Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2015-01-30T13:00:52Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Web-App-Grafiken für Android und iOS: Das musst du beachten http://t3n.de/news/web-app-grafiken-android-ios-530322/ 2015-01-30T13:00:52Z
Smartphones und Tablets können Webseiten als Web-App auf den Homescreen holen. Wir verraten dir, was bei der Implementation der dazugehörigen Grafiken zu beachten ist.

Smartphones und Tablets können Webseiten als Web-App auf den Homescreen holen. Wir verraten dir, was bei der Implementation der dazugehörigen Grafiken zu beachten ist.

Web-Apps sind eine gute Alternative zur Distribution von Webseiten oder Web-Applikationen auf mobilen Endgeräten jenseits der jeweiligen App-Stores. Zwar hat man mit Frameworks wie Phonegap die Möglichkeit, beeindruckende auf Web-Technologie basierende Apps zu kreieren, die später als „native Apps“ zur Verfügung gestellt werden – nicht immer aber stehen Aufwand und Anwendungsgebiet einer Applikation in einem vernünftigen Verhältnis. Mit Offline-Storage-APIs hast du die Möglichkeit Web-Applikationen auf ein ähnliches Niveau wie eine native Applikation zu bringen, sparst Zeit beim Einreichen der App und kannst schneller Updates zur Verfügung stellen.

Sowohl Android als auch iOS bieten die Möglichkeit, Websites auf dem Homescreen des Smartphones oder des Tablets abzulegen und ermöglichen so Web-Applikationen ohne „Browser Chrome“ drumherum. Aber auch normale Webseiten können auf den Homescreen geholt werden. Mit einigen Zeilen HTML und den entsprechenden Grafiken machst du deine Webseite oder Web-App fit dafür.

HTML-Vorbereitungen

Der erste Schritt, um deine Web-Applikation auf den Homescreen zu holen, liegt im HTML. Zwar können auch Webseiten ohne die untenstehenden Informationen auf dem Homescreen abgelegt werden, das Ergebnis aber wird vom jeweiligen Betriebssystem gesteuert. So wird beispielsweise bei iOS-Geräten ein selbst generiertes Icon und eine auf dem Title-Element basierende Bezeichnung für deine Web-App erstellt. Meist handelt es sich dabei um einen Screenshot, der nur wenig Aussagekraft hat und auch optisch ein eher unzufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Auch wird so der Browser-Chrome beim Aufruf der App nicht ausgeblendet, sodass der Benutzer im Prinzip nur ein etwas besser erreichbares Bookmark auf seinem Endgerät erhält.

Mit den nachfolgenden Meta-Informationen teilst du mit, dass deine Web-App auch als solche auf dem Homescreen hinterlegt werden kann.

<meta name="mobile-web-app-capable" content="yes">
<meta name="apple-mobile-web-app-capable" content="yes">

iOS WebApp Darstellung
Web-Apps werden ohne den sonst üblichen „Browser Chrome“ dargestellt. (Screenshot: t3n)

Diese Codezeilen haben starke Auswirkungen auf die Darstellung deiner Web-App, die bei der Gestaltung deiner Applikation berücksichtigt werden sollten.

  • Die URL-Leiste fällt weg.
  • Es gibt keine Vor- und Zurück-Buttons.
  • Es gibt keinen Reload-Button, sodass der Benutzer bei fehlenden Elementen in deiner Web-App darauf warten muss, dass das Betriebssystem irgendwann die Aktualisierung übernimmt.

Chrome für Android unterstützte eine Zeit lang auch die Meta-Informationen „apple-mobile-web-app-capable“, stellt den Support hierfür aber in aktuellen Releases ein. Auch die mobile-web-app-capable-Eigenschaft wird nicht mehr unterstützt. Um auch unter den neueren Android Releases WebApps ohne Browser-Chrome realisieren zu können, muss ein so genanntes Manifest angelegt und eingebunden werden.

<link rel="manifest" href="manifest.json">

Das Manifest beinhaltet den Namen der Applikation, verschiedene Icon-Größen, eine Start-URL für die Web-App sowie die Standard-Ausrichtung der App im JSON-Format. Ein Beispiel für ein solches Manifest findest du weiter im Artikel.

Der Viewport sollte ebenfalls korrekt konfiguriert werden. Beim Einsatz von Responsive Webdesign, was bei der Vielzahl an verschiedenen Viewport-Größen selbstverständlich zu empfehlen ist, könnte die Einstellung folgendermaßen aussehen:

<meta name="viewport" content="width=device-width">

Ansonsten verhält sich deine Applikation so, als ob sie im Browser ausgeführt wird. Zu beachten ist hierbei außerdem, dass die Web-App wegen OS-Restriktionen nur auf dem Android-Homescreen und nicht im Application-Launcher zu sehen sein wird. Auch ist es nicht möglich, mit Chrome für iOS-Web-Applikationen zu installieren.

Web-App-Icons erstellen

Nun benötigt deine Web-App entsprechende Icons. Hierfür müssen eine Vielzahl verschiedener Grafiken angelegt werden. Während bei Apple nach den jeweiligen Geräten gruppiert wird, gibt es bei Android keine entsprechende Tabelle. Die jeweiligen Größen werden in den „Apple Human Interface Guidelines“ und in dem “Chrome Developer Guide“ festgehalten.

Folgende Icon-Größen müssen wir für unsere Web-App unter iOS und älteren Androids berücksichtigen:

Gerät ab iOS7 vor iOS 7 Icon
iPhone 6 Plus 180 x 180 Pixel - -
iPhone 6 120 x 120 Pixel - -
iPhone 5 120 x 120 Pixel 114 x 114 Pixel -
iPhone 4s 120 x 120 Pixel 114 x 114 Pixel -
Non-Retina iPhone - 57x57 Pixel -
iPad und iPad mini (Retina) 152x152 Pixel 144x144 Pixel -
iPad 2 und iPad mini 76x76 Pixel 72x72 Pixel -
Chrome für Android vor M39 - - 192x192 Pixel

Android Geräte mit Chrome ab Version M39 benötigen folgende Icon-Größen:

Chrome für Android nach M39
Gerät Größe Faktor
- 36x36 0,75
- 48x48 1,00
- 72x72 1,50
- 96x96 1,50
- 144x144 2,00
- 192x192 3,00

Web-App-Icons integrieren

Jetzt müssen die Icon-Grafiken in die Web-App integriert werden. Hierfür fügst du den folgenden HTML-Code in den <head>-Bereich deiner Webseite ein. Achte dabei auf die richtigen Pfade, die zu den jeweiligen Grafiken führen.

<!-- non-retina iPhone vor iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon57.png" sizes="57x57">
<!-- non-retina iPad vor iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon72.png" sizes="72x72">
<!-- non-retina iPad iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon76.png" sizes="76x76">
<!-- retina iPhone vor iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon114.png" sizes="114x114">
<!-- retina iPhone iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon120.png" sizes="120x120">
<!-- retina iPad vor iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon144.png" sizes="144x144">
<!-- retina iPad iOS 7 -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon152.png" sizes="152x152">
<!-- retina iPad iOS 7 für iPhone 6 Plus -->
<link rel="apple-touch-icon" href="icon180.png" sizes="180x180">
<!--Android (ältere Versionen)-->
<link rel="shortcut icon" href="196x196.png" sizes="196x196">

Für Android mit Chrome ab Version M39 wird die manifest.json benötigt, welche alle relevanten Informationen zur Applikation enthält.

{
  "name""Web Application Manifest Sample",
  "icons"[
    {
      "src""launcher-icon-0-75x.png",
      "sizes""36x36",
      "type""image/png",
      "density""0.75"
    },
    {
      "src""launcher-icon-1x.png",
      "sizes""48x48",
      "type""image/png",
      "density""1.0"
    },
    {
      "src""launcher-icon-1-5x.png",
      "sizes""72x72",
      "type""image/png",
      "density""1.5"
    },
    {
      "src""launcher-icon-2x.png",
      "sizes""96x96",
      "type""image/png",
      "density""2.0"
    },
    {
      "src""launcher-icon-3x.png",
      "sizes""144x144",
      "type""image/png",
      "density""3.0"
    },
    {
      "src""launcher-icon-4x.png",
      "sizes""192x192",
      "type""image/png",
      "density""4.0"
    }
  ],
  "start_url""index.html",
  "display""standalone",
  "orientation""landscape"
}

Web-App-Styling in iOS

Android-Web-Apps geben den gesamten Bildschirm für deine Web-App frei. iOS behält sich den kleinen Balken, der die Uhrzeit, die Ladestandsanzeige und die Netzbetreiber-Informationen anzeigt, vor. Das Aussehen dieses Balkens kann allerdings ebenfalls gesteuert werden.

<meta name="apple-mobile-web-app-status-bar-style" content="black">

Hier können verschiedene Werte gesetzt werden, um das Aussehen des Statusbalkens zu steuern. Wenn content auf „default“ gesetzt wird, wird die normale Status-Leiste angezeigt. Ist der Wert „black“, hat die Statusleiste einen schwarzen Hintergrund. Beim Wert „black-translucent“, wird der Balken leicht transparent. Sind die Werte auf „default“ oder „black-translucent“ gesetzt, kann der Platz, den der Balken zur Verfügung stellt, von der Webseite genutzt werden. In diesem Fall legt sich der Balken über den Inhalt. Ist der Wert „default“ oder „black“, steht der Platz nicht zur Verfügung. Setzt du diesen Wert nicht, kann das dazu führen, dass der Balken komplett schwarz dargestellt wird. Das verbraucht Platz ohne Informationen zu beinhalten und erzielt einen insgesamt unstimmigen Eindruck.

Web-App-Name unter iOS festlegen

WebApp Installieren
Bei der „Installation“ einer Web-App kann der vorgegebene Applikations-Name nochmals geändert werden.

Beim Installieren der Web-App wird das Title-Element der Webseite genutzt. So ist es denkbar schwierig beziehungsweise unmöglich, eine Balance zwischen SEO-Title und einem für den Homescreen geeigneten Titel für die Web-App zu finden.

Während in älteren Chrome-Versionen keine Möglichkeit vorgesehen ist, eine Web-App entsprechend zu benennen, kann bei iOS mit einem zusätzlichen Meta-Tag der Titel für den Homescreen festgelegt werden.

<title>Langer SEO-Name</title>
<meta name="apple-mobile-web-app-title" content="Kurzer name">

Neuere Chrome Versionen regeln die Bezeichnung der WebApp über das Manifest.

Web-App-Startbildschirm in iOS

Für iOS-Geräte ist es außerdem möglich, einen „Startbildschirm“ für die Web-App festzulegen. Hierbei handelt es sich um eine Grafik, die angezeigt wird, während die Applikation geladen wird. Auch in diesem Fall gibt es zahlreiche verschiedene Geräte-Größen zu beachten.

Start Bildschirm
Gerät Portrait Landcape
iPhone 6 Plus 1242x2208 Pixel 2208x1242 Pixel
iPhone 6 750x1334 Pixel 1334x750 Pixel
iPhone 5 640x1096 Pixel 1096x640 Pixel
iPhone 4s 640x920 Pixel 920x640 Pixel
Non-Retina iPhone 320x460 Pixel 460x320 Pixel
iPad und iPad mini (Retina) 1536x2048 Pixel 2048x1536 Pixel
iPad 2 und iPad mini 768 x 1024 Pixel 1024x768 Pixel
Android - -

Mit den folgenden Code-Zeilen kannst du die Startbildschirme in deine Web-App implementieren:

<link href="splash/apple-touch-startup-image-320x460.png"

media="(device-width: 320px) and (device-height: 480px) and (-webkit-device-pixel-ratio: 1)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPhone (Retina) --> <link href="splash/apple-touch-startup-image-640x920.png" media="(device-width: 320px) and (device-height: 480px) and (-webkit-device-pixel-ratio: 2)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPhone 5 --> <link href="startscreen_640x1096.png" media="(device-width: 320px) and (device-height: 568px) and (-webkit-device-pixel-ratio: 2)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPad (portrait) --> <link href="splash/apple-touch-startup-image-768x1004.png" media="(device-width: 768px) and (device-height: 1024px) and (orientation: portrait) and (-webkit-device-pixel-ratio: 1)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPad (landscape) --> <link href="splash/apple-touch-startup-image-748x1024.png" media="(device-width: 768px) and (device-height: 1024px) and (orientation: landscape) and (-webkit-device-pixel-ratio: 1)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPad (Retina, portrait) --> <link href="splash/apple-touch-startup-image-1536x2008.png" media="(device-width: 768px) and (device-height: 1024px) and (orientation: portrait) and (-webkit-device-pixel-ratio: 2)" rel="apple-touch-startup-image"> <!-- iPad (Retina, landscape) --> <link href="splash/apple-touch-startup-image-1496x2048.png" media="(device-width: 768px) and (device-height: 1024px) and (orientation: landscape) and (-webkit-device-pixel-ratio: 2)" rel="apple-touch-startup-image">

Leider werden die Vorschaubilder ausschließlich beim Starten der Web-App angezeigt. Im App-Switcher wird nur ein weißes oder ein schwarzes Feld dargestellt. Lediglich bei einem direkten Aufruf des App-Switcher aus der WebApp heraus wird der aktuelle Zustand der App dargestellt.Bei Android bietet sich keine Möglichkeit, einen Startbildschirm anzulegen, was wohl an den enormen Unterschieden zwischen Android-basierten Geräteklassen liegt.

WebApp Startbildschirm
Während bei iOS ein Startbildschirm für Web-Apps festgelegt werden kann, bleibt das Vorschaubild im App-Switcher leider weiß. (Montage: t3n)

Fazit

Seit dem letzten Beitrag zu diesem Thema im März vergangenen Jahres hat sich viel in diesem Bereich getan. Durch das iPhone 6 Plus müssen Designer nun eine zusätzliche Icon-Größe zur Verfügung stellen. Durch die neuen Möglichkeiten, die der aktuelle Chrome-Browser für Web-Apps bereithält, können nun auch Titel für die Chrome Web-Apps vergeben und passendere Icons für die Vielzahl verschiedener Android-Geräte ausgeliefert werden. Die Implementation durch ein Manifest ist bei Android deutlich besser gelungen, als bei Apples aufgeblähtem HTML-Ansatz. Auch das Problem mit den weißen Flächen im App-Switcher ist leider noch nicht behoben. Wir sind gespannt, was uns in Zukunft in dieser Angelegenheit erwartet.

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Ilja Zaglov
OnePlus: Das Smartphone-Startup stellt sein Android-ROM OxygenOS vor http://t3n.de/news/oneplus-smartphone-startup-590996/ 2015-01-30T06:08:50Z
Das Modell OnePlus One lief bisher auf der alternativen Android-Distribution Cyanogenmod. Jetzt entwickelt der Hersteller sein eigenes, Android-basiertes System.

Das Modell OnePlus One lief bisher auf der alternativen Android-Distribution Cyanogenmod. Jetzt entwickelt der Hersteller sein eigenes, Android-basiertes System.

Eigenes ROM von OnePlus

OnePlus arbeitet an seiner eigenen Version eines Android-ROMs. Bislang vertraute das Smartphone-Startup aus China auf den alternativen Android-Anbieter Cyanogen. Weil der jedoch die Unterstützung von Cyanogenmod in Indien beendet, muss OnePlus jetzt auf sein eigenes System setzen.

oneplus-oxygenos
Was das OxygenOS wirklich kann, verrät OnePlus am 12. Februar. (lor)

Bereits Ende 2014 kündigte OnePlus das ROM an, jetzt veröffentlicht das Unternehmen Details dazu. Das Android-basierte System trägt den Namen OxygenOS, für die Benennung hat sich das Startup Vorschläge aus der Community geholt. Oxygen wird als simpel, aber außergewöhnlich leistungsstark beschrieben und soll erstaunliche Dinge leisten. Was das ROM konkret kann, verrät OnePlus jedoch noch nicht. Das OxygenOS soll offen, anpassbar und frei von unnötigen Features sein. Weitere Details zu seinem ROM kündigt OnePlus für 12. Februar an.

Microsoft steigt bei Cyanogen ein

Der bisherige Partner Cyanogen hat indes seinen Plan angekündigt, „Google Android wegzunehmen“. Diesen Plan unterstützt offenbar auch Microsoft. Der Softwarekonzern soll sich laut dem Wall Street Journal an dem alternativen Android-Anbieter beteiligt haben. Bei einer Finanzierungsrunde von 70 Millionen US-Dollar ist Microsoft demnach ein Minderheitsinvestor.

OnePlus erhielt im vergangenen Jahr für sein Phablet One Aufmerksamkeit. Der Nachfolger des Smartphones soll OnePlus 2 heißen und wird im Herbst erwartet.

via forums.oneplus.net

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Elisabeth Oberndorfer
Outlook für iOS und Android veröffentlicht: Das kann die neue Microsoft-App http://t3n.de/news/microsoft-outlook-ios-android-590957/ 2015-01-29T14:52:13Z
Microsoft hat Outlook für iOS und eine Vorschauversion für Android veröffentlicht. Dabei handelt es sich letztlich um die im Dezember 2014 übernommene Mail-App Acompli unter neuem Branding.

Microsoft hat Outlook für iOS und eine Vorschauversion für Android veröffentlicht. Dabei handelt es sich letztlich um die im Dezember 2014 übernommene Mail-App Acompli unter neuem Branding.

Microsoft hat aus der übernommenen Acompli-App kurzerhand Outlook für iOS und Android gemacht. (Screenshot: Microsoft)
Microsoft hat aus der übernommenen Acompli-App kurzerhand Outlook für iOS und Android gemacht. (Screenshot: Microsoft)

Acompli im neuen Gewand: Outlook für iOS und Android veröffentlicht

Anfang Dezember 2014 hat Microsoft die Übernahme der Mail-App Acompli bekanntgegeben. Jetzt zeigt sich, warum der Softwaregigant aus Redmond das Unternehmen gekauft hat: Microsoft hat die Acompli-App überarbeitet und als Outlook für iOS und Android veröffentlicht. Damit schließt das Unternehmen eine Lücke, denn während Outlook auf dem Desktop für viele Firmen noch immer eines der wichtigsten Kommunikationswerkzeuge ist, fehlte es bisher an einer ansprechenden Mobile-App.

Die neuen Outlook-Apps synchronisieren E-Mail, Kontakte und Kalendereinträge mit Microsofts Exchange-Server (in den Versionen 2007 SP2, 2010 und 2013) sowie mit Exchange Online, Office 365 sowie Outlook.com, Gmail, iCloud und Yahoo! Mail. Außerdem könnt ihr Mail-Konten per IMAP einbinden. Zum Versand großer Dateien unterstützt die App von Haus den einfachen Upload auf die Cloud-Speicher OneDrive, Dropbox, iCloud, Google Drive und Box. Die Unterstützung von OneDrive für Unternehmen wurde bereits angekündigt, wurde in der aktuellen Version aber noch nicht umgesetzt.

Outlook: Android-Version hinkt hinter iOS-Variante hinterher

Outlook für iOS benötigt mindestens Version 8.0. Android-Nutzer benötigen mindestens Version 4.0 des Google-Betriebssystems. Allerdings hinkt die Android-Version ihrem iOS-Pendant noch etwas hinterher und wurde von Microsoft daher bislang nur als Preview-Version veröffentlicht. Beide App-Versionen nutzen den größeren Bildschirm von Tablets, um zusätzliche Informationen anzuzeigen. So lassen sich auf dem iPad oder auf Android-Tablets E-Mails beispielsweise wie auf dem Desktop neben dem eigentlichen Mail-Ordner anzeigen.

Die neuen Outlook-Apps ersetzen auch die wenig beliebten OWA-Apps von Microsoft. Auch wenn es noch einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt, sind sie ein Schritt in die richtige Richtung. Gegenüber dem US-Technologie-Blog The Verge sagte Microsofts Office-Managerin Julia White, dass es wöchentliche Updates für die Apps geben soll. Unter anderem will das Unternehmen auch bislang fehlende Business- und Organisationsfunktionen nachrüsten. Wer schon jetzt einen Blick auf die Apps werfen möchte, kann sie kostenfrei aus dem App- beziehungsweise Play-Store herunterladen.

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Kim Rixecker
Rookies des Jahres: Das waren die heißesten Open-Source-Projekte 2014 http://t3n.de/news/beliebtesten-open-source-projekte-2014-590925/ 2015-01-29T12:11:20Z
Unter der Bezeichnung „Rookies of the Year“ versucht das Unternehmen Black Duck jedes Jahr die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte zu bestimmen. Welche das 2014 waren, verraten wir euch in …

Unter der Bezeichnung „Rookies of the Year“ versucht das Unternehmen Black Duck jedes Jahr die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte zu bestimmen. Welche das 2014 waren, verraten wir euch in diesem Artikel.

Von cAdvisor bis Terraform.io: Die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte 2014

Jedes Jahr gehen unzählige neue Open-Source-Projekte an den Start. Doch nur wenige schaffen es wirklich, die Unterstützung einer größeren Community zu kriegen. Welche das sind, versucht das Unternehmen Black Duck jährlich anhand verschiedener Faktoren zu ermitteln. Dazu gehören die Anzahl der Mitwirkenden, die Menge an geschriebenem Code und das Interesse der Entwicklergemeinde. Auch wenn das keine perfekte Möglichkeit ist, um die Beliebtheit eines Projekts zu ermitteln, bietet die jährliche Liste mit dem Titel „Rookies of the Year“ einen interessanten Einblick in die Entwicklungen der Open-Source-Community.

Auffällig an der Liste ist der Einfluss, den Docker, eines der „Rookie“-Projekte von 2013, auf die Open-Source-Community hatte. Mit Kubernetes und cAdvisor haben es gleich zwei Projekte aus dem Umfeld des Container-Projekts auf die 2014er-Liste geschafft. Mit Drone und Docker Fig haben außerdem zwei weitere Projekte mit Docker-Bezug knapp den Einzug in die Liste verpasst. Auch Bitcoin beziehungsweise die zugrundeliegende Blockchain-Technologie scheinen es der Open-Source-Szene im Jahr 2014 angetan haben. Neben der dezentralen Handelsplattform OpenBazarr schaffte es mit Storj auch ein Projekt auf die Liste, das mithilfe des Blockchains und Peer-to-Peer-Protokollen sichere Cloud-Speicher-Lösungen ermöglichen soll.

BlackDuck hat eine Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014 erstellt. (Grafik: BlackDuck)
Black Duck hat eine Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014 erstellt. (Grafik: Black Duck)

„Rookies of the Year 2014“: Die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des letzten Jahres im Überblick

Im Folgenden zeigen wir euch die vollständige Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014:

  • cAdvisor
    • Überwacht den Ressourcenverbrauch und Performance von Containern
  • CockroachDB
    • Skalierbares und verteiltes Datenbanksystem, das technische Ausfälle mit minimaler Latenz aushalten soll
  • CodeCombat
    • Rollenspiel zum Erlernen von JavaScript
  • DebOps
    • Kofigurations-Management-System auf Basis von Debian
  • IPFS
    • Ein Peer-to-Peer-Dateisystem
  • Kubernetes
    • Container-Management-System für Docker
  • Neovim
    • Neuauflage des klassischen Vim-Editors
  • OpenBazaar
    • Dezentrale Handelsplattform auf Basis von BitTorrent- und Bitcoin-Technologie
  • Storj
    • Sicherer Peer-to-Peer-Cloud-Speicher mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Terraform.io
    • Hersteller unabhängiges Tool mit dem DevOps vereinfacht werden soll

Es wird spannend zu sehen sein, welche neuen Projekte im Jahr 2015 das Interesse von Firmen und Entwicklern auf sich ziehen können. Und welche der 2014er-Projekte sich etablieren konnten. Fest steht jedoch, dass die Open-Source-Community auch dieses Jahr wieder mit einigen interessanten Entwicklungen von sich reden machen wird.

via www.wired.com

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Kim Rixecker
„GHOST“: Schwere Sicherheitslücke betrifft die meisten Linux-Distributionen http://t3n.de/news/ghost-schwere-sicherheitsluecke-2-590680/ 2015-01-28T13:32:15Z
Eine Sicherheitslücke mit dem Namen „GHOST“ sucht derzeit Linux heim. Viele Linux-Distributionen sind von der Sicherheitslücke betroffen.

Eine Sicherheitslücke mit dem Namen „GHOST“ sucht derzeit Linux heim. Viele Linux-Distributionen sind von der Sicherheitslücke betroffen.

Sicherheitslücke in der Glibc-Bibliothek

Das amerikanische Netzwerk-Sicherheits-Unternehmen Qualys hat eine schwere Sicherheitslücke in der Glibc-Bibliothek von Linux aufgedeckt und dazu einen detaillierten Sicherheitsreport veröffentlicht. Da die Glibc-Bibliothek die Standard-C-Biblitohek unter Linux ist, sind entsprechend viele Systeme von der Lücke betroffen.

Bei der Sicherheitslücke wird durch einen Heap-Overflow eine fehlerhafte IP-Adresse über die gethostbyname()-Funktion übertragen – der Name „GHOST“ ist eine Ableitung von gethostbyname. Durch die Lücke kann im schlimmsten Fall bösartiger Code in ein System eingeschleust und dort ausgeführt werden. Dies wiederum kann einem Angreifer die Übernahme des Systems ermöglichen – ohne weitere Systemkenntnisse.

Brisant ist die Tatsache, dass der Fehler bereits seit der Glibc-Version 2.2 aus dem Jahr 2000 existiert. Das Problem wurde 2013 erkannt, und von den Entwicklern behoben. Der Fehler wurde zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht als kritisches Sicherheitsproblem bewertet und auch nicht entsprechend behandelt.

„GHOST“: Die Sicherheitslücke wurde zuerst nicht als solche erkannt.(Screenshot: thehackernews.com )
„GHOST“: Die Sicherheitslücke wurde zuerst nicht als solche erkannt.(Screenshot: thehackernews.com )

Welche Linux-Versionen sind betroffen?

Grundsätzlich ist ein Angriff über „GHOST“ nur möglich, wenn eine Distribution die gethostbyname()-Funktion nutzt. Die Funktion wird von neueren Versionen allerdings nicht mehr eingesetzt, da diese die getaddrinfo()-Funktion verwenden. Viele stabile Versionen gängiger Linux-Distributionen setzen jedoch weiterhin ältere Glibc-Versionen ein. Da der Fehler zuvor nicht als Sicherheitsrisiko galt, wurden diese Versionen auch nicht entsprecht aktualisiert, da normalerweise nur besonders sicherheitskritische Patches portiert werden.

Folgende gängige Linux-Distributionen sind durch die Sicherheitslücke angreifbar:

  • Debian 7 wheezy (Glibc 2.13)
  • Red Hat Linux 6 und 7 (Glibc 2.17)
  • CentOS 6 und 7 (Glibc 2.14)
  • Ubuntu 12.04 (Glibc 2.15)

Glibc-Versionen ab 2.18 sind von der Sicherheitslücke nicht mehr betroffen. Bitte an dieser Stelle nicht von den Versions-Nummern verwirren lassen. Die aktuelle Version trägt die Versionsnummer 2.20 während die Version 2.2 aus dem Jahr 2000 stammt. Sollte bei euch eine der gefährdeten Distributionen im Einsatz sein, empfiehlt es sich, eine Aktualisierung durchzuführen. Für Red Hat, Ubuntu, Debian und CentOS findet ihr bereits entsprechende Updates.

via thehackernews.com

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Gerrit Kilian
Opera-Gründer stellt neuen Browser vor: Das steckt hinter Vivaldi http://t3n.de/news/opera-gruender-vivaldi-browser-590535/ 2015-01-27T13:39:56Z
Der Mitbegründer und langjährige Opera-Chef Jon von Tetzchner hat mit Vivaldi eine frühe Version eines neuen Browser vorgestellt. Was der kann, und wo die Reise noch hingehen soll, verraten wir …

Der Mitbegründer und langjährige Opera-Chef Jon von Tetzchner hat mit Vivaldi eine frühe Version eines neuen vorgestellt. Was der kann, und wo die Reise noch hingehen soll, verraten wir euch in diesem Artikel.

Vivaldi: Opera-Mitbegründer ist unzufrieden mit der Entwicklung „seines“ Browser

2013 wechselte Opera von der eigenen HTML-Rendering-Engine zur WebKit-Engine. Im Zuge der Entwicklung wurde auch die Arbeit an der eigene JavaScript-Engine Carakan zugunsten von Googles V8-Engine eingestellt. Aber es gab für die Nutzer des Browsers auch offensichtlichere Einschnitte: Ab Version 15 von wurde der Funktionsumfang stark beschnitten. Damit konnten und wollten sich nicht nur viele Nutzer nicht anfreunden, auch der Firmenmitbegründer und langjährige Opera-CEO Jon von Tetzchner hatte mit der Entwicklung so seine Probleme.

„They made kind of a browser that’s more in line with most of the other browsers and doesn’t have a lot of features. The focus is in a way on making the browser disappear, and I think there’s a lot of people that want something different.“

Jon von Tetzchner über Opera (Quelle: Gigaom)

Jetzt ist von Tetzchner mit einem neuen Browser namens Vivaldi zurück. Noch handelt es sich dabei zwar nur um eine Vorabversion, dennoch lässt sich schon erkennen, wo die Reise hingehen soll. Es soll ein Browser für Power-User werden, die nicht dutzende Erweiterungen installieren wollen, um den gewünschten Funktionsumfang zu erhalten. Zwar sind einige der geplanten Features noch nicht oder nicht vollständig integriert, nutzbar ist Vivaldi aber im Grunde schon jetzt. Die Vorabversion ist für Windows, OS X und Linux verfügbar.

Vivaldi: So sieht die Vorabversion des neuen Browsers aus. (Screenshot: Vivaldi)
Vivaldi: So sieht die Vorabversion des neuen Browsers aus. (Screenshot: Vivaldi)

Vivaldi: Das kann der neue Browser des Opera-Gründers

Vivaldi setzt wie auch die aktuellen Opera-Versionen auf Blink und V8 von Google. Das User-Interface wurde auf Basis des JavaScript-Frameworks React entwickelt. Das sieht hübsch aus und erinnert zumindest dem Funktionsumfang nach an einigen Stellen an ältere Opera-Versionen. So gibt es eine Seitenleiste, die ihr wahlweise links oder rechts einblenden könnt. Hier bekommt ihr Zugriff auf eure Lesezeichen, einen noch nicht implementierten E-Mail-Client, ein Adressbuch, eure Downloads und Notizen.

Vor allem der Notizspeicher wurde clever gelöst. Vivaldi merkt sich nicht nur, welche Seite ihr gerade geöffnet hattet, als ihr die Notiz angelegt habt, sondern ihr könnt auch direkt einen Screenshot der Seite an eure Notiz hängen. Wer häufig auf dutzenden Seiten parallel unterwegs ist, kann Tabs einfach gruppieren. Power-User dürfen sich außerdem darüber freuen, dass sie alle Tastaturkürzel zur Bedienung des Browsers selbst festlegen können.

Bei Vivaldi ändert sich die Farbe des aktiven Tabs und mit ihr die der Navigationsleiste abhängig vom Farbschema der geöffneten Seite. Das ist ein netter Effekt, da inaktive Tabs jedoch weiß bleiben, hilft es nicht wirklich bei der schnellen Identifikation der Seiten, die sich dahinter verbergen. Mittelfristig soll der Browser außerdem Chrome-Erweiterungen unterstützen. Diese Funktion fehlt derzeit allerdings noch.

Fazit: Vivaldi hat potenzial

Einen Ersatz für Chrome, Safari, Firefox oder Opera dürfte Vivaldi für die meisten Power-User derzeit noch nicht darstellen. Dennoch sollten vor allem enttäuschte, ehemalige Opera-Nutzer die Entwicklung des Browsers im Auge behalten. Dass Vivaldi jemals einen sonderlich großen Marktanteil erobern kann, bleibt aufgrund der starken Konkurrenz vorerst allerdings unwahrscheinlich.

via gigaom.com

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Kim Rixecker
QualityTime: Diese App weiß, wie oft du zu deinem Smartphone greifst http://t3n.de/news/qualitytime-diese-app-weiss-oft-589546/ 2015-01-21T05:00:43Z
Die Android-App QualityTime misst das Nutzungsverhalten am Smartphone. Für Apps, in denen zu viel Zeit verschwendet werden, können User einen Alarm aktivieren.

Die Android-App QualityTime misst das Nutzungsverhalten am Smartphone. Für Apps, in denen zu viel Zeit verschwendet werden, können User einen Alarm aktivieren.

QualityTime erfasst Nutzungsdauer und App-Verhalten

Wie viel Zeit verbringen wir mit unserem Smartphone - und mit welchen Apps? Das versucht eine neue Android-App herauszufinden. QualityTime heißt die Anwendung, die durch die Analyse des Nutzungsverhaltens eine Lösung für digitale Diäten verspricht.

Entwickelt wurde der Dienst vom Cloud-Anbieter Zero Desktop. QualityTime misst im Hintergrund die Zeit, die das Android-Gerät im Einsatz ist und splittet diese Auswertung auf einzelne Apps auf. Der Service informiert den User über sein Nutzungsverhalten in täglichen oder wöchentlichen Berichten. Visualisiert wird das Tracking in einer Timeline, in der durch einzelne Tage geblättert werden kann.

QualityTime wertet die Nutzungsdauer einzelner Apps aus. (Bild: QualityTime)
QualityTime wertet die Nutzungsdauer einzelner Apps aus. (Bild: QualityTime)

Benachrichtigung durch vernetzte Heimgeräte

Nachdem QualityTime auch erfasst, wie oft eine App geöffnet wird und wie viel Zeit damit verbracht wird, bieten die Entwickler eine Hilfe zur Einschränkung an. User können einen Alarm aktivieren, der sie benachrichtigt, wenn die Nutzung einer Anwendung ein Zeitlimit überschreitet. Wem das nicht genug ist, der kann einzelne Apps auch sperren lassen. Das Benachrichtigungssystem weitet der Betreiber auch für das Internet of Things aus, sodass vernetzte Heimgeräte die Benachrichtigung wiedergeben können.

Die Analysedaten speichert QualityTime in einer Cloud, die Nutzer können ihre Daten für die vergangenen sechs Monate abrufen.

via thenextweb.com

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Elisabeth Oberndorfer
SEO: 20 Browser-Plugins für den täglichen Einsatz http://t3n.de/news/seo-browser-plugins-501406/ 2015-01-16T08:24:23Z
Browser-Plugins erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf „SEO-Plugins“ für Google Chrome und Mozilla Firefox – Erweiterungen also, die Nutzer …

Browser-Plugins erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf „SEO-Plugins“ für Google Chrome und Mozilla Firefox – Erweiterungen also, die Nutzer bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützen.

SEO: Browser-Plugins für Analyse und Linkbuilding

Browser-Plugins wie „SEOQuake“, „Check my Links“ oder „Scraper“ unterstützen Nutzer bei der Analyse von Websiten und der Auswertung von Linkprofilen. Sie erleichtern die tägliche Arbeit und sparen nach etwas Einarbeitungszeit viele unnötige Arbeitsschritte. In diesem Artikel wollen wir die wichtigsten SEO-Plugins für Chrome und Firefox sammeln, mitsamt einer kurzen Erklärung und den entsprechenden Downloadlinks. Selbstverständlich freuen wir uns über weitere Ergänzungen in den Kommentaren.

Die besten Browser-Plugins für SEO. (Quelle: © HaywireMedia - Fotolia.com)
Die besten Browser-Plugins für SEO. (Bild: © HaywireMedia – Fotolia.com)

1. Firebug (Firefox)/Entwickler-Tools (Chrome)

Kein klassisches SEO-Plugin und dennoch einer der Klassiker: Firebug. Die Entwicklerkonsole für Nutzer des Mozilla Firefox ermöglicht es, einzelne Elemente einer Website hinsichtlich ihres Quellcodes, der Weiterleitungen und der Ladezeit auszuwerten. Chrome liefert die Entwicklerkonsole „out of the box“ unter Anzeigen > Entwickler > Entwickler-Tools oder alternativ nach einem Rechtsklick unter „Element untersuchen“.

2. Moz Toolbar (Firefox/Chrome)

Eines der meistgenutzten Analysewerkzeuge für Mozilla Firefox und Google Chrome ist „Moz Toolbar“. Das Browser-Plugin beinhaltet eine klassische Toolbar, die beim Aufruf einer Website automatisch Metriken wie „Page Authority“, „Domain Authority“ und die Anzahl der Backlinks anzeigt. Ein Mausklick auf das Plugin-Symbol öffnet darüber hinaus weiterführende Informationen. Die Daten stammen direkt von Moz und werden auch beim Aufruf einer Suchergebnisseite unter den einzelnen Ergebnissen eingeblendet.

3. SEOQuake (Firefox/Chrome/Opera)

Ebenfalls seit langem am Start ist „SEOQuake“. Das Browser-Plugin bietet ähnliche Funktionen wie die „Moz Toolbar“: Es zeigt SEO-Metriken auf einer Website und auf Suchergebnisseiten. Die Metriken können von Nutzern angepasst werden, standardmäßig fallen darunter beispielsweise der Pagerank einer Website sowie die Anzahl der indexierten Unterseiten. Mit über zwei Millionen Downloads zählt SEOQuake ohne Zweifel zu den beliebtesten Browser-Plugins dieser Übersicht.

4. Sistrix Toolbar (Firefox/Chrome)

Das dritte Analyse-Tool dieser Übersicht heißt „Sistrix Toolbar“. Es stammt aus dem Hause Sistrix, einem der hierzulande bekanntesten Anbieter von SEO-Tools. Der Funktionsumfang des Browser-Plugins kann nicht ganz mit dem der „Moz Toolbar“ mithalten, eignet sich aber für Nutzer der kostenpflichtigen „Sistrix Toolbox“. Ihnen zeigt die Toolbar beim Aufruf einer Website dessen Pagerank, Alexa-Ranking und den „Sistrix Sichtbarkeitsindex“.

5. linkbird Toolbar

Wer das SaaS-Tool linkbird nutzt, profitiert auch von dessen Toolbar. Mit ihr lassen sich beim Surfen neue URLs zum eigenen Projekt hinzufügen, die Anzahl der Backlinks prüfen und gegebenenfalls auch direkte Kontakte zum Inhaber anzeigen. Die linkbird Toolbar gibt es für Chrome und Firefox und ist für angemeldete Nutzer in linkbird unter „Setup“ > „API & Toolbar“ verfügbar.

Einige nutzen die oben genannten Analyse-Plugins („Moz Toolbar“, „SEOQuake“, „Sistrix Toolbar“) parallel, andere schwören auf eine der drei Erweiterungen. Welche für euch am besten funktioniert, erfahrt ihr nur durch einen Selbsttest.

6. Majestic SEO Browser-Plugin (Chrome/Firefox)

Der Fokus des Browser-Plugins von „Majestic SEO“ liegt auf Backlinks, ihrer Anzahl und ihrer Wertigkeit. „Majestic SEO“ hat Zugriff auf eine der größten Backlink-Datenbanken, deren Informationen auch nicht-angemeldete Nutzer der Erweiterung zumindest in Teilen angezeigt bekommen. Per Mausklick visualisiert das Browser-Plugin alle wichtigen Kennzahlen – völlig ausreichend für eine erste Analyse der Backlinks einer Website.

7. SEO Site Tools (Chrome)

Das „All-in-One-Plugin“ der SEO-Szene heißt „SEO Site Tools“ und steht nur Chrome-Nutzern zur Verfügung. Es aggregiert eine Reihe von Metriken der geöffneten Webseite, darunter auch Social Shares von Twitter und Facebook. Mit ein paar Handgriffen können Nutzer einzelne Kennzahlen an- oder abschalten, „SEO Site Tools“ lässt sich also stark auf die jeweiligen Anforderungen anpassen. Die vielen Möglichkeiten können aber auch überfordern, weshalb ich eine Kombination der Browser-Plugins von „Moz“ und „Majestic SEO“ vorziehe.

8. Check my Links (Chrome)/LinkChecker (Firefox)

Das perfekte Werkzeug zum „Broken Linkbuilding“ heißt „Check my Links“. Das Chrome-Plugin ist aufgrund schneller Ladezeiten und funktionaler Neuerungen die bessere Alternative zum LinkChecker für Firefox, behauptet Jon Cooper auf Moz.com. Ich habe die beiden nie verglichen, schwöre aber auf „Check my Links“. Die Erweiterung überprüft schnell und effektiv alle Links einer Website und identifiziert sowie markiert all diejenigen, die ins Leere laufen.

9. Linkparser (Chrome/Firefox)

Eine etwas andere Herangehensweise wählt „Linkparser“ für Chrome und Firefox. Die Erweiterung analysiert auf Knopfdurck die Linkstruktur einer Website. Sie unterscheidet je nach Einstellung zwischen neun Linktypen, erklärt Andre Alpar im Unternehmensblog von AKM3. Nutzer können die Analyse des Browser-Plugins in den Einstellungen an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

10. Scraper (Chrome)

Scraper zählt zu meinen absoluten Lieblingen. Einmal installiert, erweitert Scraper das Kontextmenü des Google Chrome um die Option „Scrape similar“. Ein weiterer Mausklick und Scraper zieht automatisch alle gleichformatierten Elemente einer Website – also beispielsweise die Links einer Blogroll – in eine Tabelle, die Nutzer anschließend exportieren können. Auch für Nutzer von Google Drive gibt es eine voll funktionsfähige Exportfunktion.

11. Seerobots (Firefox/Chrome)

„Klein aber fein“ ist Seerobots für Mozilla Firefox und Google Chrome. Das Browser-Plugin visualisiert beim Besuch einer Website die Angaben des Robots-Tag, also „index“/„noindex“ und „follow“/„nofollow“. Optisch unauffälliger ist im Übrigen die Chrome-Version, die Funktionen gleichen einander jedoch auf beiden Plattformen.

12. Redirect Path (Chrome)/Live HTTP Headers (Firefox)

„Was ist der Statuscode dieser Website?“ Das Chrome-Plugin „Redirect Path“ von Ayima.com beantwortet diese Frage in Sekundenschnelle. Es zeigt anhand des jeweiligen Icons die gängigen Statuscodes (301, 302, 404, 500). Nur einen Mausklick entfernt sammelt es darüber hinaus zusätzliche Informationen, etwa die IP-Adresse des Servers. Eine Alternative für Firefox-Nutzer ist „Live HTTP Headers“.

13. „Page load time“ (Chrome)/YSLow (Firefox)

Ebenso simpel arbeitet „Page load time“, ein Plugin auf Basis der „Web Timing API“ des W3C. Es zeigt die Ladezeit der jeweiligen Website direkt in der Toolbar und liefert bei Bedarf Detailinformationen. Die Firefox-Alternative heißt in diesem Fall YSlow. Sie ist für alle gängigen Browser erhältlich, gefällt mir persönlich aber nicht so gut wie „Page load time“.

14. Canonical (Chrome)

Auch „Canonical“ für Google Chrome liefert (falls vorhanden) nur eine Information: den Canonical-Link einer Webseite. Er wird auch durch die oben vorgestellten „SEO Site Tools“ ausgeliefert, ist bei „Canonical“ aber einfacher zugänglich und lässt sich mit nur einem Mausklick anwählen.

15. Multi Links (Firefox)/Linkclump (Chrome)

Multi Links für Mozilla Firefox und Linkclump für Google Chrome erleichtern die Arbeit eines jeden Webworkers. Sie öffnen, kopieren oder bookmarken alle Links, die sich in dem zuvor definierten Bereich einer Webseite befinden. Beide Erweiterungen eigenen sich insofern für viele andernfalls langwierige und umständliche Arbeitsschritte, zum Beispiel bei der Backlink-Analyse.

16. KGen

Auf der Suche nach Keywords? Mit KGen für Chrome und Firefox erhaltet ihr im Handumdrehen einen Überblick über alle auf einer Website vorhandenen Keywords, deren Häufigkeit und Positionierung. Dies hilft nicht nur bei der Recherche auf fremden Websites, sondern auch bei der Optimierung der eigenen Inhalte.

17. User Agent Switcher

Der User-Agent Switcher für Chrome und Firefox simuliert je nach Bedarf verschiedene User-Agents. So könnt ihr eine Website kurzerhand mit verschiedenen Browsern und Endgeräten testen. Es sind zwar nur einige Geräte und Versionen verfügbar, für einen ersten Eindruck taugt das Plugin trotzdem.

18. Note AnyWhere

Mit Note AnyWhere revolutionierst du deinen Workflow, versprochen! Die Browser-Extension erlaubt dir, auf Websites jederzeit Notizen anzulegen. Kehrst du irgendwann zur entsprechenden Seite zurück, warten dort deine Notizen. Die Alternative für Mozilla Firefox heißt FloatNotes.

19. Ghostery (Alle Browser)

Das Browser-Plugin Ghostery richtet sich eigentlich an Internetnutzer, die ihre Privatsphäre gegenüber Trackingdiensten schützen wollen. Es lässt sich aber auch zu einem ganz anderen Zweck einsetzen: der Auswertung aller auf einer Website eingesetzten Analyse- oder Testing-Tools. So lässt sich beispielsweise herausfinden, welche Software konkurrierende Websites auf einzelnen Landingpages oder Verkaufsseiten einsetzen.

20. One Click Extension Manager

Nachdem du dir ein halbes dutzend Extensions installiert hast, brauchst du auch den „One Click Extension Manager“ für Chrome. Mit ihm kannst du alle Erweiterungen im Handumdrehen umschalten, ohne in Menüs abzutauchen und unnötig Zeit zu verschwenden.

Kennt ihr weitere Browser-Plugins mit SEO-Fokus? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
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Lars Budde
Project Ara: Googles modulares Smartphone soll schon 2015 in die erste Testphase gehen http://t3n.de/news/project-ara-modulares-smartphone-google-588690/ 2015-01-15T14:02:12Z
Google zeigt mit Spiral 2 den zweiten Prototyp von Project Ara. Ab dem zweiten Halbjahr 2015 soll das modulare Smartphone zunächst testweise in Puerto Rico auf den Markt kommen.

Google zeigt mit Spiral 2 den zweiten Prototyp von Project Ara. Ab dem zweiten Halbjahr 2015 soll das modulare Smartphone zunächst testweise in Puerto Rico auf den Markt kommen.

Project Ara: Das steckt im zweiten Prototyp des modularen Smartphones von Google

Bei einem Desktop-Rechner können wir alle nur erdenklichen Komponenten jederzeit gegen neuere und bessere austauschen. Bei einem Smartphone haben wir oft nicht mal die Möglichkeit, den Akku zu wechseln. Genau hier setzt Googles modulares Smartphone Project Ara an. Die Vorder- und die Rückseite sind in verschiedene Bereiche unterteilt, in die jeweils unterschiedlich große Module eingeschoben werden können. Diese Module enthalten dann beispielsweise einen Akku oder eine Kamera und können jederzeit gegen ein anderes ausgetauscht werden.

Nachdem Google bereits seit Oktober 2013 an Project Ara arbeitet, hat der Konzern jetzt den zweiten Prototyp des modularen Smartphones vorgestellt. Das Herzstück des Spiral 2 getauften Prototyps ist nach wie vor das sogenannte Endoskelett. Darauf werden die unterschiedlichen Module angebracht. Über den sogenannten Ara-Configurator sollen Kunden zukünftig ihr Wunsch-Smartphone konfigurieren und ordern können. In einem schicken Interface im Material-Design-Look wählt ihr einfach alle gewünschten Module aus und setzt sie an die jeweils passende Stelle. Alternativ dazu soll es aber auch vorkonfigurierte Modelle geben.

Project Ara: Das modulare Smartphone soll schon 2015 testweise in Puerto Rico auf den Markt kommen. (Foto: Google)
Project Ara: Das modulare Smartphone soll schon 2015 testweise in Puerto Rico auf den Markt kommen. (Foto: Google)

Project Ara: Pilotphase startet noch 2015 in Puerto Rico

Der jetzige Prototyp ist noch ein ganzes Stück von einem etwaigen Seriengerät entfernt. So ist der magnetische Mechanismus zum Festhalten der Module noch nicht ausgereift und soll ganze 20 Prozent der Akkuleistung auffressen. Spiral 3, der nächste geplante Prototyp, soll diese Schwächen jedoch ausbügeln. Bis dahin soll das modulare Smartphone auch LTE unterstützen und es sollen neue Module hinzukommen. Bis wir hierzulande ein Project-Ara-Smartphone käuflich erwerben können, dürfte es noch eine ganze Weile dauern. Ab der zweiten Jahreshälfte wird dafür aber in Puerto Rico ein erstes Pilotprojekt starten.

Dann können immerhin die Bewohner des US-amerikanischen Außengebietes zum ersten Mal ein modulares Smartphone kaufen. Auf dem Testmarkt wird Google vor allem herausfinden wollen, ob das Konzept auch bei den Nutzern ankommt. Schon jetzt arbeiten einige größere und kleinere Hardware-Hersteller an eigenen Modulen für Project Ara. Auch sie werden einen gewichtigen Einfluss darauf haben, wie sich das modulare Smartphone auf dem Markt schlagen wird. Denn letztlich könnten vor allem ungewöhnliche Komponenten Project Ara über herkömmliche Smartphones erheben.

via www.golem.de

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Kim Rixecker
Die besten Office-Alternativen für Windows, Mac und Linux http://t3n.de/news/microsoft-office-alternativen-514808/ 2015-01-13T10:13:39Z
Die Standard-Software auf nahezu jedem Windows-Rechner heißt Microsoft Office. Wer sich mit Angebot oder Preis der Office-Suite nicht anfreunden kann, muss aber nicht verzweifeln: In diesem Artikel …

Die Standard-Software auf nahezu jedem Windows-Rechner heißt . Wer sich mit Angebot oder Preis der nicht anfreunden kann, muss aber nicht verzweifeln: In diesem Artikel finden sich insgesamt fünf Office-Alternativen für , und .

„Microsoft Word hält in Deutschland über 70 Prozent Marktanteil.“

Microsoft Office hat sich seit dem ersten Release im Jahr 1989 – damals ausschließlich für den Apple Macintosh – zum Industriestandard entwickelt, nicht zuletzt auch durch die enorme Reichweite von Windows. Das „Original“ aus dem Hause Microsoft hält deshalb auch die meisten Marktanteile, wie eine Studie von Webmasterpro im Januar 2010 ermittelte.

Unter deutschen Nutzern landete Microsoft Office mit großem Abstand auf dem ersten Platz (71 Prozent), gefolgt von OpenOffice inklusive aller darauf basierenden Derivate (21,5 Prozent). Der internationale Vergleich zeigt, dass gängige Alternativen in anderen Ländern  weniger Reichweite genießen. Deutlich höher liegen die Marktanteile von Microsoft Office beispielsweise in Großbritannien (80 Prozent), Österreich (85 Prozent) oder den Niederlanden (88 Prozent).

5 Microsoft-Office-Alternativen für Windows, Mac und Linux

OpenOffice – Eine gängige Microsoft-Office-Alternative.
Die besten Alternativen zu Microsoft Office.

Wer sich dem Markt widersetzen möchte, hat die Auswahl zwischen einigen Alternativen. Hierzu zählen in erster Linie sicherlich OpenOffice sowie LibreOffice, aber auch unbekanntere Software wie beispielsweise NeoOffice oder FreeOffice. Im Rahmen dieses Artikels vergleichen wir diese Angebote und geben eine abschließende Empfehlung.

Apache OpenOffice – Die Standardlösung unter den Office-Alternativen

Das freie Office-Paket „Apache OpenOffice“ macht seinem Namen alle Ehre: Es ist kostenlos für alle gängigen Systeme verfügbar, unter anderem auch in deutscher Sprache. Im Download inbegriffen sind die Programme Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math. Wie der Name bereits andeutet, ist Writer das Gegenstück zu Word. Excel wird durch Calc ersetzt und PowerPoint durch Impress.

OpenOffice ist die Grundlage weiterer Projekte im Bereich alternative Office-Suites. Eine Abspaltung des Projektes ist beispielsweise die ebenso gebräuchliche Microsoft-Office-Alterantive LibreOffice.

Plattformen/Preis
Windows Mac OS X Linux
kostenlos kostenlos kostenlos
Pro Contra
Apache OpenOffice dürfte für die meisten Nutzer alle Anforderungen erfüllen und ist gerade deshalb die wahrscheinlich meistgenutzte Office-Alternative. Einer der wenigen ernstzunehmenden Konkurrenten ist die von den ehemaligen OpenOffice-Entwicklern weitergeführte Abspaltung LibreOffice. Beide sind seit August 2013 in Version 4 erhältlich. Die Weiterverwendung von Dokumenten oder Tabellen bereitet ehemaligen Nutzern von Microsoft Office in einigen Fällen Probleme. Sie beschränken sich jedoch zumeist aufs Layout, nicht auf den Inhalt.

LibreOffice – Das Gegenstück zu Apache OpenOffice

Nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle im Januar 2010, gründeten führende Mitglieder der OpenOffice-Community die „The Document Foundation“. Unter diesem Namen entwickelten sie OpenOffice weiter, aufgrund fehlender Namensrechte unter dem Titel „LibreOffice“. Mittlerweile zählt LibreOffice zu den bekanntesten Office-Alternativen, insbesondere durch die sukzessive Integration in die gängigsten Linux-Distributionen, und ist in funktioneller Hinsicht mit dem von der Apache Foundation weiterentwickelten OpenOffice vergleichbar.

LibreOffice ist für alle gängigen Betriebssystem verfügbar und beinhaltet die Programme Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math.

Plattformen/Preis
Windows Mac OS X Linux
kostenlos kostenlos kostenlos
Pro Contra
LibreOffice hat sich durch die zwischenzeitliche Vernachlässigung von OpenOffice zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten entwickelt. Beide unterscheiden sich in funktioneller Hinsicht kaum und belegen in unserem Vergleich deshalb die vordersten Plätze. Wie auch bei OpenOffice bereitet die Weiterverwendung von proprietären Dateiformaten der Microsoft-Office-Suite in einigen Fällen Probleme. Sie beschränken sich jedoch zumeist aufs Layout, nicht auf den Inhalt.

SoftMaker FreeOffice – Kostenlose Office-Alterantive für Windows und Linux

Aus dem beschaulichen Nürnberg stammt SoftMaker FreeOffice, eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office. Sie beinhaltet die Programme TextMaker, PlanMaker, Presentations und läuft auf Windows- und Linux-Rechnern. Die kostenpflichtige Version SoftMaker Office bietet für 69,95 Euro unter anderem eine integrierte Rechtschreibprüfung, ein Synonymwörterbuch sowie einen Formeleditor. SoftMaker Office Professional bietet für 99,95 Euro darüber hinaus einen Outlook-Ersatz, eine Duden-Korrektur sowie integrierte Duden-Wörterbücher.

Mit SoftMaker Office Mobile gibt es darüber hinaus eine Version für Android-Smartphones, die laut Hersteller „alle Office-Dokumente exakt so anzeigt, wie sie auf dem PC aussehen“. Sie ist ebenfalls kostenlos, lässt sich aber für 22,99 Euro mit einem Update auf „Softmaker Office HD“ erweitern. Softmaker Office HD bietet die bestehenden Funktionen auf größeren Displays, also Android-Tablets.

Plattformen/Preis
Windows Linux
kostenlos* kostenlos*
Pro Contra
FreeOffice funktioniert einwandfrei, ist performant und beinhaltet die wichtigsten Funktionen. Das kostenpflichtige Upgrade erweitert die Software problemlos, allerdings erst ab rund 70 Euro Aufpreis.Ein weiter Vorteil sind die mobilen Applikationen, vor allem das kostenlose SoftMaker Office Mobile. Es kommt nach über 1.000 Stimmen auf eine Bewertung mit immerhin 4,0 Sternen. FreeOffice unterstützt nur die alten Microsoft-Formate (bspw. „.doc). Die neuen Dateiformate (bspw. „.docx“) lassen sich war lesen, dann aber nur im alten Dateiformat (bspw. „.doc“) speichern. Für die vollständige Nutzung der neuen Dateiformate aus dem Hause Microsoft ist ein Upgrade auf SoftMaker Office nötig. Die kostenlose Office-Alternative läuft außerdem nicht auf Apple-Geräten mit Mac OS X.

Apple iWork – Die Office-Alternative aus Cupertino

Apple iWork“ heißt die Office-Alternative aus dem Hause Apple. Sie beinhaltet die Programme Pages (Texte), Keynote (Präsentationen) und Numbers (Tabellen). Die Software ist seit Mai 2011 auch für Mobilgeräte verfügbar. Die internetbasierte Ergänzung iWork.com wurde im Juli 2012 eingestellt und in die hauseigene Plattform iCloud integriert.

Apple iWork ist seit September 2013 für Käufer eines iOS-Gerätes kostenlos. Gleiches gilt seit Oktober 2013 auch für Käufer eines Macs.

Plattformen/Preis
Mac OS X iOS
kostenlos* kostenlos*
Pro Contra
Apple macht seinem Namen mit der beispielhaften Nutzerführung alle Ehre. Wer nur einfache Dokumente erstellen oder bearbeiten möchte, kann deshalb guten Gewissens zu Apple iWork greifen. Der Funktionsumfang ist im Vergleich zu OpenOffice und LibreOffice eingeschränkt, zugunsten der Nutzerfreundlichkeit wie Kritiker behaupten. Für längere Texte (bspw. Studienarbeiten) empfehlen sich deshalb die oben genannten Office-Alternativen.*Wer nicht plant, ein neues Apple-Gerät zu kaufen, zahlt für jedes Programm der Office-Suite außerdem 17,99 Euro.

NeoOffice – OpenOffice speziell für Mac OS X

Die Office-Suite NeoOffice basiert ebenfalls auf OpenOffice, läuft allerdings nur auf Mac OS X. Die enthaltenen Programme sind mit OpenOffice und LibreOffice vergleichbar, NeoOffice bietet aber dennoch Besonderheiten: Durch den Fokus auf ein Betriebssystem konnten die Entwickler die Performance verbessern – ein häufiger Kritikpunkt an OpenOffice und LibreOffice – sowie zusätzliche Funktionen integrieren, darunter beispielsweise einen Vollbildmodus.

 

Plattformen/Preis
Mac OS X
29,99 €
Pro Contra
Eine bessere Performance und kleinere Besonderheiten machen NeoOffice für Mac-Nutzer zur guten Alternative. Zum einen wäre da der Preis von mindestens 29,99 Euro für die aktuellste Version, zum anderen die Inkompatibilität mit anderem Betriebssystemen. Nutzer müssen dort demnach auf andere Office-Alternativen zurückgreifen – und gegebenfalls erneut bezahlen. Eine große Konkurrenz ist außerdem iWork, das Apple allen Käufern neuer Geräte kostenlos zur Verfügung stellt.

Fazit: Mein Favorit heißt LibreOffice

Im direkten Vergleich der vorgestellten Alternativen macht LibreOffice das Rennen. Die Office-Alternative gleicht OpenOffice funktionell, gefällt mir persönlich aber etwas besser. Nutzern von OpenOffice würde ich dennoch nicht zum Wechsel raten, warum auch: Die Entscheidung zwischen diesen Angeboten ist stark subjektiv und lässt sich nur im Einzelfall an Funktionen festmachen.

Wer Mac OS X nutzt, greift zu iWork. Sollten dessen Funktionen nicht den eigenen Ansprüchen genügen, lohnt ein Blick auf die Testversion von NeoOffice. Durch den Fokus auf ein Betriebssystem, bietet die Office-Alternative seinen Nutzern eine merklich bessere Performance als OpenOffice und LibreOffice.

Nutzt ihr andere Alternativen zu Microsoft Office? Wir freuen uns über euer Feedback in den Kommentaren.

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Lars Budde