Musik-Streaming | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Musik-Streaming 2014-04-14T07:50:13Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/musik-streaming Erst dreist, jetzt richtig gut – So erfrischend ist der Musikdienst Songza http://t3n.de/news/songza-musikdienst-539869/ 2014-04-14T07:50:13Z
Ein richtig guter Musikdienst. Das ist Songza. Weil aber jeder über Spotify spricht, agiert Songza fast unsichtbar. Doch wie lange noch? Über ein Startup, das dabei ist, von einer umstrittenen...

Ein richtig guter Musikdienst. Das ist Songza. Weil aber jeder über Spotify spricht, agiert Songza fast unsichtbar. Doch wie lange noch? Über ein Startup, das dabei ist, von einer umstrittenen Suchmaschine für YouTube-Mitschnitte zu einem wichtigen Player im Musikmarkt zu werden.

Songza, das Silbertablett unter den Streaming-Diensten

Bei Songza auf Long Island weiß man endlich, was die Kunden wollen. Einen Start auf rechtlich schwammigem Terrain hat man hinter sich, eine millionenschwere Übernahme durch einen Internetgiganten miterlebt und überhaupt viel ausprobiert mit seinem Produkt. Heute ist Songza dort, wo es mit ganzer Kraft hin wollte. Und: Songza ist den Branchendinos inzwischen sogar gefährlich genug, dass sie die Ideen des New Yorker Startups schon länger nicht mehr ignorieren.

Hinter Songza steckt ein Internetradio. Klein, aber wachsend. Konkurriert wird mit Spotify, und auch Dienste wie Pandora und Deezer zählen dazu. Das Besondere an Songza: Im Unterschied zu anderen Streaming-Diensten wählt hier nicht etwa der Nutzer, sondern das Startup selbst die Musik aus, die es für den Nutzer gerade als passend empfindet. Mitglieder erhalten Empfehlungen für Radiostationen so nicht nur auf Basis ihrer Lieblingskünstler, sondern – und das ist viel wichtiger – auch abhängig ihrer persönlichen Interessen, Laune, der Tageszeit und ihrer damit aller Wahrscheinlichkeit nach gerade passenden Aktivität. Bewerten Nutzer einen Song positiv, schaltet sich automatisch das passende Musikvideo frei.

Die Nutzung ist mit Werbeeinblendungen kostenlos, wem das nicht reicht, der zahlt 99 Cent pro Woche oder 3,99 US-Dollar im Monat.

Die Benutzeroberfläche von Songza im Vollbild-Modus. Sie ist schick und im Browser mit einem Minimum an Klicks zu bedienen. (Screenshot: t3n)
Die Benutzeroberfläche von Songza im Vollbild-Modus. Sie ist schick und im Browser mit einem Minimum an Klicks zu bedienen. (Screenshot: t3n)

In der Praxis bekommt man einen schicken und einfach zu bedienenden Service präsentiert, der sogar ohne eine vorherige Registrierung funktioniert. Den oft aufwendigen Such- und Filterprozess nimmt Songza seinen Nutzern vor allem durch eine „Concergie“ genannte Funktion ab – ein Butler für Musikfans. Ein Beispiel: Startet man Songza morgens nach dem Aufstehen, schlägt der Dienst automatisch passende Musik für das Duschbad oder die Fahrt zur Arbeit vor. Wer Songza dann im Büro nutzt, hört vornehmlich Titel, die der Konzentration förderlich sind. Am Abend kann der Nutzer dann zwischen Playlisten für den Workout, das Dinner oder das Einschlafen wählen.

Ein Bruch mit der „All you can get“-Mentalität

Sieht man einmal von der Möglichkeit ab, dass Radiostationen bei Songza ähnlich wie auch bei Konkurrenzdiensten manuell nach Genre oder Stimmung abgefragt werden können, ist es genau diese „Concierge“-Funktion, die Songza so interessant macht. Das ist die Unique Selling Proposition des Startups und gleichzeitig der Versuch, mit dem bei Konsumenten inzwischen fast selbstredenden Bedürfnis nach Flatrate-Inhalten zu brechen, dessen bedingungslose Befriedigung neben Spotify auch andere Unternehmen wie Netflix oder Hulu so erfolgreich machen.

Echte Menschen statt Algorithmen

Bei Songza nennt man das Gegenmittel „Music, curated by Experts“. Hinter den 20 Millionen Songs und schätzungsweise mehr als 100.000 redaktionell kuratierten Playlisten, die das Startup aktuell im Sortiment hat, stehen echte Menschen. Keine Algorithmen, wie ihnen zum Beispiel Pandora vertraut. Für die Experience bei Songza sorgt ein Team aus über 50 Musikern, Produzenten, DJs und Journalisten. Qualitätsfaktor Mensch in seiner Reinform, quasi.

Wie die Macher erklären, lösen sie damit ein inzwischen kaum mehr von der Hand zu weisendes Problem: „Das Internet hat den Musikmarkt in ein kaum mehr zu überblickendes Zahlenspiel verwandelt.“ Dienste wie Spotify oder Deezer hätten zwar ein für Nutzer attraktives Geschäftsmodell, würden sich mit ihren riesigen Sortimenten aber seit Jahren nurmehr gegenseitig überbieten. In der Konsequenz, so sagt Songza, steht der Nutzer heute, wo Abermillionen von Künstlern und Songs im Netz nur einen Mausklick entfernt sind, jedoch immer mehr vor der Frage: Welche Musik suche ich eigentlich und was überhaupt noch zu mir?

Wer sich da nicht auf einflussreiche Musikblogs versteht oder die Filterfunktionen der Musikdienste zu bemühen bereit ist, bleibt entweder in seiner musikalischen Filterblase gefangen oder kapituliert vor der schieren Masse an Auswahl.

Dass Songza mit seiner vor zwei Jahren vollzogenen Einführung seines kuratierten und „Concierge“-gestützten Services durchaus einen Nerv bei Musikfans getroffen hat, belegen nun die Zahlen. Verzeichnete der Dienst im Jahr 2012 noch zwei Millionen Mitglieder, waren es im Juni des darauffolgenden Jahres bereits 4,7 Millionen. Inzwischen, so gibt das Startup an, sind es 5,5 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Entwicklung blieb nicht unbemerkt. Apple kürte die App des Startups 2012 zur besten des Jahres. Dem US-Wirtschaftsblatt Fast Company zufolge gehört Songza außerdem zu den innovativsten Musikunternehmen am Markt.

Von einer dreisten YouTube-Suchmaschine zum richtig guten Musikdienst

Hinter Songza steckt eine kleine Erfolgsstory, die es so wahrscheinlich gar nicht gegeben hätte, hätte nicht ein großer Internetkonzern vor vier Jahren das Potenzial dieses einst auch umstrittenen Startups erkannt.

Angefangen hat alles im November 2007: Entwickelt vom 23-jährigen Aza Raskin, Sohn des Apple-Entwicklers und Macintosh-Erfinders Jef Raskin, startete Songza zunächst als Suchmaschine für populäre Musiktitel. Die Musik zapfte Songza dafür per API bei YouTube ab und spielte sie dann als einfache Tonspur aus – jedoch ohne das dazugehörige Video zu zeigen. Ein auf der einen Seite ohnehin qualitativ halbwertiges, auf der anderen Seite vor allem aber rechtlich und schnell auch bei YouTube umstrittenes Konzept.

Bevor aber Songza rechtliche Konsequenzen fürchten musste, wurde es ein Jahr später vom Musikdienst Amie Street übernommen. Amie Street war eine soziale Musikdownload-Plattform, bei der die Songs zunächst kostenlos und mit steigenden Downloadzahlen dann für bis zu 99 Cent angeboten wurden. Im September 2010 kaufte schließlich kein geringerer als Amazon das Portal und damit auch das zuvor einverleibte Songza.

Die Amie-Street-Macher schlossen Songza darauf hin. Und es wäre wohl bis heute geschlossen geblieben, hätte Amazon nicht eine Ausnahme gemacht: Wie der Songza-Gründer und COO Peter Asbill in einem Interview erklärt, sei der von Jeff Bezos geführte Internetkonzern so begeistert vom Songza-Team gewesen, dass es dem Startup eine frische Anschubfinanzierung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar spendierte.

Der einst umstrittene wie bei Nutzern und Netznerds äußerst beliebte Musikdienst war auferstanden. Zwar als komplett neues und legales Projekt, aber immerhin unter altbekanntem Namen. So war Songza plötzlich Teil eines hochdynamischen Musikmarkts geworden, der zu jener Zeit Startups wie Spotify, Grooveshark, Rdio oder Deezer gerade erst einen gewaltigen Umbruch erlebte.

Wie Asbill erklärt, habe man von Anfang an nach etwas gesucht, womit man bei Nutzern angesichts der kaum mehr zu überblickenden Auswahl im Streaming-Geschäft noch für eine Überraschung sorgen könnte. Der Rest ist Geschichte, mit einer kleinen Randnotiz: Vorletzte Woche hat das Startup einen Deal mit dem US-amerikanischen Wetterdienst verkündet. Das nächste Unwetter soll nicht nur Sturm und Starkregen, sondern ab sofort auch die dazu passende Musik bringen. Kuratiert von Wetterexperten. Bei Songza weiß man eben, was die Kunden wollen.

Wie du Songza auch in Deutschland nutzen kannst

Songza ist bisher nur in Kanada und den USA verfügbar. Zwar verspricht das Startup, mit dem Dienst alsbald auch in andere Länder zu expandieren. Kurz- bis mittelfristig ist damit wegen der bekannten Lizenzumstände jedoch nicht zu rechnen. Wer Songza aber auch von Deutschland aus nutzen möchte, wird nicht enttäuscht. Mit dem deutschen VPN-Plugin von ZenMate für Google Chrome kann Songza uneingeschränkt genutzt werden. Die einzige Einschränkung betrifft die Bezahlung des kostenpflichtigen Songza-Abonnements. Hier kann nur mit Kreditkarte, nicht aber mit PayPal bezahlt werden.

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Daniel Hüfner
Spotify mit großem Redesign: Düster, schick, sozial http://t3n.de/news/spotify-redesign-537584/ 2014-04-02T08:30:06Z
Spotify macht sich hübsch für den Frühling und bringt neben einem neuen Design auch Neuerungen für die Desktop- und Smartphone-Apps. Welche das sind, erklärt dieser Artikel.

Spotify macht sich hübsch für den Frühling und bringt neben einem neuen Design auch Neuerungen für die Desktop- und Smartphone-Apps. Welche das sind, erklärt dieser Artikel.

Spotify: Design-Kur für Desktops und iPhone

Der Frühling hat begonnen, da unterzieht man sich gerne einem Rundumputz. So auch Spotify: der führende Anbieter für Musik-Streaming zeigt sich ab heute in optisch neuem Gewand und erweitert außerdem seine Apps für Desktops und um viele Neuerungen.

Der Musikdienst Spotify zeigt sich ab heute im neuen Look: Neben dem düsteren, aber klareren Design gibt es auch neue Funktionen. (Foto: Spotify)
Der Musikdienst Spotify zeigt sich ab heute im neuen Look: Neben dem düsteren, aber klareren Design gibt es auch neue Funktionen. (Foto: Spotify)

Beim dürfte es für das schwedische Startup der bisher größte Umbruch in der jüngeren Geschichte sein. Versprühte der Spotify-Client für Desktop-Computer einen bisher durch unterschiedliche Graustufen, schattierte Buttons und mehrere Sidebars einen tristen und rustikalen Charme, hat man die Apps jetzt in eine deutlich klarere und dem Corporate-Design entsprechende Optik überführt.

Die neue Flat-Optik greift an vielen Stellen, sowohl auf dem Mac als auch im Web und dem iPhone. So kommt jetzt mit einer durchweg in Schwarz angehauchten Benutzeroberfläche daher, die am Beispiel der Playleiste partiell durch grüne Akzente aufgebrochen wird. Auffallend ist auch die sehr viel rundlichere Schriftart, die man nun verwendet. Auf dem iPhone setzt Spotify vermehrt auf Blur-Effekte.

Der Nutzen von Spotify lebt bekanntermaßen vor allem von den Künstlerseiten, auch die hat der Dienst überarbeitet. Runde Profilbilder halten ebenso Einzug wie größere Albencover und erweitere Informationen zu Künstlern. Es wird deutlich, dass Künstlerseiten fortan eher an ein Profil aus Sozialen Netzwerken angelehnt und nicht länger nur eine simple Liste von Songs und Alben sind.

Digitale Jukebox: Spotify beerdigt Favoriten und bringt neue „Your Music“-Ansicht

Jedoch hat sich Spotify auch bemüht, seinen Musikdienst unter der Haube aufzufrischen. Mit einer verbesserten Browse-Funktion sollen Musikfans künftig mit weniger Interaktionen zu ihren Lieblingsstücken finden und relevantere Inhalte nach ihren Bedürfnissen erhalten. Dafür entfernt Spotify sogar die Möglichkeit, Alben und Songs auf einer Favoritenliste zu speichern. Stattdessen können Nutzer Inhalte fortan mit einem Klick speichern, die dann in der neuen „Your Music“ genannten Ansicht abgelegt und verwaltet werden können, ohne extra dafür Wiedergabelisten anlegen zu müssen. Die Funktion dürfte vor allem auf Smartphones ankommen, wo die Verwaltung großer Playlisten mühsam ist.

Das Update wird ab dem heutigen Dienstag schrittweise an die Desktop- und iPhone-Nutzer verteilt. Android-Nutzer müssen sich noch gedulden, hierzu gibt es aktuell noch keinen Termin für eine Veröffentlichung des Updates.

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Daniel Hüfner
iWork: Apple frischt Office-Suite für Mac, iCloud und iOS auf http://t3n.de/news/iwork-update-537560/ 2014-04-02T05:18:00Z
Der US-Technologiekonzern Apple hat sein hauseigenes Office-Paket iWork aktualisiert. Das Update umfasst unter anderem Veränderungen der Benutzeroberfläche und bringt eine Funktion zum Betrachten...

Der US-Technologiekonzern Apple hat sein hauseigenes Office-Paket iWork aktualisiert. Das Update umfasst unter anderem Veränderungen der Benutzeroberfläche und bringt eine Funktion zum Betrachten schreibgeschützter Dokumente mit.

iWork: Geschützte Dokumente lesen und Retina-Support

Am Abend hat neue Versionen seiner iWork-Apps für Mac-Computer, und iCloud bereitgestellt. Mit den Updates stehen Neuerungen sowohl für das Textverarbeitungsprogramm Pages, den Excel-Klon Numbers als auch das Präsentationstool Keynote in den entsprechenden App Stores gratis zur Verfügung. Erst vor einigen Monaten hatte Apple seine hauseigene Office-Suite mit einer neuen Optik und (umstrittenen) Funktionen überarbeitet.

iWork für Mac, iOS und iCloud gibt es jetzt in neuer Version. (Foto: Apple)
iWork für Mac, iOS und iCloud gibt es jetzt in neuer Version. (Foto: Apple)

Während Apple jetzt weitere kleine Änderungen an der vorgenommen hat, wurden die iWork-Apps vor allem um viele neue Funktionen ergänzt. Die wichtigsten: iWork-Dokumente können künftig auch dann von Nutzern freigegeben und von anderen gelesen werden, wenn sie schreibgeschützt sind – nur das Bearbeiten der Dokumente ist dann nicht möglich. Zudem unterstützt die browserbasierte iWork-Oberfläche jetzt die hochauflösenden Retina Displays.

Das ist neu in Pages, Numbers und Keynote

Wie den jeweiligen Updatebeschreibungen zu entnehmen ist, hat Apple auch seine Apps um eine ganze Reihe neuer Funktionen erweitert. So bietet Pages zum Beispiel fortan eine verbesserte Unterstützung für AppleScript, EPUB-Export und EndNote (inklusive Zitate in Fußnoten), eine optimierte Medienübersicht inklusive Suchfunktion und ein verbessertes Textfeldverhalten. Auch Formatierungen in Zusammenhang mit Stilen und Abschnitten sollen jetzt leichter zu Handhaben sein. Die Tabellenkalkulation Numbers kommt unter anderem mit neuen Druckoptionen und einer optimierten Kompatibilität zu Excel-Dokumenten daher. Das PowerPoint-Pendant Keynote hat Apple mit neuen Animationen und Übergängen sowie einer Unterstützung für animierte GIF-Bilder versehen. Die meisten Änderungen betreffen alle Plattformen, eine vollständige Liste ist immer in den Updatebeschreibungen im App Store zu finden.

Apple, Microsoft, Google: Der Kampf ums digitale Büro

Erst im Herbst hatte Apple seine lange stiefmütterlich behandelte iWork-Suite überarbeitet. So gab es nicht nur neue Apps für das Mac-Betriebssystem, sondern mit for iCloud auch erstmals eine entsprechende Weboberfläche. Damit schloss Apple zur Konkurrenz um Google und Microsoft auf, die solche Lösungen schon länger bieten. Anfang der Woche hat Microsoft hingegen seine Office-Suite für das iPad veröffentlicht. Nutzer hatten Apple damals für große Teile der Generalüberholung kritisiert, da der Konzern zahlreiche beliebte Funktionen in den iWork-Apps für OS X entfernte. Inzwischen hat Apple versprochen, das Feedback ernst zu nehmen und kontinuierlich neue Funktionen bereitzustellen.

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Daniel Hüfner
Spotify-Teardown: Diese Tools nutzt der schwedische Streamingdienst http://t3n.de/news/spotify-teardown-535563/ 2014-03-27T11:18:21Z
In dieser Artikelserie widmen wir uns der Technik und den Tools bekannter Services. Wir wollen euch aufklären und inspirieren. Heute im Teardown: Spotify.

In dieser Artikelserie widmen wir uns der Technik und den Tools bekannter Services. Wir wollen euch aufklären und inspirieren. Heute im Teardown: Spotify.

Mit welcher Technik und welchen Tools arbeiten die ganz Großen der Branche? In diesem kurzen Teardown widmen wir uns deshalb , dem weltweit größten Streamingdienst. Der schwedische Anbieter setzt bei der Monetarisierung auf ein klassisches Freemium-Modell und erreicht damit rund 20 Millionen Nutzer in Europa, den USA und Australien.

spotify
Wir zeigen euch, welche Tools Spotify einsetzt. (Screenshot: Spotify)

Website Monitoring: Pingdom

Pingdom ist ein klassischer Monitoring-Service. Er alarmiert euch unter anderem bei mangelnder Erreichbarkeit der Website, des E-Mail- oder DNS-Servers. Derzeit nutzen rund 400.000 Kunden den Service.

Clound-Storage: Amazon S3

Amazons Simple Storage Service ist eine redundante Datenspeicher-Infrastruktur, die darauf ausgelegt ist, Cloud-Computing für Entwickler zu erleichtern. Realisiert wird das durch eine Webservice-Schnittstelle um beliebige Datenmengen zu jeder Zeit und von jedem Ort aus dem Internet abzufrufen. Dabei bleibt Amazon S3 skalierbar und zuverlässig.

CDN: Amazon CloudFront

Amazon CloudFront ist ein Webdienst um Inhalte schnellstmöglich bereitzustellen. Das Hauptmerkmal ist die geringe Latenz und hohe Datenübertragungs-Geschwindigkeit. Cloudfront lässt sich mit anderen Amazon Web-Services wie zum Beispiel Amazon S3 paaren.

Helpdesk: Salesforce Desk

Salesforce Desk ist ein cloud-basierter Service, der euch mit euren Kunden über alle sozialen Kanäle verbindet. Sei es Twitter, Facebook, E-Mail, Chat oder sogar Telefon: mit Desk verliert ihr niemals den Draht zu euren Kunden. Der Service bietet euch Customer-Service-Software und ein exzellentes Ticket-System.

Transactional Email: SendGrid

SendGrid bietet euch eine E-Mail-Infrastruktur, die cloud-basiert den Versand übernimmt. Das Unternehmen sieht seine Hauptaufgabe darin, effiziente Skalierbarkeit, eine API- und Business-Intelligence-Funktionen zu bieten und das zu relativ geringen Kosten.

Projekt-Management: Blossom

Hierbei handelt es sich um ein kleines Projektmanagement-Tool für die agile Softwareentwicklung.

OTA-Testing: TestFlight

Wenn es um Beta-Testing auf der iOS-Plattform geht, vertraut Spotify auf TestFlight. Hauptfeature des Webdienstes ist, dass Entwickler die Software „on the fly“ an Tester weiter geben können.

Team-Kollaboration: Dropmark

File-sharing mit super simplen Drag-&-Drop? Mit Dropmark kein Problem und so kommt es, dass auch Spotify auf diesen Service setzt. Dabei kann das Tool noch mehr, etwa Fullscreen-Präsentationen. Es wird auch eine Möglichkeit zur Kollaboration unter Team-Mitgliedern geboten.

Mobiles Video-Monitoring: Lookback

Mit Lookback kann Spotify die Interaktionen ihrer Nutzer überwachen. Dieses Tool bietet euch neben der ferngesteuerten Aufnahme der User-Interaktion auf iOS-Geräten auch das Tracken von Gesten und Gesichtsausdrücken, während eure Applikation von Menschen getestet wird.

Monitoring Aggregation: Datadog

Datadog verbindet verschiedene Metriken und diverse Monitoring-Tools unter einer Haube. Quasi das Tool, dass alle anderen knechtet. Die SaaS-Analytics-Plattform verschafft Entwicklern und Managern den Überblick über die gesamte Infrastruktur.

Welches Tool ist für euch am interessantesten?

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Mario Janschitz
Will Spotify an die Börse? http://t3n.de/news/spotify-boersengang-2015-529353/ 2014-02-18T07:15:50Z
Eine Stellenausschreibung deutet darauf hin, dass Spotify seinen Börsengang vorbereitet. Dies passt zum Anfang 2014 eingeläuteten Strategiewechsel des Musik-Streaming-Dienstes, der jetzt stark auf.. ...

Eine Stellenausschreibung deutet darauf hin, dass Spotify seinen Börsengang vorbereitet. Dies passt zum Anfang 2014 eingeläuteten Strategiewechsel des Musik-Streaming-Dienstes, der jetzt stark auf Nutzerwachstum setzt.

Spotify: Suche nach US-Finanzexperten

Der mögliche Börsengang ist von der Nachrichtenagentur Reuters vermeldet worden. In der Meldung bezieht Reuters sich auf eine Stellenausschreibung, die auf seiner Website und auf Linkedin veröffentlicht habe: Darin suche das Unternehmen nach einem Finanzexperten speziell für seine US-amerikanische Niederlassung. Dies interpretiert Reuters, unter Berufung auf nicht namentlich genannte Banker und Rechtsanwälte, als Indiz für einen bevorstehenden Börsengang.

(Quelle: Spotify)
Spotify sucht Verstärkung in den USA: Die Jobbeschreibung deutet auf einen möglichen Börsengang hin. (Quelle: Spotify)

Bisher hat Spotify die Pläne nicht kommentiert. Im Gegenteil, Gründer und CEO Daniel Ek habe sich in der Vergangenheit eher kritisch gegenüber einem Börsengang geäußert, gesteht Reuters ein. Dennoch ließen die aktuellen Umstände einen Strategiewechsel in dieser Hinsicht vermuten.

Streaming-Dienste: Das Rennen um die Nutzer

Mittlerweile können auch Gratis-Nutzer die Streaming-Services von Spotify nutzen, und zwar – mit einigen Einschränkungen – auch auf Smartphones und Tablets. Mit seinem neuen, radikalen Wachstumskurs geht Spotify das Risiko ein, seine zahlenden Nutzer zu verprellen. Wie Tech-Blogger Martin Weigert analysiert hat, hat der Schwenk des schwedischen Unternehmens weg von seiner Bezahlstrategie hin zum Nutzerwachstum zu jedem Preis auch mit der Konkurrenzsituation auf dem Musik-Streaming-Markt zu tun.

Von Spotifys aktuell 24 Millionen aktiven Nutzern gehören sechs Millionen zu den zahlenden Abonnenten. Zum Vergleich: Spotifys US-Konkurrent Pandora hat mehr als 70 Millionen Nutzer. , Ampya und Streaming-Dienste von Google und Apple sind nur einige von Spotifys Konkurrenten, weitere stehen in den Startlöchern. Der Streaming-Markt ist heiß umkämpft – um seine Position zu halten, muss Spotify beim Nutzerwachstum zulegen.

Spotify: Finanzierungspotenzial erschöpft

Bei seiner letzten Finanzierungsrunde im November hat Spotify 250 Millionen US-Dollar eingeheimst, zu den Investoren gehören unter anderem Sean Parker mit seinem Founders Fund, Accel Partners und Goldman Sachs. Insgesamt hat Spotify in sechs Finanzierungsrunden über 500 Millionen US-Dollar an Risikokapital eingesammelt – eine mehr als stolze Summe.

Wie Martin Weigert schreibt, hat Spotify seine Finanzierungsmöglichkeiten über Risikokapital damit wahrscheinlich bald ausgeschöpft:

Irgendwann bleibt da nur noch ein Gang aufs Parkett, sofern die Gründer und die mit 18 Prozent an Spotify beteiligten Major Labels nicht selbst alle ihre Anteile aus der Hand geben möchten. Zudem wollen die Renditeerwartungen der Geldgeber erfüllt werden.

Derzeit wird das Startup mit vier Milliarden US-Dollar bewertet. Laut Reuters könnte der Börsengang diesen Wert verdoppeln. Wahrscheinlich werde es aber aufgrund der notwendigen Vorbereitungszeit erst 2015 so weit sein, so der Nachrichtendienst.

Die Stellenausschreibung hat Spotify unterdessen aus dem Netz genommen.

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Lea Weitekamp
Kostenlose E-Books: Spotify für Bücher startet Freitag http://t3n.de/news/kostenlose-e-books-readfy-526950/ 2014-02-05T14:00:13Z
Readfy will das Spotify für E-Books werden. Bücher können über die App kostenlos abgerufen werden. Finanziert wird das Ganze durch Werbeeinblendungen.

Readfy will das Spotify für E-Books werden. Bücher können über die App kostenlos abgerufen werden. Finanziert wird das Ganze durch Werbeeinblendungen.

Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)
Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)

Readfy: Kostenlose E-Books dank Werbung

Spotifiy hat es vorgemacht: Medieninhalte werden durch Werbeeinblendungen finanziert, während der Nutzer keinen Pfennig für die Musik zahlen muss. Gegen eine Gebühr erhalten Nutzer die Möglichkeit, die Werbung auszuschalten und zusätzliche Funktionen zu nutzen. Ein deutsches Startup versucht jetzt, das Geschäftsmodell auch auf E-Books zu übertragen. Dabei orientiert sich Readfy nicht nur dem Namen nach bei .

Die Readfy-App erlaubt es Nutzern, ohne Bezahlung E-Books zu lesen. Werbung wird dann beispielsweise als Banner am Bildschirmrand oder direkt über dem Text angezeigt. Das Konzept könnte aufgehen. Nachdem Readfy am Montag eigentlich mit dem Beta-Test beginnen wollte, brachen die Server durch den Ansturm der Nutzer zusammen. Mittlerweile hat das Unternehmen den Start auf Freitag, den 7. Februar 2014, verschoben. Die Testphase bleibt zunächst auf einige tausend Leser begrenzt.

Kostenlose E-Books: So soll die Werbung in Readfy aussehen. (Bild: Readfy / Companisto)
Kostenlose E-Books: So soll die Werbung in Readfy aussehen. (Bild: Readfy / Companisto)

Readfy will bis zum Ende des Jahres 30.000 kostenlose E-Books anbieten

Schon in der Testphase sollen 15.000 kostenlose E-Books verfügbar sein. Bis Jahresende sollen es sogar 30.000 Titel sein. Neben der kostenlosen Variante planen die Macher auch ein Abomodell. Ab Sommer soll es zusätzlich die Option „Premium Light“ geben, bei der Nutzer für 4,99 Euro pro Monat weniger Werbung und mehr Funktionen erhalten. Für 9,99 Euro könnt ihr dann auch das Premium-Angebot nutzen und werdet nicht mehr durch Werbung gestört.

Readfy will schon zum Start verschiedene Genres abdecken. Die E-Books stammen vorerst primär von kleinen Verlagshäusern. In einem Interview mit dem Börsenblatt sagte Readfy-Sprecher Frank Großklaus jedoch, man befinde sich auch in Gesprächen mit den Großen der Branche. Die Produktentwicklung wird von dem auf Mobile-Startups spezialisierten Inkubator 1stMOVER unterstützt. Neben einer sechstelligen Anschubfinanzierung will Readfy über eine Crowd-Investment-Kampagne auf Companisto weitere Geldmittel einnehmen. Anteile lassen sich dort noch bis Anfang März ab fünf Euro erwerben.

via www.buchreport.de

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Kim Rixecker
Eine wilde Reise durch Spotify: Mit Forgotify Millionen Songs finden, die nie jemand gehört hat http://t3n.de/news/spotifiy-songs-niemand-hoeren-forgotify-525721/ 2014-01-30T09:48:51Z
Forgotify zeigt euch die Lieder, die noch kein Spotify-Nutzer je angehört an. Insgesamt sollen über vier Millionen Lieder ungehört auf den Servern des Anbieters liegen. Wir haben uns das Tool für. ...

Forgotify zeigt euch die Lieder, die noch kein Spotify-Nutzer je angehört an. Insgesamt sollen über vier Millionen Lieder ungehört auf den Servern des Anbieters liegen. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Forgotify zeigt euch die Lieder, die noch niemand auf Spotify angehört hat. (Screenshot: Forgotify)
Forgotify zeigt euch die Lieder, die noch niemand auf Spotify angehört hat. (Screenshot: Forgotify)

Hipster-Tool: Forgotify kennt Lieder, bevor sie jemand gehört hat

Spotify bietet seinen Nutzern über einen bezahlten oder kostenlosen Account Musik-Streaming an. Nach eigenen Angaben umfasst der Musikkatalog des schwedischen Unternehmens über 20 Millionen Songs. Jeden Tag sollen 20.000 neue Lieder hinzukommen. Trotz mehr als 24 Millionen aktiver Nutzer sollen sich über vier Millionen Titel auf den Spotify-Servern befinden, die noch kein einziger Nutzer je über den Dienst angehört hat. Das behaupten zumindest die Macher von Forgotify.

Damit die verwaisten Stücke doch noch einen Hörer finden, haben sie mit Forgotify eine Plattform geschaffen, die euch genau diese Songs vorspielt. Das Interface der Seite wurde dabei so simpel wie möglich gehalten. Links bekommt ihr das aktuelle Lied angezeigt, rechts daneben befinden sich Informationen zum Track und zum Künstler sowie zwei Buttons. Der eine davon bringt euch zum nächsten Lied, der andere erlaubt es euch, das aktuelle Lied auf Facebook zu teilen. Einen Zurück-Button gibt es nicht.

Forgotify: Die ungehörten Spotifiy-Tracks stammen aus allen Genres

Die von den Spotifiy-Nutzern verschmähte Musik ist enorm vielfältig und reichte in einem kleinen Test von Klassik über Roots-Reggae bis hin zu tamilischer Pop-Musik. Neben obskuren schottischen Punkbands und Aufnahmen von jiddischen Gedichten tauchten aber auch immer wieder bekanntere Namen aus der Musikgeschichte wie Nina Simone, Edith Piaf oder Duke Ellington auf. Ob die Lieder einfach nur neu eingestellt wurden oder der durchschnittliche Spotify-Hörer vielleicht zu jung dafür ist, die genannten Künstler zu kennen, bleibt unklar.

Laut dem Designer des Projekts ermittelt Forgotify die ungehörten Lieder anhand der Spotify-API. Wer seinen Musikhorizont erweitern will und bereit für eine wilde Reise durch beinahe alle musikalischen Epochen und Stilrichtungen ist, dem können wir das Tool nur wärmstens empfehlen. Egal ob man seinen neuen Lieblingsmusiker findet oder nur kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzt, Forgotify ist definitiv unterhaltsam. Um die Seite zu nutzen, benötigt ihr allerdings einen kostenlosen Spotify-Account.

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Kim Rixecker
Baboom: Kim Schmitz' dreiste Antwort auf Spotify und iTunes http://t3n.de/news/baboom-kim-schmitz-antwort-523204/ 2014-01-20T12:41:27Z
Kim „Dotcom“ Schmitz hat am heutigen Montag den lange angekündigten Streamingservice Baboom veröffentlicht. Er startet dem Namen entsprechend mit einem lauten Knall: dem ersten eigenen Album...

Kim „Dotcom“ Schmitz hat am heutigen Montag den lange angekündigten Streamingservice Baboom veröffentlicht. Er startet dem Namen entsprechend mit einem lauten Knall: dem ersten eigenen Album von Kim Schmitz.

Kim „Dotcom“ Schmitz hat am heutigen Montag sein neuestes Projekt aus der Taufe gehoben: den Streamingservice Baboom. Laut Schmitz handelt es sich dabei um einen „Spotify-iTunes-Hybriden“ mit einem äußerst ungewöhnlichen Vertriebsmodell. Baboom will in naher Zukunft ein Browserplugin veröffentlichen, das auf Websites eingebundene Anzeigen austauscht, Nutzern einen Anteil am daraus generierten Werbeumsatz verspricht und damit den „kostenlosen“ Download von ansonsten kostenpflichtigen Musikalben ermöglicht.

Startet mit einem lauten Knall: Baboom

(Quelle: baboom.com)
Das erste Album von Kim Schmitz „Good Times“ exklusiv auf Baboom. (Quelle: baboom.com)

Aktuell besteht Baboom nur aus wenigen Unterseiten, Schmitz spricht auf Twitter von einer „Sneak Peek Demo“. Im Mittelpunkt steht dabei sein selbst produziertes Musikalbum „Good Times“, dessen 17 Lieder über die Plattform kostenlos heruntergeladen werden können.

Positives Feedback erntete Schmitz auf Twitter für das Design der Plattform. Sie wirkt entsprechend aktueller Designtrends flach, aufgeräumt und kontrastreich. Kritik erntete Schmitz hingegen für seine Musik, so twittert beispielsweise SPIEGEL Netzwelt:

Baboom: Am interessantesten ist das Vertriebsmodell

Was viele Beobachter übersehen, ist der eigentliche Aufreger der neuen Musikplattform. Nicht nur Schmitz' Musik, auch sein Vertriebsmodell provoziert Diskussionen. Kostenpflichtige Angebote von Künstlern können Nutzer laut einem Interview mit Wired.co.uk über ein innovatives Werbekonzept bezahlen. Der Streamingdienst will demnach ein Browserplugin entwickeln, mithilfe dem Nutzer die auf Websites eingebundenen Anzeigen gegen Anzeigen des Baboom-Werbenetzwerks austauschen können. Sie erhalten im Gegenzug einen Anteil der dadurch generierten Einnahmen und können damit Musikstücke oder -alben bezahlen. Baboom würde sich demnach zumindest teilweise von den Kosten anderer Seitenbetreiber finanzieren.

Update vom 21. Januar 2014: Glaubt man den Tweets von Kim „Dotcom“ Schmitz, wurde sein Album „Good Times“ auf Baboom innerhalb eines halben Tages mehr als 500.000 mal angespielt. Obwohl es dort kostenlos angeboten wird, knackte das Musikalbum darüber hinaus die Top-20 von .
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Lars Budde
Spotify für Desktop: Mit kostenlosem Account jetzt endlos Musik hören http://t3n.de/news/spotify-streaming-limit-522538/ 2014-01-16T10:11:29Z
Spotify hat die Streaming-Limits der kostenlosen Accounts auf Desktopgeräten aufgehoben. Nutzer können damit werbefinanziert endlos ihre Lieblingskünstler hören – ein harter Schlag für die...

Spotify hat die Streaming-Limits der kostenlosen Accounts auf Desktopgeräten aufgehoben. Nutzer können damit werbefinanziert endlos ihre Lieblingskünstler hören – ein harter Schlag für die Konkurrenz.

Unter dem Schlagwort #FreeYourMusic hat am gestrigen Mittwoch die vorab bestehenden Streaming-Limits kostenloser Accounts aufgehoben. Bislang war die wöchentliche Nutzungsdauer nach einer sechsmonatigen Testphase auf wenige Hörstunden begrenzt. Die mobilen Versionen für iOS und Android lassen sich schon seit knapp einer Woche mit kleinen Einschränkungen kostenlos nutzen.

Spotify: Das Freemium-Modell skaliert zugunsten kostenloser Accounts

Allem Anschein nach konvertieren mittlerweile ausreichend kostenlose Nutzer zur kostenpflichtigen Version, sodass Spotify die vorherigen Restriktionen kostenloser Accounts lockern kann. Das hat Spotify-Gründer Daniel Ek via Twitter auch dem TechCrunch-Autor Josh Constine bestätigt. Die Nutzung der kostenlosen Version unterliegt dabei jedoch weiterhin kleinen Einschränkungen.

(Quelle: Spotify)
Spotify löst alle Streaming-Limits für kostenlose Accounts. (Quelle: Spotify)

Spotify dürfte den aktuellen Vorsprung im Streamingmarkt nach diesen Änderungen weiter ausbauen. Die Konversionen zur kostenpflichtigen Version treibt das schwedische Unternehmen derweil durch folgende Maßnahmen:

  • Nutzer können nicht einzelne Titel, sondern nur Künstler oder Playlists auswählen.
  • Wurde ein Künstler oder eine Playlist ausgewählt, spielt Spotify seine Lieder immer im Shuffle-Modus.
  • Spotify spielt alle paar Lieder kurze Werbespots ein.

Spotify baut auf bestehenden Vorsprung – auch gegenüber neuangekündigten Streamingdiensten

Entscheidend für die jüngsten Änderungen sind laut Medienberichten vor allem zwei Begebenheiten: Zum einen sammelte Spotify im November 2013 rund 250 Millionen US-Dollar Kapital, eine ordentliche Finanzspritze zur Finanzierung der anfallenden Mehrkosten, zum anderen soll in den nächsten Wochen der bereits angekündigte Konkurrent Beats starten, der mit einer großen Marketingkampagne für Aufsehen sorgen will. Es scheint fast, als wolle Spotify die bereits bestehende Nutzerbasis und damit den eigenen Vorsprung zur Konkurrenz weiter ausbauen. Spotify hat aktuell 26 Millionen angemeldete Nutzer und 6 Millionen zahlende Kunden.

via techcrunch.com

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Lars Budde
Spotiamp: Spotify-Entwickler veröffentlichen Player im Winamp-Look http://t3n.de/news/spotiamp-spotify-entwickler-518338/ 2013-12-21T07:00:19Z
Zum Todestag von Winamp haben die Entwickler von Spotify einen Player im Winamp-Look namens Spotiamp veröffentlicht, der Spotify-Inhalte abspielen kann. Das kleine Programm funktioniert nur mit...

Zum Todestag von Winamp haben die Entwickler von Spotify einen Player im Winamp-Look namens Spotiamp veröffentlicht, der Spotify-Inhalte abspielen kann. Das kleine Programm funktioniert nur mit einem Premium-Account ist nur für Windows erhältlich.

Winamp wird am 20. Dezember eingestellt

Pünktlich zum 20. Dezember, dem Tag an dem der beliebte Winamp-Player offiziell eingestellt wird, überrascht die Winamp-Fangemeinde mit einer Hommage an den berühmten Audioplayer, der seit den Anfangstagen der mp3-Ära eine große Anhängerschaft hatte. Die schwedischen des Musikstreaming-Dienstes haben einen kleinen Spotify-Client im originalen Look der Winamp-Version 2.X nachgebaut und diesen „Spotiamp“ getauft.

Spotiamp: Zum Todestag von Winamp veröffentlichen Spotify-Entwickler einen Winamp-Klon. (Screenshot: Moritz Stückler)
Spotiamp: Zum Todestag von Winamp veröffentlichen Spotify-Entwickler einen Winamp-Klon. (Screenshot: Moritz Stückler)

Spotiamp: Mini Winamp-Klon auf Spotify-Basis

Der Client ist nur wenige hundert Kilobyte groß und leider bisher nur für Windows erhältlich. Nach dem Start müssen Nutzer die Spotify-Zugangsdaten eingeben – Spotiamp funktioniert nur mit einem kostenpflichtigen Premium-Account. Danach kann der Nutzer über den Eject-Button beliebige Playlists aus dem Spotify-Account laden und in gewohnter Winamp-Manier abspielen. Der Großteil aller Winamp-Funktionen wurde übernommen – inklusive Shoutcast-Support, Equalizer und Visualisierungen.

Spotiamp wurde offiziell von Spotify-Entwicklern gebaut. (Screenshot: Moritz Stückler)
Spotiamp wurde offiziell von Spotify-Entwicklern gebaut. (Screenshot: Moritz Stückler)

via stadt-bremerhaven.de

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Moritz Stückler