Social Web | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Social Web 2014-10-06T10:19:46Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/social-web Ello: So nutzen Publisher den jungen Facebook-Konkurrenten http://t3n.de/news/ello-publisher-570110/ 2014-10-06T10:19:46Z
Trotz eines enormen Nutzeranstieg ist Ello noch immer winzig verglichen mit seinen Konkurrenten. Warum Publisher das soziale Netzwerk aber schon jetzt nutzen, und welche Strategie sie dabei …

Trotz eines enormen Nutzeranstieg ist Ello noch immer winzig verglichen mit seinen Konkurrenten. Warum Publisher das soziale Netzwerk aber schon jetzt nutzen, und welche Strategie sie dabei verfolgen, verraten wir euch in unserem Artikel.

Ello: Einige Publisher experimentieren mit dem noch jungen Social Network. (Foto: Mike Licht / Flickr Lizenz: CC BY 2.0 Bearbeitet mit dem Ello-Facemaker)
Ello: Einige Publisher experimentieren mit dem noch jungen Social Network. (Foto: Mike Licht / Flickr Lizenz: CC BY 2.0 Bearbeitet mit dem Ello-Facemaker)

Ello: Publisher experimentieren mit dem neuen Social Network

Ello positioniert sich als Gegenentwurf zu Facebook: Das soziale Netzwerk verzichtet auf Werbung und will die Daten seiner Nutzer auch nicht an Werbetreibende verkaufen. Ende September 2014 konnte Ello unter anderem deswegen einen enormen Anstieg der Nutzerzahlen verzeichnen. Dennoch ist die Reichweite des jungen Netzwerks natürlich noch bedeutend geringer als bei den etablierten Konkurrenten aus Menlo Park, San Francisco und Mountain View. Für einige Publisher ist das aber noch lange kein Grund, Ello links liegen zu lassen.

Egal ob traditionsreiche Publikationen wie the Guardian, the Wall Street Journal und Newsweek oder Technologie-News-Websites wie CNET oder re/code: Schon jetzt experimentieren einige Publisher mit dem neuen Social Network. Brett Leppard, der stellvertretende Social-Media-Redakteur der britischen Tageszeitung the Independent, erklärt das Engagement seines Arbeitgebers gegenüber Contently wie folgt: „Ello ist etwas, das wir erkunden wollen; wenn es wichtig werden sollte, wollen wir unter den Ersten sein.“

Christian Broughton, der Digital-Redakteur der Zeitung sieht es ähnlich. Wenn über Ello Leser erreicht werden können, die auf den anderen Netzwerken nicht aktiv sind, dann wird es auch weiterhin genutzt werden. Im Gegensatz zu ihren Auftritten auf Facebook und Twitter hält sich the Independent aber mit dem Teilen von Inhalten zurück und beschränkt sich nur auf die beliebtesten Artikel. Die geringe Anzahl der Follower soll nicht durch „Spam“ vergrault werden.

Auch das t3n Magazin findet ihr auf Ello. (Screenshot: Ello)
Auch das t3n Magazin findet ihr auf Ello. (Screenshot: Ello)

Ello-Strategie: Funktionsumfang und Nutzerbasis müssen in Betracht gezogen werden

Auch für Anthony Quintano, dem Community- und Social-Media-Manager von re/code, muss auch die Strategie an das neue Social Network angepasst werden. Da es keine Likes oder Shares gibt, können Nutzer nur über Kommentare interagieren. Dazu versucht die Tech-News-Seite Inhalte zu teilen, die auf keinem der anderen Netzwerke verbreitet werden. Laut Quintano wollte re/code ursprüngliche Tumblr nutzen, und hat sich dann für Ello entschieden. Auch deshalb scheint der Publisher vor allem auf animierte GIFs und die Einbindung mehrerer Bilder zu setzen.

Von einem reinen Kosten-Nutzen-Standpunkt aus betrachtet, dürfte Ello kaum rentabel für die Publisher sein. Mit einer wachsenden Nutzerbasis könnte sich das aber ändern. Dann dürften die Unternehmen, die frühzeitig Erfahrung damit gesammelt haben, im Vorteil sein. Immerhin interessieren sich auch User, die Ello bewusst wegen der Ablehnung von Werbung einsetzen, für interessante Neuigkeiten und Analysen. Selbst Brands aus anderen Bereichen müssen aber nicht notwendigerweise einen Bogen um das Netzwerk machen. Der Streaming-Anbieter Netflix hat es in kurzer Zeit immerhin auf fast 2.500 Follower auf Ello gebracht.

Wer sich eingehender mit Ello beschäftigen möchte, sollte unseren Artikel „Ist Ello das Soziale Netzwerk der Zukunft? Warum die Macher den Datenschutz hochhalten und Werbung ablehnen“ lesen. Wenn ihr schon Mitglied seid, könnt ihr auch direkt dem offiziellen Ello-Account des t3n Magazins folgen.

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Kim Rixecker
Nach Ello-Hype: Facebook rudert bei Klarnamen-Pflicht zurück http://t3n.de/news/ello-hype-facebook-rudert-569739/ 2014-10-02T05:28:24Z
Das Social Network entschuldigt sich bei Drag Queens für das Löschen von Nutzerkonten mit Künstlernamen. In Zukunft will Facebook falsche Namen zulassen und dafür die Identität mit anderen …

Das entschuldigt sich bei Drag Queens für das Löschen von Nutzerkonten mit Künstlernamen. In Zukunft will falsche Namen zulassen und dafür die Identität mit anderen Mitteln überprüfen.

Öffentliche Entschuldigung

Facebook gesteht einen Fehler im Umgang mit falschen Namen ein. Das Portal löschte zahlreiche Profile, die nicht den Klarnamen angaben. Das betraf vor allem Drag Queens, die auf Facebook ihren Künstlernamen verwendeten.

(Foto: Sarah Marshall / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Facebook will Nutzer, die zu Ello abgewandert sind, zurückgewinnen.(Foto: Sarah Marshall / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

„Wir schulden euch einen besseren Service“, richtet sich Chief Product Officer Chris Cox mit einer öffentlichen Statusmeldung an die Community. Man habe verstanden, dass das Verhalten des Unternehmens für Unverständnis in der Szene gesorgt hat. Die vermeintlichen Fake-Profile wurden von Nutzern gemeldet und es sei dabei nicht aufgefallen, dass es sich um die Online-Auftritte von Drag-Künstlern handelte, so Cox weiter. Wer gemeldet wird, muss seine Identität über einen Lichtbildausweis nachweisen. Dieser Kontrollprozess habe in den vergangenen zehn Jahren gut funktioniert, soll jetzt aber überarbeitet werden.

Facebook reagiert auf Ello-Hype

„Wir entwickeln bereits neue Tools, um die Identität über andere Wege zu prüfen“, informiert der Produktchef. Wie diese konkret aussehen werden, teilt Facebook noch nicht mit. Drag-Queens und andere Künstler sollen jedoch in Zukunft nicht dazu gedrängt werden, den echten Namen am Profil anzuzeigen. Weiters soll der Kundendienst ausgeweitet werden, um besser mit Usern, die von anderen gemeldet wurden, zu kommunizieren.

Vom Löschen der Künstler-Profile profitierte in den vergangenen Wochen das neue Online-Portal Ello. Die werbefreie Facebook-Alternative verlangt von ihren Nutzern keinen Nachweis des echten Namens und zog so viele Personen aus der LGBT-Community an. Mit der öffentlichen Entschuldigung will der Social Media-Riese diese User wieder zurückgewinnen.

via www.facebook.com

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Elisabeth Oberndorfer
Doppelklick: Hat Ello seine Nutzer schon verkauft, bevor es den ersten Dollar verdient? [Kolumne] http://t3n.de/news/doppelklick-ello-569088/ 2014-09-26T15:16:14Z
Das Social Network Ello nimmt Fahrt auf, vor allem in den USA, wo dieser Tage etliche große Medien über das Netzwerk berichten und die Nutzerzahlen explodieren. Doch parallel dazu kommen erhebliche …

Das nimmt Fahrt auf, vor allem in den USA, wo dieser Tage etliche große Medien über das Netzwerk berichten und die Nutzerzahlen explodieren. Doch parallel dazu kommen erhebliche Zweifel auf – denn Ello scheint durch Venture-Kapital finanziert zu sein. Kann das zum Ansatz passen? Die von Florian Blaschke.

Ello: Gründer haben 435.000 US-Dollar Venture-Kapital bekommen

Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)
Kann das Ello-Manifest Bestand haben? Obwohl die Gründer auf Venture-Kapital bauen? (Screenshot: Ello)

Werbefrei, auf Datenschutz bedacht und auf Dauer kostenlos – das haben die Macher von Ello schon versprochen, bevor ihr Netzwerk überhaupt gestartet ist. Und obwohl es sich auch jetzt noch in einer Closed Beta befindet, explodieren in diesen Tagen die Nutzerzahlen – vor allem in den USA. Einnahmen will das Portal mittelfristig durch kostenpflichtige, optionale Zusatzfeatures generieren. Doch reicht das? Trotz des Wachstums sei das Betreiben der Website relativ günstig, verrät Gründer Paul Budnitz offenherzig – weshalb er sich auch keine großen Gedanken über die Monetarisierung mache.

Vielleicht sollte er das aber. Ein Blog-Post von Aral Balkan nämlich stellt diese Aussagen jetzt auf eine harte Probe. Balkan, Gründer von ind.ie und Autor des ind.ie-Manifests, war einer der frühen Unterstützer von Ello. Zwar habe er den Machern von Anfang an seine Bedenken geäußert, ein Projekt wie Ello zentralisiert aufzuziehen, doch die Idee und die Haltung der sieben Gründer habe er ansprechend gefunden. Vielleicht hätte er nicht so optimistisch reagiert, wenn er damals schon gewusst hätte, was er erst jetzt herausgefunden hat.

Kann Ello sich nur über On-Site-Verkäufe finanzieren?

„Wenn du Venture-Kapital nimmst, ist die Frage nicht, ob du deine Nutzer verkaufst, dann hast du das schon getan.“

„Was ich damals nicht wusste, war, dass sie [die Ello-Gründer] 435.000 US-Dollar von FreshTracks Capital bekommen hatten“, schreibt Balkan. FreshTracks ist ein in Vermont ansässiges Venture-Kapital-Unternehmen, das diese Investition sogar im März schon offiziell bekannt gegeben hatte. Fast eine halbe Millionen. Venture-Kapital. Nicht wenige Nutzer mussten erst mal frische Luft schnappen, als sie das heute gelesen haben.

Nicht zu Unrecht äußert Balkan in seinem Artikel – in dem er auch ankündigt, Ello den Rücken zu kehren – warum er diese Entscheidung für fatal hält. „Wenn du Venture-Kapital nimmst, ist die Frage nicht, ob du deine Nutzer verkaufst, dann hast du das schon getan. Das nennt sich Exit-Plan – und kein Investor wird dir Venture Kapital ohne einen solchen Plan gegben“, schreibt er.

Tatsächlich ist es extrem fraglich, ob ein Netzwerk wie Ello, das seine einzigen Einnahmen aus On-Site-Verkäufen generieren will und das durch seinen Betrieb durchaus Ressourcen verschlingt, überhaupt so viel Geld erwirtschaften kann, dass die Gründer diese Summe (plus X) aus eigener Tasche zurückzahlen könnten, um nicht an einen externen Investor verkaufen zu müssen. Und wenn sie verkaufen müssten, stünde die Frage im Raum, wie sie sicherstellen wollen, dass all die Versprechen, die sie ihren Nutzern jetzt zu Anfang gegeben haben, eingehalten werden. Auch ein solcher Investor würde schließlich nicht aus purer Philanthropie in das Projekt einsteigen. Habe ein Netzwerk einmal eine Größe wie Facebook oder Twitter erreicht, so Balkan, könnten die Nutzer nicht mehr viel tun. „Doch wir haben die Chance, sicherzustellen, dass Netzwerke, die durch Venture-Kapital finanziert werden, diesen Punkt gar nicht erst erreichen.“

„Sollten wir jemals Nutzerdaten verkaufen – oder Anzeigen: Wir würden das Netzwerk verlassen“

Im Gespräch mit BetaBeat reagierte Paul Budnitz auf Balkans Ausführungen sowie einen weiteren Artikel auf Ello selbst ziemlich lapidar: Die Investition von FreshTracks sei kein Geheimnis gewesen und die Befürchtungen seien lächerlich. Und Todd Berger, ein weiterer Gründer von Ello, fügt hinzu: „Sollten wir jemals Nutzerdaten verkaufen – oder Anzeigen: Wir würden das Netzwerk verlassen. Warum sollten wir das tun?“

Im Gespräch mit Gigaom äußert sich auch Cairn Cross von FreshTrack Capital: „Wir arbeiten mit Venture-Kapital, wie es sonst nur sehr wenige tun. Wir sind geduldig, haben einen weiten Exit-Horizont und haben schon einigen Erfolg gehabt, uns gibt es schon eine Weile.“ FreshTrack sei nicht Kleiner Perkins, so Cross weiter. Und Berger entgegnet den Befürchtungen, das Team könnte die Kontrolle verlieren: „Es gibt sieben Gründer und die halten 82 bis 84 Prozent des Unternehmens. Wir können also tun, was immer wir wollen.“

Antworten, die keine sind. Sicher ist es richtig, dass die Investition kein Geheimnis war, doch bleibt die Frage im Raum, warum die Ello-Gründer bei aller Transparenz dann nicht auch diese Tatsache offen kommuniziert haben. Todd Berger sagt dazu: „Warum sollten wir mit der Geschichte hausieren gehen? Wen interessiert denn das?“ Wie sich jetzt zeigt: eine ganze Menge Menschen – vor allem eben die Nutzer. Schlussendlich bleibt also die Frage, wie die Macher von Ello sicherstellen wollen, dass ihre Versprechen keine Luftschlösser waren, und es bleibt die Sorge, ob sie all die Zweifel und Befürchtungen, die jetzt auftauchen, zerstreuen können. Denn können sie das nicht, dann sind die 4.000 neuen Nutzer, die sich derzeit pro Stunde bei Ello registrieren, genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind.

Weitere Kolumnen aus „Doppelklick“ findet ihr hier.

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Florian Blaschke
Social Media Marketing: 8 epische Fails – und was wir aus ihnen lernen können http://t3n.de/news/social-media-marketing-fails-learnings-568908/ 2014-09-26T10:49:54Z
Im Social Web tummeln sich eine Menge Fans und potenzielle Kunden. Das haben die meisten Unternehmen mittlerweile erkannt. Doch nicht immer sind ihre Marketing-Aktivitäten dazu angetan, die …

Im Social Web tummeln sich eine Menge Fans und potenzielle Kunden. Das haben die meisten Unternehmen mittlerweile erkannt. Doch nicht immer sind ihre Marketing-Aktivitäten dazu angetan, die Zielgruppe von sich zu überzeugen. Wir zeigen euch acht Social-Media-Marketing-Fails der letzten Jahre und erklären, was man aus ihnen lernen kann.

1. DiGiorno: Nicht jeder Hashtag lässt sich vermarkten

Im September machte die Pizzakette DiGiorno aus den USA von sich reden, indem sie sich zum Trending Topic #whyistayed – „darum bin ich geblieben“ – auf Twitter eine besonders pfiffige Antwort ausdachte:

(Screenshot: Mashable)
(Screenshot: Mashable)

Unter den Hashtags #whyistayed und #whyileft sprach der Rest der Twitter-Nutzer zu dieser Zeit allerdings über persönliche Erfahrungen mit häuslicher Gewalt – kein Wunder, dass die Reaktionen auf den Tweet feindselig ausfielen.

Das Unternehmen reagierte schnell und entschuldigte sich wenig später öffentlich:

„Dieser Tweet war ein Fehler, wurde schnell als solcher erkannt und wenige Sekunden später gelöscht. Unserem Community Manager – und dem gesamten DiGiorno-Team – tut es aufrichtig leid.“

Dies zeigten die Verantwortlichen auch, indem sie auf Twitter zahlreiche Entschuldigungen formulierten und persönlich mit den verärgerten Nutzern kommunizierten. Dank dieses Vorgehens wurde die Krise schnell eingedämmt und das Unternehmen kam mit einem blauen Auge davon:

2. CelebBoutique: Kontext ist alles

Der Community Manager von DiGiorno war beileibe nicht der erste, der einen Hashtag zu Marketingzwecken einsetzte, ohne den Kontext zu kennen. Ein absoluter Klassiker aus dieser Rubrik der Social-Media-Fehltritte stammt aus dem Jahr 2012: Der Online-Versandhandel CelebBoutique nutzte das Trending Topic „Aurora“ bei Twitter, um auf ein gleichnamiges Outfit aus seiner Kollektion hinzuweisen:

(Screenshot: Racetalkblog)
(Screenshot: Racetalkblog)

Der Hashtag bezog sich aber auf eine Schießerei in einem Kino in Aurora, Colorado, bei dem mehrere Menschen getötet worden waren. Erst nach etwa einer Stunde wurde der Tweet gelöscht und CelebBoutique entschuldigte sich – mit Hinweis darauf, dass die verantwortliche PR-Agentur nicht in den USA ansässig sei.

Dieser Hinweis stachelte die Nutzer, die mittlerweile auf Facebook und Twitter Sturm gegen CelebBoutique liefen, allerdings nur noch weiter an. Denn Ort und Zeitzone entbinden wohl kaum von der Sorgfaltspflicht. Und in dem Versuch, Krisenmanagement zu betreiben, hatte CelebBoutique das wahre Problem offenbart: Einem Unternehmen, das seine Kundenkommunikation über externe und nicht einmal mit dem Markt vertraute Dienstleister abwickelt, kauft man das Bemühen um einen ernsthaften Social-Media-Dialog nicht ab. Der Fall CelebBoutique hat daher auch Richard Gutjahr zu folgendem Resümee veranlasst:

„Ob Online-Shop, Medienunternehmen oder Behörde – Social Media lässt sich nicht outsourcen.“

3. HMV: Kontrolle ist kostbar – vor allem bei Social-Media-Accounts

Doch auch wer seine Social-Media-Kanäle inhouse betreut, ist nicht vor Fettnäpfchen gefeit. Anfang 2013 entließ der britische Einzelhändler HMV große Teile seiner Belegschaft. Darunter offensichtlich auch die Verantwortlichen für die offiziellen Social-Media-Accounts – mit der Folge, dass live über die Entlassung getwittert wurde.

Nach etwa 20 Minuten war der Spuk vorbei und die Tweets gelöscht. Aber natürlich vergisst das Social Web nie:

Die für die Tweets verantwortliche Mitarbeiterin erklärte sich später von ihrem Privataccount aus und machte dabei deutlich, wie blind die Führungsetage von HMV auf ihr eigenes Social-Media-Desaster zugesteuert hatte.

Sie habe den Unternehmensaccount an diesem Tag nicht „gekapert“, sondern sei seit über zwei Jahren allein für die Facebook- und Twitter-Aktivitäten von HMV verantwortlich gewesen. Auf Nachfrage habe sie die Accounts sofort übergeben und sich selbst als Administratorin der Facebook-Page entfernt – sie war nur vorher nie gefragt worden. Es habe sie im Gegenteil schon lange frustriert, wie wenig Bedeutung das Management der Kommunikation über soziale Medien beigemessen habe.

Das Vorgehen von Poppy Rose erhielt überwiegend positive Rückmeldungen – aber auch HMV schaffte es in der Folge, sein Image als absoluter Social-Media-Noob zumindest einigermaßen zu entschärfen:

Indem HMV den Vorfall adressiert und dabei auf Schuldzuweisungen verzichtet, zeigt es, dass es die Kommunikation via Social Media wesentlich besser verstanden hat als viele andere Unternehmen. Dennoch gilt: Ein wachsames Auge auf die Social-Media-Zuständigkeiten im Unternehmen kann sich unter Umständen als Image-rettend erweisen. Alle Tweets zur Geschichte bei Storify.

4. Social Media und Employer Branding: Nicht alles, was Rap ist, ist gut

HMV hat mit seinem Krisenmanagement den richtigen Ton getroffen. Dass das nicht immer leicht ist, zeigen die folgenden Beispiele aus der Kategorie „Employer Branding gone bad“. Nicht wenige Firmen haben in den letzten Jahren versucht, Nachwuchstalente auf besonders zeitgemäße Weise von sich zu überzeugen. Aus irgendeinem Grund scheint sich dabei das Vorurteil, junge Menschen seien am besten mit Rapmusik zu überzeugen, hartnäckig zu halten. Unvergessen ist das Video der Sparda-Bank, einer der größten Social-Media-Marketing-Fails aus dem Jahr 2012. Doch nicht alle Unternehmen haben sich von dem Beispiel abschrecken lassen. So gehen ähnliche Musikvideos etwa auf das Konto von McDonalds oder Edeka.

Und auch die Polizei Nordrhein-Westfalen wollte sich nicht lumpen lassen: Ihr „Polizei-NRW-Rap“ wurde in diesem Jahr beim Deutschen Webvideopreis mit dem Silbernen Sellerie für das Webvideo-Fail des Jahres ausgezeichnet.

Nicht immer sind diese Videos offizielle Produktionen der Unternehmenskommunikation, sondern entstanden im Zuge der Ausbildungsprogramme. Doch wer seinem Nachwuchs erlaubt oder ihn sogar dazu ermuntert, das eigene Unternehmen auf YouTube zu repräsentieren, sollte ihn entsprechend coachen und begleiten. Mit Aufrichtigkeit punkten Unternehmen eher als mit aufgesetzter Coolness – das gilt erst recht im Social Web.

5. Epicurious: Versuche nie, aus dem Leid anderer Profit zu schlagen

Wer schon bei den eingangs beschriebenen Twitter-Beispielen von DiGiorno und CelebBoutique mit den Zähnen geknirscht hat, sollte den nächsten Social-Media-Marketing-Fail vielleicht überspringen. Denn bei Ersteren handelte es sich – bei aller zu beanstandenden Fahrlässigkeit – immerhin um versehentliche Fehltritte. Ein ganz anderes Level hingegen hat es, wenn man ein nationales Trauma ganz bewusst für die Eigenvermarktung zu nutzen versucht.

Die Food-Community Epicurious hat genau dies getan, als sie nach dem Anschlag auf den Boston Marathon 2013 folgende Tweets absetzte:

(Screenshot: mrmediatraining.com)
(Screenshot: mrmediatraining.com)

Auch hier ließ die Reaktion der Nutzer nicht lange auf sich warten.

Als Reaktion löschte Epicurious die Tweets und antwortete jedem erzürnten Twitter-Nutzer mit derselben Entschuldigung:

„We truly regret that our earlier food tweets seemed insensitive. Our hearts and prayers are with the people of Boston.“

Wie Medientrainer Brad Phillips in seinem Blog ausführt, stiehlt Epicurious sich hier nicht nur mit der Formulierung „seemed insensitive“ aus der Verantwortung, die die Schuld implizit auf die Empfindlichkeit der Follower schiebt, sondern verpasst auch mit jeder automatisierten Standard-Antwort eine neue Chance, Menschlichkeit und aufrichtige Reue zu zeigen.

Ein Social-Media-Fail auf ganzer Linie.

6. Kelloggs: Wenn Charity an Bedingungen geknüpft wird

Nicht ganz so verstörend, aber ebenso geschmacklos kommt eine Kampagne von Kelloggs UK daher, bei der man sich wohl ebenfalls als Freund und Helfer positionieren wollte. Im November 2013 twitterte das Unternehmen offiziell:

(Screenshot: Independent)
(Screenshot: Independent)

Der Tweet stand im Kontext des sozialen Engagements von Kelloggs UK, das sich unter dem Motto „Give a Child a Breakfast“ dafür einsetzt, dass Kinder aus sozial schwachen Familien vor dem Unterricht frühstücken können. So weit, so gut. Dennoch reagierten die Nutzer allergisch auf den Tweet – sowohl aufgrund der unglücklichen Wortwahl als auch aufgrund des billigen Marketing-Tricks, mit dem Kelloggs offensichtlich Twitter-Interaktionen provozieren wollte.

Social_Media_Marketing_Fails_Kelloggs
(Screenshot: Twitter)

Kelloggs UK löschte den Tweet und entschuldigte sich für die unglückliche Formulierung, nicht jeder war allerdings von der Aufrichtigkeit der Entschuldigung überzeugt. Merke: Wenn du als Unternehmen Gutes tun willst, solltest du es bedingungslos tun und nicht an den Erfolg einer Marketing-Aktion knüpfen. Sonst geht genau diese Aktion gehörig nach hinten los.

7. Jung von Matt: Von Kreativität bis Sexismus ist es nur ein kleiner Schritt

Social Media – da darf man auch mal provozieren. Das dachte sich scheinbar das Social-Media-Team von Jung von Matt, als es 2013 auf der Agenturseite bei Facebook die anstehende Weihnachtsfeier ankündigen wollte. Heraus kam das folgende Posting:

(Screenshot: Indiskretion Ehrensache)
(Screenshot: Indiskretion Ehrensache)

Blöd nur, dass das Bild von den meisten Facebook-Nutzern nicht als kreativ, sondern als sexistisch wahrgenommen wurde – oder wie Blogger Thomas Knüwer es formulierte: „so kreativ (…) wie ein schmerbäuchiger Sextourist auf dem Weg nach Thailand“. Die Zahl der Kommentare überstieg schnell die der Likes – die Reaktionen reichten von „Jung von Platt“ über „Autsch“ bis zum Vorwurf der „sexistischen Kackscheiße“. Jung von Matt reagierte schnell und aufrichtig, nahm das provokante Bild von der Seite und postete stattdessen eine Entschuldigung. Besonders ärgerlich in diesem Fall: Wie Sprecherin Katja Weber der W&V erklärte, war die verantwortliche Social-Media-Redaktion rein weiblich und man „habe das Outfit eher als kurios betrachtet“. Ein schönes Beispiel dafür, dass keines der Geschlechter vor Sexismus gefeit ist.

So kann man auf Social-Media-Marketing-Fails reagieren: Jung von Matt entschuldigte sich schnell und aufrichtig. (Screenshot: Facebook)
So kann man auf Social-Media-Marketing-Fails reagieren: Jung von Matt entschuldigte sich schnell und aufrichtig. (Screenshot: Facebook)

8. J.P. Morgan: Vorsicht, Kritiker!

Im Social Web hat jeder eine Stimme, auch die, die nichts Positives zu sagen haben. Diesen Umstand scheint das Bankhaus J.P. Morgan 2013 aber kurzzeitig vergessen zu haben. Per Tweet kündigte es eine Frage- und Antwort-Session bei Twitter an und forderte die User auf, unter dem Hashtag #AskJPM ihre Fragen an den Vizechef der Bank zu stellen.

Diese trudelten auch sehr schnell ein. Allerdings hatten sie wohl nicht ganz den Tenor, den das Social-Media-Team von J.P. Morgan sich erhofft hatte: „Warum seid ihr nicht im Knast?“, „Wie viel Blut trinken eure Angestellten monatlich?“, „Wie fühlt es sich an, die Demokratie systematisch zu unterminieren?“ – etliche Twitter-Nutzer machten ihrem Ärger auf das Bankhaus Luft. J.P. Morgan reagierte einige Stunden später mit dem folgenden Tweet:

Angesichts der Welle, die die Aktion bei Twitter losgetreten hatte, lag für die Verantwortlichen in diesem Ausweg wohl das kleinste Übel. Vor zwei Jahren hat sich die Fastfood-Kette McDonald's übrigens einen ganz ähnlichen Faux-Pas geleistet, als sie in eigenen Tweets den Hashtag #McDStories ins Spiel brachte. Ein gefundenes Fressen für die Kritiker, die das Twitterversum schon bald mit ganz eigenen McDonald's-Geschichten bereicherten. Mehr zu diesem Social-Media-Marketing-Fail findet ihr hier bei t3n.

Noch mehr Inspiration gefällig? Aus Fehlern kann man lernen, aber auch von guten Vorbildern – in diesem Sinne hat das Search Engine Journal zehn Social-Media-Accounts zusammengestellt, die es richtig machen.

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Lea Weitekamp
Ello: Facebook-Alternative verzeichnet 4.000 Neuanmeldungen pro Stunde http://t3n.de/news/ello-neuanmeldungen-568898/ 2014-09-26T05:37:40Z
Das private Social Network bekommt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und zieht frustrierte Facebook-Nutzer an. Ello soll weiterhin werbefrei bleiben, verspricht der Gründer.

Das private bekommt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und zieht frustrierte Facebook-Nutzer an. soll weiterhin werbefrei bleiben, verspricht der Gründer.

Beliebt bei LGBT-Community

Das neue Social Network Ello erreicht gerade seinen ersten Hype. Die Plattform befindet sich noch im Beta-Status, allerdings melden sich pro Stunde 4.000 neue Nutzer an. Das sagt zumindest Gründer Paul Budnitz in einem Interview mit Betabeat. Die Nachfrage nach Einladungen sei deshalb auch extrem angestiegen, die Invites werden sogar versteigert. Alle drei bis vier Tage verdopple sich die Reichweite, informiert der Betreiber.

Besonders die LGBT-Community (LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans) scheint den Rücken zu kehren und dafür Ello zu wählen, weil im Gegensatz zur Konkurrenz keine Klarnamen erforderlich sind. Die Plattform habe bei Trollen null Toleranz und lässt User blockieren, was neben den privaten Profilen eines der beliebtesten Features ist.

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Ello soll weiterhin ohne Werbung auskommen, verspricht der Gründer. (Screenshot: Ello)

Ello ohne Werbung

Ello werde auch weiterhin werbefrei bleiben, verspricht Budnitz seinen Nutzern. Einnahmen will das Portal durch On-Site-Verkäufe generieren. So sollen etwa Nutzer, die mit einem Login mehrere Konten steuern wollen, eine Gebühr dafür zahlen. Abgesehen davon sei das Betreiben der Website relativ günstig, weshalb sich der Gründer keine großen Gedanken über Monetarisierung macht.

Dennoch sorgt der rasante Anstieg für Probleme. Wegen den starken Zugriffen war Ello kürzlich überlastet, außerdem funktionieren einige Features wie die Suche nicht einwandfrei.

Lest zu diese Thema auch die Kolumne von Florian Blaschke: „Hat Ello seine Nutzer schon verkauft, bevor es den ersten Dollar verdient?“

via betabeat.com

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Elisabeth Oberndorfer
Chromebook kann jetzt auch Android Apps http://t3n.de/news/chromebook-android-apps-566677/ 2014-09-12T05:52:28Z
Google lässt das mobile Betriebssystem ab sofort auch auf Chrome OS laufen. Zum Start in der Betaphase sind unter anderem Evernote und Vine für Chromebook verfügbar.

lässt das mobile Betriebssystem ab sofort auch auf Chrome OS laufen. Zum Start in der Betaphase sind unter anderem und für verfügbar.

Launch mit vier Apps

Chrome OS unterstützt ab sofort auch . Google hat bei der Entwickler-Konferenz I/O bereits angekündigt, mobile Anwendungen am Chromebook laufen zu lassen, jetzt startet die Betaphase. „App Runtime for Chrome (Beta)“ heißt das Projekt, mit dem der Hersteller das mobile Betriebssystem auf die Notebook-Serie bringt. Die Anwendungen sind im Chrome Web Store  verfügbar.

Die ersten Apps, die mit dieser Initiative den Weg in das Chrome OS gewagt haben, sind das Projektmanagement-Tool Evernote, Twitters Video-App Vine, die Übersetzungssoftware Duolingo und die Lese-App Sight Words. Bei der I/O erwähnte das Unternehmen auch Flipboard, die Magazin-App ist zum offiziellen Launch auf Chrome OS jedoch nicht zu finden.

Evernote ist eine der ersten Android-Apps, die auch am Chromebook nutzbar ist. (Bild: Google)
Evernote ist eine der ersten Android-Apps, die auch am Chromebook nutzbar ist. (Bild: Google)

Vorschläge für weitere Chromebook-Apps

In den nächsten Monaten wird „App Runtime for Chrome“ weiter ausgebaut, berichtet das Unternehmen. Gemeinsam mit Android-Entwicklern werde dafür gesorgt, dass weitere Mobile Apps reibungslos auf das Notebook-Betriebssystem erweitert werden. Gegenüber Ars Technica erklärt ein Sprecher, dass die Android-Anwendungen auf das Chrome OS aufgebaut werden und so der ursprüngliche Code selbst - abgesehen von Designanpassungen - nicht übertragen oder verändert werden müsse.

Chromebook-Nutzer bittet Google, ihre Vorschläge für weitere Apps einzureichen.

via chrome.blogspot.co.at

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Elisabeth Oberndorfer
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Was Reiseblogger verdienen, Ello, hitchBOT und Retargeting http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-48-563560/ 2014-08-23T08:54:00Z
Das Sommerloch bringt uns noch nicht zum stolpern. Auch letzte Woche hatten wir mehr als genug spannende Themen für euch – einige davon allerdings haben euch besonders gut gefallen.

Das Sommerloch bringt uns noch nicht zum stolpern. Auch letzte Woche hatten wir mehr als genug spannende Themen für euch – einige davon allerdings haben euch besonders gut gefallen. Darunter 75 Foto-Apps für iOS und die Facebook-Alternative Ello.

1. Wer jetzt schon an Ello zweifelt, hat Facebook verdient: Ein Plädoyer für mehr Optimismus im Netz

Ello macht Ernst in Sachen Datenschutz. (Screenshot: Ello)Viel zu oft, wenn Menschen Neues wagen und Dinge anders machen wollen, ruft das zu allererst die Bedenkenträger auf den Plan – auch beim neuen Sozialen Netzwerk Ello. Dabei braucht es in solchen Situationen eigentlich das Gegenteil: Optimismus. Ein Kommentar von Florian Blaschke.

Unser Artikel: Wer jetzt schon an Ello zweifelt, hat Facebook verdient: Ein Plädoyer für mehr Optimismus im Netz

2. Ist Ello das Soziale Netzwerk der Zukunft? Warum die Macher den Datenschutz hochhalten und Werbung ablehnen [Screencast]

Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)Vor einigen Monaten haben die Macher des Social Networks Ello mit ihrem Manifest für Aufsehen gesorgt. Inzwischen ist das Netzwerk in der Beta-Phase und verspricht: keine Werbung, kein Algorithmus, dafür Datenschutz und Transparenz. Wir haben uns das Projekt angesehen.

Unser Artikel: Ist Ello das Soziale Netzwerk der Zukunft? Warum die Macher den Datenschutz hochhalten und Werbung ablehnen [Screencast]

3. Knipsen mit iOS: Die 75 besten Foto-Apps für iPhone und iPad

foto-apps s_bonsetMittlerweile bietet der App Store hunderte von Foto-Apps für iOS – die meisten davon für das iPhone. Wie soll der passionierte iPhoneograph aber entscheiden, welche Helferlein für das Fotografieren, Bearbeiten und Organisieren von Bildern die besten sind? Diese Übersicht pickt in den Kategorien „Kamera“, „Bildbearbeitung“, „Effekte“, „Organisation und Synchronisation“ sowie „iPad“ einige herausragende Foto-Apps heraus.

Unser Artikel: Knipsen mit iOS: Die 75 besten Foto-Apps für iPhone und iPad

4. hitchBOT ist am Ziel: Die 10 schönsten Momente des Roboter-Road-Trips

(Bild: CBC News)Der kanadische Roboter hitchBOT ist per Anhalter einmal quer durch das Land gereist. Was der kleine Kerl unterwegs erlebte, ist erzählenswert. Wir haben für euch die zehn schönsten hitchBOT-Momente zusammengefasst.

Unser Artikel: 4. hitchBOT ist am Ziel: Die 10 schönsten Momente des Roboter-Road-Trips

5. Vom Reisen leben: So viel Geld verdienen deutsche Reiseblogger

Deutsche Reiseblogger verdienen ihr Geld mit Native-Ads und Affiliate-Marketing, nutzen aber auch andere Möglichkeiten zum Geldverdienen. (Foto: Paxson Woelber / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)Um die ganze Welt reisen und damit auch noch Geld verdienen? Einige deutsche Reiseblogger machen genau das und können sogar davon leben. Wie viel dabei rumkommt und womit die Solopreneure genau ihr Geld verdienen, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Unser Artikel: Vom Reisen leben: So viel Geld verdienen deutsche Reiseblogger

6. Retargeting: Warum nutzt keiner diesen einfachen Trick für mehr Umsatz im E-Commerce?

(Foto: Sean McGrath / Flickr Lizenz CC BY 2.0)Der Warenkorb ist voll, doch der Bestellvorgang wird abgebrochen. Was Online-Händler im ersten Moment zur Verzweiflung bringt, kann gleichzeitig eine große Chance sein, Kunden zu binden und verloren geglaubte Umsätze doch noch zu generieren. Immer mehr amerikanische Shops nutzen dazu gezielte Rabatt-Mails, die den User zum Kauf bewegen sollen. Und in Deutschland? Wir haben sechs große Seiten getestet.

Unser Artikel: Retargeting: Warum nutzt keiner diesen einfachen Trick für mehr Umsatz im E-Commerce?

7. Keine Gnade: Google straft wieder zwei deutsche Linknetzwerke ab

 (Grafik: thanawong/iStock)Google hat bestätigt, Maßnahmen gegen ein deutsches und ein europäisches Linknetzwerk eingeleitet zu haben. Damit setzt das Unternehmen seinen Kampf gegen die Vermittler von unnatürlichen Links fort.

Unser Artikel: Keine Gnade: Google straft wieder zwei deutsche Linknetzwerke ab

8. Urheberrecht: OLG Köln zerpflückt umstrittenes Pixelio-Urteil

lg_koln_urheberrecht_urhebernennungEine Entscheidung des LG Köln hatte im Netz für Verunsicherung gesorgt. Dabei ging es um den Umstand, dass sich Bilder auf einer Website auch direkt aufrufen lassen, und dann kein Urheberrechtshinweis sichtbar ist. Das Oberlandesgericht konnte der Argumentation seiner Kollegen jedoch nicht folgen.

Unser Artikel: Urheberrecht: OLG Köln zerpflückt umstrittenes Pixelio-Urteil

9. Spaß für Postillon und Co. bald vorbei: Facebook testet Satire-Kennzeichnung

So könnte Facebook künftig Satire kennzeichnen. (Screenshot: Facebook-Feed, via Ars Technica)Für Satire-Seiten wie Der Postillon könnte es bald schwerer werden, unwissende Leser mit Fake-News an der Nase herumzuführen. Facebook testet derzeit eine klare Kennzeichnung für Satire - vorerst nur in den USA.

Unser Artikel: Spaß für Postillon und Co. bald vorbei: Facebook testet Satire-Kennzeichnung

10. Facebook im Terminal: So geht Social Media für echte Nerds

facy_facebook_im_terminalFacebook über die Website oder eine der verfügbaren Smartphone-Apps zu nutzen ist euch nicht cool genug? Kein Problem! Dank Facy könnt ihr jetzt direkt vom Terminal aus auf das Soziale Netzwerk zugreifen.

Unser Artikel: Facebook im Terminal: So geht Social Media für echte Nerds

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Jochen G. Fuchs
Wer jetzt schon an Ello zweifelt, hat Facebook verdient: Ein Plädoyer für mehr Optimismus im Netz http://t3n.de/news/schon-ello-zweifelt-verdient-563454/ 2014-08-22T07:56:29Z
Viel zu oft, wenn Menschen Neues wagen und Dinge anders machen wollen, ruft das zu allererst die Bedenkenträger auf den Plan – auch beim neuen Sozialen Netzwerk Ello. Dabei braucht es in solchen …

Viel zu oft, wenn Menschen Neues wagen und Dinge anders machen wollen, ruft das zu allererst die Bedenkenträger auf den Plan – auch beim neuen Sozialen Netzwerk Ello. Dabei braucht es in solchen Situationen eigentlich das Gegenteil: Optimismus. Ein Kommentar von Florian Blaschke.

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Die Macher von Ello wollen einiges anders machen. (Screenshot: Ello)

Da ist sie wieder, diese Trägheit. Ein neues Soziales Netzwerk entsteht, eins, das es besser machen will in Sachen Datenschutz, das den Nutzer nicht als Produkt sieht. Und die ersten Reaktionen? Sind ernüchternd. „Das wird sich doch eh nicht durchsetzen.“ Oder: „Um damit was zu verdienen, braucht es eine kritische Masse. Das wird nicht leicht.“ Oder: „Viel schwieriger wird es, den Nutzern zu verklickern, sich überhaupt erst mal anzumelden.“ Es ist zum Seufzen.

Sicher, auch ich habe von Diaspora seit Monaten nichts mehr gehört. Auch ich weiß, dass Friendica eine Katastrophe ist. Und auch ich hatte gehofft, dass app.net noch mal aus den Puschen kommt. Aber es ist ein bisschen wie mit der Liebe. Obwohl ich schon ein paar Enttäuschungen erlebt und mir das Herz schon ein paar Mal habe flicken müssen, gebe ich doch die Hoffnung nicht auf. Bloß weil nicht jede Beziehung gut geht, lasse ich mich doch trotzdem bei jeder wieder auf’s Neue begeistern. Und das das Ende der Fahnenstange sein soll? Nein, das kann mir niemand erzählen.

„Hört auf zu erzählen, das Internet sei eine Gefahr!“

Ich erinnere mich noch gut an den neuen „Internetoptimismus“, den Sascha Lobo vor ziemlich genau einem halben Jahr gefordert hat. Ist er das? Diese Zögerliche? Diese Skepsis? Ich erinnere mich auch noch gut an die Worte, mit denen ich kurze Zeit später den französischen Blogger Okhin zitiert habe:

„Das ist es, was wir den Menschen sagen müssen: Dass sie keine Angst vor dem Internet haben sollen, weil das Internet sie nicht ausspäht. [...] Wir müssen die Augen der Internetnutzer öffnen, um sie zu Internetakteuren zu machen. [...] Und das geht nicht, indem man Angst schürt. [...] Also hört auf zu erzählen, das Internet sei eine Gefahr. Das ist eine Lüge. Im Internet gibt es nur IP-Pakete. Alles andere steckt in unserer Gesellschaft. Die müssen wir ändern.“

Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)
Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)

Und jetzt sind da sieben Jungs, die wollen etwas ändern. Die haben ein Manifest, das mich schon überzeugt hat, bevor ich auch nur einen Pixel vom eigentlichen „Produkt“ gesehen habe. Weil ich ihnen das abnehme, was sie da schreiben. Weil ihre Kommunikation glaubwürdig ist. Weil sie ein Netzwerk entwickelt haben, das eigentlich nur für sie war. Und deshalb hatte ich gestern Morgen, als ich aufgewacht bin und meinen Invite für Ello im Postfach gefunden habe, ein breites Grinsen im Gesicht – und habe es noch immer. Weil da gerade etwas Neues entsteht, und am Ende dann doch ein paar Menschen positiv reagiert haben und mitmachen wollen und Optimismus verbreiten.

Das Ello-Logo ist ein simpler Smiley. Das hat seinen Grund.

Dieser Kommentar erschien zuerst auf trotzendorff.de.

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Florian Blaschke
Ist Ello das Soziale Netzwerk der Zukunft? Warum die Macher den Datenschutz hochhalten und Werbung ablehnen [Screencast] http://t3n.de/news/ello-netzwerk-datenschutz-werbung-563088/ 2014-08-21T11:47:25Z
Vor einigen Monaten haben die Macher des Social Networks Ello mit ihrem Manifest für Aufsehen gesorgt. Inzwischen ist das Netzwerk in der Beta-Phase und verspricht: keine Werbung, kein Algorithmus, …

Vor einigen Monaten haben die Macher des mit ihrem Manifest für Aufsehen gesorgt. Inzwischen ist das Netzwerk in der Beta-Phase und verspricht: keine , kein Algorithmus, dafür und Transparenz. Wir haben uns das Projekt angesehen.

Ello: „Du bist kein Produkt“

Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)
Das Ello-Manifest. (Screenshot: Ello)

„Du bist kein Produkt“, schrieben die Macher von Ello – Paul Budnitz, Todd Berger, Lucian Föhr, Gabe Varela, Matthew Kitt, Jay Zeschin und Justin Gitlin – in ihrem Manifest. Die Sozialen Netzwerke von heute seien dominiert von der Werbebranche. Jeder Post, jeder Kontakt, jeder Link werde getrackt, aufgezeichnet und ausgewertet. „Advertisers buy your data so they can show you more ads.“ Und genau damit wollen sie Schluss machen – Ello, das Netzwerk, das die sieben US-Amerikaner in den vergangenen Monaten entwickelt haben, ist ein Gegenentwurf zu Facebook, Google+ und Co:

„We believe there is a better way. We believe in audacity. We believe in beauty, simplicity and transparency. We believe that the people who make things and the people who use them should be in partnership. We believe a social network can be a tool for empowerment. Not a tool to deceive, coerce and manipulate – but a place to connect, create and celebrate life.“

Konsequenterweise gibt es bei Ello denn auch eine eigene Seite, die mit „Ello doesn't have ads“ überschrieben ist. Auf dieser Seite erklären Budnitz und seine Kollegen, es gebe bei Ello keine Werbung und es werde auch nie welche geben. Ello sei kostenfrei und werde das auch bleiben. Dem Einwand, dass das auch schon Netzwerke vor Ello behauptet haben, nehmen die Gründer gleich die Luft aus den Segeln: „Ello's entire structure is based around a no-ad and no data-mining policy. Quite frankly, were we to break that commitment, we would lose most of the Ello community. Including ourselves, because we dislike ads more than almost anyone else out there. Which is why we built Ello in the first place.“

Keine Werbung und dauerhaft kostenlos – verspricht Ello

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)

Und doch gibt es schon jetzt natürlich Ansätze einer Geschäftsidee, auch ein Projekt wie Ello kostet Geld und will finanziert werden. So versprechen die Macher um Paul Budnitz „Special Features“, die von Zeit zu Zeit angeboten werden sollen und die die Nutzer dann bezahlen können, wenn sie sie nutzen wollen – für einen sehr schmalen Taler, wie betont wird. Welche Features das sein könnten, darüber schweigen sich die Ello-Gründer bisher noch aus.

Die Basis-Funktionen von Ello sollen jedoch auch in Zukunft kostenlos nutzbar sein, und an denen schraubt das Team derzeit auch kräftig. Denn schon beim ersten Blick auf das neue Netzwerk wird klar: Hier hat sich jemand zwar echte Mühe gegeben – sowohl was das Design als auch die Usability angeht –, doch die Möglichkeiten sind noch begrenzt, wie auch Lucian Föhr sagt: „Du musst bedenken, dass Ello noch in der Beta-Phase ist. Wir kümmern uns laufend um Bugs und geben neue Features Stück für Stück frei – beinahe täglich. Features wie Kommentare, Bookmarking, Reposting, private Nachrichten, ein Bookmarklet und eine Chrome-Extension und vieles mehr werden in den nächsten acht bis zehn Wochen kommen.“

Auch an Standalone-Apps für Ello wird derzeit schon gearbeitet, obwohl das Netzwerk dank Responsive Design auch auf Smartphones und Tablets problemlos läuft. Ende des Jahres aber, so schätzen die Macher, werden Apps für iOS und Android veröffentlicht.

Der Newsstream: Unterteilt in „Friends“ und „Noise“

„We believe a social network can be a tool for empowerment. Not a tool to deceive, coerce, and manipulate – but a place to connect, create, and celebrate life.“

Doch nicht nur vom Ansatz, auch optisch unterscheidet sich Ello deutlich von Netzwerken wie Facebook, Google+ oder all den anderen. Fast komplett in Schwarz-Weiß gehalten wirkt das Layout clean und aufgeräumt, eine einklappbare Navigation am linken Rand, ein schmaler Header oben und der Newsstream rechts – das war's eigentlich schon.

Den Newsstream wiederum unterteilt Ello in eigentlich zwei Streams: „Friends“ und „Noise“. Beide Streams werden nicht durch Algorithmen gefüttert, sondern können individuell bestückt werden. Doch die Macher von Ello haben eine naheliegende Empfehlung parat: „Put the people you care about most in the friends stream. friends uses an expanded list layout, it is easy to view each of your friend's posts in detail, full-screen. Use the noise stream to follow anything and everything else. Noise has a compressed, fluid grid layout that makes it easy to browse and scan lots of text and images quickly.“ Schönes Detail: Mit Shift+5 kann in beiden Streams zwischen Listen- und Grid-Ansicht hin- und hergeschaltet werden.

Während Nutzer bislang nicht viel mehr tun können als zu posten, wird es in naher Zukunft auch ein Pendant zu Facebooks Like und Twitters Favs geben: ein Herz unter jedem Post – die sogenannte „love function“. Sie dient sowohl als Like oder Fav, aber auch als Bookmark, mit dem Beiträge, die wichtig sind oder die man später lesen will, leichter wiedergefunden werden können. Und auch das Crossposting zu anderen Netzwerken soll bei Ello schon bald implementiert werden. Ersetzt Ello dann auch noch Tools wie Buffer?

Die Omnibar von Ello: Markdown-kompatibel und durchdacht

Die Omnibar von Ello, ein durchdachtes Feature. (Screenshot: Ello)
Die Omnibar von Ello, ein durchdachtes Feature. (Screenshot: Ello)

Ein großer Unterschied zu den meisten Netzwerken ist auch das „Omnibar“ genannte Eingabefeld für Posts. Hier lassen sich beispielsweise Grafik-Dateien per Drag & Drop einfügen, Text lässt sich fetten und kursiv schreiben und einzelne Textteile können mit Links versehen werden. Ein Feature, das derzeit entwickelt wird: Bald können Nutzer auch Videos von YouTube oder Vimeo sowie SoundCloud-Files per URL einbetten. Und Emojis unterstützt Ello selbstverständlich auch – wenn sie auch bisher noch nicht in die Omnibar integriert sind. :smile:

Darüber hinaus beherrscht die Omnibar Ello-Markdown und Container, mit denen Multimedia-Posts erstellt werden können:

„Each Omnibar post can be made up of multiple containers. Each container can hold an image, text, video links, and more. Containers can be re-ordered on the fly, which gives you a great deal of control over how your posts look. To create a new image container from a text container, simply click on the image icon at the bottom right corner of the open Omnibar. To create a new text container from an image container, just start typing in the blank container at the bottom of the Omnibar.“

Ein Feature-Set, das keine Wünsche offen lässt. Und was Ello sonst noch kann, verrät euch Johannes in seinem Screencast:

Ernst gemeinter Datenschutz und echte Transparenz

Schon bei der Suche nach der „Account-löschen“-Funktion fällt auf, wie ernst es die Ello-Macher mit dem Thema Datenschutz und Transparenz meinen – sie ist gut zu finden in den Einstellungen. Doch auch in Sachen Nutzerdaten macht Ello einiges anders. So akzeptiert Ello nach eigenen Angaben die Do-Not-Track-Einstellungen des Browsers und nutzt Google Analytics mit der „anonymizeIp“-Erweiterung. Und für Nutzer, die auch damit nicht einverstanden sind, bieten sie einen Opt-Out. Wer den aber nicht nutzt, von dem trackt Ello „nur“ den Ort, die Sprache, den Referrer und die auf Ello verbrachte Zeit – anonymisiert, versteht sich. Ebenfalls weisen die Macher darauf hin, dass Nutzer von Chrome, einem Android-Phone oder einiger Google-Dienste unter Umständen Daten an Google schicken, die Ello nicht kontrollieren kann.

In den Einstellungen können Ello-Nutzer auch angeben, ob Nutzungsdaten erhoben werden sollen. (Screenshot: Ello)
In den Einstellungen können Ello-Nutzer auch angeben, ob Nutzungsdaten erhoben werden sollen. (Screenshot: Ello)

Keine Frage: Anders als verteilte Netzwerke wie Diaspora setzt Ello auf einen zentralen Server – Nutzer brauchen also auch hier ein gewisses Maß an Vertrauen in die Macher. Doch alles in allem wirkt das Konzept von Ello schlüssig. Obwohl sich einige Kern-Features noch in Entwicklung befinden, wirkt die Idee ausgereift, die Haltung der Macher glaubwürdig, die Transparenz und die Datenschutzbemühungen konsequent. Ein vielversprechender Ansatz. Aktuell ist Ello noch in einer Invite-only-Phase, doch das Netzwerk wächst. Nicht unwahrscheinlich also, dass auch ihr bald die ersten Invites von Freunden bekommt.

Und dann? Gebt ihr Ello eine Chance?

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Florian Blaschke
Social Web: Die 10 besten Reaktionen auf den deutschen Rekordsieg http://t3n.de/news/fussball-deutschland-social-web-10-besten-reaktionen-556225/ 2014-07-09T00:40:28Z
Mit einem Rekordergebnis besiegte die deutsche Fussball-Nationalmannschaft am Dienstagabend den WM-Gastgeber Brasilien mit 7:1 Toren. Das Ergebnis war so überraschend, dass das Internet …

Mit einem Rekordergebnis besiegte die deutsche Fussball-Nationalmannschaft am Dienstagabend den WM-Gastgeber Brasilien mit 7:1 Toren. Das Ergebnis war so überraschend, dass das Internet anschließend mit Tweets, GIFs und Memes überschwemmt wurde. Wir haben die besten Reaktionen zum Sieg zusammengestellt.

Deutschland hat sich auf spektakuläre Weise mit einem 7:1 gegen Gastgeber Brasilien für das WM-Endspiel am Sonntag qualifiziert. Dass die deutsche Medienlandschaft am Folgetag kein anderes Thema kennen wird, ist wenig verwunderlich. Aber nach dem rekordträchtigen Ergebnis und der besonderen Dramatik, weil Brasilien das Gastgeber-Land ist, gibt es aus der ganzen Welt lustige Reaktionen zu diesem Spiel. Wir haben die besten Memes, GIFs, Vines und Co. hier zusammengefasst.

Maßkrug trifft Martiniglas

Zu den Gewinnern im gehört auf jeden Fall dieses Video von Bayern 3. Aber erst nach dem Rekord-Ergebnis macht das Video richtig Sinn. Inzwischen gibt es hunderte GIF-, Instagram- und Vine-Kopien davon.

Der heulende Brasilianer

brasilien_deutschland_heulen_1 Eher zweifelhaften Ruhm hat dieser brasilianische Junge erlangt. Er weinte sich schon nach dem 4:0 die Augen aus und wurde dann auch noch von der FIFA eingefangen und sein Gesicht in der ganzen Welt ausgestrahlt. Nicht sein Tag!

Angela Merkel auf dem Corcovado

Auch die Bild-Zeitung lässt sich eine solche Chance nicht entgehen und setzt Angela Merkel an die Stelle der berühmten Christus-Statue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro.

Jürgen Klinsmann gratuliert

Die Amerikaner freuen sich mit uns über das Ergebnis. Immerhin wiegt die Niederlage der USA gegen Deutschland nach dem Brasilien-Spiel nicht mehr ganz so schwer. Der ehemalige Bundestrainer verkündet auf Facebook seine Glückwünsche. Könnte da vielleicht auch ein bisschen Wehmut im Spiel sein?

Das Empire State Building in schwarz, rot und gold

Und auf einmal erstrahlt das Empire State Building in New York verrückterweise in den Farben der deutschen Nationalflagge. Könnte das ein Beschwichtigungsversuch sein, vielleicht in Bezug auf die letzten Neuigkeiten im NSA-Skandal? Nice Try, Barack.

Mertesacker: Gefragter Interviewpartner

Nach dem letzten Achtelfinale gegen Algerien gab Per Mertesacker im Nachhinein dem ZDF ein viel zitiertes Interview, bei dem er nicht gerade vor guter Laune strotzte. Die Fans wünschten sich eine Fortsetzung vom ZDF.

Ein schwarzer Tag für WM-Rabatt-Aktionen

Zinsen, Blumentöpfe, Fahrkarten, ganz egal. Fast überall gibt es inzwischen Rabattaktionen bei deutschen Toren oder Titeln. Die Firmen dahinter dürften sich nun in etwa so fühlen wie der brasilianische Junge weiter oben.

The Unbeatables

Sogar die Größe von Philipp Lahm wurde bei diesem Photoshop-Kunstwerk berücksichtigt.

Huffington Post: Kreative Überschrift

Sorgen über die Responsive-Tauglichkeit von langen Headlines scheint sich bei der internationalen Huffington Post niemand zu machen.

Verwechslungsgefahr bei der BBC

Es passiert wohl nicht alle Tage dass die Verantwortlichen bei der BBC ein Ergebnis in Worten ausschreiben müssen.

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Moritz Stückler