Trends | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Trends 2015-09-05T06:29:36Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/trends Zu Besuch beim IKEA der Zukunft: Wie 99chairs den E-Commerce umräumt http://t3n.de/news/99chairs-630945/ 2015-09-05T06:29:36Z
Ein Samstag bei IKEA, für viele ist das die Hölle. Stressfreier und vor allem individueller zur möblierten Wohnung soll man mit 99chairs kommen. Das E-Commerce-Startup will den …

Ein Samstag bei IKEA, für viele ist das die Hölle. Stressfreier und vor allem individueller zur möblierten Wohnung soll man mit 99chairs kommen. Das E-Commerce-Startup will den Curated-Shopping-Trend auch für Möbel adaptieren. Wir haben die Gründer in Berlin besucht und festgestellt: Um das IKEA der Zukunft zu bauen, muss man selbst nicht schön eingerichtet sein.

99chairs, ein E-Commerce-Startup auf Europaletten

Die erste Frage, die man Frank Stegert und Julian Riedelsheimer beim Gespräch auf ihrer als Sitzgelegenheit umfunktionierten Europalette stellen muss, ist die: „Wann wart ihr eigentlich das letzte Mal bei IKEA?“ Die Frage ist absolut berechtigt, denn den für ein Gründerquartier in Berlin-Mitte so typischen Kitsch sucht man in ihrem spartanisch eingerichteten Büro vergeblich. Bis auf eine Handvoll Skizzen und Architektur-Zeitschriften, die an den Wänden kleben, sieht es aus, als seien Stegert, Riedelsheimer und ihre Mitarbeiter erst gestern Nacht eingezogen.

Die 99chairs-Gründer im Gespräch mit t3n-Redakteur Daniel Hüfner. (Foto: Michael Hübner)
Die 99chairs-Gründer im Gespräch mit t3n-Redakteur Daniel Hüfner. (Foto: Michael Hübner)

Die Räume wirken mit ihrer nackten Raufasertapete extrem kühl, überall wimmelt es von Kabeln und auf den hastig aneinander gereihten Schreibtischen stehen oft nicht mehr als ein paar Wasserflaschen und MacBooks. Die Antworten von Stegert und Riedelsheimer fallen demzufolge nicht überraschend aus: „Bei IKEA war ich zuletzt vor ein paar Monaten, aber wirklich nur für den üblichen Kleinkram“, sagt Stegert. „Ewig her“, wirft Riedelsheimer ein, „ich kaufe alles nur noch online“. Vielleicht liegt das daran, dass beide genauso wenig Zeit und Lust haben, das blaue Möbelhaus aufzusuchen wie ihre Kunden, die sie seit einigen Monaten mit ihrer Idee beglücken wollen. Willkommen bei 99chairs, dem IKEA der Zukunft.

Mit wenigen Klicks zur möblierten Butze

IKEA der Zukunft, das heißt in diesem Fall: na klar, E-Commerce, der allerdings soll viel mehr bieten als bloß eine Website, einen Bestellknopf und die Lieferung frei Haus. Bei 99chairs hat man ein Geschäft aus einer Servicelücke geschneidert, die bei praktisch jedem der unzähligen Möbelfachgeschäfte vorherrscht: eine schlüsselfertige, aber individuell auf jeden Kunden zugeschnittene Wohnungseinrichtung, konzipiert von Profis. Nichts von der Stange.

Zwar bieten neben Möbeldomänen wie IKEA inzwischen auch viele Online-Anbieter wie Home24 oder Westwing ein riesiges Angebot mit daran angeschlossenen Dienstleistungen wie Lieferung und Montage an, wie die einzelnen Möbelstücke aber im Detail aussehen und ob sie am Ende überhaupt eine in sich stimmige und geschmackvolle Einrichtung ergeben, wissen Besteller vorher nicht. Mit der Idee von Stegert und Riedelsheimer soll sich das ändern.

99chairs versteht sich dabei als kuratierter Shoppingdienst für den Möbelkauf im Internet. Bedeutet: Kunden kaufen beim Startup nicht bloß ein oder mehrere Möbelstücke, sondern werden nach einer individuellen Beratung mit einer Auswahl an passenden Einrichtungsgegenständen beliefert, wahlweise für ein einzelnes Zimmer oder die gesamte Wohnung.

Im Büro von 99chairs sucht man Startup-Kitsch vergeblich. (Foto: Michael Hübner)
Im Büro von 99chairs sucht man Startup-Kitsch vergeblich. (Foto: Michael Hübner)

Registriert man sich auf der Website, füllt man zunächst einen standardisierten Fragebogen aus und gibt mehrere Variablen an – zum Beispiel den gewünschten Wohnstil („klassisch“, „skandinavisch“ oder „rustikal“), die bevorzugten Materialien (Holz, Glas oder Beton), und natürlich müssen auch Fragen zu Stoffen und Farbtönen beantwortet werden, die einmal die eigene Wohnung zieren sollen. Anschließend gibt es ein telefonisches Beratungsgespräch mit einem der von 99chairs beschäftigten Innenarchitekten, die basierend auf den gemachten Angaben ein individuelles Wohnkonzept ausarbeiten. Erst dann erfolgen Bestellung und Versand. Was gefällt, behält und bezahlt man, der Rest wird retourniert.

„Outfittery kannten wir natürlich schon“

Wer jetzt denkt: Moment mal, das habe ich doch irgendwo schon mal in einer ähnlichen Form bei anderen Startups gesehen, irrt nicht. „Konzepte wie beispielsweise Outfittery kannten wir natürlich schon“, geben Stegert und Riedelsheimer zu. Verübeln kann man ihnen das freilich nicht. Immerhin hat sich „Curated Shopping“, so die Bezeichnung des Konzepts in der Branche, vor allem beim Versand von Kleidungsstücken bewährt.

Allein Outfittery konnte in nur zwei Jahren über 100.000 Kunden gewinnen und erzielt nach Hochrechnungen schon Umsätze von bis zu 25 Millionen Euro. Dementsprechend stellte sich für Stegert und Riedelsheimer die Frage: Warum das Prinzip nicht auch für Möbel und Wohnaccessoires erfolgreich machen? Beide sind äußerst zuversichtlich, wenn man sie nach dem Marktpotenzial fragt. „Grob schätzen wir das Marktvolumen allein für das Online-Geschäft mit Möbeln auf rund eine Milliarde Euro“, sagen die 26-jährigen Gründer.

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Daniel Hüfner
Bezahlen in 2 Sekunden: Wie Apple, Samsung und Co. Schwung ins Mobile Payment bringen http://t3n.de/magazin/mobile-payment-239411/ 2015-08-24T07:26:20Z
Mobil bezahlen? Das wird sich so schnell nicht durchsetzen – sagen die einen. Die anderen sehen darin den nächsten großen Trend. Große Player wie Paypal, Apple, Google und Samsung …

Mobil bezahlen? Das wird sich so schnell nicht durchsetzen – sagen die einen. Die anderen sehen darin den nächsten großen Trend. Große Player wie Paypal, , und experimentieren schon längst fleißig mit den Möglichkeiten. Im Rahmen unserer Themenwoche  schauen wir, wie es tatsächlich um das Mobile Payment in Deutschland und im Rest der Welt bestellt ist.

Es könnte so schön sein: Smartphone zücken, Piep abwarten, Zahlung bestätigen – und schon kann man die Kinokarte, den Wocheneinkauf oder die Benzinquittung mitnehmen. „In Zukunft wird die Mobile Wallet die Geldbörse komplett ersetzen“, behauptet BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Eine gewagte These angesichts der geringen Begeisterung in Deutschland für mobiles Bezahlen.

Gerade mal rund ein Drittel aller deutschen Smartphone-Nutzer wollen Rechnungen per Handy begleichen, sagen Umfragen des Branchenverbandes BITKOM und des Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaß. Dennoch sehen fünfzig Prozent der Händler das Zahlen per Near Field Communication (NFC) als den technologischen Nachfolger des Bargelds, in erster Linie in Form kontaktloser Kartenzahlung und App-Payments. Das hat eine Umfrage von SIX Payment Services im Februar 2015 ergeben.

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Die neue Ausgabe des t3n Magazin erscheint am 26. August im Handel.

Apple Pay: Erfolg in den USA und UK

Wie so oft ruht die Hoffnung auf Apple. Apple Pay startete im Oktober 2014 mit 200.000 Akzeptanzstellen in den USA sowie bei In-App-Käufen – etwa in den Apps von Best Buy, Delta Air Lines, Dunkin’ Donuts oder Kickstarter. In den USA arbeitet Apple mit den Kreditkarten-Unternehmen Visa, American Express und MasterCard sowie einigen lokalen Banken zusammen. Seit Juli 2015 erfreut Apple Pay nun auch britische Kunden.

Dabei autorisiert ein einmaliger, individueller und dynamischer Sicherheitscode jede Überweisung. Der Konzern versichert, weder Nummern der Kredit- noch die der Bankkarte auf seinen Servern zu speichern. Stattdessen wird eine individuelle Geräte-Kontonummer erstellt, verschlüsselt und in einem sogenannten „Sicheren Element“ auf dem Gerät gespeichert, das notwendig ist, um Apple Pay nutzen zu können.

Bislang nur in den USA und Großbritannien verfügbar: Apple Pay ermöglicht mobiles Bezahlen via iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch. (Screenshot: apple.com)
Bislang nur in den USA und Großbritannien verfügbar: Apple Pay ermöglicht mobiles Bezahlen via iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch. (Screenshot: apple.com)

Das „Sichere Element“ gibt es aber erst auf den Gerätegenerationen iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch, was die Zahl potenzieller Apple-Pay-Kunden erheblich minimiert. Dennoch feiert Apple in den USA Erfolge: Die Kunden der Supermarktkette Whole Foods zahlten binnen drei Wochen rund 150.000 Mal mit Apple Pay. McDonald's kassiert laut Handelsblatt jede zweite mobile Zahlung über Apple Pay. Noch attraktiver soll Apple Pay mit iOS 9 sein: Dann unterstützt das mobile Zahlungssystem auch Bonusprogramme sowie Kundenkredit- oder -bankkarten in den USA.

Für Deutschland dürften die Prognosen nicht so rosig sein. Apple hält hierzulande einen deutlich niedrigeren Anteil am Smartphone-Markt. Außerdem sind Kreditkarten – das Kernelement von Apple Pay – deutlich weniger verbreitet. Gerade mal jeder dritte Deutsche besitzt in Deutschland eine Kreditkarte.

Samsung Pay: Beta-Test in Südkorea

Auch Samsung ist nicht untätig. Mit dem Galaxy S6 will der Konzern seinen Konkurrent Apple einholen und setzt dabei – anders als bisherige Lösungen – nicht nur auf NFC, sondern auch auf Magnetstreifen. Dazu hat Samsung im Februar das Mobile Wallet LoopPay gekauft und in Samsung Pay verwandelt. Bezahlen können Nutzer per Fingerabdruck. Die entsprechende Hardware ist im Galaxy S6 und im S6 edge schon integriert.

Im Namen der Sicherheit arbeitet Samsung bei jeder Zahlung mit einem Token, der nur einmal gültig ist. Die Kartennummer überträgt auch Samsung Pay nicht. In Südkorea testen gerade 1.000 registrierte Nutzer im Rahmen eines geschlossenen Betatests das mobile Bezahlsystem. Dazu hat Samsung Visa, Mastercard und acht lokale Kreditkartenanbieter ins Boot geholt. Laut einem Bericht von BusinessKorea gibt es jedoch noch Probleme bei der Verifizierung der Fingerabdrücke. Vor allem alte Kartengeräte sollen zudem noch nicht immer zuverlässig mit der Magnetic Secure Transmission (MST) zusammenarbeiten.

Doch das sind Kinderkrankheiten, die Samsung früher oder später überwinden wird. Ein größeres Problem könnte Samsungs sinkender Marktanteil im weltweiten Mobiltelefonmarkt werden. Seit Jahren zeichnet sich der Abwärtstrend ab: Laut dem Statistik-Dienstleister Statista sank die Verbreitung von Samsung-Smartphones von 32,5 Prozent (2013) auf derzeit 21,7 Prozent.

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Yvonne Göpfert
E-Commerce-Werbung: Amazon schränkt die Werbemöglichkeit von Drittanbietern deutlich ein http://t3n.de/news/e-commerce-werbung-amazon-631438/ 2015-08-17T13:30:00Z
Im Vorfeld der Dmexco gehört E-Commerce-Advertising zu einem der aktuell spannendsten Trends. Jetzt lässt ausgerechnet Amazon Zweifel aufkommen, ob sich E-Commerce-Websites zu wettbewerbsfähigen …

Im Vorfeld der Dmexco gehört E-Commerce-Advertising zu einem der aktuell spannendsten Trends. Jetzt lässt ausgerechnet Amazon Zweifel aufkommen, ob sich E-Commerce-Websites zu wettbewerbsfähigen Werbeumfeldern entwickeln können. Das Unternehmen schafft sein Werbeformat Product-Ads ab, das über Pay-per-Click abgerechnet wurde und die Verlinkung mit externen Websites ermöglichte.

Für Amazon geht es in diesem Geschäftsfeld durchaus um relevante Summen. Das Marktforschungsunternehmen E-Marketer schätzt, dass der digitale Handelsriese 2015 rund 1,26 Miliarden US-Dollar aus der eigenen Werbevermarktung erzielen wird. Wie hoch die strategische Priorität der Werbevermarktung ist, zeigt sich auch daran, dass die Amazon-Media-Group derzeit in Deutschland massiv expandiert.

(Foto: blu-news.org / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)
Amazon lässt Zweifel aufkommen (Foto: blu-news.org / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Deutschlandchef Philip Missler zeigte sich im Interview mit HORIZONT optimistisch, dass Werbekunden die E-Commerce-Plattformen als Bereicherung akzeptieren: „Wir stellen zunehmend fest, dass Agenturen und Werbetreibende E-Commerce-Marketing als eigenständigen Kanal wahrnehmen. Die große Chance liege darin, einen zentralen Moment der Customer-Journey mit eigenen Markenbotschaften beeinflussen zu können.“

Mit dieser Einschätzung ist Missler durchaus nicht allein. Auch Otto will seinen eigenen Werbevermarkter Otto-Group-Media zur Dmexco formell starten. Der Vermarkter Triad konnte mit Media-Saturn einen wichtigen Referenzkunden akquirieren. Weitere große Handelsplattformen wie Zalando sollen ebenfalls an dem Thema arbeiten. Allerdings nährt Amazons Änderung in den verfügbaren Werbeformaten eine Angst der Kunden, dass auf E-Commerce-Sites geschaltete Werbeformate im wesentlichen auf die Abverkaufsunterstützung in dem jeweiligen Shop beschränkt bleiben. Damit wären diese Plattformen natürlich keine Konkurrenz für die wesentlich flexibler planbaren regulären Werbeumfelder der Medienbranche.

E-Commerce-Werbung: Product-Ads sind Geschichte

Der Fall Amazon zeigt nun exemplarisch, dass die E-Commerce-Anbieter möglicherweise ein grundsätzliches Problem haben, in die Werbevermarktung einzusteigen. Theoretisch bietet Werbung für sie die Chance, ihre aufgebaute Reichweite zu monetarisieren, da längst nicht jeder Kunde auf ihrer Website auch zum Käufer wird. Angereichert mit den detailierten Verhaltensdaten aus den Kaufprofilen lässt sich eine Online-Kampagne hier mit einem sehr effektiven Targeting aussteuern.

Im Fall von Amazon nutzten externe Händler den Umstand, dass viele User Amazon zur Produktrecherche nutzen, oder dort notwendigerweise auch zu kaufen. Über Product-Ads konnten sie die Anfragen auf ihre eigene Seite umleiten, ohne Amazon in diese Kundenbeziehung zu involvieren.

Diese Strategie ist nun Geschichte. Product-Ads können nur noch geschaltet werden, wenn der Werbungtreibende sein Produkt auch über Amazon verkauft. Kunden, die auf externe Seiten verlinken wollen, sollen künftig bilderfreie Text-Ads buchen können, die allerdings einen entsprechend geringeren Werbeerfolg haben dürften.

Amazon könnte zum Sonderfall werden

Wie relevant dieser Schritt für andere E-Commerce-Vermarkter ist, wird sich noch zeigen müssen. Es könnte durchaus sein, dass Amazon aufgrund seines Expansionswillens in immer mehr Produktkategorien ein Sonderfall ist. Denn nur wenige Onlinehändler stehen in einem auch nur annähernd vergleichbaren Ausmaß vor dem Problem, dass ein extern beworbenes Produkt auch auf der eigenen Website verkauft werden könnte.

Andererseits scheint hinter der Entwicklung auch eine Neubewertung von Konsumentendaten zu stehen. Schließlich können durch Werbeschaltungen auch externe Konkurrenten mehr über das Verhalten der Nutzer einer spezifischen Website erfahren.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf
HORIZONT Online HORIZONT Online

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HORIZONT Online
t3n 41 ist fertig – Schwerpunkt: „Bargeld nervt! Wie Startups und Kryptowährungen das Kapital befreien“ http://t3n.de/news/t3n-41-fertig-schwerpunkt-630195/ 2015-08-14T10:20:39Z
Die Digitalisierung macht auch vor der Finanz- und Bankenbranche nicht halt. Fintech-Startups entwickeln frische Ideen im Umgang mit Geld, Kryptowährungen stellen unser traditionelles …

Die macht auch vor der Finanz- und Bankenbranche nicht halt. Fintech-Startups entwickeln frische Ideen im Umgang mit Geld, Kryptowährungen stellen unser traditionelles Währungssystem in Frage. Höchste Zeit, die Branche und ihre wichtigsten in einem Heftschwerpunkt näher zu beleuchten.

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Die neue Ausgabe des t3n Magazin erscheint am 26. August im Handel.

Bargeld nervt!

Zwar werden in Deutschland noch immer über die Hälfte aller Geld-Transaktionen mit Münzen und Geldscheinen durchgeführt, aber selbst im Land der Bargeld-Liebhaber stehen die Vorzeichen auf Veränderung: Apple, Google und Samsung stehen in den Startlöchern und wollen das mobile Bezahlen mit dem Smartphone ein für allemal salonfähig machen. Die Digitalisierung der Finanzwelt geht aber über das bloße Bezahlen weit hinaus: Apps und Algorithmen machen den Bankberater zunehmend überflüssig, unser Surfverhalten im Netz bestimmt über den nächsten Kredit und Kryptogeld wie Bitcoin stellt die Legitimation unseres bisherigen Währungssystems in Frage.

Die Vielfalt neuer mobiler Finanz-Apps ist ein Spiegelbild dieser Entwicklungen. Schicke Banking-Apps, Apps zur Geldanlage, Kredit-Dienste, Payment-Apps, Peer-to-Peer-Apps, Apps zur Budgetierung – wir stellen die neuesten mobilen Helfer vor und geben einen umfassenden Überblick. Zudem fragen wir Experten aus der Payment-, Banken- und Fintech-Branche nach ihrer Einschätzung: Welche Trends zeichnen sich ab? Welche Technologien werden sich durchsetzen? Und welche Player haben die Nase vorn? Schließlich schauen wir unter die Haube von Bitcoin und gehen dem disruptiven Potenzial der virtuellen Währung nach.

Die Schwerpunkt-Artikel im Überblick:

  • Bargeld nervt – Wie und Kryptowährungen das Kapital befreien
  • „Wir Banken müssen agiler sein“ – Die Zukunft der Finanzbranche aus Expertensicht
  • Die besten Finanz-Apps – Volle Kontrolle bei Geldanlage, Banking und Payment
  • Kryptonit fürs Kapital – Warum die Bitcoin-Ära gerade erst beginnt
  • Der Bitcoin-Automat – Wie PEY die virtuelle Währung unters Volk mischt
  • Bezahlen in 2 Sekunden – Apple, Samsung und Co.: Neuer Schwung fürs Mobile Payment
  • Kredit? Daumen hoch! Wie Social Scoring die Bonit.tsprüfung verändert
  • „Bargeld – voll 2015!“ – Im Jahr 2040 zahlen wir anders. Wir zeigen euch, wie.

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#Landesverrat, Mehr Glück im Job, die deutsche Podcast-Szene und Günter Faltin im Interview

Ganz ohne App hat netzpolitik.org Geld gesammelt: Über 150.000 Euro Spenden kamen im Rahmen des mittlerweile eingestellten Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats zusammen. Chefredakteur Markus Beckedahl kommentiert die Staatsaffäre exklusiv im Heft und sagt: „Wir müssen uns Gehör verschaffen – selbst, wenn man dafür erstmal zum „Landesverräter“ werden muss.“

Markus Beckedahl kommentiert das mittlerweile eingestellte Ermittlungsverfahren gegen Landesverrat in der neuen t3n-Ausgabe. Bild: Flickr / Samuel Grösch / CC BY 2.0
Markus Beckedahl kommentiert das mittlerweile eingestellte Ermittlungsverfahren gegen Landesverrat in der neuen t3n-Ausgabe. Bild: Flickr / Samuel Grösch / CC BY 2.0

Doch heißt es bekanntlich: Geld allein macht nicht glücklich. Deshalb ordnet unser Autor Nico Rose Erkenntnisse aus der Psychologie-Forschung ein und zeigt, wie Digitalarbeiter und Webworker sie im Arbeitsalltag einsetzen können, um mehr Freude am Job zu haben und so produktiver zu arbeiten. Spaß an der Sache haben auch die vielen deutschen Podcaster, die seit mittlerweile zehn Jahren ins Netz senden. Wir schauen uns die hiesige Szene genauer an und stellen fest: Es steckt eine Menge Bewegung drin. Und schließlich sprechen wir mit Entrepreneurship-Professor Günter Faltin und fragen ihn nach seiner Einschätzung zur Gründungskultur in Deutschland. Dabei zeigt er sich erstaunt darüber, wie „einfallslos es in der Berliner Startup-Szene zuweilen zugeht.“

Tools für Teams, Produktdaten-Marketing, Livestreaming-Apps, People Analytics, Interaktionsdesign

Wie immer haben wir wieder spannende Tipps und Trends für dein digitales Business zusammengetragen. Wir erklären dir, wie sich mit geschicktem Interaktionsdesign die Markenerfahrung im Netz verbessern lässt. Marketing-Teams, die ihre Marke per Live-Video erlebbar machen wollen, sollten sich Apps wie Meerkat oder Periscope ansehen: Wir zeigen, wie Unternehmen sie sinnvoll einsetzen. Warum Onlinehändler sich mit Produktdaten-Marketing beschäftigen sollten und weshalb der Big-Data-Trend auch vor dem Personalwesen nicht Halt macht, liest du ebenfalls in der Ausgabe. Und auch der Blick auf die persönliche Arbeitsumgebung kommt nicht zu kurz: Daher stellen wir die besten Collaboration-Tools für verteilte Teams vor (S. 126).

  • Live-Video per App: Meerkat und Periscope im Unternehmenseinsatz
  • Auch Wim Wenders trägt die Schuhe: Der Onlineshop „On“ im Portrait
  • Smarte Daten im Marketing: In 8 Schritten zum erfolgreichen Big-Data-Projekt
  • Werbung per Datenfeed: Produktdaten-Marketing mit Amazon, Google und Facebook
  • >Präsenzpflicht war gestern: Collaboration-Software für Teams
  • Kundenpflege as a Service: Die besten CRM-Tools für Startups und KMU
  • Hosting für Startups: Skalierbare Infrastruktur für den großen Erfolg
  • Server-Management leicht gemacht: IT-Automation mit Ansible
  • Jeder Klick für die Marke: Interaktionsdesign richtig einsetzen
  • Turbolader: 7 Tipps für schnellere Websites
  • Die JavaScript-Punks: Warum sich ein Blick auf die JS-Bibliothek React lohnt

Eine Übersicht über alle Artikel der Ausgabe erhaltet ihr im Inhaltsverzeichnis (PDF).

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In unserem Pageflip zur Ausgabe 41 könnt ihr euch 50 Seiten des Magazins anschauen – das funktioniert nicht nur auf eurem Desktop-PC, sondern auch auf dem Smartphone oder Tablet.

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Luca Caracciolo
Online-Marketing: Umfrage zeigt, welche Tools SEO- und SEM-Profis nutzen http://t3n.de/news/online-marketing-tools-profis-626607/ 2015-07-29T12:00:11Z
SEO, SEM, SMM – welche Tools die Profis im Bereich Online-Marketing nutzen und welche Trends sie für 2016 erwarten, zeigt eine aktuelle Studie von Moz. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse für …

SEO, SEM, SMM – welche Tools die Profis im Bereich Online-Marketing nutzen und welche Trends sie für 2016 erwarten, zeigt eine aktuelle Studie von Moz. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse für dich zusammengefasst.

Online-Marketing: Positiv trotz Mobilegeddon

Mehr als 3.600 Online-Marketing-Profis haben an der Moz-Umfrage teilgenommen und angegeben, welche Tools sie für ihre Arbeit nutzen. Geprägt waren die vergangenen 18 Monate im Bereich Online-Marketing, die die Studie abdeckt, demnach unter anderem von den Google-Updates Panda und Penguin sowie dem sogenannten Mobilegeddon – aber die Online-Marketer sehen eigentlich recht positiv in die Zukunft.

Online-Marketing: Die 5 wichtigsten Agentur-Services. (Grafik: Moz)
Online-Marketing: Die 5 wichtigsten Agentur-Services. (Grafik: Moz)

Der Umfrage zufolge arbeitet rund die Hälfte der Befragten in – überwiegend kleinen – Teams direkt in Unternehmen. Allerdings haben diese kleinen Marketing-Teams, überwiegend ein bis drei Leute, großen Einfluss auf die Entscheidungen, etwa, was den Einkauf betrifft. In Agenturen wird dagegen in größeren Teams gearbeitet, die Aufgaben sind breiter gestreut. Die Top 5 der angebotenen Services von auf Online-Marketing spezialisierten Agenturen umfassen SEO (94 Prozent), SEM (83 Prozent), Social Media Marketing (SMM, 79 Prozent), das Erstellen von Inhalten (75 Prozent) sowie die Webentwicklung (70 Prozent).

Google-Tools bei Online-Marketing-Profis beliebt

Top-Ten: Diese SEO-Tools nutzen Online-Marketing-Profis am häufigsten. (Grafik: Moz)
Top-Ten: Diese SEO-Tools nutzen Online-Marketing-Profis am häufigsten. (Grafik: Moz)

Interessant ist auch, welche Tools die Teilnehmer an der Online-Marketing-Umfrage von Moz bei ihrer täglichen Arbeit nutzen: Bei den SEO-Tools liegen die Google-Webmaster-Tools mit 87 Prozent klar vor Googles Keyword Planner (79 Prozent) und dem Open Site Explorer (62 Prozent). Google Tools liegen auch bei den Content- und den Analyse-Tools vorne. Jeweils 59 Prozent nutzen Google Alerts und Google Trends, bei den Analyse-Tools dominiert Google Analytics deutlich mit 91 Prozent. Bei den Social-Media-Tools führt dagegen Facebook Insights (58 Prozent) knapp vor Hootsuite (52 Prozent) und Twitter Analytics sowie Bitly mit 40 beziehungsweise 39 Prozent.

Analyse und Keyword-Suche sind übrigens die beiden Top-Aktivitäten beim Einsatz der verschiedenen Online-Marketing-Tools. Von den Kunden stark nachgefragt ist aber neben der Analyse auch die Erstellung von Inhalten. Für 2016 sieht Moz aufgrund der Umfrage eine größere Vielfalt der Tätigkeiten im Bereich Online-Marketing. Daher müssten die Marketing-Profis noch mehr Tools beherrschen. Positiv wird aber gewertet, dass Unternehmen das Online-Marketing immer mehr wertschätzen würden und bereit wären, mehr Geld dafür auszugeben.

Alle Ergebnisse der Moz-Umfrage im Überblick findest du in diesem Artikel im Unternehmensblog.

via searchengineland.com

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Jörn Brien
HTML5-Animationen leicht gemacht: Mit Tumult Hype 3 geht die Post ab http://t3n.de/news/html5-animationen-tumult-hype-3-623206/ 2015-07-18T06:03:30Z
HTML5-Animationen liegen im Trend und haben Flash fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen …

HTML5-Animationen liegen im und haben fast vollständig abgelöst. Um HTML5-Animationen weiter voranzutreiben, braucht es aber nicht nur Browser-Support, sondern auch die nötigen Entwickler-Tools. Tumult Hype 3 ist eins davon.

Wer schon mit Adobe gearbeitet hat, wird sich schnell in dem Programm zurecht finden können. Im Grunde wird nichts anders gemacht – wir haben eine Leinwand, eine Timeline und verschiedene Elemente mit Events, die wir positionieren können. Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass am Ende HTML5 rauskommt.

Ein neues Projekt mit Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3 Pro)
Ein neues Projekt mit Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Ideen und Möglichkeiten für HTML5-Animationen

Mit Hype 3 können wir viele verschiedene Produkte und Ideen umsetzen. Es dient nicht nur einem Einsatzzweck, sondern kann in verschiedenen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden: Webseiten, Apps, Infografiken, E-Books, Videos oder Games – mit Hype 3 haben wir immer das richtige Mittel zur Hand.

Wer sich gerne inspirieren lassen will, kann das auf der offiziellen #BuiltWithHype Seite tun. Die vorgestellten Projekte können direkt als .hype-Datei runtergeladen und bearbeitet werden.

Hype 3: Ein Projekt erstellen

Bevor wir damit beginnen können, unsere kreative Ader auszuleben, müssen wir zuerst ein Projekt erstellen. Nach dem Öffnen von Hype 3 erhalten wir eine leere Leinwand, auf der wir anfangen können. Doch zuvor sollten wir einige Grundeinstellungen vornehmen.

Das wichtigste Instrument hierfür ist die rechte Seitenleiste. Unter „Dokument“ stellen wir den Titel und alle wichtigen Einstellung ein, die für das ganze Projekte gelten. Auf dem Reiter „Szene“ müssen wir noch unsere Leinwandgröße bestimmen. Hype 3 bringt schon eine große Palette an fertigen Größen mit, meistens also brauchen wir diese nur noch auszuwählen und können starten.

Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen (Screenshot: Hype 3)
Mit Hype 3 eine Leinwand-Größe auswählen. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Die Animationen

In der linken Seitenleiste von Hype 3 haben wir die verschiedenen Szenen aufgelistet. Jede Szene ist als eigene Seite zu verstehen und kann mit Inhalt gefüllt werden. Die Szenen können untereinander mit Events und Effekten verknüpft werden. Das lässt sich über die rechte Seitenleiste im Bereich „Szene“ steuern.

Um einer Szene Leben zu verleihen, muss sie mit Elementen gefüllt werden. Das geschieht, indem wir in der oberen Leiste Elemente auswählen und auf der Leinwand platzieren. Wollen wir diese animieren, müssen wir das Aufzeichnen aktivieren und das Element an die gewünschte Position verschieben. Zuvor wird die Timeline noch zum richtigen Frame verschoben.

Jetzt sollte eine Linie erscheinen, die die Animation andeutet. Mit dem Play-Button können wir unsere angelegte Bewegungs-Animation anschauen. Weitere Eigenschaften, die sich während der Animation verändern sollen, können über die Timeline-Eigenschaften hinzugefügt werden. Alle Eigenschaften, die ein Element besitzt, können auch über die rechte Seitenleiste „Element“ verändert werden.

Alle Elemente können wiederum auch Aktionen erhalten, die die Zeitachse stoppen, Szenen wechseln oder auch eigenen JavaScript-Code ausführen. Diese Einstellungen können über der rechten Seitenleiste unter „Aktionen“ erreicht werden.

Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)
Beispiel einer Bewegungs-Animation in Hype 3. (Screenshot: Hype 3)

Flexibles Layout für HTML5-Animationen

Flexible Layouts sind eine interessante Funktionalität von Hype 3, die uns besonders im Bereich der Web- und App-Entwicklung helfen können. Wiederum über die rechte Seitenleiste – unter dem Punkt „Maße“ – können wir das Verhalten von Elementen in Relation zur Leinwand beeinflussen. Eine Leinwand muss nicht immer einer festen Größe entsprechen, es können auch prozentuale Werte eingesetzt werden.

Ob sich die Elemente oben, rechts, unten oder links ausrichten sollen, kann über die Stecknadeln beeinflusst werden. Mit den inneren Pfeilen können wir die Größe anpassen. Wird eine Leinwand auf 200 Prozent gestreckt, kann das Element sich auch auf 200 Prozent – in der Breite oder Höhe – strecken lassen.

Ein Beispiel für den Einsatz wäre eine Bottom-Navigation oder auch Tab-Bar. Ein Rechteck-Element wird an die untere Seite der Leinwand über die komplette Breite platziert. Jetzt wird unter Maße > Flexibles Layout die Stecknadel an der unteren Seite und der horizontale Pfeil innerhalb der Box aktiviert. Sollte die Leinwand jetzt prozentuale Größen haben, befindet sich unsere Navigation immer unten und erstreckt sich immer über die vollständige Breite.

Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)
Ein flexibles Layout mit Hype 3 anlegen. (Screenshot: Hype 3)

Preview & Export

Sobald wir alle Szenen, Animationen und Einstellungen vorgenommen haben, wollen wir uns eine Vorschau unseres Projekts angucken. Das geht einfach und schnell, indem wir in der oberen Seitenleiste die Vorschau betätigen und unseren gewünschten Preview-Browser auswählen.

 

Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)
Die Vorschau von einem Hype 3 Projekt direkt im Browser. (Screenshot: Hype 3)

Dafür werden alle aufgelistet, die wir auf dem System installiert haben. Wem die Preview auf dem lokalen Browser nicht ausreicht, der kann sich das Projekt auch direkt auf einem iOS-Gerät anschauen. Das funktioniert mit der dazugehören Hype-Reflect-App, die kostenlos im App-Store erhältlich ist.

Hype Reflect
Download @
App Store
Entwickler: Tumult
Preis: Kostenlos

Haben wir unser Hype-3-Projekt fertiggestellt und die Preview bestätigt, können wir sie exportieren und ausliefern. Als Optionen steht uns natürlich der HTML5-Export zur Verfügung, um das Projekt direkt im Browser auszuführen. Wir können es aber auch als iBooks- oder OAM-Widget (Pro-Version erforderlich) exportieren. Wer lieber einen Film  erhalten will, kann es auch direkt als Video, animiertes GIF oder PNG-Sequenz exportieren.

Hype 3 Professional: Unterschied und Mehrwert

Wer mit Hype 3 nicht nur eigene Projekte voran bringen will, sondern auch kommerzielle Projekte begleitet, sollte definitiv zur Pro-Version greifen. Der Mehrwert der durch die Pro-Version geliefert wird, erleichtert unser Workflow um einiges. Beispielsweise können Templates aufgebaut und abgespeichert oder Symbole erstellt werden. Die Symbole können als Master definiert und somit auf allen Szenen übernommen werden – sozusagen wie eine Master-Folie in Powerpoint.

Zudem werden Physik-Element unterstützt, um kleine Mini-Games zu erstellen oder es wird ein Grid-System eingeblendet, um Elemente strukturierter zu platzieren. Auch verfügt nur die Pro-Version über den OAM-Widget-Export und ein Black-Theme, das wir schon in den Screenshots gesehen haben.

Die wohl beste Erweiterung der Pro-Version sind aber die erweiterten Layouts. Wir können in einem Hype-Dokument verschiedene Layouts für eine Szene definieren, die bei verschiedenen Auflösungen angezeigt werden – ähnllich wie wie CSS-Media-Queries – und auch mit Breakpoints arbeiten. Somit haben wir die richtigen Werkzeuge, um in Kombination mit flexiblen Layouts ein Werbe-Ad, eine App oder eine Webseite für verschiedene Auflösungen anzupassen. Den kompletten Vergleich könnt ihr euch auch auf der offiziellen Compare-Seite anschauen.

Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)
Layouts in Hype 3 Pro. (Screenshot: Hype 3)

Hype 3: Fazit

Mit Hype 3 haben wir ein professionelles Werkzug, mit dem wir am Zahn der Zeit sind und moderne Projekte umsetzen können – egal für welchen Einsatzzweck. Dabei sind wir unabhängig vom Adobe-Ökoosystem und bekommen zu einem einmaligen Anschaffungspreis von maximal 100 Euro eine vollwertige Software. Wer trotzdem weitere Abhängigkeiten zu Adobe Edge Animate besitzt, kann die wunderbar mit dem OAM-Datei-Export lösen.

Der Funktionsumfang von Hype 3 steht alten Techniken, die wir aus Adobe Flash kennen, in nichts nach. Es kann gruppiert, verschoben, entfernt, platziert oder auch animiert werden. Wer spezielle Anforderungen hat, kann die direkt mit einem JavaScript-Code lösen oder wirft einen Blick in die umfangreiche Dokumentation. Es gibt Events, Szenen, Layouts, Symbole und Elemente, mit denen alle Ideen und Wünsche umgesetzt werden können.

Insgesamt macht Hype 3 einen sehr umfangreichen und komplexen Eindruck. Da das Tool schon in Version 3 vorliegt, wurden alle Kinderkrankheiten beseitigt. Somit sollte Flash eigentlich längst verabschiedet sein – wären da nicht unsere Gewohnheiten. Doch schon verweigern die ersten Browser die Flash-Unterstützung.

Hype 3 kostet in der Basis-Version rund 50 Euro und kann über die Webseite oder den Mac-App-Store gekauft werden. Das etwa 50 Euro teure Upgrade auf die Pro-Version kann nachträglich über einen In-App-Kauf oder eine Upgrade-Lizenz durchgeführt werden.

Hype 3
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Seid ihr auch schon vollständig auf umgestiegen oder gibt es noch Restbestände im Flash-Bereich?

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Jonathan Schneider
Anja Stöcker, Online-Chefin bei DRadio Wissen: „Trends kann nur setzen, wer Bedürfnisse erkennt“ http://t3n.de/news/zukunft-des-journalismus-stoecker-620323/ 2015-07-05T11:13:13Z
Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Anja Stöcker, …

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Diese Frage stellt das Blog von Oliver Schrott Kommunikation dieser Tage deutschen Journalisten. Dieses Mal im OSK-Interview: Anja Stöcker, Redaktionsleiterin Online und bei DRadio Wissen.

zukunft-des-journalismus-stoecker Sich selbst sieht sie mehr als Digitalstrategin denn als Journalistin im streng klassischen Sinne: Anja Stöcker, seit März 2013 Redaktionschefin Online und Social Media bei DRadio Wissen in Köln, hat an vorderster Front den Relaunch nebst begleitenden Social-Media-Aktivitäten für das dritte Programm des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios vorangetrieben. Im Februar 2014 gingen das On-Air-Update und die neue Webseite von DRadio Wissen online. Mit prämierungswürdigem Ergebnis – in der Kategorie Webmagazin gab es dafür im September eine Lead Award-Auszeichnung. OSK hat mit Anja Stöcker über die Entwicklung des Journalismus gesprochen.

Anja Stöcker zur Zukunft des Journalismus
Anja Stöcker zur Zukunft des Journalismus

Bereits zum Start von DRadio Wissen im Jahr 2010 war Stöcker als Online-Redakteurin mit an Bord. Bis dahin kannte sie das Thema Radio lediglich als Hörerin, in puncto Radiomachen betrat sie persönliches neues Terrain. Baldige Erkenntnis: „Dieses Medium ist schneller als das getippte Internet.“ Mit der praktischen Arbeit erschloss sich ihr nach eigenem Bekunden dann auch, „wie Radio geht“. Die Arbeit am 2014er-Relaunch bot Stöcker ein ideales Betätigungsfeld, denn Inhalte Web-affin zu denken und nutzerorientiert zu entwickeln, das betrachtet sie als ihr Metier.

Vor ihrem Radio-Engagement sammelte die Kunsthistorikerin mit Aufbaustudium in Kultur- und Medienmanagement Berufserfahrung in der Redaktion von Brockhaus online. Die dortige Aufgabe ab Sommer 2007: Das renommierte Lexikon sollte ins Netz gehen. Die Idee zur digitalen Neuausrichtung kam allerdings zu spät. Wikipedia war bereits unschlagbar, was das Aus für die Brockhaus-Redaktion nach sich zog – für Stöcker eine persönlich sehr beeindruckende Lektion in Sachen Medienwandel. Zuvor hatte sie sich ab Herbst 2002 bei kulturserver.de neben redaktionellen Aufgaben mit der Entwicklung eines Social Network, Content-Management-Systemen sowie Datenbankstrukturen beschäftigt. Außerdem schrieb sie in verschiedenen Jobs Pressetexte für Print und setzte sich – schon zu Studienzeiten plus einige Jahre darüber hinaus – bei der VG Bild-Kunst intensiv mit der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Internet auseinander.

All diese beruflichen Erfahrungen münden in das, was nach Stöcker einen Digitalstrategen im medialen Umfeld ausmacht: Jemand, der routiniert und professionell in der Konzeption, Realisierung und Gestaltung digitaler Prozesse arbeitet und künftigen Bedarf identifiziert.

Im geht Anja Stöcker, deren Herangehensweise nach eigener Aussage immer eine nicht ausschließlich journalistische sein wird, darauf ein, wie wichtig ein grundlegendes Verständnis zur Funktionsweise und Anwendbarkeit medialer Möglichkeiten ist, gerade im Zusammenhang mit einer immer schnelleren Innovationstaktung. Die entscheidende Grundlage für Journalismus sieht sie aber vor allem in einer klaren publizistischen Idee, auf deren Basis es gelte, die in ihrem Segment relevante Technologie zu nutzen – nicht umgekehrt.

1. Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Ich finde den Begriff grundsätzlich schwierig. Spricht man über Qualität im Journalismus, dann wird sich diese nicht nur in den Inhalten selbst, sondern auch in dem Vermögen zeigen, diese Inhalte qualitativ hochwertig – also professionell – zu publizieren und damit sichtbar sowie hörbar zu machen. Es geht um redaktionelle Führung der Inhalte, adäquate Darstellungsformen und Themensetzung. Beim Radio insbesondere außerdem um die Ansprache des Publikums, aber auch um den Dialog. Erzielt man hier eine Relevanz, erfüllt das Medium die Qualitätsansprüche des Journalismus in der Zielgruppe.

„Der Medienkonsum ist von Nutzerseite routiniert, Berührungsängste gibt es wenige“

Aus diesen Gründen haben wir im Februar 2014 eine komplett neu konzipierte Version von DRadio Wissen veröffentlicht. Geblieben sind natürlich der journalistische Anspruch und ein hohes Maß an Verlässlichkeit.

Die Art der Präsentation aber wurde in allen Bereichen im Sinne der Zielgruppe On Air und online verändert. Waren unsere Inhalte bis dahin sehr akademisch und die Vermittlung extrem nüchtern, fast spröde, bewegen wir uns nun auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Die verschiedenen Verbreitungswege funktionieren, passen zu den Lebensgewohnheiten und werden von uns auch weiterhin immer wieder Neuerungen erfahren. Denn journalistische Formate werden meines Erachtens – wie alle anderen Dinge auch – kürzeren Innovationszyklen folgen müssen. Ich halte diese digitalstrategischen Überlegungen für extrem wichtig und sehe sie als tägliche redaktionelle Aufgabe, wenn man qualitativ hochwertigen Journalismus machen möchte.

2. Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon künftig durchsetzen?

Ein großer Trend im Journalismus ist aktuell, über die Zukunft des Journalismus zu debattieren. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Medienanbieter dabei fast vergessen, dass für Medienkonsumenten diese Diskussionen eher nachrangig sind.

Der Medienkonsum ist von Nutzerseite routiniert, findet täglich statt, Berührungsängste gibt es wenige, neue Anwendungen oder Produkte finden sofort den Weg in den Alltag. Und genau diese Routinen und die Fähigkeit, Neues zu erschließen, braucht auch der Journalismus. Es geht um ein grundlegendes Verständnis zur Funktionsweise und Anwendbarkeit medialer Möglichkeiten.

1. Um diese Optionen für die Recherche, Erschließbarkeit und Auswertung von Inhalten, Daten und Informationen für die redaktionelle Arbeit zu nutzen.

2. Um die daraus entstehenden Nachrichten, Erkenntnisse und Geschichten etc. zielgruppengerecht veröffentlichen, verständlich machen oder erzählen zu können.

3. Um kommunizieren zu können mit Fachleuten, aber natürlich auch Hörern, Nutzern und Konsumenten. 4. Um erkennen zu können, ob die Themensetzung Relevanz erzeugt und entsprechende Bedürfnisse identifizieren und aufnehmen zu können.

Bei all diesen Punkten werden technisches Wissen und gestalterisches Können zunehmend eine Rolle spielen. Aber auch entsprechende Kenntnisse des Mediennutzungsverhaltens. kann nur setzen, wer Bedürfnisse erkennt, innovativ denkt und etwas erfindet, das aus Sicht des angepeilten Konsumenten attraktiv ist.

3. Wie und wo recherchierst du nach guten und spannenden Inhalten?

Zur klassischen Themenrecherche kommt in meinem Fall auch die Beschäftigung mit Themen wie Technik, Design, Usability, Urheberrecht, Social Media, Audioverbreitung und Monitoring. Ich nutze Twitter, den Newsreeder Feedly und tatsächlich auch wieder vermehrt Newsletter.

4. Was muss man als Journalist künftig tun und können, um gelesen und wahrgenommen zu werden?

Der gekonnte Umgang mit der Fragmentierung medialer Inhalte und der Kennzeichnung als Herausgeber oder Autor wird meines Erachtens eine Rolle spielen. Den einen Verbreitungsweg – früher war es die Homepage auf dem Desktoprechner – gibt es schon lange nicht mehr.

„Den einen Verbreitungsweg gibt es schon lange nicht mehr“

Es wird zunehmend vor allem um die Formatentwicklung für verschiedene Distributionskanäle gehen. Dabei müssen die Inhalte auf den verschiedenen Kanälen in der jeweiligen Umgebung unabhängig voneinander funktionieren. Alle Herausgeber veröffentlichen ihre Inhalte auch jetzt schon auf verschiedenen Kanälen, beispielsweise via Social Media oder im Fall von Radio und Audios über Anbieter wie radioplayer.de oder Podcastingseiten. Und auch die Konsumenten beziehen Teilinhalte via Newsfeeds, Podcast-Abos, Apps und auf vielen anderen Wegen.

All das geschieht zuhause und unterwegs, auf Smartphones, Tablets, Rechnern oder Smartwatches, zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Bedürfnissen. Trotzdem muss aber der jeweils ausgewählte Weg immer verständlich und attraktiv sein. Als Herausgeber oder Autor wird man daher beispielsweise Wert auf eine klare Absenderinformation legen. Zudem liegt es nahe, die Chance zu nutzen, an dieser Stelle den Zugang zu weiteren Inhalten so einfach wie möglich zu machen. Als Radioprogramm und Podcast-Anbieter verfolgen wir diese Idee immer auditiv und visuell. Teilweise auf sehr beschränktem Raum, denn ein einzelner Podcast ist letzten Endes nur ein Audiofile mit Dateinamen, das auf verschiedenen Wegen verbreitet wird.

Wer ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Konsumenten Medien völlig unterschiedlich nutzen, wird ganz anders über Verbreitungswege nachdenken. Beispielsweise kann es im Fall von DRadio Wissen durchaus sein, dass ein Konsument zwar das lineare Programm gerne hört, jedoch kein Interesse an unseren Podcasts hat, oder dass ein anderer Postings liest, kommentiert und teilt, jedoch noch nie das Programm gehört hat. Wieder ein anderer Nutzer abonniert vielleicht eine Sendung als Podcast, hat daneben aber kein Interesse an weiteren Publikationen des Programms, zum Beispiel auf der Website.

5. Die technologischen Veränderungen sind rasant – wie muss sich vor diesem Hintergrund der Journalismus verändern und dessen Anbieter anpassen?

Dass Innovationszyklen in immer kürzerer Taktung aufeinander folgen, beeinflusst Medienrezipienten und damit auch Medienanbieter schon jetzt. Je besser Medienanbieter dieses Umfeld verstehen, desto besser können diese Technologien im Journalismus eingesetzt werden. Die Beschäftigung damit sehe ich als wesentlichen Teil meiner täglichen Aufgaben als Redaktionsleitung. Dazu gehört auch, neue Lösungen für DRadio Wissen zu durchdenken, anzuwenden und für das Programm nutzbar zu machen. Gestaltung und Webdesign spielen dabei eine genauso große Rolle wie die Technik. Neues entsteht bei DRadio Wissen in Zusammenarbeit der Redaktion mit unserer Agentur, dem Webdesigner und der Grafik. Die eine richtige Lösung für alle Anbieter gibt es meines Erachtens ebenso wenig wie den Journalismus oder das publizistische Konzept.

Mit technologischen Veränderungen verändert sich immer die bis dahin vorhandene Situation für Anbieter und Konsumenten.

„Die Entscheidung, ob Medien eine Relevanz erfahren, liegt vornehmlich bei den Konsumenten“

Auch journalistische Inhalte sind diesen Entwicklungen unterworfen oder besser: verpflichtet. Ändern sich Bedürfnisse oder Nutzungsgewohnheiten, müssen Redaktionen darauf reagieren. Für mich stehen diese Dinge außer Frage. Vermutlich weil ich immer für Webprojekte, aber nicht ausschließlich im Journalismus gearbeitet habe. Für den Journalismus stellt eine klare publizistische Idee auch im Sinne einer Medienmarke die Grundlage dar. Auf Basis dieser Idee gilt es, die in ihrem Segment relevante Technologie zu nutzen. Umgekehrt wird es nicht funktionieren. Denn zunächst eine Technikauswahl zu treffen und dann erst zu schauen, was publizistisch damit zu machen ist, verfehlt das Ziel. Und nicht jedes Tool oder Format ist für jeden Anlass und jeden Anbieter eine gute Lösung.

6. Wie verdient der Großteil der Medien künftig Geld?

Wie die vor mir befragten Kollegen kenne auch ich weder die Antwort, noch habe ich eine bisher nicht gedachte Idee. Wir werden mit unserer Arbeit überzeugen müssen. Das gilt für die öffentlich-rechtlichen Inhalte aus meiner Sicht genauso wie für privat finanzierte Medien.

7. Wie sehen deiner Ansicht nach journalistische Inhalte und die Angebotslandschaft in fünf Jahren aus?

Die Entscheidung, ob Medien eine Relevanz erfahren, liegt vornehmlich bei den Konsumenten. Die Relevanz journalistischer Inhalte und die entsprechende Angebotslandschaft werden in fünf Jahren deutlich von digitalstrategischer Kompetenz und entsprechenden Entscheidungen geprägt sein. Entscheidungen, die wir aktuell treffen und die es uns beispielsweise ermöglichen, flexibel auf neue inhaltliche Fragestellungen oder rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch Distributionskanäle zu reagieren. Oder eben auch nicht. Wir als Anbieter sollten unsere Inhalte mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Anspruch im Hinblick auf Inhalt, Anmutung sowie Funktionsfähigkeit produzieren und kuratieren, mit der wir selbst Medien nutzen.

8. Welches Medium fehlt heute noch auf dem Markt?

Ich bin immer noch so mit der Erforschung der bereits vorhandenen Medien, Informationsquellen und Möglichkeiten beschäftigt, dass ich bisher noch nichts wirklich vermisst habe.

Über #ZukunftDesJournalismus

Mobiles Internet, immer leistungsfähigere Smartphones, neue Nachrichtendienste: Die Medienlandschaft verändert sich rasant und mit ihr der Journalismus. Viele Fragen bewegen die Branche: Ist die Tageszeitung ein Auslaufmodell, weil die jüngeren Zielgruppen aktuelle Nachrichten nur noch auf mobilen Endgeräten konsumieren? Erledigen bald Schreibroboter typische Routineaufgaben und machen damit einen Teil der Redakteure überflüssig? Mit welchen neuen journalistischen Darstellungsformen können Menschen erreicht werden, die immer weniger lesen und nur noch Bilder anschauen?

Gemeinsam mit Journalisten und Medienmachern aus ganz unterschiedlichen Richtungen wagt OSK einen Blick in die Zukunft des Journalismus. Das Prinzip ist immer das gleiche: acht Fragen, acht Antworten. Stück für Stück entsteht so ein Bild, das belastbare Aussagen zu entscheidenden Trends von morgen und übermorgen ermöglicht.

via www.osk.de

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Carsten Christian
Googles „News Lab“ will der Medienwelt die journalistischen Tools der Zukunft zeigen http://t3n.de/news/google-news-lab-journalistischen-tools-618328/ 2015-06-23T08:34:16Z
Wie lassen sich Tools wie Google Trends oder Google Maps für journalistische Zwecke nutzen? Das neue „News-Lab“-Projekt will das Medienmachern erklären.

Wie lassen sich Tools wie Google Trends oder Google Maps für journalistische Zwecke nutzen? Das neue „News-Lab“-Projekt will das Medienmachern erklären.

Googles „News Lab“ soll für mehr Innovation in Redaktionen sorgen

Google News Lab bietet Tools der Kategorien „Research“, „Report“, „Distribute“ und „Optimize“. (Screenshot: Google)
Google News Lab bietet Tools der Kategorien „Research“, „Report“, „Distribute“ und „Optimize“. (Screenshot: Google)

Anfang Mai hat Google die „Digital News Initiative“ vorgestellt und plant darüber in den kommenden drei Jahren in etwa 150 Millionen Euro in europäische Medienunternehmen zu investieren. Mit beteiligt sind auch deutsche Medienhäuser wie dieZEIT  und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mit dem Projekt „News Lab“ hat Google jetzt einen weiteren Schritt gewagt, um den Journalismus der Zukunft zu unterstützen.

Hinter „News Lab“ steckt eine Sammlung verschiedener Tools, die die tägliche Arbeit von Journalisten vereinfachen sollen. Dabei geht es nicht nur um Services wie Maps, YouTube oder Search, sondern auch um die Nutzung von Google-Daten – etwa aus Trends. Die Helfer sind in die Kategorien „Research“, „Report“, „Distribute“ und „Optimize“ gegliedert. Sinn und Zweck dieser Sammlung sei es, die technische Innovationsfähigkeit der Redaktionen zu unterstützen.

Die „News-Lab“-Initiative ist global angelegt und wird unter anderem zum Start einigen deutschen, britischen und US-amerikanischen Redaktionen zur Verfügung stehen. Teil des Projekts ist es auch, die Medienschaffenden im Umgang mit den Tools zu schulen.

via googleblog.blogspot.de

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Andreas Weck
Vom Experten bis zum Einsteiger: A-Commerce-Day bringt die E-Commerce-Szene in Wien zusammen [Sponsored Event] http://t3n.de/news/a-commerce-day-wien-617063/ 2015-06-23T08:30:13Z
In der E-Commerce-Branche werden quasi täglich neue  und spannende Wege beschritten – als Branchenfremder ist es dabei nicht immer leicht, up-to-date zu bleiben und die digitale Strategie des …

In der E-Commerce-Branche werden quasi täglich neue  und spannende Wege beschritten – als Branchenfremder ist es dabei nicht immer leicht, up-to-date zu bleiben und die digitale Strategie des eigenen Unternehmens regelmäßig anzupassen. Der A-Commerce-Day will die aktuellen E-Commerce-Trends deswegen für eine breite Zielgruppe aufbereiten.

Am 22. Oktober veranstaltet A-Commerce den ersten A-Commerce-Day in Wien. Ziel ist es, E-Commerce-Experten aus der D-A-CH-Region, aber auch mittelständische Betriebe, die gerade vor dem Eintritt in die digitale Welt durch einen geplanten Onlineshop oder ein B2B-Portal stehen, miteinander zu vernetzen. Gemeinsam können sie die Lösungen und Ideen, die von Ikonen der E-Commerce-Industrie vorgestellt werden, diskutieren und in Workshops weiterentwickeln.

Im Tech-Gate in Wien findet der erste A-Commerce-Day im Oktober statt. (Foto: Tech-Gate Vienna)
Im Tech-Gate in Wien findet im Oktober der erste A-Commerce-Day statt. (Foto: Tech-Gate Vienna)

Für 500 Teilnehmer gibt es die Möglichkeit, am Event teilzunehmen. Insgesamt soll eine spannende Mischung aus Dienstleistern, Onlinehändlern, Multichannel-Unternehmen und Brancheneinsteigern im Wiener Tech-Gate aufeinandertreffen.

Das Tech-Gate, Österreichs Innovations-Zentrum für Technologie und Wirtschaft, ist Partner des A-Commerce-Day. Zusätzlich wird auf der Veranstaltung auch der Anton Award verliehen. Bei der Verleihung des E-Commerce-Preises werden die besten österreichischen und internationalen Onlineshops ausgezeichnet.

Abends lädt der Veranstalter dann zu einer Party in den 19. Stock des Tech-Gate, um über den Dächern der Stadt Wien bei Schmankerln, coolen Drinks und Cocktails die Gewinner des Anton-Awards, aber auch die ganze Branche zu feiern. Dabei soll es natürlich auch genug Gelegenheit zum Netzwerken geben.

Der A-Commerce-Day im Überblick:

Datum und Ort:

  • 22. Oktober 2015
  • Tech-Gate, Wien

Themen

  • E-Commerce

Tickets

Der Ticketverkauf ist schon gestartet und läuft über Xing Events. a-commerce-day-tickets

Jetzt für den A-Commerce-Day anmelden

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t3n Redaktion
Gifografik statt Infografik: So macht sogar Statistik Spaß http://t3n.de/news/gifografik-infografik-vorteile-618015/ 2015-06-22T09:51:59Z
Ein neuer Trend greift um sich: die animierte Infografik, die sogenannte Gifografik. Wir zeigen euch die Vorteile der animierten Darstellung.

Ein neuer Trend greift um sich: die animierte Infografik, die sogenannte Gifografik. Wir zeigen euch die Vorteile der animierten Darstellung.

Die Stärke der Infografik liegt darin, dass sie meist komplexe Themen einfach aufbereitet und mit visueller Unterstützung darstellt, frei nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Angesichts der zu bewältigenden Informationsflut hat sich die Infografik in den vergangenen Jahren in Print- und Online-Medien als das Mittel der Wahl durchgesetzt, wenn es darum geht, umfangreiche Inhalte zu vermitteln. Eine Weiterentwicklung der Infografik ist die mithilfe von GIFs animierte Infografik, die Gifografik.

Gifografik zieht Aufmerksamkeit an

Wie die Infografik hat auch die Gifografik den Vorteil, dass sie komplexe Inhalte verständlich abbilden kann. Zudem sind beide sehr populär bei den Internetnutzern, beide Darstellungsformen werden gern geteilt. Gegenüber der statischen Infografik kann die animierte Gifografik aber noch stärker damit punkten, dass sie Aufmerksamkeit auf sich zieht. Darüber hinaus soll die Gifografik sogar dafür sorgen, dass Statistik noch mehr Spaß macht – etwa durch animierte Diagramme.

Die Gifografik ist ein nicht allzu komplizierter Weg, wie Marken auf sich aufmerksam machen können, eine toll umgesetzte animierte Infografik spart den Informationssuchenden Zeit und stimmt sie positiv. Wie ihr eine Gifografik erstellen könnt, hat Alp Mimaroglu vom Content Marketing Institute in einem Übersichtsartikel erklärt (ihr müsst ein ganzes Stück nach unten scrollen). In dem Blogbeitrag findet sich auch eine Top-Ten der besten Gifografiken.

Längere Ladezeit bei einer Gifografik

Natürlich hat auch die Gifografik ihre Nachteile. So ist sie schon etwas aufwändiger zu erstellen als eine statische Infografik. Sie erfordert längere Ladezeiten, was sich insbesondere bei mobilen Nutzern negativ bemerkbar machen könnte. Zudem ist auch die SEO-Optimierung schwerer zu bewerkstelligen, da es kaum Text für die Analyse gibt.

Klick auf untenstehenden Ausschnitt öffnet animierte Gifografik: Gifografik_Infografik_Vorschau

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Jörn Brien