dass Shopbetreiber auf den wachsenden mobilen Traffic reagieren müssen, dürfte außer Frage stehen. Geklärt werden muss nur noch, wie man seinen Shop für die Nutzung mit Smartphones und Tablet-PCs optimieren kann.

Christian Grötsch, Gründer und Geschäftsführer der dotSource GmbH meint hierzu:

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, hier müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden: Business Case, Ziele, Größe und Bekanntheit sowie die „Mobile Strategie“ des Unternehmens. Existiert bereits ein bestehender Onlineshop (soll dieser relauncht werden oder nicht?). Aus der Beantwortung dieser Fragen können sich verschiedene Handlungsempfehlungen ableiten. Die kann auch bedeuten, dass nicht nur eine Technologie empfehlenswert ist, sondern sich auch eine Kombination verschiedener Technologien als sinnvoll erweisen kann.

(Screenshot: Otto)
Mobile Commerce kann auch heißen, das Shopdesign so anzupassen, dass es überall funktioniert. Wie hier bei Otto, die keine separate Version des Shops ausspielen. (Screenshot: Otto)

Zur Auswahl bei der Mobile-Optimierung stehen unterschiedliche Methoden:

  1. Responsive Design: Der Shop wird so programmiert, dass er automatisch auf allen Endgeräten optimal angezeigt wird. Solch eine Umstellung erfordert einen Relaunch.
  2. Mobile Theme: Zusätzlich zum bestehenden Shop wird ein Shopfrontend für mobile Nutzungsgeräte entworfen.
  3. Web-App: Auf Basis von HTML5 wird eine App entwickelt, die der Nutzer direkt über den Browser nutzen kann. Solch eine App lässt sich fast genauso komfortabel bedienen wie eine App, die installiert werden muss – also eine native App.
  4. Native App: Native Apps werden über die Download-Stores der Portale von den Nutzern heruntergeladen und installiert. Diese Option ist nur als Zusatz zu einer der anderen Alternativen zu verstehen, da natürlich nicht jeder potenzielle Kunde bereit ist, für eine Bestellung eine App zu installieren.
  5. Hybride App: Hybride Apps sind eine Kombination aus Web-App und nativer App.

Fast noch wichtiger als die Frage, welchen technischen Weg man wählt, ist die Fokussierung auf das Ziel. So soll die mobile Shopseite leicht zu bedienen sein und eine hohe Conversion Rate versprechen.

Generell sollte bei der mobilen Version darauf geachtet werden, dass diese eine hohe Nutzer- und Gebrauchstauglichkeit besitzt und zudem auch dem aus den mobilen Versionen anderer Shopbetreiber gelernten Nutzerverhalten entspricht. Weiterhin sollte immer wieder hinterfragt werden, ob die mit der mobilen Version verbundenen Ziele des Shopbetreibers erfüllt werden. Hierfür sind natürlich einerseits eine sehr gute initiale Konzeption und anderseits eine fortlaufende Optimierung notwendig. Es reicht demzufolge nicht, sich damit zu begnügen, dass überhaupt eine mobile Version vorhanden ist.

erklärt Christian Grötsch.

Weiterführende Informationen zu den Vor- und Nachteilen der mobilen Shop-Lösungen findet ihr  im Artikel „Mobil optimierte Webseiten, Web Apps und native Apps im Vergleich“ von Christian Grötsch. Der Artikel ist zu finden in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go – dem kostenlosen Praxis-Magazin für Onlinehändler und E-Commerce-Manager. Dort werden auch viele weitere spannende Fakten zur mobilen Nutzung von idealo und Rakuten verraten.

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Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
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Peter Hoeschl
E-Commerce-News: Supermarkt Real macht in E-Food, Zalando macht Outfittery Konkurrenz, Mobile-Commerce-Wachstum http://t3n.de/news/e-commerce-news-supermarkt-real-585179/ 2014-12-15T20:01:15Z
E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: „Emmas Enkel“ bekommt mit der Supermarkt-Kette Real einen Partner …

E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: „Emmas Enkel“ bekommt mit der Supermarkt-Kette Real einen Partner und eine Studie gräbt das Thema Showrooming wieder aus.

Zalando steigt ins Beratungsgeschäft ein

Bisher war die exklusive Betreuung durch einen Stylisten oder die typgerechte Kleiderbox eher Startups wie Outfittery oder Modomoto vorbehalten. Jetzt will auch Zalando in das Geschäft einsteigen. Etailment hat sich das Curated-Shopping-Angebot bei Zalando angeschaut:  in der Zalando-Style-Beratung ein statisches Formular mit Informationen zum persönlichen Stil und dem gesuchten Outfit ausfüllen, die Konfektionsmaße eingeben und ein Zalando-Mode-Paket bestellen – oder einen Beratungstermin vereinbaren. Laut Etailment-Informationen soll es sich um ein Pilotprojekt handeln, zumindest sei dies der Kommentar der Zalando-Zentrale gewesen.

Mobile Onlineshops:  Ein großer Anteil des Traffics entsteht mobil

Das Ad-Network Become hat nach eigenen Angaben über 1000 deutsche Onlinehändler zum Thema Mobile Commerce befragt. Nahezu jeder zehnte Händler gab an, dass zwischen 25 und 50 Prozent des Traffics bereits von mobilen Endgeräten stammten. Demgegenüber stehen immer noch rund ein Viertel der befragten Onlinehändler, die aktuell weder einen mobil optimierten Shop betreiben, noch die Einführung einer mobilen Optimierung planen. Kleiner Fun-Fact für unentschlossene Händler: Rund ein Drittel des Traffics auf t3n.de läuft mobil herein. Die Media-Agentur Criteo sieht deutschlandweit eine ähnliche Zahl, laut deren Präsentation kommen in Deutschland rund 26 Prozent des E-Commerce-Transaktionen aus einer mobilen Quelle, wie Etailment vermeldet.

Mehr Argumente und Hilfestellungen zum Thema „Mobile Commerce“ finden sich bald in einem Dossier in der kommenden t3n 39.

(Grafik: Become)
E-Commerce-News: Mobile-Commerce ist noch nicht überall angekommen. (Grafik: Become Europe)
(Grafik: Become Europe)
(Grafik: Become Europe)

Real steigt beim Online-Lebensmittel-Startup „Emmas Enkel“ ein

Emmas Enkel bieten ein spannendes Konzept für einen Multichannel-Tante-Emma-Laden. Real eher nicht. Da lag der Schluss für die Metro-Tochter wohl nahe, sich mal etwas E-Commerce-DNA mit Lebensmittelspezialisierung in die Gruppe zu holen., wie Jochen Krisch bei Exiting Commerce vermeldet. Jedenfalls steigt Real jetzt bei „Emmas Enkel“ ein und will gleich durchstarten: Emmas Enkel soll gleich in intensive Expansion gehen und die Belieferung sämtlicher Standorte erfolgt zukünftig durch Real. Liest sich bei nochmaligem Nachdenken fast so, als wäre Emmas Enkel ab sofort ein Online-Vertriebszweig für Real – oder umgekehrt. Faktisch beliefert zwar Real erstmal nur die Emmas-Enkel-Standorte, aber verbindet man die Aussage „Expansion vorantreiben“ mit der Real-Kette, könnte zum Schluss im Einzugsgebiet jedes Real-Marktes ein „Emmas Enkel“ stehen.

E-Commerce-News: Studie sieht Zunahme beim „Showrooming“

Eine aktuelle Studie des Onlinemarketing-Unternehmens intelliAd sieht das Thema Showrooming auf dem Vormarsch. Besonders junge Kunden im Alter von 18-24 Jahren sollen dafür „anfällig“ sein: mit 88 Prozent der befragten Teilnehmer in dieser Altersklasse, quasi die überwiegende Mehrheit. Allerdings sind insgesamt 1034 Kunden aller Altersklassen befragt worden, die Relevanz hängt somit mal wieder von der statistischen Aussagekraft der Befragung ab. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sind bei intelliAd zu finden. Die Unternehmensberatung Capgemini sieht das Thema übrigens anders und postuliert die These, dass der sogenannte RoPo-Effekt immer noch eine starke Rolle spielen würde. Research online, purchase offline, also online recherchieren und offline kaufen, sei ebenfalls eine gefragte Anwendung. Was Onlinehändler aus dieser widersprüchlichen Informationslage auf jeden Fall an Erkenntnis mitnehmen können: die Kunden der Altersgruppe von 18-24 Jahren könnten im Laden auch auf dem Handy werblich zu erreichen sein.

(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)
(Grafik: intelliAd)

Was war eigentlich letzte Woche los? Eine Ausgabe unserer E-Commerce-News verpasst? Kein Problem, hier sind die E-Commerce-News von letzterWoche und der vorhergehenden Woche.

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Jochen G. Fuchs
So entwickelt sich Mobile Commerce in Deutschland [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-deutschland-584533/ 2014-12-12T07:56:11Z
Im E-Commerce gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte an Bedeutung, das zeigen aktuelle Zahlen. Wie wichtig das Thema im kommenden Jahr werden dürfte, visualisiert jetzt eine Infografik.

Im gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte an Bedeutung, das zeigen aktuelle Zahlen. Wie wichtig das Thema im kommenden Jahr werden dürfte, visualisiert jetzt eine .

Der mobile Traffic wird im E-Commerce wichtiger, das prognostizieren nicht nur aktuelle Zahlen sondern auch erfahrene Experten. Marketer wie Marcus Tandler und Thilo Specht prognostizieren eine wachsende Bedeutung des Mobile Marketing, zeitgleich steigen die auf mobilen Endgeräten generierten Umsätze jährlich um einen zweistelligen Prozentsatz.

Mobile Commerce unabhängig vom Geschlecht, nicht aber vom Alter

Wie stark das Thema in diesem Jahr auch in Deutschland anzog, visualisiert die E-Commerce-Agentur ACID21 in einer im Unternehmensblog veröffentlichten Infografik. Sie macht deutlich, dass vor allem bei jüngeren Nutzern (18 bis 39 Jahre) beliebt ist, darunter gleichermaßen Männer und Frauen. Allein die Kaufgewohnheiten unterscheiden die Geschlechter: Männer kaufen gerne Elektronik, Frauen vor allem Kleidung.

Für Shopbetreiber gewinnt die Optimierung für mobile Endgeräte in Anbetracht dieser Zahlen an Bedeutung. Dass dieses Thema bereits großen Anklang findet, ist aber keine Neuigkeit. Insbesondere größere Shops bemühen sich vielerorts um entsprechend angepasste Auftritte, darunter auch Otto. Dass sich diesen Schritt auch kleinere Händler für 2015 auf den Zettel schreiben sollten, wird mit Blick auf folgende Grafik deutlich.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

mobile-commerce-deutschland-infografik-ausschnitt

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Lars Budde
Von den Besten lernen: Die Top-100-Shops im Mobile-Commerce-Checkup [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-checkup-578117/ 2014-11-12T10:04:51Z
Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen …

Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen Webseiten auf. Ein Mobile-Commerce-Benchmark.

Die Konversions-Optimierungs-Experten von konversionsKRAFT haben die aktuellen Top-100-Onlineshops von A wie „Alternate“ bis Z wie „Zalando“ einem Checkup unterzogen. Setzen die Shops auf M-Commerce? Wie sind die Onlineshops aufgebaut und welche Potentiale werden genutzt oder verschenkt?

Durch das Bereitstellen von Basisinformationen zum optimalen Aufbau mobile Onlineshops bietet die Infografik zwei hilfreiche Ansätze für Onlinehändler: Erstens können Händler ihren eigenen mobilen Onlineshop auf noch vorhandenes Potential überprüfen und Zweitens bietet der Checkup einen praktischen Überblick über die aktuellen Gestaltungs-Gepflogenheiten. Sich an etablierten Anordnungen für Gestaltungselemente zu orientieren, entspricht gemeinhin akzeptierten Usability-Heuristiken: Nutzer finden sich besser zurecht, wenn die Gestaltung den allgemein üblichen Koventionen folgt.

Überblick über den Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik

Der Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik von konversionsKRAFT in der Übersicht:

  1. Überblick – Sind die Top 100 Shops bereit für den mobile Commerce
  2. Design – So sehen Smartphone Shops aus
  3. Basisfaktoren – Entdecken Sie verschenktes Potenzial
  4. Navigation Patterns – So wird mit dem Smartphone navigiert
  5. Startseite – Der Baukasten für den perfekten Einstieg

Die Infografik „Mobile-Commerce-Checkup“

Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)
Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)

Die Infografik steht bei konversionsKRAFT zum Download zur Verfügung und soll regelmäßig aktualisiert werden: Mobile-Commerce-Checkup herunterladen.

Interessante aktuelle Fakten zum Thema Gender-Commerce und M-Commerce findet ihr auch in unserem Beitrag „Was Frauen wollen: Vorlieben beim Mobile-Commerce“.

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Jochen G. Fuchs