Smart TV | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Smart TV 2016-02-02T10:05:28Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/smart-tv Zauberstab für eure Präsi: So funktioniert Gestor http://t3n.de/news/gestor-maus-ersatz-675875/ 2016-02-02T10:05:28Z
Gestor ist ein kleiner Stab, mit dem ihr alle Funktionen ausführen könnt, für die ihr normalerweise eine Maus benötigt. Vor allem bei Präsentationen oder in Verbindung mit einem Smart-TV soll …

Gestor ist ein kleiner Stab, mit dem ihr alle Funktionen ausführen könnt, für die ihr normalerweise eine Maus benötigt. Vor allem bei Präsentationen oder in Verbindung mit einem Smart-TV soll sich das Gerät bezahlt machen.

Gestor: Zauberstab als Maus-Ersatz

Die Maus hat sich als Eingabegerät etabliert. Wollen wir aber anderen etwas auf einem entfernt stehenden Monitor zeigen oder einen Wohnzimmer-PC über den Fernseher nutzen, ist die Maus nicht unbedingt perfekt. Das Kickstarter-Projekt Gestor soll in genau solchen Szenarien als Maus-Ersatz dienen.

Gestor ist ein kleiner Stab, den die Macher als „Air-Mouse“ bezeichnen. Mit diesem könnt ihr den Cursor bewegen oder scrollen – benötigt aber im Gegensatz zu einer herkömmlichen Maus keine Unterlage dafür. Außerdem müsst ihr Gestor auch nicht auf euren Monitor oder Fernseher richten. Die Bedienung erfolgt, wie der Name bereits andeutet, anhand einfacher Gesten.

Gestor: Der kleine Stab soll als Ersatz für die Maus dienen. (Grafik: Gestor)
Gestor: Der kleine Stab soll als Ersatz für die Maus dienen. (Grafik: Gestor)

Gestor: So steuert ihr euren PC mit dem digitalen „Zauberstab“

Gestor verfügt über drei berührungsempfindliche Ringe an der Oberseite des Stabs. Berührt ihr den unteren Ring, könnt ihr den Cursor durch Bewegung des Stabs steuern. Die beiden Ringe darüber agieren als linke beziehungsweise als rechte Maustaste. Zum Scrollen oder Zoomen könnt ihr Gestor rotieren. Welche der beiden Funktionen genutzt wird, hängt von der aktuell verwendeten Applikation ab.

Gestor soll bereits wie gewünscht funktionieren. Um damit in die Massenproduktion zu gehen, suchen die Macher aber noch nach finanzieller Unterstützung auf der Crowdfunding-Seite Kickstarter. Dort könnt ihr den Stab für derzeit 75 kanadische Dollar erwerben. Sofern alles nach Plan läuft, soll Gestor im Juni 2016 ausgeliefert werden. Eine Garantie dafür habt ihr wie üblich aber natürlich nicht.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Statt Maus und Tastatur: Sensel-Morph-Trackpad soll Apples Force Touch die Show stehlen“.

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Kim Rixecker
Für Touch, Tap und Fernbedienung: So geht Usability-Optimierung für Responsive Webdesign http://t3n.de/news/usability-optimierung-responsive-webdesign-665010/ 2015-12-17T11:03:09Z
Wenn eine Webseite auf allen Geräten – vom Smartphone über den Desktop bis zum Smart TV – optimal dargestellt werden soll, kommt heute Responsive Webdesign zum Einsatz. Doch auch das beste …

Wenn eine Webseite auf allen Geräten – vom Smartphone über den Desktop bis zum Smart TV – optimal dargestellt werden soll, kommt heute Responsive Webdesign zum Einsatz. Doch auch das beste Design ist nicht automatisch nutzerfreundlich. Damit eine responsive Seite auch bei der Usability punktet, muss die Navigation konsistent sein und die unterschiedlichen Eingabemethoden müssen berücksichtigt werden. Worauf Designer und Entwickler achten müssen, erklärt Simon Loebel, COO der UDG United Digital Group.

Navigation konsistent gestalten

Das Responsive Webdesign sollte konsistent sein, damit sich der User auf Desktop oder Mobilgerät zurechtfindet. (Grafik: Shutterstock)
Das Responsive Webdesign sollte konsistent sein, damit sich der User auf Desktop oder Mobilgerät zurechtfindet. (Grafik: Shutterstock)

Entscheidende Faktoren für gelungenes Responsive Webdesign sind die Wiedererkennbarkeit und die Konsistenz des Designs. Aufgrund der unterschiedlichen Bildschirmgrößen werden Layout und die Anordnung des Contents von Auflösung zu Auflösung anders dargestellt. Zentrale Elemente wie zum Beispiel Logos und Farbwelten sollten dennoch einheitlich bleiben. Idealerweise findet sich der User in allen Viewports zurecht, ohne dabei den Aufbau sowie das Navigations- und Contentschema neu erlernen zu müssen.

1. Navigation

Eine in der Bedienung konsistente Navigation ist aufgrund der unterschiedlichen Platzverhältnisse schwer für alle Bildschirme und Viewports umzusetzen. Deshalb sollte in erster Linie darauf geachtet werden, dass die inhaltliche Taxonomie und Benennung der Navigation auf allen Geräten hinweg konsistent bleibt, während sich der funktionale Aspekt der Navigation unterscheiden kann.

2. User-Interface-Elemente

Neben Logo und Farbwelt sollte auch das Design der User-Interface-Elemente möglichst einheitlich sein. So wird gewährleistet, dass der Nutzer einen Button oder einen Link als solchen erkennt, egal welchen Viewport er betrachtet. Auch die Funktion der Elemente sollte einer möglichst großen Konsistenz unterliegen, wobei hier Anpassungen an die Anforderungen der Viewports und Eingabemethoden sinnvoll sind. Beispielsweise müssen alle Funktionen und Informationen auf einem Gerät mit Touchbedienung auch ohne Mouse-Over erreichbar sein.

3. Content und Funktion

Smartphone-Nutzer möchten mit ihrem Gerät Zugriff auf alle Funktionen und Inhalte haben, die eine Webseite auf dem Desktop bietet. Auch wenn Funktionen und Inhalte auf verschiedenen Endgeräten unterschiedlich angeordnet sind und präsentiert werden, sollten diese den Nutzern auf allen Viewports verfügbar sein.

4. Struktur

Auf kleineren Viewports ist es schwierig, komplexe Strukturen darzustellen. Deshalb kann es je nach Fall sinnvoll sein, Verschachtelungen auf einer Seite aufzulösen und gegebenenfalls auf mehrere Seiten zu verteilen. Alternativ sollten vor allem für die kleinen Viewports passende Symbole gewählt werden, die eine Verschachtelung auf einer Seite verdeutlichen. Gute Möglichkeiten sind Akkordeons oder Reiter. Deutliche visuelle Hierarchieebenen in Headlines sowie Trennlinien zwischen Inhaltsblöcken heben die Struktur weiter hervor.

Eingabemethoden berücksichtigen

Gern vergessen aber trotzdem wichtig: In Zeiten von Smart-TVs werden Websites auch oft per Fernbedienung bedient. (Grafik: Shutterstock)
Gern vergessen aber trotzdem wichtig: In Zeiten von Smart-TVs werden Websites auch oft per Fernbedienung bedient. (Grafik: Shutterstock)

Die Bandbreite der Geräte zur Betrachtung von Websites nimmt weiter zu. Zu den bereits weit verbreiteten Desktop-PCs, Tablets und Smartphones kommen heutzutage Smartwatches und Smart-TVs. Das bedeutet, dass – zusätzlich zu den Anforderungen an Darstellungsgröße und Layout der Inhalte – die jeweilige Eingabemethode des Device berücksichtigt werden muss.

In Bezug auf die gängigen Geräte zur Betrachtung von Websites kann zwischen drei grundsätzlich unterschiedlichen Eingabemethoden unterschieden werden:

  • Maus- und Tastatur-Eingabe: Diese Methoden der Eingabe sind üblicherweise auf Desktop-PCs und Laptops verfügbar.
  • Finger-Eingabe und virtuelle Touch-Tastatur: Vor allem auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets erfolgt die Eingabe direkt durch den Finger des Nutzers.
  • Fernbedienung und virtuelle Non-Touch-Tastatur: Für Smart-TVs müssen neue Eingabemethoden in Betracht gezogen werden. Da sich der Markt an ausgefeilten Fernbedienungen mit Laser, Touch-Rad oder Joystick erst noch entwickelt, sollte bei der Bedienung des Interface am TV-Gerät von eingeschränkten Eingabemethoden, nämlich einer klassischen Fernbedienung nur vier Pfeiltasten und einer Bestätigungstaste, ausgegangen werden.

Die Größe des Betrachtungsgeräts sowie der übliche Abstand des Nutzers zum Gerät haben Einfluss auf die Auflösung und sollten auch bei der Gestaltung und Programmierung von Websites bedacht werden.

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Simon Loebel
Kino auf Knopfdruck: Netflix veröffentlicht Bauanleitung für Heimkino-Hacker http://t3n.de/news/netflix-button-hardware-643703/ 2015-09-28T11:32:54Z
Mit „The Switch“ hat Netflix ein interessantes Bastlerprojekt vorgestellt. Der kleine Button soll nicht nur den Streaming-Dienst auf eurem Smart-TV starten, sondern gleich noch das Licht dimmen …

Mit „The Switch“ hat Netflix ein interessantes Bastlerprojekt vorgestellt. Der kleine Button soll nicht nur den Streaming-Dienst auf eurem Smart-TV starten, sondern gleich noch das Licht dimmen oder euch eine Pizza für den gemütlichen Filmabend bestellen.

Netflix: Mit diesem Button versetzt ihr euer Wohnzimmer in den Heimkino-Modus. (Foto: Netflix)
Netflix: Mit diesem Button versetzt ihr euer Wohnzimmer in den Heimkino-Modus. (Foto: Netflix)

Netflix-Bastelprojekt: Ein Knopf für den Filmabend

Es geht doch nichts über einen gemütlichen Filmabend. Wir bestellen uns etwas zu essen, dimmen das Licht, stellen unser Smartphone auf lautlos und machen es uns auf der Couch so richtig gemütlich. Ein kleines Bastelprojekt von Netflix soll all diese Vorbereitungen jetzt automatisieren, damit wir uns nur noch um die Auswahl eines geeigneten Films kümmern müssen. Das Ganze soll über das Drücken eines einzigen Knopfes geschehen, den die Netflix-Macher schlicht „The Switch“ nennen.

Ein solches Gerät zu verkaufen würde aus finanzieller Sicht für Netflix wohl kaum Sinn ergeben. Immerhin bietet das Unternehmen allen interessierten Bastlern jetzt aber eine entsprechende Bauanleitung an. Welchen Mikrocontroller ihr verwenden wollt, überlässt euch Netflix zwar tendenziell selbst, die Macher nutzten allerdings den Particle Core, der vielen von euch vermutlich noch unter dem alten Namen Spark Core bekannt sein dürfte.

„The Switch“: Nettes Bastelprojekt für Netflix-Junkies

Mittels Infrarot soll „The Switch“ Netflix auf eurem Smart-TV aufrufen können. Zur Kontrolle von Philips-Hue-Lampen oder der automatisierten Bestellung beim Pizzaservice setzt Netflix auf einen lokalen Node.js-Server, der auf einem Raspberry Pi läuft. Außerdem haben die Macher eine App entwickelt, die euer Android-Smartphone in den Priority-Modus versetzt. Sofern ihr Android-Lollipop verwendet, sollten dann nur noch die wichtigsten Nachrichten euren Filmgenuss unterbrechen.

Alles in allem ist „The Switch“ ein witziges Bastelprojekt, das ihr um allerlei Funktionen erweitern könntet. Ob man dafür einen eigenen Hardware-Button benötigt, sei mal dahingestellt. Wer es eher nicht mit Basteln hat, der findet in diesem Artikel einige praktische Online-Tools, die den Umgang mit Netflix erleichtern.

Weitere interessante Hardware-Projekte findet ihr in unserem Artikel „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“.

via news.ycombinator.com

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Kim Rixecker
Tizen für Smartphone, Smartwatch und Smart-TV: Darum pusht Samsung die Android-Alternative http://t3n.de/news/tizen-samsung-z-galaxy-gear-smart-tv-548563/ 2014-06-02T09:33:55Z
Samsung hat das erste Smartphone auf Tizen-Basis angekündigt. Außerdem plant der Konzern das Betriebssystem auch auf Smart-TVs einzusetzen und bringt es mit einem Update auch auf die …

hat das erste auf Tizen-Basis angekündigt. Außerdem plant der Konzern das Betriebssystem auch auf Smart-TVs einzusetzen und bringt es mit einem Update auch auf die Galaxy-Gear-Smartwatch. Langfristig könnte sich Samsung mit der Android-Alternative von Google unabhängig machen.

Samsung ist Marktführer im Android-Bereich und will trotzdem verstärkt Tizen einsetzen. (Grafik: Localytics)
Samsung ist Marktführer im Android-Bereich und will trotzdem verstärkt Tizen einsetzen. (Grafik: Localytics)

Samsung und Tizen: Das will der Android-Marktführer mit dem mobilen Betriebssystem

Samsung ist der unangefochtene Marktführer im Bereich der Android-Smartphones. Laut einer Localytics-Studie vom Februar 2014 bringt es das Unternehmen in diesem Segment auf satte 65 Prozent Marktanteil. Trotz des ungemeinen Erfolgs, den das Google-Betriebssystem dem Konzern gebracht hat, dürfte das Unternehmen hin und wieder neidisch nach Cupertino schauen. Es ist eine Sache, an den Geräten zu verdienen, und eine ganz andere auch die dazugehörige App-Infrastruktur zu kontrollieren.

Zwar bietet Samsung eine eigene Alternative zum Play-Store an – die Download-Zahlen und somit die Umsätze liegen aber weiterhin deutlich unter denen des Google-Stores. Mit Tizen könnte Samsung sich die Möglichkeit verschaffen, sich vollständig aus der Abhängigkeit von Google zu lösen und gleichzeitig ein eigenes App-Ökosystem aufbauen.

Android-Alternative: Was ist Tizen eigentlich?

Tizen ist ein Linux-basiertes Betriebssystem für Smartphones, und Smart-TVs, das außerdem zur Steuerung von Unterhaltungselektronik in Fahrzeugen genutzt werden soll. Das Projekt wurde von Samsung, Intel und anderen Techologie- und Telekommunikationsunternehmen ins Leben gerufen. Obwohl Tizen ursprünglich als Open-Source-Betriebssystem angekündigt wurde, stehen einige Teile des Betriebssystems unter einer eingeschränkten Lizenz, die letztlich gegen die Doktrin der freien Verwendbarkeit von Open-Source-Software verstößt.

Inwiefern diese Programmteile, die von Samsung entwickelt wurde, zukünftig an andere Hersteller lizenziert werden, ist derzeit nicht vollkommen klar. Tizen unterstützt die ARM- sowie Intels x86-Architektur. Das erste Gerät auf Basis des Betriebssystems war Samsungs Smart-Kamera NX300M, die 2013 auf den Markt kam. Im dritten Quartal 2014 soll auch das erste Smartphone auf Tizen-Basis folgen: das Samsung Z.

Samsung Z: Das erste Smartphone auf Tizen-Basis. (Bild: Samsung)
Samsung Z: Das erste Smartphone auf Tizen-Basis. (Bild: Samsung)

Samsung Z, Smart-TVs und Galaxy Gear: Das plant Samsung mit Tizen

Die Smartwatches Gear 2 und Gear 2 Neo setzen bereits auf Tizen. Ein aktuelles Update ersetzt auch auf der älteren Galaxy Gear durch Tizen. Und mit dem Samsung Z erscheint noch dieses Jahr das erste Smartphone auf Basis der Android-Alternative. Dabei hanelt es sich um ein LTE-fähiges Smartphone mit einem 4,8 Zoll großen AMOLED-Touchscreen. Der Bildschirm löst mit 1.280 mal 720 Pixeln auf.

Angetrieben wird das Gerät von einem auf 2,3 Gigahertz getakteten Quad-Core-Prozessor, über den wie derzeit leider nicht mehr wissen. Das Tizen-Smartphone verfügt über zwei Kameras, die mit 2,1 beziehungsweise acht Megapixeln auflösen. Das Samsung Z wird über zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Der interne Speicher beläuft sich auf 16 Gigabyte, kann aber per MicroSD-Karte um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Das Samsung Z soll zunächst nur in Russland verkauft werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen aber auch andere Märkte versorgt werden.

Neben dem Samsung Z und den Gear-Smartwatches soll es auch eine ganze Reihe von Tizen-basierten Smart-TVs von Samsung geben. Genauere Details zu den Fernsehern gibt es derzeit allerdings nicht. Die entsprechende Software-Entwicklungsumgebung will Samsung ab Juli 2014 an Entwickler verteilen. Ob Samsung mit Tizen erfolgreich sein wird und sich damit von Google emanzipiert, wird sich zeigen. Wenn ja, könnten App-Entwickler langfristig gezwungen sein, für eine weitere Plattform zu entwickeln.

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Kim Rixecker
LG: Leak zeigt neuen SmartTV mit webOS http://t3n.de/news/smarttv-lg-webos-ui-519652/ 2014-01-02T15:18:45Z
Seit einigen Wochen halten sich Gerüchte, dass LG auf der CES im Januar 2014 einen SmartTV auf webOS-Basis vorstellen wird. Jetzt ist das erste Bild eines solchen Gerätes aufgetaucht.

Seit einigen Wochen halten sich Gerüchte, dass auf der im Januar 2014 einen auf webOS-Basis vorstellen wird. Jetzt ist das erste Bild eines solchen Gerätes aufgetaucht.

SmartTV: LG soll in wenigen  Tagen einen Fernseher mit webOS in Las Vegas vorstellen. (Bild: @evleaks / Twitter)
SmartTV: LG soll in wenigen Tagen einen Fernseher mit webOS in Las Vegas vorstellen. (Bild: @evleaks / Twitter)

SmartTV: WebOS könnte unsere Fernseher erobern

Anfang 2013 hatte LG die Rechte am webOS-Betriebssystem von HP erworben. Nach eigenen Angaben plant der südkoreanische Elektronikriese auf der Consumer Electronics Show (CES) 2014 im Januar in Las Vegas erste SmartTVs auf Basis des Betriebssystems zu präsentieren. Der für die Veröffentlichung von Fotos bisher nicht offiziell vorgestellter Geräte bekannte Twitter-Account @evleaks hat passend dazu ein erstes Bild eines webOS-Fernsehers von LG öffentlich gemacht.

Das Bild von @evleaks lässt derzeit wenige Rückschlüsse auf das fertige Fernseh-Betriebssystem zu. Immerhin scheint es Apps für YouTube, Facebook, Twitter und Skype zu geben. Verglichen mit dem webOS-Interface für Smartphones hat sich offenbar allerdings einiges verändert. Immerhin sieht es aber so als, als biete es weiterhin eine Vorschau der laufenden Apps und Inhalte.

WebOS auf dem Fernseher

WebOS ist ein Linux-basiertes Betriebssystem und wurde ursprünglich von Palm entwickelt. Nachdem Hewlett-Packard die Handset-Schmiede übernommen hatte, entwickelte die Firma das Betriebssystem zunächst unter eigener Führung weiter, bis die Software im Februar 2013 an LG verkauft wurde.

Wie umfangreich webOS für den Fernseher sein wird, bleibt abzuwarten. Immerhin scheint LG die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und an einem besseren SmartTV-Interface zu arbeiten. Derzeit lassen in dieser Hinsicht noch viele Geräte zu wünschen übrig, weswegen externe Lösungen wie Apple TV weiterhin einen Markt haben. Ab dem 7. Januar könnten wir mehr über die SmartTV-Pläne von LG wissen. Dann beginnt in Las Vegas die CES 2014.

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Apple iTV: Konzept zeigt mögliche Nutzeroberfläche des Smart-TV aus Cupertino http://t3n.de/news/apple-itv-smart-tv-517037/ 2013-12-16T11:57:30Z
Wie die Nutzeroberfläche eines Smart-TV von Apple aussehen könnte, zeigt dieses Designkonzept. Geht es nach dem Ersteller, würde das iTV auch Siri in unser Wohnzimmer bringen.

Wie die Nutzeroberfläche eines Smart-TV von aussehen könnte, zeigt dieses Designkonzept. Geht es nach dem Ersteller, würde das auch in unser Wohnzimmer bringen.

iTV: Das mögliche Interface eines Smat-TV von Apple. (Bild: Andrew Ambrosino)
iTV: Das mögliche Interface eines Smart-TV von Apple. (Bild: Andrew Ambrosino)

Apple iTV: Designer legt Entwurf für Oberfläche vor

Schon seit Jahren geistern Gerüchte über einen eigenen Fernseher aus dem Hause Apple durch die Medien. Unter der Bezeichnung iTV tauchen immer wieder verschiedene Berichte über eine baldige Vorstellung des Gerätes auf. Auch wenn Apple diese Gerüchte Lügen straft, scheint das Interesse an einem solchen Gerät durchaus vorhanden. Ein weiterer Beweis dafür dürfte das Designkonzept von Andrew Ambrosino sein.

Ambrosino hat sich überlegt, wie das Interface eines solchen iTVs aussehen könnte. Mangels Erfahrung mit Hardware-Design projiziert der Designer seinen Entwurf allerdings auf einen Fernseher von Samsung. Die Designsprache der Oberfläche ist deutlich an iOS 7 angelegt. Was letztlich natürlich auch Sinn ergeben würde. Auch Einflüsse von OS X scheint sich Ambrosino in seinem Konzept aufgegriffen zu haben. Am unteren Rand des Bildschirms findet sich eine Reihe an Apps, die gewisse Ähnlichkeiten zum Dock aufweist.

Der Designer stellt sich ein Gerät vor, bei dem Nutzer einfach Apps aus dem App-Store herunterladen können. Auch Siri ist vorhanden. In dem Konzept legt sich die Sprachsteuerung halbtransparent über den unteren Teil des Screens. Bedenkt man, wie Microsoft die Sprachsteuerung ihrer Xbox One bewirbt, scheint Siri als Teil eines Smart-TVs von Apple mehr als wahrscheinlich.

Apple iTV: So könnte das Interface aussehen. (Bild: Andrew Ambrosino)
Apple iTV: So könnte das Interface aussehen. (Bild: Andrew Ambrosino)

iTV: Apple-Nutzer scheinen sich einen Smart-TV aus Cupertino zu wünschen

Ob euch Ambrosinos Entwurf gefällt oder nicht, ist vermutlich auch eine Frage des Geschmacks. Der Wetterbildschirm mit seinen Kacheln und der Wetteranzeige von gleich sechs verschiedenen Orten erinnert stark an die von Microsoft bekannten Live-Tiles. Außerdem erschließt sich dem Betrachter nicht sofort, warum der heimische Fernseher das Wetter von so vielen verschiedenen Orten anzeigen sollte. Auch wenn ein entsprechendes Feature für den einen oder anderen Nutzer sinnvoll sein könnte.

Einen echten Smart-TV von Apple werden wir vermutlich so schnell nicht zu Gesicht bekommen. Dennoch zeigt Ambrosinos iTV-Entwurf, dass die Idee viele Nutzer nicht loslässt. Wer sich für derlei Gedankenspiele begeistern kann, dem können wir zudem diesen Artikel ans Herz legen, in dem wir verschiedene Desingkonzepte vorstellen, die OS X und iOS 7 verschmelzen lassen.

via www.cultofmac.com

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Kim Rixecker
Einführung in die Entwicklung von Smart-TV-Apps http://t3n.de/magazin/smart-tv-apps-programmieren-232724/ 2013-10-10T10:47:32Z
Mittlerweile existieren für viele Smart TVs unterschiedlicher Hersteller App Stores, in denen Entwickler ihre Apps platzieren können. Aufgrund des bisher noch überschaubaren Angebots ist jetzt ein …

Mittlerweile existieren für viele Smart TVs unterschiedlicher Hersteller App Stores, in denen ihre platzieren können. Aufgrund des bisher noch überschaubaren Angebots ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um mit der richtigen Idee, einer durchdachten Umsetzung und etwas Glück als Entwickler eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Voraussetzungen sind allerdings nicht optimal, da die Programmierung von Smart-TV-Apps noch am Anfang steht. Ein Einblick in die Entwicklung für die wichtigsten Smart-TV-Plattformen.

Neben App Stores bieten die meisten Hersteller auch SDKs an, mit deren Hilfe sich interessierte Entwickler an die Arbeit machen können. Ein Gros der Smart-TV-Apps ist im Gegensatz zu den Verwandten aus dem Smartphone- oder Tablet-Bereich auf eine Internetverbindung angewiesen. Das liegt schlicht daran, dass es sich meist um Web-Apps handelt, die im Browser des TV-Geräts ausgeführt werden. Weitere Umstände unterscheiden Smart-TV-Apps von Apps für andere Geräte. Dazu gehören:

  1. Die Umgebung: Der Nutzer sitzt weit vom Bildschirm entfernt und ist häufig in Gesellschaft von Freunden und Familie.
  2. Die Steuerung: Nur die Tasten der Fernbedienung stehen zur Verfügung. Bei einigen Modellen können Smartphone und Tablet ebenfalls zur Steuerung dienen. Auch die Steuerung über Gesten und Sprache ist vereinzelt bereits möglich.
  3. Verschiedene Systeme: Ähnlich wie bei Smartphones gibt es auch bei Smart TVs verschiedene Hersteller mit jeweils eigenen Systemen. Die Situation bei Smart TVs ist allerdings wesentlich unübersichtlicher als bei Smartphones oder Tablets.
  4. Die Geschwindigkeit: Dank LAN- oder WLAN-Anbindung kann man auf dem TV mit einer schnellen Datenverbindung rechnen und muss so nicht auf lokales Caching setzen. Allerdings sind die meisten Smart TVs in Sachen Rechenleistung eher schwachbrüstig.

Die Programmierung für den basiert auf CE-HTML (Consumer Electronics HTML), einer HTML-Version, die auf HTML5 aufbaut und die Eigenheiten der TV-Geräte berücksichtigt. Dazu gehört zum Beispiel das CSS TV Profile, das die Größen von Schriften, Symbolen und Grafiken anpasst. Auch die Benutzung mit einer Fernbedienung, also ohne einen richtigen Mauszeiger, wird abgedeckt. CE-HTML ist auch der Unterbau für HbbTV. Diese Abkürzung steht für Hybrid Broadcast Broadband TV und es handelt sich dabei um einen Dienst, der ähnlich wie Videotext vom Fernsehsender zur Verfügung gestellt wird, um beispielsweise weitere Informationen zum Fernsehprogramm zu liefern. HbbTV stellt Informationen sowohl über das Fernsehsignal als auch über das Internet bereit.

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Das SDK von Samsung erhalten Entwickler in Form einer Eclipse-Erweiterung.

Grundvoraussetzungen

Entwickler können bei der Programmierung von Smart-TV-Apps mit HTML5- und JavaScript-Kenntnissen auskommen. Jedoch hat sich auf dem Fernseher noch kein eigener Standard durchgesetzt. Samsung setzt zum Beispiel auf CE-HTML/HTML5 und Flash, Panasonic auf CE-HTML/HTML5 und JavaScript. Mit der Smart TV Alliance gibt es allerdings zumindest den Versuch, eine einheitliche und kompatible Plattform aus der Taufe zu heben. Derzeit sind allerdings nur Phillips, LG und Sharp dort vertreten.

Zwar ähneln sich die unterschiedlichen Plattformen der Hersteller in gewissen Punkten, aber das heißt noch lange nicht, dass Entwickler ihre App ohne zusätzliche Anpassungen auf alle Smart TVs bringen können. Ganz im Gegenteil: Sowohl abweichende Details im Code als auch bei Videocodecs führen dazu, dass die programmierte App sogar auf unterschiedlichen Geräten desselben Herstellers oftmals nicht ohne Weiteres läuft. Will man seine App also auf möglichst vielen Geräten anbieten, ist der Aufwand immens. Ein weiteres Problem besteht darin, dass man seine App auf der entsprechenden Hardware testen muss. Zwar stehen TV-Emulatoren zur Verfügung, aber diese emulieren die tatsächliche Hardware nur unzureichend. Wer sicher gehen will, muss also Zugriff auf jeden Fernseher haben, auf dem die App später angeboten werden soll. Das kann schnell sehr teuer werden.

Auf den nächsten Seiten geht es exemplarisch um die Entwicklung für Smart TVs von Samsung, die Smart TV Alliance und die Situation bei Panasonic-Geräten. Samsung ist einer der Vorreiter in Sachen Smart TV und aus diesem Grund lohnt es, sich als Erstes mit den Gegebenheiten dieses Herstellers zu beschäftigen. Im Folgenden geht es daher um die Grundlagen der Entwicklung von TV-Apps für Smart-TV-Geräte von Samsung.

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Stefan Wienströer
App-Design für SmartTV optimieren: Das musst du beachten http://t3n.de/magazin/design-patterns-bedienkonzepte-tv-screens-smarter-tv-apps-232713/ 2013-08-17T08:50:54Z
Laut einer Studie der GfK steht mittlerweile in jedem fünften deutschen Haushalt ein SmartTV mit Internetanschluss. Zeit also abzuwägen, ob die Optimierung eigener Apps oder Websites für den …

Laut einer der GfK steht mittlerweile in jedem fünften deutschen Haushalt ein mit Internetanschluss. Zeit also abzuwägen, ob die Optimierung eigener oder Websites für den TV-Screen in Frage kommt. Dabei gilt es, eine ganze Reihe an Besonderheiten in Sachen Gestaltung, User-Interface und Nutzungsszenario zu berücksichtigen.

Während es beim Tablet eine rege Diskussion gibt, ob sich diese Geräte nicht auch zum Erstellen von Inhalten eignen, macht diese Diskussion beim Fernseher wenig Sinn: einschalten, zurücklehnen und genießen lautet die Devise. Vor diesem Hintergrund muss sich eine erfolgreiche Smart-TV-App messen lassen. Für produktives Arbeiten sind andere Geräte besser geeignet. Die Bereiche, in denen ein Smart-TV punkten kann, sind andere: ein großer Bildschirm, vergleichsweise sehr guter Sound und Support für eine Reihe von Videocodecs.

Zielgruppe: Couch Potato

Auf dem heimischen Sofa sitzt man ein paar Meter entfernt vom Fernseher und so verschwindet der Vorteil eines großen Bildschirms recht schnell. Wenn man den weiter entfernten Fernseher gar mit einem Mobiltelefon oder Tablet vergleicht, das man nahezu direkt vor den Augen hat, dann erübrigt sich der Vorteil des großen Screens bei TV-Geräten schnell wieder.

Bedienelemente müssen auf dem Fernseher aus diesen Gründen eine vergleichsweise große Fläche sowie größere Abstände zueinander einnehmen, um auf Distanz gut sichtbar und unterscheidbar zu bleiben. Statt auf einem Fernseher mehr anzuzeigen als auf einem Tablet gilt die Regel: reduzieren und das Verbleibende vergrößern.

Geteilte Freude ist doppelte Freude

In der typischen Umgebung eines Fernsehers macht nicht jedes App-Konzept Sinn. Das gilt beispielsweise für Social-Apps. Wenn man von Apps mit einer sozialen Komponente spricht, handelt es sich meist um Apps, die stark personalisiert sind. Dies funktioniert gut bei Geräten, die hauptsächlich von einer Person benutzt werden, also bei Mobiltelefonen und Tablets. Im Umfeld des TV bedeutet „social“ allerdings, dass der Fernseher von mehreren Personen benutzt wird und das meist gleichzeitig. Vor diesem Hintergrund lässt sich nicht jede App oder Website ohne Weiteres übertragen.

Ein gutes Beispiel ist Twitter. Zwar findet sich schon allein aus Prestigegründen auf jeder Smart-TV-Plattform eine Twitter-App, jedoch möchte man sein Soical Network aus Gründen der Privatsphäre nicht unbedingt auf einem großen Fernseher im Wohnzimmer nutzen. Generell ist der Umgang mit verschiedenen Zugangsdaten, Profilen und Privatbereichen auf dem TV eher unhandlich. Bevor man anfängt, seine App oder Webseite für den Fernseher anzupassen, sollte man sich also fragen, ob das Konzept überhaupt in diese Umgebung passt.

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Vorbildlich: SnagFilms für Google TV. Eine simple UI, die ohne Probleme mit dem Steuerkreuz bedient werden kann.

Die Bildfläche

Während Auflösungen bei PC, Tablet und Mobiltelefon alle möglichen Werte annehmen können, ist die Welt bei den Fernsehern noch überschaubar. Ein modernes HDTV-Gerät hat eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln (1080i/p). Bei HD-ready ist es schon ein wenig schwieriger. Ein Fernseher mit diesem Label muss eine Auflösung von mindestens 1280x720 (720p) aufweisen.

Auch wenn Responsive Design beim Fernseher keine so große Rolle spielt wie bei anderen Geräten, kann man auch hier trotzdem nicht auf pixel-genaues Design setzen. So ist aus historischen Gründen der tatsächlich sichtbare Bereich des TV-Schirms nochmals um circa sechs Prozent kleiner. Dieser so genannte Overscan-Bereich wurde früher benutzt, um Ungenauigkeiten der Technik zu kaschieren. Da dieser Bereich je nach Fernseher unterschiedlich groß ausfallen kann, empfiehlt Google in den Guidelines für die eigene Smart-TV-Plattform Google TV einen Mindestabstand von zehn Prozent zum Bildschirmrand einzuhalten.

Im Allgemeinen ist ein Fernseher auch heute noch auf die Darstellung des üblichen Fernsehprogramms optimiert. Dadurch ergeben sich einige Unterschiede zu Computerbildschirmen und anderen Displays. Während man normalerweise beispielsweise bei Websites eher helle Hintergründe und dunkle Schriften bevorzugt, ist beim Fernseher das Gegenteil der Fall. Helle Hintergründe wirken schnell grell und blenden durch die große Fläche. Darüber hinaus begünstigt Weiß, sowie helles Rot und Orange das Entstehen von Geisterbildern (Ghosting). Diese leicht versetzten Doppelbilder lassen das Gesamtbild unscharf erscheinen.

Die technische Fokussierung auf die Darstellung von Fernsehprogrammen bekommt man leider auch bei der Rechenleistung zu spüren. Normalerweise bekommt der Fernseher über einen Breitbandanschluss fertig gerenderte Bilder geliefert, für deren Darstellung nicht mehr viel Rechenpower nötig ist. Dadurch sind Fernseher und Set-Top-Boxen eher schwachbrüstig ausgerüstet. Dies schränkt die Möglichkeit für manche Anwendung oder gar großflächige Animationen unter Umständen erheblich ein.

Eingabegeräte für den Smart TV

Zwar unterstützen Smart-TVs heutzutage eine Reihe von Eingabegeräten, darunter auch die üblichen wie Tastatur und Maus, jedoch sind diese nicht zwingend notwendig und häufig auch gar nicht vorhanden. Der kleinste gemeinsame Nenner bleibt weiterhin das von der Fernbedienung bekannte D-Pad, ein Steuerkreuz, das nur Oben, Unten, Links und Rechts kennt. Ein auf den Fernseher optimiertes UI sollte deshalb optimal mit dem Steuerkreuz bedienbar sein. Weitere Eingabemethoden, wie ein Touchpad oder Sprach- und Gestensteuerung, sollten Entwickler als optionale Erleichterung beziehungsweise Verbesserung für den Benutzer ansehen, aufgrund ihrer noch geringen Verbreitung allerdings erst in einem zweiten Schritt berücksichtigen.

Optimieren für das Steuerkreuz

Bei einer Oberfläche, die für die Bedienung mit dem Steuerkreuz ausgelegt ist, gilt: weniger ist mehr. Dem Benutzer muss auf den ersten Blick ersichtlich sein, wo er sich auf dem Bildschirm befindet und wie er sein Ziel erreicht. Dazu ist es wichtig, dass ein gut sichtbarer Indikator das gerade fokussierte Element hervorhebt. Aus der optischen Ansicht muss sich auch der Bewegungsablauf ableiten lassen: sind Bedienelemente horizontal angeordnet, müssen diese dann auch konsequenterweise mit Links- und Rechtsbewegungen erreichbar sein.

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Sebastian Kaspari
IKEA Uppleva – Smart TV fällt im ersten Test durch http://t3n.de/news/ikea-uppleva-smart-tv-fallt-396009/ 2012-06-20T06:28:55Z
IKEAs Uppleva, das Möbelstück mit Smart TV, wurde erstmals getestet. Die Kombination aus TV-Schrank, HiFi-Anlage und TV scheint, gemäß dem umfangreichen exklusiven Test der schwedischen …

IKEAs Uppleva, das Möbelstück mit , wurde erstmals getestet. Die Kombination aus TV-Schrank, HiFi-Anlage und TV scheint, gemäß dem umfangreichen exklusiven Test der schwedischen M3-Redaktion zufolge, ein Reinfall zu werden. Zwar lasse sich das Möbelstück überraschend leicht zusammenbauen, das Kernstück jedoch sei enttäuschend.

IKEA UPPLEVA – Smart TV kann nicht überzeugen

IKEA begeistert durch seine günstigen, relativ leicht zusammenschraubbaren Möbel wie beispielsweise das Billy-Regal, welches nahezu jeder irgendwann einmal besessen hat, auch andere Möbelstücke sind wahre Topseller. Die Kombination aus TV-Schrank, HiFi-Anlage und Smart-TV hingegen dürfte vermutlich keine Erfolgsgeschichte schreiben, glaubt man dem Test vom M3.

IKEA-UPPLEVA
IKEA UPPLEVA – positiv wurde das Soundsystem bewertet (Bild: IKEA)

Zwar sehe Uppleva in seinem typisch minimalistischen Design ansehnlich aus, es lässt sich offenbar auch recht einfach zusammenbauen. Beim Anknipsen des 32 Zoll kleinen TV-Geräts werde man jedoch enttäuscht. Denn die Bildqualität sei alles andere als gut – die Schwarzwerte seien schwach, Farben matschig und das Bild von Rauschen erfüllt.

Weitere herbe Kritik erhält auch das Userinterface. Interpretiert man den Test, so werde das Gerät der Bezeichnung „Smart“ nicht gerecht. Auf Eingaben reagiere das TV-Gerät laut M3 oftmals nicht, die Oberfläche sei langsam und unübersichtlich strukturiert – von fehlerhaften Features ganz zu schweigen. M3 betont, dass manche dieser Kritikpunkte sich zwar durch ein Software-Update beheben ließen, die wenig überzeugende Bildqualität sei so jedoch nicht aus der Welt zu schaffen.

Doch nicht alles sei schlecht an dem Gerät, denn die Soundqualität der 2.1 Lautsprecher, die sich durch einen Subwoofer erweitern lässt, ist laut der Testredaktion recht gut. Doch angesichts des wenig guten Fernsehers mit seiner unausgereiften Nutzeroberfläche wird man wenig Freude an der TV-Kombo haben. Der Tester Andreas Ivarrson gibt IKEAs Uppleva als Endnote 5 von 10 Punkten – diese noch überraschend „hohe“ Wertung kommt durch die Pluspunkte zustande, die er dem Soundsystem gegeben hat. Mit einem besseren Fernseher im Schlepptau würde IKEAs Möbelstück Uppleva eine recht gute Figur machen, so Ivarsson.

Schenkt man diesem wenig positiven Test Glauben, sollte man sein Geld besser in einen anderen Fernseher investieren. Für den anfallenden Preis von 440€ für den integrierten 32 Zoll Fernseher erhält man bereits ein recht ordentliches Smart TV. Ein dazu passendes TV-Rack, wie beispielsweise Bestå Burs, das bei Uppleva zum Einsatz kommt, jedenfalls lässt sich im schwedischen Möbelhaus finden – auf diesem Sektor sind sie bekanntlich erfahren. Wer sich dennoch ein eigenes Bild von Uppleva machen möchte, kann sich die TV-Kombo ab Juli in IKEAs Filiale in Berlin Lichtenberg und ab Oktober in Berlin Spandau näher ansehen.

Weiterführende Links:

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Andreas Floemer
Smart TV für jeden Fernseher dank Android und Pocket TV http://t3n.de/news/smart-tv-fernseher-dank-android-392683/ 2012-06-06T09:21:18Z
Smart TV soll im Wohnzimmer das nächste große Ding werden. Doch man muss nicht gleich seinen teuer gekauften Fernseher raus schmeißen, um aufzurüsten. Ein kleiner Stick, auf dem Android läuft, …

soll im Wohnzimmer das nächste große Ding werden. Doch man muss nicht gleich seinen teuer gekauften Fernseher raus schmeißen, um aufzurüsten. Ein kleiner Stick, auf dem läuft, soll jedes TV-Gerät zum smarten Fernseher machen.

Das Startup Infinitec sammelt derzeit über Kickstarter die nötigen finanziellen Mittel für die Entwicklung von Pocket TV ein. Das Produkt besteht aus einem kleinen Dongle, das an einen HDMI-Port Anschluss findet und so jeden herkömmlichen Flachbildfernseher in ein Smart TV verwandeln soll.

Pocket TV ist ein Dongle, das jeden Fernseher mit einem HDMI-Anschluss in ein Smart TV verwandeln soll.

Smart TV mit einem Mini-Rechner umgesetzt

Pocket TV wird auf der Kickstarter-Projektseite als daumengroßer Micro-Computer beschrieben, auf dem Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) läuft. Dementsprechend wird es mit dem Dongle auch möglich sein, Apps aus dem Google Play Store zu installieren, um Videos zu streamen, Spiele zu spielen, soziale Netzwerke wie Facebook zu nutzen und auf ähnliche Funktionen zurück zu greifen.

Der Pocket TV bringt einen Cortex A9 Prozessor mit einem GHz mit und lässt sich überall dort anschließen, wo ein HDMI-Port vorhanden ist. Dann kann das Dongle bis zu 1080p auflösen. Darüber hinaus verfügt der Stick über einen USB-Anschluss, an den man beispielsweise externe Festplatten, Videokameras, Tastatur oder Maus anschließen kann. Dazu kommen noch ein Slot für Micro-SD-Karten, 512 MB Arbeitsspeicher und vier GB Flash-Speicher.

Smart TV mit Smartphone und Tablet bedienen

Dem Pocket TV soll eine Infrarot-Fernbedienung beiliegen. Alternativ soll sich das Dongle aber auch mit einer Air Remote und Gesten bedienen lassen. Wer möchte, soll Pocket TV darüber hinaus auch mit iPhone, Android-Smartphone oder Tablet steuern können. Hierfür benötigt man lediglich die App Google Remote TV aus dem Google Play Store.

Das Android-Dongle für Smart TV kann man via Infrarot, Gesten oder Smartphone bedienen.

Preis und Verfügbarkeit

Aufgrund der geringen Größe wird man das Dongle auch einfach mit zu Freunden oder in den Urlaub nehmen können, so dass man auch in fremden Wohnzimmern und Hotels ein Smart TV zur Verfügung hat. Insgesamt hört sich das Projekt auf jeden Fall sehr interessant an und das Beste daran: Pocket TV ist überaus erschwinglich und somit eine kostengünstige Möglichkeit, ein Smart TV sein Eigen zu nennen. Umgerechnet wird das Dongle etwa 130 Euro kosten. Infinitec plant, Pocket TV ab September oder Oktober 2012 auszuliefern.

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Sébastien Bonset