Musik-Streaming | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Musik-Streaming 2015-01-27T10:40:05Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/musik-streaming OS X Yosemite 10.10.2: Apple behebt WLAN-Probleme und bringt neue Backup-Funktion für iCloud Drive http://t3n.de/news/os-x-yosemite-10102-apple-590447/ 2015-01-27T10:40:05Z
Das nächste Update für OS X Yosemite sollte in den kommenden Tagen erscheinen. Damit sollen unter anderem die bestehenden WLAN-Probleme gelöst werden. Außerdem könnt ihr ein Backup der Daten auf …

Das nächste Update für sollte in den kommenden Tagen erscheinen. Damit sollen unter anderem die bestehenden WLAN-Probleme gelöst werden. Außerdem könnt ihr ein Backup der Daten auf eurem Drive in eurer Time Machine sichern.

Der neue Look von OS X 10.10 ist flach, rechteckig und setzt auf dezente Transparenz-Effekte. (Quelle: apple.com)
OS X Yosemite 10.10.2: Das Update soll endlich auch die bestehenden WLAN-Probleme lösen. (Grafik: Apple)

OS X Yosemite 10.10.2: Update sollte in den kommenden Tagen erscheinen

Nach einer mehrmonatigen Testphase soll in den kommenden Tagen das zweite Update für OS X Yosemite veröffentlicht werden. Laut 9to5mac wird Apple-intern derzeit eine Version mit der Build-Bezeichnung 14C109 getestet. In dieser Version gibt es unter anderem eine neue Backup-Funktion für Daten, die im iCloud Drive gespeichert wurden. Die Dateien können jetzt über die Time Machine gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, Veränderungen an den Dateien zu verfolgen und alte Versionen können wiederhergestellt werden.

Außerdem sollen die WLAN-Probleme unter OS X Yosemite mit dem Update behoben werden. Schon das erste Yosemite-Update enthielt einen entsprechenden Hinweis. Leider schien das Update nicht bei allen Nutzern wirklich gegen das Problem geholfen zu haben. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Problematik diesmal wirklich in den Griff bekommen hat.

OS X Yosemite 10.10.2: Alle weiteren Neurungen im Überblick

Das Update auf Version 10.10.2 soll verhindern, dass externe Mail-Inhalte geladen werden, obwohl dies in der Mail-App deaktiviert wurde. Außerdem sollen die VoiceOver-Funktion und die Synchronisation mit Bluetooth-Kopfhörer verbessert worden sein. Auch die Stabilität und Sicherheit des Safari-Browsers will Apple mit dem nächsten Update verbessern.

Wann genau das Update auf OS X Yosemite 10.10.2 ausgeliefert wird, ist derzeit nicht bekannt. Vor allem Nutzer, deren Macs noch immer unter WLAN-Problemen leiden, könnte das Update aber ein wahrer Segen sein.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Ein „Spotify“ für Apps? Opera bietet App-Stores mit Abo-Modell http://t3n.de/news/opera-subscription-mobile-store-581392/ 2014-11-27T10:10:05Z
Das für seine Browser bekannte IT-Unternehmen Opera hat am gestrigen Mittwoch die sogenannten „Subscription Mobile Stores“ präsentiert. Nutzer erhalten darin für einen wöchentlichen Beitrag …

Das für seine bekannte IT-Unternehmen hat am gestrigen Mittwoch die sogenannten „Subscription Mobile Stores“ präsentiert. Nutzer erhalten darin für einen wöchentlichen Beitrag vollen Zugriff auf alle enthaltenen Applikationen.

Nachdem Opera in der vergangenen Woche den „Ovi Store“ von Nokia übernommen hat, hat das norwegische Unternehmen eine überraschende Neuerung angekündigt: den „Opera Subscription Mobile Store“. Unternehmen können mit dieser kompliziert klingenden Lösung die verfügbaren Applikationen des Opera Stores unter eigener Flappe in App-Stores kuratieren und an ihre Kunden vertreiben. Sie sparen sich dadurch den kostspieligen Aufbau einer eigenen Infrastruktur, verfügen über eine relativ große Auswahl an Applikationen und werden an den generierten Umsätzen beteiligt.

Opera setzt auf Abomodell im Wochenrhytmus

Anders als bei beispielsweise Apple oder Google sollen Nutzer eines solchen Stores nicht für jede einzelne Applikation zahlen. Stattdessen forciert Opera ein Abomodell, das durch wöchentlich anfallende Zahlungen die Nutzung aller verfügbaren Applikationen ermöglicht. Die bei Entwicklern beliebten In-App-Zahlungen soll es nicht geben.

Abonnements statt Einmalzahlungen: Kann das funktionieren? (Grafik: Opera)
Abonnements statt Einmalzahlungen: Kann das funktionieren? (Grafik: Opera)

Erste Versionen dieser White-Label-Stores sind bereits in Russland, der Ukraine und Brasilien aktiv. Die dort für Nutzer anfallenden Kosten liegen unter einem US-Dollar pro Woche.

Opera verfügt seit der Übernahme des „Ovi Store“ gemessen an der Auswahl an Applikationen den drittgrößten Store. Unternehmen stehen über das neue Angebot zwischen einem und drei Zehntel der insgesamt 300.000 Applikationen zur Verfügung.

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Lars Budde
Soundcloud: Musikdienst angelt sich Warner Music als Lizenzpartner http://t3n.de/news/soundcloud-warner-music-576602/ 2014-11-05T09:57:05Z
Der Musikdienst Soundcloud hat das Majorlabel Warner Music mit ins Boot geholt. Für das Berliner Startup könnte das der Anfang eines langfristigen Modells zur Monetarisierung sein. 

Der Musikdienst Soundcloud hat das Majorlabel Warner Music mit ins Boot geholt. Für das Berliner Startup könnte das der Anfang eines langfristigen Modells zur Monetarisierung sein. 

Soundcloud

Soundcloud schließt damit zum ersten Mal einen Deal mit den wirklich Großen der Branche. Bekannt wurde der Dienst, weil er Indie-Künstlern bei der Verbreitung ihrer Musik hilft. Für Soundcloud könnte der Deal der Anfang eines langfristigen Geschäftsmodells sein. 2008 startete die kostenlose Musik-Plattform, Werbung ist jedoch erst seit der Jahresmitte 2014 auf der Seite zu sehen.

Nach eigenen Angaben hat der Dienst rund 175 Millionen Nutzer im Monat, das soll sich jetzt auch rentieren. Im Sommer hatte sich Twitter laut Spiegel Online für das Berliner Start-up interessiert, dann aber doch kein Kaufangebot gemacht.

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Warner die erste große Plattenfirma, die mit Soundcloud Geld verdienen wird. (Screenshot: Soundcloud)

Außer der Werbung verdient Soundcloud durch Musiker, die viele Songs hochladen wollen. Sie zahlen dann 29 Euro bzw. 99 Euro jährlich. Die Warner Music Group wird zukünftig Gebühren kassieren, wenn Songs von Künstlern des Labels abgespielt werden. Dem Lizenzdeal soll im kommenden Jahr dann ein Abo-Dienst folgen, einen Gratis-Dienst soll es jedoch weiterhin geben, sagte Firmenchef Alexander Ljung dem Wall Street Journal. Die Gebühren-Vereinbarung mit Warner Music bezieht sich sowohl auf das werbefinanzierte Soundcloud-Angebot, als auch auf den Abo-Dienst.

Warner Music ist neben dem Marktführer Universal Music und Sony Music einer der drei Großen Musik-Labels. Im Rahmen des Deals soll Warner auch mit einem kleinen Anteil bei Soundcloud einsteigen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen.

via www.wsj.de

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Melanie Petersen
The Day the Music Died: Taylor Swift löst das Ende der Streaming-Dienste aus [Kommentar] http://t3n.de/news/spotify-streaming-geschaeftsmodelle-576355/ 2014-11-04T10:07:05Z
Streaming ist die Zukunft. Viele Musiker sind anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Jetzt verlassen erste Musiker wie Taylor Swift Spotify. Ist das Geschäftsmodell tragbar oder gehen irgendwann …

Streaming ist die Zukunft. Viele Musiker sind anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Jetzt verlassen erste Musiker wie Taylor Swift . Ist das Geschäftsmodell tragbar oder gehen irgendwann die Lichter aus im Streaming-Haus?

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify wachsen und wachsen. Das liegt nicht zuletzt an den umfangreichen Funktionen, die derartige Services bieten. Streaming ist die Zukunft, sagt die Branche, sagen die Nutzerzahlen und zeigen die Statistiken, die auf sinkende MP3-Downloadzahlen hinweisen. Und doch: Die Geschäftsmodelle von Spotify und den vielen Alternativen unter den Streaming-Anbietern sind trotz aller Wachstumszahlen auf tönernen Füßen gebaut und stark davon abhängig, dass die Musiker ihre Musik auch für die Streaming-Dienste zur Verfügung stellen.

Sollten die Konditionen für Musiker unattraktiv werden und die Abverkäufe der eigenen Titel durch den Dienst kannibalisiert werden, dann werden viele den Stecker ziehen. Gerade ist das publikumswirksam geschehen: Taylor Swift hat ihren kompletten Musikkatalog bei Spotify leergeräumt. Ich kann gerade keinen Titel der Sängerin in Erinnerung bringen, aber ich will auch nicht darüber philosophieren, ob das Entfernen der Swift'schen Titel ein Verlust für Spotify ist oder nicht. Sondern schlicht feststellen, dass sich hier das drohende Ende der Streaming-Dienste abzeichnen könnte. Wie heißt es so schön bei Max und Moritz: Dies war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.

Taylor Swift hat ihren kompletten Musik-Katalog bei Spotify entfernt. (Foto: (Foto: Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA))

Die Bezahlung der Musiker: Gering ...

Taylor Swift ist nicht die erste Stimme, die sich erhebt: Beispielsweise Pink Floyd lief im letzten Jahr gegen Pandora Amok und beschuldigte den Streaming-Dienst durch politische Lobby-Arbeit für eine neue Gesetzesvorlage die Künstler um 85 Prozent ihrer Tantiemen bringen zu wollen. Die Zahlen sind unbestätigt und wohl nicht zutreffend, wie der Rolling Stone anmerkt, aber das Problem dahinter bleibt: die Musiker haben das latente Gefühl, schlecht für ihre Musik bezahlt zu werden. Kein Wunder, die Musiker bekommen, wie der US-Musiker David Lowery von Cracker anmerkt für eine Million abgespielter Songs bei Pandora rund 42 US-Dollar. Damit kann man einmal essen gehen. Bei Youtube wird es wohl eher eine Packung zuckerfreier Kaugummi mit 1,95 US-Dollar. Zum Vergleich: von den üblichen Radiosendern bekommt Lowery beispielsweise für 19.000 abgespielte Stücke 14.000 US-Dollar. Spotify beispielsweise rechnet selbst die ausgeschüttete Summe pro Stream wie folgt aus. „Recently, these variables have led to an average “per stream” payout to rights holders of between $0.006 and $0.0084.“ Okay, Das ist lächerlich wenig.

Tatsächlich?

verneinen
Spotify-Ausschüttungen sind nicht so gering, wie sie auf den ersten Blick wirken. (Foto: © photophonie - Fotolia.com)

... wenn auch mehr als bei Radiosendern, aber immer noch wenig

Pink Floyd und Lowery vergleichen beide ihre Einnahmen von Radiosendern mit den Einnahmen, die ihnen Streaming-Dienste verschaffen. Das produziert einen erheblichen Denkfehler: Ein einzelner Stream richtet sich an einen einzelnen Hörer. Ein abgespieltes Musikstück in einem Radiosender richtet sich an Tausende bis Hunderttausende von Hörern. Den Bruchteil eines Cents also direkt mit dem knapp runden Dollar zu vergleichen, den eine Radiostation offensichtlich zahlt, ist also nicht realistisch. Spotify argumentiert zu Recht auf seiner Webseite, dass sie relativ betrachtet pro Zuhörer mehr bezahlen als andere Dienste.

(Screenshot: Spotify)
(Screenshot: Spotify)

Diese Erkenntnis hilft nur nichts, wenn die Musiker immer noch – gefühlt oder tatsächlich – im Gesamten zu wenig Einnahmen einfahren.

Ausschüttungen an Musiker: Mehr geht nicht, das Geschäftsmodell skaliert nicht

Bei Geschäftsmodellen wird gerne von Skalierbarkeit gesprochen: die Streaming-Dienste betonen ihre Ausrichtung auf Wachstum. Und die immer größer werdenden Gesamt-Ausschüttungen an die Rechteinhaber werden als Argument angeführt. Kann man wirklich von Skalierung sprechen, wenn doch die Einnahmen immer gleich bleiben: 9,99 Euro pro Premium-Nutzer. Relativ betrachtet: nein. Eine Skalierung erfordert steigenden Ertrag, mit einer Skalierung der Nutzerzahlen lässt sich in einem Onlineshop ein steigender Ertrag prognostizieren. Spotifiy kann Nutzerzahlen skalieren soviel sie wollen: der Ertrag bleibt gleich. Den Musikern kann somit nicht mehr ausgezahlt werden, da Spotifiy relativ gesehen immer nur den gleichbleibenden Betrag von 9.99 Euro zum Verteilen zur Hand hat. Und je mehr Musikstücke gespielt werden, je größer der Katalog wird, desto geringer werden die Ausschüttungsbeträge an die Musiker. Die Wachstumsquote der Nutzer kann die steigende Kurve der notwendigen Ausschüttungen meiner Meinung nach nicht kompensieren.

Streaming ist die Zukunft: Die Geisteshaltung der Nutzer hat sich verändert

Die Downloadzahlen sinken gerade, die in der Anfangsphase so gerne kolportierte „Werbefunktion“ der Streaming-Dienste für den Download-Abverkauf der Musiker ist eher Nonsens. Streaming-Dienste sind Musikkonsum und MP3-Dateien sind Musikkonsum. Mit der steigenden Internetgeschwindigkeit in (mobilen) Netzen ist der Musikkonsum über Streamingdienste jederzeit verfügbar. Und wird mit verbessertem Netzausbau von Jahr zu Jahr besser verfügbar. Die fehlende (mobile) Verfügbarkeit war mit einer der Gründe für den Erwerb von MP3-Dateien – jedenfalls bei den jüngeren Generationen. Die permanente Verfügbarkeit irrationalisiert das Gefühl, Musik besitzen zu müssen, sie ist ja eh immer da – omnipräsent und immer erreichbar. Das ist eine neue Geisteshaltung. Und mit Sicherheit ist diese Veränderung in der Geisteshaltung einer der Gründe für einen schrumpfenden Abverkauf am Musikmarkt.

Fazit: Streaming ist die Zukunft, aber an den Geschäftsmodellen muss gefeilt werden

Legale, bequeme und günstige Download-Portale für digitale Musik waren die Antwort der 90er auf Piraterie. Streaming-Dienste sind die aktuelle Antwort auf Piraterie und sicher auch auf die Bedürfnisse der Nutzer: eine Form von personalisiertem Radio für jedermann. Ich nutze selbst Spotify. Die kostenfreie Version. Bisher habe ich keinen Grund entdeckt, Premium-Nutzer zu werden. Und ich sehe keinen Ansatz bei Spotify oder einem anderen Dienst, der bei mir dazu führen könnte, dass ich mehr Umsatz bei diesen Diensten mache. Es wird neben mir noch einigen Nutzern ebenso gehen. Das muss anders werden.

Nicht nur die Konvertierung zu Premium-Nutzern ist ein Problem: Ist der Nutzer zum Premium-Nutzer konvertiert, kann er auch nicht mehr Umsatz machen. Das muss anders werden, um die Erträge zu skalieren. Damit Musiker eine nachvollziehbarere Ausschüttung für ihre Titel erhalten. Wenn Spotify und Co kein besseres Geschäftsmodell finden, wird ihnen der oben beschriebene Shift in der Geisteshaltung der Nutzer nämlich nichts nutzen: Die Musiker werden gehen. Und die Dienste damit unattraktiver.

Und dann heißt es wirklich eines Tages: „The day the music died.“ Zumindest auf Spotify & Co.

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Jochen G. Fuchs
Spotify-Tipps und -Tricks für noch mehr Streaming-Spaß http://t3n.de/news/spotify-tipps-tricks-noch-mehr-379675/ 2014-10-22T12:40:08Z
Spotify ist auf Anhieb leicht zu nutzen, aber mit ein paar Einstellungen, Spotify Tipps und Tricks könnt ihr noch viel mehr aus dem Musik-Streaming-Dienst heraus holen. Wir zeigen euch, welche …

ist auf Anhieb leicht zu nutzen, aber mit ein paar Einstellungen, Spotify Tipps und Tricks könnt ihr noch viel mehr aus dem heraus holen. Wir zeigen euch, welche Einstellungen Sinn machen und welche versteckten Funktionen es bei Spotify so gibt.

Mit Spotify kann man eine Menge cooler Dinge anstellen. Mit dafür verantwortlich sind unter anderem die vielen Apps, die der Streaming-Dienst integriert. Wer Spotify nicht mag, kann aus einer Vielzahl an anderen Musik-Streaming-Anbietern wie beispielsweise Simfy, Rdio oder Deezer seinen Favoriten wählen.

Spotify Tipps für die Einstellungen

Auch wenn man sich beim ersten Starten von Spotify direkt ins Musikuniversum stürzen kann, sollte man zuvor die ein oder andere Einstellung vornehmen.

Vor der ersten Nutzung von Spotify sollte man in jedem Fall einige Einstellungen vornehmen.

Privat oder offenherzig?

Möchte man nicht zu viel mitteilen, sollte man dementsprechend als erstes die Haken bei Facebook und Last.fm in den Einstellungen entfernen. Es ist darüber hinaus möglich, dass man nicht automatisch seine Aktivitäten mit seinen Spotify-Freunden teilt. Wenn man generell kein Problem damit hat, aller Welt mitzuteilen, was man so hört, aber sich in manchen Fällen für bestimmte musikalische Geschmacksentgleisungen schämt, kann man in diesen Fällen über den Menüpunkt „Datei“ eine Private Session starten. Auch beim Veröffentlichen neuer Playlisten, die man anlegt, ist Spotify per Voreinstellung mitteilsam. Wer nicht möchte, dass seine Playlisten automatisch veröffentlicht werden, sollte den entsprechenden Haken in den Einstellungen ebenfalls entfernen.

Stop, Look, Listen

Für die Wiedergabe kann man ebenfalls einige Einstellungen vornehmen. Nutzt man Spotify Premium, stehen bestimmte Tracks in einer hohen Qualität, die an jene von Audio CDs herankommt, zur Verfügung. Hier sollte man dann entsprechend einen Haken hinter „Streaming mit hoher Qualität“ setzen. Außerdem sollte man den Punkt „Dieselbe Lautstärke für alle Titel einstellen“ aktivieren, damit die Lautstärke nicht zu sehr variiert.

Spotify Tipps für Playlisten

Playlisten sind bei Spotify das A und O, wenn es um das Organisieren der Musik des Anwenders geht. Mit einigen wenigen Handgriffen kann man die Nutzung von Playlisten noch sinnvoller gestalten.

Playlisten in Ordner sortieren

Spotify bietet ein wenig versteckt auch die Möglichkeit, mehrere Playlisten in einem Ordner zu sammeln. Die Funktion findet sich im Menü „Datei“. Dort klickt man einfach auf „Neuer Playlist-Ordner“. Persönlich nutze ich das Feature beispielsweise, um nicht jedes komplette Album als Playliste zu haben, sondern alle Alben im entsprechenden Playlist-Ordner zu sortieren. Alle in einem Ordner enthaltenen Playlisten lassen sich auch als Meta-Playlist in einem Rutsch abspielen.

Wer stets auf dem Laufenden sein möchte, kann ständig gepflegte Playlisten zu aktuellen Charts abonnieren.

Playlisten abonnieren

Man kann jede beliebige Playliste anderer Nutzer abonnieren. Das hat den großen Vorteil, dass man stets auf dem neuesten Stand ist, selbst wenn Titel später hinzukommen oder entfernt werden. Darüber hinaus gibt es eine Menge von Playlisten, die ständig aktualisierte Charts für unterschiedliche Märkte zur Verfügung stellen.

Gemeinsame Playlisten für gelungene Parties

Spotify erlaubt es auch, Playlisten mit mehreren Nutzern zu bearbeiten. Einfach mit der rechten Maustaste auf eine Playlist klicken und „Gemeinsame Playlist“ einstellen. Das eignet sich besonders gut bei der Vorbereitung für eine Party, kann aber natürlich auch schnell für Ärger sorgen. Immerhin können alle Freunde, mit denen man eine derartige Playlist teilt, nicht nur Titel hinzufügen, sondern auch löschen.

Spotify Tipps für die Suche

Spotify bietet mehr als 16 Millionen Titel an. Doch wie soll man da das richtige finden? Oft führen einen zwar schon einfache Keywords zum Ziel, aber manchmal kommt man nicht umhin die erweiterten Suchfunktionen zu nutzen. Zum einen stehen die von Suchmaschinen bekannten Operatoren wie „AND“, „OR“ und „NOT“ zur Verfügung. Mit Hilfe dieser kann man seine Suche nach Musik leicht verfeinern. Kennt man beispielsweise von einem Interpreten ein Album, den Rest des Künstlers aber nicht, kann man zum Beipsiel nach „Interpret NOT Album“ suchen. Zum anderen stehen noch eine Reihe von weiteren Suchparametern zur Verfügung, die teils sehr hilfreich sein können. Hier alle zur Verfügung stehenden Parameter:

Parameter Funktion
artist: Zeigt alle Titel eines Künstlers an.
track: Zeigt alle zum Suchbegriff passenden Songs an.
album: Zeigt alle zum Suchbegriff passenden Alben an.
genre: Zeigt alle Titel an, die in das gesuchte Genre fallen.
label: Zeigt alle Titel an, die auf dem eingegebenen Label veröffentlicht wurden.
isrc: Zeigt Songs an, die dem eingegebenen International Standard Recording Code entsprechen.
upc: Zeigt Songs an, die dem eingegebenen Universal Product Code entsprechen.

Die einzelnen Parameter und Operatoren lassen sich nach Belieben miteinander kombinieren.

Songs finden mit Shazam und Soundhound

Wer ein Smartphone nutzt, kann auch die Apps Shazam und SoundHound einsetzen, um Musik in Spotify zu finden. Beide Apps funktionieren ähnlich und erlauben es dem Nutzer, einen Song, den er grade im Radio oder sonstwo hört mit seinem Smartphone aufzunehmen und von der App den Songtitel und Künstler angezeigt zu bekommen. Sowohl Soundhound als auch Shazam haben eine Anbindung zu Spotify implementiert, so dass man den Song direkt in der Spotify-App öffnen kann.

Spotify Tipps für virtuelle und reale Freundschaften

Die soziale Komponente spielt bei Spotify eine wichtige Rolle. Auch wenn sich der ein oder andere zu Recht über den Facebook-Zwang bei diesem Musik-Streaming-Anbieter ärgern mag, kann man viele soziale Features des Dienstes dennoch schätzen lernen.

Musik teilen

Bei Spotify sind generell alle Songs, Playlisten und sogar Freunde referenzierbar. Das heißt, dass man zu jedem Element einen Link generieren kann. Das kann man nutzen, um seinen Freunden Links zu einem Song, einer Playlist oder einem anderen Spotify-Element per Mail, Instant Messanger oder andere Dienste zukommen zu lassen. Man kann sich entweder einen HTTP-Link oder einen Spotify-Link generieren. HTTP-Links werden dann im Browser geöffnet und Spotify-Links öffnen beim Klick den entpsrechenden Client.

Sing it Back

Wer auf Karaoke steht, findet auf der App-Plattform von Spotify die App TuneWiki, die zu vielen Songs die passenden Texte zum Mitsingen aufbereitet und anzeigt.

Spotify Tipps: TuneWiki auf Spotify ist eine App, die sich an Karaoke-Fans richtet.

Tastaturkürzle für Spotify

Wer sich zum Spotify-Heavy-User entwickelt, wird sich irgendwann Tastaturkürzel wünschen, um den Client noch schneller bedienen zu können als mit der Maus. Eine Reihe von Kürzeln erleichtern das Navigieren in der Tat:

Funktion OS X Windows
Hilfe CMD-? F1
Suchfeld CMD-L Strg-L
Filter in Playlist einblenden CMD-F Strg-F
In Multi-Artist-Playliste auf Album-Ansicht wechseln CMD-G Strg-G
Neue Playlist erstellen CMD-N Strg-N
Song kopieren (z.B. zum Einfügen in eine zusätzliche Playlist) CMD-C Strg-C
Song ausschneiden, um diesen in einer anderen Playlist einzufügen CMD-X Strg-X
Song aus der Zwischenablage einfügen CMD-V Strg-V
Alle Songs in einer Playliste markieren CMD-A Strg-A
Markierung aufheben CMD-Shift-A Strg-Shift-A
Löschen Backspace Entf
Mute CMD-Shift-Pfeil nach unten Strg-Shift-Pfeil nach unten
Lauter CMD-Pfeil nach oben Strg-Pfeil nach oben
Leiser CMD-Pfeil nach unten Strg-Pfeil nach unten
Abspielen/Pause Leertaste Leertaste
Nächster Song CMD-Pfeil nach rechts Strg-Pfeil nach rechts
Vorheriger Song CMD-Pfeil nach links Strg-Pfeil nach links

Der Spotify App Finder

Spotify bietet im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern aus dem Musik-Streaming-Sektor ein API. Dadurch können Entwickler Apps anbieten, die den Funktionsumfang von Spotify erweitern. Der App Finder findet sich im Spotify Client in der linken Menüleiste. Hier finden sich eine Reihe von Zusatzprogrammen wie beispielsweise die bereits vorgestellte App TuneWiki. In jedem Fall gibt es eine Reihe von wirklich sinnvollen Apps wie die von Last.fm, die Musikempfehlungen liefert. Auch einige seltsamere Apps sind mit von der Partie. So kann man beispielsweise mit Felody in Verbindung mit Spotify auch neue Leute kennen lernen und flirten. Einfach mal durchstöbern.

Plädoyer für den Künstler

Wer eine Menge MP3s gekauft hat, sollte sich trotzdem die Spotify-Version des entsprechenden Songs anhören. Auf diese Weise bekommt die Band oder der Künstler für jedes Abspielen einen kleinen Betrag gut geschrieben. Das ist bei Spotify leider wirklich nicht viel und die meisten Künstler werden von ausschließlichen Spotify-Einnahmen nicht leben können. Dennoch ist das natürlich besser als nichts.

Damit unterstützt man nicht nur seine Lieblingsband, sondern sorgt vielleicht auch wenig dafür, dass die Musiklandschaft weiter vielfältig bleibt und nicht irgendwann nur noch Musik produziert wird, die sich ausschließlich an die breite Masse wendet.

Wer seine Lieblingsmusiker maximal unterstützen möchte, kauft ohnehin einen physischen Datenträger in Form einer CD oder einer Schallplatte - und das am besten auf einem Konzert oder auf der Website der Band, denn dort bleibt für die Künstler im Vergleich am meisten hängen.

Dieser Artikel aus dem Jahr 2012 wurde 2014 überarbeitet.

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Sébastien Bonset
Audio-Tracks in Tweets abspielen: Twitter integriert Soundcloud http://t3n.de/news/twitter-integriert-soundcloud-audio-tweets-572624/ 2014-10-17T05:13:45Z
Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das …

Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das Unternehmen vor allem an Musiker.

Twitter baut auf Soundcloud

Nach dem Flop von Twitter Music wagt der Microblogging-Dienst einen zweiten Versuch in die Musikwelt. Das Unternehmen stellte am Donnerstag „Audio Cards“ vor - eine Option, mit der Audiotracks in Tweets eingebettet werden können. Mit einem Klick auf einen solchen Tweet kann die Datei direkt in der iOS- oder Android-App abgespielt werden. Der Track läuft beim Browsen im Hintergrund weiter.

Das Streaming kommt dabei von Soundcloud. Twitter signalisierte vor einigen Monaten Interesse daran, das deutsche Startup zu übernehmen. Zu einem Deal kam es jedoch nicht. Dafür unterstützt Soundcloud jetzt die Audio-Integration des Social Media-Dienstes.

Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud.
Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud. (Bild: Twitter)

Musik und Podcasts teilen

Die „Audio Cards“ stehen für ausgewählte offizielle Twitter-Profile bereits zur Verfügung. Die Funktion wird im ersten Schritt für Musiker sowie Radiostationen ausgerollt. Die Track-Integration kann bisher unter anderem David Guetta, Coldplay und BBC genutzt werden. Das Microblogging-Portal will sich mit den „Audio Cards“ nicht nur auf Musikstücke einschränken, sondern auch Podcasts und Radiobeiträge teilen lassen.

Soundcloud ist zwar der erste offizielle Streaming-Partner, Twitter scheint aber auch andere Dienste einbauen zu wollen. So sind vereinzelt auch iTunes-Tracks in den „Audio Cards“ zu sehen.

via blog.twitter.com

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Elisabeth Oberndorfer
Apple bestätigt Angriff auf iCloud-Accounts: So schützt ihr euer Konto besser http://t3n.de/news/apple-icloud-hack-sicherheit-565383/ 2014-09-03T15:29:33Z
Apple hat massenhafte Angriffe auf die iCloud-Konten verschiedener Prominenter bestätigt. Wie ihr euren Account am besten gegen gezielte Angriffe dieser Art schützen könnt, verraten wir euch in …

hat massenhafte Angriffe auf die iCloud-Konten verschiedener Prominenter bestätigt. Wie ihr euren Account am besten gegen gezielte Angriffe dieser Art schützen könnt, verraten wir euch in unserem Artikel.

iCloud-Sicherheit: Private Nacktbilder von Prominenten landen im Netz

Der Diebstahl und die Veröffentlichung unzähliger Nacktfotos von Prominenten haben in den vergangenen Tagen weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Den unbekannten Angreifern gelang es, auf über 100 Konten berühmter Persönlichkeiten zuzugreifen. In der Folge wurden beispielsweise Nacktfotos der Schauspielerinnen Jennifer Lawrence und Kirsten Dunst im Internet veröffentlicht, aber auch andere vor allem weibliche Stars wie Rihanna oder Kate Upton sind von den Hacks betroffen.

Nach einer internen Untersuchung hat Apple bestätigt, dass es sich um gezielte Angriffe auf die iCloud-Konten der Prominenten gehandelt hat. Dabei sollen jedoch keine Sicherheitslücken ausgenutzt worden sein. Apple empfiehlt allen iCloud-Nutzern die Verwendung eines starken Passworts und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wie ihr das macht, warum das aber noch nicht gegen Fotodiebstahl hilft und welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ihr zum Schutz eurer privaten Daten unternehmen solltet, verraten wir euch in diesem Artikel.

Apple iCloud: Ihr solltet ein möglichst sicheres Passwort für euren Account festlegen. (Screenshot: Apple)
Apple iCloud: Ihr solltet ein möglichst sicheres Passwort für euren Account festlegen. (Screenshot: Apple)

Zwei-Faktor-Authentifizierung für euer iCloud-Konto: So geht‘s

Als erstes solltet ihr ein möglichst sicheres Passwort für euer iCloud-Konto wählen. Einige Tipps dazu findet ihr in unserem Artikel „Datenschutz: So wählt ihr sichere Passwörter für eure Accounts“. Statt aber nur ein einfaches Passwort zu verwenden, solltet ihr – wie von Apple empfohlen – auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die euer Passwort um einen Pin erweitert. Dieser Zahlencode wird bei Bedarf dynamisch erstellt und euch per SMS zugeschickt.

Ihr aktiviert diese Funktion, indem ihr euch auf Meine Apple-ID anmeldet und unter Passwort und Sicherheit die entsprechende Funktion aktiviert. Zusätzlich zu den automatisch zugesendeten Pins bekommt ihr von Apple einen 14-stelligen Wiederherstellungsschlüssel. Den solltet ihr euch ausdrucken und an einem sicheren Ort aufbewahren oder in einem Programm wie 1Password speichern.

iCloud: Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte aktiviert werden. (Screenshot: Apple)
iCloud: Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte aktiviert werden. (Screenshot: Apple)

Unglücklicherweise hat die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Apple einen Haken: Sie wird euch nicht gegen einen Diebstahl eurer Bilder helfen. Apple verlangt keinen Pin, wenn ihr „eure“ Fotos mit einem neuen Rechner synchronisieren wollt. Daher hätte das Feature auch keinem der prominenten Opfer geholfen – dennoch sollte es aktiviert werden. Immerhin verhindert ihr so, dass ein Angreifer in eurem Namen kostenpflichtige Apple-Dienste in Anspruch nimmt.

iCloud-Sicherheit beginnt mit der Wahl der E-Mail-Adresse

Wenn Kriminelle auf euer iCloud-Konto zugreifen wollen, werden sie zunächst herausfinden wollen, welche eurer ihm bekannten E-Mail-Adressen dort als Login dient. Leider macht es Apple einem Angreifer in dieser Hinsicht nicht wirklich schwer. Ein krimineller Hacker muss nur die ihm bekannten E-Mail-Adressen seines Opfers dafür verwenden, um ein neues iCloud-Konto anzulegen. Existiert die Adresse schon in der Datenbank, informiert Apple ihn direkt darüber.

Kriminelle könnten diesen Umstand ausnutzen und mit einem Script beispielsweise Adresslisten auf bestehende iCloud-Nutzer überprüfen. Daher könnt ihr es potenziellen Angreifern immerhin ein wenig schwieriger machen, indem ihr eine E-Mail-Adresse für den Cloud-Dienst von Apple verwendet, den ihr sonst nicht nutzt – und die somit auch schwieriger ausfindig zu machen ist.

iCloud: Sofern ihr die Funktion nicht deaktiviert, speichert euer iPhone Kopien eurer Bilder in der Cloud. (Grafik: Apple)
iCloud: Sofern ihr die Funktion nicht deaktiviert, speichert euer iPhone Kopien eurer Bilder in der Cloud. (Grafik: Apple)

iCloud sicherer machen: So deaktiviert ihr die automatischen Cloud-Backups eurer Fotos

Neben der hohen Verbreitung von iPhones dürfte es auch einen zweiten Grund dafür geben, dass die ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle ist: Standardmäßig speichert Apple alle iPhone-Fotos im Cloud-Speicher des Unternehmens ab. Android-Nutzer verwenden dafür im Regelfall unterschiedliche Drittanbieter-Apps und unter Windows Phone ist diese Funktion werksmäßig deaktiviert.

Wer auf seinem iCloud-Konto gar nicht erst irgendwelche persönlichen Fotos abspeichern will, kann die Funktion im iCloud-Menü seines iPhones deaktivieren. Damit auf die Art gespeicherte Fotos auch automatisch gelöscht werden, müsst ihr die Fotostream-Backup-Funktion auf all eurer Apple-Geräten deaktivieren. Natürlich könnt ihr die Bilder auch manuell löschen. Eine Anleitung dazu findet ihr auf der Apple-Support-Seite.

Apple iCloud: Vollständige Sicherheit gibt es nicht

Schafft es ein Angreifer, einen eurer Rechner mit installiertem iTunes mit einem Trojaner zu versehen, helfen euch allerdings weder lange Passwörter noch die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wie der Geschäftsmann und Sicherheitsberater Nik Cubrilovic auf seinem Blog anmerkt, lässt sich der iCloud-Authentifizierungs-Token vergleichsweise einfach mit einem Tool wie Elcomsofts atex auslesen und zur iCloud-Anmeldung verwenden.

Apple täte letztlich gut daran, das System an einigen Stellen zu überarbeiten. Vor allem die aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung sollte vom Unternehmen aus Cupertino für wirklich alle iCloud-Login-Vorgänge genutzt werden. Nur so ist die Funktion wirklich sinnvoll. Generell kann es aber für kein Computersystem vollständige Sicherheit geben. Trotzdem solltet ihr, wann immer möglich, alle euch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausnutzen.

via www.zdnet.de

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Kim Rixecker
HealthKit: App-Entwickler dürfen Daten nicht in iCloud speichern http://t3n.de/news/healthkit-app-entwickler-duerfen-565253/ 2014-09-03T06:22:31Z
Apple veröffentlicht Richtlinien für die Entwicklung von Apps für HealthKit und HomeKit. Demnach sollen Anwendungen, die die Nutzerdaten an Dritte weitergeben oder in der iCloud ablegen, …

veröffentlicht Richtlinien für die Entwicklung von für HealthKit und HomeKit. Demnach sollen Anwendungen, die die Nutzerdaten an Dritte weitergeben oder in der ablegen, abgewiesen werden.

Entwickler-Richtlinien aktualisiert

Apple hat am Dienstag die Developer Guidelines für den App Store aktualisiert und dabei auch die neuen Plattformen HealthKit und HomeKit inkludiert. Bei den Diensten für Gesundheits-Apps und Heimsteuerung zeigt sich der Konzern sehr heikel im Umgang mit Nutzerdaten.

So informiert Apple seine Entwickler, dass HealthKit-Apps, die Daten in der iCloud speichern, abgelehnt werden. Auch Anwendungen, die über die HealthKit-API Informationen ohne Zustimmung der Nutzer an Dritter weitergeben, schaffen es nicht in den App Store. Services, die Diagnosen ausstellen, brauchen vor der Veröffentlichung eine Genehmigung von der Gesundheitsbehörde.

Apple fordert Entwickler zum vorsichtigen Umgang mit Daten in HealthKit-Apps auf. (Bild: Apple)
Apple fordert Entwickler zum vorsichtigen Umgang mit Daten in HealthKit-Apps auf. (Bild: Apple)

 

Datenschutz für HealthKit und HomeKit

Auch bei HomeKit, der Plattform für die Steuerung von Heimgeräten, ist Apple streng. Die Informationen über Nutzer dürfen nicht an Dritte, etwa für werbliche Zwecke, weitergegeben werden. Anwendungen, die Daten zu anderen Zwecken als zur Verbesserung der Dienste sammeln, lehnt Apple ab.

Sowohl für HealthKit als auch für HomeKit fordert der Konzern eine Datenschutzerklärung von den Developern. Zusammenfassend richtet Apple den Herstellern aus: „Wenn eine App einfach unheimlich ist, könnte sie nicht akzeptiert werden“.

Die überarbeiteten Developer-Guidelines veröffentlichte das Unternehmen übrigens am gleichen Tag wie sein offizielles Statement zum Hack-Angriff auf US-Promis, bei dem private Fotos gestohlen wurden. Dieser Hack sei nicht auf eine Sicherheitslücke in iCloud zurückzuführen, sondern auf zu schwache Passwörter, rechtfertigt sich Apple.

via 9to5mac.com

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Elisabeth Oberndorfer
Startschuss für die Startup-Karriere: Wen ResearchGate, SoundCloud und Protonet suchen http://t3n.de/news/startup-karriere-protonet-researchgate-soundcloud-564789-564789/ 2014-08-31T11:30:00Z
Während unserer Themenwoche Karriere haben wir bereits beleuchtet, worauf die großen Tech-Konzerne und Web-Agenturen bei der Auswahl ihrer Nachwuchskräfte achten. Doch was ist, wenn man lieber in …

Während unserer haben wir bereits beleuchtet, worauf die großen Tech-Konzerne und Web-Agenturen bei der Auswahl ihrer Nachwuchskräfte achten. Doch was ist, wenn man lieber in einem arbeiten möchte? , und ResearchGate haben uns zum Thema Karriere Rede und Antwort gestanden.

Sandra Tran, Head of Human Resources, Protonet

„Wir suchen nach absoluten Teamplayern.“

Sandra Tran ist für euch zuständig, falls ihr euch bei Protonet bewerben möchtet. (Foto: Sandra Tran)
Sandra Tran ist für euch zuständig, falls ihr euch bei Protonet bewerben möchtet. (Foto: Sandra Tran)

t3n Magazin: Wie identifiziert ihr passende Bewerber für vakante Positionen? Wie läuft das Einstellungsverfahren ab?

Sandra Tran: Bei der ersten Auswahl berücksichtigen wir vor allem zwei Punkte: Sind die geforderten Skills vorhanden? Ist das Motivationsschreiben überzeugend? Im zweiten Schritt laden wir die Bewerber zu uns ein. Wir suchen nach motivierten Mitarbeitern, die unsere Unternehmenswerte und Idee unterstützen und ausleben. Bei einem persönlichen Treffen lernen nicht nur wir die Bewerber kennen, sondern auch in umgekehrter Richtung.

t3n Magazin: Was haltet ihr von Initiativbewerbungen?

Sandra Tran: Wir freuen uns über jede Initiativbewerbung – bei diesen Bewerbern handelt es sich meistens um Überzeugungstäter, die unsere Idee unterstützen wollen. Wir haben in der Vergangenheit bereits tolle Mitarbeiter gefunden, die sich nicht auf eine ausgeschriebene Stelle beworben haben und der Funke ist dennoch übergesprungen.

t3n Magazin: Welche Qualifikation oder Charaktereigenschaft sucht ihr als Must-Have in jedem Bewerber?

Sandra Tran: Wir suchen nach absoluten Teamplayern. Wir haben eine gemeinsame Vision und wollen gemeinsam etwas Neues erschaffen. Dazu müssen wir auch viel voneinander lernen: Durch Teamwork und Erfahrungsaustausch.

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t3n Magazin: Was erwartet Neuzugänge bei euch? Wie verbringen sie die ersten Wochen und Monate ihrer Einarbeitungsphase?

Sandra Tran: Wir wollen unsere neuen Mitarbeiter schnellstmöglich an Bord holen – Motto: Onboarding with love! Es soll sich jeder von Beginn an wohlfühlen. In den ersten Tagen und Wochen gibt es beispielsweise Produktschulungen, und auch einen festen Ansprechpartner für die Einarbeitungsphase.

t3n Magazin: Wie sieht es später mit der Karriereförderung aus?

Sandra Tran: Zwei Protonet-Werte sind „Überraschung“ und „Innovation“. Wir wollen jedem ermöglichen, sich selbst weiterzuentwickeln. Hierfür stellen wir freien Raum zur Kreativität zur Verfügung – in Form von Arbeitszeit oder auch Räumlichkeiten.

t3n Magazin: Welchen Tipp hast du für jemanden, der sich bei euch bewerben will?

Sandra Tran: Nicht allein die Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen sind uns wichtig, sondern du als Person. Überzeuge uns auf deine ganz eigene Weise.

Hier gibt es mehr Infos zur Startup-Karriere bei Protonet.

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Lea Weitekamp
SoundCloud: Kostenlose Musikplattform zukünftig mit Audio- und Banner-Werbung http://t3n.de/news/on-soundcloud-fuehrt-werbung-ein-563411/ 2014-08-22T05:30:18Z
Die beliebte Online-Musikplattform SoundCloud startet eine Advertising-Plattform. Dieser Schritt wurde schon lange erwartet, nun werden Inhalte von ersten amerikanischen Partnern mit Audio- und …

Die beliebte Online-Musikplattform startet eine Advertising-Plattform. Dieser Schritt wurde schon lange erwartet, nun werden Inhalte von ersten amerikanischen Partnern mit Audio- und Banner-Anzeigen vermarktet.

Lange befürchtet: SoundCloud führt Werbung ein

Schon seit einigen Monaten wurde vermutet, dass das beliebte Berliner Startup SoundCloud mit seiner schwedischen Führung bald sein Geschäftsmodell erweitern muss. Bisher verzichtet das Unternehmen komplett auf und verdient nur Geld mit den Einnahmen durch kostenpflichtige Nutzer-Accounts. Der Druck seitens der Musikindustrie scheint immer größer zu werden. Ein Großteil der Inhalte auf SoundCloud sind kopierte oder modifizierte, rechtlich geschützte Audio-Inhalte. Deren Urheber erhalten bisher von SoundCloud keinen einzigen Cent für ihre Inhalte. Das soll sich nun ändern. SoundCloud präsentiert nun seine eigene Advertising-Plattform, die auf den Namen „On SoundCloud“ hört.

Die bestehenden Bezahl-Accounts bleiben unverändert. Die Vermarktungs-Option gibt es momentan nur für „Premier“-Accounts mit Einladung. (Screenshot: soundcloud.com)
Die bestehenden Bezahl-Accounts bleiben unverändert. Die Vermarktungs-Option gibt es momentan nur für „Premier“-Accounts mit Einladung. (Screenshot: soundcloud.com)

Vermarktung zunächst nur für Premier-Accounts mit Einladung

Rechteinhaber und Künstler können zukünftig mit ihren hochgeladenen Aufnahmen Geld verdienen. Dieses Feature können allerdings nur Nutzer mit einem kostenpflichtigen Account wahrnehmen. Zusätzlich zu den bisherigen, kostenpflichtigen Accounts „Pro“ und „Unlimited“ gibt es nun die „Premier“-Accounts, die nur auf Einladung von SoundCloud angelegt werden können. Diese Accounts beinhalten alle Features des „Unlimited“-Account, aber kommen eben zusätzlich mit der Option zur Vermarktung von Inhalten daher.

Der Account-Inhaber kann anschließend für jeden einzelnen Upload die Vermarktungs-Funktion aktivieren oder deaktivieren. Hat er sie aktiviert, so bekommen Nutzer vor dem Abspielen des Stücks einen Audio-Clip zu hören (ähnlich wie bei kostenlosen Spotify-Accounts) oder während dem Abspielen eine klassische Bannerwerbung im Player zu sehen. Zum Start der neuen Funktion zählen unter anderem Red Bull, Jaguar und Comedy Central zu den Werbekunden. Die Nutzer, über deren Accounts die Werbung ausgespielt wird, erhalten einen prozentualen Revenue-Share von SoundCloud, und keinen fixen Betrag pro Wiedergabe.

On SoundCloud: Start zunächst nur in den USA

Deutsche Kunden werden jedoch zunächst keine Werbung zu sehen und zu hören bekommen. SoundCloud tastet sich langsam vor, und wird zuerst nur Werbung für Zuhörer in den USA ausliefern. Diese Limitierung und der Invite-only Zugang zu den benötigten „Premier“-Accounts sollen in Zukunft auch aufgehoben beziehungsweise für die breite Masse zugänglich gemacht werden.

Für einfache Zuhörer soll es außerdem bald einen kostenpflichtigen Account geben, mit dem beim entsprechenden Nutzer keine Werbung ausgespielt wird.

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Moritz Stückler