Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2015-07-31T09:18:21Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Alternative zu 1Password & Co.: Das kann der Open-Source-Passwortmanager Encryptr http://t3n.de/news/passwortmanager-encryptr-1password-alternative-627308/ 2015-07-31T09:18:21Z
Encryptr ist ein quelloffener Passwortmanager, der eure Passwörter sicher in der Cloud ablegen will. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Encryptr ist ein quelloffener Passwortmanager, der eure Passwörter sicher in der Cloud ablegen will. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Enycryptr: Open-Source-Passwortmanager setzt auf das Zero-Knowledge-Prinzip

Passwortmanager wie LastPass oder 1Password verwalten alle eure Passwörter an einer zentralen Stelle. Geschützt durch ein einziges Master-Passwort, könnt ihr damit eure Zugangsdaten über die Cloud auch auf euer Smartphone oder weitere Desktop-Rechner bringen. Allerdings fühlen sich einige Anwender nicht wirklich wohl dabei, all ihre Passwörter einer proprietären Software anzuvertrauen.

Für genau diese User gibt es jetzt Encryptr. Der Passwortmanager ist Open Source und basiert auf Crypton, einem JavaScript-Framework, das auf dem Zero-Knowledge-Prinzip beruht. Das bedeutet, dass der genutzte Cloud-Speicher in der Lage ist, eure Identität beim Abruf eurer Passwörter zu bestätigen, den Inhalt jedoch selbst nicht zu Gesicht bekommt.

Quelloffener Passwortmanager: Encryptr soll bald auch in einer iOS-Version verfügbar sein. (Grafik: Encryptr)
Quelloffener Passwortmanager: Encryptr soll bald auch in einer iOS-Version verfügbar sein. (Grafik: Encryptr)

Encryptr: Passwortmanager für OS X, Windows, Linux, Android und bald auch iOS

Derzeit existieren Encryptr-Clients für Windows, OS X, Linux und Android. Eine iOS-Version steht ebenfalls schon in den Startlöchern. Der Passwortmanager wurde von dem Australier Tommy-Carlos Williams entwickelt. Er war bei Spideroak, einem Anbieter eines verschlüsselten Cloud-Speichers, schon an der Entwicklung des zugrundeliegenden Crypton-Frameworks beteiligt. Encryptr hat er unter der freien GPL-Version-3-Lizenz veröffentlicht. Zwar schreibt Willliams nirgends explizit, in welchem Cloud-Speicher eure Daten gespeichert werden, aufgrund seiner eigenen Vergangenheit dürfte Spideroak jedoch am wahrscheinlichsten sein.

Wer das Projekt selbst unterstützen oder einfach nur einen Blick auf den Quellcode werden will, kann das auf GitHub tun. Die quelloffene Natur der Software dürfte es zu einer interessanten Alternative zu LastPass oder 1Password machen. Allerdings sollte euch natürlich trotzdem bewusst sein, dass eure Passwörter auch bei dieser Lösung außerhalb eures Einflussgebiets in der Cloud lagern. Rein theoretisch müssten sie dort aufgrund der genutzten Verschlüsselung zwar sicher sein, trotzdem ist es etwas schade, dass ihr keine Möglichkeit habt, eure Passwörter selbst zu hosten.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Passwortspeicher gehackt: Warum LastPass-Nutzer jetzt reagieren sollten“ werfen.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Mächtige Automationslösung auf Node.js-Basis: Das kann RobotJS http://t3n.de/news/node-js-automationsloesung-robotjs-627010/ 2015-07-30T09:36:01Z
RobotJS ist eine Desktop-Automationslösung auf Basis von Node.JS. Wir verraten euch, was die Open-Source-Lösung alles kann.

RobotJS ist eine Desktop-Automationslösung auf Basis von Node.JS. Wir verraten euch, was die Open-Source-Lösung alles kann.

RobotJS: Desktop-Automation auf Node.js-Basis

Lösungen, um über Skripte oder Makros Maus- und Tastatur-Eingaben zu automatisieren, gibt es viele. Der Texaner Jason Stallings wünschte sich jedoch eine Automatisierungslösung, die auf Node.js aufsetzt. Da er keine solche Lösung fand, entwickelte er kurzerhand selber eine.

Das Ergebnis nennt sich RobotJS und unterstützt OS X, Windows und Linux. Die Open-Source-Software kann Maus- und Keyboard-Eingaben ausführen und soll außerdem euren Bildschirm auslesen können. Letztere Funktion ist allerdings noch nicht vollständig implementiert.

Desktop-Automatisierung per Node.js: Dieses Tool setzt auf RobotJS. (Screenshot: GitHub)
Desktop-Automatisierung per Node.js: Dieses Tool setzt auf RobotJS. (Screenshot: GitHub)

RobotJS: Hier könnt ihr die Node.js-Automatisierungssoftware herunterladen

RobotJS steht unter der MIT-Lizenz. Ihr könnt die Software über die GitHub-Seite von RobotJS herunterladen. Dort könnt ihr euch auch an der Weiterentwicklung beteiligen. Wer sich für die Software interessiert, sollte auch das dazugehörige Wiki lesen.

Es gibt auch schon drei Tools, die auf RobotJS aufbauen. Bei einem davon handelt es sich um eine Screensharing-Lösung, während ihr mit der zweiten von eurer Pebble-Smartwatch aus Netflix steuern könnt. Eine Übersicht dieser Tools findet ihr hier.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Alfred: Die 30 besten Erweiterungen für das Workflow-Wundertool“.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Weg mit der Klarnamenpflicht auf Facebook! Hamburger Datenschützer kämpfen für Pseudonyme http://t3n.de/news/facebook-pseudonyme-626544/ 2015-07-29T08:14:11Z
Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen.

Facebook gerät wegen seiner Klarnamenpflicht unter Druck: Der Hamburger Datenschutzbeauftrage hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die Facebook verpflichten soll, Pseudonyme zuzulassen. Facebook zeigte sich enttäuscht.

Facebook: Viel Wirbel um Pseudonyme

Pseudonyme und Fake-Namen sind Facebook ein Gräuel. Die umstrittene Politik der Klarnamenpflicht des sozialen Netzwerks sorgt so schon einmal dafür, dass die Profile von bekannten Persönlichkeiten, etwa das von Salman Rushdie, gesperrt werden. Angeblich will Facebook mit dem Verbot von Pseudonymen eine sichere und zivilisierte Kommunikation zwischen Nutzern durchsetzen. Vielmehr dürften sich „echte“ Nutzernamen aber besser vermarkten lassen. Zuletzt hatte eine Britin ihren Namen angeblich in „Jemmaroid Von Laalaa“ umbenannt, um das auf diesen Namen lautende Facebook-Profil zurückzuerlangen.

Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)
Facebook: Kleiner Hoffnungsschimmer für Pseudonyme. (Foto: Shutterstock)

Doch mit diesem Gebahren Facebooks könnte jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar und seiner Behörde geht. Denn Caspar hat eigenen Angaben nach eine sogenannte Verwaltungsanordnung erlassen, mit deren Hilfe Facebook zur Änderung seiner Namenspolitik gezwungen werden soll. Ziel der Anstrengungen: Facebook soll Pseudonyme erlauben. Das Recht auf die Benutzung eines Pseudonyms sei deutschen Bürgern durch eine entsprechende Passage im deutschen Telemediengesetz gewährt.

Facebook reagiert enttäuscht

Facebook zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht darüber, dass die Klarnamen-Regeln wieder zum Thema würden, wie eine Facebook-Sprecherin erklärte. Diese seien von deutschen Gerichten mehrfach überprüft worden. Vor mehr als zwei Jahren hatte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein bereits einmal versucht, Facebook zur Änderung des Klarnamenzwangs zu bewegen, war aber vor Gericht gescheitert. Caspar hat seine Anordnung direkt an das irische Facebook-Hauptquartier gerichtet.

Ob nun neue Bewegung in das alte Streitthema kommt, ist allerdings fraglich. Laut Spiegel Online ist Facebook aufgrund der Anordnung zunächst nicht zu Änderungen verpflichtet und kann Widerspruch einlegen. Auch der Weg vor ein Verwaltungsgericht kann noch bestritten werden. Bis es zu einem möglichen Aus für die Klarnamenpflicht käme, dürfte es also noch eine ganze Weile dauern.

via www.spiegel.de

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Jörn Brien
Microsoft Arrow: Das kann der Android-Launcher aus Redmond http://t3n.de/news/microsoft-arrow-android-launcher-626252/ 2015-07-28T11:26:05Z
Mit Arrow arbeitet Microsoft derzeit an einem eigenen Android-Launcher. Wir haben uns die Beta-Version für euch angeschaut.

Mit Arrow arbeitet Microsoft derzeit an einem eigenen Android-Launcher. Wir haben uns die Beta-Version für euch angeschaut.

Arrow: So sieht Microsofts Android-Launcher aus. (Screenshot: Arrow)
Arrow: So sieht Microsofts Android-Launcher aus. (Screenshot: Arrow)

Microsoft Arrow: Der neue Android-Launcher aus Redmond

Microsoft hat schon so einige Apps für Googles Android-Betriebssystem veröffentlicht. Jetzt arbeitet der weltgrößte Softwarekonzern auch an einem eigenen Android-Launcher unter dem Namen „Arrow“. Derzeit befindet sich die App noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich über die Google+-Seite des Arrow-Launchers dafür anmelden.

Arrow ist weit entfernt von Anpassungswundern wie dem Apex- oder dem ADW-Launcher. Stattdessen bekommen Nutzer eine aufgeräumte Oberfläche präsentiert, an der sie aber nicht viel verändern können. Im Grunde besteht der neue Microsoft-Launcher aus drei Bildschirmen: Dreh und Angelpunkt ist der Screen für eure Apps. Ganz oben zeigt euch Arrow die vier zuletzt genutzten an, darunter finden sich eure zwölf meistgenutzten Apps.

Microsofts Arrow-Launcher: Schnellzugriff auf Kontakte und Notizen

Per Wischgeste nach links kommt ihr vom zentralen App-Bildschirm auf eine Schnellauswahl der Kontakte, mit denen ihr am häufigsten kommuniziert. Wischt ihr nach rechts, könnt ihr schnell und einfach Notizen oder Erinnerungen anlegen. Eine Synchronisation mit Notiz-Diensten wie Evernote wird derzeit leider noch nicht unterstützt.

Der App-Drawer, also die Gesamtübersicht aller installierten Apps, bietet praktischerweise eine Suchfunktion. Schon beim Tippen schlägt sie euch passende Anwendungen vor. Außerdem könnt ihr direkt auf einen gewünschten Anfangsbuchstaben springen. Alles in allem macht der simple Launcher eine gute Figur. Wer seine Nutzeroberfläche allerdings gerne selbst anpasst, wird wenig Freude mit Arrow haben.

Eine Auswahl der besten Alternativen zu Arrow und anderen Launchern findet ihr in unserem Artikel „Von Aviate zum Z Launcher: Die 15 besten Android-Launcher“.

via www.engadget.com

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Kim Rixecker
Kritische Sicherheitslücke gefährdet 95 Prozent aller Android-Geräte http://t3n.de/news/android-sicherheitsluecke-stagefright-626108/ 2015-07-27T21:41:52Z
Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen.

Experten haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die schlimmer als „Heartbleed” sei und rund 95 Prozent aller Geräte betrifft, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android laufen. Ihr Name: Stagefright.

Die Sicherheitsexperten des US-amerikanischen Unternehmens Zimperium haben eine Sicherheitslücke entdeckt, die 95 Prozent aller im Umlauf befindlichen Geräte mit Android OS betrifft. Im Unternehmensblog erklären sie, wie die Sicherheitslücke funktioniert.

Stagefright ermöglicht Angriffe, die kaum Spuren hinterlassen

Der Angriff wird durch eine modifizierte Nachricht gestartet, dessen Videoinhalt durch die Medienbibliothek „Stagefright” ohne Zutun des Nutzers ausgeführt wird. Angreifer haben anschließend die volle Kontrolle über das Gerät.

Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)
Zimperium erklärt die Funktionsweise von „Stagefright”, (Grafik: Zimperium)

Denkbar ist, dass Hacker die Nachricht nach dem Empfangen auf dem Endgerät löschen und damit nahezu alle Spuren vernichten. Nur eine Notification würde dann noch auf den Angriff hinweisen, heißt es bei Zimperium.

Sicherheitslücke betrifft Android-Geräte ab Version 2.2

Die Sicherheitslücke „Stagefright” betrifft nach Schätzungen rund 950 Millionen Geräte. Google habe deshalb schon einen Patch an seine Partner ausgeliefert, heißt es auf TechCrunch.

„Stagefright betrifft Geräte ab Android 2.2.”

Entscheidend ist jetzt, wie schnell diese Partner den Patch an Endkunden weiterreichen. Aufgrund des fragmentierten Ökosystems von Android lässt sich dazu keine Vorhersage treffen. Denkbar ist, dass Besitzer älterer Geräte keinen Patch erhalten.

Betroffen sind laut der Sicherheitsexperten Geräte ab Android 2.2 (Froyo), erfolgreich getestet wurde „Stagefright” auf Geräten bis Android 5.1.1. Als besonders anfällig gelten Android-Version vor Jelly Bean (Android 4.1).

Nur zwei Unternehmen haben ihre Nutzer schon im Vorfeld der Bekanntgabe vor Stagefright geschützt, betont Zimperum: Zum einen SilentCircle, die Produzenten des Blackphone, zum anderen Mozilla, das Stagefright-Code im Firefox nutzt.

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Lars Budde
JerryScript: Samsungs quelloffene JavaScript-Engine für das Internet der Dinge http://t3n.de/news/internet-der-dinge-samsung-jerryscript-javascript-625958/ 2015-07-27T11:05:39Z
Mit JerryScript hat Samsung eine leichtgewichtige JavaScript-Engine für das Internet der Dinge unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Mit IoT.js gibt es auch eine abgespeckte …

Mit JerryScript hat eine leichtgewichtige JavaScript-Engine für das Internet der Dinge unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Mit IoT.js gibt es auch eine abgespeckte Node.JS-Version auf Basis der Engine.

JerryScript und IoT.js: Samsungs quelloffene Software für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge soll unsere Welt mit intelligenten und untereinander vernetzten Gegenständen bevölkern. Während das noch am Anfang steht, will Samsung sich offenbar stärker als zuvor an dieser Entwicklung beteiligen. Nachdem das Unternehmen im Mai 2015 mit Artik eine Reihe von Arduino-kompatiblen Entwicklerboards vorgestellt hat, gibt es mit JerryScript und IoT.js jetzt auch entsprechende Software-Lösungen für diesen Markt.

JerryScript ist eine leichtgewichtige JavaScript-Engine für das Internet der Dinge. Sie benötigt weniger als 64 Kilobyte Arbeitsspeicher und soll so auf allen möglichen Endgeräten laufen. Die eigentliche Engine begnügt sich mit weniger als 200 Kilobyte ROM-Speicher. Mit ihr soll der Zugriff auf etwaige Peripheriegeräte per möglich sein.

JerryScript ist Samsungs JavaScript-Engine für das Internet der Dinge. (Screenshot: GitHub)
JerryScript ist Samsungs JavaScript-Engine für das Internet der Dinge. (Screenshot: GitHub)

IoT.js: Samsungs JerryScript-basiertes Framework

Mit IoT.js hat Samsung auch ein eigenes Framework für das Internet der Dinge entwickelt. IoT.js basiert auf JerryScript und unterstützt derzeit , NuttX und das Raspberry Pi 2. Zukünftig sollen auch OS X als Entwicklungsplattform und Samsungs Entwicklerboard Artik 1 als Zielplattform unterstützt werden.

IoT.js wie auch JerryScript stehen unter der Apache-Lizenz in Version 2.0. Die Software könnt ihr über GitHub runterladen. Dort könnt ihr euch auch an der Entwicklung beteiligen. Im Fall von IoT.js hat Samsung auch detaillierte Angaben dazu veröffentlicht, welche Vorgaben ihr bei der Einreichung von Code beachten solltet.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unseren Artikel „Das Internet der Dinge ist doch schon tot – oder nicht? [Kommentar]“ lesen.

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Kim Rixecker
Praktisches Tool für App-Designer: Skala Preview schickt Design-Previews aufs Smartphone http://t3n.de/news/skala-preview-design-625871/ 2015-07-27T09:18:34Z
Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Das praktische Tool für App-Designer, Skala Preview und View, hat eine Neuauflage bekommen. Das Senden von Design-Previews funktioniert jetzt auch bei per USB verbundenen iOS- und Android-Geräten.

Skala Preview: Version 2 unterstützt USB-Verbindung

Für Designer und Entwickler von Apps und Webseiten ist es unerlässlich zu wissen, wie ihre Entwicklungen auf dem Smartphone aussehen. Eines der von vielen Designern dafür genutzten Tools ist Skala Preview für den Mac und die iOS- beziehungsweise Android-Gegenstücke View. Mit der neuen Version 2 funktioniert die Preview jetzt auch mit Geräten, die per USB verbunden sind. Zuvor war das nur möglich, wenn sich alle Geräte im selben WLAN befanden.

Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)
Skala Preview ermöglicht verlustfreie Voransichten am Smartphone. (Bild: Bjango)

Skala Preview verspricht Design-Previews in Echtzeit für Nutzer von Photoshop CS5, CS6 oder CC. Sie sollen verlustfrei und farbecht vom Mac an iOS- oder Android-Geräte gesendet, also auf den Smartphone-Display dargestellt werden. Unterstützt werden auch andere Design-Tools, bei denen die Previews dann aber vor der Anzeige gespeichert werden müssten. Skala-Preview-Entwickler Bjango weist zudem darauf hin, dass mit dem Tool Bilder und Grafiken auch gegen Farbenblindheit getestet werden können.

Skala Preview und View mit Fake-Status-Anzeige

Neu in Version 2 ist auch, dass das Zoomen jetzt nicht nur über die genaue Pixelangabe, sondern auch in Schritten wie 25, 50 oder 150 Prozent möglich ist. Darüber hinaus gibt es eine integrierte Fake-Status-Anzeige in der Voransicht auf dem Smartphone.

Skala Preview (Mac OSX) und View (iOS, Android) können auf der Website der Entwickler von Bjango kostenlos heruntergeladen werden. Bjango hat mit Skala Color auch einen nützlichen Color-Picker im Angebot, der sich nahtlos in OS-X-Programme integriert. Auch diese OS-X-App steht kostenlos zum Download bereit.

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Jörn Brien
Android und iOS: Eine Liebesgeschichte http://t3n.de/news/android-ios-liebesgeschichte-625027/ 2015-07-23T12:20:22Z
Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann.

Android oder iOS? Für den einen eine reine Frage der Technik, für den anderen eine lebensverändernde, religionsähnliche Entscheidung, die in bis auf's Blut geführten Diskussionen enden kann. Johnny Thai hat sich auf eine Reise durch beide Welten begeben und berichtet von seinen Erlebnissen.

Eine Menge Leute kennen mich als einen begeisterten Android-Fan, aber ich wäre nicht dort, wo ich heute bin, wenn ich nicht meine erste Begegnung mit Apple gehabt hätte.

2009: Neue Anfänge

Meinen ersten Kontakt mit einer mobilen Plattform hatte ich 2009 mit dem iPod Touch der zweiten Generation. Zur Einordnung – ich war in der sechsten Klasse, als ich das Gerät als Geburtstagsgeschenk bekam. Vorher habe ich mich für diese Art Elektronik nie so interessiert, wie ich es bei Nintento-Spielekonsolen und Konsorten tat.

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Kratzer verkörpern nur den Alterungsprozess.

Wenn ich auf den iPod Touch der zweiten Generation zurückschaue, dann hat er mich mit Apples Philosophie bekanntgemacht, was mobile Software und mobiles Design anbelangt.

Unter Steve Jobs hatte Apple einen Ruf für das handwerkliche Können, Qualität zu schaffen, die heute immer noch sofort ins Auge fällt.

Apple war und ist immer noch bekannt dafür, wie eine Art totalitäre Diktatur über seine Software zu wachen (obwohl Apple seine starke Präsenz in letzter Zeit langsam zurückfährt).

Ich benutzte den iPod, wie jedes Kind es tun würde – lud ein paar Apps herunter, schaute mir YouTube-Videos an. Es war eine simplere Zeit.

2010/2011: Die Spitzenjahre

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Schwarzer Hintergrund? Minimalisten habe ihre Freude daran!

Das iPhone, das an mich weitergerreicht wurde, war jailbroken (und unlocked, weil das der einzige Weg war, das iPhone mit T-Mobile zu benutzen).

Der Entwickler Jay Freeman, besser bekannt als Saurik, infiltrierte iOS, um einen alternativen App-Store zu entwickeln: Cydia.

Und so öffnete ich die Anwendung.

Cydia war der App-Store für Softwarepakete, die es Nutzern ermöglichten, ihr iOS-Gerät anzupassen und zu modifizieren, die mehr Freiheit rund um das Betriebssystem erlaubten.

Es war auch die Heimat von Soft-Bricks, Hard-Bricks, Bootloops, Abstürzen und mehr, wenn es in die Hände von unterdurchschnittlichen Nutzern geriet. Zum Glück ließen sich die meisten Probleme reparieren, indem man das Gerät auf iTunes wiederherstellte –  es war also ziemlich idiotensicher.

Um ehrlich mit dir zu sein, hatte ich manchmal überhaupt keine Ahnung, was ich tat. Meine ersten Erfahrungen mit Cydia waren Trial und Error – ich installierte Pakete, die nicht mit meiner Firmware-Version kompatibel waren, den Home-Bildschirm zerstörten und so weiter. Denk daran, dass ich erst in der siebten Klasse war und zu … ehrgeizig war, um die Dinge ordnungsgemäß zu tun.

Indem ich mir durchlas, was einige Pakete taten und irgendwann mit Hilfe des Internets all das Fachchinesisch lernte, erweiterte ich über den Zeitraum von ein paar Jahren mein Wissen über iOS.

Natürlich war ich ein neugieriger kleiner Kerl, der wissen wollte, wie was funktionierte, was mein Interesse an Technologie mehr und mehr weckte.

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Ich habe mein iPhone nicht einmal fallenlassen. (Foto: Johnny Thai)

Während dieser Zeit verwendete ich das iPhone 3G, 3GS und 4 – ich nutzte das verwundbare Betriebssystem voll aus.

Eigensinnig wie ich war, machte ich Android schlecht, ohne jemals einen näheren Blick darauf geworfen zu haben. Warum sollte ich? Ich bin glücklich mit dem, was ich habe.

Ich habe durch das iPhone alles über Smartphone-Hardware gelernt. Damit hat mein ganzes Interesse an Smartphones begonnen. Ich las fortgeschrittenen Tech-Journalismus und verstand immer mehr, ohne dass ich jeden Satz oder jede Formulierung googeln musste. Ich wollte alles wissen.

Ich schaute mir  jede von Apples neuen Keynotes an, sobald ich von der Schule nach Hause kam und saugte jedes Wort auf, das die Apple-Chefs sagten. Ich kam nach Hause, schmiss meinen Rucksack in die Ecke und suchte den Youtube-Clip auf meinem iPhone oder streamte ihn zu meinem Apple TV!

Man hätte mich als Apple-Fanboy bezeichnen können und hätte damit sogar Recht gehabt. Ich wollte das Neueste und Beste und ich wollte es unbedingt.

In der Folge wurde mir etwas klar: Cydia war wichtiger als das, was Apple im Angebot hatte.

Warum sollte ich die Software meines Telefons updaten, wenn Cydia mir schon all diese Funkionen bot? Warum sollte ich mich mit diesem „Innovationen“ beschäftigen, wenn sie in der Jailbreak-Community schon seit Jahren zur Verfügung standen?

Ich hatte mein iPhone so sehr verändert, dass ich an dem Punkt war, an dem ich das normale iOS hasste. Es war zu langweilig, zu öde und zu abgeschlossen.

2012: Der Absturz

Spulen wir ein oder zwei Jahre weiter. Der Home-Button meines iPhone 4 ließ nach Jahren der Nutzung langsam nach. Assistive Touch war bei iOS5 echt hakelig und buggy, aber zu dem Zeitpunkt, als iOS6 das besser hingekriegt hat, war ich fertig damit. Mit einem schwächelnden Akku und ständigen Abstürzen von Springboard wusste ich, dass es Zeit war.

Ich hatte immer im Hinterkopf, Android in Erwägung zu ziehen, hätte aber nicht gedacht, dass das so … einfach passiert.

Ich hatte einen Freund, der begeistert von Android war und fragte ihn nach seiner Meinung, ob ich zum Samsung Galaxy 2 wechseln sollte. Wie jeder andere Android-Fan es auch tun würde, wusste er um die Anpassungsfähigkeit und auch den erweiterbaren Speicher, den herausnehmbaren Akku und den größeren Bildschirm. Im Anbetracht der Tatsache wie technikverrückt ich war, ermutigte er mich, Android auszuprobieren. Also ging ich es an.

Und einfach so kam ich zu Android.

Es war eine Mischung aus Neugier und Frustration, Angst und Aufregung.

Android: Ein neues Licht

Oh ja, Android. Bis heute ist iOS immer noch die Plattform, die ich am meisten genutzt habe. Dennoch ist Android diejenige, mit der ich am besten vertraut bin.

2013/2014: Neue Gesichter

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Das ist das einzige Mal, dass du mein iPad nackt siehst. (Foto: Johnny Thai)

iMessage war durch seine einfache Bedienung eine gute Art, mit anderen iPhone-Benutzern in Verbindung zu bleiben und ein Leben mit zwei Betriebssystemen aufrecht zu erhalten, aber ich gab es mit der Zeit auf und wechselte zu Hangouts.

Ich nutzte auch iTunes nicht nur, um mein iPad zu kontrollieren und zu unterstützen, sondern zusätzlich, um meine Musiksammlung zu verwalten. An diesem Punkt schien es so, als wären Apple und iOS noch nicht völlig aus meinem Leben verschwunden. Ich war noch nicht bereit.

Tatsächlich wurde zum Sommer iOS 7 angekündigt. Ich holte mir sofort die Beta-Releases, um auf meinem iPad damit Spaß zu haben. Es gab Gerüchte, dass Apple sein Betriebssystem mit flacheren Icons und lebhaften Farben neu gestalten würde. Es war die am heißesten ersehnte iOS-Version bisher.

Es ist verrückt, aber die iOS-Keynote war die letzte, die ich jemals vollständig angeschaut habe. Ich sage mir immer, dass das an meinem straffen Stundenplan als Student lag, aber ich weiß jetzt, dass es daran lag, dass ich weitergezogen war.

Zu Beginn war ich ein wenig kritisch mit Android, weil ich mich noch daran gewöhnen musste. Es lag eher an Touchwiz (Samsungs Oberfläche), mit seinem geschmacklosen Softwaredesign, comicartigen Bleeps und Bloops und einem armseligen Update-Ruf.

Aber dann wurde mir eins klar: Android lebt vom Jailbreaking. Schon mit Android allein kannst du tolle Sachen anstellen, von denen ein normales iPhone nur träumen kann: Icon-Packs herunterladen, Widgets verwenden und andere Dinge.

Ich traf einen anderen Freund, der zufällig das S2 besaß. Er zeigte mir, was ein Launcher ist und installierte Nova Launcher, der mit einer Menge des Samsung-Einerleis Schluss machte (Nova Launcher habe ich heute noch auf meinem Handy). Mein Freund wusste auch ein paar Dinge übers Rooting. Rooting erlaubt dem Benutzer die volle Kontrolle oder „Root-Zugriff“ auf sein Gerät und gestattet ihm, einen Schritt über das Jailbreaking hinaus zu gehen. Es war viel riskanter und machte viel mehr Spaß.

Naja, zumindest mir.

Es gibt zwei verschiedene Dinge, die Nutzer mit einem gerooteten Gerät anstellen können:

  1. Besseren Zugriff auf Apps bekommen, die Root-Status verlangen; so etwas wie ein verbesserter Wake-Lock-Detector oder eine bessere Ruhemodus-App.
  2. Verwendung einer angepassten Wiederherstellung wie etwa TWRP oder CWM, die es Nutzern ermöglicht, ein Custom-ROM zu installieren.

Das beliebteste Custom-Rom war CyanogenMod. Es nutzte den Code des Android-Open-Source-Projects (AOSP) und fügte viele nützliche Features hinzu, erhielt aber dennoch das Google-Gefühl.

Mit der Verwendung von CyanogenMod und dem Befolgen von Marques Brownlees Videos kam ich dem Vanilla/Stock/Pure Android immer näher.

Ich wollte mehr.

Tiefer eintauchen: Das LG G2

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Mein erstes echtes Android-Handy, das LG G2. (Foto: Johnny Thai)

Nachdem ich ein Jahr das S2 und CyanogenMod verwendet hatte, gab es Gerüchte um das LG G2, den Nachfolger für das LG Optimus G. Die Enthüllungen wurden extrem populär, wegen der Buttons auf der Rückseite. Für die meisten funktionierte das gut. Es ermöglichte LG, einen größeren Bildschirm mit dünnerem Rand zu schaffen; alles in einem kompakten Gehäuse. Tatsächlich ist das G2 mit dem 5,2-Zoll-Display ungefähr genauso groß wie das iPhone 6, das ein 4,7-Zoll-Display besitzt.

Ich habe mich für das G2 entschieden, weil die Alternative, das HTC One M7 – vermutlich das beste Handy in diesem Jahr – nicht leistungsstark genug war. Das LG G2 war ein absolutes Datenmonster. Ich traute ihm besser zu, es mit den Flagschiffen der nächsten Jahre aufzunehmen, was es auch tat.

Oktober | Android 4.4 KitKat

Ein paar Wochen im Oktober nutzte ich das Handy „Out of the Box“, bis ich es rootete. LGs Oberfläche … war nicht so der Hit. Sie war fast wie die von Samsung, nur etwas besser anpassbar, falls das vorstellbar ist. Sie musste weg.

Als Google das Google/LG-Nexus 5 und Android 4.4 KitKat ankündigte – nur ein paar Wochen, nachdem ich das G2 verwendete – war ich aufgeregt. Eine neue Android-Version, genau zum richtigen Zeitpunkt für mein neues Handy!

Ich war genervt, da LG zu wenige Updates brachte. Es konnte also Monate dauern, bis ich es hätte. Ich griff auf unstabile Übernacht-CyanogenMod-Builds zurück, um die Zeit rumzubringen. Ein wenig wünschte ich, ich hätte zwei Wochen gewartet, bis das Nexus 5 rauskam, aber ich bereute nichts.

2015: Android, dann iOS, dann wieder Android

Ich überspringe ein paar Sachen. Mein G2 wurde mit einer benutzerdefinierten Wiederherstellung gerootet, und ich flashte eine Menge ROMs. Ich wurde ein Flashoholic.

Ich gewöhnte mich auch daran, die Oberfläche meines Handys recht clean zu halten. So sah mein Homescreen zu seinen besten Zeiten aus:

(Screenshot: Johnny Thai)
(Screenshot: Johnny Thai)

Ein ganzes und ein halbes Jahr ging es so weiter, bis mein Handy Probleme machte. Mit der derzeitigen Verwendung des 5.1-Roms hatte ich Reboot-Probleme, die ich vorher nie erlebt hatte. Also entschloss ich mich, dass es ein guter Zeitpunkt für ein Unroot wäre und für einen Rückfall auf LGs neuestes Lollipop-Update.

Ich führte mein Update mit LGs Support-Tool durch, aber die Reboots passierten immer noch.  Sie hörten nicht auf. Das Handy lief einwandfrei und ohne Lags, aber der Bildschirm fror immer wieder ein und bootete neu; manchmal ging er einfach aus. Ich versuchte mehrere Dinge, um die Reboots abzustellen, die ich in meinem Artikel auf Reddit festgehalten habe.

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Blöde zwei Linien! (Foto: Johnny Thai)

Es überhitzte irgendwie bei diesem Prozess und verursachte drei bis vier schwarze Linien auf meinem Bildschirm. Ich war total erschrocken. Sofort schaltete ich das Handy aus und ließ es abkühlen. Glücklicherweise verschwand eine Linie, dann noch eine. Zwei Linien blieben für immer.

Die Kombination des „kaputten“ Bildschirms und der andauernden Reboots brachten mich zum Wechsel auf das iPhone 6 meines Vaters, dass er mir großzügigerweise angeboten hatte, während er auf ein neugekauftes 5s überwechselte.

Dieses Mal zögerte ich nicht zu wechseln. Ich war wütend.

Und los geht’s.

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Johnny Thai
Visual Studio 2015 bekommt Android-, iOS-und Apple-Watch-Support http://t3n.de/news/visual-studio-2015-bekommt-624631/ 2015-07-21T09:40:49Z
Mit Visual Studio 2015 ist die neue Version von Microsofts Entwicklungsumgebung kurz vor dem Release von Windows 10 erschienen. Neben vielen Neuerungen und Verbesserungen legt der Konzern den Fokus …

Mit Visual Studio 2015 ist die neue Version von Microsofts Entwicklungsumgebung kurz vor dem Release von Windows 10 erschienen. Neben vielen Neuerungen und Verbesserungen legt der Konzern den Fokus auf Cross-Plattform-Apps und Open Source.

Microsoft hat wenige Tage vor dem Release von Windows 10 Visual Studio 2015 und .NET 4.6 veröffentlicht. Wie zu erwarten, hat der Konzern mit Visual Studio 2015 die Unterstützung von Programmiersprachen auf den neuesten Stand gebracht und entsprechende Tools und Compiler aktualisiert.

Insgesamt ist die Entwicklungsumgebung stärker auf Open Source ausgelegt. Damit folgt Visual Studio 2015 konsequent der neuen Offenheit von Microsoft. Den zweiten wichtigen Fokus legt das Unternehmen auf Cross-Plattform-Entwicklung von Apps. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Neues bei den Sprachen, Debugger und Editor

Der Support für unterschiedliche Programmiersprachen wurde aktualisiert. So stehen beispielsweise C# in Version 6 und F# in Version 4 zur Verfügung. Auch bei C++ hat sich einiges getan. Die Debugger-Fenster „Immediate“ und „Watch“ können jetzt Lamda-Ausdrücke auswerten und verstehen sich auch auf LINQ-Ausdrücke. Der Debugger kann außerdem mit einer neuen Funktion die Zeitspanne zur Ausführung zwischen zwei Schritten anzeigen. Neu hinzu gekommen sind beim Debugger zudem Visualisierungen von CPU-Auslastung und Speicherverbrauch.

Die Editoren für C# und Visual Basic setzen jetzt auf den Open-Source-Compiler Roslyn. Das Framework erlaubt es unter anderem, eigene Warnungen anzulegen. Darüber hinaus bietet Visual Studio 2015 jetzt ein erweitertes Refactoring für C# sowie Refactoring für C++ und Visual Basic .NET. Darüber hinaus wurde am JavaScript-Editor geschraubt und auch der JSON-Editor wurde von Microsoft mit etwas Liebe bedacht. Eine vollständige Übersicht der Neuerungen beim Debugger und den Editoren findet sich bei Microsoft.

Visual Studio 2015 bringt in der Enterprise-Version unter anderem Code-Maps und Dependency-Graphen mit. (Screenshot: Microsoft)
Visual Studio 2015 bringt in der Enterprise-Version unter anderem Code-Maps und Dependency-Graphen mit. (Screenshot: Microsoft)

Cross-Plattform-Entwicklung mit Visual Studio 2015

Auch in Sachen Cross-Plattform-Entwicklung hat Visual Studio 2015 einiges zu bieten. So wird Android gleich auf unterschiedliche Weise unterstützt. Native Android-Apps lassen sich in C++ und Java mittels Android-SDK entwickeln. Wer sich mit C# und .NET wohler fühlt, greift auf Xamarin zurück. Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet – eure Android-Apps könnt ihr mit dem integrierten Emulator testen und debuggen. Er nutzt im Hintergrund Hyper-V und läuft flinker als der Emulator, den Google zur Verfügung stellt. Der Emulator unterstüzt diverse API-Level und bringt einige voreingestellte Geräteprofile mit. Es lassen sich unter anderem GPS, Beschleunigungssensor, Kamera, Multitouch, Netzwerkzugriff und weitere Aspekte testen.

Entwickler, die für das Apple-Universum programmieren, können iOS- und Apple-Watch-Apps in C#/.NET mit Xamarin entwickeln. Dafür ist allerdings eine separate Xamarin-Lizenz nötig. Außerdem braucht ihr einen Rechner, auf dem OS X läuft, um die Apple-Compiler nutzen zu können. Android, iOS und Windows lassen sich außerdem via HTML/JavaScript-Apps ansprechen, die mit dem Apache-Cordova-Framework gebaut wurden.

.NET 4.6

Auch das .NET-Framework wurde verbessert und ist jetzt in Version 4.6 enthalten. Mit dabei sind unter anderem ein Just-in-Time-Compiler für 64-bit-Plattformen und ein neuer Compiler für Universal-Apps, der Programme in nativem Maschinencode ausgibt. Ferner hat .NET 4.6 eine verbesserte Garbage-Collection sowie bessere Möglichkeiten zur kollaborativen Entwicklung an Board. Die Aktualisierung ist größtenteils abwärtskompatibel.

bbbb Visual Studio 2015 bietet leicht zugängliche Analysen für Server- und Client-Projekte. Entwickler erhalten eine visuelle Auswertung bezüglich Performance, Speicherverbrauch und weiteren Bereichen. (Screenshot: Microsoft)
bbbb Visual Studio 2015 bietet leicht zugängliche Analysen für Server- und Client-Projekte. Entwickler erhalten eine visuelle Auswertung bezüglich Performance, Speicherverbrauch und weiteren Bereichen. (Screenshot: Microsoft)

Unterschiedliche Versionen von Visual Studio 2015

Visual Studio 2015 steht in vier Versionen zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Professional- und Enterprise-Versionen lassen sich kommerziell nutzen, während die kostenfreie Community- und Express-Version eher eine andere Zielgruppe ansprechen dürften. Die Community-Version ist beispielsweise auf die Lehre, kleine Unternehmen und Open-Source-Entwicklung beschränkt. Eine Funktionsübersicht der unterschiedlichen Versionen von Visual Studio 2015 gibt es direkt bei Microsoft.

Die Enterprise-Edition bringt standardmäßig Support für Visual Basic, C++, C#, F#, Java, JavaScript, Python, PowerShell, SQL und TypeScript mit. Während der Installation können Entwickler sich außerdem das Android-SDK inklusive Xamarin-Bibliotheken runterladen – Support für iPhone, iPad und Apple Watch sind ebenfalls an Board. Bisher fehlt noch die Unterstützung für die Windows-10-Universal-Plattform. Das liegt daran, dass das SDK für Windows 10 erst am 29. Juli 2015 veröffentlicht werden soll.

Neben Visual Studio 2015 hat Microsoft auch das Update 5 für Visual Studio 2013 veröffentlicht. Das lässt vermuten, dass die neue Entwicklungsumgebung in den kommenden Monaten ebenfalls mit neuen Funktionen, Features oder Sprachen erweitert wird.

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Sébastien Bonset
Galaxy Tab 2: Samsung bringt zwei neue iPad-Konkurrenten an den Start http://t3n.de/news/galaxy-tab-2-ipad-624362/ 2015-07-20T08:31:14Z
Samsung hat zwei neue Highend-Tablets vorgestellt: Die beiden Galaxy Tab 2 getauften Geräte orientieren sich nicht nur im Format an Apples iPad, sie sind auch dünner und leichter als der große Rivale.

hat zwei neue Highend-Tablets vorgestellt: Die beiden 2 getauften Geräte orientieren sich nicht nur im Format an , sie sind auch dünner und leichter als der große Rivale.

Galaxy Tab 2: Samsung verpasst Tablets das iPad-Format

Beim Format orientiert sich Samsung mit den beiden Galaxy-Tab-2-Tablets nun an Apples iPad. Statt 10,5 und 8,4 Zoll Display-Diagonale messen die neuen Samsung-Tablets nun – wie die iPad-Tablets Air und Mini – 9,7 und 8,0 Zoll. Auch beim Bildschirmverhältnis hat Samsung – wie beim iPad üblich – auf 4:3 umgestellt. Die AMOLED-Bildschirme der neuen Galaxy-Tab-2-Geräte lösen jeweils mit 2.048 mal 1.536 Pixeln auf.

Samsungs Galaxy-Tab-2-Tablets sind dünn und leicht und gut ausgestattet. (Foto: Samsung)
Samsungs Galaxy-Tab-2-Tablets sind dünn und leicht und gut ausgestattet. (Foto: Samsung)

Die Samsung-Tablets sind nur 5,6 Millimeter dick und mit 389 Gramm (9,7-Zoll-Modell) beziehungsweise 265 Gramm (8,0 Zoll) sowohl dünner als auch leichter als ihre iPad-Rivalen. Beide Galaxy-Tab-2-Tablets verfügen über einen Achtkernprozessor, der mit 1,9 und 1,3 Gigahertz taktet. Zudem gibt es jeweils drei Gigabyte RAM und 32 beziehungsweise 64 Gigabyte internen Speicher, der per MicroSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte erweitert werden kann.

Als Betriebssystem kommt Android 5.0 Lollipop zum Einsatz. Ins Internet verbinden sich beide Geräte über WLAN oder LTE/3G. Außerdem sind noch Bluetooth 4.1, GPS und Glonass sowie verschiedene Sensoren an Bord (Kompass, Fingerscanner). Die Hauptkamera beider hat eine Auflösung von acht Megapixel, die Kamera für Selfies und Videotelefonate nimmt Bilder mit einer Auflösung von 2,1 Megapixel auf.

Der einzige größere Unterschied zwischen den beiden Tablets ist neben der Displaygröße und dem Preis die Kapazität des verbauten Akkus. Das 9,7-Zoll-Modell hat einen 5.870-Milliamperestunden-Akku, das 8.0-Zoll-Tablet einen Akku mit 4.000 Milliamperestunden.

Galaxy Tab 2 ab August im Handel

Beide neuen Galaxy-Tab-2-Tablets sollen Samsung zufolge im August in den weltweiten Handel gelangen. Zu den Preisen hat sich Samsung in seiner Ankündigung allerdings nicht geäußert. Medienberichten zufolge soll das 8-Zoll-Modell in der Nur-WLAN-Ausstattung bei 399 Euro starten. Das 9,7-Zoll-Modell kostet demnach mindestens 499 Euro.

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Jörn Brien