Musik-Streaming | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Musik-Streaming 2015-04-13T04:59:02Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/musik-streaming 400 Millionen US-Dollar: Spotify wappnet sich gegen Beats Music, Tidal und Co. http://t3n.de/news/finanzspritze-spotify-milliarden-604892/ 2015-04-13T04:59:02Z
Der schwedische Streaming-Dienst Spotify hat in einer neuen Finanzierungsrunde satte 400 Millionen US-Dollar einsammeln können und soll jetzt rund 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein.

Der schwedische Streaming-Dienst Spotify hat in einer neuen Finanzierungsrunde satte 400 Millionen US-Dollar einsammeln können und soll jetzt rund 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein.

Spotify wappnet sich gegen die aufziehende Konkurrenz von Apples neuem Streaming-Service Beats Music und dem von Musikern um Jay-Z angekündigten Dienst Tidal. Das Spotify-Konzept scheint zumindest bei den Investoren gut anzukommen, auch wenn viele Künstler sich beklagen, sie würden zu wenig Geld abbekommen.

Spotify soll 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein

Insgesamt 400 Millionen US-Dollar sollen Investoren, darunter Goldman Sachs und eine nicht näher genannte Investmentgruppe aus Abu Dabi, in das Unternehmen investieren, wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet. Mit der neuen Finanzspritze wird Spotify demnach nun mit rund 8,4 Milliarden US-Dollar bewertet. In den vergangenen Jahren konnte das 2006 gegründete Unternehmen insgesamt 500 Millionen US-Dollar einsammeln. Ein Börsengang soll geplant sein.

Spotify sammelt 400 Millionen US-Dollar ein. (Foto: Spotify)
Spotify sammelt 400 Millionen US-Dollar ein. (Foto: Spotify)

Spotify hat eigenen Angaben zufolge etwa 60 Millionen Nutzer, davon zahlen 15 Millionen einen monatlichen Betrag von rund zehn US-Dollar für die werbefreie Variante. Die Mehrzahl nutzt allerdings das werbefinanzierte, kostenlose Modell. Das gefällt den großen Labels wie Vivendi, Warner Music und Sony, die zusammen rund 15 Prozent an Spotify halten, offenbar nicht so gut. Ginge es nach ihnen, sollte Spotify mehr Nutzer in zahlende Abonnenten umwandeln.

Spotify-Geschäftsmodell ist kostspielig

Spotify hat die Kapitalspritze dem WSJ zufolge dringend nötig, denn der nicht unumstrittene Streaming-Dienst zahlt fast 70 Prozent seiner Einnahmen direkt an die Rechteinhaber der Songs. Wie ihr als Nutzer so viel wie möglich aus Spotify herausholt, erklärt Kollege Sébastien Bonset im Artikel „Spotify-Tipps und -Tricks für noch mehr Streaming-Spaß“.

via www.heise.de

]]>
Jörn Brien
Hilfe vom YouTube-Partner: So will SoundCloud Urheberrechtsverletzungen monetarisieren http://t3n.de/news/soundcloud-youtube-partner-604709/ 2015-04-10T04:34:45Z
Der Dienst Zefr hilft YouTube dabei, nicht autorisierte Musikstücke aufzufinden und diese mit Werbung zu monetarisieren. Auf dieses Modell soll jetzt auch SoundCloud setzen.

Der Dienst Zefr hilft YouTube dabei, nicht autorisierte Musikstücke aufzufinden und diese mit Werbung zu monetarisieren. Auf dieses Modell soll jetzt auch SoundCloud setzen.

SoundCloud auf der Suche nach einem Ökosystem

SoundCloud arbeitet ab sofort mit einem Spezialisten für Rechteverwaltung zusammen. Das kalifornische Unternehmen Zefr ist unter anderem ein Dienstleister von YouTube. Das deutsche Start-up bezeichnet die Kooperation als „wichtigen Schritt, um ein kreatives Ökosystem, von dem alle Produzenten von Musik und Audio profitieren“ zu etablieren. Zefr soll Wege finden, wie Musik-Labels und Künstler die Fan-Aktivitäten auf der Plattform für sich nützen können, heißt es weiter. Damit bezieht sich SoundCloud vor allem auf die Remix-Kultur, die User geschaffen haben.

Das neue Soundcloud-HQ in der „Factory Berlin“. (Foto: SoundCloud)
SoundCloud holt sich für die Rechteverwaltung Unterstützung aus Kalifornien. (Foto: SoundCloud)

Wie die Rechteverwaltung auf dem Portal konkret funktionieren soll, verraten die beiden Partner noch nicht. Wahrscheinlich ist jedoch ein ähnliches Modell, wie Zefr es für YouTube betreibt. Der Service entdeckt Videos, die Urheberrechte verletzen. Anstatt diese zu entfernen, monetarisiert der Videoriese die Beiträge mit Werbung, von der auch der Urheber einen Anteil ausbezahlt bekommt.

Auswertung von Nutzerdaten

SoundCloud hat vergangenes Jahr die Werbevermarktung eingeführt. Eine solche Lösung könnte dem Unternehmen dabei helfen, mehr Ads auszuspielen und dadurch mehr Einnahmen zu generieren. Weiters hat sich Zefr auf die Auswertung von Daten spezialisiert, was SoundCloud einen detaillierten Einblick in das Nutzerverhalten geben könnte.

Mit welchen Methoden SoundCloud seinen Dienst außerdem monetarisieren will, haben wir kürzlich beleuchtet.

via www.theverge.com

]]>
Elisabeth Oberndorfer
SoundCloud am Scheideweg: Wie das Berliner Startup jetzt Geld verdienen will [Kolumne] http://t3n.de/news/soundcloud-transformation-594185/ 2015-02-17T08:32:24Z
Nach über sechs Jahren macht sich die Berliner Musikplattform SoundCloud ans Geldverdienen. Martin Weigert analysiert in „Weigerts World“ diese hochknifflige, aber auch extrem spannende …

Nach über sechs Jahren macht sich die Berliner Musikplattform ans Geldverdienen. Martin Weigert analysiert in „Weigerts World“ diese hochknifflige, aber auch extrem spannende Situation. Denn: Das ist gar nicht so einfach, müssen dazu doch divergierende Interessen verschiedener Parteien berücksichtigt werden.

Warum SoundCloud es sich mit so vielen Parteien verscherzen kann

Das Berliner SoundCloud vollzieht derzeit eine der spannendsten und kompliziertesten Transformationen, die es in der Netzwirtschaft in den letzten Jahren zu beobachten gab. 2008 als idealistisch angehauchte Musikplattform für Künstler, Indie-Labels und ihre Anhänger gestartet, versucht das Unternehmen den Wandel hin zu einem On-Demand-Musikservice mit werbefinanzierter Gratis-Komponente und kostenpflichtigem Premium-Abo. Allein die schiere Zahl der unterschiedlichen Interessen, die das Gründer-Duo Alexander Ljung und Eric Wahlforss in diesem Prozess zu berücksichtigen hat, macht das Unterfangen zu einer Herkulesaufgabe mit offenem Ausgang.

Ein einfaches Beispiel illustriert, wie leicht es sich SoundCloud mit einer Partei verscherzen kann: Mitte 2014 haben die Hauptstädter unter dem Dachnamen „On SoundCloud“ eine neue Künstler-Mitgliedschaft lanciert, die erstmals eine gezielte Anzeigenvermarktung inklusive Umsatzbeteiligung vorsieht. Interpreten und Indie-Labels, die an dem bisher nur auf Einladung verfügbaren Monetarisierungsprogramm teilnehmen, akzeptieren die Einblendung beziehungsweise das Abspielen von Werbung im Umfeld ihrer bei SoundCloud angebotenen Songs. Dafür beteiligt sie SoundCloud an den so generierten Umsätzen. Sechs Jahre nach dem offiziellen Debüt des Dienstes können Künstler zum ersten Mal mit SoundCloud direkte Einnahmen erzielen. Bislang sah sich das Unternehmen eher als Promotioninstrument für Künstler und Plattenfirmen, die Fans an sich binden wollten.

SoundCloud Ads
Der Pre-Roll Audio-Werbespot. (Screenshot: SoundCloud)

Für teilnehmende Interpreten ist die Entwicklung durchaus positiv. Nutzer hingegen sind vorerst die Leidtragenden: Sie müssen jetzt teilweise Werbespots über sich ergehen lassen, bevor sie einen Titel streamen können. Bislang ist das zwar auf User mit amerikanischer IP-Adresse beschränkt da ich mich aktuell aber in den USA befinde, habe ich am Freitag erstmals einen derartigen Spot angucken dürfen. Er ist sowohl auf dem Desktop als auch über die iPhone-App jeweils vor diesem Titel gestartet. Nach einigen Sekunden hat mir SoundCloud die Möglichkeit angeboten, den Spot zu überspringen. Da war ich aber schon genervt.

SoundCloud: Kein Entkommen von Werbespots

Problematisch ist, dass ich als SoundCloud-User sechs Jahre lang darauf konditioniert worden bin, mir nicht durch Audio-Werbung die Laune verderben lassen zu müssen. „Klassische“ On-Demand-Musikanbieter wie Spotify, Deezer oder Rdio hingegen haben ihren Usern beigebracht, dass sie lästige Werbung durch einen Wechsel auf das kostenpflichtige Premium-Abo vermeiden können. Das würde ich sehr gerne auch bei SoundCloud so machen – doch der Abo-Dienst ist noch nicht fertig. Auf Anfrage hat eine SoundCloud-Sprecherin lediglich wiederholt, dass die Einführung einer Bezahl-Variante geplant sei. Ein zu kommunizierendes Datum gebe es aber noch nicht.

SoundCloud
Die Reaktionen auf Werbung bei SoundCloud. (Screenshot: Twitter)

Dass SoundCloud Pre-Roll-Audio-Ads einführt, kommt bei betroffenen Nutzern in den USA erwartungsgemäß nicht gut an. Eine Twitter-Suche nach „soundcloud ads“ liefert haufenweise Beschwerden. Praktisch wäre es, würde das Unternehmen auf eine werbefreie Premium-Version verweisen können, so wie es die Konkurrenz auch macht. Doch da die noch nicht existiert, hat SoundCloud im Prinzip kein Argument, mit dem es erboste User besänftigen könnte.

Monetarisierung kann nicht auf Abo-Funktion warten

Fragen zu Verhandlungen mit Urhebern und Rechteinhabern kommentieren Musikdienste traditionell nicht. Im Hause SoundCloud wird man aber wissen, dass der aktuelle Zustand – mit Werbung, aber ohne Ausweichlösung für zahlungswillige Nutzer – die Loyalität treuer Anhänger gefährden kann. Warum man sich dennoch dafür entschieden hat, kann auf die eingangs erwähnte schwierige Aufgabe zurückzuführen sein, viele verschiedene Parteien zufriedenstellen zu müssen. Bei acht Millionen Euro lag der Umsatz 2012. 2013 war er auf 11,2 Millionen gestiegen. Gleichzeitig wuchs auch der operative Verlust von 12,4 Millionen Euro auf 23,1 Millionen Euro. Um das Vertrauen externer Geldgeber nicht zu verlieren, steht SoundCloud mehr als sieben Jahre nach der Gründung unter dem Zwang, endlich die Kassen klingeln zu lassen. Unterdessen soll das Startup an der Beschaffung einer erneuten Kapitalspritze in Höhe von bis zu 150 Millionen Dollar arbeiten.

Die SoundCloud-Gründer Alex Ljung und Eric Wahlforss stehen vor dem größten Exit der deutschen Startup-Geschichte, (Foto: Soundcloud)
Die SoundCloud-Gründer Alex Ljung und Eric Wahlforss. (Foto: Soundcloud)

Parallel zur ökonomischen Absicherung müssen die Berliner auch Deals mit großen Plattenfirmen in die Wege leiten. Bislang hat der Service in einer rechtlichen Grauzone agiert – viele User-Uploads und DJ-Mixe enthalten urheberrechtlich geschützte Musik, ohne dass SoundCloud dafür Lizenzabgaben zahlt. Dies wurde in vielen Fällen zumindest still toleriert, solange sich niemand beschwert hat. Da jetzt aber alle Zeichen auf Monetarisierung stehen – auch der Endnutzer –  werden Vereinbarungen mit den Labels unumgänglich. Laut offiziellen Angaben konnte SoundCloud von den „Big Three“ bisher aber nur Warner überzeugen. Möglich, dass sich deshalb das Debüt des Abo-Services verzögert.

Wären das nicht schon genug Baustellen, so müssen die SoundCloud-Gründer und ihr Team auch aufpassen, durch die Transformation nicht das Wohlwollen der Künstler und Kreativen zu verlieren, die den Dienst bisher als leicht rebellischen Gegenpol zu den durchkommerzialisierten On-Demand-Services gesehen haben. Obendrein entwickelt YouTube mit Music Key seinen eigenen Musik-Abodienst – der Konkurrenzkampf wird immer härter. Letztlich geht es für SoundCloud auch darum, nicht einfach nur ein „Me-Too!“-Produkt der existierenden Streaming-Anbieter zu werden, sondern Alleinstellungsmerkmale beizubehalten.

Abhängigkeit vom Wohlwollen der Labels

Angesichts dieser Gemengelage, die äußerst sorgsames und taktisch kluges Vorgehen erfordert, möchte man mit SoundCloud eigentlich nicht zu hart ins Gericht gehen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die etablierten Vertreter der Musikindustrie nicht unbedingt angenehme Gesprächspartner sind, wenn es um in ihre Domäne eingreifende Geschäftsmodelle geht. Je dringlicher für SoundCloud aber die Notwendigkeit zur Umsatzsteigerung wird, desto ungünstiger wird auch die Ausgangslage. Denn die Labels wissen, dass ohne ihren Segen das Projekt SoundCloud in der aktuellen Form wahrscheinlich keine Zukunft hat.

Sogenannte Pivots sind in Startup-Kreisen keine Seltenheit. SoundCloud aber bleibt im Grunde auch 2015 seiner Grundvision treu. Und ganz ohne Zugeständnisse an das Branchen-Establishment geht das nicht. Sollte es den Hauptstädtern gelingen, das idealistisch-kreative Flair ihrer Plattform beizubehalten, gleichzeitig aber wirtschaftlich tragfähig zu werden und sich auf eine gemeinsame Linie mit der heterogenen Gruppe der Rechteinhaber einigen zu können, wäre das eine Meisterleistung. Der Weg dorthin bleibt aber steinig.

]]>
Martin Weigert
Tschüss, Spotify? Das sind Apples Streaming-Pläne http://t3n.de/news/apple-musik-streaming-spotify-592057/ 2015-02-05T06:30:31Z
Nach dem Kauf des Kopfhörerherstellers Beats will Apple in Kürze ins Geschäft mit dem Musikstreaming einsteigen. Wie die Pläne aussehen, die vor allem Spotify kräftig Konkurrenz machen …

Nach dem Kauf des Kopfhörerherstellers Beats will Apple in Kürze ins Geschäft mit dem Musikstreaming einsteigen. Wie die Pläne aussehen, die vor allem Spotify kräftig Konkurrenz machen sollen, verrät jetzt das für gewöhnlich gut informierte US-Portal 9to5mac.

Spätestens nach dem mäßigen Erfolg von iTunes Radio war klar, dass es Apple mit seinem milliardenschweren Kauf des Kopfhörerherstellers Beats nicht allein auf dessen trendige Plastikmuscheln abgesehen haben kann. Die Firma des Musikproduzenten Dr. Dre hatte mit „Beats Music“ zugleich einen eigenen Streaming-Dienst in petto. Schon länger wird deshalb spekuliert, Apple könnte die Technologie nutzen, um selbst in das lukrative, bisher von Spotify dominierte Streaming-Geschäft einzusteigen. Das stimmt wohl. Unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Apple und der Musikindustrie, hat das US-Portal 9to5mac erste Details zur geplanten Streaming-Offensive aus Cupertino veröffentlicht.

So will Apple mit Spotify konkurrieren

Beats Music: Statt eigenständiger Apps will Apple den Streaming-Dienst tief in seinem Ökosystem verankern. (Foto: Beats Music)
Beats Music: Statt eigenständiger Apps will Apple den Streaming-Dienst tief in seinem Ökosystem verankern. (Foto: Beats Music)

Dem Bericht zufolge soll Beats Music nicht länger als einfache App fortbestehen, sondern fest in Apples Ökosystem verankert werden. So arbeite der Konzern unter anderem an neuen Musik-Applikationen für iPhone, iPad und iPod touch, aber auch an einer neuen iTunes-Version, die einen Großteil der Funktionen von Beats Music beinhalten soll. Ebenfalls in Planung sei eine neue Anwendung für AppleTV.

Nutzern sollen die Möglichkeit haben, ihre lokale Bibliothek mit dem Online-Katalog zu verbinden und Musiktitel wahlweise zu streamen oder auf das Gerät herunterzuladen. Die aus Beats bekannten Wiedergabelisten bleiben angeblich ebenso Bestandteil des Dienstes wie diverse soziale Funktionen – darunter die Möglichkeit, anderen Nutzern oder Künstlern wie bei Spotify üblich zu folgen. Die Oberfläche gestaltet Apple offenbar selbst. Nutzer von Beats Music sollen ihre bestehenden Konten mit einer Apple-ID zusammenführen können. Darüber hinaus wolle Apple bestehende Dienste wie iTunes Match, iTunes Match und den iTunes Store trotz naheliegender Kanibalisierungseffekte weiterhin betreiben, heißt es.

Android-Nutzer müssen nicht draußen bleiben

Abkehr von alten Prinzipien: Den neuen Streaming-Dienst will Apple erstmals auch für Android-Smartphones verfügbar machen. (Screenshot: 9to5mac)
Apple bekennt sich zu Android. (Screenshot: 9to5mac)

Eine kleine Überraschung dürfte für viele sein, dass Apple den intern überarbeiteten Dienst erstmals auch für Android-Geräte anbieten wird. Zwar ist eine Android-App zu Beats Music schon länger im Store von Google Play zu finden. Nach der Übernahme wurde jedoch spekuliert, Apple könnte Android-Nutzern den weiteren Zugriff auf den Dienst verwehren. Dass es diesmal wohl anders kommt, dürfte der neuen Handschrift von Apple-Chef Tim Cook geschuldet. Wie er vor zwei Jahren mitteilte, sei die Entscheidung für oder gegen einen solchen Schritt „keine religiöse Angelegenheit“. „Wenn wir das als sinnvoll erachten, dann werden wir es tun“, sagte er. Die Versionen für Browser und Windows Phone sollen dem Vernehmen nach allerdings nicht länger unterstützt werden.

Preis: Apple will Spotify und Co. unterbieten

Für Musikstreaming-Fans dürfte indes aber weniger die Plattform als vielmehr der Preis darüber entscheiden, welcher Dienst letztlich genutzt wird. Und Apple – seit Jahren mit guter Verhandlungsposition im Rücken – hat da klare Ambitionen: Spotify und Co. sollen preislich unterboten werden.

Habe Apple zunächst fünf US-Dollar als monatliche Nutzungspauschle gegenüber Rechteinhabern ausgelobt, gelte derzeit ein Preis von monatlich 7,99 US-Dollar als wahrscheinlich. Zum Vergleich: Spotify, Rdio und Google Playe verlangen für ihre Premium-Abonnements jeweils 9,99 US-Dollar. Wann Apple den neuen Streaming-Dienst veröffentlicht, ist derzeit nicht bekannt. Als wahrscheinlich gilt eine Vorstellung im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC, bei der im Juni turnusgemäß auch neue Versionen von iOS und OS X präsentiert werden.

]]>
Daniel Hüfner
OS X Yosemite 10.10.2: Apple behebt WLAN-Probleme und bringt neue Backup-Funktion für iCloud Drive http://t3n.de/news/os-x-yosemite-10102-apple-590447/ 2015-01-27T10:40:05Z
Das nächste Update für OS X Yosemite sollte in den kommenden Tagen erscheinen. Damit sollen unter anderem die bestehenden WLAN-Probleme gelöst werden. Außerdem könnt ihr ein Backup der Daten auf …

Das nächste Update für sollte in den kommenden Tagen erscheinen. Damit sollen unter anderem die bestehenden WLAN-Probleme gelöst werden. Außerdem könnt ihr ein Backup der Daten auf eurem Drive in eurer Time Machine sichern.

Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)
OS X Yosemite 10.10.2: Das Update soll endlich auch die bestehenden WLAN-Probleme lösen. (Grafik: Apple)

OS X Yosemite 10.10.2: Update sollte in den kommenden Tagen erscheinen

Nach einer mehrmonatigen Testphase soll in den kommenden Tagen das zweite Update für OS X Yosemite veröffentlicht werden. Laut 9to5mac wird Apple-intern derzeit eine Version mit der Build-Bezeichnung 14C109 getestet. In dieser Version gibt es unter anderem eine neue Backup-Funktion für Daten, die im iCloud Drive gespeichert wurden. Die Dateien können jetzt über die Time Machine gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, Veränderungen an den Dateien zu verfolgen und alte Versionen können wiederhergestellt werden.

Außerdem sollen die WLAN-Probleme unter OS X Yosemite mit dem Update behoben werden. Schon das erste Yosemite-Update enthielt einen entsprechenden Hinweis. Leider schien das Update nicht bei allen Nutzern wirklich gegen das Problem geholfen zu haben. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Problematik diesmal wirklich in den Griff bekommen hat.

OS X Yosemite 10.10.2: Alle weiteren Neurungen im Überblick

Das Update auf Version 10.10.2 soll verhindern, dass externe Mail-Inhalte geladen werden, obwohl dies in der Mail-App deaktiviert wurde. Außerdem sollen die VoiceOver-Funktion und die Synchronisation mit Bluetooth-Kopfhörer verbessert worden sein. Auch die Stabilität und Sicherheit des Safari-Browsers will Apple mit dem nächsten Update verbessern.

Wann genau das Update auf OS X Yosemite 10.10.2 ausgeliefert wird, ist derzeit nicht bekannt. Vor allem Nutzer, deren Macs noch immer unter WLAN-Problemen leiden, könnte das Update aber ein wahrer Segen sein.

via www.golem.de

]]>
Kim Rixecker
Ein „Spotify“ für Apps? Opera bietet App-Stores mit Abo-Modell http://t3n.de/news/opera-subscription-mobile-store-581392/ 2014-11-27T10:10:05Z
Das für seine Browser bekannte IT-Unternehmen Opera hat am gestrigen Mittwoch die sogenannten „Subscription Mobile Stores“ präsentiert. Nutzer erhalten darin für einen wöchentlichen Beitrag …

Das für seine bekannte IT-Unternehmen hat am gestrigen Mittwoch die sogenannten „Subscription Mobile Stores“ präsentiert. Nutzer erhalten darin für einen wöchentlichen Beitrag vollen Zugriff auf alle enthaltenen Applikationen.

Nachdem Opera in der vergangenen Woche den „Ovi Store“ von Nokia übernommen hat, hat das norwegische Unternehmen eine überraschende Neuerung angekündigt: den „Opera Subscription Mobile Store“. Unternehmen können mit dieser kompliziert klingenden Lösung die verfügbaren Applikationen des Opera Stores unter eigener Flappe in App-Stores kuratieren und an ihre Kunden vertreiben. Sie sparen sich dadurch den kostspieligen Aufbau einer eigenen Infrastruktur, verfügen über eine relativ große Auswahl an Applikationen und werden an den generierten Umsätzen beteiligt.

Opera setzt auf Abomodell im Wochenrhytmus

Anders als bei beispielsweise Apple oder Google sollen Nutzer eines solchen Stores nicht für jede einzelne Applikation zahlen. Stattdessen forciert Opera ein Abomodell, das durch wöchentlich anfallende Zahlungen die Nutzung aller verfügbaren Applikationen ermöglicht. Die bei Entwicklern beliebten In-App-Zahlungen soll es nicht geben.

Abonnements statt Einmalzahlungen: Kann das funktionieren? (Grafik: Opera)
Abonnements statt Einmalzahlungen: Kann das funktionieren? (Grafik: Opera)

Erste Versionen dieser White-Label-Stores sind bereits in Russland, der Ukraine und Brasilien aktiv. Die dort für Nutzer anfallenden Kosten liegen unter einem US-Dollar pro Woche.

Opera verfügt seit der Übernahme des „Ovi Store“ gemessen an der Auswahl an Applikationen den drittgrößten Store. Unternehmen stehen über das neue Angebot zwischen einem und drei Zehntel der insgesamt 300.000 Applikationen zur Verfügung.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lars Budde
Soundcloud: Musikdienst angelt sich Warner Music als Lizenzpartner http://t3n.de/news/soundcloud-warner-music-576602/ 2014-11-05T09:57:05Z
Der Musikdienst Soundcloud hat das Majorlabel Warner Music mit ins Boot geholt. Für das Berliner Startup könnte das der Anfang eines langfristigen Modells zur Monetarisierung sein. 

Der Musikdienst Soundcloud hat das Majorlabel Warner Music mit ins Boot geholt. Für das Berliner Startup könnte das der Anfang eines langfristigen Modells zur Monetarisierung sein. 

Soundcloud

Soundcloud schließt damit zum ersten Mal einen Deal mit den wirklich Großen der Branche. Bekannt wurde der Dienst, weil er Indie-Künstlern bei der Verbreitung ihrer Musik hilft. Für Soundcloud könnte der Deal der Anfang eines langfristigen Geschäftsmodells sein. 2008 startete die kostenlose Musik-Plattform, Werbung ist jedoch erst seit der Jahresmitte 2014 auf der Seite zu sehen.

Nach eigenen Angaben hat der Dienst rund 175 Millionen Nutzer im Monat, das soll sich jetzt auch rentieren. Im Sommer hatte sich Twitter laut Spiegel Online für das Berliner Start-up interessiert, dann aber doch kein Kaufangebot gemacht.

Bildschirmfoto 2014-11-05 um 09.26.15
Warner die erste große Plattenfirma, die mit Soundcloud Geld verdienen wird. (Screenshot: Soundcloud)

Außer der Werbung verdient Soundcloud durch Musiker, die viele Songs hochladen wollen. Sie zahlen dann 29 Euro bzw. 99 Euro jährlich. Die Warner Music Group wird zukünftig Gebühren kassieren, wenn Songs von Künstlern des Labels abgespielt werden. Dem Lizenzdeal soll im kommenden Jahr dann ein Abo-Dienst folgen, einen Gratis-Dienst soll es jedoch weiterhin geben, sagte Firmenchef Alexander Ljung dem Wall Street Journal. Die Gebühren-Vereinbarung mit Warner Music bezieht sich sowohl auf das werbefinanzierte Soundcloud-Angebot, als auch auf den Abo-Dienst.

Warner Music ist neben dem Marktführer Universal Music und Sony Music einer der drei Großen Musik-Labels. Im Rahmen des Deals soll Warner auch mit einem kleinen Anteil bei Soundcloud einsteigen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen.

via www.wsj.de

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Melanie Petersen
The Day the Music Died: Taylor Swift löst das Ende der Streaming-Dienste aus [Kommentar] http://t3n.de/news/spotify-streaming-geschaeftsmodelle-576355/ 2014-11-04T10:07:05Z
Streaming ist die Zukunft. Viele Musiker sind anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Jetzt verlassen erste Musiker wie Taylor Swift Spotify. Ist das Geschäftsmodell tragbar oder gehen irgendwann …

Streaming ist die Zukunft. Viele Musiker sind anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Jetzt verlassen erste Musiker wie Taylor Swift . Ist das Geschäftsmodell tragbar oder gehen irgendwann die Lichter aus im Streaming-Haus?

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify wachsen und wachsen. Das liegt nicht zuletzt an den umfangreichen Funktionen, die derartige Services bieten. Streaming ist die Zukunft, sagt die Branche, sagen die Nutzerzahlen und zeigen die Statistiken, die auf sinkende MP3-Downloadzahlen hinweisen. Und doch: Die Geschäftsmodelle von Spotify und den vielen Alternativen unter den Streaming-Anbietern sind trotz aller Wachstumszahlen auf tönernen Füßen gebaut und stark davon abhängig, dass die Musiker ihre Musik auch für die Streaming-Dienste zur Verfügung stellen.

Sollten die Konditionen für Musiker unattraktiv werden und die Abverkäufe der eigenen Titel durch den Dienst kannibalisiert werden, dann werden viele den Stecker ziehen. Gerade ist das publikumswirksam geschehen: Taylor Swift hat ihren kompletten Musikkatalog bei Spotify leergeräumt. Ich kann gerade keinen Titel der Sängerin in Erinnerung bringen, aber ich will auch nicht darüber philosophieren, ob das Entfernen der Swift'schen Titel ein Verlust für Spotify ist oder nicht. Sondern schlicht feststellen, dass sich hier das drohende Ende der Streaming-Dienste abzeichnen könnte. Wie heißt es so schön bei Max und Moritz: Dies war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.

Taylor Swift hat ihren kompletten Musik-Katalog bei Spotify entfernt. (Foto: (Foto: Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA))

Die Bezahlung der Musiker: Gering ...

Taylor Swift ist nicht die erste Stimme, die sich erhebt: Beispielsweise Pink Floyd lief im letzten Jahr gegen Pandora Amok und beschuldigte den Streaming-Dienst durch politische Lobby-Arbeit für eine neue Gesetzesvorlage die Künstler um 85 Prozent ihrer Tantiemen bringen zu wollen. Die Zahlen sind unbestätigt und wohl nicht zutreffend, wie der Rolling Stone anmerkt, aber das Problem dahinter bleibt: die Musiker haben das latente Gefühl, schlecht für ihre Musik bezahlt zu werden. Kein Wunder, die Musiker bekommen, wie der US-Musiker David Lowery von Cracker anmerkt für eine Million abgespielter Songs bei Pandora rund 42 US-Dollar. Damit kann man einmal essen gehen. Bei Youtube wird es wohl eher eine Packung zuckerfreier Kaugummi mit 1,95 US-Dollar. Zum Vergleich: von den üblichen Radiosendern bekommt Lowery beispielsweise für 19.000 abgespielte Stücke 14.000 US-Dollar. Spotify beispielsweise rechnet selbst die ausgeschüttete Summe pro Stream wie folgt aus. „Recently, these variables have led to an average “per stream” payout to rights holders of between $0.006 and $0.0084.“ Okay, Das ist lächerlich wenig.

Tatsächlich?

verneinen
Spotify-Ausschüttungen sind nicht so gering, wie sie auf den ersten Blick wirken. (Foto: © photophonie - Fotolia.com)

... wenn auch mehr als bei Radiosendern, aber immer noch wenig

Pink Floyd und Lowery vergleichen beide ihre Einnahmen von Radiosendern mit den Einnahmen, die ihnen Streaming-Dienste verschaffen. Das produziert einen erheblichen Denkfehler: Ein einzelner Stream richtet sich an einen einzelnen Hörer. Ein abgespieltes Musikstück in einem Radiosender richtet sich an Tausende bis Hunderttausende von Hörern. Den Bruchteil eines Cents also direkt mit dem knapp runden Dollar zu vergleichen, den eine Radiostation offensichtlich zahlt, ist also nicht realistisch. Spotify argumentiert zu Recht auf seiner Webseite, dass sie relativ betrachtet pro Zuhörer mehr bezahlen als andere Dienste.

(Screenshot: Spotify)
(Screenshot: Spotify)

Diese Erkenntnis hilft nur nichts, wenn die Musiker immer noch – gefühlt oder tatsächlich – im Gesamten zu wenig Einnahmen einfahren.

Ausschüttungen an Musiker: Mehr geht nicht, das Geschäftsmodell skaliert nicht

Bei Geschäftsmodellen wird gerne von Skalierbarkeit gesprochen: die Streaming-Dienste betonen ihre Ausrichtung auf Wachstum. Und die immer größer werdenden Gesamt-Ausschüttungen an die Rechteinhaber werden als Argument angeführt. Kann man wirklich von Skalierung sprechen, wenn doch die Einnahmen immer gleich bleiben: 9,99 Euro pro Premium-Nutzer. Relativ betrachtet: nein. Eine Skalierung erfordert steigenden Ertrag, mit einer Skalierung der Nutzerzahlen lässt sich in einem Onlineshop ein steigender Ertrag prognostizieren. Spotifiy kann Nutzerzahlen skalieren soviel sie wollen: der Ertrag bleibt gleich. Den Musikern kann somit nicht mehr ausgezahlt werden, da Spotifiy relativ gesehen immer nur den gleichbleibenden Betrag von 9.99 Euro zum Verteilen zur Hand hat. Und je mehr Musikstücke gespielt werden, je größer der Katalog wird, desto geringer werden die Ausschüttungsbeträge an die Musiker. Die Wachstumsquote der Nutzer kann die steigende Kurve der notwendigen Ausschüttungen meiner Meinung nach nicht kompensieren.

Streaming ist die Zukunft: Die Geisteshaltung der Nutzer hat sich verändert

Die Downloadzahlen sinken gerade, die in der Anfangsphase so gerne kolportierte „Werbefunktion“ der Streaming-Dienste für den Download-Abverkauf der Musiker ist eher Nonsens. Streaming-Dienste sind Musikkonsum und MP3-Dateien sind Musikkonsum. Mit der steigenden Internetgeschwindigkeit in (mobilen) Netzen ist der Musikkonsum über Streamingdienste jederzeit verfügbar. Und wird mit verbessertem Netzausbau von Jahr zu Jahr besser verfügbar. Die fehlende (mobile) Verfügbarkeit war mit einer der Gründe für den Erwerb von MP3-Dateien – jedenfalls bei den jüngeren Generationen. Die permanente Verfügbarkeit irrationalisiert das Gefühl, Musik besitzen zu müssen, sie ist ja eh immer da – omnipräsent und immer erreichbar. Das ist eine neue Geisteshaltung. Und mit Sicherheit ist diese Veränderung in der Geisteshaltung einer der Gründe für einen schrumpfenden Abverkauf am Musikmarkt.

Fazit: Streaming ist die Zukunft, aber an den Geschäftsmodellen muss gefeilt werden

Legale, bequeme und günstige Download-Portale für digitale Musik waren die Antwort der 90er auf Piraterie. Streaming-Dienste sind die aktuelle Antwort auf Piraterie und sicher auch auf die Bedürfnisse der Nutzer: eine Form von personalisiertem Radio für jedermann. Ich nutze selbst Spotify. Die kostenfreie Version. Bisher habe ich keinen Grund entdeckt, Premium-Nutzer zu werden. Und ich sehe keinen Ansatz bei Spotify oder einem anderen Dienst, der bei mir dazu führen könnte, dass ich mehr Umsatz bei diesen Diensten mache. Es wird neben mir noch einigen Nutzern ebenso gehen. Das muss anders werden.

Nicht nur die Konvertierung zu Premium-Nutzern ist ein Problem: Ist der Nutzer zum Premium-Nutzer konvertiert, kann er auch nicht mehr Umsatz machen. Das muss anders werden, um die Erträge zu skalieren. Damit Musiker eine nachvollziehbarere Ausschüttung für ihre Titel erhalten. Wenn Spotify und Co kein besseres Geschäftsmodell finden, wird ihnen der oben beschriebene Shift in der Geisteshaltung der Nutzer nämlich nichts nutzen: Die Musiker werden gehen. Und die Dienste damit unattraktiver.

Und dann heißt es wirklich eines Tages: „The day the music died.“ Zumindest auf Spotify & Co.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
Spotify-Tipps und -Tricks für noch mehr Streaming-Spaß http://t3n.de/news/spotify-tipps-tricks-noch-mehr-379675/ 2014-10-22T12:40:08Z
Spotify ist auf Anhieb leicht zu nutzen, aber mit ein paar Einstellungen, Spotify Tipps und Tricks könnt ihr noch viel mehr aus dem Musik-Streaming-Dienst heraus holen. Wir zeigen euch, welche …

ist auf Anhieb leicht zu nutzen, aber mit ein paar Einstellungen, Spotify Tipps und Tricks könnt ihr noch viel mehr aus dem heraus holen. Wir zeigen euch, welche Einstellungen Sinn machen und welche versteckten Funktionen es bei Spotify so gibt.

Mit Spotify kann man eine Menge cooler Dinge anstellen. Mit dafür verantwortlich sind unter anderem die vielen Apps, die der Streaming-Dienst integriert. Wer Spotify nicht mag, kann aus einer Vielzahl an anderen Musik-Streaming-Anbietern wie beispielsweise Simfy, Rdio oder Deezer seinen Favoriten wählen.

Spotify Tipps für die Einstellungen

Auch wenn man sich beim ersten Starten von Spotify direkt ins Musikuniversum stürzen kann, sollte man zuvor die ein oder andere Einstellung vornehmen.

Vor der ersten Nutzung von Spotify sollte man in jedem Fall einige Einstellungen vornehmen.

Privat oder offenherzig?

Möchte man nicht zu viel mitteilen, sollte man dementsprechend als erstes die Haken bei Facebook und Last.fm in den Einstellungen entfernen. Es ist darüber hinaus möglich, dass man nicht automatisch seine Aktivitäten mit seinen Spotify-Freunden teilt. Wenn man generell kein Problem damit hat, aller Welt mitzuteilen, was man so hört, aber sich in manchen Fällen für bestimmte musikalische Geschmacksentgleisungen schämt, kann man in diesen Fällen über den Menüpunkt „Datei“ eine Private Session starten. Auch beim Veröffentlichen neuer Playlisten, die man anlegt, ist Spotify per Voreinstellung mitteilsam. Wer nicht möchte, dass seine Playlisten automatisch veröffentlicht werden, sollte den entsprechenden Haken in den Einstellungen ebenfalls entfernen.

Stop, Look, Listen

Für die Wiedergabe kann man ebenfalls einige Einstellungen vornehmen. Nutzt man Spotify Premium, stehen bestimmte Tracks in einer hohen Qualität, die an jene von Audio CDs herankommt, zur Verfügung. Hier sollte man dann entsprechend einen Haken hinter „Streaming mit hoher Qualität“ setzen. Außerdem sollte man den Punkt „Dieselbe Lautstärke für alle Titel einstellen“ aktivieren, damit die Lautstärke nicht zu sehr variiert.

Spotify Tipps für Playlisten

Playlisten sind bei Spotify das A und O, wenn es um das Organisieren der Musik des Anwenders geht. Mit einigen wenigen Handgriffen kann man die Nutzung von Playlisten noch sinnvoller gestalten.

Playlisten in Ordner sortieren

Spotify bietet ein wenig versteckt auch die Möglichkeit, mehrere Playlisten in einem Ordner zu sammeln. Die Funktion findet sich im Menü „Datei“. Dort klickt man einfach auf „Neuer Playlist-Ordner“. Persönlich nutze ich das Feature beispielsweise, um nicht jedes komplette Album als Playliste zu haben, sondern alle Alben im entsprechenden Playlist-Ordner zu sortieren. Alle in einem Ordner enthaltenen Playlisten lassen sich auch als Meta-Playlist in einem Rutsch abspielen.

Wer stets auf dem Laufenden sein möchte, kann ständig gepflegte Playlisten zu aktuellen Charts abonnieren.

Playlisten abonnieren

Man kann jede beliebige Playliste anderer Nutzer abonnieren. Das hat den großen Vorteil, dass man stets auf dem neuesten Stand ist, selbst wenn Titel später hinzukommen oder entfernt werden. Darüber hinaus gibt es eine Menge von Playlisten, die ständig aktualisierte Charts für unterschiedliche Märkte zur Verfügung stellen.

Gemeinsame Playlisten für gelungene Parties

Spotify erlaubt es auch, Playlisten mit mehreren Nutzern zu bearbeiten. Einfach mit der rechten Maustaste auf eine Playlist klicken und „Gemeinsame Playlist“ einstellen. Das eignet sich besonders gut bei der Vorbereitung für eine Party, kann aber natürlich auch schnell für Ärger sorgen. Immerhin können alle Freunde, mit denen man eine derartige Playlist teilt, nicht nur Titel hinzufügen, sondern auch löschen.

Spotify Tipps für die Suche

Spotify bietet mehr als 16 Millionen Titel an. Doch wie soll man da das richtige finden? Oft führen einen zwar schon einfache Keywords zum Ziel, aber manchmal kommt man nicht umhin die erweiterten Suchfunktionen zu nutzen. Zum einen stehen die von Suchmaschinen bekannten Operatoren wie „AND“, „OR“ und „NOT“ zur Verfügung. Mit Hilfe dieser kann man seine Suche nach Musik leicht verfeinern. Kennt man beispielsweise von einem Interpreten ein Album, den Rest des Künstlers aber nicht, kann man zum Beipsiel nach „Interpret NOT Album“ suchen. Zum anderen stehen noch eine Reihe von weiteren Suchparametern zur Verfügung, die teils sehr hilfreich sein können. Hier alle zur Verfügung stehenden Parameter:

Parameter Funktion
artist: Zeigt alle Titel eines Künstlers an.
track: Zeigt alle zum Suchbegriff passenden Songs an.
album: Zeigt alle zum Suchbegriff passenden Alben an.
genre: Zeigt alle Titel an, die in das gesuchte Genre fallen.
label: Zeigt alle Titel an, die auf dem eingegebenen Label veröffentlicht wurden.
isrc: Zeigt Songs an, die dem eingegebenen International Standard Recording Code entsprechen.
upc: Zeigt Songs an, die dem eingegebenen Universal Product Code entsprechen.

Die einzelnen Parameter und Operatoren lassen sich nach Belieben miteinander kombinieren.

Songs finden mit Shazam und Soundhound

Wer ein Smartphone nutzt, kann auch die Apps Shazam und SoundHound einsetzen, um Musik in Spotify zu finden. Beide Apps funktionieren ähnlich und erlauben es dem Nutzer, einen Song, den er grade im Radio oder sonstwo hört mit seinem Smartphone aufzunehmen und von der App den Songtitel und Künstler angezeigt zu bekommen. Sowohl Soundhound als auch Shazam haben eine Anbindung zu Spotify implementiert, so dass man den Song direkt in der Spotify-App öffnen kann.

Spotify Tipps für virtuelle und reale Freundschaften

Die soziale Komponente spielt bei Spotify eine wichtige Rolle. Auch wenn sich der ein oder andere zu Recht über den Facebook-Zwang bei diesem Musik-Streaming-Anbieter ärgern mag, kann man viele soziale Features des Dienstes dennoch schätzen lernen.

Musik teilen

Bei Spotify sind generell alle Songs, Playlisten und sogar Freunde referenzierbar. Das heißt, dass man zu jedem Element einen Link generieren kann. Das kann man nutzen, um seinen Freunden Links zu einem Song, einer Playlist oder einem anderen Spotify-Element per Mail, Instant Messanger oder andere Dienste zukommen zu lassen. Man kann sich entweder einen HTTP-Link oder einen Spotify-Link generieren. HTTP-Links werden dann im Browser geöffnet und Spotify-Links öffnen beim Klick den entpsrechenden Client.

Sing it Back

Wer auf Karaoke steht, findet auf der App-Plattform von Spotify die App TuneWiki, die zu vielen Songs die passenden Texte zum Mitsingen aufbereitet und anzeigt.

Spotify Tipps: TuneWiki auf Spotify ist eine App, die sich an Karaoke-Fans richtet.

Tastaturkürzle für Spotify

Wer sich zum Spotify-Heavy-User entwickelt, wird sich irgendwann Tastaturkürzel wünschen, um den Client noch schneller bedienen zu können als mit der Maus. Eine Reihe von Kürzeln erleichtern das Navigieren in der Tat:

Funktion OS X Windows
Hilfe CMD-? F1
Suchfeld CMD-L Strg-L
Filter in Playlist einblenden CMD-F Strg-F
In Multi-Artist-Playliste auf Album-Ansicht wechseln CMD-G Strg-G
Neue Playlist erstellen CMD-N Strg-N
Song kopieren (z.B. zum Einfügen in eine zusätzliche Playlist) CMD-C Strg-C
Song ausschneiden, um diesen in einer anderen Playlist einzufügen CMD-X Strg-X
Song aus der Zwischenablage einfügen CMD-V Strg-V
Alle Songs in einer Playliste markieren CMD-A Strg-A
Markierung aufheben CMD-Shift-A Strg-Shift-A
Löschen Backspace Entf
Mute CMD-Shift-Pfeil nach unten Strg-Shift-Pfeil nach unten
Lauter CMD-Pfeil nach oben Strg-Pfeil nach oben
Leiser CMD-Pfeil nach unten Strg-Pfeil nach unten
Abspielen/Pause Leertaste Leertaste
Nächster Song CMD-Pfeil nach rechts Strg-Pfeil nach rechts
Vorheriger Song CMD-Pfeil nach links Strg-Pfeil nach links

Der Spotify App Finder

Spotify bietet im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern aus dem Musik-Streaming-Sektor ein API. Dadurch können Entwickler Apps anbieten, die den Funktionsumfang von Spotify erweitern. Der App Finder findet sich im Spotify Client in der linken Menüleiste. Hier finden sich eine Reihe von Zusatzprogrammen wie beispielsweise die bereits vorgestellte App TuneWiki. In jedem Fall gibt es eine Reihe von wirklich sinnvollen Apps wie die von Last.fm, die Musikempfehlungen liefert. Auch einige seltsamere Apps sind mit von der Partie. So kann man beispielsweise mit Felody in Verbindung mit Spotify auch neue Leute kennen lernen und flirten. Einfach mal durchstöbern.

Plädoyer für den Künstler

Wer eine Menge MP3s gekauft hat, sollte sich trotzdem die Spotify-Version des entsprechenden Songs anhören. Auf diese Weise bekommt die Band oder der Künstler für jedes Abspielen einen kleinen Betrag gut geschrieben. Das ist bei Spotify leider wirklich nicht viel und die meisten Künstler werden von ausschließlichen Spotify-Einnahmen nicht leben können. Dennoch ist das natürlich besser als nichts.

Damit unterstützt man nicht nur seine Lieblingsband, sondern sorgt vielleicht auch wenig dafür, dass die Musiklandschaft weiter vielfältig bleibt und nicht irgendwann nur noch Musik produziert wird, die sich ausschließlich an die breite Masse wendet.

Wer seine Lieblingsmusiker maximal unterstützen möchte, kauft ohnehin einen physischen Datenträger in Form einer CD oder einer Schallplatte - und das am besten auf einem Konzert oder auf der Website der Band, denn dort bleibt für die Künstler im Vergleich am meisten hängen.

Dieser Artikel aus dem Jahr 2012 wurde 2014 überarbeitet.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Sébastien Bonset
Audio-Tracks in Tweets abspielen: Twitter integriert Soundcloud http://t3n.de/news/twitter-integriert-soundcloud-audio-tweets-572624/ 2014-10-17T05:13:45Z
Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das …

Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das Unternehmen vor allem an Musiker.

Twitter baut auf Soundcloud

Nach dem Flop von Twitter Music wagt der Microblogging-Dienst einen zweiten Versuch in die Musikwelt. Das Unternehmen stellte am Donnerstag „Audio Cards“ vor - eine Option, mit der Audiotracks in Tweets eingebettet werden können. Mit einem Klick auf einen solchen Tweet kann die Datei direkt in der iOS- oder Android-App abgespielt werden. Der Track läuft beim Browsen im Hintergrund weiter.

Das Streaming kommt dabei von Soundcloud. Twitter signalisierte vor einigen Monaten Interesse daran, das deutsche Startup zu übernehmen. Zu einem Deal kam es jedoch nicht. Dafür unterstützt Soundcloud jetzt die Audio-Integration des Social Media-Dienstes.

Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud.
Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud. (Bild: Twitter)

Musik und Podcasts teilen

Die „Audio Cards“ stehen für ausgewählte offizielle Twitter-Profile bereits zur Verfügung. Die Funktion wird im ersten Schritt für Musiker sowie Radiostationen ausgerollt. Die Track-Integration kann bisher unter anderem David Guetta, Coldplay und BBC genutzt werden. Das Microblogging-Portal will sich mit den „Audio Cards“ nicht nur auf Musikstücke einschränken, sondern auch Podcasts und Radiobeiträge teilen lassen.

Soundcloud ist zwar der erste offizielle Streaming-Partner, Twitter scheint aber auch andere Dienste einbauen zu wollen. So sind vereinzelt auch iTunes-Tracks in den „Audio Cards“ zu sehen.

via blog.twitter.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Elisabeth Oberndorfer