Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-10-21T08:34:26Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop E-Commerce-Umfrage: Was Frauen auf dem Smartphone wollen http://t3n.de/news/e-commerce-frauen-umfrage-573280/ 2014-10-21T08:34:26Z
Onlinehändler finden Informationen zu den aktuellen Einkaufsgewohnheiten ihrer potenziellen Kundinnen auf dem Smartphone in einer kürzlich veröffentlichten Statista-E-Commerce-Umfrage, die im …

Onlinehändler finden Informationen zu den aktuellen Einkaufsgewohnheiten ihrer potenziellen Kundinnen auf dem Smartphone in einer kürzlich veröffentlichten Statista-E-Commerce-Umfrage, die im Auftrag der Otto-Group durchgeführt wurde.Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine Infografik der Otto-Group. Die weltweite Nummer zwei im Versandhandel hat beim Statistik-Portal Statista eine Umfrage in Auftrag gegeben, die eine Befragung von 1001 Kundinnen aller Altersstufen durchgeführt hat. Das Ergebnis der Mini-Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen vorwiegend auf der Couch oder im Bett.

„Cosy Shopping“: Was Frauen wollen

Hier die Ergebnisse der Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

E-Commerce: Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)
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Jochen G. Fuchs
Mobile Revolution: Der Durchbruch für Mobile-Life, -Commerce, und -Everything ist am anrollen [Kommentar] http://t3n.de/news/mobile-revolution-durchbruch-572674/ 2014-10-20T07:47:17Z
Während Deutschland noch manchmal zweifelt ob Onlineshops überhaupt eine mobile Seite brauchen, ist in den USA die Wirtschaft bereits dabei die mobile Entwicklung auf die nächste Evolutionsstufe …

Während Deutschland noch manchmal zweifelt ob Onlineshops überhaupt eine mobile Seite brauchen, ist in den USA die Wirtschaft bereits dabei die mobile Entwicklung auf die nächste Evolutionsstufe zu heben. Ein Zukunftsausblick von Jochen G. Fuchs. Es ist etwa 23:00 Uhr Ortszeit in den USA, während ich mit einer letzten Flasche Eistee auf dem Tisch in San Francisco leicht übermüdet in die Tasten haue. Und die Flasche geht gefährlich schnell zur Neige. In wenigen Minuten ist es Tag 1 nach der Dreamforce. Zeit, euch eine Erkenntis mitzugeben, die ich hier während der Messe in mich aufgesogen habe: die wirkliche mobile Revolution steht uns erst noch ins Haus. Mobiles einkaufen? Kindergarten. In Zukunft wird es um ein nahtloses mobiles Kundenerlebnis gehen – eine Komfortstufe, die wir bisher noch nicht kennen. Und die wieder einigen von uns Deutschen eine unheimliche Angst einjagen wird. Zumindest auf dem Papier. Aber trotzdem dürfen Unternehmen diese Entwicklung keinsfalls ignorieren. Wie die „Mobile Revolution“ einmal aussehen wird, wie Unternehmen darauf reagieren sollten und was das mit der Software-Messe Dreamforce zu tun hat, verrate ich euch in diesem Artikel.

(Foto: Jochen G. Fuchs)
Dreamforce San Francisco. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Die Glaskugel der US-Wirtschaft

Aktuelle Trendentwicklungen aus den USA deuten also auf eine Mobile Revolution hin. Was immer das auch sein mag. Aber dazu kommen wir gleich noch, versprochen.

Für all diejenigen die die Dreamforce nicht kennen und nicht wissen, wieso diese Messe es erlaubt, Trendentwicklungen aus den Messeinhalten abzuleiten, nachfolgend eine kurze Erläuterung. Ich zitiere mich dazu mal selbst aus meinem Dreamforce-Recap: „Die Dreamforce ist eigentlich „nur“ eine Hausmesse des Software-Unternehmens Salesforce.com, aufgrund der Verbreitung von deren Plattform versammelt der Platzhirsch dort aber regelmäßig einen großen Teil dessen, was in der IT-Industrie Rang und Namen hat. Die Trends und Entwicklungen, die präsentiert werden, haben Auswirkungen auf ganze Industrie- und Retailzweige. Deshalb hat die Dreamforce längst nicht nur Kultstatus, sondern auch eine Strahlkraft auf ganze Branchen erreicht.“

Der Veranstalter der Dreamforce liefert mit seiner Plattform Salesforce1 den Motor von Unternehmenssoftware in vielen global agierenden Unternehmen. Dazu gehören Unternehmen, die zusammengenommen weltweit für mehrere hundert Millionen Kunden stehen: Coca Cola, Philips, Honeywell, GE, Telefonica – um nur einen geringen Bruchteil zu nennen. Was hier ausgebrütet und umgesetzt wird, betrifft also unter Umständen eine ganze Menge Menschen. Entwicklungen die umwälzende Veränderungen für das tägliche Leben der Endkunden bereithalten können und irgendwann auch in Deutschland angekommen werden. Wann ist nochmal eine andere Frage – weniger eine Frage technischer Natur, als eher eine Mentalitätsfrage.

Wo soll denn jetzt auf einmal diese mobile Revolution herkommen?

Die angekündigte „Mobile Revolution“ hat zwei wesentliche Antriebskräfte: Zum einen verändert sich das Verhalten und die Erwartungshaltung von Kunden momentan weltweit hin zu einem nahtlosen mobilen Erlebnis, dazu gleich mehr im nachfolgenden Absatz. Und zum anderen: Dass die oben schon aufgelisteten Unternehmen mit einer bedingungslosen Ausrichtung auf die Maxime „Mobile First“ arbeiten, und auf einer Softwareplattform sitzen, die die selbe Maxime auf dem Banner trägt, führt dazu dass bereits jetzt Hunderte von international agierenden US-Unternehmen nicht nur quasi automatisch auf schnellen und einfachen Entwicklungsmöglichkeiten für mobile Apps sitzen, sondern diese Apps auch noch mit wenigen Handgriffen auf den bereits obligatorisch unterstützten Smartwatches landen können. Bevor wir überhaupt auch nur soweit sind, dass realistisch von einem Produkt im Massenmarkt gesprochen werden könnte. Die Weichen werden hier mittlerweile sehr schnell und früh gestellt. Dementsprechend schnell kann diese Welle auf den Kunden zurollen.

Paypal QRShopping ermöglicht Einkauf und Bezahlung via QR-Codes. (Paypal/QRShopping Oldenburg/CMO)
Paypal QRShopping ermöglicht Einkauf und Bezahlung via QR-Codes. Aber selbst Marktgigant Paypal ist in Deutschland vorsichtig: Über Pilotprojekte und einige wenige Akzeptanzstellen ist das Thema Mobile-Payment in Deutschland noch nicht vorangekommen. (Paypal/QRShopping Oldenburg/CMO)

Die Welle der Veränderung: Mobile Mindshift

Gut, die Unternehmen besitzen jetzt die Werkzeuge um eine mobile Revolution auszulösen, was macht der Kunde? Forrester Research hat eine Studie zur aktuellen Erwartungshaltung von Kunden veröffentlicht. Forrester liefert basierend auf einer Verhaltensanalyse der Kunden einen Meta-Ansatz für die Entwicklung einer mobilen Strategie und zeichnet das Bild einer eindeutigen Verhaltensänderung, besonders im Generationenvergleich zwischen Generation Y und zurückliegenden Generationen. Die Veränderung in der Geisteshaltung des Kunden, die in dieser Studie beschrieben wird, bezeichnet Forrester als „Mobile Mindshift.“ Kurz zusammengefasst: „Die Erwartung dass ich das was ich möchte, unmittelbar und genau in dem Kontext, in dem ich es benötige, bekommen kann.“

„The expectation that any desired information or service is available on any appropriate device in context at your moment of need.“

Forrester Research, Dreamforce San Francisco 2014

Forrester erklärt den „Mobile Mindeshift“

Mobile Unternehmensstrategie: Berücksichtigt den „Mobile Mindshift“!

Fassen wir zusammen: Eine gehörige Menge an Unternehmen ist in der Lage unheimlich schnell mobile Anwendungen zu erzeugen. Eine immer weiter anwachsende Menge an Kunden legt eine deutliche Erwartungshaltung an den Tag, was mobile Anwendungen angeht. Das sollte Grund genug sein, den Aspekt in der zukünftigen Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und Kunden zu mobilen Erlebnissen zu verhelfen.

Mobile Moments: Mobile Erfolgserlebnisse

Eine deutlich stärker ausgeprägte Akzeptanz von Verarbeitung und Speicherung von Nutzungsdaten der Kunden in den USA, zumindest im Vergleich mit Deutschland, bereitet die Bühne für mobile Erlebnisse, die futuristisch oder „Showcase-geschönt“ wirken, aber bereits alltagstauglich sind und auch schon auf dem besten und schnellsten Weg in den US-Kundenalltag sind. Umschreiben lassen sich diese mobilen Erlebnisse, die „Mobile Moments“, am ehesten mit den Begriffen „nahtlos und barrierefrei“. Zur Verdeutlichung hier zwei Beispiele für solche Mobile Moments:

Eine Heizungsfirma ist mit den Heizungsanlagen der Kunden vernetzt. Die Anlage eines Kunden meldet eine Störung, die zu einem Ausfall der Heizung führen kann. Normalerweise würde in so einem Fall der Kunde am nächsten Morgen frierend in der Wohnung stehen. Der Techniker bekommt einen Auftrag aus seine iPad-App und setzt sich in Bewegung, während der Kunde auf seiner eigenen App kontaktiert wird. Leider stellt sich heraus, dass der Kunde nicht in den USA sondern an der frnzösischen Riviera im Urlaub ist. Kein Problem: Über die App entriegelt der Kunde seine Eingangstür für den Techniker und findet nach seinem Urlaub entspannt eine warme Wohnung vor.

Ein Vielreisender ist Stammgast einer Hotelkette. Abgespannt vom langen Flug bewegt er sich in die Hotellobby. Die App der Hotelkette hat ihn mittels eines Beacons erkannt und der App die Zugangsberechtigung zu einem Zimmer sowie die Nummer des Zimmer mitgeteilt. Ein Gepäckträger ist per App benachrichtigt worden und nimmt das Gepäck ab. Die App führt den Kunden zum Fahrstuhl und navigiert den Kunden zum Zimmer. Das Türschloss erkennt den annähernden Kunden und die Tür schwingt sanft auf. Keine Notwendigkeit genervt mit dem Schloss zu hantieren. Der Kunde lässt sich in den Sessel sinken in diesem Moment meldet seine Hotel -App den herannahenden Zimmerservice, der ein CLub-Sandwich hereinträgt. Genau das, was der Kunde nach einem langen Flug in diesem Hotel grundsätzlich vor der Nacht bestellt. Gute Nacht.

Beides sind in dieser Form bereits annähernd verwirklichte Use-Cases. Honeywell USA setzt diese Technologie ein, ebenso eine US-Hotelkette.

Mobile Mindshift in Deutschland

Die Transformation, der Mobile Mindshift, ist in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich vorangeschritten. In den USA mit 27 Prozentpunkten und in der Türkei mit 34 Prozentpunkten kommen solche Konzepte beim Kunden gut an. Die Erwartungshaltung und die innere Einstellung des Kunden trägt zur Akzeptanz bei. In Deutschland herrscht die weltweit geringste Quote mit unter zehn Prozent. Die Akzeptanz erstreckt sich hierzulande also noch auf eine wesentlich kleinere Bevölkerungsgruppe, aber mit steigender Tendenz. Lediglich verläuft der Transformationsprozess in Deutschland langsamer.

Fazit: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Es ist noch nicht höchste Eisenbahn, in Deutschland ist der der „Mobile Mindshift“ noch in Bewegung. Vergessen sollten Unternehmen aber nicht, dass es sich bei den Kunden, die bereits dem „Mobile Mindshift“ unterliegen, um die attraktive Kunden-Gruppe der Earlyadopter handeln dürfte, die schon soweit ist, den Wert der Mobile Moments wertzuschätzen. Und andere Kunden lassen sich vielleicht anstecken von diesem Gefühl, wenn sie die positiven Auswirkungen eines solche Moments am eigenen Leib erfahren. Eine frühzeitige Adoption verspricht also bereits jetzt positive Effekte und bringt einen Wettbewerbsvorteil mit sich.

Wichtig ist für Unternehmen, die der mobilen Revolution in Deutschland die Wege ebnen möchten, einen Sensibilisierung im Umgang mit dem Sammeln der Kundendaten, die nötig sind um „Mobile Moments“ zu ermöglichen. Klare und eindeutige Informationen, welche Daten wo gesammelt werden und was mit diesen Daten passiert sind ein Mittel zur Vertrauensbildung. Ja, die sogenannte Datenschutzerklärung ist Pflicht, wird aber von Kunden selten gelesen. Eine etwas proaktivere Kommunikation ist deshalb erfolgversprechender.

In Deutschland wird bei solchen Themen oftmals unreflektiert die Datenschutzkeule geschwungen. Dabei handelt es sich bei der Sammlung von Kundeninformationen eigentlich nicht um eine neues Konzept. Gute Hotels sammeln schon seit Jahrhunderten Informationen über ihre Stammkunden, um diesen geschätzten Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und das schafft man eben nur wenn man den Stammgast kennt. Und die Stammgäste wissen das auch zu schätzen. Deshalb sollten Unternehmen sich von den geschwungenen Keulen nicht aufhalten lassen, denn die Kunden werden es letztlich zu schätzen wissen, wenn Ihnen ein echter Mehrwert geboten wird. Und die neuen Dienste trotz eventueller Bedenken nutzen. 24 Millionen aktive Nutzer der Loyality-Card Paypback sprechen eine deutliche Sprache über die gesprochene und die gelebte Wirklichkeit beim Thema Kundendaten in Deutschland.

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Jochen G. Fuchs
Gender Commerce: Warum Frauen shoppen und Männer einkaufen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/gender-commerce-frauen-shoppen-571169/ 2014-10-16T08:30:26Z
Dass Frauen und Männer in ihrem Kaufverhalten ganz unterschiedlich ticken, ist kein Geheimnis. Umso überraschender ist, dass bisher kaum ein Online-Shop entsprechende Strategien zur Adressierung …

Dass Frauen und Männer in ihrem Kaufverhalten ganz unterschiedlich ticken, ist kein Geheimnis. Umso überraschender ist, dass bisher kaum ein Online-Shop entsprechende Strategien zur Adressierung beider Zielgruppen verfolgt. Abhilfe schafft jetzt ein Whitepaper von epoq.

Die Wünsche weiblicher und männlicher Zielgruppen sind unterschiedlich. Daher kaufen Frauen und Männer anders ein. Die gezielte Ansprache beider Segmente steht für den stationären Handel längst im Fokus. Doch wie funktioniert eine geschlechterspezifische Kundenansprache im E-Commerce? Wie lassen sich die unterschiedlichen Vorlieben und Vorgehensweisen in den Strategien von Online-Shops anpassen? Eines ist klar: es geht dabei nicht allein um die Anpassung von Webdesign und Usability-Faktoren.

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Dazu ein Beispiel: Eine Frau und ein Mann gehen einkaufen. Beide wollen eine sowohl alltagstaugliche als auch coole Hose erstehen. Der Mann kommt mit einer Jeans nach Hause. Die Frau mit einem Pulli in den schicken, neuen Herbstfarben und einem dazu passenden Schal.

Frauen und Männer kaufen anders ein. Nur haben sich diese unterschiedlichen Vorlieben und Vorgehensweisen im Kaufverhalten bislang noch kaum in Strategien von Online-Shops niedergeschlagen. Shopbetreiber stehen vor der Aufgabe, unterschiedliche Bedürfnisse zu bedienen. Doch gerade zum Unterschied Mann – Frau gibt es bisher wenig konkrete Handlungsempfehlungen und Fallbeispiele, die eine Investition in eine geschlechterspezifische Kundenansprache rechtfertigen.

Epoq hat deshalb ein Whitepaper verfasst, das zeigt, wie man seinen Online-Shop mit geringem Aufwand geschlechtsspezifisch emotionalisiert.

Unentdecktes Potenzial im Online-Shop nutzen

Die Basis für eine Form des Gender-Commerce bildet eine gute Recommendation-Engine. Diese basiert auf dem gesamten Klick- und Kaufverhalten aller Online-Shop-Besucher und Kunden sowie dem Einsatz selbstlernender Technologien (Reinforcement Learning). Durch die angewandten Algorithmen wird Shop-Betreibern somit eine zusätzliche Möglichkeit zur Steigerung der Online-Umsätze geboten. Für die Konsumenten hingegen werden relevantere Empfehlungen geboten, als dies bei standardisierten Cross-Selling-Maßnahmen der Fall ist. Bezogen auf geschlechtsspezifische Produktempfehlungen in einem Mode-Online-Shop bedeutet dies: Frauen erhalten andere Arten von Produktempfehlungen als Männer.

Emotionale Bedürfnisse stehen im Fokus

Gender-Commerce: „Für Mode-Webshops erweist sich eine Emotionalisierung als extrem erfolgreich.“

Für einen renommierten Mode-Webshop ging epoq der Sache auf den Grund und entwickelte gemäß dem Klischee „Männer jagen“ und „Frauen sammeln“ ein A/B-Testszenario. Männliche Shop-Besucher bekamen auf den Produktdetailseiten des Online-Shops andere Arten von Produktempfehlungen angezeigt, als dies bei den weiblichen Besucherinnen der Fall war. Bei den weiblichen Produktempfehlungen spielte der „Stöberfaktor“ eine bedeutende Rolle, denn Frauen wollen shoppen. Bei den Empfehlungen für Männerartikel hingegen stand die „Kaufberatung“ im Fokus der Empfehlungen. Denn Männer haben bestimmte Kaufabsichten, die es zu treffen gilt. Für den Mode-Webshop erwies sich diese Form der Emotionalisierung als extrem erfolgreich.

Die Liaison von Gender-Commerce und Recommendation-Engine

 

epoq-logo-cmyk-neuer-claimAnhand dieses Praxisbeispiels veranschaulicht das Whitepaper „Gender Commerce meets Recommendation Engine“, welche unentdeckten Potenziale in der Nutzung von Recommendation Engines schlummern und wie sich mit vermeintlich kleinen Maßnahmen große Effekte erzielen lassen. Das Ergebnis: Mit neuer Filterstrategie konnten sowohl die Klickrate der Recommendations, als auch der Umsatz über Empfehlungen, die Conversion Rate des Online-Shops und der Umsatz pro Besucher gesteigert werden.

Jetzt das kostenlose Whitepaper erhalten!

 

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t3n Redaktion
Experten im Gespräch: Erfolgsfaktoren im E-Commerce und Handel http://t3n.de/news/erfolgsfaktoren-e-commerce-etailment-summit-571183/ 2014-10-10T11:10:19Z
Setzen sich Geschäftsführer erfolgreicher Marken und Onlineshops mit Branchenexperten zusammen, lohnt sich das Zuhören. Beim Experten-Panel des diesjährigen etailment Summit ging es unter anderem …

Setzen sich Geschäftsführer erfolgreicher Marken und mit Branchenexperten zusammen, lohnt sich das Zuhören. Beim Experten-Panel des diesjährigen etailment Summit ging es unter anderem um Marken und Bestandskundenaktivierung.Der etailment Summit in Berlin ist eines der spannendsten Branchenevents in der E-Commerce-Landschaft, das Experten-Panel über die Zukunft des gibt einen Einblick in die Erfolgsfaktoren von großen Marken aus der Otto-Group wie Manufactum und Bonprix sowie den Erfolgsfaktoren, die der Venture-Arm von ProsiebenSat1, Sevenventures, bei seinen Startups ansetzt. Welche Bedeutung hat die Individualisierung und wie wichtig sind Marken im E-Commerce, sind dabei nur zwei interessante Fragen, die von der Expertenrunde erörtert werden. Wir haben ein Überblick über Panel, Teilnehmer und den Videomitschnitt für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Das Experten Panel „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“

An der Gesprächsrunde während des gerade beendeten etailment Summits beteiligt sind neben den Moderatoren Martin Groß-Albenhausen, dem Geschäftsführer des Branchenverbandes bevh und Olaf Kolbrück von etailment.de: Christoph Heinemann, dem Geschäftsführer von Manufactum und Markus Fuchshofen, Leiter E-Commerce bei Bonprix – beides Unternehmen der Otto Group. Weiterhin am Gespräch beteiligt ist Claas von Delden, der Geschäftsführer von Sevenventures. Das Panel trägt eigentlich den Namen „Zukunft des E-Commerce“, entwickelt sich aber zu einem Einblick in die Erfolgsfaktoren der Teilnehmer, beziehungsweise deren Meinung dazu.

(Screenshot: Bonprix)
Manufactum vertreibt sowohl online als auch offline in Warenhäusern hochwertige und besondere Produkte aus dem Bereich Möbel, Dekor und Lifestyle. (Screenshot: Manufactum)
(Screenshot: Bonprix)
Bonprix vertreibt Mode online und offline und richtet sich dabei an eine recht breite Zielgruppe. (Screenshot: Bonprix)

Der Video-Mitschnitt zum Experten-Panel: „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“

Ist die nächste „Revolution im E-Commerce“ überhaupt für mich relevant?

Christoph Heinemann beleuchtet das Thema Individualisierung des Sortiments und vergleicht mit der Kundenbezogenen Individualisierung direkt auf der Website und Markus Fuchshofen beleuchtet die Transition Bonprixs vom Versandhandelskatalog mit eher push-orientierter, klassischer Vertriebsmechanik hin zur Marke mit Aussagekraft. Sevenventures Geschäftsführer Claas von Delden liefert Einblicke in die Denkweise eines medien-orientierten Venture-Kapitalgebers und betont die Wichtigkeit einer leicht einprägsamen und transportierbaren Marken-Botschaft. Im großen und ganzen liefern die Diskussionsteilnehmer einige zwar unaufgeregte, aber deshalb vielleicht um so wertvollere Einblicke in die Faktoren, die für den Handel wichtig wirklich sein können.

(Screenshot: Otto/etailment)
Das Experten-Panel diskutiert über Erfolgsfaktoren im E-Commerce. (Screenshot: Otto/etailment)

Hier geht's zum Mitschnitt: Video über das Panel zu den „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ im Blog der Otto-Group

Passend zum Thema des Panels: Um wiederkehrende Kunden und die Importanz einer eigenen Marke im E-Commerce, geht es auch in der aktuellen Kolumne unseres Redakteur Jochen G. Fuchs: E-Commerce-Fuchs: Bestandskundenaktivierung – Ein Dilemma und seine Lösung

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Jochen G. Fuchs
Schluss mit Tüten schleppen: Shopwings will den Supermarkt zum Onlineshop machen http://t3n.de/news/schluss-tueten-schleppen-570959/ 2014-10-10T07:27:29Z
Der Online-Lebensmittelhandel nimmt in Deutschland erst langsam Fahrt auf. Mit Shopwings steht nun ein weiterer Anbieter in den Startlöchern. Wir haben uns den Dienst für euch angeschaut.

Der Online-Lebensmittelhandel nimmt in Deutschland erst langsam Fahrt auf. Mit Shopwings steht nun ein weiterer Anbieter in den Startlöchern. Wir haben uns den Dienst für euch angeschaut. Der nächste Wurf von Rocket Internet, der Samwer'schen Startup-Schmiede, versucht den Lebensmittelhandel endlich zum Onlinehandel zu transformieren. Allerdings nicht mit einem eigenen Sortiment oder einem eigenen Lager – sondern mit dem Supermarkt an der Ecke. Shopwings nimmt die Sortimente der stationären Händler und listet diese im eigenen . Den Einkauf selbst übernimmt dann ein „Shopper“, so heißt das Laufpersonal bei Shopwings. Wie das genau funktioniert, steht im unten stehenden Artikel.

(Screenshot: Shopwings)
Shopwings kauft für dich ein. (Screenshot: Shopwings)

Das ist Shopwings

Das Shopwingsteam (Foto: Shopwings/Twitter)
Das Shopwingsteam (Foto: Shopwings/Twitter)

Shopwing ist ein Startup aus dem Inkubator Rocket Internet, dahinter steht die SOG Shopping Operations Germany GmbH mit einem Team rund um die Geschäftsführer Christoph Harsch und Florian Jaeger. Shopwings ist frisch gestartet und nimmt seit dem Launch am 07.10. das Stadtgebiet München in Angriff, will sich aber sehr schnell auf weitere Städte ausdehnen. Die weitere Ausdehnung erfolgt auf Basis der Kundenanmeldungen: Wer sich für Shopwings interessiert, kann sich auf der Homepage anmelden und seine Postleitzahl hinterlassen. So wird der Postleitzahlenraum mit dem höchsten Interesse definiert und demnächst in Angriff genommen. So zumindest verspricht es Shopwings.

So funktioniert der Einkauf

Shopwings setzt auf Same-Day-Delivery.

Bestellt wird ganz normal im Onlineshop von Shopwings, geliefert wird in der Regel zwischen 09.00 Uhr und 21.00 Uhr. Allerdings ist die Lieferzeit auch etwas von den Öffnungszeiten des betroffenen Supermarktes abhängig. Soll heißen: Wenn der Lidl um 20:00 Uhr schließt, kann man um 20:30 nichts mehr einkaufen. Die Lieferung erfolgt noch am selben Tag, Shopwings setzt also auf Same-Day-Delivery. Die Lieferung kann auch innerhalb von zwei Stunden erfolgen, wenn es mal schnell gehen muss. Für Shopwings setzt sich ein Lieferbote in Bewegung, ein Shopper. Der Shopper kauft dann in einem nahe gelegenen Markt ein – in welchem, kann der Kunde selbst bestimmen. In München konnte in meinem kurzen Test zunächst auf Lidl und V-Markt zurückgegriffen werden. Es geht alles: Von Gemüse und Obst über Kühlprodukte bis hin zu Tiefkühlprodukten. Bei Frischeprodukten soll es auch möglich sein, den gewünschten Reifegrad bei der Bestellung im Notizfeld anzugeben. Ist etwas nicht vorrätig im Markt, ruft dich der Shopper an und klärt den Ersatzartikel.

Ein Blick in den Onlineshop von Shopwings. (Screenshot: Shopwings)
Ein Blick in den Onlineshop von Shopwings. (Screenshot: Shopwings)

Das kostet die Lieferung den Kunden – und Shopwings

Bei der Lieferung nähern wir uns dem Knackpunkt der Angelegenheit: Beim ersten Mal verlangt Shopwings keine Liefergebühr, das ist allerdings nur zum Ausprobieren. Ab der zweiten Lieferung wird eine Gebühr von 4,90 Euro verlangt – ab 60 Euro ist die Lieferung frei. Der Lieferbote kann auf freiwilliger Basis noch mit einem Trinkgeld belohnt werden. Shopwings sucht aktiv nach Shoppern, also Lieferboten, und verrät dabei auch wie diese entlohnt werden: bis zu 20 Euro die Stunde. Die Formulierung lässt vermuten, dass der Stundenlohn von der Auslastung des Boten abhängt, also der Anzahl der Stops bei Kunden.

Liefern wird Shopwings mit Boten, den sogenannten Shoppern. Shopwings hält Kontakt zum Shopper via Smartphone und vermittelt so die Aufträge. Bis zu 20 Euro sollen Shopper so verdienen können. (Screenshot: Shopwings)
Liefern wird Shopwings mit Boten, den sogenannten Shoppern. Shopwings hält Kontakt zum Shopper via Smartphone und vermittelt so die Aufträge. Bis zu 20 Euro sollen Shopper so verdienen können. (Screenshot: Shopwings)

Die Waren stammen aus dem Supermarkt, aber Shopwings macht die Preise.

Die Lebensmittel die im Onlineshop zum Kauf zur Verfügung stehen, sind meist eine Auswahl aus dem örtlichen Sortiment. Wenn man etwas vermisst, kann man bei Shopwings anklopfen und um Erweiterung bitten. Zwar stammen die Waren aus dem Supermarkt an der Ecke, aber die Preise werden von Shopwings festgelegt. Im Klartext: Kunden zahlen mehr als im Supermarkt. Da Shopwings momentan nur in München liefert, können wir die Preise nicht direkt vor Ort vergleichen, sinnvoller ist aber auch ein Vergleich mit einem Lebensmittel-Onlineshop. Eine kurze, nicht repräsentative Stichprobe von 10 Artikeln zeigt zumindest, dass Shopwings trotz Aufschlag mit dem Mitbewerber Rewe-Online mithalten zu können scheint: Beispielsweise Kühne Gurkenviertel 1,59 Euro bei Shopwings, 1,79 Euro bei Rewe; Kaba Pulver 1,99 Euro bei beiden.

Online-Lebensmittelhandel in Deutschland

Lebensmittelhandel im Internet ist in Deutschland noch in der Anfangsphase und ist eine der wenigen Branchen, die den Einsatz von Same-Day-Delivery sinnvoll nutzen könnte. Bei unseren Nachbarn in der Schweiz wird schon häufig und gerne online eingekauft. Allerdings kauft der Schweizer auch seltener, dafür zielgerichteter ein und nimmt dabei durchschnittlich größere Warenkörbe mit. In Deutschland wird häufiger eingekauft, was die Warenkörbe verringert. Das macht es schwierig für den Lebensmittelhandel im Internet: die Margen sind gering, Same-Day-Delivery ist teuer – dementsprechend hoch müssen die Mindestbestellwerte für eine kostenfreie Lieferung sein. Neben den existierenden Angeboten der Filialkette Rewe mit Rewe-Online und reinen Online-Supermärkten wie myTime will auch Amazon mit Amazon Fresh anscheinen bald in Deutschland starten.

via www.deutsche-startups.de

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Jochen G. Fuchs
Hirnschmalz für Shopbetreiber: Wie du mit der Shopware Academy deinen E-Commerce-Horizont erweiterst [Sponsored Post] http://t3n.de/news/shopware-academy-570331/ 2014-10-08T08:30:11Z
Die shopware AG begrüßt einmal mehr Experten der E-Commerce-Szene in ihrer Shopware Academy, dem hausinternen Schulungszentrum. Die Referenten sollen Academy-Besuchern in ganztägigen Schulungen am …

Die shopware AG begrüßt einmal mehr Experten der E-Commerce-Szene in ihrer Shopware Academy, dem hausinternen Schulungszentrum. Die Referenten sollen Academy-Besuchern in ganztägigen Schulungen am 15. und 16. Oktober ihre jeweiligen Fachgebiete näherbringen.

Shopware Academy bietet Workshops für Shopbetreiber

In der Shopware Academy können Schulungsteilnehmer an Workshops zu verschiedenen Themenbereichen teilnehmen. Während Themen wie Entwicklung, Template-Design oder grundlegende Schulungen für Kunden und Partner von Shopware-Mitarbeitern durchgeführt werden, gibt es in regelmäßigen Abständen auch Schulungen von externen Referenten.

shopware_academy

„Mit dem Angebot der Experten-Workshops möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmern über den eigenen Tellerrand schauen und ihnen nicht nur Wissen zu unserer Software vermitteln, sondern viele nützliche Informationen zu allen Bereichen des E-Commerce“, so Oliver Deuker, Manager Partner & Customer Relations bei der shopware AG.

Einzigartige Online-Shops und Plugins entwickeln

Diesmal werden Manuel Pichler und Johannes Altmann in den Schulungsräumen in Schöppingen zu Gast sein. Usability-Experte Johannes Altmann erklärt am 15.10.2014 in einer exklusiven Schulung für Shopbetreiber, wie man seinen Shop individuell und attraktiv gestaltet: Shop Usability Branding - Begehrlich statt belanglos.

Manuel Pichler wendet sich einen Tag später, am 16.10.2014, einem eher technischen Thema zu: Er bringt den Besuchern das Entwickeln von Plugins und Erweiterungen für Shopware näher. Sei dabei und erweitere deinen Horizont: Entwicklung von Plugins.

Jetzt weitere Informationen zur Shopware Academy erhalten!

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t3n Redaktion
Ratgeber Multichannel-Vertrieb: So behältst du den Handel auf eBay, Amazon und Co. im Griff http://t3n.de/magazin/ratgeber-multichannel-vertrieb-handel-ebay-amazon-griff-235809/ 2014-10-07T08:43:59Z
Marktplätze bieten Onlinehändlern die Chance auf schnellen, zusätzlichen Umsatz. Wie Onlinehändler den Vertriebskanal Marktplatz erfolgreich erschließen können und was es dabei zu beachten …

Marktplätze bieten Onlinehändlern die Chance auf schnellen, zusätzlichen Umsatz. Wie Onlinehändler den Vertriebskanal Marktplatz erfolgreich erschließen können und was es dabei zu beachten gilt, erklärt der vorliegende Ratgeber.

In den Goldrausch-Zeiten des Onlinehandels sind Existenzgründungen mit dem Geschäftsmodell „eBay“ nicht selten anzutreffen gewesen. Auch wenn diese Zeiten mittlerweile verstrichen sind und ein eigener völlig zu Recht als solidere und unverzichtbare Basis für einen Onlinehändler betrachtet wird, bieten Online-Marktplätze dem Handel immer noch viele Vorteile.

Marktplätze als Absatz-Chance

Marktplätze sind in erster Linie Multiplikatoren: mit Hilfe der geeigneten Werkzeuge lässt sich mit akzeptablem Aufwand eine Vielzahl von Käufern erreichen. Die Besucherfrequenz auf den großen Marktplätzen ist so groß, dass sich nennenswerte Umsätze ohne eigene Online-Marketing-Maßnahmen erreichen lassen. Marktplätze sind auch Vertriebskanäle, die sich gut für einen Sonderposten eignen: Verschätzt sich der Einkauf bei der Attraktivität eines Artikels für die eigene Kernzielgruppe, lässt sich dieser Artikel auf einem Marktplatz an eine andere Zielgruppe vertreiben. Auch die Nutzung als Testumgebung für neue Produkte ist eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Marktplätze sind nach heutigem Stand weit davon entfernt, die „Ramsch-Schütte“ von früher darzustellen. Die Zeiten der Auktionen und Flohmarkt-Marktplätze sind vorbei, auch das einstige „Online-Auktionshaus“ ist jetzt das, was Kunden heute von einem Marktplatz erfahrungsgemäß erwarten: eine professionelle Verkaufsplattform für überwiegend gewerblich tätige Händler.

Stolperfallen bei Marktplätzen

Grundsätzlich sind Kunden, die etwas auf Marktplätzen erwerben, gefühlsmäßig Kunde des Marktplatzes, nicht des Händlers. Den Kunden bewusst zum „eigenen“ Kunden zu machen erfordert Aufwand und gelingt nicht durchgängig – mehr dazu im Abschnitt „die eigene Marke aufbauen“. Das führt dazu, dass grundsätzlich das Produkt im Vordergrund steht – sowie der Preis des Produkts. Eine schwierige Marktsituation, wenn eine Menge vergleichbarer oder gleicher Produkte von Wettbewerbern auf dem Marktplatz angeboten werden, teilweise auch von unerfahrenen Mitbewerbern oder nebenberuflichen Händlern. Ein „Preiskrieg“ sollte vermieden werden, er könnte zu einem Kannibalisierungseffekt führen und Umsatz in einem anderen Kanal abgraben. Abhängigkeit von den Marktplätzen sollte nicht entstehen, aus vielfältigen Gründen können lukrative Kanäle wegbrechen: vorübergehende Kontensperrungen und der Verlust der Preisführerschaft sind da nur zwei Beispiele. Die letzte und wichtigste Stolperfalle: die Provisionen der Marktplätze. Onlinehändler müssen hier scharf kalkulieren, um keine Margen zu vernichten und abwägen, ob eine Margen-Schmälerung zugunsten einer Umsatzsteigerung strategisch zu den Unternehmenszielen passt.

Die wichtigsten Marktplätze

Marktplätze existieren in unterschiedlichen Ausprägungen: vertikale Marktplätze für eine bestimmte Artikelkategorie und horizontale für viele unterschiedliche Kategorien. Spezialisierte Marktplätze wie beispielsweise Etsy oder DaWanda konzentrieren sich auf Handgearbeitetes und bieten so wiederum spezialisierten Onlinehändlern eine zielgerichtetere Plattform als große Marktplätze. Die wichtigsten Marktplätze seien an dieser Stelle kurz vorgestellt:

Amazon

Amazon bietet Händlern sowohl die Möglichkeit, Produkte im Onlineshop von zu listen und selbst zu versenden, als auch mit „Fulfillment by Amazon“ die Möglichkeit, diese bei Amazon zu lagern, so dass der Versand direkt von Amazon durchgeführt wird. Die Gebühren beginnen bei einer reinen einmaligen Einstellgebühr zuzüglich der Verkaufsprovision und enden bei einer Einstellgebühr in Form einer monatlichen Pauschale, ebenfalls zuzüglich der Verkaufsprovision. Soll Amazon den Versand übernehmen fällt noch eine Gebühr pro Sendung und verpacktem Artikel an. Amazon rechnet direkt mit dem Endkunden ab und überweist alle Einnahmen abzüglich der Gebühren turnusmäßig auf das Konto des Onlinehändlers. Dadurch entfällt im Prinzip jedes Ausfallrisiko, aufgrund der Bearbeitungszeit ist nur zu berücksichtigen, dass Amazon keine tagesaktuelle Auszahlung anbietet. Als Angebotsform wird nur ein Festpreisangebot ermöglicht.

eBay

Die Handelsplattform eBay bietet sowohl Online-Auktionen als auch Festpreisangebote an, wobei letztere vorherrschend sind. Design und Angebot werden gerade stark in Richtung Emotional-Shopping überarbeitet, auch ein übergreifender Warenkorb ist in Sicht. eBay unterstützt Onlinehändler auch mit Marketing-Möglichkeiten wie dem „WOW!“-Angebot, stellt mittlerweile jedoch auch sehr hohe Anforderungen an die „Performance“ der Verkäufer, Einbußen in der Performance führen direkt zu Einbußen in der Attraktivität im Listing der Angebote. eBays Gebührenstruktur beginnt bei rund 20 Euro und endet bei rund 300 Euro monatlich, mit Einstellgebühren von 0,10 bis 0,00 Euro je nach Grundgebühr. Auch hier erfolgt eine Verkaufsprovision von fünf bis 12 Prozent.

Weitere Marktplätze

Für den deutschen Markt weitere relevante Marktplätze sind Yatego, Rakuten, Hitmeister und der Marktplatz der Deutschen Post, MeinPaket.de, der mittlerweile genau wie Amazon ergänzend eine Fulfillment-Option anbietet und Händlern den Versand abnimmt. Hinzu kommen die Auktionshäuser Hood und Auvito. Erwähnenswert für den deutschsprachigen Raum ist zudem noch Ricardo in der Schweiz. Vertikale Marktplätze wie Etsy und DaWanda für Handgearbeitetes oder Zalando für Mode stehen ebenfalls zur Verfügung. Ein etwas außergewöhnlicher Neuling ist der momentan in Beta-Phase befindliche B2B-Marktplatz Bepado von shopware, der Onlinehändler und -Shops untereinander vernetzt und so Sortimentserweiterungen und Abverkauf in anderen Shops ermöglichen will.

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Multichannel-Lösungen wie plentymarkets erleichtern den Verkauf auf Marktplätzen durch vollautomatisiere Lösungen.

Verkaufen auf Marktplätzen

Grundsätzlich funktioniert der Verkauf technisch nicht anders als im Onlineshop. Das Umfeld „Marktplatz“ erzeugt nur manchmal besondere Anforderungen an die Artikeldaten, Bilder und die Kommunikation mit dem Kunden. Marktplätze besitzen eigene Kategoriestrukturen und Datenfelder, die in den Artikeldaten hinterlegt werden müssen, damit erfolgreich Artikel exportiert werden können. Die Bilder müssen sich an den Bildrichtlinien der Marktplätze orientieren. Unverzichtbar ist die Kommunikation auf den Marktplätzen mit den Kunden: entweder muss diese manuell geführt werden oder das gewählte Multichannel-Tool integriert die Kommunikation im eigenen Nachrichtensystem. Um die jeweilige Transaktion sauber abzuschließen, ist auch vom Onlinehändler eine Bewertung des Kunden vorgesehen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Im Prinzip gelten für den Handel auf Marktplätzen keine anderen Regeln als im eigenen Onlineshop. Es müssen die selben Richtlinien, Verordnungen und Gesetze beachtet werden. Dabei sollten Händler sich nicht darauf verlassen, dass Marktplatz-Betreiber schon für eine rechtssichere Umgebung sorgen, sondern müssen selbst darauf achten, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden. Eher noch penibler als im eigenen Onlineshop – die hohe Reichweite der Marktplätze sorgt nicht nur für Umsatz, sondern auch für eine höhere Abmahngefahr.

Die eigene Marke aufbauen

Der wichtigste Grundsatz beim Verkaufen auf Plattformen lautet: Rücke deine Marke in den Vordergrund. Denn die Kunden kaufen gefühlt bei eBay und Amazon, also beim Marktplatz – nicht beim Händler. Fragt man im Bekanntenkreis nach, wo etwas gekauft wurde, dann lautet die Antwort oft „eBay“ oder „Amazon“ und nicht bei „Tintenpatronen-XYZ-365 auf eBay“. Der Händler läuft Gefahr, in der Uniformität der Marktplätze unterzugehen und zum gesichtslosen Warenlieferanten zu werden. Deshalb sollte jeder Berührungspunkt mit dem Kunden genutzt werden, um die eigene Marke zu kommunizieren: der Name des Verkäufer-Accounts, die Gestaltung der Angebote im Marktplatz, die Kontaktaufnahmen und die eigentliche Warensendung. Letztere im Optimalfall vom Karton mit aufgedrucktem Logo bis hin zum beigelegten Produktflyer oder einem bedruckten Einleger- oder Packpapier im Karton. Es bedarf einer soliden Aufbauarbeit, um Kunden aus Marktplätzen zu „eigenen“ Kunden zu machen. Mailings sind sinnvoll, aber nur wirksam, wenn der Kunde ein positives Einkaufserlebnis mit dem Absender assoziiert. Falls beim Betrachten der Mail eher ein Fragzeichen im Kopf des Kunden entsteht: „Wer bitte ist Tintenpatronen-XYZ-365?“, dann verpufft das schönste E-Mail-Marketing.

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Jochen G. Fuchs
eBay eröffnet Logistikzentrum in Deutschland: Neue Dienstleistungen für Onlinehändler http://t3n.de/news/ebay-eroeffnet-logistikzentrum-570174/ 2014-10-06T15:54:16Z
eBay eröffnet im Februar 2015 ein Logistikzentrum in Deutschland. Wir erklären die Hintergründe und was Onlinehändler von den neuen Dienstleistungen im eBay-Logistikzentrum haben werden.

eröffnet im Februar 2015 ein Logistikzentrum in Deutschland. Wir erklären die Hintergründe und was Onlinehändler von den neuen Dienstleistungen im eBay-Logistikzentrum haben werden.Die Handelsplattform eBay will in Halle ein Logistikzentrum eröffnen. Der weltweit tätige Immobilienkonzern Goodman, der auch für Amazon in Leipzig das Logistikzentrum umgesetzt hat, soll das Gebäude für 30 Millionen Euro finanzieren, errichten und verwalten. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung  sind die Verträge schon unterzeichnet und die notwendige Baugenehmigung ist ebenfalls erteilt. Ab Februar nächsten Jahres werden in Halle Pakete für  Onlinehändler gepackt und ausgeliefert – wenn die Errichtung planmäßig verläuft.

Zu dieser Meldung gehört ein Kommentar von unserem Redakteur Jochen G. Fuchs: Endlich mehr Bestellungen: Wie eBay mit dem Logistikzentrum den großen Angstfaktor vertreibt.

Nach dem eBay-Hack. Schwacher Passwortschutz und weitere Sicherheitslücken entdeckt. (Bild: eBay)
eBay startet in Deutschland ein eigenes Fulfillment-Angebot. (Bild: eBay)

Logistikzentrum von eBay: Das können Onlinehändler erwarten

Fulfillment-Dienstleister sind in Deutschland bereits einige vorhanden: von klassischen Logistikern wie Hermes und DHL über Anbieter mit Versandhaus-Hintergrund wie Baur Fulfillment Solutions oder dem auf die Betreuung von Onlinehändlern spezialisierten Anbieter eSellers Friend. Vereinfacht ausgedrückt bieten Fulfillment-Dienstleister Onlinehändlern die Möglichkeit, ihre Versandabteilung auszulagern. Der Warenbestand oder Teile des Warenbestands werden beim Dienstleister gelagert, dieser packt eingehende Bestellungen und übergibt sie an den Logistiker. Dafür berechnet der Dienstleister eine Gebühr für das Lagern und Einpacken der Bestellung, was auch als „Pick und Pack“ bezeichnet wird. Neben der Skalierung der Versandabteilung können potenzielle Einsparungen sowie eine internationale Expansion Gründe dafür sein, dass ein Onlinehändler auf Fulfillment-Dienstleister zurückgreift.

Die Handelsplattform eBay will nach den Informationen der Mitteldeutschen Zeitung nun ein Logistikzentrum für eine solche Fulfillment-Dienstleistung eröffnen. Bis zu 300 Mitarbeiter sollen dort zukünftig auf rund sechs Hektar Fläche für Onlinehändler Pakete packen und versenden. Laut dem untenstehenden Statement von eBay wird die Dienstleistung für den Versand von eBay-Bestellungen und für Bestellungen aus dem eigenen des Händlers zur Verfügung stehen, die Konditionen zu denen eBay die Pakete für Händler packen und versenden wird sind noch unbekannt.

eBay Enterprise, ein Unternehmen von eBay Inc., bestätigt, kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung zur Entwicklung eines Fulfillment- und Logistik-Centers in Halle (Saale), zu stehen.

eBay Enterprise ist ein führender globaler Anbieter von Commerce-Lösungen zur Optimierung des Handels, einschließlich der Magento-Plattform, Order Management, Fulfillment, Customer Care und Marketing-Lösungen. Wir ermöglichen es Marken und Händlern aller Größen ein konsistentes Omnichannel-Erlebnis über alle Berührungspunkte im Handel zu schaffen, um neue Kunden zu gewinnen und zu binden, Browser in treue Käufer umzuwandeln und Produkte schnell und qualitativ hochwertig zu liefern.

eBay Pressesprecherin gegenüber t3n | 06.10.2014

Ein Logistikzentrum für Onlinehändler ist keine neue Entwicklung für eBay, die Aktivitäten in diesem Bereich spielen sich beim eBay-eigenen Dienstleister „eBay Enterprise“ ab, der in Manchester, UK, bereits ein eBay-Logistikzentrum in Europa betreibt.

Lage des Industriegebietes. (Foto: Starpark Halle)
Die Lage des Industriegebietes in Halle. Maximal 10 Hektar davon entfallen auf das eBay-Logistikzentrum. (Foto: Starpark Halle)

Das eBay-Logistikzentrum in Halle

Von der Lokalpresse wird die Errichtung des Logistikzentrums skeptisch betrachtet. Die bürokratischen Abläufe sind enorm schnell abgewickelt worden: die Baugenehmigung wurde gleich zu den Kaufverträgen für das Grundstück gereicht. Die komplette Transaktion ist in etwa drei Monaten vom ersten Kontakt bis zur Übergabe der Verträge und Genehmigungen abgeschlossen worden. Als widersprüchlich wird die Wirtschaftsförderung für das Logistikzentrum betrachtet. So sollten Logistikzentren von Onlinehändlern eigentlich nicht mehr gefördert werden und für die Fläche von eBay waren ursprünglich Industriefirmen mit möglichst hoch bezahlten Jobs angedacht – die sich allerdings bisher nicht eingefunden haben. Die Landesregierung erhofft sich jetzt eine Signalwirkung von eBay und hat, so die Mitteldeutsche Zeitung, dafür einige Leitlinien über Bord geworfen.

„Ebay ist ein rennomiertes Unternehmen, das den Wirtschaftsstandort und das Image Halles und Sachsen-Anhalts stärken wird.“

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt | MDR

Nun wird stattdessen im Februar 2015 voraussichtlich das neue Logistikzentrum von eBay im Industriepark „Starpark“ in Halle eröffnet.

Eckdaten des eBay Logistikzentrums

  • 6 Hektar Fläche mit einer Option auf insgesamt 10 Hektar
  • 200 bis 300 Mitarbeiter
  • Investitionsvolumen von etwa 30 Millionen Euro
  • Fördermittelhöhe: unbekannt

eBay beseitigt Alleinstellungsmerkmal von Amazon und MeinPaket.de

In Deutschland unterhalten momentan zwei Marktplatzbetreiber einen eigenen Fulfillment-Dienst: Amazon mit seinem Dienst Fulfillment-by-Amazon und der Marktplatz der Deutschen Post MeinPaket.de mit seinem Fulfillment-Angebot. Mit dem neuen Logistikzentrum beseitigt eBay dieses Alleinstellungsmerkmal und steigt in Deutschland in das Fulfillment- und Logistik-Geschäft ein.

Zu dieser Meldung gehört ein Kommentar von unserem Redakteur Jochen G. Fuchs: Endlich mehr Bestellungen: Wie eBay mit dem Logistikzentrum den großen Angstfaktor vertreibt

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
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Jochen G. Fuchs
t3n-Poster-Shop: Hol dir das t3n-Cover an deine Wand! http://t3n.de/news/neuer-shop-hol-dir-t3n-cover-415348/ 2014-10-01T08:28:03Z
Die schönsten t3n-Cover als Poster, Leinwand oder Postkarte: Ab sofort sind unsere Magazin-Cover nicht mehr nur in DIN A4 auf dem Magazin zu bewundern. Über unseren t3n-Poster-Shop kannst du dir …

Die schönsten t3n-Cover als Poster, Leinwand oder Postkarte: Ab sofort sind unsere Magazin-Cover nicht mehr nur in DIN A4 auf dem Magazin zu bewundern. Über unseren t3n-Poster-Shop kannst du dir dein Lieblings-Cover direkt nach Hause oder in dein Office holen. Von hochwertigen Leinwanddrucken, Postern und Karten in unterschiedlichen Formaten bis hin zur Tapete ist alles dabei. Im Shop befinden sich derzeit acht ausgewählte t3n-Poster, darunter auch die aktuellsten Ausgaben, wie zum Beispiel das „Glück beginnt am Arbeitsplatz“-Cover des t3n 37.

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Falls du dir unsicher bist, welche Größe du bestellen sollst: Der Shop schlägt dir immer das am besten passende Format für das jeweilige Motiv vor. Die Kosten für Leinwände, Poster und Co. setzen sich aus den Produktions- und Materialkosten unseres Shopdienstleisters Fine Art Print zusammen.

Wir haben den Shop natürlich selbst getestet und uns für eine Leinwand mit Keilrahmen (90 x 120 cm) entschieden, die nun in unserem t3n-Headquarter hängt.

Hast du auch Lust auf mehr Farbe an deinen Wänden? Dann schau in unserem Shop vorbei!

 

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Sarah Weber
5 Tipps, wie du mit Instagram im E-Commerce Erfolg hast http://t3n.de/news/5-tipps-instagram-e-commerce-549514/ 2014-09-28T11:10:30Z
Instagram: eine kostenlose Foto- und Video-Sharing-App, die viele für ihre private Fotostrecke nutzen. Aber wusstest du, dass man damit auch seinen Online-Shop so richtig ins Rollen bringen kann?

Instagram: eine kostenlose Foto- und Video-Sharing-App, die viele für ihre private Fotostrecke nutzen. Aber wusstest du, dass man damit auch seinen so richtig ins Rollen bringen kann? Sie professionell erfolgreich einsetzen kann?

So wie Facebook ein Werkzeug aus der großen Marketing-Kiste ist, kann auch eine fabelhafte Möglichkeit sein, deine Kunden – und solche die es werden sollen – mit einzigartigen und visuellen Inhalten zu füttern. In diesem Artikel geben wir dir fünf , wie du mit Instagram Deinen ganz groß rausbringen kannst.

Aber warum eigentlich zusätzlich Instagram? Reichen nicht die bisherigen, die vorhandenen Social-Media-Kanäle? Nun, ein weiterer Kanal kann sinnvoll sein: Instagram, die mit der du Fotos und kurze Clips teilen kannst, zum Beispiel bei einer großen Marke wie Nike, steht ganz oben auf der Liste der beliebtesten Plattformen.Tatsächlich steigt die Popularität von Foto-Sharing-Apps weiter und weiter und immer mehr Unternehmen und Vermarkter nutzen Instagram. In Deutschland erreicht Instagram zwar noch nicht die Relevanz der „großen“ Social-Networks, kann aber je nach Zielgruppe schon signifikante Reichweite bieten. Bevor wir aber so reich und berühmt werden wie Nike, müssen wir noch eine Menge arbeiten, also eins nach dem anderen:

Nur 15 Sekunden, dennoch sehr effektiv (Screenshot: http://instagram.com/nike)
Nur 15 Sekunden Zeit, dennoch sehr effektiv - Klick auf das Foto, um den Clip anzuschauen! (Screenshot: http://instagram.com/nike)

1. Verbinde Social-Media-Kanäle miteinander

Registriere dich mit einem Account bei Instagram entweder mit deiner E-Mail- Adresse oder direkt über Facebook. Benenne deine Seite im Einklang mit Deinem Shop und den anderen Konten, die du zum Beispiel bei Twitter, Google Plus oder Facebook bereits nutzt und lade ein Profilfoto oder Logo, eventuell eine Firmenbeschreibung oder Biografie, sowie deine Shop-URL hoch. Da der Account professionell benutzt wird, sollte ein Impressum vorhanden sein.

Social Media @ Instagram
(Screenshot: Instagram-App von meinem iPhone)

Dann verknüpfst du deinen Instagram-Account mit all deinen anderen Social- Media-Accounts, falls du das nicht bereits getan hast:  Facebook, Twitter, Foursquare, Tumblr und Flickr stehen dabei zur Auswahl. Gerade mit dieser Verknüpfung kannst du ganz leicht deine Inhalte und Botschaften auf allen Kanäle gleichzeitig verbreiten. Und deine bestehenden Facebook- und Twitter-Anhänger sehen, dass du bei Instagram bist und folgen dir auf Instagram dann ebenfalls. Natürlich solltest du auch den umgekehrten Weg gehen und deine anderen Profile mit Instagram verknüpfen.

Durch einfaches Hinzufügen der anderen Kanäle, auf denen deine Bilder und Videos gepostet werden, erhöhst du mit einem Schlag deine Sichtbarkeit und kannst neue Anhänger und damit auch potenzielle Kunden gewinnen.

2. Viel qualitativ guten Content mit Instagram teilen

Visueller Content wird im Social Media bestens angenommen und viel eher verbreitet als einfach nur Text. Wenn Du also für Furore auf Instagram sorgen willst, wähle zuerst eine gute Mischung von Inhalten aus, welche die verschiedenen Elemente in Deinem Shop verbindet.

In Deinem Shop geht es ja nicht nur um das Produkt oder eine Dienstleistung. Es geht auch um die Menschen hinter der Marke, die Location, die Geschichte, die Branche, oder was auch immer. Erstelle eine Liste mit möglichst vielen Aspekten, die Deine Marke ausmachen, so hast Du daraus schon einen ersten Plan für die Arten von Fotos, die Du als Beitrag posten kannst. Bei Instagram kannst Du auch kurze Videos bis 15 Sekunden Länge hochladen. Hier ein paar Beispiele für den Anfang:

  • Produkte, die bereits veröffentlicht sind
  • Vorschau von neuen Produkten oder Dienstleistungen
  • Büro von innen und/oder außen
  • Mitarbeiter
  • Kunden mit deinem Produkt
  • Events oder Messen, die du oder Mitarbeiter besuchen
  • Artikel-/Blogbeiträge

Mit gutem Beispiel voran geht Williams-Sonoma – ein Shop für Kochgeschirr und hochwertige Lebensmittel. Kombiniere Elemente, die eher faktisch oder formell sind, wie etwa eine Produktvorstellung, mit einer witzigen Büroaktion: zum Beispiel mit einem Blick hinter die Kulissen.

"Backstage" mit einem Foto vom Shooting für das neue Kochbuch. Diese Art von Post beleuchtet die menschliche Seite Deines Shops und verbindet den User mehr mit Dir oder Deinem Unternehmen. (Screenshot: http://instagram.com/williamssonoma)
"Backstage" mit einem Foto vom Shooting für das neue Kochbuch. Diese Art von Post beleuchtet die menschliche Seite Deines Shops und verbindet den User mehr mit Dir oder Deinem Unternehmen. (Screenshot: http://instagram.com/williamssonoma)

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Stell dir vor du hast ein Restaurant. Poste nicht nur deine Speisekarte und die Spezialitäten des Tages. Ermutige deine Gäste (Kunden), auch die Fotos von ihrer Lieblingsspeise zu teilen.

Für die Blogger unter Euch: zeigt eine Vorschau Eures Contents und teilt den Link mit einem Call-to-Action. Das Time Magazine  hat dieses Bild als Teaser für die Berichterstattung der Olympischen Winterspiele gepostet:

(Screenshot: http://instagram.com/time)

Die oben gezeigten Posts sind sehr unterschiedlich in ihrer Art, jedoch lassen sie die Leser und potenziellen Kunden sich mit dir verbunden fühlen. Beim ersten Post durch einen spannenden Blick hinter die Kulissen und beim zweiten Post durch den Aufruf, mehr Bilderstrecken anzuschauen.

Probiere am Anfang verschiedene Tageszeiten bei deinen Posts aus. Wann gibt es mehr Response? Morgens, mittags, abends, werktags oder doch am Wochenende? Denke auch immer daran, die User zum Handeln aufzurufen. Bitte sie freundlich, zu liken, zu kommentieren, zu teilen oder den Link zu klicken.

 3. Nutze Hashtags – nicht nur bei Instagram

Wenn Du ein Foto veröffentlichst, ist es wichtig, es mit entsprechenden Hashtags zu versehen, die sich möglichst präzise auf den Post beziehen. Hashtags machen es einfacher für den User nach bestimmten Inhalten auf sämtlichen Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter zu suchen. Und da du ja jetzt bereits mit allen Plattformen verknüpft bist, ist dies ein weiterer Weg, mit deinen Inhalten aufzufallen. Der klassische Internet-User neigt einfach dazu, nach Trends, Themen und Orten zu suchen.

Weitere Beispiele? Wenn du ein Foto aus deinem Büro zum Thema Marketing teilst, würdest du den Hashtag „#Marketing“ hinzufügen. User, die nach diesem Hashtag suchen, werden dich also in der Ergebnisliste finden – wie weit unten steht auf einem anderen Blatt.

(Screenshot: Instagram-App von meinem iPhone)
(Screenshot: Instagram-App von meinem iPhone)

Hier noch ein paar weitere Hashtag-Empfehlungen:

  • Lokale Unternehmen: #DeineStadt (#Hannover, #Köln, #München)
  • Produkte und Dienstleistungen: #DeineBranche oder noch besser #DeineNische (#Make-Up, #Schuhe, #Möbel)
  • Experten und Websites: #DeinThema (#Marketing, #Reise, #Fitness)

Oder mal anders herum: Möchtest du Hashtags folgen, die mit deinem Produkt oder einem anderen Online-Shop zu tun haben? Dafür gibt es Hashtag-Tracking-Tools wie zum Beispiel Tagboard, Keyhole  oder dem kostenpflichtigen Tool Nitrogram. So kannst du dich wunderbar inspirieren lassen, was andere auf deinem Markt so posten, welche Hashtags sie nutzen. Zusätzlich kann es dir helfen, neue Gruppen und Communities aufzutun.

4. Engagiere und aktiviere deine Community

Starbucks ruft seine User auf ihre persönlichen Kaffee-Bilder zu posten. (Screenshot: http://instagram.com/starbucks)
Starbucks ruft seine User auf ihre persönlichen Kaffee-Bilder zu posten. (Screenshot: http://instagram.com/starbucks)

Ermutige deine Leser, ihre eigenen Bilder mit einem inhaltlich auf deinen Shop bezogenen Call-to-Action zu posten. Das ist eine sehr effektiver Weg, eine Art Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, wie beispielsweise Starbucks es bei Instagram vormacht.

(Screenshot: http://instagram.com/benandjerrys)
(Screenshot: Instagram/Ben&Jerrys)

Poste ein Foto mit einer Frage. Ben & Jerry’s stellte beispielsweise eine einfache Frage um die neueste Geschmacksrichtung zu bewerben. “Everything but the...“ und die Frage dazu: „Haben wir etwas ausgelassen?“ bekam knapp 600 Kommentare.

 5. Immer ein Auge auf die Instagram-Analytics

Überwache ganz stringent die Instagram-Analytics um deine Strategie und die dazugehörigen Posts zu verfeinern.

Analyse-Tools wie Curalate und Blitzmetrics können helfen, um dir mit Zahlen, Daten und Fakten zu sagen, wie deine Posts angenommen werden. Ja, dies sind beides kostenpflichtige Anbieter, aber wenn Du deinen Online-Shop und die Vermarktung wirklich ernst nimmst, sind sie es auf jeden Fall wert.

Ähnlich wie bei Google-Analytics zeigt Curalate eine Art Dashboard für die Nutzung von Instagram (Screenshot: curalate.com)
Ähnlich wie bei Google-Analytics zeigt Curalate eine Art Dashboard für die Nutzung von Instagram (Screenshot: curalate.com)

Das Dashboard enthält Metriken, zum Beispiel wie viele Menschen deinen Beitrag gesehen oder kommentiert haben. Du kannst auch von dort auf deinen Instagram-Account zugreifen, kannst mit deinen Usern interagieren oder kannst ein Foto, das du posten willst, gleich von dort aus verwalten. Du kannst dir sogar einen Vergleich, wie Du mit deinen Kennzahlen gegenüber dem Wettbewerber dastehst, erstellen lassen.

Anhand all dieser Daten kannst du wirklich fundierte Entscheidungen über die Art deiner Inhalte auf Instagram treffen. Wenn Fotos mit Fragen mehr Feedback bekommen als einfache Produktfotos, weißt du, auf was Du dich in Zukunft fokussieren solltest.

Fazit: Mach den Instagram-Sprung!

Instagram ist wirklich ein ausgezeichnetes Tool, um deinen Online-Shop für und mit deinem Publikum bekannt zu machen. Integriere die anderen Social-Media- Kanäle, veröffentliche abwechslungsreichen Inhalt, nutze die relevanten Hashtags, erweitere deine Community und messe deinen Erfolg zur Bewertung weiterer Aktivitäten.

Genau wie bei den anderen sozialen Netzwerken: Um die besten Ergebnisse zu erzielen, solltest du einen Plan haben. Arbeite dich durch und probiere Neues! Bis du herausgefunden hast, womit du die meisten Follower und damit deine potenziellen Kunden ansprichst.

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Björn Dorra