Musik-Streaming | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Musik-Streaming 2015-07-01T08:55:45Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/musik-streaming Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich http://t3n.de/news/alternativen-spotify-358122/ 2015-07-01T08:55:45Z
Musik-Streaming-Dienste gehören fest zur Medienlandschaft. Der Marktführer Spotify ist dabei nur einer der vielen Anbieter für gestreamte Musik. Als neuer Herausforderer schickt sich nun Apple …

Musik-Streaming-Dienste gehören fest zur Medienlandschaft. Der Marktführer Spotify ist dabei nur einer der vielen Anbieter für gestreamte Musik. Als neuer Herausforderer schickt sich nun Apple Music an, den Platzhirsch vom Thron zu stoßen. Wir zeigen euch in einer Übersicht, welche Spotify-Alternativen in Deutschland zur Verfügung stehen, wo ihre Vor- und Nachteile liegen – und welche Rolle Apple Music dabei spielt.

Viele Konsumenten haben sich mittlerweile damit angefreundet, nicht mehr die heimische Platten- oder CD-Sammlung zu pflegen, sondern jederzeit Zugriff auf Millionen von Songs zu haben – Anschluss an das Internet vorausgesetzt. Musik-Streaming-Dienste oder auch On-Demand-Music unterscheidet sich vom Kauf von Songs über Plattformen wie iTunes oder Amazon dadurch, dass der Nutzer den einzelnen Song nicht erst vollständig herunterladen muss, um ihn hören zu können. Nutzer solcher Angebote haben jederzeit Zugriff auf Millionen von Songs, ohne sie einzeln kaufen zu müssen. Einige On-Demand-Anbieter von Musik ermöglichen sogar die Nutzung ohne bestehende Verbindung zum Internet. Bei der Unterstützung mobiler Geräte sind die Unterschiede zwischen den Plattformen teils erheblich. Nicht jeder Streaming-Dienst ist auch auf jeder mobilen Plattform nutzbar.

Mittlerweile dünnt sich die Schwemme an Diensten wieder etwas aus. So setzt Sony mit PlayStation Music beispielsweise nicht mehr auf Qriocity, sondern auf Spotify. Auch Simfy hat sein Musik-Angebot stark eingeschränkt und erlaubt keine Neuanmeldungen mehr. Stattdessen kooperiert man jetzt mit Deezer. Ab Juli 2015 geht mit Apple Music ein neues Angebot an den Start, das die Vielfalt an Musik-Streaming-Diensten noch weiter verkleinern könnte. Das liegt insbesondere an einer Art Familien-Tarif, mit dem Apple der Konkurrenz das Fürchten lehren will.

Spotify-Alternativen: Musik-Streaming-Dienste kostenlos testen

Es gibt mehr Spotify-Alternativen als viele vielleicht denken.
Es gibt mehr Spotify-Alternativen als viele vielleicht denken.

Die meisten der hier vorgestellten Musik-Streaming-Dienste lassen sich kostenlos ausprobieren. Allerdings sollte man bei einigen Testphasen vorsichtig sein, denn manche Angebote verwandeln sich nach der Probephase automatisch in ein reguläres Abo. Während man sein Probeabo bei Deezer, Juke und Rdio aktiv in ein Bezahl-Abo umwandeln muss, passiert das beispielsweise bei Napster, Rar, Simfy und Qriocity automatisch. Sollte man das doch mal vergessen, sind die Abos allerdings monatlich kündbar.

Die Plattformen im Überblick

Nach der Übersicht finden sich auf den folgenden Seiten detaillierte Beschreibungen der einzelnen Musik-Streaming-Dienste.

Anbieter Titel Probeabo Mobil Preis
Apple Music keine Angabe 3 Monate iOS, Android, Windows 9,99 Euro, 14,99 Euro
Aupeo kein lineares Streaming max. 45 Tage iOS, Android, Windows Phone, Symbian kostenlos, 5,49 Euro
Deezer 35 Millionen 30 Tage iOS, Android, Windows Phone, Blackberry u.a. kostenlos, 9,99 Euro
Juke 30 Millionen 30 Tage iOS, Android, Windows Phone, Sonos 9,99 Euro
last.fm kein lineares Streaming - iOS, Android, Symbian, Blackberry kostenlos, 3 Euro
napster 30 Millionen 30 Tage iOS, Android, Sonos u.a. 7,95 Euro, 9,95 Euro
rara 22 Millionen erste 3 Monate 0,99 Euro iOS, Android. Windows Phone u.a. 4,99 Euro, 9,99 Euro
Rdio 32 Millionen 30 Tage iOS, Android, Windows Phone, Blackberry 9,99 Euro
Rhapsody 30 Millionen 14 Tage iOS, Android, Windows Phone, Blackberry 4,99, 9,99 US-Dollar
Spotify 30 Millionen 60 Tage iOS, Android, Windows Phone, Blackberry kostenlos, 9,99 Euro
Tidal 25 Millionen 30 Tage iOS, Android, Windows Phone, Sonos u.a. 9,99 Euro, 19,99 Euro
Xbox Music keine genaue Angabe 30 Tage Windows Phone, iOS, Android 9,99 Euro
Jango kein lineares Streaming - iOS, Android kostenlos
Google Play Music keine genaue Angabe 30 Tage Android, iOS 9,99 Euro
Nokia Music+ kein lineares Streaming 7 Tage Windows Phone, Web-App für andere mobile OS 3,99 Euro
iTunes Radio kein lineares Streaming - iOS kostenlos, 24,99 Euro pro Jahr

Auf der nächsten Seite gibt es mehr Details zu den Musik-Streaming-Diensten Apple Music, Aupeo, Deezer und Juke.

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Sébastien Bonset
Warum Apple Music erfolgreich werden wird, obwohl es ein minderwertiges Produkt ist [Kommentar] http://t3n.de/news/apple-music-spotify-erfolgreich-615477/ 2015-06-10T13:26:59Z
Die hochgelobte Revolution bleibt mit Apple Music aus. Das Produkt ist Spotify deutlich unterlegen, meint Moritz Stückler. Dennoch: Es wird erfolgreich werden. Apples Marktmacht ist einfach zu …

Die hochgelobte Revolution bleibt mit Apple Music aus. Das Produkt ist Spotify deutlich unterlegen, meint Moritz Stückler. Dennoch: Es wird erfolgreich werden. Apples Marktmacht ist einfach zu groß. Ein Kommentar.

Halt die Fresse, „Technikpresse“!

Da ist er: Apples neuer Streaming-Dienst Apple Music. Schenkt man einigen Medien Glauben, dann dreht sich die Welt jetzt schneller, die Farben sind bunter und das Wasser ist klarer. Kein Hersteller lockt mehr blinde Heerscharen an Bewunderern an als Apple. Man spricht dann gerne von Fanboys oder Apple-Jüngern. Ich weiß das, weil ich oft genug als einer von ihnen beschimpft werde. Wer mich aber besser kennt, der weiß, dass ich oft genug einem cholerischen Wutanfall nahe bin, wenn Apple mal wieder Mist baut und ich mich über die Unzulänglichkeiten von iOS, Mac OS X oder ähnlichem aufregen muss.

Und so war ich auch nach der aktuellen WWDC-Keynote einem Wutanfall nahe, als ich gesehen habe mit welchem Pathos und wie vielen Superlativen der IT-Riese sein Apple Music vorgestellt hat. Noch viel wütender war ich aber über die Presse und ihre Überschriften: „Apple revolutioniert die Musik-Industrie – schon wieder“ war eine der Schlagzeilen bei der an meinem Hals auf einmal eine Ader sichtbar wurde. Oder: „Apple Music – Der Spotify-Killer“ (Die Wortlaute sind aus meinem Kopf, ich weigere mich diese Texte hier zu verlinken, aber auf Google werdet ihr sie finden).

Die Kopie eines x-beliebigen Streaming-Angebots

Das „Connect“-Feature in Apple Music: Der einzige Schimmer von Innovation. (Quelle: Apple.com)
Das „Connect“-Feature in Apple Music: Der einzige Schimmer von Innovation. (Quelle: Apple.com)

„iTunes Ping ging grandios in die Hose!“

Apple Music ist keine Revolution! Es ist die Kopie eines x-beliebigen Streaming-Angebots. Das muss man auch gar nicht negativ verstehen. Apple hat auch in der Vergangenheit schon Dinge kopiert und damit doch noch eine Revolution ausgelöst. Dann steckte aber immer mehr Eigenleistung in den Produkten als es jetzt bei Apple Music der Fall ist. Der Dienst bietet absolut keine neuen Funktionen, abseits von dem „Connect“-Feature, mit dem Fans ihren Stars besser folgen können. Und auch das ist nur eine müde Weiterentwicklung bestehender Features der Konkurrenz.

Apple hat übrigens schon einmal versucht, Musik mit einem sozialen Netzwerk zu verbinden. Der Versuch trug den Namen iTunes Ping und ging grandios in die Hose.

Apple Music wird trotzdem Millionen Kunden finden

Obwohl es Apple Music an Innovationspotenzial mangelt, wird der Dienst natürlich trotzdem Millionen Kunden finden – das steht außer Frage. Apple könnte auch vollgerotzte Taschentücher mit Apfel-Logo verkaufen, und würde damit Millionen von Dollar umsetzen. Die Einstiegshürde um den neuen Dienst zu nutzen ist für bestehende Kunden einfach extrem gering.

„Viele Apple-Kunden sind technikfremd und wissen gar nicht, was sich außerhalb der Apple-Welt so abspielt!“

Mit einem Klick und der Eingabe ihres Apple-Passworts sind sie dabei. Außerdem sind viele Apple-Kunden sehr technikfremd und wissen gar nicht, was sich außerhalb der Apple-Welt so abspielt. Viele kennen deswegen alternative Angebote wie Spotify gar nicht, werden aber begeistert sein, wenn auf ihrem iPhone eine kleine Notification aufpoppt die ihnen sagt, dass sie jetzt sämtliche Musik der Welt für 10 Dollar anhören können.

Die Auswahl an verfügbaren Titeln könnte ein weiterer Aspekt sein, der Apple ein wenig in die Karten spielt. Aber darüber weiß man bisher noch nichts. (Wird Apple in jedem Land einen anderen Katalogumfang haben? Werden sämtliche Titel, die bisher in iTunes erhältlich sind auch via Apple Music erhältlich sein? Wie groß ist das Angebot gegenüber der Konkurrenz?) Außer der oben genannten Bequemlichkeit bei der Anmeldung, und dem attraktiven Preis im Familienpaket für 15 Dollar und sechs Personen fällt mir aber kein weiterer Grund ein, wieso sich Kunden für Apples Angebot entscheiden sollten.

Plattform-Unterstützung: Ohne Web-Interface, ohne mich

Apple Music wird es nur für Mac, iOS und Windows geben. Das ist zu wenig für Musik-Streaming. (Quelle: Apple.com)
Apple Music wird es nur für Mac, iOS und Windows geben. Das ist zu wenig für Musik-Streaming. (Quelle: Apple.com)

Der Punkt wo Apple Music für mich persönlich komplett durchfällt ist die Plattform-Kompatibilität. Apple Music wird es für iOS, Mac OS X, Windows und Android geben. Das reicht für viele Apps und Anwendungen – aber nicht für ein Musikstreaming-Angebot. Meine Musik muss überall sein: Auf Spielekonsolen genau so wie auf sämtlichen Smart-TV-Plattformen und auch auf weniger großen mobilen Betriebssystemen wie Windows Phone oder Blackberry. Aber vor allem muss die Musikplattform meiner Gunst einen Web-Client haben. Wie viele Leute sitzen an Rechnern, auf denen sie keine Programme installieren dürfen? Auf der Arbeit, in der Universität und so weiter. Auch da will ich meine Musik hören können. All das wird Apple Music nicht bieten.

„Apple Music, du bist raus... weil iTunes!“

Und dann ist da noch der hässliche, fette Onkel von Apple Music: iTunes. Das Programm ist eine Krankheit. Seit sieben oder acht Jahren versuche ich mich damit anzufreunden, aber ich glaube inzwischen nicht mehr an eine Versöhnung. Das Programm ist riesig, unübersichtlich, schränkt seine Nutzer extrem ein und ich kenne NIEMANDEN der damit gerne umgeht. Während der Keynote hatte ich kurz die Hoffnung, dass Apple Music vielleicht iTunes komplett ersetzen wird, aber das war wohl mehr Wunschdenken. Apple Music wird auf dem Desktop komplett in iTunes integriert und ist damit für mich von vornherein disqualifiziert.

Mit Music will Apple endlich auch eine Scheibe vom Streaming-Kuchen abbekommen. Wenn man sich die steigenden Abozahlen aller Streamingdienste ansieht, dann scheint die Zukunft tatsächlich nicht im reinen Verkauf von Musik-Downloads à la iTunes zu liegen. Es wird immer eine kleine Gruppe geben, die ihre Musik gerne physikalisch besitzen möchten, aber Streaming ist die Zukunft für die Masse. Nur bisher schafft es kaum ein Anbieter, damit Geld zu verdienen. Apple könnte das ändern.

Wirtschaftlicher Erfolg trotz schlechtem Produkt

Dank großer Marktmacht und langjähriger Erfahrung mit iTunes kann Apple vermutlich bessere Preise bei Rechteinhabern erzielen und damit die Gewinnspanne für sich selbst erhöhen. So könnte Apple Music durchaus ein lukratives Geschäftsmodell werden – trotz Mangel an Innovationen und einem deutlich unterlegenen Produkt. Es wäre nicht das erste Mal in der IT-Geschichte.

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Moritz Stückler
iCloud-Phishing: Diese Schwachstelle in Apple Mail ist noch immer nicht gefixt http://t3n.de/news/icloud-phishing-apple-mail-615411/ 2015-06-10T09:20:22Z
Eine von einem Entwickler entdeckte Lücke in Apple Mail betrifft Millionen iOS-Nutzer. Obwohl Apple angeblich seit Monaten Bescheid weiß, ist die Schwachstelle noch immer nicht gefixt.

Eine von einem Entwickler entdeckte Lücke in Apple Mail betrifft Millionen iOS-Nutzer. Obwohl Apple angeblich seit Monaten Bescheid weiß, ist die Schwachstelle noch immer nicht gefixt.

Der Entwickler Jan Soucek hat nach eigenen Angaben vor einigen Monaten eine Schwachstelle in Apples Mail-Client für iPhone und iPad entdeckt, die gewiefte Cyberkriminelle für Phishing-Angriffe auf iCloud-Konten nutzen können sollen. Soucek will das Problem bereits Mitte Januar an Apple gemeldet haben. Einen Fix soll es aber bis heute nicht geben, auch in der aktuellen iOS-Version 8.3 soll die Schwachstelle bestehen.

Apple Mail: Bug ermöglicht Abgreifen von Passwörtern

Bei der Lücke in Apple Mail handelt es sich laut Soucek um einen Bug, der das Nachladen von HTML-Inhalten ermöglicht, durch die der eigentliche Inhalt der E-Mail ersetzt werden kann, wie Mac & i berichtet. Das Abgreifen von Passwörtern könne dann dadurch erfolgen, dass beim Öffnen einer E-Mail eine iCloud-Anmeldedialog eingeblendet werde.

Apple Mail am iPad: Vorsicht vor Passwort-Phishing. (Foto: Apple)
Apple Mail am iPad: Vorsicht vor Passwort-Phishing. (Foto: Apple)

Soucek demonstriert den Ablauf eines solchen möglichen Phishing-Angriffs in einem Video. Demnach öffnet sich nach dem Aufrufen einer neu eingegangenen E-Mail im Mail-Client auf iPad und iPhone ein iCloud-Dialog, in dem die Eingabe des Passworts gebeten wird. Gibt der arglose Nutzer dieses ein, wird es an den Angreifer weitergeleitet.

Weil Apple bisher nicht reagiert haben soll, hat Soucek den Code für den von ihm demonstrierten Phishing-Angriff auf Github veröffentlicht. Ein Schutz vor solchen Phishing-Versuchen könnte sein, das Laden von HTML-Inhalten in den Einstellungen der iOS-Mail-App zu verbieten.

via www.heise.de

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Jörn Brien
526-Millionen-Dollar-Finanzierung: Spotify rüstet sich für den Kampf gegen Apple Music http://t3n.de/news/526-millionen-dollar-finanzierung-spotify-ruestet-sich-fuer-den-kampf-gegen-apple-music-615410/ 2015-06-10T08:38:59Z
Spotify plant bereits seit längerem eine neue Finanzierungsrunde. Jetzt wurden 526 Millionen US-Dollar bestätigt – pünktlich zur Veröffentlichung von Apple Music.

Spotify plant bereits seit längerem eine neue Finanzierungsrunde. Jetzt wurden 526 Millionen US-Dollar bestätigt – pünktlich zur Veröffentlichung von Apple Music.

Ob Spotify sich von Apple Music bedroht fühlen muss? Die Antwort steht noch aus. Doch klar ist wohl, dass die Luft am Streaming-Markt ein klein wenig dünner geworden ist, seitdem Apple seinen eigenen Streaming-Dienst am Montag vorgestellt hat. Außer Frage steht indes: Wer es mit einem Giganten wie Apple aufnehmen will, braucht vor allem Geld. Viel Geld. Mit einer neuen – fast schon gigantischen – Finanzierungssumme, die Spotify jetzt bestätigte, soll das klappen: 526 Millionen US-Dollar hat der schwedische Streaming-Primus von verschiedenen Investoren eingesammelt. Darunter befinden sich unter anderem die Großbank Goldmann Sachs und der Hedgefond Senvest Capital.

Spotify steigt Umsatz erheblich – sowie die Verluste

Spotify ist bis dato der überzeugenste Musik-Streamingdienst. (Grafik: Spotify)
Spotify ist bis dato der überzeugenste Musik-Streamingdienst. (Grafik: Spotify)

„Spotify generiert einen Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar – bei hohen Verlusten!“

Das neun Jahre alte Unternehmen erreicht somit einen Marktwert von rund 8,5 Milliarden US-Dollar. Spotify wächst weiterhin schnell – schreibt aber auch immer höhere Verluste. So berichtete die New York Times vor einem Monat, dass der Umsatz im vergangenen Jahr um 45 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar anstieg. Zugleich schwoll der Verlust aber auch von 68 auf 197 Millionen US-Dollar an. Spotify begründete das vor allem mit Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte und der bereits in großem Stile stattfindenden Internationalisierung. Die Zahl der Mitarbeiter stieg binnen eines Jahres von 958 auf 1.354 Personen an.

Die Schweden verdienen ihr Geld bis dato vor allem mit Musik-Streaming. Jede vierte Person hat den Dienst im Abo. Insgesamt 91 Prozent der Erlöse kommen über bezahlte Accounts. Medienberichten zufolge möchte das Startup jedoch auch ins Video-Geschäft einsteigen.

Spotify-Mitgründer Daniel Ek reagiert auf Apple Music: „Oh ok!“

Spotify-Mitgründer Daniel Ek reagiert auf Apple Music: „Oh ok!“ (Foto: Wikimedia-Fortune Live Media)
Spotify-Mitgründer Daniel Ek reagiert auf Apple Music: „Oh ok!“ (Foto: Wikimedia-Fortune Live Media)

Auf die Veröffentlichung von Apple Music reagierte der Spotify-Mitgründer Daniel Ek auf Twitter mit einem „Oh ok!“ – später löschte er den Tweet jedoch wieder. Ob Ek sich mit der Aussage beeindruckt oder doch eher gelassen zeigen wollte, ist nicht ganz so eindeutig. Im Netz ist man sich mancherorts uneins.

via blogs.wsj.com

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Andreas Weck
Apple Music: Der neue Streaming-Service aus Cupertino http://t3n.de/news/apple-music-neuer-615055/ 2015-06-08T19:00:34Z
Kaum eine Überraschung mehr: Apple hat seinen neuen Musik-Streaming-Service namens „Apple Music“ auf der WWDC 2015 vorgestellt. Der Dienst kostet 10 US-Dollar pro Monat und solldank …

Kaum eine Überraschung mehr: hat seinen neuen Musik-Streaming-Service namens „Apple Music“ auf der 2015 vorgestellt. Der Dienst kostet 10 US-Dollar pro Monat und solldank Social-Network-Funktionen außerdem Künstler mit Fans verbinden.

Apple Music: Streaming-Service und soziales Netzwerk für Musiker

Der Beats-CEO, Apple-Mitarbeiter und Musik-Produzent Jimmy Iovine und sein Kollege Eddy Cue stellte auf der Entwicklerkonferenz WWDC den lange erwarteten Streaming-Dienst von Apple vor. Der Service namens „Apple Music“ soll neben dem reinen Streaming-Service auch eine Art für Künstler sein. Sie können über Apple Music nicht nur ihre Musik veröffentlichen und vertreiben, sondern auch Fotos, Nachrichten und Videos mit ihren Fans teilen (quasi eine Kombination aus Twitter, Instagram und ). Zusätzlich hat Apple einen eigenen Radiosender vorgestellt.

Apple Music soll Fans helfen mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu bleiben. (Quelle: Apple.com)
Apple Music soll Fans helfen mit ihren Lieblingskünstlern in Verbindung zu bleiben. (Quelle: Apple.com)

Apple Music will überzeugen... mit einem Radiosender?!

Von anderen Streaming-Anbietern will sich Apple vor allem durch soziale Features absetzen. Nutzer können Künstlern folgen und erhalten anschließend einen personalisierten News-Feed namens „Connect“ in ihrer Music-App. Dort finden Sie nicht nur die Musik der Künstler sondern auch Videos, Fotos und Nachrichten der jeweiligen Künstler. Unter dem Namen „Beats 1“ startet Apple außerdem einen weltweiten, englischsprachigen Radiosender, der rund um die Uhr im Internet und via Satellit senden soll. Nach Apples Logik will man damit eine Alternative zu automatisierten Radio-Funktionen schaffen (die es aber natürlich trotzdem gibt) und den Hörern neue Musik näherbringen.

In einem persönlichen Stream sehen Nutzer sowohl neue Releases als auch kuratierte Playlists, die ihnen gefallen könnten. (Quelle: Apple.com)
In einem persönlichen Stream sehen Nutzer sowohl neue Releases als auch kuratierte Playlists, die ihnen gefallen könnten. (Quelle: Apple.com)

„Siri, spiel den Top Song von 1982“

Apple Music ist natürlich stark mit Siri verknüpft: Nach Aufforderung kann Siri sowohl einzelne Lieder, Alben oder Künstler abspielen als auch komplexe Anfragen verarbeiten. Möglich ist zum Beispiel eine Anfrage wie „Spiel den Song aus dem Film 'Selma'“ oder „Spiel den Top Song der Charts aus dem Jahr 1982“.

Apple Music: Start im Juli – Familienpaket für 15 Dollar

Apple Music ist ab 30. Juni 2015 erhältlich. Die App erscheint zusammen mit iOS 8.4. und einer neuen iTunes-Version für Mac OS. Eine Android- und eine Windows-Version soll ebenfalls im Lauf des Jahres erscheinen. Der Dienst kostet 9,99 US-Dollar pro Monat und soll in 100 Ländern zum Start erhältlich sein – auch in Deutschland. Für 14,99 Dollar bietet Apple außerdem einen Familien-Account an, der von bis zu sechs Personen genutzt werden kann. Als Anreiz zum Wechsel macht Apple die ersten drei Monate für alle Nutzer kostenlos.

Apple Music gibt es ab 30. Juni. Zunächst für iOS und Mac OS. Später auch für Windows und Android. (Quelle: Apple.com)
Apple Music gibt es ab 30. Juni. Zunächst für iOS und Mac OS. Später auch für Windows und Android. (Quelle: Apple.com)
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Moritz Stückler
WWDC-Liveticker und -Stream: Alle Infos vom Apple-Event http://t3n.de/news/wwdc-2015-liveticker-livestream-apple-ios-9-614808/ 2015-06-08T09:42:48Z
Heute beginnt Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2015. Auf der Eröffnungs-Keynote dürfte Apple-CEO Tim Cook unter anderem iOS 9, OS X 10.11 sowie einen neuen Musik-Streaming-Dienst vorstellen.

Heute beginnt Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2015. Auf der Eröffnungs-Keynote dürfte Apple-CEO Tim Cook unter anderem iOS 9, OS X 10.11 sowie einen neuen Musik-Streaming-Dienst vorstellen. Wir verraten euch, wo ihr den offiziellen Live-Stream zum Event findet und welche Websites einen Liveticker anbieten.

WWDC 2015: Wir zeigen euch, wo ihr die Keynote live mitverfolgen könnt. (Screenshot: Apple.com)
WWDC 2015: Wir zeigen euch, wo ihr die Keynote live mitverfolgen könnt. (Screenshot: Apple.com)

WWDC 2015: Was Tim Cook heute Abend vorstellen könnte

Heute am 8. Juni 2015 ist es wieder so weit: Apple lädt Entwickler und Journalisten wieder ins Moscone Center in San Francisco ein, um dort die jährliche Entwicklerkonferenz WWDC abzuhalten. Im Rahmen der Eröffnungs-Keynote wird Apple-CEO Tim Cook wie üblich einige neue Produkte und Software-Updates vorstellen. Bis zum Beginn der Keynote um 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wissen wir natürlich nicht mit Gewissheit, was genau Apple für seine Kunden in peto hat.

Wie üblich gab es aber in den letzten Monaten und Wochen bereits einige Berichte aus üblicherweise gut unterrichteten Quellen, weswegen wir zumindest einen kleinen Eindruck davon haben, was heute Abend gezeigt wird. Es gilt als sicher, dass Apple neue Versionen von iOS und OS X vorstellen wird. Außerdem soll Apple einen neuen Musik-Streaming-Dienst in der Pipeline haben. Worum genau es sich dabei handeln wird, verraten wir euch in unserem Artikel „WWDC 2015: Das erwartet uns bei Apples nächstem großen Event“.

WWDC 2015: Apple-Keynote im Livestream verfolgen

Auch dieses Jahr soll es wieder einen Livestream von der WWDC-2015-Keynote geben. Er beginnt um 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Wer genug Zeit mitbringt, kann also die ganze Veranstaltung live verfolgen. Zumindest wenn Apple nicht wieder Probleme mit seiner Streaming-Infrastruktur bekommt. Apple-TV-Nutzer sollten den Stream direkt über ihren Fernseher sehen können.

Englischsprachige WWDC-Liveticker im Überblick

Wie in den vergangenen Jahren werden wieder alle großen Onlinemagazine und Blogs live von der Keynote berichten. Das ist eine gute Alternative zum Livestream für alle, die nebenher noch etwas anderes machen wollen.

Deutschsprachige WWDC-Liveticker im Überblick

Auch einige Kollegen aus Deutschland bieten einen Liveticker zur WWDC-2015-Keynote an. Im Folgenden findet ihr einige ausgewählte Beispiele:

Wenn ihr weitere Liveticker kennt, könnt ihr uns diese gerne in den Kommentaren mitteilen.

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Kim Rixecker
5 Dinge, die ich in meinen 6 Jahren bei SoundCloud gelernt habe http://t3n.de/news/soundcloud-david-noel-612983/ 2015-05-31T12:12:14Z
Wie man eine gesunde Unternehmenskultur schafft und dadurch eine zukunftsfähige Firma aufbaut. Ein Rückblick vom „Head of Internal Communications“ David Noël – auf sechs Jahre bei SoundCloud.

Wie man eine gesunde Unternehmenskultur schafft und dadurch eine zukunftsfähige Firma aufbaut. Ein Rückblick vom „Head of Internal Communications“ David Noël – auf sechs Jahre bei SoundCloud.

Vor ein paar Wochen habe ich Twitter aufgemacht und einfach angefangen zu schreiben. Es war wie eine Lawine aus Gedanken, Einsichten und Erkenntnissen, die ich in über sechs Jahren bei SoundCloud gesammelt habe, als ich einem Startup dabei half, die weltgrößte Audio- und Musikplattform im Web zu werden.

Als College-Abgänger, Lead-Sänger in einer Hardcore-Band, A&R- und Tour-Manager, Marketing-Beauftragter und gescheiterter Gründer gehört das Einsteigen bei SoundCloud zu den Highlights meines Lebens. Ich habe so viel gelernt.

soundcloud-wall
Bei Twitter schrieb ich eine Lawine aus Gedanken, Einsichten und Erkenntnissen nieder, die ich in über sechs Jahren bei SoundCloud gesammelt hatte.

Mehr als 20 Tweets und zwei Stunden später überkam mich der Wunsch, ein paar dieser Gedanken aufzuschreiben, da sie bei den Leuten großen Anklang fanden. Es ist schwierig, diese Ideen weiter auszuführen, sie zu Papier zu bringen und zu hoffen, dass andere sie wertvoll finden.

Aber heute probiere ich es aus.

Hier sind fünf Dinge, die ich ein wenig vertiefender weitergeben möchte:

1. Firmenkultur = ein Kollektiv von Leuten, die die gleichen Werte teilen

Kultur ist die Summe deiner Leute, die die Firmenwerte tagtäglich leben, und sie wird davon verstärkt, wie diese Werte intern und extern kommuniziert werden.

„Nur wenn du die Werte richtig lebst, anstatt sie dir einfach anzuheften, kannst du den Effekt auf die Firmenkultur sehen.“

Das Definieren unserer Wert begann als interessante Aufgabe und verwandelte sich in eine unglaubliche Chance: Zu Beginn gab es ein wenig internen Widerstand: Leute befürchteten, dass wir einfach eine Reihe von allgemeinen Begriffen auswählen und „zu konzernartig“ werden würden. Es war uns wichtig, unser ganzes Team über den Sinn dieser Werte zu unterrichten und daraus einen gemeinschaftlichen und alle beteiligenden Prozess zu machen. Wir mussten eine harte Lektion lernen, sobald wir einmal unsere Werte definiert hatten: Die Bedeutung, sie so zu kommunizieren und einzubetten, dass sie sowohl ein Gerüst werden, um uns bei Entscheidungen und Beratungen zu leiten als auch ein neutrales Instrument zur Bestärkung von Verhaltensweisen, bei denen es um Kultur und Werte geht. Nur wenn du die Werte richtig lebst, anstatt sie dir einfach anzuheften, kannst du den Effekt auf die Firmenkultur sehen.

Wenn ich Leute frage, was sie daran lieben, bei SoundCloud zu arbeiten, ist die erste Antwort normalerweise „die Menschen“: Für viele von uns bedeutet das Arbeiten bei SoundCloud, mit den klügsten, leidenschaftlichsten und nettesten Leuten zu arbeiten, mit denen wir jemals zu tun hatten.

Die zweite Sache, die SoundClouder oft als Grund dafür nennen, warum unsere Firma ein besonderer Ort zum Arbeiten ist, ist die Bedeutung, die wir haben: wir entwickeln und unterstützen ein tolles Produkt für Musik- und Audioschaffende genauso wie Hörer. Wir gestalten die Zukunft der Musikbranche, des Produkts und einer Community von Künstlern und Hörern.

Unsere Werte sind das Dritte, was Leute anführen, warum sie gern hier arbeiten: die Offenheit, die Möglichkeiten für berufliche und persönliche Entwicklung, die Chance, etwas zu lernen und weiterzugeben, gefordert zu sein und Unabhängigkeit und Autonomie zu erleben.

Diese drei Dinge sind alle wesentlich für unsere Kultur. Als sie anfingen, glaubten unsere Co-Founder Alex und Eric, dass sie ein tolles Produkt schufen. Dann wurde ihnen klar, dass sie eine tolle Firma schufen, die tolle Produkte schufen. Und schließlich merkten sie, dass es am allerwichtigsten war, eine Kultur zu schaffen, die den Aufbau einer tollen Firma ermöglicht, die tolle Produkte schafft.

Kultur ist stärker als finanzielle Vergünstigungen. Kultur ist die tagtägliche Manifestation deiner Werte. Welche Art von Kultur passt zu deiner Firma, und was wirst du tun um sie zu möglich zu machen?

2. Wenn du Zweifel hast, kommunizier alles doppelt

Wenn Dinge schnell passieren (und über Zeitzonen hinweg) sind Klarheit und Wiederholung der Schlüssel. Bei der Klarheit geht es um die Zusammenhänge, darum, Hintergrundinformationen zu geben, Ziele zu setzen und eine Verbindung zum großen Ganzen zu schaffen, wie etwa die Mission und Vision der Firma.

„Informationen müssen fließen wie eine Strömung, um Schnelligkeit zu ermöglichen.“

Anfang 2014 unternahmen wir den Versuch, die Fokusbereiche unserer Firma klarer zu definieren, als wir es bisher getan hatten. Wir brachen unsere Ziele auf drei Prioritäten herunter und versuchten sicherzustellen, dass jeder in der Firma den richtigen Kontext bekam und das Wissen darüber, was uns wichtig war. Was dann passierte, war, dass Leute anfingen zu wiederholen, was sie hörten oder lasen. Ein guter Test für mich war, wenn jemand zu mir kam und sagte: „Wir haben das schon mal gehört, warum wiederholen wir das ...“ – daraus schloss ich, dass es funktionierte.

Die Kommunikation bei SoundCloud ist direkt mit einem unserer Grundwerte verbunden: #Offenheit. Wir glauben, dass Offenheit bessere Ergebnisse bringt und dass die Informationen fließen müssen wie eine Strömung, um Schnelligkeit zu ermöglichen. Besonders für eine Firma, die an vier Standorten und in vier verschiedenen Zeitzonen operiert, ist andauernde Kommunikation von höchster Bedeutung.

Die Kommunikation bei SoundCloud dient auch dem Schaffen von Zusammenhängen, sodass Leute quer durchs Unternehmen die vielen nötigen Entscheidungen treffen können, um SoundCloud als Produkt und Firma aufzubauen.

Die Kommunikation bei SoundCloud dient auch dem Lernen aus unseren Erfolgen und Misserfolgen: Viele Teams erstellen Retrospektiven, um zu dokumentieren und weiterzugeben, was sie über die Dinge, die gut und nicht so gut gelaufen sind, gelernt haben.

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David Noël
Das neue Spotify: Jetzt mit Podcasts, Videos und Jogging-Features http://t3n.de/news/new-spotify-podcasts-videos-jogging-611775/ 2015-05-20T16:52:58Z
Der Musikstreaming-Anbieter Spotify hat sein Angebot überarbeitet. Die neue Version spielt neben Musik auch Podcasts und Videoclips ab. Außerdem gibt es viele kleine neue Features, zum Beispiel …

Der Musikstreaming-Anbieter hat sein Angebot überarbeitet. Die neue Version spielt neben Musik auch und Videoclips ab. Außerdem gibt es viele kleine neue Features, zum Beispiel für Jogger.

Spotify hat heute auf einer Pressekonferenz in New York ein ganzes Bündel neuer Features vorgestellt. Damit will sich der Dienst von der immer stärker werdenden Streaming-Konkurrenz deutlich absetzen. Neben neuen technischen Features wagt sich auch erstmals in den Video-Bereich vor und nimmt damit einen ganz neuen Markt in Angriff, der sonst von YouTube und Co. bedient wird.

Spotify jetzt mit Podcasts und Videos

Die neue Spotify-Version soll neben Musik auch Podcasts integrieren. Ob diese Podcasts von Spotify nur aggregiert werden, oder ob die Autoren sie auch bei Spotify hochladen müssen ist bisher unklar. Ebensfalls dünn sind die Informationen zum Thema Video bisher. Während der Pressekonferenz wurde die Funktion nur kurz vorgestellt und inzwischen ist sie in einem Beispielvideo zu sehen. Dabei soll Spotify nicht nur Musikvideos abspielen können, sondern beliebige Video-Inhalte. Zum Start gibt es zum Beispiel Videoclips von Medien-Unternehmen wie Comedy Central oder VICE.

Spotify soll in Zukunft den Musikgeschmack der Nutzer noch besser kennen. (Quelle: Spotify)
Spotify soll in Zukunft den Musikgeschmack der Nutzer noch besser kennen. (Quelle: Spotify)

Spotify weiß immer was du hören willst

Viel Wert legte das schwedische Unternehmen bei seiner Pressekonferenz außerdem auf die Features zum Vorschlagen von passenden Inhalten. Dabei soll Spotify den Nutzer nun noch besser kennenlernen und immer bessere Musikvorschläge parat haben. Ähnlich wie bei der Radio-Funktion sollen so zukünftig auch ganze Playlisten (sowohl Eigene als auch von Fremden erstellte) vorgeschlagen werden, die sich unter anderem an der jeweiligen Tageszeit orientieren und mit der Zeit immer besser werden.

Speziell für Jogger: Spotify findet den richtigen Beat

Eine große Nutzergruppe für Spotify sind Menschen, die während dem Joggen Musik hören. Dem trägt die Firma nun Rechnung und stellt ein Feature vor, welches die Schrittfrequenz des Nutzers mit den Smartphone-Sensoren analysiert und anschließend eine Playlist von Songs erstellt, deren Beat exakt zur Lauf-Frequenz passt und diese auch immer aktuell an das Tempo anpasst. Zusätzlich soll dieses Feature in Zukunft in das Nike-App-Universum integriert werden.

Alle Features werden ab sofort sukzessive ausgerollt. Auch deutsche Nutzer sollten deswegen schon in den kommenden Tagen die neuen Features vorfinden. Bisher macht es aber den Eindruck als ob lediglich die iOS-App aktualisiert wurde. Android-Nutzer müssen sich wohl noch gedulden.

Lest auch: Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

via news.spotify.com

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Moritz Stückler
Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen http://t3n.de/news/youtube-spotify-video-streaming-609060/ 2015-05-08T04:47:21Z
Spotify soll Insidern zufolge am Einstieg ins Video-Streaming-Geschäft arbeiten. Eine offizielle Bestätigung für die Online-Video-Pläne wird noch in diesem Monat erwartet.

soll Insidern zufolge am Einstieg ins Video-Streaming-Geschäft arbeiten. Eine offizielle Bestätigung für die Online-Video-Pläne wird noch in diesem Monat erwartet.

Spotify-Plan: Neben Musik- bald auch Video-Streaming

Spotify will sein Geschäftsmodell offenbar erweitern und ein Video-Streaming-Angebot an den Start bringen. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll der schwedische Musik-Streaming-Dienst bereits mit Video-Content-Erstellern, insbesondere solchen, die ihre Videos derzeit via veröffentlichen, im Gespräch sein.

Spotify soll bald auch Video-Streaming anbieten. (Foto: Spotify)
Spotify soll bald auch Video-Streaming anbieten. (Foto: Spotify)

Dem Bericht zufolge ist Spotify ebenfalls an traditionelle Medienkonzerne herangetreten, um Video-Content für seinen angeblich geplanten Bewegtbild-Services zu bekommen. Den nicht genannten Quellen zufolge sollen die Video-Streaming-Pläne bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann ein entsprechender Dienst tatsächlich starten würde, steht allerdings nicht fest. Es soll sich dann aber um Modell handeln, das nicht nur Abonnenten angeboten wird, dafür aber mit Werbung versehen sein könnte.

Spotify ist 8,4 Milliarden US-Dollar wert

Zuletzt hatte sich Spotify eine Finanzspritze von kolportierten 400 Millionen US-Dollar geben lassen, auch um der aufziehenden Konkurrenz von Apples neuem Streaming-Service Beats Music und dem von Musikern um Jay-Z angekündigten Dienst Tidal besser die Stirn bieten zu können. Damit würde Spotify mit rund 8,4 Milliarden US-Dollar bewertet. Ein Börsengang soll geplant sein.

Spotify hat eigenen Angaben zufolge etwa 60 Millionen Nutzer, davon zahlen 15 Millionen einen monatlichen Betrag von rund zehn US-Dollar für die werbefreie Variante des Musik-Streamings. Der Dienst hat bisher noch keine Gewinne eingespielt.

via arstechnica.com

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Jörn Brien
400 Millionen US-Dollar: Spotify wappnet sich gegen Beats Music, Tidal und Co. http://t3n.de/news/finanzspritze-spotify-milliarden-604892/ 2015-04-13T04:59:02Z
Der schwedische Streaming-Dienst Spotify hat in einer neuen Finanzierungsrunde satte 400 Millionen US-Dollar einsammeln können und soll jetzt rund 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein.

Der schwedische Streaming-Dienst Spotify hat in einer neuen Finanzierungsrunde satte 400 Millionen US-Dollar einsammeln können und soll jetzt rund 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein.

Spotify wappnet sich gegen die aufziehende Konkurrenz von Apples neuem Streaming-Service Beats Music und dem von Musikern um Jay-Z angekündigten Dienst Tidal. Das Spotify-Konzept scheint zumindest bei den Investoren gut anzukommen, auch wenn viele Künstler sich beklagen, sie würden zu wenig Geld abbekommen.

Spotify soll 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein

Insgesamt 400 Millionen US-Dollar sollen Investoren, darunter Goldman Sachs und eine nicht näher genannte Investmentgruppe aus Abu Dabi, in das Unternehmen investieren, wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet. Mit der neuen Finanzspritze wird Spotify demnach nun mit rund 8,4 Milliarden US-Dollar bewertet. In den vergangenen Jahren konnte das 2006 gegründete Unternehmen insgesamt 500 Millionen US-Dollar einsammeln. Ein Börsengang soll geplant sein.

Spotify sammelt 400 Millionen US-Dollar ein. (Foto: Spotify)
Spotify sammelt 400 Millionen US-Dollar ein. (Foto: Spotify)

Spotify hat eigenen Angaben zufolge etwa 60 Millionen Nutzer, davon zahlen 15 Millionen einen monatlichen Betrag von rund zehn US-Dollar für die werbefreie Variante. Die Mehrzahl nutzt allerdings das werbefinanzierte, kostenlose Modell. Das gefällt den großen Labels wie Vivendi, Warner Music und Sony, die zusammen rund 15 Prozent an Spotify halten, offenbar nicht so gut. Ginge es nach ihnen, sollte Spotify mehr Nutzer in zahlende Abonnenten umwandeln.

Spotify-Geschäftsmodell ist kostspielig

Spotify hat die Kapitalspritze dem WSJ zufolge dringend nötig, denn der nicht unumstrittene Streaming-Dienst zahlt fast 70 Prozent seiner Einnahmen direkt an die Rechteinhaber der Songs. Wie ihr als Nutzer so viel wie möglich aus Spotify herausholt, erklärt Kollege Sébastien Bonset im Artikel „Spotify-Tipps und -Tricks für noch mehr Streaming-Spaß“.

via www.heise.de

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Jörn Brien