Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2015-05-22T08:14:53Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Shoppen auf YouTube: Google integriert Kaufen-Buttons in Videos http://t3n.de/news/youtube-kaufen-buttons-612061/ 2015-05-22T08:14:53Z
Mit „TrueView for shopping“ will Google das Shoppen via YouTube erleichtern. So sollen Kaufen-Buttons und Links zu weiteren Produktinfos in die Videos integriert werden können.

Mit „TrueView for shopping“ will Google das Shoppen via YouTube erleichtern. So sollen Kaufen-Buttons und Links zu weiteren Produktinfos in die Videos integriert werden können.

Kaufen-Buttons und Produktinfos in YouTube-Videos

Werbetreibende wird der neueste Vorstoß des Suchmaschinenriesen freuen: Google hat das Feature „TrueView for shopping“ angekündigt, das es ermöglichen soll, innerhalb eines YouTube-Videos Kaufen-Buttons einzufügen. Auch sollen Fotos und Informationen zu den im Video gezeigten Produkten hervorgehoben werden können.

Neue Shopping-Features in YouTube-Videos – auch mobil. (Bild: Google)
Neue Shopping-Features in YouTube-Videos – auch mobil. (Bild: Google)

Das Feature soll auf Smartphones und Tablets genauso wie auf Desktop-Rechnern funktionieren, betont Google in einem entsprechenden Blogbeitrag. Immerhin stammt die Hälfte der Videoaufrufe bei YouTube mittlerweile von Mobilgeräten. „TrueView for shopping“ basiert auf der erst kürzlich von Google vorgestellten Cards-Plattform und soll in den kommenden Monaten verfügbar sein.

Neues YouTube-Werbeformat soll Umsatz und Aufmerksamkeit steigern

Erste Unternehmen, die das neue YouTube-Werbeformat getestet haben, sollen laut Google schon deutliche Steigerungen bei Umsatz und Nutzerinteresse erreicht haben. So habe das Einrichtungshaus Wayfair seine Umsätze pro Videoanzeige im Vergleich zu früheren YouTube-Werbekampagnen durch die neuen Shopping-Features verdreifachen können.

Aufgrund sinkender Werbeerlöse in den vergangenen Monaten will Google Nutzer durch neue Formate offenbar zu mehr Interaktion anregen und die Ergebnisse seiner Werbekunden verbessern. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Google planen soll, Kaufen-Buttons in die Ergebnisse seiner mobilen Suche einzubauen.

via venturebeat.com

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Jörn Brien
WordPress macht sich fit für E-Commerce: Automattic übernimmt WooCommerce http://t3n.de/news/wordpress-macht-fit-fuer-611798/ 2015-05-21T07:21:13Z
Das Unternehmen hinter Wordpress.com hat die E-Commerce-Lösung WooCommerce gekauft. Für die Entwickler des Wordpress-Plugins soll Automattic rund 30 Millionen US-Dollar gezahlt haben.

Das Unternehmen hinter WordPress.com hat die E-Commerce-Lösung WooCommerce gekauft. Für die Entwickler des WordPress-Plugins soll Automattic rund 30 Millionen US-Dollar gezahlt haben. CEO Matt Mullenweg will Shopping damit stärker in WordPress-betriebene Seiten integrieren.

WordPress will mehr Shopping

Es ist die bisher größte Akquisition von Automattic, so viel verrät der WordPress-Erfinder Matt Mullenweg. WooCommerce könnte das Unternehmen aus San Francisco rund 30 Millionen US-Dollar gekostet haben, sagen Insider. Mullenweg startet damit eine E-Commerce-Offensive für sein reichweitenstarkes CMS.

Neben der Plattform und den Jetpack-Tools soll E-Commerce das dritte große Standbein von Automattic werden, erklärt der Geschäftsführer im Interview. WooCommerce integriert durch ein Plugin Shopping-Features in WordPress-Seiten. Zu den Mitbewerbern zählt Shopify. WordPress-Konkurrent Squarespace hat bereits eine E-Commerce-Funktion integriert. Mullenweg will mit der WooCommerce-Übernahme verhindern, dass sich die Reichweite des CMS aus New York  erhöht.

Automattic: WordPress-Gründer Mullenweg sieht keinen Grund bald an die Börse zu gehen. (Bild: Eva Blue / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
WordPress-Gründer Matt Mullenweg will mit WooCommerce ein drittes Standbein für Automattic aufbauen. (Bild: Eva Blue / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

WooCommerce-Integration nur auf WordPress.org

WooCommerce werde zwar in der selbstgehosteten Lösung WordPress.org eingebaut sein, allerdings noch nicht in WordPress.com, informiert der CEO. Eine spätere Integration stellt er jedoch in Aussicht. Das WooCommerce-Plugin zählt zu den beliebtesten E-Commerce-Plugins des WordPress-Ökosystems. Für bestehende Kunden werde sich vorerst nichts ändern, informiert das Unternehmen. Der 2008 gegründete E-Commerce-Dienstleister beschäftigt 55 Personen, die auf 20 Länder verteilt sind. Das soll auch so bleiben, schreibt Mitgründer Mark Forrester.

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Elisabeth Oberndorfer
„SEO hat uns groß gemacht“: Design-Shop Connox im Portrait http://t3n.de/magazin/shop-portrait-connox-seo-hat-uns-gross-gemacht-238315/ 2015-05-19T11:51:02Z
Hochwertige Design-Möbel und Wohnaccessoires, das Extra-Quäntchen Service und eine eigene Shop-Software – bei Connox macht man keine halben Sachen und überlässt den Erfolg ungern dem Zufall.

Hochwertige Design-Möbel und Wohnaccessoires, das Extra-Quäntchen Service und eine eigene Shop-Software – bei Connox macht man keine halben Sachen und überlässt den Erfolg ungern dem Zufall. Diesen Eindruck vermittelt auch Thilo Haas, einer der beiden Geschäftsführer, wenn er Besucher stolz durch die Büros und die Lagerhalle am Alten Flughafen in Hannover führt.

Connox ist ein Online-Shop für Wohndesign-Produkte – ein weites Feld, und tatsächlich umfasst das Sortiment des Online-Shops aus Hannover rund 11.000 Markenprodukte von Stühlen über Sofas und Betten bis hin zu Accessoires wie Vasen und Technikprodukten und sogar Gartenmöbel. Der kleinste gemeinsame Nenner im Angebot: Es geht ums Wohnen und hat einen Design-Anspruch. Haas erklärt, dass hinter jedem Produkt, das er mit seinem Geschäftspartner Kristian Lenz vertreibt, ein namhaftes Unternehmen oder ein namhafter Designer steht.

Optimale Voraussetzungen

2002 gründete Thilo Haas mit der Haas Media GmbH ein Unternehmen, das sich mit der Programmierung von Datenbanken beschäftigte. 2005 tat er sich mit Kristian Lenz zusammen und aus Haas Media wurde die Connox GmbH. Lenz hatte bereits vor der Gründung von Connox Erfahrungen im Bereich Wohndesign gesammelt und einen Online-Shop in diesem Bereich betrieben. Gemeinsam mit Haas begann er noch mal bei Null. Allerdings waren die Voraussetzungen nahezu optimal, denn während Lenz jede Menge Erfahrungen, Kontakte und Wissen über das Marktsegment mitbrachte, verfügte Haas über die technische Expertise. Entsprechend ist Kristian Lenz bis heute für Sortiment, Einkauf und Marketing zuständig, während sich Thilo Haas um die interne Geschäftsführung, Prozessoptimierung und die Weiterentwicklung der Software kümmert.

Der Bürgersteig als Zwischenlager

Als Kristian Lenz mit Haas die Connox GmbH gründete, benötigten die beiden Geschäftsführer keinerlei externes Startkapital. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir bisher immer ohne externe Mittel ausgekommen sind – unser Wachstum konnten wir stets aus dem normalen Cashflow finanzieren“, freut sich Haas. Der Online-Shop ging im August 2005 mit nur sechs Produkten und einem Mitarbeiter online. Anfangs wollten Haas und Lenz nur Produkte aufnehmen, die auch einen Designpreis gewonnen hatten. Das stellte sich allerdings schnell als zu restriktiv heraus.

Das Unternehmen begann zwar nicht wie so viele andere Online-Shops in einer Privatwohnung, sondern hatte sich auf 180 Quadratmetern in einer alten Postfiliale in Hannover eingerichtet. Dennoch berichtet Haas von einer gewissen Gründungsromantik inklusive Jubel, als die erste Bestellung einging. In der ausgedienten Postfiliale residierte der Shop rund zwei Jahre – ziemlich genau so lange, bis das Lager so voll war, dass man nur noch zwischen überfüllten Regalen arbeiten konnte. „Beim letzten Weihnachtsgeschäft am ersten Firmensitz hatten wir Glück, dass es nicht geregnet oder geschneit hat. Wir mussten die fertig gepackten Pakete auf dem Bürgersteig vor der ehemaligen Post auftürmen, weil wir einfach nicht genug Platz im Lager hatten.“

Ergänzung zum stationären Handel

Bei der Gründung ergab sich die größte Schwierigkeit daraus, dass man die Hersteller 2005 nicht so leicht davon überzeugen konnte, im Internet tatsächlich Möbel und Wohn-Accessoires verkaufen zu können. Nach Ansicht des Connox-Gründers war man zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Zwar gab es bereits den ein oder anderen Online-Händler, der sich in den Bereich Design-Möbel vorgewagt hatte, aber die meisten Hersteller wollten den stationären Handel schützen und eben nicht im Internet verkaufen. Das Argument, das Haas und Lenz immer wieder entgegen tönte: „Im Internet werden ja nur die Preise kaputt gemacht – die Online-Händler haben doch überhaupt keine Kosten und arbeiten aus der Garage.“ Connox hatte als Vorreiter also entsprechend hohen Erklärungsbedarf bei potenziellen Lieferanten.

Letztendlich gelang es den beiden Online-Händlern allerdings, die Hersteller davon zu überzeugen, dass Connox keine reine Plattform für den Warenverkauf sein wollte, sondern ein Fachhändler, der das moderne Medium Internet nutzt. Generell sieht Haas den stationären Handel nicht als direkte Konkurrenz an. Zwar würden Online-Händler stets als „Fachhandelskiller“ hingestellt, aber besonders im Möbelbereich trifft das nach Ansicht des Geschäftsmanns aus Hannover nicht zu: „Im Bereich Möbel nutzen mehr Kunden Online-Shops zur Information und kaufen dann im stationären Handel als umgekehrt. Ich glaube der Online- und der stationäre Handel bereichern sich gegenseitig.“

Kritischer sieht Haas den Verkauf über Amazon. Zwar ist Connox dort noch in reduziertem Ausmaß tätig, aber eigentlich ergibt Amazon für einen Online-Fachhändler wenig Sinn. Zum einen stimme die Marge in vielen Fällen nicht, zum anderen sei es über externe Vertriebskanäle schwieriger, selber eine Marke zu sein. Da sei es kontraproduktiv, wenn man seine Ware bei Amazon lagere und vertreibe, denn man degradiere sich selbst als Zulieferer von Amazon. Immerhin wird die Ware in einem Amazon-Karton verschickt – zusammen mit einem Amazon-Beileger. „Das ist nicht die Art von Handel, wie wir ihn verstehen. Mit der Marke Connox stehen wir für die Waren, die wir verschicken, und auch für den Service, den wir bieten. Da möchte ich nicht, dass sich jemand anderes mit unseren Federn schmückt“, erklärt Haas.

Eigenes Shopsystem

Eine der wohl herausstechendsten Besonderheiten von Connox ergibt sich aus der Tatsache, dass der Shop auf einer kompletten Eigenentwicklung basiert. Haas erklärt das so: „Die Shopsysteme, die 2005 am Markt erhältlich waren, entsprachen einfach nicht unseren Anforderungen.“ So seien die vor zehn Jahren erhältlichen Shopsysteme nicht flexibel genug gewesen, und die Strukturen der Warenwirtschaft sowie die verfügbaren Designs hätten zu wünschen übrig gelassen. Der Hauptgrund für die Eigenentwicklung ergab sich allerdings aus dem Anspruch, SEO betreiben zu wollen. Auf diese Weise konnte der Online-Shop binnen kurzer Zeit bei Google ganz weit oben ranken und entsprechend schnell wachsen. Connox gehörte zu den ersten Shops, die sprechende URLs einsetzten. Das konnten Shops noch nicht, die auf dem damals beliebten XT:Commerce basierten.

Direkter Bezug zu den Produkten: Lager- und Büromitarbeiter arbeiten Tür an Tür. (Foto: Connox)
Direkter Bezug zu den Produkten: Lager- und Büromitarbeiter arbeiten Tür an Tür. (Foto: Connox)

Von der ersten Minute an hatte Connox mit bobselektro.de einen Kunden für das eigene Shopsystem. Auch der Restpostenmarkt Jawoll setzt die Connox-Lösung ein. Dieser Umstand hat die Hannoveraner quasi dazu verdonnert, jede Änderung und Erweiterung der Software so umzusetzen, dass die E-Commerce-Suite auch für die anderen nutzbar blieb. Das Ergebnis: eine Standard-Software, mit der man noch 2015 an den Markt gehen will. Entsprechend haben Haas und Lenz im September 2014 die IT-Abteilung in die Quillo GmbH ausgegründet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Software 2015 so vorzubereiten, dass man mit ihr an den Markt gehen kann. Bisher fehlt zwar noch die Dokumentation – die Website der „EC Suite“ getauften Software ist aber bereits online.

Rasantes Wachstum

Das Hannoversche Unternehmen wuchs in den vergangenen zehn Jahren rasant – das Angebot, die Umsätze und die Anzahl der Mitarbeiter. Wie kaum eine Erfolgsgeschichte verlief auch die von Connox nicht gänzlich ohne Stolpersteine. So haben die Gründer aus kleineren Rückschlägen und „teuren“ Erfahrungen vor allem zwei wertvolle Erkenntnisse gesammelt: rechtliche Vorschriften immer im Blick haben und sorgfältige Briefings an Marketing-Agenturen. Connox hatte aufgrund fehlender Angaben bei Elektrogeräten mit zahlreichen Abmahnungen zu kämpfen. Heute achtet der Online-Shop bei seinen Produktbeschreibungen penibel auf gesetzliche Vorgaben – und das sowohl online als auch im hauseigenen Katalog.

Einen weiteren Rückschlag erlitt der Online-Shop, als er sich für die Zusammenarbeit mit einer Marketing-Agentur entschied. Bislang hatte Connox die Adwords-Kampagnen immer erfolgreich inhouse verwaltet. Die Agentur kommunizierte jedoch klare Vorteile: mehr Sichtbarkeit und das drei- bis vierfache an Umsätzen. Sie optimierte allerdings nicht die bestehende und bereits gut laufende Kampagne, sondern setzte eine komplett neue auf – auf Basis von Suchbegriffen, die für einen Versandhandel von Design-Produkten keinen Sinn machen. „Die Kommunikation im Vorfeld hätte hier in jedem Fall besser laufen müssen“, reflektiert Thilo Haas. „Wir hatten vor allem die Ertragschancen vor Augen und die Agentur hat sich im Vorfeld nicht genug mit unseren Produkten und der Kaufintention beschäftigt.“ Käufer von Markenprodukten wüssten ganz genau, welches Produkt sie benötigen. Entsprechend konkret sei die Suche.

„Wir verkaufen keine Standard-Produkte, sondern Designobjekte von ganz bestimmten Herstellern“, erklärt der Geschäftsführer von Connox. „Für jemanden, der eine handelsübliche Isolierkanne sucht, ist das Preissegment, in dem sich unsere Produkte bewegen, schlicht zu hoch. Aus diesem Grund würde derjenige mit seinem Klick auf ‚Isolierkanne‘ zwar Adwords-Budget kosten, vermutlich aber keinen Kauf in unserem Shop tätigen. Das hat uns in kurzer Zeit viel Geld gekostet.“ Teures Lehrgeld – mittlerweile kümmert man sich bei Connox wieder inhouse um Adwords und SEO. Denn bei diesen geschäftskritischen Bereichen wollen Thilo Haas und Kristian Lenz lieber alle Fäden selbst in der Hand behalten: „Eine Abstrafung von Google wegen unzulässiger Optimierung würde unser Unternehmen hart treffen“, so Thilo Haas.

Bei Connox schätzt man die volle Kontrolle dank eigenem Lager. (Foto: Connox)
Bei Connox schätzt man die volle Kontrolle dank eigenem Lager. (Foto: Connox)

 Komplexe Auftragskontrolle

Aufgrund der hochwertigen Waren hat Connox Kunden, die genau hinschauen – vermutlich genauer als bei anderen Shops. Entsprechend sorgfältig müssen alle Aufträge bearbeitet werden und entsprechend kulant ist der Online-Shop bei der Retourenabwicklung. Denn Rückgaben gibt es schon bei geringsten Mängeln. „Das macht die Arbeit für die Service- und Lagermitarbeiter natürlich nicht einfacher“, erklärt Thilo Haas, „Das ist aber unser Anspruch an Kundenservice und für diesen ist Connox bekannt.“ Ein großer Vorteil für die Support-Mitarbeiter ergibt sich aus dem Fakt, dass das Lager direkt an die Büroräume angeschlossen ist. Wenn ein Kunde anruft und sich über die Details eines Produktes informieren will, dann kommt es schon mal vor, dass die Support-Mitarbeiter direkt nachschauen gehen. Der Kunde wird am Headset einfach mit in das Lager genommen.

Die hochwertigen Waren bedürfen neben einem Mehr an Support auch eine genauere Prüfung, um Betrug zu verhindern. Besonders bei Bestellungen von technischen Produkten prüft Connox genau, ob der Käufer vertrauenswürdig ist. Nach Erfahrung von Haas gibt es bestimmte Kombinationen aus Kundenangaben, bestelltem Produkt und gewählter Zahlungsart, die typisch für einen Betrugsfall sind. Diese werden von einer speziellen Software automatisch aussortiert und dann manuell von einem Mitarbeiter untersucht, damit sowohl die Kundeninteressen als auch die eigenen gewahrt werden.

Generell ist der komplette Bestellprozess bei Connox sehr transparent und Kunden werden über jede noch so kleine Statusänderung per Mail informiert. Das schafft ebenso Vertrauen, wie das Safer-Shopping-Siegel und die schnellen Lieferzeiten – ein Großteile der Bestellungen bis 15 Uhr werden taggleich versendet und sind bereits am Folgetag beim Kunden. Auch Retouren werden noch am selben Tag bearbeitet und Gutschriften oder Rücküberweisungen sind in der Regel ebenfalls binnen eines Tages erledigt.

Stetige Optimierung

Prozesse werden bei Connox ständig optimiert. Treibender Innovationsmotor dabei ist seit jeher das Weihnachtsgeschäft, in dem alle auch im Lager und beim Verpacken mit anpacken – inklusive der Geschäftsführer. Das in Kombination mit dem inhouse entwickelten Shopsystem führt dazu, dass Änderungen oft auf dem „kurzen Dienstweg“ umgesetzt werden können. So kann es schon mal vorkommen, dass Haas im Weihnachtsgeschäft beim Picking im Lager aushilft und eine Idee zur Optimierung der Wege hat. Einen kurzen Anruf in der IT und ein paar neue Codezeilen am Shopsystem später spuckt der Drucker im Lager neue Picking-Listen aus, die sich binnen kurzer Zeit als wesentlich effizienter heraus stellen. Wie eingangs erwähnt, überlässt man den Erfolg bei Connox einfach ungern dem Zufall.

Eckdaten von Connox
Shopsystem EC Suite (Eigenentwicklung)
Payment-Anbieter Rechnung, SEPA-Lastschrift, Paypal, Visa, Master Card, American Express, Sofortüberweisung, Vorkasse, Barzahlung bei Abholung
Hosting Rechenzentrum bei Hetzner
SEO inhouse
Warenwirtschaft EC Suite
Logistik DHL, Renus Spedition, IDS-System (Krage), DHL Express
Mitarbeiterzahl 42
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Sébastien Bonset
Vorsicht, Apple: Xiaomi startet Testverkauf in den USA und Europa http://t3n.de/news/xiaomi-eroeffnet-onlineshop-fuer-610930/ 2015-05-18T08:50:49Z
Die Apple-Konkurrenz rückt näher: Diese Woche eröffnet Xiaomi seinen Onlineshop für die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Zum Start ist das Produktangebot allerdings noch begrenzt.

Die Apple-Konkurrenz rückt näher: Diese Woche eröffnet Xiaomi seinen für die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Zum Start ist das Produktangebot allerdings noch begrenzt.

Endlich: Xiaomi streckt sich nach Europa

Startet heute Abend: Der Xiaomi-Onlineshop für die USA und Europa. Screenshot: mi.com)
Startet heute Abend: Der Xiaomi-Onlineshop für die USA und Europa. Screenshot: mi.com)

Seit wenigen Jahren ist der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi am Markt – und in Asien bereits unheimlich erfolgreich. Jetzt macht das Unternehmen den ersten, lange erwarteten Schritt in Richtung USA und Europa: Noch heute öffnet der „Mi Shop“ seine Pforten für Kunden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Vorerst soll allerdings nur Zubehör angeboten werden: Zwei verschiedene Power-Banks, der günstige Fitness-Tracker Mi Band und die Mi Headphones für knapp 80 Dollar sind im Rahmen des Beta-Tests in „sehr begrenzten Mengen“, wie Xiaomi angekündigt hat, erhältlich. Das Unternehmen hat bei Facebook dazu aufgerufen, sich schon vorab einen Kundenaccount anzulegen, um beim Verkaufsstart um 19 Uhr kalifornischer Zeit – bei uns also in den frühen Morgenstunden des 19. Mai – die Nase vorn zu haben.

Auf Smartphones und Tablets müssen wir noch eine Weile warten

„Indem wir einfachere Produkte zur Verfügung stellen, beschleunigen wir unseren Markteintritt.“

Ob und wann Xiaomi auch seine Smartphones und Tablets über den Shop anbieten wird, hat das Unternehmen noch nicht offiziell kommentiert. Laut Digital Trends hat Xiaomi-Mitgründer Bin Lin allerdings darauf hingewiesen, dass dem Verkauf der mobilen Geräte bislang vor allem aufwändige Zertifizierungsprozesse entgegenstünden. Das Portal zitiert außerdem Xiaomis Vizechef für die internationale Strategie, Hugo Barra, mit den Worten: „Es ist unglaublich viel Arbeit, diese Produkte auf den Markt zu bringen. Indem wir einfachere Produkte zur Verfügung stellen, beschleunigen wir unseren Markteintritt.“ Klingt also, als könnten Kunden in Europa und Nordamerika nach einer zeitlichen Verzögerung doch noch mit den Smartphones Mi und Redmi oder dem Mi Pad rechnen.

Xiaomi und sein charismatischer Firmengründer Lei Jun werden schon seit längerer Zeit als die nächste große Konkurrenz von , Samsung und Co. gehandelt. Mit seinen leistungsstarken Geräten, die im Schnitt 60 Prozent billiger sind als etwa Apple-Produkte, spricht Xiaomi vor allem junge Kunden an und hat damit den chinesischen Markt im Sturm erobert. Ende 2014 hat Xiaomi den bisherigen Branchenprimus Uber von Platz eins der wertvollsten Startups der Welt verdrängt.

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Lea Weitekamp
Der große Multi-Channel-Ratgeber für Shopbetreiber – Teil 2: In allen Netzwerken http://t3n.de/news/grosse-multi-channel-ratgeber-609008/ 2015-05-17T10:01:58Z
Der zweite Teil der Multi-Channel-Serie für Shopbetreiber widmet sich der Frage, wie Shopbetreiber Social-Media am besten nutzen können.

Der zweite Teil der Multi-Channel-Serie für Shopbetreiber widmet sich der Frage, wie Shopbetreiber Social-Media am besten nutzen können.

Eine Website allein, und sei sie noch so responsiv, reicht heute schon lange nicht mehr aus, um Kunden anzulocken, geschweige denn, um ihre Bedürfnisse langfristig zufriedenzustellen. Wer Neukunden gewinnen und vor allem aus bestehenden Kundenbeziehungen das Beste herausholen möchte, muss die unterschiedlichsten Kanäle bedienen, damit er den Kunden immer dort abholen kann, wo er gerade ist. Im ersten Teil unserer Multi-Channel-Serie haben wir euch vergangene Woche Tipps gegeben, wie ihr eure Kunden gezielt an den Geräten abholt, die sie gerade nutzen. Diesmal werfen wir einen Blick auf die sozialen Netzwerke.

Commerce is social

Einen großen Teil unserer Onlinezeit verbringen wir in sozialen Netzwerken. Deshalb kann es für einen Shop nur sinnvoll sein, sich dort ebenfalls herumzutreiben. Die Frage ist nur: In welchen? Denn soziale Netzwerke gibt es inzwischen wie Sand am Meer – alle zu bedienen, ist weder möglich noch sinnvoll.

Die erste Frage, die ihr deshalb für euren Shop beantworten müsst, lautet: Wo ist eure Zielgruppe eigentlich genau unterwegs? Auf YouTube oder doch eher auf vimeo? Auf Xing oder LinkedIn? Auf Instagram oder Pinterest? Auf Facebook, Google Plus oder eher auf Twitter?

Der Onlineshop wandnotiz.de zum Beispiel ist auch bei Facebook verteten. (Screenshot: http://www.facebook.com/wandnotiz)
Der Onlineshop wandnotiz.de zum Beispiel ist auch bei Facebook verteten. (Screenshot: facebook.com/wandnotiz)

Multi-Channel-Tipp 1: Gezielt positionieren

Einen gezielt ausgewählten Kanal gewissenhaft und regelmäßig zu bespielen, ist dabei sinnvoller, als in allen gängigen sozialen Medien ein einmal im Monat aktualisiertes Unternehmensprofil zu betreiben.

Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass die eigene Präsenz in den sozialen Medien nicht zur Werbeplattform verkommt. Natürlich dürfen aktuelle Angebote und Hinweise auf Sortimentserweiterungen auch auf Twitter verbreitet werden. Wahrgenommen (womöglich sogar wohlwollend) werden sie aber am besten, wenn sie von hilfreichen themenrelevanten Informationen oder unterhaltsamen Facts oder Anekdoten begleitet werden. Wenn eure Kunden euch nicht nur als Shop, sondern als Experten in eurem Gebiet wahrnehmen, stärkt das eure Reputation und die Kundenbindung.

Multi-Channel-Tipp 2: Kommunizieren

Was viele Unternehmen missachten und deshalb teilweise grandios scheitern: Social Media ist keine Einbahnstraße, sondern ein Kommunikationsmedium. Deshalb: Wenn Kunden auf eurer Facebook-Seite mit euch in Kontakt treten, dann reagiert auch darauf. Am besten möglichst schnell und am besten möglichst freundlich. Das kann schnell gehen und Spaß machen, wenn ihr positive Rückmeldungen auf eure Produkte oder Services bekommt, aber auch mal anstrengend und zeitaufwendig sein, wenn Beschwerden oder sehr spezielle Fragen aufkommen. Dennoch: Wertschätzende Kommunikation mit Kunden lohnt sich immer. Wenn sie im öffentlichen Raum stattfindet, wo sie auch von potenziellen zukünftigen Kunden wahrgenommen wird, lohnt sie sich doppelt. Deshalb solltet ihr eure Social-Media-Aktivitäten nicht als lästiges Übel betrachten und unter ferner liefen abhandeln, sondern ihnen als entscheidender Chance zur Kundenbindung eine hohe Priorität einräumen.

Wenn ihr kein größeres Social-Media-Team zur Verfügung habt, wird spätestens an dieser Stelle klar, warum ein aktives Bespielen aller Kanäle ohnehin kaum möglich und vor allem selten sinnvoll ist.

Multi-Channel-Tipp 3: Alles mit allem verknüpfen

Für die Nutzung der unterschiedlichsten Plattformen gilt außerdem: Verknüpfung ist das A und O. Diese Erkenntnis ist ebenso banal wie zentral. Wenn ihr eine florierende Facebook-Seite habt, von der aus keine Links in euren Shop gehen, braucht ihr euch nicht wundern, wenn eure Facebook-Aktivitäten keine nennenswerte Conversion mit sich bringen. Und wenn ihr in eurem YouTube-Kanal Montagetipps für all eure Produkte zur Verfügung stellt, davon aber weder in eurem Shop noch auf eurer Facebook-Seite etwas zu sehen ist, dann habt ihr etwas Elementares vergessen.

Die verschiedenen genutzten Kanäle miteinander zu verknüpfen, ist der zentrale Erfolgsfaktor aller Multi-Channel-Strategien und sollte in eurem Multi-Channel-Konzept eine übergeordnete Rolle spielen.

Multi-Channel-Tipp 4: Zuhören

Wisst ihr eigentlich, was im Netz über euren Shop erzählt wird? Ob irgendwo jemand begeistert von seiner frisch bei euch erworbenen Küchenmaschine erzählt? Oder sich über zu lange Lieferzeiten oder eine unfreundliche Hotline beschwert? Zu wissen, ob und wie ihr in der Social-Media-Landschaft vorkommt, ist einer der elementaren Aspekte des Social-Media-Managements.

Das Zauberwort in diesem Kontext heißt „Social-Media-Monitoring“. Um aus dem unendlichen Rauschen des Netzes die richtigen Tweets und Kommentare herauszufiltern, könnt ihr die unterschiedlichsten Tools einsetzen. Entweder auf konkrete Kanäle bezogen oder über mehrere soziale Netzwerke hinweg könnt ihr damit beobachten, was über euren Shop geredet wird. Etwa mit Diensten wie Topsy, dem Socialyser, Socialmention oder – etwas komfortabler – mit Social-Media-Management-Tools wie Hootsuite.

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Multi-Channel-Strategie via Social Media: So sieht es aus, wenn man bei Topsy das Suchwort "t3n" eingibt. (Screenshot: topsy.com)

Wenn ihr genügend zugehört habt, nutzt die Erkenntnisse: Setzt zufriedene Kunden als Markenbotschafter ein, begegnet negativen Kundenerlebnissen mit angemessenen, den Kunden ernstnehmenden Antworten und kulanten Reaktionen.

Soziale Netzwerke bieten euch noch nie dagewesene Möglichkeiten, direkt mit euren Kunden in Interaktion zu treten. Die besten Voraussetzungen, um auf Basis tatsächlicher Erfahrungen und Meinungen zu handeln und die Customer Experience zu verbessern.

Im nächsten Teil unserer Multi-Channel-Reihe befassen wir uns mit der Nutzung verschiedener Märkte als Teil einer Multi-Channel-Strategie.

Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Dr. Katja Flinzner

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
Magento startet Small-Business-Programm http://t3n.de/news/magento-small-business-programm-610599/ 2015-05-13T15:50:59Z
Der Hersteller des Open-Source-Shopsystems Magento hat auf der diesjährigen Meet Magento sein neues Programm für kleine bis mittlere Onlinehändler vorgestellt. Alle Infos im Überblick.

Der Hersteller des Open-Source-Shopsystems Magento hat auf der diesjährigen Meet Magento sein neues Programm für kleine bis mittlere Onlinehändler vorgestellt. Alle Infos im Überblick.

Der stark auf Enterprise-Kunden und -Lizenzen fokussierte Kurs hat Magento in der Vergangenheit Kritik aus den Reihen der Community eingebracht, auch wenn es dazu differenzierte Sichtweisen gibt. Neben der Kritik an der eigentlichen Enterprise-Version ist oft herausgestrichen worden, dass viele kleine bis mittlere Unternehmen auf die Community-Edition setzen und durch die Fokussierung auf Enterprise dieser breite Kundenstamm aus dem Blick gerät. Der Hersteller hat jetzt reagiert und stellt zusammen mit Magento-Partnern ein neues Small-Business-Programm auf die Beine.

(Screenshot: Magento)
Magento bemüht sich verstärkt auch um kleine bis mittlere Händler. (Screenshot: Magento)

Das Magento Small-Business-Programm

Grundsätzlich bietet Magento kleinen bis mittleren Händlern in seinem neuen Programm zwei Möglichkeiten: „Do it yourself“ und „Do it for me“. Hinter „Do it yourself“ verbergen sich Magento-basierende SaaS-Angebote von Pixafy und Bluegento, letzteres stammt aus der Feder der Netresearch-App Factory. Preislich beginnen die Angebot bei 89 US-Dollar, beziehungsweise 99 Euro. Bluegento sucht gerade noch Pilotkunden, die für ihre Early-Adopter-Rolle mit intensivem Support und Unterstützung bei der Konzeptionierung und der Einrichtung des Shops belohnt werden sollen. Bluegento zeichnet eine technische Besonderheit aus: Die Installation ist in einer eigens entwickelten Container-Lösung gekapselt worden und kann so quasi mit einem Knopfdruck aus dem Bluegento-Server entfernt und in eine eigene Hosting-Umgebung umgepflanzt werden, falls das Wachstum das nötig machen sollte.

Magento eilt der Ruf voraus, sehr komplex im Setup und in der Eirnichtung zu sein. Händler, die hier selbst keine Hand anlegen möchten, greifen zu „Do it for me“. Einige Magento-Partner bietet dort Bundles an, bestehend aus einem Dienstleistungspaket und der Magento-Community-Edition. Die Partner übernehmen die Einrichtung eines Magento-Onlineshops, unterstützen bei Konzeptionierung und Gestaltung. Die Preise dafür sind recht unterschiedlich, aber meist übersichtlich in Pakete aufgeteilt. Beispielsweise beginnt beim Magento-Partner Orange Collar das Starter-Paket bei 7.000 US-Dollar.

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Jochen G. Fuchs
Konkurrenz für Outfittery: Zalando startet Curated-Shopping-Dienst Zalon http://t3n.de/news/outfittery-zalando-zalon-610189/ 2015-05-12T14:08:42Z
Getragen von Rekordzahlen im ersten Quartal von 2015 ruft Zalando seine neue Plattform nach monatelanger Testphase ins Leben. Mit Zalon macht der Modeversand etlichen anderen Anbietern Konkurrenz.

Getragen von Rekordzahlen im ersten Quartal von 2015 ruft seine neue Plattform nach monatelanger Testphase ins Leben. Mit Zalon macht der Modeversand etlichen anderen Anbietern Konkurrenz.

Zalando: Nach Erfolgsquartal geht Zalon an den Start

Das Online-Shopping-Portal Zalando belohnt seine Anleger nach einem problematischen Börsenstart am 1. Oktober 2014 mit einem Rekordumsatz im ersten Quartal des Jahres 2015. Von Januar bis März ist der Umsatz des ehemaligen Startups auf 644 Millionen Euro, also um 28,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gewachsen, während sich der sogenannte EBIT („Earnings before interest and taxes“, also das von Zinsen und Steuern bereinigte Ergebnis) von minus 23 Millionen auf 29 Millionen Euro verbesserte.

Von diesem positiven Rückenwind getrieben, erhöht Zalando, fortwährendes internationales Wachstum ankündigend, seine Prognose für 2015 um 4,5 Prozent und erweitert sein Angebot um die neue Website Zalon.

Zalon by Zalando: Augenmerk auf Kundenfreundlichkeit

Bei Zalon von Zalando können sich Nutzer ihre persönlichen Stylisten je nach Anlass selbst aussuchen. (Screenshot: Zalon)
Bei Zalon von Zalando können sich Nutzer ihre persönlichen Stylisten je nach Anlass selbst aussuchen. (Screenshot: Zalon)

Unter eigener Domain und mit von Zalando separierter Vermarktung geht die „Curated-Shopping“-Plattform heute Abend nach monatelanger Testphase unter dem Namen „Projekt Z by Zalando“ online. Zunächst nur national verfügbar, betreuen 100 größtenteils freiberufliche Berater die Kunden bei ihrem Online-Einkauf. Zalon hebt sich insofern von der in Deutschland schon etablierten Konkurrenz – Outfittery und Modomoto – ab, als dass sich die Nutzer ihre persönlichen Stylisten je nach Anlass selbst aussuchen können, wodurch Zalandos Augenmerk auf Kundenfreundlichkeit verdeutlicht wird. Jeder, der schon Zalando-Kunde ist, kann sich mit seinem Login automatisch bei Zalon anmelden, wobei andersherum die Möglichkeit besteht, sich als Nicht-Kunde ausschließlich bei Zalon zu registrieren. Die Beratung bleibt zunächst kostenlos.

Während sich Zalando nach dem ersten Börsenfiasko im Oktober 2014 merklich erholt, zeigt Rocket Internet, dass diese Entwicklung nicht selbstverständlich ist. Das Unternehmen war einen Tag nach Zalando an die Börse gegangen, wobei nach einem ersten Hype die Ernüchterung der Anleger beider Aktien bei einem Verlust von 20 (Zalando) bis 22 Prozent (Rocket Internet) groß war.

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Alena Gersonde
Der große Multi-Channel-Ratgeber für Shopbetreiber – Teil 1: Auf allen Geräten http://t3n.de/news/multi-channel-ratgeber-607716/ 2015-05-10T13:16:24Z
Ein Online-Shop alleine reicht nicht, um im E-Commerce erfolgreich zu sein –keine neue Erkenntnis. Doch welche der zahlreichen zu bespielenden Kanäle machen für wen Sinn – und was solltet ihr …

Ein Online-Shop alleine reicht nicht, um im E-Commerce erfolgreich zu sein –keine neue Erkenntnis. Doch welche der zahlreichen zu bespielenden Kanäle machen für wen Sinn – und was solltet ihr als Shop-Betreiber beim Multi-Channel-Handel beachten?

Das verrät euch unsere fünfteilige Multi-Channel-Serie, die hier und heute mit der Frage beginnt, was die mobile Revolution für den Multi-Channel-Commerce bedeutet.

(Foto: Shutterstock)
Unser Multi-Channel-Ratgeber sammelt Praxistipps für Shopbetreiber. (Foto: Shutterstock)

Cross-Channel, Multi-Channel, Omni-Channel – wenn es um die beliebtesten Schlagworte im E-Commerce geht, kann man derzeit sicher sein, dass mindestens eines aus dieser Liste vorkommt. Dabei wird in der Theorie häufig zwischen nebeneinander stehenden Multi-Channel-Ansätzen, verknüpften Cross-Channel-Ansätzen und – eher aus der Kundensicht – einer Integration „aller“ Kanäle im Omni-Channel-Ansatz unterschieden.

Wenn man sich die entsprechenden Definitionen dazu anschaut, bekommt man jedoch schnell den Eindruck, dass über die Unterschiede noch lange keine Einigkeit besteht. Und darüber, was inhaltlich darunter zu fassen ist, sowieso nicht. Unser Autor Jochen Fuchs sagt sogar, „dass die zwanghafte Kategorisierunge in Kanäle und die Bildung von Kunstbegriffen wie Omni- oder Multi-Channel irgendwann nur noch für Historiker und Sprachwissenschaftler interessant sein werden“.

Die Multi-Channel-Ratgeber-Serie

Da es uns allen im Shop-Alltag weniger um hieb- und stichfeste Terminologien, sondern um praxisorientierte Tipps geht, sprechen wir hier und in den folgenden Artikeln dieser Serie von Multi-Channel-Ansätzen und verstehen darunter eine Berücksichtigung und Verknüpfung der verschiedensten Kanäle für sämtliche Aspekte des E-Commerce. Doch dazu später mehr.

Was also ist wichtig im Multi-Channel-Commerce? Und was solltet ihr als Shopbetreiber ganz konkret beachten, um die Chancen, die der Einsatz und die Verknüpfung unterschiedlicher Kanäle mit sich bringen, zu nutzen?

In der folgenden Artikelserie bekommt ihr Tipps für:

  • die Berücksichtigung der verschiedensten Endgeräte
  • die sinnvolle Nutzung von Netzwerken, Portalen und Marktplätzen
  • die Schnittstellen zwischen On- und Offline-Commerce
  • die Kundenkommunikation von E-Mail bis Print

Multichannel: Auf allen Geräten

Während vor 15 Jahren noch so mancher Nischenshop wieder dicht machen musste, weil seine Kunden einfach noch nicht im Netz waren, ist online heute zum Dauerzustand geworden. Und das schon lange nicht mehr nur am heimischen Schreibtisch oder im Büro: Online ist immer und überall. Statistisch betrachtet hat jeder Mensch auf der Welt inzwischen ein Handy – und ein Drittel der weltweit sieben Milliarden Mobiltelefone sind Smartphones. Wie mobil die Welt geworden ist, haben wir Euch vor kurzem in unserem Artikel bei Netzaktiv.de über das Internet in der Hosentasche erzählt.

„Mobile Kanäle bringen jede Menge Chancen.“

Je mehr die Nutzung von Smartphones, Tablets & Co. zunimmt, desto mehr müssen auch Onlinepräsenz und –Kommunikation an die verwendeten Endgeräte angepasst werden. Das bringt jede Menge Herausforderungen mit sich – aber auch jede Menge Chancen.

Wenn ihr mobile Kanäle nutzen möchtet, müsst ihr euer Angebot im ersten Schritt so gestalten, dass man es auch auf mobilen Endgeräten komfortabel nutzen kann. Spätestens seit dem 21. April 2015 ist das auch nicht mehr nur im Sinne des Nutzers, sondern auch im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung ein Must-have. Denn bei der Suche über mobile Geräte wertet Google seit dem neuesten Update die „Mobile Friendlyness“ als entscheidenden Rankingfaktor.

Die geforderte Anpassung für Mobilgeräte könnt ihr auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Entweder programmiert ihr euren Shop so, dass sich die Darstellung allen Geräten automatisch anpasst („Responsive Webdesign“), oder ihr bietet eine separate mobile Version an.

Ob Google euren Shop bereits als „mobile friendly“ betrachtet, könnt Ihr mit den Google Developers Tools herausfinden. (Screenshot: google.com)
Ob Google euren Shop bereits als „mobile friendly“ betrachtet, könnt Ihr mit den Google Developers Tools herausfinden. (Screenshot: Google)

Für welche Variante ihr euch auch entscheidet: Zur Anpassung einer Website an die mobile Nutzung gehört auf jeden Fall deutlich mehr als nur ein paar ergänzende CSS-Angaben, damit die Spalten schmaler und die Bilder kleiner werden.

Tipp 1: Weniger ist mehr beim Texten

„Fasse dich kürzer.“

Schon mal ein E-Book auf dem Smartphone gelesen? Auch wenn es zweifellos möglich ist – Spaß macht das nicht. Die wenigsten Nutzer lesen am Smartphone gerne lange Texte. Deshalb solltet ihr bei der Anpassung eures Shops für mobile Endgeräte auch die Texte mit in den Fokus nehmen. Während fürs Web allgemein schon gilt: „Fasse Dich kurz!“, gilt fürs Mobile Web: „Fasse Dich kürzer!“.

Tipp 2: Geschwindigkeit zählt

Die Parole „Weniger ist mehr“ gilt nicht nur für Texte. Auch wenn moderne Mobilfunkstandards schon Geschwindigkeiten erreichen, von denen wir vor ein paar Jahren nur träumen konnten, kommt dem Thema Ladezeiten im Mobile Commerce besondere Bedeutung zu. Räumt eure mobilen Shops also gut auf. Einige Tipps dafür:

  • Minimiert die Größe eurer Fotos und Grafiken. Für großformatige Bilder ist auf dem Smartphone ohnehin kein Platz. Auch komprimierte Bildformate sorgen für geringeres Datenvolumen.
  • Reduziert die Anzahl der Requests: Statt zehn verschiedene kleine Grafik-Icons zu laden, nutzt zum Beispiel ein CSS-Sprite, aus dem ihr immer das gerade benötigte Grafikelement auswählt. Außerdem solltet ihr so wenige externe Ressourcen wie Stylesheets oder Bilder wie möglich einbinden, da auch hierfür separate Requests nötig sind.
  • Auch Leerzeichen brauchen Platz. Verzichtet also etwa in CSS-Dateien auf unnötige Leerzeichen. Oder setzt Tools wie den YUI Compressor ein, mit dem sich sowohl CSS-Sheets als auch JavaScript-Dateien minimieren lassen.
  • Wenn ihr Einfluss auf die Servereinstellungen habt beziehungsweise euer Provider die Module unterstützt: Nutzt GZip-Kompression oder Deflate zum Komprimieren statischer Ressourcen. Auch Cache-Control-Header zum Minimieren der Serveranfragen helfen bei der Optimierung der Response-Zeiten.

Wie eure Seiten sich aktuell schlagen und wo es Verbesserungsbedarf gibt, könnt ihr zum Beispiel mit Google Pagespeed Insights  oder Yahoos YSlow herausfinden.

Tipp 3: Auswahl bieten

Auch innerhalb des Mobile-Commerce greift das Multi-Channel-Prinzip: Möglichst viele Kunden erreicht ihr, wenn ihr möglichst unterschiedliche Kanäle bedient und anbietet. Auch wenn der ein oder andere treue Stammkunde sich sicherlich über eine gut gemachte native App freut und diese auch gerne im entsprechenden Store herunterlädt, wird der überwiegende Teil eurer Kunden zunächst über den Browser kommen. Dass die im Browser ausgespielte Version – egal ob als separate mobile oder responsive Version – komfortabel funktioniert, sollte also erste Priorität sein.

Eine Zwischenlösung können je nach Anforderung Web-Apps darstellen, die der User nicht separat installieren muss. Sobald ihr aber auf externe Smartphone-Funktionen wie etwa die Kamera zugreifen möchtet, muss es eine native App sein, die der Benutzer bewusst installiert und die Nutzung der Funktionen freigibt.

Aus der VersaCommerce Multi-Channel-App: In der Übersicht links siehst du den Kundennamen und den Bestellwert und rechts die Details zu jeder Bestellung. (Screenshot: versacommerce.de)
Aus der VersaCommerce Multi-Channel-App: In der Übersicht links siehst du den Kundennamen und den Bestellwert und rechts die Details zu jeder Bestellung. (Screenshot: versacommerce.de)

Tipp 4: Kundennutzen schaffen

Wenn ihr möchtet, dass eure Kunden eine App aus dem Store herunterladen, müsst ihr ihnen auch etwas bieten. Aber was?

Was für eure Kunden besonders interessant ist, wisst ihr selbst am besten. Verkauft ihr Gitarren, könntet ihr in eure App vielleicht eine Gitarren-Stimm-Funktion integrieren. Gibt es in eurem Shop Terraristikzubehör zu kaufen, könnt ihr einen Erinnerungsservice anbieten, der beispielsweise darauf hinweist, dass das Terrarium mal wieder neu mit Sand bestückt werden müsste. Eurem Einfallsreichtum sind kaum Grenzen gesetzt – Hauptsache der Kunde hat etwas davon.

„Hauptsache der Kunde hat etwas davon.“

Über alle Branchen hinweg bieten sich für eine Shopping-App zum Beispiel die folgenden Funktionen an: Eine Merkliste, in der sich interessante Artikel mit einem Wisch speichern und später wieder aufrufen lassen. Gezielte und wirklich gut dosierte Push-Nachrichten. Zum Beispiel mit Rabatten und Angebotspreisen für Produkte auf der Merkliste. Oder eine Verknüpfung der App mit Katalogen oder Angebotsflyern: Über QR-Codes könnt ihr eure Kunden direkt auf die entsprechende Produktseite leiten, wo sie das beworbene Produkt sofort in den Warenkorb legen können.

Für Shops mit umfangreichen Sortimenten bieten sich auch Preisvergleichsfunktionen an. So verraten uns zum Beispiel Amazon und eBay anhand eines Barcode-Scanners schnell, welche Angebote sie für den im Laden gefundenen Artikel im Sortiment haben.

Aber Achtung: Je mehr Daten ihr für die Ausführung solcher Dienste von euren Kunden braucht, desto mehr solltet ihr darauf achten, eure Kunden genau darüber zu informieren, was ihr mit den Daten anstellt. Dass ihr euch daran auch haltet und dabei die Datenschutzbestimmungen einhaltet, versteht sich ohnehin von selbst.

Tipp 5: App-Marketing optimieren

Natürlich solltet ihr in eurem Shop und auf allen anderen Kanälen die App auch aktiv bewerben. Selbstverständlich sollte es sein, dass ihr eure App Nutzern, die über mobile Endgeräte auf eure Website kommen, gut sichtbar wärmstens ans Herz legt.

Darüber hinaus lohnt es sich, etwas Arbeit in die Auffindbarkeit eurer App in den verschiedenen App Stores von Apple, Google & Co. zu investieren. Die sind inzwischen so groß, dass einer der Erfolgsfaktoren darin liegt, überhaupt gefunden zu werden. Neben dem klassischen SEO für eure Shopwebsite solltet ihr euch deshalb auch mit der „App-Store-Optimization (ASO)“ auseinandersetzen und Keywords, Screenshots und weitere Informationen zu eurer App möglichst gut auf eure individuelle Zielgruppe zuschneiden.

Wie ihr Apps dazu einsetzen könnt, den mobilen Nutzer auch im stationären Handel zu umgarnen, erfahrt ihr in einem späteren Teil unserer Multi-Channel-Reihe. Im nächsten Teil geht es aber erst einmal darum, wie ihr Soziale Netzwerke für euren Shop einsetzen könnt.

Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Dr. Katja Flinzner

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
Die neuen PayPal-AGB in der Übersicht: Händlerrabatte sinken, Käuferschutz steigt http://t3n.de/news/neue-paypal-agb-608635/ 2015-05-06T09:44:21Z
Die neuen Paypal-AGB bringen ab dem 01. Juli einige Änderungen für Onlinehändler und Endnutzer: Die Händlerrabatte sinken, der Käuferschutz gilt auch für digitale Waren und die …

Die neuen Paypal-AGB bringen ab dem 01. Juli einige Änderungen für und Endnutzer: Die Händlerrabatte sinken, der Käuferschutz gilt auch für digitale Waren und die Datenschutzrichtlinien weisen auf einen Datenabgleich mit und hin.

Bei Händlern mit größeren Umsätzen entfällt zukünftig eine Rabattstufe, darüber hinaus entfernt die bisherige Beschränkung des Käuferschutzes auf physische Waren. Er gilt zukünftig auch bei immateriellen Güter wie beispielsweise Downloads, Tickets, Fahrkarten und Lizenzen.

(Screenshot: Paypal)
Die neuen PayPal-AGB sind da. (Screenshot: Paypal)

Die neuen PayPal-AGB

Teilweise ist wohl die Einführung neuer Dienste wie PayPal Plus, teilweise die notwendige Aktualisierung mancher überholter Bestandteile und ein wenig auch die kommende Trennung von eBay und PayPal Anlass für die Aktualisierung der rund 40 Din-A4-Seiten umfassenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

AGB in Kurzform wären aus Gründen der Verständlichkeit zu begrüßen, sind aber eine vergebliche Hoffnung. Immerhin hat PayPal die wichtigsten Änderungen auf einer separaten Seite zusammengefasst und alle einzelnen Dokumente übersichtlich auf einer Seite verlinkt.

PayPal-Käuferschutz wird erweitert

Bisher ist der PayPal-Käuferschutz nur auf materielle Waren anwendbar, nur was auch tatsächlich in einen Umschlag oder ein Paket gepackt werden kann, ist auch versichert. Ab dem 01. Juli 2015 sind auch immaterielle Güter versichert: Dinge wie Downloads, Tickets und Karten und Lizenzen. Erst kürzlich hatte PayPal den Zeitraum für den Käuferschutz auf 180 Tage ausgeweitet.

Die Berechtigung gilt für den Erwerb der meisten Waren und Dienste (Fahrkarten, immaterielle Werte wie Zugriffsrechte auf digitale Inhalte und sonstige Lizenzen) mit folgenden Ausnahmen: Grundeigentum (darunter jegliche Form von Wohneigentum), Unternehmen (darunter jegliche Einheiten oder Dienste, welche Teil eines Unternehmens oder einer Unternehmensakquisition sind), Fahrzeuge (darunter jegliche motorisierte Fahrzeuge, Motorräder, Luft- und Wasserfahrzeuge), Individuell gefertigte Artikel (außer denjenigen, die als nicht zugegangen deklariert wurden), Gemäß PayPal-Nutzungsrichtlinien unzulässige Waren und Dienste, Industrielle Maschinen, die in der verarbeitenden Industrie verwendet werden, Zahlungsmitteläquivalente (darunter jegliche Geschenkkarten), Jegliche Wetteinsätze und sonstige Gelegenheiten zum Profitieren von Gewinnen aus Glücksspielaktivitäten. Aus den PayPal Käuferschutzbedingungen, 06. Mai 2015

Händlerrabatte ab 50.000 Euro Umsatz entfallen

Bisher konnten Onlinehändler mit höheren Umsätzen auf drei Rabattstufen zurückgreifen, die letzte davon entfällt zukünftig. Von den Einstiegsgebühren von 1,9 Prozent plus Festgebühr ist jetzt nur noch eine Rabattstufe von 1,7 und 1,5 Prozent erreichbar – 1,2 Prozent entfallen zukünftig.

Händler-Gebühren können nur auf gesonderten Antrag gewährt werden. Sie werden individuell geprüft und erfordern u. a. ein ausreichendes monatliches Verkaufsvolumen, eine bestimmte durchschnittliche Warenkorbgröße sowie eine beanstandungsfreie Nutzung des PayPal-Kontos:

Bei Monatsumsätzen mit PayPal zwischen 5.001 und 25.000 Euro 1,7% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Bei Monatsumsätzen mit PayPal zwischen 25.001 und 50.000 Euro 1,5% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Bei Monatsumsätzen mit PayPal über 50.000 Euro 1,2% + Festgebühr (siehe nachstehende Tabelle) Aus den PayPal AGB, 06. Mai 2015

Datenschutzrichtlinien: Abgleich mit Facebook und Twitter

Weitere Änderungen in den AGB betreffen den Bereich . Das Handelsblatt bemängelt unter anderem, dass PayPal seine Nutzer zu Marketingzwecken durch einen Dienstleister bei Facebook und Twitter anhand der E-Mail-Adresse identifizieren lässt. Die Identifizierung dient vermutlich zur Ausspielung von Facebook- und Twitter-Ads an PayPal-Nutzer. Wenn diese sich an dieser Praxis stören, können sie das unterbinden: eine neue E-Mail-Adresse für die PayPal-Nutzung löst das Problem, wenn diese nicht mit der bei Facebook oder Twitter hinterlegten Adresse identisch ist.

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Jochen G. Fuchs
Easy E-Commerce im Ausland: Hermes startet Full-Service-Angebot Borderguru http://t3n.de/news/hermes-borderguru-608265/ 2015-05-05T11:21:55Z
Der Verkauf ins Ausland ist beschwerlich für Händler und Kunden? Das muss nicht sein, sagt Borderguru und schnürt ein attraktives Dienstleistungspaket für Onlinehändler.

Der Verkauf ins Ausland ist beschwerlich für Händler und Kunden? Das muss nicht sein, sagt Borderguru und schnürt ein attraktives Dienstleistungspaket für Onlinehändler.

Das Logistikunternehmen Hermes startet ein neues Dienstleistungsangebot für Onlinehändler, die auch ins Ausland verkaufen möchten. Mit einem Rundum-Sorglos-Paket will Hermes den Verkauf ins Ausland für Onlinehändler leichter und für deren Kunden bequemer machen. Dazu übernimmt Borderguru mit einem gut gestalteten Dienstleistungsbündel nahezu alle Schritte, von der der begleiteten Bestellung im Onlineshop, bis hin zur Lieferung im Ausland.

(Screenshot: Borderguru)
Borderguru will Händlern das Handeln im Ausland mit einem Dienstleistungspaket erleichtern. (Screenshot: Borderguru)

Die gängigen Problematiken beim Verkauf ins Ausland

Der Euro-Kurs ist niedrig, das macht deutsche Onlineshops theoretisch attraktiver für Kunden außerhalb der Euro-Zone. Für eine erfolgreiche Internationalisierung des Onlineshops sind zwar weitere Maßnahmen erforderlich, aber auch wenn der Onlineshop bereits richtig positioniert ist, bleiben noch einige organisatorische Hürden in der Abwicklung der Bestellung stehen.

Der Kunde aus dem Ausland möchte in seiner Währung und mit seiner bevorzugten Zahlungsmethode bezahlen, die Sendung muss mit einer Export-Deklaration versehen werden und an den Logistik-Dienstleister übergeben werden. Dann darf der Kunde in vielen Fällen noch zum Zoll und Gebühren und Zölle entrichten. Wie hoch diese Gebühren und Zölle sind, können die inländischen Onlineshops ihren Kunden meist nicht vorhersagen – der Aufwand für die Zollermittlung ist schlicht zu hoch.

Ist die Bestellung abgewickelt und die Zahlung wurde nicht von Währungsumrechnungen und Überweisungsgebühren aufgefressen, bleibt noch eine letzte Hürde: Die Abwicklung einer Retoure aus dem Ausland.

Hermes Borderguru: Das kann das All-In-One-Angebot

Borderguru ist eine Kombination aus Logistik-Dienstleister, einem Zahlungsabwicklungssystem, Zoll-Abwicklung und Paketdienst. Angebunden wird Borderguru an gängige Shop- und ERP-Systeme. Dies geschieht entweder mit einem Plugin, oder einer kundenspezifischen Integration vom hauseigenen Technikteam.

„Borderguru: Ein All-In-One-Service für Onlinehändler.“

Borderguru kalkuliert für den Endkunden beim Checkout im Onlineshop die anfallenden Gebühren und Zölle und ermöglicht so einen transparenten Preis, weil Kunden nachträglich keine zusätzlichen Kosten entstehen. Der kalkulierte Betrag wird im Checkout ausgewiesen und über das Payment-Gateway von Borderguru in einer lokalen Zahlungsmethode abgewickelt. Der Kunde erhält sein Paket dann ohne Probleme bei der Zollabwicklung. Die Zollabwicklung beinhaltet neben dem Begleichen der Zölle und Gebühren ebenfalls die händlerseitig notwendigen Deklarationen sowie das Beheben eventuell auftauchender Probleme.

Die Bestellungen können Händler entweder an das Borderguru-Logistikzentrum senden, wo sie dann weiterverarbeitet werden oder können von Hermes direkt beim Händler abgeholt werden. Dies gilt auch bei größeren Mengen. Die Auslieferung an den Endkunden innerhalb der EU erfolgt ebenfalls mit Hermes, außerhalb der EU greift Borderguru auf andere Logistikpartner zurück. Der Dienstleister bietet für alle Auslandslieferungen eine Sendungsverfolgung an.

Borderguru startet im Laufe des Jahres

Laut eigener Auskunft läuft der Dienst von Borderguru in den USA bereits und ermöglicht dort die Lieferung weltweit – in den kommenden Wochen startet der Pilot für den Versand von Europa in die USA und nach China. Über die Preisgestaltung ist noch nichts näheres bekannt, Borderguru verspricht die Auslieferung zu Preisen, die mit „Post-Preisen“ vergleichbar sind und trotzdem mit Priorität über Luftpost ausgeliefert werden.

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Jochen G. Fuchs