Trends | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Trends 2014-12-12T08:39:35Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/trends Und Action! So nutzt du Vine- und Instagram-Videos als Marketinginstrument http://t3n.de/magazin/vine-instagram-videos-marketinginstrument-action-236647/ 2014-12-12T08:39:35Z
Kurzfilme von Vine und Instagram sind nicht nur bei Privatanwendern beliebt, sondern gelten auch im Marketing als der neue Trend in Sachen virale Verbreitung. Unternehmen sollten sich allerdings …

Kurzfilme von Vine und Instagram sind nicht nur bei Privatanwendern beliebt, sondern gelten auch im Marketing als der neue Trend in Sachen virale Verbreitung. Unternehmen sollten sich allerdings vorher informieren, nach welchen Gesetzen die Schnipsel-Videos funktionieren.

Das Internet ist bereits überladen von Videos aller Art. Mit YouTube hat sich zudem eine Videoplattform etabliert, die alle anderen Video-Sites in den Schatten stellt und den Markt im Netz dominiert. Und dennoch: Inwiefern können die Kurzfilm-App Vine und die Videofunktion von Instagram einen Mehrwert bieten und für Unternehmen in Sachen Marketing von Interesse sein?

Perfektes Format für die mobile Welt

Das Spannende an den Filmchen ist vor allem, dass sie so simpel und kurz sind. Der Grundsatz der Vine-Entwickler ist radikale Vereinfachung: Statt erst Handyvideos zu drehen und die einzelnen Videosequenzen dann umständlich mit einer Bearbeitungs-App zusammenzuschneiden, vereint Vine die Arbeitsschritte und setzt den Filmen außerdem ein Zeitlimit von sechs Sekunden. Das Ergebnis sind revolutionär kleine Datenmengen und eine kaum noch zu vereinfachende Produktionstechnik. So entstehen in kürzester Zeit leicht und jederzeit konsumierbare Mini-Clips – das perfekte Format für den mobilen Zeitgeist. Kein Wunder, dass Twitter noch vor dem Release der Vine-App das Startup kaufte. Wegen des durchschlagenden Erfolgs in den USA ergänzte schließlich auch Instagram seine Bilder-App um eine 15-Sekunden-Videofunktion.

Vine vs. Instagram

Sowohl mit Vine als auch mit Instagram gestaltet sich die Filmproduktion sehr einfach. App herunterladen, öffnen, Kamerasymbol wählen, losfilmen. Ein Balken zeigt dabei an, wie viel der zur Verfügung stehenden Zeit schon verbraucht ist. Lässt der Filmer den Aufnahme-Button los und schwenkt dann zu einem anderen Motiv um, baut die App automatisch einen Schnitt ein. Ist der Kurzfilm fertig, können die Laien-Regisseure Text und Hashtags hinzufügen. Anschließend ist die Verbreitung über das Vine- oder Instagram-Netzwerk und weitere soziale Netzwerke möglich. Der größte Unterschied zwischen den beiden Apps liegt, neben der unterschiedlichen Filmlänge, im Abspielmodus. Während der Film bei Instagram nach spätestens 15 Sekunden stoppt, läuft der Sechssekünder von Vine im Loop.

Video-Funktionen

Beide Apps liefern über die reine Aufnahme hinaus Funktionen, die die Produktion erleichtern oder das Endergebnis verbessern. So punktet Vine mit einem Aufnahmeraster. Der filmende Nutzer kann das Smartphone dadurch besser ausrichten. Mit Aktivierung der „Ghost“-Funktion wird das letzte Bild der vorherigen Aufnahme schemenhaft in die nächste Sequenz eingeblendet. Wenn die sechs Sekunden erreicht sind, lassen sich über die Bearbeitungsfunktion noch einzelne Sequenzen verschieben oder löschen. Besonders beliebt bei Vine ist die Stopmotion-Funktion. Das Video wird dabei nicht durchgehend aufgenommen, sondern in ganz kurzen Sequenzen. Hintereinander abgespielt wirken die ultrakurzen Schnipsel wie ein Daumenkino und lassen, bei richtiger Handhabung, tolle Effekte entstehen.

Instagram dagegen setzt verstärkt auf die Nachbearbeitung. Zur Nachbesserung der Videos bietet die App einen Bildstabilisator und diverse Filter. Von Vorteil ist auch, dass die App Zugriff auf die Bilder- und Videogalerie des Smartphones bietet. Findige Filmer können bereits aufgenommene Medien so einfach in die App integrieren.

Community und Plattform

Hinsichtlich der Webpräsenzen stellt Vine seinen Nutzern einige Funktionen mehr zur Verfügung. Während Instagram einen minimalistischen Feed bietet, der abonnierte Bilder und Videos anderer User zeigt, hat Vine hier etwas mehr in petto. Neben der Profilseite können Besucher angesagte Videos entdecken – sei es über die Playlist, die beliebtesten Hashtags oder die verschiedenen Kanäle.

Unterschiede gibt es auch bei der Community selbt. Instagram hat zwar eine riesige Nutzerbasis, die sich allerdings zum Großteil auf Bilder und nicht auf Videos konzentriert. Vine hingegen ist eine reine Kurzfilm-App, hier dreht sich alles um das ultrakurze Bewegtbild. Bei den Nutzerzahlen kann Vine (40 Millionen) gegenüber Instagram (200 Millionen) nicht mithalten. Einen Favoriten in Sachen Funktionsumfang und in Bezug auf die Plattform zu küren, ist kaum möglich.

Für Unternehmen, die bereits Instagram für ihre Bilderwelt einsetzen, ist es naheliegend, die Plattform auch für Kurzvideos zu nutzen. So entfällt der mühsame Aufbau eines neuen Kanals mit neuen Followern. Andererseits überzeugt Vine mit seinem unverwechselbaren Format aus extremer Kürze und Loop-Effekt.

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Die Profilseiten, hier die von Ford, sind bei Vine radikal entschlackt und lenken die volle Aufmerksamkeit auf das Video.

Profitipps für den Dreh

Anders als bei Fernsehproduktionen, reicht beim Kurzfilm ein Smartphone. Mit einigen Tricks und kleineren Investitionen lässt sich aber die Qualität der Videos schnell verbessern. So ist für das Filmen mit dem Smartphone ein Stativ von Vorteil. Mit einem Universaladapter für das Smartphone lassen sich handelsübliche Stative leicht zu Smartphone-Stativen machen.

Beim Dreh des Videos mit dem Smartphone wird der Ton parallel mit aufgenommen. Daher hat sich ein externes Mikrophon bewährt. Die Helligkeit spielt ebenfalls eine große Rolle. Externe Lichtquellen, manchmal tut es auch eine einfache Schreibtischlampe, können hier Wunder wirken. Für besondere Effekte gibt es externe Linsen wie Makro-, Weitwinkel oder Teleobjektive, die direkt vor die Kamera des Smartphones gesetzt werden. Anspruchsvollere Kurzvideoproduktionen zehren darüber hinaus an der Akkuleistung. Ein bis zwei zusätzliche Akkus sollten bei einer Produktion immer mit dabei sein.

Ist der Film fertig, geht es an die Verbreitung im Netz. Dabei gilt für Vine als auch für Instagram, was für alle anderen Social-Media-Netzwerke genauso gilt: das Video wird nur durch eine aussagekräftige Beschreibung und mehrere sinnvolle Hashtags gefunden. Auf diese Weise erreicht das Kurzvideo viel mehr Publikum als nur die eigenen Follower. Bei Vine lohnt es, den Post einem der Kanäle wie beispielsweise Tiere, Kunst, Comedy, Familie, Do-it-Yourself oder Essen zuzuweisen, um die Sichtbarkeit nochmals zu erhöhen.

Jeder veröffentlichte Kurzfilm bei Vine und Instagram hat eine eindeutige URL, die über alle zur Verfügung stehenden Kanäle weiter verbreitet werden kann. Zudem bieten beide Plattformen die Möglichkeit, den Film in eine Website oder einen Blog einzubetten. Auch offline können die Kurzfilme echte Hingucker sein, zum Beispiel auf Bildschirmen im Foyer oder auf Messen.

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Franz-Josef Baldus
Mobile-E-Mail: Auf diese Entwicklung müssen Marketer achten [Infografik] http://t3n.de/news/mobile-e-mail-marketing-584504/ 2014-12-11T09:32:19Z
Das auf E-Mail-Lösungen spezialisierte Unternehmen ReturnPath hat sich mit aktuellen Trends im Bereich der mobilen E-Mail auseinandergesetzt. Das Ergebnis dieser Untersuchung hat die Firma in Form …

Das auf E-Mail-Lösungen spezialisierte Unternehmen ReturnPath hat sich mit aktuellen Trends im Bereich der mobilen E-Mail auseinandergesetzt. Das Ergebnis dieser Untersuchung hat die Firma in Form einer aufschlussreichen Infografik veröffentlicht.

Mobile-E-Mail: Das müssen Marketer wissen

Nichts hat den Bereich des E-Mail-Marketings in den letzten Jahren so bewegt wie die immer stärker werdende Verbreitung von mobilen Endgeräten. Infolgedessen wurden in den letzten Jahren immer mehr Mails auf Smartphones oder Tablets statt auf dem Desktop gelesen. Nach den Untersuchungen von ReturnPath scheint diese Entwicklung aber langsam zu einem Stillstand zu kommen.

Während in der Weihnachtszeit 2013 noch über 50 Prozent aller E-Mails auf mobilen Endgeräten gelesen wurden, sank dieser Wert im Verlauf des Jahres 2014 wieder etwas ab. Generell bleibt es aber dabei, dass Marketer sich weiterhin darum bemühen müssen, Empfängern auf allen Geräteklassen ansehnliche E-Mails anzubieten. Zumal Mails auf dem Smartphone nicht unbedingt nur unterwegs gelesen werden. Viel mehr steigen die Mobilen-Öffnungsraten vor allem auch an den Wochenenden um die Weihnachtszeit herum. Also an genau den Tagen, an denen die meisten Menschen schlicht weniger Zeit an ihrem Desktop-Rechner verbringen.

Mobile-E-Mail: Vor allem Bekleidungsindustrie muss auf Smartphone-Nutzer eingehen

Laut ReturnPath dominieren hierzulande Apples mobile Endgeräte. Aber auch Android ist mit 31 Prozent aller Zugriffe deutlich präsenter auf dem deutschen Markt als in anderen Ländern. Interessanter scheint aber die Erkenntnis, dass vor allem die Branche Einfluss darauf hat, wie viele Kunden ihre Mails mit einem Smartphone abrufen. Kunden der Bekleidungsindustrie lesen beispielsweise in fast 60 Prozent aller Fälle ihre Werbemails auf einem mobilen Endgerät. Für die Reisebranche liegt die Öffnungsrate auf Smartphone und Tablet hingegen bei nur 30 Prozent.

Alle weiteren Erkenntnisse, die ReturnPath aus der Analyse von 16 Milliarden E-Mail-Öffnungen gewonnen hat, findet ihr in der unten stehenden Infografik. Marketer sollten einen Blick riskieren.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Die Trend im Bereich Mobile-E-Mail-Marketing. (Grafik: ReturnPath)
Die Trend im Bereich Mobile-E-Mail-Marketing. (Grafik: ReturnPath)

via onlinemarketing.de

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Kim Rixecker
Die 5 wichtigsten Trends der Share-Economy [LeWeb 2014] http://t3n.de/news/trends-share-economy-584163/ 2014-12-10T09:34:49Z
2015 wird das Jahr der Crowd – Das zumindest meint der Crowd-Unternehmer Jeremiah Owyang, der auf der LeWeb in Paris beeindruckende Zahlen zur Share-Economy präsentierte.

2015 wird das Jahr der Crowd – Das zumindest meint der Crowd-Unternehmer Jeremiah Owyang, der auf der LeWeb in Paris beeindruckende Zahlen zur Share-Economy präsentierte.

LeWeb 2014: 2015 – Das Jahr der Crowd?

Jeremiah Owyang prognostiziert der Share-Economy eine rosige Zukunft. So unterstrich er gleich zu Beginn seines Impulsvortrags auf der Le Web in Paris, dass der Markt mehr Finanzspritzen erhalten habe als etwa Social-Media-Startups. Im Gegensatz zu den 5,4 Milliarden US-Dollar, die Facebook, Twitter und Co. bisher bekamen, sind laut Owyang schon rund acht Milliarden US-Dollar in Unternehmen der Share-Economy geflossen. Mit drei Milliarden US-Dollar ist der größte Teil dieser Summe an den Transport-Bereich, also in Uber und Co, gegangen.

Jeremiah Owyang leitete das Panel über die Share-Economy mit einem Impulsvortrag ein ein. Owyang ist davon überzeugt, dass die Share-Economy unsere Wirtschaft  maßgeblich verändern wird (Foto: LeWeb)
Jeremiah Owyang leitete das Panel über die Share-Economy mit einem Impulsvortrag ein ein. Owyang ist davon überzeugt, dass die Share-Economy unsere Wirtschaft maßgeblich verändern wird (Foto: LeWeb)

Noch im Mai 2014 nannte Owjang sechs Wirkungsbereiche der Share-Economy und präsentierte im Frühjahr diesen Jahres die Crowd-Honeycumb 1.0, ein Schaubild, das diese Wirkungsbereiche veranschaulichte. Gerade mal sieben Monate später stellt der Unternehmer jetzt die Version 2.0 des Schaubilds vor. Er hat es von sechs Waben auf mittlerweile zwölf erweitert. Hinzugekommen sind etwa die Bereiche „Health & Wellness“, „Logisitcs“ und „Money“.

Diese Entwicklung zeige laut Owyang, dass früher oder später jeder Lebensbereich unserer Gesellschaft von Diensten der Share-Economy erfasst werden wird. Angesichts der Überbevölkerung sei das nur gut, schließlich könne man mit solchen Diensten Ressourcen besser verwerten. So seien Dienste wie BlaBlaCar, Lyft oder Uber ein Segen für Großstädte, schließlich führten sie dazu, dass weniger Autos auf den Straßen sind.

Die Crowd-Honeycomb: Das Schaubild zeigt zwölf Wirkungsbereiche der Share-Economy. Laut Owyang wir langfristig jeder Lebensbereich mit Diensten der Share-Economy durchzogen. (Bild: Crowd Companies)
Die Crowd-Honeycomb 2.0: Das Schaubild zeigt zwölf Wirkungsbereiche der Share-Economy. Laut Owyang wird langfristig jeder Lebensbereich mit Diensten der Share-Economy durchzogen. (Grafik: Crowd Companies)

LeWeb 2014: Die 5 wichtigsten Trends der Share-Economy

Owyang nannte zum Abschluss seines Talks fünf , die in den kommenden Monaten die Share-Economy maßgeblich prägen werden:

  1. In jeder Wabe des Schaubilds wird es etliche Startups geben. Wer sein Geschäftsmodell frühzeitig vorantreibt und Funding erhält, hat die besten Karten, sich durchzusetzen.
  2. Uber ist erst der Anfang: Die Entwicklung von APIs – was einst Facebook zum Erfolg verhalf – wird in der Branche zusätzliches Wachstum vorantreiben. Mehr und bessere Daten werden dazu führen, Dienste noch besser an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen zu können.
  3. Eine globale Debatte über Sicherheit, Datenschutz aber auch das Sharing von Daten wird in Gang gesetzt. Beispielsweise sei es bisher kaum möglich, auf persönliche Reputationen dienstübergreifend zurückzugreifen.
  4. Die Crowd wird zunehmend von den Unternehmen der Share-Economy verlangen, dass sie einen Teil der Gewinne und des Wohlstands an die Leute zurückgeben, die die den Erfolg der Plattform überhaupt erst möglich gemacht haben.
  5. Unternehmen der „Old Economy“ wird zunehmend bewusst, dass sie den Trend zum Teilen nicht mehr aufhalten können – und werden selbst eigene Konzepte und Dienste entwickeln, was dazu führt, dass die Share-Economy noch stärker Verbreitung finden und endgültig im Mainstream ankommen wird.

„Die Gesetze und Regularien sind 50 Jahre alt!“

Im anschließenden Panel mit Frédéric Mazzella, CEO von BlaBlaCar, Olivier Gremillon, Europa- und Afrika-Chef von Airbnb und David Estrada, VP of Goverment Relations bei Lyft ging es schließlich um die aktuellen Herausforderungen im aktuellen Crowd-Business. Vor allem die Regularien der „old“ Economy werden von den Unternehmen als großes Hindernis angesehen. So wies Estrada darauf hin, dass die Gesetze zur Regulierung, etwa im Taxi-Gewerbe zum Teil älter als 50 Jahre sind.

Gleichzeitig war aber auch allen Diskutanten bewusst, dass Sicherheit und Vertrauen – also Dinge, die etwa Gesetze im Taxi-Gewerbe sicherstellen sollen – Schlüsselaspekte für den Erfolg sind. Fehlen diese, entscheiden sich mögliche Kunden gegen eine Nutzung der entsprechenden Dienste. Anders als die politischen Kräfte wollen aber Lyft, Airbnb und BlaBlaCar diese Schlüsselaspekte ohne kompliziertes Regelwerk gewährleisten.

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Luca Caracciolo
Data-Porn von Mattermark: Das sind die wichtigsten Startup-Trends http://t3n.de/news/startup-trends-mattermark-583856/ 2014-12-09T11:49:58Z
Die US-Datenschmiede Mattermark hat den „Startup Traction Report 2014“ veröffentlicht. Der umfassende Bericht listet die Gipfelstürmer unter den Startups auf, benennt aber auch die …

Die US-Datenschmiede Mattermark hat den „Startup Traction Report 2014“ veröffentlicht. Der umfassende Bericht listet die Gipfelstürmer unter den Startups auf, benennt aber auch die Zukunftstrends im Startup-Geschäft. Wir haben die wichtigsten Fakten für euch kompakt zusammengefasst.

Mattermark veröffentlicht mächtiges Trend-Barometer

Groß hatte die US-Datenplattform Mattermark ihn angekündigt, jetzt ist er da: Der „Startup Traction Report 2014“. Er zerlegt das US-Startup-Ökosystem in seine Einzelteile und entlarvt die wichtigsten Zukunftstrends im digitalen Business.

Mattermark quantifiziert die Wachstumssignale junger Unternehmen und kann dazu auf Daten von über einer Million Startups weltweit zurückgreifen. Für den kostenpflichtigen und über 100 Seiten umfassenden Bericht, der t3n vorliegt, hat Mattermark darüber hinaus aber noch weitere Daten aus öffentlichen Verzeichnissen aggregiert, darunter etwa von Crunchbase, AngelList und Nasdaq. Wir haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

Investoren geben 50 Milliarden für Startups aus

Die ersten Seiten des „Startup Traction Report 2014“ lassen das Jahr aus Sicht von Gründern und Investoren Revue passieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 haben Venture-Kapital-Firmen insgesamt 50 Milliarden US-Dollar in US-Startups investiert. Diese Summe verteilt sich auf 5.900 Unternehmen, von denen knapp die Hälfte (49 Prozent) so eine Erstfinanzierung erhalten hat.

Die Investitionen in Startups nehmen seit der Finanzkrise kontinuierlich zu, obwohl der diesjährige Anstieg geringer ausfällt als in den Vorjahren. So stiegen die in Startups investierten Summen zwischen 2009 und 2010 um 45 Prozent, in den darauffolgenden Jahren (2010 bis 2013) um 30 Prozent. im abgelaufenen Jahr (2013 bis 2014) aber „nur“ noch um 23 Prozent.

Das sind die am schnellsten wachsenden Startups

Keine Überraschung: Taxi-Killer Uber hat das Jahr 2014 am meisten geprägt. (Foto: Uber)
Keine Überraschung: Taxi-Killer Uber hat das Jahr 2014 am meisten geprägt. (Foto: Uber)

Der „Mattermark Score“ gibt aus, wie stark ein Startup wächst. Die Kennzahl berücksichtigt dazu jeweils die monatlichen Website-Besucher, die wöchentlichen App-Downloads, Social-Media-Interaktionen, die Mitarbeiterzahl und die Höhe der Finanzierung. Das sind die am schnellsten wachsenden US-Startups:

  • Uber (15.401 Punkte)
  • Lyft (7.026 Punkte)
  • Airbnb (4.289 Punkte)
  • General Assembly (3.936 Punkte)
  • Vice (3.768 Punkte)
  • Dropbox (3.083 Punkte)
  • Buzzfeed (2.964 Punkte)
  • Elite Daily (2.769 Punkte)
  • Teespring (2.653 Punkte)
  • Jibo (2.616 Punkte)

„The Billion-Dollar-Startup-Club“

Welche US-Startups haben das meiste Kapital von Investoren erhalten können? Die Antwort gibt Mattermark in seinem Bericht auf Seite 8, die passend mit „The Billion-Dollar Startup Club“ betitelt ist. Berücksichtigt werden darin die Startups, die in diesem Jahr das höchste Funding abschließen konnten und auch insgesamt über den höchsten Finanzierungsbetrag verfügen.

  • Uber (2,7 Milliarden US-Dollar)
  • Cloudera (1,2 Milliarden US-Dollar)
  • Dropbox (1,1 Milliarden US-Dollar)
  • Airbnb (749,8 Millionen US-Dollar)
  • Pinterest (762,5 Millionen US-Dollar)
  • Box (564,1 Millionen US-Dollar)
  • Pure Storage (474,9 Millionen US-Dollar)
  • Spotify (537,8 Millionen US-Dollar)
  • Tango (369,2 Millionen US-Dollar)

Bemerkenswert ist, dass diese Startups in ihrer Summe über zehn Prozent aller getätigten Finanzierungen im Jahr 2014 ausmachen.

Startup-Trends: Cloud, Analytics und Bitcoin ganz vorn

Der Startup-Trend FinTech wird nicht von schicken Girokontos, sondern von Bitcoin-Ideen dominiert (Grafik: Jason Benjamin  / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Der Startup-Trend FinTech wird nicht von schicken Girokontos, sondern von Bitcoin-Ideen dominiert (Grafik: Jason Benjamin / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Interessant wird der Bericht ab Seite 37. Hier nimmt Mattermark das Wachstum auf Branchenebene unter die Lupe. Überraschend: Obwohl in den Bereich „Health Care“ in diesem Jahr laut Mattermark am meisten Kapital investiert wurde, gehört er nicht zu den am schnellsten Wachsenden Branchen im Startup-Geschäft. Stattdessen wachsen die Startups vor allem in den Bereichen Cloud-Computing, Analytics und Financing besonders schnell. Sie führen die Liste an, während sich Branchen Internet of Things und Enterprise Software im Verfolgerfeld befinden.

Das sind die wichtigsten Startup-Trends. (Screenshot: t3n)
Das sind die wichtigsten Startup-Trends. (Screenshot: t3n)

Zu jedem dieser Bereiche weist Mattermark zudem die am schnellsten wachsenden Startups auf. Im Bereich Finance bestätigt sich dabei ein Trend, den nicht wenige wegen zahlreiche Korrekturen schon für tot erklärt hatten: Bitcoin. Allein vier der fünf potentesten FinTech-Startups (Coinbase, Xapo, BTCJam, Bitpay) haben die Kryptowährung für sich entdeckt.

Der „Startup Traction Report 2014“ ist aber noch viel umfangreicher. Unter anderem wird das US-Ökosystem auch nach geographischen Gesichtspunkten analysiert und die Entwicklungen in den einzelnen Finanzierungsphasen beleuchtet. Wer den Bericht einschließlich aller Grafiken und Statistiken lesen möchte, kann diesen hier für 99 US-Dollar herunterladen.

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Daniel Hüfner
Von Drohnen, Wearables und der Zukunft der Medizin: t3n zu Gast auf der LeWeb 2014 in Paris http://t3n.de/news/t3n-leweb-2014-583560/ 2014-12-08T12:05:01Z
Morgen startet die LeWeb: In den kommenden drei Tagen treffen Gründer, Investoren, Geeks, Techies und Journalisten aus der ganzen Welt in Paris zusammen und sprechen über die heißesten Trends in …

Morgen startet die LeWeb: In den kommenden drei Tagen treffen Gründer, Investoren, Geeks, Techies und Journalisten aus der ganzen Welt in Paris zusammen und sprechen über die heißesten Trends in der Tech-Welt. t3n ist live für euch dabei.

LeWeb 2014: Die Tech-Branche zu Gast am Eifelturm

Die Konferenzmacher erwarten über 3.000 Teilnehmer aus 80 Ländern auf der diesjährigen LeWeb. Mit dabei in diesem Jahr sind mit Lea Weitekamp und Luca Caracciolo gleich zwei t3n-Redakteure. Die beiden berichten über spannende Panels, sprechen mit interessanten Persönlichkeiten und Gründern, begleiten deutsche Startups durch den Startup-Wettbewerb und blicken vor Ort auf die Pariser Tech-Szene.

Über 3.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt werden zur LeWeb 2014 in Paris erwartet. (Foto: LeWeb)
Über 3.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt werden zur LeWeb 2014 in Paris erwartet. (Foto: LeWeb)

Speaker-Highlight des Events ist Tim Berners-Lee, der „Erfinder“ des World Wide Web. Der britische Physiker und Informatiker ist Professor am MIT und steht dem W3C vor. Auf der LeWeb spricht er mit Konferenzgründer Loic Le Meur über die aktuellen Herausforderungen im Netz. Neben Berners-Lee stehen noch weitere hochkarätige Speaker auf der Bühne, etwa Googles Produkt-Vizechef Bradley Horowitz, Kevin Rose von Google Ventures, Tech-Guru Robert Scoble und der Digital-Business-Experte Brian Solis.

Hier eine kleine Übersich der thematischen Panels:

  • Wearable Computing – Ready to take off
  • Video Games and Neuroscience: A Vision of the Future of Medicine and Education
  • The Future of the Mind
  • Drones – a close look at the latest concepts
  • The Reinvention of Healthcare

Am dritten Veranstaltungstag stehen vor allem Startup-Themen auf dem Programm. Experten geben Einblicke in die Startup-Szenen in England, Deutschland, Frankreich, Israel, Schweden, Russland und China und sprechen über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ortsabhängige Mentalitäten und Erfolg versprechende Gründer-Teams. Am Donnerstag wird dann auch der Gewinner des Startup-Wettbewerbs gekürt.

Alle Macht den Newbies: Die Startup-Competition 2014

Diverse Startups aus der ganzen Welt stellen sich hierfür den Beurteilungen einer Experten-Jury. Unter den Finalisten befinden sich unter anderem Pilo, ein Startup, das eine Batterie in der Größe einer klassischen AA-Batterie entwickelt, die sich durch schüttelnde Bewegungen aufladen lässt; oder Aircall, eine Telefon-App für Unternehmen, die es innerhalb der App erlaubt, innerhalb kürzester Zeit Rufnummern anzulegen und auch zu nutzen.

Auch deutsche Startups sind mit von der Partie, etwa Styla: Das Gründer-Team aus Berlin hat sich voll und ganz auf Content-Marketing-Lösungen spezialisiert und bietet eine Art Magazin-Template für Onlineshops an. Shop-Kunden können direkt aus dem Magazin-Layout Produkte bestellen, was die Nutzererfahrung verbessern soll. Ebenfalls aus Deutschland dabei sind local.app und Cuciniale, die eine Hardware-unterstützte Koch-App für Gourmets ins Rennen werfen.

Loic Le Meur (links) gilt als ein Meister des Netzwerkens. Seit 2004 veranstaltet er die LeWeb. Hier auf der LeWeb 2011 im Gespräch mit Karl Lagerfeld (Foto: LeWeb / flickr / CC BY 2.0)
Loic Le Meur (links) gilt als ein Meister des Netzwerkens. Seit 2004 veranstaltet er die LeWeb. Hier auf der LeWeb 2011 im Gespräch mit Karl Lagerfeld (Foto: LeWeb / flickr / CC BY 2.0)

Der Kopf hinter der LeWeb-Konferenz: Loic Le Meur

Hinter der LeWeb, die im Jahre 2004 erstmals stattfand, steckt der Unternehmer Loic Le Meur. Der Franzose, der unter anderem die Social-Media-App Seesmic gründete und 2012 an Hootsuite verkaufte, gilt als Meister des Netzwerkens und hat es beispielsweise geschafft, 2006 den späteren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy als Speaker für die damalige LeWeb zu gewinnen. Er wurde vom Wall Street Journal unter die 25 einflussreichsten Tech-Leader Europas gewählt.

Wir freuen uns auf die kommenden drei Tage – stay tuned!

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Luca Caracciolo
Parallax Scrolling: 30 schicke Beispiele des Webdesign-Trends http://t3n.de/news/parallax-scrolling-beispiele-423046/ 2014-12-08T08:37:57Z
Parallax Scrolling ist einer der großen Webdesign-Trends dieses Jahres. Vor allem Geschichten lassen sich mithilfe des Scrolling-Effektes auf beeindruckende Art und Weise ins Web übertragen.

Parallax Scrolling ist einer der großen Webdesign-Trends dieses Jahres. Vor allem Geschichten lassen sich mithilfe des Scrolling-Effektes auf beeindruckende Art und Weise ins Web übertragen. Um euch einen Überblick zu geben, haben wir 30 schicke Beispiele des Scrolling-Effektes herausgesucht.

Wenn sich einzelne Ebenen einer Website unterschiedlich schnell bewegen, entsteht beim Betrachter der Eindruck von Tiefe. Wir kennen den Effekt aus der physischen Welt, wenn wir etwa beim Zugfahren aus dem Fenster schauen. Nahe Objekte wie Menschen oder Häuser scheinen sich dann deutlich schneller zu bewegen als weit entfernte Objekte wie ganze Wälder oder Berge. Überträgt man diesen Effekt in die virtuelle Welt des , nennt man das Parallax Scrolling.

Parallax Scrolling: Die Entwicklung eines Webdesign-Trends

Parallax Scrolling ist in der digitalen Welt schon seit vielen Jahren im Einsatz. Vor allem Videospiele setzen auf den Effekt der Bewegungsparallaxe, schreibt unter anderem Liechtenecker. Populärer Vorreiter und Mitverursacher des Webdesign-Trends war Nike. Das US-Unternehmen veröffentlichte Anfang letzten Jahres die Website Nike Better World, die den Effekt des Parallax Scrolling zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einsetzte.

Auch die zunehmende Verbreitung von HTML5 und CSS3 begünstigten den Einsatz des Parallax Scrolling. Die Verwendung der Webdesign-Techniken ist nicht zwingend notwendig, um den Effekt umzusetzen, erleichtert aber die Entwicklung damit einhergehender Details – beispielsweise Animationen und Übergänge. Unterstützend wirkte sich auch das Interesse am Storytelling aus, das in den vergangenen Jahren vor allem im Marketing Einzug hielt.

Parallax Scrolling: 30 schicke Beispiele des Webdesign-Trends

Wie Parallax Scrolling heutzutage eingesetzt wird, zeigen die folgenden dreißig Beispiele. Solltet ihr weitere Websites kennen, die den Effekt einsetzen, schreibt uns eure Links in die Kommentare. Wir würden uns freuen, diese Liste mit eurer Hilfe zu erweitern.

Dangers of Fracking

Wie clever Parallax Scrolling eingesetzt werden kann, um Zusammenhänge darzustellen, zeigt die Website Dangers of Fracking. (Screenshot: t3n)

ala

Die Website des Schweizer Design-Studios ala nutzt Parallax Scrolling um eigene Projekte vorzustellen. (Screenshot: t3n)

Ben the Bodyguard

Die Website der iOS-App erzählt die Geschichte des Bodyguards Ben – mithilfe von Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Spotify

Auch Spotify geizt nicht mit „parallaxen“ Effekten.
Auch Spotify geizt nicht mit „parallaxen“ Effekten. (Screenshot: t3n)

Billy's Diner

Billy's Diner: Ein kleines Unternehmen mit großartiger Website setzt auf Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Cantilever Fish & Chips

„Traditionelle Fish and Chips der besten Qualität“, verspricht Cantilever. Qualitativ hochwertig ist auch deren Website. (Screenshot: t3n)

Appmiral

Die Geschichte der App Appmiral erzählt einer kleiner Krebs, der den Besucher auf der Website begleitet. (Screenshot: t3n)

Aktion Mensch

Aktion Mensch erklärt auf dieser Website das Prinzip einer UN-Konvention und setzt dabei auf Parallax Scrolling.
Aktion Mensch erklärt auf dieser Website das Prinzip einer UN-Konvention und setzt dabei auf Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

One57

Ein Skyscraper im digitalen Portrait: One57.
Ein Skyscraper im digitalen Portrait: One57. (Screenshot: t3n)

La Moulade

Eine weitere Agenturseite, die mit aufwändigen Effekten die Aufmerksamkeit der Besucher zu halten versucht.
Eine weitere Agenturseite, die mit aufwändigen Effekten die Aufmerksamkeit der Besucher zu halten versucht. (Screenshot: t3n)

Interaktive Infografik von expresssolicitors.com

Eine interaktive Infografik der besonderen Art.
Eine interaktive Infografik der besonderen Art. (Screenshot: t3n)

Unfold

Die norwegische Agentur Unfold präsentiert sich der Außenwelt mit dieser modern gestalteten Website.
Die norwegische Agentur Unfold präsentiert sich der Außenwelt mit dieser modern gestalteten Website. (Screenshot: t3n)

Savings Challenge

„Savings Challenge“: Ein großartiges Beispiel für den Einsatz von Parallax Scrolling.
„Savings Challenge“: Ein großartiges Beispiel für den Einsatz von Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Cyclemon

Was Fahrräder über ihre Fahrer aussagen, erklärt Cyclemon auf dieser Website.
Was Fahrräder über ihre Fahrer aussagen, erklärt Cyclemon auf dieser Website. (Screenshot: t3n)

5emegauche

Eine weitere Agentur-Website dieser Sammlung.
Eine weitere Agentur-Website dieser Sammlung. (Screenshot: t3n)

Broken Twill

Das Berliner Designstudio „Broken Twill“ setzt ebenfalls auf Parallax Scrolling.
Das Berliner Designstudio „Broken Twill“ setzt ebenfalls auf Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Scytale

Die portugiesische Digitalagentur Scytale verwendet online Parallax Scrolling.
Die portugiesische Digitalagentur Scytale verwendet online Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Srgint

Parallax Scrolling: Srgint präsentiert auf dieser Website die eigenen Produkte und Visionen.
Parallax Scrolling: Srgint präsentiert auf dieser Website die eigenen Produkte und Visionen. (Screenshot: t3n)

l’unita

Das italienische Restaurant aus Toronto präsentiert sich mittels Parallax Scrolling.
Das italienische Restaurant aus Toronto präsentiert sich mittels Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

Serve Seattle

Parallax Scrolling eignet sich zum Geschichten erzählen.
Parallax Scrolling eignet sich zum Geschichten erzählen. (Screenshot: t3n)

Royal British Legion

Royal British Legion
Die Royal British Legion demonstriert mit einer Parallax-Scrolling Webseite, wie und wofür die Spendengelder für die RBL verwendet werden. (Screenshot: t3n)

25. Jubiläum des Gameboy

Parallax Gameboy
Eine kleine Kampagne von Ihatetomatoes.com nutzte das fünfundzwanzigste Jubiläum des Gameboys, um eine Parallax-Scrolling-Seite im Zusammenhang mit einem zum selben Thema angebotenen Kurs in Verbindung zu bringen. (Screenshot: t3n)

Sony - Be Moved

Sony – Be Moved
Für Sonys „Be Moved“-Kampagne in den USA wurde diese beeindruckende Parallax-Scrolling-Webseite geschaffen. (Screenshot: t3n)

Jacksonville Downtown Art Walk

Jacksonville Art Walk
Das Jacksonville Downtown Art Walk Festival präsentiert sich mit einer Parallax-Scrolling-Webseite. (Screenshot: t3n)

Make Your Money Matter

Make Your Money Matter
Finanzielle Themen können ganz schön langweilig sein. Make Your Money Matter erzählt mit Parallax Scrolling aber dennoch eine spannende Geschichte. (Screenshot: t3n)

Flat Design vs. Realism

Flat vs. Realism
Die interaktive Webseite Flat Design vs. Realism erklärt uns den Unterschied zwischen flat und skeumorphistisch – mit Parallax Scrolling. (Screenshot: t3n)

The Walking Dead Zombified

Walking Dead - Zombified
Alle, die schon immer mal wissen wollten, was es bedeutet ein Zombie bei Walking Dead zu sein, erfahren dies auf dieser Parallax-Scrolling-Webseite. (Screenshot: t3n)

Madwell

Madwell
Madwell ist eine New Yorker Agentur, die ihre Dienstleistungen mit schicken Parallax-Scrolling-Animationen präsentiert. (Screenshot: t3n)

Oakley

Oakley Airbreak
Oakley präsentiert die Airbrake-MX-Brille auf einer Parallax-Scrolling-Kampagnenseite. (Screenshot: t3n)

 Dieser Artikel ist eine Überarbeitung eines Artikels aus dem Jahr 2013. Autor des Originalartikels ist Lars Budde.

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Ilja Zaglov
Ihr Tinderlein kommet: Die schönsten Beispiele zum Startup-Trend des Jahres http://t3n.de/news/tinder-fuer-startups-582353/ 2014-12-06T06:59:38Z
Tinder, wohin man wischt. Über die bekannte Dating-App spricht inzwischen zwar kaum noch jemand, dafür aber hat sich ihr Bedienkonzept fest im Startup-Geschäft etabliert. In diesem Beitrag erfahrt …

Tinder, wohin man wischt. Über die bekannte Dating-App spricht inzwischen zwar kaum noch jemand, dafür aber hat sich ihr Bedienkonzept fest im Startup-Geschäft etabliert. In diesem Beitrag erfahrt ihr die Gründe dafür und bekommt zehn interessante Beispiele zu sehen.

Warum das Tinder-Prinzip so erfolgreich ist

Es ist wohl so etwas wie der UX-Trend des Jahres: Das „Tinder für …“ ist nahezu alles. Klamotten, Schuhe, Musik, Haustiere. Die Zahl der , die rund um das von der beliebten Dating-App salonfähig gemachte Wischgesten-Prinzip entstanden sind, lässt sich nicht länger an einer Hand abzählen. Der beachtliche Erfolg des auf simplen „Ja oder Nein“-Swipes ausgelegten Bedienkonzepts ist einfach erklärt.

Erstens lässt sich das Tinder-Prinzip für praktisch jede Art von App einsetzen, die Nutzern eine Entscheidung abverlangt. Das kann eine Kaufentscheidung in einem Online-Shop, der Download vorgeschlagener Musiktitel oder die Wahl eines passenden Jobangebots sein. Diese Entscheidungen sind immer verbindlich und wirken sich unmittelbar auf das zukünftige Nutzererlebnis mit der App aus. Zweitens versprechen sich Startups von der daraus resultierenden Menge an schnellen und wiederkehrenden Interaktionen wichtige Informationen über die Vorlieben ihrer Nutzer, die es leichter machen, die eigene App effektiv in ein tragfähiges Erlösmodell zu überführen.

Im Folgenden stellen wir zehn passende Beispiele für Startups beziehungsweise vor, die mit dem Tinder-Prinzip zum Erfolg kommen wollen.

Tindddle: Das Tinder für Dribbble-Designer

Favorisieren oder weg damit? Tindddle will das Tindr für Dribbble sein. (Screenshot: @Femke)
Favorisieren oder weg damit? Tindddle will das Tindr für Dribbble sein. (Screenshot: Tindddle)

Dribble ist das bekannteste soziale Netzwerk für Designer. Mit der wohlklingenden App Tindddle lassen sich die Portfolio-Seiten der mehr als 300.000 Nutzer spielerisch per Wischgeste entdecken. Das Kreuz lässt den Designer verschwinden,  das Herz fügt ihn zu den Favoriten hinzu.

Truffls: Das Tinder für die Jobsuche

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Truffls. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Truffls. (Screenshot: Truffls)

Was liegt näher, als genervten Jobsuchenden die Entscheidung über den richtigen Arbeitgeber so einfach wie nur möglich zu machen? Truffls aus Deutschland macht mit seiner App genau das. Nutzer legen ein Profil an und bekommen auf Basis ihrer Vorlieben und Fähigkeiten einen passenden Job vorgeschlagen. Ganz nach dem Tinder-Prinzip heißt es dann: Will ich nicht, will ich, will ich nicht, will ich ...

Tummis: Das Tinder für Twitter-Accounts

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Tummis. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Tummis. (Screenshot: Tummis)

Twitter-Fans, die immer auf der Suche nach wertvollen Inhalten für ihre Timeline sind, könnte die App Tummis überzeugen. Tummis „matcht“ das eigene Twitter-Konto samt persönlicher Interessen mit Nutzern, die potenziell folgenswert sind. Ein Swipe nach rechts folgt der vorgeschlagenen Person, ein Swipe nach links sortiert sie aus.

Seamso: Das Tinder für Klamotten

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Seamso. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Seamso. (Screenshot: Seamso)

Wie man das Tinder-Prinzip im E-Commerce-Umfeld nutzen kann, zeigt die App Seamso. Seamso schlägt verschiedene Kleidungsstücke vor, die von Nutzern bei Gefallen favorisiert und anschließend direkt bestellt werden können. Ein simples, auf Provisionsbasis ausgelegtes Geschäftsmodell, das auch für die teilnehmenden Partnershops lukrativ sein dürfte.

Songhop: Das Tinder für Musik

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Songhop. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Songhop. (Screenshot: Songshop)

Songs per Spotify oder iTunes entdecken? Ja, das geht – angesichts der schier uferlosen Auswahl vergeht Nutzern allerdings schnell der Spaß. Songhop bedient sich daher dem Tinder-Prinzip für das Entdecken von Musik: Gefällt die Hörprobe? Swipe, speichern, kaufen. Gefällt sie nicht? Swipe und weg. Und auch das hat einen Vorteil: Die App lernt das und kann so passgenauere Vorschläge ausspielen.

Caliber: Das Tinder für Business-Kontakte

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Caliber. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Caliber. (Screenshot: Caliber)

Vor allem auf Networking-Events ist nicht immer klar, ob der Smalltalk mit einem Teilnehmer zu einem wirklichen Kontaktgewinn führt. Die App Caliber gleicht die eigenen Fähigkeiten schon vorab mit Gleichgesinnten ab. Das funktioniert in diesem Fall mit dem LinkedIn-Profil und soll für bessere, schnellere Kontakte im Businessumfeld sorgen.

Daily by Buffer: Das Tinder für Content

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Daily by Buffer. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Daily by Buffer. (Screenshot: Daily by Buffer)

Gute Geschichten und helfende Ratgeber-Artikel werden immer gerne gelesen, doch wie finde ich sie am einfachsten? Die App Daily von Buffer versteht sich als das „Tinder für Content“. Sie schlägt dem Nutzer täglich nutzwertige Inhalte aus einem aktuellen Fundus an Webseiten vor. Je öfter man in die ein oder andere Richtung wischt, desto besser werden die Vorschläge.

Shoe Swipe: Das Tinder für Schuhe

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Shoe Swipe. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Shoe Swipe. (Screenshot: Shoe Swipe)

Schuhe, Schuhe, Schuhe. Bei kaum einem anderen Kleidungsstück ist die Auswahl so groß – und schwer noch dazu. Kein Wunder, dass mit Shoe Swipe daraus eine helfende App nach dem Tinder-Rezept entstanden ist. Wisch, Klick, Wisch, Klick, Wisch, Wisch, Kaufen, Anziehen.

Glimpse: Das Tinder für Instagram

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Glimpse. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Glimpse. (Screenshot: Glimpse)

Die Macher von Glimpse sagen: „Meeting new people is awkward. We exist to make it natural.“ Entsprechend bringt die App Menschen nicht etwa auf Basis von Alter, Geschlecht oder Haarfarbe zusammen, sondern setzt auf die Macht von Instagram-Fotos. Nutzer „tindern“ sich also durch aufregende Foto-Vorschläge und entwickeln so vielleicht auch ein Interesse am Urheber.

BarkBuddy: Das Tinder für Hunde

Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Barkbuddy. (Screenshot: t3n)
Das Tinder-Prinzip als Startup-Trend: Barkbuddy. (Screenshot: BarkBuddy)

Kein Scherz, sogar Tierheime hat der Tinder-Trend erreicht. Die App BarkBuddy will herrenlosen Hunden schneller und bequemer zu einem neuen Besitzer verhelfen. Nutzer können sich per Wischgeste durch Fotos der Tiere wühlen. Entscheidet man sich für ein Herz, gibt’s ein persönliches Treffen und im besten Fall kommt der Vierbeiner dann auch direkt mit nach Hause.

Fazit: Ob sich mit dem Tinder-Prinzip auch Geld verdienen lässt, muss sich erst noch zeigen

Die gezeigten Beispiele unterstreichen die Hoffnungen, die immer mehr Startups in das einfache und vom Nutzer sofort zu verstehende Bedienkonzept legen. Gute Gründe dafür gibt es, bedenkt man, dass Tinder-Nutzer im Schnitt etwa elf mal täglich für jeweils sieben Minuten mit der Dating-App interagieren. Das ist ein beachtlicher Wert, in dem Startups zu Recht großes Potenzial zur Monetarisierung ihrer App – etwa durch Werbung oder Abonnements – sehen. Dass dies aber wirklich erfolgreich gelingen kann, muss sich erst noch zeigen: denn bisher hat auch die Dating-App Tinder noch keinen Cent verdient.

Und welche App hättet ihr gerne auf dem Smartphone, die nach dem Tinder-Prinzip funktioniert?

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Daniel Hüfner
Die größten Online-Marketing-Trends 2015 http://t3n.de/news/online-marketing-trends-2015-582951/ 2014-12-05T07:30:38Z
2014 neigt sich dem Ende zu, weshalb wir Experten nach ihren Marketing-Trends fürs nächste Jahr gefragt haben. Unter anderem mit von der Partie: Mitch Joel, Noah Kagan und Indra Zemzoum.

2014 neigt sich dem Ende zu, weshalb wir Experten nach ihren Marketing-Trends fürs nächste Jahr gefragt haben. Unter anderem mit von der Partie: Mitch Joel, Noah Kagan und Indra Zemzoum.

Die letzten Wochen dieses Jahres nutzen wir bei t3n.de für einen Blick in die Zukunft. Mit ausgewählten Marketers haben wir über ihre ganz persönlichen Prognosen gesprochen, die Online-Marketing-Trends 2015. Die großen Themen des kommenden Jahres sind demnach „Content“, „Diversität“ und „Mobile“. Was genau das heißt, klärt dieser Artikel.

1. Die Content-Welle wird zum -Tsunami

Die Content-Welle entwickelt sich zu einem richtigen -Tsunami. Das jedenfalls prognostizieren gleich mehrere der von uns befragten Experten. So erklärt Jess Erickson, Mitgründerin der Geekettes und „Director of Marketing“ bei 500 Startups: „In wachsenden Branchen müssen Unternehmen lernen, wie sie sich mit guten Geschichten im Kampf um Aufmerksamkeit durchsetzen können.“ Ihre Empfehlung lautet deshalb, „mehr persönliche und news-artige Inhalte zu veröffentlichen.“ Etwas, dass bisher nur sehr wenigen Unternehmen in ausgewählten Branchen gelingt.

„Die Content-Welle entwickelt sich zu einem richtigen -Tsunami.“

Indra Zemzoum, „Senior Manager Digital Marketing“ bei Axel Springer, teilt diese Prognose und vermutet: „Brands werden noch stärker zu Publishern.“ Sie „können sich nicht mehr erlauben, nur ihre Produkte zu promoten und werden mehr News, Insights und Tipps an die jeweilige Zielgruppe kommunizieren“. Es brauche deshalb Creative Directors in Unternehmen, dessen Produkte mit dem „teils sehr anspruchsvollen und kreativen Content“ der Konsumenten mithalten können. Diese Entwicklung gehe mit „höheren Social-Media-Spendings“, ausgefeilteren Video-Strategien und einem stärkeren Fokus auf alternative Soziale Netzwerke einher.

Meike Leopold hofft auf „relevante Inhalte anstatt Marketingblubb à la ‚konsequenter Prozessoptimierung zur konsequenten Effizienzsteigerung‘“.
Meike Leopold hofft auf „relevante Inhalte anstatt Marketingblubb“. (Foto: Meike Leopold)

SEO-Experte Brian Dean geht noch einen Schritt weiter und predigt die Erfolgsformel seines Blogs Backlinko. Im Gespräch mit t3n.de erklärt Dean: „Der größte Trend des nächsten Jahres wird der Aufstieg umfangreicher Inhalte und der Abstieg kurzer 400-Wörter langer Blogposts. Fakt ist: der Anspruch an Content steigt. Wer mithalten will, muss aus der Masse heraustechen und außergewöhnliche Inhalte erstellen.“ Für einige Unternehmen bedeute eine solche Umstellung, seltener neue Inhalte zu veröffentlichen oder die gesamte Strategie zu überarbeiten, doch Dean macht deutlich: „Für 2015 heißt das: ‚Mach es richtig oder lass es bleiben!‘“

Bei all dem Hype um „Content“ bleibt nur zu hoffen, dass auch die Prognose von Meike Leopold eintrifft. Die Senior Managerin Social und Engagement bei Salesforce prognostiziert „messbar erfolgreiches Content-Marketing. Für die jeweiligen Zielgruppen relevante Inhalte anstatt Marketingblubb à la ‚konsequenter Prozessoptimierung zur konsequenten Effizienzsteigerung.‘“

2. Diversität auf allen Kanälen

„Der größte Trend für 2015? Die Diversifikation der Traffic-Kanäle.“

Man sagt, lege nie alle Eier in einen Korb. Im nächsten Jahr gilt das laut unserer Experten auch fürs Marketing. Wenn alte Strategien versagen oder geringere Erfolge versprechen, muss eben etwas Neues her. Das zeigt in gewisser Weise auch der Trend zum Content, so PR-Doktorin Kerstin Hoffmann: „Hochwertige Inhalte werden zum (fast) alles entscheidenden Faktor. Vorausgesetzt natürlich, die Strategie und der ganze Rest stimmen. Google und Facebook sind mit ihren geänderten Algorithmen nur die (Mit-)Wegbereiter einer Entwicklung, die immer mehr dahin geht, dass Werbemüll und vermeintlich Suchmaschinen-Optimiertes bei den Empfängern nicht mehr ankommt.

„‚Hochwertig‘ heißt dabei nicht zwangsläufig anspruchsvoll oder komplex. Entscheidend ist der Wert des Contents für den spezifischen Empfänger – vom Informationsvorsprung über reine Unterhaltung bis zum Einkaufsvorteil. Dabei müssen Unternehmen zukünftig, viel mehr noch als bisher, multimedial denken. Investitionen in eigene Plattformen (‚Owned Media‘) sind dafür unabdingbar!“, so Hoffmann.

Noah Kagan rät Marketern die „Diversifikation ihrer Traffickanäle“.
Noah Kagan rät Marketern die „Diversifikation ihrer Traffickanäle“. (Foto: Noah Kagan)

Online-Marketer Noah Kagan sieht fürs nächste Jahr einen ähnlichen Trend. Der AppSumo- und SumoMe-Gründer betont: „Die größten Trends für 2015 werden eine Optimierung für mobilen Traffic und eine Diversifikation der Traffic-Kanäle. Nutzer sollten E-Mail mit einem zweiten Kanal kombinieren – für den Fall, dass Gmail oder ein anderer Anbieter die Regeln ändert.“ Parallel zu einer Content-Strategie auf den von Hoffmann präferierten eigenen Kanälen plädiert Kagan für eine breiter aufgestellte Traffic-Strategie.

Olaf Kopp, „Head of Online Marketing“ der Aufgesang Agenturgruppe, sieht eine ähnliche Entwicklung in der bezahlten Kommunikation. Er erklärt gegenüber t3n.de: „PPC-Diversität wird insbesondere für E-Commerce-Unternehmen immer wichtiger um der Klickbudget-Schlacht zu entgehen und rentabel zu arbeiten.“ Diese Prognose führt Kopp in einem Beitrag des Agenturblogs aus und wirft dabei ein kritisches Auge auf die jüngsten Änderungen an AdWords. Sein Fazit: „Kleinere und mittlere Unternehmen sollten sich überlegen, ob sie die Klickbudget-Schlachten der Platzhirsche mitgehen wollen oder stattdessen auf Landingpage-Optimierung und den Mid- sowie Longtail setzen.“

3. Mobile Marketing, das nächste große Ding

Neben „Content“ und „Diversität“ gibt es mit „Mobile“ im nächsten Jahr ein drittes großtes Thema. Dies betont auch Barry Schwartz, einer der profiliertesten SEO-Experten, Gründer von Search Engine Roundtable und der Webagentur RustyBrick. Er schreibt auf Anfrage: „Ich glaube, dass uns die Änderungen in der mobilen Suche alle überraschen werden.“ Eine deutliche Warnung an lokale Unternehmen und Marketer, die darauf nicht vorbereitet sind.

„In 2015 erwartet uns ein alter Bekannter: das Mobile Marketing.“

Thilo Specht, der unter dem namen „Cluetrain PR“ als Unternehmensberater tätig ist, tendiert in die gleiche Richtung. Er erklärt: „Aus Akquise-Gründen müsste ich jetzt schreiben, dass es im 2015 natürlich (!) vor allem (!!) um Inhalte (!!!) geht. Die Richtigen, versteht sich. Aber ganz ehrlich: Das sollte mittlerweile überall angekommen sein. Was uns 2015 indessen überraschen wird, ist ein alter Bekannter: das Mobile Marketing.“ Unternehmen müssten demnach ‚das angestaubte SoLoMo-Mantra‘ herauskramen“, so Specht.

Eine Optimierung für mobile Endgeräte hält auch Marcus Tandler, SEO-Experte und Mitgründer von OnPage.org, für eine der wichtigsten Aufgaben des kommenden Jahres. Er erklärt: „Google ist 2014 zu einem waschechten ‚mobile first‘ Unternehmen geworden“ und erkennt diese Stoßrichtung an einigen Änderungen, darunter neue Reports in den Google Webmaster Tools sowie das „Mobile friendly“-Label in den Suchergebnissen.

Bei all den Trends holt uns Mitch Joel auf den Boden der Tatsachen zurück. Er sagt: „Konzentriere dich auf das, was du wirklich kannst. Löse dich von Trends und konzentriere dich auf eine Strategie“.
„Strategy First, Trends later“, so Mitch Joel. (Foto Twist Image)

„Über die Hälfte aller Tablet- und Smartphone-Nutzer haben bereits mindestens einmal mobil in einem Online-Shop eingekauft. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl 2015 noch weiter steigen wird. Hier besteht eine große Chance für ambitionierte Marketer, denn ‚mobile friendliness‘ wird neben einer besseren Konversionsrate sicherlich auch ein bedeutsamer Rankingfaktor innerhalb mobiler Suchergebnisseiten werden, der es gut optimierten mobilen Websites ermöglicht, an weniger gut optimierten Mitbewerbern vorbeizuziehen.“

„Strategy first, Trends later“

Drei große Trends erwarten Marketer im kommenden Jahr, einige davon lassen sich schon jetzt deutlich ausmachen. Allen voran der Kampf um den besten Content. Ein Beispiel hierfür nennt uns Mitch Joel, Präsident der Digitalagentur Twist Image: die Übernahme des Streaming-Dienstes Twitch durch Online-Händler Amazon. Er sagt: „Marken hören auf in Richtung eines Newsroom zu denken und arbeiten stattdessen an einem eigenen Netzwerk.“ Ein Ziel, das unabhängig aktueller Trendthemen funktioniere.

All denen, die es trotzdem mit aktuellen Trends versuchen, rät er: „Konzentriere dich auf das, was du wirklich kannst und engagiere jemanden fürs Marketing. Wenn du die Expertise (eingekauft) hast, konzentriere dich zuerst auf eine Strategie. Es zählt nicht was du machst, sondern warum du es machst.“

In diesem Sinne: „Strategy first, Trends later“.

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Lars Budde
Recruiting-Flop des Jahres: Was „Call a Pizza“ vermasselt hat – und wie es besser geht http://t3n.de/news/recruiting-flop-jahres-call-582720/ 2014-12-03T09:28:20Z
Social-Media-Recruiting ist ein heißer Trend der Talentsuche. Doch nicht jede Ambition verdient ein Schulterklopfen. Manchmal reicht es sogar nur für die „Goldene Runkelrübe“, den Negativpreis …

Social-Media-Recruiting ist ein heißer Trend der Talentsuche. Doch nicht jede Ambition verdient ein Schulterklopfen. Manchmal reicht es sogar nur für die „Goldene Runkelrübe“, den Negativpreis für schlechte Maßnahmen in der Personalkommunikation.

Der Fall „Call a Pizza“

Auch in diesem Jahr wurde wieder die „Goldene Runkelrübe“ für die schlechtesten Maßnahmen in der Personalkommunikation verliehen. In insgesamt vier Kategorien hat eine Jury aus Unternehmensvertretern, Personaldienstleistern und Bewerbern gewählt: „Stellenanzeigen“, „Karriere-Videos“, „Karriere-Website“ und „Social Media Arbeitgeberpräsenz“. Letztere vermeintliche Ehrung hat der Pizzalieferdienst „Call a Pizza“ verliehen bekommen. Der Grund: Penetrantes Dauer-Posten der immer selben Anzeige – insgesamt über 20 Mal wurde sie den Facebook-Fans in den Newsfeed gespült. Laut Jury zeugt das vor allem von fehlender Kreativität und mangelnder Motivation.

So gibt Jury-Mitglied Jannis Tsalikis zu verstehen: „Wer in Social Media aktiv sein will, muss bereit sein, sich über guten Content Gedanken zu machen und bereit sein für den Dialog. Einfach immer nur den gleichen Post zu veröffentlichen ist, als wolle man in einer Bar seine Freunde mit immer der gleichen Story begeistern. Genau das macht ‚Call a Pizza’ und verdient mithin zurecht die Rübe.“ Wer sich für die Talentsuche in sozialen Netzwerken interessiert, muss seiner Meinung nach einfach mehr liefern.

Social-Media-Recruiting? Ja! Aber mit nur mit gutem Content

Recruiting-Flop des Jahres: „Call a Pizza“ nervt mit penetrantem Dauer-Posten der immer selben Anzeige. (Screenshot: Goldene Runkelrübe)
Recruiting-Flop des Jahres: „Call a Pizza“ nervt mit penetrantem Dauer-Posten der immer selben Anzeige. (Screenshot: Goldene Runkelrübe)

„Wer in Social Media aktiv sein will, muss bereit sein, sich über guten Content Gedanken zu machen.“

Das sind deutliche Worte, worüber die Verantwortlichen bei „Call a Pizza“ nachdenken dürften. Dass die Goldene Runkelrübe jedoch keinen Pranger darstellen soll, erklärt Organisator des Negativpreises Henner Knabenreich. „Wir wollen die Unternehmen nicht an den Pranger stellen beziehungsweise nicht lachend mit dem Finger auf sie zeigen. Ganz im Gegenteil. Unser Ziel ist es, auf Fehler hinzuweisen und die entsprechenden Maßnahmen in Zukunft zu verbessern – und das mit einem kleinen Augenzwinkern. Aus Fehlern lernt man schließlich, die ausgezeichneten Maßnahmen sind Lehrbeispiele und zeigen, wie man es eben nicht machen sollte.“

Unter den Nominierten waren unter anderem auch die Bundeswehr, die Hotelgruppe Robinson, der Schulbuchverlag Cornelsen und die Sparkasse. Auch in den anderen Kategorien gibt es mahnende Beispiele. Die komplette Liste aller Kandidaten und vermeintlichen Sieger sowie deren Missgeschicke findet sich auf der Kampagnen-Seite der Goldenen Runkelrübe.

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Andreas Weck
Conversion-Optimierung: „Kunden erinnern sich nicht an Produktpreise sondern an Kauferlebnisse“ [Sponsored Post] http://t3n.de/news/conversion-optimierung-581762/ 2014-12-01T09:30:40Z
Talia Wolf von der israelischen Consulting-Agentur Conversioner spricht im Interview mit Eric Lindig vom eShop Summit über Conversion-Optimierung, Multichannel-Shopping und die E-Commerce-Trends …

Talia Wolf von der israelischen Consulting-Agentur Conversioner spricht im Interview mit Eric Lindig vom eShop Summit über Conversion-Optimierung, Multichannel-Shopping und die E-Commerce-Trends 2015.

Im Vorlauf des  eShop Summit, welches vom 4.-5. Februar 2015 in Berlin stattfindet, lädt Conversion-Expertin Talia Wolf am 3. Dezember 2014 zum kostenlosen „eShop inside“-Webinar ein. Darin nennt sie 30 Tipps zur Conversion-Steigerung für den eigenen Onlineshop. Wolf ist CEO der israelischen Agentur Conversioner und wird auch auf dem eShop Summit sprechen. In ihrer Arbeit kombiniert sie die Auswertung von Daten aus dem Onlineshop mit Analysen der Kundenemotionen und sorgt so für höhere Konversionsraten.

Eric Lindig: Talia, du berätst Online-Händler zur Conversion-Optimierung. Erklärst du uns deine Arbeitsweise?

Wolf: Wir nutzen zur Conversion-Optimierung eine selbstentwickelte Methodik für emotionales Targeting. Dabei fokussieren wir uns auf den Endnutzer, seine Bedürfnisse und die menschliche Psychologie. Wir koppeln dieses Wissen mit Datenanalysen und harten Fakten und erreichen so Umsatzsteigerungen von bis zu 200-300 Prozent.

Unsere Methodik besteht aus vier Phasen. Zuerst betrachten wir intensiv die Statistiken der Seite. Woher kommen die User? Wo steigen sie aus? Dann betrachten wir die Zielgruppe und versuchen, sie emotional zu verstehen. Was sind psychologische Trigger und wie begründet sich ihr Kaufverhalten? Durch diese Analysen können wir die richtige Ansprache und den User-Flow der Website ableiten. So entsteht eine umfassende Optimierungsstrategie.

Danach werden A/B-Tests mit neuen Landing-Pages und Checkout-Prozessen durchgeführt. Diese Phase wird wiederholt, bis wir die optimale Mischung aus Design, User-Flow und Tonalität gefunden haben. Dadurch bieten wir unseren Kunden nicht nur eine bessere Conversion, sondern auch ein größeres Verständnis der eigenen Zielgruppe.

Lindig: Was sind die Hauptgründe geringer Conversions?

Wolf: Die Gründe niedriger Conversions sind vielfältig und variieren von Shop zu Shop. Oftmals können schon wenige technische Optimierungen den Checkout-Prozess vereinfachen. Viel wichtiger ist jedoch ein Verständnis des Kunden: Dieser erinnert sich selten an einen Produktpreis oder wo das Produkt online gekauft wurde. Jedoch bleibt die Erinnerung an den Anlass des Kaufs und das damit verbundene Kauferlebnis.

Anstatt sich also auf Produkte und deren Features zu fokussieren, kreieren erfolgreiche Onlineshops ein bleibendes Kauferlebnis und verbinden das Produkt mit emotionalen Bedürfnissen des Kunden. Im kostenlosen „eShop inside“-Webinar werde ich technische und emotionale Ansätze zur Conversion-Optimierung vorstellen.

Lindig: Multichannel-Shopping ist eines der derzeit wichtigsten Schlagworte im E-Commerce. Wie kann ich meinen Shop darauf ausrichten und welche Rolle spielen dabei mobile Endgeräte?

Wolf: Heute keinen mobile-optimierten Onlineshop zu betreiben, ist ein grober Fehler. 2014 liegt die Prognose für den Umsatz durch Mobile-Commerce in Deutschland bei 6,6 Milliarden Euro. Für Retailer ist auch die lokale Shop-Suche über mobile Devices von Bedeutung. Laut einer diesjährigen Studie von Google besuchen 50% der Nutzer noch am selben Tag der Suche ein betreffendes Ladengeschäft in Ihrer Nähe.

Extrem wichtig sind mobile Seiten und Apps, welche auf die unterschiedlichen Endgeräte und die jeweilige Kundengruppe angepasst sind. Smartphones bieten viele Optionen für Händler, Informationen über die eigenen Kunden zu erhalten. Letztlich gibt es keinen Königsweg, Grundlage für eine optimale Strategie ist jedoch immer eine tiefgründige Datenanalyse.

Lindig: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Hast du einen Tipp für Online-Händler, wie man mit wenigen Schritten noch in diesem Jahr mehr Umsatz generiert?

Wolf: Schaut euch die Zahlen des letzten Weihnachtsgeschäfts an. Welche Produkte haben sich gut verkauft? Wie viel Zeit haben die Kunden auf welcher Seite verbracht? Durch welche Produkte wurde der meiste Umsatz generiert? Woher kamen meine Käufer?

Auf Basis dieser Daten können Produkte hervorgehoben oder mit Rabatten beworben werden. Auch kostenloser Versand oder ein Countdown bis zum Fest können zum Kauf animieren. Diese Strategien sollten mit regelmäßigen Newslettern, Rabatten für Interaktionen im Social Web und Empfehlungen an Freunde kombiniert werden. So wird die Beziehung zwischen Shop und Kunde durch ein langfristiges Community-Management gestärkt.

Lindig: Welche Trends erwarten uns im nächsten Jahr beim Thema E-Commerce?

Wolf: Ich arbeite gerade an einer Infografik dazu. Diese wird eine Zusammenfassung von 2014 sowie einen Ausblick auf die nächsten zwei Jahre beinhalten. Ich denke, Mobile-Shopping ist das Schlagwort. Mobile-Web-Stores sind unverzichtbar. Abschließend noch ein paar interessante Zahlen von Cisco: 44.3 Prozent aller Internetnutzer weltweit werden 2015 online einkaufen, die Einnahmen im E-Commerce-Einzelhandel werden allein in den USA 2015 auf 347,3 Milliarden US-Dollar steigen – und bis 2018 werden über 75 Prozent des Traffics auf Videocontent basieren.

conversion-optimierung-eshop-summit

Jetzt für das „eShop inside“-Webinar am 3. Dezember 2014 anmelden und die Conversion des eigenen Onlineshops optimieren.

Zur Anmeldung hier entlang

 

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t3n Redaktion