Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2014-12-18T10:24:18Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source UI-Kits, Frameworks, Tools und mehr: So legt ihr mit Googles Material Design los http://t3n.de/news/material-design-ui-kits-frameworks-icons-585564/ 2014-12-18T10:24:18Z
Von UI-Kits über Icons bis hin zu Frameworks und Tools: Wir liefern euch alle Ressourcen, die ihr braucht, um eigene Apps in Googles neuer Designsprache Material Design zu erstellen.

Von UI-Kits über Icons bis hin zu Frameworks und Tools: Wir liefern euch alle Ressourcen, die ihr braucht, um eigene Apps in Googles neuer Designsprache Material Design zu erstellen.

Google hatte Material Design im Rahmen der firmeneigenen I/O-Entwicklerkonferenz 2014 vorgestellt. Die Designsprache setzt vor allem auf kontrastreiche Farben, großflächige Elemente sowie auf Icons und Typografie als bestimmende Designelemente. Das Unternehmen setzt beispielsweise in der eigenen Inbox-App auf Material Design. Aber auch andere Entwickler werden dazu angehalten, Apps in diesem Look für Android oder das Web zu erstellen. Um euch den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten, wollen wir euch im Folgenden UI-Kits, Frameworks, Icons-Sets, Tools und weitere Ressourcen vorstellen, die euch bei der Gestaltung von Apps im Material-Design-Look helfen können.

Material Design: UI-Kits für eure nächste App

Material Design: Euch stehen verschiedene kostenlose und kostenplfichtige UI-Kits zur Verfügung. (Grafik: UI8)
Material Design: Euch stehen verschiedene kostenlose und kostenplfichtige UI-Kits zur Verfügung. (Grafik: UI8)

Glücklicherweise gibt es bereits einige hochwertige UI-Kits. Die besten haben wir euch an dieser Stelle herausgesucht.

Icons für eure App im Material-Design-Look

Material Design: Google stellt 750 Icons zur lizenzfreien Nutzung bereit. (Screenshot: Google)
Material Design: Google stellt 750 Icons zur lizenzfreien Nutzung bereit. (Screenshot: Google)

Google selbst hat 750 Icons für den Einsatz in Material-Design-Apps unter der freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Aber auch andere Designer haben sich an der Erstellung passender Icons versucht.

Material Design: Web-Apps anhand dieser Frameworks erstellen

Material Design: Neben Bootstrap-Templates gibt es auch schon verschiedene CSS-Frameworks im Material-Design-Look. (Screenshot: Materialize)
Material Design: Neben Bootstrap-Templates gibt es auch schon verschiedene CSS-Frameworks im Material-Design-Look. (Screenshot: Materialize)

Auch kostenlose CSS-Frameworks beziehungsweise Templates für bestehende Frameworks wie Bootstrap gibt es im Material-Design-Look. Welches euch am besten zusagt, müsst ihr allerdings selbst entscheiden.

Tool: Die passende Farbpalette für eure Material-Design-App generieren

Material Design: Mit Material Palette erstellt ihr schnell passende Farbpaletten. (Screenshot: Material Palette)
Material Design: Mit Material Palette erstellt ihr schnell passende Farbpaletten. (Screenshot: Material Palette)

Mit Material Palette gibt es eine praktische Web-App, mit der ihr euch ganz einfach eine passende Farbpalette für eure App generieren lassen könnt. Ihr müsst lediglich zwei Farben auswählen und das Tool erledigt den Rest. Die Palette könnt ihr euch anschließend in den Formaten CSS, SASS, SVG, XML, oder PNG herunterladen. Das Tool stammt von Matt Aussaguel, der auf seinem Blog Material Up auch schicke Beispiele für den Einsatz der Designsprache sammelt.

Wer mit den hier aufgelisteten Ressourcen sofort loslegen möchte, der sollte vorher noch einen Blick auf unseren Artikel „Leitfaden für Material Design: Google veröffentlicht Style-Guide für Android-Apps“ werfen.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, Mac und Linux http://t3n.de/news/besten-photoshop-alternativen-436275/ 2014-12-15T09:30:17Z
Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative Cloud …

gehört zur Standardausrüstung von Designern und Fotografen, wären da nicht die vielen Photoshop-Alternativen. Sie erhalten vor allem im Zuge der Umstellung auf die Creative enormen Aufwind.

Mit einem Abomodell vertreibt das US-Unternehmen Adobe seit einiger Zeit die beliebte Software Photoshop und andere Bestandteile der Creative Cloud. Alte Versionen laufen zum einmaligen Verkaufspreis wie gehabt auf dem lokalen Gerät, die neuesten Versionen sind jedoch fester Bestandteil der sogenannten Creative Cloud. Nur wer monatlich zahlt, kann sie grenzenlos einsetzen. Die Kosten liegen bei monatlich 24,59 Euro pro Software oder 61,49 Euro für das gesamte Paket.

Der Aufschrei der Community zeigte, die Neuerungen sorgen nicht nur für Zustimmung. Grund genug für ein Update unserer Übersicht dieser Photoshop-Alternativen. Fehlt eure Lieblingssoftware? Dann freuen wir uns auf einen Hinweis in den Kommentaren.

Plattformübergreifende Photoshop-Alternativen

GIMP ist die bekannteste plattformübergreifende Photoshop-Alternative.

GIMP

Der Vorreiter unter den Photoshop-Alternativen heißt GIMP. Die kostenlose Bildbearbeitungs-Software ist für alle gängigen Systeme erhältlich und bietet fast alle Funktionen der Adobe-Software. Wer sich an Fotobearbeitung oder Design versuchen möchte, muss deshalb tief in die Thematik einsteigen, ehe erste Grenzen der Open-Source-Alternative deutlich werden. Die große Community bietet Anfängern viel Unterstützung in Form von Foren und Anleitungen, weshalb GIMP vor allem unter Einsteigern hohe Beliebtheit genießt.

Website: Gimp.org ; Preis: Kostenlos 

CinePaint

Auch CinePaint ging als Abwandlung aus dem GIMP-Projekt hervor. Die Open-Source-Software ermöglicht die Bearbeitung ganzer Bildserien in einem Vorgang und unterstützt Farbtiefen von 8, 16 und 32 Bit. Sie richtet sich deshalb in erster Linie an die Filmindustrie, ist aber auch für Fotografen interessant. CinePaint wird in mehreren Versionen für OS X und Linux angeboten, eine Windows-Version ist allerdings nicht erhältlich.

Website: Cinepaint.org ; Preis: Kostenlos

Photoscape

Photoscape ist schon seit Jahren eine beliebte Alternative zu Photoshop, zumindest unter Amateur-Fotografen. Für Anfänger ist die einfache Bedienung und ordentliche Leistung ein Pluspunkt. Photoscape reicht allerdings nicht an Software wie GIMP oder Paint.Net heran. Sie wird kostenlos angeboten, neue Updates finanzieren die Entwickler durch Spenden. Auf der Projektwebsite werden Versionen für Mac und angeboten.

Website: Photoscape.org ; Preis: Kostenlos

Webbasierte Bildbearbeitung: Pixlr und Photoshop.com

Plattformübergreifend funktioniert auch die webbasierte Bildbearbeitung mit Diensten wie Pixlr und Photoshop.com. Die kostenlose Web-Version der Adobe-Software gehört aufgrund ihrer Funktionsvielfalt auch in diesen Artikel über Photoshop-Alternativen. Wer keine schnelle Internetverbindung sein Eigen nennt, sollte auf die webbasierten Angebote aber lieber verzichten.

Photoshop-Alternativen für Windows

Paint.Net ist als Photoshop-Alternative für Windows-Nutzer zu empfehlen.

Paint.Net

Das ursprüngliche Ziel, Microsoft Paint zu ersetzen, hat Paint.Net bei weitem übertroffen. Das Projekt ist zu einer Bildbearbeitungs-Software gewachsen, die auch Ebenen, Blenden und Transparenzen unterstützt. Mittlerweile hat die große Community zahlreiche Plugins entwickelt, durch die sich die Software erweitern lässt. So können Nutzer mit der kostenlosen Software und dem passenden Plugin auch PSD-Dateien öffnen und bearbeiten.

Website: GetPaint.net ; Preis: Kostenlos

PhotoPlus

Die PhotoPlus Starter Edition bietet Einsteigern grundlegende Funktionen der Bildbearbeitung und unterstützt alle notwendigen Dateiformate. Für Nutzer, die schon mit der Software vertraut sind, lohnt sich das Update auf die Vollversion. Sie ist mittlerweile in der siebten Version erhältlich und kostet mittlerweile nur noch knapp 40,00 Euro pro Lizenz – trotz ähnlicher Funktionen – deutlich weniger als Photoshop.

Website: Serif.com ; Preis: Kostenlos

PaintShop Pro X7 Ultimate

PaintShop Pro X7 Ultimate bietet Nutzern für rund 90,00 Euro pro Lizenz viele nützliche Funktionen zur Bildbearbeitung. Die Architektur der aktuellen Version ermöglicht die schnelle Bearbeitung von mehreren Fotografien sowie die Umsetzung von HDR-Effekten. Im Fokus steht zweifelsfrei der Fotograf, sowohl im Amateur- als auch im Profibereich. Seit der Version 7 sind interessante Bildbearbeitungswerkzeuge, wie das inhaltssensitive Flächenfüllen und eine Datensammlung an kostenfreien Texturen und Hintergründen hinzugekommen. Mit Corel werkelt außerdem ein namhafter Hersteller im Hintergrund.

Website: Corel.com ; Preis: 89,99 Euro

Xara Photo & Graphic Designer 10

Wer schon immer umsteigen wollte, aber durch Kunden oder Kollegen zwangsläufig mit Photoshop zutun hat, kann dieses Bildbearbeitungsprogramm von Tara helfen. Die Kompatibilität mit Adobe Photoshop Daten ist ein wichtiges Feature des Tools, das mittlerweile in der 10 Version erhältlich ist. Für knapp 70,00 Euro ist das Tool eine gelungene Photoshop Alternative. PGD10 ist ausschließlich für Windows erhältlich.

Website: xara.com ; Preis: 69,99 Euro

Photoshop-Alternativen für Mac

Pixelmator ist eine gelungene Photoshop-Alternative für Mac OS X, die auch von der t3n-Redaktion eingesetzt wird.

Pixelmator

Pixelmator ist Mac-Nutzern bestens bekannt. Die Software gilt weithin als gelungene Alternative zu Photoshop und wird auch von der t3n-Redaktion eingesetzt. Pixelmator liefert alle grundlegenden Funktionen des Adobe-Vorbilds und kostet regulär nur 13,99 Euro im App Store. Das letzte Update der Software, Pixelmator 3.3, erschien im November 2014.

Website: Pixelmator.com ; Preis: 13,99 Euro

Seashore

Die Open-Source-Software Seashore basiert auf dem Cocoa-Framework von Mac OS X und richtet sich an Nutzer mit reduzierten Anforderungen. Die zugrundeliegende Technik orientiert sich an GIMP, auch das Dateiformat gleicht diesem Vorbild. Der Funktionsumfang der Software wurde allerdings deutlich heruntergefahren. SeaShore wird kontinuierlich weiterentwickelt, ist zurzeit aber nur als Beta-Version erhältlich.

Website: Seashore.Sourceforge.net Preis: Kostenlos

Aperture

Aperture dient vor allem zur Verwaltung von Bilddateien, bietet aber auch einfache Bearbeitungsoptionen. Die Software wird direkt von Apple entwickelt und läuft deshalb nur unter Mac OS. Eine Reihe von sogenannten Quick-Brush-Pinseln sowie Effekten erleichtern die Bearbeitung, beschränken aber auch die Möglichkeiten. Aperture lohnt deshalb nur für Amateurfotografen. Zudem hat Apple angekündigt ihre beiden Bildbearbeitungssoftwares Aperture und iPhoto einzustampfen und einen Nachfolger auf den Markt zu bringen. 2015 könnte es schon soweit sein.

Website: Apple.com Preis: 69,99 Euro

Lightroom

Lightroom begann als einfache Fotoverwaltungssoftware seinen Marsch, darf mittlerweile aber auch guten Gewissens in diese Liste aufgenommen werden. Besonders für fotografische Bildbearbeitung ist die Software ein adequater Ersatz. Einzeln ist Adobe's Lightroom nicht mehr abonnierbar.  Wer sich für die "Fotografie" Variante der Creative Cloud entscheidet, ist dann für monatlich 12,29 Euro Lizenznehmer von Photoshop und Lightroom. Zur Alternative für Photoshop wird Lightroom also erst, wenn man das Programm einzeln erwirbt. Im Angebot gibt es Lightroom immer mal wieder bei diversen Händlern ab 65,00 Euro.

Website: Adobe.com Preis: ab 65,00 Euro / 12,29 Euro Abo

Affinity Photo

Die Entwickler von PhotoPlus (serif.com) bieten Anfang 2015 auch eine Bildbearbeitungslösung für den Mac. Aus der Affinity Reihe soll "Affinity Photo" für eine neue Adobe Alternative sorgen. Dieses soll nach eigenen Angaben besonders durch die einwandfreie Programm-Performanz überzeugen. Welche Features das Tool tatsächlich bereitstellen wird, ist derzeit noch unbekannt. Seit dem 2. Oktober 2014 ist das erste Produkt "Affinity Designer" im Mac Store für knapp 45,00 Euro erhältlich.

Website: Serif.com ; Preis: Unbekannt

Photoshop-Alternativen für Linux

Krita zählt zu den bekannteren Photoshop-Alternativen für Linux-Systeme.

Krita

Krita ist Teil der Office-Suite KOffice und läuft auch auf Linux-Systemen. Die Open-Source-Software wurde erstmals 2005 veröffentlicht und genießt unter Linux-Nutzern große Beliebtheit – vor allem die Benutzung wird hochgelobt. Die Funktionsvielfalt reicht nicht an Photoshop oder GIMP heran, genügt aber allen grundlegenden Anforderungen.

Website: Krita.org ; Preis: Kostenlos

Pinta

Pinta sollte das Paint.Net der Linux-Systeme werden und ist diesem ambitionierten Ziel überzeugend nah gekommen. Die Open-Source-Software orientiert sich erfolgreich am Windows-Vorbild, das bis zur Version 3.5 offen entwickelt wurde, und überzeugt durch eine intuitive Benutzung. Wer auch die Techniken der Profis einsetzen möchte, um seinen Fotos einen besseren Look zu verleihen, sollte aufgrund der eingeschränkten Funktionen aber lieber zu GIMP greifen. Pinta ist auch

Website: Pinta-Project.com ; Preis: Kostenlos

Welches ist eure liebste Photoshop-Alternative? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Letztes Update des Artikels: 15. Dezember 2014 von Julia Lindenberg.

Original Artikel von: Lars Budde

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Julia Lindenberg
Webserver mit Fenix: Alternative zu Apache, IIS oder Nginx http://t3n.de/news/desktop-webserver-fenix-584570/ 2014-12-14T12:21:43Z
Apache, IIS und Nginx sind mächtig, aber komplex. Der auf statischen Content spezialisierte Desktop-Webserver Fenix ist eine Alternative, die durch ein intuitives Interface, effiziente Workflows …

, IIS und Nginx sind mächtig, aber komplex. Der auf statischen Content spezialisierte Desktop-Webserver Fenix ist eine Alternative, die durch ein intuitives Interface, effiziente Workflows und praktische Kollaborationsmöglichkeiten überzeugt.

Fenix setzt den Fokus auf einfache Handhabung, die durch eine übersichtliche grafische Benutzeroberfläche realisiert wird. Der Status einzelner kreierter Projekte wird listenartig dargestellt und durch intuitiv verständliche Farbcodes unterstützt. Die Bedienung funktioniert per Point and Click, wobei auch ein Command-Line-Tool im Gesamtpaket enthalten ist. Für jede angelegte Seite stellt die Software Thumbnails bereit, die sich automatisch aktualisieren. Per Klick auf ein Projekt öffnet es sich im Browserfenster und offenbart dem Betrachter das derzeitige Erscheinungsbild – genau so, als wäre es eine normale, öffentliche Website.

(Screenshots: Fenix auf youtube.com)
Webserver erstellen, verwalten und mittels Log-Analyse überprüfen. (Screenshots: Fenix auf youtube.com)

Die Konfiguration eines lokalen Webserver geschieht innerhalb von Sekunden durch Ausfüllen eines kurzen Formulars. Ports können über das Formular selbst bestimmt werden, Fenix spürt aber auch automatisch freie Ports auf. Das Tool kann mehrere Ad-hoc-Webserver parallel laufen lassen, im Handumdrehen neue starten und alte beenden. Dabei ist Fenix besonders für die Entwicklung statischer Projekte basierend auf HTML, CSS, oder JavaScript geeignet. Durch die Unterstützung des Benachrichtigungssytems Growl können sich Windows- wie Mac-User über wichtige Ereignisse in Fenix aufmerksam machen lassen. Ein Datenlogger registriert, welche Requests an einen Server gestellt werden, solange dieser über Fenix läuft. So kann überprüft werden, wie vom Browser aus auf einzelne Ressourcen einer Seite zugegriffen werden und ob Fehler auftreten.

Vom lokalen zum öffentlichen Webserver

Ein besonders praktisches Feature von Fenix ist die Möglichkeit, lokale Projekte für Projektpartner oder Kunden zur Begutachtung zugänglich zu machen. Nach dem Leitsatz „Develop locally. Demo publicly. Done effortlessly.“ können Websites mit einem Klick per SSH-Tunneling temporär über eine eigene URL (HTTPS) eines externen Webservers für andere zu Demonstrationszwecken sichtbar gemach werden. Dazu wird der kostenlose Service von localtunnel.me genutzt. Somit wird der eigene PC kurzerhand zum öffentlichen Webserver, was das Arbeiten an kollaborativen Projekten vereinfacht. Die Methode funktioniert gleichzeitig mit beliebig vielen Projekten.

Neben einigen praktischen Features für die clientseitige Entwicklung bietet Fenix auch Unterstützung für serverseitige Entwicklung. Mit dem sogenannten „Request Browser“ lassen sich eigene Webhooks lokal erstellen, wobei diese auch ohne Internetverbindung inspiziert werden können.

Fenix Website und GitHub Projekt

Fenix, derzeit in der Versionsnummer 2.0, ist ein Open-Source-Projekt und steht als solches unter GPL-Lizenz. Auf der Website des Entwicklers Corey Butler wird der Desktop-Webserver kostenlos zum Download angeboten. Dort findet sich auch ein Aufruf, Fenix bei GitHub per Fork voranzutreiben.

via fenixwebserver.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Marcel Seer
Chromecast: App-Update erlaubt Screen Casting für alle Geräte ab Android 4.4.2 http://t3n.de/news/chromecast-app-update-screen-casting-584516/ 2014-12-11T10:25:47Z
Google hat seiner Chromecast-App ein Update spendiert, dank dem Chromecast-Nutzer jetzt die Screen-Casting-Funktion nutzen können – allerdings nur, wenn ihr Smartphone oder Tablet mindestens mit …

Google hat seiner Chromecast-App ein Update spendiert, dank dem Chromecast-Nutzer jetzt die Screen-Casting-Funktion nutzen können – allerdings nur, wenn ihr Smartphone oder Tablet mindestens mit Android 4.4.2 KitKat ausgerüstet ist.

Chromecast-Update soll Screen-Casting für (fast) alle erlauben

Bisher war das Screen-Casting-Feature, das die Übertragung des Smartphone- oder Tablet-Displays via Chromecast auf HDMI-fähige Geräte wie den Fernsehbildschirm erlaubt, auf einige wenige Geräte beschränkt. Mit dem Update der Chromecast-App auf die Version 1.9.6 soll diese Funktion jetzt Smartphones und Tablets zugänglich gemacht werden, die unter Android 4.4.2 oder neueren Android-Versionen laufen.

Chromecast-Update soll Screen Casting für (fast) alle Geräte bringen. (Foto: Google)
Chromecast-Update soll Screen Casting für (fast) alle Geräte bringen. (Foto: Google)

Allerdings kommt die Funktion zur Bildschirmübertragung in einer Beta-Version, das Screen-Casting könnte also etwas holprig laufen oder sonstige Performance-Probleme aufweisen. Nutzer werden beim Starten der Screen-Casting-Funktion von Google extra noch mal darauf hingewiesen: „Die Bildschirmübertragung ist für dieses Gerät nicht optimiert, das Ergebnis kann variieren.“ Wie das Ergebnis letztlich wirklich ausschaut, hängt auch von der Leistung des Mobilgeräts ab.

Neben der nützlichen Betaversion der Screen-Casting-Funktion lässt Google die Chromcast-App mit dem Update auch im schicken Material-Design erstrahlen. Darüber hinaus wurde auch der schon angekündigte Gastzugang freigeschaltet, der jetzt aktiviert werden kann.

Neue Chromecast-App-Version: Update als APK-Datei zum Download

Die neue Version der App sollte in den nächsten Tagen im Google-Play-Store downloadbar sein. Wer nicht so lange warten will, kann hier die entsprechende APK-Datei downloaden.

Chromecast
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

via www.androidpolice.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Jörn Brien
Open-Source-Crowdsourcing mit Hive: So funktioniert das offene Framework http://t3n.de/news/open-source-crowdsourcing-hive-584316/ 2014-12-10T15:03:11Z
Unter dem Namen Hive hat die New York Times ein quelloffenes Framework zum Aufbau von Crowdsourcing-Web-Apps vorgestellt. Das Framework wurde in Go geschrieben und setzt auf Elasticsearch.

Unter dem Namen Hive hat die New York Times ein quelloffenes Framework zum Aufbau von Crowdsourcing-Web-Apps vorgestellt. Das Framework wurde in Go geschrieben und setzt auf Elasticsearch.

Hive: Das steckt hinter dem Crowdsourcing-Framework der New York Times

Mit der Web-App Madison setzt die New York Times auf die Macht der Crowd, um ihren umfangreichen Bestand an historischen Werbeanzeigen zu digitalisieren. Nachdem das Entwicklerteam des Traditionsblattes kein geeignetes Open-Source-Framework für das Projekt finden konnte, entschieden sie sich zur Entwicklung einer eigenen Software-Lösung. Die nennt sich Hive und sollte nicht mit der gleichnamigen Data-Warehouse-Lösung der Apache-Foundation verwechselt werden.

Hive wurde in der Programmiersprache Go geschrieben. Über das Framework werden Aufgaben an die Crowd weitergeleitet und von ihr so oft ausgeführt, bis akkurate Daten für das zugrundeliegende Asset vorliegen und es in eine neue Aufgabe überführt werden kann. So soll der Entwickler nicht jede mögliche Kombination aus Aufgabe und Asset selbst definieren müssen. Außerdem soll so ermöglicht werden, weitere Aufgaben hinzuzufügen, wenn sich anhand der gewonnenen Daten eine Notwendigkeit dafür ablesen lässt.

Hive: Die Funktionsweise des Crowdsourcing-Frameworks im Überblick. (Grafik: New York Times R&D Lab)
Hive: Die Funktionsweise des Crowdsourcing-Frameworks im Überblick. (Grafik: New York Times R&D Lab)

Crowdsourcing-Framework: Hive setzt auf Elasticsearch

Die Definition eines Nutzers wurde von den Hive-Machern bewusst vage gehalten. Wer das Framework einsetzen möchte, soll selbst entscheiden, ob ein Login notwendig ist oder ob auch eine anonyme Teilnahme der Crowd erwünscht ist. Hive setzt auf das ebenfalls quelloffene Elasticsearch für alle Crowdsourcing-Daten, die Projektkonfiguration, Einsendungen und Statistiken. Die gesamte Funktionalität des Frameworks wird durch API-Endpoints genutzt und es kann daher leicht über JavaScript in jede Web-App eingebunden werden.

Den Quellcode des Crowdsourcing-Frameworks findet ihr auf GitHub. Dort findet ihr auch eine Erklärung zum Setup und zur Funktionsweise von Hive. Wenn ihr euch eingehender mit dem zugrundeliegenden Konzept befassen möchtet, solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Crowdsourcing: 5 Kriterien für ein erfolgreiches Crowdsourcing-Projekt“ werfen.

via news.ycombinator.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Die besten Browser für Android kurz vorgestellt http://t3n.de/news/besten-browser-android-kurz-401064/ 2014-12-10T11:04:01Z
Die Auswahl Android-Browsern ist enorm. Wir wollen euch die Auswahl erleichtern und haben euch dazu die besten Browser für Googles Mobile-Betriebssystem herausgesucht.

Die Auswahl Android-Browsern ist enorm. Wir wollen euch die Auswahl erleichtern und haben euch dazu die besten Browser für Googles Mobile-Betriebssystem herausgesucht.

Android-Browser im Vergleich: Was für wen?

Firefox, Chrome oder Opera? Diese Frage stellt sich heute nicht nur auf dem eigenen PC, sondern auch auf dem Tablet oder dem Smartphone. Die Auswahl an Browsern ist riesig und die Unterschiede meistens nur schwer zu erkennen. Deswegen haben wir für euch hier die beliebtesten Android-Browser gegenübergestellt.

Google Chrome

Chrome: Auch auf mobilen Endgeräten macht der Google-Browser eine gute Figur. (Screenshot: Play-Store)
Chrome: Auch auf mobilen Endgeräten macht der Google-Browser eine gute Figur. (Screenshot: Play-Store)

Chrome hat auf neueren Smartphones und Tablets den alten Android-Standard-Browser abgelöst. Die Tatsache, dass der Browser von Google entwickelt wird, verspricht eine besonders tiefgehende Integration in Android und die Ausnutzung aller Performance- und Geschwindigkeit-Tricks, die das Betriebssystem so bietet. Auch die nahtlose Synchronisation, etwa von Tabs oder Passwörtern, mit dem Desktop-Pendant ist ein großer Pluspunkt.

Mozilla Firefox

Mozilla: Auch Firefox gehört nicht nur auf dem Desktop zu den besten Browsern. (Screenshot: Play-Store)
Mozilla: Auch Firefox gehört nicht nur auf dem Desktop zu den besten Browsern. (Screenshot: Play-Store)

Firefox ist ein alter Bekannter aus dem Desktop-Bereich. Auch die Oberfläche der mobilen Variante erinnert an den großen Bruder. Firefox-Nutzer sollen sich direkt heimisch fühlen. Das gute Bedienkonzept und die Möglichkeit, Plugins installieren zu können, sprechen für den Browser. Auch Firefox bietet eine ordentliche Synchronisation mit dem Desktop-PC. Für Mutige gibt es auch noch die Beta-Version des Browsers, welche angeblich deutlich schneller und stabiler laufen soll.

Dolphin Browser

Hier ist der erste Kandidat ohne entsprechendes Desktop-Vorbild. Das scheint aber absolut kein Nachteil zu sein, denn vielleicht können sich die Entwickler so wesentlich mehr auf die mobile Variante konzentrieren. Dolphin bietet eine umfangreiche Option für Gesten- und Sprachsteuerung und soll außerdem auch in Sachen Geschwindigkeit unschlagbar sein. Auch Synchronisationsfunktionen sind dank passender Erweiterungen für die Desktop-Versionen von Chrome, Safari und Firefox an Bord.

Opera Mini & Opera für Android

Android-Browser: Opera bietet verschiedene Browser-Apps an. (Screenshot: Play-Store)
Android-Browser: Opera bietet verschiedene Browser-Apps an. (Screenshot: Play-Store)

Opera macht die Riege der Desktop-Browser komplett. Interessant an Opera ist die Tatsache, dass es zwei verschiedene Versionen gibt. Opera Mini eignet sich vor allem für Leute mit schlechter Internetverbindung, zum Beispiel im Ausland, wenn mobiles Transfervolumen teuer bezahlt werden muss. Beim Opera Mini wird die Seite auf zusätzlichen Servern gerendert und anschließend von dort erst an das mobile Gerät geschickt. Das sorgt dafür, dass alle Inhalte für das Smartphone „runtergerechnet“ werden. Deswegen wird weniger Traffic verbraucht und Webseiten schneller geladen. Opera für Android hingegen ist ein „normaler“ Webbrowser und erinnert auch in Sachen Bedienung stark an die Desktop-Version.

UC Browser

Der UC Browser soll weltweit etwa 500 Millionen Nutzer haben. Der Großteil davon befindet sich zwar in Indien und China, aber auch hierzulande ist es nachvollziehbar, warum der Adnroid-Browser so viele Fans hat. Neben praktischen Erweiterungen punktet punktet die App vor allem durch den integrierten Download-Manager. Der lädt eure Dateien nicht nur im Hintergrund herunter, sondern kann auch Downloads automatisch fortführen, die durch eine mangelnde Internetverbindung unterbrochen wurden. In Kombination mit der aufgeräumten Oberfläche wird der UC Browser zu einer sehr interessanten App für alle, die sich abseits von Chrome, Firefox und Opera nach einem mobilen Browser umschauen wollen.

CM Browser

Der CM Browser überzeugt durch sein schickes und klares Interface. Die App läuft auch auf weniger leistungsstarken Smartphones flüssig und bietet alle notwendigen Funktionen. Auch die Integration eines Vor- und eines Zurück-Buttons dürfte vielen Nutzern gefallen. Eine zusätzliche Funktion soll eure Sicherheit erhöhen, indem der Browser euch vor potenziell schädlichen Websites warnt. Außerdem überprüft der Browser heruntergeladene Apps auf Viren. Während andere Browser auf dieser Liste mit mehr Funktionen aufwarten können, bietet der CM Browser alles, was ihr braucht unter einer schicken Oberfläche.

Link Bubble Browser

Beste Android-Browser: Der Link Bubble Browser verfolgt ein ungewöhnliches Konzept. (Screenshot: Play-Store)
Beste Android-Browser: Der Link Bubble Browser verfolgt ein ungewöhnliches Konzept. (Screenshot: Play-Store)

Der Link Bubble Browser ist der vermutlich ungewöhnlichste Android-Browser, den wir euch vorstellen wollen. Die App kombiniert die von Facebook bekannten Chatheads mit dem Browser. Das Ganze funktioniert so: Wenn ihr einen Link aus irgendeiner App heraus öffnet, wird der Link Bubble Browser die Seite im Hintergrund laden und euch anschließend anhand eines Symbols darauf aufmerksam machen. So verschwendet ihr keine Zeit darauf, auf die Vollendung des Ladevorgangs zu warten und bleibt einfach in der ursprünglichen App, bis es auch wirklich etwas zu sehen gibt. Um das volle Potenzial des Browsers nutzen zu können, benötigt ihr allerdings die kostenpflichtige Pro-Version. Trotz des interessanten Konzepts würden wir zum regulären Surfen aber vermutlich auch einen anderen Browser empfehlen.

Ghostery Browser

Android Browser: Ghostery verspricht vor allem besseren Datenschutz. (Screenshot: Play-Store)
Android Browser: Ghostery verspricht vor allem besseren Datenschutz. (Screenshot: Play-Store)

Der Ghostery Browser ist die neuste App auf dieser Liste. Er wurde vor allem für Nutzer entwickelt, die sich um ihre Privatsphäre im Netz sorgen. Ghostery soll sie schützen, indem der Browser erkennt, welche Anbieter euch beim Besuch einer Website tracken. Wenn ihr das wünscht, könnt ihr das Tracking direkt aus dem Browser heraus unterbinden. Wenn ihr euch eingehender mit der App auseinandersetzen möchtet, solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „Datenschutz-Browser von Ghostery jetzt auch für Android“ werfen.

Fazit: Welcher ist jetzt der beste Android-Browser?

Wie auch auf dem Heimcomputer gibt es bei den mobilen Browsern keinen eindeutigen Sieger. Alle Programme haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Letztendlich muss der Anwender entscheiden, welche Aspekte, etwa geringer Traffic-Verbrauch, schnelle Ladezeit oder gute Synchronisation, für ihn entscheidend sind und danach seine Entscheidung treffen – und natürlich danach, ob der Browser auf dem eigenen Android-Gerät überhaupt läuft und eine gute Figur macht.

Dieser Artikel aus dem Jahr 2012 wurde 2014 überarbeitet. Autor der Bearbeitung ist Kim Rixecker.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Moritz Stückler
Nie wieder den Faden verlieren: Markticle speichert euren Lesefortschritt http://t3n.de/news/markticle-chrome-android-583951/ 2014-12-09T10:58:13Z
Mit Markticle könnt ihr euch markieren, an welcher Stelle eines Online-Artikels ihr seid und ihn später an genau dieser Stelle weiterlesen. Dank zugehöriger Android-App funktioniert das auch …

Mit Markticle könnt ihr euch markieren, an welcher Stelle eines Online-Artikels ihr seid und ihn später an genau dieser Stelle weiterlesen. Dank zugehöriger Android-App funktioniert das auch unterwegs.

Markticle: Praktische Hilfe für lange Online-Texte

Viele von uns kennen das Problem: Wir lesen einen spannenden Artikel, aber haben nicht die Zeit, ihn zu Ende zu lesen. Zwar gibt es mit Diensten wie Pocket oder Instapaper verschiedene Möglichkeiten, um einen Text zum späteren Lesen auf andere Geräte zu übertragen. Aber auch dann müssen wir erst wieder die Stelle finden, bis zu der wir beim ersten Lesevorgang gekommen sind. Markticle soll das Problem jetzt für uns lösen.

Markticle funktioniert im Grunde ganz einfach: Nach der Installation der Chrome-Erweiterung können wir in jedem Online-Text eine Stelle mit dem Cursor markieren. Drücken wir jetzt die M-Taste erscheint ein Eingabefeld und wir können eine kleine Notiz zum Text beziehungsweise der markierten Stelle hinterlassen. Über die Erweiterung können wir dann zu einem späteren Zeitpunkt direkt an diese Stelle auf der Webseite springen und den Text weiter lesen.

Für Chrome und Android: Mit Markticle könnt ihr euch Textstellen markieren und jederzeit an genau diese Position springen. (Screenshot: t3n.de)
Für Chrome und Android: Mit Markticle könnt ihr euch Textstellen markieren und jederzeit an genau diese Position springen. (Screenshot: t3n.de)

Artikel später weiter lesen mit Markticle: Dienst bietet eigene Android-App

Dank eigenem Login können Nutzer von jedem Rechner aus über Chrome auf die gespeicherten Texte zugreifen. Über eine Suchfunktion und Tags sollen auch umfangreiche Leselisten übersichtlich bleiben. Markticle bietet auch eine Android-App, mit der man unterwegs, also beispielsweise in der Bahn, direkt auf die gespeicherten Inhalte zugreifen kann. Allerdings bietet der Dienst im Gegensatz zu Pocket oder ähnlichen Anbietern derzeit keine Möglichkeit, auch offline auf die Texte zuzugreifen. Laut Entwickler Daniel Sternlicht ist eine solche Funktion aber schon in Planung.

Wer häufiger längere Online-Texte liest, aber selten die Zeit dazu hat, sie an einem Stück zu lesen, sollte sich Markticle mal anschauen. Auch um einzelne Textstellen zu markieren und später wiederzufinden, eignet sich der Dienst gut. Wenn jetzt noch Offline-Funktionalität hinzukommt, könnte Markticle eine ernstzunehmende Alternative für bestehende Read-it-Later-Dienste werden.

Weitere praktische Browser-Plugins findet ihr in unserem Artikel „Wie der Browser eure Produktivität steigern kann: Mit diesen 8 Chrome-Erweiterungen erledigt ihr mehr in kürzerer Zeit“.

Markticle
Download @
Google Play
Entwickler: Daniel Sternlicht
Preis: Kostenlos

via www.producthunt.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Android Studio 1.0: Google veröffentlicht die erste stabile Version der IDE http://t3n.de/news/apps-entwickeln-fuer-android-583912/ 2014-12-09T10:32:09Z
Die Entwicklung von Apps für Android soll einfacher werden. Dieses Ziel hat Google angegeben, als Android Studio auf der I/O-Developer-Conference im März 2013 vorgestellt wurde. Jetzt veröffentli …

Die Entwicklung von Apps für Android soll einfacher werden. Dieses Ziel hat Google angegeben, als Android Studio auf der I/O-Developer-Conference im März 2013 vorgestellt wurde. Jetzt veröffentlicht Google die erste stabile Version der offiziellen Android-IDE.

Android-Apps entwickeln: Einstieg leicht gemacht

Die erste Neuerung werden Kenner vorheriger Builds direkt bei der Installation von Android Studio 1.0 bemerken. Zum ersten Mal gibt es hier einen vollwertigen Installations-Assistenten. Er installiert das SDK, richtet die Entwicklungsumgebung ein und stellt einen Emulator zur Verfügung, mit dem ihr eure Apps testen könnt. Android Studio 1.0 stellt euch zudem einen Assistenten zur Verfügung, der euch das Einrichten neuer Projekt-Templates und das Einfügen von Google-Code-Beispielen ermöglicht. Das erleichtert den Start in ein neues Projekt – wenn die Ideen mal nicht sprudeln wollen – oder hilft bei der Integration häufig verwendeter Funktionen.

Über den „Translation Editor“ habt ihr die Möglichkeit, sämtliche Strings aus euren Projekten zu extrahieren und zu analysieren. Da Android Studio auf IntelliJ-IDEA basiert, sind die nötigen Analyse-Werkzeuge schon implementiert. Auch Refactoring und das Auto-Vervollständigen von Programm-Code erbt Android Studio 1.0 von IntelliJ-IDEA. Android Studio verwendet zudem ein Gradle-basiertes Build-System. Das macht es leichter, verschiedene Varianten oder Built-Versionen einer App zu verwalten.

Mit Android Studio das Ergebnis immer vor Augen

Mit dem Memory Monitor könnt ihr die Speicherauslastung eurer App simulieren und gegebenenfalls optimieren (Screenshot: developer.android.com)
Mit dem Memory Monitor könnt ihr die Speicherauslastung eurer App simulieren und gegebenenfalls optimieren. (Screenshot: developer.android.com)

Google hat versucht, Android Studio 1.0 möglichst komfortabel und einfach zu gestalten. Probleme sollen schon möglichst früh in der Entwicklung auffallen. Deshalb bietet Android Studio 1.0 eine Reihe von Möglichkeiten, das Ausführen einer App unter Realbedingungen zu simulieren.

Mit dem „Memory Monitor“ könnt ihr beispielsweise die Speichernutzung eurer App zur Laufzeit einsehen und diese entsprechend optimieren. Außerdem enthält Android Studio 1.0 eine Preview-Funktion. Ihr könnt eure Layouts auf verschiedenen Screens, Sprachen und APIs anzeigen lassen. Gerade wenn ihr plant, eure App auf verschiedenen Android-Versionen zu veröffentlichen, ist diese Funktion sinnvoll.

Android Studio 1.0 bietet euch die Möglichkeit, euer App-Layout auf verschiednen APIs zu testen (Screenshot: developer.android.com)
Android Studio 1.0 bietet euch die Möglichkeit, euer App-Layout anhand verschiedner APIs zu testen. (Screenshot: developer.android.com)

Die Zukunft von Android Studio

Wie viele Entwickler letztlich zur „offiziellen Android IDE“ wechseln, wird die Zukunft zeigen. Eines ist aber sicher: Google wird die Entwicklung von Android Studio weiter vorantreiben. Der Konzern setzt dabei auf das Feedback von Entwicklern und hat zu diesem Zweck einen Online-Fragebogen zu Android Studio 1.0 zusammengestellt.

Wer bisher die Kombination aus Ecplipse und Android-Developer-Tools genutzt hat, sollte sich übrigens überlegen umzusteigen. Nur so bekommt ihr auch in Zukunft alle wichtigen Updates. Eine Hilfe zum Übertragen von bestehenden Projekten findet ihr auf der Website.

via www.googlewatchblog.de

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Gerrit Kilian
Von Aviate zum Z Launcher: Die 15 besten Android-Launcher http://t3n.de/news/besten-android-launcher-491576/ 2014-12-05T08:40:36Z
Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir für euch 15 der besten Launcher-Apps herausgesucht.

Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir für euch 15 der besten Launcher-Apps herausgesucht.

Die besten Android-Launcher in der Übersicht

Wenn es eine Sache gibt, in der iOS und Windows Phone absolut keine Chance gegen Android haben, dann ist es die unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Smartphone-Betriebssystemen lässt sich beinahe die komplette Oberfläche dank der sogenannten Launcher-Apps verändern. Statt die von Google entwickelte Standard-Oberfläche einzusetzen, könnt ihr einen der beinahe unzähligen alternativen Launcher einsetzen.

Während einige Launcher mal mehr und mal weniger interessante Bedienkonzepte auf euren Homescreen bringen, lassen sich andere von vorne bis hinten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Welcher letztlich der perfekte Launcher für euch ist, hängt von den eigenen Anforderungen ab. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir hier die 15 für uns besten Android-Launcher herausgesucht.

Apex-Launcher: Toller Android-Launcher mit vielen Optionen

Der Apex Launcher ist ein anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)
Der Apex-Launcher ist ein anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)

Der Launcher kommt von Haus aus mit einem recht konservativen Look daher. Auf den ersten Blick könnte man meinen, noch immer mit dem Standard-Android-Launcher zu arbeiten. Erst unter der Haube machen sich die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten bemerkbar. So lässt sich das Raster des Homescreens nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und mit dem Raster auch die Größe der Icons. Wer also mehr oder weniger Icons auf seinem Smartphone-Display möchte, kann das ohne große Schwierigkeiten erreichen.

Dank endlosem Scrolling kann man zwischen den Homescreens wechseln, ohne jemals die Scroll-Richtung zu ändern – nach dem letzten Homescreen kommt man also automatisch wieder zum Ersten. Ein langer Druck auf eine App oder ein Widget öffnet ein Menü, mit dem man direkten Zugriff auf Funktionen wie Veränderung der Größe, Löschen, Anzeige der App-Informationen oder Teilen hat. Anpassbar sind darüber hinaus auch das Dock und die App-Übersicht. Hier lässt sich neben kosmetischen Details auch auf einfache Art und Weise die Anzeige ungenutzter Apps deaktivieren. Die kostenpflichtige Pro-Variante bringt zusätzliche Features wie beispielsweise zusätzliche Zwei-Finger-Gesten, neue Übergangseffekte oder sich überschneidende Widgets.

Apex Launcher
Download @
Google Play
Entwickler: Android Does
Preis: Kostenlos

Nova-Launcher: Gute Alternative zum Apex-Launcher

Android Launcher: Der Nova Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)
Android-Launcher: Der Nova-Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)

Der größte Konkurrent des Apex-Launchers dürfte wohl Nova sein. Im Bezug auf den Funktionsumfang gibt es bei beiden keine allzu großen Unterschiede. Die kostenlose Variante hat aber nicht ganz so viele Funktionen wie das kostenfreie Gegenstück des Apex-Launchers. Generell lassen sich auch hier die Anzahl der Homescreens, das Dock und der App-Drawer auf vielfältige Art und Weise an die eigenen Ansprüche anpassen. Verglichen mit anderen Launchern ist die Anzahl der verfügbaren Übergangseffekte allerdings eher gering.

Ein direkter Vergleich zwischen Nova und Apex dürfte von den persönlichen Vorlieben abhängen. Beide Launcher sind sehr stabil und dürften mit zum Besten gehören, das es für Android-Nutzer gibt.

ADW-Launcher: Beinahe ein Klassiker

ADW Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)
ADW-Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)

Der ADW-Launcher bietet denselben Funktionsumfang wie der Apex-Launcher, wenn es um die Änderung des Homescreen-Rasters geht. Auch bringt längeres Drücken eines App-Icons beziehungsweise eines Widgets ein ähnliches Menü zum Vorschein. Die App-Auswahl lässt sich mit unterschiedlichen Effekten versehen und man kann dort auch die Anzahl der pro Seite angezeigten Apps verändern. Außerdem lassen sich eigene Gruppen erstellen. Die Funktion findet sich zwar auch im Apex-Launcher, dort allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version.

Eine nette Funktion ist auch der AppWidget-Picker. Damit lässt sich schnell überprüfen, wie ein Widget auf dem Homescreen aussehen würde. Nutzer können dadurch beim Auswählen eines bestimmten Widgets viel Zeit sparen. Die kostenpflichtige Version des ADW-Launcher erweitert den Umfang der App beispielsweise um zusätzliche Übergangseffekte und die Möglichkeit, die Größe von Icons zu ändern.

ADW.Launcher
Download @
Google Play
Entwickler: AnderWeb
Preis: Kostenlos
ADWLauncher EX
Download @
Google Play
Entwickler: AnderWeb
Preis: 2,78 €

Go-Launcher EX: Starker Android-Launcher

Go Launcher Ex gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)
Der Go-Launcher EX gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)

Der Go-Launcher dürfte vermutlich nichts für Minimalisten sein – dafür ist die Oberfläche von Haus aus etwas überladen. Die Anpassungsmöglichkeiten für den Homescreen entsprechen insofern dem Standard eines guten Launchers, als dass ihr die Anzahl der angezeigten Apps variieren könnt. Die Beschriftungen der einzelnen Apps lassen sich deaktivieren. Außerdem könnt ihr die Schriftgröße und die Größe der Icons selbst bestimmen.

Auch die App-Übersicht lässt sich anpassen. So kann man die Apps entweder nach Datum der Installation, dem Titel oder der Häufigkeit der Nutzung anzeigen lassen. Außerdem lassen sich ungewollte Apps verstecken oder eigene Ordner erstellen. Auch die Anpassung von Apps oder Widgets wurde ähnlich wie bei den beiden erstgenannten Launchern gelöst. Darüber hinaus steht eine mehr als ausreichende Anzahl an Übergangseffekten zur Verfügung.

Zwar stehen fast alle Funktionen der Premium-Version auch in der kostenfreien Variante des Launchers zur Verfügung, dafür wird man relativ häufig mit Werbung konfrontiert. Auch bieten viele der integrierten Apps nicht den vollen Funktionsumfang.

Holo-Launcher: Android-Launcher für ältere Smartphones

Holo Launcher: Ein Android-Launcher der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)
Holo-Launcher: Ein Android-Launcher, der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)

Der Holo-Launcher dürfte von seinem Funktionsumfang her mit dem Apex-Launcher vergleichbar sein. Allerdings funktioniert die App auch auf älteren Android-Versionen, was für einige Nutzer ein entscheidendes Kriterium sein dürfte. Neben den bekannten Anpassungsmöglichkeiten des Homescreens und des App-Auswahl-Menüs unterstützt der Holo-Launcher verschiedene Gesten und bringt eine praktische Benachrichtigungs-App mit. Die muss allerdings extra installiert werden.

Alles in allem ist der Holo-Launcher vermutlich die perfekte Wahl für Nutzer älterer Android-Versionen, die ein paar zusätzliche Anpassungen vornehmen wollen. Die kostenpflichtige Variante bringt einige zusätzliche Features wie die Unterstützung für Go-Launcher-Icon-Packs, sich überschneidende Widgets und weitere Übergangseffekte.

Holo Launcher
Download @
Google Play
Entwickler: Mobint Software
Preis: Kostenlos

Buzz-Launcher: Android-Launcher für Fans ganz eigener Designs

Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)
Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)

Diesen Launcher hatten wir euch in diesem Artikel schon vorgestellt. Schwerpunkt des Launchers ist die weitreichende Anpassung des eigenen Smartphones oder Tablets. In Kombination mit der Buzz-Custom-Widget-App könnt ihr sogar eigene Widgets erstellen, um so einen ganz eigenen Look zu kreieren.

Neben den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten lassen sich die erstellten Homescreens auch auf einfache Art und Weise mit anderen Nutzern der App teilen. Dafür existiert mit Homepack Buzz eine eigene Webseite, auf der sich auch unzählige fertige Homescreen-Designs finden lassen. Egal, ob man diese einfach übernimmt oder sie als Inspirationsquelle nutzt – wer eine möglichst individuelle Oberfläche auf seinem Android-Gerät möchte, sollte sich den Buzz-Launcher genauer anschauen.

Atom Launcher: Elegant und minimalistisch

Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play)
Der Atom-Launcher bietet schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play Store)

Statt den Homescreen mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, legen die Macher des Atom-Launchers mehr Wert auf Präsentation und Optik. Sicherlich gibt es daher Launcher, die etwas mehr an Funktionen bieten, aber dafür gehen die Anpassungen beim Atom-Launcher recht schnell von der Hand.

Ein langer Klick auf das App-Drawer-Icon ermöglicht Nutzern, ein paar visuelle Effekte über den Homescreen zu legen. Außerdem bestimmt ihr hier auch die Übergangseffekte sowie den Grad an Transparenz eurer Icons und Widgets. Wer lieber auf Homescreen-Anpassungen anderer Nutzer setzen oder sich einfach inspirieren lassen will, findet mit der optionalen Atom-Store-App kostenlose wie auch kostenpflichtige Themes für den Launcher.

Atom Launcher
Download @
Google Play
Entwickler: DLTO
Preis: Kostenlos

Smart Launcher 2: Alles auf einen Blick

Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)
Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)

Der Smart Launcher wurde uns von einigen Lesern empfohlen, also mussten wir einfach auch einen Blick auf die App werfen. Nach eingehender Prüfung lässt sich feststellen: Der Launcher hat seinen Platz auf dieser Liste definitiv verdient. Dabei ist der Smart Launcher 2 nicht als Konkurrenz zu Produkten wie dem Apex-Launcher oder dem Nova-Launcher gedacht. Wer das Aussehen seines Launchers exakt abstimmen möchte, der ist beim Smart Launcher 2 falsch. Wer aber eine möglichst schnell zu bedienende Oberfläche sucht, der kommt an dem Launcher fast nicht vorbei. Viel schneller und einfacher kann der Umgang mit den eigenen Apps kaum sein.

Ihr habt genau einen Homescreen, auf dem ihr die für euch wichtigsten Apps ablegt. Darüber findet ihr lediglich die Uhrzeit und das aktuelle Datum. Widgets könnt ihr leider nur in der kostenpflichtigen Version verwenden. Auch der App-Drawer wirkt sofort aufgeräumt, da ihr eure Apps in verschiedene Kategorien unterteilen könnt. Die jeweilige Kategorie wählt ihr dazu einfach am linken Rand aus. Außerdem könnt ihr für euren Homescreen eigene Gesten festlegen. So lassen sich beispielsweise häufig genutzte Apps oder die Benachrichtigungen anzeigen. In der kostenpflichten Pro-Version könnt ihr zusätzlich noch Zwei-Finger-Gesten definieren. Habt ihr euch die Gesten erst einmal eingeprägt, könnt ihr häufige Aufgaben extrem schnell erledigen.

Smart Launcher 2
Download @
Google Play
Entwickler: GinLemon
Preis: Kostenlos
Smart Launcher Pro 2
Download @
Google Play
Entwickler: GinLemon
Preis: 2,99 €

Z Launcher: Nokias innovativer Android-Launcher

Auch Nokia bietet einen interessanten Android-Launcher an. (Screenshot: Play-Store)
Auch Nokia bietet einen interessanten Android-Launcher an. (Screenshot: Play-Store)

Im September 2013 übernahm Microsoft die Handysparte von Nokia. Im Juli 2014 gab Microsoft dann massive Stellenstreichungen bekannt, die vor allem die ehemaligen Nokia-Mitarbeiter betrafen. Auf die Macher des Z Launchers hatten diese Entwicklungen allerdings keinen Einfluss, weil sie nicht zur Handysparte gehören und damit nach wie vor unabhängig vom Software-Konzern aus Redmond sind. Für Liebhaber innovativer Android-Launcher sind das gute Nachrichten, denn der Z Launcher unterscheidet sich stark von vielen der anderen hier vorgestellten Apps.

Statt Nutzern umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, versucht Nokia selbst zu erkennen, wann ihr welche Apps benötigt. Das funktioniert ganz gut, aber natürlich wird nicht immer die gerade gesuchte App auf dem Homescreen angezeigt. Dann malt ihr einfach den Anfangsbuchstaben einer App oder eines Kontaktes mit dem Finger auf den Bildschirm und der Launcher zeigt euch alle passenden Einträge an. Für Nutzer, die sich im Regelfall eher anhand des optischen Eindrucks von Icons leiten lassen, ist natürlich eine gewisse Umgewöhnungszeit notwendig. An sich funktioniert das Konzept allerdings recht gut. Weitere Informationen zu der App findet ihr in unserem Artikel „Z Launcher: Nokias Android-Launcher weiß, welche Apps ihr gerade braucht“.

Yandex Shell: Russischer 3D-Launcher

Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play)
Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play Store)

Der Marktführer in Sachen Internetsuche auf dem russischen Markt hat mit Yandex-Shell auch einen eigenen Android-Launcher im Angebot. Angst vor kyrillischen Schriftzeichen müssen Nutzer übrigens nicht haben, die Software liegt auch in deutscher Sprache vor. Nett sind bei dem Launcher vor allem die eingesetzten 3D-Effekte. So kann man sich die verschiedenen Homescreens in einer Art Karussell anzeigen lassen. In dieser Ansicht gibt es auch kleine Animationen, die euch Sinn und Zweck des jeweiligen Homescreens erklären.

Als zusätzliches Schmankerl können Nutzer ein experimentelles Feature aktivieren, das den Bewegungssensor nutzt, um wahlweise die Beleuchtung oder den Neigungswinkel des 3D-Karussells zu manipulieren. Als Bonus bringt der kostenlose Launcher auch einen netten Dialer mit.

Vire-Launcher bietet spannende Effekte

Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)
Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)

Wer einen visuell beeindruckenden Launcher sucht, sollte unbedingt einen Blick auf den Vire-Launcher werfen. Vor allem der integrierte Homescreen-Übergangseffekt, der eine Glasoberfläche in 3D simuliert, ist wirklich schön gemacht. Das mitgelieferte Uhren-Widget zeigt eine Art dynamischen Belichtungseffekt und kann darüber hinaus zusätzliche Apps und Verknüpfungen enthalten, die erst bei einem Wisch nach unten zum Vorschein kommen.

In der kostenpflichtigen Variante unterstützt die App auch die typischen Anpassungsmöglichkeiten für Homescreen, Dock und App-Drawer. So können damit unter anderem Icons wie auch Widgets in der Größe angepasst werden. Auch das bereits erwähnte Widget bietet hier zusätzliche Möglichkeiten zur Anpassung.

Vire Launcher
Download @
Google Play
Entwickler: virelabs
Preis: Kostenlos

Aviate: Android-Launcher trifft auf Google Now

Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)
Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)

Der Android-Launcher Aviate befindet sich derzeit leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase, ist aber schon mehr als vielversprechend. Vorbild für den Launcher war offensichtlich Google Now. So ist nicht nur die Oberfläche von der App inspiriert, der Launcher versteht sich auch als eine Art virtueller Assistent, der Informationen zum richtigen Zeitpunkt präsentieren soll.

Ein Menü am oberen Rand des Homescreens zeigt die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum an. Das Menü lässt sich ausklappen, um zum aktuellen Kontext passende Informationen anzuzeigen. Über ein zusätzliches Menü lässt sich beispielsweise auswählen, dass man bei der Arbeit ist. Daraufhin zeigt der obere Teil des Homescreens beispielsweise die nächsten Geschäftstermine, während der untere Teil, der zur Anzeige der wichtigsten Apps genutzt wird, alle für die Arbeit wichtigen Apps anzeigt. Nach einem ähnlichen Prinzip lässt sich jeweils ein anderer Kontext auswählen, nach dem der Launcher Apps und Informationen bereitstellt. Durch ein Wischen kann man sich aber natürlich jederzeit auch eine Übersicht aller installierten Apps auf den Schirm holen. Anpassungen der Oberfläche im herkömmlichen Sinne bietet der Launcher nicht. Spannend ist dafür die Idee, dass der gesamte Homescreen sich an alle möglichen Situationen anpasst.

Leider dürfte es noch dauern, bis der Launcher in einer frei zugänglichen Version verfügbar ist. Bis dahin könnt ihr immerhin auf der Webseite des Aviate-Launchers eine Einladung zur Nutzung der App beantragen. Aviate wurde zwischenzeitlich übrigens von Yahoo übernommen.

SF Launcher: Richtig minimalistisch im Google-Now-Stil

SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: SF Launcher)
SF Launcher: Schöne Oberfläche, aber kaum Möglichkeiten, sie anzupassen. (Screenshots: Google Play Store)

Im Gegensatz zu Aviate will der SF-Launcher euch nicht die passenden Apps für irgendwelche Gelegenheiten bieten. Dafür orientiert sich die App beim Design aber stark an Google Now. Der obere Teil des Homescreens zeigt standardmäßig ein Bild von San Francisco. Wer will, kann aber entweder ein eigenes Bild auswählen oder aus einer Liste eine der anderen vorgegebenen Städte auswählen. Aus Deutschland steht immerhin Berlin zur Auswahl. Ein Klick auf das Bild bringt euch in den Standardeinstellungen übrigens direkt zu Google Now.

Unter dem Bild befinden sich zwei Felder, eines bietet Platz für ein Widget eurer Wahl, das darunter nimmt eure Lieblings-Apps auf. Wischt ihr von hier nach rechts, findet ihr alle installierten Apps vor. Wer also nach vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird von diesem Launcher mehr als enttäuscht sein. Ihr könnt hier lediglich Kleinigkeiten einstellen, etwa die Größe des Banners, welche Aktion ein Klick darauf auslösen soll und wie groß das Widget-Feld sein darf. Wer allerdings eine aufgeräumte Oberfläche sucht und in den meisten Fällen sowieso immer dieselben Apps verwendet, der könnte am SF-Launcher Spaß haben, sofern er das Design mag.

SF Launcher Beta
Download @
Google Play
Entwickler: Jack Thakar
Preis: Kostenlos

Splay Launcher: Mal was ganz anderes

Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play)
Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play Store)

Splay versucht gar nicht erst, eine Alternative zu Launchern wie Apex oder Go zu sein. Statt unzähligen Anpassungsmöglichkeiten haben sich die Macher auf eine Sache konzentriert: Sie schaffen eine völlig andere Bedienoberfläche für euer Smartphone. Von einem Halbkreis auf der rechten Seite des Bildschirms gehen vier Strahlen in Richtung der gegenüberliegenden Seite aus. Hier finden sich die Kategorien Telefon, Terminkalender, Medien und Apps.

Der Clou: Statt einmal kurz auf die Menüpunkte zu drücken, öffnet sich ein Untermenü, wenn man mit dem Finger auf dem Menüpunkt bleibt. So soll man nur mit dem Daumen schnell alle Funktionen erreichen können. Die Anzahl der Apps, die man beispielsweise durch diese Schnellstart-Funktion erreichen kann, ist allerdings begrenzt. Wer nicht mehr als sieben Apps regelmäßig nutzt und Lust auf etwas Neues hat, sollte allerdings einen Blick auf Splay werfen.

Splay
Download @
Google Play
Entwickler: ELSE Ltd.
Preis: Kostenlos

APUS Launcher: Chinesischer Android-Launcher erobert den Weltmarkt

Android-Launcher: Der Apus Launcher soll vor allem schnell sein. (Screenshot:  Play-Store)
Android-Launcher: Der Apus Launcher soll vor allem schnell sein. (Screenshot: Play-Store)

Klein, schnell, einfach: So beschreiben die Macher ihren Android-Launcher. Und tatsächlich, der APUS Launcher benötigt bei der Installation weniger als zwei Megabyte. Dementsprechend erwarten euch unter der APUS-Oberfläche auch keine unzähligen Einstellungsmöglichkeiten, wie ihr sie bei Apex, Nova oder ADW findet. Stattdessen bekommt ihr ein aufgeräumtes Interface ohne viel Schnickschnack. Tatsächlich ist die Oberfläche sogar reduzierter als wir es vom Stock-Launcher kennen. Einen App-Drawer im eigentlichen Sinne gibt es beispielsweise nicht. Stattdessen sortiert APUS die Apps automatisch in entsprechende Kategorien und legt sie in Ordnern auf euren Homescreens ab.

Das eigentliche Argument für den Launcher ist die Geschwindigkeit. Durch seine Größe läuft er auch auf etwas betagteren Smartphones vergleichsweise schnell. Darüber hinaus gibt es auch eine Funktion, die euren Speicher entlasten und das System weiter beschleunigen soll. Auf halbwegs aktuellen Smartphones dürfte dieses Feature kaum merkbare Auswirkungen auf die Geschwindigkeit eures Systems haben, wer aber ein etwas älteres Android-Smartphone sein eigen nennt, sollte sich APUS mal genauer anschauen.

Fazit: Und welcher ist jetzt der beste Android-Launcher?

Leider lässt sich die Frage nicht wirklich so einfach beantworten. Egal ob Apex, ADW, Nova oder Go: Wer auch kleinere Details anpassen möchte, sollte sich die vier Launcher einmal genauer anschauen. Wem es weniger um die Anpassungsmöglichkeiten geht als darum, schnell an alle wichtigen Apps zu kommen, dem empfehlen wir, einen Blick auf den Smart Launcher 2, Aviate, Z Launcher oder vielleicht den SF Launcher zu werfen. Letztlich werdet ihr aber kaum darum herumkommen, den einen oder anderen Android-Launcher selbst zu testen. Wir hoffen, unsere kleine Vorauswahl erleichtert euch die Entscheidung ein wenig.

Und welcher Launcher gefällt euch am besten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise in den Kommentaren!

Letztes Update des Artikels: 3. Dezember 2014

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Kim Rixecker
Datenschutz-Browser von Ghostery jetzt auch für Android http://t3n.de/news/datenschutz-browser-ghostery-fuer-583004/ 2014-12-04T12:59:22Z
Ghostery hat jetzt auch für Android einen eigenen Browser auf den Markt gebracht. Die Software lässt den Nutzer unkompliziert erkennen, wer seine Daten trackt und fungiert nebenbei noch als …

Ghostery hat jetzt auch für Android einen eigenen Browser auf den Markt gebracht. Die Software lässt den Nutzer unkompliziert erkennen, wer seine Daten trackt und fungiert nebenbei noch als Ad-Blocker, wenn man denn will. 

Ghostery  gab es bisher als Add-on für die Webbrowser Safari, Chrome, Firefox, Opera, Internet-Explorer und als Webbrowser-App für iOS. Jetzt hat Ghostery auch eine Browser-App für Android veröffentlicht. Der Nutzer soll unkompliziert sehen können, wer welche Daten trackt und sich davor schützen können. Dabei kann er wählen, ob er nur bestimmte oder alle Tracker blocken möchte. Außerdem fungiert er gleichzeitig als Add-Blocker.

Ghostery blockt versteckte Skripte nicht kategorisch, sondern lässt dem Nutzer immer die Wahl. Der Browser informiert den Nutzer lediglich über deren Existenz und dieser hat dann die Möglichkeit, das Skript zu blockieren oder sich wahlweise über dessen Urheber und Datenschutzrichtlinien zu informieren. Ob der Nutzer die Funtion Ghosttrank einschaltet und somit Informationen an Ghostery über seine blockierten Inhalte senden möchte, kann er ebenfalls frei entscheiden.

Wegen dieser Funktion steht Ghostery in der Kritik. Sowohl Chip, als auch Technology Review kritisierten, dass Ghostery die Daten an Werbefirmen verkaufen würde. „Ghostery gibt nur vor, sich dem Schutz der User vor Schnüffel-Attacken zu verschreiben. Denn gleichzeitig stellt der Hersteller seine Datenbank der Werbewirtschaft zur Verfügung. Wir raten deshalb vom Gebrauch des Add-ons ab,“ heißt es in Bezug auf das Firefox-Plugin bei Chip.

Ghostrey argumentiert, dass sie sich über Ghosttrank finanzieren müssten um das Angebot kostenlos zu halten und zudem keinerlei Nutzerbezogene Daten weitergeben.Ghostrank sei zudem als Standardeinstellung ausgeschaltet.

„Wir sind auf Ghostery-Nutzer angewiesen, die sich für eine Teilnahme an einer Funktion namens Ghostrank entscheiden. Ghostrank übermittelt uns anonyme Informationen über die Datenerfassungstechnologie, der diese Nutzer begegnen und wo sie ihr begegnen. Wir nehmen diese Informationen, fügen unsere Analysen hinzu und verkaufen das dann an Unternehmen, wodurch diese ihre Beziehungen zu diesen Marketing-Tools prüfen und verwalten können. Die von uns weitergegebenen Informationen beziehen sich niemals auf die Nutzer selbst und werden so verwahrt, dass sie niemals auf unsere Nutzer zurückgeführt werden können“ , heißt es auf der Homepage.

(Grafik: Ghostery)
Eine Ghostery TrackerMap, einer der Berichte, die Ghostery Enterprise Unternehmen anbietet. (Grafik: Ghostery)

 

 

 

via www.gigaom.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Melanie Petersen