Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-09-01T09:04:15Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Den Online-Shop im Griff: Versandhandelssoftware im Überblick http://t3n.de/magazin/ratgeber-erp-branchenloesungen-versandhandelsaufsaetze-235226/ 2014-09-01T09:04:15Z
Warenwirtschaftssysteme sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt eines Handelsunternehmens. Für Online-Händler bietet der ERP-Markt eine breite Auswahl an Systemen: Branchenlösungen, …

Warenwirtschaftssysteme sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt eines Handelsunternehmens. Für Online-Händler bietet der ERP-Markt eine breite Auswahl an Systemen: Branchenlösungen, Versandhandelsaufsätze und spezialisierte Einzellösungen. Wir erklären, was die Unterschiede zwischen den Systemen sind und was es bei diesen zu beachten gibt. Kommt man mit den Beratern einzelner Softwareanbieter ins Gespräch, ergibt sich ein deutliches Bild: Onlinehändler machen sich oft erst dann auf die Suche nach einer neuen Versandhandelslösung, wenn sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Salopp gesagt, erschallt der Ruf nach einer neuen Software, sobald der Händler in der „Flut der Bestellungen“ ertrinkt. Eigentlich ein schönes Erfolgserlebnis, das sich ins Negative wandelt, sobald die „Flut“ nicht mehr in die richtigen Bahnen gelenkt werden kann. Sprich: Sobald weniger Pakete das Haus verlassen als Bestellungen eintreffen. An dieser Stelle setzen ERP- und Warenwirtschaftssysteme für den Online-Handel an.

Beschleunigung und Vereinfachung von Unternehmensprozessen

Der Oberbegriff „Versandhandelssoftware“ kann für verschiedene Systeme stehen, die wir im nächsten Absatz vorstellen. Allen Lösungen liegt der Gedanke zugrunde, den Ablauf der alltäglichen Arbeiten im Versandhandel zu beschleunigen und zu vereinfachen. Gleichzeitig stellen diese Lösungen Werkzeuge dar, die es ermöglichen, viele Verkaufskanäle gleichzeitig zu steuern und dabei die Fehler und Unstimmigkeiten zu vermeiden, die bei einer manuellen Pflege der Kanäle zwangsläufig entstehen. Die Versandhandelslösung unterstützt den Onlinehändler also sowohl im Betriebsablauf als auch bei der Gewinnoptimierung. Eine ausführliche Erläuterung zu den Bestandteilen einer Versandhandelslösung findet sich im ersten Teil unserer ERP-Serie.

Versandhandelssoftware: Ein Überblick

Die Anzahl an ERP-Systemen, die sich das Thema Onlinehandel auf die Fahne geschrieben haben, ist groß. Einige Anbieter bedienen ausschließlich den Onlinehandel: die spezialisierte Einzellösung. Andere wiederum richten sich mit ihrem ERP-System an verschiedene Branchen: die so genannte Branchenlösung. Den Abschluss bilden die Versandhandelsaufsätze: Bei diesen wird ein bestehendes ERP-System um Funktionalitäten für den Versandhandel erweitert. Als Basis für einen solchen Versandhandelsaufsatz kann eines der mächtigen ERP-Systeme von IBM, Microsoft Dynamics NAV, Sage Officeline oder SAP dienen. Der Begriff Versandhandelsaufsatz ist dabei in den seltensten Fällen das, wonach es sich anhört: eine Zusatzkomponente für ein bestehendes Warenwirtschaftssystem. Eher kann man sich diese Programme als ein hochintegriertes System vorstellen. Das ERP-System 4Sellers ist ein Beispiel hierfür: Das ERP Sage Officeline dient als Kern für den Versandhandelsaufsatz, rund um diesen Kern haben die Entwickler des Unternehmens quasi eine eigene Anwendung geschaffen.

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Unterschiedliche Wege führen das ERP-System zum Onlinehandel: Ob Branchenlösung, Versandhandelsaufsatz oder spezialisierte Einzellösung, der individuelle Bedarf des Online-Händlers sollte letztlich entscheidend sein.

Die Auswahl des richtigen Systems in Angriff nehmen

Auf den ersten Blick ergibt sich aus Anwendersicht kein großer Unterschied: der Nutzer erhält ein auf den Versandhandel abgestimmtes System. Einerlei, ob der Softwarehersteller sich auf den Versandhandel spezialisiert hat oder auch andere Branchen bedient. Die Unterschiede sind zunächst nur im Funktionsumfang und in der Funktionstiefe der einzelnen Lösungen zu finden. Gräbt man etwas tiefer, stellt sich ein wesentliches Detail in den Vordergrund: Branchenlösungen und Versandhandelsaufsätze basieren auf einem System, das nicht nur auf den Versandhandel ausgelegt ist. Dadurch kann unter Umständen auch ein komplexeres Geschäftsmodell besser abgebildet werden, als mit einer spezialisierten Einzellösung. Denn die zugrunde liegenden ERP-Systeme sind dafür geeignet, mehrere Unternehmenszweige unter einen Hut zu bekommen, beispielsweise den Filialhandel, Versandhandel und die Produktion.

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Das godesys ERP fasst im Auftragsmanagement eine Übersicht über Auftragserfassung, Warendisposition, Liefer- und Tourenplanung und Retouren zusammen.

Besonderheiten der Branchenlösung

Ein einfaches Beispiel für ein solches Geschäftsmodell: Ein produzierendes Unternehmen beginnt mit dem Versandhandel, weil ein Direktvertrieb etabliert werden soll, und eröffnet ein Jahr später eine Filialkette. Entweder hat das Unternehmen nun drei verschiedene ERP-Systeme gesammelt oder es setzt eine Branchenlösung ein, die den verschiedenen Unternehmensbereichen die passenden Funktionalitäten zur Verfügung stellt. Zum Verständnis muss man hier hinzufügen, dass moderne ERP-Systeme modular aufgebaut sind. Das Unternehmen muss hier nicht drei Branchenlösungen desselben Software-Herstellers installieren, sondern verwendet ein und dasselbe System, es werden in der Regel lediglich zusätzliche Module oder Funktionalitäten freigeschaltet. Oft ist das auch auf Rollen-Basis möglich: So nimmt ein Mitarbeiter seinen benötigten Funktionsumfang von einem Arbeitsplatz zum anderen mit. In diesem Fall hat nicht die Installation, sondern lediglich das Log-in des Mitarbeiters über den Funktionsumfang entschieden. Neben dieser Flexibilität bieten Branchenlösungen in dem Moment, in dem diese zur Komplettlösung werden, im Vergleich zu mehreren, miteinander über Schnittstellen verbundenen Systemen, einen Vorteil: eine gesicherte Datenkonsistenz, da nur eine gemeinsame Datenbasis existiert.

Besonderheiten des Versandhandelsaufsatzes

Da der Versandhandelsaufsatz in der Regel auf ein weitverbreitetes ERP-System einer großen Marke wie SAP, Microsoft Dynamics NAV oder Sage setzt, orientieren sich seine Besonderheiten eng an diesen großen Lösungen. Nicht in Vergessenheit geraten darf dabei, dass hier zwei Lösungen in Einklang gebracht werden müssen. Daraus resultiert zum einen die Tatsache, dass zwei Lizenzen erworben werden müssen: einmal die Lizenz des Basis-ERPs und einmal die Lizenz der Versandhandelslösung. Zum anderen können individuelle Änderungen an einem der Systeme Auswirkungen auf das andere haben.

Mächtige ERP-Systeme oder mächtiger Aufwand

Etablierte und weitverbreitete ERP-Systeme können auf ein umfangreiches und lebendiges Ökosystem zurückgreifen: zahlreiche Erweiterungen, zusätzliche Programme, Anbindungen an externe Systeme durch ein reichhaltiges Angebot an Schnittstellen. Zusätzlich sind eine große Zahl von Partnerunternehmen am Markt, die sich auf technische Unterstützung, Schulung und weitere Services spezialisiert haben. Das eröffnet die Möglichkeit, sich etwas unabhängiger von einzelnen Dienstleistern zu positionieren – klappt beispielsweise die Zusammenarbeit mit einem technischen Dienstleister nicht, der für die Schnittstellenpflege verantwortlich ist, findet sich unter Umständen schnell ein anderer. Das Ökosystem um ein großes ERP-System birgt aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken: Die Tatsache, dass ein umfangreiches Ökosystem existiert, kann auch bedeuten, dass dieses Ökosystem nötig ist, um das ERP an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen zu können. Das wiederum kann darauf verweisen, dass der Aufwand bei Änderungen, Erweiterungen oder strategischer Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells höher ausfällt – schon alleine, weil mehrere Partner in den Prozess involviert sind.

Business Case „Einzelhändler wird zum Onlinehändler“

Ein Einzelhändler, der sein Geschäftsmodell um den Onlinehandel erweitert, muss seine Geschäftsprozesse sicherlich anpassen. Trotzdem kann es sinnvoll sein, das bisherige ERP-System weiterzuverwenden. In einem solchen Fall sollte zunächst geprüft werden, ob das bisher verwendete System für den Onlinehandel „fit gemacht“ werden kann. Sei es durch einen Versandhandelsaufsatz oder durch den Umstieg auf eine Branchenlösung aus dem Hause des eigenen ERP-Anbieters. Letzteres ist oft durch eine simple Erweiterung der vorhandenen Lizenz möglich. Die für den Versandhandel nötigen Programmteile werden dann schlicht freigeschaltet. Bei einem Versandhandelsaufsatz, besonders wenn es sich um eine hochintegrierte Lösung handelt, ist meist eine Neuinstallation des Systems nötig. Ein kleiner Vorteil für den Umsteiger: Wenn bereits eine Lizenz für das Basis-ERP vorhanden ist, verringert sich in der Regel der Kaufpreis des Versandhandelsaufsatzes.

Ein weiterer Vorteil beim Verbleib des bisherigen ERP-Systems: Vorhandene Anbindungen können bei der Migration übernommen werden, seien es Hardware-Lösungen wie Logistik-Leitsysteme im Lager oder Paketstraßen im Versand oder Software-Schnittstellen, beispielsweise zu Payment-Anbietern oder Logistikpartnern. Bleibt der bisherige ERP-Anbieter bestehen, sind die Anwender in jedem Fall bereits vertraut mit der generellen Bedienung des Systems, das erspart etwas Schulungsaufwand – auch wenn die Besonderheiten der neuen Software-Lösung immer noch erlernt werden müssen.

ERP-Systeme sind Projektgeschäft

Grundsätzlich sollte der Nutzer sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass bei ERP-Systemen keine schlüsselfertigen Lösungen angeboten werden. Das System muss – unabhängig von der gewählten Kategorie Branchenlösung, Versandhandelsaufsatz oder spezialisierte Einzellösung – im Rahmen eines Projektes eingeführt werden. In der Regel begleitet ein Team des ERP-Anbieters die Einführung der neuen oder veränderten Lösung vor Ort. Bestandteile eines solchen Projekts können neben der Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens und der Anbindung der nötigen externen Systeme auch eher unternehmensberaterisch einzuordnende Tasks sein wie die Optimierung von Geschäftsprozessen. Denn ERP-Systeme arbeiten stark prozessorientiert, das Hinzufügen oder Verändern von Funktionalitäten gehört also zum Tagesgeschäft eines ERP-Anbieters. Am Ende des Einführungsprozesses steht im Optimalfall eine maßgeschneiderte Lösung, die exakt den Anforderungen des Online-Händlers entsprechen sollte.

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Nahezu jeder ERP-Anbieter ermöglicht mittlerweile seinen Kunden auch die Nutzung eines Cloud-Modells. Im Falle von Softengine handelt es sich hierbei um das webware ERP 2.

Cloud- und SaaS-Lösungen

Auch lang etablierte Systeme sind mitterweile in einer Online-Variante erhältlich: entweder als Software-as-a-Service-Lösung oder als Cloud-Lösung. Der SaaS-Ansatz verfolgt die Idee einer nutzungsabhängigen Gebühr für die die zur verfügung gestellte Software und Infrastruktur – losgelöst von den gewohnten Abrechnungsmodellen der Lizenz-Software. Überträgt der Anbieter hingegen das klassische Lizenz-Prinzip auf eine internetbasierte Nutzung des Systems, liegt eher eine Cloud-Lösung vor. Die Funktionalitäten der Offline- und der Online-Variante sind oft identisch.

Fazit: Das Geschäftsmodell entscheidet

Wird im Unternehmen bereits ein ERP-System genutzt, kann es der logische nächste Schritt sein, das vorhandene System um Funktionalitäten für den Versandhandel zu erweitern. Entweder durch die Nutzung einer Branchenlösung des bisherigen Anbieters oder durch einen Versandhandelsaufsatz eines Drittanbieters. Steht weder das eine noch das andere zur Verfügung, kann wieder die gesamte Bandbreite des ERP-Marktes betrachtet werden. Ob Branchenlösung, Versandhandelsaufsatz oder spezialisierte Einzellösung – die Auswahl des richtigen Systems hängt für den Online-Händler von zwei Faktoren ab: Wie ist das Geschäftsmodell zum jetzigen Zeitpunkt beschaffen – eher Internet-Pure-Player, Einzelhändler mit Onlineshop oder Online-Händler mit Ambitionen zu selbst produzierten Produkten? Und: Wie wird das Geschäftsmodell zukünftig aussehen? Die langfristigen Unternehmensziele sollten in die Auswahl einfließen. Denn auch wenn die Bindung an ein ERP-System nicht mit den Worten „bis dass der Tod euch scheidet“ besiegelt wird – eine vorzeitige Scheidung dürfte den Online-Händler trotzdem teuer zu stehen kommen.

Mit einem Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet ihr die komplette Übersichts-Tabelle.

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Jochen G. Fuchs
E-Commerce-Recht: Die wichtigsten Urteile und Entscheidungen im August http://t3n.de/news/e-commerce-recht-wichtigsten-12-564298/ 2014-09-01T05:00:26Z
E-Commerce-Recht: Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht, Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig, Double-Opt-In Mail ist keine Werbung. Außerdem: Abmahnungen wegen veralteter …

E-Commerce-Recht: Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht, Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig, Double-Opt-In Mail ist keine Werbung. Außerdem: Abmahnungen wegen veralteter Widerrufsbelehrungen angekündigt.

Erste Entscheidungen zum neuen Verbraucherrecht

Am 13. Juni 2014 trat das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in Deutschland in Kraft. Zu diesem Stichtag mussten alle Online-Händler ihre Shops überarbeiten: Neue Informationspflichten müssen erfüllt und vor allem eine neue Widerrufsbelehrung verwendet werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Pflichten findet ihr hier im Artikel von t3n-Autor Jochen G. Fuchs.

Soweit ersichtlich, musste sich das LG Bochum nun erstmals mit den inhaltlichen Anforderungen an die neue Widerrufsbelehrung beschäftigen: Ein Online-Händler nannte innerhalb der Belehrung lediglich seine Postanschrift als Adressat eines Widerrufs. Er nannte weder eine E-Mail-Adresse noch eine Fax- oder Telefonnummer. Dies hielt ein Mitbewerber für wettbewerbswidrig und mahnte ab. Das LG Bochum entschied, dass es wettbewerbswidrig sei, wenn innerhalb der Widerrufsbelehrung keine Mail-Adresse, Fax- und Telefonnummer steht, sofern der Unternehmer über diese verfügt.

Streitpunkt in dem Verfahren war, dass in der Muster-Widerrufsbelehrung im Gestaltungshinweis steht:

„Fügen Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift und, soweit verfügbar, Ihre Telefonnummer, Telefaxnummer und E-Mail-Adresse ein.“

Der abgemahnte Shop meinte, dass „soweit verfügbar“ bedeute, dass der Unternehmer die Wahl hätte, ob er seinen Kunden einen Weg zum Widerruf über diese Kanäle eröffnen wolle. Der Abmahner meinte, diese Angaben sind zwingend zu machen, sofern entsprechende Einrichtungen beim Händler existieren. Das Gericht meinte, dass aus dem „Gesamtkontext“ der Vorschriften zum Widerruf der Wille des Gesetzgebers deutlich werde, dass die Angaben verpflichtend seien. Nur wer z.B. keine Faxnummer hat, kann diese Angabe weglassen.

Mich überzeugt die äußerst knappe Begründung des Gerichts nicht. Es bleibt zu offen, dass das OLG Hamm die Entscheidung in zweiter Instanz korrigiert.

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Justitia hofft auf eine korrigierte Entscheidung in zweiter Instanz. (Quelle: © Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com)

Abmahnungen angekündigt

Zum neuen Verbraucherrecht gibt es noch eine weitere wichtige Meldung: Der Verein „Deutscher Konsumentenbund e.V.“ hat angekündigt, ab dem 13. September Unterlassungsansprüche wegen veralteter Widerrufsbelehrungen durchzusetzen. Der Verein ist der Ansicht, dass Online-Händler bis zu diesem Datum genug Zeit für die Umstellung gehabt hätten.

Nicht nur diese Ankündigung, auch die Gefahr, von Mitbewerbern oder anderen Verbänden wegen einer alten Widerrufsbelehrung abgemahnt zu werden, machen deutlich, dass Online-Händler, die noch immer mit einer alten Widerrufsbelehrung arbeiten, dringenden Handlungsbedarf haben.

Gibt man bei Google die alte Belehrung über den Fristbeginn aus der Widerrufsbelehrung ein, erhält man noch weit über 20.000 Ergebnisse. Das zeigt, dass noch sehr viele Online-Händler tätig werden müssen, wenn sie Abmahnungen vermeiden wollen.

Die Zeit für Nachzügler ist abgelaufen, die Verbraucherrechterichtlinie muss jetzt im Onlineshop umgesetzt sein. (Foto: #FLICKR#)
Die Zeit für Nachzügler ist abgelaufen, die Verbraucherrechterichtlinie muss jetzt im Onlineshop umgesetzt sein. (Foto: (Foto: Helico / flickr.com, Lizenz: CC-BY))

Werbung in Google-Shopping Anzeigen ist rechtswidrig

Das LG Hamburg entschied in gleich zwei Verfahren, dass die derzeitige Ausgestaltung der Google-Shopping Anzeigen rechtswidrig ist. Hintergrund ist, dass in diesen Anzeigen keine Versandkosten genannt werden. Diese erfährt der Kunde nur, wenn er mit der Maus über das Produktbild fährt. Dann erscheinen die Versandkosten in einem Mouseover-Effekt.

Eine Angabe von Informationen in derartigen Mouseover-Effekten hält die Rechtsprechung aber nicht für ausreichend, da es zum einen vom Zufall abhängt, ob der Interessent überhaupt Kenntnis von diesen Informationen erlangt und zum zweiten würden viele User aus Sicherheitsgründen Einstellungen verwenden, die die Anzeige von Mouseover-Effekten verhindert.

Dazu kommt auch noch - das hatte in den Verfahren aber keine Rolle gespielt - dass es auf mobilen Endgeräten keinen Mouseover-Effekt gibt. Die Anzeigen sehen aber auf dem Smartphone genauso aus wie am normalen PC-Bildschirm. In diesem Fall hat also der Verbraucher gar keine Möglichkeit, die Versandkosten zur Kenntnis zu nehmen.

Die Entscheidungen des LG Hamburg sind vom 5. beziehungsweise 13. Juni. Bisher hat Google noch nicht reagiert. Händler sollten ihre Anzeigen abschalten, bis eine rechtlich sichere Werbung möglich ist. Alternativ sollten die Kosten und das Risiko für eine Abmahnung einkalkuliert werden.

Double-Opt-In-Mail ist keine Werbung

Ein Urteil des OLG München versetzte Ende 2012 die Marketing-Branche in Aufruhr. Das Gericht entschied tatsächlich, dass die Bestätigungs-Mail, die im Rahmen des Double-Opt-In-Verfahrens verschickt wird, Werbung darstelle und daher ohne Einwilligung des Adressaten unzulässig sei. Der Versender muss die Einwilligung nachweisen. Genau dies gelang dem damaligen Absender jedoch nicht, daher sah das Gericht die Mail als unzulässige Werbung an.

Das OLG Celle hat diese Ansicht nun etwas korrigiert. Das Gericht hatte sich in dem Verfahren nicht hauptsächlich mit dieser Frage zu beschäftigen, äußerte sich dennoch einem knappen Satz dazu:

„Der Senat neigt entgegen der Auffassung des Oberlandesgerichts München (Urteil vom 27. September 2012 – 29 U 1682/12) auch dazu, die Übersendung einer Aufforderung zur Bestätigung im Rahmen des double-opt-in-Verfahrens nicht als unzulässige Werbung im Sinne des §§ 7 Absatz 2 Nr. 3 UWG anzusehen.“

Klar ist aber, dass die Bestätigungsmail nur an Interessenten geschickt werden darf, die sich zum Newsletter registrieren wollen. Unternehmer dürfen jetzt nicht wahllos Bestätigungs-Mails durch die Welt schicken. Das wäre durchaus ein Fall von unzulässiger Werbung per E-Mail.

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Martin Rätze
E-Commerce: 9 Beispiele für richtig ungewöhnliche und schicke Onlineshops http://t3n.de/news/ungewoehnliche-onlineshops-564090/ 2014-08-31T08:05:38Z
Onlineshops sollten nicht nur schön aussehen, sondern auch ungewöhnlich sein, sich von der Masse abheben und  – am besten – im Gedächtnis des Kunden bleiben. Wie das aussehen kann, seht ihr …

Onlineshops sollten nicht nur schön aussehen, sondern auch ungewöhnlich sein, sich von der Masse abheben und  – am besten – im Gedächtnis des Kunden bleiben. Wie das aussehen kann, seht ihr in den Shops, die wir hier für euch ausgegraben haben. Onlineshops sollen sich von der Masse abheben. Sie sollen ungewöhnlich, wenn nicht sogar einzigartig sein. Damit Kunden fasziniert sind, sich an die Marke erinnern, wiederkommen und die Produkte weiterempfehlen. Aber wie geht das? Wie wird ein Shop ungewöhnlich, was macht einen schönen Onlineshop aus? Wie verleiht man seinem Shop Profil?

Hiut Denim, eine Jeans-Manufaktur in Großbritannien meint: „Do one thing well.“ Auf's Wesentliche konzentrieren und eine Sache richtig gut machen. Kein schlechter Rat. Wir haben für euch Beispiele recherchiert, die alle irgendwie ungewöhnlich sind. In der Aufmachung oder beim Produkt oder der Hintergrundgeschichte. Vielleicht sogar alles zusammen. Unser Tipp: Schaut sie euch in Ruhe an und stöbert ruhig ein wenig.

Whipping Post: Ex-Musiker vertreibt Lederaccessoires

imageNein, dieser Onlineshop hat trotz des Namens nichts Anrüchiges an sich. Benannt ist er nach einem Song der Allmann Brothers. Whipping Post vertreibt eine kleine, aber feine Auswahl an Lederwaren, von exklusiven Taschen bis hin zu kompakten Brieftaschen für Musiker, die mit einem Spezialfach für ein Plektrum ausgestattet sind.

Betrieben von einem Ex-Musiker mit einer Ausbildung in der Lederverarbeitung, ist der US-Onlineshop „Whipping Post“ genauso schillernd wie sein Betreiber: große, mächtige und emotionale Bildsprache mit vielen Weißräumen. Reichhaltige Produktfotografie, die auch Wert auf Details legt. Hinter vielen Produkten stehen Geschichten, die Betreiber Ryan Barr mit seinen Kunden teilt. Entweder in der Beschreibung oder in den Produktvideos: vom Messenger-Bag, der alten Post-Taschen nachempfunden wurde, bis hin zum Seesack seines Vaters. Ein Blick auf den Onlineshop lohnt sich: whippingpost.com.

(Screenshot: Whipping Post)
(Screenshot: Whipping Post)

Deutsche See: Frischer Fisch aus Leidenschaft

deutsche-seeSchade, dass ich keinen Fisch esse. Der Onlineshop von Deutsche See hat ein ungewöhnlich umfangreiches Content-Angebot. Was auch erklärt, wie für die bildgewaltige Website eine ansprechende und geschmacksanregende Bildsprache gefunden wurde: Statt nur „toter Fische“ gibt es leckere Bilder von Forellen auf dem Grill in einem umfangreichen Grill-Ratgeber oder gleich in einem Video, das haargenau erklärt wie das Grillen denn nun funktioniert.

Alleinstehende Produkte sind wirkungsvoll mit kontrastreichen Hintergründen, auf Eis oder Holz, präsentiert. Deutsche See liefert frisch und auch gefroren innerhalb von Berlin. Aber „see“t selbst: deutschesee.de

(Screenshot: Deutsche See)
(Screenshot: Deutsche See)

Firebox: Produkte, die nicht jeder braucht. Echt jetzt.

firebox-mDer Onlineshop proklamiert schon im Title-Tag in einer Mischung aus Stolz und Selbstironie, dass manche der außergewöhnlichen Produkte, die hier angeboten werden, nicht für jeden geeignet sind. In dem ungewöhnlichen Produktmix aus Lebensmitteln, Accessoires, Gadgets und vielem mehr gibt es unter anderem lebensechte Schoko-Totenschädel mit rund 2,5 Kilogramm Lebendgewicht  aus belebender belgischer Schokolade (Entschuldigung für das Wortspielfeuerwerk), „Fucking Strong Coffee“ und etwas, dass ich mangels eines adäquaten Wortes als eine Art Umstandsunterwäsche bezeichnen möchte.

Firebox arbeitet mit einem rotierenden Kachelsystem auf der Startseite, das eine Besonderheit enthält: Manche Produkte werden nicht gezeigt, sondern mit einem frechen Spruch angeteasert. Um zu sehen, was sich dahinter verbirgt, muss der Kunde schon klicken: firebox.com.

(Screenshot: Firebox)
(Screenshot: Firebox)

Indochino: Anzüge und Hemden, die sitzen

indochino-mDie Textilbranche glänzt in vielen Beispielen mit großartiger Bildsprache. So auch hier der Maßkonfektionär Indochino. Indochino setzt einleitend auf Bilder in Alltagsszenerien und setzt die Produkte in die passende Lebensumgebung ein. Große Weißräume und bildbetonte Gestaltung unterstützen die Wertigkeit des Produkts.

Indochino verkauft Anzüge, Hemden und Accessoires, die als Maßkonfektion hergestellt werden. Maßkonfektion bedeutet, dass es sich um maschinell gefertigte Maßanzüge handelt. Sozusagen ein Zwischending zwischen der Konfektionsware von der Stange und einem von Hand maßgeschneiderten Anzug: auf die persönlichen Maße angepasste und selbst zusammengestellte Anzüge. Den schwierigen Auswahl- und Maß-Prozeß unterstützt Indochino mit einem Video zur Erklärung, wo welche Maße abgenommen werden müssen und bietet zusätzlich ein Stoffmuster-Kit und ein Maßband an. Letzteres kostenpflichtig, allerdings wird der Betrag mit der Bestellung verrechnet. Das Kit wird versandkostenfrei verschickt. Generell versandkostenfrei ist Indochino weltweit ab ab 150 US-Dollar: indochino.com

(Screenshot: Indochino)
(Screenshot: Indochino)

Emmas Enkel: Nicht von gestern und trotzdem einkaufen wie früher

emmas-enkel-mobilEmmas Enkel ist ein Multichannel-Tante-Emma-Laden. Ein Tante Emma-Laden, der direkt in unsere Gegenwart passt. Im Laden mit iPad oder an der Theke shoppen, vor dem Laden mit QR-Codes vom Laden-Rolladen und über die im passenden Retro-Look gestylte Website schlendern. Tapeten, Holz und Headlines und Navigationselemente in Schriftarten, die jeden Typografen in die Flucht schlagen – und die doch zur Marke und zur Gestaltung passen. Authentisch.

Emmas Enkel bietet einen Einkauf von einzelnen Produkten an, quasi die herkömmliche Methode, aber auch nach Themen vorgefüllte Warenkörbe. Der Kunde holt seine Bestellung entweder ab (zum Beispiel auf dem Heimweg nach der Arbeit) oder bekommt in einem selbstgewählten Zeitfenster die Lieferung innerhalb von Düsseldorf zugestellt. Ein spannendes, lokales Konzept: emmas-enkel.de

(Screenshot: Emmas Enkel)
(Screenshot: Emmas Enkel)

Tight: Erobere dir deine Hosentasche zurück

Foto 3Ultraflache Geldbeutel, die viele Plastikkarten und wenig Kleingeld aufnehmen können – und damit wieder richtig Platz in der Hosentasche schaffen. Der Onlineshop Tight ist ein Beispiel für die Kombination von cleverem Produkt und geschickt platziertem Mehrwert: Denn Tight betont auf jeder Seite, dass jede der selbst designten Brieftaschen in den USA handgefertigt wird. Das wird anschaulich belegt und illustriert mit Bildmaterial aus der Produktion und aus den Produktionsstätten, damit wird die Behauptung dann bildlich zur Tatsache.

Für den Durchschnitts-US-Bürger ein erwähnenswerter und starker Mehrwert, für den Rest von uns unterstützen die Bilder den Eindruck eines handgefertigten und exklusiven Produkts. Die aufgeräumte und minimalistische Website wird ergänzt von einem Blog, das immer wieder mit Kundenbildern aus den Social-Media-Kanälen gefüttert wird. Geliefert wird weltweit: tightstore.com.

(Screenshot: Tight)
(Screenshot: Tight)

Vitsoe: Exklusive und zeitlos elegante Möbel von Dieter Rams

Gewusst? Designer-Legende Dieter Rams, der viele Generationen von Designern beeinflusst hat, darunter auch Apples Jony Ive, ist noch aktiv: mit Vitsoe. Der englische Möbelfabrikant wurde einzig gegründet, um die Entwürfe von Rams zu produzieren und hat damit ein starkes Alleinstellungsmerkmal: Die Möbel von Rams sind nur dort erhältlich.

Mit in diesem Jahr frisch überarbeitem Design steht gerade „Tisch 621“ wieder als Produkt zur Verfügung. Vitsoe transportiert den Nimbus des Designers wunderbar in seinen Rubriken und unterstreicht so die Verbindung zu Rams. Der Onlineshop selbst ist schon seit vielen Jahren im jetzigen Design online und schafft damit etwas, dass den wenigsten Shops gelingt – aber gut zu den Möbeln des Meisters passt: zeitlose Eleganz. vitsoe.com/de/

vitsoe
(Screenshot: Vitsoe)

Hiut Denim: Handgefertigte Jeans in Limited Edition

Die britische Ortschaft Cardigan lebte seit Jahrzehnten von der Produktion von Jeans-Hosen. Dann kam das Ende: Die örtliche Fabrik machte dicht. Egal, mit wem du sprichst in Cardigan – dem Coffeeshop-Betreiber, dem Tankwart oder dem Fahrlehrer – alle haben früher Jeans produziert. Statt nun in Verzweiflung zu verfallen, beschlossen die Menschen in Cardigan, wieder das zu machen, was sie am besten können: Jeans. Die Geschichte der „Grandmaster of Denim“ wird geschickt und stolz um den Shop herum aufgebaut und erzählt, dazu werden Einblicke in die Geschichte und in die Produktion gewährt.

Neben Informationsbereichen mit künstlerischer und philosophischer Attitüde und großartigen Fotografien gibt es auch einen ungewöhnlichen Community-Bereich namens „The-Rivet-Press“. Überhaupt bindet Hiut Denim Kunden ungewöhnlich ein: Ein Pilotprojekt produziert Jeans in „Washed-Optik“ mit Beteiligung der Kunden. Du bekommst kostenlos (gegen Pfand) eine spezielle Hose geliefert, dokumentierst, was du erlebst, wäschst die Hose sechs Monate lang nicht und hinterlässt so Spuren, Falten, Knicke in der Hose. Dann geht die Hose zurück an Hiut Denim, die sie mit Experten-Hand waschen und so einen mehr als ungewöhnlichen Washed-and-Used-Look erzeugen. Die Hosen können dann im Shop erworben werden, die Teilnehmer des Pilotprojekts bekommen 20 Prozent Rabatt. Irre? Ja, aber irgendwie auch charmant. Und wem das nicht behagt, der kann ja eine der 100 „normalen“ Jeans kaufen, die Hiut Denim wöchentlich fertigt: hiutdenim.co.uk

(Screenshot: Hiut Denim)
(Screenshot: Hiut Denim)

Dodocase: Von wegen, Buchbinder sind alle arbeitslos

Was macht man, wenn man das Handwerk der Buchbinder vor dem Aussterben bewahren will? Man lässt die Buchbinder handgefertigte Tablet- und Smartphone-Hüllen produzieren. Der US-Shop wirbt damit, Jahrhunderte alte Techniken von Buchbindern, Nähern und anderen Handwerkern zu bewahren und produziert so modernes Zubehör mit Stil.

Die Handwerker werden im Blog einzeln vorgestellt, Dodocase gibt einen direkten Einblick in den Produktionsalltag und in die Menschen hinter der Marke. Dodocase bietet neben den vorgefertigten Unikaten auch die Möglichkeit, dein persönlich gestaltetes Unikat zu produzieren: Ein Produktkonfigurator führt dich durch den Gestaltungsprozess. Das Produktportfolio wird durch kleine Accessoires aus Holz und Leder ergänzt: dodocase.com

(Screenshot: Dodocase)
(Screenshot: Dodocase)

Und in welchen Online-Shops kauft ihr gerne ein, weil sie euch begeistern – durch ihr Design, die Geschichte dahinter oder die ausgefallenen Produkte?

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Jochen G. Fuchs
Hilfe, ich will auf t3n.de! Wir verlosen ein Onlineshop-Porträt [dmexco-Meetup] http://t3n.de/news/e-commerce-kreativ-wild-card-564528/ 2014-08-30T08:20:20Z
Immer wieder stellen wir euch in der Reihe „E-Commerce kreativ“ interessante Onlineshops vor. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, euch anlässlich der dmexco um eine Wild-Card zu bewerben: Den …

Immer wieder stellen wir euch in der Reihe „E-Commerce kreativ“ interessante Onlineshops vor. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, euch anlässlich der um eine Wild-Card zu bewerben: Den glücklichen Gewinner unter den Onlineshops stellen wir auf t3n.de vor.In der Reihe „E-Commerce kreativ“ stellen wir euch immer wieder ungewöhnliche Geschäftsmodelle und besondere Onlineshops vor: Als Inspiration, um neue Blickwinkel kennenzulernen oder einfach mal zum Staunen. Die Onlineshops werden von uns redaktionell ausgewählt, bewerben konnte man sich bisher nicht für diese Artikel-Reihe. Anlässlich der machen wir jetzt erstmals eine Ausnahme: Bewerbt euch mit eurem um eine Wild-Card für „E-Commerce kreativ“ auf t3n.de!

Du kannst als Onlinehändler jetzt ein Interview mit unserem Redakteur Jochen G. Fuchs auf der dmexco gewinnen und wirst im Anschluss auf t3n.de mit einem ausführlichen Shop-Porträt in unserer Artikel-Reihe veröffentlicht.

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Hätt ich dich heut erwartet... Kuchen werden wir wahrscheinlich keinen dabei haben, aber es wird trotzdem ein tolles Gespräch. (Bild t3n)

Teilnahmebedingungen

  1. Ihr seid entweder am 10. oder am 11. September auf der dmexco.
  2. Ihr betreibt einen Onlineshop im deutschsprachigen Raum.
  3. Die Bewerbung muss von euch kommen, eine Bewerbung über PR- und Marketing-Agenturen ist leider nicht möglich.
  4. Das Los entscheidet, wenn mehr als eine Bewerbung eingeht.

Meetup und Interview

Wir treffen uns auf der diesjährigen dmexco, suchen uns eine ruhige Ecke, in der wir relaxen können, und legen los. Erzählt uns von eurem Geschäftsmodell, was macht euch besonders? Gemeinsam stöbern wir in eurem Onlineshop und stellen euch dann im Nachgang in einem ausführlichen Porträt vor.

Was muß ich tun, um teilzunehmen?

Hinterlass uns einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Wir kontaktieren dich dann über deine im t3n-Profil hinterlegte E-Mail-Adresse.

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Jochen G. Fuchs
Amazon plant Werbeplattform à la Google AdWords http://t3n.de/news/amazon-plant-werbeplattform-la-563867/ 2014-08-25T12:44:16Z
Amazon soll an einer eigenen Werbeplattform arbeiten. Damit würde der Onlinehändler in Konkurrenz zu Google AdWords treten.

Amazon soll an einer eigenen Werbeplattform arbeiten. Damit würde der Onlinehändler in Konkurrenz zu Google AdWords treten.

Cyber-Monday-Woche: Amazon wird wieder einige Produkte günstiger verkaufen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Amazon Sponsored Links: Online-Händler soll bald auch AdWords Konkurrenz machen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

AdWords-Konkurrent: Amazon soll eigene Werbeplattform planen

Amazon scheint sich jetzt auch den lukrativen Online-Werbemarkt vorknöpfen zu wollen. Der E-Commerce-Gigant plant eine eigene Werbeplattform nach dem Vorbild von AdWords. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor. Derzeit setzt der Konzern selbst auf die Werbeplattform von Google, die angeblich „Sponsored Links“ genannte Alternative könnte den Online-Händler unabhängig von Technologie aus Mounain View machen.

Die Plattform müsste letztlich nicht auf die eigene Website beschränkt sein und könnte auch als Angebot für Dritte dienen. Um zielgerichtete Anzeigen auszuliefern, könnte Amazon auf die Daten der fast 250 Millionen aktiven Nutzer zugreifen. Ein erster Test der neuen Plattform soll noch im Laufe des Jahres 2014 beginnen.

Amazon und Google konkurrieren immer häufiger

Zwar ist Amazon Großkunde bei Google, die beiden Unternehmen konkurrieren jedoch in immer mehr Märkten. Beide Firmen bieten seit einigen Jahren Payment-Systeme an und versuchen zur ersten Anlaufstelle für kaufwillige Konsumenten zu werden. Mit FireOS hat Amazon außerdem einen eigenen Android-Fork entwickelt, der ohne die Google-Apps auskommt, und auf Amazons Kindle-Fire-Tablets und dem neuen Fire Phone installiert ist.

„Sponsored Links“ könnte für Amazon ein Weg sein, sich aus der Abhängigkeit von Googles Werbeangeboten zu lösen. Außerdem wäre es natürlich eine neue Einnahmequelle, die bei Erfolg auch höhere Gewinnmargen bringen könnte. Der Online-Händler arbeitet branchenbedingt mit dünnen Margen, investiert zugleich aber viel Geld in seine Expansionspläne, was trotz hoher Umsätze zu häufigen Verlusten führt.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Ratenzahlung: Die große Anbieterübersicht für Onlinehändler http://t3n.de/news/ratenzahlung-kauf-auf-raten-anbieteruebersicht-543661/ 2014-08-24T08:13:41Z
Ratenzahlung ist als Zahlungsmethode auf für Onlineshops interessant. In der t3n 37 haben wir einen ausführlichen Hintergrundartikel für euch, hier stellen wir die Anbieter und die Funktionsweise …

Ratenzahlung ist als Zahlungsmethode auf für Onlineshops interessant. In der t3n 37 haben wir einen ausführlichen Hintergrundartikel für euch, hier stellen wir die Anbieter und die Funktionsweise der Zahlungsmethode „Ratenkauf“ im Onlinehandel vor.Anschaffungen, die sich Kunden gerade nicht leisten können, werden im Handel oft im Rahmen einer Finanzierung erworben. Eine Einkaufsmöglichkeit, die Shopbetreiber Ihren Kunden im Online-Handel ebenfalls zur Verfügung stellen können, denn mittlerweile existiert ein Vielzahl von Anbietern, die neben dem Kauf auf Rechnung auch den Ratenkauf als Zahlungsmethode anbieten.

Wir stellen euch die Anbieter vor und erklären, wie die Umsetzung im funktioniert. Einen detaillierten Artikel von unserer Gastautorin Nicola Straub findet ihr auch in der t3n 37: Was Online-Händler wissen müssen: Verkaufen auf Raten.

(Screenshot: Otto)
Versandhandelsriese Otto bietet auch online Ratenzahlung. (Screenshot: Otto)

Wie man Ratenzahlung als Onlinehändler nutzt: Funktionsweise und Einbindung

Ratenzahlungen existiert für den Onlinehandel in verschiedenen Varianten. Im Prinzip gibt es grob gesprochen drei Möglichkeiten, von denen aber nur zwei sinnvoll sind: einmal als externe Dienstleistung wie beim reinen Onlineantrag mit Sofortzusage und dem Onlineantrag mit nachträglichem schriftlichen Antragsverfahren, einmal als Realisierung in Eigenregie, wenn der Onlinehändler den Kunden seine Rechnung schlicht in Ratenbeträgen abzahlen lässt und selbst das Ausfallrisiko trägt. Eigenregie sollten Onlinehändler gleich wieder streichen, die Risikoprüfung, der Organisationsaufwand und das potentielle Ausfallrisiko sind im Vergleich mit den Kosten für einen externen Dienstleister schlicht unverhältnismäßig.

Funktionsweise

  • Onlineantrag mit Sofortzusage: Der gesamte Antrag wird online abgewickelt, sowohl die Antragseingabe, die Risikoprüfung als auch der Abschluss des Finanzierungsantrags. Die Zusage erfolgt sofort online, die Ausschüttung an den Händler erfolgt ebenfalls zeitnahe und die Auslieferung der Bestellung an den Kunden kann sofort beginnen.
  • Onlineantrag mit nachträglichem schriftlichen Antragsverfahren: Hier wird nur ein Teil des Antrags online abgewickelt, nur die Antragseingabe, eine oberflächliche Risikoprüfung mit vorab erteilter Zusage und der Abschluss des Finanzierungsantrags erfolgen online. Die vollständige Risikoprüfung wird meist zusammen mit der Identitätsprüfung per PostIdent-Verfahren durchgeführt. Nachdem der Kunde also umständlich seinen Antrag zur Post gebracht hat, besteht immer noch die Chance der Ablehnung. Die Zusage erfolgt erst Tage nach dem Kauf, die Auszahlung an den Onlineshop auch erst nach erfolgter Prüfung, der Händler kann also auch erst nach Tagen mit der Auslieferung beginnen.

Einbindung in den Onlineshop

Die Einbindung kann entweder über das Payment-Modul des bestehenden Payment-Service-Providers (PSP) wie Wirecard, Expercash, oder Concardis erfolgen, die meisten PSPs können Ratenzahlung als Zahlungsmethode anbieten und müssen die Methode nur im Zahlungsmix des Onlinehändlers aktivieren. Oder die Einbindung erfolgt über ein separates Plugin des jeweiligen Ratenzahlungsanbieters, das für die gängigen Shopsysteme meist zur Verfügung steht. Manche Banken oder Ratenzahlungsanbieter bieten noch eine tiefere Integration über eine API an. Die unattraktivste Methode wird hin und wieder auch noch angeboten: ein simpler Link zu einem Onlineantragsformular der Bank.

(Screenshot: Home24)
Ratenzahlungen lohnen sich besonders bei hochpreisigen Artikeln, wie hier bei Home24. Der Möbelanbieter offeiert ebenfalls die Ratenzahlung. (Screenshot: Home24)

Welchen Anbieter wähle ich?

Von Anbietern einer Ratenzahlungsmöglichkeit, bei der ein Kunde den Händler erst umständlich selbst kontaktieren muss, um einen Antrag zu erhalten oder auszufüllen, sollten Onlinehändler Abstand nehmen. Der Ratenzahlungsantrag sollte nahtlos in den Checkout integriert sein und vollständig online abgewickelt werden können.

Auf den Onlineantrag mit nachträglichem schriftlichen Antragsverfahren sollte grundsätzlich verzichtet werden – wann immer möglich (Finanzierungsobergrenzen bei hohen Beträgen ausgenommen). Ich höre zwar schon Banken vor Protest aufschreien, aber es ist im Regelfall unsinnig, ein derart umständliches Verfahren einzusetzen, bei dem Kunden noch offline zur Post rennen müssen.

Anbieter: Die Ratenfinanzierungs-Spezialisten für den E-Commerce

Billpay

Klarna

  • Produktname: Klarna Ratenzahlung
  • Onlineantrag mit Sofortzusage
  • Auszahlungsgarantie
  • Rechnung in Raten begleichen: Alle mit Klarna getätigten Einkäufe landen gesammelt auf einer übersichtlichen Monatsrechnung, Rechnungsversand erfolgt immer im Folgemonat, die zu bezahlende Rate beträgt immer 1/24 des Rechnungsbetrages, 0-24 Monate Laufzeit
  • Produktübersicht auf der Anbieter-Website

Ratepay

Paymorrow

  • Produktname: Rechnung
  • Onlineantrag mit Sofortzusage
  • Auszahlungsgarantie
  • Im ersten Schritt nur ein Kauf auf Rechnung, im Paymorrow-Portal können Kunden dann den Rechnungsbetrag in eine Finanzierung wandeln.
  • Produktübersicht auf der Anbieter-Website

Skrill

  • Produktname: Skrill Pay by Instalments
  • Onlineantrag mit Sofortzusage
  • Auszahlungsgarantie
  • Bis zu 12 Monate Laufzeit, auch als Whitelabel-Lösung erhältlich, Abwicklung auch über das Skrill Wallet möglich.
  • Produktübersicht auf der Anbieter-Website

Payolution

Paypal Credit (Noch nicht in Deutschland verfügbar)

  • Onlineantrag mit Sofortzusage
  • Auszahlungsgarantie
  • Abwicklung und Zahlung direkt im Paypal-Account, entweder innerhalb einer gestellten Frist auf einmal oder in Raten.
  • Produktübersicht auf der Anbieter-Website

Mehr zu Paypal Credit in unserem Artikel zum vermutlichen Deutschland-Start von Paypal Credit.

Anbieter: Die klassischen Finanzierungsdienstleister und Banken

Commerzfinanz

Santander Bank

  • Onlineantrag mit nachträglichem schriftlichen Antragsverfahren
  • Postident-Legitimation nach Online-Zusage
  • Auszahlungsgarantie
  • 6-48 Monate Laufzeit, ab 99 Euro
  • Produktübersicht von Santander (PDF)

Targo Bank

Hanseatic Bank

Ratenzahlung: Schnell integriert, für fast jeden Shop lohnenswert

Die Ratenzahlung lässt sich mittlerweile ohne größeren Aufwand in nahezu jeden Onlineshop integrieren. Die Auswahl an Anbietern ist groß, wer bereits mit einem PSP zusammenarbeitet, wird unter Umständen feststellen, dass der eigene Zahlungsabwickler mit einem der oben aufgeführten Anbieter zusammenarbeitet. Ist ausnahmsweise kein Ratenzahlungsanbieter im Mix des Payment-Service-Providers (PSP) vorhanden, dann bieten die Anbieter meist ein passendes Modul zur einfachen Integration an. Lohnenswert ist die Ratenzahlung für viele Onlinehändler, trägt doch meist der Kunde die Kosten für diese Zahlungsmethode. Einzig Händler mit geringen Warenkorbhöhen werden kaum von der zusätzlichen Zahlungsmethode profitieren.

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Jochen G. Fuchs
Retargeting: Warum nutzt keiner diesen einfachen Trick für mehr Umsatz im E-Commerce? http://t3n.de/news/nutzt-keiner-diesen-einfachen-562808/ 2014-08-19T14:22:29Z
Der Warenkorb ist voll, doch der Bestellvorgang wird abgebrochen. Was Online-Händler im ersten Moment zur Verzweiflung bringt, kann gleichzeitig eine große Chance sein, Kunden zu binden und …

Der Warenkorb ist voll, doch der Bestellvorgang wird abgebrochen. Was Online-Händler im ersten Moment zur Verzweiflung bringt, kann gleichzeitig eine große Chance sein, Kunden zu binden und verloren geglaubte Umsätze doch noch zu generieren. Immer mehr amerikanische Shops nutzen dazu gezielte Rabatt-Mails, die den User zum Kauf bewegen sollen. Und in Deutschland? Wir haben sechs große Seiten getestet.

Da in diesem Artikel des Öfteren von „Wir“ die Rede ist, eine kleine Anmerkung vorab: „Wir“ sind in diesem Fall – der Artikel ist eine Übernahme – die OnlineMarketingRockstars. Euer t3n-Team.

Update vom 20. August 2014: Kunden eine Erinnerungsmail an einen „abgebrochenen“ Warenkorb zukommen zu lassen, ist in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen rechtlich zulässig: Der Kunde muss während der Registrierung seine ausdrückliche Zustimmung zum Empfang dieser Werbemail bei der Registrierung per Checkbox erteilen. Mehr Informationen zu den rechtlichen Hintergründen gibt t3n-Autor Martin Rätze im Shopbetreiber-Blog.

Mit dieser simplen Methode werden Kaufabbrecher konvertiert – in USA fast schon Standard, hier nutzt es nur Adidas

Bevor wir den Warenkorb beim jeweiligen Shop mit Artikeln gefüllt haben, mussten wir natürlich eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegen, um eventuelle Rabatt-Mails auch erhalten zu können. Schon hier fielen die ersten Unterschiede auf: Während bei einigen Shops eine ausführliche Account-Registrierung inklusive Adresse notwendig war, reichte es manchmal auch aus, lediglich eine E-Mail-Adresse anzugeben und diese zu bestätigen.

Zalando

Nach dem Bestücken des Zalando-Warenkorbs passierte im E-Mail-Postfach erst einmal gar nichts. Auf Basis der letzten Bestellung werden zwar immer wieder dazu passende Waren angeboten und es gäbe einen 5-Euro-Gutschein für ein Newsletter-Abo, gezielte Mails zum noch vollen Warenkorb gab es aber nicht. Da Zalando aber sicher über ein sehr smartes Marketing-Team verfügt, vermuten wir, dass der Ansatz schon getestet wurde. Eine Wiederansprache via Re-Targeting reicht möglicherweise aus. Uns hat es zumindest überrascht.

Zalando. (Quelle: Online Marketing Rockstars)
Zalando. (Quelle: Online Marketing Rockstars)

H&M

Die Anmeldung beim von H&M ging schnell und erforderte lediglich die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Passworts. Bis auf eine Begrüßungsmail haben wir aber, trotz gefülltem Warenkorb, keine Nachrichten mehr erhalten.

Otto

Auch beim Online-Shop des Hamburger Otto-Konzerns warteten wir vergeblich auf einen speziellen Rabatt für Artikel in unserem Warenkorb. Immerhin gab es hier aber mit der Begrüßungsmail einen Sparvorteil von fünf Prozent auf den ersten Einkauf.

Otto. (Quelle: Online Marketing Rockstars)
Otto. (Quelle: Online Marketing Rockstars)

Fahrrad.de

Um nicht nur die Fashion-Branche in unserem kleinen Test abzudecken, versuchten wir unser Glück ebenfalls bei fahrrad.de. Hier erforderte die Anmeldung direkt die Eingabe einer Adresse und dauerte damit etwas länger. Einen nachträglichen Rabatt auf Artikel im Warenkorb gab es nicht. Dafür wurde uns nach der gleichzeitigen Anmeldung für den ein Gutscheincode über zehn Euro zugeschickt.

Nike

Neben einer einfachen Begrüßungsmail ist der Online-Shop von Nike der erste in unserem Test, der uns per Mail auf unseren noch vollen Warenkorb aufmerksam gemacht hat. Einen Rabatt bekamen wir auf die Artikel nach über einer Woche aber ebenfalls nicht.

Nike. (Quelle: Online Marketing Rockstars)
Nike. (Quelle: Online Marketing Rockstars)

Adidas

Der direkte Konkurrent aus Herzogenaurach in Deutschland betreibt von den sechs von uns getesteten Online-Shops das aggressivste E-Mail-Marketing. Direkt nach der Registrierung trudelte ein 14 Tage gültiger Rabattcode von 15 Prozent auf den nächsten Einkauf bei Adidas ein. Noch am selben Tag wurden wir per Mail daran erinnert, dass sich noch Artikel in unserem Warenkorb befinden. Einen Tag später folgte die nächste Mail, die neben einer erneuten Erinnerung zusätzlich eine kostenlose Rücknahme der Artikel versprach. Und genau eine Woche nach dem abgebrochenem Einkauf erhielten wir schließlich die dritte Erinnerungs-Mail, mit der uns für den Kauf der Artikel zehn Prozent Rabatt auf den nächsten Einkauf angeboten wurden.

Adidas. (Quelle: Online Marketing Rockstars)
Adidas. (Quelle: Online Marketing Rockstars)

Sind E-Mail-Rabatte in Amerika beliebter?

Die Methode, Nutzern mit vollen aber nicht gekauften Warenkörben Rabatte per E-Mail anzubieten, ist nicht gänzlich neu. Das Blog Rather-Be-Shopping.com listet in einem Artikel insgesamt 17 amerikanische Online-Shops auf, die teilweise hohe Rabatte von bis zu 30 Prozent auf volle Warenkörbe geben. Darunter befinden sich unter anderem auch hierzulande sehr prominenten Marken wie Toys R Us und Levi’s.

Der kleine Test zeigt deutlich: Es kann sich für den Nutzer richtig lohnen, einen Bestellvorgang nicht sofort abzuschließen und auf nachträgliche Rabatte zu warten. Zwar steckt diese Art des Retargetings in Deutschland scheinbar noch in den Kinderschuhen, Adidas und die Beispiele aus Amerika sollten für Online-Shop-Betreiber aber Motivation genug sein, es ebenfalls einmal auszuprobieren. Unbedingt bedacht werden sollte dabei allerdings ein Rabatt-Limit pro Account, welches ein gezieltes Ausnutzen aus User-Sicht ausschließt.

Was haltet ihr von solchen Rabatt-Mails? Kennt ihr noch weitere Beispiele?

Ursprünglich publiziert bei Online Marketing Rockstars.

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Online Marketing Rockstars
M-Commerce: 10 Tipps für bessere mobile Onlineshops http://t3n.de/news/m-commerce-mobile-onlineshops-562652/ 2014-08-18T12:33:50Z
Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu …

Mobile Onlineshop-Optimierung gehört zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte und den M-Commerce zu optimieren, zeigt unser Zehn-Punkte-Überblick.

Kunden von Onlineshops sind längst mobil geworden: Smartphone raus, Preis vergleichen und auch gleich mobil kaufen. Leider sind viele Onlineshops immer noch nicht angenehm zu bedienen auf dem Smartphone, oft überwiegt Käufer-Frust die Einkaufs-Lust. Wo Onlinehändler ansetzen können, um den eigenen Onlineshop für mobile Endgeräte zu optimieren zeigt E-Commerce-Expertin Nicole Rüdlin, Leiterin der E-Commerce-Messe „Internet World“ in Ihrem Gastartikel „Shop in der Hosentasche“ im t3n Magazin 37. Die wichtigsten Erkenntnisse zur ersten Orientierung bei der Webshop-Optimierung aus dem Artikel wollen wir euch nicht vorenthalten:

banking smartphone
M-Commerce: Onlineshops müssen für mobile Endgeräte optimiert werden. © apops - Fotolia.com

M-Commerce: Zehn Tipps für bessere mobile Webshops

  1. Gestalten Sie Ihren Online-Shop so, dass er auf allen Geräten sofort wiedererkennbar ist!
  2. Platzieren Sie Ihre Suchfunktion prominent, nutzen Sie Autovervollständigung und arbeiten Sie mit Filtern!
  3. Stellen Sie Ihre Call-to-Action-Buttons in den Vordergrund, gestalten Sie sie wurstfingerfreundlich und rufen Sie immer wieder zu Aktivitäten auf!
  4. Gestalten Sie die Menüstruktur kurz und knapp! Bieten Sie Nutzern an jeder Stelle im mobilen Shop die Möglichkeit, unkompliziert zur Startseite zurückzukehren!
  5. Vermeiden Sie, dass Benutzer zoomen müssen und stellen Sie Fotos im Vollbild dar!
  6. Informieren Sie den Nutzer darüber, ob ihr Shop für Quer- oder Hochformat optimiert ist!
  7. Gestalten Sie Eingabemasken effizient und übersichtlich. Beziehen Sie Drittanbieter ein, um Datenfelder schneller auszufüllen! Fragen Sie mobil nur Daten ab, die unbedingt erforderlich sind und prüfen Sie Formulare in Echtzeit, um Benutzer sofort auf fehlende Informationen hinzuweisen.
  8. Verzichten Sie auf eine Registrierungspflicht, damit Kunden einkaufen können!
  9. Bieten Sie Click-to-Call-Services für komplexere Angebote!
  10. Informieren Sie Benutzer verständlich darüber, warum Sie seinen Standort analysieren möchten!

 

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Jochen G. Fuchs
Amazon weiter unter Beschuss: 100 deutsche Autoren kritisieren Praktiken des Onlinehändlers http://t3n.de/news/amazon-beschuss-100-deutsche-562426/ 2014-08-15T06:21:33Z
Nach ihren US-amerikanischen Kollegen machen nun auch deutsche und deutschsprachige Autoren ihrem Ärger über die Geschäftspraktiken von Amazon Luft. 100 von ihnen unterschrieben einen Protestbrief …

Nach ihren US-amerikanischen Kollegen machen nun auch deutsche und deutschsprachige Autoren ihrem Ärger über die Geschäftspraktiken von Amazon Luft. 100 von ihnen unterschrieben einen Protestbrief an Amazon-Boss Jeff Bezos.

Über 100 deutsche und deutschsprachige Autoren, darunter Ingrid Noll, Günter Wallraff und Elfriede Jelinek, haben einen Protestbrief an Amazon-Boss Jeff Bezos unterzeichnet, in dem die Geschäftsmethoden des Onlinehändlers angeprangert werden. Bücher würden als Geiseln genommen, heißt es in dem Schreiben, das nächste Woche veröffentlicht werden soll, und das dem Handelsblatt vorliegt.

Amazon soll Auslieferung von Büchern verzögern, um höhere E-Book-Preise durchzusetzen. #FLICKR#
Amazon soll Auslieferung von Büchern verzögern, um höhere E-Book-Preise durchzusetzen. (Foto: Aurelijus Valeiša / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

In dem Protestbrief werfen die Autoren Amazon vor, das Unternehmen manipuliere Empfehlungslisten und nehme sie und ihre Bücher als Druckmittel, „um noch mehr Rabatte zu erzwingen“. Laut den Autoren verlangsame Amazon die Auslieferung von Büchern einzelner Verlage. Diese Verzögerungstaktik bei Büchern von Verlagen, die sich gegen Amazon zur Wehr setzten, gehöre zum Alltag, kritisiert Regula Venske, Generalsekretärin des PEN Zentrums Deutschland, gegenüber dem Handelsblatt.

900 US-Autoren unterschreiben offenen Brief an Amazon

Zuvor hatten bereits rund 900 US-amerikanische Autoren dem Onlinehändler in einem offenen Brief, der auch in einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times erschien, vorgeworfen, er nehme Bücher als Geiseln. Zu den Unterzeichnern dieser Protestnote gehörten unter anderem Stephen King und John Grisham. Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Streit zwischen Amazon und dem US-Verlag Hachette. Amazon will niedrigere E-Book-Preise durchsetzen.

Nach dem offenen Brief der US-Autoren an Amazon hatte der Konzern mit einem eigenen offenen Brief auf die Kritik reagiert und Verlagen und Schriftstellern vorgerechnet, dass sie mit E-Book-Preisen von 9,99 statt 14,99 US-Dollar sowohl mehr verkaufen als auch mehr verdienen würden. Anschließend forderten beide Seiten die Kunden auf, sich via E-Mail beim jeweiligen Konkurrenten zu beschweren.

In Deutschland hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Ende Juni Beschwerde beim Bundeskartellamt gegen Amazon eingereicht. Der Onlinehändler verzögere „die Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen“, hieß es dazu in einer entsprechenden Aussendung. Amazon hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

via www.handelsblatt.com

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Jörn Brien
Der neue Klarna-Checkout zu attraktiven Konditionen - Jetzt für alle t3n-Kunden, die Shopware nutzen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/klarna-checkout-561251/ 2014-08-08T08:50:49Z
Klarna-Checkout ist ein vereinfachtes Verfahren für den Checkout im Onlineshop. Shopware bietet Kunden und t3n-Lesern vergünstigte Konditionen zum Einstieg.

Klarna-Checkout ist ein vereinfachtes Verfahren für den Checkout im Onlineshop. Shopware bietet Kunden und t3n-Lesern vergünstigte Konditionen zum Einstieg.

Shopware bietet ab sofort die Checkout-Lösung Klarna-Checkout an. Klarna-Checkout ermöglicht allen Endkunden ein einfaches Einkaufserlebnis und beinhaltet die beliebtesten Zahlungsarten. Ab dem zweiten Einkauf müssen lediglich die E-Mail-Adresse und die Postleitzahl eingegeben werden – Daten, die Endkunden ohnehin immer im Kopf haben. Dies vereinfacht das Einkaufen und erhöht die Konversionsrate – vor allem auf Smartphones und Tablets.

Das sind die Konditionen für Klarna-Checkout

header-handAllen gemeinsamen Kunden von t3n und Shopware, die sich bis zum 15. August 2014 für Klarna-Checkout entscheiden, werden attraktive Konditionen angeboten. Klarna erlässt sowohl die Startgebühr in Höhe von 299 Euro als auch die monatliche Gebühr von 59 Euro - 12 Monate lang. Alles in allem ergibt dies eine Gesamtersparnis von 1007 Euro. So können sich Nutzer günstig und in Ruhe von den Vorteilen des Klarna-Checkouts für ihren Onlineshop überzeugen.

„Mobile first“-Design für höhere Konversionsraten

Klarna-Checkout wurde von Beginn an dafür entwickelt, die Konversionsrate von Online-Händlern auf allen Endgeräten zu verbessern. Das „Mobile first“-Design sorgt für entsprechende Zuwächse auf Smartphones und Tablets.

 Ginza, ein schwedischer Händler im Bereich Medien, hat seine bestehende mobile Lösung mit Klarna- Checkout verglichen. Im Ergebnis konnte mit Klarna-Checkout eine 46 Prozent höhere Konversionsrate erzielt werden.

Kein Risiko, einfacher Einstieg, simple Handhabung

mobileKlarna übernimmt das gesamte Zahlungsausfall- und Betrugsrisiko für alle Einkäufe. Daher wird bei jeder eingehenden Bestellung im Hintergrund eine Überprüfung der Kundendaten durchgeführt. Shopbetreiber tragen also kein Risiko. Sie erhalten ihr Geld immer, unabhängig von der verwendeten Zahlungsart.

Klarna-Checkout lässt sich einfach in den Online-Shop integrieren. Derzeit ist Klarna Checkout für die Shopware-Versionen 4.1 bis 4.3 verfügbar. Das Design des iFrames wird kontinuierlich verbessert, Online-Händler erzielen eine erhöhte Usability und Konversionsrate. Zudem können sie von einem Vertrag, einer Integration, einem Anbieter, einer Auszahlung, einer Abrechnung und einem Kundenservice profitieren.

Klarna-Checkout jetzt entdecken!

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t3n Redaktion