Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-10-30T10:53:40Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Millennials beim Shoppen: So wird Generation Y diese Weihnachten einkaufen [Infografik] http://t3n.de/news/millennials-online-shopping-575462/ 2014-10-30T10:53:40Z
Laut einer Studie shoppen vier von fünf Millennials auch mit ihrem Smartphone. Eine schicke Infografik zeigt jetzt, worauf Shop-Betreiber achten müssen, um es dieser Zielgruppe so einfach wie …

Laut einer Studie shoppen vier von fünf Millennials auch mit ihrem Smartphone. Eine schicke Infografik zeigt jetzt, worauf Shop-Betreiber achten müssen, um es dieser Zielgruppe so einfach wie möglich zu machen.

Millennials: Die Generation Y kauft auch gerne mit dem Smartphone ein

Egal ob man den Terminus Millennials oder Generation Y bevorzugt, gemeint ist die Bevölkerungsgruppe, die sich zwischen 1990 und 2010 im Teenager-Alter befand. Sie gelten als vergleichsweise gut gebildet und technologieaffin. Sie gehören zu der ersten Generation, die mit dem Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Daher ist es wenig überraschend, dass laut einer aktuellen amerikanischen Studie vier von fünf Millennials auch Mobile-Shopping betreiben.

55 Prozent von ihnen nutzen zwei oder mehr Geräte zum Online-Einkauf. Die häufigste Kombination stellen dabei der Desktop und das Smartphone dar. Spezielle Shopping-Apps sind allerdings noch nicht wirklich der Bringer für sie. 57 Prozent der befragten Millennials bevorzugen den mobilen Einkauf über den Browser. Für Smartphones nicht optimierte Shopping-Websites, zu kleine Bilder sowie ein langsamer Seitenaufbau und und ein zeitraubender Checkout-Prozess stellen für sie das größte Ärgernis beim Mobile-Shopping dar. Tatsächlich sollen 68 Prozent von ihnen nicht Läger als fünf Sekunden Ladezeit für eine Website tolerieren.

Millennials: Von unterwegs shoppen hauptsächlich Männer

Vor allem Frauen kaufen unabhängig vom Endgerät tendenziell eher vom heimischen WLAN aus ein. Insgesamt sollen laut der Studie nur 35 Prozent der Befragten auch unterwegs einkaufen. Dabei liegt der Anteil an Männern mit 77 Prozent extrem hoch.

Die Studie wurde von dem US-Unternehmen instartlogic durchgeführt. Ihre Ergebnisse haben sie in Form einer schicken Infografik veröffentlicht, die ihr unterhalb dieses Artikels findet. Wer sich dafür interessiert, welchen Einfluss die steigende Nutzung von Smartphones noch haben könnte, der sollte den Kommentar „Mobile Revolution: Der Durchbruch für Mobile-Life, -Commerce, und -Everything ist am Anrollen“ unseres Kollegen Jochen G. Fuchs lesen.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Generation Y: Das Online-Shopping-Verhalten von Millennials im Überblick. (Infografik: instartlogic)
Generation Y: Das Online-Shopping-Verhalten von Millennials im Überblick. (Infografik: instartlogic)

via www.inc.com

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Kim Rixecker
8 Gründe, warum E-Commerce-Startups einen Pop-up-Store eröffnen sollten [Infografik] http://t3n.de/news/8-gruende-e-commerce-startups-575000/ 2014-10-29T05:30:18Z
Es scheint fast so, als sei es gerade schick, als E-Commerce-Startup einen Pop-up-Store zu eröffnen. Die folgende Infografik zeigt, warum sich ein physischer Shop durchaus lohnen könnte.

Es scheint fast so, als sei es gerade schick, als E-Commerce-Startup einen Pop-up-Store zu eröffnen. Die folgende zeigt, warum sich ein physischer Shop durchaus lohnen könnte.

Nicht zuletzt in Berlin sprießen derzeit Pop-up-Stores, also zeitlich befristete Läden, von E-Commerce-Startups wie Pilze aus dem Boden. Dass sich ein solche physischer Kurzzeit-Laden für Online-Shop-Betreiber durchaus lohnen könnte, will der kanadische Webshop-Anbieter Shopify in einer übersichtlichen Infografik aufzeigen.

Shopify zufolge ist das Konzept des Pop-up-Stores insbesondere aufgrund seiner Kurzlebigkeit so interessant. Das Konzept scheint erfolgversprechend. Rund acht Milliarden Dollar schwer soll der Gesamtumsatz in diesen besonderen Läden sein, die ganz schnell wieder verschwinden.

Pop-up-Store: Kunden können Ware anfassen

Die Betreiber haben unterschiedliche Ziele beim Errichten eines Pop-up-Stores. So soll Kunden und potenziellen Käufern die Möglichkeit gegeben werden, die Ware auch einmal anfassen zu können. Die Marke kann gestärkt und Interesse für den geweckt werden. Auch lässt sich vor dem Eröffnen eines „echten“ stationären Geschäfts mit einem Pop-up-Store testen, wie dieses ankommen würde.

Zu den weiteren Gründen, warum nicht zuletzt E-Commerce-Startups ein solches Verkaufskonzept unbedingt ins Auge fassen sollten, nennt Shopify in der Infografik, dass sich hier auch neue Produkte antesten und Altbestände aus den Lagern bekommen ließen. Dass Pop-up-Stores aber auch für Online-Riesen interessant sind, zeigt , das ebenfalls den Sprung in den stationären Handel versucht.

Klick auf untenstehenden Ausschnitt öffnet vollständige Infografik. Pop-up-Store-Infografik

via www.deutsche-startups.de

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Jörn Brien
Veristore: Das bringt uns der neue Anbieter für Gütesiegel und Kundenbewertungen http://t3n.de/news/veristore-guetesiegel-kundenbewertungen-574719/ 2014-10-28T16:31:39Z
Mit Veristore ist jetzt ein weiterer Anbieter für Onlineshop-Gütesiegel gestartet. Wir haben den Shopzertifizierer und sein Angebot für euch zusammengestellt und einem ausführlichen …

Mit Veristore ist jetzt ein weiterer Anbieter für Onlineshop-Gütesiegel gestartet. Wir haben den Shopzertifizierer und sein Angebot für euch zusammengestellt und einem ausführlichen Produkt-Review unterzogen.

Der relativ überschaubare Markt für Gütesiegel und Shopzertifizierer bekommt Zuwachs: Neben etablierten Anbietern wie Trusted Shops, dem EHI-Gütesiegel, TÜV Süd mit „s@fer shopping“, Protected Shops, dem Händlerbund Siegel oder dem Bewertungsspezialisten eKomi ist jetzt neu der Anbieter Veristore am Markt erschienen. Veristore möchte Onlinehändlern eine einfache und unkomplizierte Integration eines Bewertungssystems, mit dazugehörigem Gütesiegel, zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten. Wir haben uns das Angebot für euch angeschaut und geben eine Einschätzung zum neuen Dienst ab: Welche Leistungen bietet Veristore, wie sinnvoll ist das Gütesiegel und wie dürften Verbraucher reagieren?

Der neue Gütesiegel-Anbieter Veristore im t3n-Review. (Screenshot: Veristore)
Der neue Gütesiegel-Anbieter Veristore im t3n-Review. (Screenshot: Veristore)

Gütesiegel, Shopzertifizierer und Bewertungssysteme

Gütesiegel sind eine vertrauensbildende Maßnahme in Onlineshops. Diese Siegel sollen Kunden vermitteln, dass der Shop, den sie gerade besuchen, vertrauenswürdig ist und von einer unabhängigen Instanz geprüft wurde. Die Anbieter dieser Gütesiegel stehen mit ihrem Namen und ihrem Prüfprozess für die jeweiligen Onlineshops ein. Dadurch sind sie sowohl Marketinginstrument für den Onlinehändler als auch Trustcenter für den Endkunden.

Die Bandbreite des Dienstleistungsangebots der Shopzertifizierer sowie der Umsetzung dieser Dienstleistungen ist dabei recht unterschiedlich. Während Trusted Shops Shopbetreibern den kompletten Shop in einem umfangreichen Audit von vorne bis hinten durchleuchtet und somit neben Leistungen wie dem Käuferschutzprogramm und den Kundenbewertungen eine Überprüfung bietet, ob es sich um einen rechtssicheren Onlineshop handelt, orientiert sich Protected Shops eher an den notwendigen Rechtstexten für Onlineshops und der Anbieter eKomi konzentriert sich auf ein Bewertungssystem für Produkte und den jeweiligen Anbieter.

Veristore: Neuer Anbieter für Gütesiegel und Kundenbewertungen

Die Idee hinter Veristore scheint die Umsetzung eines händlerzentrierten Trustanbieters zu sein: Der Gründer Tobias Kollewe hat jahrelang Onlinehändler betreut und oft Klagen vorgetragen bekommen, über aufwendig zu implementierende und teure Systeme aus dem Bereich Gütesiegel und Kundenbewertungen.

Veristore bietet ein Kundenbewertungssystem mit einem angeschlossenen Verifizierungsverfahren an. Der Anbieter führt kein umfassendes Sicherheitsaudit durch, sondern prüft lediglich die Echtheit der Händlerangaben im Impressum und die Widerrufsbelehrung. Der Onlinehändler kann seinen Onlineshop direkt nach der Anmeldung bereits mit dem Bewertungssystem verbinden, das Siegel integrieren und die ersten Shopbewertungen einsammeln. Veristore konzentriert sich dabei auf die beiden, oben erwähnten, Kernleistungen und bietet weder Käuferschutzversicherung noch Rechtsberatung an. Dadurch greift der Anbieter ebenfalls nicht in die Gestaltung des Shops und die Gestaltung der verwendeten Informationstexte ein.

Wer das Bewertungssystem nicht in einem Onlineshop einsetzen möchte, kann auf die Variante „geprüfter Service“ zurückgreifen und ebenso Siegel und Bewertungssystem auf der eigenen Website einbinden.

Im Einsatz ist das System zum Beispiel bei mein FILATI zu sehen: ein Handarbeits-Onlineshop.

Die Veristore-Trust-element in der Übersicht. Zusätzlich wird das runde Siegel noch mit einem Zertifikat auf dem Veristore-Server verlinkt.(Screenshot: Veristore)
Die Veristore-Trust-element in der Übersicht. Zusätzlich wird das runde Siegel noch mit einem Zertifikat auf dem Veristore-Server verlinkt.(Screenshot: Veristore)

Leistungen und Angebot in der Übersicht

Veristore bietet momentan zwei Tarife: 39 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer oder ein Premiumpaket für 89 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Leistungen für alle Tarife

Diese Leistungen sind in beiden Tarifen enthalten, abweichend davon gibt es noch weitere tarifabhängige Leistungen, die wir unten beim jeweiligen Tarif beschrieben haben.

  • Gütesiegel mit Verlinkung auf ein Shopzertifikat (Beispielprüfung).
  • FairUse-Bewertungen mit Antwortmöglichkeit und Prüfung der Bewertungen durch Veristore.
  • Verschiedene Siegel-Designs, auch mit Einbindung Händler-Logos und -Screenshots.
  • E-Mail- und Telefon-Support

Veristore „Standardtarif“

Für die Abwicklung von bis zu 1.500 Bestellungen im Monat gedacht. Dieser Tarif enthält 5.000 Paketbeiliger mit einer Bewertungsinfo für den Endkunden.

Veristore „Premiumtarif“

Für die Abwicklung einer unbegrenzten Anzahl von Bestellungen. Dieser Tarif enthält 50.000 Händler-gebrandete Paketbeileger mit einer Bewertungsinfo für den Endkunden. Zusätzlich dazu bietet dieser Tarif noch einen automatischen Gutscheinversand nach der Bewertungsabgabe und eine automatisierte Bewertungserinnerung.

Das Veristore-Gütesiegel: Verifizierung, Wirkung auf den Endkunden

Das Veristore-Gütesiegel wirkt auf mich auf den ersten Blick sehr händlerzentriert. Das ist erst einmal positiv: Möglichst einfache Einbindung, ein auch für kleinere Onlinehändler verträglicher monatlicher Grundpreis und die Möglichkeit, Kundenbewertungen zu prüfen, um so auch ungerechtfertigten Bewertungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig hat diese Händlerzentrierung aber auch einen Nachteil, denn ein Shopzertifizierer hat eigentlich zwei Kunden: den zahlenden Onlinehändler und den (nicht-zahlenden) Endkunden des Onlinehändlers. Und beide müssen gut informiert sein, die Endkundeninformationen waren bis vor kurzem noch sehr spärlich auf der Website. Gründer Tobias Kollewe hat auf eine entsprechende Nachfrage von t3n reagiert und uns mitgeteilt:

Auf den Zertifikatsseiten und auf der Webseite wird es kurzfristig weitere Informationen zum Shop und zum Siegel geben – da arbeiten wir noch dran. Wir bauen nach und nach ein Verzeichnis aller Onlineshops auf, über die sich Endkunden informieren können. Letztendlich geht es aber gar nicht so sehr darum, dass der Endkunde uns (Veristore) vertraut, sondern vielmehr dem jeweiligen Onlineshop und den echten Kundenmeinungen. Tobias Kollewe, Veristore | Per E-Mail 28. Oktober 2014

Ein Verzeichnis ist nett, aussagekräftige Verbraucherinformationen sind wichtiger. Aber wirklich unverzichtbar sind unserer Meinung nach die wesentlichen Informationen zum Verifizierungsprozess. Wie wird der Händler geprüft, was wird geprüft? Da wir lediglich einen kurzen Satz in den AGBs von Veristore fanden, haben wir nachgefragt und der Gründer hat uns den Verifizierungsprozess erklärt:

Aktuell ist es so, dass wir die Echtheit des Anbieters prüfen. Es geht darum, zu verifizieren, ob der Händler der ist, der er vorgibt zu sein und ob er existiert. Die gemachten Angaben werden mit öffentlichen Datenbanken (z. B. Handels-/Unternehmensregister) manuell von einem Mitarbeiter abgeglichen. Bis zum Abschluss der Prüfung wird das Siegel auf „In Prüfung“ gesetzt. Gibt es Zweifel an der Korrektheit der Angaben, muss der Shopbetreiber seine Daten mittels entsprechender Dokumente (z.B. Gewerbenachweis oder HR-Auszug) belegen. Sprichwörtlich "verifizieren" wir also den Onlineshop. Es ist wichtig, dass der Kunde dem Shop und den Kundenmeinungen vertraut. Tobias Kollewe, Veristore | Per E-Mail 28. Oktober 2014

Unmittelbar nach unserem Austausch hat Veristore den Verifizierungsprozess klarer auf der Homepage beschrieben – lange Reaktionszeiten kann man dem Anbieter zumindest nicht vorwerfen. Der Veristore-Gründer betont, dass der Kunde dem Onlineshop und den angezeigten, echten Kundenmeinungen vertrauen soll und nicht Veristore. Der Gedanke ist richtig, lässt aber etwas außer Acht: Die Aufgabe eines Gütesiegel-Anbieters ist es, Vertrauen beim Kunden zu wecken, das geschieht indem der Kunde dem Gütesiegel-Anbieter vertraut und dieses Vertrauen färbt dann sozusagen auf den Onlinehändler ab.

Bewertungssystem

Bei den Bewertungen handelt es sich nicht um Produktbewertungen, sondern um eine Bewertung des gesamten Onlineshops. Eingehende Bewertungen werden von Veristore auf anstößige Inhalte geprüft, der Onlinehändler kann eingehende Bewertungen auch sofort im Veristore-System sehen und hat ein Diskussionsrecht bei negativen Bewertungen – allerdings kein Recht darauf, dass negative Bewertungen sachlichen Inhalts nicht veröffentlicht werden. Zitat aus den AGB: „Der Vertragspartner hat keinen Anspruch darauf, die Veröffentlichung der Bewertung zu verhindern, soweit sie nachweislich keine falschen Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritik enthalten. Der Nachweis hierüber obliegt dem Vertragspartner.“ Veristore versucht hier wohl einen Balanceakt durchzuführen: Zwischen der Idee, dem Händler eine Gegenwehr gegen unberechtigte Bewertungen zu ermöglichen und dem Bestreben die Authentizität des Bewertungssystems nicht zu gefährden.

Das Veristore-Badge kann wahlweise auch eine aktuelle Kundenbewertung anzeigen. (Screenshot: Veristore)
Das Veristore-Badge kann wahlweise auch eine aktuelle Kundenbewertung anzeigen. (Screenshot: Veristore)

Bewertet wird der Onlineshop vom Kunden in drei Kategorien: „Lieferung/Versand“, „Ware/Produkt“ und „Kundenservice“. Gestaffelt sind die Bewertungen nach den Noten “mangelhaft”, “ausreichend”, “befriedigend”, “gut” und “ausgezeichnet”. Eine Durchschnittsnote wird aus allen Bewertungen der vergangenen 12 Monate errechnet. Einmal täglich wird im ausgewählten Gütesiegel eine aktuelle Bewertung eingeblendet.

Integration von Veristore

Die Integration per HTML-Code. (Screenshot: Veristore)
Die Integration per HTML-Code. (Screenshot: Veristore)

Da die Bewertungen nicht in die Produktseiten des Onlineshops einfließen, muss Veristore nicht direkt in das Shopsystem eingebunden werden. Ein Plugin oder Modul ist somit nicht nötig. Integriert werden sollten: Siegel, Zertifikat und Badge. Das Siegel wird als statische Grafik zum Download zur Verfügung gestellt, das lediglich mit dem Zertifikat verlinkt werden muss. Das Badge mit einer integrierten, aktuellen Kundenbewertung wird mit zwei Codezeilen eingebunden: im Prinzip auch nur ein Link und eine verlinkte Grafik. Viel Aufwand ist hier nicht zu betreiben: Onlinehändler, die sich kleiner Anpassungen am HMTL-Quelltext ihrer Shopstartseite beziehungsweise des betroffenen Templates zutrauen, können die Änderungen in einer Minute durchführen.

Fazit: Schwerer Start für neue Gütesiegel-Anbieter

Ein Start mit einem neuen Gütesiegel ist nicht leicht, momentan existieren einige wenige seriöse und ernstzunehmende Anbieter, die bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad aufweisen können. Ein neuer Anbieter muss hier nicht nur Händler, sondern auch Endkunden von sich überzeugen. Das Gütesiegel soll ja Sicherheit vermitteln, das funktioniert wesentlich besser, wenn der Siegelanbieter selbst bekannt ist und vertrauenswürdig wirkt. So betrachtet wird es ein schwerer Start für einen neuen Gütesiegel-Anbieter.

Der Preis von Veristore ist im Vergleich mit anderen Anbieter recht günstig. Vergessen darf man dabei allerdings nicht, dass andere Anbieter auch einen ganz andere Angebotsbreite aufweisen: Marktgrößen wie Trusted Shop decken zu ihrem wesentlich höheren Preis auch sämtliche Rechtsaspekte mit ab. Diese ganzen Nebenleistungen der anderen Shopzertifizierer bietet Veristore quasi mit Absicht nicht an: So bleibt der Dienst einfach zu integrieren, zwingt niemanden zu größeren Anpassungen am Onlineshop und ist zu einem vernünftigen Preis erhältlich.

Kleine bis mittlere Onlinehändler, die bisher ohne Gütesiegel arbeiten, können mit Veristore gefahrenfrei einen Versuch starten. Gütesiegel wirken sich schließlich laut verschiedener Studien positiv auf den Umsatz aus. Wer bereits eines der „alteingesessenen“ Siegel nutzt und umsteigen will, sollte sich für einen A/B-Test entscheiden und das neue und das alte Siegel parallel betreiben. So lässt sich gut beurteilen, ob sich durch das neue Siegel die Konversionsrate verändert: zum Positiven oder zum Negativen.

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Jochen G. Fuchs
Design-Plattform Dribbble integriert Shopping-Funktion http://t3n.de/news/verkaufen-dribbble-574386/ 2014-10-27T09:11:29Z
Wie die Macher von Dribbble bekannt gegeben haben, können die Mitglieder der bekannten Design-Community ab sofort auch Produkte über ihr Dribbble-Profil verkaufen.

Wie die Macher von Dribbble bekannt gegeben haben, können die Mitglieder der bekannten Design-Community ab sofort auch Produkte über ihr Dribbble-Profil verkaufen.

Dribbble: „Show, tell and sell for designers“

Unter dem Motto „Show and tell for designers“ bietet die Online-Plattform Dribbble Webdesignern ein Zuhause für ihre Projekte und Kreationen. Ab sofort könnte sich die beliebte Community allerdings auch das Motto „Show, tell and sell“ auf die Fahnen schreiben. Denn wie die Macher hinter Dribbble angekündigt haben, wollen sie den Nutzern das Verkaufen ihrer Arbeiten durch ein neues Feature erleichtern.

Integration der Shop-Verlinkung im Nutzerprofil. (Screenshot: Dribbble)
Integration der Shop-Verlinkung im Nutzerprofil. (Screenshot: Dribbble)

Hierbei handelt es sich zwar nicht um eine eigene Shop-Struktur. Mitglieder können aber ab sofort Links auf ihren Profilseiten platzieren, die den Betrachter direkt zu dem Webshop bringen, in dem er die dargestellten Werke kaufen kann. Der Hinweis auf den jeweiligen Shop soll dezent in der Seitenleiste neben den dargestellten Produkten platziert sein. Auf dem Dribbble-Blog werden etwa Kunstdrucke, Icon-Sets, Kleidung oder Website-Templates als geeignete Anwendungsfälle genannt.

Zusätzlich können Dribbble-Mitglieder eine neue Übersichtsseite anlegen, auf der sie ihre die käuflich erwerbbaren Werke bündeln. Das neue Feature ist allerdings nur für Nutzer mit einer Pro-Mitgliedschaft verfügbar – wer von der Integration der Shopping-Links profitieren will, muss also 20 US-Dollar im Jahr für die Premium-Mitgliedschaft berappen.

Dribbble: Shopping-Funktion entspricht den bestehenden Nutzungsgewohnheiten

Wie Dribbble-Mitgründer Dan Cederholm in dem Blogbeitrag betont, handelt es sich hierbei nicht um einen Richtungswechsel bei Dribbble selbst, sondern vielmehr um eine Anpassung der Plattform an Nutzungsgewohnheiten, die sich ohnehin schon unter den Usern etabliert haben. Er selbst, so Cederholm, besitze zahlreiche Drucke, T-Shirts, Apps oder Photoshop-Tools, auf die er via Dribbble gestoßen sei, und habe auch schon diverse Kickstarter-Projekte von Community-Mitgliedern unterstützt. Der Schritt, den Nutzern die Monetarisierung ihrer Arbeit auch über Dribbble ein wenig einfacher zu machen, sei also nur logisch gewesen.

Dribbble hat sich zum Start des neuen Features mit einigen großen Plattformen zusammen getan, über die Webdesigner ihre Werke bereits häufig vertreiben, darunter etwa CreativeMarket oder fonts.com. Verlinkt ein Nutzer auf die entsprechende Plattform, wird der Link in seinem Profil inklusive Logo und Name der Plattform angezeigt. Wie Dribbble betont, können Designer aber auf jeder URL verweisen, unter der es ihre Werke zu kaufen gibt.

Die Partner-Plattformen der neuen Shopping-Funktionalität. (Screenshot: Dribbble)
Die Partner-Plattformen der neuen Shopping-Funktionalität. (Screenshot: Dribbble)

Für Webdesigner, die Dribbble aktiv nutzen, um ihr Portfolio bekannter zu machen und neue Aufträge zu generieren, dürfte die Ankündigung eine sehr willkommene Nachricht sein. Und auch für diejenigen, die Dribbble regelmäßig nach neuen Designs durchstöbern, ist die Plattform mit der Integration der Shopping-Links noch ein wenig nützlicher geworden.

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Lea Weitekamp
Amazon schockt die Börse: Hoher Verlust, vage Prognose http://t3n.de/news/amazon-schockt-boerse-hoher-574107/ 2014-10-24T07:30:43Z
Der Online-Händler Amazon steckt mit seinen hohen Ausgaben tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Quartal lief ein Verlust von 437 Millionen Dollar (345 Mio Euro) auf. Schuld sind die hohen …

Der Online-Händler Amazon steckt mit seinen hohen Ausgaben tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Quartal lief ein Verlust von 437 Millionen Dollar (345 Mio Euro) auf. Schuld sind die hohen Investitionen.

Investoren strafen Amazon ab

Amazon expandiert aggressiv. Konzern-Chef Jeff Bezos will überall mitmischen. Doch die Investitionen gehen ins Geld und die Verluste machen Anleger zunehmend nervös. Für das laufende Vierteljahr mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft konnte überhaupt keine klare Prognose geben. Die Vorhersage beim operativen Ergebnis liegt zwischen einem Minus von 570 Millionen Dollar und einem Gewinn von 430 Millionen Dollar. Die Investoren straften die Aktie im nachbörslichen Handel am Donnerstag mit einem Kurseinbruch von mehr als zehn Prozent ab.

Amazons Fire Phone entpuppte sich als Flop

Amazon Fire Phone
Noch immer verfügt Amazon über ein millionenschweres Sortiment. (Screenshot: youtube.com)

Der Verlust im dritten Quartal fiel deutlich höher aus als am Markt erwartet. Dazu trug auch eine Abschreibung von 170 Millionen Dollar auf das erst im Sommer herausgekommene erste Amazon-Handy Fire Phone bei. Das groß angekündigte Smartphone wurde bisher nicht zum Verkaufsschlager und bekam auch schlechte Kritiken in der Fachpresse. Amazon senkte nach wenigen Wochen auf dem Markt den Preis, was auch zu der Abschreibung beitrug. Im Vorjahresquartal war der Verlust mit 41 Millionen Dollar drastisch niedriger gewesen.

Die Anleger sind von Amazon zwar rote Zahlen oder nur dünne Gewinn gewöhnt - der Online-Händler investiert aggressiv, um seine Marktposition zu verteidigen und auszubauen. Damit tanzt Amazon jedoch auf immer mehr Hochzeiten, und die Kosten schießen entsprechend in die Höhe. Im vergangenen Quartal stiegen die Ausgaben unter anderem für die Lager-Standorte sowie Technologie und Inhalte wie Serien und Kinofilme in Amazons Videostreaming-Dienst deutlich.

Die Investoren verlieren die Gedult

In den vergangenen Jahren kaufte die Börse Amazon-Chef Jeff Bezos die Wachstums-Story ab und belohnte dessen Investitionsbereitschaft mit kräftigen Kurssteigerungen. Doch inzwischen scheinen die Investoren die Geduld verloren haben.

Bezos hat sich voll und ganz der Kundschaft verschrieben und nimmt viel Geld in die Hand, um „das Konsumentenerlebnis einfacher und stressfreier denn je“ zu machen. Das kurbelt den Umsatz an. Von Juli bis September stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 20,6 Milliarden Dollar.

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Amazon-Aktie am 24.10.2014 (Sreenshot: boerse-online.de)

Amazon will an hohen Investitionen festhalten

Amazon brachte zuletzt neben dem Fire Phone auch die TV-Box Fire TV in Deutschland auf den Markt und erneuerte die Produktfamilien seiner Tablet-Computer sowie E-Book-Lesegeräte. Im Geschäft mit Cloud-Diensten wird der Wettbewerb mit Rivalen wie Google und Microsoft schärfer. Im vergangenen Quartal kaufte Amazon zudem für knapp eine Milliarde Dollar die Video-Website Twitch, auf der Gamer Live-Mitschnitte vom Spielverlauf veröffentlichen können.

Finanzchef Tom Szkutak kündigte in der Telefonkonferenz nach Vorstellung der Zahlen aber an, dass Amazon grundsätzlich an den hohen Investitionen festhalten werde. Der Konzern wisse aber, dass er mit Vorsicht überlegen müsse, in welche Geschäfte man das Geld stecke.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Der Konkurrenz einen Schritt voraus: Die automatisierte Amazon-Repricing-Lösung Feedvisor http://t3n.de/news/feedvisor-repricing-amazon-573924/ 2014-10-23T15:14:24Z
Repricing-Tools erleichtern Onlinehändlern den Umgang mit der täglichen Anpassungsflut notwendiger Preisänderungen. Das in diesem Artikel vorgestellte Repricing-Tool Feedvisor für Amazon setzt …

Repricing-Tools erleichtern Onlinehändlern den Umgang mit der täglichen Anpassungsflut notwendiger Preisänderungen. Das in diesem Artikel vorgestellte Repricing-Tool Feedvisor für setzt dabei auf einen besonders hohen Automatisierungsgrad.

Repricing: Automatische Preisanpasung und Margenoptimierung

Feedvisor: Repricing-Lösung für Amazon. (Screenshot: Feedvisor)
Feedvisor: Repricing-Lösung für Amazon. (Screenshot: Feedvisor)

Angebot und Nachfrage regeln den Preis, diese platte Regel der Marktwirtschaft bedeutet für Onlinehändler in der Regel eines: Preisanpassungen. Ein anstrengendes Spiel um entweder Preisführerschaft oder die optimale Handelsmarge. Handelt der Händler auch auf dem Marktplatz Amazon, kommen neben dem Preis noch viele weitere Kriterien hinzu. Bei Preisanpassungen gibt es für Händler hilfreiche Tools, die einen Teil der Arbeit übernehmen und automatisieren. Feedvisor ist ein solches Tool und speziell für Amazon ausgelegt, das Repricing-Tool läuft als SaaS-Service komplett in der Cloud. Die Besonderheit bei Feedvisor: Die Preisanpassungen sollen tatsächlich vollautomatisch, ohne manuelle Anpassungsregeln und in Echtzeit ablaufen.

Beim Repricing geht es um die Automatisierung von Preisanpassungen. Onlinehändler leben mit der Herausforderung, entweder den bestmöglichen Preis für ein Produkt zu ermitteln oder kämpfen schlimmstenfalls bei manchen Produkten mit dem Wettbewerb um die Preisführerschaft. Um die nötige „Marktforschung“ und die notwendige Arbeit der Preisanpassung zu erleichtern, gibt es die sogenannten „Repricing-Tools“. Tools wie zum Beispiel Feedvisor, Starsellersworld, Logicsale, Preisanalytics, oder priceAPI ermitteln Daten aus Angebot und Nachfrage und monitoren so das aktuelle Marktgeschehen. Die Anpassungen, die solche Tools vornehmen, werden vom Onlinehändler über ein komplexes Regelwerk gesteuert. Eine Sisyphus-Arbeit mit vielen Variablen. Ganz einfache Beispiele für solche Variablen wären der Mindestpreis oder die Mindestmarge und mögliche Konkurrenten, die unbedingt in die Markbeobachtung ein- oder aus der Beobachtung ausgeschlossen werden sollten – zum Beispiel weil man nicht mit ihnen konkurrieren will.

Berüchtigt sind dabei besonders die Kriterien, die dazu führen, dass der Händler die „Buy-Box“, den Kaufen-Button auf der Produktdetailseite belegt: Dieser Platz ist hochbegehrt, da er Umsätze garantiert. Amazon berücksichtig bei der Vergabe dieses Platzes viele verschiedene Kriterien wie den verfügbaren Lagerbestand, Versandoptionen oder die Verkäuferbewertungen.

Feedvisor Repricing für Amazon: Features und Preisgestaltung

Dashboard aus der Lösung. (Screenshot: Feedvisor)
Dashboard aus der Lösung. (Screenshot: Feedvisor)

Feedvisor ist ein SaaS-Service und wird im Browser ausgeführt, ein größeres Setup soll nicht nötig sein, die Feedvisor-Repricing-Anwendung sei in wenigen Minuten einsatzbereit, verspricht der Anbieter. Nur ein Zugriff auf das Amazon-Händlerkonto müsse eingerichtet werden. Und das kann das Tool:

  • Lagerbestandsmanagement: Feedvisor kann auf Wunsch Lagerbestände ausbalancieren, damit keine Überverkäufe entstehen oder auch große Lagerbestände maskieren, um dem Wettbewerb nicht zuviel Informationen preiszugeben.
  • Analyse-Funktion: Eine Dashboard zeigt die wichtigsten Key-Performance-Indikatoren an.
  • Kontinuierliche Preisanpassungen in Echtzeit
  • Unlimitierte Artikelanzahl
  • Keine Vertragsbindung
  • Keine monatliche Grundgebühr

Konkrete Preise nennt Feedvisor nicht, sondern verweist auf die individuelle Vertragsgestaltung mit jedem Kunden. Eine monatliche Grundgebühr muss allerdings nicht anfallen, der Dienst kann jederzeit aktiviert und deaktiviert werden und berechnet nur tatsächlich angefallene Preisanpassungen. Eine Vertragsbindung existiert ebenfalls nicht.

Preis-Trends in Feedvisor. (Screenshot: Feedvisor)
Preis-Trends in Feedvisor. (Screenshot: Feedvisor)

Was Feedvisor von anderen Tools abhebt: Keine manuellen Regel für Preisänderung

Die Automatisierung ermöglicht es erst, die Preise tausender oder gar hunderttausender von Artikel mit vertretbarem Aufwand permanent und schnell zu aktualisieren. Obwohl die Repricing-Tools eine Arbeitserleichterung darstellen, bleibt jedoch noch eine manuelle Arbeit übrig: das Erstellen der Regeln für die automatischen Preisanpassungen, die „Repricing-Rules“.

Feedvisor aber soll völlig ohne Repricing-Rules arbeiten: Um den bestmöglichen Marktpreis zu ermitteln, verwendet das Tool einen selbstlernenden Algorithmus, der das aktuelle Markgeschehen, historische Preisentwicklungen und Preistrends genauso berücksichtigt wie die Amazon-Internen Kriterien für die „Buy-Box“.

Die Vergleichsdaten erhält Feedvisor über eine Amazon-API, die für diesen Zweck eingerichtet wurde. Auf „Web-Scraping“ kann das Tool dadurch verzichten – eine Technik, die öffentlich zugängliche HTML-Dateien nach Informationen durchsucht.

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Jochen G. Fuchs
Shopkick: In Deutschland startet die Shopping-App unter anderem mit Douglas, Karstadt und Obi http://t3n.de/news/shopkick-deutschland-startet-573890/ 2014-10-23T12:06:47Z
Die Einkaufs-App Shopkick, die mit Hilfe von Bonuspunkten mehr Kunden in Läden bringen will, ist in Deutschland mit mehreren großen Handelsketten an Bord gestartet.

Die Einkaufs-App Shopkick, die mit Hilfe von Bonuspunkten mehr Kunden in Läden bringen will, ist in Deutschland mit mehreren großen Handelsketten an Bord gestartet.

Mit dabei sind die Douglas-Parfümerien, die Elektromärkte Media Markt und Saturn, die Karstadt-Kaufhäuser und die Baumärkte von OBI. Nutzer der App bekommen Bonuspunkte, wenn sie Geschäfte betreten oder Produkte in Läden mit ihrem Smartphone einscannen.

15 Cent für das Betreten eines Ladens

(Screenshot: Shopkick.com)
(Screenshot: Shopkick.com)

In den Geschäften wird an jedem Eingang eine kleine Box angebracht, die Signale an Smartphones sendet. Mit den großen Ketten als Partner startete Shopkick am Donnerstag mit 1300 Läden, weitere 100 sollen in den nächsten Tagen dazukommen. Für das Betreten eines Ladens bekommt ein Nutzer mit geöffneter App 35 Punkte, die bei Shopkick „Kicks“ heißen. Das entspricht etwa 15 Cent.

In der App können Händler ihre Sonderangebote platzieren. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, in der Anwendung das Sortiment der Händler zu durchstöbern und Produkte zu markieren, die ihnen gefallen. Die App kann ihnen dann bescheidgeben, wenn sie in die Nähe von Geschäften kommen, die diese Artikel führen.

Mit den Händlern werden keine personifizierten Kundendaten geteilt, betonte Mitgründer und Chef Cyriac Roeding. Sie bekämen nur allgemeine Statistiken wie etwa die Kundenzahl oder den Anteil von Männern und Frauen zu sehen. In der Zukunft könnte Shopkick aber auch die Möglichkeit schaffen, die Kundenbindungsprogramme der Händler einzubinden.

Shopkicks soll Kaufanreize schaffen

Die Kunden können zusätzlich Punkte sammeln, wenn sie im Laden bestimmte Produkte einscannen. Hier machen in Deutschland zunächst die Konsumgüter-Riesen Procter & Gamble und Henkel mit. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Kunden häufiger Produkte auch kauften, wenn sie sie ersteinmal in der Hand hielten, sagte Roeding. Shopkick selbst bekommt das Geld von den Händlern und Partnern, im Verhältnis zu den umgeschlagenen „Kicks“.

BLE-Beacon
Die Shopkick-Box funktioniert mit Bluetooth und Ultraschall-Technik (Screenshot: Shopkick.com)

Shopkick setzt bei der Verbindung zu den Smartphones auf Ultraschall-Technik, weil sich damit der Umkreis besser eingrenzen lasse, erläuterte Roeding. Zusätzlich können die Geräte per Bluetooth-Funk durch die Beacon-Technologie angesprochen werden, etwa wenn Nutzer an teilnehmenden Läden vorbeigehen.

Deutschland ist der erste Auslandsmarkt von Shopkick nach den USA. Dort hat die App rund eine Million aktive Nutzer pro Monat. Die Firma wurde im September für über 200 Millionen Dollar von dem südkoreanischen Telekommunikations-Konzern SK Telecom übernommen. Die neuen Besitzer wollen das internationale Wachstum beschleunigen. Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 will als strategischer Partner den Deutschland-Start ab November mit einer Werbekampagne unterstützen.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Päckli umä suscht: PayPal schenkt Schweizer Onlinekunden die Retourenkosten http://t3n.de/news/paeckli-umae-suscht-paypal-573777/ 2014-10-23T08:04:28Z
Onlinehändler und Onlinekunden in der Schweiz können sich über einen neuen PayPal-Dienst freuen: Wenn die Bestellung nicht gefällt und zurückgeschickt wird, erstattet PayPal in einem gewissen …

Onlinehändler und Onlinekunden in der Schweiz können sich über einen neuen PayPal-Dienst freuen: Wenn die Bestellung nicht gefällt und zurückgeschickt wird, erstattet PayPal in einem gewissen Rahmen die Retourenkosten.

PayPal Retourenkosten-Erstattung in der Schweiz: Für Kunden und Händler interessant

Um den schweizer Onlinehandel anzukurbeln, hat sich PayPal einen neuen Dienst für alle schweizer PayPal-Kunden ausgedacht: Falls der Onlineshop der Wahl keine kostenfreie Retoure übernimmt, bekommen Kunden die Retourenkosten eben von PayPal wieder zurückerstattet.

Bis zu 32 Schweizer Franken übernimmt PayPal dreimal monatlich und bis zu zwölf Mal innerhalb von zwölf Kalendermonaten. Der Service ist vorläufig bis zum 31. Dezember 2014 datiert, ist aber augenscheinlich nicht als kurzlebige Werbeaktion gedacht.

Paypal bietet seinen schweizer Kunden ab sofort bis zum 31.12 eine Retourenkosten-Erstattung.(Screenshot: Paypal)
Paypal bietet seinen schweizer Kunden ab sofort bis zum 31.12 eine Retourenkosten-Erstattung.(Screenshot: Paypal)

PayPal erstattet ausdrücklich nicht nur Retourenkosten aus schweizer Onlineshops, sonder vor allem auch Retourenkosten aus internationalen Bestellungen. Damit bringt dieser Dienst auch deutschen Onlinehändlern einen Vorteil, die während des Weihnachtsgeschäfts in die Schweiz verkaufen wollen: Ein aktiver Hinweis für Schweizer Kunden, dass gegebenenfalls die Retourenkosten von PayPal übernommen werden, könnte eine Umsatzsteigerung im Weihnachtsgeschäft bringen.

So funktioniert die Retourenkosten-Erstattung von PayPal in der Schweiz

Schweizer Kunden müssen den Paypal-Dienst für Ihr Paypal-Konto einmalig und kostenfrei aktivieren. Dazu ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse nötig, die mit dem Schweizer PayPal-Konto verknüpft ist. Falls dann beim Onlineeinkauf etwas nicht mehr gefallen sollte: einfach zurückschicken und innerhalb von 14 Tagen die Retourenkosten per E-Mail bei PayPal einfordern

Abwicklung

  • Die E-Mail mit der PayPal-Zahlungsbestätigung
  • Ein Beleg über den erfolgten Versand der Retoure oder eine Foto des Pakets mit gut lesbarer Adresse des Empfängers
  • Falls der Verläufer die Kosten für einen Retourenschein berechnet: den Kaufbeleg, der diese Kosten ausweist
  • Kaufbeleg (Rechnung)
  • Den PayPal-Erstattungsantrag (PDF)

Alles zusammen dann an die E-Mail-Adresse: paypalretouren-ch@telusinternational.com.

Ein Klick auf das Bild öffnet das Retourenkosten-Erstattungsformular(Screenshot: PayPal)
Ein Klick auf das Bild öffnet das Retourenkosten-Erstattungsformular(Screenshot: PayPal)

Ausnahmen: Hier gibt es keine Retourenkosten erstattet

In den folgenden Fällen sind kostenlose Retouren ausgeschlossen:

  • für Einkäufe, die einen Verstoss gegen die PayPal-Nutzungsbedingungen darstellen,
  • für digitalen Güter und Gutscheinen (z.B. Groupon),
  • für Produkte, für die die Retoure per Standardversand bereits vom Händler bezahlt wurde,
  • bei Zahlung mit Bargeld, Reiseschecks, Kreditkarten oder anderen Zahlungsmitteln,
  • für Produkte, die gemäss den Rückgabebedingungen des Händlers nicht zurückgesendet werden können (z.B. nach Ablauf der Rückgabefrist oder für Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden),
  • für die Erstattung von Kosten, die durch Verlust, Diebstahl oder Beschädigung von Retouren entstehen,
  • für Produkte, die teilweise oder vollständig bar bezahlt wurden (Kostenlose Retouren kann nur für Produkte in Anspruch genommen werden, die vollständig mit PayPal bezahlt wurden).

Die Inanspruchnahme von Kostenlose Retouren ist ausgeschlossen, wenn Ihnen keine Rücksendekosten entstehen, etwa weil die Rücksendung aufgrund einer Garantie durch Dritte ohnehin kostenlos ist.

Retouren-AGB | Paypal Schweiz 23. Oktober 2014

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Jochen G. Fuchs
E-Commerce: Die wichtigsten Anbieter für Kreditkartenzahlung http://t3n.de/magazin/anbieteruebersicht-kreditkarte-zahlungsmittel-235798/ 2014-10-22T10:30:50Z
Visa, Mastercard und Co. sind bei Kunden und Betreibern von Onlineshops gleichermaßen beliebt. Dank spezialisierter Anbieter sind die Hürden für die Integration der Kartenzahlung in den eigenen …

Visa, Mastercard und Co. sind bei Kunden und Betreibern von Onlineshops gleichermaßen beliebt. Dank spezialisierter Anbieter sind die Hürden für die Integration der Kartenzahlung in den eigenen Shop heute so niedrig wie nie zuvor. Wir haben die wichtigsten in einer Übersicht zusammengestellt.

Deutschland zählt traditionell zu den Bargeldländern. Kaum eine andere Nation zahlt so gerne in bar. Auch im zahlen die Deutschen am liebsten auf Rechnung oder per Lastschrift, vor allem wegen der vermeintlich höheren Sicherheit. Aber die Kreditkarte holt auf: Bereits 20,5 Prozent der Einkäufe im E-Commerce werden laut der „EHI Online-Payment-Studie 2013“ mit Kreditkarte bezahlt – Tendenz steigend.

Für E-Commerce-Händler ist das eine gute Nachricht. Denn gerade die Zahlungen per Lastschrift und auf Rechnung sind mit einem hohem Ausfallrisiko verbunden. Lastschriften können leicht zurückgebucht werden, Rechnungen werden oft erst spät und manchmal gar nicht bezahlt. Die Händler laufen ihrem Geld hinterher, besonders kleinere Unternehmen leiden unter verspäteten oder ausbleibenden Zahlungen. Die Kreditkarte dagegen sorgt für eine hohe Zufriedenheit sowohl bei Kunden als auch bei Händlern, wie das Beratungsinstitut ibi Research in einer Studie ermittelt hat. Für Kunden läuft die Zahlung per Kreditkarte einfach und schnell, der Händler auf der anderen Seite kann sich des Zahlungseingangs sicher sein. Denn bei Kreditkartenzahlungen wird die Karte direkt belastet, das Geld kann nicht ohne Weiteres vom Kunden zurückgeholt werden.

Vorteile für Händler und Kunden

Je exotischer und komplizierter ein Bezahlverfahren ist, desto höher ist die Abbruchquote während des Bestellprozesses. Komplizierte Bezahlverfahren schlagen sich direkt in Umsatzverlusten nieder. Ein wichtiges Ziel im E-Commerce ist deshalb die Minimierung der Abbruchquote. Das Angebot einer einfachen und weit verbreiteten Zahlungsweise kann dazu einen großen Teil beitragen – ein Punkt, der eindeutig für die Kreditkarte als Zahlungsmittel spricht. Allein in Deutschland sind etwa 24 Millionen Karten im Umlauf. Damit gibt es hierzulande beispielsweise doppelt so viele Kreditkarten wie aktive PayPal-Kundenkonten.

Ein weiterer Pluspunkt für die Zahlung per Kreditkarte ist die Internationalisierung des Online-Handels. Immer mehr Händler zielen nicht nur auf den deutschen Markt, sondern bieten ihre Waren und Dienstleistungen grenzübergreifend an – und das aus gutem Grund. Laut dem „Europe B2C Ecommerce Report 2013“ von Ecommerce Europe wuchs der Umsatz im europäischen Onlinehandel im Jahr 2012 um 19 Prozent auf über 310 Milliarden Euro. Die Internationalisierung gehört auch 2014 weiterhin zu den wichtigsten E-Commerce-Trends. Ein essenzielles Erfolgskriterium für das Wachstum ins Ausland ist das Angebot landestypischer Zahlungsmittel. Die Zahlung per Kreditkarte stellt dabei oft die einfachste Lösung dar.

Händler, die Kreditkarte als Zahlungsmittel akzeptieren, bauen damit gleichzeitig Vertrauen auf. Denn einem für Kreditkartenzahlungen notwendigen Akzeptanzvertrag mit einem Kreditkarten-Acquirer geht eine aufwändige Prüfung voraus. Händler, die Kreditkartenzahlungen online entgegen nehmen, müssen die „Payment Card Industry Data Security Standard“-Richtlinien (PCI-DSS) erfüllen. Dabei handelt es sich um ein Regelwerk, das die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen im Zahlungsverkehr reguliert und das von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt wird. Wenn Händler also die Kreditkartenzahlung anbieten, können Kunden mit einer gewissen Seriosität rechnen. Ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil der Kreditkarte: Da sie beim Kunden in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet wird, lädt das Bezahlverfahren zu Impulskäufen ein. Auch davon profitieren Händler.

Auch Kunden schätzen die Kreditkarte als sichere und schnelle Zahlungsart. Gerade online spielt sie aus Sicht der Verbrauchersicherheit eine wichtige Rolle. Der PCI-DSS und das 3D-Secure-Verfahren („verified by Visa“ oder „Mastercard SecureCode“) sorgen für Sicherheit beim Online-Shopping.

Die Kreditkarte bietet ihren Nutzern darüber hinaus den Vorteil, dass sie sowohl zum Bezahlen im stationären wie auch im eingesetzt werden kann. Auch die bereits erwähnte verzögerte Abrechnung bei Kreditkarten trägt auf Kundenseite zur Beliebtheit des Zahlungsmittels bei.

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Paymill bietet Kreditkartenzahlung und Lastschriftverfahren an. (Screenshot: paymill.com)

Voraussetzungen beim Händler

Damit ein Shop-Betreiber die Zahlung per Kreditkarte anbieten kann, ist ein Akzeptanzvertrag mit einem Kreditkarten-Acquirer notwendig. Der Kreditkarten-Akquirer ist das Kreditinstitut, das die Kartenzahlungen für den Händler abrechnet. In Deutschland sind unter anderem Anbieter wie B+S Card Service, Concardis oder Lufthansa AirPlus Servicekarten als Acquirer aktiv.

Der Akzeptanzvertrag mit dem Kreditkarten-Akquirer regelt allerdings nur die Formalitäten, eine technische Umsetzung oder Integration im Shop ist damit noch nicht erledigt. Mittlerweile bieten aber einige der Kreditkarten-Acquirer einen vollumfänglichen Service inklusive Shop-Modul an. Gerade bei diesen Full-Service-Providern für kleine und mittelständige Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Unternehmen wie Paymill oder Braintree bieten flexible und unkomplizierte Komplettlösungen mit einer verständlichen Gebührenstruktur an. Vom Akzeptanzvertrag bis hin zu zahlreichen Shop-Plugins für die gängigen Webshops bieten sie Online-Händlern ein vollständiges Paket an.

Für Kreditkartenzahlungen fallen für den Händler Gebühren an. Die Gebühr wird an den Kreditkarten-Acquirer gezahlt. Diese Gebühr, auch Disagio genannt, setzt sich aus einem variablen Anteil, meist ab zwei bis drei Prozent, und einer Transaktionsgebühr ab zehn Cent zusammen.

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Maik Klotz
Online handeln mit WebInterpret: „Seid auf so vielen Marktplätzen wie nur möglich präsent“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/online-handeln-webinterpret-573015/ 2014-10-22T09:21:01Z
Um als Online-Händler signifikant mehr Kunden und Umsatz zu generieren, braucht es mehr als nur ein deutsches Amazon-Konto. Wie die einfache Internationalisierung des Shops gelingt, erklärt …

Um als Online-Händler signifikant mehr Kunden und Umsatz zu generieren, braucht es mehr als nur ein deutsches Amazon-Konto. Wie die einfache Internationalisierung des Shops gelingt, erklärt WebInterpret im Interview.

Wer als Online-Händler im Ausland verkaufen will, muss einiges beachten. Im Interview erklärt Beata Warpas, bei WebInterpret als Senior-Customer-Success-Specialist für die Unterstützung von Amazon-Verkäufern verantwortlich, wie man mit den WebInterpret-Lösungen am besten einsteigt.

Frage: Welchen Rat würdest Du Online-Händlern geben, die vorhaben, international zu verkaufen?

Beata Warpas von WebInterpret erklärt, wie die Internationalisierung des Shops gelingt. (Foto: WebInterpret)
Beata Warpas von WebInterpret erklärt, wie die Internationalisierung des Shops gelingt. (Foto: WebInterpret)

Beata Warpas: Ich bin sicher, dass jeder Online-Händler eine eigene Vorstellung davon hat, wie die Business-Strategie auszusehen hat, die ihnen Millionen auf dem internationalen Markt einbringen soll. Auf der Basis von bewährten Verfahrensweisen jedoch, die WebInterpret gesammelt hat bei der Beobachtung der Geschäftsentwicklung unserer Kunden, sind wir in der Lage, die Schritte, die zu einer Erhöhung der Einnahmen führen, aufzuzeigen.

Der erste wichtige Rat, den ich mit auf den Weg geben kann, ist, auf so vielen Auslandsmärkten wie möglich präsent zu sein. Dieser Tipp wurde durch die Mehrheit unserer Kunden bestätigt, die - nachdem sie anfangs erst langsam mit Cross-Border-Trade auf lediglich einem ausländischen Markt begonnen haben - schließlich international in allen Ländern, in denen wir unsere Übersetzungen anbieten, verkaufen. Sie fragen sogar immer wieder nach, ob wir die Übersetzung von Listings auch für den Rest der Welt anbieten.

Frage: Warum entscheiden sie sich dafür, auf jedem verfügbaren Markt zu starten?

Warpas: Es ist ganz einfach - wer auf so vielen Marktplätzen wie möglich präsent ist, hat auch mehr Kunden. Das führt wiederum zu mehr Umsatz für das Unternehmen.

Frage: Es scheint so, als ob jeder international verkaufen sollte. Warum entscheiden sich trotzdem manche Händler dagegen?

Warpas: International zu verkaufen ist definitiv eine Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen und mehr Kunden zu gewinnen. Allerdings gibt es einige Dinge, um die sich Händler kümmern müssen, bevor sie anfangen, international zu verkaufen. Diese Schritte könnten eventuell als Hindernisse oder Barrieren erachtet werden, und halten Verkäufer eventuell davon ab, international zu verkaufen.

Frage: Kannst du uns erklären, was eventuell als Hindernis beim Cross-Border-Trade wahrgenommen werden könnte?

Warpas: Das Haupthindernis für Online-Händler ist die Sprachbarriere. Verkäufer sind oft unsicher, ob sie in der Lage sein werden, alle Fragen ihrer potentiellen Kunden zu beantworten. Zudem: Lagerbestandssynchronisation in jedem Land. Online-Händler können ihre Bestände nicht automatisch aktualisieren, auch wenn sie in der Lage sind, auf verschiedenen Marktplätzen selbst zu verkaufen. Oder Unkenntnis der örtlichen Gesetze. Manchmal haben Länder spezifische Gesetze bezüglich des Verkaufs von bestimmten Artikeln.

Und: ein wettbewerbsfähiger Versand, der ihre Pakete nicht verliert und auch nicht zu teuer ist. Ein weiteres Problem könnte auch begrenztes Wissen über das jeweilige Land und seinen Markt sein. Verkäufer wissen vielleicht nicht, welche Produkte beliebt oder auch nicht erfolgreich sein werden.

Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, diese Hindernisse zu überwinden und den Cross-Border-Trade zu vereinfachen?

Warpas: Cross-Border-Trade kann einfacher sein als viele Verkäufer vielleicht erwarten. Bevor sie anfangen, im Internet international zu verkaufen, sollten Verkäufer einige Punkte bedenken. Der erste Schritt, den ein Verkäufer machen muss, ist zu planen, wie er mit Kunden von ausländischen Märkten kommunizieren kann und wer die Listings übersetzen wird.

Im zweiten Schritt muss eine Software gefunden werden, die dabei hilft, die eigenen Listings in jedem Land zu synchronisieren, sodass sie automatisch synchronisiert werden. Drittens muss man einen guten Versandpartner finden, um die Versandkosten der Verkäufer zu senken und damit auch die der Kunden des Verkäufers.

Frage: Was würdest du sonst noch denjenigen raten, die vorhaben, international zu verkaufen?

Warpas: Wenn man vorhat, in den Bereich Cross-Border-Trade einzusteigen, empfehle ich, die größten und bekanntesten Marktplätze zu wählen. Bestimmte Marken sind Synonyme für Vertrauen und gute Qualität. Ich bin mir sicher, dass die Verkäufer nur mit den besten, wie eBay oder Amazon, in Verbindung gebracht werden möchten.

Einerseits ist es so, dass man einen hohen Gewinn erzielen kann, wenn man sich in nur einem Markt spezialisiert. Andererseits bist du als Verkäufer dann abhängig von dieser einen Einnahmequelle. Angesichts der Tatsache, dass jeder Markt seine Höhen und Tiefen hat, kann eine solche Strategie riskant sein. Deshalb sollte jedes Unternehmen mindestens einen zusätzlichen Markt, auf den wir verkaufen, als Backup haben.

Frage: Du hast Amazon als einen der bekanntesten Marktplätze für den internationalen Handel benannt. Wie hilft WebInterpret, die Produkte des Kunden über Amazon zu verkaufen?

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Warpas: Auch eBay ist ein großartiger internationaler Marktplatz für Cross-Border-Trade, aber um auf Amazon für unsere Kunden den internationalen Handel einfacher und komfortabler zu machen, haben wir einige bedeutende Änderungen eingeführt. Der Verkäufer muss lediglich ein Amazon-Konto erstellen, um mit Cross-Border-Trade über WebInterpret zu beginnen. Wir ermuntern Amazon-Verkäufer immer wieder, unsere Website zu entdecken und einen kostenlosen Account bei uns einzurichten.

Frage: Was sind die Hauptvorteile des Cross-Border-Trade bei Amazon?

Warpas: Die wichtigsten Vorteile des Handels bei Amazon sind die Kundengewinnung und die Tatsache, dass der Verkäufer nicht nur auf den heimischen Markt beschränkt ist. Er kann also eine höhere Anzahl neuer Kunden erreichen. Hier sollte man auch erwähnen, dass es in Europa fünf Amazon-Marktplätze gibt, und dass sie 25 Prozent der E-Commerce-Ausgaben in dieser Region abdecken.

Darüber hinaus ist es sehr einfach, auf Amazon international zu verkaufen. Der Verkäufer muss nur einen Amazon-Shop in einem Land haben, und schon hat er alle europäischen Marktplätze auf einen Blick in einem Dashboard, das leicht zu navigieren ist. Die Einfachheit der Lösung erleichtert den Cross-Border-Trade.

Außerdem ist Amazon einer der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Marktplätze weltweit. Viele Menschen kaufen dort ein, weil er in jedem einzelnen Land in Europa gleich stark ist. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, weil es nicht sehr häufig vorkommt, dass britische Käufer bei der deutschen Version von Amazon einkaufen, und ebenfalls werden deutschen Käufer nur selten einen Artikel bei Amazon in Großbritannien suchen. Kunden wählen eben Verkäufer aus ihren Heimatmärkten. Deshalb ist es wichtig, Inventar auf allen Marktplätzen zu lokalisieren.

Frage: Warum ist es so wichtig, internationale Listings zu haben, wenn man den Umsatz steigern möchte?

Warpas: Der E-Commerce wächst schneller im internationalen Bereich als im örtlichen. Den neuesten PayPal-Prognosen zufolge wird der Umsatz von E-Commerce im Cross-Border-Trade um fast 500 Prozent in den nächsten fünf Jahren wachsen, während der Inlands-E-Commerce um weniger als 20 Prozent pro Jahr wächst.

Man darf diese Chance, das Geschäft auszuweiten, nicht verstreichen lassen. Ein solches Wachstum kommt hauptsächlich durch die zunehmende Zahl der Internet-Nutzer zustande und durch die ganzen Vorteile, die Online-Shopping ihnen bietet - wie zum Beispiel die Zeit- und Geldersparnis, den einfachen Zugriff auf vielerlei Preisvergleichsdienste und den Komfort, von zu Hause aus einkaufen zu können.

Bist auch du am internationalen Handel mit Webinterpret bei Amazon interessiert?

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t3n Redaktion