Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2015-04-23T04:42:17Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Telefon-App „Hello“: Jetzt weiß Facebook, wer euch anruft http://t3n.de/news/facebook-android-dialer-hello-606453/ 2015-04-23T04:42:17Z
Das interne App-Studio von Facebook bringt seine nächste Standalone-App auf den Markt. Mit dem Android-Dialer „Hello“ werden Anrufe erkannt und können geblockt werden. Die Anwendung ist …

Das interne App-Studio von Facebook bringt seine nächste Standalone-App auf den Markt. Mit dem Android-Dialer „Hello“ werden Anrufe erkannt und können geblockt werden. Die Anwendung ist außerdem eine Verbindung zum Messenger.

Facebook ersetzt Android-Telefonfunktion

Bei der Facebook-Konferenz f8 stellte das Social Network bereits klar, dass der Messenger in Zukunft unsere Kommunikation beherrschen soll. Jetzt geht Facebook noch einen Schritt weiter. Mit „Hello“ veröffentlicht die interne Mobile-Schmiede Creative Labs eine Caller-ID-App für Android. Die Telefon-App ist vorerst nur für das Google-Betriebssystem verfügbar, weil Apple für iOS nicht die erforderlichen Rechte freigibt.

Die Facebook-App „Hello“ synchronisiert die Nutzerinfos aus dem Social Network. (Bild: Facebook)
Die Facebook-App „Hello“ synchronisiert die Nutzerinfos aus dem Social Network. (Bild: Facebook)

„Hello“ will eine Alternative zur nativen Telefonfunktion von Android sein. Die Anwendung synchronisiert die Facebook-Kontakte und holt sich daraus auch die Telefonnummern - sofern die User diese in ihren Einstellungen mit Freunden teilen. Bei einem eingehenden Anruf zeigt „Hello“ alle verfügbaren Informationen an. Daraufhin kann der User den Anruf blockieren, oder auch eine Nachricht über den Messenger verschicken.

VoIP-Anrufe mit „Hello“

Mit „Hello“ können außerdem Anrufe über WiFi und VoIP getätigt werden. Diese Funktion ist bereits beim Messenger integriert, soll jetzt aber stärker beworben werden.Die Standalone-App von Facebook will auch als Telefonbuch dienen. So kann nach Personen oder Geschäften und Restaurants gesucht werden.

Das Unternehmen plant laut The Verge nicht, mit dem Android-Dialer Geld zu verdienen. Es ist jedoch offensichtlich der nächste Versuch, über die Grenzen des Social Networkings hinaus das digitale Leben der Facebook-Nutzer zu bestimmen. „Hello“ ist vorerst in den USA, Brasilien und Nigeria verfügbar, ein internationaler Launch ist geplant.

via newsroom.fb.com

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Elisabeth Oberndorfer
WhatsApp: Telefonfunktion jetzt auch auf iOS verfügbar http://t3n.de/news/whatsapp-telefonfunktion-ios-606250/ 2015-04-22T09:41:47Z
Der beliebte Messenger WhatsApp macht seine Telefonie-Funktion nun auch auf iOS-Geräten verfügbar. Anfang des Jahres wurde das Feature bereits langsam für Android-Versionen ausgerollt.

Der beliebte Messenger WhatsApp macht seine Telefonie-Funktion nun auch auf iOS-Geräten verfügbar. Anfang des Jahres wurde das Feature bereits langsam für Android-Versionen ausgerollt.

Bereits seit Anfang des Jahres gab es immer wieder Gerüchte und Berichte über die Einführung einer Telefonie-Funktion in WhatsApp. Nach und nach wurden immer mehr Android-Nutzer für das Feature freigeschaltet. Nur iOS-Anwender kamen bisher nicht in den Genuss der Telefonie-Funktion. Das ändert sich mit einem heutigen App-Update für iOS.

Mit dem heutigen Update kann WhatsApp unter iOS auch telefonieren – viele Nutzer müssen trotzdem noch auf Freischaltung warten. (Screenshot: Moritz Stückler)
Mit dem heutigen Update kann WhatsApp unter iOS auch telefonieren – viele Nutzer müssen trotzdem noch auf Freischaltung warten. (Screenshot: Moritz Stückler)

WhatsApp-Telefonie: Viel Potenzial in ärmeren Ländern

Die Telefonie-Funktion von WhatsApp funktioniert über die Datenverbindung des Smartphones, also wahlweise über eine 3G- oder 4G-Mobilfunkverbindung oder über WLAN. In wohlhabenden westlichen Ländern wird die Telefonie-Funktion meistens nur belächelt – hier gibt es genug Alternativen in Form von anderen Apps oder Diensten. Mit seiner unglaublichen Anzahl von 800 Millionen Nutzern kommt WhatsApp aber vor allem auch in ärmeren, weniger entwickelten und politisch restriktiveren Ländern zum Einsatz, wo es keine so große Auswahl an Telefonie-Diensten gibt, weswegen die Funktion global gesehen sehr wohl erfolgreich werden könnte.

Nutzer werden nach und nach freigeschaltet

Nach dem heute erschienen Update auf Version 2.12.1 verfügt die iOS-App über die technischen und optischen Voraussetzungen um telefonieren zu können. Allerdings wird die Funktion trotzdem erst nach und nach für die Nutzer freigeschaltet. Das heißt, bloß weil die entsprechenden Icons bei euch angezeigt werden, heißt das noch nicht, dass ihr wirklich telefonieren könnt. Bei wem es noch nicht klappt, der wird sich einfach noch ein paar Wochen gedulden müssen, bis WhatsApp den Rollout abgeschlossen hat.

Im gleichen Update hat WhatsApp übrigens noch zwei weitere, interessante Funktionen eingebaut: WhatsApp jetzt auch als ShareExtension in iOS verfügbar. Das heißt, in allen Apps wo ihr einen iOS-Share-Button seht, könnt ihr nun Inhalte wie Bilder oder Links direkt an einen WhatsApp-Kontakt senden. Außerdem gibt es nun eine neue Option in den Einstellungen um Lesebestätigungen an de Gesprächspartner zu senden. Die Einführung der neuen „blauen Haken“ sorgte vor einigen Monaten für viel Aufmerksamkeit. Nun können User die fragwürdigen Lesebestätigungen auch deaktivieren.

via stadt-bremerhaven.de

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Moritz Stückler
Antwort auf Apple Watch: Google verpasst Android Wear neue Funktionen http://t3n.de/news/android-wear-update-wlan-605978/ 2015-04-21T05:45:27Z
Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Der Verkaufsstart für die Apple Watch steht kurz bevor, da verpasst Google seinem Wearable-OS Android Wear ein Update, das einige bisher fehlende Funktionen für Android-Smartwatches nachreicht.

Google hat ein umfangreiches Update für sein vor gut einem Jahr vorgestelltes Betriebssystem Android Wear angekündigt. Das Update umfasst einige wichtige nützliche Funktionen, mit denen die bereits existierenden Android-Smartwatches gegenüber der kommenden Apple Watch Boden gut machen sollen.

Android Wear: WLAN-Support und Gestenunterstützung

So bietet Android Wear den Smartwatches künftig WLAN-Support. Die Uhr kann also – eine funktionierende WLAN-Verbindung vorausgesetzt – auch unabhängig vom Smartphone verwendet werden. Allerdings muss die Smartwatch dazu über ein integriertes WLAN-Modul verfügen. Darüber hinaus wird es eine Gesten-Unterstützung geben. Damit lassen sich etwa durch ein Drehen des Handgelenks Karten oder eingehende Nachrichten weiterblättern.

Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)
Die LG Watch Urbane bekommt als erste das neue Android Wear. (Foto: LG/Google)

Die Nutzung von Apps soll ebenfalls verbessert werden. Um das zu gewährleisten, erleichtert Google künftig das Aufrufen von Apps und den Zugang zu den Kontakten. Zudem wird den Apps auf den Smartwatches eine Always-on-Funktion spendiert. Apps, etwa die Einkaufsliste, können nun in den stromsparenden Schwarz/Weiß-Modus versetzt werden. Sie bleiben damit auf dem Display und brauchen nicht immer wieder neu aufgerufen werden. Zudem soll das neue Android Wear Emojis erkennen, die der Nutzer auf das Display malt. Diese können dann als Nachricht verschickt werden.

Android Wear zuerst auf der LG Watch Urbane

Google zufolge soll das Update für Android Wear in den kommenden Wochen für alle bisher existierenden Android-Smartwatches zur Verfügung gestellt werden. Den Anfang soll allerdings die noch nicht auf dem Markt befindliche LG Watch Urbane machen. Denkbar ist, dass sie beim Marktstart gleich über das neue Android Wear verfügt.

via www.theverge.com

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Jörn Brien
Spielzeug für Nerds: Mit dem Arduino-DIY-Gamer-Kit baut ihr euren eigenen „Game Boy“ http://t3n.de/news/spielzeug-nerds-arduino-gamer-605796/ 2015-04-20T09:34:57Z
Wer den Arduino kennt weiß, dass die kleine Open-Source-Plattform äußerst vielseitig ist. Mit dem DIY-Gamer-Kit liefert das Londoner Tech-Education-Startup „Tech Will Save Us“ einen Bausatz, …

Wer den kennt weiß, dass die kleine Open-Source-Plattform äußerst vielseitig ist. Mit dem DIY-Gamer-Kit liefert das Londoner Tech-Education-Startup „Tech Will Save Us“ einen Bausatz, der euren Arduino zum Game Boy macht – zumindest fast.

Simpel war´s, aber schön

Erinnert ein wenig an einen nackten Game Boy: Der fertige Arduino Gamer.(Screenshot: adafruit.com)
Erinnert ein wenig an einen nackten Game Boy: Der fertige Arduino Gamer. (Screenshot: adafruit.com)

Wer den ersten Game Boy aus dem Jahr 1990 sein Eigen nennen konnte, versteht, warum Handheld-Konsolen keine aufwendige Technik benötigen, um zu begeistern. Dass selbst die simpelsten Spielmechaniken Spaß machen können ist bereits seit der Pong-Ära klar. Mit dem DIY-Gamer-Kit fühlt man sich ein wenig in diese Zeiten zurückversetzt. Mit Hilfe des Bausatzes könnt ihr auf Basis der quelloffenen Physical-Computing-Plattform Arduino einen Simpel-Game-Boy bauen und auch die dazugehörigen Spiele selbst programmieren.

Der Bausatz enthält alles, was ihr für die Mini-Konsole benötigt. Ein detaillierter Guide führt euch Schritt für Schritt durch den Aufbau und gibt Tipps zu den einzelnen Arbeitsabläufen. Ihr installiert die Buttons, verlötet Schaltkreise und setzt das „Display“ ein. Das Display besteht aus einer acht mal acht LED-Matrix. Dazu bekommt ihr einen Buzzer der simple Sounds produziert, die ihr auch selbst erstellen könnt. Betrieben wird das Gerät mit einer 9-Volt-Batterie. Der Bausatz enthält sogar einen Infrarot-Sender mit passendem Empfänger. Damit könnt ihr sogar gemeinsam mit Freunden spielen – passende Spiele vorausgesetzt.

Bis auf den Arduino selbst und die Batterie enthält das DIY-Gamer-Kit alles, was ihr für den Game Boy Marke Eigenbau benötigt. (Screenshot: adafruit.com)
Bis auf den Arduino selbst und die Batterie enthält das DIY-Gamer-Kit alles, was ihr für den Game Boy Marke Eigenbau benötigt. (Screenshot: adafruit.com)

Passende Spiele zu finden sollte allerdings kein Problem darstellen, denn ihr könnt jederzeit eigene Spiele programmieren. Ladet euch einfach die gratis Arduino-Software herunter und es kann losgehen. Hilfe zum Einstieg und nützliche Tipps aus der Community helfen bei der Orientierung. Wer noch unerfahren und unsicher ist, kann auch erstmal das Arduino-Starter-Kit ausprobieren, um die Grundlagen zu erlernen.

Auf der Website von „Tech Will Save Us“ findet ihr anschließend eine ganze Reihe von How-to-Videos zur Programmierung verschiedner Spiele und diverse Cheat-Sheets zum Programmieren mit dem DIY-Gamer-Kit allgemein. Mit dem Image-Painter und dem Animation Generator stellt euch „Tech Will Save Us“ zudem zwei Interfaces zur Verfügung, die euch die Entwicklung eigener Spiele zusätzlich erleichtern. Aktuelle Hinweise und eine Installationsanleitung zu den beiden Tools findet ihr hier.

Simpel und lehrreich

Hinter dem DIY-Gamer-Kit steht das britische „Tech Will Save Us“. Das Unternehme hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen den Umgang mit Technologie näher zu bringen. Dabei soll vor allem ein praktischer Hands-on-Ansatz im Mittelpunkt stehen – Learning by doing also.

Im Shop von „Tech Will Save Us“ findet ihr neben dem DIY-Gamer-Kit viele weitere Bausätze und Technik-Spielereien, die alle einen lernorientierten Ansatz bieten. Das DIY-Gamer-Kit ist dort für 65 Pfund erhältlich, was ungefähr 90 Euro entspricht. Den Arduino und die 9-Volt-Batterie müsst ihr bei beiden Angeboten separat erwerben. Laut „Tech Will Save Us“ ist der Bausatz für alle Bastler ab zehn Jahren geeignet. Wir wünschen euch viel Spaß beim Programmieren und Spielen.

Habt ihr bereits Erfahrung mit dem Arduino und könnt von interessanten oder skurrilen Projekten berichten? Schreibt sie uns in die Kommentare.

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Gerrit Kilian
Genervt vom Android-Kalender? Die 8 besten Apps für Termine http://t3n.de/news/android-kalender-apps-605393/ 2015-04-16T06:00:32Z
Kalender-Apps für Android gibtes in einer beinahe unüberschaubaren Anzahl. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir acht der interessantesten dieser Apps für euch herausgesucht.

Kalender-Apps für Android gibtes in einer beinahe unüberschaubaren Anzahl. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir acht der interessantesten dieser Apps für euch herausgesucht.

Die Zeiten, in denen wir unser Mobiltelefon ausschließlich zur Kommunikation verwendet haben, sind schon lange vorbei. Heute ist unser Smartphone nicht zuletzt auch instrumental in der Organisation unseres gesamten Lebens. Eine besondere Rolle spielen Kalender-Apps, mit denen wir unsere Termine planen und die uns über anstehende Meetings oder auch Geburtstage auf dem laufenden halten.

Als Android-Nutzer habt ihr die Qual der Wahl: Gleich mehrere dutzende Anbieter wollen euch dabei helfen, Ordnung in euren Tagesablauf zu bringen. Um euch die Auswahl eines geeigneten Kalenders etwas zu vereinfachen, haben wir euch im Folgenden acht der besten Kalender-Apps für die Android-Plattform herausgesucht.

Die 8 besten Kalender-Apps für Android

Google Kalender

Auch Google selbst bietet einen sinnvolle Kalender-App für Android an. (Screenshot: Google)
Auch Google selbst bietet einen sinnvolle Kalender-App für Android an. (Screenshot: Google)

Wer ein Android-Smartphone oder -Tablet besitzt, der nutzt in vielen Fällen auch einen Google-Account. Daher kommen wir nicht umhin, auch die offizielle Kalender-App von Google in diese Übersicht aufzunehmen. Naturgemäß ist die Integration in die Google-Dienste hervorragend gelöst. Das Interface ist ansprechend und es gibt ein scrollbares Widget zur Anzeige eurer Termine auf dem Homescreen.

Google Kalender
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Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

Wave

Kalender-Apps für Android: Wave unterstützt Smartphones, Tablets und Wearables. (Grafik: Wave)
Kalender-Apps für Android: Wave unterstützt Smartphones, Tablets und Wearables. (Grafik: Wave)

Wave überzeugt vor allem durch sein schickes Design im Material-Design-Look. Die App funktioniert nicht nur auf dem Smartphone und Tablet, sondern unterstützt auch Android-Wear-Smartwatches. Wave synchronisiert sich mit Google, Exchange, Hotmail, Outlook und Facebook. Ebenfalls integriert ist ein Aufgaben-Manager der sich mit Google Task synchronisiert.

WAVE Calendar
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Entwickler: E-sites
Preis: Kostenlos

Sunrise Calendar

Wer nach einer umfangreichen Kalender-App sucht, die auf verschiedenen Plattformen verfügbar ist, der sollte sich Sunrise Calendar anschauen. Neben der Android-App gibt es Sunrise auch als Web-App sowie für iOS und OS X. Zu den Funktionen gehört beispielsweise die Integration von Google-Maps für Anfahrtsskizzen, Wettervorhersage und die Integration verschiedener Social-Media-Seiten wie Facebook und LinkedIn. In dem Artikel „Sunrise: Endlich eine tolle, kostenlose Kalender-App für Android und iOS“ haben wir euch die App bereits etwas ausführlicher vorgestellt.

UpTo

Auf den ersten Blick ist UpTo nicht mehr als ein weiterer schicker Kalender für euer Android-Smartphone. Was die App jedoch von ihren Konkurrenten unterscheidet, ist eine Funktion zum einfachen Teilen von Kalendern. So könnt ihr beispielsweise auf einfache Art und Weise ganze Kalender mit eurem Team oder euren Freunden teilen oder ihren Kalendern folgen. Neben der Android-App gibt es UpTo auch für iOS und als Chrome-Erweiterung für die Web-Version des Google-Kalenders.

aCalender

Kalender-Apps für Android: Power-User sollten einen Blick auf aCalender werfen. (Screenshot: Play-Store)
Kalender-Apps für Android: Power-User sollten einen Blick auf aCalender werfen. (Screenshot: Play-Store)

Die Kalender-App ist vielleicht nicht die hübscheste in dieser Übersicht, dafür bietet sie einige sehr praktische Funktionen für Power-User. In der Wochen- und der Tagesansicht wird beispielsweise immer noch in klein die Monatsansicht angezeigt. So müsst ihr nicht ständig zwischen den verschiedenen Ansichten hin- und herwechseln. Außerdem gibt es auch verschiedene Widgets zur Anzeige eures Kalenders auf dem Homescreen.

Cal: Any.do-Kalender

Cal integriert euren Any.Do-Aufgabenliste in den Kalender. (Grafik: Any.Do)
Cal integriert euren Any.do-Aufgabenliste in den Kalender. (Grafik: Any.do)

Cal ist der perfekte Kalender für alle, die den Task-Manager Any.do einsetzen. Die App stammt von denselben Entwicklern und integriert eure Aufgaben direkt in den Kalender. Unnötige wechsel zwischen zwei Apps wird damit vermieden und ihr habt alle wichtigen Termine und Aufgaben an einer übersichtlichen Stelle.

Cal: Any.do Kalender
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Entwickler: Any.do
Preis: Kostenlos

Business Calendar 2

Kalender-Apps: Business Calendar 2 erstrahlt im neuen Look. (Screenshot: Play-Store)
Kalender-Apps: Business Calendar 2 erstrahlt im neuen Look. (Screenshot: Play-Store)

Wer eine umfangreiche Kalender-App mit vielen Funktionen und praktischen Widgets sucht, der sollte sich auch den Business Calendar 2 anschauen. Der Nachfolger des populären Business Calendars bietet unter anderem eine Wettervorhersage und die Möglichkeit, Termine per Drag-and-Drop zu verschieben.

Jorte

Vor allem wer viel Wert auf umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten legt, dürfte mit Jorte viel Freude haben. Hintergründe und Icons könnt hier nach euren eigenen Vorlieben anpassen. Über einen integrierten Store werden weitere Themes und Icon-Sets heruntergeladen werden. Außerdem bietet Jorte aber natürlich auch alle wichtigen Funktionen, die wir von einer Kalender-App erwarten.

Jorte Kalender
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Entwickler: Jorte Inc.
Preis: Kostenlos

Fazit: Welches ist die beste Kalender-App für Android?

Ohne euch genauer zu kennen, ist es nicht wirklich möglich, eine eindeutige Aussage darüber zu treffen, welche Kalender-App die beste für euch wäre. Jede der acht hier aufgelisteten Apps bietet ihre eignen Vor- und Nachteile. Letztlich müsst ihr entscheiden, welche Funktionen für euch am wichtigsten sind. Ihren eigentlichen Zweck erfüllt aber jede der Apps.

Solltet ihr auch nach einem alternativen E-Mail-Client suchen, dann schaut euch doch unseren Artikel „Nicht Gmail: 7 alternative E-Mail-Apps für Android-Gadgets“ an.

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Kim Rixecker
Google will familienfreundliche Apps fördern: Das müssen Entwickler wissen http://t3n.de/news/designed-families-google-play-apps-605351/ 2015-04-15T12:21:53Z
Mit dem Programm „Designed for Families“ will Google familienfreundliche Apps fördern und in einem gesonderten Bereich im Play-Store präsentieren. Wir verraten euch, worauf ihr als …

Mit dem Programm „Designed for Families“ will Google familienfreundliche Apps fördern und in einem gesonderten Bereich im Play-Store präsentieren. Wir verraten euch, worauf ihr als App-Entwickler achten müsst.

„Designed for Families“: Google will familienfreundliche Android-Apps fördern

In Kürze will Google eine eigene Familien-Kategorie im Play-Store einführen. Dort sollen Apps für Kinder und die ganze Familie aufgelistet werden. Damit eure Apps in dieser Kategorie angezeigt werden, müsst ihr als Entwickler die Aufnahme in das „Designed for Families“-Programm beantragen. Da Familien mit Kindern dort wirklich nur passende Inhalte finden sollen, müssen die Apps einigen Regeln entsprechen.

„Designed for Families“: Google spendiert familienfreundlichen Apps einen eigenen Bereich im Play-Store. (Foto: Google)
„Designed for Families“: Google spendiert familienfreundlichen Apps einen eigenen Bereich im Play-Store. (Foto: Google)

Zunächst müssen die Apps natürlich kindgerecht sein. Darüber hinaus gibt es aber auch deutlich strengere Regeln im Bezug auf die angezeigte Werbung. Anzeigen dürfen beispielsweise keine Inhalte verdecken. Auch bildschirmfüllende Interstitial-Anzeigen beim Start der App sind untersagt. Es darf nur jeweils eine Anzeige pro Seite angezeigt werden und die Anzeigen müssen eindeutig von den App-Inhalten unterschieden werden können. Generell darf Werbung in einer von Google abgesegneten Familien-App nicht so gestaltet sein, dass Kinder unbeabsichtigt darauf klicken könnten.

„Designed for Families“: Die weiteren Vorgaben für familienfreundliche Android-Apps

Die Anzeigen selbst dürfen nie für Produkte oder Dienste werben, die für Kinder bis dreizehn Jahren ungeeignet sind. Außerdem dürfen die an Kinder gerichteten Apps nicht die Login-Funktion von Google+ verwenden. Gleiches gilt für die Integration in die Google-Play-Spieldienste. Wer eine familienfreundliche App entwickelt hat, sollte sich die Anforderungen und Werberichtlinien für das „Designed for Families“-Programm genau durchlesen.

Für Entwickler familienfreundlicher Apps dürfte eine Aufnahme in den geplanten Familienbereich des Play-Stores enorm hilfreich sein. Aber auch Eltern sollten darüber schneller Apps finden können, mit denen sie ihre Kinder unter umständen auch mal alleine lassen können.

Ebenfalls interessant für Eltern ist unser Artikel „Programmieren für Kinder: Diese Tools helfen beim Einstieg“.

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Kim Rixecker
Mobile-Testing: Ist TDD eine Methode für die Avantgarde? [Sponsored Post] http://t3n.de/news/mobile-testing-tdd-methode-fuer-604457/ 2015-04-14T08:30:02Z
Anzeige Im Mai finden in Berlin die Mobile Testing Days 2015 mit den bekanntesten deutschsprachigen Mobile-Experten statt. Einer von ihnen ist Andreas Lüdeke. Im Interview erzählt er unter anderem, wann es …
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Im Mai finden in Berlin die Mobile Testing Days 2015 mit den bekanntesten deutschsprachigen Mobile-Experten statt. Einer von ihnen ist Andreas Lüdeke. Im Interview erzählt er unter anderem, wann es sich lohnt über das Android-SDK hinauszugehen und wie es ums Test-Driven-Development (TDD) steht. 

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Andreas Lüdeke, Gründer der Firma und Mobile-Testing-Cloudlösung TestObject.

Andreas Lüdeke auf den Mobile Testing Days 2015

Vom 28. bis 29. Mai präsentiert das Mobile Technology Magazin in Berlin die Mobile Testing Days 2015 mit den bekanntesten deutschsprachigen Mobile-Experten. Android- und iOS-Developer lernen in zwei Tagen umfassend, wie sie ihren Qualitätssicherungsprozess passend zu ihrer App aufsetzen, welche Testing-Frameworks sie verwenden können und wie sie diese kontinuierlich und zielgerichtet einsetzen. Das Programm richtet sich an alle, die in Mobile-App-Projekten mit dem Thema Qualitätssicherung in Berührung kommen.

Andreas Lüdeke wird einen der vier Workshops leiten. Er ist Gründer der Firma und gleichnamigen Mobile-Testing-Cloudlösung TestObject. Als CTO und Test-Automation-Engineer ist er Experte für Android-Build und Testautomatisierung. Durch seine Arbeit bei TestObject und durch zahlreiche Kundenprojekte kennt er die Herausforderungen bei der Automatisierung von Testfällen für Mobile-Apps und versucht diesen als Contributor für das bekannte Open-Source-Automatisierungs-Framework Appium zu begegnen. Der Journalist Thomas Wießeckel hat Andreas Lüdeke im Vorfeld der Mobile Testing Days schon mal ein paar Fragen gestellt:

Thomas Wießeckel: Wann und unter welchen Bedingungen lohnt es sich, über das Android-SDK hinauszugehen und andere Frameworks zum Testen mobiler Apps in Erwägung zu ziehen?

Andreas Lüdeke: Testing-Frameworks, wie Appium oder Selendroid, machen insbesondere dann Sinn, wenn Entwickler ihre Tests nicht selber schreiben. Sie setzten weniger Verständnis der zugrundeliegenden Plattform und deren Programmierschnittstellen voraus, als zum Beispiel Robotium oder Espresso. Außerdem macht die Verwendung dieser Frameworks Sinn, wenn Hybrid- oder Web-Apps getestet werden sollen. Das Android-SDK bietet hier keinen oder nur eingeschränkten Support.

Wießeckel: Ist Test-Driven-Development (TDD) mittlerweile im Mainstream angekommen oder immer noch eine Methodik für die Avantgarde?

Andreas Lüdeke: Aus meiner Sicht ist Test-Driven-Development bei vielen Entwicklern mittlerweile eine akzeptierte Vorgehensweise. Eine Grundvoraussetzung für TDD ist jedoch eine möglichst geringe Ausführungszeit von Tests (unter 500 Millisekunden). Und hier hakt es leider in der mobilen Entwicklung. Die Turnaround-Zeiten/Durchlaufzeiten bei On-Device-Tests sind bei allen Frameworks am Markt noch zu hoch, um praktikabel TDD zu betreiben. Somit kommen nur so genannte Off-Device-Tests infrage und damit für Android nur das Robolectric-Framework. Leider war der Einsatz und die Integration dieses Frameworks bis vor kurzem noch recht kompliziert, sodass viele Entwickler davor zurückgeschreckt sind. Zum Glück hat Google das erkannt und es gibt seit kurzem eine gute Integration in den Gradle-Build-Prozess sowie in Android Studio. Ich hoffe das TDD damit auch die Welt der Android-Entwickler erobern wird.

Wießeckel: Was spricht denn deiner Meinung nach gegen Test-Driven-Development bei der Entwicklung mobiler Apps? Lohnt sich der Mehraufwand für TDD?

Andreas Lüdeke: Der Aufbau einer Testinginfrastruktur sowie das Aufsetzen von TDD ist leider immer noch recht aufwendig. Deshalb lohnt sich dies für App-Entwickler nur, wenn ein entsprechend langer App-Lifecycle zu erwarten ist. Sind aber nur wenige Releases über einen kurzen Zeitraum im Play Store zu erwarten, macht das sicherlich keinen Sinn. Ab einem Lifecycle von mehr als einem Jahr amortisieren sich die Kosten, sobald neue große Features oder Refactorings anstehen. Jedem der sich nicht mit TDD anfreunden kann, empfehle ich trotzdem einfache Tests für die wichtigsten Funktionen einer App zu automatisieren. Diese können dann bei einem Cloud-Testing-Anbieter wie TestObject regelmäßig ausgeführt werden, dadurch spart man Kosten für eine eigene Testinginfrastruktur.

Wießeckel: Welchen Mehrwert bietet Selendroid und Appium für den Entwicklungsprozess?

Andreas Lüdeke: Appium und Selendroid sind Frameworks mit denen klassische UI-Tests automatisiert werden können. Sie bauen beide auf dem Webdriver-Protokoll auf, das viele Entwickler und Tester schon aus dem Web-Testing-Umfeld mit Selenium kennen. Außerdem bieten sie – wie Selenium – die Möglichkeit, Tests in einer Vielzahl von Programmiersprachen zu schreiben. Das verringert die Einstiegsbarriere ungemein. Des Weiteren bieten beide Frameworks einen guten Support für das Testen von Hybrid- und Web-Apps, was Frameworks aus dem Android-SDK nicht tun. Dazu kommt, dass sowohl Appium als auch Selendroid, durch sein Schwesterprojekt IOSDriver, Tests unter iOS unterstützten und man somit das Erlernen weiterer Frameworks vermeiden kann.

Wießeckel: Was hat es denn mit der Cucumber-Language auf sich? Alles vergurkt?

Andreas Lüdeke: Die Beschreibung von Testfällen nach dem Given-When-Then hilft meiner Erfahrung nach, Probleme bei der Kommunikation von und über Testcases zu verringern. Mit Calabash gibt es im Mobile-Testing-Umfeld ein Framework, das diesen Ansatz unterstützt. Mit Calabash können Tests so geschrieben werden, wie bei Appium für iOS und Android. Für eine wirklich gelungene Umsetzung fehlt mir bei Calabash noch eine IDE-Integration, die mir bei der Navigation zwischen Testfällen und Implementierung der Actions hilft, sowie der Support weiterer Programmiersprachen.

Wießeckel: Ein Blick in die Glaskugel: Wo siehst Du TDD in fünf Jahren? Und was siehst du als die großen Herausforderungen im Bereich Mobile-App-Testing in den nächsten fünf Jahren?

Andreas Lüdeke: Ich setzte fest darauf, dass TDD auch in der mobilen Entwicklung einen größeren Stellenwert einnehmen wird, die Weichen sind zumindest gestellt. Und wenn der Zug doch nicht richtig ins Rollen kommt, werden gepflegte UI-Tests, die nach der Entwicklung erstellt werden, immer noch gute bis sehr gute Ergebnisse in der Qualitätssicherung erzielen. Noch wichtiger in den nächsten Jahren ist die Frage, wie wir die neuen Technologien, sei es Wearables, Android Car und/oder Android TV, und deren Integration mit der bestehenden Android- und iOS-Plattform testen können. Google und Apple haben hierfür bisher noch keine Konzepte kommuniziert, doch deren Komplexität wird die der heutigen Herausforderungen sicher noch übertreffen.

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t3n Redaktion
Trusted Voice: Google lässt dich dein Android-Gerät per Stimmbefehl entsperren http://t3n.de/news/trusted-voice-google-android-605060/ 2015-04-14T04:22:11Z
Mit der Smart-Lock-Funktion „Trusted Voice“ lässt Google Android-Nutzer ihr Gerät per Stimme entsperren. Das Feature wird bereits an erste Nutzer ausgeliefert.

Mit der Smart-Lock-Funktion „Trusted Voice“ lässt Google Android-Nutzer ihr Gerät per Stimme entsperren. Das Feature wird bereits an erste Nutzer ausgeliefert.

Die neue Funktion, die es Nutzern von aktuellen Android-Geräten erlaubt, den Screen-Lock per Stimmbefehl („OK Google“) zu entsperren, hatte sich bereits bei der Verteilung der Google Play Services 7.0 angekündigt. Kurz darauf offiziell von Google bestätigt, soll die Entsperr-Möglichkeit per Stimme nun bei ersten Nutzern aufgetaucht worden sein.

Trusted Voice: Funktion bei ersten Nutzern verfügbar

Dem US-Blog AndroidPolice zufolge haben mehrere Nutzer in den Vereinigten Staaten übereinstimmend berichtet, dass die Trusted-Voice-Funktion bei ihnen bereits zugänglich sei. Das Feature scheint also nach und nach ausgerollt zu werden.

Aktivierte Trusted-Voice-Funktion inklusive Warnhinweis von Google. (Screenshot: AndroidPolice)
Aktivierte Trusted-Voice-Funktion inklusive Warnhinweis von Google. (Screenshot: AndroidPolice)

Die Möglichkeit, das Trusted-Voice-Feature zu nutzen, lässt sich – sobald Google die Funktion freigeschaltet hat – in den Smart-Lock-Einstellungen aktivieren. Um Smart Locks wie Trusted Voice, also Alternativen zur klassischen Displaysperre, nutzen zu können, muss diese Funktion in den Sicherheitseinstellungen unter Android zuvor ebenfalls aktiviert worden sein. Ein paar Klicks später sollte sich dann auch die Entsperrung per Stimmbefehl nutzen lassen.

Google weist allerdings darauf hin, dass Smart Locks wie Trusted Voice nicht so sicher sind wie PIN, Passwort oder Muster. Schließlich könnte bei aktivierter Funktion auch ein potenzieller Angreifer mit einer ähnlichen Stimme oder einer Aufnahme der Stimme des Smartphone-Besitzers dessen Gerät entsperren.

via www.computerbase.de

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Jörn Brien
Fernsteuerung für PowerPoint und mehr: Das kann Microsofts Office Remote http://t3n.de/news/microsoft-office-remote-android-powerpoint-604921/ 2015-04-13T11:13:16Z
Nachdem es die Fernsteuerungs-App für PowerPoint, Excel und Word bereits seit geraumer Zeit für Windows Phone gibt, hat Microsoft jetzt auch eine Android-Version von Office Remote veröffentlicht.

Nachdem es die Fernsteuerungs-App für PowerPoint, Excel und Word bereits seit geraumer Zeit für Windows Phone gibt, hat Microsoft jetzt auch eine Android-Version von Office Remote veröffentlicht.

Office Remote: PowerPoint-Fernbedienung jetzt auch für Android verfügbar

Windows-Phone-Nutzer können Office Remote schon seit 2013 nutzen. Jetzt gibt es endlich auch eine Android-Version der App. Mit Office Remote könnt ihr PowerPoint, Word und Excel per Smarphone fernsteuern. Vor allem zur Steuerung für PowerPoint-Präsentation ist die kostenlose App sinnvoll. Ihr könnt nicht nur zwischen verschiedenen Folien wechseln, sondern bekommt auch eure dazugehörigen Notizen angezeigt. Außerdem gibt es einen virtuellen Laserpointer, den ihr per Smartphone steuern könnt.

Office Remote: Mit der Android-App könnt ihr PowerPoint, Word und Excel fernsteuern. (Screenshot: Play-Store)
Office Remote: Mit der Android-App könnt ihr PowerPoint, Word und Excel fernsteuern. (Screenshot: Play-Store)

Im Fall von Excel könnt ihr in einzelne Zeilen oder Spalten oder bestimmte Arbeitsblätter springen. In Word springt ihr bei Office Remote zu ausgewählten Überschriften oder Kommentaren. Außerdem könnt ihr in den Dokumenten scrollen und die Zoomstufe verändern. Für die Verbindung der App mit eurem Rechner benötigt ihr Bluetooth an beiden Geräten.

Office Remote arbeitet mit Office 2013 und Office 2016 zusammen

Neben der App für Android oder Windows Phone benötigt ihr außerdem das Office-Remote-Addin für den PC. Unterstützt wird Office 2013 unter Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1. Nutzer der Office-Version für Windows RT gehen leider leer aus. Wenn ihr lieber freihändig durch eure Präsentationen navigieren möchtet, sollte ihr euch unseren Artikel über die Fernsteuerungs-App Swoosh für PowerPoint, Keynote und andere Programme durchlesen.

via www.mobilegeeks.de

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Kim Rixecker
Microsofts Nano Server: Schlankes Betriebssystem ohne GUI soll Linux den Kampf ansagen http://t3n.de/news/microsofts-nano-server-hyper-v-container-604613/ 2015-04-09T13:05:14Z
Mit dem Nano Server will Microsoft eine Windows-Server-Version mit extrem kleinen Footprint veröffentlichen. Welche Vorteile das haben soll, verraten wir euch in diesem Artikel.

Mit dem Nano will eine Windows-Server-Version mit extrem kleinen Footprint veröffentlichen. Welche Vorteile das haben soll, verraten wir euch in diesem Artikel.

Nano Server: Microsoft stellt abgespeckten Windows Server für die Cloud vor

Damit der Server auch im wachsenden Bereich der Cloud-Infrastruktur mit konkurrieren kann, hat Microsoft jetzt den Nano Server angekündigt. Dabei handelt es sich im Kern um eine abgespeckte Version des Windows Servers, bei dem alle unnötigen Komponenten entfernt wurden. Microsoft verspricht sich davon bis zu 80 Prozent weniger Reboots. Auch die Anzahl der notwendigen Sicherheitsupdates soll um 92 Prozent geringer sein.

Um das zu erreichen, verzichtet der Nano Server vollkommen auf eine grafische Benutzeroberfläche. Außerdem gibt es keinen 32-bit-Support, keine lokale Anmeldung, keine Unterstützung für den Remote Desktop und einige weitere Komponenten mehr. Das Management des Nano Servers erfolgt ausschließlich über Windows Management Instrumentation (WMI) oder die PowerShell-Kommandozeile. Außerdem soll es neue Web-basierte Management-Tools geben.

Neben dem Nano Server hat Microsoft auch erstmals die Hyper-V-Container vorgestellt. (Grafik: Microsoft)
Neben dem Nano Server hat Microsoft auch erstmals die Hyper-V-Container vorgestellt. (Grafik: Microsoft)

Microsoft: Nano Server und Hyper-V-Container sollen die Cloud antreiben

Auf dem Nano Server sollen vor allem Cloud-Applikationen in Form von Containern laufen, die Nutzer mittels Docker verwalten sollen. Die entsprechenden Windows-Server-Container will Microsoft auf der hauseigenen Build-Konferenz vorstellen, die am 28. April startet. Außerdem hat Microsoft für 2016 den sogenannten Hyper-V-Container angekündigt. Er verbindet die gleichnamige Visualisierungstechnik mit dem Windows-Server-Container. So soll sichergestellt werden, dass der Code der in einem Container läuft, nicht das Betriebssystem oder andere Container auf demselben System beeinflussen kann. Windows-Server-Container sollen sich ohne Änderungen auch als Hyper-V-Container einsetzen lassen.

Eine erste Vorschauversion des Nano Servers soll schon in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Inwieweit Microsoft sich damit Marktanteile im Bereich der Cloud-Infrastruktur sichern kann, bleibt abzuwarten. Immerhin scheint Microsoft aber auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu wollen.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker