Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2016-02-13T16:05:39Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Honor: Smartphone-Hersteller mit Fokus auf Digital Natives und E-Commerce http://t3n.de/news/honor-smartphone-hersteller-677671/ 2016-02-13T16:05:39Z
Mit seinem Sublabel Honor hat Huawei, der drittgrößte Smartphonehersteller der Welt, einen Player ins Spielt gebracht, der in einigen Belangen anders agiert als viele seiner Mitbewerber: Der Fokus …

Mit seinem Sublabel Honor hat Huawei, der drittgrößte Smartphonehersteller der Welt, einen Player ins Spielt gebracht, der in einigen Belangen anders agiert als viele seiner Mitbewerber: Der Fokus des Vertriebs liegt in erster Linie auf E-Commerce, außerdem setzt man auf eine starke Fan-Community.

Wie differenziert sich Honor von Huawei?

Im letzten Jahr hat honor allein 40 Millionen Smartphones verkauft. (Foto: Daniil Matzkuhn)
Im letzten Jahr hat Honor allein 40 Millionen Smartphones verkauft. Eines der beliebtesten Geräte war das Honor 7. (Foto: Daniil Matzkuhn)

Obwohl das chinesische Unternehmen Honor eine Tochter oder Untermarke Huaweis ist, verfolgt es etwas andere Vertriebswege und Werbestrategien als der Mutterkonzern selbst. Sie erinnern teilweise an die von OnePlus oder Xiaomi: Man will in erster Linie über das Internet seine Produkte absetzen. Außerdem liegt ein starker Fokus des Unternehmens auf der Nähe zu seinen Fans und Nutzern. Laut Honors Head of Overseas Business, Zhao Gang, mit dem t3n in München im Gespräch war,  teilen Honor und Huawei sich aber Patente, den hauseignen Kirin-Prozessor und Technologien sowie die Software mit der EMUI-Oberfläche. Die Entwicklungs-und-Forschungs-Abteilungen für Smartphones seien aber unabhängig voneinander.

Manch einer fragt sich sicherlich, ob sich Huawei und Honor nicht gegenseitig kannibalisieren und sich mit ihren Produkten ihre Kunden abgraben. Auch wenn beide Android-Smartphones anbieten, ist das nicht der Fall. Denn während Huawei mittlerweile in erster Linie im High-End- und teilweise Mittelklasse-Bereich unterwegs ist, bietet Honor Smartphones im Einsteiger- und Mittelklasse-Preissegment an, die sich durch ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnen. Beste Beispiele sind der Verkaufsschlager des letzten Jahres, das Honor 7, das auch in unserer Top-Smartphone-Übersicht zu finden ist, als auch das letzte Woche vorgestellte Honor 5X, das trotz Metallgehäuse, Fingerabdruckscanner und recht starkem 3.000 Milliamperestunden-Akku nur 229 Euro kostet. Andere Hersteller würden mehr für ein solches Produkt verlangen.

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Honors Head of Overseas Business, Zhao Gang, erläutert die Produktstrategie des Unternehmens. (Foto: t3n)

Generell verfolgt Honor, erst 2014 gegründet, ein anderes Vertriebsmodell als Huawei. Der Fokus des Unternehmens liegt klar auf E-Commerce. Smartphones werden sowohl über den eigenen Shop im Direktvertrieb Vmall als auch Partnerunternehmen wie Amazon verkauft. In Deutschland sieht man Produkte des Herstellers darüber hinaus auch beispielsweise bei Media Markt oder Saturn – man versucht flexibel auf bestimmte Erfordernisse des Marktes zu reagieren.

Passend zum Fokus auf den digitalen Handel liegt der Schwerpunkt von Honor in puncto Werbung auf E-Marketing. Man verzichtet bewusst auf traditionelle Werbekanäle wie Print oder Funk, sondern setzt auf digitale Kanäle. Hierfür macht man sich Social Media – der deutsche Facebook-Kanal hat knapp 200.000 Fans –, Medien-Berichterstattung und E-Commerce zunutze. Die Zielgruppe Honors passt ins Marketing-Konzept, denn man möchte die Digital Natives erreichen, die rund um die Uhr online sind. Huawei stellt sich hingegen mit seinen eigenen Produkten breit auf. Die Marke sieht man nahezu an jeder Straßenecke: Sei es als große Werbung auf der Straßenbahn, an Hausfassaden, oder in Print-Magazinen. Genauso verhält es sich mit dem Vertrieb. Neben Onlineshops werden Huawei-Geräte auch massiv im Einzelhandel wie auch über Netzbetreiber verkauft.

Zhao Gang (Foto: t3n)
„Wir haben zwei Marken; die eine ist Honor, die andere Huawei. Die beiden teilen sich die Chips, Technologien und Patente.” – Zhao Gang in München. (Foto: t3n)

Honor setzt bei seinen Marketingbemühungen aber nicht nur auf platte Produktwerbung, sondern bemüht sich, in Interaktion mit seinen Kunden zu treten. Beispielsweise ist ein Teil der Strategie von Honor, Feedback seiner Kunden oder Fans zu sammeln, um sich zu verbessern und ihnen das Gefühl zu vermitteln, ein Teil des Entwicklungsprozesses zu sein. Auf diese Weise entsteht idealerweise eine stärkere Identifikation mit den Produkten und dem Unternehmen. Um die Identifikation weiter zu stärken, veranstaltet Honor auch Offline-Events, zu denen neben Bloggern und Medienvertretern auch Fans eingeladen werden.

Honor 2015: 40 Millionen Smartphones abgesetzt

Wie eingangs erwähnt, will Honor primär die Digital Natives ansprechen, also junge Leute, die nicht zwingend das Geld für ein hochpreisiges Smartphone ausgeben können oder wollen.  Die Produkte bieten neben einem guten Preis-Leistungsverhältnis eine solide Ausstattung in einer vergleichsweise hohen Verarbeitungsqualität. Der Hersteller vermarktet seine Produkte unter dem Slogan „No Nonsense“, auf Deutsch „kein Unsinn“, was auch durchaus zutrifft, denn die Geräte sind schnörkellos und funktional.

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Metallgehäuse, dicker Akku und Fingerabdruckscanner zum Top-Preis: das Honor 5x. (Bild: Honor)

Der Erfolg gibt Honor Recht: Im letzten Jahr konnte das Unternehmen 40 Millionen Geräte absetzen und damit seine verkauften Smartphones innerhalb eines Jahres verdoppeln. Der Umsatz konnte sogar überproportional gesteigert werden: Während Honor 2014 2,4 Milliarden US-Dollar Umsatz machte, waren es im letzen Jahr sechs Milliarden US-Dollar. Während sich also die Anzahl der verkauften Geräte verdoppelt hat, ist der Umsatz um das 2,5-fache gestiegen. Dieser Zugewinn resultiert daraus, dass die 2015er Geräte im Schnitt teurer waren. In diesem Jahr will der Hersteller noch einmal zulegen.

Honor 5X kurz vorgestellt

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Das Honor 5X besitzt ein 5,5 Zoll in der Diagonale messendes Full-HD-Display. (Foto: te3n)

Das neueste Smartphone der E-Commerce-Unternehmens ist das Honor 5X. Es besitzt ein Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) mit einer Diagonalen von 5,5 Zoll und hat einen Snapdragon-616-Prozessor verbaut, der von zwei Gigabyte RAM unterstützt wird. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß und lässt sich per microSD-Karte erweitern. Der fest verbaute Akku ist 3.000 Milliamperestunden groß. Die Hauptkamera besitzt einen 13-Megapixel-Sensor, die Acht-Megapixel-Frontkamera genügt für Selfies vollkommen aus.

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230 Euro und trotzdem Metallgehäuse und mehr  – das Honor 5x überrascht durch ein solides Preis-/Leistungsverhältnis. (Foto. t3n)

Besonderheiten des Honor 5X: Das Phablet hat einen Fingerabdrucksensor verbaut, mit dem es möglich ist, das Smartphone rasch zu entsperren, oder – sofern aktiviert – sogar einzelne Apps direkt starten – bis zu fünf Apps, also für jeden Finger der Hand eine, sind programmierbar. Des Weiteren beseht das Gehäuse aus Metall, was für ein Gerät der 230-Euro-Klasse unüblich ist. Außerdem bietet das Honor 5X Dual-SIM-Unterstützung. Im Unterschied zu anderen Dual-SIM-Geräten von Huawei oder Honor muss man sich nicht entscheiden, ob man mehr Speicher will, oder zwei SIM-Karten verwenden.

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Die zwei Einschübe des Honor 5X nehmen gleich drei Karten auf: zwei SIM- und eine MicroSD-Karte. (Foto: t3n)

Disclosure: Die Reise zum Honor-5x-Event erfolgte auf Einladung von Honor.

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Andreas Floemer
„RSS lebt!“: Entwickler stellt JavaScript-basierten RSS-Aggregator vor http://t3n.de/news/rss-aggregator-feed-reader-river5-679562/ 2016-02-12T13:42:26Z
River5 ist ein Node.js-basierter RSS-Aggregator. Hinter dem Open-Source-Tool steckt mit Dave Winer ein echter Veteran des Feed-Standards.

River5 ist ein Node.js-basierter RSS-Aggregator. Hinter dem Open-Source-Tool steckt mit Dave Winer ein echter Veteran des Feed-Standards.

River5: Neuer RSS-Aggregator setzt auf Node.js

Dave Winer hat einige Erfahrung mit dem RSS-Standard. Er schrieb nicht nur die Spezifikationen mehrerer RSS-Versionen, sondern war auch Gründer der Software-Firma UserLand, die neben Netscape zu den ersten Anbietern von RSS-Feed-Readern gehörten. Nach wie vor lässt ihn der Standard aber nicht los und so hat er mit River5 einen weiteren RSS-Aggregator veröffentlicht.

River5: Der RSS-Aggregator setzt auf Node.js. (Screenshot: scripting.com)
River5: Der RSS-Aggregator setzt auf Node.js. (Screenshot: scripting.com)

Das Open-Source-Tool setzt wie der Vorgänger River4 auf Node.js. Allerdings hatte Winer River4 für den Einsatz auf Heroku geschrieben. Den RSS-Aggregator auf einem eigenen Server zu Hosten war daher unnötig kompliziert. Mit River5 sollen Nutzer diese Probleme nicht mehr haben.

River5: Quellcode liegt auf GitHub

River5 ist Open Source und ihr findet den Quellcode auf GitHub. Im Gegensatz zu River4 soll die neue Version übrigens merklich schneller sein. Wer sehen möchte, wie River5 im Einsatz aussieht, findet hier oder hier Beispiele. Zur Installation auf eurem Rechner benötigt ihr lediglich Node.js.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „RSS-Reader: Die besten Plattformen und Apps für echte Feed-Junkies“.

via scripting.com

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Kim Rixecker
Facebook Messenger bringt SMS zurück und lässt künftig mehrere Konten verwalten http://t3n.de/news/facebook-messenger-sms-zurueck-679224/ 2016-02-12T05:44:22Z
Facebook testet bei der Android-Version des Messengers zwei neue Funktionen. Die Integration von SMS war schon einmal vorhanden und wurde 2013 eingestellt.

Facebook testet bei der Android-Version des Messengers zwei neue Funktionen. Die Integration von SMS war schon einmal vorhanden und wurde 2013 eingestellt.

Messenger als SMS-Client

Der Messenger von Facebook könnte bald wieder als SMS-Client verwendet werden. Einige User in den USA sehen die Funktion derzeit auf ihren Android-Geräten, und Facebook bestätigt den Testlauf. Die Integration von SMS ähnlich wie bei Google Hangout war bereits vorhanden. Die Entwickler entfernten die Funktion allerdings 2013, weil sie eigenen Angaben zufolge nicht gut angenommen wurde.

Das Unternehmen beschreibt den neuen Versuch bei Android als „einfachen Weg, um alle SMS-Nachrichten in einer App zu verwalten“. Die Funktion soll in den Einstellungen des Messengers aktiviert werden können.

(Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
(Foto: Kārlis Dambrāns / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Unterstützung für mehrere Accounts

Seit wenigen Tagen unterstützt Instagram die Verwaltung von mehreren Konten, und Facebook führt diese Funktion jetzt auch für den Messenger ein – vorerst ebenfalls nur für Android. Das Feature soll Nutzern helfen, die ihr Smartphone mit anderen Personen teilen. Auch für User, die aus professionellen mehrere Konten haben und Pages betreuen, wird die Unterstützung für weitere Konten. Die Accounts können in den Einstellungen des Messengers hinzugefügt werden.

Android Police hat noch eine weitere, kleine Änderung entdeckt: Die Statusleiste soll künftig blau statt weiß sein.

via venturebeat.com

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Elisabeth Oberndorfer
Milliardenangebot: Opera-Browser steht unmittelbar vor Verkauf http://t3n.de/news/opera-browser-678368/ 2016-02-10T10:15:55Z
Ein chinesisches Konsortium will das Unternehmen hinter dem Opera-Browser für 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Aktionären wird empfohlen, dem Angebot zuzustimmen.

Ein chinesisches Konsortium will das Unternehmen hinter dem Opera-Browser für 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Aktionären wird empfohlen, dem Angebot zuzustimmen.

Opera erhält Angebot über 1,2 Milliarden Dollar

Der auf einer quelloffenen Rendering-Engine basierende Opera-Browser steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Wie das Unternehmen hinter dem quelloffenen am Dienstag Abend bestätigte, liegt ein unterschriftsreifes Angebot über 1,2 Milliarden US-Dollar vor.

Interessiert an einer Übernahme ist demzufolge ein chinesisches Konsortium bestehend aus mehreren Internetfirmen, dazu gehören beispielsweise Quihoo 360 oder Kunlun, das unter anderem Computerspiele herstellt. Der Aufsichtsrat von soll Aktionären bereits empfohlen haben, dem Kauf zuzustimmen.

Vor allem auf Smartphones macht der Opera-Browser eine gute Figur. (Foto: Shutterstock)
Vor allem auf Smartphones macht der Opera-Browser eine gute Figur. (Foto: Shutterstock)

Negative Veränderungen für Opera durch die Übernahme seien nach Auffassung der Führungsetage nicht zu erwarten. Der Verkauf ergebe aus strategischer Sicht großen Sinn, teilte Opera-Chef Lars Boilesen mit. Die Anteilsmehrheit durch das Konsortium werde die Innovationsfähigkeit stärken und auch die Pläne für weiteres Wachstum befeuern. Vor allem der chinesische Markt könnte damit für Opera an Attraktivität zu gewinnen.

Opera stark im Mobile-Geschäft

Das Unternehmen aus Oslo spielt mit seinem Browser auf Desktop-PCs bisher kaum eine Rolle. Weltweit beträgt der Marktanteil gerade mal läppische 1,58 Prozent. Zum Vergleich: Der Internet Explorer wird noch immer von circa 46,90 Prozent der Internetnutzer verwendet.

Eine stärkere Rolle spielt Opera hingegen auf Smartphones und Tablets. Hier kann das Unternehmen dank seiner Technologien im Bereich Datenkompromierung und mobile Werbung auf einen Marktanteil von immerhin 7,28 Prozent blicken. Zuletzt fokussierte sich Opera auf die stärkere Komprimierung von Daten bei mobilen Videos, die den größten Datenhunger ausmachen.

via recode.net

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Daniel Hüfner
Heißes Apple-Gerücht: Bald kannst du iMessage auch auf Android-Smartphones nutzen http://t3n.de/news/apple-imessage-android-677892/ 2016-02-09T10:22:03Z
Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Apple Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte iMessage dran sein.

Mit dem Angebot des Streaming-Dienstes Music für Android-Geräte testet Apple offenbar eine mögliche Ausweitung der eigenen Dienste auf andere Plattformen. Als nächstes könnte dran sein.

Apple-Dienste für Android: Nach Apple Music jetzt iMessage?

Bisher sind die meisten der Apple-Dienste auf die eigene Gerätefamilie, etwa das iPhone, beschränkt. Eine Ausnahme bildet , das auch Android-Nutzer auf ihren Smartphones nutzen können. Zuletzt hatte Apple für Android-Nutzer der Music-App ein Feature freigeschaltet, das es für iPhone-Nutzer so nicht gibt – das Speichern von Musik auf der Micro-SD-Karte für späteres Offline-Hören. Branchenbeobachter deuten das als Zeichen dafür, dass es Apple ernst mit dem Android-Angebot ist. Dementsprechend kommt die Information, dass Apple eine Ausweitung weiterer Dienste auf Android und andere Plattformen plant, nicht überraschend.

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So könnte iMessage am Android-Smartphone aussehen. (Bild: placeit.breezi.com / Play-Store)

Bei einem sogenannten Townhall-Meeting mit den Apple-Angestellten soll Apple-Chef Tim Cook die künftige Strategie des Konzerns dargestellt haben. Demnach könnte die Android-Version von Apple Music nur der Vorgeschmack für weitere Portierungen von Apple-Services für Android-Nutzer gewesen sein. Dazu soll iMessage ebenso gehören wie Apple Pay und iCloud, das sich ohnehin schon auf Windows-Computern nutzen lässt.

iMessage: Apple will sich bei Software breiter aufstellen

Für Apple bedeutet dieser Schritt mehr Unabhängigkeit von den iPhone-Verkäufen. Das iPhone wird wahrscheinlich noch auf Jahre hin die Cash-Cow für das Apple-Geschäft bleiben, aber es schadet dem Konzern sicher nicht, sich im Bereich Software und Services breiter aufzustellen, wo in naher Zukunft das Potenzial für weiteres Wachstum am größten sein dürfte – auch wenn Cook in seinem Vortrag auf potenzielle iPhone-Wachstumsmärkte wie Indien hinwies. Auf ein abgespecktes iPhone für solche Märkte wolle Apple aber verzichten.

Ob iMessage bei Android-Nutzern auf großes Interesse stößt, ist allerdings fraglich – den Versuch einer entsprechenden nicht autorisierten iMessage-App für Android gab es schon mal. Schließlich haben sich Messaging-Dienste wie WhatsApp plattformübergreifend etabliert. Apple kann zumindest auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage verweisen, der Konzern hat nach eigenen Angaben selbst keinen Zugriff auf die Kommunikationsdaten, wenn sie nicht in iCloud gespeichert werden. Ob und wann iMessage für kommt, steht allerdings ohnehin nicht fest.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Bericht des Kollegen Johnny Thai über seine Reise in beide Welten: „Android und iOS: Eine Liebesgeschichte“.

via www.zdnet.de

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Jörn Brien
Maru OS macht Android-Smartphones zu Desktop-Rechnern http://t3n.de/news/maru-os-macht-android-smartphones-677545/ 2016-02-08T12:33:20Z
Mit Maru OS sollen auch Besitzer von Android-Smartphones in den Genuss eines Konvergenz-Modus kommen, wie Microsoft es mit seinem Windows Continuum für seine Lumia-Geräte oder Canonical mit …

Mit Maru OS sollen auch Besitzer von Android-Smartphones in den Genuss eines Konvergenz-Modus kommen, wie Microsoft es mit seinem Windows Continuum für seine Lumia-Geräte oder Canonical mit Unbuntu Convergence bietet. Mit einem Display verbunden, verpasst Maru OS einem Android-Gerät eine Desktop-Oberfläche.

Maru OS:Android für unterwegs, Debian für den Desktop

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS wird ab nächster Woche vorerst nur für das Nexus 5 bereitstehen. (Bild: Maru)

Maru OS besitzt als Software-Basis Android 5.1 Lollipop, das um eine Desktop-Linux-Version ergänzt wurde. Nutzt man das Android-Smartphone, besitzt es eine normale Smartphone-Oberfläche mit einer Auswahl an Apps. Verbindet man es aber mit einem Display per HDMI-Port, wird das auf Debian basierende Linux aktiviert, sodass eine Desktop-Oberfläche mit Fenstern, Apps und allem, was dazugehört, erscheint. Zur Bedienung sind eine Maus und ein Keyboard vonnöten. Die Desktop-Version soll laut Entwickler in weniger als fünf Sekunden bereitstehen. Praktisch: Das Smartphone ist weiterhin benutzbar.

Maru OS. (Bild: Maru)
Android für den Desktop? Fast: Maru OS setzt für große Bildschirme auf Debian. (Bild: Maru)

Die Debian-Instanz besitzt Zugriff auf den Internetzugang und den SD-Speicher des Smartphones, sodass man Fotos und andere Daten des Smartphones auf der Desktop-Oberfläche verwenden und bearbeiten kann. Den Angaben der Entwickler zufolge soll Maru aber vorerst nur für das Nexus 5 angeboten werden, so dass die SD-Speicher-Funktion aber noch gar nicht genutzt werden kann, denn das Nexus 5 besitzt keinen erweiterbaren Speicher. Denkbar wäre aber womöglich der Anschluss eines USB-Sticks per USB-On-the-Go – ob das aber unterstützt wird, ist denkbar, aber unklar.

Maru OS: Windows Continuum meets Android

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS ist keine App, sondern eine Firmware – ersetzt also die auf eurem Android-Gerät installierte Android-Version. (Bild: Maru)

Maru OS ist eine interessante Lösung, um Android-Smartphones auch als Desktop-PC nutzbar zu machen. Google selbst ist noch nicht so weit, soll aber an einer Lösung arbeiten – hierfür sollen Android und Chrome OS näher aneinander gebracht werden. Andere Unternehmen wie Microsoft und Canonical sind schon etwas weiter. Denn Microsofts Windows Continumm macht aus seinen Smartphones Lumia 950 und Lumia 950 XL (Test) einen Desktopersatz, mit Canonicals Ubuntu-Converge-Funktion ist ähnliches – beispielsweise mit dem BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition – möglich. Ebenso erwähnenswert ist an dieser Stelle Remix OS, mit dem aus PCs und Macs Rechner auf Android-Basis gezaubert werden können.

Wer Maru OS ausprobieren will, muss sich in die Warteliste eintragen und ein Nexus 5 (Test) zur Verfügung haben. Laut Entwickler soll die erste Maru-OS-Version im Laufe der  nächsten Woche freigegeben werden.

Passend zum Thema: Android für den Desktop: Was schon geht – und was Google noch fixen muss

via www.heise.de

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Andreas Floemer
Android Studio 2.0: Großes Update soll Entwicklungs-Workflow dramatisch beschleunigen [Update] http://t3n.de/news/android-studio-2-0-download-659533/ 2016-02-08T10:25:07Z
Google hat einen neuen großen Versionssprung für seine Android-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen gehören die Instant-Run-Funktion und ein GPU …

Google hat einen neuen großen Versionssprung für seine Android-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Zu den größten Neuerungen gehören die Instant-Run-Funktion und ein GPU Profiler. Android Studio 2.0 steht ab sofort als Vorschauversion zum Download bereit.

Update vom 08. Februar 2016: Google hat eine Beta-Version seiner im November angekündigten neuen Entwicklungs-Umgebung Android Studio 2.0 veröffentlicht. Sie kann ab sofort im Beta-Release-Channel heruntergeladen werden. Im entsprechenden Ankündigungs-Artikel im Android-Developers-Blog erhaltet ihr einen Überblick über alle Neuerungen.

Android Studio 2.0: Schneller und stabiler

Beitrag vom 24. November 2015: Im Zuge des Android-Developer-Summit haben die beiden Googler Dave Burke und Stephanie Cuthbertson die neue Android-Studio-Version vorgestellt. Über zwei der neuen Features dürften Android-Entwickler sich besonders freuen. Denn das Integrated Development Environment (IDE) zum Schreiben und Testen von Android-Apps ermöglicht, dank des neuen Features „Instant Run“, Code-Änderungen oder veränderte Ressourcen ohne lange Wartezeit und Umwege im laufenden Emulator oder auf einem Testgerät auszuprobieren. Instant Run soll Entwicklern den Eindruck vermitteln, so direkt wie bei HTML programmieren zu können – nach Änderung des Codes und einem Reload erhält man einen Blick auf die Anpassungen.

Laut der Group-Product-Managerin für Android Studio, Stephanie Cuthbertson, sei die Deployment-Geschwindigkeit unter Android Studio 2.0 zu einem kompletten Build zwei bis 2,5 Mal schneller als bisher. Das neue Feature kann bei allen Apps eingesetzt werden, die für Android 4.0 Ice Cream Sandwich und neuer entwickelt werden.

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Instant Run soll die App-Entwicklung mit Android Studio 2.0 schneller machen. (Screenshot: Google)

Zur Nutzung von Instant Run ist ein Grade-Plugin erforderlich. Wie die Installation vonstatten geht und welche Code-Änderungs-Szenarien schon unterstützt werden und welche noch einen Restart der Aktivitäten erfordern, zeigt eine Übersicht in der Instant-Run-Dokumentation.

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Android Studio 2.0 Instant Run: Ein Klick auf „Run“ setzt die Änderungen direkt in der laufenden App um. (Screenshot. Google)

Android Studio 2.0: GPU-Profiler noch experimentell

Das zweite große neue Feature ist der GPU-Profiler. Mithilfe dieses Tools kann der GPU-Status untersucht werden, um nachvollziehen zu können, warum ein bestimmtes Rendering-Ergebnis zustande gekommen ist. Der Profiler ist standardmäßig nicht installiert, da er sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.

Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Stadium. (Bild Google)
Der GPU-Profiler in Android Studio 2.0 befindet noch in einem experiementellen Entwicklungsstadium. (Bild Google)

Neugierige können ihn in der SDK-Tool-Sektion des SDK-Managers finden. Zur Installation muss die Trace-Library in das eigene Projekt geladen werden. Weitere Details und Installationshinweise findet ihr in der GPU-Profiler-Dokumentation.

Außer den beiden Neuerungen führt Google mit Android Studio 2.0 neue Emulatoren ein, die schneller laufen können als aktuelle Geräte, um auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Außerdem wurde das Interface verbessert: Entwickler können typische Aktionen wie das Auslösen einer Kamera und Co. einfacher durchführen. Darüber hinaus ist es möglich, unterschiedliche Netzwerk-Geschwindigkeiten zu emulieren sowie ein GPS-Signal – sogar mit vorgegebenen Pfaden. Überdies ist der Zugriff auf die Standard-Google-Play-Dienste integriert worden. Ebenso erfreulich: Die Größe des Emulator-Fensters lässt sich ändern, um unterschiedliche Displaygrößen zu testen.

Bei Android Studio 2.0 handelt es sich, wie eingangs erwähnt, noch um eine Preview-Version, die im Canary-Channel zum Download bereitsteht. Es ist zu empfehlen, die Preview auch als solche zu behandeln und sie noch nicht als Hauptentwicklungs-Werkzeug zu verwenden – in der finalen Version soll Android Studio 2.0 aber stabiler laufen als die aktuelle Entwicklungsumgebung. Man sollte weiterhin eine stabile Android-Studio-Version installiert haben.

via techcrunch.com

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Andreas Floemer
Googles Virtual-Reality-Brille kommt noch in diesem Jahr, mit Android VR im Schlepptau http://t3n.de/news/android-vr-google-virtual-reality-brille-677479/ 2016-02-08T09:45:11Z
Dass Google mit Hochdruck seinen Virtual-Reality-Bereich ausbauen will, ist seit einiger Zeit bekannt. Jetzt berichtet die Zeitung Financial Times, dass wir schon in diesem Jahr mit einer …

Dass Google mit Hochdruck seinen Virtual-Reality-Bereich ausbauen will, ist seit einiger Zeit bekannt. Jetzt berichtet die Zeitung Financial Times, dass wir schon in diesem Jahr mit einer Virtual-Reality-Brille aus Mountain View rechnen können – mit Android-VR-Unterstützung, die ein Teil von Android 7.0 „N“ sein könnte.

Android VR als Schnittstelle für Googles Virtual-Reality-Brille

Virtual Reality könnte in diesem Jahr groß rauskommen – kein Wunder, schließlich bereiten Facebook mit seiner Oculus Rift und HTC mit der HTC Vive ihre ersten marktreifen Produkte vor. Dass Google nicht tatenlos zusehen will und an einem verbesserten Nachfolger seiner Papp-VR-Bille „Cardboard“ arbeitet, ist vor einigen Wochen bekannt geworden. Doch damit nicht genug: Wie die Financial Times (FT) berichtet, ist auch eine entsprechende Software in Arbeit, die in das hauseigene mobile OS integriert werden soll: Android VR.

Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)
Cardboard ist nur der Anfang: Bald gibt es auch „echte“ Virtual-Reality-Brille von Google – mit Android- VR-Support. (Bild: Google)

„VR is too important and too powerful a medium to be accessible to only a few.“ – Google.

Dem Bericht der Financial Times zufolge ist für die Nutzung der in Entwicklung befindlichen VR-Brille ein Android-Smartphone vonnöten, das wie bei Samsungs Gear VR als Display und Recheneinheit fungiert. Im Unterschied zu Samsungs Headset, das nur mit einigen Galaxy-Smartphones kompatibel ist, soll die Google-Brille aber mit einem breitem Spektrum von Android-Geräten funktionieren.

Die neue VR-Brille soll der FT zufolge aus Kunststoff bestehen und bessere Linsen als auch Sensoren als Googles Cardboard besitzen. Um die VR-Experience für Nutzer zu optimieren, soll Google nicht nur bessere Hard- sondern auch Software entwickeln, die in das hauseigene OS Android integriert werden soll, so eine mit der Materie vertraute Quelle. Bisher musste zur Nutzung von Cardboard eine entsprechende App aus dem Play Store geladen werden.

Android VR als Bestandteil von Android 7.0 „N“?

Die verbesserte Version des Samsung Gear VR-Headsets verwandelt mit Hilfe von Oculus jedes Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Gerät. (Bild: Samsung)
Exklusiv: Samsungs Gear-VR-Headset macht aus jedem Samsung-Smartphone in ein Virtual Reality-Headset. Googles „Nexus VR“ mit Android-VR-Support soll mit vielen Smartphones funktionieren. (Bild: Samsung)

Android VR, so der mutmaßliche Name des Systems, soll es Entwicklern ermöglichen, bessere VR-Apps zu entwickeln, die latenzfreier und hochwertiger sind als bisherige Lösungen. Eine geringere Latenz helfe außerdem dabei, Übelkeit und Schwindelgefühle zu reduzieren. Beides sind Symptome, die beim längeren Tragen einer VR-Brille auftreten können.

Die FT spekuliert, dass Google bei seiner VR-Brille mitsamt Software eine ähnliche Politik an den Tag legen könnte wie bei seinen Nexus-Geräten: Es wird eine Flaggschiff-Reihe an VR-Brillen produziert, an der sich Hersteller bei der Produktion ihrer eigenen VR-Lösungen orientieren können. Ähnlich ist Google auch schon bei seiner Cardboard-Brille vorgegangen: Das Produkt wurde im Zuge der Google I/O 2014 angekündigt, das Schnittmuster inklusive einer Hilfe für Hersteller wurde Open Source zur Verfügung gestellt.

Wir können davon ausgehen, dass Google seine Brille mitsamt der VR-Software im Zuge der Entwicklerkonferenz Google I/O 2016, die zwischen dem 18. und 20. Mai 2016 stattfinden wird. Zeitgleich ist mit der Ankündigung von Android 7.0 „N“ zu rechnen, in das Android VR „eingebacken“ werden dürfte.

Passend zum Thema: Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

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Andreas Floemer
BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition: Linux-Tablet mit Desktop- und Touch-Funktion angekündigt http://t3n.de/news/aquaris-m10-ubuntu-edition-konvergenz-677255/ 2016-02-05T18:26:16Z
Der spanische Hersteller BQ bringt in Kooperation mit Canonical das Aquaris M10 Ubuntu Edition auf den Markt – ein Tablet, das sowohl als Mobil- als auch als Desktopgerät wie ein „echter“ …

Der spanische Hersteller BQ bringt in Kooperation mit Canonical das Aquaris M10 Ubuntu Edition auf den Markt – ein Tablet, das sowohl als Mobil- als auch als Desktopgerät wie ein „echter“ Computer genutzt werden kann.

Aquaris M10 Ubuntu Edition: Konvergenz kann kommen

Ubuntu für Tablets mit Konvergenz-Modus ist bald verfügbar. (Bild: Ubuntu)
Ubuntu für Tablets mit Konvergenz-Modus ist bald verfügbar. (Bild: Ubuntu)

Das Aquaris M10 Ubuntu Edition ist zwar nicht das erste Ubuntu-Gerät des spanischen Herstellers BQ, aber wohl das erste, das sich der Konvergenz-Funktion bedient, die seit Jahren von Canonical entwickelt wird: Im Tablet-Modus verfügt das Aquaris M10 über eine herkömmliche Mobil-Oberfläche, ist es mit einem Monitor verbunden, zeigt es den klassischen Ubuntu-Desktop an. Damit kann das Ubuntu-Tablet, sofern es mit Keyboard, Maus und einem optionalen Display verbunden ist, per Konvergenz-Funktion als ausgewachsener Desktop-Rechner genutzt werden.

Zwar ist BQ auch nicht das erste Unternehmen, das ein solches Produkt auf den Markt bringt, aber die Windows-Continuum-Funktion von Microsoft ist auf dem Lumia 950 und Lumia 950 XL (Test) nur eingeschränkt nutzbar, zudem mangelt es noch an kompatiblen Apps. Google und Apple hingegen sind noch nicht so weit.

(Bild: bq)
Ubuntu für Tablets wird auch die „Scope“-Funktion unterstützten. (Bild: BQ)

Canonical beweist mit seinen Plänen, Desktop und Mobile-Oberflächen zusammenzubringen, einen langen Atem. Schon 2013 hatte das Unternehmen per Crowdfunding versucht, das Ubuntu Edge, ein Smartphone mit Desktop-Modus auf den Markt zu bringen, was aber mangels fehlender Unterstützer gescheitert war, obwohl stattliche 12,8 Millionen US-Dollar von den geplanten 32 Millionen US-Dollar eingesammelt werden konnten. Mit dem BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition wird das Vorhaben jetzt aber endlich Wirklichkeit.

Das Ubuntu-Tablet orientiert sich bei der Mobiloberfläche den Ubuntu-Smartphones mitsamt ihren Apps, der Möglichkeit, zwei Apps auf einem Homescreen anzuzeigen, und den sogenannten „Scopes“. Dabei handelt es sich um Homescreens, auf denen Inhalte nach bestimmten Themenbereichen sortiert gesammelt werden – beispielsweise Filme, Social Media und mehr. Ein Video demonstriert dieses Feature:

Aquaris M10 Ubuntu Edition: Ausstattung eher schwachbrüstig

Der Hersteller hat der Ubuntu-Edition seines Aquaris M10, das schon eine Weile als Android-Variante auf dem Markt ist, einen Quad-Core-Prozessor von MediaTek (MT8163A) verbaut, der mit maximal 1,5 Gigahertz getaktet ist und von zwei Gigabyte RAM unterstützt wird. Die Kombo dürfte nicht unbedingt für rechenintensive Aufgaben ausgelegt sein, für Office-Aufgaben aber genügen. Der interne Speicher ist mit 16 Gigabyte bemessen, was nicht sonderlich viel ist, die Erweiterung per microSD-Karte ist aber möglich.

Aquaris M10 Ubuntu Edition. (Bild: Ubuntu)
Aquaris M10 Ubuntu Edition komm tim zweiten Quartal 2016. (Bild: Ubuntu)

Das 470 Gramm schwere Tablet besitzt außerdem ein 10,1-Zoll-Display mit einer WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Außerdem befinden sich im M10 eine Zwölf-Megapixel-Haupt- und eine Full-HD-Frontkamera sowie ein HDMI-Port. Die Abmessungen des Aquaris M10 betragen 246 x 171 x 8,2 Millimeter, der Akku ist 7.280 Milliamperestunden groß.

Im Lauf des zweiten Quartals 2016 soll das Ubuntu-Tablet in den Handel kommen. Ein Preis wird noch nicht kommuniziert, es ist aber davon auszugehen, dass es etwa so viel kostet wie die Android-Variante, die mit 270 Euro zu Buche schlägt.

via www.heise.de

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Andreas Floemer
Internet of Things statt Smartphone: Mozilla dreht Firefox OS endgültig ab http://t3n.de/news/mozilla-firefox-os-ende-676998/ 2016-02-05T05:44:31Z
Der Software-Anbieter gibt sein mobiles Betriebssystem auf. In Zukunft will sich Mozilla stärker auf Lösungen für das Internet of Things konzentrieren.

Der Software-Anbieter gibt sein mobiles Betriebssystem auf. In Zukunft will sich Mozilla stärker auf Lösungen für das Internet of Things konzentrieren.

Mozilla bestätigt das Ende des mobilen Betriebssystems

Im Dezember gab es eine erste Ankündigung, seit Donnerstag ist es fix: Mozilla stellt sein Firefox OS ein. In einem Blogpost informiert das Unternehmen die Entwickler, dass der Release der Version 2.6 der letzte sein wird, ab Ende Mai kümmert sich niemand mehr bei Mozilla um das mobile Betriebssystem. Der offizielle Marketplace wird am 29. März geschlossen. Apps für Firefox OS akzeptiert der Software-Hersteller noch bis 2017, hier muss sich Mozilla noch auf ein konkretes Datum für das Aus einigen.

Mit dem ersten Release von Firefox OS ging Mozilla im Januar 2013 an den Start, erst vergangenes Jahr kam das erste offizielle Smartphone für das Open-Source-Betriebssystem in den Handel. Die Zukunft sieht Mozilla allerdings nicht mehr auf dem Mobile-Markt.

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2013 führte Mozilla Firefox OS ein, spätestens 2017 ist es Geschichte.

Unterstützung für Connected Devices

Nach dem Aus von Firefox OS will man sich auf „Connected Devices“ konzentrieren, lässt Partizipationschef George Roter anklingen. Dafür habe man intern einen „Produktinnovationsprozess“ für das Internet of Things gestartet, drei Erfindungen davon sollen in die nächste Phase gehen und weiterentwickelt werden. Unter den Produkten befindet sich etwa ein SmartTV.

Um die Entwicklung dieses Bereichs voranzutreiben, bittet Mozilla die Entwickler-Community um aktive Unterstützung. Die Projekte sollen früh vorgestellt werden, damit sie getestet und verbessert werden können. Dieser offene Prozess soll noch im ersten Halbjahr gestartet werden.

 

via discourse.mozilla-community.org

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Elisabeth Oberndorfer