Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2014-04-24T16:30:15Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Moves: Facebook kauft beliebte Activity-Tracking-App http://t3n.de/news/facebook-kauft-moves-activity-tracking-541535/ 2014-04-24T16:30:15Z
Facebook schlägt schon wieder zu und hat die finnische Activity-Tracking-App „Moves“ gekauft. Die App für Android und iOS läuft im Hintergrund und zeichnet auf, wo sich der Nutzer befindet,...

Facebook schlägt schon wieder zu und hat die finnische Activity-Tracking-App „Moves“ gekauft. Die App für Android und iOS läuft im Hintergrund und zeichnet auf, wo sich der Nutzer befindet, und welcher Aktivität er gerade nachgeht. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt.

Facebook: Nach WhatsApp und Oculus VR nun die nächste Übernahme

Wer dachte, dass Facebooks Shopping-Laune nach WhatsApp und Oculus VR erstmal befriedigt ist, der liegt falsch. Heute gaben die Kalifornier den nächsten Coup bekannt. Facebook hat die finnische Firma „ProtoGeo“ aufgekauft. Hinter dem unbekannten Namen verbergen sich die Macher der beliebten Activity-Tracking-App Moves.

Moves Moves @ App Store
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Moves Moves @ Google Play
Preis: Kostenlos

Moves: Intelligentes Activity-Tracking ohne zusätzliche Hardware

Im Gegensatz zu vielen anderen Activity-Tracking-Systemen kommt Moves ohne eigene Hardware aus. Die App bezieht ihre Daten lediglich mithilfe der internen Sensoren von aktuellen Smartphones. Mithilfe der aktuellen GPS-Position und speziellen Bewegungsmustern, die durch den Beschleunigungssensor im Smartphone erkannt werden, erstellt Moves ein sehr akurates Bewegungsprofil des Nutzers. Die Analyse ist so genau, dass Moves auch den Unterschied zwischen verschiedenen Arten der Fortbewegung erkennt, und so lässt sich tagesgenau ausgeben, wie weit der Nutzer gelaufen, mit dem Rad oder dem Bus zurückgelegt hat.

Mithilfe hochwertiger Erkennungsmuster und integrierten Sensoren erkennt Moves, welcher Aktivität der Nutzer gerade nachgeht. (Screenshot: Moves App)
Mithilfe hochwertiger Erkennungsmuster und integrierten Sensoren erkennt Moves, welcher Aktivität der Nutzer gerade nachgeht. (Screenshot: Moves App)

In der iOS-Version verwendet Moves bei Apples aktuellem iPhone 5s auch den speziellen M7-Coprozessor, der für die Ermittlung der Sensordaten zuständig ist. Im Gegensatz zu älteren iPhones oder Android-Smartphones ist diese Variante deutlich stromsparender und genauer.

Moves soll als eigenständige App erhalten bleiben

Auf ihrer Homepage verkünden die Macher, dass Moves als eigene App erhalten bleiben soll, und dass auch nicht die Absicht besteht, den Datenbestand von Moves und Facebook irgendwie miteinander zu kombinieren. Da Moves sehr viele sensible Daten über den Nutzer sammelt, dürften nun viele Nutzer Bedenken äußern, da Facebook einmal mehr einen großen Datenbestand von externen Firmen aufgekauft hat.

via thenextweb.com

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Moritz Stückler
Nie wieder Heartbleed: Google, Microsoft, Facebook & Co. wollen Millionen in Open-Source-Projekte stecken http://t3n.de/news/heartbleed-openssl-linux-foundation-541501/ 2014-04-24T14:01:17Z
Google, Microsoft, Amazon, Facebook und andere Tech-Giganten wollen in den kommenden Jahren Millionen in die Unterstützung kritischer Open-Source-Projekte stecken. Den Anfang soll OpenSSL machen,...

Google, Microsoft, Amazon, Facebook und andere Tech-Giganten wollen in den kommenden Jahren Millionen in die Unterstützung kritischer Open-Source-Projekte stecken. Den Anfang soll OpenSSL machen, damit wir eine Sicherheitslücke wie den Heartbleed-Bug so schnell nicht mehr miterleben müssen.

Heartbleed: Die Core Infrastructure Initiative soll zukünftig wichtige Open-Source-Projekte finanziell unterstützen. (Screenshot: Linux Foundation)
Heartbleed: Die Core Infrastructure Initiative soll zukünftig wichtige Open-Source-Projekte finanziell unterstützen. (Screenshot: Linux Foundation)

Heartbleed: Linux-Foundation und Technologieriesen wollen die Entwicklung von OpenSSL massiv unterstützen

Die Entdeckung der Heartbleed getauften OpenSSL-Sicherheitslücke sorgte Anfang April für einigen Wirbel – zumal OpenSSL in unzähligen Servern im gesamten Netz Verwendung findet. Um solcherlei Sicherheitslücken in Zukunft früher erkennen zu können bezeihungsweise von vornherein zu vermeiden soll dem Open-Source-Projekt zukünftig massiv unter die Arme gegriffen werden. Das meldet die Linux-Foundation, die dazu die sogenannte „Core Infrastructure Initiative“ ausgerufen hat.

Unter dem Namen sollen neben OpenSSL auch andere kritische Open-Source-Projekte finanziell unterstützt werden. Die Projekte, auf denen letztlich ein nicht unerheblicher Teil der gesamten Netzinfrastruktur basiert, sollen beispielsweise durch Vollzeitentwickler unterstützt werden, damit etwaige Sicherheitslücken schneller gestopft werden können und die Entwicklung der Software schneller vorangetrieben werden kann. Außerdem sollen mit dem Geld auch externe Sicherheitstests finanziert werden.

Nie wieder Heartbleed: Open-Source-Projekte werden mit 3,6 Millionen Dollar unterstützt

Zu den Gründern der Initiative gehören neben der Linux-Foundation auch Amazon Web Services, Cisco, Dell, Facebook, Fujitsu, Google, IBM, Intel, Microsoft, NetApp, Rackspace und VMware. Diese Gründungsmitglieder der Initiative wollen OpenSSL und andere Projekt mit 3,6 Millionen US-Dollar über die nächsten drei Jahre unterstützen. Interessierte Unternehmen können sich auf der Webseite der „Core Infrastructure Initiative“ als Unterstützer melden. Außerdem können dort auch Einzelpersonen direkt Geld an die Initiative spenden.

Was genau mit der finanziellen Unterstützung für das OpenSSL-Team geschieht, ist derzeit noch unklar. Vermutlich wird ein Teil des Teams, das bisher bis auf eine Ausnahme nur in ihrer Freizeit für das Projekt arbeiten konnte, zukünftig mit den Geldmitteln als festangestellte Entwickler ausschließlich an OpenSSL arbeiten. Davon dürften wie letztlich alle profitieren. Welche anderen Projekte die „Core Infrastructure Initiative“ noch unterstützen wird, bleibt abzuwarten.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Meet Magento 2014: Konferenz und Messe rund um die Online-Shop-Software http://t3n.de/news/meet-magento-2014-shop-system-541043/ 2014-04-24T13:22:33Z
Am 12. und 13. Mai findet in Leipzig die Meet Magento 2014 statt. Hier treffen sich vom Händler bis zum Entwickler alle, die mit E-Commerce und speziell mit dem Online-Shop-System zu tun haben.

Am 12. und 13. Mai findet in Leipzig die Meet Magento 2014 statt. Hier treffen sich vom Händler bis zum Entwickler alle, die mit E-Commerce und speziell mit dem Online-Shop-System zu tun haben.

Die Meet Magento findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt und wird offiziell durch Magento Inc. unterstützt. Dabei geht es nicht nur um das E-Shop-System, sondern natürlich auch um allgemeine Aspekte aus dem E-Commerce, wie beispielsweise Praxiswissen zum Mobile-Commerce.

Meet Magento 2014: Konferenz, Messe, Barcamp und mehr

Neben den Konferenzvorträgen hat das Programm der Meet Magento 2014 ein vielfältiges Rahmenprogramm zu bieten. Wie auf Konferenzen üblich, gibt es natürlich genug Zeit, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Interessant dürften auch die Case Studies sein, bei denen am Beispiel realer Anwendungsfälle gezeigt wird, wie typische Probleme von anderen gelöst wurden. Für die Entwickler werden am zweiten Tag zwei BarCamps veranstaltet und auf der direkt angeschlossenen Messe präsentieren sich 25 Unternehmen aus den Bereichen Magento und E-Commerce.

Im folgenden Video könnt ihr euch Impressionen der Meet Magento 2012 anschauen:

Die Meet Magento 2014 im Überblick

Datum und Ort:

  • 12. bis 13. Mai 2014
  • Westin Hotel, Leipzig

Themen:

  • Magento
  • E-Commerce

Tickets Mit einem Klick auf den unten stehenden Screenshot gelangst du zur Anmeldung zur Meet Magento 2014 meet-magento-2014

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Florian Brinkmann
Crowdfunding in Eigenregie: So pfeifst du auf Kickstarter http://t3n.de/news/crowdfunding-tools-540213/ 2014-04-21T09:11:11Z
Platzt der Traum vom eigenen Kickstarter-Erfolg, kann man sich nur noch mit Open-Source-Tools zu einer Crowdfunding-Kampagne verhelfen. Wir erklären, welche es gibt und warum ihre Nutzung sogar...

Platzt der Traum vom eigenen Kickstarter-Erfolg, kann man sich nur noch mit Open-Source-Tools zu einer Crowdfunding-Kampagne verhelfen. Wir erklären, welche es gibt und warum ihre Nutzung sogar Vorteile haben kann.

Crowdfunding in Eigenregie: Mach's wie Lockitron

Plötzlich war der Traum erloschen. Sein smartes Türschloss wollte das Hardware-Startup Lockitron Ende 2012 unbedingt über finanzieren. Eine hohe Reichweite, viel Geld und starke Marketing-Effekte – das und mehr versprach die populärste aller Crowdfunding-Plattformen.

Doch daraus wurde nichts: lehnte die Kampagne von Lockitron überraschend ab und verwies darauf, wegen schlechter Erfahrungen mit nicht ausgelieferten Hardware-Produkten vorerst keine Kampagnen dieser Art mehr zuzulassen. Daraufhin entwickelte Lockitron selbst ein Plugin, mit dem sich Crowdfunding-Kampagnen ganz einfach über die eigene Webseite realisieren lassen. Innerhalb von nur einer Woche hatte das Startup sein Türschloss mit 1,8 Millionen US-Dollar finanziert.

3 Tools für deine eigene Crowdfunding-Kampagne

Losgelöst von den inzwischen stark professionalisierten Branchendinos wie Kickstarter oder Indiegogo, bieten Crowdfunding-Kampagnen in Eigenregie wertvolle Vorteile: Geltende und möglicherweise nicht immer nachvollziehbare Restriktionen können umgangen, teure Provisionen bei Finanzierungserfolgen gespart und außerdem die Kontrolle über die Nutzerdaten gewahrt werden. Das haben neben Lockitron inzwischen auch andere Startups erkannt. Wir stellen drei Tools vor, mit denen eure Crowdfunding-Kampagne DIY-Charakter bekommt.

1. CrowdtiltOpen

Die quelloffene Software Crowdtilt Open ist das „Wordpress für Crowdfunding-Kampagnen“. (Screenshot: t3n)
Die quelloffene Software Crowdtilt Open ist das „Wordpress für Crowdfunding-Kampagnen“. (Screenshot: t3n)

Als das „WordPress für Crowdfunding-Kampagnen“ wird Crowdtilt Open bezeichnet. Das Unternehmen bietet mit seinem gleichnamigen Plugin eine quelloffene Lösung für Crowdfunding-Kampagnen an, die Jedermann auf seiner eigenen Webseite platzieren kann. Zu den wichtigsten Features von Crowdtilt Open gehören eine Google-Analytics-Integration sowie die Möglichkeit, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Die Nutzung von Crowdtilt Open ist grundsätzlich kostenlos, und auch bei einem Finanzierungserfolg müssen außer den Kreditkartengebühren keine weiteren Einnahmen an den Anbieter abgegeben werden. Wichtig: Bisher können Zahlungen nur von US-amerikanischen Bankkonten abgewickelt werden. Allerdings läuft schon eine internationale Betaphase, für die man sich hier anmelden kann.

Ein Erfolgsbeispiel für Crowdtilt Open ist Loomio: Das Startup aus Neuseeland hat eine App entwickelt, mit der Teams einfacher als je zuvor Entscheidungen treffen können. Um die Kosten für Entwicklung und Marketing zu decken, hat Loomio eine Crowdfunding-Kampagne auf seiner Webseite gestartet und dafür das Skript von Crowdtilt Open genutzt. Mit 100.000 US-Dollar hat das Startup die gewünschte Summe schon zusammen.

2. Selfstarter

Lockitron hat aus der Not eine Tugend gemacht: Weil Kickstarter ablehnte, wurde ein eigenes Script für Webseiten entwickelt. (Screenshot: t3n)
Lockitron hat aus der Not eine Tugend gemacht: Weil Kickstarter ablehnte, wurde ein eigenes Script für Webseiten entwickelt. (Screenshot: t3n)

Selfstarter ist die Antwort von Lockitron auf die erwähnte Abfuhr von Kickstarter. Dahinter steckt ähnlich wie bei Crowdtilt Open eine frei verfügbare Software auf Basis von Ruby on , mit der Tüftler ihre Crowdfunding-Kampagne im Baukastensystem auf die eigene Webseite bringen können.

Den Quellcode hat Lockitron auf GitHub zur Verfügung gestellt. Als Zahlungsterminal zur Reservierung der Bestellungen kommt Amazon Payments zum Einsatz, das allerdings erst greift, wenn das unterstützte Produkt tatsächlich verschickt wird.

Es können aber weitere Zahlungskanäle (Stripe, WePay) integriert werden. Ohnehin hat man mit Selfstarter viele Freiheiten, denn: Selfstarter ist, so erklären die Macher, nur eine Art erster Baustein. Um eine vollwertige Crowdfunding-Kampagne auf die Beine zu stellen, muss man selbst noch einige Handgriffe in Sachen Authentifizierung und Administration vornehmen.

3. IgnitionDeck

IgnitionDeck ist die Rundumlösung für unabhängige Crowdfunding-Kampagnen. Das kostet allerdings Geld. (Bild: IgnitionDeck)
IgnitionDeck ist die Rundumlösung für unabhängige Crowdfunding-Kampagnen. Das kostet allerdings Geld. (Bild: IgnitionDeck)

Ein echtes WordPress-Plugin für Crowdfunding-Kampagnen bietet IgnitionDeck. Ohne sich den Geschäftsbedingungen von Kickstarter oder Indiegogo unterwerfen zu müssen, behalten Startups und Bastler mit einer auf dem CMS basierenden Webseite immer die Kontrolle über ihre Kampagne. Im Unterschied zum eher rudimentärem Skript von Selfstarter bietet IgnitionDeck ein Rundum-sorglos-Paket für Crowdfunding-Fans an.

Eingehende Zahlungen werden mit PayPal, Stripe oder Bitcoins abgewickelt, der Kampagnen-Erfolg lässt sich mit einem proprietären Analytics-Tool messen. Zudem gibt es automatisierte E-Mail-Listen und die Möglichkeit, bei Bedarf Stretch-Goals festzulegen. Das Gesamtpaket ist jedoch nicht kostenlos: Die Grundversion kostet 79 US-Dollar, die funktionstechnisch besser ausgestattete Premium- beziehungsweise Enterprise-Version 149 bis 349 US-Dollar.

Warum sich dieses Modell für Startups und Projektler lohnt, erklärt die Plattform in ihrem Blogbeitrag unter dem Titel „IgnitionDeck vs Crowdfunding Platforms: A Cost-Benefit Analysis“. Es gibt also Alternativen zu Kickstarter und Co. Jetzt braucht ihr nur noch ein Projekt.

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Daniel Hüfner
Von Aviate bis Regina: Die 15 besten Android-Launcher http://t3n.de/news/besten-android-launcher-491576/ 2014-04-20T12:35:36Z
Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps...

Wer im Play-Store nach Android-Launchern sucht, wird von den vielen Optionen beinahe erschlagen. Um einen kleinen Überblick zu liefern, haben wir uns für euch 15 der besten Launcher-Apps herausgesucht.

Die besten Android-Launcher in der Übersicht

Wenn es eine Sache gibt, in der iOS und Windows Phone absolut keine Chance gegen haben, dann ist die unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Smartphone-Betriebssystemen lässt sich beinahe die komplette Oberfläche dank der sogenannten Launcher-Apps verändern. Statt die von Google entwickelte Standard-Oberfläche einzusetzen, könnt ihr einen der beinahe unzähligen alternativen Launcher einsetzen.

Während einige Launcher ein Mal mehr oder weniger interessantes Bedienkonzept auf euren Homescreen bringen, lassen sich andere von vorne bis hinten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Welcher letztlich der perfekte Launcher für euch ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir euch hier die 15 besten Android-Launcher herausgesucht.

Apex-Launcher: Toller Android-Launcher mit vielen Optionen

Der Apex Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)
Der Apex-Launcher ist ein Anpassungsfähiger Android-Launcher. (Screenshots: Google Play Store)

Der Launcher kommt von Haus aus mit einem recht konservativen Look daher. Auf den ersten Blick könnte man meinen, noch immer mit dem Standard-Android-Launcher zu arbeiten. Erst unter der Haube machen sich die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten bemerkbar. So lässt sich das Raster des Homescreens nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und mit dem Raster auch die Größe der Icons. Wer also mehr oder weniger Icons auf seinem Smartphone-Display möchte, kann das ohne große Schwierigkeiten erreichen.

Dank endlosem Scrolling kann man zwischen den Homescreens wechseln, ohne jemals die Scroll-Richtung zu ändern – nach dem letzte Homescreen kommt man also automatisch wieder zum Ersten. Ein langer Druck auf eine App oder ein Widget öffnet ein Menü, mit dem man direkten Zugriff auf Funktionen wie Veränderung der Größe, Löschen, Anzeige der App-Informationen oder Teilen hat. Anpassbar sind darüber hinaus auch das Dock und die App-Übersicht. Hier lässt sich neben kosmetischen Details auch auf einfache Art und Weise die Anzeige ungenutzter deaktivieren. Die kostenpflichtige Pro-Variante bringt zusätzliche Features wie beispielsweise zusätzliche Zwei-Finger-Gesten, neue Übergangseffekte oder sich überschneidende Widgets.

Apex Launcher Apex Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Apex Launcher Pro Apex Launcher Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Nova-Launcher: Gute Alternative zum Apex-Launcher

Android Launcher: Der Nova Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)
Android-Launcher: Der Nova-Launcher ist definitiv einen Blick wert. (Screenshots: Google Play Store)

Der größte Konkurrent des Apex-Launchers dürfte wohl Nova sein. Im Bezug auf den Funktionsumfang gibt es bei beiden keine allzu großen Unterschiede. Die kostenlose Variante hat aber nicht ganz so viele Funktionen wie das kostenfreie Gegenstück des Apex-Launchers. Generell lassen sich auch hier die Anzahl der Homescreens, das Dock und der App-Drawer auf vielfältige Art und Weise an die eigenen Ansprüche anpassen. Verglichen mit anderen Launchern ist die Anzahl der verfügbaren Übergangseffekte allerdings eher gering.

Ein direkter Vergleich zwischen Nova und Apex dürfte von den persönlichen Vorlieben abhängen. Beide Launcher sind sehr stabil und dürften mit zum Besten gehören, das es für Android-Nutzer gibt.

Nova Launcher Nova Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Nova Launcher Prime Nova Launcher Prime @ Google Play
Preis: 3,00 €

ADW-Launcher: Beinahe ein Klassiker

ADW Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)
ADW-Launcher: Vermutlich der Klassiker unter den Android-Launchern. (Screenshots: Google Play Store)

Der ADW-Launcher bietet den selben Funktionsumfang wie der Apex-Launcher, wenn es um die Änderung des Homescreen-Rasters geht. Auch bringt längeres Drücken eines App-Icons beziehungsweise eines Widgets ein ähnliches Menü zum Vorschein. Die App-Auswahl lässt sich mit unterschiedlichen Effekten versehen und man kann dort auch die Anzahl der pro Seite angezeigten Apps verändern. Außerdem lassen sich eigene Gruppen erstellen. Die Funktion findet sich zwar auch im Apex-Launcher, dort allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version.

Eine nette Funktion ist auch der AppWidget-Picker. Damit lässt sich schnell überprüfen, wie ein Widget auf dem Homescreen aussehen würde. Nutzer können dadurch lässt sich beim Auswählen eines bestimmten Widgets viel Zeit sparen. Die kostenpflichtige Version des ADW Launcher erweitert den Umfang der App beispielsweise um zusätzliche Übergangseffekte und die Möglichkeit, die Größe von Icons zu ändern.

ADW.Launcher ADW.Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
ADWLauncher EX ADWLauncher EX @ Google Play
Preis: 2,78 €

Go-Launcher EX: Starker Android-Launcher

Go Launcher Ex gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)
Der Go-Launcher EX gehört ebenfalls zu den bekanntesten Apps seiner Art. (Screenshots: Google Play Store)

Der Go-Launcher dürfte vermutlich nichts für Minimalisten sein – dafür ist die Oberfläche von Haus aus etwas überladen. Die Anpassungsmöglichkeiten für den Homescreen entsprechen insofern dem Standard eines guten Launchers, als dass ihr die Anzahl der angezeigten Apps variieren könnt. Die Beschriftungen der einzelnen Apps lassen sich deaktivieren. Außerdem könnte ihr die Schriftgröße und die Größe der Icons selbst bestimmen.

Auch die App-Übersicht lässt sich anpassen. So kann man die Apps entweder nach Datum der Installation, dem Titel oder der Häufigkeit der Nutzung anzeigen lassen. Außerdem lassen sich ungewollte Apps verstecken oder eigene Ordner erstellen. Auch die Anpassung von Apps oder Widgets wurde ähnlich wie bei den beiden erstgenannten Launchern gelöst. Darüber hinaus steht eine mehr als ausreichende Anzahl an Übergangseffekten zur Verfügung.

Zwar stehen fast alle Funktionen der Premium-Version auch in der kostenfreien Variante des Launchers zur Verfügung, dafür wird man relativ häufig mit Werbung konfrontiert. Auch bieten viele der integrierten Apps nicht den vollen Funktionsumfang.

GO launcher EX (Deutsch) GO launcher EX (Deutsch) @ Google Play
Preis: Kostenlos
GO Launcher Prime GO Launcher Prime @ Google Play
Preis: 4,33 €

Holo-Launcher: Android-Launcher für ältere Smartphones

Holo Launcher: Ein Android-Launcher der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)
Holo-Launcher: Ein Android-Launcher, der besonders für Besitzer älterer Smartphones eine gute Wahl ist. (Screenshots: Google Play Store)

Der Holo-Launcher dürfte von seinem Funktionsumfang her mit dem Apex-Launcher vergleichbar sein. Allerdings funktioniert die App auch auf älteren Android-Versionen, was für einige Nutzer ein entscheidendes Kriterium sein dürfte. Neben den bekannten Anpassungsmöglichkeiten des Homescreens und des App-Auswahl-Menüs unterstützt der Holo-Launcher verschiedene Gesten und bringt eine praktische Benachrichtigungs-App mit. Die muss allerdings extra installiert werden.

Alles in allem ist der Holo-Launcher vermutlich die perfekte Wahl für Nutzer älterer Android-Versionen, die ein paar zusätzliche Anpassungen vornehmen wollen. Die kostenpflichtige Variante bringt einige zusätzliche Features wie die Unterstützung für Go-Launcher-Icon-Packs, sich überschneidende Widgets und weitere Übergangseffekte.

Holo Launcher Holo Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Holo Launcher Plus Holo Launcher Plus @ Google Play
Preis: 2,93 €

Buzz-Launcher: Android-Launcher für Fans ganz eigener Designs

Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)
Homepack Buzz: Eigene Homescreens lassen sich mit einem Klick mit anderen teilen. (Screenshot: Homepack Buzz)

Diesen Launcher hatten wir euch in diesem Artikel schon vorgestellt. Schwerpunkt des Launchers ist die weitreichende Anpassung des eigenen Smartphones oder Tablets. In Kombination mit der Buzz-Custom-Widget-App könnt ihr sogar eigene Widgets erstellen, um so einen ganz eigenen Look zu kreieren.

Neben den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten lassen sich die erstellten Homescreens auch auf einfache Art und Weise mit anderen Nutzern der App teilen. Dafür existiert mit Homepack Buzz eine eigene Webseite, auf der sich auch unzählige fertige Homescreen-Designs finden lassen. Egal, ob man diese einfach übernimmt oder sie als Inspirationsquelle nutzt – wer eine möglichst individuelle Oberfläche auf seinem Android-Gerät möchte, sollte sich den Buzz-Launcher genauer anschauen.

Buzz Launcher Buzz Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Atom Launcher: Elegant und minimalistisch

Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play)
Der Atom-Launcher bietet Schöne Möglichkeiten zum Anpassen des Homescreens. (Screenshot: Google Play Store)

Statt den Homescreen mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, legen die Macher des Atom-Launchers mehr Wert auf Präsentation und Optik. Sicherlich gibt es daher Launcher, die etwas mehr an Funktionen bieten, aber dafür gehen die Anpassungen beim Atom-Launcher recht schnell von der Hand.

Ein langer Klick auf das App-Drawer-Icon ermöglicht Nutzern, ein paar visuelle Effekte über den Homescreen zu legen. Außerdem bestimmt ihr hier auch die Übergangseffekte sowie den Grad an Transparenz eurer Icons und Widgets. Wer lieber auf Homescreen-Anpassungen anderer Nutzer setzen oder sich einfach inspirieren lassen will, findet mit der optionalen Atom-Store-App kostenlose wie auch kostenpflichtige Themes für den Launcher.

Atom Launcher Atom Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Smart Launcher 2: Alles auf einem Blick

Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)
Smart Launcher 2: Cleverer Android-Launcher mit Gestensteuerung und aufgeräumter Oberfläche. (Screenshot: Google Play)

Der Smart Launcher wurde uns von einigen Lesern empfohlen, also mussten wir einfach auch einen Blick auf die App werfen. Nach eingehender Prüfung lässt sich feststellen: Der Launcher hat seinen Platz auf dieser Liste definitiv verdient. Dabei ist der Smart Launcher 2 nicht als Konkurrenz zu Produkten wie dem Apex Launcher oder dem Nova Launcher gedacht. Wer das Aussehen seines Launchers exakt abstimmen möchte, der ist beim Smart Launcher 2 falsch. Wer aber einen möglichst schnell zu bedienende Oberfläche sucht, der kommt an dem Launcher fast nicht vorbei. Viel schneller und einfacher kann der Umgang mit den eigenen Apps kaum sein.

Ihr habt genau einen Homescreen auf dem ihr die für euch wichtigsten Apps ablegt. Darüber findet ihr lediglich die Uhrzeit und das aktuelle Datum. Widgets könnt ihr leider nur in der kostenpflichtigen Version verwenden. Auch der App-Drawer wirkt sofort aufgeräumt, da ihr eure Apps in verschiedene Kategorien unterteilen könnt. Die jeweilige Kategorie wählt ihr dazu einfach am linken Rand aus. Außerdem könnt ihr für euren Homescreen eigene Gesten festlegen. So lassen sich beispielsweise häufig genutzte Apps oder die Benachrichtigungen anzeigen. In der kostenpflichten Pro-Version könnt ihr zusätzlich noch Zwei-Finger-Gesten definieren. Habt ihr euch die Gesten erstmal eingeprägt, könnt ihr häufige Aufgaben extrem schnell erledigen.

Smart Launcher 2 Smart Launcher 2 @ Google Play
Preis: Kostenlos
Smart Launcher 2 Pro Smart Launcher 2 Pro @ Google Play
Preis: 2,99 €

Regina-3D-Launcher: Android-Launcher mit 3D-Effekten

Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)
Ein Android-Launcher für 3D-Fans. (Screenshots: Google Play Store)

Wer animierte Übergangseffekte als Spielerei abtut, dürfte am Regina-3D-Launcher wenig Freude haben. Wer aber seine Homescreens gerne als 3D-Objekte dargestellt bekommt, sollte einen Blick auf den kostenfreien Launcher riskieren. Wischt man zur Seite, um auf einen anderen Homscreen zu kommen, zeigt sich der namensgebende 3D-Effekt. Wischt man sehr langsam, erhält man eine Übersicht über die verschiedenen Screens. Jedem einzelne Homescreen kann ein eigenes Hintergrundbild zugewiesen werden. Außerdem kann man den Screens auch eine Beschreibung verpassen.

Ein spannendes Feature ist der sogenannte versteckte Arbeitsbereich. Er lässt sich durch einen selbstdefinierten Code anzeigen und bleibt sonst unsichtbar. Dafür definiert man eine Kombination von Berührungen auf die vier Ecken des Bildschirms. So kann man einen versteckten Homescreen einrichten, auf dem man private Dokumente, Widgets oder Ähnliches ablegen kann.

Regina 3D Launcher Regina 3D Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Regina 3D Launcher Pro Regina 3D Launcher Pro @ Google Play
Preis: Kostenlos

Yandex Shell: Russischer 3D-Launcher

Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play)
Yandex Shell: Der Launcher vom russischen Suchgiganten. (Screenshots: Google Play Store)

Der Marktführer in Sachen Internetsuche auf dem russischen Markt hat mit Yandex-Shell auch einen eigenen Android-Launcher im Angebot. Angst vor Kyrillisch müssen Nutzer übrigens nicht haben, die Software liegt auch in deutscher Sprache vor. Nett sind bei dem Launcher vor allem die eingesetzten 3D-Effekte. So kann man sich die verschiedenen Homescreens in einer Art Karussell anzeigen lassen. In dieser Ansicht gibt es auch kleine Animationen, die euch Sinn und Zweck des jeweiligen Homescreens erklären.

Als zusätzliches Schmankerl können Nutzer ein experimentelles Feature aktivieren, das den Bewegungssensor nutzt, um wahlweise die Beleuchtung oder den Neigungswinkel des 3D-Karussells zu manipulieren. Als Bonus bringt der kostenlose Launcher auch einen netten Dialer mit.

Yandex.Shell (Launcher+Dialer) Yandex.Shell (Launcher+Dialer) @ Google Play
Preis: Kostenlos

Vire-Launcher bietet spannende Effekte

Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)
Vire: Der Launcher ist optisch durchaus imposant. (Screenshots: Google Play Store)

Wer einen visuell beeindruckenden Launcher sucht, sollte unbedingt einen Blick auf den Vire-Launcher werfen. Vor allem der integrierte Homescreen-Übergangeffekt, der eine Glasoberfläche in 3D simuliert, ist wirklich schön gemacht. Das mitgelieferte Uhren-Widget zeigt eine Art dynamischen Belichtungseffekt und kann darüber hinaus zusätzliche Apps und Verknüpfungen enthalten, die erst bei einem Wisch nach unten zum Vorschein kommen.

In der kostenpflichtigen Variante unterstützt die App auch die typischen Anpassungsmöglichkeiten für Homescreen, Dock und App-Drawer. So können damit unter anderem Icons wie auch Widget in der Größe angepasst werden. Auch das bereits erwähnte Widget bietet hier zusätzliche Möglichkeiten zur Anpassung.

Vire Launcher Vire Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos
Vire Launcher (donate) Vire Launcher (donate) @ Google Play
Preis: 3,49 €

Aviate: Android-Launcher trifft auf Google Now

Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)
Aviate will der Android-Launcher für jede Lebenslage werden. (Screenshots: Google Play Store)

Der Android-Launcher Aviate befindet sich derzeit leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase, ist aber schon mehr als vielversprechend. Vorbild für den Launcher war offensichtlich Google Now. So ist nicht nur die Oberfläche von der App inspiriert, der Launcher versteht sich auch als eine Art virtueller Assistent, der Informationen zum richtigen Zeitpunkt präsentieren soll.

Ein Menü am oberen Rand des Homescreens zeigt die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum an. Das Menü lässt sich ausklappen, um zum aktuellen Kontext passende Informationen anzuzeigen. Über ein zusätzliches Menü lässt sich beispielsweise auswählen, dass man bei der Arbeit ist. Daraufhin zeigt der obere Teil des Homescreens beispielsweise die nächsten Geschäftstermine, während der untere Teil, der zur Anzeige der wichtigsten Apps genutzt wird, alle für die Arbeit wichtigen Apps anzeigt. Nach einem ähnlichen Prinzip lässt sich jeweils ein anderer Kontext auswählen, nach dem der Launcher Apps und Informationen bereitstellt. Durch ein Wischen kann man sich aber natürlich jederzeit auch eine Übersicht aller installierten Apps auf den Schirm holen.Anpassungen der Oberfläche im herkömmlichen Sinne bietet der Launcher nicht. Spannend ist dafür die Idee, dass der gesamte Homescreen sich an alle möglichen Situationen anpasst.

Leider dürfte es noch dauern, bis der Launcher in einer frei zugänglichen Version verfügbar ist. Bis dahin könnt ihr immerhin auf der Webseite des Aviate-Launchers eine Einladung zur Nutzung der App beantragen. Aviate wurde zwischenzeitlich übrigens von Yahoo übernommen.

Aviate Beta Aviate Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

SF Launcher: Richtig minimalistisch im Google-Now-Stil

SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: SF Launcher)
SF Launcher: Schöne Oberfläche aber kaum Möglichkeiten sie anzupassen. (Screenshots: Google Play Store)

Im Gegensatz zu Aviate will der SF-Launcher euch nicht die passenden Apps für irgendwelche Gelegenheiten bieten. Dafür orientiert sich die App beim Design aber stark an Google-Now. Der obere Teil des Homescreens zeigt standardmäßig ein Bild von San Francisco. Wer will, kann aber entweder ein eigenes Bild auswählen oder aus einer Liste eine der anderen vorgegebenen Städte auswählen. Aus Deutschland steht immerhin Berlin zur Auswahl. Ein Klick auf das Bild bringt euch in den Standardeinstellungen übrigens direkt zu Google-Now.

Unter dem Bild befinden sich zwei Felder, eines bietet Platz für ein Widget eurer Wahl, das darunter nimmt eure Lieblings-Apps auf. Wischt ihr von hier nach rechts, findet ihr alle installierten Apps vor. Wer also nach vielen Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird von diesem Launcher mehr als enttäuscht sein. Ihr könnt hier lediglich Kleinigkeiten einstellen, etwa die Größe des Banners, welche Aktion ein Klick darauf auslösen soll und wie groß das Widget-Feld sein darf. Wer allerdings eine aufgeräumte Oberfläche sucht, und in den meisten Fällen sowieso immer dieselben Apps verwendet, der könnte am SF-Launcher Spaß haben, sofern er das Design mag.

SF Launcher Beta SF Launcher Beta @ Google Play
Preis: Kostenlos

Splay Launcher: Mal was ganz anderes

Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play)
Splay: Homescreen mal anders. (Screenshots: Google Play Store)

Splay versucht gar nicht erst, eine Alternative zu Launchern wie Apex oder Go zu sein. Statt unzähligen Anpassungsmöglichkeiten haben sich die Macher auf eine Sache konzentriert: Sie schaffen eine völlig andere Bedienoberfläche für euer Smartphone. Von einem Halbkreis auf der rechten Seite des Bildschirms gehen fünf Strahlen in Richtung der gegenüberliegenden Seite aus. Hier finden sich die Kategorien Telefon, Terminkalender, Medien und Apps.

Der Clou: Statt einmal kurz auf die Menüpunkte zu drücken, öffnet sich ein Untermenü, wenn man mit dem Finger auf dem Menüpunkt bleibt. So soll man nur mit dem Daumen schnell alle Funktionen erreichen können. Die Anzahl der Apps, die man beispielsweise durch diese Schnellstart-Funktion erreichen kann, ist allerdings begrenzt. Wer nicht mehr als sieben Apps regelmäßig nutzt und Lust auf etwas Neues hat, sollte allerdings einen Blick auf Splay werfen.

Splay Splay @ Google Play
Preis: Kostenlos

Espier-Launcher: Android-Launcher für iOS-Fans

Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)
Dieser Android-Launcher wirkt wie Methadon für iPhone-Junkies. (Screenshots: Google Play Store)

Es soll ja Leute geben, die zwar gerne ein Android-Smartphone besitzen, trotzdem aber Look-and-Feel von iOS bevorzugen. Für diese Menschen gibt es den Espier-Launcher. Er macht genau das, die Android-Oberfläche wie die eines iPhones aussehen zu lassen. Wer will kann sich bereits ein Theme für iOS 7, der nächsten Version von Apples mobilen Betriebssystems, herunterladen.

Auch, wenn ich persönlich nicht zu den potenziellen Kunden des Espier-Launcher gehöre, ist er in einigen Kreisen recht beliebt und bietet mit „Espier HD“ auch eine Variante für Tablets an.

Espier Launcher Espier Launcher @ Google Play
Preis: Kostenlos

Fazit: Und welcher ist jetzt der beste Android-Launcher?

Leider lässt sich die Frage nicht wirklich so einfach beantworten. Egal ob Apex, ADW, Nova oder Go: Wer auch kleinere Details anpassen möchte, sollte sich die vier Launcher einmal genauer anschauen. Wem es weniger um die Anpassungsmöglichkeiten geht, als darum schnell an alle wichtigen Apps zu kommen, dem empfehlen wir einen Blick auf den Smart Launcher 2, Aviate oder vielleicht den SF Launcher zu werfen. Letztlich werdet ihr aber kaum darum herumkommen, den einen oder anderen Android-Launcher selbst zu testen. Wir hoffen, unsere kleine Vorauswahl erleichtert euch die Entscheidung ein wenig.

Und welcher Launcher gefällt euch am besten? Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise in den Kommentaren!

Letztes Update des Artikels: 11. April 2014

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Kim Rixecker
WordPress 3.9 „Smith“ erschienen: Neue Version setzt voll auf Geschwindigkeit http://t3n.de/news/wordpress-3-9-erschienen-540643/ 2014-04-17T05:18:12Z
Die Blog-Software WordPress ist in Version 3.9 erschienen. Wir stellen euch die Highlights vor: unter anderem ein schnellerer Visual Editor mit einer Drag-&-Drop-Funktion für Bilder und die...

Die Blog-Software WordPress ist in Version 3.9 erschienen. Wir stellen euch die Highlights vor: unter anderem ein schnellerer Visual Editor mit einer Drag-&-Drop-Funktion für Bilder und die Möglichkeit, Text aus Word einzufügen.

WordPress 3.9: Die wichtigsten Neuerungen

Das Release 3.9 für die weit verbreitete Blog-Software steht ab sofort zum Download bereit. Benannt wurde die Version nach dem Jazz-Musiker Jimmy Smith. Die neue WordPress-Version soll vor allem Verbesserungen im Autoren-Bereich mit sich bringen: Das Verfassen von Blogposts soll wesentlich schneller funktionieren  als bisher. Der Visual Editor wurde verbessert, Bilder lassen sich auch ohne den „Dateien-einfügen“-Button einbauen und auch Microsoft Word wurden Manieren beigebracht: Texte aus dem Textverarbeitungsprogramm lassen sich jetzt ohne die üblichen, überflüssigen und nervenzerreibenden Formatierungsreste in einfügen.

Die neue WordPress-Version verspricht mehr Geschwindigkeit und auf den ersten Blick scheint sich dieses Versprechen zu bewahrheiten: Viele kleinere und größere Änderungen führen zu einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit beim Erstellen von Artikeln – und zu einem größeren Komfort.

(Screenshot: WordPress)
WordPress 3.9: Immer schneller. (Screenshot: WordPress)

Visual Editor

WordPress verspricht einen schnelleren Editor mit leichterer Zugänglichkeit und einer verbesserten Darstellung auf mobilen Endgeräten. Zusätzlich können jetzt Texte aus Microsoft Word in den Editor kopiert werden, ohne hinterher aufwendig Formatierungsprobleme beseitigen zu müssen.

Bildbearbeitung

Die verschiedene Bildbearbeitungswerkzeuge in WordPress sind jetzt schneller erreichbar und können direkt beim Schreiben angewandt werden: Die Bilder können ab sofort schon im Editor skaliert oder zugeschnitten werden. Ein Schritt, der von Freunden der Bildbearbeitungsfunktionen sicher positiv aufgenommen wird – Bilder nach dem Einfügen in den Editor nochmals zu bearbeiten, ist bisher ziemlich umständlich gewesen.

Bilder per Drag & Drop einsetzen

Auch hier setzt WordPress auf Vereinfachung: Statt den umständlichen Weg über den „Dateien-hinzufügen“-Dialog zu wählen, können Bilder jetzt einfach per Drag & Drop direkt in den Editor gezogen werden. Ein weiterer Arbeitsschritt, der ab sofort beim Erstellen eines Artikels entfällt und die tägliche Arbeit mit dem WordPress-Editor angenehmer macht.

Galerie-Vorschau ab sofort im Editor sichtbar

Bisher ist bei einer eingesetzen Galerie im Editor nur ein nichtssagendes, graues Feld sichtbar: ein Platzhalter. Damit ist jetzt Schluss: Ab sofort ist der Inhalt der Galerie auch direkt sichtbar.

(Screenshot: WordPress)
WordPress 3.9: Auch die Galerie-Funktion ist jetzt 'sichtbar' in den Editor integriert. (Screenshot: WordPress)

Playlists für Musik und Videos

Eigene Musik- und Videodateien können jetzt in Playlists organisiert und eingebunden werden.

(Screenshot: WordPress)
Playlists halten Einzug in WordPress. (Screenshot: WordPress)

WordPress 3.9: Weitere Neuerungen in der Übersicht

  • Verbesserte Live-Vorschau im Theme-Customizer. Header-Bilder und Widgets können direkt in der Vorschau ausgewechselt werden. Verbesserter Theme-Browser.
  • Themes können jetzt HMTL5-Tags für Überschriften und Galerien nutzen.
  • Inline-Code-Dokumentation.
  • Verbesserte Datenbankabstraktionsschicht.
  • Externe Bibliotheken wurden aktualisiert.

Alle Änderungen in WordPress 3.9 in der Übersicht bekommt ihr wie immer im WordPress-Codex.

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Jochen G. Fuchs
Gerettet! Der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz kommt http://t3n.de/news/smartphone-diebstahl-schutz-540329/ 2014-04-16T06:07:59Z
Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz. ...

Apple, Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Google und Huawei haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet: Ab Juli 2015 wollen die US-Hersteller jedes Smartphone mit einem gut durchdachten Diebstahlschutz versehen. Ein Ausblick auf das Programm. Der Verlust eines Smartphones kommt einer Katastrophe gleich: Nicht nur der Wertverlust trifft den Nutzer hart, sondern auch die Tatsache, dass sich jetzt Unmengen an persönlichen Daten in fremden Händen befinden. Vereinzelt gibt es von Herstellern schon Lösungen, leider aber noch nicht übergreifend in jedem Modell. Ist eine Diebstahl-Schutz-Funktion implementiert, folgt sie meist keinem Standard und kann oft nur Teilaspekte des Problems abdecken.

Recht weit verbreitet ist die Möglichkeit zum Remote-Wipe, also zur Fernlöschung. Jetzt haben eine Reihe von Handy-Herstellern in den USA bei US-Industrie-Verband CTIA eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der sie eine umfangreiche Diebstahl-Schutz-Funktion als Standard einführen wollen.

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Kommt der ultimative Smartphone-Diebstahl-Schutz? (Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Smartphone-Diebstahl-Schutz soll Standard werden

Der Remote-Wipe gehört verständlicherweise zu der Diebstahl-Funktion, genauso aber auch Funktionen, die einen Diebstahl unattraktiv machen und dem Nutzer die Möglichkeit verleihen sollen, sein Gerät wieder zurückzukriegen. Hier sind die Funktionen, die laut der Selbstverpflichtung zum Smartphone-Diebstahl-Schutz eingeführt werden sollen:

  1. Die Möglichkeit zur Fernlöschung von definierten Benutzerdaten, falls das Gerät verloren geht oder geklaut wird (Persönliche Informationen, die nach dem Kauf hinzugefügt wurde, wie beispielsweise Kontakte, Fotos, E-Mails).
  2. Das betroffene soll per Fernzugriff unbenutzbar werden für unauthorisierte Benutzer, zum Beispiel durch ein Passwort. Einzige Ausnahme: die Notruf-Funktion soll benutzbar bleiben, sowie etwaige Notfall-Rufnummern, die der eigentliche Besitzer einprogrammiert hat. Letztere sollen zum Kontakt mit dem Besitzer genutzt werden können.
  3. Die Verhinderung eine Reaktivierung eines entwendeten Gerätes, inklusive des Versuchs eines unauthorisierten Hardware-Reset auf die Werkseinstellungen. So sollen geklaute Geräte nicht einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können, um ein Geräte-Passwort auszuhebeln.
  4. Letztlich muss der Nutzer, sollte er sein entwendetes Gerät zurückerhalten, das Gerät trotz aller Sperr- und Blockade-Möglichkeiten auch wieder nutzen können. Um zu verhindern dass ein aufwendiges oder teures Aufsuchen einer Service-Einrichtung notwendig wird, enthält die Vereinbarung auch den Passus, dass ein Gerät sobald es beim rechtmäßigen Nutzer angelangt ist, wieder reaktiviert werden kann – sowie die Nutzerdaten wiederhergestellt werden sollen. Beispielsweise aus der Cloud.

Die Diebstahl-Schutz-Funktion ist allerdings nicht automatisch auf jedem Gerät aktiv, bisher haben sich die beteiligten Hersteller nur dazu verpflichtet, die Funktion entweder vorzuinstallieren oder zum Download anzubieten. In den USA wünscht sich die Politik vereinzelt, dass die Funktion nicht noch extra aktiviert werden muss – aber wie die Kollegen bei Engadget richtig bemerken: Die Hersteller haben ja noch ein paar Monate Zeit, um die Umsetzung auszutüfteln.

Smartphone-Diebstahl-Schutz: Bald hoffentlich auch in Deutschland

Ist die Funktion erst implementiert, ist eine Einführung in Deutschland fast schon vorauszusehen, vor allem, wenn es sich um eine Software-Lösung handelt. Einzelne Hersteller wie Samsung oder Apple bieten ja schon ähnliche Funktionen an, sollte die US-Lösung nicht noch eine starke Beteiligung der Netzwerkbetreiber erfordern, dürfen wir uns wohl auch über einen besseren Schutz für unsere Smartphones freuen.

Gefällt euch die Entwicklung oder geht die Initiative euch noch nicht weit genug? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Jochen G. Fuchs
Entscheidet euch! Open-Source-Projekt Loomio will Teamwork demokratischer machen http://t3n.de/news/open-source-loomio-entscheidungsfindung-540302/ 2014-04-15T15:06:55Z
Loomio soll dabei helfen, im Team konsensfähige Entscheidungen zu treffen. Das Open-Source-Tool existiert schon in einer Beta-Version. Version 1.0 soll dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. ...

Loomio soll dabei helfen, im Team konsensfähige Entscheidungen zu treffen. Das Open-Source-Tool existiert schon in einer Beta-Version. Version 1.0 soll dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne aber noch deutlich umfangreicher werden.

Loomio: das Open-Source-Tool soll bei der Entscheidungsfindung helfen. (Screenshot: Loomio)
Loomio: das Open-Source-Tool soll bei der Entscheidungsfindung helfen. (Screenshot: Loomio)

Loomio: Wie kann der Entscheidungsprozess in Teams verbessert werden?

Es gibt viele Situationen, in denen eine Entscheidung idealerweise demokratisch beschlossen werden sollte. Leider fehlt es derzeit an den notwendigen Tools, um einen tragfähigen Konsens online zu entwickeln. Diskussionen per E-Mail oder ein soziales Intranet wie Yammer sind letztlich oft zu umständlich und zögern eine echte Entscheidung mitunter unnötig lange hinaus. Das Problem soll Loomio lösen.

Bei Loomio handelt es sich um ein neuseeländisches Open-Source-Projekt. Die Plattform soll Gruppen die Möglichkeit bieten, Probleme zu diskutieren und anschließend einen Konsens zu erarbeiten, der am Ende von allen Beteiligten getragen werden kann. Während die Macher das Tool gerne als politisches Werkzeug für Aktionsbündnisse sehen, ist auch der Einsatz in Firmen oder für Open-Source-Projekte denkbar.

Loomio: Beta-Version ist bereits verfügbar

Loomio existiert seit 2013 in einer offenen Beta-Version, die schon von verschiedenen Organisationen erfolgreich eingesetzt wird. Eine Crowdfunding-Kampagne, deren Ziel von 100.000 US-Dollar schon überschritten wurde, soll die Entwicklung von Version 1.0 finanzieren. Vor allem an dem mobilen Interface soll bis zum Release-Termin im November 2014 noch gefeilt werden.

Auch Version 1.0 soll wie die Beta von Loomio unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub mit allen interessierten Parteien geteilt werden. Wer die Software lieber nicht selbst hosten will, kann dazu auch auf die Dienste der Macher zurückgreifen. Über solche Dienstleistungen will sich das Projekt letztlich auch langfristig finanzieren. Ob das klappt, wird sich zeigen. Die Idee hinter Loomio ist jedenfalls vielversprechend.

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Kim Rixecker
Huginn: Das kann die Open-Source-Alternative zu IFTTT http://t3n.de/news/huginn-ifttt-alternative-open-source-540123/ 2014-04-15T09:11:02Z
Das Ruby-Projekt Huginn lässt sich am ehesten als eine Mischung aus IFTTT und Yahoo Pipes erklären. Wir zeigen euch, was ihr mit dem Open-Source-Tool alles anstellen könnt.

Das Ruby-Projekt Huginn lässt sich am ehesten als eine Mischung aus IFTTT und Yahoo Pipes erklären. Wir zeigen euch, was ihr mit dem Open-Source-Tool alles anstellen könnt.

Huginn: Auch komplexere Aufgaben kann die IFTTT-Alternative übernehmen. (Screenshot: Huginn)
Huginn: Auch komplexere Aufgaben kann die IFTTT-Alternative übernehmen. (Screenshot: Huginn)

Huginn: Quelloffene IFTTT-Alternative auf eurem Server

Der Dienst If This Then That (IFTTT) verbindet die verschiedensten APIs, um Aktionen auszulösen, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt. Zehn Beispiele dafür findet ihr in dem Artikel „IFTTT: Die 10 besten Rezepte für den genialen Dienst“ von unserem Kollegen Florian Blaschke. Trotz der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten der unterschiedlichen APIs könnt ihr die zugrundeliegenden Daten kaum manipulieren. Der Aggregator Pipes bietet euch dazu schon weit mehr Möglichkeiten – dafür ist die graphische Benutzeroberfläche mitunter etwas frustrierend.

Dass es auch anders geht, zeigt Huginn. Mit dem Ruby-Projekt bekommt ihr im Grunde eine selbstgehostete Kombination aus IFTTT und Yahoo Pipes an die Hand. Dank der quelloffenen Natur der Software lässt sie sich aber deutlich genauer an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Natürlich lassen sich mit Huginn auch vergleichsweise simple Vorgänge automatisieren, wie wir es von IFTTT kennen. Ein Beispiel wäre eine tägliche E-Mail, die euch mit den neuesten Wetter- oder Verkehrsdaten versorgt. Andererseits lassen sich aber auch komplexere Aktionen auslösen. Ein gutes Beispiel wäre der Einsatz des PeakDetectorAgent: Der erlaubt die Ausführung einer Aktion, sobald ein Datenstrom seinen Höhepunkt erreicht. Auf die Art könnte man sich beispielsweise informieren lassen, wenn ein bestimmter Begriff auf Twitter besonders viel Aufmerksamkeit erhält.

Huginn: Zusätzliche Agenten auch in JavaScript

Vor allem die Kombination unterschiedlicher Aktionen und Auslöser macht Huginn potenziell zu einem weitaus mächtigeren Werkzeug als IFTTT. Außerdem könnt ihr die Software, die entsprechenden Programmierkenntnisse vorausgesetzt, auch selbst erweitern. Damit eignet sich das Tool auch für den firmeninternen Einsatz. Zumal Huginn auf euren Servern gehostet wird und ihr nicht auf externe Dienstleister angewiesen seid. Was, je nach Tätigkeitsfeld eures Unternehmens, durchaus Sicherheitsbedenken mit sich bringen könnte. Übrigens müssen eigene Agenten nicht notwendigerweise in geschrieben werden. Huginn unterstützt auch die Entwicklung von Agenten in JavaScript.

Huginn steht unter der MIT-Lizenz und findet sich auf GitHub. Wer möchte, kann sich dort auch aktiv an der Weiterentwicklung der Software beteiligen. Eine Anleitung für eine lokale Huginn-Installation findet ihr hier in Textform, oder unterhalb des Artikels in Form eines kurzen Videos. Einsteiger sollten sich auch das Huginn-Wiki anschauen. Der Name des Projekts stammt übrigens aus der nordischen Mythologie und steht dort für einen der beiden Raben des Göttervaters Odin.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
App-Entwicklung für Android: „Testautomatisierung ist der Schlüssel zum Erfolg!“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/app-entwicklung-fuer-android-539446/ 2014-04-15T08:30:19Z
Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile...

Was macht eine gute Android-App aus und wie bringt man sie sicher in den Play Store? Im Interview spricht Lars Röwekamp, Kurator der Mobile Testing Days, über Fallstricke, Tricks und die Vorteile von Crowdtesting.

Mobile Testing Days 2014 - Das große Trainingsevent für iOS- und Android-Developer

Vom 4. bis 5. Juni finden in Berlin die ersten Mobile Testing Days statt. Das Mobile Technology Magazin präsentiert das große Trainingsevent zusammen mit der Entwickler-Akademie. An zwei Tagen vermitteln acht der bekanntesten Android- und iOS-Experten, wie Qualitätssicherungprozesse für Apps eingerichtet werden, welche Testing-Frameworks geeignet sind und wie diese kontinuierlich und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Mobile Testing Days bieten acht Sessions und vier Workshops mit den zwei parallelen Tracks Android Testing und iOS Testing, eine Keynote sowie ein Speaker Panel mit spannenden Diskussionen und tiefen Einsichten in die Mobile-Welt.

Lars Röwekamp von den Mobile Testing Days im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)
Lars Röwekamp im Interview. (Bild: Mobile Testing Days)

Im Vorfeld spricht Lars Röwekamp, Android-Kurator der Mobile Testing Days, über das, was App-Entwickler für das Google-Betriebssystem unbedingt wissen müssen. Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge und beschäftigt sich als „CIO New Technologies“ mit der Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit auf Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

„Testen endet oft in wildem Herumgeklicke“

Frage: Du bist Kurator des Android-Tracks der Mobile Testing Days, die Anfang Juni erstmals in Berlin stattfinden werden. Welche Zielgruppe wollt ihr mit diesem Track erreichen?

Lars Röwekamp: Alle Android-Entwickler! Wir sehen in der Praxis leider immer wieder, dass nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Android-Entwickler ihre Apps nur unzureichend testen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zeitmangel, nicht geplantes Budget und fehlende Ressourcen führen hier die Liste der Top-10 sicherlich an. Aber auch ein mangelndes Verständnis für die Wichtigkeit einer guten Testabdeckung – auch beziehungsweise gerade im mobilen Umfeld - ist nicht selten ein Grund für nicht vorhandene Tests.

Frage: Stichwort Testautomatisierung: Einer deiner Talks beginnt mit der Headline „Klicken ist nicht testen.“ 

Lars Röwekamp: Testautomatisierung ist für uns der wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Denn nur wenn ich in die Lage versetzt werde, auch kleinste Änderungen und deren Auswirkungen auf den gesamten Code automatisch testen zu können, werde ich bereit sein, mich auf das Spiel „eXtreme Testing“ einzulassen. Wenn dieses Szenario nicht gewährleistet werden kann, endet Testen nicht selten in wildem „Herumgeklicke“ und das Auffinden von Fehlern und potentiellen Problemquellen wird zum reinen Glücksspiel. Verärgerte User und schlechte Bewertungen im Play Store sind dann in der Regel vorprogrammiert.

Frage: Was bedeutet Testautomatisierung für Android-Apps?

Lars Röwekamp: Letztendlich genau das, was es auch für andere Software-Projekte bedeutet. Bei Android beziehungsweise der mobilen Entwicklung im Allgemeinen kommen allerdings noch erschwerende Faktoren hinzu. Die Simulation von GPS-Verbindungen und Strecken, das Wegbrechen der Network-Connectivity oder die Fragmentierung von Device-Capabilities und OS-Versionen sind nur einige der Punkte, die es nahezu unmöglich machen, selbst kleinste Apps manuell zu testen. Genau hier zeigt sich die Stärke der Testautomatisierung. Einmal entwickelte Tests können mit minimalem Aufwand wieder und wieder durchlaufen werden und garantieren so langfristig eine hohe Qualität der App.

Frage: Was passiert, wenn ich meine App erfolgreich in den Play Store gebracht habe?

Lars Röwekamp: Viele Entwickler denken, dass genau in diesem Moment die Einflussnahme auf die App sein natürliches Ende nimmt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe der Play-Store-eigenen Monitor- und Crash-Reporting-Features kann die Stabilität der eigenen App sehr gut beobachtet und so bei Bedarf reagiert werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene APIs, wie zum Beispiel ACRA (Application Crash Reporting for Android), mit denen sich im Falle eines Fehlers aus der App heraus direktes User-Feedback inklusive Kontextinformationen, die zum Fehler geführt haben, erfragen lässt. Der User dankt es einem – bei entsprechendem Belohnungsmodell – nicht selten mit einer positiven Bewertung anstatt, wie sonst leider üblich, die App in seiner Bewertung zu verreißen.

Frage: Welche Tools stehen dem Android-Entwickler heute zur Verfügung, um ausreichend zu testen?

Lars Röwekamp: Das verraten wir erst auf den Mobile Testing Days in Berlin. Aber im Ernst: Die Möglichkeiten des Testens im Android-Umfeld sind nahezu unbegrenzt. Der Trick ist, dass man als Entwickler ein Gefühl dafür entwickelt, welche Kombination von Tools im eigenen Kontext die besten Resultate bringt – natürlich mit vertretbarem Aufwand. Angefangen bei einfachen Unit-Tests, über Integration-Tests und UI-Simulationen bis hin zum Aufsetzen von Device-Farmen oder Crowdtesting, bringt jeder Bereich seine eigenen Herausforderungen mit sich, denen es mit dem passenden Toolset zu begegnen gilt. Unser Ziel ist es, den Android Entwicklern im Rahmen der Mobile Testing Days die verschiedenen Möglichkeiten näher zu bringen und ihnen so zu helfen, zukünftig qualitativ bessere Apps zu implementieren.

Frage: Was hälst du vom Crowdtesting-Ansatz? Kann „Schwarmintelligenz“ Kosten einsparen?

Lars Röwekamp: Auf jeden Fall! Wobei „Kosten sparen“ natürlich relativ gesehen werden muss, da initial ja in der Regel ein entsprechendes Investment notwendig ist. Bei einer ausreichend verteilten Nutzergruppe – die in ihrer Zusammensetzung hoffentlich auch der eigenen Zielgruppe entspricht – sind die Testresultate und das damit verbundene Optimierungspotential für die eigenen App nahezu unbezahlbar. Das sich der monetäre bzw. organisatorische Aufwand natürlich nicht für jede App rechnet versteht sich von selbst.

Ich persönlich würde den Crowdtesting-Ansatz allerdings noch ein wenig weiter fassen. Google erlaubt zum Beispiel die stufenweise Einführung einer App. So kann eine App zunächst nur einer begrenzten Anzahl an Usern – zum Beispiel 20% - zur Verfügung gestellt werden, um so erste Erfahrungen zu sammeln. Dieser Ansatz birgt allerdings auch gewisse Risiken, da es so durchaus passieren kann, dass mein Nachbar bereits die neueste App Version erhalten hat, ich dagegen aber noch nicht. Ein anderer Ansatz – den auch wir häufig nutzen – stellt einer ausgesuchten Zielgruppe von „Very Friendly Usern“ vorab eine BETA-Version zum Testen zur Verfügung. Da diese User genau wissen, dass sie es mit einer nicht finalen Version zu tun haben und sie durch ihre Anregungen zur Verbesserung der App beitragen können, sind sie in der Regel extrem freizügig mit konstruktiver Kritik.

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t3n Redaktion