Social Web | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Social Web 2014-09-12T05:52:28Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/social-web Chromebook kann jetzt auch Android Apps http://t3n.de/news/chromebook-android-apps-566677/ 2014-09-12T05:52:28Z
Google lässt das mobile Betriebssystem ab sofort auch auf Chrome OS laufen. Zum Start in der Betaphase sind unter anderem Evernote und Vine für Chromebook verfügbar.

lässt das mobile Betriebssystem ab sofort auch auf Chrome OS laufen. Zum Start in der Betaphase sind unter anderem und für verfügbar.

Launch mit vier Apps

Chrome OS unterstützt ab sofort auch . Google hat bei der Entwickler-Konferenz I/O bereits angekündigt, mobile Anwendungen am Chromebook laufen zu lassen, jetzt startet die Betaphase. „App Runtime for Chrome (Beta)“ heißt das Projekt, mit dem der Hersteller das mobile Betriebssystem auf die Notebook-Serie bringt. Die Anwendungen sind im Chrome Web Store  verfügbar.

Die ersten Apps, die mit dieser Initiative den Weg in das Chrome OS gewagt haben, sind das Projektmanagement-Tool Evernote, Twitters Video-App Vine, die Übersetzungssoftware Duolingo und die Lese-App Sight Words. Bei der I/O erwähnte das Unternehmen auch Flipboard, die Magazin-App ist zum offiziellen Launch auf Chrome OS jedoch nicht zu finden.

Evernote ist eine der ersten Android-Apps, die auch am Chromebook nutzbar ist. (Bild: Google)
Evernote ist eine der ersten Android-Apps, die auch am Chromebook nutzbar ist. (Bild: Google)

Vorschläge für weitere Chromebook-Apps

In den nächsten Monaten wird „App Runtime for Chrome“ weiter ausgebaut, berichtet das Unternehmen. Gemeinsam mit Android-Entwicklern werde dafür gesorgt, dass weitere Mobile Apps reibungslos auf das Notebook-Betriebssystem erweitert werden. Gegenüber Ars Technica erklärt ein Sprecher, dass die Android-Anwendungen auf das Chrome OS aufgebaut werden und so der ursprüngliche Code selbst - abgesehen von Designanpassungen - nicht übertragen oder verändert werden müsse.

Chromebook-Nutzer bittet Google, ihre Vorschläge für weitere Apps einzureichen.

via chrome.blogspot.co.at

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Elisabeth Oberndorfer
Social Web: Die 10 besten Reaktionen auf den deutschen Rekordsieg http://t3n.de/news/fussball-deutschland-social-web-10-besten-reaktionen-556225/ 2014-07-09T00:40:28Z
Mit einem Rekordergebnis besiegte die deutsche Fussball-Nationalmannschaft am Dienstagabend den WM-Gastgeber Brasilien mit 7:1 Toren. Das Ergebnis war so überraschend, dass das Internet …

Mit einem Rekordergebnis besiegte die deutsche Fussball-Nationalmannschaft am Dienstagabend den WM-Gastgeber Brasilien mit 7:1 Toren. Das Ergebnis war so überraschend, dass das Internet anschließend mit Tweets, GIFs und Memes überschwemmt wurde. Wir haben die besten Reaktionen zum Sieg zusammengestellt.

Deutschland hat sich auf spektakuläre Weise mit einem 7:1 gegen Gastgeber Brasilien für das WM-Endspiel am Sonntag qualifiziert. Dass die deutsche Medienlandschaft am Folgetag kein anderes Thema kennen wird, ist wenig verwunderlich. Aber nach dem rekordträchtigen Ergebnis und der besonderen Dramatik, weil Brasilien das Gastgeber-Land ist, gibt es aus der ganzen Welt lustige Reaktionen zu diesem Spiel. Wir haben die besten Memes, GIFs, Vines und Co. hier zusammengefasst.

Maßkrug trifft Martiniglas

Zu den Gewinnern im gehört auf jeden Fall dieses Video von Bayern 3. Aber erst nach dem Rekord-Ergebnis macht das Video richtig Sinn. Inzwischen gibt es hunderte GIF-, Instagram- und Vine-Kopien davon.

Der heulende Brasilianer

brasilien_deutschland_heulen_1 Eher zweifelhaften Ruhm hat dieser brasilianische Junge erlangt. Er weinte sich schon nach dem 4:0 die Augen aus und wurde dann auch noch von der FIFA eingefangen und sein Gesicht in der ganzen Welt ausgestrahlt. Nicht sein Tag!

Angela Merkel auf dem Corcovado

Auch die Bild-Zeitung lässt sich eine solche Chance nicht entgehen und setzt Angela Merkel an die Stelle der berühmten Christus-Statue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro.

Jürgen Klinsmann gratuliert

Die Amerikaner freuen sich mit uns über das Ergebnis. Immerhin wiegt die Niederlage der USA gegen Deutschland nach dem Brasilien-Spiel nicht mehr ganz so schwer. Der ehemalige Bundestrainer verkündet auf Facebook seine Glückwünsche. Könnte da vielleicht auch ein bisschen Wehmut im Spiel sein?

Das Empire State Building in schwarz, rot und gold

Und auf einmal erstrahlt das Empire State Building in New York verrückterweise in den Farben der deutschen Nationalflagge. Könnte das ein Beschwichtigungsversuch sein, vielleicht in Bezug auf die letzten Neuigkeiten im NSA-Skandal? Nice Try, Barack.

Mertesacker: Gefragter Interviewpartner

Nach dem letzten Achtelfinale gegen Algerien gab Per Mertesacker im Nachhinein dem ZDF ein viel zitiertes Interview, bei dem er nicht gerade vor guter Laune strotzte. Die Fans wünschten sich eine Fortsetzung vom ZDF.

Ein schwarzer Tag für WM-Rabatt-Aktionen

Zinsen, Blumentöpfe, Fahrkarten, ganz egal. Fast überall gibt es inzwischen Rabattaktionen bei deutschen Toren oder Titeln. Die Firmen dahinter dürften sich nun in etwa so fühlen wie der brasilianische Junge weiter oben.

The Unbeatables

Sogar die Größe von Philipp Lahm wurde bei diesem Photoshop-Kunstwerk berücksichtigt.

Huffington Post: Kreative Überschrift

Sorgen über die Responsive-Tauglichkeit von langen Headlines scheint sich bei der internationalen Huffington Post niemand zu machen.

Verwechslungsgefahr bei der BBC

Es passiert wohl nicht alle Tage dass die Verantwortlichen bei der BBC ein Ergebnis in Worten ausschreiben müssen.

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Moritz Stückler
Aufgeweckt: Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken: Macht das Netz uns zu Lügnern? [Kolumne] http://t3n.de/news/selbstdarstellung-soziale-netzwerke-554103/ 2014-06-28T12:38:12Z
Ein Web-Video, das sich mit der Eigen-PR in Sozialen Netzwerken beschäftigt, wirft erneut die Fragen auf: Wie ehrlich sind wir wirklich? Und werden wir im Social Web zu Selbstdarstellern?

Ein Web-Video, das sich mit der Eigen-PR in beschäftigt, wirft erneut die Fragen auf: Wie ehrlich sind wir wirklich? Und werden wir im zu Selbstdarstellern? Marken und Unternehmen haben es vorgemacht, viele von uns machen es inzwischen nach: Die Inszenierung des eigenen Ichs in Sozialen Netzwerken wird mehr und mehr perfektioniert. Möglichst cool und witzig, möglichst originell und gut drauf – nach diesem Strickmuster machen immer mehr Menschen Eigen-PR auf Plattformen wie Facebook oder Instagram. Das zumindest meinen Kritiker. Zu ihnen gehören auch die drei Brüder Shaun, Andrew und Steven Higton. Sie haben ein Web-Video produziert, das die oft unbequeme Wahrheit hinter manchen Social-Network-Postings zeigen will.

Nach Auffassung der Higtons sind wir viel zu oft nur Schauspieler. Aus einem spröden Meeting im Büro wird schnell ein aufregender Erfolg gemacht: „Die Präsentation verlief großartig!“, tippt die Hauptfigur Scott Thompson in ihr Statusfeld und wird mit Likes belohnt – doch in Wirklichkeit hat gar keiner der Teilnehmer richtig zugehört. Kurze Zeit später fährt er in den Wald und fotografiert sich im Sport-Outfit. Der Eindruck vermittelt, dass er Joggen war, doch auch hier wird eine Fiktion vorgegaukelt. Thompson inszeniert ein falsches Leben, damit die Menschen ihn für etwas besonderes halten. Das enttäuschende Fazit im Video: Die Systematik der Sozialen Netzwerke treibt ihn dazu – tut er all das nicht, wird er ignoriert.

Digitale Selbstdarstellung: Wie verhalten wir uns wirklich im Netz?

Das Szenario, das die jungen Filmemacher zeichnen, wurde schon oft untersucht. Die Ergebnisse allerdings könnten kaum unterschiedlicher sein. Eine viel zitierte Studie der Uni Mainz zur Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken kam zu dem Schluss, dass wir uns im Internet gar nicht so anders verhalten als im analogen Leben. Die Forscher haben dafür zwar nur 296 Profile – damals noch auf StudiVZ – untersucht, die aber ziemlich genau. „Die Ergebnisse haben uns selbst überrascht, weil sie der weit verbreiteten Meinung widersprechen, dass Online-Profile nur dazu verwendet werden, ein Ideal der eigenen Person zu präsentieren“, so der Psychologe Mitja Back. „Online-Profile vermitteln tatsächlich ein sehr genaues Bild der Profilinhaber“, heißt es schlussendlich zur Persönlichkeit 2.0.

„Online-Profile vermitteln tatsächlich ein sehr genaues Bild der Profilinhaber.“

Dass sich der Gedanke dennoch hält, dürfte verschiedene Gründe haben. Einer liegt vermutlich darin, dass wir das Thema mit eigenen Erfahrungen abgleichen. Vor der zunehmenden Kommerzialisierung des Internets durch Protagonisten wie Facebook und einst MySpace war der digitale Raum noch ein durchweg anonymer. Menschen waren mit Pseudonymen, Avataren und Aliasen im Netz unterwegs und der Vernetzungsgedanke war weitaus weniger ausgeprägt. Heute surfen wir mit Klarnamen und unser digitales Leben ist in ein Netzwerk realer Kontakte eingebettet. Doch genau da liegt der Schlüssel: Wir kommunizieren mit Familie und Freunden, mit Bekannten und Kollegen – die Kommunikation verläuft allein dadurch ehrlicher, weil so viele Menschen uns kennen und wissen, ob eine Präsentation gut verlaufen ist oder ob wir tatsächlich joggen gehen. Lügen werden schneller entlarvt!

Das Internet ist nicht die Ursache, sondern ein Katalysator

Douglas Adams fordert: Hört auf, über das Internet zu jammern! (Foto: michael_hughes / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Doch natürlich liegt die Wahrheit, wie so oft, irgendwo dazwischen. Denn auch, wenn die geposteten Erlebnisse laut den Forschern meistens echt sind, wissen wir Menschen genau, sie noch toller in Szene zu setzen – und sei es nur mit einem aufgesetzten Lächeln. Und ja, in Zeiten von Foto-Apps, die uns Bilder nachträglich bearbeiten lassen, verzerren wir auch gerne ein wenig die Realität – alles wirkt viel sonniger und heller. Guck mal: lila Wolken!

Aber anders als die Higton-Brüder im Video suggerieren, bleibt die Selbstdarstellung eine zutiefst menschliche Verhaltensweise und wird nicht erst durch das Netz in uns geweckt. Oder geht ihr morgens heulend ins Büro und erzählt allen vom Streit mit eurem Partner? Vermutlich nicht, denn das wirkt verstörend und einen solchen Eindruck will kaum jemand vermitteln – meist schluckt man den Streit runter und redet über das schöne Wetter. Habt ihr auch die lila Wolken gesehen?

Der Science-Fiction-Autor Douglas Adams hat vor knapp 15 Jahren einen passenden Text dazu verfasst: „Wie man aufhört, über das Internet zu jammern und lernt, es zu lieben“ Darin beschreibt er, dass das Netz viel zu oft als Ursache gesellschaftlicher Probleme angesehen wird – so wie auch in diesem Fall. Doch das Internet ist nicht die Ursache, es ist ein Katalysator. Und: Es spiegelt menschliches Verhalten wieder.

via upgrademeblog.com

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Andreas Weck
Hinter dem Zuckerberg: Facebook-Alternativen für die Markenpräsenz im Social Web http://t3n.de/magazin/facebook-alternativen-markenprasenz-social-web-zuckerberg-233373/ 2014-05-15T11:44:23Z
Noch vor drei Jahren versuchten Social-Media-Berater, Unternehmen von der Wichtigkeit einer eigenen Facebook-Seite zu überzeugen. Heute ist eine eigene Fanpage im größten sozialen Netzwerk …

Noch vor drei Jahren versuchten Social-Media-Berater, Unternehmen von der Wichtigkeit einer eigenen Facebook-Seite zu überzeugen. Heute ist eine eigene Fanpage im größten sozialen Netzwerk Normalität. Doch sollten Unternehmen nicht nur auf setzen: Auch Alternativen wie Pinterest, Foursquare, und Tumblr sind mehr als einen Blick wert.

Social Media ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Kinder kommentieren den Facebook-Status ihrer Freunde morgens im Schulbus, während die Eltern per Facebook-Chat schon einmal einen Babysitter für das Wochenende organisieren. Menschen gratulieren ihren so genannten Freunden bei Facebook zum Geburtstag und liken anschließend eine originelle Status-Meldung, ohne bewusst zu registrieren, dass einige der Posts von Unternehmen stammen. Die Grenzen zwischen privaten und kommerziellen Absendern verschwimmen.

Als Unternehmen ist es wichtig, online sichtbar zu sein. Jedoch wird es immer schwieriger, bei Facebook aus der Masse herauszustechen, wenn man nicht über sechsstellige Etats für Social-Media-Kampagnen verfügt. Die Timelines werden mit Postings geflutet und wer aus Zeitgründen länger nichts gepostet hat, wird von Facebook für die niedrige Interaktion mittlerweile abgestraft, sodass bei den nächsten Beiträgen weniger Fans eingeblendet werden.

2013: Unbegrenzte Möglichkeiten im Social Web

Aus diesen und ähnlichen Gründen drängt sich die Frage nach flexiblen Facebook-Alternativen auf. Doch welche sozialen Netzwerke eignen sich für die Online-Darstellung des eigenen Unternehmens? Schließlich gibt es mittlerweile für jeden Buchstaben des Alphabets mindestens ein soziales Netzwerk– von A wie Anobii bis Z wie Zooppa. Im Folgenden werden vier Dienste samt Erfolgsbeispielen vorgestellt, die echte Alternativen und Ergänzungen zu Facebook darstellen.

1. Pinterest: die Showbühne des E-Commerce

Das erst 2011 gegründete Netzwerk Pinterest hat im vergangenen Jahr ein enormes Wachstum hingelegt. Deshalb konnte es innerhalb kürzester Zeit so viel Aufmerksamkeit erlangen wie kaum ein zweites Netzwerk. „Es geht darum, Dinge zu sammeln und zu teilen, die man liebt“, so Pinterest-Gründer Ben Silbermann über das Erfolgsgeheimnis.

Die mittlerweile weltweit fast 50 Millionen Nutzer pinnen Bilder und neuerdings auch Videos, die sie interessant finden, auf eigene Boards. Mithilfe dieser virtuellen Pinnwand lässt sich nicht nur zeigen, was man mag, sondern auch darstellen, was man kann – perfektes Marketing für Unternehmen, die von der Macht der Bildersprache profitieren. Das relativ neue Programm „Pinterest Business“ bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit einem Corporate Profile dabei zu sein und die eigenen Statistiken detailliert auszuwerten. Schließlich will man am Ende des Monats auch wissen, was der Einsatz gebracht hat.

facebook social media alternativen pinterest
Zalando gehört in Deutschland mit mehr als 1500 Pins und 1300 Likes zu den Vorreitern bei Pinterest. Neben Produkt-Boards gibt es auch Boards für Stilikonen und Farben.

Die Frauenquote der Nutzer liegt bei Pinterest übrigens bei über 80 Prozent. Onlineshops wie Zalando.de, die erfahrungsgemäß einen hohen weiblichen Kundenanteil haben, setzen daher konsequent auf Pinterest. Ein weiteres Erfolgsbeispiel ist die Shopping-Plattform Etsy.com, die nach Google derzeit die am meisten verlinkten Pins überhaupt vorweisen kann. Präsentiert werden nicht nur eigene Produkte, sondern auch so genannte Gast-Pinner, die eigene Beiträge erstellen und so den Kanal unterhaltsam erweitern.

Modehändler haben die boomenden Bilder-Netzwerke wie Pinterest und Instagram längst für sich entdeckt. Im Vergleich zu Instagram ist die Integration von E-Commerce-Produkten bei Pinterest allerdings weitaus vielversprechender. Pinterest ist die perfekte Showbühne. Darauf setzt zum Beispiel der Reisevermittler Lonely Planet. Auf über 60 Boards stellt der australische Reiseführer nicht nur spannende Urlaubsziele vor, sondern präsentiert thematisch passend auch Bücher, die man wahlweise als Printprodukt oder PDF online erwerben kann.

2. Vine: nur sechs Sekunden für den Streifen

Als Twitter im Januar die Video-App Vine vorstellte, ahnten die wenigsten, dass sich die sechssekündigen Videos in Endlosschleife auch für Unternehmen gut einsetzen lassen. Während YouTube-Videos oft eher lang sind, besteht bei Vine die Herausforderung darin, seine Kreativität in wenige Sekunden zu verpacken. Es geht also nicht um große Budgets, sondern um gute Ideen. Genau das macht den Charme für Unternehmen aus. Die Mini-Videos können zum Beispiel erklärenden Charakter haben: So twitterte Bacardi vor Kurzem unter dem Hashtag #sixsecondcocktail ein sechssekündiges How-to-Video, in dem der Getränke-Hersteller zeigte, wie ein Cuba Libre gemacht wird. Das kam bei der Zielgruppe gut an, denn es war unterhaltsam.

Das Magazin Tech Mag setzt auf Exklusivität und teaserte die neue, eigene iPad-App in einem Vine-Video an. Spielehersteller NoodleCakeGames präsentierte der Fangemeinde in einem Vine-Tweet vorab sogar einen neuen Spielecharakter. Und dem amerikanischen Modehändler Nordstrom gelang es gar, einen viralen Hit zu landen: In einem Sechs-Sekünder reichen Mitarbeiter, die jeweils auf einem einzelnen Handyscreen zu sehen sind, sich gegenseitig einen Puma-Schuh weiter.

Entscheidend für den Erfolg ist natürlich die Umsetzung der Videos – genau wie bei einem Werbespot. Originalität kommt an. Das Wall Street Journal richtete sogar eine eigene Microsite ein, um Vine-Tweets und Instagram-Postings zur Fashionweek 2013 gebündelt aufzuzeigen.

Es bleibt abzuwarten, wie populär der Einsatz von Vine-Tweets zukünftig sein wird. Spätestens wenn Twitter die App auch für Android veröffentlicht, wird der Bekanntheitsgrad noch deutlich ansteigen. Das Tribaca-Filmfestival präsentierte schon jetzt die besten „Six Second Movies” und beweist damit, dass in der Kürze die Würze liegt – so wie bei Twitter.

3. Foursquare: online einchecken, offline profitieren

Für die „Generation Smartphone” ist es heute selbstverständlich, den eigenen Standort über GPS zu bestimmen und sich von A nach B navigieren zu lassen. Wer zudem nützliche Tipps für Shoppingmöglichkeiten in der Nähe sucht, wird bei Foursquare fündig. Was für unsere Eltern die Gelben Seiten waren, bietet sich heute komfortabel in Form einer simplen App. Denselben Nutzen ermöglichen auch andere Anbieter wie zum Beispiel Qype. Foursquare ist allerdings durch die eingebauten Spielmechanismen besonders beliebt.

Gerade für so genannte „Local Businesses” wie zum Beispiel Cafés und Restaurants ist der Einsatz von Foursquare interessant, weil damit Kunden für ihren Besuch belohnt werden können, wodurch sich viele wiederum mit positiven Kommentaren revanchieren. Für Nutzer wird die reale Welt durch die Vergabe von Punkten und Auszeichnungen für getätigte Check-ins zum virtuellen Spielplatz. User können sich direkt mit den eigenen Freunden messen und sehen, wer sich wo und wie oft dort aufhält. Gamification ist das offene Erfolgsgeheimnis.

Unternehmen können sich bei Foursquare nicht nur mit einem Profil präsentieren und Tipps veröffentlichen, sondern auch durch Rabatt-Aktionen auffallen. So belohnt Starbucks das Einchecken seiner Kunden bei Foursquare zum Beispiel, indem der Mayor, also derjenige mit den meisten Check-ins, vielerorts Gratiskaffee erhält. Provider O2 spendierte Neukunden mit Nachweis eines Check-ins einen Rabatt auf ihre Handyverträge. Außerdem nahmen Besucher eines O2-Stores mit ihrem Check-in automatisch an einem Gewinnspiel teil und bekamen im Erfolgsfall einen Zalando-Gutschein als Rabatt-Code per SMS zugeschickt. Bei der Lufthansa kann man seit Sommer 2012 auch mobil einchecken und Mayor auf einer Flugstrecke werden. Der Anreiz ist so simpel wie effektiv: Bonusmeilen.

Foursquare kann also dabei helfen, Kunden und Interessenten über Weiterempfehlungen als Markenbotschafter zu gewinnen. Der Slogan des Business-Programms von Foursquare ist: „Get more people walking through your door.“

facebook social media alternativen foursquare
Europas größte Fluglinie postet bei Foursquare regelmäßig Fotos und Tipps. Das gefällt immerhin mehr als 137.000 Leuten.

4. Tumblr: Let´s have fun

Dass sich ein Corporate Blog als Kanal zur One-to-many-Kommunikation lohnt, ist mittlerweile bekannt. Wer ohne technische Vorkenntnisse eigene Inhalte veröffentlichen möchte, die den Rahmen bei Twitter oder Facebook schon rein platztechnisch sprengen, sollte sich Tumblr ansehen. Das von Gründer David Karp 2007 veröffentlichte Blogsystem zählt mittlerweile 102 Millionen Blogs (April 2013). Sowohl die Sesamstraße ist offiziell dabei als auch das Rolling-Stone-Magazin.

Das Design ist nicht so textlastig wie bei anderen Blogsystemen, sondern lässt Raum für große Bilder und GIF-Animationen, die bei Tumblr schon so manchen Running Gag („Meme”) entstehen ließen. Daraus entwickeln sich manchmal absurde Serien wie zum Beispiel „Kim Jong-Il Looking At Things”, bei der der ehemalige nordkoreanische Diktator auf die Schippe genommen wird. Der Entertainment-Faktor steht bei vielen Tumblr-Blogs klar im Vordergrund.

Auch Magazine wie GQ oder die New York Times sind sich dessen bewusst und folgen dem einfachen „Infotainment-Prinzip”, indem sie gleichsam unterhaltsamen und informativen Content posten, der auf den ersten Blick verstanden wird. Es geht nicht um komplexe Erklärungen, sondern um vereinfachte Darstellungen. IBM zum Beispiel postet Infografiken, Produktvideos sowie Artikel und bleibt dabei vergleichsweise sachlich und nüchtern. Universal Music hingegen postet neue Videos, Bilder sowie News eigener Künstler und verlinkt dabei gerne zu Spotify oder dem iTunes-Store – schließlich soll am Ende des Tages auch konsumiert werden. Evernote Deutschland zeigt, wie man auch als Software-as-a-Service-Anbieter einen Tumblr-Blog bedienen und damit Kundenservice betreiben kann. Gepostet werden sowohl neue Features als auch Tipps und Tricks, die dem Nutzer helfen, mit dem Produkt zu arbeiten.

Fazit

Die Nutzung sozialer Medien ist für alle Unternehmen auch eine Frage der Zeit. Nicht zuletzt aus diesem Grund sträuben sich viele Firmen, neben einer Facebook-Seite auch noch ein Profil in einem anderen Network zu betreiben. Auf der anderen Seite ist jedes Engagement ein Investment in das Unternehmen. Wer lernt, sinnvoll mit den sozialen Medien zu arbeiten und das Feedback von Kunden und Interessenten zu verwerten, kann nachhaltig optimieren.

Letztlich geht es nicht darum, in allen Netzwerken aktiv zu sein. Die Frage für Unternehmen ist: Wo erreichen wir unsere Zielgruppe am besten? Worauf konzentrieren wir uns? Was kombinieren wir? Der richtige Mix macht den Erfolg aus. Facebook wird auf absehbare Zeit das wichtigste und größte Netzwerk bleiben. Um als Unternehmen jedoch aus der Masse herauszustechen, lohnt sich der Blick über den Tellerrand.

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Gabriel Rath
Cinamatic: iOS-App nimmt Videos im Hipstamatic-Stil auf http://t3n.de/news/cinamatic-ios-app-nimmt-videos-544230/ 2014-05-09T12:22:26Z
Besser spät als nie – das dürften sich die Macher der Foto-App Hipstamatic mit der Veröffentlichung von Cinamatic gedacht haben. Die Video-App schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie Vine …

Besser spät als nie – das dürften sich die Macher der Foto-App Hipstamatic mit der Veröffentlichung von Cinamatic gedacht haben. Die Video-App schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie oder die noch junge Video-Funktion von Instagram: wenige Sekunden lange Clips lassen sich mit unterschiedlichen Filtern aufhübschen.

Cinamatic: bis zu 15 Sekunden Bewegtbild

Die kürzlich veröffentlichte iOS-App Cinamatic ermöglicht es Anwendern, kurze Videos zwischen drei und 15 Sekunden Länge mit ihrem Smartphone aufzunehmen.  Die Bewegtbilder lassen sich mit unterschiedlichen Filtern im Aussehen verändern und die fertigen Videos kann der Anwender dann teilen. Cinamatic bringt Sharing-Funktionen für Vine, Instagram und Facebook mit – allerdings können Nutzer ihre Videos aus der heraus auch via Mail oder Message versenden.

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Die Video-App Cinamatic stammt von den Machern der Foto-App Hipstamatic. (Bild: Hipstamatic)

Zusätzliche Filter für Cinamatic

Als die Hipstamatic-App auf den Markt kam, gehörte sie zu den ersten, die Retro-Filter salonfähig machten. Heute ist die Foto-App diesbezüglich nur eine unter vielen. Zum Geschäftsmodell der Entwickler gehörten von Anfang an In-App-Käufe, mit denen Anwender den Umfang der App mit neuen Filtern, Linsen, virtuellen Kameras und weiteren Features erweitern konnten. Das ist bei Cinamatic nicht anders, denn auch die neue Video-App beinhaltet neben ein paar vorinstallierten Filtern auch einen Shop für „Film Cartridges“ und „CinaPaks“. Die Extras schlagen mit 0,89 bis 3,59 Euro zu Buche.

Tipps für bessere Kurzvideos

Dass nur wenige Sekunden lange Videos durchaus faszinierend sein können, zeigen die besten Vine-Videos des Jahres 2013. Unsere Tipps für ein gelungenes Vine-Video treffen natürlich in weiten Teilen auch für Cinamatic zu. So ist zum Beispiel Planung besonders bei so kurzen Clips das A und O. Auch die Aspekte „Licht“ und „Stabilisierung“ sollte der Videographer nicht unterschätzen.

Cinamatic Cinamatic @ App Store
Preis: Kostenlos
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Sébastien Bonset
t3n-Aktion: Jahresabo inklusive „Empfehlungsmarketing im Social Web“ [+Verlosung] http://t3n.de/news/t3n-aktion-jahresabo-inklusive-5-543430/ 2014-05-06T11:19:54Z
Empfehlungen sind die beste Werbung, das gilt auch für den Online-Handel! Das Fachbuch „Empfehlungsmarketing im Social Web“ von Galileo Computing bietet alle Grundlagen um „Mundpropaganda“ …

Empfehlungen sind die beste , das gilt auch für den Online-Handel! Das Fachbuch „Empfehlungsmarketing im Social Web“ von Galileo Computing bietet alle Grundlagen um „Mundpropaganda“ in Sozialen Netzwerken zu nutzen. Die ersten 20 Besteller bekommen das Buch aktuell gratis zum Neuabo und auch unsere treuen Abonnenten haben die Chance darauf.

Solltest du also bislang kein t3n-Abo abgeschlossen haben, sicher dir am besten gleich eins der 20 Bücher mit dem Titel „Empfehlungsmarketing im Social Web“ von Galileo Computing. Denn ist der Vorrat aufgebraucht, ist auch diese Aktion beendet.

Aktion für t3n-Abonnenten

Auch du als t3n-Abonnent sollst nicht leer ausgehen: Unter allen treuen Abonnenten verlosen wir zehn Mal das Buch aus unserer aktuellen Aktion. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlass einfach bis zum 14. Mai 2014 um 12 Uhr deine Kundennumer und Anschrift in unserem Spreadsheet.

Kurzinfo zum Buch:

Wie wäre es, wenn Ihnen ein Online-Shop zeigte, welche Produkte Ihren Facebook- und Twitter-Freunden gefallen und welche sie gekauft haben? Das und viel mehr bietet Social Commerce: Es ist nichts anderes als Mundpropaganda – übertragen auf den Online-Handel – und verknüpft Empfehlungen mit Kaufanreizen für Kunden. Mit diesem Buch erhalten Sie alle notwendigen Grundlagen für ein umfangreiches Verständnis von Social Commerce - auch für mobile Strategien - und der Umsetzung einer absatzorientierten Social-Commerce-Strategie. Sie erfahren, wie sie online mit Hilfe von „Social Proof“ und „Word of Mouth“ verkaufsfördernde Maßnahmen einleiten, die sich sowohl auf die Umsätze im Online-Shop als auch im „Local Store“ auswirken können. Dazu gehört auch nachhaltiges Kundenbindung, Empfehlungsmarketing und die Entwicklung einer Multichannelstrategie.

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Charlyn Schaper
„Not On App-Store“: Es gibt Dinge im Leben, die kann euer Smartphone nicht bieten http://t3n.de/news/not-on-app-store-kampagne-app-store-sticker-542762/ 2014-05-02T09:36:26Z
Die Social-Web-Kampagne „Not On App-Store“ will auf die schönen Dinge im Leben aufmerksam machen, die nicht auf dem Smartphone stattfinden. Wir stellen euch das Crowd-Projekt vor.

Die Social-Web-Kampagne „Not On App-Store“ will auf die schönen Dinge im Leben aufmerksam machen, die nicht auf dem stattfinden. Wir stellen euch das Crowd-Projekt vor.

Es gibt nicht mehr viele Lebensbereiche, in denen das Smartphone keine Rolle spielt. Sogar nach dem Sex werden inzwischen Bilder geknipst und ins Netz gestellt – der Trend heißt „After Sex Selfies“ und erregt gerade die Gemüter. Zudem gibt es für so gut wie alles im Leben eine Applikation in den App-Stores: Es gibt um Geheimnisse auszuplaudern oder Freunden beim privaten Liebesspiel zuzuschauen. So sehr wir die Digitalisierung der Lebensbereiche loben, vieles wirkt doch eher skurril – wenn nicht sogar überflüssig.

Not On App-Store: Wer auf sein Smartphone guckt, kann sein Gesicht nicht in die Sonne halten!

Eine Sticker-Kampagne möchte die Menschen aktuell darauf hinweisen, dass es auch Situationen und Dinge gibt, die ihr nicht in den App-Stores findet. Erlebnisse, die besondere Gefühle auslösen und die euch keine Smartphone-Applikation bieten kann: mit dem Nachwuchs in der Sandkiste spielen, über eine Wiese laufen, auf einer Schaukel sitzen. Oder dem Bello beim Dösen zuschauen, auf einem Pferd sitzen und vieles mehr.

Not On App-Store: Es gibt Dinge im Leben, die kann euer Smartphone euch nicht bieten. (Bild: notonappstore.com)
Not On App-Store: Es gibt Dinge im Leben, die kann euer Smartphone euch nicht bieten. (Bild: notonappstore.com)

Die Kampagne setzt auf die Crowd und dürfte sich für die Initiatoren sogar lohnen: Für einen US-Dollar können Interessierte einen Sticker mit der Aufschrift „Not available on the App Store“ kaufen und in einer passenden Situation auf ein Objekt kleben. Einmal abfotografiert und unter den Hashtag #NotOnAppStore ins Netz gestellt, füttert sich die Kampagne inzwischen von selbst mit neuen Inhalten – wie sich auch auf der „Not On App-Store“-Projekt-Seite sehen lässt. Auch Marketing-Fachleute können hier etwas lernen.

„Not On App-Store“-Kampagne: Etwas überspitzt, aber mit der gewissen Würze!

Alles in allem erinnert die #NotOnAppStore-Kampagne etwas an die Aktionen der Streetart-Künstlerin Barbara, die mit ihren Plakaten auf die Absurditäten im deutschen Schilderwald hinweist . Natürlich ist die Sticker-Kampagne etwas überspitzt, kein Mensch würde seinen Hund gegen eine App eintauschen oder Quizduell dem Spielenachmittag mit dem eigenen Sprössling vorziehen. Und dennoch hat der Fingerzeig eine gewisse Würze! Vielleicht denkt ihr beispielsweise beim nächsten Parkbesuch daran: Wer auf sein Smartphone guckt, kann sein Gesicht nicht in die Sonne halten!

via ignarf.com

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Andreas Weck
Facebook: Mit diesen Tools holt ihr noch mehr aus eurer Fanpage http://t3n.de/news/facebook-seiten-tools-540401/ 2014-04-26T07:59:34Z
Facebook-Seiten gehören zu den beliebtesten Marketing-Instrumenten im Social Web. Diese Tools machen die Administration leicht und die Seite schöner.

Facebook-Seiten gehören zu den beliebtesten Marketing-Instrumenten im . Diese Tools machen die Administration leicht und die Seite schöner.

Mit einer Facebook-Seite hat man es oft nicht leicht. Die Reichweiten gehen quasi ständig zurück, weil will, dass ihr Werbung für eure Seite schaltet und die Bedienung könnte einfacher und besser sein. Um trotzdem mit möglichst wenig Arbeit die Seite zu verwalten, gibt es praktische Tools für die verschiedensten Zwecke. Wer mit wenig Aufwand Beiträge im Voraus planen und über weitere Soziale Netzwerke streuen möchte, kann hierzu auch Tools fürs Crossposting einsetzen.

Tolle Apps für eure Facebook-Seiten

Viele verschiedene Apps lassen sich mit ShortStack einfach in eure Facebook-Seiten integrieren. (Screenshot: ShortStack)
Viele verschiedene Apps lassen sich mit ShortStack einfach in eure Facebook-Seiten integrieren. (Screenshot: ShortStack)

Mit ShortStack könnt ihr kostenlos App für eure Seiten generieren. Das ist vor allem interessant, um Inhalte aus anderen Diensten einfließen zu lassen, aber auch um schnell und einfach interaktive Elemente zu bekommen. So könnt ihr fast alles, was man auf normalen Webseiten machen kann, auch in eure Facebook-Seite integrieren. Wenn es schnell gehen soll, hält ShortStack eine Reihe von Vorlagen bereit. Mit diesen könnt ihr in wenigen Minuten zum Beispiel einen YouTube-Kanal oder ein Gewinnspiel integrieren. Die Apps werden unabhängig von den Seiten verwaltet. Ihr könnt also eine App machen und diese auf mehreren Seiten einsetzen. Auch in den Vorlagen lassen sich alle Elemente anpassen.

Die Apps sind außerdem für die Nutzung auf Smartphones geeignet. Das geht zwar nicht über die eigentliche Seite selbst, aber wenn ihr den mobilen Link zur App postet, können Smartphone-Nutzer die App trotzdem aufrufen und nutzen. Das Beste: ShortStack ist in der Basis-Version kostenlos — und die bietet schon jede Menge Funktionen. Dafür wird in der App das ShortStack-Logo eingeblendet. Erst ab 2.000 Fans müssen Seitenbetreiber einen Tarif wählen, der ab 25 US-Dollar im Monat zu haben ist.

Alles auf Deutsch: Die Tabmaker-Apps von 247GRAD. (Screenshot: 247GRAD)
Alles auf Deutsch: Die Tabmaker-Apps von 247GRAD. (Screenshot: 247GRAD)

Wenn ihr mit Apps gerade erst beginnt, ist der Tabmaker von 247GRAD ideal. Hier könnt ihr mit wenigen Klicks Apps zu einer Seite hinzufügen. Kostenlos sind Apps, die Inhalte aus anderen sozialen Netzen einbinden sowie eine App fürs Impressum. Weitere Apps für Gewinnspiele und Co. sind kostenpflichtig. Der vielleicht größte Pluspunkt von Tabmaker: es ist alles auf Deutsch, inklusive der umfangreichen Hilfe.

Schnell passende Bilder bekommen

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Aus eigenen Bildern oder Designvorlagen könnt ihr schnell gute (Titel-)Bilder für Facebook und Co. machen. (Screenshot: Canva)

Facebook setzt auf bestimmte Bildformate. Wer nun mal eben schnell das Titelbild anpassen möchte oder das passende Format für einen Post braucht, aber gerade weder Grafikprogram inklusive der  noch Grafiker in der Nähe hat und sich nicht auf die eingeschränkten Möglichkeiten von Paint verlassen möchte, kann zu Canva greifen. Dieser praktische Dienst erstellt aus Bildern von der Festplatte oder solchen, die schon bei gespeichert sind, in Windeseile ansprechende Titelbilder. Wenn ihr selbst kein passendes Material habt, könnt ihr aus einer Vielzahl von Vorlagen selbst Titelbilder erstellen.

Canva ist ebenfalls kostenlos nutzbar. Nur Bilder der Canva-Datenbank kosten pro Verwendung 1 US-Dollar. Übrigens kann Canva nicht nur Facebook-Titelbilder, sondern auch viele andere Formate gestalten. Mehr dazu hier.

Eine All-in-One Lösung

Pagemodo bietet viele Möglichkeiten für Facebook-Seiten. (Screenshot: Pagemodo)
Pagemodo bietet viele Möglichkeiten für Facebook-Seiten. (Screenshot: Pagemodo)

Bilder online ins passende Format bringen, Apps generieren und auch noch Beiträge automatisiert posten. Das alles kann pagemodo. In einer sehr eingeschränkten Version ab 6,25 US-Dollar im Monat, für die interessanten Funktionen muss man mindestens 13,25 US-Dollar im Monat investieren.

Immer merken, was auf der Seite passiert

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Hyper Alerts schickt euch eine Nachricht, wenn sich was auf der Seite tut. (Screenshot: Hyper Alerts)

Unter den vielen Benachrichtigungen, die bei Facebook so aufblinken, kann man schon mal die eine oder andere übersehen. Und wenn die dann gerade einen Beitrag auf der Seite betrifft, der dringend einer Moderation bedarf, wäre das unpraktisch. Hier könnt ihr Hyper Alerts einsetzen. Dieser Dienst aus Norwegen kann Facebook-Seiten und Twitter-Accounts überwachen und benachrichtigt Euch per E-Mail, wenn sich etwas tut. Ihr könnt dabei nicht nur eure eigenen, sondern auch fremde Seiten überwachen. Es werden verschiedene Intervalle für die Benachrichtigungen angeboten, eure eigenen Seiten könnt ihr auch in Echtzeit monitoren.

Interessante Inhalte für eure Facebook-Seiten finden

Was könnte eure Fans noch interessieren? Mit Swayy findet ihr es. (Screenshot: Swayy)
Was könnte eure Fans noch interessieren? Mit Swayy findet ihr es. (Screenshot: Swayy)

Wenn ihr für eure Fans auf fremde Inhalte verweist, wäre es doch praktisch, wenn euch diese automatisch vorgeschlagen werden. Das soll Swayy übernehmen. Das Tool verbindet sich mit eurer Facebook-Seite und eurem Twitter-Account und analysiert, was ihr bislang veröffentlicht habt. Anhand dessen macht euch Swayy Vorschläge, was dazu passt. Die so gefundenen Inhalte lassen sich mit einem Klick teilen. Leider funktioniert das Tool auf Anhieb nur mit englischen Treffern, da aber ziemlich gut. Swayy ist in der Basis-Version ebenfalls kostenlos. Zusätzliche Funktionen wie Statistiken sind ab 9 US-Dollar im Monat zu haben.

Sowohl zur Überwachung als auch zum Finden interessanter Inhalte könnt ihr außerdem die Hashtag-Tools nutzen, die wir vor kurzem vorgestellt haben.

Aus eurer Seite eine App machen

Eine App aus eurer Seite könnt ihr mit chayns generieren. (Screenshot: chayns)

Das geht zum Beispiel mit chayns. Damit wird aus jeder Facebook-Seite eine Smartphone-App für alle Systeme. Alle Inhalte der Seite werden dann auf die Geräte gepusht. Wie das geht, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Welche Apps nur ihr für eure Facebook-Seite?

 

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Timo Stoppacher
Messenger-Mix: Kostenlos telefonieren mit Facebook, chatten mit Vine http://t3n.de/news/messenger-mix-538154/ 2014-04-04T05:54:02Z
Facebook hat seiner hauseigenen Messenger-App eine kostenlose Telefonfunktion spendiert. Und: Twitter nimmt sich Instagram zum Vorbild und bietet Nutzern jetzt auch die Möglichkeit, Videos und …

hat seiner hauseigenen Messenger-App eine kostenlose Telefonfunktion spendiert. Und: nimmt sich zum Vorbild und bietet Nutzern jetzt auch die Möglichkeit, Videos und Textnachrichten privat auszutauschen.

Facebook führt kostenlose VoIP-Funktion ein

Obwohl Facebook mit WhatsApp im Besitz des populärsten Smartphone-Messengers der Welt ist, behandelt das Soziale Netzwerk seinen hauseigenen Facebook alles andere als stiefmütterlich: Nachdem man mit Version 4.0 kürzlich eine Gruppenchat-Funktion einführte, bringt man jetzt Version 4.1 und damit ein weiteres oft gewünschtes Feature an den Start: eine kostenlose Telefoniefunktion per VoiP. Nutzer können ihre Freunde also über das Internet anrufen.

Die Telefonie ist über WLAN und das mobile Datennetzwerk via UTMS oder LTE-Verbindung möglich. Um einen Telefonanruf zu einem anderen Nutzer des Facebook Messengers zu starten, muss man lediglich das kleine Hörersymbol neben dem Namen der gewünschten Gesprächsperson anklicken und der Anruf wird eingeleitet.

Messenger Messenger @ App Store
Preis: Kostenlos
Facebook Messenger Facebook Messenger @ Google Play
Preis: Kostenlos

Vine: Twitters Videodienst kann jetzt auch Messenger

Vine: Twitter spendiert seiner Video-App eine Messenger-Funktion. (Foto: Vine)
Vine: Twitter spendiert seiner Video-App eine Messenger-Funktion. (Foto: Vine)

Instagram hat es, Vine jetzt auch – um mit der Konkurrenz gleichzuziehen, wurde der bekannte Kurzvideodienst mit einer Messaging-Funktion zum Tausch von Text- und Videonachrichten bestückt. gehört zu Twitter und ist ein Dienst, mit dem Nutzer wenige Sekunden lange Clips aufzeichnen und teilen können. War dies bislang nur öffentlich möglich, funktioniert der Austausch jetzt auch privat mit einzelnen Nutzern.

Wie die Vine-Macher in einem Blogeintrag schreiben, habe man schon frühzeitig erkannt, dass es von Seiten der Nutzerschaft ein Bedürfnis für diese Funktion gebe. Warum der US-Dienst die Funktion jedoch erst jetzt – sechs Monate nachdem Instagram eine solche vorstellte – einführt, bleibt fraglich. Um loszulegen, brauchen Nutzer nur den „Nachrichten“-Tab im Navigationsmenü auswählen und können dann wahlweise eine Textnachricht oder einen zuvor aufgenommenen Kurzclip an Freunde und Bekannte versenden. Ein Versenden der Nachrichten an mehrere Empfänger ist möglich.

Nach Schätzungen haben sich bei Vine rund 50 Millionen Menschen registriert. Der Kurzvideodienst wird inzwischen aber auch zu Werbezwecken von Marken und Unternehmen genutzt. Eine Auswahl kreativer Beispiele hat unser Autor Jochen G. Fuchs zusammengestellt.

Vine Vine @ App Store
Preis: Kostenlos
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Daniel Hüfner
Bring Bewegung in deinen Onlineshop: 15 kreative Vine-Produktvideos http://t3n.de/news/vine-produktvideos-onlineshop-535724/ 2014-03-24T08:48:51Z
Produktbeschreibungen sollen beim Verkaufen und beim Verrringern von Retouren helfen. Was macht der Händler, wenn der Kunde nicht Lesen will? Richtig: Produktvideos. Mit sechs-sekündigen …

Produktbeschreibungen sollen beim Verkaufen und beim Verrringern von Retouren helfen. Was macht der Händler, wenn der Kunde nicht Lesen will? Richtig: Produktvideos. Mit sechs-sekündigen Vine-Produktvideos geht das ziemlich gut. Wir zeigen wie.Es gibt unterschiedliche Auffassungen dazu, wie Menschen Informationen aufnehmen – eine der am weitesten verbreiteten Theorien dazu ist die, dass Menschen Informationen über verschiedene Wahrnehmungskanäle aufnehmen: optisch beziehungsweise visuell, auditiv, haptisch oder kognitiv. Inwiefern das zutrifft oder nicht, sei dahingestellt. Zumindest aber ist es logisch, dass Bilder Informationen optisch schneller transportieren als Texte – Produktfotos wirken stärker als Produkttexte. Und mancher Online-Händler kann ein Lied davon singen, was passiert, wenn Produktbeschreibungen nicht vom Kunden wahrgenommen, sprich gelesen, werden: Mißverständnisse und Ärger ist vorprogrammiert.

Gerade deshalb sind umfangreiche und realistische Produktfotografien so wichtig. Geht der Online-Händler einen Schritt weiter, gelangt er zu Produktvideos. Klingt nach viel Aufwand, ist es aber nicht unbedingt – zumindest nicht mit , dem Mini-Video-Clip-Dienst von Twitter. Und mit etwas Kreativität kommt etwas richtig Unterhaltsames dabei raus. Lasst euch überraschen.

Produktvideos in 6 Sekunden: Vine. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0 )
Produktvideos in sechs Sekunden: Vine. (Bild: Esther Vargas / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Vine-Produktvideos: Produkte vorführen

Diese Möglichkeit liegt auf der Hand: ein Produkt vorstellen oder in Aktion zeigen. Wichtig dabei: Zeige dein Produkt von allen Seiten. Fast noch wichtiger: Wenn es ein Gebrauchsgegenstand ist, zeig, wie man ihn benutzt. Ein Produkt im Kontext seiner Nutzung demonstriert nicht einfach ein Feature, sondern zeigt seinen Nutzwert auf.

Vorteile von Servicemerkmalen herausstreichen

Nicht nur die Produkte, die ein Onlinehändler verkauft, haben einen Nutzen, auch die zusätzlichen Dienstleistungen sollten einen Kundennutzen bieten. Den Kundennutzen herauszustreichen kann ein gutes Mittel sein, um den Wert eines Alleinstellungsmerkmals hervorzuheben. Wie im Fall von eBay Now, dem Same-Day-Delivery-Dienst von eBay.

Tipps zur Anwendung der Produkte

Was mache ich mit dem Produkt, wenn ich es habe? Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen, ist nicht nur ein Kundenservice, sondern regt zum weiteren Einkauf ein. Nach dem Motto: „Wenn ich weiß, was ich damit machen kann, nutze ich es öfter.“ Ein schönes Beispiel dafür ist die Marke Oreo. Der kleine Keks durchwandert bei Vine auf unterhaltsame Weise verschiedene Einsatzmöglichkeiten.

Kundenservice: Gebrauchsanweisungen

Erklärungsbedürftige Produkte profitieren von richtigen Bedienungsanweisungen. „Wie binde ich denn gleich nochmal eine Krawatte richtig?“, hat sich der US-Retailer Nordstrom gefragt und gleich mit einem Vine-Video die Antwort geliefert.

Vine-Produktvideos: Infos rund um die Produkte

Know-How im eigenen Produktsegment zeigen, wenn man Gartenzubehör verkauft, kann es sinnvoll sein, Tipps zum Gärtnern zu zeigen. Kleine, simple „Life-Hacks“, die nicht zwingend ein Produkt verkaufen oder bewerben müssen, sondern nur in einem losen Zusammenhang zum eigenen Sortiment stehen – aber einen Mehrwert für den Kunden bieten. Ein schönes Beispiel gibt hier der US-Heimwerker- beziehungsweise Haushaltswaren-Händler Lowes ab.

Engagement: Beziehe deine Kunden mit ein

Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Ein Wettbewerb ist eine schöne Möglichkeit – für Online-Händler bietet es sich besonders an, die Kunden zum Filmen des „Unboxing“ zu animieren, wie es Modehändler ASOS im ersten und zweiten Clip demonstriert. Aber auch spielerische Ansätze, die eine Identifikation mit der Marke ermöglichen – wie bei Coca Cola im dritten Clip –, sind ein gutes Mittel.

Bau deine Marke auf

Die Botschaft deiner Marke lässt sich gut mit einem emotionalen Clip unterstützen. Hier hat der US-Online-Händler Threadless zwei Mitarbeiter beim Skaten im Lager gefilmt – Threadless adressiert unter anderem die Skater-Community und will so zeigen, dass sie auch Teil der Community sind. Das zweite Beispiel ist wieder einer der kultigen Oreo-Nonsense-Clips – denn auch lustige Clips, die scheinbar keinen Zweck erfüllen, transportieren eine Markenbotschaft.

Hinter die Kulissen blicken lassen

Einer Firma ein Gesicht verleihen? Das lässt sich auch durch einen schnellen Blick hinter die Kulissen realisieren. Hier zeigt die US-Deisnger-Marke Kenneth Cole wörtwörtlich einen Blick hinter die Kulissen einer Modeschau, während die US-Mode-Marke American Apparel die Arbeitsbedingungen ihrer US-Mitarbeiter in leuchtenden Tönen zeigen möchte.

Fazit: In 6 Sekunden lässt sich viel Spannendes ausdrücken

How-Tos und Ratschläge auf sechs Sekunden zu komprimieren, hört sich auf den ersten Blick nicht sinnvoll an. Die Beispiele zeigen aber, dass sich mit etwas Kreativität ziemlich viel in dieser kurzen Zeit machen lässt. Mit einem Smartphone können auch kleine bis mittlere Online-Händler auf unkomplizierte Weise kleine Produktvideos erstellen, die sich auch im eigenen einbinden lassen.

Ein kleines Tutorial für Vine-Einsteiger findet sich übrigens im Artikel meines Kollegen Kim Rixecker: „Berühmt für 6 Sekunden: So gelingen dir tolle Vine-Videos“.

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Jochen G. Fuchs