Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-04-11T12:38:38Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop E-Commerce in sexy: Zu Besuch bei Amorelie.de http://t3n.de/news/amorelie-sexy-e-commerce-539170/ 2014-04-11T12:38:38Z
Sexspielzeug ist ein schwieriger Markt. „Aber warum eigentlich?“, haben sich Lea-Sophie Cramer und Sebastian Pollok gefragt. Mit amorelie.de haben sie einen Online-Sex-Shop „für Normalos“...

Sexspielzeug ist ein schwieriger Markt. „Aber warum eigentlich?“, haben sich Lea-Sophie Cramer und Sebastian Pollok gefragt. Mit amorelie.de haben sie einen Online-Sex-Shop „für Normalos“ aufgezogen – und einen Nerv getroffen. Wir haben das Startup in Berlin besucht.

Ein fast alltägliches Startup: Das Team des Online-Sexshops Amorelie. (Foto: amorelie.de)
Ein fast alltägliches Startup: Das Team des Online-Sex-Shops Amorelie. (Foto: amorelie.de)

Im Büro des E-Commerce-Startups Amorelie geht es zu wie bei jedem anderen Startup auch. 30 Mitarbeiter quetschen sich auf engem Raum in Berlin-Mitte zusammen, tippen, telefonieren, halten Meetings und quatschen in der Kaffeeküche. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass hier einiges anders ist: Mein Gespräch mit Gründer Sebastian Pollok findet in der Love-Lounge statt, dem Showroom des Unternehmens, das ausgerechnet in der „Klosterstraße“ sitzt. Im Regal gegenüber liegen bunte Love-Toys, die Retro-Poster an der Wand zeigen neben attraktiven leicht bekleideten Menschen auch Vibratoren und Dildos. Trotzdem fühle ich mich auf der bequemen Plüschcouch eher wie bei einem Fashion-Startup.

„Am Anfang waren wir zu perfektionistisch“

Sexspielzeug oder eleganter: Love-Toys – das ist doch eine eher ungewöhnliche Branche für ein Startup. Wie sind Pollok und seine Mitgründerin Cramer auf die Idee gekommen? Die beiden kennen sich seit einem gemeinsamen Praktikum bei der Boston-Consulting-Group 2008. Während Cramer zunächst bei der BCG einstieg und dann von Oliver Samwer zu geholt wurde, begleitete Pollok die Pre-Launch-Phase des Möbelanbieters home24.de und betreute danach zwei Jahre lang den Nordamerika-Fonds von eVentures in San Francisco. Ende 2012 trafen sich die beiden BWLer in Berlin wieder, erzählt mir Pollok: „Uns war klar, dass wir etwas Eigenes aufbauen wollten – und zwar hier in Europa.“

Das Amorelie-Gründerduo: Sebastian Pollok und Lea-Sophie Cramer. (Foto: amorelie.de)
Das Amorelie-Gründerduo: Sebastian Pollok und Lea-Sophie Cramer. (Foto: amorelie.de)

Die systematische Suche der beiden nach einer Geschäftsidee drohte zum Rohrkrepierer zu werden. Es sollte ein E-Commerce-Startup werden, aber nicht „der x-te Laden“ in einem bestehenden Segment. „Wir hatten verschiedene Ideen, aber bei keiner ist der Funke so richtig übergesprungen,“ erinnert sich Pollok. „Daran hätten wir uns fast die Zähne ausgebissen.“

Ein Mainstream-Phänomen ohne Mainstream-Anbieter

Shades of Grey: Der Bestseller gehört zu den Inspirationen der Amorelie-Gründer.
Shades of Grey: Der Bestseller gehört zu den Inspirationen der Amorelie-Gründer.

Die Inspiration zu Amorelie kam dann letztlich doch zufällig, in einem Gespräch Cramers mit Freundinnen über „Shades of Grey“: Der Bestseller hatte die Themen Sex – und Sexspielzeug – 2012 schlagartig salonfähig gemacht.

Doch wo, fragten sich die Frauen, sollte man das entsprechende Equipment kaufen, um sein Liebesleben aufzupeppen? Bei Anbietern wie Beate Uhse, Eis.de oder Dildoking fühlten sie sich nicht wohl: Die Webseiten waren hauptsächlich an Männer adressiert und strahlten einen Hauch von „Schmuddelecke“ aus. Schnell war Cramer und Pollok klar: Die Schaffung eines Mainstream-Angebots für das Mainstream-Phänomen, das Shades of Grey und Formate wie Cosmopolitan oder Sex and the City hervorgerufen hatten, bot echtes Potenzial. Ende 2012 setzten sie ihre Idee mit knappen Ressourcen in die Tat um, im Januar 2013 erfolgte der Launch von amorelie.de. Nur drei Monate später dann die erste Finanzierungsrunde und im Dezember die Series A mit einem „signifikant siebenstelligen“ Investment. Unter den Investoren sind bekannte Namen wie Paua Ventures, Otto Capital oder der ProSieben/Sat1-Inkubator Epic Companies, der dem Startup unter anderem TV-Werbeminuten zur Verfügung stellt.

„Amorelie: 60 Prozent Toys, plus Dessous und Accessoires.“

Gut 15 Monate nach dem Launch liegt die Kundenzahl von Amorelie im „sechsstelligen Bereich“, mit der Anzahl der Wiederkehrer seien sie zufrieden, sagt Pollok, obwohl er keine Zahlen nennen will. Schon jetzt hat Amorelie über 100 Marken im Portfolio, das zu 60 Prozent aus Toys und daneben aus Dessous und Accessoires besteht. Die Warenkörbe der Kunden sind vergleichsweise hoch, die Paketgrößen und damit die Logistikkosten eher klein.

Hochglanz statt Schummerlicht: Das steckt hinter dem Erfolg von Amorelie

Mit Bestsellerlisten und einem Toy-Finder bietet Amorelie Orientierung für Neueinsteiger. (Screenshot: amorelie.de)
Mit Bestsellerlisten und einem Toy-Finder bietet Amorelie Orientierung für Neueinsteiger. (Screenshot: amorelie.de)

Der entscheidende Unterschied bei Amorelie: Statt Rotlichtmilieu-Optik finden Nutzer unter amorelie.de einen modernen, schnörkellosen vor. Das Startup richtet sein Angebot insbesondere an Frauen und Paare. Aus einem vormals schwierigen, mit Tabus belegten Marktsegment macht es einen „ganz normalen Online-Shop“, und zwar durch geschickte Käuferpsychologie: Die Shopping-Experience soll eher der von Zalando oder Glossybox ähneln als der von Beate Uhse, erklärt Sebastian Pollok. Bei der Auswahl und Präsentation neuer Produkte achtet Amorelie auf Qualität und Design-Appeal gleichermaßen.

„Oberstes Kriterium: Wäre es uns selbst peinlich, amorelie.de aufzurufen?“

Das Team des Startups ist dabei selbst sein bester Ratgeber: „Wir machen immer den Check: Wäre es mir selbst unangenehm, die Website beispielsweise in einem Café aufzurufen?“ Dass Cramer und er vor 2012 keine Berührungspunkte mit der Erotikbranche gehabt haben, ist ihr größter Vorteil, sagt Pollok. So, wie sich die beiden an das Thema herangetastet haben, führt auch Amorelie Kunden in die Welt der Love-Toys ein: Mit vielen Erklärungen und Produktvideos, einem Toy-Finder, Schnupperboxen für Einsteiger und anonymen Beratungsleistungen via Hotline und Livechat. Das Team legt viel Wert darauf, Kunden Orientierung zu bieten und sie zum Ausprobieren neuer Dinge zu inspirieren. Auf die Empfehlungen der Webseite und des unter dem Namen „Love Guide“ firmierenden Newsletters vertrauen die meisten Kunden mittlerweile.

Amorelie: Besondere Herausforderungen an das Marketing

Auch in Kommunikation und Marketing ergeben sich aufgrund des sehr persönlichen Themas besondere Herausforderungen für das E-Commerce-Startup. So nutzt Amorelie zwar klassische Instrumente des Online-Marketings wie SEO, SEM, Display- oder Facebook-Ads. Im visuellen Bereich kommen aber in der Regel keine Abbildungen von Sexspielzeug, sondern emotionale Banner zum Einsatz. Denn auch hier gilt: Interessenten dürfen auf keinen Fall in Verlegenheit gebracht werden. Beispiel Retargeting: Man weiß ja nie, wer einem zu einem späteren Zeitpunkt über die Schulter schaut – aggressive Werbemethoden kommen hier definitiv nicht in Frage.

„TV-Werbung? Auf keinen Fall im Nachtprogramm.“

Überhaupt müsse Amorelie aufgrund der besonderen Ausgangslage kreativer denken als andere Startups, meint Pollok. So setzt das Startup auch verhältnismäßig stark auf Medienkooperationen und Content-Partnerschaften. „Während meiner Zeit bei eVentures hätte ich es sehr kritisch gesehen, wenn mir ein Startup erklärt, über PR neue Kunden gewinnen zu wollen,“ sagt Pollok, „für Amorelie ist PR aber in der Tat ein relevanter Customer-Acquisition-Channel.“ Bei allen Aktionen gilt: Die Amorelie-Werbung soll positive, selbstbewusste Emotionen transportieren, mit denen sich auch Frauen identifizieren können. So wie im Fall des Fernsehspots, der seit Ende Januar ausgestrahlt wird: Ganz bewusst läuft er nicht nachts im TV, sondern tagsüber und abends. Nämlich dann, wenn auch Zalando & Co. ihre Zielgruppen erreichen wollen.

„Retargeting ist bei uns nur eingeschränkt möglich:“ Amorelie setzt auf emotionale Banner. (Screenshot: amorelie.de)
„Retargeting ist bei uns nur eingeschränkt möglich:“ Amorelie setzt auf emotionale Banner. (Screenshot: amorelie.de)

„Ohne eine weibliche Hauptrolle hätte uns die Authentizität gefehlt“

Pollok macht kein Geheimnis daraus, dass er im Gründerduett mit Lea-Sophie Cramer nur die zweite Geige spielt – zumindest in der Medienöffentlichkeit. Hinter den Kulissen sieht die Aufteilung wie folgt aus: Cramer leitet die Bereiche Einkauf, Product & IT und Seitendesign, Pollok kümmert sich um Operations und Marketing. Es sei eine ganz bewusste Entscheidung der beiden gewesen, Lea in den Vordergrund zu stellen. Und das nicht nur aufgrund ihrer starken Persönlichkeit, die den modernen Anspruch von Amorelie hervorragend transportiere, erklärt Pollok: „Ohne eine weibliche Hauptrolle hätte uns die Authentizität gefehlt.“

Da ist sicherlich etwas dran, stehen schließlich außer Beate Uhse bisher kaum Frauen für ein aufgeklärtes Liebesleben. Der Branchendino hat sich übrigens in den vergangenen Monaten immer mehr auf die Ansprache weiblicher Kunden fokussiert und verkündet nach dem kürzlichen Shop-Redesign selbstbewusst, dass ihm die langjährige Branchenerfahrung so schnell niemand nachmache. Ob das wohl an die Jungspund-Konkurrenz aus Berlin gerichtet ist?

Filialgeschäft: Nicht ausgeschlossen

So könnten Amorelie-Filialen in Zukunft aussehen: Popup-Store in Berlin. (Foto: amorelie.de)
So könnten Amorelie-Filialen in Zukunft aussehen: Popup-Store in Berlin. (Foto: amorelie.de)

Amorelie: „Wir haben das Thema Sex in Deutschland besetzt.“

In den nächsten Monaten geht es für Lea-Sophie Cramer und Sebastian Pollok zum einen um die Internationalisierung, nach Deutschland und Österreich steht als nächstes die Schweiz auf dem Plan. Der Break Even steht daher momentan nicht im Vordergrund – Wachstum geht vor. Und auch die Marke Amorelie soll noch bekannter werden, wobei Pollok das Startup in dieser Hinsicht schon auf einem guten Weg sieht: „Nachahmern dürfte es auch jetzt schon schwer fallen. Wir haben das Thema hier in Deutschland einfach besetzt.“ Anders könnte dies möglicherweise in den USA werden, wo etwa Konkurrent edenfantasys.com am Markt ist.

Obwohl sie der festen Überzeugung sind, auch als reiner Online-Player eine starke Marke aufbauen zu können, liebäugeln Pollok und Cramer zumindest perspektivisch mit dem Gedanken eines Filialgeschäfts. Die Popup-Store-Aktionen in Berlin, Hamburg und München sind jedenfalls erfolgreich gewesen. Und dennoch: Gerade die Beratung neuer Kunden lasse sich online einfach besser abbilden, resümiert Pollok: „Online ist einfach der beste Vertriebskanal für uns.“

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Lea Weitekamp
Onlineshops: Klarna erfindet den Checkout neu http://t3n.de/news/onlineshops-klarna-erfindet-539034/ 2014-04-10T10:44:58Z
Der Zahlungsanbieter Klarna bringt sein Produkt „Checkout“ nach Deutschland und stellt damit unauffällig den altvertrauten Checkout-Prozess auf den Kopf. Wir haben uns „Klarna Checkout“ für. ...

Der Zahlungsanbieter Klarna bringt sein Produkt „Checkout“ nach Deutschland und stellt damit unauffällig den altvertrauten Checkout-Prozess auf den Kopf. Wir haben uns „Klarna Checkout“ für euch genauer angeschaut. Der Checkout-Prozess in Onlineshops ist die letzte potentielle Stolperfalle für den Kunden. Passt hier irgendetwas nicht, bricht er den Einkauf ab. Für Online-Händler ist es deshalb wichtig, einen logischen und einfachen Checkout-Prozess anzubieten, der dem Kunden entgegenkommt. Zwei wesentliche Punkte in diesem Prozess sind die Eingabe der Kundendaten beziehungsweise der Login des Kunden und die Auswahl der Zahlungsmethode.

Der Klarna, bisher in Deutschland für die Zahlart „Kauf auf Rechnung“ beziehungsweise „Ratenzahlung“ bekannt, greift jetzt die herkömmliche Gestaltung des Checkout-Prozesses an und will mit seinem neuen Produkt „Klarna Checkout“ den Einkauf für Kunden einfacher gestalten. Für Online-Händler soll dabei eine bessere Konversionsrate herausspringen.

online payment
(Foto: © Rido - Fotolia.de)

Klarna Checkout: Login und Auswahl der Zahlungsart werden „überflüssig“

Der Klarna-Checkout ist prinzipiell ein Single-Page-Checkout, alle notwendigen Schritte können theoretisch auf einer einzelnen Seite erledigt werden. Der Kunde gibt im ersten Schritt seine E-Mail-Adresse und seine Postleitzahl an und klickt auf „weiter“. Ist Klarna in der Lage, der E-Mail-Adresse einen existierenden Kunden zuzuordnen, wird automatisch die bei Klarna hinterlegte Rechnungsadresse ausgefüllt. Der Kunde kann dann direkt auf „Jetzt kaufen“ klicken und der Einkauf ist abgeschlossen. Sollte der Kunde noch nie etwas mit Klarna bezahlt haben, müssen die Rechnungsadresse und das Geburtsdatum in das Formular von Hand eingetragen werden. Beim nächsten Einkauf entfällt dieser Schritt.

Etwas aufgefallen? Richtig: Es erfolgte bisher keine Auswahl einer Zahlungsmethode.

Grundsätzlich ist beim Klarna Checkout die Zahlungsart „Kauf auf Rechnung voreingestellt“. Unternimmt der Kunde nichts weiter, wird also automatisch per Rechnung bezahlt, sobald der Klick auf „Jetzt kaufen“ erfolgt ist. Klarna blendet aber bis zu 30 Minuten nach dem Einkauf noch die für diesen Kunden verfügbaren Zahlungsarten auf dem Zahlungsformular im Checkout ein: „Rechnung“, „Ratenkauf“, „Sofort-Überweisung“, „Lastschrift“ oder „Kreditkarte“. So kann noch nachträglich eine Auswahl getroffen werden.

(Screenshot: Klarna)
(Screenshot: Klarna)

So funktioniert der Checkout-Vorgang im Hintergrund

Das Checkout-Formular liegt technisch als sogenannte „Hosted-Payment-Page“ in einem geschützen Bereich bei Klarna, die Zahlungsseite wird optisch durch ein iFrame in den des Händlers eingebunden. Der Klick auf den „Weiter-Button“ löst eine Prüfung im Hintergrund aus: Die eingegebenen Daten werden mit der Klarna-Datenbank abgeglichen und ein schon existierender Kunde wird identifiziert. Nach Durchlaufen einer Sicherheitsprozedur, die alle Warenkorbdaten mit den bisher bekannten Daten des Kunden abgleicht, um einen Mißbrauch zu verhindern, wird die Adresse des Kunden angezeigt und nach den Auslösen des „Jetzt-kaufen“-Buttons an den Händler übertragen.

Das Betätigen des Buttons löst einen internen Prüfungsprozess bei Klarna aus, der entscheidet, welche Zahlungsarten den Kunden im Nachgang zur Zahlung angeboten werden, sollte die Prüfung ergeben, dass kein Kauf auf Rechnung möglich ist, sondern nur eine Vorkasse-Zahlungsart – dann wird der oben beschriebende Modus-Operandi unterbrochen. Um den Einkauf verbindlich abzuschließen, muss jetzt erst eine Zahlungsart eingegeben werden.

Sollte sich der Kunde in jedem Fall für eine Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte entscheiden, ist in jedem Fall, unabhängig davon, ob schon Klarna-Kunde oder nicht, die Eingabe der Zahungsdaten nötig: Bankdaten oder Kreditkartendaten.

(Bild: Klarna)
Klarna Checkout ist mobil-optimiert und soll auch den Checkout auf Smartphones und Tablets erleichtern. (Bild: Klarna)

Konversionsrate: Wenn der Einkauf im Warenkorb stirbt

Laut verschiedener Studien, unter anderem einer Studie des ECC Köln oder auch dem Sage-Pay-Benchmark-Report, ist die Auswahl der Zahlungsart ein existentiell wichtiger Punkt für die Konversionrate. Die ECC-Studie sieht Kaufabbruchquoten von bis zu zwei Dritteln der Kundschaft voraus, wenn die „falschen“ Zahlungsarten angeboten werden. Hat der Kunde sich auf eine Zahlungsart festgelegt, will er sie auch nutzen – andernfalls geht der Kunde.

Die ECC-Studie spricht von Abbruchquoten von knapp 30 Prozent beim Fehlen der Zahlungsart Rechnung, von 29,1 Prozent bei der Zahlungsart Kreditkarte und 28 Prozent bei fehlender Kreditkartenzahlung. Neben der Auswahl der Zahlungsart wird immer wieder ein „zu komplizierter Bezahlvorgang“ als Abbruchgrund genannt. Können Online-Händler die beiden Klippen Zahlungsart und Bezahlvorgang umschiffen, kann das der Konversionsrate nur zugute kommen.

Klarna Checkout: „Heimliches“ Drehen an der Konversionsrate

Der Provider Klarna geht mit seinem neuen Produkt einen sehr eigenen Weg: Die Entscheidung, mit welcher Zahlungsart bezahlt wird, ist dem Kunden zwar nicht aus der Hand genommen, aber die Entscheidung wurde durch die Gestaltung des Bezahlungsprozesses hinter den rechtsverbindlichen Kauf gelegt. Der eigentliche Kauf ist also schon passiert, wenn er anfängt, über das Bezahlverfahren nachzudenken – falls der Kunde überhaupt darüber nachdenkt. Eine weitere Aktion ist nach dem Auslösen des „Jetzt-kaufen-Buttons“ ja nicht mehr zwingend notwendig.

Nur, falls die internen Prüfungskriterien keinen Rechnungskauf erlauben, wird die Entscheidung wieder vor dem Kauf an den Kunden übertragen. Durch dieses Verlagern der Auswahl einer Zahlungsart könnte der Scheideweg, der zu einem Absprung des Kundens während des Bezahlsvorgang führt, umgangen werden.

Klarna Checkout: Wie das System beim Kunden ankommen könnte

Die Vorgehensweise, den Zahlarten-Auswahl-Prozess erstmal quasi „auszuschalten“, könnte bei dem einen oder anderen Kunden Irritationen auslösen, falls dieses Vorgehen als Bevormundung empfunden wird. Andererseits ist mit der voreingestellten Zahlart Rechnung gleichzeitig eine vertrauensbildende Maßnahme integriert.

Die große Bequemlichkeitsfaktor, dass kein Login mehr nötig ist, bringt dem Kunden eine spürbare Verbesserung, ja. Aber: Einige Kunden könnten etwas irritiert sein über die Tatsache, dass ihre Adressdaten nach einfacher Eingabe der E-Mail-Adresse und der Postleitzahl einsehbar sind.

Im Gespräch hat uns Philipp Pudelko von Klarna erklärt, dass das Unternehmen voll auf Sicherheit setze: Sowohl der Händler als auch der Kunde sollen eine Garantie bekommen, dass das Betrugs- und Zahlungsausfallrisiko komplett von Klarna übernommen wird. Hinter dem Bezahlprozess und besonders hinter dem „versteckten“ Login liege ein ausgefeiltes Sicherheitssystem, das anhand vieler Querverweise unter anderem zusätzliche Plausibilitätsprüfungen durchführe: Überprüfung der eindeutig identifizierbaren Gerätekennungen des Kunden, Einkaufshistorie und viele weitere ähnliche Methoden sollen einen Missbrauch verhindern.

Klarna Checkout im Einsatz

Klarna wickelt nach eigenen Angaben seit dem Start vor einem Jahr in Schweden ungefähr zehn Prozent des schwedischen Online-Handels über Klarna Checkout ab. Der größte Buchhändler Schwedens (Amazon ist in Schweden nicht mit einer lokalen Variante präsent) adlibris.se setzt beispielsweise den Checkout-Prozess ein. In Deutschland nutzen schon der Online-Marktplatz Hitmeister.de, der Modehändler Stylepit und die Online-Apotheke Apotheke.de den neuen Checkout-Dienst.

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Jochen G. Fuchs
Aus High Risk wird High Potential: Betrugsprävention im Online-Handel [Sponsored Post] http://t3n.de/news/kreditkarte-betrug-online-handel-538284/ 2014-04-08T08:30:44Z
E-Commerce ist ein Wirtschaftszweig mit traumhaften Wachstumszahlen, aber für zahlreiche Online-Händler auch mit speziellen Risiken von Zahlungsausfall und Betrug behaftet. ExperCash hat jetzt ein.. ...

E-Commerce ist ein Wirtschaftszweig mit traumhaften Wachstumszahlen, aber für zahlreiche Online-Händler auch mit speziellen Risiken von Zahlungsausfall und Betrug behaftet. ExperCash hat jetzt ein neues Kombi-Angebot aus Payment und Betrugsschutz entwickelt.

Die Branchenlösung hilft Online-Händlern aus High-Risk-Bereichen wie zum Beispiel Elektronik, den Umsatz zu steigern und dabei betrugsbedingte Verluste zu minimieren. Tatsache ist: Kunden verlassen einen Online Shop tendenziell öfter vor dem Kaufabschluss, wenn sie „ihre“ Zahlungsart nicht vorfinden. Service-Provider für E-Payment wie ExperCash raten Händlern daher zu einem kundenbezogenen Mix aus Bezahlverfahren und übernehmen die Abwicklung.

Zu den beliebtesten Zahlungsarten der Kunden gehört die Kreditkartenzahlung. Laut der aktuellen Studie der ibi Research „Erfolgsfaktor Payment“, März 2013, senkt das Angebot von Kreditkarten in Shops, die diese bisher noch nicht angeboten hatten, die Abbruchquote in Online Shops um durchschnittlich 68 Prozent! Gleichzeitig aber ist die Kreditkartenzahlung für Online-Händler nicht ohne Risiken.

Händlerrisiken bei Kreditkartenbetrug minimieren

Grafik proActive_Flyer

Elektronik, Kfz-Teile und Schmuck repräsentieren Warengruppen, bei denen Kreditkartenbetrüger besonders gerne zuschlagen. Der Hintergrund: Die Waren dieser Branchen lassen sich sehr schnell weiterverkaufen. Die Folge: Lange bevor der Online-Händler auf den Betrug reagieren kann, ist die Ware weg und Wiederbeschaffung oder die Durchsetzung der Zahlung sind schwierig und langwierig.

Aus Angst vor Betrug tendieren Online-Anbieter dieser Art von Gütern dazu, auf die Akzeptanz von Kreditkartenzahlung zu verzichten. Aber auch das hat negative Folgen: Die Online-Händler verzichten auf Geschäfte mit den besonders internetaffinen und zahlungskräftigen Kreditkarteninhabern, obwohl Kreditkartenakzeptanz erwiesenermaßen den Umsatz steigert.

Eine Lösung kommt jetzt vom technischen Payment-Provider ExperCash. Das Unternehmen arbeitet mit einem Experten, der Postbank P.O.S. Transact, in der Betrugsbekämpfung zusammen und bietet Händlern aus dem High-Risk-Sektor mit der Abwicklung der Kreditkartenzahlung auch gleich die dazugehörige Betrugsprävention an.

Deren Antibetrugsprogramm „proActive” konnte den Kartenmissbrauch im E-Commerce in der Computer- und Softwarebranche um knapp 80 Prozent senken. Hinter proActive steht ein Team mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Betrugsanalyse und -vermeidung. Die Experten verfügen über fundiertes Fachwissen in Mathematik, Programmierung und Kriminologie und sind mit allen wichtigen Kartenorganisationen, Banken, Strafverfolgungsbehörden und Branchenverbänden vernetzt.

High Potential statt High Risk

Das E-Payment- und Security-Bundle von ExperCash ist von den Konditionen her so gestaltet, dass sich Kreditkartenakzeptanz auch für Online-Händler mit Sortiment im High-Risk-Bereich rechnet, weil damit weniger sogenannte Chargebacks (Rückbelastung einer Kreditkartenzahlung) entstehen. So konnte die Postbank P.O.S. Transact GmbH bei ihren Händlern die Chargeback-Quote mit proActive um 50 Prozent reduzieren: Fielen 2012 noch 0,73 Prozent des Umsatzes aufgrund von Chargebacks aus, waren es 2013 nur noch 0,36 Prozent. Durch die Sicherheit dieser professionellen Betrugsprävention können Händler mit risikobehafteten Portfolien beruhigt die Kreditkartenzahlung aktiv anbieten.

Grafik Beispielrechnung_Flyer

Das Bundle umfasst die Maßnahmen durch die Experten der Postbank P.O.S. Transact und die fundierte Beratung zum ePayment in Kombination mit Risikomanagement durch ExperCash. Die Bekämpfung des Kreditkartenbetrugs ruht auf zwei Säulen: Real-Time-Fraud-Prevention und Near-Time-Fraud-Prevention. Das eine ist die Echtzeitüberwachung der Transaktionen zur aktiven Betrugsverhinderung. Dazu nutzt Postbank P.O.S. Transact ein System, das innerhalb von Millisekunden die Autorisierung anhand transaktionsspezifischer Regelwerke prüft. Fraud-Management-Experten kontrollieren diese Regelwerke kontinuierlich und passen sie neuen Betrugsmustern und branchenspezifischen Besonderheiten an.

Die Near-Time-Analyse dient der Klärung von Betrugsverdachtsfällen und dazu, Betrugsmuster zu erkennen und künftig zu verhindern. Bei begründetem Verdacht informieren die Experten die betroffenen Händler, um Folgebetrug zu vermeiden.

Das Bundling „HighRisk“ von ExperCash ist ein sinnvoller Einstieg in das professionelle Risikomanagement. Nutzer der ExperCash-Dienste können jederzeit weitere Maßnahmen hinzu buchen, wie etwa die automatische Bonitätsabfrage. So wird das Risiko eines jeden Online-Händlers, vergeblich auf sein Geld zu warten, mit den passenden Maßnahmen aktiv minimiert.

Online-Händler, jetzt das Angebot von ExperCash einholen!

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t3n Redaktion
Möge die Macht mit Dir sein: Amazon stellt „Dash“ vor – das Laserschwert fürs Online-Shopping http://t3n.de/news/amazon-dash-laserschwert-538747/ 2014-04-07T14:43:14Z
Einkaufen mit dem Smartphone war gestern. Geht es nach Amazon, bestellt man künftig online mit einem Laserschwert – dem Amazon Dash.

Einkaufen mit dem Smartphone war gestern. Geht es nach Amazon, bestellt man künftig online mit einem Laserschwert – dem Amazon Dash.

Seit einigen Wochen testet Amazon in einigen US-Städten Amazon Dash. Was aussieht wie ein Laserschwert ist in Wirklichkeit ein Barcode-Scanner mit Internetzugang. Mit dem Amazon Dash können Kunden von zu Hause Einkaufslisten für Lebensmittel erstellen. Dazu verbindet sich der Amazon Dash über das Internet zum amazoneigenen Lebensmittelversand Amazon Fresh.

Kunden können mit dem Amazon Dash Lebensmittel mit dem integrierten Barcode-Scanner einscannen oder per Spracherkennung erfassen. Die erfassten Produkte landen online in einer Einkaufsliste, die dann per App oder über die Website von Amazon in eine Bestellung umgewandelt werden können. Amazon verspricht, dass bestellte Lebensmittel bereits einen Tag später bei den Kunden eintreffen. Um Amazon Dash nutzen zu können, ist eine Mitgliedschaft bei Amazon Fresh erforderlich. Dabei handelt es sich um einen eigenen Lebensmittelversand, der laut Amazon über 500.000 Produkte führt. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 300 Dollar ist Amazon Fresh nicht ganz billig und aktuell auch nur in San Francisco und Los Angeles verfügbar.

Dash
Möge die Macht mit Dir sein – Amazon Dash.

Amazon Dash – Mehr als nur Warnschüsse

Erst Amazon Flow, die Augmented-Reality-Funktion, mit der man mit der Smartphone-Kamera direkt Produkte erfasst, um sie zu bestellen, und jetzt Amazon Dash: dem stationären Einzelhandel dürfte diese Entwicklung langsam unruhige Nächte bereiten. Die Bestrebung bei Amazon ist klar, der Konzern will in allen Lebensbereichen der Kunden eine wichtige Rolle spielen. Egal ob Bücher, Musik, Filme, Spiele,TV oder eben Lebensmittel. Amazon möchte den Kunden ganz für sich alleine haben und unterscheidet sich damit nicht von Apple, Google oder Facebook.

Fazit

Ob Amazon Dash irgendwann in Deutschland verfügbar sein wird ist offen. In Anbetracht dessen, dass Amazon Fresh erst im Herbst in Deutschland verfügbar sein soll, könnte es mit Amazon Dash entsprechend noch länger dauern – wenn es überhaupt so weit kommt. So charmant Amazon Dash im eigenen Werbevideo auch dargestellt wird, es stellt sich die Frage, ob ein weiteres Stück Hardware bei den Kunden Akzeptanz findet.

Trotzdem zeigt diese Entwicklung einmal mehr, dass Amazon sich immer mehr Teile des stationären Einzelhandels einverleiben will. Der Einzelhandel hat dem im Moment noch wenig entgegenzusetzen. Zwar soll laut dem „eco Report“ des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V. einkaufen im stationären Handel immer einfacher und smarter werden – was hilft es aber, wenn als Alternative der Wocheneinkauf direkt nach Hause geliefert wird und man mehr Zeit für wichtigere oder angenehmere Dinge hat? REWE hat das auch erkannt und investiert massiv in den E-Commerce, was sicher nicht die schlechteste Vorgehensweise ist. Auch andere Einzelhändler täten sich gut daran zu überlegen wie man im E-Commerce erfolgreich sein und gleichzeitig das stationäre Einkaufserlebnis verbessern kann. Denn eins hat Amazon (noch) nicht: ein Geschäft. in dem man schnell und spontan Lebensmittel einkaufen kann.

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Maik Klotz
Bring Bewegung in deinen Onlineshop: 15 kreative Vine-Produktvideos http://t3n.de/news/vine-produktvideos-onlineshop-535724/ 2014-03-24T08:48:51Z
Produktbeschreibungen sollen beim Verkaufen und beim Verrringern von Retouren helfen. Was macht der Händler, wenn der Kunde nicht Lesen will? Richtig: Produktvideos. Mit sechs-sekündigen...

Produktbeschreibungen sollen beim Verkaufen und beim Verrringern von Retouren helfen. Was macht der Händler, wenn der Kunde nicht Lesen will? Richtig: Produktvideos. Mit sechs-sekündigen Vine-Produktvideos geht das ziemlich gut. Wir zeigen wie. Es gibt unterschiedliche Auffassungen dazu, wie Menschen Informationen aufnehmen – eine der am weitesten verbreiteten Theorien dazu ist die, dass Menschen Informationen über verschiedene Wahrnehmungskanäle aufnehmen: optisch beziehungsweise visuell, auditiv, haptisch oder kognitiv. Inwiefern das zutrifft oder nicht, sei dahingestellt. Zumindest aber ist es logisch, dass Bilder Informationen optisch schneller transportieren als Texte – Produktfotos wirken stärker als Produkttexte. Und mancher Online-Händler kann ein Lied davon singen, was passiert, wenn Produktbeschreibungen nicht vom Kunden wahrgenommen, sprich gelesen, werden: Mißverständnisse und Ärger ist vorprogrammiert.

Gerade deshalb sind umfangreiche und realistische Produktfotografien so wichtig. Geht der Online-Händler einen Schritt weiter, gelangt er zu Produktvideos. Klingt nach viel Aufwand, ist es aber nicht unbedingt – zumindest nicht mit , dem Mini-Video-Clip-Dienst von Twitter. Und mit etwas Kreativität kommt etwas richtig Unterhaltsames dabei raus. Lasst euch überraschen.

Produktvideos in 6 Sekunden: Vine. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0 )
Produktvideos in sechs Sekunden: Vine. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Vine-Produktvideos: Produkte vorführen

Diese Möglichkeit liegt auf der Hand: ein Produkt vorstellen oder in Aktion zeigen. Wichtig dabei: Zeige dein Produkt von allen Seiten. Fast noch wichtiger: Wenn es ein Gebrauchsgegenstand ist, zeig, wie man ihn benutzt. Ein Produkt im Kontext seiner Nutzung demonstriert nicht einfach ein Feature, sondern zeigt seinen Nutzwert auf.

Vorteile von Servicemerkmalen herausstreichen

Nicht nur die Produkte, die ein Onlinehändler verkauft, haben einen Nutzen, auch die zusätzlichen Dienstleistungen sollten einen Kundennutzen bieten. Den Kundennutzen herauszustreichen kann ein gutes Mittel sein, um den Wert eines Alleinstellungsmerkmals hervorzuheben. Wie im Fall von eBay Now, dem Same-Day-Delivery-Dienst von eBay.

Tipps zur Anwendung der Produkte

Was mache ich mit dem Produkt, wenn ich es habe? Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen, ist nicht nur ein Kundenservice, sondern regt zum weiteren Einkauf ein. Nach dem Motto: „Wenn ich weiß, was ich damit machen kann, nutze ich es öfter.“ Ein schönes Beispiel dafür ist die Marke Oreo. Der kleine Keks durchwandert bei Vine auf unterhaltsame Weise verschiedene Einsatzmöglichkeiten.

Kundenservice: Gebrauchsanweisungen

Erklärungsbedürftige Produkte profitieren von richtigen Bedienungsanweisungen. „Wie binde ich denn gleich nochmal eine Krawatte richtig?“, hat sich der US-Retailer Nordstrom gefragt und gleich mit einem Vine-Video die Antwort geliefert.

Vine-Produktvideos: Infos rund um die Produkte

Know-How im eigenen Produktsegment zeigen, wenn man Gartenzubehör verkauft, kann es sinnvoll sein, Tipps zum Gärtnern zu zeigen. Kleine, simple „Life-Hacks“, die nicht zwingend ein Produkt verkaufen oder bewerben müssen, sondern nur in einem losen Zusammenhang zum eigenen Sortiment stehen – aber einen Mehrwert für den Kunden bieten. Ein schönes Beispiel gibt hier der US-Heimwerker- beziehungsweise Haushaltswaren-Händler Lowes ab.

Engagement: Beziehe deine Kunden mit ein

Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Ein Wettbewerb ist eine schöne Möglichkeit – für Online-Händler bietet es sich besonders an, die Kunden zum Filmen des „Unboxing“ zu animieren, wie es Modehändler ASOS im ersten und zweiten Clip demonstriert. Aber auch spielerische Ansätze, die eine Identifikation mit der Marke ermöglichen – wie bei Coca Cola im dritten Clip –, sind ein gutes Mittel.

Bau deine Marke auf

Die Botschaft deiner Marke lässt sich gut mit einem emotionalen Clip unterstützen. Hier hat der US-Online-Händler Threadless zwei Mitarbeiter beim Skaten im Lager gefilmt – Threadless adressiert unter anderem die Skater-Community und will so zeigen, dass sie auch Teil der Community sind. Das zweite Beispiel ist wieder einer der kultigen Oreo-Nonsense-Clips – denn auch lustige Clips, die scheinbar keinen Zweck erfüllen, transportieren eine Markenbotschaft.

Hinter die Kulissen blicken lassen

Einer Firma ein Gesicht verleihen? Das lässt sich auch durch einen schnellen Blick hinter die Kulissen realisieren. Hier zeigt die US-Deisnger-Marke Kenneth Cole wörtwörtlich einen Blick hinter die Kulissen einer Modeschau, während die US-Mode-Marke American Apparel die Arbeitsbedingungen ihrer US-Mitarbeiter in leuchtenden Tönen zeigen möchte.

Fazit: In 6 Sekunden lässt sich viel Spannendes ausdrücken

How-Tos und Ratschläge auf sechs Sekunden zu komprimieren, hört sich auf den ersten Blick nicht sinnvoll an. Die Beispiele zeigen aber, dass sich mit etwas Kreativität ziemlich viel in dieser kurzen Zeit machen lässt. Mit einem Smartphone können auch kleine bis mittlere Online-Händler auf unkomplizierte Weise kleine Produktvideos erstellen, die sich auch im eigenen einbinden lassen.

Ein kleines Tutorial für Vine-Einsteiger findet sich übrigens im Artikel meines Kollegen Kim Rixecker: „Berühmt für 6 Sekunden: So gelingen dir tolle Vine-Videos“.

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Jochen G. Fuchs
Wie man mit den Disagio-Kosten auch bei hoher Retourenquote fertig wird [Sponsored Post] http://t3n.de/news/disagio-kosten-retourenquote-535288/ 2014-03-21T09:30:40Z
Wer als Online-Shop Kreditkartenzahlung akzeptiert, verringert seine Kaufabbruchquote erheblich. Trotzdem bietet nur die Hälfte aller Shops diese Zahlungsoption an. Der Grund: die Disagio-Zwickmühle ...

Wer als Online-Shop Kreditkartenzahlung akzeptiert, verringert seine Kaufabbruchquote erheblich. Trotzdem bietet nur die Hälfte aller Shops diese Zahlungsoption an. Der Grund: die Disagio-Zwickmühle bei Retouren. ExperCash bietet Online-Händlern dafür den individuellen Zahlungsmix und ein differentiertes Risikomanangement zu branchenspezifisch passenden Konditionen.

Kein Disagio für entgangene Geschäfte

„Retourenquote bei fast 50 Prozent!“, so die Zalando-Gründer im Interview. Der bekannte und auf ein junges, modebewusstes Publikum ausgerichtete Online-Händler ist vielleicht besonders betroffen, aber auch Erhebungen von ibi research ermitteln für die Modebranche einen Retourendurchschnitt von 26 Prozent. Das ist doppelt so hoch wie der Durchschnitt über alle Branchen. Besonders ärgerlich für Online-Händler: Neben den Logistikkosten für die Rückabwicklung fallen mit dem Disagio zusätzlich Kosten für die Kreditkartenakzeptanz an – auch wenn letztlich kein Umsatz getätigt wurde.

Abb9_IZ2013_Warum_CC_nicht_angeboten_wird

Laut der Online-Payment-Studie des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg bieten nur 49,7 Prozent der Online-Händler in Deutschland die Zahlung mit Kreditkarte an. Auf die Frage nach den Gründen dafür nennen 53 Prozent die damit verbundenen Gebühren und 15 Prozent den Integrationsaufwand. Dabei sinkt die Kaufabbruchquote erheblich, wenn der Kreditkarten akzeptiert. Den Aufwand für Online-Payment zu reduzieren, ist die Aufgabe, der sich technische Service-Provider für E-Payment wie ExperCash annehmen.

Hintergrund: Kreditkarte und Retouren

Die Kosten für eine Kreditkartentransaktion setzen sich bekanntlich aus einer fixen Gebühr und dem Disagio, einem bestimmten Prozentsatz des Kaufbetrags, zusammen. Er fällt in der Regel auch an, wenn der Händler bei Retouren den Kaufpreis wieder zurückerstattet. Somit entstehen Kosten, ohne dass überhaupt ein Geschäft zustande gekommen ist.

Doch wie sieht es mit Alternativen aus? Laut der von ibi-research-Studie „Retourenmanagement im Online-Handel – Das Beste daraus machen“ schätzen die Online-Händler ihre Retouren bei Vorkasse, Sofortüberweisung und Nachnahme am niedrigsten ein. Leider sind diese Zahlungsarten aber aus Sicht der Kunden wenig attraktiv. Umgekehrt ist die bei den Kunden beliebteste Zahlungsart, der Rechnungskauf, mit der höchsten Retourenquote verbunden. Eine Zwickmühle: Wer versucht, über die Zahlungsarten die Retouren zu verringern, verliert Kunden. Kreditkartenzahlung ist hier der ideale Kompromiss zwischen den Interessen der Kunden und der Händler.

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Bekanntlich brechen Kunden, die keine ihrer präferierten Bezahlarten vorfinden, den Kauf an der Kasse ab. Das Angebot von Kreditkartenverfahren aber senkt die Abbruchquote in Online-Shops um durchschnittlich 68 Prozent (ibi Research „Erfolgsfaktor Payment – Reloaded“, Oktober 2012). Darüber hinaus ist Kreditkartenakzeptanz eine Voraussetzung für die internationale Expansion eines Shops. Modehändler können von diesen Vorteilen profitieren – einfach, sicher und ohne höhere Transaktionskosten für Retouren.

Branchenlösung FashionPlus

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ExperCash bietet Online-Händlern als Full-Service-Provider für Online-Payment, Risikomanagement und Debitorenmanagement den individuell passenden Zahlungsmix und ein differenziertes Risikomanagement. Damit jetzt auch die Online-Händler mit Fashion-Sortiment trotz der branchenspezifisch höheren Retourenquote von den Vorteilen der Kreditkartenakzeptanz profitieren, hat ExperCash die Branchenlösung FashionPlus entwickelt. Für Händler fällt hier bei Retouren kein Disagio mehr an. Die Einbindung der Kreditkartenakzeptanz in einen Shop ist mit ExperCash sehr komfortabel. Modehändler profitieren von den umfangreichen Serviceleistungen des technischen Payment-Providers – inklusive PCI-Zertifizierung.

Retouren gehören dazu – Disagio nicht

Laut der genannten Studie von ibi research zum Retourenmanagement rechnen 40 Prozent der Kunden schon bei der Bestellung damit, dass sie die Ware zurückschicken werden. Interessanterweise wählen viele Kunden die Bezahlart Kreditkarte, weil sie darin eine hohe Sicherheit für die Kaufpreisrückerstattung bei Retouren sehen („Der Retourenprozess aus Sicht der Konsumenten: Welche Rolle spielt das Zahlungsverfahren?“, ECC Köln, 2013). Dieses Kundenverhalten sollte sich der Modehandel zunutze machen und den Bruttoumsatz steigern. Wer Kreditkarten akzeptiert, erzeugt Vertrauen und erhöht aus Kundensicht die Attraktivität seines Online-Shops. Mehr Bestellungen bedeuten mehr Umsatz und zusätzliche Retouren gehören in der Fashion-Branche einfach dazu – dank ExperCash und FashionPlus-Angebot aber ohne Disagio-Kosten.

Online-Händler, jetzt das Angebot von ExperCash einholen!

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t3n Redaktion
Mit den richtigen Sozialen Netzwerken mehr Umsatz für euren Online-Shop [Infografik] http://t3n.de/news/e-commerce-diese-netzwerke-534649/ 2014-03-19T13:15:25Z
Soziale Netzwerke versorgen uns oft mit Empfehlungen für die schönen Dinge des Lebens. Nur einen Klick entfernt wartet dann schon der E-Commerce-Anbieter. Doch welches Netzwerk sorgt für den...

Soziale Netzwerke versorgen uns oft mit Empfehlungen für die schönen Dinge des Lebens. Nur einen Klick entfernt wartet dann schon der E-Commerce-Anbieter. Doch welches Netzwerk sorgt für den größten Umsatz? Eine neue Infografik zeigt es.

Das wichtigste Netzwerk für E-Commerce

Wenn ein im Netz gefunden werden will, muss er schon einiges dafür tun. Die ist die Konkurrenz groß, zum Teil riesengroß. Und sie ist auch nur einen Klick entfernt. Gleichzeitig verbringen wir immer mehr Zeit in . Dort sehen wir oft Produkte, die unsere Freunde gekauft oder empfohlen haben. Online-Shops sollten daher ihre Präsenz in den Sozialen Netzwerken pflegen. Doch welches Netzwerk ist geeignet? Schließlich sind die Nutzerschaften stark fragmentiert und nicht jedes Netzwerk spricht die eigene Zielgruppe an.

Der Online-Shop-Anbieter Shopify wollte es genau wissen und hat die Daten von 37 Millionen Shopbesuchen analysiert, die aus Sozialen Netzwerken verlinkt wurden. Dabei wurden lediglich Online-Shops ausgewertet, die mit Shopify betrieben werden. Um das einordnen zu können: Alle Shopify-Shops zusammen ergeben den drittgrößten der USA. Das Ergebnis ist nicht so überraschend. Zwei Drittel der Links stammen aus Facebook. Und noch viel wichtiger: 85 Prozent der Bestellungen wurden durch die Links aus Facebook generiert. Wer auf Facebook setzt, kann also zunächst nicht viel falsch machen, denn mit 1,85 Prozent hat es die höchste Konversionsrate. In Deutschland sind 24 Prozent der Käufer schon Fans eines Produkts oder einer Marke bei Facebook.

Andere Soziale Netzwerke mit mehr Umsatz

Auch wenn Facebook scheinbar alles dominiert, lohnt sich ein genauerer Blick in die Auswertung. So haben Bestellungen aus hier noch relativ unbekannten Reddit im letzten Jahr um 152 Prozent zugenommen. Dabei ist Reddit nicht unbedingt optisch so ansprechend, dass es sich für ausgedehnte Shopping-Touren eignet. Ganz anders Polyvore: Die hier von den Nutzern zusammengestellten Produktcollagen sehen aus, als stammten sie direkt aus Mode- oder Einrichtungsmagazinen. Die oft hochpreisigen Produkte sorgen dafür, dass Bestellungen aus Polyvore im Durchschnitt den höchsten Bestellwert haben. Viele weitere Daten findet ihr in der .

Soziale Netzwerke sind natürlich auch nur ein Teil der Promotion-Strategie. Auch Newsletter sind im E-Commerce ein erfolgversprechender Ansatz.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

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via www.marketingtechblog.com

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Timo Stoppacher
Retouren verringern: 5 Tipps, die deine Quote senken http://t3n.de/news/retouren-verringern-532832/ 2014-03-16T15:17:10Z
Retouren sind für Online-Händler eine teure Angelegenheit. Manchmal sind sie vermeidbar, manchmal lässt sich zumindest die eigene Quote positiv beeinflussen. Wir haben für euch einige...

Retouren sind für Online-Händler eine teure Angelegenheit. Manchmal sind sie vermeidbar, manchmal lässt sich zumindest die eigene Quote positiv beeinflussen. Wir haben für euch einige Praxis-Tipps gesammelt, um Retouren zu verringern.

Spätestens, seit Amazon angekündigt hat, Kunden mit stark negativem Retouren-Verhalten zu sperren, ist auch außerhalb der Fachwelt klar: Rücksendungen sind für viele Online-Geschäfte ein ernstes Problem – ganz besonders für die Bekleidungsbranche. Umso erstaunlicher, dass einige Gründe hierfür schlicht hausgemacht und durchaus vermeidbar sind. Hier kommen die wichtigsten Tipps zur Verringerung der kostenträchtigen Rückläufer.

Um herauszufinden, wo wir den Hebel ansetzen können, lohnt zu Beginn der Blick auf die häufigsten Gründe für die Rücksendung bestellter Ware:

Grafik: Retourengründe
Will man die Retourenquote senken, ist es wichtig zu verstehen, warum Kunden etwas zurücksenden. (Grafik: ibi Research)

Ich habe diese von Händlern genannten Gründe farbig markiert und wir gehen die drei Kategorien nacheinander durch. Die erste geht dabei am schnellsten.

Nicht optimierbar: Manche Menschen betrügen, manche sind gedankenlos und manchmal ist es auch einfach Pech. Da steckt man nicht drin – aber wenn es nur diese Retouren-Gründe gäbe, könnte der Online-Handel gut damit leben.

Retouren verringern: Den Versand optimieren

Offensichtlich kann alleine durch mehr Sorgfalt und Schnelligkeit beim Versand eine deutliche Reduzierung der Retouren erreicht werden. Ich persönlich war hiervon überrascht. Ich dachte, gerade wir Deutschen hätten solche Qualitäts-Themen eigentlich drauf?

Hier liegen die Lösungen auf der Hand:

  • Die Bestellungen möglichst schnell bearbeiten und versenden.
  • Stabile und sichere Verpackungen verwenden.
  • Sorgfältig darauf achten, dass das Paket auch wirklich die bestellte Ware enthält.

Andere Umfragen legen nahe, dass es bei den Bezahlarten Vorkasse, Sofortüberweisung und Lastschrift weniger Retouren gibt. Manche Händler erschweren die Rücksendung auch durch das Weglassen eines mitgesendeten Retourenscheins. Der muss dann erst aus dem Netz geladen und ausgedruckt werden. Für manche Kunden bereits ein echte Hürde.

Ob das mit Blick auf den Wettbewerb wirklich klug ist, will ich bezweifeln – zumal wir am Ende des Artikels noch sehen werden, dass ein solcher Rücksendeschein auch nützlich sein kann.

Retouren verringern: Den Shop optimieren

Die ersten beiden mit gelb gekennzeichneten Retouren-Gründe scheinen zunächst kaum optimierbar. Trotzdem können gute Produktbeschreibungen hier Abhilfe schaffen. Denn insbesondere, dass der „Artikel nicht gefällt“, liegt häufig an der Diskrepanz zwischen dem Bild, das beim Kunden im Shop erzeugt wurde und der Wirklichkeit, wenn das Produkt ausgepackt wird.

Viele große und gute Produktbilder

Insbesondere große Abbildungen, die das Produkt aus allen wichtigen Perspektiven zeigen, helfen dabei, die Erwartung an die Lieferung realistischer zu gestalten. Bei Bekleidung sollten zum Beispiel auch eine Nahaufnahme zur Darstellung der Stoffqualität sowie zusätzlich Model-Aufnahmen angeboten werden. Und wer auch noch Videos zu seinen Produkten anbieten kann, hat hier nochmals einen starken Hebel zur Verringerung der Retourenquote.

Im untenstehenden Beispiel bietet Bonprix sogar ein spezielles Hochkant-Videoformat, in dem die Models mit dem Produkt posieren – darunter können neben den Model-Fotos die Produkte auch solo betrachtet werden.

Gute Produktbilder
Retouren verringern: Dem Kunden einen realistischen Eindruck vom Produkt zu vermitteln, kann ein Weg sein. (Screenshot: Bon Prix)

Rechts ist das Menü zur Farbwahl ausgeklappt. Man sieht nicht nur die Wortbezeichnung „lila“, sondern auch nochmals das Produkt. Das alles hilft natürlich beim Verkauf – aber auch bei der Vermeidung von Retouren.

Ausführliche und genaue Produktbeschreibungen

Nach der emotionalen Einleitung sollten ausführliche und faktenreiche Erläuterungen folgen. Heißt es zu Beginn zum Beispiel: „Modischer Hoodie, robust und weich in poppigen Farben …“, sollte danach eine genaue Beschreibung kommen, die ohne Fachbegriffe aus der Schneiderei auskommt.

Generell werden bei Produktbeschreibungen gerne Superlative und positive Reizworte gebraucht („Hochwertiges Gehäuse …“). Das hilft natürlich beim Verkauf – kann aber auch zu vermehrten Rücksendungen führen, wenn zu hochfliegende Versprechungen vom Produkt nicht gehalten werden. Bei Bekleidung helfen außerdem detaillierte Größentabellen gegen den Retourengrund Nummer zwei: „Der Artikel passt nicht“. Hier ein Beispiel von Abercrombie & Fitch:

Größentabelle
Retouren verringern: Genaue Größentabellen helfen im Textilhandel. (Screenshot: Abercrombie & Fitch)

Kundenrezensionen ermöglichen

Eine Studie hat ergeben, dass Kundenrezensionen die Retourenquote deutlich senken können. Die Untersuchung stammt allerdings von Bazaarvoice, einem US-Anbieter von (unter anderem) Tools für Kundenrezensionen (… hm). Trotzdem ist hier sicher etwas dran.

Kundenrezension
Retouren verringern mit Kundenrezensionen. (Screenshot: Amazon)

Viele positive Bewertungen beeinflussen die eigene Wahrnehmung des Produkts. Negative Hinweise („... nichts für Technik-Laien ...“) halten diejenigen Kunden vom Kauf ab, die das Produkt ansonsten unter Umständen wieder zurück gesendet hätten.

Aus Retouren lernen

Wenn Retouren ein echtes Problem für dein Online-Geschäft sind, empfiehlt es sich auf jeden Fall, den Gründen für die Rücksendungen auf die Spur zu kommen. Füge deinem Retouren-Zettel einen knappen Fragebogen bei und finde heraus, warum deine Kunden die Ware zurücksenden.

Falls du bei der Bestellung auch eine Telefonnummer bekommen hast, ist ein Telefonat meist noch aufschlussreicher als ein Fragebogen. Du musst allerdings den passenden Ton treffen, damit die Kunden nicht glauben, du willst sie „erziehen“.

Incentives gegen Retouren

Zalando und Amazon versuchen es mit Ermahnungen und Drohungen, das gibt schlechte Presse – und löst auch das Problem nicht wirklich. Denn die Retourenquote steigt auf breiter Front – und einzelne schwarze Schafe zu bestrafen, wird nur eine geringe Verbesserung bringen.

Großversender Otto geht den anderen Weg und bietet Kunden, die Ihren Einkauf nicht zurück gehen lassen eine Gutschrift von drei Euro auf ihren nächsten Einkauf. Auf jeden Fall der erfolgversprechendere Weg im Kampf gegen die Retouren.

Und welchen Weg geht ihr?

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Björn Dorra
Kundenbefragungen im E-Commerce: Lerne Deine Kunden kennen http://t3n.de/news/e-commerce-kundenbefragungen-526173/ 2014-03-09T12:01:01Z
Kundenbefragungen für Onlineshop-Betreiber sind eigentlich ganz einfach: Es gibt viele Tools, die gut gestaltete Online-Fragebögen erzeugen und die Auswertung der Antworten gleich mitliefern....

Kundenbefragungen für Onlineshop-Betreiber sind eigentlich ganz einfach: Es gibt viele Tools, die gut gestaltete Online-Fragebögen erzeugen und die Auswertung der Antworten gleich mitliefern. Und doch gibt es einiges zu beachten, damit die Umfrage auch sinnvolle Ergebnisse bringt. Wir geben euch Tipps für möglichst viele Antworten, die dir auch tatsächlich helfen, deinen Shop zu optimieren.

Gleich vorab: Wir können an dieser Stelle keinen Tool-Vergleich anbieten. Aber wenn du nach „Online Umfrage Tools“ suchst, wirst du eine große Palette von Anbietern finden, die teilweise kostenfreie Testphasen oder komplett kostenfreie Versionen ihrer Lösungen anbieten. Fügst du Begriffe wie „Vergleich“ oder „Test“ hinzu, findest du auch einige Übersichten und Bewertungen der gängigen Anbieter.

Da diese Tools meist bewährte grafische Darstellungen bereitstellen, müssen wir uns hier auch keine Gedanken über die passende Optik von Bewertungs-Skalen oder anderen Elementen eines Fragebogens machen. Konzentrieren wir uns also auf die Konzeption und Auswertung von Kundenbefragungen – unabhängig davon, mit welcher Software du sie umsetzt.

Ganz am Anfang: Die Ziele festlegen

Fragebogen
Ganz wichtig für Kundenbefragungen: Die Ziele müssen klar sein. (Foto: © cirquedesprit – Fotolia.com)

Viele starten eine Kundenbefragung ohne klare Zielsetzung. Da wird nur etwas gemurmelt wie: „Mal rausfinden, wie unsere Kunden uns so sehen. Und, na klar: was wir besser machen können …“. Und dann geht es schon an das Aufschreiben der Fragen. Das Ergebnis: zu viele Fragen („Das wollte ich schon immer mal wissen …“), eine Überfrachtung des Fragebogens und am Ende wenige Teilnehmer, die nur breit gestreute Antworten liefern.

Besser also, man grenzt das Ziel der Befragung klar ein. Der Anstoß zur Kundenbefragung liegt ja häufig in einer Vermutung wie: „Wir könnten mehr verkaufen, wenn ...“. Über solche Thesen wird die Zielsetzung der Befragung definiert: Eine bestimmte Mutmaßung soll von den Kunden bestätigt oder abgelehnt werden. Die konkretesten Ergebnisse werden erzielt, wenn du pro Befragung wirklich nur eine deiner Thesen überprüfst. Denn das Schöne bei den Befragungs-Tools ist: Du kannst schon morgen eine neue Befragung starten und eine andere These überprüfen. Außerdem: Selbst wenn du in einem Monat zehn tolle Verbesserungsvorschläge bekämst, wie viele könntest du in der nächsten Zeit auch tatsächlich umsetzen?

Kundenbefragungen: Die richtige Anzahl der Fragen

Jedem ist klar: Je weniger Fragen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden mitmachen – und bis zum Ende dabei bleiben. Liest man Tipps in einschlägigen Blogs und Foren, werden sieben bis elf Fragen empfohlen. Ich würde aber noch darunter ansetzen: Schon mit drei bis fünf Fragen kannst du sehr viel von deinen Kunden erfahren und die Teilnahmequote deutlich steigern.

Außerdem nimmt die Auswertung von elf Fragen viel mehr Zeit in Anspruch, als der Blick auf nur drei Antworten je Fragebogen. Wer viel fragt, bekommt auch viele Antworten. Aber welche Informationen würden dir wirklich bei der Optimierung deines Shops helfen? Die richtige Anzahl der Fragen wird also bestimmt von der Anzahl der Antworten, die dir konkret helfen, dein Geschäft in einem ganz bestimmten Feld zu optimieren.

Welche Art der Frage passt?

Hier gilt die klassische Beraterantwort: „Kommt drauf an.“ Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen offenen Fragen (zum Beispiel W-Fragen: Wie, wann, warum …) und geschlossenen Fragen (Antwort mit Ja/Nein, Multiple-Choice oder einer Notenbewertung).

Unabhängig von ihrer Art sollten die Fragen aber immer kurz, einfach und neutral gehalten sein.

Offene Fragen bieten qualitative, geschlossene Fragen quantitative Ergebnisse

Offene Fragen bieten in der Regel ein Eingabefeld, in das die Kunden freien Text schreiben können. Diese Antworten können sehr wertvoll sein, aber die Beantwortung und auch die Auswertung sind zeitaufwändig. Es sollte pro Befragung daher möglichst nur eine solche Frage gestellt werden.

Bei der Auswertung offener Fragen kommt man am Ende oft dahin, dass die Freitext-Antworten doch wieder in ein Schema übertragen werden („30 Prozent wollen einen Newsletter“), damit die Schwerpunkte deutlich hervortreten. Also empfiehlt es sich zu prüfen, ob beispielsweise eine Multiple-Choice-Frage klarere Antworten erzeugen kann („Welche der folgenden Services würden Sie gerne von uns nutzen: / Telefon-Hotline …“). Geht es aber tatsächlich um eine erste Stoffsammlung zu einem neuen Thema, sind offene Fragen das passende Format.

Wann immer möglich, sind geschlossene Fragen die beste Wahl. Sie sind schneller zu beantworten – und auch leichter auszuwerten. Hierbei ist es wichtig, die Fragen und Antwortmöglichkeiten so zu gestalten, dass die Kunden nicht zu falschen oder „halbrichtigen“ Antworten gezwungen werden. Die folgenden Punkte gehören in diesen Zusammenhang.

Die Bewertungs-Skala nicht zu klein wählen

Antwortverteilung

Aus Sicht der Auswertung erscheint eine Bewertungsskala von vier Schritten wünschenswert, weil sie keinen Mittelwert zulässt und die Probanden zwingt, sich klar für eine Zustimmung oder Ablehnung zu entscheiden. Das Ergebnis wird aber sein, dass die Mehrzahl der Antworten sich in den mittleren beiden Feldern bewegt und einige der Teilnehmer sich auch eher zufällig für eines dieser beiden Felder entscheiden.

Geht es also um Bewertungen, empfiehlt sich in Deutschland das altbekannte Schulnoten-System. Will man das Phänomen berücksichtigen, dass die Extremwerte (bei Schulnoten also 1 und 6) sehr selten angekreuzt werden, kann man auch auf eine 10er-Skala ausweichen. Dann erhält man differenziertere Benotungen und muss nachher nicht im Nachkomma-Bereich rechnen, um Tendenzen zu erkennen. Die 10er-Skala schaltet auch am ehesten den „Höflichkeits-Faktor“ aus. Wer gibt schon gerne eine 5 als Zensur? Bei zehn Positionen entfällt diese Assoziation weitgehend.

Kundenbefragungen: Alle möglichen Antworten zulassen

Die einfache Frage: „Würden Sie von einem verlängerten Umtauschrecht Gebrauch machen?“ scheint mit den beiden Antwort-Möglichkeiten „Ja“ und „Nein“ hinreichend abgedeckt. Aber würde das Ergebnis vielleicht anders aussehen, wenn auch die Antworten „Weiß nicht“ oder „Ist mir egal“ zur Verfügung stünden?

Gibt es diese nicht, werden die Kunden gezwungen, sich für die totale Zustimmung oder Ablehnung zu entscheiden – eine Haltung, die sie eventuell in Wirklichkeit so klar gar nicht haben. Schon Schulkinder wissen um dieses Phänomen und gestalten ihre Fragebögen entsprechend. ;-)

Antworten zulassen

Es nutzt also nichts, aus Sicht der Auswertung zu denken und die Antwortmöglichkeiten zu stark einzuschränken. Die Analyse ergibt dann zwar ein scheinbar klares und einfaches Bild, aber die Realität könnte weitaus differenzierter aussehen. Gerade wenn Investitionsentscheidungen an die Auswertung gebunden werden, wäre es schon tragisch, aufgrund einer scheinbar eindeutigen Zustimmung einen Service zu starten, der eigentlich in Wirklichkeit niemanden interessiert.

Motivation schaffen

„Ihre Meinung ist uns wichtig …“ oder „Helfen Sie mit …“ – so beginnen viele Fragebögen. Das ist grundsätzlich auch gut, da deutlich wird, dass die Kunden hier mitgestalten können. Aber trotzdem erfordert die Beantwortung von den Teilnehmern Arbeit und sie wissen natürlich genau, dass sie einen Beitrag zu deinem Erfolg leisten. Für einige ist dies schon Motivation genug, um mitzumachen, andere brauchen mehr Anreiz, um sich die Zeit zur Beantwortung der Fragen zu nehmen. Da hilft es oft, gleich zu Anfang zu erwähnen, dass es sich nur um drei Fragen handelt oder die Bearbeitung nur wenige Minuten dauert.

Wann immer möglich, sollte der Fleiß der Kunden mit einer kleinen Vergütung belohnt werden. Wer den Bogen abschließt und zusätzlich seine Mail-Adresse hinterlässt, erhält einen Gutschein für seinen nächsten Einkauf. Er kann ja zeitlich begrenzt oder nur für bestimmte Artikel gültig sein. Auch die Teilnahme an einem Preisausschreiben treibt die Teilnehmerzahlen deutlich nach oben. Ja – es kann Missbrauch geben und eventuell werden einige Teilnehmer sich ohne nachzudenken durch die Fragen klicken, um an den Bonus zu kommen und damit das Ergebnis verfälschen. Ich würde zunächst auch immer ohne derartige Anreize starten, aber wenn die Teilnehmerzahlen einfach zu niedrig sind, liegt in der Belohnung eine wirksame Möglichkeit, diese zu steigern.

Es muss auch nicht immer etwas Materielles sein. Viele Menschen interessiert zum Beispiel das (Zwischen-)Ergebnis der Befragung, an der sie gerade teilgenommen haben. Auch die Ergebnisse früherer Umfragen zu veröffentlichen und  zu zeigen, was daraufhin im Shop oder im Service verbessert wurde, ist für viele Leute schon ein hinreichender Anreiz zur Teilnahme. Auf jeden Fall gehören alle diese Maßnahmen an den Anfang der Befragung, damit den Teilnehmern gleich klar ist, dass es sich – aus welchen Gründen auch immer – lohnt, jetzt mitzumachen.

Mit Fragen verkaufen

Nicht umsonst lautet der Kernsatz einer jeden Verkaufsschulung: „Wer fragt, der führt.“ Also können auch Kundenbefragungen als Vertriebsinstrument genutzt werden. Stell doch zum Beispiel die Frage: „Wann planen Sie den nächsten Kauf von …?“ und biete als Antwortmöglichkeiten einige Zeitspannen an (aber auch die Antwort „Gar nicht“). Je nach Angaben des Kunden gewinnst du qualifizierte Kontakte für eine Mailing-Aktion, mit der du das befragte Produkt anbietest.

Oder: „Wir planen demnächst eine Sonderaktion mit deutlich reduzierten Preisen für … Würden Sie gerne hierüber von uns informiert werden?“ Du merkst schon, auch (und gerade!) mit Fragen kann man verkaufen. Und wenn du schon dabei bist, könntest du auch um die Komplettierung dieses Satzes bitten: „Ich finde den XY gut, weil …“. So erhälst du nebenbei schöne Kundenzitate für deine Website.

Aber wie eingangs gesagt: Achte auf eine klare Zielsetzung der Befragung und die möglichst knappe Gesamtlänge des Fragebogens. Also bitte nicht versuchen, alle hier gegebenen Anregungen in einer Umfrage unter zu bringen, sondern besser mit wenigen Fragen starten und dann durch die Resonanz lernen, wie du durch Umfragen deine Kunden ganz einfach zur Mitarbeit bewegst.

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Björn Dorra
Das ist das neue „eBay-Feeling“ http://t3n.de/news/neue-ebay-feeling-503960/ 2014-03-04T16:52:23Z
Den Wandel vom Auktionshaus zum Online-Marktplatz hat eBay längst geschafft, jetzt setzt eBay auf personalisiertes Shopping-Erlebnis, kuratierte Shopping-Kollektionen und wird lokaler durch einen...

Den Wandel vom Auktionshaus zum Online-Marktplatz hat eBay längst geschafft, jetzt setzt eBay auf personalisiertes Shopping-Erlebnis, kuratierte Shopping-Kollektionen und wird lokaler durch einen In-Store-Pickup und Lieferung am selben Werktag.

Update vom 04. März 2014: Das neue eBay-Feeling haben wir euch ursprünglich in diesem Artikel bereits im Oktober 2013 vorgestellt, der Deutschland-Start der neuen eBay-Funktionen ist zum damaligen Zeitpunkt noch zeitlich im Ungewissen gelegen – nun hat heut offiziell den Start des persönlichen Feeds und der eBay-Collections bekanntgegeben: Die, unten vorgestellten, neuen Funktionen sind seit Heute als Sneak-Preview zum Start für rund 20 Prozent der eBay Nutzer sichtbar und werden im Laufe des Monats allen Nutzern verfügbar gemacht.

Die eBay-Kollektionen sind zum Start unter anderem von bekannten Namen wie wie Samu Haber, Bonnie Strange, Eva Brenner, Johannes Huebl und Cathy Fischer zusammengestellt worden. Weitere „Trendsetter aus verschiedensten Bereichen“ konnten für rund 2.000 Kollektionen gewonnen werden. Insgesamt stehen den deutschen eBay-Nutzern über 21.000 Kollektionen zur Verfügung. In den USA, wo die Funktionen „Collections“ bereits seit Oktober letzten Jahres zur Verfügung steht, haben die Kollektionen laut eBay bereits die Ein-Millionen-Grenze überschritten.

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eBay-Kollektion „Musikalische Leidenschaft“ von Samu Haber (Screenshot: eBay)
eBay erfindet sich gerade neu, einmal mehr in der Geschichte des Online-Marktplatz. Die Anzahl der Artikel ist gigantisch, das Einkaufserlebnis wird unübersichtlicher – neue Wege sind gefragt. So hat sich eBay dazu entschieden, den Einkauf auf dem Marktplatz zum einen personalisierter zu gestalten, zum anderen soll dem lokalen Einkauf mehr Raum gewidmet werden. Der Weg weist weg von der produktorientierten Suche hin zum Shopping-Erlebnis beim Stöbern. So gruppieren sich die aktuellen Neuerungen um zwei zentrale Funktionen: der persönliche eBay-Feed und die eBay-Kollektionen: eine Social-Shopping-Komponente mit kuratierten Einkaufsempfehlungen.

eBay-Kollektion „Lichtblicke“ von Eva Brenner. (Screenshot: eBay)
eBay-Kollektion „Lichtblicke“ von Eva Brenner. (Screenshot: eBay)

Das ist das neue eBay

Das personalisierte Shopping-Erlebnis wird hautpsächlich durch den schon erwähnten Feed dargestellt. Jeder eBay-Kunde kann sich den Feed nach eigenem Geschmack selbst zusammenstellen – entweder anhand eines Suchbegriffs, der durch Filter noch optimiert werden kann, oder durch das Hinzufügen einer sogenannten „Collection“ sowie eines Kurators oder eines Händlers. Eine Collection ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine von Hand getroffene Auswahl von Produkten. Kuratoren sollen speziell von eBay ausgewählte Trendsetter sein – Musiker, Designer oder Blogger. Jeder Verkäufer, Kurator und jede Collection erhält dazu vergleichbar mit der Twitter-Funktion einen „Follow“-Button. Abgerundet wird der neue Auftritt zukünftig durch die eBay-Today-Seite, die eine redaktionelle Auswahl der besten Kollektionen des Tages anzeigt.

Die eBay Today-Seite wird vom eBay-Chefkurator täglich neu mit den aus eBays Sicht interessantesten Kollektionen bestückt werden. (Screenshot eBay)
Die eBay Today-Seite wird vom eBay-Chefkurator täglich neu mit den aus eBays Sicht interessantesten Kollektionen bestückt. (Screenshot eBay)

Zusammenfassung

  • Collections: Individuell zusammengestellte Produktsammlungen von eBay-Kunden, -Verkäufern oder Kuratoren.
  • Follow-Funktion: Einzelnen Produktkollektionen, Verkäufern und Kunden folgen, die den eigenen Interessen nahe stehen.
  • Profile: Sowohl für Käufer als auch für Verkäufer verfügbare Übersichtsseite mit Informationen zu den eigenen Interessen, Kollektionen und Angebote.
  • eBay-Today: Die tägliche Übersicht über die Kollektionen, die eBays Chefkurator als besonders spannend ansieht.
Der Newsfeed soll eBay-Kunden eine persönliche Artikel-Übersicht, passend zu den eigenen Interessen bieten. (Screenshot: eBay)
Der Newsfeed soll eBay-Kunden eine persönliche Artikel-Übersicht passend zu den eigenen Interessen bieten. (Screenshot: eBay)

eBay-Shopping im lokalen Handel

Das Thema Click & Collect spielt bei vielen Kaufhaus- und Einzelhandelsketten eine immer größer werdende Rolle im Multichannel-Konzept. Auch eBay will von diesem Markt eine Scheibe abhaben und bietet in den USA in Zusammenarbeit mit Ketten wie Toys „R“ Us und Best Buy schon die Abholung einer eBay-Bestellung in der örtlichen Filiale an. Weitere Angebote seien geplant. Der Same-Day-Delivery-Service „eBay Now“ soll im späteren Verlauf auch für lokale Angebote verfügbar gemacht werden. Gerade hat eBay die Übernahme von Shutl angekündigt, einem Londoner Startup mit einem Netzwerk von Kurieren, das sich genau auf diese Dienstleistung spezialisiert hat. Abrunden soll das Angebot schließlich eine termingerechte Lieferung.

Die neuen eBay-Funktionen für Händler

Die neuen Funktionen stehen zukünftig auch Händlern als Marketingtool zur Verfügung – zusammen mit den neu gestalteten eBay-Stores und der neuen Verkäuferprofilseite. Kunden können dann Kollektionen oder den Händler und dessen Sortiment über den „Follow“-Button abonnieren und bekommen dann im eigenen Feed die entsprechenden Produkte angezeigt. Im Händlerbereich hat eBay dazu weiterführende Informationen veröffentlicht.

Collections kann jeder jeder eBay-Nutzer anlegen – der passende Button wird sich auf der Artikel-Detailseite einfinden. (Screenshot: eBay)
Collections kann jeder jeder eBay-Nutzer anlegen – der passende Button wird sich auf der Artikel-Detailseite einfinden. (Screenshot: eBay)

Fazit: Schöne, bunte Ideen – Mehr Informationen zur Verfügbarkeit wären nett

Einer der E-Commerce-Trends momentan heißt „Data-Driven-Business" , eine eher automatisierte Variante der personalisierten Startseiten- und Produktvorschlags-Generierung - ein System überwacht dabei die Klicks des Kunden und personalisiert die Shop-Startseite für den Kunden. Dem gegenüber bietet eBays Produkt-Feed seinen eigenen Charme, denn dem Kunden die Kontrolle über die Angebote zu übergeben, ist auf jeden Fall ein schöner Ansatz. Der Produkt-Feed ist teilweise schon eingebunden und sichtbar, die Kollektionen sind zumindest auf der US-Seite ebenfalls einzusehen, die Follow-Funktion allerdings noch nicht. Genauso wenig die Möglichkeit, selbst Kollektionen anzulegen. Eventuell eine Einschränkung, die aus der Tatsache resultiert, dass zum Test ein deutscher eBay-Account verwendet wurde – eine Antwort auf unsere Anfrage bezüglich der zeitlichen Verfügbarkeit der neuen Features in Deutschland blieb bis zur Veröffentlichung dieses Artikels unbeantwortet. Sobald eine Antwort vorliegt, werden wir den Artikel entsprechend aktualisieren.

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Jochen G. Fuchs