Trends | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Trends 2015-04-23T14:22:25Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/trends Ich habe die neueste Gehirndroge des Silicon Valley ausprobiert http://t3n.de/news/gehirn-droge-nootropika-silicon-valley-606379/ 2015-04-23T14:22:25Z
Nootropika werden in den USA mehr und mehr zur beliebten Gehirndroge, um konzentrierter und fokussierter arbeiten zu können. Unser Autor Andreas Weck ist dem Trend auf den Grund gegangen – mit …

Nootropika werden in den USA mehr und mehr zur beliebten Gehirndroge, um konzentrierter und fokussierter arbeiten zu können. Unser Autor Andreas Weck ist dem Trend auf den Grund gegangen – mit einem Selbsttest.

Es ist Freitagmittag. Eine halbe Stunde nach dem Lunch. Die Uhr schlägt zwei und ich bin überrascht, wie rasant ich mich durch mein E-Mail-Postfach wühle. Normalerweise ist das nicht meine Zeit. Ich bin jemand, der nach dem Mittagessen viel zu oft in ein Loch fällt. „Futterkoma“ nennt man das angeblich. Ohne starken Kaffee geht dann in der Regel nichts mehr. Und selbst mit Kaffee, kann ich kaum behaupten, dass ich mich wie frisch aus dem Ei gepellt fühle. Aber heute ist irgendetwas anders. Heute bin ich voll konzentriert. Die Pause drückt ausnahmsweise nicht auf die Leistungsfähigkeit – als hätte ich nur einen Joghurt gegessen, dabei war es ein deftiges Chili con Carne.

Wie jeden Freitag habe ich auch heute ein spezielles Ziel vor Augen: „Inbox Zero“ steht auf dem Plan – und ich komme dem näher und näher. Der Motor für meinen sagenhaften Sprint könnte indes ein neues Hilfsmittel sein, das ich mir aus den USA einfliegen lassen und die Woche über eingenommen habe. Das Produkt heißt „RISE“ und ist ein Nootropikum – ein sogenannter „Brain Enhancer“ – von dem kalifornischen Startup Nootrobox. Die Gründer Michael Brandt und Geoffrey Woo werben damit, die besten ihrer Art zu verkaufen. „Aktiviere deine kognitive Leistungsfähigkeit – das Gedächtnis, den Fokus, die Motivation und die Energie“, heißt es auf der Webseite. Dem Ruf folge ich also und teste eine dieser „Gehirndrogen“ – wie sie vielerorts auch genannt werden. Jeden Tag eine Kapsel, seit nunmehr fünf Tagen. Mal morgens, mal mittags und mal abends.

Coden, coden und nochmals coden! Mit Modafinil und Nootropika die Leistung hochhalten?

Gehirndrogen wie „RISE“ sollen das Gedächtnis, den Fokus, die Motivation und die Energie ankurbeln. (Bild: t3n.de)
Gehirndrogen wie „RISE“ sollen das Gedächtnis, den Fokus, die Motivation und die Energie ankurbeln. (Foto: t3n.de)

Das ich von Anfang an richtig verstanden werde: Der Impuls sie zu schlucken, beruht nicht etwa auf einer tieferen Bereitschaft, mich ständig dopen zu wollen, sondern vielmehr auf einem journalistischen Interesse. Denn Nootropika feiern dieser Tage, vor allem in San Francisco und dem angrenzenden Silicon Valley, ein großes Revival – die intelligenten Drogen sind derzeit der letzte Schrei unter den Programmierern der kalifornischen Startup-Szene. Wer nach „Nootropics“ im Netz sucht, findet neben Erklärungstexten und Selbstversuchen auch dutzende Foren – beispielsweise einen durchaus interessanten Subreddit, der von echten Fanboys unter anderem mit Dosierungsratschlägen und Rezepten befeuert wird. Auf die Mittelchen bin ich im vergangenen Jahr aufmerksam geworden, als ich für sechs Monate im Tech-Mekka gelebt habe. Ein damaliger Mitbewohner zeigte sie mir, denn sie waren tatsächlich ein ständiger Begleiter in seinem Alltag.

„Nootropika haben eine vorteilhafte Wirkung auf das zentrale Nervensystem!“

Der Typ namens Sam* nahm an einem dreimonatigen Kurs in einem dieser sogenannten Bootcamps in San Francisco teil, in denen sich junge Programmierer fit für die Arbeit in den Startups machen lassen. Zwölf-Stunden-Tage waren für ihn keine Seltenheit – coden, coden und nochmals coden. Einige Crash-Kurse in Sachen Javascript, Python und Ruby inklusive diverser Abschlussarbeiten standen an. Als wir an einem Abend dennoch Zeit für ein gemeinsames Bier fanden, hat er mir erzählt, wie er bei dem Pensum auf Linie bleibt – wie er gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit vorgeht. Sam nimmt hin und wieder einfach eine Modafinil-Tablette. Und für den kleinen Hänger zwischendurch gäbe es ja auch noch Nootropika. Dabei zückte er ein kleines Glas aus der Tasche, um mir zu zeigen, wovon er redet. Große Skepsis machte sich damals schon in mir breit. „Modafinil? WTF! Nootropika? Was soll das denn sein?“

Der Nootropika-Markt ist weitestgehend unreguliert

Der Markt für Nootropika wächst vor allem in den USA und ist weitestgehend unreguliert. (Bild: t3n.de)
Der Markt für Nootropika wächst vor allem in den USA und ist weitestgehend unreguliert. (Foto: t3n.de)

Ein paar hintergründige Informationen waren für meine Testwoche wichtig, um das Thema besser zu verstehen. Was man wissen muss, ist zum Beispiel, dass sich rund um Nootropika derzeit vor allem in den USA von Kalifornien aus ein stark wachsender und vor allem unregulierter Markt entwickelt. Die kognitiven Hilfsmittel sind jedoch keinesfalls neu. Der rumänische Doktor Corneliu E. Guirgea entwickelte bereits 1962 Piracetam, eine Substanz mit nootropischer Wirkung, die heute in Deutschland verschreibungspflichtig ist. 1972 prägte er den Begriff ganz allgemein in der Öffentlichkeit.

Im weitesten Sinne werden darunter Stoffe verstanden, denen eine vorteilhafte Wirkung auf das zentrale Nervensystem und somit auch auf die kognitive Leistung nachgesagt wird. Im wissenschaftlich-pharmakologischen Bereich spricht man jedoch häufig von echten Arzneimitteln, die als sogenannte Anti-Dementiva für die Behandlung einer Demenz zugelassen sind. Dabei unterscheiden Fachleute die Medikamente nach pflanzlichen und chemisch definierten Nootropika. Aber auch homöopathische Hilfsmittel zählen dazu.

Das Produkt, das ich von Sam kenne und seit einer Woche zu mir nehme, fällt auf jeden Fall nicht in die Arzneimittel-Kategorie und ist von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA geprüft worden. Wie ich vorab erfahren konnte, ist es mit wesentlich schwächeren Inhaltsstoffen dosiert, als es bei einem echten Demenz-Medikament der Fall wäre. Das hat mich im Hinblick auf meine Testphase ungemein beruhigt – auch wenn dadurch absehbar war, dass der heftigste Produktivitätstrip meines Lebens ausbleiben könnte.

Eine „RISE“-Kapsel besteht aus drei Substanzen: 350 mg Bacopa, 100 mg L-Theanin und 50 mg Koffein – nichts davon ist in der Menge verschreibungspflichtig oder gar illegal. Bis auf Bacopa sind die anderen Stoffe sogar Bestandteil herkömmlicher Produkte, die wir im Alltag konsumieren. L-Theanin findet sich beispielsweise in grünem Tee. Die Menge an Koffein entspricht in etwa der Menge, die in einer Dose Cola enthalten ist. Soweit so gut.

Wirkung und Nebenwirkung einer Gehirndroge – die Meinungen gehen auseinander

Gehirndroge „RISE“-Kapseln von Nootrobox: 350 mg Bacopa, 100 mg L-Theanin und 50 mg Koffein.  (Bild: t3n.de)
Gehirndroge „RISE“ von Nootrobox: 350 mg Bacopa, 100 mg L-Theanin und 50 mg Koffein. (Foto: t3n.de)

Dennoch: Ganz ohne Kritik sind die Substanzen nicht. Was die Branche gerne verschweigt, ist die Tatsache, dass es zu ihren Produkten keine Langzeitstudien bezüglich eventueller Nebenwirkungen auf das Gehirn gibt. Vor allem bei Nootropika, die im freien Handel erhältlich sind und nur leicht an der Grenze zum Arzneimittel vorbeischlittern, sollten nicht nur Nutzer vorsichtig sein – eigentlich sollte sogar der Verbraucherschutz einschreiten. Davon abgesehen sind in den USA aber auch viele nichtzugelassene Produkte auf dem Schwarzmarkt im Umlauf sowie zugelassene Produkte, deren Wirksamkeit wissenschaftlich umstritten ist. Vor allem über Nootropika mit Gingko als Hauptbestandteil wird in Fachkreisen debattiert, ähnlich beim Bacopa-Kraut. Der Vorwurf, dass die Branche leichtgläubigen Käufern nur „Schlangenöl“ andreht, schwebt über den Köpfen.

„Dass ich an diesem Freitag durch mein Postfach fege, könnte auch an ganz anderen Dingen liegen!“

Auch während meines einwöchigen Tests, lässt sich dahingehend keine genaue Aussage treffen. Tatsächlich kann ich weder von einer ziemlich eindeutigen Wirkung, die auf „RISE“ zurückführen ist, berichten, noch von einer Nebenwirkung, die mich an anderer Stelle aus dem Verkehr gezogen hat. Dass ich an diesem Freitag durch mein Postfach fege, könnte genau genommen auch an ganz anderen Dingen liegen. Beispielsweise an den zwei Flaschen Wasser, die ich heute getrunken habe und die ich sonst eher selten an einem halben Arbeitstag schaffe. Vielleicht wirkt die heutige Kapsel auch einfach wie ein Placebo und ich bilde mir das alles nur ein. An anderen Tagen, war ich jedenfalls mal mehr und mal weniger fit als heute – trotz regelmäßiger Einnahme. Einige Studien zeigen zudem, dass der Wirkungsgrad stark von der Neurochemie des jeweiligen Konsumenten abhängt, die wiederum auch an Gewicht, Schlafrhythmus oder Launen gebunden ist. Was also bei mir wirkt oder nicht wirkt, könnte bei anderen Menschen schon wieder ganz andere Ergebnisse nach sich ziehen.

Ferner, denke ich aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis derartige Produkte auch in Deutschland auf den Markt kommen. Die Bereitschaft sich zu dopen ist in der Gesellschaft nicht gerade gering. Anfang des Monats sorgte beispielsweise eine Studie der Krankenkasse DAK für Aufsehen, die zu dem Schluss kommt, dass fast drei Millionen Menschen hierzulande schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente geschluckt haben, um sich fit für den Job zu halten. Dass viele Studenten sich während der Prüfungsphasen mit Ritalin und Co. aufputschen, ist auch kein Geheimnis mehr. Nootropika werden da sicherlich mit Kusshand genommen. Vor allem, weil sie in der Szene als nicht ganz so heftige Alternativen gelten.

Fazit des Selbsttests: Ich würde Gehirn-Doping nicht empfehlen

Fazit des Selbsttest: „Gesunder Schlaf, ein oder zwei starke Kaffee und ausreichend Wasser am Tag, tun es auch!" (Bild: t3n.de)
Fazit des Selbsttest: „Gesunder Schlaf, ein oder zwei starke Kaffee und ausreichend Wasser am Tag, tun es auch!" (Foto: t3n.de)

Ob ich schlussendlich die Kapseln, Pillen und Pulver von Nootrobox oder anderen Mitbewerbern wie trueBrain oder Nootroo empfehlen würde? Nein, ich denke nicht. Zum einen glaube ich, dass gesunder Schlaf, ein oder zwei starke Kaffee und ausreichend Wasser am Tag kurzfristig den gleichen Effekt auf unsere kognitive Leistung haben dürften, wie die eher leichten „RISE“-Kapseln. Zum anderen fehlen mir unabhängige Studien, die die härteren Substanzen nicht nur auf Wirksamkeit, sondern auch auf Nebenwirkungen hin untersucht haben. Dass ich damit vor allem unter den Befürwortern im Silicon Valley als typisch deutscher Pessimist gelte, wird wohl nicht zu verhindern sein. Aber genau wie ich Muskelaufbau-Präparate ablehne – weil zwangsläufig jeder Bodybuilder, der irgendwann aufhört zu trainieren und sie absetzt, aussieht wie Jabba the Hutt von Star Wars – lehne ich auch Gehirn-Doping ab.

Vielleicht verkenne ich die Bewegung aber auch. Jede neue Entwicklungsstufe des menschlichen Gehirns ging bislang mit der Nahrung einher. Erst als wir beispielsweise anfingen Fleisch zu essen, begann unser Denkapparat anzuschwellen. Es gibt insofern nicht wenige Personen, die in Ergänzungsmitteln wie Nootropika eine Möglichkeit sehen, dass die Menschheit beginnt, noch mehr aus sich herauszuholen. Dennoch, das herauszufinden, überlasse ich lieber anderen – dafür ist mir mein Gehirn dann doch zu schade. Nennt mich ruhig „spießig!"

(*... der echte Name des Mitbewohners wurde in „Sam“ geändert.)

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Andreas Weck
15 SaaS-Reseller-Geschäftsmodelle für Webagenturen, Systemhäuser und Freelancer http://t3n.de/news/saas-geschaeftsmodelle-602423/ 2015-04-01T08:51:07Z
Zu den größten Trends der diesjährigen WorldHostingDays, der größten Cloud-Infrastruktur- und Hosting-Fachmesse mit mehreren tausend Teilnehmern aus 85 verschiedenen Ländern, gehörten die …

Zu den größten der diesjährigen WorldHostingDays, der größten Cloud-Infrastruktur- und Hosting-Fachmesse mit mehreren tausend Teilnehmern aus 85 verschiedenen Ländern, gehörten die Themen PaaS, und . Der Fokus lag ganz klar auf dem Automatisieren, Skalieren und Vertreiben von Webservices und Anwendungen. 

t3n war vor Ort und hat 15 interessante Software-as-a-Service-basierte Aussteller besucht, deren Angebot auf Webagenturen, Webdesigner, Freelancer, Systemhäuser, Unternehmen und Startups im Bereich und abzielt. Schwerpunkt bei der Selektion lag hier auf der möglichst einfachen, fast immer whitelabelfähigen Erweiterung der Agentur-, Systemhaus- und Webdienstleister-Portfolios.

Der folgende kurze Anbieter-Überblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und gibt lediglich einen kleinen Teil der von uns besuchten Aussteller der WorldHostingDays wieder. Ähnliche Angebote und whitelabelfähige SaaS/Cloud-Services können gern in den Kommentaren ergänzt werden.

1. iovox.com: Call-Tracking-as-a-Service

(Screenshot: iovox.com)
(Screenshot: iovox.com)

Iovox ist einer der führenden Anbieter für Echtzeit-Tracking und Analyse von Telefonaten. Die Online-Plattform bietet euch die Möglichkeit, Telefongespräche zu analysieren und zu interpretieren, um dadurch Rückschlüsse auf das Anruferverhalten ziehen zu können.

2. CLOUDBILLING: Billing-as-a-Service

(Screenshot: cloudbilling.nl)
(Screenshot: cloudbilling.nl)

CLOUDBILLING sind Experten für die Automatisierung und Analyse von Rechnungen im Pay-Per-Use-Bereich. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der einfachen Anbindung der Services an eine bestehende Infrastruktur.

3. rankingCoach: Online Marketing & SEO-as-a-Service

(Screenshot: rankingcoach.com)
(Screenshot: rankingcoach.com)

rankingCoach bietet euch eine einfache Schritt-für-Schritt-Suchmaschinenoptimierung eurer Website mit Fokus auf Local SEO. In nur drei Schritten soll euch die Software zu mehr Sichtbarkeit in den Google-Rankings verhelfen. Integrierte Analyse-Tools helfen euch dabei, alle Veränderungen im Blick zu behalten.

4. OnApp: Infrastructure-as-a-Service

(Screenshot: onapp.com)
(Screenshot: onapp.com)

OnApp bietet euch ein vollautomatisiertes Management für öffentliche und private Cloud-Dienste sowie für Dedicated Server, VPN, CDN, DNS, Datensicherung und viele mehr. So ist es ohne tiefergehendes Wissen im Bereich Entwicklung und Infrastruktur möglich, eine umfassende Cloud- und Client-Management-Plattform zu erstellen.

5. e24cloud.com: Infrastructure-as-a-Service

(Screenshot: e24cloud.com)
(Screenshot: e24cloud.com)

Bei e24cloud bekommt ihr sowohl Speicherplatz als auch Rechenleistung aus der Cloud. Ihr könnt festlegen, wie viel Leistung ihr benötigt und welche Systemkonfiguration für eure Zwecke passend ist. Habt ihr eine Serverkonfiguration gewählt, verspricht e24cloud eine Bereitstellung der Ressourcen in unter einer Minute.

6. DreamCommerce: Online-Shop-as-a-Service

(Screenshot: dreamcommerce.com)
(Screenshot: dreamcommerce.com)

DreamCommerce ist der größte polnische Anbieter für E-Commerce-Sofware. Das Unternehmen bietet euch eine White-Label-Shopping-Cart-Software mit allen gängigen Funktionen für euren Online-Shop wie Versandabwicklung, Analyse, Payment oder Social-Media-Integration.

7. epages: Online-Shop-as-a-Service

(Screenshot: epages.com)
(Screenshot: epages.com)

Ein weiteres Portal zum Erstellen von Webshops ist epages. Auch hier kommt ihr ohne Design- und Programmierkenntnisse aus: Der Editor bietet alle wichtigen Grundfunktionen, um einen Shop zu erstellen inklusive Versand- und Zahlungsabwicklung, Social-Media-Integration und der Optimierung für mobile Endgeräte. Fortgeschrittene Benutzer und Entwickler können via CSS tiefergehende Anpassungen an ihrer Website vornehmen.

8. pilvi: Online-Shop-as-a-Service

(Screenshot: pilvi.com)
(Screenshot: pilvi.com)

Auch das finnische Startup pilvi bietet cloud-basierte Shop- und Management-Plattformen an. Das Angebot soll es Unternehmen ermöglichen, innerhalb kürzester Zeit eine eigenen Online-Shop aufzusetzen.

9. weebly: Website & Onlineshop-Builder-as-a-Service

(Screenshot: weebly.com)
(Screenshot: weebly.com)

weebly ist ein Web-Baukasten, der es dem Nutzer ermöglicht eigene Online-Shops und Websites zu erstellen. Die einzelnen Elemente der Seite werden dabei mittels Drag-and-Drop zusammengestellt – Kenntnisse im Bereich Webentwicklung sind somit nicht nötig.

10. duda: Website-Builder-as-a-Service

(Screenshot: dudamobile.com)
(Screenshot: dudamobile.com)

Auch duda bietet euch Webdesign nach dem Drag-and-Drop-Prinzip. So erstellt ihr mit „duda mobile sites“  Websites für mobile Endgeräte und mit „duda responsive sites“ responsive Websites für den Desktop, das Tablet und das Smartphone.  Mit „dudapro“ erhaltet ihr eine professionellere Arbeitsumgebung: Durch kompletten API-Zugriff und Zugang zum Source-Code finden hier auch Profis ihr Glück.

11. CM4all: Website-Builder-as-a-Service

(Screenshot: cm4all.com)
(Screenshot: cm4all.com)

Wie bei den anderen Lösungen bekommt ihr bei cm4all einen Editor, mit dem ihr schnell und ohne Programmier-Kenntnisse eine Website oder einen Webshop erstellen könnt – auch hier kommt ein Drag-and-Drop-Prinzip zum Einsatz. Durch die Integration der Ecwid-Storefront-Widgets müsst ihr benötigte Shop-Funktionen nur noch im Layout eurer Seite platzieren.

12. Dropmysite.com: Website-Cloud-Backup-as-a-Service

(Screenshot: dropmysite.com)
(Screenshot: dropmysite.com)

Bei dropmysite.com dreht sich alles um das Thema Backup. Nach Eingabe der FTP- oder SFTP-Einstellungen, führt dropmysite.com ein tägliches Backup eurer Webseite durch. Über euren Datenbank-Hostname könnt ihr zudem ein regelmäßiges Datenbank-Backup erstellen oder automatisiert erstellen lassen. Zusätzlich bietet dropmysite.com diverse Monitoring-Funktionen wie die Überwachung der Website-Verfügbarkeit und der Website-Leistung.

13. Dropmyemail.com: Email-Backup-as-a-Service

(Screenshot: dropyourmail.com)
(Screenshot: dropyourmail.com)

Vom gleichen Anbieter wie dropmysite stammt dropmyemail.com. Der Backup-Service sichert regelmäßig eure Emails, das Intervall könnt ihr dabei selbst festlegen. Über einen File-Manager könnt ihre jederzeit von überall aus auf die gesicherten Emails zugreifen.

14. whmcs.com: Hoster-as-a-Service

(Screenshot: whmcs.com)
(Screenshot: whmcs.com)

WHMCS ist eine sehr leistungsfähige Software für Webhoster. Sie ist Kundenverwaltung, Ticketsystem, Rechnungserstellung und einiges mehr. Durch eine Vielzahl von Erweiterungs-Modulen könnt ihr viele Abläufe automatisieren, virtuelle Server bereitstellen oder Domains registrieren. WHMCS bietet euch zudem ein konfigurierbares Front-End: Administratoren haben so die Möglichkeit, über Templates genau festzulegen, was für den Nutzer sichtbar ist und auf welche Funktionen er zugreifen kann.

15. resello: Registrar & Hoster-as-a-Service

saas resello

resello ist ein Cloud-Hosting-Provider, der sowohl Domain-Hosting und -Registrierung als auch Bulk-Hosting und Ressource-Hosting anbietet. Mit dem resello Slimsite-Editor stellt das Unternehmen zudem ein Tool zur Verfügung, mit dem ihr eigene Websites erstellen könnt.

Hoch interessant ist die Zusammenschaltung von verschiedenen Diensten: So können teilweise die größten Hürden von Startups überklommen werden, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Kombinationen aus OnApp als IaaS mit whmcms oder rankingCoach in Kombination mit weebly und 99Designs lassen das Startup-Herz höher schlagen.

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Andreas Lenz
Everything as a Service: Der Trend der Cloud- und Hosting-Branche http://t3n.de/news/whd-global-2015-everything-as-a-service-602429/ 2015-03-27T15:15:33Z
Trübes Wetter, volle Hallen – und trotzdem lachende Gesichter überall. So haben sich die WorldHostingDays 2015 oder kurz, die WHD.global 2015 präsentiert. Auch wir haben uns zwischen den …

Trübes Wetter, volle Hallen – und trotzdem lachende Gesichter überall. So haben sich die WorldHostingDays 2015 oder kurz, die WHD.global 2015 präsentiert. Auch wir haben uns zwischen den Ständen umgeguckt und festgestellt: Die Hosting-Branche ist im Umbruch.

 Wer in dieser Woche das Gelände des Europaparks in Rust betrat, dem wurde gleich klar: Everything as a Service ist das unausgesprochene Kernthema der WHD.global 2015. Und gleichzeitig der größte und wichtigste für die Infrastrukturbranche. Wie gewohnt fand das größte Event rund um die Themen und auch 2015 wieder zwischen Achterbahnen und Abenteuerspielplatz stattgefunden.

WHD.global 2015: Hosting war gestern, Everything as a Service ist heute

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IaaS/PaaS zum Selbermachen. Jelastic präsentiert sich auf der WHD 2015 als Lösung für DevOps. (Screenshot: Jelastic)

Ein Abenteuerspielplatz scheint derzeit auch die Cloud zu sein: Die Möglichkeiten der digitalen Transformation gehen weit über das Optimierungspotential in der Teamkommunikation in einem Unternehmen hinaus. Und die WHD zeigen: Dieses Potential kann inzwischen mit Everything-as-a-Service-Angeboten voll ausgeschöpft werden. Durch sie entstehen neue Möglichkeiten, die einen B2B2C-Markt ermöglichen, in dem Everything-as-a-Service-Anbieter das Portfolio von Hostern, aber auch Agenturen unter einem „White Label“ erweitern.

Noch nie war es so einfach, neue Produkte aus verschiedenen XaaS zu bauen beziehungsweise das eigene Produktangebot durch Database as a Service, Software asa Service und so weiter zu ergänzen. Aus einer Agentur wird so im Handumdrehen ein Hoster, aus einem Hoster ein IaaS-/PaaS-Anbieter und aus einem IaaS-Anbieter ein Desaster-Recovery-as-a-Service-Anbieter. Unbegrenzte Möglichkeiten.

„Sämtliche IT-Segmente wachsen immer näher zusammen und ermöglichen es, weitere Produkte beziehungsweise Geschäftsmodelle zu kreieren – so einfach wie noch nie. Als WHD wollen wir zukünftig mehr qualitativ als quantitativ wachsen und uns teilweise selbst neu erfinden. Formate wie die Nighttalks zeigen, wie Informationsaustausch auch in einer lockeren Umgebung stattfinden kann. Es gibt noch vieles auszuprobieren.“ Thomas Strohe, Veranstalter WHD

Auf der WHD wird auch versucht, Vertrauen zurück zu gewinnen

Die Hostingbranche weiß genau, dass das Vertrauen der Kunden wieder zurückerobert werden muss – Skandale rund um NSA und Datendiebstahl bei Sony und Co. lassen auch Infrastruktur-Anbieter in einem schlechten Licht dastehen. Die Vorträge von Kaspersky, Snowden und Co. rund um Datenschutz und Datensicherheit bis hin zu hybriden, privaten und Public-Clouds haben in Rust klar gemacht, wie dieses Vertrauen wiedererlangt werden kann: durch Transparenz und mehr Sicherheitsfeatures für Kunden.

Und die Anbieter? Die fahren mit innovativen XaaS-Produkten auf, die es bis vor kurzem noch gar nicht gab, um dieses Vertrauen wieder zurück zu gewinnen und gleichzeitig die Geschäftsfelder ihrer Kunden durch ihre eigenen Services zu erweitern.

Mit mehr als 6.000 Besuchern aus über 80 Ländern hat die WHD.global 2015 den besten Überblick über die derzeitigen Chancen und Produkte am weltweiten Markt geliefert. Gekrönt wurde das Event durch exzellente Auftritte und Vorträge, die durch spannende Side-Events und Socializing-Veranstaltungen komplettiert wurden. Wer sich ernsthaft mit Infrastruktur, Cloud und Hosting beschäftigt, für den muss die WHD – spätestens jetzt – zum Pflichtevent werden.

Wie war die WHD.global 2015 für euch?

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Mario Janschitz
Der Live-Streaming-Trend geht weiter: YouTube Live soll noch 2015 starten http://t3n.de/news/youtube-live-streaming-twitch-602005/ 2015-03-25T09:27:02Z
Medienberichten zufolge soll YouTube eine neue Live-Streaming-Plattform nach Vorbild von Twitch vorbereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Angebot starten.

Medienberichten zufolge soll eine neue Live-Streaming-Plattform nach Vorbild von Twitch vorbereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Angebot starten.

YouTube soll an Twitch-Alternative arbeiten

2014 berichtete beinahe die gesamte Technologie-Presse, dass Google Twitch für eine Milliarde US-Dollar übernehmen würde. Stattdessen kaufte Amazon den Streaming-Dienst für 970 Millionen US-Dollar. Das Interesse von Google und auch der erzielte Kaufpreis zeigen deutlich, wie lukrativ der Markt für Live-Streaming von Computerspielen ist. Allem Anschein nach, will die Google-Tochter YouTube jetzt auch ohne Twitch versuchen, einen Teil dieses Kuchens abzubekommen.

Laut einem Bericht von the Daily Dot soll YouTube an einer Live-Streaming-Lösung arbeiten. Dabei bezieht sich die US-amerikanische Online-Nachrichtenseite auf anonyme Quellen, die dem Unternehmen nahe stehen sollen. Wie bei Twitch soll der Fokus auf Live-Gaming und der E-Sport-Szene liegen.

YouTube soll bald auch Twitch Konkurrenz machen. (Logo: Twitch)
YouTube soll bald auch Twitch Konkurrenz machen. (Logo: Twitch)

YouTube soll wieder verstärkt auf Live-Streaming setzen

Live-Streaming ist an sich kein neues Feature für YouTube. Schon 2010 übertrug die Video-Plattform Cricket-Spiele aus Indien. Danach wurde es allerdings, bis auf wenige Ausnahmen, ziemlich still um Live-Streams auf YouTube. 2014 entfernte das Unternehmen sämtliche Hinweise auf Live-Übertragungen von der YouTube-Homepage.

Ob die Berichte stimmen, lässt sich derzeit nicht verifizieren. Allerdings wäre es nicht verwunderlich, wenn YouTube versuchen würde, sich ein Standbein auf dem lukrativen Live-Gaming-Markt aufzubauen. Ob sie dabei allerdings so erfolgreich sein werden wie Twitch, bleibt abzuwarten.

via arstechnica.com

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Kim Rixecker
Hacker auf deiner Couch: Das Internet of Things wird unterschätzt [Kommentar] http://t3n.de/news/sicherheitsrisiko-smart-home-internet-der-dinge-600361/ 2015-03-20T12:11:20Z
Das Internet der Dinge ist einer der großen Trends der CeBIT 2015, und er bringt Veränderungen im positiven wie im negativen Sinne mit sich. Darüber hinaus öffnet das „neue“ Internet aber …

Das Internet der Dinge ist einer der großen Trends der CeBIT 2015, und er bringt Veränderungen im positiven wie im negativen Sinne mit sich. Darüber hinaus öffnet das „neue“ Internet aber auch völlig neue Einfallstore für Hacker, Cracker und Script-Kiddies.

Mit dem Internet der Dinge bieten sich neue Möglichkeiten, um Systeme oder konkrete Personen anzugreifen. Stell dir vor, du verfügst über einen intelligenten Stromzähler, der von einem Angreifer übernommen wird. Nicht nur, dass dann dein Strom und somit auch die Alarmanlage ab- und angeschaltet werden könnte. Aus den Verbrauchswerten könnte der Angreifer auch ablesen, wann du zuhause bist, ja sogar: ob es sich bei dir um einen Wochenpendler handelt oder nicht. Das Heim wird zum Sicherheitsrisiko.

Dein Wohnzimmer: Ein potentielles Sicherheitsrisiko

Die klassischen Einfallstore für einen Angriff sind wohl Router und Laptop. Neben smarten Geräten aber sind es jetzt auch Devices, die völlig autonom und selbstständig eure Informationen teilen – wie zum Beispiel eure sportlichen Erfolge oder wann und ihr wo „eincheckt“. Das Internet durchdringt so immer mehr unser Leben, und zwar wortwörtlich, da immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind – und somit ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellen.

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Smart TV: Ein potentielles Sicherheitsrisiko. (Foto: © florinoprea - Fotolia.com)

Die Awareness fehlt: Das Risiko des IoT wird unterschätzt

Smarte Geräte sind deswegen so gefährlich, weil ihr Risiko als Einfallstor unterschätzt wird. Wer überprüft schließlich schon, was ein Smart TV im heimischen Netzwerk wirklich kann, beziehungsweise welche Rechte er hat? Aber ganz praktisch gesehen: Smarte Fernseher werden schon gehackt, um Werbung anzuzeigen. Es sind sogar Fälle dokumentiert, die belegen, dass über unverschlüsselt gesendete Thumbnails – Vorschaubilder einzelner Sender – Schadcode in die Geräte implantiert werden konnte. In einem internen Test hat ein Kaspersky-Mitarbeiter versucht, Sicherheitslücken in seiner eigenen Wohnung auszumachen. 14 konnte er alleine am NAS ausmachen, eine auf seinem Smart TV sowie drei an seinem Netzwerk-Drucker.

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Es gibt kaum Smart-Geräte, die über Sicherheitsmechanismen verfügen. Ein Netzwerkdrucker wird somit leicht zum zwielichtigen Kopiergerät, das sensible Dokumente – direkt beim Druckvorgang – umleitet. Oder: Autos ohne Fahrer – ein Trend des Internets der Dinge. Wer so ein Fahrzeug hackt, dem ist es ein Leichtes, Bewegungsprofile über Personen anzufertigen, um mehr als nur den Wohnort rauszufinden. Der Spaß hört schließlich ganz auf, wenn das Auto ferngesteuert angehalten werden kann und sich die Türen automatisch öffnen.

Social Engeneering ist nicht die einzige Gefahr

Und was kann man dagegen tun? Das Selbe wie vor zehn, fünf und drei Jahren: Updates für sämtliche Geräte einspielen sowie Standardpasswörter ändern – und, was viel wichtiger ist: Awareness schaffen. Jedes elektronische Gerät im Internet der Dinge ist ein größeres potentielles Sicherheitsrisiko als je zuvor. Sei es die Wifi-Steckdose, der Activity-Tracker oder eine Google Glass.

Immer noch haben 87 Prozent aller Angriffe ihren Ursprung in Java-Applikationen oder werden direkt über den Browser durchgeführt. Ein Browser auf einem „smarten“ Gerät kann somit direkt ein Loch in eine vorhandene Sicherheitsstrategie reißen. Und gerade in Deutschland ist die Gefahr besonders hoch: Im Kasperksy-Ranking um die am häufigsten angegriffenen Anwender finden sich Deutsche auf dem dritten Platz.

Anders als beim klassischen Social Engineering, bei dem das Vertrauen, die Autorität, die Hilfsbereitschaft und die Neugier ausgenutzt werden, ist das größte Sicherheitsrisiko noch immer der unaufgeklärte Mensch. Es sind die Nutzer, die unreflektiert Bewegungsdaten über Facebook sharen, Bilder vom Urlaub auf Instagram posten, penibel tweeten, was sie wo gerade machen und sich nicht bewusst sind, dass eine Spielekonsole inklusive Kamera, ein Smart TV, ferngesteuerte Thermometer und Heizungskontrollen den Hacker direkt in die eigene Wohnung holen.

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Mario Janschitz
CeBIT 2015: Wie Kunden die digitale Transformation vorantreiben [Sponsored Post] http://t3n.de/news/cebit-2015-kunden-digitale-599066/ 2015-03-13T09:30:58Z
Anzeige Aktuelle Technik-Trends wie die Apple Watch sollten Unternehmen nicht von dem abhalten, was wirklich wichtig ist: dem Kunden und seiner Customer-Experience über alle Kanäle. Wie dieser Fokus am …
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Aktuelle Technik-Trends wie die Apple Watch sollten Unternehmen nicht von dem abhalten, was wirklich wichtig ist: dem Kunden und seiner Customer-Experience über alle Kanäle. Wie dieser Fokus am effizientesten gelingt, verrät Adobe auf der CeBIT in Hannover.

„Das Zeitalter der optimierten Konsumentenansprache ist auch ohne Apple Watch längst angebrochen“

Gerade erst hat Apple im gewohnt großen Rahmen seine neue Smartwatch präsentiert, da nimmt die Euphorie um das kleine Stück Elektronik auch schon mächtig Fahrt auf: cebit 2015 adobe internet of thingsKnapp 70 Prozent der Verbraucher, die in den nächsten sechs Monaten den Kauf eines Wearables planen, wollen sich einer aktuellen Adobe-Studie zufolge (sehr) wahrscheinlich eine „Apple Watch“ zulegen. Doch nicht nur Konsumenten, auch Marketing-Profis sind Feuer und Flamme. Rund drei Viertel von ihnen sehen gewaltige Potenziale in der weiteren Verbreitung der Wearables und des Internet of Things im Allgemeinen.

Und tatsächlich: Falls die Apple Watch wirklich den Durchbruch schafft, bietet sie dem Marketing eine weitere effektive Möglichkeit, einen direkten Kontakt zum Kunden aufzubauen. Doch seien wir ehrlich: Eine wirkliche Revolution bedeutet die Apple Watch fürs Marketing nicht.cebit 2015 adobe internet of things 2 Das Zeitalter der optimierten Konsumentenansprache ist auch ohne sie längst angebrochen. Mit zentralen Themen wie Mobile, Big Data und IoT bietet die fortschreitende Digitalisierung schon heute das nötige Rüstzeug, um während der gesamten Customer-Journey wertvolle Insights über die Kunden zu gewinnen und ihnen maßgeschneiderte Angebote mit größtmöglicher Personalisierung zu machen. In der nächsten Phase werden daher weniger Produkt- und Dienstleistungsinnovationen im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr neue durchgängige Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wie Unternehmen diese Herausforderung am effizientesten angehen, verrät Adobe auf der CeBIT 2015 in Hannover, die vom 16. bis 20. März im Zeichen der „d!conomy“ steht.

Das Marketing muss sich verändern

Das große Interesse an der Apple Watch zeigt vor allem eins: Die Customer-Journey hat sich dramatisch verändert, lineare Prozesse gibt es eigentlich nicht mehr. Wir erleben derzeit eine wahre Touchpoint-Odyssee der meist mobilen Kunden. Eine Vielzahl unterschiedlichster Berührungspunkte erfordert eine ganzheitliche Betrachtung der Marken-Kommunikation. Marketing muss sich verändern, weil sich die Kunden und ihre Erwartungen verändert haben – und das sehr schnell. Unternehmen stehen umso mehr in der Pflicht, die digitale Transformation in Angriff zu nehmen, wenn sie auch in Zukunft erfolgreich sein wollen.

cebit 2015 adobe internet of things 3Marketing-Verantwortliche, die die digitale Körpersprache ihrer Kunden nicht lesen und ihre Angebote daraufhin optimieren können, werden über kurz oder lang den Anschluss verlieren. Mit Wearables wie der Apple Watch, Fitness-Armbändern, Instore-Displays oder Speaking Windows kommen in der angebrochenen Ära des IoT dabei immer mehr Endgeräte ins Spiel, die über Apps mit aktuellem Content und Location-Based-Services versorgt werden können. Das Ziel aber bleibt dasselbe: Letztlich geht es immer darum, den Kunden und seine Customer-Experience zielgenau zu bedienen. Nahtlose Multi-Channel-Kommunikation ist das, was der Kunde heute erwartet. Für künftige Marketing-Erfolge wird es daher entscheidend sein, einen ganzheitlichen 360-Grad-Blick auf den Kunden zu etablieren. Es gilt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – und dabei nicht von aktuellen Trends und Hypes wie der Apple Watch ablenken zu lassen. It's time to focus!

Adobe auf der CeBIT 2015:

  • CIO-/CXO-Konferenz „d!conomy“ 16. März, 10-13 Uhr, Executive Lounge, Konferenzraum 1+2, Halle 8
  • Expert-Panel „Kundenbeziehungen schärfen“ 18. März, 14:45-15:30 Uhr, Halle 5, Stand D04
  • Fireside-Chat „Wo steht die Digital Transformation in Deutschland?“ 19. März, 13-13:10 Uhr, Halle 4, Stand A72
  • Keynote „Digital Experience als 360-Grad-Ansatz“ 19. März, 16:10-16:40 Uhr, Halle 4, Stand A72
  • Elevator-Pitch „Web-Experience-Lösungen“ 20. März, 11:05-11:20 Uhr, Halle 4, Stand A72
  • Expert-Panel „Trends zur Conversion-Optimierung“ 20. März, 12:20-13 Uhr, Halle 4, Stand A72

Mehr Marketing-Wissen für die „d!conomy“ bringt der Adobe-Summit 2015

cebit 2015 adobe internet of things 4

 

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t3n Redaktion
SXSW 2015: t3n zu Gast im wilden Tech-Eldorado von Austin http://t3n.de/news/sxsw-2015-599215/ 2015-03-13T09:24:38Z
Von heute bis zum kommenden Dienstag findet mit der SXSW Interactive der wohl spannendste Teil des legendären Kreativ- und Kulturfestivals im texanischen Austin statt. Wir von t3n sind vor Ort und …

Von heute bis zum kommenden Dienstag findet mit der SXSW Interactive der wohl spannendste Teil des legendären Kreativ- und Kulturfestivals im texanischen Austin statt. Wir von t3n sind vor Ort und versorgen euch mit den wichtigsten Infos, Trends und Eindrücken.

SXSW: Pflichtprogramm für digitale Professionals

Es ist Mitte März, die Sonne lacht und jeder, wirklich jeder, der in der Digitalszene was zu melden hat, geht oder schaut erwartungsvoll nach Texas: Was bringt die digitale Zukunft? Welches Startup wird man dieses Jahr jubelnd auf die Erfolgsspur bringen? In Austin findet dieser Tage die SXSW 2015 statt – t3n mischt mit beim inzwischen kaum mehr weg zu denkenden South-by-Southwest-Festival, das einst als Kleinkunstfestival für 150 Rockmusiker gestartet ist.

Früher nur Musikfestival, heute größtes Fest für Kreative der Welt: Die SXSW in Austin. (Foto: SXSW)
Einst Musikfestival, heute weltweit größtes Fest für Kreative: die SXSW in Austin. (Foto: SXSW)

Das war 1987, also vor mehr als 25 Jahren. Heute kommen verteilt über zehn Tage 70.000 Menschen. Das SXSW-Festival ist längst zum Pflichttermin für alle Professionals geworden, die unmittelbar von der Digitalisierung betroffen sind – Musik, Film, Medien, Kultur, Gaming – das South by Southwest vereint Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen.

Hier wurden Twitter und Foursquare entdeckt

In Digitalwirtschaft und Tech-Szene ist die SXSW spätestens seit 2007 in aller Munde. Nicht etwa in San Francisco, sondern in Austin nämlich lancierte das damals noch kleine Startup Twitter die erste Version seines Dienstes, der heute an der Börse notiert ist. Ebenso von der enormen Dichte der Besucher auf der SXSW konnte zwei Jahre später Foursquare profitieren.

Einen neuen Senkrechtstarter hat es seitdem zwar nicht gegeben. Man kann deshalb wie CNET darüber streiten, ob die geschürten Erwartungen für eine Neuentdeckung noch angemessen sind oder, wie Venture-Kapitalist Fred Wilson fragt, ob der Produktlaunch für ein Startup im Rahmen von Tech-Partys wie der SXSW überhaupt sinnvoll ist. Angesichts des Stellenwerts, den das Event jungen Neugründungen beimisst, kann man sich aber auch fragen: Warum nicht?

Immerhin wird es auch in diesem Jahr mit dem Startup Village wieder einen speziellen Bereich für Neugründungen aus aller Welt geben. Und: Auch Deutschland kommt als Standort mehr zum Zug als je zuvor. So entsendet die Berliner Gründerszene ganze zehn Startups nach Austin, während Hamburg unter der Dachmarke des Reeperbahn-Festivals wie im letzten Jahr mit einer ganzen Delegation von Startups anreist.

SXSW – t3n berichtet live aus Austin

Als t3n-US-Korrespondent werde ich das Event von heute bis zum kommenden Dienstag redaktionell begleiten. Im Fokus stehen Berichte über aktuelle Trends und spannende Startups ebenso wie persönliche Eindrücke – auch auf Twitter teile ich die aktuellsten Infos. Die Bildergalerie wird fortlaufend ergänzt.

Ihr wollt noch mehr spannende Fakten zur SXSW? Ein Klick auf den folgenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

(Grafik: Entrepreneur.com)
(Grafik: Entrepreneur.com)
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Daniel Hüfner
Meerkat: Die App, die Twitter für immer verändern könnte [Kolumne] http://t3n.de/news/meerkat-app-twitter-fuer-immer-599027/ 2015-03-13T07:25:46Z
Seit einigen Tagen sorgt die Live-Streaming-App Meerkat für Aufsehen. Die enge Verzahnung mit Twitter zeigt: Der Microblogging-Dienst sollte dem Trend nachspüren und die Funktion nativ einbinden.

Seit einigen Tagen sorgt die Live-Streaming-App Meerkat für Aufsehen. Die enge Verzahnung mit zeigt: Der Microblogging-Dienst sollte dem Trend nachspüren und die Funktion nativ einbinden. Sie könnte die Killer-App für das werden. Die von Luca Caracciolo.

Twitter – Wohin geht die Reise?

Twitter ist ja so ein wenig gebeutelt. Der Microblogging-Dienst wächst zwar nach wie vor, aber nicht in dem Maße, wie sich Investoren und Börsianer das wünschen mögen. Noch immer ist vielen Menschen zu kompliziert, zu stressig, einfach zu viel. Zudem hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen, der bei Power-Nutzern nicht nur positiv ankommt. Die API-Beschränkungen, der damit zusammenhängende Rückgang von Drittanbieter-Apps und -Diensten, die zunehmende Einblendung von unpassenden Sponsored Tweets: alles Dinge, für die wohl kein Nutzer Twitter dankt. Und ein langfristiges und wirklich nachhaltiges Geschäftsmodell ist noch immer nicht in Sicht. Alles doof irgendwie.

Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)
Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)

Live-Streaming mit Meerkat – Die Killer-App für Twitter?

Da kommt doch der kleine Hype um Meerkat gerade recht. Meerkat ist eine simple Live-Streaming-App für iOS, die eng mit Twitter verknüpft ist. Per Knopfdruck können Meerkat-Nutzer mit ihrem iPhone einen Video-Live-Stream starten, der Link wird dann an alle Twitter-Follower des Streamers verteilt. Im Grunde reicht auch der Link, um sich den Stream anzuschauen. Das Faszinierende an der Verknüpfung von Meerkat und Twitter ist aber, dass die Live-Streaming-App perfekt zur Echtzeit-Mechanik von Twitter passt. Oder wie es Casey Newton von The Verge ganz richtig auf den Punkt bringt:

Meerkat, in other words, is Twitter’s obsession of the moment.

Das Echtzeit-Web, seit Jahren gefeiert und von Twitter quasi miterfunden, findet in Meerkat und Co. seinen in bewegtes Live-Bild gegossenen Höhepunkt. Das Echtzeit-Web ist hier und jetzt, weil ich quasi auf Knopfdruck live von jedem Ort der Welt zu jeder Zeit meine Follower und im Grunde jeden Netznutzer erreichen kann. Das Prinzip mag nicht sonderlich neu sein, aber die Einfachheit, mit der das mittlerweile geht, ist es.

Live-Video-Streaming für Jedermann: „Wer braucht das denn?“

Wer jetzt an die Banalität eines YouNow denkt, an die Vielzahl amateurhafter, verwackelter Live-Videos, die keiner sehen will: Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als YouTube 2005 an den Start ging und 2006 von Google für 1,3 Milliarden US-Dollar gekauft wurde. Es wurde viel darüber diskutiert, wie unsinnig und banal doch so eine Plattform sei, die wirklich jedem Internet-Dödel erlaubt, Videos hochzuladen. Zehn Jahre später spricht keiner mehr über die Banalität von YouTube.

Live-Streaming auf Twitch: Top-Streamer sind mittlerweile hauptberuflich auf der Plattform unterwegs. (Foto: Twitch)
Live-Streaming auf Twitch: Top-Streamer sind mittlerweile hauptberuflich auf der Plattform unterwegs. (Foto: Twitch)

Oder Twitch: „Wer will denn anderen Leuten beim Spielen von Videospielen zuschauen? Ist doch voll öde und banal!“. Twitch ist mittlerweile ein Millionengeschäft, Sponsoren streiten sich um die coolsten Streamer, von denen nicht wenige mittlerweile ihren „normalen“ Job aufgegeben haben und jetzt hauptberuflich zocken und sich dabei von Tausenden über die Schulter schauen lassen.

Technologien und Dienste, die banal wirkende, alltägliche Dinge auf einfachste Art und Weise ermöglichen, sollten im Netz niemals unterschätzt werden – auch wenn man zum Zeitpunkt ihrer Entstehung noch mit dem Kopf schütteln mag.

Twitter jedenfalls hat verstanden und vor ein paar Tagen die Akquisition von Periscope bekannt gegeben: Eine Live-Video-App, die ganz ähnlich funktioniert wie Meerkat. Jetzt sollte der Microblogging-Dienst die Funktion schnellstmöglich nativ in die offizielle Twitter-App einbinden. Dann dürfte alles möglich sein: das Scheitern der Funktion, aber auch die Killer-App für Twitter.

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Luca Caracciolo
Mails werden zu Chats: Wie ein neuer Startup-Trend unsere Kommunikation verändern könnte http://t3n.de/news/mails-chats-mailtime-mailburn-hop-598824/ 2015-03-12T07:27:51Z
Mit MailTime, Mailburn und Hop wollen gleich drei Apps unsere Mails in Chats umwandeln. Wie genau das funktionieren soll und wo die Vorteile liegen könnten, verraten wir euch im Artikel.

Mit MailTime, Mailburn und Hop wollen gleich drei unsere Mails in Chats umwandeln. Wie genau das funktionieren soll und wo die Vorteile liegen könnten, verraten wir euch im Artikel.

Mails werden zu Chats: Das steckt hinter der Idee

In immer mehr Unternehmen findet ein wachsender Teil der Kommunikation nicht mehr per E-Mail, sondern über Chat-Dienste wie Slack oder HipChat statt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wichtige Fragen können zumeist deutlich schneller geklärt werden, zumal ein Chat eher einem Gespräch gleicht, während E-Mails mit ihren Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln eher dem Vorbild der Briefpost entsprechen, obwohl sie letztlich deutlich schneller ankommen. Allerdings bieten die eingangs erwähnten Tools keine einfache Möglichkeit, um mit externen Kontakten in einen Dialog zu treten. Genau hier setzen die Apps von MailTime, Mailburn und Hop an.

Statt – wie bei Chat.cc – auf Mails nur aufzusetzen, wollen alle drei Hersteller E-Mails wirklich in Chats verwandeln. Ihr Vorteil gegenüber dedizierten Chat-Apps: Der Empfänger muss nicht notwendigerweise selbst eines der Tools nutzen, denn alle Nachrichten kommen nach wie vor als E-Mail an. So wird niemand ausgeschlossen, auch wenn das schnelle Hin und Her, vor allem in einer Gruppenkonversation, Nutzer eines herkömmlichen Mail-Clients unter Umständen etwas nerven könnte. Im Folgenden stellen wir euch MailTime, Hop und Mailburn etwas genauer vor – und gehen dabei auch auf die jeweiligen Unterschiede ein.

Kurzübersicht: Drei Apps, die Mails zu Chats machen

MailTime

MailTime ist derzeit nur für iOS 7.0 oder nachfolgende Versionen verfügbar. Eine Android-App befindet sich allerdings schon in der Mache. Die App trennt zwischen aktiven Konversationen und allen anderen E-Mails, so sollen Nutzer besser die Übersicht behalten können. E-Mails mit mehreren Empfängern werden als Gruppen-Chat angezeigt.

Wer will, kann direkt aus einer Nachricht heraus To-Do-Listen für sich oder einen Gesprächspartner erstellen. Außerdem lassen sich Bilder und Dateien auf Dropbox direkt in Nachrichten einfügen. Derzeit größter Haken der App: Es werden nur Gmail- und Google-Apps-Konten unterstützt. Das soll sich erst in einer späteren Version von MailTime ändern.

Hop

Chat statt Mail: Hop existiert als einzige App auf dieser Liste auch in einer Android-Version. (Screenshot: Play-Store)
Chat statt Mail: Hop existiert als einzige App auf dieser Liste auch in einer Android-Version. (Screenshot: Play-Store)

Hop ist für Android und iOS verfügbar. Wenngleich die App auch im Geschäftsumfeld nutzbar wäre, scheinen sich die Macher eher auf Privatanwender zu konzentrieren. So bietet Hop beispielsweise die Möglichkeit, kleine Bildchen für das Gegenüber zu malen. Immerhin können damit aber auch Videos und Tonaufnahmen erstellt und direkt geteilt werden.

Benutzt auch euer Empfänger die Hop-App, könnt ihr wie bei WhatsApp sehen, wenn er gerade etwas eintippt. Tatsächlich wird die Kommunikation dann direkt über die App abgewickelt und landet nur noch als Backup auf eurem Mail-Server.

Hop - Email Messenger
Download @
Google Play
Entwickler: Hop
Preis: Kostenlos

Mailburn

Mailburn macht aus euren E-Mails Chats. (Grafik: Mailburn)
Mailburn macht aus euren E-Mails Chats. (Grafik: Mailburn)

Ähnlich wie MailTime unterstützt Mailburn derzeit nur Googles E-Mail-Dienste, auch gibt es bislang nur eine iOS-App. Allerdings haben die Macher ambitionierte Ziele: Mailburn soll nicht nur E-Mails als Chat darstellen, sondern mittelfristig auch einen Haufen zusätzlicher Funktionen bieten, die wir bislang nicht von unseren E-Mail-Clients kannten.

Beispielsweise soll es in späteren Versionen der App möglich sein, den Status von Jira-Tickets direkt innerhalb von Mailburn zu verändern. Bis es so weit ist, wird es allerdings noch eine Weile dauern.

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Mailburn
Download @
App Store
Entwickler: Daniil Pavlyuchkov
Preis: Kostenlos

Welche Funkti0nen wünscht ihr euch noch von Clients wie MailTime, Mailburn oder Hop? Oder bleibt ihr lieber bei der klassischen Mail?

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Kim Rixecker
Smartwatches made in Switzerland: So versuchen traditionelle Uhrenhersteller mit dem Trend mitzuhalten http://t3n.de/news/smartwatches-switzerland-596470/ 2015-02-27T10:23:06Z
Auch traditionelle Schweizer Uhrenhersteller müssen mit der Zeit gehen. Eine neue Plattform soll die Features von Smartwatches auf Oldschool-Quartzuhren bringen.

Auch traditionelle Schweizer Uhrenhersteller müssen mit der Zeit gehen. Eine neue Plattform soll die Features von Smartwatches auf Oldschool-Quartzuhren bringen.

Um den Trend zu Smartwatches nicht zu verschlafen, wollen Schweizer Luxushersteller ihren traditionellen Uhren intelligente Features verpassen. Die Markenfabrikanten Frederique Constant, Mondaine und Alpina haben gemeinsam mit der auf Bewegungserfassung spezialisierten Softwarefirma Fullpower die „MMT Horological Smartwatch Platform“ vorgestellt. Dadurch sollen die Vorteile der Smartwatches und der traditionellen Quartzuhren vereint werden.

Smartwatches von Schweizer Traditionsherstellern

Gemeinsam mit der Plattform, auf der verschiedene Sensoren, Software und eine Backup-Möglichkeit für Cloud-Speicher versammelt sind, haben die drei Schweizer Uhrenhersteller auch gleich eigene Smartwatches vorgestellt – jede mit einem eigenen schicken Design. Mondaine etwa nennt seine intelligente Uhr Helvetica No.1 Horological Smartwatch (PDF).

Die Schweizer Traditionsmarken haben dabei bewusst auf das typische Aussehen der modernen Smartwatches verzichtet und bleiben dem herkömmlichen Design treu. Die Smartwatch-Funktionalitäten wie der Schrittzähler sind zurückhaltend in das Ziffernblatt integriert worden.

Die Mondaine Helvetica No.1 Horological Smartwatch ist eine der ersten Smartwatches eines Schweizer Traditionsherstellers. (Foto: Mondaine)
Die Mondaine Helvetica No.1 Horological Smartwatch ist eine der ersten Smartwatches eines Schweizer Traditionsherstellers. (Bild: Mondaine)

Schweizer Smartwatches: Smarte Funktionen und Ziffernblatt

Die neuen Smartwatches der Schweizer Uhrenhersteller verbinden sich aller Tradition zum Trotz via Bluetooth mit dem Smartphone des Nutzers (iOS und Android). So wird das Smartphone genutzt, um die Uhrzeit zu synchronisieren. Über eine entsprechende Smartphone-App können etwa die gelaufenen Schritte oder Informationen zum Schlaf abgerufen werden.

Zu den Vorteilen der Schweizer Modelle gegenüber den „normalen“ Smartwatches zählt, dass die Batterien mindestens zwei Jahre halten sollen. Dafür müssen die Nutzer darauf verzichten, dass ihnen eingehende Anrufe oder Nachrichten angezeigt werden. Die traditionellen Luxusuhren mit dem smarten Kern sind zudem nicht billig. Wenn die ersten Modelle im Mai 2015 in den Verkauf gehen, müssen zwischen 500 und 1.000 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden.

via www.cnet.com

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Jörn Brien