Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-11-21T14:30:53Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Best in eCommerce: Die besten E-Commerce-Storys im Jahr 2015 http://t3n.de/news/best-in-ecommerce-story-580394/ 2014-11-21T14:30:53Z
Der frisch gestartete Wettbewerb „Best in eCommerce“ bietet erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Onlinehandel von und für Onlinehändler und E-Commerce-Dienstleister.

Der frisch gestartete Wettbewerb „Best in eCommerce“ bietet erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Onlinehandel von und für Onlinehändler und E-Commerce-Dienstleister.Die Fachpublikation Channelpartner sucht die beste E-Commerce Story im Jahr 2015 und hat dazu gestern mit einer Auftaktveranstaltung in München den Startschuss für den diesjährigen Wettbewerb gegeben. Begleitet von einer kleinen, aber feinen Fachkonferenz hat das ITK-Handelsmagazin den Wettbewerb und die Jury vorgestellt: Mit an Bord ist auch t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs.

Gesucht: „Die beste E-Commerce-Story des Jahres“

Erfolgreiche und interessante E-Commerce-Storys liefern Anreiz und Inspiration für andere Händler, zeigen technische Machbarkeiten, setzen Signale für Marktentwicklungen und zeigen, welche Geschäftsmodelle und welche Marketing-Ansätze gut funktionieren. Die zukünftigen Gewinner des Wettbewerbs „Best in eCommerce“ sind deshalb für Onlinehändler und E-Commerce-Experten gleichermaßen interessant.

Eine unabhängige Fachjury prüft die Bewerber auf Herz und Nieren bei „Best in eCommerce“. Jedes Jurymitglied bringt eigene Expertise aus seinem Fachbereich mit. Die Jury setzt sich zusammen aus Experten aus Wirtschaft, Forschung und Praxis: Johannes Altmann, Shoplupe, t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs, Dr. Georg Wittmann, ibi research, Boris Achterberg, ECC Köln, Andy Altmeyer, A EINS IT, Matthias Hell, E-Commerce-Experte.

Gesucht wird die beste E-Commerce-Story 2015 in den folgenden Kategorien:

  • Bester neuer Shop
  • Beste ePayment-Integration
  • Bester ITK-Webshop
  • Bester Distributionsshop
  • Beste Multi-Channel-Umsetzung
  • Erfolgreichste Performance-Verbesserung
  • Beste Händler-Integration im Markenshop
  • Bester mobiler Shop
  • Beste ERP-Integration
  • Bestes „Multi-Store“-Konzept

Sonderpreise werden verliehen in den Kategorien:

  • Beste Business-Idee
  • Erlebnis-Shopping
  • Logistik-Preis
  • Innovations-Preis

Der Ablauf des Wettbewerbs

  • Bewerbungen sind ab sofort möglich: Alle Informationen dazu gibt es auf der Website des Awards: www.best-in-ecommerce.de.
  • Die Fachjury bewertet bis April 2015 die Einreichungen und nominiert dann die Finalisten.
  • Die Finalisten pitchen live je sechs Minuten lang ihre E-Commerce-Erfolgs-Story und stellen sich dann einer abschließenden Fragerunde der Jury.

Preisverleihung: Abendveranstaltung während der Messe „tools“

Die Verleihung des Awards erfolgt auf einer Abendveranstaltung anläßlich der Messe und Konferenz „tools“ in Berlin am 17. Juni 2015. Begleitet von Fachbeiträgen und den Vorstellungen der einzelnen Projekte in den verschiedenen Kategorien leitet der vorhergehende Tag die Veranstaltung informativ ein.

Für diese zwei "Best in eCommerce"-Projekte hat sich das Publikum am meisten begeistert: Händler-Integration bei Joy Sportswear und ePayment-Integration bei Germanwings. (Foto: Channelpartner)
Für diese zwei "Best in eCommerce"-Projekte hat sich das Publikum im letzten Jahr am meisten begeistert: Händler-Integration bei Joy Sportswear und ePayment-Integration bei Germanwings. (Foto: Channelpartner)

Teilnahmemöglichkeiten und Bedingungen

Teilnehmen können Onlinehändler, Systemhersteller, Agenturen und Dienstleister, die ein besonders anspruchsvolles und erfolgreiches eCommerce-Projekt realisiert haben. Der Einsendeschluss ist der 31. März 2015.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenpflichtig und beginnt mit einer Teilnahmegebühr von 200 Euro und endet bei einem Finalisten-Paket für 4.300 Euro (insgesamt 4.500 Euro), das verschiedene Media-Leistungen des Veranstalters Channelpartner beinhaltet.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
PayPal SSL 3.0 wird abgeschaltet: So funktioniert PayPal weiterhin in deinem Shop http://t3n.de/news/paypal-ssl-3-0-579264/ 2014-11-17T16:46:24Z
PayPal deaktiviert die SSL-3.0-Unterstützung aufgrund einer Sicherheitslücke. Wir erklären, wie Shopbetreiber weiterhin PayPal im Onlineshop akzeptieren können und welche Anpassungen …

deaktiviert die SSL-3.0-Unterstützung aufgrund einer . Wir erklären, wie Shopbetreiber weiterhin PayPal im akzeptieren können und welche Anpassungen gegebenenfalls durchgeführt werden müssen – mit Codebeispielen.PayPal hat angekündigt, die Unterstützung für SSL 3.0 zu deaktivieren. In der Folge sind in den PayPal-Modulen diverser Shopsysteme entweder Änderungen nötig oder das Modul muss auf die neueste Fassung aktualisiert werden – einfach per Update. In den seltensten Fällen handelt es sich um ein Update des Shopsystems selbst – das kann maximal dann passieren, wenn das System so veraltet ist, dass es mit dem aktuellen PayPal-Modul des Herstellers nicht mehr zusammenarbeitet. Wir erklären Schritt für Schritt, wie ihr überprüfen könnt, ob euer Onlineshop betroffen ist – und was ihr in diesem Fall unternehmen müsst. Unsere Anleitung ist auch für Nicht-Programmierer verständlich.

Paypal-SSL-3-Problem: Paypal-Module oder auch Shopsysteme müssen aktuell angepasst oder aktualisiert werden, damit ab dem 03. Dezember weiterhin Paypal-Zahlungen akzeptiert werden können.  (Screenshot: electronista.com)
PayPal-SSL-3-Problem: PayPal-Module oder auch Shopsysteme müssen aktuell angepasst oder aktualisiert werden, damit ab dem 03. Dezember weiterhin PayPal-Zahlungen akzeptiert werden können. (Screenshot: electronista.com)

PayPal schaltet SSL 3.0 ab: Was soll das eigentlich?

Ganz kurz gesagt: Es handelt sich hier bei um ein veraltetes Protokoll für eine gesicherte Internetverbindung, das heute eigentlich nicht mehr im Einsatz sein sollte. Die meisten Webserver kommunizieren mit Zahlungsanbietern bereits über das neuere TLS-Protokoll. Vor kurzem ist eine Sicherheitslücke beziehungsweise eine Attacke namens „Poodle“ bekannt geworden, die PayPal zum Handeln zwingt – genauer gesagt: zur Abschaltung des Protokolls. In der Folge müssen Shopbetreiber ihre PayPal-Module auf den neuesten Stand bringen.

PayPal SSL 3.0 Abschaltung: Hier liegt das Problem

Beteiligt an dem Prozess sind das Shopsystem, die PayPal-Module oder Plugins in eurem Shopsystem und euer Webserver. Der Webserver muss über TLS kommunizieren können, das ist aber eigentlich schon Standard, insofern sollten hier keine Änderungen nötig sein. Das Shopsystem hat eigentlich am wenigsten mit dem eigentlichen Problem zu tun, es kann eher indirekt betroffen sein, falls ein neues System nötig ist, um auch ein neues PayPal-Modul installieren zu können.

Das PayPal-Modul, das für die Zahlungsabwicklung zuständig ist, nutzt in manchen Fällen Bibliotheken, die eine Verbindung über cURL herstellen. Das ist ein Programm beziehungsweise eine Bibliothek, die Dateiübertragungen vornimmt. Soweit, so gut. Jetzt kommt der Haken, der bei einigen Shopsystemen zu einer notwendigen Änderung führt: Manche PayPal-Bibliotheken zwingen cURL dazu, die Kommunikation des Webservers mit PayPal über die SSL-Version 3.0 herzustellen. Normalerweise sucht sich cURL selbst die beste Verbindungsart aus, damit wäre das Problem behoben. So sind leider Änderungen nötig.

Die Checkliste: So funktioniert PayPal weiterhin in eurem Onlineshop

  1. Überprüfen, ob ihr betroffen seid: In unserem Artikel „PayPal deaktiviert SSL 3.0: „Diese Shopsysteme müssen jetzt aktualisiert werden“ findet ihr Informationen zu den gängigsten Shopsystemen.
  2. Keine Infos zu eurem Shopsystem gefunden? Kontaktiert den Hersteller eures PayPal-Moduls. Wenn ihr unsicher seid, wer das ist: Kontaktiert zunächst den Shophersteller. Anmerkung: Der Webhoster ist nicht der richtige Ansprechpartner.
  3. Wenn ihr jetzt feststellt, dass ihr euer System selbst anpassen müsst, findet ihr weitere Informationen einen Absatz tiefer.
  4. Backup vom Live-System anfertigen, zum Beispiel den Hoster einen Snapshot anfertigen lassen.
  5. Update des PayPal-Moduls oder Shopsystems durchführen.

Die Probe: Ist mein Shop betroffen?

Um es klar zu sagen: So weit sollte es eigentlich nicht kommen. Der Systemhersteller oder der Modul-Hersteller sollten euch mit Informationen versorgen, ob ihr betroffen seid oder nicht. In den meisten Fällen ist das in den letzten Tagen auch passiert. Es gibt neben der simplen Möglichkeit, sich zu informieren, nämlich nur zwei praktische Vorgehensweisen, um festzustellen, ob der eigene Onlineshop betroffen ist:

  • Die PayPal-Zahlungen im System auf die Sandbox umstellen und einen Probeeinkauf durchführen. Wenn kein zusätzliches Entwicklungssystem vorhanden ist, wird es heikel: Das Umstellen auf die Sandbox hat zur Folge, dass der Onlineshop keine PayPal-Zahlungen abwickeln kann. Bestellungen gehen verloren oder bleiben offen. Deshalb sollten Onlineshop-Betreiber einen Zeitraum wählen, in dem, schätzungsweise, rund 30 Minuten PayPal-Downtime möglichst wenig Schaden anrichten.
  • Den Quellcode der Checkout-Datei im PayPal-Modul untersuchen. Wenn eine bestimmte Zeile im Quellcode zu finden ist, dann muss eine Änderung durchgeführt werden. In der Regel müsste die Zeile aussehen wie eines der beiden unten stehenden Beispiele:
curl_setopt($ch, CURLOPT_SSLVERSION, 3);
curl_setopt($ch, CURLOPT_SSLVERSION, CURL_SSLVERSION_SSLv3);

Ein Schritt tiefer: Manuelle Lösung des PayPal-Problems

Der Hersteller des Shopsystems bietet keine aktualisierte Fassung des Moduls an und ihr müsst selbst feststellen, ob das System betroffen bist und wie das Problem zu lösen ist? Dann wird es jetzt etwas aufwendiger und gefährlicher, denn eine Änderung am Live-System ist notwendig. Empfohlen ist die Nutzung einer Testumgebung, um den laufenden Betrieb des Onlineshops nicht zu gefährden. Solltet ihr  keine Entwicklungsumgebung haben, ist es jetzt sinnlos, eine zu empfehlen. Da müssen wir wohl durch. Ihr solltet aber nicht ohne Backup arbeiten. Lasst euren Hoster einen Snapshot von der laufenden Umgebung machen oder findet heraus, wie ihr das selbst erledigen könnt. Folgt den nun beschriebenen Schritten:

1. Sucht die PayPal-Checkout-Datei in den Klassen. Beispielsweise „paypal-checkout.php“.

2. Fertigt ein Backup davon an.

3. Löscht die Codezeile, die hier die SSL-Version auf 3 setzt. In der Regel müsste die Zeile aussehen wie eines der beiden unten stehenden Beispiele:

curl_setopt($ch, CURLOPT_SSLVERSION, 3);
curl_setopt($ch, CURLOPT_SSLVERSION, CURL_SSLVERSION_SSLv3);
  • Die manuelle Auswahl des SSL-Protokolls aus dem Quelltext zu nehmen ist die beste Lösung. Dazu müsst ihr tatsächlich nur die Codezeile löschen, die cURL dazu zwingt, SSL 3.0 zu nutzen. Gelegentlich ist zwar zu lesen, dass man die SSL-Version auf TLS setzen soll – meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Denn das manuelle Setzen einer fixen SSL-Version war Auslöser der ganzen Problematik – und man muss ja nicht zwei Mal hintereinander denselben Fehler begehen.

4. Funktionstüchtigkeit mit der PayPal-Sandbox prüfen.

So funktioniert die Überpüfung mit der PayPal-Sandbox

  1. Bei PayPal einen kostenlosen Sandbox-Account anlegen – wie das geht, wird in diesem PayPal-Hilfe-Dokument Schritt für Schritt auf Deutsch erklärt. In der Sandbox werden ein Händleraccount, ein Kundenaccount und eine API-Berechtigung benötigt.
  2. Bei PayPal im Entwicklerportal eingeloggt bleiben.
  3. Im Onlineshop-Backend findet sich meist eine Möglichkeit, den Sandbox-Modus einzuschalten und auch um die nötigen Informationen zu hinterlegen: die API-URL https://developer.paypal.com/docs/classic/lifecycle/ug_sandbox/ sowie die API-Berechtigung. Gibt es keinen Sandbox-Modus, muss man die Live-Integration anpacken. Unbedingt die Zugangsdaten sichern, die bisher hier eingetragen sind!
  4. Ein, zwei, drei Testeinkäufe durchführen. Bekommt ihr keine Fehlermeldung: Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft!

Für weiterführende Informationen steht euch auch diese offizielle Hilfestellung zur PayPal-SSL-3-Problematik zur Verfügung.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
Geschenke für Design-Junkies: Onlineshop-Portrait Donkey Products http://t3n.de/magazin/onlineshop-portrait-donkey-products-geschenke-fuer-235779/ 2014-11-17T09:19:02Z
Eine Fahrradtasche für Bierliebhaber, ein Holz-Tablet und der Kinderlöffel „Knatter“ sind nur drei Artikel aus dem Sortiment von Donkey Products. Das Unternehmen entwickelt alle Produkte …

Eine Fahrradtasche für Bierliebhaber, ein Holz-Tablet und der Kinderlöffel „Knatter“ sind nur drei Artikel aus dem Sortiment von Donkey Products. Das Unternehmen entwickelt alle Produkte selbst. Im stationären Handel sind die Produkte bereits fest etabliert. Jetzt wollen die Hamburger im Onlinehandel angreifen.

Donkey Products hat sich auf smarte und hippe Geschenkartikel spezialisiert – diese zwei Attribute vermutet man bereits, wenn man sich auf den Weg zum Kreativ-Hauptquartier der Hamburger macht. Der Firmensitz befindet sich in einem gemütlichen Hinterhof mitten im Szeneviertel Sternschanze. Gründer und Inhaber Florian Berger ist ein alter Online-Hase, auch wenn er seinen Webshop erst 2013 aus dem Boden stampfte. Bereits zur Jahrtausendwende gründete er eine auf spezialisierte Agentur. Als er jedoch die Idee zu seinem ersten Produkt hatte – einem Oldschool-Telefonhörer zum Anschluss an Smartphones –, merkte er schnell, dass hier seine Zukunft liegt. Im Gegensatz zum Agenturgeschäft könne man den Erfolg in diesem Bereich direkt messen, so Berger: „Du legst ein Produkt auf den Tisch und die Leute finden es entweder total super oder einfach nur schlecht.“

Urban Gifts for Happy People

Diese Erkenntnis nahm Berger zum Anlass, sich aus dem Agenturgeschäft zurückzuziehen und Donkey Products zu gründen. Das war 2008, das Jahr, in dem Berger „komplett bei Null mit einem weißen Blatt Papier“ anfing.

Donkey Products sieht sich selbst nicht nur als Produktentwickler, sondern auch als Designlabel und Ideenagentur. Der Anspruch an die eigenen Artikel: Jedes Produkt soll eine Geschichte erzählen, die dem Käufer ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Das klappt in den meisten Fällen erstaunlich gut – egal ob es um klassische Geschenkartikel geht, um Kinderprodukte oder um Einrichtungsartikel.

Klassischer Retail als Wurzel

Donkey Products war zwischen der Gründung 2008 und 2013 fast ausschließlich auf B2B ausgerichtet. Das Unternehmen hatte zwar einen , der aber laut Berger nur nebenher lief. Erst seit dem vergangenen Jahr bauen die Hamburger ihren Shop für Endkunden ernsthaft als weitere Vertriebssäule auf. Das ist kein Zufall: „Mir war von Anfang an klar, dass ich irgendwann einen Webshop benötige. Vorher wollte ich aber in den Handel, um ordentliche Stückzahlen absetzen zu können“, erklärt der Director of Possibilities, wie die Jobbeschreibung auf der Visitenkarte von Inhaber Florian Berger lautet.

Dass mit seinen Produkten tatsächlich einiges möglich ist, merkte der gelernte BWLer bereits auf der ersten Messe, auf der er sein Unternehmen und seine Artikel präsentierte. Die Donkey-Produkte weckten nicht nur das Interesse von klassischen Geschenkartiklern; auch Museumsshops, auf Kinder fokussierte Retailer und Einrichtungsläden klopften bei Berger an.

donkey products 3
Mit ihren Messeauftritten richten sich die Hamburger besonders an den stationären Handel.

Mittlerweile ist Donkey Products auch im Buchhandel, in Modeläden, in Einrichtungshäusern und Blumenläden vertreten. Die Design-Artikel des Hamburger Unternehmens finden sich zum Beispiel im KaDeWe in Berlin, bei Urban Outfitters in Nürnberg, in den Galeries Lafayette in Paris, im Geekshop in Südkorea und als Shop-in-Shop in zahlreichen Karstadt-, Kaufhof- und Thalia-Filialen. Zu den bekanntesten Onlineshops, die Produkte von Donkey Products führen, gehören unter anderem Design3000, Magazin und frontlineshop.

Zwar ist Donkey Products ganz klar ein Geschenkartikler, aber die eigenen Artikel passen nach Ansicht von Berger in ganz unterschiedliche Branchen. Diese Annahme ist eng verknüpft mit der Zukunftsprognose, die der Geschäftsführer für den Onlinehandel im Allgemeinen abgibt: „Ich glaube, dass Shops sich in Zukunft auf bestimmte Zielgruppen und nicht mehr auf Produktgruppen spezialisieren werden. Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass ein Bekleidungsshop für Hipster auch bestimmte Geschenkartikel aus unserem Sortiment anbietet.“ Gar nicht so abwegig, denn die Preisspanne von fünf bis 30 Euro macht diese Produkte zu perfekten Mitnahmeartikeln. Donkey Products plant entsprechend verstärkt Kooperationen mit der Modebranche.

Die Zukunft ist online

Abgesehen von allen weiteren Plänen für Kooperationen mit dem stationären Handel liegt seit Kurzem der Fokus auf online. Vor der Gründung seines Onlineshops setzte sich Berger mit einigen Bekannten zusammen, um in einem Workshop die Weichen zu stellen. Mit dabei: Hubertus Bessau von mymuesli.de, Alexander Graf von eTribes und einige andere. Ersterer war mit mymuesli zu der Zeit auf dem Weg in den Retail-Handel, sodass Berger und Bessau perfekt von den Erfahrungen des anderen profitieren konnten.

Mit Janne-Flemming Berngruber fand der Donkey-Products-Chef „einen richtig guten Mann“, der die Pläne gemeinsam mit der Agentur Netshops umsetzen konnte und den Onlineshop heute auch leitet. Die Entscheidung für das Shopsystem fiel auf Shopware. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie die ausführende Agentur, die mit der entsprechenden Expertise aufwarten konnte und so die Software gemäß den Vorstellungen von Donkey Products individualisieren konnte. Die Mitarbeiter des Hamburger Unternehmens schätzen an Shopware besonders die einfache Handhabung im Backend und das hohe Maß an Individualisierungsmöglichkeiten. Zu den wichtigsten eingesetzten Plugins zählt Berngruber jene für Gutscheine, Routing-URLs und Homeboxes für das Design der Startseite.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Sébastien Bonset
10 Fehler beim Betreiben von Onlineshops – und wie du sie vermeiden kannst http://t3n.de/news/10-fehler-beim-betreiben-578192/ 2014-11-15T13:03:08Z
Es gibt Dinge im Leben, die man weder in der Schule noch auf irgendeinem Seminar lernt. Mit anderen Worten: Manchmal muss man ins kalte Wasser springen, um schwimmen zu lernen. So auch im E-Commerce …

Es gibt Dinge im Leben, die man weder in der Schule noch auf irgendeinem Seminar lernt. Mit anderen Worten: Manchmal muss man ins kalte Wasser springen, um schwimmen zu lernen. So auch im – aber wir können dir vorab einen kleinen Kurs in warmen Gewässern anbieten.

Der Erfahrungsschatz einiger Freunde und Kunden aus dem Handel zeigt in diesem Artikel zehn der wichtigsten Fehler auf, die Shop-Betreiber in ihrer E-Commerce-Laufbahn so machen. Natürlich erläutern wir auch, wie du diese Fehler verhindern kannst.

fehler
Fehler gemacht? Die schlimmsten E-Commerce-Fehler lassen sich mit unseren Tipps vermeiden. (Foto: © sccy - Fotolia.com)

Fehler 1: Mathe geschwänzt (für Nachhilfe ist es nie zu spät)

Frag mal einen erfahrenen Unternehmer, was die wichtigste Fähigkeit ist, um erfolgreich ein Unternehmen zu führen. Die Antwort: Mathematik. Als unser Freund Tom (Name von der Redaktion geändert) mit seinen Shops angefangen hat, war das eher ein Hobby, so hat er sein Hauptaugenmerk weniger auf Mathe gelegt.

Das Ergebnis: Er hat wegen hoher Nachfrage zwar eine Nische etabliert, hat am Ende aber nicht genug Einnahmen erzielt, die den Erhalt des Shops weiterhin lohnenswert gemacht hätten. Die Verkaufspreise waren einfach zu niedrig kalkuliert.

BWL funktioniert ganz einfach. Um zu sehen, wie profitabel dein sein kann, nutze folgende Formel:

Gewinn = Bedarf * (Umsatz - Kosten)

Nehmen wir an, dass es im Netz etwa 20.000 Menschen gibt, die auf der Suche nach deinem Produkt sind. Wenn die Hälfte davon deinen Shop finden, sind das 10.000 potenzielle Käufer. Verkaufst du an den Durchschnitt von 1-2 Prozent, sind das zwischen 100 und 200 Verkäufe.

Wenn dein durchschnittlicher Auftragswert 100 Euro beträgt und du eine Netto-Marge von 30 Prozent hast, liegt Dein Gewinn also zwischen 3.000 Euro und 6.000 Euro.

Natürlich sind diese Zahlen nur grobe Schätzungen, die echten Zahlen können variieren. Was auch immer bei dir herauskommt – hätte Tom etwas besser in Mathe und BWL aufgepasst, wäre er schneller auf diese Formel gekommen.

Es hat „zwei Shops lang gedauert“, bis die Mathe-Nachhilfe bei ihm geholfen hat. Der zweite Shop hatte einen sehr hohen durchschnittlichen Auftragswert, jedoch viel zu kleine Margen, so dass kaum Gewinn übrig blieb.

Fehler Nr. 2 Die Nische im Markt nicht finden

Nur „da“ sein ist wertlos.

Die Shops basierten auf dem Direktversand durch Großhändler. So war Tom im Strom mit hunderten von Wettbewerbern unterwegs, die alle dasselbe Sortiment anboten, wie er. Wenn er sich überhaupt etwas von den anderen unterscheiden konnte, so war er am Ende einfach nur „auch da“ – und das hatte natürlich rückblickend gesehen gar keinen Wert.

Mit Toms erstem Shop tauchte er direkt ins Tiefe, er dachte sogar, er hätte eine super Marktlücke entdeckt. Und was hatte er vergessen? Den Wettbewerb! Ohne die Konkurrenz oder überhaupt den Markt genau zu recherchieren, stellte Tom leider etwas zu spät fest, dass der größte Wettbewerber richtig genial war. Der Konkurrent hatte alle Produkte, die Tom auch anbot, etliche Kundenbewertungen, tausende Likes auf Facebook, einen erfolgreichen Blog und tonnenweise gute Presse. Der Wettbewerber hatte jedes Element auf dem Markt abgedeckt und Tom dachte zuerst immer noch, er könnte es gegen ihn schaffen. Naja, ich brauche hier wohl nicht zu erwähnen, dass Toms Online-Shop kommerziell betrachtet eher eine Katastrophe war.

Mit seinem zweiten Shop gab es dann tatsächlich eine große Lücke. Nicht in Bezug auf die Produkte, sondern im Sinne von Informationen. Diese Gelegenheit nutzte Tom und startete eine sehr umfassende Recherche in seiner Nische. Das Ergebnis: Mit echten Bemühungen im SEO gelang es ihm, zu wachsen und den Shop mit über 15.000 Besuchern pro Monat in eine richtig wettbewerbsfähige Nische nach oben zu bringen.

Eine Nische ist einfacher zu finden, wenn man eben keine Hardware in dem Sinne, sondern zum Beispiel Wissen oder Know-how verkauft. Es kostet keine Unsummen an Investitionen und der Unternehmenswert bemisst sich nicht ausschließlich an deinen Produkten oder Kundenlisten, sondern auch an deinen „geistigen“ Inhalten.

Fehler Nr. 3: Sich selbst kannibalisieren

Toms erster Shop-Versuch verkaufte wiederwendbare Taschen. Es ging um umweltfreundliche, recycelbare Taschen, die seine Freundin in Handarbeit herstellte. Die Taschen verkauften sich nicht besonders gut, so erweiterte Tom sein Sortiment nach und nach mit anderen umweltfreundlichen Produkten. Irgendwann hatte er ein ganzes Sammelsurium an Produkten, die bis auf die Umweltfreundlichkeit nicht besonders viel gemeinsam hatten. Das wäre ja okay gewesen, wenn seine Marke nicht rund um die Taschen zentriert gewesen wäre.

Während der Umsatz nicht unbedingt darunter litt, war es dennoch sehr schwierig, einen speziellen Kunden anzusprechen, da das Sortiment dafür einfach zu breit gefächert war. Infolgedessen war natürlich auch die Suchmaschinenoptimierung nahezu unmöglich. Der Fehler hier lag also in der Markenentwicklung und weniger in der Finanzierung. Dabei ist aber der Aufbau einer Marke mindestens genau wichtig, da deine Marke das darstellt, was dein Unternehmen tatsächlich wert ist.

Fehler Nr. 4: Keinen Content-Plan haben

Das ist ein weiterer Fehler, den Tom im Zuge seines ersten Onlineshops machte. Er betrieb wenig bis keinen Aufwand für Content-Marketing. Das machte die Kundengewinnung nicht unbedingt leichter für ihn. Er korrigierte diesen Fehler mit seinem zweiten Shop, der gänzlich auf dem Verkauf von Content-Marketing basierte. Manchmal ist es schwer, für eine langweilige Nische Content zu schreiben. Aber im Ernst: Wie viel kann man wohl über recycelbare Taschen schreiben?

Der Schlüssel (das haben wir alle erst später gelernt) ist, Content Marketing nicht bezogen auf dein Produkt, sondern bezogen auf deine Kunden zu betreiben. Um noch mal bei den umweltfreundlichen Taschen zu bleiben: Wer kauft eigentlich solche Taschen? Auf jeden Fall jemand, der sehr umweltbewusst ist. Es ist zumindest wahrscheinlich, dass genau diese Kunden gesund essen, Fitness, Yoga und Wellness toll finden. Das sind natürlich alles Vermutungen, aber etwas Recherche könnte diese bestimmt bestätigen.

Indem du also deine Content-Marketing-Strategie besser um den idealen Kunden strickst, anstatt um ein bestimmtes Produkt, hast du auf einmal viel mehr zu erzählen und automatisch viel mehr Möglichkeiten, mit deinen Kunden in Kontakt zu kommen.

Fehler Nr. 5: Nicht durchdachte Werbegeschenke

Einige Geschäftsmodelle tun gut daran, kostenlose Giveaways zu verschenken, damit neue Kunden anzulocken um schließlich mit den neuen Kunden Umsatz zu generieren. Als Tom noch in der umweltfreundlichen Nische unterwegs war, bekam er so eine Gelegenheit. Leider hat er das ganze Unterfangen komplett falsch eingeschätzt und musste einen großen Verlust in Kauf nehmen. Nach 300 verschenkten Werbeprodukten hat genau ein Kunde eine Tasche gekauft. Das tat weh.

Werbegeschenke, Wettbewerbe und Giveaways sind ein absolut effektives Mittel um ein Produkt am Markt bekannt zu machen – aber es passt eben nicht zwingend in jede Nische. Gratisgeschenke funktionieren gut bei Verbrauchsprodukten, wie Hautpflege, Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und dergleichen.

Was Tom daraus gelernt hat? Dass diese Gimmicks nicht wirklich den Verkauf ankurbeln, dafür aber eine Marke aufbauen. Aber auch dafür brauchst du einen gut geschmiedeten Plan.

Fehler Nr. 6: Ein Gewinnspiel ohne Plan

Um das Thema Werbegeschenk aufzurollen: Tom suchte immer noch nach einem effektiven Weg, seine Taschen erfolgreich zu vermarkten. Also entschloss er sich, ein Gewinnspiel mit einem Blogger zu machen. Er dachte, dies würde ihn in Sachen SEO ganz weit nach vorne bringen. Mit einem Schlag würde dieser Trick auch seine Reichweite in den Social-Media-Kanälen erhöhen.

Dieses Mal war er (finanziell gesehen) etwas schlauer. Der Preis beim Gewinnspiel war „nur“ ein 50€-Gutschein für seinen Shop. Das Ergebnis? Er verdreifachte seine Social-Media-Follower und das Gewinnspiel erwies sich als absoluter Hit.

Oder doch nicht?

Wie schon bei Fehler Nummer vier hatte er keinen Plan, wie er nachhaltig mit all diesen neuen Social-Media-Fans umgehen sollte. Der Trick mit Social-Media ist, deine Follower von Stunde Null an zu begleiten. Teile jeden Tag Inhalte. Poste deinen eigenen Content regelmäßig. Fange selbst Gespräche an, kommentiere andere Posts. Sei hilfsbereit. Wer hätte denn gedacht, dass Facebook und Twitter so viel Arbeit machen würden?! Okay, Lektion gelernt.

Wenn du also ein Gewinnspiel planst, stelle sicher, dass du dich eher auf die Nacharbeit fokussierst. Die Planung ist in diesem Fall wichtiger als das Gewinnspiel selbst.

Fehler Nr. 7: Zu viel Zeit für unwichtige Aufgaben verschwenden

Wenn du dein Unternehmen bootstrappst – so wie Tom es getan hat – dann machst du anfangs alles selbst. Du baust und bastelst deinen Onlineshop, du lädst Produkte hoch, du schreibst alle Produktbeschreibungen selbst, du machst das gesamte Marketing – alles in allem ein spektakulärer Soloauftritt. Schön und gut, wenn du hinter behaupten kannst, alles selbst gemacht zu haben. Aber es ist auch unglaublich zeitaufwändig. Tom hat das erkannt und beim zweiten Anlauf die „niederen Arbeiten“ in zwei Bereiche gegliedert: notwendig und unnötig.

Versuche, die notwendigen Aufgaben so gut es irgendwie geht zu automatisieren. Ja, das kostet etwas Geld. Am Ende sparst du aber womöglich Kopf- und Herzschmerz und hast eben mehr Zeit für die schöneren Arbeitsbereiche.

Unnötige Aufgaben sollten (zumindest vorerst) ad acta gelegt werden. Mit unnötigen Dingen meine ich zum Beispiel zu viel Bastelei an deinem Logo, das Hantieren mit ein paar mehr oder weniger Pixeln bei den Produktfotos, leichte farbliche Veränderungen eines Buttons – oder eben das Mäkeln an kleinen Fehlerchen, die wahrscheinlich nur du selbst bemerkst.

Natürlich können genau diese Kleinigkeiten einen positiven Effekt auf deine Konversions-Rate haben, aber das weißt du ja ohnehin erst, wenn du richtig viel Traffic auf deiner Seite hast. In der Aufbauphase deines Geschäfts solltest du diese Art von unnötigen Arbeiten jedenfalls vermeiden.

Fehler Nr. 8: Nicht wissen, wer dein idealer Kunde ist

Gute Nischen-Recherche sollte in zwei Teilen erfolgen. Erstens: Ein Produkt finden. Zweitens: Deinen Kunden kennenlernen.

Der Trick hierbei ist es, nach deinem Kunden das Produkt auszuwählen. Schwieriger ist es, zuerst das Produkt zu haben und dann erst auf Kundenjagd zu gehen. Der konventionellen Methode nach, beruhen sich deine Recherchen natürlich auf Zahlen, Daten und Fakten – dies ist auch absolut notwenig – aber ein entscheidender Schritt, der bei Toms Shops fehlte, war ein echtes Kundenprofil. Christof Steinke hat dazu einen schönen Artikel geschrieben: http://www.netzaktiv.de/arbeiten-mit-personas-behaeltst-du-deine-zielgruppe-im-blick/

Selbst wenn deine Nische eine ausreichende Nachfrage hat und du passend dazu eine umfangreiche Produktauswahl anbietest – ohne zu wissen wer dein idealer Kunde ist, wird es immer schwieriger oben zu bleiben und nicht abzusaufen. So erging es Tom auch. Er hatte ein paar gute Monate hinter sich. Aber er hat seine Kunden nicht konkret genug angesprochen und so verzeichnete er nach weiteren Monaten einen starken Umsatzverlust.

Wenn du tief genug gräbst, wirst du feststellen, dass selbst Nischen Nischen haben. Je besser du auf deine Zielgruppe vorbereitet bist umso besser wirst du auf die Kundenbedürfnisse eingehen können.

Fehler Nr. 9: Keinen soliden Marketing-Plan haben

Wenn du versäumst zu planen, dann planst du zu scheitern.Benjamin Franklin

Ein ordentlicher Marketing-Plan sollte leicht zu erstellen sein, wenn du weißt, wer deine Kunden sind und wo man sie findet.

Leider hatte Toms Marketing-Plan aus seinen Anfängen eher etwas von absoluter Planlosigkeit. Am einen Tag tat er dies – am anderen jenes. Aber eben nichts Konkretes – und schon gar nicht nach einer bestimmten Zielsetzung.

Während alle E-Commerce-Seiten einen runden Marketing-Plan haben sollten, der sämtliche Grundlagen abdeckt, sind einige Kanäle offenbar effektiver als andere. Das eine Modell geht besser mit PPC, während das andere mit SEO oder Social Media glänzt.

Wie auch immer dein Plan aussieht: Er sollte vorliegen, wenn du mit deinem Shop startest. Natürlich ergeben sich im Laufe der Zeit immer mehr Möglichkeiten, die du anfangs vielleicht noch nicht absehen kannst – aber eine starke Grundlage wird dir stetigen und messbaren Erfolg bringen.

Im Shop-Kompendium bei Netzaktiv steht eine ziemlich detaillierte Darstellung von der Positionierung bis hin zum Alleinstellungsmerkmal als Spickzettel zur Verfügung.

Fehler Nr. 10: Auf Pay-Per-Click-Anbieter reinfallen

Als Tom frisch am Markt war, verliebte er sich schnell in jeden Service und jede Software, die ihm über den Weg lief. Ist ja auch ganz normal. Gerade flügge, stellte er die ersten Probleme fest. Er kann heute gar nicht mehr genau zählen, wie viele Stunden er damit verbracht hat, Anbieter zu suchen, die eine perfekte Lösung für all seine Probleme hätten bieten können.

Und dann kam ein Pay-Per-Click-Anbieter (PPC). Wahrscheinlich hätte es jede andere Firma sein können. Für Tom war es zu dem Zeitpunkt aber genau diese eine Firma. Es war schon ein wenig kostspielig, aber sie hatten tolle Marketing-Videos und sehr gute Referenzen vorzuweisen. In einem Gespräch versprachen sie ihm, dass sie seinen Umsatz auf den Kopf stellen würden und er seinen Shop quasi auf Autopilot laufen lassen könne.

Eine kleine Anmerkung: Ich möchte die Firma nicht schlecht machen. Ich bin mir sicher, dass die Agentur gut ist, in dem was sie tut. Es war ein Fehler von Tom, nicht zu erkennen, dass ihr Lösungsangebot für seine Nische ganz und gar nicht geeignet war.

PPC-Anbieter haben zwei Zahlungsmodelle:

a)    Sie verlangen eine Gebühr. Und aus dieser Gebühr verwenden sie einen festen Betrag auf deine Anzeigen.

b)   Der Kunde zahlt für Anzeigen soviel er will und gibt an den Dienstleister neben einem Fixbetrag einen festgelegten, prozentualen Anteil ab.

Mit Modell A investierst du als kleines Unternehmen ziemlich viel Kapital, nur um den Service zu nutzen und ohne genug davon zurückzubekommen. Und mit Modell B brauchst du ein großes Budget, um die Dienstleistung überhaupt in Anspruch nehmen zu können.

Für Dropshipper, wie Tom es zum Zeitpunkt seines ersten Shops war, war das PPC-Modell eigentlich nicht geeignet. Ein anderer Kunde von uns hatte dieselbe Agentur beauftragt und hat auch ein wenig Geld aus dem Projekt rausgeholt – aber bei weitem nicht das, was versprochen wurde.

Wenn du deine Ware selbst herstellst oder hohe Margen erreichst, ist es vielleicht empfehlenswert, diesen Weg zu gehen. Es gibt genug Firmen, die mit PPC richtig erfolgreich sind – für dich geht es letztendlich nur darum, gute Zahlen zu schreiben.

Zusammenfassung: Die Kerninhalte

Auf welche Dinge solltest du achten, wenn du einen Online-Shop eröffnest:

  • Recherchiere deinen Markt, insbesondere deine Nische – gibt es dort Nachfrage?
  • Kennst du deine Kunden? Für wen genau löst du ein Problem?
  • Finde eine Lücke im Markt – gibt es etwas wertvolles, was du beitragen kannst?
  • Hab einen Marketing-Plan in petto.
  • Vergeude keine Zeit mit Ablenkungen.
  • Überleg immer zweimal wenn dir ein Dienstleister Umsatz garantiert.
  • Nutze ein schönes, sauberes Design, an dem du nicht ständig herumbasteln musst.
  • Harre der Dinge die da kommen!

Wir freuen uns auf eure Kommentare und Erfahrungen, wie ihr aus euren Fehlern im E-Commerce gelernt habt.

Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Nadine Brokmann

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
netzaktiv.de-Redaktion
Startup-Portrait Outfittery: Der erste Shop für Shopping-Hasser http://t3n.de/magazin/startup-portrait-outfittery-erste-shop-fuer-235801/ 2014-11-14T08:42:39Z
Outfittery hilft seinen Kunden bei etwas, das sie aus tiefstem Herzen fürchten: dem Kleidungskauf. Der ausschließlich an Männer gerichtete Service schickt ganze Outfits, persönlich ausgewählt, …

Outfittery hilft seinen Kunden bei etwas, das sie aus tiefstem Herzen fürchten: dem Kleidungskauf. Der ausschließlich an Männer gerichtete Service schickt ganze Outfits, persönlich ausgewählt, bis zur Haustür. Damit hat das Startup eine echte Marktlücke besetzt: Zwei Jahre nach dem Start vertrauen sich mehr als 100.000 Einkaufsmuffel regelmäßig dem Service von Anna Alex und Julia Bösch an.

Bei unserer Ankunft im Outfittery-Quartier am Leuschnerdamm geht es zunächst durch einen Hinterhof und dann mit dem Aufzug in den dritten Stock. Doch halt – hier stehen wir direkt mitten im Geschehen: Kleiderstangen, Musterboxen und geschäftiges Hin und Her. Hinter den Glastüren sitzen Mitarbeiter in Gruppen zusammen und diskutieren. Irgendwann tritt einer von ihnen hinaus in den Flur: „Ihr seht so verloren aus – ich bringe euch mal hoch zum Empfang“. Der ist nämlich, wie sich herausstellt, noch eine Etage höher.

Der Empfangstresen ist mit übereinander gestapelten Outfittery-Boxen verkleidet. „Die Vormieter wollten uns ein superteures Möbel aufschwatzen,“ verrät man uns, „aber das hier ist mindestens genau so schick!“ In der Tat passen die schlichten weißen Boxen mit den schwarzen Rändern gut zur Atmosphäre: viel Platz, weiße Wände und klare Akzente, wie etwa die Beispiel-Outfits, die an einer Wand an Seilen von der Decke hängen. Je weiter man vordringt, desto unterschiedlicher werden die Räumlichkeiten: Vom luftigen Großraumbüro über Räume, in denen eine Vielzahl an Mitarbeitern mit Headphones Telefongespräche führt, bis hin zum eigenen Fotostudio, in dem gerade neue Outfits abgelichtet werden, ist alles dabei. Für unser Gespräch ziehen wir uns mit Julia Bösch (mittig im Bild, blaues Oberteil) und Anna Alex (rechts von Bösch) in den Showroom zurück, der an ein Ladengeschäft erinnert und das Outfittery-Sortiment auch zum Anfassen vorstellt.

outfittery startup shop 14
Eine typische Outfittery-Box besteht aus mehreren Outfits, Schuhen und einer persönlichen Notiz der Stylistin. (Foto: Dimitri Hempel)

Bei Outfittery erhält jeder Kunde nach der Registrierung einen persönlichen Stylisten. Basierend auf einem online ausgefüllten Fragebogen und einem persönlichen Telefonat wählt dieser eine Auswahl potenzieller Outfits aus und schickt sie in der Outfittery-Box nach Hause. Das, was gefällt, wandert direkt in den Kleiderschrank, der Rest geht zurück. Kunden können ihre Stylisten jederzeit wieder per E-Mail, Telefon oder über ihr Kunden-Dashboard kontaktieren, wenn sie ein neues Outfit brauchen.

Der typische Outfittery-Kunde ist zwischen 25 und 50 und hasst Einkaufen. Oder besser: Er hat schlicht nicht die Zeit dafür. „Die meisten unserer Kunden arbeiten gerne und viel“, erklärt Alex. Statt ihren freien Samstag in überfüllten Innenstädten zu verbringen, gönnen sie sich gerne einen persönlichen Shopping-Service. Sich von einem Fachmann assistieren zu lassen, seien die meisten von ihnen aus anderen Lebensbereichen gewohnt: „Im Prinzip sind wir so etwas wie ein Steuerberater – für den Kleiderschrank.“

Ein Online-Pure-Player, der näher am Kunden ist als die Filiale

Geld verdient Outfittery wie andere E-Commerce-Anbieter auch über die Differenz von Einkaufs- und Verkaufspreis. Dass dieser trotz des persönlichen Services nicht höher als im Handel üblich ausfällt, liegt daran, dass Outfittery sich ausschließlich auf das Online-Geschäft fokussiert. Da es keine Ladenfläche gibt, die unterhalten werden muss, fallen die zusätzlichen Personal- und Servicekosten nicht so stark ins Gewicht. Zudem sind die Warenkörbe der Outfittery-Kunden mit durchschnittlich 300 Euro sehr gut gefüllt.

Was macht Outfittery besonders? „Im Gegensatz zu anderen E-Commerce-Anbietern denken wir nicht vom eigenen Sortiment aus, sondern horchen zuerst in unsere Kunden hinein und reagieren dann auf die persönlichen Bedürfnisse.“ So vermeiden sie, dass Online-Shopper sich angesichts einer riesigen Auswahl überfordert fühlen. Daher gebe es bei Outfittery auch keine Einzelstücke zu bestellen, erklärt Bösch: „Wir wollen den Kunden gar nicht mit dem vollen Sortiment konfrontieren.“ Stattdessen arbeitet das Startup mit selbst zusammengestellten Gesamt-Looks, die auf der Website vorgestellt werden und als Basis für die Wahl der Kunden dienen. Neben klassischen Modemarken mischen die Outfittery-Stylisten gerne auch unbekannte, internationale Designer in die Ensembles.

Kennengelernt haben sich Anna Alex und Julia Bösch Ende 2009, als sie am selben Tag ihren Job bei Zalando antraten. Beide hatten nach ihrem Wirtschaftsstudium bei Rocket Internet angeheuert, um Erfahrungen im Bereich und E-Commerce zu sammeln. Dass sie irgendwann selbst unter die Gründer gehen wollten, stand für beide fest: „Wir haben sofort gemerkt: Mit uns, das passt.“ Der Fashion-Bereich sollte es bleiben, doch wie eine neue Idee generieren? Bösch erinnerte sich an einen New Yorker Studienfreund, der sich aus Zeitmangel einem Personal Shopper anvertraut und ihr von den Ergebnissen vorgeschwärmt hatte. Könnte man so einen Service nicht in die Masse bringen? Über das Internet, ohne Mehrkosten für die Kunden? Hier witterten Bösch und Alex Potenzial. Das war 2011 – zum Jahresende verließen sie Zalando, um ihre Idee mit vollem Einsatz zu verfolgen.

outfittery startup shop 1
Die beiden Outfittery-Gründerinnern Julia Bösch und Anna Alex haben sich bei Zalando kennengelernt. (Foto: Dimitri Hempel)

In Böschs Wohnzimmer nahm das Geschäftsmodell während der nächsten Wochen Gestalt an, Familie und Freunde wurden als Service-Tester rekrutiert. Im März 2012 stellte Outfittery die erste Stylistin ein und bezog ein eigenes Büro. Dort konnte das Startup allerdings nicht lange bleiben: „Zu der Zeit haben wir auch den Versand über unsere Zentrale abgewickelt. Irgendwann haben sich die anderen Startups auf der Etage beklagt, weil die ganzen Kartons auf dem Flur ihnen den Weg zur Toilette versperrten – und uns nahegelegt, eine neue Bleibe zu suchen.“ Mittlerweile residiert Outfittery auf 1.200 Quadratmetern, über zwei Etagen verteilt, in Berlin-Kreuzberg.

„Für Gründer ist Berlin perfekt“

Die Entscheidung, sich in Berlin anzusiedeln, haben Bösch und Alex keine Sekunde lang bereut. Von der hohen Gründerdichte könne man nur profitieren: „Es gibt immer jemanden, an den man sich bei Fragen wenden kann. Man trifft sich auf einen schnelle Kaffee, und ein paar Stunden später ist das Problem gelöst.“

Einen weiteren Standortvorteil sehen die beiden beim Recruiting. Zwar kämpft man in Berlin mit vielen anderen jungen Unternehmen um die besten Talente. Aber die Gruppe derer, die sich überhaupt auf das Abenteuer Startup einlassen und aufgrund einer bloßen Idee ihre gesicherten Verhältnisse aufgeben, ist hier viel größer als in anderen Teilen Deutschlands. Und wenn man neue Mitarbeiter dazu bringen will, in die Stadt des Arbeitgebers zu ziehen, sei Berlin ein überzeugendes Argument.

Auch die Bedingungen für die Akquise von Investoren seien in der Hauptstadt nahezu ideal – zumindest aus Sicht eines deutschen Startups. Und die beiden Gründerinnen wissen, wovon sie sprechen: Outfittery hat, verteilt über drei Finanzierungsrunden, bisher mehr als 17 Millionen Euro eingesammelt. Unter den sechs Investoren sind bekannte Firmen wie Holtzbrinck Ventures, der High-Tech Gründerfonds und Highland Ventures aus den USA.

Wenn Bösch anderen Gründern einen Tipp geben sollte, würde sie ihnen raten, die Nähe zu Investoren schon zu suchen, bevor man tatsächlich die Hand aufhält. „Wenn schon eine Beziehung da ist, ist das ein enormer Vorteil.“ Hier biete die hervorragend vernetzte Berliner Startup-Szene zahlreiche Gelegenheiten. Gerade bei der Seed-Finanzierung sei es zudem wichtig, erste Erfolge vorweisen zu können: „Als wir auf die Investoren zugegangen sind, war unsere Seite bereits live und wir hatten sogar schon erste Kunden, die wir nicht mehr persönlich kannten – für uns ein wichtiger Meilenstein, und diese Meinung haben auch die Investoren geteilt.“

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lea Weitekamp
Kling, Kässchen, klingeling: Die Weihnachtscheckliste für Onlinehändler http://t3n.de/news/weihnachtscheckliste-checkliste-weihnachten-578163/ 2014-11-12T14:26:17Z
Schon im Weihnachtsstress? Nein? Dann wird's aber Zeit. Damit „The Season“ zum Umsatzbringer wird, ist Vorarbeit nötig. Wir liefern euch als Hilfestellung die Shopanbieter.de-Weihnachtscheckliste …

Schon im Weihnachtsstress? Nein? Dann wird's aber Zeit. Damit „The Season“ zum Umsatzbringer wird, ist Vorarbeit nötig. Wir liefern euch als Hilfestellung die Shopanbieter.de-Weihnachtscheckliste für die Vorbereitungen im November.Für den Handel ist Weihnachten die wichtigste Zeit des Jahres, die Vorbereitung auf die umsatzstärkste Zeit ist deshalb für Onlinehändler um so wichtiger. Der November ist quasi die letzte Tankstelle vor der Autobahn: Läuft die Versandabwicklung rund und hat noch genug Luft nach oben, ist der Server bereit für größere Aufgaben, sind die Shop-Startseiten und die eBay-Angebote schön mit Mistelzweig und Kerze dekoriert und am wichtigsten: Steht der Christbaum im Office schon?

santa roof
Die Weihnachtscheckliste in der Hand, ist besser als der Weihnachtsmann auf dem Dach. (Foto: © olly - Fotolia.com

Die Checkliste für eure Weihnachtsvorbereitungen im November

Shopanbieter.de veröffentlicht für Onlinehändler von September bis Dezember jeden Monat eine Checkliste zur Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft. Eventuell verpasste Folgen gibt es hier: September & Oktober.

Trends setzen und beobachten

Erste Presseaktion und Mailings zu Trendartikeln fahren: „Das wird dieses Jahr der Renner“. Das Ziel dabei: Ei­gene Trends setzen. Dabei aber auf die Social Networks achten: Ein Versuch, Produkte entgegen die dort vorherr­schenden Trend-Meinungen zu forcieren, kann fatal enden!

Adventskalender

Den Adventskalender befüllen (z.B. nach dem Live­shop­ping-Muster: Je­den Tag nur einen Artikel beson­ders günstig und ggf. auch mit Mengen­be­grenzung). Der Kalen­der kann auch als Facebook-Adventskalender laufen: Entweder als eigener „Facebook-Reiter“ (ge­eig­nete Applikationen rechtzeitig evaluieren!) oder notfalls als tägliche Pos­tings auf der Facebook-Seite. Hierbei kann zur Arbeitserleichterung auch die Funktion zur zeitlichen Vorplanung von Postings genutzt werden.

Die typischen „einmal-kaufenden Weihnachtskunden" aktivieren

Mailings an typische „Weih­nachtskunden“, selten kau­fen­de Kunden und News­letter-Abonnenten, die noch nie gekauft haben versenden. Darin enthal­ten: Ein Gutschein (Gratis­versand/Zu­gabe-Artikel…).

Suchmaschinenmarketing

SEM-Weihnachts-Kam­pagnen beobachten und optimieren.

Trend-Artikel in sozialen Netzwerken bewerben

Ausgewählte Trendartikel in Social Shopping-Porta­len bewerben, dabei je­doch keinen Hard-Selling-Ansatz fahren! Eher mit Kundenbefragungen oder Gewinn­spielen arbeiten in der Art „Was haltet Ihr von un­se­rem neuen Produkt XYZ?“ oder „Welches ist Euer Lieblings­produkt von uns — gewinnt einen Einkaufs­gutschein!“ (Achtung: Die Facebook-Regelungen für Gewinnspiele wurden in 2013 zwar radikal gelockert, einiges bleibt jedoch weiterhin verboten, eine gute Auf­stellung hierzu gibt es bei allfacebook.: )

PR für den Adventskalender

Ein Mailing/eine Presse­aktion zum startenden Advents­kalender aus­sen­den. In Facebook & Co. sollte die Info zum Kalen­der bereits vorher lanciert werden.

Kreative Paketbeigaben

Ggf. die Beigaben für die Weihnachtssendungen bereitstellen und festlegen, ab wann dazugepackt wird.

Optischer Weihnachts-„Störer“

Weihnachts-Countdown in den Shop integrieren.

Letzter Technik-Check

System-Check: Sind die Ressourcen (Hosting etc.) für die zusätzliche Last ausreichend ausgelegt? Wenn es jetzt bereits eng ist, reicht es für den Dezember NICHT aus! Dann heißt es, schnell noch zusätzliche Ressourcen zubuchen.

Wie für Checklisten typisch sind die Einzelaufgaben jeweils nur kurz an­ge­rissen. Spezielle Tipps für das Weihachtsgeschäft mit ausführlichen Erläuterungen findet Ihr in diesem Fachartikel von Shopanbieter.de: “Online-Shops für Weihnachten optimieren – Wie Online-Shops sich optimal für das Weihnachtsgeschäft aufstellen”.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
Von den Besten lernen: Die Top-100-Shops im Mobile-Commerce-Checkup [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-commerce-checkup-578117/ 2014-11-12T10:04:51Z
Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen …

Was sind die essentiellen Basisfaktoren für einen optimalen Smartphone-Shop? Das Blog konversionskraft ist der Frage in Deutschlands Top-100-Shops nachgegangen und deckt die Potenziale der mobilen Webseiten auf. Ein Mobile-Commerce-Benchmark.

Die Konversions-Optimierungs-Experten von konversionsKRAFT haben die aktuellen Top-100-Onlineshops von A wie „Alternate“ bis Z wie „Zalando“ einem Checkup unterzogen. Setzen die Shops auf M-Commerce? Wie sind die Onlineshops aufgebaut und welche Potentiale werden genutzt oder verschenkt?

Durch das Bereitstellen von Basisinformationen zum optimalen Aufbau mobile Onlineshops bietet die Infografik zwei hilfreiche Ansätze für Onlinehändler: Erstens können Händler ihren eigenen mobilen Onlineshop auf noch vorhandenes Potential überprüfen und Zweitens bietet der Checkup einen praktischen Überblick über die aktuellen Gestaltungs-Gepflogenheiten. Sich an etablierten Anordnungen für Gestaltungselemente zu orientieren, entspricht gemeinhin akzeptierten Usability-Heuristiken: Nutzer finden sich besser zurecht, wenn die Gestaltung den allgemein üblichen Koventionen folgt.

Überblick über den Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik

Der Inhalt der Mobile-Commerce-Infografik von konversionsKRAFT in der Übersicht:

  1. Überblick – Sind die Top 100 Shops bereit für den mobile Commerce
  2. Design – So sehen Smartphone Shops aus
  3. Basisfaktoren – Entdecken Sie verschenktes Potenzial
  4. Navigation Patterns – So wird mit dem Smartphone navigiert
  5. Startseite – Der Baukasten für den perfekten Einstieg

Die Infografik „Mobile-Commerce-Checkup“

Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)
Der Mobile-Commerce-Checkup (Grafik: konversionsKRAFT)

Die Infografik steht bei konversionsKRAFT zum Download zur Verfügung und soll regelmäßig aktualisiert werden: Mobile-Commerce-Checkup herunterladen.

Interessante aktuelle Fakten zum Thema Gender-Commerce und M-Commerce findet ihr auch in unserem Beitrag „Was Frauen wollen: Vorlieben beim Mobile-Commerce“.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
WieWoWas? t3n-Leser fragten nach: Wordpress-Backup, Child-Themes, Onlineshop-Systeme http://t3n.de/news/wiewowas-t3n-leser-fragten-nach-3-578005/ 2014-11-11T16:05:01Z
Für alle Fragen rund um die digitale Welt findet ihr auf t3n.de den Fragen-Bereich. Dort könnt ihr nach Lust und Laune alles aufs Tapet bringen, was euch ein Rätsel ist. Jeden Dienstag erscheinen …

Für alle Fragen rund um die digitale Welt findet ihr auf t3n.de den Fragen-Bereich. Dort könnt ihr nach Lust und Laune alles aufs Tapet bringen, was euch ein Rätsel ist. Jeden Dienstag erscheinen dann die interessantesten und brisantesten Fragen und Antworten der t3n-Community zusammengefasst in einem Artikel.

In den Fragen dieser Woche geht es um Onlineshop-Systeme, Hoster für .ch-Domains, WordPress-Backup, Child-Theme, Canonical-Link

1. Onlineshop-Systeme

Ich bin momentan auf der Suche nach einem vernünftigen und bin dabei auf shopware gestoßen. Hab nur leider wenig Erfahrung in diesen Dingen da es mein erster ist. Könnt ihr mir den empfehlen oder gibt es was besseres?

Zur Frage: Welches Shopsystem ist das Beste?

2. Hoster für .ch Domains

Ich suche einen Hoster, der Folgendes möglichst günstig anbietet : .ch-Domain mit Möglichkeit den DNS-Eintrag zu setzen, E-Mail, 2 GB Mailspace. Leider bieten die großen Hoster die .ch Domain nicht – oder nur sehr teuer – an. Kleine Hoster bieten diese günstig an, aber dann ohne eMail-Space, sondern nur mit Webspace. Ideal wäre das “Goneo eMail Plus”…. die bieten aber keine .ch Domains an.

Vielleicht kennt jemand einen passenden Anbieter?

Zur Frage: Welcher Hoster für eMail, ch-Domain mit DNS-Eintrag?

3. WordPress-Backup

Ich habe mich bisher nicht mit Backups beschäftigt, deshalb hier die Frage: Wie kann ich am besten Backups von meinem WordPress-Blog machen?

Zur Frage: Wie kann ich ein Backup meines Blogs erstellen?

4. Child-Theme

Wenn man nach Anpassungen sucht, liest man häufig den Begriff „Child-Theme”. Aber was ist das überhaupt? Wofür ist das gut?

Zur Frage: Was ist ein Child-Theme?

5. Canonical-Link

Bei wird auf jeder Seite in rel=“canonical” die URL der aktuellen Seite eingetragen. Wofür ist das gut?

Zur Frage: Was macht die Meta-Angabe rel="canonical"?

Tausch dich mit der Community aus: Stell deine Frage, oder lass die Anderen von deinem Wissen profitieren – auf t3n.de/fragen

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Melanie Petersen
Was Frauen wollen: Vorlieben beim M-Commerce http://t3n.de/news/m-commerce-frauen-gender-commerce-573280/ 2014-11-11T14:00:26Z
Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. 

Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine aktuelle Umfrage des Statistik-Anbieters Statista. Die Otto Group, die weltweite Nummer zwei im Versandhandel, hat eine Umfrage bei 1001 Kundinnen verschiedener Altersstufen in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis der Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen mobil vorwiegend auf der Couch oder im Bett. Interessant ist neben der Tatsache, dass der M-Commerce definitiv bei den Kundinnen angekommen zu sein scheint, auch die Erkenntnis, dass Print-Marketing immer noch eine Rolle spielt.

M-Commerce ist angekommen: 63 Prozent der Frauen shoppen mobil

Die Umfrage zeigt auf, dass die Akzeptanz für das Thema Mobile-Commerce stark ausgeprägt ist. Etwa zwei Drittel der befragten Kundinnen kauft mobil ein. Hauptsächlich über den klassischen Browser, mit 17 Prozent nutzt ein relativ großer Teil hauptsächlich Shopping-Apps zum Einkaufen. QR-Codes spielen wenig überraschend gar keine Rolle, die kleinen schwarzen Code-Grafiken sind aber auch schlicht kaum im Alltag aufzufinden.

(Grafik: Jochen G. Fuchs)
M-Commerce: 63 Prozent der befragten Nutzerinnen kaufen auch mobil ein. (Grafik: Jochen G. Fuchs)

Die größten Probleme beim mobilen Shopping

Die Nutzerinnen wurden auch nach den, ihrer Meinung nach, größten Problemen beim mobilen Shopping befragt. Onlinehändler sind bei diesen nachfolgenden, hauptsächlich Gestaltung und Technik des Onlineshops betreffenden, Punkten besonders gefragt:

  • 43 Prozent beschweren sich über die schlechte Bedienbarkeit mobiler Onlineshops.
  • 43 Prozent machen sich Sorgen über die Datensicherheit beim Bezahlen.
  • 39 Prozent beschweren sich über einen zu langsamen Seitenaufbau.
(Grafik: Otto Group / Statista)
M-Commerce: Innerhalb der Altersgruppen kommt es zu Verschiebungen bei den Prioritäten der Nutzerinnen. Die Tabelle gibt Auskunft über die gesamten Zahlen aus der Umfrage. (Screenshot: Otto Group/Statista)

M-Commerce: Frauen shoppen gerne in bequemer Umgebung

Ein weiterer Teil der Umfage widmete sich den Vorlieben bezüglich des Nutzungsortes. Wo und wie kaufen Frauen am liebsten mobil ein?

Hier die Ergebnisse der Teil-Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. November 2014 überarbeitet.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs
E-Commerce-News: Rücksendegebühren kassieren senkt Retourenquote, QR-Code-Shopping mit Yapital http://t3n.de/news/e-commerce-news-2-576598/ 2014-11-10T16:00:22Z
E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere aktuelle Berichterstattung geschafft haben. Diese Woche mit einer Statistik zu Retourengebühren sowie …

E-Commerce-News: Interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere aktuelle Berichterstattung geschafft haben. Diese Woche mit einer Statistik zu Retourengebühren sowie zur Anzahl der Multichannel-Händler in Deutschland.

Umfrage: Kostenpflichtige Rücksendungen sollen Retourenquote senken

Die neue Verbraucherrechterichtlinie hat am 13. Juni viele Änderungen mit sich gebracht – unter anderem auch die Möglichkeit, Kunden die Rücksendekosten auferlegen zu können. Der Frage, ob viele Onlinehändler nun ihren Kunden die Rücksendekosten in Rechnung stellen, ist der Shopzertifizierer Trusted Shops mit einer Umfrage bei mehr als 200 Onlinehändlern nachgegangen. Wie etailment berichtet, sollen zwei Drittel der kleinen und mittleren Online-Händler in Deutschland  die neuen Regelungen nutzen und kassieren die Rücksendegebühren von ihren Kunden ein. Ein Effekt ist wohl spürbar: Von den erwähnten zwei Dritteln, stellen 26 Prozent einen Rückgang bei Rücksendungen fest.

Statistik: Onlinehändler mit zusätzlichem Ladenlokal

Ein Blick in die untenstehende Statistik zeigt, dass ein relativ großer Anteil der Onlinehändler nicht alleine auf ihren Onlineshop setzen, sondern auch noch klassisch ein stationäres Geschäft betreiben. Multichannel ist, laut dieser Statistik, eher die Norm, als eine Ausnahme.

(Grafik: Statista)
Die Studie E-Commerce-Markt Deutschland 2014 zeigt hier, dass rund die Hälfte der Top-1000-Onlinehändler noch ein stationäres Geschäft betreibt. (Grafik: Statista)

Carismag: Individualisierbares Kundenbindungsmagazin für Onlinehändler

Mit dem Slogan „Mehrwert statt Gummibärchen“ versucht sich derzeit eine neue Paketbeilage für Onlinehändler einzuführen: Carismag ist ein Hochglanz-Lifestyle-Magazin, dass Onlinehändlern als Kundenbindungsinstrument dienen soll. Das anscheinend in hochwertiger Optik produzierte Magazin bietet ein breit gefächertes Themenspektrum, der redaktionelle Inhalt bleibt über die gesamte Auflage gleich. Bis hierhin ist das Magazin kostenfrei. Der interessante Teil folgt  jetzt: Der Mittelteil des Magazin ist vom Onlinehändler personalisierbar mit eigenen Produktangeboten, die Personalisierung ist dann kostenpflichtig. Allem Anschein nach handelt es sich dabei um zwei Seiten. Einmal im Jahr können Kunden noch eine Anzeigenschaltung in der Gesamtauflage schalten. Die große Frage dürfte sein, ob Endkunden ein Magazin, dass nicht direkt auf das Produktsortiment des Onlinehändlers zugeschnitten ist, als Kundenbindungsmaßnahme empfinden werden – oder ob die Beilage eher als sinnlose Werbebeilage aufgenommen wird.

Das als Kundenbindungsmittel und Paketbeilage für Onlinehändler konzipierte Magazin carismag. (Screenshot: Carismag)
E-Commerce-News: Das als Kundenbindungsmittel und Paketbeilage für Onlinehändler konzipierte Magazin carismag. (Screenshot: Carismag)

E-Commerce-News: Yapital integriert Scan2Order im Buchhandel

Die Payment-Lösung Yapital hat mit „Scan2Order“ kürzlich in die luxemburgische Groß-Buchhhandlung Ernster eine mobile Shopping-Lösung mittels eines QR-Codes integriert. So können nun beispielsweise in den Schaufenstern der Buchhandlung neben den Büchern QR-Codes platziert werden, die es Kunden ermöglich das gewünschte Buch direkt aus dem Schaufenster zu erwerben. Der Code wird mit der Yapital-App auf dem Handy abgescannt, dann noch Preis und Lieferanschrift kontrollieren: fertig ist die Bestellung.

Bis 29. November kann der abgebildete Ken-Follet-Roman vergünstig erworben werden – auch auf Deutsch, der Versand erfolgt aus Luxemburg.(Grafik: Yapital/Ernster)
Bis 29. November kann der abgebildete Ken-Follet-Roman vergünstig erworben werden – auch auf Deutsch, der Versand erfolgt aus Luxemburg.(Grafik: Yapital/Ernster)

Was war eigentlich letzte Woche los? Eine Ausgabe unserer E-Commerce-News verpasst? Kein Problem, hier sind die E-Commerce-News von letzter Woche und der vorhergehenden Woche.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jochen G. Fuchs