Online-Shop | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Online-Shop 2014-10-24T07:30:43Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/online-shop Amazon schockt die Börse: Hoher Verlust, vage Prognose http://t3n.de/news/amazon-schockt-boerse-hoher-574107/ 2014-10-24T07:30:43Z
Der Online-Händler Amazon steckt mit seinen hohen Ausgaben tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Quartal lief ein Verlust von 437 Millionen Dollar (345 Mio Euro) auf. Schuld sind die hohen …

Der Online-Händler Amazon steckt mit seinen hohen Ausgaben tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Quartal lief ein Verlust von 437 Millionen Dollar (345 Mio Euro) auf. Schuld sind die hohen Investitionen.

Investoren strafen Amazon ab

Amazon expandiert aggressiv. Konzern-Chef Jeff Bezos will überall mitmischen. Doch die Investitionen gehen ins Geld und die Verluste machen Anleger zunehmend nervös. Für das laufende Vierteljahr mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft konnte Amazon überhaupt keine klare Prognose geben. Die Vorhersage beim operativen Ergebnis liegt zwischen einem Minus von 570 Millionen Dollar und einem Gewinn von 430 Millionen Dollar. Die Investoren straften die Aktie im nachbörslichen Handel am Donnerstag mit einem Kurseinbruch von mehr als zehn Prozent ab.

Amazons Fire Phone entpuppte sich als Flop

Amazon Fire Phone
Noch immer verfügt Amazon über ein millionenschweres Sortiment. (Screenshot: youtube.com)

Der Verlust im dritten Quartal fiel deutlich höher aus als am Markt erwartet. Dazu trug auch eine Abschreibung von 170 Millionen Dollar auf das erst im Sommer herausgekommene erste Amazon-Handy Fire Phone bei. Das groß angekündigte Smartphone wurde bisher nicht zum Verkaufsschlager und bekam auch schlechte Kritiken in der Fachpresse. Amazon senkte nach wenigen Wochen auf dem Markt den Preis, was auch zu der Abschreibung beitrug. Im Vorjahresquartal war der Verlust mit 41 Millionen Dollar drastisch niedriger gewesen.

Die Anleger sind von Amazon zwar rote Zahlen oder nur dünne Gewinn gewöhnt - der Online-Händler investiert aggressiv, um seine Marktposition zu verteidigen und auszubauen. Damit tanzt Amazon jedoch auf immer mehr Hochzeiten, und die Kosten schießen entsprechend in die Höhe. Im vergangenen Quartal stiegen die Ausgaben unter anderem für die Lager-Standorte sowie Technologie und Inhalte wie Serien und Kinofilme in Amazons Videostreaming-Dienst deutlich.

Die Investoren verlieren die Gedult

In den vergangenen Jahren kaufte die Börse Amazon-Chef Jeff Bezos die Wachstums-Story ab und belohnte dessen Investitionsbereitschaft mit kräftigen Kurssteigerungen. Doch inzwischen scheinen die Investoren die Geduld verloren haben.

Bezos hat sich voll und ganz der Kundschaft verschrieben und nimmt viel Geld in die Hand, um „das Konsumentenerlebnis einfacher und stressfreier denn je“ zu machen. Das kurbelt den Umsatz an. Von Juli bis September stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 20,6 Milliarden Dollar.

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Amazon-Aktie am 24.10.2014 (Sreenshot: boerse-online.de)

Amazon will an hohen Investitionen festhalten

Amazon brachte zuletzt neben dem Fire Phone auch die TV-Box Fire TV in Deutschland auf den Markt und erneuerte die Produktfamilien seiner Tablet-Computer sowie E-Book-Lesegeräte. Im Geschäft mit Cloud-Diensten wird der Wettbewerb mit Rivalen wie Google und Microsoft schärfer. Im vergangenen Quartal kaufte Amazon zudem für knapp eine Milliarde Dollar die Video-Website Twitch, auf der Gamer Live-Mitschnitte vom Spielverlauf veröffentlichen können.

Finanzchef Tom Szkutak kündigte in der Telefonkonferenz nach Vorstellung der Zahlen aber an, dass Amazon grundsätzlich an den hohen Investitionen festhalten werde. Der Konzern wisse aber, dass er mit Vorsicht überlegen müsse, in welche Geschäfte man das Geld stecke.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Der Konkurrenz einen Schritt voraus: Die automatisierte Amazon-Repricing-Lösung Feedvisor http://t3n.de/news/feedvisor-repricing-amazon-573924/ 2014-10-23T15:14:24Z
Repricing-Tools erleichtern Onlinehändlern den Umgang mit der täglichen Anpassungsflut notwendiger Preisänderungen. Das in diesem Artikel vorgestellte Repricing-Tool Feedvisor für Amazon setzt …

Repricing-Tools erleichtern Onlinehändlern den Umgang mit der täglichen Anpassungsflut notwendiger Preisänderungen. Das in diesem Artikel vorgestellte Repricing-Tool Feedvisor für Amazon setzt dabei auf einen besonders hohen Automatisierungsgrad.

Repricing: Automatische Preisanpasung und Margenoptimierung

Feedvisor: Repricing-Lösung für Amazon. (Screenshot: Feedvisor)
Feedvisor: Repricing-Lösung für Amazon. (Screenshot: Feedvisor)

Angebot und Nachfrage regeln den Preis, diese platte Regel der Marktwirtschaft bedeutet für Onlinehändler in der Regel eines: Preisanpassungen. Ein anstrengendes Spiel um entweder Preisführerschaft oder die optimale Handelsmarge. Handelt der Händler auch auf dem Marktplatz Amazon, kommen neben dem Preis noch viele weitere Kriterien hinzu. Bei Preisanpassungen gibt es für Händler hilfreiche Tools, die einen Teil der Arbeit übernehmen und automatisieren. Feedvisor ist ein solches Tool und speziell für Amazon ausgelegt, das Repricing-Tool läuft als SaaS-Service komplett in der Cloud. Die Besonderheit bei Feedvisor: Die Preisanpassungen sollen tatsächlich vollautomatisch, ohne manuelle Anpassungsregeln und in Echtzeit ablaufen.

Beim Repricing geht es um die Automatisierung von Preisanpassungen. Onlinehändler leben mit der Herausforderung, entweder den bestmöglichen Preis für ein Produkt zu ermitteln oder kämpfen schlimmstenfalls bei manchen Produkten mit dem Wettbewerb um die Preisführerschaft. Um die nötige „Marktforschung“ und die notwendige Arbeit der Preisanpassung zu erleichtern, gibt es die sogenannten „Repricing-Tools“. Tools wie zum Beispiel Feedvisor, Starsellersworld, Logicsale, Preisanalytics, oder priceAPI ermitteln Daten aus Angebot und Nachfrage und monitoren so das aktuelle Marktgeschehen. Die Anpassungen, die solche Tools vornehmen, werden vom Onlinehändler über ein komplexes Regelwerk gesteuert. Eine Sisyphus-Arbeit mit vielen Variablen. Ganz einfache Beispiele für solche Variablen wären der Mindestpreis oder die Mindestmarge und mögliche Konkurrenten, die unbedingt in die Markbeobachtung ein- oder aus der Beobachtung ausgeschlossen werden sollten – zum Beispiel weil man nicht mit ihnen konkurrieren will.

Berüchtigt sind dabei besonders die Kriterien, die dazu führen, dass der Händler die „Buy-Box“, den Kaufen-Button auf der Produktdetailseite belegt: Dieser Platz ist hochbegehrt, da er Umsätze garantiert. Amazon berücksichtig bei der Vergabe dieses Platzes viele verschiedene Kriterien wie den verfügbaren Lagerbestand, Versandoptionen oder die Verkäuferbewertungen.

Feedvisor Repricing für Amazon: Features und Preisgestaltung

Dashboard aus der Lösung. (Screenshot: Feedvisor)
Dashboard aus der Lösung. (Screenshot: Feedvisor)

Feedvisor ist ein SaaS-Service und wird im Browser ausgeführt, ein größeres Setup soll nicht nötig sein, die Feedvisor-Repricing-Anwendung sei in wenigen Minuten einsatzbereit, verspricht der Anbieter. Nur ein Zugriff auf das Amazon-Händlerkonto müsse eingerichtet werden. Und das kann das Tool:

  • Lagerbestandsmanagement: Feedvisor kann auf Wunsch Lagerbestände ausbalancieren, damit keine Überverkäufe entstehen oder auch große Lagerbestände maskieren, um dem Wettbewerb nicht zuviel Informationen preiszugeben.
  • Analyse-Funktion: Eine Dashboard zeigt die wichtigsten Key-Performance-Indikatoren an.
  • Kontinuierliche Preisanpassungen in Echtzeit
  • Unlimitierte Artikelanzahl
  • Keine Vertragsbindung
  • Keine monatliche Grundgebühr

Konkrete Preise nennt Feedvisor nicht, sondern verweist auf die individuelle Vertragsgestaltung mit jedem Kunden. Eine monatliche Grundgebühr muss allerdings nicht anfallen, der Dienst kann jederzeit aktiviert und deaktiviert werden und berechnet nur tatsächlich angefallene Preisanpassungen. Eine Vertragsbindung existiert ebenfalls nicht.

Preis-Trends in Feedvisor. (Screenshot: Feedvisor)
Preis-Trends in Feedvisor. (Screenshot: Feedvisor)

Was Feedvisor von anderen Tools abhebt: Keine manuellen Regel für Preisänderung

Die Automatisierung ermöglicht es erst, die Preise tausender oder gar hunderttausender von Artikel mit vertretbarem Aufwand permanent und schnell zu aktualisieren. Obwohl die Repricing-Tools eine Arbeitserleichterung darstellen, bleibt jedoch noch eine manuelle Arbeit übrig: das Erstellen der Regeln für die automatischen Preisanpassungen, die „Repricing-Rules“.

Feedvisor aber soll völlig ohne Repricing-Rules arbeiten: Um den bestmöglichen Marktpreis zu ermitteln, verwendet das Tool einen selbstlernenden Algorithmus, der das aktuelle Markgeschehen, historische Preisentwicklungen und Preistrends genauso berücksichtigt wie die Amazon-Internen Kriterien für die „Buy-Box“.

Die Vergleichsdaten erhält Feedvisor über eine Amazon-API, die für diesen Zweck eingerichtet wurde. Auf „Web-Scraping“ kann das Tool dadurch verzichten – eine Technik, die öffentlich zugängliche HTML-Dateien nach Informationen durchsucht.

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Jochen G. Fuchs
Shopkick: In Deutschland startet die Shopping-App unter anderem mit Douglas, Karstadt und Obi http://t3n.de/news/shopkick-deutschland-startet-573890/ 2014-10-23T12:06:47Z
Die Einkaufs-App Shopkick, die mit Hilfe von Bonuspunkten mehr Kunden in Läden bringen will, ist in Deutschland mit mehreren großen Handelsketten an Bord gestartet.

Die Einkaufs-App Shopkick, die mit Hilfe von Bonuspunkten mehr Kunden in Läden bringen will, ist in Deutschland mit mehreren großen Handelsketten an Bord gestartet.

Mit dabei sind die Douglas-Parfümerien, die Elektromärkte Media Markt und Saturn, die Karstadt-Kaufhäuser und die Baumärkte von OBI. Nutzer der App bekommen Bonuspunkte, wenn sie Geschäfte betreten oder Produkte in Läden mit ihrem Smartphone einscannen.

15 Cent für das Betreten eines Ladens

(Screenshot: Shopkick.com)
(Screenshot: Shopkick.com)

In den Geschäften wird an jedem Eingang eine kleine Box angebracht, die Signale an Smartphones sendet. Mit den großen Ketten als Partner startete Shopkick am Donnerstag mit 1300 Läden, weitere 100 sollen in den nächsten Tagen dazukommen. Für das Betreten eines Ladens bekommt ein Nutzer mit geöffneter App 35 Punkte, die bei Shopkick „Kicks“ heißen. Das entspricht etwa 15 Cent.

In der App können Händler ihre Sonderangebote platzieren. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, in der Anwendung das Sortiment der Händler zu durchstöbern und Produkte zu markieren, die ihnen gefallen. Die App kann ihnen dann bescheidgeben, wenn sie in die Nähe von Geschäften kommen, die diese Artikel führen.

Mit den Händlern werden keine personifizierten Kundendaten geteilt, betonte Mitgründer und Chef Cyriac Roeding. Sie bekämen nur allgemeine Statistiken wie etwa die Kundenzahl oder den Anteil von Männern und Frauen zu sehen. In der Zukunft könnte Shopkick aber auch die Möglichkeit schaffen, die Kundenbindungsprogramme der Händler einzubinden.

Shopkicks soll Kaufanreize schaffen

Die Kunden können zusätzlich Punkte sammeln, wenn sie im Laden bestimmte Produkte einscannen. Hier machen in Deutschland zunächst die Konsumgüter-Riesen Procter & Gamble und Henkel mit. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Kunden häufiger Produkte auch kauften, wenn sie sie ersteinmal in der Hand hielten, sagte Roeding. Shopkick selbst bekommt das Geld von den Händlern und Partnern, im Verhältnis zu den umgeschlagenen „Kicks“.

BLE-Beacon
Die Shopkick-Box funktioniert mit Bluetooth und Ultraschall-Technik (Screenshot: Shopkick.com)

Shopkick setzt bei der Verbindung zu den Smartphones auf Ultraschall-Technik, weil sich damit der Umkreis besser eingrenzen lasse, erläuterte Roeding. Zusätzlich können die Geräte per Bluetooth-Funk durch die Beacon-Technologie angesprochen werden, etwa wenn Nutzer an teilnehmenden Läden vorbeigehen.

Deutschland ist der erste Auslandsmarkt von Shopkick nach den USA. Dort hat die App rund eine Million aktive Nutzer pro Monat. Die Firma wurde im September für über 200 Millionen Dollar von dem südkoreanischen Telekommunikations-Konzern SK Telecom übernommen. Die neuen Besitzer wollen das internationale Wachstum beschleunigen. Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 will als strategischer Partner den Deutschland-Start ab November mit einer Werbekampagne unterstützen.

via www.dpa.com

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t3n Redaktion
Päckli umä suscht: PayPal schenkt Schweizer Onlinekunden die Retourenkosten http://t3n.de/news/paeckli-umae-suscht-paypal-573777/ 2014-10-23T08:04:28Z
Onlinehändler und Onlinekunden in der Schweiz können sich über einen neuen PayPal-Dienst freuen: Wenn die Bestellung nicht gefällt und zurückgeschickt wird, erstattet PayPal in einem gewissen …

Onlinehändler und Onlinekunden in der Schweiz können sich über einen neuen PayPal-Dienst freuen: Wenn die Bestellung nicht gefällt und zurückgeschickt wird, erstattet PayPal in einem gewissen Rahmen die Retourenkosten.

PayPal Retourenkosten-Erstattung in der Schweiz: Für Kunden und Händler interessant

Um den schweizer Onlinehandel anzukurbeln, hat sich PayPal einen neuen Dienst für alle schweizer PayPal-Kunden ausgedacht: Falls der Onlineshop der Wahl keine kostenfreie Retoure übernimmt, bekommen Kunden die Retourenkosten eben von PayPal wieder zurückerstattet.

Bis zu 32 Schweizer Franken übernimmt PayPal dreimal monatlich und bis zu zwölf Mal innerhalb von zwölf Kalendermonaten. Der Service ist vorläufig bis zum 31. Dezember 2014 datiert, ist aber augenscheinlich nicht als kurzlebige Werbeaktion gedacht.

Paypal bietet seinen schweizer Kunden ab sofort bis zum 31.12 eine Retourenkosten-Erstattung.(Screenshot: Paypal)
Paypal bietet seinen schweizer Kunden ab sofort bis zum 31.12 eine Retourenkosten-Erstattung.(Screenshot: Paypal)

PayPal erstattet ausdrücklich nicht nur Retourenkosten aus schweizer Onlineshops, sonder vor allem auch Retourenkosten aus internationalen Bestellungen. Damit bringt dieser Dienst auch deutschen Onlinehändlern einen Vorteil, die während des Weihnachtsgeschäfts in die Schweiz verkaufen wollen: Ein aktiver Hinweis für Schweizer Kunden, dass gegebenenfalls die Retourenkosten von PayPal übernommen werden, könnte eine Umsatzsteigerung im Weihnachtsgeschäft bringen.

So funktioniert die Retourenkosten-Erstattung von PayPal in der Schweiz

Schweizer Kunden müssen den Paypal-Dienst für Ihr Paypal-Konto einmalig und kostenfrei aktivieren. Dazu ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse nötig, die mit dem Schweizer PayPal-Konto verknüpft ist. Falls dann beim Onlineeinkauf etwas nicht mehr gefallen sollte: einfach zurückschicken und innerhalb von 14 Tagen die Retourenkosten per E-Mail bei PayPal einfordern

Abwicklung

  • Die E-Mail mit der PayPal-Zahlungsbestätigung
  • Ein Beleg über den erfolgten Versand der Retoure oder eine Foto des Pakets mit gut lesbarer Adresse des Empfängers
  • Falls der Verläufer die Kosten für einen Retourenschein berechnet: den Kaufbeleg, der diese Kosten ausweist
  • Kaufbeleg (Rechnung)
  • Den PayPal-Erstattungsantrag (PDF)

Alles zusammen dann an die E-Mail-Adresse: paypalretouren-ch@telusinternational.com.

Ein Klick auf das Bild öffnet das Retourenkosten-Erstattungsformular(Screenshot: PayPal)
Ein Klick auf das Bild öffnet das Retourenkosten-Erstattungsformular(Screenshot: PayPal)

Ausnahmen: Hier gibt es keine Retourenkosten erstattet

In den folgenden Fällen sind kostenlose Retouren ausgeschlossen:

  • für Einkäufe, die einen Verstoss gegen die PayPal-Nutzungsbedingungen darstellen,
  • für digitalen Güter und Gutscheinen (z.B. Groupon),
  • für Produkte, für die die Retoure per Standardversand bereits vom Händler bezahlt wurde,
  • bei Zahlung mit Bargeld, Reiseschecks, Kreditkarten oder anderen Zahlungsmitteln,
  • für Produkte, die gemäss den Rückgabebedingungen des Händlers nicht zurückgesendet werden können (z.B. nach Ablauf der Rückgabefrist oder für Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden),
  • für die Erstattung von Kosten, die durch Verlust, Diebstahl oder Beschädigung von Retouren entstehen,
  • für Produkte, die teilweise oder vollständig bar bezahlt wurden (Kostenlose Retouren kann nur für Produkte in Anspruch genommen werden, die vollständig mit PayPal bezahlt wurden).

Die Inanspruchnahme von Kostenlose Retouren ist ausgeschlossen, wenn Ihnen keine Rücksendekosten entstehen, etwa weil die Rücksendung aufgrund einer Garantie durch Dritte ohnehin kostenlos ist.

Retouren-AGB | Paypal Schweiz 23. Oktober 2014

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Jochen G. Fuchs
E-Commerce: Die wichtigsten Anbieter für Kreditkartenzahlung http://t3n.de/magazin/anbieteruebersicht-kreditkarte-zahlungsmittel-235798/ 2014-10-22T10:30:50Z
Visa, Mastercard und Co. sind bei Kunden und Betreibern von Onlineshops gleichermaßen beliebt. Dank spezialisierter Anbieter sind die Hürden für die Integration der Kartenzahlung in den eigenen …

Visa, Mastercard und Co. sind bei Kunden und Betreibern von Onlineshops gleichermaßen beliebt. Dank spezialisierter Anbieter sind die Hürden für die Integration der Kartenzahlung in den eigenen Shop heute so niedrig wie nie zuvor. Wir haben die wichtigsten in einer Übersicht zusammengestellt.

Deutschland zählt traditionell zu den Bargeldländern. Kaum eine andere Nation zahlt so gerne in bar. Auch im zahlen die Deutschen am liebsten auf Rechnung oder per Lastschrift, vor allem wegen der vermeintlich höheren Sicherheit. Aber die Kreditkarte holt auf: Bereits 20,5 Prozent der Einkäufe im E-Commerce werden laut der „EHI Online-Payment-Studie 2013“ mit Kreditkarte bezahlt – Tendenz steigend.

Für E-Commerce-Händler ist das eine gute Nachricht. Denn gerade die Zahlungen per Lastschrift und auf Rechnung sind mit einem hohem Ausfallrisiko verbunden. Lastschriften können leicht zurückgebucht werden, Rechnungen werden oft erst spät und manchmal gar nicht bezahlt. Die Händler laufen ihrem Geld hinterher, besonders kleinere Unternehmen leiden unter verspäteten oder ausbleibenden Zahlungen. Die Kreditkarte dagegen sorgt für eine hohe Zufriedenheit sowohl bei Kunden als auch bei Händlern, wie das Beratungsinstitut ibi Research in einer Studie ermittelt hat. Für Kunden läuft die Zahlung per Kreditkarte einfach und schnell, der Händler auf der anderen Seite kann sich des Zahlungseingangs sicher sein. Denn bei Kreditkartenzahlungen wird die Karte direkt belastet, das Geld kann nicht ohne Weiteres vom Kunden zurückgeholt werden.

Vorteile für Händler und Kunden

Je exotischer und komplizierter ein Bezahlverfahren ist, desto höher ist die Abbruchquote während des Bestellprozesses. Komplizierte Bezahlverfahren schlagen sich direkt in Umsatzverlusten nieder. Ein wichtiges Ziel im E-Commerce ist deshalb die Minimierung der Abbruchquote. Das Angebot einer einfachen und weit verbreiteten Zahlungsweise kann dazu einen großen Teil beitragen – ein Punkt, der eindeutig für die Kreditkarte als Zahlungsmittel spricht. Allein in Deutschland sind etwa 24 Millionen Karten im Umlauf. Damit gibt es hierzulande beispielsweise doppelt so viele Kreditkarten wie aktive PayPal-Kundenkonten.

Ein weiterer Pluspunkt für die Zahlung per Kreditkarte ist die Internationalisierung des Online-Handels. Immer mehr Händler zielen nicht nur auf den deutschen Markt, sondern bieten ihre Waren und Dienstleistungen grenzübergreifend an – und das aus gutem Grund. Laut dem „Europe B2C Ecommerce Report 2013“ von Ecommerce Europe wuchs der Umsatz im europäischen Onlinehandel im Jahr 2012 um 19 Prozent auf über 310 Milliarden Euro. Die Internationalisierung gehört auch 2014 weiterhin zu den wichtigsten E-Commerce-Trends. Ein essenzielles Erfolgskriterium für das Wachstum ins Ausland ist das Angebot landestypischer Zahlungsmittel. Die Zahlung per Kreditkarte stellt dabei oft die einfachste Lösung dar.

Händler, die Kreditkarte als Zahlungsmittel akzeptieren, bauen damit gleichzeitig Vertrauen auf. Denn einem für Kreditkartenzahlungen notwendigen Akzeptanzvertrag mit einem Kreditkarten-Acquirer geht eine aufwändige Prüfung voraus. Händler, die Kreditkartenzahlungen online entgegen nehmen, müssen die „Payment Card Industry Data Security Standard“-Richtlinien (PCI-DSS) erfüllen. Dabei handelt es sich um ein Regelwerk, das die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen im Zahlungsverkehr reguliert und das von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt wird. Wenn Händler also die Kreditkartenzahlung anbieten, können Kunden mit einer gewissen Seriosität rechnen. Ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil der Kreditkarte: Da sie beim Kunden in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet wird, lädt das Bezahlverfahren zu Impulskäufen ein. Auch davon profitieren Händler.

Auch Kunden schätzen die Kreditkarte als sichere und schnelle Zahlungsart. Gerade online spielt sie aus Sicht der Verbrauchersicherheit eine wichtige Rolle. Der PCI-DSS und das 3D-Secure-Verfahren („verified by Visa“ oder „Mastercard SecureCode“) sorgen für Sicherheit beim Online-Shopping.

Die Kreditkarte bietet ihren Nutzern darüber hinaus den Vorteil, dass sie sowohl zum Bezahlen im stationären wie auch im eingesetzt werden kann. Auch die bereits erwähnte verzögerte Abrechnung bei Kreditkarten trägt auf Kundenseite zur Beliebtheit des Zahlungsmittels bei.

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Paymill bietet Kreditkartenzahlung und Lastschriftverfahren an. (Screenshot: paymill.com)

Voraussetzungen beim Händler

Damit ein Shop-Betreiber die Zahlung per Kreditkarte anbieten kann, ist ein Akzeptanzvertrag mit einem Kreditkarten-Acquirer notwendig. Der Kreditkarten-Akquirer ist das Kreditinstitut, das die Kartenzahlungen für den Händler abrechnet. In Deutschland sind unter anderem Anbieter wie B+S Card Service, Concardis oder Lufthansa AirPlus Servicekarten als Acquirer aktiv.

Der Akzeptanzvertrag mit dem Kreditkarten-Akquirer regelt allerdings nur die Formalitäten, eine technische Umsetzung oder Integration im Shop ist damit noch nicht erledigt. Mittlerweile bieten aber einige der Kreditkarten-Acquirer einen vollumfänglichen Service inklusive Shop-Modul an. Gerade bei diesen Full-Service-Providern für kleine und mittelständige Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Unternehmen wie Paymill oder Braintree bieten flexible und unkomplizierte Komplettlösungen mit einer verständlichen Gebührenstruktur an. Vom Akzeptanzvertrag bis hin zu zahlreichen Shop-Plugins für die gängigen Webshops bieten sie Online-Händlern ein vollständiges Paket an.

Für Kreditkartenzahlungen fallen für den Händler Gebühren an. Die Gebühr wird an den Kreditkarten-Acquirer gezahlt. Diese Gebühr, auch Disagio genannt, setzt sich aus einem variablen Anteil, meist ab zwei bis drei Prozent, und einer Transaktionsgebühr ab zehn Cent zusammen.

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Maik Klotz
Online handeln mit WebInterpret: „Seid auf so vielen Marktplätzen wie nur möglich präsent“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/online-handeln-webinterpret-573015/ 2014-10-22T09:21:01Z
Um als Online-Händler signifikant mehr Kunden und Umsatz zu generieren, braucht es mehr als nur ein deutsches Amazon-Konto. Wie die einfache Internationalisierung des Shops gelingt, erklärt …

Um als Online-Händler signifikant mehr Kunden und Umsatz zu generieren, braucht es mehr als nur ein deutsches Amazon-Konto. Wie die einfache Internationalisierung des Shops gelingt, erklärt WebInterpret im Interview.

Wer als Online-Händler im Ausland verkaufen will, muss einiges beachten. Im Interview erklärt Beata Warpas, bei WebInterpret als Senior-Customer-Success-Specialist für die Unterstützung von Amazon-Verkäufern verantwortlich, wie man mit den WebInterpret-Lösungen am besten einsteigt.

Frage: Welchen Rat würdest Du Online-Händlern geben, die vorhaben, international zu verkaufen?

Beata Warpas von WebInterpret erklärt, wie die Internationalisierung des Shops gelingt. (Foto: WebInterpret)
Beata Warpas von WebInterpret erklärt, wie die Internationalisierung des Shops gelingt. (Foto: WebInterpret)

Beata Warpas: Ich bin sicher, dass jeder Online-Händler eine eigene Vorstellung davon hat, wie die Business-Strategie auszusehen hat, die ihnen Millionen auf dem internationalen Markt einbringen soll. Auf der Basis von bewährten Verfahrensweisen jedoch, die WebInterpret gesammelt hat bei der Beobachtung der Geschäftsentwicklung unserer Kunden, sind wir in der Lage, die Schritte, die zu einer Erhöhung der Einnahmen führen, aufzuzeigen.

Der erste wichtige Rat, den ich mit auf den Weg geben kann, ist, auf so vielen Auslandsmärkten wie möglich präsent zu sein. Dieser Tipp wurde durch die Mehrheit unserer Kunden bestätigt, die - nachdem sie anfangs erst langsam mit Cross-Border-Trade auf lediglich einem ausländischen Markt begonnen haben - schließlich international in allen Ländern, in denen wir unsere Übersetzungen anbieten, verkaufen. Sie fragen sogar immer wieder nach, ob wir die Übersetzung von Listings auch für den Rest der Welt anbieten.

Frage: Warum entscheiden sie sich dafür, auf jedem verfügbaren Markt zu starten?

Warpas: Es ist ganz einfach - wer auf so vielen Marktplätzen wie möglich präsent ist, hat auch mehr Kunden. Das führt wiederum zu mehr Umsatz für das Unternehmen.

Frage: Es scheint so, als ob jeder international verkaufen sollte. Warum entscheiden sich trotzdem manche Händler dagegen?

Warpas: International zu verkaufen ist definitiv eine Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen und mehr Kunden zu gewinnen. Allerdings gibt es einige Dinge, um die sich Händler kümmern müssen, bevor sie anfangen, international zu verkaufen. Diese Schritte könnten eventuell als Hindernisse oder Barrieren erachtet werden, und halten Verkäufer eventuell davon ab, international zu verkaufen.

Frage: Kannst du uns erklären, was eventuell als Hindernis beim Cross-Border-Trade wahrgenommen werden könnte?

Warpas: Das Haupthindernis für Online-Händler ist die Sprachbarriere. Verkäufer sind oft unsicher, ob sie in der Lage sein werden, alle Fragen ihrer potentiellen Kunden zu beantworten. Zudem: Lagerbestandssynchronisation in jedem Land. Online-Händler können ihre Bestände nicht automatisch aktualisieren, auch wenn sie in der Lage sind, auf verschiedenen Marktplätzen selbst zu verkaufen. Oder Unkenntnis der örtlichen Gesetze. Manchmal haben Länder spezifische Gesetze bezüglich des Verkaufs von bestimmten Artikeln.

Und: ein wettbewerbsfähiger Versand, der ihre Pakete nicht verliert und auch nicht zu teuer ist. Ein weiteres Problem könnte auch begrenztes Wissen über das jeweilige Land und seinen Markt sein. Verkäufer wissen vielleicht nicht, welche Produkte beliebt oder auch nicht erfolgreich sein werden.

Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, diese Hindernisse zu überwinden und den Cross-Border-Trade zu vereinfachen?

Warpas: Cross-Border-Trade kann einfacher sein als viele Verkäufer vielleicht erwarten. Bevor sie anfangen, im Internet international zu verkaufen, sollten Verkäufer einige Punkte bedenken. Der erste Schritt, den ein Verkäufer machen muss, ist zu planen, wie er mit Kunden von ausländischen Märkten kommunizieren kann und wer die Listings übersetzen wird.

Im zweiten Schritt muss eine Software gefunden werden, die dabei hilft, die eigenen Listings in jedem Land zu synchronisieren, sodass sie automatisch synchronisiert werden. Drittens muss man einen guten Versandpartner finden, um die Versandkosten der Verkäufer zu senken und damit auch die der Kunden des Verkäufers.

Frage: Was würdest du sonst noch denjenigen raten, die vorhaben, international zu verkaufen?

Warpas: Wenn man vorhat, in den Bereich Cross-Border-Trade einzusteigen, empfehle ich, die größten und bekanntesten Marktplätze zu wählen. Bestimmte Marken sind Synonyme für Vertrauen und gute Qualität. Ich bin mir sicher, dass die Verkäufer nur mit den besten, wie eBay oder Amazon, in Verbindung gebracht werden möchten.

Einerseits ist es so, dass man einen hohen Gewinn erzielen kann, wenn man sich in nur einem Markt spezialisiert. Andererseits bist du als Verkäufer dann abhängig von dieser einen Einnahmequelle. Angesichts der Tatsache, dass jeder Markt seine Höhen und Tiefen hat, kann eine solche Strategie riskant sein. Deshalb sollte jedes Unternehmen mindestens einen zusätzlichen Markt, auf den wir verkaufen, als Backup haben.

Frage: Du hast Amazon als einen der bekanntesten Marktplätze für den internationalen Handel benannt. Wie hilft WebInterpret, die Produkte des Kunden über Amazon zu verkaufen?

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Warpas: Auch eBay ist ein großartiger internationaler Marktplatz für Cross-Border-Trade, aber um auf Amazon für unsere Kunden den internationalen Handel einfacher und komfortabler zu machen, haben wir einige bedeutende Änderungen eingeführt. Der Verkäufer muss lediglich ein Amazon-Konto erstellen, um mit Cross-Border-Trade über WebInterpret zu beginnen. Wir ermuntern Amazon-Verkäufer immer wieder, unsere Website zu entdecken und einen kostenlosen Account bei uns einzurichten.

Frage: Was sind die Hauptvorteile des Cross-Border-Trade bei Amazon?

Warpas: Die wichtigsten Vorteile des Handels bei Amazon sind die Kundengewinnung und die Tatsache, dass der Verkäufer nicht nur auf den heimischen Markt beschränkt ist. Er kann also eine höhere Anzahl neuer Kunden erreichen. Hier sollte man auch erwähnen, dass es in Europa fünf Amazon-Marktplätze gibt, und dass sie 25 Prozent der E-Commerce-Ausgaben in dieser Region abdecken.

Darüber hinaus ist es sehr einfach, auf Amazon international zu verkaufen. Der Verkäufer muss nur einen Amazon-Shop in einem Land haben, und schon hat er alle europäischen Marktplätze auf einen Blick in einem Dashboard, das leicht zu navigieren ist. Die Einfachheit der Lösung erleichtert den Cross-Border-Trade.

Außerdem ist Amazon einer der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Marktplätze weltweit. Viele Menschen kaufen dort ein, weil er in jedem einzelnen Land in Europa gleich stark ist. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, weil es nicht sehr häufig vorkommt, dass britische Käufer bei der deutschen Version von Amazon einkaufen, und ebenfalls werden deutschen Käufer nur selten einen Artikel bei Amazon in Großbritannien suchen. Kunden wählen eben Verkäufer aus ihren Heimatmärkten. Deshalb ist es wichtig, Inventar auf allen Marktplätzen zu lokalisieren.

Frage: Warum ist es so wichtig, internationale Listings zu haben, wenn man den Umsatz steigern möchte?

Warpas: Der E-Commerce wächst schneller im internationalen Bereich als im örtlichen. Den neuesten PayPal-Prognosen zufolge wird der Umsatz von E-Commerce im Cross-Border-Trade um fast 500 Prozent in den nächsten fünf Jahren wachsen, während der Inlands-E-Commerce um weniger als 20 Prozent pro Jahr wächst.

Man darf diese Chance, das Geschäft auszuweiten, nicht verstreichen lassen. Ein solches Wachstum kommt hauptsächlich durch die zunehmende Zahl der Internet-Nutzer zustande und durch die ganzen Vorteile, die Online-Shopping ihnen bietet - wie zum Beispiel die Zeit- und Geldersparnis, den einfachen Zugriff auf vielerlei Preisvergleichsdienste und den Komfort, von zu Hause aus einkaufen zu können.

Bist auch du am internationalen Handel mit Webinterpret bei Amazon interessiert?

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t3n Redaktion
E-Commerce-Umfrage: Was Frauen auf dem Smartphone wollen http://t3n.de/news/e-commerce-frauen-umfrage-573280/ 2014-10-21T08:34:26Z
Onlinehändler finden Informationen zu den aktuellen Einkaufsgewohnheiten ihrer potenziellen Kundinnen auf dem Smartphone in einer kürzlich veröffentlichten Statista-E-Commerce-Umfrage, die im …

Onlinehändler finden Informationen zu den aktuellen Einkaufsgewohnheiten ihrer potenziellen Kundinnen auf dem Smartphone in einer kürzlich veröffentlichten Statista-E-Commerce-Umfrage, die im Auftrag der Otto-Group durchgeführt wurde.Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine Infografik der Otto-Group. Die weltweite Nummer zwei im Versandhandel hat beim Statistik-Portal Statista eine Umfrage in Auftrag gegeben, die eine Befragung von 1001 Kundinnen aller Altersstufen durchgeführt hat. Das Ergebnis der Mini-Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen vorwiegend auf der Couch oder im Bett.

„Cosy Shopping“: Was Frauen wollen

Hier die Ergebnisse der Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

E-Commerce: Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)
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Jochen G. Fuchs
Mobile Revolution: Der Durchbruch für Mobile-Life, -Commerce, und -Everything ist am anrollen [Kommentar] http://t3n.de/news/mobile-revolution-durchbruch-572674/ 2014-10-20T07:47:17Z
Während Deutschland noch manchmal zweifelt ob Onlineshops überhaupt eine mobile Seite brauchen, ist in den USA die Wirtschaft bereits dabei die mobile Entwicklung auf die nächste Evolutionsstufe …

Während Deutschland noch manchmal zweifelt ob überhaupt eine mobile Seite brauchen, ist in den USA die Wirtschaft bereits dabei die mobile auf die nächste Evolutionsstufe zu heben. Ein Zukunftsausblick von Jochen G. Fuchs. Es ist etwa 23:00 Uhr Ortszeit in den USA, während ich mit einer letzten Flasche Eistee auf dem Tisch in San Francisco leicht übermüdet in die Tasten haue. Und die Flasche geht gefährlich schnell zur Neige. In wenigen Minuten ist es Tag 1 nach der . Zeit, euch eine Erkenntis mitzugeben, die ich hier während der Messe in mich aufgesogen habe: die wirkliche mobile Revolution steht uns erst noch ins Haus. Mobiles einkaufen? Kindergarten. In Zukunft wird es um ein nahtloses mobiles Kundenerlebnis gehen – eine Komfortstufe, die wir bisher noch nicht kennen. Und die wieder einigen von uns Deutschen eine unheimliche Angst einjagen wird. Zumindest auf dem Papier. Aber trotzdem dürfen Unternehmen diese Entwicklung keinsfalls ignorieren. Wie die „Mobile Revolution“ einmal aussehen wird, wie Unternehmen darauf reagieren sollten und was das mit der Software-Messe Dreamforce zu tun hat, verrate ich euch in diesem Artikel.

(Foto: Jochen G. Fuchs)
Dreamforce San Francisco. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Die Glaskugel der US-Wirtschaft

Aktuelle Trendentwicklungen aus den USA deuten also auf eine Mobile Revolution hin. Was immer das auch sein mag. Aber dazu kommen wir gleich noch, versprochen.

Für all diejenigen die die Dreamforce nicht kennen und nicht wissen, wieso diese Messe es erlaubt, Trendentwicklungen aus den Messeinhalten abzuleiten, nachfolgend eine kurze Erläuterung. Ich zitiere mich dazu mal selbst aus meinem Dreamforce-Recap: „Die Dreamforce ist eigentlich „nur“ eine Hausmesse des Software-Unternehmens Salesforce.com, aufgrund der Verbreitung von deren Plattform versammelt der Platzhirsch dort aber regelmäßig einen großen Teil dessen, was in der IT-Industrie Rang und Namen hat. Die Trends und Entwicklungen, die präsentiert werden, haben Auswirkungen auf ganze Industrie- und Retailzweige. Deshalb hat die Dreamforce längst nicht nur Kultstatus, sondern auch eine Strahlkraft auf ganze Branchen erreicht.“

Der Veranstalter der Dreamforce liefert mit seiner Plattform Salesforce1 den Motor von Unternehmenssoftware in vielen global agierenden Unternehmen. Dazu gehören Unternehmen, die zusammengenommen weltweit für mehrere hundert Millionen Kunden stehen: Coca Cola, Philips, Honeywell, GE, Telefonica – um nur einen geringen Bruchteil zu nennen. Was hier ausgebrütet und umgesetzt wird, betrifft also unter Umständen eine ganze Menge Menschen. Entwicklungen die umwälzende Veränderungen für das tägliche Leben der Endkunden bereithalten können und irgendwann auch in Deutschland angekommen werden. Wann ist nochmal eine andere Frage – weniger eine Frage technischer Natur, als eher eine Mentalitätsfrage.

Wo soll denn jetzt auf einmal diese mobile Revolution herkommen?

Die angekündigte „Mobile Revolution“ hat zwei wesentliche Antriebskräfte: Zum einen verändert sich das Verhalten und die Erwartungshaltung von Kunden momentan weltweit hin zu einem nahtlosen mobilen Erlebnis, dazu gleich mehr im nachfolgenden Absatz. Und zum anderen: Dass die oben schon aufgelisteten Unternehmen mit einer bedingungslosen Ausrichtung auf die Maxime „Mobile First“ arbeiten, und auf einer Softwareplattform sitzen, die die selbe Maxime auf dem Banner trägt, führt dazu dass bereits jetzt Hunderte von international agierenden US-Unternehmen nicht nur quasi automatisch auf schnellen und einfachen Entwicklungsmöglichkeiten für mobile Apps sitzen, sondern diese Apps auch noch mit wenigen Handgriffen auf den bereits obligatorisch unterstützten Smartwatches landen können. Bevor wir überhaupt auch nur soweit sind, dass realistisch von einem Produkt im Massenmarkt gesprochen werden könnte. Die Weichen werden hier mittlerweile sehr schnell und früh gestellt. Dementsprechend schnell kann diese Welle auf den Kunden zurollen.

Paypal QRShopping ermöglicht Einkauf und Bezahlung via QR-Codes. (Paypal/QRShopping Oldenburg/CMO)
Paypal QRShopping ermöglicht Einkauf und Bezahlung via QR-Codes. Aber selbst Marktgigant Paypal ist in Deutschland vorsichtig: Über Pilotprojekte und einige wenige Akzeptanzstellen ist das Thema Mobile-Payment in Deutschland noch nicht vorangekommen. (Paypal/QRShopping Oldenburg/CMO)

Die Welle der Veränderung: Mobile Mindshift

Gut, die Unternehmen besitzen jetzt die Werkzeuge um eine mobile Revolution auszulösen, was macht der Kunde? Forrester Research hat eine Studie zur aktuellen Erwartungshaltung von Kunden veröffentlicht. Forrester liefert basierend auf einer Verhaltensanalyse der Kunden einen Meta-Ansatz für die Entwicklung einer mobilen Strategie und zeichnet das Bild einer eindeutigen Verhaltensänderung, besonders im Generationenvergleich zwischen Generation Y und zurückliegenden Generationen. Die Veränderung in der Geisteshaltung des Kunden, die in dieser Studie beschrieben wird, bezeichnet Forrester als „Mobile Mindshift.“ Kurz zusammengefasst: „Die Erwartung dass ich das was ich möchte, unmittelbar und genau in dem Kontext, in dem ich es benötige, bekommen kann.“

„The expectation that any desired information or service is available on any appropriate device in context at your moment of need.“

Forrester Research, Dreamforce San Francisco 2014

Forrester erklärt den „Mobile Mindeshift“

Mobile Unternehmensstrategie: Berücksichtigt den „Mobile Mindshift“!

Fassen wir zusammen: Eine gehörige Menge an Unternehmen ist in der Lage unheimlich schnell mobile Anwendungen zu erzeugen. Eine immer weiter anwachsende Menge an Kunden legt eine deutliche Erwartungshaltung an den Tag, was mobile Anwendungen angeht. Das sollte Grund genug sein, den Aspekt in der zukünftigen Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und Kunden zu mobilen Erlebnissen zu verhelfen.

Mobile Moments: Mobile Erfolgserlebnisse

Eine deutlich stärker ausgeprägte Akzeptanz von Verarbeitung und Speicherung von Nutzungsdaten der Kunden in den USA, zumindest im Vergleich mit Deutschland, bereitet die Bühne für mobile Erlebnisse, die futuristisch oder „Showcase-geschönt“ wirken, aber bereits alltagstauglich sind und auch schon auf dem besten und schnellsten Weg in den US-Kundenalltag sind. Umschreiben lassen sich diese mobilen Erlebnisse, die „Mobile Moments“, am ehesten mit den Begriffen „nahtlos und barrierefrei“. Zur Verdeutlichung hier zwei Beispiele für solche Mobile Moments:

Eine Heizungsfirma ist mit den Heizungsanlagen der Kunden vernetzt. Die Anlage eines Kunden meldet eine Störung, die zu einem Ausfall der Heizung führen kann. Normalerweise würde in so einem Fall der Kunde am nächsten Morgen frierend in der Wohnung stehen. Der Techniker bekommt einen Auftrag aus seine iPad-App und setzt sich in Bewegung, während der Kunde auf seiner eigenen App kontaktiert wird. Leider stellt sich heraus, dass der Kunde nicht in den USA sondern an der frnzösischen Riviera im Urlaub ist. Kein Problem: Über die App entriegelt der Kunde seine Eingangstür für den Techniker und findet nach seinem Urlaub entspannt eine warme Wohnung vor.

Ein Vielreisender ist Stammgast einer Hotelkette. Abgespannt vom langen Flug bewegt er sich in die Hotellobby. Die App der Hotelkette hat ihn mittels eines Beacons erkannt und der App die Zugangsberechtigung zu einem Zimmer sowie die Nummer des Zimmer mitgeteilt. Ein Gepäckträger ist per App benachrichtigt worden und nimmt das Gepäck ab. Die App führt den Kunden zum Fahrstuhl und navigiert den Kunden zum Zimmer. Das Türschloss erkennt den annähernden Kunden und die Tür schwingt sanft auf. Keine Notwendigkeit genervt mit dem Schloss zu hantieren. Der Kunde lässt sich in den Sessel sinken in diesem Moment meldet seine Hotel -App den herannahenden Zimmerservice, der ein CLub-Sandwich hereinträgt. Genau das, was der Kunde nach einem langen Flug in diesem Hotel grundsätzlich vor der Nacht bestellt. Gute Nacht.

Beides sind in dieser Form bereits annähernd verwirklichte Use-Cases. Honeywell USA setzt diese Technologie ein, ebenso eine US-Hotelkette.

Mobile Mindshift in Deutschland

Die Transformation, der Mobile Mindshift, ist in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich vorangeschritten. In den USA mit 27 Prozentpunkten und in der Türkei mit 34 Prozentpunkten kommen solche Konzepte beim Kunden gut an. Die Erwartungshaltung und die innere Einstellung des Kunden trägt zur Akzeptanz bei. In Deutschland herrscht die weltweit geringste Quote mit unter zehn Prozent. Die Akzeptanz erstreckt sich hierzulande also noch auf eine wesentlich kleinere Bevölkerungsgruppe, aber mit steigender Tendenz. Lediglich verläuft der Transformationsprozess in Deutschland langsamer.

Fazit: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Es ist noch nicht höchste Eisenbahn, in Deutschland ist der der „Mobile Mindshift“ noch in Bewegung. Vergessen sollten Unternehmen aber nicht, dass es sich bei den Kunden, die bereits dem „Mobile Mindshift“ unterliegen, um die attraktive Kunden-Gruppe der Earlyadopter handeln dürfte, die schon soweit ist, den Wert der Mobile Moments wertzuschätzen. Und andere Kunden lassen sich vielleicht anstecken von diesem Gefühl, wenn sie die positiven Auswirkungen eines solche Moments am eigenen Leib erfahren. Eine frühzeitige Adoption verspricht also bereits jetzt positive Effekte und bringt einen Wettbewerbsvorteil mit sich.

Wichtig ist für Unternehmen, die der mobilen Revolution in Deutschland die Wege ebnen möchten, einen Sensibilisierung im Umgang mit dem Sammeln der Kundendaten, die nötig sind um „Mobile Moments“ zu ermöglichen. Klare und eindeutige Informationen, welche Daten wo gesammelt werden und was mit diesen Daten passiert sind ein Mittel zur Vertrauensbildung. Ja, die sogenannte Datenschutzerklärung ist Pflicht, wird aber von Kunden selten gelesen. Eine etwas proaktivere Kommunikation ist deshalb erfolgversprechender.

In Deutschland wird bei solchen Themen oftmals unreflektiert die Datenschutzkeule geschwungen. Dabei handelt es sich bei der Sammlung von Kundeninformationen eigentlich nicht um eine neues Konzept. Gute Hotels sammeln schon seit Jahrhunderten Informationen über ihre Stammkunden, um diesen geschätzten Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und das schafft man eben nur wenn man den Stammgast kennt. Und die Stammgäste wissen das auch zu schätzen. Deshalb sollten Unternehmen sich von den geschwungenen Keulen nicht aufhalten lassen, denn die Kunden werden es letztlich zu schätzen wissen, wenn Ihnen ein echter Mehrwert geboten wird. Und die neuen Dienste trotz eventueller Bedenken nutzen. 24 Millionen aktive Nutzer der Loyality-Card Paypback sprechen eine deutliche Sprache über die gesprochene und die gelebte Wirklichkeit beim Thema Kundendaten in Deutschland.

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Jochen G. Fuchs
Gender Commerce: Warum Frauen shoppen und Männer einkaufen [Sponsored Post] http://t3n.de/news/gender-commerce-frauen-shoppen-571169/ 2014-10-16T08:30:26Z
Dass Frauen und Männer in ihrem Kaufverhalten ganz unterschiedlich ticken, ist kein Geheimnis. Umso überraschender ist, dass bisher kaum ein Online-Shop entsprechende Strategien zur Adressierung …

Dass Frauen und Männer in ihrem Kaufverhalten ganz unterschiedlich ticken, ist kein Geheimnis. Umso überraschender ist, dass bisher kaum ein Online-Shop entsprechende Strategien zur Adressierung beider Zielgruppen verfolgt. Abhilfe schafft jetzt ein Whitepaper von epoq.

Die Wünsche weiblicher und männlicher Zielgruppen sind unterschiedlich. Daher kaufen Frauen und Männer anders ein. Die gezielte Ansprache beider Segmente steht für den stationären Handel längst im Fokus. Doch wie funktioniert eine geschlechterspezifische Kundenansprache im E-Commerce? Wie lassen sich die unterschiedlichen Vorlieben und Vorgehensweisen in den Strategien von Online-Shops anpassen? Eines ist klar: es geht dabei nicht allein um die Anpassung von Webdesign und Usability-Faktoren.

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Dazu ein Beispiel: Eine Frau und ein Mann gehen einkaufen. Beide wollen eine sowohl alltagstaugliche als auch coole Hose erstehen. Der Mann kommt mit einer Jeans nach Hause. Die Frau mit einem Pulli in den schicken, neuen Herbstfarben und einem dazu passenden Schal.

Frauen und Männer kaufen anders ein. Nur haben sich diese unterschiedlichen Vorlieben und Vorgehensweisen im Kaufverhalten bislang noch kaum in Strategien von Online-Shops niedergeschlagen. Shopbetreiber stehen vor der Aufgabe, unterschiedliche Bedürfnisse zu bedienen. Doch gerade zum Unterschied Mann – Frau gibt es bisher wenig konkrete Handlungsempfehlungen und Fallbeispiele, die eine Investition in eine geschlechterspezifische Kundenansprache rechtfertigen.

Epoq hat deshalb ein Whitepaper verfasst, das zeigt, wie man seinen Online-Shop mit geringem Aufwand geschlechtsspezifisch emotionalisiert.

Unentdecktes Potenzial im Online-Shop nutzen

Die Basis für eine Form des Gender-Commerce bildet eine gute Recommendation-Engine. Diese basiert auf dem gesamten Klick- und Kaufverhalten aller Online-Shop-Besucher und Kunden sowie dem Einsatz selbstlernender Technologien (Reinforcement Learning). Durch die angewandten Algorithmen wird Shop-Betreibern somit eine zusätzliche Möglichkeit zur Steigerung der Online-Umsätze geboten. Für die Konsumenten hingegen werden relevantere Empfehlungen geboten, als dies bei standardisierten Cross-Selling-Maßnahmen der Fall ist. Bezogen auf geschlechtsspezifische Produktempfehlungen in einem Mode-Online-Shop bedeutet dies: Frauen erhalten andere Arten von Produktempfehlungen als Männer.

Emotionale Bedürfnisse stehen im Fokus

Gender-Commerce: „Für Mode-Webshops erweist sich eine Emotionalisierung als extrem erfolgreich.“

Für einen renommierten Mode-Webshop ging epoq der Sache auf den Grund und entwickelte gemäß dem Klischee „Männer jagen“ und „Frauen sammeln“ ein A/B-Testszenario. Männliche Shop-Besucher bekamen auf den Produktdetailseiten des Online-Shops andere Arten von Produktempfehlungen angezeigt, als dies bei den weiblichen Besucherinnen der Fall war. Bei den weiblichen Produktempfehlungen spielte der „Stöberfaktor“ eine bedeutende Rolle, denn Frauen wollen shoppen. Bei den Empfehlungen für Männerartikel hingegen stand die „Kaufberatung“ im Fokus der Empfehlungen. Denn Männer haben bestimmte Kaufabsichten, die es zu treffen gilt. Für den Mode-Webshop erwies sich diese Form der Emotionalisierung als extrem erfolgreich.

Die Liaison von Gender-Commerce und Recommendation-Engine

 

epoq-logo-cmyk-neuer-claimAnhand dieses Praxisbeispiels veranschaulicht das Whitepaper „Gender Commerce meets Recommendation Engine“, welche unentdeckten Potenziale in der Nutzung von Recommendation Engines schlummern und wie sich mit vermeintlich kleinen Maßnahmen große Effekte erzielen lassen. Das Ergebnis: Mit neuer Filterstrategie konnten sowohl die Klickrate der Recommendations, als auch der Umsatz über Empfehlungen, die Conversion Rate des Online-Shops und der Umsatz pro Besucher gesteigert werden.

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t3n Redaktion
Experten im Gespräch: Erfolgsfaktoren im E-Commerce und Handel http://t3n.de/news/erfolgsfaktoren-e-commerce-etailment-summit-571183/ 2014-10-10T11:10:19Z
Setzen sich Geschäftsführer erfolgreicher Marken und Onlineshops mit Branchenexperten zusammen, lohnt sich das Zuhören. Beim Experten-Panel des diesjährigen etailment Summit ging es unter anderem …

Setzen sich Geschäftsführer erfolgreicher Marken und mit Branchenexperten zusammen, lohnt sich das Zuhören. Beim Experten-Panel des diesjährigen etailment Summit ging es unter anderem um Marken und Bestandskundenaktivierung.Der etailment Summit in Berlin ist eines der spannendsten Branchenevents in der E-Commerce-Landschaft, das Experten-Panel über die Zukunft des gibt einen Einblick in die Erfolgsfaktoren von großen Marken aus der Otto-Group wie Manufactum und Bonprix sowie den Erfolgsfaktoren, die der Venture-Arm von ProsiebenSat1, Sevenventures, bei seinen Startups ansetzt. Welche Bedeutung hat die Individualisierung und wie wichtig sind Marken im E-Commerce, sind dabei nur zwei interessante Fragen, die von der Expertenrunde erörtert werden. Wir haben ein Überblick über Panel, Teilnehmer und den Videomitschnitt für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Das Experten Panel „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“

An der Gesprächsrunde während des gerade beendeten etailment Summits beteiligt sind neben den Moderatoren Martin Groß-Albenhausen, dem Geschäftsführer des Branchenverbandes bevh und Olaf Kolbrück von etailment.de: Christoph Heinemann, dem Geschäftsführer von Manufactum und Markus Fuchshofen, Leiter E-Commerce bei Bonprix – beides Unternehmen der Otto Group. Weiterhin am Gespräch beteiligt ist Claas von Delden, der Geschäftsführer von Sevenventures. Das Panel trägt eigentlich den Namen „Zukunft des E-Commerce“, entwickelt sich aber zu einem Einblick in die Erfolgsfaktoren der Teilnehmer, beziehungsweise deren Meinung dazu.

(Screenshot: Bonprix)
Manufactum vertreibt sowohl online als auch offline in Warenhäusern hochwertige und besondere Produkte aus dem Bereich Möbel, Dekor und Lifestyle. (Screenshot: Manufactum)
(Screenshot: Bonprix)
Bonprix vertreibt Mode online und offline und richtet sich dabei an eine recht breite Zielgruppe. (Screenshot: Bonprix)

Der Video-Mitschnitt zum Experten-Panel: „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“

Ist die nächste „Revolution im E-Commerce“ überhaupt für mich relevant?

Christoph Heinemann beleuchtet das Thema Individualisierung des Sortiments und vergleicht mit der Kundenbezogenen Individualisierung direkt auf der Website und Markus Fuchshofen beleuchtet die Transition Bonprixs vom Versandhandelskatalog mit eher push-orientierter, klassischer Vertriebsmechanik hin zur Marke mit Aussagekraft. Sevenventures Geschäftsführer Claas von Delden liefert Einblicke in die Denkweise eines medien-orientierten Venture-Kapitalgebers und betont die Wichtigkeit einer leicht einprägsamen und transportierbaren Marken-Botschaft. Im großen und ganzen liefern die Diskussionsteilnehmer einige zwar unaufgeregte, aber deshalb vielleicht um so wertvollere Einblicke in die Faktoren, die für den Handel wichtig wirklich sein können.

(Screenshot: Otto/etailment)
Das Experten-Panel diskutiert über Erfolgsfaktoren im E-Commerce. (Screenshot: Otto/etailment)

Hier geht's zum Mitschnitt: Video über das Panel zu den „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ im Blog der Otto-Group

Passend zum Thema des Panels: Um wiederkehrende Kunden und die Importanz einer eigenen Marke im E-Commerce, geht es auch in der aktuellen Kolumne unseres Redakteur Jochen G. Fuchs: E-Commerce-Fuchs: Bestandskundenaktivierung – Ein Dilemma und seine Lösung

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Jochen G. Fuchs