Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2015-03-17T08:21:43Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Psychologie des Online-Shoppings: Was E-Commerce-Anbieter wissen müssen [Infografik] http://t3n.de/news/e-commerce-online-shoppings-600088/ 2015-03-17T08:21:43Z
Eine gutgemachte Infografik zeigt euch, worauf Shopper achten, wenn es um den Online-Einkauf geht. E-Commerce-Anbieter sollten einen Blick darauf werfen.

Eine gutgemachte zeigt euch, worauf Shopper achten, wenn es um den Online-Einkauf geht. E-Commerce-Anbieter sollten einen Blick darauf werfen.

E-Commerce: Im Inneren eines Online-Shoppers

Wer im E-Commerce-Bereich erfolgreich sein will, muss seinen potenziellen Kunden neben den entsprechenden Produkten auch ein überzeugendes Einkaufserlebnis bieten. Wenn einzelne Seiten eures Online-Shops beispielsweise zu lange laden, verliert ihr schon viele potenzielle Kunden – nach nur drei Sekunden verlassen im Schnitt 57 Prozent der Online-Shopper eine Seite. Und 80 Prozent von ihnen kommen nie wieder zurück.

Aber auch das generelle Design eurer Website hat einen großen Einfluss darauf, ob potenzielle Kunden bei euch einkaufen oder nicht. Der erste Eindruck zählt auch beim Online-Shopping, denn: Wir entscheiden im Regelfall in nur etwa 90 Sekunden, ob ein Einkauf bei einem für uns in Frage kommt.

E-Commerce: Wichtige Fakten über Online-Shopper in einer Infografik

Die amerikanische Gutscheinseite VoucherCloud hat diese und andere Erkenntnisse über das Verhalten von Online-Shoppern gesammelt und in Form einer Infografik veröffentlicht. Hier findet ihr auf einem Blick, welche Faktoren einen starken Einfluss darauf haben, dass eure Besucher zu Kunden werden, statt euren Shop sofort wieder zu verlassen. In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Scharfes Auge für Details: Wie Kleinigkeiten eure Conversion-Rate beeinflussen“ werfen.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

E-Commerce: Die Psychologie des Online-Shoppers. (Grafik: VoucherCloud)
E-Commerce: Die Psychologie des Online-Shoppers. (Grafik: VoucherCloud)

via blog.hubspot.com

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Kim Rixecker
Konkurrenz für Apple Store? Google launcht neuen Online-Shop und erste Filiale http://t3n.de/news/google-store-konkurrenz-fuer-apple-598941/ 2015-03-12T05:57:49Z
Unter dem Motto „Made with Google“ verkauft der Konzern im neuen Google Store Hardware. In London hat Google außerdem seinen ersten Markenshop in einem PC-Geschäft eröffnet.

Unter dem Motto „Made with Google“ verkauft der Konzern im neuen Google Store Hardware. In London hat Google außerdem seinen ersten Markenshop in einem PC-Geschäft eröffnet.

Google Store trennt Hardware von Apps

Google macht es Apple nach: Der Technologieriese hat jetzt nicht nur einen neuen Online-Shop, der sich auf Hardware konzentriert, sondern auch seine erste offizielle Filiale. Und der Shop in London soll nicht der letzte bleiben.

Im am Mittwoch gelaunchten Google Store vertreibt das Unternehmen ab sofort Hardware. Unter dem Motto „Made with Google“ sind hier Geräte aus der Nexus-Linie, Android Wear-Gadgets sowie Chromebooks zu finden. Erst gestern präsentierte Google das neue Chromebook mit dem Modellnamen Pixel. Hardware hat der Konzern bisher im Play Store vertrieben, dort sollen künftig nur mehr Software und Apps zu finden sein. Damit folgt Google in die Fußstapfen von Apple. Der Konkurrent hat den Verkauf von Software und Hardware auf den App Store und Apple Store aufgeteilt.

Im Google Store verkauft der Konzern Google-unterstützte Hardware. (Bild: Screenshot)
Im Google Store verkauft der Konzern Google-unterstützte Hardware. (Bild: Screenshot)

Google-Filialen in Großbritannien

Auch im  stationären Handel lässt Google sich von Apple inspirieren. Bei der ersten Filiale des Unternehmens handelt es sich vorerst um einen Shop in den Räumlichkeiten der PC-Handelskette Currys PC World in London. Dort will der US-Konzern außerdem Workshops , aber auch Unterhaltung für seine Kunden anbieten. Auf einer Doodle-Wand können Besucher digitale Spraydosen testen und beim Chromecast Pod die Anwendungen des Streaming-Sticks entdecken. Das Kaufhaus kündigt an, dieses Jahr noch zwei weitere Filialen für Google zu eröffnen.

via www.cnet.com

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Elisabeth Oberndorfer
E-Commerce-News: „Shopware Episode Five“, das erste Open-Source-Shopsystem mit einer Film-Premiere  http://t3n.de/news/e-commerce-news-shopware-episode-598665/ 2015-03-10T17:28:40Z
E-Commerce-News – interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: Onlinehändler wird für Amazons Weiterempfehlungsfunktion …

E-Commerce-News – interessante Meldungen, die es in der vergangenen Woche nicht mehr in unsere Berichterstattung geschafft haben: Onlinehändler wird für Amazons Weiterempfehlungsfunktion abgemahnt und Kundenbindung versus Neukundengewinnung.

„Episode Five“: Shopware kündigt neues Major-Release mit einem Kinofilm an

Der Shopsystem-Hersteller Shopware kündigt Version 5.0 seines Shopsystem an und will das Release Mitte März detailliert vorstellen. Das neue Major Release verspricht laut Herstellerangaben viele Neuerungen und soll „den E-Commerce auf ein neues Level heben“, wie Shopware betont. Die neue Version wird im Rahmen einer Kinotour durch Münster, München, Hamburg und Berlin mit einem Film angekündigt. Tickets sind noch online erhältlich.

(Screenshot: Shopware)
E-Commerce-News: Shopware führt neues Major-Release mit einem Kinofilm ein. (Screenshot: Shopware)

E-Commerce-News: Onlinehändler wird für Amazons Weiterempfehlungsfunktion haftbar gemacht

Ein Onlinehändler, der auf Amazon mit Schirmen handelt, ist im letzten Jahr für die Weiterempfehlungsfunktion von Amazon vor dem Landgericht Arnsberg (Az.: I-8 0 99/14) in Haftung genommen worden. Jetzt ist der Händler vom Landgericht Arnsberg in der neuesten Entwicklung zu einem Ordnungsgeld über 1000 Euro verurteilt worden. Bei dem seltsam anmutenden Urteil handelt es sich um keinen Einzelfall: Die IT-Recht-Kanzlei München hat sich mit den Hintergründen zu einem ähnliche gelagerten Fall beschäftigt und sieht Handlungsbedarf bei Amazon: „Solange Amazon keine Änderungen an der Weiterempfehlungsfunktion vornimmt, sind alle Amazon-Händler latent abmahngefährdet“.

Infografik: Kundenbindung versus Neukundengewinnung

Fakten und Zahlen zu den beiden Themen Kundenbindung und Neukundengewinnung hat Invesp, eine Agentur für Konversionsoptimierung, in einer Infografik zusammengetragen und gegenübergestellt.

Grafik: Invesp)
(Grafik: Invesp)
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Jochen G. Fuchs
MacBook-Ständer aus Beton: Der Massive Stand jetzt im hardwrk-Shop [Sponsored Post] http://t3n.de/news/macbook-staender-beton-massive-594694/ 2015-03-10T09:30:15Z
Nachdem das Hannoveraner Unternehmen hardwrk im letzten Sommer den MacBook-Ständer Massive Stand als exklusive Designstudie verlost hatte, war das Feedback so gut, dass sie jetzt doch noch eine …

Nachdem das Hannoveraner Unternehmen im letzten Sommer den MacBook-Ständer Massive Stand als exklusive Designstudie verlost hatte, war das Feedback so gut, dass sie jetzt doch noch eine erste Kleinserie veröffentlichen.

Das Team von hardwrk hatte sich was besonderes einfallen lassen: Mehrere Monate arbeiteten sie an einem MacBook-Ständer aus Beton, der mit den Defiziten vergleichbarer Modelle aufräumen sollte. Bessere Kabelführung, mehr Halt – aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Produkt mit der Seriennummer „0001“ allerdings nie auf den Markt gebracht. Im vergangenen Sommer wurde der MacBook-Ständer dann exklusiv unter allen Kunden verlost.

Das Feedback fiel so positiv aus, dass hardwrk alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um doch noch eine erste Kleinserie zu veröffentlichen. Und es ist gelungen: Der Massive Stand für , MacBook Pro und MacBook Air ist ab sofort exklusiv über das Shopsystem von hardwrk verfügbar.

MacBook-Ständer aus 5.340 Gramm purem Beton

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Handverarbeitet und Made in Germany: der MacBook-Ständer Massive Stand

Der Massive Stand kombiniert den extrem robusten Werkstoff Beton mit einem zeitlosen, ausgeklügelten Design. Der MacBook Ständer bietet neben einer einzigartigen Optik auch einen optimalen Halt mit einer perfekten Kabelführung. Durch seine weiche Ober- und Unterseite steht der Massive Stand sicher auf dem Schreibtisch und schützt das MacBook vor Kratzern. Durch seine optimierte Form ist der MacBook-Ständer kompatibel mit allen MacBooks, egal ob Pro oder Air.

Von Hand produziert und 100 Prozent Made in Germany!

Trotz des ursprünglichen Looks – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg. Die Massive Stands für MacBook müssen bei der Produktion verschiedene qualitätssichernde Maßnahmen passieren, um in den Verkauf zu kommen. Von der Mischung des Rohmaterials bis hin zum Abschluss der Oberfläche wird ein Massive Stand mehrfach überprüft und nachbearbeitet, bis der MacBook-Ständer am Ende – sofern alle Tests erfolgreich passiert wurden – verpackt und verschickt wird. Da es in der Natur von Beton liegt, immer unterschiedlich auszuhärten, unterscheidet sich jeder Stand charakteristisch in Maserung und Oberfläche. Jeder Kunde erhält stets sein qualitätsgeprüftes, einzigartiges Original. 100 Prozent Made in Germany.

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Der MacBook-Ständer Massive Stand und das Massive Dock für das iPhone

Jetzt zum hardwrk-Webshop

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t3n Redaktion
Zauberformel Predictive Analytics: Warum der E-Commerce aus Big Data Smart Data machen sollte http://t3n.de/news/predictive-analytics-big-data-smart-598015/ 2015-03-10T07:57:49Z
Zukunftsprognosen sind so alt wie die Menschheit und haben nichts von ihrer Faszination verloren. Mit Hilfe von Predictive Analytics können Onlineshops aus ihren Datenmengen komplexe Zusammenhänge …

Zukunftsprognosen sind so alt wie die Menschheit und haben nichts von ihrer Faszination verloren. Mit Hilfe von Predictive Analytics können Onlineshops aus ihren Datenmengen komplexe Zusammenhänge vorhersagen und dieses Wissen dazu nutzen, Geschäftsprozesse zu optimieren.

Predictive Analytics: Die riesigen Datenmengen filtern

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Weltweit fallen immer schneller immer mehr Datenmengen an. (Foto: Facebook)

Die immer weiter und schneller fortschreitende Digitalisierung bringt es mit sich: Vom Auto zur Kaffeemaschine, von der Industrieanlage zum Smartphone, vom Herzschrittmacher zum Browser – überall fallen Daten an und zwar in sehr großen Mengen. Große Datenmengen gab es schon immer, aber die Wachstumsgeschwindigkeit erreicht aufgrund der immer engmaschigeren Vernetzung eine neue Dimension. IDC meldet ein Datenwachstum von 40 Prozent pro Jahr bis 2020. Die schier unvorstellbare Datenmenge von 44 Zettabyte soll sich bis dahin angesammelt haben, das ist Big Data mit all seinen Merkmalen: Datenmenge, Geschwindigkeit, in der die Daten anfallen, Unsicherheit der Daten und Datenvielfalt. IBM bezeichnet das als die vier „V“: Volume, Velocity, Veracity und Variety.

„Kunden sind Wiederholungs-Täter, und ein Gruppenverhalten lässt sich durchaus auf einzelne Personen runterbrechen.“

Die Datenflut überschwemmt auch den E-Commerce, mobile Zugriffe auf die Onlineshops verstärken den Effekt. Wie aber können sich Shops das Big-Data-Aufkommen zu Nutze machen? Das Always-Online-Prinzip führt zu einem geänderten Kundenverhalten, die Informationsquellen werden vor einem Kauf intensiv genutzt. Ob nun Social Media, Suchmaschine, Produkttests – alles fließt in die Kaufentscheidung mit ein. Deswegen ist es wichtig, die Customer-Journey bis zum Check-Out-Prozess zu begleiten. Das Idealszenario: Man weiß schon vorher, was der Kunde kaufen will – und am besten auch noch warum. Die allseits beliebte Glaskugel vom Jahrmarkt aber hilft bei der Optimierung von E-Commerce-Prozessen leider nicht weiter, wohl aber die historischen Daten. Kunden sind Nachmacher, Wiederholungstäter, und ein Gruppenverhalten lässt sich durchaus auf einzelne Personen runterbrechen. Man muss den Kunden nur der richtigen Zielgruppe zuordnen und seine Gewohnheiten und Bedürfnisse kennen.

Individuelle Sortimentsgestaltung

(Screenshot: ACID21)
Mit einem großen Datensatz und Predictive Analytics kann man individuell für den Kunden den „eigenen“ Onlineshop kreieren. (Screenshot: ACID21)

Die passende Technik hierfür ist Predictive Analytics, eine Kombination aus Statistik, Data-Mining und Operations-Research. Sie fügt sich optimal in eine bestehende Business-Intelligence-Landschaft ein. Auf der Basis von Prognosemodellen können Vorhersagen getroffen werden, mit denen sich beispielsweise begrenztes Marketingbudget zielgerichtet einsetzen lässt. Das lässt sich auch auf den Onlineshop übertragen, um ein großes Dilemma zu lösen: Um die Zahl der potentiellen Kunden zu maximieren, wird eine breitgefächerte Produktpalette benötigt. Für den einzelnen Kunden kann die Angebotsvielfalt aber auch erdrückend, wenn nicht gar abschreckend wirken. Die Produktauswahl könnte für einzelne Kunden zugeschnitten werden, das geht aber nur, wenn man den Kunden gut kennt.

Mit einem großen Datensatz und Predictive Analytics kann man individuell für den Kunden den „eigenen“ Onlineshop kreieren und schafft für ihn ein optimales Einkaufserlebnis. Nicht nur die passende Produktauswahl lässt sich hier präsentieren, auch ein Upselling gestaltet sich effizienter: Mit den passenden personalisierten Empfehlungen wird erreicht, dass der Warenkorb beim Check-Out mehr Produkte enthält, als der hoch zufriedene Kunde eigentlich zu Anfang kaufen wollte. Zu so einem Shop wird der Kunde auch gerne wieder zurückkehren.

Optimierungspotenzial Pricing, Retouren, Logistik

(Foto:  Shutterstock / Rawpixel)
Es gibt noch viel zu tun für den E-Commerce. (Foto: Shutterstock / Rawpixel)

„Mit der Zeit wird das System immer besser und schafft Mehrwert für den Kunden und auch für den Onlineshop.“

Ob ein Kunde ein Produkt bei einem bestimmten Händler kauft oder eben nicht kauft, hängt von einigen Faktoren ab. Ein entscheidender Faktor ist mit Sicherheit der Preis. Am POS ist der Griff zum Smartphone längst Alltag, um schnell den Preis mit Online-Händlern zu vergleichen. Online sind es die Preissuchmaschinen, die schnell den günstigsten Preis ausspucken und den potenziellen Kunden mit Link zum entsprechenden Onlineshop führen. Durch eine gut kombinierte Datenbasis lassen sich Preise vorhersagen und somit auch anpassen. Damit kommt man dem Optimum sehr nahe: den richtigen Preis, zum richtigen Zeitpunkt, und schon endet die Customer Journey im Onlineshop. Mit steigender Kenntnis über den Kunden steigen auch die Möglichkeiten für zielgerichtete Predictive Analytics, zum Beispiel für Retouren. Warum nicht die Warenkörbe analysieren und potenzielle Retouren identifizieren und gegensteuern? Entweder durch Mechanismen, die den Kunden dazu bringen, nicht direkt Retouren einzuplanen oder durch eine optimierte Planung des Logistikpersonals.

Sobald man Daten verknüpft und Prognosemodelle darauf aufbaut, wandelt man die Big-Data-Sammlung in eine wertvolle Smart-Data-Sammlung um. Wichtig ist, sich nicht komplett auf Predictive Analytics zu verlassen, sondern die Vorhersagen zu überprüfen und dann auch die Prognosemodelle entsprechend anzupassen. Mit der Zeit wird das System immer besser und schafft Mehrwert für den Kunden und auch für den Onlineshop. Der Markt für Lösungen zu Predictive Analytics ist stark in Bewegung und deswegen empfiehlt es sich, eher klein anzufangen – mit direkt messbaren Zielen. Damit auch die IT-Entscheidung „smart“ bleibt.

Mehr zum Thema Smart Data im E-Commerce gibt es auch auf dem Internet World Kongress beim Panel „Smart Data“: Dienstag, 24. März 2015, 11:30 bis 15:30 Uhr, „Innovations- und Personalisierungsstrategien mit Smart Data“.

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Nicole Rüdlin
Fashion-Shop navabi im Interview: „Ein erfolgreicher Onlineshop sollte Probleme lösen“ http://t3n.de/news/navabi-onlineshop-interview-597708/ 2015-03-08T10:17:39Z
Seit 2009 ist der Aachener Onlineshop navabi auf Erfolgskurs. Bei uns erzählt der Spezialist für Premium-Mode ab Konfektionsgröße 42 mehr über sein Erfolgsrezept. 

Seit 2009 ist der Aachener Onlineshop navabi auf Erfolgskurs. Bei uns erzählt der Spezialist für Premium-Mode ab Konfektionsgröße 42 mehr über sein Erfolgsrezept. 

Der Onlineshop navabi wird begleitet von unterschiedlichsten Werbemaßnahmen, neben einer persönlichen Beratung bietet der Shop seinen Kundinnen ein eigenes Fashion-Magazin. Neben über 100 Marken führt navabi auch eigene Kollektionen, die mittlerweile einen großen Teil des Umsatzes ausmachen. Seit 2009 existiert der Aachener Onlineshop für Übergrößen navabi und hat ein bisheriges Gesamtinvestment von 40 Millionen Euro eingefahren. Mit an Bord ist auch „Bauer Venture Partners“, die nicht nur Bares, sondern auch ein gutes Werbebudget zur Verfügung stellen. Im Interview beantworteten die beiden Gründer Zahir Dehnadiund Bahman Nedaei netzaktiv Fragen rund um ihren Onlineshop.

Für netzaktiv beantworteten die beiden Gründer Zahir Dehnadi (rechts) und Bahman Nedaei (links) Fragen rund um ihren Online-Shop (Foto: © Ira Weinrauch)
Die beiden Gründer Zahir Dehnadi (rechts) und Bahman Nedaei (links) im Interview. (Foto: © Ira Weinrauch)

Die richtige Idee entscheidet über Erfolg oder Scheitern: navabi im Interview

Redaktion: Mit Bauer Venture Partners, dem Risikokapital-Arm des Bauer Verlags, habt ihr einen starken Medienpartner ins Boot geholt. Zeitschriften wie Laura, InTouch oder Maxi gehören unter anderem dazu. Was war eurer bisheriger Werdegang?

navabi: Wir sind 2009 mit navabi gestartet und haben seitdem vor allem auf Onlinewerbung gesetzt. Damit sind wir jedes Jahr um rund 120 Prozent gewachsen. Neben Onlineanzeigen waren auch Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram wichtig für uns – vor allem für unser Branding. Wie viele E-Commerce-Shops haben wir natürlich auch in SEO und SEA investiert – Affiliate ist ebenfalls ein Ansatz, den wir nutzen. Darüber hinaus pflegen wir intensiv unsere Beziehungen zu Bloggern weltweit. Zusätzlich stehen wir unseren Kundinnen mit Beratung im navabi Shop aber auch in unserem eigenen navabi Magazin mit Styling-Tipps zur Seite. Wir hatten bereits TV-Kampagnen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien, dabei haben wir jedoch Print nie aus den Augen verloren: Unsere Kundinnen lieben Mode und viele von ihnen lesen regelmäßig Fashion-Magazine oder Styling-Ratgeber. Daher haben wir von Anfang an auf Medienkooperationen wie Verlosungen aber natürlich auch auf Mode-PR gesetzt.

Das navabi-Magazin: ein wunderbares Marketing-Plus für einen erfolgreichen Online-Shop (Screenshot: navabi.co.uk/magazine)
Das navabi-Magazin: ein wunderbares Marketing-Plus für einen erfolgreichen Onlineshop (Screenshot: navabi.co.uk/magazine)

Redaktion: Welche Frauen zählt ihr zu eurer Zielgruppe?

navabi: Die Publikationen des Bauer Verlags erreichen rund 58 Prozent aller in Europa lebenden Frauen. Darunter sicherlich auch solche, die bislang dem Premium-Modemarkt enttäuscht den Rücken gekehrt haben, da die Modebranche ihre Bedürfnisse ignoriert hat. Diese Frauen gilt es auf navabi aufmerksam zu machen und daher ist die Partnerschaft mit Bauer Ventures ein wichtiger und richtiger nächster Schritt für navabi.

Redaktion: Sollte, eurer Meinung nach, jeder Onlineshop auch auf Offline-Werbung setzen?

navabi: Da gibt es keine eindeutige Antwort. Sicherlich ist dies auch eine Frage des Budgets, aber wenn das Angebot stimmt und der Offline-Partner haargenau auf die eigene Zielgruppe passt, sind Offline-Maßnahmen ein wichtiger Baustein für das eigene Wachstum. Wir haben uns daher mit Bauer lange zusammengesetzt und genau die Publikationen herausgefiltert, die unsere Zielgruppe am meisten anspricht. Durch die Zusammenarbeit erwarten wir, auch Kundinnen für navabi zu begeistern, die bislang nicht oder eher selten online eingekauft haben.

Redaktion: Wie hat sich das Nutzerverhalten auf navabi.de seit 2009 entwickelt?

navabi: Unsere Seitenaufrufe, die Besucheranzahl und auch die Sitzungsdauer haben sich stetig verbessert. Unsere typische Kundin schaut sich mehr als zehn Seiten an und surft durchschnittlich fünf Minuten pro Besuch auf navabi. Das Besucherinnen immer länger auf unserer Webseite verweilen, ist vor allem ein positiver Effekt unserer Content-Strategie: Denn wir bieten jedes Jahr mehr Styles, mehr Beratung und mehr Inspiration. Darüber hinaus beobachten wir eine deutliche Verschiebung zum Shopping per Smartphone und Tablet – angefangen haben wir hier bei 10 Prozent, mittlerweile bestellen 33 Prozent unserer Kundinnen mobil. Insgesamt ist unser Mobile-Traffic seit 2012 um 600 Prozent gestiegen.

Redaktion: Welche Erfahrungen konntet ihr bis jetzt noch sammeln?

navabi: Der Handel mit Mode unterscheidet sich im Allgemeinen etwas vom Kaufverhalten anderer Produkte. Wie eine Studie von intelliAd erst kürzlich herausfand, liegen zwischen dem ersten Entdecken eines Kleidungsstückes und dem Kauf durchschnittlich acht Tage. Für andere Artikel wie Kosmetikprodukte entschließen sich Käufer deutlich schneller. Mode ist deutlich emotionaler und die Entscheidung bei einer Vielzahl von Styles fällt oftmals schwerer. Bei unseren Erstbesucherinnen ist die Entscheidungsphase etwas kürzer: Rund sieben Tage vergehen bis zum Kauf. Das wir unter dem Durchschnitt liegen, ist sicherlich auch unserer Stilberatung zu verdanken, die Kundinnen vom ersten Besuch an zur Seite steht.

Redaktion: Ihr möchtet bald eine eigene Marke herausbringen und ins On-Demand-Fashion-Business einsteigen. Was könnt ihr bisher dazu sagen?

navabi: Neben über 100 Marken vertreiben wir bereits eigene Kollektionen und diese machen ein Viertel unseres Umsatzes aus. Ein großer Teil der aktuellen Finanzierungsrunde wird auch in die Weiterentwicklung dieser eigenen Brands fließen – zum Beispiel indem wir neue Designer an Bord holen und unsere eigenen Modelinien noch stärker vermarkten. Daneben planen wir auch, exklusive Kooperationen mit bekannten Designern, die ihre Mode ausschließlich auf navabi vertreiben. Ein Beispiel ist Plus-Size-Model Ashley Graham.

Für Damen ab Größe 42 gibt es auf navabi nicht nur Mode zu kaufen, sondern auch hilfreiche Beratung (Screenshot: navabi.de)
Für Damen ab Größe 42 gibt es auf navabi nicht nur Mode zu kaufen, sondern auch hilfreiche Beratung (Screenshot: navabi.de)

Redaktion: Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften eines Online-Shops?

navabi: Wie bei jedem Unternehmen gilt auch für Onlineshops: Die richtige Idee entscheidet über Erfolg oder Scheitern. Die Idee für ein E-Commerce-Unternehmen sollte dem Bedürfnis entspringen, ein bestimmtes Problem zu lösen. Je größer und weit reichender das Problem, desto stärker verändert die Lösung das Leben von Menschen auf eine positive Weise.

Darüber hinaus ist es von elementarer Bedeutung seine Kernkompetenzen auf- und auszubauen. Unsere eigene Geschichte ist dafür ein gutes Beispiel: Die Geschäftsidee „Premium-Mode in großen Größen“ war beim Start – und ist es immer noch – einzigartig und hat uns geschickt in einem weltweit noch nicht erschlossenen Nischenmarkt positioniert. Diese Nische zu suchen empfiehlt sich auch für andere Onlineshops. Ist sie erst einmal gefunden, so gilt es die eigene Kernkompetenz auszubauen und die eigene Seite zu „mehr als einem Shop zu machen”. Am Beispiel von navabi gelang dies durch einen mehrjährigen Wissensvorsprung im Plus-Size-Fashion-Markt gepaart mit einem tiefen Verständnis für unsere Kundinnen. Jeder Onlineshop sollte sich das Ziel setzen, das, aus Kundensicht, beste und hochwertigste Produkt anzubieten. Wenn möglich: aufgeschlüsselt nach Fremd- und Eigenmarken für ein möglichst breites Angebot. Generell würden wir jedem Shop-Betreiber empfehlen die Qualität des Produktes immer über dessen Promotion zu stellen.

Auch im E-Commerce wird man nicht dauerhaft Erfolg haben, wenn hinter dem eigenen Shop keine Vision steckt. Ein langfristiger Plan mit klaren Zielen und einer Mission sind also Pflicht. Bei navabi haben wir einen Fünfjahresplan entwickelt, mit dem eindeutig definierten Ziel, der weltweite Marktführer für Premium-Mode in großen Größen zu werden. Ein starkes Ziel vor Augen zu haben, hilft bei der strategischen Ausrichtung. Ein Webshop sollte also viel mehr als nur eine Website sein. Wir wachen nicht jeden Morgen auf um an einem Shop rumzubasteln – wir wollen die Vision erreichen.

Redaktion: Wo seht ihr die Zukunft der Online Shops?

navabi: Eine große Herausforderung wird definitiv von Desktop-First-Ansätzen hin zu einem mobilen Shopping-Erlebnis. Studien zeigen, dass wir durchschnittlich drei Stunden unserer Zeit am Smartphone verbringen – 86 Prozent dieser Zeit nutzen wir Apps. E-Mail, Facebook und WhatsApp schreien ständig nach Aufmerksamkeit und für Onlineshops wird es zunehmender herausfordernder in diesem Wettbewerb mitzuhalten. Darüber hinaus wird Mobile-Payment sicherlich ein großes Thema – hier fehlen einheitliche Standards. Im Mode-Segment werden wir zunehmend kundenspezifische Anpassungen sehen – große Marken wie Nike leben diesen Ansatz schon erfolgreich vor.

Redaktion: Danke für das Interview, und wir wünschen euch noch weiterhin viel Erfolg!

Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Felicitas Hackmann

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
Virtual Reality: Zwei Drittel der Verbraucher wollen mit Oculus Rift shoppen gehen http://t3n.de/news/oculus-rift-shoppen-597691/ 2015-03-06T10:49:16Z
Dass VR-Brillen wie Oculus Rift ein ganz neues Shopping-Erlebnis ermöglichen könnten, scheinen die Verbraucher schon gemerkt zu haben. Zwei Drittel würden laut einer Umfrage mit einer VR-Brille …

Dass VR-Brillen wie ein ganz neues Shopping-Erlebnis ermöglichen könnten, scheinen die Verbraucher schon gemerkt zu haben. Zwei Drittel würden laut einer mit einer VR-Brille shoppen gehen.

Nicht erst seit der milliardenschweren Übernahme von Oculus VR durch Facebook nimmt das Thema Virtual-Reality-Brillen an Fahrt auf. Mittlerweile gibt es viel – angekündigte – Konkurrenz für Oculus Rift, etwa Sonys Project Morpheus oder die HTC Vive.

Oculus Rift: Neuer Schub fürs Online-Shopping

US-Verbraucher können sich Oculus Rift und Co. zum Shoppen vorstellen. (Grafik: Walker Sands)
US-Verbraucher können sich Oculus Rift und Co. zum Shoppen vorstellen. (Grafik: Walker Sands)

Eventuell wird schon in diesem Jahr eine der großen VR-Brillen Realität. Die Verbraucher sind jedenfalls schon vorbereitet. Einer Umfrage von Walker Sands zur Zukunft des Handels zufolge können sich zwei Drittel der befragten Verbraucher eine virtuelle Shopping-Tour mit der Oculus Rift vorstellen. 35 Prozent etwa gaben an, dass ihnen die VR-Brille ein „realistischeres Gefühl von dem Produkt“ könne und sie daher sogar öfter online shoppen würden. 22 Prozent rechnen sogar damit, dank VR-Brillen in Zukunft weniger oft ins Geschäft zu gehen.

Weniger Besuche im Laden dank Oculus Rift?

Ob das schlechte Nachrichten für traditionelle Ladengeschäfte sind, muss sich aber erst erweisen. Fest steht, dass VR-Brillen wie Oculus Rift das Potenzial haben, das Online-Shopping-Erlebnis auf eine neue Stufe zu heben. Der Nutzer kann im besten Fall von der heimischen Couch aus durch virtuelle Geschäfte wandeln und sich Produkte in 3D-Visualisierung anschauen.

Bald könnte es mit Oculus Rift auf virtuelle Online-Shopping-Tour gehen. (Foto: Sergey Galyonkin / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Wie positiv die Verbraucher in der Umfrage in die Zukunft schauen, zeigt ein weiteres Umfrageergebnis: Demnach rechnen zwei Drittel der Befragten damit, dass ihnen schon in fünf Jahren Drohnen die Päckchen mit den online erworbenen Produkten nach Hause liefern. Zumindest Amazons Lieferdrohnen-Pläne sind allerdings zuletzt durch neue Regeln in den USA ins Wanken geraten.

via venturebeat.com

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Jörn Brien
Offline-Marketing für Onlineshops: 5 Tipps für erfolgreiche Kampagnen http://t3n.de/news/offline-marketing-onlineshops-tipps-kampagnen-595668/ 2015-03-03T07:55:51Z
Viele Onlineshop-Betreiber setzen ausschließlich auf Werbung im Internet. Dabei birgt Offline-Marketing in Zeiten von Bannerblindheit und zunehmendem Spam viel Potenzial. Diese fünf Tipps zeigen, …

Viele Onlineshop-Betreiber setzen ausschließlich auf Werbung im Internet. Dabei birgt Offline-Marketing in Zeiten von Bannerblindheit und zunehmendem Spam viel Potenzial. Diese fünf Tipps zeigen, wie du auch offline effektiv und kostengünstig für deinen Onlineshop wirbst.

Tipp 1: Content-Marketing offline – der Magalog

Wenn du die informativen Beiträge eines Magazins mit der klassischen Produktschau eines Katalogs kombinierst, entsteht ein sogenannter Magalog. Die Vorteile dieser Kombination liegen klar auf der Hand – zum einen handelt es sich um eine kostengünstige Alternative zum Katalog, da ein Magalog in der Regel weniger Seiten besitzt. Zum anderen findet keine reine Produktauflistung statt, sondern die Produktschau wird in den redaktionellen Teil eingebettet.

Dadurch bietet sie deinen Lesern einen zusätzlichen Mehrwert. So kannst du als Onlineshop-Betreiber günstig eine neue Klientel in der Offline-Welt erreichen. Allerdings solltest du dabei nicht vergessen mittels URL-Angaben, QR- oder Barcodes sowie verschiedenen Apps die Brücke zu deinem Webshop zu schlagen, damit sie bei Interesse an einem Produkt direkt im Onlineshop landen können.

Tipp 2: Erfolg von Offline-Kampagnen messbar machen

Egal ob du Anzeigen schaltest, Flyer verteilst oder TV-Spots veröffentlichst, den Erfolg deiner Offline-Kampagne solltest du immer messbar machen. Nur so kannst du kontrollieren, ob sich die Ausgabe gelohnt hat oder ein anderer Weg eingeschlagen werden muss.

Um zu erfahren, ob dein Flyer oder deine Zeitungsanzeige tatsächlich gesehen, gelesen und verstanden wurden, kannst du beispielsweise Gutschein- oder QR-Codes mit abdrucken lassen. So lässt sich messen, wie viele Menschen den Code mit ihrem Smartphone abgescannt beziehungsweise den Gutschein eingelöst haben. Auch die Teilnahme an Online-Gewinnspielen oder die Nutzung von anderen Angeboten wie Gratis-Downloads oder Registrierungen kannst du ganz einfach messen.

Tipp 3: Keine Werbegelegenheit auslassen

So eine beliebte Kaffeetasse könnte doch für Deine Kunden ein schönes Giveaway sein, oder? (Foto: Chenspec / Wikimedia.com)
So eine beliebte Kaffeetasse könnte doch für Deine Kunden ein schönes Giveaway sein, oder? (Foto: Chenspec / Wikimedia.com)

Du als Shopbetreiber solltest keine Gelegenheit auslassen, um deinen Online-Handel auch in der physischen Welt bekannt zu machen. Vielleicht hast du es selbst schon mal festgestellt, aber es gibt zahlreiche Unternehmen, die im Web tätig sind, aber auf deren Geschäftspapieren wie Visitenkarten und Briefpapier nicht mal ihre Website verzeichnet ist. Auch auf so manchem Werbeartikel wie Kugelschreiber oder Powerbanks prangt nur das Firmenlogo, aber die Adresse des Onlineshops fehlt.

Sorg dafür, dass deine komplette Ausstattung, vom Briefpapier über die Werbeartikel bis zum Firmenwagen, alle nötigen Angaben enthält. Das bedeutet, die Adressen deines Onlineshops, deiner Firmenseite sowie deiner Social-Media-Auftritte sollten überall vorhanden sein. Mittlerweile ist es auch kein Problem, einen QR-Code mit dem Link zu deinem Webshop beispielsweise als Werbeaufkleber auf dein Firmenauto aufzubringen.

Keine Werbegelegenheit auslassen, das bedeutet auch, saisonale Anlässe zu nutzen. An Weihnachten, Ostern oder den Geburtstagen deiner Kunden, soweit sie bekannt sind, solltest du von dir hören lassen. Gerade ein Brief, der sich per se von der üblichen Werbepost abhebt, erreicht seinen Empfänger fast immer. Noch besser ist sogar ein kleines Päckchen mit einem nützlichen Werbegeschenk. Doch auch hier gilt: Vergiss nicht deine Internetadressen anzugeben!

Tipp 4: PR offline betreiben – kostenlos in der Zeitung werben

Zeitungskiosk in Rom. Foto: Ed Yourdon. Lizenz: CC-BY-SA.
Zeitungen bieten gute Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machem. (Foto: Ed Yourdon. Lizenz: CC-BY-SA)

Beim Thema Printwerbung denken viele automatisch an teure Zeitungs- und Zeitschriftenanzeigen. Dabei solltest du nicht vergessen, dass viele Zeitungen auch einen redaktionellen Teil haben. Der  muss regelmäßig mit Inhalt gefüllt werden, was bei der allgemeinen Personalknappheit in Redaktionen nicht einfacher geworden ist. Daher werden hochwertige, zugesandte Beiträge gerne gesehen. Diese Tatsache kannst du dir als Shopbetreiber zunutze machen.

Berichte als Experte auf deinem Gebiet in entsprechenden Fachzeitschriften und -zeitungen. Du verkaufst Werkzeuge? Dann biete den entsprechenden Redaktionen gut recherchierte und informative Beiträge zum Thema Heimwerken an. Sicherlich werden einige dein Angebot annehmen und dich und deinen Shop zum Dank als Autor nennen. So machst du kostenlos und effektiv Werbung in Zeitungen.

Tipp 5: Offline-Mailings – die Paketbeilagen sinnvoll nutzen

Sollten Gutscheine und Flyer trotz der zahlreichen „Bitte-keine-Werbung“-Aufkleber in einem Briefkasten landen, gehen sie meist in der Flut der Werbepost unter. Doch es gibt einen anderen Weg, wie du deine Werbung an den Mann bringst. Lege deine Coupons und Gutscheine einfach in Kooperation den Paketen anderer Versandhändler bei.

Solche Paketbeileger haben den Vorteil, dass sie deine Kunden in einer positiven Grundstimmung erreichen, da sie sich in der Regel über den Inhalt des Pakets freuen. Außerdem haben sie gerade erfolgreich einen Online-Einkauf abgeschlossen, was eine nächste Shopping-Tour im Internet noch wahrscheinlicher macht.

Sinnvoll ist es dabei, wenn du dir einen Kooperationspartner suchst, dessen Zielgruppe zwar ähnlich ist, der aber nicht die gleichen Waren anbietet. Wenn du beispielsweise Babykleidung verkaufst, könntest du versuchen, deine Gutscheine in den Paketen eines Spielwarenhändlers beizulegen.

Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Thomas Braun

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
Einfach erklärt: Die Portfolio-Analyse für deinen Onlineshop http://t3n.de/news/portfolio-analyse-595715/ 2015-03-01T15:59:17Z
Analyse-Tools sind für Shopbetreiber äußerst wertvoll. Ob am Anfang oder wenn sich das Geschäft bereits entwickelt hat – immer ist es sinnvoll, dein Unternehmen und deine Entscheidungen mit …

Analyse-Tools sind für Shopbetreiber äußerst wertvoll. Ob am Anfang oder wenn sich das Geschäft bereits entwickelt hat – immer ist es sinnvoll, dein Unternehmen und deine Entscheidungen mit Analyseverfahren wie der Portfolio-Analyse zu bewerten.

Dazu gehören die Portfolio-Analysen, mit denen du deine Produkte oder Dienstleistungen mithilfe von Parametern wie Marktwachstum oder -anteil auf ihre Rentabilität prüfst. Das bekannteste Portfolio-Analyse-Tool ist das "Boston-I-Portfolio", das wir nachfolgend etwas ausführlicher erklären.

büro schreibtisch
Portfolio-Analysen helfen Investitionsentscheidungen zu treffen. (Foto: © Adam Gregor - Fotolia.com)

Der Aufbau des Boston-I-Portfolios

Gerade kleine E-Commerce-Unternehmen beginnen manchmal mit nur einem einzigen Produkt oder einer Dienstleistung. Irgendwann erweitern sie aber meist ihr Produktangebot und erschließen sich neue Märkte. Sobald du in deinem Shop mehrere Produkte oder Produktkategorien anbietest, besitzt du ein so genanntes „Produktportfolio“. Allerdings kann dich dieses durchaus vor Fragen stellen: Du musst entscheiden, wie du deine Investitionen (beispielsweise in Produktentwicklung oder Werbung) auf das Portfolio verteilst.

Ein bewährtes Mittel hierzu ist die Matrix der Boston Group, kurz „Boston-I-Portfolio“ genannt. Sie stuft die Produkte  in einen von vier Bereichen ein, basierend auf dem Marktanteil ("Ist der Marktanteil des Produkts niedrig oder hoch?") und dem Marktwachstum ("Wächst die Zahl der potenziellen Kunden auf dem Markt?").

Das Boston-I-Portfolio geht von mehreren Grundannahmen aus:

  • Der Marktanteil kann durch Investionen erhöht werden.
  • Marktanteilgewinne erzeugen immer Liquiditätsüberschüsse.
  • Liquiditätsüberschüsse entstehen, wenn sich das Produkt in der Reifephase seines Lebenszyklus befindet.
  • Die beste Möglichkeit, eine marktbeherrschende Stellung auszubauen, hast du während der Wachstumsphase.

Die Matrix besteht aus den folgenden vier Feldern:

  • „Stars“ sind Produkte, die sich gegenüber dem Wettbewerb auf einem stark wachsenden Markt gut behaupten. Stars erfordern häufig hohe Investitionen, damit ein beständiges Wachstum gewährleistet ist. Das Wachstum wird sich irgendwann verlangsamen. Vorausgesetzt, die Stars behalten dann ihren Marktanteil (wie gesagt: meist durch hohe Investionen), werden sie schließlich zu „Cash Cows“.
  • „Cash Cows“ sind wachstumsschwache Produkte mit einem hohen Marktanteil: reife, erfolgreiche Produkte mit relativ geringem Investitionsbedarf. Sie sollen die hohen Gewinne erzeugen, die du für deine „Stars” brauchst.
  • „Question Marks“ sind Produkte mit niedrigem Marktanteil, die in wachstumsstarken Märkten positioniert sind. Dies deutet auf ihr mögliches Potenzial hin. Du müsstest aber eventuell viel investieren, wenn ihr Marktanteil wachsen soll. Über die Fragezeichen musst du ernsthaft nachdenken – in welche von ihnen sollst du investieren?
  • Der Begriff „(Poor) Dogs“ bezieht sich auf Produkte mit einem geringen Marktanteil in unattraktiven, reifen und damit wachstumsschwachen Märkten. Dogs bringen möglicherweise gerade genug Geld, um die Kosten zu decken oder um gerade noch Gewinn zu machen, aber sie sind nur selten eine Investition wert.
Das ist die klassische Portfolio-Analyse-Matrix (Grafik: Isolde Kommer)
Das ist die klassische Portfolio-Analyse-Matrix (Grafik: Isolde Kommer)

Idealerweise solltest du alle Kategorien (außer den Dogs) mit Produkten besetzen, um ein ausbalanciertes Portfolio aufrechtzuerhalten. Die Dogs solltest du hingegen möglichst abstoßen, es sei denn, sie haben eine besondere strategische Bedeutung für dich.

Die Grenzen der Portfolio-Analyse

Insgesamt ist die Portfolio-Analyse ein nützliches Werkzeug für Entscheidungen hinsichtlich deines Produktportfolios. Aber selbstverständlich gibt es auch verschiedene Kritikpunkte:

  • Einer davon lautet, dass das Marktwachstum ein unzureichendes Maß für die Marktattraktivität ist. Durch die Konzentration auf Marktanteil und Marktwachstum verliert man schnell Themen wie die Entwicklung eines nachhaltigen Wettbewerbs aus dem Auge – und die Produktlebenszyklen für verschiedene Produkte können sehr unterschiedlich ausfallen.
  • Außerdem ist es für die Portfolioanalyse erforderlich, dass du deine Produkte oder Dienstleistungen in verschiedene Kategorien unterteilst. Nicht immer ist es jedoch so einfach, die Produkte bestimmten, klar unterschiedenen Gruppen zuzuordnen.
  • Denke daran, dass eine Portfolio-Analyse nur eine Momentaufnahme der aktuellen Situation sein kann, die unter Umständen nur wenig oder sogar überhaupt keinen prognostischen Wert besitzt. Voraussagen mithilfe von Portfolio-Analysen können sicherlich sinnvoll sein, um Erwartungen an die Zukunft zu formulieren – aber genauso können sie sich auch als ungenau herausstellen.
  • Portfolio-Analysen konzentrieren sich in der Regel auf das Gewinn-Potenzial der einzelnen Produkte und Produktkategorien. Das kann dazu führen, dass komplexe Beziehungen zwischen Produkten in unterschiedlichen Produktkategorien nicht berücksichtigt werden. Vielleicht verkaufst du Fahrradzubehör, erzielst damit aber keine hohen Gewinne, weil du dafür sehr niedrige Preise angesetzt hast. Gleichzeitig machst du aber eine Menge Gewinn mit angesagter Fahrradbekleidung. Sicherlich könntest du dir nun überlegen, ob du den Preis für das Zubehör erhöhen solltest. Damit würdest du aber möglicherweise einen ganz wichtigen Punkt außer acht lassen: Viele Kunden kaufen in deinem Shop, weil die Accessoires bei dir so schön preiswert sind. Und wenn sie schon einmal dort sind, kann es gut sein, dass sie entschließen, noch weitere Artikel bei dir zu kaufen, etwa um Versandkosten zu sparen. Höhere Preise für das Fahrradzubehör könnten also zu einer schrumpfenden Kundenanzahl, damit zu weniger Verkäufen bei der Bekleidung und im Endeffekt zu niedrigeren Gewinnen führen.

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Von Isolde Kommer

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
E-Commerce: Die große Same-Day-Delivery-Übersicht für Deutschland [Update] http://t3n.de/news/e-commerce-same-day-delivery-uebersicht-565331/ 2015-02-28T13:01:41Z
Same-Day-Delivery für Onlinehändler ist in bestimmten Fällen eine sinnvoll Ergänzung des Lieferportfolios. Welche Anbieter Onlinehändlern hier aktuell weiterhelfen können, haben wir in einer …

Same-Day-Delivery für Onlinehändler ist in bestimmten Fällen eine sinnvoll Ergänzung des Lieferportfolios. Welche Anbieter Onlinehändlern hier aktuell weiterhelfen können, haben wir in einer Übersicht für euch zusammengefasst.

Same-Day-Delivery: Oft reicht den Kunden auch ein flexibler Wunschtermin

Same-Day-Delivery ist ein Trendthema im E-Commerce geworden, die Lieferung einer Bestellung am selben Tag scheint für Onlineshops in naher Zukunft zum Alltag zu gehören. Auch wenn davon auszugehen ist, dass es sich um keinen Service für den Massenmarkt handeln dürfte, wird es Nischen für Same-Day-Delivery geben. Es wird viel experimentiert, wenige Liefer-Angebote sind schon soweit in der Entwicklung vorangeschritten oder von der Kostenstruktur her so konzipiert, dass eine Implementierung bei Onlinehändlern lohnenswert sein könnte. Ein Überblick über die Startups und alteingesessene Logistik-Unternehmen, die aktuell als Partner für den Onlinehandel in Frage kommen könnten.

onlineshopping
Same-Day-Delivery erleichtert einer speziellen Zielgruppe das Leben. (Foto: © YinYang - iStock.com)

Same-Day-Delivery steht für die Abholung und Lieferung am selben Werktag, die Logistiker gehen in der Regel auch davon aus, dass im selben Liefergebiet abgeholt und zugestellt wird – zum Beispiel von Berlin nach Berlin. Viele Kunden brauchen keine Lieferung am selben Tag, sondern wünschen sich schlicht eine akzetable und verlässliche Zustellung, am besten zu einem möglichst präzisen Wunschtermin, wie auch eine Studie von ibi Research bestätigt. Mehr dazu findet ihr auch in meinem Kommentar „Same-Day-Delivery-Hype: Lieber laufen lernen, bevor man zu rennen versucht“.

Same-Day-Delivery hat eine Daseinsberechtigung in speziellen Anwendungsfällen oder bei speziellen Kundengruppen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Lieferung von Luxusgütern, Weihnachts-Last-Minute-Bestellungen oder Lebensmittellieferungen von lokalen Händlern oder Filialen, wie sie Rewe mittlerweile praktiziert. Die folgenden Angebote gibt es in Deutschland schon.

Tiramizoo

Das Münchner Startup Tiramizoo hat Same-Day-Delivery bei verschiedenen deutschen Online- und Einzelhändlern realisiert: Lodenfrey, Notebooksbilliger und den Media- und Saturn-Märkten. Seit Daimler als Anteilseigner eingestiegen ist, werden auch Ersatzteile für den Autokonzern befördert. Tiramizoo kann zur Auslieferung in 18 Großstädten auf etwa 1.500 Kuriere zurückgreifen.

Onlinehändler können Tiramizoo entweder über ein kostenfreies Oxid- oder Magento-Plugin oder über eine direkte Anbindung via API in den Onlineshop einbinden. Genauso ist es möglich Versandaufträge über die Website manuell zu erstellen. Tiramizoo unterscheidet preislich zwischen der Sofortlieferung innerhalb von 90 Minuten für mindestens 14,90 Euro und der Lieferung innerhalb eines Wunschzeitfensters von zwei Stunden am selben Tag für mindestens 9,90. Der Preis steigt mit der Größe des Pakets und der Entfernung, die bei der Zustellung zurückgelegt werden muss.

Same-Day-Delivery ist in Deutschland zum Beispiel über den Spezialisten Tiramizoo möglich. Der München Edel-Trachtenmoden-Händler Lodenfrey gehört beispielsweise zu den Tiramizoo-Kunden. (Foto: Tiramizoo)
Der München Edel-Trachtenmoden-Händler Lodenfrey gehört beispielsweise zu den Tiramizoo-Kunden. (Foto: Tiramizoo)

Liefery: Same-Day-Delivery für den Online- und Offlinehandel

Aus der eigenständigen Lufthansa-Unternehmensgruppe time::matters herausgeboren, ist Liefery jetzt nicht nur für für große Logistikkunden sondern auch für den Einzel- und Onlinehandel verfügbar. Liefery fungiert als Technologie- und Service-Plattform für mehr als 1.500 angeschlossene Kuriere. Plattform und Integration in den Onlineshop bietet Liefery umsonst an, Grundgebühren fallen für die Plattform-Nutzung ebenfalls nicht an. Lieferungen können aber auch über eine Website oder eine App initiiert werden.

Aktuell ist Liefery in der Pilotphase mit mehrere führenden Einzelhandelsketten und verfügt schon über mehrere hundert lokale Händler. In der E-Commerce-Landschaft findet sich Liefery bei Otto Gourmet (keine Zugehörigkeit zur Otto-Group) und bei MyMuesli. Otto Gourmet hat die Endkunden-Liefergebühren für die aktuell verfügbaren sechs Städte gestaffelt: Bis 150 Euro kostet die Lieferung 19,99 Euro, bis 250 Euro nur noch 9,99 Euro und oberhalb von 250 Euro ist die Lieferung umsonst.

(Screenshot: Liefery)
(Screenshot: Liefery)

MyTaxi

MyTaxi hatte mal größere Ambitionen und war ursprünglich mit Media-Saturn an der Realisierung eines Same-Day-Delivery-Services für die Elektrohandelsmärkte der Gruppe beteiligt. Letztlich ist der Dienst dann über Tiramizoo realisiert worden, seit dem ist es still geworden um die Liefer-Funktion von MyTaxi.

Mytaxi Delivery bei Media Markt (Screenshot: Filmbrauerei / Youtube)
Mytaxi-Delivery bei Media Markt (Screenshot: Filmbrauerei / YouTube)

Shippies

Das Frankfurter Startup Shippies liefert Einkäufe und Bestellungen aus Onlineshops am selben Tag über die Crowd aus. Eine Community von Helfern, ebenfalls Shippies genannt, soll die vorbestellten Einkäufe bei ihren eigenen Erledigungen in der Stadt abholen und dann an den jeweiligen Kunden ausliefern. So wird theoretisch jedermann zum Paketzusteller.

Shippies kann direkt in den Onlineshop integriert werden oder die Lieferaufträge werden über die Website des Anbieters eingegeben. Aktuell beschränkt sich Shippies noch für ein Pilotprojekt auf Frankfurt am Main – das Rhein-Main-Gebiet und weitere Städte sollen folgen.

(Screenshot: Shippies)
(Screenshot: Shippies)

DHL

Der größte deutsche Anbieter DHL bietet einen klassischen Kurierdienst, der weltweite Zustellung am selben Tag verspricht. Die Preisklassen von DHL Same Day liegen aber außerhalb der Preisspanne, die der reguläre Onlinehandel für den Dienst bezahlen könnte: Die Preisbeispiele beginnen erst bei einem Grundpreis von 65 Euro zuzüglich Kilometerpreis.

Neben DHL Same Day existiert noch DHL Kurier, der unter anderem bei Alternate und dem Amazon-Evening-Express zum Einsatz kommt. Dieser Service ist in 14 Ballungsgebieten und über 50 Städten verfügbar. Der Anbieter unterscheidet zwei Preisklassen: das lokale Same-Day-Delivery in unmittelbarer Nähe zum Händler und überregionales Same-Day-Delivery, das sich in einer Entfernung von bis zu 200 Kilometer zwischen Händler und Kunde abspielt. DHL teilte uns mit, dass sich das Preisgefüge wie folgt darstellt: „Die Preisspanne bewegt sich daher, natürlich auch in Abhängigkeit der Sendungsmenge, von sechs Euro bei sehr lokalen [Lieferungen] bis über zehn Euro bei überregionalen Lieferungen. Im Schnitt pendeln wir uns aber bei circa 8 bis 9 Euro ein“.

(Screenshot: DHL)
(Screenshot: DHL)

Hermes

Hermes hat Same-Day-Delivery schon erfolgreich in einem Pilotprojekt erprobt, ist aber noch nicht soweit, den Dienst flächendeckend anbieten zu können, wie Hermes in einem Interview mit etailment im Herbst durchklingen ließ.

DPD

DPD kooperiert zur Abwicklung seines Services „DPD Now“ mit tiramizoo und bietet so die taggleiche Lieferung in 19 Großstädten an. Preislich unterscheidet DPD zwischen der Sofortlieferung innerhalb von 90 Minuten für mindestens 14,90 Euro und der Lieferung innerhalb eines Wunschzeitfensters von zwei Stunden am selben Tag für mindestens 9,90. Der Preis steigt mit der Größe des Pakets und der Entfernung, die bei der Zustellung zurückgelegt werden muss. Die Preise sind identisch mit den Originalpreisen von Tiramizoo.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 25. Februar 2015

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Jochen G. Fuchs