Mobile Commerce | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Mobile Commerce 2014-08-19T12:55:05Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/mobile-commerce Sofa.io: Diese E-Commerce-SDK ist Open Source und hat eine eingebaute Mobile-First-Strategie http://t3n.de/news/sofa-io-open-source-sdk-562756/ 2014-08-19T12:55:05Z
Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder Entwickler E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten …

Der M-Commerce-Anbieter CouchCommerce macht seine Technologie offen zugänglich. Mit dem Sofa-SDK kann jetzt jeder Entwickler E-Commerce-Web-Apps entwickeln: Front-Ends mit einer ausgeprägten Mobile-First-Strategie.

Die Mobile-Commerce-Experten bei CouchCommerce haben ihre Front-End-Technologie unter Sofa.io als Open-Source-Lösung zur Verfügung gestellt. CouchCommerce ist eine Front-End-Lösung für Onlineshops, die eine gute Umsetzung einer Mobile-First-Strategie verspricht.

Mit CouchCommerce lassen sich responsive Web-Apps betreiben, die ein ähnliches Look-and-Feel ermöglichen sollen wie native Web-Apps, beispielsweise mit den Touch-Gesten „Swipe“, „Pinch“ und „Zoom“. Neben der Möglichkeit, die CouchCommerce-Plattform mit den kommerziellen Enterprise-Modellen zu nutzen, bietet das unter GPL veröffentlichte Sofa-SDK aber auch die Möglichkeit, völlig eigenständige Front-End-Lösungen zu entwickeln.

Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)
Sofa.io: Die CouchCommerce-Technologie für E-Commerce-Web-Apps ist jetzt als Open-Source-SDK erschienen. (Bild: CouchCommerce)

Was ich mit Sofa.io machen kann

Das unter Sofa.io veröffentlichte SDK kann auf zweierlei Art genutzt werden: entweder zur Entwicklung eines Stand-Alone-Frontends oder, um ein Front-End für die CouchCommerce-Plattform zu entwickeln.

Die Web-App-Technologie von CouchCommerce steht im Sofa-SDK zur Verfügung. Entwickler können also ohne Abhängigkeiten zur kommerziellen Plattform ein Front-End für den eigenen Onlineshop entwerfen und einsetzen. Die lauffähige Beispiel-Web-App ist im SDK enthalten. Die Anbindung an das Backend des Onlineshops sowie an eventuell notwendige Third-Party-Anwendungen muss in diesem Fall zusätzlich entwickelt werden.

(Bild: CouchCommerce)
Sofa.io bringt gleich eine lauffähige Demo-Web-App mit. (Bild: CouchCommerce)

Als zweite Möglichkeit lässt sich das SDK zu nutzen, um ein Frontend zur Nutzung mit der kommerziellen Version der CouchCommerce-Plattform zu entwickeln. CouchCommerce Enterprise lässt sich dann entweder in Eigenregie als selbst gehostete Lösung betreiben oder als SaaS-Anwendung. Für die SaaS-Anwendung stehen sowohl Plugins für gängige Shopsysteme zur Verfügung als auch Anbindungen zu Payment-, ERP- und Logistik-Systemen.

CouchCommerce Enterprise ist als SaaS-Dienst ab einer monatlichen Grundgebühr von 3.000 Euro zuzüglich einer Transaktionsgebühr in Höhe von 0,30 Euro erhältlich.

Warenkorb-Ansicht der CouchCommerce-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)
Warenkorb-Ansicht der Sofa.io-Demo-App. (Bild: CouchCommerce)

Sofa.io: SDK Features

Das modular aufgebaute SDK benötigt kein Framework, alle Komponenten sind in simplem Javascript geschrieben. Trotzdem wird noch eine optionale AngularJS-Komponente angeboten. Das Sofa-SDK bietet Dienste für die vielfältigen Anwendungsfälle im E-Commerce und deckt unter anderem folgende Bereiche ab:

  • Produktsuche
  • Warenkorb-Handling
  • Produktkatalog

CouchCommerce spricht von einer initialen Ladezeit von 300 Millisekunden und betont, dass aufgrund der verwendeten Single-Page-Technologie die entwickelten Web-Apps auch im Falle einer Internet-Verbindungsunterbrechung noch funktionieren. Eine Cross-Plattform- und Cross-Device-Kompatibilität soll für ein übergreifendes, responsives Nutzererlebnis sorgen. Eine Demo-Anwendung bietet interessierten Onlinehändlern und Entwicklern einen ersten Einblick in die Web-App.

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Jochen G. Fuchs
M-Commerce: 10 Tipps für bessere mobile Onlineshops http://t3n.de/news/m-commerce-mobile-onlineshops-562652/ 2014-08-18T12:33:50Z
Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu …

Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu optimieren, zeigt unser Zehn-Punkte-Überblick.

Kunden von Onlineshops sind längst mobil geworden: Smartphone raus, Preis vergleichen und auch gleich mobil kaufen. Leider sind viele Onlineshops immer noch nicht angenehm zu bedienen auf dem Smartphone, oft überwiegt Käufer-Frust die Einkaufs-Lust. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte zu optimieren zeigt E-Commerce-Expertin Nicole Rüdlin, Leiterin der E-Commerce-Messe „Internet World“ in Ihrem Gastartikel „Shop in der Hosentasche“ im t3n Magazin 37. Die wichtigsten Erkenntnisse zur ersten Orientierung bei der Webshop-Optimierung aus dem Artikel wollen wir euch nicht vorenthalten:

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M-Commerce: Onlineshops müssen für mobile Endgeräte optimiert werden. © apops - Fotolia.com

M-Commerce: Zehn Tipps für bessere mobile Webshops

  1. Gestalten Sie Ihren Online-Shop so, dass er auf allen Geräten sofort wiedererkennbar ist!
  2. Platzieren Sie Ihre Suchfunktion prominent, nutzen Sie Autovervollständigung und arbeiten Sie mit Filtern!
  3. Stellen Sie Ihre Call-to-Action-Buttons in den Vordergrund, gestalten Sie sie wurstfingerfreundlich und rufen Sie immer wieder zu Aktivitäten auf!
  4. Gestalten Sie die Menüstruktur kurz und knapp! Bieten Sie Nutzern an jeder Stelle im mobilen Shop die Möglichkeit, unkompliziert zur Startseite zurückzukehren!
  5. Vermeiden Sie, dass Benutzer zoomen müssen und stellen Sie Fotos im Vollbild dar!
  6. Informieren Sie den Nutzer darüber, ob ihr Shop für Quer- oder Hochformat optimiert ist!
  7. Gestalten Sie Eingabemasken effizient und übersichtlich. Beziehen Sie Drittanbieter ein, um Datenfelder schneller auszufüllen! Fragen Sie mobil nur Daten ab, die unbedingt erforderlich sind und prüfen Sie Formulare in Echtzeit, um Benutzer sofort auf fehlende Informationen hinzuweisen.
  8. Verzichten Sie auf eine Registrierungspflicht, damit Kunden einkaufen können!
  9. Bieten Sie Click-to-Call-Services für komplexere Angebote!
  10. Informieren Sie Benutzer verständlich darüber, warum Sie seinen Standort analysieren möchten!

 

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Jochen G. Fuchs
5 Gründe, warum du einen mobil-optimierten Onlineshop brauchst http://t3n.de/news/mobile-commerce-544787/ 2014-05-12T16:22:35Z
Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen Onlineshop und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu …

Die wichtigsten Fakten aus dem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet 2014. Welche Gründe sprechen für einen mobilen und warum geht es nicht darum, Umsatz dazu zu gewinnen, sondern Umsatzverluste zu verhindern?

Mobile-Commerce: Fünf Gründe, warum Händler ihren Shop optimieren müssen

Vor zehn bis fünfzehn Jahren war E-Commerce noch einfach, geradezu trivial – erklärt Kai-Thomas Krause von der CouchCommerce GmbH in seinem Vortrag „Praxis Mobile-Commerce“ auf der Meet Magento in Leipzig. Einen Onlineshop eröffnen, die dazugehörigen Kunden sitzen dann am Desktop-Rechner und gehen einkaufen. Doch die Landschaft der Endgeräte ist größer geworden, neben der immer kleiner werdenden Menge an Desktop-Rechnern werden jetzt eher Notebooks genutzt. Aber auch hier sei eine Veränderung vom Notebook hin zum Tablet zu spüren, so Krause. Während Tablets erst bald zum Mainstream werden, sei das Smartphone hier schon längst angekommen: Ein wichtiger Grund, der für die mobile Optimierung eines Onlineshops spricht – die weiteren Gründe aus dem Vortrag haben wir für euch von der Meet Magento mitgebracht.

1. Die Tendenz geht hin zu mobilen Endgeräten

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Die Absatzprognosen bis 2017 zeigen den Trend zu mobilen Endgeräten auf. (Grafik: Statista)

2. Ein großer Anteil am weltweiten Traffic ist mobil und Traffic bringt Umsatz

(Bild: Statista)
Potential Mobile-Commerce: Ein hoher Anteil des weltweiten Traffics entsteht mobil. (Bild: Statista)

Eine Studie des Institus Allensbach belegt, dass hinter dem Traffic Kunden stehen. Laut der Studie kaufen rund 75 prozent der Nutzer online ein, davon 20 Prozent intensiv.

3. Kunden, die im Geschäft auf dem Smartphone Preise recherchieren, kaufen auch direkt online

Krause führt aus, dass 51 Prozent der Kunden, die mitten im Laden Online-Preisrecherchen machen, auch etwas kaufen: 35 Prozent der Kunden kaufen während der Recherche online ein und 26 Prozent nach der Recherche doch offline. Bei der Betrachtung der Erfolgsquote, besonders der Konversionsrate Mobile im Vergleich zur Konversionsrate Desktop, träte aber eine Besonderheit auf: Kunden informieren sich eventuell mobil, schließen aber erst Zuhause am Rechner den Kauf ab. Es können also Verschiebungen zwischen den Konversionsraten in den einzelnen Geräteklassen entstehen.

4. Ohne Mobile-Optimierung verlierst du Umsatz

Krause erklärt, dass es im Moment nicht darum geht, Umsatz dazu zu gewinnen. Händler sollten sich vielmehr die Frage stellen: „Wieviel Umsatz verliere ich bereits?“. Es geht also eher um Umsatz-Rückgewinnung. Dazu führt Kai-Thomas Krause eine Beispielrechnung vor, um den möglichen Verlust zu demonstrieren.

Beispielrechnung

Onlineshop mit 5.000 Besuchern im Monat

Eine Konversionsrate von 4 Prozent

Ein durchschnittlicher Warenkorb von 20 Euro

Ergibt 4000 Euro Umsatz

20 Prozent mobiler Traffic

Eine mobile Konversionsrate von 0,4 Prozent

Ergibt 400 Euro Umsatzverlust

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

CouchCommerce erlebt im mobilen Bereich Traffic-Größen bei den Händlern von durchschnittlich 20 Prozent – vereinzelt sollen auch Spitzenwerte von 80 Prozent erreicht werden, was aber keine Norm sei, so Krause.

5. Längere Ladezeiten verschlingen die Konversionsrate

Onlineshops, die nicht mobil optimiert sind, haben auf mobilen Endgeräten längere Ladezeiten. Eine Mobile-Commerce-Studie des US-Kaufhaus-Giganten Walmart belegt, dass sich die Konversionsrate verbessert, sobald sich die Ladezeit verbessert. Walmart hat in seiner Studie festgestellt, dass die Konversionsrate schon bei einer Ladezeit von länger als einer Sekunde rapide abnimmt.

Hauptproblem im Mobile-Commerce: Die Vielfalt der Geräte

Das Einstiegsproblem bei der Optimierung auf mobile Endgeräte sei die große Vielfalt an Bildschirmgrößen in den mobilen Betriebssystemen, erklärte Krause auf der Meet Magento. Ist iOS mit vier Bildschirmgrößen noch überschaubar, bietet Android eine reiche Auswahl an Bildschirmgrößen in zweistelliger Zahl. Für Krause eine Tatsache, die belegen könnte, dass je nach Lösung ein größerer Aufwand für die mobile Optimierung erforderlich werden kann. Für Online-Händler, die sich angesichts des hohen Aufwandes fragen, warum sie überhaupt eine Optimierung in Angriff nehmen sollten, hatte Krause aber ebenfalls eine Antwort parat:

Zitat am Telefon

Meine Kunden sollen halt nicht mit diesen Geräten auf meinen Shop gehen.

– Unbekannter Händler, vermutlich pleite.

Kai-Thomas Krause, CouchCommerce GmbH | Meet Magento Leipzig, 12.05.2014

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Jochen G. Fuchs
Google will mit „Instant Buy“ den mobilen Checkout beschleunigen http://t3n.de/news/google-wallet-instant-buy-541103/ 2014-04-23T12:40:35Z
Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem Smartphone oder Tablet im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. Google will das mit dem neuen …

Ein großes Problem im Mobile-Commerce ist die Abbruchquote. Nicht jeder Artikel, der auf einem oder im Warenkorb landet, erreicht auch den Kunden. will das mit dem neuen Dienst „Google Wallet Instant Buy“ lösen.

Laut dem Quartalsreport von Monate.com enden nur ein Prozent der Warenkörbe beim Online-Shopping mit dem Smartphone auch in einer Bestellung, obwohl schon heute ein Großteil der Anwender das Smartphone zur Produktsuche nutzt – alleine in Deutschland 62 Prozent. Je nach Marktorschung variieren die absoluten Zahlen, die Aussage ist aber immer die gleiche: Auf dem Smartphone ist die Abbruchquote im Vergleich zum Desktop wesentlich höher.

Die Gründe liegen in der kleineren Bildschirmgröße und der damit verbundenen schwierigeren Eingabe der notwendigen Bestell- und Zahlungsinformationen. Jetzt bringt Google mit dem Google-Wallet-Instant-Buy eine mögliche Lösung für das Dilemma.

Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)
Konversionsrate je nach Device (Grafik: smartinsights.com)

Google will mit „Instant Buy“ die Kaufhürde minimieren

Mit „Google Wallet Instant Buy“ soll die Hürde im Warenkorb drastisch minimiert werden. Dazu hat Google eine kostenlose Schnittstelle zur Verfügung gestellt, die den mobilen Checkout-Prozess im Online-Shop auf nur zwei Schritte minimiert. Google Wallet Instant Buy funktioniert auf jeder mobilen Plattform und mit jedem Google-Konto. Der Vorteil für den Shop-Betreiber soll in der einfachen Integration und der Beibehaltung der bestehenden Bezahlverfahren liegen. Google wickelt die Zahlung nicht selbst ab, sondern nutzt die Prozesse des Shop-Betreibers.

Um Google Wallet Instant Buy zu nutzen, muss der Anwender seine Kreditkarte in der Google-Wallet hinterlegt haben. Im Shop kann dann mit der Funkion „Buy with Google“ die Bestellung ausgelöst werden. Alle notwendigen Informationen wie Lieferadresse und Zahlungsinformationen werden an den Shop geschickt, der Anwender muss die Bestellung nur noch bestätigen. Google nutzt nicht die Kreditkarten-Informationen des Anwenders, sondern generiert eine einmal gültige virtuelle Kreditkarte, die mit der Originalkarte des Anwenders verknüpft wird. Damit will Google eine höhere Sicherheit gewährleisten, denn eine Kompromittierung ist dann zwecklos, da die echten Kartendaten nicht an den Händler geschickt werden. Eine ähnliche Funktion bietet PayPal mit PayPal Express oder Amazon mit der 1-Click Bestellung – wenn auch ohne die virtuelle Karte.

Google Instant Buy
Google-Wallet-Instant-Buy (Grafik: Google.com Webseite)

Mit Google Wallet Instant Buy sind alle glücklich?

Mit einem vereinfachten Check-Out Prozess wird die Abbruchquote minimiert, was den Händler freuen wird. Die einfache Integration macht es dem Shop-Betreiber ebenfalls leicht, zumal keine zusätzlichen Kosten anfallen, sofern denn schon die Kredikartenzahlung seitens des Händlers angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden liegt ebenfalls auf der Hand: Seine Google-Mail-Adresse reicht aus, um eine Bestellung auszulösen. Dazu kommt eine vermeintlich höhere Sicherheit, da ja nur einmal gültige Kreditkartendaten erzeugt werden. Google bekommt über diesen Weg zusätzliche Informationen über den Anwender. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten – wenn man das „lästige“ Thema mit dem gläsernen Anwender mal außen vor lässt.

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Maik Klotz
Mobile Shopping: Wachstumstreiber im E-Commerce? [Internet World 2014] http://t3n.de/news/internet-world-kongress-mobile-commerce-530994/ 2014-02-25T15:03:42Z
Auf dem Internet-World-Kongress in München hat sich ein Panel dem Thema Mobile Commerce gewidmet. Mobile Shopping gilt als wichtiges Zugpferd der Branche – mit weit reichenden Auswirkungen für …

Auf dem Internet-World-Kongress in München hat sich ein Panel dem Thema gewidmet. Mobile Shopping gilt als wichtiges Zugpferd der Branche – mit weit reichenden Auswirkungen für Shopbetreiber.

Internet World Kongress: „Multiscreen statt Post-PC“

Das Programm des Mobile-Commerce-Panels auf dem Internet World Kongress. (Foto: t3n)
Das Programm des Mobile-Commerce-Panels auf dem Internet World Kongress. (Foto: t3n)

„Mobile Commerce ist im Kommen.“ Dieser Aussage ist das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß in einer Studie auf den Grund gegangen. Für die aktuelle Auflage, die Geschäftsführerin Susanne Fittkau auf dem Internet-World-Kongress in München vorgestellt hat, wurden im Oktober und November 2013 über 62.000 deutschsprachige Internetnutzer zu ihren Gewohnheiten befragt. Mittlerweile ist der Anteil der Smartphone-Besitzer unter ihnen genauso hoch wie der der PC-Besitzer: Genau genommen befänden wir uns also in einer Multiscreen-Ära statt in der Post-PC-Ära, so Fittkau.

Der Gerätevielfalt steht eine ebenso große Vielfalt an Informationsmöglichkeiten für Käufer gegenüber. Dies macht die Customer Journey immer komplexer: Neben Print-Produkten wie Broschüren und Katalogen – die keineswegs von der Bildfläche verschwunden sind – lassen Kunden sich auf verschiedensten Websites inspirieren, erhalten Hilfe durch Preisvergleiche, Rezensionen und Bewertungsplattformen oder auch Empfehlungen von Freunden. In der Auswertung dieser kanal- und geräteübergreifenden Customer Journey sieht Fittkau eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre.

Mobile Shopping mit Luft nach oben

Bisher tätigen 34,2 Prozent der Internetnutzer auch Einkäufe über ihr Smartphone. Dieser Anteil steigt allerdings nur langsam. Die Bereitschaft zum Mobile Shopping hängt dabei auch von Faktoren wie Alter oder Bildungsgrad der Nutzer ab. Interessant dabei: Während 39 Prozent der Apple-Nutzer schon häufig mobil eingekauft haben, sind es bei den Android-Nutzern nur 18 Prozent. Fittkau deutet dies als Anzeichen dafür, dass Mobile Shopping noch nicht im Mainstream angekommen ist.

Dies bestätigt Carlos Friedrich, CMO des Schweizer Möbelhauses Pfister: Trotz einer ausgeklügelten Cross-Channel-Strategie generiert Pfister nur sehr geringe Umsätze über das Mobile Web. Für Friedrich ist Mobile daher noch kein Absatz-, sondern ein Informations- und Marketingkanal, über den potenzielle Kunden vor allem „abgeholt“ und in die anderen Kanäle übermittelt werden. In dieser Funktion entfalte Mobile aber bereits eine sehr große Bedeutung, so Friedrich.

Das Möbelhaus Pfister gehört seit Langem zu den E-Commerce-Pionieren in der Schweiz. (Screenshot: t3n)
Das Möbelhaus Pfister gehört seit Langem zu den E-Commerce-Pionieren in der Schweiz. (Screenshot: t3n)

E-Commerce setzt zunehmend auf Responsive Design

Eines ist an diesem Morgen auf dem Kongress deutlich geworden: Die Zukunft des ist Responsive. Neben dem Möbelshop Pfister bereitet auch otto.de einen Relaunch auf Responsive-Design-Basis vor: Die Pläne dazu haben Thomas Schnieders und Matthias Häsel von OTTO in ihrer Keynote am Morgen vorgestellt. Und Matthias Eckert, zeigte, dass auch die SCHWAB VERSAND GmbH mittlerweile auf Responsive Design setzt: Es sei einfach der richtige Weg, wenn man nicht langfristig viel Geld in verschiedene Shopsysteme investieren wolle.

Alle Referenten waren sich jedoch einig: Für komplexe, bilderlastige Webshops mit vielen Kategorien und Content-Elementen stellt der Übergang auf Responsive Webdesign eine enorme Herausforderung dar. Die Anbieter stehen in der Umstellung noch ganz am Anfang.

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Lea Weitekamp
OTTO-Manager im Interview über Trends im M-Commerce und Investitionen in neue Technologien http://t3n.de/news/otto-manager-matthias-haesel-514898/ 2013-12-12T14:49:54Z
Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World Messe, hat mit OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel über die Besonderheiten des Online-Modehandels, Trends des Mobile Commerce sowie die Investitionen in …

Nicole Rüdlin, Leiterin der Messe, hat mit OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel über die Besonderheiten des Online-Modehandels, des sowie die Investitionen in neue Technologien gesprochen.

Laut finden im aktuellen Weihnachtsgeschäft bis zu 15 Prozent der Besuche auf otto.de über Smartphones statt und weitere 15 Prozent über Tablets. Tendenz steigend. Am 25. Februar 2014 wird OTTO-Manager Dr. Matthias Häsel auf der Internet World in der Eröffjetztgs-Keynote über die Herausforderungen der „Multi-Device-Welt“ für den Online-Handel referieren.

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Nicole Rüdlin: Herr Dr. Häsel, zunächst eine Frage zu Ihrer Funktion bei Otto. Mit welchem Ziel wurde das E-Commerce Innovation Center eingerichtet und welche Aufgaben erfüllt das Center innerhalb des Unternehmens?

Dr. Matthias Häsel: Wir möchten unseren Kunden jederzeit und überall das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten. Dies ist herausfordernd, da unser Markt sich durch eine sehr hohe Dynamik auszeichnet, die sich aus dem Zusammenspiel von technologischer Entwicklung, sich verändernden Erwartungen unserer Kunden und einer scharfen Wettbewerbssituation ergibt. Wir beschäftigen uns daher schon heute intensiv mit der Fragestellung, wie unsere Kunden in den nächsten Jahren online einkaufen werden. Deshalb steht bei uns im E-Commerce Innovation Center das Thema Research im Fokus. Wir beobachten und prüfen neue technische Entwicklungen am Markt, konzipieren darauf basierend neue Lösungsansätze, setzen diese im Rahmen einer agilen Produktentwicklung um und testen sie im Sinne eines Test & Learn-Gedankens frühzeitig unter Einbeziehung unserer Kunden. Unsere Erkenntnisse bilden einen wichtigen Input für grundlegende Veränderungen an otto.de und die Weiterentwicklung unserer Produktstrategie. Inhaltlich geht es dabei gerade insbesondere um das Thema Everywhere-Commerce und die Fragestellung, wie neue Endgeräte wie Smartphones und Tablets die Anforderungen an otto.de verändern.

Nicole Rüdlin: In Deutschland wird neben Medienprodukten und Unterhaltungselektronik bevorzugt Bekleidung im Internet gekauft. Was sind Ihrer Meijetztg nach die Besonderheiten des Online-Modehandels im Vergleich zu anderen Handelsbranchen?

Matthias Häsel: Mode ist im Gegensatz zu vielen anderen Sortimenten sehr emotional. Wer Fashion im Internet verkaufen will, muss das unbedingt berücksichtigen. Inspirationskompetenz – oder anders ausgedrückt, die Fähigkeit, auch online ein echtes Einkaufserlebnis zu bieten – spielt hier eine ganz besondere Rolle. In unserer iPad-App inspirieren wir unsere Kunden zum Beispiel mithilfe von Themenwelten, in denen unsere Mode- und Lifestyleexperten ausgewählte Produkte aus dem OTTO Sortiment inszenieren. Inspiration entsteht hier aufgrund der richtigen Kombination von trendigen Produkten und den Geschichten, die wir um diese Produkte herum erzählen.

Nicole Rüdlin: Welche aktuellen Trends beobachten sie beim Kauf von Mode im Netz und warum glauben Sie, dass Mobile Commerce dabei eine wichtige Rolle spielt?

Matthias Häsel: Bei der Fragestellung, wie man das stationäre Einkaufserlebnis in den Online-Kontext übertragen kann, spielt neben dem Thema Inspiration das Thema Passformberatung eine zunehmend wichtige Rolle. Dieser Trend manifestiert sich derzeit in einer ganzen Reihe von Startups, die sich vorgenommen haben, Lösungen für die fehlende Anprobemöglichkeit bzw. Größenberatung zu finden. Das Smartphone kann als sehr persönliches und immer verfügbares Gerät hierbei zukünftig eine wichtige Rolle spielen, wenn es die Funktion des „Auges“ der Kunden übernimmt – ich denke z.B. an Anwendungen zur visuellen Suche, bei denen ich das Objekt der Begierde schlicht fotografiere, oder Anwendungen im Augmented Reality-Bereich. Nicht zuletzt wird das Smartphone immer den direkten Link in die Online-Welt darstellen, wenn ich im klassischen Einkaufsbummel in der Stadt unterwegs bin.

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Nicole Rüdlin: Sie haben für Otto eine eigene iPad-App entwickelt. Spielen Tablets eine größere Rolle als Smartphones?

Matthias Häsel: Jedes Endgerät hat seinen Platz in der Customer Journey. Deshalb sprechen wir bei OTTO heute längst vom Everywhere-Commerce und bieten unseren Kunden auch auf Smartphones eine für kleine Bildschirme optimierte Variante von otto.de sowie Apps für die beiden wichtigsten Betriebssysteme an. Wir differenzieren Everywhere-Commerce entsprechend der verschiedenen Nutzungskontexte aus, zu denen jeweils bestimmte Endgeräte und Anwendungsszenarien passen. Smartphones sind der individuelle Begleiter im Alltag unserer Kunden. Shoppt ein Kunde mit dem PC am Schreibtisch oder unterwegs mit dem Smartphone, so befindet er sich häufig in einem konzentrierten Lean Forward-Modus, um Versorgungseinkäufe zu tätigen oder Preise zu vergleichen. Nutzt er hingegen daheim entweder ein Tablet oder Notebook auf dem Sofa, befindet er sich eher in einem Lean Back-Modus und freut sich auf Inspiration und Erlebniseinkäufe. Zwei völlig unterschiedliche Nutzungskontexte, für die Kunden heute jeweils ein ganz spezifisches Endgerät ihrer Wahl haben. Heute steckt fast in jedem Moment das Potenzial zum Shoppen. Deshalb erwarten unsere Kunden zurecht stets ein adäquates Angebot für das jeweilige Endgerät, das sie gerade benutzen.

Nicole Rüdlin: Schlagwort Couch-Commerce: Ist der Printkatalog mit zunehmender Verbreitung von Tablets jetzt ernsthaft in Gefahr? Was glauben Sie?

Matthias Häsel: Insbesondere Tablets sind natürlich in entspannten Kontexten, zuhause auf dem Sofa, am Küchentisch, im Bett oder im Garten das Gerät der Wahl, um im klassischen Sinne einzukaufen und nicht bloß einen schnellen Bedarf zu decken. Diese entspannten Kontexte eignen sich bestens dafür, Erlebniskauf und Inspiration in den Vordergrund zu stellen. Durch die Gestensteuerung auf Tablets schafft man eine physische Verbindung zwischen der digitalen Inszenierung und der realen Welt. Ja, ich würde fast sagen, dass das Einkaufserlebnis durch die Interaktionsmöglichkeiten des Touch-Bildschirms noch physischer wird als beim Durchblättern eines Papierkatalogs. Print wird aber sicherlich weiterhin seinen Platz in der Customer Journey haben. Kataloge – wenn man sie denn auch zukünftig noch so nennen mag – werden sich aber wahrscheinlich immer mehr weg von einem Vertriebs- hin zu einem Marketinginstrument entwickeln.

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t3n Redaktion
Mobile Commerce: Beeindruckende Wachstumszahlen [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-beeindruckende-510590/ 2013-11-21T14:23:48Z
Je mehr Menschen ein Smartphone oder Tablet haben, desto öfter nutzen sie das Gerät auch für den Einkauf. Mobile Commerce wächst und wächst.

Je mehr Menschen ein oder haben, desto öfter nutzen sie das Gerät auch für den Einkauf. wächst und wächst.

Mobile Commerce in den USA: Erfolgsfaktor Kreditkarte

Mit dem Smartphone könnt Ihr online quasi überall einkaufen. Alle großen Shopping-Plattformen optimieren ihre Webseiten für die mobile Nutzung oder setzen gleich auf eigene Apps. Das kalifornische Unternehmen Baynote, das sich auf personalisiertes Online-Shopping spezialisiert hat, zeigt in einer Infografik aktuelle Werte zum Mobile Commerce in den USA. Diese Werte lassen sich noch nicht eins zu eins auf uns übertragen, denn es fehlt hierzulande beispielsweise noch an einem guten und weit verbreiteten System zur mobilen Zahlung. Ein Erfolgsfaktor in den USA ist sicherlich die riesige Akzeptanz von Kreditkarten aller Orten und die Bereitschaft der Kunden, die Karten auch online einzusetzen.

So wird in den USA jeder zehnte mit Online-Shopping erwirtschaftete Dollar auf einem Smartphone oder einem Tablet ausgegeben. Das hört sich im ersten Moment vielleicht noch wenig an, entspricht aber einer Summe von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro alleine im zweiten Quartal 2013. Damit legt der Mobile Commerce doppelt so stark zu wie der reguläre E-Commerce. Zum Vergleich: Die 100 größten E-Commerce-Händler in Deutschland haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von gut 18,5 Milliarden Euro gemacht. Das Marktvolumen des US-Markts ist auch aufgrund der größeren Bevölkerungszahl um einiges höher.

Mobile Commerce rettet das E-Mail-Marketing

Totgesagte leben länger, so auch das E-Mail-Marketing. Baynote sieht einen Zusammenhang zwischen einer hohen Mobile Commerce-Rate und mobile-optimiertem E-Mail-Marketing: Jeder US-Dollar, der ins E-Mail-Marketing investiert wurde, soll im Schnitt 44,25 US-Dollar einspielen. Denn die Hälfte der E-Mails wird auf einem mobilen Gerät geöffnet. Dabei ist die Leserate auf dem Smartphone höher als auf dem Tablet. Insofern hat E-Mail-Marketing weiter eine hohe Daseinsberechtigung. Achtet aber darauf, dass eure E-Mail-Newsletter mobile-optimiert sind.

Interessant ist auch, welche Produkte mit mobilen Geräten gekauft werden: So stehen unter anderem Kleidung, Hardware, Event-Tickets und Videospiele ganz oben auf der Liste. Den größten Umsatz mit Mobile Commerce gelingt übrigens dem Unternehmen, dem wir das ganze Thema überhaupt zu verdanken haben: Apple.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige .

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Mobile Commerce wächst. (Grafik: Baynote)

via www.baynote.com

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Timo Stoppacher
Mobile Sales in allen Bereichen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/mobile-sales-allen-bereichen-496347/ 2013-09-27T12:00:33Z
Mobile Technology, Mobile Enterprise, Mobile Business: Die Communication World steht auch 2013 ganz im Zeichen mobiler Lösungen für die Geschäftswelt. Von Infrastruktur über Cloud bis mCommerce …

Mobile Technology, Mobile Enterprise, Mobile Business: Die Communication World steht auch 2013 ganz im Zeichen mobiler Lösungen für die Geschäftswelt. Von Infrastruktur über bis reicht das Spektrum der Kombination aus Fachmesse, Konferenz und Workshops, die am 6. und 7. November 2013 im MOC Veranstaltungscenter München statt findet. Dazu wird wieder der Smart Mobile Award in den Kategorien Business und Start-Up vergeben.

Rund 21 Millionen Deutsche nutzten im Dezember 2011 bereits Smartphones, das entspricht 35 Prozent der Mobiltelefonierer, zeigt Statista. Im Februar 2013 waren es bereits knapp 33,5 Millionen Personen, mithin rund 55 Prozent aller Mobilfunk-Kunden, die mit ihrem kleinen Computer in der Tasche auch mal telefonieren – denn noch häufiger als am Ohr haben Smartphone-Nutzer ihr Gerät vor Augen, um zu surfen. Perfekte Bedingungen, um mobile Geschäftsmodelle weiter voran zu treiben. Auf der Communication World 2013 ist genau das Thema, verteilt auf drei Schwerpunkte:

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Alles Mobile

Im Themenfeld Mobile Technology dreht sich alles um die Infrastruktur, von LTE über Unified Communications, Security und Payment bis zu NFC, Plattform-Trends, Multiplattform-Entwicklung und Smart Devices.

Im Bereich Mobile Enterprise spielen nutzwertige Themen wie Collaboration, Mobile Social Media, Mobile Human Ressourcenmanagement, Mobile Unternehmensführung, Analyse von Mobile-Daten und Mobile BI, aber auch Themen wie Usability und Akzeptanzmanagement eine Rolle.

Mobile Business schließlich befasst sich mit Verkaufs-Aspekten von Marketing und Vertrieb über mobile Plattformen, CRM, Anwendungen für Handel und Logistik, mCommerce und Mobile Business-Apps bis zu mobilem Service-Management.

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Kleine Messe anbei

Die Themenvielfalt spiegelt sich in den Ausstellern wie auch im Konferenzprogramm wieder: Insgesamt 16 Slots und vier Keynotes bietet der Kongress. Flankiert werden sie von den beiden Workshops "eGovernment in einer vernetzten Gesellschaft" am Veranstaltungs-Mittwoch und "Bayerisches Breitbandforum" am Donnerstag. Am Mittwochabend werden zudem die beiden Smart Mobile Awards in den Kategorien Business und Start-up im Rahmen eines Staatsempfangs verliehen.

Begleitet werden Konferenz und Workshops von einer Messe, auf der Anbieter der verschiedenen Bereiche ihre Lösungen für Unternehmen vorstellen. Von branchenspezifischen bis zu branchenübergreifenden Lösungen reicht das Spektrum.

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Daten und Fakten

Ort: MOC Veranstaltungscenter München Termin: 07.–08. November 2013 Öffnungszeiten: täglich 9:00–18:00 Uhr Preise: Tagesticket 31 Euro (Online), 35 Euro (vor Ort), Dauerkarte 43 Euro (online), 48 Euro (vor Ort), ermäßigte Tagestickets 17,50 (nur vor Ort); alle Preise inkl. Mwst. Weitere Informationen: www.communication-world.com

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t3n Redaktion
ePages 6.15: Onlineshop-System erhält Mobile-Commerce-Funktionen http://t3n.de/news/epages-615-onlineshop-system-469338/ 2013-06-04T06:45:20Z
Die Onlineshop-Software ePages ist in Deutschland weit verbeitet, eine große Anzahl von Hosting-Anbietern setzt auf diese E-Commerce-Lösung. Die Kunden von Strato und Co. erhalten mit dem neuesten …

Die Onlineshop-Software ePages ist in Deutschland weit verbeitet, eine große Anzahl von Hosting-Anbietern setzt auf diese E-Commerce-Lösung. Die Kunden von Strato und Co. erhalten mit dem neuesten Update kostenlos neue Features, darunter auch neue Mobile-Commerce-Funktionen.

Die E-Commerce-Lösung von ePages findet sich unter anderem bei Strato, HostEurope, Deutsche Telekom, Verio und einigen weiteren Hostern im deutschsprachigen Raum. Die Onlineshop-Software wird meist in Paketen mit unterschiedlichem Funktionsumfang als Cloud-Lösung angeboten. Gerät der Online-Händler an die Grenzen seines Einsteigerpakets, wird auf das Paket mit dem nächstgrößeren Umfang umgestellt – logischerweise auch mit dem nächsthöheren Monatsgrundpreis. Abgesehen von dieser Möglichkeit der Funktionserweiterung aktualisiert ePages den Umfang seines Shopsystems mindestens zwei Mal im Jahr. Die aktuelle Version 6.15 ist schon im Februar angekündigt worden und wurde nun unter anderem bei Strato ausgerollt. Wir haben für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

ePages 6.15: Themenbühne für die Startseite

Die erste größere Neuerung betrifft direkt die Startseite des ePages-Onlineshops: Hier wurde eine sogenannte Themenbühne eingeführt. Damit können Online-Händler in einer Art Slide-Show auf aktuelle Sonderangebote, beliebte Artikel oder allgemein auf Neuigkeiten hinweisen. Die Themenbühne kann wahlweise auch mit animierten Übergangseffekten bei einem Wechsel von einem Thema zum Nächsten betrieben werden.

ePages 6.15: Die Themenbühne. (Screenshot: ePages)
ePages 6.15: Die Themenbühne. (Screenshot: ePages)

Suchfunktion um Filterfunktionen ergänzt

Einer der sensibelsten Punkte im ist die Suchfunktion. Bereits seit den frühen Tagen des Modebegriffs Usability unterscheidet man grob zwei verschieden ausgerichtete Navigationstypen: Nutzer mit einer Präferenz für Suchfunktionen und Nutzer mit einer Präferenz für die hierarische Navigationsstruktur. Dessen scheint sich ePages auch bewusst zu sein und hat die Suchfunktion nun weiter verbessert und um eine Filterfunktion erweitert: Werden größere Mengen von Suchergebnissen ausgegeben, kann der Kunde das Ergebnis durch Auswahl eines Filters eingrenzen – beispielsweise „Hersteller“, „Preisspanne“ und „Produktbewertung“.

(Screens: ePages)
ePages Filterfunktion der Onlineshop-Suche. (Screenshot: ePages)

ePages 6.15: Weitere Änderungen in der Übersicht

Im Vergleich zu Open-Source-Lösungen oder hochanpassbaren Enterprise-SaaS-Lösungen können gehostete Cloud-Lösungen oft nur im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten grafisch angepast werden, so auch die ePages-Lösung. Um so wichtiger, dass der Anbieter genügend Möglichkeiten für grafische Anpassungen einräumt. Erweitert wurden hier nun die Gestaltungsmöglichkeiten für Formulare und Schaltflächen. Online-Händler können nun per Drag & Drop Formulare selbst erstellen und unter anderem Farbe, Schriftgröße sowie Breite und Höhe der Schaltflächen selbst festlegen. Auch der Warenkorb-Button wird dabei berücksichtigt, was von vielen Händlern gewünscht worden war.

Mobile-Commerce hält starken Einzug

Wie ich an anderer Stelle schon deutlich gemacht habe, gewinnt die mobile Nutzung von Onlineshops immer mehr an Bedeutung. Die Toleranz der Kunden für Seiten, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind sinkt immer weiter in Richtung Null. Mehr als die Hälfte der Kunden verlässt einen , wenn die Seite nicht für Smartphones oder Tablets eingerichtet wurde. Dieser Tendenz versucht auch ePages Rechnung zu tragen und setzt nun verstärkt auf Mobile-Commerce.

Ein Modewort ist derzeit Couch-Commerce – der gemütliche Einkauf vom Sofa liegt voll im Trend. Besonders abends und am Wochenende bevorzugen Verbraucher Tablets zum Shoppen. Beim Couch-Commerce ist es wichtig, potenzielle Kunden gut zu unterhalten, sie zu beschäftigen.

„Alle diese Nutzungsszenarien hatten wir vor Augen, als wir die neue mobile Ansicht der Strato-Webshops konzipierten. Zudem ließen wir Probanden mobile Shop-Prototypen testen und berücksichtigten Wünsche der Onlinehändler. Und wir haben aktuelle Designtrends beachtet. Das Ergebnis ist eine mobile Ansicht, die schon auf der Startseite attraktive Produktbilder zum blättern bietet – intuitiv mit Touch-Bedienung. Symbole auf den Detailseiten erlauben das Teilen via E-Mail, Facebook, Twitter oder Google+. Eine Map-Funktion zeigt mit einem Touch den Ort des Händlers.“

Wilfried Beeck, CEO von ePages | Strato-Blog vom 16.05.2013

(Screens: ePages)
Mobile Ansicht eines ePages-Shops. (Screenshot: ePages)

Weiterführende Links

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Jochen G. Fuchs
Usability im M-Commerce: 5 Tipps für bessere Formulare http://t3n.de/news/usability-m-commerce-5-tipps-462587/ 2013-05-12T13:00:10Z
Bist du manchmal genervt, weil beim Einkaufen auf dem Handy die Adressengabe ständig von der Autokorrektur zerschossen wird oder weil sich bei numerischen Eingaben die QWERTZ-Tastatur öffnet …

Bist du manchmal genervt, weil beim Einkaufen auf dem die Adressengabe ständig von der Autokorrektur zerschossen wird oder weil sich bei numerischen Eingaben die QWERTZ-Tastatur öffnet anstatt der Ziffernblock? Wir verraten, wie Webdesigner für Online-Shops solche Stolpersteine vermeiden können.

Autokorrektur ausschalten für bessere Usability

mobile_usability_autocorrect

Die Autokorrektur ist ein hilfreicher Begleiter auf mobilen Endgeräten, nicht selten aber produziert diese Hilfsfunktion erstaunliche Fehler. Bei Abkürzungen, Straßennamen oder E-Mail-Adressen ist die Autokorrektur-Funktion besonders anfällig und kann, wenn vom User nicht bemerkt, größere Probleme verursachen.

Gut, dass ihr festlegen könnt, auf welchen Eingabefeldern die Autokorrektur-Funktion des Browsers eingreifen soll und auf welchen nicht. Mit dem Attribut autocorrect, kann dieses Verhalten gesteuert werden.

<input type="text" autocorrect="off">

Richtige Tastatur-Layouts anzeigen

mobile_usability_numbers_keyboard2

Bei numerischen Eingaben wie Kreditkarten- oder Telefonnummern braucht man kein alphanumerisches Tastatur-Layout. Zahlenfelder genügen, um die Eingabe zu tätigen. Für die Eingabe von E-Mail-Adressen werden Sonderzeichen wie das „@“ benötigt. Das Einblenden von speziell für solche Eingaben konzipierten Bildschirmtastaturen reduziert die Fehlerquote und erspart dem Nutzer den Wechsel zum korrekten Tastatur-Layout.

Mit Vergabe des Typs „email“ wird das @-Zeichen in der Bildschirmtastatur eingeblendet. Mit dem Typ „number“ wird ein Zahlen-Eingabefeld hinzugeschaltet oder bei einigen Telefonen sogar die komplette Tastatur durch ein Zahlen-Eingabefeld ersetzt.

<input type="email">
<input type="number">

Mehr Information zu Eingabe-Typen und dem Browser-Support gibt es bei der W3C-School.

Mehr Usability: Zurück- und Weiter-Button richtig belegen

mobile_usability_email_keyboard

Benutzer erwarten vom Vor- und Zurück-Button exakt das, was draufsteht. Somit solltest Du sicherstellen, dass Formularfelder in der korrekten Reihenfolge abgearbeitet werden und keine Sprünge beim Nutzen dieser Funktion entstehen.

Bei komplexeren Formularen kann es sinnvoll sein, den Tab-Index festzulegen. Dieser numerische Wert definiert, in welcher Reihenfolge Eingabefelder mit dem Tablutaor oder den jeweiligen Soft-Keyboard-Tasten durchlaufen werden.

<input type="text" tabindex="1">
<input type="text" tabindex="2">
<input type="text" tabindex="3">

Automatische Großschreibung deaktivieren

mobile_usability_autocapitalize

Automatische Großschreibung ist ebenfalls ein größerer Frustfaktor bei der Nutzung von Formularen auf mobilen Endgeräten. Bei E-Mail-Adressen, Captchas oder casesensitiven Passwörtern kann diese Funktion ein echtes Problem bedeuten.

Mit dem Attribut „autocapitalize“ lässt sich dieses Verhalten steuern.

<input type="text" autocapitalize="off">

Tastaturlayouts konsistent einbinden und auf Usability testen

Sei konsistent bei dem Einbinden von Tastatur-Layouts. Das Tastaturlayout für Zahleneingaben sollte nicht nur bei der Kreditkartennummer, sondern auch bei der Überprüfung von Sicherheitscode zum Einsatz kommen. Nicht jedes Gerät wird sich mit deinem Formular-Design anfreunden können. Das Testen auf den beliebtesten Gräten der Zielgruppe ist deshalb unabdingbar.

Weiterführende Links

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Ilja Zaglov