Open Source | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Open Source 2015-02-26T05:55:32Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/open-source Android Pay: Google bereitet neue Payment-Plattform vor http://t3n.de/news/android-pay-google-bereitet-neue-596222/ 2015-02-26T05:55:32Z
Bei der Google I/O im Mai will der Technologiekonzern eine neue API vorstellen, mit der App-Entwickler mobile Zahlungen integrieren können. Trotz Android Pay soll Google Wallet als eigenständige …

Bei der Google I/O im Mai will der Technologiekonzern eine neue API vorstellen, mit der App-Entwickler mobile Zahlungen integrieren können. Trotz Android Pay soll Google Wallet als eigenständige App weitergeführt werden.

Android Pay integriert mobile Zahlungsfunktion in externe Apps

Google entwickelt eine neue API, die mobile Zahlungen ermöglicht, berichtet das Portal Ars Technica. Demzufolge bereitet der Konzern den Launch des neuen Payment-Systems Android Pay für die Google I/O vor, die im Mai in San Francisco statt finden wird. Mit der API sollen Entwickler Mobile Payments als Feature in ihre Apps einbauen können.

Die Plattform ermöglicht demnach sowohl In-App-Zahlungen als auch Transaktionen im stationären Handel. Die Drittanbieter können die Zahlungsfunktion als Option einbauen und die Nutzer bitten, ihre Zahlungsinformationen, etwa die Kreditkarte, einzugeben. Eine Transaktion soll mit einem Klick in der App abgeschlossen werden. Für den Bezahlprozess an Kassenterminals verwendet Android Pay seine Host Card Emulation (HCE) und NFC-Übertragung.

Google Wallet soll künftig ebenfalls das Android Pay-System verwenden. (Bild: Google)
Google Wallet soll künftig ebenfalls das Android Pay-System verwenden. (Bild: Google)

Die Zukunft von Google Wallet

Für seine aktuelle Bezahl-App Google Wallet bietet der Konzern derzeit eine Instant Buy-API ein, die nur das Bezahlen mit Google erlaubt. Nach dem Launch von Android Pay soll Google Wallet weiter existierten, wird jedoch ebenfalls die neue API verwenden, heißt es.

Google hat die Berichte bislang nicht offiziell bestätigt. Das Payment ein zentrales Thema der diesjährigen I/O wird, zeichnet sich jedoch schon ab. Vor einigen Tagen bestätigte der Suchmaschinenriese, die Technologie des Bezahldienstes Softcard zu übernehmen. Durch einen Deal mit den großen US-Mobilfunkern wird Google Wallet künftig bei vielen Android-Smartphones vorinstalliert sein. Samsung entwickelt indes mit LoopPay seine eigene Plattform.

via arstechnica.com

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Elisabeth Oberndorfer
iOS-Nachrichten auf Android-Smartwatch: Entwickler schafft das „Unmögliche“ http://t3n.de/news/ios-android-wear-smartwatch-verbinden-595978/ 2015-02-25T09:46:19Z
iPhone-Nutzer, die ihr Smartphone mit Android-Wearables verbinden wollen, hatten bis jetzt keine Chance dazu. Ein Entwickler zeigt in einem Video, dass er aber genau das geschafft hat – zumindest …

iPhone-Nutzer, die ihr Smartphone mit Android-Wearables verbinden wollen, hatten bis jetzt keine Chance dazu. Ein Entwickler zeigt in einem Video, dass er aber genau das geschafft hat – zumindest in eine Richtung.

iOS auf Android: Entwickler nutzt offizielle Apple-API

Der Entwickler Mohammad Abu-Garbeyyeh hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem er zeigt, wie eine iOS-Nachricht von einem iPhone 6 auf eine Moto 360 gepusht wird. Der Hack wird über das Blutetooth-Protokoll ermöglicht und soll auch ohne Jailbreak beziehungsweise das Rooten des Android-Geräts funktionieren. Lediglich eine App auf dem Android-Wear-Gerät sei erforderlich, sie will der Entwickler in Kürze veröffentlichen.

Bislang handelt es sich bei dem Hack um eine sehr rudimentäre Lösung, da nur iOS-Nachrichten von einem iPhone an Android Wear gepusht werden können – Interaktionen mit den Nachrichten können von der Uhr aus nicht an das iPhone zurück transportiert werden – was eine Beantwortung der Nachricht über das Wearable unmöglich macht. Des Weiteren können auch keine Karten-Informationen, Siri-Anfragen oder Routen-Darstellungen vom iPhone an die Uhr gesendet werden, sondern nur iOS-Nachrichten.

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Die Moto 360 nutzt Android Wear. (Quelle: Moto)

Dabei verwendet Mohammad Abu-Garbeyyeh den offiziellen Standard für Notifications, den „Apple Notification Center Service“ (ANCS). Dieser Service wird auch von der Smartwacht-Plattform Pebble genutzt. Außer der Uhr von Apple können sich derzeit nur wenige Smartwatches mit dem iPhone verbinden. Mit diesem Hack könnten nun iPhone-Nutzer selbst entscheiden, welche Smartwatch sie tragen wollen und wären nicht mehr auf die Pebble oder die Apple Watch angewiesen. Denn: Die meisten Smartwatches nutzen das für Wearables optimierte Betriebssystem Android Wear. Abu-Garbeyyeh könnte mit seinem Hack ein Stückchen mehr Entscheidungsfreiheit für iOS-Nutzer ermöglichen.

Der Entwickler ist bis jetzt vor allem durch die Modulentwicklung für das Xposed-Framework in Erscheinung getreten. Ihr könnt dem Android-Entwickler auf @MohammadAG folgen. Mehr zur Moto 360 und zu Android Wear, findet ihr hier.

via www.channelpartner.de

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Mario Janschitz
Alternative zu nginx und Apache: Appserver.io ist da http://t3n.de/news/appserver-595822/ 2015-02-25T08:01:51Z
Ein Application-Server mit Message-Queue, Timer-Service, Persistence-Container. Open-Source und komplett in PHP geschrieben. Gibt es nicht? Jetzt schon. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit …

Ein Application-Server mit Message-Queue, Timer-Service, Persistence-Container. Open-Source und komplett in geschrieben. Gibt es nicht? Jetzt schon. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit veröffentlicht Techdivision genau das: appserver.io Iron Horse. Bei appserver.io beziehungsweise „Iron Horse“ handelt es sich um den ersten Application-Server für PHP – geschrieben in PHP. Damit wird der Markt für Infrastrukturlösungen, die bislang primär in der Programmiersprache C entwickelt wurden, erweitert.

Zudem wird PHP-Entwicklern die Möglichkeit gegeben, zukünftig auch auf dieser Ebene einzugreifen und ihre Ideen und Vorstellungen zu implementieren – ohne dabei neue Programmiersprachen lernen zu müssen. Das vereinfacht zum einen die Einarbeitung deutlich oder lässt diese gar komplett wegfallen. Zum anderen wird das Risiko, das durch mangelndes Know-how für diverse „Third-Party-Tools“ immer besteht, erheblich reduziert.

Appserver.io soll PHP fit für das Enterprise-Segment machen

Der Application-Server stellt eine komplett auf PHP basierende Infrastruktur zur Verfügung, die das „A“ aus dem LAMP-Stack (Linux, , mySQL, PHP) ersetzt und etwaige Third-Party-Infrastrukturtools überflüssig machen soll. Dieser Stack bildet das Rückgrat von einer Vielzahl an Webapplikationen, reicht aber für gewisse Projekte im Enterprise-Segment nicht aus. Iron Horse will hier eingreifen und ist als Antwort auf JAVA und den JBoss-Application-Server entwickelt worden.

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Schematische Abbildung von Iron Horse. (Grafik: appserver.io)

Features des Iron Horse

Iron Horse stellt als Basis einen leistungsfähigen und stabilen HTTP/1.1-kompatiblen Webserver, der komplett in PHP implementiert wurde, zur Verfügung. Dieser kann als Alternative zu bestehenden Apache- oder nginx-Servern verwendet werden.

Die zweite Schicht bilden ein Persistence-Container sowie eine Servlet-Engine. Abgerundet wird das Ganze durch die dritte Schicht, die eine Message-Queue sowie einen Timer-Service – die einen umfassenden Gebrauch des Persistence-Containers ermöglichen – zur Verfügung stellt.

Diese Services erlauben es, Objekte persistent im Speicher zu halten. Zusätzlich ergänzen Funktionalitäten wie AOP, Dependency Injection, Design-by-Contract und Annotations das Gesamtpaket. Appserver.io beziehungsweise Iron Horse soll die Entwicklung von Applikationen beschleunigen sowie die Wartbar-, Wiederverwendbar- und Skalierbarkeit erhöhen.

Ihr könnt euch appserver.io „Iron Horse“ auf der offiziellen Seite herunterladen.

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Mario Janschitz
Sicherheitslücken: Apple mit OS X und iOS vor Linux und Microsoft Windows http://t3n.de/news/sicherheitsluecken-os-x-linux-windows-595623/ 2015-02-24T06:16:38Z
In puncto Sicherheitslücken bei Betriebssystemen hatte Apple im Jahr 2014 die Nase vorn. OS X und iOS wiesen deutlich mehr dieser Lücken auf als Linux und Windows-Systeme von Microsoft, wenn diese …

In puncto Sicherheitslücken bei Betriebssystemen hatte Apple im Jahr 2014 die Nase vorn. OS X und iOS wiesen deutlich mehr dieser Lücken auf als Linux und Windows-Systeme von Microsoft, wenn diese einzeln abgerechnet werden.

Deutlicher Anstieg bei Sicherheitslücken

Aktuellen Daten der National Vulnerability Database (NVD) nach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 7.038 neue Sicherheitslücken entdeckt – das sind 19 pro Tag. Zudem bedeutet das einen deutlichen Anstieg gegenüber 2013, als 4.794 Sicherheitslücken entdeckt wurden. Rund ein Viertel der Sicherheitslücken wurde als hoch gefährlich eingestuft.

Besonders interessant: Bei den Betriebssystemen wies nicht Windows die meisten Sicherheitslücken auf, sondern Apples OS X und das mobile Betriebssystem iOS. Auf dem dritten Rang der eher unrühmlichen Liste findet sich Linux Kernel. Die übrigen Plätze der Top-Ten belegen Windows-Systeme wie Windows Server 2008 oder Windows 7.

Update vom 25. Februar 2015: Die zuvor an dieser Stelle aufgestellte Zahl von 280 Windows-Fehlern stimmt so nicht, da es sich in vielen Fällen um den gleichen Fehler bei unterschiedlichen Windowsversionen handelt. Wir haben die Zahl nachträglich entfernt.
Betriebssysteme und die Anzahl der Sicherheitslücken in der Übersicht. (Grafik: NVD, via GFI.com)
Betriebssysteme und die Anzahl der Sicherheitslücken in der Übersicht. (Grafik: NVD, via GFI.com)

Nicht zuletzt Linux-Nutzer mussten sich 2014 mit potenziell gefährlichen Sicherheitslücken herumschlagen. So wurden Heartbleed oder Shellshock auf diesem System entdeckt. Zuletzt warnten Sicherheitsexperten Ende Januar 2015 vor einer Sicherheitslücke namens GHOST, von der viele Linux-Distributionen betroffen waren.

Sicherheitslücken: Anteil der Betriebssysteme gering

Allerdings zeichneten Betriebssysteme nur für einen geringen Anteil an den gesamten Sicherheitslücken verantwortlich (13 Prozent). Mehr als 80 Prozent der entdeckten Sicherheitslücken befanden sich laut dem Bericht in Programmen von Drittanbietern.

Bei den Applikationen wiesen naturgemäß die Browser die meisten Sicherheitslücken auf. Hier dominiert der Internet Explorer die Rangliste (242). Dahinter folgen Google Chrome (124) und Mozilla Firefox (117). Ebenfalls viele Sicherheitslücken wurden auch 2014 in Java und Flash Player entdeckt. Um potenzielle Bedrohungen durch Sicherheitslücken zu minimieren, sollten die Systeme über aktuelle Patches immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Die Statistik birgt allerdings einige Unklarheiten. So werden ältere Versionen von Apples Betriebssystem nicht aufgeführt, während das bei den Windows-Versionen offensichtlich der Fall ist. Auch das Herausrechnen der Sicherheitslücken des Microsoft-Browsers Internet Explorer verzerrt die Rangliste zumindest.

via stadt-bremerhaven.de

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Jörn Brien
Sailfish OS: Wie ein finnisches Startup iOS und Android den Kampf ansagt http://t3n.de/news/jolla-sailfish-os-594731/ 2015-02-22T07:13:31Z
Jolla hat letztes Jahr von sich reden gemacht, als es per Crowdfunding fast zwei Millionen US-Dollar für sein Tablet eingenommen hat. Doch eigentlich hat das Startup eine ganz andere …

Jolla hat letztes Jahr von sich reden gemacht, als es per Crowdfunding fast zwei Millionen US-Dollar für sein Tablet eingenommen hat. Doch eigentlich hat das Startup eine ganz andere Herzensmission: das Open-Source-Betriebssystem Sailfish OS.

Der Name Jolla dürfte nicht nur Finnland-Liebhabern geläufig sein. Vor wenigen Monaten erst hat das Startup aus Helsinki mit einer beeindruckenden Crowdfunding-Kampagne auf sich aufmerksam gemacht: In nur zwei Tagen hat es über eine Million US-Dollar für sein Tablet eingesammelt. Doch hinter Jolla steht eigentlich gar keine Hardware-Company, sondern eine viel weiter reichende Idee. Sie nennt sich Sailfish – und ist ein Mobile-Betriebssystem, das iOS und Android die Stirn bieten will.

Sailfish
Der Segelfisch ist das Wappentier des Open-Source-Betriebssystems. (Screenshot: sailfishos.org)

Von Nokia über Bord gestoßen, ins eigene Startup gerettet

Sailfish ist aus dem MeeGo-Projektteam hervorgegangen, das das Linux-basierte Betriebssystem „Harmattan“ für Nokias N9 entwickelt hat. Noch vor dem Marktstart des N9 im Jahr 2011 hatte Nokia damals seine Pläne verkündet, zukünftig auf Windows setzen zu wollen. Eine Entscheidung, mit der nicht alle Beteiligten glücklich waren, wie Mitgründer und CTO Stefano Mosconi uns beim Startup Europe Summit in Berlin erzählt hat: „Wir wussten, das würde das Ende für uns sein. Aber wir waren nicht bereit, unser Betriebssystem aufzugeben“. Also nahmen er und ein paar weitere Kollegen ihr Schicksal – genauer gesagt: die 65 Prozent der Code-Basis von Harmattan, die unter Open-Source-Lizenz standen – selbst in die Hand.

Gründen als einziger Ausweg: „Ich hatte eigentlich nie vor, ein Unternehmer zu werden.“

Sie gründeten Jolla, dessen Name symptomatisch für den Gründungsimpuls steht: Im Deutschen bezeichnet „Jolle“ ein „kleines Rettungs-, Ruder bzw. Segelboot,“ und genau so fühlte sich das Team, als es auf einmal allein am Ruder war. „Ich hatte eigentlich nie vor, ein Unternehmer zu werden,“ sagt Mosconi, ein Italiener, der 2005 für den Job bei Nokia nach Finnland gezogen ist, im Rückblick auf diese Anfänge. Und doch sei ihnen klar gewesen, dass sich das Talent und Know-how von MeeGo nicht einfach in alle Winde zerstreuen durften. „Es war, als würde sich jeder von uns umschauen und hoffen, dass jemand kommt und das Projekt weiterführt. Aber es kam niemand. Also haben wir es selbst gemacht.“

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Aus dem kleinen Team, das die Arbeit von MeeGo fortführen wollte, ist mittlerweile ein erfolgreiches Startup mit knapp 130 Mitarbeitern geworden. (Grafik: Jolla)

Sailfish OS: Modular, gestenbasiert, Open-Source

Bis zum eigenen Mobile-OS ist es dann aber noch ein steiniger Weg. Bis Ende 2012 werkelt das Team an einem funktionstauglichen Betriebssystem und bringt gleichzeitig die passende Hardware, das Jolla Phone, auf den Weg. Sailfish OS baut auf dem Linux-Kernel und dem schon bei MeeGo verwendeten Mer-Core auf, die es mit der durch Jolla entwickelten Benutzeroberfläche kombiniert. Zu den markantesten Eigenschaften des Betriebssystems gehören die gestenbasierte Steuerung – das Jolla-Smartphone kommt völlig ohne Knöpfe aus – und sein modularer Aufbau, das es vielseitig adaptier- und einsetzbar macht. Das durchdachte Design, das schon zu MeeGo- beziehungsweise Nokia-N9-Zeiten viele Kritiker überzeugt hat, ist auch für Nachfolger Sailfish eine der großen Stärken.

Sailfish, ein reines Mobile-OS? In erster Linie ja, schließlich sei es optimiert für Touch-Devices, sagt Mosconi. Denkbar seien aufgrund der hohen Flexibilität aber nicht nur weitere mobile Endgeräte wie IoT-Sensoren oder Wearables, sondern auch Smart TVs und theoretisch auch eine Desktop-Variante. 80 Prozent des gesamten Stacks sind Open Source, der Rest, Jollas „Secret Sauce“, besteht hauptsächlich aus dem eigenen Anwendungen und dem User-Interface. Für die häufigsten Anwendungsfälle gibt es in Sailfish eigene Apps, doch auch Android-Apps lassen sich über Sailfish starten.

Das Jolla-Tablet: 1 Million Dollar in 2 Stunden

Der Release des Jolla Phones führt zu einer wahren Welle an Nutzerfeedback, auf dessen Grundlage Sailfish weiter verbessert werden kann. „Wenn du die Versionen vom November 2013 mit dem heutigen Sailfish vergleichst, wirst du es kaum wieder erkennen“, sagt Mosconi. Um einen weiteren Use-Case für Sailfish zu kreieren, wagt das Team sich 2014 an das „Projekt Tablet“ – das nötige Kleingeld dazu soll eine Indiegogo-Kampagne liefern. „Das Finanzierungsziel haben wir bewusst niedrig gehalten, denn wir wollten das Tablet unbedingt bauen,“ erinnert sich Mosconi.

Diese Sorge hätten sie sich sparen können: Die ursprünglichen anvisierten 380.000 US-Dollar sind innerhalb von zwei Stunden nach Kampagnenstart erreicht, insgesamt stehen nach 21 Tagen über 1,8 Millionen US-Dollar auf dem Zähler. Jolla hat die elftgrößte Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo überhaupt hingelegt. Wenn alles gut geht, erscheint das Tablet inklusive Sailfish OS 2.0 im Juni, aktuell ist die Indiegogo-Kampagne wieder geöffnet, da es eine neue Version des Tablets mit verbessertem Akku und mehr Speicher geben soll.

Die Macht der Gemeinschaft

Der überwältigende Erfolg der Indiegogo-Kampagne liegt vor allem in der starken Community rund um Sailfish begründet. Von Anfang an haben die Macher auf offenen Austausch gesetzt, unter together.jolla.com besprechen Nutzer Probleme, Bugs und Ideen und stimmen über neue Features ab. Fast 10.000 Einträge sind bis heute zusammen gekommen. Ob Jolla viele Mitarbeiter für die Community-Pflege brauche? Nein, sagt Mosconi. Von den etwa 120 Angestellten seien nur zwei speziell dafür zuständig. Denn im Grunde genommen ist bei Jolla jeder Entwickler selbst Teil der Community, es braucht gar keine Vermittler: „Die Grenzen zwischen Unternehmen und Community verschwimmen.“

Es wird ein weiter Weg von der Community bis in den Mainstream.

Das klingt wie ein Paradebeispiel für moderne Produktstrategie: im direkten Austausch mit der Zielgruppe entwickelt, bedarfsangepasst und mit einer gemeinsamen Vision, die Unternehmen und Kunden in einer Community vereint. An diesem Erfolgsrezept versuchen sich immer mehr Hersteller in Zeiten, in denen sich Ziel- und Kundengruppen ausdifferenzieren und das Internet gleichzeitig neue Möglichkeiten zur Interaktion schafft. Auch Mosconi weiß um die Bedeutung der engen Beziehung zu den Sailfish-Nutzern. In der Community helfen diese sich auch gegenseitig, was dazu führt, dass Jolla sogar weniger Kundenservice anbieten muss als ursprünglich gedacht.

Es wird interessant sein zu sehen, wie weit Jolla mit diesem Community-Ansatz wachsen kann. Denn nicht jeder Nutzer will sich bis ins Detail mit den Gegebenheiten seines mobilen Betriebssystems auseinandersetzen, sich als Teil einer Familie verstehen, die sich permanent austauscht. Und doch: Das erklärte Ziel von Jolla liegt im Mainstream.

„Wir sind keine Hardware-Company“

Jolla auf Expansionskurs. (Grafik: Jolla)
Jolla auf Expansionskurs. (Grafik: Jolla)

„Wir wollen zeigen, dass wir Hardware können. Aber unser Herz, das ist Sailfish.“

Und vor allem liegt Jollas Zukunft nicht in weiteren, per Crowdfunding finanzierten Endgeräten. Denn bei aller Freude über den Erfolg der Tablet-Kampagne – eins ist für Mosconi vollkommen klar: „Unser Herzstück ist Sailfish. Wir produzieren die Hardware, um einen Use-Case zu schaffen und zu zeigen, dass wir das Produkt verstehen. Und wir lernen mit jedem neuen Gerät dazu. Aber wir sind keine Hardware-Company.“ Langfristig geht es dem Startup vor allem um sein Betriebssystem: Sailfish soll wachsen, Nutzer gewinnen und sich auf dem Mobile-OS-Markt etablieren.

Ein ambitioniertes Unterfangen – ist doch der Kampf der mobilen Betriebssysteme augenscheinlich schon längst zugunsten von Apples iOS und Googles Android ausgegangen. „Jeder hat uns gesagt: ‚Ihr seid verrückt. Es ist unmöglich‘,“ sagt Mosconi. Und doch: Mehrere Zehntausend Nutzer habe Sailfish mittlerweile, immerhin.

Mosconi hofft, dass die Erfolgsgeschichten des Jolla-Phones und des Tablets dabei helfen, einen großen Hardware-Hersteller von Sailfish zu überzeugen. Denn langfristig braucht Jolla Partner aus dem Hardware-Segment, die für die gewünschte Verbreitung sorgen. Einen Wunschkandidaten hierfür hat er nicht: LG, Samsung, Intel, Qualcomm, eben einen der „Big Guys“, so sagt er. Denn: „Wir brauchen Muskeln, um in diesem Spiel mitspielen zu können.“ Und auch Kapitalgeber würden bei Jolla derzeit offene Türen einrennen, lässt er durchblicken.

Sailfish – „Europas letztes eigenes Betriebssystem“

„Wir alle nutzen Mobilgeräte, wickeln unser ganzes Leben über sie ab. Ihre Betriebssysteme bilden die Grundlage dafür. Wir sollten dieses Feld nicht den US-Firmen überlassen.“

Um diese Form der Unterstützung zu erlangen, bedient Jolla in der Kommunikation auch das neue Zusammengehörigkeitsgefühl, das derzeit durch die Tech- und Startup-Szene Europas schwappt: Ein Mobile-OS „Made in Europe“ könne ein echter Wettbewerbsvorteil im globalen Wirtschaftsgefüge sein. Die zentrale Funktion der Betriebssysteme erfordere es sogar, das Feld nicht den US-Firmen zu überlassen, sondern auch auf einen Player zu setzen, der nach europäischen Regeln spielt: „Wir alle nutzen Mobilgeräte, wickeln unser ganzes Leben über sie ab. Ihre Betriebssysteme bilden die Grundlage für unsere Interaktionen mit Apps und unseren Datenaustausch.“ Somit seien sie auch einer der effektivsten Hebel, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen – Sailfish versucht, diesem Anliegen besonders gerecht zu werden, so laufen die Android-Apps bei Sailfish etwa in einer Art Sandbox, so dass die Nutzerdaten im Smartphone verbleiben.

Geht man an dieser Stelle ins Detail, muss Mosconi aber noch oft ausweichen. Ein echter Use-Case dafür, inwiefern Sailfish-Nutzer mehr Hoheit über ihre eigenen Daten haben als die von iOS und Android? „Wir arbeiten daran.“ Eine Usability, die es auch Nicht-Nerds erlaubt, ihre Daten besser zu schützen? „Wir arbeiten daran.“

Sailfish ist ein junges Betriebssystem – hat aber bereits eine rasante Entwicklung hinter sich. (Grafik: Jolla)
Sailfish ist ein junges Betriebssystem – hat aber bereits eine rasante Entwicklung hinter sich. (Grafik: Jolla)

Mosconi weiß, dass Jolla mit Sailfish noch mehr Beweise liefern muss, damit aus der Erzählung von „Europas letztem Betriebssystem“ mehr als eine bloße Kommunikationsstrategie wird. Doch er ist zuversichtlich, dass das nicht mehr lange dauern wird. „Sailfish ist ein junges Betriebssystem. Aber es macht große Sprünge. In 14 Monaten haben wir 13 große Software-Updates umgesetzt – sucht diese Schnelligkeit einmal bei einem der anderen Anbieter.“

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Lea Weitekamp
Frontalangriff auf Facebook und Cisco: HP verkauft Open-Source-Netzwerkgeräte http://t3n.de/news/frontalangriff-facebook-cisco-hp-595039/ 2015-02-20T09:21:16Z
HP mischt künftig bei Netzwerkkomponenten auf Linux-Basis mit. Der Technologieriese will Open-Source-Geräte verkaufen und damit Branchenprimus Cisco und Neuling Facebook gehörig einheizen.

HP mischt künftig bei Netzwerkkomponenten auf Linux-Basis mit. Der Technologieriese will Open-Source-Geräte verkaufen und damit Branchenprimus Cisco und Neuling Facebook gehörig einheizen.

HP: Mit günstigen Netzwerkgeräten Konkurrenz in Schach halten

HP steigt ins Geschäft mit Open-Source-Netzwerkgeräten ein. (Foto: HP)
HP steigt ins Geschäft mit Open-Source-Netzwerkgeräten ein. (Foto: HP)

Im Oktober 2014 hat HP-Chefin Meg Whitman angekündigt, HP in zwei große Bereiche unterteilen zu wollen. Der eine Teil soll im Geschäftskundensegment, der andere vorrangig im Verbraucherbereich tätig sein. Vor diesem Hintergrund muss wohl auch die aktuelle Ankündigung gesehen werden, dass HP Open-Source-Netzwerkgeräte von Auftragsfertigern weiterverkaufen will.

Der Netzwerkmarkt befindet sich aktuell im Wandel – hin zu günstigeren Komponenten auf Open-Source-Basis. „Wir sehen eine Verschiebung“, zitiert die New York Times Mark Carroll, den CTO von HPs Netzwerk-Geschäft. Der traditionelle Markt mit nur einem Lieferanten wandele sich zu einem Markt mit vielen verschiedenen Anbietern. Mit günstigen Open-Source-Produkten kann HP Branchenprimus Cisco verdrängen und die Konkurrenz in Schach halten.

HP will zwei Netzwerk-Switches auf den Markt bringen

Facebook hatte zuletzt mit „6-Pack“ den finalen Baustein für sein modulares Datenzentrum der Zukunft vorgestellt. Die Facebook-Entwickler haben sowohl eigene Hardware gebaut als auch das auf Linux basierende Betriebssystem FBoss entwickelt. Dadurch will Facebook sich von den vorgefertigten Großgeräten von HP und Cisco unabhängiger machen – ein Schritt, den auch andere Unternehmen gehen werden – und dem HP jetzt Tribut zollt.

Zu Beginn wird HP zwei Netzwerk-Switches auf den Markt bringen. Hersteller für die Hard- und Software sollen die Auftragsfertiger Accton Technology und Cumulus Networks sein. Schon im März sollen erste Geräte auf den Markt kommen.

via bits.blogs.nytimes.com

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Jörn Brien
Graylog: Open-Source-Logging-Software erreicht 1.0-Meilenstein http://t3n.de/news/graylog-594846/ 2015-02-19T11:40:55Z
Seit heute ist die bisher als Graylog2 bekannte Logging-Software Graylog in Version 1.0 verfügbar: Ein Meilenstein für die rasant an Beliebtheit gewinnende Open-Source-Plattform.

Seit heute ist die bisher als Graylog2 bekannte Logging-Software Graylog in Version 1.0 verfügbar: Ein Meilenstein für die rasant an Beliebtheit gewinnende Open-Source-Plattform.

Nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit hat Graylog heute das Upgrade auf Version 1.0 vollzogen und damit den ersten großen Meilenstein erreicht. In diesem Zug ist auch die „2“ aus dem Titel der Software verschwunden: Graylog2 heißt jetzt ganz einfach Graylog. „Dieses Release steht für den Beginn einer neuen Phase des Graylog-Projekts, in der wir auf eine ausgereifte und stabile Basis bauen können, die sich in Zehntausenden Produkteinsätzen bewährt hat,“ schreibt Entwickler Lennart Koopmann in seinem Ankündigungs-Post.

Graylog: Operative Intelligenz für IT-Administratoren

Die Idee hinter dem Open-Source-Projekt: Systemadministratoren die Arbeit erleichtern. Denn je besser sie die Datenströme ihres Maschinen-Universums kennen und auswerten können, desto effektiver werden ihre operativen Entscheidungen.

Funktionsweise der Graylog-Plattform. (Grafik: Graylog)
Funktionsweise der Graylog-Plattform. (Grafik: Graylog)

Das zentrale Logging-System von Graylog empfängt dazu die Logmeldungen von verschiedensten Servern und Anwendungen und macht sie durchsuch- und analysierbar. Dabei sind eine Vielzahl von Eingabeformaten möglich, Graylog verarbeitet sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten. Nutzer können auf diese Weise komplexe Datenströme über die Graylog-Plattform auswerten.

Die Ergebnisse lassen sich auf vielfältige Weise exportieren, etwa in das Graylog-eigene Web-Interface oder in kommerzielle oder auch eigene Monitoring-Lösungen. So sind auch detaillierte oder auf bestimmte Nutzergruppen abgestimmte Reportings möglich. Besonders hilfreich ist darüber hinaus die Alert-Funktion, mit der das System die Administratoren über Unregelmäßigkeiten oder sonstige vordefinierte Ereignisse informiert. Selbst eine Slack-Integration gibt es schon, die die Verantwortlichen bei auftretenden Fehlern schnell benachrichtigt.

Das ist neu in Version 1.0

Neben einer deutlich verbesserten Performance und einer erweiterten Dokumentation wartet die neue Graylog-Version mit zusätzlichen nützlichen Features auf: Unter anderem ist die Nachrichtenverarbeitung verbessert worden, so dass in Zukunft Überlastungen des Systems vermieden werden. Gleichzeitig kann so auf Teile der Graylog-Radio-Infrastruktur verzichtet und damit weitere Kapazitäten freigesetzt werden. Nutzer können die Input-Formate und Parsing-Tools jetzt direkt über das Web-Dashboard editieren. Außerdem verfügt Version 1.0 über eine stabile und dokumentierte Plugin-API.

Administratoren, die von einer der früheren Versionen auf Graylog 1.0 upgraden wollen, müssen die bestehenden Datensätze nicht gesondert in die neue Version migrieren. Weitere Informationen rund um die neue Version finden sich auf dem Graylog-Blog.

2015: Schon jetzt ein besonderes Jahr für Graylog

Graylog geht auf eine Idee des Entwicklers Lennart Koopmann zurück: 2009 hat er das Projekt begonnen, um eine Open-Source-Alternative zu teuren kommerziellen Anbietern von Logging-Systemen wie Splunk oder Informatica zu schaffen. Mittlerweile ist Graylog der Shooting-Star unter den Open-Source-Logging-Systemen und wird etwa von Groupon, SoundCloud oder Xing verwendet.

Anfang Februar hat Graylog Inc., das Unternehmen hinter der Open-Source-Lösung, 2,5 Millionen US-Dollar an Kapital erhalten und seinen Hauptsitz von Hamburg nach Houston verlegt. Nur wenige Wochen später erreicht die Software mit der 1.0-Versionierung ihren ersten großen Meilenstein. Es scheint, als habe Graylog einen guten Start ins Jahr 2015 erwischt.

Übrigens: Graylog-CTO Lennart Koopmann hat uns vor einiger Zeit seine besten Tipps und Tools für erfolgreiche Webprojekte verraten.

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Lea Weitekamp
Anruferkennung – mit Clever Dialer für dein Android-Handy [Sponsored Post] http://t3n.de/news/anruferkennung-inverssuche-telefonnummer-suchen-590765/ 2015-02-19T09:30:55Z
Wer kennt das nicht: Es ruft jemand an und man kennt die Nummer nicht. Viele Menschen nehmen solche Telefonate nicht an und recherchieren anschließend im Internet. Das geht auch einfacher, per …

Wer kennt das nicht: Es ruft jemand an und man kennt die Nummer nicht. Viele Menschen nehmen solche Telefonate nicht an und recherchieren anschließend im Internet. Das geht auch einfacher, per automatischer Anruferkennung (Inverssuche) mit der Clever Dialer.

Es ist die Sorge, wieder einen Telefonvertrieb am Telefon zu haben oder den netten Herren, der einem überglücklich erzählt, dass man eine Reise gewonnen hat. Diese Anrufe sind lästig. Zudem gibt es Gesetze, die klar regeln, dass solche Werbeanrufe ins Blaue hinein verboten sind. Laut einer Umfrage der Verbraucherzentralen, werden über 80 Prozent der Befragten trotz Verbots von Werbeanrufen belästigt.

Aus diesem Anlass wurde Clever Dialer entwickelt: Die App zeigt an, wer anruft und warnt zusätzlich vor Anrufern, die bereits häufiger negativ aufgefallen sind.

Anruferkennung ganz automatisch

Viele Handybenutzer suchen online nach der Telefonnummer, nachdem sie einen Anruf von jemandem erhalten haben, den sie nicht kennen. Die App löst das viel eleganter und spart dabei auch noch Zeit. Bei eingehenden Anrufen von unbekannten Nummern wird automatisch nach dem Inhaber der Nummer gesucht, wenn dein  Smartphone mit dem Internet verbunden ist.

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Die Anruferkennung mit Clever Dialer funktioniert per Online-Inverssuche.

Clever Dialer erkennt Anrufer mithilfe von Das Telefonbuch, dem größten öffentlichen deutschen Verzeichnis von Telefonnummern. Wenn dort nichts gefunden wird, dann hat die App noch ein Ass im Ärmel: Sie sucht bei vebidoo, eine der größten Personensuchmaschinen im Netz. Alle gefundenen Kontaktdetails werden angezeigt, noch während das Telefon klingelt.

Und wie geht das jetzt mit der Spam-Erkennung?

Die App versucht nicht nur den Anrufer zu erkennen, sondern warnt auch vor bekannten Werbeanrufern, Callcentern, Telefon-Terror oder Kostenfallen. Dank tellows.de erkennt die App fast alle bekannten Übeltäter. Tellows ist in Deutschland der führende Anbieter für die Erkennung von Telefon-Spam. Täglich gehen dort zahlreiche Beschwerden ein. Wenn man jetzt einen Anruf von einer der bekannten Spamnummern erhält, schlägt das Telefon Alarm. Während der Anruf reinkommt, wird ein Hinweis angezeigt, dass der Anrufer als Spammer erkannt wurde.

Zusätzlich arbeiten die Entwickler der App an weiteren Lösungen, Anrufe noch besser erkennen zu können und den Spamschutz zu verbessern. Somit sollte es in Zukunft eher selten der Fall sein, dass man ans Telefon geht und nach Ausreden suchen muss. Mehr über die geplanten Funktionen könnt ihr im Blog von Clever Dialer lesen.

Der clevere Dialer kann noch mehr

Die App beinhaltet neben der Anruferkennung noch ein weiteres nützliches Feature. Zwar hat jeder Smartphone-Besitzer eine vorinstallierte Wählfunktion (Dialer) auf seinem Gerät, doch der Clever Dialer bietet interessante Zusatzfunktionen:

Wer ein Geschäft oder Restaurant in der Nähe sucht, kann auf den Clever Dialer zurückgreifen, der entsprechende Einrichtungen in der Nähe anzeigt. So kann man sich die Google-Suche sparen, denn auf beliebte Ärzte, Restaurants und Geschäfte in der Nähe kann man über das weltweite Adressbuch zugreifen, das direkt im Dialer integriert ist. Damit erhält man Zugriff auf die Nummern von Millionen von Dienstleitern.

Zusätzlich zeigt der Dialer, immer wenn es geht, hilfreiche Informationen zu einem Telefonat an. Zum Beispiel auch, wenn man einen Arzt anrufen möchte. Mithilfe von doxter.de soll die App bald in der Lage sein, freie Termine direkt im Dialer anzuzeigen. Damit kann man sich ein Telefonat sparen oder auch außerhalb der Praxiszeiten buchen. Neugierig geworden?

Clever Dialer jetzt kostenlos herunterladen

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t3n Redaktion
Watch Urbane: Neue LG Smartwatch sieht aus wie eine richtige Uhr http://t3n.de/news/watch-urbane-neue-lg-smartwatch-594244/ 2015-02-17T06:10:28Z
Mit dem Android Wear-betriebenen Gadget will der Hersteller der Apple Watch Konkurrenz machen. LG will seine Luxus-Smartwatch beim Mobile World Congress in Barcelona vorstellen.

Mit dem Android Wear-betriebenen Gadget will der Hersteller der Apple Watch Konkurrenz machen. LG will seine Luxus-Smartwatch beim Mobile World Congress in Barcelona vorstellen.

LG Smartwatch aus Edelstahl

LG richtet sich mit seiner neuen Smartwatch an modebewusste Geeks. „Watch Urbane“ heißt das neueste Android Wear-Gerät des Unternehmens. Dabei steht nicht die technische Ausstattung im Vordergrund, sondern das Aussehen. Das Wearable hat ein Stahlgehäuse und rundes Display. Mit der smarten Edelstahl-Uhr will sich LG gegen die Apple Watch rüsten.

Mit der Watch Urbane richtet  sich LG an designbewusste Gadget-Fans. (Bild: LG Electronics)
Mit der Watch Urbane präsentiert LG eine Smartwatch für designbewusste Gadget-Fans. (Bild: LG Electronics)

Während der Hersteller mit der LG G Watch R ein sportliches Publikum ansprach, sieht das neue Gadget wie eine klassische Uhr aus. Wie das Vorgängermodell besitzt die „Watch Urbane“ ein 1,3 Zoll großes P-OLED-Display und kann Puls und Herzfrequenz messen. Das Edelstahlgehäuse ist in Gold oder Silber erhältlich, das 22 Millimeter breite Lederband ist austauschbar. LG stattet die Smartwatch mit einem 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 400-Prozessor, 410 mAh-Batterie und 4GB Speicher aus. Dem Gadget fehlt allerdings eine GPS-Funktion.

Preis noch unbekannt

Wie viel das neue Produkt kosten wird, hat LG noch nicht verraten. Die „Watch Urbane“ wird offiziell beim Mobile World Congress, der von 2. bis 5. März in Barcelona stattfindet, vorgestellt. Ab wann die Uhr im Handel erhältlich ist, ist noch nicht bekannt. Da die Apple Watch im April ausgeliefert wird, wird LG wohl nicht zu lange warten.

via www.cnet.com

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Elisabeth Oberndorfer
Benchmark: Googles Open-Source-Tool PerfKit misst Performance von Cloud-Diensten http://t3n.de/news/perfkit-cloud-594030/ 2015-02-16T09:20:01Z
Google will es Nutzern künftig erheblich leichter machen, die Performance von Cloud-Angeboten zu vergleichen. Dabei helfen soll das Open-Source-Tool PerfKit.

Google will es Nutzern künftig erheblich leichter machen, die Performance von Cloud-Angeboten zu vergleichen. Dabei helfen soll das Open-Source-Tool PerfKit.

PerfKit: Messen und Visualisieren der Cloud-Performance

Es ist nicht immer ganz einfach, die Performance von Cloud-Diensten zu vergleichen. Oft bekommt man lediglich eine Preistabelle und die angebotenen Features in der Übersicht angeboten. Google will da mit dem Open-Source-Tool PerfKit Abhilfe schaffen.

Die Plattform besteht aus zwei Komponenten: Der PerfKit Benchmarker zeigt und vergleicht die Standard-Metriken der Cloud-Performance der verschiedenen Angebote wie Durchsatz, Latenzzeiten, Varianzen und Overhead. Der PerfKit Explorer visualisiert diese Daten.

PerfKit erhebt und visualisiert die Performance-Daten verschiedener Cloud-Dienste. (Screenshot: Google)
PerfKit erhebt und visualisiert die Performance-Daten verschiedener Cloud-Dienste. (Screenshot: Google)

Um an die Daten zu kommen, hat Google nach eigenen Angaben mit über 30 Forschungsunternehmen, Anbietern und Kunden von Cloud-Diensten zusammengearbeitet, darunter das MIT, Cisco, Intel und RedHat. Einige der Daten sind bereits in das Tool integriert, so dass Nutzer sich auch ohne eigene Datenerhebungen einen ersten Überblick verschaffen können.

„PerfKit ist ein lebendiges Benchmark-Framework, das so konzipiert wurde, dass es sich mit den sich ändernden Cloud-Technologien mitentwickelt“, erklärt Google in einem entsprechenden Blogpost. Kämen neue Tools oder Anbieter hinzu, werde das PerfKit entsprechend angepasst. Nutzer könnten sich so immer ihren aktuellen Infrastruktur-Bedürfnissen entsprechend für eine Lösung entscheiden.

via www.theregister.co.uk

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Jörn Brien