Trends | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Trends 2014-03-27T13:25:23Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/trends WOW.js: Scroll-Activated-Animations mit Animate.css http://t3n.de/news/wow-js-scroll-activated-animations-535996/ 2014-03-27T13:25:23Z
Scroll-Activated-Animations entwickeln sich zu einem Trend in der Web-Entwicklung. Mit dem WOW.js-Skript sparst du dir bei der Erstellung solcher Webseiten eine Menge Arbeit.

Scroll-Activated-Animations entwickeln sich zu einem Trend in der Web-Entwicklung. Mit dem WOW.js-Skript sparst du dir bei der Erstellung solcher Webseiten eine Menge Arbeit.

Durchs Scrollen aktivierte Animationen entwickeln sich derzeit zu einem der Web-Entwicklung. Mit diesen Effekten lassen sich spannende und interaktive Scrollytelling-Webseiten entwickeln, die nicht nur als Technik-Spielerei, sondern auch für geschäftliche Online-Auftritte bestens geeignet sind.

Die Umsetzung von Scroll-Activated-Animations kann ein sehr zeitraubender Akt sein. Nicht nur die Ausarbeitung der Animationen, auch das Verarbeiten des aktuellen Viewports und der genauen Bestimmung des Auslösezeitpunkts, kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Das WOW.js-Skript nimmt dir diesen Kraftakt ab und bietet zusammen mit Animate. eine schlanke und einfach zu bedienende Lösung – ohne irgendwelche Abhängigkeiten, wie zum Beispiel eine jQuery-Bibliothek.

WOW.js
WOW.js macht Scroll-Activated-Animations zum Kinderspiel.

Um mit dem Skript loszulegen, brauchst du nur das Stylesheet von Animate. und die WOW.js-Datei. Mit der init()-Methode aktivierst du die Funktionalität von WOW.js für deine Website:

<link rel="stylesheet" href="css/animate.min.css">
<script src="js/wow.min.js"></script>
<script>
new WOW().init();
</script>

Um von WOW.js profitieren zu können, musst du nun den Elementen, die erst beim Scrollen sichtbar werden sollen, die .wow-CSS-Klasse zuweisen.

<div class="wow"> Content to Reveal Here </div >

Mithilfe von Animate.css-Klassen kannst du dann eine Animation für das Erscheinen des Elementes festlegen.

<div class="wow bounceInUp"> Content to Reveal Here </div >

WOW.js Screenshot
WOW.js hat keine Abhängigkeiten und kommt ohne Frameworks wie jQuery aus. (Screenshot:t3n)

WOW.js für Fortgeschrittene

WOW.js bietet neben der Standard-Konfiguration einige fortgeschrittene Einstellungsmöglichkeiten, die mithilfe von data-*-Attributen gesteuert werden können.

Mit data-wow-duration änderst du die Dauer der Animation, mit data-wow-delay legst du die Verzögerung für die Animation fest. Mit data-wow-offset legst du den Zeitpunkt fest, ab dem das Element „aktiviert“ werden soll und mit data-wow-iteration kannst du die Anzahl der Animations-Durchläufe festlegen.

<section class="wow slideInLeft" data-wow-duration="2s" data-wow-delay="5s"></section>
<section class="wow slideInRight" data-wow-offset="10" data-wow-iteration="10"></section>

Selbstverständlich kannst du WOW.js auch mit eigenen CSS-Animationen verwenden. Hierfür bietet das Skript die Möglichkeit die Standard-Klassen für Animationen, die sichtbaren Elemente und den Default-Offset zu ändern.

wow = new WOW(
{
boxClass: 'wow', // default
animateClass: 'animated', // default
offset: 0 // default
}
)
WOW.init();

Auf der offiziellen Webseite von WOW.js erfährst du mehr über die Bibliothek. Bei Fliplingo, Nasty Icons und Streamline Icons kannst du die Bibliothek in einem weniger verspieltem Szenario erleben. Für weitere Inspirationen haben wir einige schicke Seiten mit Scroll-Activated-Animations für dich zusammengestellt.

Scroll-Activated-Animations: Hype oder wirkliches Feature? Was meint ihr?

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Ilja Zaglov
Millionenfach heruntergeladene Android-Apps betreiben heimlich Litecoin-Mining http://t3n.de/news/android-apps-litecoin-mining-536679/ 2014-03-27T12:26:22Z
Millionenfach wurden Smartphones durch die Installation bestimmter Android-Apps heimlich zum ferngesteuerten Miner verschiedener Kryptowährungen, berichtet jetzt das Sicherheits-Unternehmen Trend...

Millionenfach wurden Smartphones durch die Installation bestimmter Android-Apps heimlich zum ferngesteuerten Miner verschiedener Kryptowährungen, berichtet jetzt das Sicherheits-Unternehmen Trend Micro.

Mit dem Aufstieg digitaler Währungen wird Rechenpower zum indirekten Zahlungsmittel. Unzählige „Miner“ versuchen sich am Generieren diverser Kryptowährungen, zum Teil mit unlauteren Mitteln. Veo Zhang, Mitarbeiter des Sicherheits-Spezialisten Trend Micro, hat im Google Play Store jetzt offenbar zwei Applikationen entdeckt, die mit der Rechenkraft fremder Smartphones heimlich Dogecoins und Litecoins abbauen.

Betroffene Android-Apps haben mehr als 1 Millionen Downloads

Songs: Eine der zwei identifizierten Android-Apps. (Screenshot: play.google.com)
Songs: Eine der zwei identifizierten Android-Apps. (Screenshot: play.google.com)

Bei den Applikationen handelt es sich um „Songs“ und „Prized“, heißt es im Unternehmensblog. Sie zählen zusammen mehr als eine Millionen Downloads.

Sobald ein Nutzer den Akku seines Smartphones lädt, starten die Apps das Mining der Währungen. Dies beansprucht viel Bandbreite, außerdem entsteht große Hitze. Zhang schreibt deshalb: „So clever dieser Angriff ist, wer auch immer ihn ausführt, hat die Idee nicht zuende gedacht. [...] Nutzer erkennen das eigenartige Verhalten des Miners durch langsames Aufladen und die ungewöhnlich heißen Smartphones.“

Schon vor einem Monat berichtete das Sicherheits-Unternehmen G Data von einem ähnlichen Fall außerhalb des Google Play Store. Im Internet zum freien Download angebotene Android-Apps waren demnach Teil eines geheimen Dogecoin-Miningpools. Das Netzwerk generierte dadurch offenbar mehrere tausende Dogecoins. Dessen Gegenwert liegt aktuell unter einem US-Dollar. Die Miner hoffen demnach offenbar auf einen deutlichen Wertanstieg, wie ihn auch Bitcoins und Litecoins erlebten.

Willst du mehr zum Thema lesen? Dann infomiere dich doch über die Grundlagen der Bitcoins oder alternative Kryptowährungen.

via arstechnica.com

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Lars Budde
5 Tage, 300 Startups, 210.000 Besucher: Das t3n-Fazit zur CeBIT 2014 http://t3n.de/news/hype-sexappeal-bleibt-cebit-2014-534585/ 2014-03-16T08:46:11Z
„Datability“ war das Motto der CeBIT 2014 in Hannover, mit dem sich die Macher dem aktuellen Big-Data-Trend widmen wollten. Mit dabei unter anderem: Steve Wozniak, Eugene Kaspersky und...

„Datability“ war das Motto der CeBIT 2014 in Hannover, mit dem sich die Macher dem aktuellen Big-Data-Trend widmen wollten. Mit dabei unter anderem: Steve Wozniak, Eugene Kaspersky und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Und: 210.000 Besucher. Wir blicken zurück auf fünf Tage und das, was uns von der größten Computermesse der Welt in Erinnerung bleiben wird.

Der wohl prominenteste Gast der CeBIT 2014: Steve Wozniak. (Foto: t3n)
Der wohl prominenteste Gast der CeBIT 2014: Steve Wozniak. (Foto: t3n)

Florian Blaschke, Redaktionsleiter Online

Weniger Privatbesucher, mehr Business-Fokus, weniger Trubel in den Gängen. Das war der Plan, den die Deutsche Messe AG für die hatte. Ein Plan, der zum großen Teil aufgegangen ist. Die Konzentration auf ihren Kern hat der CeBIT durchaus gut getan – die Stimmung unter den Ausstellern ist ordentlich, der IT-Wirtschaft geht es gut.

Am anderen Ende jedoch fehlt es der Branche – wenn man denn all die Unternehmen, die auf der CeBIT vertreten sind, überhaupt als eine Branche bezeichnen kann – durch den fehlenden Consumer-Fokus auch ein Stück weit an einer gewissen Gelassenheit im Umgang mit sich selbst. Ob man in Hannover 2015 wieder zu dem Schluss kommt, dass der Endkunde eben doch nicht ganz unwichtig ist? Schon 2014 hat die Messe wieder zehntausende Freikarten verteilt, so ganz auf ihn verzichten will man eben doch nicht. Und trotzdem sind die Besucherzahlen insgesamt auf 210.000 gesunken.

Während die Freikarteninhaber sich jedoch eher bei den großen Konzernen getummelt haben, versteckten sich die wirklich faszinierenden Ideen in diesem Jahr oft in Nischen, an den kleinen Zehn-Quadratmeter-Ständen, für die Unternehmen oft mühsam das Geld zusammenkratzen müssen. Hier haben viele Köpfe und Projekte auf ihre Entdeckung gewartet – ob Startup oder etabliertes Unternehmen. Und gerade die haben der CeBIT noch mal frischen Wind verpasst. Das tut einer so etablierten Veranstaltung gut.

Und: Nach wie vor ist die CeBIT eines der wichtigsten Networking-Events der Welt – allein schon aufgrund der Größe. Hierfür noch etwas mehr Raum zu schaffen und sich weiter zu verjüngen, könnten zwei der strategischen Entscheidungen für 2015 sein. Neben einer vielleicht noch wichtigeren: der Entscheidung, die CeBIT noch weiter zu konzentrieren, noch die ein oder andere Halle mehr zugunsten der Qualität wegfallen zu lassen. Der Weg zumindest scheint vielen der richtige zu sein.

Daniel Hüfner, Startup-Redakteur

Die CeBIT 2014 wollte sie, die Startups – darauf hatte die Messe nicht nur mit dem im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal ausgebauten CODE_n-Wettbewerb explizit gesetzt. Und: Die CeBIT hat sie bekommen. Konnten von den insgesamt 50 ausstellenden Finalisten am Ende vor allem Viewsy, Graphmasters oder Sablono überzeugen, schmückte sich die weltweit größte Computermesse auch andernorts mit hippen Startups. Beispiele? Das BMWi holte Jungfirmen mit günstigen Ausstellungsflächen nach Hannover, in Halle 6 lockte man rundum space:d außerdem mit Hackathons, Barcamps und einem Gründerparcour. Mühe für insgesamt 300 auf der Messe vertretenen Startups hat sich die CeBIT also allemal gegeben, das musste sie aber auch. Laut einer Umfrage haben rund zwei Drittel der Deutschen von dem Begriff „Startup“ noch nie gehört – für den CODE_n-Veranstalter Ulrich Dietz war das Zeichen genug, der Messe trotz trockenem B2B-Fokus etwas mehr Startup-Kultur zu verpassen. „Wir brauchen Startups, die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln“, sagt er und fügt hinzu, dass sich diese Erkenntnis jetzt auch in Deutschland durchsetzen müsse.

Ob sich die die Verantwortlichen mit dem Leitmotto „Datability – Driving the Data Revolution“ dafür das richtige Konzept ausgesucht haben, ist allerdings fraglich. Klar, für die deutsche Digitalwirtschaft wird die Erfassung, Analyse und Auswertung großer Datenmengen im zukünftigen Wettbewerb überlebenswichtig sein. Doch so wichtig auch der datenschutzkonforme Umgang damit angesichts all der Überwachungsskandale auch ist, so trocken und wenig greifbar sind diese Jungunternehmen und deren Technologien aber letztlich auch für Otto-Normal-Verbraucher. Und ob man damit den Startup-Begriff in den deutschen Haushalten etabliert, bleibt abzuwarten. Vielleicht nächstes Jahr wieder ein wenig mehr Sexappeal.

Alles hat ein Ende – auch die CeBIT. (Foto: t3n)
Alles hat ein Ende – auch die CeBIT. (Foto: t3n)

Jochen G. Fuchs, E-Commerce-Redakteur

Für Anbieter und E-Commerce-Experten ist ein großes Thema auf der CeBIT gewesen. Customer-Driven-E-Commerce wird in diesem Zusammenhang gerne genannt – also die Möglichkeit, mehr Daten über den Kunden zu sammeln und für ein personalisiertes Einkaufserlebnis zu nutzen. Angesichts der steigenden Datenmengen, die an allen verfügbaren Stellen gesammelt werden, ist das auch eine unabwendbare Entwicklung.

Dennoch war auf der CeBIT zu spüren, dass für viele Online-Händler die eigentlichen Geschäftsprozesse ein beherrschendes Thema sind. Die große und lebhafte Beteiligung an Panels und Vorträgen zu diesem Thema spricht dafür. Auch wenn man die „hochgestochenen“ Themen wie „Customer-Driven-E-Commerce“ nicht aus den Augen verlieren darf, ist es eine beruhigend bodenständige Einstellung der Händler, sich erst mal um die Optimierung der Arbeitsabläufe zu kümmern. Denn was bringt die schönste, personalisierteste E-Commerce-Plattform, wenn aufgrund chaotischer Arbeitsabläufe beim Händler die Pakete erst nach vier Tagen beim Kunden ankommen. Schön dass die Besucher nicht auf den Datability-Hype angesprungen sind, sondern sich lieber um „harte“ E-Commerce-Themen bemüht haben.

Florian Brinkmann, Redaktionspraktikant

Die CeBIT – das klingt auch nach interessanten Vorträgen, aus denen man handfeste Informationen mitnehmen kann. Und auch 2014 standen einige interessante Themen auf dem Programm. Bei den meisten musste mangels näherer Beschreibung zwar anhand des Titels entschieden werden – doch Schwamm drüber. Nach der CeBIT kann festgehalten werden: Mitnehmen konnte man aus den Vorträgen zwar etwas, aber schneller als gedacht ...

Meist konnte man guten Gewissens früh das Land verlassen und zurückhaltend zusammenfassen: Das Konferenz-Programm hat Potenzial. Nicht, dass die Vorträge nicht thematisch gut gewesen wären – größtenteils aber waren sie schlicht zu abstrakt. Für das nächste Jahr bleibt daher ein Wunsch: ausführliche Beschreibungen der Vorträge auf der Website der CeBIT. Das ist Pflicht – damit das Publikum schon im Vorfeld besser entscheiden kann, was sich lohnt und was nicht.

Und wir wird euch die CeBIT 2014 in Erinnerung bleiben? Und: Was wünscht ihr euch von der CeBIT 2015?

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t3n Redaktion
Native Advertising: Die klickstarke Alternative zu klassischer Display-Werbung http://t3n.de/news/native-advertising-beispiele-533053/ 2014-03-09T15:51:21Z
Native Advertising ist der neue Trend am Werberhimmel. Unzählige Websites verkaufen Unternehmen native Werbeformate. Hier eine Auswahl besonders erfolgreicher Beispiele.

Native Advertising ist der neue Trend am Werberhimmel. Unzählige Websites verkaufen Unternehmen native Werbeformate. Hier eine Auswahl besonders erfolgreicher Beispiele.

Werbung muss sich ständig verändern, um mitzuhalten. AdBlocker machen sowohl Werbern als auch Publishern das Leben schwer, hinzu kommen erschreckend niedrige Klickraten klassischer Display-Anzeigen. Laut DoubleClick liegen diese im Durchschnitt bei 0,1 Prozent. Ein Tatbestand, den Solve Media schon vor einer Weile mit lustigen Vergleichen gekonnt auf den Punkt gebracht hat: „Es ist 475,28-mal wahrscheinlicher, dass du einen Flugzeugabsturz überlegst, als dass du auf eine Banneranzeige klickst“, heißt es dort.

Seit einigen Jahren werden von Publishern vermehrt native Werbeformate verkauft. Dabei handelt es sich in der Regel um von Unternehmen finanzierte Artikel, die neben redaktionellen Beiträgen veröffentlicht werden – und dabei idealerweise deutlich als gekennzeichnet werden. Buzzfeed verkauft sie als „Custom Social Content“, wir nennen sie schlicht „Sponsored Posts“. Hier eine Auswahl erfolgreicher nativer Anzeigen aus den vergangenen Jahren.

1. Toyota auf Buzzfeed: „The 20 Coolest Hybrid Animals“

Native Advertising auf Buzzfeed. (Screenshot: buzzfeed.com)
Native Advertising auf Buzzfeed. (Screenshot: buzzfeed.com)

Buzzfeed verkauft Unternehmen als eines von wenigen Medien wirklich native Formate, in diesem Beispiel ein klassisches „Listicle“. Zum Verkaufsstart des neuen Hybridautos „Prius c“ veröffentlichte Toyota auf Buzzfeed den Artikel „The 20 Coolest Hybrid Animals“. Eine ungewöhnliche Art, die eigene Marke zu präsentieren, aber durchaus erfolgreich. Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti nannte diesen Artikel kürzlich im Rahmen eines Vortrags als Vorzeigebeispiel.

2. SAP auf Forbes: „10 Leadership Lessons I Wish I Learned In My 20's“

Native Advertising von SAP auf Forbes.com. (Screenshot: forbes.com)
Native Advertising von SAP auf Forbes.com. (Screenshot: forbes.com)

Der Artikel „10 Leadership Lessons I Wish I Learned In My 20's“ von SAP passt inhaltlich perfekt zum US-Magazin Forbes. Er wurde unter dem Banner der „ForbesBrandVoice“ veröffentlicht und ist somit als bezahlter Inhalt gekennzeichnet, überzeugt aber unabhängig davon durch seine inhaltliche Qualität. Ein Vorzeigebeispiel!

3. Under Armour auf Funny or Die: „Tom Brady's Best Friend“

Tom Brady für Under Armour auf Funny or Die. (Screenshot: funnyordie.com)
Tom Brady für Under Armour auf Funny or Die. (Screenshot: funnyordie.com)

Der US-amerikanische Sportartikel-Hersteller Under Armour finanziert Native Advertising auf ungewöhnlichem Terrain. Das Unternehmen sponsorte die Auftritte von Thomas „Tom“ Brady, Quarterback der New England Patriots, auf der Comedy-Website „Funny or Die“. Die einzige Beziehung zu Under Armour: geschicktes Product-Placement.

4. American Express auf Mashable: „10+ Must-Have Tools for the Connected Professional“

Versteckte Werbung: Native Advertising auf Mashable. (Screenshot: mashable.com)
Versteckte Werbung: Native Advertising auf Mashable. (Screenshot: mashable.com)

Mashable arbeitet regelmäßig mit Unternehmen zusammen und generiert sowohl unterhaltsame als auch nützliche Inhalte. In die zweite Kategorie fällt der Artikel „10+ Must-Have Tools for the Connected Professional“, gesponsort von American Express. Dessen Name wird nicht im gesamten Artikel nicht einmal genannt, bezahlt haben sie trotzdem.

5. HBO Girls auf ThoughtCatalog: „30 Scientific Reasons Your 20s Are For Doing What You Want“

Thought Catalog für HBO Girls. (Screenshot: thoughtcatalog.com)
Thought Catalog für HBO Girls. (Screenshot: thoughtcatalog.com)

Der US-amerikanische Privatsender HBO finanzierte den Artikel „30 Scientific Reasons Your 20s Are For Doing What You Want“ auf ThoughtCatalog.com. Das Sponsoring wird erst am Ende des Artikels deutlich, dort folgt auch ein Hinweis auf die dritte Staffel der TV-Serie „Girls“.

6. HarperCollins auf Buzzfeed: „17 Problems Only Book Lovers Will Understand“

Ein Artikel von und für Buchliebhaber von HarperCollins auf Buzzfeed. (Screenshot: buzzfeed.com)
Ein Artikel von und für Buchliebhaber von HarperCollins auf Buzzfeed. (Screenshot: buzzfeed.com)

Wenn sich Leser mit einem Beitrag identifizieren können, steigen seine Chancen auf Viralität. Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti hat das erst kürzlich im Interview mit t3n.de auf der Online Marketing Rockstars erklärt. Der US-amerikanische Verlag HarperCollins nutzte diesen Effekt in Zusammenarbeit mit Buzzfeed mit dem Artikel „17 Problems Only Book Lovers Will Understand“. Das Ergebnis: 1,5 Millionen Besucher.

7. Virgin auf Cracked: „7 Things You Won't Believe Science Says Make You Happy“

Cracked versteckt den eigentlichen Sponsor des Beitrags am Ende des Artikels. (Screenshot: cracked.com)
Cracked versteckt den eigentlichen Sponsor des Beitrags am Ende des Artikels. (Screenshot: cracked.com)

Cracked arbeitet in diesem Artikel nicht gemäß üblicher Normen und erwähnt dessen Sponsor Virgin Mobile erst am Ende des Artikels, verborgen zwischen Informationen zum Autor und weiterführenden Links. Erfolgreich war der Beitrag trotzdem: Er erzielte 1,3 Millionen Seitenaufrufe.

Was haltet ihr von nativen Werbeformaten? Und welche Beispiele haben euch überzeugt?

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Lars Budde
Webdesign: 12 spannende und interaktive Storytelling-Webseiten, die Scroll-Activated-Animations nutzen http://t3n.de/news/scroll-activated-animations-531913/ 2014-03-08T16:17:20Z
Scroll-Activated-Animations – durch Scrollen aktivierte Animationen – entwickeln sich derzeit zu einem Trend der Web-Entwicklung. Wir zeigen euch zwölf spannende Beispiele für die Anwendung...

Scroll-Activated-Animations – durch Scrollen aktivierte Animationen – entwickeln sich derzeit zu einem Trend der Web-Entwicklung. Wir zeigen euch zwölf spannende Beispiele für die Anwendung dieser Technik.

Scroll-Activated-Animations: Auch für Corporate Webseiten bestens geeignet

Jedes Jahr werden Webseiten technisch anspruchsvoller und spannender. Animationen tragen ihren Teil zu diesem Öko-System bei und werden durch neue Technologien und findige Webworker immer ausgefeilter und spannender. Dieses Jahr zeichnet sich ein besonderer Web-Trend ab, der von einer Kombination aus Scroll-aktivierten und Lazy-Load-Animationen geprägt ist.

Mit diesen Effekten lassen sich spannende und interaktive Storytelling-Webseiten entwickeln, die nicht nur als Technik-Spielerei, sondern auch für Corporate-Webseiten bestens geeignet ist. Einige der schönsten Beispiele für den neuen Webdesign-Trend haben wir für euch zusammengestellt.

GMC Sierra 2014 – Scroll-Activated-Animations par excellence

GMC Sierra 2014
GMC präsentiert mit einer beeindruckenden Multimedia-Präsentation, was der neue Sierra zu bieten hat. (Screenshot: t3n)

GMC zeigt, was man mit Web-Technologien und dem richtigen Material erreichen kann. Die Webseite kombiniert hochwertige Sound-Effekte und beeindruckende CGI-Animationen, um den neuen Sierra-Pickup in Szene zu setzen.

Areal Plankstadt
Die Produktseite von Areal Plankstadt nutzt Scroll-Activated-Animations. (Screenshot: t3n)

Areal Plankstadt wirbt mit einer Kombination aus interaktiver, illustrierter Infoseite und fotorealistischen Elementen für freie Baugebiete.

Fluger Design

Fluger Design
Fluger Design. (Screenshot: t3n)

Fluger Design lädt Besucher dazu ein, die Webseite mit einem kleinen Flugzeug zu erkunden. Hierbei werden geschickt Comic-Elemente mit fotorealistischen Elementen kombiniert.

Scroll-Activated-Animations: Fillet

Fillet
Fillet nutzt Scroll Activated Animations. (Screenshot: t3n)

Fillet ist eine schicke Flat-Design-Webseite, die coole Transformationseffekte für die Präsentation typografischer Arbeiten nutzt.

Bizbrain

Bizbrain
Scroll-Activated-Animations bei Bizbrain. (Screenshot: t3n)

Bizbrain zeigt einen Onepager, der spannende Fakten mit interaktiven und animierten Infografiken kombiniert. Hier erfährst du nicht nur vieles über Kaffee, sondern siehst auch ein gutes Beispiel für den Scroll-Trend.

Kaipoche

Kaipoche
Die Webseite zum Kaipoche-Kait-Wettbewerb. (Screenshot: t3n)

Kaipoche befasst sich mit einem Kite-Festival, das im letzten Jahr stattgefunden hat, und nutzt eine bunte Cartoon-Welt mit Scroll-aktivierten-Animationen, Parallax-Scrolling und Lazy-Animationen.

Drugs and Alcohol on Campus

Drugs and Alcohol on Campus
Die interaktive Infografik „Drugs and Alcohol on Campus“. (Screenshot: t3n)

Ähnlich wie Kaipoche bietet Drugs and Alcohol on Campus ein gutes Beispiel für Scroll-aktivierte Inforgrafiken.

Adobe Muse CC

Adobe Muse Webseite
Der Produktseite von Adobe Muse. (Screenshot: t3n)

Adobe nutzt die neue Technik, um das neue Muse mit zurückhaltendem Design und klaren Pfaden in den Fokus des Betrachtes zu rücken und haucht Illustrationen mit Papier-Texturen durch die Scroll-Technik neues Leben ein.

Happy New Year 2014

Happy New Year
Interaktive Neujahrsgrüße mit Scroll-Activated-Animations. (Screenshot: t3n)

Neujahrsgrüße mal anders. Happy New Year 2014 zeigt eine wirklich nette und technisch anspruchsvolle Version einer Grußkarte.

Merry Christmallax

Merry Christmallax
Merry Christmallax nutzt Scroll-Activated-Animations. (Screenshot: t3n)

Eine weitere spannende Design-Story mit weihnachtlichem Schwerpunkt: Merry Christmallax, wo ihr die Entstehung einer weihnachtlichen Illustration begleitet, überzeugt durch beeindruckende Detailtreue.

Make Your Money Matter

Make Your Money Matter
„Make Your Money Matter“ versucht uns mit Scroll-Activated-Animations von den Leistungen einer Bank zu überzeugen. (Screenshot: t3n)

Make Your Money Matter ist Teil einer Promotion, die in einer spannenden Kombination aus Infografik und die Vorteile einer kleinen Bank gegenüber typischen Großbanken illustriert.

The Number 60

The Number 60
The Number 60 liefert spannende Fakten zum Thema Sonnenschutz und nutzt die Scroll Activated Animations Technik. (Screenshot: t3n)

Hast du dich schon immer gefragt, wofür eigentlich die Zahlen auf Sonnenschutzprodukten stehen? La Roche-Posay lüftet das Geheimnis um die Zahlen und weitere Sonnenschutz-Fakten in der liebevoll illustrierten Info-Webseite The Number 60.

Fazit: Scroll-Activated-Animations

Das Web ist stets im Wandel und präsentiert sich immer wieder in neuen Facetten. Neue Technologien und Anwendungsmöglichkeiten dehnen und brechen die Grenzen dessen, was eine Webseite leisten kann und geben Webworkern neue Möglichkeiten, spannende Projekte auf die Beine zu stellen. Was jetzt noch fehlt, ist die browserübergreifende Komformität, denn selbst bei aktuellen Versionen führender Hersteller (von Legacy-Browsern wollen wir hier gar nicht sprechen) ist die User-Experience bei der Benutzung der hier genannten Beispiele teilweise gravierend.

Wenn diese letzte Hürde genommen wurde, ebnet sich der Weg für diese fantastische Storytelling-Technik und weiteren zuvor undenkbare Lösungen. Wir jedenfalls sind gespannt.

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Ilja Zaglov
Lego aus dem 3D-Drucker? Das denken die Spielzeugmacher über den Trend http://t3n.de/news/lego-3d-druck-konzern-zukuenftig-532319/ 2014-03-04T13:41:11Z
Legosteine aus dem 3D-Drucker werden wir auf absehbare Zeit nicht bekommen. Dennoch ist der Konzern dabei, seine Chancen auf dem noch jungen Markt auszuloten.

Legosteine aus dem 3D-Drucker werden wir auf absehbare Zeit nicht bekommen. Dennoch ist der Konzern dabei, seine Chancen auf dem noch jungen Markt auszuloten.

3D-Druck: Lego will den Trend nicht verschlafen. (Foto: Chris Breeze / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
3D-Druck: Lego will den Trend nicht verschlafen. (Foto: Chris Breeze / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Lego: Wie ein Spielzeughersteller auf der Höhe der Zeit bleibt

Die ersten Legosteine stellte der dänische Konzern bereits 1949 her. Seitdem haben Generationen von Kindern ihre baulichen Fähigkeiten an den kleinen Plastikklötzchen trainiert. Während der Spielzeugmarkt im letzten Jahr stagnierte, weil auch die Kleinen heute mehr und mehr auf Tablets und Smartphone spielen, konnte der Lego wenig anhaben. Das Unternehmen hatte die Zeichen der Zeit früh erkannt und neben den traditionellen Baukästen auch Videospiele, Apps, verschiedene Web-Projekte und eigene Cartoons mit seinen ikonischen Figuren und Blöcken produziert.

Während der animierte Lego-Kinofilm derzeit äußerst erfolgreich in amerikanischen Lichtspielhäusern läuft, machen sich die Manager des Unternehmens bereits über den nächsten Trend Gedanken: den 3D-Druck. Gegenüber der Financial Times stellte Legos Marketingchef Mads Nipper die Frage, ob der 3D-Druck eine Chance für das Unternehmen sei oder eine Gefahr. Laut John Goodwin, dem CFO des Konzerns, ist der 3D-Druck für die massenhafte Produktion der 2.000 Legosteine, die das Unternehmen pro Sekunde herstellt, keine Option. Dennoch sei das Unternehmen dabei, die Entwicklungen auf diesem Sektor genau zu verfolgen und nach potenziellen Gelegenheiten für den Einstieg in den 3D-Drucker-Markt zu suchen.

Lego: Gedruckte Bausteine dürften noch auf sich warten lassen

Das der Konzern nichts überstürzt ist verständlich. Während die Konkurrenz zunehmend Probleme bekommt, ist Lego zum größten Spielzeughersteller der Welt im Bezug auf den Gewinn aufgestiegen. Dennoch hält Nipper die Möglichkeit eigene Legosteine zu drucken für eine spannende Möglichkeit. Das Lego bereit ist, seinen Kunden das zu bieten, was sie sich wünschen, hat das Unternehmen bereits mit seiner Lego-CUUSOO-Webseite bewiesen. Auf der Plattform können Nutzer selbstentworfene Sets hochladen. Andere Nutzer können den Sets ihre Stimme geben, und wenn mehr als 100.000 Stimmen zusammenkommen, überlegt das Unternehmen, ob sie das Set auf den Markt bringen soll. So entstanden beispielsweise Sets zu Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ oder „Ghostbusters“, die später tatsächlich in den Handel kamen.

Auch wenn offizielle zum Ausdrucken eigener Legosteine noch eine Weile Zukunftsmusik bleiben werden ist klar, dass Lego den Trend nicht verschlafen wird. Gerade die digitale Strategie des Spielzeugherstellers ist ein Paradebeispiel für ein Unternehmen, das bereit ist, sich einem wandelnden Markt anzupassen, ohne dabei ihr Kerngeschäft zu vernachlässigen. Wir dürfen also gespannt sein, wie Lego dem Trend zum 3D-Drucker begegnen wird.

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Kim Rixecker
Content-Marketing-Conference: Ticketverlosung und Rabattcode http://t3n.de/news/content-marketing-conference-3-530975/ 2014-02-25T15:28:05Z
Am 05. und 06. März findet in Köln wieder die Content-Marketing-Conference statt. Hier können sich alle, die mit Content zu tun haben, über neue Trends informieren und Kontakte pfegen....

Am 05. und 06. März findet in Köln wieder die Content-Marketing-Conference statt. Hier können sich alle, die mit Content zu tun haben, über neue Trends informieren und Kontakte pfegen. Bei uns gibt es ein Ticket zu gewinnen und für alle einen Rabatt-Code.

Content-Marketing-Conference: Experten-Plattform zum Thema Content

Die Content-Marketing-Conference (CMC) ist ein Treffpunkt, auf dem über die neusten im informiert wird, Fachkenntnisse vertieft und Kontakte geknüpft werden können. Die Zielgruppe reicht vom Redakteur bis zum Social-Media-Experten.

Die CMC findet dieses Jahr erstmals an zwei Tagen statt. Diese sind gut mit Vorträgen, Möglichkeiten zum Netzwerken, Praxis-Teilen und anderem gefüllt. Die Keynote unter dem Titel „Unternehmenskommunikation 2014ff oder: Warum erfolgreiches Content-Marketing gutes Storytelling braucht” wird von Tobias Dennehy von Siemens gehalten. Weitere Speaker sind beispielsweise von Volkswagen, gutefrage.net und HypoVereinsbank. Bei den Vorträgen geht es unter anderem um die Reichweite von Content-Marketing, praktische Beispiele von erfolgreichem Content-Marketing und SEO im Content-Marketing.

Die Content-Marketing-Conference 2013 hatte über 220 Teilnehmer (Bild: Facebook)
Die Content-Marketing-Conference 2013 hatte über 220 Teilnehmer (Bild: Facebook)

Ein Gratis-Ticket zu gewinnen und für alle 10 Prozent Rabatt

Wenn du auf die CMC will, kannst du mit dem Aktionscode 10-Prozent-T3N-CMC zehn Prozent beim Kauf eines Tickets sparen. Außerdem wird unter allen, die sich für unseren Newsletter eintragen, ein All-In-Ticket für beide Tage der Content-Marketing-Conference à 799 Euro verlost. Natürlich könnt ihr auch teilnehmen, wenn ihr schon den Newsletter abonniert habt. Gebt dazu einfach die gleiche E-Mail-Adresse an, mit der ihr euch für den Newsletter angemeldet habt. Das Gewinnspiel läuft bis Freitag, 28. Februar 2014, 12:00 Uhr.

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Die Content-Marketing-Conference im Überblick

Datum und Ort:

  • 5. und 6. März 2014
  • Köln

Themen:

  • Content-Marketing

Tickets

Mit einem Klick auf den unten stehenden Screenshot gelangst du zur offiziellen Seite der Content-Marketing-Conference und der Anmeldung. content-marketing-conference-tickets

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t3n Redaktion
HR-Trends 2014: Was Unternehmen tun müssen, um Top-Leute zu halten http://t3n.de/news/hr-trends-2014-unternehmen-tun-527118/ 2014-02-10T14:25:31Z
Für Unternehmen wird es immer schwerer, gute Mitarbeiter langfristig zu halten. Grund: der globale War for Talents. Wer unzufrieden ist, guckt sich einfach nach einem besseren Angebot um....

Für Unternehmen wird es immer schwerer, gute Mitarbeiter langfristig zu halten. Grund: der globale War for Talents. Wer unzufrieden ist, guckt sich einfach nach einem besseren Angebot um. Was also tun, um Topleute nicht zu verlieren? Die HR-Trends 2014.

Technologie-Spezialisten und Ingenieure sind gefragt

IT professional
Die HR-Trends 2014: IT-Spezialisten und Ingenieure sind gefragt. (Foto: © kinugraphik – iStockphoto.com)

Die Vorhersagen sprechen eine klare Sprache: In diesem Jahr sind die Fachkräfte am Zug. Von Unternehmensseite über die Jahre zu Höchstleistungen gepusht, zu Überstunden verdonnert und auf Optimierung gedrillt, spielt spezialisierten Mitarbeitern jetzt die globale Entwicklung in die Hände: Überall wächst die Nachfrage nach Experten auf Gebieten wie Technik, Ingenieurwissenschaft, Mathematik oder Life Science. Wer sich hier hervortut, dem steht die Welt offen.

Die vielbesungene Generation Y hat jetzt die Chance, sich bei handverlesenen Arbeitgebern zu verpflichten – längst muss nicht mehr jeder Job sofort angenommen werden. Dieses verbesserte Jobangebot richtet sich – das muss dazu gesagt werden – natürlich in erster Linie an Technologie-Spezialisten und Ingenieure. Weniger qualifizierte Arbeitnehmer oder Absolventen eines Orchideenfachs haben es nach wie vor schwer auf dem Arbeitsmarkt. Um technologieorientierte Fachkräfte aber herrscht große Konkurrenz. Stellen sich Unternehmen also die Frage, wie sie in 2014 ihre HR-Strategie gestalten sollen, tun sie gut daran, mit besagten gesteigerten Erwartungen ihrer Angestellten zu kalkulieren. Denn immer mehr Menschen legen Wert auf eine interessante und sinnvolle Tätigkeit und sind durchaus bereit, ihren Hut zu nehmen, wenn die Arbeit stresst und  gar keinen Spaß mehr macht.

Stichwort: Mitarbeiterbindung

Wie also kann man Mitarbeiter zufrieden stellen, damit sie dem Unternehmen nicht bei der erstbesten Gelegenheit den Rücken kehren? Diese Frage werden sich HR-Manager in den kommenden Jahren allerorten stellen müssen. Schenkt man den Prognosen zu den aktuellen HR-Trends des Spezialisten Bersin by Deloitte Glauben, entscheidet künftig die Mitarbeiterzufriedenheit ganz maßgeblich über den Erfolg einer Firma – vernachlässigte und überforderte Angestellte haben schließlich die Möglichkeit, sich anderweitig in einem angenehmen Arbeitsumfeld zu engagieren.

So wie es aussieht, haben Unternehmen und Angestellte künftig ein gemeinsames Ziel: ein anregendes und angestelltenfreundliches Arbeitsklima, das Mitarbeiter langfristig an einen Arbeitsplatz zu binden vermag. Damit steigt auch die Bedeutung eines sorgfältig durchdachten Human-Resource-Managements.

HR-Trends 2014: Eine moderne Philosophie

fortbildung
Kontinuierliche Weiterbildung ist ein Kernpunkt der Bersin-Studie. (Foto: © Woodapple – Fotolia.com)

Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen. Eine lebendige und attraktive Unternehmenskultur rückt damit genauso in den Fokus wie effektive Mitarbeitermotivation, ein flexibleres Arbeitsumfeld und die Förderung von Fachkräften. Hierzu ist es notwendig, grundlegende Unternehmensstrukturen zu überdenken und anzupassen. Die Studie von Bersin unterstreicht besonders die Dringlichkeit, kontinuierliche Weiterbildung und Spezialisierung von Fachwissen in die Unternehmenskultur zu integrieren.

Wer sein Team fortwährend auf dem neusten Stand hält, der ist in der Lage, auf neue Herausforderungen vorausschauend zu reagieren und muss nicht nachträglich besser ausgebildete Fachkräfte rekrutieren, um Lücken schließen zu können. Solche Maßnahmen verhindern außerdem, dass die Fachkräfte von heute in einigen Jahren schon zum alten Eisen zählen. Eine Zusammenarbeit mit Universitäten oder der Zugriff auf digitale Bildungsangebote – wie beispielsweise MOOCs – unterstützt eine derartige Ausrichtung effektiv und gestattet die Förderung von Talenten, die schon für ein Unternehmen gewonnen werden konnten.

Ranking ade!

Dass Unternehmen ihre Mitarbeiter zu besseren Leistungen motivieren wollen, ist selbstverständlich und lässt sich nicht einfach wegreden. Entscheidend ist jedoch die Art und Weise, mit der Feedback an Angestellte vermittelt wird. Lange Zeit hielt man ein leistungsbasiertes Ranking für ein gutes Mittel, um höheres Engagement in einem Team zu wecken. Von dieser Idee sollte man sich jetzt verabschieden. Viel mehr als eine Positionierung an irgendeiner Stelle einer Rangliste motivieren individuelle Coachingmaßnahmen und detaillierte Rückmeldungen. Werden Mitarbeitern Entwicklungschancen aufgezeigt und Anerkennung für die bisherige Leistung gezollt, wird diese Form der konstruktiven Kritik durchweg positiv wahrgenommen. Dazu gehört auch, Mobilität und Aufstiegschancen innerhalb eines Unternehmens zu schaffen und zugänglich zu machen.

Eine solche Art der Talentförderung hängt zu ganz entscheidenden Teilen auch vom Führungsstil der Vorgesetzten ab. So können zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen entweder als ein Zwang zum Nachsitzen oder als Chance zum Aufstieg wahrgenommen werden – je nachdem, wo man sie ansiedelt und wie man sie kommuniziert.

Einer der HR-Trends: Zauberformel Ganzheitlichkeit

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Der Autoritäre Führungsstil war gestern. (Foto: Flickr/ben dalton, CC BY-SA 2.0)

Die Spezialisten von Bersin empfehlen, das Thema unter ganzheitlichen Gesichtspunkten zu verstehen. Was zunächst wie ein homöopathisches Managementkonzept anmutet, entbehrt durchaus nicht jeder Grundlage. Wenn auch abgedroschen, umreißt dieses „Ganzheitliche“ den Zusammenhang von Führungsstil und Weiterbildungschancen, Arbeitsumfeld und Anerkennung, Unternehmenskultur und persönlichen Karriereaussichten – allesamt Faktoren, die für die Zufriedenheit des Mitarbeiterstabs eine entscheidende Rollen spielen und meist nicht gut vereinzelt umgesetzt werden können.

Der Terminus zielt darauf ab zu vermitteln, dass es mit halbherzigen Maßnahmen nicht getan ist, will man sein Personalproblem langfristig lösen. Zu diesem Zweck sind an vielen Stellen Grundsatzentscheidungen fällig und vor allem bedarf es eines sorgfältigen und durchgängigen Konzeptes.

Appell an das HR-Management

Entschließen sich Unternehmen, ein modernes HR-Konzept im eigenen Team umzusetzen, gehen damit ganz neue Herausforderungen für das HR-Management einher. Um Fachkräfte zu finden und zu binden, müssen neue Wege ausprobiert werden – beispielsweise das Reecruiting in sozialen Netzwerken.

Akquise, Weiterbildung und Management von Mitarbeitern wird dann als zusammenhängendes System verstanden, das sich am besten über neuartige HR-Technologie steuern lässt. Nicht zuletzt liegt es schließlich in den Händen der Personalabteilungen, genau die Fachkräfte für ein Unternehmen zu gewinnen, die sich mit der spezifischen Firmen- und Führungskultur am besten identifizieren können.

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Thomas Kemp
CES-2014-Fazit: Wenig Neues in Las Vegas [TechnikLOAD 144] http://t3n.de/news/ces-2014-fazit-wenig-neues-las-vegas-technikload-521637/ 2014-01-11T14:15:46Z
In der vergangenen Woche traf sich die gesamte Consumer-Electronics-Branche um zwischen Spieltischen und Hotel-Suiten die Trends für das Jahr 2014 festzulegen. Nach anstrengenden Messetagen ziehen...

In der vergangenen Woche traf sich die gesamte Consumer-Electronics-Branche um zwischen Spieltischen und Hotel-Suiten die Trends für das Jahr 2014 festzulegen. Nach anstrengenden Messetagen ziehen wir unser Fazit zur Messe in Form der TechnikLOAD-Folge 144.

CES: Eigentlich DIE Messe für Consumer Electronics

Die Erwartungen an die Consumer Electronics Show sind jedes Jahr sehr hoch. Standesgemäß läutet die Messe das neue Kalenderjahr ein und setzt damit Impulse für die kommenden zwölf Monate. Auch durch die abnehmende Bedeutung der CeBIT als internationale Leitmesse haben mehr und mehr Hersteller in den letzten Jahren die genutzt um in Las Vegas ihre neuen Flaggschiffe und Publikumslieblinge vorzustellen. Im Jahr 2014 blieb das weitestgehend aus.

Die CES 2014 machte vor allem klar, dass Consumer Electronic in Zukunft immer mehr Autos, Kühlschränke und Drohnen bedeutet als Smartphones, Tablets und Laptops. (Foto: t3n)
Die CES 2014 machte vor allem klar, dass Consumer Electronic in Zukunft immer mehr Autos, Kühlschränke und Drohnen bedeutet als Smartphones, Tablets und Laptops. (Foto: t3n)

Flaggschiffe und neue Technologien sucht man vergebens

Große Produktneuheiten wie etwa Smartphone-Flaggschiffe, Integration neuer Technologien in Consumer-Produkte oder auch komplette Überraschungsprodukte von unbekannten Firmen blieben aus. Stattdessen hatte man den Eindruck, die Messe und damit auch die Branche stellt sich immer breiter auf. Buzzwords wie „Automotive“, „Connected Home“ und „Internet of Things“ waren sehr präsente Schlagwörter. Und wir müssen uns daran gewöhnen, dass zukünftig auch Kühlschränke, Autos und Rauchmelder immer mehr zu den sogenannten „Consumer Electronics“ gezählt werden müssen und ihren festen Platz in den Hallen der IT-Messen verdient haben.

Wearables: (Aktuell) nichts als heiße Luft

Ein weiteres Buzzword des letzten Jahres, nämlich die beliebten „Wearables“, konnte man zwar an vielen Ständen betrachten, aber außer neuen Fitness-Trackern, die im Endeffekt alle die gleichen Funktionen besitzen, gab es in diesem Bereich nicht viel Neues zu sehen. Und es spricht nicht gerade für die Sensationsdichte der Veranstaltung, wenn Pebble lediglich mit einem Facelift ihrer bestehenden Uhr als Highlight in dieser Produkt-Kategorie genannt werden (nicht falsch verstehen: die Pebble Steel ist großartig und eine tolle Verbesserung, aber eben „nur“ eine optische Überarbeitung).

Die CES 2014 in Las Vegas bot nur wenig spektakuläre Neuigkeiten. (Foto: t3n)
Die CES 2014 in Las Vegas bot nur wenig spektakuläre Neuigkeiten. (Foto: t3n)

4K: Mehr Displays, mehr Inhalte – aber nicht in Deutschland

Im TV-Bereich aber auch bei anderen Displays setzte sich der „4K-Trend“ des letzten Jahres fort. Letztes Jahr gab es wirklich nur eine handvoll solcher Produkte in Las Vegas zu bestaunen. Dieses Jahr wurde die Auswahl an Geräten deutlich größer und es werden inzwischen auch kleinere Größen angeboten. Auch das beliebte Argument „Was bringt ein 4K-Display ohne die entsprechenden Inhalte“ wurde teilweise entkräftet, indem Netflix angekündigt hat, bereits im Frühjahr erste Serien in 4K anbieten zu wollen. Aber natürlich wird uns diese Heimkino-Freude in Deutschland erstmal verwehrt bleiben.

Schwachsinn: Gebogene Displays sind ein Marketing-Märchen

Die kurioseste Entwicklung auf der CES 2014 sind aber sicherlich gebogene Displays. Bereits im letzten Jahr gab es erste Fernseher und Smartphones mit gekrümmten Anzeigen zu bestaunen, aber auf der CES wurde diese äußerst fragwürdige Entwicklung weiter getrieben als nötig. Es mag aus ästhetischen Gründen schön sein, ein gekrümmtes Display zu verwenden. Aus Sicht des Nutzers macht es aber absolut keinen Sinn. Die so oft angepriesene „Immersive Experience“ beim Betrachten dieser Panels bleibt aus und darf getrost als Marketing-Märchen abgestempelt werden.

Trotz einer gewissen Enttäuschung über ausbleibende Überflieger-Produkte, haben wir für euch unseren persönlichen Highlight-Produkte gewählt:

Die Pebble Steel ist zwar nur ein optisches Update, katapultiert die Firma aber an die Spitze aller aktuellen Smartwatch-Anstrengungen, weil Pebble nun als einzige Firma eine Smartwatch hat, die gut aussieht, gut funktioniert und eine passable Akkulaufzeit hat. Wenn Smartwatch, dann Pebble!

Das Asus Transformer Book Duet TD300 ist zwar kein besonders herausragendes Stück Hardware, ist aber dafür das erste Produkt seiner Art, das Android und Windows auf einem System und auf dem gleichen Prozessor ausführen kann. Wir hoffen, dass sich diese Option im Markt durchsetzt. Aktuelle Intel-Convertible-Geräte gewinnen dadurch an Attraktivität, da sie sich dann als herkömmlicher Windows-PC und gleichzeitig als Android-Tablet verwenden lassen.

Wo wir schon bei Tablets angekommen sind: Das Lenovo ThinkPad 8 war definitiv das schönste Tablet, welches auf der Messe vorgestellt wurde. Das Gerät ist angenehm dünn, hat mit 8,8 Zoll eine angenehme Größe und bietet genug Performance für Windows 8.1. Mit diesem und ähnlichen Geräten kommen Windows-Tablets endlich auf die Augenhöhe von Android und iOS – längst überfällig.

TechnikLOAD: Jede Woche neu!

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Moritz Stückler
So lassen sich auch langweilige Produkte mit Content-Marketing verkaufen http://t3n.de/news/content-marketing-produkt-langweilig-520092/ 2014-01-06T13:42:06Z
Content-Marketing ist aktuell der große Trend des Online-Marketings. Doch nicht jeder hat ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die man auf Anhieb kreative Ideen findet, die begeistert....

Content-Marketing ist aktuell der große Trend des Online-Marketings. Doch nicht jeder hat ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die man auf Anhieb kreative Ideen findet, die begeistert. Eine Präsentation gibt jetzt Anregungen für vermeintlich langweilige Produkte.

Ross Hudgens, Gründer der Agentur Siege Media aus San Diego, hat bei SlideShare eine interessante Präsentation veröffentlicht: Sie gibt Tipps, wie Marketer für vermeintliche langweilige Produkte spannenden Content erstellen können. Nicht jedes Unternehmen verkauft schließlich Produkte, die Menschen begeistern oder Dienstleistungen, die Kunden emotional ansprechen. Auch Unspektakuläres muss beworben werden, damit es seine Kunden findet. Als Beispiel führt Hudgens Handwerkerleistungen sowie die oft ungeliebte Toilettenreinigung an. Das sich generell lohnen kann, hat sich schon an anderer Stelle gezeigt.

Den richtigen Dreh fürs Content-Marketing finden

Hudgens rät zu einer Herangehensweise in drei Schritten:

  1. Eine Strategie entwickeln
  2. Content entwickeln
  3. Den Content promoten

Diese Strategie lässt sich natürlich immer anwenden. Spannend wird es, wenn man sich die einzelnen Punkte genauer ansieht. So rät er zu einer klaren Fokussierung, die nicht das Produkt oder die Dienstleistung in den Vordergrund stellt, sondern die Geschichten, die es dazu zu erzählen gibt. Außerdem soll man sich selbst und das Unternehmen nicht zu ernst nehmen.

Bei der Entwicklung des Contents helfen Suchvorschläge, bekannt aus der Keywordrecherche. Marketer sollten laut Hudgens insbesondere den Long Tail ansprechen. Content, der seine Leser in der Nische findet. Nischen können die Stadt oder die Region sein, in der das Unternehmen sitzt, spezielle Informationen zu den einzelnen Berufen und Stellen im Unternehmen und natürlich Beiträge, die konkrete Probleme lösen.

Bei der Bewerbung des Contents stehen naturgemäß soziale Netzwerke und Viralität im Fokus. Da es sich oft um Nischenthemen handelt, sollte die Anzahl der Likes und Tweets laut Hudgens nicht in den Buttons angezeigt werden. Gerade hier wäre die niedrige Zahl wohl zunächst frustrierend. Klassische PR-Maßnahmen wie Pressemitteilungen runden die Strategie ab.

Update Auf vielfachen Wunsch haben wir noch ein paar Praxisbeispiele ergänzt.

Bei der Frage, was einem unspektakulären Produkt zur einer spannenden Story verhilft, zeigt Ross Hudgens am Beispiel der Firma Intuit, die früher eine sehr beliebte Onlinebanking-Software verkaufte. Der Corporate-Blog von Intuit, das in erster Linie Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen anbietet, könnte sich mit drögen Themen wie den Schwierigkeiten bei Kreditkartentransaktionen beschäftigen oder aber knackige Tipps für kleine Unternehmen aufbereiten. Der Blog von Intuit gibt der Zielgruppe deshalb Tipps, die sie für ihren Unternehmenserfolg braucht.

Der Blog von Intuit (Screenshot blog.intuit.com)
Der Blog von Intuit (Screenshot blog.intuit.com)

Die Botschaft der Toilettenpapiermarke Charmin verbreitet sich über Humor. Schließlich ist das, wofür man das Toilettenpapier braucht, nicht unbedingt ein Thema, das zu gepflegter Konversation einlädt. GE Appliances, das unter anderem Geräte zur Wasserentkalkung verkauft, geht ebenfalls den Weg des Nutzwertigen. Sie informieren anhand einer Karte der USA ihre Kundschaft, wo mit hartem Wasser zu rechnen ist und woran man es erkennt. So wird aus dem zunächst langweilig erscheinenden Produkt des Wasserentkalkers etwas, was die Kunden direkt berührt, weil sie das Wasser täglich brauchen, ihnen die Ursachen aber gar nicht bewusst sind.

Content Marketing in Boring Industries from Ross Hudgens
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Timo Stoppacher