Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2014-10-30T10:50:04Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Project Ara: Google zeigt nutzbaren Prototyp des Baukasten-Smartphones http://t3n.de/news/project-ara-phonebloks-575382/ 2014-10-30T10:50:04Z
Ein Smartphone ganz nach deinen Wünschen – bald könnte es Wirklichkeit werden. NK Labs zeigt Phonebloks den aktuellen Prototypen von Project Ara.

Ein Smartphone ganz nach deinen Wünschen – bald könnte es Wirklichkeit werden. NK Labs zeigt Phonebloks den aktuellen Prototypen von Project Ara.

Mit Project Ara will Google die einzelnen Komponenten unserer Smartphones austauschbar machen. Dazu arbeitet der Konzern mit Dave Hakkens, dem Erfinder des Phonebloks-Konzepts, zusammen. Im Labor von NK Labs konnten sich die Leute von Phonebloks jetzt die Fortschritte des Project Ara-Prototypen ansehen.

Der Prototyp läuft mit Android Jelly Bean

Nach dem, was man im Video sehen kann, ist es NK Labs tatsächlich gelungen das modulare Telefon zum Laufen zu bringen, allerdings mit Jelly Bean anstatt mit Android Lollipop wie angekündig. Auch wenn noch nicht alles flüssig läuft, ist den Entwicklern damit schon ein großer Fortschritt gelungen.

Das siebenköpfige NK Labs-Team ist nur einer der zig Partner mit denen Google am Project Ara arbeitet. Alle Bausteine werden von Grund auf neu entwickelt, Google kündigte jedoch bereits letzte Woche an, dass es für die Bausteine auch einen Store für Drittanbieter geben solle.

Der zweite Prototyp „Spiral 2″ wird am 14. Januar 2015 auf der nächsten Entwicklerkonferenz vorgestellt werden. Dieser soll dann mehr Platz für Entwickler-Funktionen lassen als der erste Prototyp, bei dem 50 Prozent des Platzes von Einschüben, Anschlüsse etc. besetzt ist.

via bgr.com

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Melanie Petersen
Drupal: Kritische Lücke im Open-Source-CMS bringt Nutzer in Handlungsnot http://t3n.de/news/drupal-kritische-luecke-575379/ 2014-10-30T08:28:21Z
Das beliebte Open-Source-CMS Drupal kämpft mit einer hochkritischen Sicherheitslücke. Was Nutzer wissen müssen und wie sie ihre Website vor Angriffen absichern.

Das beliebte Open-Source-CMS Drupal kämpft mit einer hochkritischen Sicherheitslücke. Was Nutzer wissen müssen und wie sie ihre Website vor Angriffen absichern.

Drupal mit hochkritischer Sicherheitslücke

Die Warnung, die das Entwicklerteam um das Open-Source-CMS Drupal am Mittwoch Abend herausgibt, könnte nicht deutlicher sein: Alle Drupal-7-Installationen, die nicht innerhalb von sieben Stunden nach Veröffentlichung des letzten Patches abgesichert wurden, seien als „kompromittiert“ zu betrachten, schreibt das Drupal-Team auf seiner Website.

Drupal erklärt, wie Betroffene mit der hochkritischen Sicherheitslücke umgehen. (Logo: Drupal)
Drupal erklärt, wie Betroffene mit der hochkritischen Sicherheitslücke umgehen. (Logo: Drupal)

Vorausgegangen war dieser Meldung eine hochkritische Sicherheitslücke, die Drupal am 15. Oktober erst publik gemacht und dann mit einem Patch zu schließen versucht hatte. Die Sicherheitslücke, die unter dem Namen „Drupageddon“ firmiert, ermöglichte es, über eine SQL-Injection die betroffene Webseite direkt zu übernehmen.

Nachträgliches Aufspielen zwecklos – Sicherheitsupdate ist Zahnloser Tiger

Zwar forderte Drupal seine Nutzer damals umgehend dazu auf, das Sicherheitsupdate aufzuspielen. Allerdings hätten schon wenige Stunden nach Bereitstellung des Patch die ersten automatisierten Angriffe begonnen. Daher ist anzunehmen, das eine ganze Reihe von ungepatchten Servern bereits von Fremdbetreibern kompromittiert worden ist. Das nachträgliche Aufspielen des Sicherheitsupdates ist übrigens ein zahnloser Tiger. Wie das Drupal-Team erklärt, würden einige Eindringlinge das Sicherheitsupdate nach ihrer Infektion selbst installieren, um das Einfallstor hinter sich zu schließen. Wer Opfer eines Angriffs geworden ist, muss davon ausgehen, dass alle auf dem Server gespeicherten Daten kopiert und missbraucht wurden.

Was Drupal-Nutzer jetzt tun sollten

Was aber können betroffene Drupal-Nutzer jetzt tun? Zum einen soll nach Angaben des Teams das Sicherheitsupdate zurückgehalten und zunächst ein Backup aufgespielt werden, das vor dem 15. Oktober erstellt wurde. Anschließend ist die Sicherheitslücke wahlweise über das Update auf Version 7.32 oder den besagten Patch zu schließen. Außerdem seien die Passwörter zu ändern, ehe man mit seiner auf Drupal gestützten Website wieder online geht.

via www.heise.de

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Daniel Hüfner
Meteor 1.0 erschienen: Mobile- und Web-Apps in purem JavaScript entwickeln http://t3n.de/news/meteor-10-full-stack-javascript-framework-575171/ 2014-10-29T11:15:22Z
Die Full-Stack-JavaScript-Plattform Meteor wurde in Version 1.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes wollen die Macher des Open-Source-Projekts vor allem an der Performance-Schraube gedreht haben.

Die Full-Stack-JavaScript-Plattform Meteor wurde in Version 1.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes wollen die Macher des Open-Source-Projekts vor allem an der Performance-Schraube gedreht haben.

Meteor 1.0: Anfänger bekommen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und verschiedene Beispiel-Apps. (Screenshot: Meteor)
Meteor 1.0: Anfänger bekommen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und verschiedene Beispiel-Apps. (Screenshot: Meteor)

Meteor 1.0: Das erste Major-Release des Full-Stack-Frameworks

Seit 2011 arbeiten die Macher von Meteor an einem ambitionierten Ziel: Sie wollen mit ihrer Full-Stack-JavaScript-Plattform die Entwicklung komplexer Web-Apps radikal vereinfachen. Dass sie das schaffen können, scheint zumindest eine Gruppe Venture-Kapitalisten zu glauben, die das Projekt 2012 mit über elf Millionen US-Dollar unterstützt haben. Jetzt, zwei Jahre später, hat das Team Version 1.0 der quelloffenen Plattform veröffentlicht.

Bei den Features scheint sich im Vergleich zu Version 0.9.4 allerdings nicht viel getan zu haben. Der Fokus lag offenkundig vor allem auf der Beseitigung verschiedener Bugs. Aber auch die Performance soll nochmal verbessert worden sein und das Package-Management wurde überarbeitet. Außerdem wurden die beiden Beispiel-Apps „localmarket“ und „leaderboard“ verändert. Ihr könnt Meteor 1.0 über GitHub herunterladen. Der Quellcode steht unter der freien MIT-Lizenz.

Meteor 1.0: Neues Tutorial und kostenfreies E-Book für Entwickler

Neben dem eigentlichen Framework haben die Macher aber auch die Meteor-Website überarbeitet und bieten dort jetzt auch eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger an. Außerdem feiert das Team die Veröffentlichung von Meteor 1.0 damit, dass Entwickler sich die ersten acht Kapitel des Buches „Discover Meteor“ innerhalb der nächsten acht Tage kostenlos herunterladen können.

Wer sich dafür interessiert, welche Web- und Mobile-Apps schon mit früheren Versionen mit Meteor erstellt wurden, findet auf der Projektwebsite verschiedene Beispiele in Form von Videos. Wer sich eingehender mit der Plattform beschäftigen möchte, der sollte unbedingt einen Blick auf den Artikel „Meteor: Einblick in die Full-Stack-JavaScript-Plattform für das Echtzeit-Web“ aus dem t3n Magazin Nr. 33 werfen.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Leitfaden für Material Design: Google veröffentlicht Style-Guide für Android-Apps http://t3n.de/news/leitfaden-fuer-material-design-575047/ 2014-10-29T10:59:17Z
Die eigenen Apps hat Google schon weitestgehend an das neue Material Design angepasst. Damit App-Entwickler ihre Apps künftig anpassen können, hat Google einen Leitfaden erstellt.

Die eigenen Apps hat Google schon weitestgehend an das neue Material Design angepasst. Damit App-Entwickler ihre Apps künftig anpassen können, hat Google einen Leitfaden erstellt. Dem Nutzer soll damit eine einheitliche Oberfläche geboten werden. 

Material Design
Das Material Design gibt es in hell und dunkel (Screenshot: Android)

Natürlich ist das neue Material Design nicht bindend, sondern vielmehr eine Empfehlung. Im Material Design sollen die Apps mehr Tiefe bekommen, dabei wird mit verschiedenen Flächen,Ebenen und Schatten gearbeitet. Bei den einzelnen Elementen soll mit mehr Animation und Bewegung gearbeitet werden, aber nur in dem Umfang, der den User nicht verwirrt. Um die App-Entwickler dazu zu ermutigen ihr Design anzupassen, hat Google es ihnen leicht gemacht und einen Design-Leitfaden für das interaktive Design veröffentlicht.

Der Leitfaden zeigt, wie Entwickler im Material-Design folgende Elementen erstellen und anpassen können:

Abwärtskompatibel bleiben, integrieren, kreieren...

In dem Leitfaden wird zum einen erklärt, wie du  Material Design-Merkmale in deine App integrieren kannst und sie dennoch abwärtskompatibel bleibt. Zudem hilft er dabei, bestehende Layouts nach den Material-Design-Richtlinien zu aktualisieren, Tiefe, Touch-Feedback und Animationen einzugliedern. Für Entwickler, die eine neue App mit dem Material-Design schaffen, bieten die Material-Design-Richtlinien ein zusammenhängendes Design-Framework.

Den kompletten Leitfaden findest du hier.

Alle t3n-Artikel zum Material Design findest du hier.

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Melanie Petersen
Suse Linux Enterprise 12 veröffentlicht: Das sind die Neuerungen http://t3n.de/news/suse-linux-enterprise-12-574836/ 2014-10-28T12:24:58Z
Suse hat eine neue Version seiner Linux-Distribution für Unternehmen veröffentlicht. Wir verraten euch, welche Neuerungen Suse Linux Enterprise 12 mitbringt.

Suse hat eine neue Version seiner Linux-Distribution für Unternehmen veröffentlicht. Wir verraten euch, welche Neuerungen Suse Linux Enterprise 12 mitbringt.

Suse Linux Enterprise 12: Nürnberger wagen Versionssprung

Fünf Jahre ist es jetzt her, dass Suse das letzte Major-Release seiner Linux-Distribution für Unternehmen vorgestellt hat. Am gestrigen Montag hat die Nürnberger Firma nun Suse Linux Enterprise 12 veröffentlicht. Die neue Version bringt vor allem Unterstützung für einige moderne Technologien mit, um den Produkten anderer professioneller Linux-Distributoren wie etwa Red Hat auch weiterhin die Stirn bieten zu können.

Suse Linux Enterprise 12: Die Linux-Distribution ist in einer neuen Version erschienen. (Screenshot: Suse)
Suse Linux Enterprise 12: Die Linux-Distribution ist in einer neuen Version erschienen. (Screenshot: Suse)

Suse Linux Enterprise 12 wird wie gewohnt als Abonnement verkauft. Suse verspricht einen zehnjährigen Support-Zeitraum. Drei weitere Jahre können Kunden kostenpflichtig hinzubuchen. Allerdings bezieht sich der Support nur auf die Distribution selbst. Die zusätzlichen Module, die teilweise Software enthalten, die bisher Teil der eigentlichen Distribution waren, unterliegen anderen Wartungszeiträumen.

Für jede Revision des „Web and Scripting Modules“, zu dem unter anderem PHP 5.5 und demnächst auch Ruby on Rails gehören, soll es beispielsweise drei Jahre Support geben. Neue Revisionen soll es etwa alle 18 Monate geben. Die enthaltene Software soll dann jeweils durch die aktuelle Version ersetzt werden. Dadurch hättet ihr zwar beispielsweise schneller Zugriff auf moderne PHP-Versionen, müsstet die entsprechenden Anwendungen aber auch häufiger anpassen.

Suse Linux Enterprise 12: Das ist neu

In der neuen Version ersetzt das umstrittene Init-System systemd den System-V-basierten Init-Prozess. Statt MySQL setzt Suse jetzt auf die Open-Source-Datenbank MariaDB. Container-Virtualisierung erfolgt jetzt über lib-virt. Die Unterstützung für Docker ist als „Technology-Preview“ enthalten. Standardmäßig wird jetzt das Btrfs-Dateisystem eingesetzt, aber auch Ext4 wird jetzt unterstützt. 32-bit-Systeme werden ab Version 12 nicht mehr unterstützt. Unterstützt werden daher nur noch die 64-bit-Architekturen x86_64, IBM Power Systems und System z. Die vollständigen Release-Notes findet ihr hier.

Die Preise für ein Abonnement variieren je nach Einsatzgebiet und gewünschtem Support-Umfang. Verwaltet werden die Abonnements über das neugestaltete Customer Center, das sich noch in der Beta-Phase befindet. Wer Suse Linux Enterprise 12 testen möchte, der kann sich auf der Suse-Website eine 60-tägige Testversion der Linux-Distribution herunterladen.

via www.theregister.co.uk

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Kim Rixecker
Trojaner auf deinem Mac? Open-Source-Tool sagt dir, welche Apps beim Start ausgeführt werden http://t3n.de/news/knockknock-trojaner-mac-os-x-574775/ 2014-10-28T09:59:26Z
Das Open-Source-Tool KnockKnock zeigt euch an, welche Binaries beim Start eures Macs ausgeführt werden. So soll es dabei helfen, Schadsoftware zu erkennen und euren Mac sicherer zu machen.

Das Open-Source-Tool KnockKnock zeigt euch an, welche Binaries beim Start eures Macs ausgeführt werden. So soll es dabei helfen, Schadsoftware zu erkennen und euren Mac sicherer zu machen.

KnockKnock zeigt euch, welche Binaries, Skripte und Befehle euer Mac automatisch ausführt. (Screenshot: Patrick Wardle)
KnockKnock zeigt euch, welche Binaries, Skripte und Befehle euer Mac automatisch ausführt. (Screenshot: Patrick Wardle)

Klopf, klopf! Wer ist da? Ein Virus! – So schützt KnockKnock euren Mac

Der Mythos vom virenfreien OS X hält sich unter technisch wenig versierten Mac-Nutzern überraschend hartnäckig. Dabei werden Macs immer beliebter und mit ihrer Verbreitung steigt auch die Motivation für Kriminelle, Schadsoftware für OS X zu entwickeln und einzusetzen. Alleine im letzten Jahr wurden 33 neue Malware-Familien für OS X entdeckt. Patrick Wardle, ein Sicherheitsberater bei Synack und ehemaliger NASA- und NSA-Mitarbeiter, will Mac-Nutzer besser vor diesen Gefahren schützen. Dazu hat er das Open-Source-Tool KnockKnock entwickelt.

Generell versuchen die Macher von Schadsoftware auf jedem Betriebssystem dafür zu sorgen, dass ihre Malware automatisch bei jedem Start oder Login ausgeführt wird. Leider bietet OS X keine echte Möglichkeit, sich alle Binaries anzeigen zu lassen, die beim Start ausgeführt werden. Hier kommt Wardles Python-Tool KnockKnock ins Spiel. Das Tool wird über das Terminal ausgeführt und zeigt euch alle Skripte, Befehle und Binaries an, die automatisch von OS X ausgeführt werden.

KnockKnock: Hilfreiches Werkzeug für Menschen, die sich ein wenig auskennen

KnockKnock befindet sich derzeit in einer Beta-Version, kann aber bereits eingesetzt werden. Allerdings benötigen Nutzer gewisse Grundkenntnisse im Bezug auf OS X, da das Tool eben alle persistenten Binaries anzeigt und nicht nur potenzielle Schadsoftware. Immerhin werden standardmäßig aber alle von Apple signierten und unveränderten Apps ausgeblendet. Alles, was übrig bleibt, muss ein Nutzer aber manuell überprüfen. Trotzdem kann das Tool einen echten Sicherheitsgewinn bringen.

Den Quellcode von KnockKnock findet ihr auf GitHub. Das Tool soll sich mittels Plugins auf einfache Art und Weise erweitern lassen, um auf die sich stetig verändernde Gefahrenlandschaft zu reagieren. Wer sich eingehender mit Schadsoftware auf dem Mac beschäftigen möchte, der sollte sich die oben eingebundene Präsentation von Patrick Wardle anschauen. Die dazugehörigen Folien findet ihr hier.

via www.theregister.co.uk

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Kim Rixecker
Android: Baton erlaubt App-Wechsel zwischen Geräten http://t3n.de/news/handoff-fuer-android-baton-574718/ 2014-10-28T08:51:04Z
Eine neue App namens Baton soll Android-Nutzern ermöglichen, jede Aktivität auf einem Gerät zu beginnen und auf einem anderen fortzuführen. Das Ganze erinnert auf den ersten Blick stark an die …

Eine neue App namens Baton soll Android-Nutzern ermöglichen, jede Aktivität auf einem Gerät zu beginnen und auf einem anderen fortzuführen. Das Ganze erinnert auf den ersten Blick stark an die mit iOS 8 eingeführte Handoff-Funktion von Apple, auf den zweiten Blick kann Baton aber noch mehr. Bei der Einführung von Apples neuen mobilen und Desktop-Betriebssystemen iOS 8 und OS X Yosemite galt Handoff als eines der Hauptfeatures. Das Grundprinzip dieser Funktion ist schnell erklärt: Mit Handoff könnt ihr eine Aktion auf einem Gerät beginnen und jederzeit auf einem anderen Gerät daran weiterarbeiten. Zum Beispiel könnt ihr eine E-Mail auf dem Smartphone beginnen und auf dem Rechner zu Ende bringen. Handoff ist allerdings noch auf wenige Apps beschränkt und funktioniert in erster Linie mit Apple-Apps wie Mail, Contacts und Safari. Bei der Android-App Baton fallen diese Beschränkung weg, denn der kleine Helfer soll universal funktionieren.

Baton für Android erinnert an Handoff von Apple, könnte sich aber zu der funktionsreicheren App entwickeln. (Bild: Nextbit)
Baton für Android erinnert an Handoff von Apple, könnte sich aber zu der funktionsreicheren App entwickeln. (Bild: Nextbit)

Ist Baton das bessere Handoff?

Baton arbeitet im Hintergrund und synchronisiert nach Aussage der Macher alle Apps inklusive der Informationen innerhalb der Apps mit der Cloud. Entwickelt wird Baton, das an Handoff erinnert, von Nextbit, einem Unternehmen, dessen Gründer zuvor bei Googles Android-Team gearbeitet haben. Die Idee hinter der App: Backups des Geräts in der Cloud und die Möglichkeit, seine auf einem Device begonnene Arbeit auf einem anderen fortzuführen.

Baton – Im Gegensatz zu Handoff die Cloud als Teil des OS

Der große Unterschied zwischen Baton und Handoff liegt laut den Nextbit-Gründern darin, dass Baton die Cloud als Teil des mobilen Betriebsystems integriert. Bestehende und vergleichbare Dienste könnten zwar Apps aus einem Backup wiederherstellen oder würden limitierte Synchronisationsmöglichkeiten mitbringen – aber so lange die jeweiligen Apps nicht selbst eine Backup-Funktion über die Cloud mitbringen würden, wäre es dem Nutzer eben nicht möglich, seine auf einem Device begonnene Arbeit auf einem anderen Gerät zu beenden.

Die finale Version von Baton ist noch nicht erschienen. Derzeit nimmt Nextbit Anmeldungen für eine geschlossene Beta von Baton an, die auf Geräten mit CyanogenMod laufen soll. Da es sich dabei um eine experimentelle Version von Android handelt, kommen nur bestimmte Geräte in Frage. Mit dabei ist in jedem Fall das OnePlus One. Vorerst ist die Beta-Phase zudem auf die USA beschränkt.

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Sébastien Bonset
Nexus 6: Google nennt deutsche Preise http://t3n.de/news/nexus-6-preise-574443/ 2014-10-27T10:46:14Z
Google hat sich offiziell zu den Preisen des Nexus 6 geäußert. In Deutschland soll der Android-Bolide demnach 649 Euro (32 GB) beziehungsweise 699 Euro (64 GB) kosten.

Google hat sich offiziell zu den Preisen des Nexus 6 geäußert. In Deutschland soll der Android-Bolide demnach 649 Euro (32 GB) beziehungsweise 699 Euro (64 GB) kosten.

Google hat vor knapp zwei Wochen das zusammen mit Motorola entwickelte Nexus 6 präsentiert. Es verfügt über ein 6-Zoll großes Quad-HD-Display, einem Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz und der neusten Android-Version „Lollipop“. Anders als bei allen Vorgängern dominiert das Nexus 6 allerdings nicht durch ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Wie Google gegenüber Androidnext bestätigte soll das Smartphone in Deutschland 649 Euro (32 GB) respektive 699 Euro (64 GB) kosten.

Verkauf über Play Store zu üblichen Marktpreisen

In der Vergangenheit überzeugten die Geräte der „Nexus“-Serie durch eine leistungsstarke Hardware, neueste Software und einen günstigen Verkaufspreis. Schon bei der Ankündigung des Nexus 6 machte Google allerdings deutlich, dass sich dies jetzt ändern sollte. Das Smartphone ist über den Google Play Store zu marktüblichen Preisen und in den Vereinigten Staaten in Kooperation mit Netzbetreibern in Vertragspaketen erhältlich.

Unklar ist, ob Google das Gerät auch in Deutschland mit Netzbetreibern kooperiert. Hierzulande wurde bislang nur das allererste Google-Phone „Nexus One“ im Paket vertrieben – und die damlige Kooperation mit Vodafone floppte.

Nexus 6 in Deutschland vermutlich ab November erhältlich

Das Nexus 6 soll in den USA ab dem 29. Oktober erhältlich sein. Ob dieser Termin auch den deutschen Verkaufsstart markiert, ist aber unwahrscheinlich. Das Smartphone ist noch immer nicht im deutschen Store gelistet und soll laut Angaben von Google erst nach dem Nexus 9 auf den Markt kommen. Für das neue Vorzeige-Tablet gilt der 4. November als aktueller Liefertermin. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass Nexus 6 würde Google in Europa erst ab Dezember verkaufen.

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Lars Budde
Mozilla bringt Firefox OS für Raspberry Pi: Das offene Web im Scheckkartenformat http://t3n.de/news/firefox-os-raspberry-pi-574412/ 2014-10-27T09:15:45Z
Am Wochenende wurden erste Bilder von Firefox OS auf dem Raspberry Pi gezeigt. Das Entwicklerteam verfolgt ambitionierte Ziele und will das Web-Betriebssystem zu einer echten Alternative zu Raspbian …

Am Wochenende wurden erste Bilder von Firefox OS auf dem Raspberry Pi gezeigt. Das Entwicklerteam verfolgt ambitionierte Ziele und will das Web-Betriebssystem zu einer echten Alternative zu Raspbian ausbauen.

Firefox OS soll den Raspberry Pi erobern

Am vergangenen Wochenende fand das Mozilla Festival in London statt. Dort zeigten Entwickler auch eine lauffähige Version von Firefox OS für den Kleinstrechner Raspberry Pi. Ihr Ziel: Das Betriebssystem soll zu einer echten Alternative für Hardware-Hacker und andere Raspberry-Pi-Enthusiasten werden. Firefox OS auf dem Raspberry Pi soll mittelfristig in der Lage sein, Sensorendaten auszulesen oder Motoren zu steuern und dann irgendwann sogar zur Steuerung einer Drohne genutzt werden können.

Außerdem soll Firefox OS auch mit anderen Media-Playern mithalten können und es soll webbasierte Entwicklungswerkzeuge für Roboter geben. Davon ist das Projekt allerdings noch weit entfernt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird weder OpenGL unterstützt, noch ist eine Auflösung von mehr als 640 mal 480 Pixeln möglich. Außerdem gibt es noch Probleme mit der Tonausgabe und die Unterstützung für GPIO fehlt ebenfalls.

Firefox OS auf dem Raspberry Pi. (Foto: Richard King)
Firefox OS auf dem Raspberry Pi. (Foto: Richard King)

Raspberry Pi: Bastler können schon jetzt Firefox OS testen

Wer möchte, kann aber schon jetzt Firefox OS auf seinem Raspberry Pi testen. Allerdings sollten sich daran nur versierte Entwickler wagen. Zumal die Macher des Projekts eindringlich davor warnen, ein Raspberry Pi mit Firefox OS mit dem Internet zu verbinden, da die Softwareversion hochgradig unsicher sei. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der findet im Mozilla-Wiki eine Anleitung zur Installation von Firefox OS auf dem Raspberry Pi.

Auch wenn es bis zu einer halbwegs stabilen und ausgereiften Version von Firefox OS für den Raspberry Pi noch dauern wird, zeigt das Projekt einiges an Potenzial. Mozilla scheint tatsächlich sehr bemüht darum zu sein, das Betriebssystem auf die verschiedensten Plattformen zu bringen. Neben Smartphones und Tablets auf Firefox-OS-Basis wurden auch schon Smart-TVs mit dem Betriebssystem angekündigt.

via www.theregister.co.uk

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Kim Rixecker
Hat $.animate() ausgedient? So nutzt du den Performance-Boost von velocity.js http://t3n.de/news/velocity-js-vs-animate-jquery-567431/ 2014-10-25T07:03:02Z
Performance von Bibliotheken ist alles. Sie beeinflusst nicht nur direkt das Anwendererlebnis, sondern auch, wie der Entwickler mit der Bibliothek arbeiten kann. jQuery ist wohl die beliebteste …

Performance von Bibliotheken ist alles. Sie beeinflusst nicht nur direkt das Anwendererlebnis, sondern auch, wie der mit der Bibliothek arbeiten kann. ist wohl die beliebteste Bibliothek innerhalb der JavaScript-Welt, doch gerade wenn es um Animationen geht, hat jQuery eine ganz große Schwäche: $.animate(). In diesem Artikel lest ihr, wie ihr dieses Manko mit Velocity.js ausgleichen könnt.

Heutzutage ist es schwer eine Website zu finden, die nicht auf Animationen setzt, ein FadeIn hier, ein hereinfallendes Overlay dort, kurzum: Animationen sind allgegenwärtig, egal wie subtil sie auch sein mögen. Als Entwickler kann man sich oft auf transit.js oder andere Animations-Bibliotheken verlassen, die meistens auf Animate.css setzen. Sollten die Animationen aber komplexer werden, kommt der findige Entwickler nicht drumrum, selbst die Animation in JavaScript beziehunsweise jQuery zu programmieren. In der jQuery-Bibliothek gibt es dazu die $.animate()-Methode, die eine Implementierung einer individuelle Animations-Sequenz erlabut. Das Problem: Sie ist nicht gerade performant – Velocity.js ändert das.

Bei Velocity.js handelt es sich um eine alternative Implementierung der $.animate()-Methode, die sich aus einer CSS-Manipulations-Bibliothek und einem Animation-Layer zusammensetzt. Dabei soll Velocity.js schneller sein als jQuery, jQuery UI, CSS-Transitions und transit.js, ohne aber die Features der $.animate()-Methode zu verlieren.

#FLICKR#
Velocity.js implementiert eine alternative $.animate-Funktion. (Foto: funktionhouse / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Velocity.js in euren Webprojekten

Darüber hinaus aktiviert Velocity.js automatisch die Hardware-Acceleration auf mobilen Geräten, was in einem Performance-Boost resultiert, ohne dass ihr zusätzlichen Code schreiben müsst.

Hardwarebeschleunigung mit jQuery:

$div
  .css("transform", "translateZ(0)")
  .animate({ opacity: 1 })
  .css("transform", "none");

Mit Velocity.js sieht der gleiche Code so aus:

$div.velocity({ opacity: 1 });

Dieses Tutorial zeigt euch weitere Features, inklusive Code von Velocity.js.

Ist Velocity.js eine Alternative zu GSAP?

Nein, denn: Velocity.js ist ein jQuery-Plugin und unterliegt demzufolge auch den selben Limitierungen wie jQuery selbst. Dagegen ist GSAP ein selbstständiges Animations-Framework, das auch auf Non-DOM-Elemente anwendbar ist. Desweiteren ist Velocity.js nicht für komplexe Animationen geeignet wie zum Beispiel sich überlappende Tweens, auf Momentum basierende Bewegungen (Drag-&-Drop oder Throw-&-Drop-Animationen), genauso wenig wie die Animation von Non-DOM-Objekten.

Wer allerdings eine performante Neuimplementierung der $.animate()-Methode will und eine ähnlich geringe Dateigröße (sieben Kilobyte) wie jQuery bevorzugt, für den wird Velocity.js das Richtige sein. Ihr könnt euch Velocity.js auf der offiziellen Website runterladen. Ich kann euch darüber hinaus auch dieses praktische Tutorial zu Velocity.js empfehlen.

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Mario Janschitz