Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2014-11-20T08:30:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Tool-Tipps für Webworker: Diese 6 Helfer erleichtern euren Arbeitsalltag http://t3n.de/magazin/tools-fuer-webworker-3-237316/ 2014-11-20T08:30:59Z
Die meisten Webworker haben bestimmte Tools, die sie in ihrem Arbeitsalltag immer wieder nutzen. In diesem Artikel stellen wir euch sechs davon vor, von jQuery-Plugins bis zu Chrome-Erweiterungen.

Die meisten Webworker haben bestimmte Tools, die sie in ihrem Arbeitsalltag immer wieder nutzen. In diesem Artikel stellen wir euch sechs davon vor, von jQuery-Plugins bis zu Chrome-Erweiterungen.

t3n 38 content teaser
Dieser Artikel stammt aus dem neuen t3n Magazin Nr. 38 mit dem Schwerpunkt Produktivität. (Grafik: t3n)

Immer schön geschmeidig bleiben – SmoothState.js

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Animationen mit SmoothState.js.

Manchmal werden Websites aus vielerlei Gründen nicht gleichmäßig aufgebaut. Ein solcher Seitenaufbau sieht nie schön aus, kann aber nicht immer verhindert werden. Das jQuery-Plugin SmoothState.js greift genau hier ein und hilft euch, dieses Problems Herr zu werden. Durch geschickte Animationen wird ein sprunghafter Aufbau umgangen und somit das Anwendererlebnis erhöht. Zusätzlich liefert das Plugin eine ausreichende Dokumentation mit einschlägigen Demos.

Figurbetontes Design – Shape Editor lässt euch CSS-Shapes meistern

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Meister der CSS-Shapes mit der Chrome-Extension „CSS Shape Editor“.

Die Chrome-Extension namens „CSS Shapes Editor“ erleichtert den Umgang mit komplexen polygonalen Formen direkt im Browser. Der Editor erlaubt einen interaktive Umgang mit CSS-Shapes mithilfe der Maus. Das manuell festgelegte Polygon wird zeitgleich in CSS übersetzt. So lassen sich in kurzer Zeit komplexe Formen rund um euer Bild festlegen, die der Text umfließen kann. Die Extension unterstützt zusätzlich auch CSS-Masken.

Rebox – Lightbox für Minimalisten und noch viel mehr

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Eine Responsive Lighbox: Rebox.

Der Name „Rebox“ leitet sich von „responsive Lighbox“ ab und hält, was der Name verspricht. Die Rebox kann mit Zepto oder eingesetzt werden und ist dabei responsive, Touch-fähig, minimalistisch gestaltet und benötigt kaum Speicher. Zusätzlich werden Caption-Elemente unterstützt. Die Features sorgen dafür, die Lightbox seinen eigenen Bedürfnissen anpassen zu können.

Aus alt mach neu – Bootgrid lässt deine Bootstrap-Tabellen erstrahlen

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Tabellen in schick mit Bootgrid.

Kurz gesagt ist Bootgrid nichts anderes als ein sehr effektiver „Table-Prettyfier“. Egal ob Suchfunktion, alternative Darstellung oder Sortierung der Daten, Pagina und Information über den aktuellen Datensatz: Bootgrid macht es möglich. Das für Bootstrap entwickelte jQuery-Plugin ist gut dokumentiert und liefert anschauliche Beispiele. Bootgrid erlaubt das Nachladen von externen Ressourcen über eine API und sogar die Option einer Live-Editierung des Datensatzes beziehungsweise ihre Löschung.

YouTube-Videos ohne YouTube-Banner – PrettyEmbed.js

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YouTube-Videos schick einbinden: PrettyEmbed.js.

Nicht immer ist ein eingebettetes YouTube-Video ein optisches Highlight für Websites, dafür ist die Einbettung, technisch gesehen, praktisch. Hochauflösende Vorschaubilder, alternative „embed“-Optionen und sogar FitVids-Unterstützung, das alles bietet euch das jQuery-Plugin PrettyEmbed.js. Das Plugin setzt neben jQuery auf „waitForImages“. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erstrahlen eure eingebundenen Youtube-Videos in neuem Glanz - auch ganz ohne störende Youtube-Banner.

HTML5 ist noch nicht perfekt –Rangeslider.js schon

 

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Polyfill für das Input-Element von HTML5: Rangeslider.

Rangeslider.js ist ein Polyfill für das Input-Element von HTML5. Der Rangeslider erlaubt eine schnelle Implementierung, wobei er komplett touch-fähig ist und sich responsive an sich verändernde Viewports anpasst. Dabei lässt sich klassischerweise ein Bereich angeben, indem der Slider agiert, oder der Slidewert wird dynamisch verändert. Das Polyfill funktioniert nur in modernen Browsern und in neueren Versionen des Internet Explorers (ab Version 8).

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Mario Janschitz
Goodbye Google: Firefox integriert Yahoo als neue Standard-Suchmaschine http://t3n.de/news/goodbye-google-firefox-579973/ 2014-11-20T05:00:40Z
Trennung nach zehn Jahren: Anstatt die Partnerschaft mit dem Suchmaschinenriesen zu verlängern, schließt der Browser-Anbieter in den USA einen Fünf-Jahresvertrag mit Yahoo ab. In anderen Ländern …

Trennung nach zehn Jahren: Anstatt die Partnerschaft mit dem Suchmaschinenriesen zu verlängern, schließt der Browser-Anbieter in den USA einen Fünf-Jahresvertrag mit ab. In anderen Ländern bleibt noch erhalten.

Firefox mit neuen Partnern

Es ist die „neue Such-Strategie“, erklärt Mozilla-CEO Chris Beard die Entscheidung, sich zumindest in den USA und zwei weiteren Ländern von Google zu verabschieden. Zehn Jahre lang war die als Standard-Suche im Firefox integriert. Künftig verlässt sich der Browser jedoch auf einen anderen Partner. Mit Yahoo hat das Unternehmen eine Zusammenarbeit auf die nächsten fünf Jahre abgeschlossen. Mindestens so lange ist Yahoo als Suchmaschine eingebaut. Außerhalb der USA will Beard jedoch die Zusammenarbeit mit Konkurrent Google weiterführen.

Ab Dezember verspricht Geschäftsführer Beard seinen Nutzern eine überarbeite, moderne Suche mit Yahoo. Die Entscheidung begründet der Software-Hersteller damit, sich neu ausrichten zu wollen: „Als wir unsere Partnerschaften evaluiert haben, wollten wir sicherstellen, dass sie unseren Werten und unserer Unabhängigkeit entsprechen.“ Dieses sei nur bei einem Angebot der Fall gewesen.

Mozilla Firefox: Die neue Australis-Oberfläche auf verschiedenen Plattformen. (Bild: Mozilla Firefox)
Ab Dezember suchen Firefox-Nutzer mit Yahoo statt Google. (Bild: Mozilla Firefox)

Russland und China mit eigenen Suchmaschinen

Firefox hat sich dazu entschlossen, die Suche zu einem regionalen und nicht globalem Thema zu machen. Deshalb bleibe Google in anderen Ländern erhalten. In zwei Staaten setzt der Browser jedoch auf lokale Angebote: In Russland ist Yandex künftig die offizielle Suchmaschine, in China ist es Baidu.

Laut der Non-Profit-Organisation, die hinter steht, werden pro Jahr 100 Milliarden Suchanfragen abgewickelt. Für Yahoo, dessen Anteil am Suchmaschinenmarkt derzeit bei zehn Prozent liegt, könnte das einen Push in das frühere Hauptgeschäft bedeuten.

via blog.mozilla.org

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Elisabeth Oberndorfer
Facebook Gruppen jetzt mit eigener iOS- und Android-App http://t3n.de/news/facebook-gruppen-eigener-ios-579767/ 2014-11-19T09:27:11Z
Facebook hat am gestrigen Dienstag unter dem Namen „Facebook Groups“ eine eigenständige iOS- und Android-App für die hauseigene Gruppenfunktion veröffentlicht.

Facebook hat am gestrigen Dienstag unter dem Namen „Facebook Groups“ eine eigenständige iOS- und Android-App für die hauseigene Gruppenfunktion veröffentlicht.

Facebook Gruppen – Jetzt für iOS und Android

Facebook setzt mit dem Release von „Facebook Groups“ fort, was sich bereits seit langem andeutet: Das Soziale Netzwerk lagert einzelne Funktionen in eigenständige Applikationen aus. Das beste Beispiel hierfür ist der Facebook Messenger, der größte Konkurrent des übernommenen Chatdienstes WhatsApp. Mit ihm lagerte Facebook die hauseigene Nachrichtenfunktion aus und erleichterte Nutzern somit den schnellen Zugriff auf Nachrichten.

Die neue iOS- und Android-App „Facebook Groups“. (Grafik: Facebook)
Die neue iOS- und Android-App „Facebook Groups“. (Grafik: Facebook)

„Facebook Groups“ stößt in die gleiche Richtung und rekonstruiert die Gruppen des Sozialen Netzwerks in einer eigenständigen Umgebung. Nutzer können dadurch schneller auf einzelne Gruppen zugreifen, darin neue Beiträge verfassen oder mit anderen Mitgliedern interagieren. Über den sogenannten „Discover“-Tag (dt.: „Entdecken“-Tab) werden Nutzern auf Basis ihrer Likes, Gruppen und Freunde außerdem weitere Gruppen vorgeschlagen.

Ein großer Vorteil der Applikationen – sowohl für Facebook, als auch für Nutzer – sind die eigenständigen Notifications. Sie lassen sich laut Aussagen des Unternehmens über die Einstellungen anpassen. Wer die Gruppen weiterhin in gewohnter Umgebung nutzen möchte, kann dies über die Facebook-App sowie Desktop-Version tun.

Facebook Groups
Download @
Google Play
Entwickler: Facebook
Preis: Kostenlos
Facebook Groups
Download @
App Store
Entwickler: Facebook, Inc.
Preis: Kostenlos
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Lars Budde
WordPress: 15 vermeidbare Anfängerfehler http://t3n.de/news/wordpress-15-vermeidbare-578980/ 2014-11-19T07:46:32Z
Die einfache Handhabung von WordPress macht es wohl zum beliebtesten Open-Source-CMS. Aber gerade diese Einfachheit birgt auch ein hohes Fehlerpotential. Wir verraten die häufigsten Anfängerfehler …

Die einfache Handhabung von macht es wohl zum beliebtesten Open-Source-CMS. Aber gerade diese Einfachheit birgt auch ein hohes Fehlerpotential. Wir verraten die häufigsten Anfängerfehler und wie du sie vermeiden kannst.

Fehler in WordPress vermeiden
Fehler in WodPress vermeiden. (Grafik: t3n, Logo: WordPress)

Der Mensch ist nicht perfekt. Wir alle machen Fehler. Einige dieser Fehler, die aber immer wieder in Zusammenhang mit der Benutzung von WordPress gemacht werden, führen zu Problemen in Bezug auf die Sicherheit und verlangsamen den Entwicklungsprozess einer Webseite. Wir zeigen dir die häufigsten Fehler, warum du sie nicht begehen solltest und verraten dir, was du tun kannst um sie zu vermeiden.

1. Falscher Untertitel

Es gibt Themes, die den Untertitel der WordPress-Site nicht ausgeben. Wenn du eines dieser Themes benutzt, liegt der Gedanke nah, dass er auch nicht geändert werden muss. Aber das ist falsch: Google und andere Suchmaschinen indexieren den Untertitel deiner Site, egal ob er angezeigt wird oder nicht. Du kannst den Untertitel unter „Einstellungen -> Allgemein“ ändern.

Wenn du „Just Another WordPress Site“ in den Suchmaschinen suchst, wirst du einige solcher Fehltritte finden können.

2. Admin als Benutzername

Das ist einer der häufigsten Fehler, der auch immer wieder auftritt, da WordPress von sich aus vorschlägt, den ersten Benutzer als „admin“ anzulegen – und diesem Benutzer auch gleich Administrator-Rechte verleiht. Wählt der Benutzer dann noch ein schwaches Passwort, öffnet er Tür und Tor für potenzielle Angreifer. Daher solltest du neben einem guten Passwort auch einen nicht unbedingt vorhersehbaren Login-Namen für deinen WordPress Admin-User wählen.

3. Als Administrator posten

Es ist wichtig den Administrator-Benutzernamen hinter deiner Installation so gut wie möglich zu verschleiern. Schreibst du aber Beiträge als Administrator, kannst du genauso gut den oben genannten Fehler begehen und deinen Admin-Benutzer „admin“ nennen.

Stattdessen solltest du den Admin-Benutzer ausschließlich für die Arbeit am Backend benutzen und ein tiefergestelltes Konto für die Erstellung von Inhalten benutzen.

4. Log-In Maske nicht gegen Bruteforce-Attacke schützen

Je weniger ein potenzieller Angreifer über deine WordPress-Seite weiß, desto schwieriger wird es für ihn, sich Zugriff darauf zu verschaffen. Der Administrationsbereich von WordPress ist normalerweise über http://www.deineseite.de/wp-admin zu erreichen. Solltest du nicht eingeloggt sein, wird auf die Datei wp-login. verwiesen. Um eine Brute-Force-Attacke auf deine WordPress-Webseite zu erschweren, kannst du die wp-login.php umbenennen. Hierfür gibt es das nützliche Plug-In „Rename wp-login.php". Dieses Plug-in lässt dich jede beliebige Zeichenkette für deine WordPress Seite festlegen. Neugierige User und Angreifer, die versuchen über /wp-admin oder /wp-login.php auf dein Administrations-Panel zuzugreifen landen dann auf einer Fehlerseite.

5. Tabellenpräfix

Der beste Weg, das Hacking des Blogs zu vermeiden, ist unvorhersehbar zu sein. Ähnlich wie der Admin-Name, ist das Standard-Tabellenprefix von WordPress eine vorhersehbare Konstante – dabei ist es sehr einfach dein Tabellenpräfix zu ändern. Du kannst es während der Installation, aber auch nachträglich in der wp-config.phpändern. Wähle ein komplexeres Präfix, das sich nur schwer erraten lässt. Das sollte kein Problem sein, da du in Zukunft sowieso nicht mehr darüber nachdenken musst, welches Präfix in der Datenbank benutzt wird.

6. Standardwerte für Salt und Keys

Das „Salt“ und die „Keys“ sind Werte, die sich in der <code>wp-config.php</code> deiner WordPress-Installation befinden. Sie werden dafür benutzt, um eingeloggte Benutzer und deren Endgeräte zu authentifizieren. In der Vergangenheit war es vergleichsweise leicht Session-Cookies und somit auch die jeweilige Sitzung zu übernehmen. Mit „Salt“ und „Keys“ wurde eine Hürde für Angreifer eingebaut, die es nicht mehr so einfach macht Sessions zu übernehmen. WordPress bietet einen eigenen Service für die Erstellung von Salt und Keys. Einfach die Ausgabe der Seite in die <code>wp-config.php</code> kopieren – schon ist alles erledigt. Heute werden Salt und Keys automatisch durch den Autoinstaller vom WordPress-Dienst bezogen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltest du deine Config nach der Installation aber jedes mal auf das Vorhandensein von individuellen Werten für Salt und Keys hin überprüfen.

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Ilja Zaglov
Endlich sicherer: WhatsApp führt starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein http://t3n.de/news/endlich-sicher-whatsapp-verschluesselung-579685/ 2014-11-19T06:00:49Z
Passend zum fünften Geburtstag von WhatsApp haben die Macher eine neue Version ihrer Android-App veröffentlicht, die eine extrem sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einsetzt. Das verwendete …

Passend zum fünften Geburtstag von haben die Macher eine neue Version ihrer veröffentlicht, die eine extrem sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einsetzt. Das verwendete Protokoll namens „TextSecure“ ist Open Source und genießt eine sehr hohe Reputation bei Experten.

Whisper Systems: Edward Snowden lobt ihre Produkte

Whisper Systems lautet der Name einer 2010 gegründeten Firma, die sich auf Sicherheitslösungen im Mobile-Segment spezialisiert hat. Dahinter stecken die zwei erfahrenen, amerikanischen Sicherheitsexperten Moxie Marlinspike (der Name ist ein Pseudonym) und Stuart Anderson. 2011 wurde das Unternehmen von Twitter gekauft, und seitdem wurden die Produkte der Firma als Open-Source-Projekte frei zugänglich gemacht und von einer offenen Entwicklergemeinde unter dem Namen „Open Whisper Systems“ gepflegt. So auch deren Messenger-App „TextSecure“, die aktuell zu den sichersten Messengern gehört (was erst kürzlich wieder von der Electronic Frontier Foundation bestätigt wurde). Sogar Edward Snowden lobte im Rahmen einer seiner Auftritte die Produkte von Whisper Systems.

WhatsApp-Nachrichten in der neusten Android-Version sind bereits verschlüsselt

Zum fünften Geburtstag von WhatsApp gab das Unternehmen nun relativ überraschend bekannt, dass in die neuste Android-Version der App die TextSecure-Verschlüsselung bereits integriert wurde. Das heißt dass jetzt schon hunderttausende oder Millionen Menschen verschlüsselte Nachrichten verschicken, ohne es bemerkt zu haben. Momentan werden nur reine Textnachrichten verschlüsselt. Gruppennachrichten und Multimedia-Inhalte sollen bald folgen, genau so wie eine entsprechende Implementierung in die iOS-Version von WhatsApp.

WhatsApp: Zumindest unter Android ab sofort einer der sichersten Messenger. (Quelle: WhatsApp)
WhatsApp: Zumindest unter Android ab sofort einer der sichersten Messenger. (Quelle: WhatsApp)

Sicherheit: WhatsApp schiebt sich ins Spitzenfeld der Messenger

WhatsApp gilt als größte Messenger-App weltweit und zählte im Oktober 2014 über 600 Millionen Kunden. In der Vergangenheit geriet WhatsApp oft in die Kritik weil bisher effektive Verschlüsselungs-Verfahren fehlten oder weil die verwendeten Methoden nicht genauer benannt, und somit nicht bewertet werden konnten. Mit der neuerlichen Kooperation mit Open Whisper Systems schiebt sich WhatsApp nun in Sachen Sicherheit an den meisten Konkurrenten vorbei an die Spitze des Messenger-Feldes in Sachen Sicherheit. Gerade nachdem WhatsApp seine Kunden vor wenigen Wochen mit den neuen „blauen Haken“ verärgerte, könnte das neue Verschlüsselungs-Feature einige Kunden wieder besänftigen und die Spitzenposition von WhatsApp im Messenger-Markt sichern.

TextSecure-Protokoll: Extrem sicher, sogar gegen Geheimdienste

Viele Nutzer werden WhatsApp weiterhin mit einem flauen Gefühl verwenden, immerhin gehört die Firma inzwischen zu Facebook – einem Unternehmen dessen Glaubwürdigkeit in Sachen Sicherheit in den letzten Jahren stark gelitten hat. Wenn die TextSecure-Adaption in WhatsApp identisch ist mit dem App-Vorbild, dann haben Facebook oder WhatsApp zukünftig keine Möglichkeit die verschickten Daten der Nutzer zu entschlüsseln – auch nicht mit rechtlicher Legitimierung durch Gerichte oder Geheimdienste.

Das Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsverfahren von TextSecure ist gegen solche Man-in-the-Middle-Angriffe gefeit. Nur die Endgeräte verfügen über den richtigen Schlüssel, um Nachrichten zu dechiffrieren. Die Schlüssel werden außerdem mit nachweislich sicheren Chiffrier-Verfahren erzeugt und verfügen nur über eine geringe Lebensdauer. Selbst der extrem unwahrscheinliche Fall, dass ein Schlüsselpaar irgendwie decodiert werden kann, würde einem Angreifer damit nur helfen eine oder nur sehr wenige Nachrichten zu entschlüsseln, keinesfalls eine lange Konversation oder gar den gesamten Verlauf zwischen zwei Kontakten. Hunderprozentige Sicherheit gibt es aber freilich nie, solange der Code von WhatsApp der Öffentlichkeit verschlossen bleibt.

In einem Blogeintrag erzählen die Macher von Open Whisper Systems von der produktiven Zusammenarbeit mit dem WhatsApp-Team. Bereits seit sechs Monaten wird an diesem Feature gearbeitet. Die Standalone-Variante von TextSecure wird ganz normal weiter entwickelt, und soll sogar von der WhatsApp-Kooperation profitieren, da die Entwickler dabei gelernt haben, wie sie ihre App in Bereiche von mehreren hundert Millionen Nutzer skalieren können.

via www.heise.de

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Moritz Stückler
Preisgeld zu vergeben: 3000 Euro für Open-Source-Projekte http://t3n.de/news/open-source-preis-579440/ 2014-11-18T10:54:04Z
Der Online-Buchhandel Buch7.de gibt einen mit 3000 Euro dotierten Preis für Open-Source-Software aus. Der Händler will so die Entwickler freier Software unterstützen. Mit in der Jury – neben …

Der Online-Buchhandel Buch7.de gibt einen mit 3000 Euro dotierten Preis für Open-Source-Software aus. Der Händler will so die Entwickler freier Software unterstützen. Mit in der Jury – neben Heise open und der Free Software Foundation Europe: t3n.Ein kürzlich etablierter Open-Source-Preis vergibt für Bewerbungen, die bis zum 31. Dezember eingereicht werden, ein Preisgeld von insgesamt 3000 Euro. Prämiert werden sollen „herausragende freie Software-Projekte“. Bewerben können sich Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Initiator, der Online-Buchhändler Buch7.de, setzt im Geschäftsalltag auf Open-Source-Software und möchte der Community mit der Einrichtung des Preises für die Nutzung der Software wieder etwas zurückgeben, so erklärt der Händler auf seiner Website. Über die Vergabe des Preisgeldes von einmal 2500 und je zweimal 250 Euro, entscheidet eine Fach-Jury: Neben der Free Software Foundation Europe (FSFE), der Universität Augsburg und weiteren Mitgliedern, ist auch t3n mit Chefredakteur Jan Christe in der Jury vertreten.

Der Buchhändler Buch7.de stiftet einen Open-Source-Preis über 3000 Euro. (Screenshot: Buch7.de)
Der Buchhändler Buch7.de stiftet einen Open-Source-Preis über 3000 Euro. (Screenshot: Buch7.de)

Der Wettbewerb: Der Buch7.de-Open-Source-Preis

Gesucht werden freie Software-Projekte mit einem möglichst breiten Nutzen für die Allgemeinheit. Die entwickelte Software muss allgemein verfügar sein und kostenlos abgegeben werden. Einreichen muss die Bewerbung ein entscheidungsberechtigtes Projektmitglied. Die Bewerbung müssen Kandidaten bis zum 31. Dezember per E-Mail im PDF-Format  einreichen. Die Fach-Jury entscheidet während des ersten Quartals 2015 über die Gewinner. Die Eckdaten im Überblick:

  • Hauptpreis 2500 Euro
  • Zweit- und Drittplatierter: Je 250 Euro
  • Einsendeschluss 31. Dezember 2014
  • Einsendungen an software-preis@buch7.de

Open-Source-Preis: Die Jury

Die Jury setzt sich aus Mitglieder von Förderstiftungen, und Vertretern aus den Bereichen Medien und Wissenschaft  zusammen.

  • Benedikt Gleich, Geschäftsführer buch7.de GmbH
  • Dr. Oliver Diedrich, Chefredakteur heise open
  • Matthias Kirschner, Vice President Free Software Foundation Europe (FSFE)
  • Richard Seibt, CEO Open Source Business Foundation (OSBF)
  • Jan Christe, Chefredakteur t3n
  • Prof. Dr. Bernhard Bauer, Softwaremethodik für verteilte Systeme, Universität Augsburg

Teilnahmebedingungen und Bewerbung

Die detaillierten Teilnahmebedingungen, den Aufbau der Bewerbungsunterlagen sowie den genauen Ablauf der Bewerbung findet ihr auf der Aktionsseite des Buch7.de-Open-Source-Preis.

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Jochen G. Fuchs
Werbung auf jedem neuen Tab: Mozilla erklärt die neuen Anzeigen in Firefox http://t3n.de/news/mozilla-firefox-werbung-578652/ 2014-11-14T09:56:14Z
Mozilla versucht mit dem neuen Anzeigenformat für den Firefox-Browser, ein sinnvolles Produkt für Unternehmen anzubieten, ohne dabei die eigene Nutzerbasis zu verärgern. Wie das gehen soll, …

versucht mit dem neuen Anzeigenformat für den Firefox-Browser, ein sinnvolles Produkt für Unternehmen anzubieten, ohne dabei die eigene Nutzerbasis zu verärgern. Wie das gehen soll, verraten wir euch in unserem Artikel.

Anzeigen in Firefox: Was Mozilla seinen Werbekunden bieten will

Die Mozilla Foundation will neue Einnahmequellen erschließen. Nachdem die Browser-Macher schon im Februar angekündigt hatten, in Firefox anzuzeigen, ist es jetzt so weit: Wenn Nutzer einen neuen Tab öffnen, sehen sie eine Reihe von Kacheln. Zwischen den sogenannten Enhanced-Tiles lassen sich ab jetzt auch Werbeanzeigen finden. Die sind mit einem kleinen Hinweis versehen, damit sie auch als solche zu erkennen sind.

„Anzeigen werden zwischen den Enhanced-Tiles platziert.“

Während neue Nutzer allgemeine Anzeigen sehen, sollen diese später anhand des Browserverlaufs ausgewählt werden. Damit sollen Websites beispielsweise auf neuen Content hinweisen. Die Idee: Nutzer, die eine Seite schon früher besucht haben, dürften tendenziell auch eher an ihren Inhalten oder Produkten interessiert sein. Die einzelnen Anzeigen lassen sich zur späteren Sichtung abspeichern oder auch einfach mit einem Klick entfernen. Das System stehe allerdings noch ganz am Anfang, so Mozilla.

Zu einem späteren Zeitpunkt könne es beispielsweise auch Möglichkeiten für die Nutzer geben, gezielt Angaben darüber zu machen, welche Arten von Werbung sie gerne sehen würden und welche nicht. Im Moment gibt es ein solches System allerdings noch nicht.

Mozilla: Auf neuen Tabs zeigt Firefox jetzt auch Werbeanzeigen an. (Screenshot: Mozilla Firefox)
Mozilla: Auf neuen Tabs zeigt Firefox jetzt auch Werbeanzeigen an. (Screenshot: Mozilla Firefox)

Firefox-Werbung: Mozilla verspricht, die Daten der Nutzer zu schützen

Mozilla zeichnet die Ad-Impressions und Clicks auf. Außerdem wird gespeichert, wie viele Anzeigen ein Nutzer für später markiert und weggeklickt hat. Auch die Werbepartner sollen diese Informationen erhalten. Mozilla verspricht, dass die Werbetreibenden keine persönlichen Informationen über die Nutzer erhalten werden, und verweist dabei auch auf die quelloffene Natur des Browsers. Wer der Aussage nicht traue, könne sie anhand des Quellcodes verifizieren.

„Tracking über die Firefox-Anzeigen soll es zum Schutz der Nutzer nicht geben.“

Bis auf weiteres werden auch Nutzer von Werbeblockern diese Anzeigen sehen. Allerdings geht auch Mozilla davon aus, dass die Entwickler dieser Erweiterungen mittelfristig entsprechende Funktionen zur Ausblendung der Anzeigen bereitstellen werden. Immerhin dürften diese Nutzer sowieso kaum mit Anzeigen interagieren. Tracking über die Firefox-Anzeigen soll es zum Schutz der Nutzer nicht geben. Wer möchte, kann die Enhanced-Tiles aber auch jederzeit deaktivieren und wird dann von Werbung verschont.

Generell möchte Mozilla die neue Werbefunktion auch als Beweis dafür verstanden wissen, dass es möglich ist, im Web zu werben und gleichzeitig das Bedürfnis der Nutzer nach Datenschutz zu respektieren. Auf der anderen Seite ist die Maßnahme natürlich auch eine Möglichkeit, um von Google unabhängiger zu werden. Bislang stammt ein Großteil des Budgets der gemeinnützigen Mozilla Foundation von dem Suchgiganten, der damit sicherstellt, dass Google die Standardsuchmaschine in bleibt.

via www.adexchanger.com

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Kim Rixecker
Notification-Noise: Wenn der Schlummermodus nicht mehr ausreicht http://t3n.de/news/android-notification-priorisieren-578182/ 2014-11-13T11:03:45Z
Stehengelassene Notifications haben den schalen Beigeschmack ungelöster Aufgaben. Wichtige und unwichtige Dinge lösen den selben Alarm in meinem Kopf aus - Android Lollipop will das ändern.

Stehengelassene Notifications haben den schalen Beigeschmack ungelöster Aufgaben. Wichtige und unwichtige Dinge lösen den selben Alarm in meinem Kopf aus - will das ändern. Ist eine Lösung in Sicht?

Brrr, brrr, brrr. Ein vertrautes Surren tönt vom Schreibtisch unseres Social-Media-Managers Alexander. Brrr, brrr. Intuitiv greift er nach seinem Smartphone und verrichtet die nötigen Handgriffe. Mit ein paar Wischern lässt er die kleinen roten Notifications verschwinden, die sich in den letzten zehn Minuten angesammelt haben.

Er kann nicht anders, sagt er. „Selbst wenn es nur die Benachrichtigung von nem unbedeutenden Spiel ist, ich will sie da weg haben.“ Und das ist das Problem. Die Notification setzt sich auf dein Display, klein und rot – und juckt wie ein elender Mückenstich. Na, willst du auch kratzen? Guck ruhig auf dein Handy, vielleicht sitzt da ja schon wieder was.

Die Notification setzt sich auf dein Display, klein und rot – und juckt wie ein elender Mückenstich.

Das Smartphone ist für uns Kommunikations-, Planungs- und Unterhaltungszentrum. So gut wie jede App hat eine Benachrichtigungsfunktion, die uns an Dinge erinnert – uns auf neue Nachrichten hinweist. Dazu gibt es noch eine ganze Reihe von internen Systembenachrichtigungen: Akku irgendwann fast leer, Akku fast leer, Akku wirklich gleich leer, Update kann durchgeführt werden, Update wurde durchgeführt, W-lan ist verfügbar, kein W-lan verfügbar, und soweiter und sofort. Das Meiste davon: völlig unwichtig!

Altes Phänomen in neuem Gewand

Das Phänomen ist nicht neu und ähnlich wie damals, als man am Briefkasten vorbei lief und eine Ecke eines Briefes aus dem Schlitz heraus ragte. Der Unterschied: mittlerweile kommt der Postbote zig Mal am Tag - und der Briefkasten, der liegt auf dem Tisch.

briefkasten
(Foto: © matmart - iStock.com)

Meine Theorie: Das Problem ist ein Phänomen der 25-Jährigen und älterer Generationen. Denn wir haben unser Kommunikationsverhalten zu einer Zeit entwickelt, in der die meisten Nachrichten potenziell noch Inhalte enthielten, die tatsächlich wichtig waren. Kommunikation war teurer und umständlicher. Deswegen gab es nicht für jeden Fliegenschiss einen Brief oder einen Anruf. In unserem Gehirn bildete sich quasi die Synapse „Mitteilungen sind wichtig“.

Das ist allerdings nicht mehr so. In meinem Fall weisen schätzungsweise nur zehn Prozent aller Benachrichtigungen auf Wichtiges hin. Und davon ist etwa nur die Hälfte überhaupt zeitkritisch.

Man muss Prioritäten setzen

Hardcore-Offliner würden jetzt vielleicht gleich das konsequente Ausschalten des Smartphones empfehlen. Aber das ist ja Quatsch. Einige Erinnerungen sind ja durchaus wichtig, andere immerhin sinnvoll. Die Lösung, die also auf der Hand liegt, liegt leider nicht in unserer Hand: eine Priorisierung der Notifications – bisher kaum möglich. Jede noch so unbedeutende Benachrichtigung belegt in der selben Art die Banachrichtigungszeile, wie die wichtigen – das Lämpchen leuchtet ebenfalls in der selben Farbe. Folge: Es wird derselbe Trigger ausgelöst: Alarm.

Die Softwareentwickler haben die Notwendigkeit glücklicherweise erkannt und fangen langsam an, vermehrt Möglichkeiten zur Priorisierung einzuräum – sowohl bei Inhalten (Inbox by Gmail), als auch Benachrichtigungen.

Android Lollipop könnte den Juckreiz stillen

Wie das genau mit den kleinen Nervensägen ist, ist ja bei Android und iOS sehr unterschiedlich, aber eins ist relativ gleich: Die Benachrichtigungen haben einen einheitlichen Stil. bei iOS kann man im Benachrichtigungszentrum zwar verschiedene Sortierungen vornehmen, aber das geht mir nicht weit genug. Dass auf dem Homescreen entweder kleiner roter „Mückenstich“ am Ordner erscheint, oder gar nicht, finde ich ungenügend. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem gelben Kreis für Benachrichtigungen, denen ich weniger Priorität eingeräumt habe?

Einen recht guten Ansatz, wie ich finde, hat Android Lollipop in diese Richtung. Android 5.0 Lollipop sortiert Notifications vor und ordnet sie nach Prioritäten – jene von häufig benutzten Apps weiter nach oben, und umgekehrt.

Bildschirmfoto 2014-11-12 um 15.30.59

Über die Lautstärketasten gibt es in Lollipop nun außerdem die Möglichkeit, in einen Modus zu wechseln, in dem nur priorisierte Benachrichtigungen den Nutzer erreichen – dauerhaft oder nur für einen bestimmten Zeitraum. In einem eigenen Menü kann man festlegen, welchen Benachrichtigungen eine hohe und welchen eine niedrige Priorität zugeordet werden soll. Mit einer Einstellung kann man so mehrere niedrig priorisierte Apps „stumm“ stellen, anstatt jede einzelne.

Noch konnte ich die neuen Funktionen nicht testen, habe aber die große Hoffnung, dass es wie ein Fenistil gegen den digitalen Mückenstich wirkt. Ein paar Justierungsmöglichkeiten fehlen mir zwar noch zu meinem Glück, aber es ist ein guter Anfang.

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Melanie Petersen
Ein großer Schritt: Microsoft stellt .NET unter Open-Source-Lizenz und kündigt Linux- und Mac-Versionen an http://t3n.de/news/net-open-source-microsoft-578407/ 2014-11-13T09:57:10Z
Microsoft wird .NET unter eine Open-Source-Lizenz stellen. Auf Basis des Codes sollen dann auch Versionen für Linux und OS X entstehen.

wird .NET unter eine Open-Source-Lizenz stellen. Auf Basis des Codes sollen dann auch Versionen für und entstehen.

.NET: Software-Plattform soll bald auch für Linux und OS X verfügbar sein

Microsoft hat auf der Online-Konferenz connect(); einen überraschenden Schritt angekündigt: Die .NET-Plattform soll unter der freien MIT-Lizenz veröffentlicht werden. Dazu gehören ASP.NET, der .NET-Compiler, die .NET-Core-Runtime, das Framework und dazugehörige Libraries. Auf Basis des Codes soll, so Microsoft, .NET auch in Versionen für und OS X entwickelt werden. Die Koordinierung des Open-Source-Projekts soll die .NET Foundation übernehmen.

Mit dem Mono-Projekt gibt es seit geraumer Zeit eine .NET-kompatible Entwicklungs- und Laufzeitumgebung auf Open-Source-Basis. Zwar war der .NET-Quellcode schon länger unter einer Shared-Source-Lizenz einsehbar, die erlaubte aber keine direkte Verwendung des offengelegten Codes. Xamarin, das federführende Unternehmen hinter dem Mono-Projekt, musste daher alle Funktionen nachbauen. In Zukunft sollen Microsoft und Xamarin zusammen mit der Open-Source-Gemeinde die gemeinsame Codebasis von .NET weiterentwickeln.

Microsoft stellt .NET unter eine Open-Source-Lizenz. (Grafik: Microsoft)
Microsoft stellt .NET unter eine Open-Source-Lizenz. (Grafik: Microsoft)

.NET: Microsoft geht neue Wege

Mit dem Schritt scheint Microsoft auf die sich verändernde Marktsituation zu reagieren. Server-Seitig wird setzen heutzutage einfach zu viele Unternehmen auf Linux. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen potenziell die Nutzungsbasis der eigenen Entwicklerwerkzeuge. Einnahmen aus dem quelloffenen .NET könnten außerdem über Microsofts Cloud-Plattform Azure generiert werden.

Während der ehemalige Microsoft-CEO Steve Ballmer früher seine Begeisterung für Entwickler mit einem euphorischen „Developers, Developers, Developers“ in die Welt hinausschrie, scheint sein Nachfolger Satya Nadella eine stillere und zugleich offenere Strategie zu verfolgen. Inwiefern sich das auch für das Unternehmen auszahlen wird, bleibt abzuwarten. Aus Sicht der Entwicklergemeinde ist der Schritt aber zweifelsohne zu begrüßen.

via www.wired.com

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Kim Rixecker
Mozilla: Neue Website soll Virtual-Reality ins Web holen http://t3n.de/news/virtual-reality-mozilla-578121/ 2014-11-12T10:10:34Z
Gleich vorweg: Nein, dies ist kein Re-Post von 1995. Zum zehnten Jahrestag von Firefox launchte Mozilla MozVR.com: „Ein VR-Website über VR-Websites“.

Gleich vorweg: Nein, dies ist kein Re-Post von 1995. Zum zehnten Jahrestag von Firefox launchte Mozilla MozVR.com: „Ein VR-Website über VR-Websites“.

Anfang des Jahres begann Mozilla an einem Projekt zu arbeiten, um herauszufinden, ob man Virtual-Reality ins Web bringen kann. Im Juni wurden dann experimentelle Builds von Firefox mit Unterstützung für die Oculus Rift, einer der beliebtesten virtuellen Realität Headsets, veröffentlicht

MozVR.com soll dazu dienen, sich über experimentelle VR-Web-Erfahrungen auszutauschen. Zudem stellt die Seite Ressourcen zur Verfügung und präsentiert Arbeiten von den Entwicklern in der wachsenden VR-Web-Community.

(Screenshot: mozvr.com)
MozVR.com soll dazu dienen, sich über experimentelle Virtual-Reality-Web-Erfahrungen auszutauschen (Screenshot: mozvr.com)

Virtual-Reality zum selber machen

„Wir haben MozVR als eine Art natives VR-Web-Erlebnis entworfen – von Grund auf für virtuelle Realität gemacht,“ heißt es auf der Seite. Als „eine der ersten Webseiten ihrer Art“, soll sie Lösungen für die individuellen Herausforderungen eines dreidimensionalen Mediums bieten. Um es einfacher zu machen, eigene VR-Webseiten zu bauen, werden Lösungen vom Quellcode, über Werkzeuge, bis hin zu Tutorials auf MozVR und GitHub veröffentlicht.

Um die Seite und Demos (zum Beispiel das 360-Grad-Video „The Polar Sea) in der virtuellen Realität zu erleben, benötigst du einen VR-fähigen Build von Firefox für Mac oder PC, und ein Oculus Rift Headset während der Testphase. In Zukunft sollen aber auch andere Geräte unterstützt werdem. Alle weiteren Anforderungen und Einstellungen werden auf der Seite ausführlich erklärt.

Back to the 90s? Hier entlang: mozvr.com

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Melanie Petersen