Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2015-08-22T11:02:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Tipps zum Produktdaten-Marketing: So optimierst du die Qualität deines Angebots http://t3n.de/news/tipps-produktdaten-marketing-629643/ 2015-08-22T11:02:59Z
Das Thema Produktdaten-Qualität scheint vielen Shop-Betreibern immer noch lästig zu sein. Vielleicht ist es manchem auch schlicht zu kompliziert oder sie glauben, ihre Zeit besser in andere …

Das Thema Produktdaten-Qualität scheint vielen Shop-Betreibern immer noch lästig zu sein. Vielleicht ist es manchem auch schlicht zu kompliziert oder sie glauben, ihre Zeit besser in andere Projekte zu investieren.

Fakt ist aber: Durch das Anliefern mangelhafter Produktdaten an externe Vermarktungspartner wie Preissuchmaschinen, Google Shopping, Amazon oder Facebook, verpassen diese Online-Händler nicht nur Vermarktungschancen, sie lassen auch dem Wettbewerb unnötig viel Raum. Es ist also an der Zeit, das bislang immer noch stiefmütterlich behandelte Thema Produktdatenqualität anzugehen und die Bedeutung qualitativ hochwertiger Produktdaten einmal genau zu beleuchten.

Beim Online-Shopping drücken wir unsere individuellen Wünsche und Bedürfnisse in Form vager oder auch ganz konkret formulierter Suchbegriffe aus – bewertbar, messbar, attribuiert, rational vergleichbar. Alles, was wir dann in digitalen Shoppingwelten sehen und erleben, wird auf Basis von Produktdaten generiert. Nur diese Daten machen es den intelligenten Matching-Algorithmen der Suchmaschinen und Marktplätze erst möglich, Produkte zu erkennen und den Bedarf eines Nutzers mit dem passenden Angebot eines Online-Shops zusammenzuführen. In der Konsequenz heißt das, je besser und granularer die vorliegenden Produktdaten, desto erfolgreicher der Match zwischen Angebot und Nachfrage.

Praxisbeispiel: Wie optimiere ich meinen Produktdatenfeed?

Qualitativ hochwertige Produktdaten sehen folgendermaßen aus: Sie sind korrekt, vollständig, aktuell und verständlich für die Algorithmen der Vermarktungspartner wie auch für den Shopper.

Das nachfolgende Beispiel zeigt anhand des Auszugs aus einem fiktiven Produktdatenfeed mögliche Fehlerquellen und einfache Stellschrauben zur Optimierung.

Auszug aus einem Datenfeed: beide Datensätze weisen Mängel auf und könnten optimiert werden.
Auszug aus einem Datenfeed: beide Datensätze weisen Mängel auf und könnten optimiert werden.

Achte auf Vollständigkeit der Produktdaten

Auf den ersten Blick in der Grafik erkennbar sind Mängel in puncto Vollständigkeit des Datenfeeds. Es fehlen nicht nur eine EAN oder GTIN (Global Trade Item Number), auch Attribute wie zum Beispiel Produktabmessungen, Farbe, RAM-Größe, MPN (Manufacturer Parts Number) oder Lieferzeit sind im Datenfeed nicht enthalten beziehungsweise zu ungenau. Sucht ein Kunde nun beispielsweise nach der in der Bedienungsanleitung seines Druckers genannten MPN, um die passende Tonerkassette für seinen Drucker zu finden, wird er das Drucker-Toner Angebot des Händlers mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht finden. Das Produkt ist unter dieser Suchanfrage schlicht nicht auffindbar.

Verständlichkeit für Mensch und Maschine

Ein wichtiger Grundsatz für das Erstellen eines Datenfeeds lautet „Produktdaten müssen für jeden Nutzer – Vermarktungspartner und Shopper – verständlich und verarbeitbar sein.“ Der dargestellte Beispiel-Feed wird dieser Anforderung in zweierlei Hinsicht nicht gerecht. So können Leerstellen bei der Angabe von Product-IDs und auch die Integration von Sonderzeichen wie zum Beispiel Währungszeichen, zu Verarbeitungsfehlern bei den Partnern führen. Darüber hinaus ist auch die inhaltliche Verständlichkeit für den Shopper fragwürdig. Der Produkttitel „Ok.Toner“ lässt nicht eindeutig erkennen, dass es sich um eine Tonerkartusche für einen Drucker handelt. Besser wäre „Ok.Toner 4-farbig für bis zu 2200 Seiten“.

Mit Zusatzinformationen Kunden gewinnen

Die reinen Artikelstammdaten eines Produktdatenartikels bieten meist nicht das entscheidende Verkaufsargument, um den Kunden zu überzeugen und zu gewinnen. Im vorliegenden Beispiel verpasst der Händler die Chance, sein Angebot im Rahmen der Produktbeschreibung zu präsentieren und USPs in den Vordergrund zu rücken. Und nicht nur das; Erfahrungen zeigen, dass sich zu kurze Produktbeschreibungen beispielsweise bei Google Shopping auch negativ auf die Sichtbarkeit der Anzeigen auswirken. Eine bessere Produktbeschreibung für den Farb-Drucker könnte ausführlicher lauten: „Der Ok.Print ist ein echter Office-Profi. Er verfügt über ein schnelles Drucktempo mit 36ppm und liefert beste Farb-Ergebnisse. Es handelt sich um ein leistungsstarkes Gerät mit WLAN, das auch mobiles Drucken ermöglicht…“ Online-Shops sind also gut beraten, sich genau an die Vorgaben und Empfehlungen ihrer Vermarktungspartner zu halten.

Produktdaten eindeutig kategorisieren

Eine klare Kategorisierung des Produkts macht es einem Portal möglich, die Zugehörigkeit eines Produkts zu einer bestimmten Produktgruppe zu erkennen. Im Beispiel-Feed ist diese Eindeutigkeit nicht gegeben – der Partner sieht nicht, dass der Drucker wie auch der Toner der Kategorie „Computer & Hardware“ zuzuordnen sind. Es ist zu erwarten, dass der Vermarktungspartner diese Informationen nicht verarbeiten kann.

Optimierte Produktinformationen am Beispiel des fiktiven Datenfeeds
Optimierte Produktinformationen am Beispiel des fiktiven Datenfeeds

Fazit

Damit Matching-Algorithmen greifen und die digitale Produktvermarktung Erfolg hat, kommt es darauf an, die Produktdaten des Online-Shops in einwandfreier Form an einen Vermarktungspartner zu übermitteln. Wie das Beispiel zeigt, finden sich die Stellschrauben der Qualitätsoptimierung sowohl in der Struktur als auch im Inhalt eines Datenfeeds. Qualität heißt jedoch nicht nur die Daten in Form zu halten, sondern auch aktuell. Durch die regelmäßige Übermittlung bzw. Zurverfügungstellung des aktualisierten Datenfeeds an den Vermarktungspartner erreichen Optimierungsmaßnahmen ihre volle Wirkung – veraltete Informationen verschwinden aus dem Netz.


Mehr E-Commerce-News auf netzaktiv.de

Von Frauke Ewe

Ursprünglich publiziert bei netzaktiv.de.

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netzaktiv.de-Redaktion
Frontend-Framework: Bootstrap 4 Alpha und offizieller Theme-Shop verfügbar http://t3n.de/news/frontend-framework-bootstrap-4-theme-shop-632876/ 2015-08-20T12:34:30Z
Die Macher des Frontend-Frameworks Bootstrap haben einen offiziellen Online-Shop für aufwendige Premium-Themes gestartet. Außerdem wurde die Alpha-Version von Bootstrap 4 veröffentlicht.

Die Macher des Frontend-Frameworks Bootstrap haben einen offiziellen Online-Shop für aufwendige Premium-Themes gestartet. Außerdem wurde die Alpha-Version von Bootstrap 4 veröffentlicht.

Die Bootstrap-Macher verkaufen jetzt auch eigene Themes. (Screenshot: themes.getbootstrap.com)
Die Bootstrap-Macher verkaufen jetzt auch eigene Themes. (Screenshot: themes.getbootstrap.com)

Bootstrap verkauft jetzt eigene Premium-Themes

Das Team hinter dem quelloffenen Frontend-Framework Bootstrap bietet jetzt auch kostenpflichtige Themes an. Insgesamt werden über den offiziellen Theme-Shop derzeit drei solcher Themes angeboten. Bei dem Ersten handelt es sich um ein Dashboard. Der Zweite ist eine Marketing-Seite und der Dritte eignet sich als Grundlage für eigene Web-Apps. Sie alle werden zu einem Preis von jeweils 99 US-Dollar angeboten.

Für den Preis dürft ihr den Theme in so vielen Projekten einsetzen, wie ihr möchtet. Außerdem enthalten sie verschiedene Beispiele, neue Komponenten und Plugins sowie eine eigene Dokumentation. Insgesamt sollen die Macher Hunderte von Stunden in die Entwicklung der umfangreichen Themes gesteckt haben.

Die Alpha-Version von Bootstrap 4 steht ab sofort zum Download bereit. (Screenshot: Bootstrap)
Die Alpha-Version von Bootstrap 4 steht ab sofort zum Download bereit. (Screenshot: Bootstrap)

Bootstrap 4 Alpha ist da: Das ist neu

Ebenfalls neu ist die Alpha-Version von Bootstrap 4. Für das nächste Major-Release wechselt das Team von Less zu Sass. Außerdem gibt es ein überarbeitetes Grid-System, der Support für Internet Explorer 8 wurde eingestellt, und sämtliche JavaScript-Plugins wurden in ECMAScript 6 umgeschrieben, um die neusten Verbesserungen der Script-Sprache auszunutzen.

Um den Einstieg zu erleichtern, wurde außerdem die Dokumentation überarbeitet. Sie setzt jetzt auf Markdown und wurde um einige Plugins erweitert, um die Darstellung von Beispielen und Codeschnipseln zu optimieren. Die Alpha Version des Frontend-Frameworks sowie Informationen zu allen wichtigen Änderungen findet ihr auf der offiziellen Bootstrap-4-Webseite.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Kostenlose Bootstrap-Themes für jeden Anlass: Das sind die besten Quellen im Netz“.

via blog.getbootstrap.com

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Kim Rixecker
Die besten Growth-Hacks für´s Business: Ein Blick in die Trickkiste erfolgreicher SaaS-Anbieter http://t3n.de/magazin/saas-anbieter-growth-hacks-238289/ 2015-08-20T11:57:23Z
Wachsen, wachsen, wachsen. Diese Devise gilt für nahezu jedes Startup, erreicht im Bereich der SaaS-Anbieter aber völlig neue Dimensionen. Sie profitieren von der enorm leichten Skalierbarkeit …

Wachsen, wachsen, wachsen. Diese Devise gilt für nahezu jedes , erreicht im Bereich der SaaS-Anbieter aber völlig neue Dimensionen. Sie profitieren von der enorm leichten Skalierbarkeit ihres digitalen Produktangebots, anders als beispielsweise .

Dieser zunächst klein anmutende Vorteil legt den Grundstein für auf Wachstum ausgelegtes Marketing, das so genannte Growth-Hacking. Obwohl sich dessen Grundkonzept nicht über alle Geschäftsmodelle stülpen lässt, dient es für nahezu jeden Marketer als gelungene Inspiration.

In drei Abschnitten soll dieser Artikel an Beispielen aufzeigen, mit Hilfe welcher „Hacks“ clevere Marketer messbare Erfolge erzielten. Die drei Abschnitte orientieren sich – in Anlehnung an die SaaS-Branche – am Sales Funnel eines (digitalen) Produkts, dem mehrschrittigen Ablauf eines Produktkaufs. Mit etwas Kreativität lassen sich die vorgestellten Maßnahmen auch von Unternehmen anderer Branchen für ihre Unternehmensziele adaptieren.

Von der Strategie zur Taktik: Erst auf die Zahlen blicken

Growth-Hacking ist „keine Einzelmaßnahme, sondern eine strategische Vorgehensweise“, erklärte Kevin Indig im t3n Magazin Nr. 36. Um die hier vorgestellten Taktiken erfolgreich ins eigene Marketing zu integrieren, bedarf es deshalb einiger Vorbereitung. Das zugrunde liegende Schema führt Marketer von den identifizierten Schwachstellen über eine aufgestellte Hypothese zu einer Maßnahme und schließt mit deren Auswertung.

Ein Onlinehändler etwa, der die Konversionsraten seiner Mitbewerber durch Branchenreports kennt, identifiziert Schwachstellen während des Kaufabschlusses. Nach einer genaueren Untersuchung könnte er die Hypothese aufstellen, dass dies an einer unklaren Kommunikation der Versandkosten liegt. Er reagiert mit einer Verbesserung des Problems und analysiert im Anschluss die Auswirkungen seiner Änderung auf die relevanten Kennzahlen.

Das Beispiel macht deutlich, dass Marketer einen kritischen Blick auf ihre Kennzahlen werfen müssen, bevor einzelne in diesem Artikel vorgestellte Maßnahmen angewendet werden. Nachdem die wichtigsten Schwachstellen identifiziert und Hypothesen für ihren Missstand aufgestellt wurden, können die folgenden „Hacks“ als Inspiration für mögliche Lösungen dienen.

Die im Folgenden genannten „Hacks“ werden wie oben erläutert in drei Kategorien unterteilt: Nutzerakquise, Kundenaktivierung und Kundenbindung.

Nutzerakquise

Die wichtigste Frage für fast jedes Unternehmen lautet: Woher stammen die Nutzer meines Produkts? Die Antwort ist stark vom Unternehmen, dem Produkt und seiner Zielgruppe abhängig. Ein Unternehmen mit großer Präsenz in sozialen Netzwerken kann beispielsweise völlig andere Maßnahmen in Erwägung ziehen als ein auf Anzeigen angewiesener Mitbewerber, dessen Kunden vor allem über Google AdWords auf der Website landen.

Der Immobilienplattform Movoto gelang es mit ausgefeiltem Blog-Content, die monatlichen Besuche innerhalb von drei Jahren auf 18 Millionen zu steigern. (Screeenshot: movoto.com)
Der Immobilienplattform Movoto gelang es mit ausgefeiltem Blog-Content, die monatlichen Besuche innerhalb von drei Jahren auf 18 Millionen zu steigern. (Screeenshot: movoto.com)

Wenn Content, dann richtig

Alle schreien nach Content, doch kaum einer macht es richtig. Dabei gibt es einige Unternehmen, die ihren Erfolg zu großen Teilen veröffentlichten Inhalten zu verdanken haben und als gelungenes Vorbild dienen könnten. Beispiele finden sich vor allem unter den SaaS-Anbietern, etwa die Marketing-Suite Hubspot oder der Sharing-Service Buffer. Die Immobilien-Plattform Movoto ließ kürzlich tief blicken und verriet in einem Blogpost, mit Hilfe welcher Maßnahmen das eigene Marketingteam den Unternehmensblog auf 18 Millionen monatliche Besucher skalierte. Entscheidend war demnach eine klare Zielsetzung, das ständige Beobachten und Kopieren erfolgreicher Vorbilder, ein ausgefeiltes System zum Validieren von Artikelideen sowie ein strikter Workflow fürs Seeding der erstellten Beiträge. Da die Viralität der Beiträge sowie deren Backlinks wichtige Kennzahlen waren, waren Upworthy und Buzzfeed große Vorbilder. Alle Artikelideen wurden darüber hinaus auf ihr Linkpotenzial geprüft, das nach der Veröffentlichung über Seedingkampagnen ausgeschöpft wurde.

Virale Gewinnspiele

Gewinnspiele haben zwar das Potenzial, extrem viele Besucher auf die eigene Website zu locken, aber häufig ein großes Problem: Kaum ein Teilnehmer hat Interesse daran, das Gewinnspiel zu teilen und damit die eigenen Gewinnchancen zu schmälern. Die Lösung dieses Problems versprechen mehrere Webdienste: Rafflecopter hat sich Viralität über soziale Netzwerke auf die Fahnen geschrieben. Wer WordPress nutzt, kann KingSumo Giveaways einsetzen, die mittels ihrer speziellen Templates zu mehr Teilnahmen und einer viralen Verbreitung führen sollen.

Erfolgreich gelang dies beispielsweise dem Entwickler Josh Earl, der seinen Newsletter „Free Sublime Text Tips“ durch ein Gewinnspiel mit einem Produktwert von nur 70 US-Dollar um fast 200.000 bestätigte E-Mails erweiterte.

Webinare als Kundenmagnet

Webinare können ein sehr wichtiger Wachstumshebel sein. Sie funktionieren vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten und bieten die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Wichtig ist, den Abstand und zugleich auch den Bezug zum eigenen Produkt zu halten. Niemand schaut gern eine Werbesendung, trotzdem sollen Webinare letztlich zahlende Kunden akquirieren. Ein sehr erfolgreiches Beispiel für den Einsatz von Webinaren liefert der SaaS-Anbieter LeadPages. Er wuchs innerhalb von lediglich zwei Jahren auf 25.000 Kunden, unter anderem durch regelmäßig veranstaltete Webinare. Mittlerweile teilt das Unternehmen seine Erfahrungen mit diesem Marketinghack im Rahmen des kostenlosen zur Verfügung gestellten Videokurses „The Webinar Funnel System“.

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Lars Budde
So funktioniert Online-Marketing für deutsche Online-Shops [Studie] http://t3n.de/news/online-marketing-e-commerce-studie-631802/ 2015-08-18T14:01:18Z
Wie entwickelt sich Online-Marketing im E-Commerce? Mit einer Untersuchung geht die Agentur Aufgesang dieser Frage auf den Grund.

Wie entwickelt sich Online-Marketing im E-Commerce? Mit einer Untersuchung geht die Agentur Aufgesang dieser Frage auf den Grund.

Die Aufgesang Inbound Marketing veröffentlicht heute in Zusammenarbeit mit Searchmetrics die fünfte Auflage einer Studie zum „Online-Marketing bei deutschen Online-Shops“. Erste Einblicke erhaltet ihr heute exklusiv im Rahmen dieses Artikels.

Die 5 wichtigsten Trends der Studie

Knapp 200 Online-Shops aus zwölf Kategorien bilden die Grundlage der Untersuchung von Aufgesang, darunter auch Amazon und Otto. Die erhobenen Daten stammen aus dem Mai 2015, zum Vergleich wurden außerdem Daten aus Mai 2014 erhoben.

Die gesamte Studie findest du ab morgen auf der Website von Aufgesang.

1. Organischer Traffic wächst in (fast) allen Branchen

Suchmaschinen liefern deutschen Online-Shops rund 37 Prozent der Besucher, auf dem zweiten Platz landet mit rund 32 Prozent der direkte Traffic. Etwa 90 Prozent des Search-Traffics stammen von der organischen Suche sowie Ergebnissen der „Universal Search“.

Der Vergleich der organischen Sichtbarkeit im Jahresvergleich. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)
Der Vergleich der organischen Sichtbarkeit im Jahresvergleich. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

In einzelne Branchen dominiert vor allem der organische Traffic, darunter Medien, Elektronik, Kleidung und Heimwerken. Vergleichsweise niedrige Werte erzielt aufgrund der höheren Relevanz von „Universal Search“ oder Adwords die Branche Büroausstattung, die auf nur 46,21 Prozentpunkte kommt.

2. Adwords verliert an Relevanz

Auf dem absteigenden Ast befindet sich die bezahlte Suche (beispielsweise Adwords), die im Jahresvergleich an Bedeutung verloren hat. Sie kam im Vorjahr auf 9,3 Prozent und liefert jetzt noch knapp 7,5 Prozent des Search-Traffics. Die größten „Verluste“ gab es in den Branchen Kosmetik und Elektronik.

So hat sich die bezahlte Sichtbarkeit der Kategorien entwickelt. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)
So hat sich die bezahlte Sichtbarkeit der Kategorien entwickelt. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

Eine überdurchschnittliche Rolle spielt die bezahlte Sichtbarkeit „neben den Komplettsortimentern insbesondere für die Bereiche Kleidung, Heimwerker und Spielwaren“. Zu einem starken Anstieg kam es außerdem für Arzneimittel-Shops.

3. „Universal-Search“-Ergebnisse in einzelnen Kategorien entscheidend

Die sinkende Tendenz der bezahlten Suche lässt sich in Teilen auch auf den Anstieg der „Universal Search“ zurückführen. Vor allem in den Kategorien Büroausstattung (37,64 Prozent) und Möbel (16,13 Prozent) entwickelt sie sich im Vergleich zur organischen und bezahlten Suche zu einer wichtigen Besucherquelle.

4. Facebook dominiert als soziales Netzwerk, vor allem bei Tiernahrung

Die wichtigsten sozialen Netzwerke im E-Commerce. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)
Die wichtigsten sozialen Netzwerke im E-Commerce. (Grafik: Aufgesang Inbound Marketing)

Interessante Erkenntnisse liefert die Studie auch für den Bereich Social Media. Laut der von Searchmetrics ermittelten sozialen Sichtbarkeit dominiert Facebook mit einem Vergleichswert von 81,53 Prozent – noch deutlicher wird das mit Blick auf einzelne Branchen.

Online-Shops der Kategorien Tiernahrung und Spielwaren gewinnen über 90 Prozent ihrer sozialen Sichtbarkeit durch Aktivitäten auf Facebook, mit geringem Abstand folgen die Branchen Kleidung und Heimwerker. Niedrige Werte erzielt Facebook nur bei Elektronik und Büroausstattung.

5. Google+ existiert (noch) in der Nische

Das fast vergessene Google+, das in den letzten Jahren schon mindestens ein dutzend Mal als tot erklärt wurde, dominiert einzelne Nischen. Besonders auffällig ist die soziale Sichtbarkeit in den Kategorien Elektronik (29,16 Prozent) und Büroausstattung (21,88 Prozent). Leicht über dem Durchschnitt liegen auch die Kategorien Medien, Möbel und Komplettsortimenter.

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Lars Budde
Job in Köln, Hamburg oder München? Sky, E.ON, TUI, SWR und viele mehr suchen neue Mitarbeiter http://t3n.de/news/job-koeln-hamburg-muenchen-sky-629824/ 2015-08-13T07:30:23Z
Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n Jobs“. Diesmal können wir euch  55 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen.

Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n Jobs“. Diesmal können wir euch  55 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen. Heiß begehrt: Mediengestalter, Webshop Manager und Webentwickler (m/w).

Mediengestalter (m/w)product media 200 x 200

  • PMH Product Media Holding GmbH
  • 50678 Köln

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Projektmanager Online (m/w)webklusive

  • webklusive GmbH
  • 20457 Hamburg

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UX Designer (m/w)haufe

  • Haufe Gruppe
  • 79111 Freiburg im Breisgau

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IT Online Consultant - Online Analytics/Mobile Solutions (m/w)e.on

  • E.ON Business Services
  • 45131 Essen

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Webdesigner (m/w)online design werbung und medien

  • online design Werbung & Medien GmbH
  • 55543 Bad Kreuznach

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Projektleitung (m/w) Online Marketingotto

  • Otto (GmbH & Co KG)
  • 22179 Hamburg

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Creative Designer (m/w)INTERPRINT

  • INTERPRINT GmbH
  • 59759 Arnsberg

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Online Ad Manager (w/m)GroupM

  • GroupM Germany GmbH
  • 40476 Düsseldorf

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Redakteur/in für Content-MarketingIppen Digital

  • Ippen Digital Media GmbH
  • 80331 München

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Senior Browser Developer (m/f)avira

  • Avira Operations GmbH & Co. KG
  • 88069 Tettnang

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Projektleiter/ Business Development Manager für Mobile Apps (w/m)Softing Automotive

  • Softing Automotive Electronics GmbH
  • 85540 Haar bei München

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Webshop Manager in Teilzeit (24h/Woche)Hornbach

  • Hornbach-Baumarkt AG
  • 67433 Neustadt an der Weinstraße

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.NET Web Developer (m/f) (1961)bwin.party

  • bwin.party services (Austria) GmbH
  • 1030 Wien, Österreich

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Campaign Manager / Disponent (m/w)SpotCom

  • SpotCom GmbH & Co. KG
  • 85737 München, Unterföhring

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Mitarbeiter Kommunikation / Marketing (m/w)FLEX Fonds

  • FLEX Fonds Capital AG
  • 73614 Schorndorf

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Manager Online-Marketing (m/w)Basler Haar-Kosmetik

  • Basler Haar-Kosmetik GmbH & Co. KG
  • 74321 Bietigheim-Bissingen

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Frontend Developer (w/m) - Berlinaudibene

  • audibene GmbH
  • 10178 Berlin

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Big Data Architekt (m/w)BMW Group

  • BMW Group
  • 80788 München

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e-Commerce Manager (m/w) B2B Allyouneed.comdeutschepost

  • Deutsche Post DHL Group
  • 53113 Bonn

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(Junior) System Administrator (w/m) Schwerpunkt LinuxClaranet

  • Claranet GmbH
  • 60314 Frankfurt am Main

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Web Designer (m/w)Stylefruits

  • stylefruits GmbH
  • 80331 München

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Webmaster (m/w)epson 200 x 200

  • Epson Deutschland GmbH
  • 40670 Meerbusch

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Webcontent-Manager (m/w)dumrath

  • Dumrath & Fassnacht KG (GmbH & Co.)
  • 22525 Hamburg

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Online-Redakteur (m/w)Swiss Life

  • Swiss Life Deutschland Holding GmbH
  • 30159 Hannover

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Mobile App Entwickler (m/w)BTD GROUP

  • BTD GROUP GmbH
  • 80336 München

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(Senior) Sales Manager - Mobile Programmatic Advertisingtrademob

  • Trademob GmbH
  • 10117 Berlin

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Junior PHP Developer (m/f)die kartenmacherei

  • die kartenmacherei GmbH
  • 20095 Hamburg

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Junior Manager CRM Process Design (m/w)Sky Deutschland

  • Sky Deutschland AG
  • 85774 Unterföhring bei München

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JavaScript Entwickler (w/m)tui

  • TUI InfoTec GmbH
  • 30625 Hannover

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Junior Frontend Developer (m/f)die kartenmacherei

  • die kartenmacherei GmbH
  • 20095 Hamburg

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Content Manager (m/w)Baumarkt direkt

  • baumarkt direkt GmbH & Co KG
  • 22587 Hamburg bzw. Soltau

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Linux-Admin (m/w)Internetstores

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  • 73730 Esslingen

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PHP Entwickler (m/w)schengber 200 x 200

  • Dr. Schengber & Friends GmbH
  • 48143 Münster

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  • Dr. Goerg GmbH
  • 56424 Bannberscheid

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Mediengestalter (m/w)Spartherm

  • Spartherm Feuerungstechnik GmbH
  • 49324 Melle

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Projektmanager (m/w) Produktentwicklung Online / MobileDas Örtliche

  • Das Örtliche Service- und Marketing GmbH
  • 45141 Essen

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Redaktionsassistent/in mit dem Schwerpunkt Social Mediaswr

  • Südwestrundfunk
  • 76530 Baden-Baden

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Webentwickler (m/w)WhereGroup

  • WhereGroup GmbH & Co. KG
  • 53119 Bonn

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Senior Project Manager (m/w)logo_goodgamestudios

  • Goodgame Studios
  • 22761 Hamburg

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Senior Android Developer Shpockfinderly Shpock

  • finderly GmbH
  • 1020 Wien, Österreich

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Teamleiter/in IT CRM Sales & eCommerceHeidelberger Druckmaschinen

  • Heidelberger Druckmaschinen AG
  • 69168 Wiesloch

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Ruby on Rails Softwareentwickler Business Portale (m/w)ANWR GROUP

  • ANWR GROUP eG
  • 63533 Mainhausen

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Analytics Specialist (m/f)deloitte-und-touche

  • Deloitte & Touche GmbH
  • 10719 bundesweit

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Spezialist Web Content Management Systeme (m/w)MVI SOLVE-IT

  • MVI SOLVE-IT GmbH
  • 80809 München

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Junior Market Analyst (m/w)BEL Deutschland

  • BEL Deutschland GmbH
  • 85630 Grasbrunn bei München

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Senior Mediengestalter / Webdesigner (m/w)arboro

  • arboro GmbH
  • 74072 Heilbronn

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Online-Redakteur/infidion

  • fidion GmbH
  • 97070 Würzburg

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Groß & PartnerMitarbeiter/-in für crossmediale Kommunikation und Werbung

  • Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
  • 60325 Frankfurt am Main

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Mitarbeiter (m/w) im MarketingCarl Götz

  • Carl Götz GmbH
  • 89231 Neu-Ulm

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Berater/Projektmanager (w/m) Web-AnwendungenDeutsche Bahn

  • Deutsche Bahn AG
  • 60326 Frankfurt (Main)

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(Junior) Consultant Web Engineering (m/w)cgi

  • CGI Deutschland
  • 65843 Sulzbach (Taunus)

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[Frontend Lead Developer] (m/f)Travian Games

  • Travian Games
  • 80807 München

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Softwareentwickler (m/w) Web FrontendPTV Planung

  • PTV GROUP
  • 76131 Karlsruhe

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Business Analyst / Consultant (m/w) Analytics - Visual & UI Designerdeloitte-und-touche

  • Deloitte & Touche GmbH
  • 10719 Berlin

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Web & App-EntwicklerInRichter Pharma

  • Richter Pharma AG
  • 4600 Wels, Österreich

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Noch mehr Stellenanzeigen gibt es in der Stellenbörse t3n Jobs. Wer selbst gerne ein Jobangebot aufgeben möchte, findet unter „Stellenanzeige schalten“ alle notwendigen Informationen.

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Sarah Weber
Shop und Warenwirtschaftssystem in einem – kein Problem für kleine und mittlere Unternehmen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/warenwirtschaftssystem-shop-erp-628580/ 2015-08-10T08:30:26Z
Anzeige Die Mehrzahl der Online-Shops, die mit einem Warenwirtschaftssystem (WWS) arbeiten, nutzen heute zwei getrennte Lösungen, die über eine Schnittstelle verbunden sind. Dabei gibt es für kleine und …
Anzeige

Die Mehrzahl der Online-Shops, die mit einem Warenwirtschaftssystem (WWS) arbeiten, nutzen heute zwei getrennte Lösungen, die über eine Schnittstelle verbunden sind. Dabei gibt es für kleine und mittlere Händler Alternativen: voll integrierte Lösungen.

Bei hohen Anforderungen an den Funktionsumfang gibt es bisher keinen anderen Weg, als getrennte Lösungen für Shop und das WWS zu kombinieren. Diese Konstellation bringt häufig Probleme mit sich. Für kleine und mittlere Händler ist das aber unnötig. Sie können auf voll integrierte Systeme setzen.

Schnittstellen brauchen Pflege

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zum Verbindungsaufbau zwischen Shop und WWS: Standard-Schnittstellen, die von den Betreibern angeboten werden, oder individuell programmierte Lösungen. Für beide Wege gilt: 

„Schnittstellen erzeugen beständig Kosten.“

Selbst wenn beim Einrichten einer Schnittstelle zwischen und WWS alles einwandfrei funktioniert, werden beide Systeme ohne weitere Abstimmung weiter entwickelt. Jedes geht sozusagen seiner Wege und niemand kann voraussehen, welche das sein werden. So kommt es nach einiger Zeit unweigerlich zu Anpassungsaufwand aufgrund neuer oder veränderter Funktionen in den beiden Anwendungen.

Außerdem wechseln die Anforderungen an Shop-Systeme aufgrund individueller Entscheidungen der Händler und der Markterfordernisse rasant. Neue Rechtsvorschriften, ein Schritt ins Ausland, Änderungen bei der Lagerhaltung, eine Sortimentserweiterung – und schon müssen neue oder andere Daten zwischen Shop und WWS fließen. Und das heißt: Die Schnittstelle muss angepasst werden. Schnittstellen erzeugen somit beständig laufende Kosten.

Die Alternative: Shop und Warenwirtschaftssystem aus einem Guss

VersaCommerce aus Hannover bietet ein Shopsystem in der Cloud – und geht einen neuen Weg. „Wir wollen kleinen und mittleren Online-Händlern ein Komplettsystem an die Hand geben, mit dem sie ihr gesamtes Shop-Management erledigen können“, bringt Geschäftsführer Björn Dorra die Grundidee der tiefen System-Integration zwischen Online-Shop und WWS auf den Punkt.

Aus eingehenden Bestellungen im Shop werden im WWS direkt die Rechnungsentwürfe erzeugt. Der Zahlungseingang wird via Online-Banking-Schnittstelle automatisch vermerkt. Von Serienrechnungen für den Abo-Kauf, über das Mahnwesen bis zu beliebigen Kontenkreisen zur Verbuchung und den Monatsexports für das Steuerbüro stehen alle Funktionen zur komfortablen Abrechnung bereit.

Auch die Eingangsrechnungen werden automatisch eingelesen und den passenden Lieferanten zugeordnet, so dass die komplette Buchhaltung für den Online-Shop abgebildet wird. Außerdem werden alle im Shop angelegten Artikel in das WWS übertragen, wo Lagerbestände inklusive Alarmfunktion, Einkaufspreise und die Lieferantenzuordnungen gepflegt werden.

warenwirtschaftssystem-Eingangsrechnung.jpg

Zudem können direkt aus dem WWS heraus neue Rechnungen erstellt werden, ohne dass im Online-Shop etwas verkauft wurde, zum Beispiel bei telefonischer Bestellannahme. Und auch die Team-Arbeit wird unterstützt. Es können an den Rechnungen, Kunden, Lieferanten und Artikeln Notizen hinterlegt und auch direkt Aufgaben verteilt werden.

Jederzeit startklar und automatisch aktuell

Das bei VersaCommerce sogenannte „Backoffice“ kann jederzeit mit wenigen Klicks zum Shopsystem hinzugefügt werden und ist dann sofort tief in dieses integriert. Bestehende Bestell- und Produktdaten werden gleich nach der Installation an das WWS übermittelt und danach erfolgt der automatische Datenaustausch, so dass aus Sicht der Benutzer einfach eine erweiterte Gesamtlösung verfügbar wird. 

Die Kooperation stellt sicher, dass der weitere Ausbau in enger Abstimmung erfolgt.

Das Backoffice wurde von den Hamburger Cloud-Spezialisten Fortytools gemeinsam mit VersaCommerce entwickelt. Die Grundlage bildet eine Kooperation, die sicher stellt, dass der weitere Ausbau in enger Abstimmung erfolgt.

Technisch gesehen, gibt es zwar auch hier eine Schnittstelle, aber diese ist für die Händler kein Thema, denn Updates werden – wie für die gesamte Cloud-Lösung – einfach zentral eingespielt, ohne Aufwand für die Shop-Betreiber. So kann die Integration des Backoffice weiter voranschreiten und auch neue Funktionen werden beständig bereitgestellt.

Kleinen und mittleren Händlern steht somit mit dem VersaCommerce Backoffice eine sehr einfach zu bedienende Lösung zur Verfügung, die den Standard im Online-Shop-Management abdeckt, beständig weiterentwickelt wird und keine unvorhergesehenen Kosten verursacht.

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warenwirtschaftssystem

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t3n Redaktion
Internationalisierung im E-Commerce: Ein Leitfaden für deinen Online-Shop (Teil 2) http://t3n.de/news/internationalisierung-e-commerce-626569/ 2015-08-02T07:01:10Z
Du willst deinen Shop auch im Ausland anbieten? Im ersten Teil unseres Leitfadens haben wir über die Sprache und Währungen geschrieben. Heute verraten wir dir, was du bei der Internationalisierun …

Du willst deinen Shop auch im Ausland anbieten? Im ersten Teil unseres Leitfadens haben wir über die Sprache und Währungen geschrieben. Heute verraten wir dir, was du bei der Internationalisierung deines E-Commerce-Business noch beachten musst.

IT-Infrastruktur für internationalen Online-Handel

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Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg bei der Internationalisierung im E-Commerce ist die Shop-Software. Hier lautet die Grundregel: so viel Standard wie möglich, so viel Individualisierung wie nötig. Für die Aufgabenstellung, einen Webshop in zwei oder mehr Ländern verfügbar zu machen, eignen sich so genannte Multistore-Shopsysteme am besten. Dahinter verbergen sich Installationen, die zentral gesteuert und aufgesetzt sind und auf einem zentralen Datenstamm basieren, aber mehrmandantenfähig sind.

Laienhaft ausgedrückt, bieten sie die Möglichkeit, dein Produktportfolio auf verschiedene Arten, in verschiedenen Umgebungen mit unterschiedlichen Details – wie zum Beispiel den Preisen in Landeswährung – darzustellen. Systeme mit diesen Fähigkeiten nennen wir Multistore-Shopsysteme.

Um die individuell unterschiedlichen Lokalisierungen mit möglichst geringem Aufwand bewältigen zu können, sollte das System deiner Wahl möglichst viele ländertypische Besonderheiten im Standard abdecken. Hier steckt der Teufel im Detail und wir müssen gar nicht erst zu den von rechts nach links zu lesenden arabischen Schriftzeichen abschweifen, um zu erkennen, wie viel Aufwand sich hier verbirgt, wenn Landesspezifika nicht im Standard hinterlegt sind.

Beispielhaft schauen wir noch mal auf die britischen Inseln. Sie liegen zwar beinahe vor unserer Haustüre, doch sind die Eigenheiten der Briten ja beinahe schon legendär. Weder die Währung, noch ihre Längen- und Gewichtsmaße stimmen mit unseren überein. Datum und Uhrzeit werden anders als in Deutschland dargestellt und – ja, das auch noch – unsere britischen Nachbarn haben nicht mal die gleiche Uhrzeit wie wir. Dieses kleine Exempel soll zeigen, wie umfang- und detailreich die Anforderungen in anderen Ländern sein können.

Wer diese Spezifika nicht weitestgehend mit Hilfe von in seiner Shopsoftware hinterlegten Standards und einem leistungsfähigen Product-Information-Management im Griff hat, ertrinkt in der Arbeit seines Shop-Ablegers. Also: Augen auf beim Softwarekauf!

Mindestanforderungen an die Shopsoftware/das Shopsystem:

  • Multistore: zentrale Installation, zentraler Datenstamm, mehrmandantenfähig
  • Leistungsfähiges Produktinformationssystem (PIM)
  • Darstellung von Länderspezifika (Währung, Sprach- und Sonderzeichen, Gewichts- und Längenmaße et cetera) standardmäßig automatisch
  • Verarbeitung von Länderspezifika (Umsatzsteuersatz, Zölle, Einfuhrbedingungen etc.) standardmäßig automatisch

Ebenso wichtig wie die Shopsoftware ist eine leistungsfähige und zuverlässige Datenanbindung. Ein neuer eines ausländischen Anbieters, der gleich in der Startphase mit Unerreichbarkeit oder zu langen Ladezeiten negativ auffällt, ist eine Totgeburt. Wähle daher einen seriösen und im betreffenden Markt etablierten Hosting-Provider mit entsprechenden Referenzen. Es lohnt sich.

Internationalisierung im E-Commerce: Service und Logistik auf internationaler Ebene

Auch in den Kategorien Service und Logistik heißt es, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen. So sollte es selbstverständlich sein, Kundenanfragen per E-Mail, Chatfunktion und gegebenenfalls auch telefonisch in der Landessprache beantworten zu können. Das gehört, ganz wie im Heimatmarkt, einfach dazu.

To do

  • Sicherstellen, dass Kundenanfragen über alle angebotenen Kanäle zeitnah und kompetent in der Landessprache beantwortet werden können.

Einer der vielen Erfolgsfaktoren im nationalen wie im internationalen ist die Logistik. Ein Kunde wird in den seltensten Fällen zum treuen Stammkunden, wenn er mit der Lieferung der Ware – auch wenn das Produkt toll und günstig ist – sowie den begleitenden Optionen und Services unzufrieden ist.

Laut einer Studie des Logistikdienstleisters Hermes sind Versandkosten für 71,1 Prozent von 104 befragten Online-Händlern die größte Hürde für einen Start ins Auslandsgeschäft, gefolgt von Zollgebühren, die beim Versand in Nicht-EU-Mitgliedsstaaten anfallen (42,2 Prozent). Auf Rang 3 wurden mit jeweils 26,5 Prozent gleich zwei potenzielle Hindernisse gewählt: Einerseits erscheint vielen Händlern das Retourenhandling beim internationalen Versand zu komplex. Andererseits fürchten Shopbetreiber länderspezifische Besonderheiten, etwa bei Versand und Payment.

Variante 1: Versand aus Deutschland

Für die Warenlieferung in einen ausländischen Markt stehen grundsätzlich zwei Optionen zur Wahl: Variante 1 ist der Versand aus Deutschland in den Zielmarkt. Diese Option bietet sich für den Versand nicht all zu sperriger und schwerer Waren in das mehr oder weniger benachbarte Ausland oder für geringe Stückzahlen an. Wenn du also beispielsweise Modeartikel in die Benelux-Staaten verkaufen willst, sollte das in der Regel problemlos mit einem aus Deutschland operierenden Logistikpartner möglich sein. Wichtig ist dann, die entsprechend höheren Versandkosten und längeren Lieferfristen im Shop zu hinterlegen und sichtbar zu machen.

Übrigens: Dein innerhalb Deutschlands genutzter Logistikpartner muss nicht immer zwingend auch für den Versand ins Ausland die besten Konditionen haben. Ein Vergleich der unterschiedlichen Preislisten ist nicht sehr aufwendig und kann durchaus Einsparungen für dich bringen.

Lokale Expertise deines Partners ist wichtig, denn auch hinsichtlich der verschiedenen Lieferformen differieren die Vorlieben und Gewohnheiten der Kunden stark. So kennt zum Beispiel der britische Kunde das System der Paketboxen überhaupt nicht, während diese Lieferoption in Frankreich einen ähnlichen Status hat wie bei uns in Deutschland. Kurzum: Dein Logistikpartner sollte sich nachgewiesen gut in deinem Zielmarkt auskennen.

Checkliste für den Versand aus Deutschland

  • Ist der Versand aus Deutschland die wirtschaftlich beste Option?
  • Welcher Logistikpartner bietet die besten Konditionen für dein Zielland?
  • Welcher Logistikpartner hat Erfahrung in deinem Zielmarkt?
  • Bietet der Logistikpartner die im Zielland gängigen und populären Lieferoptionen?
  • Lieferzeiten und -preise sowie gegebenenfalls Zölle im Shop angeben

Variante 2: Aufbau einer Distributionsstruktur im Zielland

Deutlich anders sieht es bei der Lieferung von schweren und/oder sperrigen Waren über größere Entfernungen oder bei sehr hohen Stückzahlen mit vergleichsweise niedrigem Warenwert aus. Hier würden bei einem Einzelversand aus Deutschland Logistikkosten und Lieferfristen entstehen, die dein Angebot mit großer Wahrscheinlichkeit unattraktiv machen. In solchen Fällen ist entweder die Anmietung von Lagerfläche bei einem Logistiker vor Ort oder gar der Aufbau eines eigenen Lager- und Distributionssystems im Zielland angesagt. Es liegt auf der Hand, dass der Aufbau eigener Strukturen wirtschaftlich nur bei – auch mittelfristig – großen Volumina sinnvoll ist. In der Regel werden kleine und mittlere Shops mit einem im Zielland erfahrenen und bewährten Fulfillment-Partner zusammenarbeiten und seine Logistik-Infrastruktur gegen Entgelt nutzen.

Bei der Auswahl dieses Partners solltest du aufgrund der Wichtigkeit des Lieferprozesses nicht auf den sprichwörtlichen „billigen Jakob“, sondern auf Qualität und Zuverlässigkeit setzen. Was nützt es, wenn dein Partner zwei von drei Lieferungen zügig erledigt, jede dritte Sendung aber „vom Laster fällt“? Hilfreich ist hier die Möglichkeit eines lückenlosen Track & Trace sowohl für dich als auch für deine Kunden. Erfahrungsberichte von Kollegen oder Auskünfte von Logistikverbänden können ebenfalls bei der Auswahl des Partners nützlich sein. In einigen europäischen Märkten tummeln sich Dutzende potenzieller Logistikpartner, in anderen wiederum beherrschen ein oder zwei Dienstleister beinahe den gesamten Markt.

Checkliste

  • Ist der Versand aus dem Zielland betriebswirtschaftlich wirklich sinnvoll?
  • Für die Auswahl des Logistikpartners gelten die gleichen Kriterien wie oben
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netzaktiv.de-Redaktion
Internationalisierung im E-Commerce: Ein Leitfaden für deinen Online-Shop (Teil 1) http://t3n.de/news/internationalisierung-leitfaden-teil-1-625867/ 2015-07-29T07:17:41Z
Auf zu neuen Ufern und jenseits der Landesgrenzen Umsatz mit dem Webshop machen? Klingt verlockend, ist es auch! Die Internationalisierung deines Shops bietet spannende Chancen. Hier kannst du lesen, …

Auf zu neuen Ufern und jenseits der Landesgrenzen Umsatz mit dem Webshop machen? Klingt verlockend, ist es auch! Die Internationalisierung deines Shops bietet spannende Chancen. Hier kannst du lesen, was du beim im Ausland beachten musst.

Bei der Urlaubsreise sagen wir: andere Länder, andere Sitten. Dieses geflügelte Wort gilt auch für den Online-Handel. Wenn du am internationalen E-Commerce teilnehmen willst, heißt es, die Besonderheiten des Zielmarkts zu berücksichtigen. Das gilt für rechtliche und steuerliche Bestimmungen ebenso wie für weiche Faktoren wie Konsumentengewohnheiten und kulturelle Eigenheiten des Landes, in dem du verkaufen willst.

Am Anfang der Internationalisierung im E-Commerce steht die Zielauswahl

Wie bei einer Ferienreise steht am Beginn der Überlegungen die Frage: Wohin soll’s denn gehen? Bei der Auswahl des Zielmarkts spielen letztlich alle später noch zu nennenden Faktoren eine Rolle. Wie bei jedem Geschäft ist die übergeordnete Fragestellung, ob die zu erwartenden Erträge den Aufwand übersteigen, der sich aus der Summe aller im Zielland gegebenen Bedingungen ergibt.

Hier kommt eine Aufstellung der grundlegenden Fragen bei der Auswahl eines Ziellands:

  • Welches Potenzial bietet der Markt für dein Geschäftsmodell?
  • Wie ist dort die Wettbewerbssituation?
  • Wie steht es um die Kaufkraft und die zu erwartende Nachfrage für deine Produkte?
  • Sind die digitale und logistische Infrastruktur des Landes für dein Online-Geschäft ausreichend?
  • Wie weit ist das Land entfernt und was bedeutet das für deine Logistikkosten?
  • Welchen zusätzlichen Aufwand bringen Gesetze, Steuern, Sprache und Währung mit sich?
  • Passen deine Produkte in das kulturelle Umfeld deines Ziellandes?

Wenn nur eine der genannten Fragen mit einem Nein beantwortet werden muss, rate ich zu größter Vorsicht. Ein Beispiel: Du willst gerne Erotikartikel in Saudi Arabien verkaufen. Kaufkraft, Infrastruktur, Wettbewerbssituation, wirtschaftliche Stabilität und dergleichen sind prima. Der Aufwand für Währung, Sprache und Logistik wären bei entsprechenden Umsätzen vertretbar. Die Nachfrage ist zugegebenermaßen schwer einzuschätzen. Doch schon wegen der kulturellen und gesetzlichen Gegebenheiten in diesem Land bin ich trotz aller genannten Pluspunkte extrem skeptisch für das Geschäftsmodell.

In der Schule haben wir alle das kleine vor dem großen Einmaleins gelernt. Das war sinnvoll und wir sollten es auch bei der Internationalisierung des Onlinegeschäftes so halten. Konkret heißt das: Vor der Eroberung des amerikanischen Online-Markts sollten wir vielleicht erst mal in Österreich üben.

EU oder Nicht-EU? Das ist hier die Frage ...

Internationalisierung im E-Commerce: Allein zwischen Österreich und der Schweiz gibt es bei der Nachfrage der Güter große Unterschiede. (Quelle: ECC Köln mit Namics und prudsys, 2014, Erfolgsfaktoren im E-Commerce, Screenshot: paypalobjects.com)
Internationalisierung im E-Commerce: Allein zwischen Österreich und der Schweiz gibt es bei der Nachfrage der Güter große Unterschiede. (Quelle: ECC Köln mit Namics und prudsys, 2014, Erfolgsfaktoren im E-Commerce, Screenshot: paypalobjects.com)

Für dich als deutschen Online-Händler ist der Schritt in ein anderes EU-Land naheliegend und auch der am wenigsten aufwändige. Zwar ist die EU noch weit davon entfernt, der viel zitierte einheitliche (Online-)Wirtschaftsraum zu sein, jedoch sind viele rechtliche und steuerliche Fragen schon harmonisiert. Die EU-Kommission hat zudem jüngst ihre Strategiegrundlage für einen digitalen Binnenmarkt vorgelegt. Danach soll bis Ende 2015 der Verbraucherschutz harmonisiert werden und Anbieter sollen sich auf ihre jeweils national geltenden Gesetze berufen können.

Ob das tatsächlich im avisierten Zeitraum geschehen wird, steht natürlich in den Sternen über den Brüsseler Bürokratie-Kathedralen. Wenn du dich aktuell mit einem internationalen Roll-out befasst, lohnt es sich auf jeden Fall, diese Entwicklung genau zu beobachten und gegebenenfalls das Inkrafttreten abzuwarten. Das könnte letztlich eine Menge Zeit, Arbeit und Geld sparen.

Internationalisierung im E-Commerce: Die Sprache

„Einen holländischen Online-Shopper solltest du anders adressieren als einen Kunden im arabischen oder asiatischen Raum.“

Bei der Sprache gibt es keine Kompromisse. Es ist für den Erfolg unabdingbar, dass dein Shop in der Landessprache daherkommt. Wer glaubt, unseren französischen Nachbarn etwas in der vermeintlichen Universalsprache Englisch verkaufen zu können, wird eine Bauchlandung erleben. Garantiert!

Und es reicht auch nicht, die Texte aus dem deutschen von kompetenten Übersetzern eins zu eins in die Landessprache transferieren zu lassen. Auch hier gilt es wieder, landestypische Eigenheiten zu berücksichtigen. Einen holländischen Online-Shopper solltest du anders adressieren als einen Kunden im arabischen oder asiatischen Raum. Lass dich von lokalen Marktexperten beraten.

Tipps

  • Übersetzung durch Muttersprachler mit Branchenkenntnissen
  • Berücksichtigung kultureller Eigenheiten des Ziellandes in der Kundenansprache
  • Frontend muss Sonderzeichen der Landessprache darstellen können
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netzaktiv.de-Redaktion
Amazons geheimer Plan: Kunden sollen online bestellte Lebensmittel im Geschäft selbst abholen http://t3n.de/news/amazons-plan-lebensmittel-geschaeft-625801/ 2015-07-27T04:24:08Z
Amazon will das Shopping-Erlebnis seiner Kunden verbessern – online bestellte Lebensmittel soll man künftig einfach selbst in eigens dafür eingerichteten Geschäften abholen können.

Amazon will das Shopping-Erlebnis seiner Kunden verbessern – online bestellte Lebensmittel soll man künftig einfach selbst in eigens dafür eingerichteten Geschäften abholen können.

Lebensmittel online bestellen und selbst abholen

Bereits seit einigen Jahren hat Amazon in den USA frische Lebensmittel im Angebot und mit AmazonFresh den entsprechenden Lieferservice. AmazonFresh könnte bald nach Europa kommen, vorerst einmal nach Großbritannien. Derweil plant der E-Commerce-Riese aber einem Bericht des Silicon Valley Business Journal zufolge bereits eine Ausweitung der Lebensmittel-Shopping-Idee. Demnach soll es bald Geschäfte geben, in denen Amazon-Kunden ihre zuvor online bestellten Lebensmittel selbst abholen können.

So soll das Abhol-Geschäft von Amazon aussehen. (Rendering-Bild: Silicon Valley Business Journal)
So soll das Abhol-Geschäft für Lebensmittel von Amazon aussehen. (Rendering-Bild: Silicon Valley Business Journal)

Amazon soll den geleakten Unterlagen zufolge bei der Stadt Sunnyvale in Kalifornien die Baugenehmigung für ein knapp 1.100 Quadratmeter großes Gebäude mit einer Handvoll Kunden-Parkplätzen erwirkt haben. Das Geschäft dürfte aber eher einem Lager als einem Supermarkt gleichen. Die Idee soll zudem vor allem die Menschen in den ausgedehnten Vororten der USA ansprechen, in die Amazon – wohl aus Kostengründen – nicht mit AmazonFresh liefert.

Lebensmittel-Service für Vorort-Bewohner

Amazons Vorstellung nach würden die Bewohner der Vororte nach der Arbeit mit dem Auto an das neue Amazon-Geschäft ranfahren und ihre online bestellten Lebensmittel abholen – Amazon würde sich die Lieferkosten sparen. Für diese Art des Einkaufs spräche, dass die Kunden auf diese Weise Zeit sparen würden, die sie sonst beim Einkauf im Supermarkt verbringen würden.

Amazon hat sich bisher noch nicht zu dem Bericht geäußert, es steht also noch nicht fest, ob das Lebensmittel-Abhol-Geschäft in Sunnyvale mehr wird als ein Experiment, und ob das Modell in andere Märkte expandieren wird.

via www.bizjournals.com

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Jörn Brien
Amazon auf die Pelle gerückt: Wie zwei Deutsche im Silicon Valley den E-Commerce aufmischen http://t3n.de/magazin/shippo-gruender-e-commerce-startup-238357/ 2015-07-23T09:19:34Z
Studium beendet, Startup gegründet, Millionen kassiert: Laura Behrens und Simon Kreuz leben ihn, den amerikanischen Gründertraum. Von San Francisco aus machen sie mit Shippo, einer Technologie für …

Studium beendet, gegründet, Millionen kassiert: Laura Behrens und Simon Kreuz leben ihn, den amerikanischen Gründertraum. Von aus machen sie mit Shippo, einer Technologie für den einfachen und günstigen Paketversand, die Welt der kleinen Online-Händler ein großes Stück besser. Eine deutsche Erfolgsstory mit vielen Überraschungen.

Lieber Startup als Urlaub

Der Plan, mit dem Laura Behrens und Simon Kreuz vor anderthalb Jahren durch die gläserne Drehtür am Flughafen von San Francisco treten, ist so einfach: zwei Monate Urlaub machen, sich die kalifornische Sonne auf den Pelz brennen lassen, nebenbei ein bisschen Praktikum. Heute lachen sie über diesen Plan. Heute hocken beide in einem ehemaligen Fabrikgebäude unweit einer Autobahnauffahrt in South of Market, dem angesagten Startup-Viertel der Stadt, und machen ihr eigenes Ding.

Wo früher Aufkleber für Obstkisten hergestellt wurden, flimmern jetzt Apple-Bildschirme in die konzentrierten Gesichter von Menschen, die die teils noch unverputzten Wände mit markigen Parolen geschmückt haben: „Dreams don’t work unless you do“ ist in Großbuchstaben auf einer von ihnen zu lesen, „Time to get ship faced“ auf einer anderen. Sie erinnern Behrens, Kreuz und ihre 13 Mitarbeiter an das, was sie hier eigentlich tun: ärgern.

Im magischen Sog des Tals

Will man deutsche Gründer im treffen, muss man nicht lange suchen. Es hat sich herumgesprochen, dass er hier auch für Ausländer funktioniert, der amerikanische Gründertraum. Laura Behrens und Simon Kreuz aber stechen in ihren dunkelblauen Kapuzenpullis noch als kleines Paradebeispiel aus der Masse hervor. Sie, 23, geboren in Bonn, wächst als Diplomatenkind unter anderem in Peking und Ecuador auf. Er, 25, die Eltern Heizungsunternehmer, kommt aus Schnaittach, einem Dorf bei Nürnberg.

Irgendwann bringt ein BWL-Studium in der Schweiz zusammen, was auf dem Papier nicht so recht zusammenpassen will. Herausgekommen ist statt zwei geplanter Karrieren bei Roland Berger ein potentes deutsches Startup mit Millionen-Finanzierung am anderen Ende der Welt. Nein, gewollt haben Behrens und Kreuz das alles nicht. Doch wenn man wie sie in der Rückschau offen zugibt, bezahlte Flugtickets zurück in die Heimat guten Gewissens in den Müll geworfen zu haben, ist sicher: Die magische Sogwirkung, die das Gründer-Biotop in und um San Francisco auf Menschen mit einer guten Geschäftsidee ausübt, hat auch sie nicht verschont.

Eine Technologie beglückt die kleinen Online-Händler

Damit sind wir auch beim eigentlichen Thema: Erfolgreich im Silicon Valley gründen und noch dazu ein bisschen Amazon auf die Pelle rücken? Ja, das passt zu Behrens und Kreuz. Immerhin erleichtern sie einer rasant wachsenden Zahl von Menschen ohne nennenswertes E-Commerce-Know-how das Geschäft im Internet, wie Behrens mit ordentlich Feuer in ihren braunen Augen erklärt.

„Wir machen den Versand von Paketen endlich simpel und günstig“, sagt sie. Die Idee der beiden klingt mit Shippo etwas drollig, ist aber eine ernstzunehmende Technologie, die kleine Online-Händler mit großen Versanddienstleistern auf Augenhöhe bringt. „Der Vorteil für Händler ist, dass sie mit Shippo über eine einzige App auf Paketdienste wie UPS, FedEx oder DHL zugreifen und gleichzeitig von unseren Rabatten beim Druck ihrer Versandmarken profitieren können“, sagt Behrens.

In einem ehemaligen Fabrikgebäude in San Franciscos Startup-Viertel South of Market arbeiten die beiden Gründer mit mittlerweile 13 Mitarbeitern an ihrer Geschäftsidee. (Foto: Florian Blaschke)
In einem ehemaligen Fabrikgebäude in San Franciscos Startup-Viertel South of Market arbeiten die beiden Gründer mit mittlerweile 13 Mitarbeitern an ihrer Geschäftsidee. (Foto: Florian Blaschke)

Kleine , Rabatte, Versandmarken. Man muss ehrlich sein: Für eine Gegend, die mit schrillen Datenbrillen, selbstfahrenden Autos und smarten Thermostaten nie um eine gute Schlagzeile verlegen ist, klingt das ungewohnt unspektakulär. Dass im Silicon Valley aber auch noch Probleme gelöst werden können, das beweisen Behrens und Kreuz. Ihr Produkt verhilft Menschen, die regelmäßig im Internet verkaufen wollen, aus einem großen Dilemma. Dann nämlich, wenn sie nicht in den Mengen verkaufen, für die ausliefernde Paketdienste an ihrer Preisschraube drehen würden. Die Konsequenzen sind unangenehm. Erstens: kein Rabatt für den Händler. Also zweitens: kein kostenloser Versand für den Kunden. „Genau das setzt der Verbraucher aber voraus“, sagt Behrens. Das bedeutet drittens: weniger Bestellungen. Schuld daran sei, so Behrens, vor allem Amazon. Der Versandriese habe den Menschen mit seiner Marktmacht zu einer „Kostenlos-Kultur beim Versenden und Retournieren von Waren“ erzogen.

Dank Shippo kommen auch kleine Händler in den Genuss günstiger Versandoptionen bei vergleichsweise geringem Bestellvolumen. Diese kleinen Händler sind typischerweise auf Plattformen wie Shopify, Magento oder Etsy zu finden und verzeichnen im Schnitt bis zu 5.000 Bestellungen im Monat. Die Software von Shippo funktioniert dabei wie eine virtuelle Postfiliale zum Andocken: Einmal mit dem Shop verknüpft, importiert sie alle Bestellungen automatisch und wandelt sie per Mausklick in druckreife Versandmarken um – Rabatte von bis zu 80 Prozent gegenüber herkömmlichen Postfilialen inklusive.

„Das erlaubt Ersparnisse von bis zu fünf Euro pro Paket“, sagt Kreuz. „Damit bieten wir Online-Händlern eine einfache, ohne Programmierkenntnisse zu bedienende Technologie, die sicherstellt, dass die verkaufte Ware schnell und günstig vor der Haustür ihrer Kunden landet.“ Ein Konzept, das Kreuz zusammen mit Behrens künftig zu einem tragfähigen Geschäft ausbauen will.

So schön kann E-Commerce sein: Laura Behrens und Simon Kreuz (rechts) schwärmen im Gespräch von der Mentalität im Silicon Valley, die das Gründen so viel einfacher macht als hierzulande. (Foto: Florain Blaschke)
So schön kann E-Commerce sein: Laura Behrens und Simon Kreuz (rechts) schwärmen im Gespräch von der Mentalität im Silicon Valley, die das Gründen so viel einfacher macht als hierzulande. (Foto: Florain Blaschke)

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Daniel Hüfner